Swim News Januar bis März 2002

Zurück zur Hauptseite

März 2002
Februar 2002
Januar 2002


März 2002

Line element 31.3. Bildbericht von den Schweizer und Regionalen Hallenmeisterschaften. Line element 31.3. Morgan Knabe (20) nimmt Vorwürfe an Domenico Fioravanti zurück. Er habe sehr impulsiv gehandelt und den Mund zu voll genommen, als er vor einem Jahr Fioravanti des Dopingmissbrauchs bezichtigte, sagte der kanadische Brustschwimmer, der sich soeben mit 1:00.95 für die Commonwealth Games qualifizierte und darüber hinaus mit 2:13.29 neuen kanadischen Rekord über 200 m Brust erzielte. Der alte 200-m-Rekord stammte von Victor Davis, erzielt an den olympschen Spielen 1984 in Los Angeles. Line element 30.03. Chinas Schwimmmannschaft nach Moskau abgereist. Weltmeisterin Luo Xuejuan nimmt zum ersten Mal an einer Kurzbahn-WM teil und erklärte, sie sei nicht in Bestform. Sie leide seit einem Monat an einer Magenverstimmung und Schlaflosigkeit. Sie werde aber trozdem ihr Bestes tun, um eine Goldmedaille zu holen, sagte die 18-jährige. Sie plant über 50, 100 und 200 m Brust zu starten. (insweep)

Foster will in Moskau 2-mal Gold holen. Der britische Kurzbahnweltmeister Mark Foster (31) will in Moskau sowohl über 50 m Freistil als auch über 50 m Delfin seine Titel von Athen verteidigen. "Ich fühle mich phantastisch und erwarte in Moskau die beiden Weltrekorde zu brechen." (insweep)

Dawn Fraser hätte 4-mal Olympiasiegerin werden können. Die australische Schwimmlegende gewann in Melbourne 1956, in Rom 1960 und in Tokyo 1964 die 100-m-Freistilstrecke. "Ich hätte auch in Mexico 1968 nochmals gewinnen können, aber nach einigen Streichen wurde ich vom Verband gesperrt." sagte Fraser mit grosser Selbstsicherheit. "Ich war mit 27 die alte Dame in der Mannschaft, als ich zum Rücktritt gezwungen wurde. Ich denke ich hätte aber bis 31 weiter machen können." Bei den Frauen gelang es nur der Ungarin Krisztina Egerszegi Frasers Rekord zu egalisieren: Sie gewann die 200 m Rücken in Seoul 1988, in Barcelona 1992 und in Atlanta 1996. (insweep) Line element 29.3. 79th Annual Men's NCAA Swimming & Diving Championships, 28.-30.3.2002, University of Georgia, Athens [Website] Line element 28.3. Mit Schwimmen Millionär werden. Wer an den diesjährigen Pan Pacific Swimming Championships einen Weltrekord schwimmt, erhält vom Organisator 1 Million Yen. Auch japanische Goldmedaillengewinner erhalten diese Prämie. Ach noch was: 1 Million Yen sind zur Zeit 12'695 Franken wert. (FG/insweep)

Australischer Trainer wegen sexueller Belästigung vor Gericht. Der australische Spitzentrainer Scott Volker (43) muss am 5. April wegen möglicher sexueller Belästigung zur Beantwortung von Fragen vor Gericht erscheinen. Volker ist Cheftrainer in der Queensland Academy of Sport und hat unter anderem Sam Riley und Susie O'Neill trainiert. Er wird angeklagt, in den 80er Jahren einem 14- und einem 15-jährigen Mädchen "erotische Angebote" gemacht zu haben. Volkers sagte, er werde sich vehement verteidigen. Er werde von allen Kollegen und auch Don Talbot unterstützt. Susie O'Neill nimmt Volkers ebenfalls in Schutz: Es sei nie was vorgefallen, auch während Massagen von ihr und Riley habe man stets nur über Taktik und solche Dinge geredet. Talbot sagte das Ganze sei ein schwieriges Thema, weil man als Trainer sehr oft auch körperlichen Kontakt mit seinen SchwimmerInnen habe. Da könne ein Schulterklopfen, eine Ellbogenberührung oder so etwas eben auch missverstanden werden, weil die Grenzlinien in diesem Gebiet bei verschiedenen Menschen unterschiedlich seien. (FG/fox)

Squash-Star sticht Thorpe aus. Den australischen Sportpreis hat wider Erwarten weder Ian Thorpe noch der Tennisspieler Lleyton Hewitt gewonnen sondern die Squashspielerin Sarah Fitz-Gerald. Fitz-Gerald (33) gewann das British Open, die Weltmeisterschaften und 11 von 12 grossen Turnieren. "Es ist eine grosse Überraschung, ein wunderbares Gefühl und eine grosse Ehre, dass mein Name und mein Sport vor diesen Grossen erscheint." sagte Fitz-Gerald.

Untersuchung von nicht-hormonellen Nahrungsergänzungsmitteln (NEM): Das deutsche Dopinglabor in Köln hat in einer vom IOK in Auftrag gegebenen Studie 634 nicht-hormonelle Nahrungsergänzungsmittel aus 13 Ländern analysiert. 94 Produkte (14.8 %) wiesen positive Befunde für verbotene anabol-androgene Steroide (sog. Prohormone) auf, die nicht auf der Packung deklariert waren. Bei Firmen, die auch Prohormone in ihrem Sortiment führen, waren 21 % der Proben positiv. Bei Firmen, die keine Prohormone verkaufen, waren 9.6 % positiv. weitere Informationen:

Line element 27.3. Schneider: "Springen war eine Lebensschule pur."

Sollen die Franzosen den EPO-Test verweigern? Der französische Schwimmverband empfiehlt seinen Schwimmerinnen und Schwimmern die Bluttests an der Kurzbahn-WM in Moskau gemäss einem Statement des Präsidenten Françis Luyce zu verweigern. Der Verband sei nicht gegen die EPO-Tests an und für sich sondern gegen die möglicherweise miserablen Begleitumstände. Die Blutabnahmen würden nach und nicht vor den Rennen ausgeführt, was zu einer Infektion führen könne. Der Wasserverlust nach Einschwimmen und Wettkampf könne den EPO-Wert nach oben treiben. (insweep)

Klim ändert seine Meinung. Nachdem er noch vor einer Woche die Regeln von Australian Swimming in Bezug auf die Selektionskriterien akzeptierte - sie wurden von Ian Thorpe in Frage gestellt (Meldungen vom 17. und 19.3.) - scheint er jetzt seine Meinung gewechselt zu haben: "Ich glaube dass für wichtige Meetings in der Zukunft grosse Schwimmer wie beispielsweise Ian Thorpe oder vielleicht auch ich, die im AS-Team eine grosse Rolle spielen könnten, Ausnahmen gemacht werden müssen." Klim meinte weiter, dass Australian Swiming die Augen im Hinblick auf das Team und nicht den Einzelnen öffnen sollte. Diese Aussage kommt etwas unerwartet, hat aber möglicherweise damit zu tun, dass es ihm nach der Rückenoperation immer besser geht: "Der Rücken fühlt sich wunderbar an, viel besser als erwartet." (insweep) Line element 26.3. Absagenflut für die Kurzbahn-WM. Der Schwimm-Weltverband Fina möchte bei der VI. Kurzbahn-WM in Moskau (3. bis 7. April) die Athleten, die einen Weltrekord schwimmen mit 15.000 Dollar pro aufgestellten Rekord belohnen. Die Fina erwartet in Moskau rund 700 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern. Trotz der Rekordmeldung werden etliche Stars fehlen, unter anderem die Australier Ian Thorpe und Michael Klim, Lenny Krayzelburg aus den USA oder die Niederländer Inge de Bruijn und Pieter van den Hoogenband.

FINA Marathon Swimming World Cup 2002. Nach zwei Rennen in Argentinien und einem in Dubai kehren die SchwimmerInnen nach Südamerika zurück. In Brasilia findet am 14.4. das vierte Rennen statt. Rangliste nach drei Rennen: Frauen, 1. Edith Van Dijk (NED) 46 pts; 2. Angela Maurer (GER) 40 pts; 3. Britta Kamrau (GER) 20 pts. Männer, 1. Gabriel Chaillou (ARG) 38 pts; 2. Christof Wandratsch (GER) 38 pts; 3. Stéphane Gomez (FRA) 34 pts. Komplette Rangliste (148 kB).

2002 FINA Diving Grand Prix. Die Rangliste vor dem 5. Wettkampf.

Jacqueline Schneider zurückgetreten. Nach 13 Jahren Spitzensport hat die 29-jährige Bülacherin Jacqueline Schneider gestern ihren Rücktritt erklärt. Schneider prägte das nationale Wasserspringen im vergangenen Jahrzehnt zusammen mit Catherine Maliev-Aviolat massgeblich. Neben 14 Schweizer-Meister-Titeln errang sie an der WM 1998 in Perth vom 1-m-Brett den 4. Rang, der ihr in der Folge zu verbesserten Bedingungen verhalf. An den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gewann sie im Synchronspringen mit Maliev ein Diplom. Schneider ist ausgebildete Wellness- und Fitnesstrainerin. (TA)

Thorpe wirbt für Australien. Ian Thorpe will japanische Touristen in sein Heimatland Australien locken. Zu diesem Zweck hat sich der Mehrfach-Weltmeister und -Weltrekordler bereit erklärt, kostenlos für eine 400.000 US-Dollar teure Kampagne des australischen Tourismus-Büros in Japan zur Verfügung zu stehen.Ian Thorpe ist in Japan, wo er bei der WM 2001 in Fukuoka sechs Titel gewann und vier Weltrekorde aufstellte, sehr beliebt. "Es ist für mich eine grosse Ehre, meine Heimat zu repräsentieren. Japan ist ein besonderes Land für mich. Dort hatte ich als 14-Jähriger meinen ersten internationalen Auftritt", sagte Thorpe, der am Dienstag in Tokio mit dem japanischen Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi zusammentreffen wird. (sid)

IXth World Symposium Biomechanics and Medicine in Swimming, 21-23 June 2002, St-Etienne, France. This symposium is organised by Dr JC Chatard who worked with the Australia swimming team before and during the Olympic Games in Sydney, and by me. This is an international scientific demonstration taking place every 4 years. The participants are medical doctors, kinesitherapists, teachers, and researchers in physical and sporting education, engineers, and biomechanics, 25% come from the Asian countries (Japan especially), 25% of the USA, 25% from Europe. A hundred people should represent France. The probable number of participants is 350 (± 50 people), 200 communications are registred from 40 countries ( Australia, South Africa, ...). Website: http://www.univ-st-etienne.fr/swimsymp. Line element 25.3. US-Meisterschaftsabschluss mit WJB. Bei den US-Frühjahrsmeisterschaften im Schwimmen überzeugten Aaron Peirsol und Jason Lezak mit Weltjahresbestzeiten. Lezak entschied die Distanz über 50 und 100 m Freistil in Weltjahresbestzeiten von 22,00 sowie 48,89 für sich. Aaron Peirsol meisterte die 100 m im Rücken in nur 54,47. Bei den Damen überzeugte Diana Munz mit ihrem Erfolg über 400 m Freistil (4:10,29). Auch die 1500 m entschied sie in einer Zeit von 16:11,88 für sich. Zu Beginn des Turniers hatte sie bereits die 800 m gewonnen.

Resultate der 3. Wasserball-Runde: Wasserball NLA Horgen und Kreuzlingen gewinnen. Horgen schlägt auch Schaffhausen mit 6:10, während Kreuzlingen Lugano mit 15:9 besiegt. Zudem kann Basel gegen Romanshorn zwei Punkte mit einem 13:11-Sieg holen.
Lugano - Kreuzlingen 9:15
Romanshorn - Basel 11:13
Schaffhausen - Horgen 6:10
Am Sonntag spielten:
Lugano - Romanshorn 14:12
Basel - Kreuzlingen 10:14
Schaffhausen - Aegeri 10:9 Line element 24.3. IX FINA World Masters Championships, Christchurch, New Zealand, 22.3.-4.4.2002

Australian Swimming mit Trainer-Rotationssystem. Zunächst bis zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen wird es bei den Cheftrainern ein Rotationssystem geben. Dieses Novum gab der australische Schwimm-Verband am Samstag nach den Titelkämpfen in der Hauptstadt des Bundesstaates Queensland bekannt. Alan Thompson (Männer) und Ken Wood (Frauen) werden die australischen Teams 2002 bei den Commonwealth Games und den Pan Pacific Championships betreuen.

Touretski zurück im Geschäft. Ein Jahr nachdem die Polizei in einem in Touretskis Haus gestohlenen Safe Dopingsubstanzen gefunden hatte, wurde er nun als einer der Coaches für Australiens Commonwealth-Team bestimmt. Die Anklage gegen Touretski musste fallen gelassen werden, weil seine Frau Inna die Aussage gegen ihren Mann verweigerte. Die Suspendierung als Trainer im Australian Institute of Sports wurde dann umgehend wieder aufgehoben. Nun wurde Touretski von Greg Hodge, Chef Leistungssport bei Australian Swimming, wieder voll rehabilitiert: "Gennadi hat dem australischen Schwimmsport so viel zu bieten. Dieser Guy ist ein Zauberer und verfügt über ein riesiges Wissen und grossartige Fähigkeiten. Was letztes Jahr passiert ist sehr unglücklich, aber die Geschichte hat gezeigt, dass das für Gennadi kein Problem war. Wer weiss denn schon was passiert ist?" Touretski hat massgeblich die Karrieren einer Anzahl von Weltklasseschwimmern mitbeeinflusst, darunter Popov und Klim. Der Dopingfall und die anschliessende Herz-Bypass-Operation haben einige Schwimmer bewogen den Trainer zu wechseln. (FG/fox)

Flavia Rigamonti gewinnt an den NCAA-Meisterschaften auch die 1650-Yards-Strecke in 15:52.28 mit rund 8 Sekunden Vorsprung auf die Zweite [Flavia auf dem Siegerpodest].

EU-Kommission finanziert WADA nicht mehr . Die Entscheidung der EU-Kommission sich aus der Finanzierung der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) zurückzuziehen, hat zu harscher Kritik aus den Reihen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) geführt. "Für die Ankündigung, sich zurückzuziehen, fehlt mir jegliches Verständnis auch vor dem Hintergrund, dass sich die EU-Kommission immer als Herold des Kampfes gegen Doping aufgespielt hat", sagte IOC-Vizepräsident Thomas Bach. Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Ankündigung der EU-Kommission, sich in Zukunft vollständig aus der WADA zurückzuziehen. (dpa) Line element 23.3. Australische Meisterschaften. Brisbane, 18.-23.3.2002: Newsseite.

Abschluss der Australischen Meisterschaften: Australische Mannschaft für Commonwealth Games (Manchester, 25.7.-4.8.2002) und PanPacific Games (Yokohama, 24.-29.8.2002) bestimmt.
Samstag: 2 Behinderten-Weltrekorde gefallen. Geoff Huegill konnte nur zuschauen, wie man einen 50-m-Delfin-WR bricht: sein 39-jähriger Klubkamerad, der Paraplegiker Alistair Smales, verbesserte in der S8-Kategorie den WR um 1.27 Sek. auf 32.59. Der zweite WR geht auf das Konto des armamputierten Ben Austin, Silbermedaillengewinner von Sydney 2000, der den 100-m-Freistil-WR um 0.96 Sek. auf 1:01.47 verbesserte. Australien wird sein Commonwealth-Team mit vier Behinderten Schwimmern verstärken: 50 und 100 Freistil für Damen und Herren. Freitag: Männer. 50 m Brust: 1. Piper 28,76. - 100 m Delfin: 1. Huegill 52,30. - 100 m Rücken: 1. Welsh 54,96. 2. Thorpe 55,74. - Frauen. 50 m Crawl: 1. Ryan 25,80. 2. Henry 25,81. 3. Mills 25,97. - 400 m Lagen: 1. Graham 4:14,00. - 50 m Rücken: 1. Graham 4:14,00. - 200 m Rücken: 1. Stoney 2:11,59. - 100 m Brust: 1. Jones 1:07,90.

Kanadische Meisterschaften und Commonwealth Games Trials, Winnipeg, 19.-24.3.2002. Männer. 50 m Delfin: 1. Mintenko 24,39. - 200 m Rücken: 1. Oriwol 2:02,23. - 100 m Brust: 1. Knabe 1:00,95. - Frauen. 100 m Crawl: 1. Nicholls 56,52. - 100 m Rücken: 1. Gamel 1:02,84. - 200 m Brust: 1. Petelski 2:29,87.

Division I NCAA Women's Championships, Austin, Texas, 21.-23.3.2002 [Website]. Rigamonti NCAA-Meisterin. Die Tessinerin Flavia Rigamonti hat am ersten Tag der amerikanischen Universitäts-Meisterschaften in Austin, Texas den Titel über 500 Yards Crawl gewonnen. Die WM-Zweite über 1500 m Crawl schwamm die für sie ungewohnte Strecke in 4:40,13 und stellte einen internen Rekord für die Universität Dallas auf.

US-Meisterschaften: Phillips 66 Spring National Championships, Minneapolis, 19.-23.3.2002 (50-m-Bahn). Männer. 200 m Crawl: 1. Davis 1:49,21. - 400 m Lagen: 1. Shanteau 4:21,60. - Frauen. 200 m Crawl: 1. Poll (Puerto Rico) 1:59,52. - 400 m Lagen: 1. Binder 4:44,65. Line element 22.3. Australische Meisterschaften. Brisbane, 18.-23.3.2002: Matt Welsh hält den Thorpedo auf Distanz über 100 m Rücken: 1. Welsh 54.96. 2. Thorpe 55.74.

Donnerstag: Männer. 100 m Crawl: 1. Thorpe 48,98. 2. Callus 49,43. 3. Pearson 49,64. - 400 m Lagen: 1. Norris 4:20,24. 2. McGregor 4:21,45. 3. Steed 4:22,44. Frauen. 800 m Crawl: 1. Pascoe 8:38,34. - 100 m Crawl: 1. Thomas 58,94. 2. Coffee 1:00,93. 3. Galvez 1:01,03.

Kanadische Meisterschaften und Commonwealth Games Trials, Winnipeg, 19.-24.3.2002. Männer. 200 m Crawl: 1. Say 1:48,88. 2. Johnston 1:48,96. 3. Johns 1:50,06. - 50 m Rücken: 1. Oriwol 26,37. Frauen. 50 m Brust: 1. Leier 32,43. - 50 m Delfin: 1. Rolland 27,87.

