Swim News Mai bis August 2005

Zurück zur Hauptseite

Mai 2005
Juni 2005
Juli 2005
August 2005

August 2005

Line element29.8. Glück an Land. (sid) Die Langstreckenschwimmerin Britta Kamrau und ihr langjähriger Lebenspartner Augusto Corestein laufen nach ihrer Trauung in Warnemünde durch ein Spalier weiß-blauer Bögen, die Sportfreunde der Schwimmerin in den Händen halten. Die 26-Jährige gab in einem weißen Brautkleid dem Argentinier das Ja-Wort. Das Paar heißt jetzt Kamrau-Corestein.

29.8. EPO geklaut. Im Spital in Sierre ist zum zweiten Mal EPO gestohlen worden. Vieles deutet auf den Doping-Missbrauch in Sportkreisen hin. Augustin Genaud, Lauftrainer, spricht in diesem Zusammenhang Klartext und durchbricht die Mauer des Schweigens. Er ist überzeugt, dass im Regionalsport regelmässig unerlaubte Substanzen verwendet werden und plädiert für Kontrollen und harte Strafen auf allen Stufen. Beweise habe auch er keine. Aber wenn Athleten im Alter von 40 Jahren Bestleistungen erreichen, die vorher während 15 Jahren stagniert hätten, sie dies doch etwas auffällig.Line element26.8. Comeback von Ian Thorpe im Januar. Ian Thorpe (23) kehrt im Januar ins Wettkampfbecken zurück. Der sechsfache Olympiasieger hatte nach den Sommerspielen in Athen vor Jahresfrist eine schöpferische Pause eingelegt. Thorpe trainiert seit einigen Wochen wieder intensiv und wird an den Qualifikationswettkämpfen der Australier für die Commonwealth-Spiele in Melbourne teilnehmen (30.1.-4.2.2006). An den Commonwealth Games will er auf seinen Weltrekordstrecken 200 m und 400 m Freistil gewinnen. Line element25.8. Buschschulte lenkt ein. (dpa) - Ein Jahr nach den Olympischen Spielen von Athen lenkt Antje Buschschulte im Streit mit dem Deutschen Schwimm-Verband um einen falschen Badeanzug ein. Die dreifache Bronzemedaillengewinnerin von Athen war im Final über 100 Meter Rücken nicht im Schwimmanzug der Nationalmannschaft (arena) angetreten und will nun die verhängte Geldbusse von 2'000 Euro zahlen. "Ich werde die Disziplinarstrafe wegen eines Formfehlers über mich ergehen lassen", sagte die 26-Jährige vom SC Magdeburg den "Lübecker Nachrichten". Die erfolgreichste deutsche Schwimmerin bei Olympia hatte nach der Weltmeisterschaft in Montréal Kritik am Verband geübt, sich daraufhin aber in Wiesbaden mit den Funktionären an einen Tisch gesetzt. Sie habe dem DSV "konstruktive Pläne für die nächsten beiden Jahre vorgelegt". Danach sei sie deutlich zuversichtlicher: "Ich habe die große Hoffnung, dass sich jetzt im Verband etwas ändert und wir frischen Wind reinbekommen."

25.8. Unterstützung für Sweetenham.
Nach dem kläglichen Abschneiden der britischen Schwimmerinnen und Schwimmer in Montréal geriet der britische Nationaltrainer australischer Herkunft ins Kreuzfeuer der Kritik. Jetzt erhält er Unterstützung von einigen der zurückgetretenen Schwimmerinnen und Schwimmer. Graeme Smith, Medaillengewinner an olympischen Spielen und Weltmeisterschaften sagte der London Times, dass er Sweetenham voll und ganz unterstütze. Der Rücktritt der 13 Athleten nach den olympischen Spielen in Athen habe überhaupt nichts mit Sweetenham zu tun. "Das ist einfach nicht wahr," sagte Smith. "Die meisten von uns wollten nach Athen ohnehin zurück treten. Das war einfach reif, das hat mit ihm rein gar nichts zu tun.Wir waren im Durchschnitt 27 Jahre alt, ganz einfach zu alt, um sich auf Beijing auszurichten." Unter den Sweetenham-Gegnern befindet sich natürlich Mark Foster, der sich von Sweetenham gemobbt fühlte.Wenn er jünger gewesen wäre, hätte er die Nationalität gewechselt, meinte Foster. Dagegen sprach sich David Davies, Bronzemedaillengwinner über 1500 m in Athen und Montréal, für Sweetenham aus. "Ich bin glücklich, Bill als Nationaltrainer zu haben," sagte Davies. "Er hat uns vorwärts gebracht, mir die Augen geöffnet, und ich verdanke ihm meinen Erfolg." Bill Sweetenahm hat auch die Rückendeckung von David Sparkes, dem Geschäftsleiter von British Swimming. "Nach jeder grossen Meisterschaft sind die Athleten eingeladen, uns ihre Sorgen und Leiden mitzuteilen." sagte Sparkes der Times. Wir haben von den Schwimmern sehr viel positives Feedback. Darum unterstützen wir Bill."Line element24.8. Südafrika dominiert afrikanische Jugendmeisterschaften. An den afrikanischen Jugendmeisterschaften in Mauritius gewannen die Südafrikaner mit Abstand die meisten Medaillen:
Südafrika: 98 Medaillen (54 Gold, 35 Silber und 23 Bronze)
Zimbabwe: 23 Medaillen (2 Gold, 8 Silber und 13 Bronze)
Algerien: 19 Medaillen (10 Silber und 9 Bronze)
Seychellen: 5 Medaillen (2 Silber und 3 Bronze)
Swaziland: 3 Medaillen (1 Silber und 2 Bronze)
Morokko: 3 Medaillen (1 Silber und 2 Bronze)
Mauritius: 9 Medaillen (alles Bronze)
Namibia: 4 Medaillen (alles Bronze)
Mozambique: 4 Medaillen (alles Bronze) Line element22.8. Bluemonkeys gewinnen Wasserballturnier in Dietikon. Am 16. Wasserballturnier des Wasser Sport Clubs Dietikon blieben die mit aktiven und ehemaligen Schwimmern vom SV Limmat und SC Uster besetzten Bluemonkeys während den je drei Vorrunden- und Zwischenrundenspielen ungeschlagen. Obwohl der Veranstalter immer wieder mit sportlich fragwürdigen Aktionen versuche den Bluemonkeys ein "Bein zu stellen" (z.T. waren die Gegnermannschaften in der Zwischenrunde und die Mannschaft im Final nicht die Originalbesetzungen, sondern zusammengewürfelte mit Wasserballern bespickte "Best of Mannschaften"), gewannen sie schlussendlich nach harten Kampf den Final verdient mit 7:6 und wurden zum x-ten mal Sieger dieses Turniers. (KEL) Line element22.8. FINA Wasserballweltliga der Frauen. Griechenland gewann die Wasserballweltliga bei den Frauen im Final gegen Russland (13:10). In Kampf um den dritten Platz besiegte Australien Ungarn 6:4 [Resultate].Line element21.8. Langstrecken-Europacup. (sid) Der Deutsche Thomas Lurz war der dominierende Mann im diesjährigen Europacup der Langstreckenschwimmer. Beim Finale in Müritz bei Waren holte sich der 26-jährige Student mit dem vierten Sieg im vierten Rennen auch den Gesamtsieg. Der 5-km-Weltmeister Thomas Lurz hat den Europacup der Langstreckenschwimmer gewonnen. Beim Finale über 10 km in der Müritz bei Waren machte Lurz den Erfolg mit seinem vierten Sieg hintereinander und der Idealpunktzahl von 80 Punkten perfekt. Nach 1:54:14,89 lag Lurz knapp vor dem Italiener Valeri Cleri (1:54:16,96). Der Würzburger hatte noch am vergangenen Donnerstag bei der Studenten-WM in Izmir/Türkei über 1500 m Freistil im Becken Silber gewonnen. Bei den Frauen löste die Spanierin Yurema Requena mit 64 Punkten die in den vergangenen beiden Jahren erfolgreiche Stefanie Biller (Burghausen) an der Spitze der Gesamtwertung ab. Biller wurde in der Endabrechung mit 58 Punkten Dritte und im Finale noch von Annegret Braun (Elmshorn) überflügelt, die sich mit ihrem ersten Sieg in einem Europacup-Rennen nach 2:08:56,51 Stunden Rang zwei in der Gesamtwertung sicherte. Line element19.8. Der Prophet im eigenen Land. In Australien macht der Schweizer Schwimmtrainer Stephan Widmer eine steile Karriere [mehr].

19.8. Deutsche Schwimmer vorerst zufrieden. (dpa) Die erst neu berufenen Präsidiumsbeauftragten Hans-Jürgen Günther und Jürgen Kozel sollen als Ansprechpartner für die Leistungssportler künftig die Kommunikation im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) zwischen den Trainern und innerhalb der Fachsparte verbessern. Das ist das Ergebnis eines Gespräches zwischen Aktivensprecherin Anne Poleska und DSV-Präsidentin Christa Thiel in Wiesbaden.
«Ich bin sehr glücklich, die Fahrt hat sich gelohnt. Wir haben sehr gut diskutiert und viele gute Ideen gehabt», sagte Anne Poleska nach dem über dreistündigen Treffen. Christa Thiel sprach von einem «sehr konstruktivem Gespräch. Wir haben über den Tellerrand geblickt. Es war kein Krisengespräch, alles andere als das. Wir richten den Blick nach vorne.»
Der Arbeits- und Verantwortungsbereich von Cheftrainer Ralf Beckmann werde nicht beschnitten, betonte Thiel. «Natürlich soll ein Austausch stattfinden», meinte die DSV-Präsidentin. Durch bessere interne Kommunikation ließen sich Fehler und Probleme der Vergangenheit vermeiden.
Nach den Weltmeisterschaften von Montréal hatte unter anderen Antje Buschschulte harte Kritik am DSV geübt. 18 von 28 WM-Teilnehmer unterzeichneten einen Brief an den DSV, in dem die Aktiven nach aufgetretenen Problemen unter anderem eine Aussprache forderten.Line element18.8. Universiade, Izmir, 11.-21.8.05 [Website] [Live Results] [1. Tag] [2. Tag] [3. Tag] [4. Tag] [5. Tag] [6. Tag] Line element16.8. Final Qualifikationen an der Universiade für Jonathan Massacand und Flori Lang. Die Schwimmwettkämpfe des gestrigen Tages standen ganz im Zeichen der Rückenschwimmer. Die beiden Limmatler Flori Lang und Jonathan Massacand schwammen nicht in den Bereich ihrer persönlichen Bestzeiten und mussten sich mit dem B-Final „begnügen“. Massacand erreichte in 57,08 Platz 12, Lang ergatterte sich in 57,36 gerade noch den letzten Finalplatz. In den Finals am Nachmittag steigerte sich Jonathan auf 56,89, Flori Lang riskierte etwas und ging das Rennen sehr schnell an, konnte die Pace aber nicht durchziehen. Er beendete das Rennen auf dem 16. Platz in 58,30. (KEL / Quelle Swiss Swimming)

16.8. Rang sechs an der Universiade für Flori Lang. Der Limmatler Flori Lang qualifizierte sich als Siebter für den Endlauf. Im Final steigerte er sich zwar um beinahe eine halbe Sekunde, seine Gegner hatten allerdings auch noch Reserven. Es blieb Rang sechs in der sehr guten Zeit von 25,77 Sekunden, nur gerade 16 Hundertstel hinter den Medaillenrängen und sechs Hundertstel über seinem eigenen Schweizer Rekord. „Ein sechster Platz ist eigentlich immer gut an einem Wettkampf mit diesem Niveau, aber wenn ich sehe, wie wenig zu einer Medaille gefehlt hat, dann bin ich trotzdem nicht ganz zufrieden“, kommentierte der Zürcher seinen Final. (KEL / Quelle Swiss Swimming). Line element16.8. FINA Wasserballweltliga der Frauen. Die Finalrunde beginnt am 18. August in Kirishi, Russland [FINA Media Release]

16.8. Schweizer Rekord von Novy - Bronze knapp verpasst. Die Schweizer Schwimmer sorgen an der Universiade in Izmir (Tür) weiter für positive Schlagzeilen. Nach Jonathan Massacand über 200 m Lagen und der 4x100-m-Crawl-Staffel verbesserte Karel Novy seinen Schweizer Rekord über 50 m Delfin gleich zweimal. Am Morgen im Vorlauf qualifizierte er sich mit der viertschnellsten Zeit aller Teilnehmer (24,36) für den Final und unterbot seine eigene Bestmarke aus dem Jahr 2002 (EM in Berlin) um 28 Hundertstel. Am Abend konnte er sich noch einmal um sechs Hundertstel steigern und klassierte sich schliesslich im 5. Rang. Die Bronzemedaille verpasste er um 32 Hundertstel. Diplome gewannen auch Dominik Meichtry über 200 m (6. Rang) und Swann Oberson über 1500 m Crawl (8.). Meichtry hatte im Vorlauf die drittschnellste Zeit (1:50,58) erreicht und durfte sich berechtigte Medaillenhoffnungen machen. Im Endlauf blieb er aber unter seinen Möglichkeiten (1:51,11). Über die längste Crawl-Distanz bei den Frauen nahmen nur acht Schwimmerinnen teil, so dass Oberson "kampflos" unter die ersten Acht kam.

16.8. Deutsche Schwimmer suchen das Gespräch. (sid) Auch nach der WM will die Kritik an der Führungsetage des Deutschen Schwimm-Verbandes nicht verstimmen. 18 der WM-Starter haben in einem Brief an den DSV ein Treffen mit Präsidentin Christa Thiel gefordert. Zahlreiche deutsche Schwimmer haben sich in ihrer Kritik zur WM in Montreal zusammengeschlossen und DSV-Präsidentin Christa Thiel zu einem Krisengespräch aufgefordert. 18 von 28 WM-Aktiven um Antje Buschschulte kritisieren nach Informationen der Sport Bild in einem Brief an den Verband die Teamleitung um Sportdirektor Ralf Beckmann. "Ich fände es ganz gut, wenn die DSV-Führung sich unseren Problematiken ein wenig öffnen würde. Ich kann nicht sagen, dass ich mit der Teamführung so zufrieden bin", sagte Buschschulte der Sport Bild. Thiel bezeichnete die Suche nach einem Gespräch seitens der Athleten hingegen als ganz normalen Vorgang. "Es herrscht keine Alarmstimmung. Es ist nichts Außergewöhnliches, wenn sich die Athleten mit uns Unterhalten wollen. Man muss sich ja abstimmen", sagte die Juristin dem Sport-Informations-Dienst (sid). "Wer den Brief nun getippt oder verfasst hat, weiß ich nicht. Als Absender steht die Nationalmannschaft drauf und Aktivensprecherin Anne Poleska koordiniert das Gespräch", erklärte Thiel. Auch Ralf Beckmann berichtet lediglich von einem Brief, in dem die Athleten um ein Gespräch gebeten hätten. Nicht unterschrieben hat den Brief der stellvertretende Aktivensprecher Lars Conrad. "Nach meinem Empfinden geht Antjes Kritik so weit, dass sie Herrn Beckmann das Vertrauen entziehen will. Das Vertrauen der Mannschaft ist aber da", sagte Conrad der Sport Bild. Buschschulte will nun abwarten, wie die angestrebten Gespräche mit dem DSV laufen: "Zunächst muss ich dem DSV erstmal die Möglichkeit einräumen, etwas zu unseren Kritikpunkten zu sagen. Und, noch viel besser, danach zu handeln. Eine zeitnahe Aussprache des gesamten Teams mit der Führung und dem DSV ist auch in meinem Sinne."

16.8. FINA Wasserballweltliga der Männer. 1. Serbia-Montenegro, 2. Ungarn, 3. Deutschland. So lautet das Schlussergebnis der in Belgrad durchgeführten Finalrunde, nachdem im entscheidenden Spiel Serbien-Montenegro Ungarn 16:6 geschlagen hatte [FINA Press Release]. Line element15.8. Schweizerrekord für Jonathan Massacand. Jonathan Massacand hat am 3. Wettkampftag der Schwimmer an der Universiade in Izmir bereits in den Vorläufen für ein Highlight gesorgt: in 2:04,70 verbesserte er den Schweizerrekord über 200m Vierlagen von Yves Platel aus dem Jahr 2001 um sechs Hundertstel. Bereits am ersten Tag sorgte er für die beste Leistung aus Schweizer Sicht. Der Limmatler kam im Vorlauf über 200m Rücken bis auf vier Hundertstel an den Schweizerrekord von Luka Gabrilo heran und qualifizierte sich damit für den B-Final (an der Universiade werden keine Semifinals und Finals ausgetragen sondern nach klassischer Formel A- und B-Finals). In 2:03.82 belegte der 21jährige den 10. Platz. Im Endlauf teilte er sich das Rennen zu defensiv ein und kam trotz der zweitschnellsten Abschnittszeit aller Finalisten auf den letzten 50 Metern (30.7) nicht mehr an die Zeit des Vorlaufs heran. Dennoch: Platz 12 (in 2:04.15) lässt sich im starken Teilnehmerfeld sehen. (KEL / Quelle Swiss Swimming). Line element15.8. Universiade, Izmir, 11.-21.8.05 [Website] [Live Results] [1. Tag] [2. Tag] [3. Tag] [4. Tag]Line element14.8. Schweizerrekord für Massacand über 200m Vierlagen. (Swiss Swimming) Jonathan Massacand hat am 3. Wettkampftag der Schwimmer an der Universiade in Izmir bereits in den Vorläufen für ein Highlight gesorgt: in 2:04,70 verbesserte er den Schweizerrekord von Yves Platel aus dem Jahr 2001 um sechs Hundertstel. Ebenfalls gut im Rennen liegen Flori Lang und Karel Novy. Beide qualifizierten sich für den A-Final von heute Abend (ab 16:30 Schweizer Zeit) in ihren Spezialdisziplinen: Lang wurde 7. in 26.22 über 50 m Rücken, Novy erreichte die fünftschnellste Zeit über 100 m Freistil in 50.36 [Website] [Live Results] [1. Tag] [2. Tag].Line element13.8. Neuer Schweizerrekord der 4x100 m Freistilstaffel der Männer an der Universiade in Izmir. (Swiss Swimming) Die 4x100 m Freistilstaffel der Herren in der Besetzung Domink Meichtry, Flori Lang, Alessandro Gaffuri und Karel Novy stellte in 3:21,13 einen neuen Schweizer Rekord auf und belegte den 6. Platz. Das Quartett verbesserte die alte Bestmarke aus dem Jahr 2004 von Novy, Christoph Bühler, Lang und Meichtry um über eine Sekunde. Startschwimmer Meichtry übergab mit einer Zeit von 50.77 als siebter an Flori Lang, der einen Platz gutmachte. Lang schwamm mit 50.55 so schnell wie noch nie vorher. Alessandro Gaffuri (51.30) verlor wieder einen Platz, den Karel Novy aber mit der besten Abschnittszeit aller Finalschwimmer wieder gutmachte. Novy wendete nach 22.91 und schlug nach 48.51 an, über acht Zehntel schneller als der zweitschnellste Schwimmer! Am Ende fehlten nur 68 Hundertstel zur Bronzemedaille.

13.8. Canada Games, Regina, 8.-12.8.2005 [1. Tag] [2. Tag] [3. Tag] [4. Tag] [5. Tag]Line element12.8. Australische Kurzbahn-WM-Mannschaft. Australien hat eine 30-köpfige Mannschaft für die Kurzbahn-WM 2007 in Schanghai selektioniert. Männer: Grant Brits 17 SAC Seals NSW, Leith Brodie 19 Albany Creek QLD, Ashley Callus 26 Redlands QLD, Nick Ffrost 18 Southport Olympic QLD, Grant Hackett 25 Miami QLD, Michael Jackson 20 City of Perth WA, Joshua Krogh 23 Redcliffe Leagues Lawnton QLD, Andrew Mewing 23 Miami QLD, Louis Paul 22 Sydney University NSW, Adam Pine 29 Yeronga Park QLD, Andrew Richards 22 Smithfield NSW, Brenton Rickard 21 Carey Aquatic VIC, Ethan Rolff 23 Kingscliff NSW, Eamon Sullivan 19 West Coast WA, Matt Welsh 28 Melbourne Vicentre VICWomen. Frauen: Bronte Barratt 16 Albany Creek QLD, Lara Carroll 18 Fremantle Port WA, Lara Davenport21 Manly Jetz NSW, Sophie Edington 20 Kingscliff NSW, Jade Edmistone23 Australian Crawl QLD, Michelle Engelsman25 Melbourne Vicentre VIC, Melissa Gorman 19 Redcliffe Leagues Lawnton QLD, Brooke Hanson 27 Nunawading VIC, Sarah Katsoulis 21 Carey Aquatic VIC, Lisbeth Lenton 20 Commercial QLD, Danni Miatke 17 Carey Aquatic VIC, Melissa Mitchell 17 Melbourne Vicentre VIC, Shayne Reese 22 Carey Aquatic VIC, Jessicah Schipper 18 Redcliffe Leagues Lawnton QLD, Tayliah Zimmer 20 Kingscliff NSWCoaches. Trainer: Denis Cotterell, Vince Raleigh, Simon Redmond, John Rodgers, Greg Salter, Mark Thompson, Stephen Widmer, Ken Wood. Line element10.8. Speedo Junior Nationals, Irvine, 9.-13.8.2005 [Website] [Omega Live Timing]

10.8. Lenton doppelt nach. Innerhalb von 24 Stunden hat Lisbeth Lenton bei den australischen Kurzbahn-Meiterschaften in Melbourne den Weltrekord über 100m Freistil gleich zwei Mal unterboten. Im Final blieb sie in 51.70 um 21/100 unter ihrer ersten Bestzeit, die sie erst am Montag im Halbfinal aufgestellt hatte. Die 20 Jahre alte 50-Meter-Freistil-Weltmeisterin von Montreal schwamm dabei als erste Frau der Welt auf der Kurzbahn über 100m schneller als 52 Sekunden und unterbot die alte Bestmarke, die die Schwedin Therese Alshammar seit dem 17. März 2000 mit 52,17 Sekunden gehalten hatte [Website].

10.8. Grant Hackett fast disqualifiziert.
Grant Hackett verlangt eine Änderung der internationalen Schwimmregeln, nachdem er und sechs andere Schwimmer wegen zu spätem Erscheinen beim Startordner zuerst disqualifiziert und nach Protest dann doch gewertet wurden. Die sieben Schwimmer verpassten den Aufruf zum Start. Sie waren nicht mit der Regel vertraut, die besagt, dass sich die Schwimmer zwei Läufe vor Beginn des ersten Laufes ihrer Disziplin am Start einfinden müssen. Hackett sagte, dass er sich an einen Ablauf gewöhnt habe und sich normalerweise 20 Minuten vor seinem Lauf beim Start melde. "Seit beinahe 10 Jahren starte ich nun international und habe meinen Zeitplan immer so gestaltet." "Sie beklagen sich über die Leistungen des Männerteams und dann kommen sie und disqualifizieren uns." "Ich weiss, dass Regeln Regeln sind, aber wenn man sie alle so stur anwendet, wird das ein bisschen lächerlich und wir müssen uns fragen, ob sie richtig sind." "Ich wäre schon unzählige Male disqualifiziert worden, wenn man diese Regeln angewendet hätte." "Wahrscheinlich wäre ich nicht sehr oft gestartet." Line element9.8. Britische Schwimmer in Form. An den Commonwealth Trials in Sheffield fielen einige Landesrekorde und es wurden zahlreiche Teilnahmelimiten für die Commonwealth Games 2007 erreicht. Am Montag verbesserte Simon Burnett beispielsweise den Landesrekord über 100 m Freistil gleich um 0.89 Sekunden auf 48.76. Am Sonntag hatte er bereits Mark Fosters 50-m-Rekord um 1/100 auf 22.12 verbessert . Zuvor war er er über 200 m mit 1:46.59 britischen Rekord geschwommen. Über 1500 m bestätigte David Davies seine Form mit 14:59.20. Die in Montréal entäuschende Betty Cooke holte sich einen Startplatz in Melbourne mit 8:30.51 über 800 m Freistil [Website und Live Timing].Line element8.8 Sensationelle Bestzeiten und Rekorde für Stephanie Eisenring. Am vergangenen Wochenende nahm Stephanie Eisenring an den Southern Zone Championship in Houston (Texas, USA) teil. Das Southern Zone Championship findet jedes Jahr in einem anderen US-Südstaat statt. Dieses Jahr war der Mega-Anlass in Houston. Das Einzugsgebiet dieser Championships umfasst 13 Staaten mit insgesamt ca. 95 Millionen Einwohnern. Jeder Bundesstaat organisiert die sog. Junior Olympics im Sommer im "long course" im Frühling im "short course". Zu diesem Meeting delegieren die diversen Staaten ihre besten Schwimmer, die dann im Falle von Stephanie, Florida Gold Coast repräsentieren. Nach einer langen Saison mit den Junioren-Europameisterschaften im Juli in Budapest als Saisonhöhepunkt zeigte sich Stephanie Eisenring noch keinesfalls (Schwimm-)müde. Im Gegenteil! Am Samstag gewann sie den Final über 50m Freistil in sensationellen 26.88 und verbesserte ihre persönliche Bestzeit um knapp um 6/10 Sekunden. Dabei unterbot sie den alten Southern Zone Championship Record in ihrer Altergruppe von 27.17 um 29/100 Sekunden und natürlich auch ihren eigenen SVL-Klubrekord. Die Zeit von 26.88 bedeutet auch Rang auch Rang drei in der aktuellen Schweizer Saisonbestenliste hinter Dominique Diezi (26.12) und Laura Niccioli (26.59). Bei den Junioren (14 Jahre und jünger) in den USA belegt sie mit dieser Zeit im Moment den 3. Platz. Auch über die doppelte Freistildistanz zeigte sich Stephanie in beeindruckender Form. Mit 59.56 unterbot sie den 13 (!) Jahre alten SVL Klubrekord von Monica Wydler (59.89) um 33/100 und klassierte sich mit dieser neuen Klubrekordzeit auf Rang acht der aktuellen Schweizer Saisonbestenliste. Weitere persönliche Bestzeiten erziehlte sie über 200m Freistil in 2:11.78 und über 400m Freistil in 4:36.81. (Kel) Line element8.8. Lenton unter 52! Eine Woche nach ihrem WM-Gold über 50 m Freistil hat Lisbeth "Libby" Lenton bei den australischen Kurzbahn-Meisterschaften die 100 m Freistil in Weltrekordzeit gewonnen.Mit 51,91 Sekunden verbesserte sie die bisherige Bestmarke der Schwedin Therese Alshammar (52,17) aus dem Jahr 2000 um 26 Hundertstel.

8.8. Thorpe: Vergiss die 400. Es sieht ganz danach aus, als ob Ian Thorpe die 400 m Freistil an den Commonwealth Games 2006 in Melbourne aus seinem Wettkampfkalender streichen wird. Seine Trainerin Tracey Menzies sagte, dass Thorpe ab Dezember wieder mit Wettkämpfen beginnen wird, aber nicht über 400 m. Thorpe sei über 400 m "geistig ausgebrannt". Noch eher würde er über 50 m als über 400 m starten. "Er braucht wirklich eine Pause über diese Distanz", sagte Menzies. "Ich denke, er braucht eine neue Herausforderung und Begeisterung von dem, was er tut. Die Wettkampf-Pause hat ihm wirklich gut getan". Menzies meinte, dass für Thorpe die 100 m Freistil gegen Schoeman und Neethling in den Fokus gerückt sind. "Die 100-m-Rennen in Montréal haben Thorpe am Meisten in den Bann gezogen", sagte Menzies. Thorpe trainiert seit anfangs Jahr wieder und überlegt sich an den New South Wales Championships vom 16.-18. Dezember 2005 zu starten.

8.8. Don Talbot kritisiert die "Guys".
Der alte australische Nationaltrainer Don Talbot geht mit den Leistungen der australischen Guys hart ins Gericht. Alles hinge an Grant Hackett und Ian Thorpe. "Ich sagte ihnen unzählige Male, dass Grant und Ian kein Team sind", sagte Talbot. "Sie helfen dir das Ziel zu sehen und zur Sache zu kommen". "Aber in einer Mannschaft muss jeder am Strick in die gleiche Richtung ziehen, und das tun sie nicht". "Sie denken es reiche, wenn Thorpe und Hackett sich Mühe geben, der Rest komme von selber". "Das ist ein verdammter Mist". Talbot ergänzte, es ginge ihm nicht um Streit, sondern er sei einfach besorgt. Er verstehe einfach nicht, warum sie nicht so gut schwimmen würden wie sie könnten. "Heute kann man 30 Jahre und älter werden und immer noch vorne mitmischen, ganz besonders in den Sprints," erklärte Talbot. "Aber unsere Guys werden nicht besser sondern schlechter." Natürlich hätten sie viele Junge im australischen Team, aber das hätten andere Nationen ja auch, sogar unter den Medaillengewinnern hätte es Neulinge gegeben. Alan Thompson ist über Talbots Äusserungen nicht glücklich: "Zu sagen die Guys gingen auf Urlaubsreise ist faslch, sie gaben ihr Bestes."

8.8. Ärger für Kamrau im Lake Magog. (dpa) Edith Van Dijk soll Britta Kamrau während des Wettkampfs einen kräftigen Schlag in die Magengrube versetzt haben. Van Dijk gewann das Rennen in 7:25:12,0 Stunden vor der Deutschen (7:40:24,0). Der 31-Jährigen Van Dijik, die am Ende der Saison ihre Karriere beendet, ist nach dem sechsten Erfolg im zehnten Weltcup-Veranstaltung der Gesamtsieg kaum noch zu nehmen. «Für mich ist es absolut unverständlich, wie man bei einem sportlichen Wettkampf zu solchen Dingen fähig ist», meinte Britta Kamrau. Nach dem Schlag habe sie große Probleme gehabt «und konnte meine Energiedrinks nicht mehr behalten, hatte Schmerzen und Krämpfe», berichtete die Jurastudentin. Der Arzt wollte sie aus dem Rennen nehmen. Doch Kamrau kämpfte sich ins Ziel und wurde erst dann zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert, aus dem sie aber schnell wieder entlassen wurde. Britta Kamrau legte Protest gegen die Wertung des Rennens ein. Dieser wurde von der Jury abgewiesen, die der Niederländerin keine Absicht nachweisen konnten.

8.8. Britische Jugendmeisterschaften
, Sheffield, 30.7.-2.8.2005 [Website] Line element7.8. Australian Short Course Championships, Melbourne, 7.-8.8.2005 [Website]

7.8. FINA Marathon Swimming World Cup. Wie bereits in der letzten Etappe gingen die Siege im kanadischen Lake Magog an Petar Stoychev und Edith van Dijk. Frauen: 1. Edith Van Dijk NED 7h25:12, 2. Britta Kamrau GER 7:40.24, 3. Ivanka Moralieva CZE 7h51:03. Männer: 1. Petar Stoychev BUL 7h22:02, 2. Brendan Capell AUS 7h23:54, 3. Stéphane Gomez FRA 7h23:55 [FINA-Website].

7.8. Langstrecken-Europacup.(sid) Auf dem ungarischen Plattensee feierten die deutschen Langstreckenschwimmer beim Europacup einen Doppelsieg. Bei den Männern ließ der Fünf-Kilometer-Weltmeister Thomas Lurz (Würzburg) auf der 10-km-Strecke der Konkurrenz keine Chance und siegte in 1:58:56,7 Stunden, bei den Frauen war Stefanie Biller (Burghausen) auf der gleichen Distanz in 2:14:01,2 erfolgreich. Lurz lag auf der EM-Strecke des kommenden Jahres 39,7 Sekunden vor dem Zweitplazierten Bertrand Veturi (Frankreich) und übernahm vor dem Europacup-Finale am 20. August in Müritz bei Waren auch die Führung in der Gesamtwertung. Für den Studenten der Sozialarbeit war es der dritte Sieg in Folge. "Jetzt will ich auch den Europacup gewinnen", meinte der 25-Jährige. Auf die Wiederholung ihres im Vorjahr erkämpften Gesamtsieges hofft auch Stefanie Biller. Die 19 Jahre alte Abiturientin schob sich durch ihren Triumph in Ungarn bis auf einen Punkt an die Führende Spanierin Yurema Requena heran. Im Ziel lag sie neun Zehntelsekunden vor Alessandra Romiti (Italien), Dritte wurde in 2: 14:18,1 Stunden Annegret Braun .

