Swim News Januar bis April 2006

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April 2006

Line element29.4. Patrizia Humplik mit Schweizer Rekord. Patrizia Humplik vom SK Bern hat in Wien einen Schweizer Rekord über 100 m Brust aufgestellt. Die 16-Jährige schlug in 1:11,61 an und blieb damit 26 Hundertstel unter der fünf Jahre alten Zeit von Carmela Schlegel. Humplik beendete das Rennen als Zweite hinter der Ungarin Agnes Kovacs (1:10,33), der Olympiasiegerin von Sydney.Line element28.4. Völker will in Beijing starten. Sandra Völker plant einen Start bei den Olympischen Spielen 2008 in Beijing. "Diesem Ziel werde ich in den nächsten zwei Jahren alles unterordnen", sagte die 32-Jährige dem "Hamburger Abendblatt". "Ich weiss, dass ich mein Potenzial nicht ausgeschöpft habe. Das möchte ich ein letztes Mal versuchen. Täte ich es nicht, würde ich mir später Vorwürfe machen", äusserte die Olympia-Zweite von 1996. Sollte die gebürtige Lübeckerin ihr Ziel erreichen, nähme sie zum fünften Mal an Olympischen Spielen teil. Ursprünglich wollte Sandra Völker nach den Weltmeisterschaften 2005 in Montréal ihre Karriere beenden. Doch für diese WM qualifizierte sie sich nicht und nahm auch das Angebot des damaligen Cheftrainers Ralf Beckmann auf eine "Wild Card" und den dann verlangten Rücktritt nach den Titelkämpfen in Kanada nicht an. "Der Zeitpunkt zum Aufhören ist noch nicht gekommen, definitiv nicht", sagte sie. Seit vergangenem Herbst trainiert Sandra Völker nach rund drei Jahren Aufenthalt in Leipzig und Berlin wieder in Hamburg. Doch weil sie dort keine ausreichenden Trainingsmöglichkeiten hat, will sie auf einen Start bei den deutschen Meisterschaften im Juni in Berlin und damit auch auf die EM in Budapest (26. Juli bis 6. August) verzichten. Dennoch will sie an ihrem Ziel Beijing festhalten: "Dafür bleibt Zeit." Sollte sie ihre Vorhaben in der Hansestadt nicht verwirklichen können, käme auch ein erneuter örtlicher Wechsel in Frage. Line element27.4. Thorpes Comeback verzögert. Die Teilnahme Ian Thorpes an den [Mare-Nostrum-Meetings] ist in Frage gestellt. Die Ärzte haben ihm geraten mit Trainieren auszusetzen, bis die Operationswunde mit der eingesetzten Schraube an der Handwurzel verheilt ist. Also verschiebt sich die Wiederaufnahme des Trainings um mindestens eine weitere Woche, was die Teilnahme zumindest für die ersten beiden Meetings in Monaco und Canet in Frage stellt. Nationaltrainer Ian Thompson erwägt einen Start zumindest in Barcelona. Dann könnte er über die USA heimkehren und dort am [Santa-Clara-Meeting] teilnehmen." Der 23-jährige Thorpe wird im Juni seit bald zwei Jahren das erste Mal wieder auf der internationalen Bühne auftreten. Thompson hat keinen Zweifel, dass der Auftritt gelingen wird, Thorpe sei hungrig, wieder Wettkämpfe zu schwimmen.Line element 26.4. Nochmals Ehrung für Rigamonti. Flavia Rigamonti ist nicht nur eine schnelle Schwimmerin sondern auch eine ausgezeichnete Studentin. Für ihren akademischen Erfolg als Studentin des Werbewesens und als Athletin erhielt Flavia Rigamonti von der [Southern Methodist University] den [Preis des Präsidenten]. Rigamonti absolvierte am 25. Februar das letzte Rennen im Rahmen ihrer College-Karriere, als sie an den studentischen Frühlingsmeisterschaften in Federal Way Silber über 400 m (4:16.44) und Gold über 1500 m (16:24.56) gewann.

26.4. Schwimmkönig heiratet Prinzessin. Am vergangenen Sonntag haben Michael Klim und die balinesische Prinzessin Lindy Rama in Melbourne geheiratet [Das Bild].Line element25.4. Foster hört nicht auf. Der britische Sprintchampion Marc Foster hängt nun seine Schwimmbrille und Badehose doch nicht an den Nagel, wie er an den Commonwealth Games angekündigt hatte. "Das letzte Rennen wird in Shanghai sein," sagte Foster damals. Nun schwamm er am vergangenen Wochenende am Open Cup in Eindhoven 22.50 über 50 m Freistil und wurde Zweiter. Ist das der Beginn seiner Masterskarriere, fragen wir uns, oder hat er anderes im Sinn? Die Fortsetzung seiner Karriere ist allerdings mit Schwierigkeiten verbunden, weil er sich nicht für die EM qualifizieren konnte und sich damit nach den Spielregeln des britischen Verbandes auch nicht für die WM in Melbourne 2007 qualifizieren kann. Der 36-Jährige könnte allerdings für ein anderes Land starten, das hätte er früher gemacht, wenn er gewusst hätte, auf was für Schwierigkeiten er im britischen Verband stossen würde. Er ist nämlich überzeugt, dass man die Latte für eine Teilnahme an den OS in Athen und der WM in Montréal absichtlich so hoch gelegt hatte, dass er es nicht schaffen konnte. Ein Nationenwechsel wäre möglich ein Jahr nachdem er in einem anderen Land Wohnsitz bezogen hätte und nicht mehr für Grossbritannien gestartet wäre. Das würde für Melbourne nicht reichen aber für Beijing schon. Line element24.4. Thorpe vom Pech verfolgt. Kaum erholt von der infektiösen Mononukleose hat sich Ian Thorpe einen Knochen in der rechten [Handwurzel] gebrochen. Der Bruch habe sich vergangene Woche bei einem Sturz im eigenen Heim ereignet, sagte Thorpes Manager David Flaskas. "Er dachte an nichts Schlimmes, bis sich die Hand entzündete und im Röntgenbild eine Bruchlinie erkannt wurde," sagte Flaskas. "Wenn es das Handgelenk oder der Ellbogen gewesen wäre, hätte das Konsequenzen gehabt, aber so wird er bald wieder im Wasser sein."

24.4. FINA Marathon Swimming World Cup. Der Sieg in der siebten Etappe in der arabischen Umm Alquain Bay über 10 km ging an die Russin Ilchenko und den Deutschen Lurz. Frauen: 1. Larissa Ilchenko (RUS) 2h10:42.06; 2. Britta Kamrau-Corestein (GER) 2h10:43.20; 3. Angela Maurer (GER) 2h10:46.39. Männer: 1. Thomas Lurz (GER) 2h05:10.94; 2. Christian Hein (GER) 2h05:12.00; 3. Danill Serebrennikov (RUS) 2h05:15.17. Die achte Etappe findet am 17. Juni im spanischen Guadalquivir statt (10km).

24.4. Japan Swim, Tokyo, 19.-23.4.2006 [Resultate]Line element23.4. South African National Championships, Durban, 18.-23.4.2006 [Website] Line element21.4. Italienisches EM-Team. Die endgültige Mannschaft wird im Anschluss an das Mare Nostrum Meeting in Rom im Juni bekanntgegeben. Frauen: Caterina Giacchetti, Chiara Boggiatto, Roberta Ioppi, Alessia Filippi, Simona Ricciardi, Francesca Segat, Cristina Chiuso, Flavia Zoccari, Margherita Ganz, Elena Gemo, Cristina Maccagnola, Roberta Panara, Federica Pellegrini, Elisa Pasini, Renata Spagnolo, Livia Travaglini.Männer: Mattia Aversa, Nicola Cassio, David Berbotto, Enrico Catalano, Emiliano Brembilla, Andrea Busato, Christian Galenda, Alessandro Terrin, Alessandro Calvi, Mauro Gallo, Mattia Nalesso, Giacomo Vassanelli, Francesco Vespe, Federico Colbertaldo, Loris Facci, Rudy Goldin, Filippo Magnini, Massimiliano Rosolino, Luca Marin. Line element20.4. Stephan Widmer "QAS Coach of the Year". Gestern wurde Stephan Widmer von der Queensland Academy of Sports zum Trainer des Jahres gewählt. Der vor 9 Jahren nur gerade mit einem Rucksack aus der Schweiz nach Australien ausgewanderte 37-jährige Widmer ist inzwischen zu einem der begehrtesten Trainer auf der Welt geworden. In einem Interview bekannte seine Schwimmerin Leisel Jones, dass sie ihm überallhin folgen würde, sollte er entscheiden, Australien zu verlassen. Dieses Szenario will man auf alle Fälle vermeiden, und den diversen Angeboten auch aus Europa Gegensteuer geben, sagte Alex Baumann, Geschäftsleiter von Queensland Swimming und selber ein zugewanderter, erfolgreicher Olympionike (2-mal Gold 1984 in Los Angeles). Widmer ist sich aber im Klaren, dass er den Erfolg nicht unbedingt von Australien in ein anderes Land mitnehmen könnte, denn sein Erfolg ist auch begründet im australischen Sportsystem und einem sehr positiven Umfeld.Line element19.4. Starkes Britisches EM-Team. Für die vom 27.7. bis 6.8. in Budapest stattfindenden Europameisterschaften haben die Briten 46 Schwimmerinnen und Schwimmer selektioniert. Frauen: Amy Smith, Caitlin McClatchey, Cassie Patten, Elizabeth Simmonds, Francesca Halsall, Hannah Miley, Jessica Dickons, Jessica Sylvester, Jo Jackson, Julia Beckett, Kate Haywood, Katherine Wyld, Katy Sexton, Keri-Anne Payne, Kerry Buchan, Kirsty Balfour, Mel Marshall, Rebecca Adlington, Rebecca Cooke, Rebecca Shaw, Ros Brett, Stephanie Proud, Terri Dunning.Männer: Andrew Hunter, Chris Alderton, Chris Cook, Chris Cozens, Craig Houston, Darren Mew, David Carry, David Davies, Euan Dale, Gregor Tait, James Gibson, James Goddard, James Kirton, Joe Roebuck, Kris Gilchrist, Lewis Smith, Liam Tancock, Matt Bowe, Matt Clay, Robbie Renwick, Ross Davenport, Simon Burnett, Todd Cooper. European Swimming Championship, Budapest, 27.7.-6.8.2006 [Website][Programm und Infos].

19.4. Australian Age Group Championships, Sydney, 19.-23.4.2006 [Website]. Line element18.4. Paralympic Worldcup, Manchester, 1.-7.5.2006 [Website].

18.4. Fina Marathon Swimming World Cup. Das sechste Rennen vom 15. April über 10 km im ägyptischen Ein El Soknah wurde von der Ungarin Kovacs und dem Bulgaren Stoychev gewonnen. Frauen: 1. Rita Kovacs HUN 2h36:42, 2. Britta Kamrau-Corestein GER 2h36:45, 3. Sameha Mubarak EGY 2h43:39 Männer: 1. Petar Stoychev BUL 2h23:20, 2. Stephane Gomez FRA 2h23:23, 3. Maarten Van Der Weijden NED 2h23:24. Das 7. Rennen findet am 21. April in Dubai Green Park über 10 km statt. Line element17.4. Australian Age Group Championships, Sydney, 19.-23.4.2006 [Website]. Line element16.4. Thorpe hat infektiöse Mononukleose. Die mysteriöse Krankheit, die Thorpe zum Rückzug von den Commonwaelth Games zwang, ist nun aufgeklärt: Bei ihm wurde ein Verlauf der Virusinfektion infektiöse Mononukleose [Pfeiffersches Drüsenfieber] festgestellt, die er sein Leben lang haben wird. Normalerweise heilt die Krankheit von alleine ab. Thorpe sei auf dem Weg zur Besserung, berichtete seine Trainerin Tracey Menzies. Wenn Thorpes Immunsystem geschwächt werde, sei aber mit Rückfällen zu rechnen.Line element15.4. Swimming World TV. Zum Prüfen und Ausprobieren: Für US$ 4.95 kann man zwei Wochen lang ein TV-Angebot prüfen, das über eine Breitbandverbindung abrufbar ist [Swimming World TV].Line element14.4. FINA Marathon Swimming World Cup. Das letzte Rennen über 15 km auf dem neuen Kontinent gewannen in Sumidero Canyon, Chiapas, Mexico, fast wie gewohnt Angela Maurer und Petar Stoychev. Am 16. April trifft man sich wieder in Ägypten (El-Sokhna, 10 km). Resultate Sumidero Canyon in Chiapas Männer: 1. Petar Stoychev (BUL) 3h15m40s; 2. Alan Bircher (GBR) 3h16m00s; 3. Damian Blaum (ARG) 3h16m22s; Frauen: 1. Britta Kamrau-Corestein (GER) 3h26m03s; 2. Angela Maurer (GER) 3h26m06s; 3. Esther Nunez Morera (ESP) 3h26m14s. Punktestand nach 5 Rennen, Männer: 1. Petar Stoychev 66 pts; 2. Stéphane Gomez (FRA) 45 pts; 3. Mohamed El Zanaty (EGY) 26 pts, Frauen: 1. Britta Kamrau-Corestein (GER) 60 pts; 2. Angela Maurer (GER) 59 pts; 3. Esther Nunez Morera (ESP) 33 pts. Line element12.4. Erfolgreiche LimmatSharks beim Schweizer Jugendcup Final. Am Wochenende waren in Eschen/ LIE beim Schweizer Jugendcup Finale neun Schwimmer der Limmat Sharks Zürich in der RZO Auswahlmannschaft am Start. Alexander Ammann, Jg. 94, Atilio Bernasconi, Jg. 95, seine Schwester Fiammetta, Jg. 91, Marcel Betschart, Jg 93, Fabio Egg, Jg. 93, Luise Pfeifer, Jg. 93, Elina Piesbergen, Jg. 91, Adrien Riccuccci, Jg 92, und Alexander Studzinski, Jg. 91. Herausragend war Marcel Betschart, der bei den 13 Jährigen als Vielstarter in jeder Einzelstrecke und beiden Staffeln zum Einsatz kam und dennoch mit hervorragenden Bestzeiten glänzte. Über 100m Rücken und 100m Delphin erschwamm er sich nicht nur einen ersten Platz, sondern auch jeweils den Veranstaltungsrekord in seiner Altersklasse. Einen weiteren knappen Sieg erreichte er mit 14s Bestzeit über 400m Freistil, jeweils zweite Plätze über 100m Kraul und 200m Lagen, sowie einen 4. Platz über 100m Brust. Mit der 4x50m Lagen Staffel und der 4x50m Kraul Staffel erreichte er als Startschwimmer ebenfalls jedes Mal Bestzeit und belegte mit der Lagenstaffel den zweiten, mit der Kraulstaffel den ersten Platz. In derselben Altersklasse belegte Fabio Egg ebenfalls mit hervorragender Bestzeit in 100m Rücken den 3. Platz. Ebensfalls einen Platz auf dem Treppchen erschwamm sich Alexander Ammann in der jüngsten Altersklasse über 100m Brust, wobei er seine Bestzeit nur knapp verfehlte. Mit der 4x50m Lagenstaffel belegte er mit seinem erst 11 jährigen Teamkollegen Attilio Bernasconi einen guten 3. Platz. Adrien Riccucci, durch eine Krankheit im Vorfeld deutlich gehandicapt, erreichte neben seinen Einzelstarts über 100m und 400m Kraul bei den 14 jährigen mit beiden Staffeln den ersten Platz, wobei die Lagenstaffel einen neuen Veranstaltungsrekord aufstellte. Gleiches gelang Luise Pfeifer mit der Kraulstaffel der 13 jährigen. Die vollständigen Ergebnisse gibt es wie immer auf der Ergebnisseite. (Dirk Reinicke) Line element12.4. Zusätzliche £4.3 Mio. für British Swimming. Im Hinblick auf die olympischen Spiele 2008 erhalten die Wassersportler £8.22 Mio., davon die Schwimmer alleine £4.3 Mio. zusätzlich zu den £16,7 Mio. Lotteriegeldern, mit denen sie für den Zeitraum 2006 - 2009 von [UK Sport] unterstützt werden. Das Wasserspringen erhält im gleichen Zeitraum zusätzlich zu den normalen Budgets £591'000, das Wasserball £1.824 Mio. und das Synchronschwimmen £1.476 Mio. Line element11.4. Medaillen für Stephanie Eisenring am Multination auf Madeira. Zusammen mit der Schweizer Jugendnationalmannschaft nahm Stephanie am gut besetzten Multination auf Madeira teil. Vorallem die Damen wussten sich gut in Szene zu setzen und wurden im Mannschaftsklassement dritte. Zusammen mit den Herren, die sechste wurden, klassierte sich die Schweizer Auswahl auf Rang sechs. Stephanie wurde über 50m Freistil in 27.49 zweite und über 400m und 800m Freistil (9:15.50) jeweils dritte. (KEL)

Line element11.4. Dänische Meisterschaften, Helsigør, 8.-13.4.2006 [Resultate] Line element10.4. FINA Shortcourse World Championships, Shanghai, 5.-9.4.2006 [Website] [OmegaTiming] [TV On Demand] [Blogs] [Resultate 1. Tag] [2. Tag] [3. Tag] [4. Tag] [5. Tag]
Medaillenstand nach 5. Tag:

AUS  	12  9  	4
USA 	6 	7 	8
CHN 	5 	1 	6
RUS 	3 	- 	4
ITA 	2 	7 	3
GER 	2 	1 	3
UKR 	2 	1 	2
RSA 	2 	- 	-
SWE 	1 	2 	3
NED 	1 	1 	1
RSA 	1 	1 	-
KAZ 	1 	- 	1
BRA 	1 	- 	1
CRO 	1 	- 	-
AUT 	- 	4 	-
KOR 	- 	2 	-
NZL 	- 	1 	1
FIN 	- 	1 	-
SLO 	- 	1 	-
VEN 	- 	1 	-
GBR 	- 	- 	2
ARG 	- 	- 	1
NOR 	- 	- 	1
SVK 	- 	- 	1
10.4. Lochte: zweimal Weltrekord. Der Amerikaner Ryan Lochte hat im letzten Final der 8. Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Schanghai (China) für seinen dritten Weltrekord und gleichzeitig für das Glanzstück dieser Titelkämpfe gesorgt - 100 m Rücken als Erster unter 50 Sekunden. Etwas mehr als zwei Stunden nach einem bemerkenswerten Weltrekord über 200 m Rücken in 1:49,05 Minuten vor dem Österreicher Markus Rogan blieb der 21-jährige Lochte in der Lagen-Staffel über 4x100 m als US-Start-Schwimmer in 49,99 Sekunden als erster Mensch über diese Rücken-Distanz unter 50 Sekunden. Damit verbesserte Lochte die bisherige, von seinem Landsmann Peter Marshall gehaltene Bestmarke um 33/100 Sekunden.