US-Meisterschaften: Phillips 66 Spring National Championships, Minneapolis, 19.-23.3.2002 (50-m-Bahn). Männer. 100 m Crawl: 1. Lezak 48,89. 2. Tucker 49,46. 3. Dusing 49,48. - 200 m Brust: 1. Kibbe 2:17,43. 2. Shanteau 2:17,96. 3. Wronski 2:18,32. - 200 m Rücken: 1. Peirsol 1:55,15 Minuten (WR, bisher Krayzelburg/USA/1:55,87). 2. Davis 2:00,39. 3. Machado 2:03,36. - 200 m Delfin: 1. Malchow 1:55,13. 2. Wilkens 2:02,60. 3. Tarwater 2:03,66. Frauen: 100 m Crawl: 1. Poll (Costa Rica) 55,62. 2. Rose 55,82. - 200 m Brust: 1. Quann 2:27,42. - 200 m Rücken: 1. MacManus 2:11,80. - 200 m Delfin: 1. Hill 2:12,92. Line element 21.3. Australische Meisterschaften, Brisbane, 18.-23.3.2002. Mittwoch: Ian Thorpe hat bei den australischen Meisterschaften seinen dritten Titel gewonnen. Nach Siegen über 400 m und 200 m Freistil triumphierte Thorpe auch über 100 m Freistil und wiederholte sein Kunststück vom Vorjahr. Er schwamm die 100 m in 48,98 und verwies Ashley Callus (49,43) und Todd Pearson (49,64) auf die Plätze. (dpa)

Die FINA sanktionierte heute die Bodysuits von folgenden Herstellern: Adidas, Arena, Asics, Descente, Essenuoto Italia SAS, Diana, Nike, Speedo, Tyr, Zoggs International [Pressemitteilung FINA] [FINA-Regeln für die Sanktionierung].

US-Meisterschaften: Phillips 66 Spring National Championships, Minneapolis, 19.-23.3.2002 (50-m-Bahn). Weltrekord 200 m Rücken: Aaron Peirsol (18) verbesserte Lenny Krayzelburghs WR vom 7.8.99 von 1:55.87 auf 1:55.15 [Warum ist Lenny Krayzelburgh so schnell? / Why is Lenny Krayzelburg so fast?].

WADA: Gendoping noch nicht aktuell. Nach Abschluss der ersten Gendoping-Konferenz der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) in New York ist man sich in einem Punkt einig: Nach Auskunft führender Wissenschaftler ist das Gendoping in naher Zukunft noch nicht in Reichweite. "Noch sind die Gentherapien im tierexperimentellen Stadium. Es wird noch ein langer Weg bis zur Anwendung bei Menschen sein" so der deutsche Professor Klaus Müller. Die WADA hatte mit Experten über die Risiken und Gefahren diskutiert, die aufgrund neuer Erkenntnisse auf dem Gebiet der Genforschung und -therapie auf den Sport zukommen könnten. Line element 20.3. Australische Meisterschaften, Brisbane, 18.-23.3.2002: Weltmeister Geoff Huegill verpasste in 23,53 mit 14/100 knapp seinen eigenen Weltrekord über 50 Meter Delfin. Im 200-m-Finale konnte Ray Hass in persönlicher Bestzeit von 1:58,59 den Favoriten und Weltmeister über 100 m Rücken, Matt Welsh, schlagen. Jim Piper gewann die 100 m Brust. Schwimmstar Ian Thorpe holte die Titel über 200 und 400 m und führt nach den Vorläufen über 100 m Freistil in 49,37 an. Bei den Frauen gewann Leisel Jonas zwei Brust-Titel, 50 und 200 m. Siegerinnen über 100 m Lagen ist Sarah Ryan, über 100 m Rücken Dyana Calub. Resultate Dienstag: Männer. 200 m Crawl: 1. Thorpe 1:45,09. 2. Hackett 1:46,67. - 50 m Rücken: 1. Welsh 25,71. - Frauen. 50 m Brust: 1. Jones 32,02. - 50 m Delfin: 1. Thomas 27,22.

US-Meisterschaften: Phillips 66 Spring National Championships, Minneapolis, 19.-23.3.2002 (50-m-Bahn). Diana Munz (19) und Maddy Crippen (17) gewinnen die 800 m Freistil in 8:33.06 bzw. 7:57.04.

Line element 19.3. Klim will keine Spezialbehandlung: Nach Thorpes Plädoyer für ein Überdenken der Selektionskriterien im Hinblick auf die grossen internationalen Wettkämpfe meinte Klim, er habe überhaupt keine Erwartungen in Bezug auf eine spezielle Behandlung seines Falles. "Wenn sie die Regeln ändern so sei das gut und recht, aber ich werde nichts in diese Richtung unternehmen." (s. Meldung vom 17.3.2002)

Österreichisches Kurzbahn-WM-Team: Frauen: Judith Draxler, Mirna Jukic, Fabienne Nadarajah, Petra Zahrl. Männer: Maxim Podoprigora, Patrick Schmollinger, Markus Rogan.

Langstrecken-Schwimmerin Büchse gibt auf. Deutschlands Langstrecken-Star Peggy Büchse hat genug - und ihren Rücktritt vom Schwimmsport erklärt. "Ich habe alle grossen Titel gewonnen und trete auf dem Höhepunkt meiner Karriere zurück", erklärte die 29 Jahre alte Studentin und mehrfache Welt- und Europameisterin aus Rostock. Zuletzt hatte Peggy Büchse im Juli vergangenen Jahres mit WM-Gold über 10 km und Silber über 5 km triumphiert. Neben den Becken-Stars Franziska van Almsick und Sandra Völker gehörte sie zu den grossen drei Damen des deutschen Schwimmsports. (dpa) Line element 18.3. Australische Meisterschaften: Resultate Montag. Ian Thorpe hat zum Auftakt der australischen Schwimm-Meisterschaften in Brisbane seinen eigenen Weltrekord über 400 m Freistil nur um 37/100 Sekunden verpasst.

Wasserspringen: 8. FINA Diving Grand Prix, Madrid, 14.-17.3.2002

FINA Marathon World Cup 2002, 3. Rennen von Dubai vom 15.3.2002 (16 km). Männer: 1. Vladimir Diattehine (RUS) 3h 18m 26s; 2. Gabriel Chaillou (ARG) 3h 18m 42s 3. Christoph Wandratsch (GER) and Stéphane Gomez (FRA) 3h 18m 44s. Frauen: 1. Angela Maurer (GER) 3h 24m 39s; 2. Edith Van Dijk (NED) 3h 28m 51s; 3. Irina Abysova (RUS) 3h 30m 36s. Nächstes Rennen: Brasilia, 14.4.2002 (10 km).

Nicole Zahnd, Yves Platel und Gerry Strasser in Genf am erfolgreichsten: Drei schwammen zu vier Meistertiteln (TA)

Avec quatre titres, Yves Platel est l'un des rois des Vernets (TdG)

Mit je vier Goldmedaillen sind Nicole Zahnd, Gerry Strasser und Yves Platel die erfolgreichsten Teilnehmer der Schweizer Hallenmeisterschaft in Genf. (Bund)

Vorläufiges EM-Kader: EM Berlin (29.7.-4.8.). Frauen (7): Diezi, Rigamonti, Sagne, Schlegel, Stampfli, Strasser, Zahnd. - Männer (8): Bühler, Lang, Liechti, Lütolf, Novy, Platel, Richard, Strasser. - Ebenfalls qualifiziert: Staffeln über 4x100 m und 4x200 m Crawl sowie 4x100 m Lagen (Frauen und Männer). - EM-Limiten können bis und mit den Sommer-Meisterschaften in Frauenfeld (4.-7. Juli) erreicht werden.

Europarekord 100 m Brust. Für Brust-Spezialistin Emma Igelström enden die schwedischen Schwimm-Meisterschaft auf der Kurzbahn in Göteborg so, wie sie angefangen haben: Mit einem neuen Rekord. Am Schlusstag schlug Igelström ihre Konkurrenz im 100-Meter-Finale deutlich mit einer Zeit von 1:05,93 und unterbot ihren am 26.1.2002 in Berlin aufgestellten Europarekord um 21/100. (sid) Line element 17.3. Schweizerische Hallenmeisterschaften Genf, 14.-17.3.2002: Medaillenspiegel

1.
2.
3.

Schwimmclub Uster
Genève Natation 1885
Schwimmverein Limmat

(SC Uster)
(Genf Natation)
SVL
Gold
14
8
7
Silber
7
6
6
Bronze
4
3
8
Punkteliste
1.
2.
3.
Schwimmclub Uster
Genève Natation 1885
Schwimmverein Limmat
(SC Uster)
(Genf Natation)
SVL
815
720
544

Schweizer Hallenmeisterschaften 2002 Sonntag. Männer. 200 m Lagen: 1. Platel Yves (Genf Natation) 2:07.04. 2. Gilgen Philipp (SV Basel) 2:09.01. 2. Massacand Jonathan (Lancy Natation) 2:09.01. 1500 m Freistil: 1. Strasser Gerry (SV Limmat) 16:00.52. 2. Richard Gaëtan (Genf Natation) 16:05.01. 3. Platel Yves (Genf Natation) 16:06.88. 100 m Delfin: 1. Novy Karel (SC Uster) 56.51. 2. Andermatt Adrian (SC Uster) 56.57. 3. Lang Flori (SV Limmat) 56.73. 50 m Freistil: 1. Bühler Christoph SKLA 23.25. 2. Gaffuri Alessandro (Red Fish Neuchâtael) 23.98. 3. Reuter Jens (SV Limmat) 24.15. 4x100 m Lagen: 1. Schwimmclub Uster 1 3:50.15 (SR, Novy Karel, Lütolf Remo, Andermatt Adrian, Liechti Lorenz). 2. Red-Fish Neuchâtel 1 3:58.93 (Berthet David, Gautsch Sebastian, Caprani Eric-Jacques, Gaffuri Alessandro). 3. SV Limmmat 4:00.16 (Lang Flori, Akermann Mirko, Bachmann Stephan, Strasser Gerry). Frauen. 200 m Lagen: 200 m Lagen: 1. Reuter Katja (SV Limmat) 2:23.50. 2. Czaplicki Agata (Atlantide Agno) 2:24.40. 3. Steffen Caroline (SV Limmat) 2:24.66. 100 m Delfin: 1. Zahnd Nicole (Genf Natation) 1:03. 1. Ranieri Veronica NUM 1:03.34. 3. Sagne Marjorie RN 1:04.48. 800 m Freistil: 1. Strasser Chantal (Atlantide Agno) 8:53.16. 2. Miluska Hanna (SV Basel) 9:04.94. 3. Krüger Nadia (SV Limmat) 9:07.73. 50 m Freistil: 1. Diezi Dominique (SC Uster) 26.70. 2. Sagne Marjorie RN 26.75. 3. Flühmann Laura SCSO 27.08. 4x100 m Lagen: 1. Schwimmclub Uster 1 4:24.94 (Diezi Dominique, Schlegel Carmela, Schrader Denise, Paquier Sandrine). 2. Schwimmverein Limmat 1 4:31.39 (Reuter Katja, Steffen Caroline, Rüegg Janine, Krüger Nadia). 3. Red-Fish Neuchâtel 1 4:35.62 (Germanier Emilie, Wacker Julie, Fallet Géraldine, Grämiger Nathalie). Line element 17.3. Strasser (SV Limmat) im Crawl nicht zu schlagen (NZZ 17.3.2002)

Schweizer Hallenmeisterschaften 2002 Samstag. Männer. 100 m Crawl: 1. Strasser (SV Limmat) 51.74. 2. Bühler (SK Langenthal) 51,87. 3. Gilgen (SV Basel) 52,68. 200 m Rücken: Gabrilo (Atlantide Agno) 2:04,56 2. Massacand (Lausanne Natation) 2.07,67. 3. Lecoultre (Genf Natation) 2:10,25. 5O m Brust 1 Lütolf (SC Uster) 29,19. 2. Razakarivony (Genf Natation) 30,1 3. Lazarus (CN Plan-les-Ouates) 30,55. 400 m Lagen 1. Platel (Genf Natation) 4:22,8 2. Andermatt (SC Uster) 4:35.06. 3. Bachmann (SV Limmat) 4:36.01. Frauen. 100 m Crawl: 1 Zahnd (Genf Natation) 57,55. 2. Diezi (SC Uster) 57,72. 3. Sagne (Renens Natation) 57,88. 200 m Rücken: 1. Gabrilo (Atlantide Agno) 2:19,92. 2. Reuter (SV Limmat) 2:20,05. 3. Stampfli (SC Solothurn) 2:21,12. 50 m Brust 1. Schlegel (SC Uster) 33,64. 2. Baillod (Renens Natation) 34,25. 3. Calore (SC Uster) 34.51. 400 m Lagen: 1. Czaplicki (Atlantide Agno) 5:00,56. 2. Steffen (SV Baar) 5:05,63. 3. Schneider (SV Basel) 5:07,29.

Die Australier lieben das Schwimmen. Gemäss einer unter 1500 Personen durchgeführten Umfrage ist Schwimmen von 56 Sportarten die Nummer 1. Von allen Sportlern wird Ian Thorpe für mögliche Sponsoren als der beste Bannerträger betrachtet. Unter Teenagern scheint Schwimmen aber nicht so hoch im Kurs zu stehen: In einer Untersuchung des Australian Bureau of Statstics vom vergangenen Februar ist der Beliebtheitsgrad des Schwimmens hinter Radfahren und Skateboarding zurückgefallen. Leider sind weder das Durchschnittalter noch die genaue Fragestellung in der ersten Umfrage bekannt. Eines ist sicher: In der Stadt Zürich rangiert das Schwimmen als aktiv ausgeübte Sportart auf Platz 1. In Zürich ist auch die höchste Bäderdichte in der Schweiz vorhanden [Schwimmbäder Stadt Zürich]. (FG/insweep)

Thorpe: Man muss Klim eine Chance geben. Ian Thorpe verlangt grundsätzliche Änderungen in Bezug auf das Vorgehen bei Selektionen für grössere Wettkämpfe. Zur Zeit sei es wie im Fall Klim nicht möglich das bestmögliche Team zu delegieren, wenn der betreffende Athlet das Selektionsmeeting (in diesem Fall die australischen Meisterschaften) verpasse. Zur Zeit gilt die Vorschrift, dass nur die 3 ersten des Selektionsmeeting als Mitglieder der Nationalmannschaft zugelassen werden. "Die Selektionskriterien, die wir jetzt haben sind grossartig, klar und eindeutig, das Ergebnis ist entweder Schwarz oder Weiss. Aber mit Menschen gibt es nicht nur Schwarz und Weiss sondern manchmal auch noch Grau." meint Thorpe. "Wenn man im Einzelfall genauer hinschaut, bekommt man manchmal als Ergebnis ein stärkeres Team." Australiens Chef Leistungsschwimmen Greg Hodge ist überzeugt, dass die strengen Selektionskriterien trotz der Meinung des weltbesten Schwimmers nicht geändert werden. "Wir kennen Klims Verfassung im Juli noch nicht. Wenn wir ihn unter Druck setzen rascher gesund zu werden, könnte das ihm schaden. Klims Gesundheit muss an erster Stelle kommen. Man muss auch daran denken, dass dann jeder sagen könnte, er sei an den Trials krank gewesen." (FG/fox) Line element 16.3. Remo Lütolfs Entscheid fürs Schwimmen (TA 16.3.2002)

Schweizer Hallenmeisterschaften 2002 Freitag. Männer: 200 m Crawl: 1. Strasser (SV Limmat) 1:51,76. 2. Richard (Genf Natation) 1:55,53. 3. Gilgen (SV Basel) 1:55,93. 50 m Rücken: 1. Lang (SV Limmat) 26,40 (SR, vorher Lang, 26,64 am 10. 8.01). 2. Massacand (Lausanne Natation) 27,43. 3. Novy (SC Uster) 27,44. 100 m Brust: 1. Lütolf (SC Uster) 1:04,06. 2. Liechti (SC Uster) 1:06,00. 3. Gautsch (Red Fish Neuenburg) 1:06,39. 200 m Delfin: 1. Platel (Genf Natation) 2:03,83. 2. Andermatt (SC Uster) 2:03,90. 3. Gilgen (SV Basel) 2:05,37. 4x100 m Crawl: 1. SC Uster 1 (Andermatt, Novy, Liechti, Lütolf) 3:29,96. 2. SV Limmat (Lang, Reuter, Bachmann, Strasser) 3:31,98. 3. Red Fish Neuenburg 1 (Gaffuri, Richard, Gautsch, Meyer) 3:35,51. Frauen: 200 m Crawl: 1. Zahnd (Genf Natation) 2:04,09. 2. Strasser (Atlantide Agno) 2:05,21. 3. Miluska (SV Basel) 2:06,16. 50 m Rücken: 1. Diezi (SC Uster) 30,29. 2. Stampfli (SC Solothurn) 30,78. 3. Ranieri (Mendrisiotto Nuoto) 31,08. 100 m Brust: 1. Schlegel (SC Uster) 1:12,24. 2. Baillod (Renens Natation) 1:14,67. 3. Pedretti (SC Chur) 1:15,71. 200 m Delfin: 1. Zahnd (Genf Natation) 2:21,08. 2. Reuter (SV Limmat) 2:21,85. 3. Lüscher (Nuoto Sport Locarno) 2:21,97. 4x100 m Crawl: 1. SC Uster (Diezi, Schrader, Calore, Paquier) 3:57,95. 2. SV Basel (Prünte, Schneider, Wüthrich, Miluska) 4:02,52. 3. SC Solothurn (Stampfli, S. Mathys, D. Mathys, Flühmann) 4:05,15.

Chinesisches Kurzbahn-WM-Team: Angeführt von Luo Xuejuan und Qi Hui wird ein 21-köpfiges Team nach Moskau reisen. Frauen: Luo Xuejuan, Qi Hui, Yang Yu, Chen Hua, Xu Yanwei, Zhu Yingwen, Zhan Shu, Zheng Xi, Tang Jingzhi, Zhang Yan, Li Hui. Männer: Yu Rui, Liu Yu, Chen Zuo, Yu Cheng, Xie Xufeng, Zheng Shibin, Zeng Qiliang, Zhao LIfeng, Chen Lei, Cheng Hao.

Neuer Schwimmtrainer im Australian Institute of Sports: Der Top-US Coach Pierre Lafontaine wurde als einer der leitenden Trainer im AIS angestellt. Er wird ab April 2002 bis zu den olympischen Spielen 2004 an der Seite von Barry Prime, Mark Regan und Gennadi Touretski arbeiten (AIS-News). Line element 15.3. Kurzbahn-WR 50 m Brust: An den schwedischen Wintermeisterschaften verbesserte Emma Igelstrom (S) den WR um 7/100 auf 30.24 (vorher Zoe Baker, 30.31).