7.8. Phelps und Hardy siegen bei US-Meisterschaften. (sid) Der sechsfache Athen-Olympiasieger Michael Phelps und Shootingstar Jessica Hardy haben die Serie der Favoritensiege bei den US-Schwimm-Meisterschaften im kalifornischen Irvine fortgesetzt. An die Weltrekordflut der vor einer Woche in Montreal mit acht Bestmarken beendeten Weltmeisterschaften konnten die US-Asse jedoch nicht anknüpfen. "Mein Ziel war der Sieg. Ich habe keinen Druck. Vor zwei Wochen hat noch keiner meinen Namen gekannt", sagte Hardy nach ihrem 100-m-Brusterfolg in 1:07,45 Minuten vor Sydney-Olympiasiegerin Megan Quann Jendrick (1:08,05). Die 18 Jahre alte Vize-Weltmeisterin blieb klar über ihrer Weltrekordmarke von 1:06,24 Minuten, die sie im WM-Halbfinale aufgestellt hatte. Phelps gewann nach den 200m Schmetterling auch die 200m Freistil und holte damit seinen 27. nationalen Titel. Mehr Siege hat kein aktiver US-Schwimmer auf dem Konto. Er setzte sich in 1:46, 40 Minuten vor dem zweimaligen 400-m-Olympiadritten Klete Keller (1:46,87) durch, der sich mit seinem Sieg in 3:46,20 Minuten über die 400 m revanchierte. Phelps blieb deutlich unter den 1:45,20 Minuten, mit denen er Weltmeister geworden war. Einen Rekord verbuchte der US-Star dennoch: Mit der 4x200-m-Freistilstaffel des Wolverine-Klubs verbesserte er die US-Bestmarke auf 7:12,35 Minuten. In Szene setzen konnten sich die Gastschwimmer. Südafrikas Doppel-Weltmeister Roland Schoeman gewann die 100m Schmetterling in 53,08 Sekunden, Silber über 100m Brust hinter Matthew Lowe (1: 01,64) holte in 1:02,09 Minuten 200-m-Vizeweltmeister Mike Brown aus Kanada.400-m-Freistilsiegerin wurde die mit WM-Silber- und Bronze dekorierte Kanadierin Brittany Reimer, die in 4:10,13 Minuten die zweifache Weltmeisterin Kate Ziegler (4:10,41) abhängte. Einen Tag zuvor hatte Reimer die 200m in 1:59,73 Minuten gewonnen.US-Meister über 400m Lagen wurden Robert Margalis in 4:18,66 Minuten und Ariane Kukors (4:43,32). Die Titel über 100m Rücken gingen an Vizeweltmeister Randall Bal (54,09) und Helen Silver (1: 02,64). Über 100m Schmetterling gewann die 16-jährige Elaine Breeden (59,20). [1. Tag] [2. Tag] [3. Tag] [Website] [Omega Live Timing]Line element6.8. Phelps verpasst Weltrekord. Die Pechsträhne von Michael Phelps hält an, denn nach der für ihn enttäuschenden WM in Montreal hatte er auch bei den US-Meisterschaften in Irvine bislang kein Glück. "Ich wollte die beste Zeit der Welt schwimmen. Aber das hier ist sehr enttäuschend", meinte Phelps. Zwar holte sich der 20-Jährige in 1:55,26 den Titel über 200 Delfin, blieb dabei aber mehr als eine Sekunde über seinem eigenen Weltrekord aus dem Jahr 2003 (1:53,93). Gleichzeitig sei die verpasste Rekordmarke für ihn aber eine neue Motivation, erklärte Phelps, der sich künftig wieder mehr auf seine Spezialstrecke konzentrieren will. In Montreal hatte der sechsfache Olympiasieger von Athen den Schwerpunkt auf die Freistilstrecken gelegt und dort insgesamt viermal Gold gewonnen. Line element4.8. US-Nationals, Irvine, 3.-7.8.2005 [Website] [Omega Live Timing]

4.8. FINA Marathon Swimming World Cup. Die neunte Etappe über 32 km in der bulgarischen "Traversée du Lac Saint-Jean"gewannen Edith van Dijk ud Petar Stoychev. Frauen: 1. Edith van Dijk NED 7h38:17, 2. Esther Nunez ESP 7h50:04, 3. Alex Lachance-Fortin CAN 7h51:26; Männer: 1. Petar Stoychev BUL 6h48:21, 2. Stephane Gomez FRA 6h52:44, 3. Gilles Rondy FRA 6h56:03. Stand nach neuen Rennen, Frauen: 1. Edith van Dijk NED 137, 2. Britta Kamrau GER 93, 3. Esther Nunez ESP 73; Männer: 1. Petar Stoychev BUL 133, 2. Stephane Gomez FRA 115, 3. Mohamed El Zanaty EGY 73. Das 10. Rennen findet am 6. August in Quebec im Lac Magog statt (40 km).

4.8. Commonwealth Trials. Kaum ist die WM vorbei, müssen die britischen Schwimmerinnen und Schwimmer müde und in der Kritik stehend an den Ausscheidungen für die Commonwealth Games antreten (Swimfit ASA Commonwealth Games Trials, Sheffield, 4.-9.8.2005 [Website und Live Timing]). BBC-Kommentatorin und Ex-Schwimmerin Sharron Davies hinterfragt den Sinn der Trails grundsätzlich und das Timing nach der WM. Sie kritisiert Bill Sweetenham als zu wenig flexibel mit den älteren Schwimmern - deshalb die gehäuften Rücktritte, 13 nach Athen! Man könne nicht einfach die Traininingsphilosophie Australiens nach Grossbritannien bringen, der Stellenwert des Schwimmens sei ein ganz anderer.Line element3.8. Mark Warnecke will in Peking starten. Mark Warnecke hat nach dem Erfolg bei der WM in Montréal Blut geleckt und will sich mit einer Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2006 in Beijing einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde sichern. Eine Woche nach dem überraschenden WM-Gold in Montreal über 50m Brust wies der 35 Jahre alte Arzt alle Rücktritts-Gerüchte zurück und kündigte stattdessen einen Start bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking an. "Ein Karriereende ist noch nicht in Sicht. Wer auf meine Kapitulation gehofft hat, der muss sich in Geduld üben. Ich halte es wie Michael Schumacher in der Formel 1, der legt sich auch nicht fest", sagte Warnecke auf einer Pressekonferenz in Stuttgart. Nach seinem kaum für möglich gehaltenen Erfolg bei der WM in Montreal will der älteste Weltmeister aller Zeiten offenbar noch einmal ganz gross angreifen. Zunächst hofft Warnecke im Winter auf ein erfolgreiches Abschneiden in der Kurzbahnsaison, anschliessend plant der "Schwimm-Opa" auch mit Blick auf Beijing 2008 den Angriff auf die 4x50 m Freistilstaffel. "Meine Ansage dazu löst im Team schon arges Zittern aus", meinte Warnecke, dessen Selbestwusstsein nach dem WM-Titels offenbar in ungeahnte Höhen geschnellt ist. Kritik übte Warnecke unterdessen am Fördersystem des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV). Insbesondere Australier und US-Amerikaner, aber auch die Chinesen würden finanziell viel besser unterstützt als die deutschen "Schwimm-Amateure". "Schwimmer sind in Deutschland Amateure, was das Finanzielle angeht. In den USA und Australien sind sie dagegen Profis. Deshalb dürfen wir auch nicht über die Medaillenausbeute jammern", sagte Warnecke, der die Kritik von Teamkollegin Antje Buschschulte, die sich nach eigener Aussage im DSV gemobbt fühlt, allerdings als unrühmliche PR-Massnahme betrachtet: "Die Kritik von ihr ist fremdgesteuert." Einen Rücktritt gab Warnecke am Freitag im Stuttgarter Lokal "Amici" dennoch bekannt. Der rasende Schwimmer wird am Sonntag im Porsche Carrera Cup auf dem Nürburgring sein letztes Rennen im Rahmen der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) fahren und anschliessend den Helm an den Nagel hängen. Warneckes volle Konzentration neben dem Schwimmen gilt weiter der Vermarktung seiner "Wunder-Diät", mit deren Hilfe er in einem halben Jahr rund 18 Kilogramm abgespeckt hatte. "Es gibt unheimlich viele Anfragen aus anderen Nationen. Es haut mich immer noch total um, was das ausgelöst hat", meinte der Mediziner.

3.8. Es rumort mal wieder im DSV. Die Magdeburger Schwimmerin Antje Buschschulte hat nach der Rückkehr von den Weltmeisterschaften in Montreal den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) kritisiert. "Bei uns im Verband läuft nicht alles richtig. Ich habe mich geärgert, weil ich im gesamten Jahr vor der WM von oben gemobbt wurde. Vor einem Jahr war ich die Böse, jetzt ist plötzlich alles toll", sagte die erfolgreichste deutsche WM-Starterin in der Fernsehsendung "MDR um zwölf". Die Probleme der deutschen Schwimmer würde auch die Tatsache belegen, dass in Montreal erneut die erfahrenen Athleten wie sie oder der 35-jährige Weltmeister Mark Warnecke für die besten Resultate gesorgt haben. "Vor allem die Zusammenarbeit der deutschen Trainer muss sich verbessern", forderte Buschschulte. Die 26-Jährige ist noch immer enttäuscht über eine Strafe von 7800 Euro, weil sie 2004 im olympischen Finale von Athen über 100 Meter Rücken im Anzug eines falschen Ausrüsters gestartet war. Sie habe nur auf ein Konkurrenzmodell zurück gegriffen, weil der richtige Badeanzug defekt gewesen sei. Ihre Olympiaprämien von Athen, wo sie genau wie jetzt in Montreal erfolgreichste DSV-Schwimmerin war, wurden mit der 7800-Euro-Strafe verrechnet. Die Verbandskritik des Chemnitzers Stev Theloke, der aus der WM-Mannschaft ausgeschlossen worden war, bewertete sie als "zum falschen Zeitpunkt zu dick aufgetragen."

3.8. Unzufriedenheit auch in Grossbritannien. Das von Rücktritten geschwächte GB-Team holte in Montréal nur gerade 3 Bronzemedaillen – die Prognose lautete auf 8 Medaillen. Bill Sweetenham wurde deshalb als Cheftrainer von der englischen Presse sehr unzimperlich kritisiert. Adrian Moorehouse nimmt die Mannschaft aber in Schutz. Natürlich habe man mit den Leistungen in Montréal kaum jemanden in Ekstase versetzt, meinte der Ex-Brust-Champion und heutige BBC-Kommentator Moorhouse. Die Mannschaft brauche nach all den Rücktritten Zeit und Ruhe. Man sei sich im UK gewohnt, Leute in die Pfanne zu hauen, wenn etwas nicht nach Plan verlaufe. Er sei vom Vorgehen und den Methoden Sweetenhams grundsätzlich überzeugt. Die Briten sollten in der Lage sein, mit den ersten Schwimmnationen mitzuhalten. Als Einziges würde er, im Gegensatz zu Sweetenham, mehr Gewicht auf die Psychologie legen. "Im Rennen kann die mentale Stärke zwischen Sieg und Niederlage entscheiden," sagte Moorhouse. "Ich würde mehr mit einem Sport-Psychologen arbeiten." Moorhouse denkt, dass Melanie Marshall oder Darren Mew deutlich unter ihrem Wert geschlagen wurden – und zwar weil sie dem Druck nicht standgehalten hätten. "Die sind physisch klar fähig, aber es fehlte im Kopf." Die mangelnde psychologische Betreuung sei sein einziger Kritikpunkt an Sweetenham, meinte Moorhouse abschliessend.

3.8. Amerikaner versenkten Australier. Das US-Team schwang im "Duel in the Pool" deutlich obenaus. Mit 183 gegen 102 Punkten war der Sieg der von Michael Phelps, Aaron Peirsol, Ian Crocker und Brendan Hansen angeführten Amerikaner nie in Gefahr. Die Australierinnen, angeführt von Leisel Jones und Jessicah Schipper wehrten sich nach Kräften. Bei den Frauen holten sie mehr Punkte als die Amerikanerinnen (76:70). Der Wettkampf dauerte 4 Stunden, für die ersten vier Plätze gab es entsprechend fünf, drei, zwei und einen Punkt(e).Line element2.8. Schwimm-WM 2007 in der Rod Laver Arena. Der Centre Court der Australian Open wird für die 12. FINA-Weltmeisterschaften 2007 (18. März bis 1. April) in Melbourne die neue Wettkampfstätte für die weltbesten Schwimmer werden. Die Veranstaltung war ursprünglich im Sports und Aquatic Centre von Melbourne vorgesehen, wo im kommenden Jahr auch die Schwimmwettkämpfe bei den Commonwealth Games ausgetragen werden. Die Rod Laver Arena, die eine verschiebbare Dachkonstruktion hat und zur WM mit einem mobilen Schwimmbecken ausgestattet wird, bietet dann mit 12.500 Zuschauern aber 2500 Menschen mehr Platz. Im Aquatic Centre sollen nun die Wasserspringer und Wasserballer um Medaillen kämpfen.

2.8. Zufriedene Gesichter in Montreal. Im Anschluss an die WM in Montreal haben sich die Veranstalter zufrieden gezeigt, und auch angesichts eines Defizites von rund drei Millionen Euro und weniger Zuschauern als erwartet eine positive Bilanz gezogen. "Die Deckungslücke ist zu verkraften, weil der wirtschaftliche Gewinn für die Stadt und unsere Region weitaus höher ist", sagte Montreals Bürgermeister Gerald Trembley zum Abschluss der Titelkämpfe. Insgesamt besuchten etwa 170.000 Zuschauer die Wettkämpfe im Schwimmen, Langstrecken-, Synchronschwimmen, Turmspringen und Wasserball. Das waren 30.000 weniger als erwartet. "Wir haben eine WM von sportlich hohem Wert, einer guten Organisation und mit einer fantastischen Atmosphäre erlebt", erklärte Mustapha Larfaoui, der während der Titelkämpfe in seinem Amt als Präsident der Fina bestätigt worden war. Die Fina hatte Montreal nach finanziellen Problemen die WM im Vorfeld zunächst entzogen, dann aber doch wieder zurückgegeben.

2.8 Christof Wandratsch bricht Kanal-Rekord. Der deutsche Langstreckenschwimmer Christof Wandtrasch hat am 1. August 2005 mit einer Zeit von 7:03:53 eine neue Bestmarke fürs Kanalschwimmen aufgestellt. Die alte Bestzeit für die 25 km lange Strecke betrug 7:17. Aufgrund von gezeitenbedingten Strömungen und hohem Wellengang schwimmt man wesentlich weiter als 32 km. Line element1.8. Dirk Reinicke – neuer SVL-Cheftrainer und technischer Direktor Schwimmen.

Am 1. September 2005 tritt Dirk Reinicke sein Amt als Cheftrainer und technischer Direktor Schwimmen beim Schwimmverein Limmat an. Reinicke besticht durch seine sportlichen, fachlichen und menschlichen Qualitäten.

(FG) Der 36-jährige Reinicke gibt seine Stelle als luxemburgischer Verbandstrainer auf, um nach Zürich zum SV Limmat zu ziehen. Der aus dem Saarland stammende Trainer war zwischen 1976 und 2003 selber aktiver Schwimmer auf höchstem Niveau, zuletzt als Kadermitglied im saarländischen Landesverband.

Seine Laufbahn als Trainer begann er bereits Mitte der 80er Jahre als Übungsleiter im heimischen Klub in Dudweiler bei Saarbrücken. Die A-Lizenz als Trainer des Deutschen Schwimmverbandes erhielt er 2004. In seiner Abschlussarbeit setzte er sich mit den "Kräften im Schwimmsport und daraus resultierenden Schlussfolgerungen für die Technikvermittlung“ auseinander. Als Physiker - bald sogar mit dem Doktortitel der Universität Saarland - kennt sich Reinicke mit der Physik des Wassers und des Schwimmers natürlich bestens aus.

Reinicke übernimmt von seinem Vorgänger Flemming Poulsen eine erfolgreiche, motivierte und gut trainierte Mannschaft. Er wird unterstützt von einer umsichtigen Vereinsführung, die weiss was sie will. "Ich will die sehr positive Entwicklung des SV Limmat auf nationaler und internationaler Ebene weiterführen", sagt Reinicke. "Meine Kenntnisse des Schwimmsportes kann ich hier effektiv umsetzen und weiter ausbauen."

Reinicke hat alle Facetten des Schwimmsportes erlebt und durchgearbeitet, vom Grundlagentraining über Aufbautraining, Anschlusstraining bis zum Hochleistungstraining. Reinicke weiss, dass die Trainerarbeit nicht nur von Wissen und Erfahrung, sondern auch von persönlichen Beziehungen abhängen: "Die Stärken in meiner bisherigen Arbeit liegen in einer immer sehr guten Trainer-/Sportler-Beziehung, die es mir ermöglicht hat, meine eigene Begeisterung und Faszination für den Schwimmsport auf die Sportler zu übertragen." Reinickes Hauptziel ist nicht der kurzfristige Erfolg. "Das Hauptziel meiner Arbeit ist der sorgfältig geplante, langfristige Leistungsaufbau", sagt Reinicke. "Dies führt den Athleten schliesslich dazu, sein persönliches Leistungsvermögen optimal ausschöpfen zu können."

Der perfekt Deutsch, Französisch und Englisch sprechende Trainer weiss, dass eine Mannschaft mehr ist als nur die Summe der Einzelathleten: "Die tatsächlichen Fähigkeiten eines Trainers zeigen sich in meinen Augen nicht unbedingt in den Leistungen eines herausragenden Talentes, sondern gerade in der Entwicklung der weniger begabten Schwimmer in der Mannschaft."

Mit Dirk Reinicke wurde für den SV Limmat eine Trainer-Persönlichkeit gewonnen, die die Erfolgsgeschichte des traditionsreichsten schweizerischen Schwimmvereins weiterschreiben kann und wird. Wir begrüssen ihn ganz herzlich in Zürich und wünschen ihm viel Erfolg. Line element1.9. TAS-Grundsatzentscheid verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel. (Kamber/baspo) Am 20. Juli hat das oberste Sportschiedsgericht in Lausanne die Sperre von 18 Monaten gegen den österreichischen Skirennfahrer Hans Knauss bestätigt. In Knauss Urin wurde an einer Wettkampfkontrolle vom 27. November 2004 Metaboliten des verbotenen Anabolikums Nandrolon gefunden. Er appellierte gegen das Urteil mit der Begründung, dass er unabsichtlich ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel eingenommen habe. Er habe alles unternommen, um einen positiven Dopingfall zu vermeiden, der habe nichts von der Verunreinigung gewusst. Er argumentierte, dass ihn kein bedeutendes Verschulden treffe und somit die Sperre weiter reduziert werde. Das TAS folgte diesem Argument nicht sondern hielt vielmehr fest, dass der Athlet zuwenig unternommen hatte, um sich zu schützen. So hätte er wissen müssen, dass derartige Nahrungsergänzungsmittel verunreinigt sein können. Zudem habe er sich ungenügend bei Fachpersonen über die Risiken und Gefahren informiert. Als Fazit kann erneut geraten werden, Nahrungsergänzungsmittel nur nach Beratung durch eine Fachperson einzunehmen. Unsere Studien haben zudem gezeigt, dass die Verwendung von Produkten Schweizer Hersteller, die über eine Bewilligung der Arzneizulassungsbehörde Swissmedic oder des BAG innehaben, als risikoarme Alternative zu den auf dem Internet angebotenen Produkten mit zweifelhafter Qualität empfohlen werden kann.

1.9. FINA sperrt 2 Schwimmer. Oleg Shteinikov (Kasachstan) und Daniel Pereira (Portugal) wurden wegen Anabolikamissbrauch von der FINA für 2 Jahre gesperrt. Beim 20-jährigen Shteinikov wurde an der Islamischen Solidaritätsspielen in Saudi Arabien Nandrolon gefunden. Beim 22-jährigen Pereira wurde an den portugiesischen Meisterschaften Stanozolol entdeckt. Line element1.8. Duel in the Pool – die USA und Australien treffen sich im Duell. Irvine, 2.8.2005 [Website] [Omega Live Timing]

1.8. Edmistone WR 50 m Brust – Hackett schreibt Geschichte.

Lagenstaffel mit US-Sieg. Gold ging an Olympiasieger und Titelverteidiger USA (3:31,05). Michael Phelps hatte im internen Duell einen Startplatz in der US-Staffel verpasst und war lediglich im Vorlauf zum Einsatz gekommen. Silber sicherte sich Russland (3:35,08), Bronze gewann Japan (3:35,40).

Vierter WM-Titel für Hackett über 1500 m Freistil. Den Eintrag in die Schwimm-Geschichtsbücher hat Grant Hackett sicher: Der Australier sicherte sich bei der WM Gold über 1500m Freistil. Für den 25-Jährigen war es neben seinen zwei Olympiasiegen 2000 und 2004 der vierte WM-Titel in Folge über dieselbe Strecke - ein Novum, das vor ihm noch keinem Schwimmer gelungen ist. Mit seinem dritten Triumph in Kanada in 14:42,58 stieg Hackett nach den Siegen über 400 und 800m zugleich zum erfolgreichsten Athleten der Titelkämpfe auf. Silber sicherte sich Larsen Jensen aus den USA (14:47,58). Bronze ging an David Davies aus Großbritannien (14:48,11).

Katie Hoff feiert zweiten WM-Titel in Montreal. Nach ihrem WM-Titel über 200 m Lagen durfte Katie Hoff über die nächste Goldmedaille jubeln. Die US-Amerikanerin sicherte sich auch den Titel über 400m Lagen. In 4:36,07 verwies Hoff Kirsty Coventry aus Simbabwe (4:39,72) und Kaitlin Sandeno aus den USA (4:40,05) auf die Plätze zwei und drei.

Lenton triumphiert im 50m-Freistilsprint. Die Australierin hat den Sprint über 50m Freistil für sich entschieden. Lenton sicherte sich in 24,59 Gold vor Marleen Veldhuis aus den Niederlanden (24,83) und der Chinesin Yingwen Zhu (24,91).

Cseh feiert WM-Titel über 400 m Lagen. In Abwesenheit von Phelps hat sich der Ungar Laszlo Cseh bei der Schwimm-WM in Montreal Gold über 400m Lagen gesichert.
Der Europameister siegte in Europarekordzeit von 4:09,63 und unterbot damit seine eigene Bestmarke um 47 Hundertstel. Silber sicherte sich der Italiener Luca Marin (4:11,67). Bronze ging an Oussama Mellouli aus Tunesien (4:13,47).

Edmistone jubelt über WM-Titel und Weltrekord. Jade Edmistone hatte allen Grund zum Jubeln. Die Australierin gewann Gold über 50 m Brust.
Edmistone verbesserte in 30,45 Sekunden zudem den drei Jahre alten Weltrekord von Zoe Baker aus Großbritannien um zwölf Hundertstel und verwies Jessica Hardy aus den USA (30,85) und Brooke Hanson aus Australien (30,89) auf die Plätze zwei und drei. Janne Schäfer aus Wolfsburg belegte in 32,45 Rang acht.

Die Australierinnen holten sich damit über alle 4 Kurzsprints die Goldmedaille.

[Übersicht Resultate] [Live Timing Swimming] [Fotos]

Medaillenspiegel am 31.7.05
Gold Silber Bronze Total
USA 15 11 6 32
AUS 13 5 4 22
ZIM 2 2 0 4
RSA 2 1 2 5
FRA 2 1 1 4
POL 2 0 2 4
GER 1 3 2 6
ITA 1 2 0 3
HUN 1 1 1 3
GRE 1 0 0 1
CAN 0 4 1 5
JPN 0 3 6 9
RUS 0 2 1 3
CHN 0 1 4 5
SWE 0 1 2 3
AUT 0 1 1 2
CRO 0 1 0 1
SUI 0 1 0 1
NED 0 1 0 1
GBR 0 0 3 3
UKR 0 0 2 2
TUN 0 0 2 2
TOTAL 40 41 40 121




Zurück zur Homepage / an den Anfang

Juli 2005

Line element 30.7. Auf der Schattenseite. Der Schwimmsport bringt Sri Lanka einen Funken Hoffnung zurück [mehr].

31.7. WM Montréal [Übersicht Resultate] [Live Timing Swimming] [Fotos]

Rigamonti Vierte über 800 Meter. (si) Flavia Rigamonti hat in Montreal als Vierte über die 800 Meter Crawl eine zweite Medaille, nach dem WM-Silber über 1500 Meter um 0,88 Sekunden verpasst. Siegerin wurde wie schon über die 1500 Meter-Strecke die erst 17-jährige Amerikanerin Kate Ziegler. Flavia Rigamonti schlug 3,43 Sekunden später in 8:28,74 an, ihrer zweitbesten je erreichten Zeit. "Ich habe nicht erwartet, dass ich so schnell beginne und dann so lange mithalten kann", resümiert Rigamoni nach dem Rennen, "im Schlusssprint habe ich fast eine Sekunde auf die Japanerin verloren." Die 24-jährige Studentin an der Southern Methodist University in Dallas weiss, was sie in den kommenden Jahren verbessern muss: "Im letzten Jahr habe ich an der Ausdauer gefeilt, da 800 und 1500 Meter halt schon nicht gleich sind. Nun muss ich etwas mehr an meiner Grundgeschwindigkeit arbeiten." Sie sei trotz dieses vierten Rangs mit ihren Leistungen in Montreal sehr zufrieden, so Rigamonti, "es waren meine besten Titelkämpfe der Karriere".

Flori Lang fehlten 0,15 Sekunden. (si) Flori Lang ist im Halbfinal über 50 m Rücken als Elfter ausgeschieden. Der Stadtzürcher blieb in 25,84 um 13 Hundertstel über seinem Schweizer Rekord vom März 2003. Zur Final-Teilnahme fehlten Lang schliesslich auch nur 15 Hundertstel. "Auf den letzten Metern fühlte ich mich nicht mehr so gut. Bestimmt habe ich auch beim Anschlag noch etwas verloren, da hätte ich vielleicht besser noch einen Armzug mehr gemacht", sagte der 22-jährige Lang. "Ich hätte wirklich sehr gerne den Rekord verbessert. Doch mit der Zeit kann ich nicht unzufrieden sein, auch Platz 11 kann man durchlassen." Den Vorlauf hatte er in 25,98 als Zehnter überstanden. Ausser Carla Stampfli (Vorlauf-33. über 50 m Delphin) qualifizierten sich damit in Montreal alle vier weiteren Schweizer mindestens für die nächste Runde, mit Flavia Rigamonti als WM-2. über 1500 m Crawl als herausragender Leistung.

Crocker stiehlt Phelps die Show. In neuer Weltrekordzeit liess er seinen Landsmann Michael Phelps hinter sich. WM-Titel, Fabelzeit und Triumph über den Superstar: Der US-Amerikaner Ian Crocker hat bei der Schwimm-WM in Montreal seinem Landsmann Michael Phelps dessen drittes Einzelgold vor der Nase weggeschnappt. Über 100m Delfin verteidigte Crocker in Weltrekordzeit von 50,40 Sekunden seinen Titel erfolgreich, unterbot seine eigene Bestmarke um 36 Hundertstel und stellte damit den bereits achten Weltrekord dieser Titelkämpfe auf. Phelps schwamm in 51,65 auf Platz zwei.

Serbiens Wasserballer holen sich den WM-Titel. Neuer Wasserball-Weltmeister der Männer ist Serbien-Montenegro: Gegen den bisherigen Titelträger und Olympiasieger Ungarn feierten die Serben vor 5000 Zuschauern in Montreal einen knappen 8:7 (1:1, 2:2, 2:2, 3:2)-Erfolg und revanchierten sich damit zugleich für die Endspiel-Niederlage von Athen. Bronze sicherte sich Griechenland durch ein 11:10 n.V. (2:1, 3:3, 1:2, 3:3; 0:0, 2:1) gegen Kroatien. Ein Tag zuvor hatte Ungarns Frauen-Nationalteam durch ein 10:7 n.V. im Endspiel gegen die USA den Titel gewonnen.

Stand Medaillen am 30.7.

Gold Silver Bronze Total
USA 13 9 5 27
AUS 10 4 3 17
RSA 2 1 2 5
FRA 2 1 1 4
ZIM 2 1 0 3
POL 2 0 2 4
GER 1 3 2 6
ITA 1 1 0 2
CAN 0 4 1 5
JPN 0 3 5 8
CHN 0 1 3 4
SWE 0 1 2 3
HUN 0 1 1 2
RUS 0 1 1 2
AUT 0 1 1 2
CRO 0 1 0 1
SUI 0 1 0 1
UKR 0 0 2 2
TUN 0 0 1 1
GBR 0 0 1 1
TOTAL 33 34 33 100
Line element30.7. Flori Lang (SV Limmat) im Halbfinal. (si) Flori Lang hat sich an den Schwimm-WM in Montreal über die 50 m Rücken in 25,98 für die Halbfinals qualifiziert. Der 22-jährige Stadtzürcher belegte Rang 10 und hat damit sogar intakte Chancen auf die Final-Teilnahme. "Im Final gibts acht Plätze und wenn ich dabei sein will, muss ich wohl Schweizer Rekord schwimmen", ist sich Flori Lang bewusst. Sein Landesrekord liegt bei 25,71; im Vorlauf schlug der Sechste in genau dieser Zeit, der Achte in 25,80 an. Mit seiner Leistung am Morgen war der Rückenspezialist zufrieden: "Gute Zeit, guter Rang, problemlos im Halbfinal - alles piccobello." Zudem habe er sich in den letzten Tagen im Training am Nachmittag generell besser gefühlt, sagte Flori Lang. "Doch der Halbfinal ist dann wieder eine Sache für sich."

30.7. Weltrekorde durch Leisel Jones und Aaron Peirsol. (si) Leisel Jones (Au) über 200 m Brust und Aaron Peirsol (USA) über 200 m Rücken haben in Montreal für die Weltrekorde Nummer 6 und 7 gesorgt. Die USA mit drei Titeln und Australien mit zwei teilten sich die Goldmedaillen auf [mehr] [Übersicht Resultate] [Live Timing Swimming] [Fotos].

Medaillenspiegel
Gold Silber Bronze Total
USA 11 6 5 22
AUS 8 4 3 15
FRA 2 1 1 4
POL 2 0 1 3
GER 1 3 1 5
RSA 1 1 2 4
ZIM 1 1 0 2
ITA 1 1 0 2
JPN 0 3 3 6
CAN 0 3 1 4
CHN 0 1 3 4
AUT 0 1 1 2
RUS 0 1 1 2
HUN 0 1 1 2
SUI 0 1 0 1
SWE 0 0 1 1
GBR 0 0 1 1
TUN 0 0 1 1
UKR 0 0 1 1
TOTAL 27 28 27 82

Line element29.7. Rigamonti im 800-m-Final. (si) Flavia Rigamonti hat drei Tage nach dem Gewinn der Silbermedaille über 1500 m Crawl auch über die 800 m den WM-Final erreicht. Und kann auf eine zweite Medaille hoffen. Rigamonti schlug in 8:33,34 an und qualifizierte sich als Vorlauf-3. "Ich habe mich vor dem Rennen etwas müde gefühlt. Aber das ist ja klar nach dem Effort über 1500 m", sagte Flavia Rigamonti. Die 24-Jährige hatte aber noch genug Kraft, die letzten 25 m zu sprinten und ihre Serie zu gewinnen. Der Final findet in der Nacht auf Sonntag (circa um 01.45 MESZ) statt. Über die 800 m hat die Europameisterin von 2000 in Helsinki an den ganz grossen Events noch nie eine Medaille gewonnen; Olympia-Vierte 2000 in Sydney und WM-Fünfte 2001 in Fukuoka sind ihre besten Resultate. In Montreal gibts für die drei Podestplätze neben Flavia Rigmonti vier weitere Anwärterinnen: die Amerikanerin Kate Ziegler (Weltmeisterin über 1500 m), die kanadische Vorlaufsiegerin Brittany Reimer (WM-3. über 1500 m) sowie die Rumänin Camelia Potec und die Japanerin Ai Shibata. Stampfli ausgeschieden. Carla Stampfli schwamm im Delfin-Sprint in 28,32 zwar die drittschnellste Zeit der Karriere, doch diese reichte nur zum 33. Platz unter 65 Konkurrentinnen. Selbst wenn sie an ihren Landesrekord von 27,69 herangekommen wäre, hätten noch fast vier Zehntel zum Halbfinal-Einzug der besten 16 gefehlt. (grü/si)

29.7. Magnini überraschender 100-m-Crawl-Weltmeister. Der Italiener Filippo Magnini hat an den WM in Montreal überraschend den WM-Titel über 100 m Crawl gewonnen. Der 23-Jährige aus Pesaro schlug in hervorragenden 48,12 an und ist damit zweitschnellster Schwimmer aller Zeiten über diese Distanz. Kein Faktor in diesem Rennen war Michael Phelps, der zwar erneut unter der 49-Sekunden-Marke blieb, sich in 48,99 aber nur als Siebenter klassierte. Eine Stunde später machte es Phelps wenigstens über 200 m Lagen mit seinem dritten WM-Gold in Montreal besser.
Seinen Abstechern auf die 100 und 400 m Crawl, für welche er auf seine Paradediszplinen 200 m Delfin und 400 m Lagen verzichtete, waren aber keinerlei Erfolg beschieden. Der vielseitig begabte Amerikaner täte wohl gut daran, sein Programm für Peking 2008 nochmals zu überdenken. "Jeder Schwimmer hat eine Schwäche. Ich will an meinen Schwächen arbeiten, um ein besserer Schwimmer zu werden. Ich behalte diese Distanzen bei", sagte aber Phelps. Dem sechsfachen Olympiasieger bleiben in Montreal mit den 100 m Delfin sowie den Staffeln über 4x100 m Lagen und 4x200 m Crawl noch immer drei Gewinnchancen.

29.7. Verstoss von Polin nicht bemerkt. Die Polin Otylia Jedrzejczak sorgte über 200 m Delfin am fünften Wettkampftag für den Weltrekord Nummer 5. Die 21-jährige Warschauerin und die Australierin Jessicah Schipper lieferten sich bis zuletzt ein extrem spannendes Duell, in welchem beide Schwimmerinnen unter dem seit dem 4. August 2002 bestehenden Weltrekord von 2:05,78 von der Polin blieben. Olympiasiegerin Jedrzejczak behielt letztlich in 2:05,61 mit vier Hundertsteln Vorsprung auf Schipper das bessere Ende für sich. TV-Bilder von oben zeigten allerdings, dass Jedrzejczak die Wand beim Anschlag nur mit einer Hand berührte und damit klar gegen die Regel verstiess, dass dies mit zwei Händen geschehen müsse. Doch weil die Rennkomissäre den Verstoss nicht bemerkten und der Videobeweis vom Weltverband nicht anerkannt wird, durfte die Polin die Goldmedaille in Empfang nehmen.

29.7. Jedrzejczak schwimmt Weltrekord. Otylia Jedrzejczak hat mit dem fünften Weltrekord der WM in Montreal ihre Siegesserie über 200 m Delfin fortgesetzt. Die Olympiasiegerin verbesserte ihren eigenn Rekord um 17/100 auf 2:05.61 und verwies die Australierin Jessicah Schipper um 4/100 auf Platz zwei.

