SV LImmat

Schwimmverein Limmat Zürich





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Schwimmen - swimming

Die Entwicklung der Schwimmarten

1. Januar 2002

Development of Swimming Strokes

1 January 2002

Original Version: US Swimming. © Übersetzung Felix Gmünder, Schwimmverein Limmat Zürich.

Die Anfänge

Beginnings

Die klassischen Kulturen hinterliessen uns zahlreiche Zeugnisse über ihre Schwimmfähigkeiten. Reliefe aus einem altägyptischen Grab aus der Zeit von 2000 v. Chr. zeigt einen dem Kraul ähnliche Schwimmart mit Armzügen über Wasser. Die Assyrer hielten Brustschwimmer in Form von Steinreliefs fest. Die Hethiter, Minoer und andere Frühkulturen hinterliessen uns darüber hinaus eine Vielzahl von Malereien mit Schwimmern und Tauchern.

Auch in der Bibel wird auf die Fortbewegung im Wasser Bezug genommen, beispielsweise in Ezechiel 47:5, Apostelgeschichte 27:42 und Jesaja 25:11. Das Wettkampfschwimmen ist in japanischen Quellen seit 36 v. Chr. belegt, als der erste bekannte Schwimmwettkampf duchgeführt wurde.

Die erste schriftliche Quelle stammt aus dem Jahr 1538, als der deutsche Gelehrte Nicolas Wynman seine Gedanken zum Schwimmen festhielt. 1669 wurde das erste Buch über das Schwimmen, "l'art de natation", vom Franzosen Thévénot verfasst; er beschrieb zum ersten Mal das Brustschwimmen, bei dem der Kopf zum Wasser herausschaut und die Arme unter Wasser zurückgeführt werden. Diese Schwimmart verleihe dem Schwimmer auch im bewegten Wasser gute Stabilität. Eine englische Übersetzung von Thévénots Buch ist schuld daran, dass sich die Brusttechnik in den folgenden Jahrhunderten als Standardstil weltweit durchsetzte.
Ancient civilizations left ample evidence of their swimming abilities. Bas-relief artwork in an Egyptian tomb from around 2,000 B.C. shows an overarm stroke like the front crawl. The Assyrians showed an early breaststroke in their stone carvings. The Hittites, the Minoans, and other early civilizations left drawings of swimming and diving skills.

Even the Bible refers to movement through the water - in Ezekiel 47:5, Acts 27:42, and Isaiah 25:11. Competitive swimming is at least as old as 36 B.C., when the Japanese held the first known swimming races.

The earliest published work on swimming was written in 1538 by Nicolas Wynman, a German professor of languages. In 1696, The Art of Swimming by the French author Thevenot first described a type of breaststroke done with the face out of the water and an underwater arm recovery (the stage of a stroke when the arms and/or legs relax and return to the starting position). This stroke gives the swimmer good stability, even in rough water. After the English translation of Thevenot's work became the standard swimming reference, the breaststroke was the most common stroke for centuries.

Das Wettkampfschwimmen wird populär

Rise of competitive swimming

Die Briten sind wahrscheinlich die ersten, die das Schwimmen im Sinne eines Sports verstanden. 1837 entwickelte sich in den ersten Hallenbädern Londons das moderne Wettkampfschwimmen [Geschichte des Badeanzugs]. Die National Swimming Society legte die ersten Wettkampfregeln fest. Geschwommen wurde entweder Brust- oder Seitenschwimmen. 1844 nahmen amerikanische Gäste an einem Londoner Meeting teil. Flying Gull ("Fliegende Möve") schwamm 39.6 m in 30 Sekunden und gewann gegen "Tabak" - logischerweise - die Medaille. Ihre Schwimmtechnik wurde beschrieben wie "das Wasser wie eine Windmühle mit den Armen dreschend" und die Beine "mit einer Auf- und Abbewegung tretend". Diese urform des Kraul war zwar in diesem Rennen entscheidend, aber die Engländer zogen den Bruststil für die Wettkämpfe weiterhin vor.