Schweizer Hallenmeisterschaften Donnerstag: EM-Limiten für Strasser und Stampfli. Am 1. Tag der Schweizer Hallen-Meisterschaften (50 m-Becken) in Genf unterboten Gerry Strasser über 400 m Crawl und Carla Stampfli über 100 m Rücken die Limite für die EM in Berlin. 1. Tag. Finals. Männer. 400 m Crawl: 1. Strasser (SV Limmat) 3:59,18. 2. Richard (Genf Natation) 3:59,97. 3. Platel (Genf Natation) 4:00,20. 4. Wacker (Genf Natation 4:05,99. 5. Richard (Red Fish Neuenburg) 4:06,06. - 50 m Delfin: 1. Liechti (SC Uster) 25,26. 2. Lang (SV Limmat) 25,38. 3. Akermann (SV Limmat) 25,80. - 100 m Rücken: 1. Gabrilo (Atlantide Agno) 57,83. 2. Novy (SC Uster) 58,44. 3. Massacand (Lausanne Natation) 58,75. - 200 m Brust: 1. Platel (Genf Natation) 2:21,63. 2. De Carolis (SV Basel) 2:22,18. 3. Liechti (SC Uster) 2:23,51. - 4x200 m Crawl: 1. SV Limmat 1 (Bachmann, Reuter, Lang, Strasser) 7:46,49. 2. Genf Natation 2 7:47,09. 3. SC Uster 7:52,02. Frauen. 400 m Crawl: 1. Strasser (Atlantide Agno) 4:16,72. 2. Zahnd (Genf Natation) 4:18,22. 3. Miluska (SV Basel) 4:20,73. - 50 m Delfin: 1. Diezi (SC Uster) 28,57. 2. Zumstein (SV Kriens) 28,75. 3. Sagne (Renens Natation) 28,84. - 100 m Rücken: 1. Stampfli (SC Solothurn) 1:04,32. 2. Diezi (SC Uster) 1:04,93. 3. Reuter (SV Limmat) 1:05,89. - 200 m Brust: 1. Pedretti (SC Chur) 2:42,24. 2. Kanouni (SV Basel) 2:42,60. 3. Pedretti (SC Chur) 2:42,67. - 4x200 Crawl: 1. SC Uster 1 (Schrader, Weist, Paquier, Diezi) 8:37,32. 2. SV Basel 8:43,50. 3. Atlantide Agno 8:45,24.

Körper- und sinnesbehinderte Schwimmer: An den Schweizer Hallenmeisterschaften in Genf werden auch die Körper- und Sinnesbehinderten an den Start gehen. Die sieben stärksten Schwimmerinnen und Schwimmer der Schweiz bestreiten vor den samstaglichen Finals den Sprint-Cup über 50 m Freistil. Mit dabei ist auch die EM-Medaillengewinnerin über 200 m Lagen und 100 m Brust, Chantal Cavin vom SK Bern.

Line element 14.3. Kieren Perkins schwimmt wieder - als "Schwimmertrainer". Der Sydney-Teenager Elka Graham (19) geht mit besonderem Support an die kommenden australischen Meisterschaften: Sie kann mit Kieren Perkins traineren, der dreimal pro Woche mit ihr in Manly im Norden Sydneys schwimmt, um fit zu bleiben. Elkas Trainerin Narelle Smith meint, dass das Wort Perkins bei Elka viel mehr zähle als ihres. "Es ist eine Sache des Vertrauens - bei Kieren genügt ein Wort." Graham ist schon schnell: Ihre persönliche Bestzeit beträgt 1:58.54 über 200 m Freistil, erzielt als Startschwimmerin der in Fukuoka disqualifizierten 4x200 m Staffel. Im Einzelrennen konnte sie diese Leistung nicht wiederholen. An den kommenden Meisterschaften wird Graham über 50, 100, 200 und 400 m Freistil starten. (TheAge) Line element 13.3. Holländisches Kurzbahn-WM-Team: Pieter Van den Hoogenbad und Inge de Bruijn sind nicht mit dabei, weil beide die Vorbereitung auf die Europameisterschaften als wichtiger einstufen. Die Mannschaft besteht aus: Johan Kenkhuis (50 Freistil), Chantal Groot (50 Freistil, 50 Delfin), Suze Valen (50 Rücken, 100 Rücken) und Inge Dekker (50 Delfin).

Wasserspringen: 4. Fina Grand Prix, Madrid, 14.-17.3.2002, Meldeliste

Synchronschwimmen: German Open vom 8.-10.3.2002: Fotos und Resultate [bereit gestellt von NLsynchro]. Line element 12.3. Schweizer Kurzbahn-WM-Team. Frauen: Flavia Rigamonti (Atlantide), Chantal Strasser (Atlantide), Nicole Zahnd (Genève Natation 1885), Dominique Diezi (SC Uster), Sandrine Paquier (SC Uster), Nathalie Grämiger (RedFish Neuchâtel), Caroline Steffen (SV Limmat). Männer: Karel Novy (SC Uster), Christoph Bühler (SK Langenthal), Lorenz Liechti (SC Uster), Flori Lang (SV Limmat), Remo Lütolf (SC Uster), Luka Gabrilo (Genève Natation 1885), Yves Platel (Genève Natation 1885), Alain Tardin (Genève Natation 1885), David Richard (RedFish Neuchâtel), Gerry Strasser (SV Limmat), Philipp Gilgen (SV beider Basel), Adrian Andermatt (SC Uster). Headcoach: Pierre-André Weber. Trainer: Gerard Moerland, Flemming Poulsen, Jurek Czaplicki. Medizinisches Team: Ewen Cameron, Stéphane Coulet.

FINA Marathon Swimming World Cup: 3. Etappe in Dubai, Vereinigte Emirate, 15.3.2002.

Klim halbiert Genesungszeit. Michael Klim wirft mit seiner raschen Erholung von der vor 5 Wochen durchgeführten Bandscheibenoperation alle medizinischen Prognosen über den Haufen. Seine Ärzte erwarteten, dass er mindestens 2 Monate brauchen würde, bis er wieder in den Pool steigen könne. Aber sein estes Training im Wasser absolvierte er bereits vor einer Woche, und er schwimmt heute bereits wieder bis zu 7 km pro Tag im Pool seines Trainers Denis Cotterell. Zum Schwimmtraining komme jeden Tag noch 1 Physiotherapie plus 1 Fitness-Landtraining. "Ich bin sehr beschäftigt, aber es geht mir gut." sagte Klim. "Viele Leute sind überrascht, wie weit ich vor dem Zeitplan bin. Das Fitnesstraining habe er neu eingeplant, um nach der Erholung kräftiger zu werden: "Ich habe rund 5 kg Fett und Muskeln verloren und versuche nun meine 83 kg zu halten. Gleichzeitig möchte ich kräftiger werden. Im Pool arbeite ich nicht sehr intensiv aber im April soll es dann wieder richtig los gehen. Ich habe dann 4 Monate Zeit meine Form vor Ende der Saison wieder zu finden." Klim wird voraussichtlich erst am Telstra Grand Prix Meeting in Sydney im Juli wieder an einem Wettkampf starten. In der Zwischenzeit wird das australische Team vor den Commonwealth-Spielen in Manchester entweder in Sindelfingen oder Glasgow ein Trainingslager beziehen, sagte der Chef Wettkampfsport Greg Hodge von Australian Swimming. (FG/fox)

NCAA 2002 Division I Women's Swimming Championships: OFFICIAL Psyche Sheet Women

NCAA 2002 Men's Swimming & Diving Championship: Preview Line element 11.3. Schweizer Hallenmeisterschaften der Schwimmer in Genf (14. - 17. März): Von Donnerstag bis Sonntag kämpfen die besten Schweizer Schwimmer und Schwimmerinnen anlässlich der Schweizer Hallenmeisterschaften in der "Les Vernets" Halle in Genf um die nationalen Hallentitel. Den Athleten bietet sich auf der 50m-Bahn in Genf eine weitere Möglichkeit um sich für internationale Meisterschaften (EM, Junioren-EM) zu qualifizieren. Von den Schweizer Top-Schwimmer, welche die EM-Limite bereits erfüllt haben und an die Kurzbahn-WM (3. bis 7. April) fahren werden, darf man keine Top-Resultate erwarten, da sie sich auf die Kurzbahn-Weltmeisterschaften vorbereiten. Nicht am Start sein wird die Vizeweltmeisterin Flavia Rigamonti, die US-Studentin muss eine Woche später für ihr Uni-Team die Prestige trächtigen NCAA-Meisterschaften schwimmen [Homepage SHM]. (SwissSwimming)

European Diving Junior Championships at Genève10.-14.7.2002: Homepage

Masters-WM Christchurch: Meldelisten

Wasserspringen: Resultate FINA Grand Prix in Moskau, 8.-10.3.2002

Wasserball NLA, Winterrunde: Basel - Lugano 7:7. Kreuzlingen - Horgen 11:15. Aegeri - Romanshorn 25:9. Romanshorn - Kreuzlingen 7:23. Aegeri - Horgen 11:15. Basel - Schaffhausen 6:15. - Rangliste: 1. Horgen 2/4. 2. Schaffhausen 1/2. 3. Aegeri 2/2. 4. Kreuzlingen 2/2. 5. Lugano 1/1. 6. Basel 2/1. 7. Romanshorn 2/0.

SHM 2002 Genf: Bereinigte Meldeliste nach Nachmeldefrist. Line element 10.3. Bill May gewinnt Solo im German Open. Der einzige männliche Teilnehmer der «German Open» im Synchronschwimmen in Bonn hat die weibliche Konkurrenz klar besiegt. Bill May aus den USA setzte sich im Finale des Solo-Wettbewerbs überlegen mit 98,000 Punkten vor der Russin Anastasia Dawidowa (96,500) und der Griechin Apostolia Ioannou (92,333) durch. (sid)

Neue Links: Neue Bodysuit-Technologie für Grant Hackett. Hackett soll eine verbesserte Version des Speedo Fastskin erhalten, der es ihm an den Commonwealth-Spielen und den Panpazifischen Spielen erlauben soll noch schneller zu schwimmen. Hackett wird dazu in im April ins Speedo-Zentrum in Nottingham, Grossbritannien, reisen, um mit den Speedo-Entwicklern und -Ingenieuren zusammen zu arbeiten. Hackett war eigentlich bis jetzt davon überzeugt, dass Ian Thorpes Adidas-Anzug der bessere sei [Alles über Bodysuits]. Speedo habe jetzt aber 12 Monate in die Verbesserung des Fastskin investiert, sodass Hackett erstens glaubt, diese sitzen ihm besser und zweitens, dass sie schneller geworden sind. "Ich werde den neuen Anzug nach meiner Rückkehr von der Kurzbahn-WM in Moskau (3.-7.4.) testen," sagte er. "Ich will sicher sein, das er bequem ist und perfekt sitzt, bevor ich mit ihm Wettkämpfe bestreite. Die Chancen stehen aber gut, dass ich ihn an den Commonwealth-Spielen und den Panpazifischen Spielen tragen werde." Hackett trug an der WM 2001 in Fukuoka bei seinem sensationellen 1500-m-WR einen armlosen Knöchel-Halsanzug. (smh) Line element 9.3. Synchronschwimmen: Bill May führt an den German Open. Zum Auftakt der 13. German Open (8.-10.3.2002) der Synchronschwimmer zeigte der Amerikaner Bill May im Solo-Wettbewerb die technisch beste Kür. Der einzige männliche Kunstschwimmer in der Weltelite, der noch von Olympia 2000 in Sydney und bei den Weltmeisterschaften 2001 in Fukuoka vom Wettbewerb ausgeschlossen war, lag im Bonner Frankenbad mit 95,500 Punkten zunächst vor den beiden Russinnen Anastasia Dawidowa (94,167) und Anastassia Ermakowa (93,834). Die Führung im Duo übernahmen Alison Bartosik/Anna Koslowa (USA) (sid).

Gustavo Borges eröffnet Schwimmakademie. Der 30-jährige Ex-Champion [persönliche Homepage] eröffnet heute in Curitiba, Brasilien einen modernsten Schwimmkomplex mit 4 Pools und einem Fitnesscenter [Originalbericht]. "Unser Ziel ist eine angenehme Umgebung zu schaffen, nicht nur für Schwimmwettkämpfe, sondern auch für die Familie." In Curitiba findet neben anderen Städten auch eine Etappe der alljährlichen "Troféu Gustavo Borges de Natação" statt. (FG/insweep) Line element 8.3. Geoff Huegill will Klims 100-m-Delfin-WR brechen. Die nächste Gelegenheit bietet sich an den australischen Landesmeisterschaften von übernächster Woche. "Ich bin nur etwa 0.15 Sekunden vom WR entfernt," sagte Huegill. "Ich fühle mich immer stärker, im Training läuft es gut und, naja müssen Sie wissen, ziemlich schnell, und somit wissen Sie auch, dass nicht viel fehlt." Line element 7.3. Wasserspringen: Resultate 47. Internationaler Springertag Rostock und 8. FINA-Grand-Prix-Meeting Wasserspringen, 1.-3.3.2002

Der brasilianische Spitzenschwimmer Fernando Scherer (27) [persönliche Homepage] ist an Denguefieber erkrankt. Dengue ist eine virale Infektionskrankheit, die durch Stechmücken übertragen wird. In Brasilien sind bereits über 50'000 Personen daran erkrankt. Glücklicherweise hat Scherer nicht die besonders gefährliche Form des hämorrhagischen Fiebers. (FG/insweep)

Popov schwimmt weiter. Gemäss einem Bericht des schwedischen Aftonbladets wies Popov Gerüchte um seinen Rücktritt zurück und teilte mit, er beabsichtige an der Kurzbahn-WM in Moskau zu starten. Er sei zuversichtlich, dass er seine alte Form wieder finden könne, und dass er an der Olympiade 2004 konkurrenzfähig sein werde. (insweep) Line element 6.3. Australier mit Comebackwunsch stolpert über FINA-Regel. Der Silbermedaillengewinner über 100 m Delfin von Atlanta, Scott Miller (26), wollte sich übernächste Woche an den australischen Meisterschaften für die Commonwealth Games qualifizieren. Miller, der sich nach gescheiterter Sydney-Qualifiaktion vom Wettkampfsport zurückgezogen hatte, trainiert seit einiger Zeit wieder mit Grant Hackett und Giaan Rooney. Miller erfuhr nun entäuscht, dass die FINA ihn erst nach 9-monatiger Wartefrist wieder an grossen Meisterschaften starten lässt. Sein Trainer Denis Cotterell: "Die kommenden Monate werden zeigen, wie ernst es ihm ist." Miller hält immer noch den dritten Platz über 100 m Delfin auf der australischen ewigen Bestenliste. Sein Fernziel sei Athen 2004. (smh)

Spanien nur mit einem Schwimmer an der Kurzbahn-WM. Der Spanische Schwimmverband delegiert nur gerade Brenton Cabello nach Moskau, der über 100, 200 und 400 m Lagen starten wird. Die frühere WR-Halterin Nina Zhivanevskaya wird erst an der EM in Berlin wieder mit dabei sein.

Swiminfos Bericht über Flavia Rigamonti Line element 5.3. Marathon Weltcup Rio Coronda bei Santa Fe (Argentinien), 57 km.
Männer: 1. Stephane Gomez, F (7:24,39); 2. Gabriel Chaillou, ARG (7:34,14); 3. Christof Wandratsch, D (7:37,12). Frauen: 1. Edith van Dijk, NL (7:40,59); 2. Angela Maurer, D 7:41,02; 3. Britta Kamrau, D (7:48,53) [Termine und Resultate]. Line element 4.3. Resultate Sindelfingen 2./3.3.2002. Line element 4.3. Zwei Schweizer in den 50-m-All-Time-All-Best (386 kB):
800 m Freistil 34. 8:25.91 Flavia Rigamonti
1500 m Freistil 9. 16:05.99 Flavia Rigamonti
50 m Brust 25. 27.91 Remo Lütolf

Shane Gould (46) propagiert neue Crawltechnik. Shane Gould, 3-fache Gold- und einmal Silbermedailengewinnerin in 1972 in München glaubt, dass sie damals um rund 4 Sekunden auf 100 m Freistil schneller gewesen wäre, wenn sie eine bessere Schwimmtechnik gehabt hätte. Jetzt bringt sie diese neue Freistiltechnik anderen bei: Sie tritt als Coach von TotalImmersion auf, einer von Terry Laughlin gegründeten US-Schwimmschule. Laughlin griff anfangs der 90er Jahre die von Popov eingeleitete Schwimmrevolution auf und entwickelte sie parallel zu den Australiern zu einer neuen Crawltechnik weiter. Gould ist überzeugt, dass viele Eliteschwimmer in den nächsten 5-10 Jahren auf diesen Zug aufspringen werden oder müssen (FG/insweep). Einige weiterführende Links: Paralympics-Rekord. Der spanische Paralympics Champion von 1992, 1996 und 2000, Xavi Torres, stellte in Palma de Mallorca mit 24 Stunden Dauerschwimmen einen neuen Langstreckenrekord auf.

Wasserball: Schweiz 3. am Int. Junioren-Wasserballturnier in Leimbach. In zwei spannenden Finalspielen wurden am dritten Spieltag des internationalen Wasserballturniers in Leimbach um den 3. im kleinen Final zwischen der Schweiz und Portugal und im Final um den 1. Platz gekämpft. Die Schweizer Junioren-Nati zeigte in den beiden gewonnenen Spielen gegen Portugal, das sie fighten kann, keinen Ball verloren gibt und auch in der Chancenauswertung Verbesserungen aufweist. Am Samstagabend konnte man noch anbringen, dass die Portugiesen vom verhergehenden Spiel etwas mütde waren, am Sonntagmorgen galt das aber nicht mehr. Trotzdem wogte das Spiel immer wieder hin und her. Nach einem 11:8 gelang es den Portugiesen nochmals auf 11:11 heran zu kommen, dann gelangen den Schweizern schöne Treffer zum 14:11 und bis zum Schlussresultat von 16:13 war es dann eine Resultatsicherung, die hart verteidigt werden musste. Gesamthaft gesehen hat sich die Schweizer Junioren-Nati von Spiel zu Spiel gesteigert und eine gute Mannschaftsleistung gezeigt, ütberzeugend war auch der Torhütter von Monthey, der sogar im Finalspiel einen Penalty hielt und die Centerleistung (11 Tore) von Sergio Passasseo. Den Final gewann Grossbritannien gegen den Favoriten Tschechien(nach der Vorrunde hatten die Tschechen noch gewonnen) in einem sehr engen Spiel mit wenigen Toren, wo vor allem die Torhütter glänzten. Wenige von den im Verlaufe des Turniers rund 300 Zuschauern hatten auf den Sieger England-Grossbritannien getippt, und keiner auf das Resultat von 3:4!
Sonntag, 3. März 2002: 11 Uhr Schweiz - Portugal um den 3. Platz 16:13
Sonntag, 3. März 2002: 12 Uhr 30 Tschechien - Grossbritannien um den Turniersieg 3:4
(SwissPolo) Line element 3.3. Italienisches Rumpfteam für die Kurzbahn-WM. Der italienische Schwimmverband hat bloss Massimiliano Rosolino (200 Lagen, 200 und 1500 m Freistil) und Christian Minotti (1500 m Freistil) als Teilnehmende angegeben. Die übrigen SchwimmerInnen der Olympia-2000- und WM-2001-Mannschaft haben die Kurzbahn-WM aus ihrer Agenda gestrichen, mit der Begründung, sich auf die EM in Berlin konzentrieren zu wollen. "Ein Kurzbahntitel ist nicht so prestigereich wie ein 50-m-Titel." meinte Brembilla. Line element 1.3. Selektion des CH-Teams für die Kurzbahn-WM. Grund zur Freude bietet weiterhin das Schweizer Schwimmteam. 19 Schwimmer/innen und 5 Staffeln haben sich für die Kurzbahn-WM in Moskau selektioniert. 12 Schwimmer/innen haben die Einzel-Limite geschafft, 7 konnten sich über die Staffeln selektionieren. Zum ersten Mal unter der neuen Führung (Schallon/Weber) hat es wegen einer Nicht-Selektion grosse Diskussionen gegeben. Gerne hätte man die 4x100 Lagen Staffel der Damen ausserordentlich selektioniert. Junge Schwimmerinnen und eine gute Leistung an der WM 2001 in Fukuoka sprachen für eine Selektion. Leider hat diese Staffel aber die Selektionsrichtlinien für die KB-WM nicht erfüllt. Der VTR hat sich schweren Herzens entschieden, die Richtlinien einzuhalten. Somit konnte diese Staffel nicht selektioniert werden. Ab sofort und in Zukunft kann der VTR hingegen bei Bedarf eine/n Reserveschwimmer/in für eine selektionierte Staffel, welche Finalchancen besitzen, aufbieten. Von dieser Regelung profitiert hat für die KB-WM die Nummer 5 über 200m Kraul, Adrian Andermatt. Über die Staffelbesetzung wird immer erst vor Ort entschieden. Das detaillierte Protokoll der letzten VTR-Sitzung kann auf dem Sekretariat von SWISS SWIMMING angefordert werden (SwissSwimming).

