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Swim News Januar bis April 2004 |
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April 2004
März 2004 Februar 2004 Januar 2004 April 200329.4. Popov wird nicht Präsident. (sid)- Alexander Popow hat ausserhalb des Beckens eine Niederlage einstecken müssen. Bei der von ihm angestrebten Wahl zum Präsidenten des russischen Schwimm-Verbandes ist der viermalige Olympiasieger gescheitert. Der in der Schweiz lebende Popow verlor die Wahl gegen Amtsinhaber Gennadi Aljoschin mit 33:40 Stimmen. Zahlreiche russische Sportfunktionäre, darunter IOC-Vizepräsident Witali Smirnow, NOK-Präsident Leonid Tjagatschjow und Russlands Sportminister Wjatscheslaw Fetisow, hatten Popow bei seiner Kampagne unterstützt. Der 32-Jährige hatte für den Fall seiner Wahl einschneidende Veränderungen im russischen Schwimmsport angekündigt. 28.4. Mark Spitz und die Olympia-Angst. Die Olympialegende Mark Spitz glaubt, dass sich die USA aus Sicherheitsgründen im letzten Moment gegen die Teilnahme an den olympischen Spielen entscheiden werden. "Ich würde sagen, dass das vor 6 Monaten sehr unwahrscheinlich war, aber mit jedem Tag wird es wahrscheinlicher, wie die laufende Diskussion um das Wohl der Athleten zeigt," sagte Spitz der BBC. Ein Sprecher des USOC wies solche Ängste als unbegründet zurück: "Heute wird absolut kein Gedanken an eine Nichtteilnahme in Athen verschwendet." Aber Spitz glaubt, dass ein Entscheid erst im letzten Moment spruchreif wird und einen Schneeballeffekt auf andere Nationen ausüben wird. "Wenn wir die Lage genau anschauen sehen wir, dass überall Terrorakte verübt werden, und dass die Wahrscheinlichkeit in Athen sehr hoch ist," begründete Spitz seine Ansicht. 27.4. Thorpe akzeptiert 400-m-Angebot. "Ich wollte dieses Rennen schwimmen und ich bin sehr erfreut, dass ich nun diese Gelegenheit erhalte. Ich bin Craig sehr dankbar für diese Möglichkeit," sagte Thorpe an einer Medienkonferenz. "Ich habe Craig gefragt, ob er seiner Sache ganz sicher ist." 26.4. Championats de natation de France, Dunkerque, 18.-25.4.2004 [Website] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag] [Resultate 5. Tag] [Resultate 6. Tag] [Resultate 7. Tag] [Resultate 8. Tag]. 26.4. Japanische Meisterschaften, Tokyo, 20.-25.4.2004 Bei den nationalen Schwimm-Meisterschaften hat sich der japanische Vizeweltmeister Takashi Yamamoto, mit seinem Sieg über 100 m Delfin, seinen zweiten Startplatz bei den Olympischen Spiele in Athen (13. bis 29. August) gesichert. Yamamoto verwies in 52,58 Ryo Takayasu (52,85) auf Rang zwei. Zuvor hatte Yamamoto bereits über 200 m Delfin die Fahrkarte in die griechische Hauptstadt gelöst. Neben Yamamoto qualifizierten sich ausserdem bei den Frauen Masami Tanaka über 200 m Brust sowie Reiko Nakamura und Aya Terakawa über 200 m Rücken. Bei den Männer setzten sich Jiro Miki und Takahiro Mori über 200 m Lagen durch. [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag] [Resultate 5. Tag] [Resultate 6. Tag]. 25.4. British Masters Swimming Championships, Manchester, 23.-25.4.2004 [live results]. 24.4. Japanische Meisterschaften, Tokyo, 20.-25.4.2004 Zwei neue Landesrekorde: Im Vorlauf verbesserte Takeshi Matsuda den Rekord über 1500 m Freistil von 15:14.43 auf 15:09.52. Yoshihiro Okumura, der als erster Japaner die 200 m Freistil unter 1:50 schwamm, verbesserte seinen eigenen Rekord von 1:49.23 auf 1:48.87. 22.4. Australiens Olympiateam startet in USA. Ian Thorpe schwimmt in Athen die 400 m Freistil vielleicht nicht, aber er wird in Long Beach am Janet Evans International Swim Meet vom 10.-13. Juni über diese Distanz starten. Folgende Schwimmer sind gemeldet (* = Olympiadisziplin): Ian Thorpe *100, *200, ?400 Frei Michael Klim 50, *100, 200 Frei Craig Steven ?400, *1500 Frei Petria Thomas *100, *200 De, 100, *200 Frei Sarah Ryan *100, 50 Frei Sarah Paton *800 Frei Linda Mackenzie *200, *400, *800 Frei Justin Norris *200 De, *200, *400 La Antony Matkovich 100, *200 Frei Jim Piper *100, *200 Brust Felicity Valdez 100, *200 De Andrew Mewing 100, 200 Frei 22.4. Niederländisches Olympiateam. Die Liste wird evtl. nach den EM erweitert. Frauen: Inge de Bruijn, Marleen Veldhuis, Chantal Groot, Madelon Baans, Stefanie Luiken, Annabel Kosten, Haike van Stralen, Celina Lemmen. Männer: Pieter van den Hoogenband, Johan Kenkhuis, Thijs van Valkengoed, Joris Keizer, Klaas Erik Zwering, Mark Veens. 22.4. Südafrikanische Olympiatrials, Durban, 16.-21.4.2004 [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag] [Resultate 5. Tag] [Resultate 6. Tag]. 20.4. Deutsche Schwimmer mit Minimalbesetzung. Der DSV reist mit dem kleinsten Kader seit Jahrzehnten zur Europameisterschaft nach Madrid (5. bis 16. Mai). Den kleinsten Mannschafts-Block stellen dabei die Schwimmer mit neun Aktiven (Sandra Völker, Silvia Vida-Szalai, Christian Keller, Jens Kuhlmann, Mark Warnecke, Stev Theloke, Carsten Dehmlow, Heiko Hell, Jens Thiele). Der Grund für das spärliche Interesse ist die terminliche Überlagerung mit der "heissen" Phase der Olympia-Vorbereitung. Die weiteren EM-Teilnehmer setzten sich aus Synchronschwimmerinnen (10), Langstreckenschwimmern (Britta Kamrau, Angela Maurer, Stefanie Biller, Gina Mohr, Alana Scheper, Alexander Studzinski, Andreas Maurer, Toni Franz, Ben Hofmann, Christian Hansmann, Christof Wandratsch) und Wasserspringern (12) zusammen. 20.4. Van den Hoogenband schwimmt bis Peking. Noch bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking will Doppel-Olympiasieger Pieter van den Hoogenband der Konkurrenz die Flossen zeigen. "Ich fühle mich fit und verspüre noch keinerlei Verschleisserscheinungen", erklärte der 26-jährige am Dienstag in Eindhoven. Seine Pläne verkündete van den Hoogenband nach eigenen Angaben aus finanziellen Gründen. Mit einer Ausnahme laufen alle seine Sponsorenverträge nach den Sommerspielen vom 13. bis 29. August in Athen aus. Der Niederländer erwog sogar, nach Olympia in Athen für zwei Jahre in Australien zu trainieren und sich dabei regelmässig mit Ian Thorpe zu messen. "Ich schliesse nicht aus, Ian als Trainingspartner zu gewinnen. Wir haben nichts voreinander zu verbergen." Auch einen Vereinswechsel schloss der Weltrekordler über 100 Meter Freistil nicht aus: "Ich will in Eindhoven ein Team aufbauen. Der PSV ist mein erster Ansprechpartner. Aber wenn wir einen Sponsor finden, der finanzkräftiger ist, schlagen wir zu." 20.4. Dopingbekämpfung in der Schweiz: Beurteilung durch internationale Experten. (baspo) Ein internationales Expertenteam hat im Rahmen des Programms "respect des engagements" vom 6. bis 8. April 2004 in der Schweiz die Erfüllung der Verpflichtungen aus der Europaratskonvention gegen Doping überprüft. Das vorläufige Fazit des Besuches:
20.4. Niederländische Meisterschaften, Amsterdam, 15.-18.4.2002 [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag]. 19.4. Synchro-Olympiaqualifikationsturnier, Athen, 15.-18.4.2004. Duett technical 1. RUS (Anastasia Davydova/Anastasia Ermakova) 98.334 (49.167) 2. JPN (Miya Tachibana/Miho Takeda) 97.500 (48.750) 3. ESP (Gemma Mengual/Paola Tirados) 95.833 (47.917) 11. SUI (Magdalena Brunner/Belina Schmid) 90.667 (45.334) Duett free 1. RUS (Anastasia Davydova/Anastasia Ermakova) 99.000 (49.500) 2. JPN (Miya Tachibana/Miho Takeda) 97.833 (48.917) 3. ESP (Gemma Mengual/Paola Tirados) 96.667 (48.334) 11. SUI (Magdalena Brunner/Belina Schmid) 91.500 (45.750) Team technical 1. Russia 99.000 (49.500) 2. Japan 97.667 (48.834) 3. Spain 96.500 (48.250) 3. USA 96.500 (48.250) Team free 1. Russia 99.167 (49.584) 2. Japan 98.167 (49.084) 3. USA 97.000 (48.500) [Gesamtresultate] 18.4. Axel Mitbauer als Sieger. Das Ergebnis des Machtkampfes im Schwimmverein beider Basel steht fest: Die Geschäftsleitung tritt zurück, Trainer Mitbauer bleibt [Bericht der Basler-Zeitung]. 18.4. 100'000 Dollar für Stevens. Craig Stevens wurden von australischen TV-Gesellschaften bis zu 100'000 australischen Dollars (rund 96'000 Franken) für die Direktübertragung seines Entscheides angeboten. Dies teilte Craig Stevens Manager Robert Joske mit. "Craig hat sich aber noch nicht entschieden," sagte Joske. "Craig überlegt sich die Sache gründlich." Kieren Perkins empfiehlt Stevens den 400er zu schwimmen: "Craig hat den zweiten Platz verdient erzielt und ich sehe keinen Grund, warum er auf seinen Startplatz in Athen verzichten soll. Er wird stark unter Druck gesetzt, und darum soll er seine Story auch verkaufen können." Enge Freunde von Stevens berichten, dass er bei einigen Druckversuchen in Tränen ausgebrochen ist. 16.4. Stevens darf seine Story den Medien verkaufen. Das australische olympische Komitee erlaubt Craig Stevens, seine Story den Medien zu verkaufen. "Selbstverständlich darf er das kommerziell ausnützen, wenn man bedenkt, welchem Stress er ausgesetzt ist," sagte AOC-Chef Coates. In Australien wird das als sanfter Hinweis des AOC gewertet, dass Stevens sich bald entscheiden soll ... 15.4. Jurist empfiehlt Thorpe-Start. Der vom Nationalen Olympischen Komitee Australiens (AOC) beauftragte Jurist Allen Sullivan hat empfohlen, Ian Thorpe zu melden, sollte der nach den Regeln qualifizierte Craig Stevens zu Gunsten von Thorpe auf sein Startrecht verzichten. Das AOC entschied, dass Weltrekordler Thorpe automatisch nachrücken wird, falls der über diese Strecke bei den Trials zweitplatzierte Craig Stevens auf einen Start in Athen verzichtet. 15.4 Krogh schliesst Athen aus. Josh Krogh aus Queensland schliesst bei Craig Stevens Verzicht auf die 400 m die eigene Teilnahme an den olympischen Spielen aus. Kroghs Entscheidung ebnet den Weg für Thorpe, sollte Stevens verzichten. Krogh sagte: "Unabhängig von Craigs Entscheid bleibt der Tatbestand, das ich mich nicht qualifizierte, ich habe keinen Gedanken daran verschwendet und werde nicht in Athen schwimmen." Stattdessen bereite er sich auf die Kurzbahn-WM in Indianapolis vor. Das australische olympische Komittee und Australian Swimming bereiten für heute eine Medienmitteilung vor, die aber zuerst mit den involvierten Schwimemrn besprochen wird. "Jedermann muss sich im Klaren sein, was ein Verzicht Stevens für Folgen hat," sagte der Präsident des AOC, John Coates. "Es darf auf keinen Fall zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen." 15.4. Phelps gewinnt Sullivan-Preis. Der höchste Preis in den USA an Amateursportler vergebene Preis wurde Michael Phelps zugesprochen. Der zum 74. Mal verlieheneSullivan-Award ging an Phelps aufgrund seiner an der WM in Barcelona erzielten Leistungen. Phelps ist bereits der 10. Schwimmer, der den Preis erhält. Vor ihm gewannen ihn Ann Curtis (1944), Don Schollander (1964), Debbie Meyer (1968), John Kinsella (1970), Mark Spitz (1971), Tim Shaw (1975), John Naber (1977), Tracy Caulkins (1978) und Janet Evans (1989). 15.4. Thorpe nicht automatisch Ersatzschwimmer. Sollte Craig Stevens auf sein Startrecht über 400 m Freistil in Athen verzichten, wird er nicht unbedingt automatisch durch den besten Schwimmer, sondern eventuell durch den Nächstrangierten ersetzt. Rechtliche Abklärungen durch Australian Swimming und das australische olympische Komittee haben ergeben, dass eigentlich der "nächstrangierte Athlet" nachrücken müsste, vorausgesetzt, dass dieser "die Qualifikationsstandards" erfüllt. Und dies wäre wegen der Disqualifikation nicht Ian Thorpe, sondern der Drittplatzierte Josh Krogh. Dieses Statement steht im Widerspruch zu einer früheren Pressemaldung, wonach bei einem Verzicht der Nationaltrainer den Ersatz bestimmen kann. Die Frage dreht sich nun darum, was die im Reglement stehenden Begriffe "nächstplatzierter Athlet" und "Qualifikationsstandard" konkret bedeuten. Da sich Thorpe bei einem Verzicht von Stevens auch rechtlich wehren könnte, muss das weitere Vorgehen juristisch wasserdicht sein. 14.4. Craig Stevens kurz vor Entscheid. Craig Stevens hat nach den olympischen Trials im Australian Institute of Sports in Canberra wieder mit Trainieren begonnen. Dort wird der 23-jährige von den Medien abgeschirmt. Stevens könnte bis Ende der Woche seinen Entscheid, den er mit den Trainern Glenn Beringen und Pierre Lafontaine vorbereite, bekanntgeben. Der Sprecher des AIS sagte, es gebe aber keine Zeitlimite und es werde kein Druck ausgeübt. 12.4. Synchronschwimmerin Crow kann in Athen starten. Die zur einer Gefängnisstrafe verurteilte US-Synchronschwimmerin Tamara Crow (26) darf an den Olympischen Spielen endgültig teilnehmen. Dies beschloss das US olympische Komittee. Der Ethikcode des USOC sei nicht verletzt worden. Crow war nach einem Autounfall, bei dem ihr Freund und ein zwölfjähriger Junge ums Leben kamen, wegen fahrlässiger Tötung zu einer 90-tägigen Haftstrafe verurteilt worden. Der Richter hatte an der Gerichtsverhandlung auf Gesuch von Crow bestimmt, dass die Gefängnisstrafe bis nach den olympischen Spielen aufgeschoben werden kann (s. Meldung vom 27.1.2004). 12.4. British Swimming Olympic Trials, Sheffield, 7.-11.4.2004 [Website British Swimming] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag] [Resultate 5. Tag]. 12.4. "Thorpedo" und die Selektionäre. Das System der Olympia-Trials gerät in Australien nach Thorpes Fehlstart in die Kritik [Mehr in der NZZ vom 1.4.04]. Schwimmen Männer (Einzel) Philipp GILGEN, SV beider Basel Flori LANG, SV Limmat Remo LÜTOLF, SC Uster-Wallisellen Karel NOVY, SC Uster-Wallisellen Yves Platel, Genève-Natation 1885 Schwimmen Männer (Staffel) Stephan BACHMANN, SV Limmat Christoph BÜHLER, SK Langenthal Jens REUTER, SV Limmat David RICHARD, Team Atlantide und Locarno Gerry STRASSER, SC Uster-Wallisellen Schwimmen Frauen (Einzel) Dominique DIEZI, SC Uster-Wallisellen Flavia RIGAMONTI, Circolo Canottieri Napoli Carmela SCHLEGEL, SC Uster-Wallisellen Chantal STRASSER, SC Uster-Wallisellen Schwimmen Frauen (Staffel) Susanne KRANZ, SC Wiesbaden Hanna MILUSKA, SV beider Basel Sandrine PAQUIER, SC Uster-Wallisellen Marjorie SAGNE, Renens-Natation Carla STAMPFLI, SC Solothurn Nicole ZAHND, Genève-Natation 1885 Schwimmen Frauen (Open Water) Denise SCHRADER, SC Uster-Wallisellen Betreuer Axel MITBAUER, SV beider Basel, Teamchef Gerard MOERLAND, SC Uster-Wallisellen, Chefcoach Flemming Poulsen, SV Limmat, Coach Elena NEMBRINI, SN Bellinzona, Coach Open Water Francois WILLEN, Renens Natation, Wettkampfanalyse René ALBERTIN, SC Uster-Wallisellen, Masseur 1 Arzt (wird später bekannt gegeben). 10.4. Hackett: "Ich will gegen den Besten schwimmen." (FG/SunHerald) Grant Hackett ist verzeifelt, dass er an den olympischen Spielen über 400 m Freistil nicht gegen Ian Thorpe schwimmen kann. Es wird zwar gemunkelt, dass Michael Phelps in Athen über diese Distanz starten wird, was für ihn zweifelsohne eine neue, spannende Ausgangslage wäre. Hackett sagte: "Meine Meinung ist ziemlich klar: ich will gegen Ian antreten. Ich will zwar keinen Druck auf Craig Stevens ausüben, das wäre unethisch. Craig ist überhaupt kein schlechter Schwimmer, er hat einfach das Pech, in einem Land mit hervorragenden Leuten in dieser Disziplin zu schwimmen. (...) Das Ganze ist sehr emotional, wenn ich daran denke, wie die Zuschauer Craig ausgebuht haben, als er gefragt wurde, ob er in Athen [über 400 m] schwimmen wolle. Es ist einfach meine Natur, dass ich gegen die Stärksten antreten will." 10.4. Krayzelburg: "Ich will nochmals gewinnen." (FG/Sportsline) Lennys Wunsch in Athen wieder oben auf dem Siegerpodest zu stehen ist der einzige Grund, warum er früh aus dem Bett steigt, um den Trainingsalltag eines Weltklasseschwimmers zu beginnen. Der 28-jährige glaubt daran, dass er es in Athen schaffen kann. Trotz der zwei Schulteroperationen und dem Kreuzbandriss am Knie, den er sich auf dem Laufband geholt hat. "Wenn ich dieses Jahr gewinnen würde, wäre mir das mehr Wert als die Goldmedaille in Sydney," sagte Krayzelburg. Die verletzungsbedingten Trainingsaussetzer und Schonzeiten hatten Folgen: Aaron Peirsol und Michael Phelps haben ihn überholt. Wie viele andere glaubt auch Neil Walker an ihn: "Er kann genauso gut oder besser als vor 4 Jahren schwimmen. Lenny ist unglaublich." Schwimmen, Einzel Herren: Remo Lütolf, SC Uster-Wallisellen (100m Brust) Dominik Meichtry, SC Uster-Wallisellen (200m Freistil) Karel Novy, SC Uster-Wallisellen (50m und 100m Freistil) Yves Platel, Genève-Natation 1885 (400m Lagen) Damen: Flavia Rigamonti, Circolo Canottieri Napoli (800m Freistil) Staffeln Damen 4x100m Freistil Dominique Diezi, SC Uster-Wallisellen Susanne Kranz*, SC Wiesbaden Marjorie Sagne, Renens-Natation Nicole Zahnd, Genf 4x200m Freistil Hanna Miluska, SV beider Basel Flavia Rigamonti, Circolo Canottieri Napoli Chantal Strasser, SC Uster-Wallisellen Nicole Zahnd, Genève-Natation 1885 4x100m Lagen Dominiqie Diezi, SC Uster-Wallisellen (Rücken) Carmela Schlegel, SC Uster-Wallisellen (Brust) Carla Stampfli, SC Solothurn (Delfin) Marjorie Sagne, Renens-Natation (Freistil) * Susanne Kranz wird mit Vorbehalt selektioniert, da die Erlaubnis des IOC noch aussteht, dass sie für die Schweiz starten kann. Der Selektionsausschuss von Swiss Olympic: Werner Augsburger (Chef de Mission, CTO Swiss Olympic), Martin Rutishauser (Generalsekretär in olympischen Belangen), Fritz Aebi (Vorsitzender Ausschuss Spitzensport). 