Swim News Januar bis April 2003

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März 2003
Februar 2003
Januar 2003


April 2003

Line element 30.4. Australische Jugendmeisterschaften, Brisbane, 26.-30.4.2003. Leisel Jones peilte den Weltrekord über 200 m Brust an: 2:25.57 (WR gehalten von Qi Hui mit 2:22.99). Line element 29.4. Resultate "Luxemburg" nachgeführt. Line element 29.4. Niederländische WM-Mannschaft. Der königliche niederländische Schwimmverband hat folgende Schwimmerinnen und Schwimmer selektioniert: Frauen (7): Inge de Bruijn, Marleen Veldhuis, Chantal Groot, Madelon Baans, Hinkelien Schreuder, Manon van Rooijen, Annabel Kosten. Männer (10): Pieter van den Hoogenband, Joris Keizer, Klaas Erik Zwering, Thijs van Valkengoed, Johan Kenkhuis, Sander Ganzevles, Martijn Zuijdweg, Arnold van Bavel, Thomas Felten, Ewout Holst.

29.4. Niederländische Meisterschaften, Amsterdam, 24.-27.4.2003. [Abschluss]

29.4. Schwimmer aus Singapur gesperrt. (FG(/insweep) Acht Schwimmer wurden von der Singapore Swimming Association (SSA) wegen Alkoholkonsums zwischen drei und sechs Monaten gesperrt. Alkoholkonsum verstösst gegen den Verhaltenskodex der SSA. Die acht wurden im letzten Januar nach den Queensland State Championships beim Konsum alkoholischer Getränke im Hotelzimmer ertappt. Line element 28.4. Russische Meisterschaften, Moskau, 21.-25.4.2003 [Abschluss]. Popov erzielte mit 22.17 über 50 m Freistil die zweitbeste Leistung der Meisterschaften.

28.4. Japanische Meisterschaften, Tokyo, 22.-27.4.2003: Fünf asiatische Rekorde [Abschluss]

28.4. XIX Loano Synchro Cup, Loana, Italien, 24.-27.4.2003.
Italien gewinnt Gesamtwertung - Schweiz auf Platz 5. FREE ROUTINE COMBINATION: 1. ITALY (ADELIZZI Beatrice, BIGI Alessia, BONETTI Francesca, BOZZO Elisa, FLAMINI Manila, D'ATTILIA Raisa, TOMMASI Federica, PERRUPATO Mariangela) 89.500, 2. GERMANY (LACKER Lisa, SCHWARZ Sandra, DIETRICH Pristina, GRUENES Saskia, KURZ Lara, BADER Anna, DUEBEN Andrea, MIELE Jenny) 80.000, 3. SWITZERLAND (BADET Laurianne, WERRO Tatiana, FISCHER Pamela, GIANNOTTI Gaelle, LIEMBD Pia, LIVET Nora, BOSSY Saskia, WEBER Sarah) 76.833.
FINAL CLASSIFICATION: 1. ITALY 678, 2. GERMANY 615, 3. RUSSIA 504, 4. GREAT BRITAIN 346, 5. SWITZERLAND 342, 6. HUNGARY 309, 7. CROATIA 308, 8. BULGARIA 298, 9. FRANCE 290, 10. REPUBLIC OF SAN MARINO 219, 11. CZECH REPUBLIC 98, 12. FINLAND 36.

Ex-Schwimmer Karl mit 39 Jahren gestorben. (dpa) - Der ehemalige DDR-Schwimmer Torsten Karl ist nach Angaben des "Deutschlandfunks" im Alter von nur 39 Jahren an den Folgen eines Gehirntumors gestorben. Dem Bericht zufolge hatte er beim SC Turbine Erfurt der Trainingsgruppe von Wolfgang Fricke angehört, in der auch die beiden Olympiasiegerinnen Birte Weigang und Cornelia Sirch trainierten. Karl war in den Jahren 1981 bis 1983 jeweils DDR-Meister über 200 m Rücken, die grossen internationalen Erfolge blieben ihm jedoch versagt. Line element 27.4. Weitere Super Leistungen des SVL am zweiten Tag des CIJ Meet Lux. Mit einem souveränen Rennen über 100 m Brust sicherte sich Ramona Pedretti in der Zeit von 1:13.67 die Goldmedaille. Mit 27.37 gewann Jonathan Massacand über 50 m Rücken eine weitere Goldmedaille für das SVL Team. Dazu gewann er über seine Spezialdisziplin 200 m Rücken Silber und vepasste mit 2:05.96 den SVL Klubrekord nur um 55/100. Mit zwei Silbermedaillen konnte auch Stephan Bachmann mit diesem zweiten Tag zufrieden sein. Über 200 m Freistil benötigte er 1:56.61 und über 100 m Delfin setzte er sich mit 57.08 auch gleich auf Rang zwei der SVL Saison Bestenliste. Zum Abschluss gewann Olivier Fornaro nach der gestrigen Silbermedaille über 400 m Freistil über die halbe Distanz in 2:01.04 in seiner Kategorie die Bronzemedaille. (Kel) Line element 27.4. US Synchro Nationals, New York, 23.-26.4.2003.
Hervorragende Leistungen der Schweizer Delegation. Zum ersten Mal wurden die USA nationale Meisterschaften offen ausgeschrieben, und Brasilien, Kazachstan und die Schweiz haben teilgenommen. Aus der Schweiz war das Olympia Duett Belinda Schmid und Magdalena Brunner vertreten [Website US Nationals @ Synchro Swimming USA].
Das Schweizer Duett schwamm bravourös sowohl im technischen als auch im freien Programm. Trotzdem wurde unser Duett, weil in Amerika natürlich nicht bekannt, hinter dem Holländischen Duett Van der Velden plaziert, das seit 2 Jahren in Santa Clara trainiert, für diesen Club startet und schon viele Amerikanischen Wettkämpfe besucht hat. Das Holländische Duett zeigte aber einige grosse Patzer im Technischen Programm und das Schweizer Duett war eindeutig besser. Die Schweizer Delegation hat seine Empörung hierüber geäussert, leider lässt sich das Resultat nicht ändern. Im Free Programm kam die Revanche und das Schweizer Duett wurde eindeutig als stärker eingestuft. Nur, im Final zählt das technische Resultat für 50% und trotz einer hervorragende Leistung im Free Final, reichte der Vorsprung vom Final nicht ganz um gesamthaft die Holländerinnen auf Platz 3 zu verweisen! Im Final gelang es auch, das Brasilianische Duett - am Weltcup 2002 in Zürich vor den Schweizerinnen klassiert - zu schlagen. Nach Vorlauf technisch und free lagen die beiden Duette nämlich punktgleich auf Platz 3, sowohl im technischen als auch im free Programm erhielten beiden Duette die gleiche Punktzahl, was eher selten passiert. Auch im Solo zeigte Belinda Schmid ihr Können. Sie hat grossen Fortschritt gemacht im letzten Jahr, ist sehr ausdrucksstark und zeigt in ihrer neuen Choreographie einige sehr schwierige und originelle Elemente.
Solo (Total 36 Teilnehmerinnen) Techn 50% Free 50% Total
1. Bill May  - Santa Clara Aquamaids  -  47.667  -  49.000  -  96.667
2a. Belinda Schmid  - Schweiz/Limmat-Nixen ZH  -  45.167  -  47.500  -  92.667
2. Bianca VanderVelden  - Santa Clara Aquam.  -  45.250  -  47.000  -  92.250
3. Victoria Bowen  -  Ohio State University  -  44.584 46.584  -  91.168
Duett (Total 29 Duette)
1. Bill May /Kristina Lum  -  Santa Clara  -  48.000  -  49.084  -  97.084
2. VanderVelden  -  Santa Clara  -  46.667  -  47.334  -  94.001
3a. Schmid/Brunner  -  Schweiz  -  46.250  -  47.667  -  93.917
(= 0.084 zu wenig)
3b. DeMoraes/DeMoraes  -  Brazil  -  46.250  -  47.500  -  93.750
3. Culp/Culp  -  Santa Clara  -  46.084  -  46.834  -  92.918
Im Final von 8 waren 3 Duetten von Santa Clara, 3 von Walnut Creek und zwei von Ohio State University.
Belinda und Magdalena können sich mit diesen Resultaten sehen lassen und befinden sich auf dem richtigen Weg nach Athen 2004 (Carry Berendsen, LNZ)

27.4. XIX Loano Synchro Cup, Loana, Italien, 24.-27.4.2003.
Die Russinnen gewinnen auch das Duett. 1. LARKINA Olga-BLOKHINA Svetlana (RUS) 92.400, 2. D'ATTILIA Raisa-TOMMASI Federica (ITA) 90.400, 3. STEPANOVA Elisavela- TATARINTSEVA Daria (RUS) 89.900, 4. CIAPPI Federica-LAPI Giulia (ITA) 88.000, 5. RANDALL Tia-WOOLLEY Louise (GBR) 82.600, 6. ACSAY Csilla -HIDASI Kata (HUN) 79.800, 7. GRUENES Saskia-KURZ Lara (GER) 79.700, 8. LACKER Lisa-SCHAWARZ Sandra (GER) 78.700, 9. SZEDLAK Krisztina-SZABO' Alexandra (HUN) 75.200, 10. MACRELLI Cristina-GUIDI Eleonora (RSM) 74.700, 11. ZAPUTOVIC Marida-MARINELLI Monica (CRO) 73.900, 12. YORDANOVA Kalina-YORDANOVA Severina (BUL) 72.500, 13. NESRTOVA Zuzana-TOMECKOOVA Nina (CZE) 70.500.

27.4. Niederländische Meisterschaften, Amsterdam, 24.-27.4.2003. Und die Holländer fliegen wieder: Inge de Bruijn 50 m Freistil in 24.80 (JWB) und Johann Kenkhuis in 22.14 [Tag 1 und 2]

27.4. XIX Loano Synchro Cup, Loana, Italien, 24.-27.4.2003.
Russland gewinnt den Gruppenwettkampf - das Schweizer Team auf Platz 6. 1. RUSSIA (TARASOVA Natalia, STEPANOVA Elizaveta, SHEPELEVA Yulia, TATARINTSEVA Daria, NASSEKINA Anna, SERGEEVA Aleksandra, POSABTSEVA Elena, EFREMOVA Ekaterina) 90.700, 2. ITALY (BIGI Alessia, D'ATTILIA Raisa, BONETTI Francesca, FLAMINI Manila, BOZZO Elisa, SANTI Martina, CIAPPI Federica, TOMMASI Federica) 90.000, 3. FRANCE (MEESSEMAN BAKIR Lil, POTEL Sophie, LANOE Elisa, BELAID Assia, LAFAY Salomé, WILLHELM Chloé, DREYFUSS Apolline, MEYET Barbara) 86.000, 4. GERMANY 81.800, 5. GREAT BRITAIN 81.400, 6. SUISSE 77.200, 7. HUNGARY 76.700, 8. REPUBLIC OF SAN MARINO 72.500, 9. CROZIA 71.700, 10. BULGARIA 68.700. Line element 27.4. Medaillenspiegel an Meisterschaften seit 1998 Line element 26.4. Überragende Leistungen des SVL am ersten Tag des CIJ Meet Lux. Am international stark besetzten Junioren Wettkampf CIJ Meet Lux 2003 in Luxembourg konnten sich die Schwimmer des SV Limmat bereits am ersten Tag in Szene setzen. Über 200m Lagen sorgten Jonathan Massacand und Stephan Bachmann für einen Doppelsieg. Jonathan Massacand gewann das Rennen in 2:08.15, Stephan Bachmann wurde in 2:08.87 zweiter. Ebenfalls auf Rang zwei schwamm bei den Damen Ramona Pedretti über 200m Lagen und verbesserte dabei mit 2:27.95 ihre Bestzeit deutlich. Eine weitere Silbermedaille sicherte sich Stephan Bachmann über 200m Delphin, in der Zeit von 2:06.31. Olivier Fornaro gewann die Silbermedaille in seiner Alterkategorie über 400m Freistil. Seine Zeit von 4:12.90 bedeutete auch gleichzeitig den sechsten Gesamtrang über alle Kategorien. In den Vorläufen über 50m Brust qualifizierten sich Ramona Pedretti in 34.03 und Stephan Bachmann in 30.78 für den morgigen Final. Ebenfalls für den Final von Samstag qualifizierte sich in der Zeit von 27.12, Jonathan Massacand über 50m Rücken. (Kel) Line element 26.4. Tickets für Athen 2004. Der Vorverkauf von Tickets für die Olympischen Sommerspiele Athen 2004 beginnt weltweit am 12. Mai 2003. Reservierungen und Bestellungen via Internet sind nicht möglich. Interessenten können ab sofort Tickets bei der offiziellen Buchungsstelle reservieren: Kuoni Reisen AG, Gruppenreisezentrum, Neuengasse 30, 3000 Bern 7, Tel. 031 329 43 43, Fax: 031 329 44 74, e-mail: brn-groups.k@kuoni.ch.

26.4. Japanische Meisterschaften, Tokyo, 22.-27.4.2003 [3. Tag]

26.4. XIX Loano Synchro Cup, Loana, Italien, 24.-27.4.2003. (insweep) Resultate Freitag: Duet 1. Olga LARKINA and Svetlana BLOKHINA Rus 90.600,. 2. Raisa D'ATTILIA and Federica TOMMASI Ita 90.300, 3. Elizaveta STEPANOVA and Daria TATARINTSEVA Rus 90.000, 4.CIAPPI Federica-LAPI Giulia ITA 89.100, 5.RANDALL Tia-WOOLLEY Louise GBR 80.700, 6. LACKER Lisa-SCHWARZ Sandra GER 77.200 and GRUENES Saskia-KURZ Lara GER 77.200, 8.ACSAY Csilla-HIDASI Kata HUN 76.400, 9.SZEDLAK Krisztina-SZABO' Alexandra 74.700, 10.NESRTOVA Zuzana-TOMECKOOVA Nina CZE 74.100, 11.YORDANOVA Kalina-YORDANOVA Severina BUL 73.600, 12.ZAPUTOVIC Marida-TRPSLI Maja CRO 73.200, 13.MARCELLI Cristina-GUIDI Eleonora RSM 72.100, 14.DUDARIC Marida MARINELLI Monica CRO 69.800, 15.MIHAYLOVA Mihaela-NENOVA Dana BUL 69.300. DNQ, MEESSEMAN BAKIR Lil-LANOE Elisa FRA.

26.4. XIX Loano Synchro Cup, Loana, Italien, 24.-27.4.2003. (insweep) Resultate Freitag: SINGLE PRELIMINARY: 1.SHEPELEVA Yulia RUS 91.300, 2.LAPI Giulia ITA 91.100, 3.TARASOVA Natalia RUS 90.800, 4.STEFANELLI Federica ITA 87.900, 5.SAVOIA Sara ITA 87.000, 6.MEESSEMAN Bakir Lil FRA 85.700, 7. LAFAY Salomé FRA 83.800, 8.LACKER Lisa GER 81.700, 9.RANDALL Tia GBR 79.500, 10.SCHWARZ Sandra GER 78.500, 11.YORDANOVA Kalina BUL 77.100, 12.WOOLLEY Louise GBR 76.300, 13.ACSAY Csilla HUN 75.300, 14.MARINELLI Monica CRO 75.200, 15.MUZIKOVA Lucie CZE 73.700, 16.LUCENIUS Iris FIN 70.400. Line element 25.4. Russische Meisterschaften, Moskau, 21.-25.4.2003. [4. Tag]

25.4. XIX Loano Synchro Cup, Loana, Italien, 24.-27.4.2003. Resultate nach dem ersten Tag: Team Preliminary: 1. Russia RUS 90.800, 2. Italy, ITA 88.700, 3. France FRA 85.500, 4. Germany GER 80.000, 5. Great Britain GBR 79.900, 6. Switzerland SUI 76.500, 7. Hungary HUN 72.300, 8. Croatia CRO 70.700, 9. Bulgaria BUL 70.000, 10. Republic of San Marino RSM 69.100.

Japanische Meisterschaften, Tokyo, 22.-27.4.2003 [1. + 2. Tag]

Russische Meisterschaften, Moskau, 21.-25.4.2003. [1. Tag] [2. Tag] [3. Tag] Line element 24.4. Badespass ohne rote Augen (NationalGeographic) Um das Wasser in Freibädern künftig ohne in den Augen brennendes Chlor zu reinigen, haben Wissenschaftler ein neues Reinigungsverfahren entwickelt: Gewöhnliches Sonnenlicht soll künftig für keimfreies Badevergnügen sorgen. Dies berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der aktuellen Mai-Ausgabe des Magazins. Die Wissenschaftler der TU Darmstadt haben ein neues Beschichtungsverfahren entwickelt, das jeden Pool in einen keimtötenden Fotoreaktor verwandelt. Dazu wird die Beckenfolie mit einer für den Menschen unschädlichen Lackschicht überzogen, die Metalloxidpartikel enthält. Werden diese mit Sonnenlicht bestrahlt, löst das einen fotochemischen Prozess aus: Die UV-Strahlung regt die Elektronen der Metalloxide an, und die angeregten Elektronen reagieren mit den Wassermolekülen. Dabei werden Hydroxdradikale (OH) gebildet, die die Keime töten. Line element 23.4. WADA untersucht mögliche italienische Dopingfälle. (FG/swiminfo) Die Weltantidopingagentur unter der Leitung von Richard Pound untersucht, ob italienische Spitzensportler, darunter der Schwimmer Massimiliano Rosolino, im Vorfeld der olympischen Spiele 2000 mit menschlichem Wachstumshormon HGH "experimentiert" hatten. Es besteht ein nachhaltiger Verdacht, dass das italienische Olympiatrainingszentrum im Vorfeld der Spiele (Juni 2000) bei 61 Mitgliedern des Olympiateams abnormal hohe HGH-Blutwerte festgestellt hatte. Es gibt weder Richtwerte für die Blutkonzentration noch die Möglichkeit zwischen Eigenproduktion des Körpers und gedoptem HGH zu unterscheiden. Die WADA hat nun einen Offiziellen mit dem Auftrag nach Italien delegiert, den während den Spielen vom Corriere della Sera publizierten Skandal zu untersuchen. Pound sagte an der gestrigen Pressekonferenz der WADA, dass es offensichtlich ein Forschungsprogramm mit HGH in Italien gegeben habe. Die Frage sei, ob einige der Athleten und Athletinnen an dieser Studie teilgenommen hatten. Ein Teil der Geschichte hätte bereits aufgeklärt werden können, aber nicht alles, teilte Pound mit. Insbesondere hätte die WADA noch keinen Zugang zu den von der Staatsanwaltschaft sichergestellten Dokumenten erhalten. Der Präsident des italienischen olympischen Komitees CONI, Gianni Petrucci, beharrt darauf, dass "kein italienischer Goldmedaillengewinner" schuldig sei, und dass die Resultate der Forschungsstudie nicht hätten publiziert werden sollen.

23.4. Französisches WM-Team. (insweep) Der französische Schwimmverband hat im Anschluss an die Meisterschaften folgende Schwimmerinnen und Schwimmer für die WM selektioniert. Frauen: Solenne FIGUES, Laure MANAUDOU. Männer: Romain BARNIER, Yohan BERNARD, Cédric BORGHESI, Frédérick BOUSQUET, Hugues DUBOSCQ, Simon DUFOUR, Franck ESPOSITO, Fabien GILOT, Pierre ROGER, Nicolas ROSTOUCHER, Julien SICOT. Line element 22.4. SVL-Schwimmer-Portraits aktualisiert. Werden laufend angepasst und nachgeführt. (Kel) Line element 22.4. Zwei FINA-Marathon-Weltcups wegen SARS abgesagt. Wegen der Lungenseuche SARS hat der Schwimm-Weltverband FINA zwei in China geplante Langstrecken-Weltcups abgesagt. Die für den 8. Juni in Hongkong und für den 15. Juni in Ginzheng geplanten Wettbewerbe wurden ersatzlos gestrichen.

