Juni 2002
Mai 2002
April 2002
Juni 2002
30.6. Langstreckenschwimmerin Hanna Miluska gewinnt das Europacup-Kombi-Rennen in Italien. Die Baslerin Hanna Miluska gewinnt das Langstrecken Europacup Rennen der Schwimmer in Italien ein Kombinationsrennen über 10 und 5 Kilometer im Lago di Bracciano. Die WM-Teilnehmerin von 2001 lag nach dem 10 Kilometer Rennen nur zwei Sekunden hinter der führenden Französin Laurene Blomme. Am zweiten Wettkampftag wandelte Hanna Miluska über 5 Kilometer ihren Rückstand in einen komfortablen Vorsprung um. Bis ins Ziel nahm Miluska der Französin 1:38 Minuten ab. Für Miluska war es der erste Einsatz in der noch jungen Open-Water-Saison, die ganz im Zeichen der Europameisterschaften steht. Mit ihrem jetzigen Sieg und dem guten Abschneiden bei der WM im letzten Jahr stehen die Chancen für die 16-jährige Schülerin aus Arlesheim gut, dass sie für die EM vom 25. bis 28. Juli in Potsdam (D) aufgeboten wird. Nathalie Schneider, Andrea Stehlin und Nicole Weist belegten die Plätze 9, 14 und 15. Bei den Männern dominierte Weltmeister Luca Baldini aus Italien das Teilnehmerfeld und feierte einen Start-Ziel-Sieg. Adrian Andermatt, der vor zwei Wochen in Nottingham über 5km haarscharf an Bronze vorbei schwamm kam auf den 17. Schlussrang. Die beiden Tessiner Michele Silvan und Igor Nastic erkämpften sich die Plätze 19 und 22. (Swiss Swimming)
Wettkämpfe:
FINA Wasserball-Weltliga. Gestern ist unter der Schirmherrschaft der FINA die Waterpolo World League gestartet worden. Teilnehmer sind die 8 besten Wasserballteams der Welt: Brasilien, Griechenland, Italien, Kroatien, Spanien, Russland, Ungarn und die USA [Water Polo World League].
Wasserball-Playoffs: Horgen gewinnt gegen Schaffhausen klar mit 9:5 Toren und Kreuzlingen kann sich sicher mit 10:8 gegen Aegeri durchsetzen. Nun folgen aber die Auswärtsspiele, wo es Schaffhausen und Aegeri nochmals wissen wollen, sind diese Mannschaften doch für ihre Heimstärke bekannt.
2. Spiel (best of five):
Di 2. Juli in Baar 20 Uhr 30: Aegeri - Kreuzlingen
Mi 3. Juli in Schaffhausen 20 Uhr: Schaffhausen - Horgen
(Swiss Waterpolo)
Schweizer Schwimmkalender 2002. Der Schwimmkalender wird herausgegeben von swimsports.ch als Hauptherausgeber (Bestellungen: Postfach, 8904 Aesch bei Birmensdorf) und dem Schweizerischen Schwimmverband, der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft und dem Schweizerischen Badmeisterverband als Mitherausgeber [Online-Kalender: Seeüberquerungen und Flussschwimmen für alle ]. 21.6. Hackett will Double. Grant Hackett möchte der vielseitigste Crawlschwimmer aller Zeiten werden, indem er am Qantas Skin Meet (Sydney, 21.6.) die 1500 m unter 15 Minuten und die 100 m unter 50 Sekunden schwimmt. Bis jetzt ist der Südafrikaner Ryk Needling diesem Ziel 1998 am nächsten gekommen mit 15:00.48 bzw. 49.71. Hackett dürfte bei der langen Strecke keine Probleme haben - er hält den Weltrekord über 1500 m in 14:34.56. (fox) 20.6. Projekt Nationales Schwimmzentrum: Bericht des SSCHV-Präsidenten.
Speedo-Trophy. Vor dem letzten grossen Meeting dieser Saison, der EM Berlin, führt in der Speedo-Trophy nach wie vor Flavia Rigamonti vor Chantal Strasser und Dominique Diezi. Diese drei Damen waren bisher die erfolgreichsten Athletinnen dieser Saison. Sppedo schüttet für die drei besten Athleten der Saison Prämiem im Wert von insgesamt 17000 Franken aus [Resultatliste, PDF]. (Swiss Swimming) 19.6. Urquhart ersetzt Touretski. Australien hat anstelle des am Ellbogen verletzten Ray Hass die Delfinspezialistin Rachel Coffee (19) ins 41-köpfige Commonwealthteam aufgenommen. Coffee erreichte an den australischen Meisterschaften über 100 m Delfin hinter Thomas den zweiten Platz. An den Mare Nostrum Meetings holte sie sich zwei Silbermedaillen. Wegen Hass' Verletzung wird Touretski als Trainer in Manchester nicht mehr benötigt. Er wird ersetzt durch David Urquhart, dem Trainer von Ashley Callus, Kurzbahn-Weltmeisterin über 100 m Freistil. (AS)
9.6. Resultate: Regionale Meisterschaften RZO, Wettingen, 5.-9.6.2002
87 Millionen für den Schweizer Sport. Die Sport-Toto-Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2001 mit einem Gewinn von 82 Millionen Franken abgeschlossen. Fünf Millionen gingen bereits als Vorableistung und Sponsoring-Engagements an den Schweizer Sport. Die Kantone erhalten von den 82 Millionen drei Viertel, der Rest geht an die Swiss Olympic Association. Das Geld wird für den Bau und Unterhalt von Sportanlagen, Beiträge an Sportmaterialbeschaffung, Trainerausbildungen, Kurse und Lager sowie die Beschickung internationaler Wettkämpfe verwendet. (sda) 18.6. Scott Volkers wegen sexueller Belästigung angeklagt. Ein Gericht in Brisbane hat die Anklage gegen den Spitzentrainer wegen sexueller Belästigung von zwei 12-14-jährigen Mädchen in der Zeit von 1985-87 zugelassen. Ein dritter Fall wird nicht weiter verfolgt. Der 43-jährige Vater von zwei Kindern erklärte sich bei der ersten Einvernahme im April als unschuldig: "Es ist sehr schwer zu verstehen, warum jemand nach einer halben Ewigkeit etwas behaupten kann, und dann bist du schuldig, bis das Gegenteil bewiesen ist." Sein Familienleben und seine Karriere seien geschädigt worden. Die Verhandlung wird am 25. Juli fortgesetzt. Volkers trainierte u.a. Susie O'Neill und Samantha Riley. (BBC)
18.6. Resultate: 12. Baarer Meeting, 15.6.2002 17.6. Wasserball Nationalliga A. Schaffhausen - Kreuzlingen 3:3, Lugano - Romanshorn 7:7, Basel - Ägeri 6:9, Ägeri - Schaffhausen 7:6, Kreuzlingen - Basel 22:9, Horgen - Lugano 13:4. Die letzte NLA Qualifikationsrunde: Freitag 21. Juni 2002. Basel - Schaffhausen, Horgen - Romanshorn, Kreuzlingen - Ägeri. 16.6. Adrian Andermatt verpasst in Nottingham Bronze um einen Hundertstel. Adrian Andermatt vom SC Uster belegte beim Langstrecken Europacup der Schwimmer im englischen Nottingham über 5 km den fünften Platz. Der WM-Teilnehmer vom letzten Jahr war während des ganzen Rennens in der achtköpfigen Spitzengruppe, wo der Sieger im Endspurt ermittelt wurde. Kurz vor dem Ziel starteten der Franzose Gilles Rondy und der Italiener Simone Menoni im 15 Grad kalten Wasser einen erfolgreichen Fluchtversuch. Rondy setzte sich im Zweikampf durch und gewann das Rennen mit drei Sekunden Vorsprung auf Menoni in 1:00,40 Stunden. Noch härter wurde der Kampf um Bronze ausgetragen. Im Fünferfeld mit Andermatt kam es zum Fotofinish. Im Ziel hatte der Italiener Fabio Fusi die Hand vorne und holte Bronze mit 1:00,51 Stunden. Mit einer Sekunden Rückstand wurden der Franzose Yannick Rieg und Adrian Andermatt zeitgleich mit 1:00,52 gewertet. Der zuständige Zielrichter entschied jedoch gegen Andermatt, so dass dieser mit Platz fünf vorlieb nehmen muss. Trainer Gerard Moerland ist mit der Leistung seines Schützlings zufrieden. "Adrian ist taktisch ein gutes Rennen geschwommen. Er hat sich im 15 Grad kalten Wasser tapfer geschlagen und auf den Sieger nach 5 km nur 12 Sekunden eingebüsst." Adrian Andermatt, der eine weitere EM-Teilnahme (25. bis 28. Juli in Berlin) anstrebt, ist mit diesem Resultat seinen Ziel einen weiteren Schritt näher gekommen. WM-Teilnehmerin Denise Schrader vom Schwimmclub Uster war vom Start an in der Spitzengruppe. Nach zwei Kilometer konnten sich Etta van der Weijden (NED) und die Engländerin Paula Wood unbemerkt von der Gruppe lösen. Den Zweikampf auf den letzten Metern entschied die Holländerin nach 1:03,11 Stunden mit drei Sekunden Vorsprung zu ihren Gunsten. Erneut kam es um Bronze zu einem Massensprint, den die Deutsche Sarah Winkelbauer (1:05,12) für sich entscheiden konnte. Denise Schrader, die vor zwei Wochen in Sevilla (Spanien) über 10 km Vierte wurde, erreichte das Ziel 7 Sekunden später als Fünfte. Die Baslerin Natalie Schneider belegte mit 1:06,06 Stunden den achten Platz und Schraders Klubkollegin Nicole Weist wurde mit 1:06,34 Neunte. Rangliste: EUROPEAN OPEN WATER SWIMMING CUP 2002, Nottingham (England) 5km Männer: 1. 1:00,40 (Stunden) Gilles Rondy (FRA); 2. 1:00,43 Simone Menoni (ITA); 3. 1:00,51 Fabio Fusi (ITA); 4. 1:00,52 (Zielrichterentscheid 1) Yannick Rieg (FRA); 5. (Zielrichterentscheid 2) 1:00,52 Adrian Andermatt (SC Uster). Frauen: 1. 1:03,11 (Stunden) Etta van der Weijden (NED); 2. 1:03,14 Paula Wood (GBR); 3. 1:05,12 Sarah Winkelbauer (GER); Ferner 5. 1:05,19 Denise Schrader (SC Uster); 8. 1:06,06 Natalie Schneider (SV Basel); 9. 1:06,34 Nicole Weist (SC Uster) (Swiss Swimming)
Pressemitteilung zum Rücktritt von Christophe Pellandini bei Genève Natation. 15.6. Wasserspringen: Deutsche Offene Meisterschaften, Berlin, 13.-16.6.2002 14.6. Schweizermeisterschaften, Frauenfeld, 4.-7.7.2002. [Homepage des Veranstalters] [Meldeliste] [Programm und Zeitplan]
14.6. Neu im SVL-Photoshop: Bilder vom Trainingslager 2002 in Malta.
FINA Masters World Championships 2006 in den USA? US Masters Swimming hofft von der FINA den Zuschlag für die Mastersweltmeisterschaften 2006 zu erhalten. Phil Whitten von USMS: "Wir hatten die Masters-WM erst einmal 1992 in den USA - es wird Zeit, den Wettkampf wieder zurück zur Wiege des Mastersschwimmen zu bringen." Die bisherigen Austragungsorte waren: 1978 Toronto (inoffiziell), 1984 Christchurch, 1986 Tokyo (erste FINA-WM), 1988 Brisbane, 1990 Rio de Janeiro, 1992 Indianapolis, 1994 Montréal, 1996 Sheffield, 1998 Casablanca, 2000 München, 2002 Christchurch und 2004 Riccione.
Pellandini bald ohne Doppelmandat. Christophe Pellandini beschränkt sich Anfang August nach den Europameisterschaften in Berlin auf seine Trainer-Tätigkeit bei seinem Stammklub Atlantide Agno. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt der ehemalige Coach von Flavia Rigamonti auch bei Genève-Natation tätig. (TA) 13.6. Suspendierter Touretski muss sich medizinisch untersuchen lassen. Das Australian Institute of Sports hat Gennadi Touretski bei voller Bezahlung von seiner Tätigkeit als Trainer suspendiert, bis die Untersuchungsergebnisse über den Vorfall vom letzten Freitag an Bord eines Flugzeuges vorliegen. Touretski muss sich darüber hinaus medizinisch untersuchen lassen, um abzuklären, wie weit die Medikamente gegen seinen zu hohen Blutdruck eine Rolle für sein Benehmen gespielt haben. Da sein Schwimmer Ray Hass wegen gebrochenem Ellbogen nicht an den Commonwealth Games im Juli teilnehmen kann, kommt Touretski in jedem Fall nicht mehr als Begleitperson in Frage. (smh)
Mare-Nostrum-Meeting Barcelona, 11./12.6.2002. [Resultate]. Männer. 50 m Crawl: 1. Popow (Rus) 22,54. - 100 m Crawl: 1. Salim (Fr) 49,98. 2. Popow 50,03. - 50 m Brust: 1. Lisogor (Ukr) 27,73. - 50 m Delfin: 1. Frölander (Sd) 24,00. 2. Hard (Fin) 24,19. 3. Noriega (Sp) 24,64. - 100 m Brust: 1. Sludnow (Rus) 1:01,79. - 100 m Rücken: 1. Walker (USA) 56,51. - 400 m Crawl: 1. Coman (Rum) 3:53,33. - 1500 m Crawl: 1. Coman (Rum) 15:24,09. - 200 m Delfin: 1. Silantjew (Ukr) 1:56,90. 2. Sludnow (Rus) 1:57,74. 3. Drymonakos (Grie) 1:59,14. - Frauen. 100 m Brust: 1. Qi (China) 1:08,95. 2. Beard (USA) 1:08,98. - 100 m Crawl: 1. Yanwei (China) 55,32. - 400 m Crawl: 1. Potec (Rum) 4:10,23. 12.6. Turetski ein harter Trainer - aber mit sich selber nicht hart genug. In einem Bericht des Sydney Morning Herald wird mit Gennadi Turetski hart ins Gericht gegangen. Von seinen Schwimmern verlange er eiserne Disziplin, aber mit sich selber habe er diesbezüglich Mühe. Seinen mit Steuergeldern bezahlten, privilegierten 80000 A$ Job (71000 Franken / 48000 €) beim AIS sei er jetzt ziemlich sicher los. Er werde zwar mit allen Mitteln kämpfen und mit den Anwälten, die ihn vor der Dopingverurteilung schützten, wieder alles versuchen einem Urteil zu entkommen. Touretski schiebe die Schuld auf die Bluthochdruck-Medikamente, die ihn in der dünnen Kabinenluft des Flugzeugs zu schaffen machten. Er leide an einer medizinischen Funktionsstörung mit Namen "Hypnogogia" (Ed.: Der Zustand der Halbwachheit oder des Tagträumens), die sich beim Gewecktwerden in Flüchten oder Kämpfen manifestiere. Die von den Flight-Attendants gefundene leere Whiskyflasche in seinem Handgepäck hat er im Dutyfree (leer? Ed.) gekauft - das sei viel die wahrscheinlichere Erklärung seiner "Disorientierung". Heute (12.6. Ed.) habe Tourestki im ASI immer noch Training gegeben, er sei vom AIS noch nicht freigestellt worden. Touretskis Leistungen als Schwimmtrainer, sowie seine intellektuellen Fähigkeiten werden im Zeitungsbericht voll respektiert - aber man frage sich, wiviel Australien jetzt noch davon profitiere. Gerade 2 Schwimmer werden von ihm betreut: der Brustschwimmer Ray Hass und die Rückenschwimmerin Clementine Stoney. [SMH-Bericht]
Nachweis für Doping. Dem Institut für Dopinganalytik in Kreischa (D) ist offenbar ein grosser Schritt im Kampf gegen das Doping mit Wachstumshormonen gelungen. Das vom IOK akkreditierte Labor hat während sieben Jahren eine Methode entwickelt, bei der verschiedene Vorgänge im Organismus analysiert werden. Dabei kann von körpereigenen sowie künstlichen und von aussen zugeführten Hormonen unterschieden werden. Der Test eignet sich besonders für Trainingskontrollen. In Kreischa wurden letztes Jahr rund 5400 Dopinganalysen durchgeführt. (dpa) 11.6 Neue Untersuchung gegen Touretski? Das Australian Institute of Sports hat eine Untersuchung gegen einen seiner Trainer eingeleitet wegen Belästigung des Flugpersonals auf einem Flug von Malta nach Sydney. Es soll sich nach Presseberichten um den 52-jährigen Gennadi Touretski handeln, der nach der Rückkehr in Sydney von der Polizei verhaftet worden sei. Er habe einem Flightattendant einen Becher Kaffee ins Gesicht geschüttet. Das Flugpersonal habe ihm daraufhin Handschellen angelegt. Alkohol sei ihm keiner serviert worden, aber in seiner Reisetasche sei eine leere Whiskyflasche gefunden worden. Touretski habe Medikamente gegen seinen zu hohen Blutdruck verantwortlich für sein Handeln gemacht. Bereits 1995 musste der russische Trainer eine 30-tägige Gefängnisstrafe absitzen und 10000 US$ Busse bezahlen, weil er auf einem Flug nach Hawaii den First Officer geboxt und einen Passagier ins Auge geschlagen hatte. Falls sich die neuen Vorwürfe als stichhaltig erweisen, hat sich Touretski die Teilnahme an den Commonwealth Games verspielt. Die Polizei rechnet mit einer 5-6 wöchigen Untersuchung. (AFP)
8. FINA Diving Grand Prix, Rom, 14.-16.6.2002 [Pressemitteilung]
Wasserball Nationalliga A. Horgen - Aegeri 9:7. Romanshorn - Kreuzlingen 7:24. Lugano - Schaffhausen 3:15. Schaffhausen - Romanshorn 10:5. Basel - Horgen 6:7. Kreuzlingen - Lugano 20:7. - Rangliste: 1. Horgen 16/28. 2. Kreuzlingen 15/24. 3. Aegeri 15/24. 4. Schaffhausen 15/16. 5. Basel 15/9. 6. Lugano 16/5. 7. Romanshorn 16/4. - Horgen, Kreuzlingen, Aegeri und Schaffhausen in den Playoffs, Basel, Lugano und Romanshorn in der Abstiegsrunde. 10.6. FINA Marathon Swimming World Cup. 6. Rennen in Hongkong, China, vom 9.6.2002 über 10 km. Resultate Frauen: 1. Angela Maurer, GER 2h09m10s94. 2. Natalia Pankina, RUS 2h09m12s04. 3. Irina Abyssova, RUS 2h09m13s0. 4. Britta Kamrau, GER 2h09m13.8. 5. Trudee Hutchinson, AUS. 6. Barsi Claudia, HUN. 7. Yvetta Hlavacova, CZE. 8. Maria Celeste Punet, ARG. 9. Shelley Clark, AUS. Männer: 1. Vladimir Diatchine, RUS 2h.57m58s76. 2. Evgueni Bezroutchenko, RUS 1h57m59s39. 3. Anton Sanatchev, RUS 1h.58m59s39. 4. Yuri Koudinov, RUS 1h58m08.69. 5. Christof Wandratsch, GER. 6. Petar Stoychev, BUL. 7. Gabriel Chaillou, ARG. 8. Mohamed Sorour, EGY. 9. Mark Saliba, AUS.