Die Engländer kämpften auch gerne gegen die Natur. 1875 bezwang Captain Webb als Erster den Kanal. Im Bruststil benötigte er für die 21 Stunden und 45 Minuten. Die erste Kanalschwimmerin Gertrude Ederle hielt nach 1926 lange den Kanalrekord.
The English are considered the first modern society to develop swimming as a sport. By 1837, when modern competitive swimming began in London, several indoor pools already existed [Geschichte des Badeanzugs]. The National Swimming Society regulated competition. The breaststroke and the recently developed sidestroke were used. In 1844, Native Americans swam in a London meet. Flying Gull swam 130 feet in 30 seconds to defeat Tobacco and win a medal. Their stroke was described as thrashing the water with their arms in a motion "like a windmill" and kicking in an up-and-down motion. This early form of the front crawl was successful in that race, but the English continued to prefer the breaststroke for competition.

The English also liked to compete against nature. In 1875, Captain Matthew Webb first swam the English Channel. With the breaststroke, he swam the 21.26 miles in 21 hours and 45 minutes. The first woman to swim the channel was Gertrude Eberle in 1926.

Entwicklung der Schwimmtechnik

Early interest in stroke development

Im 19. Jh. entwickelten sich eine Vielzahl von Schwimmarten. Das Seitenschwimmen, bei dem die Schwimmerin, der Schwimmer auf der Seite liegt, wurde bald modifiziert: Der höher liegende Arm konnte über das Wasser schneller nach vorne geführt werden. Die Beine wurden ziemlich unkoordiniert zusammengepresst. Im Jahr 1895 schwamm der Engländer J. H. Thayers im Seitenschwimmen 100 Yards in 1:02.50 (entsprechende 100-m-Zeit 1:08.38).

John Trudgen entwickelte das Hand-über-Hand-Schwimmen, Trudgen genannt. Er schaute diese 1873 in England eingeführte Schwimmart südamerikanischen Indianern ab. Die Arme wurden aus dem Wasser nach vorne geführt, ähnlich wie beim Seitenschwimmen, nur wechselte man stets von einer auf die andere Seite hin und her und führte einen Schwerenbeinschlag zu jedem zweiten Armzug aus. Von dieser Schwimmart zum Kraul war es nur noch ein Schritt. Der Beinschlag wurde variiert, bei jedem Armzug ein Beinschlag oder abwechslungsweise ein Scherenbeinschlag und ein Kraulbeinschlag. F. V. C. Lane trudgte 1901 die 100 Yards in 1:00.0 (100 m in 1:05.64).
Throughout the 1800s, a series of swimming strokes evolved. The sidestroke, in which the swimmer lies on one side, was soon modified to become the overarm sidestroke. One arm was recovered above the water for increased arm speed. The legs were squeezed together in an uncoordinated action. In 1895, J. H. Thayers of England, using the overarm sidestroke, swam a record 1:02.50 for 100 yards.

John Trudgen developed the hand-over-hand stroke, then named the trudgen. He copied the stroke from South American Indians and introduced it in England in 1873. Each arm recovered out of the water as the body rolled from side to side. The swimmer did a scissors kick with every two arm strokes. This stroke was the forerunner of the front crawl. Kick variations included different multiples of scissors kicks or alternating scissors and flutter kicks. F. V. C. Lane showed the speed of the trudgen in 1901 by swimming 100 yards in 1:00.0.

Die Moderne: schwimmen im 20. Jh.

Freizeitschwimmen

Modern Times - Swimming in the Twentieth Century

Leisure swimming

Das Freizeitschwimmen wurde Ende des 19. Jh. sehr beliebt. Der erste fürs Publikum zugängliche Pool in den USA wurde 187 in Brookline, Massachusetts gebaut. Bald danach folgten New York City mit den damals "Bäder" genannten Einrichtungen. In den 1920er Jahren, beim ersten Bäderboom, entstanden in den USA 1000e von Pools darunter zahlreiche private "estate pools" im eigenen Garten. In der Schweiz wurde 1900 in Winterthur mit der "Badewannenmoschee" das Erste und 1908 das Volksbad als vermutlich zweites Hallenbad in St. Gallen eröffnet. Das älteste Schwimmbad der Schweiz stand von 1927-1971 in Hofwyl im Kanton Bern. Das In den USA sind heute etwa 6.5 Millionen Pools vorhanden.

Heute gibts fast überall Schwimmbecken. Gemeinden und Städte, Schulen, Hotels u.s.w. verfügen über Becken. Darüber hinaus gibt es Vergnügungsbäder mit Rutschbahnen, Wellenanlagen, die Leute anziehen, die neben dem Wasser auch noch den Nervenkitzel suchen. Das Schwimmen im Meer, in Seen und Flüssen ist trotz den Bädern nach wie vor sehr populär.