22.4. Neu: Totalimmersion Europa. Die in den USA bekannt gewordene Schwimmschule Total Immersion bietet jetzt auch in Europa ein vollwertiges Kursprogramm an. Total Immersion griff anfangs der 90er Jahre die von Alexander Popov und seinem Trainer Gennadi Touretski begonnene Evolution in der Crawltechnik ("Swim like a fish" / "Effizientes Crawlschwimmen") auf und bot das neue Wissen vorerst für das Crawlschwimmen, dann aber auch für die anderen Schwimmlagen in Form von Kursen, Büchern und Videofilmen an. Total Immersion Europa mit Sitz in der Schweiz wird von Marco Pilloud geleitet. Das Kursprogramm ist Online verfügbar. Line element 20.4. Italienisches WM-Team. (Insweep) Frauen: Alessandra CAPPA, Cristina CHIUSO, Sara FARINA, Veronica MASSARI, Sara PARISE, Federica PELLEGRINI, Francesca SEGAT, Luisa STRIANI und Cecilia VIANINI. Männer: Alessio BOGGIATTO, Emiliano BREMBILLA, Federico CAPPELLAZZO, Domenico FIORAVANTI, Christian GALENDA, Klaus LANZARINI, Filippo MAGNINI, Emanuele MERISI, Christian MINOTTI, Mattia NALESSO, Matteo PELLICCIARI, Massimiliano ROSOLINO, Davide RUMMOLO, Michele SCARICA, Alessandro TERRIN und Lorenzo VISMARA.

20.4. Neuseeländisches WM-Team. (Insweep) Alison Fitch, Cameron Gibson, Dean Kent, Hannah McLean, Helen Norfolk, Corney Swanepoel, Elizabeth van Welie. Line element 19.4. Van den Hoogenband mit Jahresweltbestzeit. Bei den internationalen französischen Schwimm-Meisterschaften in St. Etienne stellte Pieter van den Hoogenband über 100 m Freistil mit 48,96 Sekunden eine Jahresweltbestzeit auf. Line element 18.4. Italienische Meisterschaften, Ravenna, 2.-8.4.2003

18.4. Verlorenes Schwimmduell gegen die USA: Nur keine Panik. (FG/TheAge) Es bestehe absolut kein Anlass, wegen dem verlorenen Duell gegen die USA den Kopf hängen zu lassen, meint Grant Hackett, nachdem die USA 21 von 26 Rennen gewonnen hatten. Die Australier hätten sich trotz der verletzungs- oder krankheitsbedingten Abwesenheit von Ian Thorpe, Michael Klim, Geoff Huegill und Petria Thomas sogar gut geschlagen. Man müsse das Positive sehen, nämlich, dass die jungen Ersatzschwimmerinnen und -schwimmer beim Duell besser geschwommen sind als zuvor an den Trials für die WM. Man müsse sich bewusst sein, dass das Kräftemessen mit den USA nie ein Spaziergang sein werde. Schliesslich seien die USA ein Volk von 256 Millionen gegenüber 18 Millionen Australiern. Er sei sehr zuversichtlich, dass das australische Schwimmteam an der WM in Barcelona wesentlich besser abschneiden werde, meinte Hackett im Interview abschliessend. Line element 17.4. Offene Spanische Meisterschaften, Madrid, 10.-13.4.2003 [Resultate]

17.4. Offene Französische Meisterschaften, St. Etienne, 13.-20.4.2003. Franck Esposito kitzelt mit 1:54.70 Michael Phelps Weltrekord über 200 m Delfin (1:54.58). Line element 16.4. FINA Ex-Präsident Helmick gestorben. Robert H. Helmick, bis Anfang der 90er Jahre einer der mächtigsten Männer des US-Sports, ist tot. Wie der Schwimm-Weltverband FINA in Lausanne mitteilte, sei Helmick in der Nacht zuvor im Alter von 66 Jahren gestorben. Von 1984 bis 1988 war Helmick auch FINA-Präsident. Mit dem Namen Helmick ist der erste Fall von olympischer Korruption verbunden: Im Dezember 1991 trat der Jurist aus Des Moines im US-Bundesstaat Iowa als Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zurück, nachdem er in seiner Funktion als Präsident des Nationalen Olympischen Komitees USOC gegen ethische Amtsgrundsätze verstossen hatte. Helmick soll während seiner Präsidentschaft als Berater von Verbänden, Sportorganisationen und einer Fernsehanstalt mehrere Hunderttausend Dollar kassiert haben. Helmick gehörte dem IOC seit 1985 und dem IOC-Exekutivkomitee seit 1989 an. Von 1985 bis zu seinem Rücktritt im September 1991 war er USOC-Präsident. Seine Funktionärskarriere begann 1976 als Generalsekretär des internationalen Schwimmverbandes. Im September 2001 feierte Helmick ein olympisches Comeback, als USOC-Präsidentin Sandy Baldwin ihn zu ihrem persönlichen Berater für internationale Angelegenheiten machte. Damals sagte Baldwin, Helmick sei durch "Gerichtsurteile und bestimmte Dokumente" entlastet worden.

16.4. Offene Französische Meisterschaften, St. Etienne, 13.-20.4.2003. Schnelle Zeiten: Peter van den Hoogenband 1:47.33 im Halbfinal über 200 m Freistil, der Franzose Romain Barnier in 1:48.80.

16.4. Schweizer Meisterschaften im Synchronschwimmen: Limmat-Nixen gewinnen alle Goldmedaillen.
Solo
1. Belinda Schmid, LN Zürich, 91.000
2. Regina Rüfenacht, SC Solothurn, 83.250
3. Stéphanie Fontana, SY Genevoise, 83.250
Duett
1. B. Schmid/M. Brunner, LN Zürich, 91.917
2. M. Kerting/K. Eggenberger, SC Flös Buchs, 83.000
3. A. Suter/K. Zonderop, LN Zürich, 81.750
Team
1. Limmat-Nixen Zürich, 87.418
2. SC Flös Buchs, 80.334
3. SY Genevoise, 79.084

16.4. Chinas SchwimmerInnen 2002 sauber. Der chinesische Schwimmverband teilte mit, dass sämtliche 745 Dopingtests negativ ausgefallen seien. 639 SchwimmerInnen seien durch den chinesischen Verband und der Rest von der FINA getestet worden. Line element 14.4. Anklage gegen Touretski: in allen Punkten freigesprochen. (FG/swiminfo) Gennadi Touretski stand am 12.4. wegen seinem angeblich rabiaten Verhalten auf dem Qantas-Rückflug von den Mare Nostrum Meetings in Monaco und Rom vom Juni 2002 nach Australien vor Gericht. Touretski verlor deswegen seine Anstellung beim Australian Institute of Sports, die er seit 1992 innehatte. Die australische Presse nahm ihn wegen den angeblich alkoholbedingten Belästigungen einer Passagierin und zwei Flightattendants auf dem Flug ins Visier. Nach der zweitägigen Gerichtsverhandlung stellte der Richter fest, dass die Anklage wegen Belästigung dieser drei Personen jeglicher Grundlage entbehre. Die als Zeugin der Anklage vorgeladene Passagierin sagte aus, dass sie Touretskis Verhalten in keiner Weise als aggressiv erlebt habe. Der Richter kam darüber hinaus zum Schluss, dass Touretski nicht alkoholisiert gewesen war. Sein Verhalten sei zu erklären durch eine Kombination von Medikamenten und dem reduziertem Luftdruck auf dem Langstreckenflug. Touretski ist für die Verhandlung trotz dem Irakkrieg und SARS extra nach Australien gereist. Touretski sagte nach der Verhandlung, er sei über das Urteil sehr erfreut und habe überhaupt keinen bitteren Nachgeschmack. Er sei sich während der Gerichtsverhandlung wie in einem Film vorgekommen, irgendwie habe es sich um ein ein surreales Erlebnis gehandelt, mit dem Unterschied, dass es für ihn um etwas sehr Reales ging. Touretski ist inzwischen wieder in die Schweiz zurückgekehrt, wo am Montag ein von ihm geleitetes Trainingslager beginnt. Line element 12.4. Südafrikanische WM-Mannschaft. Der südafrikanische Schwimmverband hat die Zusammensetzung der WM-Delegation für die X FINA World Championships in Barcelona vom 13.-27.7.2003 bekannt gegeben. Frauen: Melissa Corfe, Amanda Loots, Lauren Roets, Charlene Wittstock. Männer: Eugene Botes, Lyndon Ferns, Ryk Neethling, Terence Parkin, Brett Petersen, Roland Shoeman, Christoph Stewart, Darian Townsend, Gerhard Zandberg.

12.4: Erste Kurzbahn-Schweizermeisterschaft in Uster. Die erste Kurzbahn-Schweizermeisterschaft findet vom 21. - 23. November 2003 im Hallenbad Buchholz in Uster statt (Swiss Swimming). Line element 10.4. Inge de Bruijn trennt sich von ihrem US-Trainer. (dpa) Die dreifache Schwimm-Olympiasiegerin Inge de Bruijn aus den Niederlanden wird ihren amerikanischen Trainer Paul Bergen und ihre Wahl-Heimat Portland im US-Bundesstaat Oregon verlassen. Wie jetzt im niederländischen Schwimm-Verband KNZB bekannt wurde, kehrt die 29-Jährige in Kürze in ihr Heimatland zurück. Dort will die Weltrekordlerin beim Amsterdamer Coach Fedor Hes trainieren. Letztmals machte de Bruijn bei den Weltmeisterschaften 2001 in Japan mit drei Goldmedaillen international auf sich aufmerksam. Bei der EM 2002 in Berlin fehlte sie. Line element 7.4. Unschlagbarer Phelps schwimmt Weltrekord. Duell Australien - USA, Indianapolis, 6. April 2003 [Omega Timing Live Results] - (dpa) Mit der Verbesserung des eigenen Weltrekordes über 400 m Lagen sorgte der 17-Jährige vor über 3000 Zuschauern im ausverkauften "IUPUI Natatorium" von Indianapolis für den Höhepunkt der vierstündigen Veranstaltung, aus der das Gastgeber-Team als 196:74-Gewinner hervorging. Phelps schlug nach 4:10,73 Minuten an und blieb 36/100 Sekunden unter der von ihm am 15. August vorigen Jahres in Baltimore aufgestellten Bestmarke. Knapp 45 Minuten nach seinem ersten Husarenstreich hätte Phelps beinahe noch einmal 25 000 Dollar kassiert, die als Prämie für einen Weltrekord ausgeschrieben waren. Bei seinem Sieg über 100 m Delfin in 51,84 Sekunden blieb er jedoch um 3/100 Sekunden über der vom Australier Michael Klim am 12. Dezember 1999 in Canberra aufgestellten Bestzeit. "Ich wollte der erste Mann sein, der zwei Weltrekorde an einem Tag bricht. Auch wenn das Kunststück diesmal nicht gelang, beim nächsten Mal sollte es machbar sein", meinte Phelps, der als grösstes Talent im US-Schwimmsport gilt. Auch in seinem dritten Einzelstart war der Teenager aus Baltimore nicht zu schlagen. über 200 m Schmetterling, wo er als Weltmeister auch den Weltrekord (1:54,58) hält, gewann er in 1:55,17 Minuten vor seinem Landsmann und Olympiasieger Tom Malchow (1:55:24). Schliesslich gehörte Phelps noch der erfolgreichen 4 x 100 m Lagen-Staffel an, die in 3:34,24 Minuten um 76/100 Sekunden am Weltrekord vorbeischwamm. "Ich werde jetzt nach Hause reisen und bis zu den Weltmeisterschaften noch einmal ganz hart trainieren. Dann werde ich mir meine Träume sicher erfüllen können", sagte Phelps mit Blick auf das vom 13. bis 27. Juli in Barcelona stattfindende WM-Championat. Natalie Coughlin (100 m Schmetterling - 58,70/100 m Rücken - 1:00,74/4 x 100 m Freistil - 3:38,95), Neil Walker (100 m Freistil - 49,10/4 x 100 m Freistil - 3:14,20/Lagen-Staffel) und Ed Moses (100 m Brust - 1:00,29/200 m Brust - 2:10,49/Lagen-Staffel) feierten im schnellsten Schwimmbecken der Welt, in dem seit 1982 elf Weltrekorde markiert wurden, jeweils drei Siege. Fünf US-Athleten kamen zum Doppelerfolg. Die mit dem stärksten Aufgebot angetretenen Gastgeber gewannen 21 der 26 Wettbewerbe, darunter drei der vier Staffelrennen. Die Australier waren ohne Superstar Ian Thorpe angereist und standen so schon vor dem ersten Startschuss auf verlorenem Posten. Der dreifache Olympiasieger und Weltrekordler über 200, 400 und 800 m Freistil leidet an einer Art Hirnhautentzündung und pausiert derzeit. Einziger Lichtblick bei den enttäuschenden Gästen war Grant Hackett. Der Olympiasieger über 1 500 m Freistil blieb über seine Spezialstrecke zum 30. Mal hintereinander ungeschlagen und siegte in der Weltklassezeit von 14:48,34 Minuten. Ausserdem gewann er über 200 m Freistil in 1:46,64 Minuten. Line element 6.4. Zweiter Schweizerrekord für Flori Lang. Am dritten Tag der Regionalen Kurzbahnmeisterschaften RZO im Ustermer Hallenbad verbesserte Flori Lang seinen eigenen Schweizer Kurzbahnrekord über 100 m Rücken um 45 Hundertstel auf 54,07 Sekunden. (Kel) Line element 5.4. Flori Lang schwimmt Schweizerrekord über 50m Delphin. Am zweiten Tag der Regionalen Meisterschaften im Hallenbad Uster unterbot Flori Lang den alten Kurzbahn-Schweizerrekord über 50m Delphin des Ustemer Karel Novy um 4/100 und setzte die neue Marke auf 24.62. (Kel) Line element 4.4. SV Limmat 4x200m Freistil Herren Staffel, egalisiert Schweizerrkord. Am ersten Tag der Regionalen Meisterschaften im Hallenbad Uster egalisierte die 4x200m Freistil Staffel der Herren des SV Limmat in der Besetzung, Stephan Bachmann (1:51.76), Jens Reuter (1:52.14), Flori Lang (1:51.77) und Gerry Strasser (1:50.43) in 7:26.10 den Schweizerrekord des SC Uster aus dem Jahre 2001. (Kel) Line element 6.4. Sieg für Flavia Rigamonti an US Meisterschaften. Die Vize-Weltmeisterin über 1500 m Freistil, Flavia Rigamonti (Atlantide), gewinnt am letzten Tag der US Spring Nationals 2003 in Indianapolis in ihrer Paradedisziplin in 16.08,30 Minuten. Silber geht mit deutlichem Rückstand an Adrienne Binder (16:19,26) und Bronze holt Alyssa Kiel (16:31,44). Rigamonti, die die WM-Limite locker um 36,69 Sekunden unterbot, verpasste ihren 2 Jahre alten Schweizer Rekord um 2,31 Sekunden. Die Tessinerin kann somit an den Weltmeisterschaften (20. bis 27. Juli) in Barcelona über 400, 800 und 1500 m Freistil starten.

6.4. Diezi knapp an dritter WM-Limite vorbei. Dominique Diezi (SC Uster) ben&oum;tigt im C-Final 26,64 Sekunden für die 50 m Freistil und verpasst eine dritte WM-Limite um 35 Hundertstel. Diezi hat sich bereits über 100 m Freistil und über 100 m Rücken einen WM-Startplatz gesichert.

6.4. Zweiter Kurzbahnrekord für Lang. Bei den Regionalen Kurzbahnmeisterschaften RZO im Ustermer Hallenbad Buchholz verbessert WM-Teilnehmer Flori Lang (SV Limmat) seinen eigenen Schweizer Kurzbahnrekord über 100 m Rücken um 45 Hundertstel auf 54,07 Sekunden. Die alte Bestmarke stellte der Zürcher am 2. Dezember 2001 im gleichen Pool auf. Lang schwamm bereits am Vortag eine neue nationale Bestmarke über 50 m Delfin.

6.4. Kurzbahnrekord für Flori Lang. Bei den Regionalen Kurzbahnmeisterschaften RZO im Ustermer Hallenbad Buchholz stellte WM-Teilnehmer Flori Lang (SV Limmat) mit 24,62 Sekunden einen neuen Schweizer Kurzbahnrekord über 50 m Delfin auf. Die alte Bestmarke stand bei 24,66 Sekunden und wurde vom Ustermer Karel Novy bei den Kurzbahn Europameisterschaften am 17. Dezember 2000 in Valencia geschwommen. Line element 5.4. Silber für Flavia Rigamonti an US Meisterschaften. Vize-Weltmeisterin Flavia Rigamonti (Atlantide) gewinnt Silber am vierten Tag der US Spring Nationals 2003 in Indianapolis. Im Final über 400 m Freistil blieb die Tessinerin mit 4:12,38 Minuten deutlich unter der WM-Limite von 4:17,58. Die 22-jährige kann nun an den Weltmeisterschaften (20. bis 27. Juli) in Barcelona sowohl die 400 als auch die 800 m Freistil schwimmen. Den dritten WM-Startplatz strebt Rigamonti nun am letzten Wettkampftag über 1500 m Freistil an, um ihr WM-Silber verteidigen zu k&oum;nnen. Ihre Bestmarke von 4:11,77, aufgestellt bei den Olympischen Spielen in Sydney, bleibt trotz guter Performance weiter bestehen. Gold holte die zweifache Kurzbahnweltrekordlerin Lindsay Benko mit einem Vorsprung von 1,02 Sekunden auf die Schweizerin.

5.4. Zweite WM-Limite für Dominique Diezi. Zwei Tage nachdem Dominique Diezi (SC Uster) ihr WM-Ticket für die 100 m Freistil l&oum;ste, doppelt sie über 100 m Rücken nach. Im B-Endlauf über 100 m Rücken stoppte die Uhr für die 26-jährige Crawl- und Rückenspezialistin bei 1:03.94 - 5 Hundertstel unter der WM-Limite. Diezi ging das Rennen schnell an und wendete nach 30,76 als Erste. Auf den zweiten 50 Meter fiel sie etwas zurück und beendete den B-Final als Vierte. In der Schlussrangliste nimmt sie damit den 12. Platz ein. Bisher schwamm die Assistenztrainerin nur einmal schneller, bei der Universiade 2001 in Peking ben&oum;tigte sie für die zwei Bahnlängen 6 Hundertstel weniger lang. Der Schweizer Rekord in dieser Disziplin wird gehalten von der Bernerin Eva Gysling und steht seit 11 Jahren bei 1:03,48 Minuten. Line element 4.4. Dominik Meichtry knackt zweiten Uraltrekord. Dominik Meichtry vom SC Uster setzt bei den offenen Südafrikanischen Meisterschaften seinen H&oum;henflug fort. Bei seinem Sieg im Final über 200 m Freistil verbesserte Dominik Meichtry die 15 Jahre alte Bestmarke von Alberto Bottini - aufgestellt an den Olympischen Spielen in Seoul - um 18 Hundertstel auf 1:51,27 Minuten. Damit knackt das 18-jährige Crawltalent innert 48 Stunden bereits den zweiten Uraltrekord von Alberto Bottoni und wirft diesen definitiv aus den Rekordbüchern. Für den "Flying Swiss-Man", wie er von seinen Freunden in Südafrika genannt wird, ist es erst der zweite Einzelrekord in seiner noch jungen Karriere. Bereits vor einer Woche gewann Meichtry an den Schweizer Hallenmeisterschaften die 200 m Freistil und l&oum;ste dort auch das WM-Ticket. Bei den Regionalen Kurzbahnmeisterschaften RZO im Ustermer Hallenbad Buchholz egalisierte der Schwimmverein Limmat mit 7:26.10 über 4 x 200 m Freistil, in der Besetzung Stephan Bachmann, Jens Reuter, Flori Lang und Gerry Strasser, den Schweizer Kurzbahnrekord für Klubstaffeln des SC Uster.

4.4. Phelps warnt Thorpe. Der WR-Halter Michael Phelps (17) über 200 m Delfin und 400 m Lagen schwamm an den US-Meisterschaften auch über 200 m Freistil gross auf: 1:47.37. Sein Kommentar nach dem Rennen: der 200-m-WR von Thorpe sei kein Heiligtum. Er sei diese Strecke mal geschwommen, um seine Fähigkeiten zu testen. Über 200 m Rücken schnappte er den Titel Lenny Krayzelburg weg. Bei den Frauen schwamm Lindsay Benko über 200 m Freistil 2:00.58 [Resultate Swimnews] [Omega Timing Live Results].