2002 US Grand Prix Series: Charlotte, 6.-9.6.2002. Männer. 200 m Crawl: 1. Goldblatt (USA) 1:50,52. - 100 m Brust: 1. Moses 1:02,27. - 100 m Delfin: 1. Gaspar (USA) 54,05. 2. Michaelson (USA) 54,84. 3. Malchow (USA) 54,98. - Frauen: 200 m Crawl: 1. Coughlin 2:01,61. - 100 m Delfin: 1. Coughlin 59,72. [Resultate] 9.6. Mare-Nostrum-Meeting Canet, 7./8.6.2002. [Résultats].
Resultate der SchweizerInnen:
Frauen
50 m Freistil: 27. Sandrine Paquier 28,39
200 m Lagen: 10. Katja Reuter 2:26,66; 16. Caroline Steffen 2:32,97
200 m Freistil: 6. Nicole Zahnd 2:05,11; 9. Hanna Miluska 2:06,25; 10. Sandrine Paquier 2:06,26; 11. Chantal Strasser 2:06,67
100 m Brust: 6. Carmela Schlegel 1:14,14
100 m Delfin: 13. Veronica Ranieri 1:03,63
200 m Rücken: 14. Katja Reuter 2:27,73
400 m Freistil: 5. Chantal Strasser 4:21,01; 7. Nicole Zahnd 4:24,30; 9. Hanna Miluska 4:24,50
Männer
50 m Freistil: 35. Flori Lang 25,39
200 m Lagen: 12. Yves Platel 2:10,45
200 m Freistil: 21. Philipp Gilgen 1:57,27; 31. David Richard 2:00,59
100 m Brust: 23. Remo Lütolf 1:06,81
100 m Delfin: 29. Flori Lang 59,07; 37. Yves Platel 1:00,94
Wasserball Nationalliga A. Resultate vom Samstag. Schaffhausen - Romanshorn 10:5, Basel - Horgen 8:7, Kreuzlingen - Lugano 20:7.
FINA Marathon Swimming World Cup. 5. Rennen in Haikou, China, vom 5.6. über 25 km. Resultate Frauen: 1. Natalia Pankina RUS, 5h25:00. 2. Angela Maurer GER, 5h25:07. 3. Britta Kamrau GER, 5h29:46. Resultate Männer: 1. Yury Koudinov RUS, 4h50:29. 2. Anton Sanachev RUS, 4h51:37. 3. Vladimir Diatchine RUS, 4h51:75. Das 6. Rennen findet heute in Hongkong statt (10 km).
Mare-Nostrum-Meeting Canet, 7./8.6.2002. [Résultats].
Resultate der SchweizerInnen:
Frauen
100 m Freistil 15. Nicole Zahnd 58,85 (Vorlauf: 58,59); 25. Hanna Miluska 59,78; 30. Sandrine Paquier 1:00,41; 50. Carmela Schlegel 1:04,01
200 m Delfin 11. Katja Reuter 2:23,12
400 m Lagen 10. Caroline Steffen 5:20,47
100 m Rücken 11. Veronica Ranieri 1:06,94; 16.Katja Reuter 1:09,30
200 m Brust 12. Carmela Schlegel 2:46,52
800 m Freistil 4. Chantal Strasser 8:53.26; 7. Hanna Miluska 9:05,77; 13. Sandrine Paquier 9:29,77
Männer
100 m Freistil 66. Flori Lang 55,40
200 m Delfin 4. Philipp Gilgen 2:04.34 (Vorlauf: 2:04,73)
400 m Lagen 4. Yves Platel 4:30.52 (Vorlauf: 4:31,84)
100 m Rücken 19. Flori Lang 1:02,37
400 m Freistil 11. Yves Platel 4:07,23; 19. David Richard 4:13,94 (Swiss Swimming)
Weist und Nastic vierte an den französischen OW-Championats. Bei den französischen Langstreckenmeisterschaften über 25km am 6. und 7. Juni in Aiguebelette (F) erkämpften sich Nicole Weist (SC Uster) und Igor Nastic (SN Bellinzona) je einen Vierten Platz. An beiden Tagen waren die Bedingungen für die Teilnehmer sehr hart. Die Wassertemperatur lag bei 18,5 Grad bei den Frauen und bei 17,5 Grad bei den Männern. Nach 5:59:07 Stunden erreichte die Französin Cecile Doumax als Erste das Ziel und sicherte sich den Titel über 25km. Silber geht an Floriane Richard (FRA) mit 6:13:30 Stunden. Bronze holt sich Johana Martinez (FRA) mit 6:54:45 Stunden, nachdem die Französin im Finish Nicole Weist vom SC Uster noch abfangen konnte. Weist benötigte für die 25 Kilometer 6:57:23 Stunden. Im gleichen Rennen belegte Sabine Renggli aus Allschwil mit 7:13:19 den sechsten Platz. Die Gewinnerin des Marathonschwimmen Rapperswil-Zürich Nadia Krüger vom SV Limmat kam mit den kalten Wassertemperaturen nicht zurecht und musste das Rennen nach 13 Kilometer vorzeitig abbrechen.
Das gleiche Schicksal erfuhr auch Michele Silvan von der SN Bellinzona. Er entfloh dem 17,5 Grad kalte Wasser nach 71 Minuten auf eines der Begleitboote. Die extremen Bedingungen am besten meisterte Gilles Rondy aus Frankreich. Er gewann den Kampf gegen die Kälte nach 5:26:30 Stunden vor dem Engländer James Leitch (5:48:24) und Nicolas Knap (5:54:49). Mit knapp sechs Minuten Rückstand auf den Bronzemedaillengewinner erreichte Igor Nastic (SN Bellinzona) das Ziel. Rangliste: Championnats de France Eau Libre 2002. Frauen 25km; Aiguebelette (F); 6. Juni 2002; Luft: 18°; Wasser: 18,5°. 1. 5:59 :07 (Stunden) DOUMAX Cecile (FRA), 2. 6:13:30 RICHARD Floriane (FRA), 3. 6:54:45 MARTINEZ Johana (FRA), 4. 6:57:23 WEIST Nicole (SC Uster), 5. 7:03:14 TUVIGNON Solene (FRA), 6. 7:13:19 RENGGLI Sabine (SV Allschwil), Aufg. KRÜGER Nadia (SV Limmat). Männer 25km; Aiguebelette (F); 7. Juni 2002; Luft: 15-23°; Wasser: 17,5°
1. 5:26 :30 RONDY Gilles (FRA), 2. 5:48:24 LEITCH James (GBR), 3. 5:54:49 KNAP Nicolas (FRA), 4. 6:00:36 NASTIC Igor (SN Bellinzona), Aufg. SILVAN Michele (SN Bellinzona). (Swiss Swimming)
Swiss Open Masters Championships, Thalwil, 21./22. September 2002: [Deutsch] [Français] [English] 8.6. Jenny Thompson mit Comeback? Die erfolgreichste US-Schwimmerin aller Zeiten, die 29-jährige Jenny Thompson, plant möglicherweise ein Comeback. Gemäss einem Bericht von Swiminfo hat sie sich für den Quebec-Cup vom 5.-7. Juli in Montréal angemeldet. Seit einem Jahr studiert sie an der medizinischen Fakultät der New Yorker Columbia University. Sie trainiert im gleichen Pool in Dover, New Hampshire, wo sie als kleines Mädchen ihre Karriere begann. Der Pool heisst jetzt natürlich Jenny-Thompson-Pool und nicht mehr Guppy Park Pool. Thompson gewann an drei olympischen Spielen 8 Goldmedaillen (jeweils mit der Staffel) sowie je eine Silber- und Bronzemedaille - mehr als je eine amerikanische Sportlerin vor ihr.
Claudia Poll beteuert ihre Unschuld. Mit Tränen in den Augen erklärte sie an einer Pressekonferenz in San Jose, Puerto Rico: "Ich werde bis zum Ende kämpfen. Ich liebe diesen Sport und werde es immer tun." Poll sagte, dass nachlässige Methodik und fehlerhafte Handhabung durch den Tester sowie falsche Beschriftung der Urinproben zu einer Verwechslung geführt hätten. "Der positive Test ist das Resultat mangelhafter Kompetenz, Lügen, Verwechslung der Proben und Druckversuchen. Meine Proben wurden ohne Vollmacht der FINA ausgetauscht, und ich wurde unter Druck gesetzt zu einer bestimmten Zeit Urin zu spenden. Der Tester lügte mich an, er müsse sofort nach Hause zurückkehren (Guatemala), aber er reiste erst am folgenden Tag ab. Während 6 Tagen war mein Urin in den Händen dieses Testers, bevor er die Proben zur Analyse einschickte. Die FINA teilte mit all das sei in meinem Fall irrelevant. Verrückt!" Poll erklärte, sie sei in den vergangenen 12 Monaten 11-mal negativ gestestet worden, davon zweimal nach dem 25. Februar. Poll gewann über 200 m Freistil an den OS in Atlanta 1996 und an der WM in Perth 1998 Gold. Ihre Konkurrentinnen sind schockiert. Lindsay Benko, die sich Polls Kurzbahn-WR über 200 m Freistil holte: "Ich bin schockiert. Claudia war immer nett zu mir, aber nett sein ist nicht wichtig. Wenn sie betrog muss sie bestraft werden." Martina Moravcova sagte sie sei traurig. Susie O'Neill ist nicht überrrascht: "Sie war ein nettes Mädchen zum Reden aber einige körperliche Merkmale liessen mich immer zweifeln. Ich bin überrascht, dass sie erwischt wurde aber es überrascht mich nicht, dass sie Steroide nahm." 7.6. Australien würde Rosolino genau testen. Ian Hansen von Australian Swimming sagte, falls Rosolino tatsächlich für Australien schwimmen wolle, müsste er sich rigorosen Dopingtests unterziehen. Die erste positive Stellungnahme von AS-Präsident John Devitt wird damit relativiert. (fox)
Japanischer Schwimmverband findet gefärbte Haare und Piercings unziemlich. Die Japan Amateur Swimming Federation (JASF) bestätigte Berichte über Disziplinvorschriften: Gefärbte Haare und Piercings seien nicht ziemlich. "Ein eigentliches Verbot wäre drakonisch, aber die Richtlinien sollen pädagogischen Charakter haben. Sport ist auch Erziehung." Im Jahr 2000 wurde die Schwimmerin aus rein persönlichen Gründen vom Olympiateam ausgeschlossen. (insweep)
Mare-Nostrum-Meeting Rom, 4./5.6.2002. 2. Tag. Männer. 50 m Crawl: 1. Popow (Rus) 22,39. - 200 m Crawl: 1. Brembilla (It) 1:48,79. - 100 m Delfin: 1. Martschenko (Rus) 53,17. 2. Esposito (Fr) 53,22. 3. Frölander (Sd) 53,26. - 400 m Lagen: 1. Boggiatto (It) 4:16,94. - Frauen. 100 m Crawl: 1. Moravcova (Slk) 55,01. 2. Henry (Au) 55,53. -- 200 m Brust: 1. Qi Hui (China) 2:26,18. 2. Beard (USA) 2:26,46. 6.6. FINA sperrt Claudia Poll. Das FINA-Dopingpanel hat am 31. Mai entschieden, dass Claudia Poll wegen einem positiven Test auf Norandrosteron (unangekündigte Trainingskontrolle am 25.2.2002) ab 26.3.2002 für 4 Jahre gesperrt wird. Claudia Poll kann noch an das Tribunal arbitrage du sport appellieren [FINA Pressemitteilung].
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Mare-Nostrum-Meeting Rom, 4./5.6.2002. 1. Tag. Männer. 100 m Crawl: 1. Iles (Alg) 49,82. 2. Popow (Rus) 49,88. 3. Frölander (Sd) 49,97. - 400 m Crawl: 1. Brembilla (It) 3:49,98. 2. Coman (Rum) 3:51,19. - 200 m Brust: 1. Komornikow (Rus) 2:11,18. - 100 m Rücken: 1. Horvath (Un) 55,65. 2. Krayzelburg (USA) 55,67. - 200 m Delfin: 1. Esposito (Fr) 1:56,37. 2. Silantjew (Ukr) 1:57,45. - 200 m Lagen: 1. Boggiatto (It) 2:01,95. Frauen. 50 m Crawl: 1. Henry (Au) 25,52. 2. Völker (D) 25,52. -- 200 m Crawl: 1. Moravcova (Slk) 1:59,52. 2. Benko (USA) 1:59,59. 3. Klotschkowa (Ukr) 1:59,90. - 200 m Rücken: 1. Komwarowa (Rus) 2:11,94. -100 m Delfin: 1. Jedreczak (Pol) 59,93. [Resultate]. 5.6. Italienischer Schwimmverband droht mit EM-Boykott. Falls das italienische Olympische Komitee CONI Massimilio Rosolino nicht vor den Angriffen schütze, überlege man sich die Schwimm-Europameisterschaften zu boykottieren, sagte der Präsident des italienischen Schwimmverbandes Paolo Barelli gestern in einer Pressekonferenz. "Wir haben Vertrauen in das CONI und sind selber nicht in der Lage uns auf geeignete Weise vor den den Beschuldigungen eines Fremden zu schützen." Barelli sagte weiter, er habe dem Präsidenten des CONI, Gianni Petrucci, und den Kulturminister Giuliano Urbani um Hilfe gebeten. Falls nichts unternommen werde, müssten sie vom Verband aus extreme Massnahmen in Erwägung ziehen. (fox)
Globale Regeln im Anti-Doping-Kampf. Die Doping-Weltagentur Wada hat 30 Monate nach ihrer Gründung einen Regelentwurf fertiggestellt, der auf eine Harmonisierung der unterschiedlichen Verfahrensweisen in den einzelnen Fachverbänden und Nationen setzt. Der universelle Anti-Doping-Code sei ein wesentlicher Schritt zur Verschmelzung der weltweiten Kräfte, um Betrüger an Olympischen Spielen und anderen internationalen Sportveranstaltungen zu stoppen, sagte der kanadische Wada-Vorsitzende Richard Pound. Der universelle Code soll Doping eindeutig definieren, die verbotenen Substanzen auflisten und mit einheitlichen Strafen die derzeitige Konfusion der unterschiedlichen Regeln und Strafen beenden. (sid) 4.6. Australier sehen Hindernisse für Rosolino. Gemäss einem [Bericht] der australischen Zeitung "The Age" würde es für Rosolino zum Starten mit einer australischen Lizenz einen administrativen Hürdenlauf geben. Der italienische Nationalheld bräuchte eine Transferbewilligung der FINA, des italienischen und australischen olympischen Komitees, und von Australia Swimming. Zwischen den Zeilen schimmert auch eine gewisse Skepsis durch, ob man einen mit Dopingverdacht behafteten Schwimmer in Australien aufnehmen will. Der Präsident von Australian Swimming, John Devitt, sendete aber positive Signale aus.
