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Swim News Januar bis April 2007 |
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[Januar 2007]
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4.4. Medaillen für Stephanie Spahn und Joel Kempter an den Multinations. Am vergangenen Wochenende fanden die Multinations-Vergleichswettkämpfe der Jugend und Juniorennationalmannschaften Polens, Tschechiens, Griechenlands, Portugals, Brasiliens, Israels, Zyperns und der Schweiz in Genf statt. Verglichen mit den letzten Jahren hatten die Schweizer einen sehr starken Auftritt, so wurden zum Beispiel in 7 der 8 Freistilstaffeln Medaillen erreicht, was ein Novum sein dürfte. Für die Limmat Sharks waren Stephanie Spahn in der Junioren- und Joel Kempter in der Jugendkategorie am Start. Stephanie erreichte in 50m Brust einen guten 3. Platz, konnte aber ihre Leistung vom Wochenende zuvor nicht ganz wiederholen und die JEM-Limite unterbieten. Über 200m Brust erzielte eine Bestzeit, auch in der Lagenstaffel schwamm sie in 100m Brust eine zufriedenstellende Zeit, die sie allerdings im Einzel nicht mehr abrufen konnte. Joel dagegen erzielte bei all seinen Starts Bestzeiten. Zunächst noch etwas verhalten über 100m Freistil (13 100stel mit 55.82) und mit gut eingeteilten 200m Delphin (2:17.13), steiegerte sich dann aber deutlich in der 4x100m Freistil-Staffel mit 54.58. Die Staffel unterbot dabei die Norm für das European Youth Olympic Festival (EYOF) in Belgrad und erreichte einen hervorragenden 3. Platz. Ob Joel damit in Belgrad dabei sein wird, wird der Schwimmverband wohl nach den Schweizer Meisterschaften festlegen, aber die Ausgangslage ist im Moment gut, da er die drittschnellste Zeit in dieser Altersklasse zu Buche stehen hat. 3.4. Lenton entthront Steffen. (si) Die fünffache Weltmeisterin Lisbeth Lenton hat in Sydney einen neuen Weltrekord über 100 m Crawl aufgestellt. Die 22-jährige Australierin wurde beim Ländervergleich gegen die USA im Anschluss an die WM in Melbourne in 52,99 als erste Frau unter 53 Sekunden gestoppt. Sie verbesserte die Bestmarke der Deutschen Britta Steffen um 31 Hundertstel. Steffen hatte mit ihren 53,30 am 2. August 2006 in Budapest ihr erstes EM-Einzelgold gewonnen und damit ihrerseits Lenton als Weltrekordlerin abgelöst. 1.4. Ian Thorpe nahm Stellung zu den Doping-Vorwürfen. (si) Der Weltverband FINA hat mit Zurückhaltung auf den in der Samstagsausgabe der Sportzeitung "L'Equipe" geäusserten Verdacht reagiert, beim australischen Olympiasieger Ian Thorpe habe ein Dopingtest Unregelmässigkeiten aufgezeigt. Thorpe selber gab am Sonntag an einer Medienkonferenz in Melbourne zu, dass es sich bei besagter Probe um seine handle, er wies aber jegliche Verdächtigungen bezüglich Doping energisch zurück. "Ich habe nie betrogen", versicherte der letzten November zurückgetretene Australier. Thorpe wurde nach eigenen Angaben erst am Samstagmorgen um acht Uhr Ortszeit von der australischen Antidoping-Agentur ASADA informiert, dass bei dem im Mai 2006 durchgeführten Dopingtest ein zu hoher Wert an Testosteron sowie an einem weiteren Hormon aufgefunden worden ist. "Obwohl die ASADA mir versicherte, dass ich keinen positiven Test abgeliefert habe, war ich total geschockt. Ich kann mir dieses Ergebnis nicht erklären", sagte Thorpe. Er sei sicher, denn Kampf um den Beweis seiner Unschuld zu gewinnen. Vor allem bedauere er aber sehr, dass sein Ruf durch das Informationsleck so geschädigt werde. "Die Verdächtigungen stellen alles in Frage, was ich im Sport je erreicht habe", so Thorpe, der von allen Seiten aber eine "überwältigende Unterstützung" verspürt. 1.4. Michael Phelps: Mit Weltrekord zum siebten Gold. (si) Michael Phelps hat als erster Schwimmer an einer Weltmeisterschaft sieben Goldmedaillen geholt. Am Schlusstag in Melbourne gewann der 21-jährige Superstar über 400 m Lagen in der Weltrekordzeit von 4:06,22, über zwei Sekunden unter seiner Bestleistung von 2004 in Athen. Erfolgreichste Schwimmerin im mobilen Pool in der Rod-Laver-Arena wurde Lisbeth Lenton. Nach ihrem Sieg über 50 m Crawl steht die vom Schweizer Stephan Widmer trainierte Australierin mit fünf WM-Titeln da. «Es war mein letztes Rennen in Melbourne, da habe ich nochmals das Beste gegeben», sagte Phelps, dessen Streben nach achtmal WM-Gold ein unerwartet frühes Ende gefunden hatte. Die 4x100-m-Lagenstaffel der USA schwamm zwar im Vorlauf Bestzeit, wurde wegen eines Wechselfehlers aber disqualifiziert. Der Fehler passierte bei der zweiten Ablösung von Brustschwimmer Scott Usher zu Ian Crocker. Der Delfin-Spezialist stiess sich - ohne Not, da die hochfavorisierte amerikanische Staffel in ihrem Vorlauf bereits weit voraus lag - um eine Hundertstelsekunde zu früh vom Startblock ab. Michael Phelps bekam das Ganze nur als Zuschauer mit, da er nach seiner souveränen Vorstellung im Vorlauf über 400 m Lagen für die abendlichen Einsätze geschont werden sollte. Vor sechs Jahren in Fukuoka (Jap) hatte der Australier Ian Thorpe sechs WM-Titel gewonnen. Siebenmal Gold an einem Titelkampf gabs erst einmal: durch Mark Spitz an den Olympischen Spielen 1972 in München. Weitere Goldmedaillen am Schlusstag gingen an Jessica Hardy (USA/50 m Brust) und Gerhard Zandberg (SA/50 m Rücken) Wasserball-Gold für Kroaten. Kroatiens Wasserballer zeigten sich im Final auch gegen den achtfachen Olympiasieger Ungarn siegreich (9:8 n.V.). Im Halbfinal hatte der Aussenseiter schon das Duell gegen den Erzrivalen und Titelverteidiger Serbien überraschend deutlich mit 10:7 gewonnen.12. Schwimm-WM. Finals. Schwimmen. Männer. 50 m Crawl: 1. Benjamin Wildman-Tobriner (USA) 21,88. 2. Cullen Jones (USA) 21,94. 3. Stefan Nystrand (Sd) 21,97. 4. Bartosz Kizierowski (Pol) 22,00. 5. Eamon Sullivan (Au) 22,05. 6. Cesar Cielo Filho (Br) 22,12. 7. Roland Schoeman (SA) 22,16. 8. Brent Hayden (Ka) 22,28. 1500 m Crawl: 1. Mateusz Sawrymowicz (Pol) 14:45,94. 2. Juri Prilukow (Russ) 14:47,29. 3. David Davies (Gb) 14:51,21. 4. Larsen Jensen (USA) 14:52,98. 5. Federico Colbertaldo (It) 14:56,22. 6. Craig Stevens (Au) 14:59,11. 7. Grant Hackett (Au) 14:59,59. 8. Erik Vendt (USA) 15:07,76. 50 m Rücken: 1. Gerhard Zandberg (SA) 24,98. 2. Thomas Rupprath (De) 25,20. 3. Liam Tancock (Gb) 25,23. 4. Steffen Driesen (De) 25,29. 5. Matthew Clay (Gb) 25,32. 6. Aristeidis Grigoriadis (Grie) 25,52. 7. Junya Koga (Jap) 25,56. 8. Matt Welsh (Au) 25,61. 100 m Delfin: 1. Michael Phelps (USA) 50,77. 2. Ian Crocker (USA) 50,82. 3. Albert Subirats Altes (Ven) 51,82. 4. Lyndon Ferns (SA) 52,03. 5. Andrej Serdinow (Ukr) 52,23. 6. Milorad Cavic (Ser) 52,53. 7. Nikolai Skwortsow (Russ) 52,54. 8. Jason Dunford (Ken) 52,70. 400 m Lagen: 1. Michael Phelps (USA) 4:06,22 (Weltrekord, zuvor Phelps in 4:08,26 am 14. August 2004 in Athen). 2. Ryan Lochte (USA) 4:09,74. 3. Luca Marin (It) 4:09,88. 4. Oussama Mellouli (Tun) 4:11,68. 5. Laszlo Cseh (Un) 4:14,76. 6. Ioannis Drymonakos (Grie) 4:15,75. 7. Vasileios Demetis (Grie) 4:16,83. 8. Tamas Kerekjarto (Un) 4:17,32. 4x100 m Lagen: 1. Australien (Matt Welsh, Brenton Rickard, Andrew Lauterstein, Eamon Sullivan) 3:34,93. 2. Japan (Tomomi Morita, Kosuke Kitajima, Takashi Yamamoto, Daisuke Hosokawa) 3:35,16. 3. Russland (Arkadi Wjatschanin, Dimitri Komornikow, Nikolai Skwortsow, Jewgeni Lagunow) 3:35,51. 4. Südafrika 3:35,92. 5. Grossbritannien 3:36,18. 6. Italien 3:37,67. 7. Frankreich 3:37,85. 8. Rumänien 3:38,86. Frauen. 50 m Crawl: 1. Lisbeth Lenton (Au) 24,53. 2. Therese Alshammar (Sd) 24,62. 3. Marleen Veldhuis (Ho) 24,70. 4. Britta Steffen (De) 24,79. 5. Kara Lynn Joyce (USA) 24,83. 6. Jodie Henry (Au) 24,96. 7. Malia Metella (Fr) 25,02. 8. Natalie Coughlin (USA) 25,31. 800 m Crawl: 1. Kate Ziegler (USA) 8:18,52. 2. Laure Manaudou (Fr) 8:18,80. 3. Hayley Peirsol (USA) 8:26,41. 4. Erika Villaecija (Sp) 8:27,59. 5. Sophie Huber (Fr) 8:28,23. 6. Ai Shibata (Jap) 8:31,73. 7. Wendy Trott (SA) 8:32,60. 8. Kylie Palmer (Au) 8:34,96. 200 m Rücken: 1. Margaret Hoelzer (USA) 2:07,16. 2. Kirsty Coventry 2:07,54. 3. Reiko Nakamura (Jap) 2:08,54. 4. Esther Baron (Fr) 2:09,59. 5. Hanae Ito (Jap) 2:10,57. 6. Nikolett Szepesi (Un) 2:10,66. 7. Elizabeth Simmonds (Gb) 2:11,09. 8. Alessia Filippi (It) 2:11,41. 50 m Brust: 1. Jessica Hardy (USA) 30,63. 2. Leisel Jones (Au) 30,70. 3. Tara Kirk (USA) 31,05. 4. Tarnee White (Au) 31,14. 5. Janne Schäfer (De) 31,35. 6. Zoe Baker (Neus) 31,79. 7. Kate Haywood (Gb) 31,82. 8. Rebecca Ejdervik (Sd) 31,87. 50 m Delfin: 1. Therese Alshammar (Sd) 25,91. 2. Danni Miatke (Au) 26,05. 3. Inge Dekker (Ho) 26,11. 4. Anna-Karin Kammerling (Sd) 26,32. 5. Rachel Komisarz (USA) 26,41. 6. Fabienne Nadarajah (Ö) 26,41. 7. Tao Li 26,80. 8. Zhou Yafei (China) 27,06. 400 m Lagen: 1. Katie Hoff (USA) 4:32,89 (Weltrekord, zuvor Jana Klotschkowa/Ukr in 4:33,59 am 16. September 2000 in Sydney). 2. Jana Martinowa (Russ) 4:40,14. 3. Stephanie Rice (Au) 4:41,19. 4. Jennifer Reilly (Au) 4:41,53. 5. Ariana Kukors (USA) 4:41,87. 6. Yu Rui (China) 4:44,49. 7. Georgina Bardach (Arg) 4:45,61. 8. Julie Hjorth-Hansen (Dä) 4:46,97. 4x100 m Lagen: 1. Australien (Emily Seebohm, Leisel Jones, Jessicah Schipper, Lisbeth Lenton) 3:55,74 (Weltrekord, zuvor Australien in 3:56,30 am 21. März 2006 in Melbourne). 2. USA (Natalie Coughlin, Tara Kirk, Rachel Komisarz, Lacey Nymeyer) 3:58,31. 3. China (Xutian Longzi, Luo Nan, Zhou Yafei, Xu Yanwei) 4:01,97. 4. Grossbritannien 4:02,18. 5. Russland 4:03,32. 6. Japan 4:03,33. 7. Deutschland 4:03,34. 8. Schweden 4:06,16. 