2003 Arena Diving Champions Cup, Stockholm, 5./6.4.2003. (SwissDiving) Die Schweiz wird am European Champions Cup (früher: Europacup) in Stockholm vom kommenden Wochenende durch Jean-Romain Delaloye und Ludovic Sauthier (beide Lausanne) vertreten. - Beachten Sie die folgenden TV-Übertragungen: Samstag, 5.4., 15:00 Uhr, live auf Eurosport. Sonntag, 6.4., 16:30 Uhr und 18:00 Uhr auf Eurosport. Line element 3.4. Volkers bleibt Australiens Damencoach. Trotz den neuen Vorwürfen wegen sexueller Belästigung soll Scott Volkers in seinem Amt als Australiens Coach für das Damennationalteam bleiben, wie der CEO vom Australian Institute of Sports, Glenn Tasker, mitteilte. Die Vorwürfe seien nicht bewiesen. Volkers befindet zur Vorbereitung des Duells mit den USA vom 6. April bereits in Indianapolis. Line element 3.4. 2003 US National Championships, Indianapolis, 1.-5.4.2003. Am zweiten Tag der US-Meisterschaften schwamm Ed Moses während drei Vierteln ein perfektes Rennen über 200 m Brust im WR-Tempo. Am Schluss reichte es nicht ganz: 2:11.22. Line element 2.4. Dominik Meichtry knackt Uraltrekord. (SwissSwimming) Dominik Meichtry vom SC Uster setzt bei den offenen Südafrikanischen Meisterschaften seinen Höhenflug fort. Das 18-jährige Crawltalent knackt den von Alberto Bottini am 20. September 1988 bei den Olympischen Spielen in Seoul aufgestellten Schweizer Rekord über 400 m Freistil. Meichtry benötigte für die acht Bahnen im 50-m-Becken 3:57.59 Minuten und war damit 33 Hundertstel schneller als der Tessiner Bottini. Für Dominik Meichtry, der an den Schweizer Hallenmeisterschaften vor fünf Tagen das WM-Ticket löste, ist dies der erste Schweizer Rekord in einer Einzeldisziplin.

2.4. Dominique Diezi bestätigt WM-Staffelqualifikation. (SwissSwimming) Die Ustermerin Dominique Diezi belegte über 100 m Freistil mit 57.68 Sekunden den 24. Rang bei den US Spring Nationals 2003 in Indianapolis (1. bis 5. April). Diezi verteidigt damit ihren Platz in der Schweizer WM-Staffel über 4 x 100 m Freistil erfolgreich. Die Einzellimte verpasste sie jedoch um 32 Hundertstel. Weitere Qualifikationschancen auf einen Einzelstartplatz hat Dominique Diezi (SC Uster) über 50 m Freistil, 50 und 100 m Rücken. Weltklasseschwimmerin Flavia Rigamonti verzichtete am ersten Tag auf die 800 m Freistil, wo sie die WM-Limite bereits an der EM 2002 in Berlin unterboten hat. Ihr Hauptaugemerk gilt den 1500 m Freistil, jene Strecke wo sie bei der WM 2001 Silber gewann.

2.4. 2003 US National Championships, Indianapolis, 1.-5.4.2003. Am ersten Tag wurden nur die 800 m Rennen ausgetragen. Bei den Damen gewann Diane Munz (20) in 8:32.17 und bei den Herren Larsen Jensen (17) in 7:54.86 [Resultate Swimnews] [Omega Timing Live Results]. Line element 1.4. Starke Schwimmer am Amsterdam Swim Cup, 29./30.3.2003 (50 m). Männer 50 m Freistil: Mark Foster 22.40, Johann Kenkhuis 22.99. Frauen 50 m Freistil: Veldhuis 25.54, Therese Alshammar 26.12. 50 m Brust: Zoe Baker 31.47.

1.4. Japanische Synchronschwimm-Meisterschaften, Yokohama, 31.3.-7.4.2003. (si) Für die Schweiz startet an den international ausgeschriebenen Japanischen Meisterschaften das Duett Magdalena Brunner/Belinda Schmid (Limmat-Nixen Zürich). Das Duett wird von Olga Sedakova Winiger trainiert. Weitere Teilnehmer werden die besten 10 Duette der WM 2001 und des Weltcups 2002 in Zürich sein. Es sind dies Brasilien, Canada, China, Griechenland, Italien, Mexiko, Russland, Spanien, USA, Venezuela und natürlich Japan.

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März 2003

Line element 31.3. Zurück zu einstigem Erfolg: Der SV Limmat knüpft wieder an die erfolgreichen Zeiten in den 60er Jahren an. Nach dem Gewinn der Schweizer Vereinsmeisterschaft bei den Herren im Dezember 2002 schrieb der SV Limmat ein weiteres Kapitel in seiner Erfolgsgeschichte in der "Neuzeit". Mit 11 Gold-, 12 Silber- und 8 Bronzemedaillen gewann der SV Limmat nicht nur die meisten Medaillen aller teilnehmenden Vereine [Medaillenspiegel seit 1998], sondern konnte dazu auch noch die Mannschaftswertung nach Punkten für sich entscheiden. Eine noch nie dagewesene Ausbeute! Auch die Resultatstatistik kann sich sehen lassen. Von 116 Total Einzelstarts wurden 64 Bestzeiten und 20 neue Klubrekorde erzielt. Und zur Krönung: Zwei Schweizerrekorde und eine Meisterschaftsbestzeit. Erfolgreichster Medaillenhamsterin an diesen Meisterschaften, war Ramona Pedretti. Sie gewann auf sämtlichen Bruststrecken die Goldmedaille und zusätzlich mit der 4x100m Lagenstaffel nochmals Gold. Ein weiteres Mitglied dieser Goldlagenstaffel konnte ebenfalls brillieren. Mit 2 Gold- und 3 Silbermedaillen in den Einzelwettbewerben absolvierte auch Katja Reuter eine äusserst zufrieden stellende Meisterschaft. Dazu kommen noch zwei Staffel-Silbermedaillen über 4x200m und 4x100m Freistil und eine Goldmedaille über 4x100m Lagen. Dieselbe Bilanz über die Einzelwettbewerbe weist auch Flori Lang auf. Dazu kommt noch je einmal Silber über 4x100m Lagen, 4x100m Freistil und 4x200m Freistil, und natürlich der Schweizerrekord über 50m Rücken! Einen weiteren Schweizerrekord schwammen die Damen über 4x200m Brust. In diesem Einlagerennen verbesserten Janine Rüegg, Patrizia von Allmen, Caroline Steffen und Ramona Pedretti die alte Marke um mehr 20 Sekunden auf 11:07.75. Vor allem die Staffelwettkämpfe waren es, die an diesen Meisterschaften begeisterten. Dabei konnte auch der SV Limmat ein wichtiges Wörtchen mitreden. An Meisterschaften 2002 nur vereinzelt auf dem Siegerpodest vertreten, war an diesen Meisterschaften keine SVL-Staffel schlechter als Rang zwei klassiert. Dabei wurden sämtliche Klubrekorde und die Meisterschaftsbestzeit über 4x100m Lagen bei den Damen mit 4:24.28 verbessert (Katja Reuter, Ramona Pedretti, Caroline Steffen, Angela Zumstein). Doch zurück zu den Einzelresultaten. Zweifacher Schweizermeister über 400m und 1500m Freistil wurde Gerry Strasser. Dabei verpasste er über 400m Freistil den Schweizerrekord um 5/100. Zusätzlich gewann er die Silbermedaille über 200m Freistil und Silber über 4x100m und 4x200m Freistil. Ebenfalls mit Edelmetall schwer beladen wurde Jonathan Massacand. Zu seinem Titel über 200m Rücken kamen noch zusätzlich 3x Bronzemedaillen aus den anderen Einzelwettbewerben und die Silbermedaillen über 4x100m Freistil und 4x100m Lagen. Ein weiterer Titel ging auf das Konto von Mirko Akermann. über 50m Delphin holte er sich mit der Zeit von 25.20 die Goldmedaille. Weitere Medaillengewinner des SV Limmat waren Stephan Bachmann mit 2x Bronze, Nadja Krüger mit 1x Bronze, Dennis Maey mit 1x Bronze, Jens Reuter mit 1x Silber, und Renato Sydler mit 1x Bronze. Zu den bereits erwähnten Einzelmedaillengewinnern die alle in SVL-Staffeln noch mindestens eine Medaille gewinnen konnten, gewannen bei den Damen Angela Zumstein und Caroline Steffen 1x Gold über 4x100m Lagen und 2x Silber über 4x100m und 4x200m Freistil. (Kel) Line element 31.3. Schwimm-Titelkämpfe in Zürich ohne Exploits - Swiss Swimming dennoch im WM-Fahrplan (Die Uhren noch nicht überall vorgestellt, NZZ, 31.3.2003) Line element 30.3. SV Limmat dominiert die Schweizer Hallenmeisterschaften. Erstmals seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts dominiert der Schwimmverein Limmat eine Schweizer Meisterschaft (Resultate). Der Stadtzürcher Verein gewann sowohl die Mannschaftswertung nach Punkten als die meisten (Gold-)Medaillen.

30.3. Hackett setzt Schlusspunkt. Die australischen Landesmeisterschaften wurden von Grant Hackett (22) mit einer ausgezeichneten 1500-m-Zeit würdig abgeschlossen: 14:47.07. Es handelte sich um sein 11. Rennen an diesem Meeting.

30.3. Fina Marathon Swimming World Cup. (dpa) Die Langstreckenschwimmerin Britta Kamrau hat ihre Führung im Marathon-Weltcup ausgebaut. Die 21-jährige Jura-Studentin aus Rostock legte die 10 km lange Strecke in Hurghada, Ägypten, in 1:58:57,0 Stunden zurück. Die Deutsche musste sich nur den beiden Russinnen Ekaterina Idanowa und Ekaterina Selewestrowa geschlagen geben. Vorjahres-Weltcupsiegerin Angela Maurer (D) wurde mit einem Rückstand von sechs Sekunden auf ihre Teamkollegin Sechste. Bei den Männer siegte der Bulgare Petar Stoychew. Der Weltcupsieger des vergangenen Jahres schlug nach einem Schlussspurt nach 1:53:02,0 Stunden eine Sekunde vor dem Spanier David Meca-Medina an [Resultate].

30.3. Australiens WM-Team für Barcelona. Das autralische WM-Team umfasst viele bekannte Namen, aber auch einige junge Schwimmerinnen und Schwimmer mit wenig internationaler Erfahrung. Das Durchschnittalter beträgt bei den Männern 22, bei den Frauen 19 Jahre.
Männer: Ashley Callus, Casey Flouch, Grant Hackett, Regan Harrison, Geoff Huegill, Stephen Penfold, Adam Pine, Nicholas Sprenger (Qld), Jason Cram, Brett Hawke, Justin Norris, Jim Piper, Trent Steed, Craig Stevens, Ian Thorpe, Josh Watson (NSW), Ray Hass, Brenton Rickard, Matt Welsh (Vic), Antony Matkovich, Travis Nederpelt, Todd Pearson (WA).
Frauen: Jodie Henry, Leisel Jones, Lisbeth Lenton, Linda MacKenzie, Alice Mills, Jessicah Schipper, Zoe Tonks (Qld), Jessica Abbott, Heidi Crawford, Felicity Galvez, Elka Graham, Amanda Pascoe, Kirsten Thomson, Belinda Wilson (NSW), Brooke Hanson, Sarah Katsoulis, Giaan Rooney (Vic), Jennifer Reilly (WA), Frances Adcock, Melissa Morgan, Sarah Ryan (SA). Line element 28.3. Thorpe leidet an Viruserkrankung. (FG/Fox) Wie erst jetzt von Tracey Menzies mitgeteilt wurde, litt Thorpe im Februar an einer Art Entzündung der Hirnhaut, von der er sich noch nicht richtig erholt hat. Medizinische Tests an den australischen Meisterschaften ergaben, dass er immer noch die Nachwirkungen dieser Virusinfektion spürt, denn er benötigt für die Erholung nach den einzelnen Rennen wesentlich länger als üblich. Thorpe hat darum die Teilnahme am Duell mit den USA vom 6. April bereits abgesagt. Thorpe wird sich stattdessen erst mal 2 Wochen ausruhen, aus Sorge, dass wegen dem durch Stress geschwächten Immunsystem die Virusinfektion erneut aufflackern würde. Line element 27.3. Thorpe schwimmt Commonwealth-Rekord. (dpa) Zwar hat Thorpe in 2:00.11 über 200 Meter Lagen den Commonwealth-Rekord bei den australischen Schwimm-Meisterschaften in Sydney unterboten, aber Weltrekorde blieben bislang aus. Thorpe sei ein wenig enttäuscht über die Zeiten, schreibe das aber nicht der neuen Trainerin zu: "Ergebnisse des komplett neuen Trainingsprogramms von Menzies werden sich erst nach 12 Monaten zeigen. Bis zu den Weltmeisterschaften im Juli in Barcelona wird sich mein Körper an die neuen Bedingungen angepasst haben". Unter seinem alten Trainer Doug Frost schwamm Thorpe 17 Weltrekorde.

27.3. Schweizer Hallenmeisterschaften. Nach dem ersten Tag liegt der SV Limmat mit 4 Gold-, 3 Silber- und 2 Bronzemedaillen in Führung vor dem SC Uster (3/1/2). Die herausragendste Leistung war der neue Schweizerrekord von Karel Novy (SC Uster) über 100 m Rücken in 56.16 (vorher Bühler, 56.87). Auch Flori Lang (SV Limmat) blieb mit 56.76 noch unter dem alten Rekord. Gerry Strasser vom SV Limmat verfehlte über 400 m Freistil mit 3:57.97 den Landesrekord aus dem Jahr 1988 um knappe 5/100. Line element 26.3. Behinderte an den Hallenmeisterschaften. Die acht besten Behinderten (Körper- und Sinnesbehinderte) werden am Samstag vor den Finals über 50m Freistil schwimmen. Mit dabei sind alle WM Teilnehmer vom Dezember 2002.

Totes Rennen zwischen Thorpe und Callus. An den australischen Meisterschaften schlugen Ashely Callus und Ian Thorpe über 100 m Freistil zeitgleich in 49.07 an - ein totes Rennen mit Gold für die beiden Olympiateamkollegen. Thorpe lag bis zuletzt knapp hinter Callus zurück.

26.3. Grant Hackett kritisiert WM-Programm. Der 22-jährige Langstreckler bezeichnet das WM-Programm von Barcelona als "lächerlich". Aus seiner Sicht ist es unsinning, dass der 800er-Final gerade am Tag vor den 1500er-Ausscheidungen platziert wurde. "Ich bin ziemlich aufgebracht über die Person, die dieses Programm zusammen gestellt hat," meinte Hackett und fuhr fort "es sieht so aus, als hätten sie etwas gegen uns Australier. Sie wollen nicht, dass die gleiche Person beide Rennen gewinnt." In Fukuoka 2001 wurde der 800er Final am 3. Tag ausgetragen, 5 Tage vor dem 1500er Final. Dort blieben Thorpe und Hackett über 800 m unter der WM-Zeit - Thorpe gewann. Hackett senkte den 1500-WR auf verblüffende 14:34.56. So etwas sei nun in Barcelona nicht mehr möglich.

26.3. Kanadier wird Chefcoach des AIS. Der kanadische Trainer Pierre Lafontaine wird nach Athen 2004 die australischen Spitzenschwimmer am Australian Institute of Sports als Chefcoach traineren. Lafontaine war vor einem Jahr als Trainer des AIS eingestellt worden. Zuvor war er Trainer des Phoenix Swim Club in den USA und hatte u.a. Gary Hall unter seinen Fittichen. Am AIS schwimmen beispielsweise Petria Thomas, Sarah Ryan, Justin Norris, Adam Pine und Reagan Harrison.

26.3. Thorpe und Rosolino in Action. Gekommen waren sie um Thorpe über 200 m Lagen zu sehen - er wurde Dritter mit 2.04.44. Die Show stahl ihm der Napolitaner Massi Rosolino der den Final mit 2.01.17 vor Adam Lucas (2.04.39) gewann [Australische Landesmeisterschaften]. Line element 25.3. Ungarns Schwimmwunder schwimmt schneller. Dani Gyurta, 13-jährig (4.5.1989), 175 cm gross und 62 Kilo schwer schlug am Wochenende über 100 m Brust in 1:03.1 Karoly Guttler (1:03.26) und gewann auch über 200 m Brust deutlich in 2:14.64. Dani plant in Athen die 200 m Brust zu gewinnen: "Ich konzentriere mich völlig darauf gut zu traineren."

25.3. Duell Australien - USA, Indianapolis, 6. April 2003

25.3. Wasserspringen: 5-Nationen-Jugendländerkampf, Jönköping, 22./23.03.2003 [Resultate] Line element 4.3. Neuer Klubrekord von Katja Reuter über 50m Delphin. Am den 9. International Sindelfingen Swimming Championships vom 1./2. März 2003 verbesserte Katja Reuter ihren eigenen Klubrekord aus dem Jahre 2002 über 50m Delfin. Sie unterbot mit 29.87 die alte Marke um 47/100. (Kel) Line element 24.3. Thorpe entäuscht. 1:45.35 für 200 m Freistil, eine Zeit, die die meisten freuen würde. Nicht aber Ian Thorpe. Erstens ist es nur seine 8.-beste Zeit und zweitens stahl ein gewisser Pieter van den Hoogenband Ian Thorpe in Sydney 2000 im Halbfinal den Weltrekord mit 1:45.35 ... [Australische Landesmeisterschaften]. Line element 23.3. ETH-Tagung "Angewandte Sporternährung" weckt Appetit. Mit guter Ernährung allein kann man zwar im Sport nicht reüssieren, aber mit zu wenig und falschem Essen leidet die Leistungsfähigkeit stark. Das war die wichtigste Erkenntnis der internationalen Tagung und dem Schnellkurs des Swiss Forum for Sport Nutrition an der ETH Zürich vom 20./21.3.2003. Die Referenten und Referentinnen verstanden es, bei den Teilnehmenden Appetit zu wecken für eine gesündere und damit leistungsfördernde Ernährung bei den Sporttreibenden. Die wichtigsten Ergebnisse.

23.3. Flavia Rigamonti verteidigt auch zweiten NCAA-Titel. An den amerikanischen NCAA-Meisterschaften in Auburn konnte Flavia Rigamonti den letztjährigen Titel über 1650 Yards (1,508.76 in einem 25 Yards Becken) erfolgreich verteidigen. Sie gewann mit fast 10 Sekunden Abstand in 15:43.90. Den amerikanischen Rekord von Janet Evans aus dem Jahr 1990 verfehlte sie nur knapp (15:39.14). "Das ist ein verücktes Gefühl," sagte Rigamonti, "wenn du anschlägst und zur Zeit hochsiehst, ist das ein grossartiges Gefühl. Ich bin glücklich Meisterin zu sein." Im letzten Jahr gewann Rigamonti den NCAA-Titel in einer Zeit von 15:52.28. Line element 22.3 Fina Marathon Swimming World Cup: Nadia Krüger vom SV Limmat beendete das Rennen in Abu Dhabi über 16 km als 13. mit einer Zeit von 3:16:03 - nur 9 Minuten hinter der Siegerin [Resultate].

22.3 Australische Landesmeisterschaften, Sydney, 22.-29.3.2003). Australiens Schwimm-Olympiasieger und -Weltmeister Ian Thorpe feierte bei den nationalen Meisterschaften im Aquatic Center von Sydney seinen sechsten Titel über 400 m Freistil hintereinander. Der alte und neue Champion, der bis 300 m unter dem eigenen Weltrekord lag, schlug nach 3:42,41 Minuten an. Zweiter wurde sein langjähriger Rivale Grant Hackett (3:42,94), der bei der Sydney- Olympiade die 1500 m Freistil gewonnen hatte. Thorpe ist seit den Weltmeisterschaften 1998 in Perth über 400 m unbesiegt; sein Weltrekord von 3:40,08 datiert von August 2002 in Manchester. Thorpe wie Hackett sicherten sich zugleich die WM-Tickets für Barcelona (13. bis 27. Juli). Dasselbe schaffte auch Elka Graham mit 4:11,55 über 400 m Freistil.

22.3. Donna de Varona und Gertrude Ederle geehrt. Die beiden bekannten Schwimmerinnen wurden in die US National Women's Hall of Fame aufgenommen.
Als erste Frau schwamm Gertrude Ederle am 1926 in 14 Std. 31 Min. durch den 34 km breiten Kanal - rund 2 Stunden schneller als alle 5 männlichen Kanalbezwinger vor ihr. Die 96-jährige lebt in einem Pflegeheim in New Jersey. Sie holte für die USA an den olympischen Spielen 1924 3 Medaillen.
Donna de Varona (55) gewann an den olympischen Spielen in Tokyo 1964 über 400 m Lagen und 4 x 100 m Freistil und hielt 16-fache Weltrekordlerin kehrt nach ihrer Entlassung im Jahr 2000 als Sportkommentatorin wieder zur American Broadcasting Corporation, ABC, zurück. De Varona war 1965 als erste weibliche Sportkommentatorin bei ABC eingetreten.