Rosolino weist Vorwürfe zurück. In einer eilig gestern Nachmittag in Neapel einberufenen Pressekonferenz [News La Repubblica] wies Rosolino die Vorwürfe scharf zurück: "Ich habe nie Dopingmittel verwendet und möchte die mich beschuldigende Person gerne persönlich sehen. Ich kenne den Mann nicht und weiss auch nicht, ob es ihn wirklich gibt." Flankiert von seinem Anwalt Alfonso Furgiuele drohte Rosolino, dass er aufgrund seiner doppelten Staatsbürgerschaft Italien/Australien in Zukunft auch für Australien starten könne (seine Mutter ist Australierin). Die Dopingvorwürfe stammen von einem ehemaligen Mafiamitglied. Der Anwalt will gerichtlich gegen den Informanten vorgehen. Es gehe nicht an, dass man ohne Beweise jemanden in den Schmutz ziehe und das Ganze auch noch publik mache. (AFP) 3.6. Rosolino erneut unter Dopingverdacht. Der Anti-Doping-Skandal in Italien hat nun auch Schwimm-Olympiasieger Massimiliano Rosolino erwischt. Wie die römische Tageszeitung "La Repubblica" am Montag berichtete [Bericht], soll der 24-Jährige mit Wachstumshormonen gedopt sein. Erneut aufgekeimt ist der Doping-Verdacht, nachdem bereits nach den Olympischen Spielen in Sydney erste Doping-Verdächtigungen gegen Rosolino geäußert wurden durch eine Belastungsaussage eines Kronzeugen. Dieser behauptete, neben einigen Radprofis auch das Schwimm-Ass mit Wachstumshormonen beliefert zu haben. Rosolino hatte bisherige Beschuldigungen mit der Aussage "Mein Doping sind die Spaghetti" gekontert. (dpa)
Mare-Nostrum-Meeting Monaco: 100 m Crawl: 1. Van den Hoogenband (Ho) 49,56. 2. Frolander (Sd) 49,95. 3. Popow (Rus) 50,12. - 200 m Crawl: 1. Van den Hoogenband 1:47,70. - 100 m Brust: 1. Komornikow (Rus) 1:02,03. - 200 m Brust: 1. Komornikow 2:12,35. - 100 m Rücken: 1. Krayzelburg (USA) 55,75. - 100 m Delfin: 1. Frolander 53,29. 2. Martschenko (Rus) 53,60. 3. Pine (Au) 53,89. - 200 m Delfin: 1. Silantjew (Ukr) 1:56,99. - Frauen. 100 m Crawl: 1. Moravcova (Slk) 55,34. 2. Henry (Au) 55,75. - 200 m Crawl: 1. Benko (USA) 1:59,48. - 200 m Brust: 1. Beard (USA) 2:27,05. 2. Qi Hui (China) 2:28,08. - 100 m Rücken: 1. Zhiuvanevskaya (Sp) 1:02,02. - 200 m Rücken: 1. Komarowa (Rus) 2:12,10. - 100 m Delfin: 1. Moravcova 58,46. - 200 m Delfin: 1. Jedrzejcczak (Pol) 2:10,59. - 200 m Lagen: 1. Klotschkowa (Ukr) 2:12,95. - 400 m Lagen: 1. Klotschkowa 4:44,19. [Resultate].
Wasserball Nationalliga A: Romanshorn - Basel 10:12. Lugano - Ägeri 6:16. Horgen - Schaffhausen 8:3. Basel - Lugano 11:4. Ägeri - Romanshorn 13:5. Kreuzlingen - Horgen 6:12. - Rangliste: 1. Horgen 14/24. 2. Ägeri 14/22. 3. Kreuzlingen 13/20. 4. Schaffhausen 13/12. 5. Basel 14/9. 6. Lugano 14/5. 7. Romanshorn 14/4.
FINA Diving Grand Prix in Xian City, China, 29.5.-1.6.2002 2.6. Mare-Nostrum-Meeting Monaco: Das Duell zweier Schwimmstars hat der Niederländer Pieter van den Hoogenband am Samstag in Monaco für sich entschieden In 49,56 Sekunden lag der Olympiasieger von Sydney über 100m Freistil klar vor Russlands Alexander Popow, der in 50,12 nur Dritter wurde. Den zweiten Platz belegte der Schwede Lars Frölander, Olympiasieger über 100 m Schmetterling. Der dreimalige Olympiasieger Lenny Krayzelburg (USA) bestätigte in Monaco seine gute Form und gewann über 100m Rücken in 55,75 Sekunden. Platz zwei ging an den Kroaten Gordan Kozulj (56,39) [Resultate]. (sid)
Vom Interverband zu swimsports.ch. 1954 als Interverband für Schwimmen (IVSCH) gegründet, ist die Vereinigung der am Schwimmsport interessierten Verbände und Institutionen in der Schweiz. Am 3. Mai 2002 beschlossen die beteiligten Verbände und Institutionen die Umbenennung des IVSCH in "swimsports.ch". Der neue Name und das Signet bringen die Bedeutung von "swimsports.ch" treffend zum Ausdruck: SWIM -- das Element ist das Schwimmen in allen seinen Facetten, ob horizontal oder vertikal, ob an der Wasseroberfläche oder unter Wasser, ob Spitzen- oder Breitensport, etc. etc. SPORTS -- SPORT mit S zeigt, dass alle Sportarten, die etwas mit Schwimmen zu tun haben, vertreten sind. .CH -- steht für gesamtschweizerisch. "swimsports.ch" bezweckt
• durch die Unterstützung seiner Mitglieder und durch eigene, mit seinen Mitgliedern abgestimmte Aktionen dazu beizutragen, möglichst viele Menschen aller Altersstufen den vielfältigen Schwimmsport regelmässig erleben zu lassen, sowie
• eine qualitativ hochstehende Ausbildung von Leitenden im Schwimmsport sicher zu stellen (wie Wassergewöhnung und Kinderschwimmen, Aqua-Fitness mit Seniorinnen und Senioren, Schwimminstruktoren und Schwimminstruktorinnen). Der Vorstand von "swimsports.ch" definiert die daraus abzuleitenden Kemaufgaben sowie die Jahresziele und legt diese jeweils der Delegiertenversammlung zur Genehmigung vor. Der SSCHV ist eines der führenden Mitglieder von "swimsports.ch" mit einem ständigen Sitz im Vorstand. Mehr. (SSCHV/FSN)
Langstrecken Europacup: Denise Schrader vom SC Uster belegte beim Langstrecken Europacup der Schwimmer im spanischen Sevilla über 10km den guten vierten Platz. Die WM-Teilnehmerin vom letzten Jahr schwamm die ersten fünf Kilometer im Guadalquivir Fluss auf der EM-Strecke von 1997 in der Spitzengruppe mit. Auf der zweiten Streckenhälfte setzte sich die Französin Laura Blomme und die Deutsche Nadine Pastor etwas ab. Nach 2:04,12 Stunden holte sich Blomme mit 7 Sekunden Vorsprung auf die Deutsche den Sieg. Den Sprint der Verfolgergruppe um Bronze entschied die Holländerin Etta van der Weijden mit 3 Sekunden Vorsprung auf Denise Schrader für sich. Für die 23jährige Denise Schrader war es der erste Langstrecken-Wettkampf in dieser Saison. Schrader, die auf die Siegerin nur 24 Sekunden einbüsste, ist damit der Qualifikation für die Langstrecken-EM vom 25. bis 28. Juli in Berlin (D) einen Schritt naeher. Die Baslerin Natalie Schneider belegte mit 2:06,54 Stunden den neunten Platz und Marathonschwimmerin Nadia Krüger vom SV Limmat wurde auf der für sie zu kurzen Stercke mit 2:08,56 Stunden Zwölfte. Schraders Teamkollegin Andrea Stehlin musste das Rennen wegen Magenkrämpfen frühzeitig aufgeben. Bei den Männern holte sich Weltmeister Luca Baldini aus Italien in 1:52,41 Stunden Gold vor seinem Landsmann Fabio Venturini (1:53,20) und dem Franzosen Yannick Rieg (1:54,01). Adrian Andermatt vom SC Uster war der einzige Schweizer Starter. Der WM-Teilnehmer konnte bis zu seinem Leistungseinbruch das Tempo des Feldes problemlos mithalten. In der Endabrechnung belegte er mit 2:04,47 Stunden den 15. Platz. Resultate: EUROPEAN OPEN WATER SWIMMING CUP 2002, Sevilla (Spanien) 10km. Frauen: 1. 2:04,12 (Stunden) Laura Blomme (FRA); 2. 2:04,19 Nadine Pastor (GER); 3. 2:04,23 Etta van der Weijden (NED); 4. 2:04,26 Denise Schrader (SC Uster); Ferner: 9. 2:06,54 Natalie Schneider (SV Basel); 12. 2:08,56 Nadia Krüger; Aufg. Andrea Stehlin (SC Uster). Männer: 1. 1:52,41 (Stunden) Luca Baldini (ITA); 2. 1:53,20 Fabio Venturini (ITA); 3. 1:54,01 Yannick Rieg (FRA); Ferner: 15. 2:04,47 Adrian Andermatt (SC Uster). (SwissSwimming)
1.6. Wasserball. Nationallige A: Horgen gewinnt gegen Schaffhausen mit 8:3 und Aegeri gegen Lugano mit 16:6. Damit ist die Ausgangslage vor dem Spitzenspiel am Samstagabend in Kreuzlingen zwischen Kreuzlingen und Horgen spannend: Es geht um die Führung in der Qualifikation. (SwissWaterpolo)
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Mai 2002
31.5. Sandra Völker wartet nur noch auf das "optimale Rennen". Die erfolgreichste deutsche Schwimmerin aller Zeiten denkt nach dem 41. nationalen Titelgewinn laut über das Ende ihrer Karriere nach. "Ich kann mir vorstellen, dass ich sofort meinen Rücktritt erkläre, wenn ich ein für mich optimales Rennen geschwommen bin", erklärte die 28 Jahre alte Hamburgerin im Anschluss an die Deutsche Meisterschaft in Warendorf. Völker überzeugte mit der Weltjahresbestzeit von 28,66 Sekunden über die 50 Meter Rücken. "Wenn es so weiterläuft, bin ich bei der Europameisterschaft in Topform", so die international mit 55 Medaillen erfolgreichste deutsche Schwimmerin aller Zeiten. "Die Welt ist wieder in Ordnung." Dennoch, die Rücktrittsgedanken sind unüberhörbar. Wann sie ihre aktive Laufbahn beenden möchte, lässt Deutschlands Vorzeigeschwimmerin noch offen. Wie ihr grosse Konkurrentin Franziska van Almsick wird sie das spontan entscheiden, nicht lange vorbereitet. "Wenn das Rennen gekommen ist, das für mich das absolute Optimum darstellt, dann höre ich auf", sagt sie. Schwimmen sei noch immer ihr Lebensmittelpunkt. "Was ich danach mache, weiss ich nicht." Völker ist Weltrekordhalterin über 50 Meter Rücken und Europarekordhalterin auf der Kurzbahn über 50 und 100 Meter Rücken. (Die Welt)
31.5. Resultate: Miso-Meeting, Martigny, 18.5.2002 30.5. Thorpe und Welsh: Ja zu mehr Dopingtests - aber koordiniert. Für mehr Dopingtests haben sich Ian Thorpe und Matt Welsh ausgesprochen. Zudem fordert die Australier eine zentrale Doping-Kontrollinstanz an Stelle der derzeit drei zuständigen Organisationen. Die Antidoping-Weltagentur Wada, der Schwimm-Weltverband Fina und die nationalen Antidoping-Agenturen sollten ihre Systeme standardisieren und sich zu einem Verbund zusammenschliessen. "Ich bin absolut für mehr Dopingtests, aber es gibt eine Menge Verwirrung und hohe Ausgaben, wenn drei verschiedene Verbände kontrollieren", meinte Thorpe, der in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 45-mal getestet wurde, auf einer Pressekonferenz in Sydney. Der Vierfach-Olympiasieger kritisierte: "Ich hatte schon einen Tag einen Test der einen und am nächsten Tag eine Kontrolle der anderen Agentur. Manchmal denke ich, die einen wissen nicht, was die anderen tun." Thorpe traut der Zuverlässigkeit der Kontrollen überdies "nicht zu 100 Prozent". Eine Testprozedur beim Weltcup in Berlin im Jahr 2000 sei nicht korrekt abgelaufen. "Das war lächerlich", sagte Thorpe. Die Urin-Behälter entsprachen damals nicht dem neuesten Standard, der komplette Ablauf der Prozedur wurde jedoch von der Fina als absolut regelkonform bestätigt. Thorpe äusserte sich generell besorgt: "Selbst bei der WM 2001 in Japan hatte ich kein Vertrauen, dass alles akkurat ablief." [The Age]
Wasserball NLA: Spannender Dreikampf Horgen - Kreuzlingen - Aegeri. Nachdem am Wochenende Horgen gegen Kreuzlingen verlor, hat nun Kreuzlingen in Aegeri eine klare Niederlage mit 9:3 eingefangen und die Führung punktgleich wieder an Horgen abgeben müssen. Diese drei Mannschaften haben sich damit schon für die Playoffs qualifiziert, wobei Schaffhausen mit dem 20:3-Sieg gegen Lugano die Ambitionen auf den vierten Playoff-Platz anmeldete. Spannend wird es trotzdem um die Plätze, hat die Rangierung doch entscheidenden Einfluss auf die Halbfinalpaarungen.
