Swim News Januar bis April 2005

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April 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005

April 2005

Line element 30.4. Schwimmen an der Spitze. Schwimmen ist in Grossbritannien zur beliebtesten, selber betriebenen Sportart aufgerückt. Gemäss einer demoskopischen Umfrage gehen 21% der Briten schwimmen, 14% sehr regelmässig, 12% gehen lieber in einen Fitnessklub. Vor allem bei Frauen ist das Schwimmen populär. Auch beim Interesse für den Spitzensport hat das Schwimmen Plätze gutgemacht: Die Leichtathletik wurde überholt und der Schwimmsport liegt nun hinter dem Fussball auf Platz zwei. Line element 27.4. Marathon Worldcup: Zusätzliches Rennen. Die FINA teilt mit, dass am 18. Juni in Ohrid, Mazedonien, eine zusätzliche Etappe im Rahmen des FINA Marathon Swimming World Cup ausgetragen wird (30 km) [FINA-Openwater-Seite]. Das nächste Rennen findet am 12. Juni in London über 10 km statt. An der Spitze der Gesamtwertung befinden sich Britta Kamrau und Stéphane Gomez [FINA-Gesamtwertung].

27.4. Haarshampoo mit Dopinghinweis. Als vermutlich erster Hersteller der Welt hat die Firma Alpecin in Deutschland eines ihrer Produkte mit einem Warnhinweis für Leistungssportler versehen. Ausdrücklich wird auf dem neuen Coffein-Shampoo darauf hingewiesen, dass der Wirkstoff Coffein in den Haarfollikeln nachgewiesen werden kann. Das Kuriose daran: Coffein ist seit zwei Jahren - nämlich seit Inkrafttreten der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur - gar nicht mehr im Leistungssport verboten.Line element26.4. Japanisches WM-Team. Der japanische Schwimmverband hat 30 Schwimmerinnen und Schwimmer für die WM in Montreal bestimmt.10 Schwimmer werden nur in den Staffeln eingesetzt. Es handelt sich nach der WM in Fukuoka 2001, wo 39 AthletInnen eingesetzt wurden, um das zweitgrösste Team: Makoto Ito, Daisuke Hosokawa, Hisayoshi Sato, Kodai Okumura, Sho Uchida, Tomomi Morita, Jyunichi Miyashita, Ko Nakano, Kosuke Kitajima, Genki Imamura, Daisuke Kimura, Ryo Takayasu, Takeshi Matsuda, Ryuichi Shibata, Hidemasa Sano, Jiro Miki, Yasushi Okude, Kaori Yamada, Norie Urabe, Atsumi Yamada, Haruka Ueda, Ai Shibata, Sachiko Yamada, Yumi Kida, Mai Nakamura, Hanae Ito, Reiko Nakamura, Sayaka Nakamura, Megumi Taneda, Nanaka Tamura, Ayako Doi, Yuko Nakanishi, Yurie Yano, Maiko Fujino, Aiko Morishita.

26.4. Langes Plan für Südafrika. Der neue Chef von Swimming South Africa, der Hamburger Dirk Lange, hat in den vergangenen 6 Wochen Südafrika bereist und sich einen Eindruck von der Arbeit an der Front gemacht. Er hat mit Jugend- und Spitzentrainern und Vereinsverantwortlichen diskutiert und präsentiert nun als Ergebnis seinen Strategievorschlag. Als wichtigstes Ziel formulierte Lange das Angebot in Südafrika so attraktiv zu gestalten, dass die Spitzenschwimmer im eigenen Land bleiben. Als Stütze des Nationalteams werden eine Junioren- und eine Seniorennationamannschaft gebildet. Beide erhalten vom Verband finanzielle Unterstützung und Zugang zu den nationalen Leistungszentren. Die Trainer werden ins Konzept eingebunden. "Den Anschluss an die internationalen Schwimmgrössen USA, Australien, Deutschland und Grossbritannien dürfen wir nicht verlieren, um nicht noch mehr Rückstand zu bekommen," sagte der 42-jährige Lange, der am 1. März seine Stelle antrat. Zuvor war er im Hamburger Leistungszentrum unter anderem Trainer von Sandra Völker, Therese Alshammar und Mark Foster..

26.4. China Nationals, Harbin, 15.-22.4. 2005 [Gesamtübersicht Resultate].

26.4. Niederländische WM-Mannschaft. Die Niederlande delegiert eine 18-köpfige Mannschaft an die WM in Montréal: Robin van Aggele, Thomas Felten, Pieter van den Hoogenband, Stefan Oosting, Lennart Stekelenburg, Thijs van Valkengoed, Mark Veens, Bas van Velthoven, Mitja Zastrow, Madelon Baans, Inge Dekker, Chantal Groot, Femke Heemskerk, Celina Lemmen, Moniek Nijhuis, Hinkelien Schreuder, Haike van Stralen, Marleen Veldhuis.

26.4. FINIS Counsilman Classic. Am Counsilman Classic Meeting, das vom 10.-12. Juni in Indianapolis ausgetragen wird, nehmen wie bereits letztes Jahr einige bekannte Schwimmer teil. Bis heute haben sich Michael Phelps und Natalie Coughlin gemeldet. Der Ticketverkauf läuft seit Montag [Website].Line element 25.4. Niederländische Meisterschaften, Utrecht, 20.-24.4.2005 [Resultate 1. Tag] [2. Tag] [3. Tag] [4. Tag] Line element 24.4. Austria-Meeting, Wien, 22.-23.4.2005 [Website] [Resultate]

24.4. Barry Prime doch nicht nach Irland. Anfangs April wurde bekannt (s. unsere Meldung vom 12.4.), dass der 50-jährige am Australian Institute of Sports wirkende Barry Prime den Job als Technischer Direktor bei Sim Ireland übernehmen wollte. Jetzt hat Prime auf den neuen Job aus privaten Gründen verzichtet. Prime war Mitglied der britischen Olympiamannschaft 1972 in München.

24.4. US Synchronized Swimming Nationals, Federal Way, 28.-30.4.2005 [Website]. Mit dem US-2008-Olympiatrainingsteam.Line element 22.4. Mark Warnecke wieder in Essen. Den Ex-Weltmeister zieht es wieder zurück in vertraute Gefilde. Der 34 Jahre Warnecke wechselt vom SV Cannstatt zurück zur SG Essen, um sich dort mit seinem Ex-Trainer Horst Melzer auf die in drei Monaten beginnenden Weltmeisterschaften in Montreal vorzubereiten. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Warnecke in Essen auf Olympia 2004 vorbereitet, die Qualifikation allerdings verpasst. Die WM in Kanada soll für den Hobby-Rennfahrer der letzte große internationale Wettkampf werden, sofern er sich dafür qualifizieren kann. Die WM-Tickets werden bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin (21. bis 26. Mai) vergeben. Im Herbst 2003 hatte der Olympiadritte von 1996 über 100 m Brust nach einem Zerwürfnis mit Melzer die SG Essen verlassen und zunächst beim SV Schwäbisch Gmünd angeheuert. Zwölf Monate später wechselte er nach Stuttgart zum SV Cannstatt, trainierte aber die meiste Zeit in Dortmund und Essen.

22.4. Van Almsick geht in Journalistenschule. Franziska van Almsick wechselt die Seiten. Für zwei Tage verschafft sich die ehemalige Weltklasse-Schwimmerin einen Einblick in die Arbeit von Journalisten. Die Weltrekordlerin nimmt zwei Tage an einem Seminar in der RTL-Journalistenschule in Köln teil. "Es ist jetzt aber nicht so, dass sie Journalistin werden oder künftig in diesem Bereich arbeiten will. Sie möchte sich zurzeit einfach das anschauen, was ihr Spaß macht", sagte ihre Managerin Regine Eichhorn. Das Hauptaugenmerk von van Almsick liegt momentan auf dem Aufbau einer eigenen Schwimm-Akademie. Zuletzt hatte die 27-Jährige beim Verbandstag des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) in Zwickau ihre Pläne zur Nachwuchsförderung vorgestellt. Line element 21.4. Graeme Smith tritt zurück. Der britische Schwimmsport verliert mit dem 29-jährigen Schotten einen weiteren Bannerträger und Bill Sweetenham muss sich überlegen, wie der britische Verband den lange angekündigten Anschluss an die Weltspitze schafft. Smith gewann 1996 in Atlanta Bronze über 1500 m Freistil und seither regelmässig Medaillen an grossen internationalen Meisterschaften. "Ich bin im Schwimmsport an einem Endpunkt angekommen und es ist Zeit Goodbye zu sagen," meinte Graeme. "Ich war in den letzten elf Jahren immer in den Topten der Weltranglisten, ich kam weiter, als ich je geträumt habe." Smith bleibt dem britischen Schwimmsport als Trainer von Junioren erhalten. Er hat spasseshalber ausgerechnet, dass er in den vergangenen 15 Jahren jeweils während 49 Wochen pro Jahr durchschnittlich 85 km pro Woche im Becken zurückgelegt hat. Macht total 62'475 km.

21.4. Japanese Championships, Yokohama, 21.-24.4.2005 [Live Results]

21.4. Kitajima verpasst WM-Qualifikation über 200m Brust. Zur Titelverteidigung über 200 m Brust bei der Schwimm-WM kann Kosuke Kitajima, zweimaliger Olympiasieger von Athen, nicht antreten. Der Japaner belegte bei den nationalen Meisterschaften in 2:13.26 nur Rang drei und verpasste damit die WM-Qualifikation über diese Distanz. "Ich hatte Trainingsrückstand, deshalb hat es einfach nicht gereicht. Nun will ich mir zumindest über 50 und 100m Brust die Teilnahme sichern", erklärte der 22-Jährige, der sowohl bei der WM 2003 in Barcelona als auch in Athen über beide Distanzen triumphiert hatte.

21.4. Stockbauer macht bis 2007 Pause. Hannah Stockbauer plant eine Ausweitung ihrer Schwimmpause bis 2007. "So wie es im Moment ausschaut, werde ich nach 2006 wieder mit dem Hochleistungssport anfangen", sagte die 23-Jährige im Interview mit der Frankfurter Rundschau. Für ein mögliches Comeback hat die zweimalige Sportlerin des Jahres die Weltmeisterschaft 2007 in Melbourne ins Visier genommen. Von einem Rücktritt will Stockbauer zwar nach wie vor nichts wissen, gab aber zu: "Ich muss zuerst sehen, ob ich den Spaß am Schwimmen wiederfinde. Ich lasse da vieles noch auf mich zukommen." Bei den Olympischen Sommerspielen in Athen war Stockbauer als Gold-Favoritin sowohl über 400 als auch über 800 m Freistil bereits in den Vorläufen gescheitert. "Das ist noch immer in meinem Hinterkopf. Das tut noch immer weh", sagte die Erlangerin. Derzeit konzentriert sich Stockbauer auf ihre kaufmännische Ausbildung und hat ihr Training deutlich reduziert: "Statt früher sieben bis acht Stunden täglich, sind es heute nur noch zwei Stunden."

21.4. Theloke übersteht Hausbrand unverletzt. Stev Theloke hat am Donnerstag einen Hausbrand in Berlin unverletzt überstanden. Der Rückenspezialist musste am frühen Donnerstagmorgen von Feuerwehrmännern aus einer brennenden Wohnung gerettet werden. "Wir sind mit dem Leben davongekommen", erklärte der 27-Jährige. Der Brand war gegen 1.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen. Theloke wurde von der elfjährigen Tochter seiner Lebensgefährtin geweckt, die damit Schlimmeres verhinderte. Zwei Menschen kamen bei dem Feuer nach Angaben der Polizei hingegen ums Leben.

21.4. Italienisches WM-Team. Männer: DAVID BERBOTTO 4X200 Freistil, ALESSIO BOGGIATTO 200 Lagen 400 Lagen, PAOLO BOSSINI 200 Brust, EMILIANO BREMBILLA 400 Freistil 800 Freistil 4X200 Freistil, ALESSANDRO CALVI 4X100 Freistil, LORIS FACCI 200 Brust, CHRISTIAN GALENDA 4X100 Freistil, FILIPPO MAGNINI 100 Freistil 4x100 Freistil 4X200 Freistil, LUCA MARIN C 400 Lagen, LUCA PASTERIS 4X200 Freistil, MASSIMILAN ROSOLINO 400 Freistil 800 Freistil 4X200 Freistil, MICHELE SCARICA 4X100 Freistil, ALESSANDRO TERRIN 50 Brust, 100 Brust, LORENZO VISMARA 100 Freistil, 4X100 Freistil. Frauen: CHIARA BOGGIATTO 200 Brust 4X100 Lagen, MARTINA CUPPONE 4X200 Freistil, ALESSIA FILIPPI 200 Rücken 4X100 Lagen, CATERINA GIACCHETTI 200 Delfin, FEDERICA PELLEGRINI 100 Freistil 200 Freistil 400 Freistil 4X200 Freistil 4X100 Lagen, SIMONA RICCIARDI GG. 4X200 Freistil, FRANCESCA SEGAT 4X100 Lagen, RENATA SPAGNOLO 4X200 Freistil, FLAVIA ZOCCARI NEW 4X200 Freistil.

21.4. Tieftaucher Curavic mit Weltrekord. Der Kroate Kristijan Curavic fühlt sich auchin der Kälte wohl. Er stellte in einem Basislager für russische Wissenschaftler am Nordpol ohne Pressluftgerät mit 51.2 Metern einen Weltrekord im Tieftauchen in einem Eisgewässer auf. Der 30-Jährige verbesserte in der Arktis die alte Bestmarke um 1.2 Meter, benötigte dafür 1:32 Minuten. "Ich fühle mich großartig. Das ist eine große Sache für mich und mein Land", sagte der Eistaucher nach seinem Coup. Im Warmwasser erreichten Taucher ohne Pressluftgerät bereits Tiefen von weit mehr als 150 Meter. Die Bestmarke im Tauchen auf Zeit steht bei 8:58 Minuten, aufgestellt am 12. Dezember 2004 in Eindhoven vom Deutschen Tom Sietas.Line element20.4. Richard Quick tritt zurück. Der auf Ende der Saison 2005 angekündigte Rücktritt markiert das Ende einer Ära. Richard Quick, einer der erfolgreichsten Trainer der Welt, beendet seine 28-jährige Karriere als Trainer der Frauenmannschaft der Universität Stanford, wo er die vergangenen 17 Jahre wirkte. "In Stanford zu arbeiten war für mich ein Realität gewordener Traum," sagte Quick. "Da waren so viele Herausforderungen und schöne Erlebnisse, und nur wenig Enttäuschungen." Wer Quick erlebt hat spürt, was es zum erfolgreichen Trainer vor allem braucht: Charisma und der Glaube an den Erfolg.Wenn dann wie bei Quick noch eine profunde Erfahrung und breites Fachwissen dazukommen, lässt sich der Erfolg nicht verhindern. Quick gewann mit seiner "Frauschaft" 12-Mal den Meistertitel bei den US-Uni-Meisterschaften und unterstützte das US-Olympiateam als Coach in den Jahren 1984, 1992 und 2004. "Mein Rücktritt war die schwierigste Entscheidung in meinem Leben," sagte der 62-Jährige, der mehr Zeit für seine in Texas lebende Familie verwenden will. "Ich liebe mein Team, aber ich will mehr Zeit für meine heranwachsenden Enkel und meine Familie haben.Wenn ich sie nach Stanford bringen könnte, würde ich das tun." [ausführliche Würdigung auf Englisch] [Homepage Stanford Cardinals]Line element19.4. Cirque du Soleil soll WM-Geschäft ankurbeln. Die WM in Montréal soll mit einer spektakulären Show des Cirque du Soleil bekannter gemacht werden. Der Kartenverkauf stagniert bei 30'000, 200'000 verkaufte Tickets sind budgetiert. Der Organisator denkt über eine Preissenkung nach. "Wenn Sie einige Millionen Tickets kaufen wollen, mache ich Ihnen ein besonderes Anhebot," sagte OK-Co-Präsident Normand Legault scherzend. "Im Ernst, wir werden jedes Angebot studieren." Als unterstützende Massnahme wird der in Montréal domizilierte Cirque du Soleil eine Prachtsshow zur Eröfffnung am 16. Juli inszenieren, "etwas noch nie Dagewesenes". Cirque du Soleil sponsert diesen Event mit 200'000 kanadischen $ (rund 200'000 Franken). Die Show soll das Wasser als Quelle des Lebens, als Art zu Leben, als Mittel zur Kunst und als Mittel zum Spiel zelebrieren. Der 1984 gegründete Cirque du Soleil bietet eine Kombination von Akrobatik, Show und Strassenunterhaltung in seinen Shows an. Viele Vorstellungen drehen sich jetzt schon um das Thema Wasser, beispielsweise diejenigen in Las Vegas, wo die Synchronschwimmerin Madeleine Perk (Limmat-Nixen) und der weltbeste und in Zürich bestens bekannte Bill May mitwirken. In Montréal soll darüber hinaus die Bedeutung des Gewässerschutzes und des Wassersparens hervorgehoben werden.Vielleicht wird die Show nur im halbgefüllten Becken durchgeführt? Wir sind gespannt.

19.4. China National Championships, Harbin, 15.-22.4.2005 [Resultate 1.-3. Tag]Line element18.4. Moracova und TYR erneuern Partnerschaft. Auch während den nächsten 4 Jahren wird Martina Moracova TYR-Sportbekleidung und -artikel tragen. Der seit 1999 laufende Vertrag wurde bis zu den olympischen Spielen 2008 erneurt. Die Slovakin machte als NCAA-Schwimmerrin bei der Southern Methodist University Karriere und gewann insgesamt 10 NCAA- und unzählige FINA-Worldcup-Titel. "TYR ist stolz darauf, weiterhin auf Martina zählen zu können," sagte TYR-Marketingdirektor Matt Zimmer."Unsere 5 Jahre dauernde Zusammenarbeit hat zu einer starken Freundschaft geführt. Mit ihremTalent und ihrer Erfahrung wurde sie eine der besten Schwimmerinnen auf dieser Welt."

18.4. Australische Jugendmeisterschaften, Brisbane, 13.-17.4.2005 [Resultate]

18.4. Australische Openwater-Meisterschaften , Southport, 18.-20.4.2005 [Resultate]

18.4. Französisches WM-Team. Frauen: BUI DUYET Diane (22/12/1979) C.N. Melun-Dammarie, COUDERC Céline (11/03/1983) C.N.C. Alès, FIGUES Solenne (06/06/1979) Dauphins Toulouse OEC, HUBER Sophie (26/11/1985) C.N. Sarreguemines, MANAUDOU Laure (09/10/1986) C.N. Melun-Dammarie, METELLA Malia (23/02/1982) U.S.L.M. Pacoussines, MONGEL Aurore (19/04/1982) Mulhouse Olympic Natation, N'GUESSAN Elsa (17/09/1984) Stade Poitevin Natation, PUTRA Alexandra (20/09/1986) Dauphins Toulouse OEC, TAVERNIER Angéla (09/11/1983) C.S. Clichy 92; Männer: BARNIER Romain (10/05/1976) C.N. Antibes, BOUSQUET Frédérick (08/04/1981) C.S.Clichy 92, DUBOSCQ Hugues (19/08/1981) C.N. Le Havre, DUFOUR Simon (20/02/1979) Montpellier A.N.U.C., LEVEAUX Amaury (02/12/1985) Mulhouse Olympic Natation, ROGER Pierre (08.12.1983) Dauphins Toulouse OEC, ROSTOUCHER Nicolas (15/02/1981) Mulhouse Olympic Natation, ROUAULT Sébastien (24/02/1986) CNO St Germain-le-Pecq, SICOT Julien (20/03/1978) C.S. Clichy 92 Line element17.4. Französische Meisterschaften, Nancy, 13.-17.4.2005 [Local Server] [Resultate] [1. Tag] [2. Tag] [3. Tag] [4. Tag] [5. Tag] Line element15.4. Chinas Schwimmer sauber. Gemäss einem Bericht von People's Daily wurden in China 2004 bei 794 Schwimmern durchgeführten Dopingtests keine positiven Proben gefunden. 352 Schwimmer wurden z.T. mehrmals getestet, 724 der Tests wurden in China selber und 70 durch die FINA bzw. WADA durchgeführt. Seit den späteren 90er Jahren habe China sich grosse Mühe gegeben, das Dopingproblem anzugehen und auszurotten. Der chinesische Schwimmverband setzt für Übertreter lebenslange Sperren an.Verbandsvizepräsident Li Hua sagte: "Die Statistik sagt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.Wir hoffen, dass wir 2008 brillant schwimmen werden und zwar mit sauberen Büchern." China hat das WADA-Antidopingübereinkommen 2003 unterzeichnet. Das Dopinglabor in Beijing ist vom IOC für 15 Jahre akkreditiert worden und rangiert als Klasse A Labor.China ist eines der wenigen Länder, das in der normalen Rechtssprechung ein Dopinggesetz hat (seit 2003 in Kraft). Line element14.4. Kein Sullivan-Preis für Phelps. Der Sullivan-Preis ist der wertvollste an Amateursportler verliehene Sportpreis in den USA. Michael Phelps und Natalie Coughlin waren unter den 10 Finalisten, der durch die Amateursportler-Union an den besten Amateursportler des Jahres verliehenen Auszeichnung. Michael Phelps war hoch gesetzt, den Preis zum zweiten Mal nach 2003 zu gewinnen. Immerhin kehrte er von den olympischen Spielen hochdekoriert zurück wie kein anderer. Aber dieses Mal sollte es nicht sein, er konnte den Kunstturner Paul Hamm nicht schlagen. Hamm wurde für den Gewinn des Mehrkampfs an den olympischen Spielen gewürdigt.2 Disziplinen vor Abschluss befand er sich nocht auf dem 12. Platz, gab aber nicht auf. Hamm musste auch eine Kontroverse mit dem Protest einlegenden Südkorea überstehen. Phelps (19) gewann 2003 den Preis seit Janet Evans 1989 zum ersten Mal wieder für einen Schwimmer. Coughlin (22) war bereits dreimal im Final (2001, 2002, 2004). Line element13.4. Mobile - Die Schweizer Fachzeitschrift für Sport. Kennt ihr Mobile? Im Inhaltsverzeichnis 2/2005 könnt ihr euch ins Bild setzen über das vom Bundesamt für Sport publizierte Spektrum der Themen.Line element12.4. Italienische Meisterschaften, Riccione, 6.-10.4.2005 [1. Tag] [2. Tag] [3. Tag] [4. Tag] [Website]

12.4. Barry Prime irischer Leistungsdirektor. Der ehemalige britische Schwimmchampion Barry Prime wechselt nach 25 Jahren Trainertätigkeit zu Swim Ireland, wo er die Stelle als Leistungsdirektor angenommen hat. Prime schwamm in München 1972 für Grossbritannien. Der 50-Jährige brachte zwischen 1984 und 1992 fünfbritische Schwimmer an olympische Spiele, darunter Nick Gillingham. 1993 zog er nach Australien, wo er bis Ende 2004 beim Australian Institute of Sports angestellt war.Er war der am längsten angestellte Trainer beim AIS. "Ich habe unheimlich Spass an der neuen Stelle bei Swim Ireland," sagte Prime. "Ich freue mich mit den Leuten von Swim Ireland zusammenzuarbeiten, und natürlich auch mit der irischen Regierung, dem nordirischen Sportverband und den Medien.Line element 11.4. Südafrikanische Meisterschaften, East London, 4.-7.4.2004 [1. Tag] [2. Tag] [3. Tag] [4. Tag] [5. Tag] [6. Tag] [Local Website]Line element10.4. Igelström beendet Karriere. Die ehemalige schwedische Europameisterin Emma Igelström hat ihren Rücktritt aus dem aktiven Schwimmsport verkündet. Die 25-Jährige begründete ihr Karriere-Ende damit, dass es ihr an Motivation fehle: "Es gibt so viele andere Dinge im Leben. Ich habe nicht mehr das Glühen, das man braucht. Hochleistungssport ist nicht human, mental und physisch ist man immer am Limit". Die siebenmalige Weltrekordlerin, die seit vergangenem Frühjahr wegen Bulimie behandelt wird, hat seitdem keinen Wettkampf mehr bestritten.

