29.4.
Patrizia Humplik mit Schweizer Rekord. Patrizia Humplik vom SK Bern
hat in Wien einen Schweizer Rekord über 100 m Brust aufgestellt.
Die 16-Jährige schlug in 1:11,61 an und blieb damit 26 Hundertstel
unter der fünf Jahre alten Zeit von Carmela Schlegel. Humplik beendete
das Rennen als Zweite hinter der Ungarin Agnes Kovacs (1:10,33), der Olympiasiegerin
von Sydney.28.4.
Völker will in Beijing starten. Sandra Völker plant einen
Start bei den Olympischen Spielen 2008 in Beijing. "Diesem Ziel werde
ich in den nächsten zwei Jahren alles unterordnen", sagte die
32-Jährige dem "Hamburger Abendblatt". "Ich weiss,
dass ich mein Potenzial nicht ausgeschöpft habe. Das möchte
ich ein letztes Mal versuchen. Täte ich es nicht, würde ich
mir später Vorwürfe machen", äusserte die Olympia-Zweite
von 1996. Sollte die gebürtige Lübeckerin ihr Ziel erreichen,
nähme sie zum fünften Mal an Olympischen Spielen teil. Ursprünglich
wollte Sandra Völker nach den Weltmeisterschaften 2005 in Montréal
ihre Karriere beenden. Doch für diese WM qualifizierte sie sich nicht
und nahm auch das Angebot des damaligen Cheftrainers Ralf Beckmann auf
eine "Wild Card" und den dann verlangten Rücktritt nach
den Titelkämpfen in Kanada nicht an. "Der Zeitpunkt zum Aufhören
ist noch nicht gekommen, definitiv nicht", sagte sie. Seit vergangenem
Herbst trainiert Sandra Völker nach rund drei Jahren Aufenthalt in
Leipzig und Berlin wieder in Hamburg. Doch weil sie dort keine ausreichenden
Trainingsmöglichkeiten hat, will sie auf einen Start bei den deutschen
Meisterschaften im Juni in Berlin und damit auch auf die EM in Budapest
(26. Juli bis 6. August) verzichten. Dennoch will sie an ihrem Ziel Beijing
festhalten: "Dafür bleibt Zeit." Sollte sie ihre Vorhaben
in der Hansestadt nicht verwirklichen können, käme auch ein
erneuter örtlicher Wechsel in Frage. 27.4.
Thorpes Comeback verzögert. Die Teilnahme Ian Thorpes an den
[Mare-Nostrum-Meetings]
ist in Frage gestellt. Die Ärzte haben ihm geraten mit Trainieren
auszusetzen, bis die Operationswunde mit der eingesetzten Schraube an
der Handwurzel verheilt ist. Also verschiebt sich die Wiederaufnahme des
Trainings um mindestens eine weitere Woche, was die Teilnahme zumindest
für die ersten beiden Meetings in Monaco und Canet in Frage stellt.
Nationaltrainer Ian Thompson erwägt einen Start zumindest in Barcelona.
Dann könnte er über die USA heimkehren und dort am [Santa-Clara-Meeting]
teilnehmen." Der 23-jährige Thorpe wird im Juni seit bald zwei
Jahren das erste Mal wieder auf der internationalen Bühne auftreten.
Thompson hat keinen Zweifel, dass der Auftritt gelingen wird, Thorpe sei
hungrig, wieder Wettkämpfe zu schwimmen.26.4. Nochmals Ehrung für Rigamonti. Flavia Rigamonti ist
nicht nur eine schnelle Schwimmerin sondern auch eine ausgezeichnete Studentin.
Für ihren akademischen Erfolg als Studentin des Werbewesens und als
Athletin erhielt Flavia Rigamonti von der [Southern
Methodist University] den [Preis
des Präsidenten]. Rigamonti absolvierte am 25. Februar das letzte
Rennen im Rahmen ihrer College-Karriere, als sie an den studentischen
Frühlingsmeisterschaften in Federal Way Silber über 400 m (4:16.44)
und Gold über 1500 m (16:24.56) gewann.
26.4. Schwimmkönig heiratet Prinzessin. Am vergangenen Sonntag
haben Michael Klim und die balinesische Prinzessin Lindy Rama in Melbourne
geheiratet [Das
Bild].25.4.
Foster hört nicht auf. Der britische Sprintchampion Marc Foster
hängt nun seine Schwimmbrille und Badehose doch nicht an den Nagel,
wie er an den Commonwealth Games angekündigt hatte. "Das letzte
Rennen wird in Shanghai sein," sagte Foster damals. Nun schwamm er
am vergangenen Wochenende am Open Cup in Eindhoven 22.50 über 50
m Freistil und wurde Zweiter. Ist das der Beginn seiner Masterskarriere,
fragen wir uns, oder hat er anderes im Sinn? Die Fortsetzung seiner Karriere
ist allerdings mit Schwierigkeiten verbunden, weil er sich nicht für
die EM qualifizieren konnte und sich damit nach den Spielregeln des britischen
Verbandes auch nicht für die WM in Melbourne 2007 qualifizieren kann.
Der 36-Jährige könnte allerdings für ein anderes Land starten,
das hätte er früher gemacht, wenn er gewusst hätte, auf
was für Schwierigkeiten er im britischen Verband stossen würde.
Er ist nämlich überzeugt, dass man die Latte für eine Teilnahme
an den OS in Athen und der WM in Montréal absichtlich so hoch gelegt
hatte, dass er es nicht schaffen konnte. Ein Nationenwechsel wäre
möglich ein Jahr nachdem er in einem anderen Land Wohnsitz bezogen
hätte und nicht mehr für Grossbritannien gestartet wäre.
Das würde für Melbourne nicht reichen aber für Beijing
schon. 24.4.
Thorpe vom Pech verfolgt. Kaum erholt von der infektiösen Mononukleose
hat sich Ian Thorpe einen Knochen in der rechten [Handwurzel]
gebrochen. Der Bruch habe sich vergangene Woche bei einem Sturz im eigenen
Heim ereignet, sagte Thorpes Manager David Flaskas. "Er dachte an
nichts Schlimmes, bis sich die Hand entzündete und im Röntgenbild
eine Bruchlinie erkannt wurde," sagte Flaskas. "Wenn es das
Handgelenk oder der Ellbogen gewesen wäre, hätte das Konsequenzen
gehabt, aber so wird er bald wieder im Wasser sein."
24.4. FINA Marathon Swimming World Cup. Der Sieg in der siebten
Etappe in der arabischen Umm Alquain Bay über 10 km ging an die Russin
Ilchenko und den Deutschen Lurz. Frauen: 1. Larissa Ilchenko (RUS) 2h10:42.06;
2. Britta Kamrau-Corestein (GER) 2h10:43.20; 3. Angela Maurer (GER) 2h10:46.39.
Männer: 1. Thomas Lurz (GER) 2h05:10.94; 2. Christian Hein (GER)
2h05:12.00; 3. Danill Serebrennikov (RUS) 2h05:15.17. Die achte Etappe
findet am 17. Juni im spanischen Guadalquivir statt (10km).
24.4. Japan Swim, Tokyo, 19.-23.4.2006 [Resultate]23.4.
South African National Championships, Durban, 18.-23.4.2006 [Website]
21.4.
Italienisches EM-Team. Die endgültige Mannschaft wird im Anschluss
an das Mare Nostrum Meeting in Rom im Juni bekanntgegeben. Frauen: Caterina
Giacchetti, Chiara Boggiatto, Roberta Ioppi, Alessia Filippi, Simona Ricciardi,
Francesca Segat, Cristina Chiuso, Flavia Zoccari, Margherita Ganz, Elena
Gemo, Cristina Maccagnola, Roberta Panara, Federica Pellegrini, Elisa
Pasini, Renata Spagnolo, Livia Travaglini.Männer: Mattia Aversa,
Nicola Cassio, David Berbotto, Enrico Catalano, Emiliano Brembilla, Andrea
Busato, Christian Galenda, Alessandro Terrin, Alessandro Calvi, Mauro
Gallo, Mattia Nalesso, Giacomo Vassanelli, Francesco Vespe, Federico Colbertaldo,
Loris Facci, Rudy Goldin, Filippo Magnini, Massimiliano Rosolino, Luca
Marin. 20.4.
Stephan Widmer "QAS Coach of the Year". Gestern wurde Stephan
Widmer von der Queensland Academy of Sports zum Trainer des Jahres gewählt.
Der vor 9 Jahren nur gerade mit einem Rucksack aus der Schweiz nach Australien
ausgewanderte 37-jährige Widmer ist inzwischen zu einem der begehrtesten
Trainer auf der Welt geworden. In einem Interview bekannte seine Schwimmerin
Leisel Jones, dass sie ihm überallhin folgen würde, sollte er
entscheiden, Australien zu verlassen. Dieses Szenario will man auf alle
Fälle vermeiden, und den diversen Angeboten auch aus Europa Gegensteuer
geben, sagte Alex Baumann, Geschäftsleiter von Queensland Swimming
und selber ein zugewanderter, erfolgreicher Olympionike (2-mal Gold 1984
in Los Angeles). Widmer ist sich aber im Klaren, dass er den Erfolg nicht
unbedingt von Australien in ein anderes Land mitnehmen könnte, denn
sein Erfolg ist auch begründet im australischen Sportsystem und einem
sehr positiven Umfeld.19.4.
Starkes Britisches EM-Team. Für die vom 27.7. bis 6.8. in Budapest
stattfindenden Europameisterschaften haben die Briten 46 Schwimmerinnen
und Schwimmer selektioniert. Frauen: Amy Smith, Caitlin McClatchey, Cassie
Patten, Elizabeth Simmonds, Francesca Halsall, Hannah Miley, Jessica Dickons,
Jessica Sylvester, Jo Jackson, Julia Beckett, Kate Haywood, Katherine
Wyld, Katy Sexton, Keri-Anne Payne, Kerry Buchan, Kirsty Balfour, Mel
Marshall, Rebecca Adlington, Rebecca Cooke, Rebecca Shaw, Ros Brett, Stephanie
Proud, Terri Dunning.Männer: Andrew Hunter, Chris Alderton, Chris
Cook, Chris Cozens, Craig Houston, Darren Mew, David Carry, David Davies,
Euan Dale, Gregor Tait, James Gibson, James Goddard, James Kirton, Joe
Roebuck, Kris Gilchrist, Lewis Smith, Liam Tancock, Matt Bowe, Matt Clay,
Robbie Renwick, Ross Davenport, Simon Burnett, Todd Cooper. European Swimming
Championship, Budapest, 27.7.-6.8.2006 [Website][Programm
und Infos].
19.4. Australian Age Group Championships, Sydney, 19.-23.4.2006
[Website].
18.4.
Paralympic Worldcup, Manchester, 1.-7.5.2006 [Website].
18.4. Fina Marathon Swimming World Cup. Das sechste Rennen vom
15. April über 10 km im ägyptischen Ein El Soknah wurde von
der Ungarin Kovacs und dem Bulgaren Stoychev gewonnen. Frauen: 1. Rita
Kovacs HUN 2h36:42, 2. Britta Kamrau-Corestein GER 2h36:45, 3. Sameha
Mubarak EGY 2h43:39 Männer: 1. Petar Stoychev BUL 2h23:20, 2. Stephane
Gomez FRA 2h23:23, 3. Maarten Van Der Weijden NED 2h23:24. Das 7. Rennen
findet am 21. April in Dubai Green Park über 10 km statt. 17.4.
Australian Age Group Championships, Sydney, 19.-23.4.2006 [Website].
16.4.
Thorpe hat infektiöse Mononukleose. Die mysteriöse Krankheit,
die Thorpe zum Rückzug von den Commonwaelth Games zwang, ist nun
aufgeklärt: Bei ihm wurde ein Verlauf der Virusinfektion infektiöse
Mononukleose [Pfeiffersches
Drüsenfieber] festgestellt, die er sein Leben lang haben wird.
Normalerweise heilt die Krankheit von alleine ab. Thorpe sei auf dem Weg
zur Besserung, berichtete seine Trainerin Tracey Menzies. Wenn Thorpes
Immunsystem geschwächt werde, sei aber mit Rückfällen zu
rechnen.15.4.
Swimming World TV. Zum Prüfen und Ausprobieren: Für US$
4.95 kann man zwei Wochen lang ein TV-Angebot prüfen, das über
eine Breitbandverbindung abrufbar ist [Swimming
World TV].14.4.
FINA Marathon Swimming World Cup. Das letzte Rennen über 15 km
auf dem neuen Kontinent gewannen in Sumidero Canyon, Chiapas, Mexico,
fast wie gewohnt Angela Maurer und Petar Stoychev. Am 16. April trifft
man sich wieder in Ägypten (El-Sokhna, 10 km). Resultate Sumidero
Canyon in Chiapas Männer: 1. Petar Stoychev (BUL) 3h15m40s; 2. Alan
Bircher (GBR) 3h16m00s; 3. Damian Blaum (ARG) 3h16m22s; Frauen: 1. Britta
Kamrau-Corestein (GER) 3h26m03s; 2. Angela Maurer (GER) 3h26m06s; 3. Esther
Nunez Morera (ESP) 3h26m14s. Punktestand nach 5 Rennen, Männer: 1.
Petar Stoychev 66 pts; 2. Stéphane Gomez (FRA) 45 pts; 3. Mohamed
El Zanaty (EGY) 26 pts, Frauen: 1. Britta Kamrau-Corestein (GER) 60 pts;
2. Angela Maurer (GER) 59 pts; 3. Esther Nunez Morera (ESP) 33 pts. 12.4.
Erfolgreiche LimmatSharks beim Schweizer Jugendcup Final. Am Wochenende
waren in Eschen/ LIE beim Schweizer Jugendcup Finale neun Schwimmer der
Limmat Sharks Zürich in der RZO Auswahlmannschaft am Start. Alexander
Ammann, Jg. 94, Atilio Bernasconi, Jg. 95, seine Schwester Fiammetta,
Jg. 91, Marcel Betschart, Jg 93, Fabio Egg, Jg. 93, Luise Pfeifer, Jg.
93, Elina Piesbergen, Jg. 91, Adrien Riccuccci, Jg 92, und Alexander Studzinski,
Jg. 91. Herausragend war Marcel Betschart, der bei den 13 Jährigen
als Vielstarter in jeder Einzelstrecke und beiden Staffeln zum Einsatz
kam und dennoch mit hervorragenden Bestzeiten glänzte. Über
100m Rücken und 100m Delphin erschwamm er sich nicht nur einen ersten
Platz, sondern auch jeweils den Veranstaltungsrekord in seiner Altersklasse.
Einen weiteren knappen Sieg erreichte er mit 14s Bestzeit über 400m
Freistil, jeweils zweite Plätze über 100m Kraul und 200m Lagen,
sowie einen 4. Platz über 100m Brust. Mit der 4x50m Lagen Staffel
und der 4x50m Kraul Staffel erreichte er als Startschwimmer ebenfalls
jedes Mal Bestzeit und belegte mit der Lagenstaffel den zweiten, mit der
Kraulstaffel den ersten Platz. In derselben Altersklasse belegte Fabio
Egg ebenfalls mit hervorragender Bestzeit in 100m Rücken den 3. Platz.
Ebensfalls einen Platz auf dem Treppchen erschwamm sich Alexander Ammann
in der jüngsten Altersklasse über 100m Brust, wobei er seine
Bestzeit nur knapp verfehlte. Mit der 4x50m Lagenstaffel belegte er mit
seinem erst 11 jährigen Teamkollegen Attilio Bernasconi einen guten
3. Platz. Adrien Riccucci, durch eine Krankheit im Vorfeld deutlich gehandicapt,
erreichte neben seinen Einzelstarts über 100m und 400m Kraul bei
den 14 jährigen mit beiden Staffeln den ersten Platz, wobei die Lagenstaffel
einen neuen Veranstaltungsrekord aufstellte. Gleiches gelang Luise Pfeifer
mit der Kraulstaffel der 13 jährigen. Die vollständigen Ergebnisse
gibt es wie immer auf der Ergebnisseite.
(Dirk Reinicke) 12.4.
Zusätzliche £4.3 Mio. für British Swimming. Im Hinblick
auf die olympischen Spiele 2008 erhalten die Wassersportler £8.22
Mio., davon die Schwimmer alleine £4.3 Mio. zusätzlich zu den
£16,7 Mio. Lotteriegeldern, mit denen sie für den Zeitraum
2006 - 2009 von [UK
Sport] unterstützt werden. Das Wasserspringen erhält im
gleichen Zeitraum zusätzlich zu den normalen Budgets £591'000,
das Wasserball £1.824 Mio. und das Synchronschwimmen £1.476
Mio. 11.4.
Medaillen für Stephanie Eisenring am Multination auf Madeira.
Zusammen mit der Schweizer Jugendnationalmannschaft nahm Stephanie
am gut besetzten Multination auf Madeira teil. Vorallem die Damen wussten
sich gut in Szene zu setzen und wurden im Mannschaftsklassement dritte.
Zusammen mit den Herren, die sechste wurden, klassierte sich die Schweizer
Auswahl auf Rang sechs. Stephanie wurde über 50m Freistil in 27.49
zweite und über 400m und 800m Freistil (9:15.50) jeweils dritte.
(KEL) 11.4.