8.4. Neuseeländisches Olympiateam. Frauen: Hannah McLean, Helen Norfolk. Männder: Cameron Gibson, Dean Kent, Corney Swanepoel, Moss Bermester. 8.4. Sicherheit bereitet den Amerikanern mehr Bauchweh als Sonne. Die brutale Sonne im unbedachten Olympiapool beschäftigt die Amerikaner kaum. Hingegen stellt man sich Fragen, wie sicher die kommenden olympischen Spiele sein werden. Phelps sagte: "Ob Dach oder nicht ist mir egal, alles was ich brauche ist Wasser, Leinen und Gegner. Hier in Baltimore haben wir ausreichend Hitze und Feuchtigkeit." Viele andere Schwimmer kommen aus Gegenden, die mit Sonne und Hitze gesegnet sind, beispielsweise aus Arizona und aus Südkalifornien. Ryk Neethling aus Tuscon, Arizona, meinte, dass die Skandinavier und Russen deswegen mehr Mühe haben werden. Lindsay Benko macht sich mehr um die Zuschauer Sorgen, unter denen sich ihre Familie befinden wird: "Wir können uns von der Hitze weg bewegen. Wie es meinen Grosseltern bei 37° im Schatten gehen wird, weiss ich nicht." Sobald das Gespräch auf die Sicherheit zu sprechen kommt, breiten sich bei allen Amerikanern Sorgenfalten auf der Stirne aus. Das hat einerseits damit zu tun, dass die Amerikaner durch Medienberichte in Bezug auf Sicherheitsfragen mehr sensiblisiert sind als wir Europäer. Andererseits ist das Risiko eines möglichen Anschlages nicht von der Hand zu weisen. "Nach Madrid ist es nirgendwo mehr sicher," sagte z.B. Lenny Krayzelburg. Für Benko ist es ein bisschen nerventötend, als mögliches Ziel herhalten zu müssen. Brooke Bennett sagte: " Unglücklicherweise leben wir in dieser Welt. Ich konzentriere mich erst mal auf die Trials und ein Ticket nach Athen. Ich vertraue darauf, dass alles gut kommt. An alles andere denke ich nicht." 8.4. British Swimming Olympic Trials, Sheffield, 7.-11-4-2004 [Resultate]. Herren 1. Schwimmclub Uster Wallisellen 24'204 2. Schwimmverein Limmat 24'168 (Stephan Bachmann, Flori Lang, Jonathan Massacand, Olivier Fornaro, Jens Reuter, Renato Sydler, Martin Kelemen) 3. Team Atlantide Locarno 23'374 Damen 1. Schwimmclub Uster Wallisellen 23'890 2. Genève Natation 1885 22'949 3. Schwimmverein Limmat 22'420 (Andera Gross, Katja Reuter, Claudia Belasi, Ramona Pedretti, Sarah Pedretti, Julia Strebel) 6.4. Flori Lang qualifiziert für die Kurzbahnweltmeisterschaften 2004 in Indianapolis. An den Vereinsmeisterschaften in Neuchâtel erfüllte Flori Lang im Rennen über 100 m Freistil als Zweiter hinter Karel Novy (SC Uster-Wallisellen) mit 49.40, die Limite für eine Teilnahme an den Kurzbahnweltmeisterschaften vom 7. bis 11. Oktober in Indianapolis (USA). (Kel) 6.4. Bronze und Bestzeiten für Stephanie Eisenring am Multination Youth Meet Limassol (Zypern). Zusammen mit dem Schweizer Nachwuchskader belegte Stephanie Eisenring am Multination Youth Meet in Limassol (Zypern) in der Nationenwertung den sechsten Platz und holte mit der 4x100 m Freistil Staffel die Bronzemedaille. Über 200 m und 400 m Freistil verbesserte sie zudem ihre persönliche Bestzeiten (200 m Freistil: 2:13.35 400 m Freistil: 4:43.33). 6.4. Inge de Bruijn schwimmt 54.09. Am letzten Tag des Amsterdam Cup zeigte de Bruijn, dass sie klar auf Athenkurs schwimmt. Über 100 m Freistil wendete sie mit 25.95 und beendete das Rennen mit 54.09. Sie war seit Sydney nie mehr so schnell geschwommen [Übersicht Resultate]. 6.4. Counsilman Classic Meeting, Indianapolis, 2.-4.4.2004. Das herausstechendste Resultat schwamm Klete Keller über 400 m Freistil in 3:50.38. Phelps überzeugte auf dem Weg zu den Olympischen Spielen wieder. Am letzten Tag des Meetings gewann der 18 Jahre alte US-Amerikaner kurz hintereinander über 200m Rücken in 1:57,60 und über 100m Freistil in 49,45. Über 800m Freistil gewann die Amerikanerin Diana Munz in 8:36,21 Minuten vor ihrer Teamkollegin Brooke Bennett (8:37,25). Bennett will nach ihren Goldmedaillen in Atlanta und Sydney als erste Schwimmerin der Welt zum dritten Mal Olympiasiegerin über 800m Freistil werden und zeigte sich von ihrer Schulteroperation bestens erholt: "Endlich kann ich wieder schmerzfrei schwimmen, ich freue mich auf Athen wie auf meine ersten Olympischen Spiele in Atlanta." [Website Veranstalter] [Resultate 2. Tag]. 6.4. Thorpe will Stevens nicht überreden. (sid) "Pechvogel" Ian Thorpe will seinen australischen Mannschaftskollegen Craig Stevens nicht unter Druck setzen, um so vielleicht doch auf seiner Spezialstrecke über 400m Freistil in Athen starten zu können. "Wenn Craig wirklich nicht über 400 Meter schwimmen will, werde ich darüber nachdenken", sagte der Weltrekordler (3:40,08) am Montag. "Es kommt ganz auf Craig an. Wenn er in Athen schwimmen will, wird er starten. Ich habe mit ihm gesprochen, und er hat mich gefragt, wie ich darüber denke. Ich werde keinerlei Druck auf ihn ausüben" sagte Thorpe. Gefragt, was er an Stelle von Stevens machen würde, meinte Thorpe: "Ich würde mein Herz sprechen lassen." 6.4. Wachstumshormontest evtl. schon in Athen einsatzbereit. IOC-Präsident Jacques Rogge hat mögliche Olympiateilnehmer bereits vorgewarnt, dass die natürliche Substanz "humanes Wachstumshormon" in den Dopingtests an den olympischen Spielen eingesetzt werden könnte. Diese Möglichkeit wird immer wahrscheinlicher, wie an einm zweitägigen Symposium der US-Antidopingagentur bekanntgegeben wurde. "Wir werden Blutentahmen an den Spielen machen, und dieser Test könnte dann bereits validiert sein," sagte USADA-Direktor Olivier Rabin. "Das Wachstumshormon ist eine verbotene Substanz, und entsprechende Sanktionen werden getroffen im positiven Fall." Am Symposium wurde darüber diskutiert, welche Blutspiegel des im Körper natürlicherweise vorkommenden Hormons als akzeptabel gelten und welche nicht. Sobald man sich geeinigt habe und alles überprüft sei, werde der Test eingesetzt. 5.4. Counsilman Classic Meeting, Indianapolis, 2.-4.4.2004. [Website Veranstalter] [Resultate 2. Tag] 5.4. Neuseeländische Meisterschaften, Auckland, 31.3.-4.4.2004 [Resultate]. 5.4. Einladungswettkampf in Athen verschoben. Das Athener olympische Komittee hat das für den 15.-18.4.2004 geplante Meeting auf den 9.-12. Juni 2004 verschoben. Als Grund für die Verschiebung des präolympischen Tests werden diverse Verzögerungen bei den Vorbereitungen angegeben. 5.4. De Bruijn und van den Hoogenband in Form. Am Amsterdam Cup erfüllte Inge de Bruijn die Verbandslimite für Athen über 100 m Delfin mit 58.99 bereits im Vorlauf. Sie hielt sich im Final aber nicht zurück und steigerte sich auf 58.46. Pieter van den Hoogenband schwamm über 200 m Freistil schnelle 1:46.55. 5.4. Schweizer Vereinsmeisterschaften NLA: SC Uster-Wallisellen schafft das Double. (Swiss Swimming) Der Schwimmclub Uster-Wallisellen schafft nach 2001 erneut das Double bei den Schweizer Vereinsmeisterschaften NLA. Im 25-m-Hallenbad Nid-du-Cr&ocric; in Neuenburg siegte der Erfolgsverein aus dem Zürcher Oberland bei den Männern und bei den Frauen. Während das Frauenteam praktisch ungehindert einen Start-Ziel-Sieg realisierte, kam es bei den Männern zu einen Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Titelverteidiger SV Limmat. Das Duell der Stadtzürcher gegen die Zürcher Oberländer fand seinen Höhepunkt vier Rennen vor Schluss, als Usters Joël Spirig wegen eines technischen Fehlers mit einem Punkteabzug von 10 % bestraft wurde. Aus einem kleinen Vorsprung wurde ein Rückstand. Dank den überragenden Leistungen von Gerry Strasser über 1500 m Freistil und Remo Lütolf über 100 m Freistil schaffte der SC Uster-Wallisellen trotzdem noch die Wende. Das SCU-Männerteam siegte mit 24 204 Punkten hauchdünn vor dem SV Limmat (24 168) und Bronze geht an das Team Atlantide und Locarno mit 23 374 Zählern. Bei den Frauen gewinnt der SC Uster-Wallisellen mit 23 890 Punkten vor Genève-Natation 1885 (22 949) und dem SV Limmat (22 420). Der Schwimmverein beider Basel, der am Wochenbeginn durch die Entlassung von Cheftrainer Axel Mitbauer in die Schlagzeilen geraten ist, belegt bei den Frauen den vierten Platz und bei den Männern belegt das von Mitbauer vor Ort betreute Team den sechsten Rang. Erstmals in der Geschichte des Schweizer Schwimmsport siegte mit dem SC Uster-Wallisellen ein Verein bei beiden Geschlechtern in der NLA und in der NLB. Olympia-Starter Karel Novy (SC Uster-Wallisellen) stellte über 50 m Delfin mit 24.60 Sekunden einen neuen Schweizer Kurzbahnrekord auf. Novy blieb 2 Hundertstel unter der ein Jahr alten Bestmarke des Zürcher Flori Lang. Für ein persönliches Highlight sorgte der Stadtzürcher Schwimmer Flori Lang vom SV Limmat. Er erfüllte als Zweiter hinter Karel Novy (SC Uster-Wallisellen) mit 49.40 über 100 m Freistil die Limite für eine Teilnahme an den Kurzbahn-Weltmeisterschaften vom 7. bis 11. Oktober in Indianapolis (USA). Der schnellste Schweizer Crawler Karel Novy hat sich seinen Startplatz schon im letzten November bei den Kurzbahn-Schweitermeisterschaften in Uster gesichert. Die Ustermerin Dominique Diezi blieb bei ihrem Sieg über 100 m Freistil erneut unter der Limite für die Kurzbahn-EM vom 9. bis 12. Dezember in Wien. Olympia-Starter Yves Platel von Genève Natation 1885 blieb bei seinem Sieg über 400 m Lagen mit 4:18.50 ebenfalls unter der Kurzbahn-EM-Limite von 4:19.40. Da der SchimmClub Uster-Wallisellen bei den Frauen und Männern bereits mit einem Team in der Nationalliga A vertreten ist, können die beiden zweiten Mannschaften des SC Uster-Wallisellen trotz Siegen bei den Männern und Frauen nicht aus der NLB in die NLA aufsteigen. Stattdessen heissen die Aufsteiger bei den Männern SK Bern und SV Baar und bei den Frauen schafften der SK Bern und Mendrisiotto-Nuoto den Sprung in die höchste Liga. Von der NLA in die NLB werden bei den Herren die SN Bellinzona und der SV Emmen und bei den Frauen das Swim Team Biel-Bienne und der Schwimmklub Langenthal. [Resultate A-Liga] [Resultate B-Liga] 4.4. Unerwartete Niederlage für Phelps. (sid)- Unerwarteterweise musste sich der dreifache Weltmeister Michael Phelps am ersten Tag beim US-Grand-Prix der Schwimmer in Indianapolis über die 200 m Freistil geschlagen geben. Geschwächt von einer Darmgrippe ging Phelps nur über eine Strecke an den Start und musste sich dort dem Südafrikaner Ryk Neethling geschlagen geben. Der 26-Jährige schaffte in 1:48,17 Minuten die nationale Olympianorm und verwies den acht Jahre jüngeren US-Star Phelps (1:48,78) auf den zweiten Platz. Für Anne Poleska reichte es über 100 m Brust nur zum fünften Rang. Die 200-m-Vizeeuropameisterin wurde beim Sieg von Olympiasiegerin Megan Quann (1:08,38) in 1:11,08 Minuten gestoppt. Zweite wurde Kurzbahn-Weltrekordlerin Tara Kirk (1:08,89) vor Ungarns 200-m-Olympiasiegerin Agnes Kovacs (1:10,32) und Kristy Kowal (1:10,36), die in Sydney Olympia-Silber gewonnen hatte. Die 100 m Delfin gewann Weltmeisterin Jenny Thompson (58,91) vor der Olympiazweiten Martina Moravcova (59,08) aus der Slowakei, nur der sechste Rang blieb 200-m-Olympiasiegerin Misty Hyman (1:00,32). Wieder Zweite wurde Moravcova in 2:00,97 Minuten über 200 m Freistil hinter Staffel-Olympiasiegerin Lindsay Benko (1:59,68). Die 400 m Lagen entschied Michala Kwasny (4:51,24) für sich. Bei den Männern dominierte Staffel-Olympiasieger Ed Moses die 100 m Brust in 1:02,91 Minuten. 100-m-Delfin-Sieger wurde der mexikanische US-Student Josh Ilika (53,50), mit dem dritten Rang musste sich 200-m-Olympiasieger Tom Malchow (54,42) begnügen. Die 400 m Lagen gewann der Kanadier Keith Beavers (4:20,23) [Website Veranstalter] [Resultate]. 4.4. "FINA-Fehlstartregeln müssen geändert werden." Dies schlägt der Rechtsanwalt und Rechtsberater des australischen Ruderverbandes sowie des australischen Paralmpischen Verbandes, Chris Branson aus Sydney, vor. Gemäss den FINA-Regeln erfolgt der Start durch einen Sprung ("Dive"). Wenn jemand ins Wasser falle, sei das kein Sprung, also könne auch nicht von einem Fehlstart gesprochen werden. Bei einem Sprung handle es sich um eine absichtliche bzw. gewollte Handlung, bei einem Sturz sei das nicht der Fall. Chris Branson sagte, dass die FINA-Regeln nur den Fall des absichtlichen Sprungs vor dem Startsignal betrffen, nicht aber einen unabsichtlichen Sturz oder ein Ausgleiten. "Meiner Meinung nach ist Thorpe nicht gestartet und er wollte auch nicht mit einem Sprung starten. Es war kein Fehlstart. Er ist nicht gesprungen. Der Starter hätte den Start durch ein "Erstellen" abbrechen müssen ," sagte Branson. Thorpes Manager Dave Flaskas sagte, dass ein Rekurs nie in Frage gekommen sei. 3.4. Klim startet in Athen nur in Staffel(n). (sid) Bei den Olympischen Spielen in Athen wird der australische Weltrekordler Michael Klim nur in der Staffel schwimmen. Klim, der 2000 dreimal olympisches Gold gewinnen konnte, verpasste bei den australischen Meisterschaften in Sydney mit dem siebten Platz über 50 m Freistil die letzte Chance, sich für einen Start über eine Einzelstrecke zu qualifizieren. Zuvor hatte der vierfache Weltmeister von 1998 wegen verletzungsbedingt ungenügender Vorbereitung auf einen Start über seine Rekordstrecke 100 m Delfin verzichten müssen. Im vergangenen Jahr hatte Klim aufgrund einer Schulter-Operation bereits die Weltmeisterschaften in Barcelona verpasst. Den Sieg über 100 m Delfin holte sich bei den australischen Trials der Olympia-Dritte Geoff Huegill in 52,92 Sekunden. Bereits ihre dritte Goldmedaille bei den Titelkämpfen sicherte sich Linda Mackenzie in 8:32,13 Minuten über 800 m Freistil. Zuvor hatte die Freistil-Spezialistin bereits über 200 m und 400 m gewonnen [2004 Telstra Australian Championships]. 3.4. Inky wieder im Rennen. Inge "Inky" de Brujin gewann am Amsterdam Cup die 50 m Delfin in 26.10. Sie machte einen starken Eindruck, aber "es kommt noch besser." Sie will sich in erster Linie für Athen qualifizieren. In amsterdam ist sie noch für 100 m Delfin, 50 und 100 m Freistil gemeldet. Den Weltrekord über 100 m Freistil wolle sie in Amsterdam noch nicht zurückholen, sagte ihr Trainer Paul Bergen, aber in Athen sollte sie unter 53 schwimmen können. "Ihr 100-m-Freistil-WR war der einfachste zum knacken. wenn man über 50 m 24.14 schwimmen kann, liegen 52 hoch über 100 m im Bereich des Möglichen," sagte Bergen. 3.4. Tara Kirk wird als beste College-Schwimmerin geehrt. Die frischgebackene, neue WR-Halterin über 100 m Brust wurde am Donnerstag als beste College-Schwimmerin für den Honda-Preis nominiert. Dieser Preis geht in den USA an die beste College-Athletin aus 12 Sportarten. 3.4. Bob Bowman wechselt zu Michigan. Michael Phelps Trainer Bob Bowman wird an der Michigan University in die Fussstapfen des bereits legendären US-Trainers Jon Urbanchek treten, der nach der Saison 2004 nach 22 Jahren Michigan in den Ruhestand treten wird (s. Meldung vom 23.1.04). Bob Bowman ist seit 1996 Cheftrainer des North Baltimore Aquatic Club und brachte neben Phelps auch den Schwimmer Eric Wunderlich an die Weltspitze. 3.4. Schweizer Vereinsmeisterschaften NLA + NLB in Neuenburg. (Swiss Swimming) Am Wochenende messen sich die besten Schwimmvereine der Schweiz anlässlich der Schweizer Vereinsmeisterschaften NLA und NLB im Hallenbad Nid-du-Crô in Neuenburg. Nach dem überragenden Auftritt des SchwimmClub Uster-Wallisellen bei den nationalen Titelkämpfen muss mit einem Doppelsieg (Frauen und Männer) für den Erfolgsverein aus dem Zürcher Oberland gerechnet werden. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern wird es knappe Entscheidungen um Silber und Bronze geben. Nachdem - bedingt durch die Modifikation des Swiss Swimming Wettkampfkalenders - im letzten Jahr keine Vereinsmeisterschaften durchgeführt wurden, treten nun der SV Limmat bei den Männern und der SC Uster-Wallisellen bei den Frauen eine Woche nach den Schweizer Meisterschaften zur Titelverteidigung in Neuenburg an. Praktisch die ganze nationale Schwimmelite wird am Samstag und Sonntag im 25-m-Becken zu den Schweizer Vereinsmeisterschaften NLA und NLB antreten. An diesem Wochenende stehen die individuellen Leistungen nur bedingt im Vordergrund, den bei den Schweizer Vereinsmeisterschaften soll das beste Team erkoren werden. Dazu wird ein vorgegebenes Programm geschwommen, die einzelnen Zeiten werden in Punkte umgerechnet und aufsummiert. Obwohl die SV-Limmat-Truppe von Flemming Poulsen im Dezember 2002 den fünften Sieg in Serie des SC Uster-Wallisellen erfolgreich verhinderte, werden dem SCU-Männerteam in diesem Jahr die besseren Titelchancen eingeräumt. Auch wenn mit der Abwesenheit von Olympia-Starter Dominik Meichtry ein wichtiger Leistungsträger im Team von Gerard Moerland fehlt, wäre der Zweite Platz für den Erfolgsverein aus dem Zürcher Oberland eine Enttäuschung. Die Titelverteidiger aus der Stadt Zürich werden sich in diesem Jahr voraussichtlich einen harten Zweikampf um Silber mit Red-Fish Neuchâtel, das Team des Organisators, liefern. Aussenseiterchancen auf einen Podestplatz haben das Team Atlantide und Locarno und Genève-Natation 1885 mit dem zweifachen Olympia-Teilnehmer Yves Platel und JEM-Starter Dimitri Waeber. Bei den Frauen ist der Titel praktisch schon vergeben. Welches Team könnte den Girls des SC Uster-Wallisellen noch vor der Sonne stehen nachdem diese vor einer Woche alle drei Staffelwettbewerbe in neuer Rekordzeit gewonnen haben? Einer erfolgreichen Titelverteidigung durch Dominique Diezi, Sandrine Paquier, Carmela Schlegel, Denise und Nicole Schrader und Chantal Strasser steht eigentlich nichts im Weg. Es wäre der vierte Sieg in Serie für die Ustermerinnen. Eng wird es dagegen um die verbleibenden zwei Podestplätze. Erwartet wird nämlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem SV Limmat und dem SV beider Basel. Wobei die Baslerinnen mit Olympia-Starterin Hanna Miluska nach den Unruhen im Zusammenhang mit der Entlassung ihres Cheftrainers Axel Mitbauer, welche nach heftiger Gegenwehr der Schwimmer offenbar nochmals überdacht wird, wohl mit einem Handicap antreten werden. Als Spielverderber könnten die von Chris Morgan trainierten Neuenburgerinnen auftreten - vorausgesetzt Auslandschweizerin Megan Baumgartner läuft ein. Nachdem in Genf Tickets für bevorstehende internationale Meisterschaften gelöst werden konnten, kann sich die Schweizer Schwimmelite in Neuenburg für Kurzbahn-Meisterschaften empfehlen. Dabei stehen mit den Kurzbahn-Weltmeisterschaften vom 7. bis 11. Oktober in Indianapolis (USA) und den Kurzbahn-Europameisterschaften vom 9. bis 12. Dezember in Wien gleich zwei interessante Angebote bereit. Programm Samstag, 3. April 04 16:00 Beginn des ersten Durchgangs 19:45 (ca.) Ende des ersten Durchgangs Sonntag, 4. April 04 15:00 Beginn des zweiten Durchgangs 19:00 (ca.) Ende des zweiten Durchgangs und Rangverkündigung Qualifizierte Teams NLA Männer: SV Limmat, SC Uster-Wallisellen, Red-Fish Neuchâtel, Genève Natation 1885, SV beider Basel, Team Atlantide und Locarno, Renens-Natation, Vevey-Natation, SC Liestal, Lausanne Natation, SN Bellinzona, SV Emmen Qualifizierte Teams NLA Frauen: SC Uster-Wallisellen, SV beider Basel, Team Atlantide und Locarno, Red-Fish Neuchâtel, SV Limmat, Genève Natation 1885, Swim Team Biel-Bienne, Renens-Natation, Vevey-Natation, Schwimm-Verein Kriens, Schwimmklub Langenthal, Schwimmclub Aarefisch. 2.4. Könnte Thorpe erfolgreich gegen Disqualifikation klagen? Gemäss der Presseagentur AFP schlägt der in Sydney ansässige australische Sportrechtsexperte John de Mestre Ian Thorpe vor, gegen die Disqualifikation wegen Fehlstarts zu klagen. Der Prozess könnte zwar um die 200'000 US Dollar kosten, sei aber nicht chancenlos. Man könne gemäss de Mestre, der bei den olympischen Spielen 2000 verschiedene Athleten bei Rekursen unterstützte, argumentieren, es habe sich gar nicht um einen Fehlstart gehandelt. Thorpe könnte behaupten, er sei gefallen. De Mestre meint, dass wenn Thorpe nach hinten oder auf die Seite gestürzt wäre, niemand behauptet hätte, Thorpe habe starten wollen. "Wenn er das Gericht von seiner These überzeugen kann, er habe gar nicht starten wollen, weil das Startsignal ja noch gar nicht erklang, so könnte sein Rekurs gegen den Ausschluss vom 400er durch Australian Swimming erfolgreich sein." De Mestre sagte abschliessend, er wäre überrascht, wenn Thorpe so etwas durchziehen würde. 2.4. European Junior Championships in Synchronised Swimming, Oswiecim, Polen, 21.-25.4.2004 [Info] 1.4. Thorpe: "Nun muss ich hart arbeiten." Ian Thorpe gibt zu, dass er im Hinblick auf die in Athen nun im Vordergund stehenden Sprintstrecken über 100 und 200 m Freistil nun hart arbeiten muss, wenn er vorne mithalten will. Das Trainingsprogramm wird nach dem Ausscheiden über 400 m umgestellt. Thorpes persönliche Bestzeit liegt bei 48.71, aufgestellt an den Weltmeisterschaften in Madrid, als er hinter Popov und van den Hoogenband Dritter wurde. Mit seiner Zeit von 48.83 sei er sehr zufrieden, weil er aber nicht müde gewesen sei nach 100 Metern, müsse er hart arbeiten. "Das ist etwas enttäuschend, denn ich habe gedacht, ich sei schneller. Wenn ich nicht ausgepumpt bin nach dem Anschlag, heisst das, ich bin nicht gut geschwommen. Daran muss ich arbeiten." Thorpe war einer der langsamsten Starter im 100-m-Final. Darauf angesprochen meinte Thorpe: "Das hat nichts mit der Disqualifikation zu tun, es war wie immer." 1.4. Shane Gould steht vor ihrem Comeback. (sid) Nach 32 Jahren ist Australiens Schwimmidol Shane Gould wieder zurück im Becken. Die dreifache Olympiasiegerin von München wird am Donnerstag bei den nationalen Meisterschaften ihr Comeback geben. Die 47-Jährige startet bei den Trials auf der nicht olympischen 50-m-Delfin-Distanz. "Ich will nicht Letzte werden", sagte Gould zu ihren Zielen. Sie wolle zudem Menschen jeden Alters inspirieren, aktiv zu sein. Die vierfache Mutter und werdende Grossmutter hatte beim US-Masters-Wettbewerb in der Altersklasse 45 bis 49 Jahre im vergangenen Jahr in 30,32 Sekunden die Qualifikationsnorm um rund zwei Zehntel unterboten. Dort hatte sie wie als 15-Jährige bei den Spielen von München neben drei Gold- auch eine Silber- und eine Bronzemedaille gewonnen. Im vergangenen Jahr hätte ihre Zeit bei den australischen Meisterschaften zu Rang 45 gereicht. 1.4. Olympiasiegerin Poll kehrt ins Becken zurück. (sid) Die lange Zeit des Wartens ist für Claudia Poll endlich beendet. Der Schwimmstar aus Costa Rica wird nach abgelaufener Dopingsperre ein Comeback in Frankreich geben. Die 200-m-Freistil-Olympiasiegerin von Atlanta hat für die französischen Meisterschaften vom 18. bis 25. April in Dünkirchen als Gaststarterin gemeldet. Das gab der französische Schwimmverband FFN am Mittwoch bstätigt. Die Enkelin deutscher Einwanderer war im Februar 2002 nach einer positiven Trainingskontrolle auf Norandrosteron für vier Jahre gesperrt worden. Weil sich der Weltverband Fina auf seinem Kongress im Vorfeld der Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr in Barcelona aber dem Medical Code der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) angeschlossen hatte, wurde die Sperre auf zwei Jahre reduziert. Der Medical Code verlangt bei erwiesenem Anabolika-Doping im Erstfall zwei Jahre Sperre. Die 31-Jährige ist somit seit dem 26. März 2004 wieder startberechtigt und kann an den Olympischen Spielen in Athen teilnehmen. Dort wird es möglicherweise zu einer Revanche gegen Franziska van Almsick kommen, der sie in Atlanta Gold weggeschnappt hatte. Die fünfmalige Lang- und Kurzbahn-Weltmeisterin ist seit dem 19. Dezember vergangenen Jahres wieder im Training. 1.4. Südamerikanische Meisterschaften, Maldonado (Uruguay), 25.-28.3.2004 [Resultate] 1.4. Chinesische Landesmeisterschaften, Jincheng, 24.-29.3.2003 [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag] [Resultate 5. Tag] [Resultate 6. Tag] Zurück zur Homepage / an den Anfang März 200430.3. Craig Stevens unter Druck. "Bewunderwert,"schreibt die australische Presse, "dass niemand von Australian Swimming sagt, Craig Stevens soll seine Startkarte für den 400er in Athen an Ian Thorpe übergeben. Dabei muss man nicht Sportpsychologe sein um zu verstehen, welche Botschaft zwischen den Zeilen steckt." Übersetzt heisse die Botschaft, so der Tenor in der Presse: "Wir setzen dich, lieber Craig, doch nicht unter Druck. Du hast den Startplatz gewonnen, nach den vorher bekannten Regeln und auf faire Weise. Aber wenn du dein Gewissen erforscht, wirst du in deinem Herzen die richtige Antwort finden, die nur heissen kann: Ian muss starten." 30.3. Natalie Coughlin wird Profi. Die in der US-Schwimmgemeinschaft als "beste" amerikanische Schwimmerin gepriesene Natalie Coughlin hat einen professionellen Manager zur Wahrung ihrer finanziellen Interessen angestellt. Janey Miller wird bei den Gesprächen mit möglichen Sponsoren, darunter mit den diversen Schwimmanzugherstellern, ein wichtiges Wort mitreden. 30.3. Van Almsick verliert über 200 m Freistil. (sid) Beim 6. Internationalen Titze-Cup in Berlin hat Franziska van Almsick auf ihrer Paradestrecke über 200 Meter Freistil nur Platz zwei belegt. Es siegte Britta Steffen mit persönlicher Bestzeit von 1:59,26. Steffen unterbot mit ihrer ersten Leistung unter der Zwei-Minuten-Marke die Normzeit des Deutschen Schwimm-Verbandes für die Olympischen Spiele von 1:59,80 Minuten deutlich. Mit 1:59,64 schaffte van Almsick ebenfalls ein ansprechendes Resultat. 30.3. Thorpe qualiiziert sich über 200 m Freistil. (dpa) Ian Thorpe hat auf die umstrittene Disqualifikation über 400 m Freistil mit einer deutlichen Kampfansage geantwortet. Der Ausnahmeschwimmer qualifizierte sich bei der australischen Olympia-Ausscheidung in Sydney über 200 m Freistil in 1:45,07 Minuten für die Spiele in Athen und will dem Niederländer Pieter van den Hoogenband in Griechenland die Goldmedaille entreissen. Zwei Tage nach dem Fehlstart-Aus über die doppelt so lange Distanz zeigte der "Thorpedo", dass der Weg zum Olympiasieg nur über ihn führt. Bei 50 m lag er 1/10 Sekunde unter der Durchgangszeit seines Weltrekords (1:44,06 Minuten) vom 25. Juli 2001, nach 150 m waren es sogar 3/10 Sekunden. Als Zweitem gelang Grant Hackett in 1:45,61 die Qualifikation für die Spiele. "Es hat mich überhaupt nicht verärgert. Wenn ich so reagiert hätte, wären meine anderen Ziele nicht mehr erreichbar gewesen", äusserte Thorpe Verständnis für die "Rote Karte". Van den Hoogenband, gegen den Thorpe bei den Spielen in Sydney über 200 m Freistil verloren hatte, bezeichnete die Disqualifikation des Olympiasiegers über 400 m Freistil allerdings als "lächerlich und kindisch". Thorpe war im Finale wegen eines Moments der Unaufmerksamkeit vom Startblock in das Becken gefallen und - der sechs Jahre alten Ein-Start-Regel des Weltverbandes FINA entsprechend - aus dem Wettbewerb genommen worden. "Das ist vorbei und vergessen", sagte Thorpe-Manager David Flaskas nach dem Missgeschick. Die Hauptsache sei die Qualifikation für Athen, "und die ist geschafft". Nach dem Verzicht auf die 200-m-Lagen-Distanz, über die Thorpe bei der WM 2003 in Barcelona Silber gewonnen hatte, will er an diesem Dienstag in Vorlauf und Halbfinale über 100 m Freistil erneut angreifen und einen Tag später das zweite Einzelticket für Athen holen. 29.3. Crocker bricht Uralt-Weltrekord von Popov - Peirsol ebenfalls unter seinem alten WR. Die Kurzbahn von East Meadow hat sich auch am 3. Tag der US-College-Meisterschaften im US-Bundesstaat New York als ideal für neue Weltrekorde erwiesen. Den achten Weltrekord im Rahmen der NCAA-Meisterschaften erzielte Ian Crocker über 100 m Freistil in 46.25. Er unterbot Popovs alte Rekordzeit (46,74) um fast eine halbe Sekunde. Es war der älteste Rekord bei den Männern auf der Kurzbahn. Russlands Olympiasieger hatte ihn am 19. März 1994 in Gelsenkirchen aufgestellt. In 46,54 Sekunden blieb auch der Zweitplatzierte Duje Draganja (Kroatien) unter dem alten Rekord. Den siebten Weltrekord verbesserte am dritten Tag Aaron Peirsol. Der Doppel-Weltmeister unterbot in 1:50.64 über 200m Rücken seinen am 7. April 2002 in Moskau aufgestellten Rekord (1:51, 17). 29.3. Tages-Anzzeiger: Mindestens 13 Schwimmer nach Athen. 29.3. NZZ: Rekorde kein Thema. 29.3. NZZ: Die Uhren noch nicht überall vorgestellt. 29.3. Championnats Suisses, Genève, 25.-28.3.2003. [Online Resultate] Mindestens 13 Schweizer Schwimmer in Athen. (Si) Nach den Schweizer Meisterschaften ist die Delegation von Swiss Swimming für die Olympischen Spiele in Athen (14. bis 20. August) auf neun Frauen und vier Männer angewachsen. Vor den nationalen Titelkämpfen hatte mit Flavia Rigamonti, Dominik Meichtry, Karel Novy und Yves Platel erst ein Quartett die Olympia-Limite unterboten. In Genf zogen Brustspezialist Remo Lütolf sowie acht (Staffel-)Schwimmerinnen nach: Dominique Diezi, Susanne Kranz, Hanna Miluska, Marjorie Sagne, Carmela Schlegel, Carla Stampfli, Chantal Strasser und Nicole Zahnd. Die Frauen-Staffeln über 4x100-/4x200-m-Crawl sowie über 4x100-m-Lagen hatten sich im vergangenen Sommer an den Weltmeisterschaften in Barcelona jeweils einen Quotenplatz gesichert, an den SM wurden nun die Einzelplätze vergeben. Nach zwei Dritteln der Qualifikationsphase für Athen liege man im Rahmen der Erwartungen, so Bernhard Bühler, Olympia-Teamchef des Schwimmverbandes: "Ich habe etwa mit einem Dutzend Athleten gerechnet, nun sinds mindestens 13. An den Europameisterschaften in Madrid könnten noch eine bis zwei Frauen sowie einer bis drei Männer dazustossen." Die 13er-Delegation wird am 9. April durch Swiss Olympic selektioniert. Erst einmal, vor 20 Jahren in Los Angeles, nahmen mehr Schweizer Schwimmer an Olympischen Spielen teil. Vor vier Jahren in Sydney hatte Swiss Swimming neun Teilnehmer gemeldet (sechs Männer, drei Frauen). Eine dritte und letzte Qualifikationschance für Athen besteht für die nationale Schwimm-Elite an den Europameisterschaften in Madrid (10. bis 16. Mai), anschliessend erfolgt eine zweite Selektion. Allgemein blieb die nationale Elite in Genf mehrheitlich unter den Erwartungen. Erst am Schlusstag sorgte Carla Stampfli, zusammen mit Katja Reuter die einzige Dreifach-Goldmedaillen-Gewinnerin, über 100 m Delfin in 1:02,07 noch für den einzigen Schweizer Einzelrekord in Genf. Die 19-jährige Solothurnerin unterbot in 1:02,07 die einjährige Bestmarke von Nicole Zahnd um 41 Hundertstel. Daneben gabs einzig noch durch die 4x100-m- und 4x200-m-Crawl-Staffeln der Männer zwei nationale Bestleistungen zu verzeichnen. "Das Niveau war durchzogen. Ich hätte mir von der zweiten Garde mehr erwartet, dass sie die Arrivierten mehr unter Druck setzt", bedauerte auch Olympia-Teamchef Bühler. Erwähnenswert noch der souveräne Sieg von Flavia Rigamonti über 800 m Crawl. Die 22-jährige Tessinerin siegte in ihrer Paradedisziplin überlegen, in allerdings bescheidenen 8:37,27. "Nichts spezielles", meinte Rigamonti, die vor vier Jahren in Sydney über elf Sekunden schneller schwamm, "doch für meinen aktuellen Formstand ist diese Zeit normal." Vor drei Wochen an den italienischen Titelkämpfen in Livorno schwamm die Olympia-Vierte die 800 m zwar über zwei Sekunden schneller, "aber hier in Genf habe ich mich trotzdem besser gefühlt." Rigamonti, allgemein als einzige Schweizer Olympiamedaillen-Kandidatin eingestuft, trainiert seit Januar in Neapel und wird auch im Sommer erst spät zum restlichen Schweizer Team stossen. 