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Swim News Juli bis September 2002 |
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September 2002
August 2002 Juli 2002 September 200227.9. 14th Asian Games, Busan, Korea, 29.9.-14.10. [Schwimmen, Synchro, Polo, Springen] . An den letzten asiatischen Spielen lag Japan mit 15 Goldmedaillen vor China (13). Sowohl im Schwimmen und Synchronschwimmen werden die beiden Nationen wieder harte Gegner sein. 26.9. US-Schwimmtrainer: Thorpe ist zu schlagen. (SMH/FG) US Swimming ist gespannt, ob Thorpes Trennung von seinem Trainer Doug Frost Schwächen zur Folge hat. Aufgefallen sind insbesondere Thorpes Bemerkungen, er habe Motivationsschwächen. Das wären die ersten Anzeichen, dass Thorpe zu schlagen ist - denn Gewinnen tut man vor allem "im Kopf", wie die Amerikaner aus eigener Erfahrung wissen und mehrfach demonstriert haben. "Der Schuss könnte hinten raus" meint US-Trainer Dick Jochums. "Und nicht nur bei ihm, sondern auch gleich noch bei seiner neuen Trainerin." Trotzdem warnt Jochums vor voreiligen Schlüssen: "Thorpes Talent und seine Einstellung könnten in der neuen Partnerschaft trotz allem zum Erfolg führen." Jochums ist überzeugt, dass der 19-jährige Australier bereits besser als Mark Spitz ist, der an den olympischen Spielen 1972 in München gleich 7-mal Gold einheimste. "Ich denke, Thorpe ist der Grösste. Der Beste im ganzen Jahrhundert. Und er hat eben nicht nur Talent, sondern er reisst sich im Training auch den Arsch auf." 26.9. Jenny Thompson klagt Sponsoren ein. (AP/FG) Gemäss Sponsorenvertrag mit dem Unternehmer Matt Freese aus dem Jahr 1998 hätte Thompson 280'000 US$ bekommen müssen, wenn sie bis nach den olympischen Spielen 2000 aktiv bleibt. Thompson behauptet, sie habe das Geld nie bekommen. Die Klage verkompliziert sich, weil Freeses Firma inziwschen verkauft wurde und Freese gestorben ist. Das Gericht muss zuerst feststellen, wer das Geld schuldet - die Erben oder die neue Firma. 25.9. Sharm-el-Sheikh, WM 10km: 13. Platz für Schrader, Miluska gab auf. (Swiss Swimming) Es war nicht der Tag unserer Bronze-Powerfrau. Schon lange vor dem Rennen klagte Hanna Miluska über Magenprobleme - wie ein Grossteil der übrigen WM-Starter auch. Als um 12 Uhr Mittags bei hochsommerlichen Temperaturen (Luft 32, Wasser 29 Grad Celsius) im Ferienort Sharm el Sheikh (Äg) genauer in der Bucht "Naama Bay" zum 10 km Rennen der Frauen bei den 2. FINA Open Water Swimming World Championships gestartet wurde, setzten sich die zwei Schweizerinnen mit der Spitzengruppe rasch ab. Während Denise Schrader das Tempo problemlos mitgehen konnte, musste Hanna Miluska immer mehr kämpfen um den Anschluss nicht zu verlieren. Die WM-Dritte über die halbe Distanz litt immer mehr, bis sie sich nach rund 2,5 Kilometer übergeben musste. Enttäuscht kletterte sie auf eines der Begleitboote und liess sich zurück an den Strand bringen. In der Zwischenzeit kraulte die 23-jährige Studentin aus Wallisellen weiter in der Spitzengruppe mit. Als bei Kilometer sieben das Tempo verschärft wurde, brach die Gruppe in zwei Teile. Schrader die noch das 5 km Rennen in den Knochen spürte fand in der zweiten Gruppe Unterschlupf. Einen Kilometer vor den erlösenden Ziel wurde ihr auch dieses Tempo zu hoch und sie musste ihre Weggefährtinnen ziehen lassen. Etwa 400 Meter vor dem Ziel setzte die Deutsche Britta Kamrau zum Endspurt an und überraschte die Führende Italienerin Viola Valli. In einem packenden Finish hatte Kamrau das glücklichere Händchen und siegte nach 1:56:42,25 Stunden hauchdünn vor Valli, der Weltmeisterin über 5 Kilometer. Bronze geht an die Deutsche Britta Kamrau, die sich im Finish gegen die Edith van Dijk (Ho) durchsetzten konnte. Obwohl die Batterien der 15-km-Schweizermeisterin schon leer waren überspurtete sie auf den letzten Metern noch eine Ungarin und erkämpfte sich so den 13. Schlussrang. Auf die Siegerin büsste Denise Schrader lediglich 3:51,75 Minuten ein. Nach dem guten 10. Platz am Montag über die halbe Distanz erneut eine starke Leistung der ambitionierten Langstreckenschwimmerin. Trotz der gesundheitlich bedingten Rennaufgabe der 18-jährigen Nachwuchshoffnung ist die Schweizer Teammanagerin Elena Nembrini mit dem Abschneiden sehr zufrieden. "Es ist einfach super! Hanna und Denise sind am Ende einer sehr langen Saison einen starken Wettkampf geschwommen. Und jetzt freuen sie sich zurecht auf ein paar Ferientage hier am Strand." resümiert Nebrini. Erfreulicherweise konnte das Open Water Team von Swiss Swimmng die EM-Resultate (Miluska: Silber, Schrader: 10. Rang) hier wiederholen. Hanna Miluska holte Bronze und Denise Schrader wurde Zehnte. "Die stärksten Open Water Schwimmer kommen aus Europa und wenn man an der EM vorne mitschwimmt, so kann man auch bei einer WM bestehen." sagte die Schweizer Teammanagerin. Erneut bestätigte sich, dass das Langstreckenschwimmen an einem Punkt angelangt ist, wo sich die Athletinnen für eine Strecke entscheiden müssen. Trotz des eingelegten Ruhetags reichte die Zeit offenbar nicht aus um sich vollständig von den 5 km zu erholen. "Diese Spezialisierung ist gar nicht schlecht, so wird das Team grösser, was sich meistens positiv auf die Stimmung auswirkt." meint Elena Nembrini. Aufgrund der überzeugenden Resultate haben Hanna Miluska und Denise Schrader sich bereits für die WM im nächsten Jahr in Barcelona qualifiziert. Rangliste 2. FINA Open Water Swimming World Championships in Sharm el Sheikh (EGY) 10km Frauen: 1. Britta Kamrau (De) 1:56:42,25. 2. Viola Valli (It) 1:56:42,28. 3. Angela Maurer (De) 1:56:49. 4. Edith van Dijk (Ho) 1:56:50. Ferner: 13. Denise Schrader (Sz) 2:00:34. Aufgegeben wegen Übelkeit nach 2,5 km: Hanna Miluska (Sz) 25.9. US Swimming: Internationale Mannschaften für die WM 2003, die Pan American Games und die Universiade bestimmt. 24.9. Scott Volkers beantragt Schmerzensgeld. (TheCourier/FG) Volkers Anwälte werden morgen beim Staat ein Schmerzensgeld beantragen, um die erlittenen finanziellen und emotionalen Schäden auszugleichen. Die zuständige Kommisssion, die "Crime and Misconduct Commission", habe bereits mit der Arbeit begonnen. Obwohl für Volkers sehr viel Sympathie vorhanden sei, scheint die Auszahlung einer Kompensation sehr ungewiss. Der Fall sei einmalig (auch in Bezug auf die Medienaufmerksamkeit) und würde ein Präzedenz schaffen.
[Resultate] [Home] China von Thorpe begeistert. (ST/FG) Der 19-jährige Thorpe kann nach seiner Wahl zum Athleten des Jahres durch die LeserInnen der chinesischen Massenzeitung "News Sport Magazine" am nächsten Dienstag an einem Galadiner den Preis in Empfang nehmen. Damit konnte Thorpe sein Image als beliebtester Australier in Asien weiter festigen. Thorpe ist schon in Japan eine sehr beliebte Person. In einem Gespräch mit dem Sunday Telegraph meinte Thorpe: "Ich bin absolut verblüfft, wie sehr ich hier bekannt bin, wie ein Rock-Star. Nur ohne Parties. Ich freue mich, wie meine Leistungen anerkannt werden." Während seinem Aufenthalt in China wird die "Ian Thorpe Stiftung für die Jugend" Beiträge an Schulen und Trainingszentren für behinderte Kinder abgeben. Thorpe hatte schon an den PanPacs in Yokohama 20000 australische $ (11000 €) an ein Kinderhilfswerk gespendet. Ein japanischer Fernsehjournalist sagte, es sei klar, warum Thorpe in Asien so beliebt ist: "Er ist nicht nur ein hervorragender Athlet, er ist auch menschlich ein Vorbild." "Darüber hinaus wirkt er natürlich und ist bescheiden." "Er entspricht dem japanischen Ideal des tugendhaften und anständigen Menschen." In der nächsten Woche wird Thorpe nach Europa reisen, um die Organisatoren der nächsten WM in Barcelona zu treffen [Chinese fish around for a Thorpe nickname]. 20.9. Brasilianische Kurzbahnmeisterschaften, Brasilia, 17.-22.9.02 18.9. Vorwürfe an Frost. Thorpes Trainerwechsel sorgt für Nachbeben: In einem Interview mit dem Sunday Telgraph wirft Greg Hodge, Direktor Leistungssport von Australian Swimming, Doug Frost vor, er habe nun seit den olympischen Spielen sechs Schwimmer verloren. Und zwar solche die den Trainer gewechselt hätten. (insweep) 17.9. Swiss Cliff Diving Cup, Ponte Brolla, 14.-15.9.2002 [Resultate] 16.9. Britische Eliteschwimmer planen in Australien zu trainieren. (AAP/FG) Der Direktor Leistungssport von British Swimming, der Australier Bill Sweetenham, plant mit den Besten 8 SchwimmerInnen an der Gold Coast in Australien (die Region um Brisbane in Queensland) ab Januar 2003 für längere Zeit die Zelte aufzuschlagen. Dieser Schachzug ist Teil des Plans, schwimmerisch zu Australien und den USA aufzuschliessen. Sweetenham wurde im Oktober 2000 nach dem Sydney-Disaster an die Spitze des britischen Schwimmsports berufen. 16.9. FINA World Cup Synchronschwimmen. Presserundschau:
15.9. Olympiatestmeeting 2004. (AFP/FG) Das jährlich in Athen stattfindende internationale Akropolis-Meeting soll am 15.-18. April 2004 als Test für das Schwimmstadion und die Organisation dienen, kündigte der griechische Schwimmverband an. Das Olympia-Schwimmstadium wird nach Abschluss der Instandstellungsarbeiten im Dezember 2003 über 10000 Sitzplätze verfügen. 15.9. US Swimming Ehrungen. (USS/FG) Am Bankett von US Swimming in Dallas wurden unter anderem gestern Abend folgende Personen geehrt:
10th FINA Synchronized Swimming World Cup A 2002, Zurich, Switzerland, 12.-15.9.2002 Das Schweizer Team auf Platz 9 nach dem technischen Programm. Don Talbot über Thorpe-Entscheid besorgt. (FG/BBC) Der frühere australische National- und Olympiacoach Don Talbot ist besorgt über den Trainerwechsel Thorpes und zweifelt am Nutzen des seiner Ansicht nach zum falschen Zeitpunkt und in Eile erfolgten Entscheides. Seine neue Trainerin Tracey Menzies müsse nun in einer völlig neuen Situation rasch dazulernen. Sie sei eine fähige Trainerin, aber auf diesem Niveau und auf dem internationalen Parkett habe sie keine Erfahrung mit einem Schwimmer von diesem Kaliber und dem damit zusammenhängenden Stress. Nur die Zeit könne zeigen, ob sie in der Lage sei, Thorpe auf neue Höhepunkte zu bringen [Coach questions Thorpe decision]. Zusammensetzung der US-Nationalmannschaften. Gestern gab US Swimming die Mitglieder der A- und B-Nationalmannschaft, der Juniorenmannschaft sowie eines "All-Star-teams" bekannt. 