22.3 Duell USA-Australien findet statt. Der australische Schwimmverband hat die Teilnahme am Duell gegen die USA vom 6. April in Indianapolis trotz Sicherheitsbedenken zugesagt. Line element 21.3. Flavia Rigamonti verteidigt erfolgreich ihren NCAA-Titel. (PBK/SwissSwimming) Vize-Weltmeisterin Flavia Rigamonti verteidigte am ersten Tag der NCAA Meisterschaften in Auburn (USA) ihren Titel über 500 y Freistil erfolgreich. Die Studentin der Southern Methodist University siegte mit 4:37,72 Minuten vor der Kalifornierin Kaitlin Sandeno (4:39,31) und Sara McLarty aus dem Bundesstaat Florida die für die 500 Yards 4:39,42 Minuten benötigte. Die Schweizer Crawlspezialisten aus Breganzona und Aushängeschild der Schweizer Schwimmsports blieb mit ihrer Siegerzeit unter ihrer persönlichen Bestzeit welche sie Anfangs dieses Jahres aufgestellt hatte. Am Samstag wird Falvia Rigamonti über 1650 y starten, wo sie als Favoritin ihren Titel zu verteidigen hat. In der Szene ist man sich einig, dass ihr das keine Mühe bereiten sollte. Interessanter ist aber die Frage ob sie den NCAA-Rekord der "grossen" Janet Evans knacken kann. Weltklasseschwimmerin Flavia Rigamonti wird an den Schweizer Hallenmeisterschaften vom 27. bis 30. März im Hallenbad Oerlikon in Zürich nicht starten. Die Leistungsbestätigung für ihrer WM-Vorselektion wird die Pizza-Liebhaberin an den US Nationals vom 1. bis 5. April in Indianapolis (USA) erbringen.

21.3. Marathon Swimming World Cup. Der Marathon-Schwimmweltcup in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Nadia Krüger vom SV Limmat fand offenbar wie geplant statt. Ein Sprecher des Schwimm-Weltverbandes FINA erklärte in Lausanne, der mit 35'000 Dollar dotierte Wettbewerb über 16 km sei trotz des Kriegsbeginns im Irak nicht abgesagt worden. Einen für den 14. März vorgesehenen Wettkampf in Dubai hatte die FINA mit der Begründung der unsicheren politischen Lage noch abgesagt [Resultate, sobald verfügbar]. Line element 20.3. Ian Thorpe möchte seine "persönlichen Bestzeiten verbessern". Thorpe hat einen neuen Look, drei Kilos abgenommen, eine neue Trainerin, ein neues Trainingsprogramm und kündigt 2 Tage vor den australischen Meisterschaften an, dass er gerne seine PBs verbessern möchte. Das bedeutet über 200 und 400 m Freistil natürlich Weltrekord. Thorpe: "Ich weiss zwar nicht, ob es mir in allen Wettkämpfen gelingen wird, aber ich wäre nach der sorgfältigen Vorbereitung sehr enttäuscht, wenn es nicht wenigstens einmal gelingt PB zu schwimmen." Seine Trainerin Tracay Menzies meinte, dass er im wasser einen sehr starken Eindruck mache.

20.3. Britische Meisterschaften (50 m), Sheffield, 19.-23.3.2003 Line element 19.3. 153 Länder für Schwimm-WM in Barcelona gemeldet. Mit 153 gemeldeten Ländern und mehr als 2300 Athleten haben die 10. Schwimm-Weltmeisterschaften vom 13. bis 27. Juli in Barcelona eine Rekord-Teilnahme. Das teilte der Weltverband FINA in Lausanne mit. Europa stellt mit 45 nationalen Verbänden dabei vor Asien (36), Amerika (34), Afrika (28) und Ozeanien (10) das grö§te Kontingent. An den Welt-Titelkämpfen 2001 im japanischen Fukuoka hatten 1498 Sportler aus 134 Ländern teilgenommen. In Barcelona werden 62 WM-Titel vergeben.

19.3. Nahrungsmittelsupplemente. Das Bundesamt für Sport baut einen Leitfaden über Nahrungsmittelsupplemente auf (auf dieser Seite Links oben links beachten). Line element 18.3. Igelstrom verbessert ihren Weltrekord. Am Sonntag verbesserte Emma Igelström im Finale an den schwedischen Kurzbahn-Landesmeisterschaften in Stockholm den Kurzbahn-Weltrekord über 100 m Brust nochmals um 18/100 auf 1:05,11 Minuten. Die alte Rekordmarke der Schwedin stammte vom Halbfinal am Samstag (1:05,29). Line element 17.3. FINA Diving Grand Prix, Madrid 13./16.3.2003. Nach seinem Sieg vor einer Woche in Moskau gewann der Russe Alexander Dobroskok zum zweiten Mal vom 3-m-Brett und konnte seine Gesamtführung im Diving World Cup ausbauen. Bei den Frauen führt die Ukrainierin Olena Zhupina nach ihrem zweiten Rang in Madrid und dem ersten Rang in Moskau (10-m-Plattform) die Gesamtwertung. Die Chinesen räumten 6 von 8 möglichen Goldmedaillen ab [Resultate].

17.3. Duell Australien-USA wird möglicherweise gestrichen. Das für den 6. April gross angekündigte Duell zwischen den beiden führenden Schwimmnationen wird möglicherweise nicht ausgetragen, falls die Amerikaner den Krieg gegen Irak beginnen. Die Australier werden auf die Reise verzichten, wenn die Sicherheit nicht gewährleistet ist.

17.3. Petria Thomas nimmt nicht an WM teil. Australiens Damenteam muss nach dem Rücktritt der Rückenschwimmerin Dyana Calub einen weiteren Verlust verdauen. Petria Thomas hat verletzungshalber die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Barcelona abgesagt; ihre lädierte Schulter muss zum wiederholten Mal operiert werden. Rooney wird an den australischen Meisterschaften vom kommenden Wochenende zwar noch die Rückenrennen absolvieren, die Freistilrennen aber streichen. Line element 15.3. Zoe Baker zieht nach Grossbritannien. Die für Grossbritannien startende aber in Neuseeland lebende britische Weltrekordhalterin über 50 m Brust wird im Mai definitiv in ihr Heimatland zurückkehren. Nach den britischen Meisterschaften, die in ihrer Heimatstadt Sheffield ausgetragen werden, will sie aber vorerst nochmals kurz nach Neuseeland zurückkehren. In Grossbritannien wird sie an der Loughborough University trainieren (zwischen Nottingham und Birmingham gelegen). Line element 14.3. Igelstrom schwimmt Europarekord. Am Freitag verbesserte Igelström bei den schwedischen Kurzbahn-Landesmeisterschaften in Stockholm den Kurzbahn-Europarekord über 200 Meter Brust auf 2:19,64 Minuten. Somit hat sie die alte Bestmarke von 2:19,85 Minuten, die auch von ihr geschwommen wurde, um 21 Hunderstel Sekunden unterboten. Bei der Europameisterschaft im Dezember in Riesa holte sie die Goldmedaille über 50 Meter. In ihrer Spezialdisziplin, die 200 Meter, belegte sie mit 2:27,02 Minuten nur den siebten Platz.

14.3. Amerikanisches und australisches Schwimmwunder trainieren zusammen. Der 17-jährige US-Schwimmer Michael Phelps, Weltrekordhalter über 200 m Delfin und 400 m Lagen, kann im April einige Tage zusammen mit Ian Thorpe im Sutherland Pool in Sydney trainieren. Thorpe hatte Phelps an den letztjährigen Panpacs in Yokohama zum gemeinsamen Training eingeladen, falls Phelps einmal nach Australien komme. Phelps Trainer Bob Bowman wird diesen begleiten und an an einer Trainerkonferenz in Australien teilnehmen. Line element 13.3. 2. Weltkonferenz Doping im Sport (mitgeteilt von Matthias Kamber, baspo) Die Zeitungsmeldungen zu Doping der letzten Woche wurden dominiert von dieser Konferenz. Als Mitglied der Schweizer Delegation gebe ich einen kurzen Kommentar dazu. Die zweite Weltkonferenz zu Doping im Sport fand vom 2. bis 5. März in Kopenhagen statt. Das Hauptziel war, einen universellen Code gegen Doping anzunehmen. Ausgearbeitet wurde der Code von der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) innert 1 1/2 Jahren. Der vorliegende Code war die Version 3.0, im Verlauf der Erarbeitung hat sie Schweiz stets ihre Vorschläge eingereicht. Trotz Diskussionen über Punkte wie Dopingdefinition, Mindeststrafe, Einbindung der Profi-Ligen oder Kontroll- und Sanktionslastigkeit des Codes, wurde dieser einstimmig angenommen. Leider wurden auch die Vorschläge der Schweiz, Standards für die Erziehung und Evaluation zu entwickeln, nicht berücksichtigt. In Kopenhagen habe ich einen eigentlichen Paradigmawechsel gespürt. Ich war positiv überrascht vom Willen der fast 1000 Delegierten, Doping gemeinsam und mit einheitlichen Regeln zu bekämpfen. Für die Schweiz hat dies folgende Konsequenzen: In einem ersten Schritt wird in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Bund und Swiss Olympic der Code analysiert und allfällige Massnahmen auf die Gesetzgebung und das Dopingstatut aufgezeigt. Diese Massnahmen müssen anschliessend von Swiss Olympic bis zu den Olympischen Sommerspielen 2004, vom Bund bis zum 1.1.2006 umgesetzt werden.

13.3. FINA Diving Grand Prix, Electrosal, 6.-9.3.2003. Russland und China dominierten die 4. Veranstaltung im Rahmen des diesjährigen FINA Diving Grand Prix. Die Schweizer Jean-Romain Delaloye und Ludovic Sauthier belegten im 3-m-Synchronspringen den 8. Rang [Resultate].

13.3. Van Almsick testet sich. Franziska van Almsick hat ihre Teilnahme beim Berliner Titze Cup angekündigt. Die Weltrekordlerin will das Meeting vom 14. bis 16. März in ihrer Heimatstadt zur Überprüfung ihrer Form nutzen. 800 Aktive aus Deutschland, Italien und Dänemark haben für den Wettbewerb im Europasportpark an der Landsberger Allee ihre Teilnahme angekündigt. Promineste Starterin ist ohne Frage Franziska van Almsick. Die fünffache Schwimm-Europameisterin von Berlin 2002 hat über 100 Meter Freistil, 100 Meter und 200 Meter Delfin gemeldet.

13.3. Jukic und Podoprigora gewinnen Sportpreis der Stadt Wien. Die beiden österreichischen Schwimmer Mirna Jukic und Maxim Podoprigora erhalten den Preis von € 7300 im Rahmen einer Ehrung für ihre ausserordentlichen Leistungen im letzten Jahr. Jukic (16) gewann die 200 m Brust an den Europameisterschaften in Berlin, wenige Wochen nach dem Titelgewinn an den Junioren-Europameisterschaften. Podoprigora schwamm am World Cup in Berlin Europarekord über 200 m Brust in 2:06.95 und gewann an der Kurzbahn-Europameisterschaft in Riesa Silber.

13.3. Lenny Krayzelburg weiterhin bei Speedo. Der Seit 1998 bei Speedo unter Vertrag stehende 3-fache Olympiasieger Lenny Krayzelburg konnte die Unterstützungsvereinbarung bis 2005 verlängern. Line element 12.3. Erstes 50-m-Bad in Irland. Der neue Sportkomplex wurde gestern in Abbotstown, Dublin feierlich eröffnet. Das erste irische 50-m-Schwimmbecken verfügt über eine Tribüne mit 2000 Sitzplätzen. Das Becken kann in drei (3) 25-m-Becken unterteilt werden. Deshalb werden im Dezember 2003 die Europakurzbahnmeisterschaften in Abbotstown ausgetragen. Line element 11.3. ETH-Zürich, angewandte Sporternährung: "Die ausgeglichene Bilanz ist entscheidend"
Die Ernährung von Sportlern lässt sich optimieren. Paolo Colombani, Oberassistent für Humanernährung an der ETH Zürich sagt uns wie. Line element 10.3. Möglicher Irakkrieg wirft Schatten auf die Schwimmszene. Die FINA hat wegen der Kriegsgefahr entschieden, die Dubai-Etappe des FINA Marathon Swimming World Cups vom kommenden Freitag zu streichen. Die Schweizer Langstreckenschwimmerin Nadia Krüger vom SV Limmat hofft, noch an einem oder beiden verbleibenden Rennen im Nahen Osten teilnehmen zu können (Abu Dhabi am 20.3. und evtl. Hurghada am 27.3.). Doch auch diese beiden Rennen werden von der FINA nur noch als provisorisch eingestuft.

10.3. ETH Zürich und Bundesamt für Sport: Viele Sportlerinnen und Sportler ernähren sich ungenügend. Die Ernährung im Schweizer Spitzensport ist nicht optimal. Dies zeigt eine Studie, welche die ETH Zürich in Zusammenarbeit mit dem Sportwissenschaftlichen Institut des Bundesamtes für Sport kürzlich durchgeführt hat. Hauptproblem ist die ungenügende Zufuhr von Energie bzw. Kohlenhydraten. An einer Tagung über „Angewandte Sporternährung“ wird diese Studie detailliert vorgestellt und die Gestaltung einer optimalen Sporternährung diskutiert. [Mehr Info, ETH-Medienmitteilung, Anmeldung für Tagung (PDF 121 kB)] mpel/Meyer (D) 343,92. 3. Waterfield/Taylor (Gb) 341,64 Line element 9.3. Resultate 9. Int Swimming Championships, Sindelfingen, 1./2. März 2003 Line element 9.3. Nadia Krüger an zwei weiteren World Cups. Nadia Krüger vom SV Limmat wird auch an den nächsten zwei World Cups mitschwimmen: Am 14.3. in Dubai (10 km) und am 20.3. in Abu Dhabi (16 km).

Philipp Hildebrand: Endlich "im Geld Schwimmen". Der zweifache Schweizer Meister im Schwimmen, Philipp Hildebrand, ist vom Bundesrat ins dreiköpfige Direktorium der Nationalbank gewählt worden. Der 39-jährige Hildebrand übernimmt ab 1. Juli die Leitung des III. Departementes, welches für die Umsetzung der Geldpolitik, die Anlage der Devisenreserven, den Zahlungsverkehr und die Informatik zuständig ist. Zitat NZZ, 9.3.03: Kosmopolit und Schwimmer. Eindrücklich lesen sich die Stationen im Lebenslauf von Philipp Hildebrand: University of Toronto, Graduate Institute of International Studies (Genf), European University Institute (Florenz), Harvard University (USA) und Oxford University (GB). An der Letzteren legte er das Doktorat für Internationale Beziehungen ab. Seine praktischen Erfahrungen sammelte der Politikwissenschafter zunächst als Mitglied des Executive Board des Weltwirtschaftsforums (WEF). Später arbeitete er für die US-Finanzgruppe Moore Capital Management, wo er 1997 zum Partner aufstieg. Die Vontobel-Gruppe holte ihn im Jahr 2000 als Chief Investment Officer in die Schweiz zurück. Ein Jahr später wechselte er in die Geschäftsleitung der Genfer Union Bancaire Privée (UBP). In seiner Freizeit schätzt der mit einer Amerikanerin verheiratete Familienvater (zweieinhalbjährige Tochter) die körperliche Betätigung. Auch hier mit einem stolzen Palmarès: 1984 verpasste er als Schweizer Meister im Schwimmen nur knapp die Olympia-Qualifikation. Line element 7.3. Tod eines Schwimmers im Training. Im University of Hawaii Pool ist am Dienstag der 18-jährige Mike Sheldt infolge plötzlichem Herzversagen im Training gestorben. Ein Mitschwimmer begann sofort nach dem Absinken mit lebensrettenden Sofortmassnahmen. Die herbeigerufenen Sanitäter konnten Sheldts Herz auch mit einem Defibrillator nicht mehr zum Schlagen bringen. Die Autopsie hat ergeben, dass Sheldt an einem Herzfehler litt (Verdickung der linken Ventrikelwand). Der Trainer und der Teamarzt sagten, es hätten trotz regelmässiger medizinischer Kontrollen keine Hinweise auf die Krankheit bestanden. Sheldt hatte gemäss einer inoffiziellen Meldung schon vor 2 Jahren gesundheitliche Probleme und wurde gründlich untersucht, ohne Ergebnis. Line element 6.3. Entschuldigung rettet Job von Kanadas Cheftrainer. Dave Johnson hätte seinen Job als Nationaltrainer verloren, wenn er sich nicht bei der Schwimmerin Jennifer Carroll für seine Beschimpfungen entschuldigt hätte. Carroll zeigte an der Siegerehrung der Commonwealth Spiele 2002 die Flagge Quebecs. Johnson nannte Carrolls Flaggenzeigen als "die unprofessionellste, eigennützigste, respektloseste, bestürzendste und die beschämendste Handlung eines kanadischen Schwimmers, seit ich im Schwimmsport tätig bin." Diese Aussage vom Dezember 2002 hatte einen Aufruhr in Quebec und im kanadischen Parlament zur Folge. Eine Regierungskommission stellte Johnson in einem Hearing nun ein Ultimatum: Say sorry or go! Johnson sagte er bereue seine Aussage zutiefst. Es sei nie seine Absicht gewesen, Menschen in Quebec oder in Kanada zu beleidigen [Coach causes swim squad to sink]. Line element 5.3. SVL-Photoshop nachgeführt: Trainingslager Teneriffa 2002, VM und SM 2002 Line element 5.3. Deutschem NOK droht Klageflut: Ex-Schwimmerin erhält Prozesskostenhilfe. (dpa) - Auf das deutsche Nationale Olympische Komitee rollt möglicherweise eine Flut von Klagen ehemaliger DDR-Sportler zu. Am Dienstag gab das Oberlandesgericht Frankfurt/Main einem Antrag der Ex-Schwimmerin Karen König auf Prozesskostenhilfe statt. In der Begründung hiess es, dass "das NOK für Deutschland verpflichtet sei, der Antragstellerin jeden durch Einnahme von Dopingmitteln entstandenen materiellen und immateriellen Schaden zu ersetzen". König will nun das NOK für ihre zu DDR-Zeiten erlittenen Schädigungen in die Pflicht nehmen. Line element 3.3. Flavia Rigamonto will Janet Evans Rekord brechen. Die bereits im 2. Jahr für die Southern Methodist University schwimmende Flavia Rigamonti möchte den 12 Jahre alten Rekord von Janet Evans über 1650 yards (1508.76 Meter) brechen. Die nächste Gelegenheit bietet sich an den diesjährigen NCAA-Meisterschaften in Alabama (20.-22. März). Evans Rekord steht auf 15:39.14, Rigamonti benötigte dafür am vergangenen Wochenende an den WAC Championships 15:40.41. Die NCAA-Meisterschaften sind für Rigamonti sehr wichtig: "Jeder versucht schneller zu schwimmen und ich werde hervorragend schwimmen".

3.3. FINA Marathon Swimming World Cup: Nadia Krüger auf Platz 4. Nadia Krüger vom SV Limmat belegte beim ersten Wettkampf in Argentinien (57 km, Rio Coronda) hinter Van Dijk, Kamrau und Maurer in 8 Stunden 03.50 den vierten Platz [Resultate]. Nadia hatte nach einem Tag Erholung wieder genug Kraft den Wettkampfbericht gleich selber zu schreiben: "Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so kaputt. Aber jetzt geht es mir schon wieder gut! Es gab weder Anakondas noch Piranhas und auch der Bootsfuehrer war sehr zuvorkommend. Ich habe einen schlechten Start gehabt, wurde dann immer besser und habe mich Rang um Rang nach vorne gekaempft. Ich konnte die Zugfrequenz ohne Probleme vom Start bis zum Ziel durchhalten. Bin schlussendlich 4. geworden. Damit sind wir sehr zufrieden. Unterwegs haben mich ein paar Kaiakfahrer "adoptiert" und sind bis zum Ziel bei mir geblieben, auch als ich die Argentinierin überholt habe. Ich rechne das ihnen sehr hoch an. Die Leute unterwegs waren wirklich toll. Nur am Ende sind alle Boote entgegengekommen und haben sehr viele Wellen produziert. Das fand ich nicht so fair von ihnen. Die letzten Meter waren somit fuer mich sehr hart."

