Swim News Mai bus Juli 2003

Zurück zur Hauptseite

Juli 2003
Juni 2003
Mai 2003

Juli 2003

Line element 31.7. Simon Oberholzer bei Junioren-EM mit Glück im Semi-Final. Am ersten Tag der Junioren-EM in Glasgow verpasste der Schaffhauser Simon Oberholzer trotz neuer persönlicher Bestzeit von 56.63 Sekunden als Achtzehnter vorerst den Einzug ins Semi-Finale über 100 m Delfin. Nur gerade 18 Hundertstel trennen den 18-jährigen vom 16. Platz. Nach einem Rückzug eines Starters rutschte Simon Oberholzer auf den ersten Reserveplatz vor und nachdem die Deutsche Teamleitung aus disziplinarischen Gründen ihren Medaillenkandidaten Johannes Dietrich (18) kurzfristig nach Hause schickte, war Oberholzer im Semi-Finale. Dort riskierte der Schaffauser alles und ging das Rennen 1,4 Sekunden schneller an als im Vorlauf. Auf der zweiten Streckenhälfte verliessen ihn dann aber seine Kräfte und Simon Oberholzer bezahlte für das hohe Anfangstempo. Als Fünfzehnter war er mit 56.70 nur 7 Hundertstel langsamer als im Vorlauf. Über 200 m Freistil verbesserte der Basler Marco Ferraro seine Bestzeit auf 1:55.34 Minuten, damit belegt er in der Schlussrangliste den 19. Platz. Der erst 17 Jahre alte Genfer Brustschwimmer Dimitri Waeber unterbot im Vorlauf über 100 m Brust seine Bestleistung um 24 Hundertstel. Seine neue Bestmarke steht nun bei 1:06.04 Minuten. Um sich für das Semi-Finale zu qualifizieren hätte Waeber, der zusammen mit den 18-jährigen klassiert wird, nochmals 6 Zehntel schneller schwimmen müssen, so belegt er den 23. Platz. Das Schweizer Männer Quartett mit John Herzig, Matthias Sigrist, Anthony Page und Marco Ferraro beendete seinen Einsatz im Vorlauf über 4 x 100 m Freistil auf dem 12. Platz. Mit 3:33.50 stellten die vier Jungs einen neuen Schweizer Junioren-Rekord auf. Die bisherige Bestmarke lag bei 3:35.01 und wurde vor zwei Jahren an einem Multinations Länderwettkampf aufgestellt. Eine noch deutlichere Verbesserung wäre wohl möglich gewesen, wenn anstelle des Mittelstreckenschwimmers Marco Ferraro der Sprinter Constantin Knauf eingesetzt hätte werden können. Doch dem deutsch-schweizerischen Doppelbürger vom SV beider Basel wurde der Start verweigert, da vom Weltschwimmverband FINA keine Freigabe vorlag. Ein solches Schreiben wäre nötig gewesen, weil Knauf im Januar noch für das deutsche Junioren-Team an einem internationalen Wettkampf startete. Warum Swiss Swimming bei der FINA bis heute noch kein Freigabegesuch eingereicht hat ist nicht bekannt. Resultate (Nur Rennen mit Schweizer Startern): Junioren Europameisterschaften 2003 in Glasgow (GBR) - Männer: 200 m Freistil: 1. Evgeny Natsvin (RUS) 1:50.74. Ferner: 19. Marco Ferraro (SV beider Basel) 1:55.35. 29. Matthias Sigrist (SC Schaffhausen) 1:59.35. - 100 m Delfin (Zwischenstand nach dem Semi-Finale): 1. Rimvydas Salcius(LIT) 53.68. Ferner: 15. Simon Oberholzer (SC Schaffhausen) 56.70 (56.63 im Vorlauf). - 100 m Brust (Zwischenstand nach dem Semi-Finale): 1. Alessandro Terrin (ITA) 1:02.37. Ferner: 23. Dimitri Waeber (Genève Natation 1885) 1:06.04. - 4 x 100 m Freistil: 1. Frankreich 3:21.10. Ferner: 12. Schweiz (John Herzig, Matthias Sigrist, Anthony Page, Marco Ferraro) 3:33.50. Junioren Europameisterschaften 2003 in Glasgow (GBR) - Frauen: 100 m Freistil (Zwischenstand nach dem Semi-Finale): 1. Jeanette Ottesen (DEN) 56.89. Ferner: 19. Seraina Prünte (SV beider Basel) 59.15. - 400 m Lagen: 1. Anja Klinar (SLO) 4:42.67. Ferner: 23. Stephanie Lüscher (Nuoto Sport Locarno) 5:14.56. 28. Karin Haas (SC Allschwil) 5:25.10.

31.7. FINA Marathon Swiming World Cup Lac St. Jean, Kanada, 26.7.2003. Der Bulgare Petar Stoytchev knüpfte an seine guten Leistungen in Barcelona an (3. 25 km) und gewann die 32 km lange Strecke im kanadischen Lac St. Jean. Nach der Absage der Rennen in Hongkong und China war dies erst die 4. Etappe des FINA Marathon Swimming World Cup [Übersicht Etappen und Ergebnisse]. Stoytchev konnte seine Führung in der Gesamtwertung deutlich ausbauen. Bei den Frauen gewann die Argentinierin Celeste Puñuet. Resultate Männer: 1. Petar Stoytchev (BUL), 7h43m15s; 2. Stéphane Lécat (FRA), 7h48m21s; 3. Mohamed El Zanaty (EGY), 7h49m13s Frauen: 1. Celeste Puñet (ARG), 8h32m57s; 2. Shelley Clark (AUS), 8h43m30s; 3. Teodora Raptis (MKD), 8h45m52s. Die nächste Etappe wird am 9. August in Atlantic City (USA) geschwommen (37 km).

31.7. Keine Finalplätze für Schweizer Schwimmer am ersten Tag der Junioren-EM. Am ersten Tag der Junioren-EM in Glasgow verpasste der Schaffhauser Simon Oberholzer trotz neuer persönlicher Bestzeit von 56.64 Sekunden als Achtzehnter den Einzug ins Semi-Finale über 100 m Delfin. Nur gerade 18 Hundertstel trennen den 18-jährigen vom 16. Platz. Über 200 m Freistil verbesserte der Basler Marco Ferraro seine Bestzeit auf 1:55.34 Minuten, damit belegt er in der Schlussrangliste den 19. Platz. Der erst 17 Jahre alte Genfer Brustschwimmer Dimitri Waeber unterbot im Vorlauf über 100 m Brust seine Bestleistung um 24 Hundertstel. Seine neue Bestmarke steht nun bei 1:06.04 Minuten. Um sich für das Semi-Finale zu qualifizieren hätte Waeber, der zusammen mit den 18-jährigen klassiert wird, nochmals 6 Zehntel schneller schwimmen müssen, so belegt er den 23. Platz. "Es ist schade, dass Dimitri Waeber und Simon Oberholzer nicht eine Runde weiter gekommen sind. Mit diesen Zeiten wären beide im letzten Jahr ins Semi-Finale gekommen und hätten am Nachmittag ein zweites Mal starten können. Dieses Jahr scheint das internationale Niveau - im Vergleich zu den letzten Jahren - deutlich höher zu sein." sagte Swiss Swimming Junioren Coach Stefan Trümpler. Das Schweizer Männer Quartett mit John Herzig, Matthias Sigrist, Anthony Page und Marco Ferraro beendete seinen Einsatz im Vorlauf über 4 x 100 m Freistil auf dem 12. Platz. Mit 3:33.50 stellten die vier Jungs einen neuen Schweizer Junioren-Rekord auf. Die bisherige Bestmarke lag bei 3:35.01 und wurde vor zwei Jahren an einem Multinations Länderwettkampf aufgestellt. Eine noch deutlichere Verbesserung wäre wohl möglich gewesen, wenn anstelle des Mittelstreckenschwimmers Marco Ferraro der Sprinter Constantin Knauf eingesetzt hätte werden können. Doch dem deutsch-schweizerischen Doppelbürger vom SV beider Basel wurde der Start verweigert, da vom Weltschwimmverband FINA keine Freigabe vorlag. Ein solches Schreiben wäre nötig gewesen, weil Knauf im Januar noch für das deutsche Junioren-Team an einem internationalen Wettkampf startete. Warum Swiss Swimming bei der FINA bis heute noch kein Freigabegesuch eingereicht hat ist nicht bekannt. (Swiss Swimming) Wasserspringen: Die JEM in Edinburgh wurden am Mittwoch mit dem 3-m-Synchronspringen eröffnet. Die beiden Schweizer Duos blieben chancenlos, zeigten indes respektable Leistungen angesichts der schwierigen Trainingsbedingungen für diese Disziplin in der Schweiz. Resultate. Knaben: 1. Russland, 2. Ukraine, 3. Deutschland, 11. Schweiz (Malusardi/Baechler) 227,82. Mädchen: 1. Ukraine, 2. Russland, 3. Schweden, 12. Schweiz (Rapit/Slavenburg) 178,35. (Swiss Diving)

31.7. FINA Marathon Swimmign World Cup Moskau gestrichen. Gemäss einer Mitteilung der FINA ist der Marathon Swimming World Cup in Moskau vom 16.8.2003 mangels Anmeldungen gestrichen worden.

31.7. South African National Aquatic Championships, Maritzburg, 31.7.-3.8.2003

European Junior Championships, Glasgow and Edinburgh, 30.7.-3.8.2003 Line element 30.7. European Youth Olympic Festival, Paris, 27.7.-1.8.2003.
Resultate Schwimmen. Knaben. Final. 100 m Delphin: 1. Rock, Grossbritannien, 56.01. 12. Nicolas Meylan, Schweiz, 59.02. -- Vorläufe. 100 m Crawl: 1. Bilov, Ukraine, 52.61. 26. Adrien Perez, Schweiz, 56.28. -- 200 m Rücken: 1. Makany, Ungarn, 2:07.46. 20. Matthias Gurtner, Schweiz, 2:19.94. -- 200 m Lagen: 1. Verraszto, Ungarn, 2:07.67. 24. Gurtner, 2:20.67. 4x 100m Lagen: 1. Russland, 3:32.78. 21. Schweiz (Perez, Meylan, Ritter, Gurtner), 3:46.53. -- Mädchen. Final. 100 m Delphin: 1. Jakabos, Ungarn, 1:03.24. 14. Tiziana Riccio, Schweiz, 1:07.82. -- Vorläufe. 100 m Crawl: 1. Aerents, Belgien, 58.35. 23. Syrille Rupp, Schweiz, 1:02.32. -- 200 m Rücken: 1. Verraszto, Ungarn, 2:18.70. 19. Martina van Berkel, Schweiz, 2:32.33. -- 200 m Lagen: 1. Jakabos, 2.22.10. 17. Laetitia Perez, Schweiz, 2:33.88. -- 4x 100m Crawl: 1. Ungarn, 3:58.11. -- 15. Schweiz (Rupp, Riccio, Perez, van Berkel), 4:14.61 -- Mixed. 4x 200 m Crawl: 1. Russland, 8:07.60. 16. Schweiz (Gurtner, Rupp, Meylin, Riccio), 8:33.92 (Mitgeteilt von Christof Gertsch, Medienchef Schweizer Team)

30.7. British Swimming zufrieden mit Bill Sweetenham. Der Australische Trainer sei der wichtigste Import aus Australien seit Kylie Minogue, heisst es im Umfeld von British Swimming. Das Barcelona-Team brachte zwei Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen mit nach Hause: so viele WM-Medaillen gab es noch nie und zu mehr als einer Goldmedaille hat es auch noch nie gereicht. In Sydney gewannen die Briten mit 4 Finalplätzen gerade eine einzige Medaille. Seither hat Bill Sweetenham die Teamleitung übernommen, und zwar mit teilweise drakonischen Massnahmen, wie an dieser Stelle mehrfach berichtet wurde. Aber seine Methoden wirken. Sogar anfänglich rebellierende Schwimmer wie Zoe Baker und Mark Foster gaben schliesslich nach. Das wichtigste Ziel von Bill ist, mit den Anstrengungen nicht nachzulassen, man habe noch viel aufzuholen. Sweetenhams 4-jähriger Vertrag läuft bis nach Athen 2004. Eines der grössten Hindernisse ist der Mangel an 50-m-Becken auf der Insel, und dass die Eliteschwimmer schwer Zugang zu den wenigen verfügbaren Pools haben. Line element 29.7. Australien geht über die Bücher. (FG/SMH) Obwohl die Gesamtzahl der gewonnen Medaillen in Barcelona etwa gleich hoch wie in Fukuoka war, gewann Australien nur 6-mal Gold im Vergleich zu 13. Ohne Thorpe und Hackett wäre Welshs Goldmedaille die einzige für einen Einzelstart. Erfreulich sei gemäss Cheftrainer Scott Volkers, dass die Frauen aufgeholt hätten und insgesamt sehr viel mehr persönliche Bestzeiten geschwommen wurden. Eindeutig versagt hätte Geoff Huegill. Die grossen Abwesenden, d.h. Michael Klim, Petria Thomas und Sarah Ryan seien für Athen motiviert. Gemäss Greg Hodge, dem Leistungschef von Australia Swimming, sind die Aussichten gut, in Athen so gut wie in Sydney abzuschneiden.

29.7. Die neue deutsche Welle. (dpa) - Die "neue deutsche Welle" schweisst die Schwimmer auf dem Weg zu Olympia 2004 zusammen. "Unbeschreiblich, dieses Wir- Gefühl. Ich bin 15 Jahre dabei, aber so ein schönes Gefühl hatte ich noch nie", schilderte Christian Keller das, was die WM in Barcelona für den Athletensprecher des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) einmalig machte. 30 "Einzelkämpfer" aus 24 Vereinen bildeten die wohl stärkste deutsche Einheit bei einem Welt-Championat. Belastungsproben wie das peinliche Ausscheiden zweier Staffeln sorgten nur kurzzeitig für Irritationen. Die Gruppenintegration funktionierte, obwohl zehn Neulinge hinzukamen und der Altersunterschied bei 18 Jahren lag. Mark Warnecke könnte mit 33 rein theoretisch der Vater von Daniela Götz sein. Die Schülerin aus Katzwang war mit 15 das "Küken" und ist zusammen mit den beiden 18-jährigen Helge Meeuw und Johannes Dietrich ein Wechsel auf die Zukunft. Die "neue deutsche Welle" wurde durch Ralf Beckmann ausgelöst. Als der Sportdirektor im Frühjahr 2001 seinen Job antrat, fand er verunsicherte Athleten und ein schwaches Umfeld vor: Sydney hatte dem DSV einen Tiefschlag versetzt. Doch Beckmann hat ein "Händchen" für alles, was mit Mannschaften zusammenhängt. Schon in seiner Zeit als ehrenamtlicher Schwimmwart (1993 bis 1995) galt er als integrative Kraft mit harter Hand. Ein Haudrauf ist er nicht, obwohl er auch deutlich werden kann. Die Mitglieder des Männer-Lagenquartetts bekamen für die Peinlichkeit des 11. Vorlauf-Platzes ihr Fett weg, Beckmann sprach vom "herausragenden Tiefpunkt". Das soll anstacheln, das soll lehren, bei wachsender Konkurrenz nicht leichtsinnig mit Steuergeldern umzugehen. WM- oder Olympia-Touristen kann Beckmann nicht leiden. Sie werden "Klartext" reden, wie die tägliche Mannschaftsbesprechung in Barcelona tituliert wurde. Der neu in das Team gekommene Psychologe Uli Kuhl soll in der Nach-WM-Phase analysieren, was falsch lief, wo Prioritäten im Umgang miteinander eventuell neu gesetzt werden müssen. In Spanien fand er trotz der zwei krassen Aussetzer "eine funktionierende Mannschaft" vor. Die Couch brauchte er nicht, er musste keine Seelenschau machen. Den "Geist von Barcelona" wollen sie nach Athen bringen. Und im Team wieder erfolgreich sein. Mit DSV-Präsidentin Christa Thiel und dem unumstrittenen Chef Beckmann: kommunikativ, beliebt, fest in allen Sätteln sitzend. Thiel: "Er ist Synonym für unsere neuen Erfolge." Line element 28.7. 550 Dopingtests an der WM durchgeführt. Nach Mitteilung der FINA wurden an den Weltmeisterschaften in Barcelona in allen vier Sportarten rund 550 Dopingtests durchgeführt: - rund 310 konventionelle Urintests
- rund 100 kombinierte Urin-/Bluttests
- rund 50 Urintests auf EPO
Die WADA hat ca. 3 Tage vor Beginn der Wettkämpfe rund 80 Tests durchgeführt. Resultate sind noch keine bekannt.

28.7. USA nach wie vor die führende Schwimmnation. Medaillenspiegel:
USA 11 12 5
AUS 6 10 6
GER 5 1 2
RUS 3 2 2
CHN 3 - 4
GBR 2 3 3
UKR 2 2 2
NED 2 2 1
JPN 2 1 3
POL 1 1 -
BLR 1 - -
ESP 1 - -
FIN 1 - -
HUN - 4 1
SVK - 1 1
CRO - 1 -
CZE - 1 -
DEN - 1 -
FRA - - 2
ROM - - 2
ITA - - 1
RSA - - 1
SWE - - 1
TUN - - 1


28.7. Die Ergebnisse der WM'03 bei Omegatiming:
[Open Water Swimming] [Waterpolo] [Synchro] [Diving] [Swimming] [X FINA World Championships]

28.7. US-Superstar Phelps mit 5. Weltrekord zum 3. Einzeltitel. (si) Der 18-jährige Michael Phelps ist in Barcelona über 400 m Lagen mit seinem fünften Weltrekord zum dritten Einzeltitel geschwommen. Phelps ist somit der erfolgreichste Schwimmer der Titelkämpfe in Katalonien [Mehr und Resultateüberblick Sonntag].

28.7. Status quo ante im Schweizer Schwimmteam. Fünfmal ist der 18-jährige Michael Phelps in Barcelona zu WM-Finals angetreten, einmal mit der Staffel des überlegenen US-Verbandes, dreimal stieg er nach Weltrekorden als Titelgewinner aus dem Wasser - wie Stockbauer, Popow, Hackett, Peirsol und Thorpe. Das Schweizer Team trat auch an den letzten zwei Wettkampftagen nicht aus der Anonymität der Mitschwimmer heraus [Mehr].

28.7. "Wir haben eins auf die Kappe gekriegt" - Der Headcoach zur WM-Leistung. Das Schweizer Schwimmteam hat die WM-Zielsetzungen nicht erreicht. Der Headcoach und Chef Leistungssport des Verbandes, Pierre-André Weber, nimmt zu den Leistungen Stellung [Mehr].

28.7. Zahlreiche Wegweiser. Noch scheint die mitreissende Stimmung nach dem faszinierenden 400-m-Lagenrennen von Michael Phelps und dessen fünftem Weltrekord nicht verflogen, und schon gilt es, auf die Weltmeisterschaften in Barcelona, der Olympiastadt von 1992, zurückzuschauen und sich mit dem nächsten Schwerpunkt, Athen 2004, auseinanderzusetzen. Dieser wird ohne Zweifel gewichtiger sein und auch ausserhalb des gastgebenden Landes mehr Resonanz erlangen als diese Titelkämpfe im Palau Sant Jordi auf dem Montjuic [Mehr].

28.7. Im Banne eines Alleskönners. Mit den Weltrekorden 12, 13 und 14 endete gestern in Barcelona die Schwimm-WM. Erstmals mit ganzer Wucht aufgetaucht ist der 18-jährige Michael Phelps [Mehr]. Line element 27.7. Ungarn sind zum ersten Mal seit 1973 wieder Wasserballweltmeister. Im Finale besiegte der Olympiasieger vor 11.000 Zuschauern im "Sant Jordi" von Barcelona das Team aus Italien in der Verlängerung 11:9 (2:1, 2:3, 2:1, 2:3; 3:1). Peter Boros und Norbert Madaras warfen Ungarn in der Verlängerung mit 10:8 in Führung. Zwar verkürzte Alberto Angelini 12 Sekunden vor Schluss auf 9:10, doch Barnabas Steinmetz machte per Strafwurf mit dem Endstand den Sieg des Olympiasiegers perfekt. Platz drei bei diesen Weltmeisterschaften belegte Europameister Serbien-Montenegro, der Griechenland 5:3 besiegte.

27.7. Weltrekord für Crocker. Am vorletzten Tag der Schwimm-WM in Barcelona haben Alexander Popow (Russ/50 m Crawl) und Hannah Stockbauer (De/800 m Crawl) jeweils ihren dritten Titel gewonnen. Für den elften Weltrekord sorgte Ian Crocker (USA) über 100 m Delfin [Mehr].

27.7. Crocker ist erstes Hindernis auf Phelps' Weg zum Olymp. Die Schwimmweltmeisterschaften in Barcelona am vorletzten Tag im Zeichen des dritten Goldes von Popow und Stockbauer [Mehr].

27.7. Alexander Popow komplettiert das Sprint-Triple: 3. Titel an der Schwimm-WM in Barcelona. An der Schwimm-WM in Barcelona haben Alexander Popow (Russ/50 m Crawl) und Hannah Stockbauer (De/800 m Crawl) jeweils ihren dritten Titel gewonnen. Für den elften Weltrekord sorgte Ian Crocker (USA) über 100 m Delphin. Popow komplettierte mit seinem Erfolg über 50 m Crawl das Sprint-Triple. Zuvor hatte er bereits über 100 m sowie mit der 4-mal-100-m-Crawl-Staffel triumphiert [Mehr].

27.7. Vom Vorteil des weiblichen Körperfetts. Die Ärztin und Spitzen-Triathletin Sibylle Matter zum Frauen-Bonus im Ausdauersport [Mehr]. Line element 26.7. Glück für Schweizer Schwimmerinnen: Olympia-Quotenplatz für Frauen-Staffel. (si) Am vorletzten Tag der Schwimm-WM in Barcelona erreichte die 4x100-m-Lagen-Staffel der Frauen als Zwölfte in 4:16,87 einen weiteren Quotenplatz für Athen 2004. Bereits zuvor waren die beiden Crawl-Staffeln der Frauen für die Olympischen Spiele qualifiziert. Das Schweizer Lagen-Quartett holte sich den für Athen 2004 erforderlichen zwölften Rang allerdings nur mit viel Dusel. Von den viel stärker eingestuften Nationen startete Russland erst gar nicht und wurde Kanada disqualifiziert. Ohne den fehlerhaften Wechsel der Kanadierinnen hätte die Schweizer 4x100-m-Lagen-Staffel nur Platz 13 belegt, über fünf Sekunden hinter dem letzten Olympia-Quotenplatz zurück. Dominique Diezi, Ramona Pedretti, Nicole Zahnd und Marjorie Sagne verpassten zudem auch das Minimalziel deutlich. Das Quartett verfehlte den 16 Jahre alten Schweizer Rekord um 0,87 Sekunden. "Die Lagen-Staffel ist deshalb noch nicht selektioniert, wir wollen keinen Olympia-Tourismus", sagte Swiss-Swimming-Delegationsleiter Pierre-André Weber. Über 50 m Rücken schnitt Flori Lang weit unter seinen Möglichkeiten ab. Der 20-jährige Stadtzürcher blieb in 26,46 über sieben Zehntel von seiner Bestzeit entfernt und schied als 30. im Vorlauf sang- und klanglos aus. Lang war im Rücken-Sprint von 89 Teilnehmern mit der neuntbesten Zeit gemeldet. "Ich bin enorm enttäuscht, denn ich habe mich vor dem Rennen wirklich gut gefühlt. Das machts noch schlimmer", sagte Lang, der gleich nach seinem Vorlauf wusste: "Ich bin draussen."

26.7. WM'03: Resultateüberblick.

26.7. Phelps mit Weltrekord. Bei der Schwimm-WM in Barcelona gabs am Freitag die Weltrekorde sieben bis zehn. Im Duell gegen Ian Thorpe (Au) gewann Michael Phelps (USA) über 200 m Lagen in Weltrekordzeit sein zweites WM-Gold [Mehr].

26.7. Vier weitere Weltrekorde an der Schwimm-WM. Am drittletzten Tag der Schwimm-WM in Barcelona gab's die Weltrekorde sieben bis zehn. Im mit Spannung erwarteten Direktduell gegen Ian Thorpe (Au) gewann der Amerikaner Michael Phelps über 200 m Lagen in Weltrekordzeit sein zweites WM-Gold. Karel Novy überzeugte: Als einziger von sieben im Einsatz stehenden Schweizern qualifizierte sich der Crawl-Sprinter Karel Novy für einen Halbfinal. Als Vorlauf-Zwölfter verbesserte der 23-jährige Waadtländer in 22,63 über 50 m Crawl seine Bestzeit gleich um zwei Zehntel. Im Halbfinal erwischte er die Tauchphase nicht optimal. Den dabei eingehandelten Rückstand von einem halben Meter konnte der für den SC Uster startende Schweizer nicht mehr wettmachen. Er blieb drei Hundertstel über der Zeit am Morgen und wurde letztlich 16 [Mehr].

26.7. Je älter, desto besser: Von Regenten, Teilzeit-Schwimmerinnen und aufmüpfigen Divas Line element 25.7. Karel Novy auch über 50 m Crawl im Halbfinal. (si) Am sechsten WM-Tag in Barcelona zeigte sich von den sieben im Einsatz stehenden Schweizern nur Crawl-Sprinter Karel Novy in Form. Der Waadtländer qualifizierte sich als Vorlauf-12. in persönlicher Bestzeit für die Halbfinals am Abend. 100-m-Halbfinalist Karel Novy sorgte in Barcelona einmal mehr für die mit Abstand beste Schweizer Leistung. Am fünften WM-Tag blieb der 23-jährige Waadtländer gleich zwei Zehntel unter seiner persönlichen Bestleistung vom März dieses Jahres. Mit 22,63 ist Novy nur noch elf Hundertstel vom Schweizer Rekord entfernt, den Dano Halsall vor über 18 Jahren in Bellinzona setzte. Er wolle im Halbfinal versuchen, diese Bestleistung zu knacken, liess sich Novy entlocken. Novy liess einige renommierte Namen hinter sich, darunter auch den Amerikaner Anthony Ervin. Der Titelverteidiger von Fukuoka verpasste als 17. sogar die Halbfinal-Teilnahme. "Es ist erstaunlich, wie viele Sprintspezialisten ich geschlagen habe", sagte ein sichtlich zufriedener Novy. Der Waadtländer ist nun über 50 und 100 m Crawl sowie über 100 m Rücken für Athen 2004 qualifiziert. Vorlaufsbestzeit über 50 m Crawl schwamm 100-m-Weltmeister Alexander Popow, der als einziger unter 22 Sekunden blieb. Da der in der Schweiz wohnhafte "Zar" am ersten WM-Tag auch schon mit der 4x100-m-Staffel Russlands triumphiert hatte, kann er am Samstag sogar das Triple im Crawl-Sprint erobern. Chantal Strasser strebte im WM-Vorlauf in Barcelona über 800 m Crawl eine Zeit 8:36 an. Damit hätte die 25-jährige Frauenfelderin die angestrebte Limite für die Olympischen Spiele unterboten und sich sogar Chancen auf den WM-Final ausrechnen können. Letztlich resultierte für Strasser aber nur eine fast zehn Sekunden schlechtere Zeit und Platz 22 in den Vorläufen. "Ich habe mich nur auf den ersten 100 Metern gut gefühlt, danach war fertig", sagte Strasser. Das schlechte Abschneiden der Thurgauerin könnte seinen Ursprung darin haben, dass sie noch am Vortag in der 4x200-m-Staffel startete. Da schwamm Strasser persönliche Bestleistung und sicherte dem Schweizer Quartett die Olympia-Qualifikation. "Tatsächlich waren die 200 m vom Donnerstag vielleicht zu viel. Über 800 m ist der Rhythmus halt völlig anders", so Strasser, vor drei Jahren in Valencia Kurzbahn-Europameisterin über 800 m. Hanna Miluska (800 m Crawl), Marjorie Sagne (50 m Delfin), Lorenz Liechti, Philipp Gilgen (beide 100 m Delfin) und Christoph Bühler (50 m Crawl) schieden bereits in den Vorläufen aus.