Wasserball: Gruppenzuteilungen für den FINA Worldcup 2002.

Grant Hackett probiert sich als Sprinter. An den australischen Meisterschaften (18.-23.3. in Brisbane) will Hackett seine Sprintfähigkeiten testen: Er startet neben 200, 400, 800 und 1500 m auch über 100 m Freistil. Grund: "Ein neues Ziel, um meine Freude am Sport und meine Motivation zu erhalten." Seine persönliche Bestzeit beträgt 51.5 - geschwommen in einem 200er. Seit Sydney 2000 hat Hackett (21) um 10 kg auf 98 kg zugenommen - nicht Fett sondern Muskeln.

Zurück zur Homepage / an den Anfang


Februar 2002

Line element 28.2. Ehrung für Ian Thorpe. Olympiasieger und Weltmeister Thorpe erhält den "American-International-Athlete"-Preis der International Amateur Athletic Association. Der Preis war vorher unter dem Namen "Jesse-Owens-Preis" bekannt. Die Sprinterin Marion Jones war die Gewinnerin 2001 (AP). Line element 27.2. Petria Thomas wird zur AIS-Athletin des Jahres gewählt. Die dreifache Weltmeisterin musste den Preis des Australian Institute of Sports auf Krücken entgegennehmen, da sie sich im Training in der Lendengegend verletzt hat (smh).

Kieren Perkins managt sich selber. Der mit dem Schwimmsport Millionär gewordene Olympiasieger über 1500 m Freistil in Barcelona und Atlanta sowie Silbermedaillengewinner in Sydney hat die Zusammenarbeit mit seinem Manager Harry Miller aufgekündigt. "Nach 10 Jahren intensivem Wettkampfsport, während denen andere Leute meine Karriere gemanagt haben, wird es nach meinem Einstieg ins Berufsleben Zeit, mich selber um meine Zukunft zu kümmern." (AAP)

Olympiasiegerin und Weltmeisterin Agens Kovacs wird kritisiert. Der Brustschwimmerin wird von verschiedenen Trainern vorgworfen, Sie hätte durch die Annahme von Geldern die NCAA-Amateur-Regeln verletzt. In der National Collegiate Athletics Association wird auf Ebene der Colleges / Universities Sport getrieben [Wettkampfseite]. Die Mannschaften werden oft durch ausländische Studentinnen und Studenten verstärkt. Aus der Schweiz kämpft beispielsweise Flavia Rigamonti als "Freshman" unter der Flagge der Southern Methodist University (SMU Mustangs). Im Schwimmen finden die Wettkämpfe normalerweise in 25 Yards Becken statt, die Saison treibt ihrem Höhepunkt zu. (FG/insweep) Line element 26.2. FINA wird ab Kurzbahn-WM in Moskau Bluttests einführen: Fina procedural guidelines for blood testing for doping control.

FINA wird ab Kurzbahn-WM in Moskau rekombinantes EPO und verwandte Substanzen testen. Fina Press Release.
Aktuellste Informationen über:
EPO, Erythropoietin
Darbepoietin alfa / NESP

Christof Wandratsch gewinnt ersten Marathon-Worldcup. Wandratsch ist ein optimaler Auftakt in die neue Marathon Weltcup-Saison geglückt. Der Deutsche feierte erstmals seit zwei Jahren in Rosario/Argentinien wieder einen Sieg. Nach 2:03:20 Stunden lag der ehemalige Europameister nur vier Sekunden vor dem Franzosen Stephane Gomez. Bei den Frauen unterstrich Vorjahres-Gesamtsiegerin Edith van Dijk (NL) erneut ihre Ambitionen auf den Gesamtsieg. Nach 2:06:28 Stunden verwies sie die beiden Deutschen Britta Kamrau (2:07:10) und die WM-Dritte Angela Maurer (2:07:41) auf die Plätze zwei und drei. Weltmeisterin Peggy Büchse (D) konzentriert sich in diesem Jahr ganz auf die Europameisterschaften in Berlin (25. Juli bis 4. August) und verzichtet auf den Weltcup. [Termine und Resultate] (FG/sid).

Engagement von Australiern in Grossbritannien schafft nicht nur Freude. Die zunehmende Zahl von Australiern im Rahmen des neuen britischen Sportkonzepts, das eine Kopie von Ausstraliens Sportwunders zum Ziel hat, sorgt bei den konkurenzierten britischen Trainern, Sportwissenschaftlern und -medizinern sowie -funktionären nicht nur für Freude. Fast an jeder Schlüsselstelle befindet sich heute eine Person von "Down under". "Wir sind Aussie-verrückt geworden" sagte ein leitender englischer Sportfinktionär. "Wo immer man hinschaut ist ein Australier am Werk." Auch die Cheftrainerstelle von British Swimming ist seit November 2000 mit einem Australier, dem vormaligen Olympiacoach Bill Sweetenham, besetzt.

Wasserspringen: Hallenmeisterschaften. Männer. 1-m-Brett: 1. Delaloye (Lausanne) 341,20. 2. Bettens (Lausanne) 309,45. 3. Sauthier (Lausanne) 308,35. - 3-m-Brett: 1. Delaloye 535,10. 2. Bettens 534,90. 3. Sauthier 494,95. - Frauen. 1-m-Brett: 1. Kimlova (Bern) 209,40. 2. Français (Lausanne) 194,80. 3. Mouthon (Genf) 177,50. - 3-m-Brett: 1. Français 401,85. 2. Loukili (Genf) 370,30. 3. Kimlova 343,30.

Dopinginformation: Was steckt hinter dem Dopingmittel Darbepoietin alfa (Fall Mühlegg und Lazutina)? Line element 25.2. Wasserspringen: Resultate Deutsche Hallenmeisterschaften im Wasserspringen - Offene Klasse und Junioren - vom 21. bis 24. Februar 2002 in Aachen

Keine Ausnahme für Michael Klim. Klim kann wegen seiner Bandscheibenoperation nicht an den in Brisbane stattfindenden australischen Meisterschaften (18.-23.3.) teilnehmen. Dieser Wettkampf wurde als Trial für die Commonwealth Games vom Juli in Manchester bestimmt. Es wurde vorgeschlagen, dass Klim sich im Juni oder Juli nachträglich in einem Fitnesstest qualifizieren könne. Der Leistungsverantwortliche von Australian Swimming, Greg Hodge, teilte gestern mit, dass ohne die Teilnahme an den Trials keine Selektion möglich sei. Michael verstehe die Regeln und habe nie Forderungen gestellt. Der Verband habe Klim aber als Teammitglied für die Vorbereitungslager eingeladen (SMH).

Ian Thorpe liebäugelt mit 7-mal Gold. Thorpes Trainer Doug Frost meldet, dass Ian Thorpe in Brisbane statt mit 200 m Lagen mit 100 m Rücken liebäugelt. Das böte Thorpe in Manchester die Gelegenheit, Susie O'Neills Rekord von 6 Goldmedaillen zu brechen (Commonwelath Games 1998 in Kuala Limpur). Thorpe wird in Manchester sicher über 100, 200 und 400 m Freistil starten sowie in den drei Staffeln. Bei den 100 m Rücken müsste Thorpe aber seinen Teamkollegen Matt Welsh schlagen, was keine leichte Aufgabe sein wird. Frost meint, ein bisschen Abwechslung tue Thorpe gut, und er schwimme im Training sowieso nicht immer Crawl (AFP). Line element 23.2. Australian Institute of Sports: Wie man Nullen in Schwimmhelden verwandelt. Line element 22.2. Warnecke geht juristisch gegen Kündigung vor. Schwimm-Weltmeister Mark Warnecke geht mit juristischen Mitteln gegen die einseitig durch den SV Schwäbisch Gmünd ausgesprochene Vertragskündigung vor. Wie Warnecke-Manager Axel Watter der dpa erklärte, ist eine Anwaltskanzlei in Wiesbaden mit der Wahrnehmung der Interessen des Olympia-Dritten von 1996 beauftragt worden. "Dabei werden auch mögliche Schadenersatzforderungen wegen Rufschädigung geprüft", sagte Watter. Die in dieser Woche ausgesprochene Kündigung habe keinerlei Grundlage und sei nicht rechtswirksam, teilte der Manager des Athleten weiter mit. Der Kontrakt habe eine Laufzeit bis 31. Dezember 2004. Der Schwimmverband Württemberg erklärte unterdessen, er habe vom Vorsitzenden des SV Schwäbisch Gmünd, Wolfgang Patzke, die Zusage bekommen, dass der 32 Jahre alte Warnecke bis zum Ablauf der üblichen Wechselfrist von 12 Monaten weiterhin zu Wettkämpfen gemeldet wird. Der Verband geht davon aus, dass Warnecke bis zum 18. November 2002 weiter für den Club startet. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) will für die nationalen Titelkämpfe im Mai in Warendorf als einzige EM-Qualifikation Athleten ausschliesslich über Vereinsmeldungen an den Start gehen lassen. Nach Angaben des Warnecke-Managers stehen seit November 2001 noch sämtliche Zahlungen des württembergischen Clubs an den ehemaligen Weltrekordler aus. Vertraglich seien pro Monat 600 Mark (rund 306 Euro) vereinbart. Der Verein hatte Warnecke vor allem deshalb gekündigt, weil er bei den deutschen Mannschafts-Meisterschaften vor eineinhalb Wochen erst eine Stunde vor Wettkampfbeginn telefonisch abgesagt haben soll. Watter erklärte hierzu, Warnecke habe nie zugesagt. Dem Verein sei klar gewesen, dass der Sportler wegen seines 2. medizinischen Staatsexamens bis März 2002 keine Termine für den SV Schwäbisch Gmünd wahrnehmen könne. (dpa)

Berliner Schwimmer wehren sich Schliessungspläne von Bädern. Die Sparpolitik in der Bundeshauptstadt Berlin macht auch nicht vor dem Spitzensport halt. Ein prominentes Opfer setzt sich jetzt aber zu Wehr. Vehement sprach sich die Schwimmerin Franziska van Almsick gegen die Schliessung ihrer Trainingsstätte auf dem Gelände des Berliner Sportforums aus. "Die Schwimmhalle und der Strömungskanal als Teil des Olympiastützpunktes ist für die Athleten, die bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Medaillen gewinnen sollen, unverzichtbar", sagte die 23-Jährige. Der Strömungskanal war erst 1996 für 3,6 Millionen Mark eingerichtet worden. Zudem beklagte "Franzi" das Vorgehen der Politiker ausgerechnet in diesem Jahr, das mit den Europameisterschaften vom 25. Juli bis 4. August für die Schwimmer und Wasserspringer der Jahreshöhepunkt in Berlin stattfindet. "Auf der einen Seite will man sich mit Erfolgen brüsten. Auf der anderen Seite hat niemand mit den Sportlern geredet." Rückendeckung erhalten van Almsick sowie weitere 40 betroffene Bundeskaderathleten von Manfred von Richthofen, Präsident des Deutschen Sport-Bundes (DSB). "Da es sich um einen wichtigen Bundesstützpunkt des Schwimmsports handelt, schiessen der Bundesausschuss Leistungssport und das Bundesinnenministerium Mittel zur Unterhaltung zu. Hier haben wir Hebelmöglichkeiten", kündigte von Richthofen Widerspruch auf Bundesebene an. Bedroht ist von der beabsichtigten Schliessung von insgesamt zwölf Bädern schon ab Mai dieses Jahres ebenfalls die Trainingsstätte von Wasserball-Rekordmeister Spandau 04. Box-Weltmeister Sven Ottke und Fussball-Profi Andreas Neuendorf von Hertha BSC Berlin haben spontan finanziell Unterstützung geleistet. Ottke will ausserdem ein paar Handschuhe versteigern lassen. Auf Grund der Proteste kündigte der Senat der Hauptstadt an, sein Konzept bis Ende März noch einmal zu überarbeiten. (sdi) Line element 21.2. Ein Jahr Sperre für Warnecke? Einer der besten deutschen Schwimmer sorgt derzeit für negative Schlagzeilen. Mark Warnecke manövrierte sich mit einer kurzfristigen Absage in eine bedrohliche Lage. Der Kurzbahn-Weltmeister muss jetzt um seine Teilnahme an der Schwimm-DM in Warendorf (22. bis 26. Mai) und damit seine Qualifikation für die EM in Berlin (25. Juli bis 4. August) bangen. Nachdem der SV Schwäbisch Gmünd sich vom erst im November gekommenen Olympia-Dritten von 1996 getrennt hat, steht der 32-Jährige ohne einen für die DM-Teilnahme notwendigen Verein da. Die Verbandsregeln lassen einen Wechsel des Klubs nur einmal in zwölf Monaten zu. Hintergrund für Schwäbisch Gmünds Entscheidung war Warneckes kurzfristige Absage für seinen Start bei den Mannschafts-Kämpfen der zweiten Bundesliga am vergangenen Wochenende. Der angehende Unfallchirurg kontert die Vorwürfe des Klubs: "Ich habe von meinen Aufwandsentschädigungen in Höhe von 600 Mark noch nichts gesehen." Sportdirektor Ralf Beckmann vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) will den bereits zuvor von der SG Essen vor die Tür gesetzte Warnecke bei der DM, wo der frühere Kurzbahn-Weltrekordler die EM-Norm erfüllen und seinen Titel über 50m Brust verteidigen will, nur mit einem Verein starten lassen. Warnecke kann nun ungeachtet aller Querelen mit Schwäbisch Gmünd nur auf ein Entgegenkommen seines bisherigen Klubs hoffen. SV-Vorstand Wolfgang Patzke hat auch schon Bereitschaft dazu signalisiert: "Wenn er seine Meldegelder und sonstige Auslagen, die wir haben, vorab bezahlt, werden wir ihn zu den Wettkämpfen und Meisterschaften melden, bei denen er starten will." (sid)

Michael Klim (24) bald wieder gesund. Klim, der anfangs Monat eine Bandscheibe operieren lassen musste, erholt sich nach Aussage seiner Freundin Giaan Rooney schneller als erwartet. Er könne bereits während rund 2 Stunden am Tag gehen und sollte in einigen Woche in der Lage sein, wieder mit Schwimmen zu beginnen. Nach vollständiger Genesung wird sich Klim voraussichtlich auf die WM in Barcelona (2003) und Athen 2004 vorbereiten (SMH).