Dänische Meisterschaften, Helsigør, 8.-13.4.2006 [Resultate]
10.4.
FINA Shortcourse World Championships, Shanghai, 5.-9.4.2006 [Website]
[OmegaTiming]
[TV
On Demand] [Blogs]
[Resultate
1. Tag] [2.
Tag] [3.
Tag] [4.
Tag] [5.
Tag]
Medaillenstand nach 5. Tag:
AUS 12 9 4
USA 6 7 8
CHN 5 1 6
RUS 3 - 4
ITA 2 7 3
GER 2 1 3
UKR 2 1 2
RSA 2 - -
SWE 1 2 3
NED 1 1 1
RSA 1 1 -
KAZ 1 - 1
BRA 1 - 1
CRO 1 - -
AUT - 4 -
KOR - 2 -
NZL - 1 1
FIN - 1 -
SLO - 1 -
VEN - 1 -
GBR - - 2
ARG - - 1
NOR - - 1
SVK - - 1
10.4. Lochte: zweimal Weltrekord. Der Amerikaner Ryan
Lochte hat im letzten Final der 8. Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Schanghai
(China) für seinen dritten Weltrekord und gleichzeitig für das
Glanzstück dieser Titelkämpfe gesorgt - 100 m Rücken als
Erster unter 50 Sekunden. Etwas mehr als zwei Stunden nach einem bemerkenswerten
Weltrekord über 200 m Rücken in 1:49,05 Minuten vor dem Österreicher
Markus Rogan blieb der 21-jährige Lochte in der Lagen-Staffel über
4x100 m als US-Start-Schwimmer in 49,99 Sekunden als erster Mensch über
diese Rücken-Distanz unter 50 Sekunden. Damit verbesserte Lochte die
bisherige, von seinem Landsmann Peter Marshall gehaltene Bestmarke um 33/100
Sekunden.
10.4. Rigamonti Conference-Schwimmerin 2006. Die
Conference
USA, ein Verband von Südstaaten-Colleges
in den USA, hat Flavia Rigamonti für ihre Leistungen über 1650
und 500 Yards (15:59.96 bzw. 4:40.55) zur Schwimmerin des Jahres 2006 gewählt.9.4.
Kurzbahn-WM 2010 in Dubai. Dubai hat bei der Bewerbung um die Austragung
der 10. FINA-Kurzbahn-WM 2010 knapp gegen Istanbul gewonnen. Die 9. Kurzbahn-WM
wird vom 9.-13. April 2008 in Manchester stattfinden.
9.4. Pietsch
schwimmt Europarekord. Am letzten Tag der 8. Kurzbahn-Weltmeisterschaften
in Schanghai verrbesserte die Deutsche Janine Pietsch den über vier
Jahre alten Europarekord der Tschechin Ilona Hlavackova um sechs Hundertsel
auf 27,00 Sekunden. Silber sicherte sich die Australierin Tayliah Zimmer
(27,25), Bronze holte Lokalmatadorin Chang Gao aus China (27,28). 8.4. Staffel-Weltrekord durch Holland. Die niederländische 4x100-m-Freistilstaffel
der Frauen hat bei der Kurzbahn-WM in Shanghai in Weltrekordzeit Gold geholt.
Inge Dekker, Hinkelien Schreuder, Chantal Groot und Magdalena Velduis schlugen
in 3:33,32 Minuten an und unterboten damit Chinas neun Jahre alte Bestmarke
um 1,21 Sekunden. Silber sicherte sich Australien vor Schweden.
8.4. FINA Open Water 2008. Das FINA-Buereau hat an einer Sitzung
in Shanghai die Open Water World Championships 2008 an die spanische Stadt
Sevilla vergeben. 7.4.
Zwei Weltrekorde in Shanghai. Der Amerikaner Ryan Lochte über 200
m Lagen und Australiens Lagen-Staffel bei den Frauen haben am dritten Tag
der Kurzbahn-WM in Schanghai mit Weltrekorden für die Höhepunkte
gesorgt. Lochte verbesserte in 1:53,31 die bisherige Bestmarke, die der
Ungar Laszlo Cseh im Dezember 2005 in Triest (It) aufgestellt hatte, um
15 Hundertstel. Das australische Quartett mit Tayliah Zimmer, Jade Edmistone,
Jessicah Schipper und Lisbeth Lenton senkte den seit anderthalb Jahren bestehenden
eigenen Bestwert gleich um 3,11 Sekunden.5.4.
Neethling holt erstes Gold. Der Südafrikaner Ryk Neethling bewies
nach seinem Weltcup-Gesamtsieg seine Form im 25-m-Becken und sicherte sich
über 200m Freistil in Abwesenheit von Titelverteidiger Michael Phelps
aus den USA und dem australischen Weltrekordhalter Ian Thorpe in 1:43,51
das erste Gold in China.
5.4. Schoeman sagt Kurzbahn-WM ab.
Der Weltmeister und Weltrekordhalter sagte seine Teilnahme in Shanghai
sehr kurzfristig ab. Der 25-Jährige begründete seinen Entscheid
mit Müdigkeit und Schwierigkeiten, sich von den Commonwealth-Games
zu erholen, wo er trotz Erkältung drei Goldmedaillen gewann. Schoemans
Name erscheint nun auf einer immer länger werdenden Liste von an der
WM fehlenden Spitzenschwimmern wie z.B. Phelps, Thorpe und Hackett.
Aktuelle Wettkämpfe:
British Swimming Championships, Sheffield, 4.-9.4.2006 [Website]
4.4.
Van den Hoogenband unterstützt Wasserballer. Die niederländischen
Wasserballer bekommen prominente Unterstützung: Pieter van den Hoogenband
wird künftig als Privatsponsor aktiv. "Als ich erfahren habe,
dass die Mannschaft während der Vorbereitung auf die EM-Qualifikation
aus Kostengründen in einer Jugendherberge schlafen sollte, dachte ich
sofort: Da musst du helfen", berichtete der dreifache Olympiasieger
über die spontane Hilfsaktion für seine Landsleute. Das EM-Qualifikationsturnier
findet am kommenden Wochenende im neuen Schwimmstadion von Eindhoven statt,
in dem van den Hoogenband regelmäßig trainiert. "Wenn sich
das Team für die EM qualifiziert, dann kommt auch Peking 2008 in Sicht",
meinte "VDH", der für sämtliche Hotelkosten der Wasserballer
aufkommt. "Endlich kann ich mich dafür bedanken, dass unsere Wasserballer
mich bei den Olympischen Spielen in Athen so unglaublich angefeuert haben",
erklärte van den Hoogenband weiter. Er bestritt, dass die Aktion eigentlich
nur seinem jüngeren Bruder Robert gilt, der seit einigen Jahren zur
Wasserball-Nationalmannschaft gehört. "Persönlich hätte
ich mehr von Robert, wenn er Schwimmer wäre. Von seinem Talent her
hätte er eine große Chance für die 4x100m Freistil, aber
dafür müsste er mit dem Wasserball aufhören", meinte
Pieter van den Hoogenband. Cees Rein, Vater der Hoogenband-Brüder und
heute Mannschaftsarzt des Fussballmeisters PSV Eindhoven, war in seiner
Jugend ein bekannter Wasserballspieler.
4.4. Schwimmstars schreiben
Weblogs für Speedo. Während den FINA-Kurzbahn-WM werden die
von Speedo gesponserten Weltstars ihre Erlebnisse bei Speedo in Form von
Weblogs niederschreiben: [News
vom FantasyTeam]. 3.4.
Neuseeländisches WM-Team. Frauen: Cara Baker, Zoe Baker, Kelly
Bentley, Lauren Boyle, Annabelle Carey, Nichola Chellingworth, Liz Coster,
Alison Fitch, Melissa Ingram, Hannah McLean, Helen Norfolk, Georgina Toomey.
Männer: Moss Burmester, Cameron Gibson, Dean Kent, Andrew McMillan,
Daniel Ryan, Corney Swanepoel, Glenn Synders, Scott Talbot-Cameron, Robert
Voss, Lewis Williams.
3.4. Alex Miescher neuer Direktor Swiss
Swimming. Überraschend übernimmt Alex Miescher die Nachfolge
von Bernhard Bühler [Mitteilung
auf Verbandsseite]. 1.4.
Aus SV Limmat wird Limmat Sharks Zürich. Nein, es ist kein Aprilscherz
- heute an der Clubmeisterschaft wird der neue Name offiziell angekündigt.
31.3.
FINA Open Water Swimming World Championships, Napoli, 29.8.-4.9.2006.
Das Programm sieht wie folgt aus:
29. August: 10:00-11:00 5 km Frauen, 12:30-13:30 5 km Männer
31. August: 09:00-12:15 10 km Männer, 12:15-14:30 10 km Frauen
2. September: 09:00-15:00 25 km Frauen
3. September: 09:00-15:00 25 km Männer
31.3. Britisches
Kurzbahn-WM-Team. Die Briten senden eine 8-köpfige Mannschaft nach
Shanghai: Männer: Chris Cooke, Mark Foster, James Gibson, Liam Tancock.
Frauen: Rebecca Cooke, Kate Haywood, Mel Marshall, Caitlin Mc Clatchey
31.3. Österreichisches Kurzbahn-WM-Team: Markus Rogan,
Fabienne Nadarajah, Marilies Dernal und Birgit Koschischeck.
31.3.
US-Kurzbahn-WM-Team. Frauen: Alicia Aemisegger (Oreland, Penn. / Germantown
Academy); Elaine Breeden (Lexington, Ky. / Wildcat); Maritza Correia (Valrico,
Fla. / Athens Bulldog); Mary Descenza (Naperville, Ill. / Athens Bulldog);
Jessica Hardy (Long Beach, Calif. / Irvine Novaquatics); Margaret Hoelzer
(Huntsville, Ala. / Auburn Aquatics); Tara Kirk (Bremerton, Wash. / Palo
Alto Stanford Aquatics); Rachel Komisarz (Louisville, Ky. / Lakeside); Carly
Piper (Grosse Pointe, Mich. / Wisconsin Aquatics); Kaitlin Sandeno (Los
Angeles, Calif. / Trojan); Rebecca Soni (Plainsboro, N.J. / Scarlet); Amanda
Weir (Lawrenceville, Ga. / Swim Atlanta); Kate Ziegler (Great Falls, Va.
/ The FISH). Männer: Randall Bal (Fair Oaks, Calif. / Stanford Swimming);
Nicholas Brunelli (Mansfield, Mass. / Sun Devil Aquatics); Jayme Cramer
(Westfield, Ind. / Southeastern SC / Stanford); Matthew Grevers (Lake Forest,
Ill. / Scout Aquatics / Northwestern); Larsen Jensen (Bakersfield, Calif.
/ Trojan); Cullen Jones (New Brunswick, N.J. / NC State Aquatics); Jason
Lezak (Irvine, Calif. / Irvine Novaquatics); Tim Liebhold (Chapel Hill,
N.C. / Wisconsin Aquatics); Ryan Lochte (Daytona Beach, Fla. / Daytona Beach
/ Florida); Robert Margalis (St. Petersburg, Fla. / Georgia); Giordan Pogioli
(Peoria, Ill. / Purdue); Chris Thompson (Roseburg, Ore. / Club Wolverine);
Scott Usher (Grand Island, Neb. / Wyoming); ; Head Women’s Coach:
Mike DeBoor (Lakeside); Head Men’s Coach: Eric Hansen (Wisconsin);
Assistant Women’s Coach: Chris Davis (Swim Atlanta); Assistant Women’s
Coach: Mark Schubert (USC); Assistant Men’s Coach: Mike Bottom (Cal
Aquatics); Assistant Men’s Coach: Pete Morgan (Curl-Burke); Head Manager:
Joe Hendee (Tennessee); Assistant Manager: Steve Eckelkamp (Florida Atlantic).
31.3. Meichtry mit Schweizerrekord. Dominik Meichtry stellte
am zweiten Tag der US-Spring Championships in Federal Way einen neuen Schweizerrekord
auf der langen Bahn über 200m Freistil auf. In 1:48.84 blieb der 21-jährige
erstmals unter 1:49, verbesserte damit seine eigene Bestmarke um 39 Hundertstel
und gewann das Rennen hoch überlegen. En passant hatte der St.Galler
schon im Vorlauf die zweite Limite unterboten, nachdem er gestern schon
über 100m Freistil die Qualifikation für die EM in Budapest geschafft
hatte.
Da Dominik Meichtry wegen Prüfungen nicht an den nationalen Meisterschaften
vom 18. bis 21.5.2006 in Genf starten kann, erhielt er eine Ausnahmebewilligung
sich in den USA für die EM (26.7. - 6.8.2006 in Budapest) zu qualifizieren.
31.3. Zweite EM-Limite für Meichtry. An den amerikanischen
Frühlingsmeisterschaften in Federal Way (USA) hat Dominik Meichtry
auch über 200 m Crawl die Limite für die EM in Budapest geschafft.
Der St. Galler blieb in 1:49,59 um mehr als zwei Sekunden unter der geforderten
Zeit. Meichtry verpasste als Vorlaufschnellster im Bundesstaat Washington
seinen im letzten Sommer an den WM in Montreal aufgestellten Schweizer Rekord
nur um 0,46 Sekunden. Im Final in der Nacht auf Freitag erhält der
21-Jährige eine weitere Chance, seine Bestmarke zu senken. Am Mittwoch
hatte der in Kalifornien in Berkley studierende Meichtry bereits die EM-Limite
über 100 m Crawl in 50,73 klar unterboten. Wegen Uni-Prüfungen
wird der Olympia- und WM-Halbfinalist über 200 m Mitte Mai nicht an
den SM in Genf teilnehmen können, weshalb er sich schon jetzt (erfolgreich)
an den Limitenzeiten versuchen durfte. 30.3.
Resultate:
29.3.
Italienisches Kurzbahn-WM-Team. Italien schickt eine 21-köpfige
Mannschaft nach China an die Kurzbahn-WM. Frauen: Chiara Boggiatto, Cristina
Chiuso, Alessia Filippi, Elena Gemo, Federica Pellegrini, Simona Ricciardi,
Francesca Segat, Renata Spagnolo, Flavia Zoccari. Männer: David Berbotto,
Paolo Bossini, Alessandro Calvi, Nicola Cassio, Christian Galenda, Mauro
Gallo, Klaus Lanzarini, Filippo Magnini, Luca Marin, Matteo Pelliciari,
Massimiliano Rosolino, Alessandro Terrin.
29.3. Japaner stirbt
im Höhentraining. Der 20-jährige Japaner Takehiro Miyajima
kollabierte am vergangenen Wochenende im Höhentraining in China und
wurde mit Schüttelkrämpfen ins Spital eingeliefert, wo er einen
Tag später verschied. Die genaue Todesursache ist nicht bekannt. Miyajima
wurde an den offenen japanischen Meisterschaften über 1500 m Freistil
in der Gesamtwertung Fünfter, in der nationalen Rangierung Dritter.
29.3. Rekord-Teilnahme an Kurzbahn-WM. Mit der Teilnahme von
SchwimmerInnen aus 128 Ländern weisen die Kurzbahn-Weltmeisterschaften
in Schanghai (5. bis 9. April) einen Rekord auf. Damit wird die Zahl der
teilnehmenden Nationen von Indianapolis 2004 (94) klar übertroffen.
29.3. Meichtry mit EM-Limite. Dominik Meichtry hat an den
US-Spring Championships in Federal Way im Bundesstaat Washington mit 50,73
Sekunden im Vorlauf über 100m Crawl die EM-Limite von 50,99 unterboten.
Eine weitere Limite strebt Meichtry zudem in seiner Paradedisziplin den
200m Crawl an. Da der in den USA an der Berkley Universität studierende
Meichtry wegen Schulprüfungen nicht an den nationalen Meisterschaften
(ab 18. Mai) in Genf starten kann, erhielt er eine Sonderbewilligung sich
in den USA für die EM (ab 26. Juli in Budapest) zu qualifizieren. Für
den Olympia- und WM-Halbfinalist wäre dies die zweite Teilnahme an
einem Europäischen Championat.
29.3. Aquatraining. Das in diesem Jahr erscheinende Buch "Aquatraining"
von Hahn/Hahn im Meyer & Meyer Verlag befasst sich professionell mit
dem Wechsel von Ausdauer und Entspannung, von Kraft und Beweglichkeit, von
Bewegungskoordination und Alltagsbewältigung. Um dem Leser persönliche
Schwerpunktsetzungen zu bieten, basieren die Wasserprogramme auf sieben
unterscheidbaren Funktionsbereichen des Menschen auf, die jeweils durch
grundsätzliche Bewegungsanleitungen und ausgewählte Übungen
erklärt werden. Das Buch überzeugt vor allem wegen der praxisorientierten
Inhalte, die aber jederzeit fachwissenschaftlich begründet werden.
Nahezu 500 Übungen, die für den präventiven als auch therapeutischen
Bereich anzuwenden sind, werden fototechnisch anspruchsvoll vorgestellt.
(weitere Infos unter www.hahn-aqua.de).
27.3.
RZO Kidsliga und Lego Cup in Baar. Die jüngsten und "Neuen"
des SV Limmat erreichten ansprechende Ergebnisse beim dritten Durchgang
der Kidsliga und dem anschließenden Lego-Cup im Hallenbad von Baar.