25.7. WM'03: Resultateüberblick.

25.7. Popows einzigartiger Triumph. Elf Jahre nach seinem ersten Olympiagold über 100 m Crawl in Barcelona gewann der Russe in Katalonien seinen dritten WM-Titel über diese Distanz [Mehr].

25.7. Der Zar ist zurück auf dem Thron. Der 5. Tag der Schwimm-WM in Barcelona wird noch lange in Erinnerung bleiben. Nicht primär wegen der zwei weiteren herausragenden Weltrekorde von Kosuke Kitajima und Michael Phelps, sondern auf Grund der phänomenalen Rückkehr von Alexander Popow an die Spitze der Crawl-Sprinter - fünf Jahre nach seinem letzten Grosserfolg an den WM 1998 in Perth [Mehr]. Line element 24.7. Schnelle Schweizer Frauen-Crawl-Staffel an der WM. Nach der 4-mal-100-m-Crawl-Staffel hat an der Schwimm-WM in Barcelona auch die Schweizer 4-mal-200-m-Staffel der Frauen einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Athen erreicht. Hanna Miluska, Nicole Zahnd, Sandrine Paquier und Chantal Strasser belegten in 8:11,91 den 11. Platz. Zwar hat das Schweizer Quartett an der WM in Barcelona den Schweizer Rekord um fast zwei Sekunden verfehlt. Doch diese Zeit reichte der nicht in Bestbesetzung angetretenen 4-mal-200-m-Crawl-Staffel dennoch zum geforderten Top-12-Rang. Die Schweizerinnen eroberten den Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Athen ohne ihre verletzte Leaderin Flavia Rigamonti. Er sei vor allem mit Ersatzschwimmerin Sandrine Paquier sowie Chantal Strasser sehr zufrieden, sagte Delegationsleiter Pierre-André Weber. Die beste Leistung des Schweizer Quartetts zeigte Strasser, die eine persönliche Bestleistung über 200 m schwamm. Miluska und Zahnd hingegen blieben doch fast zwei Sekunden über ihrer eigenen Bestzeit. Am fünften WM-Tag ist damit das Kader von Swiss Swimming für Athen weiter angewachsen. Da sich bei den Frauen zuvor schon die 4-mal-100-m-Staffel qualifiziert hatte, umfasst das Kader sechs Crawl-Spezialistinnen sowie Karel Novy und Dominik Meichtry. Zudem ist auch zu erwarten, dass für eine wieder genesene Flavia Rigamonti die Olympia-Qualifikation nur eine Formsache darstellt. In den Vorläufen ausgeschieden sind Marjorie Sagne, Dominique Diezi, beide über 100 m Crawl, Ramona Pedretti, Carmela Schlegel (beide über 200 m Brust) und Yves Platel (200 m Lagen) (si).

24.7. WM'03: Resultateüberblick.

24.7. Eine grosse Chance vergeben. Final verpasst, Olympialimite unterboten: Karel Novy. Im Weltklassefeld mit Van den Hoogenband und Popow verpasste der Ustermer Karel Novy an der Schwimm-WM den 100-m-Crawl-Final knapp [Mehr].

24.7. Das Versprechen aus Baltimore. Michael Phelps im Fahrwasser von Ian Thorpe - Karel Novy verpasst grosse Chance. Faszinierend fast bis zum letzten Beinschlag von Ian Thorpe, bildete das Staffelrennen in der Paradedisziplin 4-mal 200 m Crawl den Schlusspunkt des vierten Wettkampftages der Schwimm-WM in Barcelona, an dem der Amerikaner Michael Phelps mit einer Glanzzeit über 200 m Delphin, aber auch der japanische Brustschwimmer Kosuke Kitajima im Halbfinal die Hauptakzente setzten. Der Schweizer Karel Novy blieb zwar im Halbfinal hängen, unterbot indes erneut die Olympia-Limite [Mehr].

24.7. Kontroverse um Schweizer Staffel. Line element 23.7. Novy verpasst Finaleinzug. Karel Novy verpasste am vierten WM-Tag in Barcelona den Vorstoss in den Final über 100 m Crawl. Der 23-jährige Novy blieb zwar in 49,77 Sekunden erneut unter der 50-Sekunden-Grenze. Doch Novy war gegenüber dem Vorlauf um vier Hundertstel langsamer und wurde nur 14. Er kann sich allerdings damit trösten, die Limite für die Olympischen Spiele unterboten zu haben. Die Schweizer 4x200-m-Crawl-Staffel der Männner belegte mit Landesrekord von 7:33,00 Platz 13 und verpasste einen Quotenplatz für Athen nur um einen Rang. (si)

23.7. Novy im Halbfinal über 100 m Crawl. (si) Am vierten Tag der Schwimm-WM in Barcelona hat der Schweizer Karel Novy als 13. über 100 m Crawl die Halbfinals vom Abend erreicht. Novy unterbot in 49,73 auch die Limite für die Olympischen Spiele. Die Schweizer 4-mal-200-m-Crawl-Staffel der Männer belegte mit Landesrekord von 7:33,00 Platz 13 und verpasste einen Quotenplatz für Athen nur um einen Rang.

23.7. WM'03: Resultateüberblick.

23.7. Schweizer Schwimmer: Fast keine Lichtblicke am 3. Tag.

23.7. Thorpe bezwingt van den Hoogenband. Ian Thorpe setzte sich in Barcelona im ersten Duell der Giganten über 200 m Crawl gegen Erzrivale Pieter van den Hoogenband überlegen durch und gewann seinen bereits 10. WM-Titel. Michael Phelps sorgte über 200 m Delfin für den 4. Weltrekord [Mehr].

23.7. Duell der Schwimm-Giganten wiederum an den Titelhalter. Der dritte Tag der Schwimm-WM hat im Zeichen erfolgreicher Titelhalter gestanden, die ihr zweites WM-Gold gewannen: Ian Thorpe war über 200 m Crawl ebenso eine Klasse für sich wie Hanna Stockbauer über 1500 m. Aaron Peirsol verpasste den 100-m-Rücken-Weltrekord um einen Hauch, sein Landsmann Michael Phelps nutzte schon den Delphin-Halbfinal zum vierten Weltrekord an diesen Titelkämpfen [Mehr]. Line element 22.7. Jugendolympiade Paris. Am Sonntag, 27.Juli, beginnt in Paris die Jugendolympiade - mit 52 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Schweiz. Der Brückenbauer portraitiert in der aktuellen Ausgabe einige Teilnehmende, darunter Syrille Rupp (14) aus Herisau. Sybille hat sich im Schwimmen auf die Disziplinen Delfin und Crawl spezialisiert und ist Mitglied der Junioren-Nati [Mehr über Sybille].

22.7. Remo Lütolf im Halbfinal ausgeschieden. Mit einer Zeit von 28.45 war er im Halbfinal über 50 m Brust einen Hunderstel langsamer als im Vorlauf und belegt den 15. Schlussrang.

22.7. Phelps verbesserte WR über 200 Delfin. An der WM in Barcelona verbesserte der Amerikaner Michael Phelps seinen eigenen Weltrekord über 200 m Delfin vom 24.7.01 in Fukuoka von 1:54.58 auf 1:53.93.

22.7. Fabel-Weltrekord im Tauchen. Die Britin Tanya Streeter hat im Tiefsee-Freitauchen ohne Atemhilfe einen fabelhaften Weltrekord erreicht. Im karibischen Archipel von Turks und Caicos verbesserte die 30-Jährige die Marke des Belgiers Patric Musimu um 1,9 auf 122 m. Sie tauchte von einer Plattform ab und erschien mittels eigener Kürperkraft nach 3 Minuten und 38 Sekunden wieder an der Wasseroberfläche. (si)

22.7. Brustschwimmer Remo Lütolf an der WM im Halbfinal, drei Schweizer in den Vorläufen out. (si) Am dritten Tag der Schwimm-WM in Barcelona hat der Schweizer Remo Lütolf die Halbfinals erreicht. Der Brustschwimmer vom SC Uster qualifizierte sich über 50 m als 16. in extremis. Hanna Miluska und Nicole Zahnd, beide über 200 m Crawl, sowie Philipp Gilgen über 200 m Delphin schieden in den Vorläufen aus.

22.7. WM'03: Resultateüberblick.

22.7. Grosse Versprechen schon eingelöst: Erste Weltrekorde an den Schwimm-WM - auch Meichtry und Novy mit Olympialimite. Schon am zweiten Tag der Schwimm-Weltmeisterschaften in Barcelona sind die Erwartungen mit den ersten drei Weltrekorden erfüllt worden. In diesen Klassefeldern, in denen die Europäer noch etwas Mühe bekunden, Schritt zu halten, gelang erfreulicherweise auch Dominik Meichtry mit einer Halbfinal-Qualifikation über 200 m Crawl sowie Karel Novy über 100 m Rücken, beide unter den Olympialimiten [Mehr].

22.7. Weltrekordflut in Barcelona. Am zweiten Tag der Schwimm-WM in Barcelona hat sich eine wahre Weltrekordflut eingestellt. Die Australier Leisel Jones (100 m Brust) und Matt Welsh (50 m Delfin) sowie der Japaner Kosuke Kitajima (100 m Brust) setzten die Bestmarken [Mehr]. Line element 21.7. Die ersten Weltrekorde sind gefallen: Über 100 m Brust erzielte die Australierin Leisel Jones im Final mit 1:06.37 einen neuen WR (vorher Penny Heyns, Südafrika, 1:06.52 vom 23.8.99 in Sydney) und der Australier Matthew Welsh schlug im Final über 50 m Delfin nach 23.43 an (vorher Geoff Huegill, Aus, 23.44 vom 27.7.01 in Fukuoka). Im 100-m-Brustfinal verbesserte schliesslich der Japaner Kosuke Kitajima den WR des Russen Roman Sloudnov (Fukuoka, 24.7.01) von 59.94 auf 59.78.

21.7. Amerikanische Schwimmerinnen können auch Singen. Amerikas Staffel-Weltmeisterinnen haben sich bei der Schwimm-WM in Barcelona auch gegen die Elektronik durchgesetzt. Weil die Technik versagte, gaben Natalie Coughlin, Lindsay Benko, Rhiannon Jeffrey und Jenny Thompson eine nicht geplante Gesangseinlage. Bei der Ehrung für den Staffelsieg über 4 x 100 m Freistil blieben die Lautsprecher stumm - die Nationalhymne erklang nicht. Als auch nach längerer Wartezeit kein Ton aus den Lautsprechern zu hören war, intonierte das US-Quartett die Hymne "A Capella". Die WM-Organisatoren entschuldigten sich später für die fehlende Musik mit dem Verweis auf technisches Versagen.

21.7. Meichtry und Novy schaffen die Olympia-Qualifikation. An der Schwimm-WM in Barcelona haben Dominik Meichtry (über 200 m Crawl) und Karel Novy (100 m Rücken) jeweils in Schweizer Rekordzeit die Limite für die Olympischen Spiele in Athen unterboten. Meichtry schwamm sich über 200 m Crawl in Rekordzeit als 13. auch gleich in den Halbfinal. Novy gelang über 100 m Rücken ebenfalls ein Landesrekord, was aber nicht zur Halbfinal-Qualifikation ausreichte [Mehr].

21.7. WM'03: Resultatüberblick.

21.7. Erstes Gold für Thorpe und Popow. Der australische Superstar Ian Thorpe gewann über 400 m Crawl sein bereits neuntes WM-Gold. Eher unerwartet siegte Alexander Popow mit der russischen 4x100-m-Crawl-Staffel in der Europarekordzeit von 3:14,06 Minuten [Mehr].

Der "neue" Ian Thorpe wie der alte. In sieben Rennen wollte Ian Thorpe an den Schwimm-WM in Barcelona wie zwei Jahre zuvor in Japan siebenmal Gold gewinnen. Am ersten Tag erfüllte er mit dem Sieg über 400 m Crawl zwar eine erste Vorgabe, aber in der 100-m-Crawlstaffel mussten die Australier die Dominanz von Alexander Popow und seinen Gefolgsleuten akzeptieren. Die Schweizer lancierten die WM mit einem Erfolgserlebnis [Mehr].

Medaillenspigel Wasserspringen: 1. China 4 Gold/4 Silber/4 Bronze. 2. Russland 2/2/2. 3. Australien 2/2/0. 4. Kanada 2/0/1. 5. Deutschland 0/1/1. 6. Ukraine 0/1/0. 7. Mexiko und Finnland je 0/0/1. Line element 20.7. Schweizer 4x100-m-Freistilstaffel nach Athen. An den Schwimm-Weltmeisterschaften in Barcelona holte sich die Schweizer 4x100-m-Crawl-Staffel der Frauen einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2004 in Athen. Dominique Diezi, Nicole Zahnd, Marjorie Sagne und Hanna Miluska schlugen in 3:47,44 mit neuem SR als Elfte an. Remo Lütolf über 100 m Brust (26.), sowie Chantal Strasser (20.) und ihr Bruder Gerry (41.) über 400 m Crawl schieden bereits im Vorlauf aus. (si)

20.7. Kanadischer Wasserballer vom FINA-Dopingpanel verwarnt. Wegen Nachweis eines Cannabismetaboliten im Urin wurde der kanadische Wasserballer Andrey Shevtsov von der FINA verwarnt. Der Test wurde am 14.7. im Anschluss an das Spiel Kanada - Rumänien in Barcelona durchgeführt.

20.7. Wasserspringen Schlusstag: Resultate, Synchron 3-m, Damen: 1. Guo/Wu (Chn) 357,30. 2. Ilyina/Pakhalina (Rus) 321,24. 3. Espinosa/Sanchez (Mex) 299,64 (Swiss Diving).

20.7. Adidas lanciert neuen Thorpedo-Swimsuit. Kurz vor Beginn der Weltmeisterschaften stellte ADIDAS den neuen Anzug JETCONCEPT den Medien vor - ohne persönliche Präsenz von Ian Thorpe. Da das Aussie-Team von Speedo gesponsert wird, wollte sich Thorpe nicht in Schwierigkeiten bringen. In einer Videodemonstration schildert Ian Thorpe, dass das neue Produkt nicht nur den Widerstand reduziere duch eine glatte Oberfläche reduziere. Durch die auf der Oberfläche vorhandenen Noppen werde der Fluss des Wassers über die Oberfläche noch weniger gebremst. Solche Noppen werden von Aerodynamikern verwendet, um Eddies und Microeddies (das sind kleinste störende Wirbel) an der Oberfläche von Flugzeugen zu eliminieren [Mehr]. Speedo versucht diesen Effekt beim Fastskin durch den Einbau von kleinsten "Haifischzähnen" zu erzielen [Mehr]. Der neue Adidas-Anzug sitze so satt auf der Haut, dass Thorpe 15-20 Minuten für das Anziehen brauche. Thorpe wird ihn beim 400er zum ersten Mal in der Öffentlichkeit tragen.

20.7. Nadja Krüger 14. über 25 km - Titel gingen an Van Dijk und Kudinov
Bei den Herren erreichte Igor Nastic Platz 22.
1. KUDINOV Yury RUS 79 5:02:20.0 18
2. MECA David ESP 74 5:02:20.4 16
3. STOICHEV Petar BUL 76 5:02:20.6 14
22. NASTIC Igor SUI 78 5:58:16.3
Frauen
1. VAN DIJK Edith NED 73 5:35:43.5
2. KAMRAU Britta GER 79 5:35:46.1
3. MAUER Angela GER 75 5:35:46.5
14. KRUEGER Nadia SUI 68 5:57:51.2

Wasserspringen 7. Tag: Der Kanadier Alexandre Despatie holte sich die Goldmedaille im 10-m-Turmspringen, der Königsdisziplin des Wasserspringens. Despaties abschliessender Sprung, ein 2 1/2 Salto rückwärts mit 2 1/2 Schrauben, brachte dem jungen Nordamerikaner die höchste Punktzahl ein, die je mit einem einzelnen Sprung erzielt wurde (107,10). Aber auch der Australier Mathew Helm überzeugte mit einem sehr schwierigen und in perfekter und eleganter Körperhaltung absolvierten Programm. China musste sich - etwas überraschend - mit den Plätzen 3 und 4 zufrieden geben. Mitfavorit Heiko Meyer (D) qualifizierte sich als 24. des Vorkampfs nicht einmal für den Halbfinal, und die US-Amerikaner erleben erneut ein Debakel an dieser WM. Das amerikanische Team hat nach 8 von 10 Bewerben noch immer keine einzige Medaille gewonnen. - Resultat, 10-m, Herren: 1. Despatie (Can) 716,91. 2. Helm (Aus) 697,74. 3. Tian (Chn) 696,06. 4. Hu (Chn) 683,55. 5. Taylor (Gb) 666,21. 6. Pacheco (Mex) 642,48 (Swiss Diving). Line element 19.7. Olivier Fornaro gewinnt Gold an den Schweizer Nachwuchswettkämpfen. Am zweiten Tag der Schweizer Nachwuchswettkämpfe in Vevey gewann Olivier Fornaro in 1:58.21 die Goldmedaille über 200 m Freistil. Er unterbot dabei seine alte Bestzeit, aufgestellt vor einer Woche an den Schweizermeisterschaften in Genf, um 6/10. (Kel)

19.7. Web-Photoalbum der SM'03: Jetzt mit allen Bildern [Web-Photoalbum].

19.7. SVL-Photoshop: Bilder der SM'03 können Online bestellt werden [Photoshop]. Line element 19.7. Russland holt Synchro-Gold mit der Gruppe - Schweiz auf Platz Elf. Titelverteidiger Russland hat bei den Weltmeisterschaften in Barcelona erneut Gold im Gruppen-Wettbewerb des Synchronschwimmens gewonnen. Mit 98,750 Punkten siegte die Mannschaft des Olympiasiegers und Europameisters knapp vor Japan (98,334) und den USA (96,834). Die 8 Schweizerinnen AMREIN Sarah, BRUNNER Magdalena, EGGENBERGER Katrin, SCHMID Belinda, JOST Stephanie Jasmin, SCHNEIDER Ariane, SUTER Aline, WALKER Olivia, (GIANNOTTI Coralie und WEBER Sarah Reserve) erreichten mit 91.667 Punktenden elften Platz vor Frankreich.

19.7. Rigamonti auf dem Weg zurück. Flavia Rigamonti (22) kann wegen ihres Sturzes vom Velo an den am Sonntag beginnenden WM nicht teilnehmen. Die Tessinerin begibt sich in Barcelona trotzdem ins Wasser - zur Rehabilitations-Therapie des gebrochenen rechten Arms [Mehr im Tages Anzeiger].

19.7. Die grössten Schwimm-WM auch die besten? Die USA mit stärkstem Kader - Thorpe als Messlatte - Die Schweiz im Jahr ohne Rigamonti. Der Sommer zeigt sich von seiner besten Seite, so intensiv, als wolle er uns gar nicht mehr verlassen; die Schwimmbäder melden Stau, die Koffer für die Ferien sind vielerorts ein- oder schon wieder ausgepackt. Dies sind meist auch untrügliche Zeichen... [Mehr in der NZZ].

19.7. Mehr Druck auf Regierungen nötig. "Wenn die Regierungen ihren Pflichten nicht nachkommen, wird es keine Zukunft für die WADA geben. Dann müssen wir sehen, was die olympische Bewegung alleine tun kann", sagte Rogge zum Abschluss der 115. IOC-Session am Wochenende. Rogge sagte zudem, dass die Regierungen Geld für Waffen und alles mögliche ausgeben, der Beitrag von rund $ 50'000.- pro Land und Jahr aber nicht wie versprochen der WADA zugesprochen werde. Der Chef der WADA, der Kanadier Pound, schlug vor, die Athleten von zahlungsunwilligen Ländern bei den Olympischen Spielen ohne Flagge einmarschieren zu lassen. Für die Programme der WADA hat die Geldknappheit gravierende Folgen: so kann das geplante Forschungsprogramm für 2003 nur mit 1 Mio $ statt 5 Mio $ durchgeführt werden.

19.7. Matthias Kamber Mitglied der WADA-Arbeitsgruppe "Ethik und Erziehung". (Swiss Olympic) Erneut ist die Arbeit der Fachkommission für Dopingbekämpfung (FDB) von Swiss Olympic international honoriert worden. Nachdem bereits im April Oliver Hintz, Geschäftsführer FDB, in die Exekutive des neu gegründeten Netzwerks der Anti-Doping-Agenturen berufen wurde, hat nun der Exekutivrat der WADA den Schweizer Matthias Kamber in die neu bestellte Arbeitsgruppe "Ethik und Erziehung" gewählt. Die Arbeitsgruppe soll der zu stark Kontroll- und Sanktionen-lastigen Arbeit der WADA entgegenwirken. Sie wird vor allem in den Bereichen der Entwicklung von Modellen zur Prävention sowie deren Evaluation tätig sein. Die Wahl von Matthias Kamber zeigt, dass die Anstrengungen der Schweiz im Gebiet der Doping-Information und -Erziehung auch weltweit Anerkennung finden. Line element 18.7. Bronzemedaille für Olivier Fornaro an den Schweizer Nachwuchswettkämpfen. Nur eine Woche nach den Schweizer Meisterschaften finden in Vevey die Schweizer Nachwuchswettkämpfe statt. Mit dabei ist auch ein kleines 5-köpfiges Team des SV Limmat. Am gestrigen Donnerstag Abend standen nur die 400 m Freistil auf dem Programm. Olivier Fornaro gewann über diese Distanz in 4:16.64 die Bronzemedaille [Schweizer Nachwuchsmeisterschaften (50 m), Vevey, 17.-20.7.2003] (Kel). Line element18.7. Gold im Duett an Dawidowa/Ermakowa - Schmid/Brunner auf Platz Neun. Anastasia Dawidowa und Anastasia Ermakowa haben bei den Weltmeisterschaften in Barcelona Gold im Duett-Synchronschwimmen gewonnen. Die Europameisterinnen aus Russland setzten sich nach einer hervorragenden Kür mit 99,084 Punkten vor den japanischen Titelverteidigerinnen Miya Tachibana/Miho Takeda (98,084) und Gemma Mengual/Paola Tirados (Spanien/96,667) durch. Belinda Schmid und Magdalena Brunner beglegten im Final mit 92.250 Punkten Platz 9.

18.7. Ian Thorpe kritisiert Doping-Politik. In zwei Tagen beginnen die Schwimmwettkämpfe bei den Weltmeisterschaften in Barcelona und Schwimmstar Ian Thorpe setzt sich erneut für schärfere Dopingkontrollen ein. "Ich glaube nicht, dass es jemals saubere Meisterschaften geben wird, und es ist höchst bedauerlich, so etwas sagen zu müssen", sagte der Mehrfach-Weltrekordler einem australischen Fernsehsender. Vor allem der Weltverband Fina gerät mit seiner Doping-Politik in Kritik. Anstatt die Regeln zu verschärfen, wurde die Strafe für Doping-Ersttäter auf zwei Jahre reduziert. Bisher wurden positiv getestete Schwimmer für vier Jahre gesperrt.

18.7. Virginie Dedieu Solo-Weltmeisterin im Synchronschwimmen - Belinda Schmid Elfte.Europameisterin Virginie Dedieu aus Frankreich hat sich bei den Weltmeisterschaften in Barcelona den Solo-Titel im Synchronschwimmen gesichert. 1. Virginie Dedieu (FRA) 99.251pts, 2. Anastasia Yermakova (RUS) 97.417, 3. Gemma Mengual (SPA) 97.334, 4. Miya Tachibana (JPN) 96.667, 5. Anna Kozlova (USA) 95.751, 6. Jessica Chase (CAN) 94.751, 7. Lorena Zaffalon (ITA) 92.538, 8. Darya Shemiakina (UKR) 92.167, 9. Christina Thalassinidou (GRE) 92.000, 10. Li Zhen (CHN) 91.833, 11. Belinda Schmid (SWI) 90.667

18.7. Iraks Schwimmer kehren mit Tränen zur Normalität zurück. (dpa) - Für die irakischen Schwimmer Sarmad Mohamad, Zais Saeed und Mohammed Abbas sind die Weltmeisterschaften in Barcelona die Rückkehr zur Normalität. «Wir wollen hier das irakische Volk repräsentieren. Über Ergebnisse machen wir uns keine Gedanken», sagte Saeed vor Beginn der Becken-Wettbewerbe. «Ich habe geweint, als uns am Samstag bei der Eröffnungsfeier die Menschen hier in Barcelona mit Applaus empfingen», verriet der 25 Jahre alte Abbas, der über 50 und 100 m Freistil an den Start gehen wird. Seit Beginn des Kriegs in ihrer Heimat konnten sie keinen Sport mehr ausüben, alle Schwimm-Anlagen waren geschlossen. In Katalonien nehmen erstmals seit Ende der Kriegshandlungen irakische Sportler wieder an einem internationalen Wettkampf teil. Politische Fragen wollen die drei Sportler in Barcelona nicht beantworten.

18.7. Resultate der Schweizer Nachwuchsmeisterschaften. Schweizer Nachwuchsmeisterschaften (50 m), Vevey, 17.-20.7.2003

18.7. Wasserspringen 5. Tag: Gold und Silber für China: Im 1-m-Kunstspringen haben sich die Favoriten aus dem Reich der Mitte auf der ganzen Linie durchgesetzt. Bronze ging an den 21-jährigen Finnen Joona Puhakka, der seit einiger Zeit in den USA trainiert und studiert (Arizona State University). Doppel-Weltmeister Dobroskok ging derweil leer aus. - Resultat, 1-m, Herren: 1. Xu (Chn) 431,94. 2. Wang (Chn) 412,41. 3. Puhakka (Fin) 391,26. 4. Dobroskok (Rus) 378,45. 5. Schellenberg (D) 340,35. 6. Marconi (Ita) 310,98. (SwissDiving) Line element 17.7. Wasserspringen 4. Tag: Überraschend gewann die Kanadierin Emilie Heymans das 10-m-Turmspringen an den WM in Barcelona. Die 22-Jährige aus Québec siegte vor den favorisierten Chinesinnen Lao und Li. Schwach war die Leistung der Australierinnen, die die Grand Prix Serie dieses Jahres dominiert hatten und nach dem Vorkampf noch auf Medaillenkurs gelegen waren. Enttäuschend war auch die Leistung von Olympiasiegerin Laura Wilkinson (USA, 8. Rang). Das amerikanische Team wartet somit noch immer auf die erste Wasserspringmedaille an diesen WM. - Resultat, 10-m, Damen: 1. Heymans (Can) 597,45. 2. Lao (Chn) 595,56. 3. Li (Chn) 563,43. 4. Zhupina (Ukr) 526,26. 5. Tourky (Aus) 522,54. 6. Gamm (D) 517,86.