Australisches WM-Team für Moskau. Angeführt von Grant Hackett, Matt Welsh, Petria Thomas und Giaan Rooney wird ein 28-köpfiges Team nach Moskau reisen: Frances Adcock, Charlene Benzie, Ashley Callus, Leon Dunne, Michelle Engelsman, Felicity Gonzalves, Elka Graham, Grant Hackett, Brooke Hanson, Ray Hass, Brett Hawke, Melanie Houghton, Nicole Irving, Beau Mannix, Antony Matkovich, Lori Munz, Justin Norris, Amanda Pascoe, Adam Pine, Jim Piper, Jennifer Reilly, Brenton Rickard, Phil Rogers, Giaan Rooney, Sarah Ryan, Trent Steed, Craig Stevens, Clementine Stoney, Petria Thomas, Kelly Tucker, Robert Van der Zant, Matt Welsh (AS). Line element 19.2. Die russische Schwimmerin Nina Jivanevskaya, die für Spanien startet, äusserte sich kürzlich zum Disput um den deutschen Skilangläufer Johann Mühlegg, der in Salt Lake City 2-mal Gold gewann, aber nicht in der Staffel starten wollte. Die Russin, die seit 1997 in Spanien naturalisiert ist, gewann in Sydney Bronze über 100 m Rücken. "Wenn du eine Medaille gewinnst spielt es keine Rolle, für welches Land du startest, nur die persönliche Befriedigung zählt." sagte sie. "So oder so lebe ich wie eine Spanierin, spreche Spanisch, und, im Unterschied zu vielen Athleten, die einen monegassischen oder andorranischen Pass haben, lebe ich in Spanien." Jivanevskaya war ferner die Erste, die im Februar 2000 am World Cup von Imperia einen DIANA Mach 1-Bodysuit getragen hat. (FG/insweep)

Das von Streik bedrohte Leisureland International Swim Meet vom 14.-16.2. fand nun doch statt. Für einmal startete Therese Alsammar (21) über 50 m Rücken (29.30). Ihre Zeiten über 50 m und 100 m Freistil betrugen 25.53 bzw. 54.92. Foster gewann die 50 m Freistil in 22.38. (insweep)

Deutsches WM-Team schrumpft. Ex-Weltrekordler Mark Warnecke wird bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Moskau nicht an den Start gehen. Der Schwimmer will sich lieber auf die Langbahn-Saison konzentrieren. Ursprünglich sollten mit Warnecke neun Schwimmer und Schwimmerinnen in Moskau an den Start gehen. DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann hat nun folgende SchwimmerInnen nominiert: Carsten Dehmlow, Jens Thiele (beide Hamburg), Toni Helbig (Potsdam), Sabine Klenz, Stefan Herbst (beide Leutzsch), Christian Keller (Essen), Sven Lodziewski (Zehlendorf) und Janne Schäfer (Wolfsburg). (dpa)

900 EPO-Kontrollen in Salt Lake City. Nach Sydney 2000 werden Athleten bei den Winterspielen in Salt Lake City zum zweiten Mal auf Erythropoetin (EPO) getestet. 900 Kontrollen sind bis Ende der Spiele vorgesehen. Das Kontrollverfahren kombiniert einen Blut- und einen Urintest. In dem für die Spiele eingerichteten Doping-Labor kommt dabei das Advia 120 Hämatologie System der Bayer AG zum Einsatz. Das Diagnostika-System wird in der Medizin zur Bestimmung von Blutbildern, etwa bei der Anämie- und Leukämie-Diagnostik sowie beim Dialyse-Therapie-Monitoring eingesetzt. Sind bestimmte Parameter im Blut des Athleten auffällig (etwa Hämatokrit oder EPO-Serumspiegel), wird er zur Urinprobe gebeten. Ein auf Urintests basierendes direktes Nachweisverfahren existiert seit zwei Jahren, ist aber vom IOC nur in Kombination mit dem Bluttest anerkannt. Auf EPO getestet werden während der Winterspiele Athleten in den Ausdauersportarten Biathlon, Nordische Kombination, Ski-Langlauf und Eisschnell-Lauf. (Smi) Line element 18.2. IOC-Offizieller Denis Oswald von griechischer Reaktion überrascht. Als Chef der IOC-Monitoringgruppe, die den Bau der Sportanlagen begleitet, zeigte sich Oswald von der heftigen Reaktion des griechischen Kulturministers Evangelos Venizelos überrascht (s. Meldung vom14.2.). Athen sei wiederholt wegen der Verzögerungen beim Bau des Olympia- und Schwimmstadions gewarnt worden. "Griechenland hat sich um die Ehre und Verantwortung für die Durchführung der Olympischen Spiele beworben und erhielt den Zuschlag, weil in ihrem Angebot ein klares Engagement erkennbar war," sagte Oswald, und fuhr fort: "Wir wollen qualitativ hochstehende Spiele, die dem Land Substanz hinterlassen [...] Das griechische Volk soll von den Investitionen und Verbesserungen bei den Sportanlagen profitieren, und wir brauchen diese auch für die Spiele." (AFP)

Ex-1500-m-Weltrkordler Perkins wirbt für den Sport. Der australische Langstreckler Kieren Perkins stemmt sich im Rahmen eines nationalen Programms gegen die zunnehmende Unlust bei den australischen Kindern und Jugendlichen, klassische Sportarten zu betreiben. Das australische Amt für Statistik wies nach, dass in Australien seit 5 Jahren die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen in den traditionellen Sportarten zurück geht. (Reuters) Line element 16.1. Regeländerung ermöglicht es Huegill Klim zu ersetzen. Der wegen einer Rückenverletzung für die australische Nationalmannschaft während mehreren Monaten nicht zur Verfügung stehende Michael Klim kann kurzfristig durch Geoff Huegill ersetzt werden. Der Vorstand von Australia Swimming (AS) hat ausnahmsweise erlaubt, dass Huegill Klims Wettkämpfe an der Kurzbahn-WM in Moskau bestreiten kann, obschon er sich nicht in entsprechenden Rennen qualifiziert hat. "Wir machen diese Ausnahme zum ersten Mal," sagte der Leistungssport-Beauftragte von AS, Greg Hodge. Die Ausnahme sei vom Vorstand im Hinblick auf die substantielle Schwächung des Aussieteams durch den Ausfall von Klim und den Rücktritt von Kirby gefällt worden. Als weitere Verstärkung der WM-Mannschaft wurde Todd Pearson bestimmt; er wird in der 4x200-m-Freistilstaffel mitschwimmen sowie evtl. über 100 m Freistil. Pearson war im Sieger- und WR-Team von Fukuoka über 4x200 m Freistil, zusammen mit Klim, Kirby und Thorpe. Weiter gab AS bekannt, dass Geoff "Skippy" Huegill als "Gallionsfigur" für das Marketing der 2002 Telstra Australian Swimming Championships auftreten wird. Das bedeutet für Huegill eine Vielzahl von Medienauftritten, Schulbesuchen, Autogrammstunden in Shoppingcenters u.s.w. Line element 14.2. Die Portraits der Mitglieder unserer 1. Mannschaft sind nachgeführt worden. Line element Flori Lang8.2. Flori Lang (SV Limmat) gewinnt den Sportpreis der Stadt Zürich. An der heutigen Preisverleihung konnte der für den SV Limmat startende Schwimmer Flori Lang für seine herausragenden Leistungen im vergangenen Jahr den Sportpreis der Stadt Zürich 2001 in der Kategorie "Einzelsportler" entgegennehmen. Der Preis ist mit 10000 Franken dotiert. Flori Lang ist der erste Schwimmer, der diesen wertvollen Preis als Einzelsportler entgegennehmen darf. Er tritt in die Fussstapfen von bekannten SportlerInnen wie Xeno Müller, Denise Biellmann und Marcel Schelbert. Bei den Teams wurden das Fussballteam GC und die Eishockeyaner der ZSC Lions ausgezeichnet worden [Bild: Patrick Krämer - Bericht des TA]. Line element 14.2. Wasserball: Qualifikationsturnier Europameisterschaft "B" Frauen, Prag, 15.-22.6.
Gruppe A
1. Irland
2.Grossbritannien
3. Tschechien
4. Schweiz
Gruppe B
1. Weissrussland
2. Slovakien
3. Portugal
4. Ukraine

Griechenland weist Vorwürfe des IOC zurück. Die Vorwürfe wegen Verzögerungen beim Bau der Stadien (darunter das Schwimmstadium) und Koordinationsproblemen seien absolut ungerchtfertigt, sagte der griechische Kulturminister Evangelos Venizelos (s. Meldung vom 7.2. und 2.2.). Venizelos meinte weiter, die Vorwürfe seien eine Diskrimination Griechenlands durch das IOC. Ein Land mit 10 Millionen werde anders behandelt als die Supermacht, die die Welt kontrolliere. Die Lektion aus der Geschichte sei, so Venizelos, dass man nichts beweisen sondern seinen Job mit Selbstvertrauen und Effizienz machen müsse. Die nächste Inspektion durch das IOC unter der Leitung von Denis Oswald ist für den April vorgesehen (AP). Line element 13.2. Wasserball: Qualifikationsturnier Europameisterschaft "B" Männer (1.-5.5.02). Gruppe A Sofia (Bul)
1. Schweiz
2. Österreich
3. Grossbritannien
4. Litauen
5. Malta
6. Bulgarien
Gruppe B Charleroi (B)
1. Tschechien
2. Belgien
3. Mazedonien
4. Portugal
5. Finnland
6. Irland

Qualifikationsturnier Junioreneuropameisterschaft (26.-30.3.02). Gruppe B Kranj (Slo)
1. Slovenien
2. Mazedonien
3. Deutschland
4. Portugal
5. Schweiz
6. Israel

Neuer Standort der ISHOF in Pompano Beach noch in der Schwebe. Der Bau der neuen International Swimming Hall of Fame (ISHOF) in Pompano Beach in Florida kann noch nicht bewilligt werden. In einer Urkunde aus dem Jahr 1952 ist ein Bauverbot auf dem vorgesehenen Gelände vermerkt. Pompano Beach stimmte zwar im Januar für die Aufnahme von Verhandlungen mit der ISHOF. Nach dem Bekanntwerden der Urkunde erwartet man nun Proteste einzelner Bürger gegen den geplanten Überbauungsplan (insweep/FG). Line element 12.2. Matt Welsh wegen möglichem Comeback von Jeff Rouse nicht beunruhigt. Der australische Rückencrawler freut sich im Gegenteil gegen seinen früheren Helden antreten zu dürfen. "Jeff war die Person zu der ich aufschaute, als ich zum ersten Mal startete. Er war fast mein Rückenidol. Es wäre interessant gegen ihn zu racen." meinte Welsh. Er startet nächsten Monat an den australischen Landesmeisterschaften, um sich für die Commonwealth-Games zu qualifizieren (insweep).

Meeting wegen Streiks des Hallenbadpersonals gefährdet. Das in Galway, Irland, für dieses Jahr vom 14.-16.2. geplante 9. Leisureland International Swim Meet droht ins Wasser zu fallen: Das Badepersonal droht mit Streik. Der Streit dreht sich seit Jahren um die Löhne für die "Lifeguards"; sie erhalten 6.45 Euro pro Stunde, die offerierte Erhöhung von 13 cents wird als zu wenig betrachtet. Für das Meeting angemeldet sind u.a. Mark Foster, Therese Alshammar, Andrei Kapralov und weitere SchwimmerInnen aus den USA,, Mexico, Moldawien, den Niederlanden und Irland (insweep/FG).

Dänische WM-Mannschaft für Moskau. Frauen: Karen EGDAL, Tina GRETLUND, Julie HJORTH-HANSEN, Line JENSEN, Louise ORNSTEDT, Sophia SKOU, Majken THORUP, Eva ZACHARIASSEN. Männer: Jakob ANDERSEN, Anders BECK, Jacob CARSTENSEN, Claus IVERSEN, Claus L. HANSEN, Kristian VOLDSGAARD. Mette JACOBSEN nimmt voraussichtlich nicht teil (insweep).

Französische WM-Mannschaft für Moskau. Frauen: Karine BREMOND, Diane BUY-DUYET, Solenne FIGUES, Anne-Sophie LE PARANTHOEN. Männer: Romain BARNIER, Hugues DUBOSCQ, Frédéric DUTILLIEUX (insweep). Line element 9.2. Weltkongress der Sportmediziner mit Symposium Schwimmen. Der alljährlich stattfindende Kongress der International Federation of Sports Medicine, FIMS, findet dieses Jahr vom 5.-9. Juni in Budapest statt. Der Kongress wird von Dr. Eva Martos mitorganisiert; sie ist seit 5 Jahren die Ärztin der ungarischen Schwimm-Nationalmannschaft und betreute die ungarische Olympiamannschaft in Sydney. Unter anderen wird über das Thema Schwimmen ein spezielles Symposium abgehalten [Kongressinfo]. Line element Flori Lang8.2. Flori Lang (SV Limmat) gewinnt den Sportpreis der Stadt Zürich. An der heutigen Preisverleihung konnte der für den SV Limmat startende Schwimmer Flori Lang für seine herausragenden Leistungen im vergangenen Jahr den Sportpreis der Stadt Zürich 2001 in der Kategorie "Einzelsportler" entgegennehmen. Der Preis ist mit 10000 Franken dotiert. Flori Lang ist der erste Schwimmer, der diesen wertvollen Preis als Einzelsportler entgegennehmen darf. Er tritt in die Fussstapfen von bekannten SportlerInnen wie Xeno Müller, Denise Biellmann und Marcel Schelbert. Bei den Teams wurden das Fussballteam GC und die Eishockeyaner der ZSC Lions ausgezeichnet worden [Bild: Patrick Krämer - Bericht des TA]. Line element 7.2. Massive Verzögerungen beim Bau des Olympiaschwimmstadiums. An der IOC-Generalversammlung in Salt Lake City wurden gemäss einem Presseagenturbericht besorgniserregende Neuigkeiten über den Stand der Vorbereitungen zu den Olympischen Spielen in Athen 2004 mitgeteilt. Denis Oswald, Chef des IOC-Panels, das den Fortschritt in Athen zu beurteilen hat, berichtete, dass beim Bau Verzögerungen und bei der Koordination Probleme auftreten. Betroffen seien unter anderem das Olympiastadium und die Schwimmhalle. IOC-Präsident Rogge habe den Athenern "viel Glück" gewünscht (AP). Line element 6.2. Klim erhält heute Bandscheibenoperation. Wegen den Schmerzen auf Kissen vor der Presse kniend teilte Klim gestern mit, dass er heute eine Bandscheibenoperation erhalte. Er könne sein rechtes Bein kaum mehr bewegen und die Zehen nicht mehr heben. Neben dem Bandscheibenfragment, das auf den Sciatusnerv drückt, werden noch Teile des entsprechenden Wirbels abgeschabt, um dem nerv Raum für die heilung zu geben. Diese Operation bedeutet ist ein grosser Schlag für Klims Karriere. Sein Arzt Brian Sando erklärte, dass es sich um einen grösseren Eingriff handle, dessen Heilung mindestens 3 bis 6 Monate beanspruchen werden. Damit fällt Klim für die kommende Saison aus. Klim meinte, seine Gesundheit komme jetzt zuerst, er sei 24 Jahre alt und wolle mit seinen Kindern noch Fussball spielen können wenn er mal 30 oder 40 sei. Möglicherweise könne er zwar schon in einigen Wochen ins Wasser zurück für Paddelübungen oder Aquafitness (AFP).

Der genmanipulierte Sportler nicht mehr länger nur Utopie (NZZ, 6.2.2002) Line element 5.2. Schwimmer "trägt" die Olympia-Flamme. Olympiasieger George die Carlo (Gold 100 m Delfin 1980 in Moskau und 1984 in Los Angeles) wird die Flamme auf dem Weg nach Salt Lake City schwimmend durch einen Swimmingpool transportieren. Mit welcher Lage ist nicht bekannt [Mehr in den Aspen Daily News].

Neue Masters-Organisation in den USA. Keth Bell, ein bekannter Masters-Schwimmer, ist mit der Mission von US Masters Swimming nicht mehr zufrieden: Zuviel Gewicht auf Fitness, zuwenig auf qualitativ hochstehenden Wettkampf. Seine neu gegründete Adult Swimming Association, ASA, will dem Abhilfe verschaffen. "Das Resultat wird verbesserte Zugkraft und Begeisterung für die Mastersschwimmerinnen und - schwimmer sein, die Wettkämpfe bestreiten wollen," sagte Bell, "Die Nationals sind zu lang und und die Wettkampfbedingungen wegen der Grösse schlecht." Bell will für jeden Jahrgang eine Alterklasse und Weltrekorde für Yardsstrecken einführen. Abschliessend meinte Bell, dass er mit der ASA US Masters nicht konkurrenzieren sondern ergänzen wolle. Jim Miller, Präsident von USMS, kommentierte, dass USMS hinter seiner Mission, nämlich der Förderung von Fitness und Gesundheit über die Mastersprogramme stehe. Line element 4.2. Gerry Strasser erzielte neuen Schweizerrekord. Am gut besetzten Internationalen Meeting in Uster vom 2.-3. Februar 2002 verbesserte der SVL-Schwimmer Gerry Strasser seinen eigenen Schweizerrekord und Klubrekord über 400m Freistil um 13/100 auf 3:52.49. Zwei weitere Klubrekorde schwammen Nadia Krüger über 400m Freistil in 4:23.31 und Stephan Bachmann über 200m Brust in 2:22.12. Line element 4.2. Internationales Meeting Uster: Geschwister Strasser überzeugten. Beim internationalen Kurzbahn-Meeting in Uster sorgte die Frauenfelderin Chantal Strasser (Atlantide) für den einzigen Schweizer Sieg. Sie gewann über 400 m Crawl in 4:13,71 Minuten vor der Ukrainerin Anna Klotschkowa (4:17,04), der jüngeren Schwester von Jana Klotschkowa. Einen nationalen Rekord schwamm Bruder Gerry Strasser (SV Limmat). Er verbesserte über die gleiche Distanz seine eigene Bestmarke um 13 Hundertstel auf 3:52,49. Das mit Spannung erwartete Wettkampf-Comeback von Sandra Völker verlief zur Zufriedenheit der Deutschen Resultate (-> Results for Press -> Anzahl Ränge ->Start wählen). Line element 3.2. Neue Links:

Line element 2.2. Schwimm-Olympiastadium nimmt Form an - wenigstens auf dem Papier. Ausladende Stahlbögen und transparentes Glas sowie Blau und Weiss zeichnen das vom spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava für die Spiele 2004 entworfene Schwimmstadium aus. Es wird 5 km nördlich vom Athener Stadtzentrum in Maroussi als Teil des Olypmpiasportkomplexes errichtet werden [Maroussi Sportkomlpex: Ansicht heute]. Die Eröffnungs- und Schlusszeremonie wird sowohl im Schwimmstadium als auch im daneben gelegenen im Leichathletik- und im Radstadium stattfinden. Calatrava taufte sein Projekt "Olympischer Traum". Calatrava sei von der byzantinischen Architektur inspiriert worden, sowie von den Farben der Ägäis. Blau und Weiss. Mit dem Bau wird am 15. Juni begonnen und, wenn die Götter auf dem Olymp es wohlwollend unterstützen, im April 2004 abgeschlossen.

Swiss Swimming hat eine offizielle und einheitliche Trainingsterminologie. Diese ist auch Bestandteil des zukünftigen Trainingshandbuches, welches ab Herbst 2002 von J+S eingeführt wird. Line element 1.2. Michael Klims Karriere gefährdet. Am vergangenen Dienstag musste sich Klim wegen eines eingeklemmten Nervs operieren lassen. Die Rückenschmerzen, die bis in die Beine austrahlten eskalierten, und es wurde eine Entzündung mit Diskushärnie (Bandscheibenvorfall) diagnostiziert. Klim zweifelt, ob er bis zu den australischen Meisterschaften im März, die zur Selektion für die Commonwealth Games und die Pan Pacs dienen, wieder fit sei (swiminfo).

Britische Anti-Dopingbehörde warnt. Dopingkonsumenten könnten mit Hilfe der medizinischen Forschung bald neue Wege finden, um die Kontrollen zu umgehen. Im besonderen wird vor dem neuen Medikament Aranesp gewarnt. Aranesp wurde zur Therapie der "renalen Anämie" entwickelt. Der in Aranesp enthaltene Wirkstoff NESP wirkt, wie schon früher an dieser Stelle berichtet, blutbildend. Da das Medikament mit dem Wirkstoff NESP nun auf den Markt kommt, steige die Verfügbarkeit trotz Rezeptpflichtigkeit und damit die Versuchung zu betrügen an. Nach verschiedenen Berichten (s. auch Links oben) soll aber NESP nicht für Doping geeignet sein, da es im Blut sehr leicht nachzuweisen ist (auch lange nach Abbruch der Therapie). Letzte Woche hat IOC-Präsident Rogge die FINA darauf aufmerksam gemacht, dass es dringend nötig sei auch bei Schwimmern auf EPO zu testen. "Die FINA soll endlich die World Anti-Doping Agency unterstützen," sagte Rogge (insweep/FG).

US Swimming gründet Beratungszentrum für Sportmedizin und -wissenschaft. Das "Sport Medicine and Science Network" bietet 1) Unterstützung für die einzelnen Mitglieder und Vereine in Bezug auf professionelle Beratung bei Vorbeugung und Therapie von Verletzungen und ist 2) eine Kontaktstelle, wenn ein Sportwissenschaftler für Tests/Beratungen gesucht wird.