1.4. Bilanz Swiss Swimming der Weltmeisterschaften in Melbourne 2007. (Swiss Swimming) Die Weltmeisterschaften 2007 in Melbourne sind zu Ende gegangen. Die Zahlen aus Schweizer Sicht: ein Europarekord, eine Silbermedaille, sechs Top-16 Klassierungen, fünf Schweizerrekorde und eine Quote von über 40% persönliche Bestzeiten - das spricht für sich. Die angestrebten Ziele wurden damit deutlich übertroffen. Stellungnahme von Alex Miescher, Direktor von Swiss Swimming: Die WM ist aus Sicht von Swiss Swimming ein voller Erfolg, wir erwischten beinahe die perfekte Welle. Das dies so ist, liegt nicht so sehr an Swiss Swimming, schon gar nicht am Direktor. Meine Aufgabe ist es, den Sport mittelfristig zu entwickeln. Dabei hilft es aber ENORM, wenn bei der internationalen Meisterschaft die Leistungen stimmen. Wenn ich die Angriffe von ARD/ZDF auf Sportdirektor Örjan Madsen höre, wage ich nicht, mir dasselbe bei uns vorzustellen. Mir ist klar, dass unsere Top-Shots Flavia und Dominik relativ wenig von dem Massnahmen und Konzepten von Swiss Swimming spüren - umso mehr freut es mich, dass ich in regelmässigem Email- Kontakt ihre Bestätigung unserer Arbeit spüre. Sehr froh bin ich auch, dass die Vertreter des Trainingszentrums Magglingen voll reüssiert haben. Auch wenn allen Insidern klar ist, dass ein Aufbau eines solchen Kompetenzzentrums Zeit braucht, war der Druck und auch meine Ungeduld gross. Die Schweiz ist kein gutes Pflaster für Sonderlösungen und Zentralisierung - doch genau die beiden Konzepte (USA auf eigene Faust und Magglingen) haben in Melbourne verhindert, dass der Schweizer Schwimmsport in ein Zwischentief fällt. Wir können erfreut feststellen, dass eine echte olympische Perspektive da ist. Da waren wir uns bis vor einer Woche nicht so ganz sicher. Dies ist aus Verbandssicht DIE erfreuliche Nachricht, denn bislang hiess der nationale Cheftrainer „Zufall“ und deshalb schwammen wir immer wieder in tiefe, Jahre dauernde Wellentäler und keiner wusste angeblich, warum. Klar ist auch, dass die besten Adressen nicht nur USA und Magglingen heissen, zumindest kann man aber seit heute auch nicht mehr das Gegenteil behaupten. Die Resultate bestärken mich bei der Weiterentwicklung meiner an der Delegiertenversammlung vorgestellten Absicht: Swiss Swimming bekommt Geld von - Clubs - Jugend & Sport (inkl. Bundesgelder, BASPO) und - Swiss Olympic Swiss Swimming stellt damit drei Produkte her, nämlich: - Schwimmerischer Service Public (z.B. geregelter Wettkampfbetrieb, Startrechte, Ausbildung, etc.) - Nachwuchsförderung (Stützpunkte) -Eliteförderung (sowohl individuell wie auch vereinsübergreifend) Dabei handelt es sich um Prinzipien, welche nicht in Beton gegossen sind - ich werde den Fehler nicht machen, auf Grund erfreulicher Resultate ein Copy-Paste-Management loszutreten, genau so wenig, wie ich bei Rückschlägen (z.B. Budapest) alles in Frage stellen würde. Denn soooo gut waren und sind wir ja nun auch wieder nicht, wir hätten noch besser sein können und die Entwicklung im Schwimmen geht noch viel weiter.Auch Michael Phelps' Leistungen werden einmal als Bilder von früher eingespielt werden. Dann sollen immer noch Schweizer Schwimmer in die Finals kommen - meinen Mosaikstein dazu will ich 2006 bis 2009 legen. Mein Dank gehört den Heimtrainern, dem Headcoach, dem Teamchef, dem ganzen Staff, unserem treuen Sponsor Speedo, allen Fans zu Hause, den Vereinen mit ihren unzähligen Helferinnen und Helfern und ganz besonders dem Chef Leistungssport von Swiss Swimming, der in bemerkenswerter Weise seinen Beitrag zum Gelingen der WM-Mission geleistet hat. Und natürlich den Athleten. Sie sind der Sport - nie der Verband. Alex Miescher Direktor Swiss Swimming 1.4. Lagenstaffel der Herren ohne Erfolg. (Swiss Swimming) Zum Abschluss der Weltmeisterschaften konnte die Schweizer Lagenstaffel nicht den erwünschten Schlusspunkt setzen. Das Team mit Flori Lang, Dimitri Waeber, Damien Courtois und Dominik Meichtry wurde wegen Frühablösung disqualifiziert. Flori Lang lancierte die Staffel zwar ideal mit einer persönlichen Bestzeit von 56.10 auf der Rückenstrecke. Waeber (1.04.90 Brust) und vor allem Courtois (54.33 Delfin), Meichtry (49.10 Freistil) zeigten ansprechende Leistungen. Dominik Meichtry war es, der den Anschlug von Courtois völlig falsch einschätzte und den Startblock zu früh verliess. Die Auswertung ergab eine Übernahmezeit von -0.22 Sekunden statt des erlaubten Toleranzwertes von -0.03. Nichts desto trotz schauen wir auf eine erfolgreiche WM im Schwimmen zurück. Die Schweizer Bilanz: ein Europarekord, sechs Schweizerrekorde, eine Silbermedaille und eine Quote von über 40% persönlichen Bestzeiten sind Zahlen, die für sich sprechen. Aber nicht nur die Zahlen geben Anlass zur Freude. Die Stimmung im Team und das professionelle, engagierte Verhalten der Schwimmer während der ganzen Meisterschaft sind äusserst positiv zu werten. Eine ausführlichere Analyse und Stellungnahme folgt später noch [Resultate 8. Tag]. 1.4. Teamkollegen vermasseln Phelps den totalen Triumph. (si) Michael Phelps' Streben nach acht Goldmedaillen an den Weltmeisterschaften in Melbourne fand am letzten Wettkampftag unerwartet früh ein Ende. Die 4x100 m Lagenstaffel der USA schwamm zwar im Vorlauf Bestzeit, wurde wegen eines Wechselfehlers aber disqualifiziert. Der Fehler passierte bei der zweiten Ablösung von Brustschwimmer Scott Usher zu Ian Crocker. Der Delfin-Spezialist stiess sich -- ohne Not, da die hochfavorisierte amerikanische Staffel in ihrem Vorlauf bereits weit voraus lag -- um eine Hundertstelsekunde zu früh vom Startblock ab. Michael Phelps bekam das Ganze nur als Zuschauer mit, da er nach seiner souveränen Vorstellung im Vorlauf über 400 m Lagen für die abendlichen Einsätze geschont werden sollte. Der 21-Jährige kann somit in Melbourne höchstens noch auf insgesamt sieben WM-Titel kommen. Zurück zur [Homepage] / [an den Anfang] März31.3. Flori Lang verpasst WM-Final nur knapp. (si) Flori Lang verpasste an den Weltmeisterschaften in Melbourne die Qualifikation für den Final über 50 m Rücken nur um fünf Hundertstel. Der 24-jährige Zürcher wurde Neunter. In 25,81 Sekunden blieb Lang einen Zehntel über seinem bereits vierjährigen Schweizer Rekord. Um die Halbfinal-Teilnahme hatte Lang nach mässigen 26,23 im Vorlauf noch lange zittern müssen, als 15. dann aber gerade noch Unterschlupf gefunden. "Für einmal war das Hundertstelglück mal auf meiner Seite", sagte Lang nach dem Vorlauf. Am Abend allerdings hatte ihn Fortuna bereits wieder verlassen. "Im Halbfinal hatte ich ein viel besseres Gefühl und war dementsprechend etwas schneller. Diese fünf Hundertstel ärgern mich aber", so Lang, der schon in Montreal als Elfter den Finaleinzug knapp verpasst hatte. Lang hat nicht lange Zeit, sich zu ärgern. Am letzten WM-Tag steht er in Melbourne nochmals mit der 4x100-m-Lagenstaffel im Einsatz. "Ich will versuchen, wenigstens in der Staffel einen guten 100er hinzulegen", sagte Lang. Im Einzelrennen war er im Vorlauf mit einer schwachen Zeit von über 57 Sekunden schon im Vorlauf deutlich gescheitert [Resultate 7. Tag]. 31.3. Phelps phänomenal: 6. WM-Gold im 6. Start. (si) Michael Phelps ist in Melbourne unschlagbar. Über 100 m Delfin hat der 21-jährige Amerikaner bereits seine sechste Goldmedaille dieser Weltmeisterschaften gewonnen. Phelps distanzierte Landsmann und Titelverteidiger Ian Crocker um fünf Hundertstel. Phelps schlug in 50,77 an, womit er seine persönliche Bestzeit um 0,33 Sekunden senkte. Zum Weltrekord von Crocker fehlten dem Superstar aus Baltimore 37 Hundertstel. Die drei WM-Titel zuvor hatte er alle in Weltrekordzeit gewonnen. Insgesamt hat Phelps schon 16 WM-Titel in seinem Palmarès, fünf mehr als der nächstbeste Schwimmer (Ian Thorpe). In Melbourne hat der Amerikaner noch die Chance auf zwei weitere Titel, nämlich mit der 4x100-m-Lagenstaffel sowie über 400 m Lagen. Für den einzigen Weltrekord am vorletzten WM-Tag sorgte das australische Quartett Emily Seebohm, Leisel Jones, Jessicah Schipper und Lisbeth Lenton, das in 3:55,77 die eigene Bestmarke aus dem Vorjahr um 0,56 Sekunden unterbot. Schlussschwimmerin Lenton gewann in Melbourne bereits die vierte Goldmedaille. Über 800 m Crawl verpasste es die Französin Laure Manaudou nur knapp, als erste Frau das WM-Triple über 200, 400 und 800 m (wie Ian Thorpe 2001 in Fukuoka/Jap) zu schaffen. Vor den letzten 50 m führte Manaudou noch mit fast einer halben Sekunde Vorsprung, doch im Schlussspurt zeigte sich Kate Ziegler stärker. In 8:18,52 distanzierte die 18-jährige Amerikanerin ihre Konkurrentin um 28 Hundertstel. Der schnellste Schwimmer der Welt ist ein Amerikaner. Allerdings war der WM-Titel über 50 m Crawl eher Cullen Jones, dem ersten schwarzen Spitzenschwimmer aus den USA, denn Ben Wildman-Tobriner zugetraut worden. Doch "The Wildman", nur als Sechster in den Final eingezogen, setzte sich um sechs Hundertstel gegenüber Jones durch. Auch über 200 m Rücken ging die Goldmedaille nach Amerika. Margaret Hoelzer verpasste in 2:07,16 den Weltrekord von Krisztina Egerszegi (Un) vom August 1991 nur um eine halbe Sekunde. Über 50 m Delfin gewann Europameisterin Therese Alshammar (25) im fünften Anlauf ihren ersten WM-Titel auf der Langbahn und die erste goldene Auszeichnung für Schweden in Melbourne. 31.3. Flori Lang ohne zu brillieren im Halbfinal. (si) In den Vorläufen über 50 Meter Rücken erfüllte der Zürcher Flori Lang die in ihn gesteckten Erwartungen und qualifizierte sich für den Halbfinal. Mit einer Zeit von 26.23 wurde er Fünfzehnter und war damit lediglich drei Hundertstel schneller als der unglückliche Siebzehnte. Seine Bestzeit verfehlte er aber um eine halbe Sekunde. „Ich fühlte mich nicht speziell, bin aber froh, dass ich weiter bin“, sagte Lang. „Am Abend hoffe ich schon, dass es dann ein bisschen schneller geht“. Der Halbfinal findet heute um 12:15 Uhr Schweizer Zeit statt. 31.3. Thorpe gedopt? Gegen den im letzten November zurückgetretenen Ian Thorpe (25) hat die französische Sportzeitung L'Equipe Doping-Verdacht erhoben. Angeblich soll Thorpe bei einem Test im Mai 2006 unter anderem mit einem zu hohen Testosteron-Wert aufgefallen sein. Laut www.lequipe.fr soll der Fall in Australien aber wegen «wissenschaftlicher Zweifel» als nicht positiv abgehakt worden sein. Dennoch habe nun die FINA am Sportgerichtshof in Lausanne (TAS) interveniert, um das Verfahren neu aufzurollen. FINA-Präsident Mustapha Larfaoui will heute Samstag an einer Medienkonferenz an den WM in Melbourne Stellung zu den Vorwürfen gegen Thorpe beziehen. 31.3. Alle Dopingproben bei Schwimm-WM bisher negativ. (dpa) - Bei den am 1. April zu Ende gehenden 12. Schwimm-Weltmeisterschaften in Melbourne hat es bislang keine positive Dopingprobe gegeben, erklärte der Direktor des Weltverbandes FINA, Cornel Marculescu. Etwa 360 Tests seien bislang durchgeführt worden. Bei den 40 Schwimm-Wettbewerben, die während einer WM auf dem Programm stehen, werden die zu testenden Sportler nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Dabei kommen grundsätzlich alle Starter in Frage. Nach Weltrekorden ist ein Dopingtest Pflicht, auch in den Staffeln. 