17.7. Japan siegt bei Synchro Free Routine Combination - Schweiz auf Platz 10. 1. Japan (Juri Tatusmi, Emiko Suzuki, Yoko Yoneda, Saho Harada, Michiyo Fujimaru, Naoko Kawashima, Chiaki Watanabe, Kanako Kitao) 98.500pts 2. United States (Anna Kozlova, Alison Bartosik, Lauren McFall, Sara Lowe, Becky Jasontek, Stephanie Nesbitt, Kendra Zanotto, Erin Dobratz, Katie Norris, Mary Hofer) 97.333 Spain (Gemma Mengual, Paola Tirados, Alicia Sanz, Saray Ione Serrano, Irina Rodriguez, Andrea Fuentes, Tina Fuentes, Ana Montero, Raquel Corral, Gisela Moron) 97.333 4. Canada 96.000, 5. China 93.833, 6. Ukraine 93.500, 7. Italy 93.333, 8. France 92.667, 9. Greece 92.000, 10. Switzerland 91.333, 11. Venezuela 83.000, 12. Germany 82.667 Line element 16.7. Hervorragende Schweizer Synchros: Solo, Duett und Team im Final. (SwissSynchro) Belinda Schmid und Magdalena Brunner haben sich mit einer hervorragenden Duett-Leistung für den Final qualifiziert und belegen nach der technischen und der freien Kür den 9. Rang. Auch das Team hat mit einer sehr guten Kürleistung den Final erreicht. Somit hat sich die Schweiz in allen Disziplinen für die Finals qualifiziert.

Denise Schrader 12. über 10 km. (SwissSwimming) Die Langstreckenschwimmerin Denise Schrader vom SC Uster zeigte wie schon am Sonntag über 5 km auch über die doppelte Distanz im Vell Palau de Mar bei den Weltmeisterschaften in Barcelona eine starke Leistung. Die 23-jährige Studentin konnte das Tempo des Feldes bis 1,5 Kilometer vor dem Ziel problemlos mitgehen, ehe sie den Anschluss verlor. Gewonnen wurden die 10 Kilometer von der Italienerin Viola Valli, die schon über 5 Kilometer siegreich war. Die Doppelweltmeisterin erreichte das Ziel trotz 80 cm hohen Wellen bereits nach 1:59:49,9 Stunden. Denise Schrader verlor bis ins Ziel lediglich 2:49,2 Minuten auf die Weltmeisterin. Für Denise Schrader verlief das Rennen optimal: "Ich schwamm die ganze Zeit knapp hinter dem Feld und wurde somit von Schlägen verschont. Ich war genau an der richtigen Stelle." Probleme mit den Wellen hatte die Schweizer Meisterin nicht, sie konnte sich schon im Training und an einem Test-Wettkampf auf der WM-Strecke vor einem Monat daran gewöhnen. "Nach acht Kilometer löste sich eine sechsköpfige Spitzengruppe und verschärfte das Tempo. Etwa 500 Meter später wurde auch im Feld das Tempo erhöht." Schrader konnte den Angriff der zweiten Gruppe nicht sofort kontern, hielt dann aber den Rückstand bis ins Ziel konstant. "Ich bin voll zufrieden und habe grosse Freude an meinem Rennen. Es war ein angenehmes Rennen, ich hatte eine gute Position und konnte so ein optimales Rennen schwimmen. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Zeit und dem zwölften Platz. Für mich war diese WM ein Erfolg, auch wenn ich mir im Fünfer mit meiner Leistung eine bessere Klassierung erhofft habe." Für die Ustermerin Denise Schrader ist die Saison mit ihrem letzten WM-Eisatz noch nicht zu Ende, sie wird am 2. und 3. August an den Schweizer Langstreckenmeisterschaften im Bielersee starten, bevor sie in Daegu (Südkorea) bei der Universiade an den Pool-Wettkämpfen teilnehmen wird. Von den 29 Starterinnen gaben Fünf vorzeitig auf und Nadia Krüger vom SV Limmat trat gar nicht erst zum Start an, die Marathonschwimmerin schonte sich für ihre Paradedisziplin die 25 Kilometer. Resultate: Barcelona. WM. Open Water (Vell Palau de Mar/10 km). Frauen: 1. Viola Valli (It) 1:59:49,9. 2. Angela Maurer (De) 1 :59 :51,1. 3. Ekaterina Selivertsova (Russ) 1:59:53.0. Ferner: 12. Denise Schrader 2:02:39,1

16.7. Auch Nike mit Bodysuit. Vier Jahre nach der Einführung der ersten Bodysuits - Fastskin von SPEEDO [Geschichte Bodysuits] präsentiert auch NIKE einen Bodysuit: Swift Suit! In Anlehnung an die Swift-Suit-Technologie für SprinterInnen auf der Eis- und Tartanbahn sei ein innovatives Produkt kreiert worden, das den menschlichen Körper hydrodynamischer gestalte. Der Nutzen von Bodysuits ist leider immer noch nicht bewiesen [Bodysuits im Schwimmen: Nochmals überdacht].

16.7. Freizeitbad heizt mit Geothermie. 3000 Meter Bohrung als Wärmespeicher - 75 Prozent Energie-Ersparnis [Mehr]. Line element 15.7. SV Limmat erfolgreichste Mannschaft an den Schweizermeisterschaften in Genf.

[SVL Medaillenspiegel Schweizermeisterschaften 1998 - 2003]

[Bericht im Limmattaler: Erfolgreiche "Goldfische" aus Weiningen]


Am vierten Tag der Schweizermeisterschaften in Genf konnte der SVL zwar die Ausbaute der Goldmedaillen vom Vortag nicht mehr übertreffen, dennoch kann sich die Bilanz des letzten Tages sehen lassen: Drei Gold-, drei Silber und eine Bronzemedaille gingen auf das Konto des SV Limmat. Einen furiosen Auftakt dieses Finalnachmittages lieferten Stepahn Bachmann und Jonathan Massacand. Als Vorlaufschnellster und Vorlaufzweiter hatte man von den beiden ein spannendes Rennen erwarten dürfen, was dann auch eintreffen sollte. Nach 100m noch Jonathan Massacand in Führung, musste sich dieser am Schluss nur von seinem Klubkollegen Stephan Bachmann geschlagen geben. In 2:06.58 und neuem SVL Klubrekord, gewann Stephan Bachmann vor Jonathan Massacand, der sich in 2:09.44 die Silbermedaille sicherte. Der Doppelsieg war perfekt! Genau gleich war die Ausgangslage bei den Frauen. Auch hier waren mit Katja Reuter und Caroline Steffen die beiden Vorlaufschnellsten vom SV Limmat. Leider wurde aus dem zweiten Doppelsieg des Tages nichts. Nach 100m noch in Führung, wurde Katja Reuter am Ende mit 2:24.05 und mit 1,09 Sekunden Rückstand auf die Siegerin zweite. Caroline Steffen sicherte sich in 2:24.27 die Bronzemedaille. Das zweite Gold des Tages ging an Jens Reuter. Nachdem er über 100m Freistil die anvisierte Goldmedaille knapp verpasste, konnte er über die Hälfte der Distanz seine erste Einzel Goldmedaille überhaupt in seiner Karriere gewinnen. In 23.77 sicherte er sich die Goldmedaille, 40/100 vor dem Zweitplazierten. Unschlagbar an diesen Meisterschaften waren die SVL Staffeln der Herren. Nach den Siegen über 4x200m und 4x100m Freistil, war auch die 4x100m Lagen Staffel nicht zu schlagen. In der Besetzung Jonathan Massacand, Stephan Bachmann, Renato Sydler und Jens Reuter, distanzierte sie den Zweitplazierten um rund zwei Sekunden und siegte in 3:53.89. Erst auf den letzten Metern musste sich die Lagenstaffel der Damen geschlagen geben. In der Besetzung Katja Reuter, Sara Pedretti, Caroline Steffen und Patrizia von Allmen, gewannen sie in 4:31.32 und mit 75/100 Rückstand die Silbermedaille. Am letzten Tag wurden nochmals acht neue Bestzeiten und ein neuer Klubrekord erzielt. Im Gesamten gewann das 13-köpfige Team des SV Limmat an diesen Schweizermeisterschaften in Genf 13 Gold-, 6 Silber- und 4 Bronzemedaillen und war damit erfolgreichster Klub an diesen Meisterschaften. (Kel) Line element 15.7. Coop-Zeitung: Seeüberquerungen Nationaltrainer Gerard Moerland sagt worauf es ankommt.

15.7. Wasserspringen 3. Tag: Im hochklassigen Vorkampf vom 3-m-Brett setzte sich der Russe Sautin knapp vor dem Chinesen Wang durch. Auf dem 3. Rang klassierte sich der Amerikaner Troy Dumais. Eine kleine Sensation gelang dem Italiener Marconi, der sich inmitten der Weltklasse den 6. Zwischenrang sicherte. Auch die beiden Briten Ally (10.) und Shipman (12.) liegen nach der Kür etwas überraschend auf einem Finalplatz (beste 12). Derweil muss sich Vize-Olympiasieger Fernando Platas (Mex) im Halbfinal noch deutlich steigern, wenn er den Finaldurchgang erreichen will. - Resultate. 3-m-Brett, Herren, Vorkampf: 1. Sautin (rus) 460,80. 2. Wang (Chn) 456,45. 3. Dumais (USA) 444,99. - Ferner: 13. Platas (Mex) 394,53. 22. Schellenberg (D) 374,85. 27. (!) Wels (D) 356,49. (Swiss Diving)

15.7. Belinda Schmid erreicht das Finale. Dank einer sehr guten technischen und freien Kür hat Belinda das Finale erreicht. Dieser findet am Donnerstag, 17. Juli statt. Heute steht das Duett und das Team mit dem freien Programm am Start, beide sind ebenfalls auf dem bestem Weg in das Finale.

15.7. Wasserspringen 2. Tag: Die 30-jährige Russin Irina Lashko, die nunmehr für Australien startet, holte sich in einem ausserordentlich spannenden Wettkampf verdient den WM-Titel vom 1-m-Brett. Die Topfavoritin Lashko zeigte eine fehlerfreie Serie und vergoss nach dem Sieg Freudentränen. Zweite wurde die routinierte Deutsche Conny Schmalfuss. Das deutsche Team hat damit das Minimalziel von zwei Medaillen bei den Wasserspringbewerben bereits erreicht. Bronze holte sich die Kanadierin Hartley, die durch ihren kraftvollen Sprungstil auffiel. Erstaunlich ist auf den ersten Blick, dass die Chinesinnen ohne Edelmetall blieben. Allerdings ist bekannt, dass im 1-m-Kunstspringen die Chancen, die übermächtigen Chinesen zu schlagen, überdurchschnittlich gross sind. - Resultat. 1-m-Brett, Damen, Final: 1. Lashko (Aus) 299,97. 2. Schmalfuss (D) 296,13. 3. Hartley (Can) 291,33. 4. Li (Chn) 285,27. 5. Fischer (D) 275,04. 6. Lindberg (Swe) 259,68. (SwissDiving) Line element 14.7. Sutton traf Schwimmer im Geheimen. (FG/Fox) Auf der Rückseite des Hotels in Sindelfingen besprach sich der abgesetzte Herrentrainer der australischen Mannschaft mit "seinen" Schwimmern auf einer Nebenstrasse und legte seine Sichtweise, wie es zu seiner Absetzung kam, dar. Der australische Verband hatte nach Ausage von Direktor Greg Hodge auf das verspätete Eintreffen Suttons in Sindelfingen reagiert. Man habe Sutton zwei Tage Zeit gegeben, um nach seiner kranken Frau zu schauen. Dem widerspricht Sutton vehement. Er habe sich um seine Schwimmerin Elka Graham gesorgt, die noch auf letzte medizinische Testergebnisse wartete. "Es gab keine persönlichen Gründe," sagte Sutton. "Ich habe meinen Flug um 24 Stunden aufgeschoben, weil Elka sich nicht nach den letzten medizinischen Tests noch auf die ergebnisse wartete und sich nicht für flugtüchtig hielt. Elka wartete auf das letzte O.K. der Ärzte. Ich brachte Elka gesund und fit nach Sindelfingen und jetzt machen die so ein Theater." Sutton gab zu, dass er vom ASI vorgewarnt worden sei, und dass er eine disziplinarische Massnahme erwartete. "Ich hatte die Wahl, entweder eine disziplinarische Massnahme einzustecken oder mich um meine Schwimmerin zu kümmern. Ich würde mich wieder gleich entscheiden."

NZZ 14.7.03: Miluska ohne Oberwasser. Line element 13.7. WM 03 Barcelona: Hanna Miluska belegte im 5-km-Open-Water mit 58:04.3 Rang 13. Die Langstreckenschwimmerin Hanna Miluska vom SV beider Basel konnte bei den Weltmeisterschaften in Barcelona ihren dritten Platz aus dem Vorjahr nicht verteidigen. Die 19-jährige Schülerin aus Dornach verlor 63 Sekunden auf Siegerin Viola Valli, die für die 5 km 57:01,2 Minuten benötigte. Die Pasta Liebhaberin verlor im sehr schnellen Rennen noch vor der Hälfte ihre Badekappe und den Anschluss an die Spitzengruppe. "Ich musste mir immer wieder die Haare aus dem Gesicht wischen. Um zwischendurch wieder etwas sehen zu können bin ich viel Wasserballcrawl - also mit dem Kopf über dem Wasser - geschwommen. Die leichten Schulterschmerzen die ich schon zu Beginn des Rennens verspürte wurden dadurch leider auch noch schlimmer." sagte Hanna Miluska nach dem Rennen. Irgend wie war es nicht ganz das Rennen von Hanna Miluska. Durch das Handicap mit der verlorenen Badekappe realisierte sie erst viel zu spät, dass eine Konkurrentin nach der anderen an ihr vorbei zog. "Wenn man den Anschluss einmal verloren hat, ist es sehr schwierig wieder an die Spitzengruppe heranzukommen, trotzdem konnte ich mich noch einmal etwas herankämpfen." Mit ihrem Resultat ist die EM-Zweite und WM-Dritte aus dem Vorjahr natürlich nicht zufrieden. "Aber was soll's die 5km sind Vergangenheit jetzt freue ich mich auf die Rennen im Pool." sagte Miluska ein paar Stunden nach der Zielankunft. Im Gegensatz zur Schweizer Medaillenhoffnung ist Denise Schrader vom SC Uster mit ihrem Rennen sehr zufrieden. Die 23-jährige Studentin konnte das hohe Tempo des Feldes mitgehen und belegte mit 58:23,4 den 15. Schlussrang. "Mit meiner Zeit bin ich eigentlich sehr zufrieden, ich bin noch nie ein so schnelles Rennen geschwommen, doch eine bessere Rangierung hätte ich mir schon gewünscht." sagte Denise Schrader. Doch das extrem hohe Tempo in diesem Rennen hatte auch seine Vorteile. Denise Schrader musste sich keine Gedanken über ihre Strategie machen, sondern "nur" das Tempo mitgehen und es gab deutlich weniger "Feindberührungen", da das Feld in die Länge gezogen wurde. Bei den Männern zeichnete sich ein ähnliches Bild ab, der Routinier Adrian Andermatt vom SC Uster schwamm ein starkes Rennen. Der Naturwissenschaftler, der das Meer als sein Lieblingsschwimmbad bezeichnet, verlor auf der 5km-Strecke auf den Sieger nur gerade 1:26 Minuten - so wenig wie noch nie bei seinen vergangen zwei WM-Teilnahmen. Mit 54:37,9 Minuten wurde Fünfundzwanzigster - sein Ziel, seine bisher beste Rangierung (17.) zu übertreffen blieb damit unerreicht. "Mit dieser guten Leistung hätte ich eine bessere Rangierung verdient, Fünfundzwanzigster ist enttäuschend. Es war ein schönes und ein lässiges Rennen - aber auch ein knallhartes Rennen mit einem grossen und starkem Teilnehmerfeld." sagte der 34-jährige Adrian Andermatt. Barcelona. WM. Open Water (Vell Palau de Mar/5 km). Männer: 1. Jewgeni Koschkarow (Russ) 53:11,9. 2. Christian Hein (De) 53:13,9. 3. Wladimir Diatschin (Russ) 53:14,8. Ferner: 25. Adrian Andermatt 54:37,9. Frauen: 1. Viola Valli (It) 57:01,2. 2. Jana Pechanova (Tsch) 57:03,9. 3. Britta Kamrau (De) 57:06,4. Ferner: 13. Hanna Miluska 58:04,3. 15. Denise Schrader 58:23,4

Synchronschwimmen 1. Tag: Belinda Schmid auf Finalkurs. Im Solo Technical erreichte Belinda Schmid heute mit einer ausgezeichneten Leistung den 12. Rang knapp hinter Kim Min Joeng, Korea und Li Zhen aus China. Der Abstand zu Rang 13 und 14 (Israel und Niederlande) ist recht deutlich.

Wasserspringen 1. Tag. Am ersten Tag der Wasserspringwettkämpfe an der WM 2003 in Barcelona setzten sich die Favoriten klar durch. Im Synchronspringen vom 3-m-Brett holte sich der russische Routinier Dimitri Sautin zusammen mit Alexander Dobroskok den WM-Titel vor dem chinesischen Paar. Bronze ging an die Deutschen Wels/Schellenberg. Der Wettkampf zeigte, wie schwierig es für das Schweizer Team Delaloye/Sauthier werden wird, sich im kommenden Jahr für Athen 2004 zu qualifizieren. Die achtklassierten Ally/Shipman (UK) erzielten nämlich ebenfalls noch mehr als 300 Punkte. - Bei den Damen siegten die Chinesinnen im 10-m-Synchronspringen mit grossem Vorsprung vor den starken Australierinnen Dackiw/Tourky und den Russinnen. - Resultate. 3-m, Synchron, Herren: 1. Sautin/Dobroskok (Rus) 369,18. 2. Wang/Wang (Chn) 343,29. 3. Wels/Schellenberg (D) 334,44. 4. Platas/Rodriguez (Mex) 328,16. 5. Dumais/Dumais 327,99. 6. Fornaris/Betancourt (Cub) 322,59. 10-m, Synchron, Damen: 1. Lao/Li (Chn) 344,58. 2. Tourky/Dackiw (Aus) 323,34. 3. Timoshinina/Olschevskaja (Rus) 300,12. 4. Wilkinson/Viola (USA) und Saez de Ibarra/Santos (Spa) beide 281,04. 6. Espinosa/Sanchez (Mex) 277,36.

13.7. Michael Klim will weiterschwimmen - bis 2007. (FG/Fox) Die Heimatstadt Melbourne als Austragungsort für die Schwimm-WM 2007 ist für Klim die Motivation 4 Jahre weiterzutrainieren, wenn es sein Körper durchhält. "Das geht zwar noch eine ganze Weile. Ich hatte vor, bis zu den Commonwealthspielen 2006 (ebenfalls in Melbourne) weiterzumachen, aber die Versuchung wird gross sein, bis zur WM '07 durchzuhalten." Wegen seiner Schulterverletzung und -operation konnte der im kommenden August 26 Jahre alt werdende Klim nicht in Barcelona mit dabei sein.

13.7. Herren-Cheftrainer Brian Sutton aus dem australischen WM-Team gestrichen. (FG/Fox) Brian Sutton (41) konnte oder wollte nicht wie vorgesehen beim Trainingslager in Sindelfingen mitdabeisein, weil es seiner Frau nicht gut geht. Direktor Greg Hodge sagte, dass Sutton aus Rücksicht auf die familiäre Situation die Bewilligung hatte, 2 Tage länger zu Hause zu bleiben. "Wir sind alle gute Kollegen von Brian und er wird von den Schwimmern sehr geschätzt. Dieser Entscheid fiel uns schwer, aber wir sind eine Mannschaft und nicht ein Haufen von Individuen. Als Brian dann am Mittwoch anstatt am Dienstag in Sindelfinden eintraf, mussten wir handeln" Die Geschäftsleitung von Australian Swimming wird sich mit dem Fall im Hinblick auf Athen 2004 befassen.

13.7. Sportverletzungen richtig kurieren. Am Workshop vom 26. Juni 2003 im Swiss Olympic Medical Center (SOMC) der Schulthess Klinik diskutierten Sportmediziner aus verschiedenen Fachbereichen neuste Forschungsergebnisse und Therapiemethoden. Dabei zeigte sich, dass mit den aktuellen Behandlungsmethoden bei Sportverletzungen oft sehr gute Ergebnisse erreicht werden können. Wichtig ist, dass Sportler ihren Bedürfnissen entsprechend ein optimal angepasstes Behandlungs- und Rehabilitationsprogramm erhalten und insbesondere nicht zu früh wieder ins normale Training entlassen werden [Mehr].

13.7. Schweizermeisterschaften (50 m), Genf, 10.-13.7.2003: Drittes Gold für Reuter, Massacand und Richard. Am dritten Tag der Schweizer Meisterschaften in Genf gewannen Katja Reuter (SV Limmat/200 m Rücken, 400 m Lagen), Jonathan Massacand (SV Limmat/200 m Rücken) und Gaëtan Richard (Genf Natation/1500 m Crawl) ihre jeweils dritten Titel. Für die 16-jährige Winterthurerin Luana Calore, die an den beiden Vortagen bereits viermal Gold errungen hatte, gabs am Samstag in Abwesenheit der 22 WM-Starter von Barcelona "nur" zwei Silbermedaillen (50 m Brust, 400 m Lagen. Line element12.7. Schwimm-WM 2007 in Melbourne. Die FINA Schwimm-Weltmeisterschaften 2007 werden in Melbourne stattfinden, entschied heute der Weltverband FINA in Barcelona. Die australische Stadt setzte sich gegen die Mitbewerber Rio de Janeiro und Dubai durch. Die Kurzbahn-WM 2006 wurde nach Schanghai vergeben. Australien organisierte bereits 2-mal eine WM, nämlich 1991 und 1998 in Perth. Melbourne wird auch der Austragungsort der Commonwealth Games 2006 sein. Die nächste WM (50-m-Bahn) wird 2005 in Montreal stattfinden.

13.7. SV Limmat gewinnt am dritten Tag der Schweizermeisterschaften viermal Gold. Die Mannschaft des SV Limmat kommt an den Schweizermeisterschaften in Genf immer besser in Fahrt. Am dritten Tag konnte das 13-köpfige Team vier Gold und eine Silbermedaille verbuchen. Daraus resultierten zwei neue Klubrekorde und sechs neue Bestzeiten. Im Medaillenspiegel liegt der SVL mit 10 Gold-, 3 Silber und 3 Bronzemedaillen deutlich in Führung. Doch alles der Reihe nach... Den erfolgreichen Finalnachmittag eröffnete Stephan Bachmann mit seinem Sieg über 400m Lagen. Mit 4:32.86 unterbot er seinen alten Klubrekord um vier Sekunden und liess seinen Gegnern im Finale keine Chance! Ähnlich souverän meisterte Katja Reuter die 400m Lagen. Auch sie liess ihren Gegnerinnen im Finale nicht den Hauch einer Chance und unterbot den alten Klubrekord um rund drei Sekunden. In 5:02.80 gewann sie vorerst ihre zweite Einzel Goldemedaille an diesen Meisterschaften... Denn kurze Zeit später doppelte sie über 200m Rücken nach. Mit mehr als vier Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte, sicherte sich Katja Reuter in 2:21.34 die dritte Goldmedaille. Wie schon über 400m Lagen, konnte der SV Limmat auch über 200m Rücken einen Doppeltitel feiern. Denn auch Jonathan Massacand schwamm in 2:07.47 zu einem weiteren Meistertitel und steigerte sein Medaillenkonto auf drei Goldmedaillen. Für eine weitere Medaille an diesem dritten Tag der Schweizermeisterschaften, sorgte Jens Reuter. Über 100m Freistil verpasste er die Goldmedaille nur um 7/100 und wurde in 53.04 zweiter. (Kel)

12.7. SV Limmat kommt an den Schweizermeisterschaften Genf langsam in Fahrt. Nachdem die Mannschaft des SV Limmat am ersten Tag einige Medaillenchancen vergab, konnten die Schwimmer am zweiten Tag ihre Anfangsnervosität ablegen und die erwarteten Medaillen „abholen“. Herausragend und das Highlight des Tages war der Wettbewerb über 4x100m Freistil der Herren. Endlich kam so etwas wie Stimmung im sonst eher ruhigen Hallenbad Les Vernets von Genf auf. In einem packenden und Zweikampf mit Red Fish Neuchatel, konnten sich die Herren des SV Limmat mit 52/100 durchsetzen und gewannen in der Besetzung Renato Sydler, Jonathan Massacand, Jens Reuter und Stephan Bachmann die Goldmedaille. Den ersten Einzeltitel seiner Karriere überhaupt, holte sich Stephan Bachmann über 200m Delphin. In 2:05.46 liess er nichts anbrennen und holte sich die langersehnte Goldmedaille, rund zwei Sekunden vor dem zweitplatzierten. Ein kleines Spektakel ebenfalls in diesem Finallauf über 200m Delphin, bot der Mannschaftskollege von Stephan Bachmann, Jonathan Massacand. Er versuchte sein Glück mit der Flucht nach vorne. Nach 100m wendete er in für ihn unglaublichen 58 Sekunden und sorgte für Unruhe im Feld der restlichen Finalteilnehmer. Leider wurde sein Mut nicht belohnt und er musste dem Anfangstempo tribut zollen. Am Schluss klassierte er sich in 2:10.62 auf Rang sechs. Dafür konnte er einige Stunden zuvor, seine zweite Einzel Goldmedaille an diesen Meisterschaften in Empfang nehmen. Nach einem starken Finish, wurde er in 27.10 zeitgleich mit Alain Tardin vom SC Uster erster. Ebenfalls eine weitere Einzelmedaille an diesem Tag gewann Stephan Bachmann. Einige Finalläufe vor seinem Goldtriumph über 200m Delphin, sicherte er sich über 200m Freistil in 1:55.52 die Silbermedaille. Für zwei weitere Einzelmedaillen waren die Damen des SVL zuständig. Über 100m Brust verbesserte Caroline Steffen ihre alte Bestzeit um mehr als eine Sekunde und sicherte sich in 1:16.18 die Bronzemedaille. Nach ihrer Goldmedaille von gestern über 100m Rücken, sicherte sich nun Katja Reuter über 200m Delphin in 2:21.33 die Bronzemedaille. Mit 12 neuen Bestzeiten an diesem zweiten der Schweizermeisterschaften in Genf, konnte das 12-köpfige (Rumpf)Team des SVL erneut zufrieden sein. Einziger Wermutstropfen an diesem Tag: Es konnten kein SVL Klubrekord gebrochen werden. (Kel)

12.7. Irak mit drei Schwimmern an der WM. Der irakische Schwimmverband hat drei Schwimmer angemeldet, die allerdings noch nicht in Spanien angekommen sind. Die Teilnahme an der Schwimm-WM wäre der erste Auftritt an einem internationalen Sportanlass seit Beginn des UNO-Embargos gegen den Irak vor 13 Jahren. Line element 11.7. Mässiger 1. Tag des SV Limmat an den Schweizermeisterschaften in Genf. Mit drei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille, startete die Mannschaft des SV Limmat nicht ganz zufriedenstellend zu den diesjährigen Sommermeisterschaften in Genf. Berücksichtigen muss man natürlich die Absenz der WM Teilnehmer Ramona Pedretti und Flori Lang. Dennoch es wäre mehr dringelegen... Über 100 m Rücken konnte der SVL sowohl bei den Damen wie auch bei den Herren das Rennen für sich entscheiden. Katja Reuter gewann nach harten Kampf in 1:06.07. Jonathan Massacand hingegen siegte souverän in 58.44. Eine weitere Goldmedaille für das SVL Team sicherte sich die 4x200 m Freistil Staffel der Herren, mit Olivier Fornaro, Jonathan Massacand, Jens Reuter und Stephan Bachmann. Nach einem souveränen Vorlauf über 50m Delphin, konnte Renato Sydler diese Leistung leider am Nachmittag in den Finals nicht wiederholen. Als Vorlaufschnellster mit 25.81, musste er sich im Finale knapp geschlagen geben und holte sich in 25.84 „nur“ Silbermedaille. Des einen Freud, des anderen Leid... so kann man den nächsten Medaillengewinn für den SVL titulieren. Nach einem spannenden Rennen bei den Frauen über 200 m Brust, schlug Sarah Pedretti als zweite in 2:42 .74 an. Ihre Klubkollegin Patrizia von Allmen wurde in 2:44.81 Vierte. Doch leider wurde Sarah Pedretti trotz Protest seitens des SVL Trainers Flemming Poulsen disqualifiziert. Somit rückte Patrizia von Allmen vom vierten, auf den dritten Platz vor. Auch Stephan Bachmann gehörte zu den tragischen Figuren, an diesem ersten Tag in Genf. Als zweiter über 400m Freistil und schnellster über 200 m Brust nach den Vorläufen, verzichtete er auf die 200 m Brust um sich auf die 400 m Freistil zu konzentrieren und um sich für die 4x200 m Freistilstaffel zu schonen. Leider konnte er die anvisierte Medaille über 400 m Freistil im Final nicht realisieren. Völlig verkrampft absolvierte er die 400m und schlug in 4:11.48, rund zwei Sekunden langsamer als am Morgen im Ziel an. Doch er wird an diesen Meisterschaften noch die Gelegenheit erhalten, seine Medaillenträume zu verwirklichen. Am ersten Tag realisierte das 12-köpfige Team des SV Limmat einen neuen Klubrekord und 12 neue Bestzeiten. Mit drei Gold- und je einer Silber- und Bronzemedaille führt der SVL am ersten Tag die Medaillenwertung an. (Kel) Line element 11.7. FINA reduziert Höchststrafe für Dopingvergehen. Der Schwimm-Weltverband FINA hat bei seinem Kongress in Barcelona die Höchststrafe für Doping-Erstvergehen auf zwei Jahre festgelegt. Bislang war eine Höchststrafe von vier Jahren möglich. Mit seiner einstimmigen Entscheidung folgte der Kongress den Richtlinien der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA).