Parallel zur Zunahme der Anzahl Bäder haben auch die Aktivitäten in und auf dem Wasser zugenommen: Der Bootsport, Wasserskifahren, Schnorcheln und Tauchen, Windsurfen, Fischen und eine Vielzahl von Spielen - von Fangen bis zum Wasserball - sind zunehmend beliebt, genauso wie erholende Massnahmen wie heisse Bäder, Sauna, Whirlpools, die oft in Kombination mit Schwimmbädern anzutreffen sind.

Das Freizeitschwimmen hat auch einen grossen gesellschaftlichen Stellenwert bekommen. Familienbande und nachbarschaftliche Beziehungen werden gestärkt durch Wochenende in Bädern und am Strand, Urlaub an Bergseen, Poolparties oder einfach die Kinder aus der Nachbarschaft bei sich im Pool zu haben.
Swimming for leisure has become tremendously popular since late in the 19. century. The first municipal pool in the U.S. was built in Brookline, Mass., in 1887. Soon after that, New York City built public facilities, then called "baths." In the 1920s, the first boom for swimming pools occurred with several thousand pools built in this country. At the same time there was a great rise in "estate pools," as residential pools were then called. Construction of swimming pools has not slowed since and shows no sign of ending. The National Spa and Pool Institute, a trade association representing the pool and spa industry, reports that there are now about 6 1/2 million pools in the United States.

Today, pools are almost everywhere. Hotels and motels, private associations, apartment buildings and condominiums, commercial operations, schools and universities, and municipalities have pools. Water theme parks with rides, slides, and artificial waves attract large numbers of thrill-seekers. As in the past, swimming in oceans, lakes, rivers, canals, and quarries continues to be popular, even though most swimmers use pools.

Just as the number of places for swimming has increased, so have the kinds of activities people enjoy in and on the water. Boating and water skiing, snorkeling and scuba diving, surfing and sail boarding, fishing, and an unlimited number of games - tag to water polo - are all increasingly popular. The variety of relaxing water pastimes, such as hot tubs, saunas, and whirlpools often located at or near swimming facilities, also are growing in popularity.

Leisure swimming also has great social value. Family and neighbourhood ties are strengthened by weekends at the beach, vacations by mountain lakes, pool parties, and just "having the neighbors kids over to use the pool".

Fitness-Aerobics

Die regenerierende Wirkung des Wassers wurde schon in der Antike u.a. von den Griechen und Römern erkannt: Alle entwickelten Kulturen kannten die "Badekultur". Die Römer schrieben die "Gesundheit komme aus dem Wasser" auf die Wände von öffentlichen Bädern.

In unserer Zeit wurde die Bedeutung von aerober Belastung und der Vorteil von sportlichen Übungen im Wasser bekannt. Wassersport führt zu weniger Belastungen und Verletzungen von Sehnen und Gelenken. Forschungsarbeiten in den 60er Jahren zu den Themen Konditionstraining und Aerobics revolutionierten den Wasser- und die meisten anderen Sportarten. Die Betonung verschob sich von der Muskelentwicklung zur auf der kardiovaskulären Belastung. Die Fitness fokussiert sich heute auf die Pulsrate, Widerstandskraft, Überbelastung, Stoffwechsel und andere Aspekte.

Fitness aerobics

The restorative power of water has long been recognised Ancient cultures such as Greece and Rome had their "baths." The Romans wrote that "health comes from water" on the walls of their public facilities.

In our own time, the importance of aerobic exercise and the advantages of exercising in water are well known. Water exercise leads to less stress and fewer injuries to tendons and joints. Research on conditioning and aerobics in the 1960s revolutionized the world of water and most other sports. The emphasis changed to cardiovascular conditioning rather than simply developing muscles. Physical fitness now focuses on heart rate, progressive resistance, overload, metabolism, and other aspects of fitness.

Die Entwicklung der modernen Schwimmarten

Obwohl der Mensch seit Urzeiten schwimmt, wurden die Stilarten erst in den letzten 100 Jahren verfeinert. Das Wettkampfschwimmen, insbesondere die modernen Olympischen Spiele seit 1896 (Athen) erhöhten das Interesse an der Schwimmtechnik. Die wissenschaftliche Untersuchung der Schwimmtechnik half mit, diese zu verfeinern, grössere Geschwindigkeiten zu erzielen und den Vortrieb im Wasser zu verstehen.

