Swim News Mai bis August 2007

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August 2007

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30.8. Hackett verpasst Weltrekord. Grant Hackett hat am ersten Tag der Kurzbahn-Meisterschaften in Melbourne in 7:27,81 über 800 Meter Freistil seinen Weltrekord (7:25,28) knapp verfehlt. "Ich bin unzufrieden, weil ich den Rekord nicht erreicht habe. Aber mit meiner Zeit bin ich sehr zufrieden", sagte Hackett. Der Australier war bei der Weltmeisterschaft auf der 50-Meter-Bahn im März/April, die ebenfalls in Melbourne ausgetragen wurde, über 800 Meter als Siebter klar an den Medaillen vorbei geschwommen [Resultate]. Line element24.8. Schweizer Altersklassenrekord für Stephanie Eisenring bei den Junior Nationals. Stephanie Eisenring hat sehr erfolgreich an den amerikanischen Juniorenmeisterschaften in Indianapolis teilgenommen, die direkt nach den Summer Nationals in Indianapolis vom 7.–13. August stattfanden. Stephanie hatte fuer diesen Wettkampf vier Limiten erreicht. Bei den Junior Nationals dürfen Schwimmerinnen bis 18 Jahre starten, alle Altersstufen werden zusammengewertet. Nach langen zwei Jahren gelang ihr dabei wieder eine Bestzeit über 50m Freistil. Mit ihrer Vorlaufzeit von 26.90 erriechte sie das C-Finale, in dem sie sich auf 26.69 steigern konnte und schliesslich den insgesamt 19. Platz erreichte. Das ist die drittschnellste Zeit, die eine Schweizerin in diesem Jahr erzielt hat. In der amerikanischen Bestenliste der 16 und 17 jährigen steht sie damit in dieser Saison auf Platz 17. Über 100m Freistil erreichte sie in sehr guten 57.79s das B-Finale, in dem sie mit 57.82 ihre Vorlaufzeit bestätigen konnte und schliesslich den 12. Platz erreichte. Ihre Vorlaufzeit bedeutet gleichzeitig Schweizer Altersklassenrekord für 17 Jährige (in Amerika wird das tatsächliche Alter gewertet, in Europa das Geburtsjahr, um das Alter eines Schwimmers festzustellen). Auch über die 200m Freistil konnte sie mit 2:05.27 eine neue Bestzeit erreichen, wiederum im C-Finale, in dem sie den 22. Platz erreichte (2:05.57 im Vorlauf). Mit dieser Leistung ist sie zur Zeit die drittschnellste Schweizerin in diesem Sommer und hat damit gute Chancen auf eine Teilnahme in der 4x200m Freistilstaffel bei den Europameisterschaften in Eindhoven im März nächsten Jahres. Natürlich sind alle Leistungen von Steffi nicht nur persönliche Bestleistungen, sondern auch Clubrekorde für die Limmat Sharks Zürich. Herzlichen Glückwunsch! Line element
23.8. Lenton verpasst knapp Steffens WR. (sid) Die australische Schwimm-Weltmeisterin Lisbeth Lenton hat bei einem internationalen Meeting im japanischen Chiba über 100 Meter Freistil den Weltrekord von Europameisterin Britta Steffen (Berlin) in 53,58 Sekunden nur um 28/100 Sekunden verpasst. Über 100 Meter Rücken blieb die ehemalige Weltmeisterin Kirsty Coventry aus Simbabwe in 59,85 Sekunden als dritte Schwimmerin überhaupt unter der Marke von einer Minute. Den Weltrekord der amerikanischen Olympiasiegerin Natalie Coughlin (59,44) verfehlte sie nur um 41/100 und liegt nun hinter Coughlin auf Platz zwei der Allzeit-Bestenliste. Lisbeth Lenton hatte am 3. April, zwei Tage nach dem Ende der Weltmeisterschaften 2007 in Melbourne, mit 52,99 Sekunden die Steffen-Marke unterboten. Als Weltrekord war diese in Sydney erzielte Leistung nicht anerkannt worden, weil Lenton die Zeit in einer gemischten Staffel erzielt hatte [Resultate].
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20.8. International Swim Meet, Chiba, 21.-24.8.2007 [Website] [Resultate]
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16.8. Thorpe reicht Rechtfertigung ein. (AFP) Der wegen eines Artikels in der französischen Sportzeitung l'Équipe wegen Dopings verdächtigte Ian Thorpe hat der Australian Sports Anti-Doping Authority Unterlagen eingereicht, die seine Unschuld beweisen sollen. Es wird ausführlich erklärt, warum seine Urinwerte für Testosteron, Epitestosteron und luteinisierendes Hormon im Mai 2006 abnormal waren. Thorpe hält ausdrücklich an seiner Unschuld fest. Die ASADA bestätigte den Empfang der Unterlagen und kündigte eine sorgfältige Prüfung an. Wann das Ergebnis dieser Untersuchung bekannt werde, könne nicht vorausgesagt werden, teilte der ASADA-Sprecher mit.
Line element14.8. Schweizer Rekord für David in der Staffel. An seinem 2. Wettkampftag (dem 4. insgesamt) stand für David die 4x200m Freistil-Staffel auf dem Programm, die er zusammen mit Weltklasseschwimmer Dominik Meichtry (Cal Berkley / Uster-Wallisellen), Christian Schneiter (Biel) und Marco Ferraro (Univ. of Utah / Genève Natation) schwamm. Man rechnete sich im Vorfeld angesichts des hohen Niveaus des Wettkampfes wenig Chancen auf ein Finale aus und wollte schon im Vorlauf alles geben. Was dem Team auch hervorragend gelang, denn man unterbot den Schweizer Rekord aus dem Jahre 2004 um gleich 3.5s. David konnte dabei als Startschwimmer seine Bestzeit in 200m Kraul auf 1:52.04 verbessern. Etwas überraschend qualifizierten die Schweizer sich damit für das Finale, noch vor Australien und anderen starken Mannschaften. Im Finale dann konnten sich alle schweizer Schwimmer trotz der schon hervorragenden Leistung am Morgen noch einmal steigern, insbesondere der gesundheitlich angeschlagene Dominik Meichtry, der mit 1:47.77 die drittschnellste Abschnittszeit des gesamten Wettkampfes erzielte und alleine über 1 1/2s schneller als am Morgen war. David konnte mit 1:51.99 zum ersten Mal die 1:52-Grenze durchbrechen. Da man neben den Russen schwamm, die am Ende den 2. Platz belegten und weit voraus waren, ist diese Leistung als noch stärker zu werten. Am daruffolgenden Tag stand bereits das Einzelrennen über 200m Freistil an, in dem die ersten 16 unter 1:50 gemeldet waren. Der Plan, die erste Hälfte genauso schnell zu schwimmen wie in der Staffel und hinten ein wenig schneller schneller zu sein, ging nur zur Hälfte auf. Die zweite Hälfte war zwar schneller, die erste dafür langsamer, so dass schlussendlich aufs Hunderstel dieselbe Zeit wie am Vortag auf der Anzeigetafel stand. In der Endabrechnung bedeutete das einen etwas unglücklichen 18. Platz, nur um 5/100stel am B-Finale vorbei (wegen des Verzichts von Dominik am Ende sogar nur um 1/100stel!). Dennoch ist das für David als ein grosser Schritt vorwärts zu werten, da er zum ersten Mal unter grossen inneren und äusseren Druck seine Leistungsfähigkeit abrufen konnte. Damit ist die Saison 2006/2007 für die Limmat Sharks endgültig abgeschlossen und kann besonders in der letzten Phase als sehr erfolgreich gewertet werden. Die neue Saison steht bereits vor der Tür, und es wird sicher ein spannendes Jahr werden. Mit 11 Mitgliedern in den verschiedenen Nationalmannschaften des Schweizer Schwimmverbandes darf damit gerechnet werden, dass man auch als Mannschaft wieder einen Schritt nach vorne macht. Line element
14.8. 1500-m-Gold für Rigamonti. (si) Die 26-jährige Tessinerin, im März in Melbourne in der nichtolympischen Disziplin WM-Zweite, ist in 16:05,90 Minuten Universiade-Rekord geschwommen. Rigamontis persönliche 1500-m-Bestzeit beträgt 15:55,38 (Europarekord). «Es war unglaublich heiss und feucht heute, ein hartes Stück Arbeit. Aber ich bin zufrieden mit der Zeit und überhaupt mit dem ganzen Wettkampf hier in Bangkok», sagte sie. Gewissermassen in Rigamontis Schatten gelang einer anderen Schweizerin ebenfalls ein hervorragendes Rennen. Swann Oberson verbesserte ihre persönliche Bestzeit über 1500 m um 15 Sekunden auf 16:50,79 Minuten und klassierte sich im ausgezeichneten siebenten Rang. Weniger gut ist es einem anderen Schweizer Medaillenkandidaten ergangen. Dominik Meichtry kam im Vorlauf über 200 m Crawl nicht an seine Staffel-Leistung vom Vorabend (1:47,77) heran. Er verpasste den A-Final mit einer Zeit von 1:50,24 um 23 Hundertstel, zum B-Final trat er nicht an. Meichtry war von einer Magen-Darm-Infektion geschwächt, die er sich vor der Universiade zugezogen hatte [Website].
Line element12.8. David Karasek an der Universiade. Am dritten Wettkampftag der Universiade in Bangkok hatte David Karasek endlich seinen ersten Einsatz, und das in einem Zusatzrennen. In 200m Lagen konnte er seine Bestzeit gleich um ganze zwei Sekunden verbessern und war in allen Abschnitten schneller als vor 3 Monaten in Oerlikon bei den Schweizer Meisterschaften. Nebenbei unterbot er auch die Limite für die Universiade über diese Strecke. Es war also ein Einstand nach Maß auf internationalem Parkett, und das unter nicht ganz einfachen Umständen (Zeitumstellung, asiatisch schwüles Klima und das hohe Niveau des Wettkampfes). Morgen und übermorgen stehen die Rennen über die 4x200m Freistil und das 200m Freistil- Einzelrennen an, wo er seine gute Form auch über seine Hauptstrecke umsetzen will. Insgesamt ist das Schweizer Team recht erfolgreich in Thailand gestartet, natürlich angeschoben durch die hervorragende Leistung von Flavia Rigamonti, die auch heute wieder in der 4x200m Freistil-Staffel der Damen eine tadellose Leistung bot und mit 2:01.09 an Position zwei völlig neue Speed-Qualitäten zeigt, zumindest für ihre Verhältnisse. Das Niveau des Wettkampfes ist insgesamt sehr stark, in jeder Finalsession fallen etliche Meeting-Rekorde, und die Sieger- und Medaillenzeiten liegen oft im absoluten Weltklassebereich. Line element
11.8. Neuer Coach für Manaudou. (sid) Die französische Schwimm-Olympiasiegerin Laure Manaudou wird nach dem Rauswurf durch ihren italienischen Klub in Zukunft von ihrem Bruder trainiert. Die 20-Jährige und der ein Jahr ältere Nicolas sollen ihr Trainingsquartier ab Ende August in Amberieu en Bugey in der Region Rhone-Alpes aufschlagen. Die Doppel-Weltmeisterin war am Montag von ihrem Verein Turin LaPresse aus disziplinarischen Gründen ausgeschlossen worden. Bei den Open de Paris hatte Manaudou wegen der Anwesenheit französischer Ex-Kolleginnen im Becken ihre Teilnahme am gemeinsamen Aufwärmprogramm und an den Staffeln verweigert. Erst im Mai hatte sie mit ihrem Wechsel nach Italien für Aufregung gesorgt, als sie sich von ihrem langjährigen Trainer Philippe Lucas trennte.

11.8. Universiade, Bangkok, 8.-18.8.2007 [Website]
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10.8. Flavia Rigamonti mit Landesrekord über 800 m Crawl zum ersten Schweizer Universiade-Gold seit 1967. (NZZ) An der Sommer-Universiade in Bangkok hat die Schweizer Schwimmerin Flavia Rigamonti über 800 m Crawl die Goldmedaille gewonnen. Sie distanzierte die Konkurrenz um 9 Sekunden und senkte ihren eigenen, sieben Jahre alten Landesrekord um 32 Hundertstel. Das Angenehme an den Rennen von Flavia Rigamonti ist ihre Regelmässigkeit. Meist kann schon nach der ersten Wende hochgerechnet werden, mit welcher Zeit die 26-jährige Tessiner Schwimmerin ins Ziel kommt – im Schlechten wie im Guten. Und weil es am Donnerstag in Bangkok, am ersten Wettkampftag der Universiade, ein ansprechender Start war in den 800-m-Crawl-Final, hätte der Staff des Schweizer Teams den weiteren Verlauf des Rennens gelassen verfolgen können. Dass Rigamonti die erste Schweizer Goldmedaille an einer Sommer-Universiade seit 1967 gewinnen würde, war alsbald absehbar: Die erste Bahnlänge im 50-m-Becken legte sie in 29,55 Sekunden zurück und wendete als Erste – was ungewöhnlich ist für sie, zumal das Feld für Studenten-Meisterschaften recht gut besetzt war. Rigamonti blieb schnell, schwamm mit einer Ausnahme jeden 50-m-Abschnitt unter 32 Sekunden – doch irgendwann wurde die Aufregung auf der Tribüne grösser und grösser: Denn bei Rennhälfte unterbot Rigamonti ihren siebenjährigen Schweizer Rekord über 400 m in 4:11,54 um 23 Hundertstel. Und wie das so ist mit der Regelmässigkeit, unterbot sie am Ende auch den Rekord über 800 m; in 8:25,59 war die Tessinerin 32 Hundertstel schneller als an den Olympischen Spielen 2000 in Sydney, wo sie Platz 4 belegt hatte. Die Italienerin Pellegrini, im Frühling für einen Tag Weltrekordhalterin über 200 m Crawl, wurde mit über 9 Sekunden Rückstand Zweite, die Amerikanerin Kelsey Ditto Dritte. Der Regelmässigkeit folgten Ausgelassenheit («Ich hätte nie gedacht, so schnell zu sein» – das ist sehr ausgelassen für das Verständnis Rigamontis), Siegerehrung – und Ausblick: Mit der Verbesserung des Rekords von Sydney lässt sich nämlich bestens ein Bogen spannen zu den Spielen im nächsten Sommer in Peking. Rigamonti wird dort zu den Medaillenfavoriten zählen, und das ist vielleicht das Bemerkenswerteste am Ergebnis von Bangkok. An den WM im März in Melbourne war sie weit über der Bestzeit geblieben und im Vorlauf ausgeschieden – sie machte die Erschöpfung nach Silber und Europarekord über 1500 m Crawl geltend. Mit der Zeit vom Donnerstag hätte Rigamonti in Australien Platz 3 belegt; das macht sie, hinter Kate Ziegler (8:18,52) und Laure Manaudou (8:18,80), nun in der Jahresbestenliste. Es könnte also einen überraschend versöhnlichen Wettkampf geben zum Abschluss einer Karriere, die Flavia Rigamonti seit 1995 und dem Junioren-EM-Titel mehr oder weniger immer an der internationalen Spitze verbracht hat. Es gäbe viel zu sagen zu dieser Karriere, etwa: Rigamonti hat sich die Olympiamedaille 2004 mit dem Intermezzo in Italien selber verbaut (auf den neuen Freund folgten ein etwas unüberlegter Trainer- und Wohnortswechsel). Aber das ist spätestens seit den WM 2005 in Montreal, wo sie zum zweiten Mal Silber über 1500 m gewann, vergessen. Sie ist längst die beste Schweizer Schwimmerin – und eine der wenigen auf der Welt, die es so lange aushalten im Schwimmsport, diesem verschleissenden Sport, der die Besten nie lange atmen lässt. Ebendies hat auch einen kleinen Haken: Dass Rigamonti mit 26 Jahren ihre Bestzeit verbessert in einem Rennen, das meist von deutlich jüngeren Frauen (wie jetzt Ziegler und Manaudou) dominiert wird, spricht einerseits für sie und ist beachtenswert. Andererseits zeigen die Beispiele anderer alternder Sportler wie Oskar Camenzind und Brigitte McMahon, dass der Lockruf des Dopings nicht haltmacht, nur weil sie Schweizer sind und hierzulande scheinbar alles heiler ist. Für Rigamonti spricht, dass sie viele Jahre schon auf dem hohen Niveau schwimmt und es zum Weltrekord von Janet Evans aus dem Jahr 1989 (8:16,22) noch ein Stückchen ist; acht Sekunden auf 800 m – oder eben: eine halbe Sekunde bis zur ersten Wende.

10.8. Manaudou gefeuert. (sid) Die französische Olympiasiegerin Laure Manaudou ist von ihrem Verein Turin LaPresse aus disziplinarischen Gründen rausgeworfen worden. Das teilte ein Sprecher des Klubs mit. "Manaudou ist wegen ihres Verhaltens bei den Open de Paris am Wochenende ausgeschlossen worden", hieß es in einer Mitteilung. Die erst vor drei Monaten spektakulär nach Italien gewechselte Doppel-Weltmeisterin hatte bei dem Wettkampf wegen der Anwesenheit französischer Ex-Kolleginnen im Becken ihre Teilnahme am gemeinsamen Aufwärmprogramm und später auch an den Staffeln verweigert. "Sie kann zurückkommen, wenn sie versteht, was sie getan hat und sich sowohl bei ihrem Trainer Paolo Penso als auch bei dem französischen Team entschuldigt. Ich sehe die Chancen dafür aber nur bei eins zu einer Million", mutmaßte Turins Präsident Marco Durante. Penso hatte bereits vor der Entscheidung seines Vereins die Einstellung der 20 Jahre alten Freistil-Spezialistin scharf kritisiert. "Wenn Laure hart arbeiten will, kann ich sie zu großen Leistungen führen. Aber sie ist nicht bereit, hart zu arbeiten", sagte Penso der französischen Sporttageszeitung L'Equipe. Manaudou hatte im Mai mit ihrem Wechsel auf den Apennin für Aufregung gesorgt, als sie sich von ihrem langjährigen Trainer Philippe Lucas trennte und Frankreich verließ. Die Weltklasse-Athletin wollte näher bei ihrem Freund Luca Marin aus Italiens Schwimm-Nationalteam leben.
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5.8. "Oldie" Torres schwimmt Jugend davon. (si) Die 40-jährige Dara Torres hat am Abschlusstag der US-Schwimm-Meisterschaften in Indianapolis für das Topresultat gesorgt. Sie gewann in 24,53 Sekunden die 50 m Crawl, stellte somit einen neuen US-Rekord auf und wurde zugleich die älteste Titelträgerin der amerikanischen Schwimm-Geschichte. Die alte Bestmarke von 24,63 Sekunden hatte Torres 2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney aufgestellt und anschliessend ihre Karriere beendet. In Indianapolis feierte Torres ihr Comeback und hatte bereits die 100 m Crawl für sich entschieden. Seine sechste Goldmedaille gewann Michael Phelps, der somit erwartungsgemäss zum erfolgreichsten Athlet der Meisterschaften wurde. Mit der 4x100 Meter Lagenstaffel des Club Wolverine aus dem US- Bundesstaat Michigan siegte der 22-Jährige in 3:38,32 Minuten. Erfolgreichste Frau von Indianapolis war Katie Hoff. Die 18-Jährige holte sich in 2:10,62 Minuten über die 200 Meter Lagen ihren dritten Titel [Website] [OmegaTiming].

5.8. Wie man ein temporäres Schwimmbecken präzise baut [mehr].
Line element4.8. Joel Kempter beim EYOF in Belgrad. Wie schon zuvor bei der JEM war das Niveau beim European Youth Olympic Festival sehr hoch. Der Schweizer Schwimmverband hatte eine vergleichsweise starke Mannschaft nach Belgrad gebracht, die den in sie gesetzten Hoffnungen zum großen Teil auch gerecht werden konnte. Es waren einige A- und B- Finalteilnahmen zu verzeichnen, wobei das durch den Umstand erleichtert wurde, daß pro Nation und Strecke nur ein Schwimmer startberechtigt war, und einige Schweizer konnten ihre Bestzeiten deutlich verbessern..Aus den Reihen der Limmat Sharks hatte sich Joel Kempter qualifiziert, und er zeigte bei seinem ersten Einsatz auf solch hohem Niveau eine zufriedenstellende Leistung. Primär für die 4x100m Freistil-Staffel qualifiziert, konnte er hier sein Leistung mit einer Zeit von 54.70 nicht ganz abrufen. Da dies ausgerechnet in diesem Rennen auch den anderen Staffelmitgliedern nicht so recht gelingen wollte, wurde mit einem 10. Platz der angestrebte und mehr als mögliche Finaleinzug um nur 0.7s verpaßt. In seinem Einzelrennen über 200m Delphin konnte Joel dann allerdings voll überzeugen und schwamm eine sehr deutlich Bestzeit, die ihn allerdings auch hier wieder als 19. knapp das B-Finale verpassen ließ. Dennoch kann er mit dieser Leistung zufrieden sein. Für nächstes Jahr allerdings wird die Qualifiaktion für die Junioren-EM eine weitere deutliche Verbesserung erfordern, da genau auf seinen Strecken die Konkurrenz des ebenfalls startberechtigten älteren Jahrgangs sehr stark sein wird.Line element
4.8. Bois de Boulogne statt Tour Eiffel. Das Open de Paris als Versuch der Schwimmer, ausserhalb grosser Meisterschaften Publikum anzulocken [mehr].