29.3. Thorpe: "Ich habe es verdaut."Alle wundern sich im besten Fall oder finden den Entscheid kindisch (van den Hoogenband), aber die Entscheidung des australischen olympischen Komitees ist unumstösslich. Thorpe wird wegen eines Fehlstarts über 400 m nicht in Athen starten. Der zweitplatzierte Craig Stevens zerbricht sich den Kopf darüber, was er tun soll, er könnte mit einem Rückzug Thorpe die Tür öffnen. Der Einzige, der einen ruhigen Kopf bewahrt ist Ian Thorpe selber. Er versucht die Wogen zu glätten. In seinem ersten Interview nach dem misslungenen Rennen erklärte er: "Ich habe den Entscheid akzeptiert und alle anderen haben das auch zu tun, obwohl es nicht fair scheint. Das Leben ist häufig nicht fair damit muss man sich abfinden. Ich bin deswegen kein Pechvogel oder unglücklich. Es tut nur weh, wenn man es zulässt." Er sagte er habe beim Start ein Geräusch gehört und gemeint, es sei das Startsignal. Als er seinen Fehler realisierte, war es zu spät. Er habe von einem Freund eine Mail bekommen mit einzigem Inhalt "Whoops", und das sei eigentlich alles, was man dazu sagen könne. Offizielle sagten, dass der einzige Weg in den 400er Vorlauf in Athen über den Rückzug des zweitplkatzierten Craig Stevens führe. Die Regeln sehen vor, dass in diesem Fall der australische Olympiacoach Leigh Nugent einen Ersatz bestimmt. Thorpe sagte, er wäre der letzte, der Craig zu so einem Schritt auffordern würde. 4x100 m Lagen: Gleich die ersten drei Teams schlugen unter der alten Weltrekordzeit der australischen Staffel von 3:28.12 aus dem Jahr 2002 an. Sieger war Texas mit folgenden Zwischenzeiten: Rücken Aaron Peirsol 51.28 Brust Brendan Hansen 57.82 Delfin Ian Crocker 48.62 Freistil Garrett Weber-Gale 47.97 Total: 3:25.38 50 m Delfin: Ruppraths WR über die 100-m-Rücken-Distanz ist geknackt worden. Peter Marshall hat die alte Bestmarke um 26 Hundertstelsekunden auf 50,32 Sekunden verbessert. Den Rekord stellte der US-Amerikaner bei seinem Sieg bei den US-College-Meisterschaften in New York auf. Ruppraths alter Rekord datierte vom 8. Dezember 2002. 100 m Delfin: Gleich zweimal binnen sechs Stunden steigerte der Amerikaner Ian Crocker den Weltrekord über 100m Delfin. In 49,07 Sekunden verbesserte der Weltmeister seine Bestmarke aus dem Vorlauf (49,77) noch einmal um sieben Zehntelsekunden. Crocker ist der erste Schwimmer weltweit, der unter unter 50 Sekunden blieb. 100 m Rücken: Marshall verbesserte die bisherige Bestmarke von Thomas Rupprath, der im Dezember 2002 beim Weltcup in Melbourne 50,58 Sekunden vorgelegt hatte, um 26/100 Sekunden auf 50.32. 27.3. Thorpe disqulifiziert - über 400 m Freistil. Sydney (dpa) Australiens Schwimm-Star Ian Thorpe kann sein Olympia-Gold über 400 m Freistil in Athen nicht verteidigen. Thorpe wurde zum Auftakt der australischen Qualifikation in Sydney disqualifiziert, nachdem er im Vorlauf vom Startblock ins Wasser gefallen war. Der 21 Jahre alte Weltrekordhalter habe ein Geräusch gehört und sei in seiner Konzentration gestört gewesen, sagte Thorpe später. Sein Protest gegen die Qualifikation wurde zurückgewiesen. Nur die beiden Ersten der australischen Meisterschaften qualifizieren sich für Olympia. Thorpe dominiert die 400 m Freistil, seit er 1998 in Perth als 15-Jähriger Weltmeister wurde. Den Weltrekord hält er seit 1999, fünf Mal hat er die Bestmarke verbessert, zuletzt am 30. Juli 2002 in Manchester auf 3:40,08 Minuten. Wenn in Athen Gold über 400 m vergeben wird, muss der grosse Favorit nun zusehen. Auch das Nationale Olympische Komitee (NOK) Australiens sieht keine Möglichkeiten für eine Ausnahmeregelung. Die Qualifikationsvorgaben des Schwimmverbandes seien eindeutig. Der Qualifikations-Auftakt geriet für Thorpe zum Debakel, als er auf dem Startblock das Gleichgewicht verlor. Als er wieder aus dem Wasser geklettert war, kehrte er mit den anderen Schwimmern zu den Startblocks zurück, doch Schiedsrichter John Keppie zeigte ihm unmissverständlich die "Rote Karte". Nachdem er zuvor seinen Verzicht auf die Lagen-Strecke erklärte hatte, um sich auf die Freistil-Disziplinen zu konzentrieren, muss Thorpe seine Chance in den Einzelstrecken nun über 100 und 200 m Freistil suchen. "Er hat nicht viel gesagt", erklärte Thorpe-Manager David Flaskas, "er ist enttäuscht und versucht, damit fertig zu werden." Und: "Wir können uns damit nicht länger beschäftigen." Das Finale über 400 m gewann Grant Hackett in 3:43,35 Minuten, über drei Sekunden langsamer als Thorpe bei seinem Weltrekord. Craig Stevens reichten 3:48,08 Minuten für das zweite Olympia-Ticket. Hackett hatte Mitleid mit Thorpe. "Wir reden hier über einen der grössten Athleten in der Geschichte und dies ist seine Lieblingsdisziplin", stellte er fest, "das tut ihm weh." [Resultate] 27.3. Championnats Suisses, Genève, 25.-28.3.2003. [Online Resultate] 27.3. Remo Lütolf löst Olympia-Ticket - Crawl-Staffel wieder im Rennen (Si) Am zweiten Tag der SM in Genf hat Remo Lütolf (24) im Vorlauf über 100 m Brust die Limite für die Olympischen Spiele in Athen unterboten. Für den ersten Schweizer Rekord in Genf, abgesehen von den Klub-Staffeln, sorgte die Schweizer 4x100-m-Crawl-Staffel. Karel Novy, Christoph Bühler, Flori Lang und Dominik Meichtry unterboten in 3:22,22 die an den WM 2003 in Barcelona aufgestellte Bestleistung um 75 Hundertstel. Dank dieser deutlichen Steigerung dürfen die Schweizer Crawler wieder hoffen, sich als eine von vier zeitschnellsten Nationen, die über keinen Quotenplatz verfügen, für Athen zu qualifizieren. Die Schweiz ist in dieser Wertung nun an dritter Stelle. Mit seinen 50,28 als Startschwimmer erbrachte Novy zugleich auch die für die Selektion nötige Leistungsbestätigung. Brustspezialist Remo Lütolf vom SC Uster-Wallisellen schaffte es gestern Morgen als erster, an den nationalen Titelkämpfen in Genf auf den Zug nach Athen aufzuspringen. Am Abend zogen die drei Crawlerinnen Chantal Strasser, Hanna Miluska und Nicole Zahnd nach, die nun für die 4x200-m-Staffel gesetzt sind. Als vierte Schwimmerin für diese Staffel, die sich bereits im vergangenen Juli in Barcelona als Elfte einen Quotenplatz für die Spiele in Griechenland gesichert hatte, wird nach den 100 m Crawl von heute entweder Flavia Rigamonti oder Sandrine Paquier selektioniert werden. Schon vor den SM die Limite unterboten hatte das Quartett Flavia Rigamonti, Karel Novy, Yves Platel und Dominik Meichtry. Die Swiss-Swimming-Delegation für Athen umfasst damit bereits acht Athleten. In Barcelona noch elf Hundertstel über der geforderten Zeit für Olympia geblieben, wetzte Lütolf diese Scharte vom vergangenen Sommer nun aus. Er sei unheimlich nervös gewesen und sehr froh, dass es in Genf bereits im Vorlauf mit der Limite geklappt habe, sagte der Olympia-Achte von Sydney. "Ich weiss wirklich nicht, ob ich sonst im Final nochmals hätte zulegen können. Da wäre ich wohl noch viel nervöser gewesen." Der Titelgewinn am Abend war für den national konkurrenzlosen Ostschweizer reine Formsache, die um sieben Zehntel schlechtere Zeit als im Vorlauf nur eine Randnotiz wert. Unmittelbar nach dem Vorlauf hatte sich Lütolf noch unzufrieden, ja sogar enttäuscht, gezeigt: "Ich bin technisch nicht sehr sauber geschwommen und war vor allem auf den ersten 50 Metern zu verhaspelt in meinen Zügen. Ich wollte wohl zuviel." Er habe sich deshalb nach dem Rennen so entkräftet gefühlt, dass er eine Zeit in der Nähe seines Schweizer Rekordes erwartet hätte, so Lütolf. Er blieb aber letztlich genau acht Zehntel über seiner eigenen Bestleistung, die seit den Olympischen Spielen vor vier Jahren Bestand hat. Die Rücken-Spezialisten Flori Lang (SV Limmat) und Carla Stampfli (SC Solothurn) gewannen am Freitag nach Gold über 100 m im 50-m-Sprint bereits ihre zweite Goldmedaille dieser Meisterschaften. Nach dem Erfolg über 200 m Brust stand auch Carmela Schlegel (SC Uster-Wallisellen) über die halbe Distanz bereits zum zweiten Mal zuoberst auf dem Podest. Die weiteren Titel gingen über 200 m Crawl an Dominik Meichtry (SC Uster-Wallisellen) und Chantal Strasser sowie über 200 m Delfin an Philipp Gilgen (SV Basel) und Denise Schrader (SC Uster-Wallisellen). NZZ 27.3.: Lütolf erfüllt sich Olympiatraum / Rigamonti in "ihrem" Fahrplan [Mehr]. (Si) Am ersten Tag der Schweizer Meisterschaften in Genf hat keiner der nationalen Elite-Schwimmer die Olympia-Limite unterbieten können. Erfüllte Richtwerte gabs einzig durch Flavia Rigamonti und Flori Lang, aber "nur" für die EM in Madrid (10.-16. Mai). In ihrem ersten Rennen in der Schweiz seit 20 Monaten blieb Flavia Rigamonti, die keinem nationalen Klub mehr angehört und unter der Bezeichnung Swiss Swimming startet, über 400 m Crawl nur knapp siegreich. Die 22-jährige Tessinerin lieferte sich mit Chantal Strasser (SC Uster-Wallisellen), ihrer ehemaligen Trainingspartnerin von Atlantide Agno, ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach 300 m führte noch die schnell gestartete Frauenfelderin, doch am Ende lag Rigamonti um 18 Hundertstel vorne. In 4:15,30 verfehlte sie die Swiss-Swimming-Limite für die Olympischen Spiele aber um 0,33 Sekunden. Rigamonti, über ihre Paradestrecke von 800 m schon für Athen vorqualifiziert, unterbot immerhin die Limite für Madrid. Doch ob sie die EM überhaupt bestreiten wird, ist noch unklar. "Meine Konzentration gilt Athen, da finden heuer die wichtigsten Rennen statt", sagte die WM-Zweite über 1500 m Crawl von 2001. Rigamonti befindet sich nach ihrem letztjährigen Sturz vom Velo, dem anschliessenden Abbruch des Studiums in Dallas und der Dislozierung nach Neapel zu ihrem Verlobten und Physiotherapeuten Nicola Agosti immer noch in einer Aufbauphase, welche sie nicht durch allzu viele Rennen unterbrechen will. Obwohl er gestern seine persönliche Bestzeit zweimal um insgesamt 34 Hundertstel steigerte, zeigte sich Rückenspezialist Flori Lang (SV Limmat) mit der Leistung von 56,42 unzufrieden. "Ich habe so gut wie noch nie trainiert und mir deshalb wirklich noch einiges mehr erhofft", sagte der 21-jährige Zürcher, der den Olympia-Richtwert über 100 m Rücken um 0,19 Sekunden verpasste. Lang verbleiben aber in Genf als Startschwimmer der 4x100-m-Lagen-Staffel sowie an den EM Mitte Mai noch weitere Chancen zur Qualifikation. Kein Erfolg war auch der Schweizer Staffel über 4x200-m-Crawl beschieden, die eine Zeit von 7:26 Minuten anstrebte, um sich weiter Chancen für Athen ausrechnen zu dürfen. Das Quartett Dominik Meichtry, Gerry Strasser, David Richard und Karel Novy erreichte aber nur enttäuschende 7:34,81, blieb damit auch fast zwei Sekunden über dem im vergangenen Sommer erzielten Schweizer Rekord und muss sich nochmals in Madrid versuchen. Als einziger bot der in Südafrika lebende Meichtry eine Top-Leistung. Er blieb als Startschwimmer weniger als eine halbe Sekunde über seinem Schweizer Rekord von Barcelona und bestätigte die Olympia-Limite souverän. [Online Resultate] 26.3. Zweimal Weltrekord an den NCAA-Meisterschaften. An den NCAA-Meisterschaften in East Meadow verbesserte der Franzose Fridiric Bousquet Mark Fosters (GB) Bestmarke von 21.13 vom Januar 2001 auf 21.10. Zuvor verbesserte George Bovell von Trinidad und Tobago Jani Sievinens (Fi) WR von 1:54.65 auf 1:53.93. 24.3. Neuer Dopingfall im chinesischen Schwimmsport. (dpa) Knapp fünf Monate vor den Olympischen Spielen gibt es nach Angaben der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur "Xinhua" vom im Schwimmsport des Landes einen neuen Dopingfall. Ein nicht näher genannter Athlet sei am 17. November 2003 des Doping-Missbrauchs überführt worden. Der chinesische Verband habe die FINA informiert, hiess es. Am Sitz des Welt-Verbandes FINA in Lausanne gab es hierzu auf dpa-Anfrage keine Bestätigung. Li Hua, Generalsekretär des chinesischen Verbandes, kündigte unterdessen eine Bestrafung an. Nach FINA-Angaben waren bis dato bei 429 Trainings- und 388 Wettkampfkontrollen chinesischer Schwimmer im WM-Jahr 2003 keine Dopingvergehen festgestellt worden. 24.3. Kein Dach: "Kein Problem." Übereinstimmend sind die Nationalcoachs von US Swimming, Australien und Deutschland der Meinung, dass ein Olympiateam ohne Dach für ihre Schwimmerinnen und Schwimmer kein Problem darstelle. Australiens Leigh Nugent sagte nach einem Besuch in Athen, dass für die Mannschaften genügend Schattenplätze vorhanden sein werden. "Kein Schwimmer wird an der Sonne geröstet werden." sagte Nugent. "Für unser Team werden die Bedingungen sogar einen Vorteil darstellen, wir sind uns an Hitze gewohnt" In den USA werden die Trials unter der heissen kalifornischen Sonne ausgetragen. Die US-Schwimemr werden daran gewöhnt, unter verschiedensten, auch unerwarteten Bedingungen zu starten. "Es müssen ja alle unter gleichen Bedingungen starten," sagte der Sprecher von US-Swimming. "So lange faire Bedingungen für alle gelten, ist uns das nicht wichtig." "Wir waren fest darauf eingestellt, dass die Wettbewerbe komplett im Freien stattfinden", sagte Ralf Beckmann, deutscher Chef-Bundestrainer. "Die Verhältnisse werden für alle gleich sein, von daher wird es keinen Grund zur Klage geben", meinte er. Beckmann fürchtet allerdings negative Einflüsse auf die Leistungen: "Der Wind könnte sehr stark in das Becken hineinwehen. Besonders Brust- und Schmetterlingschwimmer würden bei Gegenwind darunter leiden." Speziell die Athleten dieser beiden Disziplinen könnten beim Auftauchen und Atmen im schlimmsten Fall Wasser schlucken, meint Beckmann. "Aber die Guten und Schnellen werden trotz der äusseren Einflüsse keine Probleme haben", sagte er. Schwierigkeiten sieht Beckmann bei den Vorläufen, die vormittags ausgetragen werden: "Da werden die Athleten in der brütenden Hitze sitzen." Besondere Herausforderungen sieht der Bundestrainer auch auf die Rückenschwimmer zukommen, die sich bei Wettkämpfen in der Halle an der Dachkonstruktion orientieren können. "Im Freien wird das schwieriger", sagte Beckmann. 23.3. Deutsche Marathonschwimmer überzeugen. Ein El Sokhna, Aegypten, 19.3.2004. Beim zweiten Rennen des FINA Marathon World Cup belegten die Deutschen Frauen die ersten drei Plätze und bei den Herren gewann Wandtrasch Bronze. Am Start über die 10 km lange Strecke waren 36 Männer und 27 Frauen. Resultate Männer: 1. Anton Sanatchev (RUS), 2h02m29s; 2. Petar Stoychev (BUL), 2h02m47s; 3. Christof Wandratsch (GER), 2h02m49s. Frauen: 1. Stefanie Biller (GER), 2h05m13s; 2. Britta Kamrau (GER), 2h05m15s; 3. Angela Maurer (GER), 2h05m16s [FINA-Seite]. Team 1. Limmat Nixen Zürich, 84.950 2. Lausanne Natation, 73.950 3. SC Flös Buchs, 77.500 Free Routine Combination 1. Limmat Nixen Zürich, 88.200 2. SC Flös Buchs, 80.100 3. Lausanne Natation, 79.100 Duet 1. Limmat Nixen Zürich (Magdalena Brunner, Bellinda Schmid), 93.250 2. Limmat Nixen Zürich (Aline Suter, Kitty Zonderop), 85.050 3. Limmat Nixen Zürich (Sarah Amrein, Stéphanie Jost), 83.750 Solo 1. Bellinda Schmid, Limmat Nixen Zürich, 92.100 2. Kity Zonderop, Limmat Nixen Zürich, 85.950 3. Regina Rüfenacht, SC Solothurn, 83.050 [Resultate] 22.3. Mitteilung des Swiss Swimming Olympiacoach. Da an den Olympischen Spielen für die Staffelwettbewerbe erstmals Quotenplätze vergeben werden, können in Athen nur noch 16 Teams starten. Bekanntlich gehen die ersten zwölf Startplätze an die schnellsten Teams der WM 2003 in Barcelona. Die restlichen vier Startplätze werden den vier zeitschnellsten Nationen (Stichtag 31.5.2004) zugeteilt, sofern diese nicht schon einen Quotenplatz bei der WM erhalten haben. Aus diesem Grund wird nun erstmals bei nationalen Titelkämpfen eine Nationalmannschaftsstaffel bei den Männern an den Start gehen. Natürlich mit dem Ziel die schnellstmögliche Zeit zu schwimmen. Sollte sich Ende Mai eine Männerstaffel für Athen qualifizieren wird diese aus den vier schnellsten Schwimmern zusammengestellt, wobei die Resultate der Qualifikationswettkämpfe im Zeitraum von der WM03 (Barcelona) bis zur EM04 (Madrid) berücksichtigt werden. Sollte sich eine Männerstaffel qualifizieren, so sind nicht zwingend diejenigen Schwimmer qualifiziert welche diese Zeit geschwommen sind, sondern die vier Schnellsten. Wer also in Genf nicht in der Nationalmannschaftsstaffel schwimmt hat genau die gleichen Chancen auf einen Olympia-Staffelplatz sollte eine Staffel in den Genuss eines Olympiastartplatzes kommen. Hier die provisorischen Aufstellungen für die Staffelwettkämpfe (je nach Verlauf der Wettkämpfe können noch Änderungen vorgenommen werden): 4 x 200 m Freistil: Dominik Meichtry, Gerry Strasser, David Richard, Karel Novy 4 x 100 m Freistil: Karel Novy, Dominik Meichtry, Flori Lang, Christoph Bühler 4 x 100 m Vierlagen: wird am Samstagabend zusammengestellt. Die Resultate der WM 03 im Detail: 4x100m Freistil 3:22.97 -> 17. Platz (Gilgen 51.80, Novy 49.21, Meichtry 50.58, Bühler 51.38) 4x200m Freistil 7:33.00 -> 13. Platz (Meichtry 1:50.40, Strasser 1:55.10, Richard 1:53.86, Gilgen 1:53.64) 4x100m Vierlagen 3:45.76 -> 18. Platz (Novy 56.63, Lütolf 1:02.69, Gilgen 54.90, Meichtry 51.54) Uster, 21. März 2004 Gerard Moerland, Swiss Swimming Olympia-Coach 20.3. Tara Kirk: Weltrekord 100 m Brust. An einem NCAA-Wettkampf in College Station, Texas, hat die Amerikanerin Dana Kirk Leisel Jones' Kurzbahn-WR über 100 m Brust von 1:05.09 auf 1:04.79 verbessert. 