10.4. Hackett bleibt Captain. Grant Hackett wird auch nach der 12-monatigen Wettkampfpause Ian Thorpes Captain der australischen Nationalmannschaft bleiben. Hackett sei eine Ausnahmeerscheinung, die mit beiden Füssen fest auf dem Boden stehe. Dies teilte Australiens Cheftrainer Alan Thompson gestern mit. "Hackett bleibt Captain, auch wenn Thorpe zurückkommt," sagte Thompson. "Die Dauer seiner Führungsrolle ist vorläufig unbegrenzt." Thompson meinte, Hackett sei ein Naturtalent in Sachen Führung. Er sei ein Vorbild und habe sowohl einen guten Draht zu den Boys und Girls im Team wie auch zu den Medien. Thorpe und Hackett sind weltbekannt und bereits zur Aktivzeit zur Legende geworden. Währenddem Thorpe von beiden der Bekanntere ist, sagt man von Hackett, dass er besser zuhören und besser auf das Gegenüber eingehen könne.Line element 9.4. Aktuell: Schwimmkalender 2005. Wie jedes Jahr hat Swimsports.ch den Schwimmkalender vor Beginn der Saison nachgeführt (soweit bekannt): Link.
9.4. Alltagsdoping in den USA die Norm. Der amerikanische Wissenschaftler John Hoberman (Autor des Buches "Testosterone Dreams") äussert sich in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung zu Fragen des Profisports in einer chemisch aufgeladenen Gesellschaft. Er vertritt die Meinung, dass der Druck sich dopen zu müssen am ehesten im Sport umzukehren möglich sei, da die Zahlen der Beteiligten sehr gering seien. Im Vergleich zu Geschäftsleuten auf Prozac, Musikern auf Beta-Blockern, Studenten auf Amphetaminen und Polizisten unter Anabolika, seien die Zahlen der Sportler verschwindend klein. Die selektive Entrüstung, die sich momentan in den USA über dem Sport entleert, führt dazu, dass der Sport sich mit einer "Standardverteidigung" wehrt und fragt, wieso er denn besser sein solle als der Rest der Gesellschaft. Seiner Ansicht nach hat der Sport das Recht diese beunruhigende Frage zu stellen (Sebastian Moll, Süddeutsche Zeitung, 26.03.2005). Line element 8.4. Spanisches WM-Team. Der spanische Schwimmverband sendet ein 10-köpfiges Team nach Montréal: Melissa Caballero, Ilune Gorbea, Sara Pérez, Duane Rocha, Tatiana Rouba, Angela Sanjuan, Erika Villaécija, Javier Noriega, Marco Rivera undAschwin Wildeboer. Als Trainer amtet Carlos Subirana.

8.4. Budapester Stadtmeisterschaften, 2.-3.4.2005 [Resultate]

8.4. Russische Wintermeisterschaften, Samara, 21.-25.3.2005 [Resultate] Line element7.4. Frank Esposito tritt zurück. Eine Woche vor Beginnn der französischen Meisterschaften in Nancy (13.-17.4.2005) hat Esposito den Rücktritt vom Schwimmsport angekündigt. Nach 15 Jahren Wettkampfsort auf höchstem Niveau hat diesen Schritt kurz vor seinem 34 Geburtstag am 13.4. angekündigt. Esposito gewann 1992 in Barcelona Bronze über 200 m Delfin. Auf seiner Lieblingsstrecke wurde er 4-Mal Europameister und war in Frankreich seit 1990 immer Landesmeister. An seinem Geburtstag wird er in Nancy in einem Galarennen ein letztes Mal starten und zwar über 100 m Delfin [Palmares (PDF)].

7.4. Nochmals Jensen und Ziegler. US-Trials, letzter Tag: Die 800 m Freistil der Herren und 1500 m Freistil bei den Frauen endeten wie die am Vortag geschwommenen 800 und 1500 m beim entsprechenden Geschlecht. Jensen gewann in 7:54.22 vor Thompson in 8:03.79, Ziegler gewann in 16:29.59 vor Hutchinson in 16:42.85 [Local Server] [omegatiming.com].

7.4. US-WM-Mannschaft.
Männer
Randall Bal 24 Fair Oaks, Calif./Stanford Swimming 100 Back
Nick Brunelli 23 Mansfield, Mass./Sun Devil 50 Free
Jayme Cramer 22 Cincinnati, Ohio/Southeastern Swimming 4x200 FR
Ian Crocker 22 Portland, Maine/Longhorn 100 Fly
Nate Dusing 26 Villa Hills, Ky./Longhorn 4x100 FR
Mark Gangloff 22 Akron, Ohio/Auburn Aquatics 100 Breast
Brendan Hansen 23 Havertown, Penn./Longhorn 100, 200 Breast
Larsen Jensen 19 Bakersfield, Calif./USC 1500 Free
Klete Keller 23 Phoenix, Ariz./Club Wolverine 4x200 FR
Jason Lezak 29 Irvine, Calif./Irvine Novaquatics 50, 100 Free, 4x100 FR
Ryan Lochte 20 Daytona Beach, Fla./Florida 200 Back, 200, 400 IM, 4x200 FR
Robert Margalis 23 St. Petersburg, Fla./St. Petersburg Aquatics 400 IM
Matt McGinnis 19 Raleigh, N.C./Texas 4x200 FR
Aaron Peirsol 21 Irvine, Calif./Longhorn 100, 200 Back
Michael Phelps 19 Baltimore, Md./Club Wolverine 100, 200, 400 Free, 100
Fly, 200 IM, 4x100 FR, 4x200 FR
Michael Raab 22 Rockville, Md./Rockville Montgomery 200 Fly
Davis Tarwater 21 Knoxville, Tenn./Michigan 200 Fly
Chris Thompson 26 Roseburg, Ore./Club Wolverine 1500 Free
Scott Usher 21 Grand Island, Neb./Wyoming 200 Breast
Peter Vanderkaay 21 Rochester, Mich./Michigan 200, 400 Free, 4x200 FR
Neil Walker 28 Verona, Wis./Longhorn 4x100 FR
Garrett Weber-Gale 19 Fox Point, Wis./Texas 4x100 FR
Ben Wildman-Tobriner 20 San Francisco, Calif./Stanford 4x100 FR
Head Coach: Dave Salo, Ph.D. (Irvine Novaquatics)
Assistant Coaches: Bob Bowman (Michigan); David Marsh (Auburn); Gregg Troy (Florida)
Frauen
Caroline Burckle 18 Louisville, Ky./Florida 4x200 FR
Kristen Caverly 20 San Clemente, Calif./Stanford 200 Breast
Laura Conway 20 Macon, Ga./Swim Macon 800 Free
Natalie Coughlin 22 Valleja, Calif./Cal Aquatics 100 Free, 100 Back, 4x100 FR
Mary DeScenza 20 Naperville, Ill./Athens Bulldog 200 Free, 100, 200 Fly, 4x100 FR, 4x200 FR
Kelsey Ditto 15 Austin, Texas/Longhorn 400 Free
Jessica Hardy 18 Long Beach, Calif./Irvine Novaquatics 100 Breast
Margaret Hoelzer 22 Huntsville, Ala./Auburn Aquatics 200 Back
Katie Hoff 15 Abington, Md./North Baltimore 200 Free, 200, 400 IM, 4x200 FR^
Kara Lynn Joyce 19 Ann Arbor, Mich./Athens Bulldog 50 Free, 4x100 FR
Tara Kirk 22 Bremerton, Wash./Palo Alto Stanford 100, 200 Breast
Rachel Komisarz 28 Louisville, Ky./Lakeside 100 Fly
Emily Mason 22 Scottsdale, Ariz./Tucson Ford 200 Fly
Jeri Moss 20 Riverside, Calif./Irvine Novaquatics 100, 200 Back
Whitney Myers 20 Oxford, Ohio/Tucson Ford 200 IM, 4x200 FR
Lacey Nymeyer 19 Tucson, Ariz./Tucson Ford 4x100 FR
Carly Piper 21 Grosse Pointe, Mich./Wisconsin 400 Free
Kaitlin Sandeno 22 Lake Forest, Calif./Trojan 400 IM, 4x200 FR
Emily Silver 19 Bainbridge Island, Wash./Cal Aquatics 4x100 FR
Amanda Weir 19 Lawrenceville, Ga./Swim Atlanta 50, 100 Free, 4x100 FR
Kate Ziegler 16 Great Falls, Va./The Fish 800 Free
Head Coach: Jack Bauerle (University of Georgia)
Assistant Coaches: Frank Busch (Arizona); Teri McKeever (Cal); Paul Yetter (North Baltimore)
Head Manager: Jackie Yost
Assistant Managers: Ted Knapp and Greg Werner Line element 6.4. Phelps peilt 8-Mal Gold an. Einen Tag nach seiner Abreise von den US Trials in Indianapolis kündigte der sechsfache Olympiasieger von Athen 2004 seinen Start über fünf Einzelstrecken und für alle drei Staffeln in Montréal an. Der 19-Jährige hatte bei den Trials Einzelsiege über 100, 200 und 400 m Freistil, 200 m Lagen sowie 100 m Delfin gefeiert, ehe er auf weitere Starts verzichtete, um sich aufs Training zu konzentrieren.

6.4. Peirsol, Coughlin, Ziegler, Jensen, Kirk, Hansen. Am fünften Tag der Trials mussten in Abwesenheit von Michael Phelps seine TeamkameradInnen das Feuerwerk der US-Schwimmer am Leben erhalten. Hervorragend gelang dies Aaron Peirsol, der mit 1:55.13 seinen eigenen Weltrekord knapp verpasste. Lochte folgte mit 1:57.50. Bei den Frauen gewann über 100 m Freistil Natalie Coughlin in 54.76 mit Amanda Weir auf dem zweiten Platz (55.27). Über 800 m Freistil hatte Katie Ziegler mit 8:34.83 genügend Reserve vor der zweitplatzierten Laura Conway, die mit 8:37.56 auch noch unter der 8:40er-Grenze blieb. Über 1500 m können Larsen Jensen (15:04.06) und Chris Thompson (15:11.24) an die WM reisen. Die lange Bruststrecke gehörte den beiden Schwimmerinnen aus Stanford, Tara Kirk (2:26.64) und Kristen Caverly (2:27.31), und bei den Männern Brendan Hansen (2:10.20) und Scott Usher (2:13.46). Line element 5.4. Phelps Soll mit 6 Siegen erfüllt. "Für mich ist die Woche gelaufen," sagte Phelps nach seiner 6. Goldmedaille an den US-WM-Trials in Indianapolis. Der 5. Sieg über 100 m Freistil war ein harter Kampf: An der Wende noch auf dem 7. Platz, holte er Jason Lezak ein und gewann mit 9/100 Vorsprung in 49.00. Nur 35 Minuten später kam der 200-m-Lagen-Final an die Reihe, doch der war für Phelps ein leichtes Rennen. Er gewann "bequem" in 1:57.44, fast eine Sekunde vor Ryan Lochte (1:58.40). Ursprünglich wollte Phelps auch noch über 200 m Rücken starten, doch er reist nach Hause: "Ich gehe ins Training zurück, jetzt gibt es für mich als nächstes Ziel nur noch Montréal. Ich muss mir jetzt mit Bob überlegen, über welche Strecken ich an der WM starten werde." Phelps hat sich ausser in 5 Einzelrennen auch für alle Staffeln qualifiziert.

5.4. Spanische offene Meisterschaften, Cadiz, 31.3.-3.4.2005 [Local Server ] [Resultate Übersicht] Line element 4.4. FINA Marathon Swimming World Cup. Die vierte, 15 km lange Etappe im Rio Grijalva in Chiapas, Mexico, wurde von den europäischen Schwimmerinnen und Schwimmern dominiert. Resultate Männer: 1. Petar Stoychev- BUL 3h35:32, 2. Gilles Rondy - FRA 3h35:51, 3. Demian Blaum- ARG 3h35:53. Resultate Frauen: 1. Sara Mclarty- USA 3h41:28, 2. Britta Kamrau- GER 3h46:17, 3. Edith Van Dijk- NED 3h50:32 [alle Resultate FINA Website].

4.4. Takashi Yamamoto lässt WM aus. Der japanische Delfinspezialist Takashi Yamamoto (27) hat seine Teilnahme an den japanischen Meisterschaften vom 21.-24. April in Yokohama abgesagt [Japanese Swimming Championships]. Diese gelten auch als Qualifikation für die WM in Montréal. Yamamoto gewann an der letzten WM in Barcelona über 200 m Delfin Silber. Eine Teilnahme an den olympischen Spielen 2008 sei dadurch aber nicht vom Tisch, berichtet Japan Today.

4.4. Phelps schlägt Crocker. Ian Phelps holte sich in einem beeindruckenden Rennen auch die Startberechtigung an der WM über 100 m Delfin. An der Wende noch im Rückstand, überholte er Ian Crocker und schlug in 51.34 an, 11/100 vor Crocker.

4.4. Peirsol schwimmt Weltrekord. Bei den US-WM-Trials in Indianapolis hat der dreifache Olympiasieger Aaron Peirsol für den ersten Weltrekord des Qualifikation-Turniers gesorgt. Der 21-jähige Kalifornier verbesserte in 53.17 seinen eigenen Weltrekord über 100 m Rücken und sorgte damit für das erste grosse Glanzlicht bei den bis Mittwoch dauernden Ausscheidungskämpfen für die WM im Juli in Montreal. Peirsol blieb fast 3/10 unter seinem alten Rekord (53.45), die er als Startschwimmer in der olympischen Lagenstaffel in Athen aufgestellt hatte. Auch Michael Phelps erwischte einen Trial-Start nach Mass. Der 19-jährige, sechsfache Athen-Gewinner siegte über 200 m und 400 m Freistil jeweils vor seinem Trainingspartner Peter Vanderkaay. Beide sicherten sich damit ebenso je zwei WM-Tickets wie die erst 15-jährige Katie Hoff, die über 200 m Freistil und 200 m Lagen der Konkurrenz keine Chance liess. Über die Lagendistanz schwamm Hoff in US-Rekordzeit von 2:11.24 das drittschnellste Rennen aller Zeiten. Hinter Phelps und Vanderkaay belegten über 200 m Freistil Klete Keller und Ryan Lochte die Plätze drei und vier. Damit startet bei der WM in Montreal erneut die olympische Gold-Staffel, die in Athen überraschend die Australier bezwungen hatte.

4.4. Neuseeländisches WM-Team. Die 18-köpfige neuseeländische Mannschaft wird von der WR-Halterin über 50 m Brust, Zoe Baker, angeführt. Die in Grossbritannien geborene verbesserte an den neuseeländischen Meisterschaften vom 29.3.-2.4. in Wellington ihren eigenen Landesrekord über 50 m Brust aus dem Jahr 1997 von 32.54 auf 31.21. Mannschaftsliste: Zoe Baker, Kelly Bentley, Lauren Boyle, Moss Burmester, Annabelle Carey, Nichola Chellingworth, Liz Coster, Alison Fitch, Cameron Gibson, Melissa Ingram, Dean Kent, Hannah McLean, Helen Norfolk, Corney Swanepoel, Glenn Snyders, Scott Talbot-Cameron, Te Rina Taite, Georgina Toomey. Line element 1.4. US World Championship Trials, Indianapolis, 1.-6. April 2005 [Local Server] [omegatiming.com]

1.4. WM-Tickets im Verkauf. Eine beschränkte Anzahl Tickets für die FINA-Weltmeisterschaften in Montréal (17.-31.7.05) sind ab 8. April bei www.admission.com zum Kauf erhältlich (Menü oben links: -> Quebec -> bei Event Swimming, Diving etc. oder FINA eingeben).



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März 2005 2004

Line element 31.3. Janet Evans in der WADA. Die Weltdopingagentur WADA hat 13 neue Mitglieder ins Athletenkomitee gewählt, darunter Janet Evans [WADA-News]. Die 34-Jährige US-Schwimmerin durchbrach als erste Frau die 16-Minuten-Grenze über 1500 m Freistil und gewann an den olympischen Spielen 1988 in Seoul 3-Mal Gold, 1992 in Barcelona je einmal Gold und Silber und hält immer noch die Weltrekorde über 1500 und 800m Freistil.

31.3. Deutsche Schwimmer sollen schneller werden. (dpa) - Eine neue Wettkampfstruktur soll Deutschlands Spitzenschwimmer schneller machen. Ab der Saison 2005/2006 läuft die Wettkampf-Planung in drei statt bisher zwei Zyklen. Demnach wird es künftig eine Herbst-/Winter-Saison auf der Kurzbahn geben, eine Frühjahrs-Saison mit Schwerpunkt 50-m-Bahn und punktuellen Kurzbahn-Einsätzen sowie eine Sommer-Saison auf der 50-m-Bahn mit dem internationalen Jahres-Höhepunkt. Als Qualifikation für internationale Top-Ereignisse wie Welt- und Europameisterschaften und Olympische Spiele wird zum Ende der Frühjahrs-Saison ein Nominierungs-Wettkampf auf der 50-m-Bahn eingeführt. Dies ist auch eine Konsequenz aus dem schwachen Abschneiden bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Die deutschen Meisterschaften im Sommer als nationaler Saison-Höhepunkt zwei bis drei Wochen vor dem internationalen Top-Ereignis haben dann keinen Qualifikations-Charakter mehr. Ähnlich arbeiten bereits seit Jahren mit Erfolg Amerikaner und Australier. Deshalb verspricht sich auch DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann von den Strukturänderungen eine «Qualitätssteigerung für den deutschen Schwimmsport». Seine Zielsetzung beschreibt er so: «Durch mehr hohe Wettkampf-Leistungen zu höchsten Wettkampf-Leistungen im Top-Ereignis kommen.» Das bisherige Sommerloch für die Schwimmer entfalle. Beckmann: «Jeder leistungsorientierte Schwimmer muss früh genug lernen, im Hochsommer zu neuen persönlichen Bestleistungen zu kommen. Um nichts anderes geht es bei einer EM, WM und erst recht bei Olympischen Spielen.» In der laufenden Saison finden die Qualifikations-Wettkämpfe für die Weltmeisterschaften im Juli in Montréal noch einmal im Rahmen der deutschen Meisterschaften in Berlin (21. bis 26. Mai) statt. Line element 30.3. Globetrotter des Schwimmsports. Dominik Meichtry peilt an der Berkeley-Universität die Weltspitze an [mehr in der NZZ].

30.3. Antje Buschschultes teuer Schwimmanzug.
(dpa) Weil sie bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen im Finalüber 100 m Rücken nicht den Anzug das Verbands-Sponsors trug, soll Antje Buschschulte 7800 Euro zahlen. Zu der vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) verhängten Disziplinarstrafe von 2000 Euro kommen Regressansprüche das DSV-Sponsors in Höhe von 5800 Euro. Antje Buschschulte, mit drei Mal Bronze erfolgreichste deutsche Schwimmerin in Athen, hatte ihren Anzug-Wechsel damit erklärt, dass im offiziellen Anzug eine Naht gerissen war. Jetzt streiten laut «Sport Bild» die Anwälte von Antje Buschschulte mit dem DSV. Herbert Peters, DSV-Vizepräsident Recht, sagte dem Magazin: «Man muss es vor dem Hintergrund betrachten, ob ein herausragender Athlet Sonderrechte in Anspruch nehmen kann oder Vorbild sein sollte. Gerade ein herausragender Athlet sollte sich nicht so verhalten.» Antje Buschschulte: «Am liebsten wäre es mir, wenn über dieses Thema gar nicht mehr gesprochen würde.»

30.3. US-Schwimmer Lochte lässt aufhorchen. (sid) Furiose Vorstellung von Ryan Lochte bei den US-amerikanischen Hochschulmeisterschaften: Der Olympia-Zweite siegte sowohl über 200 Yards Lagen (1:41,71 Minuten) als auch über 200 Yards Rücken (1:38,37). Die beiden Zeiten von Lochte sind ebenso wie die 18,74 des Franzosen Frederick Bousquet über 50 Yards Freistil umgerechnet auf die 25-m-Bahn besser als die aktuellen Weltrekorde. Line element29.3. Ian Edmond studiert lieber. Der schottische Brustschwimmer Ian Edmond willl lieber studieren als schwimmen und will sich wegen einer verzögerten Heilung seines im Januar operierten Knies nun voll auf das Medizinstudium konzentrieren. Der 26-Jährige wurde 2003 an der WM in Barcelona Zweiter über 200 m Brust. "Ich war im Januar gezwungen, meinen gerissenen Meniskus zu operieren," sagte Edmond. "Die Heilung verläuft sehr langsam und es hat mir geholfen, mich jetzt für das Studium zu entscheiden." Ein nochmaliger Zeithorizont von 4 Jahren bis Beijing 2008 sei zu lang, da er sein Studium schon für Athen verlängert habe. "Ich versuchte anfänglich Schwimmen und Studium unter einen Hut zu bringen, aber dann verpasste ich die Limite für Sydney 2000. Danach entschied ich, mich voll aufs Schwimmen zu konzentrieren. Jetzt entscheide ich mich für die Medizin.

29.3. Wiedereröffnung der Mediathek. Nach einmonatiger Umbauphase präsentiert sich die mit 45 000 Dokumenten grösste Freihandbibliothek der Schweiz im Sportbereich in neuem Gewand: Übersichtlich angeordnet, einladend möbliert und mit verbessertem Dienstleistungsangebot freut sich die modernisierte Sportmediathek im Bundesamt für Sport in Magglingen auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Markus Küffer, der Leiter der Mediathek, durfte als ersten Gast Matthias Remund begrüssen, den künftigen Direktor des Bundesamtes für Sport.

29.3. Weltrekord 4x50 m Freistil. Am Eindhoven Swim Cup haben die niederländischen Damen den von Deutschland 1991 an der WM in Perth erzielten Weltrekord von 1:44.09 auf 1:39.15 verbessert: Inge Dekker (25.37), Hinkelien Schreuder (24.41), Chantal Groot (25.19) und Marleen Veldhuis (24.18), zuvor Katrin Meissner 26.54, Daniela Hunger 25.79, Karin Seich 26.19, Simone Osygus 25.57 [Resultate].