Die Mannschaft bestehend aus Remo Betschart (95), Paula Flury (96), Sara
Mamié (96), Daniel Morbach (96), Noel Ritschard (96), Patrick Schulthess
(95), Alexandra Tewes (96), Lionel Vuichard (95) und Sergio Zarro (95) erreichte
beim KidsCup ausschließlich Bestzeiten! Sergio Zarro erschwamm sich
zwei erste und einen zweiten Platz und war damit der erfolgreichste Teilnehmer
für den SVL. Im nach dem Kidsliga-Durchgang durchgeführten Lego-Cup
traten Mikko Abad (96), Remo Betschart (95), Stephanie Dreier (96), Paula
Flury (96), Yakir Malka (93), Sara Mamié (96), Daniel Morbach (96),
Noel Ritschard (96), Luna Roccia (96), Patrick Schulthess (95), Alexandra
Tewes (96), Melanie Tewes (93), Topal Berxwedan (93), Lionel Vuichard (95)
und Sergio Zarro (95) für die Farben des SVL an. Sergio war mit seinen
zwei ersten Plätzen, einem zweiten und zwei dritten Rängen auch
hier der erfolgreichste Teilnehmer, und das obwohl er mit dem nächst
älteren Jahrgang zusammengewertet wurde und zudem mache Entscheidungen
sehr knapp waren. So fehlten ihm z.B. über 50m Brust (3. Rang) gerade
5/100 zur Goldmedaille. Dicht auf den Fersen war ihm die 10jährige
Paula Flury, die mit einem ersten, einem zweiten und zwei dritten Plätzen
genauso wie Sergio in jedem ihrer Rennen aufs Treppchen schwamm. Sara Mamié
kam zweimal auf den dritten Platz, Remo Betschart einmal. Am positivsten
jedoch war wieder die komplette Mannschaftsleistung mit über 90% Bestleistungen.
Auch wenn für manche der Weg zu forderen Plazierungen noch ein wenig
weiter ist, so sind sie dennoch auf dem Weg dahin. Die vollständigen
Ergebnisse gibt es wie immer auf der Resultatseite.
Dirk Reinicke 27.3.
US Spring Championships, East Meadow, 28.3.-1.4. [Informationen]
[OmegaTiming]
26.3.
Chinesische Kurzbahn-WM-Mannschaft. Luo Xuejuan führt das chinesische
Team für die Kurzbahn-WM vom April in Shanghai an. Frauen: Zhu Yingwen,
Xu Yanwei, Yang Yu, Pang Jiaying, Tang Jingzhi, Yang Jieqiao, Tan Miao,
Luo Xuejuan, Gao Chang, Liao Yanan, Zhao Jing, Wang Qun, Ji Liping, Luo
Nan, Qi Hui, Jiao Liuyang, Zhou Yafei, Li Xinhua, Yu Yao, Zhang Xin. Männer:
Cai Li, Han Tianji, Huang Shaohua, Zhang Lin, Wang Pengyuan, Chen Zuo, Yu
Chenglong, Ren Chen, Shi Runqiang, Ouyang Kunpeng, Sun Xiaolei, Zhang Bodong,
Wang Haibo, Xie Zhi, Cheng Peng, Lai Zhongjian, Wang Dong, Huang Changduan,
Wu Peng, Chen Yin, Zhao Tao, Zhang Zishan.
26.3. Italienische
Frühjahrsmeisterschaften, Riccione, 25.-31.3.2006 [Website]
25.3.
Dominik Meichtry wird Dritter über 200 Yards Freistil. Nur eine
Woche nach Flavia Rigamontis Gewinn der Silbermedaille an den prestigeträchtigen
amerikanischen Universitätsmeisterschaften, doppelt der St. Galler
Dominik Meichtry über 200 Yards Freistil nach und gewinnt überraschend
die Bronzemedaille. Der 22-jährige, der in den USA für die renommierte
University of California in Berkeley startet, hat am in der Nacht auf Samstag
dank einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:33.75 Minuten den Sprung
aufs Podest geschafft. Das hochkarätige Rennen, wurde von Simon Barnett
(Arizona) in der neuen Rekordzeit von 1:31.20 gewonnen. Burnett hatte vor
wenigen Tagen an den Commonwealth Games in Melbourne schon Gold über
100m und Silber über 200m Freistil gewonnen. Die Leistung des Ostschweizers,
der in der Schweiz für den SC Uster-Wallisellen startet, ist umso höher
einzustufen wenn man bedenkt, dass er wegen einer Muskelzerrung im Rücken
leicht handicapiert antreten musste. Meichtry war selber sehr überrascht
und überglücklich mit seiner Leistung. Seine Trainer hätten
nicht gedacht, dass er unter 1:34 schwimmen könnte. Aber er habe die
Schmerzen im Rücken wegen dem ganzen Adrenalin gar nicht mehr gespürt,
sagte er nach dem Rennen. Rechnet man die Yardszeit um, so kommt man für
200 Meter auf der Kurzbahn auf eine Zeit deutlich unter 1:44 und es wird
offensichtlich, welchen Exploit Meichtry geleistet hat. Zum Vergleich: sein
Schweizerrekord liegt bei 1:46.57! [Resultate]24.3.
Russische Frühjahrsmeisterschaften, Penza, 15.-19.3.2006 [Resultate]23.3.
Jedrzejczak zurück im Becken. Die polnische Olympiasiegerin Otylia
Jedrzejczak wird fünf Monate nach einem schweren Unfall ihr Comeback
feiern. Nach einem schweren Autounfall und fünf Monaten Zwangspause
zieht die polnische Olympiasiegerin Otylia Jedrzejczak wieder ihre Bahnen.
Die 22 Jahre alte Weltmeisterin von Montreal wird am Samstag ihr Comeback
geben und startet bei einem Ländervergleich mit Tschechien und der
Ukraine über ihre Goldstrecke 200m Delfin. Im Oktober 2005 war die
Polin am Steuer ihres PKW nach einem riskanten Überholmanöver
gegen einen Baum geprallt und hatte sich lebensbedrohende Verletzungen an
Kopf und Wirbelsäule zugezogen. Der jüngere Bruder der Weltrekordhalterin
war bei dem Unfall ums Leben gekommen.
23.3. Rücktritt von Hanna Miluska. Hanna Miluska, die EM-Zweite
und WM-Dritte des Jahres 2002 über 5 Kilometer beendet ihre noch junge
Karriere. Sie bestritt vor vier Wochen an der University of Alabama den
letzten Wettkampf der College-Saison und folglich auch ihrer Laufbahn. Dies
bestätigte sie gegenüber der Balser Zeitung. Im Januar 2005 war
die Baselbieterin in die USA gezogen, um ihre Karriere neu zu lancieren.
Nun schlug sich Miluska seit längerer Zeit mit Motivationsproblemen
herum. „Den Gedanken ans Aufhören trug ich schon lange mit mir
herum“, sagte sie und sprach davon, dass sie sich vom Sport eingeengt
fühle. Miluska wird ihr Semester an der University of Alabama beenden,
dann kehrt sie in die Schweiz zurück. Im Herbst beginnt sie an der
Universität Basel ihr Studium der Osteuropa-Wissenschaften und der
Soziologie.21.3. Zahlreiche Podestplätze für SVL Nachwuchs am Meilener
Meeting und RZO Jugendcup. Mit TOP 2 Platzierungen qualifizierten sich
folgende Schwimmer für den Jugendcup Final (jeweils Jahrgangsweise
Jg. 91-93,dann Jg 94 und jünger) in Eschen (LIE):
Alexander Ammann (94), 1. Rang 100m Brust, 2. Rang 100m Freistil
Attilio Bernasconi (95), 2. Rang 100m Delphin (er wird mit den 94ern
gewertet, von daher ein sehr gutes Ergebnis)
Marcel Betschart (93), 2. Rang 100m Freistil, 1. Rang 400m Freistil,
100m Rücken, 100m Brust, 100m Delfin, 200m Lagen
Fabio Egg (93), 1. Rang 100m Freistil, 2. Rang 100m Rücken,
100m Brust, 100m Delphin, 200m Lagen
Elina Piesbergen (91), 1. Rang 100m Brust, 2. Rang 100m Delfin
Adrien Riccucci (92), 1. Rang 100m Freistil (erstes Mal unter 1:00),
2. Rang 400m Freistil, 2. Rang 100m Delphin
Alex Studzinski (91), 2. Rang 100m Delfin, 2. Rang 200m Lagen
Weitere Medaillen Plazierungen (3. Plätze, 50m Rennen gehören
zum Meilener Meeting)):
David Fässler, 100m Rücken + 50m Rücken
Arik Lars Hehr, 100m Brust
Fiametta Bernasconi, 400m Freistil + 100m Delphin
Alexander Ammann, 200m Lagen
Luise Pfeifer, 100m Rücken; sie qualifizierte sich dank der
Regel, dass Jugendnationalmannschafts Mitglieder (in diesem Fall die
Siegerin über 100m Rücken) nicht am Jugendcup Final teilnehmen
können.
Elina Piesbergen, 200m Lagen und 50m Delphin
Alexander Studzinski, 100m Freistil
Insgesamt hat man gemerkt, daß es ein etwas langer Wettkampftag war
und einige ziemlich müde waren (nur 91% Bestzeiten). Mit sieben Qualifikationen
für den Jugendcup allerdings, steht der SV Limmat gut da. Einziger
kleiner Wehrmutstropfen dabei ist, dass es von diesen acht Schwimmern sechs
Knaben und nur zwei Mädchen sind. So dass der weibliche Nachwuchs noch
ein wenig aufzuholen hat...
Zeiten und Klassierungen wie immer auf der Resultatseite.
(Dirk Reinicke)21.3.
Spitzenzeiten für Stephanie Eisenring an den Florida Gulf Coast Junior
Olympics (short course), in Coral Springs vom 16.-19.3.2006.
1000yards Freistil, 1.Rang: 10:15.66; ca. umgerechnet auf 800m: 8:58.64
200yards Freistil, 1. Rang: 1:53.09; ca. umgerechnet auf 200m: 2:06.22
100yards Delphin, 5. Rang: 59.99; ca. umgerechnet auf 100m: 1:06.95,
(Vorlauf: 3. Rang: 59.79 (1:06.73))
50yards Freistil, 6. Rang: 24.66; ca. umgerechnet auf 50m: 27.52
500yards Freistil, 1. Rang: 4:57.05; ca. umgerechnet auf 400m: 4:19.89
100yards Freistil, 1.Rang: 52.49; ca. umgerechnet auf 100m: 58.58
21.3.
Weltrekord für australische Lagenstaffel. Am letzten Wettkampftag
der Commonwealth Games in Melbourne senkten Australiens Schwimmerinnen den
Weltrekord in der 4x100-m-Lagenstaffel auf 3:56,30. Sophie Edington, Leisel
Jones, Jessicah Schipper und Libby Lenton waren um 1,02 Sekunden schneller
als das australische Quartett an den Olympischen Spielen im August 2004
in Athen. Leisel Jones, die am Vortag in Melbourne Weltrekord über
100 m Brust geschwommen war, gehörte schon damals der Staffel an.20.3.
Jones schwimmt neuen WR, erstes Gold für Papua-Neuguinea. Der australische
Schwimmsport darf eine neue Bestmarke bejubeln, denn der Die einheimische
Olympiadritte Leisel Jones siegte über 100m Brust in 1:05,09 Minuten
und sorgte damit für den ersten Weltrekord in den Schwimm-Wettbewerben.
Die Staffel-Olympiasiegerin von Athen verbesserte damit ihre eigene Bestmarke
vom 3. Februar dieses Jahres gleich um 62 Hundertstelsekunden. Ich bin total
geschockt. Ich kann diese Zeit kaum glauben", sagte die 20-jährige
Jones und erklärte ihre Überraschung so: "Ich habe mich in
den letzten Tagen gar nicht so gut gefühlt." Die Doppel-Weltmeisterin
machte am Montag ungeachtet dessen das goldene Triple auf den Brust-Distanzen
perfekt. Am Freitag hatte sie bereits über 50m und am Samstag über
200m gewonnen.
Für eine Überraschung bei den Männern sorgte Ryan Pini, der
mit Gold über 100m Delfin zugleich die erste Schwimm-Medaille überhaupt
für Papua Neuguinea bei Commonwealth Games holte. Der 25-Jährige
bezwang in 52,64 Sekunden Australiens Ex-Weltmeister und -Weltrekordler
Michael Klim um sechs Hundertstelsekunden. "Am Ende des Rennens war
es hart, es tat so weh", sagte Pini, der mangels Möglichkeiten
auf seiner Insel in Australien trainiert.
20.3. Die Briten kommen. Kombiniert man die Medaillen Englands, Schottlands
und Wales, so sind die Briten bis jetzt an den Commonwealth Games erfolgreicher
geschwommen als die Australier [Medaillenstand].
Das hätte niemand erwartet. Die Schwimmwettbewerbe werden morgen abgeschlossen.19.3.
Commonwealth-Games, Melbourne, 15.-26.3.2006 [Website]
[OmegaTiming
Swimming] [Diving]
[Synchro]18.3.
Klubmeisterschaften: Am 1. April finden im Hallenbad Altstetten die
SVL-Klubmeisterschaften statt [Infos].18.3.
England schneller als Australien. Bei den Commonwealth-Spielen in Melbourne
verlor die 4x200-m-Freistilstaffel ohne die verletzten Ian Thorpe und Grant
Hackett in 7:14,99 Minuten gegen England (7:14,14) und Schottland. Als Gold-Garantinnen
erwiesen sich erwartungsgemäss Weltrekordlerin Libby Lenton über
100 m Freistil und Staffel-Olympiasiegerin Leisel Jones über 200 m
Brust, die beide bereits den jeweils zweiten Sieg feierten. 16.3.
Gute Ergebnisse der Limmat-Schwimmer. Bei verschiedenen Wettkämpfen
am vergangenen Wochenende erreichten die Schwimmer des SV Limmat ansprechende
Zeiten. Ein Teil der A-Mannschaft nahm die Einladung des SV Halle an und
beteiligte sich am hochklassig besetzten Einladungsschwimmfest in Halle-Neustadt.
Hier war jeweils die halbe deutsche A- und B-Nationalmannschaft am Start,
was in der offenen Kategorie eine vordere Platzierung sehr schwer machte.
Zudem sind viele der deutschen Schwimmer vergleichsweise gut vorbereitet
an den Start gegangen, da in Deutschland gerade der 2. Trainingsabschnitt
zu Ende geht. Die Schwimmer der SVL dagegen starteten aus vollem Grundlagentraining
heraus. So waren die Resultate dementsprechend besonders über die längeren
Distanzen ansprechend. Trotzdem gelangen Stephan Bachmann mit einem 3. Platz
über 200m Lagen und einem 5. Platz in 100m Brust, sowie Claudia Bellasi
mit einer Finalteilnahme und einem 6. Platz über 50m Brust und einem
4. Rang über 100m Brust ansprechende Platzierungen in der offenen Klasse.
In den Jahrgangswertungen erreichte Roland Denzler mit Bestzeit über
400m Freistil einen 2. Platz sowie einen 3. Rang im 200m Delphin Rennen,
ebenfalls mit Bestzeit. Dasselbe (3. Platz in 200m Delfin) gelang Alexander
Studzinski in der ein Jahr jüngeren Kategorie, trotz gerade erst überstandener
Krankheit. Claude Pape zeigte auch auf der Langbahn, dass er in den Freistil-Mittelstrecken
in guter Form ist (Bestzeit in 200m Freistil). Kilian Bossard und Predrag
Sunaric erreichten deutliche Leistungssteigerungen in „Nebenstrecken“,
mit Bestzeiten im Freistil-Schwimmen (Kilian, 200-400m Freistil) und im
Delphin-Schwimmen (Predrag, 50-100m Delphin). Über die Hauptstrecken
merkte man beiden ebenfalls die gerade erst überstandene Krankheit
an. Drei weitere Schwimmer der SVL A-Mannschaft gingen beim ISSC in Sindelfingen
an den Start. Die zur Zeit in Genf trainierende Ramona Pedretti erreichte
mit einer ansprechenden Zeit einen 2. Platz über 200m Brust, einen
3. Platz in 200m Lagen sowie zwei 4. Ränge über die kürzeren
Brustdistanzen. David Karasek ging nur am Sonntag an den Start, schwamm
aber trotz krankheitsbedingtem Trainingsrückstand jeweils Bestzeit
in 100m Delphin und 1500m Freistil, wo er den 4. Platz erreichte. Dabei
lag seine Zeit über 1500m Freistil nur 13s über der Siegerzeit
der Schweizer Meisterschaften vom letzten Jahr und ist mindestens vergleichbar
mit seiner erst kürzliche aufgestellten Kurzbahn-Bestzeit. Nicht ganz
so erfolgreich lief das ISSC für Matthias Vauthier, der dennoch in
50m und 100m Brust dem Saisonzeitpunkt entsprechend gute Zeiten erreichte.