20.3. FINA Swimming World Cup 2004/05. Es finden 8 Wettkämpfe auf 5 Kontinenten statt. Die Preissumme wird mehr als 1 Million US Dollar betragen. Die Austragungsorte und Termine sind: Africa/Oceania/Asia 19.-21. November 2004 Durban (RSA) 26.-28. November 2004 Melbourne (AUS) 2.-3. December 2004 Daejon (KOR) Europe 18.-19. Januar 2005 Stockholm (SWE) 22.-23. Januar 2005 Berlin (GER) 26.-27. Januar 2005 Moscow (RUS) Americas 11.-12. Februar 2005 New York (USA) 18.-20. Februar 2005 Rio de Janeiro (BRA) 17.3. ARENA: Wir sind einfach schnell. Ganz nach Albert Einsteins Motto "Mach es so einfach als möglich aber nicht noch einfacher" ist ARENA's PowerSkin gebaut. "PowerSkin is einfach und leicht zu verstehen," sagte ARENA-Präsident Bill Bettencourt. "Es handelt sich um den leichtesten Anzug der auf dem Markt ist. Er absorbiert praktisch kein Wasser und prouziert nahezu 0% Widerstand. Alle Schwimmer wissen, dass Wasser schwer ist, vor allem, wenn man es z.B. 400 m weit schleppen muss. Bei uns braucht niemand einen Physikabschluss, um unsere Technik zu verstehen." Gemäss Arena hat die Arizona State University im letzten August nachgewiesen, dass PowerSkin alle anderen Marken in Bezug auf den Wasserwiderstand klar distanziert. Der technologische Ansatz um den Widerstand zu reduzieren ist den Delfinen abgeguckt: Möglichst glatte Oberfläche. Die anderen Marken halten es mit der rauhen Haut der Haie [Funktionsweise der Bodysuits]. Mit ARENA schwimmt u.a. Alex Popov, der schnellste Schwimmer der Welt. 17.3. Comeback von Claudia Poll? Die ehemalige Weltrekordhalterin aus Costa Rica über 200 m Freistil versucht gemäss Gerüchten ein Comeback an den französischen Meisterschaften, die in Dünkirchen vom 19.-25. April ausgetragen werden. Der Costa Ricanische Verband hat dem französischen Verband ein entsprechendes Gesuch gestellt. Falls FFN zustimmt, wird die 32-jährige Poll über 400 und 200 m Freistil starten. Claudia Poll hatte bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta vor Franziska van Almsick Gold über 200 m Freistil gewonnen. Im Februar 2002 wurde Claudia Poll positiv auf das Dopingmittel Norandrosteron getestet und war daraufhin für vier Jahre gesperrt worden. Nach der nun erfolgten Reduzierung der Strafe könnte Claudia Poll bei den Olympischen Spielen in Athen starten, wo sich Franziska van Almsick endlich den Traum vom olympischen Gold erfüllen will. 16.3. Italienische Meisterschaften, Livorno, 10.-14.3.04. Rigamonti mit ihren Leistungen auf Platz 4: [Übersicht Resultate]. 16.3. Van den Hoogenband gut in Form. An den holländischen Meisterschaften schwamm Pieter van den Hoogenband 100 m Freistil in 48.96. 15.3. Rigamonti auch italienische Meisterin über 800 m. Flavia Rigamonti feiert bei den Italienischen Meisterschaften in Livorno über 800 m Freistil bereits ihren dritten Sieg, nachdem sie zuvor schon über 1500 m und 400 m Freistil erfolgreich war. Rigamonti benötigte für die 16 Längen à 50 Meter 8:39.23 Minuten [Resultate] (Swiss Swimming). 15.3. Europacup B im Synchronschwimmen. Die Schweizer Nationalmannschaft bestritt vom 11. - 14. März in Kuopio (Finnland) den Europacup B. Ziel deses Wettkampfes war der erneute Aufstieg in den Europa Cup A. 1997 war die Schweiz aus dem Europa Cup A abgestiegen und hat seitdem nicht mehr versucht aufzusteigen. Sie war stattdessen im Weltcup mit dabei, denn beide Wettkämpfe zu besteiten, überstieg das jährliche Budget des Verbandes. In den kommenden Jahren findet jedoch kein Weltcupwettkampf statt, und um den Kontakt mit Europa nicht zu verlieren, fand die Leitung Synchronschwimmen es wichtig, wieder in den A-Cup aufzusteigen. Ohne das Olympia Duett gelang es der Schweizer Mannschaft (fast) alle Disziplinen für sich zu entscheiden und den Europa Cup B Pokal mit in die Schweiz zu nehmen. Von LNZ dabei waren Stéphanie Jost, Aline Suter und Sarah Amrein, die im Duettwettkampf die Ränge 1 und 2 (Sarah mit Ariane Schneider) für sich beanspruchten. Auch in der Gruppe spielte dieses Trio eine wichtige Rolle mit bei der Entscheidung. Nur im Solowettbewerb mussten die Schweizerinnen sich von der Slowakei geschlagen geben. Die Mannschaft gewann deutlich vor der Mannschaft aus der Slowakei und aus Schweden. Kuopio brachte den Schweizenr Glück: auch Simon Amman bestritt in dieser Woche einen Wettkampf Skispringen, wo er als 5. einer seiner besten Leistungen der letzten Zeit lieferte. Mit sovielen hübschen Mädels um ihm herum könnte dies auch fast nicht anders gehen... [Resultate komplett] Solo 1. Dzurekova Maria, SLO, 1984, 85.333 2. Schneider Ariane, SUI, 1985, 82.500 3. Rüfenacht Regina, SUI, 1980, 81.667 Duett 1. Jost Stephanie/Suter Aline, SUI, 84.166 2. Amrein Sarah/Schneider Ariane, SUI, 83.500 3. Hotkova Petra/Weissova Petra, SLO, 80.834 Team 1. Schweiz, 84.333 Amrein Sarah, Fischer Pamela, Giannotti Coralie, Jost Stephanie, Rüfenacht Regina, Schneider Ariane, Suter Aline, Walker Olivia, Liembd Pia (Ersatz) 2. Slovakia, 80.333 3. Polen, 75.000 Gesamtwertung 1. Schweiz, 567 Punkte 2. Slovakei, 551 Punkte 3. Schweden, 513 Punkte 4. Polen, 394 Punkte 5. Finnland, 389 Punkte 6. Ungarn, 108 Punkte 15.3. Spitzensynchronschwimmerin Belinda Schmid mit eigener Homepage. Unter der Adresse www.belindaschmid.ch erfährt man (fast) alles über die Schweizer Olympiateilnehmerin Belinda Schmid. 15.3. FINA Diving Grand Prix, Electrostal, 11.-14.3.2004. Beim zweiten Grand Prix gewannen die AthletInnen des Gastgeberlandes Russland die Hälfte aller Siege: Yulia Pakhalina (3m) und beim Synchronspringen (Männer 3 und 10 m und Frauen 3 m). Auch Alexandre Despatie bestätigte seinen Athener Sieg[Resultate]. 15.3. FINA Meeting, Dubai, 11.-13.3.2004. Am FINA Meeting wurden folgende Wettkämpfe vergeben: - 4th FINA World Open Water Swimming Championships 2006 - Cayman Islands - 15th FINA Diving World Cup 2006 - China (Nanjing) - 16th FINA World Diving Junior Championships 2006 - Malaysia (Kuala Lumpur) - 11th FINA Masters World Championships 2006 - USA (S. Francisco) - 10th FINA Junior Synchronised Swimming World Championships 2006 - China - 11th FINA Synchronised Swimming World Cup 2006 - Japan - 13th FINA Men's Water Polo World Cup 2006 - Hungary (Budapest) - 14th FINA Women's Water Polo World Cup 2006 - China (Tianjing) 15.3. TYR reduziert Widerstand um 53%. Um sensationelle 53% soll der Wellenwiderstand des Menschen bei Verwendung der neuen TYR-Schwimmanzüge gesenkt werden, glaubt man den Angaben des Herstellers. "Ab dem Eintauchen entsteht der Wellenwiderstand, gebildet durch die Turbulenzen um den Körper. Je grösser der Wellenwiderstand, desto mehr Energie wird verpufft," sagte TYR-gründer und Vizegeschäftsführer Steve Furniss. In Zusammenarbeit mit der University of Buffalo sei es zum ersten Mal gelungen, die Dynamik der Turbulenzen in den Griff zu bekommen. Bei Geschwindigkeiten um 2 m/s werde der Gesamtwiderstand um 10%, und der Wellenwiderstand um unerreichte 53% gesenkt (Industrieangaben) [Originalartikel]. Die Solothurnerin Carla Stampfli belegt im 50m Rücken Final mit 30.36 Sekunden den fünften Platz [Resultate]. Flavia Rigamonti, die Schweizer Olympiamedaillenhoffnung, gewinnt bei den Italienischen Meisterschaften in Livorno die 1500m Freistil in 16:18.97 Minuten deutlich vor Elisa Pasini (16:44.68) und Frederica Vitale (17:00.91). 1500 m Freistil der Frauen ist keine Olympische Disziplin. Flavia, die vor Athen bereits vorqualifiziert ist muss ihre Leistung bei den Schweizer Meisterschaften in Genf vom 25. bis 28. März noch bestätigen. Die Solothurnerin Carla Stampfli die bei DDS Milano trainiert verpasste über 100m Rücken in 1:04.56 knapp das Podest [Resultate] (Swiss Swimming). 13.3. Masters-WM 2006 in den USA. Die FINA hat die Masters Weltmeisterschaften 2006 im Schwimmen, Wasserball, Synchronschwimmen, Wasserspringen und Open Water in die USA vergeben. Die 2-wöchige WM wird im August in der Stanford University abgehalten. "Wir werden die WM so organisieren, dass sämtliche Athleten in den Genuss kommen, die Wettkämpfe in den anderen Sportarten zu verfolgen," sagte der Präsident voon USMS, Jim Miller. Für Miller bedeutet das den Höhepunkt seiner Karriere: "Das ist die einmalige Gelegenheit für USMS Werbung für diese tolle Sportarten zu machen. Wir werden das Schaufenster für das Mastersschwimmen sein." 13.3. Open Water EM: Neopren von LEN zugelassen. Für die Open Water Europameisterschaften hat die LEN die Verwendung von Neoprenanzügen gestattet, sollte die Wassertemperatur im Pantano San Juan 16 Grad nicht übersteigen. Auch noch Mitte Mai kann der See wegen Schmelzwasser sehr kalt sein. 13.3. Jenny Thompson: Sport ist wichtiger als Medaillen. (sid) Olympische Medaillen können sie nicht mehr motivieren: US-Schwimmstar Jenny Thompson zieht ihren Antrieb allein aus dem Wettkampf. "Der Gewinn weiterer Medaillen treibt mich nicht mehr an, es ist allein der Sport, der mich motiviert. Ich will weiter gewinnen, ich brauche den Wettbewerb", sagte Thompson in New York. Die 31 Jahre alte angehende Medizinerin steht in Athen ebenso wie Deutschlands Spitzenschwimmerin Franziska van Almsick vor ihrem vierten Olympia. Jenny Thompson will sich über 50 und 100 m Freistil sowie 100 m Delfin für Olympia qualifizieren. Thompson hat seit 1992 in Barcelona bisher zehn olympische Medaillen gewonnen, acht davon in Staffel-Wettbewerben. Auf olympisches Einzel-Gold wartet sie wie Franziska van Almsick nach wie vor. Bei den Weltmeisterschaften 2003 in Barcelona war die Amerikanerin mit zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze herausragende Starterin. Kommentar Redaktion: 10.3. Magersucht und Bulimie wird im Spitzensport häufig angetroffen - und gefördert. In Sportarten, bei denen ein niedriges Körpergewicht von Vorteil sein kann, fördert das Umfeld von Trainerinen und Trainern sowie Eltern häufig die Magersucht. Paradebeispiele sind Eiskunstlauf und Kunstturnen/Sportgymnastik. Im Schwimmsport ist das im Schwimmen und Wasserball weniger der Fall, hingegen im Wasserspringen und aus ästhetischen Gründen im Synchronschwimmen. Trainerinnen und Trainer können diese Krankheit fördern, wenn sie die Sportreibenden (es gibt auch magersüchtige Jungen) durch "diskrete" Hinweise bewusst oder unbewusst zum Abnehmen bringen wollen. Bemerkungen wie "Schau mal wie schlank die ist", "Deine Beine sind zu dick", "Wenn du gewinnen willst, musst du dein Gewicht unter Kontrolle halten" fördern den Einstieg in die Magersucht, wie namhafte Wissenschaftler an einem Fachkongress über Sporternährung an der ETH 2003 erklärten. Die Magersucht kann zu ernsthaften und bleibenden gesundheitlichen Schäden führen (Osteoporose). 9.3. Neuer Speedo-Anzug enthüllt. Für die in Sydney durchgeführte Enthüllungszeremonie des neuen Speedo Fastskin FSII wurde Michael Klim in ein mit Kiemen ausgeatattetes Meerestier umgewandelt. Nach Klims Aussage ist der Anzug spürbar schneller: "ich habe ihn eine Zeit lang ausprobiert und bin begeistert. Ich werde ihn an den Trials unter Wettkampfbedingungen testen." Speedo behauptet, der Anzug sei 4% schneller als der alte Fastskin. Was immer das heisst und wenn das stimmt, können wir uns auf einige neue Weltrekorde freuen ... [Speedo Aqua Lab].
9.3. Spitz: "Thorpe hat richtig entschieden." "Ich glaube, dass Thorpe nur in den Rennen antritt, wo er gewinnen kann," sagte Spitz. Über Phelps sagte Spitz: "Ziemlich interessant, was er zu machen versucht. Wenn unsere Männer über 100 m Freistil besser wären, und wir alle Staffeln gewinnen könnten, könnte der Kerl möglicherweise 8 Goldmedaillen holen." Spitz gewann 1972 vier Einzel- und drei Staffelrennen und wird in Athen als Zuschauer mit dabei sein. Er würde sich nicht daran stören, wenn jemand 7 oder gar 8 Goldmdeaillen gewinnt. Der 54-jährige sagte weiter: "Ich bin schon jetzt aufgeregt über die Möglichkeit, Thorpe, Phelps, Popov und van den Hoogenband gegeneinander antreten zu sehen. "Solche Wettkämpfe sieht man nicht oft." 9.3. Hackett wird Ganzanzug tragen. "Bis heute waren die Anzüge für mich zu eng und um die Schultern zu knapp. Ich hatte eigentlich nie die volle Bewegungsfreiheit," sagte Hackett, als er ankündigte, in Athen zum ersten Mal einen Ganzanzug tragen zu wollen. "Für einen Langstreckenschwimmer wie mich sind solche Dinge entscheidend. Speedo hat jetzt aber einen neuen ANzug auf Lager, der alle Vorteile kombiniert und die Nachteile eliminiert," kündigte Hackett im Hinblick auf das heutige Medienereignis an. "Man spürt gar nicht, dass man einen Schwimmanzug trägt." Das Medienereignis soll auf NBC übertragen werden. 8.3. Auch TYR präsentriert "revolutionären Bodysuit". "Der Unterschied zwischen Gold und Silber kann nur wenige Hunderstel betragen. Bei optimaler Technik und Fitness bleibt nur noch Eines: Der Schwimmanzug," sagte Steve Furniss, Gründer und Vizevorsitzender der Geschäftsleitung des in Kalifornien angesiedelten Herstellers von TYR-Schwimmanzügen. TYR, dem Namen einer mytischen nordischen Kriegsgöttin nachempfunden, war bislang im Schwimmsport wenig verbreitet. Schon eher trifft man diese Anzüge in der Tri- und Fitnessszene an. TYR behauptet nun wie viele andere vorher, sie könnten den Oberflächenwiderstand durch die spezielle Gestaltung der Gewebeoberfläche um wenige Prozent reduzieren. Dieses Mal heisst der Trick "Turbulator". Wie die Mikrohaizähne von Speedos Fastskinanzügen soll der Turbulator die Fluiddynamik im Bereich der kleinsten Wirbel, der Eddies, günstig beeinflussen [Bodysuits: Nochmals überdacht]. 3 % weniger Widerstand nimmt TYR für den neuen Anzug in Anspruch. Morgen lüftet Speedo den Schleier ... [Artikel auf Englisch mit Foto]. 8.3. Synchronschwimmerinnen Schmid/Brunner auf Olympiakurs. (Swiss Synchro) Unser OS-Duett Belinda Schmid und Magdalena Brunner hat eine erste Standortbestimmung an den German Open mit Bravour über die Bühne gebracht. Sie erreichten hinter Italien und Griechenland den sehr guten 3. Rang. Für die Free Routine konnten die Schweizerinnen viele Komplimente aus der ganzen Welt entgegennehmen - choreographiert wurde das Duett von Olga Sedakova Winiger. Kitty Zonderop war im Solo für die Limmat-Nixen am Start und erreichte mit einer bravourösen Leistung die Bronzemedaille hinter Griechenland und den USA. Rangliste Duett 1. Lorena Zaffalon/Spaziani Beatrice, ITA, 93.833 2. Christina Thalassinidou/Eleftheria Ftouli, GRE, 92.667 3. Belinda Schmid/Magdalena Brunner, SUI, 92.167 Rangliste Solo 1. Evanthia Makrygianni, GRE, 91.667 2. Christina Jones, USA, 89.833 3. Kitty Zonderop, LNZ, 87.667 8.3. Rostock: Delaloye im Halbfinal. Beim FINA Grand Prix in Rostock erreichte Jean-Romain Delaloye im Turmspringen als Elfter einen Halbfinalplatz. Im zweiten Halbfinal blieb Delaloye indes chancenlos und klassierte sich auf dem 12. Schlussrang. Ludovic Sauthier zeigt eine gute Leistung und wurde 322,92 Punkten immerhin 18. von 27 Teilnehmern. - Resultate. 10-m, Herren: 1. Luo (Chn) 528,21. 2. Meyer (D) 506,67. 3. Taylor (UK) 494,76. 12. Delaloye (Sz) 306,03 (im Vorkampf: 346,41). 18. Sauthier (Sz) 322,92. - 3-m, Damen: 1. Umyskova (Rus) 313,71. 2. Fischer (D) 301,83. 3. Kotzian (D) 283,08. 24. Kimlova (Sz) 157,51. 24 Teilnehmerinnen. 3-m-Synchron, Damen: 1. Schmalfuss/Kotzian (D) 311,40. 2. Yao/Yang (Chn) 298,02. 3. Umyskova/Looze (Rus) 280,74. 7. Kimlova/Steffen (Sz) 177,93. 