29.3. Phelps Fahrplan noch nicht sicher. Über 7 Disziplinen ist Michael Pjelps für die am 1. April beginnenden WM-Trials gemeldet, aber ob er in allen starten wird, ist noch nicht klar. Das gibt er normalerweise erst kurz vor Beginn bekannt. Eingeschrieben ist er über 200 und 400 m Lagen, 100, 200 und 400 m Freistil, 100 m Delfin und 200 m Rücken. "Wir haben noch 4 Tage bis zur Eröffnung und wir sind noch am Feinschliff," sagte Phelps. "Ich bin nicht 100%ig sicher was ich schwimmen werde, aber wenn es losgeht bin ich dann ganz sicher." Es gibt starke Hinweise, dass er über 100 m Freistil und 200 m Rücken starten wird, weil er in Interviews ausgiebig über seine Möglichkeiten gesprochen hat. Beispielsweise hat er gemeint, ein Dreikampf zwischen Peirsol, Lochte und ihm wäre ein phantastisches Rennen. Für jemanden, der die Herausforderungen sucht, ist das eine klare Antwort. Egal welche Strecken er auswählt, wird Phelps der führende Schwimmer der US-WM-Equippe werden [Local Server] [Startliste (PDF)]. Line element 28.3. Flori Lang in der Weltrangliste auf Rang 13. Mit seinem an den Kurzbahn Europameisterschaften 2004 in Wien aufgestellten Schweizerrekord über 50m Rücken von 24.53 belegt Flori Lang in der aktuellen Weltrangliste Rang 13 und ist damit bestklassierter Schweizer. Angeführt wird die Weltrangliste über 50m Rücken vom Deutschen Thomas Rupprath in der Weltrekordzeit von 23.27 [FINA Rankings 2005]. (Kel)

28.3. Jonathan Massacand vierfacher Sieger an den Danish Open 2005. An den diesjährigen Danish Open in Odense war mit Ramona Pedretti, Claude Pape, Flori Lang, Jonathan Massacand, Matthias Vauthier und Stephan Bachmann auch eine kleine Delegation des SV Limmat am Start. Für die heerrausragendste Leistung an diesen offenen Meisterschaften sorgte Jonathan Massacand mit seinen Siegen über 50m Rücken, 100m Rücken, 200m Rücken und 200m Lagen. Ebenso Gold gab es für Stephan Bachmann über 400m Lagen, der dazu noch über 200m Delphin die Bronzemedaille gewann. Alle Resultate demnächst auf der Resultatseite [Website Danish Open]. (Kel)

28.3. Schweizer Jugendcup Final mit SVL Beteiligung. Am Schweizer Jugendcup Final ermitteln die fünf verschiedenen Regionalkader der Schweiz die beste Junioren-Regionalauswahl. Mit Luise Pfeiffer, Alex Studzinski und Marcel Betschart waren auch drei Schwimmer des SV Limmat für ihre Region (RZO) am Start und massgebend am dritten Rang ihrer Regionalauswahl beteiligt. Luise Pfeiffer wurde jeweils über 100m Rücken und 100m Delfin dritte und schwamm über 200m Lagen auf Rang zwei. In guter Form präsentierte sich auch Marcel Betschart. Er gewann vier seiner fünf Einsätze jeweils über 100m Delfin, 100m Rücken, 100m Freistil, 200m Lagen und wurde über 100m Brust dritter. Auch Alex Studzinski meisterte seinen Rennen erfolgreich. Den Wettkampf gewann die Regionalauswahl von der Region Suisse Romande (RSR) mit 882 Punkten, vor der Region Zentralschweiz West (RZW) mit 671 Punkten und der Region Zentralschweiz Ost (RZO) mit 613 Punkten. Alle Resultate demnächst auf der Resultatseite. (Kel) Line element 28.3. Amsterdam Swim Cup, 9.-10.4.2005 [Local Server] [Resultate]Line element 27.2. Zastrow besiegt Rogan. (sid) Der ehemalige deutsche Meister Mitja Zastrow hat beim niederländischen Schwimm-Cup in Eindhoven einen Überraschungssieg über den österreichischen Olympia-Zweiten Markus Rogan gefeiert. Der mittlerweile für die Niederlande startende Zastrow lag auf Rogans Spezialstrecke über 100m Rücken in mäßigen 56,48 Sekunden 26 Hundertstelsekunden vor dem "Sportler des Jahres" aus Österreich. Im Duell der "Sprintkönige" behielt der Australier Michael Klim über 50m Freistil mit 22,80 Sekunden die Oberhand über den Niederländer Mark Veens (22,96) und Ex-Weltrekordler Mark Foster aus Großbritannien (22,96). Ex-Weltmeister Michael Klim siegte über seine Lieblingstrecke 100m Schmetterling in 52,23 Sekunden. Die 50m Freistil bei den Frauen gingen an Kurzbahn-Europameisterin Marleen Veldhuis (25,05) aus den Niederlanden, die Kurzbahn-Weltrekordhalterin Therese Alshammar aus Schweden (25,17) knapp auf Rang zwei verwies [Resultate]. Line element 26.3. Rigamonti: Freude am Schwimmen und am Leben.

26.3. Dänische offene Meisterschaften, Odense, 22.-27.3.2005 [Local Server]. Mit Beteiligung des SV Limmat.

26.3. Nathalie Coughlin gegen das Rauchen. Die zweifache Olympia-Goldmedaillengewinnerin stellt sich für das 10-jährige Jubiläum der Kampagne "Kinder ohne Tabak" zur Verfügung. Der "Kinderzigarettentag" wird am 13. April durchgeführt und ist der Höhepunkt im Jahresprogramm der Kampagne, die sich für die Redukation des Rauchens bei Kindern und Jugendlichen einsetzt. "Ich bin erfreut, der Kampagne als nationale Sprecherin dienen zu dürfen," sagte Coughlin. "In den letzten zehn Jahren wurde ein erstaunlicher Fortschritt bei der Reduktion des Rauchens bei Jugendlichen erzielt, auch unter Mithilfe der Jugend selber. Ich bin überzeugt, dass wir in den nächsten 10 Jahren das Rauchen noch weiter senken können." Seit 1997, als das Rauchen bei Jugendlichen in den USA einen Höhepunkt erreichte, sind die Raucherquoten bei Schülern von 36.4 auf 21.9 Prozent gefallen. Line element 25.3. Langstrecken-WM abgesagt.(sid) Die Organisatoren der FINA-WM der Langstreckenschwimmer haben den für 2006 geplanten Anlass abgesagt. Die Weltmeisterschaften hätte vor den Cayman-Inseln stattfinden sollen, nun muss sich die FINA einen neuen Austragungsort suchen. Auf dem Steuerparadies in der Karibik sieht man sich nicht in der Lage, die Durchführung der Titelkämpfe zu garantieren, da die von Hurrikan Ivan im September vergangenen Jahres angerichteten Schäden grösser sind als angenommen. Die für die WM vorgesehenen Hotels werden nicht rechtzeitig wieder eröffnet. Zudem unterstützen potenzielle Sponsoren die Aufbauarbeiten in dem Inselstaat und nicht die WM. Die FINA hat die Titelkämpfe nun bis zum 30. Juni neu ausgeschrieben. Die letzte WM fand im Dezember 2004 in Dubai statt.

25.3. Bousquet schnellster Sprinter. Im Vorlauf der NCAA-Meisterschaften der Männer schwamm der in Auburn studierende Franzose Fred Bousquet die 50 Yards als erster Mensch unter 19 Sekunden: 18.74. Der alte Rekord aus dem Jahr 1990 wurde von Tom Jager gehalten (19.05) und von Anthony Ervin 2002 egalisiert. Letztes Jahr wurden NCAA-Finals in einem 25-m-Becken durchgeführt und Bousquet schwamm mit 21.10 WR über 50 m Freistil.Im Final schwamm Bousquet nochmals unter der 19-Skunden-Grenze (18.90).Line element24.3. Heinz Keller nach 20-jähriger Tätigkeit als Direktor in Magglingen verabschiedet. Persönlichkeiten aus Sport, Politik, Armee, Wirtschaft und Kultur haben am Freitag, 18. März 2005, Heinz Keller nach 20-jähriger Tätigkeit als Direktor des Bundesamtes für Sport Magglingen (BASPO) offiziell verabschiedet. Bundespräsident Samuel Schmid, Chef des Eidg. Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) sprach dem scheidenden Direktor seinen Dank aus. Heinz Keller tritt per Ende März in Pension und übergibt die Leitung des BASPO seinem Nachfolger Matthias Remund.

24.3. Phelps und Coughlin Vielstarter in Indy. Für die US-WM-Ausscheidungen vom 1.-6. April in Indianapolis hat sich Michael Phelps in 7 Disziplinen angemeldet: 100, 200 und 400 m Freistil, 100 Delfin, 200 m Rücken sowie 200 und 400 m Lagen. Natalie Coughlin wird über 100 m Rücken, 100 und 200 m Freistil und 100 m Delfin starten [Local Server] [Startliste (PDF)].

24.3. Craig Stevens zählt immer noch Geld. Elf Monate nach dem Verkauf seiner Geschichte an den höchsten Bieter kann Craig Stevens immer noch fleissig Geld zählen. Der 1500-m-Olympiafinalist arbeitet als Schalterbeamter in einer Filiale der Commonwealth Bank in Sydney, damit er eine Hypothek abzahlen kann. Das Leben des 24-Jährigen ist aber ruhiger geworden seitdem klar wurde, dass in Athen Ian Thorpe an seiner Stelle über 400 m Freistil starten kann. "Es ist alles sehr ruhig," sagt Stevens. "Ich nehme es easy und ich gebe zu, das Schwimmen war nach Athen nicht mein Mittelpunkt. Ich habe mir eine Wohnung gekauft und brauchte für die Hypothek auch eine Stelle." Die gerüchteweise mit dem "Rücktritt" verdienten 60'000 australischen Dollars bildeten eine gute Anzahlung für das Haus. Sein Entscheid vier Tage pro Woche zu arbeiten hat auch damit zu tun, dass er Gerüchten vorbeugen wollte, er habe mehr verdient am Deal als vermutet. Seit vergangenem Dezmber trainiert Stevens wieder. Im Februar hat er sich beim Möbeltragen den Rücken verknackst, was dazu führte, dass er an den autralischen WM-Trials nicht teilnehmen konnte.Line element23.3. Paris Favorit für OS 2012. NAch der ersten Beurteilungsrunde liegt gerüchteweise Paris an der Spitze der Bewerber um die olympischen Spiele 2012. Die Konkurrenzstädte London, und etwas abgeschlagen Madrid, New Yoek und Moskau folgten dicht auf den Fersen. Entschieden ist noch nichts, die nächste IOS-Sitzung, wo die Würfel fallen könnten, findet am 6. Juli in Singapur statt.

23.3. FINA Rankings. Die Jahresweltbestlisten der FINA sind per 20. März nachgeführt worden [FINA Rankings 2005].

23.3. Johnson: "Lafontaine beste Wahl." Der frühere kanadische Nationaltrainer Dave Johnson sagte, dass die Wahl von Pierre Lafontaine als Chef von Swimming Canada gut sei, aber dass eine gewaltige Arbeit auf ihn warte. "Er ist der Beste, den sie finden konnten," sagte Johnson. "Er wird die ersten 6 Monate Ruhe haben, Honeymoon, sozusagen, das ist immer so. Es wird wichtig sein, dass er dann am Ball bleibt." Johnson war 12 Jahre lang Nationaltrainer Kanadas und wurde in der Folge der zunehmenden Misserfolge (keine Medaille in Athen, zum ersten Mal seit den OS 1952) als einer der ersten aus der Führungsriege entlassen. Line element22.3. Montréal: Schleppender Kartenverkauf. Nur für 160'000 kanadische $ konnten bis heute Karten für die FINA-WM in Montréal vom 17.-31.7. verkauft werden. Dies teilte Bürgermeister Gérald Tremblay mit und meinte zuversichtlich, dass die budgetierten 10 Millionen $ noch erreicht werden. Von den benötigten 8 Millionen $ Sponsorengeldern konnten 4 Millionen gesichert werden.

22.3. Flavia Rigamonti NCAA-Meisterin. Flavia Rigamonti hat sich an den amerikanischen Universitätsmeisterschaften in West Lafayette über 1650 Yards in beeindruckender Art und Weise durchsetzen können und gewinnt in sehr guten 15:46.84 Min. den 5. NCAA-Titel ihrer Karriere. 1650 Yards sind ein bisschen mehr als 1500 Meter. Ausser Janet Evans hat diese Strecke noch keine Frau der Welt so schnell zurückgelegt wie die Tessinerin in den Diensten der Southern Methodist University. Rigamonti lag vom ersten Metern an in Führung und schwamm mit einer bestechenden Regelmässigkeit. Am Ende hatte sie knapp 6 Sekunden Vorsprung auf ihre nächste Verfolgerin [Resultate]. Line element 21.3. AIS-Trainer wird Chef von Swimming Canada. Der Franco-Kanadier Pierre Lafontaine gibt seinen Job als Cheftrainer des Australian Institute of Sports auf, um in seiner Heimat die Herausforderung als Chef des kanadischen Schwimmverbandes anzunehmen. Lafontaine war seit drei Jahren beim AIS angestellt und erhielt vor zwei Jahren die prestigeträchtige Stelle des Cheftrainers AIS. Er kehrt dem AIS bereits im April den Rücken und lässt Jodie Henry, Alice Mills, Felicity Galvez und Brenton Rickard vorübergehend ohne Trainer zurück. Lafontaine hat seine Schützlinge nach Abschluss der WM-Trials vom bevorstehenden Wechsel informiert. In Kanada wartet eine schwierige Aufgabe auf ihn, nämlich den Verband und den kanadischenSchwimmsport wieder zum Erfolg zu führen. Kanadas Schwimmsport befindet sich seit Jahren auf dem absteigenden Ast. Vor seinem Stellenantritt in Australien war er 15 Jahre lang in den USA tätig, die meiste Zeit in Arizona.

21.3. Sweetenham will Olympia-Trainer bald wählen. British Swimmings Cheftrainer Bill Sweetenham ist dabei die Trainer für das Olympiateam 2008 zu ernennen. Ben Titley (Loughborough University) und Ian Turner (Stockport) haben gute Cahncen mit von der Partie zu sein. Sweetenham beabsichtigt, mögliche Olympiateilnehmer und -trainer drei Jahre vorher mit der Aufgabe zu konfrontieren. "Man kann nicht vier Monate vor den olympischen Spielen Trainer für diese Aufgabe auswählen, man muss die Vereinstrainer vorher mit ihrer neuen Aufgabe als internationale Coaches vertraut machen," sagte Sweetenham.

21.3. Bis jetzt zehn Briten nach Montréal.
Am letzten Tag der britischen Meisterschaften und WM-Trials qualifizierten sich nochmals 5 Schwimmerinnen und Schwimmer: Olympia-Bronzemedaillengewinner David Davies mit 15:07.24 über 1500 m Freistil, Darren Mew mit 1:01.28 über 100 m Brust, Caitlin McClatchey über 400 m Freistil in 4:09.65, Kate Haywood über 50 m Brust in 31.45, Gregor Tait mit 1:58.59 über 100 m Rücken. Gültige Limiten können noch bis im Juni geschwommen werden. [Resultate 4. Tag] [Resultate 5. Tag].

21.3. Stockbauer-Comeback wieder ungewiss. (sid) Spätestens bei den Olympischen Spielen 2008 will Hannah Stockbauer wieder um Medaillen kämpfen. Der genaue Zeitpunkt für eine Rückkehr ins Becken ist für die fünfmalige Schwimm-Weltmeisterin aber weiter ungewiss. "Ich habe die Olympischen Spiele in Peking voll im Blick, bis 2008 habe ich genug Zeit. Einen genauen Plan habe ich allerdings noch nicht. Ich genieße es total, derzeit alles auf mich zukommen zu lassen", sagte die 23-Jährige im Interview mit der Welt am Sonntag. Nach ihrem enttäuschenden Abschneiden bei Olympia in Athen hatte Stockbauer in der vergangenen Woche erstmals selbst ihre Comeback-Pläne bestätigt, einen Start bei der WM im Juli in Montreal aber ausgeschlossen. Die zweimalige Sportlerin des Jahres gab zu, dass sie das Olympia-Debakel noch immer nicht verkraftet hat: "Die Ergebnisse in Athen haben mir schon einen Knacks gegeben. Die Freude am Schwimmen ist noch nicht ganz wieder zurückgekehrt." Stockbauer war in Athen als heiße Gold-Favoritin bereits in den Vorläufen über 400 und 800m Freistil gescheitert. Ähnlich wie einst Franziska van Almsick fühlt sich Stockbauer, die zurzeit eine kaufmännische Lehre absolviert, durch die Kritik an ihrem Gewicht persönlich betroffen: "Die Diskussion über mein Gewicht verletzt mich. Welche Frau hat da nicht Komplexe." Line element 20.3. Noch zwei Briten mehr nach Montréal. An den britischen WM-Ausscheidungen konnten sich noch zwei SchwimmerInnen für die WM in Montréal qualifizieren: Über 50 m Rücken konnte Liam Tancock seinen eigenen Rekord auf 25.38 verbessern, und Rebecca Cooke bewährte sich über 800 m Freistil erneut mit 8:28.30. Line element
19.3. Hackett schwamm 14:44.94. Mit seiner rund 10 Sekunden über seinem 4 Jahre alten Weltrekord (14:34.56) liegenden Zeit und dem 4. Titel ist Grant Hackett sehr zufrieden."Ich bin begeistert von meiner Zeit, ich dachte in der Mitte des Rennens nicht, dass es so schnell werden wird," sagte Hackett und legte ein Versprechen ab: "Wenn mit meinen Vorbereitungen alles gut geht, bin ich zuversichtlich, ... dass ich unter 14:34 schwimmen kann." Er ist der Erste seit 20 Jahren, der alle Strecken von 200 bis 1500 m Freistil gewann. Den zweiten Platz gewann Kurtis MavGillivary, der Kanadier mit australischem Pass, in 15:08.48 [Resultate 8. Tag].

19.3. Hackett Mannschaftscaptain der Australier. Grant Hackett wird das australische Team bei den Weltmeisterschaften vom 17.-31.7. in Montreal anführen. Die "Aussies" werden zum Saisonhöhepunkt mit einem 38-köpfigen Aufgebot an den Start gehen. 14 sind zum ersten Mal in der Nationalmannschaft. Hackett, in Sydney 2000 und Athen 2004 Goldmedaillengewinner über 1500 m Freistil, soll in Kanada nun zum vierten Mal in Folge WM-Gold über seine Paradestrecke gewinnen und zudem über 400 und 800 m Freistil für Medaillen sorgen. Nicht vertreten sind die Australier dagegen in der prestigeträchtigen Freistil-Staffel der Männer über 4x100 m. Im Land des Olympiasiegers von 2000 schafften nicht genügend Schwimmer die WM-Norm über diese Distanz. Bei den Frauen stehen Jodie Henry und Leisel Jones an der Spitze des australischen Montreal-Aufgebotes:
Männer: Leith Brodie (Qld), Grant Hackett (Qld), Brett Hawke (Vic), Brendon Hughes (Qld), Michael Klim (Vic), Andrew Lauterstein (Vic), Adam Lucas (WA), Kurtis MacGillivary (Qld), Andrew Mewing (Qld), Patrick Murphy (Vic), Travis Nederpelt (WA), Jim Piper (WA), Andrew Richards (NSW), Brenton Rickard (Vic), Mark Riley (Qld), Nic Sprenger (Qld), Matt Welsh (Vic).
Frauen: Bronte Barratt (Qld), Lara Carroll (WA), Lara Davenport (NSW), Sophie Edington (NSW), Jade Edmistone (Qld), Felicity Galvez (NSW), Brooke Hanson (Vic), Jodie Henry (Qld), Leisel Jones (Qld), Libby Lenton (Qld), Linda MacKenzie (Qld), Danni Miatke (Vic), Alice Mills (Qld), Melissa Mitchell (NSW), Sarah Paton (NSW), Haylee Reddaway (Vic), Shayne Reese (Vic), Giaan Rooney (Vic), Jess Schipper (Qld), Louise Tomlinson (Qld), Tay Zimmer (NSW).

19.3. FINA prüft Bewerbungen. Die FINA hat vor Ort mit der Prüfung der 5 Bewerber um die 13. Weltmeisterschaften 2009 begonnen:
Athen, 15.3.-17.3.
Moskau 31.3.-2.4.
Rom 25.4.-27.4.
Dubai, 28.4.-30.4.
Yokohama, 12.5.-14.5.
Die Delegation besteht aus Dem FINA Geschäftsführer Cornel Marculescu, dem Marketingverantwortlichen Kyoshi Nakamura und dem FINA TV-Berater Keith Thomas. Der Vergabeentscheid fällt am 16. Julit im Rahmen der WM in Montréal.

19.3. Klim gewinnt auch über 100 m Delfin. Michael Klim hat bei den australischen Meisterschaften nun auch über 100 m Delfin ein glänzendes Comeback gefeiert und gleichzeitig sein zweites WM-Ticket gelöst.Einen Tag nach seiner guten Vorstellung über die 100 m Freistil in 49.02 präsentierte sich Klim in 53.08 Sekunden nun auch über die 100 m Delfin in Bestform. Klim will acht Jahre nach dem Staffel-Olympiasieg von Sydney auch in Peking eine Medaille holen. [Resultate 7. Tag]

19.3. British Swimming World Championship Trials, Manchester Aquatics Centre, 16.-20.3.2005 [Local Server] [Resultate 1.&2. Tag] [Resultate 3. Tag]
Melanie Marshall schlug über 200 m Freistil nach 1:58.50 an - aber das ist 14/100 zu langsam für das WM-Tickett. British Swimmings Qualifikationzeit ist jeweils die zehntbeste 2004 gesschwommene Zeit.
Marshall hätte mit 1:58.50 in Athen den vierten Platz belegt.

19.3. Rigamonti Fünfte. Flavia Rigamonti belegte am ersten Tag der Amerikanischen Universitätsmeisterschaften in West Lafayette, Indiana, den guten 5. Platz über 500 Yards Freistil. Die Gewinnerin über diese Strecke der Jahre 2002 und 2003 kam nicht ganz an ihre persönliche Bestzeit heran und musste sich in 4:40.61 ihren Gegnerinnen beugen. Da die Amerikaner immer noch in 25 Yards Becken schwimmen, ist die Einordnung der Leistungen immer etwas schwierig, erst recht wenn es um Distanzen geht, die weit weg von „unseren“ üblichen Wettkampfstrecken liegen. Flavia Rigamontis Leistung über 500 Yards (457.2 Meter) entspricht etwa einer tiefen 4:07 Zeit, also im Bereich ihres eigenen Schweizerrekords.
Rigamonti wird am Samstag über 1650 Yards antreten, wo sie mit der schnellsten Zeit der Saison gemeldet ist und als Favoritin auf den Titel gilt [Resultate]. (Swiss Swimming)Line element18.3. Hackett über 1500 m "geschlagen". Im Vorlauf tuckerte Hackett in für ihn gemütlichen 15:36.10 ins Ziel und musste sich von Travis Nederplet schlagen lassen (15:34.27), der im Lauf davor gestartet war. Hackett sagte, er habe sich zwar schon als Erster für den Final qualifizieren wollen, habe aber wegen beschlagener Brille die Durchgangszeiten auf der Anzeigetafel nicht sehen können. Nun muss er auf der für ihn ungewohnten Bahn 5 starten ...

18.3. Sarah Price tritt in den Ruhestand. An den britischen Meisterschaften und WM-Trials kündigte die 25-jährige Sarah Price ihren Rücktritt an. Sie wurde über 100 m Rücken bloss Zweite und sagte: "Mein Körper will sich nicht wie der eines Champions verhalten. Man muss wissen, wann es Zeit ist aufzuhören und für mich ist das jetzt der Fall." "Ich begann meine internationale Karriere über die 100 m Rücken und ich dachte, damit will ich auch wieder aufhören." Price nahm an zwei Olympiaden teil, gewann 11 Medaillen auf internationalem Niveau und hielt eine zeitlang den Weltrekord über 200 m Rücken.Für die WM haben sich bislang quailifziert:
James Gibson, 50 Brust, 28.02
James Goddard, 100 m Rücken, 54.90
Kirsty Balfour, 100 m Brust, 1:08.66
[Resultate] Line element 17.3. Mills durchbricht "magische" Grenze. (sid) Die 18-jährige Australierin Alice Mills hat als vierte Frau der Welt die "magische" Grenze von 54 Sekunden über die 100m Freistil unterboten. Bei ihrem Triumph über Olympiasiegerin Jodie Henry am Donnerstag in Sydney schwamm sie die 100m in 53,96 Sekunden. Die neue australische Schwimmhoffnung lag am sechsten Tag der WM-Trials vor Henry (54,18), die den Weltrekord bei den Sommerspielen in Athen auf 53,52 Sekunden gesteigert hatte. Als Dritte der Trials verpasste Ex-Weltrekordlerin Lisbeth Lenton in 54,26 das Ticket für die WM im Juli in Montreal. Ein erfolgreiches Comeback nach langer Zwangspause feierte Michael Klim. Als Sieger über 100m Freistil in 49,02 Sekunden schaffte er die Qualifikation für die Weltmeisterschaften im Juli in Montreal. "Manchmal habe ich daran gezweifelt, je wieder schwimmen zu können", meinte der gebürtige Pole (27), der acht Jahre nach dem Staffel-Olympiasieg von Sydney auch noch 2008 in Peking eine Medaille gewinnen will [Resultate 6. Tag].

