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Swim News Mai bis August 2004 |
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August 2004
Juli 2004 Juni 2004 Mai 2004 August 200431.8. Wenig Schweizer Glanz. Swiss Olympic verlässt Athen mit fünf Medaillen im Gepäck. Das zeugt von einer punktuell erfolgreichen Expedition. Gesamthaft hat das 2,691 Millionen Franken teure Projekt aber nur die Minimalvorgabe erfüllt. Von fünf bis neun Medaillen war im Vorfeld die Rede, von zwanzig Diplomen dazu, dreizehn sind es geworden - im Vergleich mit den Spielen in Sydney, die trotz dem fernen Austragungsort "nur" 2,2 Millionen Franken gekostet hatten, ein Rückschritt. In Australien gewann eine um vier Athleten stärkere Delegation noch neun Medaillen, sie erzielte zudem achtzehn Diplomränge [mehr]. 31.8. European "B" Water Polo Championships, Istanbul, 3.-11-9-2004 [LEN Webseite] 29.8. Rüstiger Rentner. Der 70-jährige George Brunstad auf dem Weg durch den Ärmelkanal. Als bislang ältester Mensch hat der 70-jährige George Brunstad den Ärmelkanal durchschwommen. Der ehemalige Pilot erreichte in der Nacht zum Sonntag nach 15 Stunden und 59 Minuten den Strand im französischen Sangatte [mehr]. 29.8. Sechsmal Gold und zweimal Bronze. Michael Phelps hat an den Olympischen Spielen in Athen Sportgeschichte geschrieben. Der amerikanische Schwimmer gewann als erst zweiter Athlet an einer einzelnen Veranstaltung acht Medaillen. Zuvor war dies nur dem sowjetischen Turner Alexander Ditjatin 1980 in Moskau gelungen [mehr]. 28.8. Jean-Romain Delaloye - tief gefallen statt hoch hinaus Wer nicht schwindelfrei ist, soll lieber die Finger vom Wasserspringen lassen. Genauer gesagt vom Turm. Schon der Aufstieg auf die starre 10-m-Beton-Plattform verlangt einen Fitness- Grundkurs, damit die Anforderungen an die Kondition erfüllt werden können [mehr]. 28.8. Schlussrangliste Synchronschwimmen Teams: 1. Russland 99,501 (Jelena Asarowa, Olga Bruschnikina, Anastasia Dawidowa, Anastasia Jermakowa, Maria Gromowa, Elwira Chasianowa, Maria Kiselewa, Olga Nowokschchenowa, Anna Schorina). 2. Japan 98,501 (Michiyo Fujimaru, Saho Harada, Naoko Kawashima, Kanako Kitao, Emiko Suzuki, Miya Tachibana, Miho Takeda, Juri Tatsumi, Yoko Yoneda). 3. USA 97,418 (Alison Bartosik, Tamara Crow, Erin Dobratz, Rebecca Jasontek, Anna Kozlova, Sara Lowe, Lauren McFall, Stephanie Nesbitt, Kendra Zanotto). 4. Spanien 96,751. 5. Kanada 95,251. 6. China 94,584. 7. Italien 94,084. 8. Griechenland 92,750. 27.8. Sven Riederer holt Olympia Bronze im Triathlon. Der mit der 1. Mannschaft des SV Limmat trainierende und ehemalige SVL-Schwimmer Sven Riederer, schaffte in Athen die Sensation und gewann im Triathlonwettbewerb an den Olympischen Spielen die Bronzemedaille. Der 23-Jährige aus Wallisellen war als 25. aus dem Wasser gestiegen und arbeitete sich auf dem Rad bis auf Platz 2 vor. Dabei half ihm Teamkollege Olivier Marceau kräftig mit. "Olivier war wirklich genial. Ich hatte in den ersten beiden Radrunden Probleme mit dem Wechsler. Einmal musste ich sogar absteigen, um die Kette mit der Hand zu wechseln. Als Olivier dies bemerkte, drosselte er an der Spitze sofort das Tempo, sodass ich bald wieder aufschlisssen konnte", so Riederer. Auf der Laufstrecke hielt er sich bis eineinhalb Kilometer vor dem Ziel in einer dreiköpfigen Spitzengruppe, liebäugelte gar mit Gold. Doch dann musste der Schweizer das Neuseeländer-Duo ziehen lassen. Hamish Carter holte Gold, Silber ging an Bevan Docherty. Riederer folgte mit 25 Sekunden Rückstand und genoss sichtlich den Zieleinlauf. Mit einer Verneigung und Handküssen in Richtung der vollbesetzten Tribüne feierte er nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen den bisherigen Höhepunkt seiner Karriere. "Ich sah unglaublich viele Schweizer Fahnen, meine Familie und meine Freundin Andrea im Publikum", so der überglückliche Riederer. "Mir gelang ein perfektes Rennen. Aber es war brutal hart. Erst 500 Meter vor dem Ziel glaubte ich an die Bronzemedaille. Ich hatte Angst, dass von hinten noch der laufstarke Australier Greg Bennett aufschliessen könnte." Marceau, der in Sydney bereits Olympia-Siebter und einige Monate davor noch Weltmeister für Frankreich war, kam schliesslich als Achter ins Ziel, eroberte noch ein Diplom! Er mag Riederer den Erfolg von Herzen gönnen. "Ich bewundere an ihm vor allem seine Präzision." Der SV Limmat gratuliert Sven zu diesem sensationellen Erfolg!
Sven Riederer Wohnort: Wallisellen Geboren: 27. März 1981 Grösse: 182 cm Gewicht: 70 kg Gelernter Beruf: Metallbauschlosser Klub: SV Limmat Zürich, TV Unterstrass Zürich Wichtigste Erfolge: Olympia-Bronzemedaillengewinner in Athen 2004, Europameister Team 2003, Europameister U23 2002 und Junioren 2001, WM-Zweiter U23 2003, WM-Sechster 2003, Dritter Weltcup 2003 www.svenriederer.ch 26.8. Ein letzter Schmerz, eine letzte Medaille. Der russische Wasserspringer Sautin tritt glanzvoll ab [mehr]. 26.8. Bernhard Bühler pünktlich. Der Schweizer Teamchef Bernhard Bühler machte seinen Athletinnen und Athleten vor, was es heisst, pünktlich anzukommen. Der Langenthaler traf nach seiner vorzeitigen Rückkehr aus freudigem Grund zu Hause ein - und kam exakt richtig zur Geburt seinen Söhnchens Andri. Wir gratulieren! 25.8. Synchron-Gold geht an Dawidowa/Ermakowa. Die Russinnen Anastasia Dawidowa und Anastasia Ermakowa haben bei den Olympischen Spielen in Athen erwartungsgemäss Gold im Duett gewonnen und ihre Überlegenheit im Synchronschwimmen ein weiteres Mal unter Beweis gestellt. Mit überragenden 99,334 Punkten waren die Welt- und Europameister nicht zu gefährden und verwiesen die Japanerinnen Miya Tachibana und Miho Takeda (98,417) und das US-Duo Alison Bartosik und Anna Kozlova (96,918) auf den Silber- und Bronzerang. 5000 Zuschauer bejubelten das griechische Paar Eleftheria Ftouli und Christina Thalassinidou, das aber nicht über 92,918 Punkte hinauskam. Die siegreichen Russinnen, die auch die Olympia-Qualifikation für sich entschieden hatten, traten die Nachfolge ihrer Landsleute Olga Brusnikina und Maria Kisselewa an. Kisselewa war nach EM-Gold in Helsinki 2000 zwar positiv getestet worden, startete in Sydney aber dennoch. 25.8. Vaterfreuden für Schwimm-Chef Bühler. Bernhard Bühler, der Teamchef der Schweizer Schwimmer, ist in die Schweiz zurückgereist. Der 35-jährige Langenthaler sieht Vaterfreuden entgegen. Bühler wird ersetzt durch seinen Assistenten Flemming Poulsen vom Schwimmverein Limmat. 24.8. 5. Sieg für Stoychev und Maurer. Am 21.8. wurde in Ohrid in Mazedonien das elfte Rennen über 30 km ausgetragen. Angela Maurer gewann mit ihrem Sieg in Ohrid auch die Gesamtwertung des diesjährigen FINA Marathon Swim World Cup. Das bedeutet den zweiten Gesamtsieg nach 2002. Resultate Männer: 1. Petar Stoychev (BUL) 5h31m11s01; 2. Stéphane Gomez (FRA) 5h33m11s96; 3. Jurij Kudinov (RUS) 5h35m51s42; 4. Gabriel Chaillou (ARG) 5h39m45s23; 5. Igor Macjen (SLO) 5h40m20s37; 6. Rotislav Vitek (CZE) 5h39m55s35; 7. Christian Hansman (GER) 5h41m35s35; 8. Mohamed Serour (EGY) 5h43m16s00. Frauen: 1. Angela Maurer (GER) 5h43m23s21; 2. Britta Kamrau (GER) 5h56m30s02; 3. Ivetta Hlavacova (CZE) 6h02m04s59; 4. Olesya Shaligina (RUS) 6h11m43s20; 5. Shelley Clarke (AUS) 6h20.50s37; 7. Teodora Raptis (MKD) 6h23m51s71; 8. Irene van der Laan (NED) 7h06m21s26 [Gesamtwertung/alle Resultate]. 23.8. Schweizer Synchro-Duett gelang Auftakt nicht optimal. (si) Belinda Schmid (23) und Magdalena Brunner (21) ist der erste Teil der Qualifikation im olympischen Aquatic Centre nicht vollständig geglückt. In der technischen Kür blieb das Schweizer Duett mit Rang elf leicht unter den Erwartungen [mehr]. 23.8. Schweizermeisterschaften der Rettungsschwimmer. Bei idealen Bedingungen fanden dieses Wochenende die 57. Schweizer-meisterschaften der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft SLRG in Baar (ZG) statt. Rund 800 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer aus 71 Teams massen sich in den sieben Disziplinen, die alle einer realen Rettungssituation entsprechen. Die Resultate: Kategorie A: (6er-Teams Herren): - 1: Rang: Sektion Innerschwyz, 7659 Punkte - 2: Rang: Sektion Baden-Brugg, 7467 Punkte - 3. Rang: Sektion Richterswil, 6927 Punkte Kategorie B: (4er-Teams Herren): - 1: Rang: Sektion Kilchberg, 7269 Punkte - 2: Rang: Sektion Bern, 7253 Punkte - 3. Rang: Sektion Reiden, 7070 Punkte Kategorie C: (6er-Teams Damen): - 1: Rang: Sektion Innerschwyz, 7383 Punkte - 2: Rang: Sektion Baden-Brugg, 7354 Punkte - 3. Rang: Sektion Bern, 7164 Punkte Kategorie D: (4er-Teams Damen): - 1: Rang: Sektion Reiden, 7194 Punkte - 2: Rang: Sektion Sarganserland, 7165 Punkte - 3. Rang: Sektion Glarus, 7085 Punkte Die Wettkämpfe der SLRG haben ihren Ursprung im sogenannten Badener-Treffen von 1947. Die durch Dr. med. Rudolf Bucher - dem Gründer der Schweizerischen Rettungsflugwacht REGA - festgelegten Grundlagen haben noch heute Gültigkeit, wobei Material und Ablauf heutigen Erkenntnissen und internationalen Wettkampfnormen angepasst worden sind. Die Disziplinen entsprechen realen Rettungssituationen. Zentrales Element bildet die Rettungsleinen-Staffel, die die Rettung eines Ertrinkenden über eine längere Strecke simuliert. Weitere Disziplinen beinhalten den Einsatz von Hilfsmitteln wie der Rettungsfreitauch-Ausrüstung (Schnorchel, Flossen, Brille) und dem Rettungsbrett. Einen immer wichtigeren Teil in der Arbeit der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG nimmt die Nothilfe ein. Die SLRG bietet Nothilfe- und Herzmassagekurse an. Diesem Teil der Ausbildung wird im Wettkampfteil "Nothilfe", also Beurteilung mittels ABC-Schema und korrekte Beatmung während vier Minuten, Rechnung getragen. Die Leistungen der SLRG lassen sich auch im internationalen Vergleich zeigen: Vor einer Woche holte die Jugend-Nationalmannschaft Gold an den Europameisterschaften in Polen (in der Disziplin "Emergency"). Und im September nehmen die Nationalmannschaft und die Masters-Mannschaft mit realistischen Ambitionen auf Spitzenplätze an den Weltmeisterschaften in Viareggio, Italien, teil.
Medaillen nach dem 8. Tag
G S B T
1 USA 12 9 7 28
2 AUS 7 5 3 15
3 JPN 3 1 4 8
4 NED 2 3 2 7
5 UKR 2 0 1 3
6 FRA 1 2 3 6
7 POL 1 2 0 3
8 RSA 1 1 1 3
9 ZIM 1 1 1 3
10 CHN 1 1 0 2
11 ROM 1 0 1 2
12 AUT 0 2 0 2
13 GER 0 1 4 5
14 ITA 0 1 1 2
HUN 0 1 1 2
16 RUS 0 1 0 1
CRO 0 1 0 1
18 GBR 0 0 2 2
19 TRI 0 0 1 1
ARG 0 0 1 1
32 32 33 9722.8. Gary Hall gebüsst. US Swimming hat Gary Hall mit 5'000 US$ gebüsst, weil er vor dem 50-m-Freistilfinal nicht im Mannschaftsdress aufgetreten ist. Stattdessen hat der für seine Provokationen und Missachtungen von Abmachungen berühmtberüchtigte Hall seinen wehenden Seidenumhang in den US-Farben getragen. Das wird ihm trotz Gewinn der Goldmedaille sehr übelgenommen. Er habe einen Vertrag unterzeichnet, in dem unter anderem die Kleidung für die Athleten definiert war. Er sei eben kein Teamplayer heisst es. 22.8. Nächste Einsätze der ScchweizerInnen: Am Montag, 23. August, gehen die beiden Synchronschwimmerinnen Belinda Schmid und Magdalena Brunner ins Wasser (technische Kür). Der Wasserspringer Jean Romain Delaloye muss noch bis Freitag, 27.8. Geduld haben: Dann beginnen die Vorausscheidungen vom 3-m-Brett (Links zu den Live Resultaten s. oben). 22.8. Noch drei Weltrekorde als Zugabe, Phelps ohne Start zum sechsten Gold - Peirsol und Lagenstaffeln mit neuen Bestwerten. Wie vor vier Jahren in Sydney haben zum Abschluss der Schwimmwettkämpfe Inge de Bruijn und Grant Hackett olympisches Gold gewonnen. Aaron Peirsol verbesserte als Startschwimmer der US-Lagenstaffel den Rücken-Weltrekord von Lenny Krayzelburg von 1999 [mehr]. 22.8. FINA verlängert Zusammenarbeit mit Speedo. Die Zusammenarbeit wurde in Athen um 4 Jahre, d.h. bis Ende 2007 verlängert. Das bedeutet, dass Speedo an allen FINA Wettkämpfen ein exklusives Recht auf Werbung hat und als einziger Sportartikelhersteller auf offiziellen Druckerzeugnissen erscheinen darf. Speedo wird ein globales Vermarktungskonzept, das nicht nur die FINA Weltmeisterchaften berücksichtigt, erarbeiten. FINA Präsident Mustapha Larfaoui sagte: "Wir sind hoch erfreut, Speedo als Schwimmbekleidungs-Sponor und -Lieferant für Meisterschaften und als FINA-Partner zu haben. Speedo hat eine lange und erfolgreiche Beziehung zum Wassersport und dieses Übereinkommen bestärkt unseren Einsatz in Bezug auf die Entwicklung unseres weltweiten Rufes." Danach senkten die Amerikaner, die an olympischen Spielen auf dieser Strecke noch immer gewonnen hatten, ihre eigene, einjährige Bestleistung um 86/100 auf 3:30,68. Als Startschwimmer unterbot dabei Aaron Peirsol in 53,45 den Weltrekord seines Landsmannes Lenny Krayzelburg von 1999 um 0,15 Sekunden. Die deutsche Lagenstaffel der Männer belegten in der Europarekordzeit von 3:33,62 den zweiten Platz. Resultate: 1. USA (Aaron Peirsol, Brendan Hansen, Ian Crocker, Jason Lezak) 3:30,68 (Weltrekord, zuvor USA in 3:31,54 am 27. Juli 2003 in Barcelona; zudem Weltrekord über 100 m Rücken durch Startschwimmer Aaron Peirsol/USA in 53,45, zuvor Lenny Krayzelburg/USA in 53,60 am 24. August 1999 in Sydney). 2. Deutschland (Steffen Driesen, Jens Kruppa, Thomas Rupprath, Lars Conrad) 3:33,62. 3. Japan (Tomomi Morita, Kosuke Kitajima, Takashi Yamamoto, Yoshihiro Okumura) 3:35,22. 4. Russland 3:35,91. 5. Frankreich 3:36,57. 6. Ukraine 3:36,87. 7. Ungarn 3:37,46. 8. Grossbritannien 3:37,77. 21.8. Hackett triumphiert auch in Athen über 1500m. Über 1500m Freistil sind die Australier nicht zu schlagen. Zum vierten Mal in Folge geht das Olympiagold über diese Distanz an einen Schwimmer aus "Down Under". Nach den Erfolgen von Kieren Perkins 1992 und 1996 wiederholte Grant Hackett im Finale von Athen seinen Triumph von Sydney. Der Weltrekordler setzte sich von Beginn an vom Feld ab und siegte in 14:43.40 vor dem US-Amerikaner Larsen Jensen in 14:45.29. Als Dritter verbesserte der Brite David Davies den mehr als 13 Jahre alten Europarekord von Jörg Hoffmann um 4.41 Sekunden auf 14:45.95. Resultate: 1. Grant Hackett (Au) 14:43,40. 2. Larsen Jensen (USA) 14:45,29. 3. David Davies (Gb) 14:45,95. 4. Juri Prilukow (Russ) 14:52,48. 5. Spyridon Gianniotis (Grie) 15:03,69. 6. Graeme Smith (Gb) 15:09,71. 7. Dragos Coman (Rum) 15:10,21. 8. Craig Stevens (Au) 15:13,66. 21.8. Inge de Bruijn gewinnt Gold im 50-m-Sprint. In Athen hat die Niederländerin Inge de Bruijn das vierte Olympiagold ihrer Karriere gewonnen. Nach ihrem Triple von Sydney siegte die Weltmeisterin und Weltrekordlerin im Schwimm-Finale über 50m Freistil in 24.58 überlegen vor der Französin Malia Metella, die nach 24.89 anschlug. Bronze ging in 24.91 an die Australierin Lisbeth Lenton. Resultate: 1. Inge de Bruijn (Ho) 24,58. 2. Malia Metella (Fr) 24,89. 3. Lisbeth Lenton (Au) 24,91. 4. Therese Alshammar (Sd) 24,93. 5. Kara Joyce (USA) 25,00. 6. Michelle Engelsman (Au) 25,06. 7. Jenny Thompson (USA) 25,11. 8. Flavia Cazziolato (Br) 25,20. 21.8. Deutschen Schwimmern drohen Fragen. (sid) Unangenehme Fragen werden sich die Verantwortlichen des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) nach den Olympischen Spielen in Athen von Ulrich Feldhoff anhören müssen. Der Vizepräsident Leistungssport des Deutschen Sportbundes (DSB) hat nach dem schwachen Abschneiden der DSV-Athleten ernsthafte Konsequenzen angekündigt. "Es ist ganz offensichtlich nicht gelungen, den Trainingsaufbau auf Athen auszurichten. Wir haben eindeutig den Punkt nicht getroffen. Ich will nicht spekulieren, aber daraus werden die Fachleute ihre Konsequenzen ziehen müssen", sagte Feldhoff am Samstagmorgen. Bei den Schwimmern waren vor dem letzten Finaltag von ingesamt 35 Athleten 13 in den Vorläufen ausgeschieden. Der erstmals heftig in der Kritik stehende DSV-Cheftrainer und Sportdirektor Ralf Beckmann hatte vor Beginn der Spiele von seiner Mannschaft noch persönliche Bestzeiten gefordert. Feldhoff: "Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster hängen, aber wir haben gerade bei den Spitzenschwimmern gesehen, dass die Periodisierung des Trainings nicht gelungen ist, und das waren nicht nur individuelle Fehler. Die Bilanz zeigt, dass diese Fehler in der Mannschaft insgesamt gemacht worden sind." Der Lenker des deutschen Spitzensports kündigte nach den Spielen eine "schonungslose Analyse" an: "Wir können in Athen den dritten Platz nicht mehr erreichen. Ich gebe zu, dass wir die Leistungsfähigkeit der Chinesen und der Japaner unterschätzt haben. Wir müssen unsere Ziele modifizieren, aber ich halte einen vierten Platz in der Schlussbilanz weiter für realistisch." Feldhoff verteidigte nochmals die Erwartungshaltung des deutschen Sports: "Unsere Prognosen fussten nicht auf Spekulationen und Träumereien irgendwelcher Funktionäre, sondern auf den Ergebnissen von Welt- und Europameisterschaften. Der Deutsche Schwimm-Verband kann mit den Ergebnissen nicht zufrieden sein." 21.8. Phelps startet nicht in Lagenstaffel. Er verzichte zu Gunsten seines Teamkameraden Ian Crocker auf die Delfinstrecke im Final der 4x-100-m-Lagenstaffel, sagte Phelps. "Ian ist einer der besten Staffelschwimmer, den die USA je hatten," fügte Phelps hinzu, "wir wollen die schnellstmögliche Besetzung am Start." Als Mitglied der US-Staffel in den Vorläufen wird Phelps trotzdem eine (Gold-)Medaille erhalten. Mit dem Medaillentotal von 8 wird er mit dem russischen Kunstturner Aleksandr Dityatin gleichziehen, der an den Boykottspielen von 1980 in Moskau ebenfalls 8 Medaillen sammelte. 21.8. Wie man ein Fohlen schwimmen lehrt. Coach Bowman über Michael Phelps - der auch über 100 m Delphin Gold gewinnt [mehr.] 21.8. Michael Phelps nicht zu bremsen: Fünftes Gold an den amerikanischen Schwimm-Superstar in Athen. Der Gold-Rush des 19-jährigen Amerikaners Michael Phelps bricht nicht ab: Am vorletzten Wettkampftag im Aquatic Centre von Athen gewann der Amerikaner über 100 m Delphin seinen bereits fünften Olympia-Titel. Über 50 m Crawl gelang einem anderen Amerikaner, Gary Hall, in 21,93 die erfolgreiche Titelverteidigung [mehr in der NZZ] und in der [BAZ]. 20.8. Fünftes Olympia-Gold für Phelps. Michael Phelps holt über 100 m Delfin seine 5. Goldmedaille in Athen. US-Schwimmstar Michael Phelps triumphiert in Athen auch über 100 m Delfin: Er gewinnt seine 5. Goldmedaille mit knappem Vorsprung vor seinem Landsmann Ian Crocker und dem Ukrainer Andrej Serdinow [mehr]. Gold für Simbabwe. Über 200 m Rücken gewann die Simbabwerin Kirsty Coventry Gold in 2:09.19 vor der Russin Stanislawa Komarowa in 2:09,72 Minuten. Bronze ging an die zeitgleichen Antja Buschulte und die Japanerin Reiko Nakamura in 2:09.88. Shibata siegt über 800m. Ai Shibata hat das dritte Olympiagold für Japan in den Schwimm-Wettbewerben von Athen gewonnen. Über 800m Freistil siegte die 22-Jährige nach einem starken Finish in 8:24,54 Minuten mit 42 Hundertstelsekunden Vorsprung vor 400-m-Siegerin Laure Manaudou aus Frankreich, die lange Zeit geführt hatte. Bronze holte sich die US-Amerikanerin Diana Munz in 8:26,61. Hall sprintet zu Freistil-Gold. Der 50-m-Freistil-Sprint bei den Olympischen Spielen in Athen ging an US-Boy Gary Hall. Der Jahres-Weltbeste schlug in 21.93 eine Hundertstel vor dem Kroaten Duje Draganja an. Bronze ging in 22..02 an Staffel-Olympiasieger Roland Mark Schoeman aus Südafrika. 20.8. Schweizer Lagenstaffel trotz Schweizerrekord klar ausgeschieden. (si) Am zweitletzten Tag der Wettkämpfe im Aquatic Centre hat auch die 4x100-m-Lagen-Staffel der Frauen den Vorstoss unter die besten acht Teams als 15. deutlich verpasst. Swiss Swimming blieb damit in Athen ohne Finalplatz. Das Schweizer Quartett Dominique Diezi (als Startschwimmerin auf der Rücken-Strecke), Carmela Schlegel (Brust), Carla Stampfli (Delfin) und Nicole Zahnd (Crawl) verbesserte in 4:15,54 immerhin den Schweizer Rekord von 1987 um 46 Hundertstel. An den Tagen zuvor waren auch schon die beiden Crawl-Formationen über 100 m (15.) und 200 m (12.) erwartungsgemäss vorzeitig ausgeschieden. Mit den Halbfinal-Qualifikationen von Dominik Meichtry (200 m Crawl/14.) und Karel Novy (50 m Crawl/16.), dem enttäuschenden 13. Platz von Aushängeschild Flavia Rigamonti über 800 m sowie den drei Schweizer Rekorden von Dominique Diezi (zweimal über 100 m Crawl) und Novy (50 m Crawl) hat Swiss Swimming die gesetzten Olympia-Ziele nicht erfüllt. 20.8. Wie Flavia Rigamontis Fiasko in Neapel Wellen warf. Donnerstagmorgen, kurz nach neun Uhr an der Via Vittorio Emanuele in Neapel: Nicola Agosti und Lello Avagnano suchen daheim auf ihrem TV-Bildschirm verzweifelt nach olympischen Aufnahmen von den Vorläufen der Schwimmer. Diese interessieren die RAI allerdings einen Deut. Das staatliche Fernsehen bringt Kanu statt 800 m Crawl. Irgendwann greift einer der beiden Männer verzweifelt zum Telefon, aber das Natel von Flavia Rigamonti, Nicola Agostis Lebenspartnerin, bleibt hartnäckig stumm. - Kunststück, die Schwimmerin hat es auf ihre 16 Bahnlängen im Aquatic Center ja kaum mitnehmen können [mehr]. 20.8. US-Schwimmer im Medaillenrausch. US-Schwimm-Star Michael Phelps. Foto AP Athen. Si/BaZ. Nachdem Michael Phelps in Athen bereits über 400 m Lagen, 200 m Delfin sowie der 4x200-m-Crawl-Staffel Olympia-Gold gewonnen hatte, triumphierte der 19-jährige Superstar aus Baltimore am sechsten Finalabend auch über 200 m Lagen souverän [mehr]. 20.8. Vierter Olympiasieg für Phelps. Die Amerikaner dominieren wieder im Aquatic Center mit drei Goldmedaillen. Der 19-jährige Amerikaner Michael Phelps hat in seinem sechsten Wettkampf, über 200 Meter Lagen, im Aquatic Center von Athen bereits die vierte Goldmedaille geholt. Damit wird ihm der Titel des Schwimmkönigs dieser Spiele nicht mehr zu nehmen sein. Mit Amanda Beard (200 m Brust) und Aaron Peirsol (200 m Rücken) gingen zwei weitere Titel an die USA [mehr]. 20.8. Peirsol ist nun doch Olympiasieger vor Rogan. Markus Rogan hat im Final über 200m Rücken doch nur die Silbermedaille geholt. Der Amerikaner Aaron Peirsol ist trotz der zwischenzeitlichen Disqualifikation Olympiasieger nach dem erfolgreichen Protest der USA. Nach einer minutenlangen Zitterpartie stand für Peirsol sein Rücken-Double bei den Olympischen Spielen fest. Der Schwimm-Weltrekordler hatte zunächst die 200 m in 1:54.95 souverän gewonnen, war dann aber disqualifiziert worden. Diese Entscheidung wurde anschliessend wieder zurückgenommen. Silber ging an den Österreicher Markus Rogan in 1:57.35, der sich nur kurz als Olympiasieger fühlen durfte. Bronze holte sich der Rumäne Razvan Florea in 1:57.56. 20.8. FINA kommentiert Fall Peirsol.Die FINA erhielt am 19.8. einen schriftlichen Protest des britischen Amateurschwimmverbandes (ASFGB) und des Österreichischen Schwimmverbandes (VOS) in Bezug auf die Rücknahme der Disqualifkation von Aaron Peirsol. Die Rekurskommission hörte den Schiedrichter und die technische Kommission der FINA an und wies den Protest der beiden Verbände in der Folge einstimmig zurück. Der Bericht des Schiedsrichters zeigte keine Verletzung der FINA-Schwimmregeln durch Aaron Peirsol. 20.8. Jodie Henry holt Gold für Australien. Die Australierin Jodie Henry hat sich erstmals einen olympischen Titel über eine Einzelstrecke erschwommen. Die Staffel-Olympiasiegerin setzte sich über 100m Freistil in 53.84 vor Sydney-Gewinnerin Inge de Bruijn aus den Niederlanden durch, die in 54.16 gestoppt wurde. Bronze holte sich die US-Amerikanerin Natalie Coughlin in 54.40. 