Während sich die Schwimmer der A-Mannschaft im Ausland an der Konkurrenz
massen, hatte der SVL Nachwuchs einen starken Auftritt beim Tägi-Cup
in Wettingen. Mit ca. 85% (!) war die Quote der Bestzeiten sehr hoch, und
trotz der ausschließlich jungen Mannschaft kam man in der Vereinswertung
auf den dritten Platz. Medaillengewinne gelangen in der Altersklasse 12
Jahre und jünger Alexander Amann (Jg 94) mit einem 1. Platz über
100m Brust und dem erst 11 jährigen Attilio Bernasconi mit einem 2.
Platz über 100m Delphin. In der Altersklasse 13+14 Jahre zeigte der
13 jährige Marcel Berschart, dass er mit der älteren Konkurrenz
mithalten kann und erreichte einen 1. Platz in 100m Delphin, zweite Plätze
in 100m Brust und 200m Lagen, sowie einen 3. Platz in 100m Lagen. David
Fässler (Jg 92) gewann die 100m Rücken, Luise Pfeifer (Jg 93)
gewann in 100m Delphin und erreichte zwei dritte Plätze in 100m und
200m Lagen. Adrien Riccucci (Jg 92) belegte bei seinen 5 Starts sämtliche
Plätze von 1 bis 5, mit einem Sieg in 200m Kraul, einem zweiten Rang
in 100m Kraul und einer Bronzemedaille in 100m Brust. Bei den 15 und 16
jährigen konnten sich für den SVL Fiammetta Bernasconi (Jg 91)
mit zwei 3. Plätzen in 100m Delphin und 100m Rücken, Max Pfeiffer
(Jg. 90) mit einem 1. Platz in 100m Brust und 2 Silbermedaillen in 100m
und 200m Lagen, sowie Elina Piesbergen (Jg 91) mit zwei Siegen (100m Delphin
und 100m Brust) und einem zweiten Platz in 200m La in Szene gut in Szene
setzen. Die vollständigen Resultate sind auf der Ergebnisseite
zu finden (Dirk Reinicke). 16.3.
Libby Lenton verliert. Die Top- Favoritin musste sich in Melbourne über
200 m Freistiln der Schottin Caitlin McClatchey geschlagen geben. Zwar lag
Lenton im Duell mit der Engländerin Melanie Marshall lange Zeit auf
Weltrekordkurs, doch auf den letzten 25 Metern überholte McClatchey
ihre Konkurrentinnen und siegte in neuem Commonwealth-Games-Rekord. «Ich
habe vorher von Caitlin noch nie was gehört», sagte die überraschte
Lenton, die noch über die 50 und 100 m Freistil, 100 m Schmetterling
und in drei Staffeln an den Start gehen will. Über 4 x 100 m Freistil
musste sich die australische Herrenmannschaft den Südafrikanern beugen,
Kanada holte sich die Bronzemedaille. An den Commonwealth Games nehmen bis
zum 26. März etwa 4500 Sportler aus 71 Ländern teil.15.3.
Mark Foster hört nach WM auf. Der britische Sprintspezialist Mark
Foster (35) wird nach den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Shanghai mit dem
Wettkampfsport aufhören. Er gehörte 21 Jahre lang zu den weltbesten
Sprintern, gewann sechsmal an den Kurzbahn-WM und erzielte 7 Weltrekorde.
An den Commonwealth-Games hofft er nochmals eine Medaille zu gewinnen (50
m Freistil / 50 m Delfin). Sein Rücktritt habe nichts mit den Auseinandersetzungen
mit Bill Sweetenham zu tun, es sei jetzt wahrscheinlich Zeit, meinte Foster. 14.3.
Stev Theloke zurück im Becken. Ein bekanntes Gesicht des Schwimmsports
ist seit dem Wochenende wieder zurück. Der ehemalige Europameister
Stev Theloke hat beim Einladungs-Schwimmfest in Halle an der Saale sein
Comeback gefeiert. Der 28-Jährige ging erstmals nach seinem Rausschmiss
aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM im vergangenen Jahr in Montreal
an den Start und belegte über 50m (26,02) und 100m Rücken (57,31)
jeweils den zweiten Platz. Der Bundeswehrangehörige hat sich wieder
seinem Stammverein SC Chemnitz angeschlossen und wird dort von Ute Schinkitz
betreut. Im Blickpunkt stand in Halle auch Thomas Rupprath. Vier Wochen
vor der Kurzbahn-WM in Schanghai (5. bis 9. April) siegte der Weltmeister
aus Hannover bei seiner Generalprobe über 50m Rücken in 25,47
Sekunden und über 50m Schmetterling mit 24,44 Sekunden. Die vierfache
WM-Medaillengewinnerin Antje Buschschulte (Magdeburg) hielt sich über
50m (29,00), 100m (1:02,42) und 200m Rücken (2:15,34) schadlos.
14.3. Sweetenham auf die weiche Art. Bill Sweetenham kündigte
auf 2008 seinen Rücktritt als britischer Nationaltrainer an. Der wegen
seiner unzimperlichen Art ins Gerede gekommene Australier wurde in einer
Untersuchung des britischen Verbandes zwar entlastet, die in gegenseitigem
Einvernehmen abgesprochenen Massnahmen lassen aber darauf schliessen, dass
man die Schlussfolgerungen nur zur Wahrung seines Gesichtes so gewählt
hatte. Der direkte Kontakt mit den Schwimmern am Beckenrand ist ihm, wie
im Januar an dieser Stelle berichtet, untersagt. Nun erklärte Sweetenham,
dass er seither einen weicheren Kurs eingeschlagen habe, und British Swimming
werde seiner Meinung nach davon nicht profitieren. Im Gegenteil, so erreiche
man den Erfolg nicht, meinte er. Sweetenham gab zu, mehrmals an den Rücktritt
gedacht zu haben. "Oft dachte ich, das macht doch keinen Sinn, so kann
ich meinen Job unmöglich erfüllen", sagte Sweetenham. "Um
etwas zu bewirken muss man Risiken eingehen, muss sich exponieren und die
Grenzen austesten." Das habe er vorher gemacht und British Swimming
sei von vielen als die Schwimmnation mit Zukunft betrachtet worden. Er gebe
nach wie vor 100% aber er werde seinen bis 2008 laufenden Vertrag anschliessend
nicht erneuern. "Der Stab geht dann an jemand anders," kündigte
Sweetenham an. "Ich werde dann ausgebrannt sein." 13.3.Schubert
erster US-Nationaltrainer. Mark Schubert wurde von US Swimming auf den
1. Mai zum Cheftrainer und Manager der Nationalmannschaft ernannt. Dies
ist eine neue von US Swimming geschaffene Position. Schubert hat eine 37-jährige,
sehr erfolgreiche Trainerkarriere hinter sich und wird per Ende April seine
14-jährige Tätigkeit bei der University of Southern California
und beim Trojan Swim Club aufgeben. Sein Arbeitsplatz wird sich in Los Angeles
befinden. US Swimming hat erkannt, dass sie eine Führungspersönlichkeit
brauchen, damit sie an der Weltspitze bleiben können. Schuberts Erfolge
lassen verkürzt gesagt wie folgt charakterisieren: Er leitete die Olympiamannschaften
der vergangenen sieben Spiele immer mit, zuletzt als Headcoach der Damen
in Athen.11.3.
Asian Swimming Championships, Singapore, 5.-10.3.2006 [Website]
[Resultate]
11.3. DSV schickt Mini-Delegation zur Kurzbahn-WM. Der DSV wird
nur eine kleine Delegation zu den 8. Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Schanghai
(5. bis 9. April) schicken. Lediglich vier Athleten werden gemeldet: Titelverteidiger
Thomas Rupprath, Vize-Europameister Helge Meeuw (200m Delfin), die EM-Dritte
Annika Liebs (200m Rücken) und Langbahn-Weltrekordlerin Janine Pietsch
(50m Rücken). Rupprath gewann vor zwei Jahren in Indianapolis WM-Gold
über 50m Rücken, Silber über 100m Lagen und Bronze über
100m Rücken. Unterdessen werden bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften
2006 in Berlin (20. bis 25. Juni) die Finals erstmals bereits in der Mittagszeit
ausgetragen. Die Vorläufe finden am Nachmittag des Vortages statt.
Darauf verständigte sich der Fachausschuss des DSV auf einer Sitzung
in Brielow/Brandenburg. Die Lösung kam nach mehrmaligen Rücksprachen
mit den deutschen Fernsehanstalten ARD und ZDF zustande, die an vier Tagen
berichten wollen, am Samstag und Sonntag live. Dadurch wird für die
nationalen Titelkämpfe, gleichzeitig einzige Qualifikation für
die Europameisterschaften in Budapest (26. Juli bis 6. August), auch ein
Veranstaltungstag mehr benötigt. Die DM beginnt mit den ersten Vorläufen
bereits am Dienstagnachmittag und endet am Sonntag. 8.3. Widmer: Lenton kann 7-Mal Gold gewinnen. Stephan Widmer glaubt,
dass Libby Lenton als erste Schwimmerin an den Commonwealth Games sieben
Goldmedaillen gewinnen kann. Susie O'Neill schaffte es in Kuala Lumpur 1998
und Ian Thorpe in Manchester 2002 sechsmal Gold zu holen. Lenton hat ein
sehr dichtes Programm: 50, 100 und 200 m Freistil, 100 m Delfin und 3 Staffeln.
Die härteste Konkurrenz kommt von ihren Teamkolleginnen: Alice Mills
über 50 m Freistil, Jodie Henry über 100 m. Über 100 m Delfin
muss sie Jess Schipper schlagen. Widmer meint, dass wenn Lenton jedes Rennen
fokussiert schwimmt, die Aussichten sehr gut sind. Lenton schwimme dann
am Besten, wenn sie ein dichtes Programm habe. Körperlich sei sie fit.
8.3. Jenny Thompson protestiert. Aus Protest gegen die Beendigung
des Männerschwimmprogramms an ihrer Universität in New Hampshire
hat Jenny Thompson eine hohe Ehrung refüssiert. Aus Budgetgründen
lässt die Uni das Schwimmen für Studenten und weitere Sportarten
fallen. Thompson hätte den Charles-Holmes-Pettee-Preis erhalten sollen,
die höchste Ehrung der Ehemaligenorganisation. "Wie sollte mich
die Uni für etwas ehren, das sie nicht respektiert?" erklärte
Thompson. "Als die grösste Uni in New Hampshire hat die UNH
die Pflicht, eine Vielfalt von Sportarten anzubieten. Ich bin von der
Uni enttäuscht und der Schritt geht im Hinblick auf den olympischen
Sport in die falsche Richtung."7.3.
Stoychev und Maurer führen. Das vierte Rennen über 10 km
im brasilianischen Tapes gewann der Bulgare Petar Stoychev vor dem Brasilianer
Luis Lima und den zeitgleichen Stéphane Gomez (F) und Mohamed El
Zanaty (Ägypten) auf dem dritten Platz. Stoychev dominiert den Marathon
World Cup seit 2001, es war sein 27. Sieg. Bei den Frauen hatte in Abwesenheit
von Angela Maurer Britta Kamrau-Corestein ein leichtes Rennen. Sie knöpfte
den Neulingen Tania Hunks (CDN) und Maria da Penha Cruz (BRA) mehrere
Minuten ab. Nach vier Rennen sieht die Punkteliste wie folgt aus: Männer:
1. Petar Stoychev 51 pts; 2. Stéphane Gomez (FRA) 45 pts; 3. Mohamed
El Zanaty (EGY) 26 pts. Frauen: 1. Angela Maurer (GER) 48 pts; 2. Britta
Kamrau-Corestein (GER) 45 pts; 3. Esther Nunez Morera (ESP) 24 pts. Das
nächste Treffen der Langstreckler finder in Canon del Sumidero, Mexico
statt (15 km, 8. April).
7.3. Ian Thorpe sagt Commonwealth Games ab. Ian Thorpe hat seine
Teilnahme bei den Commonwealth Games in Melbourne wegen einer Bronchitis
abgesagt. «Es ist sehr frustrierend, und ich bin sehr enttäuscht.
Aber ich würde mir nur schaden, wenn ich an den Start gehen würde»,
sagte der fünffache Olympiasieger in Melbourne. Der 23-Jährige,
für den der Wettkampf in seiner Heimat der erste grosse Auftritt
seit den Olympischen Spielen 2004 in Athen sein sollte, will aber als
Zuschauer seine Auswahlkollegen unterstützen. Auch 1500-m-Freistil-Olympiasieger
Grant Hackett musste auf seinen Start wegen einer Schulterverletzung verzichten.
Der elffache Weltmeister Thorpe, der bei seinen bisherigen drei Commonwealth-Teilnahmen
in Kuala Lumpur, Malaysia und in Manchester insgesamt zehn Goldmedaillen
gewann, sollte über 100 m, 200 m und 400 m Freistil an den Start
gehen und wird nun von seinem Freund und Trainingspartner Craig Stevens
ersetzt. «Ich bin sehr dankbar für diese Chance», sagte
Stevens. Stevens hatte 2004 nach den australischen Olympia-Ausscheidungen
Thorpe seinen Startplatz über 400 Meter Freistil überlassen,
nachdem der Titelverteidiger bei dem Qualifikationsrennen nach einem Fehlstart
disqualifiziert wurde und eigentlich in Athen nicht hätte starten
können. 6.3.
South American Swimming Championships, Medellin, 27.2.-5.3.2006 [Website]
6.3. Asian Swimming Championships, Singapore, 5.-10.3.2006 [Website]4.3. Thorpe hofft. Er sei zu Beginn seiner Erkrankung sehr positiv
eingestellt gewesen und habe gemeint, die Krankheit gehe rasch vorüber.
Trotzdem habe er stets gewusst, dass es so kurz vor den Commonwealth Games
einen Wettlauf gegen die Zeit werden würde, sagte Thorpe bei einem
Interview. "Ich fühle mich eigentlich von Tag zu Tag besser
und es gibt positive Zeichen", sagte Thorpe. "Ich bin immer
noch gemeldet für alle Wettkämpfe, da hat sich nichts geändert".
Trotz aller seiner Einstellung musste er zugeben, dass er im Trainingsrückstand
sei und die Vorbereitungen überhaupt nicht wunschgemäss abliefen.
Im übrigen dankte Thorpe seinen Fans, die ihn enorm unterstützten
und ihm Mut machten. Was er tatsächlich schwimmen werde sei Sache
der Trainer und Thorpe, sagte sein Manager Dave Flaskas. Möglicherweise
werde man zum Schluss kommen, dass er nur gerade die 4x100-m-Freistilstaffel
schwimmen werde. 2.3.
Thorpe zweifelt an Games. Nur gerade 13 Tage vor Beginn der Commonwealth
Games in Melbourne teilte Thorpes Manager Dave Flaskas mit, dass Thorpe
immer noch krank ist mit den Symptomen chronischer Müdigkeit, Drüsenfieber
und Keuchhusten. Er sei bei einem Spezialisten der Atmungswege in Behandlung.
Nationaltrainer Alan Thompson ist zuversichtlich, dass Thorpe schwimmen
wird. Trainerin Tracey Menzies meinte, man mache alles, um für ihn
die beste Entscheidung treffen zu können. Thorpes Trainingsplan wurde
vor 2 Wochen wegen einer Bronchitis über den Haufen geworfen. Die
Ärzte seien sich nicht im Klaren, was eigentlich mit Thorpe los sei,
sagte Flaskas.1.3.
South American Swimming Championships, Medellin, 27.2.-5.3.2006 [Website]
1.3. Wieder deutscher Doppelsieg. Auf der dritten Station
des FINA Marathon Worldcupsim argentinischen Santa Fe konnten die die
Langstreckenschwimmerinnen Britta Kamrau-Corestein und Angela Maurer wieder
einen deutschen Doppelsieg feiern. Die 26 Jahre alte Jurastudentin Kamrau-Corestein
benötigte für die 57km 8:18:52 Stunden und holte den dritten
Sieg in Serie, die Wiesbadenerin Maurer kam mit zwölf Minuten Rückstand
als Zweite ins Ziel. "Meine Saison hat mit einem Hattrick begonnen,
so kann es weitergehen", meinte Kamrau-Corestein nach dem "Heimspiel"
in der Heimatstadt ihres Ehemanns Augusto. "Ich bin kein Rennen öfters
geschwommen, als dieses, aber bei neun Starts war es erst mein zweiter
Erfolg", strahlte die Zehn-Kilometer-Vizeweltmeisterin, die sich
in den kommenden Wochen um ihr erstes Staatsexamen an der Universität
Rostock kümmern muss. Bei den Männern kam Weltcup-Vorjahressieger
Petar Stojtschew (Bulgarien) nach 8:07:55,0 Stunden zu einem knappen Sieg
vor dem Franzosen Stephane Gomez, der nur 16 Sekunden zurücklag.
Weitere 28 Sekunden danach kam Alexander Studzinski (Wiesbaden) nach einem
starken Rennen als Vierter ins Ziel.
27.2.
Japanische Meisterschaften, Tokyo (25m), 25.-26.2. 2006 [1.
Tag] [2.
Tag]26.2. Van Almsick startet mit 'RTL' in der Formel 1 durch. Franziska
van Almsick startet in der kommenden Saison für 'RTL' in der Formel
1. Der Ex-Schwimmstar verstärkt ab sofort das Team um Florian König,
Niki Lauda, Kai Ebel, Christian Danner und Heiko Waßer und wird an
mehreren Rennwochenenden vor Ort von der Königsklasse berichten. In
der Rubrik 'Franzi on Tour' wird die 27-Jährige Interviews führen
und eigene Hintergrundreportagen von der Rennstrecke präsentieren.