10.4. Rigamonti Conference-Schwimmerin 2006. Die Conference USA, ein Verband von Südstaaten-Colleges in den USA, hat Flavia Rigamonti für ihre Leistungen über 1650 und 500 Yards (15:59.96 bzw. 4:40.55) zur Schwimmerin des Jahres 2006 gewählt.Line element9.4. Kurzbahn-WM 2010 in Dubai. Dubai hat bei der Bewerbung um die Austragung der 10. FINA-Kurzbahn-WM 2010 knapp gegen Istanbul gewonnen. Die 9. Kurzbahn-WM wird vom 9.-13. April 2008 in Manchester stattfinden.

9.4. Pietsch schwimmt Europarekord. Am letzten Tag der 8. Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Schanghai verrbesserte die Deutsche Janine Pietsch den über vier Jahre alten Europarekord der Tschechin Ilona Hlavackova um sechs Hundertsel auf 27,00 Sekunden. Silber sicherte sich die Australierin Tayliah Zimmer (27,25), Bronze holte Lokalmatadorin Chang Gao aus China (27,28). Line element 8.4. Staffel-Weltrekord durch Holland. Die niederländische 4x100-m-Freistilstaffel der Frauen hat bei der Kurzbahn-WM in Shanghai in Weltrekordzeit Gold geholt. Inge Dekker, Hinkelien Schreuder, Chantal Groot und Magdalena Velduis schlugen in 3:33,32 Minuten an und unterboten damit Chinas neun Jahre alte Bestmarke um 1,21 Sekunden. Silber sicherte sich Australien vor Schweden.

8.4. FINA Open Water 2008. Das FINA-Buereau hat an einer Sitzung in Shanghai die Open Water World Championships 2008 an die spanische Stadt Sevilla vergeben. Line element7.4. Zwei Weltrekorde in Shanghai. Der Amerikaner Ryan Lochte über 200 m Lagen und Australiens Lagen-Staffel bei den Frauen haben am dritten Tag der Kurzbahn-WM in Schanghai mit Weltrekorden für die Höhepunkte gesorgt. Lochte verbesserte in 1:53,31 die bisherige Bestmarke, die der Ungar Laszlo Cseh im Dezember 2005 in Triest (It) aufgestellt hatte, um 15 Hundertstel. Das australische Quartett mit Tayliah Zimmer, Jade Edmistone, Jessicah Schipper und Lisbeth Lenton senkte den seit anderthalb Jahren bestehenden eigenen Bestwert gleich um 3,11 Sekunden.Line element5.4. Neethling holt erstes Gold. Der Südafrikaner Ryk Neethling bewies nach seinem Weltcup-Gesamtsieg seine Form im 25-m-Becken und sicherte sich über 200m Freistil in Abwesenheit von Titelverteidiger Michael Phelps aus den USA und dem australischen Weltrekordhalter Ian Thorpe in 1:43,51 das erste Gold in China.

5.4. Schoeman sagt Kurzbahn-WM ab. Der Weltmeister und Weltrekordhalter sagte seine Teilnahme in Shanghai sehr kurzfristig ab. Der 25-Jährige begründete seinen Entscheid mit Müdigkeit und Schwierigkeiten, sich von den Commonwealth-Games zu erholen, wo er trotz Erkältung drei Goldmedaillen gewann. Schoemans Name erscheint nun auf einer immer länger werdenden Liste von an der WM fehlenden Spitzenschwimmern wie z.B. Phelps, Thorpe und Hackett.

Aktuelle Wettkämpfe: Line element4.4. Van den Hoogenband unterstützt Wasserballer. Die niederländischen Wasserballer bekommen prominente Unterstützung: Pieter van den Hoogenband wird künftig als Privatsponsor aktiv. "Als ich erfahren habe, dass die Mannschaft während der Vorbereitung auf die EM-Qualifikation aus Kostengründen in einer Jugendherberge schlafen sollte, dachte ich sofort: Da musst du helfen", berichtete der dreifache Olympiasieger über die spontane Hilfsaktion für seine Landsleute. Das EM-Qualifikationsturnier findet am kommenden Wochenende im neuen Schwimmstadion von Eindhoven statt, in dem van den Hoogenband regelmäßig trainiert. "Wenn sich das Team für die EM qualifiziert, dann kommt auch Peking 2008 in Sicht", meinte "VDH", der für sämtliche Hotelkosten der Wasserballer aufkommt. "Endlich kann ich mich dafür bedanken, dass unsere Wasserballer mich bei den Olympischen Spielen in Athen so unglaublich angefeuert haben", erklärte van den Hoogenband weiter. Er bestritt, dass die Aktion eigentlich nur seinem jüngeren Bruder Robert gilt, der seit einigen Jahren zur Wasserball-Nationalmannschaft gehört. "Persönlich hätte ich mehr von Robert, wenn er Schwimmer wäre. Von seinem Talent her hätte er eine große Chance für die 4x100m Freistil, aber dafür müsste er mit dem Wasserball aufhören", meinte Pieter van den Hoogenband. Cees Rein, Vater der Hoogenband-Brüder und heute Mannschaftsarzt des Fussballmeisters PSV Eindhoven, war in seiner Jugend ein bekannter Wasserballspieler.

4.4. Schwimmstars schreiben Weblogs für Speedo. Während den FINA-Kurzbahn-WM werden die von Speedo gesponserten Weltstars ihre Erlebnisse bei Speedo in Form von Weblogs niederschreiben: [News vom FantasyTeam]. Line element3.4. Neuseeländisches WM-Team. Frauen: Cara Baker, Zoe Baker, Kelly Bentley, Lauren Boyle, Annabelle Carey, Nichola Chellingworth, Liz Coster, Alison Fitch, Melissa Ingram, Hannah McLean, Helen Norfolk, Georgina Toomey. Männer: Moss Burmester, Cameron Gibson, Dean Kent, Andrew McMillan, Daniel Ryan, Corney Swanepoel, Glenn Synders, Scott Talbot-Cameron, Robert Voss, Lewis Williams.

3.4. Alex Miescher neuer Direktor Swiss Swimming. Überraschend übernimmt Alex Miescher die Nachfolge von Bernhard Bühler [Mitteilung auf Verbandsseite]. Line element1.4. Aus SV Limmat wird Limmat Sharks Zürich. Nein, es ist kein Aprilscherz - heute an der Clubmeisterschaft wird der neue Name offiziell angekündigt.




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März 2006

Line element31.3. FINA Open Water Swimming World Championships, Napoli, 29.8.-4.9.2006. Das Programm sieht wie folgt aus:
29. August: 10:00-11:00 5 km Frauen, 12:30-13:30 5 km Männer
31. August: 09:00-12:15 10 km Männer, 12:15-14:30 10 km Frauen
2. September: 09:00-15:00 25 km Frauen
3. September: 09:00-15:00 25 km Männer

31.3. Britisches Kurzbahn-WM-Team. Die Briten senden eine 8-köpfige Mannschaft nach Shanghai: Männer: Chris Cooke, Mark Foster, James Gibson, Liam Tancock. Frauen: Rebecca Cooke, Kate Haywood, Mel Marshall, Caitlin Mc Clatchey

31.3. Österreichisches Kurzbahn-WM-Team: Markus Rogan, Fabienne Nadarajah, Marilies Dernal und Birgit Koschischeck.

31.3. US-Kurzbahn-WM-Team. Frauen: Alicia Aemisegger (Oreland, Penn. / Germantown Academy); Elaine Breeden (Lexington, Ky. / Wildcat); Maritza Correia (Valrico, Fla. / Athens Bulldog); Mary Descenza (Naperville, Ill. / Athens Bulldog); Jessica Hardy (Long Beach, Calif. / Irvine Novaquatics); Margaret Hoelzer (Huntsville, Ala. / Auburn Aquatics); Tara Kirk (Bremerton, Wash. / Palo Alto Stanford Aquatics); Rachel Komisarz (Louisville, Ky. / Lakeside); Carly Piper (Grosse Pointe, Mich. / Wisconsin Aquatics); Kaitlin Sandeno (Los Angeles, Calif. / Trojan); Rebecca Soni (Plainsboro, N.J. / Scarlet); Amanda Weir (Lawrenceville, Ga. / Swim Atlanta); Kate Ziegler (Great Falls, Va. / The FISH). Männer: Randall Bal (Fair Oaks, Calif. / Stanford Swimming); Nicholas Brunelli (Mansfield, Mass. / Sun Devil Aquatics); Jayme Cramer (Westfield, Ind. / Southeastern SC / Stanford); Matthew Grevers (Lake Forest, Ill. / Scout Aquatics / Northwestern); Larsen Jensen (Bakersfield, Calif. / Trojan); Cullen Jones (New Brunswick, N.J. / NC State Aquatics); Jason Lezak (Irvine, Calif. / Irvine Novaquatics); Tim Liebhold (Chapel Hill, N.C. / Wisconsin Aquatics); Ryan Lochte (Daytona Beach, Fla. / Daytona Beach / Florida); Robert Margalis (St. Petersburg, Fla. / Georgia); Giordan Pogioli (Peoria, Ill. / Purdue); Chris Thompson (Roseburg, Ore. / Club Wolverine); Scott Usher (Grand Island, Neb. / Wyoming); ; Head Women’s Coach: Mike DeBoor (Lakeside); Head Men’s Coach: Eric Hansen (Wisconsin); Assistant Women’s Coach: Chris Davis (Swim Atlanta); Assistant Women’s Coach: Mark Schubert (USC); Assistant Men’s Coach: Mike Bottom (Cal Aquatics); Assistant Men’s Coach: Pete Morgan (Curl-Burke); Head Manager: Joe Hendee (Tennessee); Assistant Manager: Steve Eckelkamp (Florida Atlantic).

31.3. Meichtry mit Schweizerrekord. Dominik Meichtry stellte am zweiten Tag der US-Spring Championships in Federal Way einen neuen Schweizerrekord auf der langen Bahn über 200m Freistil auf. In 1:48.84 blieb der 21-jährige erstmals unter 1:49, verbesserte damit seine eigene Bestmarke um 39 Hundertstel und gewann das Rennen hoch überlegen. En passant hatte der St.Galler schon im Vorlauf die zweite Limite unterboten, nachdem er gestern schon über 100m Freistil die Qualifikation für die EM in Budapest geschafft hatte.
Da Dominik Meichtry wegen Prüfungen nicht an den nationalen Meisterschaften vom 18. bis 21.5.2006 in Genf starten kann, erhielt er eine Ausnahmebewilligung sich in den USA für die EM (26.7. - 6.8.2006 in Budapest) zu qualifizieren.

31.3. Zweite EM-Limite für Meichtry. An den amerikanischen Frühlingsmeisterschaften in Federal Way (USA) hat Dominik Meichtry auch über 200 m Crawl die Limite für die EM in Budapest geschafft. Der St. Galler blieb in 1:49,59 um mehr als zwei Sekunden unter der geforderten Zeit. Meichtry verpasste als Vorlaufschnellster im Bundesstaat Washington seinen im letzten Sommer an den WM in Montreal aufgestellten Schweizer Rekord nur um 0,46 Sekunden. Im Final in der Nacht auf Freitag erhält der 21-Jährige eine weitere Chance, seine Bestmarke zu senken. Am Mittwoch hatte der in Kalifornien in Berkley studierende Meichtry bereits die EM-Limite über 100 m Crawl in 50,73 klar unterboten. Wegen Uni-Prüfungen wird der Olympia- und WM-Halbfinalist über 200 m Mitte Mai nicht an den SM in Genf teilnehmen können, weshalb er sich schon jetzt (erfolgreich) an den Limitenzeiten versuchen durfte. Line element30.3. Resultate: Line element29.3. Italienisches Kurzbahn-WM-Team. Italien schickt eine 21-köpfige Mannschaft nach China an die Kurzbahn-WM. Frauen: Chiara Boggiatto, Cristina Chiuso, Alessia Filippi, Elena Gemo, Federica Pellegrini, Simona Ricciardi, Francesca Segat, Renata Spagnolo, Flavia Zoccari. Männer: David Berbotto, Paolo Bossini, Alessandro Calvi, Nicola Cassio, Christian Galenda, Mauro Gallo, Klaus Lanzarini, Filippo Magnini, Luca Marin, Matteo Pelliciari, Massimiliano Rosolino, Alessandro Terrin.

29.3. Japaner stirbt im Höhentraining. Der 20-jährige Japaner Takehiro Miyajima kollabierte am vergangenen Wochenende im Höhentraining in China und wurde mit Schüttelkrämpfen ins Spital eingeliefert, wo er einen Tag später verschied. Die genaue Todesursache ist nicht bekannt. Miyajima wurde an den offenen japanischen Meisterschaften über 1500 m Freistil in der Gesamtwertung Fünfter, in der nationalen Rangierung Dritter.

29.3. Rekord-Teilnahme an Kurzbahn-WM. Mit der Teilnahme von SchwimmerInnen aus 128 Ländern weisen die Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Schanghai (5. bis 9. April) einen Rekord auf. Damit wird die Zahl der teilnehmenden Nationen von Indianapolis 2004 (94) klar übertroffen.

29.3. Meichtry mit EM-Limite. Dominik Meichtry hat an den US-Spring Championships in Federal Way im Bundesstaat Washington mit 50,73 Sekunden im Vorlauf über 100m Crawl die EM-Limite von 50,99 unterboten. Eine weitere Limite strebt Meichtry zudem in seiner Paradedisziplin den 200m Crawl an. Da der in den USA an der Berkley Universität studierende Meichtry wegen Schulprüfungen nicht an den nationalen Meisterschaften (ab 18. Mai) in Genf starten kann, erhielt er eine Sonderbewilligung sich in den USA für die EM (ab 26. Juli in Budapest) zu qualifizieren. Für den Olympia- und WM-Halbfinalist wäre dies die zweite Teilnahme an einem Europäischen Championat.