12.9. Sandra Völker geht eigene Wege - Rücktritt als Aktivensprecherin. (dpa) - Sandra Völker ist als Aktivensprecherin der deutschen Schwimmer zurückgetreten und will sich im Alleingang auf Olympia 2004 in Athen vorbereiten. Die 28 Jahre alte Hamburgerin hat als einziges Mitglied der Nationalmannschaft bisher nicht die Aufnahme in den Olympiakader des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) beantragt. «Das ist ein Denkmodell. Wir wollen in der Vorbereitung alle störenden Faktoren ausschliessen», sagte Völker-Heimtrainer Dirk Lange. Der gewünschte Alleingang könnte teuer werden, zu teuer. «Die Serviceleistungen des Verbandes sind exklusiv für Kadermitglieder. Wer diese als Nichtmitglied nutzen will, muss natürlich dafür bezahlen», sagte DSV-Cheftrainer Ralf Beckmann der dpa. Sandra Völker will nichts dem Zufall überlassen und alles der Vorbereitung auf Athen unterordnen. «Ich habe in der sportlichen Vorbereitung in der Vergangenheit viele Experimente gemacht. Sie sind gut und schlecht ausgegangen», sagte die Kurzbahn-Weltrekordlerin und Rückenspezialistin, «dieses Risiko will ich mit Blick auf Athen und die WM 2003 in Barcelona nicht mehr eingehen.» Störenden Kader-Verpflichtungen wie gemeinsamen Trainingsmassnahmen oder Weltcup-Teilnahmen will die Hamburgerin aus dem Weg gehen. Der Trainer geht im Schnitt von 100 Tagen pro Jahr als gemeinsame Kader-Tage aus. Lange: «Wir möchten Olympia 2004 mit 100 Prozent Einsatz anpacken und wollen dort Erfolge, die sie so noch nicht hatte.» Der Olympiasieg ist erklärtes Ziel. Fraglich ist, ob Sandra Völker auch ohne Zugehörigkeit zum Olympiakader den Service und die Einrichtungen des Verbandes und des Olympiastützpunktes wie bisher kostenlos nutzen darf. Laut Stützpunktchefin Ingrid Unkelbach nicht. «Wenn sich Sandra bei uns massieren oder sich von unserem Leistungsdiagnostiker Klaus Rudolph beraten lässt, die Gegenstromanlage oder den Kraftraum nutzt, muss sie ab sofort dafür bezahlen», sagte die Stützpunktchefin dem «Hamburger Abendblatt». Die Kosten schätzte sie auf mindestens 1800 Euro im Monat. Lange sieht dies anders, zumal der Stützpunkt auch von vielen anderen kostenlos genutzt werde. «Diese Meinung teile ich ungeprüft so nicht», sagte Lange. DSV-Cheftrainer Beckmann akzeptiert die Entscheidung von Sandra Völker. Es sei allen Aktiven zum ersten Mal freigestellt, sich innerhalb eines Kaders oder auf eigene Verantwortung vorzubereiten. «Es gibt keinen Konflikt. Wenn jemand meint, dass er sich ohne diese Verbandsangebote vorbereiten kann, dann kann ich damit leben.» Die Tür für die Rückkehr in den Kader bleibt offen. 12.9. Grossbritannien möchte zu Australien aufschliessen. (BBC) In einem Interview mit dem britischen Fernsehen hat der Direktor Leistungssport von British Swimming, der Australier Bill Sweetenham, die nach dem miserablen Abschneiden an den olympischen Spielen 2000 gefasste Absicht bekräftigt, schwimmerisch zu Australien und den USA aufschliessen zu wollen. Er meinte, man habe schon Einiges erreicht, wenn man die jüngsten Wettkämpfe betrachte, beispielsweise die Commonwealth Games. Die seien aber ein Heimspiel gewesen, und Selbstgefälligkeit sei jetzt fehl am Platz. Das grösste Problem für ihn sei der Mangel an geeigneten Trainings- und Wettkampfstätten. "Alle neuen Pools sind sehr willkommen, vorausgesetzt wir erhalten den Platz zu vernünftigen Kosten." Trotzdem ist Sweetenham für Athen 2004 zuversichtlich. Medaillenhoffnungen will er keine machen: "Ich will auf das Team mit Medaillenzahlen keinen Druck ausüben. Natürlich wollen wir aufs Podium aber ich will zuerst eine gute Einstellung entwickeln, damit die britischen Schwimmerinnen und Schwimmer wissen, dass sie eine gute Leistung erbringen müssen. Nach Sydney haben alle nur kritisiert, jetzt ist etwas in Bewegung in die richtige Richtung geraten." An der Schweizermeisterschaft für Sinnes- und Körperbehinderten war der SV Limmat mit 3 SchwimmerInnen vertreten. Sie holten sich insgesamt 13 Medaillen: 2-mal Gold, 8-mal Silber und 3-mal Bronze. Hans Schmid wurde über 400m Freistil mit einer Zeit von 6.00.80 und Reto Thurnherr über 200 m Freistil mit einer Zeit von 2.57.07 Schweizermeister. Zudem erzielte Mirjam Süess in ihrer Kategorie S9 über 400m mit einer Zeit von 6.22.50 neuen Schweizerrekord. (Reto Thurnherr) 9.9. 5. FINA Diving Grand Prix Super Final 2002, Mexico City, 7.-8.9.2002 FINA Marathon Swimming World Cup 2002, Atlantic City, USA, 7.9.2002 Petria Thomas sorgt sich um Sponsoren. (ST/FG) Das neue Golden Girl des australischen Schwimmsports, Petra Thomas (27), hat Mühe Sponsoren zu finden, obwohl sie von den Commonwealth Games mit 5 und von den Pan Pacifics mit 3 Goldmedaillen nach Hause zurückkehrte. Ihr Manager Ken Anstey sagte, dass er zahllose Kontakte zu grossen Firmen gehabt habe, alle ohne Erfolg. Sie werde einzig von Speedo in Form von Leistungsprämien, von Mitsubishi in Form eines Autos und seit ihrer Jugendzeit von Sunnybrand Chickens finanziell unterstützt. Anstey: "Sie wird schon etwas unterstützt, aber bei einer 6-stelligen Zahl ist sie bei weitem nicht." Thomas wird von ihrer grossen Rivalin Susie O'Neill auch zwei Jahre nach Abbruch ihrer Karriere in Sachen Sponsoring weit übertroffen. Anstey: "Man muss aufpassen, was man sagt, aber wenn man nicht blond ist, wird es schwierig. Sponsoren kriegen ist seit Sydney 2000 hart geworden, aber bei den Leistungen von Petria Thomas müsste mehr drinliegen." Thomas muss sich in den nächsten Wochen in einem Spital in Sydney die Fussknöchel operieren lassen. 6.9. Thorpe hat sich für Wechsel entschieden. (FG) Während 5 Jahren hat Thorpe (19) bei seinen Entscheiden entweder Glück oder eine gute Nase gehabt, er hat sich im Schwimmen ohne Stagnation laufend verbessert. Wenn Thorpe überhaupt einen Fehler hat, dann den, dass er nie gelernt hat zu Verlieren. Jetzt trennt Thorpe sich von seinem langjährigen Trainer Doug Frost, in der Hoffnung, im Steuerparadies Monte Carlo sich noch mehr zu steigern zu können. Trotz aller Warnungen erfahrener Trainer wie Don Talbot riskiert er in einem neuen Land, unter neuen Lebensbedingungen und mit einem neuen Trainer seine Karriere - oder nutzt die Chance zum schnellsten Sprinter der Welt aufzusteigen. Thorpe hinterlässt zwar einen reifen Eindruck, in Wirklichkeit ist er ein scheuer Mensch, der sich am Liebsten unter vertrauten Personen bewegt. Warum also der radikale Wechsel 2 Jahre vor Athen? Leute, die ihn unterstützen, weisen auf die Möglichkeit hin, vermehrt gegen die europäischen Sprinter (Van den Hoogenband) antreten zu können. Thorpe ist nicht der einzige Spitzenathlet, der den Trainer wechselt: für gewöhnlich wechselt man den Trainer nach einer Enttäuschung. Aber das umgekehrte kommt auch vor. Der Psychologe des New South Wales Institute of Sports, Mark Gribble, sagt: "Klare Entscheide werden oft getroffen, wenn die Gefühle dominieren. Das kann sowohl bei einem Hoch als auch bei einem Tief vorkommen. Aber sehr oft ist das der dümmste Moment, um Entscheide zu treffen." [Thorpe move may be a masterstroke or plunge into the unknown.]
6.9. Franziska van Almsick ist bereit für Olympia 2004. «Sie will in Athen schwimmen und Erfolg haben. Das ist die Hauptbotschaft, die von ihr schon ausgegangen ist», sagte Ralf Beckmann, Cheftrainer des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), der dpa. «Über den Weg dorthin werden wir noch reden.» Die 24 Jahre alte Berlinerin, die vor fünf Wochen in ihrer Heimatstadt nach zweijähriger internationaler Pause mit fünf Titeln und zwei Weltrekorden ein eindrucksvolles Comeback gefeiert hatte, setzt sich an diesem Wochenende zusammen mit ihrem Heimtrainer Norbert Warnatzsch in Kassel mit Beckmann zusammen, um die Pläne für die Fortsetzung ihrer Karriere abzustimmen. Offiziell will sie ihre Entscheidung an diesem Samstag im Aktuellen Sportstudio des ZDF verkünden. Beckmann: «Ich hoffe nicht, dass sie es sich noch einmal anders überlegt.» Am DSV-Sitz in Kassel trifft sich am Wochenende die gesamte Schwimm-Nationalmannschaft zur Aufbereitung der EM von Berlin und konzeptionellen Zukunftsplanung bis Olympia 2004. Dazwischen liegt als Saisonhöhepunkt 2003 die Weltmeisterschaft in Barcelona. Ob sich Franziska van Almsick auch der Herausforderung WM stellen wird, ist offen. Nach der EM hat sie erst einmal Urlaub gemacht - und in Magdeburg mit ihrem Freund Stefan Kretzschmar über ihre Zukunft nachgedacht. Für Franziska von Almsick wären in Athen nach Barcelona 1992, Atlanta 1996 und Sydney 2004 die vierten Olympischen Spiele. In Barcelona und Atlanta holte sie jeweils Silber, Sydney endete mit einem Debakel. In Athen soll ihr Traum vom Gold in Erfüllung gehen. «Auch eine Franziska van Almsick ist noch nicht am Ende ihrer sportlichen Entwicklung angelangt. Wenn sie den Weg entschlossen geht, kann sie auch noch persönliche Bestzeiten schwimmen», sagt Beckmann, «und was das bedeutet, wissen wir.» Weltrekord. Für Franziska van Almsick heisst dies, noch einmal zwei Jahre «knüppeln» im Wasser. Beckmann: «Es gibt mehrere Möglichkeiten der Vorbereitung, die auch Erfolg versprechen.» Der Cheftrainer sagt aber auch: «Von 707 verbleibenden Tagen kann sie keinen verschenken.» Beckmann baut auf die Berlinerin. «Ich denke, dass sie für sich selbst die richtige Entscheidung getroffen hat. Dies wird auch auf das gesamte Team positive Auswirkungen haben.» (dpa) 5.9. Klim und Thomas glänzen am letzten Tag der Australischen Kurzbahnmeisterschaften. Michael Klim konnte seine Form im Final über 100 m Freistil mit 48.22 bestätigen. Die 27-jährige Petria Thomas verpasste den WR über 100 m Delfin um 38/100stel: die Uhr blieb bei 56.93 stehen. Immerhin ein neuer Commonwealthrekord. (AAP) [Klim continues to fire] 5.9. Schweizermeisterschaft der Sinnes- und Körperbehinderten. Am 7. und 8. September 2002 findet im Hallenbad Telli in Aarau die Schweizermeisterschaft der Sinnes- und Körperbehinderten statt. Angemeldet sind u.a.: TeilnehmerInnen der Europameisterschaft wie die blinde Chantal Cavin, Mitglied des Nationalkaders und zweifache Silbermedaillengewinnerin an der EM 2001 über 200 m Lagen und 100 m Brust und Céline Martin aus Reinach, die ebenfalls dem Nationalkader angehört. Auch der vom Leistungssport zurückgetretene Spitzenschwimmer Daniel Küenzi wird starten. Er gewann an der Paralympics in Sydney über 200 m Lagen Silber [www.aarefisch.ch]. (Reto Thurnherr) Chronologie des Weltrekords: 3:28.12 Australien Melbourne 4.9.2002 3:29.00 USA Moskau 07.04.2002 3:29.88 Australien Hongkong 4.4.1999 3:30.66 Australien Göteborg 17.04.1997 3:30.91 Australien Melbourne 23.12.1996 3:32.57 USA Palma de Mallorca 2.12.1993 3:34.86 Kanada Winnipeg 22.2.1992 Schwimmlegende Dawn Fraser wird 65. (sid)- Sie lebte nur für den Schwimmsport, sorgte aber trotzdem auch ausserhalb des Beckens immer wieder für Aufsehen und Schlagzeilen: Dawn Fraser. Am heutigen Mittwoch begeht die Australierin in ihrer Heimatstadt Sydney ihren 65. Geburtstag. Die lebende Schwimm-Legende, die stets besessen und fast bis zum Wahnsinn ihrer grossen Leidenschaft nachging, siegte zwischen 1956 und 1964 dreimal in Folge bei Olympischen Spielen auf der 100-Meter-Freistil-Strecke. Trotzdem war sie vielen Landsleutenein Dorn im Augen, da sie nur sehr ungern ein Blatt vor den Mund nahm. Nach der Weltrekordflut bei Olympia 2000 in Sydney äusserte sie öffentlich Zweifel an der Sauberkeit mehrerer Olympiasieger und kritisierte "die zu lasche Antidoping-Haltung" des Internationalen Olympischen Komitees. Für die Frau, die in 58,9 Sekunden als erste die Schallmauer von einer Minute im Freistilsprint durchbrach und insgesamt 43 Weltrekorde erzielte, sind die Leistungsentwicklungen einiger Schwimmer auf natürlichem Wege nicht erreichbar: "Aber davor