Magnini holt Gold über die lange Sprintstrecke. Über die 100 m Freistil siegte der Italiener Filippo Magnini in 48,12 und verwies den Südafrikaner Roland Schoeman (48,28) auf Rang zwei. Dritter wurde sein Landsmann Ryk Neethling in 48.34. Michael Phelps schwamm als Siebter mit 48.99 ins Ziel.

Phelps verteidigt Lagentitel. Michael Phelps hat bei der WM in Montreal seinen Titel über 200 m Lagen verteidigt. Er schwamm in 1:56,68 Minuten zu seinem zweiten Einzel-Gold. Silber sicherte sich Laszlo Cseh aus Ungarn in Europarekord-Zeit von 1:57,61. Bronze ging an den Amerikaner Ryan Lochte (1:57,79).

4x200 m Freistil Frauen. Die USA hat ihre Vormachtstellung über 4x200m-Freisti bei den Frauen behauptet. Das Quartett siegte in 7:53,70 vor Australien (7:54,06), Bronze ging an China (7:57,29).

[Übersicht Resultate] [Omega Live Timing] [Fotos] Line element
28.7. Weltrekord über 800 m Crawl. Der Australier Grant Hackett ist auf bestem Weg, aus dem grossen Schatten Ian Thorpes zu treten: An den WM in Montreal jagte der Titelverteidiger über 800 m Crawl dem zwei Jahre jüngeren Landsmann in 7:38,65 nun auch den Weltrekord ab [mehr im TA] [mehr in der NZZ].

28.7. Nur wenige Knospen. Noch sind nicht alle Schweizer WM-Teilnehmer auf der Ile Sainte-Hélène an den Start gegangen; dennoch liest sich das Fazit aus Schweizer Sicht schon sehr erfreulich[mehr].

28.7. Hackett mit 800-m-Weltrekord. Grant Hackett hat in Montreal für einen Paukenschlag gesorgt. Der Australier feierte in neuer Weltrekordzeit über 800 Meter Freistil seinen zweiten Titelgewinn.
Nach Gold über die 400 Meter verbesserte der 25-Jährige die Bestmarke seines Landsmanns Ian Thorpe um 51 Hundertstel auf 7:38,65 Minuten. Silber ging an Larsen Jensen aus den USA (7:45,63). Bronze holte sich der Russe Juri Prilukow, der in 7:46,64 seinen eigenen Europarekord um mehr als drei Sekunden verbesserte. Ian Thorpes Manager Dave Flaskas teilte mit, dass Thorpe den Final im Fernsehen verfolgt habe. Er habe sich sehr über Hackett gefreut und sei überglücklich.

28.7. Resultate und Medaillenspiegel

[Übersicht Resultate] [Omega Live Timing] [Fotos]

Gold Silber Bronze Total
USA 6 5 3 14
AUS 5 2 2 9
FRA 2 0 1 3
GER 1 2 0 3
ZIM 1 1 0 2
POL 1 0 1 2
RSA 1 0 1 2
JPN 0 3 1 4
RUS 0 1 1 2
CAN 0 1 1 2
ITA 0 1 0 1
SUI 0 1 0 1
CHN 0 0 2 2
SWE 0 0 1 1
GBR 0 0 1 1
TUN 0 0 1 1
UKR 0 0 1 1
HUN 0 0 1 1
TOTAL 17 17 18 52
Line element27.7. "Ich war auf jeden Armzug konzentriert". Nach der Dopingkontrolle ("In nur 20 Minuten, das ist auch Rekordzeit.") hat Flavia Rigamonti, die Schweizer Silbermedaillen-Gewinnerin über 1500 m Crawl an den WM in Montreal, Auskunft gegeben über ihr Rennen, ihre Gefühlslage und Aussichten auf die 800-m-Prüfung vom Freitag [mehr].

27.7. Flavia Rigamonti holt WM-Silber. (si) Flavia Rigamonti hat an der Schwimm-WM in Montreal über 1500 m Crawl in neuer Schweizer Rekordzeit die Silbermedaille gewonnen.
Die 24-jährige Tessinerin musste sich in 16:04,34 nur der amerikanischen Jahresschnellsten Kate Ziegler um rund vier Sekunden geschlagen geben. Bronze ging an Brittany Reimer (Ka). Flavia Rigamonti unterbot ihren Landesrekord von Fukuoka, als sie auf ihrer Paradestrecke schon einmal WM-Zweite war, um 1,65 Sekunden. "Ich habe Schmerzen, bin aber sehr zufrieden. Dass die Amerikanerin ihr Tempo so durchhält, hätte ich nicht gedacht. Dass ich den schon vierjährigen Rekord unterbot, zeigt, dass die Vorbereitung gut war", berichtete Rigamonti. Die Pace im Rennen wurde von Beginn weg von Kate Ziegler bestimmt, die um bis zu 5,5 Sekunden wegzog. Rigamonti ihrerseits hatte die erste Länge als Fünfte absolviert, danach konnte sie ihr angeschlagenes Tempo durchhalten. Nach 950 m hatte sie sich erstmals auf Rang 2 verbessert. An der 11. Schwimm-WM war es für die Schweiz erst die vierte Medaille nach denjenigen von Rigamonti 2001 in Fukuoka sowie vor 19 Jahren in Madrid von Dano Halsall (2./50 m Crawl) und Marie-Thérèse Armentero (3./50 m Crawl)

27.7. Meichtry im Halbfinal out. (si) Dominik Meichtry ist im WM-Halbfinal über 200 m Crawl als ausgeschieden. Der 20-jährige Student an der Universität in Berkeley (USA) kam in 1:49,97 nicht mehr ganz an seinen Landesrekord vom Vorlauf (1:49,13) heran. Für den Vorstoss in den Final hätte Dominik Meichtry mehr als eine Sekunde schneller schwimmen müssen als je zuvor. "Der Final wäre geil gewesen. Doch 1:48,1, diese Zeit ist schon weit weg", musste der Schweizer Rekordhalter anerkennen. Er habe sich im Halbfinal körperlich ganz leicht müde gefühlt, im Kopf sei er aber frisch gewesen und sehr motiviert, so Meichtry.

27.7. Phelps gewinnt 14. WM-Medaille. Nach dem völligen Misserfolg über 400 m holte sich Michael Phelps über 200 m Freistil seine 14. WM-Medaille mit einer Zeit von 1:45.20. Er gewinnt damit mehr Medaillen als bisher jeder andere Schwimmer. Grant Hackett (Aus) gewann Silber in 1:46.14, Ryk Neethling (RSA) wurde mit 1:46.63 Dritter.

27.7. Resultate und Medaillenspiegel

[Resultate: Überblick] [Omega: Live Timing Swimming] [Fotos].

Gold Silber Bronze Total
USA 6 3 3 12
AUS 4 2 2 8
ZIM 1 1 0 2
RSA 1 0 1 2
FRA 1 0 1 2
GER 0 2 0 2
JPN 0 2 0 2
CAN 0 1 1 2
SUI 0 1 0 1
RUS 0 1 0 1
HUN 0 0 1 1
POL 0 0 1 1
UKR 0 0 1 1
TUN 0 0 1 1
GBR 0 0 1 1
TOTAL 13 13 13 39
Line element26.7. Auch Remo Lütolf top. (si) Als Siebter im Halbfinal über 50 m Brust. (si) Mit Remo Lütolf hat nach Flavia Rigamonti und Dominik Meichtry auch der nächste in Montreal im Einsatz stehende Schweizer überzeugt: Der 25-jährige St. Galler Rheintaler qualifizierte sich in 27,95 als Siebter für den WM-Halbfinal über 50 m Brust. Remo Lütolf fehlten nur vier Hundertstel zu seinem Schweizer Rekord, den er bei seinem EM-Bronzegewinn in Helsinki vor über fünf Jahren aufgestellt hatte. "Es ist meine zweitbeste Zeit, doch es war nur die erste Runde", sagte der Brustsprinter aus Altstätten, der unbedingt erstmals in den WM-Final vorstossen will. "Wenn ich im Halbfinal rausfaule, bringen mir die 27,95 nicht viel. Ich muss sicher nochmals unter 28 Sekunden kommen, sonst habe ich keine Chancen", ist sich Lütolf bewusst. Die 50 m Brust seien auch immer eine Lotterie, so Lütolf weiter. Er verwies dabei auf Weltrekordhalter Oleg Lisogor (Ukr), der in Montreal als Vorlauf-18. überraschend ausschied. Schnellster war der Amerikaner Mark Gangloff in 27,49, der Halbfinal-Cut (Rang 16) lag bei 28,10.

26.7. Theloke schliesst Klage gegen DSV nicht aus. (sid) Stev Theloke schliesst eine Klage gegen den Deutschen Schwimmverband nicht aus. Der Europameister war vor der WM in Montreal vom Verband ausgeschlossen worden, weil der 27-Jährige die Vorbereitung und den Sportdirektor stark kritisiert hatte. "Ich mache erst einmal Urlaub, und dann überlege ich mir, ob ich rechtliche Schritte gegen den Verband einleite", sagte Theloke der Sport-Bild: "Ich bin um eine mögliche Medaille gebracht worden. Da geht mir Geld verloren." Theloke war nur drei Tage vor den Titelkämpfen in Kanada suspendiert worden, weil er die Vorbereitung kritisiert hatte und dabei auch DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann massiv angegangen war. Durch seinen Rauswurf verliert der Sportsoldat unter anderem den Status der Sportförderung in der Bundeswehr. Theloke, der bei den Titelkämpfen in Kanada über 50m Rücken als Medaillenkandidat galt, hält sich jetzt einen Start für eine andere Nation offen. "Das überlege ich schon länger. In Monaco würde man mich gerne nehmen", erklärte der Berliner. Auch die Schweiz sei eine mögliche Alternative. Er habe nach dem Heimflug viele Solidaritätsbekundungen von den Teamkollegen per SMS bekommen, sagt Theloke weiter: "Ich hoffe, dass irgendwann die Zeit reif ist, dass auch sie ihre Meinung offen sagen - und nicht damit hinterm Berg halten müssen, weil sie Schiss haben, rauszufliegen."

26.7. "Franzi" erstmals TV-Expertin mit Zauberstift. (dpa) Franziska van Almsick macht auch am Beckenrand eine gute Figur. Die frühere Weltklasse-Schwimmerin hat bei der WM in Montréal die Seiten gewechselt und kommentiert erstmals als Fernseh-Expertin ein grosses Sportereignis. Mit einem roten Filzer, dem so genannten Zauber-Stift in der Hand, versucht "Franzi" die Zuschauer in die Geheimnisse des Schwimmsports einzuweihen. "Jetzt gucken Sie mal auf den Beinschlag", sagte die kesse ARD-Expertin und malt einen roten Kreis auf das Unterwasserbild. "Ich markiere ihn mal, damit man besser weiss, um wen es geht." Beim Brustschwimmer Brendan Hansen aus den USA jedoch versagte auch ihr Sachverstand. "Es ist für mich ein Rätsel, wie man so schwimmen kann", sagt van Almsick. Ansonsten beantwortet die 27-Jährige Berlinerin bereitwillig alle Fragen von ARD-Mann Ralf Scholt. Sie plaudert aus dem Nähkästchen ("Die 50-Meter-Brust-Strecke raubten mir als jugendliche Lagenschwimmerin die Kraft") und hat für die deutschen WM-Teilnehmer stets ein gutes Wort parat. Vor allem für Antje Buschschulte, mit der sie noch vor einem Jahr zwei Mal Staffel-Bronze bei Olympia in Athen gewann: "Wenn Buschi sagt, sie kann noch etwas rausquetschen, dann wird sie das auch tun." Die TV-Premiere der Sportjournalistin Franziska van Almsick, die zuvor bereits für Zeitungen gearbeitet hat, erleben wegen der Zeitverschiebung nur wenige Fernsehzuschauer. In der Nacht zum 26. Juli sassen nach Mitternacht bis 02.00 Uhr morgens lediglich rund 500 000 Fans vor dem Bildschirm. Der Star-Faktor bringt auch bei den Nachmittags-Übertragungen mit den Vorläufen der ARD kaum Quote. Am vorhergehenden Nachmittag lag der Marktanteil bei mageren 4,2 Prozent. Dabei kann "Franzi" die Nachtschwärmer mit netten Bonmots zum Schmunzeln bringen. Zum Beispiel, wenn sie die Erfolge der australischen Mannschaft erklärt: "Alle Australier können schwimmen. Das sollte man auch, wenn man auf einer Insel lebt."

26.7. Notizen aus Montréal

Schoeman siegt mit erneutem Weltrekord
Mit seinem zweiten Weltrekord innerhalb von 24 Stunden hat Roland Schoeman bei der Schwimm-WM in Montreal Gold über 50m Delfin gewonnen. Der südafrikanische Staffel-Olympiasieger von Athen verbesserte seine eigene Marke vom Vortag im Finale nochmals um fünf Hundertstel auf 22,96 Sekunden. Silber holte der ehemalige Weltrekordler Ian Crocker aus den USA (23,12). Bronze sicherte sich der Ukrainer Sergei Breus (23,38). Titelverteidiger Matt Welsh aus Australien war als 23. frühzeitig ausgeschieden.
Hardy schwimmt mit Weltrekord ins Finale
Am zweiten Tag der Schimm-WM in Montreal hat die US-Amerikanerin Jessica Hardy den dritten Weltrekord der Titelkämpfe aufgestellt. Im Halbfinale über 100m Brust schwamm Hardy 1:06,24 Minuten und verbesserte damit die zwei Jahre alte Bestmarke der Australierin Leisel Jones um 17 Hundertstel.
Hansen holt WM-Gold über 100m Brust
Der Weltrekordler ist nun auch Weltmeister: Brendan Hansen aus den USA hat bei der Schwimm-WM in Montreal Gold über 100m Brust gewonnen. Hansen triumphierte in 59,37 Sekunden und verwies Titelverteidiger und Olympiasieger Kosuke Kitajima aus Japan (59,53) auf den zweiten Platz. Bronze holte der Ukrainer Oleg Lisogor in 1:00,36 Minuten.
Australischer Doppelsieg über 100m Delfin
Jessicah Schipper und Lisbeth Lenton haben bei der Schwimm-WM in Montreal über 100m Delfin für einen australischen Doppelsieg gesorgt. Schipper triumphierte in 57,23 Sekunden und trat damit die Nachfolge der US-Amerikanerin Jenny Thompson an, Lenton schlug als Zweite nach 57,37 Sekunden an. Bronze ging an die Polin Otylia Jedrzejczak (58,57). Neben der zurückgetretenen Thompson fehlte auch Weltrekordlerin Inge de Bruijn (Niederlande), die derzeit pausiert.
Hoff schlägt über 200m Lagen als Erste an
Katie Hoff hat bei der Schwimm-WM in Montreal die Goldmedaille über 200m Lagen gewonnen. Die US-Amerikanerin verwies in 2:10,41 Minuten Kirsty Coventry aus Simbabwe (2:11,13) und Lara Carroll aus Australien (2:13,32) auf die Plätze zwei und drei. Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Jana Klotschkowa (Ukraine) hatte bereits im Vorfeld der Titelkämpfe auf einen Start verzichtet.

26.7. Zwei Weltrekorde in Montréal. Der Südafrikaner Roland Schoeman (25) verbesserte im Final seinen im Halbfinal aufgestellten Weltrekord von 23.01 auf 22.96. Ian Crocker wurde Zweiter (23.12) und der Ukrainer Sergiy Breus Dritter in 23.38. Der zweite Weltrekord fiel im Halbfinal über 100 m Brust: Die amerikansiche Newcomerin Jessica Hardy (18) schwamm mit 1:06.20 17/100 schneller als Leisel Jones [Resultate] [Fotos] [RSS-Feed].Line element25.7. Rigamonti und Meichtry stark. (si) Flavia Rigamonti hat sich an den WM in Montreal über ihre Paradestrecke 1500 m Crawl mit der drittbesten Zeit aller Schwimmerinnen für den Final qualifiziert. Dominik Meichtry ist mit einem Schweizer Rekord in die Halbfinals geschwommen. Flavia Rigamonti blieb in 16:18,14 rund zwölf Sekunden über ihrem Landesrekord. Die WM-Zweite von 2001 geriet in ihrer Vorlaufserie auf der ersten Streckenhälfte mit rund drei Sekunden in Rückstand auf die Jahresschnellste Kate Ziegler. Doch letztlich schlug Rigamonti mit über acht Sekunden Vorsprung auf den amerikanischen Teenager an. Auf die Vorlaufschnellste, die Britin Rebecca Cooke, verlor die 24-jährige Tessinerin rund zweieinhalb Sekunden. Sie sei vor dem Rennen sehr relaxed gewesen, so Rigamonti. Und sie habe sich auch im Wasser bis am Schluss locker gefühlt. Über ihre Chancen im Final mochte Rigamonti öffentlich nicht nachdenken: «Ich schwimme mein Rennen und dann sehen wir, zu was es reicht.» Dominik Meichtry seinerseits hat über 200 m Crawl mit seinem Landesrekord und der Qualifikation für die Halbfinals (als 13.) den optimalen WM-Auftakt der Schweizer Schwimmer untermauert. In 1:49,13 er seinen Schweizer Rekord um 0,08 Sekunden. Seit Januar studiert und trainiert der 20-jährige Meichtry, der zuvor fünf Jahre in Südafrika lebte, an der Universität in Berkeley. Nun bewies er gleich im ersten wichtigen Wettkampf nach seinem damit verbundenen Trainerwechsel, dass seine Fortschritte auch in Kalifornien anhalten. «Ich bin wahnsinnig zufrieden. Es war mein Ziel, im Vorlauf Schweizer Rekord zu schwimmen», sagte Meichtry, der wie schon an den Olympischen Spielen in Athen und an den Weltmeisterschaften 2003 in Barcelona die Halbfinalteilnahme erreichte. Vorlaufsschnellster über 200 m Crawl war Grant Hackett in 1:47,88. Der 25-jährige Australier schlug um 0,29 Sekunden vor Michael Phelps an, der sich von seiner Schlappe am Vortag über die doppelte Distanz (nur Vorlauf-18.) erholt zeigte.

25.7. Grant Hackett über 400m locker zum Gold. Einen goldenen Auftakt gab es für Grant Hackett im ersten Wettkampf. Der Australier schnappte sich in Abwesenheit von Michael Phelps, der sich im Vorlauf überraschend verabschiedet hatte, den WM-Titel über 400m Freistil. Der 25-Jährige triumphierte in 3:42,91 und tritt damit die Nachfolge seines Landsmanns Ian Thorpe an, der Hackett bei den letzten drei Titelkämpfen stets auf Rang zwei verwiesen hatte, in diesem Jahr aber eine Pause einlegt. Silber ging an Juri Prilukow aus Russland (3:44,44), Bronze sicherte sich der Tunesier Oussama Mellouli (3:46,08).

25.7. WM-Titel für Laure Manaudou. Die Französin Laure Manaudou hat sich in Montreal die Krone über die 400-m-Freistil-Strecke aufgesetzt. Die Olympiasiegerin setzte sich in 4:06,44 vor der Japanerin Ai Shibata (4:06,74) und Caitlin McClatchey aus Großbritannien (4:07,25) durch.

25.7. Fotos WM Montréal. [www.swimming-pictures.com/]

25.7. WM Montréal [Resultate Schwimmen]

25.7. Weltrekord 50 m Delfin. An den Weltmeisterschaften in Montréal verbesserte der südafrikanische Sprinter Roland Schoeman im Halbfinal den Weltrekord auf 23.01. Zuvor wurde der Rekord in dieser nicht-olympischen Disziplin gehalten von Ian Crocker (23.30, vom 29.2.04 in Austin).

25.7. 25-km-Langstrecke. Bei den Männern gewannn der Spanier David Meca Gold (5:00:21.4) vor dem Australier Capell Brendan (5:00.23.6) und dem Bulgaren Petar Stoychev (5:00:28.4). [Männer 25 km].

25.7. Phelps sang- und klanglos out. Mit dem Ausscheiden von Michael Phelps im 400-m-Vorlauf gab es am der Schwimm-WM in Montreal schon am Morgen des ersten Wettkampftages eine riesige Überraschung zu verzeichnen. Der 20-Jährige aus Baltimore blieb in 3:50,53 rund vier Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit. Für die Finalteilnahme hätten Phelps 3:49,00 gereicht. "Mein WM-Auftakt ist enttäuschend. Das war anders geplant. Noch beim Aufwärmen fühlte ich mich gut, aber das Rennen lief dann ohne mich, ich war an diesem Morgen nicht bereit. Für die anderen Rennen und die Staffeln muss ich mich steigern", so der sechsfache Olympiasieger und fünffache Weltmeister. Phelps verlor auf den Jahresbesten und Vorlaufschnellsten, Grant Hackett, fast sechs Sekunden. Der eine Serie später startende Australier war nach eigener Aussage ob Phelps "Auftritt" so überrascht, dass er die ersten 10 m seines Rennens über Phelps Ausscheiden nachdachte. "Das war doch ein grosser Schock."
Schweizer erst am Montag im Einsatz Am Sonntag nur Zuschauer waren die fünf Schweizer WM-Teilnehmer. Die ersten Einsätze erfolgen am Montag für Flavia Rigamonti (über 1500 m Crawl) und Dominik Meichtry (200 m Crawl).

25.7. Magdalena Brunner in den Top Ten. (si) Synchronschwimmerin Magdalena Brunner reichte es an den WM in Montreal mit einer gelungenen Darbietung zum hervorragenden 10. Platz im Solo-Final, einen Rang besser als nach der Qualifikation. Gold holte sich Titelverteidigerin Virginie Dedieu (Fr). Die Leistung der 22-jährigen St. Galler Rheintalerin ist umso bemerkenswerter, als sie erst ihren dritten Solo-Wettkampf nach fast drei Jahren Pause bestritt. "Wahnsinn, ich hoffte auf einen Finalplatz. Nun bin ich sogar Zehnte", sagte Brunner, die alle Erwartungen übertraf. Weder Belinda Schmid noch Madeleine Perk, die die Schweiz in den vergangenen Jahren im Solo vertreten hatten, waren so gut klassiert gewesen. "Am Schluss, als ich die Müdigkeit schon sehr spürte, schwamm ich wie in Trance."
Brunner hatte ihre Solo-Kür im Januar und Februar in Aix-en-Provence zusammen mit der alten und neuen Weltmeisterin Virginie Dedieu erstellt. Die 26-jährige Französin ihrerseits bezauberte in Montreal alle mit ihrer neuartigen Präsentation. Im Wasserspringen sicherte sich der kanadische Publikumsliebling Alexandre Despatie den Titel vom 1-m-Brett; der 20-jährige Québécois hatte bereits vom 3-m-Brett triumphiert. Insgesamt war es die dritte Goldmedaille für das Gastgeberland in dieser Disziplin. Departie lag im 1-m-Final vom ersten Sprung weg in Führung. Er hatte schon 1998 für Aufsehen gesorgt, als er an den Commonwealth Games als 13-Jähriger (!) den Titel vom Turm holte.Line element23.7. China wird dominieren. US-Trainer Jack Bauerle glaubt, dass die chinesischen Frauen im Schwimmen nach Jahren der "Läuterung" wieder an die Spitze vorstossen werden. Chinas Frauen waren in den neunziger Jahren gefürchtet - sie gewannen 12 der 16 Disziplinen an der WM 1994 in Rom - bis eine Reihe von Dopingskandalen den "Erfolg" stoppte. Mit dem gewaltigen Bevölkerungspotenzial sowieeinem systematischen und wissenschaftlichen Aufbau liesse sich der Erfolg aber auch ohne Doping erreichen. Bauerle glaubt, dass die Chinesen nun diesen Weg beschreiten. "Wir wissen nicht, wie schnell sie jetzt sein werden, aber sie werden besser sein als letztes Jahr," sagte er den Reportern. "Wir werden das im Schwimmen sehen, aber nicht nur dort." Als Chef der US-WM-Mannschaft beobachtet Bauerle sehr genau, was bei den Rivalen abläuft. Die WM in Montréal sei der Beginn von Chinas Wiederaufstieg aus dem Nichts. Die Zielsetzungen Chinas würden klar kommuniziert: An den olympischen Spielen in Beijing wollen sie die USA schlagen. "Wir haben 1984 in Los Angeles auch mit diesem Ziel gearbeitet im eigenen Land die Besten sein zu wollen," sagte Bauerle. "Sie werden alles daran setzen das Heimspiel zu gewinnen."

23.7. Van Dijk mit Zittersieg vor Kamrau. Britta Kamrau hat ihren Titel über 25km nicht verteidigen können. Zum Abschluss der Langstrecken-Wettbewerbe bei den Frauen war ihr die sicher geglaubte Goldmedaille aberkannt worden. Nach Zielrichter-Entscheid hat Britta Kamrau ihre schon sicher geglaubte Goldmedaille bei der Schwimm-WM in Montreal verloren. Obwohl die elektronische Zeitmessung die Rostockerin nach 25 Kilometern mit einer Zehntelsekunde zunächst vorne sah, wurde Kamrau im Anschluss von der Jury hinter die Niederländerin Edith van Dijk auf Platz zwei zurückgesetzt. Nach korrigiertem Richterspruch siegte van Dijk in 5:25:06,6 Stunden mit drei Zehntelsekunden vor Kamrau. Bronze ging an die Italienerin Laura La Piana in 5:25:11,5.Line element27.7. Swiss Open / Championnat suisse juniors 2005. Zum Saisonabschluss gewann das neunköpfige Team des SV Limmat an den diesjährigen Swiss Open und Juniorenmeisterschaften in der Kategorie „Open“ 2x Gold, 3x Silber, 3x Bronze und in der Kategorie „Junioren“ 2x Silber und 3x Bronze. Jonathan Massacand stellte einmal mehr seine Vielseitigkeit unter Beweis und brillierte auch auf seinen „Nebenstrecken“. Als Rückenschwimmer gewann er wenig überraschend das Rennen über 100m Rücken und wurde über 50m Rücken Zweiter. Etwas überraschender hingegen waren die Medaillen über die Delfinstrecken: die Silbermedaille über 100m Delfin, mit einer neuen SVL Klubrekordzeit von 56.33 und einer Bronzemedaille über 200m Delphin. Wenig fehlte zu einer weiteren Medaille im Rennen über 100m Brust, wo die ersten fünf Schwimmer nur durch 9/10 Sekunden getrennt wurden und Jonathan mit 1:05.86 ebenfalls einen neuen SVL Klubrekord aufstellte. Eine weitere Goldmedaille auf das Konto des SV Limmat verbuchte Stephan Bachmann. Als Titelverteidiger über 200m Lagen, konnte er seine Krone verteidigen und gewann das Rennen in 2:07.93. Zu weiteren Medaillenehren in der Kategorie „Open“, kam Ramona Pedretti mit der Silbermedaille über 50m Brust und der Bronzenen Auszeichnung über 200m Brust.
Die Herren Jonathan Massacand, Claude Pape, Matthias Vauthier und Stephan Bachmann sorgten mit der Bronzemedaille über 4x200m Freistil dafür, dass auch an diesen Meisterschaften der SVL nicht ohne Staffelmedaille blieb. Bei den Junioren setzte sich vor allem Claude Pape und Stephanie Eisenring in Szene. Claude brachte das Kunststück fertig, in neun Einzelrennen achtmal seine Bestzeit zu unterbieten. Belohnt wurde dies, mit zwei Bronzemedaillen über 50m Rücken und 200m Rücken. Stephanie Eisenring vor Wochenfrist noch an den Junioren Europameisterschaften startend, zeigte mit dem Gewinn der Silbermedaille über 50m Freistil und den Bronzemedaillen über 400m Freistil und 800m Freistil, dass sie Ihre Form halten konnte. (Kel) Line element 22.7. Larfaoui bleibt an der Spitze der Fina. Auf dem Kongress des Internationalen Schwimm-Verbandes (Fina) wurde Mustapha Larfaoui zum vierten Mal als Präsident bestätigt. Der Algerier kam 1988 ins Amt und wird bis 2009 an der Fina-Spitze bleiben. Mit der Arbeit von Mustapha Larfaoui ist man beim Internationalen Schwimm-Verband (Fina) nach wie vor sehr zufrieden. Der Algerier ist in Montreal bereits zum vierten Mal als Präsident bestätigt worden. Das ist das Ergebnis des Fina-Kongresses im Rahmen der Weltmeisterschaften in Kanada. Larfaoui wird der Fina damit bis 2009 weiter an der Spitze vorstehen. Er ist seit 1988 im Amt.

22.7. Theloke legt nach. Stev Theloke hat seine Kritik am Deutschen Schwimm-Verband (DSV) nach seinem Ausschluss von der Schwimm-WM in Montreal erneuert. "Ich bleibe bei meinen Aussagen und habe keinen Grund, Sachen zurückzunehmen", sagte Theloke nach der Rückkehr aus Montreal in einem Interview der Berliner Tageszeitung "BZ". Zudem hat der 27-Jährige seinen Rundumschlag wenige Tage vor den am Sonntag beginnenden Schwimm-Wettkämpfen verteidigt. "Allein bei der WM-Vorbereitung in Ottawa war alles Scheisse. Die Trainingshalle eine Katastrophe, das Essen ungeniessbar, und wir mussten zu Fuss einen Gepäckmarsch zur Halle hinlegen", sagte Theloke: "Bei Bayern München hätte sich der Verantwortliche für die Quartiersuche bei diesem Fehltritt seine Papiere abholen können." Theloke war disziplinarisch bestraft worden Der DSV hatte Theloke am Donnerstag als ersten DSV-Schwimmer bei einer WM aus disziplinarischen Gründen nach Hause geschickt. Obwohl DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann den Chemnitzer die Tür für kommende Grossereignisse offen gehalten hat, steht hinter Thelokes Zukunft nun ein grosses Fragezeichen. "Wenn der DSV weiter die harte Tour fährt, mir die Hähne zudreht, und mich endgültig aus dem Nationalteam werfen will, dann kommen wir nicht mehr zusammen. Vielleicht schmeisse ich hin. Ich habe nicht die Kraft immer gegen den Strom zu schwimmen", erklärte Theloke. Allerdings will er sich mit Blick auf Olympia 2008 in Peking auch die Möglichkeit offen halten, für ein anderes Land zu starten. Für seinen Rauswurf hat Theloke Verständnis. "Denn sonst hätte Herr Beckmann sein Gesicht verloren. Aber ich musste endlich einen Namen nennen. Seit Jahren kritisiere ich die Zustände beim DSV, aber niemand fühlte sich angesprochen", sagte Theloke, der sich nun sogar erleichtert fühlt: "Ich habe keinen Maulkorb mehr. Ich fühle mich als Mensch viel freier."

22.7. WM Montréal [Synchro Tea] [Frauen 1 m] [Synchro Solo] [Männer 3 m] [Männer 1 m] [Synchro Solo] (Brunner Zehnte im Gesamtklassement)

22.7. FINA-Regel geändert: Ein Delfinbeinschlag im Brustschwimmen nach Start und Wende gestattet! Gegen den Widerstand der USA und Australiens aber mit Unterstützung der Europäer hat das Technische Komitee der FINA beschlossen, diese Regel anzupassen. Darüber hinaus ist es im Rückenschwimmen nun gestattet, beim Wenden und Anschlagen völlig unter Wassser zu sein. Darüber hinaus dürfen beim Rückenstart die Füsse zum Wasser herausschauen.

22.7. Medaillenchance für Rigamonti? (si) Die Schweiz ist an den Schwimm-WM in Montreal mit einem kleinen, aber feinen Team von fünf Athleten vertreten. Unter ihnen figuriert mit der 24-jährigen Tessinerin Flavia Rigamonti eine Medaillenanwärterin über 1500 m Crawl. Für Flori Lang (50 m Rücken), Remo Lütolf (50 m Brust), Dominik Meichtry (200 m Crawl) und Carla Stampfli (50 m Delfin) lautet ab Montag die Vorgabe Halbfinal. Karel Novy verzichtete auf den Trip.

22.7. Hackett ist entspannt. Im Vergleich zu seinen fröhlichen weiblichen Teamkolleginnen wirkte Grant Hackett an der Pressekonferenz eher ernst. Der 1.98 grosse Hüne sagte aber, er sei völlig entspannt und freue sich auf den Beginn der Wettkämpfe am Sonntag. Alan Thompson nahm 6 Schwimmer mit an die Pressekonferen, darunter Jones, Brook, Hackett und Klim. Die Frauen waren eher aufgedreht und quatschten vergnügt miteinander und den Reportern - Hackett sass ruhig dort ohne die Miene zu verzeihen. Mit einem Pokergesicht sagte Hackett: Ich bin entspannt und sehr zufrieden mit meinen Vorbereitungen. Ich bin daran gewöhnt mein Bestes zu geben, also wird es spannende Rennen geben." Ohne Thorpe ist Hackett eindeutig der Fixpunkt im australischen Team, besodners auch deshalb, weil er über 200 und 400 m Freistil gegen Michael Phelps antreten wird. "Michael und ich respektieren sich gegenseitig," sagte Hackett. "Wir sind Gegner im Becken, aber sonst sind wir Freunde. Er ist hart im Wettkampf, aber in der Freizeit ist er ein guter Kumpel. Line element21.7. Erster Synchro-Titel an Russinnen - Schweiz Elfte. Der erste Titel im Synchronschwimmen in Montreal (Ka) ging wie erwartet an Russland. In der Kombination, die erst zum zweiten Mal an WM durchgeführt wurde, lösten die Russinnen (vor zwei Jahren noch nicht am Start) Titelverteidiger Japan ab. Die zehn Schweizerinnen belegten mit ihrem Thema "Reise um die Welt" -- das abwechselnd im Team, mit zwei Duetts (Stephanie Jost/Sarah Amrein, Ariane Schneider/Aline Suter) oder solo (Magdalena Brunner) vorgeführt wurde -- den 11. Rang.