11.7. Schweizermeisterschaften (50 m), Genf, 10.-13.7.2003
Wegen technischen Problemen des Server-Betreibers konnten die Daten leider nicht früher publiziert werden. Zu beachten ist, dass nicht garantiert werden kann, dass die Resultate unmittelbar nach dem Ende einer Session verfügbar sind. Wir bitten um Verständnis Swiss Swimming / Patrick B. Krämer

11.7. Thorpedo greift nach sieben WM-Medaillen. (dpa) Auch wenn die USA die unumstrittene Nummer eins im Schwimmsport sind, so kommen die Superstars der Weltmeisterschaften in Barcelona (13. bis 27. Juli) aus Australien: Ian Thorpe und Grant Hackett. "Die USA werden die Nummer eins sein, daran gibt es keinen Zweifel. Zwischen einem Volk mit 265 Millionen Einwohnern und einem mit nur 18 Millionen gibt es einen kleinen Unterschied", sagte der australische Frauen-Cheftrainer Scott Volkers im Trainingslager in Sindelfingen eine Woche vor Beginn der Schwimm-Wettbwerbe im Palau Sant Jordi in Barcelona. Volkers sieht die WM als grosse Chance für seine Talente: "Unser Ziel sind die Olympischen Spiele in Athen." Ian Thorpe greift in Spanien nach sieben Goldmedaillen. Dabei ist er über 200 m und 400 m Freistil Titelverteidiger, über 100 m Freistil und erstmals 200 m Lagen sollen zwei weitere Titel hinzukommen. Ausserdem ist ein Start in allen drei Staffeln geplant. "Wir lassen uns nicht verrückt machen", sagt Thorpe-Trainerin Tracey Menzies. Seit vergangenen Herbst ist die 30 Jahre alte Kunstlehrerin für die sportliche Entwicklung des Superstars zuständig. Im vergangenen Sommer liess sich Thorpe an einem kleinen Strand in der Nähe Sydneys in die Kusnt des Wellenreitens einweisen, in Barcelona will er zum erfolgreichsten WM-Teilnehmer aller Zeiten werden. Drei Titel gab es vor fünf Jahren in Perth, 2001 kamen in Fukuoka sechs Goldmedaillen hinzu. Zwischen Perth und Fukuoka sorgte er mit dreimal Gold bei den Olympischen Spielen in Sydney für den Ausbruch der "Thorpemania" auf dem fünften Kontinent. "Er kann sich kaum noch frei bewegen. Es ist wie mit Franziska van Almsick oder Boris Becker am Anfang seiner Karriere", sagt Australiens Pressechef Ian Hanson. Das Interesse an dem 1,95 Meter grossen Multimillionär mit Schuhgrösse 52, der Medizin studieren will und in Australien eine Stiftung zur Unterstützung unterpriviligierter Kinder gegründet hat, ist riesengross. Über 200 m Lagen wird der 17 Jahre alte US-Amerikaner Michael Phelps der härteste Widersacher des drei Jahre älteren Ian Thorpe sein. Phelps schraubte in Santa Clara den Weltrekord auf 1:57,94 Minuten. Über 100 m und 200 m Freistil ist der "fliegende Holländer" und Olympiasieger Pieter van den Hoogenband der grösste Konkurrent. Über 400 m Freistil kommt es zum Showdown mit Grant Hackett. "Ich bin in der Form meines Lebens und schwimme schneller als jemals zuvor", sagt der australische Titelverteidiger über 1500 m Freistil, der auf dieser Strecke seit sieben Jahren in mehr als 30 Rennen ohne Niederlage blieb. "Beide sind in wirklich guter Verfassung", versicherte Sportdirektor Greg Hodge in Sindelfingen. Line element 10.7. Ruhe vor dem Sturm: Thorpe taucht in die Provinz ab. (dpa) Zuhause kann er keinen Schritt alleine gehen. Zeigt sich Schwimm-Superstar Ian Thorpe in Sydney in der Öffentlichkeit, verursacht er innerhalb von wenigen Minuten einen Menschenauflauf. Doch im Badezentrum von Sindelfingen ist alles ganz anders: Seit Anfang der Woche bereitet sich der 20 Jahre alte dreimalige Olympiasieger hier in einem Trainingslager auf die Weltmeisterschaft in Barcelona vor - und kein Mensch stört ihn beim Training. Weder fallen Mädchen in Ohnmacht, wenn der 1,95 Meter grosse Blondschopf mit Schuhgrösse 52 am Beckenrand auftaucht, noch stehen die Fans Schlange für ein Autogramm. Er kann sich völlig frei bewegen. Eine ungewohnte Situation für Australiens "Thorpedo". Fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ruhig und abgeschottet trainiert das australische Team mit den beiden Cheftrainern Brian Sutton und Scott Volkers im Sindelfinger Hallenbad. Wenn sich nicht gerade ein Badegast auf eine der Bahnen verirrt, die die 44 Schwimmer und Schwimmerinnen belegt haben, ist es völlig still. Ab und zu hört man einen Anfeuerungsruf von den Trainern. Ansonsten spult die Mannschaft ihr Programm ab. Morgens von neun bis elf, mittags von 15 bis 19 Uhr schwimmen sie ihre Bahnen. Es herrscht hohe Konzentration für ein ehrgeiziges Ziel: Die Australier wollen in Spaniens Metropole Schwimm-Nation Nummer eins werden. "Etwas besseres kann dem Team nicht passieren. Hier sind wir völlig ungestört", sagt Tracy Menzies, seit rund einem Jahr Trainerin von Thorpe. Der blonde Schwimmer soll in Barcelona wieder einmal für Furore sorgen. In sieben Wettbewerben tritt er an, und die Erwartungen sind hoch. "Wir versuchen ihn den Druck nicht spüren zu lassen, aber er kennt natürlich die Ansprüche, die an ihn gestellt werden", sagt Tracy Menzies. Er ist der Beste, aber er will keine Extrawürste. Der Weltrekordhalter tummelt sich in mitten der Truppe, passt sich an, gibt sich leger und locker. Obwohl er erst 20 Jahre alt ist, ist er die Leit-und Integrationsfigur. "Das Konkurrenzdenken im Team ist bei uns nicht so gross", sagt Ian Hanson. Die Australier überlassen nichts dem Zufall. Alles ist bis ins Detail organisiert. Ein Ernährungsberater, zwei Bodyguards, vier Psychologen, ein Arzt, fünf Physiotherapeuten und ein "Media-Manager" gehören zum 75-köpfigen Team: Ian Hanson regelt alle Interviewanfragen, Fotoshootings und Pressetermine. Der Tagesablauf ist genau durchgeplant: Essen, Trainieren, Essen, Relaxen, Trainieren, Essen, Schlafen. "In dieser Phase geht es nur noch um den Feinschliff", sagt Tracy Menzies. Die 30-Jährige betrachtet ihre Aufgabe als Herausforderung. "Wenn man so einen Weltklasseschwimmer trainiert, lernt man selbst ständig dazu." Bis zum 17. Juli bereitet sich die Truppe um Ian Thorpe noch in Sindelfingen vor. Dann ist es vorbei mit der Beschaulichkeit. Dann müssen der mehrfache Weltrekordhalter und seine Landsleute die Karten aufdecken. Und der Trubel beginnt wieder. Auch wenn er es gewohnt ist, manchmal wird Thorpe sich in die Provinz zurücksehnen.

10.7. Aktuelle Wettkämpfe Line element 9.7. Elka Graham erhält "zweites Herz". Nach einer medizinischen Zweituntersuchung kann Elka Graham dem australischen Team nach Sindelfingen ins Trainingslager nachreisen. Die Second Opinion im Sydney Royal North Spital ergab, dass die Herzprobleme nicht so gravierend sind wie ursprünglich angenommen. Sie kann voraussichtlich auch in Barcelona starten, falls sich die Probleme nicht wiederholen. Graham wurde am 14. Juni hospitalisiert, als nach einem Training unregelmässiger Puls und niedriger Blutdruck festgestellt wurde. In der Folge wurde festgestellt, dass ein Start in Barcelona wegen des schon früher bekannten Herzfehlers lebensgefährlich sein könne.

9.7. Roman Sloudnov aus russischem Team ausgeschlossen. (FG/Swiminfo) Der russische Schwimmverband hat den Weltrekordhalter über 100 m Brust aus dem russischen Team ausgeschlossen. Als Grund wird mangelnde Kondition angegeben. Sloudnov hat die Minutengrenze als Einziger bisher 2-maö geknackt, sein WR beträgt 59.94.

Deutsche Schwimmer strotzen von Zuversicht. (dpa) - Mit rund 2300 Teilnehmern aus 160 Ländern erlebt Barcelona die grössten Schwimm-Weltmeisterschaften der Geschichte. Das deutsche Team will vom 13. bis 27. Juli gross auftrumpfen. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir eine gute WM hinlegen", sagt Ralf Beckmann, Cheftrainer der Beckenschwimmer. Sein Langstrecken-Kollege Christian Bartsch ist nicht weniger optimistisch: "Wir wollen natürlich bei den Mädels auf allen Strecken wieder um die Medaillen mitschwimmen, das ist klar." "Alle sollen wissen: Wenn Deutschland kommt, kommen keine Einzelkämpfer, da kommt ein Team", sagt Christa Thiel als Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV). "Doch Gold zählen wir im Vorfeld nicht. Wichtig ist, dass jeder seine Bestleistung bringt, dass es keine Eitelkeiten und Animositäten gibt." Der DSV reist mit 86 Athleten - 30 Schwimmer, sieben Langstreckenschwimmer, 13 Springer, zehn Synchronschwimmerinnen sowie 13 Wasserballerinnen und 13 Wasserballer - nach Barcelona. In 62 Wettbewerben - 40 im Schwimmen, zehn im Springen, sechs im Langstreckenschwimmen, vier im Synchronschwimmen und zwei im Wasserball - werden 186 Medaillen vergeben.
Die deutschen WM-Chancen (19 Medaillen 2001 in Fukuoka/4-7-8):
SCHWIMMEN (15 Medaillen 2001 in Fukuoka/3-6-6): Wie vor zwei Jahren in Fukuoka ist Superstar Franziska van Almsick nicht dabei. Die Berlinerin hat trotz erfolgreicher WM- Qualifikation nur noch Olympia 2004 in Athen im Kopf. In Barcelona müssen andere die Kastanien aus dem Feuer holen: Hannah Stockbauer, 2001 Doppelweltmeisterin über 800 m und 1500 m, empfahl sich bei der WM- Qualifikation als Dreifach-Siegerin. Rekordjäger Thomas Rupprath will mit Bestzeiten zum Titel schwimmen. Medaillenchancen rechnen sich auch Sandra Völker, Antje Buschschulte, Sarah Poewe, Annika Mehlhorn sowie die Frauen-Staffeln aus. Vor dem ersten WM-Start am 20. Juli beziehen die Beckenschwimmer ein Abschluss-Trainingslager auf Mallorca. LANGSTRECKE (3 Medaillen 2001 in Fukuoka/1-1-1 und 5 Medaillen 2002 in Sharm el-Sheik/1-1-3): Britta Kamrau, Titelverteidigerin über 10 km, gilt über 5, 10 und 25 km als Medaillen-Kandidatin. Ihre Team- Kollegin Angela Maurer will über 10 und 25 km auf das Treppchen schwimmen. Vor einem Jahr holte sie im ägyptischen Sharm el-Sheik vor Britta Kamrau Silber über die lange Distanz und Bronze über 10 km. "Oldie" Christof Wandratsch will es mit 36 Jahren noch einmal über 25 km wissen. SPRINGEN (1 Medaille 201 in Fukuoka/0-0-1): "Wir werden mindestens um zwei Medaillen kämpfen, vier wären ein super Ergebnis", sagt Cheftrainer Lutz Buschkow. Europameister Heiko Meyer will vom Turm im Einzel und zusammen mit Jan Hempel im Synchronwettbewerb in die Medaillenränge springen, Heike Fischer sieht ihre Chance vor allem vom 1-m-Brett. Im Synchronwettbewerb vom 3-m-Brett sind Ditte Kotzian und Conny Schmalfuss sowie Tobias Schellenberg und Andreas Wels für eine Medaille gut. SYNCHRONSCHWIMMEN (0): Dabeisein und sich in der Weltelite neu orientieren - so lautet das Motto der deutschen Damen. WASSERBALL (0): "Platz neun oder zehn wäre ein grosser Erfolg", sagt Männer-Bundestrainer Hagen Stamm, "Platz acht wäre der Knüller. Pflicht ist Platz zwölf." Vorrunden-Gegner der deutschen Mannschaft sind Italien, Griechenland und China. Die deutschen Frauen treffen auf Griechenland, Frankreich und die USA. Line element 8.7. Coop-Zeitung: "Nach Olympia 2004 höre ich auf". Chantal Strasser will es noch einmal wissen: Für die Vizeeuropameisterin und Kurzbahneuropameisterin 2000 dreht sich schon jetzt alles um Athen 2004, ihre dritte Olympia-Teilnahme. Die Schwimmerin über Sport, Schule und Faulenzen [Mehr].

8.7. Brückenbauer: Alexander Popow - Ein grosser Fisch. Am Wochenende beginnen in Barcelona die Schwimm-Weltmeisterschaften. Einer der Stars, der Russe Alexander Popow, lebt und trainiert in der Schweiz [Mehr].

8.7. Finnische Meisterschaften, Turku, 3.-6.7.2003 [Wichtigste Resultate]Line element 7.7. Neue Links: 7.7. Drei Bewerbungen um die WM 2007. Im Rahmen des FINA-Kongresses in Barcelona werden sich die Städte Melbourne, Dubai und Rio de Janiero um die Austragung der FINA-Weltmeisterschaften 2007 bewerben. Deutschland hat sich schon früher zurückgezogen. Line element 6.7. Den Columbia River hinuntergeschwommen. Der Amerikaner Christopher Swain hat als Erster den 2'000 Kilometer langen Columbia River schwimmerisch bezwungen. Vor einem Jahr ist Swain an der kanadischen Quelle gestartet, diese Woche kam er in Portland, Oregon, an. Swain hat jeden Tag zwischen 10 und 40 Kilometer zurückgelegt. Das Schlimmste seien Kälte, Wind, Treibbgut und Infektionen gewesen, die er auf die extreme Verschmutzung des Flusses zurückführt. Über den Grund seiner Aktion sagte Swain: "Ich wollte die Menschen auf den schlimmen Zustand des Flusses aufmerksam machen." Er wurde von einer Freiwilligenequipe auf einem motorgetriebenen Floss begleitet. Alle 25 Minuten musste er den Mund wegen des Dreckwassers mit Wasserstoffperoxid spülen. Swain hat auf seiner Reise über 13'000 Menschen getroffen, darunter Tausende von Schulkindern, die er nach Abschluss seiner Aktion in ihren Schulen erneut besuchen will.

6.7. Nicht alle deutschen Schwimmer zufrieden. (dpa) Zwei Wochen vor dem Auftakt der Schwimm- Wettbewerbe bei den Weltmeisterschaften in Barcelona feierten die Medaillen-Kandidaten Thomas Rupprath und Sandra Völker bei den "SV NRW Open" in Dortmund Siege. Allerdings waren die WM- Hoffnungen des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) mit ihren Leistungen noch nicht zufrieden. "Ich wollte eine halbe Sekunde schneller sein, war aber auf den ersten 50 Metern zu vorsichtig", sagte der Wuppertaler Rupprath nach seinem Sieg über 100 m Delfin in 53,20. Nach seinem Ausflug ins ZDF-Sportstudio war er auch über 50 m Delfin in 24,13 und über 50 m Rücken in 25,09 der Schnellste. Die Hamburgerin Sandra Völker siegte über 50 m Freistil klar in 25,40. "Das war ihre zweitbeste Leistung in diesem Jahr, für die WM ist noch eine Steigerung drin", sagte Trainer Dirk Lange. Für die Titelkämpfe in Barcelona wird sich die 29 Jahre alte Sandra Völker auf die Sprintstrecken über Freistil und Rücken konzentrieren. "Im kommenden Olympiajahr wird dies anders aussehen", erklärte ihr Coach mit Blickrichtung Athen. Lange dementierte Gerüchte über einen möglichen Rücktritt von Sandra Völker. Bereits in guter Form zeigte sich vor der Abreise der kompletten DSV-Mannschaft ins WM-Trainingslager nach Palma de Mallorca Anne Poleska. Die in den USA studierende Krefelderin war über 200 m Brust mit ansprechenden 2:28,54 nicht zu schlagen. Stark auch die 1:50,64 von Lars Conrad (Hannover) über 200 m Freistil. Über die 100-m-Strecke siegte er in 51,12. Über 100 m Rücken unterstrich der WM-Dritte von 2001 in Fukuoka, Steffen Driesen (Uerdingen), mit 56,47 seine WM-Ambitionen. Eine schwache Vorstellung bot er mit 2:07,98 über 200 m Rücken. Dabei musste er sich dem Cannstatter Björn Mathes (2:06,48) geschlagen geben. Über 50 m und 100 m Brust gewann der bereits 32 Jahre alte Mark Warnecke (Cannstatt).

6.7. Europarekord 800 m Freistil. Der Russe Yuri Prilukov verbesserte am Samstag an einem Meeting in Moskau Vladimir Salnikovs alten ER vom 4.7.86 von 7:50.64 auf 7:49.72.

6.7. Grant Hackett ist "in der Form seines Lebens". Sechs Kilometer betrug Hacketts letztes Training in Australien, bevor er heute nach Sindelfingen mit der Mannschaft ins Traingslager wechselt. Hackett sagte, er sei noch nie so gut austrainiert gewesen wie jetzt. Und das sei auch nötig, denn der 1500-m-Final werde am letzten Tag des für ihn härtesten Wettkampfes ausgetragen werden. In Fukuoka 2001, als der 23-jährige, 1.97 grosse Hackett den bestehenden WR über 1500 m schwamm (14:34.56), hatte er vor dem Finale zwei Tage Erholung. Hackett will der erste Schwimmer mit drei WM-Titeln über 1500 m werden (nach 1998 in Perth und 2001 in Fukuoka). Hackett wird ausserdem über 800, 400 und 200 m Freistil sowie in der 4 x 200 m Freistilstaffel starten. Seine Wettkampfstrecke wird in Barcelona gegen 6 km betragen.

6.7. Plötzlicher Herztod bei Sportlern: Sterben Sportler plötzlich, ist meist das Herz aus dem Takt geraten [mehr]. Line element 5.7. Australier beziehen Trainingslager in Deutschland. Morgen Sonntag reist das australische Schwimmteam mit gemischten Gefühlen nach Deutschland ab, wo es sich in einem Trainingslager auf die WM in Barcelona (20.-27.7.) vorbereiten wird. Nicht dabei sein wird die 21-jährige Elka Graham, weil sie an Herzproblemen leidet. Sie wurde am 14. Juni hospitalisiert, als nach einem Training unregelmässiger Puls und niedriger Blutdruck festgestellt wurde. Die Untersuchungen bestätigten den schon vorher bekannten vererbten Herzfehler. Das Team musste bereits auf Petria Thomas, Sarah Ryan und Michael Klim verzichten. Australian Swimming habe von Elkas gesundheitlichen Problemen gewusst. Das Resultat der neuen Untersuchungen sei, dass das Risiko für eine Teilnahme an den WM zu gross ist. Gemäss Auskunft ihres Trainers Brian Sutton habe sie in den vergangenen Wochen normal und ohne Probleme trainiert. Line element 3.7. Australien erwacht aus dem Traum. (FG/SMH) Die Schwimmnation Australien macht sich auf eine Niederlage gegen die USA an der WM in Barcelona gefasst. An der letzten WM 2001 in Fukuoka wurde der Sieg nach der Zahl der Goldmedaillen gefeiert und ausgekostet. Jetzt beginnt man einzugestehen, dass man damals gegen ein US-B-Team "gewonnen" hat. Australiens Herrentrainer Sutton meint: "Mein Sinn für die Realitäten werden als negative Einstellung kritisiert, OK, wir haben damals gegen die USA gewonnen, gegen ein B-Team. Genaugenommen waren wir nie die Nummer 1." Einige der US-Olympioniken waren nach einer längeren Pause im Anschluss an die olympischen Spiele in Fukuoka nicht gestartet. Sutton fährt fort: "Die volle Wahrheit wird erst in Athen 2004 auf uns zukommen. Das ist wie im Fussball: Was zählt ist, wer an der Fussball-WM gewinnt. Zwischendurch kannst du ruhig mal verlieren." Brian Sutton und Scott Volkers, die Cheftrainer der Herren- bzw. Damenmannschaft sehen der WM nüchtern entgegen. Suttons Haltung wird durch Volkers unterstützt. Und dies obwohl die Australier in den Weltranglisten vom Juni mit 9 ersten Plätzen vor den USA mit 7 die Nase vorne haben. Sutton und Volkers betonen, dass die Weltranglisten an der WM nicht von Bedeutung sein werden. "Wenn scharf geschossen wird, sieht die Sache ganz anders aus," meinte Sutton. Line element 2.7. Ungarische Meisterschaften. Die 18-jährige Eva Risztov gewann acht Titel und wird in Barcelona die grösste Hoffnung der Ungaren sein.

2.7. 17. Internationale Deutsche Behindertenmeisterschaften, Berlin, 27.-30.6.2003.

2.7. Kanadisches WM-Team. Männer: Beavers, Keith 200 back, Brown, Michael 200 breast, Hayden, Brent 100 free, Hurd, Andrew 1500 free, Janes, Riley 50 back, 100 back, Johns, Brian 200 IM, 400 IM, Knabe, Morgan 100 breast, 200 breast, Mintenko, Michael 100 fly, Say, Rick 200 free, 400 free, Johnston, Mark 400 free, MacGillivary, Kurtis 800 free, Sayao Chuck 400 IM, Button, Jennifer 200 fly, Fratesi, Jennifer 200 back, Gammel, Erin 100 back, Leier, Rhiannon 100 breast, Limpert, Marianne 200 im, Warden, Eizabeth 400 im, 200 im. 200 back, Van Oosten, Lauren 100 breast, Lencoe, Taryn 1500 free, Reimer, Brittany 800 free, 1500 free, Carroll, Jennifer 50 back

Schwedisches WM-Team. Frauen: Therese Alshammar, Susannah Moonan, Gabriella Fagundez, Johanna Sjöberg, Emma Igelström, Malin Svanström, A-K Kammerling, Lotta Wänberg, Josefine Lillhage, Maria Östling, Ida Mattsson, Männer: Erik Andersson, Stefan Nystrand, Lars Frölander, Mattias Ohlin, Martin Gustavsson, Jens Petersson, Erik la Fleur, Jonas Tilly Line element 1.7. Schwedische Meisterschaften, Norrköping, 27.6.-1.7.2003. Im Vorfeld der WM in Barcelona zeigten auch die SchwedIinnen, dass mit ihnen zu rechnen sein wird:
Anna Karin Kammerling 100 Delfin in 58.76 (neuer SR)
Anna-Karin Kammerling 50 m Delfin in 26.14
Therese Alshammar 50 Freistil in 25.55
Josefin Lillhage 200 Freistil in 2:00.18

1.7. Finnisches WM-Team. Frauen: Hanna-Mari Seppälä, Männer: Jani Sievinen, Jere Hård, Jarno Pihlava, Tero Välimaa und Matti Rajakylä.

1.7. Don Talbot: Phelps fehlt internationale Bestätigung. (FG/Fox) Der ehemalige australische Nationalcoach sagte in einem Interview, dass Michael Phelps auf der internationalen Bühen erst noch eine Bestätigung erbringen muss. Don Talbot erläuterte dies wie folgt: "Es geht darum wer die Nase vorne hat, Australien oder die USA. Wir haben Thorpe und sie sagen, sie hätten jemanden besseren. In grösseren internationalen Meets hat Phelps aber bsiher gar nichts erreicht. Voraussichtlich wird an der WM etwas passieren, und wir werden sehen, ob Phelps sich durchsetzt gegen die Besten."

1.7. Tschechisches WM-Team. (Insweep) Ilona HLAVACKOVA, Kvetoslav SVOBODA, Daniel MALEK, Jana PECHANOVA, Jana MYSKOVA und Jan VITAZKA.

Zurück zur Homepage / an den Anfang


Juni 2003

Line element 30.6. Phelps mit neuem Weltrekord über 200 m Lagen. Am 36. Santa Clara International Swim Meet (26.6.-29.6.2003) verbesserte der Amerikaner Michael Phelps die alte WR-Marke des Finnen Jani Sievinen aus dem Jahr 1994 von 1:58.16 auf die neue Bestzeit von 1:57.94. Line element 29.6. Peirsol und Coughlin in Form. Am 36. Santa Clara International Swim Meet (26.6.-29.6.2003) präsentierten sich die Weltmeister und Weltrekordler Aaron Peirsol und Natalie Coughlin vor der WM in Barcelona in Bestform. Der Olympiazweite Peirsol dominierte über 200 m Rücken in 1:56,98 vor Michael Phelps (1:59,10). Er war damit schneller als bei seinem WM-Triumph 2001 im japanischen Fukuoka (1:57,13). Bei den Frauen setzte sich Coughlin über 100 m Rücken in 1:00,98 vor Haley Cope (1:02,46) durch, verfehlte dabei ihre Bestzeit um 1,4 Sekunden.