29.3. Aquatraining. Das in diesem Jahr erscheinende Buch "Aquatraining" von Hahn/Hahn im Meyer & Meyer Verlag befasst sich professionell mit dem Wechsel von Ausdauer und Entspannung, von Kraft und Beweglichkeit, von Bewegungskoordination und Alltagsbewältigung. Um dem Leser persönliche Schwerpunktsetzungen zu bieten, basieren die Wasserprogramme auf sieben unterscheidbaren Funktionsbereichen des Menschen auf, die jeweils durch grundsätzliche Bewegungsanleitungen und ausgewählte Übungen erklärt werden. Das Buch überzeugt vor allem wegen der praxisorientierten Inhalte, die aber jederzeit fachwissenschaftlich begründet werden. Nahezu 500 Übungen, die für den präventiven als auch therapeutischen Bereich anzuwenden sind, werden fototechnisch anspruchsvoll vorgestellt. (weitere Infos unter www.hahn-aqua.de). Line element27.3. RZO Kidsliga und Lego Cup in Baar. Die jüngsten und "Neuen" des SV Limmat erreichten ansprechende Ergebnisse beim dritten Durchgang der Kidsliga und dem anschließenden Lego-Cup im Hallenbad von Baar. Die Mannschaft bestehend aus Remo Betschart (95), Paula Flury (96), Sara Mamié (96), Daniel Morbach (96), Noel Ritschard (96), Patrick Schulthess (95), Alexandra Tewes (96), Lionel Vuichard (95) und Sergio Zarro (95) erreichte beim KidsCup ausschließlich Bestzeiten! Sergio Zarro erschwamm sich zwei erste und einen zweiten Platz und war damit der erfolgreichste Teilnehmer für den SVL. Im nach dem Kidsliga-Durchgang durchgeführten Lego-Cup traten Mikko Abad (96), Remo Betschart (95), Stephanie Dreier (96), Paula Flury (96), Yakir Malka (93), Sara Mamié (96), Daniel Morbach (96), Noel Ritschard (96), Luna Roccia (96), Patrick Schulthess (95), Alexandra Tewes (96), Melanie Tewes (93), Topal Berxwedan (93), Lionel Vuichard (95) und Sergio Zarro (95) für die Farben des SVL an. Sergio war mit seinen zwei ersten Plätzen, einem zweiten und zwei dritten Rängen auch hier der erfolgreichste Teilnehmer, und das obwohl er mit dem nächst älteren Jahrgang zusammengewertet wurde und zudem mache Entscheidungen sehr knapp waren. So fehlten ihm z.B. über 50m Brust (3. Rang) gerade 5/100 zur Goldmedaille. Dicht auf den Fersen war ihm die 10jährige Paula Flury, die mit einem ersten, einem zweiten und zwei dritten Plätzen genauso wie Sergio in jedem ihrer Rennen aufs Treppchen schwamm. Sara Mamié kam zweimal auf den dritten Platz, Remo Betschart einmal. Am positivsten jedoch war wieder die komplette Mannschaftsleistung mit über 90% Bestleistungen. Auch wenn für manche der Weg zu forderen Plazierungen noch ein wenig weiter ist, so sind sie dennoch auf dem Weg dahin. Die vollständigen Ergebnisse gibt es wie immer auf der Resultatseite.
Dirk Reinicke Line element27.3. US Spring Championships, East Meadow, 28.3.-1.4. [Informationen] [OmegaTiming] Line element26.3. Chinesische Kurzbahn-WM-Mannschaft. Luo Xuejuan führt das chinesische Team für die Kurzbahn-WM vom April in Shanghai an. Frauen: Zhu Yingwen, Xu Yanwei, Yang Yu, Pang Jiaying, Tang Jingzhi, Yang Jieqiao, Tan Miao, Luo Xuejuan, Gao Chang, Liao Yanan, Zhao Jing, Wang Qun, Ji Liping, Luo Nan, Qi Hui, Jiao Liuyang, Zhou Yafei, Li Xinhua, Yu Yao, Zhang Xin. Männer: Cai Li, Han Tianji, Huang Shaohua, Zhang Lin, Wang Pengyuan, Chen Zuo, Yu Chenglong, Ren Chen, Shi Runqiang, Ouyang Kunpeng, Sun Xiaolei, Zhang Bodong, Wang Haibo, Xie Zhi, Cheng Peng, Lai Zhongjian, Wang Dong, Huang Changduan, Wu Peng, Chen Yin, Zhao Tao, Zhang Zishan.

26.3. Italienische Frühjahrsmeisterschaften, Riccione, 25.-31.3.2006 [Website] Line element25.3. Dominik Meichtry wird Dritter über 200 Yards Freistil. Nur eine Woche nach Flavia Rigamontis Gewinn der Silbermedaille an den prestigeträchtigen amerikanischen Universitätsmeisterschaften, doppelt der St. Galler Dominik Meichtry über 200 Yards Freistil nach und gewinnt überraschend die Bronzemedaille. Der 22-jährige, der in den USA für die renommierte University of California in Berkeley startet, hat am in der Nacht auf Samstag dank einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:33.75 Minuten den Sprung aufs Podest geschafft. Das hochkarätige Rennen, wurde von Simon Barnett (Arizona) in der neuen Rekordzeit von 1:31.20 gewonnen. Burnett hatte vor wenigen Tagen an den Commonwealth Games in Melbourne schon Gold über 100m und Silber über 200m Freistil gewonnen. Die Leistung des Ostschweizers, der in der Schweiz für den SC Uster-Wallisellen startet, ist umso höher einzustufen wenn man bedenkt, dass er wegen einer Muskelzerrung im Rücken leicht handicapiert antreten musste. Meichtry war selber sehr überrascht und überglücklich mit seiner Leistung. Seine Trainer hätten nicht gedacht, dass er unter 1:34 schwimmen könnte. Aber er habe die Schmerzen im Rücken wegen dem ganzen Adrenalin gar nicht mehr gespürt, sagte er nach dem Rennen. Rechnet man die Yardszeit um, so kommt man für 200 Meter auf der Kurzbahn auf eine Zeit deutlich unter 1:44 und es wird offensichtlich, welchen Exploit Meichtry geleistet hat. Zum Vergleich: sein Schweizerrekord liegt bei 1:46.57! [Resultate]Line element24.3. Russische Frühjahrsmeisterschaften, Penza, 15.-19.3.2006 [Resultate]Line element23.3. Jedrzejczak zurück im Becken. Die polnische Olympiasiegerin Otylia Jedrzejczak wird fünf Monate nach einem schweren Unfall ihr Comeback feiern. Nach einem schweren Autounfall und fünf Monaten Zwangspause zieht die polnische Olympiasiegerin Otylia Jedrzejczak wieder ihre Bahnen. Die 22 Jahre alte Weltmeisterin von Montreal wird am Samstag ihr Comeback geben und startet bei einem Ländervergleich mit Tschechien und der Ukraine über ihre Goldstrecke 200m Delfin. Im Oktober 2005 war die Polin am Steuer ihres PKW nach einem riskanten Überholmanöver gegen einen Baum geprallt und hatte sich lebensbedrohende Verletzungen an Kopf und Wirbelsäule zugezogen. Der jüngere Bruder der Weltrekordhalterin war bei dem Unfall ums Leben gekommen.

23.3. Rücktritt von Hanna Miluska. Hanna Miluska, die EM-Zweite und WM-Dritte des Jahres 2002 über 5 Kilometer beendet ihre noch junge Karriere. Sie bestritt vor vier Wochen an der University of Alabama den letzten Wettkampf der College-Saison und folglich auch ihrer Laufbahn. Dies bestätigte sie gegenüber der Balser Zeitung. Im Januar 2005 war die Baselbieterin in die USA gezogen, um ihre Karriere neu zu lancieren. Nun schlug sich Miluska seit längerer Zeit mit Motivationsproblemen herum. „Den Gedanken ans Aufhören trug ich schon lange mit mir herum“, sagte sie und sprach davon, dass sie sich vom Sport eingeengt fühle. Miluska wird ihr Semester an der University of Alabama beenden, dann kehrt sie in die Schweiz zurück. Im Herbst beginnt sie an der Universität Basel ihr Studium der Osteuropa-Wissenschaften und der Soziologie.Line element 21.3. Zahlreiche Podestplätze für SVL Nachwuchs am Meilener Meeting und RZO Jugendcup. Mit TOP 2 Platzierungen qualifizierten sich folgende Schwimmer für den Jugendcup Final (jeweils Jahrgangsweise Jg. 91-93,dann Jg 94 und jünger) in Eschen (LIE):
  • Alexander Ammann (94), 1. Rang 100m Brust, 2. Rang 100m Freistil
  • Attilio Bernasconi (95), 2. Rang 100m Delphin (er wird mit den 94ern gewertet, von daher ein sehr gutes Ergebnis)
  • Marcel Betschart (93), 2. Rang 100m Freistil, 1. Rang 400m Freistil, 100m Rücken, 100m Brust, 100m Delfin, 200m Lagen
  • Fabio Egg (93), 1. Rang 100m Freistil, 2. Rang 100m Rücken, 100m Brust, 100m Delphin, 200m Lagen
  • Elina Piesbergen (91), 1. Rang 100m Brust, 2. Rang 100m Delfin
  • Adrien Riccucci (92), 1. Rang 100m Freistil (erstes Mal unter 1:00), 2. Rang 400m Freistil, 2. Rang 100m Delphin
  • Alex Studzinski (91), 2. Rang 100m Delfin, 2. Rang 200m Lagen
Weitere Medaillen Plazierungen (3. Plätze, 50m Rennen gehören zum Meilener Meeting)):
  • David Fässler, 100m Rücken + 50m Rücken
  • Arik Lars Hehr, 100m Brust
  • Fiametta Bernasconi, 400m Freistil + 100m Delphin
  • Alexander Ammann, 200m Lagen
  • Luise Pfeifer, 100m Rücken; sie qualifizierte sich dank der Regel, dass Jugendnationalmannschafts Mitglieder (in diesem Fall die Siegerin über 100m Rücken) nicht am Jugendcup Final teilnehmen können.
  • Elina Piesbergen, 200m Lagen und 50m Delphin
  • Alexander Studzinski, 100m Freistil
Insgesamt hat man gemerkt, daß es ein etwas langer Wettkampftag war und einige ziemlich müde waren (nur 91% Bestzeiten). Mit sieben Qualifikationen für den Jugendcup allerdings, steht der SV Limmat gut da. Einziger kleiner Wehrmutstropfen dabei ist, dass es von diesen acht Schwimmern sechs Knaben und nur zwei Mädchen sind. So dass der weibliche Nachwuchs noch ein wenig aufzuholen hat...
Zeiten und Klassierungen wie immer auf der Resultatseite.
(Dirk Reinicke)Line element21.3. Spitzenzeiten für Stephanie Eisenring an den Florida Gulf Coast Junior Olympics (short course), in Coral Springs vom 16.-19.3.2006.
  • 1000yards Freistil, 1.Rang: 10:15.66; ca. umgerechnet auf 800m: 8:58.64
  • 200yards Freistil, 1. Rang: 1:53.09; ca. umgerechnet auf 200m: 2:06.22
  • 100yards Delphin, 5. Rang: 59.99; ca. umgerechnet auf 100m: 1:06.95, (Vorlauf: 3. Rang: 59.79 (1:06.73))
  • 50yards Freistil, 6. Rang: 24.66; ca. umgerechnet auf 50m: 27.52
  • 500yards Freistil, 1. Rang: 4:57.05; ca. umgerechnet auf 400m: 4:19.89
  • 100yards Freistil, 1.Rang: 52.49; ca. umgerechnet auf 100m: 58.58
Line element21.3. Weltrekord für australische Lagenstaffel. Am letzten Wettkampftag der Commonwealth Games in Melbourne senkten Australiens Schwimmerinnen den Weltrekord in der 4x100-m-Lagenstaffel auf 3:56,30. Sophie Edington, Leisel Jones, Jessicah Schipper und Libby Lenton waren um 1,02 Sekunden schneller als das australische Quartett an den Olympischen Spielen im August 2004 in Athen. Leisel Jones, die am Vortag in Melbourne Weltrekord über 100 m Brust geschwommen war, gehörte schon damals der Staffel an.Line element20.3. Jones schwimmt neuen WR, erstes Gold für Papua-Neuguinea. Der australische Schwimmsport darf eine neue Bestmarke bejubeln, denn der Die einheimische Olympiadritte Leisel Jones siegte über 100m Brust in 1:05,09 Minuten und sorgte damit für den ersten Weltrekord in den Schwimm-Wettbewerben. Die Staffel-Olympiasiegerin von Athen verbesserte damit ihre eigene Bestmarke vom 3. Februar dieses Jahres gleich um 62 Hundertstelsekunden. Ich bin total geschockt. Ich kann diese Zeit kaum glauben", sagte die 20-jährige Jones und erklärte ihre Überraschung so: "Ich habe mich in den letzten Tagen gar nicht so gut gefühlt." Die Doppel-Weltmeisterin machte am Montag ungeachtet dessen das goldene Triple auf den Brust-Distanzen perfekt. Am Freitag hatte sie bereits über 50m und am Samstag über 200m gewonnen.
Für eine Überraschung bei den Männern sorgte Ryan Pini, der mit Gold über 100m Delfin zugleich die erste Schwimm-Medaille überhaupt für Papua Neuguinea bei Commonwealth Games holte. Der 25-Jährige bezwang in 52,64 Sekunden Australiens Ex-Weltmeister und -Weltrekordler Michael Klim um sechs Hundertstelsekunden. "Am Ende des Rennens war es hart, es tat so weh", sagte Pini, der mangels Möglichkeiten auf seiner Insel in Australien trainiert.