30.3. Weltrekorde 11 und 12 durch die USA. (si) An den Weltmeisterschaften in Melbourne hat es am Freitag die Weltrekorde 11 und 12 gegeben. Der Amerikaner Ryan Lochte schlug über 200 m Rücken zwölf Hundertstel unter der alten Bestmarke an. Lochte war dann auch am Weltrekord der Crawl-Staffel beteiligt, in der Michael Phelps sein fünftes Gold holte. Lochte fügte im Einzelrennen seinem Landsmann Aaron Peirsol einer der wenigen Niederlagen bei. In der Staffel half Lochte mit, den Australiern den Weltrekord zu entreissen. Angeführt von Superstar Michael Phelps, der auf der Startstrecke einen beträchtlichen Vorsprung herausschwamm, gelang dieses Unterfangen mit einer Zeit von 7:03,24 deutlich. Die Konkurrenz hatte um über sechs Sekunden das Nachsehen. Über 200 m Brust der Männer war nach Titelverteidiger Brendan Hansens krankheitsbedingter Absage der Weg frei für Olympiasieger Kosuke Kitajima. Der Japaner liess in 2:09,80 Minuten den Australier Brenton Rickard um 1,19 Sekunden hinter sich. Bei den Frauen haben sich die beiden Lokalmatadorinnen Libby Lenton (100 m Crawl) und Leisel Jones (200 m Brust) Gold gesichert. Jones triumphierte mit über vier Sekunden Vorsprung. Lenton setzte sich in einem hochklassigen Final vor Marleen Veldhuis (Ho) und Britta Steffen (De) durch. Mitfavoritin Natalie Coughlin (USA) ging als Vierte überraschend leer aus. Deutschland wartet immer noch auf die erste Goldmedaille. Britta Steffen erfüllte die Hoffnungen nicht. Dementsprechend enttäuscht war die 23-Jährige aus Berlin nach ihrem Rennen: "So eine schwache Zeit tut weh." Als kleiner Trost blieb ihr, dass Siegerin Lenton ihren Weltrekord nicht unterbot. Lenton benötigte eine Zehntel länger als Steffen an den Europameisterschaften 2006 in Budapest. Resultate: Melbourne (Au). 12. Schwimm-WM. Finals. Schwimmen. Männer. 200 m Rücken: 1. Ryan Lochte (USA) 1:54,32 (Weltrekord, zuvor Aaron Peirsol/USA in 1:54,44 am 19. August 2006 in Victoria/Ka). 2. Aaron Peirsol (USA) 1:54,80. 3. Markus Rogan (Ö) 1:56,02. 4. Arkadi Wjatschanin (Russ) 1:57,14. 5. Razvan Florea (Rum) 1:57,31. 6. James Goddard (Gb) 1:58,88. 7. Tomomi Morita (Jap) 1:59,14. 8. Gregor Tait (Gb) 1:59,41. 200 m Brust: 1. Kosuke Kitajima (Jap) 2:09,80. 2. Brenton Rickard (Au) 2:10,99. 3. Loris Facci (It) 2:11,03. 4. Paolo Bossi (It) 2:11,38. 5. Eric Shanteau (USA) 2:11,50. 6. Daniel Gyurta (Un) 2:11,62. 7. Michael Brown (Ka) 2:12,01. 8. Grigory Falko (Russ) 2:12,16. 4x200 m Crawl: 1. USA (Michael Phelps, Ryan Lochte, Klete Keller, Peter Vanderkaay) 7:03,24 (Weltrekord, zuvor Australien in 7:04,66 am 27. Juli 2001 in Fukuoka/Jap) 2. Australien (Patrick Murphy, Andrew Mewing, Grant Brits, Kenrick Monk) 7:10,05. 3. Kanada (Brian Johns, Brent Hayden, Richard Say, Andrew Hurd) 7:10,70. 4. Grossbritannien 7:11,28. 5. Italien 7:12,31. 6. Russland 7:14,86. 7. Japan und Polen, je 7:17,46. Frauen. 100 m Crawl: 1. Lisbeth Lenton (Au) 53,40. 2. Marleen Veldhuis (Ho) 53,70. 3. Britta Steffen (De) 53,74. 4. Natalie Coughlin (USA) 53,87. 5. Erica Morningstar (USA) 53,87. 6. Jodie Henry (Au) 54,10. 7. Josefin Lillhage (Sd) 54,67. 8. Malia Metella (Fr) 54,77. 200 m Brust: 1. Leisel Jones (Au) 2:21,84. 2. Kirsty Balfour (Gb) und Megan Jendrick (USA), je 2:25,94. 4. Suzaan van Biljon (SA) 2:26,19. 5. Luo Nan (China) 2:27,55. 6. Birte Steven (De) 2:28,13. 7. Sandra Jacobson (Sd) 2:28,25. 8. Tara Kirk (USA) 2:28,67. Halbfinals (erste 8 im Final). Männer. 50 m Crawl: 1. Stefan Nystrand (Sd) 21,99. 2. Cullen Jones (USA) 22,00. 3. Cesar Cielo Filho (Br) 22,09. 100 m Delfin: 1. Ian Crocker (USA) 51,41. 2. Albert Subirats Altes (Ven) 51,81. 3. Lyndon Ferns (SA) 51,90. 4. Michael Phelps (USA) 51,92. Frauen. 200 m Rücken: 1. Margaret Hoelzer (USA) 2:07,70. 2. Kirsty Coventry (Simb) 2:07,78. 3. Reiko Nakamura (Jap) 2:08,82. 50 m Delfin: 1. Therese Alshammar (Sd) 25,82. 2. Inge Dekker (Ho) 26,20. 3. Rachel Komisarz (USA) 26,48. Vorläufe (erste 16 im Halbfinal). Männer. 50 m Crawl: 1. Bartosz Kizierowski (Pol) 22,03. Ferner, ausgeschieden: 44. Karel Novy 23,37. 46. Alessandro Gaffuri 23,43. -- 175 klassiert. 100 m Delfin: 1. Ian Crocker (USA) 51,44. Ferner, ausgeschieden: 41. Damien Courtois 54,44 (Schweizer Rekord, zuvor Philippe Meyer in 54,72 am 19. März 1999 in Zürich). 64. Adrien Perez 56,04. -- 117 klassiert. Frauen. 800 m: 1. Laure Manaudou (Fr) 8:25,65. 2. Kate Ziegler (USA) 8:28,11. 3. Kylie Palmer (Au) 8:29,36. 4. Erika Villaecija (Sp) 8:29,56. 5. Ai Shibata (Jap) 8:29,58. 6. Sophie Huber (Fr) 8:29,68. 7. Hayley Peirsol (USA) 8:29,82. 8. Wendy Trott (SA) 8:31,53. Ferner, nicht im Final: 14. Flavia Rigamonti 8:38,22. -- 49 klassiert. Wasserball. Männer. Halbfinals: Kroatien - Serbien 10:7. Ungarn - Spanien (13.00 MESZ). -- Final: Kroatien - Ungarn/Spanien. -- Um Platz 3: Serbien - Spanien/Ungarn. Um Plätze 5 - 8: Italien - Deutschland 6:5. Griechenland - Russland 9:8. -- Um Platz 9: USA - Australien 10:9. -- Um Platz 11: Rumänien - Kanada 15:13. 30.3. Rigamonti über 800 m bereits im Vorlauf ausgeschieden. (si) Flavia Rigamonti, die WM-Zweite über 1500 m Crawl, ist am Freitag über 800 m bereits im Vorlauf ausgeschieden. Die 25-jährige Schweizerin blieb in 8:38,22 um mehr als 13 Sekunden über ihrem Schweizer Rekord und klassierte sich nur als 14. Drei Tage nach ihrer Parforce-Leistung über 1500 m, als sie als erste Nicht-Amerikanerin unter der 16-Minuten-Grenze geblieben war, fand Flavia Rigamonti über die olympische Distanz von 800 m nicht wie gewünscht ins Rennen. "8:38, was für eine schreckliche Zeit. Ich weiss nicht, was passiert ist", sagte die Schweizerin unmittelbar nach dem missratenen Rennen. Sie habe nach dem Gewinn der Silbermedaille nicht gefestet und sie habe auch genügend Erholungszeit gehabt, so Rigamonti weiter. Vorlauf-Schnellste über 800 m war die Französin Laure Manaudou in 8:25,65, zur Final-Teilnahme waren 8:31,53 nötig. Courtois mit Schweizer Rekord Besser lief es am Freitagmorgen den WM-Neulingen Damien Courtois (19), Adrien Perez (19) und Alessandro Gaffuri (26). Alle drei schwammen in ihren Einsätzen persönliche Bestzeit. Vor allem das Westschweizer Duo überzeugte über 100 m Delfin. Courtois schlug in 54,44 an, womit er den Schweizer Rekord von Philippe Meyer vom 19. März 1999 um 28 Hundertstel verbesserte. Perez steigerte seine Bestzeit um 1,37 Sekunden auf 56,04. Gaffuri war über 50 m Crawl in 23,43 um fünf Hundertstel schneller als zuvor. Enttäuschend hingegen im Crawl-Sprint war Karel Novy, der in 23,37 fast eine Sekunde über seinem Landesrekord blieb. 30.3. Melbourne: [Resultate 6. Tag] [Medaillenspiegel] 30.3. Phelps erneut mit Weltrekord. (si) Michael Phelps hat seine beeindruckende Rekordjagd an den Weltmeisterschaften in Melbourne fortgesetzt: Der 21-jährige Amerikaner erzielte über 200 m Lagen bereits seine dritte Weltbestleistung. Für die Weltrekorde neun und zehn in Australien sorgten die Amerikanerin Leila Vaziri über 50 m Rücken sowie die 4x200-m-Crawl-Staffel der US-Frauen. Vaziri egalisierte in 28,16 ihre Weltbestleistung vom Vortag. Das US-Quartett verbesserte in 7:50,09 die Bestmarke der Deutschen aus dem Vorjahr um 73 Hundertstel; zwischenzeitlich hatten die Amerikanerinnen 4,35 Sekunden unter dem alten Weltrekord gelegen. Angesichts der unglaublichen Leistungen von Phelps fragen sich viele Experten, ob er wie ein Fisch Kiemen habe. Er selber sagte, dass er den Schwimmsport neu definieren wolle. Dieses Vorhaben hat er über 200 m Lagen einmal mehr eindrücklich umgesetzt: Mit 1:54,98 blieb er erstmals unter 1:55 und unterbot den eigenen, im vergangenen August in Victoria (Ka) aufgestellten Weltrekord um 86 Hundertstel. Bereits nach der ersten Teilstrecke (Delfin) befand sich der sechsfache Olympiasieger auf Rekord-Kurs. Dennoch wurde der in Baltimore, Maryland, geborene Phelps bis 150 m von seinem Landsmann Ryan Lochte, der Silber gewann, hart bedrängt. Auf der abschliessenden Crawl-Strecke sorgte er dann aber für klare Verhältnisse und distanzierte Lochte schliesslich um 1,21 Sekunden. Der drittklassierte Ungar Laszlo Cseh unterbot mit 1:56,92 seinen Europarekord (bisher 1:57,61/2005). Phelps hatte zuvor bereits über 200 m Crawl und 200 m Delfin Weltrekorde aufgestellt. Er ist nun bei sagenhaften 19 Weltbestmarken angelangt; nur der legendäre Mark Spitz hat mit 25 noch mehr auf dem Konto. Zudem weist Phelps in Melbourne mit der vierten Goldmedaille -- dem neunten WM-Titel auf einer Einzelstrecke und dem 14. insgesamt -- weiterhin eine makellose Bilanz auf. Und eine Ende des Siegeszuges ist in der derzeitigen Form nicht absehbar, er nimmt noch an je zwei Einzel- und Staffel-Rennen teil. In der Königsdisziplin 100 m Crawl verteidigte der Italiener Filippo Magnini seinen Titel erfolgreich. Er musste das oberste Podest allerdings mit dem überraschenden Kanadier Brent Hayden teilen. Die Zeit fiel mit 48,43 mässig aus. Bronze sicherte sich der Australier Eamon Sullivan. Der holländische Weltrekordhalter Pieter van den Hoogenband (Ho) verzeichnete einen regelrechten "Fehlstart" und musste sich mit dem enttäuschenden 6. Rang begnügen. Damit wartet der dreifache Olympiasieger weiterhin auf seinen ersten WM-Titel [Resultate 5. Tag]. 30.3. Waeber über 200 m Brust im Vorlauf ausgeschieden. (si) Dimitri Waeber hat an den Weltmeisterschaften in Melbourne die Halbfinal-Teilnahme über 200 m Brust in 2:20,02 deutlich verpasst (39.). Dem einzigen am Donnerstag im Einsatz stehenden Schweizer fehlten zum Einzug in die Runde der letzten 16 rund sechs Sekunden. Der 20-jährige Genfer schwamm die vier Bahnlängen zu wenig locker und blieb auch mehr als zweineinhalb Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit. Schon früh war klar, dass Waeber den Uralt-Landesrekord von Etienne Dagon vom Juni 1988 (2:16,87) nicht würde gefährden können. 28.3. Fabelweltrekorde für Phelps und Manaudou. (si) Michael Phelps demonstrierte an den Weltmeisterschaften in Melbourne erneut, dass er ein Schwimmer von einem anderen Stern ist. Einen Tag nach seinem Weltrekord über 200 m Crawl stellte er auch über 200 m Delfin eine Weltbestmarke auf. Phelps Leistungen sind mit Worten nicht zu beschreiben: Der 21-Jährige verbesserte über 200 m Delfin seinen eigenen Weltrekord um sagenhafte 1,62 Sekunden auf 1:52,09. Insgesamt realisierte er seine 18. Weltbestleistung. Mit dieser Fabelzeit distanzierte Phelps den zweitklassierten Chinesen Peng Wu um mehr als drei Sekunden. Es war bereits seine dritte Goldmedaille in Australien. Phelps Pendant bei den Frauen ist Laure Manaudou. Die 20-jährige Französin, die pro Tag 17 Kilometer im Schnitt schwimmt, stellte über 200 m Crawl mit 1:55,52 ebenfalls einen grandiosen Weltrekord auf und sicherte sich ihren zweiten WM-Titel in der umgebauten Rod-Laver-Arena nach jenem über 400 m Crawl. Manaudou unterbot die am Vortag im Halbfinal aufgestellte Bestmarke der Italienerin Federica Pellegrini (3.) um 95 Hundertstel. Die Leistung ist umso höher einzustufen, als sie am Vortag neben dem Gewinn der Silbermedaille über 100 m Rücken auch den Final über 1500 m Crawl (8.) bestritt. Im Rennen über 200 m Crawl blieb auch die zweitklassierte Deutsche Annika Lurz (1:55,68) unter der alten Weltbestleistung. Für den dritten Weltrekord am Mittwoch, den siebten insgesamt, sorgte Leila Vaziri. Die Amerikanerin schwamm im Halbfinal über 50 m Rücken 28,16 und war damit um drei Hundertstel schneller als die Deutsche Janine Pietsch im Jahr 2005 in Berlin. Resultate: Melbourne (Au). 12. WM. Finals. Schwimmen. Männer. 800 m Crawl: 1. Oussama Mellouli (Tun) 7:46,95. 2. Przemyslaw Stanczyk (Pol) 7:47,91. 3. Craig Stevens (Au) 7:48,67. 