4.8. Goldfisch Phelps mit Titel Nummer vier und fünf. (si) Michael Phelps hat seine Medaillensammlung am vorletzten Tag der US-Schwimm-Meisterschaften in Indianapolis ausgebaut. Der 22- Jährige holte seine Titel Nummer vier und fünf bei den Championships. Dabei verpasste er beim Sieg über 100 Meter Rücken in 53,01 Sekunden den Weltrekord von Weltmeister und Olympiasieger Aaron Peirsol nur um drei Hundertstel. Ausserdem gewann Phelps die 200 Meter Freistil und stellte dabei mit 1:44,98 Minuten die schnellste je geschwommene Zeit bei US-Meisterschaften auf. Über die 100 Meter Brust schwamm Weltmeister Brendan Hansen mit 59,59 Sekunden eine neue Jahresweltbestzeit und holte sich seine zweite Goldmedaille. Ihren zweiten Titel gewann auch Katie Hoff. Die 18-Jährige siegte in 1:57,57 Minuten über die 200 Meter Freistil und schlug erstmals bei den Meisterschaften vor ihrer Dauerrivalin Kate Ziegler an, die Dritte wurde [Website] [OmegaTiming].
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3.8. Michael Phelps unschlagbar. (si) Michael Phelps gewann am dritten Tag der amerikanischen Meisterschaften in Indianapolis den dritten Titel. Der 22-Jährige Superstar siegte über 100 Meter Delfin. Im Endspurt setzte sich der Weltmeister und Olympiasieger auf dieser Strecke in 51,39 Sekunden gegen Weltrekordler Ian Crocker durch, der jedoch nachträglich wegen Frühstarts disqualifiziert wurde. Ausserdem wurde Phelps in 3:47,13 Dritter über 400 Meter Crawl. Es gewann Peter Vanderkaay (3:45,55). Ihre zweite Goldmedaille an diesen Titelkämpfen sicherte sich Kate Ziegler. Wie schon über die 800 Meter Crawl zwei Tage zuvor setzte sich die 19-Jährige auch über die 400 Meter Crawl auf den letzten Metern gegen Katie Hoff durch. Ziegler siegte in 4:04,24 mit einem Vorsprung von 36 Hundertstel [Website] [OmegaTiming].
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2.8. Phelps knapp am Weltrekord vorbei. (si) Zunächst düpierte Phelps über die für ihn eher ungewohnten 200 Meter Rücken Weltmeister und Weltrekordler Ryan Lochte, anschließend holte er mit der 4x100-m-Freistilstaffel seinen insgesamt 34. nationalen Titel. "Das ist ein ganz wichtiges Jahr für mich. Und Erfolge wie diese machen mich noch hungriger", sagte der 17-fache Weltmeister nach seinem etwas überraschenden Sieg über 200 m Rücken. In Abwesenheit von Olympiasieger Aaron Peirsol schwamm Phelps in 1:54,65 Minuten nur um 33/100 Sekunden an Lochtes Weltrekord vorbei. Der Weltmeister war für Phelps kein ernsthafter Kontrahent und enttäuschte als Vierter (1:59,11). Allerdings hatte sich Lochte nur 30 Minuten vor dem Rennen den Titel über 400 m Lagen gesichert und wirkte anschließend auf seiner Spezialstrecke kraftlos. Phelps, der auf die 400 m Lagen verzichtete, beeindruckte über die lange Rücken-Distanz mit der drittbesten je geschwommenen Zeit. "Der Tank war zum Schluss leer, aber ich nehme diese Zeit auf jeden Fall mit. Das ist Ansporn für mehr", kündigte er mit Blick auf die Olympischen Spiele 2008 an. Für die Sensation sorgte Dara Torres über 100 m Freistil. Die 40-Jährige, die erstmals seit ihrem Rücktritt im Jahr 2000 wieder bei den Titelkämpfen startete, düpierte die um bis zu 20 Jahre jüngeren Konkurrentinnen und gewann in 54,45 Sekunden. Es war ihr 14. nationaler Titel und ihr überraschendster. "Es ist ein tolles Gefühl, wieder bei einem Wettkampf zu schwimmen und dann diese neue, junge Generation zu schlagen. Aber wenn man Träume hat, spielt das Alter keine Rolle", sagte Torres, die bereits 1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles dabei war und jetzt ernsthafte Absichten Richtung Peking 2008 hegt. "Ich hätte nie gedacht, dass ich nach meinem Abschied vor sieben Jahren noch einmal zurückkomme. Aber ich fühle mich nicht wie 40. Zu ihrem ersten Meisterschaftsgold schwamm auch Katie Hoff. Die Weltmeisterin über 200 und 400 m Lagen siegte auf Anhieb in 2:10,31 Minuten bei ihrem ersten Start über 200 m Rücken. Am ersten Tag hatte sie bereits Silber über 800 m Freistil gewonnen. "Ich probiere gern mal neue Strecken aus. Mit meiner Siegerzeit bin ich jetzt die Nummer zwei in den USA. Jetzt muss ich mich entscheiden, ob ich in Richtung Peking neben den Lagen lieber auf die 800 Meter Freistil oder die 200 Meter Rücken hintrainieren will", erläuterte die 18-Jährige ihr "Luxusproblem". [Website] [OmegaTiming].
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1.8. Hansen und Ziegler holen erste US-Titel. Hansen sicherte sich im Natatorium Swim Center von Indianapolis Gold über die 200 m Brust. Mit 2:09,91 schwamm der 25-Jährige nur elf Hundertstel langsamer als der japanische Weltmeister Kosuke Kitajima bei der WM im März in Melbourne. Für Hansen war es der siebte US-Meistertitel. Ziegler setzte sich über die 800 m Freistil in 8:22,33 dank eines starken Schlussspurts gegen Katie Hoff (8:22,60) durch. Superstar Michael Phelps ging hingegen am ersten Tag der Titelkämpfe leer aus. Der 17-malige Weltmeister startete über die für ihn ungewohnten 200 m Brust und verpasste als Vorlauf-Elfter das Finale um fast eine Sekunde [Website] [OmegaTiming].

1.8. Mark Fosters Comeback. An den britischen Meisterschaften holte sich Mark Foster über 50 m Freistil in 22.36 das zweite Gold [Resultate]. Zuvor hatte Foster bereits das Rennen über 50 m Delfin in 24.04 gewonnen.



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Juli

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31.7. Phelps mit Mammut-Programm. Michael Phelps absolviert bei den US-Meisterschaften ein Mammut- Programm. Er will bei den Titelkämpfen Einzelrennen über 200 m Brust, 100 und 200 m Rücken, 100 Meter Delfin, 200 m Lagen, 200 und 400 m Freistil bestreiten und für seinen Club alle drei Staffeln schwimmen.
US Nationals, Indianapolis, 31.7.-4.8.2007 [Website] [OmegaTiming]

31.7. Victoria Kurzbahnmeisterschaften
, 28.-29.7.2007 [Resultate] . Grant Hackett schwamm auch an den Kurzbahnmeisterschaften in Südaustralien sehr schnelle Zeiten: 800m Freistil in 7:31.39, 3:39.56 über 400 m, und 1:46.04 über 200m.
Line element 30.7. Schweizer Sommermeisterschaften. Die Schweizer Sommermeisterschaften in Arbon fanden nur mit mäßiger Teilnahme der nationalen Konkurrenz statt, die ausländischen Teilnehmer dagegen waren dieses Jahr vergleichsweise stark und sorgten für einige Meetingrekorde. Die Limmat Sharks Zürich waren mit 6 Teilnehmern vertreten die mit ihren Leistungen insgesamt zufrieden sein konnten. Alle Schwimmer erreichten Plätze unter den ersten 16. Claudia Bellasi holte sich den Sieg über 100m Brust und erreichte über die halb so lange Strecke einen zweiten Platz. Kilian Bossard gewann eine Bronzemedaille in 200m Lagen (und wurde leider in 200m Brust disqualifiziert, wo er sicher um eine Medaille hätte schwimmen können). David Karasek, der noch in der Vorbereitung für die Universiade steht und diesen Wettkampf als letzten Test absolvierte, erreichte im Vorlauf mit 1:53.41 über 200m Freistil eine sehr gute Leistung für den Vorbreitungsstand, konnte dies allerdings im Finale dank Verschluckens nicht mehr ganz wiederholen und erreichte einen 2. Platz. Denselben Rang erzielte er über 200m Lagen und 400m Freistil, auch hier mit nicht ganz optimalen Finalrennen. Susanne Keller konnte in 800m Freistil ihre Bestzeit knapp unterbieten und belegte damit einen guten 5. Rang national, Christian Müller gewann in 200m Schmetterling das B-Finale, Predrag Sunaric konnte über 400m Freistil und 200m Rücken jeweils mit dem 14. Rang aus dem Wasser steigen, nachdem er sich in beiden Rennen nur mit Mühe für das B-Finale qualifizieren konnte, sich aber deutlich steigerte und nahe an seine Bestzeiten heran kam. Bleibt zu hoffen, daß der frühere Zeitpunkt der Schweizer Meiserschaften nächstes Jahr den Sommermeisterschaften wieder zu einer gestiegenen Teilnehmerzahl und damit zu einem höheren Niveau auf nationaler Ebene verhilft. Derweil zeigt Stephanie Eisenring in Amerika, daß weiterhin mit ihr zu rechnen ist. Kurz nachdem sie in 200 und 400m Freistil hervorragende Zeiten erzielt hatte, erreichte sie anläßlich der Southern Sectionals in Florida über 100m Freistil mit sehr guten 58.30 eine sehr deutliche Bestzeit und einen schönen neuen Clubrekord (Im Vorlauf hatte sie bereits sehr gute 58.65). Die alte Marke (über 1.2s langsamer) stammte von ihr selber aus dem Jahr 2005. Einen weiteren Clubrekord erzielte sie über 100m Delphin, hier steht die neue Marke nun bei 1:06.48, was knapp die Zeit von Katja Reuter aus dem Jahre 2001 verbesserte. Seit längerer Zeit gelang es ihr auch wieder, über 50m Freistil unter 27 Sekunden zu bleiben (26.99), in der Staffel erreichte sie gar eine 26.43 mit fliegendem Start.Line element
30.7. Britische Meisterschaften, Sheffield, 27.7.-1.8.2007 [Resultate]

30.7. Kanadische Meisterschaften, Calgary, 26.-29.7.2007 [Website]
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29.7. Britische Jugendmeisterschaften, Sheffield, 23.-26.7.2007 [Resultate]

29.7. Italienische Meisterschaften, Pesaro, 24.-28.7.2007 [Resultate]

29.7. FINA 10km Marathon Swimming World Cup. Das sechste Rennen im kanadischen Lac St-Jean wurde vom Russen Vladimir Dyatchin bzw. der Amerikanerin Kirsten Groome gewonnen. Männer: 1. Vladimir Dyatchin (RUS) 2h01m29s; 2. Petar Stoychev (BUL) 2h02m21s; 3. Mazen Aziz (EGY) 2h02m32s. Frauen: 1. Kirsten Groome (USA) 2h03m31s; 2. Britta Kamrau-Corestein (GER) 2h04m14s; 3. Karley Stutzel (CAN) 2h04m23. Gesamtwertung nach 6 Rennen; Männer: 1. Vladimir Dyatchin (RUS) 78 pts; 2. Mohamed El Zanaty (EGY) and Fran Crippen (USA) 42 pts. Frauen: 1. Angela Maurer (GER) 74 pts; 2. Britta Kamrau-Corestein (GER) 52 pts; 3. Chloe Sutton (USA) 38 pts.
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26.7. Schwedische Meisterschaften, Brottet i Halmstad, 25.-29. Juli 2007 [Website]

26.7. Sieben Deutsche an der Langstrecken-WM. (sid) Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat ein siebenköpfiges Aufgebot für die Langstrecken-WM 2008 im spanischen Sevilla nominiert. Angeführt wird der DSV-Kader von der viermaligen Weltmeisterin Britta Kamrau-Corestein. Neben der Rostockerin werden bei den Frauen vom 3. bis zum 8. Mai Welt- und Europameisterin Angela Maurer, Christina Krienke (beide Mainz) und Annegret Braun (Rostock) an den Start gehen. Bei den Männern sind der fünfmalige Weltmeister Thomas Lurz (Würzburg), Christian Hein (Mainz) und Alexander Studzinski (Wiesbaden) nominiert. Bei der WM werden die Tickets für die olympische Premiere der 10-km-Strecke vergeben.
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25.7. Schweizer Universiade-Team. (Swiss Swimming) Der Schweizerische Hochschulsportverband SHSV hat für die bevorstehende 24. Universiade in Bangkok (8. bis 18. August 2007) 72 Athleten und 36 Offizielle selektioniert. Die Delegation wird durch zwei Schiedsrichtern und fünf FISU Offizielle komplettiert, so dass in Bangkok 115 Personen die Schweiz vertreten. Die Universiade in Bangkok, für welche gegen 10'000 Athleten und Offizielle aus über 200 Ländern erwartet werden, ist nach den Olympischen Spielen der zweitgrösste polysportive Anlass der Welt. Der einzige Unterschied zu den Olympischen Spielen: alle Teilnehmer an den Wettkämpfen müssen Studenten und zwischen 18 und 28 Jahre alt sein. Exakt ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Peking reist die Schweiz mit einer hochkarätig besetzten Delegation nach Bangkok. Aus dem 72-köpfigen Aufgebot der Sportler ragen die Schwimmerin Flavia Rigamonti, Vize-Weltmeisterin und Europarekordhalterin und der Fechter Fabian Kauter, EM-Bronzemedaillengewinner heraus. Obwohl beide Sportarten traditionell an der Universiade ein sehr hohes Niveau haben, gehören sie in ihren Disziplinen mit Sicherheit zum Favoritenkreis. Von der Gesamt-Delegation werden in der thailändischen Metropole drei Medaillen und zehn Diplomränge angestrebt. TeilnehmerInnen Schwimmen: Sarah Butty, Michel De Carolis, Marco Ferraro, Alessandro Gaffuri, David Karasek, Flori Lang Zürich, Ralph Madörin, Jonathan Massacand, Dominik Meichtry, Karel Novy, Swann Oberson, Seraina Prünte, Flavia Rigamonti, Christian Schneiter, Dimitri Waeber [Website].

25.7. Erfolgreicher Auftakt am European Youth Olympic Festival. (Swiss Swimming) Am European Youth Olympic Festival in Belgrad sind die Schweizer gut in den Wettkampf gestartet. Bereits nach den ersten beiden Tagen stehen drei A- und fünf B-Finals (bzw. bei den Staffeln Top-16-Klassierungen) in der Bilanz. Das beste Resultat lieferte bisher Erik van Dooren, der über 100m Freistil sechster wurde und in 52.69 eine sehr respektable Zeit für einen 16-jährigen aufstellte. Aber auch die Damenstaffel über 4x100m Freistil mit Danielle Villars, Saskia König, Fabienne Puppin und Jennifer Bänziger qualifizierten sich im starken Feld für den Final und belegten Rang 8. Am zweiten Tag war es erneut Danielle Villars, welche über 100m Freistil im A-Final stand und in 59.62 Siebte wurde [Resultate].
Line element24.7. Nico van Duijn schwimmt solide JEM. Mit einer Glanzleistung hatte sich Nico im Mai für die Junioren-Europameisterschaften in Antwerpen qualifizert, als er für alle ein wenig überraschend seine Bestzeit über 100m Delphin von 58.55 auf 57.06 verbessern konnte. In der vergangenen Woche in Belgien konnte er zeigen, daß er auf diesem Niveau tatsächlich angekommen ist. Während sich einige Schwimmer des immerhin 14 köpfigen schweizer Teams von der sehr starken Konkurrenz doch ziemlich beeindruckt zeigten, konnte Nico bei allen Einzelstarts entweder seine Bestzeiten bestätigen oder verbessern. Noch nie war er am Morgen auch nur annähernd so schnell. In 50m Delphin erreichte er mit 26.57s eine Bestzeit, in 200m Delphin verpasste er diese in 2:09.91 nach einem beherzten Rennen nur um 2/100s, und in 100m Delphin konnte er in 57.38 erneut die Nominierungsnorm unterbieten. Damit hatte er sich auch als schnellster der drei Schweizer Delphinschwimmer für die 4x100m Lagenstaffel am letzten Tag qualifiziert. Hier allerdings konnte er mit einer Splitzeit von 57.95 nicht mehr ganz an die Leistung vom Vortag anknüpfen. Dennoch schwamm die Staffel eine neue schweizer Juniorenbestzeit, wobei Rückenschwimmer Lukas Räuftlin aus Kriens im Vergleich zu seinem Einzelrennen 1.4s schneller schwimmen konnte und mit einer schönen Bestzeit die Staffel auf Kurs brachte (Brust schwamm Benjamin Le Maguet aus Vevey, der auch die einzige Halbfinalqualifikation der Schweizer erzielte, Freistil Aurelien Künzi von Lancy Natation). Die Staffel belegt einen guten 12. Platz, noch vor den Schweden und den Polen. Festzuhalten bleibt, daß selbst die besten schweizer Junioren vom beeindruckend hohen Niveau der europäischen Spitze doch noch deutlich entfernt sind. Es gab einige gutegute Möglichkeiten zur Halbfinalqualifikation, die mit einer Ausnahme nicht genutzt werden konnten, weil im entscheidenen Moment das vorhandene Potential nicht abgerufen werden konnte. Am besten schwammen in der Regel die, die keine Chance auf ein Halbfinale hatten. Positiv aus Vereinssicht ist, daß Nico sich von dem hohen Niveau inspirieren ließ und mehr will, als nur in den Vorläufen an den Start zu gehen. So hat er sich für nächstes Jahr (er ist dann erneut startberechtigt) zumindest eine Halbfinalteilnahme vorgenommen. Ein Ziel, daß er das ganze Jahr über im Auge behalten muß, damit er erreichbar wird.Line element
24.7. Studzinski und Krienke schwimmen zum Meistertitel. (sid) Titelverteidiger Alexander Studzinski aus Wiesbaden und Christina Krienke aus Mainz sind zum Abschluss der deutschen Meisterschaften in Grosskrotzenburg zu den Titeln über 25km geschwommen. Weltmeisterin Britta Kamrau-Corestein verzichtete auf Grund der Mehrfachbelastung in den vergangenen Tagen auf einen Start und die damit verbundene Qualifikation für die WM im nächsten Jahr in Sevilla ebenso wie die WM-Vierte Angela Maurer. Studzinski verteidigte seinen Titel in 5:15:30,87 Stunden vor Teamkollege Christian Reichert. Krienke verwies nach einem packenden Schlussspurt in 5:33:00,06 die Rostockerin Annegret Braun auf Platz zwei. Die jeweils beiden Erstplatzierten haben sich für die WM qualifiziert. Örjan Madsen, Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), akzeptierte den Startverzicht von Kamrau-Corestein und Maurer. "Die Entscheidung ist wegen der Strapazen der letzten Tage durchaus nachvollziehbar", sagte Madsen, der nun volles Vertrauen in das Duo Krienke und Braun setzt: "Beide sind gut geschwommen und können uns bei der WM würdig vertreten."

24.7. Stoychev und Nunez gewinnen 5. Grand-Prix. Der seit 2001 die Wettkämpfe in offenen Gewässern dominierende Bulgare Petar Stoychev gewann im mazedonischen Ohridsee die 5. Etappe der Gran-Prix-Serie über 30 km. Bei den Frauen setzte sich die Spanierin Ester Nunez Moreza an die Spitze. Männer1. Petar Stojcev BUL 5:52 00 07; 2. Damian Blaum ARG 5:52 03 67; 3. Tihomir Ivancev BUL 5:52 06 86; Frauen: 1. Ester Nunez Moreza ESP 6:26 15 29; 2. Punet Maria Celeste ARG 6:29 49 29; 3. Evelien Sohl NED 6:35 35 93.
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23.7. Schwimmer bei Afrika-Spielen gedopt. Bei den Afrika-Spielen in Algier hat es zwei Doping-Fälle gegeben. Die nigerianische Gewichtheberin Blessed Udoh und der Schwimmer Rola Nuno aus Angola seien positiv auf Anabolika getestet worden, gaben die Organisatoren der Spiele bekannt. Udoh hatte in der Kategorie bis 48 Kilogramm den Titel gewonnen. Die Goldmedaille wurde ihr aberkannt und ihre Leistung annulliert. Nuno war nicht unter den Medaillengewinnern, sein Ergebnis wird gestrichen.