Ihren ersten Einsatz hat van Almsick direkt beim Saisonauftakt in Bahrain
am 12. März. Franziska van Almsick: "Schnelle Autos und hohes
Tempo haben mich schon immer fasziniert. Die Formel 1 ist vielleicht auf
den ersten Blick ein bisschen ungewöhnlich für eine Schwimmerin,
aber ich habe ein Athletenherz, und das ist die Hauptsache. Ich kann mich
im Sport in viele Situationen einfühlen und weiß, worum es geht.
Im Rahmen der 'RTL'-Übertragungen will ich mich an der Rennstrecke
journalistisch einbringen und den Zuschauern zeigen, wie ich die Formel
1 vor Ort erlebe." 'RTL'-Sportchef Manfred Loppe: "Wir freuen
uns, mit Franziska van Almsick eine außergewöhnliche Frau in
unser Formel-1-Team aufnehmen zu können, die genau weiß, was
sie will. Und sie will in den Journalismus. Wir stehen deshalb bereits seit
längerem miteinander in Kontakt und sind beide der Ansicht, dass jetzt
der richtige Zeitpunkt für sie ist, bei 'RTL' Gas zu geben." Zu
den größten sportlichen Erfolgen der in Berlin geborenen Franziska
van Almsick gehörten der Gewinn einer Weltmeister- und mehrerer Europameisterschaften.
Bei vier Teilnahmen an Olympischen Spielen holte Franzi insgesamt vier Silber-
und sechs Bronzemedaillen. Nach den Sommerspielen in Athen 2004 beendete
sie ihre Schwimmkarriere. Im gleichen Jahr erschienen ihre Memoiren 'Aufgetaucht'. 22.2.
Thorpe krank. Weniger als einen Monat vor den Commonwealth Games wird
Ian Thorpe von einer hartnäckigen Bronchitis geplagt, die ihn am trainieren
hindert. Trainerin Tracey Menzies ist besorgt, dass er dadurch in Melbourne
nicht in bester Form antreten wird. Das Problem dabei ist, dass sich die
virale Erkrankung nicht therapieren lässt. Die meisten Erkrankungen
der Atemwege inklusive Erkältungen und Halsentzündungen, d.h etwa
90%, sind viraler Natur. Eine bakterielle Superinfektion wird mit einem
Antibiotikum zu verhindern versucht, was auch bei Ian Thorpe angewendet
wird. Ian Thorpe ist wie viele Hochleistungssportler sehr anfällig
auf Infektionen, insbesondere der Atemwege [Sport
und Immunsystem]. Thorpes Erkrankung wird so ernst genommen, dass alle
Sponsorenanlässe vorläufig gestrichen sind. 20.2.
Stoychew und Kamrau. Eine Woche nach dem Doppelsieg beim Auftakt zum
Marathon-Weltcup im Schwimmen haben Britta Kamrau-Corestein (Rostock) und
Angela Maurer (Wiesbaden) erneut triumphiert. Bei der zweiten Südamerika-Station
in Rosario (Argentinien) hatte die 26-hährige nach den 21 Kilometern
im Rio Parana nach 2:17:33,0 Stunden einen komfortablen Vorsprung auf ihre
Kontrahentin (2:19:03,0). Bei den Männern kam Petar Stojschew (Bulgarien)
als Weltcup-Gesamtsieger des vergangenen Jahres im "Foto-Finish"
nach 2:13:56,0 Stunden zum Sieg. Nur eine Sekunde zurück lag der Franzose
Stephane Gomez, der in der vergangenen Woche noch in Front lag, die Gesamtwertung
aber im Moment anführt. Nächste Station ist am kommenden Wochenende
das Rennen über 57 Kilometer von Coronda nach Santa Fe, ebenfalls in
Argentinien [FINA
Website].
20.2. Starke Australier an der Mare-Nostrum-Serie.
Angeführt von Ian Thorpe, Libby Lenton, Jodie Henry und Leisel
Jones werden 30 Kiwis an der Mare-Nostrum-Serie
teilnehmen: (3./4.6. Monaco, 7./8.6. Canet und 10./11.6. Barcelona): Frances
Adcock, Leith Brodie, Nick D'Arcy, Sophie Edington, Jade Edmistone, Michelle
Engelsman, Sally Foster, Felicity Galvez, Jodie Henry, Leisel Jones, Lisbeth
Lenton, Linda Mackenzie, Alice Mills, Travis Nederpelt, Kirk Palmer, Kylie
Palmer, Jim Piper, Cameron Prosser, Melanie Schlanger, Christian Sprenger,
Craig Stevens, Kelly Stubbins, Eamon Sullivan, Ian Thorpe, Tarnee White,
Tayliah Zimmer. Vier weitere werden noch bestimmt werden.
20.2.
Diebstähle in Australien kein Zufall. Das erste Mal beim Diebstahl
von Trainingsplanung und -aufzeichnungen aus Stephan Widmers Auto schien
es ein unglücklicher Zufall zu sein, aber nun haben Diebe zum dritten
Mal zugeschlagen: innerhalb von vierzehn Tagen wurden Trainer des australischen
Verbandes des Opfer. Zuletzt wurde Hui Tongs Laptop aus dem Auto gestohlen.
Tong ist Trainer der Wasserspringer in Perth. Der zweite Fall fand in Brisbane
statt, wo dem Schwimmtrainer Toby Shaw die Tasche mit den Unterlagen aus
seiner Wohnung gestohlen wurde. "Dreimal scheint kein Zufall zu sein",
meinte Nationaltrainer Alan Thompson. "Man beginnt sich zu überlegen,
was dahinterstecken könnte. Aber man hat keine Spuren oder Hinweise
gefunden." Die Spekulationen gehen dahin, dass die vom Australien Institute
of Sports in Melbourne seit einiger Zeit angewendeten strikteren Kriterien
zur Weitergabe von Informationen der Auslöser für diese Form von
"Industriespionage" sein könnten.AIS-Direktor Peter Fricker
sagte vor einem Monat, dass das AIS alles daran setzen müsse, um den
Vorsprung zu wahren. In der Vergangenheit sei die Informationspolitik zu
grosszügig gewesen. Thompson sagte, die Trainer sollen nichts von ihrem
Wissen weitergeben, ausser sie erhielten auch etwas zurück. Australia-Swimming-Chef
Glenn Tusker wird die Trainer ermahnen vorsichtger zu sein und vor allem
von allen Aufzeichnungen ein Backup zu erstellen. 18.2.
56 Chinesen an Asien-Meisterschaften. China sendet eine 56-köpfige
Mannschaft an die asiatischen Schwimmmeisterschaften, die vom 5.-10. März
in Singapur ausgetragen werden [Website].
Wie üblich bei solchen Anlässen, sendet China vor allem Leute,
die nicht auf der Topten-Liste des chinesischen Verbandes figurieren. Die
einzigen bekannten Namen im Team sind Ouyang Kunpeng und Zhou Jiawei, die
Asienrekordhalter über die Rückendistanzen bzw. 50 m Delfin. Ebenfalls
einen Namen gemacht hat sich Wang Qun, die Olympiasiegerin Luo Xuejuan an
den Macao-Games 2005 schlug (1:08.56). Luo selber schwimmt in Singapur nicht
mit [Singapore Swimming
Association].17.2. Kitajima verletzt. Kosuke Kitajima wird die japanischen Kurzbahnmeisterschaften
vom 25./26. Februar wegen einer Ellbogenentzündung auslassen. Der amtierende
Olympiasieger über 100 und 200 m Brust wird voraussichtlich ab dem
1. März in den USA ein Trainingslager besuchen. "Ich könnte
durchaus Wettkämpfe schwimmen, aber meine Prioritäten liegen woanders",
sagte Kitajima. "Ich muss mich auf die japanischen Meisterschaften
im April konzentrieren, um mich ggf. für die WM 2007 qualifizieren
zu können." 16.2. Internationales Jugendschwimmfest 2006, Bonn (D). Das Internationale
Jugendschwimmfest in Bonn ist die Fortsetzung vom Haribo-Schwimmfest, dass
eines der stärkstbesetzten Nachwuchsschwimmfeste in Europa war. Auch
dies Jahr war es mit Schwimmern aus Frankreich, Dänemark, Litauen,
Rußland, Belgien, Deutschland und natürlich der Schweiz gut besetzt.
Insbesondere stark die Russen und Litauer, sowie die guten Auswahlmannschaft
aus dem Flämischen Teil Belgiens und des westdeutschen Schwimmverbandes.
Besonders stark besetzt waren die Jahrgänge 89-91 bei den Knaben und
Mädchen. Beispiel: 400m Lagen Frauen mit 4:41 gewonnen (Jg 89), was
schon erweiterte Weltklasse ist (Schweizerrekord 4:54.83).
Der SV Limmat nahm mit einer gemischten Mannschaft aus A-und B-Schwimmern
teil. Die jüngeren der A-Mannschaft und die besseren aus der B-Mannschaft.
Das Team harmonierte sehr gut, und die jüngeren konnten viel lernen
können und schlugen sich in diesem internationalen Feld beachtlich. Resultate der B-Mannschafts Teilnehmer
Adrien Riccuci, Jahrgang 1992
2. Rang 400m Lagen, 4. Rang 50m Freistil, 4. Rang 100m Delphin, 4 Bestzeiten
aus 6 Rennen.
Luise Pfeifer, Jahrgang 1993
2. Rang 200m Lagen, 2. Rang 200m Delphin, 1. Rang 400m Lagen, 4. Rang 100m
Lagen und 4. Rang 100m Delphin, 4 Bestzeiten aus 7 Rennen, teilweise sehr
deutlich (15s in 400m Lagen, 4s in 200m Lagen).
Marcel Betschart, Jahrgang 1993
Jedes Rennen Bestzeit und Medaille, 2. Rang über 50m - 100m - 200m
Freistil, 1. Rang über 50m - 100m - 200m Rücken, 100m Delphin
und 200m Lagen. Teilweise schnellste Zeiten schweizweit im Jahrgang 1993.
Z.B. 200m Rücken jetzt schon deutlich schneller als letztes Jahr der
schnellste 92er.
Arik Lars Hehr, Jahrgang 1992
3. Rang 400m Lagen, 7 Bestzeiten aus 7 Starts (z.B. 12s Bestzeit über
200m Brust).
Max Pfeifer, Jahrgang 1990
7 Starts 7 Bestzeiten Resultate der A-Mannschafts Teilnehmer
Predrag Sunaric, Jahrgang 1988
4 Bestzeiten aus 5 Starts
Claude Pape, Jahrgang 1987
2. Rang jeweils über 200m Freistil, 200m Rücken, 100m Rücken.
3. Rang 50m Rücken. Zum ersten Mal unter 2 Min über 200m Freistil.
2 Bestzeiten aus 4 Starts
Stephanie Eisenring, Jahrgang 1990
2. Rang 200m Lagen, 3. Rang 200m Freistil, 3. Rang 100m Freistil, 3. Rang
50m Freistil
Lara Kim Hehr Jahrgang 1990
2. Rang 200m Delphin (nochmals schneller als an VM). 5 Bestzeiten aus 6
Rennen.
Roland Denzler (neu aus Kloten) Jahrgang 1990
4 Bestzeiten aus 7 Rennen, bestes Resultat 5. Rang in Lagen
Val Mikos, Jahrgang 89
3. Rang 100m Lagen. 3 Bestzeiten aus 8 Rennen trotz Trainingsrückstand.
Alle Plazierungen sind Jahrgangsplazierungen.
In den offenen Finals, hatten die Schwimmer des SV Limmat jeweils ein wenig
Pech. Claude Pape wurde 3x7. Steffi Eisenring 1x7. 1x8. und 5. Rang über
50m Freistil. Lara Hehr 7. in 200m Delphin.
Insgesamt sehr gute Leistungen. Top Wettkampf in einem der schnellsten 25m
Becken die es gibt, und ein Augenöffner für die Jüngeren,
die in jedem Fall über den Schweizer Tellerrand hinausschauen müssen.
(Dirk Reinicke) 16.2.
Rupprath und Buschschulte "Schwimmer des Jahres" 2005. Thomas
Rupprath und Antje Buschschulte dürfen sich über die Auszeichnung
zum "Schwimmer des Jahres" 2005 freuen. Rupprath (Hannover) wurde
zum siebten Mal in Folge vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) gekürt.
Mit 405 Punkten verwies der 28 Jahre alte Kurzbahn-Weltmeister den Biberacher
Steffen Deibler (182) als Zweiten der Kurzbahn-EM im Dezember in Triest
und "Newcomer des Jahres" auf den zweiten Platz. Fünfte Krone
für Buschschulte. Die 27 Jahre alte Buschschulte holte sich zum fünften
Mal die Krone und gewann zum vierten Mal in Serie. Mit 272 Punkten lag sie
vor Langbahn-Weltrekordlerin Janine Pietsch (Ingolstadt), die es auf 219
Zähler brachte. Die Punkte resultieren aus Erfolgen bei Welt-, Europa-
und deutschen Meisterschaften, Rekorden, sowie Platzierungen in der DSV-Bestenliste.
13.2.
Kamrau und Maurer feiern deutschen Doppelsieg. Zum Auftakt des Marathon-Weltcups
in Argentinien haben die deutschen Schwimmer doppelt zugelangt: Vize-Weltmeisterin
Britta Kamrau-Corestein (Rostock) und Angela Maurer (Wiesbaden) belegten
die beiden ersten Plätze. Auf der 88 Kilometer langen Strecke von Hernandarias
nach Parana im Rio Parana in Argentinien gewann Kamrau-Corestein nach 9:39:20,0
Stunden klar vor Maurer (9:55:33,0). Für die Wiesbadenerin war es das
erste Rennen nach der Geburt ihres Kindes im vergangenen Sommer. Bei den
Männern siegte überraschend Stephane Gomez aus Frankreich (9:27:39,0).
Der Bulgare Petar Stojchew landete als Weltcup-Gesamtsieger des vergangenen
Jahres auf Rang fünf. 10.2.
FINA World Cup, Belo Horizonte, 10.-12.2.2006 [Local
Server] 9.2.
Stephan Widmer bestohlen. Die Trainingsjournale und die -planung von
Libby Lenton und Leisel Jones sind gestern Mittwoch aus Stephan Widmers
Auto gestohlen worden, während er an einem Abendessen im Brisbane Convention
Centre teilnahm. Die Journale enthalten alle Einzelheiten seit 2004, sowie
die kurzfristige Planung bis zu den Commonwealth Games. "Das ist ein
Ärger, umso mehr, als meine Handschrift und meine Abkürzungen
niemandem etwas nützen.," sagte Wiedmer. "Aber für meine
Mädchen sind die Informationen essentiell, unersetzbar." Darüber
hinaus befanden sich in der aus dem Auto gestohlenen Tasche keine Wertgegenstände.
Widmer hofft, dass der Dieb die Tasche irgendwo deponiert oder wegwirft.
Die Polizei sucht Parkanlagen und Gärten in der Umgebung ab.
9.2. Draganja verlässt Katar wieder. Der kroatische Sprinter
der Spitzenklasse Duje Draganja will seine Wahlheimat Katar wieder verlassen
und nach Kroatien zurückkehren. Auch eine Dollar-Offerte in siebenstelliger
Höhe konnte ihn nicht dazu bewegen, sich von der kroatischen Staatsangehörigkeit
zu trennen und die des Emirats anzunehmen, gab Draganja in Zagreb bekannt.
Draganja hatte im Dezember publik gemacht, dass er international für
Katar starten wolle. Der 23-Jährige hat Silber bei den Olympischen
Spielen in Athen und bei der Weltmeisterschaft in Montréal über
50 Meter Freistil gewonnen.
9.2. FINA Marathon Swimming World
Cup. Während bei uns die meisten Gewässer noch zugefroren
sind, geht auf der Südhalbkugel der Marathonweltcup los. Die ersten
drei rennen finden statt wie folgt:
12. Februar, zwischen Hernandarias und Paraná (88 km)
19. Februar in Rosario (21 km)
26. Februar in Santa Fe im Rio Coronda (57 km)
[Fina
Website]8.2.
Schweizer Vereinsmeisterschaften 2006.
Nach der „medaillenlosen“ Vereinsmeisterschaft im vergangen
Jahr meldete sich der SV Limmat mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung
wieder auf den vorderen Medaillenrängen zurück: Rang drei für
die Damen- und der Vizemeistertitel für die Herrenmannschaft.
[Gross]
Gross war der Frust nach den letztjährigen Vereinsmeisterschaften,
als die Damen wie auch die Herren jeweils auf dem undankbaren vierten Platz
landeten. Diese Ränge oder gar eine noch schlechtere Klassierung, standen
an diesen Vereinsmeisterschaften aber nie zur Diskussion. Sowohl die Damen
wie auch die Herren waren jederzeit auf Medaillenkurs.