21.7. DSV suspendiert Theloke. Der Deutsche-Schwimm-Verband (DSV) hat Stev Theloke bei den Weltmeisterschaften in Montreal suspendiert. Grund ist Thelokes Kritik an Chefcoach Ralf Beckmann in einem Sport-Bild-Interview. Für Europameister Stev Theloke sind die Weltmeisterschaften in Montreal bereits vor dem ersten Start gelaufen. Der Chemnitzer ist vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) suspendiert worden. Theloke hatte in einem Interview in der Sport Bild Chefcoach Ralf Beckmann Fehler in der Vorbereitung vorgeworfen. "Auf der einen Seite redet Herr Beckmann so, auf der anderen wieder andersherum. Das Vertrauen zu ihm ist angekratzt", meinte der 27-Jährige. Nach seiner Suspendierung schien Theloke allerdings einsichtig: "Ich habe schon genug gesagt. Ich muss das akzeptieren. Ich hätte mich auch selbst entlassen." Theloke, der in Montreal über seine Paradestrecke 50m Rücken starten sollte, war am Dienstag mit dem gesamten Schwimm-Team aus dem vorzeitig abgebrochenen Trainingslager in Ottawa nach Montreal gekommen.

21.7. Australier von Krankheit verfolgt. Einmal mehr sind australische SchwimmerInnen an wichtigen Wettkämpfen durch Krankheit gefährdet. Alice Mills hat Fieber und trainierte seit zweieinhalb Tagen nicht mehr. Mills belegt die Spitzenplätze über 50 und 100 m Freistil auf der Weltkjahresbestenliste. Ihr Trainer Shannon Rollason denkt, dass Mills die Erkrankung bewältigen wird, aber man könne nie sagen, was zurückbleibt. Immerhin finden ihre Einzelstarts in der zweiten Hälfte des 8-tägigen Programms statt. Ihr Teamkollege Nic Sprenger leidet an einer erneut aufflackernden Nackenentzündung. Der Silbermedaillengewinner von Athen (4x200 m Freistil) muss allerdings gleich zu Beginn antreten (200, 400 und 4x200 m Freistil).

21.7. WM Montréal [Frauen 10 m] [Team Synchro] [Open Water 10 km]

21.7. Brunner verliert zwei Plätze - trotzdem im Final. (si) Die Synchronschwimmerin Magdalena Brunner musste an den WM in Montreal nach dem hervorragenden 9. Platz im Pflichtprogramm in der Freien Kür einen Rückschlag in Kauf nehmen. Die St. Gallerin qualifizierte sich als Elfte für den Final vom Donnerstag. Die 22-jährige Brunner begann ihre Solo-Kür, die sie Anfang Jahr innert zweier Monate in Aix-en-Provence mit der französischen Weltmeisterin Virginie Dedieu erarbeitet hatte, zwar stark. Sie konnte aber in der Folge das Tempo und Feuer ihrer Präsentation nicht während der gesamten drei Minuten aufrecht erhalten. Im Final erhält Brunner Gelegenheit, nochmals die Freie Kür zu schwimmen. Diese fliesst schliesslich zusammen mit der Kür vom Dienstag, die ebenfalls zu 50 Prozent zählt, in die Schlusswertung ein.

21.7. WM Montréal. 10 km Open Water:bei den Männern gewann der Amerikaner Chip Peterson (17) nach dem zweiten Platz über 5 km in 1:46:38.1. Zweiter wurde der Deutsche Lurz, Dritter der Bulgare Stoychev. Bei den Frauen holte Edith van Dijk Gold in 1:56:0.5 vor der Italienerin Federica Vitale und der Deutschen Britta Kamrau [Resultate].Line element20.7. Vorschau Swiss Open und Schweiz. Juniorenmeisterschaften in Genf 22.-24. Juli 2005. Vom Freitag, 22. bis Sonntag, 24. Juli 2005 finden im Genfer Bad „Les Vernets“ zum zweiten Mal die Swiss Open statt. Darin integriert sind die Schweizerischen Juniorenmeisterschaften für Schwimmer und Schwimmerinnen bis 18 Jahre. Organisierender Verein ist Genève Natation, der in diesem Jahr den 120. Jahrestag seiner Gründung feiert. Wie der Name sagt, sind die Swiss Open offen für alle Teilnehmer aus der Schweiz und dem Ausland. Es werden Athleten aus 8 Nationen in Genf am Start sein, unter anderen auch aus Brasilien und Kanada. Jeweils am Morgen in den Vorläufen werden die schnellsten Junioren und Juniorinnen gegeneinander in einem speziellen Lauf antreten und die Juniorenmeister unter sich ausmachen. Sie können sich dabei auch für die offenen Finals am Nachmittag qualifizieren und sich dort mit der internationalen und nationalen Elite messen. Von der Schweizer Elite werden nur gerade die fünf WM-Starter von Montreal fehlen. Flori Lang, Remo Lütolf, Dominik Meichtry, Flavia Rigamonti und Carla Stampfli sind bereits in Kanada an den Weltmeisterschaften und werden gleich im Anschluss an die Swiss Open ihre Einsätze haben. Angeführt von Karel Novy, der sich zwar für die Weltmeisterschaften qualifiziert hätte aber aus Studiengründen (Prüfungen bis Mitte Juli) die Universiade im August als Höhepunkt anpeilt, wird die Schweizer Elite gegen teils starke Konkurrenz aus dem Ausland antreten können. Insbesondere die kurzen Freistilstrecken der Herren sind sehr gut besetzt und versprechen zu einem Höhepunkt zu werden.
Das Programm:
Freitag, 22. Juli, Vorläufe ab 9:00 Uhr, Finals ab 16:00 Uhr:
400 m Freistil Damen und Herren
50 m Rücken Damen und Herren
200 m Brust Damen und Herren
100 m Delfin Damen und Herren
400 m Lagen Damen und Herren
50 m Freistil Damen und Herren
4x200m Freiststil Damen und Herren
Samstag, 23. Juli, Vorläufe ab 9:00 Uhr, Finals ab 16:00 Uhr:
200 m Freistil Damen und Herren
100 m Rücken Damen und Herren
50 m Brust Damen und Herren
200 m Delfin Damen und Herren
1500m Freistil Herren
4x100m Freistil Damen und Herren
Sonntag, 24. Juli, Vorläufe ab 9:00 Uhr, Finals ab 15:00 Uhr:
100 m Freistil Damen und Herren
200 m Rücken Damen und Herren
100 m Brust Damen und Herren
50 m Delfin Damen und Herren
200 m Lagen Damen und Herren
4x100m Vierlagen Damen und Herren
Start- und laufend aktualisierte Ranglisten sind im Internet unter folgendem Link zu finden:
http://results.fsn.ch/main.php?lang=SG&compid=2804

20.7. FINA sperrt drei Schwimmer. Die FINA-Dopingkommission hat drei Schwimmer aufgrund von positiven/verpassten Trainingskontrollen gesperrt. Betroffen sind der brasilianische Brustschwimmer Danilo Carrega (2 Jahre, Stanozolol), der venezuelanische Delfinschwimmer Luis Rojas Carpena (1 Jahr, verpasste Kontrolle) und die griechische Freistilschwimmerin Martha MAtsa (1 Jahr, Stanozolol).

20.7. Theloke kritisiert Beckmann. Stev Theloke hat durch seine Äusserungen in einem Zeitungsinterview am Rande der Weltmeisterschaften in Montreal für grosse Unruhe im DSV-Lager gesorgt und Sportdirektor Ralf Beckmann heftig in die Kritik genommen. In der Sport Bild berichtet Theloke von einem angeschlagenen Verhältnis zu dem Chefcoach und von Fehlern in der Vorbereitung. "Auf der einen Seite redet Herr Beckmann so, auf der anderen wieder andersherum. Das Vertrauen zu ihm ist angekratzt", meinte der 27-Jährige. Die motivierenden Briefe, die Beckmann vor jeder Grossveranstaltung an seine Sportler schickt, habe sich Theloke "noch nicht einmal durchgelesen". "Der Herr Beckmann kann ja immer gut reden, aber letztlich sind es wir Sportler, die da schwimmen müssen. Ich brauche keine Briefe, sondern Trainer oder Funktionäre, die den Sportler unterstützen. Da ist das ganze Gerede Schall und Rauch." Theloke, der in Montreal über seine Paradestrecke 50-m-Rücken startet, war am Dienstag mit dem gesamten Schwimmteam aus dem vorzeitig abgebrochenen Trainingslager in Ottawa nach Montreal gekommen. Auf seine schon zuvor geäusserte Kritik reagierte DSV-Präsidentin Christa Thiel gelassen. "Noch brennt hier gar nichts. Da wollte nur jemand Alarm schlagen", meinte Thiel. Schon in Ottawa hatte sie Beckmann Rückendeckung geben müssen. Mehrere Athleten hatten die Bedingungen bei dem Vorbereitungslehrgang kritisiert und über schlechte Betreuung aus dem Trainerstab geklagt. Zudem stehen die von Beckmann geplanten Trials als Qualifikation für Grossereignisse vor dem Aus. In Montreal sind die Athleten mit den Bedingungen bislang allerdings sehr zufrieden. Athletenkritik wie nun von Theloke, der sich selbst als späteren Bundestrainer ins Spiel bringt, ist für Beckmann nichts Neues. Nach dem schlechten Abschneiden bei den Olymipischen Spielen in Athen 2004 hatten die Top-Athleten Thomas Rupprath (Hannover) und Hannah Stockbauer (Erlangen) gegen den Coach geschossen, ruderten aber später zurück. "Hannah und Ruppi mussten eine offizielle Erklärung für die Öffentlichkeit unterschreiben - so was hätte ich nie gemacht", meint Theloke: "Dabei haben die beiden doch nur gesagt, was alle denken. Aber immerhin haben sie Beckmann den Wind aus den Segeln genommen." Vor der WM habe es auffällige Nominierungen gegeben, wo Beckmann Sportler aus seinem eigenen Verein (Wuppertal) bevorzugt habe. "Mich hat er in ähnlichen Fällen nicht mitgenommen. Das kann ich nicht nachvollziehen. Als Ost-Sportler habe ich da sowieso immer ein ungutes Gefühl", meinte Theloke, der im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) noch immer einen klaren Ost-West-Konflikt sieht: "Gucken Sie doch einfach mal in den Funktionärsstab. Wie viele Ost-Leute arbeiten denn da? Da ist von Wiedervereinigung wenig zu spüren."

20.7. Schweizerinnen im WM-Final. Mit Rang 12 haben sich die Schwimmerinnen von Swiss Syncro an den WM in Montreal im Teambewerb gerade noch als letzte Formation für den Final qualifiziert. Der Vorsprung auf die nächstfolgenden Koreanerinnen war allerdings sehr deutlich. Nationaltrainerin Julia Wassiljewa zeigte sich vor allem mit der Darbietung ihres Teams in der Freien Kür, zu der die Choreographie von der dreifachen Exweltmeisterin Olga Sedakowa geschrieben wurde, zufrieden: "Ich hatte einen positiven Eindruck. Das Stossen bei den Hebefiguren, sonst eine unserer Schwächen, war gut." Am Morgen im Pflichtprogramm sei technisch gut geschwommen worden, es habe allerdings etwas das Feuer gefehlt, bemängelte Wassiljewa, selber Team-Olympiasiegerin von 2000 mit den Russinnen. Diesen Eindruck hatten auch die zehn Wertungsrichter, die recht tiefe Noten verteilten. Die Schweizerinnen klassierten sich wie vor einem Jahr an den Europameisterschaften in Madrid als siebentbeste europäische Nation. Montreal (Ka). 11. Schwimm-WM. Synchronschwimmen. Team (Stand nach Technischer und Freier Kür): 1. Russland 99,000. 2. Spanien und Japan, je 97,500. Ferner, für den Final vom Samstag qualifiziert: 12. Schweiz (Sarah Amrein, Magdalena Brunner, Katrin Eggenberger, Pamela Fischer, Stephanie Jost, Regina Rüfenacht, Ariane Schneider, Aline Suter) 87,584. -- 17 Teams am Start. Wasserspringen. Frauen. 1-m-Brett: 1. Blythe Hartley (Ka) 325,65. 2. Wu Minxia (China) 299,70. 3. Heike Fischer (De) 299,46. Wasserball. Vorrunde. Männer. Gruppe C: Ungarn - Rumänien 14:4. Kroatien - Kanada 19:4. -- Gruppe D: Griechenland - China 11:4. Deutschland - Australien 9:8.

20.7. "Gut, dass Thorpe fehlt." Australiens Nationaltrainer Alan Thompson ist überzeugt, dass Ian Thorpes Abwesenheit in Montréal Australien nützt. Thorpe selber wird während den WM in Sydney traineren, mit Fernblick auf die nächsten Commonwelath Games und Beijing. Natürlich fehle Thorpe dieses Jahr an der WM, meinte Thompson. Aber die Situation ermögliche es vielen jungen Schwimmern aus dem Schatten Thorpes zu treten. Das komme möglicherweise frühestens 2006 an den Commonwealth Games zum Tragen. Seit Susie O'Neills Rücktritt habe man auf jeden Fall bei den Frauen gewaltige Fortschritte gemacht. Libby Lentons Trainer Stephen Zimmer meinte, Susie O'Neills Aura habe viele andere Frauen davon abgehalten, Bestleistungen zu schwimmen.

20.7. Phelps schwimmt alles, nur nicht Brust.
Michael Phelps Trainer Bob Bowman sagte, Michael würde in Beijing alles, aber auf keinen Fall Bruststrecken schwimmen. "Die Brustschwimmer sind vor Phelps sicher, der Rest bleibt offen" sagte Bowman. In Montréal wird Phelps in 8 Disziplinen starten mit dem klaren Ziel, 8-Mal zu gewinnen.Line element19.7. 16. WM-Rang für neues Schweizer Duo. (si) Die Synchronschwimmerinnen Katrin Eggenberger (22, r.) und Ariane Schneider (20) konnten sich an den WM in Montreal trotz einer Steigerung in der Freien Kür rangmässig gegenüber dem Pflichtprogramm nicht mehr verbessern und blieben 16. Die St. Gallerin und die Bernerin erreichten 86,168 Punkte und verpassten den Einzug in den Zwölfer-Final um genau drei Zähler, eine deutliche Marge. Das Duett fand sich erst im April und konnte oft nicht zusammen trainieren.

XI Championnats du Monde FINA, Montréal, 17.-31.7.2005 [WM-Website] [Omegatiming: Waterpolo, Synchro, Diving, Swimming]
Line element18.7. WM Montréal. [Open Water Resultate] [Synchro Duett Resultate] [3-m-Synchro Resultate]

18.7. Schweizer Schwimmerinnen eher asynchron. (si) Katrin Eggenberger (22) und Ariane Schneider (20) konnten sich an den WM in Montreal trotz einer Steigerung in der Freien Kür rangmässig gegenüber dem Pflichtprogramm nicht mehr verbessern und blieben 16.
Das Schweizer Duett erreichte 86,168 Punkte und verpasste den Einzug in den Zwölfer-Final um genau drei Zähler, eine in dieser Sportart deutliche Marge. Rang 1 in der Qualifikation ging erwartungsgemäss an die russischen Favoritinnen und Titelverteidigerinnen Anastasia Dawidowa/Anastasia Ermakowa (98,750).
Im Lager der Schweizerinnen machte sich nach dem ersten Wettkampftag keine Enttäuschung breit. Schon vor den Titelkämpfen in der Olympiastadt von 1976 war klar gewesen, dass sich die St. Gallerin Katrin Eggenberger und die Bernerin Ariane Schneider kaum im ersten Dutzend klassieren würden.
Das Duo fand sich erst im April und konnte auch danach aus Distanzgründen nicht im erforderlichen Masse zusammen trainieren. «Wir nahmen uns einfach vor, das Beste herauszuholen. Und das ist uns gelungen», sagte Schneider, die in Montreal erst ihren dritten gemeinsamen Wettkampf mit Eggenberger bestritt.
«Ich habe mit einem Rang zwischen 14 und 17 gerechnet. Immerhin reichte es zu einer Platzierung in der ersten Ranglistenhälfte», sagte auch Eva Tausky, die als Co-Direktorin des Schweizerischen Schwimmverbands für das Synchronschwimmen zuständig ist. «In der Freien Kür haben sich Katrin und Ariane gesteigert und eine gute Präsenz gehabt», sagte Tausky, die aber auch gleich anfügte, dass «die Reihenfolge im technischen Programm festgelegt wird, und dieses kommt immer zuerst.» Danach seien nur noch minimale Rangverschiebungen möglich, so die Westschweizerin.

18.7. Deutsche verlassen Trainingslager vorzeitig. Die deutschen Schwimmer verlassen ihr Trainingslager in Ottawa vorzeitig und reisen per Bus einen Tag früher als geplant am 19. Juli in der WM-Gastgeberstadt Montréal an. "Die Trainingsbedingungen sind, bedingt durch die Hitze, nicht ganz so gut", erklärte Mannschaftsleiter Jürgen Fornoff. Christa Thiel, Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), betonte: "Das ist kein Alarmsignal." Cheftrainer Ralf Beckmann erklärte die Massnahme auch mit dem Schutz der Athleten: "Das Klima hier ist schon extrem schwül. Und das überträgt sich auch auf die Halle. Die Luftqualität macht vor allem denen Schwierigkeiten, die sowieso Atemprobleme haben. Das gilt vor allem für die, die unter Belastungsasthma leiden." Zum anderen wollten die Aktiven "alle mehr an die frische Luft und WM-Atmosphäre schnuppern. Wir wollen nun zur WM." Das 29-köpfige Schwimm-Team hatte Quartier in Ottawa bezogen. Trainiert wurde dort in der Halle, die Weltmeisterschafts-Wettbewerbe finden ab Sonntag im Freien statt. In der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2004 in Athen hatte es Kritik gegeben, weil die letzte Vorbereitungsmassnahme auf Mallorca ebenfalls in der Halle stattfand, obwohl die Wettbewerbe im Freien ausgetragen wurden.

18.7. Japanische Rivalitäten. Der eine ist Japans Vorzeigeschild für den Erfolg. Der andere sein jahrelanger Verehrer. Im April, an den japanischen Meisterschaften in Yokohama, trafen Kosuke Kitajima und Genki Imamura im Final über 200 m Brust aufeinander. Imamura errang einen grossen, unerwarteten Sieg. Nach 150 m überholte er Kitajima und schlug in 2:11.70 an. Kitajima wurde sogar nur Dritter in 2:13.26, hinter Daisuke Kimura.
Das hiess, dass Kitajima, Goldmedaillengewinner über 100 und 200 m Brust in Athen, in Montréal nicht über 200 m Brust starten kann, um seinen Titel von Barcelona zu verteidigen. Imamura triumphierte: "Ich war frustriert zu hören, dass Kitajima in Japan keine Konkurrenz habe. Jetzt fühle ich mich besser." Die Japaner sind mit einer 35-köpfigen Mannschaft in Montréal anwesend, betreut von 15 Begleitpersonen. Zuvor waren sie einen Monat lang in Arizona im Höhentrainingslager. Imamura erzählte der Presse mithilfe eines Dolmetschers: "Jetzt fühle ich mich grossartig in Form, ich werde an der WM auf meinem Höhepunkt sein." Kitajima muss sich auf ein neues Ziel einstellen: "Ich habe für die 100 m und 50 m zusätzliche Motivation, weil ich über 200 m nicht starten kann." Seine Psyche scheint nicht beeinträchtigt zu sein. "Ich werde ziemlich sicher auch in Beijing mit dabei sein."
Nach den olympischen Spielen war Kitajima zu sehr mit der Auswertung seines Athener Erfolgs beschäftigt, er nahm sein Training erst im Dezember wieder auf. Sein Trainer Norimasa Hirai sagte, dass sie stark an Kitajimas Technik gearbeitet hätten. Als Resultat dieser Anstrengungen könne man sagen, dass Kitajima seine Technik verbessert habe, erläuterte Hirai anhand von Videos den Medienvertretern. Imamura zeigt sich trotz der Rivalität von der versöhnlichen Seite. "Obwohl Kitajima mein Rivale ist, bewundere ich ihn nach wie vor sehr." sagte Imamura. Line element17.7. Stephanie Eisenring schwimmt mit 4x100m Freistilstaffel Schweizer Juniorinnenrekord.
An den Junioren Europameisterschaften in Budapest hat die 4x100m Freistilstaffel der Damen einen neuen Schweizer Juniorinnenrekord aufgestellt. In 3:55.74 verbesserten Laura Noccioli, PN Bissone (59.36), Ramona Knüsel, SV Kriens (58.08), Stephanie Eisenring, SV Limmat (58.85) und Carine Rognon, Red Fish Neuchatel (59.45) die Zeit aus dem Jahr 2000 von Miluska, Sagne, Weist und Gabrilo um über eine Sekunde. Die Staffel belegte den 10. Rang. (Quelle: Swiss Swimming)

17.7. Erfolgreicher SVL Nachwuchs an den Schweizer Nachwuchswettkämpfe in Lancy
Die von Yvonne Siegrist trainierte Nachwuchsmannschaft, kehrte von den diesjährigen Nachwuchsmeisterschaften in Lancy mit 4x Gold und je 2x Silber und Bronze nach hause. Als wahrer Medaillenhamster empuppte sich Marcel Betschart (Jahrgang 1993). Er gewann in seiner Kategorie die Rennen über 100m Delphin, 100m Rücken, 200m Lagen, 400m Freistil und wurde über 100m Freistil zweiter. Ebenfalls mit Edelmetall dekoriert wurden Luise Pfeiffer (Jahrgang 1993) mit je einer Bronzemedaille über 100m Delphin und 200m Lagen und Val Mikos (Jahrgang 1989) mit jeweils Silber über 200m Brust und 200m Lagen und einer Bronzemedaille über 100m Freistil. Daneben erreichte das zehnköpfige Schwimmerteam in Lancy zahlreiche neue Bestzeiten und kann mit dem abschneiden an diesen Nachswuchswettkämpfen sehr zufrieden sein. (Kel) Line element14.7. Die C-Trainings am Mittwoch und Freitag in Oerlikon finden erst wieder ab 7. und 9. September 2005 statt. Als Alternative können die C-Trainings in Altstetten besucht werden. Line element17.7. Swimming Junior European Championships, Budapest, 14.-17.7.2005 [Resultate][Website] [1.&2. Tag] [3. Tag]

17.7. Janet Evans Invitational, Los Angeles, 14.-17.7.2005 [Resultate] [1.&2.Tag] [3. Tag]

17.7. WM-Eröffnung. (pbk) Die Synchronschwimmerin Aline Suter traegt die Schweizer Fahne beim Einmarsch der teilnehmenden Laender an der Eroeffnungsfeier zu den 11. FINA Weltmeisterschaften im Schwimmen, Synchronschwimmen, Open Water Schwimmen, Wasserspringen und Wasserball am Samstag, 16. Juli 2005, in Montreal, Canada [WM-Website] [Omegatiming: Waterpolo, Synchro, Diving, Swimming] [Live Timing Swimming]

17.7. FINA WM 2009 findet in Rom statt. Die Schwimm-Weltmeisterschaften 2009 finden in Rom statt. Diese Entscheidung gab Mustapha Larfaoui, Präsident des Weltverbandes FINA, vor der WM in Montréal bekannt. Rom setzte sich gegen die anderen Kandidaten Yokohama, Moskau, Dubai und Athen durch. Die WM in vier Jahren sind die Dreizehnte seit Belgrad 1973. Die italienische Hauptstadt Rom war bereits 1994 WM-Veranstalter. Melbourne ist 2007 WM-Gastgeber.

17.7. DSV-Tross startet bei WM mit gedämpften Hoffnungen. Während Franziska van Almsick nach ihrem Rücktritt nur als TV-Expertin am Beckenrand eine Rolle spielt, Dreifach-Weltmeisterin Hannah Stockbauer sich weiter eine schöpferische Pause gönnt, und Nachwuchshoffnung Teresa Rohmann verletzt fehlt, reist der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) ein Jahr nach dem enttäuschenden Abschneiden bei Olympia in Athen vor allem in den Königswettbewerben im Becken mit gedämpften Erwartungen zu den heute beginnenden Weltmeisterschaften (17. bis 31. Juli) nach Montreal.
Platz unter den besten fünf ist Ziel "Ziel ist ein Platz unter den besten fünf Nationen der Welt", erklärt DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann: "Wir wollen natürlich nicht nur mit Holz aus Kanada zurückkommen. Es darf auch schon etwas Edelmetall sein." Die Goldspur soll gleich zum Auftakt Langstrecken-Schwimmerin Britta Kamrau aus Rostock legen. Die Titelverteidigerin und Favoritin über 10 und 25km gilt auch über die 5-km-Distanz zum Auftakt am heutigen Sonntag auf der olympischen Ruderregatta-Strecke von 1976 als Medaillenanwärterin. Im 50-m-Becken im Parc Jean Drapeau werden ab der zweiten WM-Woche indes wohl höchstens die Sprinter des DSV das Wasser zum Kochen bringen. Vor allem auf der neuen Weltrekordlerin Janine Pietsch (Ingolstadt/Rücken), Titelverteidiger Thomas Rupprath (Hannover/Rücken und Delfin) und Oldie Mark Warnecke (Essen/Brust) ruhen die Gold-Hoffnungen. "Aber auf den kurzen nicht-olympischen Distanzen ist selbst ein Weltrekord im Vorfeld keine Garantie für eine Medaille. Da muss alles stimmen", meint Beckmann, der "persönliche Bestzeit im Finale" als ultimative Forderung ausgegeben hat. Das Traumergebnis bei Beckmanns Amtsantritt 2001 in Fukuoka mit 15 WM-Medaillen (3-6-6) gilt ebenso wie die acht Podiumsplätze (5-1-2) vor zwei Jahren in Barcelona als Utopie, doch nach dem Einbruch von Athen mit nur einmal Silber und vier Bronzemedaillen soll es beim grössten Sport-Ereignis in Montreal seit den Sommerspielen vor 29 Jahren wieder Gold-Glanz geben. Allerdings haben die Etablierten wie die Olympia-Dritte Antje Buschschulte (Magdeburg/Rücken) oder die Athen-Fünfte Sarah Poewe (Wuppertal/Brust) ihre Konzentration im nacholympischen Jahr mehr auf ihr Studium verlagert. Positive Überraschungen erhofft sich Beckmann, der sich noch mit 29 Athleten in der kanadischen Hauptstadt Ottawa vorbereitet, von den Youngstern Marco di Carli (Sögel), Helge Meeuw (Wiesbaden) und Dreifach-Junioren-Europameister Paul Biedermann (Halle). Zum Superstar könnte einmal mehr Michael Phelps (USA) werden. Der sechsfache Olympiasieger startet auf fünf Einzelstrecken und in drei Staffeln - jeweils mit Gold-Ambitionen. Dagegen fehlen in den Niederländern Inge de Bruijn, Pieter van den Hoogenband, dem Russen Alexander Popow und dem Australier Ian Thorpe aus verschiedensten Gründen vier der grössten Schwimmer des vergangenen Jahrzehnts. Line element16.7. Schweizer Juniorenrekord. (SwissSwimming) An den Junioren Europameisterschaften in Budapest hat die 4x100m Freistilstaffel der Damen einen neuen Schweizer Juniorinnenrekord aufgestellt. In 3:55.74 verbesserten Laura Noccioli (59.36), Ramona Knüsel (58.08), Stephanie Eisenring (58.85) und Carine Rognon (59.45) die Zeit aus dem Jahr 2000 von Miluska, Sagne, Weist und Gabrilo um über eine Sekunde. Die Staffel belegte den 10. Rang.

16.7. JEM Budapest. Am zweiten Tag qualifizierte sich Martina van Berkel für die Halbfinals über 50m Delphin. In 28.92 erreicht die 16 jährige den 15. Platz in den Vorläufen. Im Halbfinal erreichte sie eine Zeit von 29.07 und belegte den 16. Schlussrang. Adrien Perez schwamm in 24.43 über 50m Freistil eine persönliche Bestzeit, schied aber als 23. in den Vorläufen aus. Patrizia Humplik fand auch über 200m Brust noch nicht zu ihrer Bestform. Mit einer Zeit von 2.38.36 belegte sie Platz 14 [Resultate][Website].

16.7. Janet Evans Invitational, Los Angeles, 14.-17.7.2005 [Resultate] [1. Tag] [2. Tag]

16.7. Luo Xuejuan verletzt. Die chinesische Titelverteidigerin über 50 und 100 m Brust kann wegen einer Fussgelenksverletzung momentan nicht trainieren. Sie ist in Montréal auch mit der Lagenstaffel im Einsatz.Ihr Trainer Zhang Yadong meint, dass die Verletzung sie voraussichtlich an der WM nicht hindern wird. Line element15.7. Critérium Suisse de Natation, Lancy, 14.-17.7.2005 [Website, Resultate]

15.7. DSV-Team ohne Samulski. Nach Kurzbahn-Europameisterin Teresa Rohmann hat auch die Deutsche Meisterin Daniela Samulski die in vier Tagen beginnende WM in Montreal abgesagt Samulski musste krankheitsbedingt ihr Training zu oft unterbrechen und ist nun nicht in WM-Form. Die Entscheidung für die Absage haben DSV-Sportdirektor Beckmann und der Trainer Lambertz gefällt. Damit reist der DSV nur noch mit 29 Schwimmerinnen und Schwimmern nach Kanada, wo Samulski für die 50 und 100 Meter Delfin gemeldet worden war. Line element14.7. Vorschau Junioren Europameisterschaften 2005. Mit Stephanie Eisenring qualifizierte sich nach einer mehrjährigen Durststrecke endlich wieder einmal ein junges Schwimmtalent des SV Limmat für die Jugend-Europameisterschaften. Die diesjährigen Titelkämpfe finden vom 14.07. – 18.07.2005 in der ungarischen Hauptstadt Budapest im altehrwürdigen „Hajós Alfréd“ Freibad statt. Wir werden uns bemühen, Ihnen immer die aktuellsten Resultate zu liefern. (Kel)

14.7. Vorschau Schweizerische Nachwuchswettkämpfe 2005. An den diesjährigen Schweizerischen Nachwuchswettkämpfen 2005 vom 14.07. – 18.07.2005 im Freibad von Lancy (GE), ist auch eine 10 köpfige Mannschaft des SV Limmat mit berechtigten Medaillenhoffnungen am Start:
· Barbieri, Sabrina
· Betschart, Marcel
· Hehr, Arik Lars
· Hehr, Lara Kim
· Mikos, Val
· Pfeifer, Luise
· Pfeifer, Max
· Piesbergen, Elina
· Riccucci, Adrien
· Studzinski, Alex
Wir werden Sie während diesen Wettkampftagen selbstverständlich regelmässig mit den neusten Resultaten auf dem Laufenden halten. (Kel) Line element14.7. JEM Budapest. (SwissSwimming) Adrien Perez erreicht im Halbfinal über 50m Rücken in 27.86 die 14. Schlusszeit. Er kann sich damit gegenüber dem Vorlauf leicht steigern, verpasst den Final aber deutlich.
Resultate:
50m Rücken der Herren, Halbfinal:
Nick Driebergen NED 26.62
Hannes Heyl GER 26.67
Marco Malinverno ITA 26.70
14. Adrien Perez SUI 27.86 (Vorlauf 27.97)
Die übrigen Schweizer schieden in den Vorläufen aus [Resultate][Website].

14.7. JEM Budapest. (SwissSwimming) Durchzogener Auftakt für das Schweizer Team an den Junioreneuropameisterschaften in Budapest, Perez im Halbfinal.Adrien Perez qualifizierte sich über 50m Rücken in 27.97 für die Halbfinals. Als 15. blieb er dabei allerdings fast eine halbe Sekunde über seiner persönliche Bestzeit, was für den Nachmittag hoffen lässt.Patrizia Humplik blieb über 50m Brust in 34.33 über eine Sekunde über ihrer persönlichen Bestzeit und verpasste den Halbfinal als 19. um zwei Zehntelsekunden. Ramona Knüsel und Laura Noccioli blieben über 100m Freistil ebenfalls in den Vorläufen hängen. Mit 59.15 resp. 59.89 erreichten sie die Ränge 27 und 36. Für den Halbfinal hätte Knüsel exakt eine Sekunde schneller schwimmen müssen. Martina van Berkel schwamm über 200m Delphin eine Zeit von 2:23.26 und erreichte den 15. Platz. Auch sie kam damit nicht an ihre persönliche Bestzeit heran (2:20.14). Über die 200m Distanzen (und länger) gibt es allerdings keine Halbfinals sondern nur ein Final der besten 8 des Vorlaufs [Resultate].

14.7. Teure Tickets bei Schwimm-WM in Montréal. Die Organisatoren der 11. Schwimm-Weltmeisterschaften vom 17. bis 31. Juli in Montréal verlangen Zuschauern viel ab. Eine Eintrittskarte der besten Sitzplatz- Kategorie für die Vorläufe im Schwimmen kostet rund 27 Euro, für die Halbfinals und Endläufe werden 51 Euro fällig. Etwas günstiger liegen die Preise für Kunst- und Turmspringen, Synchronschwimmen und Wasserball. Am günstigsten kommen Besucher beim Langstreckenschwimmen davon: Hier wird eine Tages-Pauschale von 6,80 Euro verlangt. Die Eröffnungsfeier am 16. Juli ist mit rund 120 Euro allerdings wieder sehr teuer.