7 Teams. (Swiss Diving) 8.3. Stockbauer, Buschulte und Van Almsick gut in Form. (dpa) Am 14. Schwimmfest um den Gothaer-Pokal in Magdeburg haben Hannah Stockbauer (SSG Erlangen), Antje Buschschulte (SC Magdeburg) und Franziska van Almsick (SG Neukölln) bei ihrem ersten vorolympischen Test gute Form gezeigt. Die fünffache Welttitelträgerin Stockbauer feierte drei Siege. Sie siegte über 200 m Freistil in 2:02,20 Minuten. Zuvor hatte die "Sportlerin des Jahres" bereits die 800 m (8:34,88 Minuten) und die 400 m Freistil (4:13,19 Minuten) für sich entschieden. "Jetzt mache ich erstmal eine Woche Pause, um dann wieder voll einzusteigen", sagte die 22-Jährige. Buschschulte gewann die Rückenstrecken über 50 m (28,89 Sekunden) und 100 m (1:01,63 Minuten). Damit hat die 25-Jährige über die längere Distanz bereits die geforderte Olympia-Norm erfüllt. "Ich bin sehr zufrieden. Ich habe die vom Trainer vorgegebenen Zeiten geschafft und liege gut im Plan", sagte Buschschulte, die auch über 100 m Delfin (1:00,30 Minuten) und 50 m Freistil (25,98 Sekunden) erfolgreich war. Franziska van Almsick (SG Neukölln) liess ihre Paradestrecke 200 m Freistil aus und begnügte sich vor den Augen ihres Lebensgefährten, Handball-Nationalspieler Stefan Kretzschmar, mit einem Sieg über 100 m Freistil (55,91 Sekunden). "Das ist ein Dankeschön an die Stadt Magdeburg. Sie ist ja durch meinen Freund praktisch zu meiner zweiten Heimat geworden", sagte die 25-jährige Berlinerin. Beim FINA Grand Prix in Rostock reichte es Jean-Romain Delaloye vom 3-m-Brett mit 322,20 Punkten auf den durchschnittlichen 21. Rang. Ludovic Sauthier kam mit 270,63 Punkten auf Rang 35. Heute steht das 3-m-Kunstspringen der Damen mit Eva Kimlova auf dem Programm. - Resultate. 3-m, Herren: 1. Huang (Chn) 493,80. 2. Tang (Chn) 464,19. 3. Wels (D) 432,60. 21. Delaloye (Sz) 322,20. 35. Sauthier (Sz) 270,63. 36 Teilnehmer. 10-m, Damen: 1. Richter (Ö) 355,56. 2. Jia (Chn) 345,42. 3. Lin (Chn) 338,48 (Swiss Diving). 6.3. 10. FINA World Masters Championships, Riccione, 3.-13.6.2004. Meldeschluss: 4. April 2004. 4.3. IG Schwimmen wird IG Wassersport. Die IG Schwimmen der Stadt Zürich hat an der gestrigen GV den Namen auf IG Wassersport geändert. Ende der 70er Jahre des 20. Jh. wurde die IG Schwimmen auf Initiative von René Friedli gegründet, um das wenige damals von der Stadt Zürich den Schwimmvereinen für Trainingszwecke zur Verfügung gestellte Wasser unter den Schwimm- und Wasserballvereinen (damals SV Limmat, SV Zürileu, SC Zürich und Freie Sportler Zürich sowie SLRG) fair und bedürfnisgerecht aufzuteilen. Ende der 80er Jahre standen viele Vereine vor dem Tatsache bankrott zu gehen oder sehr viele Mitglieder zu verlieren, weil die Stadt Zürich mit einer neuen Gebührenordnung von den Vereinen eine hohe Benützungsgebühr für abgeteilte Trainingsbahnen sowie hohe Eintrittsgebühren für Kinder und Jugendliche verlangen wollte. Die IG Schwimmen mit Felix Gmünder als Präsident wehrte sich mit Unterstützung des Zürcher Stadtverbandes für Sport mit Hermann Schumacher als Geschäftsführer und des Schwimmverbandes erfolgreich gegen das Vorhaben. Heute steht dank der wohlgesinnten Denkweise des seit 2001 zuständigen Sportamtes wesentlich mehr Trainingsfläche zur Verfügung und die Tarife sind ebenfalls kein Thema mehr. Hermann Schumacher ist heute Leiter aller städtischen Badeanlagen. Die IG Schwimmen regelt aber die Verteilung der Wasserfläche nach wie vor unter den Mitgiedvereinen. In den vergangenen 10 Jahren wurden ein Kanu-Polo Verein, sowie sämtliche aktiven Tauchclubs der Stadt Mitglied der IG Schwimmen, die damit praktisch alle nennenswerten Wassersportvereine gegenüber der Stadt und der Öffentlichkeit vertritt. 3.3. SC Uster wird SC Uster-Wallisellen. (mitgeteilt durch SCU-W) Der Schwimm Club Uster, seit Jahren die Nummer 1 im Schweizer Schwimmsport, startet in Zukunft nicht nur für Uster, sondern auch für Wallisellen. Anlässlich einer Pressekonferenz im Water World Wallisellen - dem zweiten Zuhause des Zürcher Oberländer Erfolgvereins - erklärte Präsident Philippe Walter den anwesenden Medien- und Behördenvertretern die Beweggründe. "Ausschlaggebend ist die Tatsache, dass wir seit Jahren bereits rund 45 % unserer Trainings in Wallisellen absolvieren, wo wir ideale Bedingungen vorfinden. Das 50m-Becken ist eine optimale Ergänzung zum Ustermer 25m-Pool." erklärt Walter. Die Mitgliederversammlung des 1941 gegründeten Schwimmclub Uster stimmte der Namenserweiterung zu SchwimmClub Uster-Wallisellen einstimmig zu. Bei zukünftigen Erfolgen tragen die Schwimmer und Schwimmerinnen des Schwimmclub Uster-Wallisellen nun nicht mehr nur den Namen der Sportstadt Uster in die Welt hinaus, sondern auch jenen ihrer zweiten Heimat. "So können wir Wallisellen und dem Waterworld wieder etwas zurückgeben. Das ist das Mindeste was wir tun können - die unterstützen uns wo sie nur können - das ist wirklich super." meinen die Aushängeschilder Remo Lütolf und Karel Novy. Der zuletzt genannte Novy teilt übrigens mit drei weiteren SCU-Topschwimmerinnen schon seit längerem eine WG in Wallisellen. Auch Lorenz Liechti, der kürzlich an der Kurzbahn-EM Bronze holte, ist seit Jahren in Wallisellen zu Hause. SCU-Präsident Philippe Walter und Cheftrainer Gerard Moerland wollen es aber nicht "nur" beim neuen Namen belassen. Während den Erfolgsverein im Ustermer Hallenbad Buchholz Platzprobleme plagen, bietet das Walliseller Waterworld Möglichkeiten zur Expansion. Expandieren möchten die Verantwortlichen vor allem im Nachwuchsbereich. Für die sportbegeisterten Kinder in Wallisellen sollen mehrere geeignete Angebote geschaffen werden. Als von Swiss Swimming anerkanntes nationales Leistungszentrum - es gibt nur zwei davon in der Schweiz - mit einem einzigartigem Leistungsausweis bietet der SCU das optimale Umfeld für junge Sportler um ihre Träume verwirklichen zu können. Thomas Reutener der Geschäftsführer von Water World Wallisellen versichert, dass für die Öffentlichkeit keine Nachteile entstehen werden. D.h. den verschiedenden Vereinen wird insgesammt nicht mehr Wasser zur Verfügung gestellt als dies heute schon im Betriebskonzept vorgesehen ist. 1.3. Jeff Cook gestorben. Der ehemalige Präsident der britischen Amateur Swimming Association ist im Alter von 64 Jahren nach kurzer Krankheit am 28.2. gestorben. Cook war als Wasserspringer in der LEN und FINA Mitglied des "Technical Diving Committees". 1.3. Gruppeneinteilung Frauen-Olympiawasserballturnier. In Anwesenheit der FINA-Führung wurden heute für das vom 16.-26. August stattfindende Olympia-Wasserballturnier die Gruppeneinteilungen ausgelost [Gruppeneinteilung]. 1.3. Swiss Open Masters Championships. Die Masters-Meisterschaften finden am 25./26. September in Neuchâtel statt (25-m-Bahn, Hallenbad Nid-du-Crô). Organisator ist Red-Fish (www.RFNMasters.ch) . 1.3. Michael Klims Comeback auch über 100 m Delfin geglückt. "Mit meiner 100-m-Delfinzeit bin ich mehr als zufrieden," meinte Klim im Anschluss an sein Finalrennen amSpeedo AIS/ACT Open Swimming Meet in Melbourne. Er beendete die 100 m Delfin als Dritter in 53.88. Wegen seiner Fussgelenk-, Rücken- und Schulterverletzungen war dies sein erstes Delfinrennen seit mehr als 2 Jahren. "Während der ersten 80 m lief alles bestens, aber dann liess ich nach. In den kommenden 4 Wochen [bis zu den australischen Olympiaauscheidungen, Red.] muss ich diesen Rückstand noch gutmachen." Die 50 m Freistil beendete er als Dritter in 23.08, die 100 m Freistil mit 50.63 als Zweiter. Weitere nennenswerte Resultate: Petria Thomas (28) 100 m Delfin 58.09 (Vorlauf) und 400 m Freistil 4:11.19, Sara Ryan (27) nach 1-jährigem Unterbruch (s. unten) 50 m Freistil in 25.63 und 54.61 über die doppelte Sprintstrecke, Joanna Malar (28, Kanada) 400 m Lagen in 4:46.64, Brett Hawke 50 m und 100 m Freistil 22.39 bzw. 55.61, Elka Graham 200 m Freistil 2:00.06 Brittany Reimer (16, Kanada) 800 m Freistil in 8:37.11, Matt Welsh 50 m und 100 m Rücken in 25.97 bzw. 54.85. Brooke Hanson gewann zwei Bruststrecken (31.08, 2:27.30) und die 200 m Lagen (2:16.01). 1.3. Sara Ryan schwimmt wieder. Mit Blick auf eine dritte Teilnahme an olympischen Spielen hat Sara Ryan (27) ihren Fulltime-job bei einem in Canberra stationierten Radiosender aufgegeben. Jeden Tag wird wird wieder 2-Mal trainiert. "Es ist witzig, jeden Morgen läuft während dem Training die Radiostation, wo ich vorher gearbeitet habe," sagte Ryan. "Gleichzeitig gibt es mir einen 'kick in the ass', denn ich weiss, warum ich wieder im Pool bin." Im April 2003 gab sie den Schwimmsport auf, aber nicht für lange. Schon im September, sprang sie wieder ins Wasser, vorerst nur einmal, dann ab Dezember 2-Mal täglich. 1.3. Keine Rolle für Greg Hodge für Athen. Obwohl Greg Hodge von einer erstinstanzlichen Jury vom Vorwurf der sexuellen Belästigung freigesprochen wurde, sieht Australian Swimming für Greg Hodge (55) für Athen keine Rolle als Trainer. Die erstinstanzliche Jury befand, dass die TV-Station "Channel Nine" Greg Hodge in einem Beitrag verleumdet hat. Der Geschäftsführer von Australian Swimming, Glenn Tusker, sagte, dass Hodge bezahlt freigestellt bleibe, bis der ganze Fall abgeschlossen sei. Der Verleumdungsfall geht nämlich jetzt gemäss australischem Recht von der Jury zu einem Einzelrichter weiter, der u.a. auch über die Entschädigungsfrage entscheidet. Am 13. Oktober 2003 strahlte Channel Nine eine Sendung aus, in der eine ehemalige Schwimmerin von Hodge, Emma Fuller, aussagte, sie sei Mitte der 90er Jahre als 12-jährige von Hodge missbraucht worden. Zurück zur Homepage / an den Anfang Februar 200425.2. Speedo AIS/ACT Open Swimming Meet, Melbourne, 27.-29.2.2004. Klein aber fein, heisst das Motto des Meetings des Australian Institute of Sports, das dieses Wochenende über die Bühne geht. Am Start werden unter anderen Michael Klim, Leisel Jones, Giaan Rooney, Petria Thomas, Justin Norris, Matt Welsh, Massimiliano Rosolino, Katy Sexton und das kanadische Olympiateam anzutreffen sein. Michael Klim startet zum ersten Mal seit seiner Verletzungsserie wieder über 100 m Delfin. "Ich habe erst vor drei bis vier Wochen wieder begonnen längere Strecken Delfin zu schwimmen und ich hoffe, dass ich gut genug schwimme, um an den Olympiaausscheidungen bereit zu sein, den Sprung nach Athen zu schaffen," sagte Klim, der 8 Jahre lang im AIS-Pool trainiert hat. Unter seinem früheren Trainer Touretski schwamm Klim zwischen 60 und 70 Kilometern die Woche. Bei seinem neuen Trainer Pope beträgt das Volumen um die 40 km pro Woche. "Ich habe eigentlich an diesen harten Trainings keinen Spass mehr. Stattdessen verbringe ich einen Teil des Trainings im Gymnastikraum, auch zum Aufwärmen." 25.2. Sandra Völker begründet Trainerwechsel. (dpa) - Sandra Völker, 1996 Olympia-Zweite über 100 m Freistil, hat ihren überraschenden Wechsel von Leipzig nach Berlin auch damit erklärt, dass sie "an einem erkannten Fehler zerbrochen wäre". Das sagte die 29-Jährige der "Sport-Bild". "Für mich war klar, dass es in Leipzig in der Konstellation nicht funktioniert", wird Sandra Völker zitiert. Vor zwei Wochen hatte sie ihren Leipziger Trainer Jirka Letzin verlassen und wird seitdem in Berlin von Beate Ludewig betreut. Mit ausschlaggebend für den Entschluss, kurz vor den Olympischen Spielen zum zweiten Mal innerhalb von sechs Monaten den Trainer zu wechseln, seien für sie neuartige Behandlungsmethoden bei dem Mediziner Herbert Koerner in Berlin gewesen. "Ich bin ein tierisch neugieriger Mensch. Wenn etwas zur legalen Optimierung meiner körperlichen Leistung beiträgt, interessiert es mich doppelt", sagte Sandra Völker. Der Orthopäde Koerner begleitet die Trainingsgruppe von Beate Ludewig, zu der auch Staffel-Olympiasiegerin Katrin Meissner und Europameister Stev Theloke gehören, mit so genannter Energiemedizin. Sandra Völker spürt nach eigenem Bekunden, "dass es mir gut tut". Im September 2003 hatte sich die Athletin nach mehr als zehn Jahren Zusammenarbeit von dem Hamburger Trainer Dirk Lange getrennt und war zu dem Sachsen Letzin gegangen. 24.2. Olympiadach: FINA stellt richtig. "Das Dach über der Olympiaschwimmhallle ist wichtig," stellte FINA Präsident Mustapha Larfaoui in Athen klar und widersprach damit der Stellungnahme der FINA-Pressesprecherin vom 18.2. "Wir brauchen das Dach für alle Beteiligten, und ich bin optimistisch, dass es zeitgerecht fertiggestellt wird," fuhr Larfaoui fort, "Frau Vaytsekhovskaya hatte kein Recht so etwas zu sagen und in Tat und Wahrheit hat sie nie solche Kommentare abgegeben." Entgegen der FINA-Berichtigung meinte der griechische Kulturminister Venizelos, dass sie keine Verpflichtung hätten, das Schwimmcenter zu überdecken, siw wollten einfach besser sein als es der Vertrag bestimmt. 24.2. Kitajima schwimmt asiatischen Rekord. An einem Schwimmwettkampf in Tokyo (25-m-Bahn) verbesserte Kosuke Kitajima den asiatischen Rekord über 100 m Brust von 58.24, geschwommen am Weltcup in Berlin, auf 58.23. Am Tag zuvor erzielte er über 200 m Brust bloss enttäuschende 2:08.09, zwei Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit. Die japanischen Olympiaausscheidungen vom 20.-25. April in Tokyo werden für Kitajima der nächste Wettkampf sein. 22.2. Neue Links:
20.2. Thorpe: FINA könnte mehr für den Schwimmsport tun. (Fox) "Die FINA hat keine Ahnung, wie man den Schwimmsport einem modernen Publikum verkauft," sagte Ian Thorpe, nicht nur einer der besten, sondern der geschäftstüchtigste und reichste Schwimmer. "Wir befinden uns erdgeschichtlich gesehen im Jura, der Weltschwimmsport wird von Dinosauriern dominiert." Harte Schelte für die FINA. Es fehle an Marketingstrategien für den weltweit zweitbeliebtesten Sport (hinter Fussball), aber die FINA gelinge es nicht, einen wichtigen Sponsor zu verpflichten. Dabei habe es soviele Talente und begeisternde Schwimmerinnen und Schwimmer. "Schwimmen ist nicht nur Sport, sondern ein Lebensstil. Aber weil dies nicht vermarktet wird, erreicht man nicht genügend Leute." "Es gibt viele Firmen, die den Sport unterstützen wollen, aber sie sehen nicht, wie sie sich einbringen können," sagte Thorpe. Mit 21 Jahren ist Thorpe schon der reichste Schwimmer, den es je gab. Er ist sowohl talentiert und hat auch im Marketing Visionen. Zusammen mit seinem Manager David Flaskas hat er ein kleines Imperium aufgebaut. Gerade diese Woche wurde ein Vertrag mit einer Nahrungsmittelfirma unterzeichnet, die naturbelassene Produkte herstellt. Jetzt kann man "Thorpedo" eingemachten Fisch und Getränke kaufen. 18.2. Nationales Schwimmzentrum in Magglingen. (Swiss Swimming) Im Hinblick auf die neue Olympiaperiode 2005-2008 wird ab Sommer 2004 in Magglingen ein neues Nationales Trainingszentrum für Schwimmen (TZM) entstehen. Dies als ergänzendes Angebot neben den Leistungszentren und den Stützpunkten NWF. Zusammen mit Guennadi Touretski als Cheftrainer des TZM wird sich ein zweiter CH-Schwimmtrainer um die Entwicklung von Schwimmtalenten kümmern. Der Aufbau dieses Zentrums bildet den Kern aller Massnahmen im neuen Leistungssportkonzept. Interessierte lesen bitte die beiliegende Information. Interessierte Athleten im Schulalter müssen bis am 15. März für die Sportklassen gemeldet sein [Mehr Informationen]. 15.2. Phelps verblüfft nochmals. 15.2.. Michael Phelps setzte seine eindrückliche Schwimmdemonstration mit dem fünften Erfolg am letzten Tag der US-Frühjahrsmeisterschaften fort. Der 18-jährige aus Baltimore schlug über 200 m Lagen nach 1:56.80 an - der drittschnellsten je geschwommenen Zeit (sein WR liegt bei 1:55.94 und niemand anders ausser ihm schwamm je unter 1:58). Aufsehen erregte auch der 50-m-Freistilfinal bei den Herren. 5 der 8 Finalisten kamen aus Gary Halls "The Race Club" in Florida. Es gewann der Südafrikaner Roland Schoeman in 22.12 vor Altstar Gary Hall (29) in 22.15. Amanda Beard (22) gewann nach ihren beiden Brustrennen auch die 200 m Lagen (2:13.11). Beard gilt nun als Medaillenanwärterin für Athen. Die Japanerin Sachiko Yamada feierte ihr drittes Gold: 1500 m Freistil in 16:06.13 [US-Swimming Website] [omegatiming.com]. 