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Schwimmtechnik: Wie macht man eine Rollwende im Kraul?

1. Februar 2009

Swimming technique: How to do a flipturn in crawl swimming

1 February 2009


Von / By Felix K. Gmünder

© Felix Gmünder, limmatsharkszürich
Angepasst von/ Adapted from SWIM Magazine
Tips zum Lernen und Üben
  • Mit dem Lernen nicht an der Wand sondern im freien Wasser beginnen, bis man die Drehung beherrscht -> Lerne die Rollwende
  • Zuerst die Drehung um die Querachse vom Bauch auf den Rücken üben.
  • Lerne ein wenig Luft aus der Nase zu blasen, um das Eindringen von Wasser zu vermeiden.
  • Zum Einleiten der Drehung und zum Drehen selber keine Ruderbewegungen mit den Armen (= häufigster Fehler). Die Drehung wird allein durch den Schwimmimpuls, das senken des Kopfes (Kinn zur Brust) und einen leichten Delfinbeinschlag eingeleitet.
  • Drehe auf möglichst kleinem Raum: In der Drehung gehen die Nase zu den Knien und die Fersen zum Hintern; Die Beine werden nicht durchgestreckt in der Drehung.
  • Nicht auf dem Bauch Abstossen sondern auf dem Rücken.
  • Vor dem letzten Zug vor dem Einleiten der Wende nicht mehr Atmen - kein Blick nach vorne, sonst verliert man die Gleitlage.
  • Nach dem Abstossen mindestens einen Armzug nicht Atmen, zum Behalten der Gleitlage.
  • Übung macht den Meister, darum die Wende immer probieren, auch unter schwierigen Bedingungen im Training.
Tips for learning and practising
  • Start learning flip turns away from the wall in the open of the pool. -> Drill How to Start the Flip When you master the turn this way start approaching the wall.
  • Start practising with turning from ventral position on your back.
  • learn to avoid water entering the nose by gently bubbling.
  • Never use your arms and hands to initiate and perform the tumbling motion (mistake #1). Use swimming momentum, tucking of your chin to the chest and a butterfly kick to perform the turn.
  • Spin throgh the smallest possible space: nose to your knees and heels to your buttocks. Never keep your legs straight.
  • Never push from the wall in a ventral position (mistake #2).
  • Never breathe into the wall or out of the wall on the first stroke to maintain a streamlined swimming position.
  • Perfect practice means perfect performance:

Bild 1
  • Distanz zur Wand einschätzen über den "T-Balken" am Boden. Nie nach vorne schauen oder schielen (Wasserwiderstand!).
  • Beim letzten Armzug vor Einleiten der Drehbewegung beide Arme an der Körperseite liegen lassen - die Arme schauen bereits in die neue Schwimmrichtung nach dem Wenden. (Mindestens eine der) Handflächen gegen den Boden drehen (Daumen auswärts): Die Arme und Handflächen dienen als "Haltepunkt" und um die Drehung zu steuern.
  • Die Drehbewegung wird eingeleitet durch Einrollen, beginnend mit Senken des Kopfes. Gleichzeitig mit leichter Delfinbeinschlagbewegung Beine anziehen. Die Arme bewegen sich von nun an praktisch nicht mehr während der Drehung.
  • Gauge the distance to the wall by observing the "T" at the bottom in front of the wall.
  • Initiate the turn by leaving both arms at your side following the final pull (at least one hand down thumb out). Arms are already directed to the swimming direction after the turn. (At least) one arm and palm will serve as a point of stability (catch) and to control the tumbling motion.
  • Start the tumbling motion by tucking your chin to the chest and a butterfly kick. Don't use your arms to support the turn.
Bild 2
  • Die Drehung erfolgt in gehockter Körperstellung.
  • Beine und Füsse gehen gerade über den Kopf zur Wand.
  • Arme und Hände dienen als Hebel und zum Balancieren.
  • Keep the body in a tight "ball position".
  • Legs and feet go directly over the head.
  • Use arms and hands to keep balance and as a support.
Bild 3
  • Beine zusammen halten - die Füsse treffen gleichzeitig auf die Wand.
  • Wichtig ist es, die richtige Stelle zu treffen, nicht zu hoch oder zu tief, nicht zu weit rechts oder links.
  • Keep legs together and feet hit the wall at the same time.
  • Mind hitting the right spot, not too far down or up or to far to the right or left.
Bild 4
  • Das Abstossen erfolgt in Rückenlage.
  • Bevor abgestossen wird, muss der Oberkörper und die Arme in perfekter stromlinienförmiger Haltung sein. Der Wasserwiderstand macht sich ja vor allem bei hohen Geschwindigkeiten bemerkbar!
  • Push from the wall on the back.
  • Before launch bring upper body and arms to a perfect streamline position. Water resistance is worst at high speed!
Bild 5
  • Nach dem Abstossen in die Bauchlage drehen. Stromlinienförmig bleiben.
  • Mit Beinschlag erst beginnen, wenn Schwimmgeschwindigkeit erreicht ist (so lange Gleiten als man schneller ist als Schwimmen). Das richtige Timing braucht viel Übung.
  • After launch start to rotate from back to side to stomach. Stay in a perfect streamline position.
  • Start kicking only when speed dropped to swimming velocity. Don't add propulsion as long as you are faster gliding than swimming. This timing needs a lot of practise.
Bild 6
  • Kurz bevor die Oberfläche erreicht wird, mit dem Armzug einsetzen.
  • Das Timing des Auftauchens ist sehr wichtig, weil zu frühes Auftauchen stark bremst (und zu spätes ebenfalls).
  • Stromlinienfömig bleiben, darum beim ersten Zug nicht atmen - Balance halten!
  • Start pulling shortly before approaching the surface.
  • Think about the timing: if you break out too early or if you wait too long you loose a lot of speed.
  • Remain in a streamline position - keep balance - thus, do not breathe on the first stroke.

Videoclip provided by GoSWIM (Nur auf Englisch)


Turns - Flip-Turn Eyes from Glenn Mills on Vimeo.

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