20.8 Beard gewinnt Duell gegen Jones. Die Goldmedaille über 200 m Brust ging in 2:23.37 an die Amerikanerin Amanda Beard vor der Australierin Leisel Jones in 2:23.60. Die erste Einzelmedaille für Deutschland holte die 24-Jährige Anne Poleska. Sie verbesserte in 2:25.82 den deutschen Rekord der im Halbfinale gescheiterten Birte Steven um 13 Hundertstelsekunden. 20.8. Schrittchen. Noch sind die Analysen der Verantwortlichen von Swiss Swimming nicht erstellt, aber die erste Bestandesaufnahme löst kaum Jubelschreie aus: drei Landesrekorde, zwei Halbfinalplätze durch Dominik Meichtry und Karel Novy (als Pendant zu ihren WM-Leistungen vor einem Jahr in Barcelona) sowie Dominique Diezis zwar erfreuliche, auf olympischem Niveau aber irrelevante Leistungssteigerung. Diesem Fazit stehen schwere Rückschläge gegenüber: Es versagten Lütolf, Platel, Miluska und, mit Einschränkungen, auch Novy über 100 m, oder jedenfalls blieben sie unter selber formulierten Erwartungen. Auch einige persönliche Bestleistungen in den Staffelrennen ändern nicht viel an diesem Bild: Aus der Anonymität traten die Schweizer Schwimmer in Athen nie - trotz Leadertypen wie Lütolf und Rigamonti. Das ist umso bedenklicher, als einige Kaderleute nach Olympia zurück- oder für einige Zeit "beiseite" treten werden [mehr]. 20.8. Schwimmtrainer Beckmann will weitermachen. (sid) Trotz des Debakels im Aquatic Center von Athen denkt Cheftrainer und Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) gar nicht an Rücktritt. "Ich trete nicht zurück. Ich bin weiter hoch motiviert, gerade nach den Ergebnissen von Athen", sagte Ralf Beckmann dem Sport-Informations-Dienst (sid) am Donnerstag. "Ich werde keine Schönfärberei betreiben, wir werden knallhart zu analysieren haben, was vorgefallen ist. Dabei wird ein wichtiger Punkt sein, ob in der Vorbereitung auf Olympia im Training Fehler gemacht worden sind", sagte Beckmann weiter. "Jeder in der Nationalmannschaft war vor Athen in einer wesentlich besseren Verfassung als bei den deutschen Meisterschaften in Berlin." Nach Abschluss der Wettbewerbe im Aquatic Centre will Beckmann seine Analyse präsentieren. Beckmann verteidigte nochmals seine Prognosen: "Nach den Trainingsresultaten musste ich von sechs grossen, zwölf erweiterten Medaillenchancen und 24 Finalplatzierungen ausgehen. Dazu stehe ich, davon nehme ich nichts zurück. Und ich habe sie öffentlich gemacht, weil alles andere eine Unterforderung der Mannschaft gewesen wäre. Das hätte im Team niemand verstanden." Warum von den "sechs grossen Chancen" bisher nur eine zu Bronze führte, müsse man ohne Vorbehalte untersuchen. Beckmann machte darauf aufmerksam, dass nicht nur die deutschen Schwimmer in Athen Probleme hätten: "Auch Russland, England und Italien sind weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Das Phänomen gibt es offensichtlich nicht nur bei uns." 19.8. Karel Novy verpasst über 50 m Crawl den Final. (si) Karel Novy ist im Halbfinal über 50 m Crawl als 16. und Letzter ausgeschieden. Der 24-jährige Waadtländer konnte sich im Vergleich zum Morgen, als er in 22,51 mit Schweizer Rekord anschlug, nicht mehr verbessern (22,63). "Beide Rennen waren fast gleich, auch im Halbfinal war der Start wiederum schlecht", sagte Novy, der mit seinem Einsatz über 50 m Crawl "wenigstens noch eine vernünftige Bilanz für diese Spiele schaffte." Im Vorlauf hatte Novy den 19-jährigen Schweizer Rekord von Dano Halsall um eine Hundertstel verbessert und sich als erst zweiter Schweizer Schwimmer für die Halbfinals qualifizieren können. "Es ist der schönste Hundertstel in meiner Karriere", sagte der in Wallisellen wohnende Westschweizer. 19.8. "Gold des Herzens". Otylia Jedrzejczak wird ihre erste olympische Goldmedaille nicht lange behalten. Die 20-Jährige, die über 200 Meter Delfin als erste Polin Schwimm-Olympiasiegerin wurde, will das wertvolle Stück zugunsten leukämiekranker Kinder versteigern. "Das ist das, was mein Herz mir sagt", sagte Jedrzejczak, die kurz vor den Spielen in Athen ein Buch über einen krebskranken Jungen las. Eine Kopie der Medaille will sie sich aber vorher anfertigen lassen. 19.8. Rücktritt von Chantal Strasser. (si) Chantal Strasser hat in Athen ihren Rücktritt vom aktiven Sport erklärt. Höhepunkt in der Karriere der 26-Jährigen war das Jahr 2000, als sie über 800 m in Valencia Kurzbahn-Europameisterin und in Helsinki EM-Zweite auf der Langbahn wurde. Nicht fehlende Lust am Schwimmen war der Grund für Strassers Rücktritt, sondern vielmehr der Wunsch, "meine erfüllte Karriere mit einem Höhepunkt aufhören zu können", so die 31-fache Schweizer Meisterin, die an drei Olympischen Spielen teilnahm. "Seit vier Jahren geht es langsam bergab, auch weil ich nicht mehr so viel trainieren kann wie vor Sydney, als ich in einem Jahr etwa 3000 km zurücklegte. Ich war aber zu weit oben, als dass ich einfach unter 'ferner schwammen' mitmachen will." Zuletzt verlagerte die Frauenfelderin, die 1993 in Sheffield ihren ersten internationalen Grossanlass (EM) bestritt, ihr Wirkungsfeld immer mehr Richtung 200 m. Für Athen qualifizierte sie sich über die 4x200-m-Staffel. Als deren Startschwimmerin unterbot die Ostschweizerin in ihrem letzten internationalen Wettkampf ("National sieht man mich vielleicht schon noch einmal am Start.") in 2:02,90 nochmals eine persönliche Bestzeit. Chantal Strasser wird ab Oktober eine Marketingschule absolvieren. Daneben führt die 26-Jährige in Frauenfeld eine Schwimmschule für Kinder und übernimmt im lokalen Schwimmklub die Nachwuchsgruppe. 19.8. Grosse Enttäuschung für Flavia Rigamonti. (si) Flavia Rigamonti hat die Finalqualifikation über 800 m Crawl deutlich verpasst. Mit 8:38,10 schwamm sie vier Sekunden am Final vorbei. Zudem blieb sie 12,19 Sekunden über ihrem eigenen Schweizer Rekord. Über den Formstand der Tessinerin war lange gerätselt worden. Rigamonti selbst war über den verpassten Final sehr enttäuscht: "Ich fühlte mich gut, fand aber von Beginn weg meinen Rhythmus nicht." 19.8. Schweizer Rekord für Karel Novy über 50 m Crawl. (si) Karel Novy hat über 50 m Crawl den über 19 Jahre alten Rekord von Dano Halsall um eine Hundertstelsekunde unterboten. Novy schwamm eine Zeit von 22,51, die ihm einen 13. Platz und damit die Halbfinal-Qualifikation einbrachte. "Ich bin sehr zufrieden", sagte Novy, der viel lockerer und gelöster schien als bei seinem Auftritt über 100 m Crawl. "Ich hatte nichts mehr zu verlieren", begründete der Genfer seine Lockerheit. Die Halbfinals finden am Donnerstag abend statt. Ausgeschieden sind dagegen 100-m-Olympiasieger Pieter van den Hoogenband (Ho) und der russische Wahlschweizer und Weltrekordhalter (21,64) Alexander Popow. 19.8. Dominique Diezi und Frauen-Staffel im Vorlauf out [mehr]. 19.8. Van den Hoogenband gewinnt 100-m-Krimi. Pieter van den Hoogenband wurde in einer hauchdünnen Entscheidung erneut Olympiasieger über 100 m Crawl. Dazu gab es zwei Weltrekorde, aufgestellt durch die Amerikanerinnen in der Staffel und durch die Australierin Jodie Henry [mehr]. 19.8. Die neue Seele des Sprints. Titelhalter Pieter van den Hoogenband wehrt den Angriff der Südafrikaner ab [mehr]. 19.8. Deutschland schwimmt hinterher. Böse Erinnerungen an Sydney - erst eine Staffel-Bronze [mehr]. 19.8. Ältester Weltrekord gefallen. Die 4x200-m-Freistilstaffel der Amerikanerinnen hat den ältesten Weltrekord ausgelöscht. Mit 7:53.42 verbesserten sie den von den DDR-Frauen auf den Tag genau vor 17 Jahren an der EM in Strassburg aufgestellten Rekord um 2.05 Sekunden. Zwischenzeiten: Natalie Coughlin 1:57.74, Carly Piper 1:59.39, Dana Vollmer 1:58.12 und Kaitlin Sandeno 1:58.17. 19.8. Klotschkowa zur Heldin ernannt. In der Ukraine geniesst Jana Klotschkowa nach dem Gewinn der vierten Goldmedaille an Olympischen Spielen selbst auf staatlicher Ebene höchste Anerkennung. Per Dekret wurde die weltbeste Schwimm-Allrounderin von Staatspräsident Leonid Kutschma zur "Heldin der Ukraine" erklärt. Damit steht die 22-Jährige auf einer Stufe mit Milans Starstürmer Andrej Schewtschenko und den boxenden Klitschko-Brüdern. 19.8. 9,19 Millionen sahen Franzis Taucher. Der Schwimmsport zieht in Deutschland (fast) alle in den Bann. 9,19 Millionen Zuschauer verfolgten in der ARD Franziska van Almsicks vergeblicher Kampf um Gold. Als die grösste Hoffnungsträgerin des deutschen Verbandes abtauchte, betrug der Marktanteil der Übertragung 46 Prozent. 19.8. Dominique Diezi über 100 m Crawl erneut mit Schweizer Rekord. (si) 18 Jahre hielt der Landesrekord von Marie-Therese Armentero über 100 m Crawl stand. Nun hat ihn Dominique Diezi in Athen innert vier Tagen zum zweiten Mal verbessert. Die Zürcherin schlug in 56,67 an, elf Hundertstel schneller als am Samstag. Diezi, die sich als Vorlauf-26. allerdings nicht für die Halbfinals qualifizierte, bestätigte ihre sehr gute Olympia-Form am fünften Wettkampftag im Aquatic Centre nochmals. Als Belohnung für ihre gute Leistungen in der Vorbereitung durfte die 27-Jährige in Athen das Einzelrennen bestreiten, obwohl sie die Olympia-Limite nicht unterboten hatte.Diezi, die als einzige vom Schweizer Team bisher eine persönliche Bestzeit schwamm, hofft nun, dass "das für die Anderen ein 'Pfupf' gibt und sie sich inspirieren lassen." 19.8. "Franzi" wieder ohne Goldmedaille. Die 26-jährige Deutsche Franziska van Almsick verpasste auch bei ihrer vierten Teilnahme die Goldmedaille. Auf ihrer Weltrekordstrecke 200 m Crawl wurde "Franzi" nur Fünfte, 0,85 Sekunden hinter Siegerin Camelia Potec (mehr). 19.8. Olympia bringt "Franzi" wieder kein Glück. [Mehr]. 19.8. Den Olymp nicht erreicht. Franziska van Almsick beendet ebenso glanzvolle wie turbulente Karriere ohne Lorbeerkranz [mehr]. 19.8. Extreme im Schwimmen verwirren die Geister. Es gibt viel zu reden im Aquatic Center. Nicht über die Schweizer. Sie gehören mit den Leistungen von Miluska, Platel, Lütolf und nun seit Dienstag auch von Crawl-Sprinter Novy (22. in 49,93) inzwischen im Schwimmsport fast schon zu den Exoten [mehr]. 18.8. Potec holt Gold auf Bahn 1. Van Almsicks Traum vom Gold ist geplatzt: Sie ist über 200m Freistil nicht über den fünften Platz hinausgekommen. Die Weltrekordlerin aus Berlin verpasste im Final in 1:58.88 den ersehnten ersten Einzel-Olympiasieg. Den holte sich stattdessen die Rumänin Camelia Potec in 1:58.03 vor der Italienerin Federica Pellegrini in 1:58.22 und der Französin Solenne Figues in 1:58.45. Zuvor hatte van Almsick bei drei vorangegangenen Olympia-Teilnahmen seit Barcelona 1992 insgesamt viermal Silber und Bronze gewonnen. "Ein bisschen fehlen mir noch die Worte", war ihr erster Kommentar nach dem Rennen ihres Lebens: "Ich habe gut trainiert, aber meine Form hier nicht gefunden." Es war zugleich Franziska van Almsicks Abschied von ihrer Paradestrecke 200m Freistil: "Ich befürchte, ja." Eine schillernde Karriere, eine Zeitreise durch alle Höhen und Tiefen des Spitzensports, die bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona märchenhaft begann, endete zwölf Jahre später in Athen mit der vielleicht grössten Enttäuschung ihres Sportlerlebens. "Im Moment geht es mir noch gut", sagte sie unmittelbar nach dem Rennen mit versteinerter Miene und Trotz im Blick: "Natürlich müssen wir nach Gründen und Ursachen suchen, denn ich bin nicht die einzige, die hier ein bisschen tot ist." In Athen hat sie noch die 4x200-m-Freistilstaffel, die 4x100-m-Lagenstaffel und die 100m Freistil auf dem Programm. Danach ist endgültig Schluss. 18.8. Klotchkova doppelt auf halber Distanz nach. Ihre insgesamt vierte olympische Goldmedaille hat sich Jana Klotschkowa in Athen geholt. Nach ihrem doppelten Triumph von Sydney gewann sie zehn Tage nach ihrem 22. Geburtstag den Final über 200m Lagen in 2:11.14 vor der Amerikanerin Amanda Beard, die in 2:11.70 gestoppt wurde. Bronze ging an Kirsty Coventry aus Simbabwe in 2:12.72. 18.8. US-Staffeltriumph. Zum zweiten Mal innerhalb von nur einer Stunde hat sich Michael Phelps bei den Olympischen Spielen in Athen Gold geholt. Nach dem Triumph über 200m Delfin führte der 19-Jährige die 4x200-m-Freistilstaffel der USA zu Gold. Die Amerikaner siegten in 7:07.33 vor Australien mit Schlussschwimmer Ian Thorpe, die 13/100 Rückstand hatten. Bronze ging an Italien in 7:11.83. 17.8. Karel Novy im 100-m-Crawl-Vorlauf enttäuschend. Die Paradestrecke 100 m Crawl ist für den Waadtländer Karel Novy zur Enttäuschung geworden. Der EM-Fünfte blieb in seinem olympischen Vorlauf in 49,93 Sekunden 35 Hundertstel über seinem eigenen, vierjährigen Schweizer Rekord und schied damit aus [mehr]. 17.8. Das falsche Duell der Giganten. Thorpe vs. van den Hoogenband an den Australier - Phelps ohne Chance auf zweites Gold [mehr]. 17.8. Michael Phelps über 200 m Crawl nur Dritter. Im ersten und einzigen Final-Duell im Olympia-Becken zwischen Ian Thorpe und Michael Phelps schwang der Australier über 200 m Crawl deutlich obenaus. Noch zwischen die beiden Superstars schob sich Pieter van den Hoogenband, der Titelverteidiger von Sydney [mehr]. 17.8. Steaks im Haifischbecken. Die Schwimmelite pflegt neuerdings einen diplomatischen Umgang mit dem Thema Doping [mehr] 17.8. Thorpe gewinnt Duell mit Phelps. Im ersten Direkt-Duell im Olympia-Becken zwischen Ian Thorpe und Michael Phelps schwang der Australier über 200 m Crawl deutlich obenaus. Noch zwischen die beiden Superstars schob sich Pieter van den Hoogenband, der Titelverteidiger von Sydney [mehr]. 17.8. Miluska nur 24. im Vorlauf. Hanna Miluska stand in den Vorläufen am dritten Wettkampftag im Aquatic Centre als einzige Schweizerin im Einsatz. Über 200 m schlug die Crawl-Spezialistin aus Dornach in 2:03,28 an, was unter 41 Teilnehmerinnen nur zu Platz 24 reichte [mehr]. 17.8. Thorpe holt Gold vor van den Hoogenband. Ian Thorpe hat dem US-Amerikaner Michael Phelps endgültig einen Strich durch die Rechnung gemacht. Im Kampf der Giganten über 200 Meter Freistil setzte sich der Australier durch und zerstörte damit den Traum von Phelps von sieben Olympiasiegen und der dafür von einem Sponsor ausgelobten Dollar-Million. Neben dem Erfolg im einzigen direkten Duell mit dem 19 Jahre alten US-Wunderschwimmer und seiner insgesamt fünften olympischen Goldmedaille gelang dem Nationalheld auch die Revanche gegen den Niederländer Pieter van den Hoogenband, der vor vier Jahren beim Heimspiel des "Thorpedos" Gold in Sydney gewonnen hatte. "Es war verdammt hart da draussen, und ich habe mich nicht gut gefühlt", sagte Thorpe: "Ich wusste, dass van den Hoogenband sehr schnell angeht. Ich habe einfach nur gehofft, dass ich dranbleiben kann, und das habe ich ja auch geschafft." Anzeige Alle sprachen vorher nur von Thorpe und Phelps, doch bis zur letzten Wende lag der "fliegende Holländer" vorn, ehe der 21-Jährige aus "down under" die grössten Reserven bewies und in 1:44,71 Minuten vor Hoogenband (1:45,23) und Phelps (1:45,32) anschlug. "Hoogie", wie der 26-Jährige aus Eindhoven von seinen Freunden gerufen wird, hatte mit einem höllischen Anfangstempo seine Chance gesucht und nach halber Distanz bereits mit sechs Zehntelsekunden Vorsprung geführt. Im Vorfeld war das Rennen zum Giganten-Duell zwischen dem 19-jährigen US-Amerikaner und dem knapp drei Jahre älteren Australier hochstilisiert worden. Vor allem Phelps beherrschte die Schlagzeilen, weil er die Jagd auf den Rekord von Mark Spitz, 1972 in München siebenmal siegreich, ankündigte. Thorpe führt mit 2:1 Thorpe nannte das Phelps-Vorhaben "fantastisch" und schlug nun mit phänomenalen Waffen zurück. Nach seinem Erfolg über 400m Freistil führt der Australier nun mit 2:1 Goldmedaillen im Duell der Superstars. Phelps, der nach dem Sieg mit Weltrekord über 400m Lagen Bronze mit der 4x100-m-Staffel holte, gewann ebenfalls seine dritte Medaille. Der US-Amerikaner dürfte trotz der Niederlage über 200m Freistil, bei der er immerhin amerikanischen Kontinentalrekord schwamm, nach Athen wahrscheinlich als "weltbester Schwimmer" gelten. In seinen verbleibenden drei Einzelrennen ist er jedesmal Goldfavorit ohne gigantische Gegner wie Thorpe oder Hoogenband. Zudem bleiben ihm noch zwei Staffelchancen. 17.8. Xuejuan Luo sichert Gold über 100 m Brust. Xuejuan Luo schlug in 1:06,64 als Erste an. Silber und Bronze gingen an Australien durch Brooke Hanson in 1:07,15 vor Leisel Jones in 1:07,16 Minuten. Vipa Bernhardt aus Frankfurt/Main war im Halbfinale ausgeschieden. 17.8. Peirsol holt Gold über 100 m Rücken. Weltmeister Aaron Peirsol hat in Athen die Goldmedaille über 100m Rücken gewonnen. Der US-Amerikaner schlug in 54,06 Sekunden als Erster an. Dahinter holten der Österreicher Markus Rogan in 54,35 und der Japaner Tomomi Morita in 54,36 Sekunden Silber und Bronze. 16.8. Dem Auslandschweizer sei Dank ... [mehr]. 16.8. Südafrikas Staffel sorgt für Sensation. Das südafrikanische 4x100-m-Freistil-Quartett hat bei den Olympischen Spielen in Athen die erste Schwimm-Goldmedaille für Südafrika bei den Männern gewonnen. In der Weltrekordzeit von 3:13.17 blieben Roland Mark Schoeman, Lyndon Ferns, Darian Townsend und Ryk Neethling genau eine halbe Sekunde unter der alten Bestmarke der Australier bei den Spielen in Sydney. Silber ging an die Niederlande in 3:14,36 Minuten vor den USA in 3:14,62 Minuten. 16.8. Weltmeister Kitajima triumphiert in Athen. Japans Schwimm-Weltmeister Kosuke Kitajima hat die Goldmedaille über 100m Brust gewonnen. Der Asiate setzte sich im olympischen Finale in Athen in 1:00.08 gegen den US-Amerikaner Brendan Hansen durch, der 1:00,25 benötigte. In 1:00.88 holte sich der Franzose Hugues Duboscq Bronze. 16.8. Thomas schwimmt zum Delfin-Gold. Die Australierin Petria Thomas hat die Schwimm-Goldmedaille über 100m Delfin gewonnen. Im Finale setzte sich die Jahres-Weltbeste in 57.72 gegen die Polin Ottilia Jedrzejczak durch, die zwölf Hundertstel später anschlug. Bronze ging an Sydney-Siegerin Inge de Bruijn aus den Niederlanden in 57.99. 16.8. Manaudou schwimmt Europarekord und holt Gold. In der Europarekordzeit von 4:05.34 hat die Französin Laure Manaudou in Athen die Goldmedaille über 400m Freistil gewonnen. Manaudou verbesserte damit die fast auf den Tag genau 15 Jahre alte Bestmarke der früheren DDR-Schwimmerin Anke Möhring um 5/10. Silber holte sich die Polin Otylia Jedrzejczak in 4:05.84 vor der Amerikanerin Kaitlin Sandeno in 4: 06.19. Die dreifache Weltmeisterin Hannah Stockbauer aus Erlangen war völlig überraschend im Vorlauf ausgeschieden. 16.8. Treffen der Giganten am Montag. (sid) Der "Ausserirdische" schwenkte gleich zum Auftakt der Olympischen Schwimm-Wettbewerbe in eine weit entfernte Erdumlaufbahn ein. Michael Phelps, 19, Shootingstar des Jahres im US-Sport, begann seine Jagd auf maximal acht Goldmedaillen in Athen mit dem Weltrekord über 400 m Lagen (4:08,26 Minuten). Auch Australiens Nationalheld Ian Thorpe gewann wie in Sydney über 400 m Freistil - allerdings ohne Rekord. Der US-Amerikaner wird nach Athen auch dann als weltbester Schwimmer gelten, wenn er die Marke seines 1972 in München siebenmal siegreichen Landsmannes Mark Spitz nicht ganz erreichen sollte. "Eine in der Tasche, noch sechs zu gewinnen", meinte Phelps mit breitem Grinsen nach seinem ersten Gold-Streich. Von Spitz spricht er in grösster Bewunderung: "Er ist die Ikone des Schwimmens. Seine Glanztat ist in den Köpfen verankert. Mit ihm verglichen zu werden, das wäre der absolute Wahnsinn." In puncto Vielseitigkeit kann Freistil-Spezialist Thorpe dem Fünffach-Weltmeister von Barcelona nicht das Wasser reichen. "Phelps hat enormes Talent. Was er macht, ist fantastisch", lobte selbst der Dreifach-Olympiasieger von Sydney den Kontrahenten, der bei einer Einstellung des Spitz-Rekords eine Million Dollar von einem Sponsor kassiert. Das einzige direkte Duell der Mega-Stars steigt am Montag über 200 m Freistil, wobei Sydney-Überraschungssieger Pieter van den Hoogenband (Niederlande) als weiterer Gold-Kandidat auf der Rechnung steht. Eine Anmerkung Thorpes, man könne heutzutage unmöglich sieben olympische Goldmedaillen bei denselben Spielen gewinnen, hatte Phelps kürzlich selbstbewusst gekontert: "Das bedeutet doch nur, dass er denkt, es sei für ihn unmöglich, sowas zu schaffen. Aber da darf er doch andere nicht mit einbeziehen. Mit der richtigen Einstellung ist alles möglich." Bei optimalem Verlauf sind dies sogar acht Goldmedaillen, nachdem der "Ausserirdische" aus Baltimore am Sonntag für die 4x100-m-Freistilstaffel nominiert wurde. Hinzu können neben den fünf Einzelstarts noch die Chancen in der "4x2" und der 4x100-m-Lagenstaffel kommen. Schon 2003 machte Phelps scheinbar Unmögliches wahr, als er Weltrekorde am Fliessband produzierte: acht insgesamt, fünf in Vor-, Zwischen- und Endläufen bei der WM in Barcelona. Als erster holte er überdies US-Titel auf drei Lagen. 16.8. Der das Wasser mit den Füssen fasst. Sie sind manchmal nicht mehr ganz geheuer, diese Fischmenschen im Aquatic Pool. Vor allem die männliche Spezies erweckt Argwohn oder gar Ängste mit ihren langen, stromlinienförmigen Gesichtern, mit diesen Muskelwülsten am Oberkörper, die dann nach unten hin geradezu dramatisch flacher werden. Sind diese Wesen überhaupt noch von dieser Welt? [Mehr] 15.8. Phelps und Australierinnen. Die Wettkämpfe am ersten Final-Abend im Aquatic Centre in Athen begannen verheissungsvoll: Über 400 m Lagen gewann Superstar Michael Phelps nicht nur sein erstes Olympia-Gold, der 19-jährige Amerikaner tat dies auch in Weltrekordzeit [mehr]. 15.8. Michael Phelps mit goldigem Start. Die Schwimm-Wettkämpfe am ersten Final-Abend in Athen begannen verheissungsvoll: Über 400 m Lagen gewann Michael Phelps nicht nur sein erstes Olympia-Gold, der 19-Jährige tat dies auch in Weltrekordzeit. Wie der Abend begann, so endete er - mit einem Weltrekord. Über 4-mal 100 m Crawl gewann die australische Staffel das Duell gegen die USA um fast eine halbe Sekunde [mehr]. 15.8. Gleichstand im Fernduell. Die beiden Ausnahmekönner des Schwimmsports haben ihre Ambitionen am ersten Tag unterstrichen. Thorpe und Phelps liegen mit je einem Sieg in ihrem Olympia-Fahrplan [mehr]. 15.8. Lütolf und Platel bereits im Vorlauf out. Remo Lütolf über 100 m Brust (34.) wie auch Yves Platel über 400 m Lagen (29.) hingegen schieden bereits in den Vorläufen sang- und klanglos aus. Gleiches widerfuhr erwartungsgemäss auch der 4x100-m- Crawl-Staffel der Frauen (15.) [mehr]. 15.8. Diezi einziger Lichtblick. Dominique Diezi hat zum Olympia-Auftakt der Schwimmer für den einzigen Lichtblick gesorgt: Die 27-jährige Zürcherin unterbot in 56,78 als Startschwimmerin in der Crawl-Staffel den Uralt-Rekord über 100 m um 26 Hundertstel. Remo Lütolf über 100 m Brust (34.) wie auch Yves Platel über 400 m Lagen (29.) hingegen schieden bereits in den Vorläufen aus [mehr]. 14.8. Platel: "Delfin chaotisch!" "Und ich verlor mein Selbstvertrauen auf den letzten 3 Bahnen," sagte Yves Platel nach seinen 400 m Lagen. Auf die Frage nach seiner Karriere meinte Platel: "Beijing ist zu weit weg. Bei olympischen Spielen ist das Resultat nicht so wichtig. Der Weg hierher war für mich viel wichtiger." Platel wurde in 4:28.94 29. Sein Schweizerrekord steht bei 4:20.83 (2001). 14.8. Diezi verbessert Altrekord. In der 4x100m Freistil-Staffel schwamm Dominique Diezi als Startschwimmerin mit 56.78 einen neuen Schweizerrekord über 100m Freistil. Der alte Rekord (57.04) stammte von Marie-Therese Armentero aus dem Jahre 1986. 