[Gross]
Mit 18'369 Punkten klassierten sich die Damen auf Rang drei, 937 Punkte
hinter dem zweiten aus Uster Wallisellen und 837 Punkte vor dem Team Atlantide
& Locarno. Sieger wurde die Damenmannschaft von Genève Natation
1885 mit 19'601 Punkten. Die Damen des SV Limmat glänzten weniger mit
extrem herausragenden Leistungen, sondern viel mehr mit einer Breite auf
sehr hohem Niveau. Ramona Pedretti glänzte nach einer langen Durststrecke,
endlich wieder mit Bestzeiten. Über 400m Lagen und 100m Delphin senkte
sie jeweils ihre persönliche Bestzeit um rund zwei Sekunden und machte
einen wichtigen Schritt auf dem Weg wieder zurück zu ihrer alten Leistungsfähigkeit.
Stefanie Eisenring, zur Verstärkung aus den USA eingeflogen, machte
die Trainingsbelastung aus Florida etwas zu schaffen. Sie trainiert dort
im Moment eher Ausdauer und liess daher das nötige Stehvermögen
auf den etwas kürzeren Distanzen vermissen. Sie machte ihre Sache aber
sehr gut und sorgte mit ihrer Bestzeit über 400m Freistil, für
die beste Punkteleistung im Damenteam. Mit soliden Leitungen glänzten
zwei weitere Verstärkungen. Eigentlich das Wettkampfbadekleid schon
an den berühmten Nagel gehängt, konnten mit Katja Reuter und Andrea
Gross zwei ehemalige Leistungsträger für einen neuerlichen VM
Einsatz motiviert werden. Mit ihren Einsätzen lieferten sie wichtige
Punkte für das Team und hatten einen grossen Anteil an der Medaille.
Sara Pedretti schwamm über 400m Lagen Bestzeit um mehr als eine Sekunde,
büsste aber etwas für ihr schweres Programm mit 200m / 400m Lagen,
100m / 200m Delphin und 200m Brust und streifte die restlichen Bestzeiten
jeweils nur knapp. Persönlich etwas enttäuscht von ihrer eigenen
Leistung war Claudia Bellasi. Obwohl sie ihre Bestleistungen z.T. nur um
1/100 verfehlte und zusammen mit Stephanie und Ramona für die besten
Punkteleistungen verantwortlich war, hatte sie nach den guten Leistungen
am IMU insgeheim etwas mehr erwartet. Schliesslich bestand mit Lara Kim
Her auch das neuste Mitglied der A-Mannschaft seine Feuertaufe an einer
VM und meisterte diese Aufgabe mit einer Verbesserung ihrer Bestzeit über
200m Delphin um 4,5 Sekunden.
[Gross]
Die Herren lieferten sich am ersten Tag einen harten Kampf mit Genève
Natation um Platz zwei und waren bei Halbzeit nur durch 77 Punkte getrennt
dritte. Auch blieben beide Mannschaft überraschend auf Tuchfühlung
mit dem klaren Favoriten von Uster Wallisellen. Am zweiten jedoch, Tag legte
die Mannschaft des SV Limmat einen Zacken zu und verwiesen mit 20'135 Punkten,
Genève Natation um 430 Punkte auf Rang drei. Sieger wurde wie erwartet
der Schwimmclub Uster Wallisellen mit 20'737 Punkten.
Für die beste Punkte Leistungen im Herren Team, sorgte Stephan Bachmann
mit seinem Rennen über 200m Lagen. Zudem verbesserte er über 400m
Lagen seinen Klubrekord um 1,2 Sekunden auf 4:22.23 und verbesserte sich
damit in der Schweizer All Time Bestenliste von Rang sechs auf Platz fünf.
Jonathan Massacand kaschierte seinen Prüfungsbedingten Trainingsrückstand
mit vorbildlichem Einsatz. Da kreiste wahrscheinlich nicht nur im Kopf von
Trainer Dirk Reinicke der Gedanke: „Was wäre das nur mit Training
gewesen?“ Mit Jens Reuter absolvierte auch ein weiteres „Prüfungsopfer“
seine Einsätze solide und gut. Und schwamm z.B. über 100m Freistil
die für ihn schnellste Zeit seit ca. 20 Monaten. Eine fast makellose
Bilanz lieferte David Karasek. In seinen Rennen über 100m, 200m, 400m,
1500m Freistil und 200m Rücken, verpasste er seine Bestzeit nur über
1500m Freistil um 4/10 und streifte mit seiner 200m Freistil Bestzeit die
1:50er Marke nur ganz knapp. Was David nur knapp verwehrt blieb, gelang
dafür Matthias Vauthier. Er glänzte mit einer makellosen Bilanz
und schwamm in all seinen Rennen über 100m und 200m Brust, 400m Lagen
und 400m Freistil, die besten Zeiten seit er von Neuchâtel nach Zürich
gewechselt hat. Um 1/100 Sekunden ging es bei Kilian Bossard. Entweder blieb
er knapp unter seiner Bestzeit oder knapp darüber. Über 100m Brust
schaffte er sogar das Kunststück, exakt auf die 1/100 Sekunde genau
seine Bestzeit zu egalisieren. Dennoch konsolidierte er mit seinen Zeiten
den Leistungssprung zu den Kurzbahn Meisterschaften. Leider konnte Claude
Pape seine eigentliche Leistungsfähigkeit im einzigen Rennen über
100m Rücken nicht wie gewünscht abrufen, machte aber trotzdem
einen wichtigen Beitrag zu diesem erfreulichen Gesamtergebnis.
Der SV Limmat scheint wieder zu seiner alten Stärke gefunden zu haben,
was auch der SVL Trainer Dirk Reinicke bestätigt: „Für fast
alle gute bis sehr gute Ergebnisse, man sieht, dass einige auf dem Weg zu
alter Stärke sind, andere auf dem Weg zu neuer Stärke. Das sollte
auch diejenigen aufbauen, bei denen die Ergebnisse noch nicht ganz den eigenen
Wünschen entsprochen haben. Das ganze ist nicht etwa ein Endpunkt,
sondern Ausgangspunkt für das, was noch ansteht.“ Schön
gesagt Dirk, da hoffen wir doch noch auf mehr… (KEL)8.2.
Thorpe wird nicht weiter bearbeitet. Nationalcoach Alan Thompson hat
es aufgegeben, Ian Thorpe zu überzeugen, den 400er an den Commonwealth-Games
zu schwimmen. Thorpe blieb bei seinem Entscheid, seine alte Lieblingsstrecke
(2 Olympiagoldmedaillen) vorläufig aus seinem Programm zu streichen.
Thompson nahm einen neuen Anlauf, weil Craig Stevens an den Trials zwar
gewann, die Selektionszeit aber nicht erreichte. Der Druck auf Thorpe nahm
zu, er blieb aber dabei, nur die 100 und 200 m Freistil sowie die Staffeln
zu schwimmen.6.2.
FINA World Cup, Belo Horizonte, 10.-12.2.2006 [Local
Server] [Omegatiming]5.2.
Rigamonti zweimal Weltcup-Dritte - vier Siege für Phelps. Flavia
Rigamonti hat am Kurzbahn-Meeting in New York, der zweitletzten Station
im Weltcup, über 400 m wie über 800 m Crawl den 3. Platz erreicht.
Über 400 m schlug die 24-jährige Tessinerin in 4:08,57 an, über
die doppelte Distanz in 8:26,78. Der Sieg ging jeweils an die Doppel-Weltmeisterin
Kate Ziegler. Die erst 17-jährige Amerikanerin brillierte vor allem
über 800 m, wo sie in 8:12,19 um weniger als eine Sekunde über
dem erst zwei Monate alten Weltrekord der Französin Laure Manaudou
blieb. Michael Phelps gewann in New York gleich viermal (200 m Crawl sowie
100, 200 und 400 m Lagen), über die beiden kürzen Lagen-Distanzen
verbesserte er den Landesrekord. Der amerikanische Superstar bestritt seinen
ersten internationalen Wettkampf seit den WM in Montreal im vergangenen
Sommer [Omegatiming]
[1.
Tag] [2.
Tag].
5.2. Vereinsmeisterschaften NLA & NLB 2006 in
Lausanne. [Resultate]
Bei den Herren konnte der Schwimmclub Uster-Wallisellen den Titel aus dem
Vorjahr erfolgreich verteidigen. Allerdings musste sich die Mannschaft den
Sieg hart erkämpfen und siegte mit kleinerem Vorsprung als erwartet
wurde. Der SV Limmat und Genève Natation waren während dem ganzen
Wettkampf immer in Tuchfühlung mussten sich erst ganz am Schluss mit
den Ehrenplätzen zufrieden geben. Der SCUW gewann damit den 12. Titel
in den letzen 14 Jahren. Bei den Damen gelang die Titelverteidigung des
ebenfalls favorisierten SC Uster-Wallisellen nicht. Die Equipe wurde zum
ersten Mal seit 1999 geschlagen und musste dem Team von Genève Natation
den Vortritt lassen. Eher überraschend gewann der SV Limmat Bronze.
Coach Dirk Reinicke, der die Mannschaft erst im letzten Herbst übernahm,
konnte mehrere eigentlich schon zurückgetretene Athletinnen motivieren,
was genügte um die jungen Teams von Atlantide&Locarno sowie Winterthur
auf die weiteren Plätze zu verweisen. Aus der Nationalliga B, die ebenfalls
in Lausanne ausgetragen wurde, steigen bei den Herren die Mannschaften von
Lancy Natation und des Schwimmvereins Baar in die oberste Liga auf. Bei
den Damen werden das Swim Team Biel-Bienne und der SV Baar im nächsten
Jahr in der höchsten Liga mitschwimmen können. Die zweite Damenmannschaft
des SC Uster-Wallisellen gewann zwar die Gesamtwertung der NLB, da dieser
Verein aber bereits eine Mannschaft in der Nationalliga A hat, kann das
Team nicht aufsteigen.
Schlussklassement NLA:
Herren
1. Schwimmclub Ustr-Wallisellen 20’737
2. Schwimmverein Limmat 20’135
3. Genève Natation 19’705
4. Red Fish Neuchâtel 18’463
5. Team Atlantide & Locarno 18’321
6. SC Liestal 17’972
7. Schwimmverein Kriens 17’960
8. Vevey Natation 17’627
9. SK Bern 17’583
10. Schwimmverein beider Basel 17’109
11. SC Winterthur 16'816 (Absteiger in NLB)
12. Lausanne Natation 16'755 (Absteiger in NLB)
Damen
1. Genève Natation 19’601
2. Schwimmclub Uster-Wallisellen 19’306
3. Schwimmverein Limmat 18’369
4. Team Atlantide & Locarno 17’532
5. SC Winterthur 17’385
6. Renens Natation 17’283
7. Red Fish Neuchâtel 17’270
8. SK Bern 17’139
9. SV Kriens 17’046
10. Mendrisiotto Nuoto 16’586
11. SV beider Basel16’094 (Absteiger in NLB)
12. Schwimmklub Langenthal 14'944 (Absteiger in NLB) 4.2. FINA World Cup, New York, 3.-4.2.2006 [Local
Server] [Omegatiming]
[1.
Tag]
4.2. Flavia Rigamonti Dritte. Am FINA World Cup
in New York belegte Flavia Rigamonti über 800 m Freistil den dritten
Platz:
1. Ziegler, Kate, USA/THE FISH-PV, 8:12.19O
2. Villaecija, Erika, SPAIN, 8:23.24
3. Rigamonti, Flavia, SWITZERLAND, 8:26.78
4.2. Australisches
Commonwealth-Games-Team. Männer: Ben Austin; Sam Bramham; Leith
Brodie; Ashley Callus; Matthew Cowdrey; Nick Frost; Alex Harris; Brett Hawke;
Michael Klim; Josh Krogh; Andrew Lauterstein; Andrew Mewing; Kenrick Monk;
Travis Nederpelt; Adam Pine; Jim Piper; Andrew Richards; Brenton Rickard;
Christian Sprenger; Eamon Sullivan; Matt Targett; Ian Thorpe; Matt Welsh.
Frauen: Bronte Barratt; Lara Carroll; Lichelle Clarke; Sophie Edington;
Jade Edmistone; Joanna Fargus; Sally Foster; Felicity Galvez; Melissa Gorman;
Brooke Hanson; Jodie Henry; Leisel Jones; Lisbeth Lenton; Katrina Lewis;
Linda MacKenzie; Danni Miatke; Alice Mills; Kylie Palmer; Sarah Paton; Shayne
Reese; Jennifer Reilly; Stephanie Rice; Giaan Rooney; Jessicah Schipper;
Caroline South; Kelly Stubbins; Prue Watt; Tarnee White; Annabelle Williams;
Tayliah Zimmer.
4.2. Jones schwimmt zweiten WR. Leisel Jones
hat bei den Commonwealth Trials ihren zweiten Weltrekord aufgestellt. Die
Weltmeisterin drückte die Marke über 100 Meter Brust um 0.49 Sekunden
auf 1:05.71. Damit ist Jones vier der fünf besten Zeiten über
100 Meter Brust geschwommen. Die bisherige Bestleistung hatte Jessica Hardy
im vergangenen Jahr bei den Weltmeisterschaften in Montréal aufgestellt.
Zuvor hatte Jones in Melbourne den Rekord über 200 Meter Brust um mehr
als eine Sekunde verbessert. Es war der 4. Weltrekord bei der Veranstaltung:
neben Jones Lisbeth Lenton über 100 m Freistil und Jade Edmistone über
50 m Brust. 2.2. Australian Commonwealth Swimming Trials, Melbourne, 30.1.-4.2.2006
[Website]
[1.Tag]
[2.
Tag] [3.
Tag] [4.
Tag] [5.
Tag]
2.2. Thorpe fast der Alte. Ian Thorpe ist nach
seiner Rückkehr ins Schwimmbecken schon wieder fast der Alte. Bei den
nationalen Trials für die Commonwealth Games an gleicher Stelle in
Melbourne buchte der Olympiasieger und Weltmeister auch über 100 m
Freistil als Sieger in 49,28 vor Michael Klim (49,38) seine Teilnahme, nachdem
Thorpe im Halbfinale nach 48,86 anschlug. Bereits zuvor hatte sich der 23-Jährige,
der nach den Olympischen Spielen 2004 für 15 Monate pausierte, schon
über die doppelte Distanz qualifiziert. Jessicah Schipper schob sich
unterdessen durch ihren Sieg über 100 m Delfin in 57,15 auf Platz zwei
der ewigen Weltrangliste, die Sydney-Olympiasiegerin Inge de Brujin (Niederlande)
mit 56,61 anführt. Zwei Tage nach ihrem 100-m-Freistil-Weltrekord (53,42)
wurde Lisbeth Lenton Zweite (57,35) und qualifizierte sich auch über
diese Strecke für die Commonwealth-Spiele. 1.2.
Jones knackt WR 200 m Brust. Leisel Jones hat ihren eigenen Weltrekord
über 200 Meter Brust geknackt. Bei den Commonwealth-Trials in Melbourne
war sie in 2:20.54 gleich um 1.18 Sekunden schneller als bei ihrer Weltbestleistung
im Juli 2005. Damit stellte sie bereits zum dritten Mal einen Weltrekord
über diese Strecke auf. Der Rekord ist in den vergangenen sieben Jahren
um mehr als vier Sekunden gedrückt worden [Website]
[1.Tag]
[2.
Tag].
31.1. Lenton mit Weltrekord. Am zweiten Tag der australischen Trials
für die Commonwealth-Spiele hat Weltmeisterin Lisbeth Lenton mit dem
zweiten Weltrekord für Aufsehen gesorgt. Über 100 m Freistil verbesserte
die 20-Jährige die alte Bestmarke ihrer Teamkollegin Jodie Henry bei
ihrem Olympiasieg in Athen um eine Zehntel-Sekunde auf 53,42 Sekunden.
31.1. Drei Bewerbungen um WM 2010. Die FINA teilt mit, dass sich
um die 10. Kurzbahnweltmeisterschaft 2010 drei Verbände bewerben: Dubai,Türkei
(Istanbul) und Singapur. Deutschland (Berlin) hat seine Bewerbung zurückgezogen.
Am 9. April wird die FINA nach eingehender Prüfung den Austragungsort
vergeben. Die 9. Kurzbahn-WM wird 2008 in Manchester ausgetragen (9.-13.
April).30.1.Schnelle
Limmatler am 15. Int. Meeting in Uster (IMU). Stephan Bachmann sorgte
am Internationalen Kurzbahnmeeting von Uster (IMU) im Hallenbad Buchholz
für die beste Leistung aus Sicht des SV Limmat. Im Weltklassefeld von
rund 220 Schwimmer und Schwimmerinnen aus 11 Nationen, angeführt vom
frischgebackenen Weltrekordhalter und Oleg Lisogor aus der Ukraine, war
Stephan mit Rang zwei über 400m Lagen und Rang drei über 200m
Lagen, für zwei von insgesamt fünf Schweizer Medaillen zuständig.
Mit der zweitbesten, bzw. drittbesten je geschwommene Zeit über 200m
Lagen und 400m Lagen, verpasste er zudem seine Bestzeiten jeweils nur knapp.