werden einfach die Augen verschlossen." Dawn Fraser war das jüngste von acht Kindern und sollte nach dem Willen ihres Vaters, eines Hafenarbeiters in Sydney, nichts mit Sport zu tun haben. Erst mit 16 Jahren setzte sie sich durch, Schwimmen wurde ihr Lebensinhalt, sie war die erste Schwimmerin der Welt, die bei drei Olympischen Spielen hintereinander Gold gewann. Ihre Biographie sorgte in Sydney für grosses Aufsehen, als sie erstmals über Beziehungen zu Frauen berichtete. "Ich sehe mich als eine Frau, die einige Liebesbeziehungen mit Frauen hatte, aber irgendwann herausfand, dass es doch nicht das Richtige für sie ist", erklärte sie in ihrem Buch: "A Hell of a life". Bereits in ihrer aktiven Zeit sorgte sie nicht nur mit sportlichen Erfolgen für Schlagzeilen. Am Tag der Abschlussfeier der Olympischen Spiele 1964 in Tokio war Fraser von der japanischen Polizei wegen Flaggen-Diebstahls verhaftet worden. Zuvor hatte sie mit den australischen Hockeyspielern gefeiert und war daraufhin in den nationalen Medien heftig wegen "wilder Parties" kritisiert worden. Ohne Begründung hatte der nationale Schwimmverband Fraser 1965 für zehn Jahre gesperrt. Inoffizieller Grund waren die heftigen Auseinandersetzungen mit Australiens Olympiacoach Terry Gathercole. "Ich hatte bei der Eröffnungsfeier und meinen Wettkämpfen nicht den offiziellen Schwimmanzug an", sagte sie. Der Hauptgrund war, dass man sich einer Frau entledigen wollte, die sich das Recht auf Kritik nicht nehmen liess. Erst 1970 wurde die Sperre vom Verband zurückgenommen. Das Jahr 1964 war für die Australierin Himmel und Hölle zugleich. Ihre Mutter war kurz vor den Spielen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, am Steuer des Unglückswagens sass Dawn Fraser. Sie vertrieb den Schmerz mit noch härterem Training, legte nach eigenem Bekunden 16.000 Kilometer pro Jahr schwimmend zurück: "220 Tage des Jahres verbrachte ich im Wasser." 1980 war Dawn Fraser erneut in einen Prozess verwickelt. Die australische Regierung und Premier Malcolm Fraser wollte die Spiele in Moskau boykottieren, Dawn Fraser setzte mit grosser öffentlicher Unterstützung die Teilnahme der Mannschaft durch und bezeichnete die Äusserungen des Premiers öffentlich als "baren Unsinn". Von 1988 bis 1991 sass Dawn Fraser selbst im Parlament von Neusüdwales, in Australien zählt sie zu den ganz grossen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. 4.9. Klims schnellste 100-m-Zeit. Erstaunlich: 8 Monate nach seiner Bandscheibenoperation ist Michael Klim (25) stärker als zuvor. Nach dem Gewinn der 200 m Freistil an den australischen Kurzbahnmeisterschaften erzielte Klim in den 100-m-Freistilvorläufen mit 48.44 persönliche Bestzeit. (AAP) 4.9. WR-Versuch verschoben. Der für gestern angkündigte WR-Versuch über 4x100 m Lagen der Herren wurde auf heute verschoben. (AS) Matt Welsh verpasst WR über 200 m Rücken hauchdünn. Der frischgebackene 50-m-Rücken-WR-Halter verpasste an den australischen Kurzbahnmeisterschaften über 200 m Rücken den WR ganz knapp. Bis 150 m hatte er einen Vorsprung auf das Rekordtempo, schlug dann aber mit einer Zeit von 1:51.75 58/100 über Aaron Peirsols WR von 1:51.17 an. Welshs australischer Rekord steht bei 1:51.62 (FG). [Welsh closes in on American] 3.9. WR-Rekordversuch 4x100 m Lagen. An den australischen Kurzbahnmeisterschaften planen Ashley Callus, Matt Welsh, Geoff Huegill und Jim Piper heute in einem Rekordversuch den von den USA (Aaron Peirsol, David Denniston, Peter Marshall und Jason Lezak) an der Kurzbahn-WM erzielten WR (3:29.00) zu unterbieten. (Insweep) 2.9. Michael Klim auf Comeback-Kurs. In den Vorläufen der australischen Kurzbahnmeisterschaften in Melbourne qualifizierte sich Klim über 200 m Freistil mit 1:46.09 als Schnellster für den Final. Klim hat sich von seiner vor 8 Monaten durchgeführten Bandscheibenoperation plangemäss erholt. Ian Thorpe und Grant Hackett sind die einzigen Eliteschwimmer, die nicht teilnehmen. Sie seien nach Manchester und Yokohama überlastet. (AS) 1.9. Neue Links
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August 200231.8. Weltcup A im Synchronschwimmen, Zurich, Switzerland, 12.-15.9 2002: Offizielle Meldelisten. 30.8. US-Schwimmer wieder eindeutig an der Weltspitze. Der dominante Schwimmer bei den Pan-Pazifik-Spielen im japanischen Yokohama war der Australier Ian Thorpe. Mit fünf Goldmedaillen war "Thorpedo" nach der WM in Fukuoka und den Commonwealth Games in Manchester auch dort der erfolgreichste Schwimmer. Im direkten Duell mit den Amerikanern blieben die Australier diesmal aber hinter dem grossen Rivalen USA zurück. 11 Goldmedaillen gingen insgesamt nach "Down under", zehn mehr in die Vereinigten Staaten. Noch bei der WM in Fukuoka hatten die Amerikaner in diesem Zweikampf der beiden grossen Schwimm-Nationen eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Jetzt stellten sie die alten Verhältnisse wieder her. Vor allem die beiden Damen Diana Munz (viermal Gold) und Natalie Couglin (drei), sowie bei den Herren Michael Phelps (drei) hatten grossen Anteil am Erfolg der USA. Krönender Abschluss war der Weltrekord der 4x100m-US-Freistil-Staffel, in dem man die Australier samt Ian Thorpe um mehr als eine Sekunde hinter sich liess. Die Australier lecken ihre Wunden: Tired travellers struggle for a few laps. 30.8. Don Talbot: Thorpe bleibt bei Doug Frost. In einem Interview in Yokohama spielte der australische Chefcoach Don Talbot die Möglichkeit eines Trainerwechsels herunter. Thorpe selber gab keinen Kommentar ab. Nach australischen Zeitungsberichten stehe Thorpe kurz vor einem Wegzug von Doug Frost, seinem langjährigen Trainer. Tabot meinte, die Zeitungsberichte seien überstürzt: "Bei jedem Trainer-Athlet-Verhältnis gibt es schwierigere Zeiten. Aber bei den zwei ist es nichts Wichtiges, nur kleine Meinungsverschiedenheiten. Natürlich gäbe es Trainerwechsel bei Schwimmern, die an der Spitze angelangt sind, aber warten wir doch mal in Ruhe ab." Pan Pacific Reports:
Pan Pacific Reports:
Pan Pacific Reports: 27.8. PanPacs: USA hat Nase vorn. Nach den Vorläufen am 4. Tag sind in allen drei Wettkämpfen die Amerikaner an der Spitze: Scott Tucker vor Ian Thorpe (Aus) über 100 m Freistil, Aaron Peirsol vor Takashi Nakano (Jap) über 200 m Rücken und Amanda Beard vor Leisel Jones (Aus) über 200 m Brust. Thorpe mit neuem Trainer? Thorpe stufte die gestrige Meldung (Thorpe and Frost: is the partnership set to end?), wonach er seine langjährige Partnetschaft mit Doug Frost aufhören wolle als Gerücht ein: "Es sei nichts entschieden". Pan Pacific Reports:
Pan Pacifics Reports:
8ième Championats du monde junior FINA de nage synchronisée, Montréal, Canada, 12.-19.8.2002 24.8. Malchov nur geringfügig verletzt. Bei der medizinischen Untersuchung wurden keine schwerwiegenden Verletzungen am Knie festgestellt: Malchov bekam das O.K. zum Starten and den Pan Pacifics. Die beiden Schwimm-Schwergewichte zum Zweikampf bereit: Heavyweights set to slug it out. Geoff Huegill im Schatten von Klim. Und die einzige Möglichkeit an der Sonne zu stehen ist nach Huegill (23) ein Weltrekord über 100 m Delfin: "Nur jemand der seinen WR bricht, kann aus seinem Schatten treten. Ich will immer schneller werden, mal sehen was wir machen..." (an den PanPacs). (FG) 23.8. Kreuzlingen im Europacup nach Polen. NZZ/skl. Am Mittwoch hat der Europäische Schwimmverband die Auslosung für die Europacup-Wettbewerbe vorgenommen. Schweizer Meister Kreuzlingen trifft demnach vom 16. bis zum 20. Oktober in der Vorrunde auf die gastgebende Equipe von Lodz (Polen), Novaky (Slowakei), Kranj (Slowenien) sowie Hapoel Tivon (Israel); zwei Teams qualifizieren sich für die Zwischenrunde der besten 16 Teams. Die Meisterinnen aus Basel spielen im Februar gegen Kranj (Slowenien), Sabadell Barcelona (Spanien), Pilsen (Tschechien), Gomel (Weissrussland), Amadora (Portugal) sowie Split (Kroatien). Bestzeiten: 50 m Freistil: 26.55 100 m Freistil: 57.66 200 m Freistil: 2:04.41 Jonathan Massacand ist mehrfacher Jugendeuropameisterschafts-Teilnehmer und gilt als eines der grössten Talente im Schweizer Schwimmsport über die Rücken- und Lagendistanzen. Bestzeiten: 100m Rücken: 57.32 200m Rücken: 2:06.80 200m Lagen: 2:09.01 (kel)
Resultate: Männer. 1. Petar Stoychev (BUL) 5h 56m 23s 06; 2. Christof Wandratsch (GER) 5h 56m 27s 29; 3. Gabriel Chaillou (ARG) 5h 56m 29s 66; 4. Yuri Kudinov (RUS) 5h 56m 43s 28; 5. Christian Hansmann (GER) 6h 05m 03s 48; 6. Rostislav Vitek (CZE) 6h 11m 54s 19. Frauen. 1. Edith van Dijk (NED) 6h 06m 04s 91; 2. Angela Maurer (GER) 6h 13m 47s 83; 3. Olesia Shalygmina (RUS) 6h 18m 31s 40; 4. Ivanka Moralieva (BUL) 6h 22m 10s 15; 5. 5. Maria Celeste Punet (ARG) 6h 26m 12s 15; 6. Yveta Hlavacova (CZE) 6h 43m 47s 97. 19.8. 8ième Championats du monde junior FINA de nage synchronisée, Montréal, Canada, 12.-19.8.2002 Schlussresultate Teams 1 Russia 48.400 48.300 87.511 2 Japan 47.700 47.800 85.745 3 Canada 47.000 47.500 85.601 12 Switzerland 42.900 42.500 78.151 (DUERST, Alessia; SUTER, Aline; SCHNEIDER, Ariane; GMUENDER, Christina; DAFFLON, Melanie; MAZZARA, Stella; JOST, Stephanie) 18.8. US Meisterschaften. 1500 m Freistil 1 Costella, Lauren 16:29.16 2 Kiel, Alyssa 16:36.86 3 Piper, Carly 16:46.74 800 m Freistil 1 Cole, John 8:01.39 2 Crippen, Francis 8:03.17 3 Grimes, Jamie 8:08.23 US-Mannschaft für die Pan Pacific Championships. Mit folgender Mannschaft sind die USA zuversichtlich wieder die Nummer 1 im Schwimmen zu werden: Männer. Randall Bal, 21, Chad Carvin, 28, Aaron Ciarla, 24, Kevin Clements, 22, Ian Crocker, 19, Dave Denniston, 23, Eric Donnelly, 22, Nate Dusing, 23, Anthony Ervin, 21, Mark Gangloff, Tommy Hannan, 20, Brendan Hansen, 20, Bryce Hunt, 20, Larsen Jensen, 16, Klete Keller, 20, Jason Lezak, 26, Tom Malchow, 25, Jarrod Marrs, 27, Peter Marshall, 20, Aaron Peirsol, 19, Michael Phelps, 17, Chris Thompson, 23, Scott Tucker, 27, Erik Vendt, 21, Luke Wagner, 20, Tom Wilkens, 26. Head Coach: Dick Jochums, Santa Clara; Assistant Coaches: Bob Bowman, North Baltimore; Dave Salo, Novaquatics; Jon Urbanchek, Club Wolverine. Frauen. Amanda Beard, 20, Lindsay Benko, 25, Maggie Bowen, 22, Andrea Cassidy, 20, Corrie Clark, 20, Haley Cope, 23, Natalie Coughlin, 19, Maddy Crippen, 22, Mary DeScenza, 17, Maureen Farrell, 19, Morgan Hentzen, 17, Elizabeth Hill, 16, Margaret Hoelzer, 19, Rhiannon Jeffrey, 15, Dana Kirk, 18, Tara Kirk, 20, Kristy Kowal, 23, Diana MacManus, 16, Emily Mason, 19, Diana Munz, 20, Hayley Peirsol, 17, Megan Quann, 18, Gabrielle Rose, 24, Courtney Shealy, 24, Tammie Stone, 26, Jenny Thompson, 29. Head Coach: Dick Shoulberg, Germantown; Assistant Coaches: Jerry Holtrey, Lake Erie; Teri McKeever, California; Mark Schubert, Trojan. Rekorde im Aquarium (Tages-Anzeiger 17.8.2002) 100 m Delfin 1 Phelps, Michael 51.88 2 Crocker, Ian 52.30 3 Hannan, Tommy 53.05 200 m Rücken 1 Coughlin, Natalie 2:08.53 2 Reid, Jamie 2:11.62 3 Hoelzer, Margaret 2:12.37 1500 m Freistil 1 Vendt, Erik 15:03.49 2 Jensen, Larsen 15:04.83 3 