29.6. Canadas World Trials, Saanich Commonwealth Place, Victoria BC, 26.-30.6.2003

29.6. FINA Water Polo World League 2003 [Resultate]. Line element 28.6. Schweizer Meisterschaften. (Swiss Swimming) Die nationalen Schwimm-Meisterschaften vom 10. bis 13. Juli im 50-m-Becken in Genf werden aus zwei Gründen etwas besonderes werden. Erstens werden die nationalen Titelkämpfe im Sommer zum letzten Mal ausgetragen. Gemäss dem neuen Wettkampfkonzept werden die Schweizer Hallenmeisterschaften (50m) und die Schweizer Sommer Meisterschaften (50m) durch Schweizer Meisterschaften (50m) im Frühjahr und Schweizer Kurzbahnmeisterschaften (25m) im Herbst ersetzt. Die 1. Schweizer Kurzbahnmeisterschaften finden vom 21. bis 23. November in Uster statt. Zweitens wird es bedingt durch die Abwesenheit der 22 WM-Starter - befinden sich in einem Vorbereitungslager in Tenero - zu vielen neuen Schweizer Meister respektive Schweizer Meisterinnen kommen. Auch bei den Staffelwettkämpfen werden die Karten neu verteilt, da mehrere Vereine auf ihre Leistungsträger verzichten müssen. Am härtesten trifft dies den Schwimmclub Uster dessen Männerteam Ende März bei den Hallenmeisterschaften noch drei Staffelrekorde aufgestellt hat. Mit 11 WM-Teilnehmern stellt der Erfolgsverein aus dem Zürcher Oberland die Hälfte der Athleten die zu den Weltmeisterschaften (13. bis 27. Juli) nach Barcelona (Spanien) fahren. Noch nie in der Geschichte des Schweizer Schwimmsports konnte ein einzelner Verein so viele Wettkämpfer und Wettkämpferinnen an internationale Titelkämpfe entsenden. Während sich die Spitzenleute also im Vorbereitungslager befinden und die Open Water Schwimmer schon in Barcelona sein werden, streben die Jungen eine erfolgreiche Limitenjagd für die Junioren-EM in Glasgow (31. Juli - 3. August) an. Für die Juniorenschwimmer ist dies die letzte Gelegenheit. Bisher haben sich erst Marco Ferraro (SV beider Basel), Simon Oberholzer (SC Schafhausen), Dimitri Waeber (Genève Natation 1885), Karin Haas (SC Allschwil) und Seraina Prünte (SV beider Basel) qualifiziert. Im Gegensatz zu Senata Wagner (SC Winterthur), die ebenfalls die Richtzeit unterboten hat, können die zuvor genannten nicht mehr verdrängt werden. Gemäss Stefan Trümpler, Headcoach Junioren bei Swiss Swimming, haben mit Constantin Knauf, Matthias Sigrist, Anthony Page, John Herzig, Olivier Fornaro, Christian Reber, Ralph Madörin und Sarah Prosdocimo acht weitere Schwimmer sehr gute Chancen die Qualifikation auch noch zu erfüllen. Schwimmende Studenten haben an dieser SM die letzte Möglichkeit eines der begehrten Tickets für eine Teilnahme an der Universiade vom 21. bis 31. August in Daegu (Südkorea) zu lösen. Ingesamt sind in Genf 406 Athleten aus 49 Vereinen gemeldet, die um 32 Einzel- und sechs Staffeltitel kämpfen werden. Aktuelle Meldeliste auf results.fsn.ch
Line element 26.6. Schweizer WM-Team. Die Direktion Swiss Swimming hat 12 Schwimmer und 10 Schwimmerinnen für die Weltmeisterschaften vom 12. bis 27. Juli in Barcelona (Spanien) selektioniert. Das Open Water Team wird angeführt von der Vizeeuropameisterin und WM-Dritten über 5 km Hanna Miluska (SV beider Basel). Miluska wird im Anschluss auch bei den Poolwettkämpfen starten. Nach dem Ausfall von Flavia Rigamonti, die sich bei einem Unfall den Arm gebrochen hat, übernehmen Remo Lütolf, Karel Novy und Chantal Strasser die Leaderrolle im Team. Das Trio hat bereits mehrere Medaillen an internationalen Meisterschaften gewonnen. Open Water Männer: Adrian ANDERMATT, SC Uster, Igor NASTIC, SN Bellinzona. Open Water Frauen: Nadia KRÜGER, SV Limmat, Hanna MILUSKA, SV beider Basel, Denise SCHRADER, SC Uster. Swimming Männer: Christoph BÜHLER, SK Langenthal, Philipp GILGEN, SV beider Basel, Flori LANG, SV Limmat, Lorenz LIECHTI, SC Uster, Remo LÜTOLF, SC Uster, Dominik MEICHTRY, SC Uster, Karel NOVY, SC Uster, Yves PLATEL, Genève Natation 1885, David RICHARD, Atlantide, Gerry STRASSER, SC Uster. Swimming Frauen: Dominique DIEZI, SC Uster, Hanna MILUSKA, SV beider Basel, Sandrine PAQUIER, SC Uster, Ramona PEDRETTI, SV Limmat, Marjorie SAGNE, Renens Natation, Carmela SCHLEGEL, SC Uster, Chantal STRASSER, SC Uster, Nicole ZAHND, Genève Natation 1885. Staff: Pierre-Andrè WEBER, Swiss Swimming, Teamchef Swimming, Gerard MOERLAND, SC Uster, Coach Swimming, Flemming POULSEN, SV Limmat, Coach Swimming, Francois WILLEN, Renens Natation, OS-Projekt/Assistenztrainer, Dr. Philippe MEYER, Arzt, Renè ALBERTIN, SC Uster, Masseur, Elena NEMBRINI, SN Bellinzona, Teamchef Open Water, Axel MITBAUER, SV beider Basel, Coach Open Water.

Britisches WM-Team. Grossbritannien wird mit einer 32-köpfigen Mannschaft nach Barcelona reisen. Frauen: Zoe BAKER, Rosalind BRETT, Janine BELTON, Rebecca COOKE, Kathryn EVANS, Joanne JACKSON, Jaime KING, Georgina LEE, Karen LEGG, Melanie MARSHALL, Karen NISBET, Karen PICKERING, Sarah PRICE, Alex SAVAGE, Katy SEXTON, Alison SHEPPARD. Männer: Simon BURNETT, Todd COOPER, Chris COZENS, Ross DAVENPORT, Davies DAVID, Ian EDMOND, Adam FAULKNER, Mark FOSTER, Robin FRANCIS, James GIBSON, James GODDARD, David LEITH, Darren MEW, Stephen PARRY, Alex SCOTCHER, Ed SINCLAIR, Graeme SMITH, Gregor TAIT.

Adidas ist FINA-Partner an der WM in Barcelona. Adidas ist von der FINA als offizieller Ausrüster der WM in Barcelona ausgewählt worden. FINA-Präsident Mustapha Larfaoui freut sich, dass Adidas sich vermehrt im Schwimmsport engagiert. Gleichzeitig wird der Beginn von FINAs neuer Marketingstrategie angekündigt. In Zukunft soll die Bekanntheit des Schwimmsports weltweit mit einer ausgewählten kleinen Zahl von Brands gefördert werden. Zum ersten Mal wird die FINA die grossen Meisterschaften mit einem temporären Pool ins Volk tragen. Darüber hinaus wird die FINA am Strand von Barcelona einen 3000 m2 grossen themenbezogenen Park aufbauen. Die WM bricht bereits jetzt sämtliche Rekorde: 2'500 Athletinnen und Athleten aus 164 Ländern werden erwartet. Das ist eine ausgezeichnete Basis, die Adidas-Produkte noch bekannter zu machen.

26.6. US-Schwimmer Kicker Vencill des Dopings überführt. Kicker Vencill ist wegen Dopings von der nationalen Anti-Doping-Agentur (Usada) für vier Jahre gesperrt worden. Das bestätigte die Agentur am Dienstag. Vencill, Mitglied der US-Mannschaft bei den Panamerikanischen Spielen, wurde das Anabolikum Norandrosteron nachgewiesen. Trainer David Salo sagte, sein Schützling könne sich den positiven Test nicht erklären. Der Freistilsprinter führt das Ergebnis auf verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel zurück und will Einspruch gegen die Sperre einlegen.

26.6. Wasserballweltliga: Diese Woche beginnt die zweite Auflage der Wasserballweltliga [Einzelheiten]. Line element 25.6. Irakische Schwimmer zurück im Pool. (FG/AFP) Die irakische Mannschaft sei hoch motiviert und wolle in Barcelona Schwimmgeschichte schreiben, berichtet AFP aus Bagdad. In den letzten 3 Monaten musste das Team im Tigris trainieren, weil die US-Truppen den Olympiapool für eigene Zwecke beschlagnahmt hatten. Den Tigris haben die Irakis schon immer für das Langstreckentraining verwendet, aber die Verschmutzung durch den Krieg und Blindgänger sind sehr riskant. "Der Pool ist viel besser und sauberer und endlich könnten wir wieder richtig auf internationalem Niveau trainieren," sagte Teamchef Faiz Mahdi. Die Irakis verhandelten mit den Amerikanern, dass sie täglich wenigstens 4 Stunden im Becken trainieren dürfen. Cheftrainer Faisal Sayed Jaffar hat beim IOC und bei der FINA angerufen mit der Bitte, sich für die Freigabe des Pools einzusetzen. Im ersten Training wurde gleich ein Wettkampf mit den amerikanischen Soldaten angesetzt - der erste internationale Wettkampf seit Beginn der UNO-Sanktionen 1990.

25.6. Chinesische WM-Mannschaft.
Schwimmen, Männer:
Chen Zuo, Huang Shaohua, Jin Hao, Liu Yu, Ouyang Kunpeng, Wang Haibo, Wu Peng, Yu Cheng, Yu Rui, Zeng Qiliang, Zhang Lin, Zhao Tao, Zheng Huazhang, Zheng Kunliang;
Frauen: Chen Hua, Chen Xiujun, Cheng Jiaru, Cui Li, Luo Nan, LuoXuejuan, Pang Jiaying, Qi Hui, Tang Jingzhi, Wu Binan, Xu Yanwei, Yang Yu, Zhan Shu, Zhang Tianyi, Zhang Yan, Zheng Xi, Zhou Yafei, Zhu Yingwen;
Springen, Männer: Tian Liang, Wang Tianling, Wang Feng, Peng Bo, Hu Jia, Xu Xiang, Wang Kenan;
Frauen: Guo Jingjing, Wu Minxia, Li Na, Lao Lishi, Li Ting, Li Rongjuan, Zhang Lei;
Synchronschwimmen: Li Zhen, Zhang Xiaohuan, Chen Yu, Hu Ni, Hou Yingli, Gu Beibei, Wang Na, He Xiaochu, Wu Man, Li Rouping;
Wasserball: Xu Guanghao, Wang Yong, Yu Lijun, Ge Weiqing, Liao Qiuliang, Han Zhidong, Huang Baochang, Wang Zhan, Zhao Jinwen, Li Jun. Enditem Line element 24.6. Ian Thorpe mit neuer Erholungstechnik. Sieben Wettkämpfe stehen bei Thorpe an der WM in Barcelona auf dem Programm, das ergibt voraussichtlich 14 Starts in 8 Tagen. Darüber hinaus ist der Pool zum Ausschwimmen in erheblicher Distanz zum Wettkampfpool, so dass sich erholendes Ausschwimmen wesentlich verzögert. Darunter haben aber alle Schwimmerinnen und Schwimmer zu leiden, nur wird niemand so oft starten. Auch für einen gut trainierten Spitzenschwimmer bedeutet diese Ausgangslage ein erhebliches Risiko. Thorpe hat deshalb mit seiner neuen Trainerin Tracey Menzies und einer Sport- und Ygalehrerin am New South Wales Institute of Sports überlegt, wie er sich zwischen den Läufen besser und schneller erholen kann. Als Lösung haben sie ein Erholungsprogramm mit Yoga, Atemübungen, Gehen und abwechselndem kaltem und warmem Duschen entwickelt, das helfen soll, die produzierte Milchsäure abzubauen und die rasche Muskelerholung zu fördern. "Das tönt zwar alles ein bisschen nach Esotherik, aber auf diese Weise kann ich das Ausschwimmen auf die Hälfte reduzieren," sagte Thorpe. Line element 22.6. Sydney Grand Prix, 21./22.6.2003. Die australischen WM-Teilnehmer befinden sich auf Kurs...

22.6. Australischer Schwimmveteran Phil Rogers tritt in den "Ruhestand". Der 32-jährige Brustschwimmer aus Adelaide machte sein Debut auf dem internationalen Parkett an den PanPacs 1989 in Tokyo. In Barcelona 1992 und Atlanta 1996 holte er Bronze über 100m Brust bzw. in Atlanta 1996 mit der Lagenstaffel. "Ich bin schon sehr lange mit dabei und denke, dass es kein Comeback mehr für mich gibt," sagte Rogers. Line element 20.6. Wasserball: Nach Personalia endlich wieder Sport. NZZ/skl. Von Freitag bis Sonntag will sich das Schweizer Nationalteam in Frauenfeld am Vierländerturnier mit England, Ägypten und Österreich wieder auf den Sport konzentrieren. Zuletzt waren Personalia Hauptgesprächsthemen gewesen. Zunächst hatte sich Hans Frey vom Amt des Teamchefs zurückgezogen, nachdem er im Internet-Forum des Schwimmverbandes übel beschimpft worden war - von Nationalspielern, wie er aufgrund erwähnter Details vermutet. Frey lässt durchblicken, dass seine Pläne zur Auswechslung des Nationalcoachs Hintergrund dafür sein könnten. Coach Istvan Pinter hatte sich Anfang März wegen des Irak-Kriegs geweigert, mit dem Nationalteam nach Kairo zu reisen, was Frey nicht akzeptieren wollte.

20.6. Erlebe den Aufbau des WM-Pools live!

20.6. FINA Jahres-Weltbestenlisten. Kurz vor der WM in Barcelona hat die FINA die Jahres-Weltbestenlisten nachgeführt [World Rankings 50 m]. Line element 19.6. US-Schwimmerin gedopt - aber nur verwarnt. Wie die US Doping Agentur am Dienstag mitteilte, ist Kristen Lewis (21) während den US Grand Series positiv auf Pseudoephedrin getestet worden. Sie erhält aber nur eine Verwarnung und wird nachträglich an den Grand-Prix-Wettkämpfen disqaulifiziert. Lewis konnte glaubwürdig darstellen, dass sie glaubte, es handle sich nicht um einen Hustensirup mit verbotenen Substanzen. Pseudoephedrin ist in vielen Hustensäften enthalten.

19.6. Länderkampf "Roma Sincro", Rom 12.-15.6.2003
Solo                      Tech     Pre      Final
1. Anna Kozlova USA       93.833  94.833   95.667
2. Lorena Zaffalon        90.667  91.167   92.333
3. Belinda Schmid /CH     89.167  90.000   91.000
Duet    
1. USA Bartosik/Kozlova   93.500  94.500   95.500
2. ITA Zaffalon/Spaziani  90.333  92.500   93.333
3. CH/Schmd/Brunner       90.167  91.333   92.667
15. CH/Amrein/Jost/Suter  78.333  81.167      -
Team
1. USA                    95.333  96.167   97.333
2. Brasil                 86.333  89.667   91.833
3. CH                     87.500  88.667   89.333
Team Combination
1. CH                                      88.167
2. CDN                                     85.833
3. Aurelia Nuoto                           85.333
Overall ranking
1. CH                     642 Pkt.
2. Canada                 360
3. USA                    352
4. Italia                 285
Line element 18.6. Sydney Grand Prix, 21./22.6.2003

18.6. FINA Diving Grand Prix: Super Final in Tultitlan, Mexico, 14./15.6.2003.

18.6. Mare Nostrum Meeting, Le Canet, 18./19.6.2003. Alexander Popow aus Russland hat auch sein zweites Rennen gewonnen: der Doppel-Olympiasieger von Barcelona 1992 und Atlanta 1996 gewann am Mittwoch über die 50 Meter zeitgleich mit dem Algerier Salim Iles in 22,82. Zuvor hatte Popow bereits die 100 Meter Freistil gewonnen. Bei den Frauen gewann Weltrekordlerin und Olympiasiegerin Jana Klotschkowa aus der Ukraine auf ihren Spezialstrecken über 400 Meter (4:46,16) und 200 Meter Lagen (2:15,34). Die Italienerin Paola Cavallino siegte über 200 Meter Delfin (2:11,79). [Resultate 1. Tag].

18.6. James Malcolm Cameron gestorben. "Taffy" Cameron, der Architekt des FINA Dopingkontrollsystems, ist am 15. Juni 73-jährig in seinem Heim in Kent, U.K., gestorben. Cameron hatte im Laufe seiner Karriere verschiedene Positionen in der britischen ASA, der LEN ud der FINA inne. Ursprünglich Arzt in Schottland wurde er später Professor für Pathologie am London Hospital. Sein sportliches Herz schlug zuerst für Rugby dann aber für den Schwimmsport. Cameron wurde dieses Jahr in die ISHOF aufgenommen.

18.6. Nicht jeder darf den Vereinsbus fahren. Neue Bestimmungen der Strassenverkehrsgesetzgebung bringen für Vereine bzw. für Fahrerinnen und Fahrer von Vereinsbussen eine entscheidende Änderung. Bisher waren nichtberufsmässige Personentransporte mit Fahrzeugen bis maximal 3500 kg Gesamtgewicht und mehr als 8 Plätzen auch für Lenker ab 18 Jahren möglich (Kategorie B/D2). Neu ist beim Führen von Fahrzeugen mit mehr als 8 - aber nicht mehr als 16 Plätzen - das Mindestalter von 21 Jahren vorgeschrieben. Darüber hinaus muss eine zusätzliche Theorieprüfung abgelegt werden. Dazu braucht es eine Fahrpraxis von midestens einem Jahr auf Motorwagen der Kategorie B. Für das Führen eines Kleinbusses unter 3500 kg und maximal 8 Plätzen reicht die Kategorie B/D2 und ein Mindestalter von 18 Jahren. Mehr Infos über die Anpassungen bei den Führerausweiskategorien findet man unter www.stva.zh.ch. Line element 17.6. Neuseeländische Trainerin suspendiert wegen Sex mit Jungen. (FG/SMH) Ihren Trainerjob ist Stacey Friel los, aber angeklagt wird die 21-jährige Trainerin nicht. Sie hatte mit einem 13-jährigen Schwimmer Sex. Sie entging der Anklage, weil in Neuseeland erwachsene Männer wegen Geschlechtsverkehr mit Minderjährigen verurteilt werden können, Frauen aber nicht. Friel meinte sie habe sich in den Jungen verliebt. Ihre Suspendierung dauert mindestens 1 Jahr. Line element 17.6. Resultate 13. Baarer Meeting, 14.6.2003 Line element 16.6. MMS-Handys in Bädern: Vorsicht! Die Stadt Zürich schränkt deren Gebrauch wegen möglichem Missbrauch ein ("Spannerfotos") [Mehr in der NZZ].

16.6. Aktuelle Ausgabe von Mobile mit:
  • Den Wettkampf leben - Die Trainingsphilosophie von Gennadi Touretski, Coach des Schwimm-Olympiasiegers Alexander Popow (François Cuvit)
  • Vom Schweben zum Schwimmen (Elisabeth Herzig, Pierre-André Weber, Ralph Hunziker)
16.6. Mare Nostrum Meeting, Barcelona, 15./16.6.2003. Noch mehr schnelle Zeiten und Bronze für Chantal Strasser [Wichtigste Ergebnisse 2. Tag / 1. Tag]. Line element 15.6 Nadia Krüger holt Bronze im Lago di Bracciano. (Swiss Swimming) Die Marathonschwimmerin Nadia Krüger vom SV Limmat stieg heute beim Open Water Europacup Rennen über 10 Kilometer als Dritte aus dem Lago di Bracciano (Italien). Krüger benötigte wie die Zweitplatzierte Etta van der Weijden (NED) 2:09:57 Stunden für die zwei Runden à 5 Kilometer, wurde aber von den Zielrichter als Dritte klassiert. Gold holte sich die Europameisterin Viola Vialli (ITA) mit zwei Minuten Vorsprung. WM-Starterin Denise Schrader vom SC Uster erreichte ebenfalls mit der fünfköpfigen Verfolgergruppe im Kampf um Silber respektive Bronze das Ziel und belegte schliesslich mit 2:09:59 den sechsten Schlussrang. Resultate. Bracciano (Italien), Frauen 10km: 1. Viola Vialli (ITA) 2:07:57 Stunden. 2. Etta van der Weijden (NED) 2:09:57. 3. Nadia Krüger (SV Limmat) 2:09:57. Ferner: 6. Denise Schrader (SC Uster) 2:09:59.

15.6. 3 Schwimmer für Openwater Junioren EM aufgeboten. (Swiss Swiming) Bei einem Langstreckenschwimmen der Junioren über 5 km am Samstag im italienischen Bracciano schwamm Branko Milosevic (SN Bellinzona) auf den guten fünften Platz. Der 17-jährige Tessiner benötigte für die 5000 Meter 1:02:19 Stunden und verpasste damit eine Medaille um nur gerade 7 Sekunden. Für den dreifachen italienischen Triumph sorgten Manuel Pizzetti (1:01:56), Giorgio Fedele (1:01:59) und Luca Ferretti (1:02:12). Die beiden Basler Schwimmer Stephan Mohr und Joe Gschwind belegten mit geringem Rückstand die Plätze 9 und 11. Der rekonvaleszente Favorit im Schweizer Team, Stephan Bachmann vom SV Limmat, wurde mit 1:04:31 Sechzehnter. Für die Schweizer Openwater-Juniorenschwimmer diente dieser Wettkampf als Selektion für die bevorstehenden Junioren Openwater Europameisterschaften, die über 5km am 28. Juni im spanischen Sevilla ausgetragen werden. Die drei Startplätze erkämpften sich Branko Milosevic (SN Bellinzona), Stephan Mohr (SV beider Basel) und Joe Gschwind (SV beider Basel). Resultate. Bracciano (Italien), Junioren 5km: 1. Manuel Pizzetti (ITA) 1:01:56 Stunden. 2. Giorgio Fedele (ITA) 1:01:59. 3. Luca Ferretti (ITA) 1:02:12. Ferner: 5. Branko Milosevic (SN Bellinzona) 1:02:19. 9. Stephan Mohr (SV beider Basel) 1:02:58. 11. Joe Gschwind (SV beider Basel) 1:02.59. 16. Stephan Bachmann (SV Limmat) 1:04.31. Line element 15.6. Weltrekord 200 m Brust. Am Mare-Nostrum-Meeting in Barcelona verbesserte der Russe Dimitri Komornikov (22) nur gerade 4 Tage nach seinem Europarekord auch den Weltrekord des Japaners Kosuke Kitajima vom Oktober 2002 von 2:09.97 auf 2:09.52. Chantal Strasser (SC Uster) und Flori Lang (SV Limmat) beendeten ihre Einsätze über 200 m Freistil (2:03,31) respektive über 50 m Rücken (27,10) jeweils auf dem siebten Platz. Line element 15.6. Schweizer Hochschulmeisterschaften, Genf, 14.6.2003. Unsere Studenten haben die Zürcher Hochschulen (powered by SVL) sehr gut vertreten [Resultate]. Line element 14.6. Flavia Rigamonti nach Unfall verletzt. (Swiss Swimming/PBK) Für die Vizeweltmeisterin über 1500 m Freistil, Flavia Rigamonti, ist die WM-Vorbereitung für Barcelona (20. bis 27. Juli) mit ihrem Trainer Steve Collins an der Southern Methodist University in Dallas (Texas, USA) abrupt zu Ende gegangen. Bei einem Fahrradunfall brach sich die bald 22-jährige Weltklasseschwimmerin und Schweizer Medaillenanwärterin den rechten Arm. Sie fällt damit rund einen Monat vor der WM für mehrere Wochen aus. Der tragische Unfall ereignete sich am Mittwochnachmittag als Flavia Rigamonti mit dem Fahrrad unterwegs war. Die WM-Zweite stürzte mit dem Rad derart unglücklich, dass sie sich einen Bruch des rechten Unterarm zuzog. Ein Spezialarzt soll die Olympia-Vierte in der kommenden Woche erneut untersuchen. Flavia Rigamonti, die vor knapp einer Woche bei einem Wettkampf in Charlotte (USA) über 400 und 1500 m Freistil jeweils knapp über ihren Schweizerrekorden blieb und somit ihre hervorragende Form unterstrich, ist nach ihrem Unfall sehr niedergeschlagen wie ihre Mutter berichtete. Zurzeit kümmern sich die Teamkolleginnen des SMU Mustangs Swim Team um die verletzte Schweizerin und helfen ihr über die Enttäuschung hinweg zukommen. Trotz des Ausfalls von Flavia Rigamonti ist Pierre-André Weber, Chef Leistungssport, von Swiss Swimming optimistisch für die bevorstehenden Weltmeisterschaften. "Flavias Ausfall ist ein herber Verlust für uns, aber wir reisen immer noch mit einem sehr starken Team nach Barcelona." In der 4 x 200 m Freistil Staffel, die sich an den Welttitelkämpfen direkt für die Olympischen Spiele qualifizieren will, wird nun Reserveschwimmerin Sandrine Paquier den freigewordenen Platz einnehmen.

14.6. Frühmorgens rasch in die Badi? In Zürich nicht möglich. Wer vor der Arbeit in einem städtischen Strand- oder Freibad schwimmen will, steht vor geschlossenen Türen [Mehr]. Line element 13.6. Jetzt die Fotos aus Spiez im Photoshop anschauen und gleich bestellen.Line element 13.6. Basler Vereine gehen gemeinsame Wege. Unter dem Motto "Gemeinsam zum Erfolg" beschreiten der FC Concordia Basel, der Schwimmverein beider Basel und der EHC Basel neue Wege. Die drei Basler Grossvereine haben in kurzer Zeit auf der Südseite der St. Jakob-Arena ihre Geschäftsstellen eingerichtet und dabei eine sehr freundschaftliche Nachbarschaft entwickelt. So führen "Congeli" und der "EHC" gemeinsam ein Fitnesscenter, in welchem auch die Schwimmer oft trainieren. Zudem teilen sich die drei Clubs das Medienzentrum, das zugleich auch als Schulungs- und Sitzungsraum dient. Auch verschiedene Einrichtungen wie die einheitlichen Türschilder und die Bilder an der Wand lassen auf eine gute Nachbarschaft schliessen, doch soll sich die Zusammenarbeit nicht auf diese Äusserlichkeiten beschränkt bleiben. Sie müsse sich auch auf andere Gebiete wie eine gemeinsame Vermarktung oder eine Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich ausdehnen, hiess es gestern an einer Pressekonferenz. Stephan Musfeld, der als Präsident der Genossenschaft St.Jakob Hausherr der drei im Sport sehr erfolgreichen Vereine ist, lobte die Initiative und sprach von "einem weiteren Schritt in die richtige Richtung". Michael Geiger, René Angst und Mauro Filipuzzi, die Präsidenten, die jeweils unter einem Bild sassen, das den eigenen Verein darstellt, lobten das in der Schweiz aussergewöhnliche Zusammengehen einhellig. Als von den beiden Sportchefs Angelo Corti (Concordia) und Paul-André Cadieux (EHC Basel) sowie von Schwimm-Cheftrainer Axel Mitbauer die Mitglieder der ersten Mannschaften dieser drei Clubs vorgestellt wurden, war schnell augenfällig, dass in der St.Jakob-Arena auch sportlich ein grosses Potenzial vorhanden ist. Am Freitag (13.6.03) sind die Mitglieder der drei Vereine eingeladen, sich ab 17 Uhr selber vor Ort ein Bild von dieser speziellen Kooperation zu machen. Line element 12.6. US-Langstreckenschwimmen kommt nicht vom Fleck. Im Vergleich mit den australischen Distanzschwimmern sind die USA ein Entwicklungsland. USA Swimming hoffte mit Prämien mehr Schwimmerinnen und Schwimmer für die langen Distanzen begeistern zu können. 1 Million US$ sind gesetzt für einen Weltrekord über 1500 m bzw. 800 m Freistil im Olympiafinal 2004. Der Trainer des Schwimmers, der Schwimmerin, würde eine halbe Million verdienen. Doch bis jetzt sieht es so aus, als könnte sich US Swimming die Ausgabe sparen. Was sind die Gründe? USA Today geht den Ursachen nach [Endurance events often lost in sprinters' wake].
USA Today stellt fest, dass sowohl im Schwimmen als auch beim Laufsport die US Rekorde bis in die 1980er Jahre gleichermassen Fortschritte machten. Das Schwimmen über die längeren Distanzen war aber auch in den besten Jahren nie besonders populär. USA Today fährt fort, dass Ausdauersportarten in den USA eine Randstellung hatten und haben. Mit Ausnahme von Janet Evans und Lance Armstrong konnte sich in den vergangenen Jahren niemand auf der internationalen Bühne durchsetzen. Janet Evans Weltrekord über 800 m Freistil ist schon 14 Jahre alt (8:16.22). Die US-Schwimmtrainer, darunter Schubert und Urbanchek, sehen folgende Gründe:
  • Die Sprints erhalten mehr Medienaufmerksamkeit.
  • Collegestipendien gehen meistens an Sprinter, weil diese in mehreren Wettkämpfen und den Staffeln eingesetzt werden können.
  • Die jungen SportlerInnen bringen die Geduld für das Distanztraining nicht mehr auf.
Schubert sagt, dass es einfacher sei in den Sprints zum Erfolg zu kommen. Es handle sich um eine Art "Fast-Food-Denken" im Schwimmen. Man sollte eigentlich die 50-m-Strecken abschaffen und vorschreiben, dass die Jungen an den Wettkämpfen Strecken von 200 und mehr schwimmen müssen.