14.7. Michael Phelps will "vor allem das Gold".
Das Sammeln von Medaillen scheint die grosse Leidenschaft von Michael Phelps zu werden. Ein Jahr nach sechsmal Gold und zweimal Bronze bei Olympia in Athen greift der US-Amerikaner auch bei den Weltmeisterschaften in Montreal nach acht Medaillen. Das erklärte der 20-Jährige in Monte Carlo in einem Interview mit dem Sport-Informations-Dienst. "Ich träume in Montreal von acht Medaillen", meinte der mit Abstrichen auf der Bruststrecke kompletteste Schwimmer der Gegenwart.
sid: "Sie waren bei den Sommerspielen 2000 in Sydney mit 15 Jahren und zweieinhalb Monaten der jüngste männliche Olympiateilnehmer seit 1932 und sechs Monate später mit ihren 1:54,92 Minuten über 200m Lagen der jüngste Weltrekordler des Schwimmsports. Im gleichen Jahr wurden sie über 200m Schmetterling schon Weltmeister. Wann dachten Sie zum ersten Mal daran, dass Sie einmal zu solchen Leistungen fähig sein könnten?"
Michael Phelps: "Mit 11 Jahren kam ich mit meinem Trainer Bob Bowman zusammen. Etwa sechs Monate später hat er mir gesagt, dass ich mal einen Weltrekord schwimmen könnte. Es war eine starke Motivation für mich."
sid: "Was empfanden Sie, als dies Realität wurde?"
Phelps: "Es war phantastisch. Diesen Tag werde ich nie vergessen, genau wie meine erste Olympia-Teilnahme. Es war einfach cool, ein Traum, der in Erfüllung ging. Aber inzwischen sind Weltrekorde für mich nicht so wichtig. Ich habe keine Ahnung, wie viele ich geschwommen bin."
sid: "Ihr Trainer Bob Bowman hat mit uns nachgerechnet. Es sind 14."
Phelps: "Ich weiss, dass es allein fünf bei der WM 2003 in Barcelona waren. Damals war ich in der Form meines Lebens. Ich schwamm in dieser Zeit in 41 Tagen acht Weltrekorde."
sid: "In Ann Arbor, wo Sie trainieren, gab es einen berühmten Mann, der fünf Bestmarken sogar an einem Tag aufstellte. Es war vor fast exakt 70 Jahren. Kennen Sie seinen Namen?"
Phelps: "Ja. Jesse Owens. Natürlich kenne ich ihn. Er ist eine Legende. Es gibt da ein Denkmal von ihm."
sid: "Aber zurück zu Barcelona bzw. Athen: Bei Olympia 2004 erreichten Sie die Hochform der WM nicht ganz. Sonst hätten Sie bei ihren acht Starts wie Mark Spitz 1972 in München siebenmal Gold gewinnen können - oder sogar achtmal. Wobei Sie den Startplatz über 4x100m Lagen ihrem Freund Ian Crocker überlassen haben."
Phelps: "Es war eine phantastische Woche in Athen. Aber am Ende fehlte etwas die Frische, vielleicht habe ich darum nicht mit Mark Spitz gleichziehen können. Es ist aber eine grosse Ehre für mich, überhaupt mit ihm verglichen zu werden. Er ist einer der Grössten aller Zeiten."
sid: "Die Weltrekorde sind offenbar nicht die ganz grosse Motivation für Sie?
Phelps: "Mein Ziel ist vor allem das Gold."
sid: "Bei der WM in Montreal verzichten Sie auf zwei Distanzen, auf denen Sie den Weltrekord halten, aber bei den US-Trials nicht angetreten sind: Die 200m Schmetterling und 400m Lagen. Andererseits fehlt auf den Freistil-Distanzen neben dem australischen Weltrekordler Ian Thorphe auch der dreimalige niederländische Olympiasieger Pieter van den Hoogenband nach einer Bandscheiben-Operation."
Phelps: "Schade. Sie wären in Montreal auf einigen Strecken meine Gegner. Ich starte dort über 100, 200 und 400m Freistil, 100m Schmetterling, 200m Lagen und möchte in allen drei Staffeln dabei sein."
sid: "Wie lange denken Sie in Ihrer Karriere voraus? Bei den Sommerspielen 2008 sind Sie erst 22. Bei Olympia 2016 wären Sie noch drei Jahre jünger als Alexander Popow, der jetzt mit 33 aufgehört hat."
Phelps: "Bis 2012 will ich mich nicht endgültig festlegen. Das ist ein zu langer Zeitraum."
sid: "Sie studieren Sportmanagement. Was möchten Sie nach ihrer Karriere tun?"
Phelps: "Gar nichts mehr (lacht). Nein: irgendwas mit Marketing. Aber klare Vorstellungen habe ich nicht. So lange ich schwimme, beschäftigt mich das nicht besonders."

14.7. Dopingkontrollen 2. Quartal 2005. (baspo) Die Fachkommission für Dopingbekämpfung (FDB) hat im 2. Quartal 2005 insgesamt 518 Kontrollen durchgeführt ((Schwimmen 28). Im eigenen Kontrollprogramm wurden 182 Athletinnen und Athleten in Wettkämpfen und 336 ausserhalb der Wettkämpfe getestet. Davon konnten 103 Athletinnen und Athleten (20%) im Juniorenalter kontrolliert werden.Zusätzlich wurden 66 Kontrollen im Auftrag von externen Organisationen durchgeführt. Von diesen 66 Kontrollen wurden 36 Kontrollen (davon 27 ausländische Athleten) im Auftrag der Welt Anti-Doping Agentur in der Schweiz und im Ausland erledigt. Die durch die FDB durchgeführten Kontrollen haben fünf positive Befunde ergeben. Ein Athlet und eine Athletein wurden positiv auf EPO und drei Athleten positiv auf Cannabis getestet. Somit konnten im 1. Halbjahr 2005 im eigenen Kontrollprogramm insgesamt 899 Kontrollen durchgeführt werden, davon entfielen 332 (37%) auf Kontrollen in Wettkämpfen und 567 (63%) auf Kontrollen ausserhalb der Wettkämpfe. Zusätzlich wurden 200 Kontrollen im Auftrag externer Organisationen erledigt [Detaillierte Zahlen].Line element12.7. FINA Men's Waterpolo World League. Die sechs Finalteilnehmer heissen: Kroatien, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Russland und Serbien-Montenegro. Die Finalrunde findet vom 11.-14. August in Belgrad statt [Ranglisten] [Spielplan].

12.7. Ex-Jones-Coach malt schwarz. Leisel Jones verliess Sydney voller Erwartungen und Hoffnungen in Richtung Florida und Montréal. Jones, die ihren Jugendtrainer Ken Wood nach den olympischen Spielen verliess, vertraut auf das Können und die Erfahrung von Stephan Widmer. Ken Wood hat Jones Weggang offenbar nicht verdaut und erlaubt sich verbale Ausfälle vor der WM. Mit Hinweis auf seine Schwimmerin Jess Schipper, die mentale Stärke bewiesen habe, sagte er sinngemäss, dass man mental stark sein müsse wie Schipper, aber Jones sei das eben gerade nicht. Die wäre im Spital gelandet, wenn sie wie Schipper untre Druck gestanden hätte. Line element11.7. WM Montréal RSS-Feed. Die Zeitschrift Swimming World und die damit zusammenhängende Website "swiminfo.com" bieten für die WM einen RSS-Feed an. Interessierte können sich den Link bei [SwimmingWorldMagazine] holen.

11.7. XI FINA WORLD CHAMPIONSHIPS 2005.
(swiss swimming) Die Weltmeisterschaften im Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserspringen und Wasserball bedeuten für die Stadt Montreal das grösste Sportevent seit den Olympischen Spielen 1976. Mehr als 2000 Athleten aus 160 Ländern, 1000 Offizielle sowie 300 Schieds- und Kampfrichter werden vom 16. bis 31. Juli an den 11. Titelkämpfen der FINA teilnehmen. Über 1200 Medienschaffende sind akkreditiert. Alle Wettkämpfe finden auf den St.-Lorenz-Strom Inseln Sainte-Hélène und Notre-Dame statt. Die Schweiz wird mit insgesamt 18 Athletinnen und Athleten im Synchronschwimmen, Wasserspringen und Schwimmen vertreten sein.
Delegationsleitung: Christof Keller
Synchronschwimmen, 17.-23. Juli
Evy Tausky Livet (Teamchefin), Julia Vasileva (Trainerin), Natasha Lapina (Trainerin).
Magdalena Brunner (Buchs, Solo und Team), Katrin Eggenberger (Buchs, Duett und Team), Ariane Schneider (Bern, Duett und Team), Sarah Amrein (Limmat Nixen, Team), Pamela Fischer (Lausanne, Team), Stephanie Jost (Limmat Nixen, Team), Laurianne Badet (Bern, Team), Pia Liembd (Bern, Team), Regina Rüfenacht (Solothurn, Team), Aline Suter (Limmat Nixen, Team).
Wasserspringen, 17.-24. Juli
Carmen Stritt Burk (Teamchefin), Rouslan Maliev (Trainer).
Jean-Romain Delaloye (Lausanne, 1m und 3m), Isabelle Steffen und Eva Kimlova (beide Bern, 3m Synchron).
Schwimmen, 24.-31. Juli
Lorenz Liechti (Teamchef und Medienchef), Francois Willen (Trainer), Martin van der Spoel (Physio), Urs Kohlhaas (Arzt).
Flavia Rigamonti (Atlantide-Locarno, 800m und 1500m Freistil), Carla Stampfli (Solothurn, 50m Delphin), Flori Lang (Limmat, 50m Rücken), Remo Lütolf (Uster-Wallisellen, 50m Brust), Dominik Meichtry (Uster-Wallisellen, 200m Freistil).

11.7. European Youth Olympic Festival, Lignano, [Website] [Überblick Resultate] Line element 8.7. Athen will für die Schwimm-WM 2009 kandidieren. Die griechische Hauptstadt Athen will die Schwimm-WM 2009 austragen. Dies gab der griechische Vizeminister für Sport, Giorgos Orfanos, bekannt. "Wir hoffen nach Olympia ein weiteres grosses Sportereignis in Athen austragen zu dürfen", sagte Ofranos nach einem Treffen mit dem Vorstand des griechischen Schwimmverbandes im Fernsehen. Alle für diese Austragung erforderlichen Anlagen seien vorhanden und während Olympia 2004 erfolgreich erprobt, hiess es.

8.7 Hackett: "Wir spielen die zweite Geige." Grant Hackett gibt zu, dass die Australier an der WM hinter den USA die zweite Geige spielen werden. "Wir schwimmen nicht in ihrer Liga und haben nicht die Breite, die sie haben," sagte Hackett. "Wir haben 14 Neulinge im Team und vermissen einige der wichtigsten Schwimmer, die wir hatten." Aber Hackett ist überzeugt, dass die Australier einige unerwartete Wellen schlagen werden, bevor man später in Irvine im Duell der Nationen ein zweites Mal auf die Amerikaner schiessen könne. "Realistischerweise sind wir die Underdogs, aber es ist immer nett, aus dieser Position heraus antreten zu können," sagte Hackett. "Das ist die Gelegenheit für einige unserer Leute, die bisher nie in einen Final kamen oder knapp an den Medaillen vorbei gescvhwommen sind. Die können jetzt ins Scheinwerferlicht treten. Ich bin jedenfalls gespannt auf unsere Neulinge und wessen Gesichter wir am Fernsehen sehen werden."
Line element7.7. Deutsche Schwimmer testen WM-Form in Darmstadt. Langsam aber sicher rückt die Schwimm-Weltmeisterschaft im kanadischen Montreal (17. bis 31. Juli) näher. Für neun deutsche Schwimmer steht am Wochenende der letzte Test vor der WM auf dem Programm. Petra Dallmann (Heidelberg), Meike Freitag (Frankfurt), Daniela Götz (Erlangen), Annika Mehlhorn (Baunatal), Daniela Samulski (Wuppertal), Steffen Driesen (Uerdingen), Christian Hein (SG Rheinhessen), Jens Kruppa (Riesa) und Weltrekordler Thomas Rupprath (Hannover) gehen in Darmstadt an den Start. Schwimmer aus zwölf Nationen haben für das älteste Vereins-Schwimmfest der Welt gemeldet. Vom 15. bis 20. Juli absolviert der DSV mit seinen insgesamt 30 Schwimmern den WM-Abschlusslehrgang in Ottawa. Die Schwimm-Wettkämpfe in Montreal beginnen am 24. Juli.

7.7. Hackett schlägt Thorpe. Für einmal hatte Hackett die Nase vorn: Er unterstützte im Gegensatz zu Ian Thorpe die Londoner Kandidatur um die olympischen Spiele 2012. "Ja ich bin begeistert," sagte Hackett. "Ich unterstützte den Sieger und für einmal habe ich Thorpie geschlagen, der New York unterstützt hat. Dieses Rennen habe ich gewonnen."
"Ich hatte vor, nach Beijing aufzuhören, aber ich werde jetzt einige Jahre weiter planen. Ob ich als Sportler oder sonstwie nach London gehen werde, weiss ich nicht."
"Es ist eine sehr aufregende Zeitund ich bin stolz, dass ich die Londoner-Bewerbung unterstützt habe." Gefragt, was denn eine Teilnahme in London fördern könnte: "Die Motivation. Ich werde physisch 31 oder 32 Jahre alt sein. Also physisch gesehen nicht zu alt. Heute hat man als Athlet physisch gesehen mit 30, 31 den Höhepunkt. Die Frage ist, ob ich dann immer noch die schwarze Linie rauf- und runterschwimmen will."

7.7. Pressemitteilung südafrikanischer Schwimmverband. (Dirk Lange – Cheftrainer SSA) “Wir mussten reagieren und ungluecklicherweise die Goldstaffel von Athen von unserer Meldeliste streichen, da im Sport nichts vergaenglicher ist als der Erfolg und unser erklaertes Ziel ist, bei den Commonwealths Games im Maerz 2006 in Australien mit dieser Staffel erfolgreich zu sein. Aus diesem Grunde haben wir darueber hinaus ein hoch interessantes 4x200m Freistil Projekt der Damen gestartet, bei dem wir im September 2005 mit 12 Sportlerinnen beginnen werden, um im Dezember 2005 mit 5 Sportlerinnen die unmittelbare Wettkampfvorbereitung fuer Melbourne zu starten.” [SSA Press Release (Word)] Line element 6.7. Australien: Zeit für neue Namen. Athleten sprechen oft von der Leere nach olympischen Spielen. Nach den olympischen Spielen 2000 in Sydney gab es für die australischen Schwimmerinnen und Schwimmer keine Leere. Im Gegenteil. An der WM 2001 in Fukuoka avancierten sie zum erfolgreichsten Schwimmteam der Welt. In Montréal - wiederum ein Jahr nach den olympischen Spielen - ist die Ausgangslage für die Australier in Abwesenheit von Ian Thorpe und Petria Thomas anders. Alan Thompson fliegt als australischer Nationaltrainer heute mit 38 Schwimmern nach Florida ins Trainingslager, bevor man nach Montréal weiterzieht zur WM, die am 24. Juli beginnt. "Ich denke, dass wir gut schwimmen werden," sagte Thompson., "Ich denke, dass unser Team stark ist, aber unser eigentliches Ziel sind die olympischen Spiele 2008." Im australischen Team befinden sich 14 Neulinge bei den Schwimmern und 10 beim Begleitpersonal. Viele werden viel zu lernen haben. Die Australier haben nach wie vor grosse Schwimmer wie Grant Hackett, Libby Lenton, Jessicah Schipper, Alice Mills, Jodie Henry und weitere starke Frauen, von denen Thompson viel erwartet. Im Moment habe auch niemand gesundheitliche Probleme. Alle seien fit.

6.7. Olympische Spiele 2012 in London. Das Internationale Olympische Komitee hat die Spiele des Jahres 2012 an London vergeben. Im letzten Wahlgang erhielt Paris vier Stimmen weniger als die britische Hauptstadt. Mit London hat sich in Singapur der stärkste Aussenseiter durchgesetzt. London bekam im vierten Durchgang 54 Stimmen, Paris deren 50. Die Briten lagen bei der Abstimmung in Singapur vom ersten Wahlgang an immer vor Paris. Im zweiten Wahlgang bekam Madrid am meisten Stimmen. Im dritten Wahlgang hatte London bereits 6 Stimmen Vorsprung auf Paris (33) und Madrid (31), allerdings nicht die erforderliche absolute Mehrheit. Als erste der fünf Bewerberstädte fiel Moskau durch. In der zweiten Runde bekam dann New York die wenigsten Stimmen, im dritten Durchgang Madrid.
In der Londoner Innenstadt fielen sich tausende Menschen jubelnd in die Arme, nachdem sie die Entscheidung auf einer Leinwand vor dem Trafalgar Square verfolgt hatten. In Paris machte sich bittere Enttäuschung breit. Die Vergabe der Sommerspiele 2012 an London ist eine Überraschung, die Niederlage für Paris im Final ein Super-Gau. Paris ist nun zum dritten Mal seit 1992 gescheitert, aber zum ersten Mal als Favorit und ausgerechnet gegen die Briten. Londons Sieg ist ein grosser persönlicher Triumph für Olympiasieger Sebastian Coe und für Regierungschef Tony Blair. Coe kam vor einem Jahr an die Spitze der Bewerbung, als man hinter Paris und Madrid nur auf Rang 3 lag. Er machte sich mit britischem Kampfgeist an die Aufholjagd. Mit seiner Präsentation in Singapur riss er die IOC-Mitglieder förmlich mit.

6.7. WM ohne Südafrikas 4x100-m-Freistilstaffel. Die Prognosen für den Gewinn der 4x100-m-Freistilstaffel bei den Männern müssen revidiert werden. Der Präsident des südafrikanischen Schwimmverbandes Jace Naidoo begründete den Rückzug der in Athen erfolgreichen Staffel: Schoeman und Neethling würden zwar an der WM teilnehmen, nicht aber Lyndon Ferns und der ausser Form geratene Darian Townsend. Kein anderer Schwimmer habe die Selektionskriterien für die Staffel erreicht. Neue Favoriten sind deshalb die USA, weil den Silbermedaillengewinnern von Athen, den Niederlanden, Pieter van den Hoogenband fehlt. Line element 5.7. Besuchen Sie unsere Masters-Seite mit dem tollen Angebot für Masters, TriathletInnen und Schwimmbegeisterte [SVL-Masters]

5.7. Caroline Steffen wird fünfte am Gigathlon 2005. Die ehemalige SVL-Spitzenschwimmerin Caroline Steffen absolvierte in der Einzelkategorie „Single Woman“ den diesjährigen Gigathlon 2005 und wurde nach 29h25min37s sensationell Fünfte. Unter dem Motto „Enjoy Your Limits“ führte die herausfordernde Strecke beim Gigathlon 2005 von der südlichen Landesgrenze im Tessin, vom tiefsten Punkt der Schweiz, über die höchsten Alpenkämme bis zur nördlichsten Grenzlinie in Basel. Eine 2-tägige gigathletische Berg- und Talfahrt. Dabei wurde am ersten Tag zuerst 3,5 km von Tenero nach Locarno geschwommen. Danach ging es 28 km und 250 Höhenmeter mit den Inline Skates von Locarno nach Cevio. Darauf folgten die Abschnitte auf zwei Rädern. Zuerst mit dem Bike 49 km und 2100 Höhenmeter von Cevio nach Airolo und danach mit dem Rennrad 118 km und 800 Höhenmeter von Airolo nach Sarnen. Denn Abschluss vom ersten Tag bildete die Laufstrecke von Sarnen nach Luzern mit 26 km und 800 Höhenmetern. Total am ersten Tag: 224,5 km und 5650 Höhenmeter. Am zweiten Tag ging es in ähnlicher Form weiter. 2,5 km schwimmen im Vierwaldstätersee vor Luzern, 32 km und 150 Höhenmeter Inline Skaten von Luzern nach Sursee, 69 km und 700 Höhenmeter mit dem Rennrad von Sursee nach Welschenrohr, mit dem Bike 35 km und 1000 Höhenmeter von Welschrohr nach Laufen und zum Abschluss die Laufstrecke von 31 km und 710 Höhenmeter von Laufen ins erlösende Ziel nach Basel. Mehr Infos zum Gigathlon 2005 unter www.gigathlon.ch
(Kel) Line element 5.7. FINA Men’s Water Polo World League. Kanada, Deutschland, Griechenland, Serbien-Montenegro und Spanien (in Toronto) und Kroatien, Ungarn, Italien, Russland und die USA (in Long Island, NY) beginnen morgen die Halbfinalrunde der 2005 Herren-Wasserballweltliga. Nach der 5-tägigen Runde werden die 6 Finalteams für den Superfinal vom 11.-14.8. in Belgrad bekannt sein [Ranglisten] [Spielplan].

5.7. Deutschland saniert Schwimm-Stützpunkt.
Für die Sanierung der Schwimmhalle des Olympiastützpunktes in Berlin-Hohenschönhausen stellt der Bund 8,4 Millionen Euro zur Verfügung. Die Gesamtkosten für die Renovierung des bundesweit grössten Stützpunkts der deutschen Schwimmer belaufen sich auf zwölf Millionen Euro. Insgesamt investiert der Bund in diesem Jahr 24,9 Millionen Euro in Sanierungen von Trainingsstätten wie das Sportforum. "Um im internationalen Leistungsvergleich bestehen zu können, brauchen unsere Spitzenathleten Einrichtungen für Training und Wettkampf, die höchsten Ansprüchen genügen", sagte Bundesinnenminister Otto Schily.

5.7. Leisel Jones kann mit Widmer viel erreichen. Brooke Hanson glaubt, dass Stephan Widmer genau das ist, was Leisel Jones braucht, um ihre mentalen Schwachpunkte zu überwinden. Jones war Favoritin über 100 und 200 m Brust an den olympischen Spielen in Athen, kehrte aber nur mit Bronze und Silber zurück. Sie entschied sich in der Folge ihren Trainer zu wechseln. Brooke Hanson glaubt, dass Jones in Montréal damit viel ereichen wird: "Sie hat an sich gearbeitet," sagte Hanson über Jones' Arbeit an ihrer mentalen Stärke. "Ich habe zwar nicht mit ihr gesprochen, aber ich habe mit Stephan WIdmer an der letzten WM gearbeitet und auch an den letzten Kurzbahn-WM und ich weiss, er ist ein grosser Motivator. Er ist in der Lage, sie aus dem Tief zu reissen, wenn sie an sich zweifelt." Hanson ist aber überzeugt, dass sie selber im Duell die Stärkere sein wird: "Ihre neue Stärke wird mir nicht wehtun." Hanson hat soeben einen neuen 4-jährigen Sponorenvertrag mit Speedo unterzeichnet und fühlt sich fitter denn je.

5.7. Schwedisches WM-Team. Schweden wird mit einem 15-köpfigen Team in Montréal vertreten sein. Frauen: Therese Alshammar, Josefin Lillhage, Anna-Karin Kammerling, Petra Granlund, Rebecca Ejdervik, Josefin Wede, Therese Svendsen, Gabriella Fagundez und Teresia Gimholt . Männer: Lars Frölander, Stefan Nystrand, Jonas Persson, Petter Stymne, Marcus Piehl und Martin Gustafsson.Line element 4.7. Flori Lang und Jonathan Massacand für Universiade selektioniert. (pbk) Die Selektionskommission des Schweizer Hochschulsport-Verbandes (SHSV) hat insgesamt 7 Schwimmer und 2 Schwimmerinnen für die Universiade vom 11. bis 22. August in Izmir / TUR selektioniert. Es sind dies:
Novy Karel
Meichtry Domini
Lang Flori (SVL)
Massacand Jonathan (SVL)
Gaffuri Alessandro
Schneiter Christian
Waeber Dimitri
Stampfli Carla
Obersonn Swann
Die Schweizer Mannschaft des zweitgrösseten polysportiven Events nach den Olympischen Spielen wird von Fecht-Olympiasieger Marcel Fischer angeführt. Mit gleich 3 Olympiateilnehmern von Athen 2004 (Novy, Meichtry, Stampfli) stellen die Schwimmer die stärkste Mannschaft, die mit berechtigten Medaillenhoffnungen in die Türkei reist. Insbesondere Karel Novy hat seine Planung ganz auf die Universiade ausgerichtet und strebt eine Medaille an. Aber auch Domink Meichtry, Flori Lang und Carla Stampfli, die alle direkt von der WM in Montreal kommen werden, sind Finalkandidaten. Ihren ersten internationalen Einsatz an einer Meisterschaft bei der Elite werden Swann Oberson, Dimitri Weber und Christian Schneiter haben. Noch offen ist die Teilnahme von Olympiateilnehmer Yves Platel, der aufgrund einer Verletzung besondere Qualifikationsbedingungen erhielt. Er muss die Limitezeit an den Swiss Open in Genf (22.-24. Juli) erfüllen, um die Reise mit dem Schweizer Team in die Türkei antreten zu dürfen. Line element4.7. FINA Marathon Swimming World Cup. Das achte Rennen zwischen Capri und Neapel (36km) gewannen Petar Stoychev und Britta Kamrau. Resultate Männer: 1. Petar Stoychev (BUL), 7h17m12s; 2. Stéphane Gomez (FRA), 7h17m13s; 3. Mohamed El Zanaty (EGY), 7h18m41s. Frauen: 1. Britta Kamrau (GER), 7h53m23s; 2. Edith van Dijk (NED), 8h03m49s; 3. Yvetta Hlavakova (CZE), 8h09m23s. Gesamtwertung nach acht Rennen, Männer: 1. Petar Stoychev (BUL) 108 pts; 2. Stéphane Gomez (FRA) 96 pts; 3. Mohamed El Zanaty (EGY) 60 pts. Frauen: 1. Edith van Dijk (NED) 112 pts; 2. Britta Kamrau (GER) 93 pts; 3. Yvanka Moralieva (BUL) 69 pts. [FINA Marathon Website]Line element2.7. Mangelnder Schwimmunterricht schuld an Ertrinkungstod. (dpa) Vier Kinder sind diesen Sommer in der Schweiz bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Bademeister und Schwimmverbände fordern eine Verbesserung des Schwimmunterrichts in der Schule. Mit einem Schreiben an die kantonalen Erziehungsdirektoren wolle man auch herausfinden, was in Sachen Schwimmunterricht in den verschiedenen Kantonen angeboten wird, sagte Hansueli Nievergelt, der Präsident des Schweizerischen Bademeister-Verbandes, zu Meldungen des «SonntagsBlick» und der «SonntagsZeitung». Wenn der Stand des schulischen Schwimmunterrichts bekannt ist, wollen Bademeister, Lebensretter und Schwimmverbände Vorschläge für die Verbesserung und Intensivierung der Schwimmausbildung in der Schule machen. Denkbar sei, so Nievergelt, dass die Bademeister zum Beispiel die Weiterbildung der Lehrpersonen übernehmen.Es sei alarmierend, dass bei Badeunfällen oft Kinder betroffen sind, sagte Nievergelt zudem in einem Interview mit dem «SonntagsBlick». Dies hänge damit zusammen, dass ihre Schwimmfähigkeit eindeutig abnehme. Der Schwimmunterricht sollte deshalb nicht abgebaut, sondern ausgebaut werden.
Bei Badeunfällen sind dieses Jahr in der Schweiz bisher 27 Personen ums Leben gekommen. Betroffen waren 18 Männer, fünf Frauen und drei Kinder. Nach Angaben der der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) starben zwölf der 27 Personen in Seen und neun in Flüssen, nur drei aber in Bädern. 2004 hatte die Zahl der Ertrinkungsopfer 47 betragen, im Hitzesommer 2003 waren es 88 gewesen. Ertrinken ist laut SLRG die zweithäufigste Todesursache bei Unfällen von Kindern. In den letzten 20 Jahren ertranken in der Schweiz jährlich durchschnittlich zwölf Kinder. Dazu seien viele Fälle von Beinahe-Ertrinken bekannt. Es bleibe aber eine hohe Dunkelziffer. Selbst viele Kinder, die wiederbelebt werden können, bleiben geschädigt oder im Koma zurück. Die SLRG lancierte deshalb dieses Jahr unter dem Motto «alli mini Äntli» ein langfristiges Projekt, um Kinder bereits im Vorschulalter mit den Risiken im und am Wasser vertraut zu machen.

2.7. Deutsche WM-Schwimmer noch nicht in Form. Die deutschen WM-Starter sind drei Wochen vor dem Auftakt der Schwimm-Wettkämpfe bei der WM in Montreal noch nicht in Top-Form. Bei einem letzten Test in Hannover konnten am ersten Tag nur wenige Glanzpunkte gesetzt werden. Annika Liebs aus Würzburg (56,21) sowie die Berlinerin Sandra Völker (56,30), die sich nicht für Montreal qualifiziert hatte, hinter sich liess. Völker siegte dafür in 25,75 über 50m Freistil. Bei den Männern kam Thomas Rupprath (Hannover) über seine Nebenstrecken 50m Freistil in 23,27 nicht über Rang zwei hinaus und musste dem Bremer Alexander Kahl (23,07) den Vortritt lassen. Die 200m Delfin gingen in 2:00,46 an den dreifachen deutschen Meister Helge Meeuw (Wiesbaden). Der Uerdinger Steffen Driesen siegte über 100 m Rücken in 57,11 . Insgesamt sind in Hannover 20 der 30 WM-Teilnehmer des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) am Start.

2.7. WM-Aus für Schwimm-Hoffnung Teresa Rohmann.
Die Olympia-Fünfte Teresa Rohmann wird nicht an der Schwimm-WM in Montréal (17. bis 31. Juli) teilnehmen. Die große deutsche Medaillenhoffnung laboriert noch immer an einer Arm-Verletzung, die sich als so gravierend herausstellte, dass ein Einsatz ausgeschlossen ist. Die 17-Jährige sollte in Montréal über 200 und 400 Meter Lagen an den Start gehen. Eine Ersatz-Schwimmerin wird nicht benannt. «Wir wollen jetzt nicht mit der Schmerzkeule auf sie losgehen. Es ist zwar sehr bedauerlich, aber Teresa ist noch jung genug, um an späteren Weltmeisterschaften teilnehmen zu können», sagte Ralf Beckmann, der Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV). Laut Beckmann handelt es sich bei der Armverletzung von Teresa Rohmann um eine Sehnenentzündung und leichte Sehneneinrisse im linken Schultergelenk. Die Schwimmerin war von Beckmann bereits vor zwölf Tagen vom WM-Vorbereitungslager in Olbia auf Sardinien wegen dieser Verletzung nach Hause geschickt worden. «Da hatte Teresa schon so starke Schmerzen, dasss sie ihren linken Arm kaum noch heben konnte», sagte der Sportdirektor.

2.7. Kaltes Wasser macht hungrig. Wenn man 45 Minuten in kaltem Wasser trainiert (20°C) ist man hinterher wesentlich hungriger wie wenn man sich die gleiche Zeit in warmem Wasser bewegt (33°C) oder gar nichts tut. Dies fanden Lesley White und ihre Kollegen in einer Forschungsarbeit heraus [White, L.J. et al.: Increased Caloric Intake Soon After Exercise in Cold Water. Int J Sport Nut Exerc 15(1), 2005]. Während und nach dem Training auf einem ins Wasser gestellten Ergometer konnten die Versuchspersonen soviel essen wie sie wollten. Eine dritte Gruppe tat in dieser Zeit nichts (ruhende Kontrollgruppe). Die Energieaufnahme und der Energieverbrauch wurden während und nach dem Training bei 60% VO2max bzw. Ruhe gemessen. Der Energieaufwand war für beide Wassertemperaturen vergleichbar (rund 510 kCal). Nach dem Training in kaltem Wasser assen die Versuchspersonen durchschnittlich 877 kCal - 44% mehr als die Trainierenden im warmen Wasser und 41% mehr als die ruhenden Versuchspersonen. Schwimmen ist übrigens grundsätzlich nicht gut geeignet für die Gewichstabnahme. Im Gegenteil, viele Leute nehmen mit Schwimmen sogar noch zu, dies ist seit längerem bekannt. Gwinep zeigte bereits 1987 [Gwinep, G.: Weight loss without dietary restriction: Efficacy of different forms of aerobic exercise. Am J Sports Med, 15, 275-279 (1987)], dass Versuchspersonen in einem 3-monatigem Sportprogramm mit Walking durchschnittlich etwa 8 Kilo abnahmen und mit Radfahren ca. 9 Kilo. Die Schwimmer nahmen 2.5 Kilo zu! Der Körper wird durch kaltes Wasser zum Aufbau von Unterhautfettgewebe angeregt. Es ist darüber hinaus bekannt, dass man mit Sport nur abnimmt, wenn man sich intensiv und während längerer Zeit bewegt, wie wir berichtet haben [Macht Schwimmen dick?]. Line element 1.7. Brigitte McMahon gedopt. Die ehemalige Schwimmerin und Triathlon-Olympiasiegerin Brigitte McMahon wurde als EPO-Sünderin überführt [Bericht in der NZZ]. Brigitte McMahon (38) hat nach einer positiven A-Probe bei einer Wohnort-Trainingskontrolle durch Swiss Olympic die Einnahme des Blutdoping-Mittels EPO eingestanden. Der Olympiasiegerin von 2000 in Sydney droht damit eine Sperre von maximal zwei Jahren. Aus dem Nationalmannschafts-Kader ist McMahon bereits mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen worden. Ob McMahon ihre Karriere dennoch fortsetzen wird, liess sie an einer Medienkonferenz in Zürich offen.
Die 38-jährige Zugerin gab an, EPO zu "therapeutischen Zwecken und in geringer Dosis" genommen zu haben. Dies in den letzten Wochen, als sie sich nach der Rückkehr von Frühjahrs-Trainingslagern plötzlich schlapp fühlte und sich die Blutwerte "in mehreren Bereichen, darunter auch der Anzahl roter Blutkörperchen" im Keller befanden, obschon sie in der Nahrungs-Ergänzung neben Multivitaminen auch Eisen supplementiert hätte. Die EPO-Bezugsquelle wollte McMahon nicht bekannt geben, "letztlich liegt die Verantwortung bei mir", sagte die Schweizer Sportlerin des Jahres 2000. Die gelernte Biochemikerin McMahon betonte, dass sie ihren Olympiasieg in Sydney nicht mit unerlaubten Substanzen errungen hätte. "Mir waren bis in diesem Frühling auch noch nie Dopingmittel angeboten worden." Die dreifache Mutter hatte in den letzten zwei Jahren den Tod ihres Vaters sowie die Trennung und Scheidung von Michael McMahon zu verkraften, der bei Olympia 2000 auch noch ihr Trainer gewesen war.