17.3. Phelps an Miss-USA-Wahl. Donald Trump, NBC und die Miss Universe Organisation kündigten an, dass Michael Phelps als Jurymitglied an den Miss-USA-Wahlen vom 11.4.2005 teilnehmen wird.

17.3. Australische WM-Trials, Sydney, 12.-19.3.2005 [Meet News] [Results] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag] [Resultate 5. Tag]
Michael Klim stand an den Landesmeisterschaften zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder oben auf dem Podest: Er gewann den 100-m-Freistilfinal in 50.02. Er ist der einzige Australier, der sich über die lange Sprintstrecke für Montreal qualifizieren konnte. Eine australische Sprintstaffel wird es demnach kaum geben. Bei den Frauen führt vor dem Einzug ins Finale Lenton (54.32sec) vor Mills (54.61sec) und Henry (55.22). Gian Rooney senkte ihren eigenen Commonwealth-Rekord über 50 m Rücken um 6/100 auf 28.45- nur 0.2 Sekunden über dem Weltrekord.Line element 16.3. Die Herren des SVL gewinnen Tägi-Cup. Mit einer grossen Mannschaft reiste der Schwimmverein Limmat nach Wettingen, mit dem Ziel, den diesjährigen Tägicup zu gewinnen... Was den Herren auch gelang: Mit 165 Punkten gewannen sie den Pokal, vor Bremgarten mit 86 Punkten und Zimmerberg mit 49 Punkten. Einen grossen Beitrag zu diesen Punkten haben Stefan Bachmann, Alex Studzinski und Marcel Betschart beigetragen, die alle ihre Rennen die sie geschwommen sind, auch gewonnen haben. Bei den Mädchen war das Rennen spannender. Zwischenzeitlich auf Rang sechs zurückgefallen, erkämpften sie sich zum Schluss noch den 3. Platz mit 70 Punkten. Baar gewann den Pokal mit 93 Punkten, gefolgt von Meilen mit 78 Punkten. Gesamthaft wurden 59 neue Bestzeiten geschwommen, wobei Arik Hehr die grösste Verbesserung bei 100 Lagen erreichte. (BP) Line element16.3. Stockbauer nach Olympia-Frust nun vor Comeback. (sid) Nachdem Hannah Stockbauer nach ihrem enttäuschenden Abschneiden bei den Olympischen Spielen in Athen kurzzeitig von der sportlichen Bildfläche verschwunden war, gab sie nun ihr Comeback bekannt. Eine Teilnahme an der WM in Montreal schloss die fünfmalige Weltmeisterin aber aus. Von Karriereende könne keine Rede sein, versicherte die 23-Jährige dem Bayerischen Fernsehen: "Auch wenn mir das einige Leute schon in den Mund gelegt haben. Nach Athen habe ich einfach eine längere Auszeit vom Schwimmen gebraucht und die habe ich mir genommen." Ein Start bei den Weltmeisterschaften im Juli in Montreal kommt für die dreifache Titelverteidigerin aber nicht in Betracht, da sie durch die Auszeit einen enormen Trainingsrückstand habe. Ende Januar hatte bereits Sportdirektor und Cheftrainer Ralf Beckmann vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) nach einem langen Gespräch mit seinem Star angekündigt, dass Stockbauer ihre Karriere forsetzen werde und "Olympia 2008 in Peking klar vor Augen" hat. Stockbauer war in Athen als eine der Gold-Favoritinnen bereits in den Vorläufen über 400 und 800 m Freistil überraschend gescheitert. Danach war es still um die Freistilspezialistin geworden, die zurzeit eine kaufmännische Lehre absolviert und der Ausbildung Priorität einräumt.

16.3. Britische Junioren bereit, Löcher zu füllen. Bill Sweetenham, Cheftrainer von British Swimming, kündigt vor den Meisterschaften und WM-Ausscheidungen in Manchester an, dass die Jungen bereit seien, die durch die diversen Rücktritte geöffneten Lücken zu füllen. "Ich denke, dass wir neue Gesichter sehen werden, eine neue Generation," sagte Sweetenham."Diesen Sommer haben wir die WM, die Universiade im August, die Kurzbahn-EM im Dezember und in einem Jahr die Commonwealth Games. Wir werden von den Alten dieses Jahr noch einige verlieren. Aber hinten rückt eine erfreuliche Gruppe von Youngsters nach." British Swimming World Championship Trials 2005, Manchester Aquatics Centre, 16.-20.3.2005 [Local Server] Line element 15.3. Stephanie Eisenring in guter Form. An den Florida Gold Coast Junior Olympics präsentierte sich die in den USA lebende SVL-Schwimmerin Stephanie Eisenring in guter Form. Mit ihrer Zeit von 24.30 über 50m Yards, gelang ihr der Sprung unter die Top 16 ihrer Alterskategorie in den USA. Anbei die weiteren Resultate (Yards Strecken):
50 yard Freestyle, 24.30, 1. Rang 846 IPS Punkte
100 yard Freestyle, 53.74, 2. Rang 824 IPS Punkte
200 yard Freestyle, 1.55.87, 1. Rang 839 IPS Punkte
500 yard Freestyle, 5.14.20, 6. Rang
200 Lagen, 2.13.67, 3. Rang Line element 15.3. Hackett mit 3. Titel - Klim gewinnt Schwung. An den australischen Meisterschaften gewann Grant Hackett über 800 m mit der viertbesten je geschwommenen Zeit seinen drittenTitel: 7:43.16, exakt 4 Sekunden über Thorpes Weltrekord aus dem Jahr 2001. Die 10 All-time Bestzeiten werden alle von den drei Australiern Thorpe, Hackett und Perkins gehalten. Klim legte im Halbfinal die 100 m Freistil in der für ihn seit 2001 schnellsten Zeit von 49.28 zurück. Es ist zu wünschen, dass er seine Verletzungsserie, die 2001 begann, nun endgültig hinter sich gebracht hat.

15.3. Karen Legg und Steve Parry treten zurück. Die beiden britischen Schwimmer erklärten diese Woche den Rücktritt vom Wettkampfsport. Legg gewann an den Commonwealth Games 2002 in Manchster 5 Medaillen. An der WM 2001 in Fukuoka wurde sie mit der 4-x-200-m-Freistilstaffel in Weltrekordzeit Weltmeisterin."Ich pausierte nach Athen 4 Monate mit der Überlegung, mich dann auf die Commonwealth Games 2006 in Melbourne vorzubereiten," sagte Legg."Aber auch wenn ich nach Melbourne ginge, könnte ich meine Resultate von Manchester nicht wiederholen. Ich bin fast 27 und habe mehr als die meisten Leute während ihres Lebens gemacht, inklusive all den Reisen." Olympiamedaillengewinner Steve Parry (Bronze 200 m Delfin in Athen) meint ebenfalls es sei genug: "Ich habe lange und hart trainiert, um meinen Traum eines Medaillengewinns an olympischen Spielen wahr zu machen," sagte der 28-Jährige. "Jetzt habe ich mein Ziel erreicht und finde, dass ich auf dem Gipfel meiner Karriere zurücktrete." Parry ist darauf vorbereitet, dass ein Rücktritt aus dem Rampenlicht für Spitzensportler nicht einfach ist: "Es wird hart sein wegzulaufen. Keine Aufregung mehr, kein Teamgeist, Verschwunden der Stolz zu den Besten zu gehören, weg die Freude und Leidenschaft. All das werde ich vermissen."

15.3. Neue Methode zum Nachweis von EPO entwickelt. Australische Forscher aus Sydney haben eine neue Testmethode für die Einnahme von Erythropoetin (EPO) entwickelt. Sie ermögliche einen Nachweis auch dann, wenn Athleten ihrem Körper nur geringe Dosen von EPO zuführten, sagte Professor Wilhelm Schänzer, Leiter des Instituts für Biochemie in Köln, in einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung". Die derzeit übliche Nachweismethode deckt Manipulationen nur auf, wenn EPO in ausreichender Menge zugeführt wurde. Das hat laut Schänzer dazu geführt, daß die zum Betrug bereiten Sportler bei den Dosierungen sehr vorsichtig geworden sind.

15.3. Klim Vorlaufschnellster. Als Vorlaufschnellster zieht Michael Klim heute in die Halbfinals über 100 m Freistil ein. Der 27-Jährige wurde mit 50.04 gestoppt [Resultate].Line element14.3. Jones erneut Brust-Queen. Im Final über 100 m Brust hat es Leisel Jones geschafft, die Rivalin Brooke Hanson auf den zweiten Platz zu verweisen und sich für den verlorenen Olympiafinal in Athen zu revanchieren. Jones schlug nach 1:07.24 an, Hanson nach 1:07.57. Jones hatte ihre Nerven im Griff, nachdem ihr Trainer Stephan Widmer geraten hatte, nach dem Motto von "Don't worry be happy" zu Schwimmen. [Meet News] [Results]

14.3. Thorpe realitätsfremd? Thorpe, auf Besuch an den australischen Trials, gab in einem Interview zu Protokoll, dass der Schwimmsport in Australien zuviel Aufmerksamkeit durch die Medien geniesse, und dass es bessere Marketingstrategien brauche und gebe. Damit setzte er die Verbandsoffiziellen in Aufregung. Der aufgeregte Mediensprecher Ian Hanson von Swimming Australia antwortete, Thorpes Kommentare seien enttäuschend und völlig realitätsfremd. Thorpe habe bereits den Kontakt mit dem Sport verloren.Thorpes Manager Dave Flaskas zog sich in Deckung zurück und meinte, Thorpe habe bloss versucht hilfreich zu sein."Die Reaktion des Verbandes kam für Ian völlig überraschend," sagte Flaskas. Er bestätigte, dass die Ursache für Thorpes Bemerkung die leeren Zuschauerränge in Sydney sind.Und diese sind nicht nur Thorpe aufgefallen: "Wenn Weltklasseschwimmer wie Hackett, Jones oder Hanson vor 300 bis 400 Zuschauern schwimmen müssen, stellen sich alle eben Fragen," sagte Flaskas. Swimming Australias Chef Glenn Tasker Hat Thorpe eingeladen, im Marketingkomitee des Verbandes mitzumachen.

14.3. Australische Meisterschaften/WM-Trials, Sydney, 12.-19.3.2005 [Meet News] [Results] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag]
Um die Nachfolge von Petria Thomas bewerben sich nicht eine sondern drei Schwimmerinnen: Jessica Schipper (18) und Libby Lenton (20), die den 100-m-Delfinfinal zeitgleich in 58.18 gewannen. Dritte wurde, weniger als einen Zehntel zurück, Alice Mills (18) in 58.27. Brenton Rickard (21) stellte mit 1:00.64 einen neuen australischen Rekord über 100 m Brust auf. Im 800-m-Freistilvorlauf badete Grant Hackett in für seine Verhältnisse gemütlichen 8:14.32 in den Final. Line element 13.3. Kammerling schwamm Weltrekord. Anna-Karin Kammerling hat einmal mehr für ein Glanzlicht gesorgt. Bei den schwedischen Meisterschaften in Göteborg (10.-13.3.2005) verbesserte die Weltcup-Gesamtsiegerin den Kurzbahn-Weltrekord über 50m Delfin. Die WM-Dritte wurde in 25,33 Sekunden gestoppt und steigerte damit die von ihr selbst am 25. Januar 2001 an gleicher Stelle aufgestellte bisherige Bestmarke um 3/100 [Berichte und Resultate] [Resultate komplett].Line element12.3. Hackett holt nationalen Titel über 400m Freistil. Die australischen Meisterschaften und WM-Ausscheidungen in Sydney haben mit einem Erfolg für den zweimaligen 1500-m-Olympiasieger Grant Hackett begonnen. Der 24-Jährige gewann in Abwesenheit von Superstar Ian Thorpe die 400m Freistil in 3:44:44 Minuten und sicherte sich damit das Ticket für die Weltmeisterschaften im Juli in Montreal. Hackett, der bei den Olympischen Spielen in Athen Silber hinter Thorpe geholt hatte, geht in Sydney noch über 200, 800 und 1500m an den Start [Meet News] [Results].

12.3. "It's the Real Thing" für Kitajima. Der japanische Brustschwimmer Kosuke Kitajima hat einen Sponsorenvertrag mit Coca Cola Japan unterzeichnet, der für eine unbekannte Summe bis im März 2009 läuft. Dies teilte der zweifache Goldmedaillengewinner von Athen am Donnerstag nach der Verleihung seines Universitätsabschlusses mit. Kitajima ist der erste Athlet, der von Coca Cola Japan unterstützt wird. Er wird das Coca-Cola-Logo auf seiner Kleidung bereits an den japanischen Meisterschaften im April in Yokohama tragen.Line element11.3. Australian Trials, Sydney, 12.-19.3.2005:

11.3. Phelps: Nochmals ein Sponsor. Musik war schon immer ein wichtiger Teil von Michael Phelps Wettkampfvorbereitungen. Und da passt sein neuester Sponsor sehr gut hinein: Matsunichi Communication Holdings aus Hong Kong hat Phelps für die Vermarktung ihrer MP3-Player verpflichten können. Gerüchteweise ist der Vertrag verteilt auf vier Jahre 4 Millionen US$ wert. Das ist möglicherweise der lukrativste Vertrag, den ein Einzelsportler aus einer olympischen Sportart je erhielt. Darüber hinaus hat Phelps u.a. Sponsorenverträge mit Visa, Speedo und Omega.

11.3. Schwimmen als Jungbrunnen

11.3. Australiens Schwimmer ziehen Sponsor an Land. (sid) Der australische Schwimmverband hat einen zahlungskräftigen Sponsor an Land gezogen. So wird der Speedo dem australischen Team mit den Superstars Ian Thorpe und Grant Hackett ab der im Juli stattfindenden WM im kanadischen Montreal 790000 US$ pro Jahr überweisen. Ausserdem will Speedo rechtzeitig zur WM einen neuen und modernen Look für die australischen Schwimmer entwickeln. Mit einer Laufzeit von sechs Jahren und einer Option auf weitere sechs Jahre ist der Vertrag einer der höchst dotierten Sponsorenverträge, der je mit einer australischen Mannschaft abgeschlossen wurde.

11.3. Jones fand Technikfehler. Leisel Jones glaubt mit einer technischen Verbesserung ihren 100-m-Brust-Weltrekord noch weiter nach unten schrauben zu können. Dies hat sie in Zusammenarbeit mit ihrem Trainer Stephan Widmer herausgefunden. "Wir haben an meiner Technik gearbeitet und ich habe eine bessere Balance gefunden," sagte Jones kurz vor den australischen Trials. "Wir haben gemerkt, dass ich mich nicht symmetrisch fallen lasse." [Wahrscheinlich die Impulssetzung mit der Brust, was immer das genau heissen soll, Red.] "Ich bin begeistert, wenn ich daran denke, wie schnell ich vorher schon war, und dass es jetzt noch schneller werden kann." Jones hat den Ruf die Schnellste aber nicht die Beste zu sein, nachdem sie zwar Weltrekorde schwamm, aber an olympischen Spielen und Weltmeisterschaften nicht gewann. Sie ist offenbar mental nicht die Stärkste, wenn es ums Ganze geht. Stephan Widmer hat ihr darum geraten, die Trials mental als Trainingswettkampf anzugehen."Ich habe keine Ahnung was raus kommt, zum ersten Mal habe ich drei Wochen getapert, sonst jeweils nur eine Woche," sagte sie. "Es wird sowohl für mich wie für Stephan sehr aufschlussreich werden." Jones hat an den Queensland Meisterschaften im Januar mit ihren 1:07.07 gezeigt, dass sie mit Stephan auf dem richtigen Weg ist. "Wir haben sehr viel mehr mit Visualisierungen gearbeitet, und im Vergleich zu früher lockerer und konzentrierter zugleich." Line element 10.3. Starke Nominationen für den Laureus Preis. Unter den nominierten für den "Oscar" im Sport, dem Laureus World Sports Award, sind dieses Jahr auch zwei Schwimmer zu finden: Michael Phelps in der offenen Kategorie und Laure Manaudou bei den Newcomern. Zu den Favoriten zählen ausserdem Kelly Holmes, Liu Xiang, Huina Xing, Hicham El Guerrouj, Lance Armstrong, Roger Federer, Michael Schumacher und Valentino Rossi. Bei den Schwimmern konnte einzig Franziska van Almsick 2003 einen zweiten Platz holen. Ian Thorpe und Inge de Bruijn gingen 2002 leer aus.

10.3. Australien ohne Sprintstaffel? Möglicherweise wird Australien bei den Männern ohne 4x100-m-Freistilstaffel nach Montréal gehen. Dies berichtete die australische Presse, nachdem bekannt wurde, dass die Qualifikationszeit auf 3:15.77 festgelegt wurde - der in Athen erzielten Zeit, die zum 6. Platz reichte. Die vier Freistiler müssen also durchschnittlich 49.46 oder schneller schwimmen am kommenden Wochenende. Ian Thorpe, Ashley Callus und Todd Pearson schwimmen nicht. Einzig von Michael Klim ist anzunehmen, dass er die Zeit schafft.Möglicherweise wird einer der Jungen den Aufstieg schaffen, im Gespräch sind Namen wie Eamon Sullivan, Andrew Mewing und Kirk Palmer. Sullivan war an der Olympiade und Plamer gewann die 100 m Freistil an den Pacific Juniorenmeisterschaften in Hawaii vom Januar. An den olympischen Spielenin Sydney gewann Australien mit der Sprintstaffel Gold.Line element9.3. FINA-World-Cup-Stationen 2005/06. Nach einer Mitteilung des Weltverbandes FINA wechselt in der kommenden Saison lediglich Australien seinen Standort von Melbourne nach Sydney. Die acht Weltcup-Veranstaltungen der Schwimmer in der Saison 2005/2006: 11. bis 13. November 2005 Durban/Südafrika; 19./20. November 2005 Sydney; 24./25. November 2005 Daejon/Südkorea; 17./18. Januar 2006 Stockholm; 21./22. Januar 2006 Berlin; 25./26. Januar 2006 Moskau; 3./4. Februar 2006 New York; 10. bis 12. Februar 2006 Belo Horizonte/Brasilien.

9.3. Arena nimmt Schoeman und Neethling unter Vertrag. Die beiden südafrikanischen Spitzenschwimmer werden Arenas Farben in den kommenden 4 Jahren an allen wichtigen internationalen Wettkämpfen tragen. Arena wird in der Schwimmszene und als Sponsor immer aktiver und freut sich ausserordentlich über diesen Vetragsabschluss. Bereits ab diesem Monat ist das Arena-Dreamteam nach dem Rücktritt von Alexander Popov wieder stärker geworden. Zum Arena-Dreamteam gehören unter anderen Laure Manadou, Filippo Magnini, Paolo Bossini und Emiliano Brembilla.

9.3. Justin Norris startet auch nicht. Der australische Schwimmer Justin Norris hat sich auf der wachsenden Liste der Schwimmer eingetragen, die nach Athen 2004 pausieren. Nach der Geburt seiner Tochter Sabre im Januar hat er sich entschieden, auf die Teilnahme an den Trials und der WM in Montréal zu verzichten. Norris, ein Delfin- und Lagenschwimmer sagt, er müsse seine Batterien wieder aufladen im Hinblick auf die Commonwealth Games 2006 in Melbourne. "Ich will mich an den CG richtig stark fühlen, darum pausiere ich," sagte Norris. "Ich will eine richtige 'search and destroy mission' haben." Norris, der von Canberra in seine Heimatstadt Newcastle umgezogen ist, sagte, dass er immer noch trainiere und für seinen Klub einige Staffeln schwimmen werde.

9.3. Terry Buck gestorben.
Der frühere australische Olympiaschwimmer und Trainer Terry Buck ist anfangs Woche im Alter von 61 Jahren infolge eines Unfalles auf seiner Farm in Carool, New South Wales, gestorben. Buck schwamm 1964 in Tokyo für Australien und war Trainer der Olympiamannschaften 1976 und 1984. Er war der erste olympische Schwimmer in Australien, der den Sprung in den Trainerberuf schaffte.Später war Buck Teammanager der Olympiamannschaften in Barcelona und Atlanta. Buck war eine der wichtigen Figuren, die Australien im Schwimmsport zu dem gemacht hat, was es heute ist.Line element8.3. Schwimmender Holländer" krault wieder. (sid) Pieter van den Hoogenband kommt vom Schwimmen nicht los. Sieben Monate nach seinem Olympiasieg in Athen wird der 27-jährige Holländer wieder anlässlich eines Wettkampfes ins Becken steigen. Der insgesamt dreifache Olympiasieger geht in der kommenden Woche bei den flämischen Meisterschaften in Antwerpen an den Start. Erst vor zwei Wochen hatte van den Hoogenband wieder mit dem Training begonnen, nachdem er sich im letzten halben Jahr auf sein Medizinstudium konzentriert hatte. Line element 8.3. Italienische Schwimmer retten Amerikaner. Zwei in Florida trainierende italienische Schwimner retteten ein amerikanisches Ehepaar, das mit ihrem Auto in einen See gestürzt war. Andrea DiNino und Luca Cora sahen den Unfall und zögerten nicht lange, sprangen in die Fluten, und halfen dem 68-jährigen Fahrer und seiner 64-jährigen Frau ans Ufer. "In einer solchen Situation denkst du nicht viel," sagte der 20-jährige Luca Cora. "Ich hörte ihn 'Help' schreien, also sprangen wir." "Wasser ist unser natürliches Element, wir haben keine Angst vor dem Wasser," ergänzte DiNinos 32-jähriger Trainer DiNino.

8.3. Ian Thorpe stützt seine Trainerin. Ian Thorpe erschien überraschend in Canberra an einer Preisverleihung, um seine Trainerin und Gastrednerin Tracey Menzies mental zu unterstützen. Bei der Preisverleihung handelte es sich um den am Internationalen Frauentag verliehenen "Sports Leadership Award" für Frauen. Verständlich, dass Thorpe Menzies das Wort überliess. Menzies, die Thorpe seit 2002 trainert, berichtete über die spezielle Beziehung zwischen ihnen beiden. Ihre Geschichte sei eigentlich nicht so verschieden von denen anderer Frauen. "Ich fühle mich sehr geehrt, hier oben stehen und sprechen zu dürfen," sagte Menzies. "Aber meine Geschichte unterscheidet sich nicht von der der meisten Frauen. Das einzig Besondere ist die Beziehung zwischen mir und Ian. Diese ist mir am Meisten Wert. Und er hat Dinge in mir entdeckt, von denen ich vorher gar nichts wusste. Er glaubte wahrscheinlich mehr an mich als ich selber und ich wollte ihn nicht entäuschen." Besonders hervorgehoben hat Menzies auch ihre Freundschaft zu Pieter van den Hoogenband und seinem Vater. Nachdem Thorpe van den Hoogenband im Weltcup 2003 in Paris über 200 m Freistil geschlagen hatte, war Pieters Vater der Erste, der Menzies gratulierte. "Diese Freundschaften im Sport sind für mich das Schönste im Leben," sagte Menzies.