Resultate, nach zwei Dritteln der Qualifikation (12 Spiele):
Schaffhausen -Lugano 20:3
Aegeri - Kreuzlingen 9:3
Romanshorn - Horgen 6:14
Rangliste:
1. Horgen 12 Spiele 20 Punkte 152:90 (+62)
2. Kreuzlingen 12 S. 20 P. 142:93 (+49)
3. Aegeri 12 S. 18 P. 153:90 (+63)
4. Schaffhausen 12 S. 12 P. 112:94 (+18)
5. Basel 5 P. 6. Lugano 5 P. 7. Romanshorn 4 P.
(SwissWaterpolo) 29.5. Australische Pressestimme begrüsst häufige und strenge Dopingkontrollen. Ein Pressekommentar von Jacquelin Magnay im Sydney Morning Herald vom 29.5. relativiert den Protest der SchwimmerInnen und nimmt die Dopingfahnder in Schutz: wenn man schon die Nummer 1 im Schwimmsport sein wolle, dann müsse man mit den strengen Kontrollen leben. Die Dopingtests seien nicht zu kritisieren sondern zu begrüssen, weil man dann der Welt zeigen könne, dass man selber sauber sei. Es sei noch nicht lange her, da hätten die Australier strengere und häufigere Kontrollen bei den Chinesen verlangt. Insbesondere Thorpe habe der FINA vorgeworfen zuwenig zu kontrollieren [Sydney Morning Herald]. 28.5. Nominationen des Deutschen Schwimmverbandes für die EM in Berlin. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat alle Sieger der nationalen Titelkämpfe in Warendorf für die Europameisterschaften vom 25. Juli bis 4. August in Berlin nominiert. Einzige Ausnahme ist Sarah Poewe, die über 100 m Brust Meisterin geworden war. Doch die 19-jährige Südafrikanerin mit deutschem Pass hat bei der EM noch kein Startrecht für den DSV. Das Kader umfasst folgende 34 Personen: Männer (17): Steffen Driesen (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Ernest Fahrland (SC Berlin), Jochen Hanz (SG Neukölln Berlin), Heiko Hell (SG Swim Team Elmshorn), Stefan Herbst (SSV Leutzsch), Jörg Hoffmann (OSC Potsdam), Christian Keller (SG Essen), Leif-Marten Krüger (SC Magdeburg), Jens Kruppa (SC Riesa), Stephan Kunzelmann (SGS Hannover), Stefan Pohl (SV Halle/Saale), Thomas Rupprath (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Torsten Spanneberg (SG Neukölln Berlin), Stev Theloke (SC Chemnitz), Jens Thiele (SG Hamburg), Mark Warnecke (SV Schwäbisch Gmünd), Moritz Zimmer (SG Neukölln Berlin). Frauen (17): Franziska van Almsick (SG Neukölln Berlin), Carolin Böhm (TSV Rethen/Leine), Antje Buschschulte (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Petra Dallmann (SV Nikar Heidelberg), Meike Freitag (SG Frankfurt/Main), Jana Henke (OSC Potsdam), Annika Mehlhorn (SG ACT/Baunatal), Katrin Meißner (Wfr. Spandau 04 Berlin), Nicole Hetzer (SC Magdeburg), Janine Pietsch (SC Riesa), Anne Poleska (SG Krefeld), Alessa Ries (TG Heddesheim), Daniela Samulski (SG Neukölln Berlin), Britta Steffen (SSV PCK 90 Schwedt), Hannah Stockbauer (SSG 81 Erlangen), Sandra Völker (SG Hamburg), Simone Weiler (SV Nikar Heidelberg)
Schwere Vorwürfe australischer Spitzenschwimmer an die Dopingtester. SpitzenschwimmerInnen inklusive Ian Thorpe werfen den Dopingtestern unfaire Behandlung und Belästigung vor. Die Dopingtests würden grundsätzlich begrüsst, es stelle sich aber die Frage, warum sie mehr als SchwimmerInnen in anderen Ländern gestestet würden. Darüber hinaus seien sie innerhalb von 48 Stunden von mehreren "konkurrenzierenden" Dopingteams völlig unkoordiniert in einer Blitzaktion "überfallen" worden. Thorpe sei am einen Abend von den FINA-Testern kontrolliert worden und am anderen Morgen von den ASDA-Testern (Australian Sports Drug Agency). Nach einzelnen Berichten hätten sich die Dopingfahnder bei den Athleten gegenseitig behindert, und einige SchwimmerInnen seien nun durch die häufigen Einstiche verletzt. ASDA-Chef John Mendoza gab zu, dass es mit der Koordination Probleme gab. Es handle sich bei einem Dopingtest gezwungenermassen um einen Eingriff in die Privatsphäre, den man deshalb so unspektakulär wie nur möglich durchführen sollte. Er verlangte von FINA-Präsident Mustapha Larfaoui eine dringende Sitzung. Die FINA und die WADA beauftragten ein schwedisches Unternehmen für die Dopingtests in Australien. (DailyTelegraph) 27.5. Michael Klim in einem Monat wieder auf dem Startblock. Klim, der anfangs Februar eine Bandscheibenoperation erhielt, befindet sich wie vorgesehen auf dem Weg der Erholung. Sein Zustand hat sich soweit gebessert, dass er eine Einladung an das "Qantas Skins meet" im Sydney Aquatic Centre vom 21. Juni angenommen hat. Der Weltrekordhalter über 100 m Delfin wird aber bloss über 50 m Freistil starten. "Natürlich werde ich mit wenig Erwartungen an den Start gehen, aber nur schon das Gefühl wieder im Pool zurück zu sein ist grossartig," sagte er. Die 100 m Delfin werden wegen der möglichen hohen Belastung der Wirbelsäule noch ausgespart, obwohl Klim denkt, dass sie bis dann auch das aushalten würde. (TheAdv) 26.5. Deutsche Meisterschaften. Franziska van Almsick räumt weiter ab. Am letzten Wettkampftag der deutschen Schwimmmeisterschaften in Warendorf holte sich "Franzi" ihren 25. Einzeltitel auf nationaler Ebene. Mit starken 59,16 Sekunden (weltweit zweitbeste Zeit des Jahres) siegte die 24-Jährige am Sonntag über 100 Meter Delfin. Der dritte Titel nach den 100 und 200 Metern Freistil für van Almsick bei der DM, die gleichzeitig auch die Qualifikation für die EM in Berlin war. Sie meinte trocken: "Es war richtig, dass ich immer an mich geglaubt habe".
26.5. Resultate: Eulach Meeting, Winterthur, 25.5.02
Wasserball: Kreuzlingen bezwingt Horgen. Die vergangenen Wochenendrunden der NLA Wasserball Meisterschaft standen ganz im Zeichen des Spitzenkampfes zwischen Horgen und Kreuzlingen. Bei sehr tiefen Luft- aber angenehmen Wassertemperaturen lieferten sich die beiden Kontrahenten ein vor allem in kämpferischer Hinsicht erstklassiges Match. Sechs Mal stand es unentschieden, zwei Mal führte Horgen und Kreuzlingen lag insgesamt vier Mal in Front. Die Zuschauer im Sportbad Käpfnach mussten ihr Kommen zu keiner Zeit bereuen. Die um eine Spur sicherer stehende Abwehr der Thurgauer, die ab der 12. Spielminute nur noch einen einzigen Zürcher Treffer (ungenügendes Ueberzahlspiel der Horgner) zuliess, war wohl der ausschlaggebende Faktor in dieser abwechslungsreichen und gehaltvollen Partie. Der SC Kreuzlingen hat mit diesem Auswärtssieg nun die alleinige Tabellenführung übernommen. Dicht hinter Horgen folgen die Ägerer Frösche, die sich zu Hause gegen Lugano und in Romanshorn souverän durchsetzten. Gespannt darf man somit auf den Spitzenkampf zwischen dem SC Frosch Ägeri und dem SC Kreuzlingen vom Dienstag Abend in Baar sein. Unter dem Strich haben Basel, Lugano und Romanshorn die Plätze getauscht. Nach nur einer Woche hat der Aufsteiger vom Bodensee wieder die rote Laterne übernehmen müssen. (SwissWaterpolo)
2002 Telstra Grand Prix Series #1, Cairns, Australia. 25.-26.5.2002 25.5.Deutsche Meisterschaften. Franziska van Almsick spielt wieder mit der Konkurrenz. Über ihre Lieblingsstrecke 200 m Freistil begnügte sich die 24 Jahre alte Berlinerin bei den deutschen Meisterschaften in Warendorf im Vorlauf noch mit Platz drei - im Finale gab sie mächtig Gas, holte mit Weltjahresbestzeit von 1:57,74 Minuten Titel und EM- Ticket. "Franzi" feierte nach ihrem Überraschungserfolg über 100 m gegen Sandra Völker ihren zweiten Titel. Die Dauerkonkurrentin aus Hamburg eroberte nach ihren Siegen über 50 m Freistil und 100 m Rücken über 50 m Rücken in der Weltjahresbestzeit von 28,66 Sekunden Titel Nummer drei. Der Chemnitzer Stev Theloke entriss dem Wuppertaler Thomas Rupprath über 50 m Rücken in 25,26 Sekunden den Europarekord. Beide gingen am vorletzten Wettbewerbstag gemeinsam auf Rekordjagd. Über 50 m Rücken verpassten sie im Vorlauf die alte Rupprath-Bestmarke zeitgleich nur um 2/100 Sekunden. Im Finale "knackte" dann Theloke in einem Zweikampf-Krimi die Marke. "Konkurrenz belebt das Geschäft", stellte der Sieger fest. Rupprath, der am Tag zuvor Europarekord über 100 m Schmetterling geschwommen war, qualifizierte sich in 25,41 Sekunden ebenfalls souverän für die EM. Jubelnd stiess Franziska van Almsick die Arme in den Himmel. Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg empfahl sich "Franzi" für die EM in ihrer Heimatstadt. "Wau" hallte es durch die Arena. Wieder an Land, bedankte sie sich bei ihrem Trainer Norbert Warnatzsch mit einem Küsschen. So schnell war sie seit Jahren nicht mehr gewesen. "Ich kann es noch gar nicht fassen, dass ich so schnell geschwommen bin. Wenn ich in Berlin noch einmal so schnell bin, habe ich auf jeden Fall eine Medaille sicher", sagte Franziska van Almsick. Meike Freitag hatte als Zweite in 2:00,44 Minuten keine Chance. Sandra Völker liess über 50 m Rücken nichts anbrennen. Locker erfüllte sie die EM-Richtzeit und holte sich ihren 41. deutschen Meistertitel. "Da ich über diese Strecke den Weltrekord halte, haben alle erwartet, dass ich gewinne", sagte die 28-Jährige im Ziel, "es war ein schlimmes Rennen. Ich bin froh, dass es vorüber ist." Ihr Startrecht für Berlin erkämpfte sich in 29,36 Sekunden auch die Zweitplatzierte Janine Pietsch aus Riesa. Der deutsche Rekordhalter und Titelverteidiger Mark Warnecke (Schwäbisch Gmünd) löste mit 32 Jahren in 28,03 Sekunden die Berlin- Fahrkarte über 50 m Brust. Über 100 m Freistil verfehlte Meister Stephan Kunzelmann aus Hannover (50,08) die Norm. Über 200 m Brust löste die Krefelderin Anne Poleska Simone Weiler aus Heidelberg als Meisterin ab und sicherte sich in 2:28,49 Minuten auch das EM-Ticket. Simone Weiler verpasste als Zweite in 2:30,69 Minuten die Richtzeit für Berlin (2:30,26). Die Südafrikanerin Sarah Poewe, die zum Auftakt die 100 m gewonnen hatte, verzichtete auf einen Start. Die 19-Jährige mit deutschem Pass, die künftig die Nationalmannschaft verstärken soll, hat Trainingsrückstand. Titelverteidigerin Annika Mehlhorn aus Baunatal überzeugte über 200 m Lagen in 2:15,66 Minuten und lässt für Berlin hoffen.
Wasserball: Kreuzlingen und Horgen an der Spitze. Die Ausgangslage vor dem Spitzenspiel in Horgen zwischen Kreuzlingen und Horgen könnte nicht spannender sein: Beide Mannschaften haben 18 Punkte, ein Spiel verloren, und praktisch das gleiche Torverhältnis. Resultate:
Schaffhausen - Basel 13:6, Schaffhausen - Horgen 4:8, Aegeri - Lugano 13:4, Basel - Romanshorn 9:5 (SwissWaterpolo). 24.5. Deutsche Meisterschaften, Warendorf, 22.-26.5.2002.Thomas Rupprath schwimmt sensationellen Europarekord, Sandra Völker kehrt einen Tag nach der bitteren Niederlage im Kampf der Königinnen" gegen Franziska van Almsick in die Erfolgsbahn zurück: Über 100 m Delfin verbesserte der 25 Jahre alte Wuppertaler Rupprath bei seinem ersten Start die Bestmarke des schwedischen Olympiasiegers Lars Frölander von Sydney 2000 um 12/100 auf 51,88 Sekunden und sagte Australiens Weltrekordler Michael Klim den Kampf an. Nur 7/100 fehlten an der Klim-Marke. Sandra Völker fiel eine Zentnerlast von den Schultern. Als strahlende Siegerin kletterte sie über 100 m Rücken aus dem Wasser und sicherte sich in 1:01,58 Minuten wie die zweitplatzierte Wuppertalerin Antje Buschschulte (1:02,14) das EM-Ticket. "Es hat geklappt", sagte die 28 Jahre alte Hamburgerin. Ihr Motto: "Behalte die Nerven, schwimm einfach durch." Und: "Ich habe aus meinem Fehler von gestern gelernt." Über 50 m Rücken strebt Völker in ihrem letzen Einzel-Rennen als Weltrekordlerin Titel Nummer drei an. Franziska van Almsick will über ihre Lieblingsstrecke 200 m Freistil noch ein Mal gross aufschlagen. Doppel-Weltmeisterin Hannah Stockbauer aus Erlangen schwamm trotz Abitur-Stress in 8:31,53 Minuten mit der zweitbesten in diesem Jahr erzielten Zeit zum erhofften EM-Ticket über 800 m Freistil und feierte mit 20 ihren vierten Titelgewinn hintereinander. Die acht Jahre ältere Jana Henke aus Potsdam qualifizierte sich als Zweite ebenfalls für Berlin. Das schaffte auch Annika Mehlhorn aus Baunatal, die über 200 m Delfin ihren Titel souverän verteidigte. Stev Theloke verfehlte über 100 m Rücken in 54,51 Sekunden seinen eigenen Europarekord nur um 8/100. Der Chemnitzer löste damit ebenso das EM-Ticket wie der zweitplatzierte Titelverteidiger Steffen Driesen (Wuppertal). Über 1500 m Freistil nahm der Potsdamer "Oldie" Jörg Hoffmann mit 32 seinem zehn Jahre jüngeren Nachfolger Heiko Hell (Elmshorn) den Titel wieder ab. Hell wurde hinter Thomas Lurz (Würzburg) sogar nur Dritter. (sid)
Petria Thomas (26) und Sarah Ryan (25) wollen über Karriere nachdenken. Die beiden australischen Spitzenschwimerinnen wollen im August nach dem Commonwealth Games mit dem aktiven Schwimmsport bis Ende Jahr pausieren. Ryan meinte "Ich hatte nach meiner Heirat im letzten Oktober gerade mal 2 Wochen frei - die erste richtige Pause seit ich 1994 zur Nationalmannschaft stiess. Nach den Commonwealthspielen nehme ich mir bis Ende Jahr Zeit, um über meine Leidenschaft Schwimmen nachzudenken." Der ebenfalls erst kürzlich verheiratete Delfinchampion Thomas denkt ähnlich: "Ich bin in einem Alter, in dem man nicht nur traineren und nochmals trainieren kann. Es gibt noch andere Dinge im Leben als Schwimmen, mit zunehmendem Alter steigt das Interesse daran." (fox) 23.5. Erweiterte Urin- und Bluttests durch die FINA. Ab Juni 2002 wird das Programm bei den unangekündigten Trainingsdopingkontrollen um die Substanzen rekombinantes Erythropoietin (rEPO) und Darbopoietin (dEPO) sowie verwandte Substanzen erweitert [FINA Pressemitteilung]. 22.5. Deutsche Meisterschaften, Warendorf, 22.-26.5.2002. Glanzvolles «Franzi»-Comeback - bittere Völker- Niederlage: Zwei Jahre nach dem Olympia-Debakel von Sydney hat sich die 24 Jahre alte Weltrekordlerin aus Berlin bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften in Warendorf eindrucksvoll zurückgemeldet. In 55,25 Sekunden schwamm Franziska van Almsick über 100 m Freistil ihrer ewigen Konkurrentin Sandra Völker, die als Titelverteidigerin sogar nur Vierte (55,58) wurde, auf und davon und buchte wie die Zweitplatzierte Petra Dallmann (Heidelberg/55,34) das begehrte Ticket für die Europameisterschaften Ende Juli in ihrer Heimatstadt. (sid)
22.5. Resultate: 9. Int. Pfingstmeeting, Spiez.
Probenicid als Dopingmittel?
Thorpe von Grippeviren ausser Gefecht gesetzt. Im australischen Frühwinter grassiert bereits die Grippe. Thorpe und 6 weitere SchwimmerInnen sind nach Mitteilung ihres Trainers Doug Frost betroffen und müssen den ersten Wettkampf der Grand Prix Series, welcher vom 25.-26.5. in Cairns stattfindet, streichen. Frost hofft, dass das Training nicht mehr als einige Tage unterbrochen werden muss. (SMH)
Resultate Schwimmen: Brasilianische Kurzbahnmeisterschaften, Santos, 30.4.-5.5.2002
EU unterstützt Doping-Agentur. Die europäische Finanzierung der Welt-Doping-Agentur (WADA) ist vorerst gesichert. Darauf haben sich die EU-Sportminister im spanischen Almeria geeinigt. Bis 2006 sollen insgesamt über 14 Millionen Euro von den Mitgliedern der Europäischen Gemeinschaft (EU) zur Verfügung gestellt werden, heisst es.