12.8. Olympiaeröffnung ohne Thorpe. Ian Thorpe wird auf Rat der Ärzte nicht bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele am Freitag in Athen dabei sein. "Die Eröffnungszeremonie ist eine ähnliche Belastung wie bei einem Acht-Stunden-Arbeitstag. Das sollten sich vor allem die Athleten, die gleich zu Beginn Wettkämpfe haben, nicht antun", sagte Australiens Team-Arzt Brian Sando. Neben Thorpe werden auch alle übrigen australischen Schwimmer sowie die Ruderer und das Rad-Team auf den Einmarsch verzichten. 12.8. Wasserball-Europaliga: Gruppeneinteilung (PDF) für die Qualifikationsrunde des LEN-Cups Männer und Frauen. Aus der Schweiz ist der WSV Basel (Frauen) mit von der Partie. 11.8. Sweetenham: "Thorpe gewinnt 200er." "Ich denke, Thorpe gewinnt die 200 m Freistil," sagte der Chefcoach von British Swimming. Warum? "Natürlich zählt die Solidarität mit den Australiern, aber wenn ich Thorpe zuschaue wie er schwimmt, zählt vor allem die Überzeugung, dass er der Beste von allen ist." Darüber hinaus meinte Sweetenham, dass die Leistungsdichte in Athen so hoch sein wird wie noch nie. "Wenn man die jeweils vier Besten in einer Disziplin anschaut kommt man zum Schluss, dass alles möglich ist." 11.8. Australier in Athen: Foto Webgallery 11.8. Dementi der US-Schwimmer nach Doping-Verdächtigung. (sid) Das US-Schwimmteam hat in Athen Meldungen australischer Zeitungen dementiert, wonach zwei US-Schwimmer vor den Olympischen Spielen 2000 in Sydney leistungssteigernde Mittel genommen hätten. "USA Swimming hat von den Gerüchten gehört, die von Glen Luepnitz gestreut worden sind. Luepnitz war in Sydney aber kein Mitglied der Olympiamannschaft, er hatte lediglich mit einigen Schwimmern zu tun", sagte Chuck Wielgus, Exekutivdirektor von USA Swimming, am Mittwoch. Sollte USA Swimming Kenntnis von den Fällen erhalten, werde der Verband sofort die Welt-Antidoping-Agentur Wada und die US-Antidoping-Agentur Usada informieren, sagte Wiegus weiter. Luepnitz war mit dem Satz zitiert worden, zwei US-Schwimmer hätten sich mit Hilfe von Wachstumshormonen (HGH) auf Olympia in Sydney vorbereitet. 9.8. Michael Phelps nicht in der US-Staffel. (sid) Mit der von Speedo offerierten eine Million Dollar für sieben Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Athen wird es für Michael Phelps wohl nichts werden. "Er ist bei unseren Ausscheidungen nicht über 100 Meter Freistil an den Start gegangen, und wir haben vier andere hervorragende Schwimmer, die sich um zwei Plätze in der Staffel über 4x100 Meter Freistil streiten", sagte US-Cheftrainer Eddie Reese in Athen. Im Vorlauf am 15. August wird die Finalbesetzung ermittelt - nach derzeitigem Stand der Dinge ohne Phelps. Sprint-Olympiasieger Gary Hall Junior, Neil Walker, Nate Dusing und Gabe Woodward sind die US-Kandidaten, der WM-Vierte des Vorjahres, Jason Leszak, und 100-m-Schmetterlings-Weltrekordler Ian Crocker sind gesetzt. "Wenn keiner unter 48,5 Sekunden bleibt, werden wir neu überlegen", erklärte Reese. Dem zuständigen Trainergremium gehört auch Phelps-Coach Bob Bowman an. Jason Leszak hatte die Trials in 48,41 Sekunden vor Crocker gewonnen. Über 200m Delfin sowie 200 und 400m Lagen ist Phelps Weltrekordhalter und grosser Olympiafavorit. Über 200 m Freistil hat er es mit Ian Thorpe und Pieter van den Hoogenband zu tun. Crocker ist über 100m Delfin die Konkurrenz aus dem eigenen Lager. Sollte Phelps dieses Duell verlieren, wird er auch nicht in der 4x100-m-Lagenstaffel stehen. Allerdings gilt die Millionen-Offerte für Phelps auch noch für Olympia 2008 in Peking. Auch Australiens Superstar Ian Thorpe wird die sieben Goldmedaillen von Mark Spitz 1972 in München nicht erreichen. Der 21 Jahre alte Werbemillionär wird in Athen in drei Einzelrennen und drei Staffelentscheidungen starten. Über 200m und 400m Freistil ist er hoher Favorit. Weitere Goldchancen hat Thorpe mit den australischen Staffeln über 4x100m und 4x200m Freistil sowie 4x100m Lagen. "Sieben Olympiasiege für einen Schwimmer werden in Athen utopisch bleiben. Michael Phelps kann viermal Gold holen", sagte Australiens ehemaliger Chef-Coach Don Talbot. 9.8. Hoogenband legt Hauptaugenmerk auf die 100 m. (sid) In Athen gilt Pieter van den Hoogenbands volle Konzentration der 100-m-Freistil-Distanz "Für mich stehen die 100 Meter klar im Vordergrund. Dort treffe ich auf Alexander Popow, einen Athleten, den ich mehr als andere verehre", sagte der Doppel-Olympiasieger von Sydney 2000 am Montag in Athen. Van den Hoogenband hatte in Sydney Gold über 100 und 200m Freistil gewonnen und dabei über die lange Distanz sensationell den australischen Superstar Ian Thorpe geschlagen. Die als "Rennen des Jahrtausends" bezeichnete 200-m-Konkurrenz in Athen versuchte der Niederländer herunterzuspielen: "Das war in Sydney eine grosse Sache, das hat mein Leben verändert, aber für mich sind die 100 trotzdem wichtiger. Das ist bei den Schwimmern wie in der Leichtathletik." Über 200m treffen in Athen van den Hoogenband, Weltmeister und Weltrekordler (1:44,06) Ian Thorpe, dessen Landsmann Grant Hackett und der Amerikaner Michael Phelps aufeinander. Van den Hoogenband und Inge de Bruijn hatten in Sydney allein fünf Goldmedaillen für die Niederlande gewonnen. Inge de Bruijn ist vier Jahre nach ihrem Dreifach-Triumph von Sydney in Athen optimistisch: "Ich fühle mich sehr stark. Ich weiss aber auch, dass man Weltrekord schwimmen muss, um Olympiasiegerin zu werden." Die Australierin Lisbeth Lenton hatte de Bruijn den Weltrekord über 100m Freistil abgenommen (53,66). "Weltrekorde werden gebrochen, das ist nun mal so. Ich bin ganz allein auf mich konzentriert, nicht auf meine Gegner", sagte de Bruijn, die in Sydney Gold über 50 und 100m Freistil sowie 100m Schmetterling gewonnen hatte. 9.8. Tunesisches Olympiateam. Das tunesische Olympiateam besteht aus nur zwei Schwimmern: Anouer Ben Naceur und Oussama Mellouli, der an der WM 2003 in Barcelona Bronze über 400 m Lagen gewann. 9.8. Singapurianisches Olympiateam: Christel Bouvron (100 Delfin, 200 Lagen), Mark Chay (100 und 200 Freistil), Gary Tan (200 Lagen), Nicolette Teo (100 und 200 Brust), Joscelin Yeo (100 Delfin, 200 Lagen). 8.8. Terry Laughlin mit neuer Trainerstelle. Der Gründer und Cheftrainer von Total Immersion Terry Laughlin, wird eine Stelle als aktiver Trainer in einem US Swimming Schwimmklub antreten. Der Job bei Hawks Swimming Association beginnt am 1. September. Laughlin war von 1972 bis 1988 Trainer, zog sich dann aber 1989 als Coach zurück. "Nach 15 Jahren bin begeistert, dass ich wieder als Trainer tätig sein kann," sagte Laughlin. "Den Anstoss für meinen Entscheid gaben Cecil Colwins Erinnerungen an Doc Councilman im Januar dieses Jahres. Auf einmal realisierte ich, wie ich meine Zeit und mein Talent am Besten einsetzen kann, nämlich als Klubtrainer." Bei den Hawks handelt es sich um einen kleinen Klub mit begrenzten Ressourcen. Laughlin stellt sich vor, dass es sich um eine ausgezeichnete Ausgnagslage handelt, um seine Methoden anzuwenden, unter Beweis zu stellen und Erfolg im Wettkampfschwimmen zu haben. Er will bis ins Jahr 2008 auch Mitglieder des Klubs an die US-Trials für Beijing bringen. 7.8. US-Sommermeisterschaften, Stanford, 3.-7.8.2004 [Webserver] [Resultate 1.+2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag] 7.8. Kanadische Klubmeisterschaften, Winnipeg, 5.-9.8.2004 [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] 7.8. FINA Marathon Swimming World Cup. Heute Samstag wird im Lac Memphrémagog die neunte Etappe über 34 km ausgetragen. gemeldet sidn folgende SchwimmerInnen: Frauen: Shelley Clark (AUS), Ivanka Moralieva (BUL), Sophie Charbonneau and Mélissa Doyle (Canada), Yvetta Hlavackova (CZE), Esther Nunez (ESP), Britta Kamrau and Angela Maurer (GER), Teodora Raptis (MKD), Irene Van der Laan (NED), and Erika Rose (USA) who was long distance world champion in 1998. Männer: Damian Blaum, Gabriel Chaillou and Rafael Pérez (ARG), Mark Saliba (AUS), Petar Stoychev (BUL), Mathieu Leblanc (CAN), Mohamed El Zanaty, Mohammed Hassan and Mohammed Serour (EGY), Stéphane Gomez and Gilles Rondy (FRA), Christian Hansmann and Christof Wandratsch (GER), Jane Karajovanov (MKD). 7.8. Australier schlagen Viren. Im Traininsgcamp in Sindelfingen haben zwei mögliche Medaillenanwärterinnen eine Erkältung mit Halsschmerzen eingefangen. Die anfängliche Sorge, das Virus könnte sich auf die ganze Mannschaft ausbreiten, hat sich bisher nicht bestätigt. Nur Jodie Henry und Alice Mills wurden krank. Sie mussten 1 Woche vor Beginn der Wettkämpfe auf mehrere Trainingseinheiten verzichten. Seit gestern konnten sie das Training allerdings wieder aufnehmen, und ihr Trainer Shannon Rollason ist zuversichtlich, dass der Unterbruch nicht geschadet hat. Mills und Henry sind zwei Schlüsselschwimmerinnen der 4x100-m-Freistilstaffel und hoffen, dass sie zum ersten Mal seit 1956 in Melbourne wieder Gold für Australien gewinnen. Chefcoach Leigh Nugent sagte, es sei nichts Ungewöhnliches, dass Schwimmer kurz vor wichtigen Wettkämpfen krank werden, weil die Funktion ihres Immunsystem durch die Stresshormone gedämpft werde [mehr zum Thema Sport und Immunsystem]. 6.8. Britische Jugendmeisterschaften, Sheffield, 2.-5.8.2004 [Resultate]. 6.8. Libby Lenton und Stephan Widmer auf Psychospiele vorbereitet. Als Oylmpianeuling ist Libby Lenton und ihr Schweizer Trainer Stephan "Widmar" (Widmer) auf psychologische Kiegsspiele am Beckenrand und im Becken vorbereitet. "Ja ich denke, es wird auf mich zukommen," sagte Lenton in einem Interview in Sindelfingen. Stephan Widmer ergänzte, dass dies am wahrscheinlichsten beim Einschwimmen oder bei den Startvorbereitungen zu erwarten ist. Als Weltrekorhalterin mit wenig internationaler Erfahrung sei sie die gesetzte Zielscheibe. "Wir haben versucht, das Positive zu sehen," sagte Widmer. "Wenn jemand versucht Libby nervös zu machen, heisst das doch nichts anderes, als dass sie vor ihr Angst hat." Libby Lenton ist zuversichtlich, dass sie sich nicht wird nervös machen lassen: "Ich weiss zwar nicht ob, wann und wo es passieren wird, aber ich bin gedanklich vorbereitet. Vermutlich werde ich einfach laut Lachen, weil die Person sich eine Blösse gibt." 6.8. Zum ersten Mal Bluttests.Zum ersten Mal in der Geschichte der olympischen Spiele werden alle AthletInnen zusätzlich zu den Urin- auch Bluttests unterworfen. Die Betroffenen werden nach den Einsätzen informiert und müssen sich innerhalb von 12 Stunden (!) in der olympischen Klinik melden. Das IOC sagte, dass ein spezielles Augenmerk auf Betrugsversuche wie Bluttransfusion, -verdünnung etc. gerichtet wird. IOCs medizinischer Chef Patrick Schamasch sagte, dass alle Betrugsversuche als Dopingvergehen eingestuft würden. 5.8. Eric the Eel in Athen? "Fälle" wie Eric Moussambani aus Äquatorial Guinea sollte es nach den Vorstellungen von IOC-Präsident Eric Rogge nicht mehr geben. Die sogenannte Wildcard, welche es kleineren Ländern ermöglichte, eine Vertreterin oder einen Vertreter an die olympischen Spiele zu delegieren, sollte abgeschafft werden. Diese SportlerInnen würden dem olympischen Ideal nicht entsprechen. "Was im Schwimmen in Sydney passierte, muss vermieden werden. Das Publikum liebte es, ich aber nicht," sagte Rogge der Presse vor einem Jahr in Bezug auf den 23-jährigen Eric the Eel, der nach seinem 100 m Freistilrennen in Sydney in 1:56 zur Berühmtheit aufstieg. Jetzt aber schafft Eric the Eel die 100 m Freistil deutlich unter 1 Minute und er wartet in seiner Heimatstadt Malabo auf den Telefonanruf mit der Einladung nach Athen. Wegen einer verpassten Anmeldung durch das nationale olympische Komittee von Äquatorial Guinea sind seine Hoffnungen geschmolzen. "Sie sagten mir, sie hätten mein Passbild nicht gefunden und so hätten sie mich nicht anmelden können," sagte Moussambani den Medien. "Ich habe seit Sydney sehr hart trainiert, weil ich mein Ziel nach Athen gehen zu können erreichen wollte." Obwohl er heute die 100 m Freistil in 57 Sekunden schaffe, habe er alle Sponsoren und die meiste Medienaufmerksamkeit verloren. Dabei war es für ihn sehr schwierig überhaupt trainieren zu können, weil es in seinem Heimatland nur 2 Schwimmbecken gibt. Beide sind leer. Deshalb hatte Moussambani sein Domzil vorübergehend nach Valencia in Spanien verlegt, was ihm nun zum Verhängnis wurde. Das nationale olympische Komittee hatte ihn vergessen anzumelden oder wollte ihn nicht anmelden, wie die etwas fadenscheinigen Ausreden zeigen. Falls aus Athen nichts wird, überlegt sich Moussambani in den USA zu studieren. Er habe Angebote für ein bezahltes Studium an Universitäten entweder in Florida oder Wisconsin. Aber vielleicht hat er Glück, und man findet sein Passfoto und er kann seiner 10-köpfigen Delegation nach Athen nachreisen. Gemäss Aussagen von FINA-Offiziellen hat Moussambani eine kleine Chance für eine Akkreditierung, dies aber nur dann, wenn sich das nationale olympische Komittee sputet.. 5.8. François Willen neuer Nationaltrainer. Willen besetzt den von Swiss Swimming neu geschaffenen Posten des Nationaltrainers für das Elite- und Juniorenkader. Der 29-jährige Waadtländer wird auch Ausbildungschef des Verbandes und Co-Trainer im nationalen Trainingszentrum in Magglingen. Willen, bei Swiss Swimming bisher Trainerassistent, wird seine neuen Ämter am 1. September 2004 antreten. 5.8. Die 13-köpfige Schweizer Schwimm-Olympiadelegation im Startblock: mehr in der NZZ vom 5.8.2004 4.8. Deutsche SchwimmerInnen auf Mallorca. (dpa) - Deutschlands 35 Olympiaschwimmer sind zum letzten Trainingslager vor Athen nach Palma de Mallorca geflogen. "Hier geht es darum, die richtige finale Einstellung für das grosse Ereignis zu bekommen", sagte der deutsche Cheftrainer Ralf Beckmann der dpa. Bis zum Abflug nach Griechenland am 11. August steht für das Team um Weltrekordlerin Franziska van Almsick und die Weltmeister Hannah Stockbauer, Antje Buschschulte sowie Thomas Rupprath zwei Mal täglich zwei Stunden Training auf dem Programm. "Grosses Relaxen ist nicht, aber die ganz grossen Belastungen gibt es auch nicht mehr. Die Erholung gehört dazu", sagte Beckmann, der mit seinem Trainerteam vor allem an technischen Feinheiten und dem Mannschaftsgefüge arbeiten will. "Das Team soll sich auch neu finden, denn schliesslich haben wir neun Neulinge." Vor dem Auftakt der olympischen Wettbewerbe am 14. August will Beckmann seinen Schwimmern "die nötige Spannung vermitteln, aber auch die nötige Lockerheit". Ältester deutscher Schwimmer in Athen ist der 32-Jährige Lagen-Experte Christian Keller aus Essen. Im Männerbereich sind Marco di Carli (Sögel) und der Wiesbadener Helge Meeuw mit 19 Jahren am jüngsten, bei den Frauen ist es Teresa Rohmann aus Erlangen. Die Weltranglisten-Zweite über 200 m Lagen wurde am 24. Juli 17 Jahre alt. Weltrekordlerin Sandra Völker (Leipzig) bringt als 30-Jährige von den 19 deutschen Frauen die meiste Erfahrung mit. Am 11. August fliegen die deutschen Schwimmer von Mallorca direkt nach Athen und beziehen noch am gleichen Tag ihr Quartier im Olympischen Dorf. 4.8. Franzi im Fernsehen. Am Samstag, den 7. August strahlt der Kanal Arte um 19 Uhr eine Biographie über Franzsika van Almsick aus. Sie spricht in der Reihe "Mein Leben" über ihre Karriere, ihr Leben vor und nach dem Fall der Mauer und - offen wie selten zuvor - über Privates [Programmhinweis]. 4.8. Achtmal Gold für Australien? In Sindelfingen wird das Aussieteam von Journalisten und Fotografen abgeschirmt. Diese können ab Donnerstag nur aus bestimmten Ecken des Pools während des Trainings Bilder schiessen und das Training beobachten. Filmaufnahmen dürfen nur während des Trainings gedreht werden, nicht aber, wenn die Schwimmer das Becken verlassen. Gespräche im Hotel über das Thema Schwimmen sind nicht erwünscht. Die australische Mannschaft wird mit einem Charterflug nach Athen reisen. Die Medien prognostizieren den Gewinn von je 8-Mal Gold und Silber sowie 2-Mal Bronze. Dies würde ein besseres Ergebnis als 1956 in Melbourne (8/4/2) bedeuten (Sydney: 5/9/4). Die prognostizierten Sieger können bei Swiminfo.com abgerufen werden. 4.8. Phelps schwimmt in 4x100-m-Freistilstaffel. Der US Olympiachefcoach Eddie Reese hat entschieden, dass Michael Phelps in der Staffel mitschwimmt. Dadurch verbessern sich siene Chancen in Athen 7 oder gar 8 Goldmedaillen zu holen. 4.8. Schweizermeisterschaften der Rettungsschwimmer. Die 57. Schweizermeisterschaften der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG finden am 21. und 22. August im Freibad Lättich in Baar/ZG statt. 72 Sektionen werden ihre "Baywatch-Teams" an den Start schicken um in vier Kategorien um Titelehren zu kämpfen. Jeder Sportler richtet sein Training auf einen bestimmten Anlass aus, um dann seine Höchstleistung zu erbringen. Während die einen sich in Athen an den Olympischen Sommerspielen messen, stellen die jährlich stattfindenden Schweizermeisterschaften im Rettungsschwimmen für den grössten Teil der Rettungsschwimmer diesen Höhepunkt dar! In diesem Jahr werdend die rund 1000 Wettkämpfer aus 72 Sektionen vom Organisa-tor, der SLRG Sektion Thalwil-Langnau, im Freibad Lättich in Baar empfangen. In acht Disziplinen, bei welchen die SLRG grossen Wert auf Teamwork und Realitätsbezug legt, werden in den vier Kategorien Männer 6er-Teams, Männer 4er-Teams, Frauen 6er-Teams und Frauen 4er-Teams um den nationalen Titel gekämpft. Sieger wird, wer am Schluss am meisten Punkte auf seinem Konto hat. Jede der 8 Disziplinen begründet sich in einer realen Rettungssituation: Ertrinkende (im Wettkampf durch Puppe simuliert) müssen alleine und im Team transportiert werden. Der korrekte und effiziente Umgang mit den Rettungs-Hilfsmittel muss beherrscht sein, wobei folgende Geräte zum Einsatz kommen: Rettungsball, Rettungsbrett, Rettungslei-ne und die RFT-Ausrüstung (Flossen, Brille, Schnorchel). "Leben retten" lautet die Devise der SLRG. Die Rettungsschwimmer sind also nicht nur im Wasser tätig, sondern beherrschen auch die notwendigen Nothilfemassnahmen an Land. In der Disziplin "Nothilfe-Wettkampf" müssen die Lebensretter beweisen, dass sie die korrekte Patientenbeurteilung nach dem ABC-Schema und das korrekte Beatmen am Phantom beherrschen. Als Titelverteidiger reisen die Sektionen Baden-Brugg (Frauen 6er-Teams), Sarganser-land (Frauen 4er-Teams), Chur (Männer 4er-Teams) und Innerschweiz (Männer 6er-Teams). Wobei das zu letzt genannte Team seit Jahren ungeschlagen ist. 3.8. OWS Junioren EM: Schweizer im Mittelfeld. (Swiss Swimming) Die Schweizer Langstreckenschwimmerin Denise Schrader vom SC Uster-Wallisellen erreichte am Europacup in St. Affrique über 10 Kilometer den 14. Platz. Die mehrfache WM- und EM-Teilnehmerin startet gut und lag bis zwei Stunden immer auf dem zweiten Platz bevor sie von ihren Kräften verlassen wurde. Schrader erreichte das Ziel nach 2:18:15 Stunden mit einem Rückstand von 2:41 Minuten hinter der Siegerin Yurema Requena aus Spanien. Die zweite Schweizer Starterin Nathalie Schneider (SV beider Basel) beendete das Rennen nicht. Am meisten zu schaffen machte den Teilnehmer die vielen Warm- und Kaltwasser-Strömungen wie Nationaltrainerin Elena Nembrini berichtete. An den Junioren Europameisterschaften im Open-Water-Schwimmen sorgte Iris Matthey (Genève-Natation 1885) mit einem 14. Rang für die beste Schweizer Rangierung. Die Genferin benötigte 1:08:35.93 Stunden für die 5 Kilometer. Gold holte sich die Russin Larisa Ilchenko in 1:05:09.77 vor ihrer Landsfrau Ksenia Popova (1:05:12.63) und der Spanierin Margarita Dominguez (1:05:17.71). Bei den Junioren klassierten sich die Schweizer Schwimmer Marco Ferraro (SV beider Basel), Stephan Mohr (SV beider Basel) und Christophe Schmid (Genève-Natation 1885) auf den Plätzen 15, 16 und 18. Ihr Rückstand auf den erst 17 Jahre jungen russischen Sieger Maxim Luchnikov (1:00:10.80) beträgt etwas mehr als drei Minuten. Silber geht dank Daniil Serebrennikov (1:00:30.01) ebenfalls nach Russland und Bronze gewinnt der Italiener Giorgio Fedele (1:00:34.88). Rangliste Junioren 1. Maxim Luchnikov (RUS) 1:00:10.80. 2. Daniil Serebrennikov (RUS) 1:00:30.01. 3. Giorgio Fedele 1:00:34.88. Ferner: 15. Marco Ferraro (SV beider Basel) 1:03:19.09. 16. Stephan Mohr (SV beider Basel) 1:03:25.04. Ferner 18. Christophe Schmid (Genève-Natation 1885) 1:03:26.53. Juniorinnen 1. Larisa Ilchenko (RUS) 1:05:09.77. 2. Ksenia Popova (RUS) 1:05:12.63. 3. Margarita Dominguez (ESP) 1:05:17.71. Fernet: 14. Iris Matthey (Genève-Natation 1885) 1:08:35.93 3.8. Hall unterstützt Thorpe. Von Gary Hall hätte niemand erwartet, dass er je mit Ian Thorpe einer Meinung sein könnte. Hall hatte im Vorfeld von Sydney 2000 mehr als ein Wortgefecht und wurde von den Australiern nach der verlorenen 4x 100-m-Freistilstaffel zur Lachnummer degradiert. Das Unerwartete ist aber eingetroffen, Hall applaudiert Thorpe zu seiner Stellungnahme in Scachen Dopingverdacht im Schwimmen: "Ich applaudiere Ian für seine Offenheit, und dass er die Aufmerksamkeit auf dieses Thema gelenkt hat." Thorpe sei völlig ungerechtfertigt von der FINA angeschossen worden. Hall macht sich darüber hinaus auf seiner Website www.theraceclub.net für Blutentnahmen stark. Das Blut solle für spätere Analysen aufbewahrt werden. So könne man später auf neue Dopingmittel, die zur Zeit der Blutentnahme noch nicht bekannt waren, nachtesten, wie der THG-Skandal in den USA zeige. Hall selber kritisiert die FINA ebenfalls und fordert mehr Taten statt Worte. 3.8. Körperkult verführt immer mehr Jugendliche zum Doping. Doping im Spitzensport sorgt immer wieder für Skandale. Doping im Breitensport dagegen wird weitgehend tot geschwiegen. Die Tatsache, dass es keine Kontrollen im Breitensport gibt, macht die Diskussion schwierig. Experten sind jedoch alarmiert, weil inzwischen auch viele Jugendliche für einen muskulösen Körper zu Anabolika greifen [mehr]. 3.8. FINA Marathon Swimming World Cup. Am 31.7.2004 fand in Quebec im Lac St. Jean (17 Grad, 32 km) die achte Etappe statt. Bei den Frauen gewann die deutsche Angela Maurer vor Britta Kamrau (D) und der Bulgarin Ivanka Moralieva, bei den Männern gewann Petar Stoychev (Bul) vor Gabriel Chaillou (Arg) und Stéphane Gomez (F). Resultate Männer: 1. Petar Stoychev (BUL) 6h23m14s; 2. Gabriel Chaillou (ARG) 6h29m10s; 3. Stéphane Gomez (FRA) 6h35m43s. Frauen: 1. Angela Maurer (GER) 6h47m04s; 2. Britta Kamrau (GER) 6h51m47s; 3. Ivanka Moralieva (BUL) 7h06m13s [Resultate komplett]. 2.8. Swiss Open / Schweizer Juniorenmeisterschaften 2004 Kriens. In diesem Jahr wurden die früher zu diesem Zeitpunkt durchgeführten Sommermeisterschaften zum ersten Mal in der Form eines Swiss Open (International ausgeschrieben) und den Schweiz. Juniorenmeisterschaft durchgeführt. Durch diese internationale Teilnahme wurde nicht nur für unsere Teilnehmer an den Swiss Open, sondern für alle Schweizer Vereine die Messlatte viel höher gelegt. Trotz des höheren Niveaus, muss sich diese Veranstaltung zuerst in den Köpfen der (Schweizer) Vereine etablieren. Da bei den Swiss Open keine Schweizer Meistertitel zu vergeben waren, liess das generelle Interesse für diesen Wettkampf zu wünschen übrig (es kamen teilweise nicht einmal komplette Endläufe zusammen). Bei vielen Vereinen wurden die Swiss Open bewusst nicht als Saison-Höhepunkt definiert. Auch deshalb blieben einige Athleten vom Wettkampf fern, so dass einzelne Vereine gar keine Staffel an den Start bringen konnten.