Auch der Rest des achtköpfigen Teams des SVL zeigte, dass die Formkurve
eine Woche vor den Vereinsmeisterschaften stimmt. David Karasek zeigte nach
einem schwachen Vorlauf am Morgen über 400m Freistil, am Nachmittag
im B-Final mit seiner zweitbesten je geschwommen Zeit eine klare Reaktion
und wurde mit 4:00.41 neunter. Zudem schwamm er in 2:09.93 eine klare Bestzeit
über 200m Rücken. Auch Ramona Pedretti bestätigte den Aufwärtstrend
innerhalb des SVL und schwamm mit ihren 1:13.13 über 100m Brust die
für sie schnellste Zeit seit einem Jahr auf Rang 10 im Final. Auch
mit der Zeit von 2:37.77 über 200m Brust, nähert sie sich wieder
dem Niveau vergangener Tage. Etwas weniger gut lief es der Schwester. Sara
Pedretti konnte ihre guten Resultate von der langen Bahn am Hi Point Meeting
noch nicht auf die Kurzbahn umsetzen und blieb mit ihren Zeiten über
100m und 200m Brust über ihren Möglichkeiten. Doch bleibt noch
diese Woche Zeit, diesen Umstand zu ändern. Eine weitere Dame der starken
weiblichen "SVL Brustschwimmerinnen Fraktion" Claudia Bellasi,
schwamm mit 1:12.15 im B-Final ebenfalls eine sehr starke Zeit. Leider war
das Rennen über die doppelte Distanz etwas ein "Knorz". Claude
Pape verpasste in seinem einzigen Rennen über 200m Rücken zwar
seine Bestzeit, schwamm aber mit 2:14.10 klar besser als an der Kurzbahn
SM und erreichte damit die zweischnellste je geschwommene Zeit. Kilian Bosshard
verpasste jeweils über 100m und 200m Brust das B-Finale nur knapp und
blieb mit 1:07.85 bzw. 2:25.48 knapp über seinen Bestzeiten. Auch hier
ist mit etwas "Feinschliff" im Training, an der VM grosses zu
erwarten. Jens Reuter überraschte mit einem starken Rennen über
100m Delphin in 58.25. Etwas verkrampft schwamm er die 50m Freistil und
verpasste mit 24.02 den B-Final nur ganz knapp. (KEL) 30.1.
Commonwealth Trials: Erster WR. An den Commonwealth Trials in Melbourne
[Website]
fiel der erste Weltrekord: Jade Edmistone verbesserte im Vorlauf über
50 m Brust ihren eigenen Rekord um 15/100 auf 30.31. Das nächste Ziel:
Die 30-Sekunden-Marke. 29.1.
Patrizia Humplik mit Schweizer Rekord. (si) Patrizia Humplik sorgte
am ersten Tag des Internationalen Kurzbahnmeetings von Uster für die
beste Leistung aus Schweizer Sicht. In 1:08,76 verbesserte sie über
100 m Brust den Schweizer Rekord von Carmela Schlegel aus dem Jahr 2000
um 85 Hundertstel. Die 15-jährige Humplik, die hinter der Deutschen
Simone Weiler Zweite wurde, stellte ihren ersten Schweizer Rekord auf. Neben
der jungen Athletin des Schwimmklubs Bern sorgten der Zürcher Stefan
Bachmann (3. über 200 m Lagen) und Lokalmatador Karel Novy (2. über
100 m Crawl) für die einzigen weiteren Schweizer Podestplätze
am stark besetzten Wettkampf. Oleg Lisogor (Ukr), der Weltrekord-Halter
über 50 m Brust, wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann den
Final über 100 m Brust souverän in 59,15 Sekunden. Nicht am Start
war der Remo Lütolf. Der Schweizer Rekordhalter musste wegen einer
Grippe auf das Meeting verzichten [Resultate].28.1.
Phelps wieder in Aktion. Michael Phelps ist für den World Cup in
New York (3./4.2.) angemeldet, zum ersten Mal wieder seit 2002. Weitere
US-Spitzenschwimmer werden auf der Startliste gefunden: Kaitlin, Sandeno,
Kate Ziegler, Brendan Hansen, Ed Moses, Scott Usher, Tara Kirk, Megan Jendrick-Quann,
Margaret Hoelzer, Klete Keller, Neil Walker und weitere [Website].
27.1.
Thorpe: "Nach Beijing ist Schluss." Die Olympischen Spiele
von Peking 2008 werden für den fünffachen Olympiasieger Ian Thorpe
aller Voraussicht nach die letzten sein. Der 23-Jährige, der gerade
erst einen neuen Siebenjahresvertrag mit adidas abgeschlossen hat, teilte
einer australischen Tageszeitung mit, dass die Zusammenarbeit mit dem deutschen
Sportartikelhersteller nicht zwangsläufig an eine Fortsetzung seiner
aktiven Laufbahn gekoppelt sei. "Momentan tendiere ich zu einem Rücktritt
nach Peking. Wenn ich nicht weitermachen will, kann ich auch als Botschafter
für adidas auftreten", erklärte der 23-Jährige. Bei
den australischen Trials für die Commonwealth Games in Melbourne im
März startet Thorpe in der kommenden Woche über 100 m und 200
m Freistil. 26.1.
Madsen will Theloke zurückholen. Der DSV will den bei der Schwimm-WM
in Montreal 2005 gefeuerten Rücken-Star Stev Theloke wieder ins Nationalteam
zurückholen. Der neue Sportdirektor Örjan Madsen ergriff jetzt
laut "Sport Bild" die Initiative. Der Norweger: "Stev ist
ein grosses Talent. Deutschland kann es sich nicht leisten, auf Leute wie
ihn zu verzichten." Auch DSV-Chefin Christa Thiel begrüsst den
Schritt. Der 28-jährige Theloke hatte Masen-Vorgänger Ralf Beckmann
in einem Interview kritisiert und musste während der WM nach Hause
fliegen. 24.1.
FINA Worldcup, Moskau, 25.-26.1.2006 [Omegatiming]
24.1. Schwedisches EM-Team. Therese Alshammar, Hanna Eriksson,
Petra Granlund, Anna-Karin Kammerling, Josefin Lillhage, Johanna Sjöberg,
Ida Matsson, Malin Svahnström, Sara Thydén, Erik Andersson,
Peter Edvardsson, Lars Frölander, Martin Gustafsson, Stefan Nystrand,
Jonas Persson, Marcus Piehl, Jonas Tilly und Christoffer Wikström.23.1.
Deutsches Miniteam für Shanghai. Lediglich eine kleine Delegation
des Deutschen Schwimmverbandes wird während der Kurzbahn-Weltmeisterschaft
in Shanghai (5. bis 9. April) auf Medaillenjagd gehen. Bundestrainer Manfred
Thiesmann nominierte am Wochenende am Rande des arena-Weltcups in Berlin
fünf Athleten. Angeführt wird das Aufgebot von Thomas Rupprath,
der als Titelverteidiger über 50m Rücken an den Start geht. Zudem
werden Vize-Europameister Helge Meeuw sowie Janine Pietsch , Annika Liebs
und Nicole Hetzer mit nach Schanghai reisen.22.1.
Stephan Bachmann am Weltcup in Berlin Beim bisher bestbesetzten Meeting der FINA-Weltcupserie 2005/2006 in
Berlin mit nicht weniger als 102 Medaillengewinner von Olympischen Spielen,
Welt- und Europameisterschaften, versuchte sich auch Stephan Bachmann zusammen
mit einem kleinen Schweizer Team zu behaupten. Die Resultate von Stephan
Bachmann:
200m Delphin, 2:04.21, Rang 16
100m Lagen, 57.98, Rang 19
100m Brust, 1:04.71, Rang 39
200m Lagen, 2:06.77, Rang 29
(Kel)22.1.
Weltcup Berlin 2. Tag. Auch am zweiten Tag der erstklassig besetzten
Weltcupveranstaltung in Berlin konnte sich kein Schweizer für einen
Final qualifizieren. Flori Lang klassierte sich über 50m Rücken
im 14. Rang und war damit bester Schweizer. Mit seiner Zeit von 25.28 war
der Zürcher aber doch eine halbe Sekunde von der Finalqualifikation
entfernt. Auch eine respektable Leistung zeigte Karel Novy, der über
50m Freistil in 22.61 anschlug und 21. wurde. Er kam damit allerdings nicht
mehr ganz an sein Niveau vom Vortag heran mit welchem er den Schweizerrekord
über 50m Delphin verbesserte und über 100m Freistil den zehnten
Rang belegte. Die beste Leistung des Wochenendes aus internationaler Sicht
zeigte der Ukrainer Oleg Lisogor, der über 50m Brust seinen vor vier
Jahren an gleicher Stätte aufgestellten Weltrekord um drei Hundertstel
auf 26.17 verbesserte. Er ist damit der erste Schwimmer, der in einer Brustdisziplin
die im vergangenen Herbst geänderten Regeln der FINA (erlaubter Delphinkick
beim Tauchzug) zu seinen Gunsten nutzte und in eine Bestleistung ummünzen
konnte. Der Weltrekord wird vom Veranstalter mit einem Mittelklasseauto
honoriert und im Zwischenklassement der Weltcupwertung liegt der 27-jährige
nun auf Rang zwei, was ihm am Ende nochmals 30'000 Euro einbringt, sofern
er diesen Platz halten kann. Über 100m Brust doppelte Lisogor nach
und gewann in neuer Europarekordzeit von 57.67. Der Weltcupzirkus gastiert
nächste Woche als Abschluss der „Europaetappe“ in Moskau.
Schweizer werden dort keine am Start sein, die bereiten sich auf das Internationale
Meeting von Uster vor, das am kommenden Wochenende einmal mehr ein erlesenes
Startfeld präsentieren kann.
22.1. Lisogor schwimmt WR.
Am World-Cup-Meeting in Berlin verbesserte der Ukrainer Oleg Lisogor
seinen eigenen Weltrekord über 50 m Brust vom 26.1.02 um 3/100 auf
26.17. Zuvor hatte die Britin Melanie Marshall den von der Schwedin am 11.2.05
erzielten Europarekord über 200 m Freistil von 1:54.64 auf 1:54.53
gesenkt. 21.1.
Schweizerrekord von Karel Novy über 50m Delfin. Beim bisher bestbesetzten
Meeting der FINA-Weltcupserie 2005/2006 in Berlin hat Karel Novy vom Schwimmclub
Uster-Wallisellen einen neuen Schweizerrekord über 50m Delphin aufgestellt.
In 24.40 verbesserte er seinen eigenen Rekord um zwei Zehntelsekunden. Der
25-jährige Veveysan erreichte damit Platz 16 im starken Feld. Noch
besser war Novy über 100m Freistil klassiert: in 49.08 schwamm er die
zehntschnellste Zeit und verpasste den Final nur knapp. Auch sonst konnte
sich kein Schweizer für einen Final der besten 8 von heute Abend qualifizieren.
Die erzielten Leistungen waren jedoch allesamt ansprechend und es gilt festzuhalten,
dass das Niveau am Weltcup Berlin in vielen Disziplinen Weltmeisterschaftsniveau
hat! Nicht weniger als 102 Medaillengewinner von Olympischen Spielen, Welt-
und Europameisterschaften sind am Start. Insbesondere die Deutsche Mannschaft
ist fast geschlossen am Start und präsentiert sich traditionsgemäss
von der besten Seite.
21.1. Madsen wird Nachfolger von Beckmann.
Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) ist auf der Suche nach einem Nachfolger
für Ralf Beckmann fündig geworden. Nach einer Präsidiumssitzung
am Rande des Arena-Weltcups wurde Örjan Madsen als neuer Sportdirektor
präsentiert. Beckmann hatte zuvor für Ende Februar seinen Rücktritt
bekannt gegeben. "Es war unser Bemühen die Nachfolge von Beckmann
so schnell wie möglich zu regeln. Zum Glück hat es jetzt sogar
noch vor Beginn des Weltcups geklappt", sagte DSV-Generalsekretär
Jürgen Fornoff. Der 59-jährige Norweger wird offiziell am Samstag
von DSV-Präsidentin Christa Thiel vorgestellt. Der Olympia- und WM-Teilnehmer
war zuletzt als Trainer der norwegischen Schwimmer und als Berater des Nationalen
Olympischen-Komitees Norwegens tätig. Madsen hat an der Sporthochschule
Köln studiert und war dort einer der ersten Absolventen. Nach seiner
aktiven Laufbahn ging er als Trainer nach Bonn, wo er unter anderem NOK-Präsident
Klaus Steinbach betreute.
21.1. Programm der FINA Kurzbahn-WM.
Die FINA hat das Programm für die vom 5.-9. April in Schanghai stattfindende
8. Kurzbahn-Wm bekanntgegeben [Programm].20.1.
Schwimmer und Trainer bedrängen DSV. «Das Klima ist so schlecht
wie lange nicht», klagte der stellvertretende Aktivensprecher Lars.
«Sie fühlen sich nicht beteiligt und nicht informiert»,
sagte Bundestrainer Manfred Thiesmann vor dem Weltcup in Berlin. Thiesmann
hat im Moment das Sagen in sportlichen Dingen, nachdem Sportdirektor Ralf
Beckmann vorzeitig seinen Schreibtisch geräumt hat. Der DSV beruft
sich darauf, dass er bei der Suche nach einem Beckmann-Nachfolger bislang
zu Recht schweigt und Schwimmer sowie Trainer nicht mit ins Boot geholt
hat. «Bestimmte Dinge können nicht breit diskutiert werden, aber
es wird Informationen zur richtigen Zeit geben», sagte am Freitag
DSV-Generalsekretär Jürgen Fornoff, nachdem sich auch Athletensprecherin
Anne Poleska (Essen) nicht gerade erfreut über die Vorgehensweise des
Verbandes geäußert hatte. Fornoff: «Es ist das legitime
Recht der Athleten, etwas zu erfahren. Aber in dieser Frage würden
zu viele Köche den Brei verderben.» Das DSV-Präsidium mit
Christa Thiel an der Spitze tagte noch am 20. Januar in der deutschen Hauptstadt.
«Es scheint sich etwas zu bewegen», meinte Thiesmann. «Man
versucht, gewisse Dinge in den Griff zu bekommen», sagte er vor einem
geplanten Informationsaustausch zwischen den DSV-Oberen und Vertretern der
Landesverbände. Auch Thiesmann und seine Bundestrainerkollegen wollen
das Vakuum, das Beckmann hinterlässt, schnell gefüllt sehen: «Das
Tagesgeschäft ist kein Problem. Aber wir alle brauchen schnell klare
Absprachen. Es muss klar werden, wer unser Vorgesetzter wird. Und da müsste
man sich langsam mal erklären.» Beckmanns Vertrag läuft
zum 28. Februar aus, momentan feiert der scheidende Top-Manager des Schwimm-Teams
Urlaub und Überstunden ab. Fornoff räumte ein, dass «bestimmte
Dinge sich schnell erledigen könnten». Der Generalsekretär
hofft darauf, «dass wir schnell zu Potte kommen». Wichtige Planungen
müssen weiter voran getrieben werden, die Europameisterschaften im
Sommer in Budapest, die WM 2007 in Melbourne und nicht zuletzt Olympia in
Peking 2008 stehen als Herausforderungen im Pflichtenheft. Conrad moniert:
«Alles, was wir Athleten in der Sache wissen, erfahren wir aus den
Zeitungen. Ich halte das für sehr unglücklich.» Mit Frau
Thiel habe es «null Kommunikation» gegeben. Conrad glaubt wie
auch Weltmeister Thomas Rupprath (Hannover) daran, dass Beckmann kein Deutscher
folgen wird: «Wenn ich mir die Stellenausschreibung anschaue, fällt
mir in Deutschland niemand ein, der in Frage käme.» Man habe
im DSV wohl einen «Trumpf im Ärmel». Fornoff sagte dazu
nur, es müsse «ein gestandener Trainer» sein. Und dabei
könne es durchaus dazu kommen, dass die Entscheidungsträger «schon
an diesem Wochenende über Personen reden». Abwegig ist das nicht.
Schließlich wurde Beckmann vor fünf Jahren ebenfalls beim Weltcup
in Berlin als neuer Hoffnungsträger präsentiert.
20.1.
Dopingkontrollen 2005. Im 2005 hat die Fachkommission Dopingbekämpfung
insgesamt 2087 Kontrollen, davon 50 bei Schwimmern, durchgeführt. Im
eigenen Kontrollprogramm wurden 1714 Athleten getestet, 602 Athleten wurden
im Wettkampf und 1112 Athleten ausserhalb der Wettkämpfe kontrolliert.
337 Kontrollen ausserhalb der Wettkämpfe wurden bis heute im Hinblick
auf die Olympischen Spiele in Turin durchgeführt. Bei den Schwimmern
waren sämtliche Proben negativ [Kontrollstatistik].
20.1. FINA Worldcup, Berlin, 21.-22.1.2006 [Omegatiming]
[Local Server]
19.1.
Medaillensegen zum Start in neue Jahr. Am Wochenende hat im Oerliker
Hallenbad das 24. internationale HiPoint Meeting stattgefunden. [Bericht
der Vorstadt] (Kel)
19.1. Nicola Spirig "Zürcher
Unterländer" Sportlerin des Jahres. Die im SV Limmat trainierende
Triathletin Nicola Spirig sorgte auch diesmal für Rekorde. Die Winklerin
siegte nach 1999, 2001, 2003 und 2004 bereits zum fünften Mal bei der
Wahl des "Zürcher Unterländer" zur Sportlerin des Jahres.