Zurück zur Homepage / an den Anfang


Januar 2002

Line element 31.1. ISHOF-Schwimmkomplex wird renoiviert. Nachdem die International Swimming Hall of Fame, ISHOF, von Fort Lauderdale nach Pompano Beach in Florida verlegt wird (s. Meldung vom 15.1.02), hat die Stadt Fort Lauderdale beschlossen, den Aquatic Complex für 20 Millionen $ zu renovieren. Das Schwimmzentrum soll wieder auf einen internationalen Standard gebracht werden. Line element 30.1. Alex Baumann zum Direktor der Queensland Academy of Sports gewählt. Der ehemalige kanadische Spitzenschwimmer Alex Baumann mit CH-Stammbaum wurde zum neuen Direktor des QAS gewählt. Baumann wurde 1984 zum Schwimmer des Jahres weltweit gewählt (-> Baumann | 2-mal Gold in Los Angeles über 200 und 400 m Lagen -> MapleLeaf). Die QAS wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, talentierte SportlerInnen und ihre TrainerInnen des australischen Gliedstaates in ihrem betreffenden Sport zum Erfolg zu führen und ihre persönliche und berufliche Entwicklung zu fördern.

Der australische Spitzenschwimmer Bill Kirby "steckt die Badehose in die Schublade". Kirby (26) holte sich mit seinen australischen Teamkameraden 6-mal den 4x200-m-WR auf der kurzen und langen Bahn. Er war während 9 Jahren Mitglied der Nationalmannschaft. Der Höhepunkt seiner Karriere waren die olympischen Spiele in Sydney, als er mit Ian Thorpe, Michael Klim und Todd Pearson die Goldmedaille über 4x200 m Freistil gewann. Als Einzelschwimmer gewann er Silber an den Commonwealth games 1998 in Kuala Lumpur. Kirby will sich in seiner Heimatstadt Perth als Schwimmtrainer eine Karriere aufbauen.

Olympische Legende auf "Werbe-Tour" in China. Mark Spitz (51), Gewinner von 7 Goldmedaillen im Schwimmen an den olympischen Spielen 1972 in München, reist zusammen mit anderen olympischen Legenden während 3 Wochen durch China, um für die bessere Integration von Behinderten in den Alltags-Sport zu werben. Die Reise wird von der US-Organisation "Laureus Sport for Good Foundation" organisiert (insweep). Line element 29.1. Sandra Völker will trotz Bandscheibenvorfall an die EM in Berlin (25.7.-4.8.02). Die 27-Jährige von der SG Hamburg befindet sich seit etwa drei Wochen zur Rehabilitation in der Ostseeklinik Damp. Am kommenden Wochenende will die Olympia-Zweite von Atlanta 1996 am Kurzbahnmeeting in Uster einen ersten Test absolvieren und über 100 m Freistil sowie 50 und 100 m Rücken an den Start gehen. Ihr Fernziel sei nach wie vor die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Die Fortsetzung ihrer sportlichen Karriere sei trotz des Bandscheibenvorfalls nicht gefährdet. Eine Operation ist nach derzeitigen Erkenntnissen nicht nötig (dpa).

Die FINA gab die Durchführungsorte und Termine für die World Cups der nächsten Saison bekannt:

  • ZONE 1- AMERICAS: Rio de Janeiro (BRA) 15-17 November 2002, New York (USA) 22-23 November 2002, Montreal (CAN) 26-27 November 2002.
  • ZONE 2- ASIA/OCEANIA: Shanghai (CHN) 1-2 December 2002, Melbourne (AUS) 6-8 December 2002.
  • ZONE 3- EUROPE: Imperia (ITA) 13-14 January 2003, Paris (FRA) 17-18 January 2003, Stockholm (SWE) 21-22 January 2003, Berlin (GER) 25-26 January 2003.
Weiter teilte die FINA mit, dass für die Saison 2001/02 das Preisgeld für einen Weltrekord auf 4000 US$ erhöht wird.

Die Gewinner der World Cup Serie 2001/02 sind: Ed Moses und Martina Moravcova. Sie erhalten je 50'000 US$ als erfolgreichster Schwimmer bzw. erfolgreichste Schwimmerin. Moses gewann darüber hinaus noch einen VW-Käfer als herausragendster Schwimmer in Berlin. Total spendierte die FINA diese Weltcup-Saison 780'000 US$ an Preisgeldern.

Das Internationale Sportschiedsgericht fällte Grundsatzentscheid im Doping Line element 28.1. Cheryl Maglischo gestorben. Dr. Cheryl Maglischo war die Frau von Dr. Ernest Maglischo - beide Pioniere in der Sportwissenschaft mit Spezialgebiet Schwimmen. Sie unterstützte ihren Mann im Hintergrund bei der Verfassung einiger der besten Standardwerke über den Schwmmsport: "Swimming faster" und "Swimming even faster". Beide waren seit mehr als 34 Jahren miteinander verheiratet und lebten in Phoenix, Arizona. Cheryl ist unter Fachleuten weltbekannt für ihre biomechanischen Analysen der Langstreckenschwimmer des US-Olympiateams 1984 sowie für ihre Überlegungen zum Zusammenhang zwischen der Vorwärtsbewegung des Schwerpunktes und der Hüfte in allen vier Lagen. Vor ihrer Pensionierung unterrichtete sie an der Grand Canyon University in Phoenix Statistik und Biomechanik. Unübertrefflich war sie in Bezug auf die Motivation ihrer Studentinnen und Studenten.

Am Bassinrand in Berlin getroffen: Interview mit Lenny Krayzelburg Line element 27.1. FINA World Cup Berlin, 26.-27.1.2002.

Schnellzugriff Resultate: 1. Tag | 2. Tag


[Local Server] [FINA-Seite] [Omega Live Timing].

2 Weltrekorde und 2 Europarekorde am FINA World Cup in Berlin:
Weltrekorde:
Thomas Rupprath (GER), 100m Delfin 50,10 (bisher 50,26 Thomas Rupprath 14.12.2001 Antwerpen)
Zoe Baker (GBR), 50m Brust 30,31 (bisher 30,43 Emma Igelström 23.01.2002 Stockholm)
Europarekorde:
Thomas Rupprath (GER), 100m Delfin 50,10 (bisher 50,26 Thomas Rupprath 14.12.2001 Antwerpen)
Zoe Baker (GBR), 50m Brust 30,31 (bisher 30,43 Emma Igelström 23.01.2002 Stockholm)

Resultate der Schweizer TeilnehmerInnen 2. Tag:
Christoph Bühler (SK Langenthal)
50 m Freistil 15. 22.55
David Richard (Redfish Neuchâtel)
Flori Lang (SV Limmat)
200 m Freistil 32. 1:53.75
50 m Rücken 9. 25.49
50 m Freistil 28. 23.20
Philipp Gilgen (SV Basel)
200 Lagen 17. 2:05.76
200 m Freistil 22. 1:51.46
Gerry Strasser (SV Limmat)
200 m Freistil 27. 1:52.11
Lorenz Liechti (SC Uster)
200 Lagen 14. 2:03.29
Adrian Andermatt (SC Uster)
200 Lagen 20. 2:06.40
Luka Gabrilo (Atlantide)
50 m Rücken 33. 26.96
200 m Rücken 6. 1:57.03, Vorlauf 1:57.24
Alain Tardin (Genève Natation)
50 m Rücken 24. 26.51
50 m Freistil 43. 23.88
Yves Platel (Genève Natation)
200 Lagen 13. 2:03.18
Dominique Diezi (SC Uster)
100 m Freistil 16. 55.77
100 m Rücken 10. 1:01.94
50 m Delfin 16. 28.13
Sandrine Paquier (SC Uster)
100 m Freistil 39. 58.44
400 m Freistil 30. 4:26.04
Caroline Steffen (SV Limmat)
400 m Lagen 12. 4:58.57
100 m Lagen 16. 1:06.85
Chantal Strasser (Atlantide)
400 m Freistil 7. 4:10.92, Vorlauf 4:12.81
Hanna Miluska (SV Basel)
400 m Freistil 25. 4:20.50
Carla Stampfli (SC Solothurn)
100 m Rücken 12. 1:02.25
Carmela Schlegel (SC Uster)
50 m Brust 17. 32.95
200 m Brust 18. 2:34.79
Nathalie Gräminger (Redfish Neuchâtel)
100 m Freistil 42. 59.24
Ivana Gabrilo (Atlantide)
100 m Rücken 24. 1:04.31
Nicole Zahnd (Genève Natation)
400 m Freistil 6. 4:10.18, Vorlauf 4:10.06
Marjorie Sagne (Renens-Natation)
100 m Freistil 34. 57.87
50 m Delfin 25. 28.99
100 m Lagen 14. 1:06.30
SAGNE Marjorie Céline Baillod (Renens-Natation) 50 m Brust 17. 32.95
200 m Brust 20. 2:36.14
100 m Lagen 15. 1:06.37

27.1. FINA Partnership mit OMEGA verlängert. Am Weltcup in Berlin unterzeichnete die FINA mit OMEGA einen neuen 4-jährigen Zusammenarbeitsbertrag. Es geht dabei nicht nur um die Zeitmessung sondern um das ganze Datenmanagement. Folgende Veranstaltungen werden vom Vertrag abgedeckt::
  • 6th FINA World Swimming Championships (25m) 3-7 April 2002, Moscow, Russia
  • 7th FINA World Swimming Championships (25m) 7-10 October 2004,
  • Indianapolis, USA
  • 10th FINA World Championships 15-27 July 2003, Barcelona, Spain
  • 11th FINA World Championships 17-31 July 2005, Montreal, Canada
  • FINA Weltcup
(Pressemitteilung FINA) Line element 26.1. FINA World Cup Berlin, 26.-27.1.2002. 4 Weltrekorde und 1 Europarekord:
Geoff Huegill (AUS), 50m Delfin 22,74 im Vorlauf (bisher 22,84 Geoff Huegill 22.01.2002 Stockholm und 8.12.2001 Melbourne)
Oleg Lisogor (UKR), 50m Brust 26,20 (bisher 26,28 Ed Moses 22.01.2002 Stockholm)
Ed Moses (USA), 200m Brust 2:03,17 (bisher 2:03,28 Ed Moses 22.01.2002 Stockholm)
Martina Moravcova (SVK), 100m Delfin 56,55 (bisher 56,86 Martina Moravcova 22.01.2002 Stockholm)
Europarekord:
Emma Igelström (SWE), 100m Brust 1:06,14 (bisher 1:06,21 Emma Igelström 22.01.2002 Stockholm)

Resultate der Schweizer TeilnehmerInnen 1. Tag:
Christoph Bühler (SK Langenthal)
100 m Freistil 24. 50.31
David Richard (Redfish Neuchâtel)
400 m Freistil 18. 3:59.57
Flori Lang (SV Limmat)
100 m Freistil 38. 51.38
100 m Rücken 25. 56.84
50 m Delfin 30. 25.23
Philipp Gilgen (SV Basel)
200 m Delfin 7. 2:00.19 Vorlauf 2:01.08
Gerry Strasser (SV Limmat)
400 m Freistil 23. 4:02.22
Lorenz Liechti (SC Uster)
100 m Lagen 10. 56.80
Adrian Andermatt (SC Uster)
200 m Delfin 6. 1:59.74 Vorlauf 2:00.90
Luka Gabrilo (Atlantide)
100 m Rücken 17. 55.21
Alain Tardin (Genève Natation)
100 m Lagen 9. 56.65
Yves Platel (Genève Natation)
200 m Delfin nicht gestartet
400 m Freistil 11. 3:53.77
400 Lagen 5. 4:10.02
Dominique Diezi (SC Uster)
50 m Rücken 6. 28.51 Vorlauf 28.73
50 m Freistil 19. 25.92
Sandrine Paquier (SC Uster)
200 m Freistil 37. 2:05,67
Caroline Steffen (SV Limmat)
200 m Freistil 41. 2:07.27
200 m Lagen 17. 2:23.16
Chantal Strasser (Atlantide)
800 m Freistil 3. 8:29.86
Hanna Miluska (SV Basel)
200 m Freistil 30. 2:04.46
800 m Freistil 7. 8:58.88
Carla Stampfli (SC Solothurn)
50 m Rücken 7. 28.78 Vorlauf 28.66
200 m Rücken 20. 2:21.71
Carmela Schlegel (SC Uster)
100 m Brust 18. 1:11.07
Nathalie Gräminger (Redfish Neuchâtel)
100 m Brust 30. 1:13.62
50 m Freistil 35. 26.76
Ivana Gabrilo (Atlantide)
200 m Rücken 13. 2:15.50
Nicole Zahnd (Genève Natation)
100 m Freistil 10. 2:00.51
100 m Delfin 27. 1:03.59
Marjorie Sagne (Renens-Natation)
100 m Delfin 29. 1:04.54
50 m Freistil 31. 26.55
Céline Baillod (Renens-Natation)
100 m Brust 21. 1:12.18
200 m Lagen nicht gestartet

Den Start absagen mussten: Remo Lütolf (SC Uster) - rekonvaleszent und Katja Reuter (SV Limmat) - Grippe.

Angekündigt ist die Teilnahme des Rückenspezialisten Lenny Krayzelburg, Brustschwimmer Ed Moses, Kurzbahn-Weltmeister Chad Carvin (400 m Freistil), Vize-Weltmeister Tom Wilkens (200 m Lagen) und Amanda Beard, die 1996 in Atlanta Gewinnerin der Goldmedaille über 4x100 m Lagen und Silber über 100 und 200 m Brust, Kurzbahn-Weltmeisterin und Olympiasiegerin Lindsay Benko und Weltmeisterin Haley Cope. Ed Moses trifft wieder auf den russischen 100-m-Brust-Weltmeister und Weltrekordler Roman Sludnow. Zugesagt hat in der Zwischenzeit auch Massimiliano Rosolino
Line element 25.1. Neu: Schwimmsportgericht im Schweizer Schwimmverband. An der letzten Delegiertenversammlung vom 25.11.2001 wurden die neuen Statuten in Kraft gesetzt. Darin wird ein Schwimmsport-Gericht gefordert, dessen Mitglieder auch an der Versammlung gewählt wurden. - Am 22.1.2002 wurde nun das unabhängige Schwimmsportgericht initiiert und die Abläufe definiert. Einfach formuliert läuft die Gerichtsbarkeit nach folgendem Muster ab: An einem Wettkampf kann von Mannschaftsführern, Schwimmern, Spielern oder Trainern eine Einsprache gegen einen Schiedsrichterentscheid erhoben werden. Diese Einsprache wird so rasch als möglich vom Direktor der Schwimmsportart beurteilt und entschieden. Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde eingereicht werden, worauf dann das Schwimmsportgericht (SSG) aktiv wird. Ablauf: Beschwerde-Führer reichen ihr Anliegen schriftlich der Geschäftsstelle in Burgdorf ein. Danach erfolgt von da aus der weitere Ablauf. Das Schwimmsportgricht setzt sich aus insgesamt 7 ehemaligen Aktiven des SSCHV zusammen, die zum Teil früher im Schiedsgericht und im Rekursgericht vertreten waren. Darunter sind aktuell drei ausgebildete Juristen vertreten. Präsidiert wird das SSG vom ehemalgen Schwimmer und Wasserballer lic.jur. Dario Zarro aus Zürich (SwissSwimming). Line element 24.1. DSV-Cheftrainer hinterfragt Weltcup-Konzept. Ralf Beckmann, Cheftrainer des deutschen Schwimmverbandes, DSV, kritisierte in einem Interview das Gesamtkonzept des Weltverbandes FINA wegen der mangelnden Teilnahme der Schwimm-Stars an der Kurzbahn-Serie. Beckmann: "Der Zeitrahmen ist viel zu lang, mit neun Einzel-Veranstaltungen ist das Ding aufgeblasen - von der Grundform her halte ich nicht sehr viel davon". Das Finale in Berlin vom 26./27.1. ist mit neun Olympiasiegern, 33 Welt- und Europameistern zwar gut besetzt, doch fehle bei einigen Wettbewerben die Elite trotz der Prämie von 50.000 Dollar für die Gesamtsieger. Für die DSV-Spitzenschwimmerinnen und -schwimmer ist die Teilnahme in Berlin Pflicht (dsf).

Ausnahmeregelung für Jörg Hoffmann Der Langstreckenschwimmer Jörg Hoffmann kann nach dem Titelgewinn über 1500 m Freistil bei der Kurzbahn-Europameisterschaft in Antwerpen mit einer finanziellen Ausnahmeregelung bei der deutschen Sporthilfe rechnen. Nach Angaben des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) ist der 31 Jahre alte Doppel-Weltmeister von 1991 bereits wieder in das Kader für die EM auf der 50-Meter-Bahn vom 25. Juli bis 4. August in Berlin aufgenommen worden, ohne den üblichen Leistungsnachweis erbracht zu haben. DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann führte als Argumente für die Sonderregelung die 14-jährige Zugehörigkeit Hoffmanns zur Weltklasse und dessen aktuelle Leistungen an. Der Forstwirtschafts-Student Hoffmann, war in der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Sydney 2000 gescheitert und danach "abgetaucht". Bei der EM im Dezember in Antwerpen kehrte er als Sieger über 1500 m Freistil und Zweiter über 400 m Freistil überraschend in die europäische Spitze zurück. "Der Sport darf für mich kein Zuschussgeschäft mehr sein, er muss mir Gewinn bringen. Alles andere ist Unsinn. Entweder gibt es irgendwo her Geld, oder ich muss aufhören", sagte Hoffmann. Offenbar will der Verband ihn über die Sporthilfe-Zuwendungen zum Weitermachen motivieren (dpa).

Unterstützungsfonds für minderbemittelte US-Sportlerfamilien. Die US-Schwimmerin und Triathletin Sheila Taormina (Gold in Atlanta 1996 mit der 4 x 200-m-Freistilstaffel, 6. In Sydney 2000 im Triathlon) arbeitet in einem Programm zur Unterstützung der Familien von Olympiateilnehmern. Das programm ermöglicht es den Familein ihren Olympitöchtern und söhnen an den Austragungsort der SPiele nachzureisen. Bis jetzt haben sich 47 Athleten gemeldet, darunter 20 Paralympier. Mit jedem Kauf eines offiziellen T-Shirts, die von Sheilas Schwester Sudee entworfen wurden, gehen 5 Dollar in den Fonds. Mehr Informationen bei www.friendsforathletes.com.