Zurück zur Homepage / an den Anfang

Juni 2005

Line element29.6. Schwedische Meisterschaften, Sundsvall, 29.6. - 3.7.2005 [Resultate] [Live Timing]

29.6. US-Trials 2008 in Omaha. In Omaha, Nebraska, werden vom 30. Juni bis 7. Juli 2008 die US-Olympiaausscheidungen stattfinden. Dies teilte der US-Schwimmverband mit. Omaha gewann die Bewerbung um die begehrten Trials gegen St. Paul, Minnesota und San Antonio, Texas. Für die Trials werden im Qwest Center befristet 2 50-m-Becken aufgebaut. Sitzplätze für 17'000 Zuschauende sind im 2003 in Betrieb geangenen Unterhaltungspark bereits vorhanden.Omaha hat 800'000 Einwohner und wurde von seinen Mitbewerbern offensichtlich unterschätzt, sagte ein Vertreter von US Swimming. Line element28.8. FINA Women’s Water Polo World League. Dieses Jahr nehmen in der Frauenwasserballweltliga 13 Nationen am Turnier teil: Australien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Niederlande, Russland, Spanien und die USA. Die Vorrunde besteht aus 4 Turnieren in 2 Runden (29.6. - 10.7.). Der Final in Kirishi, Russland, findet vom 18.-21.8. statt [FINA Website].

28.8. Santa Clara International Swim Meet, 23.-26.6.2005 [Website] [alle Resultate]
Line element 27.6. News zur SVL-Cheftrainer-Suche

Einem allgemeinen Bedürfnis entsprechend wird der Vorstand des SV Limmat Sie auf der SVL-Homepage regelmässig über den Stand der Rekrutierung des neuen Cheftrainers informieren.

Am Montag und Dienstag werden konkrete Gespräche mit drei qualifizierten Kandidaten, welche aus zahlreichen Bewerbungen eingegangen sind, durchgeführt. Nach diesen Gesprächen wird eine Beurteilung vorgenommen und in einer zweiten Gesprächsrunde der geeignetste Bewerber ermittelt.

In diesem Evaluationsprozess stehen die Bedürfnisse der Schwimmer und Schwimmerinnen, sowie die Eigenschaften als Teamplayer und guter Kommunikator im Vordergrund. Selbstverständlich muss der Kandidat aber auch über die notwendigen ausbildungstechnischen Eigenschaften und Führungskompetenz verfügen. Wir werden Sie nach Abschluss dieser Gesprächsrunde mit einem weiteren News Flash wieder auf dem Laufenden halten. Line element

SV Limmat sucht neuen Headcoach

Der Schwimmverein Limmat in Zürich sucht auf den 1. September 2005 einen neuen Chef-Trainer.

Wir setzen voraus:
  • Fundiertes Fachwissen im Bereich Schwimmen mit entsprechenden Trainingsmethoden und Ausbildungsnachweis
  • T rainererfahrung in Führungsposition mit Erfolgsnachweis
  • Kommunikative, didaktische Fähigkeiten (Umgang mit Athleten, Eltern + Trainerteam)
  • Sehr gute soziale Kompetenz und Teamfähigkeit
  • Sehr gute Deutschkenntnisse, sowie Englisch und / oder Französisch von Vorteil
  • Gute EDV-Kenntnisse

Wir bieten:
  • Solides Umfeld (Vorstand, Infrastruktur)
  • Motivierte Elitemannschaft mit Ambitionen
  • Nachwuchs der weiterkommen will
  • Aufgestelltes Trainerteam
  • Zeitgemässe Entlöhnung


Ihre Bewerbung mit allen erforderlichen Unterlagen (Lebenslauf, Qualifikationen, Zeugnis, Referenzen und Foto) senden Sie bitte an:

Bernadette Pape, Vizepräsidentin
Fellenbergstr. 219a
8047 Zürich
Mail: bernadette@pape.ch

[Ausschreibung als PDF] Line element 27.6. FINA Marathon Swimming World Cup. Den siebten Wettkampf über 19 km in Sabac, Serbien-Montenegro gewannen wiederum die Niederländerin Edith van Dijk bei den Damen ud Petar Stoychev bei den Herren. In der gesamtwertung ist Britta Kamrau weiter zurückgefallen. Resultate Frauen: 1. Edith van Dijk NED 2h34:16, 2. Britta Kamrau GER 2h35:47, 3. Ivanka Moralieva BUL 2h39:45. Resultate Herren: 1. Petar Stoychev BUL 2h33:20, 2. Stephane Gomez FRA 2h33:25, 3. Gilles Rondy FRA 2h33:33 [FINA Marathon Website].

27.6. Phelps und Coventry siegen dreifach. Mit jeweils drei Tagessiegen haben US-Superstar Michael Phelps und Kirsty Coventry aus Simbabwe dem Schwimm-Meeting im kalifornischen Santa Clara ihren Stempel aufgedrückt. Eine gelungene Generalprobe für die WM haben US-Superstar Michael Phelps und Kirsty Coventry (Simbabwe) mit jeweils drei Siegen beim Schwimm-Meeting im kalifornischen Santa Clara abgeliefert. Der sechsfache Olympiasieger von Athen gewann am Schlusstag der viertägigen Veranstaltung über 200m Lagen in 1:59,31 Minuten, blieb dabei aber deutlich über seinem Weltrekord (1:55,94). Eine halbe Stunde zuvor musste sich Phelps über 100m Freistil in 50,15 Sekunden mit Rang drei hinter seinen Landsleuten Jason Lezak (49, 54) und Brent Hayden (49,94) begnügen. Der 19-jährige Phelps hatte an den beiden Tagen zuvor über 200m Freistil in 1:47,58 Minuten und über 100m Schmetterling in 52,74 Sekunden gewonnen. In Montreal hat er fünf Starts auf den Einzelstrecken geplant. Ebenfalls in WM-Form schwimmt Kirsty Coventry, die am letzten Tag einen Doppelsieg feierte. Die Olympiasiegerin dominierte über 200m Rücken in 2:11,48 Minuten. Über 200m Lagen, wo sie in Athen Bronze geholt hatte, war sie zuvor in 2:14,08 Minuten ebenfalls nicht zu schlagen - auch nicht von Olympiasiegerin Jana Klotschkowa. Die Ukrainerin schwamm in 2:18,81 Minuten als Dritte wie schon am Vortag über die 400-m-Distanz weit hinterher. Dort hatte sie als Weltrekordlerin in für sie indiskutablen 4:43,29 Minuten sogar knapp zehn Sekunden hinter Coventry gelegen. Allerdings befindet sich Jana Klotschkowa, viermalige Olympiasiegerin und jahrelang unbesiegt, noch nicht lange wieder im Training. Nach Athen hatte die "Weltschwimmerin 2004" eine Wettkampfpause eingelegt.

27.6. Ungarische Meisterschaften, Budapest, 23.-26.6.2005 [Resultate 1 Tag] [2. Tag] [3. Tag] [4. Tag]

27.6. Phelps und Coughlin in Form. Wenige Wochen vor der WM zeigt sich Michael Phelps bereits in guter Form. Beim Meeting im kalifornischen Santa Clara gewann der sechsfache Olympiasieger von Athen über 200 m Freistil in 1:47.58 und verwies seinen Goldstaffel-Kollegen Peter Vanderkaay (1: 48,88) auf Platz zwei. Einen Tag später dominierte Phelps auch über 100 m Delfin souverän in 52.74 vor Gabriel Mangabeira (53,79). Bereits in WM-Form schwimmt auch Nathalie Coughlin. Die zweifache Olympiasiegerin von Athen siegte am ersten der drei Wettkampftage Clara in 54.98 über 100m Freistil. Dann liess sie über die 200-m-Distanz einen Erfolg in 1:59.97 folgen. Weit entfernt von ihrer gewohnten Form war Jana Klotschkowa. Die Ukrainerin, die 2000 in Sydney und 2004 in Athen jeweils zweimal Gold auf den Lagen-Distanzen gewonnen hatte und jahrelang unbesiegt war, musste sich auf der 400-m-Strecke in für sie indiskutablen 4:51.87 mit Rang drei begnügen. Ihr im Jahr 2000 erzielter Weltrekord steht bei 4:33.59. Der Sieg in Santa Clara ging an die Amerikanerin Kirsty Coventry (4:43,29) [Website]. Line element25.6. Phelps kommt in Fahrt. Seine Favoritenrolle für die WM in Montreal hat Michael Phelps mit einem weiteren Sieg unterstrichen. Der sechsfache Olympiasieger von Athen setzte sich beim Meeting im kalifornischen Santa Clara über 200m Freistil in 1:47.58 gegen seinen Goldstaffel-Kollegen Peter Vanderkaay (1:48.88) durch. Zum Weltrekord des Australiers Ian Thorpe (1:44,06) hatte Phelps allerdings mehr als drei Sekunden Rückstand.
Bereits in WM-Form schwimmt auch Nathalie Coughlin. Die zweifache Goldgewinnerin von Athen siegte am ersten der drei Wettkampftage von Santa Clara in 54,98 über 100m Freistil.

25.6. Australischer Schwimm-Star von Depressionen verfolgt. Einen Monat vor ihrer ersten Olympiamedaille war Petria Thomas so deprimiert, dass sie darüber nachdachte, sich mit dem Messer ein Leid anzutun. Dies erzählte sie einer australischen Zeitung in einem sehr offenen Interview. Thomas hat heute ihre Krankheit überwunden, eine Krankheit die sie dreimal an den Rand des Selbstmords trieb. Niemand hat davon gewusst. "Es ging bei mir immer auf und ab," sagte Thomas. "Ich bin grundsätzlich eine sehr emotionale Person. Ganz leicht rege ich mich über etwas auf und Momente später kann ich wieder glücklich sein." Thomas erzählte, dass sie Jahre brauchte, um über die negativen Gedanken hinwegzukommen. Solch grundsätzlichen Fragen sind für Menschen in ihrem Alter auf der Suche nach dem Sinn des Lebens normal - aber nicht alle werden so stark depressiv wie Thomas. "Man braucht sich darüber nicht zu schämen, es ist ein verbreitetes Problem und man sollte offen darüber reden, " sagte Thomas. "Es ist wie eine Krankheit und man sollte Hilfe suchen und annehmen." Heute ist die 29-jährige Thomas verheiratet und denkt daran Kinder zu haben. Die ersten Depressionen hatte sie 1994, als sie von ihrere Familie ans Australian Institute for Sports zog. Als 19-Jährige war sie oft einsam, hatte mit Sportverletzungen zu kämpfen und war enormen Leistungsdruck ausgesetzt."Ich fühlte mich oft hilflos," berichtete Thomas. "Es ist wie wenn du im Dunkeln tappst und keinen Ausweg siehst." Damals schluckte Thomas eine Überdosis Schmerztabletten. Zum Glück hinterliess sie eine Notiz - sie konnte gerettet werden und man erkannte, dass es eine Art Hilfeschrei war. Line element24.6. Santa Clara International Swim Meet, 23.-26.6.2005 [Website] mit Michael Phelps, Natalie Coughlin, Aaron Peirsol, und Brendan Hansen.

24.6. Japanische Mannschaft im Höhentraining. 2004 etablierten sich die japanischen Schwimmern mit beeindruckenden Resultaten auf der Weltbühne des Schwimmsports. Und das Höhentrainingszentrum in Nordarizona spielte darin nach Meinung der Trainer eine wichtige Rolle. Auch vor der WM in Montréal führen die Japaner im Northern Arizona's Center for High Altitude Training wieder ein 3-wöchiges Trainingslager durch, das am kommenden Dienstag beginnt. Die japanische Delegation zählt 50 Personen.Line element 23.6. Medaillenflut für den SVL an den Regionalen Meisterschaften. An den Regionalen Meisterschaften in Wettingen gewannen die Schwimmer des SV Limmat in den unterschiedlichen Alterskategorien nicht weniger als 33 Gold-, 22 Silber- und 2 Bronzemedaillen und waren damit klar erfolgreichster Verein in der Region RZO. Obwohl die Mehrheit der Schwimmer die regionalen Meisterschaften als Wettkampftraining für die anstehenden Saisonhöhepunkte deklarierten, wurden zahlreiche neue Bestzeiten erzielt. Wir dürfen auf die Resultate der sommerlichen Höhepunkte mit SVL Beteiligung gespannt sein:
  • Jugend Europameisterschaften, Budapest (H), 12. – 18. Juli 2005
  • Schweizer Nachwuchswettkämpfe, Lancy, 14. – 17 Juli 2005
  • Swiss Open, Genf, 22. – 24. Juli 2005
  • Weltmeisterschaften, Montreal (CAN), 24. – 31. Juli 2005
  • Universiade, Izmir (TUR), 11. – 21. August 2005
Line element23.6. Britische WM-Mannschaft. Grossbritannien wird eine 18-köpfige Mannschaft nach Montréal senden. Die zehntbeste Zeit in der Jahresweltbestenliste 2004 war das Selektionskriterium. Männer: David Carry, Chris Cook, David Davies, James Gibson, James Goddard, Daren Mew, Gregor Tait und Liam Tancock. Frauen: Kirsty Balfour, Julia Beckett, Rosalind Brett, Rebecca Cooke, Kate Haywood, Joanne Jackson, Melanie Marshall, Caitlin McClatchey, Katy Sexton und Gemma Spofforth.

23.6. Smith de Bruin "grösste Irin". In der Telefonumfrage von RTE, Radio Ireland, ist die Dopingünderin Michelle Smith de Bruin inzwischen zur grössten Irin in der irischen Geschichte aufgerückt, mit 17.8% der Stimmen, vor Nano Nagle, der Nonne, die vor 200 Jahren die Schule für junge Mädchen propagierte und Ex-Präsidentin und UN-Menschrechtskommissarin Mary Robinson auf Platz drei. Die Radiomacher können sich das Phänomen nicht erklären.Line element 22..6. Michelle Smith de Bruin wieder in den Schlagzeilen. Die seit 1998 aus der Öffentlichkeit verschwundene Michelle Smith de Bruin wird möglicherweise bei einer Umfrage in Irland zur "grössten irischen Frau" den dritten Platz erreichen. In der Telefonumfrage einer bekannten irischen Radiostation befindet sie sich auf Platz drei, hinter Mary Robinson, der ersten Präsidentin, und Nano Nagle, einer Nonne aus dem 18. Jahrhundert. Smith de Bruin gewann 1996 in Atlanta als praktisch unbekannte Schwimmerin dreimal Gold und einmal Bronze. Bereits damals wurde spekuliert, dass sie gedopt war, und zwar mit Hilfe ihres Freundes und späteren Mannes Erik, der als Leichathlet ebenfalls mit Anabolika experimentierte.Line element21.6. Santa Clara International Swim Meet, 23.-26.6.2005 [Website] mit Michael Phelps, Natalie Coughlin, Aaron Peirsol, und Brendan Hansen.Line element20.6. Van Dijk siegt erneut. Am sechsten FINA Marathon Swimming World Cup gewann die Niederländerin Edith van Dijk das dritte Rennen dieser Saison und baute ihre Gesamtführung vor der deutschen Britta Kamrau aus. Bei den Männern gewann der Franzose Gilles Rondy das 30 km lange Rennen. Resultate Männer: 1. Gilles Rondy (FRA), 5h23m58s12; 2. Petar Stoychev (BUL), 5h23m58s70; 3. Stéphane Gomez (FRA), 5h26m06s95. Frauen: 1. Edith van Dijk (NED), 5h26m06s83; 2. Ivanka Moralieva (BUL), 5h42m48s80; 3. Yvetta Hlavackova (CZE), 5h53m54s00. Gesamtwertung Männer: 1. Petar Stoychev (BUL) 73 pts; 2. Stéphane Gomez (FRA) 69 pts; 3. Gilles Rondy (FRA) 40 pts. Frauen: 1. Edith van Dijk (NED) 81 pts; 2. Britta Kamrau (GER) 62 pts; 3. Yvetta Hlavackova (CZE) 48 pts [FINA Marathon Website].

20.6. Duel in the Pool: Website zum Leben erweckt. Line element 19.6. British World Trials "Stage-3", Swansea, 17.-19.6.05 [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Live Results]

19.6. Thompson: Australierinnen in Form. Der australische Nationaltrainer Alan Thompson glaubt, dass das WM-Frauenteam für Montréal eines der stärksten ist, das Australien an einen wichtigen internationalen Wettkampf schickt - und dies trotz dem Rücktritt von Petria Thomas. 11 der 21 Australierinnensind in den Weltbestenlisten unter den ersten drei zu finden, die meisten in mehr als einer Disziplin. "Wir haben eines der stärksten Teams für die WM," sagte Thompson, "und wir werden dauernd besser." Fünf Jahre nach den olympischen Spielen in Sydney, als über die mangelnde Breite bei den Frauen geklagt wurde, ist offenbar das Gegenteil eingetreten. Thompson überlegt sich, wie man das Gleiche bei den Männern erreichen kann.Line element18.6. Weitere Briten für WM qualifiziert. Am Stage-3-Meet in Swansea (17.-19.6.) [Live Results] konnten sich weitere 3 britische Schwimmer für die WM in Montréal qualifizieren: Mel Marshall (200 m Freistil in 1:58.25), David Cary (400 m Freistil), Kate Haywood (100 m Brust, bereits qualifiziert über 50 m Brust) sowie Chris Cook für die 50 m Brust. Grossbritannien wird ausserdem bei den Damen über 4x200-m-Freistil und mit einer Lagenstaffel starten. Foster macht sich ausserdem noch Hoffnungen, die Limite über 50 m Freistil zu schaffen.Line element17.6. Thiago Pereira verletzt. Der brasilianische Kurzbahn-Weltmeister über 200 m Lagen von Indianapolis kann wegen einer Knieverletzung nicht an der WM in Montréal teilnehmen. Die ärztliche Untersuchung ergab, dass der Heilungsprozess für das dislozierte Knie rund 8 Wochen dauert. Pereira hat sich die Verletzung beim Fussballspielen zugezogen.Line element16.6. Österreichisches WM-Team. Der österreichsiche Schwimmverband wird 7 Schwimmerinnen und Schwimmer nach Montréal entsenden: Marilies Demal, Nina Dittrich, Mirna Jukic, Dominik Koll, Fabienne Nadarajah, Markus Rogan und Sebastian Stoss.

16.6. Mare Nostrum Meetings 2005: Monaco 14./15. Juni [Resultate 1. Tag] [Resultate 1.&2. Tag] [Website] Line element 15.6. FINA Men Water Polo World League: Es geht los! [Spielplan und Resultate]

15.6. Schwimmen gegen Malaria. Die Organisatoren dieses weltweiten Wohltätigkeitsschwimmens hoffen auf eine hohe Infektionsrate: 1 Million Schwimmerinnen und Schwimmer sollen der häufigsten Todesursache von Kindern auf dieser Welt zu Leibe rücken: Der Malaria. Bereits engagiert haben sich Shane Gould und Adrian Moorhouse für den am 3. Dezember geplanten Anlass. "Aber man kann auch an einem anderen Tag schwimmen," sagte der in London operierende Organisator Rob Mather. "Es gibt keine Regel, die dich hindert, etwas beizutragen." Mathers Logik ist einfach. Jeden Tag sterben soviele Kinder an Malaria um 7 Jumbos zu füllen. 70% davon sind jünger als 5-jährig. Die Medizin ist simpel: Mückennetze während der Nachtruhe sind effektiv und effizient. Malaria kommt aus dem Wasser und so wurde Mathers Idee geboren: Kampf gegen die Malaria aus dem Wasser. Wenn man eine Million Schwimmende für ein Fundraising finden würde, sollte Einiges möglich sein. Mit 20 Netzen zu 3 Pfund das Stück kann man während ihrer Lebensdauer das Leben eines Kindes retten. Also 60 Pfund pro Leben, was als sehr kostengünstig eingestuft wird. Registrieren zum Mitmachen kann man sich bei: www.WorldSwimForMalaria.com.Line element14.6. FINA Marathon Swimming World Cup, London (10km): Männer: 1. Mohamed Zanaty (EGY), 1h57m35s7; 2. Petar Stoychev (BUL), 1h57m36s2; 3. Gilles Rondy (FRA), 1h57m36s5. Frauen: 1. Edith van Dijk (NED), 2h08m12s2; 2. Esther Nunez Morera (ESP), 2h08m59s7; 3. Ivanka Moralieva (BUL), 2h09m40s1. Stand Gesamtwertung. Männer: 1. Petar Stoychev (BUL) 62 pts; 2. Stéphane Gomez (FRA) 60 pts; 3. Damian Blaum (ARG) 37 pts. Frauen: 1. Edith van Dijk (NED) 66 pts; 2. Britta Kamrau (GER) 62 pts; 3. Yvetta Hlavackova (CZE) & Ivanka Moralieva (BUL) 39 pts. Einzelheiten: [FINA Marathon Website]. Nächstes Rennen: Ohrid, Mazedonien, 30 km, 18.6.2005.Line element13.6. Mare Nostrum Meetings 2005: Rom 11./12. Juni [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Website]

13.6. Counsilman Classic, Indianapolis, 10.-12.6.2005 [Website] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag]

13.6. Phelps nicht zu bremsen. Eine Klasse für sich war der sechsfache Olympiasieger Michael Phelps (USA) auch zum Abschluss des Counsil,an-Classic-Meetings in Indianapolis. Mit 50,10 über 100 m Freistil und 2:00,65 über 200 m Lagen fuhr er seine Siege Nummer fünf und sechs ein. Zuvor hatte der große Favorit für die Weltmeisterschaften in Montreal (17. bis 31. Juli) die 200 m (1:47,38) und 400 m Freistil (3:51,92) sowie die 100 m (52,87) und 200 m Schmetterling (1:56,28) für sich entschieden. Bei den Frauen war die Athener Staffel-Olympiasiegerin Natalie Coughlin die herausragende Teilnehmerin. Mit 54,66 über 100 m Freistil kam sie bei ihrem WM-Testlauf zu einem dritten Erfolg. Zuvor siegte die 22 Jahre alte Kurzbahn-Weltrekordlerin über 100 m Rücken (1:01,12). Nicht beeindrucken liess sie sich bei den 100 m Delfin. Unmittelbar vor dem Start musste das Schwimmbad wegen einer Tornado-Warnung evakuiert werden. Nachdem wenig später Entwarnung gegeben wurde, siegte Coughlin in 1:00,46.

13.6. Festival of Open Water Swimming, London, 11.-12.6.2005 [Website]

13.6. Golden Bear International, Zagreb, 11.-12.6.2005 [Resultate 1. Tag]: Dominik Meichtry Zweiter über 400 m Freistil in 3:57.67.Line element12.6. Phelps auch in Indianapolis souverän. Michael Phelps ist im WM-Jahr weiterhin gut in Form. Beim Counsilman Classic in Indianapolis gewann der 19-Jährige über 200 m Freistil in 1:47,38. Damit verwies der sechsfache Olympiasieger seine Landsleute Chris Dejong (1:51,10) und Peter Vanderkaay (1:51,72) deutlich auf die Plätze zwei und drei. Auch über 100 m Delfin war Phelps das Mass aller Dinge. Er siegte in 52,87 vor Davis Tarwater (54,66) und Nick Walkotten (54,78).

12.6. Mare Nostrum Meetings 2005: Rom 11./12. Juni [Resultate 1. Tag]

12.6. Hackett vs. Phelps bestätigt. Das Traumduell wird wahr: Grant Hackett und Michael Phelps werden an der WM über 200 m Freistil gegeneinander schwimmen. Hackett wird somit alle Distanzen, d.h. 200, 400, 800 und 1500 m Freistil sowie die 4x200-m-Freistilstaffel schwimmen.Grant Hackett freut sich auf das Duell: "Das wird eine gute Gelegenheit wieder gegen Michael Phelps zu schwimmen, er gilt ja als einer der besten Athleten weltweit. Auf keinen Fall wird er der einzige Gegner sein, und ich erwarte nicht, dass ich alles gewinnen werde," sagte Hackett. "Es ist einfach eine tolle Sache so Rennen zu schwimmen und das Beste zu geben."

12.6. Counsilman Classic, Indianapolis, 10.-12.6.2005 [Website] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag]

12.6.Telstra Grand Prix / AIS Invitation Meet, Canberra, 10.-12.6.2005 [Website] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag]

12.6. Yana Klochkova 4 weitere Jahre bei TYR. Die 4-fache Olympiagoldmedaillengewinnerin und Wletrekordhalterin konnte ihren Sponsorvertrag mit TYR um 4 Jahre bis nach den Beijing-Spielen verlängern. Vor Klochkova schaffte es noch keine Schwimmerin, ihre beiden Goldmedaillen an den folgenden olympischen Spielen erfolgreich zu verteidigen. Sie wurde deshalb von Swimming World Magazine zur Schwimmerin des Jahres 2004 gewählt. Der Vertrag wurde in Anwesenheit von den ehemaligen Schaimmstars Steve Furniss und Hans Fassnacht unterzeichnet.
Line element 10.6. Hackett krank - aber an WM gegen Phelps? Der König auf den Ausdauerstrecken kann dieses Wochenende nicht wie vorgesehen in Canberra starten. Er hat eine Halsentzündung und wird sich direkt für Montréal vorbereiten. Nicht aus dem Auge verloren hat er dagegen das Duell gegen Michael Phelps über 200 m Freistil. Der Entscheid soll dieses Wochenende mit seinem Trainer Denis Cotterell und dem Nationaltrainer Alan Thompson gefällt werden.Gemeldet ist Hackett über alle Strecken: 200, 400, 800, 1500 m und die 4x200-m-Staffel. Ein enormes Programm, er müsste auch ohne 200er mit allen Vorläufen 6 km Wettkampfdistanz schwimmen.... Ob Hackett dieses physisch durchstehen kann ist die zentrale Frage. Vor den olympischen Spielen musste er wegen rekurrierenden Lungen- und Bronchialentzündungen 15 Antibiotikakuren erdulden. Jetzt sei er bei den Vorbereitungen vorsichtiger gewesen. Bis jetzt war Thorpe auf der 200-m-Strecke immer schneller, zuletzt gab er ihm in Athen die Fersen (in der Staffel).

10.6. Telstra Grand Prix / AIS Invitation Meet, Canberra, 10.-12.6.2005 [Website [Resultate 1. Tag] Line element 9.6. Telstra Grand Prix / AIS Invitation Meet, Canberra, 10.-12.6.2005. Das 3-tägige Telstra-Meeting vom kommenden Wochenende in Melbourne gilt als wichtiger Test für die australischen WM-Teilnehmenden - 6 Wochen vor Montréal. "Dieser Wettkampf ist ein wichtiger Zwischenhalt für uns," sagte der australische Nationaltrainer Alan Thompson. "Die Trainer können anhand der Leistungen beurteilen, ob sie mit dem Training auf dem richtigen Kurs sind, oder ob letzte Anpassungen notwendig scheinen." Thompson erwartet "gemischte" Resultate. "Wir werden einige sehr gute sehen, aber auch einige weniger gute, das ist normal in dieser Phase," sagte Thompson. Auf jeden Fall sei es noch zu früh, um stichhaltige Prognosen zu machen.

9.6. Counsilman Classic, Indianapolis, 10.-12.6.2005 [Website]. Gemeldet sind unter anderm Michael Phelps und Natalie Coughlin.

9.6. Mare Nostrum Meetings 2005: Le Canet 7./8.Juni [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag]Line element8.6. Mare Nostrum Canet. Erneut konnte sich Stephan Bachmann für einen A-Final qualifizieren: in 2:09.69 belegte er den 6. Platz über 200m Vierlagen. Gewonnen wurde das Rennen vom 20 jährigen Ungaren Laszlo Cseh, der gestern über die doppelte Distanz einen neuen Europarekord aufgestellt hatte.

Die Mare Nostrum Serie findet am kommenden Wochenende in Rom seine Fortsetzung. Die vierte und letzte Etappe findet dann in Monaco am 14. und 15. Juni statt. An beiden Wettkämpfen wird Swiss Swimming kein Team mehr stellen. Einzig in Rom wird die für die Weltmeisterschaften qualifizierte Carla Stampfli für ihren italienischen Verein DDS starten.

Die Finalresultate der Schweizer in Canet am 2. Tag:

200m Vierlagen Herren
1. Laszlo Cseh HUN 2:00.23
6. Stephan Bachmann SUI 2:09.69 (Vorlauf: 2:10.01)
11. Jonathan Massacand SUI 2:10.86 (Vorlauf: 2:10.59)
15. Dimitri Waeber SUI 2:13.79 (Vorlauf: 2:15.53)

200m Vierlagen Damen
1. Liu Jing CHN 2:16.89
11. Luana Calore SUI 2:24.15 (Vorlauf: 2:26.62)
15. Marina Ribi SUI 2:25.35 (Vorlauf: 2:26.38)

100m Delphin Herren
16. Jonathan Massacand SUI 56.72 (Vorlauf: 56.59)
[Resultate]

8.6. Cseh verbessert eigenen Europarekord. Beim Meeting im französischen Canet-En-Roussillon konnte der Ungar Laszlo Cseh seinen eigenen Europarekord über 400 m Lagen mit einer Zeit von 4:10,10 unterbieten. Cseh verbesserte damit seine alte Bestmarke (4:10,79), die er am 27. Juli 2003 in Barcelona aufgestellt hatte, um 69 Hundertstelsekunden und verwies den Franzosen Nicolas Rostoucher (4:21,34) und den Niederländer Robin van Aggele (4:22,66) auf die Ränge zwei und drei [Website].

8.6. Mare Nostrum Canet. (Swiss Swimming) Auf der zweiten Etape der Meetingserie Mare Nostrum in Canet konnte sich Jonathan Massacand sich über 100m Rücken für den A-Final qualifizieren und sich dort auf den 4. Platz vorarbeiten. Der 21 jährige schlug in der guten Zeit von 57.04 Sekunden an und verpasste das Podest nur um 71 Hundertstelsekunden.
Ebenfalls im A-Final standen Julien Baillod (der Schweizer startete für einen französischen Verein) und Stephan Bachmann über 400m Vierlagen. Sie erreichten die Ränge 6 und 7. Im gleichen Final stellte der 20 jährige Ungare Laszlo Cseh einen neuen Europarekord auf. Er verbesserte seine eigene Bestzeit aus dem Jahr 2003 um 69 Hundertstelsekunden.
400m Vierlagen Herren
1. Laszlo Cseh HUN 4:10.10 neuer Europarekord (vorher Cseh 4:10.79, aus dem Jahr 2003)
6. Julien Baillod SUI 4:37.07 (Vorlauf: 4:38.20)
7. Stephan Bachmann SUI 4:38.23 (Vorlauf: 4:38.59)
100m Rücken Herren
1. Arkady Vyatchanin RUS 55.34
4. Jonathan Massacand SUI 57.04 (Vorlauf: 58.43)
200m Delphin Herren
1. Nikolay Skvortsov RUS 1:56.53
13. Simon Oberholzer SUI 2:06.95 (Vorlauf 2:08.34)
200m Brust Damen
1. Mirna Jukic AUT 2:28.39
13. Luana Calore SUI 2:43.31 (Vorlauf: 2:45.75)
14. Marina Ribi SUI 2:44.50 (Vorlauf 2:43.12)
[Resultate 1. Tag] Line element 7.6. Franzi van Almsick wird Reporterin bei der Morgenpost. Franziska van Almsick wird Sport-Reporterin bei der Berliner Morgenpost. Ab 19. Juni führt die Welt- und Europameisterin im Schwimmen exklusiv Interviews mit den größten deutschen Sportlern, die einmal monatlich in der Berliner Morgenpost am Sonntag erscheinen werden.
Franzi: "Ich habe das Schreiben für mich entdeckt. Jahrelang stand ich auf der anderen Seite, jetzt freue ich mich darauf, diejenige zu sein, die die Fragen stellt, und meinen Ex-Kollegen in der Sportwelt als Journalistin zu begegnen."Line element6.6. Mare Nostrum Barcelona, 4./5.6.2005 [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag]Line element3.6. SV Basel hat einen neuen Cheftrainer. Adam Thoroczkay wird ab dem 1. August 2005 der neue SVB Cheftrainer in der Sparte Schwimmen. Der Schwimmverein beider Basel (SVB) hat sich entschieden, Herrn Adam Thoroczkay (36) ab dem 1. August 2005 als Cheftrainer des Bereichs Leistungssport Schwimmen zu verpflichten. Herr Thoroczkay hat seine Trainerausbildung in Ungarn abgeschlossen, war bereits in Österreich als Cheftrainer sehr erfolgreich und ist seit 2 Jahren in der Schweiz beim SC Region Bremgarten tätig. Mit diesem Schritt trennt sich der SVB definitiv von Axel Mitbauer, der seit neun Jahren die Funktion des Cheftrainers bekleidet. Die langjährige Zusammenarbeit mit Axel Mitbauer hat viele Früchte getragen: Eine Vielzahl an Meisterschaftstiteln, die Qualifikation von 3 SVB Athleten für die Olympischen Spielen sowie die internationalen Erfolge von Hanna Miluska im Longdistance Bereich haben wir auch ihm zu verdanken.Line element2.6. Mare Nostrum Meetings 2005. Barcelona 4./5. Juni, Le Canet 7./8.Juni, Rom 11./12. Juni und Monaco 14./15. Juni [Website]

2.6. Deutsches Schwimm-Team mit 30 WM-Einzelstarts. (sid) Rund sechs Wochen vor der WM in Montreal (17. bis 31. Juli) hat der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) entschieden, vier der insgesamt 34 Einzel-Disziplinen nicht zu besetzen. Das ist das Ergebnis einer Sitzung von DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann, Bundestrainer Manfred Thiesmann und den 22 Heimtrainern der 31 nominierten WM-Teilnehmer in Kassel. Außerdem werden 13 Strecken nur einfach besetzt. Die meisten Einzelstarts erhält Neuling Paul Biedermann (Halle/Saale), der dreifache Junioren-Europameister des vergangenen Jahres. 28 der 31 WM-Teilnehmer werden insgesamt 47 Einzelstarts bestreiten, drei Aktive kommen ausschließlich in den Staffeln zum Einsatz. Mit 21 der 31 WM-Teilnehmer geht der DSV vom 6. bis 26. Juni ins Trainingslager nach Olbia auf Sardinien. Die übrigen zehn wurden nach Rücksprache wegen anstehender Studien-Prüfungen vom Lehrgang freigestellt. Auf ein zeitgleich vom DSV angebotenes Höhentraining in der Sierra Nevada wird auf Wunsch der Heimtrainer wegen zu geringer Interessenlage bei den Aktiven erstmals seit der Wende verzichtet. Im Anschluss an diesen Lehrgang findet eine Form-Überprüfung mit einem offiziellen Wettkampf beim "International Summer Festival" in Hannover (1. bis 3. Juli) statt. Der Abschluss-Lehrgang unmittelbar vor der WM in Montreal wird vom 15. bis 20. Juli in Ottawa abgehalten. Die Schwimm-Wettkämpfe bei der WM beginnen am 24. Juli.