Auch der SV Limmat reiste mit einer verhältnismässig kleinen Mannschaft nach Kriens. Zahlreiche Absenzen aus Gründen wie Studium oder Rücktritt vom Wettkampfsport, liessen die Mannschaft auf 10 Teilnehmer schrumpfen. Dies widerspiegelte sich vor allem im Medaillenspiegel da zahlreiche ehemalige "Medaillenhamster" fehlten und in der Tatsache, dass die Damen auf alle Staffeln und die Herren als Schweizermeister auf die 4x200m Freistil Staffel verzichteten. In der Juniorenkategorie waren mit Olivier Fornaro und Claude Pape nur zwei SVL Schwimmer am Start. Olivier Fornaro siegte über 200m Freistil in neuer Bestzeit von 1:57.53 und liess sich über 400m Freistil noch eine Bronzene Medaille umhängen. Leider ohne Medaillen blieb Claude Pape. Zweimal unglücklich auf Rang vier, konnte er aber von sieben Einzelrennen sechs neue Bestzeiten erzielen. Die Bestzeiten waren die grosse Schwäche des Teams an diesen Meisterschaften. Zwar wurden die erwarteten Medaillen zum grössten Teil geholt, die Zeiten lagen aber zu selten im Bereich der Bestzeiten. So wurden von 67 Einzelresultaten nur 13 Bestzeiten und ein Klubrekord erzielt (Quote 19%). Zum Vergleich wurden an den Schweizermeisterschaften 2004 und 2003 Quoten von 40% bzw. 55% erreicht.... Doch zurück zu den erfreulicheren Facts. Zweifacher Swiss Open Sieger wurde Stephan Bachmann über 200m Lagen in 2:06.70 und 200m Delphin in 2:04.11. Zusätzlich war er über 400m Lagen für den einzigen Klubrekord an diesen Swiss Open zuständig und gewann dabei in 4:31.86 die Bronzemedaille. Ebenfalls zweimal Gold gewann Flori Lang über 50m und 100m Rücken. Jonathan Massacand direkt aus dem Militärdienst und mit einem Trainingsrückstand angereist, gewann eine Bronzemedaille über 100m Rücken. Auch die Damen kamen zu Edelmetall. Claudia Bellasi verbesserte ihre Bestzeit über 100m Brust auf 1:13.75 deutlich und gewann Silber. Ebenfalls Silber verbuchte sie über 50m Brust. Zweimal Bronze gab es für Ramona Pedretti. Über 100m und 200m Brust. Ebenfalls in den Medaillenrängen platzierten sich jeweils die Herrenstaffeln. Über 4x100m Freistil und 4x100m Lagen auf Rang zwei, bzw. Rang drei. Vor allem die Freistil Staffel zeigte mit einer Willensleistung, was auch bei einer nicht Bestbesetzung möglich ist und streifte mit 3:31.14 am alten Klubrekord von 3:30.24 knapp vorbei. Schlussbilanz: 5 Gold-, 3 Silber- und 6 Bronzemedaillen. 67 Einzelresultate, 1 neuer Klubrekord und 13 neue Bestzeiten... (Kel)
Zurück zur Homepage / an den Anfang Juli 200430.7. Thorpes Manager kritisiert FINA. Thorpes Manager David Flaskas sagte als Reaktion auf die Stellungnahme der FINA in einem TV-Interview: "Wir fühlen uns bruskiert von der Aussage der FINA, Thorpe hätte den Schwimmsport mit seiner Kritik in Verruf gebracht. Wenn die FINA jemanden, der dem Schwimmsport geschadet hat strafen müsste, dann wäre das der deutsche Ex-Cheftrainer Manfred Thiesmann. Stattdessen haben sie den mit 1000 Federschlägen behandelt." Thiesmann behauptete vor 4 Jahren, Thorpe sei gedopt. Thorpe hat inzwischen in Australien Unterstützung von (Ex-)Schwimmern und Trainern erhalten: Grant Hackett, Don Talbot und Duncan Armstrong, Olympiasieger 1988 in Seoul. 30.7. Thorpe und Co. zur Vorbereitung in Sindelfingen. Die australische Schwimmnationalmannschaft weilt derzeit in Sindelfingen und wird sich dort bis zum 5. August auf die Olympischen Spiele in Athen vorbereiten. "Alle sind gesund und munter, wir haben derzeit keine Probleme", erklärte Chefcoach Leigh Nugent, der das Team mit 44 Schwimmern und 21 Offiziellen anführt. Bereits zum dritten Mal bereiten sich die Australier damit in Sindelfingen auf den jeweiligen Jahreshöhepunkt vor. Zum Empfang hatten sich auch Doping-Fahnder eingefunden, die elf Athleten zur Kontrolle baten. Dies hatte aber nichts mit den Äusserungen von Ian Thorpe zu tun. 28.7. Thorpe: "Saubere Spiele sind eine Illusion." "Es ist naiv zu glauben, dass die Schwimmwettkämpfe nicht mit Doping befleckt sind," sagte Ian Thorpe. Ohne Namen zu nennen, gab sich Thorpe überzeugt, dass er schon gegen gedopte Athleten antreten musste. Und sehr wahrscheinlich würde das wieder passieren, meinte Thorpe. Er habe keine Sorgen, mit der FINA in Konflikt zu geraten: "Ich bin nicht das Liebkind der FINA, aber ich kann damit leben, weil ich so ruhiger schlafen kann." Thorpe reist heute mit der australischen Nati nach Sindelfingen ab. 28.7. Rupprath schreibt Gold ab. (dpa) Thomas Rupprath hat den Olympiasieg abgeschrieben. Mit seiner deutschen Bestmarke (51,88) galt der Schwimm-Profi lange als potenzieller Weltrekordmann und Anwärter auf den Erfolg über 100 m Delfin bei den Spielen in Athen. Jetzt sei, das hat der 27-Jährige realisiert, Bronze "das Maximalste und Schönste". Die Amerikaner Ian Crocker und Michael Phelps sind ihm davon geflogen: Weltmeister Crocker unterbot bei den US Trials in Long Beach seinen Weltrekord von Barcelona 2003 um 22/100 Sekunden auf 50,76, Phelps wurde als Zweiter in 51,15 gestoppt. "Diese Zeiten sind für mich unerreichbar. Erst hinter den beiden wird es wieder menschlich." Rupprath spekuliert damit, dass man in Athen am 20. August mit einer Zeit um 51,5 Dritter werden kann. In diesen Regionen sieht er Europarekordler Andrej Serdinow aus der Ukraine - und sich selbst. "Aber viel weiter kann Thomas nicht kommen. Das ist ausgereizt", sagt Rupprath-Heimtrainer Henning Lambertz. "Es wäre vermessen zu sagen, Thomas ist ein Gold-Kandidat", meint auch Cheftrainer Ralf Beckmann. Dabei ist der Athlet "kräftiger, ausdauernder und in der Grundschnelligkeit besser als jemals zuvor" (Lambertz). Seit den für ihn enttäuschenden deutschen Meisterschaften Anfang Juni in Berlin hat Rupprath 4,5 kg mehr Muskelmasse als bei seinem üblichen Wettkampfgewicht. Trotz allem wird er keine Chance haben. Rupprath erkennt die Leistungen der Amerikaner an: "Alle Achtung, die Kerle haben toll trainiert." Er selbst aber auch. Im Vergleich mit dem WM-Jahr 2003, in dem er Weltmeister über die nicht olympischen 50 m Rücken wurde, hat er 500 km mehr im Wasser verbracht und kommt bis Athen auf rund 2100 Trainingskilometer. In Griechenland will der Olympia-Dritte von Sydney (Lagenstaffel) "erst einmal in das Finale kommen und dort persönliche Bestzeit schwimmen". Dann wäre er zufrieden, auch ohne Medaille. Ans Aufhören denkt Rupprath noch nicht: "Ich bin nach wie vor top-ehrgeizig und stecke voller Energie." Fernziel sind die Spiele 2008 in Peking. Dann ist er 31 Jahre alt und schwimmt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr die 100 m Delfin. 100 m Rücken und 200 m Lagen sind Ruppraths neue Anreize. Lambertz: "Diese Optionen werden wir uns für die Zukunft offen halten." 28.7. Synchronchwimmen: Zweiter Bericht aus Athen. (Bericht der Delegationsleitung) Aus der zweiten Woche gibt es nicht viel Wichtiges zu berichten. Die Massage am Montag, unserem freien Tag, war sehr gut. Am Freitag, unserem wöchentlichen halben freien Tag, gibt es wieder eine Massage. Wir freuen uns jetzt schon darauf. Sonst gingen wir am Montag ein bisschen Einkaufen, aber die meisten Geschäfte waren leider zu. Gut für unser Portemonnaie! Der Starbuckskaffee schmeckte um so besser. Olga, Susi und Carry hatten einen schönen Ausflug nach Hydra. Einundeinhalb Stunden Schifffahrt mit dem Tragflügelboot hinten auf dem Deck, das war herrlich. Die Insel Hydra ist autofrei. Der ganze Transport wird per Schiff oder per Esel und Pferd geregelt, sehr schön. Es hat sehr viele Läden für Touristen am Hafen und schöne kleine Gassen mit guten griechischen Restaurants. Nach dem Bummel und einem feinen Essen gab es noch eine kleine Bootsfahrt zu einer Bucht zum Sonnenbaden und Schwimmen. Nach der Rückkehr konnten sich alle noch ein bisschen erholen, bevor das feine Nachtessen aus Anlass von Susis Geburtstag begann. Zu Gast waren noch Liletta Chairopolou, oberste Chefin des Olymia Geschehens für das Synchronschwimmen hier in Athen, mit ihrem Mann. Das griechische Essen fand im Poolrestaurant des Hotels mit schönster Aussicht auf den Jachthafen von Piräeus statt Nach diesem freien Tag fiel uns der Wiedereinstieg ins Training nicht so leicht. Das Training ist härter als letzte Woche, und bei der warmen Wassertemperatur ist das nicht immer einfach. Wir sind immer 2 x 3 Stunden im Wasser und dazu kommen noch unsere Ballettstunden, das Dehnen, "Jean Pierre Egger-Training", Trockentraining und Videoanalyse. Dafür machen wir Fortschritte, obwohl Olga natürlich nie zufrieden ist mit uns. Die Stimmung ist aber gut, und schliesslich wissen wir, auf was wir hinarbeiten. Wir haben unsere E-mail-Verbindung unterdessen endlich zu Stande gebracht, sodass wir nun Online erreichbar sind. Wir sind uns auch am überlegen, was wir am 1. August machen können. Unsere Leibspeise am Mittag und Abend ist der traditionelle griechische Salat mit gutem Feta-Käse. Dazu gibt es aber immer noch feine Speisen, wie Souvlaki, Moussaka, Lammfleisch, Auberginen, Nudeln usw. Für die Verdauung spazieren wir nachher den Hügel hinauf zum Hotel. Auch zum Bad gehen wir immer zu Fuss. Es sind ca. 15 Minuten wenn man es gemächlich nimmt. Zum Bad geht es schön runter aber umgekehrt ist es schon mühsam, in der Hitze wieder hinaufzugehen. Es ist nämlich recht steil. Carry hat es beim Hinuntergehen schon erwischt: sie ist mit der Einkaufstasche (mit Flaschen!) auf dem Hintern gelandet, und das auf einer gekiesten Strasse. Sie hat dann auch etliche Schürfwunden an Zehen und Fussknöcheln.Also, liebe Leute, wir geniessen das Training weiter beim herrlichsten Sommerwetter und senden Euch Allen ganz liebe Grüsse! Belinda und Magdi, Olga, Susi und Carry. Belinda und Magdi, Olga, Susi und Carry 25.7. Mette Jacobsen verwarnt. An der EM in Madrid wurde die dänische Schwimmerin Mette Jacobsen positiv auf entzündungshemmende Glucocorticosteroide (Prednison und Prednisolon) gestestet. Sie hätte den Gebrauch für therapeutische Zwecke vorher anmelden müssen. Auf Antrag der LEN verwarnte die FINA Jacobsen. Die LEN wird deshalb die Disqualifikation von Jacobsen prüfen. 25.7. Schwedisches Olympiateam. Frauen: Kammerling, Anna-Karin - Sundsvalls SS -50 Freistil, 100 Delfin, Staffeln; Lillhage, Josefin - Väsby SS 200 Freistil, Staffeln; Sjöberg, Johanna - Spårvägens SF Staffeln; Alshammar, Therese - SK Neptun 50 Freistil, Staffeln; Mattsson, Ida - Malmö KK 4x200 Freistil; Svahnström Malin - Väsby SS 4x 200 Freistil; Cathrin Carlzon - Södertörns SS 4x100 Freistil; Lotta Wänberg - Malmö KK 4x200 Freistil; Maria Östling Södertörns SS 100 Brust, 4x100 me. Männer: Ohlin, Mattias - Trelleborgs SS 4x100 Freistil; Nystrand, Stefan - Södertörns SS 50 Freistil, 4x100 Freistil; Gustafsson, Martin - Malmö KK 100, 200 Brust; Stymne Petter - SK Neptun 4x100 Freistil; Frölander Lars - Lass Linköping 4x100 Freistil; Andersson Erik - Trollhättan 4x100 Freistil; la Fleur Eric - Malmö KK 4x 100 Freistil. 25.7. FINA Marathon Swimming World Cup. Rekordschnelle Schwimmer auf der 37 km langen Strecke: Alle vier ersten lagen unter der alten Bestzeit 6h50.16. Männer: 1. Stéphane Gomez (F) 6h37:9, 2. Mark Saliba (Aus) (6h37:10), 3. Peter Stoychev (Bul) (6h44:03) und 4. Gabriel Chaillou (Arg) (6h50:16). Bei den Frauen gewann die Deutsche Angela Maurer in 7h00:41 vor ihrer Landsfrau Britta Kamrau (7h01:20) [Resultate]. 22.7. Deutsche Schwimmer doch noch nicht olympiareif. In Hannover absolvieren die deutschen Schwimmer ihre letzten Testwettkämpfe vor den Olympischen Spielen. Am ersten Tag dominierten dabei ausgerechnet jene Athleten, die das Ticket für Athen verpasst haben. So konnte die nicht für Olympia qualifizierte Simone Weiler gleich zwei Siege einfahren. Während die Heidelbergergerin über 50m Brust (nicht-olympisch) mit 32,23 Sekunden siegte, verwies sie über 100m Brust in 1:09,29 Minuten die deutsche Meisterin und Olympia-Teilnehmerin Sarah Poewe (1:09,91) auf den zweiten Platz. Auch über 100m Freistil der Männer verwies ein Nicht-Olympionike die Athen-Teilnehmer in die Schranken. Leif-Marten Krüger (Magdeburg) siegte mit 50,23 Sekunden vor den Hannoveraner Lokalmatadoren Jens Schreiber (50,38) und Stephan Kunzelmann (50,51). "Wären unsere Olympia-Teilnehmer schon jetzt in Form, wären unsere Planungen wohl faslch gewesen", meinte DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann. Fünf Tage nach seinem überzeugenden Auftreten mit drei Titeln bei den Junioren-Europameisterschaften in Lissabon, musste sich Paul Biedermann (Halle/Saale) der Konkurrenz über 1500m Freistil beugen und belegte mit 15:44,91 Minuten hinter dem Leipziger Langstreckenschwimmer Toni Franz (15:35,87) Platz zwei. Schnellster 50-Meter-Freistil-Sprinter war der (vorläufig) für Syrien startende Rafed El-Masri (Berlin-Neukölln), der in 23,06 Sekunden siegte. 22.7. Phelps-Rivale bricht sich den Fuss. Der Ungare Laszlo Cseh hat sich beim Setzen einen Mittelfussknochen gebrochen. der Fuss wurde sofort operiert. "Der Fuss wird rasch heilen, weil sich der Knochen nicht verschoben hat", sagte der 18-jährige nach geglückter Operation. Cseh wurde an der WM 2003 in Barcelona Zweiter hinter Phelps. Csehs Arzt sagte, dass Cseh das Training in einigen Tagen wieder beginnen kann. 21.7. Gary Hall seit langem der Älteste. Seit 1924 Duke Kahanamoku, hawaiianischer Surf- und Schwimmkönig, als 33-jähriger die USA im Schwimmen an olympischen Spielen vertrat und Silber über 100 m Freistil gewann, war keiner mehr annähernd so alt. Gary Hall (* 26.9.1974) tritt nun nach 80 Jahren als fast 30-jähriger in seine Fussstapfen. Bei den Frauen war Dara Torres als 33-jährige 2000 in Sydney mit dabei und ist nach unserem Wissen die älteste US-Schwimmolympionikin. Day 1 - July 21, 2004 11:00-14:00 Duet Preliminary 17:00 Opening Ceremony 17:20-19:30 Team Preliminary Day 2 - July 22, 2004 11:00-14:00 Solo Preliminary 17:00-19:30 Free Routine Combination Preliminary Day 3 - July 23, 2004 13:00-19:00 Figure competitions Day 4 - July 24, 2004 12:00-13:20 Duet Final 17:00-18:30 Team Final Day 5 - July 25, 2004 12:00-13:20 Solo Final 17:00-18:35 Free Routine Combination Final Anzahl Athletinnen: Australia (1 Athletin), Austria (2), Belarus (9), Brazil (10), Canada (10), China (10), Costa Rica (1), Egypt (2), Spain (10), France (10), Great Britain (3), Germany (10), Greece (10), Israel (10), Italy (10), Japan (10), Kazakhstan (3), Macau (China, 9), Malaysia (10), Mexico (10), Netherlands (9), Portugal (4), Russia (10), Serbia & Montenegro (10), Slovakia (10), Switzerland (10), Thailand (1), Ukraine (10), USA (10), Uzbekistan (1) [FINA Webseite]. 20.7. Franzi v.A:. nach Höhentraining optimistisch. "Objektiv ist Franzi so stark wie noch nie", beschrieb DSV-Cheftrainer Ralf Beckmann die Form von Aushängeschild Franziska van Almsick nach der Rückkehr aus dem Höhentrainingslager in der spanischen Sierra Nevada. Alles konzentriert sich auf den Medaillenkampf in Athen. Selbst am Tag nach der Rückkehr aus Spanien war vor der Olympia-Einkleidung in Mainz noch ein Training in Wiesbaden angesagt. "ch bin froh, erst einmal wieder zu Hause zu sein", bekannte Weltrekordlerin Franziska van Almsick. 23 Tage in der Höhe haben ihren Glauben an sich selbst und ein Karriere-Ende mit Gold in Athen gestärkt. Stress empfindet sie nicht. "Es war einfach schön." Locker absolvierte sie die Einkleidung, machte ihre Spässchen. Beckmann: "Alle Zeichen stehen auf Grün." Das gilt für das gesamte Team. "Alles ist im Lot, alle sind guter Dinge." Eine Elfer-Gruppe hat in der Sierra Nevada in der Höhe trainiert, 19 Olympia-Starter waren auf Mallorca im Trainingslager, der Rest zu Hause oder am Studienort in den USA. "Es ist sehr gut gelaufen, mit hoher Qualität", lautet die Zwischenbilanz Beckmanns. "Sie trainieren sehr konzentriert, aber nicht verkniffen." Sein Wunsch bis zum Sprung ins Olympia-Wasser: "Wir können nur hoffen, dass Kollege Flattermann nicht Einzug hält." 24 Tage vor Eröffnung der Spiele am 13. August ist davon jedenfalls keine Spur. "Es läuft ganz gut, die Form stimmt", sagt Weltmeisterin Antje Buschschulte, Medaillenkandidatin aus Magdeburg. Das Einkleiden war für sie ein besonderer Moment: "Das löst Kribbeln aus." Auch Hannah Stockbauer, im Vorjahr in Barcelona dreifache Welt-Titelträgerin über 400, 800 und 1500 m Freistil, hat nach ihren Problemen bei der Qualifikation wieder Tritt gefasst. "Ich will mich im Vergleich zum letzten Jahr steigern, dann sieht es gut aus." Beckmann: "Hannah gefällt mir sehr gut. Für diesen Zeitpunkt ist sie gut dabei und wirkt auch absolut gefestigt." Er traut Hannah Stockbauer in Athen Bestzeiten zu. Bestzeit sagt Beckmann auch Weltrekordlerin Franziska van Almsick über 200 m Freistil voraus. Sein Trainingseindruck: "Sie macht einen sehr ausgeglichenen und entschlossenen Eindruck. Sie ist objektiv in einer sehr guten Verfassung, und damit meine ich nicht nur die Arm- und Beinarbeit." Die 26 Jahre alte Berlinerin, die sich nach Silber in Barcelona 1992 und Atlanta 1996 bei ihren vierten Olympischen Spielen den Traum vom Gold erfüllen will, weiss, dass sie in Athen ihren Weltrekord (1:56,64 Minuten) unterbieten muss. Nach der Rückanpassungsphase im heimischen Berlin - sie verzichtet wie Buschschulte und Stockbauer auf den Leistungstest in Hannover - geht es am 4. August zum gemeinsamen Abschlusstrainingslager auf Mallorca. Am 11. August ist die Anreise nach Athen geplant - sechs Tage später, am 17. August mit der geplanten Final-Startzeit 19.41 Uhr, schlägt dann für "Franzi" im Olympia-Becken von Athen die Stunde der Wahrheit. 19.7. Superfinal Wasserballweltliga: 1. Ungarn, 2. Serbien-Montenegro, 3. Griechenland. Die Ungarn gewannen die dritte Auflage des FINA Wasserballweltcups in Long Beach, indem sie gegen Serbien-Montenegro im Endspiel 12:8 gewannen. Griechenland besiegte Italien im Kampf um den dritten Platz 12-9. Das Preisgeld für die Ungarn beträgt 100'000 US$. Serbien-Montenegro erhält 70'000 und Griechenland 50'000 US$ [Resultate]. 19.7. Bill Sweetenham bleibt bis 2008. Der Direktor Leistungssport von British Swimming Bill Sweetenham und British Swimming haben einen neuen Zusammenarbeitsvertrag bis zu den olympischen Spielen in Beijing unterzeichnet. David Sparkes hat als Chef von British Swimming die Zusammenarbeit sehr gelobt: "Ich bin hoch erfreut, dass Bill bei British Swimming bleibt. Er hat während den vier Jahren sehr grosse Fortschritte erzielt. Natürlich bleibt noch viel zu tun, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand anders es besser machen kann." Der 54-jährige gebürtige Australier bekam im Anschluss an die olympischen Spiele von Sydney einen 4-Jahresvertrag mit dem britischen Schwimmverband. 19.7. Swiss Open & Schweiz. Juniorenmeisterschaften, Kriens, 23.-25.7.2004. (Swiss Swimming) Am Fusse des Pilatus - genauer im 50-m-Freibad in Kriens - werden vom 23. bis 25 Juli erstmals die Swiss Open in Kombination mit den Junioren Schweizer Meisterschaften durchgeführt. Bei den Swiss Open sind nationale und ausländische Schwimmer ab 19 Jahre und Schwimmerinnen ab 17 Jahre zugelassen. Juniorinnen im Alter zwischen 15 und 16 Jahre und Junioren im Alter zwischen 17 und 18 Jahre kämpfen in einem separaten Finallauf um Titelehren. Unter den 175 Athleten und 217 Athletinnen die sich angemeldet haben sind auch die Schweizer Olympia-Starter Remo Lütolf, Dominik Meichtry, Karel Novy, Yves Platel, Dominique Diezi, Hanna Miluska, Marjorie Sagne, Carmela Schlegel, Carla Stampfli, Chantal Strasser und Nicole Zahnd. Für die Aushängeschilder des Schweizer Schwimmsports sind die Swiss Open allerdings nur ein letzter Trainingswettkampf vor den Olympischen Spielen in Athen (14. - 21. August). Die beiden Crawlspezialisten Karel Novy (24) und Dominik Meichtry (20) beide vom SC Uster-Wallisellen verzichten gar auf einen Start in ihrer Paradedisziplin. Flavia Rigamonti "Ich will in Athen eine Medaille gewinnen!" wird in Kriens nicht starten. Rigamonti die in Nepal trainiert zieht es vor in Italien einen Wettkampf zu bestreiten. Ebenfalls fehlen wird das Olympia-Kücken Seraina Prünte (17). Am Start erwartet werden hingegen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Junioren-EM welche am Sonntag in Lissabon endete. Man darf gespannt sein, ob sie sich eine Woche nach ihrem sportlichen Höhepunkt nochmals steigern können [Swiss Open @ Online Viewer] [Seite des Organisators]. Keine Schweizer im Final am dritten Tag der Junioren-EM in Lissabon. Hier die Schweizer Resultate vom zweiten Tag: 50m Rücken Juniorinnen: 22. Martina van Berkel 31.98 100m Rücken Junioren: 20. Ralph Madörin 59.76 50m Brust Junioren : 20. Dimitri Waeber 30.27 100m Delfin Juniorinnen : 21. Senata Wagner 1:05.01 200m Delfin Junioren : 15. Christian Reber 2:08.93 100m Freistil Junioren: 26. Anthonny Page 53.47 4x100m Freistil Juniorinnen : 12. Schweiz (Noccioli 59.61, Wagner 1:00.79, Butty 59.96, Rupp 1:00.57) 4:00.93 18.7. Nachwuchskriterium Kreuzlingen. 14-jährige Humplik schwimmt knapp am Rekord vorbei. Am zweiten Tag des Schweiz. Nachwuchskriterium in Kreuzlingen verpasste die Bernerin Patrizia Humplik (14) im Final über 100 m Brust mit 1:12.04 Minuten den Schweizer Rekord (50-m-Bahn) von Olympia-Starterin Carmela Schlegel nur gerade um 17 Hundertstel. Das aufstrebende Talent wäre mit dieser Zeit an der Junioren-EM - für eine Teilnahme ist sie noch ein Jahr zu jung - nach den heutigen Vorläufen als Zweitschnellste für die Finals qualifiziert. [Resultate]. 17.7. Junioreneuropameisterschaften, Lissabon, 15.-18.7.2004. Martina van Berkel vom SC Winterthur erreichte den 15. Rang im Semifinal über 50 m Delfin an den Junioren Europameisterschaften in Lissabon. Mit 28.92 Sekunden steigerte sich die 15-jährige gegenüber dem Vorlauf um 24 Hundertstel. Klubkollegin Senata Wagner konnte sich am Nachmittag nicht mehr steigern und wurde mit 29.21 Sekunden Sechzehnte. Vorlaufresultate vom Vormittag: 50m Freistil Junioren: 23. Anthony Page 24.38. 200m Brust Juniorinnen: 25. Marina Ribi 2:45.39. 50m Delfin Juniorinnen - 14. Senata Wagner 29.12 -> Semifinal 16. Van Berkel Martina 29.16 -> Semifinal Männer
15.7. Phelps: "Acht liegen drin." Aber es hat genügend Haie, um das Opfer zu jagen. Zum Beispiel Ian Thorpe, der über 200 m Freistil auf Michael Phelps treffen wird. Genau auf diese Paarung haben alle gewartet. Aber es hat noch andere, die sich auf dieses Rennen freuen, z.B. Pieter van den Hoogenband und Grant Hackett. Oder der noch Unbekannte, lachende Fünfte. Der Weltrekord von Ian Thorpe von 1:44.06 scheint für alle in Reichweite. Nach den Trials sass Phelps mit seinem Trainer Bowman zusammen und legte die Starts für Athen fest: 5 Einzelstarts und möglicherweise alle 3 Staffeln. Die 200 m Rücken fielen zum Opfer, weil er sonst an einem Abend drei Rennen schwimmen müsste, und nicht, weil er hinter Peirsol Dritter wurde. "Ich wollte mich auf das Programm festlegen, in das ich am meisten Vertrauen habe," sagte Phelps. Die 200 m Freistil wurden nicht gestrichen, obwohl Phelps hier vom Weltrekord ziemlich weit entfernt ist. "Etwas, das ich immer wollte ist, gegen Thorpe auf einer Freistilstrecke antzutreten. Diese Möglichkeit hatte ich bisher nicht. Das wird wahrscheinlich das schnellste 200-m-Freistilrennen der Geschichte werden." 15.7. Britische Langbahnmeisterschaften, Manchester, 16.-18.7.2004. An den britischen Langbahnmeisterschaften wird sich die 36-köpfige Olympiamannschaft ein letztes Mal vor Athen testen. Sämtliche Olympiastrecken und ein bisschen mehr werden geschwommen unter den wachsamen Blicken von Leistungsdirektor Bill Sweetenham, der nach Sydney versprochen hatte, die Briten innerhalb von 4 jahren an die Weltspitze zurückzuführen. Nichts ist schwerer als das, denn die GegnerInnen sind nicht stehen geblieben. In barcelona holten die Briten 8 Medaillen, mindestens soviele werden auch in Athen erwartet... [Startliste und Resultate]. 15.7. Junioren-EM: Ralph Madörin vom SC Liestal erreichte an den Junioren Europameisterschaften in Lissabon den 13. Rang im Halbfinal über 50 m Rücken. Der 18-jährige Rückenschwimmer, der sich als einziger Schweizer am ersten Tag für die Endläufe qualifizierte, war im Halbfinal mit 27.55 Sekunden 16 Hundertstel langsamer als im Vorlauf. Weitere Resultate nach den Vorläufen der Schweizer Schwimmer und Schwimmerinnenam ersten Tag bei den Junioren Europameisterschaften: 100m Delfin Junioren: 22. Reber Christian 57.59 100m Freistil Juniorinnen: 28. Laura Noccioli 59.60 40. Syrille Rupp 1:01.52 100m Brust Junioren: 20. Dimitri Waeber 1:05.73 200m Delfin Juniorinnen: 14. Martina van Berkel 2:21.04 50m Rücken Junioren: 9. Ralph Madörin 27.39 (für Halbfinal qualifiziert) 50m Brust Juniorinnen: 27. Marina Ribi 35.38 [Live Resultate] 15.7. Letzte Notizen aus Long Beach. Publikumsliebling Jenny Thompson hat noch in einem zweiten Einzelwettbewerb das Startrecht für Athen erhalten: Sie wurde Erste über 50 m Freistil in 25.02. Zweite wurde die 12 Jahre jüngere Kara Lynn Joyce mit 25.11. Über 1500 m Freistil der Männer gewann Larsen Jensen in neuem amerikanischem Rekord von 14:56.71. Zweiter wurde Erik vendt in 15:11.96 [Resultate 8. Tag]. 15.7. Junioren-Europameisterschaften, Lissabon, 15.-18.7.2004. [Link zu Startliste und Live-Resultatanzeige] [Startliste als PDF] [Server des Veranstalters] Schweizer Einsätze Junioren 50 m Freistil: Anthonny Page* (Renens Natation) 100 m Freistil: Anthonny Page* 50 m Rücken: Ralph Madörin* (SC Liestal) 100 m Rücken: Ralph Madörin* 100 m Delfin: Christian Reber* (Team Atlantide und Locarno) 200 m Delfin: Christian Reber* 50 m Brust: Dimitri Waeber* (Genève-Natation 1885) 100 m Brust: Dimitri Waeber 200 m Brust: Dimitri Waeber 4 x 100 m Vierlagen: Schweiz (Madörin, Waeber, Reber, Page) Juniorinnen 50 m Freistil: Laura Noccioli (Pallanuoto Bissone), Syrille Rupp* (SC Herisau) 100 m Freistil: Laura Noccioli*, Syrille Rupp* 50 m Rücken: Martina van Berkel* (SC Winterthur) 50 m Delfin: Senata Wagner (SC Winterthur), Sarah Butty* (Genève-Natation 1885) 100 m Delfin: Senata Wagner 200 m Delfin: Martina van Berkel 200 m Brust: Marina Ribi* (SC Schaffhausen) 400 m Lagen: Marina Ribi* 4 x 100 m Freistil: Schweiz (Noccioli, Rupp, Butty, Wagner) 4 x 100 m Vierlagen: Schweiz (van Berkel, Ribi, Wagner, Noccioli) * = Zusatzrennen 15.7. Portugiesisches Olympiateam. Fernando Costa (1500m Freistil), José Couto (100m Brust), Raquel Felgueiras (200m Delfin), Diana Gomes (100m Brust), Luìs Monteiro (200m Freistil), Simão Morgado (100m Delfin), Pedro Silva (50m Freistil), Tiago Venâncio (100m Freistil). 14.7. Maritza Correia - die erste Schwarze. Zum ersten Mal hat eine "afrikanische Amerikanerin" den Sprung ins Olympiateam geschafft. Weder die Bezeichnung "schwarz" noch "farbig" ist in den USA die politisch korrekte Bezeichnung. Ändern an der Sache tut das nichts, aber die Sensation ist perfekt: Maritza Correia wird als Mitglied der US-4-mal-100-m-Freistilstaffel in Athen starten. Sie selber sieht sich als Rollenmodell für Minderheiten in einer weissen Mannschaft, in einer Sportart, die in den USA von der weissen Mittel- und Oberschicht dominiert wird. "Dies ist zwar nicht das Hauptziel, aber wenn ich das zu meinem Vorteil ausnützen kann, werde ich es machen," sagte Correia. "Für Minderheiten ist es extrem schwierig in die Klubs und Schwimmanlagen zu kommen. Es kostet sehr viel Geld. Es braucht einfach mehr Schwimmbecken." Sagt sie, die aus dem Land der Swimming Pools kommt. Die 22-jährige stammt eigentlich aus Puerto Rico, und könnte demnach für diese Inselnation in Athen starten. Sie hat aber den schwierigeren Weg über die US-Trials gewählt, zu denen sie zugelassen ist, weil Puerto Rico mit den USA ein Commonwealth bildet (Kenner der lokalen Lage sagen zwar, Puerto Rico sei eine amerikanische Kolonie). Correia begann im Alter von 7 Jahren mit Schwimmen wie viele andere aus dem Grund, weil die Ärzte ihr empfahlen, etwas "für den Rücken" zu tun. Bei ihr wurde eine Skoliose, eine Verkrümmung der Wirbelsäule diagnostiziert. 