12.6. WADA droht Kollaps. Die Welt Anti-Doping Agentur WADA leidet unter der schlechten Zahlungsmoral. Erst 25 Prozent des Budgets für 2003 sind gedeckt. Viele Staaten haben ihre Beiträge noch nicht eingezahlt.

12.6. Schnelle Zeiten in Monaco. Popov 50 m Freistil in 22.11, Joris Keizer 50 m Delfin in 23.68, Mirna Jukic 200 m Brust in 2:25.75, Yana Klochkova 200 m Lagen in 2:14.33 [Resultate beider Tage]. Line element 11.6. Resultate DSE National Open Swimming Championships, Sheffiled, 7./8.6.2003 Line element 11.6. Marenostrum-Meetings, Monaco, 10./11.6.2003. Der Russe Dimitri Komornikov (22) verbesserte den alten Europarekord von Domenico Fioravanti über 200 m Brust von 2:10.87 (Sydney, 20.9.00) auf 2:10.39 [Resultate].

Wasserspringen, Deutsche Meisterschaften, Leipzig, 5.-8.6.2003: Bei den deutschen Meisterschaften in Leipzig (5.-8. Juni) holten sich die folgenden Athleten die Einzeltitel. Herren. 1m: Tobias Schellenberg 435,96; 3m: Andreas Wels 722,40; 10m: Heiko Meyer 604,71. Damen. 1m: Heike Fischer 292,89; 3m: Ditte Kotzian 556,80; 10m: Annett Gamm 551,07 [Resultate].

Wasserball: Fast alle Entscheidungen gefallen. (SwissPolo) SC Kreuzlingen ist Qualifikationssieger
Alle Zahlen der Vorrundenstatsitik sprechen für den SC Kreuzlingen. Mit der sichersten Verteidigung und dem erfolgreichsten Angriff holte sich der Titelverteidiger die meisten Punkte und ist auch nach 17 Runden ungeschlagen. Am Pfingstwochenende gewannen die Thurgauer bei Verfolger Aegeri mi 12:8 überraschend deutlich und liessen auch im Heimspiel gegen SN Lugano nichts anbrennen. In der letzten Qualifikationsrunde vom 18. Juni geht es nur noch um Platzierungskämpfe. Horgen könnte sich mit einem Exploit in Kreuzlingen und gleichzeitiger Niederlage von Aegeri in Schaffhausen noch auf den zweiten Rang vorschieben. Und unter dem Strich hat Basel die Chance, sich im Direktvergleich mit Romanshorn noch eine etwas günstigere Ausgangslage für die Relegationsrunde zu schaffen. Sicher hingegen ist, dass der SC Kreuzlingen mit grossem Vorsprung die erste Meisterschaftsetappe für sich entschieden hat und mit der besten Ausgangslage in die Playoffs, welche am 25. Juni beginnen werden, steigen wird.
Alle Spiele des Pfingstwochenendes
Romanshorn - Schaffhausen 7:10
Aegeri - Kreuzlingen 8:12
Lugano - Horgen 7:8
Aegeri - Romanshorn 13:9
Schaffhausen - Basel 7:4
Kreuzlingen - Lugano 19:3
Rangliste
1. Kreuzlingen * 17 16 1 0 216:106 (+110) 33
2. Aegeri * 17 13 0 4 178:131 (+47) 26
3. Horgen * 17 12 0 5 178:111 (+67) 24
4. Schaffhausen * 17 8 2 7 129:143 (-14) 18
5. Romanshorn ** 17 4 0 13 129:185 (-56) 8
6. Basel ** 17 3 1 13 107:174 (-67) 7
7. Lugano ** 18 2 0 16 104:191 (-87) 4
Die letzte Qualifikationsrunde
Mittwoch 18. Juni
20.00 Uhr, Schaffhausen - Aegeri
20.00 Uhr, Romanshorn - Basel
20.30 Uhr, Kreuzlingen - Horgen
Modus
Drei Qualifikationsrunden
* Rang 1-4 = Playoff Halbfinal (1.-4-, 2.-3.)
** Rang 5-7 = Auf-Abstiegsrunde mit NLB Gruppensieger Ost und West

Wasserball-Cupfinal vom kommenden Wochenende. (SwissPolo) Wasserball (Ke) Noch bevor am 18. Juni die NLA Qualifikationsphase abgeschlossen wird, finden am Freitag und Samstag in Horgen die mit Spannung erwarteten Halbfinals und Finals im Schweizercup statt. Die vier derzeit dominierenden Schweizer Vereine haben sich auch für das Finalwochenende des Schweizercups qualifiziert, das im malerisch am Zürichsee gelegenen Schwimmbad Käpfnach zur Austragung gelangt.
Horgen wird als Cupholder im Halbfinal auf den SC Frosch Aegeri treffen, während Schweizermeister Kreuzlingen gegen den SC Schaffhausen um den Finaleinzug kämpfen wird. Diese Begegnungen sind interessanter Weise identisch mit den Playoff Halbfinal Paarungen der Schweizermeisterschaft, welche am 25. Juni starten werden. Das Schweizer Fernsehen hat angekündigt, dass "Sport aktuell" am Samstag Abend möglicherweise über das Cupfinale berichten wird. Entsprechend wurden die Anspielzeiten festgelegt.
Cup kennt eigene Gesetze Die Tagesverfassung, die mentale Stärke, die Auslosung, möglicherweise der Heimvorteil aber letztlich auch das Wettkampfglück spielt eine Rolle, wenn es um Sieg und Niederlage geht. Den einzigen Zähler in der Meisterschaft hat der SCK ausgerechnet gegen Halbfinalgegner Schaffhausen abgegeben. Das Ostschweizer Duell dürfte somit eine offene und spannende Angelegenheit werden. Auch das Duell zwischen Horgen und Aegeri kennt keinen Favoriten. Cupverteidiger Horgen hat zwar gegen Aegeri in der Meisterschaft schon zwei Mal den Kürzeren gezogen, aber zuletzt auswärts gewinnen können. Zudem spielen die Zürcher vor eigenem Publikum.
Wasserball Schweizercup - Das Finalwochenende
Alle Spiele im Sportbad Käpfnach, Horgen
Freitag 13. Juni 2003
Halbfinals
19.00 Uhr, Horgen - Aegeri
20.30 Uhr, Schaffhausen - Kreuzlingen
Samstag 14. Juni 2003
18.30 Uhr, Vorspiel der Halbfinal Verlierer
19.45 Uhr, Cupfinal 2003 Line element 10.6. Resultate 10. Pfingstmeeting Spiez, 9.6.2003 Line element 10.6. Keine Freude für Hackett: Barcelonaprogramm bleibt wie es ist. Die FINA hat Hacketts Antrag offiziell abgelehnt. Direktor Cornel Marcolescu sagte es sei zu spät für einen Wechsel. Zum Leidwesen der Langstreckler werden die Vorläufe und die Finals über 800 und 1500 m Freistil an aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden. Line element 9.6. Resultate Danish Internationaler Swim Cup, Esbjerg (DK)1.6.03 und Internationaler Basler Cup, 9. Juni 2003 Line element 9.6. Rigamonti 16:16.98 über 1500 m Freistil. Mit dieser Leistung konnte sich die für die Dallas Mustangs schwimmende Flavia Rigamonti am Charlotte Ultraswim, dem zweiten Meeting der US 2003 Grand Prix Serie, punktemässig hinter Tom Malchow (200 m Delfin in 1:56.41) platzieren [Resultate]. Brooke Bennett belegte mit 16:46.49 den zweiten Platz. Über 400 m Freistil verpasste Rigamonti mit 4:12.99 den Schweizerrekord von 4:11.77 nur knapp (Bennett 4:18.91).

9.6. Krayzelburg und Stone nicht im US WM-Team. Lenny Krayzelburg kann wegen Schulterproblemen nicht an der WM in Barcelona teilnehmen. Er wird sich stattdessen die lädierte Schulter operieren lassen und sich anschliessend für Athen 2004 vorbereiten. Die Sprinterin Tammie Stone wird über 50 m Freistil ersetzt durch Haley Cope.

9.6. Marenostrum-Meetings, Rom, 7./8.6.2003 [Resultate].
Männer
100 METRES FREESTYLE - 1 50.32 Vismara Lorenzo,75,ITA - 400 METRES FREESTYLE - 1 3:49.53 Brembilla Emiliano,78,ITA - 100 METRES BACKSTROKE - 1 56.53 Burns Andrew,82,AUS - 200 METRES BREASTSTROKE - 1 2:14.08 Kitajima Kosuke,82,JPN - 200 METRES BUTTERFLY - 1 1:58.40 Drymonakos Ioannis,84,GRE - 200 METRES IND.MEDLEY - 1 2:01.90 Boggiatto Alessio,81,ITA
Frauen
50 METRES FREESTYLE - 1 26.31 Pellegrini Federica,88,ITA - 200 METRES FREESTYLE - 1 2:00.17 Klochkova Yana,82,UKR - 800 METRES FREESTYLE - 1 8:41.90 Iwai Kanae,85,JPN - 200 METRES BACKSTROKE - 1 2:13.00 Nakamura Reiko,82,JPN - 100 METRES BREASTSTROKE - 1 1:09.34 Jukic Mirna,86,AUT - 100 METRES BUTTERFLY - 1 58.34 Moravcova Martina,76,SVK - 400 METRES IND.MEDLEY - 1 4:45.76 Bardach Georgina,83,ARG
Männer
50 METRES FREESTYLE - 1 22.76 Vismara Lorenzo,75,ITA - 200 METRES FREESTYLE - 1 1:48.78 Brembilla Emiliano,78,ITA - 1500 METRES FREESTYLE - 1 15:26.88 Rostoucher Nicolas,81,FRA - 200 METRES BACKSTROKE - 1 2:03.19 Burns Andrew,82,AUS - 100 METRES BREASTSTROKE - 1 1:01.16 Kitajima Kosuke,82,JPN - 100 METRES BUTTERFLY - 1 53.12 Serdinov Andriy,82,UKR - 400 METRES IND.MEDLEY - 1 4:16.28 Boggiatto Alessio,81,ITA
Frauen
100 METRES FREESTYLE - 1 55.86 Moravcova Martina,76,SVK - 400 METRES FREESTYLE - 1 4:12.85 Giteau Kasey,82,AUS - 100 METRES BACKSTROKE - 1 1:02.45 Nakamura Mai,79,JPN - 200 METRES BREASTSTROKE - 1 2:26.38 Jukic Mirna,86,AUT - 200 METRES BUTTERFLY - 1 2:11.00 Nakanishi Yuko,81,JPN - 200 METRES IND.MEDLEY - 1 2:16.31 Klochkova Yana,82,UKR Line element 4.6. FINA Diving Grand Prix, Rom, 1.-3.6.2003. Die einheimischen Springer schnitten mit 6 Medaillen sehr gut ab. In der Gesamtwertung führen dank konstanten Leistungen 3 Australier [Resultate]. Line element 3.6. Australisches WM-Team vergrössert. Bei den Frauen wird die Mannschaft um 3 Schwimmerinnen auf 22 vergrössert. Die Damenmannschaft ist damit gleich gross wie bei den Männern. Die drei neuen Frauen sind auf dem internationalen Parkett unerfahren: Die Langstrecklerin Sarah Paton, 3. über 1500 m Freistil an den australischen Meisterschaften in 16:51.52 wird Belinda Wilson ersetzen. In den Staffeln werden Melanie Houghton und Sophie Edington eingesetzt, nachdem Sarah Ryan sich zurückgezogen hat. Houghton war an den Landesmeisterschaften 6. über 100 m Freistil, Edington belegte über 200 m Freistil den 6 Platz.

3.6. Wissenschaft: Nur bei Frauen wachsen neue Blutgefässe ins Muskelgewebe - Maximal abgegebene Sauerstoffmenge in das Gewebe gleich.
(FG/Pressetext) Im Zuge einer fünf Jahre laufenden Studie fanden US-Forscher heraus, dass sich nur bei Frauen durch sportliche Betätigung die Menge der Blutgefässe, die Muskeln mit Sauerstoff versorgen, erhöht. Bei Männern verändert sich dagegen die Dichte dieser Gefässe unter körperlicher Belastung nicht. Demnach müssen es andere Faktoren sein, die bei intensivem Sport zu einem langfristig höheren Sauerstoffverbrauch im Körper führen. Denn diese Tatsache trifft auf beide Geschlechter zu, berichten die Forscher vom Duke University Medical Center auf der 50. Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für Sportmedizin in San Francisco. Für ihre Studie liessen die Wissenschaftler unter der Leitung von Brain Duscha 24 Wochen lang zwölf Frauen und zehn Männer mittleren Alters intensiven Sport betreiben. Das Ausmass entsprach rund 32 Kilometer Joggen pro Woche. Alle Probanden trugen das Risiko, aufgrund ihres Übergewichtes Diabetes oder eine Herzerkrankung zu erleiden. Sowohl vor als nach der Trainingsphase entnahmen die Forscher den Probanden mit dünnen Nadeln Muskelgewebe aus den Beinen, um die Gefässdichte zu messen. Zudem bestimmten die maximale Menge an Sauerstoff, die pro Minute vom zirkulierenden Blut an das Gewebe abgegeben werden kann. Beide Messparameter hängen zusammen, erklärte Duscha. Bei beiden Geschlechtern hatte sich nach 24 Wochen die maximale Menge an Sauerstoff um rund 20 Prozent erhöht. Allerdings war nur bei Frauen gleichzeitig auch die Gefässdichte um beinahe ein Fünftel angestiegen. Der Grund der unterschiedlichen Reaktion der Muskelgefässe bei Frauen und Männern könnte in der Ausgangssituation liegen. "Männer haben von vornherein eine höhere Blutgefässdichte", so Duscha. Es könnte bei Männern daher ohne eine Vermehrung der Blutgefässe mehr Sauerstoff transportiert werden. Mitunter könnten Männer auch von Enzymen, die oxidative Prozesse unterstützen, profitieren. Line element 2.6. Drei Europäer an der Spitze der ISHOF-Nominierten 2004. Kaum sind die neuen ISHOF-Mitglieder gefeiert (s. Meldung vom 9.5.), werden schon die ersten Nominierten für das Jahr 2004 präsentiert. Die Liste wird angeführt von den Schwimmern Giorgio Lamberti (I), Martin Lopez-Zubero (E) und dem Russen Denis Pankratov. Ebenfalls nominiert sind der US-Coach Skip Kenney; der jugoslawische Wasserballer Zoran Yankovic und die US-Synchronschwimmerin Becky Dyroen-Lancer. Line element 1.6. Erfolgreiche SVL-Kaderschwimmer am Internationalen Kurzbahnmeeting in Esbjerg (Dänemark). Zusammen mit dem Schweizer Nationalkader waren am Internationalen Kurzbahnmeeting in Esbjerg mit Ramona Pedretti, Caroline Steffen, Jonathan Massacand und Stephan Bachman auch vier Schwimmer aus dem SV Limmat am Start. Dabei war das SVL Quartett an diesem Meeting überaus erfolgreich. Herausragend war dabei die Qualifikation von Ramona Pedretti für die Kurzbahn EM 2003 in Dublin. Mit 2:31.22 unterbot sie nicht nur die EM Limite um mehr als eine Sekunde, sondern verbesserte auch den alten Klubrekord von Carmela Schlegel aus dem Jahre 2001 um 1,5 Sekunden.
Die Resultate der SVL Schwimmer:
Ramona Pedretti:
50m Brust 1. Rang 33.33
25m Brust 1. Rang 15.27
200m Brust 1. Rang 2:31.22 (KR)
100m Brust 1. Rang 1:10.97
100m Lagen 5. Rang 1:07.33
Caroline Steffen:
50m Brust 5. Rang 35.21
100m Lagen 7. Rang 1:07.54 (VL 1:07.38)
25m Brust 5. Rang 16.08
200m Lagen 2. Rang 2:22.92
100m Freistil 5. Rang 58.77
100m Brust 4. Rang 1:15.54
Jonathan Massacand:
100m Lagen 3. Rang 59.09
400m Freistil 2. Rang 4:02.54
100m Rücken 2. Rang 57.26
200m Lagen 2. Rang 2:08.93
25m Rücken 4. Rang 13.31
200m Rücken 2. Rang 2:03.34
Stephan Bachmann:
200m Freistil 1. Rang 1:52.79
100m Delphin 4. Rang 55.87
400m Freistil 1. Rang 4:01.73
50m Delphin 5. Rang 26.03
25m Delphin 3. Rang 11.84
100m Freistil 5. Rang 52.57 (VL 51.71)
(Kel) Line element 9.6. Resultate Danish Internationaler Swim Cup, Esbjerg (DK)1.6.03 und Internationaler Basler Cup, 9. Juni 2003 Line element 1.6. Luana Calore schwimmt Kurzbahn-EM-Limite. Die bald 17-jährige Luana Calore vom SC Winterthur löst beim Internationalen Kurzbahnmeeting in Esbjerg (Dänemark) das Ticket für die Kurzbahn-EM vom 11. bis 14. Dezember in Dublin (Irland). Nachdem die Lagenspezialistin gestern die EM-Limite über 100 Meter noch knapp verpasst hatte, bleibt sie heute über 400 Meter mit 4:55,03 Minuten 1,36 Sekunden unter der geforderten Richtzeit. Für Luana Calore ist es nach der Teilnahme an den Junioren-Europameisterschaften in den Jahren 2001 und 2002, die erste Qualifikation für internationale Meisterschaften in der offenen Kategorie.

1.6. Ramona Pedretti schwimmt Kurzbahn-EM-Limite. (SwissSwimming) Ramona Pedretti vom SV Limmat löst beim Internationalen Kurzbahnmeeting in Esbjerg (Dänemark) das Ticket für die Kurzbahn-EM vom 11. bis 14. Dezember in Dublin (Irland). Die 18-jährige Brustschwimmerin senkte über 200 Meter ihre persönliche Bestzeit um mehr als vier Sekunden auf 2:31,22 Minuten und bleibt damit deutlich unter der EM-Limite von 2:32,81. Ramona Pedretti, die an den Schweizer Hallenmeisterschaften Ende März auf allen Bruststrecken siegreich war, wird von Swiss Swimming als Ersatzstaffelschimmerin für die WM in Barcelona (20. bis 27. Juli) aufgeboten. Die bald 17-jährige Luana Calore vom SC Winterthur verpasste trotz neuer persönlicher Bestzeit über 100 m Lagen mit 1:04,55 die Kurzbahn-EM-Limite um winzige 13 Hundertstel.

1.6. Neue Poolwerbung steht in den USA zur Debatte. (FG/NewsTribune) Werden auf Bahn 1 in Zukunft Schwimmer über Kaffeewerbung, auf Bahn 2 über ein Bankenlogo, auf Bahn 3 über eine riesige Colaflasche crawlen? Das könnte bald Wirklichkeit werden, wenn die letzten "ungenutzten" Werbeflächen in den USA vermarktet werden: Die Böden der berühmtesten Swimming Pools. Geboten werden bis zu 8000 US$ pro m2 und Jahr. Als erster Pool steht der von den FINA World Cups bekannte in Federal Way zur Debatte. Offiziellen von US Swimming sind bis jetzt keine Beckenwerbungen bekannt geworden, Regeln gäbe es auch keine. Es sei aber zu befürchten, dass einzelne Schwimmer beeinflusst würden, wie z.B. Ablenkung oder unzulässige Informationen über den Abstand zur Wand. Die Betreiber der Schwimmanlagen argumentieren, dass die Kosten für die Instandhaltung der grossen Poolanlagen immer weniger mit Benützungsgebühren und Eintrittgeldern zu decken seien. Befragte Schwimmer antworteten spontan, Bodenwerbung würde sie nicht stören. Im Training und in Wettkämpfen denke man sowieso an etwas ganz anderes. Darüber hinaus gewöhne man sich rasch an die die neue Beschaffenheit eines Beckenbodens.

1.6. Schwimmikone Maroney nagt am Hungertuch. (FG/Fox) Susie Maroney sammelte mit Langstreckenschwimmen fast eine Million € für Hilfswerke - nun muss sie selber Betteln gehen. Im Februar 2003 kündigte die 28-jährige Australierin ihren Rücktritt vom Schwimmsport an und plante, als Flight Attendant bei Qantas eine berufliche Karriere zu starten. Wegen dem Krieg im Irak und SARS wurde daraus vorerst mal nichts. Keine Arbeit - kein Geld heisst es nun für Maroney. Das einzige Einkommen stammt von gelegentlichen Vorträgen und Unterstützungsbeiträgen von Familienmitgliedern. Leider ist es so, dass ihre einstmalige guten Taten für die Hilfswerke schneller verblasst sind, als sie sich das vorgestellt hat. Vor genau 5 Jahren, am 1. Juni 1998, erzielte sie den Weltrekord im Distanzschwimmen im offenen Gewässer ohne Hilfsmittel: Maroney schwamm 205 km von Mexico nach Kuba. Ohne Hilfsmittel stimmt zwar in Bezug auf Flossen etc., aber ein Haikäfig war schon nötig. Sie benötigte 38.5 Std., d.h. sie schwamm einen Schnitt von beachtlichen 5.3 km/h. Sie brach damit ihren eigenen alten Rekord (Kuba - Florida, 173 km). In Kuba angekommen sagte sie "trocken": "Ich bin so kaputt und so glücklich, dass es endlich vorbei ist."

Zurück zur Homepage / an den Anfang


Mai 2003

Line element 31.5. 10. FINA Wasserball-Weltmeisterschaft, Barcelona, 14.-25. Juli 2003 [Spielplan]

31.5. Schottischer Schwimmer zusammengeschlagen. (FG/BritishSwimming) Der schottische Silbermedaillengewinner über 1500 m Freistil an der letzten WM in Fukuoka, Graeme Smith (27), wurde am vergangenen Wochenende von einer dreiköpfigen Bande brutal angegriffen und spitalreif geschlagen. Zum Glück ging es ohne Knochenbrüche ab. Smith befand sich nach einem Essen mit Freunden auf dem Weg zu seinem Auto. Der Angriff sei völlig unerwartet und grundlos erfolgt. Er habe sie gefragt was sie wollten: "Nichts!". Smith konnte das Spital bereits am Montag wieder verlassen. Line element 29.5. Wissenschaftliche Studie bringt Chlor und Asthma in Zusammenhang. Belgische Wissenschaftler publizierten in der britischen Zeitschrift 'Occupational and Environmental Medicine' eine Studie, wonach Chlor im Badewasser bei Kindern Asthma erzeuge. Das Chlor solle bei Kindern, die häufig in öffentlichen Badeanlagen schwimmen, die Lungen beeinträchtigen. Wenn Chlor und Stickstofftrichlorid (s. Schluss der Meldung) vom Wasser in die Luft übertreten würde, bilde sich eine schädigende Atmosphäre knapp über der Wasseroberfläche, welche die Lungenepithelzellen angreife. Dadurch könnten andere Reizstoffe, wie Pollen, Russ und andere Partikel leichter Asthmaattacken provozieren. Die belgischen Forscher halten fest, dass ihr Befund eine mögliche Erklärung für den deutlichen Anstieg von Asthma bei Kindern in den vergangenen 20 Jahren bedeute. Über 40% der Eliteschwimmer seien als Asthmatiker registriert. Den belgischen Forschern gelang es nachzuweisen, dass bei Kindern, die sich häufig in Hallenbädern aufhalten, tatsächlich das Lungenepithel geschädigt ist, was es den allergenen Stoffen erleichtere, in das Gewebe einzudringen. Sie konnten auch nachweisen, dass die Lüftung sowie die Grösse der Hallen ein Rolle spielt. Abschliessend stellen die belgischen Wissenschaftler fest, dass die Badewasserrichtlinien einseitig auf die Hygiene und weniger auf die Luftqualität ausgerichtet seien. Kritiker der Studie meinen, dass das Chlor und die Chlorverbindungen nicht ursächlich Asthma erzeugen, sondern nur einen nebensächlichen Beitrag leisten. Die Hauptursachen von Asthma seien Übergewicht, (Passiv-)Rauchen, Luftverschmutzung, Autoabgase und Staubmilben zu Hause. Der hohe Anteil an Asthmatikern bei Schwimmern könne durchaus andere Ursachen haben: Viele Kinder würden gerade wegen des Asthmas zum Schwimmen geschickt. Ein anderer Teil möchte sich die leistungssteigernde Wirkung der Asthmamittel zunutze machen (Doping). Kommentar Redaktion: Die aus hygienischen Gründen gebotene Verwendung von Chlor führt durch Reaktion der organischen Belastungstoffe im Badewasser mit dem freien Depot-Chlor zur Bildung von Desinfektionsnebenprodukten. Diese umfassen Organohalogenverbindungen, insbesondere die gesundheitsschädlichen Trihalogenmethane, sowie Chlorstickstoff-Verbindungen wie Chlorharnstoff, Chloramine (typ. Hallenbadgeruch), Stickstofftrichlorid etc., die als "gebundenes Chlor" erfasst werden. Der Stickstoff stammt aus dem Abbau organischer Verbindungen, v. a. Harnstoff. Molekulares Chlor sowie die Chlorverbindungen kommen bei richtiger Dosierung des Chlors und richtigem pH-Bereich nur in sehr geringer Konzentration im Badewasser vor, der grösste Teil reagiert mit Wasser zur unterchlorigen Säure. Unterchlorige Säure wirkt eigentlich desinfizierend. Bei Verwendung von Ozon/Aktivkohle-Aufbereitungsschritten kann dieses Problem in Grenzen gehalten werden. Auch Chlordioxid führt z. B. zu keiner Chloramin-, Haloform- und Chloritbildung. Wegen der gefährlichen Handhabung von Chlor wird in vielen Bädern Chlor oder Chlordioxid bei der Anwendung synthetisiert (Salzsäure-Natriumhypochlorit-Verfahren).