3.3. Vierter chinesischer Sieg in Rostock. (swiss Diving) Beim 3. Grand Prix der Saison in Rostock gewannen die Chinesen, die allerdings mit ihrer zweiten Mannschaft angetreten waren, "nur" noch drei von acht Goldmedaillen. Für Überraschungen sorgten Anna Lindberg mit dem Sieg vom 3-m-Brett nach langer Verletzungspause und der Brasilianer Castro, der sich mit einem 2. Platz im 3-m-Kunstspringen als Medaillenkandidat für die Weltmeisterschaften in den Vordergrund zu schieben vermochte. 3m, Damen: 1. Lindberg (Swe) 328,08. 2. Kotzian (D) 312,48. 3. Schmalfuss (D) 305,43. - 31. Kimlova (Sz). 3m, Herren: 1. Xu (Chn) 437,16. 2. Castro (Bra) 426,81. 3. Sander (D) 422,70. 10m, Damen: 1. Zhupina (Ukr) 310,83. 2. Peng (Chn) 309,81. 3. Timoshinina (Rus) 302,61. 10m, Herren: 1. Taylor (Gb) 485,46. 2. Meyer (D) 470,28. 3. Tang (Chn) 450,75. 3m Synchro, Damen: 1. Kotzian/Schmalfuss (D) 288,75. 2. Zhang/Ma (Chn) 276,36. 3. Gerrard/Smith (Gb) 271,35. 3m Synchro, Herren: 1. Sander/Löffler (D) 321,24. 2. Xu/Tang 316,02. 3. Schellenberg/Wels (D) 297,81. 10m Synchro, Damen: 1. Peng/Mo (Chn) 321,36. 2. Olshevskaja/Timoshinina (Rus) 289,92. 3. Maresch/Kiess (D) 285,51. 10m Synchro, Herren: 1. Lao/Tang (Chn) 345,78. 2. He Line element 2.3. Thorpe sprintet immer schneller. An den ACT-Meisterschaften verbesserte er seine persönliche Bestzeit über 50 m Freistil auf 23.51. Seine Vorbereitungen für die am 22.3. beginnenden Landesmeisterschaften in Sydney seien bis jetzt sehr gut gelungen. Die Landesmeisterschaften gelten als Qualifikation für die diesjährigen Weltmeisterschaften in Barcelona. Auf die Frage, ob er in Sydney Weltrekorde schwimmen werde, antwortete er wie üblich bescheiden, dass er hoffe gut zu schwimmen, aber nicht wisse, ob es zu einem Weltrekord reichen werde. Da er aber wie immer sein Bestes gegen werde, liege das durchaus im Bereich des Möglichen. Line element 1.3. Thorpe liebäugelt mit 7 Starts in Barcelona. Ian Thorpe wird an den Weltmeisterschaften in Barcelona sicher über 100, 200 und 400 m Freistil starten. Er wird sicher auch in der 4x100 und 4x200 m Freistil- sowie in der 4x100 m Lagenstaffel an den Start gehen. Darüber hinaus habe er auch noch Lust die 200 m Lagen zu schwimmen, teilte er in einem Interview am Rande der ACT Championships mit. "Es ist ein teuflisches Programm, aber ich denke diese Herausforderung wird mir grossen Spass bereiten." Thorpe gewann am ACT-Meeting die 200 m Lagen in 2:03.60 vor Norris (2:07.86). Einige Minuten später gewann Thorpe auch Gold über 100 m Freistil in 50.08.

1.3. Programm des FINA Marathon Swimming World Cups 2003:
Der Marathon Swimming World Cup beginnt traditionellerweise mit der 57 km langen Strecke im Rio Coronda. Tausende von Zuschauern säumen jeweils den Fluss. Neu im Programm sind Moskau, Cancun, Ginzhen, Hurghada und Abu Dhabi.
2.3. Santa Fe, Rio Coronda (57km), ARG
14.3. Dubai (10km), UAE
20.3. Abu Dhabi (16km), UAE
27.3. Hurghada (10km), EGY
8.6. Hong Kong (10km), HKG
15.6. Ginzhen City Hongfeng Lake (10km), CHN
26.7. Roberval, Lac Saint-Jean (32km), CAN
9.8. Atlantic City (37km), USA
16.8. Moscow (10km), RUS
24.8. Capri-Napoli (36km), ITA
30.8. Ohrid (30km), MKD
26.9. Alexandria (10km), EGY
1.11. Cancun (10km), MEX

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Februar 2003

Line element 27.2. Lynne Cox: Erste Antarktisschwimmerin. (FG/CBS) Die Amerikanerin Lynne Cox (45) ist der erste Mensch, der ohne Anzug in der Antarktis geschwommen ist. Sie legte in 30 Minuten 1.22 Meilen in nullgrädigen Wasser zurück. Nach einigen wenigen Minuten überlegte sich Cox wegen der Kälte aufzugeben. Nach weiteren wenigen Minuten fragt sie offensichtlich etwas verwirrt, ob sie schon eine Meile hätte. Doch dann fand sie sich als versierte Kaltwasserschwimmerin, die als 15-jährige den Kanalrekord für Männer und Frauen erzielte, mit der Situation zurecht und schwamm wie geplant 30 Minuten. Cox brach 1987 auch das Eis zwischen den USA und der Sovietunion, als sie mit einer Grussbotschaft von Alaska nach Sibirien schwamm (5 Meilen in 4-grädigem Wasser). Cox war Gegenstand zahlreicher Forschungsarbeiten, da ihr Körper offenbar eine ausserordentliche Fähigkeit zur Temperaturstabiliserung hat [Bericht auf Englisch].Line element 26.2. US-Bestenlisten 2002.

Canadian Interuniversity Sport: Swimming Championships, University of Victoria, 21.-23.2.2003. An den kanadischen Universitätsmeisterschaften hat sich Brian Johns 5 Monate vor der Weltmeisterschaft in Barcelona sehr gut in Szene gesetzt. Ausser seinem Weltrekord über 400 m Lagen auf der kurzen Bahn verbesserte er auch über 200 m Lagen den Landesrekord.Line element 24.2. FINA Diving Grand Prix, Zhuhai City, 21.-23.2.2003. Die Chinesischen SpringerInnen dominieren den Grand Prix im eigenen Land noch mehr als den in Australien [Resultate].

Endgültige Fassung des Anti-Doping Codes veröffentlicht. (baspo) Die Welt Anti-Doping Agentur WADA hat am 20.2.2003 die endgültige Version des Anti-Doping Codes veröffentlicht. Diese Fassung soll an der von 3. bis 5. März in Kopenhagen stattfindenden Konferenz von internationalen Sportverbänden und Staaten verabschiedet werden. Mit dem Code sollen weltweit die Regeln standardisiert und harmonisiert werden. Diese nun vorliegende dritte und letzte Fasssung kann auf der Website der WADA eingesehen werden. Line element 23.2. Weltrekord 400 m Lagen. Der Kanadier Brian Johns verbesserte an den kanadischen Universitätsmeisterschaften den 400-m-Lagen-WR des Australiers Matthew Dunn auf der kurzen Bahn (4:04.24 aus dem Jahr 1998) auf 4:02.72. Johns: "Das ist ein grossartiges Gefühl. Ich muss zuerst wieder auf den Boden runterkommen. Bis jetzt ist das der grösste Augenblick in meiner Karriere."

Deutsche Hallenmeisterschaften im Wasserspringen, Aachen, 20.-23.2.2003

Dehnungsgymnastik und Stretching - überhaupt noch aktuell und sinnvoll? Line element 22.2. Teamwettkampf bleibt im olympischen Programm. Das Exekutivkomitee des IOC hat beschlossen, dass an den 29. olympischen Spielen 2008 in Peking der Teamevent erhalten bleibt. FINA-Präsident Mustapha Larfaoui teilt im Pressecommunique der FINA seine grosse Freude mit.

Michael Klim am vorläufigen Ende - oder doch nicht? Nach grossem Trainingsrückstand und erneuten Schulterschmerzen hat Michael Klim die Teilnahme an den diesjährigen Landesmeisterschaften und Weltmeisterschaften abgesagt. Die Vorbereitungszeit für die grossen Wettkämpfe im März und Juli war einfach zu knapp. Stattdessen beginnt er mit der Aufbauarbeit für die olympischen Spiele 2004 in Athen. Nach der letztjährigen Bandscheiben- und Schulteroperation begann Klim erst letzten November wieder mit dem regulären Training. Line element 21. 2. IX European Masters Championships in Swimming, Diving, and Open Water, Millau, 26.-31.8.2003. Line element 20.2. Cypriotin wegen Doping gesperrt. Das Dopingpanel der FINA hat die Cypriotin Anna Stylianou mit Wirkung ab 2.7.2002 für 4 Jahre gesperrt. Am 16.6.2002 wurde 19-Norandrosteron, ein Nandrolonmetabolit, in ihrem Urin gefunden. Alle ein halbes Jahr vor dem Dopingtest geschwommenen Resultate sind ungültig. Frau Stylianou kann innerhalb eines Monats beim Internationalen Sportsgerichtshof in Lausanne Berufung einlegen.

20.2. Wasserballweltliga: Programm und Termine von der FINA festgelegt. Die Vorrunde wird vom 27.-29. Juni und der Final vom 22.-24. August 2003 stattfinden.

Susie Maroney vor ihrem letzten Rennen. Die 28-jährige Langstreckenschwimmerin wird dieses Wochenende nach einem letzten Rennen den Sport aufgeben. Marooney war mit 15 Jahren die jüngste Kanalschwimmerin und wurde allgemein bekannt, als sie im Mai 1997 auf spezielle Einladung von Fidel Castro in 24 Std. 31 Min. von Florida nach Kuba schwamm. Der Grund für die Aufgabe des Sport ist die "ausserordentliche mentale und physische Beanspruchung durch solche Rennen." Es sei Zeit für einen Wechsel. [Maroney's last swim] Line element 22.2. Teamwettkampf bleibt im olympischen Programm. Das Exekutivkomitee des IOC hat beschlossen, dass an den 29. olympischen Spielen 2008 in Peking der Teamevent erhalten bleibt. FINA-Präsident Mustapha Larfaoui teilt im Pressecommunique der FINA seine grosse Freude mit.

Michael Klim am vorläufigen Ende - oder doch nicht? Nach grossem Trainingsrückstand und erneuten Schulterschmerzen hat Michael Klim die Teilnahme an den diesjährigen Landesmeisterschaften und Weltmeisterschaften abgesagt. Die Vorbereitungszeit für die grossen Wettkämpfe im März und Juli war einfach zu knapp. Stattdessen beginnt er mit der Aufbauarbeit für die olympischen Spiele 2004 in Athen. Nach der letztjährigen Bandscheiben- und Schulteroperation begann Klim erst letzten November wieder mit dem regulären Training. Line element 21. 2. IX European Masters Championships in Swimming, Diving, and Open Water, Millau, 26.-31.8.2003. Line element 20.2. Cypriotin wegen Doping gesperrt. Das Dopingpanel der FINA hat die Cypriotin Anna Stylianou mit Wirkung ab 2.7.2002 für 4 Jahre gesperrt. Am 16.6.2002 wurde 19-Norandrosteron, ein Nandrolonmetabolit, in ihrem Urin gefunden. Alle ein halbes Jahr vor dem Dopingtest geschwommenen Resultate sind ungültig. Frau Stylianou kann innerhalb eines Monats beim Internationalen Sportsgerichtshof in Lausanne Berufung einlegen.

20.2. Wasserballweltliga: Programm und Termine von der FINA festgelegt. Die Vorrunde wird vom 27.-29. Juni und der Final vom 22.-24. August 2003 stattfinden.

Susie Maroney vor ihrem letzten Rennen. Die 28-jährige Langstreckenschwimmerin wird dieses Wochenende nach einem letzten Rennen den Sport aufgeben. Marooney war mit 15 Jahren die jüngste Kanalschwimmerin und wurde allgemein bekannt, als sie im Mai 1997 auf spezielle Einladung von Fidel Castro in 24 Std. 31 Min. von Florida nach Kuba schwamm. Der Grund für die Aufgabe des Sport ist die "ausserordentliche mentale und physische Beanspruchung durch solche Rennen." Es sei Zeit für einen Wechsel. [Maroney's last swim] Line element 19.2. Antje Buschulte wechselt wieder zum SC Magdeburg. (dpa) Europameisterin Antje Buschschulte kehrt zum SC Magdeburg zurück. Die 24-Jährige, die zwei Jahre für Bayer Wuppertal/Uerdingen an den Start ging, unterschrieb einen Vertrag bis Ende 2004. Mit Trainer Bernd Henneberg, der sie bereits von 1996 bis 2001 betreute, will sie sich auf die Olympischen Spiele in Athen vorbereiten. "In Magdeburg kann ich Sport und Studium bei einem der besten Trainer Deutschlands optimal unter einen Hut bekommen", sagte Antje Buschschulte nach ihrem ersten Training. Die Lübeckerin war nach den Olympischen Spielen von Atlanta 1996 eine der ersten prominenten Sportlerinnen, die zu einem Verein in den Osten wechselte. Sie schwärmte seinerzeit von den idealen Bedingungen, die sie beim SCM und im Sportgymnasium in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt vorfand. Von den europäischen Titelkämpfen in Sevilla 1997 kehrte sie als vierfache Europameisterin zurück. Doch die Leistungskurve ging nicht wie gewünscht nach oben. Nachdem es 2000 in Sydney wie schon 1996 in Atlanta nur zu Bronze bei Olympischen Spielen reichte, wuchs die Unzufriedenheit. Im März 2001 kam es zum Bruch mit dem SCM, nachdem sie den studienbedingten Wechsel nach Halle/Saale und das Training in Magdeburg nicht mehr verkraftete. Vater und Manager Wolfgang Buschschulte, der einst die Bedingungen für den Leistungssport im Osten in den höchsten Tönen gelobt hatte, holte zum Rundumschlag aus. Wenn er gewusst hätte, wie es wirklich in den Vereinen aussieht, hätte er seiner Tochter von einem Wechsel nach Magdeburg abgeraten, sagte er 2001 in einem Zeitungsinterview. An ihre in Magdeburg erzielten Zeiten kam die die 1,85 m grosse Rückenspezialistin nicht mehr heran, auch wenn sie als Staffel-Europameisterin im Vorjahr überraschend vor Franziska van Almsick Deutschlands "Schwimmerin des Jahres" wurde. Seit Monaten gab Henneberg bereits wieder methodische und trainingsspezifische Tipps. Antje Buschschulte wird in Magdeburg Neurobiologie studieren. Line element 18.2. Swimming's Hall of Shame: Die Liste sämtlicher SchwimmerInnen, die mit unerlaubten Substanzen erwischt wurden.

Hackett will Thorpes 800-m-Weltrekord. 5 Wochen vor den australischen Landesmeisterschaften (Sydney, 22.-29.3.2003) kündigt Grant Hackett an, er wolle Ian Thorpes Weltrekord von 7:39.16 verbessern: "Ich denke, ich kann schneller als meine persönliche Bestzeit von 7:40 schwimmen. Meine Form ist besser denn je." Hacketts Vorteil ist, dass Thorpe sich derzeit mehr für die kurzen als die langen Strecken interessiert.

Chinas Wasserspringer kaum zu schlagen. FINA Diving World Cup, Adelaide, 14.-16.2.2003. Chinas Wasserspringer waren beim ersten Weltcup-Durchgang am Wochenende im australischen Adelaide mit sieben Siegen in acht Springen die grossen Gewinner - einzig Matthew Helm (Australien) durchbrach die Phalanx mit seinem Erfolg vom Turm. Der WM-Dritte von 2001 verwies mit 525,78 Punkten die Chinesen Hu Jia (518,19) und Tian Liang (517,32) auf die Plätze. Hu Lia/Tian Liang gewannen das Synchronspringen vom Turm, Wang Tianling/Peng das vom 3- m-Brett. Bester vom 3-m-Brett war Wang Tianling. Doppelsiege glückten bei den Frauen Guo Jingjing vom 3-m-Brett und im Synchron mit Wu sowie Lao und Lao/Li vom Turm. Das nächste Weltcup-Springen findet vom 21. bis 23. Februar in Zhuhai City/China, das übernächste vom 28. Februar bis 2. März in Rostock statt. Das Superfinale als zehntes Meeting wurde für den 14./15. Juni nach Tultitlan/Mexiko vergeben. Die Chinesen brillieren.

Scott Volkers erneut wegen sexueller Belästigung angeklagt: Der Bericht im Sydney Morning Herald - In the deep end.

Giaan Rooney plant Rücktritt. Die Goldmedaillengewinnerin über 200 m Freistil an der WM 2001 in Fukuoka plant nach 2-monatiger Schwimmpause ihren Rücktritt nach den olympischen Spielen 2004 in Athen. Doch zuerst muss sie sich an den australischen Landesmeisterschaften (Sydney, 22.-29.3.2003) für die WM in Barcelona qualifizieren. Sie denkt, dass die Qualifikation trotz ihrem Trainingsrückstand kein Problem sein wird. "Meine Erfahrung wird mir dabei helfen," sagte die 20-jährige Athletin. Rooney muss auch die Trennung von ihrem Freund Michael Klim verkraften. Trotzdem meint sie, dass "diese Trenning das Beste ist, was mir passieren konnte. Die olympischen Spiele haben eben Priorität. Die Trennung war im Hinblick auf die optimale Vorbereitung nötig. Die Freude am Schwimmen ist für mich das Wichtigste. Michael und ich hatten eine grossartige Beziehung, wir hatten unendlich viel Spass miteinander, aber eine andere Person hat in meinem Leben im Hinblick auf Athen einfach keinen Platz. Ich weiss, das tönt egoistisch, aber im Sport muss man egoistisch sein, weil es nur eines gibt, nämlich die Nummer 1 zu sein." Rooney wird an den Landesmeisterschaften voraussichtlich über 50 und 100 m Rücken und ziemlich sicher auch über 200 m Freistil starten. Line element 17.2. Argentiniens Sprinter Meolans in Australien willkommen. (insweep) Der argentinische Kurzbahnweltmeister 2002 über 50 m Freistil, José Meolans, hat vom australischen olympischen Komittee eine Einladung zum Trainieren am Australian Institute of Sports in Canberra erhalten. Meolans gewann an der Kurzbahn-WM auch Silber über 100 m Freistil. Die Einladung bestätigt den bisherigen offenen Kurs des australischen Schwimmsports gegenüber ausl&aunl;ndischen Schwimmern.

US Swimming ernennt Olympiatrainer. Für die olympischen Spiele 2004 in Athen wurden Eddie Reese als Chefcoach der Männer und Mark Schubert als Chefcoach der Frauen bestimmt. Der Texaner Reese war bereits in Barcelona 1992 Chefcoach und 1988, 1996 und 2000 Olympiaassistenztrainer. Er leitet seit 24 Jahren das Universitätsteam Texas, mit dem er 7 der letzten 14 NCAA-Meisterschaften gewann. 1991 war er US-Trainer des Jahres. Der Kalifornier Mark Schubert war in 2000 und 1992 Chefcoach und in den letzten 6 olympischen Spielen immer als Trainer mit dabei. Seit 32 Jahren ist er als Trainer tätig und hat in dieser Zeit 28 SchwimmerInnen in die Olympiamannschaft gebracht. Er war 1999 US-Trainer de Jahres.

Intensivierung des Kampfs gegen Doping. (baspo) Der Bundesrat hat letzte Woche die Unterzeichnung des Zusatzprotokolles zur Konvention des Europarates gegen Doping gutgeheissen und das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) beauftragt, eine entsprechende Botschaft zu Handen der Eidgenössischen Räte auszuarbeiten. Durch das Zusatzprotokoll werden die Voraussetzungen für eine Intensivierung des Kampfes gegen Doping auf europäischer Ebene geschaffen. Die Konvention des Europarats gegen Doping ist in der Schweiz am 1. Januar 1993 in Kraft getreten. Auf Grund der dramatischen Entwicklung der Dopingproblematik will der Europarat mit einem Zusatzprotokoll der Anwendung dieser Konvention mehr Nachdruck verschaffen. Im Zentrum steht dabei die Vereinfachung und Harmonisierung der Zusammenarbeit zwischen den Unterzeichnerstaaten, beispielsweise im Bereich grenzüberschreitender Kontrollen, sowie die gegenseitige Anerkennung der Resultate von Dopingkontrollen. Die Schweiz gehört zu den führenden Staaten im Bereich der Dopingbekämpfung und -prävention. Der Grossteil der im Zusatzprotokoll definierten Massnahmen wird in unserem Land bereits heute umgesetzt. Ebenfalls beabsichtigt die Welt-Antidoping-Agentur WADA, ihren europäischen Sitz in Lausanne einzurichten. Die Unterzeichnung des Zusatzprotokolles durch die Schweiz erfolgt am 27. Und 28. Februar 2003 in Strassburg. Das Zusatzprotokoll wird zu einem späteren Zeitpunkt dem Parlament zur Beratung vorgelegt.