Bellinzona 5000 Edizione 2002. Am Bellinzona 5000 erreichte Nadia Krüger vom SV Limmat mit einer Zeit von 1.00:17.09 über 5000 m hinter der Baslerin Hanna Miluska (57:50.26, neuer Meetingrekord), den zweiten Rang. Dritte wurde Dennise Schrader vom SC Uster (1.00:48.84). 21.5. Deutsche Meisterschaften, Warendorf, 22.-26.5.2002. Für die 114. deutschen Meisterschaften der Schwimmer in Warendorf sind 2150 Einzel- und 78 Staffel-Meldungen aus 196 Vereinen eingegangen. Das gab der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) bekannt. Für die nationalen Top-Stars geht es beim Kampf um die insgesamt 40 Titel auch um die Tickets für die Europameisterschaften vom 25. Juli bis 4. August in Berlin. Warendorf ist für die EM einzige Qualifikation. Doppel-Weltmeisterin Hannah Stockbauer (Erlangen/1500 m Freistil), Annika Mehlhorn (Baunatal/400 m Lagen) und Kurzbahn-Weltrekordler Thomas Rupprath (Wuppertal/200 m Delfin) verzichten auf eine Verteidigung ihrer Titel in diesen Disziplinen. Nicht mehr am Start sind langjährige Nationalmannschafts-Mitglieder wie Sylvia Gerasch (Berlin), Katrin Jäke (Riesa) oder Jirka Letzin aus Leipzig. Erstmals bei deutschen Titelkämpfen startet die Südafrikanerin Sarah Poewe, die sich kurzfristig der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen angeschlossen hat. Die 19-Jährige, vor zwei Jahren Kurzbahn-Weltmeisterin über 50 und 200 m Brust, hat auch die deutsche Staatsangehörigkeit und könnte schon 2003 für Deutschland an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Weltrekordlerin Franziska van Almsick hat bei der EM-Qualifikation für einen Start in ihrer Heimatstadt Berlin über 50, 100 und 200 m Freistil gemeldet. Ebenfalls vier Strecken belegt Sandra Völker von der SG Hamburg (50 und 100 m Freistil, 50 und 100 m Rücken). Die 28- Jährige hatte vor einem Jahr in Braunschweig diese vier DM-Disziplinen für sich entschieden. Wegen eines verschleppten Bandscheibenvorfalls fiel sie in der Vorbereitung drei Monate aus. (dpa)
Wasserball NLA. Romanshorn - Lugano 10:8. Kreuzlingen - Schaffhausen 10:6. Ägeri - Basel 13:8. Schaffhausen - Ägeri 3:7. Lugano - Horgen 7:14. Basel - Kreuzlingen 3:6. - Rangliste: 1. Kreuzlingen 10/18. 2. Horgen 9/16. 3. Ägeri 9/12. 4. Schaffhausen 9/8. 5. Romanshorn 9/4. 6. Basel 9/3 (66:113). 7. Lugano 9/3 (69:122). 20.5. Nachwuchsprobleme in Australien? Ian Thorpe warnte gestern in einem Fernsehinterview, dass der langfristige Erfolg von Australiens Schwimmsport wegen mangelnder Nachwuchsförderung gefährdet sei. Die Anstrengungen hätten in den letzten Jahren nachgelassen, und es würden weniger hochqualifizierte SchwimmerInnen ins Nationalteam nachrücken. Im Vergleich mit den USA, die in Olympiajahren jedesmal mit neuen Leuten das Beste herausholen könnten, sei man in Australien im Rückstand. Australiens Schwimmoffizielle sind mit Thorpes Ansicht nicht einverstanden. AIS-Direktor Glenn Tasker meinte, man habe den vor 18 Monaten verlorenen Hauptsponsor ersetzen können (330 000 Euro pro Jahr). Der Direktor Leistungssport Greg Hodge antwortete auf die Kritik, er sei mit den Leistungen an den australischen Jugendmeisterschaften vom April sehr zufrieden, trotzdem ruhe man nicht auf den Lorbeeren aus. (fox)
Doping im Fitnesscenter: Fast 6 Prozent aller Besucher von Fitnesszentren nehmen regelmässig Doping
FINA Diving Grand Prix, Juarez-City, Mexico, 16.-19.5.2002
Domenico Fioravantis Schulter operiert. Die Untersuchung der Schulter ergab die Notwendigkeit eines operativen Eingriffs. Fioravanti kann deshalb dieses Jahr weder an der Langbahn- noch an der Kurzbahn-EM teilnehmen. Voraussichtlich kann er in 3 Monaten wieder mit einem vorsichtigen Trainingsaufbau beginnen und die FINA Worldcups im Januar 2003 als erste internationale Wettkämpfe anvisieren.
Swim Ireland braucht Geld. Die Durchführung der Kurzbahn-EM 2003 ist mit 500 000 Euro budgetiert, davon sind erst 330 000 durch Sponsoren gesichert. Swim Irelands Finanzverantwortlicher Wally Clarke macht sich trotz den grossen Anstrengungen Geldgeber zu finden Sorgen, weil es nicht nur um die EM sondern um das Image und damit die Zukunft von Irlands Schwimmsport gehe. (insweep)
FINA Diving Worldcup, Montréal, Canada, 3.-5.5.2002 18.5. Van Almsick bleibt sich treu. Franziska van Almsick will sich bei den Deutschen Meisterschaften für die EM Ende Juli in Berlin qualifizieren. "Ich will, ich habe Bock, ich freue mich auf die EM", so van Almsick, die jeden Tag fünf bis sechs Stunden trainiert und in Warendorf für die 50, die 100 und die 200 Meter Freistil sowie für die 100 Meter Delfin gemeldet hat. Zu möglichen Rücktrittsgedanken sagte die 24-Jährige: "Warum werde ich immer nach meinem Rücktritt gefragt? Ich denke, ich werde euch alle damit überraschen, wenn ich irgendwann sage: Jetzt ist es vorbei, das war's. Und dann bin ich weg." (dpa)
US Grand Prix Series: Ann Arbor, 17.-19.5.2002
V. ESPAÑA SINCRO, Trofeo Infantas de España, Spanish Open Synchronized Swimming Championships, Albacete, Spanien, 8.-13. Mai 2002.
Mit Belinda Schmid, Magdalena Brunner und Kitty Zonderop (trainiert mit LNZ). Belinda wurde 3. im Solo Free Final (100%), Sie lag nach dem Vorlauf Solo Free noch auf dem 2. Platz, hat dann wegen einem grösseren Fehler einen Platz verloren im Final. Magdalena war 5. im Vorlauf, konnte aber im Final nicht teilnehmen, weil nur ein Solo pro Land / Club im Final startberechtigt war. Kitty Zonderop aus Holland (trainiert in der Schweiz bei den Limmat-Nixen) wurde im Vorlauf 7. und belegte dann im Final den 5. Schlussrang [Der Bericht und die Bilder]. 17.5. Blutkontrollen bei Schwimm-EM in Berlin. Bei den Schwimm-Europameisterschaften in Berlin wird es im Rahmen der Dopingkontrollen erstmals auch Bluttests auf EPO geben. Durchgeführt werden die Kontrollen vom europäischen Verband LEN, der die Tests selber organisiert und auch finanziell abwickelt. Zu den LEN-Kontrollen kommt es aufgrund eines Beschlusses des Weltverbandes Fina Anfang April in Moskau. Danach treten die neuen Regeln am 2. Juni 2002 in Kraft und haben damit für den Zeitraum der EM bereits Gültigkeit. (dpa) 16.5. Italiens Fioravanti mit Schulterproblemen. Domenico Fioravantis rechte Schulter wird am kommenden Freitag untersucht und muss möglicherweise operiert werden. Es ist nicht bekannt, wie dieses medizinische Problem Fioravantis Vorbereitungen für die Europameisterschaften (Berlin, 25. Juli bis 4. August) beeinflussen wird. (insweep) 15.5. Australien mit jungem Team auf Europa-Tour. An den Mare-Nostrum-Meetings in Monaco am 1./2.6. und Rom am 4./5.6.2002 nehmen teil: Jessica Abbott (Hurstville Aquatic, NSW), Rachel Coffee (Carey Aquatic, Vic), Heidi Crawford (Hunter, NSW), Felicity Galvez (Wilkinson, NSW), Jodie Henry (Chandler, Qld), Melanie Houghton (Chandler, Qld), Cassie Hunt (Chandler, Qld), Alice Mills (Chandler, Qld), Andrew Burns (Toongabbie, NSW), Ethan Rolff (Kingscliff, NSW).Team Coach: Shannon Rollason, Team Manager/Coach: Greg Hodge, Assistant Team Manager: Karen Stephenson. NSWIS TEAM: Lara Davenport (Campbelltown, NSW), Kirsten Thomson (Sydney University, NSW).Coach: Tony Shaw. AIS TEAM: Ray Hass (Firbank Aquastars, Vic), Regan Harrison (Yeronga Park, Qld), Adam Pine (Yeronga Park, Qld), Trent Steed (Campbelltown, NSW), Clementine Stoney (Albury, NSW) Coach: Barry Prime (AS). 14.5. FINA Diving Grand Prix 2002, Coral Springs, USA, 9.-12.5.2002
World Lifesaving Championships in Daytona Beach, Florida, 7.-19.5.2002 13.5. Streik an Schwimmwettkampf. Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Berlin streikten Aktive, Offizielle und Kampfrichter in der Schwimm- und Sporthalle Europapark 30 Minuten lang gegen die katastrophale Bäder-Situation in der Hauptstadt. Der zu drastischen Sparmassnahmen gezwungene Senat will in Berlin ein Viertel der über 80 Schwimmhallen schliessen. Darunter auch das Trainingsbad des Wasserball-Rekordmeisters Spandau 04 und das zu DDR-Zeiten legendäre Bad in Hohenschönhausen. Mit dem Streik wollten die Aktiven auf die existenzielle Bedrohung des Schwimmsports in Berlin hinweisen. (sid)
Irland erhält Zuschlag für die Kurzbahn-EM 2003. Auf zu neuen Ufern: Nach diesem Motto hat wohl auch der Europäische Schwimmverband (LEN) die Kurzbahn-Europameisterschaft 2003 an Irland vergeben. Die Titelkämpfe finden vom 11. bis 14. Dezember im neuen Aquatics-Centre in der Hauptstadt Dublin statt. Damit ist Irland zum ersten Mal Gastgeber einer internationalen Schwimm-Meisterschaft. Das Becken im Aquatics-Centre gilt als eines der schnellsten in Europa und soll für zahlreiche Rekorde sorgen. Stockholm landete auf den zweiten Platz. Dieses Jahr wird die Kurzbahn-EM vom 12.-15. Dezember in Riese, Deutschland, ausgetragen. (LEN) 11.5. ISHOF bekommt neue Mitglieder. Die International Swimming Hall of Fame nimmt am 10./11.5. folgende neue Ehrenmitglieder auf: IGOR POLIANSKY (Russia), SUMMER SANDERS (USA), JILL STERKEL (USA), MEL STEWART (USA), EDDIE REESE (USA), TERRY SCHROEDER (USA), PATTY ELSENER (USA), Tom Gompf (USA), PEG HOGAN (USA), GEORG ZACHARIAS (GER), RICHARD POUND (CDN).
Copa Latina de Natacion, Madrid, España, 10.-12.5.2002
Das Super-Schwimmmeeting zwischen Australien und den USA wird am 6. April 2003 in Indianapolis, Indiana, stattfinden. Pro NAtion sind 26 SchwimmerInnen zugelassen. Pro Weltrekord werden 25'000 US$ bezahlt. 8.5. Daniel Kowalski steigt für immer aus dem Becken. Daniel Kowalski, einer der herausragenden australischen Schwimmer der Gegenwart, hat seine Karriere wegen permanenter Verletzungsprobleme beendet. Der Staffel-Olympiasieger von Sydney 2000, der im Freistil-Marathon 1996 in Atlanta hinter seinem Landsmann Kieren Perkins Silber gewann, resignierte: "Ich habe seit Sydney Probleme mit meiner Schulter. Die Schmerzen haben sich jetzt auch auf den Hals ausgedehnt, und meine Hände fühlen sich an, als würde mir jemand dauernd Nadeln hineinstechen. Es hat einfach keinen Zweck mehr." Kowalski ist erst 26 Jahre alt. Über 200 und 400m Freistil gewann er in Atlanta zusätzlich Bronze, aber das Silber hinter Kieren Perkins bezeichnete er als den Höhepunkt seiner Karriere: "Ich werde immer an dieses Rennen denken. Hinter einem so grossartigen Schwimmer wie Kieren Silber zu gewinnen, war das Höchste. Ich habe jeden Moment meiner Karriere genossen, mir wird der Sport sehr fehlen." Seit den Olympischen Spielen 2000 befand sich Kowalski in permanenter medizinischer Behandlung. Trotz grösster Schmerzen startete er im März in Brisbane, um sich für die Commonwealth Games im Juli in Manchester zu qualifizieren, scheiterte jedoch: "Die Schmerzen haben mir in Brisbane bewiesen, dass ich nie wieder auf dem Level schwimmen kann, auf dem ich einmal geschwommen bin. Ich habe alles versucht, aber es geht nicht mehr." (sid) 7.5. Kurzbahn WM Moskau 2002: Alle Dopingtests negativ. Die FINA teilte offiziell mit, dass alle 150 Dopingtests, die bei der Kurzbahn-Weltmeisterschaft in Moskau Anfang April durchgeführt wurden, negativ verlaufen seien. In der russischen Hauptstadt waren erstmals auch 92 Bluttests auf Erythropoietin (EPO) durchgeführt worden. Doch auch sie zeigten ausnahmslos negative Ergebnisse. Erst im Februar kündigte die FINA kombinierte Blut- und Urintests vor und während der Kurzbahn-WM an.
Wasserball: Herren Qualifikation B-Europameisterschaft. Malta - Schweiz 8:6 (2:2, 4:1, 1:1, 2:2). Malta war mit diesem Sieg qualifiziert und hatte trotzdem etliche Mühe mit den Schweizern, die wohl das beste Spiel während diesem Turnier zeigten. Aber auch hier war der Angriff eine stumpfe Waffe. 2 Herausstellungen je gegen Malta und die Schweiz zeigen, dass bei beiden Teams die Aggressivitaet fehlte. Maltas Erfolg waren 2 Sonntagsschüsse aus 12-15 Metern, die unerreichbar für unseren Torwart den Weg ins Tor fanden. Damit hat die Schweiz den 5. Platz erreicht, Malta und Bulgarien qualifizierten sich den Erwartungen (Befürchtungen) entsprechend. (SwissWaterpolo)
Brigitte Becue kündigt ihren Rücktritt an. Becue (29) gewann über 200 m Brust dreimal die Europameisterschaften, hielt den Europarekord auf der Kurzbahn und gewann die Bronzemedaille an den Weltmeisterschaften 1994 in Rom. Sie lässt noch offen, ob sie noch an den Meetings in Toulouse und in Zagreb von anfangs Juni starten wird. (insweep) 6.5. Vereinsrauswurf für Inge de Bruijn. Inge de Bruijn ist ihr divenhafter Lebenswandel vorübergehend zum Verhängnis geworden. Ihr niederländischer Heimatverein Philips Pro-Swim Team Eindhoven hat sie deswegen mit sofortiger Wirkung gefeuert. "Sie geniesst das Leben und den Glamour in vollen Zügen, eine Zusammenarbeit war nicht mehr möglich", erklärte Eindhovens Manager Patrick Wouters. Zudem stimmte die Chemie zwischen Trainer Jacco Verhaeren und der "Welt-Schwimmerin des Jahres 2000" schon länger nicht mehr. Der Erfolgscoach kann sich nun voll auf Doppel-Olympiasieger Pieter van den Hoogenband kümmern, der als grösster Konkurrent von Australiens Superstar Ian Thorpe über 100 m und 200 m Freistil gilt. Die 28-jährige Inge de Bruijn, die 1996 zu Jacco Verhaeren kam, wollte zu dem Rauswurf keinen Kommentar abgeben. Derzeit hält sie sich in Portland/US-Bundesstaat Oregon bei Meistertrainer Paul Bergen auf. (sid) 5.5. Wasserball: Herren Qualifikation B-Europameisterschaft. Die Schweiz gewinnt ihr erstes Spiel an der B-EM-Qualifikation gegen Litauen mit 4:2. Auch in diesem Spiel mussten die Schweizer lange um den Sieg zittern, wobei dank der starken Verteidigung trotzdem eine positives Resultat erreicht werden konnte. (SwissWaterpolo)
5.5. Resultate: Bremgarten und Wettingen 4.5. Brasilianische Kurzbahnmeisterschaften (Troféu José Finkel de Natação 2002), Santos, 30.4.-4.5.2002
Marcelo Tomazini 200 m Brust in 2:10.47 (südamerikanischer Rekord); Nayara Ledoux Ribeiro 1500 m Freistil in 16:13.64 (südamerikanischer Rekord); Gustavo Borges (30) gewinnt zum ersten Mal seit 10 Jahren den Titel über 200 m Freistil nicht.