14.7. 17 Starts, 2-Mal verloren. Aber jedesmal brauchte es einen Weltrekord, um gegen Michael Phelps zu gewinnen. Phelps hat sich für 6 Einzelrennen an olympischen Spielen qualifiziert - das gabs noch nie in der Geschichte des Schwimmsports. Zuerst war es Aaron Peirsol über 200 m Rücken, der ein WR-Tempo vorlegen musste. Peirsol ist der Trainingspartner von Ian Crocker, dem Zeiten, der Weltrekord schwimmen musste, um Phelps auf Distanz zu halten. Ian Crocker glaubt, bald unter 50 Sekunden schwimmen zu können: "Ich möchte, dass Delfin so schnell wie Crawl geschwommen wird." Nun muss sich Phelps mit seinem Trainer Bowman entscheiden, welche Einzelrennen er in Athen bestreiten will und welche nicht, um anderen Platz zu machen. Er könnte über 200 Freistil, 100 und 200 Delfin, 200 und 400 Lagen sowie 200 Rücken starten. "Ich denke, er könnte alles machen," sagte Bowman. "Aber es ist ein gewaltiges Programm, er ist ganz klar müde geworden, das sah man heute [Dienstag, Red.] Abend." Die 200 m Rücken könnten als Erstes gestrichen werden, die 100 m Delfin liegen ihm wohl sehr am Herzen, vor allem im Hinblick darauf, 7 Goldmedaillen zu gewinnen. Wenn er die nicht gewinnt, wird er wohl nicht in die 4 x 100 m Lagenstaffel aufgenommen. Wenn er Gold mit der Lagenstaffel nur mit der Teilnahme im Vorlauf gewinnt, ist sie weniger wert. Phelps selber sagte, er sei mit seiner "Arbeit" an den Trials sehr zufrieden. Nur schon deshalb, weil niemand vor ihm 6 Einzelqualifikationen schaffte. "Das gehört dazu der erste Phelps und nicht der zweite Spitz zu werden," diktierte er den Reportern. Crocker gab zu, dass er und viele andere von Phelps motiviert worden seien. "Niemand kann auf seinen Lorbeeren ausruhen, das passierte nämlich, bevor er auftauchte." 14.7. Crocker: Weltrekord 100 m Delfin. Über 100 m Delfin gewann für einmal nicht Michael Phelps (Zweiter in 51.15) sondern Ian Crocker mit neuem Weltrekord in 50.76 (vorher Crocker 50.98 vom 26.7.2003). Dies war der sechste Weltrekord der Trials. Über 50 m Freistil bei den Männern gewann an den gestrigen Finals Gary Hall in 21.91 vor Jason Lezak in 22.05. Die 200-m-Rückenstrecke der Frauen entschied Margaret Holezer in 2:11.88 für sich. Zweite wurde Kristen Caverly in 2:12.70. Die 800 m Freistil der Frauen gewann Diane Munz fast in einem Photofinish in 8:26.06 vor Kalyn Keller mit 8:26.33. Nach den Vorläufen über 1500 m Freistil liegen auf den vordersten Plätzen: Erik Vendt 15:18.15, Klete Keller 15:18.75 und Larsen Jensen 15:24.75. Die 50 m Freistil bei den Frauen führt vor den Finals an (Zeiten in Klammern Vorläufe vom Morgen): Jenny Thompson 25.11 (25.25), Kara Lynn Joyce 25.23 (25.16) und Sarah Wanecek 25.33 (25.44) [Resultate 7. Tag]. Der heutige Tag ist der letzte der US Olympic Trials. 13.7. 2-Mal Weltrekord in Long Beach. Im Fernduell über 200 m Brust hatte Amanda Beard (vorläufig) das letzte Wort: Sie verbesserte Jones 4 Tage alten Rekord von 2:22.96 auf 2:22.44. Zweite wurde Caroline Bruce in 2:27.22. Über 200 m Rücken Herren verbesserte Aaron Peirsol seinen eigenen Weltrekord vom März 2002 von 1:55.15 auf 1:54.74. Zweiter wurde Michael Phelps in 1:55.86. Im Final über 200 m Lagen gewann Michael Phelps in 1:56.71 vor Ryan Lochte in 1:59.41. Im letzten Final, den 100 m Freistil der Frauen gewann Kara Lynn Joyce in 54.38 vor Natalie Coughlin in 54.42. Halbfinals 50 Freistil: 1. Jason Lezak 21.98, 2. Gary Hall 22.12, 3. Muhammed Sabir 22.20. Nach dem Halbfinal über 200 m Rücken der Frauen liegen vorne: Margaret Hoelzer 2:12.57, Hayley McGregory 2:13.30 und Kristen Caverly 2:13.75. Im letzten Halbfinal über 100 m Delfin der Herren setzt die Spitze sich wie folgt zusammen: 1. Ian Crocker 51.25, 2. Michael Phelps 51.89, 3. Peter Verhoef 53.27. Damit hat Phelps seinen härtesten Tag an den Trails hinter sich ... [Resultate 6. Tag]. 13.7. Don Talbot: Beards Rekord ist "weich". Nur Minuten nachdem Beard sich den Weltrekord über 200 m Brust zurückgeholt hatte, deklarierte der Ex-Nationaltrainer und die graue Eminenz des australischen Schwimmsports Don Talbot, den Rekord als "weich": "Sie wollte sich den Rekord natürlich unbedingt zurückholen. Wir wussten, dass Leisel den Rekord nicht lange wird halten können. Wenn Leisel einen Rekord mitten in der härtesten Trainingsphase schwimmt, ist das zwar grossartig, gleichzeitig aber ein Indiz, dass jemand noch schneller sein kann." Talbot bezeichnete die 2:20 als Schallgrenze für die Brustschwimmerinnen, so etwas wie die Minutengrenze für die Sprinter. Der 74-jährige sagte zu Leisel: "Mach dir keine Sorgen, so musst du nicht als Favoritin nach Athen. Wir Australier schwimmen häufig besser als 'Underdogs'". Leisel Jones ist aber bekannt für ihre schwache Nerven an wichtigen Rennen. Beard kann demgegenüber ihre Erfahrungen von den olympischen Spielen 2000 in die Waagschale legen. 12.7. US-Sprinter warnen Phelps. Nur aussergewöhnliche Umstände würden es rechtfertigen, dass einer der sechs US-Sprinter, die sich für die 4x100-m-Staffel qualifiziert haben, Platz für Michael Phelps machen, nur damit dieser sieben Goldmedaillen gewinnen kann. Diese Meinung vertritt Gary Hall, der sich als Dritter für die Staffel qualifizierte. Und Jason Lezak doppelte nach, dass sich Phelps seinen Platz wenn schon in einem Ausscheidungsrennen holen müsse. "Das wird eine schwierige Entscheidung für die Trainer werden," sagte Hall, als man ihn fragte, ob Phelps zu einem Ausscheidungsrennen gezwungen werden soll. "Ich denke Phelps ist ein phänomenaler Schwimmer, aber er hat schon einen vollen Teller zum Essen in Athen. Und die Schwimmer, die unter die ersten Sechs schwammen am Sonntag, haben den Staffelplatz verdient. Es gibt keinen Grund, einem den Startplatz wegzunehmen." Auf die Frage, Phelps habe doch dieses Jahr auch schon 49.05 geschwommen, meinte Lezak: "Das war vor 4 Monaten, das bedeutet jetzt nichts. Ich denke, man muss ein Ausscheidungsrennen ansetzen. Und er wird sich anstrengen müssen, wenn er es ins Team schaffen will." Phelps Trainer Bob Bowman meinte, die Entscheidung liege nicht bei ihm, obwohl er Phelps gerne in der 4x100-m-Freistilstaffel sehen würde: "Seine Bestzeit ist 49.05, das ist ein gutes Argument." 12.7. Ungarische Meisterschaften, Budapest, 8.-11.7.2004 [Resultate 4. Tag] 12.7. Polnisches Olympiateam. Die Weltrekordlerin Otilia Jedrzejcak wird das 6-köpfige Team in Athen anführen: Barzycka Paulina: 100 und 200 Freistil; Drzewinski Lukasz: 400 und 200 Freistil; Jedrzejczak Otilia: 100, 200 Delfin und 400 Freistil; Kizierowski Bartosz: 50 und 100 Freistil; Korzeniowski Pawel: 200 Rücken und 1500 Freistil; Mania Adam: 100 und 200 Brust. Trainer: Slominski Pawel. 12.7. FINA Wasserballweltcup. Die sechs Mannschaften für den Superfinal in Long Beach vom 16.-18.7.2004 sind: Griechenland, Ungarn, Spanien, Italien, USA und Serbien-Montenegro [Spielplan Superfinal / Gesamtübersicht Resultate]. 12.7. Brendan Hansen: Weltrekord 200 m Brust. Im Final der US Swimming Olympic Trials verbesserte Brendan Hansen wie schon über 100 m Brust auch über 200 m Brust den Weltrekord des Japaners Kosuke Kitajima, der auf 2:09.42 stand auf 2:09.04. Zweiter wurde Scott Usher in 2:10.90. Über 100 m Freistil gewann Jason Lezak in 48.41 vor Ian Crocker in 49.06. Gary Hall musste mit dem dritten Platz vorlieb nehmen (49.16). Im dritten Finalrennen über 200 m Delfin der Frauen lagen Dana Kirk (2:08.86) und Kaitlin Sandeno (2:09.94) ganz vorne. Die Halbfinalresultate: 200 m Rücken Herren. 1. Peirsol 1:55.33, 2. Phelps 1:57.30, 3. Dejong, 1:59.11. 200 m Brust Frauen. 1. Beard 2:23.32, 2. Kirk 2:26.25, 3. Kowal 2:27.30. 200 m Lagen Herren. 1. Phelps 1:57.64, 2. Shanteau 2:01.46, 3. Lochte 2:01.86. 100 m Freistil Frauen. 1. Coughlin 54.30, 2. Joyce 54.75, 3. Thompson 54.94 [Resultate]. Resultate (Rang 1-3) vom Sonntag -------------------------------- 100 m Freistil Männer: 1. Dominik Meichtry (SC Uster-Wallisellen) 51.13 50 m Rücken Frauen: 1. Dominique Diezi (SC Uster-Wallisellen) 30.52 200 m Rücken Frauen: 1. Chantal Strasser (SC Uster-Wallisellen) 2:23.04 100 m Brust Frauen: 1. Carmela Schlegel (SC Uster-Wallisellen) 1:13.29 100 m Delfin Frauen: 2. Nicole Zahnd (Genève-Natation 1885) 1:03.25 200 m Freistil Frauen: 2. Chantal Strasser 2:04.51. 3. Hanna Miluska (SV beider Basel) 2:05.81 4 x 100 m Lagen Frauen: 1. Schweiz (Diezi, Schlegel, Zahnd, Sagne) 4:21.97 11.7. FINA Marathon Swimming World Cup. Das sechste Rennen auf der 35 km langen Strecke zwischen Capri und Neapel gewann bei der Männern der Russe Juri Kudinov in 7h01:51 vor Petar Stoychev aus Bulgarien (7h06:01) und dem Argentinier Gabriel Chaillou (7h07:24). Bei den Frauen gewann die Bulgarin Ivanka Moralieva in 7h55:30 vor Angela Maurer(D) 7h55:31 und Britta Kamrau (D) in 7h55:37. Der Weltcuptross geht nun nach den USA, wo am 31. Juli in Atlantic City der "Round the Island Swim" stattfinden wird (37 km). 11.7. Deutsche Langstreckenmeisterschaften über 10 km. (dpa) Stefanie Biller aus Nördlingen hat die deutschen Meisterschaften der Langstreckenschwimmer in Burghausen dominiert und sich alle drei Titel gesichert. Zum Abschluss enteilte die erst 19-jährige auch über zehn Kilometer der Konkurrenz und überquerte als Erste die Ziellinie vor Katharina Stephan (Halle/Saale). Am Donnerstag und Freitag hatte die EM-Zweite über fünf Kilometer in Abwesenheit der dreifachen Europameisterin und Titelverteidigerin Britta Kamrau (Rostock) auch über 25 und fünf Kilometer gewonnen. Bei den Männern holte sich der Würzburger Alexander Studzinski den Titel über zehn Kilometer vor Nachwuchstalent Denny Storh von der SG Rheinhessen. Für Studzinski war es der zweite Sieg in Burghausen, nachdem er zum Auftakt der Meisterschaften bereits die 25 Kilometer für sich entschieden hatte. Die fünf Kilometer gewann der EM-Fünfte Toni Franz (Leipzig). Das einzige noch offene Ticket für die Weltmeisterschaften in Abu Dhabi (26. November bis 2. Dezember) ergatterte Christian Hansmann (Erfurt) als Vizemeister über 25 Kilometer. Bereits nominiert waren Britta Kamrau, Angela Maurer (Wiesbaden) als EM-Dritte über zehn Kilometer, Stefanie Biller, Alexander Studzinski sowie dessen Würzburger Vereinskollegen Christian Hein und Thomas Lurz. Statt in Burghausen um nationale Titel zu schwimmen, starteten Titelverteidigerin Britta Kamrau (Rostock) und die EM-Dritte Angela Maurer (Wiesbaden) beim Marathon-Weltcup in Italien. Dort vergab Kamrau auf der 36 Kilometer langen Strecke von der Insel Capri nach Neapel den Sieg, als sie kurz vor dem Ziel vom Kurs abkam und am Ende Dritte wurde, ihre Führung im Weltcup aber behielt. Platz zwei belegte Angela Maurer, der Sieg ging an die bulgarische EM-Dritte über 25 Kilometer, Iwanka Malijewa. Bei den Männer belegte Cristof Wandratsch (Burghausen) Platz fünf. Christian Hansmann (Erfurt), am Donnerstag in Burghausen noch Vizemeister über 25 Kilometer, belegte Rang 13. 11.7. Mark Spitz inspiriert Michael Phelps. (dpa) - Eine Begegnung ausserhalb des Freiluftbeckens war der Höhepunkt am vierten Wettkampftag bei den Olympia-Trials der amerikanischen Schwimmer. Mark Spitz, der einstige Superstar, traf in Long Beach erstmals mit Michael Phelps zusammen, dem künftigen Superstar. Es war nicht nur eine symbolträchtige Begegnung, als der 35 Jahre ältere Spitz dem 19-jährigen Teenager bei der Ehrung nach dessen dritten Sieg die Medaille umhängte, danach zu ihm aufs Podium stieg und dessen rechte Hand der kalifornischen Abendsonne entgegenstreckte, als wollte der siebenmalige Goldmedaillengewinner der Olympischen Spielen von München damit kundtun: "Schaut alle her, dieser Junge hier kann das gleiche schaffen wie ich 1972." Es sei "sehr inspirierend" gewesen, erzählte Phelps. Was ihm Spitz vor fast 10'000 Zuschauern bei der Gratulation ins Ohr geflüstert hat, wollte der vierfache Weltmeister aber nicht preisgeben. "Das bleibt unter uns", erwiderte Phelps den neugierigen Fragestellern. Spitz liess sich derweil entlocken, dass er Phelps souffliert habe: "Ich denke, er hat wirklich eine echte Chance, meinen Triumphzug zu wiederholen." Bislang liegt Phelps bei der Olympia-Qualifikation im Plan, auch wenn er mit den Siegzeiten über 200 Freistil (1:46,27 Minuten) und 200 m Schmetterling (1:54,31) unzufrieden war. Gern hätte er, wie zum Auftakt über 400 m Lagen, als er den Weltrekord auf 4:08,41 Minuten drückte, beide Strecken mit einer Weltbestmarke für sich entschieden. "Okay, jetzt weiss ich wenigstens, dass es noch einiges bis Athen zu tun gibt", stellte schlaksige Typ aus Baltimore fest. Die lange Delphin-Distanz zumindest, die er deutlich vor Olympiasieger Tom Malchow (1:57,37) gewann, legte er so schnell wie kein Zweiter in diesem Jahr zurück, wobei er aber 38/100 Sekunden über seinen beim vorjährigen WM-Championat aufgestellten Weltrekord blieb. 11.7. Notizen aus Long Beach. In den drei Finals über 200 m Lagen und Freistil der Frauen sowie 200 m Delfin der Männer gab es keine grossen Überraschungen. Die 200 m Lagen gewann die 15-jährige Katie Hoff, die schon über 400 m Lagen siegte, in 2:12.06 vor Amanda Beard (2:12.43). Die 200 m Delfin gewann Michael Phelps sehr deutlich in 1:54 31, nur 4/10 über seinem eigenen Weltrekord. Zweiter wurde Tom Malchow mit 1:57.37. Dana Vollmer und Lindsay Benko werden über 200 m Freistil die USA in Athen vertreten. Vollmer gewann in 1:59.20, Benko war 9/100 langsamer. In den Halbfinals über 100 m Freistil verbesserte Jason Lezak den von Anthony Ervin an der Wm in Fukuoka aufgestellten Landesrekord von 48.33 auf 48.17 [Resultate]. 11.7. Synchronschwimmen: Swiss Open in Vaduz. Solo, Schlussklassement nach technischer und freier Kür: 1. Tachibana (Jap) 92.650. 2. Sepulveda (Mex) 89.700. 3. Kulkina (Kas) 88.050. - Duett, Zwischenstand nach technischer Kür: 1. Schmid/Brunner (Limmat-Nixen Zürich) 92.900. 2. Matsumura/Ishiguro (Jap) 92.300. 3. Vargas/Falcon (Mex) 89.600. - Team, Schlussklassement nach technischer und freier Kür: 1. Japan 93.000. 2. Limmat-Nixen Zürich 80.500. 3. SC Flös Buchs 79.750. 11.7. Ungarische Meisterschaften, Budapest, 8.-11.7.2004 [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] 11.7. Kanadische Trials, Toronto, 6.-10.7.2004 [Local Server] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag] [Resultate 5. Tag] 11.7. Vorläufe US Olympic Trials. Am Samstagmorgen wurden in Long Beach die Vorläufe über 100 Freistil und 200 Brust der Männer und 200 Delfin der Frauen durchgeführt. Für den Halbfinal über 100 m Freistl, der am Samstagabend Ortszeit stattfindet (- 9 Stunden), haben sich Jason Lezak (48.79), Gary Hall (49.38), Ian Crocker (49.41) qualifiziert [Resultate]. Die ersten drei Halbfinalisten über 200 m Brust heissen Brendan Hansen (2:13.08), Scott Usher (2:15.27) und Ed Moses (2:15.86) [Resultate]. Als beste drei ziehen in die Halbfinals über 200 m Delfin bei den Frauen ein: Mysty Hyman (2:12.12), Dana Kirk (2:12.48 und Noell Bassi (2:12.67) [Resultate]. Neben diesen Halbfinals finden heute auch die Finals über 200 mm Freistil Frauen, 200 m Delfin Männer und 200 m Lagen Frauen statt [Resultate Omegatiming]. 11.7. Olympia-Schwimmer Meichtry knapp an CH-Rekord vorbei. Dominik Meichtry vom SC Uster Wallisellen blieb am 41. Internationalen Meeting in Darmstadt (De) im Final über 200 m Freistil mit 1:49.97 Minuten nur knapp über seinem Schweizer Rekord. Die nationale Bestmarke von 1:49.21 stellte das 19-jährige Crawl-Talent am 18. April im südafrikanischen Durban auf. Meichtry, der vor einem Jahr bei der WM in Barcelona den Semifinal erreicht hatte, befindet sich rund einen Monat vor dem Start der Olympischen Spielen bereits in einer sehr guten Verfassung. An den Swiss Open vom 23. bis 25. Juli in Kriens wird Trainer Peter Williams - Ex-Weltrekordhalter über 50 m Freistil - seinen Schützling einem letzten Formtest unterziehen. Chantal Strasser (100 m Rücken), Remo Lütolf (50 m Brust), Carmela Schlegel (200 m Brust), Nicole Zahnd (200 m Lagen), Dominique Diezi (50 m Delfin und 50 m Freistil) und die 4 x 100 m Freistil Staffel der Frauen mit Marjorie Sagne, Nicole Zahnd, Chantal Strasser und Dominque Diezi sorgten für weitere Schweizer Siege. Resultate vom Samstag --------------------- 100 m Rücken Frauen: 1. Chantal Strasser (SC Uster-Wallisellen) 1:06.10 50 m Brust Männer: 1. Remo Lütolf (SC Uster-Wallisellen) 29.56 50 m Brust Frauen: 1. Kathrin Dumitru (De) 33.94. 2. Carmela Schlegel (SC Uster-Wallisellen) 34.22 200 m Brust Frauen: 1. Carmela Schlegel 2:40.88 50 m Delfin Frauen: 1. Dominique Diezi (SC Uster-Wallisellen) 28.44. 2. Marjorie Sagne (Renens-Natation) 28.90 50 m Freistil Frauen: 1. Dominique Diezi 26.40 100 m Freistil Frauen: 2. Dominique Diezi 57.55. 3. Nicole Zahnd (Genève-Natation 1885) 57.86 200 m Freistil Männer: 1. Dominik Meichtry (SC Uster-Wallisellen) 1:49.97 (Meeting Rekord) 200 m Lagen Männer: 1. Lukas Wojt (De) 2:04.77. 2. Marco Di Carli (De) 2:07.09. 3. Yves Platel (Genève-Natation 1885) 2:07.94 200 m Lagen Frauen: 1. Nicole Zahnd 2:23.34 4 x 100 m Freistil Frauen: 1. Schweiz (Sagne, Zahnd, Strasser, Diezi) 3:53.44 (Meeting Rekord) 10.7. Notizen aus Long Beach. Wer hätte es gedacht: Lenny Krayzelburg schaffte die Olympiateilnahme über 100 m Rücken doch noch, zusammen mit Aaron Peirsol. Peirsol schlug nach 53.64 an, nur 4/100 über Krayzelburgs Weltrekord. Krayzelburg wurde Zweiter in 54.06. Bei den Frauen gewann Natalie Coughlin klar in 59.85, es war das dritte Mal, dass sie unter einer Minute schwamm. Unter einer Minute schaffte es bisher keine Andere. Zweite wurde ihre Teamkamaeradin Haley Cope in 1:01.24. Über 100 m Brust heisst das Zweierticket bei den Frauen Amanda Beard und Tara Kirk, die sich im dem gut besetzten Feld von Brustschwimmerinnen in 1:07.64 bzw. 1:07.69 durchsetzten. Über 200 m Freistil qualifizierten sich weiter für Athen: Lindsay Benko (1:59.36) und Kaitlin Sandeno (1:59.68). Phelps und Keller heisst das US-Olympiapaar über 200 m Freistil: Im Final setzte sich Phelps in 1:46.27 durch, Keller traf nach 1:46.87 am Ziel ein [Resultate 3. Tag]. 9.7. Athen ohne Mocanu. (sid) Die olympischen Schwimm-Wettbewerbe finden ohne Diana Mocanu statt. Die Rumänin sagte ihre Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen ab. "Mocanu braucht eine Pause zur Erholung", sagte Dan Popper, Generalsekretär des Nationalen Olympischen Komitees Rumäniens (COR). In Sydney 2000 hatte Mocanu Gold über 100 und 200 Meter Rücken gewonnen und ist seitdem die erfolgreichste rumänische Schwimmerin aller Zeiten. Unterdessen ist Rumäniens gesamte Olympia-Mannschaft von 156 Sportlern im Jahre 2000 in Sydney auf nunmehr 112 Aktive gesunken, welche die Reise nach Griechenland antreten werden. 9.7. Deutsche Langstreckenmeisterschaften über 5 km. (dpa) - Stefanie Biller hat bei den deutschen Meisterschaften im Langstreckenschwimmen in Burghausen ihren zweiten Titel gewonnen. In 1:00:24,6 Stunden siegte die 19 Jahre alte Schülerin aus Nördlingen über die Fünf-Kilometer-Distanz. Zweite wurde mit knapp zehn Sekunden Rückstand Gina Mohr (Elmshorn). Bereits zum Auftakt der Titelkämpfe hatte Stefanie Biller der Konkurrenz über 25 Kilometer klar das Nachsehen gegeben. Nach einem Ruhetag geht sie dann als hohe Favoritin in das Rennen über zehn Kilometer. Ebenfalls eine Klasse für sich war bei den Männern über fünf Kilometer Toni Franz. Der Leipziger EM-Fünfte lag nach den vier Runden à 1250 Meter im 22 Grad warmen Wöhrsee nach 56:09,9 Minuten fast eine Minute vor Christian Reichert aus Würzburg (57:01,9). Nicht am Start waren die Titelverteidiger. Während die dreifache Europameisterin Britta Kamrau (Rostock) zusammen mit der EM-Dritten über zehn Kilometer, Angela Maurer (Wiesbade), und Christof Wandratsch (Burghausen) am Wochenende beim Marathon-Weltcup in Neapel schwimmt, bereitet sich Christian Hein (Würzburg) auf die Olympischen Spiele in Athen vor, für die er sich über 1500 m Freistil im Becken qualifizieren konnte. Bereits vergeben waren über die fünf Kilometer die Tickets für die Weltmeisterschaften Ende des Jahres in Abu Dhabi (26. November bis 2. Dezember). Dort werden Britta Kamrau, Stefanie Biller, Christian Hein und der ebenfalls für die olympischen 1500 m Freistil qualifizierte Würzburger Thomas Lurz die Farben des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) vertreten. 9.7. Brendon Hansen WR 100 Brust. Kosuke Kitajimas Rekord von 59.78 wurde von Brendon Hansen auf 59.30 verbessert (27.93 / 31.37). 9.7. Lindsay Benko verzichet. Knapp 1 Stunde nach dem Vorlauf, in dem sie sich mit 4:11.59 als Zweitbeste für die Finals qualifizierte, gab Benko ihren Verzicht bekannt. Im Final platzierten sich Kaitlin Sandeno (4:08.07) und Kalyn Keller (4:09.78) auf den begehrten zwei vorderen Plätzen. Diana Munz wurde 4:10.79 Dritte. 9.7. Lenny Krayzelburg: zurück in die Zukunft? Nach den Halbfinals liegt Lenny Krayzelburg mit 55.05 auf dem fünften Platz. Die 100 m Rücken werden von vielen als besonders "eng" betrachtet, die Leistungsdichte ist enorm hoch. Als Bester in den Final geht Aaron Peirsol (54.22) vor Peter Marshall (54.40) und Dan Westcott (54.50). 9.7. Phelps nur Zweiter. Nach den Halbfinals über 200 m Freistil steht Phelps (1:48.40) hinter Keller (1:48.15) auf Platz zwei. Die Zeiten lassen noch gewisse Reserven schliessen (Phelps Bestzeit steht bei 1:45.99). 9.7. Deutsche Langstreckenmeisterschaften über 25 km. Biller und Studzinski holen DM-Titel über 25km. (sid) Zu Beginn der deutschen Meisterschaften im Langstreckenschwimmen haben sich Stefanie Biller (Nördlingen) und Alexander Studzinski (Würzburg) am Donnerstag in Burghausen die Titel über 25 Kilometer gesichert. Dreifach-Europameisterin Britta Kamrau (Rostock) und die WM-Dritte Angela Maurer (Wiesbaden) hatten auf einen Start verzichtet, wodurch die erst 19 Jahre alte Schülerin Stefanie Biller im Wöhrsee von Burghausen nach 5:30:45,4 Stunden überlegen ihren ersten nationalen Titel über die so genannte Marathon-Distanz vor Lokalmatadorin Sofie Hammerl (5:50:00,2) holte. Kamrau und Maurer verzichteten auf einen Start, da sie bereits für die Weltmeisterschaften Ende des Jahres in Abu Dhabi (26. November bis 2. Dezember) qualifiziert waren und am Wochenende beim Marathon-Weltcup vor Neapel punkten wollen. Bei den Männern fehlte Titelverteidiger Christof Wandratsch in seiner Heimatstadt. Er wird ebenfalls in Neapel an den Start gehen, verspielte aber damit sein WM-Ticket. Ein solches ergatterte Christian Hansmann (Erfurt) als Vizemeister (5:05:49,5). Seinen ersten nationalen Titel feierte Alexander Studzinski, der nach 5:05:30,1 Stunden als Sieger die Ziellinie überquerte. Der 21 Jahre alte Chemistudent war bereits für die WM nominiert. 8.7. FINA Wasserballweltliga 2004. Die letzten Spiele der Vorrunde werden am kommenden Wochenende ausgetragen. Die Finalrunde findet vom 16.-18.7. in Long Beach statt Resultate nach 6. Runde (Gruppe A) bzw. 5. Runde (Gruppe B). 8.7. Glänzender Klete Keller.An den US Olympic Trials pulverisierte Klete Keller Michael Phelps Landesrekord über 400 m Freistil: 3:44.19 - die zweitbeste dieses Jahr geschwommene Zeit. Nur Grant Hackett war schneller. Phelps alter US-Rekord stand bei 3:46.73. 8.7. Katie Hoff: JWB über 400 m Lagen. Die 15-jährige Teamkameradin von Michael Phelps schwamm in Long Beach in Weltjahresbestzeit nur 1/10 am 12 Jahre alten Landesrekord von Summer Sanders vorbei (4:37.58 vom 26. Juli 1992). 8.7. Phelps eröffnet Trials mit Weltrekord. Der Wunderschwimmer, der Spitz übertreffen möchte, ist nach den 400 m Lagen sehr zufrieden: Er verbesserte seinen eigenen in Barcelona aufgestellten Weltrekord über 400 m Lagen von 4:09.09 auf 4:08.41. "Es ist naürlich sehr aufregend, der erste Schwimmer des US-Olympiateams zu sein," sagte Phelps, gab aber zu, erleichtert über den Sieg zu sein. Zweiter wurde Erik Vendt in 4:14.09. 7.7. Phelps: Warum ich mit Spitz gleichziehen will. Michael Phelps wird in Athen zweifellos der grosse Star sein. Oder zumindest will er es sein: "Ich will im Schwimmen ein Ziel haben, ich will auf meine Karriere zurückschauen können und sagen, dass ich bei allem was ich tat Erfolg hatte. Wenn die Karriere vorbei ist will ich nicht sagen ich hätte dies oder das besser machen können. Mit dem Ziel, Spitz zu erreichen oder ihn zu schlagen kann ich mich testen, wie stark ich bin. Ich bin eigentlich ziemlich zuversichtlich." Phelps grösster Wunsch ist es, dass das Schwimmen in unserer Gesellschaft einen höheren Stellenwert bekommt: "Eines meiner grössten Ziele ist es, den Schwimmsport zu verändern und dafür zu sorgen, dass wir mehr Aufmerksamkeit erhalten. Und etwas zu machen, was vorher niemand schaffte ist ein recht gutes Mittel dazu. Für mich ist es eine Ehre zur Schwimmgeschichte zu gehören. Wenn ich dieses Ziel erreiche, wird das einen Einfluss auf die Jungen haben. Schaut nur mal, was Michael Jordan fürs Basketball erreicht hat." 7.7. Telstra Grand Prix 1, Brisbane, 5./6.7.2004 [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Local Server] 7.7. Coughlin: Lentons Rekord ist nicht weich. Natalie Coughlin, eine der besten US-Schwimmerinnen, "verteidigt" Libby Lentons Weltrekord über 100 m Freistil: "Dieser Weltrekord ist nicht weich. Es ist ein Weltrekord. Einen Weltrekord weich zu nennen ist meiner Meinung nach ein bisschen arrogant. Ich glaube sie schwamm etwa 53.6. Es gibt nur 4 Personen, die unter 54 Sekunden geschwommen sind. Als ich das las, glaubte ich nicht, dass man sowas sagen kann." 6.7. Libby Lenton lässt Kritik nicht gelten. Die vom Schweizer Stephan Widmer trainierte australische Weltrekordhalterin über 100 m Freistil bezeichnet Inge de Bruijns Kritik an ihrem "weichen" Weltrekord als haltlos und als inszenierten Nervenkrieg. De Bruijns Trainer Paul Bergen kündigte vor einem Monat an, "Inky" würde den Rekord brechen, was ihr dann aber nicht gelang. Nur Schwimmerinnen, die in der Lage seien unter 52 Sekunden zu schwimmen, hätten Goldchancen, sagte Bergen. "Schwimmer und Trainer lieben es Spiele zu spielen. Man darf dem nicht zu viel Beachtung schenken," sagte Lenton während des Grand Prix Meetings in Brisbane. Lenton hält den WR mit 53.66, der alte wurde von de Bruijn gehalten (53.77). Libby Lenton und Stephan Widmer erwarten aber, dass der Weltrekord noch vor den Spielen fällt, möglicherweise an den US-Trials,die diesen Donnerstag beginnen. "Ich kann mich jetzt nicht darauf konzentrieren WR-Halterin zu sein," sagte Lenton. 6.7. Thorpe verliert 200 m Freistil. Zum ersten Mal seit 4 Jahren musste Ian Thorpe über diese Distanz jemandem den Vortritt lassen. Und dieser Jemand war niemand anders als Grant Hackett, der in 1:49.18 gewann. Thorpe schlug in 1:49.27 an, 5 Sekunden über seinem Weltrekord. Es kann aber auch sein, dass Thorpe nur so langsam war, weil er nicht seinen Anzug sondern nur gewöhnliche Badehosen trug.... 5.7. Stephan Bachmann dänischer Meister. Stephan Bachmann vom SV Limmat hat sein 4-wöchiges Trainingslager in Dänemark mit der Teilnahme an den dänischen Sommermeisterschaften abgeschlossen. Über 400 m Lagen wurde er in 4:29.15 dänischer Meister.