Das Kraulschwimmen (Crawl)

Die Inffiezienz des "Trudgens" brachte den Australier Richard Cavill dazu mit Neuem zu experimentieren. Er beobachtete die Einheimischen auf den Solomoninseln, die den Kraulbeinschlag mit dem Überwasserarmzug kombinierten. Cavill verwendete diese Stilart 1902 an der Internationalen Meisterschaft und senkte den Weltrekord über 100 Yards auf 58.4 Sekunden (100 m in 1:03.89). Diese Schwimmart wurde unter dem Namen Australischer Crawl bekannt.

The development of modern strokes

Although people have swum since ancient times, swimming strokes have been greatly refined in the past 100 years. Competitive swimming, most notably the modern Olympic Games, begun in Athens, Greece, in 1896 increased interest in strokes. Scientific stroke analysis has helped produce more varied strokes, greater speeds, and a better understanding of propulsion through the water.

Front crawl

The inefficiency of the trudgen kick led Australian Richard Cavill to try new methods. He used a stroke he observed natives of the Solomon Islands using, which combined an up-and-down kick with an alternating overarm stroke. He used the new stroke in 1902 at the International Championships and set a new world record (100 yards in 58.4 seconds). This stroke became known as the Australian crawl.

Brust und Delfin (Schmetterling)

Die Schwimmforschung half auch der Entwicklung des Brustschwimmens. Obwohl andere Schwimmarten schneller sind, ist das Brustschwimmen immer noch eine Wettkampfschwimmart. Bis in die 50er Jahre war das Brustschwimmen die einzige Schwimmart, die genau festgelegt war. Dadurch, die Rückführung der Arme unter Wasser nach vorne wirkt geschwindigkeitsbegrenzend.

1934 fand David Armbruster, Trainer an der Universität von Iowa, etwas neues heraus: Beide Arme konnten gleichzeitig über Wasser nach vorne zurückgeführt werden. Dieses "Schmettern" erhöhte die Schwimmgeschwindigkeit, kostete aber mehr Trainingsaufwand und Kondition. 1935 schwamm Jack Sieg, ebenfalls von der Universität von Iowa, auf der Seite, mit den Beinen wie mit einem Fischschwanz schlagend. Er konnte das schliesslich auch auf dem Bauch. Armbruster und Sieg kombinierten das Schmettern der Arme und den Beinschlag bis die Koordination sass: Das Delfinschwimmen, wie es eigentlich heissen sollte, war geboren. Mit zwei Delfinkicks pro Armzug schwamm Sieg damals die 100 Yards in 1:00.2 (100 m in 1:05.85).

Doch damals sagte man dem noch Schmetterlings-brustschwimmen, es war schneller als das normale Brustschwimmen und wurde an Schwimmwettkämpfen als Regelwidrigkeit nicht toleriert. 20 Jahre lang brauchten die Meister-Brustschwimmer einzig die Überwasserform des Armzugs in Kombination mit einem verkürzten Brustbeinschlag. Erst Ende der 50er Jahre wurde der Delfinkick als eigene Schwimmart legalisiert. Viele Schwimmer sagen, das Schlängeln sei der Schlüssel für die Schwimmart, und jemand, der die Wellenbewegung beherrsche, könne das Delfinschwimmen leichter lernen.

Breaststroke and butterfly

Swimming research has helped the breaststroke evolve. Other strokes are faster, but the breaststroke is still a competitive event. Until the l950s, the breaststroke was the only stroke with a required style. The underwater recovery of both arms and legs in the breaststroke is a natural barrier to speed.

In 1934, however, David Armbruster, coach at the University of Iowa, devised a double overarm recovery out of the water. This "butterfly" arm action gave more speed but required greater training and conditioning. Then in 1935, Jack Sieg, a University of Iowa swimmer, developed the skill of swimming on his side and beating his legs in unison like a fish's tail. He then developed the leg action face down. Armbruster and Sieg combined the butterfly arm action with this leg action and learned to coordinate the two efficiently. With two kicks to each butterfly arm action, Sieg swam 100 yards in 1:00.2. This kick was named the dolphin fishtail kick.