Thompson, Christopher 15:14.33 800 m Freistil 1 Munz, Diana 8:29.02 2 Peirsol, Hayley 8:30.92 3 Hentzen, Morgan 8:39.24 Guter Start der Schweizerinnen Solo Preliminaries 1 ICHTCHENKO,NATALIA RUS 95.500 2 KOBAYASHI,HIROMI JPN 93.400 3 FUENTES,TINA ESP 92.700 14 MAZZARA,STELLA SUI 85.100 Duet Preliminaries 1 ZLOBINA,NATALIA LARKINA,OLGA RUS 95.200 2 LOWE,SARA NESBITT,BARBARA USA 93.000 3 KOBAYASHI,HIROMI IIZUKA,TOSHIKO JPN 93.000 15 SUTER,ALINE JOST,STEPHANIE SUI 82.000 Team preliminaries 1 Russia RUS 95.000 2 Japan JPN 94.100 3 Canada CAN 93.000 12 Switzerland SUI 83.600 (DUERST, Alessia; SUTER, Aline; SCHNEIDER, Ariane; GMUENDER, Christina; DAFFLON, Melanie; MAZZARA, Stella; JOST, Stephanie) Combo 1 Japan JPN 94.600 2 Canada CAN 94.000 3 Spain ESP 92.700 8 Switzerland SUI 85.700 16.8. US Meisterschaften: Phelps und Vendt bleiben unter Dolans 400-m-Lagen-WR. 100 m Freistil 1 Lezak, Jason 49.19 2 Dusing, Nathaniel 49.54 3 Tucker, Scott 49.56 1 Coughlin, Natalie 54.66 2 Benko, Lindsay 54.94 3 Jeffrey, Rhiannon 55.39 200 m Rücken 1 Peirsol, Aaron 1:56.21 2 Krayzelburg, Lenny 1:58.67 200 m Brust 1 Beard, Amanda 2:25.35 2 Kowal, Kristy 2:26.30 3 Kirk, Tara5 2:28.37 400 m Lagen 1 Phelps, Michael 4:11.09 (WR, vorher Tom Dolan, 4:11.76, Sydney 2000) 2 Vendt, Erik 4:11.27 3 Wilkens, Tom 4:17.05 50 m Freistil 1 Lezak, Jason 22.34 2 Ervin, Anthony 22.35 3 Hall, Gary 22.55 1 Cope, Haley 25.48 2 Thompson, Jennifer 25.55 3 Lanne, Colleen 25.59 200 m Freistil 1 Coughlin, Natalie 1:58.20 2 Benko, Lindsay 1:58.56 3 Munz, Diana 2:00.62 200 m Brust 1 Hansen, Brendan 2:13.05 2 Moses, Glenn 2:13.44 3 Salyards, Kyle 2:14.56 200 m Delfin 1 Phelps, Michael 1:54.86 2 Malchow, Thomas 1:55.82 3 Raab, Michael 1:58.46 1 Descenza, Mary 2:09.89 2 Kirk, Dana 2:11.01 3 Mason, Emily 2:11.39 14. FINA Juniorenweltmeisterschaften im Wasserspringen. Aachen (D), 14.-18.8.2002. 35 teilnehmerinnen aus: Australia, Austria, Belarus, Brazil, Canada, People's Republic of China, Cameroon, Colombia, Croatia, Czech Republic, Denmark, Egypt, Finland, France, Germany, Great Britain, Greece, Hungary, Italy, Japan, Mexico, Netherlands, Norway, New Zealand, Poland, Puerto Rico, Romania, South Africa, Russia, Spain, Sweden, Chinese Taipeh, Ukraine, USA and Venezuela. (FINA) [Juniorenweltmeisterschaften im Wasserspringen] 8. FINA Juniorenweltmeisterschaften im Synchronschwimmen. Montreal, 15.-18.8.2002. Teilnehmerinnen aus: Australia, Austria, Brazil, Canada, People's Republic of China, Costa Rica, Dominican Republic, Egypt, France, Germany, Great Britain, Greece, Hungary, Israel, Italy, Japan, Kazakhstan, Korea, Liberia, Macau, Mexico, Netherlands Antilles, New Zealand, Russia, Slovakia, Spain, Switzerland, Ukraine, Uzbekistan, USA, Venezuela and Yugoslavia. (FINA) [ 8ième Championats du monde junior FINA de nage synchronisée,] Es gilt ernst, die Australier stellen sich auf die Pan Pacifics ein: Fun and Games are over, now it's US and them 13.8. US-Meisterschaften, Fort Lauderdale, 12.8.-17.8.2002. Michael Phelps (17) schwimmt US-Rekord über 200 m Lagen in 1:58.68 (WR Sievinen 1:58.16) - Klete Keller (20) 400 m Freistil in 3:48.60 - Natalie Coughlin (19) vor Jenny Thompson (29) über 100 m Delfin in 58.49. Trainieren sollte man am Abend. Wer morgens Sport treibt, hat ein grösseres Risiko, sich eine Infektion einzufangen. Speicheluntersuchungen an 14 Leistungsschwimmern nach fünf 400-m- Freistil- Trainingseinheiten ergaben, dass das Immunsystem frühmorgens schwächer ist als am Abend - und durch das Training noch weiter unterdrückt wird. (Sonntags-Zeitung, 4.8.2002, Seite 59) 12.8. Wasserballturnier Unicum Cup. Budapest, 8.-11.8.2002. Turniersieger wurde Ungarn mit 10:0 Punkten und 45:23 Toren überlegen vor Jugoslawien (6:4). Dahinter platzierten sich Italien und USA (je 5:5) vor Australien (2:8), Deutschland belegte den letzten Platz. 10.8. Canadian Summer National Championships, Victoria, B.C., 6.-10.8.2002 10.8. EU-Kommission weist Beschwerde von Meca und Majcen gegen IOC ab. Die EU-Kommission hat eine Beschwerde der beiden wegen Dopings gesperrten Schwimmer gegen das Internationale Olympische Komitee (IOC) zurückgewiesen. Die Antidoping-Regeln des IOC und des Weltschwimmverbandes FINA, mit denen "die Lauterkeit des Sports gewährleistet werden soll", falle nicht unter die Wettbewerbsregeln der Union, erklärte EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti in Brüssel. David Meca aus Spanien und der Slowene Igor Majcen waren 1999 in Brasilien beim Langstrecken-Weltcup positiv auf Nandrolon getestet worden. Beide wurden zunächst für vier Jahre gesperrt, die Strafe aber später auf zwei Jahre verkürzt. In ihrer Beschwerde in Brüssel stellten die Sportler die Regeln von IOC und FINA über die Definition des Dopings, die Schwellenwerte verbotener Substanzen im Körper sowie die ihrer Meinung nach ungerechtfertigte Einschränkung der Dienstleistungsfreiheit von Schwimmsportlern in Frage. Die EU-Kommission wies die Beschwerde ab, weil sie "es nicht als ihre Aufgabe ansieht, anstelle der sportlichen Instanzen darüber zu befinden, auf welche Weise Dopingvergehen am besten bekämpft werden können". Die Schwimmer haben nun zwei Monate Zeit, die Entscheidung der EU- Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg anzufechten. (dpa) 9.8. Kontroverse um behinderten Schwimmer. In Atlanta, USA, tobte diese Saison ein Streit um einen 14-jährigen behinderten Schwimmer, der mit einer an seiner Beinprothese befestigten Flosse an normalen Wettkämpfen teilnahm [Controversy over teenager's prosthetic fin may sink metro swim league]. Hunter Scotts (14) linkes Bein hört wegen eines Geburtsfehlers oberhalb des Knies auf. Jahrelang schwamm er ohne Prothese und Flosse und gewann mehrere Medaillen. Um seine Wasserlage zu stabilisieren, kam er auf die Idee, mit einer an seiner Prothese befestigten Flosse zu schwimmen. Das ging eine Weile gut, bis eine Mutter eines Gegners der Jury die Frage nach der Rechtmässigkeit stellte. Die Disqualifikation folgte unverzüglich. Die Verwendung der Flosse (Schwimmhilfe) ist an den Wettkämpfen des US-Verbandes tatsächlich nicht gestattet. Darauf drohte Scotts Mutter dem Regionalschwimmverband mit einem Prozess. Der Konflikt könnte den regionalen Schwimmverband zerreissen und lahmlegen. Der Vorstand ist aus Angst vor Schadenersatzforderungen (als ehrenamtliche Funktionäre haben sie keine Haftpflichtversicherung) unisono zurückgetreten. Einer der Funktionäre, Mike McCarter, sagte, dass Scott problemlos mitschwimmen könne, aber nur ohne Flosse. US Swimming würde die Teilnahme von Behinderten an den normalen Wettkämpfen begrüssen, aber nur ohne Schwimmhilfen. Scotts Mutter verteidigt sich, dass es ihr nicht um Geld gehe, sondern darum "das Richtige zu tun." Einige andere Eltern und sogar ein Mitglied des zurückgetretenen Vorstandes meint man habe überreagiert: "Was soll das Ganze? Hier kann sich Scott wohl das einzige Mal in seinem Leben mit unbehinderten Kindern im Wettkampf messen." Die Saison ist vorbei, auf beiden Seiten hofft man, dass sich der Staub legt. 8.8. Australier haben Respekt vor Jenny Thompsons Comeback: US great resurfaces for Pan Pacs. 8.8. US-Sommermeisterschaften: 2002 Phillips 66 National Championships, Fort Lauderdale, 12.8.-17.8.2002 Dopingspekulationen und kein Ende. Die Briten bzw. die Australier könnens nicht lassen. Londoner Times: [Swimming must ask questions to keep water clean]. Der Weltrekord der Polin Otylia Jedrejczak und das Comeback von Franziska van Almsick seien Überraschungen, mit denen niemand gerechnet habe. Die Zeiten würden sich zwar ändern, aber im Schwimmsport, wenn sich schnell etwas ändere, dann müsse man sich gemäss Times-Artikel immer Fragen stellen... Beim Durchlesen des Times-Artikels wird man sich rasch bewusst, dass diese Verdächtigungen dem Times-Journalisten Martin Samuel aus australischen Schwimmkreisen eingeflüstert worden sind. Samuel stellt abschliessend glücklicherweise fest, dass solche unter die Gürtellinie zielenden Verdächtigungen dem Sport nur schaden. Bei aller Sympathie für den australischen Schwimmsport: Alles hat seine Grenzen. "Schnelle" Fortschritte sind eben immer möglich, wie jeder Schwimmer aus persönlicher Erfahrung weiss. 7.8. Kein Ausruhen für australisches Schwimmteam. Kaum sind die Commonwealth Games abgeschlossen, müssen sich die Australier auf den nächsten Big Event einstellen: Die Pan Pacific Swimming Championships, welche vom 24.-29. August in Yokohama stattfinden. Dort werden sie von den Amerikanern wesentlich mehr gefordert als in Manchester. Mit der Ausnahme von Ian Thorpe (und ist fast immer die Ausnahme) erfüllten die Weltrekordhalter von Down Under in Manchester gerade ihre Pflicht Gold zu gewinnen, mit Leistungen die sich nicht mit denen in Fukuoka vergleichen lassen. Die Australier zollen den europäischen Schwimmerinnen und Schwimmern nach Abschluss der EM hohe Anerkennung. Es schmerzt sie natürlich, dass Susi O'Neills Weltrekord über 200 m Delfin von der 19-jährigen Polin Otilia Jedrejczak um mehr als 2 Sekunden verbessert wurde. O'Neill hat das 5 Jahre lang unzählige Male versucht. O'Neill: "Ich bin ein bisschen traurig, ich habe das nicht erwartet, dass jemand auf diesem Niveau schwimmt." Zweitens wird das Comeback von Franziska van Almsick bewundert. (Fox) 6.8. Natalie Du Toit zur Athletin der Commonwealth Spiele gewählt. Die einbeinige südafrikanische Schwimmerin (18), die sowohl bei den Nichtbehinderten im 800-m-Freistilfinal schwamm (mit persönlicher Bestzeit in 9:13.57) und bei den Behinderten 2 neue WR über 50 und 100 m Freistil aufstellte, durfte von der Queen persönlich die Glückwünsche entgegen nehmen [Du Toit voted top athlete]. Du Toit verlor mit 17 das linke Bein oberhalb des Knies in einem Verkehrsunfall. FINA Waterpolo World Cup abgeschlossen. 1. Russland, 2. Spanien, 3. Ungarn, 4. Griechenland. FINA Marathon Swimming Worldcup. Lake Memphromagog, Canada (40 km). Männer. 1. Petar Stoychev (BUL) 8h 19m 49s; 2. Christof Wandratsch (GER) 8h 19m 52s; 3. Igor Majcen (SLO) 8h 20m 16s; 4. Gabriel Chaillou (ARG) 8h 29m 24 s; 5. David Bilaudeau (CAN) 8h 37m 19s; 6. Mark Anthony Saliba (AUS) 8h 52m 01s; 7. André Wilde (GER) 9h 03m 47s; 8. Damian Blaum (ARG) 9h 06m 05s; 9. Rafael Perez (ARG) 9h 30m 52s. Frauen. 1. Angela Maurer (GER), 8h 59m 47s; 2. Shelley Clark (AUS), 9h 23m 56s; 3. Kathrin Lammers (GER) 9h 40m 50s; 4. Tiffany Sawin (USA), 9h 47:07; 5. Teodora Raptis (MKD) 9h 47m 22s. [Rangierung nach 11 Rennen] Nächstes Rennen am 17.8.2002 in Ohrid, Macedonien (30 km). Ian Thorpe: lebenslängliche Sperre für Gedopte. Die gegenwärtige Praxis der 2- und 4-jährigen Sperren sei zu wenig abschreckend. Speziell zur Leistungssteigerung eingesetzte Mittel müssten eine lebenslängliche Sperre zur Folge haben. (Reuters) Thorpe mit seinen Zeiten nicht ganz zufrieden: Hätte etwas schneller sein müssen. ER gibt sich auf einer 10-Punkte-Skala bloss 8.5 Punkte für seine Leistungen [Thorpe on Thorpe: could do a little better and go a little faster].