Neues Buch über die Doping-Folgen in der DDR: Im Buch von Ines Geipel, "Verlorene Spiele", erzählen DDR-Doping-Opfer von ihrem Schicksal und dem ihrer Kinder. Hintergrund: Der grösste Dopingprozess in der Geschichte Deutschlands. An dessen Ende, im Juli 2000, wurden der führende DDR-Sportmediziner Manfred Höppner und der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR, Manfred Ewald, zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt. Für die Zeugen - meist vom Doping geschädigte Sportlerinnen und Sportler - ein Hohn. Ihre Geschichten hat die ehemalige Weltklassesprinterin und heutige Publizistin Ines Geipel festgehalten, die im Prozess als Nebenklägerin aufgetreten ist. In ihrem Buch "Verlorene Spiele - Journal eines Doping-Prozesses", erschienen im Transit Verlag, berichten sechs ehemalige Spitzensportlerinnen von den Folgen des Anabolika-Konsums. Die Präparate hatten sie als Mitglieder der DDR-Kaderschmiede ohne ihr Wissen teils über Jahre eingenommen. Depressionen, Bulimie, Unfruchtbarkeit - Folgen, mit denen die betroffenen Frauen nach dem Ende ihrer Karriere klar kommen müssen. Einige haben sogar behinderte Kinder auf die Welt gebracht. Ines Geipel leiht ihnen ihre Stimme: einfühlsam und prägnant. Ines Geipel: Verlorene Spiele. Journal eines Doping-Prozesses. Transit Verlag. Berlin 2001. 160 Seiten. 14,80 Euro. ISBN 3-88747-160-1. Line element 23.1. Neu: Der digitale Schwimmtrainer. Wissenschaftler des European Media Laboratory (EML) entwickeln einen "elektronischen Schwimmtrainer". Der "DigiCoach" soll helfen, die Leistung von Sportlern mit Hilfe digitaler Sensortechnik zu optimieren [Mehr].

23.1. FINA World Cup Stockholm, 22.-23.1.2002:

WR und zwei ERs: Der Amerikaner Ed Moses hat beim Kurzbahn-Weltcup der Schwimmer in Stockholm bereits seinen dritten Weltrekord bei der zweitägigen Veranstaltung erzielt. Als Sieger über 100 m Brust unterbot er in 57,47 Sekunden seine eigene knapp zwei Jahre alte Bestzeit von 57,66 um 19/100. Der zweitplatzierte Russe Roman Sludnow schwamm in 57,73 neuen Europarekord. Die Schwedin Emma Igelström hat einen neuen Weltrekord über 50 m Brust aufgestellt. In 30,43 Sekunden unterbot sie die erst fünf Tage alte Bestmarke der Chinesin Luo Xuejuan (30,47) um 4/100.

Resultate der SchweizerInnen 2. Tag: Luka Gabrilo holt Silber mit neuem SR über 200 m Rücken
Dominique Diezi
6. 100 m Rücken 1:02.17 (Vorlauf 1:02.24)
13. 100 m Freistil 56.39
16. 50 Delfin 28.64
Katja Reuter
18. 100 m Rücken 1:05.01
22. 100 m Lagen1:07.54
Caroline Steffen
11. 400 m Lagen 4:58.36
25. 100 m Lagen 1:07.86
Agata Czaplicki
14. 200 m Brust 2:36.94
Hanna Miluska
30. 200 m Freistil 59.21
4. 400 m Freistil 4:15.96 (Vorlauf 4:18.39)
Flori Lang
29. 200 m Freistil 1:55.16
22. 50 m Freistil 23.72
5. 50 m Rücken 25.45 (Vorlauf 25.68)
Christoph Bühler
7. 50 m Freistil 22.38 (Vorlauf 22.47)
Alain Tardin
12. 50 m Rücken 26.74
19. 200 m Rücken 2:09.24
David Richard
26. 200 m Freistil 1:53.39
Gerry Strasser
30. 200 m Freistil 1:55.30
Philipp Gilgen
12. 200 m Freistil 1:50.27
16. 200 Rücken 2:06.42 1:01.62
Luka Gabrilo
2. 200 m Rücken 1:56.92 SR (Vorlauf 1:58.40)
24. 200 Lagen 2:10.20

Schnellzugriff auf Resultate: 1. Tag | 2. Tag
[Local Server] [FINA-Seite] [Omega Live Timing].

Splash Software: Für die Splash Programme gibt es eine neue Website splash.swimnews.com. Aktuelle Benutzer einer Version 7.xx können noch bis Ende März 2002 ein gratis Update für die 2002er Versionen beziehen. Es steht zudem eine neue Mailingliste zur Verfügung, wo sich jedermann eintragen kann, um über Updates informiert zu werden. Die alten Mailinglisten von Yahoo werden aufgehoben. Line element 22.1. FINA World Cup Stockholm, 22./23.2.2002, 1.Tag.
Alle vier SVL-Schwimmer, die für die Nationalmannschaft starten, kamen zum Einsatz:
  • Katja Reuter erreichte in einer Zeit von 2:19.01 über 200 m Rücken den 13. Rang. Über 50 m Rücken stoppten die Uhren in 30.58, Rang 19.
  • Caroline Steffen belegte im Rennen über 200 m Freistil, in 2:08.18 Rang 24. Über 200m Lagen in 2:23.92 Rang 20.
  • Flori Lang und Gerry Strasser versuchten sich ebenfalls in diesem Weltklassefeld zu behaupten. Flori Lang tat dies über 100m Freistil in 51.64 und Rang 32, 100 m Rücken in 57.12 und Rang 15 und zum Abschluss über 50m Delphin in 25.17 und Rang 15. Über 50m Delphin verpasste er seinen eigenen Klubrekord dabei nur um 7/100.
  • Gerry Strasser stand am ersten Tag über 400 m Freistil im Einsatz und erreichte mit einer Zeit von 4:06.43 Rang 26.
Line element 22.1. FINA World Cup Stockholm, 22.-23.1.2002
Weltrekorde: Moses teilt das Wasser in Stockholm
Ed Moses (USA), 50m Brust 26,28 (bisher 26,70 Mark Warnecke 11.12.98 Sheffield)
Ed Moses (USA), 200m Brust 2:03,28 (bisher 2:04,37 Ed Moses 18.01.2002 Paris)
Geoff Huegill (AUS), 50m Delfin 22,84 (egalisiert 22,84 Geoff Huegill 8.12.01 Melbourne)
Europarekorde
Roman Sloudnov (RUS), 50m Brust 26,54 (bisher 26,70 Mark Warnecke 11.12.98 Sheffield)
Emma Igelstrom (SWE), 100m Brust 1:06,21 (bisher 1:06,61 Emma Igelstrom 6.1.02 Durban)
Martina Moravcova (SVK), 100m Delfin 56.86 (bisher 57.09 Martina Moravcova 18.1.02 Paris)

Die Resultate der SchweizerInnen 1. Tag:
Dominique Diezi
21. 50 Freistil 26.21
4. 50 Rücken 28.65 q Final
Katja Reuter
19. 50 Rücken 30.58
13. 200 Rücken 2:19.01
Caroline Steffen
20. 200 Lagen 2:23.92
24. 200 Freistil 2:08.18
Agata Czaplicki
12. 200 Lagen 2:20.40
25. 100 Brust 1:15.97
Hanna Miluska
11. 200 Freistil 2:02.94
4. 800 m Freistil 8:47.75
Flori Lang
15. 50 Delfin 25.17
32. 100 Freistil 51.64
15. 100 Rücken 57.12
Christoph Bühler
33. 50 Delfin 26.11
20. 100 Freistil 50.36
Alain Tardin
25. 50 Brust 29.98
11. 100 Lagen 57.12
16. 100 Rücken 57.47
David Richard
18. 400 Freistil 3:59.33
Gerry Strasser
26. 400 Freistil 4:06.43
Philipp Gilgen
6. 200 Delfin 2:02.65 q Final
Luka Gabrilo
5. 100 Rücken 55.18 q Final Line element 21.1. Zweimal Klubrekord für Stephan Bachmann. An den Int. Meisterschaften von Genf vom 18. - 20. Januar 2002 verbesserte er als Mitglied der Schweizer Jugendnationalmannschaft die Klubrekorde über 200m Delphin und 200 m Vierlagen. Er gewann über 200 m Delphin in 2:07.29 die Goldmedaille und unterbot den alten Klubrekord um sieben Zehntel. Über 200 m Lagen verbesserte er die alte Marke um fast zwei Sekunden auf 2:09.53 und gewann dabei die Silbermedaille. Nochmals eine Silbermedaille holte er über 100 m Delphin in 58.29 und daneben noch eine Bronzemedaille über 100 m Freistil in 54.22. Line element 21.1. Klaus Rudolph ehemaliger Mitarbeiter des DDR-Stasi? Der auch in der Schweiz bekannte, seit 1992 in am Olympiastützpunkt in Hamburg wirkende Trainingswissenschaftler Klaus Rudolph (Trainerseminar 2000, Magglingen), soll gemäss einem Bericht des Deutschlandfunks in der DDR als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) des Staatssicherheitsdienstes gearbeitet haben. Ausserdem sei in einer Anklageschrift vom 13. August 1999 die Mitwirkung des unter dem IM-Namen "Otto" geführten Trainers am Zwangsdoping im DDR-Schwimmsport dokumentiert. Dagegen hatte Rudolph im "Hamburger Abendblatt" erklärt, "nie als Informeller Mitarbeiter für die Staatssicherheit gearbeitet" zu haben. Veröffentlichungen zu seiner früheren Tätigkeit nannte der 62-Jährige "glatten Rufmord". Auf einer ausserordentlichen Sitzung Anfang dieses Monats hat das Präsidium des Deutschen Schwimm- Verbandes (DSV) seinen Justiziar mit der Überprüfung der jüngsten Stasi- und Doping-Fälle im deutschen Sport beauftragt.

Gute Schweizer Junioren in Genf: Am int. Jugendmeeting in Genf (50-m-Bahn) erzielte das Swiss Swimming Junioren Team unter der leitung von Stefan Trümpler sehr gute Ergebnisse. Fünf erfüllten die Limite für die Junioren-Europameisterschaften vom 11. bis 14. Juli 2002 in Linz (österreich). Das Team gewann darüber hinaus die Punktewertung vor der Deutschen Juniorennationalmannschaft.
Die JEM-Limite erfüllt haben:
Stephan Bachmann, 84, SVL: 200 Delfin 2.07.29, 200 Lagen 2.09.53
Simon Oberholzer, 85, SCSH: 200 Delfin 2.10.41
Jonathan Massacand, 84, LN: 50 Rü 27.56, 100 Rü 58.99, 200 Rü 2.06.80
Luana Calore, 86, SCU: 200 Lagen 2.25.81, 50 Rücken 31.42
Seraina Prünte, 87, SVB: 100 Freistil 59.94
Folgende Schwimmer und Schwimmerin haben die JEM-Limite bereits früher unterboten:
Dominik Meichtry, 84, SCU: 100, 200, 400 Freistil
Alain Tardin, 84, GEN: 100 Rücken
Stephanie Lüscher, 87, NSL: 400 Lagen 5.15.37
Die Qualifikationsperiode dauert noch bis zum 1. April 2002 (Quelle: SwissSwimming).

Italiens Domenico Fioravanti trainiert wieder. Sein erster Wettkampf werden die Ausscheidungen für die EM im April sein. "Ich schwimme nicht an der Kurzbahn-WM," sagte Fioravanti, "ich bin noch nicht an dem Punkt angelangt, wo man auf der kurzen Bahn schwimmen kann. Ich trainiere hart, so dass ich denke, der nächste Wettkampf werden die Ausscheidungen im April sein." Zu den Weltrekorden am Weltcup in PAris meinte er: "Grossartige Resultate, klar, aber die wichtigen rennen sind im Sommer, auf der 50-m-Bahn." (Insweep)

Schwimmzentrum "Gotteron Village", Fribourg: Die öffentliche Ausschreibung der Baueingabe erfolgte am 4.1.02. Die Einsprachefrist läuft vom 7.1. bis 21.1.02. Bis heute (19.1.) sind folgende Einsprachen eingetroffen:
- WWF und VSC: Die Bedenken von Frühjahr 2001 bezüglich Verkehrsaufkommen, Buslinienführung, Veloabstellplätze und Anzahl Parkplätze (2400 Stk, davon 1900 in 3 Unterniveaugeschosssen unter dem GV) wurden diskutiert und in die Planung aufgenommen. Sind somit wurden die Bedenken elegant eliminiert.
- Die Verkehrsbedingten Vorbehalte der Gemeinden Givisiez und Granges-Paccot in Bezug auf die Verkehrsführung des Kantons Fribourg über das Grundstück der Fa. Vibro-Meter konnte umschifft werden. Da die Fa. expandieren möchte und die optimale Verkehrsplanung über ihr Land geht, wurde vereinbart, dass Gotteron Village das Vibro-Meter-Land kauft und die gewünschten 30'000 m2 als Mietfläche im Gotteron Village zur Verfügung stellt. Eine Win-Win-Situation.
Die aktuelle Entwicklung im fribourger Projekt ist die, dass Hr. Niederer als Promotor jetzt, diese Woche (15.01.02), einen GU-Vertrag mit HRS, Kreuzlingen abgeschlossen hat. Es sei ein sehr solventer und engagierter Partner. Der Baumeister ist noch nicht bestimmt und auch die Bau- und Fachingenieure auch noch nicht. Das sei nun Aufgabe von HRS, diese unter Vertrag zu nehmen.
Die Architektur ist bestimmt worden und werden vor ende Januar 2002 definitiv unter Vertrag genommen:
- Arch. F.Rebmann für das Einkaufszentrum Coop
- Arch. ABS (Hrn Limbach und Caremi) für Dienstleistungszentrum, Tankstelle, Seniorenresidenz und Turn- & Sporthalle (ohne Tribühne für Turniere oder Meisterschaften)
- Pages Architectes für Gesamt-Architektur-Koordination und ausserden für das Hotel, Eisfeld, Aquapark und Schwimmhalle.
Die Konzeption der Wasseranlage wurde nach dem Entzug von Saleras Auftrag, von Hr. André gemacht. Die Detailplanung untersteht jetzt Page Architectes. Hr. Emmanuel Page ist unser Ansprechpartner. Von unserer Seite her wird diesbezüglich das Gespräch mit Peter Wenk aufgenommen. Geplanter Baubeginn ist der 1. Mai 2002 und die Eröffnung des Einkaufszentrums auf das Weihnachtsgeschäft 2004 (28.10.). Sowohl der Generalunternehmer, wie auch die Architekten haben diese Woche ihre volle Konzentration und Arbeiten für das Projekt aufgenommen. Der GU hat beispielweise schon 40'000 m2 vorfabizierte Deckenelemente in einer Fabrik in Deutschland für den Sommer 2002 reserviert. Die jetzt aufgenommenen Arbeiten werden auf Risiko hin geleistet, bis die definitive Baugenehmigung eingetroffen sind und die Investoren Gewähr haben, ihre Mittel einfliessen zu lassen. Der "point-of-no-return" wurde auf 1.Mai 2002 defniniert. Danach wird entweder abgebrochen oder voll weitergefahren. (Harald Müller, SSCHV) Line element 20.1. Mangel an (guten) Hallenbädern in Grossbritannien. Nichts Neues für den, der einmal in London "zwischendurch" einige Längen schwimmen wollte: In der drittgrössten Wirtschaftmacht der Welt herrscht gemäss eines 150-seitigen Berichts des ehemaligen Olympioniken Duncan Goodhew (Bronze 4x100 m Lagen 1980 in Moskau) grosser Mangel in Bezug auf Hallenbäder. Im 12-Millionen-London stehen nur zwei 50-m-Pools zur Verfügung. Sarah Price beispielsweise beklagt sich, dass sie eigentlich in einem 50-m-Becken trainieren müsste, um auf den langen Distanzen bessere Chancen zu haben. Es gehe auf einer 25-m-Bahn auch, es sei aber schwieriger. Doch nicht nur der Leistungssport leidet gemäss dem Bericht, sondern auch die Bevölkerung. Wie in anderen Ländern auch ist Schwimmen im U.K. der populärste Sport. Bei den Mädchen steht Schwimmen an der Spitze, bei den Knaben an zweiter Stelle. Im Bericht wird geschätzt, dass in Grossbritannien in den nächsten Jahren rund 2.5 Milliarden Pfund in den Bau und die Indstandsetzung von Hallenbädern investiert werden müssen. Goodhew: "Wir sollten uns das leisten können." (Quelle: Insweep)

Traumjob in Australien: Das Australian Institute of Sports (AIS) in Canberra sucht qualifizierte SchwimmtrainerInnen. Im AIS werden Australiens Sporttalente zur Vollkommenheit geformt - unter anderem viele Spitzerschwimmerinnen und -schwimmer [mehr]. Line element 19.1. FINA World Cup Paris, 18.-19.1.2002: [Local Server] [FINA-Seite]. Nochmals SR durch Luka Gabrilo (21): Im 200-m-Rückenfinal steigerte er sich nochmals und verbesserte die Bestmarke um 26/100 auf 1:57.64 (Rang 5). Chantal Strasser wurde über 400 m Freistil in 4:16.07 (Rang 8), und Dominique Diezi wurde über 50 m Rücken Fünfte in 28.56.