Even though the butterfly breaststroke, as it was called, was faster than the breaststroke, the dolphin fishtail kick was declared a violation of competitive rules. For the next 20 years, champion breaststrokers used an out-of-water arm recovery (butterfly) with a shortened breaststroke kick. In the late 1950s, the butterfly stroke with the dolphin kick was legalized as a separate stroke for competition. Many swimmers say the "wiggle" is the key to the stroke and that a swimmer who can undulate through the water naturally can more easily learn the butterfly.

Wettkampfschwimmen

Die beste Methode, um die Technikverfeinerungen und -änderungen der Schwimmer in Bezug auf eine Verbesserung zu testen, ist der Vergleich an einem Wettkampf. Das ist der Grund, warum auf Geschwindigkeit und Ausdauer so grosser Wert gelegt wird.

Competitive swimming

As swimmers refine strokes or make changes, the best way to see if the new stroke is an improvement is to use it in competition. This is why so much attention is paid to speed and endurance records.

Schwimmer als Rekordjäger

Alfred Hajos gewann die erste Männer-Goldmedaille im Schwimmen an Olympischen Spielen, nämlich 1896 in Athen. Seine 100-m-Freistilzeit betrug 1:22.2. Der Weltrekord wurde seither laufend verbessert.

Bekannt als olympische Schwimmer wurden Weissmüller und Spitz. Johnny Weissmüller gewann 5 olympische Medaillen und verlor in seiner 10-jährigen Karriere kein einziges Rennen. Mark Spitz brachte es allein an den olympischen Spielen in München 1972 auf sieben Goldmedaillen - mehr als alle anderen Schwimmer in der Geschichte der olympischen Spiele.

An den ersten modernen olympischen Spielen gab es nur 4 Schwimmwettkämpfe, drei davon Freistil. An den zweiten olympischen Spielen 1900 in Paris wurden drei unübliche Schwimmwettkämpfe durchgeführt. Einer war ein Hindernisschwimmen, ein zweiter ein Unterwasserausdauerschwimmen und der dritte ein 4'000-m-Schwimmen. Alle drei Wettkampfformen wurden später nicht mehr durchgeführt.

Aus verschiedenen Gründen waren Frauen an den ersten olympischen Spielen ausgeschlossen. Pierre de Coubertin, der Gründer der modernen olympischen Bewegung war im Einklang mit der viktorianischen Zeit der festen Überzeugung, dass Frauen zu zerbrechlich für den Wettkampfsport seien [Frauensport im 19. Jahrhundert: Die Etikette verletzt und die Gesundheit gefährdet]. 1900 durften Frauen im Tennis und Golf mitspielen, weil diese beiden Sportarten in Europa sehr beliebt waren (bis zur Gründung des IOC konnte das Gastland die Sportarten bestimmen).

1912 durften die Frauen erstmals mitschwimmen [Wann konnten zum ersten Mal Frauen teilnehmen?] auf Drängen einer Gruppe von Leuten, die sich nachher als IOC etablierten.

Schwimmen an olympischen Spielen begann sehr bescheiden mit 4 Wettkämpfen. Heute sind es 32, je 16 für Frauen und Männer.

Swimmers setting records

Alfred Hajos of Hungary won the first Olympic men's swimming gold medal in the Olympic Games in Athens in 1896. He had a time of 1:22.20 for the 100-meter freestyle, a competitive event in which any stroke is allowed. Since then, new swimming records have been set regularly.

Well know olympic swimmers include Weissmuller and Spitz. Johnny Weissmuller won 5 Olympic medals and 36 national championships and never lost a race in his 10-year career. Mark Spitz won seven gold medals in the 1972 Olympics in Munich, more than any other swimmer in the history of Olympic competition.

The first modern Olympic Games had only four swimming events, three of them freestyle. The second Olympics in Paris in 1900 included three unusual swimming events. One used an obstacle course; another was a test of underwater swimming endurance; the third was a 4,000-meter event. None of the three was ever used in the Olympics again.

For a variety of reasons, women were excluded from swimming in the first several Olympic Games. In 1896 and again in 1906, women could not participate because the developer of the modern games, Pierre de Coubertin, held firmly to the assumption, common in the Victorian era, that women were too frail to engage in competitive sports. In 1900, the committee organizing the Paris games allowed women to participate in golf and tennis, since these were popular sports in Europe. (Until the International Olympic Committee was formed, events at Olympic Games were chosen by the host committee.)

Women's swimming made its debut in the 1912 Games at the prompting of the group that later became the International Olympic Committee [When for the first time women could compete?].