Commonwealth Games. (dpa) - Sechs Siege bei sieben Starts - Australiens Superschwimmer Ian Thorpe drückte den Commonwealth Spielen in Manchester seinen Stempel auf. Der dreifache Olympiasieger von Sydney krönte seine Leistung mit dem Triumph mit der 4 x 100 m Lagenstaffel. Mit dem neuen Games-Rekord von 3:36,05 Minuten war das Quartett schneller als Europameister Russland in Berlin (3:36,21). Tags zuvor hatte der 19-Jährige das Duell über 100 m Rücken gegen seinen Landsmann und Weltmeister Matt Welsh (54,72) verloren, wollte den zweiten Platz in 55,38 Sekunden aber nicht als Niederlage ansehen. "Das ist meine beste Zeit und ein gutes Resultat für mich. Ich bin mehr als zufrieden", sagte er. Trotz der Niederlage über 100 m Rücken bewies Thorpe einmal mehr seine Ausnahmestellung im Schwimmsport. Über 400 m Freistil erzielte er in 3:40,08 Minuten einen Weltrekord und war dabei über sechs Sekunden schneller als der Italiener Emiliano Brembilla, der bei den Europameisterschaften in Berlin den Titel in 3:46,60 gewann. Gefahr droht Thorpe über die Freistilstrecken allenfalls durch Pieter van den Hoogenband. Bei seinem EM-Sieg über 200 m Freistil schwamm der Niederländer in 1:44,89 Europarekord und war nur um 18/100 langsamer als der Australier bei seinem Sieg in Manchester. Im Fernduell über 100 m Freistil lag van den Hoogenband (47,86) vor seinem Konkurrenten (48,73). Für die beste Leistung am Abschlusstag sorgte Australiens Olympiasieger Grant Hackett über 1500 m Freistil. Mit 14:54,29 war er zwar deutlich langsamer als in Sydney mit 14:48,33, aber schneller als der frisch gekürte Europachampion Juri Prilukow (Russland) mit 15:03,88.
5 km. Männer: 1. Andermatt (SC Uster) 57:56. 2. Weiss (SV Basel) 58:33. 3. Silvan (SN Bellinzona) 0:58:57. 4. Mohr (SV Basel/Juniorenmeister) 1:00:55. 5. Baillod (Red Fish Neuchâtel) 1:00:59. 6. Nastic (SN Bellinzona) 1:01:49. - Frauen: 1. Schrader (SC Uster) 1:01:41. 2. Schneider (SV Basel) 1:02:46. 3. Stehlin (SC Uster) 1:05:12. - Juniorinnen (3 km): 1. Croci (NU Mendrisiotto) 1:08:51. 15 km. Männer: 1. Silvan 3:02:36. 2. Nastic 3:05:39. 3. Andermatt 3:07:54. 4. Weiss 3:17:39. 5. Mohr 3:18:24. 6. Falko Schietzsch (Aarefisch) 3:23:25. - Frauen: 1. Schrader 3:15:13. 2. Krüger (SV Limmat) 3:16:23. 3. Schneider (SV Basel) 3:16:55. - Teams: 1. Basel (Weiss/Mohr/Schneider). 2. Bellinzona (Silvan/Nastic/Jessica Cerutti). 3. Uster (Andermatt/Stehlin/Schrader). Otylia Jedrejczak aus Polen holte sich in der neuen Weltrekordzeit von 2:05,78 den Titel. Sie verbesserte die alte Bestmarke der Australierin Susan O'Neill um drei Hundertstelsekunden. Silber sicherte sich die Ungarin Eva Risztov (2:08,24). Vize-Weltmeisterin Annika Mehlhorn (2:09,37) aus Baunatal gewann Bronze. Jedrejczak sorgte für den fünften Weltrekord bei der EM in Berlin. (dpa) Europarekord 4 x 100 m Lagen. GERMANY 4:01.54 BUSCHSCHULTE Antje 78 1:01.38 WEILER Simone 78 3 1:08.65 VAN ALMSICK F. 78 57.48 VÖLKER Sandra 74 54.03 Die Resultate der SchweizerInnen: 400 m Lagen 7. 4:22.98 PLATEL Yves SUI 77 (Final) 5. 4:22.04 PLATEL Yves SUI 77 (Vorlauf) 4 x 100 m Lagen 11. SWITZERLAND 4:17.03 DIEZI Dominique 1:04.67 SCHLEGEL Carmela 1:12.84 ZAHND Nicole 80 1:02.17 MILUSKA Hanna 84 57.35 13. SWITZERLAND 3:47.52 LANG Flori 58.02 LÜTOLF Remo 1:03.05 GILGEN Philipp 55.86 NOVY Karel 50.59 400 m Freistil 18. 4:19.10 RIGAMONTI Flavia SUI 21. 4:20.94 STRASSER Chantal SUI 4.8. EM Berlin 2002 Presserundschau.
Weltrekord 200 m Freistil: Franziska van Almsick hat in ihrer Paradedisziplin, den 200 Metern Freistil, zu ihrer alten Form zurückgefunden. Van Almsick unterbot in 1:56,64 ihren eigenen, acht Jahre alten Weltrekord, den sie als damals 16-Jährige im WM-Finale von Rom aufgestellt hatte. Es ist der vierte Titel, den die 24-jährige Schwimmerin bei den Europameisterschaften in Berlin holte. Zweite wurde die Rumänin Cameloa Potec in 1:57,80, die Bronzemedaille sicherte sich die Weißrussin Alena Popchanka (1:57,91). Franziska van Almsick schwimmt wie vor acht Jahren (NZZ 3.8.2002) Die Resultate der SchweizerInnen. Vorlauf 50 m Rücken 9. 29.82 DIEZI Dominique SUI 77 Halbfinal 15. 30.04 DIEZI Dominique SUI 77 Weitere Vorläufe 50 m Freistil 19. 26.42 SAGNE Marjorie SUI 85 22. 23.23 NOVY Karel SUI 80 26. 23.37 BÜHLER Christoph SUI 74 50 m Rücken 19. 30.79 STAMPFLI Carla SUI 84 2 2 0.72 3.8. EM Berlin 2002 Presserundschau:
EM Berlin 2002: Weltrekord 50 m Brust und Europarekord 200 m Freistil. Der Ukrainer Oleg Lisogor verbesserte Ed Moses WR (27.39, Austin, 31.3.2001) auf 27.17 (der alte Europarekord des Briten von James Gibson stand auf 27.51, geschwommen in Manchester am 13.4.2002). Pieter van den Hoogenband gewann den Titel über 200 m Freistil in 1:44.89 (vorher 1:45.35, Sydney, 17. und 18.9.2000).
Europarekord 200 m Freistil: 1. VAN DEN HOOGENBAND NED 78 1:44.89 Die Resultate der SchweizerInnen: SR über 200 m Freistil. 5. Hanna Miluska, 2:01.55 (SR) Halbfinal 11. 2:01.67 MILUSKA Hanna SUI 84 17. 2:03.30 ZAHND Nicole SUI 80 100 m Delfin 29. 56.03 GILGEN Philipp SUI 76 38. 56.80 LIECHTI Lorenz SUI 75 200 m Rücken 20. 2:04.05 GABRILO Luka SUI 81 2.8. EM Berlin 2002: Presserundschau.
Männer: 1. STOYCHEV, Petar Bulgarie 7h 32m 09s 2. CHAILLOU, Gabriel Argentine 7h 41m 22s 3. PEREZ, Rafael Argentine 8h 04m 07s Frauen: 1. CLARK, Shelley Australie 8h 29m 59s 2. RAPTIS, Teodora Macédoine 8h 34m 33s 3. LAMMERS, Kathrin Allemagne 9h 04m 14s [Komplette Resultate] [Zwischenstand FINA Marathon World Cup nach 7 von 11 Rennen] 1.8. Behinderte im Nichtbehindertenfinal. Novum in der Sportgeschichte: Die beinamputierte südafrikanische Schwimmerin Natalie Du Toit (18) erreichte an den Commonwealth Games in Manchester über 800 m Freistil mit 9:12,14 als Achte den Final bei den Nichtbehinderten. 1.8. Flavia Rigamonti hat an der Schwimm-EM über 800 m Freistil die Podestplätze klar verpasst. Rigamonti ohne Chance auf Medaille (Tages-Anzeiger 1.8.2002). 1.8. EM Berlin 2002: Die Resultate der SchweizerInnen: 800 m Freistil (Final) 7. RIGAMONTI Flavia SUI 81 8:40.29 50 m Brust 17. 33.37 SCHLEGEL Carmela SUI 837 Vorlauf: 8. 28.62 LÜTOLF Remo SUI 80 Halbfinal: 13. 28.56 LÜTOLF Remo SUI 80 200 m Freistil 24. 1:54.19 MEICHTRY Domenik SUI 84 100 m Delfin 26. 1:03.50 SAGNE Marjorie SUI 855 27. 1:03.74 RANIERI Veronika SUI 820 100 m Rücken Vorlauf: 16. 1:04.27 DIEZI Dominique SUI 77 19. 1:06.04 STAMPFLI Carla SUI 84 Halbfinal: 16. 1:04.34 DIEZI Dominique SUI 77 1.8. Weltrekord 50 m Freistil. An den Commonwealth Games in Manchester stellte die Südafrikanerin Natalie Du Toit mit 30.74 einen neuen WR auf (Behindertenklasse 9). Sie startet auch bei den Unbehinderten über 800 m Freistil. Nach einem Verkehrsunfall im Februar 2002 (!) verlor Du Toit das linke Bein. Drei Monate später, d.h. im Mai 2002, trainierte sie wieder im Pool - bevor sie an Land wieder Gehversuche machte. Erst vorletzte Woche erhielt sie eine Prothese. Deutschland bewirbt sich für Schwimm-WM 2007. Der geplante Durchführungsort ist nach Angabne der DSV-Präsidentin Christa Thiel noch nicht bekannt. (dpa) 1.8. Drittes Gold für van Almsick. Rigamonti qualifiziert sich an der Schwimm-EM für Crawl-Final über 800 m (NZZ 31.7.2002). Zurück zur Homepage / an den Anfang
Juli 2002Rupprath schwimmt 2-mal Europarekord: 50 m Rücken 1. 25.20 RUPPRATH Thomas GER 77 (Vorlauf) 1. 25.00 RUPPRATH Thomas GER 77 (Halbfinal) Die Resultate der SchweizerInnen: 100 m Freistil Final 8. NOVY Karel SUI 80 50.18 800 m Freistil Vorlauf 6. RIGAMONTI Flavia 8:37.58 13. STRASSER Chantal SUI 8:43.03 200 m Delfin Vorlauf 11. 2:01.10 GILGEN Philipp SUI 76 23. 2:04.50 PLATEL Yves SUI 77 Halbfinal 16. 2:01.69 GILGEN Philipp SUI 76 50 m Rücken Vorlauf 6. 25.97 LANG Flori SUI 83 Halbfinal 10. 26.14 LANG Flori SUI 83 31.7. Weltrekord von Thorpe: Der Schwimmer in Manchester überragend - auch Baker mit Rekord (si) Der 19-jährige australische Spitzenschwimmer Ian Thorpe hat seine "Operation Gold" an den Commonwealth Games in Manchester mit einem Weltrekord gestartet. Thorpe gewann über 400 m Crawl in 3:40,08 und verbesserte damit die eigene Bestmarke um neun Hundertstelsekunden. Der zweite Weltrekord des Abends ging auf das Konto der Engländerin Zoe Baker, welche die 50 m Brust der Frauen in 30,57 für sich entschied und damit die Marke der Südafrikanerin Penny Heyns vom August 1999 in Sydney um 26 Hundertstelsekunden steigerte. (NZZ 31.7.2002) EM Berlin 2002: • Brillante Leistungsschau mit Welt- und Europarekorden. Vierter EM-Rang der Schweizer Staffel - Karel Novy im Final der 100-m-Crawlsprinter (NZZ 31.7.2002). • Wie eine Fremde: Vor ihrem 800-m-Vorlauf von heute musste sich auch Flavia Rigamonti einem Dopingtest unterziehen (Tages-Anzeiger 31.7.2002). Niederlage der Erfolggewohnten: Kreuzlinger Wasserballer lösen Horgen als Titelhalter ab (NZZ 31.7.2002). 30.7. EM Berlin 2002: Weltrekord 50 m Delfin: 1. KAMMERLING A. SWE 80 25.57 Europarekorde 100 m Rücken 1. THELOKE Stev GER 78 26.67 54.42 50 m Delfin: 1. HARD Jere FIN 78 23.50 Die Resultate der SchweizerInnen: 100 m Freistil Vorlauf 23. 57.47 DIEZI Dominique SUI 77 26. 57.84 ZAHND Nicole SUI 80 Vorlauf 7. 50.06 NOVY Karel SUI 80 30. 51.74 BÜHLER Christoph SUI 74 Halbfinal 8. 49.92 NOVY Karel SUI 80 100 m Brust 19. 1:13.27 SCHLEGEL Carmela SUI 83 200 m Lagen 19. 2:05.45 PLATEL Yves SUI 77 26. 2:06.88 LIECHTI Lorenz SUI 75 4x200 m Freistil Final 4. SWITZERLAND 8:10.07 ZAHND Nicole 80 2:03.15 MILUSKA Hanna 84 2:01.61 STRASSER Chantal 78 2:01.98 RIGAMONTI Flavia 81 2:03.33 Frost chills opposition: Thorpe still improving (Sydney Morning Herald) LEN: Nächste Langbahn-EM vom 6.-16. Mai 2004 in Madrid. Die Schwimm-WM 2003 in Barcelona wird zwischen dem 13. und 27. Juli stattfinden. Damit umfassen die Titelkämpfe erstmals in der Geschichte des Weltverbandes Fina auch drei Wochenenden. Den Auftakt bilden am 13. Juli Synchronschwimmen (bis 19. Juli), Wasserspringen und Langstreckenschwimmen (beide bis 20. Juli). Wasserball wird vom 14. bis 27. Juli gespielt. Die Entscheidungen im Schwimmen fallen vom 20. bis 27. Juli in dem für Olympia 1992 errichteten Palau Sant Jordi, das 12.000 Zuschauern Platz bietet. Die nächsten Europameisterschaften finden 2004 in Madrid statt, die Kurzbahn-Europameisterschaften 2002 hatte der Europäische Verband LEN nach Riesa vergeben (12. bis 15. Dezember), die Kurzbahn-EM 2003 an Dublin. 