29.5. Synchronschwimmkür mit Gewaltszenen? (FG/Fox) Das brasilianische Synchro-Nationalteam muss seine Choreografie für die Pan American Games 2003 (Santa Domingo, Dominikanische Repubik, 2.-13. August 2003) eventuell neu schreiben. Berichte von Synchronschwimmerinnen, die ihre Hände zu Pistolen formen, sich gegenseitig bei einem Shootout abknallen, begleitet von Musik mit Schüssen und Geschrei von Verwundeten, erregen zur Zeit die offizielle brasilianische Sportwelt. Carlos Nuzman, Präsident des brasilianischen olympischen Komitees, gab seinem Missfallen deutlich Ausdruck, stritt aber ab, dass er die Streichung dieser Sequenzen aus der Kür verlangt habe: "Ich betrachte die Verwendung von Gewaltszenen in einer Kür als nicht opportun, Sport verträgt sich nicht mit Gewalt." Die Trainerin des Teams, Monica Rosas sagte, dass sie die Einwände verstehe, dass es aber sehr schwierig sei, 2 Monate vor den PanAms noch die Kür zu ändern. "Wir sind an einem Punkt, wo wir eigentlich nur noch kleine Korrekturen machen können, und jetzt müsste ich alles umstellen." meinte Rosas in einem Interview. Line element 28.5. "Eric the Eel" nicht mehr möglich? (FG/BBC) Sportlerinenn und Sportler wie Eric Moussambani aus Äquatorial Guinea wird es nach den Vorstellungen von IOC-Präsident Eric Rogge nicht mehr geben. Die sogenannte Wildcard, welche es kleineren Ländern ermöglicht, eine Vertreterin oder einen Vertreter an die olympischen Spiele zu delegieren, soll abgeschafft werden. Diese SportlerInnen würden dem olympischen Ideal nicht entsprechen. "Was im Schwimmen in Sydney passierte, muss vermieden werden. Das Publikum liebte es, ich aber nicht." sagte Rogge der Presse in Bezug auf den 23-jährigen Eric the Eel, der nach seinem 100 m Freistilrennen in 1:56 zur Berühmtheit aufstieg. Line element 27.5. Resultate Winterthur (Eulach Meeting) und Bregenz (52. Oestereichische Staatsmeisterschaften, Behindertensport) jetzt abrufbar. Line element

27.5. Die im SV Limmat trainierende Triathletin Nicola Spirig wird Zweite an der Duathlon Schweizermeisterschaft in Lausanne [Bericht].

27.5. Ukrainisches WM-Team. (Insweep) Frauen: Irina AMSHENNIKOVA, Olga BERESNEVA, Oksana BOGATA, Svetlana BONDARENKO, Anna DUDNIK, Marina KHUDYAKOVA, Anna KLOCHKOVA, Yana KLOCHKOVA, Olga MUKOMOL, Mariya OGURTSOVA, Yulia PODLESNAYA, Yulia SAVONYUK, Katerina ZUBKOVA. Männer: Sergiy ADVENA, Igor BORISIK, Sergiy BREUS, Anton BUGAYOV, Igor CHERVYNSKIY, Valeriy DYMO, Sergiy FESENKO, Pavlo ILLICHOV, Artem IVANOV, Maksym KOKOSHA, Dmytro KRAYEVSKIY, Andriy LAPSHIN, Oleg LISOGOR, Dmytro NAZARENKO, Volod NIKOLAYCHUK, Andriy OLEYNIK, Andriy SERDINOV, Sergiy SERGEYEV, Vyacheslav SHYRSHOV, Igor SNITKO, Denys SYLANTYEV, Denys SYZONENKO, Dmytro VEREITINOV, Oleksandr VOLYNETS, Andriy YAKIMCHUK, Yuriy YEGOSHYN.

27.5. Alshammar kehrt nach Schweden zurück. Die schwedische WR-Halterin über 50 m und 100 m Freistil auf der Kurzbahn kehrt diesen Herbst nach Stockholm zurück, um sich bei Johan Wallberg auf Athen vorzubereiten. Alshammar begann ihre Karriere beim Stockholmer Neptun Schwimmclub, trainierte danach mehrere Jahre in Australien, den USA und zuletzt in Grossbritannien. Line element 26.5. Grand Prix International de la Communauté Française, Charleroi, 23.-25.5.2002 [Résultats]. Line element 25.5. 2003 Telstra Grand Prix Series # 1, Cairns, 23.-25.5.2003. [Berichte]. Line element 22.5. Van Almsick beim Laureus Sports Award auf Platz zwei. Franziska van Almsick ging bei der Wahl für den Sport-Oscar in Monaco leer aus: In der Kategorie der erfolgreichen Comebacks belegte sie hinter Fussballer Ronaldo nur Platz zwei. Sieger bei den Einzelsportlern wurden Lance Armstrong und Serena Williams. Den teampreis gewann das brasiliansiche Fussballteam. Line element 21.5. Torpedo klagt gegen Thorpedo. (FG/Fox) Die kleine, wenig bekannte australische Sportfirma Torpedo klagt die Familie Thorpe vor Gericht ein, den Namen Thorpedo missbräuchlich zu verwenden. Torpedo Sportswear sei seit 1992 etabliert und beliefere Schulmannschaften mit Rugbyausrüstungen. Die Thorpedo Enterprises wurden von Ian Thorpes Vater und Mutter zur Eintragung ins Markenregister angemeldet. Torpedo Sportswear argumentiert, die beiden Markenzeichen seien zu ähnlich. Die Thorpes wollen unter dem Namen Thorpedo Schwimmanzüge und Badehosen, Kalender, Reisetaschen, Sportbekleidung, Toilettenartikel etc. verkaufen.

21.5. Brasilianerin testet positiv auf Anabolika. (FG/AFP) Die brasilianische Delfinschwimmerin Laura Azevedo (21) wurde vom brasilianischen olympischen Kommitee mit positiven Anabolikawerten erwischt. Azevedo ist Mitglied der brasilianischen WM-Mannschaft. Falls die B-Probe auch positiv ausfällt, hat sie eine 4-jährige Sperre zu gewärtigen. Line element 20.5. FINA sperrt 3 SchwimmerInnen. Das Doping-Panel der FINA hat folgende SchwimmerInnen gesperrt: Den Wasserballer Reza Ojagh (Iran) für 4 Jahre ab Februar 2002 wegen positivem Test auf Nandrolon, den Schwimmer Mahmoud Jadaan (Syrien) für 4 Jahre ab April 2002 wegen positivem Test auf Metenolon, und die Schwimmerin Linda van Herk (Niederlande) für 2 Jahre ab Dezember 2002 wegen Verweigerung. Line element 19.5. Resultate 10. Int. Freiburger Masters-Meeting, 17.5.2003 Line element 19.5. FINA Diving World Cup, Juarez City, 15.-18.5.2003. Der achte Wettkampf in Mexico wurde von den 4 Austaliern Robert Newbery, Mathew Helm, Loudy Tourky und Lynda Dackiw dominiert. Sie gewannen zusammen 4 Gold-, 1 Silber- und 4 Bronzemedaillen. Das Schweizer Paar Ludovic SAUTHIER und Jean-Romain DELALOYE belegte mit 244.80 Punkten im 3-m-Synchronspringen Platz 10 [Resultate].

19.5. Deutsche WM-Mannschaft. Männer (16): Lars Conrad (Wfr. 98 Hannover), Johannes Dietrich (SC Berlin), Steffen Driesen (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Toni Helbig (OSC Potsdam), Stefan Herbst (SSV Leutzsch), Kamil Kasprowicz (SC Rote Erde Hamm), Christian Keller (SG Essen), Jens Kruppa (SC Riesa), Thomas Lurz (SV Würzburg 05), Helge Meeuw (SC Wiesbaden), Johannes Oesterling (TSV Eintracht Stadtallendorf), Thomas Rupprath (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Reiner Schneider (VfL Sindelfingen), Torsten Spanneberg (SC Neukölln Berlin), Jens Thiele (SG Hamburg), Mark Warnecke (SV Cannstatt). Frauen (13): Vipa Bernhardt (SG Frankfurt/Main), Antje Buschschulte (SC Magdeburg), Petra Dallmann (SV Nikar Heidelberg), Daniela Götz (TSV Katzwang), Jana Henke (OSC Potsdam), Nicole Hetzer (SV Wacker Burghausen), Annika Mehlhorn (SG ACT/Baunatal), Silke Nowotzin (SG Essen), Sarah Poewe (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/ Dormagen), Anne Poleska (SG Krefeld), Alessa Ries (TG Heddesheim), Hannah Stockbauer (SSG 81 Erlangen), Sandra Völker (SG Hamburg) Line element 18.5. Adrian Andermatt und Nadia Krüger siegen über 5 km in Bellinzona. Adrian Andermatt vom SC Uster und Nadia Krüger vom SV Limmat heissen die Sieger über 5000 m Freistil im 50-m-Freibad von Bellinzona. Der letztjährige EM-Teilnehmer Adrian Andermatt verteidigte seinen Sieg aus dem Vorjahr erfolgreich und stellte mit seiner Siegerzeit von 56:50,06 Minuten einen neuen Meeting Rekord auf. Die alte Bestmarke stellte der Zweitplatzierte Stephan Bachmann (SV Limmat) einen Lauf zuvor auf. Davor Stand die von Andermatt gehaltene Bestmarke seit 1999 bei 57:17,7. Bronze ging mit 57:49,99 an Joseph Gschwind vom SV beider Basel. Sieger Adrian Andermatt machte heute einen entscheidenden Schritt in Richtung Langstrecken-WM. Bestätigt er bei der kommenden Europacup-Veranstaltung in London seine Leistung ist er definitiv für die WM in Barcelona qualifiziert. Die erste Qualifikationshürde zur Langstrecken-Junioren-EM nahmen Stephan Bachmann, Joseph Gschwind, Stephan Mohr und Branko Milosevic. Das Quartett kämpft um drei Startplätze und muss seine Leistung noch an einem Wettkampf im offenen Gewässer bestätigen. Bei den Frauen sind die Vizeeuropameisterin und WM-Dritte Hanna Miluska (SV beider Basel) und Denise Schrader (SC Uster) schon für die 5 Kilometer bei der WM gesetzt. Doch den Sieg holte sich Marathonschwimmerin Nadia Krüger vom SV Limmat in 59:15,09 Minuten. Hanna Miluska die vor einem Jahr noch mit 57:50,26 einen neuen Meeting Rekord aufstellte wurde heute mit 59:32,76 Zweite und Bronze holte sich die Ustermerin Denise Schrader in 1:00:14,25. Resulate Männer. 5000 m Freistil: 1. Adrian Andermatt (SC Uster) 56:50,06 Neuer Meetingrekord (bisher Adrian Andermatt 57:17,7 aus dem Jahr 1999). 2. Stephan Bachmann (SV Limmat) 57:10,95. 3. Joseph Gschwind (SV beider Basel) 57:49,99. 4. Stephan Mohr (SV beider Basel) 57:50,22. 5. Branko Milosevic (SN Bellinzona) 58:13,47. 6. Olivier Fornaro (SV Limmat) 58:33,18. 7. Igor Nastic (SN Bellinzona) 58:46,08. 8. Falko Schietzsch (SC Aarefisch) 59:09,90. Resultate Frauen. 5000 m Freistil: 1. Nadia Krüger (SV Limmat) 59:15,09. 2. Hanna Miluska (SV beider Basel) 59:32,76. 3. Denise Schrader (SC Uster) 1:00:14,25. 4. Verena Albert (SV beider Basel) 1:02:52,01. 5. Chiara Barchi (Atlantide) 1:04:22,32. 6. Noemi Bobbi (Atlantide) 1:05:14,90 7. Gessica Cerutti (SN Bellinzona) 1:05:24,09. 8. Andrea Stehlin (SC Uster) 1:06:48,16.

18.5. Deutsche Meisterschaften, Hamburg, 14.-18.5.2003
Abschluss ohne Rekorde. (dpa) - Keine Rekorde und ein Korb von Franziska van Almsick: Deutschlands Schwimmer reisen dennoch mit grossen Hoffnungen zu den Weltmeisterschaften im Juli in Barcelona. "Franzi" löste das WM-Ticket - und verzichtete. Die 25 Jahre alte Weltrekordlerin hat nur noch Olympia-Gold 2004 in Athen im Kopf. "Das ist Gott verdammt meine letzte Chance." In Spanien müssen andere die Kastanien aus dem Feuer holen: Doppelweltmeisterin Hannah Stockbauer überzeugte bei den deutschen Meisterschaften in Hamburg ebenso als Dreifach-Siegerin wie Antje Buschschulte, Sarah Poewe, Annika Mehlhorn und Rekordjäger Thomas Rupprath, der schon Mal neue Topzeiten ankündigte. Sandra Völker bleibt auch mit 29 Jahren heisse Medaillenanwärterin. DSV-Cheftrainer Ralf Beckmann zog ein "absolut positives Fazit". Mit Blick auf die WM mahnte er aber auch: "Die Zeiten, die hier geschwommen wurden, werden in Barcelona nicht für eine Medaille reichen. Es wird weitere Steigerungen geben müssen - auch von den Topleuten. Die Mannschaft weiss das. Sie hat die Entschlossenheit und die Geschlossenheit dazu." Franziska van Almsick machten über 200 m Freistil starke Schulterschmerzen mehr zu schaffen als die Gegnerinnen. Am Ende aber stand doch eine Niederlage: Über 100 Schmetterling musste sie sich überraschend Annika Mehlhorn (Baunatal) geschlagen geben. Ab sofort zählt nur noch die Olympiavorbereitung. "Im Sinne der Mannschaft würde ich gerne mehr Mannschaftsgeist zeigen. Aber ich denke, der Zeitpunkt ist gekommen, auch etwas für mich zu tun." Nach kurzer Pause will sie wieder angreifen. Beckmann: "Wir haben auch ohne sie ein starkes Team." Sandra Völker fand bei ihrem "Heimspiel" nach der Niederlage gegen Antje Buschschulte über 50 m Rücken in die Erfolgsspur zurück. "Für Barcelona habe ich im Augenblick keine Bedenken, dass ich meine WM- Ziele erreiche", sagte die 29-Jährige. Antje Buschschulte (Magdeburg) holte zum Abschluss souverän den Titel über 200 m Rücken. "Ich hoffe, dass ich bei der WM noch einen drauf setzen kann." Hannah Stockbauer (Erlangen) will nach ihren WM-Triumphen von 2001 über 800 und 1500 m Kraul in Barcelona auch über 400 m nach Gold greifen. "Ich weiss, dass ich dieses Jahr wieder voll angreifen kann." Der gebürtigen Südafrikanerin Sarah Poewe (Wuppertal) gelang über 200 m Brust der dritte Sieg. Jetzt strebt sie bei ihrer ersten WM für Deutschland die Top-Ränge an. Eine Erkältung stoppte Rekordjäger Thomas Rupprath zwar auf dem Weg zu neuen Bestzeiten. Titel Nummer zwei und drei über 50 m Rücken und 50 m Schmetterling konnte ihm aber niemand streitig machen. Rupprath: "Die Rekorde sollen in Barcelona fallen." Vize- Europameister Stev Theloke aus Chemnitz, der nach der Trennung von seiner Trainerin alle Starts bereits abgesagt hatte, reiste in "einer Nacht- und Nebelaktion" (Theloke) doch noch an, verpasste als Dritter über 50 m Rücken aber die WM-Qualifikation. Über 50 m Brust hielt Mark Warnecke (Cannstatt) die Konkurrenz auch mit 33 Jahren auf Distanz. Aktivensprecher Christian Keller (Essen) gewann über 200 m Lagen zum achten Mal.

18.5. Wasserball: Rücktritt des Direktors Swiss Waterpolo. Nach den diversen Vorfällen im Verlaufe der letzten Monate und einer nicht möglichen Entlastung in verschiedenen Bereichen, hat Paul Bächtiger dem Zentralvorstand den sofortigen Rücktritt als Direktor Swiss Waterpolo eingereicht. Paul Bächtiger war seit 1993 im Amt. Paul Bächtiger möchte all denen ganz herzlich danken, die sich für den Wasserballsport und die gemeinsame Arbeit in verschiedensten Gremien während der 10 Jahre eingesetzt haben.
Uebergangsregelung:
Zuständig für fachtechnische Fragen in der Sportkommission:
Heinz Weber, Sportchef, Pfruendweidstr. 42 8307 Effretikon FonP: 052-347 01 02 Fax: 052-347 01 03, e-mail: h.weber@wscl.chl
Zuständig für Vertretung im Zentralvorstand:
Bernhard Bächi, Zentralkassier ZV/Präsidium, Postfach 1101 8207 Schaffhausen FonP: 052-643 41 66 FonG: 052-687 40 40 Fax: 052-687 40 41, e-mail: bernhard.b@schleitheim.chl Line element 17.5. DVD Trainingslager Teneriffa 2003. Ab sofort ist die Zusammenfassung mit allen Highlights des SVL Trainingslagers 2003 auf Teneriffa, auf DVD erhältlich (auf Wunsch auch auf VHS). Laufzeit ca. 30 Min. + Bonus Movie. Die DVD kann zum Preis von Fr. 10.- (VHS Fr. 8.-) unter folgender E-Mail Adresse bestellt werden: kelemen@dplanet.ch Line element 17.5. Deutsche Meisterschaften, Hamburg, 14.-18.5.2003
Van Almsick gewinnt die 200 m und kündigt WM-Verzicht an. (dpa) - Franziska van Almsick hat die nationale Konkurrenz über ihre Lieblingsstrecke 200 m Freistil souverän in die Schranken gewiesen. Eine Zusage für einen WM-Start im Juli in Barcelona wollte die Weltrekordlerin nach ihrem Sieg bei den deutschen Meisterschaften in Hamburg aber nicht geben. An diesem Sonntag wird die 25 Jahre alte Berlinerin wahrscheinlich ihren WM-Verzicht kund tun. «Es geht eher in die Richtung, dass ich es nicht mache.» Franziska van Almsick hat nur noch Olympia 2004 in Athen im Kopf. Sandra Völker kehrte einen Tag nach ihrer 100-m-Niederlage über 50 m Rücken in die Erfolgsspur zurück. Titel Nummer drei eroberte Sarah Poewe, Titel Nummer zwei Thomas Rupprath. «Die Konkurrenz hat nicht geschlafen», stellte Franziska van Almsick in Hamburg nach einem knappen Vorlauf fest. Im Finale liess sie aber nichts anbrennen, schwamm in 1:59,35 Minuten ungefährdet zum Sieg vor der Überraschungszweiten Hannah Stockbauer (Erlangen). «Ne Ecke schneller wollte ich schon schwimmen, aber ich bin völlig fertig», sagte «Franzi». Sie klagte über massive Schulterprobleme. «Beim Einschwimmen dachte ich, es geht überhaupt nicht.» Die Hamburgerin Sandra Völker schwamm in 28,88 Sekunden zum Sieg und WM-Ticket über 50 m Rücken und verwies ihre Bezwingerin vom Vortag, Antje Buschschulte (Magdeburg), auf Rang zwei. «Für Barcelona habe ich im Augenblick keine Bedenken, dass ich meine WM-Ziele erreiche», sagte Weltrekordlerin Völker. Ihren dritten Titel sicherte sich Sarah Poewe (Wuppertal), die über 200 m Brust Titelverteidigerin Anne Poleska (Krefeld) nur Platz zwei liess. Beide sind für die WM qualifiziert. Die 200 m Lagen gewann Annika Mehlhorn aus Baunatal, die bereits die 200 m Schmetterling für sich entschieden hatte. Thomas Rupprath (Wuppertal) holte sich einen Tag nach seinem Sieg über 100 m Schmetterling in guten 25,45 Sekunden auch den Titel über 50 m Rücken. Am Start war überraschend Stev Theloke. Der Vize- Europameister aus Chemnitz, der nach der Trennung von seiner langjährigen Trainerin frustriert alle Starts bereits abgesagt hatte, reiste nach Intervention der DSV-Spitze in «einer Nacht- und Nebelaktion» (Theloke) doch noch an. «Ich stehe in der Öffentlichkeit und muss nun mit dem Druck fertig werden», meinte Theloke. Am Ende verpasste der Titelverteidiger als Dritter hinter Steffen Driesen (Wuppertal) die WM-Qualifikation nur denkbar knapp. Sein grosses sportliches Ziel bleibt Olympia 2004 in Athen. Theloke: «Ich hoffe, dass die Leute hinter mir stehen.» Über 50 m Brust hielt «Oldie» Mark Warnecke auch mit 33 Jahren die Konkurrenz auf Distanz - und holte sich das begehrte WM-Ticket. Der Titelverteidiger aus Cannstatt siegte zum siebten Mal hintereinander und ist damit der einzige deutsche Meister auf dieser Strecke. Seinen WM-Start liess der angehende Mediziner offen. Stefan Herbst (Leutzsch) wurde an seinem 25. Geburtstag Meister über 100 m Freistil. Line element 16.5. Deutsche Meisterschaften, Hamburg, 14.-18.5.2003
Hannah Stockbauer mit Weltjahresbestzeit auf WM-Kurs. (dpa) - Hannah Stockbauer ist zwei Monate vor den Weltmeisterschaften mit der zweiten Weltjahresbestzeit in die doppelte Gold-Bahn geschwommen. Nach den 1500 m liess sich die Doppelweltmeisterin aus Erlangen bei den deutschen Meisterschaften in Hamburg auch die 800 m Freistil nicht nehmen und will jetzt in Barcelona den zweifachen Gold-Coup von Fukuoka 2001 wiederholen. Antje Buschschulte zwang einen Tag nach ihrem Triumph über Franziska van Almsick über 100 m Rücken auch die Hamburgerin Sandra Völker in die Knie und schwamm in eine erfolgreiche Vergangenheit zurück. Rekordjäger Thomas Rupprath liess sich auch durch eine Erkältung nicht aus der Bahn bringen und holte über 100 m Schmetterling souverän seinen 36. deutschen Meistertitel. Der Wuppertaler Europarekordhalter hatte mehr mit seiner Erkältung als mit den Gegnern im Wasser zu tun. Die angepeilte Bestzeit war nicht drin. «Jetzt habe ich neun Wochen Zeit, mich auf die WM vorzubereiten - und versuche, dort noch schneller zu schwimmen», sagte der 26 Jahre alte Titelverteidiger nach guten 52,21 Sekunden. «Die Zeit ist unwichtig, wichtig ist, dass er gesund bleibt. Die Botschaft, die er seinen Kollegen weltweit hier geben wollte, die kann er auch in Barcelona geben», meinte DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann, «es macht keinen Sinn, hier noch die Reserveflasche aufzumachen.» Antje Buschschulte hat jeden Respekt abgelegt. In 1:01,27 Minuten «raubte» die Magdeburgerin auch Sandra Völker den Titel und sicherte sich das zweite WM-Ticket. «Ich danke meinem Trainer Bernd Henneberg, dass ich so gut drauf bin», sagte sie, «ich bin super zufrieden und denke, dass ich bei der WM noch schneller sein kann.» Titelverteidigerin Sandra Völker aus Hamburg schwamm in 1:02,67 an der WM-Norm vorbei. «Ich hatte einen schlechten Start, das ist für mich immer eine grosse Schwierigkeit», sagte die 29-Jährige. «Ich hoffe, dass ich bei der WM schwimmen darf.» Hannah Stockbauer krault ein Jahr nach ihrem Abitur wieder vorneweg. In 8:26,42 Minuten liess sie der nationalen Konkurrenz über 800 m Freistil keine Chance. «Ich kann glücklich sein. Es ist besser gelaufen, als ich erwartet hatte.» Beckmann: «Sie nimmt ihre Titelverteidigung sehr ernst. Und wenn alles normal läuft, kann sie noch ein gutes Stück zulegen.» Die Zweitplatzierte Jana Henke (Potsdam) löste ebenfalls das WM-Ticket. Über 100 m Rücken schwamm der Wuppertaler Steffen Driesen in Abwesenheit von Europameister und Europarekordler Stev Theloke (Chemnitz) zum Titel. Theloke hatte seine Starts am Donnerstag aus heiterem Himmel abgesagt und war erst gar nicht nach Hamburg gereist. Der Titelverteidiger ist völlig aus der Bahn geraten, seit er sich vor rund drei Wochen von seiner langjährigen Trainerin getrennt hat. Mit der DM-Absage ist auch die WM für den 25-Jährigen gelaufen. Deutscher Meister über 200 m Brust wurde Kamil Kasprowicz aus Hamm. Den dritten Titel in Serie gewann über 200 m Schmetterling Annika Mehlhorn aus Baunatal. Line element 15.5. Deutsche Meisterschaften, Hamburg, 14.-18.5.2003
Van Almsick Zweite im 100-m-Krimi - Buschschulte vorn. (dpa) - Antje Buschschulte (55.21) hat Topstar Franziska van Almsick (55.39) bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften in Hamburg in einem 100-m-Freistilkrimi unsanft vom Meisterthron gestossen. Die Berlinerin wollte richtig "Gas geben", am Ende blieb der Europameisterin nur Platz zwei hinter der 24 Jahre alten Magdeburgerin. Buschschulte war selbst überrascht: "Ich war ziemlich nervös. Auf den letzten Metern habe ich gezittert, weil ich dachte, es zieht noch jemand an dir vorbei." Die geschlagene Franziska van Almsick war "völlig breit. Es war verdammt hart. Die letzten zehn Meter dachte ich nur: Kopf runter und durch." Sandra Völker (Hamburg) wurde einen Tag nach ihrem Sieg über 50 m lediglich Vierte. "Für Antje ist das ein besonderes inneres Wohlgefühl", stellte DSV-Cheftrainer Ralf Beckmann fest. Franziska van Almsick machte er Mut: "Diese Niederlage wird sie nicht gut finden, aber das tut ihr auch nicht weh. Für sie ist nur wichtig: Was kann ich über 200 Meter?" Am Samstag schlägt für die Berlinerin die Stunde der Wahrheit. Erst seit Januar ist sie wieder im Training - und hat nur noch Olympia 2004 in Athen im Kopf. Franziska van Almsick hatte ein Jahr nach ihrem tollen Comeback mit 200-m-Weltrekord bei der EM in Berlin schon nach den Vorläufen ein schlechtes Gefühl. "Ich gehe eigentlich davon aus, dass es nicht klappt", sagte sie, "ich denke an Petra Dallmann." Die Heidelbergerin wurde Dritte. Stefan Herbst (Leutzsch) sicherte sich mit seinem vierten Titel nacheinander über 200 m Freistil in schnellen 1:49,27 Minuten das WM-Ticket für Barcelona. Um WM-Medaillen darf auch Nicole Hetzer (Burghausen) schwimmen, die über 400 m Lagen souverän ihren Titel verteidigte. Die Wuppertalerin Sarah Poewe gewann einen Tag nach ihrem Sieg über 100 m Brust auch die 50 m, Titelverteidigerin Simone Weile (Heidelberg) enttäuschte als Vierte. Sarah Poewe verpasste aber ebenso die WM-Norm wie Franziska Skrubel (Berlin) als Siegerin über 50 m Schmetterling und Jochen Hanz (Berlin) über 400 m Lagen. Europarekordler Stev Theloke (Chemnitz) sagte seine Starts bei den "Deutschen" ohne Angabe von Gründen ab - und reiste erst gar nicht an. Für den Titelverteidiger über 50 und 100 m Rücken, der sich vor rund drei Wochen von seiner Trainerin getrennt hatte, sind damit auch alle WM-Träume geplatzt. "Das ist keine geschickte Entscheidung. Er muss wissen, dass er Mitglied der Bundeswehr-Sportkompanie ist. Da hat er einen klaren Auftrag", sagte Beckmann.

15.5. Verfahren gegen Scott Volkers neu aufgerollt? (FG/AAP) Das Gerichtsverfahren gegen den im September 2002 wegen sexueller Belästigung 3er minderjähriger Mädchen in den 80er Jahren freigesprochenen Scott Volkers wird möglicherweise nochmals aufgerollt. Die Polizei hat Verfahrensmängel festgestellt und das Material dem Staatsanwalt von Queensland übergeben. Die Staatsanwaltschaft nahm das Material zur Prüfung entgegen. Scott Volkers wurde nach dem Freispruch zum Trainer des australischen Damenteams ernannt.