8.3. Phelps und Coughlin für Sullivan-Preis nominiert. Der Sullivan-Preis ist der wertvollste an Amateursportler verliehene Sportpreis in den USA. Michael Phelps und Natalie Coughlin sind unter den 10 Finalisten, der durch die Amateursportler-Union an den besten Amateursportler des Jahres verliehenen Auszeichnung.Der Gewinner wird am 13. April bekanntgegeben. Phelps (19) gewann 2003 den Preis seit Janet Evans 1989 zum ersten Mal wieder für einen Schwimmer. Coughlin (22) war bereits dreimal im Final (2001, 2002, 2004).Line element7.3. Kamrau und Stoychev haben längsten Atem. Auf der dritten Etappe des FINA Marathon Swimming World Cup über 88 km - der längsten Strecke - gewannen die Deutsche Britta Kamrau und der Bulgare Petar Stoychev. Die Doppel-Weltmeisterin verwies vor über 100.000 (!) Zuschauern in 9:22:29,0 Stunden Vize-Weltmeisterin Edith van Dijk aus den Niederlanden (9:35:36,0) mit über 13 Minuten Vorsprung auf Platz zwei. Dritte wurde die Bulgarin Iwanka Moraliewa (9:42:02,0). "Ich bin total geschafft, aber ich freue mich riesig über diesen Erfolg", sagte die 25 Jahre alte Deutsche aus der "Langstreckenfabrik" Rostock. Für die "Weltschwimmerin des Jahres 2004" war es bereits der zweite Sieg im dritten Weltcuprennen dieses Jahres. Bei den Männern ging der Sieg nach 9:11:53,0 Stunden an Petar Stoychew. Der Bulgare verwies Stephane Gomez aus Frankreich (9:14:01,0) nach zwei Auftaktsiegen diesmal auf Platz zwei und wahrte damit seine Chance auf den fünften Gesamtsieg in Folge. Dritter wurde der Argentinier Damian Blaum (9:19:17,0). Das nächste Weltcup-Rennen über 15 Kilometer findet am 2. April im Canon del Sumidero in Mexiko statt. Frauen: 1. Britta Kamrau GER 9h22:29, 2. Edith Van Dijk NED 9h35:36, 3. Yvanka Moralieva BUL 9h42:02, 4. Yvetta Hlavacova CZE 9h51:14, 5. Alex Lachance-Fortin CAN 10h02:20, 6. Erica Rose USA 10h05:14, 7. Teodora Raptis MKD 10h10:30. Männer: 1. Petar Stoychev BUL 9h11:53, 2. Stephane Gomez FRA 9h14:01, 3. Damián Blaum ARG 9h19:17, 4. Mohamed Serour EGY 9h19:20, 5. Rostislav Vitek CZE 9h22:32, 6. Mohamed El Zanaty EGY 9h30:6, 7. Gabriel Villagoiz ARG 9h37:31, 8. Facundo Quiroga ARG 9h41:21, 9. Christian Hansmann GER 9h45:33, 10. Jane Karajovanov MKD 10h03:04, 11. Sean Seaver USA 10h07:34, 12. Rolando Valdez ARG 10h08:32, 13. Andrés Solioz ARG 10h16:35 [FINA-Marathon-Swimming-Website] [Rankings]. Line element 6.3. US-Kurzbahnmeisterschaften, Austin, 3.-6.3.2005. Am dritten Tag holte sich Michael Phelps mit 2 Starts gleich 2 Titel: Über 100 Yards Freistil gewann er in 42.53 und über 200 Yards Lagen in 1:42.78 [Resultate 3. Tag]. Beide Zeiten sind gemäss amerikanischer Interpretation beeindruckend, da sie ohne Tapering geschwommen wurden. Über 100 Yards Freistil mussten sich Nick Brunelli (43.21) und Neil Walker (43.55) mit den Plätzen 2 und 3 begnügen. Über 100 Yards Lagen war Phelps Überlegenheit fast lähmend: Der Zweite Nick Brunelli (1:46.75) wurde um fast 4 Sekunden abgehängt. Bei den Frauen gewann Natalie Coughlin das 4. und 5. Rennen (100 Freistil (48.18) und 200 Lagen (1:57.29)) [Real-Time Results]. Line element 5.3. Elka Graham out. Die zweifache Olympionikin Elka Graham muss auf die australischen WM-Trials und die WM selber verletzungshalber verzichten. Die 23-jährige teilte gestern Freitag mit, dass sie ihre rechte Hüfte arthroskopisch untersuchen lassen muss. Nicht zum ersten Mal muss Graham aus gesundheitlichen Gründen zurückbuchstabieren: Vor den Weltmeisterschaften 2003 in Barcelona hatte sie Herzprobleme und an einer Siegerehrung kollabierte sie. "An der Verletzung mache ich nun schon seit drei Monaten rum,"sagte Graham. "Es stört mich sehr im Training und totz allen Massnahmen wurde es nie besser. Jetzt muss langfristig etwas passieren. Es war ein schwieriger Entscheid, aber für mich sind die olympischen Spiele 2008 das Ziel, eine kurzfristige Lösung kam nie in Frage."

5.3. US-Kurzbahnmeisterschaften. Von den US-Kurzbahnmeisterschaften melden wir an dieser Stelle nur gerade das Ergebnis über 200 Yards Brust: Der dreifache Olympiamedaillengewinner und WR-Halter liess sich den Sieg in 1:54.19 nicht nehmen. Er hatte rund 4 Sekunden Vorsprung auf Mark Gangloff (1:58.17) und den auf dieser Strecke selten in Erscheinung tretenden Michael Phelps (1:58.31) [alle Resultate/Infos auf Englisch 2. Tag ] [1. Tag].Line element4.3. Neues Nachweissystem für Doping entwickelt. (baspo) Forscher der Universität Nottingham haben ein neues System zum Aufspüren von Dopingmitteln entwickelt. Das neue Erkennungssystem, das auf Hydro-Pyrolyse basiert, erlaube den haargenauen Nachweis von verbotenen Substanzen, sagt der beteiligte Forscher Colin Snape.

4.3. Phelps schwimmt "Weltrekord". Michael Phelps verbesserte an den US-Kurzbahnmeisterschaften über 200 Yards Matt Biondis alte Bestmarke aus dem Jahr 1987 von 1:33.03 auf 1:32.08. Da niemand sonst auf der Welt Yards-Distanzen schwimmt ausser die Amerikaner, bedeutet das Weltrekord. Er gewann auch die 400 y Lagen, allerdings verpasste er mit 3:42.74 Tom Dolans 10 Jahre alten Rekord bei weitem (3:38.18). Phelps hat damit bewiesen, dass er für die WM-Ausscheidungen in den USA, die im April in Indianapolis stattfinden, gut auf Kurs liegt [Link US-Trials].Line element3.3. Phelps knabbert an den US-Rekorden. An den US-Kurzbahnmeisterschaften in Austin, Texas, Verpasste Michael Phelps in den Vorläufen über die für uns ungewohnten Yards-Distanzen (1 Yard = 0.91 Meter) die bestehenden US-Rekorde über 200 y Freistil und 400 y Lagen. Über 200 y wird der Rekord seit 1987 von Matt Biondi gehalten (1:33.03). Phelps schwamm 1:35.91. Auch Tom Dolans Bestmerke über 400 y Lagen aus dem Jahr 1995 (3:38.18) hielt vorläufig stand: Phelps schwamm 3:46.65.

3.3. Petria Thomas erneut vor Thorpe. Wie bereits im vergangenen Jahr gewann Petria Thomas gestern Abend für ihre Leistungen und die drei Goldmedaillen in Athen im Rahmen der "Confederation of Australian Sport's Awards" erneut den Dawn-Fraser-Preis. Thomas zog sich nach Athen vom Schwimmsport zurück. Der in Australien sehr prestigeträchtige Preis berücksichtigt nicht nur die sportlichen Leistungen. Es werden auch das sportliche Verhalten und der Beitrag zum Ansehen des australischen Sports stark bewertet.Line element2.3. Schnelle Zeiten in Tokyo. Von den japanischen Kurzbahnmeisterschaften in Tokyo gibt es einige sehr gute Leistungen zu vermelden, wie schon früher berichtet wurde [Resultate]. Herausstechend waren die 2:04.03 über 200 Rücken von Reiko Nakamura. Zu den bemerkenswerten Leistungen gehören auch die am letzten Tag geschwommen 47.90 von Michael Klim.

2.3. Phelps zurück auf dem Startblock. Michael Phelps wird von Donnerstag bis Sonntag an den amerikanischen Kurzbahnmeisterschaften an der University of Texas in Austin an den Start gehen, und möglicherweise wird er einige Rekorde nageln. Ungewöhnlich ist, dass er bloss in 6 Disziplinen an den Start gehen wird: 100 und 200 m Freistil, 200 und 400 m Lagen sowie 100 und 200 m Brust, wo er gegen Brendan Hansen antreten wird.Line element1.3. FBI sucht Hilfe von SchwimmernInnen. Jeder Schwimmer und Trainer und erst Recht die Schwimmerinnen und Trainerinnen können nun als "Special Agents" das FBI unterstützen: Gesucht ist ein Krimineller, der als ehemaliger Trainer im Versteckten Videoaufnahmen von Frauen gemacht hat und sich während den Ermittlungsarbeiten der Verhaftung entzogen hat [Hilfegesuch und Merkblatt des FBI (Word)].



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Februar 2005

Line element 28.2. Gomez und Van Dijk gewinnen. Das zweite und zweitlängste Rennen im Rahmen des FINA Marathon Swimming World Cup über 57 km in Argentinien von Santa Fé nach Corando wurde vom Franzosen Stéphane Gomez und der Niederländerin Edith van Dijik gewonnen. Rangliste Männer: 1. Stéphane Gomez (FRA), 7h15m11s12; 2. Petar Stoychev (BUL), 7h15m12s76; 3. Damian Blaum (ARG), 7h18m30s83. Frauen: 1. Edith van Dijk (NED), 7h18m21s52; 2. Britta Kamrau (GER), 7h18m23s25; 3. Yvetta Hlavackova (CZE), 7h36m03s97. Vor der nächsten Etappe am 6. März über 88 km von Hernandarias nach Parana im River de la Plata sieht die Gesamtrangliste wie folgt aus. Männer: 1. Stéphane Gomez (FRA) 30 pts; 2. Damian Blaum (ARG) and Petar Stoychev (BUL) 16 pts, Frauen: 1. Britta Kamrau (GER) and Edith van Dijk (NED) 26 pts; 3. Ivanka Moralieva (BUL) 16 pts

28.2. Lisogor schlägt Kitajima. An den japanischen Kurzbahnmeisterschaften in Tokyo nahm der Russe Oleg Lisogor Revanche an Kosuke Kitajima: Der Weltrekordhalter (26.20) gewann in 27.21, 15/100 vor Kitajima. Bei den Frauen schwamm die Finnin Hanna-Maria Seppala über 100 m Freistil bemerkenswerte 54.74.

28.2. EM 2006 Budapest mit Problemen?
Gemäss der Site Insweep berichtete der Präsident des ungarischen Schwimmeverbandes Tamás Gyárfás, dass es Probleme mit der Fertigstellung der Einrichtungen für die EM 2006 geben könnte. Er sei vom Bürgermeister entsprechend vorgewarnt worden. Insbesondere gäbe es gemäss dem Bürgermeister Probleme beim Bau des Beckens "Hajos Alfréd" auf der Insel Margrite, wo Umweltschützer gegen das Fällen von 54 Bäumen protestieren. Diese müssen dem neuen Becken Platz machen.

28.2. Thorpe gegen Van den Hoogenband. Am holländischen Open Cup in Eindhoven vom 25.-27. März werden Ian Thorpe, Gary Hall, Mark Foster und Michael Klim teilnehmen, berichtet die holändische Presse. Darüber hinaus werden Mannschaften aus Belgien, Spanien, Griechenland und Deutschland erwartet.Line element27.2. Kitajima mit neuem Landesrekord. An den japanischen Kurzbahnmeisterschaften in Tokyo gewann Kosuke Kitajima die 100 m Brust in neuem japanischen Rekord in 57.95 vor dem Ukrainer Oleg Lisogor (59.31) und em Franzosen Huges Dubosq (59.55). Line element 24.2. Montréal tut sein Bestes. (© FG/svl) Die FINA liess sich überzeugen, und sprach die Austragung der WM 2005 am 10. Februar nach dem vorübergehenden Entzug erneut der Stadt Montréal zu. Nach dem traurigen Selbstmord des WM-Organisationschefs Yvon DesRochers vor 3 Wochen hat nun Montréals Bürgermeister Gérald Tremblay persönlich die Zügel ergriffen: Er engagierte Montréals Formel-1-Grösse Normand Legault als Aushängeschild für die Public Relations und René Guimond als führenden kanadischen Marketingexperten. "Wir können jetzt keine Fragen stellen, wir müssen Handeln," sagte Tremblay. "Und Handeln heisst für mich, dass wir Legaults und Guimonds Glaubwürdigkeit und Erfahrungen brauchen." Guimond war u.a. am Marketing der Expo 1980 beteiligt. "Wir müssen nun die Bedeutung der WM und den damit verbundenen Spass verkaufen," sagte Guimond. Die WM braucht immer noch 10 Millionen $ von Sponsoren und Kartenverkäufen, um das Budget aus dem roten Bereich zu hebeln. Bürgermeister Tremblay ist sich sicher, dass man diesen Rückstand aufholen wird.Line element23.2. Nicht zu glauben: Schwimmbad gestohlen. (© FG/svl) Nicht schlecht staunte die norwegische Familie Nicolaysen zu Beginn ihres Wochenendurlaubs in ihrer Ferienhütte: Das Schwimmbecken war entwendet worden. Nicht dass es sich um ein freistehendes kleines Becken gehandelt hat, nein, es war ein im Boden eingelassenes Stahlbecken mit einem Durchmesser von 5 Metern. Bei ihrer Ankunft fanden sie nur eine Grube. Auch die Wasseraufbereitungsanlage war gestohlen worden."Das muss eine fürchterliche Arbeit gewesen sein, das Becken zu demontieren," sagte Familienvater Brit Nicolaysen dem lokalen Radio. Die Polizei sagte, sowas sei noch nie vorgekommen. Line element 22.2. Libby Lenton hatte mentale Schwäche. (© FG/svl) Libby Lenton gab heute zu, dass sie in Athen mental überfordert war.Ihr berühmtes Lachen war ihr beim Eintreten in die Arena buchstäblich im Hals stecken geblieben. Sie litt noch Wochen lang unter diesem traumatischen Erlebnis. Sie versprach aber - mit einem Lächeln -, dass das in Zukunft nicht mehr vorkommen wird. Bereits die australischen Trials werde sie "mit einem Lächeln" meistern. Allesamt wunderten sich, dass die damalige Weltrekordhalterin (53.66 vor Athen) sich an den olympischen Spielen nicht besser durchstezen konnte. Bereits in den Halbfinals schied sie sang- und klanglos aus."Ich bin ein sehr emotionaler Mensch," sagte Lenton. In Athen versuchte sie die Emotionen im Griff zu behalten, was ihr nicht gelang "Das schadet meinen Leistungen sehr," sagte die 20-Jährige. "Nach den Spielen hatte ich mich dafür zu sehr im Griff. Ich musste einen Mittelweg finden, weil ich etwas Aufregung brauche, um gut zu Schwimmen." Sie habe seit Athen grosse Fortschritte auf verschiedenen Gebieten gemacht, u.a. Starts und Kraft. "Ich habe wahrscheinlich besser trainiert als vor den Olympia-Auscheidungen 2004," sagte die bei Stephan Widmer trainierende Sprinterin. "In Zukunft möchte ich mich auch über 200 m Freistil bewähren."

22.2. US-Trials 2008 in Sacramento. Die US-Olympiaasscheidungen für Beijing 2008 werden im kalifornischen Sacramento stattfinden.
Line element 21.1. Int. Hi Point Meeting und Hallenjugendtag in Zürich Oerlikon. Wenn an einem Wochenende 1018 Schwimmer in einem Hallenbad sind, sich für 3431 Starts anmelden und 443 Läufe in Total 50 Rennen gestartet werden, ja dann veranstaltet der SV Limmat das alljährliche Int. Hi Point Meeting und den Hallenjugendtag im Hallenbad Oerlikon. Einmal mehr präsentierte der SVL mit seinem eingespielten Team und vielen zusätzlichen Helfern, ein pannenfreies und immer im Zeitplan liegendes Wettkampfwochenende mit sportlichen Höhepunkten. Über 50m Rücken unterbot Flori Lang vom SV Limmat seinen eigenen Meetingrekord um 46/100 auf 26.26. Ebenfalls seinen eigenen Meetingrekord verbesserte Christoph Bühler vom Schwimmklub Langenthal. Er setzte die neue Marke über 50 Delphin von 25.50 auf 25.45. Dazu schwamm etwas überraschend Jonathan Massacand über 50m Brust neuen SVL-Klubrekord. Er unterbot die alte Marke von 30.72, gehalten von Dennis Maey aus dem Jahre 2001, um 4/10 Sekunden. Den Medaillenspiegel des Hi Point Meetings konnte der SV Limmat mit 16 Gold-, 10 Silber- und 8 Bronzemedaillen klar für sich entscheiden. Am Jugendtag gab es jeweils viermal Gold, Silber und Bronze, was im Medaillenspiegel zu Rang vier reichte. Die SVL Resultate wie immer unter der Rubrik: Resultate, Clubrekorde oder unter dem Link: Hi-Point-Meeting / Hallenjugendtag 15./16. Januar 2005. (Kel) Line element 21.1. FINA Marathon Swimming World Cup. Am ersten Marathon-Weltcup über 21 km in Rosario, Argentinien, lagen die Europäer an der Spitze:
Frauen: 1. Britta Kamrau GER 2h38:11, 2. Edith Van Dijk NED, 3. Ivanka Moralieva BUL.
Männer: 1. Stephane Gomez FRA 2h30:40, 2. Evgeni Bezruchenko RUS 2h30:55, 3. Mohamed Sorour EGY 2h34:14.
[FINA Marathon Swimming World Cup]. Line element 20.2. FINA Swimming World Cup, Belo Horizonte, 18.-20.2.2005 [Local Server] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] Line element 19.2. FINA Swimming World Cup, Belo Horizonte, 18.-20.2.2005 [Local Server] [Resultate 1. Tag] Neethling verfehlte bei seinem Sieg über 100 m Lagen seinen erst vor einer Woche in New York aufgestellten Weltrekord (51.52) um mehr als eine Sekunde, das "gelbe Trikot" und damit der Gesamtsieg bei den Männern kann ihm aber nicht mehr genommen werden. Neben der Prämie in Höhe von 50'000 US$ der FINA holte er in Belo Horizonte seine Siege Nummer 17 bis 19 in der diesjährigen Serie. So war er neben den 100 m Lagen auch über 100 m Freistil (47.50) und 50m Schmetterling (23.17) der Schnellste. Praktisch entschieden ist der Weltcup auch bei den Frauen, da die in der Gesamtwertung auf Platz eins bis fünf liegenden Schwimmerinnen in Belo Horizonte nicht am Start sind und kaum mehr eingeholt werden können. Damit kann sich die Schwedin Anna-Karin Kämmerling über eine Prämie von 50'000 US$ freuen. Line element 18.2. Petria Thomas: Trainer legen zuviel Gewicht auf die Figur. Nicht nur Tracey Menzies, auch Petria Thomas beklagt sich über Trainer, die an der Figur von Schwimmerinnen herumnörgeln. Sie selber war während ihrer Karriere ebenfalls mehrfach die Zielscheibe von Kritik. Sie wusste aber, das sie es nie schaffen konnte und wollte schlank und rank zu sein. "Junge Mädchen lassen sich stark von ihren Trainern beeinflussen, und wenn einer sagt du bist dick, hat das meistens schon Folgen, und das wollen wir nicht," sagt Thomas. Die dreifache Olympiasiegerin bestätigt damit Tracey Menzies Erfahrungen. "Viele Leute sind wie besessen von bestimmten Körperidealen und vergessen dabei, dass bei Magersucht nicht nur die Leistungsfähigkeit leidet, sondern die Gesundheit irreversibel gefährdet werden kann. Viele Trainer sind sich des Problems inzwischen bewusst, aber es hat noch genug, die das nicht wissen."

18.2. Dawn Fraser unterstützt Thorpes Entscheid. "Ich habe 1961 nach den olympischen Spielen in Rom auch 1 Jahr lang pausiert," sagte die australische Schwimmlegende Dawn Fraser in einem Interview. "Es ist gut, wenn er sich ein Jahr der Ruhe gönnt." Fraser brach nach ihrer Pause als erste Frau die 1-Minuten-Grenze über 100 m Freistil. "Ich war während der Pause 25 Jahre alt, Ian ist 22, also kein Problem. Er wird stärker und besser zurückkommen."

18.2. Di Carli folgt Lange nach Südafrika. Der deutsche 100-Meter-Rücken-Meister Marco di Carli will seinem Trainer Dirk Lange nach Südafrika folgen, wo dieser Cheftrainer wird. "Hamburg hat nix auf die Beine gestellt. Deshalb fiel mir die Entscheidung nicht schwer, mitzukommen.", so der 19-Jährige. Cheftrainer Lange bestärkte das Vorhaben von di Carli. Am Kap der Guten Hoffnung bezieht di Carlo ab Mitte März ein Trainingslager. Dagegen wird wohl Teamkollege Carsten Dehmlow in Hamburg bleiben.

18.2. FINA Swimming World Cup, Belo Horizonte, 18.-20.2.2005 [Local Server]

18.2. China unter Druck. China hat offensichtlich die ehemalige Chefin des DDR-Dopingprogrammes, Dr. Helga Pfeifer, für Analysen in einem Strömungskanal angestellt. Dieser Schritt ist in der internatioanlen Schwimm- und Sportszene mehrheitlich auf negative Resonanz gestossen. In einer ersten Reaktion hat zwar John Coates als Präsident des australischen olympischen Komitees den Schritt begrüss:. "Wir sind froh um alles, was die Chinesen gegen das Doping unternehmen. Die Anstellung von Frau Pfeifer als Expertin bei Analysen in einem Schwimmkanal ist völlig legal." Australien hat mit China einen Zusammenarbeitsvertrag abgeschlossen, Johan Coates beruft sich in seinem Statement auf diese persönlichen Erfahrungen. Coates wird nun unter Druck gesetzt, diese Aussage zu widerrufen. Coates' Stellungnahme hat z:B. den Präsidenten der amerikanischen Schwimmtrainervereinigung John Leonard aufgeschreckt: "Diese Frau ist eine Sport-Kriminelle, die 13 Jahre lang untergetaucht ist, um der Bestrafung zu entgehen," schrieb Leonard in einem Brief an Coates. "Die Entwicklung in unserer Gesellschaft in Richtung sauberen Sports verlangt, dass die olympischen Komitees Australiens und der USA sowie die WADA sich für eine Erklärung einsetzen und den Verbannung dieser Frau aus der Sportgemeinde und dem Land Chinas verlangen." Aus Deutschland wird bestätigt, dass Frau Dr. Pfeifer im DDR-Doping eine Schlüsselposition innehatte. Coates Stellungnahme wird in Australien von Don Talbot und Susie O'Neill als völlig verharmlosend kritisiert. In den Medien läuft nun weltweit die Kampagne gegen Chinas Schritt an.

18.2. Rosolino mit kurzfristigen Zielen. Der Italiener Massimiliano Rosolino denkt bis Montréal aber nicht weiter. "Beijing ist für mich sehr weit weg, und ich konzentriere mich auf Montréal. Ich trainiere sehr hart für diese Meisterschaften, fast 5 Stunden pro Tag," sagte der 27-jährige.