Zudem holte sie mit 3361 Punkten in den drei Kategorien Frauen, Männer
und Teams am meisten Punkte. "Natürlich habe ich gehofft, dass
ich es erneut schaffe, aber wegen der starken Konkurrenz habe ich es nicht
erwartet", meinte die glückliche Gewinnerin. Es freue sie natürlich,
dass die Leute einzuschätzen wissen, was Triathleten leisten, fügte
die Jus-Studentin an [Bericht, PDF].
(Kel) 19.1. DSV sucht Beckmann-Nachfolger - Warnecke besorgt. Der Cheftrainer
und Sportdirektor feiert Urlaubstage und Mehrarbeitsstunden ab, Verbandschefin
Christa Thiel muss spätestens zum 1. März einen Nachfolger präsentieren.
«Es gibt Interessenten», hält sich DSV-Generalsekretär
Jürgen Fornoff bei Fragen nach Bewerbern um das Management-Amt bedeckt.
«Wir werden gemeinsam eine gute Lösung finden», sagte Christa
Thiel, nachdem die Trennung von Beckmann nicht mehr vermeidbar war. Das
war im Dezember, und zu diesem Zeitpunkt wollte der DSV nichts überstürzen.
Doch mit dem vorzeitigen Arbeitsende von Beckmann ist ein Vakuum entstanden,
das nach Einschätzung von Weltmeister Mark Warnecke nicht mit einer
Eillösung geschlossen werden soll: «Eine Angst bei mir ist es,
dass man bei einem Schnellschuss den Falschen erwischt», sagte Warnecke.
Allerdings gibt der 35-Jährige zu bedenken, «dass wir uns schon
mitten in der Olympia-Vorbereitung befinden. Doch mir ist es lieber, man
sucht langsam und qualitativ hochwertig als schnell und schlecht».
Warnecke hat bei der Lösung der Personalfrage ebenso wenig eine konkrete
Vorstellung wie Kurzbahn-Weltmeister Thomas Rupprath, der aber über
den nationalen Tellerrand blicken will: «Frau Thiel hat ja schon mal
angedacht, dass es auch ein Ausländer sein kann.» Eines jedoch
müsse der Neue auf jeden Fall mitbringen, meint Rupprath: «Er
muss schnell Fuß fassen und er muss sich schnell die Sympathien von
uns Schwimmern erwerben. Da hinterlässt Beckmann eine Lücke.»
Klar ist, dass der Beckmann-Nachfolger einen Vertrag bis zum 31. Dezember
2008 bekommen und ein Hochkaräter sein soll. Der DSV setzt in seiner
Stellenausschreibung Trainererfahrung in exponierter Stellung, Management-Fähigkeiten,
Durchsetzungsvermögen, nationale und internationale Reputation sowie
Kenntnisse und Erfahrungen im internationalen Schwimmsport voraus. Aus dem
derzeitigen Trainerstab des Nationalteams kommt dafür perspektivisch
kaum einer in Frage.Vor fast genau fünf Jahren präsentierte der
DSV beim Weltcup in Berlin Beckmann als Hoffnungsträger, Christa Thiel
bezeichnete ihn damals als «Glücksfall für den DSV».
Sein Nachfolger findet jetzt ähnliche Verhältnisse vor: Das Nationalteam
dümpelt, die Protagonisten sind älter geworden, die Herausforderungen
mit der WM 2007 in Melbourne und speziell Olympia 2008 in Peking sind schwierig.
Die DSV-Chefin ist sich bewusst, dass die Verpflichtung des neuen Mannes
auf der sportlichen DSV-Kommandobrücke ein Befreiungsschlag sein muss.
Peking ist nicht mehr fern, die Konkurrenz schwimmt schnell davon. Nach
drei Weltmeistertiteln 2001 in Fukuoka und fünf Mal WM-Gold in Barcelona
2003 gingen Deutschlands Beste bei der Vergabe von Olympia-Gold in Athen
leer aus. Warnecke war 2005 bei der WM in Montréal mit 35 Jahren
einziger Titelträger des DSV: Der Neue übernimmt ein schweres
Amt. 18.1.
Hackett gehts gut. Grant Hackett, Olympiasieger und WR-Halter über
1500 m Freistil, macht gute Fortschritte nach der erfolgreichen Schulteroperation
Ende 2005. Aber er wird voraussichtlich erst gegen Ende Jahr wieder Wettkämpfe
bestreiten. Er ist bereits wieder ernsthaft am trainieren, aber sein Trainer
Denis Cotterell sagte: "Er ist dem Zeitplan voraus. Er ist dabei den
Trainingsumfang zu steigern, natürlich auf sehr tiefem Niveau. Für
die nächsten 6 Monate kommen sicher keine Wettkämpfe in Frage,
und dann werden wir sehen, wie er sich entwickelt." 17.1.
FINA Worldcup, Stockholm, 17.-18.1.2006 [Omegatiming]
[Local
Server]
17.1. FINA-Bestenlisten. Die Fina hat die Jahresbestenlisten per
31.12.2005 nachgeführt [Webseite].16.1.
Meetingrekord für Jonathan Massacand und Kilian Bosshard. Im heimischen
Hallenbad Oerlikon waren die Limmatler für zwei der drei neuen Meetingrekorde
am 24. Int. Hi Point Meeting verantwortlich. Jonathan Massacand egalisierte
mit 56.80, die alte Marke über 100m Delphin von Karel Novy (SCU). Kilian
Bosshard verbesserte den alten Meetingrekord über 200m Brust um rund
eine Sekunde, auf die neue Bestmarke von 2:26.88. Für den dritten Meetingrekord
verantwortlich war Alessandro Gaffuri von Red Fish Neuchâtel. Er verbesserte
den alten Rekord über 100m Freistil um 15/100 auf 52.22. Mit 12x Gold
und 6x Bronze war der SV Limmat der erfolgreichste Verein von 45 teilnehmenden
Vereinen mit Total 426 Schwimmerinnnen und Schwimmern. (Kel)
16.1.
Hervorragende SVL Leistungen am Hallenjugendtag. Am 24. Schweizer Hallenjugendtag
(10 Jahre und jünger bis 14 Jahre) im Hallenbad Oerlikon, glänzten
die jüngsten Schwimmer des SV Limmat mit hervorragenden Leistungen.
Von 64 Einzelresultaten, resultierten nicht weniger als 57 (!) neue Bestzeiten.
Mit 7x Gold, 3x Silber und 6x Bronze klassierte sich die 17 köpfige
Jungmannschaft unter 43 teilnehmenden Mannschaften mit insgesamt 520 Schwimmern,
im Medaillenspiegel auf Rang zwei. (Kel) Medaillen bei den Knaben:
Jg. 95
Attilio Bernasconi: 1. 50m Delphin, 3. 100m Freistil
Sergio Zarro: 1. 100m Rücken (Verbesserung seiner BZ um 24 Sekunden
!), 2. 50m
Jg.94
Alexander Amann: 3. 100m Brust
Jg.93
Marcel Betschart: 1. 100m Rücken, 100m Delphin, 100m Freistil, 3. 100m
Brust
Jg 92
Erik Lars Hehr, 3. 100m Brust
Adrien Riccucci, 1. 100m Freistil
Staffeln
Jg 94-95
4x50m Freistil 3.:Sergio Zarro, Attilio Bernasconi, Alexander Ammann, Patrick
Schulthess
Jg 92-93
4x50m Lagen 2.: (Adrien Ricucci, Arik Lars Hehr, Marcel Betschart, Alexander
Ammann Medaillen bei den Mädchen
Jg 93,
Luise Pfeifer, 3. 100m Delphin
Staffeln:
Jg. 92-93
4x50m Lagen: 1. (Florence Sigg, Ann-Sophie Schellmann, Luise Pfeifer, Kathrin
Appenzeller)
(KEL) 15.1.
Stephanie Eisenring am 36. Ocean-Mile-Swimming. Am 36. Ocean Mile Swimming,
organisiert von der International Swimming Hall of Fame starteten 127 Schwimmerinnen
über die Meilen-Distanz. Dabei absolvierte Stephanie Eisenring ein
hervorragendes Rennen über die Meilendistanz im offenen Meer und belegte
in der Altersklasse 15 - 18 Jahre mit einer Zeit von 18 Minuten 46 Sekunden
den zweiten Platz. „Overall“ über alle Kategorien, klassierte
sie sich auf dem sechsten Rang. (Kel)15.1.
Katie Hoff und Speedo. Marktleader Speedo hat mit Katie Hoff (16) einen
Sponsorenvertrag bis ins Jahr 2016 (!) abgeschlossen. Die vielseitige Top-schwimmerin,
die letztes Jahr an der Wm in Montréal 3 Goldmedaillen gewann trainiert
in Baltimore mit Michael Phelps. Der langfristige Vertrag soll die Entwicklung
Hoffs fördern und sicherstellen. Hoff wird von Peter Carlisle (Octagon)
gemanagt. Speedo deckt vorerst u.a. die Hoffs Studienkosten am College.
Hoff wurde Mitglied des so genannten Teams Speedo, dem Michael Phelps, Amanda
Berad, Kosuke Kitajima und Grant Hackett angehören. 14.1.
Sweetenham: Rollenwechsel. Bill Sweetenham ist mit British Swimming
übereingekommen, "an der Front" eine weniger aktive Rolle
zu spielen. Dies ist eine erste Massnahme auf den Bericht, der Sweetenham
grundsätzlich vom Vorwurf, Schwimmer schikaniert zu haben, entlastet
hat. Seine zukünftige Rolle im Verband wurde mit dem Präsidenten
von British Swimming, David Sparkes, festgelegt. Weniger aktiv an der Front
heisst ausgedeutscht, dass Sweetenham nicht mehr direkt mit den Schwimmern
am Beckenrand zu tun haben wird. Sweetenham bleibt aber Nationaltrainer
bis 2008. Der Verband und die meisten Schwimmer akzeptieren Sweetenham weiterhin
voll. Seine etwas "robusten" Umgangsformen sind aber bei einzelnen
Schwimmern des Nationalkaders nicht immer akzeptiert worden, ein gefundenes
Fressen für die britischen Medien, die mit Personen im öffentlichen
Leben gewöhnlich sehr unzimperlich umgehen.13.1.
SVL Jahresplaner 2006. Der SV Limmat Jahresplaner für an die Wand
(Grösse ca. 60x80cm). Mit allen Wettkampf Terminen der A- und B-Mannschaft
des SVL, mit den Terminen von internationalen Meisterschaften (EM, WM, Universiade,
etc.) und den Ferien im Kanton Zürich. Bestellen Sie jetzt diesen Jahresplaner
für SFr. 10.- (exkl. Porto)! Auslieferung ab 13. Januar 2006. Bestellungen
an: kelemen@dplanet.ch13.1.
Eric Namesnik nach Autounfall gestorben. Vier Tage lang lag Eric Namesnik
auf der Intensivstation eines Krankenhauses bei Detroit im Koma. Jetzt hat
der frühere US-Schwimmstar den Kampf verloren und ist an den Folgen
seines schweren Autounfalls durch Herzversagen gestorben. Der 35-Jährige,
der bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona und in Atlanta 1996 jeweils
Silber über 400m Lagen gewonnen hatte, war auf eisglatter Straße
verunglückt. Namesnik hatte in seiner aktiven Zeit vier nationale Rekorde
aufgestellt und war dabei als erster US-Schwimmer über die 400m Lagen
unter 4:15 Minuten gestoppt worden. Er hinterlässt seine Ehefrau Kirsten
sowie die Kinder Austin und Madison. Namesnik war bis 2003 noch als Schwimmtrainer
tätig.
13.1. Sofortiger Rücktritt Beckmanns.
Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) verliert seinen Cheftrainer und Sportdirektor
Ralf Beckmann. Beckmann hat sich entschieden, vorzeitig seinen Vertrag beim
DSV zu beenden. "Es ist so, dass ich meinen Resturlaub und meine freien
Tage abfeiere. Beim Weltcup in Berlin werde ich nicht mehr dabei sein",
sagte der 59-Jährige. Beim Arena-Weltcup am 21. und 22. Januar wird
Beckmann nach Auskunft von DSV-Generalsekretär Jürgen Fornoff
von Bundestrainer Manfred Thiesmann vertreten. Ein Nachfolger für Beckmann,
der sich mit dem DSV nicht über eine Verlängerung seines bis Ende
Februar datierten Vertrages einigen konnte, steht noch nicht fest. "Wir
wollen den Nachfolger so schnell wie möglich präsentieren. Im
Idealfall wäre das natürlich der 1. März", sagte Fornoff.5.1.
Meca will nach Ibiza schwimmen. Der spanische Langstreckenschwimmer
David Meca ist in Jávea nahe Alicante zu einem neuen Rekordversuch
gestartet. Der 31-Jährige will als erster Mensch in weniger als 30
Stunden vom Festland aus die Balearen-Inseln schwimmend erreichen. Sein
Ziel ist das 110 Kilometer entfernte Ibiza. «Das wird die härteste
Prüfung meines Lebens», sagte Meca mit Blick auf das zwölf
Grad kalte Wasser. Ausserdem bereite ihm die nächtliche Beleuchtung
der begleitenden Boote Sorgen: «Dies zieht die Fische an, und davor
habe ich Angst.» Wegen schwerer See hatte der mehrfache Medaillengewinner
seinen Rekordversuch um einen Tag verschieben müssen. Der aus Sabadell
bei Barcelona stammende Katalane hat bereits in der Vergangenheit mit spektakulären
Aktionen Schlagzeilen gemacht. So war er aus Protest gegen Dopingvorwürfe
mit Fussschellen von der früheren Gefängnisinsel Alcatraz nach
San Francisco geschwommen oder hatte die 14 Kilometer breite Meerenge von
Gibraltar durchquert. Im südamerikanischen Fluss Parana legte er 88
Kilometer und im Nil 30 Kilometer zurück. Ausserdem bewältigte
er 2001 als erster Schwimmer die 44,5 Kilometer lange Strecke zwischen den
Kanaren-Inseln La Gomera und Teneriffa.
5.1. Sweetenham entlastet.
Der britische Cheftrainer Bill Sweetenham ist vom Vorwurf, Schwimmer
schikaniert zu haben, entlastet worden. Dies ergab eine unabhängige
Untersuchung des britischen Schwimmverbandes. Die Untersuchung wurde im
August 2005 durch einen Medienbericht ausgelöst, in dem behauptet wurde,
Sweetenham habe mehrere Schwimmer schikaniert. Die Untersuchung ergab, dass
Sweetenham sich nicht immer "astrein" benommen habe, aber "im
allgemeinen" nicht von Schikane gesprochen werden könne. Weitere
Einzelheiten würden nicht bekannt gegeben, weil dies Sweetenham gegenüber
unfair wäre.2.1.
Perkins ging vergessen. Bei der Bekanntgabe der für die Aufnahme
in die International Swimming Hall of Fame [ISHOF]
nominierten Schwimmerinnen und Schwimmer ging ein wichtiger Name vergessen:
Kieren Perkins. Man kann frühestens 4 Jahre nach Aufgabe des Wettkampfsports
für die Aufnahme vorgechlagen werden. Auf der Liste war zwar Susie
O'Neill zu finden, nicht aber Kieren Perkins. Der australische Verband machte
die ISHOF umgehend auf das Fehlen Perkins aufmerksam. Die ISHOF korrigierte
das Versehen. Man sei sich über das Jahr von Perkins Aufgabe nicht
im Klaren gewesen. 1.1.
2006. Der Schwimmverein Limmat wünscht allen ein glückliches und
gesundes neues Jahr.
1.1.2006 FINA Worldcups. Im Januar finden die 3 FINA
Worldcups der Zone zwei in Europa statt:
Stockholm, 17.-18.1.2006 [Omegatiming] [Local
Server]
Weltklasse-Schwimmer treffen sich in Berlin. Zum "arena worldcup"
in Berlin haben sich Weltklasse-Schwimmer aus bislang 34 Nationen am 21./22.
Januar in Berlin angekündigt, darunter alle führenden Schwimmsport-Verbände
der Welt wie die USA, Australien, China, Japan und die besten Europäer.
Nach den ersten namentlichen Meldungen verspricht der Freistilsprint der
Frauen einen der Höhepunkte mit Weltrekordlerin Therese Alshammar
(Schweden/50m), Weltmeisterin Marleen Veldhuis (Niederlande/50m) und der
Weltmeisterin von 2003 auf der Langbahn über 100m, Hanna-Maria Seppälä
(Finnland). Veldhuis wurde Mitte Dezember in Triest vierfache Kurzbahn-Europameisterin
über 50 und 100m Freistil sowie mit beiden niederländischen
Staffeln, Seppelä siegte in Triest über 100m Lagen und gewann
Silber hinter Veldhuis über 100m Freistil. Polen, die neue Macht
im europäischen Schwimmsport, kommt mit allen Medaillengewinnern
von Triest zum "arena worldcup" nach Berlin. Polen stand im
Medaillenspiegel von Triest nur knapp hinter Deutschland (5-4-7) auf Platz
zwei (5-4-2). Europameister wurden Pawel Korzeniowski, auch Weltmeister
2005 auf der Langbahn über 200m Schmetterling, Slawomir Kuczko (200m
Brust), Beata Kaminska (100m Brust) und Katarzyna Baranowska (200 und
400m Lagen).