From the humble beginning with four swimming events, the Olympics have developed to 32 swimming races, 16 for men and 16 for women.

Behindertenschwimmen

Auch das Behindertenschwimmen hat eine lange Geschichte hinter sich. 1924 führte das Internationale Komitee für Taubstummensport die ersten Sommer-Weltspiele für Taubstumme durch. Athleten mit geistiger Behinderung nahmen zum ersten Mal 1968 an einer Sommerolympiade teil.

In Sydney 2000 gab es insgesamt je 22 Wettkämpfe für Frauen und Männer.

Competition for people with disabilities

Swimming competition for people with disabilities also has a long history. In 1924, the Committee International des Sports des Sourds (CISS--the International Committee for Sports for the Deaf) held the first Summer World Games for men and women who were deaf. Athletes with cognitive disabilities first joined in international swimming competition in 1968, with the International Summer Special Olympics.

In Sydney 2000 there were 22 events for men and 22 for women.

Forschungs- und Trainingstechniken

Im Gegensatz zum Walking und anderen Fortbewegungsmethoeden, ist das Schwimmen keine natürliche Fortbewegungsart des Menschen. Eine stehende Position an Land lässt sich nicht ohne Weiteres auf eine legende Position im Wasser übertragen. Darum haben im Laufe der Geschichte so viele Leute mit verschiedenen Lösungsansätzen experimentiert, um besser zu Schwimmen. Der Grund für die Vielzahl von Schwimmarten liegt in der Natur der Hüft- und Schultergelenke: Kugel und Pfanne im Hüft- und Schultergelenk.

Die ersten Schwimmer experimentierten mit Versuch und Irrtum und beobachteten Andere. 1928 filmte David Armbruster zum ersten Mal überhaupt. Auch die Japaner filmten und studierten Weltklasseathleten unter Wasser, um ihre Schwimmtechnik zu studieren. Sie photographierten und studierten Weltklasseathleten und verwendeten die Erkenntnisse, um das Team zu formieren, das 1932 die olympischen Spiele dominierte. Das war gleichzeitig der Beginn der Forschung über die Schwimmtechnik.

Zur gleichen Zeit erkannten Andere die Rolle der Kondition. Die Spiele von 1956 in Melbourne zeigten klar die Rolle des Konditionstrainings auf. Das australische Team zeigte das deutsch und deutlich. Der fantastische Erfolg der Australier war einzig auf das Konditionstraining zurückzuführen, nicht die Schwimmtechnik. In den USA begann man Trainingsprogramme von Läufern zu übernehmen, welche es erlaubten, die 4-Minuten-Grenze für die Meile zu brechen. Es handelte sich um die Intervallmethoden.

Heute liegt das Schwergewicht der Forschung auf der Untersuchung und Senkung des hydrodynamischen Widerstandes. Die Pioniere auf diesem Gebiet sind James Counsilman, Charles Silvia, und Ernest Maglischo, die die Schwimmtechnik mit ihren Untersuchungen revolutioniert haben.

Das verbesserte Verständnis für die Rolle der Schwimmtechnik trug zur Verbesserung der geschwommenen Zeiten wesentlich bei.

Research and training techniques

Unlike walking and other motions, swimming is not a natural activity for the human body. A standing position on land does not translate easily to a horizontal swimming position. Therefore, people throughout history have experimented with different ways to swim better. Our ability to use a variety of swimming techniques is due to the ball and socket joints of our shoulders and hips.

Early swimmers experimented by trial and error and watched others. In 1928, however, David Armbruster first filmed swimmers under water to study strokes. The Japanese also photographed and studied world-class athletes, using their research to produce a swim team that dominated the 1932 Olympic Games. This marked the beginning of research into stroke mechanics.

At the same time, others advanced the role of conditioning. The 1956 Olympic Games in Melbourne, Australia, showed the clear value of conditioning. The host team for those games had fantastic success, which was due to their training program, not their stroke technique. American swimming coaches began adopting training methods like those used by track coaches to help runners break the 4-minute mile. This was possible thanks to so called interval training.

Current research focuses on the forces that act on a body moving through the water, the science of hydrodynamics. Dr. James Counsilman, Charles Silvia, and Dr. Ernest Maglischo have revolutionized stroke mechanics with their pioneering and painstaking work.

This increased understanding of stroke mechanics has helped researchers and coaches improve swimmers' times in competition.


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