2003 finden die Europameisterschaften im Wasserball in Slowenien statt (6. bis 15. Juni). Die EM 2006 wird die LEN im Laufe des Jahres vergeben, wie der norwegische LEN-Generalsekretär Sven Egil Folvik am Rande der EM in Berlin angab. Berlin ist nach Magdeburg (1934), Leipzig (1962) und Bonn (1989) vierter deutscher EM-Austragungsort. Rostock (1996) erlebte ausserdem die Premiere der Kurzbahn-EM, Gelsenkichen (1991) die der Sprint-EM. Berlin war 1978 Gastgeber der 3. Weltmeisterschaften. (dpa) Tag der Rekorde gestern für die Schweizer Schwimmer an der EM in Berlin: Fünf erzielten sie, im Mittelpunkt standen dabei Karel Novy und die Frauenstaffel: Erste Versprechen eingelöst (TA 30.7.2002) Wasserball: Kreuzlingen ist Schweizer Meister. Das war ein grossartiger Event im Sportbad Käpfnach mit rund 1500 Zuschauern an einem wunderschönen Abend. Die Zuschauer drängten sich rund um das im Zürichsee schwimmende Becken, und die kurzfristig aufgebaute Tribüne brachte nochmals Platz für weitere 300 Personen, was auch absolut notwendig war. Eine Ambiance, wie man es sich für ein Playoff-Finale nur wünschen kann. In einem am Anfang eher einseitigen, zugunsten Kreuzlingen laufenden Spiels konnte sich Kreuzlingen nach einer 5:9-Führung dann gegen Schluss doch eher knapp mit 8:9 durchsetzen. Horgen spielte von Anfang an nervös, schloss zum Teil überhastet und ungenau ab. Im Gegensatz dazu konnte Kreuzlingen mit brillanten Schüssen aus der zweiten Linie glänzen, die letztlich für Kreuzlingen die Entscheidung brachten. Sicher hat auch der kurzfristige Einsatz des neuen Ausländers entscheidend zum Erreichen des 2. Schweizermeistertitels beigetragen. (Paul Bächtiger, Swiss Water Polo). Die Diva greift wieder an: Van Almsicks wundersame Rückkehr an die Spitze des Schwimmsports (NZZ, 28.7.2002) 29.7. EM Berlin 2002: Weltrekord 4x100 m Freistil: 1. GERMANY 3:36.00 MEISSNER Kathrin 73 54.82 DALLMANN Petra 78 53.95 VÖLKER Sandra 74 53.59 VAN ALMSICK F. 53.64 Die Resultate der SchweizerInnen: 400 m Freistil 22.4:04.01 RICHARD David SUI 79 200 m Rücken 18. 2:24.69 STAMPFLI Carla SUI 84 100 m Rücken 29. 57.49 LANG Flori SUI 83 32. 58.20 GABRILO Luka SUI 81 100 m Brust 17. 1:02.85 LÜTOLF Remo SUI 80 50 m Delfin Vorlauf 14. 24.67 NOVY Karel SUI 80 26. 25.35 LANG Flori SUI 83 28. 29.00 RANIERI Veronika SUI Halbfinal 15. 24.64 NOVY Karel SUI 80 4x 100 Freistil Vorlauf Frauen 8. SWITZERLAND 3:48.10 ZAHND Nicole 80 57.44 DIEZI Dominique 77 56.54 MILUSKA Hanna 84 56.82 SAGNE Marjorie 85 57.30 Final Frauen 7. SWITZERLAND 3:47.39 ZAHND Nicole 80 57.31 DIEZI Dominique 77 56.44 MILUSKA Hanna 84 56.57 SAGNE Marjorie 85 57.07 Vorlauf Männer 6. SWITZERLAND 3:23.70 GILGEN Philipp 76 51.89 NOVY Karel 80 49.44 BÜHLER Christoph 74 50.69 LIECHTI Lorenz 75 51.68 Final Männer 7. SWITZERLAND 3:24.43 GILGEN Philipp 76 51.75 NOVY Karel 80 49.93 BÜHLER Christoph 74 50.92 LIECHTI Lorenz 75 51.83 29.7. EM Berlin 2002: Alle Doping-Proben negativ. Alle bislang durchgeführten 31 Doping-Proben bei den Schwimm-Europameisterschaften in Berlin sind negativ. Das erklärten zu Beginn der Becken-Wettbewerbe Vertreter des europäischen Verbandes LEN. Unangemeldete Trainingstests wurden in der deutschen Hauptstadt unter anderem bei Weltrekordlerin Franziska van Almsick und den Olympiasiegern Jana Klotschkowa (Ukraine), Pieter van den Hoogenband aus den Niederlanden und Massimiliano Rosolino (Italien) durchgeführt. Die LEN prüft in Berlin einen Teil der Athleten mit Bluttests auf Leistungsmittelmissbrauch mit EPO (Erythropoietin). Für die rund 1000 Dollar teuren Kontrollen auf das Blutdopingmittel Erythropoietin (EPO) stellt die LEN insgesamt mindestens 30.000 Dollar zur Verfügung. Die Kosten von rund 20.000 Dollar für die üblichen Dopingkontrollen (etwa 170 Dollar pro Einzeltest) sind im Etat des Organisations-Komitees enthalten. "Wir nehmen die Kontrollen nach den Regeln des Weltverbandes Fina vor. Es wird insgesamt rund 100 Dopingtests geben", versicherte LEN-Generalsekretär Sven Egil Folvik (Norwegen). Durch die Gesamtkosten von mehr als 50.000 Dollar soll sichergestellt sein, dass bei den Schwimmern rund 20 Prozent der teilnehmenden Athleten kontrolliert werden. Fünf Tests wurden bei den Langstreckenschwimmern genommen, die am Sonntag ihre Wettbewerbe beendeten. Es gab dabei kein Positiv-Ergebnis. (dpa) 29.7. EM-Start nach Mass: Die Langstreckenschwimmerin Hanna Miluska dank starkem Finish zu Silber (NZZ 29.7.2002) Swimmers plan to keep highs going (The Age) 29.7. Resultate Nachwuchsmeisterschaften, Langenthal,18.-21.7.2002 28.7. EM Berlin 2002: Open Water 10 km Frauen: 1. VAN DIJK Edith NED 73 1:03:17.9 2:06:20.3 2. MAURER Angela GER 75 1:03:17.9 2:06:22.5 3. KAMRAU Britta GER 79 1:03:17.9 2:06:22.7 16. KRÜGER Nadia SUI 68 1:03:17.9 2:15:34.9 19. SCHNEIDER Natalie SUI 81 1:03:17.9 2:19:24.4 20. SCHRADER Denise SUI 79 1:03:17.9 2:21:53.5 Männer 1. DIATTCHINE Vladimir RUS 82 0:58:38.6 1:55:27.9 2. KOSHKAROV Evguen RUS 82 0:58:38.6 1:55:29.9 3. BALDINI Luca ITA 76 0:58:38.6 1:56:04.2 17. SILVAN Michele SUI 82 0:58:38.6 2:03:01.5 Wasserball Playoff-Final: Kreuzlingen gewinnt 4. Runde. Nachdem Kreuzlingen das 4. Playoffspiel mit 11:10 nach der dritten Verlängerung mit Golden Goal für sich entscheiden konnte, kommt es nun am nächsten Montag im Sportbad Käpfnach zum alles entscheidenden 5. Spiel um den Schweizer Wasserballmeister 2002. In einem ausgeglichenen, spannenden Spiel war Kreuzlingen am Schluss die glücklichere Mannschaft, nachdem sie in letzter Stunde auch noch einen weiteren Ausländer für den verletzten Kertesz in einer Blitzaktion lizenziert hat. Der deutsche Nationalspieler, der auch in der nächsten Saison für Kreuzlingen spielen wird, war wohl der entscheidende Joker. Trotzdem kann Horgen mit dem 5. Spiel (Heimvorteil) nochmals seine Heimstärke ausspielen. Der Stand nach den jeweiligen Vierteln war:1:2 / 4:4/ 5:5 /8:8 Verlängerung: 10:10, 3. Verl. Golden Goal 11:10. Letztes Playoffspiel:Montag, 29. Juli 20 Uhr 30, Sportbad Käpfnach/ Horgen (Swiss Water Polo) EM Berlin 2002: Silber für Miluschka. Hanna Miluska holt überraschend Silber beim 5km-Langstreckenschwimmen an den Europameisterschaften im 18 Grad kaltem Templinersee in Potsdam. Miluska arbeitete sich auf den letzten 700 Meter souverän von Position sieben nach vorne vor und schlug nur 1,4 Sekunden nach der Siegerin an. Gold holte sich die Italienierin Viola Valli (1:00:25,9) und Bronze geht an die Deutsche Nadine Pastor (1:00:28,3). Denise Schrader wurde mit 1:01:50,9 Zehnte und Natalie Schneider belegte mit 1:04:02,7 den 18. Platz. Bei den Männern belegte Adrian Andermatt mit 59:09,5 den 13. Platz. EM Berlin 2002: Virginie Dedieu gewinnt Solo. Schmid auf Platz 7.Mit einer starkenLeistung hat Virginie Dedieu in Berlin die Goldmedaille bei der Europameisterschaft im Solo-Synchronschwimmen gewonnen. Die Französin beeindruckte die Preisrichter in ihrer Kür so sehr, dass sie die Traumnote 99,100 erhielt. Zweite wurde die Russin Anastasia Dawidowa mit 97,900 Punkten vor der Spanierin Gemma Mengual (97,100). Titelverteidigerin Olga Brusnikina (Russland) hatte 2001 ihre Karriere beendet. Belinda Schmid erreichte im Final mit 91.5 Punkten Platz 7. EM Berlin 2002: Dawidowa und Ermakowa gewinnen Duett. Brunner/Schmid auf Platz 7.Mit einer sensationellen Kür haben sich die Russinnen Anastasia Dawidowa und Anastassia Ermakowa bei den Europameisterschaften in Berlin den Titelgewinn im Duett-Synchronschwimmen verdient. Fünf Mal die Höchstnote 10 zogen die Preisrichter, insgesamt brachten es die Russinnnen auf 99,300 Punkte. Deutlich dahinter kamen Gemma Mengual und Paola Tirados (Spanien/97,900) auf Platz zwei, die Bronzemedaille ging an Virginie Dedieu/Myriam Glez (Frankreich/96,600). Magdalena Brunner und Belinda Schmid erreichten im Final mit 92.00 Punkten Platz 7. [EM Berlin 2002 Results: Swimming, Diving, Synchro, and Open Water] EM Berlin 2002: Krüger und Weist gaben über 25 km nach 10 km auf. EM Berlin 2002: Kudinow gewinnt EM-Titel über 25km. Keine überraschung gab es über die 25 km der Männer bei den Schwimm-Europameisterschaften in Berlin: Der Favorit und zweimalige Weltmeisters Juri Kudinow aus Russland sicherte sich den Titel im Templiner See von Potsdam. Der WM-Titelträger von 2000 und 2001 hatte nach 5:09:45 Stunden mehr als fünf Minuten Vorsprung vor Silbergewinner Gilles Rondy aus Frankreich und dem drittplatzierten David Meca aus Spanien. 13. NASTIC Igor SUI 78 5:43:34.0. SILVAN Michele SUI 82 aufgegeben nach 10 km How to sink the Thorpedo (Sydney Morning Herald). Australian Institute of Sports beendet Zusammenarbeit mit Touretski. Der Vertrag wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Australiens Sports Commission CEO Mark Peters erklärte, dass die Reputation des AIS nicht leiden dürfe. Touretski sei wegen den jüngsten Vorkommnissen nicht mehr länger als Trainer des AIS tragbar. (AAP) Natalie Du Toit schwimmt doppelt. Die südafrikanische behinderte Schwimmerin wird an den Commonwealth Games zum ersten mal in der Geschichte des Schwimmsports sowohl mit den Behinderten als auch den Nichtbehinderten starten. Die 18-jährige Kapstädterin wird, wie sie sagt, "normal" über 800 m Freistil starten und bei den Behinderten über 50 m und 100 m Freistil. Sie lernte mit 6 Schwimmen und erreichte an den Commonwealth Games 1998 in Kuala Lumpur über 400 m Lagen den Final. Dann musste ihr nach einem Verkehrsunfall im Februar 2002 (!) das linke Bein amputiert werden. Drei Monate später, d.h. im Mai 2002, trainierte sie wieder im Pool - bevor sie an Land wieder Gehversuche machte. Erst letzte Woche erhielt sie die Prothese. (The Times) Anklage gegen Scott Volkers ist zu Stande gekommen. Die Anklage gegen den 43-jährigen Spitzentrainer lautet auf sexuelle Belästigung von 3 unter 16-jährigen Mädchen zwischen 1984 und 1987. Gemäss einem Polizeibericht habe er zugegeben, ein Mädchen am Bein massiert zu haben. (AFP) Wasserball Playoff-Final: In einem spannenden, ausgeglichenen Finalspiel gewinnt Horgen gegen ein starkes Kreuzlingen mit 9:7. Ueber drei Viertel wogte das Spiel hin und her, einmal führte Horgen, dann wieder Kreuzlingen. Entscheidend war sicher am Schluss die mangelnde Chancenauswertung der Kreuzlinger vor allem im Ueberzahlspiel und einige zum Teil schön herausgespielte Tore der Horgner. Im nächsten Spiel in Kreuzlingen am Freitag um 20 Uhr 30 ist aber vor dem begeistert mitgehenden Publikum wieder alles offen. (Swiss Water Polo) Michael Klim plant Comeback im Dezember. Ursprünglich plante Klim an den US Meisterschaften vom kommenden Monat teilzunehmen (Fort Lauderdale, 12.