23.7. SM Arbon – Lang und Rigamonti siegten. Am dritten und letzten Tag der offen ausgetragenen Schweizer Meisterschaften in Arbon setzten Flavia Rigamonti und Flori Lang aus Schweizer Sicht die Höhepunkte. Lang gewann seine Spezialdisziplin 50m Rücken in 26.20 Sekunden und unterbot dabei die Limite für die Europameisterschaften in Eindhoven vom kommenden Frühling. Rigamonti setzte sich erwartungsgemäss über 800m Freistil durch und schlug nach beachtlichen 8:35.47 – ebenfalls unter der EM-Limite für Eindhoven. Die international beste Leistung ging auf das Konto von Aleksandra Hierasimenia aus Weissrussland, welche über 50m Rücken in 29.12 Sekunden gewann. Erfolgreichste Schweizer Medaillensammlerin war an diesem Wochenende Martina van Berkel vom SC Winterthur, die gleich vier Schweizer Meistertitel gewann.
Die Resultate im Überblick:
100m Freistil Damen
1. Khakhlova Svitlana 84 Belorus Swimming Federation 0:56.34
2. Gostomelsky Anna 81 Israel Swimming Association 0:57.58
3. Etienne Ophelie Cyriell 90 Federation Francaise de Natation 0:57.77
5. Ribi Marina 88 Schwimmclub Schaffhausen 0:59.27
Schweizermeisterin
8. Baillod Celine 82 Renens-Natation 1:00.18
Silber National
12. Oestringer Cherelle 91 Swim Team Biel-Bienne 1:00.79
Bronze National
400m Freistil Herren
1. Guillon Thomas 88 Federation Francaise de Natation 3:58.19
2. Livnat Shai 84 Israel Swimming Association 3:58.65
3. Sigrist Stefan 87 Schwimmclub Schaffhausen 4:04.52
Schweizermeister
6. Karasek David 87 Limmat Sharks Zuerich 4:11.63
Silber National
7. Baillod Julien 80 Geneve Natation 1885 4:14.12
Bronze National
200m Brust Damen
1. Jaubert Justine 89 Federation Francaise de Natation 2:38.46
2. Kowalczyk Anna 88 Polish Swimming Federation 2:39.45
3. Korotkov Anastasia 90 Israel Swimming Association 2:39.85
4. Testoni Francesca 83 Mendrisiotto-Nuoto 2:44.30
Schweizermeisterin
5. Schlegel Carmela 83 Schwimmclub Uster-Wallisellen 2:44.59
Silber National
6. Lottaz Tamaris 84 Team Atlantide & Locarno 2:48.70
Bronze National
200m Brust Herren
1. Beeri Tom 86 Israel Swimming Association 2:16.97
2. Marand Thibault 87 Federation Francaise de Natation 2:17.49
3. Waeber Dimitri 86 Geneve Natation 1885 2:25.33
Schweizermeister
4. Droz Olivier 85 Lausanne Natation 2:26.79
Silber National
5. Carradori Sergio 83 Team Atlantide & Locarno 2:28.15
Bronze National
50m Rücken Damen
1. Herasimenia Aleksandra 85 Belorus Swimming Federation 0:29.12
2. Gostomelsky Anna 81 Israel Swimming Association 0:29.93
3. Schweiger Melanie 84 Schwimmverein Baar 0:31.37
Schweizermeisterin
5. Zonderop Kitty 83 Schwimmclub Uster-Wallisellen 0:32.12
Silber National
6. Perez Laetitia 90 Red-Fish Neuchatel 0:32.30
Bronze National
50m Rücken Herren
1. Lang Flori 83 Schwimmclub Uster-Wallisellen 0:26.20
Schweizermeister
2. Barnea Guy 87 Israel Swimming Association 0:26.76
3. Rumianowski Tomasz 85 Polish Swimming Federation 0:26.99
6. Perez Adrien 88 Red-Fish Neuchatel 0:27.86
Silber National
7. Madoerin Ralph 86 Schwimmclub Liestal 0:27.95
Bronze National
34, 200m Delphin Damen
1. Gapinska Agnieszka 84 Polish Swimming Federation 2:15.66
2. Van Berkel Martina 89 Schwimmclub Winterthur 2:16.06
Schweizermeisterin
3. Giraudon Lea 89 Federation Francaise de Natation 2:16.67
4. Agustoni Nicole 77 Mendrisiotto-Nuoto 2:25.54
Silber National
5. Kurz Cindy 87 Schwimmclub Burgdorf 2:26.05
Bronze National
200m Delphin Herren
1. Kierzkowski Mateusz 87 Polish Swimming Federation 2:00.68
2. Lefert Clement 87 Federation Francaise de Natation 2:01.57
3. Kochavi Nadav 85 Israel Swimming Association 2:04.07
4. Oberholzer Simon 85 Schwimmclub Schaffhausen 2:04.26
Schweizermeister
5. Schneiter Christian 84 Swim Team Biel-Bienne 2:06.87
Silber National
7. Baillod Julien 80 Geneve Natation 1885 2:09.32
Bronze National
800m Freistil Damen
1. Rigamonti Flavia 81 Team Atlantide & Locarno 8:35.47
Schweizermeisterin
2. Diguet Madeleine 89 Federation Francaise de Natation 8:46.88
3. Sere Camille 89 Federation Francaise de Natation 9:02.12
4. Loeffler Veronique 93 Schwimmklub Langenthal 9:33.23
Silber National
5. Oestringer Cherelle 91 Swim Team Biel-Bienne 9:33.70
Bronze National
4x100m Freistil Herren
1. Polish Swimming Federation 3:27.24
2. Red-Fish Neuchatel 3:29.44
Schweizermeister
3. VfL Sindelfingen 3:33.30
4. Schwimmclub Uster-Wallisellen 3:36.37
Silber National
5. Geneve Natation 3:38.23
Bronze National
4x100m Freistil Damen
1. Red-Fish Neuchatel 4:05.45
2. Schwimmclub Liestal 4:08.52
3. Geneve Natation 4:09.50
[Alle Resultate]
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22.7. JEM Antwerpen – Abschluss mit guter Staffelleistung. (Swiss Swimming) Die Junioren Europameisterschaften in Antwerpen endeten für das Schweizer Team mit einem halbwegs versöhnlichen Abschluss. Die 4x100m Lagenstaffel der Herren war mit einer Zeit von 3:53.86 wiederum so schnell wie noch nie eine Schweizer Juniorenstaffel, konnte sich damit aber nicht für den Final qualifizieren. Das Quartett mit Lukas Räuftlin, Benjamin Le Maguet, Nico van Duijn und Aurélien Künzi klassierte sich im 12. Schlussrang. Insbesondere die Leistung des Kriensers Lukas Räuftlin verdient Erwähnung, konnte er sich doch gegenüber dem Einzelrennen deutlich steigern und die persönliche Bestzeit um über eine Sekunde verbessern. Die vier Freistilsprinter, welche über 50m an den Start gingen, schieden alle im Vorlauf aus. Die Bilanz am Ende der Meisterschaft fällt alles in allem ernüchternd aus. Mit Ausnahme von Benjamin Le Maguet über 50m Brust konnte sich kein Schweizer für die Halbfinals oder Finals qualifizieren. Die Quote der persönlichen Bestzeiten liegt mit 28% ebenfalls deutlich unter den Erwartungen. Positiv darf man die Staffelleistungen der Herren bezeichnen, die auch für die Zukunft Hoffnung aufkommen lassen. Der Hauptgrund für das Ausscheiden in den Vorläufen lag in erster Linie daran, dass die Schweizer Schwimmer am Morgen in den Vorläufen nicht ihre Leistung abrufen konnten. Die Limiten für die Teilnahme sind so ausgelegt, dass ein Schwimmer sehr gute Chancen für das Erreichen der Top-16 hat, sofern er in der Lage ist, die Qualifikationsleistung im richtigen Moment abzurufen. Ärgerlich ist natürlich zusätzlich, dass genau jene Athleten nicht auf Touren kamen, die von ihrer persönlichen Bestleistung her in den Hauptrennen klar zu den Halbfinal- oder gar Finalkandidaten gezählt werden konnten.
Die Resultate der Schweizer:
50m Freistil Herren
27. Aurélien Künzi 24.02
37. Duncan Furrer 24.51
42. Marc-Luca Ramsebner 24.70 (PB)
45. Maximilien Bon 24.77
4x100m Lagen Herren
12. SUI 3:53.86
Lukas Räuftlin 58.44 (PB)
Benjamin Le Maguet 1:05.31
Nico van Duijn 57.95
Aurélien Künzi 52.34
[Alle Resultate im Überblick]

22.7. Sommer Schweizer Meisterschaft Arbon – Rigamonti überzeugt. Auch der zweite Tag der Schweizer Meisterschaft in Arbon, der glücklicherweise ohne einen Tropfen Regen über die Bühne ging, wurden sehr ansprechende Siegerzeiten erzielt. In der Mehrheit waren dafür die ausländischen Schwimmerinnen und Schwimmer zuständig aber auch die einheimischen Athleten setzten positive Akzente. So gewann Flavia Rigamonti in guten 4:14.18 den Wettkampf über 400m Freistil und unterbot dabei „en passant“ die Limite für die Europameisterschaften in Eindhoven vom kommenden Frühling. Sie ist damit nach Martina van Berkel, die heute gleich zwei Schweizer Meistertitel gewann, die zweite Athletin, welche die Vorgaben erfüllt.Aber auch die Leistungen von Damien Courtois (Zweiter über 50m Delfin in 24.97) und die erstmaligen Schweizermeistertitel von René Kolonko (SC Uster-Wallisellen, 50m Brust), Stefan Sigrist (SC Schaffhausen, 200m Lagen) und Joël Escher (SC Aarefisch, 1500m Freistil) verdienen Erwähnung.
Die Resultate im Überblick:
100m Freistil Herren
1. Galavtine Antoine 85 Racing Club de France 0:50.56
2. Livnat Shai 84 Israel Swimming Association 0:50.87
3. Zaluski Kajetan 87 Polish Swimming Federation 0:52.01
4. Perez Adrien 88 Red-Fish Neuchatel 0:52.34
Schweizermeister
5. Schneiter Christian 84 Swim Team Biel-Bienne 0:52.38
Silber National
6. Herzig John 85 Red-Fish Neuchatel 0:52.63
Bronze National
400m Freistil Damen
1. Rigamonti Flavia 81 Team Atlantide & Locarno 4:14.18
Schweizermeisterin
2. Etienne Ophelie Cyriell 90 Federation Francaise de Natation 4:18.04
3. Diguet Madeleine 89 Federation Francaise de Natation 4:19.98
6. Oestringer Cherelle 91 Swim Team Biel-Bienne 4:38.14
Silber National
7. Kueng Rahel 91 Schwimmclub Frauenfeld 4:40.87
Bronze National
50m Brust Herren
1. Malul Michael 85 Israel Swimming Association 0:28.60
2. Tahirovic Emil 79 Plavalna zveza Slovenije 0:28.83
3. Markic Matjaz 83 Plavalna zveza Slovenije 0:28.89
5. Kolonko Rene 81 Schwimmclub Uster-Wallisellen 0:29.83
Schweizermeister
9. Courtois Damien 88 Lancy-Natation 0:29.68 (im B-Final erzielt, darum trotz der besseren Zeit hinter Kolonko klassiert)
Silber National
10. Schweizer Martin 88 Schwimmclub Meilen 0:30.43
Bronze National
50m Brust Damen
1. Baillod Celine 82 Renens-Natation 0:33.71
Schweizermeisterin
2. Bellasi Claudia 82 Limmat Sharks Zuerich 0:34.97
Silber National
3. Lottaz Tamaris 84 Team Atlantide & Locarno 0:35.70
Bronze National
100m Rücken Herren
1. Rumianowski Tomasz 85 Polish Swimming Federation 0:57.26
2. Segal Ehud 84 Israel Swimming Association 0:58.24
3. Barnea Guy 87 Israel Swimming Association 0:58.33
4. Gabrilo Luka 81 Team Atlantide & Locarno 0:58.86
Schweizermeister
7. Lang Flori 83 Schwimmclub Uster-Wallisellen 0:59.81
Silber National
8. Spirig Joel 85 Schwimmclub Uster-Wallisellen 1:03.63
Bronze National
100m Rücken Damen
1. Herasimenia Aleksandra 85 Belorus Swimming Federation 1:03.33
2. Gostomelsky Anna 81 Israel Swimming Association 1:03.37
3. Van Berkel Martina 89 Schwimmclub Winterthur 1:07.01
Schweizermeisterin
5. Holenstein Andrea 88 Schwimmverein Waedenswil 1985 1:07.85
Silber National
6. Schweiger Melanie 84 Schwimmverein Baar 1:09.28
Bronze National
50m Delphin Herren
1. Galavtine Antoine 85 Racing Club de France 0:24.83
2. Courtois Damien 88 Lancy-Natation 0:24.97
Schweizermeister
3. Lefert Clement 87 Federation Francaise de Natation 0:25.03
6. Muenger Yul 88 Geneve Natation 1885 0:25.59
Silber National
7. Madoerin Ralph 86 Schwimmclub Liestal 0:25.66
Bronze National
50m Delphin Damen
1. Ivri Amit 89 Israel Swimming Association 0:27.39
2. Parra Audrey 84 N.C.Echirolles 0:28.09
3. Soule Lise 90 Federation Francaise de Natation 0:28.39
6. Van Berkel Martina 89 Schwimmclub Winterthur 0:29.52
Schweizermeisterin
7. Ecker Nina 82 Swim Team Biel-Bienne 0:29.59
Silber National
9. Perez Laetitia 90 Red Fish Neuchatel 0:29.22
Bronze National
200m Vierlagen Herren
1. Trannoy Kevin 87 JN Compiegne 2:07.16
2. Nevo Gal 87 Israel Swimming Association 2:09.96
3. Peter Jeremy 88 Obernai Dauphins 2:10.60
5. Sigrist Stefan 87 Schwimmclub Schaffhausen 2:12.99
Schweizermeister
6. Karasek David 87 Limmat Sharks Zuerich 2:13.12
Silber National
7. Bossard Kilian 86 Limmat Sharks Zuerich 2:16.38
Bronze National
200m Vierlagen Damen
1. Kowalczyk Anna 88 Polish Swimming Federation 2:20.46
2. Etienne Ophelie Cyriell 90 Federation Francaise de Natation 2:22.29
3. Baillod Celine 82 Renens-Natation 2:23.72
Schweizermeisterin
4. Ribi Marina 88 Schwimmclub Schaffhausen 2:24.74
Silber National
5. Schmitz Andrea 88 Schwimmklub Langenthal 2:28.87
Bronze National
1500m Freistil Herren
1. Beraud Romain 88 Federation Francaise de Natation 16:02.38
2. Escher Joel 89 Schwimmclub Aarefisch 16:23.95
Schweizermeister
3. Baillod Julien 80 Geneve Natation 1885 16:33.22
Silber National
4. Mohr Stephan 85 Schwimmverein beider Basel 16:47.61
Bronze National
4x100m Vierlagen Damen
1. Schwimmclub Uster-Wallisellen 4:33.28
2. Red-Fish Neuchatel 4:39.54
3. Geneve Natation 4:47.44
4x100m Vierlagen Herren
1. Israel Swimming Association 3:48.27
2. Schwimmclub Uster-Wallisellen 3:55.54
Schweizermeister
3. Geneve Natation 3:55.58
Silber National
5. Red-Fish Neuchatel 4:00.20
Bronze National
[Alle Resultate]
Line element21.7. Gute Ergebnisse bei den Schweizer Nachwuchsmeisterschaften. Am vergangenen Wochenende fanden in Lancy die Schweizer Nachwuchsmeisterschaften statt, und die Mannschaft der Limmat Sharks rund um Trainerin Kathi Massow konnte mit 22 Medaillen ein sehr beachtliches Ergebnis nach Hause schwimmen. Auch wenn man die drei Medaillen der Junioren abzieht, die in den letzten Jahren nicht beim Nachwuchskriterium starteten, ist dies verglichen mit den den 11 Medaillen aus dem letzten Jahr eine deutliche Steigerung, die zeigt, daß mit den Limmat Sharks in diesem Bereich in Zukunft weiter zu rechnen sein wird. Das Ergebnis ist umso beachtlicher, als daß 6 Nati-Mitglieder der Limmat Sharks (und damit die potentiell größten Medaillensammler) nicht am Start waren oder nicht an den Start gehen konnten (Marcel Betschart hatte sich wegen einer Krankheit im Vorfeld entschlossen, nicht zu starten, Adrien Riccucci wurde durch einen gebrochen Arm daran gehindert zu schwimmen, Stépahnie Spahn ist ebenfalls verletzt, Stepahnie Eisenring schwimmt (erfolgreich) in Amerika und Joel Kempter und Nico Van Duijn konnten wegen ihrer Vorbereitung für EYOF bzw. JEM nicht antreten). Die wertvollsten Leistungen gelangen dabei Fabio Egg (Jg. 93) und Val Mikos (Jg. 89) jeweils über 100m Freistil. Beide konnten aufs Zehntel die Limite für die Jugend- bzw. U22 Nationalmannschaft erreichen. Fabio gelang dasselbe ebenfalls aufs Zehntel in 100m Rücken Der im deutschsprachigen Teil Belgiens lebende und trainierende Daniel Lee Grice (Jg. 94) unterbot die Limite für die Jugend-Nati über 400m Freistil, die er in einem spannenden Rennen auch gewinnen konnte. Fleißigste Titelsammlerin in den Reihen der Limmat Sharks war Elina Piesbergen (Jg. 91), die drei Mal als Siegerin das Becken verließ und zudem noch eine Silber und eine Bronzemedaille errang (und in allen Rennen ihre noch jungen Bestzeiten teils deutlich unterbieten konnte).
Die Medaillengewinner im Einzelnen:
Gold: Elina Piesbergen (100 und 200m Delfin und 200m Lagen), Val Mikos (100m Freistil), Daniel Lee Grice (400m Freistil) und Kathrin Appenzeller (Jg. 94, 200m Freistil)
Silber: Fabio Egg (100 und 200m Freistil, 100 und 200m Rücken), Kathrin Appenzeller (100m Freistil), Fiammetta Bernasconi (Jg. 91, 200m Delphin), Michael Durrer (Jg. 89, 100m Brust), Elina Piesbergen (400m Lagen) und Daniel Lee Grice (200m Rücken)
Bronze: Michael Durrer (200m Brust), Fabio Egg (800m Freistil), Daniel Lee Grice (200m Freistil),Val Mikos (200m Lagen), Elina Piesbergen (800m Freistil), Alexander Studzinski (Jg. 91, 200m Delphin) und Sergio Zarro (Jg. 95, 100m Rücken)
Finalqualifikationen gelangen außerdem Attilio Bernasconi (Jg. 95), Roland Denzler (Jg. 90), Luise Pfeifer (Jg. 93), Aron Serafini (Jg. 93) und Florence Sigg (Jg. 94). Damit konnten sich 14 von 17 Teilnehmern der Limmatsharks unter den ersten 8 plazieren, und 9 auf dem Podium. Herzlichen Glückwunsch an die Schwimmer und Trainerin Kathi zu diesen hervorragenden Leistungen! Line element
21.7. Uralt-Rekord geknackt. Der Brasilianer Thiago Pereira hat bei den Pan-Amerikanischen Spiele in Rio de Janeiro eine Rekordmarke von Mark Spitz egalisiert: Der 21-Jährige holte über 200 m Lagen und mit der Freistilstaffel über 4x100 m seine Goldmedaillen Nummer vier und fünf [Website].

21.7. JEM Antwerpen – erneut keine Schweizer in den Halbfinals. Die Schweizer Juniorenschwimmer konnten am vierten Tag der Europameisterschaften in Antwerpen zumindest die persönliche Bilanz aufbessern, indem aus 13 Starts immerhin fünf persönlich Bestzeiten resultierten. Für die Halbfinals war dies allerdings nicht schnell genug, alle Schweizer schieden in den Vorläufen aus.
Die Resultate der Schweizer:
50m Rücken Herren
21. Duncan Furrer 28.14 (PB)
24. Lukas Räuftlin 28.35 (PB)
100m Rücken Damen
37. Virginia Schumacher 1:08.28 (PB)
38. Laila Werner 1:08.52
47. Tamara Rangelov 1:10.34
200m Freistil Herren
30. Eugenio Bianchi 1:55.19
40. Simon Rabold 1:57.61 (PB)
41. Aurélien Künzi 1:57.75
43. Maximilien Bon 2:00.44
100m Delfin Herren
31. Nico van Duijn 57.38
34. Andrea Borsari 58.29
36. Sven Pfeuti 59.03 (PB)
100m Brust Herren
28. Benjamin Le Maguet 1:06.31
[Alle Resultate im Überblick]