Insgesamt drei Weltrekorde am Weltcup in Paris: Bei der drittletzten Station des Kurzbahn-Weltcups im Schwimmen purzelten in Paris gleich drei Weltrekorde. Zunächst holte sich Xuejuan Luo (China) mit 30.47 Sekunden ihren Weltrekord über 50m Brust wieder zurück. Erst letzte Woche hatte die Zweitplazierte Britin Zoe Baker (30,71) diesen beim Weltcup in Imperia auf 30,51 Sekunden geschraubt. Länger Bestand hatte die Marke der Chinesin Guohong Dai mit 4:29,00 Minuten vom 2. Dezember 1993 über 400m Lagen. Jetzt blieb Olympiasiegerin Jana Kloschkowa aus der Ukraine mit 4:27,83 Minuten deutlich unter dieser Marke. Zudem entriss sie damit auch Nicole Hetzer (Magdeburg) ihren erst am 16. Dezember des Vorjahres aufgestellten Europarekord (4:29,46). Für einen Fabel-Weltrekord hatte Ed Moses (USA) mit 2:04,37 Minuten über 200m Brust gesorgt. Damit unterbot er seine alte Marke vom 25. März 2000 um unglaubliche 2,03 Sekunden und übernahm damit auch im Gesamt-Weltcup die Führung im Kampf um die Prämie in Höhe von 50 000 US-Dollar. Die Entscheidung fällt bei den letzten beiden Meetings in Stockholm (22./23. Januar) und dem Finale in Berlin (26./27. Januar). Über 100m Brust musste sich Ed Moses mit 58,22 Sekunden dem Russen Roman Sludnow geschlagen geben, der mit 58,08 Sekunden seinen eigenen Europarekord verbesserte. (dpa)

Resultate der SchweizerInnen:
  • DIEZI Dominique (1977) SC Uster
    50 Nage Libre - Séries 15ème 26.37
    100 Nage Libre - Séries 10ème 56.56
    50 Dos - Finale 5ème 28.56
    50 Dos - Séries 6ème 28.89
    100 Dos - Séries 12ème 1:02.32
    50 Papillon - Séries 11ème 28.26
  • GABRILO Luka (1981) Atlantide
    100 Dos - Finale 6ème 54.88
    100 Dos - Séries 7ème 55.13
    200 Dos - Finale 5ème 1:57.64 Neuer Schweizer Kurzbahnrekord (zuvor
    L. Gabrilo 1:57,93 Vorlauf)
    200 Dos - Séries 3ème 1:57.93 Neuer Schweizer Kurzbahnrekord (zuvor
    L. Gabrilo 1:58,26 Dez. 2001)
  • PAQUIER Sandrine (1977) SC Uster
    200 Nage Libre - Séries 26ème 2:05.72
    100 Papillon - Séries 31ème 1:07.34
  • SCHLEGEL Carmela (1983) SC Uster
    50 Brasse - Séries 10ème 33.05
    100 Brasse - Séries 15ème 1:11.21
    200 Brasse - Séries 14ème 2:35.41
  • STEFFEN Caroline (1978) SV Limmat
    200 Nage Libre - Séries 38ème 2:08.31
    100 4 Nages - Séries 15ème 1:08.25
    200 4 Nages - Séries 19ème 2:23.60
    400 4 Nages - Séries 11ème 4:57.84
  • STRASSER Chantal (1978) Atlantide
    200 Nage Libre - Séries 18ème 2:04.57
    400 Nage Libre - Finale 8ème 4:16.07
    400 Nage Libre - Séries 7ème 4:15.58
    800 Nage Libre - Séries 3ème 8:34.19
  • TARDIN Alain (1984) Genève Natation
    50 Dos - Séries 14ème 26.77
    100 4 Nages - Séries 9ème 56.98
35. Internationale Meisterschaften Genf 18.-20.1.2002 Line element 19.1. RZO: Ausschreibung von Richterkursen (als Word-Dateien).
Brevet C "Poolside Basic" vom 29.1.2002
Brevet C "Poolside Basic" vom 9.3.2002
Weiterbildung "Poolside Update" vom 9.3.2002 Line element 16.1. Einsätze von SVL-SchwimmerInnen im Rahmen des Nationalen Kaders
  • 18. - 19. Januar World Cup Paris:
    Caroline Steffen
    Trainer Flemming Poulsen
  • 18. - 20. Januar Internationales Meeting Genf:
    Stephan Bachmann
    Olivier Fornaro
  • 22. - 23. Januar World Cup Stockholm:
    Katja Reuter
    Caroline Steffen
    Gerry Strasser
    Flori Lang
  • 26. - 27. Januar World Cup Berlin:
    Katja Reuter
    Caroline Steffen
    Gerry Strasser
    Flori Lang
    Trainer - Flemming Poulsen
Line element 18.1. World Cup Paris: Der Amerikaner Ed Moses hat mit einem Weltrekord über 200m Brust auf der Kurzbahn für das Highlight beim Schwimm-Weltcup in Paris gesorgt. Der Olympiazweite von Sydney über die 100-m-Distanz blieb in 2:04,37 Minuten über zwei Sekunden unter seinem alten Weltrekord. Am 25. März 2000 war Moses in Minneapolis 2:06,40 Minuten über 200m geschwommen. Ein weiterer Coup blieb Moses dagegen verwehrt. Mit 26,74 Sekunden über 50m Brust schrammte er nur um vier Hundertstelsekunden am Weltrekord von Mark Warnecke (Schwäbisch Gmünd) vorbei. Zuvor hatte bereits die Slowakin Martina Moravcova einen Europarekord über 100m delfin aufgestellt. Die Olympiazweite verbesserte in 57,09 Sekunden ihre alte Bestmarke, die sie am 20. Januar 2001 beim arena-worldcup in Berlin aufgestellt hatte, um sieben Hundertstel. Einen grossen Schritt in Richtung Weltcup-Gesamtsieg machte der Australier Geoff Huegill. Er siegte über 50m Schmetterling in 23,94 Sekunden. Da er in allen drei, laut Reglement geforderten Zonen an den Start ging, darf er sich berechtigte Hoffnungen auf die Prämie in Höhe von 50.000 US-Dollar machen. Nach Paris stehen nur noch die Meetings in Stockholm (22./23. Januar) und das Finale in Berlin (26./27. Januar) auf dem Terminkalender. Die Frauenfelderin Chantal Strasser (Atlantide) holte beim Kurzbahn-Weltcup in Paris mit 8:34.19 Bronze über 800m-Freistil. Ebenfalls den Sprung in den Final schafften die Ustermerin Dominique Diezi die im 50m-Rückensprint mit 28.56 Fünfte wurde und der Tessiner Luka Gabrilo. Gabrilo verbesserte seine persönliche Bestzeit über 100 m Rücken auf 54.88 Sekunden, womit er Platz sechs in der Endabrechnung einnahm. Die 25-jährige Slowakin Martina Moravcova schwamm über 100m-Delfin Europarekord in 57.09 und blieb um sieben Hundertstel unter ihrem alten Rekord vom 20. Januar 2001.

New South Wales Championships: An den New South Wales Championships probierte sich Ian Thorpe über 200 m Lagen und platzierte sich mit 2:06.11 als Zweiter in seiner Altersklasse: "Ich war happy mit meinem Brust, aber auf den ersten 100 m war ich nicht spritzig genug und fühlte mich lethargisch ... Morgen möchte ich es [in der offenen Kategorie] besser machen." Darüber hinaus will er mit seinem Trainer Doug Frost beraten und entscheiden, ob er in dieser Disziplin an den Landesmeisterschaften und ggf. an den Commonwealth-Games starten soll. Line element 17.1. Mitteilung von SwissSwimming: Swiss Swiming sendet jeweils ein Team zu den drei letzten Veranstaltungen (25m-Becken) der Weltcup Saison 2001/2002. Vor dem Finale in Berlin am 26. und 27. Januar gastiert der Weltcup am kommenden Wochenende in Paris und am 22. und 23. Januar in Stockholm. Für die Schweizer SchwimmerInnen geht es in erster Linie darum, internationale Erfahrungen zu sammeln. Zudem dienen die Weltcups als Vorbereitung für die Kurzbahn-WM vom 3. bis 7. April in Moskau. Da die meisten AthletInnen den Jahreswechsel in einem Trainingslager verbracht und dort an ihrer Ausdauer gearbeitet haben, ist es schwierig, eine Leistungsvorhersage zu machen. Gute Chancen auf einen Podestplatz haben u.a. die EM-Vierte Dominique Diezi und der Zürcher Flori Lang im 50-m-Rückensprint. Chantal Strasser (Atlantide), die Ex-Kurzbahn-Europameisterin über 800 m Freistil, könnte über 800 m und 400 m Freistil in die Medaillenplätze schwimmen. Wegen einer Grippe musste der Olympiafinalist Remo Lütolf (SC Uster) seine Teilnahme in Paris und Stockholm absagen. Ob der 22-jährige Brustschwimmer in Berlin starten kann wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Die Swiss Swimming Aufgebote für Paris, Stockholm und Berlin: 18./19. Januar Paris: Chantal Strasser (Atlantide), Dominique Diezi (SC Uster), Sandrine Paquier (SC Uster), Carmela Schlegel (SC Uster), Caroline Steffen (SV Limmat), Luka Gabrilo (Atlantide) und Alain Tardin (Genève Natation). 22./23. Januar Stockholm: Christoph Bühler (SK Langenthal), David Richard (Redfish Neuchâtel), Flori Lang (SV Limmat), Philipp Gilgen (SV Basel), Gerry Strasser (SV Limmat), Luka Gabrilo (Atlantide), Alain Tardin (Genève Natation), Dominique Diezi (SC Uster), Sandrine Paquier (SC Uster), Caroline Steffen (SV Limmat), Katja Reuter (SV Limmat), Hanna Miluska (SV Basel) und Agata Czaplicki (Atlantide).

Kritik an der Kritik: Sie liess nicht auf sich warten, die Kritik an Phil Whittens Attacken gegen China, mit der Unterstellung, die chinesischen Schwimmerinnen befänden sich wieder auf Dpoingkurs (s. Meldungen vom 8.1. und 10.1.2002). Eine Stimme aus Malaysia weist darauf hin, dass die chinesischen Frauen in fast allen Sportarten ihren männlichen Kollegen überlegen seien, beispielsweise im Fussball, Hockey, Volleyball, Badminton, Tischtennis. An den olympischen Spielen in Barcelona hätten Chinas Frauen 12 von 18 Goldmedaillen gewonnen. Eine Erklärung sei, dass Frauen in China weniger diskriminiert würden als anderswo und mehr Selbstvertaruen hätten. Auch in anderen asiatischen Ländern wären Frauen im Schwimmsport den Männern überlegen, z.B. in Japan.

Italiens Cheftrainer nimmt zu Dopingvorwürfen Stellung: Alberto Castagnetti sagte, der Gebrauch von Doping setze eine gute medizinische Unterstützung, viel Wissen und ein grosses Budget voraus. Das alles fehle dem italienischen Verband. Die Geschichte zeige, dass Doping im Frauensport mehr bewirke, aber gerade hier hapere es in Italien.

Die Australian Sports Drug Agency (ASDA) evaluiert ein neues System zur Bestrafung von gedopten SportlerInnen, nämlich die Veröffentlichung der Namen auf einer Liste. Leider würden die Namen bis heute geheim gehalten. Auch British Swimming überlegt sich, vom nächsten Monat an alle Resultate, ganz gleich ob positiv oder negativ, mit Namen zu nennen. Line element 16.1. Jeff Rouse (32) plant Comeback. Der dominierendste Rückenschwimmer aller Zeiten plant gemäss einem Zeitungsbericht ein Comeback für die olympischen Spiele 2004. Rouse hielt den Weltrekord über 100 m Rücken (53.86) und führte die Weltbestenlisten von 1990 bis 1996 an. Lenny Krayzelburg verbesserte diesen WR 1999 auf 53.60; Rouse liegt nun auf der ewigen Bestenliste auf Platz 2. An den olympischen Spielen 1992 in Barcelona wurde er vom Kanadier Mark Tewksbury (53.98) im Einzelrennen um 6 Hunderstel geschlagen, was ihn offensichtlich wütend machte. Rouse schwamm dann in der Lagenstaffel als Startschwimmer den erwähnten Weltrekord; die US-Lagenstaffel gewann mit neuem WR von 3:36.93. In Atlanta gewann er zweimal Gold über 100 m Rücken (54.10) und mit der Lagenstaffel. Line element 15.1. WR 50 m Brust: Am FINA World Cup in Imperia hat die Britin Zoe Baker ihren eigenen in Durban am 4.1.2002 erzielten WR über 50 m Brust von 30.53 auf 30.51 verbessert. Carmela Schlegel vom SC Uster wurde mit 1:10.83 Sechste über 100 m Brust, mit 2:34.99 Siebte über die doppelte Distanz und Achte über 50 m Brust in 33.50.

FINA World Cup Imperia, 14./15.1.2002 [Live Timing by Omega: Tag 2 - Tag 1] [Local Server] [FINA-Seite]. Line element Duke14.1. Duke Kahanamoku auf Briefmarke. Im August 2002 wird der U.S. Postal Service eine Briefmarke mit dem Konterfei von Duke Kahanamoku heraus bringen. Duke gewann Olympisches Gold im Schwimmen 1912 (100 und 200 m Freistil) und 1920 (100 und 4 x 200 m Freistil) und Silber 1924 (100 m Freistil). Er war nicht nur bekannt für seine sportlichen Leistungen, sondern auch für seine Sportsmanship. Als Hawaianer war er auch der Vater des modernen Surfsports. Die Surfrider Foundation betrieb ein 20-jähriges Lobbying bei U.S. Post [Outrigger Duke Kahanamoku Foundation] [Info auf Deutsch].

Der erste Wettkampf des FINA Marathon Swimming World Cup 2002 vom 17. Februar in Hernandarias Paraná, Argentienien, findet wegen der ökonomischen Krise nicht statt [Wettkampfkalender].

Der neue Standort der International Swimming Hall if Fame, ISHOF, wird von Fort Lauderdale nach Pompano Beach in Florida verlegt werden, teilte der Präsident der ISHOF, Sam Freas, mit. Ursprünglich war ein Umzug nach Hollywood geplant. Die neue ISHOF werde Trainingseinrichtungen, ein Museum, eine Bibliothek und ein kleines Kongresszentrum enthalten. Am alten Standort in Fort Lauderdale bekam die ISHOF keine Baubewilligung für eine Erweiterung. Line element 13.1. Resultate Hi-Point-Meeting und Hallenjugendtag Line element 13.1. Australiens Schwimmverband ernannte Don Talbots Nachfolge. Der anfangs September an den Goodwill-Games zurückgetretende 68-jährige australische Nationaltrainer (high-performance Director) Don Talbot ist durch Greg Hodge (54) ersetzt worden, wie Australia Swimming Incorporated (ASI) mitteilte. Hodge wird Australiens Schwimmteam dieses Jahr auf die Kurzbahn-WM in Moskau, die Commonwealth Games in Manchester und die Pan Pacific Meisterschaften in Yokohama vorbereiten. Hodge hat sich als Chef des New South Wales Institute of Sport (NSWIS) Swimming Program seit seiner Gründung 1997 einen Namen gemacht [NSWIS Frontpage mit Presssemitteilung]. Line element 12.1. Australische Journalistin wegen "despektierlichem" Kommentar entlassen: Nikki Voss (29) machte in einem Fernsehinterview einen Witz über Ian Thorpes "Flossen". Sie wurde sofort gefeuert. Das Publikum ist anderer Meinung: In einer Internet-Poll unterstützten 7000 von 9000 Personen die Journalistin. Ein weiterer (oder vielleicht der eigentliche?) Grund für die Entlassung sei der während dem Interview von Voss getragene zu kurze Rock von Voss gewesen... [Zeitungsbericht der Brisbaner Zeitung Courier Mail].

ER 100 m Brust: Am 6.1.2002 hat die Schwedin Emma Igelstrom an den südafrikanischen Kurzbahnmeisterschaften in Durban Brigitte Becues ER über 100 m Brust auf der 25-m-Bahn von 1:06.87 (Paris, 28.3.98) auf 1:06.61 verbessert [die Europarekorde auf einen Blick].

6. Kurzbahn-WM 2002: US Swimming hat die Mannschaft für die vom 3. bis 7. April 2002 in Moskau stattfindende Kurzbahn-WM festgelegt [Information der FINA] [Local Server]. Line element 11.1. Eine neue Schwimm-Ranking-Website aus Deutschland:
Toplist Line element 10.1. Therese Alshammar hat neuen Trainer: Sie trainierte seit den Olympischen Spielen in Sydney (Silber 50 und 100 m Freistil) ohne Coach und hat sich nun für die University of Loughborough in Grossbritannien entschieden, obwohl ihr dort nur ein 25-m-Pool mit 4 Bahnen zur Verfügung steht. Für eine Sprinterin reiche auch ein kleinerer Pool. Wichtiger als die Länge des Beckens ist Alshammar aber ihr neuer Trainer Ben Titley. Titley trainiert u.a. den Brustschwimmer James Gibson, Rose Brett und Melanie Marshall. An Titley gefällt Alshammar der Enthusiasmus für den Sport, der Wille gemeinsam zu lernen und das "spezielle Etwas", das die Motivation fördert. Alshammar bleibt vorläufig bis im Juli in Grossbritannien und wird sich nach der EM über ihre Zukunft Gedanken machen.

Philip Whittens Vorwürfe an China im Originalton: Line element 8.1. Neue Dopingvorwürfe aus den USA an Chinas Adresse: Die an den chinesischen Meisterschaften in Guangzhou erzielten Resultate haben in den USA starken Argwohn erweckt. Philip Whitten, Chefredaktor von Swimming World, wundert sich über die Weltklassezeiten, die in Guangzhou von jungen und jüngsten Schwimmerinnen erzielt wurden. Whitten vermutet, dass dies nur mit systematischem Doping möglich gewesen sei. Seine Analyse der Wettkampfresultate stützt sich auf die Erkenntnis, dass jetzt in China einmal mehr die Entwicklung stattfindet, wie sie in den 70er und 80er Jahren in der DDR und anfangs der 90er Jahre in China stattgefunden hat, nämlich, dass junge Frauen aus "dem Nichts" an die Weltspitze katapultiert werden. Beispielsweise: Zhang Liang (17) 200 m Freistil in 1:58.11, 400 Freistil in 4:06.97 und 8:26.48 über 800 m. Eine so schnelle Entwicklung schaffte vorher nur Michelle Smith. Eine andere Newcomerin ist Pang Jiang (400 4:07.12 / 200 1:59.01) u.s.w. Insgesamt schafften die Chinesinnen 34 Rangierungen in den Topten. Die Männer brachten es nur auf zwei 10. Plätze. Die Schanghaier-Privinzstaffel über 4x200 m Freistil erzielte in Guangzhou 7:56.52, gerade mal 5/100 über dem DDR-Altrekord. Die Nationalmannschaft erreichte in Fukuoka mit 8:08 nicht mal den Final. Die chinesischen Dopingtests in Guangzhou entlarvten zwar einige Sünder und Sünderinnen - aber offenbar nicht alle. Whitten meint, dass der chinesische Staat bis Peking 2008 noch Einiges zu tun habe.Line element 5.1. WR 50 m Brust: Die Britin Zoe Baker verbesserte an einem Kurzbahnmeeting in Südafrika den von drei Schwimmerinnen (die Chinesinnen Luo Xuejan und Li Wei vom 3.12.2001 sowie die Schwedin Emma Igelström vom 13.12.2001) gehaltenen WR über 50 m Brust von 30.56 auf 30.53. Line element 4.1. Neueste Forschungsergebnisse belegen: Die Situation ist nicht ganz so dramatisch. Jugendsport zwischen Mythos und Wirklichkeit Line element 3.1. Deutsche Schwimmer des Jahres 2001:Anhand einer internen Punktewertung wurden Nicole Hetzer und Thomas Rupprath zu "Schwimmer des Jahres 2001" gewählt. Der zweifache Kurzbahn-Weltrekordler Thomas Rupprath siegte zum dritten Mal hintereinander. Nicole Hetzer überflügelte durch ihre herausragenden Leistungen bei den Kurzbahn-Europameisterschaften vor zwei Wochen in Antwerpen sogar noch Doppel-Weltmeisterin Hannah Stockbauer. Deutschlands "Sportlerin des Jahres" war in Antwerpen nicht am Start. Die Wahl wird seit 1979 durchgeführt. Rekordgewinner ist der frühere Olympiasieger Michael Gross, der zwischen 1980 und 1990 zehnmal "Schwimmer des Jahres" war. Frauen: 1. Nicole Hetzer (SC Magdeburg) 316 Punkte, 2. Hannah Stockbauer (SSG 81 Erlangen) 244, 3. Sandra Völker (SG Hamburg) 228. Männer: 1. Thomas Rupprath (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen) 557 Punkte, 2. Stev Theloke (SC Chemnitz) 323, 3. Mark Warnecke (SG Essen/SV Schw.Gmünd) 228.


Zurück zur Hauptseite / an den Anfang