20.3. Die Briten kommen. Kombiniert man die Medaillen Englands, Schottlands und Wales, so sind die Briten bis jetzt an den Commonwealth Games erfolgreicher geschwommen als die Australier [Medaillenstand]. Das hätte niemand erwartet. Die Schwimmwettbewerbe werden morgen abgeschlossen.Line element19.3. Commonwealth-Games, Melbourne, 15.-26.3.2006 [Website] [OmegaTiming Swimming] [Diving] [Synchro]Line element18.3. Klubmeisterschaften: Am 1. April finden im Hallenbad Altstetten die SVL-Klubmeisterschaften statt [Infos].Line element18.3. England schneller als Australien. Bei den Commonwealth-Spielen in Melbourne verlor die 4x200-m-Freistilstaffel ohne die verletzten Ian Thorpe und Grant Hackett in 7:14,99 Minuten gegen England (7:14,14) und Schottland. Als Gold-Garantinnen erwiesen sich erwartungsgemäss Weltrekordlerin Libby Lenton über 100 m Freistil und Staffel-Olympiasiegerin Leisel Jones über 200 m Brust, die beide bereits den jeweils zweiten Sieg feierten. Line element16.3. Gute Ergebnisse der Limmat-Schwimmer. Bei verschiedenen Wettkämpfen am vergangenen Wochenende erreichten die Schwimmer des SV Limmat ansprechende Zeiten. Ein Teil der A-Mannschaft nahm die Einladung des SV Halle an und beteiligte sich am hochklassig besetzten Einladungsschwimmfest in Halle-Neustadt. Hier war jeweils die halbe deutsche A- und B-Nationalmannschaft am Start, was in der offenen Kategorie eine vordere Platzierung sehr schwer machte. Zudem sind viele der deutschen Schwimmer vergleichsweise gut vorbereitet an den Start gegangen, da in Deutschland gerade der 2. Trainingsabschnitt zu Ende geht. Die Schwimmer der SVL dagegen starteten aus vollem Grundlagentraining heraus. So waren die Resultate dementsprechend besonders über die längeren Distanzen ansprechend. Trotzdem gelangen Stephan Bachmann mit einem 3. Platz über 200m Lagen und einem 5. Platz in 100m Brust, sowie Claudia Bellasi mit einer Finalteilnahme und einem 6. Platz über 50m Brust und einem 4. Rang über 100m Brust ansprechende Platzierungen in der offenen Klasse. In den Jahrgangswertungen erreichte Roland Denzler mit Bestzeit über 400m Freistil einen 2. Platz sowie einen 3. Rang im 200m Delphin Rennen, ebenfalls mit Bestzeit. Dasselbe (3. Platz in 200m Delfin) gelang Alexander Studzinski in der ein Jahr jüngeren Kategorie, trotz gerade erst überstandener Krankheit. Claude Pape zeigte auch auf der Langbahn, dass er in den Freistil-Mittelstrecken in guter Form ist (Bestzeit in 200m Freistil). Kilian Bossard und Predrag Sunaric erreichten deutliche Leistungssteigerungen in „Nebenstrecken“, mit Bestzeiten im Freistil-Schwimmen (Kilian, 200-400m Freistil) und im Delphin-Schwimmen (Predrag, 50-100m Delphin). Über die Hauptstrecken merkte man beiden ebenfalls die gerade erst überstandene Krankheit an. Drei weitere Schwimmer der SVL A-Mannschaft gingen beim ISSC in Sindelfingen an den Start. Die zur Zeit in Genf trainierende Ramona Pedretti erreichte mit einer ansprechenden Zeit einen 2. Platz über 200m Brust, einen 3. Platz in 200m Lagen sowie zwei 4. Ränge über die kürzeren Brustdistanzen. David Karasek ging nur am Sonntag an den Start, schwamm aber trotz krankheitsbedingtem Trainingsrückstand jeweils Bestzeit in 100m Delphin und 1500m Freistil, wo er den 4. Platz erreichte. Dabei lag seine Zeit über 1500m Freistil nur 13s über der Siegerzeit der Schweizer Meisterschaften vom letzten Jahr und ist mindestens vergleichbar mit seiner erst kürzliche aufgestellten Kurzbahn-Bestzeit. Nicht ganz so erfolgreich lief das ISSC für Matthias Vauthier, der dennoch in 50m und 100m Brust dem Saisonzeitpunkt entsprechend gute Zeiten erreichte. Während sich die Schwimmer der A-Mannschaft im Ausland an der Konkurrenz massen, hatte der SVL Nachwuchs einen starken Auftritt beim Tägi-Cup in Wettingen. Mit ca. 85% (!) war die Quote der Bestzeiten sehr hoch, und trotz der ausschließlich jungen Mannschaft kam man in der Vereinswertung auf den dritten Platz. Medaillengewinne gelangen in der Altersklasse 12 Jahre und jünger Alexander Amann (Jg 94) mit einem 1. Platz über 100m Brust und dem erst 11 jährigen Attilio Bernasconi mit einem 2. Platz über 100m Delphin. In der Altersklasse 13+14 Jahre zeigte der 13 jährige Marcel Berschart, dass er mit der älteren Konkurrenz mithalten kann und erreichte einen 1. Platz in 100m Delphin, zweite Plätze in 100m Brust und 200m Lagen, sowie einen 3. Platz in 100m Lagen. David Fässler (Jg 92) gewann die 100m Rücken, Luise Pfeifer (Jg 93) gewann in 100m Delphin und erreichte zwei dritte Plätze in 100m und 200m Lagen. Adrien Riccucci (Jg 92) belegte bei seinen 5 Starts sämtliche Plätze von 1 bis 5, mit einem Sieg in 200m Kraul, einem zweiten Rang in 100m Kraul und einer Bronzemedaille in 100m Brust. Bei den 15 und 16 jährigen konnten sich für den SVL Fiammetta Bernasconi (Jg 91) mit zwei 3. Plätzen in 100m Delphin und 100m Rücken, Max Pfeiffer (Jg. 90) mit einem 1. Platz in 100m Brust und 2 Silbermedaillen in 100m und 200m Lagen, sowie Elina Piesbergen (Jg 91) mit zwei Siegen (100m Delphin und 100m Brust) und einem zweiten Platz in 200m La in Szene gut in Szene setzen. Die vollständigen Resultate sind auf der Ergebnisseite zu finden (Dirk Reinicke). Line element16.3. Libby Lenton verliert. Die Top- Favoritin musste sich in Melbourne über 200 m Freistiln der Schottin Caitlin McClatchey geschlagen geben. Zwar lag Lenton im Duell mit der Engländerin Melanie Marshall lange Zeit auf Weltrekordkurs, doch auf den letzten 25 Metern überholte McClatchey ihre Konkurrentinnen und siegte in neuem Commonwealth-Games-Rekord. «Ich habe vorher von Caitlin noch nie was gehört», sagte die überraschte Lenton, die noch über die 50 und 100 m Freistil, 100 m Schmetterling und in drei Staffeln an den Start gehen will. Über 4 x 100 m Freistil musste sich die australische Herrenmannschaft den Südafrikanern beugen, Kanada holte sich die Bronzemedaille. An den Commonwealth Games nehmen bis zum 26. März etwa 4500 Sportler aus 71 Ländern teil.Line element15.3. Mark Foster hört nach WM auf. Der britische Sprintspezialist Mark Foster (35) wird nach den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Shanghai mit dem Wettkampfsport aufhören. Er gehörte 21 Jahre lang zu den weltbesten Sprintern, gewann sechsmal an den Kurzbahn-WM und erzielte 7 Weltrekorde. An den Commonwealth-Games hofft er nochmals eine Medaille zu gewinnen (50 m Freistil / 50 m Delfin). Sein Rücktritt habe nichts mit den Auseinandersetzungen mit Bill Sweetenham zu tun, es sei jetzt wahrscheinlich Zeit, meinte Foster.
Line element14.3. Stev Theloke zurück im Becken. Ein bekanntes Gesicht des Schwimmsports ist seit dem Wochenende wieder zurück. Der ehemalige Europameister Stev Theloke hat beim Einladungs-Schwimmfest in Halle an der Saale sein Comeback gefeiert. Der 28-Jährige ging erstmals nach seinem Rausschmiss aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM im vergangenen Jahr in Montreal an den Start und belegte über 50m (26,02) und 100m Rücken (57,31) jeweils den zweiten Platz. Der Bundeswehrangehörige hat sich wieder seinem Stammverein SC Chemnitz angeschlossen und wird dort von Ute Schinkitz betreut. Im Blickpunkt stand in Halle auch Thomas Rupprath. Vier Wochen vor der Kurzbahn-WM in Schanghai (5. bis 9. April) siegte der Weltmeister aus Hannover bei seiner Generalprobe über 50m Rücken in 25,47 Sekunden und über 50m Schmetterling mit 24,44 Sekunden. Die vierfache WM-Medaillengewinnerin Antje Buschschulte (Magdeburg) hielt sich über 50m (29,00), 100m (1:02,42) und 200m Rücken (2:15,34) schadlos.

14.3. Sweetenham auf die weiche Art. Bill Sweetenham kündigte auf 2008 seinen Rücktritt als britischer Nationaltrainer an. Der wegen seiner unzimperlichen Art ins Gerede gekommene Australier wurde in einer Untersuchung des britischen Verbandes zwar entlastet, die in gegenseitigem Einvernehmen abgesprochenen Massnahmen lassen aber darauf schliessen, dass man die Schlussfolgerungen nur zur Wahrung seines Gesichtes so gewählt hatte. Der direkte Kontakt mit den Schwimmern am Beckenrand ist ihm, wie im Januar an dieser Stelle berichtet, untersagt. Nun erklärte Sweetenham, dass er seither einen weicheren Kurs eingeschlagen habe, und British Swimming werde seiner Meinung nach davon nicht profitieren. Im Gegenteil, so erreiche man den Erfolg nicht, meinte er. Sweetenham gab zu, mehrmals an den Rücktritt gedacht zu haben. "Oft dachte ich, das macht doch keinen Sinn, so kann ich meinen Job unmöglich erfüllen", sagte Sweetenham. "Um etwas zu bewirken muss man Risiken eingehen, muss sich exponieren und die Grenzen austesten." Das habe er vorher gemacht und British Swimming sei von vielen als die Schwimmnation mit Zukunft betrachtet worden. Er gebe nach wie vor 100% aber er werde seinen bis 2008 laufenden Vertrag anschliessend nicht erneuern. "Der Stab geht dann an jemand anders," kündigte Sweetenham an. "Ich werde dann ausgebrannt sein."
Line element13.3.Schubert erster US-Nationaltrainer. Mark Schubert wurde von US Swimming auf den 1. Mai zum Cheftrainer und Manager der Nationalmannschaft ernannt. Dies ist eine neue von US Swimming geschaffene Position. Schubert hat eine 37-jährige, sehr erfolgreiche Trainerkarriere hinter sich und wird per Ende April seine 14-jährige Tätigkeit bei der University of Southern California und beim Trojan Swim Club aufgeben. Sein Arbeitsplatz wird sich in Los Angeles befinden. US Swimming hat erkannt, dass sie eine Führungspersönlichkeit brauchen, damit sie an der Weltspitze bleiben können. Schuberts Erfolge lassen verkürzt gesagt wie folgt charakterisieren: Er leitete die Olympiamannschaften der vergangenen sieben Spiele immer mit, zuletzt als Headcoach der Damen in Athen.Line element11.3. Asian Swimming Championships, Singapore, 5.-10.3.2006 [Website] [Resultate]

11.3. DSV schickt Mini-Delegation zur Kurzbahn-WM. Der DSV wird nur eine kleine Delegation zu den 8. Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Schanghai (5. bis 9. April) schicken. Lediglich vier Athleten werden gemeldet: Titelverteidiger Thomas Rupprath, Vize-Europameister Helge Meeuw (200m Delfin), die EM-Dritte Annika Liebs (200m Rücken) und Langbahn-Weltrekordlerin Janine Pietsch (50m Rücken). Rupprath gewann vor zwei Jahren in Indianapolis WM-Gold über 50m Rücken, Silber über 100m Lagen und Bronze über 100m Rücken. Unterdessen werden bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften 2006 in Berlin (20. bis 25. Juni) die Finals erstmals bereits in der Mittagszeit ausgetragen. Die Vorläufe finden am Nachmittag des Vortages statt. Darauf verständigte sich der Fachausschuss des DSV auf einer Sitzung in Brielow/Brandenburg. Die Lösung kam nach mehrmaligen Rücksprachen mit den deutschen Fernsehanstalten ARD und ZDF zustande, die an vier Tagen berichten wollen, am Samstag und Sonntag live. Dadurch wird für die nationalen Titelkämpfe, gleichzeitig einzige Qualifikation für die Europameisterschaften in Budapest (26. Juli bis 6. August), auch ein Veranstaltungstag mehr benötigt. Die DM beginnt mit den ersten Vorläufen bereits am Dienstagnachmittag und endet am Sonntag. Line element
8.3. Widmer: Lenton kann 7-Mal Gold gewinnen. Stephan Widmer glaubt, dass Libby Lenton als erste Schwimmerin an den Commonwealth Games sieben Goldmedaillen gewinnen kann. Susie O'Neill schaffte es in Kuala Lumpur 1998 und Ian Thorpe in Manchester 2002 sechsmal Gold zu holen. Lenton hat ein sehr dichtes Programm: 50, 100 und 200 m Freistil, 100 m Delfin und 3 Staffeln. Die härteste Konkurrenz kommt von ihren Teamkolleginnen: Alice Mills über 50 m Freistil, Jodie Henry über 100 m. Über 100 m Delfin muss sie Jess Schipper schlagen. Widmer meint, dass wenn Lenton jedes Rennen fokussiert schwimmt, die Aussichten sehr gut sind. Lenton schwimme dann am Besten, wenn sie ein dichtes Programm habe. Körperlich sei sie fit.

8.3. Jenny Thompson protestiert. Aus Protest gegen die Beendigung des Männerschwimmprogramms an ihrer Universität in New Hampshire hat Jenny Thompson eine hohe Ehrung refüssiert. Aus Budgetgründen lässt die Uni das Schwimmen für Studenten und weitere Sportarten fallen. Thompson hätte den Charles-Holmes-Pettee-Preis erhalten sollen, die höchste Ehrung der Ehemaligenorganisation. "Wie sollte mich die Uni für etwas ehren, das sie nicht respektiert?" erklärte Thompson. "Als die grösste Uni in New Hampshire hat die UNH die Pflicht, eine Vielfalt von Sportarten anzubieten. Ich bin von der Uni enttäuscht und der Schritt geht im Hinblick auf den olympischen Sport in die falsche Richtung."Line element7.3. Stoychev und Maurer führen. Das vierte Rennen über 10 km im brasilianischen Tapes gewann der Bulgare Petar Stoychev vor dem Brasilianer Luis Lima und den zeitgleichen Stéphane Gomez (F) und Mohamed El Zanaty (Ägypten) auf dem dritten Platz. Stoychev dominiert den Marathon World Cup seit 2001, es war sein 27. Sieg. Bei den Frauen hatte in Abwesenheit von Angela Maurer Britta Kamrau-Corestein ein leichtes Rennen. Sie knöpfte den Neulingen Tania Hunks (CDN) und Maria da Penha Cruz (BRA) mehrere Minuten ab. Nach vier Rennen sieht die Punkteliste wie folgt aus: Männer: 1. Petar Stoychev 51 pts; 2. Stéphane Gomez (FRA) 45 pts; 3. Mohamed El Zanaty (EGY) 26 pts. Frauen: 1. Angela Maurer (GER) 48 pts; 2. Britta Kamrau-Corestein (GER) 45 pts; 3. Esther Nunez Morera (ESP) 24 pts. Das nächste Treffen der Langstreckler finder in Canon del Sumidero, Mexico statt (15 km, 8. April).

7.3. Ian Thorpe sagt Commonwealth Games ab. Ian Thorpe hat seine Teilnahme bei den Commonwealth Games in Melbourne wegen einer Bronchitis abgesagt. «Es ist sehr frustrierend, und ich bin sehr enttäuscht. Aber ich würde mir nur schaden, wenn ich an den Start gehen würde», sagte der fünffache Olympiasieger in Melbourne. Der 23-Jährige, für den der Wettkampf in seiner Heimat der erste grosse Auftritt seit den Olympischen Spielen 2004 in Athen sein sollte, will aber als Zuschauer seine Auswahlkollegen unterstützen. Auch 1500-m-Freistil-Olympiasieger Grant Hackett musste auf seinen Start wegen einer Schulterverletzung verzichten. Der elffache Weltmeister Thorpe, der bei seinen bisherigen drei Commonwealth-Teilnahmen in Kuala Lumpur, Malaysia und in Manchester insgesamt zehn Goldmedaillen gewann, sollte über 100 m, 200 m und 400 m Freistil an den Start gehen und wird nun von seinem Freund und Trainingspartner Craig Stevens ersetzt. «Ich bin sehr dankbar für diese Chance», sagte Stevens. Stevens hatte 2004 nach den australischen Olympia-Ausscheidungen Thorpe seinen Startplatz über 400 Meter Freistil überlassen, nachdem der Titelverteidiger bei dem Qualifikationsrennen nach einem Fehlstart disqualifiziert wurde und eigentlich in Athen nicht hätte starten können. Line element6.3. South American Swimming Championships, Medellin, 27.2.-5.3.2006 [Website]

6.3. Asian Swimming Championships, Singapore, 5.-10.3.2006 [Website]Line element 4.3. Thorpe hofft. Er sei zu Beginn seiner Erkrankung sehr positiv eingestellt gewesen und habe gemeint, die Krankheit gehe rasch vorüber. Trotzdem habe er stets gewusst, dass es so kurz vor den Commonwealth Games einen Wettlauf gegen die Zeit werden würde, sagte Thorpe bei einem Interview. "Ich fühle mich eigentlich von Tag zu Tag besser und es gibt positive Zeichen", sagte Thorpe. "Ich bin immer noch gemeldet für alle Wettkämpfe, da hat sich nichts geändert". Trotz aller seiner Einstellung musste er zugeben, dass er im Trainingsrückstand sei und die Vorbereitungen überhaupt nicht wunschgemäss abliefen. Im übrigen dankte Thorpe seinen Fans, die ihn enorm unterstützten und ihm Mut machten. Was er tatsächlich schwimmen werde sei Sache der Trainer und Thorpe, sagte sein Manager Dave Flaskas. Möglicherweise werde man zum Schluss kommen, dass er nur gerade die 4x100-m-Freistilstaffel schwimmen werde. Line element2.3. Thorpe zweifelt an Games. Nur gerade 13 Tage vor Beginn der Commonwealth Games in Melbourne teilte Thorpes Manager Dave Flaskas mit, dass Thorpe immer noch krank ist mit den Symptomen chronischer Müdigkeit, Drüsenfieber und Keuchhusten. Er sei bei einem Spezialisten der Atmungswege in Behandlung. Nationaltrainer Alan Thompson ist zuversichtlich, dass Thorpe schwimmen wird. Trainerin Tracey Menzies meinte, man mache alles, um für ihn die beste Entscheidung treffen zu können. Thorpes Trainingsplan wurde vor 2 Wochen wegen einer Bronchitis über den Haufen geworfen. Die Ärzte seien sich nicht im Klaren, was eigentlich mit Thorpe los sei, sagte Flaskas.Line element1.3. South American Swimming Championships, Medellin, 27.2.-5.3.2006 [Website]

1.3. Wieder deutscher Doppelsieg. Auf der dritten Station des FINA Marathon Worldcupsim argentinischen Santa Fe konnten die die Langstreckenschwimmerinnen Britta Kamrau-Corestein und Angela Maurer wieder einen deutschen Doppelsieg feiern. Die 26 Jahre alte Jurastudentin Kamrau-Corestein benötigte für die 57km 8:18:52 Stunden und holte den dritten Sieg in Serie, die Wiesbadenerin Maurer kam mit zwölf Minuten Rückstand als Zweite ins Ziel. "Meine Saison hat mit einem Hattrick begonnen, so kann es weitergehen", meinte Kamrau-Corestein nach dem "Heimspiel" in der Heimatstadt ihres Ehemanns Augusto. "Ich bin kein Rennen öfters geschwommen, als dieses, aber bei neun Starts war es erst mein zweiter Erfolg", strahlte die Zehn-Kilometer-Vizeweltmeisterin, die sich in den kommenden Wochen um ihr erstes Staatsexamen an der Universität Rostock kümmern muss. Bei den Männern kam Weltcup-Vorjahressieger Petar Stojtschew (Bulgarien) nach 8:07:55,0 Stunden zu einem knappen Sieg vor dem Franzosen Stephane Gomez, der nur 16 Sekunden zurücklag. Weitere 28 Sekunden danach kam Alexander Studzinski (Wiesbaden) nach einem starken Rennen als Vierter ins Ziel.