Einzelheiten zum Showdown USA-Australien. Das für den 6. April 2003 angesagte Schwimmduell wird in Indianapolis stattfinden. Jede Nation kann maximal 26 Männer und 26 Frauen starten lassen, pro Disziplin 3. Die 400 m Freistil, die 4x200-m-Freistilstaffel sowie die 200 m Lagen wurden gestrichen, damit das Programm in 4 Stunden abgewickelt werden kann (Bedingung des Fernsehens). Jeder Weltrekord wird mit 25000 US$ belohnt.

FINA Diving Grand Prix 2003. Die FINA hat die Daten und Austragungsorte bekannt gegeben:
Feb. 14-16 - Adelaide, South Australia, AUS
Feb. 21-23 - Zhuhai City, CHN
Feb. 28 - March 2 - Rostock, GER
March 6-9 - Electrostal (near Moscow), RUS
March 13-16 - Madrid, ESP
May 2-4 - Victoria, CAN
May 8-11 - Woodlands, Texas, USA
May 15-18 - Juarez City, Chihuahua, MEX
June 1-3 - Rome (ITA)
Das abschliessende Superfinale wird am 14./15. Juni in Tultitlan, Mexico, stattfinden.

Australiens Scott Volkers schon wieder angeklagt. Der australische Damennationaltrainer wird schon wieder mit einer Anklage wegen sexueller Belästigung konfrontiert. Die Klage kommt von der Mutter einer zur Zeit der Verdächtigungen 13-jährigen Schwimmerin. Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Line element 6.2. 100 Jahre Schwimmanzüge. Das National Geographic Magazine widmet seine neueste Sonderausgabe "Swimsuits - 100 years of pictures" dem Badeanzug. Line element 5.2. Katja Reuter und Gerry Strasser gewinnen Gold am IMU 2003 Am Weltklasse Meeting in Uster mit 19 Teilnehmenden Nationen holten sich Katja Reuter und Gerry Strasser zwei der insgesamt drei Schweizer Goldmedaillen. Katja Reuter setzte sich über 400m Lagen in der Zeit von 4:58.16 gegen die internationale Konkurenz durch und holte sich den Siegercheck über 400 Franken. Ebenfalls 400 Franken gewann Gerry Strasser über 400m Freistil. In 3:53.35 gewann er zum ersten mal über diese Distanz am Internationen Meeting von Uster, nachdem er an den letzten beiden Austragungen jeweils seinen Schweizerrekord verbesserte, aber von der starken internationen Konkurenz jeweils um den Sieg gebracht wurde. (Kel) Line element 5.2. Poll klagt in der Schweiz vor ordentlichem Gericht. (sid) Claudia Poll wehrt sich gegen die vom internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne endgültig bestätigte vierjährige Dopingsperre. Die 29 Jahre alte Olympiasiegerin aus Costa Rica will vor einem ordentlichen Gericht in der Schweiz gegen ihre Zwangs-Auszeit klagen. "Das normale Prozedere ist ausgeschöpft. Jetzt gehen wir in der Schweiz vor Gericht", erklärte Poll-Trainer Francisco Rivas am Mittwoch. Die Schwimmerin, die 1996 in Atlanta über 200m Freistil der Berlinerin Franziska van Almsick Gold vor der Nase weggeschnappt hatte, war am 25. Februar 2002 im Training positiv getestet worden. In Polls Urin fand sich Norandrosteron, ein Abbauprodukt der unerlaubten Muskelaufbausubstanz Nandrolon. Die Sperre läuft seit dem 26. März. Sollten auch die Schweizer Richter die Beschwerde abweisen, dürfte das das Ende Polls Karriere bedeuten, die im Verlauf ihrer Laufbahn immer wieder Doping-Verdächtigungen ausgesetzt war. Line element 4.2. Claudia Poll bleibt gesperrt. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat die Berufung der Schwimm-Olympiasiegerin Claudia Poll gegen ihre vierjährige Doping-Sperre abgewiesen. Dies teilte der CAS in Lausanne mit. "Claudia Poll konnte nicht überzeugend darstellen, dass ihre Doping-Probe in Kontrolllabor nicht korrekt untersucht wurde", hiess es in der Erklärung. Die 30 Jahre alte Athletin aus Costa Rica war im Februar 2002 in einer Trainingskontrolle positiv auf die anabole Substanz Norandrosteron getestet worden. Poll hatte 1996 in Atlanta die Goldmedaille über 200 m Freistil vor Franziska van Almsick (Berlin) gewonnen. Ob Poll in Zukunft nochmal ins Wettkampfgeschehen eingreifen wird ist mehr als ungewiss. Denn bis zum Jahr 2006 muss Poll ihre Doping-Sperre noch absitzen.

4.2. Geistige Behinderte von Paralympics ausgeschlosssen. Der Internationale Sportverband der Behinderten, das International Paralympic Committee IPC, hat entschieden, dass geistig Behinderte nicht an den Paralympics 2004 in Athen teilnehmen dürfen. Der Entscheid basiert auf dem Betrug der spanischen Baskettballmannschaft in Sydney 2000. Die Spanier schmuggelten geistig Unbehinderte in die Mannschaft. Line element 2.2. Zeitplan WM 2003 in Barcelona bekannt gegeben [Website Barcelona 2003] [Programm (PDF)]. Line element 1.2. 12. Internationales Schwimm-Meeting Uster, 1./2.2.2003

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Januar 2003

Line element 30.1. Erster Fishlike Freestyle Weekend Workshop in der Schweiz (Effizientes Kraulschwimmen): [Information, PDF 370 kB] [Anmeldeformular, Word 53 kB] [Auskunft: Marco Pilloud]

30.1. US-Schwimmerin für 4 Jahre gesperrt. Die US-Schwimmerin Sarah Baham verweigerte im Oktober 2002 eine Trainingskontrolle der amerikanischen Dopingkontrollbehörde in Tempe, Arizona. Baham wurde nun für 4 Jahre gesperrt. Sie begründete die Verweigerung damit, dass sie zum Zeitpunkt des Tests bereits vom Wettkampfsport zurückgetreten sei. Die US Anti-Doping Agency hat von ihrem Rücktritt allerdings nichts gewusst. Line element 29.1. Thorpe testet neuen Bodysuit. Aalglatt im neuen Adidas-Bodysuit eingekleidet, testete Thorpe seine Windschlüpfrigkeit im Windkanal des Autoherstellers Audi. Die Audi-Ingenieure glauben, dass die Ergebnisse aufs Wasser übertragbar sind. Thorpe will damit für die olympischen Spiele den entscheidenden Vorteil auf seiner Seite wissen: "Ich stecke viel Hoffnung in den neuen Anzug. Möglicherweise verleiht er mir die für den Gewinn der Goldmedaille notwendigen Hunderstel Vorsprung." Die vorteilhafte theoretische Wirkung von Bodysuits konnte in der Praxis bisher nicht bewiesen werden [Bodysuits im Schwimmen: Nochmals überdacht].

29.1. Keine Geschenke für Lokalmatador Lütolf beim IMU Wenn am Wochenende Schwimmstars wie Alexander Popov, Lenny Krayzelburg und Sandra Völker bei der 12. Auflage des Internationalen Schwimm-Meeting Uster (IMU) an den Start gehen, wird auch Lokalmatador Remo Lütolf nicht fehlen. Doch Geschenke kann der Ustermer Olympiafinalist beim Heimwettkampf keine erwarten - zu stark ist die Konkurrenz auf der Bruststrecke. Mit Deutschland's bestem Brustschwimmer Jens Kruppa, der die Meldeliste über 100 m Brust anführt, kriegt Remo Lütolf einen starken Gegner. Doch damit nicht genug, Italiens Nummer vier Fabio Farabegoli ist auch mit von der Partie im Kampf um die Siegesprämie. "Um zu gewinnen muss sich Remo ziemlich anstrengen. Es ist ja kein Geheimnis, dass er bei Rennen die er aus dem Training heraus schwimmt eher schwer auf Touren kommt." sagt sein Trainer Gerard Moerland und ergänzt sogleich: "Wer aber Remo kennt, der weiss, dass er sich in "seinem" Pool nicht gerne schlagen lässt." So wird der 22-jährige Student wohl alles daran setzten um das Becken in Uster als Sieger verlassen zu können. Basels Sportlerin des Jahres Hanna Miluska, die auch die SPEEDO Swiss Swimming Awards gewonnen hat, kehrt nach einer erfolgreichen Openwater-Saison zurück in den Pool. Miluska gewann im Langstreckenschwimmen über 5 Kilometer WM-Bronze und EM-Silber. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2004 in Athen peilt die Dornacherin eine Qualifikation über 200 m Freistil an. Über diese und die doppelte Distanz wird Pastaliebhaberin Miluska auch beim Kurzbahnmeeting im Zürcher Oberland starten, wo sie u.a. auf Favoritin Chantal Strasser treffen wird. Line element 28.1. Hanna Miluska: So toll ist Schwimmen auch wieder nicht. Line element 27.1. Die World Cups 2003/2004: [Fina-Pressemitteilung].

27.1. Neben Popov noch weitere Olympiamedaillengewinner in Uster am Start. (PBK / Swiss Swimming) Am kommenden Wochenende werden neben Superstar Alexander Popov beim 12. Internationalen Schwimm-Meeting Uster (IMU) im 25-m-Hallenbad Buchholz noch weitere hochkarätige Schwimmer und Schwimmerinnen starten. Allen voran Lenny Krayzelburg aus den USA - Olympiasieger 2000 über 100, 200 m Rücken und 4 x 100 m Vierlagen. Der am 28. September 1975 in Odessa (Russ/Ukr) geborene Rückenschwimmer wanderte 1989 nach Amerika aus um dort ein besseres Leben führen zu können. 1995 erlangte er die amerikanische Staatsbürgerschaft und 1997 gewann Krayzelburg an den Pan Pacific Championchips die erste internationale Medaille als Amerikaner. Im Zürcher Oberland trifft der US-Sunnyboy, der den Weltrekord über 50 und 100 m Rücken (Langbahn) hält auf den Schweizer Rückenspezialist Flori Lang vom SV Limmat. Der Stadtzürcher Sportler des Jahres dürfte den "Olympic Beaut" wie Krayzelburg nach den Olympischen Spielen 2000 im People Magazine bezeichnet wurde, wohl kaum am Siegen hindern können. Krayzelburg der nach einer Schulteroperation erst wieder seit zweieinhalb Monaten im Training ist, wird sich wohl eher mit dem EM-Fünften Peter Horvath aus Ungarn um die Siegesprämie streiten müssen. Bei den Frauen wird das Teilnehmerinnenfeld von der deutschen Olympia-Zweiten Sandra Völker angeführt. Die Hamburgerin gab vor einem Jahr in Uster ihr Wettkampfcomeback nach einer Rückenverletzung. Nun dient ihr nach einer längeren intensiven Trainingsphase das schnelle 25-m-Becken in Uster erneut zu einer Standortbestimmung. Die Weltrekordlerin hat sich für die 100 m Rücken, die 50 und die 100 m Freistil eingeschrieben. Mit Janine Pietsch kommt die härteste Konkurrentin für Sandra Völker aus dem eigenen Land. Pietsch holte auf Völkers Paradestrecken den 50 und 100 m Rücken jeweils Bronze an der letzten Kurzbahn-EM. Die sieben geplanten Starts der 21-jährigen Sportlerin aus Riesa könnten ihr im Zweikampf um den Sieg gegen die erfahrene Völker zum Verhängnis werden. Neben den bereits erwähnten internationalen Leckerbissen und dem Dreikampf der Schweizer Crawler Karel Novy und Christoph Bühler mit "Schwimmzar" Alexander Popov und dem fliegenden Holländer Mark Veens wird nahezu die ganze nationale Schwimmelite am Start sein. In der Szene wird bereits gerätselt, ob Gerry Strasser vom SV Limmat wie schon in den Jahren zuvor seinen 400 m Freistil Rekord knacken wird. Nach ihren Erfolgen bei den drei letzten Weltcupstationen darf man auch von der Kurzbahneuropameisterin 2000 Chantal Strasser über 400 m Freistil ein Topresultat erwarten.

27.1. Thorpe: Spitz' Rekord kann man nicht schlagen. Ian Thorpe wird nun doch nicht versuchen, an den olympischen Spielen in Athen Mark Spitz' 7 Goldmedaillen zu übertreffen. "Es ist unmöglich, und ich sage das seit drei Jahren." sagte Thorpe am World Cup in Berlin. "Jedermann kam zum Schluss, dass ich 7 oder 8 Disziplionen schwimmen werde, um Marks Spitz' Rekord zu brechen, aber das kann man nicht. Es ist nicht meine Absicht und denke, ich werde es auch nicht machen. Ich weiss aber noch nicht, an wievielen Rennen ich teilnehmen werde, wahrscheinlich 5 oder 6." Auf die Frage, ob er nicht vorgehabt habe, auch noch 50 und 100 m Freistil sowie die 400 m Lagen zu schwimmen, meinte Thorpe, das seien Spekulationen von anderen, nicht von ihm gewesen. Er bestätigte aber, dass er möglicherweise die 100 m Freistil in sein Repertoire aufnehmen wird. Line element 26.1. Katja Reuter schwimmt Klubrekord am Weltcup Finale in Berlin. (kel) Am Finale der diesjährigen Weltcup Tour waren mit der Schweizer Nationalmannschaft auch Katja Reuter, Flori Lang und Gerry Strasser als Vertreter des SV Limmat am Start. Dabei verbesserte Katja Reuter über 50m Delfin ihren Klubrekord von 30.40 auf 28.76. Die Resultate der SVL Schwimmer:
Katja Reuter:
50m Delfphin 28.76 (KR)
200m Delfin 2:17.91
50m Rücken 30.15
200m Rücken 2:18.55
200m Lagen 2:19.84
Flori Lang:
50m Rücken 25.68
100m Rücken 56.24
100m Freistil 51.68
200m Freistil 1:55.19
Gerry Strasser
100m Freistil 52.94
200m Freistil 1:53.82
400m Freistil 4:03.47 Line element 26.1. FINA World Cup Berlin, 25.-26.1.2003

26.1. Chantal Strasser verpasst Finaleinzug über 400 m Freistil knapp. (PBK/ SwissSwimming) Beim Weltcup Finale der Schwimmer auf der 25-m-Bahn in Berlin verpasste Chantal Strasser als Neunte nach den Vorläufen über 400m Freistil den Einzug in den Endlauf nur knapp. Mit 4:12.03 Minuten benötigte die für Atlandite lizenzierte Frauenfelderin für die 16 Bahnen etwas länger als bei ihren Starts in Stockholm (4:09.67) und Paris (4:10.03), doch drei Weltcups innert 8 Tagen gehen auch an der Kurzbahneuropameisterin von 2000 nicht spurlos vorbei. "Man darf nicht vergessen, dass Chantal innert einer Woche dreimal eine Topzeit über 800 m Crawl hingelegt hat." erklärt Swiss Swimming Trainer Flemming Poulsen. Eine solide Leistung zeigte Schweizerrekordler Yves Platel über 1500 m Freistil. Der 26-jährige Genfer, der die Kurzbahn-EM im letzten Dezember wegen Trainingsrückstand nicht bestritten hat, wurde mit 15:25.64 Minuten Achter. Neue Bestzeiten schwammen der Ustermer Alain Tardin mit 2:04.00 über 200 m Rücken und Katja Reuter vom SV Limmat mit 28.76 im 50-m-Delfinsprint. Am nächste Wochenende misst sich nun die nationale Schwimmelite beim Internationalen Schwimm-Meeting in Uster mit Topathleten aus 18 verschiedenen Nationen. Bei den Männern kommt es zum Duell zwischen dem russischen "Schwimmzaren" Alexander Popov und den beiden Schweizer Crawlern Karel Novy (100 m) und Christoph Bühler (50m). Weltrekordlerin Sandra Völker (De), die das Startfeld der Frauen anführt, wird nach einem langen Trainingsaufbau im Zürcher Oberland zu Formtest antreten. Eine erste Standortbestimmung nahm die Hamburgerin beim Weltcupfinal vor. Die Resultate der Schweizer: Berlin (De). Weltcup Final. Männer. 200 m Freistil: 33. GILGEN Philipp (SV beider Basel) 1:51.83. 42. STRASSER Gerry (SV Limmat) 1:53.82. 46. LANG Flori (SV Limmat) 1:55.19. -- 100 m Delfin: 34. GILGEN Philipp 55.71. -- 50 m Rücken: 14. LANG Flori 25.68. 15. TARDIN Alain (SC Uster) 25.76 -- 200 m Lagen: 16. LIECHTI Lorenz (SC Uster) 2:04.16. -- 50 m Freistil: 15. BUEHLER Christoph (SK Langenthal) 22.70. 20. NOVY Karel (SC Uster) 22.82. -- 1500 m Freistil: 8. PLATEL Yves (Genèvne Natation 1885) 15:25.64. -- 200 m Rücken: 22. TARDIN Alain 2:04.00. -- Frauen. 100 m Freistil: 32. PAQUIER Sandrine (SC Uster) 58.21. 35. STRASSER Chantal (Atlantide) 58.69. 37. MILUSKA Hanna (SV beider Basel) 58.90. 38. SAGNE Marjorie (Renens Natation) 59.03. -- 50 m Brust: 19. SCHLEGEL Carmela (SC Uster) 33.38. 22. BAILLOD Celine (Renens Natation) 33.67. -- 100 m Rücken: 19. STAMPFLI Carla (SC Solothurn) 1:02.99. -- 200 m Delfin: 17. REUTER Katja (SV Limmat) 2:17.91. 19. STAMPFLI Carla 2:20.86 -- 400 m Freistil: 9. STRASSER Chantal 4:12.03. 12. MILUSKA Hanna 4:14.63. 20. PAQUIER Sandrine 4:29.13. -- 200 m Brust: 25. SCHLEGEL Carmela 2:37.53. 28. BAILLOD Celine 2:41.15. -- 100 m Lagen: 18. SAGNE Marjorie 1:07.71. 19. BAILLOD Celine 1:08.49. -- 50 m Delfin: 26. REUTER Katja 28.76.

26.1. Benko schwimmt Weltrekord. (dpa) Lindsay Benko aus den USA ist in Berlin als erste Kurzbahn-Schwimmerin über 400 m Freistil unter vier Minuten geblieben. Sie unterbot mit 3:59,53 Minuten den fast sechs Jahre alten Weltrekord von Claudia Poll aus Costa Rica um 50/100 Sekunden.

26.1. Van den Hoogenband schwimmt Europarekord. (dpa) Olympiasieger Pieter van den Hoogenband aus den Niederlanden hat beim Kurzbahn-Weltcupfinale in Berlin am Sonntag einen Europarekord über 200 m Freistil erzielt. In 1:42,45 verbesserte er seine eigene Bestmarke aus dem Jahr 2001 um 1/100 Sekunde. In 1:41,69 siegte der Australier Ian Thorpe, der seinen Weltrekord um 59/100 verfehlte.