13.2. Phelps gewinnt 200 m Freistil. Am dritten Tag der US-Frühjahrsmeisterschaften schwimmt Phelps erneut überlegen: 1:46.47 über 200 m Freistil. Aber zufrieden ist er nicht: "Ich glaube, ich muss wieder trainieren gehen. Ich bin überhaupt nicht mit mir zufrieden. Ich muss nach Baltimore zurück und vor den Olympiaauscheidungen an einigen Dingen arbeiten." Phelps wollte offensichtlich Thorpes Weltrekord angreifen (1:44.06). Zu seinem "langsamen" Tempo meinte Phelps: "Den 200er kann man nicht wie einen 1500er schwimmen". Lindsay Benko gewann nach dem gestrigen Sieg über 100 m Freistl (55.43) auch ihren zweiten Wettkampf an diesen Meisterschaften (200 m Freistil in 1:58.62). Amerikas Hoffnung bei den Frauen, die 14-jährige Katie Hoff, gewann die 400 m Lagen in 4:42.32, was sie letztes Jahr auf Platz 5 der WJB gebracht hätte. 12.2. Sandra Völker wechselt Trainer erneut. (sid) Nach nur fünf Monaten tauscht Weltklasseschwimmerin Sandra Völker den Trainer wieder aus. Ab der kommenden Woche wird Völker gemeinsam mit dem Olympiadritten Stev Theloke und Kathrin Meissner unter der Anleitung von Beate Ludewig in Berlin ihre Bahnen ziehen. Mit dem zweiten Trainerwechsel innerhalb eines halben Jahres beendete die 29-Jährige die Zusammenarbeit mit dem Leipziger Jirka Letzin, der nach ihrer Trennung von Dirk Lange und dem Abschied von Hamburg im vergangenen August die Trainingssteuerung übernommen hatte. Offenkundig gab es zwischen Völker und Letzin "unterschiedliche Trainingsauffassungen", die von der 50-m-Rücken-Weltrekordlerin als "Grund für einen Standortwechsel nach Berlin, der nicht ohne nachhaltige Wirkung auf den Schwimmerfolg für Olympia im August 2004 bleiben soll" angeführt werden. Nach der WM 2003 in Barcelona hatte sich Völker als Konsequenz aus ihrem enttäuschenden Abschneiden von ihrem langjährigen Coach Dirk Lange getrennt. Ihre Leistungsdiagnostik will Völker, die in ihrer Karriere insgesamt 62 Medaillen bei Olympia sowie Welt- und Europameisterschaften gewann, weiterhin am Institut für angewandte Trainingswissenschaft in Leipzig vornehmen lassen. Das gilt auch für Stev Theloke, der weiterhin Mitglied des SC Chemnitz sowie der Bundeswehr-Sportförderkompanie Rabenberg bleiben will, zurzeit aber eine Wohnung in Berlin sucht. "Ich habe es gerne, wenn ich viele Frauen um mich habe", kommentierte "Theo" gewohnt flapsig seine Pläne. Das Trio Völker, Theloke und Meissner hofft darauf, im Hinblick auf Olympia voneinander zu profitieren. "Sandra und Katrin sind Freistilsprinterinnen und schwimmen Zeiten wie ich über meine Rückenstrecken", erklärt Theloke. Der sechsmalige Europameister hatte sich bereits im April 2003 von seiner Trainerin Ute Schinkitz getrennt und wurde zwischenzeitlich von Eva Herbst in Leipzig trainiert, holte sich aber bereits seit längerem Ratschläge bei Beate Ludewig. Kathrin Meissner, die 1988 in Seoul als DDR-Staffelmitglied Gold über 4x100 m Freistil und Lagen gewann, beendete eine achtjährige Zusammenarbeit mit Renate Stamm. Ralf Beckmann, Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), zeigte sich von der Entwicklung höchst überrascht: "So kurz vor Olympia ist das sehr ungewöhnlich." Am Mittwoch habe er noch Kontakt mit Leipzig gehabt und nichts von Wechselabsichten gehört. 12.2. Phelps mit zweitschnellster 200-m-Rückenzeit. Am zweiten Tag der US-Frühjahrsmeisterschaften gewann Phelps die 200 m Rücken in 1:55.30, nur gerade 15 Hunderstel über Aaron Peirsols vor 2 Jahren gesetzten Bestmarke. Darüber hinaus gewann er auch die 100 m Freistil in 49.05. 11.2. Kitajima erhält lukrativen Sponsorenvertrag. Der zweifache Weltrekordhalter - bereits ein japanischer Superstar - konnte mit Speedo einen lukrativen Sponsorenvertrag über einen nicht bekannten Geldbetrag abschliessen. Kosuke Kitajima wurde von Swimming World bei der Wahl zum Schwimmer des Jahres 2003 hinter Phelps auf Platz 2 gewählt. Speedos Vertrag mit Kitajima gehört zur Firmenstrategie: Bei den olympischen Spielen im Jahr 2000 unterstützten sie 28 von 33 Goldmedaillengewinnern. Nach Abschluss des Vertrages sagte Kitajima: "Ich habe mich immer auf diesen Abschluss gefreut, weil ich immer Speedos getragen und mich darin wohl gefühlt habe. Ich bin begeistert, in Athen in Speedos schwimmen zu dürfen." 9.2. FINA Swimming World Cup, Rio de Janeiro, 6.-8.2.2004. Der Amerikaner Ed Moses stand mit seinem Weltrekord von 2:02,92 Minuten vom Weltcup in Berlin bereits vor dem Finale in Brasilien als neuer Gesamtsieger und Nachfolger des Wuppertalers Thomas Rupprath fest. Bei den Frauen wurde die Slowakin Martina Moravcova mit ihrer Leistung von 56,90 Sekunden vom Weltcup in Stockholm Nachfolgerin von Alison Sheppard (Grossbritannien). Die Weltcupgewinner, die in Rio nicht am Start waren, wurden mit jeweils 50000 Dollar belohnt. Sportlich war Rio de Janeiro eine grosse Enttäuschung. Nachdem Berlin in den vergangenen beiden Jahren mit hochkarätigen Teilnehmern und Leistungen letzte Station des Weltcups war, verweigerten die Top-Stars ihre Anwesenheit. Der Modus und der Terminplan lassen am sportlichen Wert zweifeln: Die Serie erstreckt sich über acht Stationen von November bis Februar. In die Gesamtwertung kommt nur, wer in jeder der drei Kontinentalzonen (Asien/Ozeanien/Afrika, Europa, Amerika) mindestens einen Weltcup absolviert hat. Moses und Martina Moravcova hatten dies bereits vor dem Finale erfüllt [Übersicht Resultate Rio 2. Tag ]. 7.2. Domenico Fioravanti muss aufhören. (sid) Akute Herzprobleme zwingen Italiens Schwimm-Star Domenico Fioravanti seine Laufbahn zu beenden. Bei dem 26 Jahre alten Doppel-Olympiasieger wurde nach langwierigen Untersuchungen ein genetisches Problem festgestellt, dass sich nach italienischen Medienberichten sogar als lebensbedrohlich erweisen könnte. Fioravanti hatte im November sein Training in Hinblick auf Olympia in Athen auf Anordnung des Nationalen Olympischen Komitees (CONI) unterbrochen. Nach dem Befund bei einem Routinecheck wurde damals eine genaue Untersuchung angeordnet. Fioravanti, der in Sydney Gold über 100 und 200 m Brust gewonnen und 2001 WM-Silber und -Bronze geholt hatte, will sich am Montag offiziell von seinen Kollegen verabschieden. Er hofft, auf eine Karriere als Trainer. "Schwimmen war 20 Jahre lang mein Leben. Ich möchte diese Welt nicht ganz verlassen", meinte Fioravanti angesichts des bedrohlichen Problems. Jenny Thompson in Form. Die Amerikanerin gewann zuerst die 100 m Freistil vor der Finnin Hanna-Maria Seppala in 53.63 und dann die 50 m Delfin in 26.04. "Ich bin über meine Schwimmresultate sehr erfreut," sagte Thompson, "ich weiss, dass meine Zukunft in der Medizin liegt und geniesse die letzten Erfolge sehr." Auch die anderen Amerikaner schwammen hervorragend: Moses gewann die 100 m Brust vor Sludnov in 57.96 und Lezak gewann die 50 m Freistil in 21.42. Bei den Frauen gewann Yana Klochkova die 400 m Lagen in 4:33.58. Zurück zur Homepage / an den Anfang Januar 2004Moses und Moravcova im Schwimm-Weltcup weiter vorn. (dpa) Der Amerikaner Ed Moses und Martina Moravcova aus der Slowakei schwimmen weiter an der Spitze des Weltcups. Mit Siegen über ihre Spezialstrecken sind beide in New York dem Siegerscheck in Höhe von 50 000 Dollar ein weiteres Stück näher gekommen. Das Finale findet vom 6. bis 8. Februar in Rio de Janeiro statt. Ed Moses siegte über 50 m (26,85 Sekunden) und 200 m Brust (2:04,41 Minuten). Martina Moravcova schlug über 100 m Delfin in 57,87 Sekunden zeitgleich mit der gebürtigen New Yorkerin Jennifer Thompson an. Die 30 Jahre alte siebenfache Staffel-Olympiasiegerin, vom Publikum begeistert angefeuert, war zudem mit 24,60 Sekunden über 50 m Freistil die Schnellste. Die beste Leistung zeigte die 21 Jahre alte Japanerin Sachiko Yamada. In 8:13,66 Minuten verpasste sie ihren vor einer Woche aufgestellten Weltrekord um 31/100 Sekunden. Jason Lezak (USA) blieb über 100 m Freistil in 46,98 Sekunden 24/100 über dem Weltrekord des Russen Alexander Popow. Für das überwiegend aus Junioren bestehende Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) gab es einen zweiten und zwei dritte Plätze. Der Berliner Johannes Dietrich wurde über 200 m Delfin in 1:57,07 Minuten Zweiter und über 50 m Delfin in 23,57 Sekunden Dritter. Ebenfalls Rang drei gab es für Benjamin Starke aus Cottbus über 200 m Delfin (1:57,48). 30.1. Masters- Schweizerrekorde nachgeführt. Auf der Website des Verbandes sind die per 31.12.2003 gültigen Rekorde publiziert worden [Link]. 29.1. Neun Nominierte für Aufnahme in IMSHOF 2005. Kaum ist die Feier für die neuen IMSHOF-Mitglieder 2004 abgeschlossen, liegen auch schon die Nominationen für 2005 vor. Für die Aufnahme in die International Masters Swimming of Fame muss man: - während 15 Jahren und in mindestens 4 Alterklassen an der Weltspitze gewesen sein, - oder in anderen Disziplinen (Wasserball, Wassserspringen, Synchronschwimmen etc.) ähnliche Leistungsausweise vorzeigen können. Für 2005 werden vorgeschlagen: - FLORA CONNOLLY (Great Britain) - BURWELL JONES (USA) - BETSY JORDAN (USA) - SANDY NEILSON-BELL (USA) - RICHARD REINSTADLER (Germany) - RICHARD TOD SPIEKER (USA) - JOHN DEININGER (USA) - WILLIAM McALISTER (USA) - PHILLIP WHITTEN (USA) (Einzelheiten zu den Lebensläufen s. SwimInfo). 27.1. Neue Mitglieder der International Masters Swimming Hall of Fame. In Form einer Feier wurden am 10. Januar 2004 neun bekannte MastersschwimmerInnen in die IMSHOF aufgenommen (die IMSHOF ist eine Sektion der ISHOF). - Louise Wing (USA) - Synchronschwimmen - Paul Hutinger (USA) - Schwimmen - Jane Asher (GBR) - Schwimmen - Laura Val (USA) - Schwimmen - Michael Garibaldi (USA) - Wasserball - Frank Piemme (USA) - Schwimmen - Aldo da Rosa (USA) - Schwimmen - Yoshiko Osaki (JPN) - Schwimmen, und - Vi Hartman Cady Krahn - (USA) - Wasserspringen (gestorben) 27.1. Rogge erwartet viel von Michael Phelps. (sid) Jacques Rogge stellt bei den Olympischen Spielen in Athen (13. bis 29. August) hohe Erwartungen an Schwimm-Star Michael Phelps (USA). Nach Ansicht des IOC-Präsidenten kann der US-Youngster der "neue Mark Spitz" werden. "Ich erwarte viel von Michael Phelps", sagte der Belgier in einem Interview mit einem offiziellen Athener Olympia-Magazin. Spitz gewann 1972 in München bislang unerreichte sieben Goldmedaillen, Phelps will die Rekordmarke seines Landsmanns im Sommer angreifen. Zahlreiche Experten trauen dem dreifachen Weltmeister von Barcelona sieben Siege durchaus zu. 2003 hatte das erst 18 Jahre alte Ausnahmetalent innerhalb von 41 Tagen sieben Weltrekorde aufgestellt. - Novy Karel: 47.78 - Halsal Dano: 48.88 - Volery Stefan: 48.98 - Bühler Christoph: 49.51 - Lang Flori: 49.64 26.1. Das Ozon verschwindet aus dem Hallenbad. Bis vor wenigen Jahren versetzte ein Teil der Zürcher Hallenbäder sein Badewasser mit Ozon. Diese Methode wird heute aus Rücksicht auf die Atemwege der Badenden kaum mehr angewandt. Ozon kommt heute nur noch innerhalb von Filtersystemen zum Einsatz. Dort hilft es, den Einsatz des problematischen Chlors zu reduzieren. [Mehr]. 24.1. Yamada mit neuem Weltrekord über 800 m (sid) Japans erste Schwimm-Weltrekordlerin der Geschichte hat am Samstag ihren eigenen Weltrekord über 800 m Freistil verbessert. Sachiko Yamada steigerte ihre 21 Monate alte Kurzbahn-Bestmarke beim Meeting im südwest-japanischen Nishinomiya um exakt eine Sekunde auf 8:13,35. Die 21 Jahre alte Olympia-Achte hatte den Rekord der Chinesin Chen Hua (8:15,15) am 3. April 2002 in Tokio auf 8:14,35 verbessert. 24.1. Flavia Rigamonti schafft Olympia-Vorqualifikation souverän. (Swiss Swimming) Die Schwimmerin Flavia Rigamonti (22) hat bei einem internationalen Langbahn-Meeting in Luxemburg über 800 m Freistil die Olympia-Vorqualifikation geschafft.In ihrer Paradedisziplin blieb die WM-Zweite von 2001 mit 8:34,88 Minuten deutlich unter der Schweizer Olympialimite (8:44,36). Rigamonti, die wegen eines Fahrradunfalls auf die WM im letzten Jahr in Barcelona verzichten musste, und hier von Swiss Olympic die Möglichkeit für eine Vorqualifikation erhielt, blieb mit ihrer Siegerzeit sogar 2,58 Sekunden unter der Fina-A-Limite. Die Fina-A-Limite ist jene Zeit, welche für zwei Startplätze in einer Disziplin unterboten werden muss. Die Fina-B-Limite muss für einen Startplatz in einer Disziplin erfüllt werden. Die Qualifikations-Limite von Swiss Olympic (für einen Startplatz) liegt zwischen den beiden Vorgaben des Weltschwimmverbandes - sie ist also strenger als die Fina-B-Limte. Wie die bereits vorqualifizierten Karel Novy (SC Uster), Yves Platel (Genève Natation 1885) und Dominik Meichtry (SC Uster) muss auch Flavia Rigamonti ihre Leistung anlässlich der Schweizer Meisterschaften in Genf vom 25. bis 28. März bestätigen um definitiv qualifiziert und anschliessend durch Swiss Olympic selektioniert zu werden. Nach dieser Glanzleistung eine reine Formsache. Gemäss Aussagen von Pierre-André Weber, Chef Leistungssport bei Swiss Swimming, der das Rennen vor Ort live mitverfolgt hat, wurde es einzig bei Rennhälfte etwas kritisch. "Flavia passierte die 400er-Marke bei 4:18 und zu diesem Zeitpunkt hätte das Rennen auf beide Seiten kippen können. Doch wie man es sich von ihr gewohnt ist, konnte sie das Tempo halten und sogar noch etwas zulegen. Nach dem Rennen war sie sichtlich erleichtert und zufrieden." sagte Weber. Flavia Rigamonti wird nach dem Wettkampf wieder zurück nach Neapel (It) reisen, wo sie sich auf die Schweizer Meisterschaften vorbereiten wird. 24.1. FINA Olympic Games Men's Waterpolo Qualification Tournament Rio de Janeiro, 25.1.-1.2.2004 [FINA Website]. 24.1. Olympic Games Women's Waterpolo Qualification Tournament, Imperia, 23.-29.2.2004 [FINA Website]. 24.1 Scott Volkers: Anstatt nach Athen anderswo ins Ausland. Der als Olympiatrainer entlassene australische Spitzentrainer Scott Volkers wird sich gemäss einem Zeitungsinterview offenbar auch im Ausland um eine neue Trainerstelle bewerben. Australian Swimming beschloss, die Doppelbesetzung des National- und Olympiatrainers mit Volkers und Sutton durch eine einzige Stelle mit Leigh Nugent zu ersetzen. Währenddem Brian Sutton als Trainer von Elka Graham eventuell doch noch nach Athen kann, muss Volkers ohne eigene Schwimmer einen anderen beruflichen Weg wählen. "Natürlich bin ich enttäuscht," sagte Volkers. "Es ist enttäuschend, dass ich nicht an die olympischen Spiele kann, wie das vorgesehen war. Ich denke, dass ich nach wie vor viel bieten kann. Vielleicht gibt es auch andere Möglichkeiten, nach wie vor für den australischen Schwimmsport tätig zu sein." "Es ist es nun meine Aufgabe, möglichst viele Queensland-Schwimmerinnen und Schwimmer nach Athen zu bringen. Daneben liegen auch sehr gut bezahlte Angebote aus dem Ausland vor, auch solche, die mich möglicherweise interessieren." "Australien und Queensland sind nach wie vor das Beste für mich, aber auch England ist interessant." Australian Swimmings Geschäftsleiter Glenn Tusker erklärte, dass der Entscheid für die Umbesetzung nach all den Konfusionen und Führungsschwächen überfällig war. "Es wurde entschieden, zum während 12 Jahren erfolgreichen Modell der Einzelbesetzung der Trainerstelle zurückzukehren." "Sowohl Brian und Scott sind enttäuscht und ich habe ihnen erklärt, dass die Entscheidung nichts mit ihrer Leistung zu tun hat. Sie haben ihren Job gut gemacht und werden ihn an anderer Stelle weiterhin gut machen." 24.1. Wichtigste Meetings aus US-Perspektive. Swiminfo hat die Liste der Major Meets 2004 zusammengestellt. Vor allem von Interesse für Leute, die die inneramerikanische Schwimmszene verfolgen wollen. 23.1. Trainerlegende Urbanchek tritt zurück. Jon Urbanchek, der auch im Ausland sehr bekannt gewordene US-College-Schwimmtrainer, hat auf Ende Saison 2004 seinen Rücktritt angekündigt. Er führte die Michigan Wolverines [Website] 13-Mal zum Gewinn der NCAA-Meisterschaften. 1994 und 1998 war er Cheftrainer der US-WM-Mannschaft [Portrait US Swimming]. 22.1. FINA Swimming World Cup, Moskau, 21./22.1.2004. (dpa) Kurzbahn-Weltrekordler Ed Moses (USA) ist dem Sieg im Gesamt-Weltcup der Schwimmer wieder ein Stück näher gekommen. Bei der sechsten von insgesamt acht Stationen behielt der 23 Jahre alte US-Boy mit zwei Siegen am ersten Tag des Meetings in Moskau die Führung. Moses gewann in 27,44 Sekunden über 50 m und 2:08,27 Minuten über 200 m Brust. Dabei war sein Weltrekord vom 17. Januar (2:02,92) in Berlin nicht in Gefahr. Über die 50-m-Sprintstrecke musste er sich den Sieg mit dem zeitgleichen Russen Roman Sludnow teilen. Bei den Frauen liegt Martina Moravcova aus der Slowakei in Führung, die aber auf einen Start in Moskau verzichtete. Für die beste Leistung sorgte Europameisterin Stanislawa Komarowa (Russland) mit 2:06,59 Minuten über 200 m Rücken. Olympiasiegerin Jana Kloschkowa (Ukraine) siegte in 2:11,08 Minuten über 200 m Lagen [Übersicht und Resultate]. 