[Resultate] [Homepage] 3.5. Wasserball: Herren Qualifikation B-Europameisterschaft. Leider hat die Schweizer Nationalmannschaft die ersten drei Spiele gegen Gastgeber Bulgarien mit 10:6, gegen Oesterreich mit 7:4 und gegen Grossbritannien mit 3:6 verloren. Eine Qualifikation für die EM in Stockholm ist damit praktisch unmöglich: Nur zwei der sechs Teams kommen in den Genuss (SwissWaterpolo). Resultate: Oesterreich - Malta 7:13, Grossbritannien - Litauen 9:6, Bulgarien - Schweiz 10:6, Oesterreich - Schweiz 7:4. 1.5. Resultate:
12-jähriger Ungare mit phänomenalen Zeiten. Dani Gyurta erzielte am Austria Meet vom vergangenen Wochenende folgende Zeiten über 50 m, 100 m, und 200 m Brust: 30.16, 1:04.78 und 2:17.98. Die 200 m Lagen legte er in 2:10.83 zurück. Bereits vor einem Jahr schwamm Gyurta als 11-jähriger die 200 m Brust in 2:26. (swiminfo)
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April 2002
29.4. Touretskis "Mannschaft" erhält Zuwachs. Die Rückenschwimmerin Clementine Stoney, Mitglied der australischen Olympiamannschaft 2000, hat sich nach ihrer Rückkehr ans Australian Institute of Sports für Touretski als Trainer entschieden. Nach der Dopingaffäre ist nur der Südafrikaner Raymond Hass bei Touretski geblieben. Der berühmteste Touretski-Schüler Alex Popov bereitet sich inzwischen auf die Mare Nostrum Wettkämpfe vor um dann im Juli in Berlin an der Europameisterschaft teilzunehmen. (fox)
FINA Diving Grand Prix 2002, Montreal, 3.-5-5-2002: Pressemitteilung.
Berlin rüstet sich für die Schwimm-EM im Sommer. Ein Sportereignis von internationalem Format wartet vom 25. Juli bis zum 4. August auf die deutsche Hauptstadt. 38 der 50 Mitgliedsverbände der Europäischen Schwimm-Liga LEN haben ihre Teilnahme an den Europameisterschaften in Berlin (25. Juli bis 4. August) schon bestätigt. 1000 Aktive, 500 Offizielle und 500 Medien-Vertreter werden in Berlin erwartet. Hinter der deutschen Mannschaft mit voraussichtlich 80 Teilnehmern im Schwimmen, Springen, Langstrecken- und Synchronschwimmen stellen nach den vorläufigen Meldungen Russland mit 78 und Italien mit 74 Aktiven die grö§ten Teams. Die französische Mannschaft wird angeführt vom dreimaligen Europameister über 200m Delfin, Franck Esposito. Der 31-Jährige verbesserte bei den nationalen Ausscheidungen vor knapp zwei Wochen seinen eigenen Europarekord um 41 Hundertstelsekunden auf 1:54,62 Minuten und verpasste den Weltrekord des Amerikaners Michael Phelps lediglich um vier Hundertstel. Italien kommt mit den Olympiasiegern Massimiliano Rosolino (200 m Lagen) und Domenico Fioravanti (100 und 200 m Brust) sowie Weltmeister Alessio Boggiatto (400 m Lagen) und Europameister Emiliano Brembilla (400 m Freistil) nach Berlin. (sid)
Resultate des Interregionen-Meetings in Trevano. Die Region Westschweiz gewinnt den letztmals ausgetragenen Interregionenvergleichskampf: 1. Région Suisse Romande 663 Punkte, 2. Regionalschwimmverband Zentralschweiz West 601 Punkte, 3. Federazione Ticinese di Nuoto 552 Punkte [Resultate] (SwissSwimming)
Sandra Völker feiert Comeback. Bei ihrem ersten internationalen Start auf 50-m-Bahnen seit der WM im Sommer 2001 gelangen der Weltklasseschwimmerin bei einem Meeting in Wien drei Siege. Dabei bezwang die 28-Jährige, die wegen eines verschleppten Bandscheibenvorfalls in dieser Saison drei Monate pausieren musste, über 50 m Rücken (29,00 Sekunden) immerhin Rumäniens Olympiasiegerin Diana Mocanu. Auch über 100 m Freistil (56,33) und 50 m Freistil (25,65) schlug die Olympia-Zweite von 1996 jeweils als Erste an. Zusammen mit ihrem Trainer Dirk Lange hat sich die Athletin nach eigenem Bekunden "ein knallhartes Wettkampfprogramm als Vorbereitung auf die EM in Berlin herausgesucht. Dieses Meeting war davon der erste Schritt in die richtige Richtung." (sdi)
Wasserball: Schweizer Cup. Am Sonntag spielten Aegeri gegen Schaffhausen um den 3. Platz und Horgen gegen Kreuzlingen um den Cupsieg. Mit einer feinen Mannschaftsleistung gelang es der jungen Aegeri-Mannschaft gegen Schaffhausen mit 14:5 zu gewinnen, wobei Schaffhausen sehr statisch wirkte und schon früh den Kopf hängen liess. Im Finalspiel um den Cup 2002 kämpften zwei lange ebenbürtige starke Mannschaften. Das Score wogte hin und her, mal führte Horgen 3:5, dann Kreuzlingen 9:6, bis im letzten Viertel Horgen doch noch klar mit 11:15 gewann. Im B-Cup folgt die Entscheidung am nächsten Wochenendee, wobei noch drei Mannschaften 4 Punkte erreichen könnten, falls Thun gegen Biel gewinnt. Im anderen Fall wird Biel B-Cupsieger 2002. (SwissWaterpolo) 28.4. Nationale Chinesische Schwimmmeisterschaften. An den 4-tägigen chinesischen Meisterschaften in Anshan wurden ein asiatischer und drei Landerekorde erzielt. Den asiatischen Rekord über 1500 m Freistil verbesserte Chen Hua (20) um 3.81 Sekunden auf 16:14.51. Die zweite He Qian schlug nach 16:25.63 an, ebenfalls noch unter Chens seit der WM in Fukuoka gehaltenem Landesrekord. (People's Daily)
Wasserball: Schweizer Cup.
Nachdem 4 Spiele im Sportbad Käpfnach durchgeführt werden konnten, ist die Umwälzpumpe definitv ausgefallen und die Wassertemperatur des Beckens massiv unter 20 Grad. Die Spiele konnten kurzfristig nach dem Wassersportzentrum Leimbach verschoben werden, allerdings mit zeitlichen Verschiebungen:
Sa 27.4. 14 Uhr 30 U-17 Spiel Horgen - Kreuzlingen verschoben
Sa 27.4. neu: 16 Uhr 15 Horgen - Schaffhausen 11:8
Sa 27.4. neu: 17 Uhr 30 Kreuzlingen - Aegeri 11:10
Sa 27.4. neu: 18 Uhr 45 Thun - Dornbirn 9:5
Sa 27.4. neu: 20 Uhr Aegeri 2 - Thun 10:5
Sa 27.4. neu: 21 Uhr Dornbirn - Aegeri 2 4:19
Damit ist für den Schweizer Cup 2002 folgender Zwischenstand:
1. Horgen 4 P. 2. Kreuzlingen 4 P. 3. Aegeri 0 P. 4. Schaffhausen 0 P.
Am Sonntag spielen Horgen und Kreuzlingen um den ersten und zweiten Platz, Aegeri und Schaffhausen um den 3. Platz.
Sonntag, 28.4. neu 16 Uhr: Aegeri - Schaffhausen (Leimbach)
Sonntag, 28.4. neu 17 Uhr 15: Kreuzlingen - Horgen (Leimbach)
verschoben auf nächste Woche:
Sonntag, 5.5. NLB: Biel - Thun (in Magglingen) (SwissWaterpolo) 27.4. 9. FINA Weltmeisterschaften 2003. Im offenen Gewässer vor Barcelona, dem Austragungsort der 9. FINA Weltmeisterschaften 2003 (16.-29.7.2003) wurden zwei 6 m lange Haie gefangen. Die Langstreckenschwimmer müssten sich keine Sorgen machen, da es sich sich um eine für den Menschen ungefährliche Art handle, teilte der Organisator mit. Die grösste Gefahr für die Schwimmer seien Quallen. (insweep) 25.4. Irland bewirbt sich um EM. In Dublin wird im Februar 2003 der erste 50-m-Pool eröffnet. Das ist Grund genug, um sich für die EM 2003 zu bewerben. Eine Delegation von Swim Ireland wird am 11. Mai in Berlin mit der LEN Gespräche führen. Das neue Becken ist in zwei 25-m-Becken unterteilbar. (insweep)
Touretski wurde verwarnt. Das Australian Institute of Sports hat Touretski vor die Wahl gestellt. Entweder er schweigt oder muss sich von seiner Trainertätigkeit zurückziehen. Touretski warf am Rand der Kurzbahn-WM im Moskau seinen Trainerkollegen vor, ihm während seiner Suspension die Schwimmer gestohlen zu haben. AIS-Direktor Michael Scott an einer dringlichen Sitzung des AIS: "Diese Aussagen haben die Anstandsregeln verletzt, wir werden Touretski darüber informieren." Scott sagte, die Sache könne im Prinzip ad acta gelegt werden und er freue sich darauf, dass Touretski weiterhin zum Erfolg des AIS und Australian Swimming beitrage. Leistungsdirektor Greg Hodge befindet sich zur Zeit auf der Reise nach Barcelona, um sicher zu stellen, dass an der nächsten WM das Umfeld in Bezug auf Verpflegung, Hygiene etc. für das australische Team stimmt. (fox)
Neuer Nandrolon-Test. In Frankreich wurde gemäs einem Bericht des New Scientist ein Test entwickelt, mit dem sich die natürliche, körpereigene Produktion von der Dopingsubstanz unterscheiden lässt. Das sehr häufig verwendete Nandrolon wird auch in Schwimmerkreisen gelegentlich zur besseren Erholungsfähigkeit und zum Muskelaufbau verwendet. Nandrolon machte vor allem deshalb Schlagzeilen, weil SportlerInnen immer wieder behaupteten, ihre hohen Werte seien entweder natürlich oder resultierten aus der Einnahme aus bestimmten (Ergänzungs-)Nahrungsmitteln. Die französischen Wissenschaftler unter der Leitung von Bruno Le Bizec von der Nationalen Veterinäschule in Nantes können nun zwischen den Abbauprodukten der natürlichen und der chemischen Substanz unterscheiden. Le Bizec wird den Test nach dem Bericht des New Scientist nun dem IOC vorstellen. Der medizinische Direktor des IOC, Patrick Schamasch habe gesagt, sie hätten schon gute Tests, sein aber an besseren immer interessiert. Berichte über Nandrolon sind im Doping Archiv [423 kB] mit "Suchen" auffindbar. 24.4. SR über 50 m Delfin. Die in Italien wohnhafte und für Mendrisiotto startende Schweizerin Veronica Ranieri ist an den Italienischen Meisterschaften in Brescia mit 28.24 neuen Schweizerrekord über 50m Delfin geschwommen. Über 100m hat sie den Rekord in 1:02.83 knapp verpasst. (SwissSwimming)
Doppelolympiasieger Jerry Heidenreich gestorben. Der 51-jährige erholte sich nie mehr ganz von seinem im Sommer 2001 erlittenen Hinschlag und setzte seinem Leben am vergangenen Donnerstag zu Hause in Dallas ein Ende. Heidenreich schwamm im College für die Southern Methodist University und war anfangs der 70er Jahre einer der weltbesten Sprinter. 1972 wurde er hinter Mark Spitz an den olympischen Spielen in München mit 51.65 Zweiter. Er gewann mit der 4x100 m Freistil- und der 4x100 m Lagenstaffel Gold (fox).
Italienisches EM-Team. Frauen: Federica Barsanti, Federica Biscia, Chiara Boggiatto, Alessandra Cappa, Cristina Chiuso, Lara Consolandi, Roberta Crescentini, Sara Farina, Cristina Maccagnola, Veronica Massari, Roberta Panara, Sara Parise, Simona Ricciardi, Francesca Segat, Anna Simoni, Luisa Striani, Cecilia Vianini. Männer: Andrea Beccari, Alessio Boggiatto, Emiliano Brembilla, Federico Cappellazzo, Simone Cercato, Pietro De Riu, Massimiliano Eroli, Domenico Fioravanti, Christian Galenda, Luis Alberto Laera, Emanuele Merisi, Christian Minotti, Matteo Pelliciari, Massimiliano Rosolino, Davide Rummolo, Michele Scarica, Michele Vancini, Lorenzo Vismara. (insweep)
Wasserball: Horgen an der Spitze. Auch im letzten Spiel der Winterrunde konnte sich Horgen gegen Romanshorn mit 18:10 klar durchsetzen. Damit führt Horgen die Tabelle ungeschlagen vor Kreuzlingen und Schaffhausen an. Aegeri folgt an vierter Stelle vor Lugano und Basel. Ohne Spielgewinn ist Romanshorn in diesen sechs Spielen geblieben. (SwissPolo) 23.4. Ian Thorpe und Inge de Brujin zu Sportlern des Jahres nominiert. Thorpe gehört zusammen mit Lance Armstrong, Maurice Green, Tiger Woods und Michael Schumacher zu den fünf nominierten Sportlern, aus denen am 13./14. Mai in Monte Carlo der Gewinner des Laureus World Sports Award gewählt wird. In der 43-köpfigen Jury befindet sich auch Schwimm-Altstar Dawn Fraser. Die nominierten Sportlerinnen heissen: Jennifer Capriati, Inge de Bruijn, Stacy Dragila, Annika Sorenstam und Venus Williams. Bei den Mannschaften sind nominiert: Das Ferrari-Formel-1-Team, das französische Davis-Cup-Team, Die Los Angeles Lakers und Bayern München.
Französisches EM-Team. Nach Abschluss der Meisterschaften hat der französische Schwimmverband für die vom 25. Juli bis 4. August in Berlin stattfindenden Europameisterschaften folgende Schwimmerinnen und Schwimmer selektioniert: Frauen. Alica Bozon, Solenne Figues, Laure Manaudou, Roxana Maracineanu, Marion Perrotin. Männer. Romain Barnier, Yohan Bernard, Hughes Duboscq, Simon Dufour, Franck Esposito, Batiste Levaillant, Xavier Marchand, Lionel Moreau, Pierre Roger, Nicolas Rostoucher. (AFP) 22.4. Niederländische Meisterschaften, Amersfoort, 18.-21.4.2002 [Auswahl Resultate] [Meisterschaftsnews in holländisch]
Wasserball Nationalliga A: Schaffhausen - Kreuzlingen 9:14. Lugano - Ägeri 7:17. - Rangliste: 1. Horgen 5/10. 6. Kreuzlingen 6/10. 3. Schaffhausen 6/8. 4. Ägeri 6/6. 5. Lugano 6/3. 6. Basel 6/3. 7. Romanshorn 5/0. 21.4. Wasserball: Spielplan der Finalrunde Schweizercup in Horgen 26.-28.4.02
Fr 26.4.02: 19 Uhr 30 NLA Horgen - Aegeri
Fr 26.4.02: 20 Uhr 45 NLA Schaffhausen - Kreuzlingen
Sa 27.4.02: 10 Uhr NLB Aegeri 2 - Biel
Sa 27.4.02: 11 Uhr 15 NLB Dornbirn - Biel
Sa 27.4.02: 15 Uhr 45 NLA Horgen - Schaffhausen
Sa 27.4.02: 17 Uhr NLA Kreuzlingen - Aegeri
Sa 27.4.02: 18 Uhr 15 NLB Thun - Dornbirn
Sa 27.4.02: 19 Uhr 30 NLB Aegeri 2 - Thun
So 28.4.02: 9 Uhr NLB Dornbirn - Aegeri 2
So 28.4.02: 10 Uhr 15 Biel - Thun
So 28.4.02: 11 Uhr 30 NLA Aegeri - Schaffhausen
So 28.4.02: 12 Uhr 45 NLA Kreuzlingen - Horgen
(SwissWaterpolo)
Australische Open Water Championships, Gold Coast, 20.-22.4.2002
Französische Meisterschaften, Chalon-sur-Saône, 15.-21.4.2002 19.4. Französische Meisterschaften mit Europarekord. Für großes Aufsehen sorgte der frühere WM-Zweite Franck Esposito bei den französischen Schwimmmeisterschaften in Chalon-sur-Saône (15.-21.4.) Er verbesserte den Europarekord über 200 m Delfin auf 1:54,62. Esposito, der damit die zweitbeste Zeit überhaupt auf dieser Strecke erzielte, blieb 41/100 unter seiner alten Bestmarke vom Juli 2001 und verpasste den Weltrekord des US-Amerikaners Michael Phelps nur um 4/100 Sekunden.