26.1. Fina World Cup wird erweitert. (dpa) Der FINA World Cup 2003/2004 wird auf neun Stationen erweitert. Das legte der Weltverband FINA beim Finale in Berlin fest. Neu in die Serie genommen werden Daejon/Südkorea, Durban/Südafrika, Moskau und Mexiko-Stadt. Der bisherige Ausrichter Paris verzichtet mit hoher Wahrscheinlichkeit. Auch Schanghai gehört nicht mehr dazu. Das Finale wird anstatt in Berlin in Rio de Janeiro stattfinden. Line element 25.1. Welt- und Europarekord beim World Cup in Berlin. (dpa) Thomas Rupprath hat beide Hände an den "Jackpot" von 50 000 Dollar gelegt. Mit 50,76 Sekunden über 100 m Rücken übernahm der Schwimm-Profi aus Wuppertal beim Kurzbahn-Weltcupfinale in Berlin die Führung in der Gesamtwertung. Seit Samstag hat der Europameister bei 1016 Zählern fünf Punkte Vorsprung auf den Russen Roman Sludnow. Danach schwamm Rupprath in 52,58 Sekunden noch Weltrekord über 100 m Lagen und bekam dafür weitere 4000 Dollar Belohnung. "Unglaublich, einfach unglaublich. An Weltrekord hatte ich keinen Gedanken verschwendet", sagte er. "Mit dieser Zeit hatte ich nicht gerechnet. Jetzt kann ich am Sonntag etwas gelassener an die 50 Meter Rücken herangehen", meinte der 25-jährige Rupprath nach seinem Doppel-Coup. Er würde die noch nicht ganz gesicherte grö§te Prämie seiner Karriere gern auf dem Konto buchen: "Das wäre eine schöne Belohnung für alle Reise- und Wettkampfstrapazen." Als Dreingabe winkt ihm ein Kleinwagen im Wert von 20 000 Euro für die beste Leistung von Berlin. Doppel- Weltmeisterin Hannah Stockbauer (Erlangen) gelang mit 8:19,18 Minuten über 800 m Freistil der zweite deutsche Sieg des ersten Tages. Sie war "sprachlos und begeistert". Europarekord erzielte Maxim Podoprigora (Österreich) in 2:06,95 Minuten über 200 m Brust, und Annika Mehlhorn (Baunatal) schwamm als Zweite über 100 m Schmetterling in 58,12 Sekunden deutschen Rekord. "Unerklärlich, diese Zeit. Ich hatte zuletzt doch sehr viel Ausdauertraining gemacht", sagte die WM-Zweite von 2001. Ebenfalls Platz 2 bei ihrer Rückkehr auf das internationale Parkett belegte Sandra Völker (Hamburg) nach 28,02 Sekunden über 50 m Rücken. Franziska van Almsick ist bei ihrem internationalen Comeback nach sechs Monaten Pause dagegen erwartungsgemä§ früh ausgeschieden. Die 24-Jährige verfehlte in ihrer Heimatstadt über ihre Nebenstrecke 100 m Delfin in 1:00,64 Minuten als 9. den Endlauf um 1/10 Sekunde. "Das ist nur eine Zwischenstation. Ich wollte es im Finale eigentlich besser machen", meinte sie. Deutschlands "Sportlerin des Jahres" hat erst vor etwa vier Wochen wieder mit dem Wettkampf-Training begonnen. Im gleichen Becken hatte sie im Sommer 2002 zwei Langbahn-Weltrekorde erzielt und fünf EM- Titel gewonnen. Daran dachte sie auch am Samstag und fühlte sich ein wenig irritiert: "Ich bin einfach zu sehr abgelenkt in dieser Halle." Die von ihr noch unbeantwortete Frage nach einer Teilnahme an den Weltmeisterschaften im Juli in Barcelona nervt sie mittlerweile. "Ich bin schon sehr lange im Geschäft und muss mir meine Kraft einteilen", meinte sie. Und ergänzte, dass die Saisonziele im WM-Jahr "andere sind als der Weltcup". Mit viel Glück erreichte der australische Topstar Ian Thorpe das Finale über 100 m Freistil - als Letzter. Doch mehr als Finalplatz 4 (47,82 Sekunden) war für den dreifachen Olympiasieger nicht möglich. Überraschend gewann der argentinische WM-Zweite Jose Meolans (47,32) vor Olympiasieger Pieter van den Hoogenband (Niederlande/47,37).

25.1. Fünfter Platz für Chantal Strasser beim Weltcup Final in Berlin. (PBK / Swiss Swimming) Beim erstklassig besetzten Weltcup Final auf der 25-m-Bahn in Berlin schwamm Chantal Strasser erneut in die Spitzenränge. Wie schon in Paris und Stockholm wo Strasser Gold und Bronze abholte, zeigte die Frauenfelderin über 800 m Freistil erneut ein gutes Rennen. Mit 8:31.38 war sie zwar ähnlich schnell wie an den beiden Weltcupstationen zuvor, doch bei diesem hochkarätigen Teilnehmerinnenfeld reichte es für Strasser "nur" zum fünften Platz. Gold sicherte sich die überlegene Doppelweltmeisterin Hanna Stockbauer, die mit 8:19.18 vor heimischem Publikum sogar noch ihre persönliche Bestzeit um 1.74 Sekunden verbesserte. Überraschend stark waren die zwei Spanierinnen Erika Villaecija (19) und Melissa Caballero (18), die mit 8:22.65 Silber respektiv mit 8:27.20 Bronze holte. Hanna Miluska die Basler Sportlerin des Jahres verbesserte im gleichen Rennen ihre Bestzeit aus Paris um 2.09 Sekunden auf 8:42.84 und belegte damit den 9. Schlussrang. Der Genfer Student Yves Platel wurde in seiner Paradedisziplin 400 m Lagen mit 4:18.43 guter Siebter. Carla Stampfli (200 m Rücken), Marjorie Sagne (100 m Delfin und 50 m Freistil), Chantal Strasser (200 m Freistil) und Katja Reuter (200 m Lagen) beendete ihre Einsätze jeweils mit neuer Bestzeit. Die Resultate der Schweizer: Berlin (De). Weltcup Final. Männer. 100 m Freistil: 20. NOVY Karel (SC Uster) 49.70. 38. BUEHLER Christoph (SK Langenthal) 50.75. 53. LANG Flori (SV Limmat) 51.68. 61. STRASSER Gerry (SV Limmat) 52.94. -- 400 m Lagen: 7. PLATEL Yves (Genève Natation 1885) 4:18.43. -- 100 m Rücken: 27. LANG Flori 56.24. 30. TARDIN Alain (SC Uster) 56.49. -- 200 m Delfin: 13. GILGEN Philipp (SV beider Basel) 1:59.84. -- 400 m Freistil: 20. PLATEL Yves 3:55.76. 26. STRASSER Gerry 1983 SUI 4:03.47. -- 200 m Brust: 26. LIECHTI Lorenz (SC Uster) 2:18.63. -- 100 m Lagen: 11. TARDIN Alain 56.20. -- 50 m Delfin: 37. LIECHTI Lorenz 25.30. 37. NOVY Karel 25.30. 39. LANG Flori 25.35. 47. BUEHLER Christoph 25.79. -- Frauen. 200 m Freistil: 18. STRASSER Chantal (Atlantide) 2:01.34. 21. MILUSKA Hanna (SV beider Basel) 2:02.42. 31. PAQUIER Sandrine (SC Uster) 2:04.43. -- 100 m Brust: 24. SCHLEGEL Carmela (SC Uster) 1:11.72. 27. BAILLOD Celine (Renens Natation) 1:13.87. -- 100 m Delfin: 22. STAMPFLI Carla (SC Solothurn) 1:02.65. 24. SAGNE Marjorie (Renens Natation) 1:03.74. -- 50 m Rücken: 11. STAMPFLI Carla 28.97. 23. REUTER Katja (SV Limmat) 30.38. -- 200 m Lagen: 21. REUTER Katja 2:19.84. 29. BAILLOD Celine 1982 SUI 2:25.70. -- 50 m Freistil: 36. SAGNE Marjorie 26.91. 40. PAQUIER Sandrine 27.13. 42. BAILLOD Celine 28.00. -- 800 m Freistil: 5. STRASSER Chantal 8:31.38. 9. MILUSKA Hanna 8:42.84. -- 200 m Rücken: 18. STAMPFLI Carla 2:14.48. 27. REUTER Katja 2:18.55. Line element 24.1. Duell Novy - Popov. (PBK / SwissSwimming) Am 12. Internationalen Schwimm-Meeting Uster (IMU) vom 1./ 2. Februar kommt es zu einem 100-m-Freistil-Duell auf Weltklasseniveau. Lokalmatador Karel Novy vom Schwimmclub Uster, dessen Schweizer Kurzbahnrekord bei 47.87 Sekunden steht, tritt gegen den vierfachen Crawl-Olympiasieger Alexander Popov an. Popov der zwischen 1991 und 1999 alle bedeutenden Rennen gewonnen hat, hält mit 46.74 Sekunden immer noch den Kurzbahnweltrekord in dieser Disziplin. Doch die Bestmarke des "Schwimmzaren" hat schon etwas Staub angesetzt. Der Olympiasieger von 1992 und 1996 über 50 m und 100 m Crawl stellte sie am 19. März 1994 beim Arena-Festival in Gelsenkirchen (De) auf. Dass Popov nicht zum alten Eisen gehört, hat er in der Vergangenheit mehrmals bewiesen. Der von Erfolgstrainer Gennadi Turetski betreute Ausnahmeathlet schwamm beispielsweise auf der langen Bahn am 16. Juni 2000 in Moskau Weltrekord über 50 m Freistil. An den olympischen Spielen in Sydney (Aus) und an den Europameisterschaften 2002 in Berlin (De) gewann der zweifache Familienvater und OMEGA-Repräsentant jeweils die Silbermedaille. Man darf also gespannt sein ob Popov, der gerade seinen Wohnort von Canberra (Aus) nach Solothurn verlegt hat, Karel Novy in seinem Heimpool schlagen kann. Obwohl sich der beste Schweizer Crawler und die russische Crawl-Legende kennen, werden sich die beiden Topschwimmer im 26-grädigen Ustermer Wasser keine Geschenke machen. Aber Vorsicht, mit dem Niederländer Mark Veens liegt noch ein dritter Weltklasse Freistilschwimmer mit Siegesambitionen im Pool. Für Spannung ist also gesorgt, wenn EM-Bronzemedaillengewinner Karel Novy (23) mit seinen beiden Widersachern ins Becken springt. Dank den Sponsoren, allen voran den Hauptsponsoren Coop, SPEEDO, Helsana und Swatch, kann der Organisator Schwimmclub Uster es der Schweizer Schwimmelite ermöglichen sie sich mit Weltklasse-Athleten aus 18 Nationen zu messen. Mit der mobilen Tribüne, dem Verpflegungsangebot, einer kompetenten Kommentierung des Wettkampfs und einer Musik- und Lichtshow können auch die Zuschauer die Schwimmveranstaltung in vollen Zügen geniessen.

24.1. Van Almsicks WM-Teilnahme in Frage gestellt. (dpa) - Franziska van Almsick will sich nach den nationalen Titelkämpfen im Mai in Hamburg kurzfristig über einen Start bei den Weltmeisterschaften (13. bis 27. Juli) in Barcelona klar werden. Wie ihre Managerin Regine Eichhorn in Berlin sagte, möchte die 24 Jahre alte Athletin "im Moment alles offen lassen". Die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften sei allerdings definitiv, so Eichhorn. An diesem Wochenende bestreitet Franziska van Almsick in ihrer Heimatstadt Berlin beim Kurzbahn-Weltcupfinale auf ihren "Nebenstrecken" 100 m Delfin und 100 m Rücken den ersten internationalen Einsatz seit der EM im Sommer 2002 im gleichen Becken. Dort war die "Sportlerin des Jahres" bei fünf Starts fünf Mal Europameisterin geworden und hatte zwei Weltrekorde erzielt: mit der deutschen Freistilstaffel über 4 x 100 m und in ihrer Spezialdisziplin 200 m Freistil am 3. August mit 1:56,64 Minuten.

Sandra Völker will wissen wo sie steht. (sid) Die Europameisterschaften Ende 2002 in Riesa kamen für Sandra Völker noch zu früh. Da sie sich noch von ihrer Top-Form entfernt sah, hatte die Schwimm-Weltrekordlerin die kontinentalen Titelkämpfen abgesagt. Nun will sich Völker am kommenden Wochenende beim Weltcup in Berlin einem ersten Härtetest unterziehen. "Ich bin bei der Kurzbahn-EM in Riesa Ende vergangenen Jahres nicht geschwommen. Daher möchte ich kontrollieren, wo ich stehe", sagte die 28-Jährige. Für das bevorstehende Jahr haben die diesjährigen Weltmeisterschaften in Barcelona und die Olympischen Spiele 2004 in Athen höchste Priorität für die deutsche Vorzeigeschwimmerin. Zudem erfährt die zweifache Europameisterin ab sofort Unterstützung von einem neuen Sponsor. Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft wird Völker bis Ende 2004 mit jährlich rund 100.000 Euro unterstützen und unter anderem mit einem Schriftzug auf ihrer Badekappe für sich werben.

24.1. Olympiasieger und Europameister bei Kurzbahn-Weltcup in Berlin. (dpa) Beim Kurzbahn-Weltcupfinale in Berlin gehen vier Olympiasieger und 23 Titelträger der Schwimm-Europameisterschaften 2002 im gleichen Becken an den Start, kündigte der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) an. Von den Goldmedaillen-Gewinnern von Sydney 2000 sind Jana Klotschkowa aus der Ukraine, Australiens Superstar Ian Thorpe, der Niederländer Pieter van den Hoogenband und Tom Malchow (USA) beteiligt. In der Weltcup-Gesamtwertung um die Prämie von 50 000 Dollar hat der Russe Roman Sludnow in Stockholm die Führung vor dem Deutschen Thomas Rupprath übernommen. Weltmeister Sludnow erhielt für 57,97 Sekunden über 100 m Brust 1011 Punkte, Rupprath liegt mit seinem Weltrekord vom Weltcup in Melbourne über 50 m Rücken (23,49) nur einen Zähler hinter Sludnow. Dritter ist van den Hoogenband (1002). Für Platz 2 gibt es 30 000 Dollar, für Rang 3 noch 20 000. Line element 23.1. Fünfter Platz für Chantal Strasser beim Weltcup in Stockholm. (PBK/SwissSwimming) Nach Bronze am ersten Wettkampftag über 800 Meter, zeigte Chantal Strasser, die für Atlantide lizenziert ist, auch über 400 m Freistil eine souveräne Leistung. Trotz einer Steigerung um 36 Hundertstel auf 4:09.67 gegenüber dem Weltcup in Paris blieb der 25-jährige Thurgauerin eine bessere Rangierung verwehrt. Wie schon in Paris wird sie erneut gute Fünfte. Der Basler Philipp Gilgen beendete den Vorlauf über 100 m Delfin mit neuer persönlicher Bestzeit (55.42 Sekunden) auf dem 16. Platz. Alain Tardin (18) vermochte über die doppelte Distanz nicht an die Leistungen vom Vortag in seiner Paradedisziplin - die 100 m Lagen - anknüpfen. Mit 2:05.23 belegt er den 16. Schlussrang.
Resultate der Schweizer
Frauen: 400 m Freistil: 5. Chantal Strasser 4:09.67 (im Vorlauf 4:12.05)
Männer: 100 m Delfin: 16. Philipp Gilgen 55.42 (Persönliche Bestzeit)
Männer: 200 m Freistil: 18. Philipp Gilgen 1:51.48
Männer: 200 m Lagen: 16. Alain Tardin 2:05.23

Ian Thorpe mit phänomenaler 200-m-Lagen-Zeit. Am Worldcup in Stockholm gewann Thorpe sein erstes Lagenrennen in 1:56.00 vor James Hickman (1:57.64). [Alle Resultate]. Line element 22.1. Ian Thorpe verfehlt Weltrekord knapp - ER über 200 m Brust. (dpa) Ian Thorpe hat beim Kurzbahn-Weltcup der Schwimmer in Stockholm den Weltrekord über 400 m Freistil knapp verfehlt. Der australische Superstar schlug nach 3:34,63 Minuten an und war damit nur um 5/100 Sekunden langsamer als sein Landsmann Grant Hackett. Einen Europarekord über 200 m Brust stellte in der schwedischen Hauptstadt der Österreicher Maxim Podoprigora in 2:07,46 Minuten auf. Souveräne Siege feierten die im Weltcup führende Schwedin Emma Igelström in 1:06,20 Minuten über 100 m Brust und Jana Klotschkowa aus der Ukraine in 2:09,11 Minuten über 200 m Lagen. Über 100 m Delfin der Damen war Vorjahressiegerin Martina Moravcova aus der Slowakei in 57,04 Sekunden nicht zu schlagen.

Bronze für Chantal Strasser beim Weltcup in Stockholm. (PBK/Swiss Swimming) Vier Tage nach ihrem Sieg über 800 m Freistil beim Kurzbahnweltcup in Paris bestätigt Chantal Strasser ihre gute Form. Bei der zweitletzten Weltcupstation im schwedischen Stockholm holte sich die Frauenfelderin in ihre Paradedisziplin 800 m Freistil in 8:31.19 Bronze hinter den beiden Chinesinnen Jing Zhi Tang (8:29.02) und Jing Zheng (8:29.39). Strasser führte bis zur Rennhälfte musste dann aber die spätere Siegerin Tang ziehen lassen. Auf den letzten 100 Metern wurde die 25-jährige Thurgauerin auch noch von der 9 Jahre jüngeren Zheng abgefangen. Der Basler Philipp Gilgen blieb im Final über 200 m Delfin mit 1:59.82 nur gerade 88 Hundertstel über seiner Bestzeit und belegte den achten Rang. Alain Tardin, der am Montag seine Lizenz von Genève Natation zum SC Uster transferierte, steigerte sich über 100 m Lagen gegenüber Paris deutlich und qualifizierte sich mit 55.99 Sekunden für den Endlauf. Im Final der besten acht konnte er nicht mehr zulegen und wurde mit 56.17 Achter.
Resultate der Schweizer
Frauen: 800 m Freistil: 3. Chantal Strasser 8:29.02
Frauen: 200 m Freistil: 13. Chantal Strasser 2:02.79
Männer: 200 m Delfin: 8. Philipp Gilgen 1:59.82 (im Vorlauf: 2:00.06)
Männer: 100 m Rücken: 14. Alain Tardin 55.85 (Persönliche Bestzeit)
Männer: 100 m Lagen: 8. Alain Tardin 56.17 (im Vorlauf: 55.99)Line element 21.1. Popov verliess Australien. (FG/swiminfo) Vergangene Woche hat Alexander Popov (31) mit seiner Frau Daria und den beiden Söhnen Australien Richtung Schweiz verlassen. Nur schon die Temoperaturumstellung von 38 auf 0 Grad dürfte für den Russen spürbar sein. Popov hat das Land Australien kennen und lieben gelernt, viele Freunde gehabt. Trotzdem freut er sich auf die neue Arbeit im Rahmen eines Manegementprogramms mit Omega, das anfangs Februar beginnt. Dazu gehört auch das Erlernen der deutschen Sprache, seine Aufgaben im IOC und dem russischen Sportverband. Im Vordergrund steht natürlich die Vorbereitung auf Athen 2004. "Das Training wird schwieriger sein mit all den Aktivitäten. Ich werde an den russischen Meisterschaften im April oder an den Mare Nostrum Meetings im Mai versuchen, mich für Barcelona zu qualifizieren." Popov erwähnte auch, dass der Wechsel in die Schweiz durch die Entlassung Touretskis durch das Australian Institute of Sports ausgelöst wurde. Das Angebot des Schweizerischen Schwimmverbandes machte den Entscheid zum Umzug wesentlich einfacher.

Mark Spitz warnt Ian Thorpe. (FG/fox) Der dieses Jahr 53 Jahre alt werdende 7-fache Goldmedaillengewinner von München 1972 warnt Ian Thorpe davor, sich in Athen auf zu viele Rennen einzulassen, nur um 8-mal Gold zu gewinnen. "Dieses Vorhaben stösst natürlich bei den Sponsoren, den Medien, den Fans und den Zuschauern auf grosse Aufmerksamkeit. Aber ich bin mir nicht so sicher, ob es für Ian eine Win-Win-Situation wird." Spitz ist überzeugt, dass Thorpe den sicheren Gewinn der 200 und 400 m Freistil aufs Spiel setzt, wenn er gleichzeitig auch noch 50 und 100 m Freistil und 400 m Lagen (und die 3 Staffeln) in sein Programm aufnimmt. Mark Spitz meinte, dass er einer der grössten Fans von Ian Thorpe sei, und dass es ihn sehr freuen würde, wenn Thorpe seine Ziele erreicht. "Aber hoffentlich lässt er sich nicht von Leuten aus seiner Umgebung zu Verrücktheiten verleiten." Line element 20.1. FINA World Cup Stockholm, 21.-22.1.2003 [Resultate] [Website des Veranstalters] Line element 19.01. Ramona Pedretti wechselt zum SV Limmat. Mit der 18 jährigen Ramona Pedretti verzeichnet der SV Limmat einen weiteren namhaften Zuzug. Ramona gilt als eine der talentiertesten Brustschwimmerinnen der Schweiz und ist Mitglied des Schweizer B-Kaders. An den Schweizermeisterschaften im Juli 2002 in Frauenfeld gewann sie Gold über 200m Brust, Silber über 100m Brust und Bronze über 50m Brust. (Kel)

19.01. Angela Zumstein und Jonathan Massacand stellen sich vor. Seit Beginn der neuen Saison verstärken Angela Zumstein und Jonathan Massacand die Mannschaft des SV Limmat und haben sich seit dem bestens in das Team integriert. (Kel)

19.01. Neue Klub- und Meetingrekorde am Hi Point Meeting durch den SV Limmat. Am 21. Int. Hi Point Meeting senkte Jonathan Massacand den Klubrekord in über 200m Rücken auf 2:11.02. Über 100m Rücken verbesserte er den Meetingrekord auf 59.62 (vorher 59.62). Gleich drei neue Meetingrekorde gingen auf das Konto von Katja Reuter. Den Anfang machte sie über 100m Rücken, wo sie die alte Marke um 1,1 Sekunden unterbot und die Uhren bei 1:07.72 stoppten. Über die 200m Rücken Strecke, verbesserte sie ihre eigene Bestmarke um fast zwei Sekunden und setzte die neue Marke bei 2:23.93. Den Abschluss bildeten die 400m Lagen, wo sie in 5:08.44 die alte Marke um 1,5 Sekunden unterbot. (Kel) Line element 12./13.1. Resultate Hi-Point-Meeting und Hallenjugendtag. Line element 19.1. Kozlowa zum 3. Mal an olympischen Spielen. (FG/AP) Anna Koslowa (30, San Jose) und ihre Partnerin Alison Bartosik (19, Santa Clara) gewannen an den US-Synchronschwimm-Olympia-Trials als erste Amerikaner das Ticket nach Athen. Damit nimmt Kozlowa als erste Synchronschwimmerin 3-mal an olympischen Spielen teil (1992 in Barcelona als Mitglied der GUS und 2000 in Sydney für die USA). Das Duetteam erreichte bei ihrem internationalen Debut am Worldcup in Zürich den 4. Platz. Resultate: 1. Kozlova/Bartosik 96.417, 2. Sara Lowe aus Sunnyvale, Calif., und Stephanie Nesbitt aus Riverside, Calif. 93.501, 3. Janet and Jennie Culp aus Littleton, Colo. 89.501.