18.2. FINA Marathon Swimming World Cup. Die Saison 2005 wird am 19. Februar mit dem ersten Rennen eröffnet, das in Rosario in Argentinien über 21 km führt. Gemeldet sind 20 Männer und 10 Frauen aus 14 Ländern.: Die bekannten Namen Petar Stoychev (BUL), Stéphane Gomez (FRA), Edith van Dijk (NED), und Britta Kamrau (GER) sowie Ivanka Moralieva (BUL), Yvetta Hlavackova (CZE), Teodora Raptis (MKD), Irene van der Laan (NED), Esther Nunez Morera (ESP), Erica Rose (USA), Noelia Petti and Pilar Geijo (ARG), Mohamed El Zanaty (EGY), Mohamed Sorour (EGY), Rostislav Vitek (CZE), Jane Karajovanov (MKD), Andrea Volpini (ITA), Facundo Quiroga (ARG), Evgueni Bezrouchenko (RUS), Maarten Van der Wejden (NED), Simone Menoni, Piergiorgio Gagliotti, Rodolfo Valenti (ITA), Marc-André Leclerc (CAN), Carlos Pavao, Guilherme Bier (BRA), Damian Blaum, Francisco Sales Rubio, Gabriel Villagoiz, Rafael Perez (ARG) [Kalender FINA Marathon Swimming World Cup].Line element16.2. Fünf Bewerber um Schwimm-WM 2009. (© FG/svl) Athen, Dubai, Moskau, Rom und Japan mit einer noch nicht benannten Stadt bewerben sich bei der FINA um die Organisation der Schwimm-Weltmeisterschaften 2009. Das gab der Weltverband FINA in Lausanne bekannt. Die Vergabe erfolgt am 16. Juli 2005.

16.2. Deutscher wird südafrikanischer Nationaltrainer. (© FG/svl) Der Hamburger Dirk Lange wird Chefcoach des südafrikanischen Schwimmverbandes. Wie der südafrikanische Verband mitteilte, soll der 41 Jahre alte ehemalige Trainer von Sandra Völker schon ab 1. März seine neue Aufgabe beginnen. In Hamburg war er mit der lokalen Schwimmszene dauernd in Querelen verwickelt. "Meine erfolgreiche Arbeit im internationalen Schwimmsport schützte mich offensichtlich nicht davor, dass meine Tätigkeit im Hamburger Schwimmsport seit nun mehr ca. zwei Jahren ständig erschwert wurde. Die Folge war, dass Hamburger Spitzenathleten im Schwimmen frustriert den Hochleistungssport aufgaben oder im Begriff sind, Hamburg zu verlassen", schreibt Lange auf seiner Homepage. "Ob deutsche Schwimmathleten mit mir nach Südafrika gehen, wie z.B. Marco di Carli, wird sich kurzfristig abklären lassen". "Er war der einzige internationale Coach, der sich beworben hat und verfügt über enorme Erfahrung in Europa", schreibt der südafrikanische Verbandschef Dave Norman in seiner Mitteilung. "Zur Zeit haben wir keine richtige Trainerstruktur."

16.2. Jodie Henry schwimmt nicht an der WM. (© FG/svl) Aufgrund der vor einer Woche gemeldeten gesundheitlichen Probleme hat sich Jodie Henry mit einem Lächeln und Schulterzucken entschieden, nicht an den australischen Trials zu starten."Der Kampf um einen Startplatz in Montréal ist zu hart und ich bin nicht genügend darauf vorbereitet," sagte Henry. "Viele werden sich fragen, warum ich nicht starte, aber ich habe eine langfristige Perspektive im Hinblick auf Beijing 2008." Line element 14.2. Sehr gute Resultate für SVL Nachwuchs in Bonn. Unsere kleine Mannschaft, die zum ersten mal zum Jugend-Schwimmfestival nach Bonn gereist war, kehrte mit vielen Medaillen, Diplomen, persönlichen Bestzeiten und sogar mit zwei neuen Clubrekorden in der Tasche zurück. Bei den Jüngeren holte Marcel Betschart mit jedem Rennen eine Medaille, natürlich mit persönlichen Bestzeiten. Bei den Mädchen machte es Luise Pfeifer ihm nach und schwamm, wenn es für Medaillen nicht reichte, immer sehr gute Bestzeiten. Bei den mittleren Jahrgängen (Max Pfeifer, Alex Studzinski, Val Mikos, Predrag Sunaric, Marco Hunziker und Sabrina Barbieri) reichte es nicht immer für einen Spitzenplatz aber immer für Diplome, wobei auch hier immer Bestzeiten erzielt wurden. Für den Höhepunkt sorgte jedoch Stephanie Eisenring, die in den Finals immer eine Medaille holte und über 50m und 100m Freistil die Clubrekorde knackte. Zum Schluss überwand Claude Pape seine krankheitsbedingte Krise und schloss den Wettkampf mit dem Gewinn einer Bronzemedaille und Bestzeit über 100m Rücken ab. (B. Pape)

14.2. Stephanie Eisenring schwimmt Klubrekord.
Am int. Jugendschwimmfest vom 11. - 13. Februar in Bonn schwamm Stephanie Eisenring jeweils SVL Klubrekord über 50m und 100m Freistil. Über 50m Freistil blieb sie mit 26.85 genau 1/10 unter dem alten Klubrekord von Angela Zumstein aus dem Jahre 2002. Über 100m Freistil verbesserte sie die alte Marke, ebenfalls gehalten von Angela Zumstein aus dem Jahre 2002, um 13/100 auf 58.61. Die Resultate der weiteren SVL Schwimmer in Kürze. (Kel) Line element14.2. WM definitiv ohne Thorpe. Nicht überraschend hat Ian Thorpe heute seine längere Trainingspause in diesem Jahr bestätigt. An der WM in Montréal wird er deshalb nicht teilnehmen. Natürlich wäre er in der Lage, seine Form rechtzeitig wieder zu finden, teilte seine Trainerin Tracey Menzies mit einem Augenzwinkern mit. "Ich denke es war ein guter Entscheid und es tut ihm im Sinne der Persönlichkeitsbildung gut," meinte Menzies. "Dieser Entscheid mag für die australische Schwimmmannschaft hart sein, aber er braucht das im Hinblick auf die lange Vorbereitungszeit bis Beijing." Thorpe sei nach Athen hin und wieder einige Längen geschwommen, aber seine Fitness habe stark gelitten. Thorpe selber freut sich, Craig Stevens in der Trainingsmannschaft zu haben. "Im Moment schlägt Craig mich in einigen Belangen, genauso wie einige andere Junge das auch tun und in Zukunft tun werden," sagte Thorpe. "Damit muss ich mich abfinden."

14.2. Sheppard bendet Karriere mit 2-Mal Silber. (© FG/svl) Die 33-jährige schottische Sprinterin Alison Sheppard beendete im Anschluss an den Weltcup in New York ihre 17-jährige Karriere. Sie holte über 50 m Freistil hinter Therese Alshammar (24.23) in 24.30 Silber und bewies ihre Vielseitigkeit mit einem zweiten Platz über 50 m Brust (31.39) hinter Tara Kirk (30.85). Die 4-fache Olympiateilnehmerin war in den kurzen Freistilstrecken in Grossbritannien während 15 Jahren an der Spitze.Line element13.2. Tracey Menzies: "Ich war magersüchtig." (© FG/svl) Die heute 32-jährige Trainerin von Ian Thorpe hatte als Schwimmerin ein ernsthaftes gesundheitliches Problem: Magersucht. Heute will sie ihren Trainerkollegeinnen und -kollegen sowie den Eltern helfen zu verhindern, dass junge Mädchen für den Sport ihre Gesundheit ein Leben lang ruinieren. Als 18-jährige Schwimmerin nahm Menzies innerhalb von 3 Monaten von 66 auf 53 Kilo ab. An einem Wettkampf brach sie zusammen, Offizielle mussten sie ins Spital bringen. Sie litt an Drüsenfieber, Eisenmangel und war übertrainiert. "Meine Mutter musste mich unter die Dusche tragen," sagt Menzies heute." Ich war zu schwach. Ich konnte einfach nicht verstehen, wie meine Leistungen plötzlich einbrachen, mein ganzer Körper brach zusammen." Menzies sagte, die Ärzte befürchteten eine zeitlang, dass sie nie mehr Kinder haben könne. Im Verein hatten sie eine Gewichtskontrolle. Menzies absolvierte im Geheimen zusätzliche Trainingseinheiten und stritt sich am Tisch mit den Eltern übers Essen."Als ich begann Abzunehmen, verbesserten sich meine Leistungen vorerst," sagt Menzies heute."Das Schlimmste war rückblickend gesagt, dass die Leute anfingen mich zu loben. Ich wurde deshalb magersüchtig." Sie nennt zwar die Leute nicht beim Namen, aber das Lob kam sicher auch aus dem Verein und den Trainern."Das Wichtigste für uns Trainerinnen und Trainer ist, dass wir der langfristigen Gesundheit der uns anvertrauten Mädchen Sorge tragen," erläutert Menzies."Das ist nicht nur im Schwimmen zentral wichtig, sondern in fast allen Sportarten. Zuviele Mädchen spielen russisches Roulette mit ihrem Körper." Menzies stört es, dass die Trainer darüber hinwegsehen, wenn 17- oder 18-jährige junge Frauen noch immer keine Menstruation haben."Wenn man in diesem Alter noch keine Periode hat, stimmt etwas nicht, und die Trainer müssen nachforschen," sagt Menzies."Das Gewicht sollte nicht diskutiert werden. Das wöchentliche Wägen im Verein birgt die Gefahr, dass das Gewicht überbewertet wird. Wenn man ins Wasser springt, wiegen 1 Kilo nur noch höchstens 100 Gramm, das spürt man gar nicht." Heute sagen ihr die Ärzte sollte sie eigentlich Kinder haben können. "Das ist für mich jetzt endlich die Goldmedaille im Leben," freut sich Menzies.

13.2. Neue Bestenlisten Schweiz. Mit den Swim Rankings stehen die Bestenlisten von Swiss Swimming in neuer Form zur Verfügung. Die Applikation ist noch im Teststadium. Wir wünschen viel Spass beim Surfen durch die Resultate der letzten zehn Jahre.

13.2. FINA Swimming World Cup, East Meadow, 11.-12.2.2004 [Local Server] [OmegaTiming] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] Line element 12.2. Vidal tödlich verunglückt. (© FG/svl) Der ehemalige venzuelanische Schwimmer Rafael Vidal ist heute bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Der 40-Jährige galt als einer der bekanntesten Athleten seines Landes. 1984 gewann er bei den Olympischen Spielen in Los Angeles die Bronzemedaille über 200 Meter Delfin hinter Michael Gross und Jon Sieben (Aus).

12.2. Silber für Rigamonti. (Swiss Swimming) Die amtierende Europameisterin Flavia Rigamonti gewann über 800 m Freistil die Silbermedaille am ersten Tag des Kurzbahn-Weltcup der Schwimmer in East Medow bei New York. Flavia Rigamonti blieb mit 8:20.55 Min. exakt 4.39 Sekunden über ihrem Schweizer Rekord den sie im Dezember 2002 bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Riesa (D) aufgestellt hatte. Gold ging an die erst 16-jährige Amerikanerin Kate Ziegler die mit 8:16.32 den 25 Jahre alten US-Rekord (8:18.77) von Cynthia Woodheads auslöschte und sich zudem an die Spitze der Jahresweltbestenliste setzte. Ziegler ging das Rennen schnell an und hatte bereits bei Rennhälfte einen Vorsprung von mehr als 3 Sekunden auf die 23-jährige Schweizerin. Dritte wird die Spanierin Erika Villaecija mit 8:22.71.

12.2. Neethling bricht eigenen Weltrekord. (© FG/svl) Am FINA World Cup in New York verbesserte der Südafrikaner Ryk Neethling seinen erst einen Monat alten Weltrekord über 100 m Lagen von 52.01 (Moskau, 26.1.2005) auf 51.52. Es handelt sich bereits um seine dritte Steigerung in dieser Weltcup-Saison. Auch andere Resultate können sich sehen lassen: Die 16-jährige Amerikanerin Kate Ziegler steigerte Cynthia Woodheads 25 Jahre alten US-Rekord über 800 m Freistil von 8:18.77 (1980) auf 8:16.32. "Das ist fast unwirklich," sagte Ziegler nach dem Aussteigen. "Ich habe noch nie einen so grossen Rekord gebrochen, ich bin wirklich ganz begeistert." Über 100 m Brust holte Tara Kirk Gold in 1:06.52 und über 100 m Freistil belegten Schoeman und Neethling in die ersten beiden Plätze in 46.27 (2/100 über dem WR) und 47.03. Jason Lezak wurde Dritter in 47.19 [Local Server] [OmegaTiming].Line element11.2. Hackett: "Thorpe würde es schaffen." (© FG/svl) Trotz Trainingsmangel würde Ian Thorpe die Qualifikation für die WM schaffen, meint Grant Hackett. Nur 4 Wochen vor den australischen Trials hat aber Globetrotter Thorpe mehr das Reisen als die schwarze Linie im Becken im Kopf. An der Superbowl in New York wurde er einmal mehr als Supporter der Olympiateilnahme New Yorks gesichtet.Es sieht ganz danach aus, als werde 2005 für Thorpe ein "Urlaubsjahr". "Ich habe schon lange nicht mehr mit ihm gesprochen," sagte Hackett, "ich weiss nicht, was er vorhat.Möglicherweise schwimmt er ab und zu einige Längen."
"Wir assen anfangs Januar zusammen ein Abendessen, da schaute er noch fit aus, keine Gewichtszunahme. So wie ich ihn kenne, würde er sich sehr rasch aus der Pause wieder in Hochform hocharbeiten."Line element10.2. WM doch in Montréal. (dpa) - Die Schwimm-Weltmeisterschaften 2005 kehren nach Montréal zurück. Der Weltverband FINA hat sich nach einer Sitzung in Frankfurt am Main überraschend für die alte Lösung entschieden. Der kanadischen Metropole war die vom 17. bis 31. Juli geplante WM am 19. Januar aus finanziellen Gründen ursprünglich entzogen worden. Laut FINA haben die Kanadier inzwischen jedoch alle Garantien für die Durchführung der Wettbewerbe erbracht. Neben Berlin hatten sich auch Moskau und Athen als Ersatz-Austragungsorte beworben. Die FINA begründete ihre überraschende und unerwartete «Rolle rückwärts» in einer offiziellen Erklärung mit sieben Punkten, am stichhaltigsten jedoch durch die Garantieerklärung aus Kanada, dass alle Bestandteile des 2001 mit der FINA geschlossenen WM-Vertrags erfüllen würden. Zuletzt gab es im Etat von mehr als 36 Millionen Euro eine Deckungslücke von etwa 12 Millionen Euro.

10.2. Neues Designersteroid.(© FG/svl) In Folge des Skandals um das Designersteroid THG hat die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) ein zweites nur zum Zwecke des Dopings entwickeltes Steroid entdeckt.Wie Olivier Rabin, wissenschaftlicher Direktor der Wada, einem BBC-Bericht zufolge mitteilte, ist man der neuen Substanz nach einem anonymen Tip auf die Spur gekommen. Kanadische Zollbeamte hätten ein Muster an der Grenze zu den USA beschlagnahmt. Rabin bezeichnete die Substanz als Desoxy-Methyl-Testosteron (DMT). Mit diesem Fund habe man bewiesen, daß THG nicht das einzige Designersteroid sei, sagte Rabin.Tetrahydrogestrinon, eine Modifikation des Steroidhormons Gestrinon, war 2003 erstmals in die Schlagzeilen geraten. Als Hersteller konnte das US-Labor Balco identifiziert werden. Nachdem eine Nachweismethode für THG gefunden war, wurden Tausende von Dopingproben nachuntersucht. Mehrere internationale Top-Athleten sind in den Skandal verwickelt, so die US-Sprinterin Kelli White und der britische Sprint-Europameister Dwain Chambers.Nach Aussagen von Wada-Forschungsdirektor Rabin ist inzwischen auch eine Nachweis-Methode für DMT entwickelt worden. Derzeit lägen jedoch keine Erkenntnisse darüber vor, ob und wie viele Athleten das neue Designer-Anabolikum benutzt haben.

10.2. Jodie Henry mit Sorgen. (© FG/svl) Kurz vor den australischen Trials ist Jodie Henry ernsthaft gesundheitlich angeschlagen.Diese Woche war wegen einer Magen-Darmerkrankung kein Training möglich und sie hat bereits das AIS International Open in Canberra vom kommenden Wochenende abgesagt [AIS Open International, Canberra, 11.-13.2.2005] [Australische Trials, Sydney, 12.-19.3.2005]. In Kombination mit der bisherigen, unplanmässig verlaufenen Vorbereitung könnte das bedeuten, dass Henry die Teilnahme an der WM in Montréal die grösste Herausforderung ist.Trainer Shannon Rollason erklärte, dass eine Qualifikation nun für Henry diegrösste Herausforderung ist. Sie muss sich dabei gegen Libby Lenton und Alice Mills durchsetzen."Es wäre nur schon hart genug, wenn Jodie fit wäre," sagte Rollason. "Es ist eine der härtesten Strecken, um sich zu qualifizieren." Weder Rollason noch Henry sind aber grundsätzlich beunruhigt, weil beide eine langfristige Perspektive verfolgen, mit den Commonwealth Games und Beijing vor Augen.
Line element 9.2. FINA Swimming World Cups:
East Meadow, 11.-12.2.2005 [Local Server]
Belo Horizonte, 18.-20.2.2005 [Local Server] Line element 8.2. Rücktritt von Agata Czaplicki. (Swiss Swimming) Die Tessinerin Agata Czaplicki hat ihren Rücktritt vom Spitzensport erklärt. Nach mehreren langwierigen Verletzungen in den letzten drei Jahren hat die Olympiateilnehmerin von 2000 die Motivation verloren, um sich nochmals an die Spitze zurück zu kämpfen. Die 22-jährige Brust- und Lagenspezialistin musste sich mehreren Operationen und langen Therapien unterziehen, die sie während Monaten vom Training fern hielten. Höhepunkte in der Karriere von Agata Czaplicki waren die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Sydney im Jahr 2000 und der 5. Platz an den Kurzbahn-Europameisterschaften im selben Jahr über 200m Brust. In der Schweiz gewann die polnisch stämmige, die von ihrem Vater Jurek trainiert wurde, 23 Meistertitel und hält aktuell vier Schweizer Rekorde über 200m Brust (Kurz- und Langbahn), sowie 200m und 400m Vierlagen (Kurzbahn). Agata Czaplicki studiert heute an der Universität von Perugia in Italien und hat sich für eine pädagogische Ausbildung eingeschrieben (Scienze dell'educazione).

8.2. Hackett erster offizieller Captain. (© svl/FG) Seit 1980 hatte die australische Nationalmannschaft nie mehr offiziell einen Captain. Max Metzker und Lisa Forrest waren die letzten Offiziellen an den olympischen Spielen 1980 in Moskau. Seither wurde das Team eher durch eine Gruppe repräsentiert, zu der beispielsweise in Athen Hackett, Brett Hawke, Regan Harrison, Todd Pearson, Giaan Rooney, Brooke Hanson, Sarah Ryan und Petria Thomas gehörten.Swimming Australias Vorstand kündigte nun an, dass für die WM 2005 erstmals wieder ein offizieller Captain, und zwar in der Person von Grant Hackett, ernannt werden soll.Damit soll, im Vergleich zu anderen Sportarten wie beispielsweise Crickett, der Status der Nationalmannschaft besser zum Ausdruck kommen."Wir glauben, dass unsere Nationalmannschaft den Anderen ebenbürtig ist, und dies hat die Wahl eines Captains zur Folge," sagte AS-Präsident Neil Martin. Das Vertrauen der Schwimmer in Grant Hackett ist sehr gross, wie die Wahl zu ihrem Sprecher 2003 zeigt. Line element 7.2. Resultate der Vereinsmeisterschaften 2005, der Damen und Herren des SV Limmat sind online: Resultate, Clubrekorde (Kel). Line element 7.2. Vereinsmeisterschaften NLA in Neuchâtel [Resultate]
Herren:
1. Schwimmclub Uster-Wallisellen 20341
2. Genève Natation 19969
3. Team Atlantide & Locarno 19228
4. Schwimmverein Limmat 18761
5. Red-Fish Neuchâtel 18474
6. Schwimm-Klub Bern 18182
7. Schwimmclub Liestal 18037
8. Schwimmverein beider Basel 17969
9. Lausanne Natation 17582
10. Vevey-Natation 16882
11. Renens-Natation 16814
12. Schwimmverein Baar 16446
Damen:
1. Schwimmclub Uster-Wallisellen 19686
2. Genève Natation 19099
3. Schwimmverein beider Basel 18075
4. Schwimmverein Limmat 17514
5. Renens-Natation 17426
6. Schwimm-Verein Kriens 17268
7. Team Atlantide & Locarno 17083
8. Schwimm-Klub Bern 17070
9. Red-Fish Neuchâtel 17063
10. Mendrisiotto-Nuoto 16402
11. Vevey-Natation 15542
12. Schwimmclub Aarefisch 14957
Line element 6.2. British Swimming mit Millionensubvention. Während der nächsten vier Jahre erhält British Swimming vom Staat 17.87 Millionen Pfund.Allein für die Saison 2005/06 stehen 5.493 Millionen Pfund zur Verfügung. Diese Subventionen ermöglichen es der Amateur Swimming Association, die hochgesteckten Pläne weiter zu verfolgen. Die Subvention ist als Leistungsauftrag nicht nur für den Elite- sondern auch für den Breiten- und Gesundheitssport zu verstehen. Die Gelder werden für Wettkämpfe und für die Entwicklung der personellen Ressourcen in den Vereinen (Trainer und Freiwillige) verwendet werden. Line element 5.2. Vereinsmeisterschaften: Medaillen für den SV Limmat? Heute und Morgen finden in Neuchâtel die Schweizer Vereinsmeisterschaften statt. Wie im Vorjahr werden die Nationalliga A und B am gleichen Wochenende im gleichen Bad ausgetragen. Die jeweils 24 besten Vereinsteams bei den Frauen und Männern kämpfen um das Prestige der Meistertitel sowie um den Auf- oder Abstieg. Ein grosser Teil der Schweizer Schwimmelite ist für ihre Teams am Start. Der SV Limmat versucht dabei seine Silbermedaille bei den Herren und die Bronzemedaille bei den Damen von der letzten Austragung zu verteitigen oder gar zu verbessern. Fehlten denn Herren doch letztes Jahr nur 36 Punkte, bei Total 24168 zu 24204 Punkten gegenüber Uster, zum Meistertitel... Anfangszeiten Samstag, 05.02.2005 Nationalliga B: 11:00 Uhr, Nationalliga A (SV Limmat): 16:00 Uhr. Sonntag, 06.02.2005: Nationalliga B: 09:00 Uhr, Nationalliga A (SV Limmat): 14:45 Uhr. (Kel) Line element 5.2. Portugiesische Schwimmerin gesperrt. (© svl/FG) Bárbara Ferreira wurde an den portugiesischen Meisterschaften vom Juli 2004 positiv auf ein anaboles Steroid getestet. Sie wurde vom Verband für 6 Monate gesperrt und verliert ihre Titel über 400 m Lagen und 200 m Delfin. Der Landesrekord ihres Vereins mit der 4x100-m-Lagenstaffel wird gestrichen.