Dänische Meisterschaften, Esbjerg (50 m Bahn): 100 Br. Vorlauf 1.07.73 ( 6 ) 100 Br. Semif. 1.08.33 (11 ) 200 De Vorlauf 2.06.21 ( 1 ) 200 De Semif. 2.06.77 ( 1 ) 200 Kr Vorlauf 1.55.29 ( 2 ) ist Semif. nicht geschwommen 200 La Vorlauf 2.10.66 ( 2 ) 200 La Semif. 2.13.28 ( 6 ) 200 De Final 2.05.34 ( 2 ) 200 Br. Vorlauf 2.26.85 ( 6 ) ist Semif. nicht geschwommen 200 La. Final 2.05.87 ( 2 ) Klubrekord 400 La Vorlauf 4.40.44 ( 2 ) 400 La Final 4.29.15 ( 1 ) Dänischer Meister, Klubrekord [Alle Resultate] 5.7. Australisches Team beginnt Endspurt. Vor der Abreise ins Trainingslager in Sindelfingen haben sich alle 42 Schwimmerinnen und Schwimmer in Brisbane zu einem 6-tägigen Trainingslager zusemmengefunden. 24 SchwimmerInnen sind zum ersten Mal in der Nationalmannschaft, einige von ihnen haben aber reale Medaillenchancen. Grant Hackett sprach zu allen: "Diese Mannschaft hat aus verschiedenen Gründen, sowohl leistungs- als auch einstellungsmässig, die beste aller (australischen, Red.) Mannschaften zu sein. Hackett, von einigen "die Maschine" genannt, traf die Stimmung im Team sehr genau. Auch Chefcoach Leigh Nugent appellierte an alle, das Beste zu geben und sich im Vergleich zu den Trials nochmals zu steigern. Er strich die Bedeutung der Betreuerinnen und Betreuer hervor. Das Lager begann mit einem entspannten Abend, aber bereits heute wird es mit dem Beginn des Telstra Grand Prix ernst. 5.7. Schwanensee 2004. Im Dezember 2004 wird in 12 Vorstellungen P.I. Tschaikowskys Ballett "der Schwanensee" ein weiteres Mal von den Limmat-Nixen aufgeführt. Solisten: Olga Sedakova und Bill May Mehr: [www.limmat-nixen.ch]. 4.7. Medaillen und Bestzeiten für Stephanie Eisenring. Die 14-jährige gebürtige Zürcherin und in Florida lebende Stephanie Eisenring vom SV Limmat überzeugte am Int. Age Group Meeting in Ft. Lauderdale (USA) durch ihre Leistungen. Sie gewann über 50m Delphin Gold, über 100m Freistil Silber und über 50m Freistil die Bronzemedaille. Dabei verbesserte sie jeweils ihre Bestzeiten über 100m Freistil und 400m Freistil und über 50m Brust und 50m Delphin [mehr über Stephanie]. (Kel) 3.7. Argentinische Kurzbahn-WM-Mannschaft: Für Indianapolis wurden folgende SchwimmerInnen selektiert: Jose Martin Meolans, Georgina Bardach, Florencia Szigeti. Trainer: Orlando Moccagatta und Hector Sosa. 2.7. Thorpes Gedanken bei Unterhosen statt im Becken. Ian Thorpe sagt, dass der Verkauf seiner Unterhosen ihn etwas vom Geschehen im Becken ablenke, und das 6 Wochen vor den Spielen. Aber er meint, es sei eine notwendige Ablenkung. Der dreifache Goldmedaillengewinner von Sydney verbringt einen Teil des Tages damit, bei den Medien seine neueste Unterhosenkollektion bekanntzumachen. Und 13 Sponsoren wollen auch etwas von ihm haben. Gerüchteweise soll das Schwimmen unter all dem Business etwas leiden. Der 21-jährige streitet das ab: "Es gibt gute und schlechte Ablenkungen. Wenn ich das nicht machen würde, würde ich verrückt werden." Es sei für ihn wichtig, nicht ständig an die Spiele zu denken. Auf die Frage, ob er denn in der Kleinstadt Sindelfingen, wo das Trainingslager der Australier in Kürze beginnt, genügend Ablenkung bekomme meinte Thorpe, es handle sich wirklich um eine kleine Stadt, und man könne nicht viel unternehmen. Für ihn sei das ein Problem, weil er dann zuviel Zeit verschwende, um sich auf die Rennen zu konzentrieren. 1.7. Danish Swim Cup: der Film. Der Film zeigt die schweizer Teilnehmenden (B-Kader) am Danish Swim Cup. Die Mitglieder des B-Kaders erhalten ihn zugestellt und er ist zur Ansicht erhältlich (Dauer 12:20 Min.): [Link zum Film]. 1.7. Italienische Meisterschaften: Bereits 2 Rekorde. Pesaro, 28.6.-2.7.2004. Am zweiten Tag fiel der erste Rekord über 50 m Delfin. Mattia Nalesso verbesserte seinen eigenen Landesrekord von 24.44 auf 24.29. Gestern schwammen gleich 2 Athletinnen über 100 m Delfin schneller als der alte Rekord (59.56): Ambra Migliori lag mit 59.11 auch unter der Limite für Athen und Francesca Segat mit 59.50 [Resultate]. Zurück zur Homepage / an den Anfang Juni 200430.6. Thorpe lässt Hackett warten. Grant Hackett sagte, er sei nicht besorgt, dass Ian Thorpe die letzte Gelegenheit für ein Treffen über 400 m Freistil vor den olympischen Spielen fallen liess. Sie hätte sich am Telstra Grand-Prix Meeting in Brisbane vom 5./6.7. ergeben. Also müssen wir bis am 14. August warten. Das letzte Aufeinandertreffen fand an der WM in Barcelona statt. Die letzte Gelegenheit bot sich am Janet Evans International Meet anfangs Juni, dort fand man Thorpe am Start, aber Hackett war gerade im Höhentraining in den USA... 29.6. Selektion KB-WM Indiannapolis 7.-11.10.2004. Die Direktion von Swiss Swimming hat die Selektion der KB-WM in Indianapolis vorgenommen. Ziel ist es, den Schweizer Schwimmsport in Indianapolis mit einem kleinen, aber starken Team bestmöglich zu präsentieren. Nach diversen Verzichten von qualifizierten Athleten sind nun diejenigen selektioniert worden, die Einzellimiten für die KB-WM erreicht haben und welche von ihren Trainern auf diesen Höhepunkt vorbereitet werden. Auf spezielle Staffel-Selektionen wurde verzichtet. Eine Wildcard erhalten hat Flavia Rigamonti, die verletzungshalber die Kurzbahn-Saison 03/04 ausgelassen hat, die Limitezeit der Kurzbahn aber deutlich auf der Langbahn unterboten hat. Somit sieht das Team für die KB-WM wiefolgt aus: Karel Novy Christoph Bühler Lorenz Liechti Flavia Rigamonti Dominique Diezi Carmela Schlegel Carla Stampfli Megan Baumgartner Teamchef: Christopher Morgan Coach: tbd Physio: Alain Schmutz Verbandsarzt: Dr. Ewen Cameron wird den FINA Medical Kongress besuchen und während den KB-WM den Teamchef unterstützen. 29.6. Was schwimmt Phelps in Athen? Diese Frage stellen sich seine Konkurrenten 10 Tage vor den US-Trials. Für die Ausscheidungen hat er sich in elf Disziplinen angemeldet. Der Teenager, der Ian Thorpe als weltbesten Schwimmer abgelöst hat, startet über alle Einzeldiszilpinen ausgenommen die 50 m Freistil und 100 m Brust. Mit der in den USA harten Konkurrenz an Trials wird es aber unwahrscheinlich sein, dass er in Long Beach auch wirklich in allen Rennen startet. Es wird vermutet, dass ihn sein Trainer Bob Bowman kurzfristig an den Start schickt - oder eben nicht. Wahrscheinlich sind die Starts über 100 und 200 m Delfin, 200 und 400 m Lagen und entweder 200 m Rücken oder 200 m Freistil. Phelps Talent ist so gross, dass er Mark Spitz' Rekord von 7 Goldmedaillen aus dem Jahr 1972 erreichen oder übertreffen kann. 29.6. Italienische Meisterschaften, Pesaro, 28.6.-2.7.2004 [Resultate]. 29.6. Vittel Cup, Mülhausen, 25.-27. Juni 2004 [Resultate]. 29.6. FINA Women's Water Polo World League. Die erste Auflage der Frauen Wasserballweltliga gewannen die USA [Resultate]. 29.6. FINA Wasserballweltliga 2004 Resultate nach 4. Runde (Gruppe A) bzw. 3. Runde (Gruppe B). 27.6. Open Water Swimming: Gute Resultate der Junioren am JEM-Qualifikationswettkampf in Bracciano. (Swiss Swimming) Christophe Schmid (Genève Natation 1885) sorgte mit einem fünften Platz unter den 35 Startern am Samstag, 26. Juni an den italienischen Juniorenmeisterschaften über 5 Kilometer in Bracciano für das beste Schweizer Resultat. Der Genfer legte die ca. 5 Kilometer lange Strecke in 57:38.9 Minuten zurück und verlor damit auf den Sieger Samuel Pizietti lediglich 46.7 Sekunden, gar nur 31.1 Sekunden trennten Schmid von Bronze. Schmid versuchte unmittelbar nach dem Start vorne weg zu schwimmen, wurde aber später von den Medaillengewinnern wieder eingeholt und überholt. Die beiden Basler Marco Ferraro (57:46.9) und Stefan Mohr (57:48.2) sowie Branko Milosevic (57:49.7) von der SN Bellinzona zeigten ebenfalls gute Leistungen und belegten in der Schlussabrechnung die Ränge 6, 7 und 9. Die Genferin Iris Mattey - zuletzt durch starke Leistungen im Pool aufgefallen - erreichte das Ziel nach 1:05:09.6 Stunden als Zwölfte. Ihre Unerfahrenheit in offenen Gewässern ist es zuzuschreiben, dass sie kurz vor dem Ziel noch vom Kurs abkam und damit eine bessere Klassierung im 28 starken Teilnehmerfeld vergab. Der Chef Open Water Swimming Flavio Bomio und Nationaltrainerin Elena Nembrini werden nun darüber beraten wen sie zur Selektion für die Open Water Swimming Junioren-EM (31. Juli, St. Affrique, Frankreich) vorgeschlagen. Undankbar ist die Aufgabe bei den Junioren, wo vier Schwimmer um drei Startplätze kämpften. 27.6. Hackett wünscht bessere Dopingkontrollen. Die Amerikaner haben nicht weniger gedopt als andere, obwohl sie mit den Fingern immer auf andere Nationen gezeigt haben. Sie haben ihre Affären einfach besser verschleiert. Auch Australiens Sportwelt wird momentan von einer Dopingaffäre bei den Radfahrern durchgeschüttelt. Grant Hackett will deshalb, dass den Dopingfahndern endlich schärfere Waffen zur Verfügung gestellt werden. "Ich denke, die Tester müssen schlauer und raffinierter werden," sagte er im Rahmen eines Interviews bei der Eröffnung einer "Wall of Fame" in Brisbane. "Darüber hinaus müssen die Dopingfahnder die Pflicht erhalten, ihre Befunde umgehend in der Öffentlichkeit bekanntzumachen." So wie das heute laufe, hätten die Betrüger gegenüber den Fahndern immer einen Vorsprung, sagte Hackett. 27.6. Beckmann kritisiert Olympia-Zeitplan. (dpa) Ralf Beckmann, Sportdirektor und Chef-Bundestrainer des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), hat den Zeitplan der olympischen Schwimm-Wettbewerbe in Athen kritisiert. "Diese Programmgestaltung ist für mich in keiner Weise nachvollziehbar. Aber damit müssen ja alle Verbände leben", sagte Beckmann zu der Tatsache, dass drei von vier Staffel-Wettbewerben im Freistil jeweils mit Einzelrennen für die 100- oder 200-m-Kraulschwimmer kollidieren. Der Zeitplan bestimme die Einzelplanung des DSV massiv. So soll beispielsweise über 100 m Freistil der Frauen nur Franziska van Almsick antreten, nicht aber die ebenfalls zum Kreis der Medaillen-Anwärterinnen zählende deutsche Rekordhalterin Antje Buschschulte. Von 52 möglichen Plätzen in Einzel-Disziplinen lässt der DSV in Athen 13 unbesetzt, teilte der Verband mit. Über 50 m Freistil, 200 m Rücken und 400 m Lagen der Männer gibt es keine deutschen Starter. Der DSV hat dem Nationalen Olympischen Komitee (NOK) 19 Frauen und 16 Männer zur Olympia-Nominierung vorgeschlagen. Das NOK befindet am 28. Juni in Frankfurt am Main über den Vorschlag des Schwimmverbandes. 24.6. Tara Kirk US-Unisportlerin des Jahres. Die Schwimmerin Tara Kirk ist die erste StudentIn der Universität Stanford, die zur besten Unisportlerin des Jahres gewählt wurde. Sie wird von Richard Quick trainiert und hält den Kurzbahn-WR über 100 m Brust sowie sechs US-Rekorde (inkl. Yardstrecken) [mehr über Tara Kirk]. 24.6. FINA Women's Water Polo World League. Gestern begann in Long Beach die erste Auflage der Frauen Wasserballweltliga, welche bis am 27.6. dauert.Am 5-tägigen Turnier nehmen Australien, Kanada, Griechenland, Ungarn, Italien, Kazakhstan, Russland und die USA teil. 21.6. FINA Marathon Swimming World Cup, Hongkong, 20.6.2004. Auf der 10 km langen Strecke gab es für einmal neue Gesichter auf den Treppchen: Bei den Männern siegte der Australier Mark Saliba und bei den Frauen die Bulgarin Ivanka Moralieva. Männer: 1. Mark Saliba (AUS) 1h55m02s25 ; 2. Gabriel Chaillou (ARG) 1h55m04s.85; 3. Josh Santacaterina (AUS) 1h55m05s82. Frauen: 1. Ivanka Moralieva (BUL) 2h11m51s25; 2. Angela Maurer (GER) 2h11m52s09; 3. Edith van Dijk (NED) 2h11m53s22 [Resultate]. 21.6. FINA Diving Grand Prix Superfinal, Mexico City, 19.-20.6.2004. Russland und China dominierten den Final mit zusammen 6 von 8 Goldmedaillen. Der Kandier Alexandre Despatie (10 m) und das australische Paar Mathew Helm/Robert Newbery (Synchro 10 m) gewannen die übrigen 2 Goldmedaillen. Auch die SpringerInnen aus dem Gastgeberland setzten sich gut in Szene. WOMEN SPRINGBOARD 3m: 1. Yulia Pakhalina (RUS) 364.47; 2. Vera Ilyina (RUS) 356.01; 3. Minxia Wu (CHN) 336.48 - WOMEN PLATFORM 10m: 1. Lishi Lao (CHN) 370.97; 2. Loudy Tourky (AUS) 370.68; 3. Chantelle Newberry (AUS) 368.73 - WOMEN SYNCHRO 3m SPRINGBOARD: 1. Vera Ilyina/Yulia Pakhalina (RUS) 317.40; 2. Ting Li/Minxia Wu (CHN) 313.74; 3. Chantelle Newberry/Irina Lashko (AUS) 291.30 - WOMEN SYNCHRO 10m PLATFORM: 1. Lishi Lao/Ting Li (CHN) 335.28; 2. Paola Espinosa/Jashia Luna (MEX) 310.62; 3. Natalia Gonchorova/Yulia Koltunova (RUS) 309.84 - MEN SPRINGBOARD 3m: 1. Feng Wang (CHN) 489.51; 2. Ken Terauchi (JPN) 468.09; 3. Fernando Platas (MEX) 463.80 - MEN PLATFORM 10m: 1. Alexandre Despatie (CAN) 553.77; 2. Leon Taylor (GBR) 551.74; 3. Rommel Pacheco (MEX) 512.97 - MEN SYNCHRO 3m SPRINGBOARD: 1. Peng Bo/Wang Kenan (CHN) 363.87; 2. Robert Newbery/Steven Barnett (AUS) 336.51; 3. Alexandr Dobroskok/Dmitry Sautin (RUS) 326.61 - MEN SYNCHRO 10m PLATFORM: 1. Mathew Helm/Robert Newbery (AUS) 363.30; 2. Liang Tian/Jinghui Yang (CHN) 353.40; 3. Dmitry Dobroskok/Gleb Galperin (RUS) 353.04 [Resultate]. 21.6. Sautin hört nach Athen auf. Dimitri Sautin hat bekanntgegeben, dass er seine Karriere als Kunst- und Turmspringer nach den Olympischen Spielen in Athen beenden wird. Der Doppel-Olympiasieger gab als Grund an, dass er sich mit seinen 30 Jahren zu alt für den Wettkampfsport fühle. "Ich habe mir die Entscheidung gut überlegt", sagte der Weltmeister (3-m-Brett) von 2001. Auch Fernando Platas hat seinen Rücktritt angekündigt. Der 31-jährige Mexikaner hatte in Sydney Silber vom 3-m-Brett vor Sautin gewonnen. 1. Michael Phelps (USA) 1:56.04 2. Pawel Korzeniowski (POL) 1:56.11 3. Takeshi Matsuda (JPN) 1:56.14 Über 200 m Brust musste Phelps sich für einmal geschlagen geben: Hinter Kevin Clements (2:19.63) wurde er in 2:20.28 Zweiter. 14.6. Thomas vor Moravcova und Thompson. Am Janet Evans Inivitational konnte sich die Australierin Petria Thomas nach ihren diversen Schulteroperationen zum ersten Mal wieder auch gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen: Über 100 m Delfin siegte sie in 58.56 vor Moravcova (58.75) und Thompson (59.21). Dieses Jahr sind nur Inge de Bruijn und Thomas selber schneller geschwommen. Die Amerikanerin Misty Hyman wurde disqualifiziert [Resultate 4. Tag]. 14.6. Krayzelburg, Coughlin und Beard haben ihre Rennen am letzten von den Amerikanern dominierten Tag des Janet Evans Invitational gewonnen. Krayzelburg gewann die 100 m Rücken in 55.28 - ziemlich weit von seinem 5 Jahre alten WR entfernt. "Ich wollte eigentlich ein bisschen schneller gehen," war sein Kommentar. Und natürlich sei es eine gute Standortbestimmung gewesen. Coughlin holte sich den dritten Sieg des Meetings über die 100 m Rücken in 1:00.80. Sie gewann auch die 100 und 200 m Freistil. Auch sie wollte eigentlich "etwas schneller gehen". "Aber ich mache mir keine Sorgen. Ich muss mich jetzt für die Trials erholen und bereitmachen. Ich war überrrascht, wie gut ich mich auf den Freistilstrecken fühlte." Ian Thorpe musste in der Lagenstaffel über 100 m Rücken aushelfen. Mit 56.13 war er der schnellste Rückenschwimmer, aber die Australier wurden hinter dem amerikanischen Team aus Auburn nur Zweite. Amanda Beard, Liebling der Spiele von 1996 in Atlanta, sei Thorpes neue Flamme, hiess es in Long Beach. Sie stritt jegliche Romanzen ab, und konzentrierte sich aufs Schwimmen: Sie gewann die 200 Lagen in 2:15.22. Thorpe bestätigte in der Folge Gerüchte über eine Blitzhochzeit in Las Vegas nicht [Resultate total]. 14.6. Rigamonti Sechste. Am ersten Tag des vierten Mare Nostrum Meetings in Rom wurde Falvia Rigamonti über 800 m Freistil 6. in 8:38.05. [Rom 1. Tag]. Am zweiten Tag gabs eine bittere Niederlage für Kosume Kitajima: Er landete über 100 m Brust hinter Lisogor und Gibson auf Platz 3 [Rom 2. Tag] [Website des Veranstalters]. 13.6. Gary Hall und wieder Thorpe. Am dritten Tag des Janet Evans Invitational konnte der US-Veterane sich über 50 m Freistil gegen den Polen Bart Kizierowski und Jason Lezak durchsetzen. Hall gewann in 22.26, was neuen Meetingrekord bedeutet. Klete Kellers neuer Meetingrekord im B-Final über 200 m Freistil in 1:49.26 dauerte nur wenige Minuten, bis Ian Thorpe auf den Block stieg. Thorpe pulverisierte in 1:45.63 nicht nur diesen sondern lag auch Michael Phelps US-Rekord von 1:45.99. Obwohl langsamer als an den australischen Trials (1:45.07), war Thorpe mit dem Resultat zufrieden: "Ich glaube ich bin auf dem richtigen Weg nach Athen." [Resultate total] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag]. 11.6. 35 Deutsche nach Athen. Franzi van Almsick führt das 35-köpfige Aufgebot des Schwimmer-Kaders (19 Frauen/16 Männer) an, den der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) dem Nationalen Olympischen Komitee (NOK) zur Nominierung für Olympia in Athen vorschlagen wird. Die Entscheidung des NOK im Bereich Schwimmen fällt am 28. Juni in Frankfurt. Frauen: Vipa Bernhardt, Dorothea Brandt, Antje Buschschulte, Petra Dallmann, Daniela Götz, Janina-Kristin Götz, Sara Harstick, Jana Henke, Nicole Hetzer, Annika Mehlhorn, Janine Pietsch, Sarah Poewe, Anne Poleska, Teresa Rohmann, Britta Steffen, Birte Steven, Hannah Stockbauer, Franziska van Almsick, Sandra Völker. Männer: Lars Conrad, Marco di Carli, Steffen Driesen, Christian Hein, Heiko Hell, Stefan Herbst, Christian Keller, Rene Kolonko, Jens Kruppa, Stefan Kunzelmann, Thomas Lurz, Helge Meeuw, Johannes Oesterling, Thomas Rupprath, Jens Schreiber, Torsten Spanneberg. 11.6. FINA Wasserball-Weltliga.Heute startet die dritte Auflage der Wasserballweltliga mit 8 Mannschaften: Brazilien, Spanien, Griechenland, Italien (Gruppe A), sowie Australien, Ungarn, Serbien und Montenegro und den USA (Gruppe B). Die Vorrunde findet in verschiedenen Orten weltweit statt (11.6.-11.7.), der Superfinal vom 16.-18.7.2004 in Long Beach, Kalifornien [Spieldaten und Resultate]. 11.6. Karel Novy verpasst in Barcelona Bronze um 5/100. (Swiss Swimming) Crawler Karel Novy vom SC Uster-Wallisellen verpasste beim internationalen Langbahnmeeting in Barcelona - im Rahmen der Mare Nostrum Tour - im Final über 100 m Freistil als Vierte eine Medaille um Haaresbreite. Nach zwei Längen fehlten dem Zweimetermann lediglich fünf Hundertstel zu Bronze, welches sich der Russe Denis Pimenkov mit 50.13 Sekunden holte. Den Sieg teilten sich ex aequo der Wahl-Solothurner Alexander Popov und sein Landsmann Andrey Kapralov. Für die beiden Russen stoppte die Uhr bei 49.83 Sekunden. Wie schon an den Europameisterschaften vor vier Wochen im spanischen Madrid, wo Novy viermal die 100 Meter in weniger als 50 Sekunden zurücklegte und den fünften Platz belegte, unterstreicht diese Leistung - notabene aus dem Training heraus geschwommen - Novy's Weltklasse. "Ich war total überrascht, dass ich trotz einer leichten Erkältung so schnell schwimmen konnte." sagte Novy. Schweizer Rekordhalter Yves Platel (Genève-Natation 1885) belegete in seiner Paradedisziplin den 400 m Lagen mit 4:29.09 Minuten den fünften Platz. Das aufstrebende Mittelstreckentalent Dominik Meichtry (SC Uster-Wallisellen) zeigte wie schon am Tag zuvor über 200 m Freistil auch über die doppelte Distzanz eine gute Leistung. Der 19-jährige Meichtry spulte im Final über 400 m Freistil die acht Bahnen in 4:00.08 Minuten ab, was im zu Platz sechs in der Schlussrangliste verhalf. Mit Ausnahme von Carla Stampfli, Seraina Prünte und Flavia Rigamonti, die kurzfristig ihr Teilnahme absagte, ist das Swiss Swimming Olympia Team vollzählig am Start. Für die Olympia-Starter ist dies eine willkommene Abwechslung im harten Trainingsalltag im Hinblick auf die Olympischen Spiele. Die meisten von ihnen absolvieren zwischen den Vorläufen und den Finals eine Trainingseinheit. Für Olympia-Coach Gerard Moerland sind die Resultate hier sekundär: "Obwohl ich muss schon sagen die 100 m Crawl von Karel Novy waren wirklich sehr sehr gut. Eine so schnelle Zeit aus dem Training heraus ist ein gutes Erlebnis vor den Olympischen Spielen." Resultate: Männer: 400 m Freistil: 6. Dominik Meichtry (SC Uster-Wallisellen) 4:00.08. 17. Yves Platel (Genève-Natation 1885) 4:02.82 (Vorlaufszeit, hat auf A-Finalteilnahme verzichtet). --- 100 m Rücken: 17. Karel Novy (SC Uster-Wallisellen) 58.32 (Vorlaufszeit, hat auf B-Finalteilnahme verzichtet) --- 100 m Brust: 16. Remo Lütolf (SC Uster-Wallisellen) 1:07.23. --- 100 m Freistil: 4. Karel Novy 50.18. 33. Dominik Meichtry 54.16. --- 400 m Lagen: 5. Yves Platel 4:29.09. Frauen: 400 m Freistil: 10. Chantal Strasser (SC Uster-Wallisellen) 4:18.22. 13. Hanna Miluska (SV beider Basel) 4:23.34. --- 100 m Delfin: 11. Nicole Zahnd (Genève-Natation 1885) 1:03.82. 13. Marjorie Sagne (Renens-Natation) 1:04.34. --- 100 m Brust: 9. Carmela Schlegel (SC Uster-Wallisellen) 1:13.31. --- 100 m Freistil: 12. Diezi Dominque (SC Uster-Wallisellen) 57.84. 19. Nicole Zahnd 58.97. 23. Marjorie Sagne 59.12. 25. Hanna Miluska 59.34. 11.6. Finalplätze für Schweizer Olympia-Schwimmer in Barcelona. (Swiss Swimming) Remo Lütolf und Dominique Diezi beide vom SC Uster-Wallisellen sorgten beim internationalen Langbahnmeeting in Barcelona im Rahmen der Mare Nostrum Tour rangmässig für das beste Resultat aus Schweizer Sicht. Brustspezialist Lütolf klassierte sich über 50 Meter mit 29.24 als Sechster und Diezi beendete die 50 m Rücken in 28.43 ebenfalls auf dem sechsten Rang. Für die weiteren Finalplätze zeichneten sich der Walliseller Karel Novy, der Genfer Yves Platel und Chantal Strasser (SC Uster-Wallisllen) verantwortlich. Schweizer Rekordler Karel Novy schlug im 50-m-Delfin-Final nach 25.19 Sekunden als Achter an und Lagenspezialist Yves Platel (Genève-Nataion 1885) erreichte über 200 m Lagen den siebten Platz. Chantal Strasser, die über 200 m Rücken den Schweizer Kurzbahnrekord hält, beendete das Rennen als Achte. Mit Ausnahme von Carla Stampfli, Seraina Prünte und Flavia Rigamonti, die kurzfristig ihr Teilnahme absagte, ist das Swiss Swimming Olympia Team vollzählig am Start. Für die Olympia-Starter ist dies eine willkommene Abwechslung im harten Trainingsalltag im Hinblick auf die Olympischen Spiele. Die meisten von ihnen absolvieren zwischen den Vorläufen und den Finals eine Trainingseinheit. Für Olympia-Coach Gerard Moerland sind die Resultate hier sekundär. Resultate: Männer: 50 m Delfin: 8. Karel Novy (SC Uster-Wallisellen) 25.19. --- 50 m Brust: 6. Remo Lütolf (SC Uster-Wallisellen) 29.24. --- 50 m Freistil: 11. Karel Novy 23.56. 20. Dominik Meichtry (SC Uster-Wallisellen) 24.43. --- 200 m Lagen: 7. Yves Platel (Genève-Natation 1885) 2:08.87 --- 200 m Freistil: 9. Dominik Meichtry 1:51.2. Frauen: 50 m Delfin: 6. Diezi Dominque (SC Uster-Wallisellen) 28.43. 9. Marjorie Sagne (Renens-Natation) 28.83. --- 50 m Brust: 11. Carmela Schlegel (SC Uster-Wallisellen) 35.12 --- 50 m Freistil: 16. Dominique Diezi 27.19. 19. Marjorie Sagne 27.47. 21. Nicole Zahnd (Genève-Natation 1885) 27.58. --- 200 m Rücken: 8. Chantal Strasser (SC Uster-Wallisellen) 2:23.45 --- 200 m Brust: 10. Carmela Schlegel 2:42.31. --- 200 m Freistil: 16. Nicole Zahnd 2:04.76. 17. Chantal Strasser 2:05.28. 21. Hanna Miluska (SV beider Basel) 2:07.44. 8.6. TYR rekurriert gegen FINAs Aquabandverbot. TYR hat beim Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne einen Rekurs gegen das Aquabandverbot der FINA eingereicht. Beim Aquaband oder "Arm band" handelt es sich um eine Manschette um den Unterarm, die das Problem des eingeengten Schulterbereichs von Bodysuits umgeht. "Unsere Athleten haben wegen der Behinderung der Schulterbeweglichkeit Ganzkörperanzüge abgelehnt. Darum haben wir Aquaband entwickelt," sagte TYRs Marketingdirektor Chris Wilmoth. "Wir können FINAs Entscheidung ganz einfach nicht nachvollziehen, einerseits erlauben sie die Fastskin-II-Anzüge mit dem gleichen Befestigungsmechanismus um der Vorderarm, andererseits erlauben sie unseren Ärmel nicht. Der einzige Unterschied ist, dass Speedos Ärmel am Anzug dranhängt, unserer nicht. Aquaband verletzt keine einzige Regel. Wir glauben, dass ein Teil der FINA gegen TYR ein Vorurteil hat oder gegen den Fortschritt eingestellt ist." Demgegenüber hätten einige Schwimmer am Santa Clara Swim Meet den "Speedo Swim Helmet" getragen, ohne dass die FINA reagiert habe, ergänzte Wilmoth.