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Februar 2006

Line element27.2. Japanische Meisterschaften, Tokyo (25m), 25.-26.2. 2006 [1. Tag] [2. Tag]Line element 26.2. Van Almsick startet mit 'RTL' in der Formel 1 durch. Franziska van Almsick startet in der kommenden Saison für 'RTL' in der Formel 1. Der Ex-Schwimmstar verstärkt ab sofort das Team um Florian König, Niki Lauda, Kai Ebel, Christian Danner und Heiko Waßer und wird an mehreren Rennwochenenden vor Ort von der Königsklasse berichten. In der Rubrik 'Franzi on Tour' wird die 27-Jährige Interviews führen und eigene Hintergrundreportagen von der Rennstrecke präsentieren. Ihren ersten Einsatz hat van Almsick direkt beim Saisonauftakt in Bahrain am 12. März. Franziska van Almsick: "Schnelle Autos und hohes Tempo haben mich schon immer fasziniert. Die Formel 1 ist vielleicht auf den ersten Blick ein bisschen ungewöhnlich für eine Schwimmerin, aber ich habe ein Athletenherz, und das ist die Hauptsache. Ich kann mich im Sport in viele Situationen einfühlen und weiß, worum es geht. Im Rahmen der 'RTL'-Übertragungen will ich mich an der Rennstrecke journalistisch einbringen und den Zuschauern zeigen, wie ich die Formel 1 vor Ort erlebe." 'RTL'-Sportchef Manfred Loppe: "Wir freuen uns, mit Franziska van Almsick eine außergewöhnliche Frau in unser Formel-1-Team aufnehmen zu können, die genau weiß, was sie will. Und sie will in den Journalismus. Wir stehen deshalb bereits seit längerem miteinander in Kontakt und sind beide der Ansicht, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für sie ist, bei 'RTL' Gas zu geben." Zu den größten sportlichen Erfolgen der in Berlin geborenen Franziska van Almsick gehörten der Gewinn einer Weltmeister- und mehrerer Europameisterschaften. Bei vier Teilnahmen an Olympischen Spielen holte Franzi insgesamt vier Silber- und sechs Bronzemedaillen. Nach den Sommerspielen in Athen 2004 beendete sie ihre Schwimmkarriere. Im gleichen Jahr erschienen ihre Memoiren 'Aufgetaucht'.
Line element22.2. Thorpe krank. Weniger als einen Monat vor den Commonwealth Games wird Ian Thorpe von einer hartnäckigen Bronchitis geplagt, die ihn am trainieren hindert. Trainerin Tracey Menzies ist besorgt, dass er dadurch in Melbourne nicht in bester Form antreten wird. Das Problem dabei ist, dass sich die virale Erkrankung nicht therapieren lässt. Die meisten Erkrankungen der Atemwege inklusive Erkältungen und Halsentzündungen, d.h etwa 90%, sind viraler Natur. Eine bakterielle Superinfektion wird mit einem Antibiotikum zu verhindern versucht, was auch bei Ian Thorpe angewendet wird. Ian Thorpe ist wie viele Hochleistungssportler sehr anfällig auf Infektionen, insbesondere der Atemwege [Sport und Immunsystem]. Thorpes Erkrankung wird so ernst genommen, dass alle Sponsorenanlässe vorläufig gestrichen sind. Line element20.2. Stoychew und Kamrau. Eine Woche nach dem Doppelsieg beim Auftakt zum Marathon-Weltcup im Schwimmen haben Britta Kamrau-Corestein (Rostock) und Angela Maurer (Wiesbaden) erneut triumphiert. Bei der zweiten Südamerika-Station in Rosario (Argentinien) hatte die 26-hährige nach den 21 Kilometern im Rio Parana nach 2:17:33,0 Stunden einen komfortablen Vorsprung auf ihre Kontrahentin (2:19:03,0). Bei den Männern kam Petar Stojschew (Bulgarien) als Weltcup-Gesamtsieger des vergangenen Jahres im "Foto-Finish" nach 2:13:56,0 Stunden zum Sieg. Nur eine Sekunde zurück lag der Franzose Stephane Gomez, der in der vergangenen Woche noch in Front lag, die Gesamtwertung aber im Moment anführt. Nächste Station ist am kommenden Wochenende das Rennen über 57 Kilometer von Coronda nach Santa Fe, ebenfalls in Argentinien [FINA Website].

20.2. Starke Australier an der Mare-Nostrum-Serie. Angeführt von Ian Thorpe, Libby Lenton, Jodie Henry und Leisel Jones werden 30 Kiwis an der Mare-Nostrum-Serie teilnehmen: (3./4.6. Monaco, 7./8.6. Canet und 10./11.6. Barcelona): Frances Adcock, Leith Brodie, Nick D'Arcy, Sophie Edington, Jade Edmistone, Michelle Engelsman, Sally Foster, Felicity Galvez, Jodie Henry, Leisel Jones, Lisbeth Lenton, Linda Mackenzie, Alice Mills, Travis Nederpelt, Kirk Palmer, Kylie Palmer, Jim Piper, Cameron Prosser, Melanie Schlanger, Christian Sprenger, Craig Stevens, Kelly Stubbins, Eamon Sullivan, Ian Thorpe, Tarnee White, Tayliah Zimmer. Vier weitere werden noch bestimmt werden.

20.2. Diebstähle in Australien kein Zufall. Das erste Mal beim Diebstahl von Trainingsplanung und -aufzeichnungen aus Stephan Widmers Auto schien es ein unglücklicher Zufall zu sein, aber nun haben Diebe zum dritten Mal zugeschlagen: innerhalb von vierzehn Tagen wurden Trainer des australischen Verbandes des Opfer. Zuletzt wurde Hui Tongs Laptop aus dem Auto gestohlen. Tong ist Trainer der Wasserspringer in Perth. Der zweite Fall fand in Brisbane statt, wo dem Schwimmtrainer Toby Shaw die Tasche mit den Unterlagen aus seiner Wohnung gestohlen wurde. "Dreimal scheint kein Zufall zu sein", meinte Nationaltrainer Alan Thompson. "Man beginnt sich zu überlegen, was dahinterstecken könnte. Aber man hat keine Spuren oder Hinweise gefunden." Die Spekulationen gehen dahin, dass die vom Australien Institute of Sports in Melbourne seit einiger Zeit angewendeten strikteren Kriterien zur Weitergabe von Informationen der Auslöser für diese Form von "Industriespionage" sein könnten.AIS-Direktor Peter Fricker sagte vor einem Monat, dass das AIS alles daran setzen müsse, um den Vorsprung zu wahren. In der Vergangenheit sei die Informationspolitik zu grosszügig gewesen. Thompson sagte, die Trainer sollen nichts von ihrem Wissen weitergeben, ausser sie erhielten auch etwas zurück. Australia-Swimming-Chef Glenn Tusker wird die Trainer ermahnen vorsichtger zu sein und vor allem von allen Aufzeichnungen ein Backup zu erstellen. Line element18.2. 56 Chinesen an Asien-Meisterschaften. China sendet eine 56-köpfige Mannschaft an die asiatischen Schwimmmeisterschaften, die vom 5.-10. März in Singapur ausgetragen werden [Website]. Wie üblich bei solchen Anlässen, sendet China vor allem Leute, die nicht auf der Topten-Liste des chinesischen Verbandes figurieren. Die einzigen bekannten Namen im Team sind Ouyang Kunpeng und Zhou Jiawei, die Asienrekordhalter über die Rückendistanzen bzw. 50 m Delfin. Ebenfalls einen Namen gemacht hat sich Wang Qun, die Olympiasiegerin Luo Xuejuan an den Macao-Games 2005 schlug (1:08.56). Luo selber schwimmt in Singapur nicht mit [Singapore Swimming Association].Line element 17.2. Kitajima verletzt. Kosuke Kitajima wird die japanischen Kurzbahnmeisterschaften vom 25./26. Februar wegen einer Ellbogenentzündung auslassen. Der amtierende Olympiasieger über 100 und 200 m Brust wird voraussichtlich ab dem 1. März in den USA ein Trainingslager besuchen. "Ich könnte durchaus Wettkämpfe schwimmen, aber meine Prioritäten liegen woanders", sagte Kitajima. "Ich muss mich auf die japanischen Meisterschaften im April konzentrieren, um mich ggf. für die WM 2007 qualifizieren zu können." Line element 16.2. Internationales Jugendschwimmfest 2006, Bonn (D). Das Internationale Jugendschwimmfest in Bonn ist die Fortsetzung vom Haribo-Schwimmfest, dass eines der stärkstbesetzten Nachwuchsschwimmfeste in Europa war. Auch dies Jahr war es mit Schwimmern aus Frankreich, Dänemark, Litauen, Rußland, Belgien, Deutschland und natürlich der Schweiz gut besetzt. Insbesondere stark die Russen und Litauer, sowie die guten Auswahlmannschaft aus dem Flämischen Teil Belgiens und des westdeutschen Schwimmverbandes. Besonders stark besetzt waren die Jahrgänge 89-91 bei den Knaben und Mädchen. Beispiel: 400m Lagen Frauen mit 4:41 gewonnen (Jg 89), was schon erweiterte Weltklasse ist (Schweizerrekord 4:54.83).
Der SV Limmat nahm mit einer gemischten Mannschaft aus A-und B-Schwimmern teil. Die jüngeren der A-Mannschaft und die besseren aus der B-Mannschaft. Das Team harmonierte sehr gut, und die jüngeren konnten viel lernen können und schlugen sich in diesem internationalen Feld beachtlich.
Resultate der B-Mannschafts Teilnehmer
Adrien Riccuci, Jahrgang 1992
2. Rang 400m Lagen, 4. Rang 50m Freistil, 4. Rang 100m Delphin, 4 Bestzeiten aus 6 Rennen.
Luise Pfeifer, Jahrgang 1993
2. Rang 200m Lagen, 2. Rang 200m Delphin, 1. Rang 400m Lagen, 4. Rang 100m Lagen und 4. Rang 100m Delphin, 4 Bestzeiten aus 7 Rennen, teilweise sehr deutlich (15s in 400m Lagen, 4s in 200m Lagen).
Marcel Betschart, Jahrgang 1993
Jedes Rennen Bestzeit und Medaille, 2. Rang über 50m - 100m - 200m Freistil, 1. Rang über 50m - 100m - 200m Rücken, 100m Delphin und 200m Lagen. Teilweise schnellste Zeiten schweizweit im Jahrgang 1993. Z.B. 200m Rücken jetzt schon deutlich schneller als letztes Jahr der schnellste 92er.
Arik Lars Hehr, Jahrgang 1992
3. Rang 400m Lagen, 7 Bestzeiten aus 7 Starts (z.B. 12s Bestzeit über 200m Brust).
Max Pfeifer, Jahrgang 1990
7 Starts 7 Bestzeiten
Resultate der A-Mannschafts Teilnehmer
Predrag Sunaric, Jahrgang 1988
4 Bestzeiten aus 5 Starts
Claude Pape, Jahrgang 1987
2. Rang jeweils über 200m Freistil, 200m Rücken, 100m Rücken. 3. Rang 50m Rücken. Zum ersten Mal unter 2 Min über 200m Freistil. 2 Bestzeiten aus 4 Starts
Stephanie Eisenring, Jahrgang 1990
2. Rang 200m Lagen, 3. Rang 200m Freistil, 3. Rang 100m Freistil, 3. Rang 50m Freistil
Lara Kim Hehr Jahrgang 1990
2. Rang 200m Delphin (nochmals schneller als an VM). 5 Bestzeiten aus 6 Rennen.
Roland Denzler (neu aus Kloten) Jahrgang 1990
4 Bestzeiten aus 7 Rennen, bestes Resultat 5. Rang in Lagen
Val Mikos, Jahrgang 89
3. Rang 100m Lagen. 3 Bestzeiten aus 8 Rennen trotz Trainingsrückstand.
Alle Plazierungen sind Jahrgangsplazierungen.
In den offenen Finals, hatten die Schwimmer des SV Limmat jeweils ein wenig Pech. Claude Pape wurde 3x7. Steffi Eisenring 1x7. 1x8. und 5. Rang über 50m Freistil. Lara Hehr 7. in 200m Delphin.
Insgesamt sehr gute Leistungen. Top Wettkampf in einem der schnellsten 25m Becken die es gibt, und ein Augenöffner für die Jüngeren, die in jedem Fall über den Schweizer Tellerrand hinausschauen müssen.
(Dirk Reinicke) Line element16.2. Rupprath und Buschschulte "Schwimmer des Jahres" 2005. Thomas Rupprath und Antje Buschschulte dürfen sich über die Auszeichnung zum "Schwimmer des Jahres" 2005 freuen. Rupprath (Hannover) wurde zum siebten Mal in Folge vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) gekürt. Mit 405 Punkten verwies der 28 Jahre alte Kurzbahn-Weltmeister den Biberacher Steffen Deibler (182) als Zweiten der Kurzbahn-EM im Dezember in Triest und "Newcomer des Jahres" auf den zweiten Platz. Fünfte Krone für Buschschulte. Die 27 Jahre alte Buschschulte holte sich zum fünften Mal die Krone und gewann zum vierten Mal in Serie. Mit 272 Punkten lag sie vor Langbahn-Weltrekordlerin Janine Pietsch (Ingolstadt), die es auf 219 Zähler brachte. Die Punkte resultieren aus Erfolgen bei Welt-, Europa- und deutschen Meisterschaften, Rekorden, sowie Platzierungen in der DSV-Bestenliste. Line element13.2. Kamrau und Maurer feiern deutschen Doppelsieg. Zum Auftakt des Marathon-Weltcups in Argentinien haben die deutschen Schwimmer doppelt zugelangt: Vize-Weltmeisterin Britta Kamrau-Corestein (Rostock) und Angela Maurer (Wiesbaden) belegten die beiden ersten Plätze. Auf der 88 Kilometer langen Strecke von Hernandarias nach Parana im Rio Parana in Argentinien gewann Kamrau-Corestein nach 9:39:20,0 Stunden klar vor Maurer (9:55:33,0). Für die Wiesbadenerin war es das erste Rennen nach der Geburt ihres Kindes im vergangenen Sommer. Bei den Männern siegte überraschend Stephane Gomez aus Frankreich (9:27:39,0). Der Bulgare Petar Stojchew landete als Weltcup-Gesamtsieger des vergangenen Jahres auf Rang fünf. Line element10.2. FINA World Cup, Belo Horizonte, 10.-12.2.2006 [Local Server] Line element9.2. Stephan Widmer bestohlen. Die Trainingsjournale und die -planung von Libby Lenton und Leisel Jones sind gestern Mittwoch aus Stephan Widmers Auto gestohlen worden, während er an einem Abendessen im Brisbane Convention Centre teilnahm. Die Journale enthalten alle Einzelheiten seit 2004, sowie die kurzfristige Planung bis zu den Commonwealth Games. "Das ist ein Ärger, umso mehr, als meine Handschrift und meine Abkürzungen niemandem etwas nützen.," sagte Wiedmer. "Aber für meine Mädchen sind die Informationen essentiell, unersetzbar." Darüber hinaus befanden sich in der aus dem Auto gestohlenen Tasche keine Wertgegenstände. Widmer hofft, dass der Dieb die Tasche irgendwo deponiert oder wegwirft. Die Polizei sucht Parkanlagen und Gärten in der Umgebung ab.

9.2. Draganja verlässt Katar wieder. Der kroatische Sprinter der Spitzenklasse Duje Draganja will seine Wahlheimat Katar wieder verlassen und nach Kroatien zurückkehren. Auch eine Dollar-Offerte in siebenstelliger Höhe konnte ihn nicht dazu bewegen, sich von der kroatischen Staatsangehörigkeit zu trennen und die des Emirats anzunehmen, gab Draganja in Zagreb bekannt. Draganja hatte im Dezember publik gemacht, dass er international für Katar starten wolle. Der 23-Jährige hat Silber bei den Olympischen Spielen in Athen und bei der Weltmeisterschaft in Montréal über 50 Meter Freistil gewonnen.

9.2. FINA Marathon Swimming World Cup. Während bei uns die meisten Gewässer noch zugefroren sind, geht auf der Südhalbkugel der Marathonweltcup los. Die ersten drei rennen finden statt wie folgt:
12. Februar, zwischen Hernandarias und Paraná (88 km)
19. Februar in Rosario (21 km)
26. Februar in Santa Fe im Rio Coronda (57 km)
[Fina Website]Line element8.2. Schweizer Vereinsmeisterschaften 2006.
Nach der „medaillenlosen“ Vereinsmeisterschaft im vergangen Jahr meldete sich der SV Limmat mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung wieder auf den vorderen Medaillenrängen zurück: Rang drei für die Damen- und der Vizemeistertitel für die Herrenmannschaft.


[Gross]


Gross war der Frust nach den letztjährigen Vereinsmeisterschaften, als die Damen wie auch die Herren jeweils auf dem undankbaren vierten Platz landeten. Diese Ränge oder gar eine noch schlechtere Klassierung, standen an diesen Vereinsmeisterschaften aber nie zur Diskussion. Sowohl die Damen wie auch die Herren waren jederzeit auf Medaillenkurs.