5.2. Turner und Faulkner hören auf. (© svl/FG) Die beiden britischen Schwimmer Adrian Turner und Adam Faulkner hören gemäss einer Mitteilung des britischen Verbandes mit dem Wettkampfsport auf. Der 28-jährige Turner wird Englischlehrer in Italien. Seine grössten Erfolge hatte er an den Commonwealth Games 2002 (Silber und Broze über 200 bzw. 400 m Lagen). Der 24-jährige Faulkner gewann an den Commonwealth Games 2002 Bronze mit der 4x200-m-Freistilstaffel. Er plant eine Karriere bei der britischen Armee. Line element 4.2. Phelps USOC-Sportler des Jahres. (© svl/FG) Michael Phelps ist als erster Schwimmer seit Pablo Morales (1992) vom US Olympic Committee zum Sportler des Jahres gewählt worden. Natalie Coughlin und die Paralympierin Erin Popovich belegen gemeinsam hinter der Kunstturnerin Carly Patterson den zweiten Platz bei den Frauen. "Ich bin sehr geehrt, diesen Preis zu erhalten," sagte Phelps. Er ist der erste mit 8 Medaillen an nicht-boykottierten olympischen Spielen, davon vier Einzelgoldmedaillen [USOC]. Line element 3.2. DVD SwimWorld - Basic.

Es ist soweit! Die vom Bundesamt für Sport produzierte DVD "SwimWorld - Basic" ist erschienen und kann bestellt werden: www.schwimmwelt.ch/shop

SwimWorld Basic enthält zwei DVDs:
• DVD Basic 1: Einsteiger und Fortgeschrittene
• DVD Basic 2: Schwimmtechnik für Könner

Preis: CHF 59.00

Vom Einstieg über das fähigkeitsorientierte Erlernen des Schwimmens zu vielseitigen Übungsideen für Fortgeschrittene bis zur ausführlichen Beschreibung der Schwimmtechniken sind auf dieser DVD zahlreiche Aspekte des modernen Schwimmsports dargestellt. Ziel ist es, allen Schwimmunterrichtenden Ideen und Bilder zu vermitteln, die den Lehr- und Lernprozess begünstigen und unterstützen. Die vielseitige Ausbildung wird durch die Schwimmtests aufgezeigt. Gezeigt werden Ausschnitte aus dem Schwimmunterricht für Fortgeschrittene. Neun Spitzenathleten demonstrieren im letzten Kapitel die vier Schwimmtechniken in Perfektion mit ihren eigenen individuellen Ausprägungen.

Alle Text- und Sprachinformationen sind in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch vorhanden und können beim Abspielen der DVD ausgewählt werden.

DVD "SwimWorld - Pro": Diese DVD erscheint im Mai 2005.

3.2. Selbstmord von Montreal-WM-Chef. (© svl/FG) Der 59-jährige Yvon DesRochers wurde von der Polizei erschossen in seinem Mercedes aufgefunden. Die Polizei teilte in einer ersten Reaktion einer Radiostation mit, es handle sich ziemlich sicher um Selbstmord. Später wurde auf Ersuchen der Familie Stillschweigen vereinbart. DesRochers leitete das Organisationskomitee der geplanten FINA-WM in Montreal. Er wurde nach dem Entzug der WM durch die FINA im eigenen LAnd schwer kritisiert. Line element 2.2. Australier wollen Moskau nicht. (© svl/FG) Nach den schlechten Erlebnissen anlässlich der Kurzbahn-WM 2002 rät der australische Nationaltrainer Alan Thompson von einem neuen "Moskauabentauer" ab. "Wir haben nie herausgefunden, was mit unseren Schwimmerinnen und Schwimmern damals passiert ist," sagte Thompson. "Und einige damals betroffene Athleten haben die Angelegenheit noch nicht ganz verdaut, denke ich." 19 von 30 australsichen Schwimmern erkrankten in Moskau im April 2002 schwerwiegend und konnten teilweise nicht starten.Line element1.2. Drei offizielle WM-Bewerber. (sid) Gemeinsam mit der Stadt Berlin kandidiert der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) endgültig für die kurzfristige Austragung der WM vom 17. bis 31. Juli. Neben Berlin kandidieren auch Athen und Moskau offiziell für die Austragung der WM. Eine Entscheidung will der Weltverband Fina, der Montreal wegen finanzieller Probleme die WM entzogen hatte, spätestens bis zum 15. Februar fällen. Bei einem Zuschlag für Berlin gilt die Finanzierung aber nach wie vor als problematisch. Angesichts leerer Kassen in der deutschen Hauptstadt scheint der von DSV-Generalsekretär Jürgen Fornoff (Kassel) genannte Etat von 12 bis 16 Millionen Euro kaum aufzubringen. Zudem finden in Berlin mit dem Deutschen Turnfest im Mai und der Beach-Volleyball-WM im Juni im Vorfeld bereits zwei andere sportliche Großereignisse statt. Als heißer Ersatzkandidat für Montreal gilt insbesondere Moskau. In der russischen Hauptstadt könnte die Mehrzahl der Entscheidungen im Schwimmen, Wasserspringen, Wasserball, Synchronschwimmen und Langestreckenschwimmen mit rund 2000 Teilnehmern aus mehr als 170 Nationen im Becken der Olympischen Spiele von 1980 stattfinden. Montreal hat sich nach Auskunft der Fina nicht neu beworben. Bürgermeister Gerald Tremblay hatte bei einem Gespräch mit Fina-Präsident Mustapha Larfaoui in Paris keine verbindlichen finanziellen Zusagen machen können. Im Etat der Olympiastadt von 1976 klafft eine Lücke von etwa 6,5 Millionen Euro.



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Januar 2005

Line element 31.1. Internationales Meeting in Uster, 29.-30.1.2005 [Resultate] Line element 30.1. Popov beendet seine Karriere. Bei einem Gala-Dinner in St. Moritz hat Alexander Popov nun sein Karriere-Ende bekannt gegeben. Popov ist einer der erfolgreichsten Schwimmer aller Zeiten. Insgesamt gewann der Russe bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona und 1996 in Atlanta viermal Gold über 50 und 100 Meter Freistil und wurde sechsmal Welt- und 21 mal Europameister.Popov wird in Zukunft für seinen Hauptsponsor tätig sein und bleibt zudem als einer von zwölf Athletenvertretern im Internationalen Olympischen Komitee.

30.1. Montreal will WM 2005 austragen. Montreal kämpft weiter um die Austragung der 11. Schwimm-WM im Sommer 2005. Dafür reist Bürgermeister Gerald Tremblay zu einem Treffen mit Mustapha Larfaoui, Präsident der FINA. Die FINA hatte den Kanadiern Mitte Januar die Titelkämpfe wegen Finanzproblemen entzogen. Die Stadt erklärte daraufhin das Defizit von rund 6,5 Mio Euro übernehmen zu wollen. Dennoch hatte die FINA die Bewerbung um die WM-Austragung neu ausgeschrieben. Neben Berlin hatte auch Moskau Interesse bekundet.
Line element 29.1. Comeback von Stockbauer. (sid) Bald kehrt Hannah Stockbauer in die Becken zurück: Ralf Beckmann hat das Comeback der fünfmaligen Weltmeisterin bestätigt. "Es ist noch einiges zu besprechen, aber Hannah Stockbauer hat Olympia 2008 in Peking klar vor Augen", sagte der Sportdirektor und Cheftrainer des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) dem Reutlinger General-Anzeiger. Beckmann hatte sich mit der 23-Jährigen zu einem dreistündigen Gespräch in Erlangen getroffen. Hannah Stockbauer war bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen als eine der Gold-Favoritinnen bereits in den Vorläufen über 400 und 800m Freistil überraschend gescheitert. Danach war es still um die Freistilspezialistin geworden, die zurzeit eine kaufmännische Lehre absolviert und der Ausbildung Priorität einräumt. Line element 28.1. FINA Swimming World Cup, Moscow, 26.-27.1.05 [OmegaTiming] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag]Line element27.1. Klim schwimmt in Japan. Michael Klim wird voraussichtlich im Februar an den japanischen Kurzbahnmeisterschaften in Tokyo teilnehmen.Der 27-Jährige wird die Meisterschaften als Test für die australischen Meisterschaften verwenden, wo er einen Startplatz an den Weltmeisterschaften zu erreichen hofft.In Japan werden 51 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 14 anderen Nationen teilnehmen.

27.1. Moskau bewirbt sich um WM. (sid) In den Kampf um die Ausrichtung der Schwimm-Weltmeisterschaften 2005 will nun auch Moskau einsteigen. Gennady Aljoschin, Präsident des russischen Schwimm-Verbandes, kündigte eine entsprechende Bewerbung am Rande des Kurzbahn-Weltcups in der russischen Hauptstadt an. In der vergangenen Woche hatte der Weltverband Fina der kanadischen Metropole Montreal die Titelkämpfe wegen finanzieller Probleme entzogen und erneut ausgeschrieben. Bewerbungen müssen bis 15. Februar vorliegen. Bislang gilt Athen als Favorit.Moskau möchte durch die Austragung der Schwimm-WM sein Profil als Olympia-Kandidatenstadt für die Spiele 2012 schärfen. Die Meisterschaften sollen im Olympia-Schwimmbecken von 1980 ausgetragen werden. Line element 26.1. Neethling schwimmt erneut Weltrekord. Der Südafrikanischer Ryk Neethling hat beim Kurzbahn-Weltcup in Moskau seinen erst in Berlin aufgestellten Weltrekord über 100 m Lagen nochmals verbessert. Neethling benötigte 52,01 Sekunden und war damit um 1/10 Sekunde schneller als beim alten Rekord.

26.1. Justen: Keine Dopingspuren gefunden. Die Obduktion der ehemaligen Schwimm-Europameisterin Christel Justen ist abgeschlossen. Die am Donnerstag mit 47 Jahren verstorbene Ex-Weltmeisterin hatte vor rund elf Jahren ausgesagt, als Minderjährige von ihren Trainern Aufputschmittel verabreicht bekommen zu haben. Der um sie kursierende Dopingverdacht verleitete die Staatsanwaltschaft zu der Untersuchung. Ein Sprecher: "Im Moment spricht alles für einen natürlichen Tod." Justen wurde in Waldenburg beigesetzt.

26.1. Doch deutsche Bewerbung um Schwimm-WM 2005? (dpa) - Eine deutsche Bewerbung um die Ausrichtung der Schwimm-Weltmeisterschaften 2005 nimmt konkrete Züge an. «Wenn die Machbarkeiten deutlich erkennbar sind, werden wir uns auch bewerben», kündigte Jürgen Fornoff, Generalsekretär des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), an. Die Wahrscheinlichkeit, dass der DSV eine Bewerbung auf die Beine stelle, sei «sehr groß», sagte der 50- Jährige der dpa. Der Weltverband FINA hatte dem Ausrichter Montréal die vom 17. bis 31. Juli geplante WM in der vergangenen Woche aus finanziellen Gründen entzogen Sollte sich der DSV bewerben, «wird sich das auf Berlin fokussieren», kündigte Fornoff die Präferenz des Verbandes für die deutsche Hauptstadt an. München ist die Alternative. Mit Repräsentanten des Berliner Senats hat die DSV-Spitze bereits am Wochenende beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin erste Gespräche geführt. Berlin war 1978 das bislang einzige Mal deutscher WM-Ausrichter. Die Kosten für eine Übernahme der 11. Welt-Titelkämpfe im Schwimmen, Langstreckenschwimmen, Wasserball, Synchronschwimmen und Wasserspringen wurden vom DSV auf etwa 16 Millionen Euro geschätzt. Erwartet werden etwa 2000 Sportler. Der Etat in Montréal lag bei über 36 Millionen Euro. Der DSV hat bis 28. Januar die Gelegenheit, sich bei der FINA offiziell um die WM zu bewerben. Der Weltverband will den neuen Ausrichter bis spätestens 15. Februar vorstellen. Im Gespräch sind vor allem Athen und Moskau. Line element 25.1. Internationales Meeting in Uster. 29./30.1.2005. Am kommenden Wochenende werden beim 14. Internationalen Kurzbahn-Meeting in Uster (IMU) rund 300 Schwimmer und Schwimmerinnen aus 14 Nationen im Hallenbad Buchholz erwartet. Darunter der amtierende Weltrekordhalter über 50 m Brust Oleg Lisogor aus der Ukraine. Neben zahlreichen internationalen Medaillengewinnern wird auch ein grosser Teil der nationalen Schwimmelite am Start sein. Spannende Rennen sind also garantiert. Ein sportliches Highlight verspricht das Aufeinandertreffen von Oleg Lisogor und Lokalmatador Remo Lütolf. Der 26-jährige Ukrainer hält den Weltrekord über 50 m Brust sowohl auf der langen (50m) als auch auf der kurzen (25m) Bahn. Am letzten Wochenende beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin gewann er die 50 und die 100 m Brust. Mit 57.94 Sekunden blieb er über 100 Meter nur gerade 47 Hundertstel über dem Weltrekord des Amerikaners Ed Moses. Ob Lütolf, dessen nationale Bestmarke bei 59.69 steht, ein Rezept gegen den Ukrainer findet bleibt fraglich.Auf den Crawlstrecken kommt es zum bereits traditionellen Kräftemessen zwischen dem schnellsten Schweizer Crawler Karel Novy, dem Niederländer Mark Veens (Vize-Kurzbahn-Europameister und Kurzbahn-Weltrekordler über 4 x 50 m Freistil) und dem Ukrainer Oleksandr Volynets (Vize-Europameister über 4 x 50m Lagen, EM-Vierter über 50 m Freistil und Siebter im 50-m-Crawlspring an den Olympischen Spielen). Auch bei den Teilnehmerinnen finden sich hochkarätige Namen in der Startliste. Petra Dallmann (Olympia-Dritte 4 x 200 m Freistil und Vize-Weltmeisterin 4 x 100 m Freistil) hat sich gleich in für alle Freistil-Rennen (50, 100, 200 und 400 Meter) eingeschrieben. Die Chancen der deutschen Crawlerin auf einen Hattrick stehen nicht schlecht. Ein vierfacher Erfolg ist eher unwahrscheinlich, dafür werden die EM-Dritte über 50 m Freistil - Hinkelin Schreuder - und der Ustermerin Dominique Diezi sorgen. Die Bruststrecken sind fest in den Händen der Kurzbahn-EM-Dritten über 100 m Brust Simone Weiler - sie braucht die Schweizer Konkurrenz mit Carmela Schlegel (SC Uster-Wallisellen) und dem neuen Shootingstar Patrizia Humplik (SK Bern) nicht zu fürchten.Die 14 Nationen am Internationalen Meeting Uster (IMU): Belgien, Deutschland, Israel, Italien, Kanada, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Russland, Slowakei, Schweden, Schweiz, Ukraine [Resultate]. Line element 24.1. Justen wird wegen Dopings obduziert. (dpa) - Die frühere Schwimm-Weltrekordlerin Christel Justen wird nach ihrem überraschenden Tod vergangene Woche obduziert. Dies bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Heilbronn. «Im Moment spricht alles für einen natürlichen Tod», sagte sie. «Wegen der Doping-Gerüchte wurde jedoch ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.» Justen hatte vor knapp elf Jahren öffentlich gemacht, dass sie als Minderjährige gedopt wurde. Die frühere Leistungssportlerin aus Aachen war am Donnerstag im Alter von 47 Jahren in ihrem Wohnort Waldenburg (Baden-Württemberg) tot aufgefunden worden. Die «Sportlerin des Jahres» von 1974 arbeitete seit einigen Jahren als Sportlehrerin bei der Turn- und Sportgemeinde Schwäbisch Hall. Die in Vaals/Niederlande geborene Justen feierte ihren größten Erfolg bei den Europameisterschaften 1974 in Wien, als sie in 1:12,55 Minuten über 100 Meter Brust einen Weltrekord aufstellte. 1994 hatte Justen in einer Fernsehsendung gesagt, dass sie von ihrem damaligen Trainer Klaus Vandenhirtz das Anabolikapräparat Dianabol am Beckenrand verabreicht bekommen habe, «zum ersten Mal mit 14 Jahren». Ob ihr Tod eine Spätfolge des Dopings ist, soll nun die Obduktion klären.

24.1. Rogans Europarekord. Am Weltcup in Berlin stellte Mark Rogan über 200 m Rücken einen neuen Europarekord auf und verpasste den Weltrekord nur knapp. Er verbesserte seine eigene, am 9.12.04 in Wien aufgestellte Bestmarke von 1:51.24 auf 1:50.67. Aaron Peirsols Weltrekord war nur 15/1000 ausser Reichweite. "Das ist eine neue Motivation für mich," sagte Rogan. "Abgesehen von der Wende bei 100 m war das Rennen von mir aus gesehen perfekt."Line element23.1. FINA Swimming World Cup, Berlin, 22.-23.1.2005 [Local Server] [OmegaTiming] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag]
Neethling schwimmt Lagen-Weltrekord. Der Südafrikaner Ryk Neethling ist in Topform. Der 27-Jährige stellte beim Arena-Weltcup in Berlin bei seinem Sieg über 100 m Lagen einen neuen Weltrekord auf. Die neue Bestmarke liegt nun bei 52,11 Sekunden. Neethlings Landsmann Roland Schoneman (52,51) löste ihn beim Weltcup in Stockholm ab. Schoenman hält seit Samstag den Weltrekord über 100 m Freistil (46,25 Sekunden).
Schoeman egalisiert Weltrekord. Der Südafrikaner Roland Schoeman hat am Samstag beim Arena-Weltcup in Berlin den Weltrekord über 100 Meter Freistil egalisiert. Der Staffel-Olympiasieger von Athen holte sich mit der Bestzeit von 46,25 Sekunden den Sieg im Vorlauf und schwamm damit exakt dieselbe Zeit wie der US-Amerikaner Ian Crocker am 27. März 2004 in New York.
Ergebnisse Schweizer 1. Tag. Noch keine Exploits aus Schweizer Sicht lieferte das kleine Swiss Swimming Team am Weltcup in Berlin. Alle Schweizer schieden in den Vorläufen aus und bekamen zu spüren, dass es sich beim Arena-Weltcup um eines der bestbesetzten Meetings der Weltcup-Serie handelt. Am Start sind nicht weniger als 70 Medaillengewinner der vergangenen Europa- und Weltmeisterschaften sowie der Olympischen Spiele. Die Schweizer Mannschaft besteht rund zur Hälfte aus Rookies, die in Berlin ihren ersten intenationalen Auftritt mit der Nationalmannschaft haben. Erfahrungen sammeln steht somit im Vordergrund.
Luana Calore erreichte über 50m Rücken den 10. Platz in 29.66 und kam dem Final am nächsten. Solide Leistungen zeigten auch Gerry Strasser über 400m Freistil in 3:54.16 (13. Rang), Simon Oberholzer über 200m Delphin in 2:02.35 (12.) und Flori Lang über 100m Rücken in 55.86 (13.).
Ergebnisse Schweizer 2. Tag. Am zweiten Tag der Weltcup Veranstaltung in Berlin fehlte dem kleinen Schweizer Team das Quentchen Glück, um doch noch in einem Final dabei zu sein. Flori Lang vom SV Limmat verpasste den Endlauf über 50m Rücken in 25.70 Sekunden um eine winzige Hunderstelsekunde. Gute Leistungen zeigten auch Senata Wagner über 200m Delphin, die in 2:18.79 als Elfte anschlug. Die 17 jährige verbesserte damit ihre persönliche Bestzeit gleich um anderthalb Sekunden. Mit drei 14. Plätzen und ansprechenden Zeiten setzte sich auch Luana Calore positiv in Szene, ebenso wie Gerry Strasser, der über 200m Freistil in 1:50.50 ins Ziel kam. Die beste Klassierung in Berlin aus Schweizer Sicht erreichte Marina Ribi. Die junge Schaffhauserin durfte am Sonntag Nachmittag über 400m Vierlagen im Hauptlauf starten und wurde Achte in 5:03.45. 21.1. Maradona will mit Schwimmen abnehmen. (dpa) - Diego Armando Maradona will mit Schwimmen wieder schlanker werden, hat die Nase gestrichen voll von Anwälten und verehrt Fidel Castro als «die einzige historische Person auf der Welt». «Es geht mir gut», lautete die lachend gegebene Antwort des einstigen «Fußballgottes» auf die Frage der schwedisch-griechischen Interviewerin Alexandra Pascalidou nach dem Stand des Drogenentzugs. Nach den griechischen konnten sich auch die schwedischen TV-Zuschauer nach langer Interviewpause ein Bild davon machen, wie es um den lange von Kokain abhängigen und extrem in die Breite gegangenen Argentinier steht. Erst habe Maradona in seinem Athener Hotelzimmer «zornig und auch stark niedergedrückt» gewirkt, berichtete Pascalidou in der Zeitung «Aftonbladet». Als er aber begriffen habe, dass er nicht in erster Linie zu seinen Problemen mit Drogen befragt werden sollte, sei Maradonas Stimmung steil nach oben gegangen. «Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu Gott, und er will mich noch nicht da oben haben», erklärte der von Medien mehrfach als lebensbedrohlich krank gemeldete Südamerikaner. «Die Argentinier nennen mich den Fußballgott. Es gibt nur einen Gott. Aber weil Pelé schon der König war, wollten sie mich nicht auch so nennen,» meinte der in kurzen Fußballerhosen und Sweatshirt in argentinisch-blau zum Interview erschienene Dribbelkünstler. Das Gespräch mit der schönen und temperantvollen Journalistin schien ihm Spaß zu machen. «Wenn ich nicht beim Doping erwischt worden wäre, wäre Argentinien auch 1994 Weltmeister geworden», meinte «El Diego» zu seinem ruhmlosen Abgang von der WM in den USA nach vier Turnieren mit einem Titel. Viel wichtiger als aller Fußballruhm sei ihm heute aber ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern: «Wenn man diesen Pfad verlässt, geht alles schief. Sie sind die einzigen, die einen nie verlassen oder übers Ohr hauen.» Umgekehrt habe er «die Nase gestrichen voll von Anwälten und Managern». Als nächstes Nahziel peilt Maradona nach eigener Aussage den Abschluss seiner Entzugsbehandlung auf Kuba an. Hier ist für ihn Staatschef Fidel Castro als persönlicher Gastgeber der Größte: «Er ist die einzige historische Persönlichkeit, die am Leben ist. Alle wollen ihm gleich sein, aber keiner erreicht ihn.» Bei der angeblich strengen Diät mit täglich einer Stunde Schwimmen, Sauna und totalem Zuckerverbot gibt es nach Aussage von Interviewerin Pascalidou Lücken: «Ich habe gesehen, wie Maradona ScLine elementhokoladenkuchen auf das Hotelzimmer geschmuggelt hat.»

21.1. Weltrekordlerin Christel Justen tot aufgefunden. (sid) Deutschlands Schwimmer trauern um Christel Justen. Die Ex-Weltrekordlerin ist im Alter von 47 Jahren am Donnerstagmorgen tot in ihrer Wohnung in Waldenburg aufgefunden wurden. Die Todesursache ist allerdings noch nicht bekannt.Christel Justen feierte ihren größten Erfolg 1974 mit ihrem Sieg bei der Europameisterschaft in Wien. In einem spannenden Finale über 100m Brust schwamm sie in 1:12,56 Minuten Weltrekord und durchbrach die Phalanx der damaligen DDR-Schwimmerinnen um Renate Vogel. Im gleichen Jahr wurde Christel Justen in der Bundesrepublik Deutschland zur Sportlerin des Jahres gewählt. Vor einem Monat nahm sie noch als Gast an der Zeremonie der Sportler-Wahl in Baden-Baden teil. In den vergangenen zehn Jahren arbeitete Christel Justen als Diplom-Sportlehrerin und Sporttherapeutin bei der Turn- und Sportgemeinde Schwäbisch Hall.

21.1. Deutschland bewirbt sich nicht für WM. Der deutsche Schwimm-Verband DSV steht nach der Absage der Weltmeisterschaften (17. bis 31. Juli) in Montreal nicht als Ersatz zur Verfügung. Grund für den Rückzug ist die fehlende finanzielle Unterstützung des Weltverbandes Fina. "Unter diesen Umständen wäre es nicht seriös, sich zu bewerben", erklärte DSV-Präsidentin Christa Thiel am Freitag. Heissester Anwärter ist nun die griechische Olympia-Stad Athen. Eine endgültige Entscheidung über den Austragungsort wird bis zum 18. Februar getroffen.