2.6. Phelps träumt von Medaillen-Regen. Michael Phelps will auch in Montreal seine Medaillenjagd fortsetzen. Ein Jahr nach sechsmal Gold und zweimal Bronze bei Olympia in Athen peilt der US-Amerikaner auch bei den Weltmeisterschaften in Kanada (17.-31. Juli) acht Medaillen an. Das erklärte der 19-Jährige in Monte Carlo in einem Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (sid). "Ich träume in Montreal von acht Medaillen", meinte der bis auf Brustschwimmen in allen Stilarten kompletteste Schwimmer der Gegenwart.
sid: "Sie waren bei den Sommerspielen 2000 in Sydney mit 15 Jahren und zweieinhalb Monaten der jüngste männliche Olympiateilnehmer seit 1932 und sechs Monate später mit ihren 1:54,92 Minuten über 200m Lagen der jüngste Weltrekordler des Schwimmsports. Im gleichen Jahr wurden sie über 200m Delfin schon Weltmeister. Wann dachten Sie zum ersten Mal daran, dass Sie einmal zu solchen Leistungen fähig sein könnten?"
Michael Phelps: "Mit 11 Jahren kam ich mit meinem Trainer Bob Bowman zusammen. Etwa sechs Monate später hat er mir gesagt, dass ich mal einen Weltrekord schwimmen könnte. Es war eine starke Motivation für mich."
sid: "Was empfanden Sie, als dies Realität wurde?"
Phelps: "Es war phantastisch. Diesen Tag werde ich nie vergessen, genau wie mein erstes Olympia. Es war einfach cool, ein Traum, der in Erfüllung ging. Aber inzwischen sind Weltrekorde für mich nicht so wichtig. Ich habe keine Ahnung, wie viele ich geschwommen bin."
sid: "Ihr Trainer Bob Bowman hat mit uns nachgerechnet. Es sind 14."
Phelps: "Ich weiß, dass es allein fünf bei der WM 2003 in Barcelona waren. Damals war ich in der Form meines Lebens. Ich schwamm in dieser Zeit in 41 Tagen acht Weltrekorde."
sid: "Bei der WM in Montreal verzichten Sie auf zwei Distanzen, auf denen Sie den Weltrekord halten, aber bei den US-Trials nicht angetreten sind: Die 200m Delfin und 400m Lagen. Andererseits fehlt auf den Freistil-Distanzen neben dem australischen Weltrekordler Ian Thorphe auch der dreimalige niederländische Olympiasieger Pieter van den Hoogenband nach einer Bandscheiben-Operation."
Phelps: "Schade. Sie wären in Montreal auf einigen Strecken meine Gegner. Ich starte dort über 100, 200 und 400m Freistil, 100m Delfin, 200m Lagen und möchte in allen drei Staffeln dabei sein."Line element1.6. Montreals Bürgermeister bittet um Kartenkauf. Der Kartenvorverkauf im Vorfeld der WM vom 17. bis 31. Juli verläuft derzeit noch schleppend. Das hat Montreals Bürgermeister auf den Plan gerufen, der seine Stadtabgeordneten schriftlich dazu aufrief, Tickets zu kaufen. "Ich möchte Sie bitten, am Erfolg der Titelkämpfe mitzuarbeiten, Karten zu kaufen, die Sie beispielsweise Teilnehmern eines Jugend-Camps zur Verfügung stellen könnten", sagte Gerard Tremblay.
Bislang wurden von 210'000 zur Verfügung stehenden Eintrittskarten erst 50'000 abgesetzt, das sind weniger als ein Viertel. Für die Stadt ist ein erfolgreicher Ticketverkauf angesichts der gravierenden finanziellen Probleme im Vorfeld extrem wichtig. Eingeplant sind 200'000 verkaufte Karten. Die nicht gesicherte Finanzierung war einer der Gründe für die Fina, zum Beginn des Jahres Montreal die WM sogar zu entziehen.

1.6. FINA-Jahresweltbestenlisten (50m) nachgeführt [Website].

1.6. USA und Australien treffen sich zum Länderkampf. Im Anschluss an die Schwimm-WM in Montreal kommt es am 2. August in Omaha/Nebraska zum Länderkampf der Schwimm-Grossmächte USA und Australien. Die Aktiven erhalten für jeden Weltrekord 25.000 Dollar. Das erste Aufeinandertreffen 2003 hatten die US-Amerikaner für sich entschieden [Website].

1.6. 2005 Telstra Grand Prix / AIS Invitation Meet, Canberra, 10.-12.6.2005 [Website]. Das Meeting dient als Standortbestimmung und Vorbereitung für die WM.



Zurück zur Homepage / an den Anfang

Mai 2005

Line element31.5. 2005 Grand Challenge, Irvine, 27.-29.5.2005 [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag]Line element 30.5. Fotos vom Nachwuchstrainingslager in Fiesch sind online. Zu finden in der Rubrik SVL-Photoshop. (Kel) Line element29.5. Schweizerrekord über 4x100m Delphin. Eine Woche nach den nationalen Titelkämpfen in Oerlikon präsentierten sich die Winterthurer Schwimmerinnen erneut in sehr guter Form. Am Internationalen Eulach-Meeting im Winterthurer Hallenbad Geiselweid erzielte das Quartett Masha Foursova, Luana Calore, Senata Wagner und Martina van Berkel in 4:21.59 einen neuen Schweizerrekord über 4 x 100 Meter Delphin. Die jungen Winterthurerinnen - alle sind zwischen 16 und 19 Jahre alt - verbesserten die alte Bestmarke des Schwimmklubs Bern aus dem Jahre 1988 um 1,06 Sekunden.

29.5. Der neue Kinofilm: Swimming upstream. Der 2003 in Australien gedrehte Kinofilm ist im Februar in den US-Kinos gestartet. "Gegen die Strömung" ist die wahre Geschichte des australischen Schwimmchampions Tony Fingleton. Zusammen mit seinen vier Geschwistern und den Eltern lebt er in den 50er Jahre in der australischen Hafenstadt Brisbane. Um die Kinder zu Höchstleistungen anzuspornen, schreckt Anthonys Vater nicht davor zurück, insbesondere die Brüder gegen einander auszuspielen. Die Situation in der Familie wird immer unerträglicher, als der dominante Vater zu trinken beginnt. Der sensible Anthony, der vom Vater stets ignoriert wird, schafft es trotzdem, seinen Traum zu verwirklichen: Er wird Australischer Schwimmmeister - und findet durch das Schwimmen die innere Stärke, seinen eigenen Weg zu gehen... Mitte Mai in Deutschland gestartet, Starttermin Schweiz nicht bekannt [Trailer].Line element 28.5. US-Openwater Championships, Fort Myers, 2., 3. und 5.6.2005 [Website]Line element 27.5. Brasilianerin Azevedo lebenslänglich gesperrt. Das FINA-Dopingpanel hat die 23-jährige Laura Azevedo wegen Verweigerung der Trainingskontrolle vom 6.6.2004 lebenslänglich gesperrt. Sie war bereits im Mai 2003 wegen Anabolikagebrauch für 2 Jahre gesperrt worden. Diese Sperre wurde vom internationalen Sportgerichtshof bestätigt. 3 Wasserballspieler wurden wegen Cannabisknosum verwarnt (Andrey Oleynik, UKR) bzw. für 6 Monate gesperrt (Emilio Pagani, ITA, Yann Lejuste, FRA), ein Vierter (Jérémy Serreau, FRA) wurde wegen Anabolika für 2 Jahre gesperrt.

27.5. Verletzter van den Hoogenband muss WM absagen. (sid) Die Verletzungsprobleme des dreimaligen Schwimm-Olympiasiegers Pieter van den Hoogenband reissen nicht ab. Der Niederländer wird die WM im Juli im kanadischen Montreal nur von der Zuschauertribüne aus verfolgen können. Nach einer Bandscheiben-Operation am 9. Mai wird der 27 Jahre alte Medizinstudent nicht rechtzeitig wieder fit."Die Ärzte haben mir gesagt, eine Teilnahme wäre ein unkalkulierbares Risiko", schrieb van den Hoogenband am Freitag in einer Kolumne für die niederländische Zeitung Algemeen Dagblad. Van den Hoogenband ist einer der erfolgreichsten Freistil-Schwimmer der Geschichte. Er gewann 2000 in Sydney Doppel-Gold über 100 und 200 m und wiederholte seinen 100-m-Olympiasieg vier Jahre später in Athen. Seit 1995 hat Hollands Sportler des Jahres 2004 keine internationale Meisterschaft verpasst. Nun wolle er sich auf Olympia 2008 konzentrieren und dort der erste Schwimmer der Geschichte werden, der dreimal in Folge Freistil-Gold über 100 m gewinnt.

27.5. DSV mit 31-köpfigem Aufgebot zur WM. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat insgesamt 31 Athleten für die Weltmeisterschaften in Montreal (17. bis 31 Juli) nominiert. DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann berief auch fünf Kandidaten, die nicht die Kriterien für die WM erfüllt haben. Dazu gehören die frühere Europameisterin Jana Henke (Potsdam), die Olympia-Dritte Anne Poleska (Essen), die Olympia-Fünfte Sarah Poewe (Wuppertal) sowie die beiden Neulinge Sophie Dietrich (Berlin) und Stephanie Backhaus (Berlin). Als Neulinge stehen Junioren-Europameister Paul Biedermann (Halle) und Benjamin Starke (Cottbus) im Kader.
Das Team für Montreal: Männer: Paul Biedermann, Marco di Carli (Sögel), Helge Meeuw (Wiesbaden), Thomas Rupprath (Hannover), Leif-Marten Krüger (Magdeburg), Stefan Herbst (Leutzsch), Jens Schreiber, Lars Conrad (Hannover), Benjamin Starke, Mark Warnecke (Essen), Oliver Wenzel (Berlin), Stev Theloke (Chemnitz), Jens Kruppa (Riesa), Steffen Driesen (Wuppertal), Christian Hein (Mainz).
Frauen: Daniela Götz, Teresa Rohmann (Erlangen), Antje Buschschulte (Magdeburg), Annika Mehlhorn (Baunatal), Petra Dallmann (Heidelberg), Annika Liebs (Würzburg), Vipa Bernhardt, Meike Freitag (beide Frakfurt/Main), Janine Pietsch (Ingolstadt), Janne Schäfer (Wolfsburg), Jana Henke, Anne Poleska, Sarah Poewe, Sophie Dietrich (Berlin), Stephanie Backhaus (Berlin), Daniela Samulski (Wuppertal).
Line element 25.5. Rücktritt von Flemming Poulsen als Cheftrainer des SV Limmat. Flemming Poulsen, Cheftrainer des SV Limmat und im Mandat auch im Verband als Nationalcoach angestellt, reichte im Anschluss an die Schhweizermeisterschaften 2005 die Kündigung ein. Weiter Infos im Statement des SV Limmat. (Kel)

25.5 Stephanie Eisenring für die Jugendeuropameisterschaften 2005 qualifiziert. Stephanie Eisenring qualifizierte sich mit der 4x100m Freistil Staffel der Damen, für die vom 14. – 17. Juli 2005 stattfindenden Jugendeuropameisterschaften in Budapest (H). (Kel)

25.5. SV Limmat erfolgreichster Verein an den Schweizermeisterschaften 2005. Mit acht Gold und vier Silbermedaillen war der SV Limmat im heimischen Hallenbad Oerlikon der erfolgreichste Verein an den diesjährigen Schweizermeisterschaften.
Mit dreimal Gold über 200m Lagen, 400m Lagen und 200m Freistil war Stephan Bachmann der erfolgreichste Medaillensammler für den SV Limmat. Zudem gewann er jeweils mit der 4x200m Freistil-, 4x100m Lagenstaffel des SVL den Schweizermeister Titel und wurde mit der 4x100m Freistilstaffel zweiter.
Ebenfalls in diesen „Edelmetall Staffel“ schwimmend, gewann Jonnathan Massacand die Titel über 100m und 200m Rücken und wurde jeweils über 50m Rücken und 200m Lagen zweiter.
Mit Flori Lang kam ein weiterer SVL Schwimmer zu Meisterehren. Über 50m Rücken liess er einmal mehr seine Klasse aufblitzen und gewann mit nur 5/100 Differenz zum Schweizerrekord das Rennen souverän. Über die doppelte Distanz reichte es zur Silbermedaille.
Neue Klubrekorde erzielten Jonnathan Massacand über 200m Rücken in 2:04.51 (vorher 2:05.41), die Silberstaffel über 4x100m Freistil mit Jonnathan Massacand, Stephan Bachmann, Jens Reuter und Flori Lang in 3:30.23 (vorher 3:30.24) und die Goldstaffel über 4x100m Lagen mit Flori Lang, Stephan Bachmann, Jonathan Massacand und Jens Reuter in 3:51.25 (vorher 3:51.81). (Kel)

25.5. Flori Lang für die WM 2005 in Montreal qualifiziert. Flori Lang vom Schwimmverein Limmat rappelte sich am zweiten SM-Tag im heimischen Hallenbad in Zürich-Oerlikon nach enttäuschenden 100 m Rücken am Donnerstag auf und sicherte sich über seine Spezialdistanz 50 m Rücken souverän das WM-Ticket.
Lang unterbot sowohl im Vorlauf (25,83) wie im Final (25,76) die für Montreal geforderte Richtzeit. Seinen zweijährigen Schweizer Rekord von 25,71 verpasste der Schwimmer vom SV Limmat zweimal nur um Sekundenbruchteile. "Uff, die wichtigste Aufgabe ist erledigt. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen", sagte ein von Qualifikationsdruck erleichterter Lang, der den Vorlauf gemäss eigener Aussage "etwas zu verbissen" angegangen war. (Lorenz Liechti, FSN)
Line element 25.5. Rücken-Weltrekord. Die Deutsche Janine Pietsch hat an den nationalen Meisterschaften in Berlin den Weltrekord über 50 m Rücken in 28,19 um sechs Hundertstel verbessert. Der alte Rekord war zuvor während fünf Jahren von ihrer Landsfrau Sandra Völker gehalten worden, die in Berlin hinter Pietsch und Antje Buschschulte (28,50) in 29,51 nur auf den dritten Platz schwamm.Berlin. Deutsche Meisterschaften. Mittwoch. Männer. 50 m Brust: 1. Mark Warnecke 27,44. - 50 m Delfin: 1. Thomas Rupprath 23,59. Frauen. 50 m Rücken: 1. Janine Pietsch 28,19 (Weltrekord, zuvor Sandra Völker/De in 28,25 am 17. Juni 2000 in Berlin). 2. Antje Buschschulte 28,50. [Local Server]

25.5. Selektionen des Schwimmverbandes.
Selektionen für die Junioren-Europameisterschaften in Budapest / HUN 14. bis 17. Juli 2005

Aufgrund ihrer Leistungen wurden folgende Schwimmer und Schwimmerinnen für die JEM selektioniert:

Sven ERNI, Red Fish Neuchatel (1500m free)
Patrizia HUMPLIK, Schwimmklub Bern (50m & 100m & 200m breast)
Ramona KNÜSEL, Schwimmverein Kriens (50m fly)
Laura NOCCIOLI, Pallanuoto Bissone (50m free)
Adrien PEREZ, Rolle-Natation (100m free, 50m back)
Martina VAN BERKEL, Schwimmclub Winterthur (50m fly, 200m fly, 50m back)

Zudem wird die Damenstaffel über 4x100m Freistil selektioniert. Knüsel, Noccioli und Stephanie EISENRING, Schwimmverein Limmat, sind dafür gesetzt. Die vierte Schwimmerin wird am kommenden Wochenende am Meeting in Renens ermittelt. Es kommen dafür nur Lise CORDEY, Renens Natation und Carine ROGNON, Red Fish Neuchatel, in Frage. Lise Cordey hat mit ihrer Zeit in der Freistilstaffel dazu beigetragen, dass die Limitezeit überhaupt erreicht wurde, Carine Rognon hatte aber die schnellere Zeit im Einzelrennen. Die Gewinnerin dieser Ausscheidung wird die Staffel an der JEM komplettieren.

Betreuerstab JEM Budapest:
Teamchef: François WILLEN
Coach: Andrei ICHOUTOV
Physio: Alexandra AZER

Reisedaten: Hinflug am Dienstag, 12. Juli, Rückflug am Montag., 18. Juli 2005

Vorbereitung:
17.-20.6. Int. Meeting in Porto
4.-8.7. JEM-Vorbereitungslager in Tenero
**************************************************************
Erste Selektionen Weltmeisterschaften Montreal / CAN 24. bis 31. Juli 2005

Aufgrund ihrer Leistungen wurden folgende Schwimmer und Schwimmerinnen für die WM selektioniert:

Flori LANG, Schwimmverein Limmat (50m back)
Remo LÜTOLF, Schwimmclub Uster-Wallisellen (50m breast)
Dominik MEICHTRY, Schwimmclub Uster-Wallisellen (200m free)
Flavia RIGAMONTI, Team Atlantide-Locarno (800 & 1500m free)
Carla STAMPFLI, Schwimmclub Solothurn (50m fly)

Weitere Qualifikationen sind bis am 5. Juni (Meeting in Barcelona) möglich.

Betreuerstab WM Montreal:
Team- und Medienchef: Lorenz LIECHTI
Coach: François WILLEN
Physio: Martin VAN DER SPOEL
Arzt: Urs KOHLHAAS

Reisedaten: Hinflug am Samstag, 16. Juli (letztes Vorbereitungslager in Montreal), Rigamonti und Meichtry werden sich in den USA vorbereiten und am 19. oder 20. Juli zum Team stossen. Rückflug am Montag, 1. August 2005
************************************************************************
Selektionen European Youth Olympic Festival in Lignano Sabbiadoro ITA 4. bis 9. Juli 2005

Die Qualifikationsperiode ist abgeschlossen, die Selektionen werden von Swiss Olympic gemacht und publiziert
************************************************************************
Selektionen Universiade Izmir TUR 11. bis 21. August 2005

Die Qualifikationsperiode für Schwimmen läuft noch bis am 18. Juni. Die Selektionen werden anschliessend vom Schweizerischen Hochschulsportverband gemacht und publiziert.
************************************************************************
Für Fragen zu allen Selektionen steht Pierre-André Weber - Chef Leistungssport Swiss Swimming – Tel. 079 683 87 87 zur Verfügung.Line element24.5. Poptschanka zieht Start für Frankreich in Erwägung. Alena Poptschanka plant einen Nationalitätenwechsel: Die Weltmeisterin aus Weissrussland will schon bei der WM in Montreal (17. bis 31. Juli) für Frankreich starten. Dafür müsste der Schwimm-Weltverband Fina allerdings die obligatorische Startsperre verkürzen, die ein Jahr beträgt. Frankreich hat den weißrussichen Verband um Zustimmung gebeten. Poptschanka, Weltmeisterin über 200-m-Freistil, hatte am 22. Januar ihren französischen Trainer Frederic Vergnoux geheiratet.

24.5. Neue Mitglieder der ISHOF. Als neue Mitglieder der International Swimming Hall of Fame wurden gewählt:

  • David Berkoff, USA, Schwimmen
  • John Henry "Rob" Derbyshire, GB, Wasserball
  • Thea de Wit, NL, Förderin des Frauen-Wasserballs
  • Fu Mingxia, CHN, Wasserspringen
  • Cindy Nicholas, CDN, Kanalschwimmerin
  • Yoshiko Osaki, JP, Mastersschwimmer
  • Randy Reese, USA, Trainer
  • Norbert Rosza, H, Schwimmer
  • Craig Wilson, USA, Wasserballspieler
  • E. Clay Shaw Jr., USA, Schwimmer und US-Kongressmitglied
Einzelheiten zum Hintergrund der neuen Mitglieder bei ISHOF.

24.5. Phelps präsentiert sich in WM-Form. Michael Phelps hat seine derzeitige Ausnahmestellung erneut bestätigt. Der sechsfache Olympiasieger machte auch beim Schwimmmeeting im kalifornischen Palo Alto das halbe Dutzend voll und empfahl sich damit eindrucksvoll für die WM vom 17. bis 31. Juli in Montreal. Der 19-Jährige US-Star holte sich am Schlusstag der dreitägigen Veranstaltung über 100m Rücken in 54,92 Sekunden und über 400m Lagen in 4:17,06 Minuten seine Siege Nummer fünf und sechs. Zuvor war Phelps über 100 (49,82) und 400m Freistil (3:51,94) sowie über 200m Delfin (1:57,31) und 200m Rücken (1:59,94) erfolgreich. Herausragende Schwimmerin in Palo Alto war Mary DeScenza, die nur einmal weniger als Michael Phelps gewann. Zum Abschluss schlug sie über 200m Freistil (2:01,60) und 100m Delfin (1:00,18) als Erste an. Siege hatte sie zuvor über 200m Rücken (2:15,40), 100m Freistil (56,18) und 200m Delfin (2:11,15) erzielt. DeScenza wird in Montreal mindestens fünfmal ins Becken steigen. Phelps ist auf sieben Strecken gemeldet.Line element23.5. NZZ: Lethargie statt Dynamik. Nur vier WM-Qualifikationen an den Schweizer Schwimm-Meisterschaften in Zürich Swiss Swimming wird an den Weltmeisterschaften Ende Juli in Montreal mit mindestens 4 Athleten an den Start gehen, gegenüber 13 vor einem Jahr an den Olympischen Spielen in Athen. Dies ist das nüchterne, aber nicht ganz überraschende Fazit nach den Schweizer Meisterschaften in Zürich Oerlikon. Flavia Rigamonti, Carla Stampfli, Remo Lütolf und Flori Lang schafften in Zürich die Qualifikation [mehr].

23.5. Meichtry erfüllt doch noch WM-Limite. Dominik Meichtry hat sich als fünfter Schweizer für die WM Ende Juli in Montreal qualifiziert. Der St. Galler unterbot im Meeting in Palo Alto, Kalifornien, über 200 m Crawl in 1:49,95 die Limite um 0,84 Sekunden. Nachdem er bereits im Vorlauf (in 1:50,87) als Erster angeschlagen hatte, konnte der 21-Jährige diese Position auch im Final behaupten. Der Student der Universität in Berkeley war zwei Tage zuvor an der WM-Limite über 100 m gescheitert. Dominik Meichtry, der vor zwei Jahren schon an den Weltmeisterschaften in Barcelona teilnahm und in die Halbfinals vorstiess, wird sich am nächsten Wochenende in Irvine auch noch am Richtwert über 400 m versuchen. An den Tagen zuvor hatten sich an den Schweizer Meisterschaften in Zürich-Oerlikon schon Flavia Rigamonti, Carla Stampfli, Flori Lang und Remo Lütolf für den Saisonhöhepunkt in Kanada qualifiziert.
Palo Alto. Internationales Meeting. Männer. 200 m Crawl: 1. Dominik Meichtry (Sz) 1:49,95. 2. Jayme Cramer (USA) 1:50,09. 3. Chris DeJong (USA) 1:50,11. - 100 m Rücken: 1. Michael Phelps (USA) 54,92. 2. Randall Bal (USA) 55,03. - 400 m Lagen: 1. Phelps 4:17,06. - Für die Langbahn-WM in Montreal (24. bis 31. Juli) qualifiziert (ohne verzichtende Athleten): Flavia Rigamonti (Team Atlantide- Locarno/800, 1500 m Crawl), Carla Stampfli (SC Solothurn/50 m Delphin), Flori Lang (SV Limmat/50 m Rücken), Remo Lütolf (SC Uster-Wallisellen/50 m Brust), Dominik Meichtry (SC Uster-Wallisellen/200 m Crawl).Line element22.5. Ein Quartett für WM in Montreal qualifiziert. Die Leistungsschau der nationalen Schwimmelite an den SM in Zürich-Oerlikon blieb im nacholympischen Jahr auf eher bescheidenem Niveau: Dem Mittelmass standen nur gerade ein Schweizer Rekord und insgesamt sechs WM-Limiten gegenüber.
Swiss Swimming wird an den Weltmeisterschaften in Montreal (vom 24. bis 31. Juli) wahrscheinlich nur mit einer Handvoll Athleten vertreten sein. Zu Flavia Rigamonti (800 und 1500 m Crawl), Carla Stampfli (50 m Delfin), Flori Lang (50 m Rücken) und Remo Lütolf (50 m Brust) könnte noch Dominik Meichtry stossen. Crawler Karel Novy hingegen, der den Richtwert über 100 m erfüllte, verzichtet aus Studiengründen (Prüfungen).

Am Schlusstag der Schweizer Meisterschaften in Zürich-Oerlikon schlug die Rigamonti in 16:22,85 an. Damit unterbot die Tessinerin, die Ende Juli in Kanada über die längste Distanz im 50-m-Pool zum Kreis der Favoritinnen auf WM-Gold gehört, die Limitenzeit um über zwölf Sekunden.
Meichtry, der an der Universität in Berkeley (Kalifornien) bis am Donnerstag Prüfungen zu bestehen hatte, erhielt vom Verband die Erlaubnis, sein Glück an zwei amerikanischen Meetings zu versuchen.
Das erstmals ausgesetzte Preisgeld von 1500 Franken für die beste Leistung an den Meisterschaften ging an Flavia Rigamonti, deren 16:22,85 über 1500 m Crawl am Schlusstag im Vergleich mit dem Weltrekord am wertvollsten waren. Mit den vier Titeln über 50 und 100 m Rücken und Delfin war die Solothurnerin Carla Stampfli die erfolgreichste Schwimmerin in Zürich-Oerlikon; je dreimal SM-Gold ging an die erst 15-jährige Berner Brust-Spezialistin Patrizia Humplik und an Stephan Bachmann vom Heimklub SV Limmat.

Zürich-Oerlikon. Schweizer Meisterschaften (50 m). 3. und 4. Tag. Männer. 50 m Crawl: 1. Christoph Bühler (SK Langenthal) 23,40. 2. Karel Novy (SC Uster-Wallisellen) 23,43. 3. Alessandro Gaffuri (Red-Fish Neuenburg) 23,62.
100 m Delfin: 1. Luka Gabrilo (Team Atlantide-Locarno) 55,56. 2. Matthias Sigrist (SC Schaffhausen) 56,29. 3. Simon Oberholzer (SC Schaffhausen) 56,56.
200 m Lagen: 1. Stephan Bachmann (SV Limmat) 2:06,45. 2. Massacand 2:06,79. 3. Reber 2:10,14.
4x100 m Lagen: 1. SV Limmat (Flori Lang, Stephan Bachmann, Jonathan Massacand, Jens Reuter) 3:51,25. 2. SC Uster-Wallisellen (Joël Spirig, Remo Lütolf, Karel Novy, Gregory Widmer) 3:52,99. 3. Team Atlantide-Locarno (Luka Gabrilo, Alain Minelli, Christian Reber, Eugenio Bianchi) 3:57,22.
Frauen. 50 m Crawl: 1. Dominique Diezi (SC Uster-Wallisellen) 26,12. 2. Laura Noccioli (PN Bissone) 26,93. 3. Marjorie Sagne (Renens-Natation) 27,04.
1500 m Crawl (Einlagerennen ausserhalb der SM): 1. Rigamonti 16:22,85 (WM-Limite erfüllt). 2. Oberson 17:38,04. 3. Iris Matthey (Genf Natation) 18:06,74.
100 m Delfin: 1. Carla Stampfli (SC Solothurn) 1:02,18. 2. Sagne 1:03,20. 3. Meier 1:04,47.
200 m Lagen: 1. Marina Ribi (SC Schaffhausen) 2:24,40. 2. Baillod 2:25,35. 3. Stephanie Lüscher (Team Atlantide-Locarno) 2:25,53.
4x100 m Lagen: 1. SC Winterthur (Martina van Berkel, Luana Calore, Senata Wagner, Masha Foursova) 4:25,61. 2. SC Schaffhausen (Anja Kolecki, Marina Ribi, Sarah Prosdocimo, Lea Meier) 4:30,16. 3. SV Kriens (Stefanie Haefeli, Marisa Molinaro, Manuela Noser, Ramona Knüsel) 4:31,69.

22.5. Offizieller Abschied für Van Almsick & Co. Bei den 117. deutschen Meisterschaften ist eine Gruppe erfolgreicher Schwimmer um Franziska van Almsick offiziell verabschiedet worden. Neun Monate nach ihrem letzten Start bei den Olympischen Spielen in Athen wurde die 200m-Freistil-Weltrekordlerin van Almsick in ihrer Heimatstadt zum Abschluss ihrer Karriere geehrt. Bei der EM 2002 stellte sie die Fabelzeit von 1:56,64 Minuten auf. Präsidentin Christa Thiel vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) überreichte dem Idol sowie auch Katrin Meißner (Spandau), Sven Lodziewski (Zehlendorf) und Christian Keller (Essen) neben einem Blumenstrauß als Anerkennung einen 500 Gramm schweren Silberbarren.

Van Almsick: "Ich bleibe mir treu"

"Ich wollte nie schwimmen, bis es nicht mehr geht. Athen schien mir der günstigste Zeitpunkt zum Rücktritt. Es gab Momente, in denen ich darüber nachgedacht habe, wieder anzufangen. Aber ich bleibe mir treu", sagte van Almsick. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona hatte die 27-Jährige mit Silber auf ihrer Spezialstrecke 200m Freistil den Grundstein für ihre Ausnahmekarriere gelegt. Zwei Jahre später gewann sie auf dieser Strecke den WM-Titel. Zumindest bis zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking wird sie bei den Saisonhöhepunkten als ARD-Schwimmexpertin tätig sein.

Meißner gewann in ihrer langen Karriere zwei Goldmedaillen bei Olympia in Seoul 1988 und wurde 2001 Staffelweltmeisterin. Der inzwischen 40-Jährige Lodziewski wurde erstmals 1986 Weltmeister in der langen Freistilstaffel und gehörte bei seinem internationalen Comeback 2001 zur 4x100m-Freistilstaffel, die in Fukuoka WM-Bronze gewann. Der langjährige Aktivensprecher Keller gewann 1993 über 200m Lagen als erster DSV-Athlet den WM-Titel auf der Kurzbahn und holte mit der langen Freistil-Staffel 2003 nochmals Bronze.

Poleska triumphiert über ihre Paradestrecke

Nach der Verabschiedung sicherte sich Anne Poleska Gold über 200m Brust und schob sich weiter ins Rampenlicht. Auf ihrer Lieblingsstrecke hatte sich Poleska in 2:27,77 Minuten vor Simone Weiler (2:28,43) aus Heidelberg und Vorjahressiegerin Birte Steven (2:28,67/Sindelfingen) durchgesetzt und will sich nun ganz auf die WM (17. bis 31. Juli) in Montreal konzentrieren: "Auch wenn ich die Richtzeit knapp verfehlt habe, denke ich, dass mich der DSV mitnimmt. Bis Montreal kann ich mich noch erheblich steigern."

Auch bei den Männern machte eine starke, junge Garde auf sich aufmerksam. Im Herzschlagfinale über 100m Rücken schwammen die beiden Youngster Helge Meeuw und Marco di Carli zeitgleich zu ihren jeweils zweiten Erfolgen und fügten Kurzbahn-Weltmeister Thomas Rupprath die nächste schmerzhafte Pleite zu. Beide schwammen in 54,78 Sekunden zu ihrem zweiten Gold. "Super, so können wir uns beide freuen", meinten die beiden DSV-Talente unisono. Rupprath (Hannover) muss sich als Vierter (54,84) die WM-Teilnahme über diese Strecke hingegen ebenso abschminken wie der Wuppertaler Steffen Driesen (54,82) als Dritter.

Neues Gesicht über 100m Freistil

Antje Buschschulte verpasste ihr zweites Gold. Nach ihrem 25. nationalen Titel zum Auftakt über 100m Rücken musste sich die Magdeburgerin über 100m Freistil in 55,22 Sekunden der Erlangerin Daniela Götz geschlagen geben. Die erst 17-jährige Götz schwamm in deutscher Altersrekordzeit (54,94) zum Sieg, trat damit die Nachfolge von van Almsick an, meinte aber nachher: "Das bedeutet jetzt nicht, dass ich die neue Franzi bin."