4. Federico Colbertaldo (It) 7:49,98. 5. Sébastien Rouault (Fr) 7:52,04. 6. Sergej Fesenko 7:53,43. 7. Grant Hackett (Au) 7:55,39. 8. Ryan Cochrane (Ka) 7:56,56. 50 m Brust: 1. Oleg Lisogor (Ukr) 27,66. 2. Brendan Hansen (USA) 27,69. 3. Cameron van der Burgh (SA) 27,88. 4. Alessandro Terrin (It) 28,09. 5. Kosuke Kitajima (Jap) 28,10. 6. Michael Malul (Isr) 28,19. 7. Brenton Rickard (Au) 28,24. 8. Waleri Dimo (Ukr) 28,27. 200 m Delfin: 1. Michael Phelps 1:52,09 (Weltrekord, zuvor Phelps in 1:53,71 am 17. Februar 2007 in Columbia/USA). 2. Wu Peng (China) 1:55,13. 3. Nikolai Skwortsow (Russ) 1:55,22. 4. Moss Burmester (Neus) 1:55,35. 5. Ryuichi Shibata (Jap) 1:55,81. 6. Pawel Korzeniowski (Pol) 1:55,87. 7. Ioannis Drymonakos (Grie) 1:56,48. 8. Chen Yin (China) 1:58,15. Frauen. 200 m Crawl: 1. Laure Manaudou (Fr) 1:55,52 (Weltrekord, zuvor Federica Pellegrini/It in 1:56,47 im Halbfinal). 2. Annika Lurz (De) 1:55,68. 3. Federica Pellegrini (It) 1:56,97. 4. Katie Hoff (USA) 1:57,09. 5. Josefin Lillhage (Sd) 1:57,90. 6. Dana Vollmer (USA) 1:58,30. 7. Caitlin McClatchey (Gb) 1:59,28. 8. Otylia Jedrzejczak (Pol) 2:01,53. Halbfinals (erste 8 im Final). Männer. 100 m Crawl: 1. Jason Lezak (USA) 48,51. 2. Filippo Magnini (It) 48,60. 3. Pieter van den Hoogenband (Ho) 48,72. 4. Brent Hayden (Ka) 48,79. 5. Eamon Sullivan (Au) 48,86. 6. Ryk Neethling (SA), Cesar Cielo Filho (Br) und Roland Schoeman (SA), je 48,87. Ferner, ausgeschieden: 13. Dominik Meichtry 49,27 (Schweizer Rekord, zuvor Meichtry in 49,43 im Vorlauf). 200 m Lagen: 1. Michael Phelps (USA) 1:57,94. 2. Ryan Lochte (USA) 1:58,48. 3. Thiago Pereira (Br) 1:58,65. Frauen. 50 m Rücken: 1. Leila Vaziri (USA) 28,16 (Weltrekord, zuvor Janine Pietsch/De in 28,19 am 25. Mai 2005 in Berlin). 2. Alexandra Herasimenia (WRuss) 28,38. 3. Reiko Nakamura (Jap) 28,58. 200 m Delfin: 1. Jessicah Schipper (Au) 2:07,72. 2. Kimberly Vandenberg (USA) 2:08,06. 3. Jiao Liuyang (China) 2:08,20. Vorläufe (erste 16 im Halbfinal). Männer. 100 m Crawl: 1. Jason Lezek (USA) 49,02. Ferner: 12. Dominik Meichtry 49,43 (Schweizer Rekord, zuvor Karel Novy in 49,58 am 11. März 2000 in Genf). 31. Karel Novy 50,02. -- 169 klassiert. Wasserball. Männer. Viertelfinals: Serbien - Griechenland 8:3. Kroatien - Russland 13:3. Spanien - Italien 7:5. Ungarn - Deutschland 13:6. -- Halbfinals: Serbien - Kroatien, Ungarn - Spanien. -- Um Plätze 9 - 12: USA - Kanada 16:11. -- Um Platz 13: China - Südafrika 13:12. -- Um Platz 15: Neuseeland - Japan 10:9. [Resultate 4. Tag] 28.3. Dominik Meichtry erneut unter Schweizer Rekord. Swiss Swimming) Nachdem ihm bereits im Vorlauf über 100 Meter Freistil von heute Morgen ein neuer Schweizer Rekord gelungen ist, doppelte Dominik Meichtry im Halbfinal nach und verbesserte seine Zeit gleich nochmals um 16 Hundertstel auf 49.27 Sekunden. In der Endabrechnung reichte dies zu Rang 13. Nach dem Rennen war Meichtry sprachlos: „Ich bin wahnsinnig erstaunt… ich hätte nicht gedacht, dass ich nochmals schneller schwimmen kann als am Morgen. Es macht mich stolz, dass ich nun im Halbfinal noch einen draufsetzen konnte und es gibt mir viel Vertrauen für die Zukunft“. Gleich neben ihm schwamm mit dem Südafrikaner Ryk Neethling ein Team- und Weggefährte aus seiner Zeit in Johannesburg. „Wir kennen uns sehr gut und ich wusste, dass er nach 50 Metern sicher vor mir liegt, dass ich aber am Ende schneller schwimmen kann als er. Das hat mich sicher noch extra motiviert, dass ich neben ihm schwimmen konnte.“ Der St. Galler kann in der Tat bereits jetzt auf einen unglaublich starken Wettkampf zurückblicken. Bei jedem seiner Starts bleib er unter dem Schweizer Rekord und machte einen grossen Schritt vorwärts. Die Entwicklung des 22-jährigen Studenten ist erstaunlich. Jedes Jahr und an jedem internationalen Höhepunkt konnte er sich steigern und gehört nun definitiv zur erweiterten Weltspitze. Im Hinblick auf die olympischen Spiele im nächsten Jahr lässt dieser Trend hoffen. 28.3. Wieder Schweizer Rekord und Halbfinal für Dominik Meichtry. (si) Die Rekordjagd von Dominik Meichtry an den Weltmeisterschaften in Melbourne hält an. Der 22-jährige St. Galler verbesserte im Vorlauf über 100 m Crawl den siebenjährigen Landesrekord von Karel Novy um 15 Hundertstel auf 49,43 und qualifizierte sich als Zwölfter für den Halbfinal. Der Student an der kalifornischen Universität in Berkeley senkte seine persönliche Bestzeit über die zwei Bahnlängen um satte 0,43 Sekunden. "Das hätte ich nicht erwartet. Noch vor dem Start habe ich zu Karel gesagt, dass dieser Vorlauf wahrscheinlich mein letztes Rennen in Melbourne ist und dass ich dann am Abend Party machen werde", sagte Meichtry. Karel Novy hingegen, der im gleichen Vorlauf unmittelbar neben Meichtry schwamm, lief es gar nicht wunschgemäss. "Das war schlecht. Ich versuchte Dominik zu folgen, doch es ging nicht", so der erste Kommentar des Waadtländers. Novy blieb in 50,02 um fast eine halbe Sekunde über seiner persönlichen Bestmarke und schied als 31. (von 169 Startenden) aus. Für die Halbfinal-Teilnahme wäre eine Zeit von unter 49,5 Sekunden erforderlich gewesen. Als Startschwimmer der erfolgreichen 4x100-m-Crawlstaffel sowie über 200 m war Dominik Meichtry bereits an den beiden anderen Schweizer Rekorden in Melbourne beteiligt gewesen. Über 200 m hatten ihm am Montagabend nur sieben Hundertstel zur erstmaligen Final-Qualifikation gefehlt. 27.3. Rigamontis Exploit. (si) Flavia Rigamonti hat an den Weltmeisterschaften in Melbourne Silber über 1500 Meter Crawl geholt. Die 25-jährige Tessinerin schlug in 15:55,38 an, fast neun (!) Sekunden unter ihrer alten Bestleistung vom Juli 2005 und fast fünf Sekunden unter dem vierjährigen Europarekord der Deutschen Hannah Stockbauer. Rigamonti musste sich wie an den letzten WM in Montreal nur der Amerikanerin Kate Ziegler geschlagen geben, die ihrerseits den Weltrekord ihrer Landsfrau Janet Evans (15:52,10 im März 1988) um nur 0,95 Sekunden verpasste. Auch die drittklassierte Japanerin Ai Shibata blieb in 15:58,55 noch unter der 16-Minuten-Grenze. Nach 2001 und 2005 ist es die dritte Silbermedaille für Flavia Rigamonti, die erst fünfte Medaille für die Schweiz an Weltmeisterschaften überhaupt. Rigamonti ist über die 1500 m Crawl nun die drittschnellste Frau, die Zeit im Final bedeutete die fünftbeste Zeit, die jemals über diese Distanz geschwommen wurde; nur Evans und Ziegler waren je zweimal schneller. "Ich bin so glücklich, einfach nur glücklich. Weil ich ganz aussen auf Bahn 1 schwamm, hatte ich keine Ahnung, was im Rennen abgeht. Ich wusste auch nicht, dass ich an zweiter Stelle schwimme", sagte Rigamonti. Sie könne so kurz nach dem Rennen gar nicht richtig denken, so die Schweizerin weiter, die immer wieder betonte, wie "überrascht" sie über die Zeit sei. "Ich bin einfach mein Rennen und mein Tempo geschwommen." Rigamonti war die einzige der acht Finalistinnen, die ihr Tempo konstant hoch hielt. Nach der Hälfte der Distanz hatte sie sich in die Medaillenränge verbessert, sogar auf Kate Ziegler holte Rigamonti mächtig auf. "150 Meter vor Ende habe ich sie gesehen, doch es reichte mir nicht mehr", so Rigamonti. Damien Courtois (19) stand in den Vorläufen am Morgen im Einsatz. Über 50 m Brust belegte der Genfer unter 127 Teilnehmern den 40. Platz. In 29,28 blieb Courtois um zwölf Hundertstel über seiner persönlichen Bestzeit, der Schweizer Rekord von Remo Lütolf (27,91) ist in absehbarer Zeit nicht in Gefahr. Drei neue Weltrekorde gab es für die USA. Michael Phelps (Final 200 m Kraul), Natalie Coughlin (Final 100 m Rücken) und Aaron Peirsol (Final 100 m Rücken) schwammen fabelhafte Zeiten. Einen weiteren Weltrekord stellte die Italienerin Federica Pellegrini im Halbfinal über 200 m Kraul auf [Resultate 3. Tag] 27.3. Deutsche Schwimmer entäuschen: (dpa) Die deutschen Schwimmer paddeln bei der WM in Melbourne schnurstracks in die Krise. Nach der deutschen Damen-Staffel zum Auftakt zerplatzte am zweiten Wettkampftag die nächste Medaillenhoffnung, als sich Helge Meeuw über 100m Rücken sang- und klanglos im Halbfinale verabschiedete. Der Europarekordler wurde in der Endabrechnung in indiskutablen 55,37 Sekunden 15. von 16 Startern. Pech hatte Steffen Driesen, der in ordentlichen 54,97 Sekunden als Neunter den Endlauf nur um fünf Hundertstel verpasste. Wenig später setzte Antje Buschschulte das schwarz-rot-goldene Desaster über die gleiche Strecke fort. Die Weltmeisterin von 2003 wurde in 1:01,71 Minuten nur Siebte ihres Halbfinals. Auch über 100m Brust der Frauen schieden beide deutschen Starterinnen im Semifinale aus. Birte Steven wurde 14. (1:09,46), Janne Schäfer gar nur 16. Die Australierinnen Lisbeth Lenton und Jessicah Schipper haben bei der Heim-WM einen Doppelsieg über 100m Schmetterling für die Gastgeber geholt. Lenton siegte in 57,15 Sekunden vor Titelverteidigerin Schipper in 57,24. Bronze sicherte sich Rücken-Olympiasiegerin Natalie Coughlin aus den USA in 57,34. Die Magdeburgerin Antje Buschschulte und Daniela Samulski aus Wuppertal waren bereits im Halbfinale ausgeschieden. Der US-Amerikaner Brendan Hansen hat seinen Titel über 100m Brust erfolgreich verteidigt. Der Weltrekordler siegte in 59,80 Sekunden vor Olympiasieger Kosuke Kitajima aus Japan, der 59,96 Sekunden benötigte. Bronze sicherte sich in 1:00,58 Minuten der Australier Brendan Rickard. Der einzige deutsche Starter Johannes Neumann aus Riesa war als 28. bereits im Vorlauf ausgeschieden. 26.3. Meichtry im Halbfinal out, Rigamonti im Final. (si) Dominik Meichtry blieb am zweiten WM-Tag in Melbourne über 200 m Crawl zweimal unter dem Schweizer Rekord, als Halbfinal-Elfter fehlten ihm schliesslich sieben Hundertstel zur Finalteilnahme. Flavia Rigamonti qualifizierte sich über 1500 m Crawl problemlos für den morgigen Final. Meichtry hatte als Vorlaufsiebenter seinen rund einjährigen Schweizer Rekord um 0,35 Sekunden auf 1:48,49 verbessert. Einige Stunden später im Halbfinal schwamm der 22-Jährige fast exakt genau gleich schnell, die 1:48,54 waren aber "nur" noch für den 11. Rang gut. Vor Meichtry klassierten sich gleich vier Konkurrenten innerhalb von elf Hundertsteln. Schon an den letzten beiden Weltmeisterschaften in Barcelona und Montreal sowie an den Olympischen Spielen in Athen war für Meichtry im 200-m-Halbfinal Endstation, allerdings konnte er bei allen drei Titelkämpfen nicht an die Leistung im Vorlauf anknüpfen. Flavia Rigamonti schwamm die 30 Bahnlängen regelmässig wie ein Uhrwerk und schlug am Ende in 16:19,33 mit der siebentbesten Zeit an. Die 25-jährige Tessinerin blieb um rund 15 Sekunden über ihrer Bestzeit. "Ich bin langsam los und wollte einfach hinter Laure Manaudou Zweite werden in meinem Vorlauf. Das ist mir ohne Probleme gelungen. Der Final ist ja schliesslich erst morgen", sagte Rigamonti. Die Schnellste in den Vorläufen war die Amerikanerin Hayley Peirsol in 16:02,82. Aus Schweizer Sicht setzte am Montagmorgen einzig eine Enttäuschung ab. Über 100 m Rücken blieb Flori Lang in 57,10 nur der 33. Platz unter 90 Startenden. Am zweiten Finalabend sorgten Lisbeth Lenton (22) und Jessicah Schipper über 100 m Delfin für den ersten Doppelerfolg der Gastgeber. Der Sieg über 200 m Lagen ging wie in Montreal an die 17-jährige Kathryn Hoff (USA). Deren Landsmann Brendan Hansen (25) verteidigte über 100 m Brust ebenfalls seinen Titel von 2005. Auch der Südafrikaner Roland Schoeman (26) wurde über 50 m Delfin erneut Weltmeister. Resultate: Melbourne (Au). 