19.1. Lebensmittelvergiftung zwingt Australier zum Rückzug. Im Pariser Hotel des australischen Teams sah es mehr nach Emergency Room als nach einer Unterkunft der besten Mannschaft aus: 12 von 16 SchwimmerInnen plus Begleitpersonen leiden an heftigen Bauchkrämpfen und Erbrechen. Die einzigen Verschonten sind Ian Thorpe, Robert McDonald, Rebecca Creedy und Jessica Abbott sowie High Performance Manager Greg Hodge. Hodge erlebte Gleichartiges schon an der Kurzbahn-WM in Moskau. "So etwas habe ich noch nie erlebt, die Boys und Girls fallen um wie die toten Fliegen, die Ärzte hatten einmal keine Medikamente mehr." "Ian Thorpes Trainerin Tracey Menzies war die Erste mit Erbrechen und Durchfall und dann griff es um sich wie ein Buschbrand." "Wir sind überzeugt, dass es sich um eine Lebensmittelvergiftung handelt." "Wir mussten 12 von 16 SchwimmerInnen aus dem Verkehr ziehen. Die Ärzte sagten, es könne 2 Tage dauern, bis sich alles normalisiert." Die Erkrankten sind: Frances Adcock, Lara Davenport, Felicity Galvez, Rachel Goh, Kelly Tucker, Tarnee White, James Beasley, Jason Cram, Joshua Krogh, Jim Piper, Ethan Rolff und Josh Taylor.

19.1. Thorpe revanchiert sich. (sid) Auf der doppelten Distanz hat sich Australiens Schwimm-Superstar Ian Thorpe wieder zurück in die Herzen seiner Fans geschwommen. Bei bei der fünften Station des Kurzbahn-Weltcups in Paris gewann Thorpe das Duell über 200m Freistil gegen den Niederländer Pieter van den Hoogenband. Der "Ausserirdische" aus Australien bezwang den "fliegenden Holländer" über seine Spezialstrecke 200 m Freistil mit 1:41,86 Minuten und blieb dabei nur 76/100 Sekunden über seinem Weltrekord. Pieter van den Hoogenband wurde mit 1:43,16 Minuten Zweiter. Pieter van den Hoogenband wahrte seine Chance auf den Gesamtsieg im Weltcup, der nach der Station Stockholm (21./22. Januar) beim "Arena-Meeting" am kommenden Wochenende in Berlin (25./26. Januar) seinen krönenden Abschluss erlebt. Allerdings müsste sich der Niederländer bis Berlin gewaltig steigern, um dem führenden Thomas Rupprath den 50.000-US-Dollar-Siegerscheck noch streitig zu machen. Der Kurzbahn-Weltrekordler und vierfache Europameister aus Wuppertal pausierte in Paris und lässt auch Stockholm aus. Line element 18.1. Neue Links: 18.1. Chantal Strasser und Hanna Miluska im 400-m-Freistil-Final. (PBK/ SwissSwimming) Einen Tag nach ihrem Sieg über 800 m Freistil zeigte die Frauenfelderin Chantal Strasser über die halbe Distanz am Kurzbahn-Weltcup in Paris erneut eine solide Leistung. Mit 4:10.03 Minuten schwamm sie auf den fünften Platz. Der Sieg ging an die Rumänin Camelia Potec, die für die 400 Meter 4:06.87 Minuten benötigte. Im gleichen Rennen zeigte auch die Basler Sportlerin des Jahres, Hanna Miluska, mit 4:13.82 eine gute Leistung. Die 18-jährige Vizeeuropameisterin belegte in der Endabrechnung den sechsten Platz. Wie schon am ersten Wettkampftag schwammen der Ustermer Lorenz Liechti und der in Südafrika lebende Genfer Alain Tardin solide. Der Junge Tardin kam im 50m-Rückensprint mit 26.69 auf den 16. Platz und Routinier Liechti legte die 200 m Lagen in 2:05.14 zurück, womit er den 18. Platz einnahm.
Resultate der SchweizerInnen
Männer: 100 m Brust: 35. Lorenz Liechti 1:04.67
Männer: 200 m Lagen: 18. Lorenz Liechti 2:05.14
Männer: 200 m Freistil: 31. Gerry Strasser 1:53.96, 33. David Richard
1:54.07
Männer: 50 m Rücken: 16. Alain Tardin 26.69
Frauen: 400 m Freistil: 5. Chantal Strasser 4:10.03, 6. Hanna Miluska
4:13.82
Frauen: 100 m Freistil: 29. Hanna Miluska 58.04

18.1. Thorpe schwimmt in Paris hinterher. (sid)- Australiens Superstar Ian Thorpe scheint momentan nicht in Bestform zu sein. Zum Auftakt der fünften Station des Kurzbahn-Weltcups im Schwimmen in Paris kassierte der "Thorpedo" mit 48,31 Sekunden und dem fünften Platz über 100m Freistil eine deutliche Niederlage. Der Sieg ging in guten 47,41 Sekunden an Olympiasieger Pieter van den Hoogenband aus den Niederlanden. über 50m Brust verfehlte Europameister Oleg Lisogor (Ukraine) mit 26,52 Sekunden seinen Europarekord nur um 32 Hundertstelsekunden. Mit einem zweiten Sieg über 100m Lagen (53,68 Sekunden) war er der einzige Doppelsieger am ersten Tag des Meetings in der französischen Hauptstadt. Bei den Frauen strebt Vorjahres-Weltcupsiegerin Martina Moravcova (Slowakei) als derzeit Zweite in der Gesamtwertung die erfolgreiche Titelverteidigung an. Die 26 Jahre alte Kurzbahn-Europameisterin siegte über 100m Schmetterling mit 57,37 Sekunden.

18.1. Championnats internationaux de Genève, 17.-19.1.2003

18.1. Gold für Chantal Strasser beim Weltcup in Paris. (PBK/ SwissSwimming) Einen Monat nach ihrem krankheitsbedingten Forfait bei der Kurzbahn-EM in Riesa gewinnt Chantal Strasser am Weltcup in Paris die 800 m Freistil auf der kurzen Bahn in guten 8:29.78 Minuten. Die Frauenfelderin die für Atlantide startet, distanzierte die Zweitplatzierte Laura Blomme die einen neuen französischen Rekord aufstellte um 2,69 Sekunden. Die frisch gekürte Basler Sportlerin des Jahres Hanna Miluska wurde mit neuer persönlicher Bestzeit (8:44.93) Zehnte. Eine gute Leistung zeigten auch die beiden Lagenschwimmer Lorenz Liechti und Alain Tardin. Der Ustermer Liechti, der unvorbereitet nach Paris reiste, brauchte 57.03 Sekunden für die vier Bahnen und belegte damit den 12. Rang. Genau eine Hundertstel mehr brauchte der rasierte 18-jährige Alain Tardin.
Resultate der Schweizer
Frauen: 200 m Freistil: 19. Chantal Strasser 2:03.23, 22. Hanna Miluska
2:03.71
Frauen: 800 m Freistil: 1. Chantal Strasser 8:29.78, 10. Hanna Miluska
8:44.93
Männer: 100 m Lagen: 12. Lorenz Liechti 57.03, 13. Alain Tardin 57.04
Männer: 100 m Freistil: 41. Gerry Strasser 52.15
Männer: 400 m Freistil: 18. Gerry Strasser 4:00.44, 22. David Richard
4:02.62
Männer: 100 m Rücken: 24. Alain Tardin 57.76 Line element 17.1. Popov spricht vom Rücktritt. (sid)- Mit Alexander Popow hat ein Grosser des Schwimmsports seinen Rücktritt angekündigt. Der vierfache Schwimm-Olympiasieger will bei den Olympischen Spielen 2004 zum letzten Mal um Medaillen kämpfen. "Nach Athen werde ich dem Wettkampfsport auf Wiedersehen sagen", erklärte der Russe am Donnerstag in einem Gespräch mit der französischen Sporttageszeitung L'Equipe. Zuvor will es der mehrfache Welt- und Europameister, seit 2002 Mitglied in der Athletenkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), seinen Konkurrenten aber noch einmal zeigen. "Ab Februar werde ich Kilometer um Kilometer schwimmen - alles für das grosse Ziel Athen", so Popow, der bei den Spielen 32 Jahre alt wäre. Bisher hatte Popow den Fortgang seiner Karriere stets offen gelassen. Nach den Sommerspielen 1996 in Atlanta war er in Moskau Opfer eines Messerattentats geworden, hatte sich davon lange nicht erholt und war bei den Spielen 2000 in Sydney unter seinen Möglichkeiten geblieben. Seitdem hatte es immer wieder Spekulationen um den Fortgang der Karriere gegeben.

Schweizer Schwimmer starten beim Weltcup in Paris. (SwissSwimming/PBK) Nachdem die EM-Zweite und WM-Dritte über 5km Langstreckenschwimmen, Hanna Miluska, in den vergangenen Wochen mit Auszeichnungen ausserhalb des Wassers überschüttet wurde, kehrt sie nun wieder zurück in den Pool. Am Kurzbahn-Weltcup am 17. und 18. Januar in Paris führt sie das Schweizer Rumpfteam an. Für die Basler Sportlerin des Jahres ist es seit der erfolgreichen WM in Ägypten Ende September der erste internationale Start. Miluska ist über 100, 200, 400 und 800 m Freistil gemeldet. Auch für Gerry Strasser vom SV Limmat ist es nach seiner selber auferlegten internationalen Pause die erste Standortbestimmung seit der SM im Juli in seinem Wohnort Frauenfeld. Lorenz Liechti (SC Uster), David Richard (Atlantide), Chantal Strasser (Atlantide), Alain Tardin (Genève Natation) komplettieren das Schweizer Team. [FINA coupe du monde de natation, Paris, 17./18.1.2003] Line element 15.1. Überraschung: Giaan Rooney startet nicht in Barcelona. Die von Pech und Krankheit verfolgte Weltmeisterin über 200 m Freistil entschied, nicht an den Ausscheidungen für die WM in Barcelona teilzunehmen. Im Moment kuriert sie ein Pfeiffersches Drüsenfieber aus und erholt sich vom Entfernen ihrer Weisheitszähne. Doch es kommt noch schlimmer: Eine weitere Stütze im australischen Damenteam, die Rückenschwimmerin Dyana Calub (27), hat ihren Rücktritt erklärt. Mit dem Ausfall der beiden Schwimmerinnen wird die australische Lagenstaffel in Barcelona entscheidend geschwächt.

15.1. FINA coupe du monde de natation, Paris, 17./18.1.2003 Line element 14.1. Hanna Miluska Basler Sportlerin des Jahres. (FG/BAZ) Erstmals in der zwanzigjährigen Geschichte der von der Regierung, dem Sportamt und der Vereinigung Basler Sportjournalisten vorgenommenen Wahlen wurde der hiesige Fussballverein zum "Team des Jahres" gekürt. Stammgast auf dem ersten Rang ist bei den Einzelsportlern mittlerweile Tennisprofi Roger Federer, der seinen Saisonhöhepunkt mit der Teilnahme am Masters in Schanghai erlebte. Bei den Frauen gewann die Schwimmerin Hanna Miluska, die, noch immer als Nachwuchshoffnung bezeichnet, in ihrem Palmarès bereits internationale Erfolge aufweist und der die Experten eine weitere Steigerung zutrauen.

14.1. Langstreckenschwimmer Meca mit grossen Plänen. (insweep) Der spanische Langstreckenschwimmer will an der FINA WM in Barcelona über alle 3 langen Distanzen (5, 10 und 25 km) starten. Darüber hinaus plant er in Schottland Ende Januar durch das Loch Ness zu schwimmen. Experten haben ihm abgeraten, weil bei den tiefen Temperaturen um 0 Grad die Überlebenszeit maximal 10 Minuten betrage. Befragt, ob Meca Angst vor dem Ungeheuer habe, antwortete er, dass es ausserhalb des Wassers sicher mehr Monster gäbe. Line element 12.1. Thorpe in Athen 2004 mit acht Starts? Ian Thorpe denkt über die Möglichkeit nach, an den olympischen Spielen 2004 achtmal zu starten. So etwas hat nicht einmal Mark Spitz gewagt. Seine Trainerin Tracey Menzies meinte, Thorpe könnte sich neben den 4 Freistildistanzen von 50 bis 400 m auch über 400 m Lagen versuchen. Für die drei Staffeln ist Thorpe sowieso gesetzt. Thorpe ist heute mit 16 australischen SchwimmerInnen nach Europa abgereist, um an den World Cups in Paris (17./18.1.), Stockholm (21./22.1.) und Berlin (25./26.1.) teilzunehmen.

12.1. Nochmals 4-mal Gold für Australien am Australian Youth Olympic Festival [Resultate]. Line element 11.1. Australian Youth Olympic Festival: Australien baut Führung nach dem zweiten Tag aus [Resultate].

US-College führt Schwimmen und Springen wieder ein. Im Zuge der "Gleichberechtigung" wurden und werden an einigen US-Colleges das Schwimmen und Wasserspringen für Männer aus den Sportprogrammen gestrichen, damit Gelder für Mädchenprogramme (z.B. Fussball) frei werden (s. als Beispiel Meldung vom 7.4.2001). Die College-Schwimmprogramme bilden die breite Basis des Erfolges der US-SchwimmerInnen auf internationaler Ebene. Das Schwimmen geniesst hinter American Football, Basketball und Baseball eine untergeordnete Bedeutung - viel Geld kann man damit auch in den USA nicht verdienen. Das Dartmouth-College bei Boston wollte das Schwimmen und Wasserspringen aus finanziellen Gründen abschaffen (Dartmouth College cuts swimming program). Einer Gruppe von Studenten, Ehemaligen, Eltern und dem College selber ist es im Rahmen eines Fundraisings nun gelungen, 2 Millionen US$ zusammenzubringen. Die Collegeleitung hat ihren Beschluss aufgehoben (Dartmouth continues swimming and diving). Line element 10.1. Jahresberichte von British Swimming.

Australian Youth Olympic Festival: Australien liegt nach dem ersten Tag in Führung [Resultate]. Line element 9.1. Susie O'Neill: Proteinsupplemente können schaden und nützen nichts. Australiens Ex-Schwimmstar Susie O'Neill und die Spitzenläuferin Cathy Freeman warnten im Rahmen des Australian Youth Olympic Festivals alle, die Proteinergänzungsnahrung in Form von Riegeln oder Pulvern zu sich nehmen. "Diese Produkte können Dopingstubstanzen enthalten, man muss sogar davon ausgehen, dass alle Nahrungsergänzungsmittel verseucht sein können." O'Neill ist Mitglied der World Anti-Doping Agency, WADA. O'Neill fügte bei, dass der Nutzen von sämtlichen Nahrungsergänzungsmitteln sowieso nicht erwiesen ist, man könne sich das Geld sparen. Line element 8.1. Schwimmzentrum Basel nicht realisierbar? Ein breit abgestützter Workshop der Regionalplanung beider Basel beschäftigte sich mit etlichen Problemen, die sich im Gebiet St.Jakob ergeben haben. Eine der zentralen Aussagen der Planer lautet, dass die Brüglinger Ebene kein weiteres Verkehrsaufkommen verkraften kann - aus diesem Grund sei auf das geplante Schwimmzentrum zu verzichten [Zeitungsartikel]. Line element 6.1. Australian Youth Olympic Festival, Sydney, 8.-12.1.2003 Line element 3.1. Rosolino gewinnt in Melbourne. An den Victoria State Short Course Championships gewann Rosolino die 200 m Freistil in 1:50.40 und 100 m Brust in 1:03.87. Matt Welsh gewann 100 m Rücken in 56.67.

3.1. Ex-Trainer von Franziska van Almsick gestorben. (dpa) Der ehemalige Trainer von Franziska van Almsick, Dieter Lindemann, ist im Alter von 51 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Unter Lindemanns Anleitung stieg van Almsick in die Weltklasse des Schwimmsports auf. Letztmals in der Öffentlichkeit aufgetreten war Lindemann am Rande der deutschen Kurzbahnmeisterschaften Ende November in Goslar. Nach dem verpassten Olympia-Gold 1996 in Atlanta trennte sich die deutsche Sportlerin der Jahre 1993, 1995 und 2002 von ihrem Coach. Beide blieben aber immer in Kontakt. Lindemann arbeitete in den vergangenen drei Jahren in Halle in Sachsen-Anhalt. Dort kümmerte er sich um den weiblichen Schwimm-Nachwuchs.

3.1. Komarova und Prilukov russische Schwimmer des Jahres. Stanislava Komarova (16) gewann an den Europäischen Juniorenmeisterschaften in Linz drei Goldmedaillen und an den Europameisterschaften in Berlin die 50 und 200 m Rücken. Yuri Prilukov (18) gewann in Linz 4-mal Gold und an der EM in Berlin 1500 m Freistil. An den Kurzbahn-Europameisterschaften verbesserte er Rosolinos ER über 1500 m Freistil von 14:36.93 auf 14:35.06.

Franziska van Almsick plant Start am World Cup in Berlin. (dpa)Franziska van Almsick wird beim Kurzbahn-Weltcup am 25./26. Januar in Berlin ihren ersten Wettkampf seit den Europameisterschaften im Sommer 2002 bestreiten und damit in jenes Becken zurückkehren, in dem sie mit fünf EM-Titeln und dem Weltrekord über 200 Meter Freistil das Comeback des Jahres feierte. "Ein weiterer Start zuvor ist nicht vorgesehen", sagte Trainer Norbert Warnatzsch. Erst nach den deutschen Meisterschaften im Mai in Hamburg will Franziska van Almsick entscheiden, wie sie den Saisonhöhepunkt Weltmeisterschaften im Juli in Barcelona angeht. Warnatzsch kündigte an, dass Franziska van Almsick beim Weltcup nicht auf ihren Paradestrecken antreten wird. "Sie wird keine Freistilstrecken schwimmen, sondern die 100 m Schmetterling und 100 m Rücken bestreiten." Der Weltcup ist laut Warnatzsch eine erste kleine Bestandsaufnahme für den Leistungsstand von "Deutschlands Sportlerin des Jahres 2002", die nach den EM eine längere Regenerationspause eingelegt hatte und wegen leichterer Erkrankungen und Formrückstandes auch die nationalen und kontinentalen Kurzbahn-Meisterschaften ausgelassen hatte. "Franziska hat kontinuierlich trainiert, aber natürlich mit reduzierten Umfängen und differenzierten Inhalten im Vergleich zur Vor-EM-Zeit im Vorjahr. Die geistige Erholung war für sie wichtig. Dazu gehörte auch, dass sie ihren Triumph bei den öffentlichen Ehrungen geniessen konnte." Warnatzsch erklärte, dass diese Erholungsphase nun vorbei ist. "Jetzt geht es richtig los. Wir wollen langfristig die Grundlagen für einen Erfolg bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen legen." Deshalb plane man auch, nach den Höhepunkten dieses Jahres die Sommerpause im Unterschied zu 2002 stark zu verkürzen, um sich optimal auf das olympische Jahr vorbereiten zu können. Line element 1.1.2003 Wir wünschen unseren Lesern alles Gute zum neuen Jahr!

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