21.7. Sommer Schweizer Meisterschaften Arbon – starke Siegerzeiten. (Swiss Swimming) Die Open ausgetragenen Schweizer Meisterschaften in Arbon brachten zum Auftakt einige international beachtliche Siegerzeiten und gleich mehrere überraschende Schweizermeister. Das Niveau der Finals ist beachtlich, was nicht zuletzt auf einige starke Teams aus den umliegenden Ländern zurückzuführen ist. So kommen die Sieger fast ausnahmslos aus dem Ausland – einzig Marina Ribi vom SC Schaffhausen gewann das Rennen über 400m Lagen. Die international wertvollsten Leistungen erbrachten der Israeli Shai Livnat über 200m Freistil in 1:50.41 und der Franzose Antoine Galavtine über 50m Freistil in 22.89. Letzterer trainiert seit einem Jahr in der Trainingsgruppe unter Guennadi Touretski in Magglingen und hatte zumindest ein halbes Heimspiel. Unter den Schweizermeistern gibt es gleich mehrere, welche zum ersten Mal zuoberst auf dem Siegerpodest standen: John Herzig (Red Fish Neuchatel, 200m Freistil), Claudia Bellasi (Limmat Sharks, 100m Brust), Nathalie Hirsekorn (Wittenbach, 200m Rücken) und Allegra Schaer (Wittenbach, 50m Freistil) liessen sich allesamt zum ersten Mal die Goldmedaille überreichen. Die Resultate der SM in Arbon: (jeweils die ersten drei + die drei besten Schweizer)
200m Freistil Herren
1. Livnat Shai 84 Israel Swimming Association 1:50.41
2. Guillon Thomas 88 Federation Francaise de Natation 1:52.29
3. Trannoy Kevin 87 JN Compiegne 1:52.33
5. Herzig John 85 Red-Fish Neuchatel 1:54.60
Schweizermeister
6. Karasek David 87 Limmat Sharks Zuerich 1:55.12
Silber National
7. Sigrist Stefan 87 Schwimmclub Schaffhausen 1:56.82
Bronce National
200m Freistil Damen
1. Herasimenia Aleksandra 85 Belorus Swimming Federation 2:03.41
2. Diguet Madeleine 89 Federation Francaise de Natation 2:05.50
3. Sere Camille 89 Federation Francaise de Natation 2:07.18
4. Baillod Celine 82 Renens-Natation 2:08.92
Schweizermeisterin
5. Ribi Marina 88 Schwimmclub Schaffhausen 2:09.54
Silber National
7. Oestringer Cherelle 91 Swim Team Biel-Bienne 2:10.19
Bronze National
100m Brust Herren
1. Tahirovic Emil 79 Plavalna zveza Slovenije 1:03.87
2. Markic Matjaz 83 Plavalna zveza Slovenije 1:04.08
3. Marand Thibault 87 Federation Francaise de Natation 1:04.55
6. Waeber Dimitri 86 Geneve Natation 1885 1:05.67
Schweizermeister
7. Kolonko Rene 81 Schwimmclub Uster-Wallisellen 1:05.90
Silber National
8. Carradori Sergio 83 Team Atlantide & Locarno 1:07.03
Bronce National
100m Brust Damen
1. Jaubert Justine 89 Federation Francaise de Natation 1:12.56
2. Kowalczyk Anna 88 Polish Swimming Federation 1:13.00
3. Korotkov Anastasia 90 Israel Swimming Association 1:13.71
4. Bellasi Claudia 82 Limmat Sharks Zuerich 1:15.01
Schweizermeisterin
5. Schlegel Carmela 83 Schwimmclub Uster-Wallisellen 1:15.66
Silber National
6. Testoni Francesca 83 Mendrisiotto-Nuoto 1:17.05
Bronce National
200m Rücken Herren
1. Rumianowski Tomasz 85 Polish Swimming Federation 2:04.84
2. Chama Itai 85 Israel Swimming Association 2:04.98
3. Barnea Guy 87 Israel Swimming Association 2:06.61
5. Gabrilo Luka 81 Team Atlantide & Locarno 2:08.99
Schweizermeister
6. Spirig Joel 85 Schwimmclub Uster-Wallisellen 2:11.57
Silber National
7. Pruncu Alexandru 89 Geneve Natation 1885 2:15.62
Bronce National
200m Rücken Damen
1. Etienne Ophelie Cyriell 90 Federation Francaise de Natation 2:16.48
2. Khakhlova Svitlana 84 Belorus Swimming Federation 2:21.20
3. Staszak Katarzyna 87 Polish Swimming Federation 2:23.75
4. Hirsekorn Nathalie 90 Schwimm-Club Wittenbach 2:26.22
Schweizermeisterin
5. Holenstein Andrea 88 Schwimmverein Waedenswil 1985 2:26.61
Silber National
6. Schweiger Melanie 84 Schwimmverein Baar 2:31.18
Bronce National
100m Delphin Herren
1. Lefert Clement 87 Federation Francaise de Natation 0:54.53
2. Babuchowski Marcin 84 Polish Swimming Federation 0:54.82
3. Kochavi Nadav 85 Israel Swimming Association 0:56.00
4. Courtois Damien 88 Lancy-Natation 0:56.08
Schweizermeister
6. Madoerin Ralph 86 Schwimmclub Liestal 0:56.64
Silber National
7. Oberholzer Simon 85 Schwimmclub Schaffhausen 0:56.69
Bronce National
100m Delphin Damen
1. Gostomelsky Anna 81 Israel Swimming Association 1:01.26
2. Ivri Amit 89 Israel Swimming Association 1:01.97
3. Soule Lise 90 Federation Francaise de Natation 1:02.32
6. Van Berkel Martina 89 Schwimmclub Winterthur 1:03.71
Schweizermeisterin
7. Baillod Celine 82 Renens-Natation 1:04.58
Silber National
400m Vierlagen Herren
1. Kierzkowski Mateusz 87 Polish Swimming Federation 4:29.60
2. Bachmann Stephan 84 Team Atlantide & Locarno 4:30.70
Schweizermeister
3. Sigrist Stefan 87 Schwimmclub Schaffhausen 4:34.83
Silber National
5. Baillod Julien 80 Geneve Natation 1885 4:36.44
Bronce National
400m Vierlagen Damen
1. Ribi Marina 88 Schwimmclub Schaffhausen 5:07.01
Schweizermeisterin
2. Testoni Francesca 83 Mendrisiotto-Nuoto 5:16.58
Silber National
3. Beltrami Elena 81 Team Atlantide & Locarno 5:25.70
Bronce National
50m Freistil Herren
1. Galavtine Antoine 85 ??? 0:22.89
2. Trannoy Kevin 87 JN Compiegne 0:23.38
3. Zaluski Kajetan 87 Polish Swimming Federation 0:23.55
5. Gaffuri Alessandro 81 Red-Fish Neuchatel 0:23.83
Schweizermeister
6. Herzig John 85 Red-Fish Neuchatel 0:23.90
Silber National
50m Freistil Damen
1. Khakhlova Svitlana 84 Belorus Swimming Federation 0:25.50
2. Herasimenia Aleksandra 85 Belorus Swimming Federation 0:25.58
3. Gostomelsky Anna 81 Israel Swimming Association 0:26.76
5. Schaer Allegra 88 Schwimm-Club Wittenbach 0:27.44
Schweizermeisterin
6. Rognon Carine 90 Red-Fish Neuchatel 0:27.62
Silber National
8. Butty Sarah 88 Geneve Natation 1885 0:28.05
Bronce National
4x200m Freistil Herren
1. Red-Fish Neuchatel 7:58.54
Schweizermeister
2. VfL Sindelfingen 7:59.78
3. Geneve Natation 8:04.62
Silber National
4. Red-Fish Neuchatel 8:31.48
Bronce National
4x200m Freistil Damen
1. Schwimmclub Liestal 8:59.88
Schweizermeister
2. Red-Fish Neuchatel 9:00.17
Silber National
3. Geneve Natation 9:00.39
Bronce National
[Alle Resultate im Überblick]
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20.7. JEM Antwerpen – Le Maguet im Halbfinal. (Swiss Swimming) Die Schweizer Schwimmer hatten am dritten Tag der Junioren-EM in Antwerpen gleich mehrere Trümpfe im Rennen, die allesamt hätten stechen sollen – getan hat es nur einer: Benjamin Le Maguet, der sich über 50m Brust in 29.54 für den Halbfinal von heute Nachmittag qualifizierte. Der Romand verbesserte dabei seine persönliche Bestzeit um zwei Zehntel. Alle anderen Schweizer schieden in den Vorläufen aus und ärgerten sich dabei selber am meisten. Für alle wäre die Türe zu den Halbfinals offen gewesen, sofern sie im Bereich ihrer persönlichen Bestzeit geschwommen wären. Der Tag stand damit klar im Zeichen der verpassten Chancen. Die Staffel der Herren über 4x200m Freistil verpasste die angestrebte Finalqualifikation relativ knapp. Im neunten Rang klassiert verpassten sie die Entscheidung um 1.5 Sekunden. Immerhin schwammen Künzi, Bianchi, Bon und Rabold in 7:45.32 so schnell wie noch nie eine Schweizer Juniorenstaffel.
Die Resultate der Schweizer:
50m Rücken Damen
34. Virginia Schumacher 31.60
36. Tamara Rangelov 31.72
50m Brust Herren
16. Benjamin Le Maguet 29.54 (Halbfinal am Freitagnachmittag)
200m Freistil Damen
23. Laila Werner 2:08.12
200m Rücken Herren
22. Lukas Räuftlin 2:10.47
4x200m Freistil Herren
9. SUI 7:45.32
Aurélien Künzi 1:55.52
Eugenio Bianchi 1:53.71
Maximilien Bon 1:58.26
Simon Rabold 1:57.83
[Alle Resultate im Überblick]
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19.7. JEM Antwerpen – keine Schweizer in den Halbfinals und Finals. (Swiss Swimming) Der zweite Tag der Junioren-Europameisterschaften in Antwerpen war nicht der Tag der Schweizer. Alle im Einsatz stehenden Schwimmer schieden in den Vorläufen aus und kamen mit einer Ausnahme nicht an ihre persönlichen Bestzeiten heran. Besonders schade ist dies für die vier Freistilschwimmer, welche am Vortag in der Staffel eine gute Leistung gezeigt hatten. Keiner von ihnen konnte an die Leistung des Vortages anknüpfen. „Es fehlte ihnen allen der Mut zum Risiko, keiner ging das Rennen schnell an und probierte etwas“, kommentierte Head Coach François Willen. Am nächsten an eine Halbfinalqualifikation kam Andrea Borsari über 200m Delfin, der den Einzug in die nächste Runde nur um 19 Hundertstel verpasste.
Die Resultate der Schweizer:
100m Freistil Herren
41. Maximilien Bon 52.86
45. Aurélien Künzi 52.96
50. Duncan Furrer 53.45
57. Marc-Luca Ramsebner 54.40
200m Delfin Herren
18. Andrea Borsari 2:08.56
20. Nico van Duijn 2:09.93
24. Sven Pfeuti 2:17.81 (PB)
[Alle Resultate im Überblick]
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18.7. Junioren-EM Antwerpen – Staffel mit Bestzeit. (Swiss Swimming) Die heute beginnenden Junioren-Europameisterschaften im Belgischen Antwerpen waren mit Ausnahme der 4x100m Freistilstaffel der Männer noch nicht von Schweizer Exploits geprägt. Als einzige verbesserten Benjamin Le Maguet (200m Brust) und Nico van Duijn (50m Delfin) ihre persönlichen Bestzeiten, ohne damit aber in die Halbfinals vorzustossen. Die Männerstaffel mit Aurélien Künzi (52.54), Maximilien Bon (52.32), Duncan Furrer (52.47) und Marc-Luca Ramsebner (51.99) klassierten sich in den Vorläufen im zehnten Rang und schwammen mit 3:29.32 so schnell wie noch nie eine Schweizer Juniorenstaffel. Zur Finalqualifikation fehlten zwar 1.6 Sekunden, dennoch darf man das Resultat mit Blick auf das hohe Niveau als Erfolg werten.
Die weiteren Resultate der Schweizer:
400m Freistil Herren
27. Eugenio Bianchi 4:07.91
29. Simon Rabold 4:11.62
100m Rücken Herren
24. Lukas Räuftlin 59.87
200m Brust Herren
26. Benjamin Le Maguet 2:25.70
50m Delfin Herren
37. Sven Pfeuti 26.19
44. Nico van Duijn 26.57
48. Andrea Borsari 27.37
[Alle Resultate im Überblick]

18.7. Entscheidung in drei Wochen. Im Fall des unter Dopingverdachts stehenden tunesischen Weltmeisters Oussama Mellouli wird eine Entscheidung durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS erst in etwa drei Wochen erwartet.Line element
17.7. Stoychew gewinnt 4. FINA Grand-Prix. Der Gewinner des FINA Marathon Swimming World Cups seit 2001 gewann die vierte Etappe des diesjährigen World Cups im serbischen Sava-Fluss über 19 km. Er liegt damit in der Gesamtwertung an dritter Stelle. Bei den Frauen gab es einen russischen Dopplesieg. Resultate Männer: 1. Petar Stoychev (BUL) 2h44m27s; 2. Anton Sanachev (RUS) 2h44m34s; 3. Alexander Studzinski (GER) 2h44m35s. Frauen: 1. Ekaterina Zhdanova (RUS) 2h55m11s93; 2. Anna Uvarova (RUS) 2h55m11s94; 3. Esther Nuñez Morera (ESP) 2h57m16s. Gesamtwertung Männer: 1. Damian Blaum (ARG) 42 Punkte; 2. Alexander Studzinski (GER) 40 Punkte; 3. Petar Stoychev (BUL) 39 Punkte. Frauen: 1. Esther Nunez Morera (ESP) 55 Punkte; 2. Celeste Puñet (ARG) 40 Punkte; 3. Erica Rose (USA) 32 Punkte .
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16.7. Brite schwimmt am Nordpol. Der britische Abenteurer und Liebhaber kalter Gewässer, Lewis Gordon Pugh, ist der Erste, der am Nordpol schwamm. Er will damit die Aufmerksamkeit auf die globale Erwärmung lenken. Diese wirkte sich noch nicht messbar auf die Wärme des Wassers aus: Es war immerhin noch 1.8°C kalt. Allerdings wird die Eisdecke immer dünner; sie schrumpfte während den letzten 30 Jahren um 10-12%. Pugh schwamm denn auch in einem natürlichen Loch in der Eisdecke den Kilometer in 18:12. Solche Löcher habe es früher nicht gegeben. Trotz Unterkühlung gelang es ihm nach dem Schwimmen zu sprechen, was andere Eisschwimmer nicht können. Es habe Überwindung gebraucht, ins dunkle Loch zu springen, und man überlege sich, ob es Eisbären oder grosse Fische oder Wale habe, meinte Pugh. Lewis Pugh hat sich schon mehrfach einen Namen als "Eismann" gemacht: Bereits 2005 schwamm er in nullgrädigem Wasser in der Antarktis eine Meile. Seinem Körper habe er die Reaktion auf Kälte schlicht abgewöhnt, sagte er dem Medizin-Fachblatt "The Lancet". Sobald er kaltes Wasser sehe, steige seine Körpertemperatur auf 38 Grad. Regelmässige kurze Bäder in eiskaltem Wasser hätten ihm die Fähigkeit verliehen, die Reaktion seines Körpers auf Kälte zu kontrollieren. Das hat der Brite nun einmal mehr eindrucksvoll bewiesen.
Line element 15.7. Die Limmat Sharks im Ausland, Teil 2. Stephanie Eisenring hat beim Age Group Invitational im Hall Of Fame Pool in Fort Lauderdale, FL, USA aus vollem Training heraus einige hervorragende Zeiten geschwommen. Sie belegte jeweils den ersten Platz in 50m Freistil (27.38), 200m Freistil (2:05.31, Limmat Sharks Clubrekord und die 4. schnellste Zeit einer Schweizerin in diesem Jahr), 400m Freistil (4:21.42), den zweiten Platz über 800m Freistil (9:09.79), 50m Delphin (29.56, zum ersten Mal unter 30s und Limmat Sharks Clubrekord) und 100m Delphin (1:06.66) sowie den 3. Platz über 100 Freistil (59.79). Auch in den USA sind diese Zeiten einiges wert, Stephanie liegt mit ihrer Leistung über 200m Freistil bei den 15-16 Jährigen auf Platz 22, über 400m Freistil auf Platz 20. Herzlichen Glückwunsch! Line element
14.7. Mellouli vor dem Sportgericht. (eurosport) Der Internationale Sportgerichtshof CAS verhandelt am kommenden Mittwoch den Fall des unter Dopingverdachts stehenden tunesischen Schwimm-Weltmeisters Oussama Mellouli. Das wurde am Freitag bekannt. Mellouli hat im November 2006 in den USA Amphetamine genommen und wurde vom tunesischen Verband bloss verwarnt.

13.7. Janet Evans Invitational, Los Angeles, 12.-15.7.2007 [Website]. Am JEI gewann Larsen jensen die 800 m Freistil in 7:53.92 und zeigte, dass er seine kurze Trainingspause unbeschadet überstanden hat: Er schloss an der USC sein Studium erfolgreich ab.
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13.7. Busse für Bernard. (eurosport) Der französische Weltklasseschwimmer Alain Bernard soll an seinen früheren Verein "Cercle des Nageurs" in Marseille 120'000 Euro zurück zahlen. Dabei macht der Verein geltend, dass Bernard im September 2006 vor Ablauf seines Vertrags nach Antibes gewechselt war.

13.7. All Africa Games, Algier, 12.-18. Juli 2007 [Website]. Die Wettkämpfe werden von den Südafrikanern domniert, doch die übrigen Länder sorgen hin und wieder für Überraschungen: Über 100 m Delfin gewann bei den Herren der Kenyaner Jason Dunford in 53.40. Natürlich konnte über 400 m Lagen bei den Frauen Kirsty Coventry, Zimbabwe, ungefährdet in 4.39.91 gewinnen.
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9.7. US Nationals & US Junior Nationals, Indianapolis, 31.7.-4.8.2007 / 6.8.-10.8.2007 [Website]
Line element7.7. Die LimmatSharks im Ausland. Einige Schwimmer der Limmat Sharks Zürich haben an den vergangenen Wochenenden an hochklassigen Wettkämpfen im Ausland teilgenommen. Nico Van Duijn (Jg. 1990) und Joel Kempter (Jg. 1991) waren mit der Schweizer Junioren- und Jugendnationalmannschaft an der Trofeo Italo Nicoletti in Riccione, Italien (29.06.-01.07.2007). Dieser Wettkampf, der als Vorbereitung für die JEM und die EYOF diente, war mit einigen der besten Schwimmer des Heimatlandes in den Jahrgängen bestückt, die sehr gute Leistungen zeigten, sowohl in der Breite als auch in der Spitze. Wegen der vielen Teilnehmer mußte der Wettkampf zum Teil in den beiden 50m Bädern vor Ort gleichzeitig ausgetragen werden. In diesem starken Feld gelangen den beiden Limmat Sharks mit für den Vorbereitungsstand ansprechenden Leistungen einige gute Plazierungen. Nico belegte über 400, 200 und 100m Freistil den 14., 21. und 28. Platz, in 100 und 200m Delphin erreichte er den 5. und den 11. Platz, jeweils mit Zeiten, die er zuvor erst ein oder zwei Mal unterbieten konnte. Joel startete in fast denselben Disziplinen und belegte in 100 und 200m Delphin den 5. bzw. 15. Platz, in 50 und 100m Freistil jeweils den 11. und in 200m Freistil wieder den 15. Platz. Ein Wochenende zuvor war David Karasek für St. Germain en Laye bei den Französichen Meisterschaften in Saint Raphael in der 4x200m Freistil Staffel am Start. Zusammen mit dem Vize-Europameister über 1500m Freistil, Sebastien Rouault (jetzt an der University of Georgia studierend) gelang ihm trotz der gerade absolvierten Maturprüfungen mit 1:53 eine ansprechende Leistung, die für das ganze Team mit der Bronze-Medaille belohnt wurde. Dies sollte David Zuversicht für die Universiadevorbereitungen geben. Ebenfalls mit einigen der weltbesten Schwimmer ging Claudia Bellasi im Rahmen der Mare-Nostrum Serie in Canet und in Barcelona an den Start. Sie wollte nach den nicht gelungenen Schweizer Meisterschaften und erneut sehr guten Trainingsergebnissen unter Beweis stellen, daß sie mehr kann, als sie zuvor zu zeigen im Stande war, und sich nach Möglichkeite noch für die Universiade qualifizieren. Trotz der guten äußeren Bedingungen und der stimulierenden Konkurrenz ist dieses Vorhaben leider nicht wie geplant gelungen. In Canet erreichte sie keine Finalplazierung, auch wenn dies durchaus im Bereich des Möglichen gelegen hätte. In Barcelona stand sie zumindest über 100m Brust im B-Finale und konnte ihre Leistung zum Vorlauf steigern, blieb aber auch hier über den angestrebten Zeiten.

7.7. Triathlon: Großartige Leistung von Nicola Spirig. Nicola Spirig gewann bei den Triathlon-Europameisterschaften mit einer sehr starken Leistung nach nicht zufriedenstellendem Beginn im Schwimmen die Bronzemedaille! Herzlichen Glückwunsch! Reto Hug, in der Vorbereitung durch Krankheit und Ausbildung eingeschränkt, konnte mit einem 15. Platz bei den Männern zufrieden sein. Lara Hehr gewann beim Züri-Triathlon in der Klasse Short-Jugend A mit einem deutlichem Vorsprung von über dreieinhalb Minuten. Terje Trasberg, Austauschschülerin aus Estland, gewann in der derselben Streckenlänge die Junioren-Kategorie.Line element
6.7. Dänische offene Meisterschaften, Åarhus, 7.-12.7.2005 [Resultate]

6.7. International Swim Meet, Chiba, 21.-24.8.2007 [Website]. Australien schickt mit Grant Hackett, Libby Lenton und Jessicah Schipper als Aushängeschilder eine 30-köpfige, sehr schlagkräftige Eqippe an das internationale Schwimmmeeting in Chiba, Japan: Frauen: Bronte Barratt, Cate Campbell, Jade Edmistone, Joanna Fargus, Leisel Jones, Lisbeth Lenton, Linda MacKenzie, Meagan Nay, Kylie Palmer, Shayne Reese, Stephanie Rice, Jessicah Schipper, Melanie Schlanger, Emily Seebohm. Männer: Leith Brodie, Nick D'Arcy, Ashley Delaney, Grant Hackett, Ephraim Hannant, Andrew Lauterstein, Andrew Mewing, Kenrick Monk, Patrick Murphy, Travis Nederpelt, Kirk Palmer, Brenton Rickard, Christian Sprenger, Craig Stevens, Eamon Sullivan, Matt Targett.

6.7. Pan-Amerikanische Spiele, Rio de Janeiro. Schwimmen: 16.-22.7.2007 [Website]
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5.7. SwimRanking. Kennst du schon swimranking.net, die offizielle Bestenliste der LEN?
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3.7. Umstrukturierungen im Ressort Leistungssport. Swiss Swimming beabsichtigt das Ressort Leistungssport zu verstärken und mehrere Positionen neu zu besetzen. Pierre-André Weber bleibt weiterhin an der Spitze des Ressorts und vertritt dieses in der Direktion von Swiss Swimming. Allerdings reduziert er sein bisheriges Pensum bei Swiss Swimming und konzentriert sich auf die strategische Ebene und sowie Konzepte. Einzig für den Umzug und Aufbau des Nationalen Leistungszentrums in Tenero behält er vorderhand die operative Leitung. Der Baarer Adrian Andermatt wird neu Chef Nachwuchs von Swiss Swimming. Er wird das Nachwuchskonzept mit der dezentralen Nachwuchsförderung in den Stützpunktvereinen weiterentwickeln und die Verantwortung für die Jugend- und Juniorennationalmannschaften übernehmen. Andermatt wird diese Teams auch bei Wettkämpfen und Trainingslagern begleiten. Das Amt des Athletenbetreuers aller Kaderathleten wird er weiterhin behalten. Lorenz Liechti wird sein Pensum im Bereich Geschäftsführung reduzieren und neu das Management der Elite-Nationalmannschaft übernehmen, was sich teils mit der Arbeit als Media Manager kombinieren lässt. Die Führung Nationalmannschaft geschieht in enger Zusammenarbeit mit Guennadi Touretski, der ab der kommenden Saison nicht nur der Trainingsgruppe in Tenero, sondern auch der Elite-Nationalmannschaft als Head Coach vorstehen wird. Diese Neubesetzungen im Ressort Leistungssport sollen eine bessere Trennung der strategischen von der operativen Ebene ermöglichen und die Verantwortlichkeiten klarer regeln. Swiss Swimming strebt eine Steigerung in der Qualität der operativen Umsetzung an und möchte den Kontakt zu den Vereinen, Trainern und Athleten erhöhen. Die Fehlerquote und Konflikte sollten dadurch ebenso verringert werden wie das lokale/nationale Denken auf der Stufe von Nationalmannschaftsathleten. Mitgeteilt von Swiss Swimming.
Line element 2.7. Swiss Swimming Original Fanshirt. Swiss Swimming lanciert ein speziell hergestelltes Shirt für alle Fans und Freunde des Schwimmsports. Jeder Käufer darf seinen Namen darauf platzieren, der dann neben allen Schweizer Olympiateilnehmern im Schwimmen gedruckt wird. Dein Name erscheint dann neben allen Schwimmgrössen der Schweiz, die unser Land seit 1896 an Olympischen Spielen vertreten haben. Es wird sowohl eine Polo Version mit Kragen als auch ein T-Shirt ohne Kragen angeboten. Mit diesem Fanshirt wird eine Aktion verbunden, von der alle Mitgliedvereine des Schweizer Schwimmverbandes profitieren können. Jeder Käufer kann bei der Bestellung seinen Verein angeben, welchem dann CHF 25.- pro verkauftes Shirt zukommen werden. Der Verein, der die grösste Anzahl Bestellungen hat, bekommt nicht nur am meisten Geld, sondern auch noch ein Spezialtraining mit den Stars der Nationalmannschaft im eigenen Verein! Ab Mitte Juli kann man das Original Fanshirt online auf unserer Homepage bestellen [Info Verband].Line element
2.7. Michael Phelps dominiert Santa Clara. Michael Phelps hat dem Meeting in Santa Clara seinen Stempel aufgedrückt. Der sechsfache Olympiasieger gewann am Schlusstag nochmals drei Disziplinen und schlug insgesamt sechsmal als Erster an. Er gewann am Sonntag über 100m Freistil (49,10), 100m Rücken (54,45) und 200m Lagen (1:59,71). Zuvor hatte er bereits über 200m Rücken (1:56,95 Minuten), 400m Freistil (3:47,34) und 200m Delfin (1:56,05) triumphiert. Phelps peilt bei Olympia 2008 in Peking acht Goldmedaillen an [Website].