12. Schwimm-WM. Finals. Schwimmen. Männer. 100 m Brust: 1. Brendan Hansen (USA) 59,80. 2. Kosuke Kitajima (Jap) 59,96. 3. Brenton Rickard (Au) 1:00,58. 50 m Delfin: 1. Roland Schoeman (SA) 23,18. 2. Ian Crocker (USA) 23,47. 3. Jakob Andkjaer (Dä) 23,56. Frauen. 100 m Delfin: 1. Lisbeth Lenton (Au) 57,15. 2. Jessicah Schipper (Au) 57,24. 3. Natalie Coughlin (USA) 57,34. 200 m Lagen: 1. Kathryn Hoff (USA) 2:10,13. 2. Kirsty Coventry (Simb) 2:10,76. 3. Stephanie Rice (Au) 2:11,42. Halbfinals (erste acht im Final). Männer. 200 m Crawl: 1. Pieter van den Hoogenband (Ho) 1:46,33. 2. Michael Phelps (USA) 1:46,75. 3. Massimiliano Rosolino (It) 1:47,44. Ferner, ausgeschieden: 11. Dominik Meichtry 1:48,54. Vorläufe. Frauen. 1500 m Crawl: 1. Hayley Peirsol (USA) 16:02,82. 2. Ai Shibata (Jap) 16:05,92. 3. Kate Ziegler (USA) 16:07,71. Ferner: 7. Flavia Rigamonti (Sz) 16:19,33 [Resultate 2. Tag]. 26.3. Meichtry mit SR im Halbfinal. (si) Dominik Meichtry hat am zweiten WM-Tag in Melbourne für den zweiten Landesrekord gesorgt. Der St. Galler senkte über 200 m Crawl seine Bestleistung um 0,35 Sekunden auf 1:48,49 und qualifizierte sich für den Halbfinal. Meichtry überstand die Vorläufe als Siebenter (unter 117 Teilnehmern). Auf das Top-Duo Pieter van den Hoogenband (Ho) und Michael Phelps (USA), welches allerdings noch nicht an die Grenze ging, verlor der 22-jährige Ostschweizer nur rund eine Sekunde. "Ich hatte etwas Angst, dass ich nicht mehr in Topform bin", so Meichtry, der sein Training schon auf die NCAA-Finals von vor zehn Tagen ausrichten musste. "Doch vor dem Vorlauf fühlte ich mich wahnsinnig gut und die Zweifel waren weg." Schon an den letzten beiden Weltmeisterschaften in Barcelona und Montreal sowie an den Olympischen Spielen in Athen stand Meichtry im 200-m-Halbfinal, nun wäre der nächste Schritt nach, oder nicht? "Mal schauen. Eigentlich will ich nicht zu viel an den Final denken und mich zu fest unter Druck setzen. Ich werde einfach noch einmal mein Bestes geben und dann schauen, zu was es reicht." Flavia Rigamonti steht über 1500 m Crawl im Final vom Dienstag. Flavia Rigamonti schwamm die 30 Bahnlängen regelmässig wie ein Uhrwerk und schlug am Ende in 16:19,33 mit der siebentbesten Zeit an. Die 25-jährige Tessinerin blieb um rund 15 Sekunden über ihrer Bestzeit. "Ich bin langsam los und wollte einfach hinter Laure Manaudou Zweite werden in meinem Vorlauf. Das ist mir ohne Probleme gelungen. Der Final ist ja schliesslich erst morgen", sagte Rigamonti. Die Schnellste in den Vorläufen war die Amerikanerin Hayley Peirsol in 16:02,82. Aus Schweizer Sicht setzte am Montagmorgen einzig eine Enttäuschung ab. Über 100 m Rücken blieb Flori Lang in 57,10 nur der 33. Platz unter 90 Startenden. Unmittelbar nach dem Rennen fand der 24-jährige Zürcher keinerlei Erklärung für seine enttäuschende Leistung. "Ich bin so negativ überrascht vom Resultat. Ich fühle mich so gut in Form wie nie und hätte eine Zeit unter 56 Sekunden erwartet", sagte Lang [Resultate 2. Tag]. 26.3. Ivanenko definitiv gesperrt. Ivanenko wegen Dopings zwei Jahre gesperrt. Die russische Schwimmerin Anastassia Ivanenko ist am Sonntag am Rande der Weltmeisterschaften in Melbourne vom Weltverband FINA wegen Dopings definitiv für zwei Jahre gesperrt worden. In einer von der FINA am 23. Januar durchgeführten Trainingskontrolle bei der 18 Jahre alten Kurzbahn-Weltmeisterin über 800m Freistil waren in der A-Probe Diuretika und andere Mittel zur Maskierung von Dopingmitteln gefunden worden. Iwanenko hatte bei der Anhörung angegeben, ihre Grossmutter habe ihr die Substanzen gegeben, als sie krank war. Diese Erklärung reichte der FINA nicht aus. Anastassia Ivanenko wird dem russischen Schwimm-Team damit auch bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking fehlen. 25.3. Melbourne: Wichigste Resultate. Männer. 400 m Crawl: 1. Tae-Hwan Park (SKor) 3:44,30. 2. Oussama Mellouli (Tun) 3:45,12. 3. Grant Hackett (Au) 3:45,43. 4x100 m Crawl: 1. USA (Michael Phelps, Neil Walker, Cullen Jones, Jason Lezak) 3:12,72. 2. Italien (Massimiliano Rosolino, Alessandro Calvi, Christian Galenda, Filippo Magnini) 3:14,04. 3. Frankreich (Fabien Gilot, Frederick Bousquet, Julien Sicot, Alain Bernard) 3:14,68. 4. Südafrika 3:14,77. 5. Australien 3:15,89. 6. Schweden 3:16,09. Ferner, im Vorlauf ausgeschieden: 11. Schweiz (Dominik Meichtry, Karel Novy, Alessandro Gaffuri, Flori Lang) 3:19,22 (Schweizer Rekord, zuvor Meichtry/Gaffuri/Novy/Lang in 3:21,08 am 31. Juli 2006 in Budapest). - Erste zwölf Teams mit Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Frauen. 400 m Crawl: 1. Laure Manaudou (Fr) 4:02,61. 2. Otylia Jedrzejczak (Pol) 4:04,23. 3. Ai Shibata (Jap) 4:05,19. Ferner, nicht im Final: 16. Flavia Rigamonti 4:11,85. 4x100 m Crawl: 1. Australien (Lisbeth Lenton, Melanie Schlanger, Shayne Reese, Jodie Henry) 3:35,48. 2. USA (Natalie Coughlin, Lacey Nymeyer, Amanda Weir, Kara Lynn Joyce) 3:35,68. 3. Holland (Inge Dekker, Ranomi Kromowidjojo, Femke Heemskerk, Marleen Veldhuis) 3:36,81. [Resultate 1. Tag] 25.3. Kudinov holt Gold über 25 km. Im längsten Rennen bei den Männern gab es auf dem Podest neue Gesichter zu sehen: Gold holte sich in einer Zeit von 5:16:45.55 der Russe Juri Kudinov mit deutlichem Vorsprung auf den Zweiten, den Italiener Marco Formentini (5:18:36.80). Bronze sicherte sich der Ägypter Mohamed Zanaty (5:19:23.23). 25.3. Rigamonti so schnell wie seit Olympia 2000 nicht mehr. (si) Flavia Rigamonti überzeugte am ersten WM-Tag der Schwimmer in Melbourne mit der für sie hervorragenden Zeit von 4:11,85 über 400 m Crawl. Nur an den Olympischen Spielen 2000 in Sydney war die 25-jährige Tessinerin noch um acht Hundertstel schneller gewesen. Die 4x100-m-Crawlstaffel der Männer pulverisierte den knapp einjährigen Schweizer Rekord regelrecht und holte sich mit dem 11. Rang einen Quotenplatz des Weltverbandes FINA für Olympia 2008 in Peking. In 3:19,22 blieb das Quartett Dominik Meichtry, Karel Novy, Alessandro Gaffuri und Flori Lang gleich um 1,86 Sekunden unter der Zeit von den Europameisterschaften in Budapest. Flavia Rigamonti zeigte sich selber überrascht, wie nahe sie an ihren über sechsjährigen Schweizer Rekord herankam: "Ich fühlte mich gut in Form. Aber ich hätte nie erwartet, dass ich 4:11 schwimme. Das ist toll." Da über 400 m nach dem Vorlauf direkt auf acht Finalistinnen reduziert wird, stand eine Finalqualifikation Rigamontis nie zur Diskussion. Bereits am Montag steht für die in Dallas studierende Schweizerin mit dem Vorlauf über 1500 m der nächste Einsatz an. Auf dieser Distanz war Rigamonti im 2001 (Fukuoka/Jap) und 2005 (Montreal/Ka) jeweils WM-Zweite geworden. Damien Courtois schlug über 50 m Delfin in persönlicher Bestzeit an, in 24,39 verpasste er Karel Novys Landesrekord nur um neun Hundertstel. Zum Halbfinaleinzug (beste 16) fehlten dem an 25. Stelle klassierten Genfer 0,33 Sekunden; Adrien Perez wurde in 25,20 nur 57. Den gleichen Platz belegte Dimitri Waeber über 100 m Brust (in 1:04,80). Hackett nur mit viel Mühe Überraschungen in der über viereinhalb Stunden dauernden Morgensession gab es nur wenige. Titelverteidiger Grant Hackett hatte über 400 m Crawl Glück, überhaupt die Finalteilnahme zu schaffen. Der kraftlos wirkende Australier blieb im Vorlauf in 3:48,72 rund sechs Sekunden über seiner eigenen Bestzeit und damit nur um neun Hundertstel vor dem vorzeitigen Ausscheiden verschont. Die Französin Laure Manaudou, die gleich in sieben Einzel-Disziplinen eingeschrieben war, verzichtete auf einen Start über 200 m Lagen. Die 400-m-Olympiasiegerin konzentrierte sich auf ihre Lieblingsstrecke, auf welcher sie in 4:05,29 als Vorlauf-Schnellste anschlug. 25.3. Kamrau holt Gold über 25 km. (sid) Britta Kamrau-Corestein hat im Abbruchrennen von Melbourne die Nerven behalten und sich in der Verlängerung WM-Gold über 25km gesichert. Die 27 Jahre alte Rostockerin triumphierte in der Gesamtzeit von 5:37:11,66 Stunden, beendete damit ihre dreijährige Durststrecke und holte ihren vierten WM-Titel. Teamkollegin Angela Maurer wurde wie schon über die künftig olympische 10-km-Strecke Vierte (5:40:00,13). Kamrau-Corestein rettete ihren Vorsprung nach dem Abbruch am Samstag mit über zwei Minuten Vorsprung vor der Zweiten Kalyn Keller aus den USA (5:39:49,62) ins Ziel. Bronze gewann die Russin Xenia Popowa (5:39:51,51). Nach dem Abbruch zur Hälfte der Distanz wegen meterhoher Wellen und Wind der Stärke neun bis zehn war das Rennen am Sonntag mit den zeitlichen Abständen nach dem Zwischenergebnis bei der 12,5-km-Marke wieder aufgenommen worden. Kamrau-Corestein ging dabei mit einem Vorsprung von vier Minuten vor ihren unmittelbaren Verfolgern auf die zweite Etappe. Insgesamt gingen nur noch zehn Teilnehmerinnen an den Start. 25.3. Synchro: Russland gewinnt Gold mit der Gruppe. (dpa) - Russlands Synchronschwimmerinnen haben die Weltmeisterschaften in Melbourne mit einer überragenden Bilanz beendet. Die Goldmedaille mit der Gruppe war für die Russinnen im siebten Wettbewerb der sechste Titelgewinn. Nur die 28 Jahre alte Französin Virginie Dedieu durchbrach bei ihrem Comeback nach fast zweijähriger Wettkampfpause mit dem Erfolg in der Solo-Kür die russische Siegesserie. Die 28-jährige Dedieu kündigte in Australien ihren abermaligen Rücktritt an. Russlands Gruppe, die 2004 in Athen auch Olympiasieger war, gewann in der Rod-Laver-Arena mit 99,000 Punkten zum fünften Mal hintereinander den WM-Titel. Spanien belegte Platz zwei (98,500), Japan wurde mit 97,334 Zählern Dritter. Chinas neue Stärke im Synchronschwimmen wurde mit dem vierten Rang (96,334) vor dem ehemaligen Weltmeister USA (95,834) dokumentiert. 25.3. Shanghai trägt WM 2011 aus. Die FINA hat Shanghai an einer Sitzung in Melbourne zum Austragungsort der WM 2011 ausgewählt. Der Vorsprung vor dem Rivalen Doha (Qatar) sei knapp, beide Angebote seien exzellent gewesen. Die WM werde wahrscheinlich 12 Monate vor den olympischen Spiele in London stattfinden, teilte das Shanghai-OK mit. Die nächste Wm wird 2009 in Rom ausgetragen (19.7.-2.8.). 25.3. 