-17.8.2002). Als Ausländer kann er dort nur an den Vorläufen teilnehmen. Klim verschob das Debüt deshalb auf die FINA-Worldcups, die im Dezember 2002 beginnen. Touretski denkt über seine Zukunft nach. Der umstrittene Trainer weiss gemäss einem russischen Zeitungsbericht noch nicht, wohin ihn seine berufliche Zukunft führen wird. Hingegen scheint es, dass er wenigstens momentan genug vom Schwimmsport hat: "Aus jungen Schwimmern Champions zu machen interessiert mich nicht mehr." Thorpe excited by prospect of a tough contest with Hackett FINA-Dopingkontroll-Prozedere im Anschluss an einen Weltrekord. Der Schwimm-Weltverband FINA macht die Anerkennung von Weltrekorden künftig auch von einer Doping-Kontrolle abhängig. Wie die FINA in Lausanne nach einer Entscheidung des Exekutivkomitees erklärte, werde die Doping-Kontrolle nur mit einem Urintest durchgeführt. Bei den Proben werde auf das synthetische Hormon Erythropoietin (rEPO) und Darbopoietin (dEPO) und verwandte Substanzen kontrolliert. Hackett erzielt Weltrekord über 400 m Freistil: Mit 3:34.58 verbesserte er an einem Meeting in Sydney seinen eigenen, an der Kurzbahn-WM 1999 vom 2.4.99 aufgestellten Rekord (3:35.01). Entwcklung des WR: 3:35.01 Hackett Grant AUS Hong Kong 02.04.1999 3:39.82 Thorpe Ian AUS Perth 25.09.1998 3:40.46 Loader Danyon NZL Sheffield 11.02.1995 3:40.81 Standardzeit FINA 03.03.1991 Dopingexperte Prof. Dr. Wilhelm Schänzer will Kreatin auf die Liste der verbotenen Substanzen setzen lassen. "Für mich erfüllen die im Hochleistungssport gebräuchlichen Kreatin-Dosierungen eindeutig den Tatbestand des Dopings", erklärte der Leiter Instituts für Biochemie an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Außerdem machte Schänzer auf die zunehmende bewusste Verunreinigung von Nahrungsergängzungsmitteln aufmerksam. Der Dopingfahnder hat nach eigenen Angaben auf dem britischen Markt Produkte entdeckt, denen bewusst das anabole Steroid Metandienon beigemischt war (dpa) [Hintergrund: Bringt Kreatin im Schwimmen etwas?] Thorpe Protest hat genützt: Die Organisatoren der Commonwealth Games versuchen derzeit "krampfhaft" Bluttests verfügbar zu machen. Die Organisatoren der Commonwealth Games kannten die neue FINA-Regel nicht, wonach für die Gültigkeit eines Weltrekordes innerhalb 24 Std. ein Bluttest vorliegen muss. (CourierMail) Claudia Poll appelliert. Die Olympiasiegerin über 200 m Freistil von 1996 wird vor dem Internationalen Sportschiedsgericht in Lausanne gegen ihre 4-jährige Sperre durch die FINA (positiver Norandrosterontest) Berufung einlegen. (afp) Inge de Bruijn verzichtet auf EM.Inge de Bruijn kommt zurzeit nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus. Nach internen Streitigkeiten und der darauf folgenden fristlosen Kündigung beim PSV Eindhoven, hat die Niederländerin nun ihre Teilnahme an den Schwimm-Europameisterschaften in Berlin (25. Juli bis 4. August) abgesagt. Das bestätigte am Mittwoch Ad Roskam, der Teamchef der niederländischen Nationalmannschaft, offiziell in Berlin. "Sie geniesst den Glamour in vollen Zügen, eine Zusammenarbeit war nicht mehr möglich", hatte Eindhovens Manager Patrick Wouters nach der Kündigung zur derzeitigen Situation der 28-jährigen erklärt. Zudem stimmte die Chemie zwischen Trainer Jacco Verhaeren und der "Welt-Schwimmerin des Jahres 2000" schon längst nicht mehr. Der Erfolgscoach konzentriert sich nun ganz auf Doppel-Olympiasieger Pieter van den Hoogenband, der als grösster Konkurrent von Australiens Superstar Ian Thorpe gilt und nach Auskunft von Verhaeren "in besserer Form ist als vor Olympia 2000 in Sydney". In Berlin hat der Profi neben den 50, 100 und 200m Freistil auch noch die 400m Freistil gemeldet und könnte auch auf der Distanz aussichtsreich gegen die Italiener Emiliano Brembilla und Massimiliano Rosolino ins Rennen gehen. Inge de Bruijn, die 1996 zu Jacco Verhaeren kam, hält sich zurzeit in Portland/US-Bundesstaat Oregon bei Meistertrainer Paul Bergen auf. Sie wäre in Berlin nur in Topform an den Start gegangen, war aus Mannschaftskreisen zu hören. (sid) I can go a lot quicker, vows Hackett (Sydney Morning Herald) 8ième Championats du monde junior FINA de nage synchronisée, Montréal, Canada, 12.-19.8.2002 Wasserball-Playoff: Die Horgener Wasserballer treffen ab heute im Playoff-final zum vierten Mal in Serie auf Kreuzlingen: Die Zürcher sind routinierter im Meisterwerden. Nahrhaftes Doping unter Beschuss. Rund 15 Prozent der Sport-Nahrungsergänzungsmittel sind mit Anabolika kontaminiert. Das zeigt eine internationale Studie der Sporthochschule Köln. Herren Wasserball: Ägeri auf Platz 3. Nachdem die Frauenmannschaft von Frosch Aegeri den 3. Rang knapp verpasste, holte sich Frosch Aegeri bei den Herren die Broncemedaille. In einem animierten, heiss umkämpften Spiel konnte Aegeri 20 Sekunden vor Schluss das entscheidende Tor zum 6:5 buchen, das Penaltytor zum 7:5 in der letzten Sekunde war nicht mehr ausschlaggebend. Am Mittwoch, 17. Juli startet nun die Finalrunde um den Schweizermeistertitel in Käpfnach/Horgen um 20 Uhr 30 zwischen Horgen und Kreuzlingen. (Swiss Water Polo) Frauen Wasserball: Horgen auf Platz 3. Die Frauenmannschaft des SC Horgen holte am Samstag, 13. Juli in einem heiss umkämpften Spiel gegen Aegeri mit 5:4 nach Verlängerung den 3. Rang. In der Finalrunde um den Schweizermeistertitel führt nach dem 3. Spiel der WSV Basel mit 2:1 gewonnenen Spielen gegen die SM Zürich. (Swiss Water Polo) Open Water Swimming: Bronze für Miluska über 5km in Aix les Bain. Hanna Miluska holte bei schweren Bedingungen (starke Winde, sehr hohe Wellen) nach 1:08:28 Stunden Bronze über 5km beim Europacup-Langstreckenschwimmen in Aix les Bains. EM-Teilnehmerin Miluska verlor auf die Siegerin Xenia Lopez (Sp) lediglich 10 Sekunden. Damit wahrt die Powerfrau vom SV beider Basel ihre Chancen auf den Gesamtsieg im Europacup. Weitere 22 Sekunden später erreichte Denise Schrader als Siebte das Ziel und Andrea Stehlin beendete das Rennen auf dem 18. Platz. Bei den Männern kam Adrian Andermatt mit einem Rückstand von 1:30 Minuten auf den Sieger als Zwölfter ins Ziel. Igor Nastic schwamm auf Platz 20 und Juniorenschwimmer Falko Schietzsch wurde bei seinem Debüt 27. (Swiss Swimming) Deutschland mit 70 AthletInnen an der EM. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat für die 26. Europameisterschaften vom 25. Juli bis 4. August in Berlin 70 Athleten gemeldet, gab der Verband in Berlin bekannt. Als letzter Schwimmer hatte sich Lars Conrad aus Hannover für die vierten europäischen Titelkämpfe auf deutschem Boden nach Magdeburg (1934), Leipzig (1962) und Bonn (1989) qualifiziert. Im Schwimmen sind 35 Deutsche gemeldet, im Kunst- und Turmspringen 14, im Langstreckenschwimmen 11 und im Synchronschwimmen 10. Schwimmen: Männer (18): Lars Conrad, Steffen Driesen, Ernest Fahrland, Jochen Hanz, Heiko Hell, Stefan Herbst, Jörg Hoffmann, Christian Keller, Leif-Marten Krüger, Jens Kruppa, Stephan Kunzelmann, Stefan Pohl, Thomas Rupprath, Torsten Spanneberg, Stev Theloke, Jens Thiele, Mark Warnecke, Moritz Zimmer. Frauen (17): Franziska van Almsick, Carolin Böhm, Antje Buschschulte, Petra Dallmann, Meike Freitag, Jana Henke, Annika Mehlhorn, Katrin Meissner, Nicole Hetzer, Janine Pietsch, Anne Poleska, Alessa Ries, Daniela Samulski, Britta Steffen, Hannah Stockbauer, Sandra Völker, Simone Weiler. Langstreckenschwimmen (11): Christian Hansmann, Thomas Lurz, Christian Hein, Alexander Studzinski, Till Richter, André Wilde, Stefanie Biller, Nicole Brenner, Nadine Pastor (SC Chemnitz), Angela Maurer, Britta Kamrau. Kunst- und Turmspringen (14): Männer, 1 m: Christian Löffler, Tobias Schellenberg - 3 m: Löffler, Andreas Wels, Ersatz für Wels: Stefan Ahrens - Turm: Heiko Meyer - 3 m Synchron: Schellenberg/Wels - Turm Synchron: interne Qualifikation am 19. Juli in Berlin zwischen Heiko Meyer/Jan Hempel und Norman Becker/Stefan Ulrich. Frauen, 1 m: Heike Fischer, Conny Schmalfuss - 3 m: Ditte Kotzian, Schmalfuss - Turm: Annett Gamm, Anke Piper - 3 m Synchron: Kotzian/Schmalfuss - Turm Synchron: Kotzian/Gamm; Ersatz: Silvia Golle. Synchronschwimmen (10): Cornelia Libal, Bettina Wrase, Jennifer Bogs, Diana Kontny, Luisa Dräger, Teresa Köpping, Jenny Krick, Franziska Muth, Julia Wagner, Lisa Lacker. (sid) 14.7. Letzter Tag der JEM 2002 in Linz. Zum Abschluss der Jugendeuropameisterschaften 2002 in Linz kam Stephan Bachmann zu zwei Einsätzen. Über 200 m Lagen klassierte er sich in der Zeit von 2:10.32 auf Rang 22. In der Schweizer 4x100 m Lagenstaffel kam er über die 100 m Delphin Distanz zum Einsatz und legte die Strecke in 58.03 zurück. 14.7. Wettkämpfe SV Limmat European Junior Swimming Championships, Linz, 11.-14.7.2002. (Patrick Krämer) Am dritten Tag der Junioren-Europameisterschaften in Linz qualifizierte sich aus Schweizer Sicht Jonathan Massacand (Lausanne Natation) für den Final über 100 m Rücken. Der 18-jährige Student aus Echichens benötigte für die zwei Längen im 50-m-Freibad 58,92 Sekunden - 38 Hundertstel mehr als bei seiner Bestzeit. "Ich bin glücklich, dass ich mich trotz meinem schlechten Anschlag noch für den Final qualifiziert habe." sagte Massacand nach dem Rennen. Bis zwei Meter vor der Wand lag der Massacand noch an zweiter Stelle im ersten Semifinal doch wegen des verpatzten Finish - er liess sich ins Ziel gleiten - musste er um die angestrebte Finalqualifikation noch bangen. Sofern der 184 cm grosse Rückenspezialist im Final noch zulegen kann und keine unnötigen Fehler macht, könnte er Luka Gabrilo noch aus der EM-Staffel (4 x 100 m Lagen) verdrängen und so sein erstes EM-Ticket lösen. Der Schaffhauser Simon Oberholzer verbesserte in seiner Paradedisziplin den 200 m Delfin seine persönliche Bestzeit um 1,6 Sekunden auf 2:07,23 und belegte damit den 19. Schlussrang. Die Tessinerin Stéphanie Lüscher, die über 200 m Delfin den Endlauf erreichte, wurde über 100 m Delfin im Vorlauf wegen eines Frühstarts disqualifiziert. Luana Claore (SC Winterthur) verpasste über 50 m Rücken und 100 m Brust als 18. respektive 20. jeweils knapp den Sprung in die Semifinals. Linz (Ö). Junioren-EM. Junioren. 50 m Brust: 1. Alessandro Terrin (It) 29,11. -- 100 m Rücken (nach Semifinal): 7. Jonathan Massacand (Sz) 58,92. 19. Alain Tardin (Sz) 1:00,14. -- 200 m Delfin: 1. Ioannis Drymonakos (Grie) 1:59,25. Ferner: 19. Simon Oberholzer (Sz) 2:07,23. -- 100 m Crawl (nach Semifinal): 26. Dominik Meichtry (Sz) 53,36. 