2.7. Huegill entschuldigt sich. Geoff Huegills wurde wegen "Erregens öffentlichen Ärgers" festgenommen und deswegen sowie "Widerstand bei der Festnahme" angeklagt. Das Malheur begann mit einer Geburtstagsfeier für seine Freundin, an der reichlich gebechert wurde, und endete damit, dass er betrunken in eine Warteschlange für Taxis drängte. Er setzte sich gegen die herbeigerufene Polizei zur Wehr. Es tue ihm ausserordentlich leid und er entschuldigte sich für den Verlauf der Angelegenheit. Er habe wohl den Polizeioffizier in Unkenntnis der Sachlage geschubst aber nicht geschlagen. Aber er wolle seine Tat nicht verleugnen. Huegill wurde gegen Kaution freigelassen und kommt wahrscheinlich mit einer Busse davon.

2.7. Phelps in Form. Beim Santa Clara International holte sich US-Star Michael Phelps gleich drei Goldmedaillen. Leisel Jones (Australien) und Natalie Coughlin (USA) kamen auf je zwei Erfolge. An Michael Phelps führt in der Weltspitze der Schwimmer weiterhin kein Weg vorbei: Mit drei Siegen war er vor dem Schlusstag des Meetings im kalifornischen Santa Clara der überragende Teilnehmer. Der sechsfache Olympiasieger und siebenfache Weltmeister aus den USA gewann am Samstag über 200m Rücken (1:56,95 Minuten) und über 400m Freistil (3:47,34). Tags zuvor hatte er sich bereits über 200m Schmetterling (1:56,05) durchgesetzt. Bei den Frauen gab es zwei Doppelsiegerinnen. Australiens Weltrekordlerin Leisel Jones dominierte über 100m Schmetterling (1:07,09) und 200m Brust (2:24,46), Olympiasiegerin Natalie Coughlin aus den USA siegte über 100m Freistil (54,12 Sekunden) und 100m Delfin (58,45) [Website].



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Juni 2007

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29.6. Céline Baillod verbessert Schweizer Rekord über 200m Lagen. (Swiss Swimming) Céline Baillod verbesserte an den offenen französischen Meisterschaften in St. Raphaël den Schweizer Rekord von Nicole Zahnd über 200m Lagen. Die 25-jährige schwamm 51 Hundertstel schneller als die Worberin vor neun Jahren und schlug nach 2:20.44 Minuten an. Baillod, die in der Schweiz für Renens-Natation lizenziert ist, startet in Frankreich für den Cercle Nautique Chalonnais. Es ist dies der erste Schweizer Rekord von Céline Bailod auf der langen Bahn. [Resultate]

29.6. Zwei Jahre Sperre für Poljakow. (AFP) Anatoli Poljakow hat die kommenden beiden Jahre Zeit, sich auch um andere Dinge als Schwimmen zu kümmern: Der russische Schwimmer wurde wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt. Das gab der Weltverband Fina am Donnerstag bekannt. Der 26-Jährige war am 23. Januar positiv auf ein anaboles Steroid getestet worden und deshalb schon seit April suspendiert. Bei der WM 2001 gewann Poljakow in Fukuoka über 200m Schmetterling Bronze. Am Rande der WM im März in Melbourne war bereits Anastassia Iwanenko wegen Doping für zwei Jahre gesperrt worden. Kurzbahn-Weltmeisterin Iwanenko stammt ebenfalls aus Russland, ihre Probe war am selben Tag wie die von Poljakow genommen worden.
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28.6. Santa Clara International Swim Meet, Santa Clara, 28.6.-1.7.2007 [Website]
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26.6. Klim steigt für immer aus dem Becken. Der Staffel-Olympiasieger und Ex-Weltmeister hat seine Schwimmkarriere beendet. Der 29-Jährige verpasst damit die Chance, 2008 in Peking als erster Australier an vier Olympischen Spielen teilzunehmen. Der in Polen geborene Sprintspezialist gewann insgesamt sechs olympische Medaillen, sieben Weltmeister-Titel und acht Medaillen bei Commonwealth Spielen. Bei den Sommerspielen 2000 in Sydney holte er zwei Goldmedaillen mit den Freistilstaffeln

26.6. Bernard schreibt Schwimmgeschichte. Alain Bernard hat bei den nationalen französischen Schwimm-Meisterschaften für einen Paukenschlag gesorgt. Dem 24-Jährigen gelang über die 100m-Freistil die zweitschnellste Zeit der Geschichte. Bernard schlug in Saint-Raphaël nach 48,12 Sekunden an. In der ewigen Bestenliste liegt er damit lediglich hinter Weltrekordler Pieter van den Hoogenband (Niederlande/47,84 Sekunden).
Line element 25.6. RZO-Meisterschaften in Wettingen. Die Limmat Sharks Zürich haben an den vergangenen beiden Wochenenden bei den regionalen Meisterschaften in Wettingen mit 34 Gold-, 30 Silber- und 19 Goldmedaillen mit großem Abstand die Medaillenwertung gewonnen. Ein wenig mehr Gegenwehr von den anderen Vereinen wäre dabei in manchen Fällen durchaus wünschenswert gewesen, einige Male bestand das gesamte Podium aus Limmat Sharks. Regionalmeister in der der offenen Klasse wurden bei den Herren: Kilian Bossard (100 und 200m Brust, 400m Freistil, 200 und 400m Lagen), David Karasek (200 und 1500m Freistil, 100m Delphin), Val Mikos (100m Freistil), Christian Müller (200m Delphin), Claude Pape (50 und 100m Rücken), sowie alle Staffeln (4x200m Freistil, 4x50m Lagen, 4x50m Freistil). Bei den Frauen gewann in der offenen Klasse Fiammetta Bernasconi (200m Delphin), Elina Piesbergen (200 und 400m Lagen, 100m Delphin) und Stephanie Spahn (50m Brust). In den Altersklassen gewannen Marcel Betschart (400m Freistil, 100 und 200m Rücken, 200 und 400m Lagen), Fabio Egg (100, 200 und 1500m Freistil), Joel Kempter (100m Freistil, 100 und 200m Delphin), Stephanie Spahn (100 und 200m Brust). Weitere Medaillengewinner waren Alexander Ammann, Michael Durrer, Aron Serafini, Alexander Studizinski, Sergio Zarro, Nico van Duijn, Kathrin Appenzeller und Luise Pfeifer. Sehr gute Leistungen auf ihr Alter bezogen zeigten Adrien Riccucci über 1500m Freistil, wo er nur äußerst knapp seine 2. Limite für die Jugend-Nationalmannschaft verpaßte, Sergio Zarro über 200m Rücken und Stefanie Dreier über 800m Kraul (ihre erste Regio-Kader Qualifikation).

25.6. Junioren-Cup in Uster. Die jüngeren Mitglieder der Limmat Sharks gingen letzten Samstag beim Junioren-Cup in Uster an den Start und schlugen sich tapfer. Remo Betschart (Jg 95) zeigt weiter, daß er sich deutlich verbessert, und konnte gleich drei erste (jeweils 100m Delphin, Brust und Freistil) und einen zweiten Platz (100m Rücken) für sich verbuchen. Stephanie Dreier stand ihm in nichts nach und erreichte bei allen ihren 5 Einzelstarts einen Podiumsplatz, davon drei Siege (50m Freistil, 100m Lagen, 50m Delfin) und zwei dritte Plätze (50m Brust und Rücken). Marcel Droege, mit Jahrgang 99 der jüngste der Limmat Sharks in Uster, erreichte einen dritten Platz über 50m Freistil, Yakir Malka (Jg. 93) gewann bei seinem ersten Wettkampf 100m Delphin. Lisa Mamie (Jg 98) machte es ihrer Kollegin Stephanie nach und wurde ebenfalls für jeden ihrer Starts mit einer Medaille belohnt. Sie gewann die 50m Brust, wurde 2. über 50m Rücken und zweimal dritte über 50m Freistil und Delphin. Knapp am Podest vorbei schwammen mit 4. und 5. Plätzen und guten Leistungen Sara Mamie und Dominik Staub. Im Mittelfeld plazierten sich Mraco Staub, Patrick Schulthess, Alexandra Tewes, Nora Versztergom, Svenja Cooper, Hannah und Alex Eastman.
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23.6. Amanda Beard on late show with David Letterman [YouTube].

23.6. Schwedin wegen Doping gesperrt. Das Nationalmannschaftsmitglied Ebba Nyberg wurde gemäss Mitteilung von TimedFinals wegen einem positiven Dopingtest im November 2006 gesperrt. Nyberg gewann an den schwedischen Meisterschaften Silber über 50 m Rücken. Nyberg macht geltend, sie habe verunreinigte Nahrungsmittelzusätze erhalten. Der Verband sperrte sie rückwirkend ab 1. März, die Dauer der Sperre ist nicht bekannt. Nahrungsmittelzusätze(hauptsächlich Protein) können mit Anabolika verunreinigt sein; an dieser Stelle wurde schon mehrfach gewarnt.
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22.6. Amanda-Beard-Interview: Wie Sie ihre Zukunft als Businesswoman sieht [From the pool to playboy and beyond...]

22.6. Französische Meisterschaften, St. Raphaël, 24.-28.6.2007 [Website]
European Junior Swimming Championships, Antwerpen, 18.-22.7.2007 [Website]
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21.6. Leistungschwimmen und Diabetes. Eine Homepage zu diesem Thema richtet sich an Eltern von schwimmbegeisterten, diabetischen Kindern oder an erwachsene Schwimmer mit Diabetes mellitus Typ I [stephaniedreier.ch].

21.6. Brooke Hanson erlitt Stromschlag. Die Australierin Brooke Hanson (29) muss wegen eines Unfalls ihre Schwimm-Karriere möglicherweise beenden. Die Australierin, die 2004 in Athen Staffel-Gold gewonnen hatte, erlitt auf einer Messe in Melbourne einen elektrischen Schlag, als sie einen Pool ihres Sponsors vorführte. Hanson kämpft seit dem Unfall mit Muskelspasmen und schweren Kopfschmerzen. "Sie hat Glück, dass sie noch lebt. Sie schläft die meiste Zeit, wird aber alle paar Stunden mit unglaublichen Schmerzen im Arm wach", erzählt Hansons Vater Ian. Wie es zu dem Unfall kam, ist derzeit unklar. Zwar habe die 29-Jährige das Krankenhaus bereits verlassen, doch ob Hanson in Zukunft wieder normal trainieren könne, stehe derzeit noch in den Sternen. Hansons Mutter Sue beschrieb den Unfall: "Brooke fühlte ein Kribbeln in ihren Händen. Als sie versuchte, den Pool zu verlassen, ist sie kollabiert. Meine andere Tochter Jade war auch vor Ort. Sie hat die Spannung ebenfalls gespürt. Es ist ein Mysterium." David Guthrie-Smith, ein Sprecher der Firma, welche für die Sicherheit der Pools verantwortlich ist, konnte sich den Vorfall nicht erklären. Gutrie-Smith sagte dem "Sydney Morning Herald": "Wir hatten einen unserer besten Männer vor Ort. Es ist wirklich alles untersucht wurden, und wir haben nichts gefunden, was einen elektrischen Schock verursacht haben könnte."
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18.6. Kate Ziegler bricht ältesten Weltrekord. Die Amerikanerin Kate Ziegler hat den ältesten Weltrekord im Schwimmen gebrochen. Die 18-Jährige blieb am TYR Swim Meet in Mission Viejo, Kalifornien, über 1500 m Crawl in 15:42,54 um 9,56 Sekunden (!) unter der Bestleistung von Janet Evans vom 26. März 1988. Die aus Great Falls, Virginia, stammende Ziegler vermochte die Pace während des gesamten Rennens zu halten; bei 400 m passierte sie in 4:09,87 bei 800 m in 8:22,57. Zum Vergleich: Flavia Rigamontis Schweizer Rekorde in diesen beiden Disziplinen liegen bei 4:11,77 respektive 8:25,91. Ziegler hatte bereits bei ihrem WM-Triumph Ende März in Melbourne (15:53,05) an Evans' Weltrekord geschnuppert. Zweite wurde damals Rigamonti, die in 15:55,38 als erste Europäerin unter der magischen 16-Minuten-Marke schwamm. Die 1500 m Crawl gehören bei den Frauen allerdings nicht zum olympischen Programm. Der legendären Evans bleibt somit nur noch die am 20. August 1989 erzielte Weltbestmarke über 800 m Crawl (8:16,22).

18.6. TYR Swim Meet of Champions, Mission Viejo, 14.-17.6.2007 [Resultate]: Mit Teilnahme einzelner US-Elite-Schwimmer und der deutschen Nationalmannschaft.
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14.6. Alshammar schwimmt Weltrekord. Die 29-jährige Schwedin Therese Alshammar verbesserte beim Mare-Nostrum-Meeting in Barcelona den Weltrekord über 50 Meter Delfin um elf Hundertstel auf 25,46. Die bisherige Bestmarke hatte Anna-Karin Kammerling (Sd) 2002 aufgestellt. Im März hatte Alshammer an der WM in Melbourne über die gleiche Distanz WM-Gold gewonnen [Website].
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13.6. Wandratsch mit neuer Weltbestzeit. (sid) Nach seinen Bestzeiten in der Durchquerung des Ärmelkanals und auf der 3,8 Kilometer langen Ironman-Schwimmstrecke stellte der 40-jährige Christof Wandratsch nun auch eine neue Bestmarke in der Durchquerung der Straße von Gibraltar ohne Neoprenanzug auf. Wandratsch benötigte für die Strecke über 15 Kilometer vom spanischen Tarifa zur Küste Marokkos genau 2:51 Stunden. "Es war ein sehr hartes Rennen, gerade zum Ende der Strecke hin", erklärte der zweimalige Langstrecken-Europameister über 25 km (1991 und 1995).
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12.6. Nationales Leistungszentrum zügelt nach Tenero. (Swiss Swimming) Im Herbst 2008 wird das Schulgebäude in Magglingen – und damit auch das Hallenbad – für eine grosse Renovation geschlossen. Diese dauert voraussichtlich zwei Jahre. Aus diesem Grund musste sich Swiss Swimming nach Alternativen umsehen, um der bestehenden Gruppe auch nach der Olympiasaison 2008 ein Bad mit möglichst professionellem Umfeld zu bieten. Da die Bäder in der Region bereits voll ausgelastet sind, steht nun ein Wechsel ins Tessin bevor. Die NLZ-Gruppe wird ab Herbst 2007 teilweise, und ab Herbst 2008 ganz ins Centro Sportivo in Tenero zügeln. In Tenero wird der bestehende 50m Pool ab diesem Herbst mit einem Ballon überdacht, was ein ganzjähriges Training auf der langen Bahn ermöglicht. Unterkunft und Essen wird auf dem Gelände des Centros sein, was die Wege verkürzt. Auch mit den Schulen konnten bereits erste Gespräche geführt werden damit die angefangenen Ausbildungen auch beendet werden können. Die Leitung des Centro Sportivo in Tenero freut sich auf diese Herausforderung im Bereich Spitzensport und unterstützt Swiss Swimming in seinem Bestreben nach einer möglichst optimalen Trainings- und Umfeldgestaltung. Die Tessiner werden uns vor allem in der intensiven Anfangsphase zur Seite stehen. Da Tenero ebenfalls ein Bundesbetrieb ist, können die Übernachtungskontingente transferiert werden, was für die Kosten und deren Entwicklung ein entscheidendes Argument war.
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10.6. Trofeo Internazionale Sette Colli, Rom, 8.-10.6.2007. Resultate: [1. Tag] [2. Tag] [3. Tag]: Grant Hackett wieder an der Spitze, die 40-jährige Dara Torres schwimmt den Jungen davon...

10.6. FINA Marathon Swimming World Cup. Die vierte Etappe über 10 km in Sevilla wurde von Thomas Lurz und Angela Maurer gewonnen. Männer: 1. Thomas Lurz (D) 1:51:49,10, 2. Wladimir Dyatchin (R) 1:51:50,71, 3. Maarten van der Eijden (NL) 1:51:52,12. Frauen: 1. Angela Maurer (D) 2:00:00,89, 2. Chloe Sutton (USA) 2:00:05,12, 3. Poliana Okimoto (Bra) 2:00:06,78.
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9.6. Aktuelle Wettkämpfe:

  • Charlotte Ultraswim, Charlotte, 7.-10.6.2007 [Resultate]
  • Mare Nostrum: Canet 9.-10.6., Barcelona 13.-14.6. und Monaco 16.-17.6.2007 [Website]

9.6. Amanda Beard: Sexiest athlete? Amanda Beards Nacktbilder in der Juli-Ausgabe des Playboys dürften auch ausserhalb der Schwimmbecken Wellen schlagen - natürlich vor allem in den USA, dem Land der Widersprüche in Bezug auf die Kombination von Sex, Business und Moralansprüche [Full Story]. Es wird auf der anderen Seite des Tecihs diskutiert, inwiefern die Bilder ihr Image als Role Model für junge Mädchen ankratze oder nicht, und ob man sich als Olympiastar sowas erlauben darf. Im Playboy jedenfalls ist sie auf acht Bildern zu sehen, die teilweise der Phantasie keinen Spielraum mehr lassen. Für Beard selber ist das kein Problem. Sie sagte, man müsse daran denken, dass sie bloss ein Schwimmer sei. Sie lebe gut und verdiene prächtig (Amanda Beard Collection), aber sie sei kein Basketballspieler und mache (noch?) keine 40-Millionen-Geschäfte.
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7.6 Charlotte Ultraswim, Charlotte, 7.-10.6.2007 [Resultate]

7.6. Deutsche Schwimmer reisen in die Höhe. (dpa) Mit Weltrekordlerin Britta Steffen (Berlin) an der Spitze reist ein Teil der deutschen Top-Schwimmer an diesem Donnerstag zu einem Höhentrainingslager nach Flagstaff/USA. Aus dem 19 Sportler umfassenden Team "Projekt Weltklasse" des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) sind im dritten Höhentrainingslager in der Ära von DSV-Sportdirektor Örjan Madsen neun Aktive vertreten. Das teilte der DSV am Dienstag mit. Im Herbst 2006 bot der norwegische Sportwissenschaftler Madsen das erste Höhentrainingslager an, vor der WM 2007 in Melbourne das zweite. Beide Maßnahmen fanden in der spanischen Sierra Nevada statt. Außer den neun Mitglieder des "Weltklasse"-Teams beteiligen sich auf eigene Kosten weitere Athleten aus dem erweiterten Olympia- Perspektivkader sowie andere DSV-Kaderangehörige an der Maßnahme in Flagstaff. In Seraina Prünte (SV Nikar Heidelberg) fliegt auch eine Schwimmerin aus der Nationalmannschaft der Schweiz auf eigene Kosten mit dem DSV-Team in das Trainingslager. Die Teilnehmer am Höhentrainingslager des DSV in Flagstaff/USA (7. Juni bis 6. Juli): Männer: Paul Biedermann (Halle/Saale), Marco di Carli (Frankfurt/Main), Toni Embacher (Halle/Saale), Christian Kubusch (Magdeburg), Jens Kruppa (Riesa), Benjamin Starke (Cottbus). Frauen: Antje Buschschulte (Magdeburg), Petra Dallmann (Heidelberg), Meike Freitag (Frankfurt/Main), Nicole Hetzer (Burghausen), Janine Pietsch (Ingolstadt), Sonja Schöber (Dortmund), Daniela Schreiber (Halle/Saale), Britta Steffen (Berlin), Simone Weiler (Heidelberg); Seraina Prünte (Heidelberg/startet international für die Schweiz).
Line element6.6. Jugend-Nati Limite für Adrien Riccucci. Beim Meeting del Castello in Bellinzona war hauptsächlich die B-Gruppe der Limmat Sharks rund um Trainerin Kathi Massow am Start, ergänzt durch einige A-Mannschaftsmitglieder. Das herausragende Ergebnis des Wochenendes erzielte dabei Adrien Riccucci (Jg 92), der seine erst an den Schweizer Meisterschaften aufgestellte Bestzeit über 400m Freistil nochmals um 3.5 Sekunden verbesserte und sich damit für die Jugend-Nationalmannschaft im nächsten Jahr qualifizierte. Auch in seinen anderen Rennen schwamm er ausschließlich Bestzeiten. Über 100m Freistil erreichte er dabei in der Altersklasse 16 und jünger einen 3. Platz.
Weitere Medaillen in dieser Altersklasse erschwammen sich Marcel Betschart (Jg. 93) über 100 und 200m Rücken mit jeweils einem zweiten Platz, Fabio Egg (Jg. 93) über 50m Rücken und 50m Delphin (er erzielte auch ein schöne Bestzeit über 1500m Freistil) mit jeweils einem dritten Rang.
In der Altersklasse 17 und älter siegte David Karasek (Jg. 87) über 200 und 400m Freistil, und mit seiner Leistung über 200m Freistil erreichte er auch die zweitbeste Leistung des Wettkampfes, knapp hinter dem Italiener Paolo Villa, der über 200m Delphin um winzige sieben Punkte besser war. Auch über 200m Lagen konnte David gewinnen, über 100m Freistil nur kurz nach dem Finale über 200m Lagen reichte es noch zum dritten Platz. Roland Denzler (Jg. 90) erreichte über 400m Lagen einen dritten Platz, wobei hier allerdings sehr wenige Schwimmer am Start waren. Die einzigen Medaillen bei den Frauen (hier wurde die Altersklasse 15 und älter gewertet) erzielte Elina Piesbergen (Jg. 91), die eine für sie sehr schöne Zeit über 100m Delphin schwamm und mit dem zweiten Platz belohnt wurde. Über 200m Lagen wurde sie dritte.
Weitere Plazierungen unter den ersten acht erzielten Alexander Studzinski (Jg. 91), Kathrin Appenzeller (Jg. 94), Fiammetta Bernasconi (Jg. 91) und Luise Pfeifer (Jg. 93). Bei den jüngsten, für die das Erreichen der Finale noch zu weit weg ist, machte Sergio Zarro (Jg. 95) mit deutlichen Leistungssprüngen auf sich aufmerksam.Line element
6.6. Phelps startet nicht in Europa. Michael Phelps wird gemäss einer Aussage seines Trainers Bob Bowman nicht an der Mare-Nostrum-Serie teilnehmen. "Die Mare Nostrum Serie ist grossartig, und wir sind schwer enttäuscht, dass Michael nicht starten wird," sagte Bowman. "Im Hinblick auf seine Ziele und sein Training haben wir das Gefühl, dass es für ihn besser ist das normale Training weiter zu verfolgen." Phelps hat seit der WM eine ziemlich hohe Belastung hinter sich, inklusive einmonatiges Höhentraining und das Eric Namesnik Memorial. Seine nächsten möglichen Startgelegenheiten sind das Santa Clara International [Website] und die US Nationals Ende Juli. Gerüchteweise plagen Phelps Rippen- und Rückenschmerzen.
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4.6. Mel Zajac Jr International Swim Meet, Vancouver, 1.-3.6.2007 [Results]

4.6. Grant Hackett findet zu sich selbst zurück. Grant Hackett freut sich auf die Europa-Tour im Rahmen der Mare-Nostrum-Serie, wo er über 200, 400 und 800 m Freistil starten wird. Die Wettkämpfe werden von ihm aber alles andere als leicht genommen bei der Gegnerschaft und mit Michael Phelps an der Spitze der "Gesetzten"-Liste. Hackett erwartet darum nicht zu gewinnen, sondern für sich selbst gute Zeiten zu Schwimmen im Hinblick auf den Aufbau für Beijing. Hart traineren sei das eine, aber den Wettkampfschliff holt man sich nur beim Kampf gegen die Rivalen. Hackett scheint gemäss Beobachtern zu sich selbst gefunden zu haben und nicht mehr geplagt zu sein von den Ablenkungen und Verletzungen des vergangenen Jahres [Grant-Hackett-Blog].
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3.6. Niederländische Meisterschaften, Amsterdam, 1.-3.6.07 [Resultate (=Uitslagen)]
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2.6. Kowalski coacht in Wisconsin. Der ehemalige australische Teamcaptain Daniel Kowalski [Wikipedia] wird an der University of Wisconsin Assistenztrainer der Schwimm- und Wasserspringmannschaft. Kowalski gewann im Laufe seiner Karriere 4 Olympiamedaillen (1 Gold, 1 Silber und 2 Bronze). Er zog sich 2002 vom Wettkampfsport zurück und bildete sich in Gesundheitswissenschaften weiter (B Sc in Health Sciences) [Full Story].