8.6. Deutsche Meisterschaften, Berlin, 4.-8.6.2004 [Website des Veranstalters]. Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin hat Marco di Carli den Titel über 100 m Rücken gewonnen. Der erst 19-Jährige setzte sich mit 54,76 Sekunden vor Thomas Rupprath (55,31) durch, und blieb dabei unter der Olympianorm von 55,00 Sekunden. Ohne Olympia-Ticket blieben neben Rupprath auch Europameister Stev Theloke (55,51) sowie der deutsche Rokordhalter Steffen Driesen (55,65), für den, aufgrund seiner WM-Zeit, bereits der zweite Platz gereicht hätte. Van Almsick hat zwei Tage nach ihrem Sieg über die 200 m Freistil auch die 100 m in dieser Disziplin gewonnen, und damit den 30. Meistertitel. Sie gewann in 54,96 Sekunden und hat damit souverän die Olympianorm für die Spiele in Athen geschafft. Zweite wurde Titelverteidigerin Antje Buschschulte in 54,97. Auch die Magdeburgerin darf somit bei Olympia starten. Die Norm lag bei 55,40 Sekunden. Mark Warnecke will trotz der verpassten Olympiateilnahme seine Schwimm-Karriere fortsetzen. Für die im Oktober in Indianapolis stattfindende Kurzbahn-Weltmeisterschaft hat der 34-Jährige von DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann eine Wildcard über 50m Brust erhalten. Diese Disziplin gehört allerdings nicht zum Olympiaprogramm. "Ich hatte ihm 48 Stunden Bedenkzeit gegeben, die nach drei Sekunden zu Ende war", erklärte Beckmann am Montag am Rande der Deutschen Meisterschaft in Berlin. 7.6. Mare Nostrum Meeting, Le Canet, 5./6.6.2004 [Website des Veranstalters] [Le Canet 1. Tag] [Le Canet 2. Tag] 7.6. Deutsche Medaillenhoffnungen überzeugen. Deutsche Meisterschaften, Berlin, 4.-8.6.2004 [Website des Veranstalters] (sid) Die grenzenlose Erleichterung stand ihr ins Gesicht geschrieben. Franziska van Almsick riss die Arme in die Höhe, dann fiel sie ihrer Mentaltrainerin um den Hals. "Mir ist ein Riesenstein vom Herzen gefallen, wie ich es gar nicht ausdrücken kann", schilderte die Leitfigur des deutschen Schwimmsports später mit ernster Miene ihr aufgewühltes Innenleben. In 1:58,03 Minuten, der weltweit zweitbesten Zeit des Jahres, buchte die 26-Jährige in ihrer Heimatstadt Berlin mit ihrem insgesamt 28. DM-Titel souverän das Olympia-Ticket. Ebenfalls ungefährdet beseitigte Thomas Rupprath über 100 m Delfin die letzten Zweifel am Athen-Start. Der deutsche Rekordmeister blieb bei seinem 50. nationalen Titelgewinn jedoch 0,9 Sekunden über seinem zwei Jahre alten deutschen Rekord (51,88). "Mit der Zeit bin ich nicht zufrieden. Ich habe aber noch neun Wochen, um vor Athen was zu verbessern", sagte der Wuppertaler, der sich für die Niederlage gegen Youngster Helge Meeuw über die doppelte Distanz rehabilierte. Dreifach-Weltmeisterin Hannah Stockbauer holte über 800 m Freistil in 8:30,65 Minuten souverän Titel Nummer zwei nach ihrem 400-m-Sieg. Ebenfalls zu den Sommerspielen darf Ex-Europameisterin Jana Henke (Potsdam/8:32,12). Die Operation "Gold in Athen" wird vor allem für Van Almsick zur Kopfsache. Schon vor der einzigen Qualifikationsmöglichkeit des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) empfand Franziska van Almsick den Druck von aussen als geradezu unmenschlich. "Das war für mich der reinste Psychoterror", erklärte sie: "So viele Leute haben vorher gesagt: Flieg bloss nicht als Neunte raus. Auch der Teamchef nahm mich mehrfach zur Seite." Zudem hatte ein Infekt in der Woche vor den deutschen Meisterschaften den sensiblen Star verunsichert. "Seit Dezember war alles sehr gut gelaufen, vor einer Woche wurde ich dann aber durch einen Infekt aus der Vorbereitung rausgeworfen", erklärte FvA: "Das hat mich mehr nervös gemacht als nötig." Den zweiten Startplatz über 200 m Freistil sicherte sich überraschend Sara Harstick (Hildesheim) in 1:59,03. Über 200 m Brust unterboten gleich vier Schwimmerinnen die Olympianorm. Für Meisterin Birte Steven (Hannover/2:27,02 Minuten) und die WM-Vierte Anne Poleska (Essen/2:27,15) entschieden die besseren Nerven. Der Dritten Sarah Poewe (Wuppertal) fehlten nur zwei Hundertstelsekunden am Ticket für Athen. Exakt um dieses Mass unterbot Heiko Hell (Hamburg) über 400 m Freistil in 3:51,48 den Richtwert. DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann zog bei Halbzeit der Olympia-Ausscheidung ein zufriedenes Zwischenfazit. "Wir erleben das erwartet hohe Niveau mit einigen positiven Überraschungen wie Helge Meeuw", sagte Beckmann: "Auf der anderen Seite gibt es ein kleines Prominentensterben." Neben dem Scheitern Warneckes meinte der Cheftrainer damit auch die fünften Plätze von Antje Buschschulte (Magdeburg/200 m Freistil) und Steffen Driesen (Wuppertal/200 m Rücken). Über 100 m Freistil blieben im Sog von Meister Jens Schreiber (Hannover/49,54) fünf Männer unter 50 Sekunden - mehr als je zuvor in der DM-Geschichte. "Das tut unseren Staffelambitionen gut. Als Team sind wir stark", meinte Bundestrainer Manfred Thiesmann. 7.6. Warnecke nicht in Athen. (sid)- Am Montagmorgen trat Mark Warnecke wieder seinen Dienst in der Orthopädie und Unfallchirurgie des St. Joseph-Hospitals in Bochum an. Der Schwimmer-Rekord von fünf Olympiateilnahmen bleibt dem 34-Jährigen nach seinem Fiasko über 100 m Brust bei den 116. deutschen Meisterschaften in Berlin versagt. Somit kann sich der Olympia-Dritte von Atlanta 1996 jetzt voll auf seine Facharztausbildung konzentrieren. "Natürlich ist es schade, nicht dabei zu sein. Vor allem ist es ärgerlich, weil ich in besserer Form denn je bin", meinte Warnecke. Ein Eindruck, den er durch seinen wie selten durchtrainierten Körper untermauert hatte. Der Knackpunkt war ein anderer: "Mein alter Körper braucht einfach zu lange Pausen. Mein Timing hat nicht ganz hingehauen, in zwei Wochen bringt mir die Topform nichts", klagte der Oldie vom SV Cannstatt. In den Monaten vor den Titelkämpfen war er zu seinem früheren Essener Trainer Horst Melzer zurückgekehrt und hatte rund zehn Kilo abgespeckt. Doch 1:03,22 Minuten und Platz sechs liessen keinen Interpretationsspielraum. "Das hat ihm nicht nur im Körper, sondern auch im Kopf weh getan", meinte Cheftrainer Ralf Beckmann und liess keine Diskussionen um die Nominierungskriterien aufkommen: "Mark ist definitiv nicht in Athen dabei." Seit Seoul 1988 hatte Warnecke an allen Sommerspielen teilgenommen. Der Hobby-Rennfahrer, der am Vortag über die nicht-olympischen 50 m Brust in 27,91 Sekunden seinen achten DM-Titel in Folge geholt hatte, muss seine Pläne nach dem K.o.-Schlag von Berlin nun in neue Bahnen lenken. "Ich habe mir über die nächste Zeit noch keine Gedanken gemacht. Statt nach Athen fahre ich jetzt eben mit einem Porsche in der Runde", flachste der Mediziner. Sportlich soll es für ihn mit kontrolliertem Abtrainieren und Starts in der Kurzbahnsaison weitergehen. Kurz nach Olympia lockt Anfang Oktober bereits die WM im 25-m-Becken in Indianapolis. "Ich steige nicht zum ersten Mal mit einer Niederlage aus dem Wasser", meinte Warnecke, der voraussichtlich einen Abschied auf Raten vollziehen wird: "Jahrelang konnte ich mich auf den nächsten Höhepunkt vorbereiten. Das ist jetzt wohl vorbei." Kein Grund für einen Blick zurück im Zorn: "Ich habe für das Ziel Olympia noch einmal alles gegeben. Ich habe mir nichts vorzuwerfen." Der von 20 Jahren Leistungssport ausgelaugte Körper und dessen nachlassende Erholungsfähigkeit liessen seinen olympischen Traum platzen. So kann sich Warnecke in Zukunft in vollem Umfang der nächsten grossen Aufgabe widmen: Als Unfallopfer eingelieferten Patienten neue Lebensträume ermöglichen. 6.6. Stephan Bachmann gewinnt B-Final am Mare Mostrum Meeting in Canet. Im Zusammenhang mit seinem 6-wöchigen Trainingscamp in Dänemark startete Stephan Bachmann mit der dänischen Nationalmannschaft am Mare Mostrum Meeting in Canet (F). Nach einem verhaltenen Vorlauf und verpassten A-Final über 200 m Delphin konnte er sich im B-Final massiv steigern und dabei diesen Final für sich entscheiden. Mit der Siegerzeit von 2:04.33 blieb er nur 24/100 über seinem eigenen Klubrekord. Kurze Zeit später war Stephan Bachmann über 200 m Brust erneut am Start. In 2:29.34 blieb er allerdings rund sieben Sekunden über seiner Bestzeit und klassierte sich auf Rang 20. (Kel) 6.6. Van Almsick löst viertes Olympia-Ticket. Deutsche Meisterschaften, Berlin, 4.-8.6.2004 [Website des Veranstalters] (dpa) Franziska van Almsick hat dem Druck Stand gehalten und das Olympia-Ticket für Athen gelöst. Über ihre Lieblingsstrecke 200 m Freistil schwamm die Weltrekordlerin bei den deutschen Meisterschaften in ihrer Heimatstadt Berlin zu ihrem zehnten Titel auf dieser Strecke. "Die Bahn hätte nicht länger sein dürfen", sagte sie, als sie nach 1:58,04 Minuten als Erste vor Sara Harstick (Hildesheim/1:59,03) angeschlagen hatte. "Ich bin mit den Nerven völlig fertig." Ihr Ziel für Athen: "Ich will da Gold." Bei ihren vierten Olympischen Spielen will sich die 26-Jährige zum Abschluss einer grossen Karriere den Traum vom Olympiasieg erfüllen. Der Wunsch der Weltrekordlerin: "Ich würde in Athen gerne Bestzeit schwimmen." Franziska van Almsick sprach von "Psychoterror". So gross war der Druck, der auf ihr lastete. "Ich komme mir vor wie eine Dompteuse meines Kopfes, meines Willens. Das ist verdammt anstrengend. Aber mit dem Alter habe ich den Dreh raus." Was ihr so zu schaffen macht? "Alle denken, ich mache das mit links." Mit Blick auf Olympia stellte sie fest: "Ich muss mich mächtig ins Zeug legen." Sara Harstick erfüllte ebenfalls die Olympia-Norm. Die weiteren Plätze in der 4 x 200-m-Freistil-Staffel für Athen sicherten sich Petra Dallmann (Heidelberg) und Janina-Kristin Götz (Leipzig). Antje Buschschulte (Magdeburg) musste sich mit Rang fünf begnügen. Hannah Stockbauer, dreifache Weltmeisterin von 2003 in Barcelona (400, 800 und 1500 m), war schon im Vorlauf aus dem Rennen. Als 13. verpasste sie deutlich das Finale. "Sie hat sich schon bei den 400 Meter schwer getan", stellte Bundestrainer Manfred Thiesmann fest. "Vielleicht ist es sogar eine gute Fügung, dass es so gekommen ist. Sie kann sich auf ihre Strecken konzentrieren - und das ist gut so." Die Erlangerin will in Athen über 400 und 800 m Freistil um die Medaillen schwimmen. Annika Mehlhorn empfahl sich als deutsche Meisterin über 200 m Delfin. Die Olympia-Norm für das Athen-Ticket hat die Titelverteidigerin und deutsche Rekordhalterin aus Baunatal bereits bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Barcelona erfüllt. Titelverteidigerin Sarah Poewe (Wuppertal) verzichtete über die nicht olympischen 50 m Brust trotz Vorlauf-Bestzeit auf das Finale und schonte sich für den Kampf um das Athen-Ticket über 200 m. 50-m-Meisterin wurde Simone Weiler (Heidelberg). "Oldie" Mark Warnecke konnte sich seinen Traum von der fünften Olympia-Teilnahme nicht erfüllen. Einen Tag nach seinem achten Titelgewinn über die nicht olympischen 50 m ging dem 34 Jahre alten Arzt aus Essen über 100 m Brust die Luft aus. 1:03,22 Minuten reichten nur zu Rang sechs. Titel und Olympia-Ticket sicherte sich Jens Kruppa aus Riesa (1:01,70). Über 100 m Freistil verpasste Meister Jens Schreiber (Hannover) mit 49,54 Sekunden die Olympia-Norm nur um 4/100. Titelverteidiger Stefan Herbst (Leutzsch) musste sich mit Platz drei begnügen, Rekordhalter Stephan Kunzelmann (Hannover) wurde nur Vierter. 5.6. Deutsche Schwimmer für Athen gerüstet. Deutsche Meisterschaften, Berlin, 4.-8.6.2004 [Website des Veranstalters] Die deutschen Schwimmer um Van Almsick und Co. trumpften am ersten Tag der Olympiaausscheidung in Berlin mit herausragenden Leistungen auf und sind auf dem besten Weg nach Athen. Zehn Wochen vor dem Auftakt der Sommerspiele holten Sandra Völker und Hannah Stockbauer auf ihren Hauptstrecken souverän die deutschen Meistertitel. Franziska van Almsick empfahl sich mit Platz vier beim Warmup über 50 m Freistil für das Rennen über ihre Weltrekordstrecke 200 m Freistil am Samstag (17.00 Uhr, live im ZDF). "Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Das gibt mir ein gutes Gefühl für die 200 m", bilanzierte die 26 Jahre alte Berlinerin ihre persönliche Bestzeit von 25,60 Sekunden: "Ich konnte nicht soviel Schnelligkeit trainieren, weil ich krank war." Ein Infekt hatte "FvA" in der Woche vor den nationalen Titelkämpfen zurückgeworfen. Die deutsche Rekordlerin Sandra Völker meinte nach ihrem 44. DM-Sieg: "Alles was ich wollte war gewinnen. Im Hinblick auf Athen habe ich noch grosse Reserven." Thomas Rupprath verpasste über 200 m Delfin sein 50. DM-Gold. Überraschend musste sich der 50-m-Rücken-Weltmeister bei seinem ersten DM-Start über diese Distanz seit drei Jahren dem Newcomer Helge Meeuw geschlagen geben. Der 19-Jährige aus Wiesbaden meinte bloss: "Ich kapiere das alles noch überhaupt nicht." Meeuw erfüllte in 1:56,99 Minuten den Olympia-Richtwert klar und zog weit an dem entkräfteten Rupprath (1:58,20) vorbei. Der sagte konsterniert: "Ich war am Ende völlig fest und konnte nichts mehr machen." Für die Erlanger Dreifach-Weltmeisterin Hannah Stockbauer geriet das Reservieren des Tickets nach Athen zur Formsache. Deutschlands Sportlerin des Jahres lag in 4:09,71 Minuten über 400 m Freistil überlegen vorn, wenn auch nicht so schnell wie erwünscht. "Ich war so nervös wegen der Olympia-Qualifikation. Ich kann mehr und werde hart arbeiten vor Athen", sagte die 22-Jährige. Nicht auf dem Plan hatte Weltmeisterin Antje Buschschulte aus Magdeburg ihre Niederlage gegen die Ingolstädterin Janine Pietsch, obwohl sie in 1:01,43 Minuten wie die Siegerin (1:01,38) ebenfalls sicher unter der Norm für Athen blieb. "Ich weiss nicht was los ist und bin stinksauer", kommentierte Buschschulte ihren zweiten Platz und diskutierte anschliessend heftig mit Trainer Bernd Henneberg. Über 400 m Lagen buchten Meisterin Nicole Hetzer (Burghausen) in 4:42,74 Minuten und Stockbauers Trainingspartnerin Teresa Rohmann (Erlangen) in 4:44,96 Minuten die Olympiatickets. "Einen Kleinbus kriegen wir schon voll", kommentierte Ralf Beckmann, Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), erfreut die Vielzahl der Normerfüller. Dazu gesellten sich über 1500 Meter Freistil die Würzburger Christian Hein (15:08,99 Minuten) und Thomas Lurz (15:10,33). 100-m-Rücken-Europameister Stev Theloke aus Chemnitz gewann den Titel über die nichtolympische 50-m-Distanz in 25,43 Sekunden vor dem Wuppertaler Steffen Driesen (25,61) und Marco di Carli aus Sögel (25,62). Die ebenfalls nicht auf dem Olympiaprogramm stehenden 50 m Brust entschied Mark Warnecke (Cannstatt) in 27,91 Sekunden klar für sich. "Es lief etwas zäh, aber die 100 Meter am Samstag zählen", meinte der 34-Jährige, der in Athen seine fünfte Teilnahme an den Sommerspielen anstrebt. 4.6. Der tiefste Swimmingpool. Mit 33 Metern Tiefe ist im belgischen Uccle der tiefste Swimming Pool der Welt in Betrieb genommen worden. "Nemo 33" dient nicht Schwimmwettkämpfen sondern der Schulung und dem Training von Tauchern. Der 3.2 Mio. Euro teure Pool enthält 2500 Kubikmeter Wasser, d.h. gleichviel wie ein 50 m langer, 25 m breiter und 2 m tiefer Wettkampfpool. 3.6. Kälte und Regen am 11. Int. Pfingstmeeting in Spiez. Am 11. Int. Pfingstmeeting in Spiez, trotzte die A- und B-Mannschaft des SV Limmat den widrigen Witterungseinflüssen und schwamm von 137 Einzelstarts, 73 neue Bestzeiten. Dabei gingen auch sechs neue Meetingrekorde auf das Konto vom SV Limmat. Claudia Bellasi verbesserte den Meetingrekord über 100 m Brust auf 1:15.65 und Jonathan Massacand den über 100 m Delphin auf 57.95. Gleich für vier Meetingrekorde war Flori Lang zuständig. Er verbesserte die Meetingrekorde über 100 m Freistil (52.12), 50 m Beinschlag (29.82!), 50 m Rücken (27.06) und 100 m Rücken (59.04). Mit 18 Gold-, 10 Silber- und 15 Bronzemedaillen, war der SV Limmat klar erfolgreichster Verein am diesjährigen Pfingstmeeting. (Kel) 2.6. Masters World Championships beginnen. Am 3. Juni beginnen in Riccione bei Rimini die bis zum 13.6. dauernden 10. FINA Masters World Championships mit einer Rekordbeteiligung von über 8000 Schwimmerinnen und Schwimmern. Am Donnerstag stehen die 800er auf dem Programm mit 48 Läufen bei den Männern und 42 bei den Frauen. Der Kubaner Ramon Cordoves de Leon ist mit 91 Jahren der älteste Teilnehmende. Die Schweiz ist vertreten im Schwimmen, Wasserspringen, Synchronschwimmen und Open Water [Website des Veranstalters]. 2.6. Phelps durch PowerBar gesponsert. Michael Phelps hat mit PowerBar einen Sponsorenvertrag unterzeichnet, der bis zu den olympischen Spielen Gültigkeit hat. PowerBar reiht sich ein in die illustre Liste von Phelps Sponsoren: Speedo, Visa, AT&T Wireless und Argent Mortgage. Von PowerBar unterstützt wird bereits Lenny Krayzelburg. 2.6. Beckmann erwartet "höchstes Niveau". (dpa) Ralf Beckmann, Cheftrainer des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), erwartet bei den nationalen Titelkämpfen vom 4. bis 8. Juni in Berlin "erstklassige Meisterschaften". Es könne sogar sein, "dass Berlin das höchste Niveau bringen wird, das wir je hatten", sagte er. Für die Titelkämpfe, die vom DSV als einzige Olympia-Qualifikation für die Spiele in Athen ausgeschrieben sind, haben 614 Teilnehmer aus 173 Vereinen gemeldet. Die Meister von Hamburg 2003 sind alle wieder am Start. Doch in drei Disziplinen verzichten die Titelverteidiger auf eine Wiederholung: die dreifache Weltmeisterin Hannah Stockbauer (Erlangen) über 1500 m Freistil, Thomas Rupprath aus Wuppertal (50 m Rücken) und Weltrekordlerin Sandra Völker vom SC DHfK Leipzig ebenfalls über 50 m Rücken. Diese Strecken sind nicht olympisch. Franziska van Almsick tritt in ihrer Heimatstadt wie im Vorjahr über 50, 100 und 200 m Freistil sowie 100 m Delfin an. Die 26- Jährige schwamm vor zwei Jahren bei den Europameisterschaften in Berlin in 1:56,64 Minuten Weltrekord. Ihr Ziel ist Olympia-Gold. Auf die Weltmeisterschaften 2003 in Barcelona hatte sie verzichtet [Website des Veranstalters]. 1.6. Latin Cup, Mar del Plata, 28.-30.5.2004 [Resultate] Zurück zur Homepage / an den Anfang Mai 200428.5. LEN reagiert auf Kritik. Der Europäische Schwimm-Verband LEN reagierte auf die Kritik während der EM vor zwei Wochen in Madrid und will in den Jahren der Olympischen Spiele Europameisterschaften künftig in Hallenbädern austragen. In Madrid Wurde die EM in einem Freiluftbad unter teilweise miserablen Wetterbedingungen durchgeführt worden. Ausserdem denkt man darüber nach, die Titelkämpfe im Langstreckenschwimmen in einem Olympia-Jahr abzutrennen, um bessere Bedingungen zu erhalten. 26.5. Alt Bundesrat Ogi Ehrendoktor. Der frühere Bundesrat Adolf Ogi ist in Athen mit der Ehrendoktorwürde des American College of Greece ausgezeichnet worden. Ogi hielt sich in seiner Eigenschaft als Sonderberater von Uno-Generalsekretär Kofi Annan in Athen auf. Das American College of Greece ist gemäss eigenen Angaben die älteste und grösste von den Vereinigten Staaten gesponserte Bildungsinstitution in Europa. In der 129-jährigen Geschichte dieser Schule ist Ogi erst die dritte Persönlichkeit, der diese Ehre zuteil wurde. 26.5. Hans Diem folgt auf Res Brügger. Alt Präsident des Zürcher Stadtverbandes für Sport Hans Diem hat die Nachfolge von Res Brügger als Präsident der Vereinigung "Pro Sportstadt Zürich" angetreten. Im Rahmen des Jubiläums zum zehnjährigen Bestehen wurde der Eishockeyverband-Weltverband IIHF als 10. Mitglied aufgenommen. 25.5. Popov verliert über 100 m Freistil. An den russischen Meisterschaften in Moskau heisst der Sieger über 100 m Freistil nicht Popov sondern Andrei Kapralov. Er gewann die lange Sprintstrecke in 49.10 - Popov schlug nach 49.25 an. Zuvor gewann Popov die 50 m Freistil in 22.26, 6/100 schneller als in Madrid.
23.5. US Grand Prix, Texas A&M Natatorium, 21.-23.5.2004 [Resultate] 21.5. Rumänische Meisterschaften, Bukarest, 14.-16.5.2004 18.5. 2 Dokumentarfilme zur Geschichte des Schwimmens. Am Fernsehen auf dem Kulturkanal "arte" zu sehen: - 24. Mai um 19:00 Uhr - Teil I "Gegen den Strom" - 25. Mai um 19:00 Uhr - Teil II "Stromlinienförmig" DVD erhältlich ab Ende Mai bei dreamteam-media.com/ 18.5. Rosolino schwimmt 200 m Freistil nicht. Der 25-jährige Olympiasieger über 200 m Lagen wird in Athen - obwohl qualifiziert - nicht über 200 m Freistil starten. In Sydney gewann er auf dieser Distanz Bronze. "Ich habe mich zwar qualifiziert, aber ich werde wohl nicht starten. Ich muss mich auf die Strecke mit den besten Chancen konzentrieren. Ich will nicht zuviel Energie verschwenden. An den olympischen Spielen muss man voll dabei sein." Rosolino will aber als Titelverteidiger neben den 200 m Lagen noch über 400 m Freistil und in der 4x200 m Freistilstaffel antreten (Italien ist Europarekordhalter). 18.5. IOC beendet Untersuchung über US-Dopingfälle. Das IOC hat gestern entschieden, dass die zwei Dutzend Dopingfälle bei olympischen Medaillengewinnern der USA in den Jahren 1988-2000 nicht weiter verfolgt werden. "Man habe die Fälle gemäss den Regeln der damaligen Zeit verfolgt," sagte IOC-Sprecherin Giselle Davies. "In Zukunft gelten die Regeln der WADA." Davies gab zu, dass es Unregelmässigkeiten gab, aber "man müsse das Kapitel schliessen". Von den 24 Medaillengewinnern, darunter 4 Schwimmer, waren 19 mit Stimulantien wie Ephedrin ertappt worden. Die positiven Tests wurden in den meisten Fällen mehr als ein Jahr vor dem Medaillengewinn gefunden. [Schwimmen 10.-16.] [Springen 8.-14.] [Open 12.-16.] [Synchro 5.-9.] 17.5. Yves Platel Achter im EM-Final über 400 m Lagen. (Si) Am letzten EM-Tag qualifizierte sich Lagen-Spezialist Yves Platel über 400 m für den Final und wurde in diesem Achter. Finalteilnahmen waren in Madrid aus Schweizer Sicht zuvor nur Karel Novy über 100 m Crawl und Remo Lütolf über 50 m Brust gelungen. "Ich habe nicht gewagt, etwas zu riskieren. Schade, ich weiss nicht warum, denn ich hatte nichts zu verlieren", sagte ein enttäuschter Platel, der sich zusätzlich darüber ärgerte, dass "ich weniger müde als nach dem Vorlauf bin. Das zeigt mir, dass ich das Rennen verpasst habe." Hatte der 26-jährige Waadtländer am Morgen noch in 4:24,02 angeschlagen, so absolvierte er den Final rund 1,2 Sekunden langsamer. "4:23, oder vielleicht sogar 4:22 wäre möglich gewesen. Doch ich verlor schon auf der Delfin-Strecke den Kontakt mit den Besten", bedauerte Platel, der schon seit der letztjährigen WM in Barcelona für die Olympischen Spiele qualifiziert ist. Enttäuschend war das Abschneiden der weiteren Schweizer, die am Sonntag starteten: Die Lagen-Staffel der Frauen wurde wegen eines Wechselfehlers zwischen Carmela Schlegel und Carla Stampfli disqualifiziert und bei den Männern vergab schon Rücken-Spezialist Flori Lang als Startschwimmer über 100 m in schwachen 58,02 alle Chancen auf die Finalteilnahme des Schweizer Quartetts (10.). Für den 21-jährigen Zürcher hat es sich damit auch endgültig mit Olympia 2004 ausgeträumt. Über 400 m Crawl reichte es Chantal Strasser in 4:20,61 nur zu Rang 14. Die Frauenfelderin blieb gut drei Sekunden hinter dem achten Platz, der die Finalqualifikation bedeutet hätte. "Normalerweise schwimme ich 4:16 aus dem Training heraus", sagte Strasser, die in Athen in der 4x200-m-Crawl-Staffel dabei ist. 17.5. Mark Foster schaffte Qualifikation nicht - Popov holt Gold. Der 34-jährige Brite schaffte die 5. Olympiateilnahme über die kurze Sprintstrecke nicht. An den britischen Trials verpasste er die Limite um 5/100, in Madrid waren es sogar 15/100. Damit könnte seine Karriere beendet sein. Sein von British Swimming abgelehnter Rekurs wird zwar nächste Woche von einem unabhängigen Sportgericht nochmals behandelt, aber die Chancen scheinen schlecht zu stehen. Gold gewann Alexander Popov: Er lag zwar mit 22.32 deutlich über seinem Weltrekord von 21.64, aber das reichte, um den Schweden Stefan Nystrand auf Platz 2 zu verweisen. 17.5. Janet Evans und Matt Biondi in US Olympic Hall of Fame. Die beiden Schwimmer werden am 1. Julizusammen mit 4 weiteren SportlerInnen in die Gruppe von 151 Geehrten aufgenommen, wie das US olympische Komitee auf seiner Website mitteilt. Biondi gewann zusammen mit Mark Spitz am meisten olympische Medaillen (11 aus den Jahren 1984, 1988 und 1992). Janet Evans nahm ebenfalls dreimal an olympischen Spielen teil und gewann 4-Mal Gold. Sie hält seit mehr als 10 Jahren die Weltrekorde über 400, 800 und 1500 m Freistil. 17.5. Neue ISHOF-Mitglieder. Die International Hall of Fame, ISHOF, nimmt 2004 folgende Schwimmer und Funktionäre in die Hall of Fame auf: - Becky Dyroen-Lancer (USA), Honor Synchronized Swimmer - Zoran Jankovic (YUG), Honor Water Polo Player - Skip Kenney (USA), Honor Coach - Giorgio Lamberti (ITA), Honor Swimmer - Denis Pankratov (RUS), Honor Swimmer - Ralph Thomas (GBR), Honor Pioneer Contributor - Ross Wales (USA), Honor Contributor - Martin Lopez Zubero (ESP), Honor Swimmer [Mehr] 16.5. Novy verpasst 50-m-Freistilfinal. [Mehr]. 15.5. Stephan Bachmann verpasst mit 4x200-m-Crawl-Staffel Olympianorm. Die 4x200-m-Crawl-Staffel der Männer mit Stephan Bachmann vom SV Limmat als zweitem Schwimmer am Start blieb in 7:35.36 deutlich über der angestrebten Zeit. Die ersten 100 m legte Stephan Bachmann in 54.96 zurück und kam rund 1.5 Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit in 1:54.89 ins Ziel. (Kel) 15.5. Karel Novy und Dominique Diezi im Semifinal. (Si) Karel Novy als Siebter über 50 m Crawl und Dominique Diezi als 15. über 50 m Rücken haben sich in Madrid für die EM-Halbfinals am Abend qualifiziert. Vor allem der Waadtländer darf sich gute Chancen auf eine Finalteilnahme ausrechnen. In 22,85, nur 22 Hundertstel über der persönlichen Bestzeit, knüpfte Karel Novy nahtlos an seine glänzenden Leistung über 100 m Crawl (EM-Fünfter) an. Als Vierter nur knapp vor dem 23-jährigen Westschweizer klassierte sich der in Solothurn wohnhafte Russe Alexander Popow (22,74). Die beste Vorlaufzeit im Crawl-Sprint gelang dem Ukrainer Oleksandr Wolinets, der in 22,50 alle anderen um mindestens zwei Zehntel distanzierte. Die 4x200-m-Crawl-Staffel der Männer blieb in 7:35,36 deutlich über der angestrebten Zeit, einzig Startschwimmer Philipp Gilgen erreichte in 1:51,89 eine persönliche Bestzeit. Dominique Diezi ihrerseits zog in 30,82 als 15. eben noch in die Runde der letzten 16 ein -- zwei Hundertstel langsamer, und sie wäre ausgeschieden. 15.5. Lütolf knapp am Podest vorbei. Bei der Schwimm-EM in Madrid verpasst Remo Lütolf über 50 m Brust das Podest hauchdünn. Als Vierter fehlten dem St. Galler zwölf Hundertstel zu Bronze [Mehr und Resultate]. 15.5. Schon wieder Vierter. Remo Lütolf verpasst an den Schwimm-EM in Madrid im 50-m-Brust-Rennen knapp Bronze [Mehr]. 