25km Open Water Frauen: Wegen stürmischen Bedingungen auf den Sonntag verschoben, das Rennen musste unterbrochen werden. In Führung lag die Deustche Britta Kamrau-Corestein gefolgt von der Russin Natalya Pankina und Brittas Teamkollegin Angela Maurer. 23.3.Schneider/Brunner bestätigen ihre Leistung im Final. (Swiss Swimming) Das Synchroduett Ariane Schneider und Magdalena Brunner belegte im Final der freie Kür wie in der Qualifikation den guten elften Platz. Die Schweizerinnen kamen mit 90.167 auf die genau gleiche Punktzahl wie in der Qualifikation. Die Bernerin Schneider und die St. Gallerin Brunnner konnten dabei nicht von der schwachen Vorstellung der vor ihnen gestarteten Holländerinnen profitieren, die gleich zwei schwere Fehler in ihrer Kür hatten. Was für die Zuschauer auf der Tribüne etwas ungerecht schien, hatte für die Trainerin Julia Vasileva auch etwas Gutes: „wir müssen noch viel arbeiten und wollen nicht einen Platz erreichen, wo wir im Moment nicht hingehören.“ Für die beiden Schwimmerinnen war es der letzte Einsatz an diesen Weltmeisterschaften. Mit dem entsprechenden Kampfgeist und dem Wille, das letzte nochmals herauszuholen, waren sie in ihre Kür gestartet und waren am Ende vor allem froh, dass es vorüber war. „Wir haben und die Ferien nun verdient und es ist ein sehr gutes Gefühl, das wir mitnehmen in die kommende Zeit“, brachte es Ariane Schneider auf den Punkt. In der Tat hat das Schweizer Duett eine wertvolle Basis für das kommende Olympiajahr gelegt: die Top-Ten sind durchaus in Reichweite! 22.3. Neun Monate Haft für Otylia Jędrzejczak. (mitgeteilt von D. Schroeder) In Abwesenheit der Angeklagten, die an den Weltmeisterschaften in Melbourne teilnimmt, fand heute in Płock die bereits einmal vertagte erstinstanzliche Verhandlung gegen Otylia Jędrzejczak statt. Die Weltmeisterin über 200 m Delfin hat am 2. Oktober 2005 am Steuer ihres PS-starken Wagens mit stark übersetzter Geschwindigkeit einen Unfall verursacht, bei dem ihr Bruder Szymon das Leben verlor und sie selbst schwer verletzt wurde. Das Gericht verurteilte Jędrzejczak zu einer unbedingten Haftstrafe von neun Monaten, anschliessend 30 Stunden Sozialdienst pro Monat während eines Jahres, einem einjährigen Führerscheinentzug und zur Übernahme von Prozesskosten in Höhe von 13'000 PLN (rund CHF 5'400). Die Urteilsbegründung ist noch nicht bekannt, auch eine Stellungnahme der Angeklagten liegt noch nicht vor. Polnische Journalisten erwarten, dass Otylia Jędrzejczak Berufung einlegen wird. 22.3. Magdalena Brunner Zehnte in der freien Solo-Kür. Die Osteschweizerin Magdalena Brunner konnte sich im Final der freien Kür im Solobewerb um einen Rang steigern und belegte in der Endabrechnung den zehnten Rang. Das 24-jährige Aushängeschild des Schweizer Synchronschwimmens zeigte eine saubere Kür und wurde mit einem Notenschnitt von 9.0 dafür belohnt. Sie konnte damit die nach der Qualifikation noch vor ihr liegende Ukrainerin überholen. Magdalena Brunner war mit ihrer Leistung sehr zufrieden: „es war schon hart am Ende aber es ging allen Schwimmerinnen so. Nach der zweiten Länge war ich eigentlich schon sauer aber in einem WM-Final ist es nicht so schwer, auf die Zähne zu beissen!“ Gewonnen wurde der Solobewerb von Virginie Dedieu, die nach diesen Weltmeisterschaften zurücktritt. Die Französin erhielt für ihre Vorstellung vier Mal die Höchstnote 10. (Swiss Swimming) 22.3. Joséphine Rapit enttäuschend vom 1 Meter Brett. Die 18-jährige Joséphine Rapit konnte die bisher äusserst bescheidene Bilanz der Schweizer Turmspringer nicht verbessern. In der Qualifikation vom 1 Meter Brett kam die Lausannerin auf ein Punktetotal von 155.25 Punkten, was zum 37. Rang unter ebenso vielen Teilnehmerinnen führte. Bei Rapit’s drittem Sprung waren sich die Richter nicht einig, ob sie eine Viertelschraube zu viel gemacht hatte, was zur absurden Situation führte, dass sie Noten zwischen 1.0 und 7.0 erhielt. Von den fünf Sprüngen brachte die Lausannerin aber ohnehin nur den ersten gut ins Wasser. Ärgerlich war weiter, dass die Halbfinalqualifikation nicht ein Ding der Unmöglichkeit gewesen wäre. Die Leistungsdichte bei den Damen war geringer als bei den Herren und selbst mit einem missratenem Sprung konnte man sich ohne weiteres unter den besten 18 klassieren.(Swiss Swimming) 22.3. Aus in der Qualifikation für Delaloye und Maluisardi. In den Ausscheidungswettkämpfen vom 3 Meter Brett der Herren schieden die beiden Schweizer Teilnehmer Jean-Romain Delaloye und Jonathan Malusardi aus. Die beiden Romands belegten die Platze 27 und 44. Für den Halbfinal qualifizierten sich die besten 18 Springer der Qualifikation. Delaloye fehlten dazu knapp 20 Zählern, er kam auf ein Total von 364.85 Punkten. Der 26-jährige Delaloye, der seit drei Monaten in Montreal lebt und trainiert, war sehr verärgert über sein Abschneiden: „ich war so knapp dran und habe den vierten Sprung, den 21⁄2 Rückwärtssalto verhauen, den ich sonst immer gut ins Wasser bringe“. Der Wettkampf mit 46 Startern dauerte vier Stunden, was für die Springer eine zusätzliche Herausforderung war. Delalyoe dazu: „am Ende hatte ich einfach die Nase voll! Es ist so schwierig, sich nach 30 Minuten wieder neu vorzubreiten und sich zu konzentrieren.“ Malusardi wollte unbedingt einen guten Wettkampf zeigen, war beim ersten Sprung übermotiviert und verhaute ihn prompt. Die Abgänge bei fast all seinen Sprüngen erwischte der junge Genfer so gut wie noch selten und war danach in der Luft mehr als einmal überrascht und konnte den Sprung in der Folge nicht immer sauber ins Wasser bringen. (Swiss Swimming) 21.3. Melbourne: Dyatchin holt Gold über 10 km. Der Russe Vladimir Dyatchin gewann das Open-Water-Rennen über 10 km in 1:55.32.52 mit 6/100 Vorsprung vor dem Deutschen Thomas Lurz (1:55.32.58). Evgeny Drattsev (Rus) wurde mit 1:55.47.31 Dritter. 21.3. Synchroduett auch in der freien Kür im Final. Ariane Schneider und Magdalena Brunner qualifizierten sich heute mit einer tollen Vorstellung als Elfte für den Final in der freien Kür. Mit 90.167 Punkten wurden sie zu Recht mit hohen Noten bewertet und bestätigten damit indirekt auch die gute Leistung in der technischen Kür. Die in Bern und Magglingen trainierenden Schwimmerinnen machten damit heute einen ersten wichtigen Schritt Richtung Olympische Spiele in Peking. Mit der erneuten Qualifikation für den Final etablierte sich das Schweizer Duett definitiv unter den besten zwölf Teams dieser WM. Da die Hierarchien im Synchronschwimmen nicht von heute auf morgen über den Haufen geworfen werden, bedeutet dies eine gute Ausgangslage für das kommende Olympiajahr. „Wir sind sehr zufrieden und überglücklich mit dieser Leistung. Wir hatten wirklich nur ganz wenige Unsauberkeiten und über die Noten können wir uns auch nicht beklagen“, kommentierten Schneider und Brunner ihre Kür. Im Klassement nach den Vorkämpfen liegen die Schweizerinnen an elfter Stelle, mehr als einen Punkt vor Brasilien aber in Reichweite zu den zehnt platzierten Holländerinnen. Der Final findet am Freitagabend statt. (Swiss Swimming) 20.3. Phelps: Kurz vor der Explosion. (afp) Michael Phelps stand im Vorfeld der Weltmeisterschaften in Australien Rede und Antwort. Der US-Schwimmstar schwärmt von seinem neuen Rennanzug: "Ich hatte ein Gefühl, als würde ich explodieren." Mit einem frischen Weltrekord geht Michael Phelps in die Schwimm-Weltmeisterschaften in Melbourne. Vor den Wettbewerben wagte der US-Star in einem Interview eine ganz persönliche Prognose. Frage: "Sie gehen mit einem Weltrekord Mitte Februar über 200m Delfin in die WM in Melbourne. Waren Sie überrascht, schon so schnell zu sein?" Michael Phelps: "Vor dem Start hatte ich nicht im Traum daran gedacht, 1:53,71 Minuten zu schwimmen. Knapp unter 1:55,00 Minuten war der Plan. Damit wollte ich vor der WM einfach eine solide Leistung zeigen. Es war alles ein wenig verrückt. Nach dem Anschlag habe ich erst gar nicht realisiert, wie schnell ich war, weil ich durch meine beschlagene Schwimm-Brille die Zeit auf der Anzeigetafel nicht erkennen konnte." Frage: "Wie wichtig war dieser Weltrekord mit Blick auf die WM?" Phelps: "Ich war erregt, wie gut die Dinge schon laufen. Damit hatte ich genug Vertrauen für die restliche Vorbereitung und nun auch für die WM selbst. Ich weiss, dass ich auf dem richtigen Weg bin." Frage: "Sie haben bei Olympia 2004 in Athen sechsmal Gold gewonnen. Wie sieht Ihr Programm in Australien aus?" Phelps: "Ich habe vor, die 200m Freistil, 100 und 200m Delfin sowie 200 und 400m Lagen zu schwimmen. Diese Strecken habe ich zusammen mit meinem Trainer Bob Bowman ausgewählt. Ich glaube, dass ich auf diesen Strecken die besten Chancen auf einen Erfolg habe." Frage: "Welche Ziele haben Sie sich für Melbourne gesteckt?" Phelps: "Der Schlüssel zum Erfolg wird sein, dass ich mich in keinem Rennen hängen lasse - auch nicht, wenn der Auftakt nicht positiv laufen sollte. Wie vor zwei Jahren bei der WM in Montreal, als ich als 18. über 400m Freistil im Vorlauf ausgeschieden bin, dann aber noch viermal Gold und einmal Silber gewonnen habe. Mein Training in den vergangenen Monaten war zudem darauf ausgelegt, dass mein Körper dem Stress und der Belastung stand hält." Frage: "Bedauern Sie, dass es nach dem Karriereende von Ian Thorpe nicht mehr zum direkten Duell über 200 m Freistil gegen ihn kommen wird?" Phelps: "Ich wäre sehr gerne noch einmal in Australien gegen ihn geschwommen. Aber er macht nun andere Dinge in seinem Leben, das respektiere ich. Er hat sich als einer der grössten Freistilschwimmer aller Zeiten verabschiedet." Frage: "Glauben Sie, dass Sie seinen Weltrekord von 1:44,06 Minuten knacken können?" Phelps: "Das weiss ich wirklich nicht. Die Zeit wird es zeigen. Ich hoffe nur, dass ich dann in diesem schnellsten Rennen aller Zeiten mit dabei sein kann." Frage: "Sie sind zuletzt in Columbia mit einem neu entwickelten Schwimm-Anzug Ihres Ausrüsters an den Start gegangen. Welchen Anteil hat der an Ihren Leistungen?" Phelps: "Vom ersten Eintauchen an hatte ich eine phantastische Wasserlage. Ich hatte ein Gefühl, als würde ich explodieren. Ich bin glücklich, dass ich den vielleicht schnellsten Anzug der Welt tragen kann." Frage: "Wie sieht Ihre Planung für Olympia 2008 in Peking aus?" Phelps: "Nach der WM werde ich zusammen mit meinem Trainer einen Plan für das Wettkampfprogramm aufstellen. Olympia ist einfach das Grösste von allem. Es ist schon so, dass die Spiele in Peking das wichtigste Event meiner Karriere werden." 20.3. Ergebnisse: Finals. Synchronschwimmen. Duett, Technische Kür: 1. Anastasia Dawidowa/Anastasia Ermakowa (Russ) 98,833. 2. Gemma Mengual/Paola Tirados (Sp) 97,500. 3. Saho Harada/Emiko Suzuki (Jap) 97,167. Ferner: 11. Magdalena Brunner/Ariane Schneider 88,667. Synchronschwimmen. Qualifikation. Team, Freie Kür: 1. Russland 99,000. 