Lebenslängliche Sperre für Zoe Cray aufgehoben. Die British Olympic Association (BOA) hat die im Juni 2000 gesprochene Sperre aufgehoben. Damals gab Cray zu das verbotene Asthmamittel Eformoterol verwendet zu haben. Die BOA kam nun zum Schluss, dass "die Dauer der Sperre in Anbetracht der Grösse des Verstosses und der mildernden Umstände übertrieben gewesen sei." Cray kann ab sofort wieder an Wettkämpfen teilnehmen. "Dieser Fall unterstreicht, dass die Athleten verpflichtet sind, beim Bezug von rezeptpflichtigen oder nicht-rezeptpflichtigen Medikamenten besondere Vorsicht walten zu lass," sagte Simon Clegg, Chef des BOA. (fox)
FINA-Pressemitteilung für alle Städte, die an der Durchführung eines Worldcup 2003/2004 interessiert sind. 18.4. Neue Links:
FINA Marathon Swimming World Cup 2002: Offizielle Rangliste und FINA-Pressemitteilung des 10-km-Rennens in Brasilia vom 14.4.2002.
JWB über 200 m Brust: An den Südafrikanische Meisterschaften gewann Sarah Poewe die 200 m Brust mit einer Jahresweltbestzeit: 2:25.10.
Südafrikanischen Meisterschaften, Durban, 12.-17.4.2002: Die beiden 18-jährigen Auslandschweizer Dominik Meichtry (SC Uster) und Alain Tardin (Genève Natation 1885) überzeugen weiterhin an den südafrikanischen Meisterschaften. Meichtry holte sich bereits 2 Meistertitel über 200 Freistil in 1.53.14, sowie über 400 Freistil in 3.59.68. Bereits vor 2 Wochen holte er sich an den südafrikanischen Juniorenmeisterschaften einige Goldmedallien, unter anderem senkte er seine Bestzeit über 100 Freistil auf 52.18. (SwissSwimming)
Yana Klochkova befördert. Die Olympiasiergerin und Weltmeisterin wurde in den Rang eines Polizeihauptmanns befördert. "Yanas grosse Leistungen im Sport und ihr persönlicher Charakter sind ein gutes Beispiel für alle ihre Kollegen in der Polizei." ist in der Medienmitteilung zu lesen. Anfangs April holte sich Yana an der Kurzbahn-WM in Moskau 3-mal Gold über 400 m Freistil und 200 und 400 m Lagen. (insweep)
Superwettkampf. Am 6. April 2003 soll gemäss Meldung von swiminfo in Indianapolis, USA, ein Superwettkampf zwischen den USA und Australien stattfinden. In den USA sehnt man sich nämlich "back zu den (g)olden days" in den 70er Jahren, als an den Wettkämpfen zwischen der DDR und USA noch so richtig ein Spektakel aufkam. Im US-Fernsehen werden am 6.4. vielleicht sogar die Commercials durch etwas Schwimmen aufgelockert ... 17.4. Resultate B-Jahrgangswttkampf, Bülach, 15.4.2002 17.4. Neue Mitglieder in der ISHOF. Die International Swimming Hall of Fame ehrt neue Mitglieder.
Ed Moses wird zu einem der bestbezahlten Schwimmer. Moses war einer von Adidas Vorzeigeathleten, nun hat er dank einem lukrativen Angebot das Lager zu Speedo gewechselt. Der sehr lukrative Vertrag läuft bis 2004, mit einer Verlängerungsoption. Moses wird damit zu einem der bestbezhalten Schwimmer. Der andere Adidas-Star, Ian Thorpe, soll bei Adidas bleiben. Er kassiert gerüchteweise über eine Million US $ pro Jahr. (swiminfo)
England und Schottland geben Teamzusammensetzung für die Commonwealth Games bekannt:
England, Frauen: Zoe Baker, Janine Belton, Rosalind Brett, Nathalie Brown, Rebecca Cooke, Heidi Earp, Kathryn Evans, Joanna Fargus, Holly Fox, Kate Haywood, Jaime King, Georgina Lee, Karen Legg, Melanie Marshall, Joanne Mullins, Margaretha Pedder, Karen Pickering, Sarah Price, Caroline Saxby, Katy Sexton, Caroline Smart, Sarah Whewell. England, Männer: David Bennett, Simon Burnett, Chris Cozens, Adam Faulkner, Mark Foster, Robin Francis, James Gibson, James Goddard, Martin Harris, James Hickman, Anthony Howard, Matthew Kidd, Darren Mew, Simon Militis, Stephen Parry, Adam Ruckwood, James Salter, Stuart Trees, Adrian Turner, Adam Whitehead.
Schottland, Frauen: Kirsty Balfour, Louise Coull, Kerry Martin, Samantha McNeilly, Karen Nisbet, Alison Sheppard, Kirsty Thomson. Schottland, Männer: David Carry, Michael Cole, Todd Cooper, Ian Edmond, Andrew Jameson, David Leith, Graeme Smith, Gregor Tait. 16.4. Fitnesswahn verführt Freizeitsportler zum Doping. Eine EU-Studie zum Doping-Missbrauch in Fitness-Studios belegt: Doping ist kein Phänomen, das lediglich auf Leistungssport und Body-Building-Szene beschränkt ist. Selbst Freizeit- und Breitensportler greifen zu Arzneimittel, um Trainingserfolge zu verbessern. Bei allen vernünftigen Vorschlägen, wie dieser Trend bekämpft werden kann, wissen die Studien-Verfasser: "Massnahmen zur Dopingbekämpfung können erst dann wirklich greifen, wenn der Leistungssport sich auch in diesem Bereich als Vorbild präsentiert.".
Speedo-Trophy. Drei Damen führen die Speedo-Trophy an. Dieser von Speedo gestiftete Preis in der Höhe von Fr. 17'000.- werden die drei erfolgreichsten Athletinnen und Athleten des Schweizer Schwimmsports der Saison 2001/02 gewinnen.
Es führt Flavia Rigamonti vor Chantal Strasser und Dominique Diezi. Die nächsten gültigen Wettkämpfe sind die MareNostrum Meetings in Canet und Barcelona. Danach zählt nur noch die EM in Berlin. Die detaillierte Rangliste ist als pdf-File unter der Rubrik "Swiss Swimming Nationalmannschaft" herunterladbar. (SwissSwimming) 15.4. FINA Marathon Swimming World Cup 2002. Der Deutsche Christof Wandratsch (35) hat mit dem 3. Rang beim 10-km-Langstrecken-Schwimmweltcup in Brasilia die alleinige Führung in der Gesamtwertung übernommen. Lediglich die Russen Wladimir Djatschin (2:01:19,0 Stunden) und Jewgeni Besrutschenko (2:01:20,0) waren schneller. Nach 10 km betrug der Rückstand des Deutschen auf Weltmeister Besrutschenko nur eine Sekunde. "Ich bin total happy, auch wenn ich kurz vor dem Ziel eine falsche Boje angepeilt habe und mir die beiden Russen dadurch davon geschwommen sind", sagte Wandratsch nach dem Rennen. Bei den Frauen wurden Irina Abisowa aus Russland und Angela Maurer aus Wiesbaden als Erst- und Zweitplatzierte disqualifiziert. Nach Überzeugung der Jury sollen beide Schwimmerinnen in der Endphase Rivalinnen behindert haben. Von den Disqualifikationen profitierte die Deutsche Britta Kamrau, die als Dritte ins Ziel gekommen war. Mit ihrem Erfolg übernahm Kamrau die Gesamtführung vor Maurer.
Wasserball. Horgen vor Kreuzlingen. In der Nationalliga A führt Horgen nach zwei klaren Siegen gegen Lugano (16:7) und Basel (19:6) die Tabelle an. Nur zwei Punkte weniger weist Kreuzlingen auf. Ägeri - Basel 17:7. Romanshorn - Schaffhausen 5:8. Lugano - Horgen 7:16. Basel - Horgen 6:19. Ägeri- Kreuzlingen 9:13. Lugano - Schaffhausen 7:15. - Rangliste 1. Horgen 5/10. 2. Kreuzlingen 5/8 (76:50). 3. Schaffhausen 5/8 (54:37). 4. Ägeri 5/4. 5. Lugano 5/3. 6. Basel 6/3. 7. Romanshorn 5/0. 14.4. ER 50 m Brust. An den Commonwealth Trials in Manchester verbesserte der Brite James Gibson (22) den Rekord des Ukrainers Oleg Lisogor (WM Fukuoka 2001) um gerade einen Hunderstel auf 27.51.
Arena Diving Champions Cup, Stockholm, 13./14.4.2002: Results.
Beinahe-Weltrekord an den Australischen Jugendmeisterschaften. Leisel Jones (16), Silbermedaillengewinnerin an der WM in Fukuoka 2001, holte sich an den Australischen Jugendmeisterschaften beinahe den WR über 200 m Brust, der von der Chinesin Qi Hui mit 2:22.99 gehalten wird. Nach 50 m wendete Jones mit 32.34, 1,03 Sek. unter der WR-Pace. Nach 100 m stand das Publikum in der Rängen auf: Jones hatte mit 1:09.18 noch 82 Hunderstel Vorsprung. Leider fiel sie nach 150 m bereits 0.56 Sek. hinter Qi, und nach 200 m resultierte mit 2:25.46, immer noch eine fabulöse Zeit für den Teenie [Rangliste 200 m Brust].
FINA Marathon Swimming World Cup 2002. [Gesamtrangliste] nach drei Wettkämpfen vor dem heutigen 10-km-Rennen in Brasilia. 12.4. Zoe Baker schaffte es nicht: Penny Heyns' WR von 30.83 aus dem Jahr 1999 war zu weit weg. Es reichte Baker im Final der Commonwealth Games Trials in Manchester nur zu 31.33.
Kranke australische Schwimmer mussten Zwischenstopp einschalten. Vier australische SchwimmerInnen, Melanie Houghton, Nicole Irving, Beau Mannix und Todd Pearson, mussten auf der Rückreise aus Moskau in Bangkok einen Zwischenstopp wegen ernsthafter Erkrankung einschalten. Sie werden vom Teamarzt Brian Sando betreut: "Wir werden sie für 24 Stunden beobachten, bevor wir über eine mögliche Weiterreise entscheiden." Australian-Swimming-Sprecher Ian Hanson sagte, dass dreivertel des Teams in Moskau krank geworden sei, einige mit Bronchial-, andere mit schweren Magen-Darminfektionen. "Das kann bei Athleten sehr schnell kommen." sagte Hansen. Trotzdem reüssierte das Aussieteam in Moskau über alle anderen Länder. (fox) [Ed.: Spitzenathleten sind für Infektionskrankheiten mehr gefährdet, weil das Immunsystem durch die Stresshormone gedämpft wird. Mehr darüber in Sport und Immunologie]. 11.4. Zoe Baker pulverisiert Langbahn-50-m-Brust-ER: Sie verbesserte an den britischen Meisterschaften und Commonwealth Games Trials in Manchester im Halbfinal den ER von 31.23 auf 31.04. Baker (26) stieg aus dem Pool und sagte trocken: "Im Final [von heute Freitag, Ed.] greife ich den Weltrekord an. Ich muss nur den Finish besser erwischen."
Wasserspringen: Europameisterschaft der nationalen Champions. Neue Wege geht der Europäische Schwimmverband LEN nun auch im Wasserspringen. Medien- und zuschauergerechter soll alles werden. Unter dem Namen "Arena Diving Champions Cup 2001" erscheint der alte Europacup daher in neuem Gewand. Stockholm, 13.-14.4.2002 [Website].
Touretski klagt seine Trainerkollegen an. Sie hätten ihm während seiner Suspension als Trainer beim Australian Institute of Sport (AIS) seine Schwimmer weggeschnappt, sagte Tourtski in einem Interview in Moskau. "Er stösst die australische Schwimmgemeinschaft vor den Kopf." meinte der AIS-Sprecher und Direktor Michael Scott. "Erklärungsbedarf sei vorhanden." Während seiner Suspension hätten Touretskis Schwimmer ja irgendwohin gehen müssen. Niemand habe ihm die Schwimmer weggenommen, sie können jederzeit wieder zu ihm zurückkehren. Touretski betreut im Moment offenbar nur einen Schwimmer, Ray Hass, der an den australischen Meisterschaften die 200 m Rücken gewann. (AFP) 10.4. Wo stand das erste Hallenbad in der Schweiz: Genf? Bern? Basel? Zürich? Denkste!
Masterskongress. Am Rand der Masters-Weltmeisterschaften in Christchurch fand der FINA-masterskongress statt. Jürg Ulrich berichtet keine Aufsehen erregenden Beschlüsse: [Bericht im PDF-Format].
Australische Jugendmeisterschaften, Sydney, 9.-13.4.2002
Steven Ferguson (NZL, 21) hört mit Schwimmen auf. Kurz vor den Commonwealth Games tritt einer der talentiertesten neuseeländischen Schwimmer zurück. Ferguson wurde in Sydney 2000 mit 1:03.06 27. über 100 m Brust. "Mir fehlt es an der Motivation im Pool. Ich liebe die Trainings am morgen früh [5.30 Uhr, Ed.] überhaupt nicht mehr, ich habe keine Ziele mehr, das Training war mehr eine Strafe." sagte Ferguson. [Ed.: Viele neuseeländische Schwimmer sind auch als Lebensretter engagiert; für sie macht es mehr Spass mit dem Surfbrett oder schwimmend im 16 bis 18 grädigen Wasser den Surf zu meistern. Daher wundert es nicht, dass Ferguson anfangs Mai in Florida an den World Lifesaving Championships der Internationalen Life Saving Federation teilnehmen wird.] 9.4. Rogge vergrössert Athletenkommission des IOC. Die Athletenkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) bekommt weibliche und "schwimmerische" Verstärkung. IOC-Präsident Jacques Rogge hat zwei weitere Frauen aufgenommen. Die Neuzugänge sind die südkoreanische Eisschnellläuferin Lee Kyung Chun und die ägyptische Schwimmerin Rania Amr Elwani. Damit gibt es nun insgesamt 19 Kommissionsmitglieder, elf Männer und acht Frauen. Die Ernennung soll eine bessere Ausgewogenheit zwischen den Geschlechtern und den Kontinenten schaffen. In der 19-köpfigen Athletenkommission sind 4 SchwimmerInnen, siehe: [IOC Press Release].
Australien nach der Kurzbahn-WM Moskau 2002 Nummer 1:
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VI Fina Short Course World Championships
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Medals
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Nation
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Silver
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Bronze
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AUS
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USA
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8
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SWE
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6
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UKR
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CHN
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JPN
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CRO
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POR
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DEN
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AUT
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ROM
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SUI
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Popov nicht entäuscht. Weltrekordhalter Alexander Popov gibt sich nach dem ex-aequo Gewinn der Bronzemedaille über 50 m Freistil nicht enttäuscht, aber zufrieden sei er natürlich damit nicht: "Das ist Sport, einmal gewinnst du das nächste Mal verlierst du." (TheAge) 8.4. Kurzbahn-EM 2002 in Riesa (D). Riesa (Bundesland Sachsen) hat kurzfristig die Austragung der Kurzbahn-Europameisterschaften vom 12. bis 15. Dezember übernommen. Ein entsprechender Vertrag wurde von Christa Thiel, Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), und Bartolo Consolo, Präsident des Europa-Verbandes LEN, bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Moskau unterschrieben. Damit hat der DSV nach der Langbahn-EM vom 25. Juli bis 4. August in Berlin eine weitere wichtige Veranstaltung übernommen. Ursprünglich sollte die EM in Montpellier stattfinden, doch die französische Stadt gab die Veranstaltung im Dezember 2001 zurück. (sid)
Presserundschau Kurzbahn-WM Moskau 2002:
• Der Bund: Der Schweizer Remo Lütolf hat zum Abschluss der Kurzbahn-WM in Moskau über 50 m Brust den vierten Platz erreicht. Erfolgreichste Mannschaft der Titelkämpfe war jene Australiens. Die Schweizer schnitten schlechter als erwartet ab. Lütolf verpasst Bronze.
• TA: Der Ustermer Remo Lütolf wurde an der Kurzbahn-WM in Moskau über 50 m Brust Vierter und polierte am letzten Tag eine mässige Schweizer Bilanz auf. Glänzend auch ohne Medaille.
• NZZ: Australien bestes Team der Kurzbahn-WM. Die Schweizer Delegation hat die Kurzbahn-WM der Schwimmer in Moskau mit dem 4. Rang von Remo Lütolf über 50 m Brust beendet. Mit dem Gewinn von Bronze durch Flavia Rigamonti über 800 m Crawl, fünf weiteren Finalqualifikationen (durch Nicole Zahnd . . . Lütolf haarscharf an Bronzemedaille vorbei.