22.5. Auch Flavia Rigamonti und Remo Lütolf für Montreal qualifiziert. Flavia Rigamonti (über 800 m Crawl) und Remo Lütolf (50 m Brust) haben am Samstag an den SM in Zürich-Oerlikon die WM-Delegation auf ein Quartett anwachsen lassen. Karel Novy hingegen lässt Montreal (24.-31. Juli) trotz geschaffter Limite aus.
Rigamonti absolvierte die 16 Bahnlängen in 8:37,02, rund elf Sekunden über ihrem Schweizer Rekord, aber fast vier Sekunden unter der nötigen Richtzeit. Obwohl sie die SM nicht speziell vorbereitet hat und aus dem normalen Training heraus schwimmt, musste die 23-jährige Tessinerin nie zittern. Sie habe ständig auf der Anzeigetafel die Durchgangszeiten kontrolliert, verriet Rigamonti nach dem Rennen.
Auf seiner Paradestrecke unterbot Brust-Spezialist Lütolf zunächst im Vorlauf (in 28,38) und anschliessend auch im Final, in welchem er sich auf 28,31 steigerte, die Limite um mehr als vier Zehntel. Der St. Galler war in seiner Karriere nur rund ein halbes Dutzend Mal schneller geschwommen.
Auch Karel Novy blieb bei seinem Sieg über 100 m Crawl in 50,58 unter der Limite für Montreal - um genau eine Hundertstel. Doch der Waadtländer hatte schon im Vorfeld der nationalen Titelkämpfe aus Studiengründen seinen Verzicht auf eine WM-Teilnahme bekannt gegeben.
Resultate vom Samstag. Männer. 100 m Crawl: 1. Karel Novy (SC Uster-Wallisellen) 50,58 (WM-Limite erfüllt). 2. Gregory Widmer (SC Uster-Wallisellen) 52,23. 3. Alessandro Gaffuri (Red-Fish Neuenburg) 52,36.
1500 m Crawl: 1. Sven Erni (Red-Fish Neuenburg) 16:20,37. 2. Julien Baillod (Genf Natation) 16:31,71. 3. Branko Milosevic (SN Bellinzona) 16:38,08.
200 m Rücken: 1. Jonathan Massacand (SV Limmat) 2:04,57. 2. Joël Spirig (SC Uster-Wallisellen) 2:09,35. 3. Adrien Perez (Rolle Natation) 2:12,42.
50 m Brust: 1. Remo Lütolf (SC Uster-Wallisellen) 28,31 (im Vorlauf: 28,38 -- zweimal WM-Limite erfüllt). 2. Dimitri Waeber (Genf Natation) 30,08. 3. Julien Lazarus (Genf Natation) 30,28.
400 m Lagen: 1. Stephan Bachmann (SV Limmat) 4:32,52. 2. Julien Baillod 4:33,43. 3. Alain Minelli (Team Atlantide-Locarno) 4:38,62.
Frauen. 100 m Crawl: 1. Dominique Diezi (SC Uster-Wallisellen) 57,97. 2. Marjorie Sagne (Renens-Natation) 58,09. 3. Seraina Prünte (Swiss Swimming) 58,78.
800 m Crawl: 1. Flavia Rigamonti (Team Atlantide-Locarno) 8:37,02 (WM-Limite erfüllt). 2. Swann Oberson (NS Genf) 9:02,81. 3. Hanna Miluska (SV Basel) 9:20,59.
200 m Rücken: 1. Martina van Berkel (SC Winterthur) 2:22,54. 2. Anja Kolecki (SC Schaffhausen) 2:26,65. 3. Marie Gaitzsch (Genf Natation) 2:27,48.
50 m Brust: 1. Patrizia Humplik (SK Bern) 33,30. 2. Céline Baillod (Renens-Natation) 33,55. 3. Carmela Schlegel (SC Uster-Wallisellen) 34,00.
400 m Lagen: 1. Stephanie Lüscher (Team Atlantide-Locarno) 5:04,82. 2. Baillod 5:07,77. 3. Maria Moffat (Genf Natation) 5:08,43. Line element 21.5. Remo Lütolf für WM in Montreal qualifiziert. Remo Lütolf hat sich an den Schweizer Meisterschaften in Zürich-Oerlikon als dritter Swiss-Swimming-Athlet nach Carla Stampfli (50 m Delfin) und Flori Lang (50 m Rücken) für die WM Ende Juli in Montreal qualifiziert.
Auf seiner Paradestrecke 50 m Brust unterbot Lütolf in 28,38 den Richtwert um 0,41 Sekunden. Noch am Vortag hatte der St. Galler auf die Teilnahme über die 100 m verzichtet, da er aus Studiengründen den Trainingsumfang in der nach-olympischen Saison reduziert hat.

21.5. Dominik Meichtry verpasste WM-Limite.
Der St. Galler Dominik Meichtry (21) hat am internationalen Meeting in Palo Alto (USA) über 100 m Crawl in einer Zeit von 50,95 den 5. Rang erreicht und damit die WM-Limite um 36 Hundertstel verpasst.
Der Olympia-Halbfinalist, der an der Universität in Berkeley studiert und als einziger der Schweizer Elite nicht an den Schweizer Meisterschaften in Zürich teilnehmen kann, qualifizierte sich mit dieser Zeit wenigstens für die Universiade in Izmir (Tür) von Mitte August. Sieger des Rennens wurde in 49,82 der Amerikaner Michael Phelps.

21.5. Schweizermeisterschaften: Online-Live-Resultate.

21.5. Wasserballweltliga: Es geht wieder los. Das jährliche Treffen der weltbesten Teams der Männer wird zwischen 16.6. und 14.8. und das der Frauen zwischen 29.6. und 21.8. ausgetragen. Dieses Jahr gibt es einige Neuerungen zu melden. Um die Weltliga attraktiver für Zuschauer und Medien zu machen, wird das Turnier in eine Vorrunde, eine Halbfinal- und eine Superfinalrunde gegliedert. Die Vorrunde (16.-26.6.) wird in Spanien, Ungarn, Serbien-Montenegro und Deustchland ausgetragen, die Halbfinalrunde in Kanada und den USA (6.-10.7.) und der Superfinal in Serbien-Montenegro (11.-14.8.). 14 Nationen können auf Nummer sicher teilnehmen (Australien, Brasilien, Kanada, China, Kroatien, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Rumänien, Russland, Serbien-Montenegro, Spanien und USA). Bei den Frauen kämpfen 12 Nationen um den Sieg (Australien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Niederlande, Russland, Spanien und USA). Bei den Faruen gibt es keine Halbfinalrunde (Vorrunde in Italien, Russland und USA vom29.6.-10.7., Superfinal in Russland vom 18.8.-21.8.).

21.5. Rücken-Spezialist Flori Lang löst WM-Ticket. Flori Lang (22) rappelte sich am zweiten SM-Tag im heimischen Hallenbad in Zürich-Oerlikon nach enttäuschenden 100 m Rücken am Donnerstag auf und sicherte sich über seine Spezialdistanz 50 m Rücken souverän das WM-Ticket.
Lang unterbot sowohl im Vorlauf (25,83) wie im Final (25,76) die für Montreal geforderte Richtzeit. Seinen zweijährigen Schweizer Rekord von 25,71 verpasste der Schwimmer vom SV Limmat zweimal nur um Sekundenbruchteile. "Uff, die wichtigste Aufgabe ist erledigt. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen", sagte ein von Qualifikationsdruck erleichterter Lang, der den Vorlauf gemäss eigener Aussage "etwas zu verbissen" angegangen war.
Der Stadtzürcher ist nach Carla Stampfli erst der zweite Swiss-Swimming-Athlet, der die Weltmeisterschaften vom 24. bis 31. Juli in Montreal (Ka) fix einplanen kann. Stampfli ihrerseits holte gestern in ihrem dritten Final zum dritten Mal Gold (über 50 m Rücken) und ist in Zürich-Oerlikon bisher die erfolgreichste Athletin.
Ihren jeweils zweiten Triumph feiern konnten das Berner Nachwuchstalent Patrizia Humplik (15) und Dimitri Waeber (Genf Natation), die beide nach den 200 m Brust auch über die halbe Distanz gewannen.
Resultate vom 2. Tag. Männer. 200 m Crawl: 1. Stephan Bachmann (SV Limmat) 1:55,31. 2. Matthias Siegrist (SC Schaffhausen) 1:55,47. 3. Christian Schneiter (ST Biel) 1:55,57.
50 m Rücken: 1. Flori Lang (SV Limmat) 25,76 (im Vorlauf: 25,83 -- zweimal WM-Limite erfüllt). 2. Jonathan Massacand (SV Limmat) 26,61. 3. Karel Novy (SC Uster-Wallisellen) 26,71.
100 m Brust: 1. Dimitri Waeber (Genf Natation) 1:05,20. 2. Julien Lazarus (Genf Natation) 1:06,68. 3. Alain Minelli (Team Atlantide-Locarno) 1:06,78. 200 m Delfin: 1. Simon Oberholzer (SC Schaffhausen) 2:05,97. 2. Christian Reber (Team Atlantide-Locarno) 2:06,39. 3. Julien Baillod (Genf Natation) 2:06,54.
4x100 m Crawl: 1. SC Uster-Wallisellen (Gregory Widmer, Patrik Schelbli, Karel Novy, Gerry Strasser) 3:28,92. 2. SV Limmat (Jonathan Massacand, Stephan Bachmann, Jens Reuter, Flori Lang) 3:30,23. 3. SC Liestal (Daniel Rast, Ralph Madörin, Simon Scheidegger, Pablo Marti) 3:34,06.
Frauen. 200 m Crawl: 1. Nicole Zahnd (Genf Natation) 2:06,04. 2. Hanna Miluska (SV Basel) 2:06,14. 3. Swann Oberson (NS Genf) 2:06,96.
50 m Rücken: 1. Carla Stampfli (SC Solothurn) 29,98. 2. Luana Calore (SC Winterthur) 30,78. 3. Martina van Berkel (SC Winterthur) 31,03.
100 m Brust: 1. Patrizia Humplik (SK Bern) 1:12,39. 2. Carmela Schlegel (SC Uster-Wallisellen) 1:14,24. 3. Marina Ribi (SC Schaffhausen) 1:14,66.
200 m Delfin: 1. Maria Moffat (Genf Natation) 2:22,77. 2. Senata Wagner (SC Winterthur) 2:23,77. 3. Stephanie Lüscher (Team Atlantide-Locarno) 2:24,23. 4.
4x100 m Crawl: 1. Renens-Natation (Marjorie Sagne, Céline Baillod, Nadia Panchaud, Lise Cordey) 4:00,60. 2. SC Uster-Wallisellen (Dominique Diezi, Sandrine Paquier, Denise Schrader, Marion Brem) 4:00,75. 3. SC Schaffhausen (Lea Meier, Marina Ribi, Laila Werner, Sarah Prosdocimo) 4:02,90.

21.5. Deutscher Schwimmsport sucht junge Wilde. (dpa) Nach dem Rücktritt von Superstar Franziska van Almsick und der selbstverordneten Auszeit der fünffachen Weltmeisterin Hannah Stockbauer braucht der deutsche Schwimmsport neue Gesichter. Bei den nationalen Meisterschaften in Berlin soll der hungrige Nachwuchs den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) zurück in die Erfolgsspur bringen. Cheftrainer Ralf Beckmann setzt auf die Jungen, "die da doch mächtig kratzen und das Establishment erschüttern wollen. Die Meisterschaft ist ganz wichtig als erste nacholympische Bestandsaufnahme."
Berlin ist Qualifikation für die Weltmeisterschaften im Juli in Montréal und damit die grosse Chance für alle, die nach oben streben und denen bislang schier unüberwindbare Hürden wie Franziska van Almsick oder Hannah Stockbauer im Weg standen. "Franzi" wird künftig als Schwimm-Expertin für die ARD vor der Fernsehkamera stehen. Hannah Stockbauer hat nach dem Olympia-Debakel von Athen erst mal eine Pause eingelegt und konzentriert sich auf ihre Ausbildung zur Industriekauffrau. Spätestens bei Olympia 2008 in Peking will die 23-Jährige zurück sein: "Bei Franzi hat's geklappt, bei mir wird es auch klappen."
Gerade über die "Franzi"-Strecken" 100 und 200 m Freistil sowie 100 m Schmetterling sind heisse Kämpfe um die Nachfolge der Weltrekordlerin zu erwarten. Die Zahl der Anwärter ist gross: Antje Buschschulte (Magdeburg), die Berlinerinnen Sophie Dietrich und Stephanie Backhaus, Daniela Samulski (Wuppertal), Meike Freitag (Frankfurt/Main), Daniela Götz (Erlangen), Petra Dallmann (Wuppertal), Janina-Kristin Götz (Leipzig). Die Bahnen der Hannah Stockbauer (400, 800, 1500 m) dürften der Jugend noch zu lang sein. Beckmann sieht in dem Fehlen der Erlangerin aber auch eine Chance. Er hofft, "dass von den Jungen auch auf diesen Strecken ein stärkeres Engagement ausgeht".
Eine "weitere Fortentwicklung der jungen Jahrgänge" soll dem deutschen Schwimmsport schon in Berlin "eine Stabilisierung auf hohem Niveau" bringen. Zu Beginn der Langbahnsaison spricht aber auch Beckmann vom "Lesen im Kaffeesatz". Nach Olympia haben viele das Training gedrosselt und vorübergehend Priorität auf Studium und Ausbildung gelegt. Andere haben nach den Negativerlebnissen von Athen ihr Training umgestellt - und sind selbst gespannt auf das Ergebnis. "Duftmarken" mit Blick auf die WM wollen vor allem Weltmeister Thomas Rupprath, die Olympia-Dritten Antje Buschschulte und Anne Poleska, Sarah Poewe und Teresa Rohmann (Erlangen) setzen. Grosses vor haben auch die Jungspunde Marco di Carli (Sögel), Helge Meeuw (Wiesbaden) und Paul Biedermann (Halle/Saale).
Mit den 117. deutschen Meisterschaften in Berlin und der grössten Leistungsschau der Verbandsgeschichte schlägt der DSV zudem neue Wege ein. Von der Zusammenlegung von offener Klasse, Junioren und Jugend mit insgesamt 330 Titelentscheidungen verspricht sich Beckmann "mehr Druck von unten nach oben". 1436 Aktive haben gemeldet. Im Olympia- Jahr 2004 waren es 614 Athleten. Line element 20.5. Schweizer Rekord und WM-Ticket für Carla Stampfli. Carla Stampfli sorgte am ersten Tag der SM in Zürich-Oerlikon für die grosse Überraschung: Die Solothurnerin unterbot über 50 m Delfin sowohl im Vorlauf wie im Final die WM-Limite und den Landesrekord und sicherte sich als Erste das Ticket für Montreal.
In 27,69 blieb die 21-jährige Stampfli im Vorlauf gleich um eine halbe Sekunde unter der für die Weltmeisterschaften Ende Juli geforderten Zeit. Zudem verbesserte sie auch um 55 Hundertstel den Schweizer Rekord, der zuvor von Veronica Ranieri (seit dem 21. April 2002 in Brescia/It) und von Dominique Diezi (4. Juli 2002 in Frauenfeld) gehalten wurde. Im Final bestätigte Stampfli, die seit zwei Jahren in Mailand, wo sie je zur Hälfte eine Dolmetscherschule und die Uni (Kommunikationswissenschaft) besucht, in 27,98 ihre morgendliche Leistung.
Von einem Run auf die WM-Tickets konnte in Zürich-Oerlikon (noch) nicht gesprochen werden. Flavia Rigamonti, die erst am Mittwoch von ihrer Universität in Dallas her kommend in Kloten gelandet war, sicherte sich zwar wie erwartet überlegen SM-Gold über 400 m Crawl. Doch in 4:14,23 verpasste die 23-jährige Tessinerin die WM-Limite um 24 Hundertstel. Allerdings gilt Rigamontis Hauptaugenmerk ihren bevorzugten Distanzen über 800 m am Samstag und 1500 m am Sonntag.
Die weiteren Titel am Eröffnungstag holten sich Karel Novy (SC Uster-Wallisellen/50 m Delfin), Marco Ferraro (SV Basel/400 m Crawl), Jonathan Massacand (SV Limmat/100 m Rücken), Dimitri Waeber (Genf Natation/200 m Brust) und die erst 15-jährige Patrizia Humplik (SK Bern/200 m Brust). Staffel-Gold über 4x200 m Crawl ging an den SV Limmat (Männer) und den SV Basel(Frauen).
Resultate vom 1. Tag. Männer. 400 m Crawl: 1. Marco Ferraro (SV Basel) 4:05,31. 2. Martin Hohl (SK Bern) 4:06,94. 3. Gerry Strasser (SC Uster-Wallisellen) 4:08,11.
100 m Rücken: 1. Jonathan Massacand (SV Limmat) 56,51. 2. Flori Lang (SV Limmat) 57,28. 3. Luka Gabrilo (Team Atlantide-Locarno) 58,11.
200 m Brust: 1. Dimitri Waeber (Genf Natation) 2:19,16. 2. Alain Minelli (Team Atlantide-Locarno) 2:22,14. 3. Christophe Schmid (Genf Natation) 2:25,32.
50 m Delfin: 1. Karel Novy (SC Uster-Wallisellen) 24,85. 2. Luka Gabrilo (Team Atlantide-Locarno) 25,17. 3. Christoph Bühler (SK Langenthal) 25,24.
4x200 m Crawl: 1. SV Limmat (Stephan Bachmann, Olivier Fornaro, Flori Lang, Jonathan Massacand) 7:46,69. 2. Red-Fish Neuenburg (John Herzig, Pascal Haefeli, Sven Erni, Alessandro Gaffuri) 7:52,20. 3. SV Basel (Marco Ferraro, Joseph Gschwind, Constantin Knauf, Michael Lüscher) 7:54,67.
Frauen. 400 m Crawl: 1. Flavia Rigamonti (Team Atlantide-Locarno) 4:14,23. 2. Swann Oberson (NS Genf) 4:24,24. 3. Hanna Miluska (SV Basel) 4:28,67.
100 m Rücken: 1. Carla Stampfli (SC Solothurn) 1:05,39. 2. Martina van Berkel (SC Winterthur) 1:07,40. 3. Melanie Schweiger (SV Baar) 1:07,75.
200 m Brust: 1. Patrizia Humplik (SK Bern) 2:35,01. 2. Carmela Schlegel (SC Uster-Wallisellen) 2:38,75. 3. Martina Ribi (SC Schaffhausen) 2:39,06.
50 m Delfin: 1. Stampfli 27,98 (WM-Limite erfüllt). 2. Dominique Diezi (SC Uster-Wallisellen) 28,20. 3. Lea Meier (SC Schaffhausen) 28,38.
4x200 m Crawl: 1. SV Basel (Hanna Miluska, Stefani Haas, Verena Albert, Karin Haas) 8:44,62. 2. SC Uster-Wallisellen (Dominique Diezi, Andrea Stehlin, Denise Schrader, Sandrine Paquier) 8:45,52. 3. Team Atlantide-Locarno (Flavia Rigamonti, Romina Perlini, Elena Beltrami, Alessia Baccalà) 8:53,80.
Line element 18.5. Swim-A-Thon-Weltrekord. Der Schwimmklub Mecklenburg in North Carolina, USA, hat einen neuen "Weltrekord" im Geldsammeln mit Swim-A-Thon aufgestellt. Über 600 Schwimmerinen und Schwimmer schwammen je 200 Längen und sammelten total 117'641 US$. Der alte, ebenfalls von Mecklenburg gehaltene Rekord stand bei 88'230 US$.Line element17.5. Kanadisches WM-Team. Frauen: Jennifer Carroll, Erin Gammel, Tanya Hunks, Audrey Lacroix, Christin Petelski, Brittany Reimer, Sophie Simard, Kelly Stefanyshyn, Kathleen Stoody, Karley Stutzel, Liz Warden. Männer: Jarrod Ballem, Keith Beavers, Mike Brown, Scott Dickens, Brent Hayden, Matthew Huang, Andrew Hurd, Thomas Kindler, Yannick Lupien, Mike Mintenko, Colin Russell, Rick Say.Line element15.5. Gesperrter Schwimmer gewinnt Prozess gegen Firma. Der wegen Dopings für zwei Jahre gesperrte US-Schwimmer Kicker Vencill hat einen Prozess gegen die Firma Ultimate Nutrition in Farmington, Connecticut, USAgewonnen, bei der er verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine) gekauft hatte. Ein Gericht in Kalifornien entschied am Freitag, dass die Firma Ultimate Nutrition 578.635 US$ an den Freistilsprinter zahlen muss. Das Vitaminpräparat war nachweislich mit Steroiden verunreingt gewesen.Vencill hatte die verbliebenen Pillen von einem privaten Labor testen lassen. Im Januar 2003 wurde der heute 26-jährige positiv auf 19-Norandrosteron gestestet. und von der US Antidopinagentur für 4 Jahre gesperrt. Die Sperre wurde nach einem Berufungsverfahren auf 2 Jahre reduziert (Sperre endet am 22.5.05). Vencill argumentierte, er habe wegen der Sperre nicht an den Pan-American Games und an den olympischen Spielen teilnehmen können. Line element 13.5. Georgina Lee zurückgetreten. Die britische Schwimmerin hat sich nach einer 9-jährigen internationalen Karriere vom Wettkampfsport zurückgezogen. Sie gewann 2002 an den Commonwealth Games als Mitglied der 4x200-m-Lagenstaffel Gold und mit der 4x100-m-Freistilstaffel Bronze. Über 200 m Delfin holte sie Silber. 2001 gewann sie an der Kurzbahn-EM über diese Distanz Bronze. Der Rücktritt der 27-jährigen erfolge aus verschiedenen Gründen."Es gibt verschiedene Auslöser für diesen Schritt, unter anderem hatte ich in jüngster Zeit Probleme mit meinen Bandscheiben und konnte monatelang nicht trainieren," sagte Lee. "Darüber hinaus habe ich im Dezember mein Uni-Studium abgeschlossen und die berufliche Zukunft wird jetzt für mich wichtiger." Lee hat an der Southern Methodist University in Texas in Ökonomie abgeschlossen.

13.5. Südafrikanisches WM-Team. Frauen: Melissa Corfe, Tammy Laubscher, Mandy Loots, Suzaan van Biljon, Chanelle van Wyk.
Männer: Jean Basson, Thabang Moeketsane, Ryk Neethling, Mark Randall, Troyden Prinsloo, Roland Schoeman, Karl Thaning (vorläufige Qualifikation), Darian Townsend, Garth Tune, Gerhard Zandberg (vorläufige Qualifikation).

13.5. 1436 Schwimmer an Deutscher Meisterschaft.
(sid) Mit 1436 Athleten aus 273 Vereinen weisen die 117. deutschen Schwimm-Meisterschaften vom 21. bis 26. Mai in Berlin ein Rekord-Meldeergebnis auf. Die Schwimmer werden bei der einzigen nationalen Qualifikation für die Welt-Titelkämpfe im Juli in Montréal insgesamt 4441 Einzel- und 114 Staffelstarts absolvieren. Im Olympia-Jahr 2004 waren es 173 Clubs mit 1754 Einzel- und 86 Staffelstarts bei 614 Athleten. Die Zuwachsrate an Einzelstarts gegenüber 2004, die der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) mit 250 Prozent angab, beruht darauf, dass an den sechs Wettkampftagen eine Vielzahl von Jahrgängen von der offenen Klasse bis zu den Jüngsten im Jugend-Mehrkampf starten darf. Es werden 330 Titel vergeben. DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann verspricht sich von der Zusammenlegung «mehr Druck von unten nach oben». Beckmann: «Wir werden durch diese Meisterschafts-Konzeption zwangsläufig zu einer Angleichung im Trainings- wie im Wettkampf-Prozess von den 'Kleinen' zu den 'Großen' kommen.». Ab 2006 ändert der DSV sein Konzept erneut und trennt die Qualifikation für die internationalen Top-Ereignisse eines Jahres (Olympische Spiele, Welt- und Europameisterschaften) von den deutschen Meisterschaften. Diese «Trials» gehören in den USA und Australien zu den Standards.
Deutsche Meisterschaften, Berlin, 21.-26.5.2005 [Local Server] Line element 12.5. Dopingkontrollen im 1. Quartal 2005. Die Fachkommission für Dopingbekämpfung (FDB) hat im 1. Quartal 2005 insgesamt 515 Kontrollen, darunter 13 bei Schwimmerinen und Schwimmer, durchgeführt. Davon entfielen 134 Kontrollen im Auftrag von externen Organisationen, 381 Kontrollen wurden im Rahmen des eigenen Kontrollprogramms durchgeführt.
Im eigenen Kontrollprogramm wurden 150 Athletinnen und Athleten in Wettkämpfen und 231 (60%) ausserhalb der Wettkämpfe getestet. 62 Athletinnen und Athleten (16%) konnten im Juniorenalter getestet werden (geplant für 2005: 20-25%).
Vermehrt werden die Athleten während Trainingsaufenthalten im Ausland kontrolliert. Vom 1. Januar – 31. März 2005 waren dies 41 (in Südafrika, Spanien, Italien, Australien). Die Kontrollen werden durch die Kontrolleure der FDB oder durch ausländische Dopingagenturen durchgeführt.
Von den 134 im Auftrag externer Organisationen durchgeführten Kontrollen (davon 40 Kontrollen für die Welt-Anti-Doping-Agentur) entfielen 69 auf Wettkämpfe und 65 auf ausserhalb der Wettkämpfe. 31 Kontrollen wurden im Ausland durchgeführt und 35 im Juniorenbereich (hauptsächlich European Youth Olympic Festival in Monthey).
Die durch die FDB durchgeführten Kontrollen haben einen positiven Befund ergeben (Cannabis). Im Ausland wurden zwei weitere Athleten mit Schweizer Lizenz positiv getestet (Carphedon und Cannabis).
Die detaillierten Kontrollzahlen sind im Bericht (PDF) ersichtlich. Line element 11.5. Anthony Erwin verkaufte Olympiagold. Währenddem die Meisten wohl sagen würden, eine Olympiagoldmedialle sei unbezahlbar, wissen wir jetzt, was Anthony Erwins Olympiagoldmedaille von Sydney wert ist: Im Rahmen einer Versteigerung des UNICEF Tsunami Funds fand sich ein Käufer für 17'100 US$. Erwin gewann 2000 in Sydney Gold über 50 m Freistil zusammen mit dem zeitgleichen Gary Hall und zog sich 2004 aus dem Wettkampfsport zurück, um sich auf eine Karriere in der Musik zu konzentrieren. Letzten Dezember zog es ihn an die Becken zurück, wenn auch nur an den Rand, von wo aus er zusammen mit Mike Bottom und Gary Hall Swim Clinics in Japan erteilte. Da reifte dann auch nach dem Tsunami der Entscheid, seine Medaille zu verkaufen. "Diese Medaille ist nur ein Symbol für meine Leistung. Aber der eigentliche Wert liegt in der Leistung, und die ist immer noch mein," sagte Erwin.Line element10.5. Van den Hoogenband erfolgreich operiert. Die Bandscheiben-Operation vom Montag ist geglückt. Allerdings ist die Teilnahme des 27 Jahre alten Medizinstudenten, der seit einiger Zeit unter starken Schmerzen litt, an der WM gefährdet. "Wegen meines Trainingsrückstandes ist meine WM-Teilnahme unsicher. Ich starte dort nur, wenn ich in Form bin", sagte van den Hoogenband nach dem Eingriff. Der Weltrekordler über 100m Freistil (47,84) kann aber nach Angaben der Ärzte bald wieder mit dem Training beginnen.

10.5. Brasilianisches WM-Team. Kurz nach Abschluss der Trofeu Brasil hat der brasilianische Schwimmverband 12 Schwimmerinnen und Schwimmer für die Teilnahme an der WM in Montréal selektioniert: Felipe May Araújo, Kaio Márcio de Almeida, Paula Baracho, Mariana Brochado, Flavia Delaroli, Monique Fereira, Rebeca Gusmão, Gabriel Mangabeira, Joanna Maranhão, Fabíola Molina, Thiago Pereira und Fernando Scherer [Website Brasilianischer Verband].

10.5. Canadian Wold Championship Trials, Montréeal, 10.-14.5.2005 [Local Server]

10.5. Trofeu Brasil, Belo Horizonte, 4.-8.5.2005 [Resultate] Line element 9.5. Zwei Brasilianer mit Dopingproblemen. Die FINA teilt mit, dass der brasilianische Schwimmer Danilo Carrega am 9. März 2005 in einer Trainingskontrolle positiv auf das Anabolikum Stanozolol getestet wurde. Nach Rücksprache mit dem FINA-Dopingpanel wurde Carrega vom 2. Mai an bis zum Vorliegen des Resultates der B-Probe und der Anhörung provisorisch gesperrt. Im Fall des Brasilianers Leonardo Costa, bei dem ebenfalls im November 2004 in einer Trainingskontrolle Stanozolol im Urin gefunden wurde, erfolgte nun die definitive 2-jährige Sperre mit Beginn am 27.12.04. Costa kann noch Berufung beim internationalen Sportgerichtshof in Lausanne einlegen. Line element 8.5. Libby Lenton sprintet schnell. Am Telstra Grand Prix in Brisbane schwamm Libby Lenton zwei schnelle Rennen: 54.76 über 100 m Freistil (6. schnellste Zeit 2005) und zeigte Jodie Henry und Alice Mills die Fersen. Mit 1:59.49 über die doppelte Distanz kam sie auf Platz 8 der Jahresweltbestenliste.Die Telstra Grand Prix Serie dient den australischen Schwimmern als Tests für die Wm in Montréal. Line element 5.5. Sydney zurück im Geschäft. Seit 2000 hat in Sydney kein grosser internationaler Schwimmwettkampf mehr stattgefunden. Mit der Rückkehr des FINA-Worldcups von Melbourne nach Sydney in der kommenden Saison (19./20.11.) ändert das. Melbourne seinerseits braucht sich nicht zu beklagen, dort werden die Commonwealth Games 2006, die FINA-WM 2007 sowie die zugehörigen Trials stattfinden. Line element 4.5. Geschichte des Schwimmens. Der Fernsehsender arte wird am 19. und 20. Juli 2005 um 18:15 die beiden Filme zur Geschichte des Schwimmens wiederholen. Die DVD mit dem Film kann unter www.dreamteam-media.com bezogen werden.

4.5. Schweizermeisterschaften: Provisorische Meldeliste

4.5. Thorpe mit eigenem Parfüm. Der Golden Boy des australischen Schwimmsports dringt mit einem eigenen Produkt in den Parfümmarkt ein: "Ian Thorpe for Men". "Das hatte ich schon seit einiger Zeit vor," sagte Thorpe. "Aber es brauchte ein bisschen Entwicklungszeit und das Resultate gefällt mir jetzt." Das Produkt ist Teil der StarBox-Linie, die auch Produkte unter den Namen Michael Schumacher, Boris Becker und Heidi Klum in 27 Ländern vertreibt.

4.5. Wasserballer Kreuzmann positiv auf Doping getestet. Der deutsche Nationalspieler Tobias Kreuzmann ist bei einer Trainingskontrolle positiv getestet und mit sofortiger Wirkung vom Deutschen Schwimmverband gesperrt worden. Er hatte seit Anfang 2004 auf Verschreibung seines Arztes ein Mittel gegen Haarausfall eingenommen, welches zur Wirkstoffgruppe der Finasteride gehört. Diese stehen seit 1. Januar 2005 auf der Verbotsliste der Welt Anti-Doping Agentur.

4.5. NCAA: Erosion geht weiter. An den amerikanischen Hochschulen geht die Erosion des Schwimmsport im Rahmen der erzwungenen Gleichberechtigung für Frauen weiter. Männersportangebote werden gegen Frauensportangebote ausgetauscht, weil die Mittel beschränkt sind, beides zu führen. Dieses Mal hat es das Schwimmen und Wasserspringen für Männer an der University of Louisiana in Monroe erwischt. Stattdesen wird der Damengolfsport aufgebaut. Die Unis gelten in den USA als der Motor des Schwimmsports. Schwimmvereine wie in Europa sind selten.Line element2.5. Shirley Babashoffs späte Ehrung. Die US-Olympiateilnehmerin 1972 und 1976 wurde vom amerikanischen olympischen Komitee für ihren Einsatz gegen das Doping mit einem "olympischen Orden" geehrt. Babashoff und viele amerikanische Schwimmsportfreunde fühlen sich von den DDR-Schwimmerinnen um Olympiagold mehrfach betrogen. Babshoff gewann insgesamt 2-Mal Staffelgold und 6-Mal Olympiasilber. Ohne DDR-Doping wären es nach der Meinung der Amerikaner in Montreal 5 Goldmedaillen geworden. Babashoff war die Einzige, die offen sagte was alle wussten, nämlich, dass die DDR-Schwimmerinnen mit Steroiden vollgepumpt waren. Das trug ihr damals den Ruf als mürrische Person ein. "Surly Shirley" wurde sie genannt. Das IOC hatte 1998 Babashoffs Antrag, ihr und 3 Staffelkameradinnen die Goldmedaillen nachträglich zuzusprechen, abgewiesen. Die USOC-Ehrung wird als nachträgliche Anerkennung und Kompensation verstanden. Als weiterer Schwimmer wurde Michael Phelps ein Preis überreicht: Die Auszeichnung für den USOC-Sportler des Jahres. Line element 1.5. Van Almsick am Blinddarm operiert. Die vom Leistungssport zurückgetretene "Schwimm-Queen" Franziska van Almsick musste am Freitag in ihrer Heimatstadt Berlin am Blinddarm operiert werden. Wegen starker Bauchschmerzen war die 27-Jährige zuvor ins Vivantes-Klinikum eingeliefert worden. Der Eingriff unter Vollnarkose dauerte 45 Minuten. "Franziska geht es wieder gut. Sie ist natürlich kaputt, schläft ziemlich viel. Ein paar Tage wird sie noch im Krankenhaus bleiben müssen", sagte ihre Managerin Regine Eichhorn der Bild am Sonntag. Bei normalem Heilungsverlauf soll die Weltrekordlerin über 200 m Freistil Mitte der Woche die Klinik wieder verlassen dürfen. Erst am 22. Mai wird für Franziska van Almsick offiziell der endgültige Tag des Abschieds kommen: Die Weltrekordlerin wird vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) aus der Nationalmannschaft verabschiedet. Die Ex-Weltmeisterin erhält für ihre Verdienste am zweiten Tag der deutschen Meisterschaften in ihrer Heimatstadt Berlin ebenso eine Ehrung wie die gleichfalls zurückgetretenen Christian Keller (Essen), Katrin Meissner und Sven Lodziewski (beide Berlin). Van Almsick hatte ihre Karriere nach den Olympischen Spielen in Athen 2004 beendet.

Zurück zur Hauptseite / an den Anfang