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Mai 2007

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31.5. British Swimming lockt mit Geld. Im Hinblick auf die Ablösung von Bill Sweetenham als Chef Leistungssport von British Swimming nach den olympischen Spielen 2008 in Beijng, öffnet der britische Verband die Kasse. Bis zu 200'000 £ pro Jahr und pro Person sollen für sechs Trainer zur Verfügung stehen (= € 295'000 oder CHF 485'000). Sweetenham hat auf eine Erneuerung des Vertrages bereits verzichtet. Die sechs Trainer passen in das von Sweetenham entworfene Konzept von sechs bis acht Leistungszentren. Für die Suche der Nachfolge hat British Swimming einen Headhunter um den Erdball geschickt. Kelvin Juba, ein ehemaliger Vereinstrainer, ist unterwegs, in Frage kommende Personen zu kontaktieren. Auf seiner Liste sollen sich u.a. die Namen Gennadi Touretski (zurzeit Schweiz. Schwimmverband), Stephan Widmer (Australien), Alan Thompson (Australischer Nationaltrainer), Peter Banks (Trainer von Brooke Bennett), und Orjan Madsen befinden [Full Story].
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30.5. Libby Lenton nicht an der Mare-Nostrum-Serie. Gemäss Berichten aus Australien wird Libby Lenton nicht an den Mare-Nostrum-Wettkämpfen teilnehmen, weil sie sich aufs Training konzentrieren wolle. Sie plane erst im August wieder zu starten. Lenton hat erst kürzlich geheiratet. Lenton gewann an der WM in Melbourne 5-Mal Gold, davon 3 an Einzelwettkämpfen (50 und 100 m Freistil und 100 m Delfin).

30.5. Zwangspause für Manaudou. (sid) Laure Manaudou muss eine mehrwöchige Zwangspause einlegen. Wie ihr Turiner Verein LaPresse mitteilte, erlitt die Französin bei einer Feier nach den italienischen Vereinsmeisterschaften in Rom einen Mittelfußbruch. Manaudou, die nach einem Streit mit Trainer Philippe Lucas Anfang Mai von Canet-en-Roussilon in Frankreich zum Turiner Verein gewechselt war, fällt voraussichtlich für mindestens vier Wochen aus.

30.5. Thiel: Kein Generalverdacht gegen Sportler. (dpa) - Christa Thiel, Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes und Sprecherin der Spitzensport-Verbände, hat vor einem generellen Doping-Verdacht im deutschen Sport gewarnt. In Anbetracht der aktuellen Doping-Diskussion nach den Geständnissen von Radsport-Profis müsse «ein Generalverdacht gegen Athletinnen und Athleten sowie die Sportverbände entschieden zurückgewiesen werden», hieß es in einer Mitteilung. Zugleich bezeichnete Thiel im Namen der Spitzenverbände den von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble vorgelegten Entwurf für eine Anti-Doping-Gesetzgebung als «richtigen und entscheidenden Schritt zur Bekämpfung von Doping». Die Verbände hofften auf eine zeitnahe Verabschiedung des Entwurfes, der am 30. Mai im Kabinett diskutiert werden soll. Am 1. und 2. Juni treffen sich die Spitzenverbände in Hamburg zu einer Konferenz. Unter anderem wird dabei auch über die Löschung von Rekorden debattiert, die unter Doping-Einfluss aufgestellt wurden.
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27.5. Maurer verteidigt Gesamtwertung trotz Aufgabe. (sid) Angela Maurer hat ihre Führung im Marathon-Weltcup im Langstreckenschwimmen verteidigt. Trotz einer Aufgabe beim dritten Rennen über 10 Kilometer im Atlantischen Ozean bei Setubal/Portugal wegen zu kalten Wassers liegt die Mainzerin mit 40 Punkten zwei Zähler vor Britta Kamrau-Corestein (Rostock), die nicht am Start war. "Das Wasser hatte zum Teil nur 14 Grad Celsius, und da wollte ich nichts riskieren. Deshalb habe ich dann aufgegeben", sagte die WM-Vierte über diese Strecke. Der Sieg über die olympische Distanz ging nach 2:40:56,40 Stunden an Eva Berglund (Schweden), die ihren ersten Weltcup-Erfolg überhaupt feierte. Bei den Männern ging der Sieg nach 2:25:28,00 an den WM-Dritten über 25km, Mohamed El-Zanaty, der sich in der Gesamtwertung bis auf zwei Punkten an den Führenden Wladimir Diatschin (Russland) heranschob, der aber ebenfalls nicht am Start war.

27.5. Speedo Grand Challenge, Irvine, 25.-27.5.2007 [Resultate]. Mit Comeback von Amanda Beard: 2:20.16 über 200 m Lagen.
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26.5. Zehn Dopingfälle bei der FINA. (dpa) - Im Schwimm-Weltverband FINA hat es 2006 zehn Dopingfälle gegeben. Das geht aus einer Aufstellung der Dachorganisation hervor. Die FINA sprach dabei drei Zweijahressperren aus. Den international unbekannten Athleten - ein Italiener, ein Franzose und eine Brasilianerin - war der Leistungsmittelmissbrauch mit Kokain, Testosteron und Stanozolol nachgewiesen worden. Nach FINA-Angaben wurden 2006 insgesamt 1883 Dopingproben durchgeführt. Bei den Weltmeisterschaften im März/April in Melbourne waren alle Proben negativ. 2007 hat die FINA gegen die russische Schwimmerin Anastasia Iwanenko und den tunesischen Schwimmer Sabri Jari jeweils Zweijahressperren wegen Dopings ausgesprochen. Der russische Schwimmer Anatoli Poljakow ist wegen Dopingverdachts vorläufig gesperrt. Der Fall des im November 2006 zurück getretenen australischen Schwimm-Olympiasiegers Ian Thorpe wegen einer umstrittenen Dopingprobe ist noch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS anhängig. Thorpe hatte am 1. April während der Weltmeisterschaft in Melbourne eingeräumt, dass eine im Mai 2006 bei ihm entnommene Dopingprobe «außergewöhnlich hohe Werte» von Testosteron und eines Wachstumshormons aufweise. Unter Dopingverdacht steht der tunesische Schwimm-Weltmeister Oussama Mellouli. Er soll im November 2006 in den USA Amphetamine genommen haben. Sein nationaler Verband soll den Athleten lediglich verwarnt haben.
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25.4. Claudia Poll will weitermachen. (dpa) - Costa Ricas Olympiasiegerin Claudia Poll denkt trotz der bevorstehenden Geburt ihres ersten Kindes nicht an einen Rücktritt vom Leistungssport. Dem Internet- Portal «swimnews.com» sagte die 34-Jährige, sie werde nicht mit dem Schwimmen aufhören. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta hatte sie über 200 Meter Freistil vor der Berlinerin Franziska van Almsick und Dagmar Hase aus Magdeburg die Goldmedaille gewonnen. Nach einem positiven Nandrolon-Test war Claudia Poll 2002 vom Weltverband FINA für vier Jahre gesperrt worden. Diese Sperre war später auf zwei Jahre reduziert worden. Bei den Weltmeisterschaften 2001 im japanischen Fukuoka hatte Claudia Poll über 400 Meter Freistil den zweiten Platz hinter Jana Klotschkowa aus der Ukraine belegt. In Sydney hatte sie im Jahr 2000 jeweils Bronze über 200 und 400 Meter Freistil gewonnen. Die Athletin hatte Doping stets bestritten. Claudia Polls Schwester Silvia hatte bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul hinter der DDR-Schwimmerin Heike Friedrich im Finale über 200 Meter Freistil Platz zwei belegt.
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23.5. Sandra Völker vor Comeback - Ziel: Peking 2008. (dpa) - Die ehemalige Schwimm-Weltmeisterin Sandra Völker strebt nach ihrer Baby-Pause ein Comeback an. Das teilte die Lübeckerin mit. Beim 1. Lübecker Schwimmverein bereitet sich die 33-Jährige mit Trainer Helmut Werner auf ihre Rückkehr vor. Die Sprint-Spezialistin, die mehrere Welt- und Europarekorde aufgestellt hat, strebt als Abschluss ihrer Karriere die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2008 in Peking an. Für das Comeback entwickelte Sandra Völker ihr eigenes Trainingsprogramm: «Niemand kennt meinen Körper, seine Reaktionen und Leistungen so gut wie ich. Optimale Leistungen erreiche ich nur, wenn ich auf meine Psyche höre», sagte Völker, deren Tochter im Oktober 2006 geboren wurde. «Ich muss meinen Körper so einstellen wie beispielsweise der Formel-1-Fahrer seinen Rennwagen. Denn wie der Wagen genau tickt, weiß der Fahrer besser als der Mechaniker.» Die deutschen Kurzbahn-Meisterschaften Ende November in Essen sollen einen ersten Hinweis geben, wie Sandra Völker den Leistungssport als Mutter vereinbaren kann. «Dort werden wir sehen, wie gut sie sich präsentiert», sagte Werner.
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21.5. Teenager Li erneut in den Schlagzeilen. (Xinhua) An den chinesischen Meisterschaften holte sich die 13-jährige Li Xuanxu auch über 200 m Lagen Gold mit 2:14.90 und sicherte sich die Teilnahme an den olympischen Spielen. Auch die zweite, die nur wenig ältere Zhaojing, schaffte die Limite mit 2:14.96.
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20.5. Phelps schwimmt erneut Konkurrenz davon. (dpa) Die totale Dominanz stellt US-Schwimmstar Michael Phelps derzeit beim internationalen Meeting in Ann Arbor unter Beweis. Der siebenfache Weltmeister gewann am zweiten Tag über 200m-Freistil (1:49,39 Minuten), 100m-Delfin (53,66 Sekunden) und 100m-Rücken (56,73), nachdem Phelps auf seiner Hausbahn bereits zum Auftakt zweimal siegreich gewesen war. Der Wettkampf im US-Bundesstaat Michigan ist der erste Auftritt Phelps nach der WM in Melbourne vor zwei Monaten. Bei dem Meeting wurde für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Peking geprobt. Auf Grund der TV-Übertragungszeiten in die USA hat das IOC den morgendlichen Finals im kommenden Sommer zugestimmt [Website].
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19.5. Eric Namesnik Grand Prix, Ann, Arbor, 17.-20.5.2007 [Website]

19.5. US Open Water Championships, Fort Myers, 17.-21.5.2007 [Website]
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18.5. Asthmatiker sind im Hallenbad gefährdet. (MedTribune) Schwimmen ist gesund und hält fit. Allerdings sollten Asthmatiker sich nicht zu lange in gechlortem Wasser tummeln. Denn das Chlorgas, dass zum Teil in hohen Konzentrationen dicht über dem Wasser auftreten kann, verschlimmert ihr Leiden [weiter...].

18.5. Südafrikas Olympiamannschaft. (ssa) Südafrika hat 25 Schwimmerinnen und Schwimmer für die olympischen Spiele 2008 ausgewählt, darunter die in den USA trainierenden Roland Schoeman, Darian Townsend und Lyndon Fern. Ursprünglich war die Bedingung für die Selektion, dass man an den südafrikanischen Meisterschaften starten müsse, was von den drei in den USA lebenden Schwimmern nicht erfüllt wurde. Man habe sich geeinigt, und es wäre nicht im Interesse des Schwimmsports gewesen, die drei von der Nationalmannschaft auszuschliessen, sagte der Verbandspräsident Jace Naidoo. Männer: Jean Basson, William Diering, George du Rand, Lyndon Ferns, Shaun Harris, Gideon Louw, Thabang Moeketsane, Ryk Neethling, Troyden Prinsloo, Riaan Schoeman, Roland Schoeman, Darian Townsend, Garth Tune, Cameron van der Burgh, Neil Versfeld, Gerhard Zandberg. Frauen: Melissa Corfe, Yolanda du Plessis, Amanda Loots, Jessica Pengelly, Karin Prinsloo, Keri Shaw, Wendy Trott, Suzaan van Biljon, Chanelle van Wyk.
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17.5. Kein Dopingfall 2006 in China. (si) Obwohl die Anzahl der Dopingkontrollen um 4 Prozent erhöht wurde, tappte 2006 kein chinesischer Schwimmer in die Doping-Falle. 36 Prozent aller registrierter Schwimmer in China sind mindestens einmal kontrolliert worden. China bemüht sich vor den Olympischen Spielen in Peking 2008 um "saubere" Schwimmer, nachdem während der 90er-Jahre wiederholt auf grossartige Ergebnisse grosse Dopingskandale folgten. Zuletzt gewann China bei Olympia in Sydney (2000) und Athen (2004) im Schwimmen bloss eine Goldmedaille. An den Weltmeisterschaften vergangenen März in Melbourne holten die Chinesen gar keinen Titel.

17.5. 13-jährige Chinesin schwimmt 400 La in 4:38.54. (Xinhua) An den chinesischen Meisterschaften in Foshang, Guangdong, schwammen die erst 13-jährige und 160 cm grosse Li XuanXu die 400 m Lagen in 4:38.54. Vor einem Jahr noch schwamm sie 4:48. Über sich selber meinte sie nach dem Rennen, es fehle ihr noch an Kraft und Geschwindigkeit...
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16.5. Dopingsperren der FINA. Die während den tunesischen Meisterschaften am 11.2.07 verweigerte Dopingporobe hat für Sabri Jari eine zweijährige Sperre zur Folge. Die Russin Anastasiya Ivanenko wird wegen Einnahme einer Maskierungssubstanz (Furosemid) für 2 Jahre gesperrt (Trainingskontrolle durchgeführt am 23.1.07).

16.5. Pilotprojekt Schwimmverband-Karel Novy beendet. (si) Das im März 2006 lancierte Pilotprojekt des Schweizer Schwimmverbandes SSCHV mit dem Spitzenathleten Karel Novy ist gescheitert. Der 26-jährige Waadtländer bat den Verband wegen Motivationsproblemen um die Auflösung des Vertrags per 30. April. SSCHV-Vizepräsident Christof Keller erklärte, dass sich auch der Verband bereits Gedanken gemacht habe, als Karel Novy die im Vertrag vereinbarten Leistungen bei Weitem nicht erreichte. "Es wären von unserer Seite Anpassungen nötig geworden. Auf Karels Wunsch hin wurde jedoch der Vetrag sogar aufgelöst", sagte Keller; er betonte, dass dies "in gutem, gegenseitigem Einvernehmen" geschehen sei. Novy, der im Herbst an der ETH in Zürich ein weiterführendes Studium beginnt, verzichtete letzte Woche an den Schweizer Meisterschaften in Zürich-Oerlikon auf Starts in Einzelrennen und schwamm nur noch in den Staffeln des SC Uster-Wallisellen. Der gebürtige Tscheche, der seit rund zehn Jahren an der nationalen Spitze mitmischt, beabsichtigt aber, als Staffelschwimmer bis zu den Olympischen Spielen 2008 in China weiterzumachen. Die Schweizer 4x100-m-Crawlstaffel hat sich an den Weltmeisterschaften in Melbourne als Elfte einen Quotenplatz für Peking gesichert. Neben dem Schweizer Rekordhalter Dominik Meichtry ist Novy mit Abstand der zweitschnellste Schwimmer. Ohne das Mittun des Romands, der sein sportliches Niveau künftig mit der Hälfte des bisherigen Trainingsaufwands zu halten versucht, wären die (strengen) Selektionsbedingungen von Swiss Olympic kaum zu erfüllen.
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18.5. Bilder von der Schweizer Meisterschaft 2007 in Oerlikon. Aktuelle Bilder von der Schweizer Meisterschaft in Oerlikon können auf der Seite von [Patrick Krämer] angeschaut und auf Wunsch auch bestellt werden.

18.5. Medienschau Schweizer Meisterschaften 2007
Sportpanorama, 13.05.2007
Sportpanorama , 14.05.2007
NZZ, 12.05.2007
NZZ, 14.05.2007
Tages Anzeiger, 12.05.2007
Tages Anzeiger, 13.05.2007
Tages Anzeiger, 14.05.2007

Line element 18.5. Schweizer Meisterschaften 4. Tag. Nach den sehr guten Leistungen der letzten drei Tage viel der Vorlaufabschnitt am letzten Tag der Meisterschaften doch ein wenig ab, wobei es auch nur drei Rennen zu bestreiten gab. Es gab nur eine Qualifikationen für ein A-Finale, und die für Stephanie Eisenring über 50m Freistil. In sehr knappen Rennen um Platz drei schlug sie in 27.49 nur 8/100 Sekunden hinter der Bronzemedaillengewinnerin an. Allerdings nutzten alle B-Finalqualifikanten ihre Chance und zeigten am Nachmittag starke Verbesserungen. Allen voran Nico Van Duijn, der noch am Morgen über seine Zeit von 58.98 in 100m Delphin sehr unzufrieden war, war er doch bereits 'voll gegangen'. Am Nachmittag jedoch gelang ihm ein kleines Wunder und er verbesserte seine Vorlaufzeit um fast zwei Sekunden, seine Bestzeit um 1.5 Sekunden und gewann das B-Finale in 57.06. Damit unterbot er deutlich und für alle überraschend die Norm für die Junioren EM und stellte nebenbei auch eine neue schweizer Bestleistung für 17jährige auf. Von allen Teilnehmern am A- und B-Final realisierte er dabei die 4. schnellsten zweiten 50 Meter, und das, obwohl er nur 2/10 über seiner Bestzeit bei 50m anging. Bravo, Nico! Über 200m Lagen gewannen die Limmat Sharks ebenfalls sowohl bei den Herren als auch bei den Damen das B-Finale. David Karasek tat dies gleich mit fast 5 Sekunden Vorsprung und hätte mit seiner Zeit von 2:09.06 im A-Finale den dritte Platz belegt. Am Morgen war er noch wegen des bevorstehenden 800m Time Trial ruhig geschwommen, wobei eine Qualifikation für das A-Finale eigentlich kein Problem gewesen wäre. Ebenfalls in diesem B-Finale schwamm Kilian Bossard mit einer Bestzeit von 2:14.87 auf den 14. Platz, wobei seine Stärken offensichtlich auf der längeren Distanz liegen. Elina Piesbergen, nur durch Absagen ins B-Finale gerutscht, verbesserte sich um über 4 Sekunden und schwamm in für sie sehr guten 2:30.37 auf den 9. Platz. Etwas überraschend belegte die 4x100m Lagenstaffel der Herren noch einen 4. Platz, allerdings mit großem Abstand auf die Medaillen. In den Vorläufen verpasste Joel Kempter mit einer Bestzeit von 25.20 im 50m Freistil ganz knapp die Qualifikation für ein Einzelrennen beim European Youth Olympic Festival. Zwar unterbot er die Qualifikationsnorm, war aber in der entsprechenden Altersstufe nur Zweitschnellster (beim EYOF gibt es nur einen Startplatz pro Strecke).
Insgesamt waren die Meisterschaften für die Limmat Sharks ein großer Erfolg. Das überwiegend junge Team, daß so groß war wie schon lange nicht mehr, hat mit hervorragenden Leistungen gezeigt, daß in Zukunft wieder mit ihnen zu rechnen sein wird, und die Qualifikationen für alle drei internationalen Wettkämpfe sowie die zahlreichen Nationalmannschaftsqualifikationen unterstreichen dies. Nun gilt es für die Qualifizierten, sich auch in internationalen Gewässern zu behaupten, was eine neue Herausforderung ist.