[Gross]


Mit 18'369 Punkten klassierten sich die Damen auf Rang drei, 937 Punkte hinter dem zweiten aus Uster Wallisellen und 837 Punkte vor dem Team Atlantide & Locarno. Sieger wurde die Damenmannschaft von Genève Natation 1885 mit 19'601 Punkten. Die Damen des SV Limmat glänzten weniger mit extrem herausragenden Leistungen, sondern viel mehr mit einer Breite auf sehr hohem Niveau. Ramona Pedretti glänzte nach einer langen Durststrecke, endlich wieder mit Bestzeiten. Über 400m Lagen und 100m Delphin senkte sie jeweils ihre persönliche Bestzeit um rund zwei Sekunden und machte einen wichtigen Schritt auf dem Weg wieder zurück zu ihrer alten Leistungsfähigkeit. Stefanie Eisenring, zur Verstärkung aus den USA eingeflogen, machte die Trainingsbelastung aus Florida etwas zu schaffen. Sie trainiert dort im Moment eher Ausdauer und liess daher das nötige Stehvermögen auf den etwas kürzeren Distanzen vermissen. Sie machte ihre Sache aber sehr gut und sorgte mit ihrer Bestzeit über 400m Freistil, für die beste Punkteleistung im Damenteam. Mit soliden Leitungen glänzten zwei weitere Verstärkungen. Eigentlich das Wettkampfbadekleid schon an den berühmten Nagel gehängt, konnten mit Katja Reuter und Andrea Gross zwei ehemalige Leistungsträger für einen neuerlichen VM Einsatz motiviert werden. Mit ihren Einsätzen lieferten sie wichtige Punkte für das Team und hatten einen grossen Anteil an der Medaille. Sara Pedretti schwamm über 400m Lagen Bestzeit um mehr als eine Sekunde, büsste aber etwas für ihr schweres Programm mit 200m / 400m Lagen, 100m / 200m Delphin und 200m Brust und streifte die restlichen Bestzeiten jeweils nur knapp. Persönlich etwas enttäuscht von ihrer eigenen Leistung war Claudia Bellasi. Obwohl sie ihre Bestleistungen z.T. nur um 1/100 verfehlte und zusammen mit Stephanie und Ramona für die besten Punkteleistungen verantwortlich war, hatte sie nach den guten Leistungen am IMU insgeheim etwas mehr erwartet. Schliesslich bestand mit Lara Kim Her auch das neuste Mitglied der A-Mannschaft seine Feuertaufe an einer VM und meisterte diese Aufgabe mit einer Verbesserung ihrer Bestzeit über 200m Delphin um 4,5 Sekunden.

[Gross]


Die Herren lieferten sich am ersten Tag einen harten Kampf mit Genève Natation um Platz zwei und waren bei Halbzeit nur durch 77 Punkte getrennt dritte. Auch blieben beide Mannschaft überraschend auf Tuchfühlung mit dem klaren Favoriten von Uster Wallisellen. Am zweiten jedoch, Tag legte die Mannschaft des SV Limmat einen Zacken zu und verwiesen mit 20'135 Punkten, Genève Natation um 430 Punkte auf Rang drei. Sieger wurde wie erwartet der Schwimmclub Uster Wallisellen mit 20'737 Punkten.

Für die beste Punkte Leistungen im Herren Team, sorgte Stephan Bachmann mit seinem Rennen über 200m Lagen. Zudem verbesserte er über 400m Lagen seinen Klubrekord um 1,2 Sekunden auf 4:22.23 und verbesserte sich damit in der Schweizer All Time Bestenliste von Rang sechs auf Platz fünf. Jonathan Massacand kaschierte seinen Prüfungsbedingten Trainingsrückstand mit vorbildlichem Einsatz. Da kreiste wahrscheinlich nicht nur im Kopf von Trainer Dirk Reinicke der Gedanke: „Was wäre das nur mit Training gewesen?“ Mit Jens Reuter absolvierte auch ein weiteres „Prüfungsopfer“ seine Einsätze solide und gut. Und schwamm z.B. über 100m Freistil die für ihn schnellste Zeit seit ca. 20 Monaten. Eine fast makellose Bilanz lieferte David Karasek. In seinen Rennen über 100m, 200m, 400m, 1500m Freistil und 200m Rücken, verpasste er seine Bestzeit nur über 1500m Freistil um 4/10 und streifte mit seiner 200m Freistil Bestzeit die 1:50er Marke nur ganz knapp. Was David nur knapp verwehrt blieb, gelang dafür Matthias Vauthier. Er glänzte mit einer makellosen Bilanz und schwamm in all seinen Rennen über 100m und 200m Brust, 400m Lagen und 400m Freistil, die besten Zeiten seit er von Neuchâtel nach Zürich gewechselt hat. Um 1/100 Sekunden ging es bei Kilian Bossard. Entweder blieb er knapp unter seiner Bestzeit oder knapp darüber. Über 100m Brust schaffte er sogar das Kunststück, exakt auf die 1/100 Sekunde genau seine Bestzeit zu egalisieren. Dennoch konsolidierte er mit seinen Zeiten den Leistungssprung zu den Kurzbahn Meisterschaften. Leider konnte Claude Pape seine eigentliche Leistungsfähigkeit im einzigen Rennen über 100m Rücken nicht wie gewünscht abrufen, machte aber trotzdem einen wichtigen Beitrag zu diesem erfreulichen Gesamtergebnis.

Der SV Limmat scheint wieder zu seiner alten Stärke gefunden zu haben, was auch der SVL Trainer Dirk Reinicke bestätigt: „Für fast alle gute bis sehr gute Ergebnisse, man sieht, dass einige auf dem Weg zu alter Stärke sind, andere auf dem Weg zu neuer Stärke. Das sollte auch diejenigen aufbauen, bei denen die Ergebnisse noch nicht ganz den eigenen Wünschen entsprochen haben. Das ganze ist nicht etwa ein Endpunkt, sondern Ausgangspunkt für das, was noch ansteht.“ Schön gesagt Dirk, da hoffen wir doch noch auf mehr… (KEL)Line element8.2. Thorpe wird nicht weiter bearbeitet. Nationalcoach Alan Thompson hat es aufgegeben, Ian Thorpe zu überzeugen, den 400er an den Commonwealth-Games zu schwimmen. Thorpe blieb bei seinem Entscheid, seine alte Lieblingsstrecke (2 Olympiagoldmedaillen) vorläufig aus seinem Programm zu streichen. Thompson nahm einen neuen Anlauf, weil Craig Stevens an den Trials zwar gewann, die Selektionszeit aber nicht erreichte. Der Druck auf Thorpe nahm zu, er blieb aber dabei, nur die 100 und 200 m Freistil sowie die Staffeln zu schwimmen.Line element6.2. FINA World Cup, Belo Horizonte, 10.-12.2.2006 [Local Server] [Omegatiming]Line element5.2. Rigamonti zweimal Weltcup-Dritte - vier Siege für Phelps. Flavia Rigamonti hat am Kurzbahn-Meeting in New York, der zweitletzten Station im Weltcup, über 400 m wie über 800 m Crawl den 3. Platz erreicht. Über 400 m schlug die 24-jährige Tessinerin in 4:08,57 an, über die doppelte Distanz in 8:26,78. Der Sieg ging jeweils an die Doppel-Weltmeisterin Kate Ziegler. Die erst 17-jährige Amerikanerin brillierte vor allem über 800 m, wo sie in 8:12,19 um weniger als eine Sekunde über dem erst zwei Monate alten Weltrekord der Französin Laure Manaudou blieb. Michael Phelps gewann in New York gleich viermal (200 m Crawl sowie 100, 200 und 400 m Lagen), über die beiden kürzen Lagen-Distanzen verbesserte er den Landesrekord. Der amerikanische Superstar bestritt seinen ersten internationalen Wettkampf seit den WM in Montreal im vergangenen Sommer [Omegatiming] [1. Tag] [2. Tag].

5.2. Vereinsmeisterschaften NLA & NLB 2006 in Lausanne. [Resultate] Bei den Herren konnte der Schwimmclub Uster-Wallisellen den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Allerdings musste sich die Mannschaft den Sieg hart erkämpfen und siegte mit kleinerem Vorsprung als erwartet wurde. Der SV Limmat und Genève Natation waren während dem ganzen Wettkampf immer in Tuchfühlung mussten sich erst ganz am Schluss mit den Ehrenplätzen zufrieden geben. Der SCUW gewann damit den 12. Titel in den letzen 14 Jahren. Bei den Damen gelang die Titelverteidigung des ebenfalls favorisierten SC Uster-Wallisellen nicht. Die Equipe wurde zum ersten Mal seit 1999 geschlagen und musste dem Team von Genève Natation den Vortritt lassen. Eher überraschend gewann der SV Limmat Bronze. Coach Dirk Reinicke, der die Mannschaft erst im letzten Herbst übernahm, konnte mehrere eigentlich schon zurückgetretene Athletinnen motivieren, was genügte um die jungen Teams von Atlantide&Locarno sowie Winterthur auf die weiteren Plätze zu verweisen. Aus der Nationalliga B, die ebenfalls in Lausanne ausgetragen wurde, steigen bei den Herren die Mannschaften von Lancy Natation und des Schwimmvereins Baar in die oberste Liga auf. Bei den Damen werden das Swim Team Biel-Bienne und der SV Baar im nächsten Jahr in der höchsten Liga mitschwimmen können. Die zweite Damenmannschaft des SC Uster-Wallisellen gewann zwar die Gesamtwertung der NLB, da dieser Verein aber bereits eine Mannschaft in der Nationalliga A hat, kann das Team nicht aufsteigen.
Schlussklassement NLA:
Herren
1. Schwimmclub Ustr-Wallisellen 20’737
2. Schwimmverein Limmat 20’135
3. Genève Natation 19’705
4. Red Fish Neuchâtel 18’463
5. Team Atlantide & Locarno 18’321
6. SC Liestal 17’972
7. Schwimmverein Kriens 17’960
8. Vevey Natation 17’627
9. SK Bern 17’583
10. Schwimmverein beider Basel 17’109
11. SC Winterthur 16'816 (Absteiger in NLB)
12. Lausanne Natation 16'755 (Absteiger in NLB)
Damen
1. Genève Natation 19’601
2. Schwimmclub Uster-Wallisellen 19’306
3. Schwimmverein Limmat 18’369
4. Team Atlantide & Locarno 17’532
5. SC Winterthur 17’385
6. Renens Natation 17’283
7. Red Fish Neuchâtel 17’270
8. SK Bern 17’139
9. SV Kriens 17’046
10. Mendrisiotto Nuoto 16’586
11. SV beider Basel16’094 (Absteiger in NLB)
12. Schwimmklub Langenthal 14'944 (Absteiger in NLB)Line element
4.2. FINA World Cup, New York, 3.-4.2.2006 [Local Server] [Omegatiming] [1. Tag]

4.2. Flavia Rigamonti Dritte. Am FINA World Cup in New York belegte Flavia Rigamonti über 800 m Freistil den dritten Platz:
1. Ziegler, Kate, USA/THE FISH-PV, 8:12.19O
2. Villaecija, Erika, SPAIN, 8:23.24
3. Rigamonti, Flavia, SWITZERLAND, 8:26.78

4.2. Australisches Commonwealth-Games-Team. Männer: Ben Austin; Sam Bramham; Leith Brodie; Ashley Callus; Matthew Cowdrey; Nick Frost; Alex Harris; Brett Hawke; Michael Klim; Josh Krogh; Andrew Lauterstein; Andrew Mewing; Kenrick Monk; Travis Nederpelt; Adam Pine; Jim Piper; Andrew Richards; Brenton Rickard; Christian Sprenger; Eamon Sullivan; Matt Targett; Ian Thorpe; Matt Welsh. Frauen: Bronte Barratt; Lara Carroll; Lichelle Clarke; Sophie Edington; Jade Edmistone; Joanna Fargus; Sally Foster; Felicity Galvez; Melissa Gorman; Brooke Hanson; Jodie Henry; Leisel Jones; Lisbeth Lenton; Katrina Lewis; Linda MacKenzie; Danni Miatke; Alice Mills; Kylie Palmer; Sarah Paton; Shayne Reese; Jennifer Reilly; Stephanie Rice; Giaan Rooney; Jessicah Schipper; Caroline South; Kelly Stubbins; Prue Watt; Tarnee White; Annabelle Williams; Tayliah Zimmer.

4.2. Jones schwimmt zweiten WR. Leisel Jones hat bei den Commonwealth Trials ihren zweiten Weltrekord aufgestellt. Die Weltmeisterin drückte die Marke über 100 Meter Brust um 0.49 Sekunden auf 1:05.71. Damit ist Jones vier der fünf besten Zeiten über 100 Meter Brust geschwommen. Die bisherige Bestleistung hatte Jessica Hardy im vergangenen Jahr bei den Weltmeisterschaften in Montréal aufgestellt. Zuvor hatte Jones in Melbourne den Rekord über 200 Meter Brust um mehr als eine Sekunde verbessert. Es war der 4. Weltrekord bei der Veranstaltung: neben Jones Lisbeth Lenton über 100 m Freistil und Jade Edmistone über 50 m Brust. Line element 2.2. Australian Commonwealth Swimming Trials, Melbourne, 30.1.-4.2.2006 [Website] [1.Tag] [2. Tag] [3. Tag] [4. Tag] [5. Tag]

2.2. Thorpe fast der Alte. Ian Thorpe ist nach seiner Rückkehr ins Schwimmbecken schon wieder fast der Alte. Bei den nationalen Trials für die Commonwealth Games an gleicher Stelle in Melbourne buchte der Olympiasieger und Weltmeister auch über 100 m Freistil als Sieger in 49,28 vor Michael Klim (49,38) seine Teilnahme, nachdem Thorpe im Halbfinale nach 48,86 anschlug. Bereits zuvor hatte sich der 23-Jährige, der nach den Olympischen Spielen 2004 für 15 Monate pausierte, schon über die doppelte Distanz qualifiziert. Jessicah Schipper schob sich unterdessen durch ihren Sieg über 100 m Delfin in 57,15 auf Platz zwei der ewigen Weltrangliste, die Sydney-Olympiasiegerin Inge de Brujin (Niederlande) mit 56,61 anführt. Zwei Tage nach ihrem 100-m-Freistil-Weltrekord (53,42) wurde Lisbeth Lenton Zweite (57,35) und qualifizierte sich auch über diese Strecke für die Commonwealth-Spiele. Line element1.2. Jones knackt WR 200 m Brust. Leisel Jones hat ihren eigenen Weltrekord über 200 Meter Brust geknackt. Bei den Commonwealth-Trials in Melbourne war sie in 2:20.54 gleich um 1.18 Sekunden schneller als bei ihrer Weltbestleistung im Juli 2005. Damit stellte sie bereits zum dritten Mal einen Weltrekord über diese Strecke auf. Der Rekord ist in den vergangenen sieben Jahren um mehr als vier Sekunden gedrückt worden [Website] [1.Tag] [2. Tag].



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Januar 2006

Line element 31.1. Lenton mit Weltrekord. Am zweiten Tag der australischen Trials für die Commonwealth-Spiele hat Weltmeisterin Lisbeth Lenton mit dem zweiten Weltrekord für Aufsehen gesorgt. Über 100 m Freistil verbesserte die 20-Jährige die alte Bestmarke ihrer Teamkollegin Jodie Henry bei ihrem Olympiasieg in Athen um eine Zehntel-Sekunde auf 53,42 Sekunden.