2. Spanien 98,333. 3. Japan 97,167. Ferner, nicht im Final: 13. Schweiz (Sarah Amrein, Aude Bellina, Aline Bidlingmeyer, Pamela Fischer, Stephanie Jost, Pia Liembd, Isabelle Quinche, Aline Suter) 87,666. - 18 Teams. Wasserspringen. Qualifikation. Männer, 1-m-Brett: 1. Luo Yutong (China) 466,50. 2. He Chong (China) 423,30. 3. Siarhei Kutschmasau (WRuss) 387,75. Ferner, nicht im Halbfinal: 16. Jean-Romain Delaloye 332,25. 26. Jonathan Malusardi 294,85. - 30 Springer. Frauen, Turm: 1. Chen Ruolin (China) 400,80. 2. Paola Espinosa (Mex) 367,15. 3. Wang Xin (China) 366,45. Ferner, nicht im Halbfinal: 32. Sibylle Eckert 137,90. - 32 Springerinnen. 20.3. Duett im Final auf Platz 11. Das Berner Synchronschwimmduett Magdalena Brunner und Ariane Schneider belegten im Final der technischen Kür mit 88.666 Punkten den 11. Platz. Gegenüber dem Vorkampf vom Samstag konnten sie weder die Punktzahl noch den Rang verbessern. Dennoch darf man dieses Resultat Erfolg werten und wenn morgen in der freien Kür eine ähnlich gute Leistung folgt, ist dies ein erster, wichtiger Schritt Richtung Olympia. (Swiss Swimming) 20.3. Kein Wettkampfglück für die Synchronschwimmerinnen im Teamwettkampf. In der freien Kür des Teambewerbs kämpften die Schweizerinnen ohne Glück. Sie zeigten eine gute Leistung mit nur wenigen Unsauberkeiten, die von den Richterinnen aber relativ tief bewertet wurden. Die Punktzahl von 87.666 reichte zum undankbaren 13. Platz. Der angestrebte Final wurde um 0.9 Punkte verpasst, was bedeutet, dass die Schweizerinnen im Final vom Samstag nur als Vorschwimmerinnen antreten dürfen. (Swiss Swimming) 20.3. Ränge 16 und 26 für Delaloye und Malusardi. Jean-Romain Delaloye und Jonathan Malusardi belegten im Vorkampf vom 1 Meter Brett die Ränge 16 und 26 und schieden damit aus. Delaloye, der seit Januar in Montreal zusammen mit Weltmeister Alexandre Despatie trainiert, zeigte einen stabilen Wettkampf und übertraf mit 332.25 Punkten das angestrebte Ziel knapp. Dennoch reichte es in der Nicht-olympischen Disziplin nicht zum Halbfinal der besten zwölf Springer. Im Hinblick auf die olympische Disziplin vom 3 Meter Brett zeigte sich der Romand zuversichtlich. Der 17-jährige Malusardi, in der vergangenen Woche noch mit Schulterproblemen kämpfte, zeigt für seine Verhältnisse einen guten Wettkampf und war mit dem Resultat von 294.85 Punkten zufrieden. Auch er ist vom 3 Meter Brett stärker einzuschätzen.Erschwert wurde der Wettkampf für die Athleten durch einen Stromausfall, der die Scheinwerder in der Halle für etliche Minuten ausfallen liess. (Swiss Swimming) 20.3. Sibylle Eckert mit missratenem Wettkampf. Die 21-jährige Sibylle Eckert klassierte sich in den Ausscheidungen vom 10 Meter Turm im 32. Rang. Die Zürcherin erreichte lediglich 137.90 Punkte und kam damit nicht über den letzen Platz hinaus. Keiner ihrer fünf Sprünge konnte sie so ins Wasser bringen wie gewünscht – ein klassischer Aussetzer an den ersten internationalen Meisterschaften. (Swiss Swimming) 20.3. Melbourne: Ilchenko holt Gold über 10 km. Im Open Water Rennen von heute Morgen gewann die Russin Larisa Ilchenko die Goldmedaille mit 2:03.57.9 vor Cassandra Patten (GBR, 2:03.58.9) und der Kate Brookes Peterson (AUS, 2:03.59.5) [Resultate, PDF]. 19.3. Magdalena Brunner Neunte im Solobewerb. Magdalena Brunner, die bisher mit Abstand am meisten Einsätze im Schweizer Team an den Weltmeisterschaften zu absolvieren hatte, überzeugt auch in der technischen Kür des Solobewerbs. In den Vorkämpfen am Morgen belegt die Ostschweizerin den 10. Platz und qualifizierte sich souverän für den Final vom Abend. „Es war ein bisschen verhalten, was ich gezeigt habe, aber ich wusste, dass es den Richtern im Grunde nur um das letzte Element geht, den Barracuda. Zeigt man den gut, ist man dabei, wenn man aber zu diesem Zeitpunkt schon zu müde ist und die Figur verpatzt, ist man gleich weg vom Fenster.“ Im Final fühlte sich die Wahlbernerin besser, riskierte mehr und wurde dafür belohnt. Sie konnte die Ukrainerin, die am Morgen noch höhere Noten erhielt, übertreffen und klassierte sich mit 90.167 Punkten im neunten Rang. Auch die Trainerin Julia Vasileva hatte an der Finalkür nichts auszusetzen: „ich stand wahrscheinlich genau im richtigen Winkel zum Bad und habe wirklich keinen Fehler gesehen“, kommentierte die Russin lachend den Wettkampf. Gewonnen wurde die technische Kür von Natalia Ischenko aus Russland, die zweimal die Höchstnote 10 für ihre Leistung erhielt (Swiss Swimming). 19.3. Viel Pech für das Team. Im der technischen Kür des Teamwettkampfes, der ebenfalls heute über die Bühne ging, kamen die Schweizerinnen auf den undankbaren 13. Platz. Das Team erreichte mit 88.000 Punkte genau gleich viele Punkte wie Korea, wurde aber aufgrund der leicht schlechteren technischen Noten hinter die Asiatinnen klassiert. Das gesteckte Ziel Finalqualifikation haben die Schweizerinnen damit denkbar knapp verpasst. Dennoch sah Trainerin Sayako Ukai etwas Positives im Resultat: „wir können nun im Final als Vorschwimmerinnen antreten und den Richter, die uns sehr tief bewertet haben beweisen, dass wir besser sind.“ (Swiss Swimming) 19.3. Sibylle Eckert und Florina Meier im 14. Rang. Die beiden Zürcher Turmspringerinnen belegten bei ihrem Début an internationalen Meisterschaften den 14. Platz im Synchronspringen vom 10m Turm. Mit 236.25 Punkten übertrafen sie ihre bisherige Bestmarke um einen Punkt und waren mit ihrer Leistung im Grossen und Ganzen zufrieden. Der Trainer Reto Hotz formulierte die Eindrücke nach dem Wettkampf wie folgt: „wenn die beiden auch nur halb so nervös waren wie ich, dann kann ich gut nachvollziehen, wie sie sich dort oben auf dem Turm gefühlt haben. Insgesamt zeigten sie aber eine ansprechende Leistung für ihren ersten Einsatz auf diesem Niveau.“ Nach drei Sprüngen lag das Schweizer Duo noch auf dem elften Zwischenrang. Nach einem etwas verpatzten vierten Sprung, dem dreieinhalb Salto vorwärts, fielen sie zurück und mussten am Ende nur wegen einem Punkt Differenz die rote Laterne in der Rangliste von Indonesien übernehmen (Swiss Swimming). 19.3. Geheimes China-Olympiateam? Der australische Trainer Ken Wood (Jessicah Schipper) vermutet in einem Interview mit der Zeitung The Age, dass China im Geheimen eine Gruppe von Schwimmern ganz speziell für die olympischen Spiele 2008 aufrüstet. Diese Schwimmer werden in Melbourne nicht starten. Wood wollte nicht auf die Frage antworten, ob China diese Schwimmer dope. Die ausgewählte Gruppe umfasste vor 18 Monaten 100 Schwimmer, jetzt noch 50. Seine Vermutungen basieren auf diversen Kontakten in China und der bekannten Einstellung Chinas in Bezug auf die Rolle des Sportes für das eigene Image. Die olympischen Spiele im eigenen Land seien eine sehr grosse Triebfeder für die Motivation. 18.3. Russland holt Synchro-Gold. Russland dominierte den Teamwettbewerb (Free Routine Combination) mit 99 von 100 Punkten vor Japan (97.833) und den USA(96.5). [Synchro] 18.3. Meichtry knapp an College-Meistertitel vorbei. (si) Dominik Meichtry verpasste an den Uni-Meisterschaften in Minneapolis den Meistertitel über 200 Yards Crawl nur knapp. Der 22-jährige Schweizer von der University of California blieb in 1:33,45 um 16 Hundertstel hinter Darian Townsend (SA) zurück. Townsend (22) war 2004 an den Olympischen Spielen in Athen Mitglied der siegreichen 4x100-m-Crawlstaffel Südafrikas. Meichtry zeigte sich mit der (persönlichen Best-)Zeit, aber nicht mit dem Platz, zufrieden. In den Vorläufen am Morgen hatte der Crawl-Spezialist aus St. Gallen noch mit der besten Zeit angeschlagen. Meichtry reist nach den Wettkämpfen in Minnesota direkt nach Melbourne weiter und stösst am Dienstag zum Schweizer WM-Team. 18.3. Magdalena Brunner im Solo Final. (Swiss Swimming) Die Synchronschwimmerin Magdalena Brunner qualifizierte sich heute Morgen souverän für den Final der besten 12 in der freien Kür des Solo-Bewerbs. Die 24-jährige Ostschweizerin, die in Bern lebt und trainiert, erreichte mit 90.000 Punkten den elften Platz. „Ich bin selber fast ein bisschen überrascht, vor allem von den hohen Noten“, kommentierte Brunner ihren Wettkampf. So überraschend ist er allerdings nicht, vor zwei Jahren an der WM in Montreal klassierte sie sich auch schon im zehnten Rang. Falls sich Brunner im Final etwas steigern kann, ist es durchaus möglich, dass sie sich wieder in die Top-Ten schwimmt. Ihre direkten Konkurrentinnen liegen nur wenig vor der Schweizerin. Klassement Solo Freie Kür nach dem Vorkampf: 1. Virginie Dedieu FRA 99.000 Punkte 2. Natalia Ischenko RUS 98.500 Punkte 3. Gemma Mengual ESP 97.667 Punkte 11. Magdalena Brunner SUI 90.000 Punkte 18.3. Melbourne: Lurz holt Gold über 5 km. 1. Thomas Lurz (D) 56.49.6, 2. Evgeny Drattsev, (Rus) 56.50.7, 3. Spyridon Gianniotis (Gr) 56:56.6 18.3. Melbourne: [Live Video Streaming] 18.3. Melbourne: Erste Goldmedaille geht an Russland. Im 5-km-Openwater gewann die Russin Larisa Ilchenko mit 1:41.3 vor ihrer Landsfrau Ekaterina Seliverstova (1:43.6). Dritte wurde die Australierin Kate Brookes-Peterson (1:47.6). [Open Water] 18.3. TV-Sendezeiten Schwimm-WM Melbourne 2007 Alle Angaben in MEZ: Montag, 19. März Eurosport: 10.30-12.00 Uhr, Wasserspringen, live Mittwoch, 21. März Eurosport: 17.00-18.00 Uhr, Wasserspringen, zeitversetzt Freitag, 23. März Eurosport: 08.30-09.15 Uhr, Wasserspringen, zeitversetzt Sonntag, 25. März ZDF: 10.35-13.00 Uhr, Schwimmen, live Eurosport: 01.00-04.00 Uhr, Schwimmen, live 18.00-19.30 Uhr, Schwimmen, zeitversetzt Montag, 26. März ARD: 10.35-13.00 Uhr, Schwimmen, live Eurosport: 01.00-02.00 Uhr, Schwimmen, Wiederholung 02.00-04.00 Uhr, Schwimmen, live 09.00-10.30 Uhr, Wasserspringen, live 10.30-11.00 Uhr, Wasserspringen, zeitversetzt 11.00-13.00 Uhr, Schwimmen, live 18.30-19.00 Uhr, Schwimmen, Wiederholung Dienstag, 27. März ZDF: 10.35-13.00 Uhr, Schwimmen, live Eurosport: 01.30-02.00 Uhr, Schwimmen, Wiederholung 02.00-04.00 Uhr, Schwimmen, live 08.30-09.15 Uhr, Schwimmen, Wiederholung 11.00-13.00 Uhr, Schwimmen, live 16.45-17.30 Uhr, Schwimmen, Wiederholung Mittwoch, 28. März ARD: 10.35-13.00 Uhr, Schwimmen, live Eurosport: 01.00-02.00 Uhr, Schwimmen, Wiederholung 02.00-05.00 Uhr, Schwimmen, live 08.30-09.15 Uhr, Schwimmen, Wiederholung 11.00-13.00 Uhr, Schwimmen, live 17.45-19.00 Uhr, Schwimmen, Wiederholung Donnerstag, 29. März ZDF: 10.35-13.00 Uhr, Schwimmen, live Eurosport: 01.30-02.00 Uhr, Schwimmen, Wiederholung 02.00-05.00 Uhr, Schwimmen, live 08.30-09.15 Uhr, Schwimmen, Wiederholung 11.00-13.00 Uhr, Schwimmen, live 17.45-19.00 Uhr, Schwimmen, Wiederholung Freitag, 30. März ARD: 10.35-13.00 Uhr, Schwimmen, live Eurosport: 00.30-02.00 Uhr, Schwimmen, Wiederholung 02.00-04.00 Uhr, Schwimmen, live 08.30-09.15 Uhr, Schwimmen, Wiederholung 11.00-13.00 Uhr, Schwimmen, live 18.00-18.45 Uhr, Schwimmen, Wiederholung Samstag, 31. März ZDF: 10.35-13.00 Uhr, Schwimmen, live Eurosport: 00.30-02.00 Uhr, Schwimmen, Wiederholung 02.00-05.00 Uhr, Schwimmen, live 08.30-09.15 Uhr, Schwimmen, Wiederholung 11.00-13.00 Uhr, Schwimmen, Live Sonntag, 1. April ARD: 10.35-13.00 Uhr, Schwimmen, live Eurosport: 01.00-02.00 Uhr, Schwimmen, Wiederholung 02.00-04.00 Uhr, Schwimmen, live 11.00-13.00 Uhr, Schwimmen, live Montag, 2. April Eurosport: 14.00-15.30 Uhr, Schwimmen, Wiederholung (mitgeteilt von Lorenz Liechti) 17.3. Schwimm-WM von Melbourne eröffnet. (dpa) Mit einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung im umgerüsteten Rod-Laver-Tennisstadion von Melbourne haben die 12. Schwimm-Weltmeisterschaften begonnen. Mit 2195 Athleten aus 173 Ländern erreichen die rund 45 Millionen Euro teuren Titelkämpfe in der australischen Metropole Rekordzahlen. Den bisherigen Höchststand gab es 2003 in Barcelona mit 2015 Sportlern aus 157 Nationen. In Melbourne werden bis zum 1. April 65 Titel vergeben: 40 im Schwimmen, zehn im Kunst- und Turmspringen, zwei im Wasserball, sechs im Langstreckenschwimmen und sieben im Synchronschwimmen. Insgesamt rund 32 Stunden werden die Fernsehsender ARD, ZDF und Eurosport von der Schwimm-WM berichten. Das grösste Team stellt in Melbourne mit 109 Athleten China, Olympia-Gastgeber 2008, gefolgt von den USA (95) und Gastgeber Australien (93). Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) ist in Melbourne mit 81 Aktiven vertreten. Die Beckenschwimmer starten erst am 25. März in den Medaillenkampf. Im Rod-Laver-Tenniskomplex wurden dafür zwei Pools errichtet. Der Wettkampfpool in der eigentlichen Arena ist 50 Meter lang, 25 Meter breit und drei Meter tief. In einer Nebenhalle, die auch beim Tennis zum Training verwendet wird, befindet sich der Trainingspool, der in seinen Ausmassen identisch ist, allerdings nur zwei Meter tief. Die Pools fassen zusammen 6,8 Millionen Liter Wasser. 17.3. Guter Auftakt für die Synchronschwimmerinnen. (Swiss Swimming) Die Weltmeisterschaften in Melbourne begannen für das Schweizer Synchroduett nach Wunsch. Magdalena Brunner und Ariane Schneider qualifizierten sich in den Vorkämpfen der technischen Kür als Elfte für den Final vom Dienstagabend und erreichten damit ein erstes Ziel, das sie sich gesteckt hatten. Die Trainerin Julia Vasileva war mit den beiden Bernerinnen sehr zufrieden: „Technisch sind sie sehr gut geschwommen, im Final hoffen wir dann noch auf etwas höhere Noten im artistischen Bereich“. Die Wettkämpfe im Synchronschwimmen werden erstmals in einem neuen Format durchgeführt. Sowohl für die technische, wie auch für die freie Kür gibt es jeweils einen separaten Final. Eine Gesamtwertung aus technischer und freier Kür gibt es dafür nicht mehr. Rangliste nach den Vorkämpfen: 1. Russland 98.500 Punkte 2. Japan 97.167 Punkte 3. Spanien 96.333 Punkte 11. Schweiz 89.667 Punkte 17.3. Inge de Bruijn tritt zurück. Die 33-jährige vierfache Olympiateilnehmerin Inge de Bruijn hat den Rücktritt vom Wettkampfsport angekündigt. Sie gewann an den olympischen Spielen 2000 in Sydney Gold über 50 und 100 m Freistil sowie über 100 m Delfin und verteidigte den 50-m-Freistiltitel in Athen erfolgreich. "Meine Karriere ist abgeschlossen," teilte sie der niederländischen Newsagentur ANP mit. "Schwimmen bedeutete mein Leben und ich brauchte lange für diesen Schritt." Seit Athen hat sie an keinem grösseren Wettkampf mehr teilgenommen. Sie hält aber immer noch die Weltrekorde über 50 m Freistil (24.13) und 100 m Delfin (56.61), Bestmarken, die sie an den olympischen Spielen 2000 gesetzt hatte. 12.3. Schwimmmeeting Halle: Buschulte und Meeuw bärenstark [Resultate] 10.3. Steffen mit Schulterproblemen. (sid) Die Weltrekordlerin und vierfache Europameisterin Britta Steffen hat ihren letzten Testwettkampf vor der Abreise zur WM nach Melbourne (17. März bis 1. April) abgesagt. Steffen leidet an Schulterproblemen und verzichtet deshalb auf einen Start am Wochenende in ihrer Heimatstadt Berlin. Optimistisch ist Örjan Madsen, Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), dagegen im Falle der verletzten Olympia-Dritten und WM-Zweiten Anne Poleska. Die Krefelderin will nach ihrem Bänderriss am Fuß am Dienstag entscheiden, ob sie nach Melbourne reisen wird, sandte Madsen aber positive Signale aus ihrem Wohnort Florida. Die Schwimmwettkämpfe beginnen am 25. März. 10.3. FINA wird spendabel. (sid) Mit 19'500 Euro belohnt die FINA jeden Weltrekord bei der WM in Melbourne (17. März bis 1. April). Die Prämienregelung veröffentlichte der Verband am Dienstag in Paris. Ausserdem ist eine Einzel-Goldmedaille in allen Disziplinen 9'360 Euro wert, für Silber gibt es 5'460, für Bronze 3'900 Euro. 4.3. Japanische Kurzbahnmeisterschaften, Tokyo, 3.-4.3.2007 [Resultate] 3.3. Swimming World Rankings: [Updated] 2.3. Chinesisches WM-Team. Männer: Kunpeng Ouyang, Bodong Zhang, Chang Zhang, Chen Ren, Dong Wang, Enjian Wang, Chenglong Yu, Haibo Wang, Jiawei Zhou, Peng Wu, Li Cai, Lin Zhang, Shaohua Huang, Tao Zhao, Runqiang Shi, Yang Sun, Yang Shi, Yin Chen, Zhi Xie, Zhiwu Lu, Ziqiang Li, Zhongjian Lai, Zishan Zhang, Zuo Chen., Frauen: Yu Yang, Jiaying Pang, Yanwei Xu, Jingzhi Tang, Yi Tang, Jingyu Qu, Jieqiao Yang, Miao Tan, Rui Yu, Chang Gao, Jing Zhao, Tianlongzi Xu, Anqi Bai, Huijia Chen, Nan Luo, Hui Qi, Liping Ji, Yafei Zhou, Biying Deng, Liuyang Jiao, Yao Yu . 2.3. US WM-Team. 22 Frauen: Elizabeth Beisel North Kingstown, R.I. / Bluefish 200 m Rücken, Natalie Coughlin Vallejo, Calif. / Cal Aquatics 50, 100 m Freistil, 100 m Rücken, 100 m Delfin, 4x100 m Freistil, Mary DeScenza Naperville, Ill. / Athens Bulldog 200 m Delfin, Leah Gingrich Enola, Pa. / West Shore YMCA 5 km, Jessica Hardy Long Beach, Calif. / Cal Aquatics 100 m Brust, Margaret Hoelzer Huntsville, Ala. / Auburn Aquatics 200 m Rücken, Katie Hoff Towson, Md. / North Baltimore 200, 400 m Freistil, 200, 400 Lagen, 4x100 m Freistil, 4x200 m Freistil, Megan Jendrick Puyallup, Wash. / King Aquatic Club 200 m Brust, Kara Lynn Joyce Ann Arbor, Mich. / Athens Bulldog 50 m Freistil, 4x100 m Freistil, 4x200 m Freistil, Kalyn Keller Phoenix, Ariz. / Trojan 5 km, Tara Kirk Bremerton, Wash. / Stanford Swimming 100, 200 m Brust, Rachel Komisarz Louisville, Ky. / Lakeside 100 m Delfin, Ariana Kukors Auburn, Wash. / King Aquatic Club 400 Lagen, Whitney Myers Oxford, Ohio / Tucson Ford 200 Lagen, 4x100 m Freistil, 4x200 m Freistil, Lacey Nymeyer Tucson, Ariz. / Tucson Ford 4x100 m Freistil, 4x200 m Freistil, Hayley Peirsol Irvine, Calif. / Club Wolverine 800 m Freistil, Chloe Sutton Sacramento, Calif. / California Capital 5 km, 5 km, Kim Vandenberg Moraga, Calif. / UCLA Swimming 200 m Delfin, Leila Vaziri Coral Springs, Fla. / Coral Springs / Indiana 100 m Rücken, Dana Vollmer Granbury, Texas / Fort Worth Area 200 m Freistil, 4x200 m Freistil, Amanda Weir Lawrenceville, Ga. / Swim Atlanta 100 m Freistil, 4x100 m Freistil, 4x200 m Freistil, Kate Ziegler Great Falls, Va. / The Fish 400, 800 m Freistil. 21 Männer: Jayme Cramer Westfield, Ind. / Southeastern Swimming 4x200 m Freistil, Ian Crocker Portland, Maine / Longhorn 100 m Delfin, Brendan Hansen Havertown, Pa. / Longhorn 100, 200 m Brust, Larsen Jensen Bakersfield, Calif. / Trojan 1500 m Freistil, Cullen Jones New Brunswick, N.J. / NC State Aquatics 50 m Freistil, 4x100 m Freistil, Scott Kaufmann Sparks, Nev. / Reno Aquatic Club 5 km, 5 km, 25 km, Klete Keller Phoenix, Ariz. / Club Wolverine 200, 400 m Freistil, 4x100 m Freistil, 4x200 m Freistil, Jason Lezak Irvine, Calif. / Irvine Novaquatics 100 m Freistil, 4x100 m Freistil, Ryan Lochte Daytona Beach, Fla. / Daytona Beach 100, 200 m Rücken, 200, 400 Lagen, 4x200 m Freistil, Aaron Peirsol Irvine, Calif. / Longhorn 100, 200 m Rücken, Michael Phelps Baltimore, Md. / Club Wolverine 200 m Freistil, 100, 200 m Delfin, 200, 400 Lagen, 4x200 m Freistil, Eric Shanteau Atlanta, Ga. / Swim Atlanta 200 m Brust, Davis Tarwater Knoxville, Tenn. / Club Wolverine 200 m Delfin, Scott Usher Grand Island, Neb. / Wyoming Aquatics 100 m Brust, Peter Vanderkaay Rochester, Mich. / Club Wolverine 400 m Freistil, 4x200 m Freistil, Erik Vendt North Easton, Mass. / Club Wolverine 1500 m Freistil, Neil Walker Verona, Wis. / Longhorn 100 m Freistil, 4x100 m Freistil, David Walters Yorktown, Va. / Typhoon 4x200 m Freistil, Mark Warkentin Santa Barbara, Calif. / Santa Barbara 5 km, 5 km, 25 km, Garrett Weber-Gale Fox Point, Wis. / Longhorn 4x100 m Freistil, Ben Wildman-Tobriner San m Freistilancisco, Calif. / Stanford Swimming 50 m Freistil, 4x100 m Freistil. 1.3. USA setzen auf Superstar Phelps. Mit Michael Phelps an der Spitze reisen die USA zu den Schwimm-Weltmeisterschaften in Melbourne (17. März bis 1. April). Der sechsfache Olympiasieger kämpft in der australischen Metropole gleich in sechs Disziplinen um die Goldmedaille. Neben 200m Delfin, über die Phelps erst Mitte Februar seinen eigenen Weltrekord verbesserte, will er über 100m Delfin, 200m Freistil, 200 und 400m Lagen sowie die 4x200 m Freistil schwimmen. 2005 gewann er bei der WM in Montreal fünfmal Gold. Insgesamt nehmen 41 US-Amerikaner an den WM in Australien teil, darunter die Olympiasieger Aaron Peirsol und Nathalie Coughlin. 1.3. Klotschkowa fehlt bei WM. Jana Klotschkowa hat ihre Teilnahme bei den Schwimm-Weltmeisterschaften abgesagt. Die viermalige Olympiasiegerin aus der Ukraine, die auf den Lagen-Distanzen jahrelang unbesiegt war, konnte in den vergangenen Wochen krankheitsbedingt nicht trainieren. "Ein Start bei der WM kommt zu früh, sie hat sich noch nicht vollständig erholt und verzichtet auf Anraten der Ärzte auf einen Start", erklärte Andrej Wlaskow als Vize-Präsident des ukrainischen Schwimm-Verbandes in Kiew. Klotschkowa hatte nach den Olympischen Spielen in Athen 2004 eine Pause eingelegt und arbeitete seit dem vergangenen Jahr an ihrem Comeback. Zuletzt hatte sie bei der EM im Sommer 2006 in Budapest über 200m Lagen Rang vier belegt. Zurück zur [Homepage] / [an den Anfang] Februar 2007
15.2. Japanisches WM-Team. Männer: Takamitsu Kojima, Daisuke
Hosokawa, Yuji Sakurai, Makoto Ito, Hiroaki Yamamoto, Takeshi Matsuda,
Tomomi Morita, Junya Koga, Masafumi Yamaguchi, Kosuke Kitajima, Makoto
Yamashita, Daisuke Kimura, Ryo Takayasu, Ryuichi Shibata, Takashi Yamamoto,
Ken Takakuwa, Sano Hidemasa, Shinya Taniguchi. Frauen: Maki Mita, Norie
Urabe, Haruka Ueda, Sachiko Yamada, Ai Shibata, Mai Nakamura, Hanae Ito,
Reiko Nakamura, Yoshimi Miwa, Asami Kitagawa, Yuka Kato, Ayako Doi, Yuko
Nakanishi, Yurie Yano. Januar 2007
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