18.5. Schweizer Meisteschaften 3. Tag. Für Ramona Pedretti brachte der 3. Tag die dritte Medaille. In einem beherzten Rennen über 400m Lagen erschwamm sie sich mit einer Bestzeit von 5:13.00 die Silbermedaille. Allerdings war in diesem Rennen schon zu spüren, daß sie gesundheitlich angeschlagen war, was sich am folgenden Tag bestätigen sollte. Nachdem Stephanie Eisenring bereits in den letzten beiden Tagen über 400 und 200m Freistil Vereinsrekorde erzielte, gelang ihr dies auch über 800m Freistil, wo sie mit 9:07.16 die 5 Jahre alte Bestleistung von Nadja Krüger deutlich verbesserte. Wie in 400m Freistil ergab das hinter der schweizer Vorzeigeschwimmerin Flavia Rigamonti und Swann Oberson einen ungefährdeten 3. Platz. Nach zwei vierten Plätzen über 200 und 100m Brust schaffte Stéphanie Spahn über die kürzeste Distanz mit einem 3. Platz schließlich den Sprung aufs Podest, was für sie jedoch nur ein kleiner Trost war, weil sie die Norm für die Junioren-EM, die sie an gleicher Stelle im März schon unterboten hatte, weder im Vorlauf noch im Finale erreichen konnte. Dennoch hat sie in den letzten Tagen gezeigt, zu was sie in der Lage sein kann, und die Qualifikation für die Nationalmannschaft war der verdiente Lohn dafür. Im gleichen Rennen wurde Claudia Bellasi vierte und konnte ihr Leistungsvermögen wie schon gestern nicht zum nötigen Zeitpunkt abrufen. Die dritte im Bunde, Ramona Pedretti, gerade noch über 400m Lagen im Wasser, konnte ihre Leistung aus dem Vorlauf noch einmal steigern und wurde 7.
Im 400m Lagen Finale der Herren konnte Kilian Bossard in einem sehr starken Rennen seine Bestzeit um mehr als 10s unterbieten und erreichte in 4:42.98 einen unerwarteten 4. Platz. Susanne Keller, die in den 800m Freistil-Läufen am Morgen schon ran mußte, erschwamm sich mit einer Bestzeit von 9:43.32 einen guten 8. Platz in der Gesamtwertung und war deutlich zufriedener als über die halb so lange Distanz. David Karasek, der die 1500m Freistil wegen eines Universiade-Qualifikationsversuches über 800m Freistil am folgenden Tag ausließ, trat ohne große Ambitionen über 50m Brust an und überraschte alle mit einer hervorragenden Zeit von 30.51 im Vorlauf und der Qualifikation fürs A-Finale. In diesem schwamm er zwar genau 2/10 langsamer, verbesserte aber seine Plazierung um 2 Plätze auf Rang 5, wobei er unter anderem den amtierenden schweizer Meister über diese Distanz auf der Kurzbahn hinter sich ließ.
Für die B-Finale hatten sich Elina Piesbergen, Michi Durrer, Val Mikos, Claude Pape und Marcel Betschart qualifiziert. Elina begann ihre 400m Lagen sehr mutig und war nach der Hälfte der Strecke gar schneller als alle Teilnehmerinnen des A-Finals. Die zweite Hälfte konnte sie ihr Tempo vom Vorlauf halten und erreichte einen guten 10. Platz mit einer anprechenden Zeit von 5:21.26. Michi Durrer, ebenfalls über 400m Lagen unterwegs, schwam schon am Morgen acht Sekunden schneller als je zuvor und kam zum ersten Mal unter die 5 Minuten Grenze. Im B-Finale konnte er sich nochmals ein wenig verbessern und belegte in 4:57.01 den 14. Platz. Val Mikos, der am Morgen mit 31.04 eine sehr gute Bestzeit in 50m Brust erzielte, konnte diese Leistung im Finale nicht mehr ganz erreichen, verlor aber in 31.64 nur einen Platz und wurde 13. Marcel Betschart und Claude Pape waren über 200m Rücken am Start und erreichten den 13. respektive 16. Platz, wobei beide ihre Bestzeit nicht unterbieten konnten. Dennoch ist Marcel bei den Männern der jüngste Teilnehmer an einem Finale dieser SM. In den langsameren Läufen über die 1500m Freistil war Adrien Riccucci am Start, der mit 17:25.48 eine schöne Bestzeit herausschwamm und sich auf Rang13 einreihte.
Für die Vorläufe gilt, daß die hervorragenden Ergebnisse der letzten beiden Tage nicht mehr ganz zu realisieren waren, was zeigt, daß der dritte Tag an solchen Meisterschaften nicht mehr ganz so einfach ist. Hervorzuheben ist hier noch Fabio Egg, der mit 2:22.65 über 200m Rücken ebenfalls eine ansprechende Leistung zeigte und seine Bestzeit deutlich verbesserte. Joel Kempter konnte über 100m Freistil seine Zeit vom Vortag nicht mehr vebessern, allerdings gelang dies auch nur einem seiner Konkurrenten, so daß er die viertschnellste Zeit der Jahrgänge 91/92 innehat und sich somit für eine gute 4x100m Freistilstaffel bei den EYOF qualifiziert hat. Good Job, Joel!Line element 16.5. Schweizer Meisterschaften 2. Tag. Am 2. Tag der Schweizer Meisterschaften blieben die Hauptakteure in den Reihen der Limmatsharks dieselben, tauschten nur ihre Plätze aus. David Karasek gewann in überzeugender Manier und einer schönen Bestzeit von 1:52.20 die 200m Freistil und verbesserte seine Bestzeit vom Vortag um genau 9/10 Sekunden. Dies brachte ihm auch erstmals die Qualifikation für die Elite-Nationalmannschaft. Ramona Pedretti hingegen erschwamm sich knapp hinter der Titelverteidigerin Patrizia Humplik die Silbermedaille in 100m Brust und dokumentierte mit ihrer zweitschnellsten jemals geschwommenen Zeit, daß sie weiter auf dem Weg zu alter Stärke ist. In diesem Rennen waren mit Stéphanie Eisenring und Claudia Bellasi noch zwei weitere Limmat Sharks im A-Final am Start. Stéphanie schwamm wie gestern eine hervorragende Zeit im Vorlauf (3.5 Sekunden Bestzeit) und ging damit sogar auf der Favoritenbahn ins Rennen. Im ihrem zweiten A-Finale auf einer Schweizer Meisterschaft schlug sie sich nach Kräften gut und konnte ihre Zeit vom Morgen bestätigen, was wieder zu einem 4. Platz reichte. Claudia Bellasi hingegen konnte ihre hervorragenden Trainingsleistungen und das gute Ergebnis aus dem locker geschwommenen Vorlauf nicht in zählbares umsetzen und mußte sich mit einem 5. Platz begnügen.
Ebenfalls wie am Vortag gelang Nico Van Duijn mit einer schönen Bestzeit die Qualifikation für das A-Finale in 200m Delphin. Erneut nutzte er diese Chance zu einer weiteren Steigerung und schwamm mit 2:09.91 zum ersten Mal unter 2:10 und belegte den 7. Platz. Da er auch schon die 200m Freistil am Morgen geschwommen war, war dies sein 6. Rennen mit der 6. Bestzeit in zwei Tagen. Claude Pape gelang ebenfalls erstmalig die A-Final-Qualifikation über 50m Rücken, wobei er im Vorlauf zum ersten Mal unter 29s blieb (28.93), und das trotz deutlich verbesserungsfähigem Finish. Im Finallauf selber gelang ihm die 2. Hälfte des Rennens nicht mehr so gut und er konnte sich nicht mehr steigern und belegte im Rekordrennen seines ehemaligen Vereinskollegen Flori Lang einen 8. Platz. Michi Durrer gelang nach seiner überraschenden A-Final-Qualifikation über 200m Brust gestern heute über die halbe Distanz dasselbe Kunststück, wiederum mit einer hervorragenden Bestzeit (1:08.48). Auch er bestätigte diese Leistung im Finallauf, konnte sich aber nicht mehr steigern und wurde 8. Stephanie Eisenring zeigte nach einem entspannten Vorlauf über 200m Freistil im Finale leider nicht alles, was sie kann und fand nie richtig ihren Rhythmus. Sie erzielte mit 2:06.83 dennoch eine gute Bestzeit und wurde damit knapp vierte.
Ein weiteres Highlight setzte Joel Kempter mit einem sehr fokussierten Rennen als Startschwimmer der ersten 4x100F Staffel der Limmatsharks. Genau für diese Staffel gab es für ihn die Möglichkeit, sich für das EYOF (European Youth Olympic Festival) zu qualifizieren. Allerdings gab es 5 starke Anwärter auf 4 Plätze. Mit einer hervorragenden Bestzeit von 54.48 (eine Steigerung von 1.4s) setzte er schon mal ein deutliches Zeichen, daß er erst einmal geschlagen werden muß. Damit hat er auch die Qualifikation für die Jugend-Nationalmannschaft sicher, erstmals über eine 100m Strecke. Wer die Staffel schlußendlich bestreiten darf, stand erst nach dem 100m Freistil-Einzelrennen am folgenden Tag fest.
Für die B-Finals qualifizierten sich in 100m Brust Kilian Bossard und in 200m Delphin Adrien Riccucci und Christian Müller. Adrien und Kilian konnten sich nach Bestzeit im Vorlauf in diesen Finals erneut steigern. Kilian gewann das B-Finale in guten 1:08.15. Adrien hatte am Morgen bereits ein gutes 200m Freistil-Rennen absolviert, daß ihn wiederum in die Nähe der Nationalmannschafts-Qualifikation brachte. Er konnte sich im dritten Rennen an diesem Tag mti 2:18.70 erneut steigern und belegte einen guten 15. Rang. Christian Müller gewann dieses B-Finale mit einer Leistung knapp über der des Morgens, mit der er nach den gezeigten Trainingsergebnissen allerdings nicht ganz zufrieden war.
In den frühen Läufen der 4x100m Freistil-Staffel gelang Val Mikos mit 54.52 eine sehr gute Zeit als Startschwimmer der zweiten Mannschaft der Limmat Sharks, mit der er sein Potential nach längerer Trainingspause wieder aufblitzen ließ.
Auch heute vielen in den Vorläufen wieder fast alle Bestzeiten, womit der 2. Tag der SM für die Limmat Sharks genauso hervorragend verlief wie der erste. Line element 15.5. Schweizer Meisterschaften 1. Tag. Gleich der erste Tag brachte den Limmat Sharks 4 Medaillen. Allen voran die doch ein wenig überraschende und daher umso erfreulichere Goldmedaille von Ramona Pedretti über 200m Brust. Überraschend deshalb, weil sie im Vorfeld erneut gesundheitliche Probleme zu bewältigen hatte. In einem sehr beherzten Rennen ging sie zeitgleich mit der Titelverteidigerin Patrizia Humplik an, um sich dann auf den zweiten hundert Metern deutlich abzusetzen, wobei sie sich der stark aufkommenden Celine Baillod zu erwehren hatte. Schlußendlich realisierte sie mit 2:37.61 die drittschnellste Zeit ihrer Karriere und die schnellste Zeit seit 2003, was ihren Aufwärtstrend endlich auch auf der Langbahn unterstreicht. Im selben Finale stand erstmals auch Stépahnie Spahn, die im Vorlauf mit 2:41.83 eine fantastische Bestzeit erreichte, und das ebenfalls trotz gesundheitlicher Probleme während der unmittelbaren Vorbereitung. Diese Zeit brachte ihr in Verbindung mit der 50m Zeit vom HiPoint Meeting die Qualifikation für die Nationalmannschaft ein. Im Finale erreichte sie einen guten 4. Platz, auch wenn sie die Leistung aus dem Vorlauf nicht mehr ganz bestätigen konnte. David Karasek erreichte über 400m Freistil seine Ziele (nämlich die Universiade-Limite) nicht ganz. Schon im Vorlauf gelang der Versuch nicht, die geforderte Zeit zu schwimmen, und im Finale belauerten sich Eugenio Bianchi, Martin Hohl und David zu sehr, als das noch eine gute Zeit herausspringen konnte. David mußte auf den letzten Metern auch noch Eugenio ziehen lassen und belegte einen zweiten Rang. Allerdings konnte er in der abschließenden 4x200m Freistil-Staffel mit einer Bestzeit als Startschwimmer im dritten Versuch an diesem Tag die Qualifikationsnorm unterbieten, so daß der Tag für ihn doch noch versöhnlich endete. Ebenfalls im 400m F Finale stand etwas überraschend Nico Van Duijn, der schon im Vorlauf eine hervorragende Leistung zeigte, die er im Finale erneut steigern konnte. Mit 4:13.09 verbesserte er seine bisherige Bestzeit um fast 10 Sekunden und erreichte einen hervorragenden 7. Platz. Ebenfalls über 400m Freistil, aber diesmal im Frauen-Finale, erreichte Stephanie Eisenring mit einer hervorragenden Zeit den 3. Platz, und auch sie hat damit die Qualifikation für die Nationalmannschaft fürs nächste Jahr in der Tasche. Stephanie hat im vergangenen Jahr insbesondere schwimmtechnisch große Fortschritte gemacht, die sich offensichtlich auszahlen. Die vierte Medaille erreichte Kilian Bossard in 200m Brust, wo er mit einer hervorragenden Bestzeit einen guten 3. Platz belegte. Dies ist insbesondere deshalb erstaunlich, da er nach einer längeren Pause wegen des Militärs erst seit 4 Monaten wieder trainiert. Im selben Finale stand auch Michael Durrer, der im Vorlauf mit einem sehr couragierten Rennen seine erst drei Wochen alte Bestzeit erneut um mehr als 4 Sekunden unterbot. Im Finale belegte er einen sehr guten 7. Rang und konnte seine Leistung bestätigen. B-Finalteilnahmen erreichten Elina Piesbergen mit einer sehr guten Leistung in 50m Delphin, wobei sie die 30 Sekunden Schallmauer nur knapp verfehlte. Im B-Finale war sie dann nicht mehr ganz so locker und erreichte mit einer knapp langsameren Zeit den 16. Platz. Stephanie Eisenring stand direkt nach ihren hervorragenden 400m Freistil auch in diesem B-Finale und brachte das Kunststück fertig, auch hier Dank eines hervorragenden Starts erneut Bestzeit zu schwimmen und mit 29.98 erstmals unter 30 Sekunden zu bleiben, was mit einem 11. Rang belohnt wurde. Susanne Keller stand über 400m Freistil im B-Finale und konnte ihre Bestzeit aus dem Vorlauf knapp bestätigen. In den Vorläufen erreichten fast alle Limmat Sharks Bestzeiten. Marcel Betschart schwamm zuerst in 400m Freistil ein persönliche Bestleistung, um kurz danach in 100m Rücken in 1:03.98 einen neuen Schweizer Altersklassenrekord für 14 Jährige aufzustellen. Ebenfalls über 100m Rücken erreichte der gleichalte Fabio Egg mit 1:05.31 die drittschnellste je geschwommene Zeit eines Schweizers in diesem Alter. Adrien Riccucci erzielte ebenfalls einesehr gute Zeit in 400m Freistil, die ihn (genauso wie Fabio) schon mal an der Qualifikation für den Nationalkader riechen läßt.

15.5. Erfolgreicher Heimclub bei den Schweizer Meisterschaften. Die Limmat Sharks Zürich haben den Heimvorteil bei den Schweizer Meisterschaften im Hallenbad voll nutzen können und hervorragende Leistungen gezeigt. Daß die Medaillenausbeute nicht so üppig wie im vorangegangenen Jahr ausfallen würde, war aufgrund des Weggangs zweier wichtiger Medaillenhamster des letzten Jahres von vorneherein klar, aber es zeigten sich viele neue Gesichter in den A- und B-Finals. Für alle Großereignisse im Sommer konnten sich Schwimmer qualifizieren. So unterbot Davik Karasek die Norm für die Universiade in Bangkok, Nico Van Duijn die für die Junioreneuropameisterschaften in Antwerpen, und Joel Kempter wird zum European Youth Olympic Festival nach Belgrad fahren. Nico hat sich damit erstmals in den Nationalmannschaftskader geschwommen. Dasselbe gelang auch Stépahnie Spahn. Marcel Betschart stellte einen neuen Schweizer Altersklassenrekord in 100m Rücken für 14 jährige auf, Nico tat es ihm in 100m Delfin für die 17 jährigen gleich. Stephanie Eisenring gelang das Setzen von drei Klubrekorden. Schweizer Meistertitel gingen an Ramona Pedretti und David Karasek. Für die perfekte Organisation und Durchführung dieser stimmungsvollen Meisterschaften bedanken wir uns ganz herzlich beim Organisationskommittee und allen beteiligten Helfern in den Reihen der Limmat Sharks und der umliegenden Vereine!Line element
13.5. Schweizer Meisterschaft 10.-13. Mai 2007. Gleich zu Beginn der Finals am heutigen Sonntag duellierten sich Stephan Bachmann und Jonathan Massacand über 200 m Lagen auf höchstem Niveau. Der Zürcher Rekordhalter Bachmann, der für das Team Atlantide & Locarno startet, wurde von seinem Vorgänger bis zum letzten Meter gefordert und musste für seinen zweiten Titel hart kämpfen. Die Führung wechselte mehrmals während dem Rennen und am Ende schlug Bachmann in 2:05.23 nur drei Zehntel vor dem Genfer Massacand an. Dritter wurde der Brustspezialist Dimitri Waeber in 2:09.62. Bei den Damen siegte Marina Ribi vom SC Schaffhausen in 2:22.97 vor Céline Baillod (Renens). Dritte wurde die 24-jährige Kitty Zonderop vom SC Uster-Wallisellen, welche früher als Synchronschwimmerin schon Medaillen an Schweizer Meisterschaften gewann und nun sozusagen in ihrer zweiten Karriere erstmals auf dem Podest stand. Damien Courtois, der 19-jährige Nachwuchssportler des Jahres der Romandie, setze sich in seiner Paradedisziplin 100m Delfin gegen Christian Schneiter (ST Biel) und Simon Oberholzer (SC Schaffhausen) durch. Es war aber eine hauchdünne Entscheidung, die zu Gunsten des Schweizer Rekordhalters ausfiel, nur gerade zwei Hundertstel trennten die beiden Erstklassierten. Nico van Duijn, der 17-jährige Limmat Shark gewann den B-Final in 57.06 und qualifizierte sich damit eher überraschend für die Junioren Europameisterschaften. Im Rennen der Damen gewann Maria Ugolkova (Lugano Nuoto) den dritten Titel an dieser Meisterschaft. Zweite wurde Senata Wagner vom SC Uster-Wallisellen, Bronze ging an Nicole Agustoni von Mendrisiotto Nuoto. Christian Schneiter vom ST Biel überraschte die gesamte Konkurrenz nach seinem Sieg über 100m Freistil am Samstag schon zum zweiten Mal und gewann auch den 50 Meter Sprint. Nur 15 Minuten nach dem Gewinn der Silbermedaille über 100m Delfin siegte der 23-jährige in 23.46 vor dem Favoriten Alessandro Gaffuri (23.56) und John Herzig (23.69), beide von Red Fish Neuchâtel. Interessant: alle drei Medaillengewinner haben oder hatten in den letzten zwei Jahren in der Trainingsgruppe in Magglingen unter Guennadi Touretski trainiert. Auch wenn gerade in dieser Disziplin die vermeintlich schnellsten Sprinter (Novy, Meichtry, Lang, alle vom SC Uster-Wallisellen) nicht am Start waren, so ist die Entwicklung der genannten Medaillengewinner durchaus erfreulich und bemerkenswert. Den Damensprint gewann Laura Noccioli in 26.41 überlegen vor Allegra Schär (Wittenbach) und Céline Baillod (Renens). Die traditionsgemäss als Abschluss ausgetragenen Staffel über 4x100m Lagen wurden vom Schwimmclub Uster-Wallisellen dominiert. Sowohl die Herren, nicht zuletzt dank Schlussschwimmer Karel Novy (49.01!), als auch die Damen gewannen Gold. Dahinter folgten bei den Herren die Staffeln von Genf und Red Fish Neuchâtel. Bei den Neuenburgern sticht vor allem die Abschnittszeit von John Herzig ins Auge, der die Freistilstrecke in starken 50.21 absolvierte. Im Wettkampf der Damen gewannen Winterthur Silber und das Team Atlantide & Locarno mit Flavia Rigamonti Bronze. Die Schweizer Meisterschaft war für viele Schwimmer wichtig im Hinblick auf die internationalen Meisterschaften. Die Bilanz der erreichten Limitezeiten ist erfreulich, und zwar auf allen Niveaus. Ohne die definitive Selektion vorweg nehmen zu wollen, werden an der Universiade voraussichtlich 14 Schwimmer für unser Land im Einsatz stehen. An den Junioren Europameisterschaften werden ebenfalls 14 Schwimmer die Schweiz vertreten und am European Youth Olympic Festival, dem Höhepunkt der 13 bis 16-jährigen, deren zehn. Das sind durchwegs grössere Aufgebote als in den vergangenen Jahren. Ebenfalls erfreulich ist die Tatsache, dass sich die Qualifizierten Schwimmer bei den Jugend- und Juniorenwettkämpfen auf sehr viele verschiedene Vereine verteilen. Pierre-André Weber, Leistungssportchef von Swiss Swimming, sieht darin ein Indiz, dass die dezentrale Nachwuchsförderung funktioniert und dass es erfreulich ist, dass in so vielen verschiedenen Clubs gute Nachwuchsarbeit auf hohem Niveau geleistet wird. Das Klassement der erfolgreichsten Medaillensammler gewinnt Genève Natation mit 7 Gold-, 6 Silber- und 3 Bronzemedaillen. Dahinter folgen das Team Atlantide & Locarno (7-2-3), der Schwimmclub Uster-Wallisellen (4-5-3), Schaffhausen (4-2-3) und die Gastgeber Limmat Sharks (3-3-4) [alle Resultate].

13.5. Stephan Widmer australischer Trainer des Jahres. Der in Brisbane lebende Schweizer Stephan Widmer ist von der Australian Swimming Coaches And Teachers Association zum Trainer des Jahres gewählt worden. Widmer half Libby Lenton and Leisel Jones 2006 Weltrekordzeiten zu schwimmen [Originalartikel mit Bild].