22.1. Ist der grosse THG-Skandal zur Mini-Affäre verkommen? In einem Interview mit dem Tages-Anzeiger vertritt der Leiter des Doping-Analysenlabors in Lausanne, Martial Saugy, die Ansicht, es sei nicht erstaunlich, dass nur so wenig zusätzliche THG-Fälle gab. Wie andere Experten ist er der Meinung, THG sei lokal auf den Bereich um die kalifornischen Athleten beschränkt. Die Affäre zeige aber, dass es immer noch möglich ist, aus einer Grundsubstanz ein anderes, vorher nicht bekanntes Molekül für Dopingzwecke zu designen. Die Aufarbeitung der THG-Affäre habe in der Schweiz wenige Ressourcen gebunden, da die Analytik schnell an die neue Substanz adaptiert werden konnte. 22.1. Neuburger neuer Vorsitzender der ISHOF. Dale Neuburger (54) ist gemäss ISHOF-Präsident und Geschäftsleiter Sam Freas zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt worden. Neuburger ist Vizepräsident der FINA, ehemaliger präsident von US-Swimming und zur Zeit auch Präsident der Indiana Sports Corporation. "Mein wichtigstes Ziel ist die finanzielle Stabilität der ISHOF, damit diese ihre Aufgabe in der Schwimmgemeinschaft richtig ausführen kann," erklärte Neuburger nach seiner Wahl. - Moskau, 21.-22.1.2004 - New York, 30.-31.1.2004 - Rio de Janeiro, 6.-8.2.2004 Alle Resultate bei omegatiming.com Olivier Fornaro 86 100m Freistil, VL 7. Rang: 55.79 100m Freistil, F 6. Rang: 55.03 200m Freistil, VL 2. Rang: 1:59.64 200m Freistil, F 4. Rang: 2:00.31 400m Freistil, VL 6. Rang: 4:19.17 400m Freistil, F ?. Rang: ?:??.?? Claude Pape 87 200m Lagen, VL 16. Rang: 2:24.42 200m Rücken, VL 12. Rang: 2 :24.15 100m Rücken, VL 18. Rang: 1:07.80 18.1. Ramona Pedretti und Flori Lang am Weltcup in Berlin. Auf der viertletzten Station der diesjährigen Weltcup-Tournee waren mit Ramona Pedretti und Flori Lang auch zwei Schwimmer des SV Limmat am Start. Da beide voll aus dem Training an diesem Wettkampf starteten, waren die geschwommen Zeiten z.T. deutlich über den persönlichen Bestzeiten. Einzige Ausnahme war dabei das Rennen über 200 m Lagen von Ramona Pedretti. Sie unterbot ihre alte Bestzeit um fast drei Sekunden auf 2:24.91. Flori Lang gelang das beste Resultat über 100 m Freistil, wo er seinen eigenen SVL Klubrekord mit 50.96 nur um 59/100 verpasste. (Kel) Ramona Pedretti 85 50m Brust, VL 18. Rang: 34.45 100m Brust, VL 20. Rang: 1:13.10 200m Brust, VL 18. Rang: 2:37.61 200m Lagen, VL 21. Rang: 2:24.91 Flori Lang 83 100m Freistil, VL 41. Rang: 50.96 200m Freistil, VL 47. Rang: 1:55.20 50m Rücken, VL 13. Rang: 25.84 100m Rücken, VL 20. Rang: 56.09 50m Delphin, VL 38. Rang: 25.68 100m Lagen, VL 19. Rang: 58.70 18.1. FINA Swimming World Cup, Berlin, 16./17.1.2004 [omegatiming.com]. Chantal Strasser (SC Uster) belegt mit 4:10.07 den 8. Platz im Final über 400 m Freistil, nachdem sie sich mit 4:12.96 bereits als Achte für das Finale qualifizierte. Schweizer Resultate 2. Tag: Chantal Strasser, 400 m Freistil, 8. 4:12.96 -> Final: 8. 4:10.07 Dominique Diezi, 100 m Freistil, 23. 56.57 Dominique Diezi, 100 m Rücken, 21. 1:03.17 Dominique Diezi, 50 m Delfin, 15. 28.15 Hanna Miluska, 100 m Freistil, 47. 58.67 Hanna Miluska, 400 m Freistil, 20. 4:18.52 Flori Lang, 200 m Freistil, 47. 1:55.20 Flori Lang, 50 m Rücken, 13. 25.84 Carmela Schlegel, 50 m Brust, 10. 32.90 Carmela Schlegel, 200 m Brust, 15. 2:34.41 Ramona Pedretti, 50 m Brust, 18. 34.45 Ramona Pedretti, 200 m Brust, 18. 2:37.61 Remo Lütolf, 100 m Brust, 32. 1:03.17 18.1. FINA Swimming World Cup, Berlin, 16./17.1.2004 [omegatiming.com]. Der Amerikaner Ed Moses hat beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin seinen Weltrekord über 200 m Brust unterboten. In 2:02.92 Minuten blieb der 23-Jährige um 25/100 Sekunden unter seiner Bestmarke. Diese hatte er vor zwei Jahren im gleichen Becken aufgestellt. Schweizer Resultate 1. Tag (Samstag): Chantal Strasser, 200 m Freistil, 20. 2:02.14 Chantal Strasser, 800 m Freistil, 6. 8:36.36 Hanna Miluska, 200 m Freistil, 31. 2:04.24 Hanna Miluska, 800 m Freistil, 11. 8:44.63 Carmela Schlegel, 100 m Brust, 12. 1:10.32 Ramona Pedretti, 100 m Brust, 20. 1:13.86 Ramona Pedretti, 200 m Lagen, 21. 2:24.91 Flori Lang, 100 m Rücken, 20. 56.09 Flori Lang, 100 m Freistil, 41. 50.96 Flori Lang, 100 m Lagen, 19. 58.70 Flori Lang, 100 m Freistil, 38. 25.68 Remo Lütolf, 50 m Brust, 14. 28.29 Dominique Diezi, 50 m Rücken, 13. 28.83 Dominique Diezi, 50 m Freistil, 11. 25.69 16.1. Van Almsick momentan "wahnsinnig optimistisch". (dpa) - Auf dem Weg zu ihren vierten Olympischen Spielen seit 1992 und dem ersehnten Gold über 200 m Freistil fühlt sich Schwimm-Weltstar Franziska van Almsick stark wie selten zuvor. "Mir geht es sehr gut. Ich bin momentan wahnsinnig optimistisch", sagte die Weltrekordlerin in Berlin. In ihrer Heimatstadt nimmt sie mit dem Kurzbahn-Weltcup Anlauf auf die letzte Etappe Richtung Athen. In Berlin, der fünften Station des Weltpokals, wird sie die 200 m Freistil allerdings nicht bestreiten. Sie geht über 100 m Delfin und 100 m Rücken an den Start. Der Verzicht auf die 200 m Freistil habe "trainingstechnische Gründe", erläuterte die 25-Jährige. Wegen einer Erkrankung der Nebenhöhlen und einer Bronchitis hatte Franziska van Almsick im Dezember auf die Kurzbahn-EM in Dublin verzichten müssen. Kurz vor Weihnachten "lag ich mit Antibiotika eine Woche im Bett". Zudem liess sie sich bei dieser Gelegenheit gleich zwei Weisheitszähne entfernen. "Da habe ich über Weihnachten weniger gegessen, und das hat meiner Figur gut getan", sagte sie. Den Weltpokal an der Stätte ihres Langbahn-Weltrekord bei der EM 2002 geht Franziska van Almsick aus vollem Training heraus an. "Superzeiten wird es nicht geben, ich müsste selbst über 200 m Freistil darum kämpfen, in das Finale zu kommen", sagte sie. Der Verzicht auf ihre Spezialdisziplin habe aber nichts damit zu tun, "dass ich mich nicht trauen würde". Priorität haben allein das Training für Athen und dort das erste Gold über 200 m Freistil nach zweiten Plätzen 1992 und 1996. Nachdem Franziska van Almsick nach eigenem Bekunden im sportlichen Alltag "mehr und mehr die Knochen weh tun", hat sie vor rund drei Monaten eine kreative Nebenbeschäftigung für sich entdeckt. Zusammen mit einem Schuhproduzenten entwickelte sie eine Art Badelatschen ("Diesen Begriff finde ich für diese Schuhe total ätzend"), die im März in den Handel kommen und laut Franziska van Almsick eher ein "modischer Freizeitschuh" sind. 16.1. FINA Swimming World Cup, Berlin, 16./17.1.2004 [omegatiming.com]. Cheftrainer Beckmann schlägt neuen Weltcupmodus vor. (dpa) Der deutsche Schwimmcheftrainer Ralf Beckmann plädiert für einen neuen Modus des Kurzbahn-Weltpokals. "Was nicht passt, ist die zeitlich breite Streuung von November bis Februar, und das über alle Zeitzonen hinweg", sagte Beckmann, zwei Tage vor dem einzigen deutschen Weltcup in Berlin. Zudem machte sich Beckmann für eine Reduzierung von acht auf "vier, maximal fünf Stationen" und auf deutlich weniger als 34 Einzeldisziplinen stark. Ein kompakter Weltcup mit einer Dauer von 10 bis 14 Tagen würde Sinn machen, meinte der Erfolgstrainer. Zudem habe die bisherige Veranstaltungsreihe, die sich über vier Monate erstreckt, auch wegen der häufig geänderten Wertungssysteme "kaum Transparenz. Selbst für uns Schwimmer ist es schwer, das alles noch zu verstehen", sagte er. 1979 gab es in Tokio einen Mannschafts-Weltcup. Seit 1988/89 wird der Einzel-Weltpokal ausgetragen, der zeitweise bis zu zwölf Stationen hatte. In den vergangenen beiden Jahren war Berlin jeweils das Finale. Nach dem Meeting am Samstag und Sonntag in der deutschen Hauptstadt stehen noch Moskau (21./22. Januar), New York (30./31. Januar) und Rio de Janeiro (6. bis 8. Februar) auf dem Programm. 15.1. Brooke Bennet hält durch. (USSwimming) Die 24-jährige US-Mittel- und Langstrecklerin plant bis ins Jahr 2005 weiterzuschwimmen. In Sydney gewann Bennet die 400 und 800 m Freistil. "Nach den olympischen Spielen schalte ich vielleicht eine Pause ein, aber danach werde ich voraussichtlich eine Saison weitertrainieren. 15.1. Swimming World Cup: Ed Moses auch am 2. Tag siegreich (100 m Brust in 58.08). Der Weltcup wurde von den Amerikanern domniert (insgesamt 12 Medaillen, davon 8-Mal Gold [Übersicht Resultate]. 15.1. Buschschulte und Rupprath deutsche Schwimmer des Jahres. Die Kurzbahn-Europameister Antje Buschschulte und Thomas Rupprath sind nach der Punktwertung des Deutschen Schwimm-Verbandes "Schwimmer des Jahres 2003". Buschschulte verwies mit 448 Zählern Sarah Poewe (357) und Hannah Stockbauer (285) auf die Plätze. Bei den Männern setzte sich Rupprath mit 477 Punkten vor Steffen Driesen (232) und Christian Hein (167) durch. Für die Wertung des DSV werden Teilnahmen, Platzierungen und Bestmarken bei diversen Wettkämpfen herangezogen. 15.1. FINA Swimming Worldcup: Strasser, Schlegel und Bühler erreichten Finalplätze. (Swiss Swimming) Crawlsprinter Christoph Bühler (SK Langenthal) und Carmela Schlegel (SC Uster) erreichten über 50 m Freistil respektive 200 m Brust jeweils den sechsten Rang am zweiten Tag des Fina Kurzbahnweltcups in Stockholm. Sowohl Bühler als auch Schlegel steigerten sich gegenüber dem Vorlauf. Bühler war mit 22,42 exakt 1/10 Sekunde scheller als am Morgen. Schlegel verbesserte ihre Vorlaufzeit gar um 2,42 Sekunden auf 2:31.21 Minuten. Nach ihrem guten vierten Platz über 800 m Freistil doppelte Chantal Strasser (SC Uster) nach und schwam im Final über 400 m Freistil mit 4:13.66 auf den siebten Platz. Bühler Christoph, 1974: 50 Freistil: 22.52 -> 8. -> Final -> 22.42 -> 6. Lütolf Remo, 1980: 100 Brust: 1:04.01 -> 21. Strasser Chantal, 1978: 400 Freistil: 4:13.07 -> 6. -> 4:13.66 -> 7. Schlegel Carmela, 1983: 200 Brust: 2:33.63 -> 5 -> 2:31.21 -> 6. Diezi Dominique, 1977: 100 Freistil: 56.65 -> 15. 100 Rücken: 1:03.19 -> 16. 50 Delfin: 28.19 -> 13. Miluska Hanna, 1984: 100 Freistil: 59.35 -> 41. 400 Freistil: 4:20.16 -> 15. 14.1. Swimming World Cup: Moses und Moravcova in Führung. (sid) Für die beiden Schwimmer Ed Moses und Martina Moravcova rückt die 50.000-US-Dollar-Prämie der FINA für den Gewinn des Gesamt-Weltcups in greifbare Nähe. Auf der vierten Station des Kurzbahn-Wettbewerbs in Stockholm konnte sich der US-Amerikaner Moses an die Spitze der Gesamtwertung setzten. Der Kurzbahn-Weltrekordler siegte über 200m Brust in guten 2:04,54 und verfehlte seinen eigenen Weltrekord nur um 1,37 Sekunden. Damit hat der 23 Jahre alte US-Boy zum zweiten Mal nach 2002 die Chance auf den Gesamtsieg. Ed Moses profitierte allerdings auch davon, dass der bisher in Führung liegende Michael Phelps (ebenfalls USA) in Europa nicht am Start sein wird. Laut FINA-Reglement ist aber ein Antreten in allen drei Kontinentalzonen (Asien/Australien/Afrika, Europa und Amerika) nötig, um in die Gesamtwertung zu kommen. Bei den Frauen setzte sich die Slowakin Martina Moravcova an die Spitze der Gesamtwertung. Vier Tage vor ihrem 28. Geburstag am Freitag löste die Weltcup-Siegerin von 2002 mit starken 56,90 Sekunden über 100m Delfin die bislang führende Petria Thomas ab. Die Australierin belegte über diese Strecke im "Eriksdalbadet" der schwedischen Hauptstadt mit 57,41 Sekunden Platz zwei [Übersicht Resultate]. 13.1. FINA Swimming Worldcup: Vierter Platz für Chantal Strasser. Chantal Strasser (SC Uster) schwamm über 800 m Freistil mit 8:35.85 am ersten Tag des Kurzbahn-Weltcups in Stockholm auf den vierten Platz. Strasser, die ohne spezielle Vorbereitung nach Schweden reiste, absolvierte zwischen den Vorläufen am Morgen und den Finals am Nachmittag noch eine Trainingseinheitt. Alle Schweizer Starter betrachten den Weltcup als einen Trainingswettkampf. Bühler Christoph, 1974: 100 Freistil: 50.12 -> 18. 50 Delfin: 25.06 -> 18. (Persönliche Bestzeit) Lütolf Remo, 1980: 50 Brust: 28.89 -> 18. Strasser Chantal, 1978: 200 Freistil: 2.04.93 -> 24. 800 Freistil: 8:35.85 -> 4. Schlegel Carmela, 1983: 100 Brust: 1.12.32 -> 9. Diezi Dominique, 1977: 50 Rücken: 29.29 -> 12. 50 Freistil: 26.03 -> 13. Miluska Hanna, 1984: 200 Freistil: 2:06.09 -> 34. 800 Freistil: startet im Hauptlauf 13.1. Meldungen SSCHV für World Cup Stockholm. Philipp Gilgen konnte wegen Krankheit nicht nach Stockholm reisen. Bühler Christoph, 1974: Rennen Nr. 1 (100 Freistil: 49.80) Rennen Nr. 17 (50 Delfin: 25.50) Rennen Nr. 29 (50 Freistil: 22.30) Lütolf Remo, 1980: Rennen Nr. 3 (50 Brust: 28.00) Rennen Nr. 21 (100 Brust 1.02.00) Strasser Chantal, 1978: Rennen Nr. 2 (200 Freistil: 2.01.20) Rennen Nr. 14 (800 Freistil: 8.30.00) Rennen Nr. 28 (400 Freistil: 4.10.00) Schlegel Carmela, 1983: Rennen Nr. 4 (100 Brust: 1.09.90) Rennen Nr. 20 (50 Brust: 32.40) Rennen Nr. 30 (200 Brust: 2.31.00) Diezi Dominique, 1977: Rennen Nr. 8 ( 50 Rücken: 28.50) Rennen Nr. 12 (50 Freistil: 26.00) Rennen Nr. 18 (100 Freistil: 56.00) Rennen Nr. 24 (100 Rücken: 1.02.00) Rennen Nr. 34 (50 Delfin: 28.00) Miluska Hanna, 1984: Rennen Nr. 2 (200 Freistil: 2.01.55) Rennen Nr. 14 (800 Freistil: 8.42.80) Rennen Nr. 18 (100 Freistil: 57.90) Rennen Nr. 28 (400 Freistil: 4.12.82) 13.1. Thorpe startet Athen-Countdown. An den heute in Sydney beginnenden Offenen und Jugendstaatsmeisterschaften von New South Wales (13.-19.1.2004, Resultate werden wohl auf der NSW-Swimming-Website zu finden sein) beginnt für Thorpe der Athen-Countdown. Am wahrscheinlichsten wird er gemäss seiner Trainerin Tracey Menzies über 100 und 200 m Freistil starten, evtl. auch über 200 m Lagen. Die 50 und 400 m Freistil wird der "zur Zeit einem harten Trainingsregime unterworfene" (Menzies) Thorpe auslassen. Man solle von ihrem Schützling nicht zu viel erwarten, warnte Menzies die Fans. 13.1. Bob Bowman's "Tip of the week": Delfinschwimmen. Michael Phelps Trainer Bob Bowman (US-Trainer des Jahres) schildert auf der wöchentlich auf der US-Swimming Website erscheinenden "Tip of the Week"-Seite seine Ansichten zum Delfinschwimmen (Butterfly with Bob Bowman).
8.1. Thorpe kommt zur Sache - oder doch nicht? Als nächster Wettkampf stehen bei Ian Thorpe die Staatsmeisterschaften von New South Wales in Sydney auf dem Programm (13.-19.1.04). Thorpes Trainerin Tracey Menzies hat Thorpe für mehrere Wettkämpfe angemeldet und mitgeteilt, dass erst während dem 7-tägigen Wettkampf entschieden wird, an welchen Thrope tatsächlich startet. "Wir sind bei allen Freistilrennen angemeldet, und werden durch den Wettkampf voll durchtrainieren, sodass wir von Tag zu Tag schauen wie es läuft," sagte Menzies am Dienstag. "Ich denke, dass Ian wahrscheinlich die 100 und 200 m Freistil aber nicht den 400er schwimmen wird. Wir sind auch über 200 Lagen gemeldet, aber auch dieser Start hängt davon ab, wie es in dieser Woche läuft. Aber er ist definitiv angemeldet, also wird er wahrscheinlich schwimmen.
5.1. Queensland Open Championships, Brisbane, 4.-9.1.2004. In Brisbane gewann WR-Halterin über 100 m Brust Leisel Jones (1:06.37) die 50 m Brust in 31.15 [Resultate]. David Meca: EM-Open-Water-Strecke zu kalt. (dpa) Spaniens Ex-Weltmeister David Meca-Medina hält die für den Langstrecken-Wettbewerb bei den Schwimm-Europameisterschaften 2004 (6. bis 16. Mai) in Madrid ausgewählte Strecke für "viel zu gefährlich". Meca bezeichnete den künstlichen See bei San Juan als "viel zu kalt und deshalb für die Sportler zu gefährlich". "Das Risiko dieses Sees wird sein, dass möglicherweise keiner der etwa 100 Teilnehmer das Ziel erreichen wird", so Meca im Interview mit der spanischen Tageszeitung "AS". 5.1. Queensland Open Championships, Brisbane, 4.-9.1.2004. Am ersten Tag der regionalen Meisterschaften schwammen Grant Hackett und Leisel Jones ausgezeichnete Rennen: Der glatzköpfige Hackett schwamm auf der langen Bahn die 400 m Freistil in 3:46.79. Jones erzielte über 100 m Brust die beste Leistung bei den Frauen (1:07.42) [Resultate].
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