33. Alain Tardin (Sz) 53,70. Juniorinnen. 50 m Rücken: 1. Stanislava Komarova (Russ) 29,34. Ferner: 18. Luana Calore (Sz) 31,86. -- 100 m Brust (nach Semifinal): 20. Luana Calore (Sz) 1:15,54. -- 100 m Delfin (nach Semifinal): disqualifiziert wegen Frühstart Stéphanie Lüscher (Sz). -- 400 m Crawl: 1. Regina Sytch (Russ) 4:15,43. -- 4 x 100 m Crawl: 1. Deutschland 3:48,96. 13.7. Dritter Einsatz für Stephan Bachmann an der JEM. Am dritten Tag der Jugendeuropameisterschaften in Linz startete Stephan Bachmann über 200m Delphin. In der Zeit von 2:08.79 klassierte er sich auf Rang 24. Dabei verpasste er seine eigene Bestzeit und den SVL Klubrekord um 1,84 Sekunden. European Junior Swimming Championships, Linz, 11.-14.7.2002. (Patrick Krämer) Am zweiten Tag der Junioren-Europameisterschaften in Linz konnte sich aus Schweizer Sicht niemand für die Endläufe qualifizieren. Jonathan Massacand (Lausanne Natation) benötigte für die 200 m Rücken 2:09,12 Minuten, was zu Platz 13 reichte. Um in den Final zu kommen hätte der 11-fache Junioren Schweizermeister im Bereich seiner Bestzeit von 2:06 schwimmen müssen. Marco Ferraro (SV beider Basel) aus Frenkendorf beendete die 400 m Freistil mit neuer persönlicher Bestzeit von 4:09,89 auf dem 28. Platz. Die 200 m Marke passierte er auch in neuer persönlicher Bestzeit - analog wie dies normalerweise Flavia Rigamonti tut. Das Quartett Dominik Meichtry, Stephan Bachmann, Nicola Crivelli und Joseph Gschwind belgete mit 7:54,14 den 11. Platz. Wobei kein Staffelmitglied über sich hinauswuchs. Linz (Ö). Junioren-EM. Junioren. 50 m Crawl: 1. Milorad Cavic (Jug) 22,74. Ferner: 37. Alain Tardin (Sz) 24,70. -- 100 m Delfin: 1. Sergiy Advena (Ukr) 53,76. Ferner: 28. Simon Oberholzer (Sz) 58,26. 33. Gianluca Castrilli (Sz) 59,07. -- 100 m Brust: 1. Philipp Cool (De) 1:03,25. Ferner: 32. Christian Schneiter (Sz) 1:07,46. 33. Michel De Carolis (Sz) 1:07,58. -- 400 m Crawl: 1. Yuri Prilukov (Russ) 3:53,59. Ferner: 28. Marco Ferraro (Sz) 4:09,89. 36. Dominik Meichtry (Sz) 4:14,09. -- 200 m Rücken: 1. Arkady Vyatchanin (Russ) 2:02,81. Ferner: 13. Jonathan Massacand (Sz) 2:09,12. -- 4 x 200 m Crawl: 1. Russland 7:28,25. Ferner: 11. Schweiz (Meichtry, Bachmann, Crivelli, Gschwind) 7:54,14. Juniorinnen. 50 m Delfin: 1. Vasilisa Vladykina (Russ) 27,18. -- 100 m Freistil: 1. Nele Hofmann (De) 56,73. Ferner: 19. Seraina Pruente (Sz) 59,99. -- 200 m Brust : 1. Mirna Jukic (Ö) 2:26,42. Ferner 30. Luana Calore (Sz) 2:45,43. 32. Karin Haas (Sz) 2:53,32. -- 100 m Rücken: 1. Laure Manaudou (Fr) 1:01,88. -- 800 m Crawl: 1. Yana Tolkatcheva (Russ) 8:43,64. 12.7. Erster Start für Stephan Bachmann an der JEM in Linz. Am ersten Tag der Jugendeuropameisterschaften in Linz kam Stephan Bachmann auch gleich zu seinem ersten Einsatz. Über 400 m Lagen klassierte er sich in 4:39.22 auf Rang 24 und verpasste damit seine Bestzeit um rund drei Sekunden. Weiter schwamm er mit der Schweizer 4x100m Freistil Staffel in 3:34.75 auf Rang 12. Heute Freitag, steht Stephan Bachmann mit der Schweizer 4x200 m Freistil Staffel im Einsatz.
10.7. Trainingszeiten und -orte für die neue Saison Schwedisches EM-Team. Frauen: Therese Alsahmmar, Cathrin Carlzon, Emma Igelstrom, Anna Karin Kammerling, Josefin Lillhage, Jennie Lindh, Ida Mattsson, Sara Nordenstam, Johanna Sjoberg, Malin Svanstrom, Lisa Wanberg, Lotta Wanberg. Männer: Erik Dorch, Lars Frolander, Martin Gustavsson, Eric La Fleur, Stefan Nystand, Mattias Ohlin, Jens Peterson. Samaranch als Freiwilliger. Ex-Olympiachef Juan Antonia Samaranch ist der erste von rund 1200 Freiwilligen, die an den 10. FINA Weltmeisterschaften in Barcelona (13.-27.7.2003) für einen reibungslosen Ablauf besorgt sein werden. Jenny Thompsons Comeback bestätigt: An der Coupe de Quebec im Montréaler Olympiaschwimmbecken von 1976 gewann die 29-jährige die 50 m Freistil in 26.25, die 100 m Freistil in 56.48 und die 50 m Delfin in 27.54 [Resultate]. Schweizer Meisterschaften: 19 Qualifizierte für EM. Für die Langbahn-EM in Berlin haben sich 19 Schweizer (10 Männer, 9 Frauen) qualifiziert. Letzte Qualifikationsmöglichkeit für Berlin bietet sich vom 11. bis 14. Juli an der Junioren-EM in Linz. Die geforderten Limiten wurden von Philipp Gilgen, Luka Gabrilo und Veronica Ranieri nicht erfüllt. Sie sind aber gleichwohl für Staffeleinsätze vorgesehen. Auf Grund mentaler Probleme an Grossanlässen verzichtet Gerry Strasser auf die EM-Teilnahme. Berlin. EM (29. Juli bis 4. August). Schweizer Kader. Frauen: Diezi (Uster), Miluska (Basel), Ranieri (Mendrisiotto), Rigamonti (Agno), Sagne (Renens), Schlegel (Uster), Stampfli (Solothurn), Strasser (Agno), Zahnd (Genf). - Männer: Bühler (Langenthal), Gilgen (Basel), Lang (Limmat), Liechti (Uster), Lütolf (Uster), Meichtry (Uster), Novy (Uster), Platel (Genf), Richard (Neuenburg), Gabrilo (Agno) oder Massacand (Lausanne). - Ebenfalls qualifiziert sind die Staffeln über 4x100 m und 4x200 m Crawl sowie über 4x100 m Lagen (jeweils Frauen und Männer). Erfolg haben ohne am Leben vorbeizuschwimmen. (NZZ 8.7.2002) Strasser dominierte (TA 8.7.2002) 7.7 Remember when Ian Thorpe was just a swimmer? Now his schedule includes charity work, jewellery design and fashion spreads. [More]
7.7. Schweizer Meisterschaften: Drittes Gold für Dominique Diezi und Gerry Strasser. Am dritten Tag der Schweizer Schwimm-Meisterschaften holten sich Dominique Diezi (SC Uster) und Gerry Strasser (SV Limmat) bereits ihren jeweils dritten Titel in Frauenfeld. Schweizer Rekorde oder erfüllte Limiten für die in drei Wochen beginnenden Europameisterschaften in Berlin gab es am Samstag keine zu verzeichnen. Bei den Männern war der Frauenfelder Crawl-Spezialist Gerry Strasser (18) vor heimischem Publikum auch über 100 m Crawl nicht zu schlagen. Auch zum dritten Mal jubeln konnte die bald 25-jährige Diezi. Die gebürtige Zürcherin ist spezialisiert auf Sprintdistanzen. Nach den Siegen über 50 Meter Rücken und Delfin gewann Diezi nun auch über 100 m Crawl. Den Erfolg musste sie sich allerdings mit der Hanna Miluska teilen, die zeitgleich in 57,90 anschlug. Jenny Thompsons Comeback. Nach einem Jahr Unistudium und zwei Jahren Funtraining meldete sich Jenny Thompson (29) am Quebec Cup im Montréaler Olympiaschwimmbecken von 1976 mit 59.94 ¨ber 100 m Delfin in der Weltelite zurück. Neuer Serumtest zum Nachweis von Wachstumshormonen. Wasserball Playoff-Halbfinals: Kreuzlingen kann gegen Aegeri mit einem erkämpften 5:7-Auswärtssieg in der Ausmarchung auf zwei gewonnene Partien ausbauen, ebenso Horgen mit 7:8 gegen Schaffhausen. Jetzt fehlen Kreuzlingen und Horgen noch ein Sieg zum Einzug in den Final (Swiss Water Polo). ARENA Nordamerika mit neuer Kollektion "Water Instinct". Unser Sponsor wird Water Instinct anschliessend in allen Märkten der Welt einführen, erklärte Marketingchef Mauro Borsellino. Die Kampagne wird mit Inseraten in Schwimmmagazinen und -zeitschriften gestartet. Ein interessanter TV-Spot kann auf der Website heruntergeladen werden (www.teamarena.com). Für Open Water Swimmers wird die neue ARENA Badehose besonders reizvoll sein... Schweizer Langstrecken-EM-Team: Fünf Frauen und drei Männer wurden von Flavio Bomio - dem Chef Langstreckenschwimmen bei Swiss Swimming - für die Langstrecken-EM vom 25. - 28. Juli 2002 in Potsdam/Berlin nominiert. Dies ist das grösste Team in der Geschichte des Schweizer Langstreckenschwimmens. Den bisher grössten Erfolg verbuchten die Openwater-Schwimmer bei den Langstrecken Europameisterschaften 1991 im italienischen Terracina. Damals feierten Elena Fieschi und Samanta Cavadini einen Doppelsieg über 25 km und Urs Kohlhaas, der jetzt als Teamarzt aufgeboten wird, holte sich Bronze über 25 km. Das diesjährige Team wird angeführt von der Schweizer Medaillenhoffnung und Gewinnerin des Europacup 2001 Hanna Miluska vom Schwimmverein beider Basel und der WM-Teilnehmerin Denise Schrader vom Schwimmclub Uster. Beide werden über 5 km und 10 km starten. Da im Langstreckenschwimmen jeder Nation drei Startplätze zustehen, wird auch die Baslerin Nathalie Schneider für die 5 km und 10 km aufgeboten. Nachdem Nadia Krüger ihre internationale Schwimm-Karriere im Pool bereits abgeschlossen hatte feiert sie nun nach einem längeren Unterbruch ein erstaunliches Comeback. Die 34-jährige Marathonschwimmerin vom Schwimmverein Limmat wird wie auch die 18-jährige Nicole Weist vom Schwimmclub Uster bei der EM über 25 km an den Start gehen. Der mehrfach international erprobte Routinier Adrian Andermatt vom SC Uster führt das dreiköpfige Männerteam an. Andermatt wird die 5 km bestreiten. Die beiden Tessiner Igor Nastic und Michele Silvan von der Società Nuoto Bellinzona werden die 25 km schwimmen, wobei der zuletzt genannte auch noch die 10 km absolvieren wird. (Swiss Swimming) Das Schweizer Langstrecken-EM-Team. Frauen: Hanna Miluska (SV beider Basel) 5 km und 10 km; Denise Schrader (SC Uster) 5 km und 10 km; Nathalie Schneider (SV beider Basel) 5 km und 10 km; Nadia Krüger (SV Limmat) 25 km und Nicole Weist (SC Uster) 25 km. Männer: Adrian Andermatt (SC Uster) 5 km; Michele Silvan (SN Bellinzona) 10 km und 25 km; Igor Nastic (SN Bellinzona) 25 km. Betreuerteam: Elena Nembrini (Delegationschefin); Dr. Urs Kohlhaas (Teamarzt); Gerard Moerland (Coach); Luca Ferrari (Coach); Tom Pesek (Coach); Axel Mitbauer (Coach) FINA Water Polo World League 2002: Resultate. Start zum Expo-Gigathlon. Am nächsten Montag um 6.00 Uhr fällt auf der Arteplage in Yverdon der Startschuss zum Expo-Gigathlon mit 9799 Teilnehmern aus 11 Nationen. 163 Gigathleten versuchen in sieben Tagen alleine 1477 Kilometer und 21 000 Höhenmeter in fünf Disziplinen (Schwimmen, Mountainbike, Rennvelo, Inlineskating oder Rollstuhlfahren und Laufen) zurückzulegen. Die Organisatoren dislozieren unter anderem täglich 60 mobile Duschen und 70 Toiletten. 4400 Helfer stehen im Einsatz. Über 100 000 Mahlzeiten werden an die Teilnehmer abgegeben. (TA) 1 1:00.16 WORLD94 Cihong He,CHN LCM94 2 1:00.18 WORLD01 Natalie Coughlin,USA LCM01 3 1:00.19 SCSCJUN Natalie Coughlin,USA LCM02 4 1:00.21 OLYMPICS Diana Mocanu,ROM LCM00 5 1:00.22 CHNOCT Yingjuan Zhen,CHN LCM97 6 1:00.31 EUR91AUG Krisztina Egerszegi,HUN LCM91 7 1:00.37 WORLD01 Natalie Coughlin,USA LCM01 8 1:00.47 CHNOCT Yingjuan Zhen,CHN LCM97 9 1:00.55 OLYMPICS Mai Nakamura,JPN LCM00 10 1:00.57 WORLD94 Cihong He,CHN LCM94 |
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