13.5. FINA Short Course Swimming Championships, Manchester, 9.-13.4.2008 [Website]
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12.5. Massacand mit Schweizer Rekord über 200m Rücken. Der Genfer Jonathan Massacand setzte am dritten Wettkampftag der Schweizer Meisterschaft im Hallenbad Oerlikon das Glanzlicht: der 23-jährige Romand verbesserte den Schweizerrekord von Luka Gabrilo (Team Atlantide & Locarno) aus dem Jahr 2001 um 38 Hundertstel auf 2:03.40. Der enttrohnte Rekordhalter kämpfte in der Bahn neben Massacand bis zum letzten Meter, musste im Ziel aber mit der Ehre des ersten Gratulanten Vorlieb nehmen. Dritter wurde Oliver Lüscher vom SK Bern. Bei den Damen setzte sich Martina van Berkel durch, die damit ihren Titel erfolgreich verteidigte. Nur knapp dahinter wurde die 16-jährige Baslerin Vera Vallone zweite und Nathalie Hirsekorn vom SC Wittenbach gewann Bronze.Bachmann und Matthey ohne Gegner Der Zürcher Stephan Bachmann, der seit vergangenem Herbst für das Team Atlantide & Locarno startet, hatte in seiner Paradedisziplin keine Schwierigkeiten, seinen Titel vom Vorjahr zu verteidigen. In 4:27.87 verpasste er seine persönliche Bestzeit nur knapp. Platz 2 und 3 gingen an die Genfer Julien Baillod und Christophe Schmid. Iris Matthey gewann das Rennen der Damen ähnlich überlegen und sicherte sich den Titel in 5:08.64 vor den beiden Brustspezialistinnen Ramona Pedretti (Limmat Sharks) und Patrizia Humplik (SK Bern). Eigentlich sind die 50m Brust ja gar nicht seine Spezialität. Seit Damien Courtois aber vor einem Jahr dem langjährigen Dominator Remo Lütolf die erste Niederlage auf Schweizer Boden beigefügt hatte, kam er immer mehr auf den Geschmack. Im Final liess er keinen Zweifel daran, wer der schnellste Brustsprinter ist und siegte in guten 28.79 deutlich vor René Kolonko (zum dritten Mal zweiter an dieser Meisterschaft) und Benjamin Le Maguet (Vevey Natation), welcher nach den 100m auch über die Sprintstrecke die Limite für die Junioreneuropameisterschaft unterbot. Das Rennen der Damen war eine Beute von Céline Baillod (Renens Natation), welche die acht bzw. neun Jahre jüngere Konkurrenz in Schach hielt – Patrizia Humplik (SK Bern) und Stéphanie Spahn (Limmat Sharks) mussten mit Silber und Bronze Vorlieb nehmen. Für Spahn ist dies trotzdem ein grosser Erfolg, sie gewann nämlich ihre erste Medaille an einer Schweizer Meisterschaft bei der Elite. Der mit Spannung erwartete Höhepunkt, das 100m Freistilrennen der Männer, endete mit einer Überraschung: In Abwesenheit von Dominik Meichtry und Karel Novy war der Weg frei für die nachrückenden Sprinter, die alle ihre Ambitionen für die 4x100m Nationalstaffel anmelden wollten. Am besten gelang dies Christian Schneiter, der zwar bereits als Vorlaufschnellster in den Final vorgestossen war, der aber nicht unbedingt zu den Topfavoriten gehörte. Die Konkurrenz war gross und sehr eng beieinander. Der 23-jährige Bieler hatte am Ende die meisten Reserven und setzte sich vor Adrien Perez (Red Fish Neuchâtel) und Flori Lang (SC Uster-Wallisellen) durch. WM-Staffelschwimmer Alessandro Gaffuri musste noch hinter Daniel Rast und John Herzig mit Rang sechs Vorlieb nehmen. Auch wenn die Siegerzeit von 51.29 nicht an Meichtry’s Schweizerrekord oder an Novy’s Meisterschaftsbestzeit herankam, so war es dennoch eine beeindruckende Leistungsdichte. Hinter Schneiter blieben fünf weitere Schwimmer unter 52 Sekunden und sämtliche B-Finalisten bleiben unter 54 Sekunden. Erwähnenswert ist auch die Zeit des erst 17-jährigen Aurélien Künzi (Lancy-Natation), der in 52.25 anschlug und eine weitere Limite für die Junioren Europameisterschaften unterbot. Bei den Damen gewann Maria Ugolkova (Lugano Nuoto) ihren zweiten Titel. Sie gewann in 58.27 vor Laura Noccioli (Bissone) und Marina Ribi (SC Schaffhausen). Flavia Rigamonti wurde ihrer Favoritenrolle über 800m Freistil gerecht und siegte hoch überlegen in 8:39.04 vor der Genferin Swann Oberson (8:52.88) und der in Florida lebenden Stephanie Eisenring von den Limmat Sharks. Die Tessinerin gewann damit im dritten Rennen die dritte Goldmedaille und kann damit ihren Kurztrip in die Schweiz als äusserst erfolgreich verbuchen. Morgen geniesst das Aushängeschild einen wettkampffreien Tag und wird dann anfangs nächste Woche zusammen mit ihrer Familie zurück in die USA reisen, um ihre Diplome an der Universität von Dallas in Empfang zu nehmen. Erst diese Woche hatte sie nämlich gleich zwei Studiengänge mit Summa cum Laude abgeschlossen! Die längste Strecke bei den Herren war wie bereits die 400m eine Sache für Rigamonti’s Teamkollege Eugenio Bianchi. Der 18-jährige gewann in 16:10.38 vor dem gleich alten Joël Escher (Aarefisch) und Martin Hohl vom SK Bern. Zum Abschluss stellten die Männer von Genève Natation in einem Time Trial einen neuen Schweizerrekord in der selten geschwommenen 4x200m Bruststaffel auf. In 9:38.82 verbesserten Dimitri Waeber, Adrien Toscan, Christophe Schmid und Jonathan Massacand die die alte Marke von Red Fish Neuchâtel aus dem Jahr 2002 um knapp 16 Sekunden! [alle Resultate]
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11.5. Flori Lang mit Weltklassezeit. (Swiss Swimming) Der Zürcher Flori Lang vom Schwimmclub Uster-Wallisellen sorgte über 50m Rücken für einen Paukenschlag und verbesserte seinen eigenen Schweizer Rekord um nicht weniger als 37 Hundertstel auf 25.34 Sekunden. Den alten Rekord hatte Lang an gleicher Stätte vor vier Jahren aufgestellt. Auch wenn die Freude im ersten Moment gross war, ärgerte sich Lang danach über die Tatsache, dass er diese Leistung nicht vor sechs Wochen an den Weltmeisterschaften in Melbourne abrufen konnte. Der Zürcher wäre damit nämlich sechster geworden! Bei den Damen gewann die erst 15-jährige Tamara Rangelov vom SC Winterthur in 30.79 vor Laura Noccioli (Bissone) und Virginia Schuhmacher (SV Emmen). Rangelov und Schuhmacher qualifizierten sich damit für die Junioren Europameisterschaften. Im Rennen über 200m Freistil kam Flavia Rigamonti in ihrem zweiten Rennen zum zweiten Sieg. Sie stellte dabei in 2:02.94 sogar eine persönliche Bestzeit auf, was sie selber wohl am meisten erstaunte, reiste sie doch erst gestern aus den USA an und steckt eigentlich mitten im Aufbautraining für die Universiade. Swann Oberson (NS Genève) musste wie bereits über 400m mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen, Laila Werner (SC Schaffhausen) wurde dritte und unterbot ein weiteres Mal die Limite für die Junioren Europameisterschaften. Das Rennen der Herren wurde eine Beute für den Aargauer David Karasek (Limmat Sharks), der sich mit seiner Zeit von 1:52.20 für die Universiade qualifizieren konnte. Auf den Ehrenplätzen folgten Christian Schneiter (ST Biel, 1:53.34) und der junge Aurélien Künzi (Lancy-Natation, 1:54.52), der seine erste Medaille bei der Elite gewann und die Limite für die Junioren Europameisterschaften unterbot. Dimitri Waeber (Genève Natation) gewann über 100m Brust seinen zweiten Titel an diesen Meisterschaften. Mit seiner Zeit von 1:04.47 konnte er seine Konkurrenten René Kolonko (SC Uster-Wallisellen) und Benjamin Le Maguet (Vevey Natation) knapp auf Distanz halten. Bei den Damen konnte die Bernerin Patrizia Humplik ihren Titel vom Vorjahr verteidigen und siegte in 1:12.79. Zweite wurde die Bündnerin Ramona Pedretti von den Limmat Sharks und den dritten Platz belegte Céline Baillod (Renens Natation). Auch der Schaffhauser Simon Oberholzer konnte seinen Sieg vom Vorjahr wiederholen und gewann die 200m Delfin in 2:03.57. Er kam damit nicht ganz an seine persönliche Bestzeit heran und verpasste es knapp, sich für die Universiade zu qualifizieren. Gefordert war 2:03.39. Die nächsten Plätze belegten der Zürcher Stefan Bachmann in den Diensten des Teams Atlantide & Locarno sowie sein Clubkollege Christian Reber. Martina van Berkel setzte die Serie der erfolgreichen Titelverteidigungen fort und setzte sich trotz Verletzungssorgen, die das Training in den letzten Monaten beeinträchtigten, gegen Maria Ugolkova und Senata Wagner durch. Ihre Siegerzeit: 2:19.32. Uster-Wallisellen mit Flori Lang (51.13), Gregory Widmer (52.57), René Kolonko (52.05) und Karel Novy (49.46) verbesserte die eigene Bestmarke für Vereinsstaffeln um 1.2 Sekunden auf 3:25.21. Red Fish Neuchâtel und Genève Natation belegten mit ebenfalls sehr guten Zeiten die Ehrenplätze. Das Rennen der Damen wurde wie gestern über 4x200m vom Schwimmclub Schaffhausen gewonnen. Die Ostschweizerinnen siegten in 3:59.36 vor Genève Natation und Renens Natation. Zahlreiche Limiten Bei Halbzeit der Meisterschaft haben sich bereits etliche Schwimmer für die bevorstehenden internationalen Meisterschaften qualifizieren können. Ohne die Selektionen vorweg zu nehmen wird das Aufgebot für die Universiade mindestens 12 Namen umfassen, jenes für die Junioren Europameistrschaften deren 13 und am European Youth Olympic Festival werden mindestens 9 Schweizer Athleten am Start sein [alle Resultate].
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10.5. Schweizer Meisterschaft 10.-13. Mai 2007 in Zürich Oerlikon. (Swiss Swimming) Im Rennen über 400m Freistil, in welchem sich Flavia Rigamonti erstmals dem Schweizer Publikum als Europarekordhalterin präsentierte, bekam sie nichts geschenkt. Swann Oberson von Natation Genève liess sich nicht abschütteln und musste sich erst auf den letzten Metern von der erfahrenen Tessinerin geschlagen geben, die wegen Abschlussprüfungen erst am morgen aus den USA angereist war. Rigamonti gewann in 4:15.71 ihren 31. Schweizer Meistertitel, Oberson schlug nur 23 Hundertstel später an und unterbot damit die geforderte Limite für die Universiade in Bangkok. Bei den Herren setzte sich der 18-jährige Eugenio Bianchi vom Team Atlantide & Locarno in 4:01.58 durch und unterbot die Limite für die Junioreneuropameisterschaften. David Karasek (Limmat Sharks) und Martin Hohl (SK Bern) mussten sich mit Ehrenplätzen begnügen. Im Duell der beiden WM-Starter zwischen Adrien Perez (Red Fish Neuchâtel) und Damien Courtois (Lancy-Natation) konnte selbst die elektronische Zeitmessung keinen Sieger bestimmen. Beide Romands schlugen in 24.80 an und teilten sich die oberste Stufe auf dem Siegerpodest. Bei den Damen siegte Maria Ugolkova (Lugano Nuoto) in 28.51. Die gebürtige Russin ist seit über einem Jahr in der Schweiz wohnhaft und lizenziert, so dass sie an Schweizer Meisterschaften starten darf. Über 100m Rücken musste sich der Zürcher WM-Teilnehmer Flori Lang dem Genfer Jonathan Massacand geschlagen geben, und zwar denkbar knapp: am Ende entschied eine einzige Hundertstelsekunde zu Gunsten des Romands, beide unterboten aber die Limitezeit für die Universiade (56.63 bzw. 56.64). Bei den Damen gewann Laetitia Perez ihren ersten Titel auf der langen Bahn bei der Elite. Auf den Ehrenplätzen folgten die beiden Ostschweizerinnen Laila Werner und Nathalie Hirsekorn. Mit einer deutlichen Steigerung gegenüber seiner Leistung an den Weltmeisterschaften in Melbourne gewann der Genfer Dimitri Waeber Gold über 200m Brust. Er setzte sich gegen René Kolonko (SC Uster-Wallisellen) und Kilian Bossard (Limmat Sharks) durch und schlug nach 2:17.81 an, über zwei Sekunden schneller als vor sechs Wochen in Australien. Das Rennen der Damen wurde eine Beute der Bündnerin Ramona Pedretti in den Diensten der Limmat Sharks, die sich langsam wieder ihrer Bestform annähert und sich gegen Céline Baillod (Renens Natation) und Titelverteidigerin Patrizia Humplik durchsetzte. In den Staffelbewerben über 4x200m Freistil gewannen Genève Natation bei den Männern und der Schwimmclub Schaffhausen bei den Damen die Titel. Jonathan Massacand ist damit der einzige Schwimmer, der am ersten Tag zwei Mal Gold gewinnen konnte. Was ihm im Einzelrennen über 400m noch nicht gelang schaffte David Karasek als Startschwimmer: er unterbot in 1:53.10 die Limite für die Universiade und ist damit bereits der 11. Schwimmer, dem dies gelang. [Alle Resultate]
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9.5. Manaudou wandert aus. (dpa) Die französische Schwimm-Olympiasiegerin Laure Manaudou hat sich entschlossen, nach Italien auszuwandern. Die 20 Jahre alte Weltmeisterin und Weltrekordlerin will nach Angaben der italienischen Sport-Tageszeitung «Gazzetta dello Sport» in Verona mit ihrem italienischen Verlobten Luca Marin zusammen leben und künftig in Turin trainieren. Der 21 Jahre alte Marin hatte bei den Weltmeisterschaften im März in Melbourne den dritten Platz über 400 Meter Lagen belegt. «Ich habe mich für die Liebe entschieden», wird Laure Manaudou zitiert. Eine Rückkehr nach Frankreich und zu ihrem dortigen Coach Philippe Lucas schloss die 20-Jährige «kategorisch» aus. Der französische Schwimm-Verband FFN geht davon aus, dass die Olympiasiegerin weiter für Frankreich startet und den Verband nicht wechseln wird.
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7.5. Vorschau Schweizermeisterschaft Schwimmen, 10.-13. Mai 2007 in Zürich Oerlikon. (Swiss Swimming) Nur sechs Wochen nach den Weltmeisterschaften in Melbourne steht der Höhepunkt der nationalen Schwimmelite auf dem Programm. Im Hallenbad Oerlikon wird vom 10. bis 13. Mai die Schweizer Meisterschaft ausgetragen. Am Start stehen 435 Schwimmer und Schwimmerinnen aus 55 Vereinen, die sich für 1710 Einzel- und 122 Staffelrennen eingeschrieben haben.
Rigamonti am Start
In Zürich ebenfalls am Start wird Vize-Weltmeisterin Flavia Rigamonti sein, die extra aus den USA anreist und sich der hiesigen Schwimmszene erstmals als neue Europarekordhalterin präsentiert – und dies obwohl sie mitten im Prüfungsstress steht. Die erfolgreichste Schweizer Schwimmerin aller Zeiten ist in vier Einzelrennen gemeldet und wird das Team Atlantide & Locarno auch in den Staffeln verstärken.
In ihren stärksten Disziplinen 400 und 800m Freistil dürfte Rigamonti von ihren Gegnerinnen nicht allzu viel Gegenwehr erwarten. Etwas anders sieht es im Rennen über 200m Freistil aus, in dem eine ganze Reihe junger Schwimmerinnen – angeführt von Laila Werner – nur darauf brennen, die arrivierte Tessinerin herauszufordern.
Mit Dominik Meichtry fehlt an dieser SM nur gerade ein einziger WM-Teilnehmer. Der St. Galler, der an der Universität von Berkeley studiert, hat in diesen Tagen Prüfungen zu absolvieren, die er nicht verschieben konnte.
Spannende Duelle
Bei den Männern kommt es in Zürich gleich zu mehreren Aufeinandertreffen von WM-Teilnehmern. Zu einem Höhepunkt dürfte dabei das 100m Freistilrennen der Männer werden, in dem sich die erfolgreichen Staffelschwimmer von Melbourne (Gaffuri, Lang) vor der jungen, nachdrängenden Konkurrenz in Acht nehmen müssen. Vergleicht man die Startliste mit denen der Vergangenheit, so ist eine grosse Dynamik und Entwicklung unübersichtlich. Die Erfolge der 4x100m Staffel der letzten Jahre haben bewirkt, dass ein wahrer Run auf diese Disziplin stattgefunden hat. Als Folge herrscht eine für die Schweiz enorme Leistungsdichte und Konkurrenz wie sonst in keiner Disziplin, was für die weitere Zukunft der Männerstaffel hoffen lässt.
Karel Novy wird den grössten Teil der Meisterschaft von der Tribüne aus verfolgen. Der Captain der Nationalmannschaft hat sich entschieden, im Moment keine Einzelrennen zu schwimmen und seinen Verein nur in den Staffeln zu unterstützen. Nach den für ihn enttäuschenden Weltmeisterschaften hat der Romand erst vor kurzem wieder angefangen zu trainieren (und ist zudem durch einen Rippenbruch handicapiert) und es wäre verfrüht, sich bereits wieder der jungen Konkurrenz zu stellen. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Peking hat Novy allerdings mündlich das Commitment gegeben, die Freistilstaffel unterstützen zu wollen, die sich in Melbourne einen Quotenplatz erkämpft hatte.
Limitenjagd für Universiade, JEM und EYOF
Die Meisterschaft in Zürich steht aber einmal mehr auch ganz im Zeichen der Limitenjagd: Für die Universiade in Bangkok, die Junioren Europameisterschaft in Antwerpen und das European Youth Olympic Festival in Belgrad gilt die SM als wichtiger Qualifikationswettkampf. Für die Eliteschwimmer, die nicht studieren, geht es darum, die Limiten für den LEN-Event zu unterbieten. Dieser Wettkampf in Paris wurde vom Europäischen Schwimmverband ins Leben gerufen, um den Sommer 2007 zu überbrücken, in dem sonst keine internationale Meisterschaft ansteht. Da beträchtliches Preisgeld ausgesetzt wurde, dürfte das Niveau an diesem Anlass recht hoch sein.
Eine Übersicht mit allen Limitezeiten finden Sie im Attachment dieser Nachricht.
Programm
Die Vorläufe beginnen von Donnerstag bis Sonntag jeweils um 9:30 Uhr. Die Finals starten von Donnerstag bis Samstag um 17:00 Uhr, am Sonntag bereits um 16:00 Uhr [Startliste und Resultate].
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3.5. "Projekt Weltklasse 2008" - Madsen rudert zurück. (dpa) Örjan Madsen greift durch. Einen Monat nach dem WM-Desaster von Melbourne hat der Schwimm-Cheftrainer im "Projekt Weltklasse 2008" mächtig aufgeräumt. Demnach gehören künftig nur noch 19 statt 28 deutsche Athleten dem auf Olympia in Peking vorbereitenden Kader an, 18 weitere Schwimmer zählen zu einem Olympia-Perspektiv-Kader. Psychologen sollen künftig die Schwimmer auch zuhause an den Olympia-Stützpunkten unterstützen. Zudem werden Zielvereinbarungen mit jedem Trainer und Athleten erstellt, die die individuelle Planung und Dokumentation des Trainingsprozesses bis Peking beinhalten sollen. "Das ist ein kontrollierter Prozess, in den ich eng mit eingebunden werden möchte", meinte Madsen, der zuletzt erstmals eingeräumt hatte, seine Schwimmer nicht optimal auf die WM vorbereitet zu haben. Zehn Beckenschwimmer aus dem Weltklasse-Team werden das kommende Höhentrainingslager vom 7. Juni bis 6. Juli in Flagstaff/Arizona absolvieren. Gerade um die von Madsen eingeführten langen Aufenthalte in der Höhe hatte es zuletzt viele Diskussionen gegeben. "Aber die offenkundigen trainingsmethodischen Probleme werden sowohl bei den Athletinnen deutlich, die sich in der Höhe vorbereitet haben, als auch bei denen, die im Flachland trainiert haben", sagte der Norweger. In beiden Fällen sei es eine Frage der richtigen Balance zwischen Ausdauer- und wettkampfspezifischem Training in den letzten vier bis fünf Wochen vor dem Großereignis gewesen. Beschlossen wurden die Änderungen auf einer zweitägigen Trainertagung des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) in Kaiserau. Dazu gehört auch eine frühere zeitliche Platzierung der Trainingsmaßnahmen. Kehrten die Sportler bislang etwa 27 Tage vor dem Hauptwettkampf aus der Höhe zurück, soll der Abstand nun 41 Tage betragen. "Größerer Trainingsumfang bedingt auch eine längere Erholungspause. Die haben wir vor der WM in dem notwendigen Maße versäumt", erklärte Madsen. Zunächst nicht mit in die zentralen Trainingsmaßnahmen eingebunden sind Vizeweltmeister Annika Lurz aus Würzburg und die in England studierende Janne Schäfer.
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2.5. Thorpe erhält Aufschub. Ian Thorpes Anwälte haben einen unbegrenzten Aufschub für die Abgabe einer Erklärung zu den "Unregelmässigkeiten" um die Urinprobe vom Mai 2006 erwirkt. Ursprünglich hätte eine Erklärung bis zum 22. April bei der Australian Sports Anti-Doping Authority abgegeben werden müssen, d.h. drei Tage nach dem Bekanntwerden d zuer hohen Hormonwerte. Thorpes Anwälte sagten, es werde eine sehr umfassende Erläuterung der zu hohen Konzentrationen des luteinisierenden Hormons und des Testosterons erarbeitet, was mehr Zeit als geplant benötige. Die Hormonwerte könnten individuell stark variieren und seien "unvorhersagbar".

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