15.5. Remo Lütolf um zwölf Hundertstel an EM-Bronze vorbei. (Si) An der EM in Madrid verpasste Remo Lütolf über 50 m Brust in 28,36 eine Medaille nur knapp. Während Oleg Lisogor (Ukr) souverän gewann, lieferte sich der Ostschweizer mit Hugues Duboscq (Fr/28,23) und Matjaz Markic (Sln/28,24) ein packendes Rennen. Lütolf ärgerte sich nach dem Final: "Ausser dem Start, dem besten hier in Madrid, war mein Rennen nicht so gut. Nach dem Auftauchen waren zwei, drei Beinschläge nicht im Wasser und schwupps sind einige Zehntel weg." Genau die Sekundenbruchteile, die dem 24-jährigen St. Galler, der schon seit 1997 in Uster unter Trainer Gerard Moerland trainiert, zur zweiten Langbahn-EM-Medaille nach 2000 in Helsinki fehlte (3.). "Ich wollte gerne die sieben anderen Jungs schlagen", sagte Lütolf, der aber anerkennen musste, dass "die 27,55 von Lisogor für mich unrealistisch sind." Er habe sich ausgerechnet, so der Junioren-Europameister über 100 m Brust von 1996, dass es für eine Medaille eine Zeit leicht unter 28 Sekunden brauche. "Ärgerlich, dass nun sogar 28,2 zu Silber gereicht hätten." Auch nach dem Final klagte Lütolf wieder über "schwere Arme, dennoch hätte ich schneller schwimmen müssen." Dies tat er heuer schon einmal: An den Schweizer Meisterschaften in Genf Ende März schlug der St. Galler Rheintaler in 28,06 an -- damals allerdings war Lütolf, der sich über 100 m noch für die Olympischen Spiele qualifizieren musste, optimal vorbereitet. Die fünf Wochen zwischen SM und EM hingegen reichen im Schwimmen nicht aus, um einen vollständigen Trainingszyklus und anschliessend das so genannte "Tapering" durchzuführen. 15.5. Sportparlament einstimmig für neues Doping-Statut. (Swiss Olympic) Die Delegierten der Schweizer Sportverbände haben sich am heutigen ausserordentlichen Sportparlament von Swiss Olympic in Bern einstimmig für das neue Doping-Statut ausgesprochen. Mit der vollzogenen Revision wurde das für Anti-Dopingbelange grundlegende Reglement an das Programm der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) angepasst. Bis zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen muss dieses Programm vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC), den nationalen Olympischen Komitees, den nationalen Anti-Doping-Agenturen sowie von den Weltverbänden der olympischen und anderen Sportarten unterzeichnet und umgesetzt werden. Swiss Olympic erfüllt mit dem neuen Doping-Statut diese Forderung vollumfänglich [Dopingstatut]. 13.5. Denise Schrader bis kurz vor Schluss in der Spitzengruppe. (Si) Open-Water-Schwimmerin Denise Schrader (SC Uster-Wallisellen) war im Rennen über 10 Kilometer kurz vor Schluss in der 14-köpfigen Spitzengruppe. Rund 1500 Meter vor dem Ziel verliessen sie die Kräfte, doch ans Aufgeben dachte die Wallisellerin nie. Mit viel Willenskräft und Kampfgeist erreichte sie das Ziel nach 1:57:05 Stunden als Vierzehnte 2:41 Minuten nach der Siegerin Britta Kamraun. Bei ihrem zweiten Einsatz im ca. 14-grädigen Wasser im Neopren-Anzug kam Schrader deutlich besser mit der Kälte zurecht. Im Gegensatz zu gestern ging sie heute nicht unmittelbar vor dem Start ins kalte Wasser sondern schon ein paar Minuten früher. So konnte sich ihr Körper an die Kälte anpassen und sie konnte mit der Spitze problemlos mithalten. 13.5. Schnell und doch zurück. Karel Novy an den EM in Madrid an Medaillengewinn vorbeigeschwommen [Mehr]. 13.5. IOC ist zuversichtlich. Eine IOC-Kommission untre der Leitung von Denis Oswald hat die Austragungsorte der olympischen Spiele in Athen während 3 Tagen inspiziert. Man sei zuversichtlich, dass die Stadien, Wettkampfstätten und Infrastrukturanlagen bis zur Eröffnung dem Betrieb übergeben werden können. Die Kommission werde zur Unterstützung und Beobachtung in den Wochen bis zur Eröffnung der Spiele Athen regelmässig besuchen. 12.5. Flori Lang an der EM in Madrid knapp am Final vorbei. Die Winzigkeit von 5/100 fehlten Flori Lang zum erstmaligen Einzug in ein Finale an einer internationalen Meisterschaft. In der Zeit von 26.41 (BZ 25.71) belegte er nach den Halbfinalläufen Rang neun und verpasste damit den Final um einen Rang. (Kel; © Bild PBK) 12.5. Denise Schrader erreicht Minimalziel. Denise Schrader hat zum Auftakt der Langstrecken-EM in Madrid mit Rang 11 über 5 km ihr Minimalziel erreicht. Der 25-jährigen Zugerin gelang damit die direkte Qualifikation für die WM in Abu Dhabi [mehr und Vorlaufresultate]. 12.5. Denise Schrader kämpfte gegen Atemproblemen und Kälte. (Si) Beim Langstreckenschwimmen über 5 km an den Europameisterschaften in Madird erreichte Denise Schrader nach 1:02:18 Stunden (inoffiziell) als Elfte das Ziel. Schrader kämpfte vor allem gegen die Kälte - die offizielle Wassertemepratur betrug 16.0 Grad Celsius - und mit Atemproblemen verursacht durch die Kälte und den Neoprenanzug. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind der Meinung, dass das Wasser höchstens 14 Grad war und beklagten sich lautstark über die katastrophale Organisation. Wegen beispielsweise viel zu kleiner Bojen kam auch die Schweizerin Denise Schrader vom Kurs ab und verlor dadurch etwa zwei Plätze. 12.5. Flori Lang und Philipp Gilgen im EM-Halbfinal. (Si) In den Vorläufen am Mittwochmorgen konnten sich Philipp Gilgen über 200 m Delfin (9.) sowie Flori Lang über 50 m Rücken (11.) an den Schwimm-EM in Madrid problemlos für die Halbfinals der besten 16 qualifizieren. Da am Abend auch Sprinter Karel Novy im Final über 100 m Crawl mit intakten Medaillenchancen im Einsatz steht, bahnt sich am dritten Wettkampftag in der spanischen Hauptstadt für die bisher eher schwächelnde Delegation von Swiss Swimming der erste zufriedenstellende Tag an. Auf der kräfteraubenden Distanz über 200 m Delfin zeigte der Basler Philipp Gilgen ein beherztes Rennen. Der 27-Jährige, der zu Saisonende zurücktreten will, ging seinen Vorlauf sehr schnell an und passierte bei Hälfte der Distanz klar schneller als bei seinem Schweizer Rekord von 2:01,10 (EM 2002 in Berlin). "Ich kam aber etwas langsam zurück", sagte Gilgen, der letztlich um 0,36 Sekunden über der Bestmarke blieb. Im Halbfinal will der Baselbieter den Landesrekord nochmals angreifen, als (Fern-)Ziel liebäugelt er sogar ein bisschen mit der Olympia-Limite von 1:59,81. Obwohl Rücken-Sprinter Flori Lang in 26,41 genau sieben Zehntel über seinem Schweizer Rekord blieb, war die Halbfinal-Teilnahme nicht in Gefahr. Um erstmals in seiner Karriere an internationalen Meisterschaften in den Final vorzustossen, muss der 21-jährige Zürcher am Abend aber nahe in den Bereich seiner persönlichen Bestzeit schwimmen. Neben Gilgen und Lang startete am Mittwoch einzig noch Chantal Strasser über 800 m Crawl. Ihre frühere Paradestrecke, auf welcher sie vor vier Jahren Kurzbahn-Europameisterin in Valencia und EM-Zweite hinter Flavia Rigamonti in Helsinki geworden war, stellte für die Frauenfelderin nur einen Test für die 400 m am Sonntag dar. Die 8:55,16, rund 24 Sekunden über ihrer persönlichen Bestzeit, sind denn auch für die mit der 4x200-m-Crawl-Staffel bereits für Athen selektionierte Strasser nicht als Indikator für ihre Form zu nehmen. 12.5. Novy Eiskalt. Der Schweizer Crawlsprinter Karel Novy qualifiziert sich souverän für den EM-Final. Wie schon zum Start der Schwimm-EM zeigte sich von der Schweizer Delegation in Madrid auch am zweiten Wettkampftag einzig Karel Novy auf der Höhe seiner Aufgabe. Der Waadtländer qualifizierte sich in 49,66 als Viertschnellster für den 100-m-Final vom Mittwoch. Eine Enttäuschung setzte es hingegen für die für Athen selektionierte 4-mal-200-m-Crawl-Staffel der Frauen ab. Die Entscheidungen standen ganz im Zeichen der Osteuropäer, die fünf von sechs Rennen gewannen [Mehr]. 12.5. Novy auf Medaillenkurs. Der Schweizer Karel Novy hat sich an der EM in Madrid im 100-m-Crawl mit 49,66 als Viertbester für den Final qualifiziert. Dagegen blieben die Leistungen seiner Teamkollegen heute erneut hinter den Erwartungen zurück [Mehr und Resultate]. 11.5. Karel Novy einziger Schweizer Trumpf im Madrider Regen. Wie schon am ersten Wettkampftag hat sich von der Schweizer Delegation an den Schwimm-EM in Madrid auch am Dienstag einzig Karel Novy auf der Höhe seiner Aufgabe gezeigt. In den Vorläufen über 100 m Crawl musste er sich nur Pieter van den Hoogenband geschlagen geben [mehr]. 11.5 EM Madrid: Karel Novy wieder top. (Si) Wie schon am ersten Wettkampftag zeigte sich von der Schweizer EM-Delegation in Madrid auch am Dienstag einzig Karel Novy auf der Höhe seiner Aufgabe. In den Vorläufen über 100 m Crawl musste er sich nur Pieter van den Hoogenband geschlagen geben. Novy stellte im garstigen Madrid in 49,80 seine Wetterfestigkeit und seinen Formstand eindrücklich unter Beweis. Zehn Grad Lufttemperatur und Regen sind normalerweise nicht die Bedingungen, die Sprinter jeglicher Couleur lieben. Doch der 23-jährige Waadtländer schwamm auf seiner Lieblingsstrecke wiederum stark, neben ihm blieben einzig der holländische Titelverteidiger van den Hoogenband in 49,47 und der Russe Andrej Kapralow, zeitgleich mit dem Schweizer, unter der 50-Sekunden-Grenze. "Ich bin kontrolliert geschwommen und habe nicht geschaut, wo die anderen sind", beschrieb ein zufriedener Novy seinen Vorlauf. Mit der Kälte komme er gut zurecht, so der in Wallisellen lebende Waadtländer, dennoch hoffe er, dass es im Halbfinal am Abend einige Grad wärmer sei. Ist dies der Fall, wackelt sein eigener Schweizer Rekord von 49,58, aufgestellt im März 2000 im Hallenbad in Genf, bedrohlich. "Dieser Rekord ist nun wirklich fällig", sagt Novy, der sich mit seiner Leistung von heute Morgen klar auf Final-, wenn nicht sogar auf Medaillenkurs befindet. Eine Enttäuschung setzte es hingegen für die für Athen selektionierte 4x200-m-Crawl-Staffel der Frauen ab. Bei nur elf gestarteten Nationen belegte das Schweizer Quartett in indiskutablen 8:22,10 - über zwölf Sekunden über der nationalen Bestleistung - lediglich Rang 10. Einzig die Bernerin Nicole Zahnd erbrachte in 2:02,58 die geforderte Abschnittszeit. Chantal Strasser, Hanna Miluska und Sandrine Paquier benötigten hingegen für die vier Bahnlängen allesamt mindestens drei Sekunden mehr. Für die Westschweizerin ging damit zugleich auch der Traum von Olympischen Spielen zu Ende. Paquier liess als Startschwimmerin in schwachen 2:07,23 auch die letzte Gelegenheit für die vom Verband geforderte Limiten-Bestätigung ungenutzt verstreichen. In Athen wird an ihrer Stelle die bereits selektionierte Flavia Rigamonti in der Staffel schwimmen. 11.5. Schwimmer kämpfen gegen die Kälte. (dpa) - Die Schwimm-EM in Madrid werden zum Kampf gegen Kälte, Regen und schlechte Stimmung. 10 Grad Aussentemperatur machten den Athleten bei den Vorläufen das Leben schwer. "Ich habe es lieber warm", sagte Olympiasieger Pieter van den Hoogenband (Niederlande). Dem deutschen Aktivensprecher Christian Keller (Essen) war nicht zum Scherzen zumute: "Die Bedingungen sind gesundheitsgefährdend." Am extremsten sind sie für die Langstreckler: Deren Wettbewerbe, die am 12. Mai beginnen sollen, sind wegen des nur rund 13 Grad "warmen" Wassers im San-Juan-Stausee gefährdet. "Der Regen ist symbolisch für diese Meisterschaften", klagte der Schweizer Teamchef Axel Mitbauer. Denn Kälte und Wasser von oben drücken die Leistungen und machen die EM bislang zu einem Muster ohne ausgeprägten sportlichen Wert. Der deutsche Cheftrainer Ralf Beckmann sagte: "Hier kommt es nicht zu absoluten Spitzenzeiten." Die Bedingungen seien zwar für alle gleich, aber - so Beckmann - "diese Situation unter Wettkampfbedingungen kennt eigentlich keiner". Europameisterschaften ohne schützende Halle sind indes nichts Ungewöhnliches. Bereits 1989 (Bonn), 1991 (Athen), 1995 (Wien), 1997 (Sevilla) und 1999 (Istanbul) gab es wie jetzt in der spanischen Hauptstadt kein Dach über dem Kopf. Ausnahmen in den vergangenen 15 Jahren waren Sheffield (1993), Helsinki (2000) und vor zwei Jahren Berlin. In zwei Jahren ist in Budapest wieder eine Freiluft-EM, dann allerdings im Hochsommer. Der frühere schwedische Cheftrainer Hans Chrunak hält es den Athleten gegenüber für "unfair", dass sie bei 10 Grad im Freien schwimmen müssen: "Europameisterschaften sollten nur noch in der Halle ausgetragen werden." Die Europäische Schwimm-Union LEN stellt sich der Kritik mit konstruktiven Überlegungen. "Ja. Das ist ein Muss. Wir werden zumindest in den olympischen Jahren immer in die Halle gehen", sagte LEN-Direktor Laszlo Szakadati. Der Däne Sören Korbo, Vorsitzender des LEN-Schwimmkomitees: "Im Freien gibt es zu viele Extreme - sehr heiss oder sehr kalt. Das ist ein Lotteriespiel." Auf das Kälteproblem reagiert hat die LEN mit der Verlegung der Langstreckenwettbewerbe. Der Start für 10 km der Männer und 5 km der Frauen wurde um zwei Stunden nach hinten verlegt. Ausgetragen werden die ersten beiden von sechs Wettbewerben aber nur, wenn eine letzte Wassermessung zwei Stunden vor dem Start 14 Grad oder mehr ergibt. Das Wasser im San-Juan-Stausee, etwa 55 km ausserhalb von Madrid gelegen, wies zu Wochenbeginn Temperaturen zwischen elf und 13 Grad auf. Die Regeln schreiben für einen Start mindestens 14 Grad vor. In Madrid ist den Athleten wegen der kalten Wassertemperaturen erstmals das Tragen wärmender Neopren-Anzüge erlaubt. Die LEN hat dies allerdings zur Ausnahme erklärt. 11.5. EM Madrid: Novy in Staffel überzeugend; Frauenstaffel im Final. (SI) Im 50-m-Freiluftbecken von Madrid erreichte von der Schweizer Delegation zum EM-Auftakt bei knapp zehn Grad und Regen einzig Karel Novy Betriebstemperatur. Flori Lang (100 m Rücken) und Remo Lütolf (100 m Brust) enttäuschten bei ihren ersten Einsätzen. Am ersten EM-Tag wird in der Abendsession einzig die Schweizer 4x100-m-Crawl-Staffel zu sehen sein. In 3:49,54, mehr als zwei Sekunden über dem Schweizer Rekord, belegten Hanna Miluska, Dominique Diezi, Nicole Zahnd und Marjorie Sagne als Achte gerade noch den letzten Finalplatz, die Griechinnen wurden um 17 Hundertstel distanziert. Novy schlug als Startschwimmer der 4x100-m-Crawl-Staffel in 49,76 an, womit der Waadtländer weniger als zwei Zehntel über seinem vierjährigen Schweizer Rekord blieb. "Ich bin wirklich sehr zufrieden. Gut zu wissen, dass ich diese Zeit auch bei schwierigen äusseren Bedingungen erzielen kann", sagte Novy, der zusätzliche Motivation verspürt für die 100 m am zweiten EM-Tag. Zusammen mit Flori Lang, Christoph Bühler und Philipp Gilgen verfehlte Novy in 3:22,33 die nationale Bestleistung von Ende März in Genf nur um elf Hundertstel. Auch der Finaleinzug wurde um sechs Zehntel verpasst. Zudem ist nun definitiv klar, dass die Crawl-Sprint-Staffel nicht an die Olympischen Spiele darf. Das Schweizer Quartett wurde in Madrid gleich von mehreren Nationen überholt und belegt keinen der vier noch zu vergebenden Plätzen für Athen mehr. Lang als 24. blieb in 57,71 fast anderthalb Sekunden über seiner Bestzeit und verfehlte die Olympia-Limite einmal mehr. Bereits für Athen selektioniert ist Brustspezialist Lütolf, der aber auf den zwei Bahnlängen in 1:05,25 um rund 3,5 Sekunden am eigenen Rekord vorbeischwamm (30.). "Ich konnte kein Druck entwickeln und fühlte mich absolut schlaff", meinte Lütolf, der sich aber für die 50 m Brust trotzdem zuversichtlich gibt: "Der Sprint ist wieder ein ganz anderes Rennen, da kann ich sicher gut schwimmen." 11.5. Blasse Schweizer zum EM-Auftakt. Im 50-m-Freiluftbecken von Madrid erreichte von der Schweizer Delegation einzig Karel Novy bei knapp zehn Grad und Regen Betriebstemperatur. Flori Lang und Remo Lütolf enttäuschten bei ihren ersten Einsätzen [Mehr]. 11.5. FINA Diving Grand Prix: Die Chinesen nehmen (fast) alles. Die chinesischen Wasserspringer dominierten auch den 7. Grand Prix in "The Woodlands", USA (6.-9.5.). Sie gewannen 7 der 8 Wettkämpfe. Nur die beiden amerikanischen Springer Justin und Troy Dumais gewannen das 3-m-Synchronspringen [Resultate]. Die weiteren Stationen sind: Rom (28.-30.5.) und der Superfinal in Mexico City (19.-20.6.) [Resultate]. 10.5. EM Madrid: Jens Reuter verliert Swim-Off. (Swiss Swimming) Beim Ausscheidungschwimmen um zwei Plätze in der 4 x 100 m Freistilstaffel der Männer hat Jens Reuter (SV Limmat) das Nachsehen. Im Swim-Off schlug er hinter Philipp Gilgen (SV beider Basel) und seinen Teamkollegen Flori Lang als Dritter an. Die Schweizer 4 x 100 m Freistilstaffel setzt sich somit aus Karel Novy (SC Uster-Wallisellen), Christoph Bühler (SK Langenthal), Philipp Gilgen (SV beider Basel) und Flori Lang (SV Limmat) zusammen. 10.5. EM-Madrid: Synchronschwimmerinnen erreichen Rang 4. In der abschliessenden kombinierten freien Kür erreichten die Schweizerinnen den 4. Rang hinter Spanien, Italien und Griechenland [Resultate]. 10.5. Vom Wasserträger zum Blutträger: Im Zeitalter der EPO-Kontrollen greifen Sportler auf archaische Dopingmittel zurück [Mehr in der NZZ vom 9.5.2004]. 10.5. Trofeu Brazil, Rio de Janeiro, 4.-9.5.2004 [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag] [Resultate 5. Tag]. 9.5. Rücktritt von Caroline Steffen. Caroline Steffen (s. Bild, © by PBK), Schwimmerin der ersten Mannschaft des SV Limmat und seit 1995 Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft Schwimmen, tritt vom Leistungssport zurück. Im Jahre 2001, wechselte sie vom Schwimmverein Baar zum SV Limmat. Sie gewann in ihrer mehr als zehnjährigen Laufbahn als Spitzenschwimmerin, 18 Schweizer Meistertitel und ca. 80 Schweizermeisterschaftsmedaillen. Zusammen mit der Schweizer Nationalmannschaft nahm sie 1999 an der Kurzbahn WM in Hong Kong und an den Europameisterschaften in Istanbul teil. Im Jahre 2002 war sie nachmals an der Kurzbahn WM, diesmal in Moskau, am Start. Der SV Limmat bedankt sich bei Caroline für ihren engagierten Einsatz und wünscht Ihr für die Zukunft alles Gute! (Kel) Solo. Hinter der Italienerin Lorena Zaffalon und der Ukrainerin Dary Shemiakina platzierte sich die Limmatnixe Belinda Schmid auf Rang 6. Das Solo gewann die Weltmeisterin Virginie Dédieu vor der Russin Natalia Ichtchenko und der Spanierin Gemma Mengual. Duett. Die Limmatnixen Belinda Schmid und Magdalena Brunner beendeten den Final auf Platz 7. Europameister wurden die Russinnen vor Spanien und Frankreich. Team. Das Schweizer Team (AMREIN Sarah, EGGENBERGER Katrin, FISCHER Pamela, GIANNOTTI Coralie, JOST Stephanie, RUEFENACHT Regina, SCHNEIDER Ariane und SUTER Aline) beendete den Final auf Platz 7. Europameister wurde Russland vor Spanien und Italien [Resultate]. 9.5. EM-Kritik Deutschlands. (dpa) - Dem Schwimmsport Europas droht bei den Europameisterschaften in Madrid ein grosser Imageverlust. Das Termin- Diktat und die Unbilden des Wetters machen den Sinn des Championats in Teilen fraglich. "Das könnte eine Crash-EM werden", sagte Bundestrainer Manfred Thiesmann vor Beginn der Becken-Wettbewerbe und dem für Mittwoch geplanten Langstrecken-Auftakt. Ob die Freiwasser-Schwimmer überhaupt starten, ist ungewiss. "Wir müssen uns fragen, ob wir sie teilnehmen lassen", sagte DSV-Chefin Christa Thiel über die elf Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), die im San-Juan-Stausee vor einer "Zitterpartie" stehen. Am Freitag war das Wasser dort zwölf Grad "warm", am Samstag nur elf. Geschwommen werden darf erst ab 14 Grad. "Es darf nichts passieren" - DSV-Vizepräsident Hans-Jürgen Günther wird die Ärzte mit entscheiden lassen, ob den Athleten Kälteschocks und Unterkühlung trotz der erstmals erlaubten Neopren-Wärmeanzüge zugemutet werden können. Mit Blick auf das Beckenschwimmen wird Christa Thiel massiv: "So gehört die EM abgeschafft." Für Europas Beste, die aus Deutschland und Grossbritannien kommen, ist Madrid keine Reise wert. Sie konzentrieren sich auf Olympia in Athen. "Wenn die zwei führenden Nationen fast nicht vertreten sind, muss ich mir Gedanken machen", sagt Christa Thiel. Die Europäische Schwimm-Union LEN verweist auf den Rekord von 816 Aktiven aus 40 Ländern. LEN-Präsident Bartolo Consolo registriert, dass 509 Beckenschwimmer starten wollen und nur in zehn von 38 Schwimm-Disziplinen die Sieger von Berlin 2002 fehlen. Bei der EM in Deutschland starteten 437 Schwimmer. Masse statt Klasse, meint Thiesmann: "Die LEN unterwirft sich dem Druck des Geldverdienens, der Kommerz führt die Hand." Der Warendorfer sieht eine schleichende Entwertung. 2004 ist der Termindruck immens: Weltcup-Ende war im März, jetzt ist EM, im Juni sind die deutschen Meisterschaften als einzige Athen- Qualifikation, im August ruft Olympia, sechs Wochen später ist Kurzbahn-WM. "Die grossen Nationen haben Probleme, das kann auch finanziell kaum noch verkraftet werden", sagt Thiesmann. Christa Thiel schlägt in olympischen Jahren eine Trennung des Beckenschwimmens vom restlichen EM-Programm (Wasserspringen, Synchronschwimmen, Langstrecke) vor. Die DSV-Präsidentin wäre für Madrid auch den letzten Schritt gegangen: "Da hätte ich gar kein Problem", sagte sie auf die Frage nach der Total-Verweigerung deutscher Schwimmer. Neun Freiwillige hat der DSV gemeldet, Titelverteidiger Stev Theloke (100 m Rücken) und Mark Warnecke (100 m Brust) gehen als erste an den Start. 9.5. FINA Marathon Swimming World Cup. Dubai, 7.5.2004. Im dritten Rennen des Weltcups gewannen auf der 10-km-Strecke die deutsche Angela Maurer und der Bulgare Petar Stoychev. Frauen: 1. Angela Maurer (GER) 2h05:15; 2. Yvetta Hlavakova (CZE) 2h11:03; 3. Shelley Clark (AUS) 2h12:38. Männer: 1. Petar Stoychev (BUL) 2h04:56; 2. Stephane Gomez (FRA) 2h05:04; 3. Gabriel Chaillou (ARG) 2h05:05. 7.5. Popov verpasst Trainingskontrolle. Alexander Popov hat eine Trianingsdopingkontrolle der FINA verpasst. Wie die FINA mitteilte, konnten die Tester Popov zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht am vorher mitgeteilten Ort finden. Gemäss FINA kommt das bei den Spitzenschwimmerin mindestens einmal jährlich vor. Sie erhielten erst bei der dritten verpassten Kontrolle eine Strafe. Popov hat der FINA umgehend eine nachgeführte Liste mit seinen Aufenthaltsorten zugestellt. 7.5. Austragung der Open-Water-EM fraglich. Die Open-Water-Wettkämpfe bei den Schwimm-Europameisterschaften in Madrid sind wegen zu niedriger Temperaturen gefährdet. Wie der Europa-Verband LEN in der spanischen Hauptstadt bekannt gab, betrug die Wassertemperatur in dem Stausee 55 Kilometer ausserhalb Madrids lediglich zwölf Grad. Nach den Regeln darf aber im Freiwasser nur geschwommen werden, wenn die Temperatur mindestens 14 Grad beträgt. Ausschlaggebend wird eine letzte Messung sein, die zwei Stunden vor Wettkampfbeginn durchgeführt wird. Wegen des frühen Termins der EM waren schon im Vorfeld Befürchtungen aufgekommen, dass es mit den Freiwasser-Wettbewerben schwierig werden könnte. Wegen der zu erwartenden Kälte-Probleme im Wasser hatte die LEN den Athleten das Tragen von vor Kälte schützenden Neopren-Anzügen erlaubt. Diese dürfen ab einer Temperatur von 17 Grad Celsius verwendet werden. Mit deutlich höheren Temperaturen in Madrid ist kaum zu rechnen. Die Tagestemperaturen sollen sich in den kommenden Tagen bei maximal 18 Grad einpendeln. 6.5. Keine Startberechtigung für Susanne Kranz. Swiss Swimming hat den Antrag auf Olympiaselektion von Susanne Kranz überraschend zurückziehen müssen, weil die Crawlsprinterin aufgrund der Reglemente des Internationalen Schwimmverbandes (Fina) für die Schweiz nicht startberechtigt ist. Die deutsch- schweizerische Doppelbürgerin Kranz, die am nationalen Championat in Genf die Limite für die Crawlstaffel unterboten hat, erfüllt gemäss Fina die Bedingungen für einen Verbandswechsel (zwölf Monate Wohnsitz und Lizenz in der Schweiz) offenbar nicht vollumfänglich. Kranz und ihr Umfeld zeigten sich am Donnerstag sehr überrascht und schwer enttäuscht über das Verdikt, zumal die Schülerin sich in sämtlichen Papieren und Geburtsurkunden als Schweizerin ausweisen kann. Zudem löste sie die Lizenz durchaus wie gefordert vor zwölf Monaten. Entsprechend will sie nun bei der Fina Rekurs einlegen, zumal ihr auch der deutsche Verband keine Steine in den Weg gelegt hatte. Offenbar führte die zunehmende Verwilderung, vor Olympischen Spielen bei Misserfolgen im eigenen Land schnell die Nationalität zu wechseln (zuletzt bei einem Amerikaner mit Sehnsucht nach Papieren aus dem arabischen Raum), zu einer härteren Interpretation des Fina-Reglements - im Falle von Susanne Kranz vielleicht aufgrund der Wurzeln ungerechterweise. 6.5 EM Madrid: Brunner/Schmid im Final. Nach der freien und technischen Kür liegen die beiden Limmatnixen Belinda Schmid und Magdalena Brunner mit Ersatzschwimmerin Ariane Schneider (SC Bern) auf dem siebten Platz. An der Spitze liegen die Russinnen vor dem spanischen und französischen Duett. Der Final findet am Sonntag statt [Resultate]. 6.5. Pechvogel Chris Thompson. Der US-Amerikaner Chris Thompson, Landesrekordhalter und Bronzemedaillengewinner über 1500 m Freistil in Sydney, brach sich beim Trockentraining im Trainingslager in Colorado Springs beide Ellbogen. Der Heilungsprozess dauert etwa 6 Wochen. Die Teilnahme an den in 8 Wochen stattfindenden US-Trials sei möglich. "An den Trials werde ich teilnehmen, die Frage ist nur, wieviel ich in den nächsten 6 Wochen trainieren kann," sagte Thompson. "In einigen Tagen hoffe ich das Ausdauertraining wieder aufnehmen zu können, um dann so rasch als möglich wieder zurück ins Wasser zu kehren." Thompson plant nach den olympischen Spielen auf jeden Fall weiter zu machen. 6.5. Mark Foster gibt nicht klein bei. Mark Foster hofft weiterhin auf einen Platz im britischen Olympiateam. Er wird in Madrid versuchen, die bei den britischen Trials verpatzte Teilnahmeberechtigung doch noch zu holen. In Manchester verpasste er die geforderte Limite um nur 0.05 Sekunden. Als Entschuldigung führte der 33-jährige Sprinter eine um einige Wochen zurückliegende Schulterverletzung an. Er wird in Madrid unter anderem auf Weltmeister Alex Popov treffen. Ob der britische Verband diese nachträgliche Qualifikation akzeptiert ist noch nicht entschieden. Der Verband sagte unmissverständlich, dass eine nachträgliche Qualifikation nur für krankheitshalber an den Trials verhinderten Schwimmern möglich sei. 6.5. EM Madrid: Belinda Schmid im Final. Nach den hervorragenden Leistungen in der Free und Technical Routine liegt die Limmatnixen Belinda Schmid auf Rang 6. Der Free Routine Final findet am Samstag statt [Resultate]. 6.5. Susie O'Neill wurde Mutter. Die 30-jährige Goldmedaillengewinnerin von Sydney und ihr Mann Cliff Fairley haben die 3.1 kg schwere Alix Patricia gestern in Melbourne begrüsst. "Madame Butterfly" wurde nach ihrem Rücktritt Mitlied des internationalen olympischen Komitees und wird in dieser Funktion in Athen dabei sein. 3.5. FINA Diving Grand Prix, Victoria, 29.4.-2.5.2004.Die chinesischen Wasserspringerinnen dominierten wiederum das Geschehen. Im kanadischen Victoria gewannen sie am sechsten Grand Prix dieser Saison 7 von 8 Goldmedaillen. Einzig der japanische Springer Ken Terauchi konnte sich auf dem 3-m-Brett gegen diese Übermacht durchsetzen. Schweizer waren keine am Start [Resultate]. |
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