Deutsche WM-Vorbereitung in Spanien. (dpa) Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) gab bekannt, dass vom 2. bis 24. Juni ein Höhentraining für die Nationalmannschaft in der spanischen Sierra Nevada angesetzt ist und in Palma de Mallorca vom 9. - 24 Juni auf Meereshöhe trainiert werde. Kurz vor der Weltmeisterschaft (Beginn des Schwimmprogramms am 20. Juli) wird das deutsche Nationalteam einen gemeinsamen Abschlusslehrgang ebenfalls in Palma de Mallorca absolvieren (11. bis 17. Juli) und danach nach Barcelona reisen. Line element 14.5. Deutsche Meisterschaften, Hamburg, 14.-18.5.2003
Van Almsick auf Olympia-Kurs - Völker löst WM-Ticket (dpa) Deutschlands Schwimm-Topstar kehrte ein Jahr nach dem Weltrekord bei der EM hoffnungsvoll in die Wettkampfbahn zurück, die Hamburgerin empfahl sich zum Auftakt der deutschen Meisterschaften bei ihren "Heimspielen" mit dem fünften Titel nacheinander über 50 m Freistil für die Weltmeisterschaften im Juli in Barcelona. Für "Franzi" zählt nur die "Mission Gold" in Athen 2004. "Ich bin ganz entspannt", sagte die 25 Jahre alte Berlinerin nach dem "Einschwimmen" im Sprint mit Platz drei. Cheftrainer Ralf Beckmann meinte: "Sie lässt den Motor erst warm laufen." Doppel-Weltmeisterin Hannah Stockbauer (Erlangen) setzte als Siegerin über 1500 m mit Weltjahresbestzeit ein Signal für Barcelona. Das letzte Wort über van Almsicks erwogenen WM-Verzicht soll nach einem Gespräch mit Beckmann fallen. "Die 50 Meter ist Franziska nur im Leerlauf geschwommen, das war schon immer ihr Spielball", sagte der Cheftrainer und Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) nach der mit Spannung erwarteten Rückkehr von Franziska van Almsick in den Wettkampf. Für "Franzi" war es "ganz in Ordnung". "Die 50 Meter sind mir einen Tacken zu schnell. Morgen über 100 Meter kann ich mehr Gas geben." Dann und vor allem über ihre Lieblingsstrecke 200 m Freistil will die Weltrekordlerin sich und der Welt beweisen, dass sie mit Blick auf ihre vierten Olympischen Spiele schon auf dem richtigen Kurs ist. "Da will ich gross was reissen." Erst seit Januar ist sie wieder im Training. Beckmann traut Franziska van Almsick schon in Hamburg einiges zu: "Sie geht absolut entschlossen in die Rennen, sie wird hier alles geben." Für die WM wird Beckmann wahrscheinlich dennoch auf seinen Star verzichten müssen. "Franzi" will dem Ziel Gold in Athen "alles unterordnen". Sandra Völker durfte indes nach ihrem Sieg über 50 m (25,21 Sek.) erleichtert durchatmen. Die 29-Jährige hat ihren Platz im Barcelona- Team sicher. "Ich bin froh, dass es so eine gute Zeit geworden ist." Schon vorher hatte die Hanseatin festgestellt: "Mein Problem als Sprinterin ist: Ich muss wie ein Rennpferd funktionieren." Die Zweitplatzierte Daniela Götz (Katzwang) löste ebenfalls das WM- Ticket. Die 21 Jahre alte Hannah Stockbauer liess über 1500 m Titelverteidigerin Jana Henke (Potsdam) keine Chance und schwamm in 16:05,91 Minuten zu einem überlegenen Start-Ziel-Sieg. "Ich wundere mich ein wenig, dass ich schon so schnell war", sagte die Studentin nach ihrem ersten Rennen über die lange Strecke seit zwei Jahren. Jana Henke qualifizierte sich mit 29 Jahren ebenfalls für die WM. Über 100 m Brust sicherten sich Titelverteidigerin Sarah Poewe (Wuppertal) und Vipa Bernhardt (Frankfurt/Main) das WM-Ticket. Der Hamburger Carsten Dehmlow verpasste als Sieger über 50 m Freistil ebenso die WM-Norm wie Thomas Lurz (Würzburg) über 800 m Kraul und Überraschungsmeister Reiner Schneider (Sindelfingen) über 100 m Brust.

14.5. Die Schweiz will den Welt-Anti-Doping-Code unterstützen. (baspo) Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom Mittwoch die Unterzeichnung der "Deklaration von Kopenhagen" der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gutgeheissen. Die Deklaration gilt als Absichtserklärung, gemeinsam mit den Sportorganisationen die Bestimmungen des neuen Weltcodes gegen Doping umzusetzen. Sie wurde bisher weltweit von 50 Regierungen unterzeichnet.

14.5. FINA-Brief an Hackett: "Wir überprüfen WM-Programm". (FG/AAP) Mitte März bezeichnete Grant Hackett das WM-Programm für Barcelona als "lächerlich". Es sei unsinnig, dass der 800er-Final gerade am Tag vor den 1500er-Ausscheidungen platziert würde. Hackett war aufgebracht über die Person, die dieses Programm zusammen gestellt hatte und meinte, es sehe so aus, als hätte die FINA etwas gegen die Australier. Hacketts Protest wurde vom australischen Verband unterstützt und bei der FINA eingereicht. Hackett hat von der FINA Post erhalten mit dem Inhalt, dass sein Anliegen Ernst genommen und das WM-Programm überdenkt werde.

14. FINA ratifiziert Kurzbahn-Weltrekorde:
  • Hui QI (CHN) 200 m Brust in 2:18.86 vom 2.12.2002 in Shanghai
  • Emma Igelström (SWE) 100 m Brust in 1:05.29 vom 15.3. und 1:05.11 vom 16.3.2002 in Stockholm
  • Brian Johns (CAN) 400 m Lagen in 4:02.72 vom 21.2.2003 in Victoria.
Line element 13.5. FINA Diving World Cup, Woodlands, USA, 8.-11-5-2003.In einem hochklassigen Finale des FINA-Grand Prix der Kunst- und Turmspringer gewann der "Aussie" Robert Newbery mit 480,00 Punkten vor seinem Landsmann Mathew Helm (475,44). Dritter wurde der Mexikaner Pacheco Rommel (462,81). Bei den Frauen gewann Sara Hildebrand (USA) vor der Italienerin Tania Gagnotto (317,40). Dritte wurde die Australierin Loudy Tourky. Im Turmspringen holte sich Loudy Tourky (370,95) überlegen Gold vor der amerikanischen Olympiasiegerin Laura Wilkinson (330,55). Line element 12.5. Resultate 9. Piranhacup 2003, Bremgarten, 11.5.2003 und 8. Internationaler Tägi Cup, Wettingen, 11.5.2003 Line element 11.5. Neue Links: 11.5. Speedo USA mit eigener Website. Ab 15. Mai wird Speedo den USA-Markt getrennt vom übrigen mit einem neuen Webauftritt bedienen: www.speedousa.com. Die alte Website www.speedo.com ist für den Rest der Welt. Line element 9.5. Australiens WM-Damenstaffel mit Handicap. Die 4 x 100 m Freistilstaffel muss in Barcelona gegen die USA und Deutschland mit einem grossen Handicap starten: Sarah Ryan (26) zieht es nicht ins Wasser sondern ans Mikrofon. Für Ryan ist die Radiokarriere bei Canberras FM 104.7 wichtiger als mögliches Staffelgold. Sie wird in Barcelona ersetzt durch Elka Graham. Die anderen drei Schwimmerinnen der Staffel sind Jodie Henry, Libby Lenton und Alice Mills.

9.5. "Franzi" konzentriert sich auf Athen 2004. (dpa) - Franziska van Almsick lässt ihren Start bei den Schwimm-Weltmeisterschaften im Juli in Barcelona offen. Ein Jahr nach ihrem glanzvollen Comeback mit Weltrekord bei der EM 2002 in Berlin ordnet die 25-Jährige alle Entscheidungen ihrem grossen Ziel Olympia 2004 unter. "Athen ist das grosse Ziel, da will ich gross was reissen", sagte Franziska van Almsick vor den deutschen Meisterschaften mit WM-Qualifikation kommende Woche in Hamburg der dpa. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) kämpft um sie. Die Weltmeisterin und vielfache Europameisterin will sich nach Silber und Bronze zum Abschluss ihrer Karriere in Athen bei ihren fünften Olympischen Spielen endlich den Traum vom Gold erfüllen. "Da ordnet sich für mich einiges unter." Ralf Beckmann, Sportdirektor und Cheftrainer beim Deutschen Schwimmverband (DSV), will sie bei der WM "auf jeden Fall dabei haben", denn "auch eine mittelgute Franziska verstärkt diese Mannschaft". "Franzi" will sich erst nach der DM entscheiden. Die sportliche Qualifikation allein beantworte die Frage nicht, sagt sie. Und: "Ich fahre nicht zu einem Wettkampf, um mittelmässig zu sein. Wenn, dann will ich alles geben können." Beckmann: "Die innere Überzeugung für einen WM-Start muss in ihr selbst wachsen. Wir werden das gemeinsam abstimmen und üben keinen Druck aus." Ihr sportliches Programm ist ganz auf Athen 2004 ausgerichtet. "Meine Olympia-Vorbereitung läuft eigentlich schon, ich fühle mich schon mitten drin", sagt Franziska van Almsick. "Ich will natürlich versuchen, mich nicht zu versteifen." Für den Herbst kündigt sie deshalb die Rückkehr auf die kurze Bahn an. Aber: "Es ist inzwischen natürlich wichtig für mich, über gewisse Risiken nachzudenken. Seit zwölf Jahren trainiere ich fünf, sechs Stunden täglich. Wenn mir jetzt die Schulter wehtut, dann kommt das natürlich nicht von ungefähr. Ich muss mich einteilen."

9.5. Karen König klagt gegen deutsches NOK. (dpa) - Die frühere Berliner Schwimmerin Karen König hat die angekündigte Klage gegen das Nationale Olympische Komitee (NOK) wegen der in der DDR erlittenen Dopingschäden eingereicht. Damit wurde die vom Landgericht in Frankfurt/Main vorgegebene Frist bis 14. Mai eingehalten. "Alle durch Doping im DDR-Sport Geschädigten profitieren von der Zivilcourage der Frau König. Ich gehe davon aus, dass jetzt weitere Klagen anderer Sportler folgen werden", erklärte ihr Anwalt Jens Steinigen der dpa.

9.5. Neue Mitglieder der International Swimming Hall of Fame. An der Feier der ISHOF von heute Abend werden folgende Persönlichkeiten aus dem Schwimmsport aufgenommen:
James Malcolm Cameron (GBR), Contributor
Sylvie Frechette (CAN), Synchronized Swimmer
Horatio Iglesias (ARG), Open Water Swimmer
Mark Lenzi (USA), Diver
Danyon Loader (NZL), Swimmer
Yevgeny K. Sharonov (RUS), Water Polo Player
Laura Val (USA), Masters Swimmer
William Wilson (GBR), Pioneer
Xu Yiming (CHN), Coach Line element 8.5. Australian Swimming mit neuer Wettkampfform. (FG/Fox) An Stelle der üblichen Wettkampfstrecken werden sich die australischen SchwimmerInnen am 3-tägigen Grand-Prix in Cairns vom 23. Mai über neue Strecken messen: beispielsweise 150 und 300 m. Darüber hinaus wird es eine 8 x 50 m Lagenstaffel, 600 m Freistil und eine 3 x 200 m Freistilstaffel geben. Thorpe und Hackett werden also über 300 m Freistil gegeneinander antreten. Leistungsdirektor Greg Hodge versicherte, dass die neuen Strecken für die Schwimmer eine neue Herausforderung darstellen, und dass es deshalb noch spannendere Rennen geben werde.

8.5. Deutsche Meisterschaften, Hamburg, 14.-18.5.2003.
Van Almsick will Titel verteidigen. (dpa) Bei den 115. Deutschen Schwimm-Meisterschaften in der kommenden Woche in Hamburg hat Deutschlands Sportlerin des Jahres, Franziska van Almsick, vier Einzel-Starts geplant. Ihre Titel über 100 Meter und 200 Meter Freistil sowie 100 Meter Schmetterling will sie erfolgreich verteidigen. Zudem geht die Europameisterin von Berlin 2002 über die 50 Meter Freistil an den Start. Die DM gilt als Qualifikation für die Weltmeisterschaften vom 13. bis 27. Juli in Barcelona. Über ihre Teilnahme will die 25-jährige van Almsick nach den Wettkämpfen mit Bundestrainer Ralf Beckmann entscheiden.
Theloke sucht den "frischen Wind". (dpa) Schwimmer Stev Theloke hat sich nach 14 Jahren von seiner Trainerin Ute Schinkitz getrennt. Der Olympia-Dritte von Sydney über 100 Meter Rücken ist auf der Suche nach "etwas frischen Wind" im Trainingsalltag. Nach so einer langen Zusammenarbeit gebe es "ein paar Sachen, die irgendwann einfach nicht mehr passen", so der 25-Jährige. Auch einen Vereinswechsel fasst Theloke ins Auge. Der Europarekordler will jedoch bis zur WM im Juli in Barcelona für seinen Stammverein SC Chemnitz schwimmen. Für die WM muss sich Theloke nächste Woche bei den nationalen Titelkämpfen in Hamburg über 50 und 100 Meter Rücken qualifizieren. Line element 6.5. Keine Schwimm-WM in Deutschland. (dpa) Der Deutsche Schwimm-Verband hat seine Bewerbung um die Ausrichtung der Weltmeisterschaften 2007 gemäss Mitteilung der Präsidentin Christa Thiel zurückgezogen. Als Begründung gegenüber dem Weltverband FINA wurde angegeben, dass die Wettkampfstätte, die in Essen geplant war, nicht rechtzeitig fertig gestellt würde und andere deutsche Städte für dieses Grossereignis nicht in Frage kämen. "Der DSV geht aber nicht unter, wenn wir diese WM nicht ausrichten", sagte Christa Thiel. Die DSV-Präsidentin erklärte zudem, dass sich ihr Verband eventuell in zwei Jahren um die Ausrichtung der WM 2009 bewerben werde. Die errechneten Kosten für eine WM 2007 hätten nach Angaben des DSV bei rund 15 Millionen Euro gelegen.

6.5. Weltklasseniveau ohne Doping. Im Projekt "Doping freier Spitzensport" stellen sich 20 ausgewählte Schweizer Ausdauersportlerinnen und -sportler in einer Studie über zwei Jahre zur Verfügung, um zu beweisen, dass Weltklasseleistungen auch ohne Doping möglich sind. Sie akzeptieren dabei regelmässige und detaillierte Untersuchungen inklusive Bluttests. Die Glaubwürdigkeit des Spitzensports hat unter zahlreichen, spektakulären Dopingfällen in den letzten Jahren deutlich gelitten. Dies betrifft wegen der Problematik um die Anwendung und den Nachweis von Erythropoietin (EPO) vor allem Ausdauersportarten. Bevölkerungsumfragen des Bundesamts für Sport Magglingen (BASPO) haben gezeigt, dass heute etwa 90% der Befragten Doping als grosses oder sehr grosses Problem im Spitzensport betrachten. Im Jahr 1998 waren 12% der Bevölkerung der Ansicht, Spitzensportlerinnen und Sportler seien keine Idole, im Jahr 2001 bereits 40%. Gleichzeitig will die Schweizer Bevölkerung Doping bekämpfen und überträgt die Hauptverantwortung dafür auf die Athletinnen und Athleten.
Das Projekt
Das BASPO will mit dem Projekt "Doping freier Spitzensport" Athletinnen und Athleten helfen, ihre Verantwortung in der Dopingbekämpfung wahrzunehmen. Das Projekt ist ein Forschungs- und Präventionsprojekt und wird vom Sportwissenschaftlichen Institut (SWI) des BASPO sowie vom Laboratoire suisse d'analyse du dopage in Lausanne (LAD) durchgeführt. Die Fachkommission für Dopingbekämpfung von Swiss Olympic unterstützt es. Am Projekt nehmen 20 in ihren Sportarten international und national bekannte Athletinnen und Athleten aus 5 Ausdauersportarten teil. Die Teilnehmenden werden 4 Mal pro Jahr mittels Blut- und Urinanalysen untersucht und sind in ein engmaschiges Netz von überraschenden Dopingkontrollen eingebunden. Mit dieser langfristigen Studie bis ins Jahr 2004 soll gezeigt werden, dass es möglich ist, Weltklasseniveau auch ohne Doping zu erreichen.
Urin- und Blutentnahmen
Mit den vierteljährlichen Blut- und Urinuntersuchungen wird den Teilnehmenden ein medizinischer Gesundheitstest geboten. Ziel ist, natürliche Schwankungen wichtiger Parametern (z.B. Hämatokrit, Hämoglobin oder Retikulozyten) zu bestimmen, um damit Hinweise auf mögliche Leistungsmanipulationen zum Beispiel mit EPO zu erhalten. Es sollen aber auch mögliche gesundheitliche Probleme frühzeitig erkannt werden. Falls bei diesen Blut- und Urinproben abnorme Laborwerte auf den Gebrauch verbotener Substanzen schliessen lassen, führt dies zum Ausschluss aus der Studie.
Alle Beteiligten zeigen durch ihre Projektteilnahme ihr Engagement für einen dopingfreien Spitzensport und nehmen ihre Verantwortung als Vorbilder gegenüber dem Nachwuchs und dem Sport wahr.
Kontakt: simone.bader@baspo.admin.ch
Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
Leichtathletik   Christian Belz, André Bucher, Viktor Röthlin
Orientierungslauf   Thomas Bührer, Martina Fritschy, Vroni König-Salmi, Simone Luder, Matthias Niggli
Radsport   Michael Albasini, Martin Elmiger, Thomas Frischknecht, Christoph Sauser
Ski-Langlauf   Reto Burgermeister, Natascia Leonardi-Cortesi, Seraina Mischol
Triathlon   Simone Bürli, Sibylle Matter, Christoph Mauch, Nicola Spirig


6.5. Thorpe/Phelps: erstes gemeinsames Training gestrichen. (FG/Fox) Es sieht ganz danach aus, als hätte der Nervenkrieg zwischen den beiden im Vorfeld der WM bereits begonnen. Michael Phelps und Ian Thorpe werden in Barcelona über 200 m Lagen aufeinander treffen. Michael Phelps hält sich mit seinem Trainer Bob Bowman zur Zeit in Sydney auf. Letzte Woche wurde das erste gemeinsame Training von Thorpe mit der Begründung abgesagt, seine Trainerin habe in Brisbane geschäftlich zu tun, und er werde ihr nachreisen. Bowman sagte, Phelps fühle sich nicht hintergangen aber er sei sehr enttäuscht.

6.5. Brasilianisches WM-Team. (insweep) Frauen: Marcella Amar, Laura Azevedo, Mariana Brochado, Patrícia Comini, Flavia Delaroli, Monique Ferreira, Rebeca Gusmão, Tatiana Lemos, Joanna Maranhão, Ana Carolina Muniz, Nayara Ribeiro, Talita Ribeiro, Paula Baracho Ribeiro, Männer: Kaio Márcio de Almeida, Felipe May Araújo, Henrique Barbosa, Felipe Brandão dos Santos, Bruno Bonfim, Gustavo Borges, Rodrigo Rocha Castro, Nicholas Dias dos Santos, Eduardo Fischer, Carlos Jayme, Luiz Lima, Gabriel Mangabeira, Paulo Maurício Machado, Gabriel Mangabeira, Pedro Monteiro, Rafael Mósca, Thiago Pereira, Rogério Romero, Fernando Scherer, Jáder Souza, Marcelo Tomazini, Diogo Yabe. Line element 5.5. Trainingslager Nationalmannschaften mit Gennadi Touretski. (Swiss Swimming) Über Ostern trainierte die Nationalmannschaft unter der Leitung von Guennadi Touretski. Alle Trainingseinheiten, die wichtigsten Merkpunkte und weitere Informationen werden als PDF-Datei zur Verfügung gestellt.

5.5. Nationale Anti-Doping-Organisationen vereinigen sich. (baspo) Im französischen Strasbourg haben diese Woche die Anti-Doping-Agenturen von 23 Nationen die Association of National Anti-Doping Organisations (ANADO) gegründet. Swiss Olympic ist durch die Fachkommission für Dopingbekämpfung (FDB) in der Vereinigung vertreten. Die Bildung dieses weltumspannenden Netzwerks wird von der World-Anti-Doping Agency (WADA) begrüsst. Zweck der Organisation ist die Unterstützung und der Aufbau nationaler Anti-Doping-Programme, der Know-how-Transfer zwischen den nationalen Anti-Doping-Organisationen, die Intensivierung der internationalen Kommunikation sowie die Entwicklung von Qualitätsstandards und professionellen Methoden der Dopingbekämpfung. Zudem soll die ANADO allen Anti-Doping-Professionals als Informationsplattform dienen. Im siebenköpfigen Exekutivkomitee hat für die Schweiz der Geschäftsführer der Fachkommission für Dopingbekämpfung Swiss Olympic, Oliver Hintz, Einsitz. Präsidiert wird die Organisation vom Kanadier Paul Melia. Das Führungsgremium der ANADO wird zur Festlegung von Strategie und Vorgehensweisen im Sommer erstmals tagen. Das Sekretariat von ANADO wurde zunächst in Norwegen angesiedelt. Dessen Standort wechselt im Zwei-Jahres-Turnus.

5.5. Synchronschwimmen: Limmat-Nixen machen national und internationals auf sich aufmerksam [www.limmat-nixen.ch]. Line element 4.5. 30. Internationales Masters-Meeting, Villingen, 4.5.2003 Line element 4.5. Geschäftsführerin von Swimming Canada wirft bereits nach einem Jahr das Handtuch. Karen Spierkel, CEO von Swimming Canada, tritt nach einem tumlutösen Jahr per 16. Mai von ihrem Amt zurück. Die Konflikte um die nicht erfolgte Selektion der Schwimmerin Nadine Rolland ins Commonwealthteam und vor allem der "Quebecflaggenstreit" um Jennifer Carroll zehrten stark an ihren Kräften [Kommentar Swimnews].

4.5. Trofeu Brazil, Rio de Janeiro, 29.4.-5.5.2003. Südamerikanische Rekorde fallen reihenweise [Resultate Veranstalter] [Swiminfo].

4.5 FINA Diving Grand Prix, Victoria, Canada, 2.-4.5.2003. 3-m. Herren: 1. Troy Dumais (USA) 461,16. 2. Despatie (Can) 446,40. 3. Ally (Gb) 421,11. Damen: 1. Hartley (Can) 362,85. 2. Smith (Gb) 315,99. 3. Heymans (Can) 315,03. 10-m. Damen: 1. Tourky (Aus) 392,31. 2. Wilkinson (USA) 350,55. 3. Heymans 325,23. Synchro 10-m. Herren: 1. Helm/Newbery (Aus) 343,00. 2. Volodkov/Zakharov (Ukr) 328,11. 3. Dumais/Dumais (USA) 325,98. Damen: 1. Tourky/Dackiw (Aus) 290,79. 2. Marleau/Heymans (Can) 285,39. 3. Gamm/Kotzian (D) 254,34 (Swiss Diving). Line element 3.5. Joanne Malar bereitet Comeback vor. Eine der erfolgreichsten kanadischen Schwimmerinnen kündigte ihre Rückkehr zum Wettkampfsport mit dem Ziel olympische Spiele 2004 in Athen an. Die 27-jährige Lagenschwimmerin war zwischen 1990 und 2000 Mitglied des Nationalteams und gewann 71 internationale Medaillen sowie 29 kanadische Titel. Sie hält immer noch die Landesrekorde über 200 und 400 m Lagen sowie 400 m Freistil. 1995 gewann sie an der Kurzbahnweltmeisterschaft über 200 m Lagen. Im Januar 2001 kündigte sie ihren Rücktritt an. Line element 2.5. SVL Schwimmer in den TOP 50 der Weltrangliste. In der aktuellen 25m Bahn Weltrangliste figurieren mit Flori Lang und Jonathan Massacand auch zwei Schwimmer des SV Limmat in den TOP 50. Flori Lang liegt mit seinem aktuellen Schweizerrekord über 50m Rücken auf Rang 24. Über 100m Rücken liegt er mit Rang 54 nur knapp über einer Plazierung unter den ersten 50 der Welt. Jonathan Massacand liegt mit seiner Bestzeit von 1:59.96 über 200m Rücken auf Rang 46 der Weltbestenliste. (Kel)

2.5. Zwei SVL Klubrekorde am letzten Tag des CIJ Meet Lux. Am letzten Tag des CIJ Meet in Luxembourg krönten Ramona Pedretti und Stephan Bachmann die sehr erfolgreichen Leistungen des SVL Team mit zwei Klubrekorden über 200m Brust. Ramona Pedretti blieb mit 2:36.19 rund 1.5 Sekunden unter ihrer alten Marke, welche sie an den Schweizer Hallenmeisterschaften im März 2003 in Oerlikon erzielte. Ebenfalls unter seiner eigenen alten Bestmarke von den Hallenmeisterschaften 2003 blieb Stephan Bachmann. Er verbesserte seinen alten Klubrekord um rund 2 Sekunden und senkte den neuen SVL Rekord über 200m Brust auf 2:25.17. (Kel) Line element 2.5. FINA-Präsident mit Barcelona zufrieden. Mustapha Larfaoui besuchte Barcelona, um sich persönlich über die letzten Vorbereitungen für die 10. FINA Weltmeisterschaften ins Bild zu setzen. Nach einer Besprechung mit dem Organisationskomitee lobte Larfaoui die geleistete Arbeit mit den Worten "Ich möchte dem OK und insbesondere dem Bürgermeister von Barcelona, Herrn Joan Clos, für die geleistete Arbeit gratulieren." [Pressemitteilung der FINA]

Multinations-Meeting in Prag. (Swiss Swimming) Gold für Seraina Prünte über 100m Freistl mit JEM Limite und Bronze pber 50m Freistil für Dimitri Waeber über 200m Brust sowie 4. Platz der 4x200m Freistil Staffel mit neuem Schweizer Juniorenrekord (Wettkampfbericht [PDF]).

2.5. Trofeu Brazil, Rio de Janeiro, 29.4.-5.5.2003. Drei südamerikanische Rekorde sind nach den ersten drei Wettkampftagen gefallen: Jose Martin Meolans (ARG) 100 Delfin in 52.93 (vorher Anthony Nesty (SUR) Olympiasieg Seoul 1988 in 53.00) - Monique Ferreira (BRA) 200 m Freistil in 2:01.24 [Resultate Veranstalter] [Swimnews]. Line element 1.5. Bayrische Meisterschaft (Behindertensport), Ingoldstadt 26./27.4.2003 Line element 1.5. Japanisches WM-Team. (insweep) Nach Abschluss der Meisterschaften hat der japanische Schwimmverband das WM-Team festgelegt. Frauen: Maiko Fujino, Noriko Inada, Hnae Ito, Sachiko Yamada, Tomoko Nagai, Mai Nakamura, Reiko Nakamura, Yuko Nakanishi, Ai Shibata, Jyunko Onishi, Yukiko Osada, Masami Tanaka, Aya Terakawa. Männer: Shunichi Fujita, Daisuke Hosokawa, Daiki Kawagoe, Kosuke Kitajima, Jiro Miki, Takahiro Mori, Tomomi Morita, Atsushi Nishikiori, Ryo Takayasu, Kentaro Usuda, Takashi Yamamoto, Makoto Yamashita, Jyun Yoshii.

Zurück zur Hauptseite / an den Anfang