Schweizermeisterschaften im Synchronschwimmen: Die Limmat-Nixen gewinnen den Gruppenwettkampf, das Duett und das Solo [Die Bilder der Siegerinnen]. 8.4. Kurzbahn WM 5. Tag: Flori Lang verpasst mit 4x100-m-Lagen-Staffel knapp den Final. Am letzten Tag der Kurzbahn WM in Moskau stand nochmals Flori Lang vom SV Limmat, zusammen mit Remo Lütolf, Lorenz Liechti und Christoph Bühler über 4x100 m Lagen im Einsatz. Dabei verpasste das Schweizer Team die Finalqualifikation um 38/10 und wurden Neunte. 7.4. Kurzbahn WM 4. Tag: Caroline Steffen schwimmt mit 4x100-m-Freistil-Staffel Schweizerrekord. Zusammen mit Dominique Diezi, Nicole Zahnd und Sandrine Paquier schwimmt die Schwimmerin des SV Limmat Caroline Steffen, im Vorlauf über 4x100m Freistil in 3:45.16 neuen Schweizerrekord und qualifiziert sich für den Final der besten acht. Im Final verpasste das selbe Quartett dann den neuen Schweizerrekord um genau 1/100 und wurden Siebente. 7.4. VI. FINA Kurzbahn-Weltmeisterschaften, Moskau, 3.-7. April 2002
Omega Live Resultate: [1. Tag] [2. Tag] [3. Tag] [4. Tag] [5. Tag]
Lindsay Benko und US-Staffel mit WR - Igelström mit ER Zum Abschluss der Kurzbahn-Weltmeisterschaften der Schwimmer in Moskau hat die Amerikanerin Lindsay Benko mit 1:54,04 Minuten einen Weltrekord über 200 m Freistil aufgestellt. Die alte Rekordmarke hielt Claudia Poll aus Costa Rica mit 1:54,17 Minuten seit dem 18. April 1997 in Göteborg. In der Zusammensetzung Peirsol, Denniston, Marshall und Lezak erzielten die US-Amerikaner WR über 4x100 m Lagen in 3:29.00. Emma Igelström bricht alle Rekorde. Die Schwedin hat bei den 6. Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Moskau bereits ihre vierte Bestmarke gesetzt und schwamm über 200-Meter-Brust Europarekord. Die 22-Jährige verbessert mit 2:21,30 Minuten die Zeit der Krefelderin Anne Poleska um 63 Hundertstel. Die Deutsche hatte den Rekord erst bei der EM in Antwerpen Ende 2001 aufgestellt.
Lütolf verpasst mit 27.34 Bronze um 8/100 [Rangliste].
Peirsol schwimmt in Moskau Weltrekord. Am Schlusstag der Kurzbahn-Weltmeisterschaften der Schwimmer in Moskau hat der Amerikaner Aaron Peirsol einen neuen Weltrekord aufgestellt: 1:51,17 schwamm er über 200 m Rücken. Die alte Bestmarke hielt der Australier Matt Welsh mit 1:51,62, geschwommen am 13. Oktober 2000 in Melbourne.
Remo Lütolf auf Medaillenkurs. und mehr...
Zwei Chinesinnen mit positivem Steroidtest. Gemäss FINA-MItteilung wurden bei den beiden Chinesinnen Shan Ying und Zhou Jiawei am 31.1.2002 bei einem Routinetest Clenbuterol nachgewiesen. Beide seien vom chinesischen Verband sofort gesperrt worden. Der Verband untersuche nun das weitere Vorgehen gemäss FINA-Regeln. Kommen diese zur Anwendung, müssten beide für 4 Jahre gesperrt werden. Shan Ying, eine 54-Sekunden 100-m-Sprinterin gewann 1998 an der WM in Perth zweimal Bronze und war bei mehreren WR-Staffeln Teammitglied. In Perth wurden im Gepäck der Chinesin Yuan Yuan 13 Ampullen mit Wachstumshormon gefunden. Sie wurde für 4 Jahre und ihr Trainer für 15 Jahre gesperrt. In Perth wurde darüber hinaus bei 4 Chinesen ein vebotenes Diuretikum nachgewiesen. Gesamthaft stellt China von allen Ländern bisher am meisten Dopingsünder. 6.4. Kurzbahn-WM 3. Tag: Flori Lang verpasst Final über 50m Rücken.Am dritten Tag der Kurzbahn WM in Moskau verpasste Flori Lang den anvisierten Finalplatz über 50m Rücken in 25.48 und Rang 20 um 24/100. Mit einer Zeit in der Nähe seiner persönlichen Bestzeit, wäre dies Ziel kein Problem gewesen. Doch leider verpasste er mit seiner Vorlaufzeit seine Beszeit um 72/100. Nicht besser erging es dem zweiten SV-Limmat-Schwimmer Gerry Strasser über 400m Freistil. Mit der Zeit von 4:01.47 blieb er rund neun Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit und klassierte sich in diesem Rennen auf Rang 38.
6.4. Kurzbahn-WM Moskau 2002. Finalqualifikation für Lütolf: Am zweitletzten Tag der Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Moskau konnte sich Remo Lütolf für den Final am Sonntag über 50 m Brust qualifizieren. Dominique Diezi und Lorenz Liechti dagegen schieden im Halbfinal aus.
Zweiter Titel für Emma Igelström: Die 22 Jahre alte Schwedin siegte in der Weltrekordzeit von 1:05,38 Minuten über 100 m Brust und verdiente sich damit weitere 15000 Dollar Weltrekord-Prämie, die der Weltschwimm-Verband FINA ausgelobt hatte. Auch über 50 m Brust hatte sie mit Weltbestzeit von 29,96 Sekunden den Titel gewonnen und war mit der 4 x 100 m Lagen-Staffel der Schwedinnen am Weltrekord beteiligt. Damit kann sie bislang 33750 Dollar auf ihrem Konto verbuchen. Über die 100 m-Strecke blieb Igelström um 2/100 Sekunden unter der bisherigen Marke, die Penny Heyns (Südafrika) am 26. September 1999 in Durban aufgestellt hatte. Die Schwedin hatte am Freitag im Halbfinale mit 1:06,08 Minuten bereits für einen Europarekord gesorgt. Ebenfalls Titel Nummer zwei gab es für Geoff Huegill (Australien), der die 50 m Delfin in 22,89 Sekunden für sich entschied. Bereits ihren dritten Titel gewann in 2:08,82 Minuten über 200 m Lagen Jana Klotschkowa (Ukraine), die damit die bislang erfolgreichste Teilnehmerin der Titelkämpfe ist. Sabine Klenz (Leutzsch) belegte in 2:12,89 Minuten Rang sechs. Die 4 x 100 m- Freistilstaffel der Frauen ging in 3:35,09 Minuten an Schweden.
Damenstaffel erneut mit Rekord. Die Damenstaffel 4x100 Kraul in der Besetzung Dominique Diezi, Nicole Zahnd, Sandrine Paquier und Caroline Steffen qualifizierte sich mit neuem Schweizerrekord für das Finale von heute Abend. Das Damenteam setzt ihre Rekordjagd fort, sie sind bisher dreimal gestartet und dreimal Schweizerrekord geschwommen.
Die vorgesehene Staffelschwimmerin Nathalie Grämiger musste wegen einer akuten Erkrankung vorzeitig in die Schweiz zurückkehren.
Für das Halbfinale von heute Abend haben sich Dominique Diezi über 50 Rücken, Remo Lütolf über 50 Brust und Lorenz Liechti über 100 Lagen qualifizieren können.
Neue / geänderte Links:
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10th FINA Synchronized Swimming World Cup A 2002, Zurich, Switzerland, 12. - 15. September 2002
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Swiss Olympic Association | Schweizererischer Olympischer Verband | Fédération Suisse Olympique | Federazione Svizzera Olympico
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www.esport.ch
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Schwimm-Club Wedding Berlin 1929 e.V. Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball
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Schwimmklub Langnau LANG, Schwimmen, einfache Vereins-Homepage
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Schwimmverein Blue Star Grenchen-Bettlach, Schwimmen, Fitness, fast tägliche Updates rund um den SVBS
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Rolle Natation Club de natation suisse romand avec différentes rubriques comme photos, records (club, romand, suisse, europe, monde), membres, historique, renseignements, etc...
Scott Volkers gegen Kaution freigelassen. Der wegen sexueller Belästigung von zwei 12- und 14-jährigen Teenagern angeklagte australische Trainer Scott Volkers (43) ist gegen Kaution und unter der Bedingung, keinen Kontakt zu den möglichen Opfern und deren Angehörigen zu haben, freigelassen worden. Die Belästigungen sollen zwischen 1985 und 1987 stattgefunden haben. Die Anklagesumme beläuft sich auf schockierende 20 Mio. Aussie Dollars (ca. 17.7 Mio. Franken). Volkers erklärte sich bei der ersten Einvernahme als unschuldig. Volkers trainierte u.a. Susie O'Neill und Samantha Riley. Die Verhandlung wird am 17. Juni fortgesetzt. (FG/smh)
Kautabak als neue Modedroge unter Sportlern. Die Sportlerdroge Snus findet immer mehr Verbreitung. Fachleute warnen vor dem hohen Suchtpotezial und der gesundheitsschädigenden Wirkung des Kautabaks. Vor allem in Eishockeykreisen ist Snus weit verbreitet. Gesnüst wird aber auch in anderen Sportarten, etwa unter Handballern, Skifahrern, Langläufern oder Orientierungsläufern. Das Problem: Nikotin steht auf keiner Dopingliste. "Eine gefährliche Nikotinbombe", warnt Anton Lehmann, Präventionsverantwortlicher im Bundesamt für Sport in Magglingen. (TA)
Für immer abhängig von Blutspenden. Durch Doping können aus gesunden Sportlern Nierenkranke werden, die zeitlebens auf Bluttransfusionen angewiesen sind. Darauf weist die Medizinerin Nicole Casadeval aus Paris hin. Sie hat in einem Untersuchungszeitraum von drei Jahren 13 nierenkranke Patienten ermittelt, die Antikörper gegen rekombinantes, also gentechnisch erzeugtes Erythropoietin (Epo) gebildet haben. Das bedeutet, dass auch bei exogener Epo-Gabe keine roten Blutkörperchen im Knochenmark gebildet werden können. Für diese Patienten mit ausgeprägter Blutarmut kann dadurch eine lebenslange Abhängigkeit von Bluttransfusionen entstehen. Gefährdet sind auch Gesunde, die etwa zum Zweck der Leistungsmanipulation Epo illegal anwenden. (FAZ) 5.4. Weltrekord der Schwedinnen über 4x100 m Lagen in 3:55.78. [Rangliste 4x100 m Lagen].
Die Leistungen der SchweizerInnen:Nicole Zahnd als einziger Lichtblick. Im Final belegte Zahnd über 400 m Freistil den Rang 7 in einer Zeit von 4:09.22 [Rangliste 400 m Freistil].
Bronze für Flavia Rigamonti über 800 m Freistil
Igelström wieder mit WR. Einen beeindruckenden Weltrekord pflügte die Schwedin Emma Igelström bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Moskau in die Bahn. Als erste Schwimmerin überhaupt blieb sie im Finale über 50 m Brust unter der 30-Sekunden-Marke und unterbot in 29,96 ihren bisherigen Weltrekord von vor drei Wochen um 28 Hundertstelsekunden. Die zweitplatzierte Xuejuan Luo aus China blieb in 30,17 ebenfalls noch unter der alten Bestmarke. Es war die zweite Weltbestleistung bei den Titelkämpfen nach dem Triumph der chinesischen Frauenstaffel über 4x200m Freistil am Mittwoch. Mit jeweils viermal Gold liefern sich die grossen Schwimm-Nationen Australien und USA nach zwei Tagen der Kurzbahn-WM das erwartete Duell um die erste Position in der Medaillenwertung. Die "Aussies" schlugen auch ohne ihren Superstar Ian Thorpe am Donnerstag gleich dreimal zu. Zunächst holten Geoff Huegill über 100m Delfin in 50,95 und Matt Welsh über 100 m Rücken (51,26) jeweils Gold, bevor die 4x200-m-Freistilstaffel aus "down under" mit dem überragenden Schlussschwimmer Grant Hackett in 7:00,36 nur knapp vier Sekunden über dem eigenen Weltrekord von vor zwei Jahren blieb. Die zweitplatzierten Russen lagen exakt fünf Sekunden zurück, das US-Quartett mit dem bereits zweimaligen Weltmeister Klete Keller wurde Dritter in 7:08,73. Die weiteren Einzeltitel am zweiten Tag der Titelkämpfe holten Langbahn-Weltmeisterin Haley Cope aus den USA über 100 m Rücken in 59,07, ihr Landsmann Tom Wilkens über 400 m Lagen in 4:04,82, die Chinesin Chen Hua über 800 m Freistil in 8:16,34 sowie Oleg Lisogor aus der Ukraine, die damit nach dem 400m-Lagen-Erfolg von Olympiasiegerin Jana Klotschkowa am Vortag bereits das zweite Gold verbuchte.
Die Limmat Nixen Zürich organisieren Weltcup A im Synchronschwimmen. Der 10th FINA Synchronized Swimming World Cup A 2002 wird vom 12.-15. September 2002 in Zürich durchgeführt werden. Für Informationen und Billetreservationen besuche www.synchroworldcup.ch.
5.4. Kurzbahn-WM 2. Tag: Erster Einsatz für Gerry Strasser. Zusammen mit Karel Novy, Philipp Gilgen und Adrian Andermatt stand am zweiten Tag der Kurzbahn WM in Moskau der SV-Schwimmer Gerry Strasser mit der 4x200-m-Freistil-Staffel zum ersten mal im Einsatz. Mit der Zeit von 7:22.53 und Rang neun verpasste das Schweizer Quartett den Final der besten Acht. Am heutigen dritten Tag folgen Flori Lang über 50 m Rücken und Gerry Strasser über 400 m Freistil.
5.4. Flori Lang am 1. Tag der Kurzbahn WM im Einsatz. Flori Lang war der einzige der drei Schwimmer des SV Limmat, der am ersten Tag der Kurzbahn Weltmeisterschaften in Moskau zum Einsatz kam. Im für die Olympischen Spiele 1980 erbauten Schwimmstadion startete er in den Vorläufen über 100 m Rücken und schwamm mit einer Zeit von 55.62 auf Rang 32 (Total 48 Teilnehmer). Als Achter sicherte sich Flori Lang über 4x100 m Freistil zusammen mit Christoph Bühler, Karel Novy und Philipp Gilgen in 3:18,95 gerade noch die Finalteilnahme. Am Abend vermochten sich die vier Schweizer allerdings nur um 15 Hundertstel zu steigern und verblieben auf Rang 8. Den nationalen Rekord verpassten die Crawler um 78/100. Flori Lang schwamm dabei am Morgen als dritter Schwimmer 49,95 und im Final ebenfalls als dritter Starter 50.13. 4.4. VI. FINA Kurzbahn-Weltmeisterschaften:
1. Tag: Exploit der Schweizer Schwimmerinnen
Beim Auftakt der Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Moskau hat die chinesische Frauen-Schwimmstaffel über 4 x 200 Meter Freistil in 7:46,30 den ersten Weltrekord erzielt. Die Chinesinnen unterboten damit deutlich den bisherigen WR der Mannschaft Großbritanniens (7:47,14) vom 10. August 2001. Bei den Herren hat der US-Amerikaner Klete Keller über 200 Meter Freistil den ersten Titel gewonnen. Er siegte in 1:44,36 Minuten vor dem Brasilianer Gustavo Borges (1:45,67) und Mark Johnston aus Kanada (1:45,88). 3.4. WM-Informationen über das Schweizer Team [PDF 624 kByte]
Nach ihren ersten Erfolgen an den amerikanischen Universitätsmeisterschaften schwimmt Flavia Rigamonti nun an der Kurzbahn-WM in Moskau um eine Medaille: Kleine Opfer für grosse Leistungen.
FINA-News. Die FINA hat am 31.3. an einem Meeting in Moskau folgende Wettkämpfe bestätigt:
• 3rd FINA World Open Water Swimming Championships 2004, Lac St Jean, Canada
• 10th FINA Masters World Championships 2004, Riccione, Italy 2.4. Neuer 800-m-Weltrekord. Die japanische Schwimmerin Sachiko Yamada hat am Wochenende bei den Landesmeisterschaften in Tokio den Kurzbahn-Weltrekord über 800 m Freistil unterboten. Die Weltmeisterschafts-Achte von 2001 blieb in 8:14,35 Minuten klar unter dem bisherigen WR der Chinesin Chen Hua (8:15,15). (sid)
Australische Schwimmer krank. Grant Hackett und Brooke Hanson sind an einer Virusinfektion mit Halsschmerzen erkrankt und wurden in Moskau vom Rest des Teams getrennt einquartiert. Der Start der beiden ist ernsthaft in Frage gestellt, denn bei Virusinfektionen sollten keine Höchstleistungen gefordert werden.(AS)
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