31.1. Drei Bewerbungen um WM 2010. Die FINA teilt mit, dass sich um die 10. Kurzbahnweltmeisterschaft 2010 drei Verbände bewerben: Dubai,Türkei (Istanbul) und Singapur. Deutschland (Berlin) hat seine Bewerbung zurückgezogen. Am 9. April wird die FINA nach eingehender Prüfung den Austragungsort vergeben. Die 9. Kurzbahn-WM wird 2008 in Manchester ausgetragen (9.-13. April).Line element30.1.Schnelle Limmatler am 15. Int. Meeting in Uster (IMU). Stephan Bachmann sorgte am Internationalen Kurzbahnmeeting von Uster (IMU) im Hallenbad Buchholz für die beste Leistung aus Sicht des SV Limmat. Im Weltklassefeld von rund 220 Schwimmer und Schwimmerinnen aus 11 Nationen, angeführt vom frischgebackenen Weltrekordhalter und Oleg Lisogor aus der Ukraine, war Stephan mit Rang zwei über 400m Lagen und Rang drei über 200m Lagen, für zwei von insgesamt fünf Schweizer Medaillen zuständig. Mit der zweitbesten, bzw. drittbesten je geschwommene Zeit über 200m Lagen und 400m Lagen, verpasste er zudem seine Bestzeiten jeweils nur knapp. Auch der Rest des achtköpfigen Teams des SVL zeigte, dass die Formkurve eine Woche vor den Vereinsmeisterschaften stimmt. David Karasek zeigte nach einem schwachen Vorlauf am Morgen über 400m Freistil, am Nachmittag im B-Final mit seiner zweitbesten je geschwommen Zeit eine klare Reaktion und wurde mit 4:00.41 neunter. Zudem schwamm er in 2:09.93 eine klare Bestzeit über 200m Rücken. Auch Ramona Pedretti bestätigte den Aufwärtstrend innerhalb des SVL und schwamm mit ihren 1:13.13 über 100m Brust die für sie schnellste Zeit seit einem Jahr auf Rang 10 im Final. Auch mit der Zeit von 2:37.77 über 200m Brust, nähert sie sich wieder dem Niveau vergangener Tage. Etwas weniger gut lief es der Schwester. Sara Pedretti konnte ihre guten Resultate von der langen Bahn am Hi Point Meeting noch nicht auf die Kurzbahn umsetzen und blieb mit ihren Zeiten über 100m und 200m Brust über ihren Möglichkeiten. Doch bleibt noch diese Woche Zeit, diesen Umstand zu ändern. Eine weitere Dame der starken weiblichen "SVL Brustschwimmerinnen Fraktion" Claudia Bellasi, schwamm mit 1:12.15 im B-Final ebenfalls eine sehr starke Zeit. Leider war das Rennen über die doppelte Distanz etwas ein "Knorz". Claude Pape verpasste in seinem einzigen Rennen über 200m Rücken zwar seine Bestzeit, schwamm aber mit 2:14.10 klar besser als an der Kurzbahn SM und erreichte damit die zweischnellste je geschwommene Zeit. Kilian Bosshard verpasste jeweils über 100m und 200m Brust das B-Finale nur knapp und blieb mit 1:07.85 bzw. 2:25.48 knapp über seinen Bestzeiten. Auch hier ist mit etwas "Feinschliff" im Training, an der VM grosses zu erwarten. Jens Reuter überraschte mit einem starken Rennen über 100m Delphin in 58.25. Etwas verkrampft schwamm er die 50m Freistil und verpasste mit 24.02 den B-Final nur ganz knapp. (KEL) Line element30.1. Commonwealth Trials: Erster WR. An den Commonwealth Trials in Melbourne [Website] fiel der erste Weltrekord: Jade Edmistone verbesserte im Vorlauf über 50 m Brust ihren eigenen Rekord um 15/100 auf 30.31. Das nächste Ziel: Die 30-Sekunden-Marke.
Line element29.1. Patrizia Humplik mit Schweizer Rekord. (si) Patrizia Humplik sorgte am ersten Tag des Internationalen Kurzbahnmeetings von Uster für die beste Leistung aus Schweizer Sicht. In 1:08,76 verbesserte sie über 100 m Brust den Schweizer Rekord von Carmela Schlegel aus dem Jahr 2000 um 85 Hundertstel. Die 15-jährige Humplik, die hinter der Deutschen Simone Weiler Zweite wurde, stellte ihren ersten Schweizer Rekord auf. Neben der jungen Athletin des Schwimmklubs Bern sorgten der Zürcher Stefan Bachmann (3. über 200 m Lagen) und Lokalmatador Karel Novy (2. über 100 m Crawl) für die einzigen weiteren Schweizer Podestplätze am stark besetzten Wettkampf. Oleg Lisogor (Ukr), der Weltrekord-Halter über 50 m Brust, wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann den Final über 100 m Brust souverän in 59,15 Sekunden. Nicht am Start war der Remo Lütolf. Der Schweizer Rekordhalter musste wegen einer Grippe auf das Meeting verzichten [Resultate].Line element28.1. Phelps wieder in Aktion. Michael Phelps ist für den World Cup in New York (3./4.2.) angemeldet, zum ersten Mal wieder seit 2002. Weitere US-Spitzenschwimmer werden auf der Startliste gefunden: Kaitlin, Sandeno, Kate Ziegler, Brendan Hansen, Ed Moses, Scott Usher, Tara Kirk, Megan Jendrick-Quann, Margaret Hoelzer, Klete Keller, Neil Walker und weitere [Website]. Line element27.1. Thorpe: "Nach Beijing ist Schluss." Die Olympischen Spiele von Peking 2008 werden für den fünffachen Olympiasieger Ian Thorpe aller Voraussicht nach die letzten sein. Der 23-Jährige, der gerade erst einen neuen Siebenjahresvertrag mit adidas abgeschlossen hat, teilte einer australischen Tageszeitung mit, dass die Zusammenarbeit mit dem deutschen Sportartikelhersteller nicht zwangsläufig an eine Fortsetzung seiner aktiven Laufbahn gekoppelt sei. "Momentan tendiere ich zu einem Rücktritt nach Peking. Wenn ich nicht weitermachen will, kann ich auch als Botschafter für adidas auftreten", erklärte der 23-Jährige. Bei den australischen Trials für die Commonwealth Games in Melbourne im März startet Thorpe in der kommenden Woche über 100 m und 200 m Freistil. Line element26.1. Madsen will Theloke zurückholen. Der DSV will den bei der Schwimm-WM in Montreal 2005 gefeuerten Rücken-Star Stev Theloke wieder ins Nationalteam zurückholen. Der neue Sportdirektor Örjan Madsen ergriff jetzt laut "Sport Bild" die Initiative. Der Norweger: "Stev ist ein grosses Talent. Deutschland kann es sich nicht leisten, auf Leute wie ihn zu verzichten." Auch DSV-Chefin Christa Thiel begrüsst den Schritt. Der 28-jährige Theloke hatte Masen-Vorgänger Ralf Beckmann in einem Interview kritisiert und musste während der WM nach Hause fliegen. Line element24.1. FINA Worldcup, Moskau, 25.-26.1.2006 [Omegatiming]

24.1. Schwedisches EM-Team. Therese Alshammar, Hanna Eriksson, Petra Granlund, Anna-Karin Kammerling, Josefin Lillhage, Johanna Sjöberg, Ida Matsson, Malin Svahnström, Sara Thydén, Erik Andersson, Peter Edvardsson, Lars Frölander, Martin Gustafsson, Stefan Nystrand, Jonas Persson, Marcus Piehl, Jonas Tilly und Christoffer Wikström.Line element23.1. Deutsches Miniteam für Shanghai. Lediglich eine kleine Delegation des Deutschen Schwimmverbandes wird während der Kurzbahn-Weltmeisterschaft in Shanghai (5. bis 9. April) auf Medaillenjagd gehen. Bundestrainer Manfred Thiesmann nominierte am Wochenende am Rande des arena-Weltcups in Berlin fünf Athleten. Angeführt wird das Aufgebot von Thomas Rupprath, der als Titelverteidiger über 50m Rücken an den Start geht. Zudem werden Vize-Europameister Helge Meeuw sowie Janine Pietsch , Annika Liebs und Nicole Hetzer mit nach Schanghai reisen.Line element 22.1. Stephan Bachmann am Weltcup in Berlin
Beim bisher bestbesetzten Meeting der FINA-Weltcupserie 2005/2006 in Berlin mit nicht weniger als 102 Medaillengewinner von Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften, versuchte sich auch Stephan Bachmann zusammen mit einem kleinen Schweizer Team zu behaupten. Die Resultate von Stephan Bachmann:

200m Delphin, 2:04.21, Rang 16
100m Lagen, 57.98, Rang 19
100m Brust, 1:04.71, Rang 39
200m Lagen, 2:06.77, Rang 29
(Kel)Line element22.1. Weltcup Berlin 2. Tag. Auch am zweiten Tag der erstklassig besetzten Weltcupveranstaltung in Berlin konnte sich kein Schweizer für einen Final qualifizieren. Flori Lang klassierte sich über 50m Rücken im 14. Rang und war damit bester Schweizer. Mit seiner Zeit von 25.28 war der Zürcher aber doch eine halbe Sekunde von der Finalqualifikation entfernt. Auch eine respektable Leistung zeigte Karel Novy, der über 50m Freistil in 22.61 anschlug und 21. wurde. Er kam damit allerdings nicht mehr ganz an sein Niveau vom Vortag heran mit welchem er den Schweizerrekord über 50m Delphin verbesserte und über 100m Freistil den zehnten Rang belegte. Die beste Leistung des Wochenendes aus internationaler Sicht zeigte der Ukrainer Oleg Lisogor, der über 50m Brust seinen vor vier Jahren an gleicher Stätte aufgestellten Weltrekord um drei Hundertstel auf 26.17 verbesserte. Er ist damit der erste Schwimmer, der in einer Brustdisziplin die im vergangenen Herbst geänderten Regeln der FINA (erlaubter Delphinkick beim Tauchzug) zu seinen Gunsten nutzte und in eine Bestleistung ummünzen konnte. Der Weltrekord wird vom Veranstalter mit einem Mittelklasseauto honoriert und im Zwischenklassement der Weltcupwertung liegt der 27-jährige nun auf Rang zwei, was ihm am Ende nochmals 30'000 Euro einbringt, sofern er diesen Platz halten kann. Über 100m Brust doppelte Lisogor nach und gewann in neuer Europarekordzeit von 57.67. Der Weltcupzirkus gastiert nächste Woche als Abschluss der „Europaetappe“ in Moskau. Schweizer werden dort keine am Start sein, die bereiten sich auf das Internationale Meeting von Uster vor, das am kommenden Wochenende einmal mehr ein erlesenes Startfeld präsentieren kann.

22.1. Lisogor schwimmt WR. Am World-Cup-Meeting in Berlin verbesserte der Ukrainer Oleg Lisogor seinen eigenen Weltrekord über 50 m Brust vom 26.1.02 um 3/100 auf 26.17. Zuvor hatte die Britin Melanie Marshall den von der Schwedin am 11.2.05 erzielten Europarekord über 200 m Freistil von 1:54.64 auf 1:54.53 gesenkt. Line element21.1. Schweizerrekord von Karel Novy über 50m Delfin. Beim bisher bestbesetzten Meeting der FINA-Weltcupserie 2005/2006 in Berlin hat Karel Novy vom Schwimmclub Uster-Wallisellen einen neuen Schweizerrekord über 50m Delphin aufgestellt. In 24.40 verbesserte er seinen eigenen Rekord um zwei Zehntelsekunden. Der 25-jährige Veveysan erreichte damit Platz 16 im starken Feld. Noch besser war Novy über 100m Freistil klassiert: in 49.08 schwamm er die zehntschnellste Zeit und verpasste den Final nur knapp. Auch sonst konnte sich kein Schweizer für einen Final der besten 8 von heute Abend qualifizieren. Die erzielten Leistungen waren jedoch allesamt ansprechend und es gilt festzuhalten, dass das Niveau am Weltcup Berlin in vielen Disziplinen Weltmeisterschaftsniveau hat! Nicht weniger als 102 Medaillengewinner von Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sind am Start. Insbesondere die Deutsche Mannschaft ist fast geschlossen am Start und präsentiert sich traditionsgemäss von der besten Seite.

21.1. Madsen wird Nachfolger von Beckmann. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Ralf Beckmann fündig geworden. Nach einer Präsidiumssitzung am Rande des Arena-Weltcups wurde Örjan Madsen als neuer Sportdirektor präsentiert. Beckmann hatte zuvor für Ende Februar seinen Rücktritt bekannt gegeben. "Es war unser Bemühen die Nachfolge von Beckmann so schnell wie möglich zu regeln. Zum Glück hat es jetzt sogar noch vor Beginn des Weltcups geklappt", sagte DSV-Generalsekretär Jürgen Fornoff. Der 59-jährige Norweger wird offiziell am Samstag von DSV-Präsidentin Christa Thiel vorgestellt. Der Olympia- und WM-Teilnehmer war zuletzt als Trainer der norwegischen Schwimmer und als Berater des Nationalen Olympischen-Komitees Norwegens tätig. Madsen hat an der Sporthochschule Köln studiert und war dort einer der ersten Absolventen. Nach seiner aktiven Laufbahn ging er als Trainer nach Bonn, wo er unter anderem NOK-Präsident Klaus Steinbach betreute.

21.1. Programm der FINA Kurzbahn-WM. Die FINA hat das Programm für die vom 5.-9. April in Schanghai stattfindende 8. Kurzbahn-Wm bekanntgegeben [Programm].Line element20.1. Schwimmer und Trainer bedrängen DSV. «Das Klima ist so schlecht wie lange nicht», klagte der stellvertretende Aktivensprecher Lars. «Sie fühlen sich nicht beteiligt und nicht informiert», sagte Bundestrainer Manfred Thiesmann vor dem Weltcup in Berlin. Thiesmann hat im Moment das Sagen in sportlichen Dingen, nachdem Sportdirektor Ralf Beckmann vorzeitig seinen Schreibtisch geräumt hat. Der DSV beruft sich darauf, dass er bei der Suche nach einem Beckmann-Nachfolger bislang zu Recht schweigt und Schwimmer sowie Trainer nicht mit ins Boot geholt hat. «Bestimmte Dinge können nicht breit diskutiert werden, aber es wird Informationen zur richtigen Zeit geben», sagte am Freitag DSV-Generalsekretär Jürgen Fornoff, nachdem sich auch Athletensprecherin Anne Poleska (Essen) nicht gerade erfreut über die Vorgehensweise des Verbandes geäußert hatte. Fornoff: «Es ist das legitime Recht der Athleten, etwas zu erfahren. Aber in dieser Frage würden zu viele Köche den Brei verderben.» Das DSV-Präsidium mit Christa Thiel an der Spitze tagte noch am 20. Januar in der deutschen Hauptstadt. «Es scheint sich etwas zu bewegen», meinte Thiesmann. «Man versucht, gewisse Dinge in den Griff zu bekommen», sagte er vor einem geplanten Informationsaustausch zwischen den DSV-Oberen und Vertretern der Landesverbände. Auch Thiesmann und seine Bundestrainerkollegen wollen das Vakuum, das Beckmann hinterlässt, schnell gefüllt sehen: «Das Tagesgeschäft ist kein Problem. Aber wir alle brauchen schnell klare Absprachen. Es muss klar werden, wer unser Vorgesetzter wird. Und da müsste man sich langsam mal erklären.» Beckmanns Vertrag läuft zum 28. Februar aus, momentan feiert der scheidende Top-Manager des Schwimm-Teams Urlaub und Überstunden ab. Fornoff räumte ein, dass «bestimmte Dinge sich schnell erledigen könnten». Der Generalsekretär hofft darauf, «dass wir schnell zu Potte kommen». Wichtige Planungen müssen weiter voran getrieben werden, die Europameisterschaften im Sommer in Budapest, die WM 2007 in Melbourne und nicht zuletzt Olympia in Peking 2008 stehen als Herausforderungen im Pflichtenheft. Conrad moniert: «Alles, was wir Athleten in der Sache wissen, erfahren wir aus den Zeitungen. Ich halte das für sehr unglücklich.» Mit Frau Thiel habe es «null Kommunikation» gegeben. Conrad glaubt wie auch Weltmeister Thomas Rupprath (Hannover) daran, dass Beckmann kein Deutscher folgen wird: «Wenn ich mir die Stellenausschreibung anschaue, fällt mir in Deutschland niemand ein, der in Frage käme.» Man habe im DSV wohl einen «Trumpf im Ärmel». Fornoff sagte dazu nur, es müsse «ein gestandener Trainer» sein. Und dabei könne es durchaus dazu kommen, dass die Entscheidungsträger «schon an diesem Wochenende über Personen reden». Abwegig ist das nicht. Schließlich wurde Beckmann vor fünf Jahren ebenfalls beim Weltcup in Berlin als neuer Hoffnungsträger präsentiert.

20.1. Dopingkontrollen 2005. Im 2005 hat die Fachkommission Dopingbekämpfung insgesamt 2087 Kontrollen, davon 50 bei Schwimmern, durchgeführt. Im eigenen Kontrollprogramm wurden 1714 Athleten getestet, 602 Athleten wurden im Wettkampf und 1112 Athleten ausserhalb der Wettkämpfe kontrolliert. 337 Kontrollen ausserhalb der Wettkämpfe wurden bis heute im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Turin durchgeführt. Bei den Schwimmern waren sämtliche Proben negativ [Kontrollstatistik].