21 .1. Athen erste Priorität. Athen soll nach den Vorstellungen der FINA kurzfristig die WM 2005 ausrichten. «Das hat die FINA uns vorgeschlagen, und wir haben dieses Ansinnen an die Regierung weiter geleitet», sagte ein Sprecher des griechischen Verbandes, nachdem die internationale Dachorganisation der Stadt Montréal die Ausrichtung aus finanziellen Gründen entzogen hatte. «Wir wären auf eine WM vorbereitet», hieß es in der griechischen Hauptstadt. Athen gilt nach den positiven Erfahrungen der olympischen Wettbewerbe 2004 als FINA-Favorit. Die Infrastruktur spräche für diese Lösung, obwohl der Weltverband die 11. Welt-Titelkämpfe neu ausgeschrieben hat. FINA-Generalsekretär Bartolo Consolo (Italien) nannte eine 7-Tage-Bewerbungsfrist. Spätestens am 15. Februar will der Weltverband einen neuen Ausrichter präsentieren. Die WM soll vom 17. bis 31. Juli ausgetragen werden.

21.1. Sechste FINA Juniorinnen Wasserball-WM, Perth, 24.-30.1.2005. Teilnehmende Länder: Australia, Brazil, Canada, China, Germany, Greece, Hungary, Italy, Japan, Netherlands, New Zealand, Puerto Rico, Russia, Spain and United States.
Programm:
24.-27.1. Vorrunde
28.1. Viertelfinals
29.1. Halbfinals
30.1. Final
[FINA Infos] Line element 20.1. FINA-Entscheid vor 18. Februar. Der Austragungsort der WM 2005 soll vor dem 18. Februar bekanntgegeben werden. Mögliche Interessenten werden es schwer haben, die finanzielle Bürde zu tragen. Vertraglich mit der FINA ist einzig sichergestellt, dass die FINA nicht leer ausgeht. Die FINA sollte deshalb die finanziellen Bedingungen für die organisierenden Städte und Regionen überdenken, fordert etwa der australische OC-Präsident John Coates. "So wie ich das verstanden habe, geht der ganze Anteil der internationalen Sponsoren sowie der Verkauf der TV-Rechte an die FINA. Die lokalen Organisatoren hängen dann von den lokalen Sponsoren und dem Kartenverkauf ab," sagte Coates. Aus diesen Gründen habe sich Sydney aus der Bewerbung für die WM 2005 zurückgezogen. Eine Unterstützung durch den Gliedstaat NSW war nicht zu haben. Anders sieht es bei der WM 2007 in Melbourne aus, dort sprach der Gliedstaat Viktoria eine Defizitgarantie. Die Fachleute rechnen damit, dass die WM 2005 entweder an Athen oder Berlin gehen wird. In Griechenland ist die Infrastruktur und die Organisation der olympischen Spiele noch vorhanden. Deutschland hat inzwischen Interesse angemeldet: «Der DSV in Person seiner Präsidentin kann sich eine WM in Deutschland gut vorstellen», sagte DSV-Chefin Christa Thiel. Sie zieht Berlin und München als mögliche WM-Städte ins Kalkül.Letztmals fand eine WM in Deutschland 1978 in Berlin statt. 2002 war der DSV innerhalb weniger Monate Ausrichter der Langbahn-EM in Berlin und der Kurzbahn-EM in Riesa. «Da haben wir bewiesen, was wir können. An diesem Donnerstag bekommen wir die FINA- Bewerbungsunterlagen. Die gehen dann an das DSV-Präsidium, an den Senat in Berlin und nach München», kündigte Thiel an. «Und ich bin der Meinung, der DSV kann so eine WM packen.» Mit Schwimmen, Langstreckenschwimmen, Wasserball für Männer und Frauen, Wasserspringen und Synchronschwimmen würden rund 2000 Athleten starten, was eine große logistische Herausforderung darstellt. Das DSV-Hauptproblem indes wären die Finanzen, Thiel selbst rechnete bei der WM in Barcelona 2003 noch 32 Millionen Dollar für eine WM in Deutschland hoch. Diese Summe dürfte für künftige Welt- Titelkämpfe allerdings weitaus höher liegen. Line element 19.1. FINA entzieht Montréal Schwimm-WM. (dpa) - Die Schwimm-Weltmeisterschaften 2005 finden nicht in Montréal statt und könnten kurzfristig nach Deutschland vergeben werden. Der Weltverband FINA entzog den kanadischen Ausrichtern nach einer außerordentlichen Bureau-Sitzung in Frankfurt am Main die WM. Die 11. Welt-Titelkämpfe sollten vom 17. bis 31. Juli in Montréal stattfinden. Die Kanadier konnten die erforderlichen Finanzen und Vertragsbestandteile mit der Dachorganisation nicht garantieren.Einen neuen Ausrichter will der Weltverband bis spätestens 15. Februar präsentieren. Im Gespräch sind Dubai, Athen und Long Beach. Die FINA erklärte nach seiner Sitzung in Frankfurt, die Entscheidung gegen Montréal sei im FINA-Vorstand (Bureau) einstimmig gefallen. Wegen einer Deckungslücke von zuletzt rund 11 Millionen Euro im Gesamtetat der WM (36,4 Millionen Euro) sah die FINA Vertragsbestandteile nicht mehr gewährleistet. Für die WM, die das größte Sportereignis in Montréal seit den Olympischen Spielen 1976 werden sollte, sind bereits 23 Millionen Euro öffentlicher Gelder geflossen. Das Hauptproblem der Veranstalter waren ausbleibende Sponsorengelder. Nur 2,43 Millionen Euro kamen bis Dezember 2004 durch private Investoren zusammen. Richard Pound, früherer Vize-Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und Vize-Präsident des Organisationskomitees der WM in Kanada, hatte vor der FINA- Entscheidung davon gesprochen, dass es «undenkbar ist, dass Kanada eine derart bedeutende Veranstaltung wegen eines Fehlers bei der Finanzierung verliert».

19.1. Weltrekord 100m Lagen. Der Südafrikaner Roland Schoeman stellte beim Kurzbahn-Weltcup in Stockholm in 52.51 eine neue Bestzeit auf und unterbot Thomas Ruppraths alte Rekordmarke (52.58, 25.1.03) um 7/100. Line element 18.1. 70 Medaillengewinner in Berlin. (dpa) Der Kurzbahn-Schwimmweltcup an 22./23. Januar in Berlin hat ein erlesenes Teilnehmerfeld. Nach Angaben der Organisatoren gehen 70 Medaillengewinner von Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften an den Start. Gemeldet sind Schwimmer aus 34 Ländern. 102 000 Dollar an Preisgeldern sind in den 34 Wettbewerben zu gewinnen. Berlin ist einzige deutsche Weltcup-Station. Das Finale der Serie findet vom 18. bis 20. Februar in Belo Horizonte/Brasilien statt.

18.1. FINA Swimming World Cup, Stockholm, 18.-19.1.2005 [Local Server] [OmegaTiming] Line element 17.1. Zahl der Nichtschwimmer steigt. Erschreckende Statistik aus Deutschland: Immer weniger Jugendliche können schwimmen und begeben sich dadurch in tödliche Gefahr. "Hier tickt eine Zeitbombe", sagte der Präsident des Bundesfachverbands Öffentliche Bäder, Rüdiger Steinmetz, dem "Spiegel" zufolge. 2003 ertranken in Deutschland 644 Menschen, fünf Jahre zuvor waren es nur 477. Nach Angaben des Deutschen Schwimm-Verbands liegt bei Kindern unter 14 Jahren der Prozentsatz der Nichtschwimmer inzwischen "bei erschreckenden 33,9 Prozent". Von den Erwachsenen können laut Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 23 Prozent nicht schwimmen. Zudem registriert die DLRG seit Jahren massive Rückgänge bei Schwimm- und Rettungsprüfungen. Die Lebensretter machen die zunehmende Schliessung von Bädern dafür verantwortlich. Zudem werde der Schwimmunterricht in Schulen vernachlässigt. In Grundschulen mit schwierigem sozialen Umfeld und hohem Ausländeranteil sei oft nur ein Fünftel der Kinder fit fürs tiefe Wasser, sagt Steinmetz: "Viele können nicht schwimmen und trauen es sich doch zu." Line element
16.1. US-Schwimmerin wegen Doping gesperrt. (© svl/FG) Die 21-jährige US-Schwimmerin Rachael Burke, die, wie am 1.8.04 bereits berichtet , am 1. Mai 2004 in einem Trainingstest positiv auf Boldion gestestet wurde, ist nun von der US Anti-Dopingagentur definitiv für 2 Jahre gesperrt worden. Alle seit dem 1. Mai erzielten Resultate werden gestrichen. Sie kann ab 15.7.06 wieder Wettkämpfe bestreiten. Bei Boldion (Boldeneon) handelt es sich um ein androgenes Steroid (Testosteronderivat), welches u.a. von Bodybuildern für den Muskelaufbau verwendet wird. Es ist in den USA frei erhältlich. Line element 14.1. Susie O'Neill tritt aus dem IOC zurück. Aus persönlichen Gründen hat sich O'Neill (31) entschlossen, die wichtige Aufgabe als Athletinnenvertreterin beim IOC aufzugeben. Die Aufgabe beanspruche sie in Bezug auf Reisen und Abwesenheiten sehr stark und ihr sei die Beziehung zum Mann und zur Tochter wichtiger. Vor 1998, als die diversen Skandale das IOC druchrüttelten und zwangen sich zu reformieren, waren im IOC fast nur alte und überalterte Herren anzutreffen, die entweder nicht mehr an eine Familie gebunden waren oder sich nicht gebunden fühlten. Susie O'Neill war eines der neuen kreativen und initiativen MItglieder, welche von der IOC-Athletenkommission während den olympischen Spielen 2000 in Sydney ins IOC gewählt wurden. Seit O'Neill im Mai 2004 Mutter geworden ist, wurde das Nebeneinander von Familie und IOC immer schwieriger. Die Aufgabe war mit rund 6 Reisen nach Lausannne und 8 Reisen innerhalb Australiens pro Jahr verbunden, erklärte O'Neill. John Coates, Präsident des australischen olympischen Komitees sagte, dass O'Neill eine ausgezeichnete Vertreterin im IOC war, aber dass man ihren Entscheid voll verstehe und respektiere. Insbesondere lobte Coates O'Neills Beitrag im Kampf gegen das Doping. IOC-Präsident Jacques Rogge und andere IOC-Mitglieder schlossen sich Coates Aussage an. "Susie O'Neill war für uns das Rollenmodel der olympischen Bewegung," sagte Rogge. O'Neill hofft, sich wieder für die olympische Bewegung und den Sport nützlich machen zu können, wenn die familiären Verhältnisse dies zulassen. "Sport und Olympia waren schon immer Teil meines Lebens, und ich will, dass diese Türe offen bleibt," sagte O'Neill. Im Übrigen lobte sie die Änderungen im IOC: "Das IOC hatte sehr viele schlechte Presse, aber ich muss sagen, dass die Wahrnehmung und die Realität stark auseinanderklaffen. Ich war sehr überrascht, wie gut dass gearbeitet wird, vor allem seit Jacques Rogge Präsident geworden ist." Das IOC wird O'Neills Nachfolge zügig regeln.Line element13.1. Leisel Jones in Prachtsform. (©FG/svl) An den Queensland Open and Age Championships in Brisbane legte die Weltrekordhalterin die 100 m Brust in 1:07.07 zurück - schneller als beim Gewinn der Bronzemedaille in Athen. Jones' Trainingspartnerin Libby Lenton schwamm über 100 m Freistil 54.71. "Das ist sehr erfreulich," sagte Stephan Widmer, Jones' neuer Trainer, zu ihrer Zeit. "Aber man kann eine an den Staatsmeisterschaften erzielte Zeit nicht mit grossen Meisterschaften vergleichen, es fehlt der psychologische Druck. Aber es wird Leisel Vertrauen geben, sie kann mit einem guten Gefühl aus dem Wasser steigen" [Resultate].Line element12.1. FINA-Statement zur WM in Montreal. (©FG/svl) Der FINA-Vorstand hat am Dienstag das Organisationskomitee der WM 2005 in Montreal getroffen, um die finanzielle Lage zu besprechen. DIe FINA habe ein grosses Interesse, dass die WM in Montreal stattfindet, sei aber über das mangelnde Engagement der Zentralregierung Kanadas und der Provinzregierung Qubecs besorgt. "Die WM wurde Montreal zugesprochen unter der Bedingung einer starken Beteiligung der Regierungen Kanadas und Quebecs. Die Aufteilung des Budgets zwischen der öffentlichen Hand und privaten Geldgebern ist Sache Kanadas, Quebecs und Montreals und geht die FINA nichts an," sagte FINA-Präsident Mustapha Larfaoui. Die FINA hat vergeblich das Gespräch mit den entsprechenden Regierungschefs Kanadas gesucht. Bis zum 18.1. muss Kanada der FINA mitteilen, ob und wie die Spiele finanziell gesichert werden. Die FINA sei gewillt, Einzelheiten mit den Regierungen zu besprechen. "Wir sind überzeugt, dass Lösungen für alle anstehenden Probleme gefunden werden können, so dass die WM für alle zu einem Erfolg wird. Wir sind erfreut über Signale aus der Privatwirtschaft die WM zu unterstützen, insbesondere die zugesprochenen 4 Millionen des Conseils du Patronat. Das ist ein erster wichtiger Schritt," sagte Larfaoui.

12.1. Hacketts Vorherrschaft über 1500 m gefährdet. (©FG/svl) In der australischen Presse werden Artikel geschrieben, dass Grant Hackett dieses Jahr zum ersten Mal seit 1997 einen 1500er verlieren könnte. Die Grundlage für die Artikel wurde überraschenderweise von Grant Hackett selber an den Queensland Open und Age Championships in Umlauf gesetzt. Die 2-monatige Trainingspause und diverse "hungrige" Schwimmer an seinen Fersen seien Grund genug zur Sorge, meinte Hackett. Der 24-jährige Hackett zählt Larsen Jensen und David Davies zu den möglichen Anwärtern, ihn vom Thron zu stürzen. "Beide haben nach einer 1-wöchigen Pause voll durchtrainiert," sagte Hackett. "Es zählt aber nicht nur der Trainingszustand, sondern auch die mentale EInstellung, und die ist bei beiden hervorragend." Auch Hacketts Trainer Denis Cotterell sagte, dass es Hackett an der WM 2005 schwer haben werde, den Titel zu verteidigen. "Die anderen haben in der Zwischenzeit viel Boden gut gemacht," sagte Cotterell. Line element 11.1. Grant Hackett schon wieder in Form. (©FG/svl) An den Queensland Open and Age Championships (Brisbane, 9.-14.1.05) gelang es Grant Hackett nach der postolympischen Trainingspause seine Form zu demonstrieren: Über 400 m Freistil legte er im Vorlauf eindrückliche 3:50.63 hin. Auf den Final verzichtete er dann aber, zufrieden mit der erreichten Zeit.

11.1. Phelps im Zentrum der Aufmerksamkeit. (©FG/svl) Als an der University of Michigan in Ann Arbor die neuen Studenten vorgestellt wurden, drehten sich nur bei einem Namen alle Köpfe: Bei Michael Phelps. Phelps ist mit seinem Trainer Bob Bowman von Baltimore nach Ann Arbor gezogen. Bowman tritt als Trainer der Unimannschaft in die Fussstapfen von John Urbanchek, der während Jahrzehnten Schwimmgeschichte geschrieben hat. Phelps gefällt die neue Rolle. "Mir gefällt es hier sehr," sagte er am Montag bei Semsterbeginn. "Hier finde ich mehr Beachtung als in Baltimore. Das war anfangs etwas eigenartig, aber das ist genau was ich will, nämlich das Schwimmen bekanntzumachen." An der Uni studiert er zwei Gebiete, öffentliches Vortragswesen und Sportgeschichte, und gibt darüber hinaus ehrenamtlich Training. Abschliessen will er das Studium mit einem Titel in Sports Management. Losgelöst von Mutters Schössen muss er sich erst im Leben zurechtfinden. "Am ersten Tag ging ich Milch und Müesli einkaufen, aber zu Hause merkte ich, dass ich nicht mal eine Schale und Löffel hatte," erzählt Phelps lachend. Mit seiner Verurteilung kann Phelps auch leben, auch wenn es manchmal hart ist. "Am Tag nach der Urteilsverkündung sah ich mich im Flieger beim Sitznachbarn in USA Today mit Bild und Text, das war mir sehr unangenehm," gibt Phelps zu. Für die Unimannschaft kann Phelps wegen seinen Sponsorverträgen nicht starten, aber er darf wenigstens mittrainieren. Bald werden wir Phelps bis auf die Unterhosen ausgezogen sehen: Speedo plant mit Unterhosen auf den Markt zu treten und Phelps ist als Model vorgesehen. Obwohl wir Phelps schon oft in knappen Briefs gesehen haben, wird er sich allerdings - das würde im Land der doppelten Moral zu weit gehen - nie in Briefs sondern nur in Boxers knippsen lassen, das hat Phelps vertraglich mit Speedo vereinbart. Line element 10.1. Speedo sponsert British Swimming. (©FG/svl) Der Schwimmartikelhersteller Speedo hat mit British Swimming mit Beginn 1.1.2005 einen Vierjahresvertrag abgeschlossen. Speedo wird nicht nur die Elite, sondern auch das starke und in Grossbritannien populäre Paralympicsteam unterstützen. Darüber hinaus wird auch das Kellog's Frosties Preisausschreiben des britischen Amateurschwimmverbandes (Kellog's Frosties ASA Awards Scheme) unterstützt, von dem auch die Vereine stark profitieren. Es handelt sich weltweit um das grösste Programm dieser Art. Jedes Jahr werden über 2 Millionen Preise an die Jugend verteilt.

10.1. Junior Pan Pacific Championships. Auf der hawaiianischen Insel Maui fanden zum ersten Mal die panpazifischen Juniorenmeisterschaften statt. Die Australier gewannen dabei die Mannschaftswertung vor den USA [Server US Swimming]:
1. Australian Swim Team 838
2. U S A Junior Team 806 . 50
3. Japan Swimming Federation 726 . 50
4. Swimming Canada 599
5. Singapore Swimming 234
6. New Zealand 117
7. Guam Swimming Federation 1

10.1. FINA Swimming World Cup, Stockholm, 18.-19.1.2005 [Local Server] [OmegaTiming] Line element 7.1. Thompson: China und Japan Schwimmnationen der Zukunft. (©FG/svl) Die beiden asiatischen Länder werden in den kommenden Jahren im Vergleich zur Weltspitze Boden gut machen und Australien die zweite Position hinter den USA streitig machen, sagt der australische Nationaltrainer Alan Thompson. Australien müsse sich nicht nur auf die USA ausrichten, sondern auch auf China und Japan. "Die Japaner haben in Athen ausgezeichnet abgeschnitten und die Chinesen werden in Beijing ihr Feuerwerk anzünden." Die Japaner machten ihre Ambitionen mit einer generösen Offerte deutlich: Das australische Team wurde an die japanischen Kurzbahnmeisterschaften eingeladen, alles bezahlt vom Flug bis zum Startgeld. Die Australier sagten ab, weil der Wettkmapf zu knapp vor ihren WM-Trials liegen würde.

7.1. FINA-WM: Nichts Neues im Westen. (©FG/svl) Es ist immer noch nicht klar, ob die FINA-WM in Montreal durchgeführt werden kann oder nicht. Die Büros des Organisators waren vom 22.12.04 bis am 6.1. geschlossen und der CEO des OKs, Yvon DesRochers, konnte für eine Stellungnahme nicht erreicht werden. Gerüchteweise sei es nicht gelungen in den letzten zwei Wochen zusätzliche finanzielle Mittel aufzutreiben. In der Kasse würden nach wie vor 18.2 Millionen fehlen. Line element 6.1. Swimming Canadas CEO wird noch gesucht. (©FG/svl) Swimming Canadas Generaldirektor wird voraussichtlich bis Ende Januar gewählt werden. Mit dieser Wahl wird die Hoffnung verbunden, dass die jahrelange Misserfolgssträhne beendet werden kann. Ein 5-köpfiges Kommitee sucht einen Fachmann und nicht einen Bürokraten. "Der Generaldirektor muss einen starken technischen Hintergrund haben und etwas vom Schwimmen verstehen," sagte der Verbandspräsident Dan Thompson. An geeigneten Bewerbern soll es nicht fehlen. Dazu gehören Pierre Lafontaine, ein Frankokanadier, der am Australian Institute of Sports coacht, Bill Sweetenham, der für das britische Team verantwortlich ist, und Autraliens Schwimmikone Don Talbot. Auf den neuen Generaldirektor wartet eine Reihe von aufgeschobenen und schwierigen Problemen, unter Anderem, ob der bisherige Nationaltrainer Johnson als Person oder durch einen Trainerrat ersetzt werden soll, und ob man weiterhin auf das Prinzip der 8 Leistungszentren setzen will. Line element 5.1. Argentinische Meisterschaften, Cenard, 16.-19.12.2004 [Resultate] Line element 4.1. Thorpe reduziert Anzahl Wettkämpfe. (©FG/svl) Ian Thorpes Ziel seien die olympischen Spiele 2008 in Peking, teilte er an einem PR-Event in Australien mit. Er habe ein hektisches Jahr 2004 gehabt und werde 2005 die Anzahl der Wettkämpfe stark reduzieren. Er werde das Training aber wieder ernst nehmen, ohne sich jetzt bereits festzulegen, wann er damit wieder beginne.

4.1. Junior Pan Pacific Championships, Kihei (Maui, Hawai'i), 6.-9.1.2005. Zum ersten Mal werden die Panpazifischen Meisterschaften für Junioren durchgeführt, und zwar - wie es sich gehört - mitten im Pazifik auf der hawaiianischen Insel Maui. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht natürlich wieder der Zweikampf zwischen den USA und Australien. Das australische Team wird vom Olympiaerfolgstrainer Leigh Nugent, die Amerikaner von Peter Morgan (Männer) und Peter Banks (Frauen) angeführt. [Server US Swimming]. Line element 3.1. Brooke Hanson wieder fit. Nach einer verletzungsbedingten Trainings- und Wettkampfpause hat sich Brooke Hanson mit 31.16 über 50 m Brust zurückgemeldet. Hanson konnte wegen einer Hüftverletzung, die sich am Weltcup in Melbourne bemerkbar machte, keinen Brust mehr schwimmen. "Ich schwamm stattdessen alle anderen Lagen. Ich schwimme aber normalerweise sehr viel Brustbeinschlag im Training." Über ihre Zeit ist sie sehr zufrieden: "So nahe beim autralischen Rekord, das ist ein guter Anfang ins neue Jahr."

3.1. Chinesische Herbstmeisterschaften, Tangshan, 10.-15.12.2004 [Resultate] Line element 2.1. Rogge für mehr Härte. IOC-Präsident Jacques Rogge sagte, die WADA habe 2004 grosse Fortschritte bei der Bekämpfung des Dopings gemacht. Insbesondere habe er in vielen Verbänden ein Umdenken bemerkt. Er sei dafür, in Zukunft Athleten, die einen Test verpassen, sofort zu disqualifizieren: "Wir müssen konsequent strafen, wenn sie zu den Kontrollen nicht erscheinen. Sie sollten sofort disqualifiziert werden." Die Wartezeit sei etwa bei 1 bis 2 Stunden anzusetzen. Ausnahmen für Sportler, die 3-4 Mal nicht erscheinen, sollte man nicht mehr machen. Die unangekündigten Tests hätten den grössten Nutzen, sagte Rogge.

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