20.1. FINA Worldcup, Berlin, 21.-22.1.2006 [Omegatiming] [Local Server] Line element19.1. Medaillensegen zum Start in neue Jahr. Am Wochenende hat im Oerliker Hallenbad das 24. internationale HiPoint Meeting stattgefunden. [Bericht der Vorstadt] (Kel)

19.1. Nicola Spirig "Zürcher Unterländer" Sportlerin des Jahres. Die im SV Limmat trainierende Triathletin Nicola Spirig sorgte auch diesmal für Rekorde. Die Winklerin siegte nach 1999, 2001, 2003 und 2004 bereits zum fünften Mal bei der Wahl des "Zürcher Unterländer" zur Sportlerin des Jahres. Zudem holte sie mit 3361 Punkten in den drei Kategorien Frauen, Männer und Teams am meisten Punkte. "Natürlich habe ich gehofft, dass ich es erneut schaffe, aber wegen der starken Konkurrenz habe ich es nicht erwartet", meinte die glückliche Gewinnerin. Es freue sie natürlich, dass die Leute einzuschätzen wissen, was Triathleten leisten, fügte die Jus-Studentin an [Bericht, PDF]. (Kel) Line element 19.1. DSV sucht Beckmann-Nachfolger - Warnecke besorgt. Der Cheftrainer und Sportdirektor feiert Urlaubstage und Mehrarbeitsstunden ab, Verbandschefin Christa Thiel muss spätestens zum 1. März einen Nachfolger präsentieren. «Es gibt Interessenten», hält sich DSV-Generalsekretär Jürgen Fornoff bei Fragen nach Bewerbern um das Management-Amt bedeckt. «Wir werden gemeinsam eine gute Lösung finden», sagte Christa Thiel, nachdem die Trennung von Beckmann nicht mehr vermeidbar war. Das war im Dezember, und zu diesem Zeitpunkt wollte der DSV nichts überstürzen. Doch mit dem vorzeitigen Arbeitsende von Beckmann ist ein Vakuum entstanden, das nach Einschätzung von Weltmeister Mark Warnecke nicht mit einer Eillösung geschlossen werden soll: «Eine Angst bei mir ist es, dass man bei einem Schnellschuss den Falschen erwischt», sagte Warnecke. Allerdings gibt der 35-Jährige zu bedenken, «dass wir uns schon mitten in der Olympia-Vorbereitung befinden. Doch mir ist es lieber, man sucht langsam und qualitativ hochwertig als schnell und schlecht». Warnecke hat bei der Lösung der Personalfrage ebenso wenig eine konkrete Vorstellung wie Kurzbahn-Weltmeister Thomas Rupprath, der aber über den nationalen Tellerrand blicken will: «Frau Thiel hat ja schon mal angedacht, dass es auch ein Ausländer sein kann.» Eines jedoch müsse der Neue auf jeden Fall mitbringen, meint Rupprath: «Er muss schnell Fuß fassen und er muss sich schnell die Sympathien von uns Schwimmern erwerben. Da hinterlässt Beckmann eine Lücke.» Klar ist, dass der Beckmann-Nachfolger einen Vertrag bis zum 31. Dezember 2008 bekommen und ein Hochkaräter sein soll. Der DSV setzt in seiner Stellenausschreibung Trainererfahrung in exponierter Stellung, Management-Fähigkeiten, Durchsetzungsvermögen, nationale und internationale Reputation sowie Kenntnisse und Erfahrungen im internationalen Schwimmsport voraus. Aus dem derzeitigen Trainerstab des Nationalteams kommt dafür perspektivisch kaum einer in Frage.Vor fast genau fünf Jahren präsentierte der DSV beim Weltcup in Berlin Beckmann als Hoffnungsträger, Christa Thiel bezeichnete ihn damals als «Glücksfall für den DSV». Sein Nachfolger findet jetzt ähnliche Verhältnisse vor: Das Nationalteam dümpelt, die Protagonisten sind älter geworden, die Herausforderungen mit der WM 2007 in Melbourne und speziell Olympia 2008 in Peking sind schwierig. Die DSV-Chefin ist sich bewusst, dass die Verpflichtung des neuen Mannes auf der sportlichen DSV-Kommandobrücke ein Befreiungsschlag sein muss. Peking ist nicht mehr fern, die Konkurrenz schwimmt schnell davon. Nach drei Weltmeistertiteln 2001 in Fukuoka und fünf Mal WM-Gold in Barcelona 2003 gingen Deutschlands Beste bei der Vergabe von Olympia-Gold in Athen leer aus. Warnecke war 2005 bei der WM in Montréal mit 35 Jahren einziger Titelträger des DSV: Der Neue übernimmt ein schweres Amt. Line element18.1. Hackett gehts gut. Grant Hackett, Olympiasieger und WR-Halter über 1500 m Freistil, macht gute Fortschritte nach der erfolgreichen Schulteroperation Ende 2005. Aber er wird voraussichtlich erst gegen Ende Jahr wieder Wettkämpfe bestreiten. Er ist bereits wieder ernsthaft am trainieren, aber sein Trainer Denis Cotterell sagte: "Er ist dem Zeitplan voraus. Er ist dabei den Trainingsumfang zu steigern, natürlich auf sehr tiefem Niveau. Für die nächsten 6 Monate kommen sicher keine Wettkämpfe in Frage, und dann werden wir sehen, wie er sich entwickelt." Line element17.1. FINA Worldcup, Stockholm, 17.-18.1.2006 [Omegatiming] [Local Server]

17.1. Rollwende: Neue Lernhilfe. Die US-Firma Fliptrain hat eine neue Lernhilfe für die Rollwende entwickelt [Videodemonstration (WMV-Datei, 6 MB)]. Beachtet auch unsere Seiten "Wie macht man die Rollwende" und "Wie lernt man die Rollwende".

17.1. FINA-Bestenlisten. Die Fina hat die Jahresbestenlisten per 31.12.2005 nachgeführt [Webseite].Line element16.1. Meetingrekord für Jonathan Massacand und Kilian Bosshard. Im heimischen Hallenbad Oerlikon waren die Limmatler für zwei der drei neuen Meetingrekorde am 24. Int. Hi Point Meeting verantwortlich. Jonathan Massacand egalisierte mit 56.80, die alte Marke über 100m Delphin von Karel Novy (SCU). Kilian Bosshard verbesserte den alten Meetingrekord über 200m Brust um rund eine Sekunde, auf die neue Bestmarke von 2:26.88. Für den dritten Meetingrekord verantwortlich war Alessandro Gaffuri von Red Fish Neuchâtel. Er verbesserte den alten Rekord über 100m Freistil um 15/100 auf 52.22. Mit 12x Gold und 6x Bronze war der SV Limmat der erfolgreichste Verein von 45 teilnehmenden Vereinen mit Total 426 Schwimmerinnnen und Schwimmern. (Kel)

16.1. Hervorragende SVL Leistungen am Hallenjugendtag. Am 24. Schweizer Hallenjugendtag (10 Jahre und jünger bis 14 Jahre) im Hallenbad Oerlikon, glänzten die jüngsten Schwimmer des SV Limmat mit hervorragenden Leistungen. Von 64 Einzelresultaten, resultierten nicht weniger als 57 (!) neue Bestzeiten. Mit 7x Gold, 3x Silber und 6x Bronze klassierte sich die 17 köpfige Jungmannschaft unter 43 teilnehmenden Mannschaften mit insgesamt 520 Schwimmern, im Medaillenspiegel auf Rang zwei. (Kel)
Medaillen bei den Knaben:
Jg. 95
Attilio Bernasconi: 1. 50m Delphin, 3. 100m Freistil
Sergio Zarro: 1. 100m Rücken (Verbesserung seiner BZ um 24 Sekunden !), 2. 50m
Jg.94
Alexander Amann: 3. 100m Brust
Jg.93
Marcel Betschart: 1. 100m Rücken, 100m Delphin, 100m Freistil, 3. 100m Brust
Jg 92
Erik Lars Hehr, 3. 100m Brust
Adrien Riccucci, 1. 100m Freistil
Staffeln
Jg 94-95
4x50m Freistil 3.:Sergio Zarro, Attilio Bernasconi, Alexander Ammann, Patrick Schulthess
Jg 92-93
4x50m Lagen 2.: (Adrien Ricucci, Arik Lars Hehr, Marcel Betschart, Alexander Ammann
Medaillen bei den Mädchen
Jg 93,
Luise Pfeifer, 3. 100m Delphin
Staffeln:
Jg. 92-93
4x50m Lagen: 1. (Florence Sigg, Ann-Sophie Schellmann, Luise Pfeifer, Kathrin Appenzeller)
(KEL) Line element15.1. Stephanie Eisenring am 36. Ocean-Mile-Swimming. Am 36. Ocean Mile Swimming, organisiert von der International Swimming Hall of Fame starteten 127 Schwimmerinnen über die Meilen-Distanz. Dabei absolvierte Stephanie Eisenring ein hervorragendes Rennen über die Meilendistanz im offenen Meer und belegte in der Altersklasse 15 - 18 Jahre mit einer Zeit von 18 Minuten 46 Sekunden den zweiten Platz. „Overall“ über alle Kategorien, klassierte sie sich auf dem sechsten Rang. (Kel)Line element15.1. Katie Hoff und Speedo. Marktleader Speedo hat mit Katie Hoff (16) einen Sponsorenvertrag bis ins Jahr 2016 (!) abgeschlossen. Die vielseitige Top-schwimmerin, die letztes Jahr an der Wm in Montréal 3 Goldmedaillen gewann trainiert in Baltimore mit Michael Phelps. Der langfristige Vertrag soll die Entwicklung Hoffs fördern und sicherstellen. Hoff wird von Peter Carlisle (Octagon) gemanagt. Speedo deckt vorerst u.a. die Hoffs Studienkosten am College. Hoff wurde Mitglied des so genannten Teams Speedo, dem Michael Phelps, Amanda Berad, Kosuke Kitajima und Grant Hackett angehören. Line element14.1. Sweetenham: Rollenwechsel. Bill Sweetenham ist mit British Swimming übereingekommen, "an der Front" eine weniger aktive Rolle zu spielen. Dies ist eine erste Massnahme auf den Bericht, der Sweetenham grundsätzlich vom Vorwurf, Schwimmer schikaniert zu haben, entlastet hat. Seine zukünftige Rolle im Verband wurde mit dem Präsidenten von British Swimming, David Sparkes, festgelegt. Weniger aktiv an der Front heisst ausgedeutscht, dass Sweetenham nicht mehr direkt mit den Schwimmern am Beckenrand zu tun haben wird. Sweetenham bleibt aber Nationaltrainer bis 2008. Der Verband und die meisten Schwimmer akzeptieren Sweetenham weiterhin voll. Seine etwas "robusten" Umgangsformen sind aber bei einzelnen Schwimmern des Nationalkaders nicht immer akzeptiert worden, ein gefundenes Fressen für die britischen Medien, die mit Personen im öffentlichen Leben gewöhnlich sehr unzimperlich umgehen.Line element13.1. SVL Jahresplaner 2006. Der SV Limmat Jahresplaner für an die Wand (Grösse ca. 60x80cm). Mit allen Wettkampf Terminen der A- und B-Mannschaft des SVL, mit den Terminen von internationalen Meisterschaften (EM, WM, Universiade, etc.) und den Ferien im Kanton Zürich. Bestellen Sie jetzt diesen Jahresplaner für SFr. 10.- (exkl. Porto)! Auslieferung ab 13. Januar 2006. Bestellungen an: kelemen@dplanet.chLine element13.1. Eric Namesnik nach Autounfall gestorben. Vier Tage lang lag Eric Namesnik auf der Intensivstation eines Krankenhauses bei Detroit im Koma. Jetzt hat der frühere US-Schwimmstar den Kampf verloren und ist an den Folgen seines schweren Autounfalls durch Herzversagen gestorben. Der 35-Jährige, der bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona und in Atlanta 1996 jeweils Silber über 400m Lagen gewonnen hatte, war auf eisglatter Straße verunglückt. Namesnik hatte in seiner aktiven Zeit vier nationale Rekorde aufgestellt und war dabei als erster US-Schwimmer über die 400m Lagen unter 4:15 Minuten gestoppt worden. Er hinterlässt seine Ehefrau Kirsten sowie die Kinder Austin und Madison. Namesnik war bis 2003 noch als Schwimmtrainer tätig.

13.1. Sofortiger Rücktritt Beckmanns. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) verliert seinen Cheftrainer und Sportdirektor Ralf Beckmann. Beckmann hat sich entschieden, vorzeitig seinen Vertrag beim DSV zu beenden. "Es ist so, dass ich meinen Resturlaub und meine freien Tage abfeiere. Beim Weltcup in Berlin werde ich nicht mehr dabei sein", sagte der 59-Jährige. Beim Arena-Weltcup am 21. und 22. Januar wird Beckmann nach Auskunft von DSV-Generalsekretär Jürgen Fornoff von Bundestrainer Manfred Thiesmann vertreten. Ein Nachfolger für Beckmann, der sich mit dem DSV nicht über eine Verlängerung seines bis Ende Februar datierten Vertrages einigen konnte, steht noch nicht fest. "Wir wollen den Nachfolger so schnell wie möglich präsentieren. Im Idealfall wäre das natürlich der 1. März", sagte Fornoff.Line element5.1. Meca will nach Ibiza schwimmen. Der spanische Langstreckenschwimmer David Meca ist in Jávea nahe Alicante zu einem neuen Rekordversuch gestartet. Der 31-Jährige will als erster Mensch in weniger als 30 Stunden vom Festland aus die Balearen-Inseln schwimmend erreichen. Sein Ziel ist das 110 Kilometer entfernte Ibiza. «Das wird die härteste Prüfung meines Lebens», sagte Meca mit Blick auf das zwölf Grad kalte Wasser. Ausserdem bereite ihm die nächtliche Beleuchtung der begleitenden Boote Sorgen: «Dies zieht die Fische an, und davor habe ich Angst.» Wegen schwerer See hatte der mehrfache Medaillengewinner seinen Rekordversuch um einen Tag verschieben müssen. Der aus Sabadell bei Barcelona stammende Katalane hat bereits in der Vergangenheit mit spektakulären Aktionen Schlagzeilen gemacht. So war er aus Protest gegen Dopingvorwürfe mit Fussschellen von der früheren Gefängnisinsel Alcatraz nach San Francisco geschwommen oder hatte die 14 Kilometer breite Meerenge von Gibraltar durchquert. Im südamerikanischen Fluss Parana legte er 88 Kilometer und im Nil 30 Kilometer zurück. Ausserdem bewältigte er 2001 als erster Schwimmer die 44,5 Kilometer lange Strecke zwischen den Kanaren-Inseln La Gomera und Teneriffa.

5.1. Sweetenham entlastet. Der britische Cheftrainer Bill Sweetenham ist vom Vorwurf, Schwimmer schikaniert zu haben, entlastet worden. Dies ergab eine unabhängige Untersuchung des britischen Schwimmverbandes. Die Untersuchung wurde im August 2005 durch einen Medienbericht ausgelöst, in dem behauptet wurde, Sweetenham habe mehrere Schwimmer schikaniert. Die Untersuchung ergab, dass Sweetenham sich nicht immer "astrein" benommen habe, aber "im allgemeinen" nicht von Schikane gesprochen werden könne. Weitere Einzelheiten würden nicht bekannt gegeben, weil dies Sweetenham gegenüber unfair wäre.Line element2.1. Perkins ging vergessen. Bei der Bekanntgabe der für die Aufnahme in die International Swimming Hall of Fame [ISHOF] nominierten Schwimmerinnen und Schwimmer ging ein wichtiger Name vergessen: Kieren Perkins. Man kann frühestens 4 Jahre nach Aufgabe des Wettkampfsports für die Aufnahme vorgechlagen werden. Auf der Liste war zwar Susie O'Neill zu finden, nicht aber Kieren Perkins. Der australische Verband machte die ISHOF umgehend auf das Fehlen Perkins aufmerksam. Die ISHOF korrigierte das Versehen. Man sei sich über das Jahr von Perkins Aufgabe nicht im Klaren gewesen. Line element1.1. 2006. Der Schwimmverein Limmat wünscht allen ein glückliches und gesundes neues Jahr.

1.1.2006 FINA Worldcups. Im Januar finden die 3 FINA Worldcups der Zone zwei in Europa statt:

  • Stockholm, 17.-18.1.2006 [Omegatiming] [Local Server]
  • Berlin, 21.-22.1.2006 [Omegatiming] [Local Server]
  • Moskau, 25.-26.1.2006 [Omegatiming]

Weltklasse-Schwimmer treffen sich in Berlin. Zum "arena worldcup" in Berlin haben sich Weltklasse-Schwimmer aus bislang 34 Nationen am 21./22. Januar in Berlin angekündigt, darunter alle führenden Schwimmsport-Verbände der Welt wie die USA, Australien, China, Japan und die besten Europäer. Nach den ersten namentlichen Meldungen verspricht der Freistilsprint der Frauen einen der Höhepunkte mit Weltrekordlerin Therese Alshammar (Schweden/50m), Weltmeisterin Marleen Veldhuis (Niederlande/50m) und der Weltmeisterin von 2003 auf der Langbahn über 100m, Hanna-Maria Seppälä (Finnland). Veldhuis wurde Mitte Dezember in Triest vierfache Kurzbahn-Europameisterin über 50 und 100m Freistil sowie mit beiden niederländischen Staffeln, Seppelä siegte in Triest über 100m Lagen und gewann Silber hinter Veldhuis über 100m Freistil. Polen, die neue Macht im europäischen Schwimmsport, kommt mit allen Medaillengewinnern von Triest zum "arena worldcup" nach Berlin. Polen stand im Medaillenspiegel von Triest nur knapp hinter Deutschland (5-4-7) auf Platz zwei (5-4-2). Europameister wurden Pawel Korzeniowski, auch Weltmeister 2005 auf der Langbahn über 200m Schmetterling, Slawomir Kuczko (200m Brust), Beata Kaminska (100m Brust) und Katarzyna Baranowska (200 und 400m Lagen).


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