Swim News August bis Dezember 2003

Zurück zur Hauptseite

Dezember 2003
November 2003
Oktober 2003
September 2003
August 2003




Dezember 2003

Line element 26.12. Penny Heyns geehrt. Penny Heyns (29) erhielt vom südafrikanischen Staatspräsidenten Thabo Mbeki den Ikhamanga-Orden. Heyns erzielte im Laufe ihrer Karriere 14-Mal Weltrekord im Brustschwimmen. Als einzige Frau schaffte sie es an einem Meeting 4 Weltrekorde aufzustellen.

26.12. Laura Azevedo vor CAS ohne Chance. Der internationale Sportgerichtshof in Lausanne hat die 2-jährige Sperre der FINA der brasilianischen Schwimmerin Laura Azevedo bestätigt (positive Anabolikaproben an der Troféu Brasil vom Mai 2003).

26.12. Stockbauer und Ullrich deutsche Sportler des Jahres. (sid) Bereits zum zweiten Mal in ihrer Laufbahn dürfen sich Hannah Stockbauer und Jan Ullrich über die Wahl zum Sportler des Jahres freuen. Rund 3000 Sportjournalisten entschieden sich für die Schwimmerin und den Radrennfahrer. Als Mannschaftssieger gingen die Fussball-Weltmeisterinnen aus der Wahl des Jahres 2003 hervor. Diese Ergebnisse wurden am Sonntagabend im mondänen Kurhaus von Baden-Baden vor 700 geladenen Gästen verkündet. Hannah Stockbauer hatte sich im Juli in Barcelona zur dreifachen Schwimm-Weltmeisterin gekrönt. Die 21 Jahre alte Nürnbergerin, die bereits 2001 nach ihren beiden WM-Titeln von Fukuoka zur Sportlerin des Jahres gewählt worden war, ist damit Deutschlands Rekordtitelträgerin. Selbst die legendären Michael Gross und Kornelia Ender brachten es auf "nur" vier WM-Erfolge. Hannah Stockbauer als Nachfolgerin von Franziska van Almsick machte den zehnten Wahlsieg einer Schwimmerin perfekt. Öfter geehrt wurden seit 1947 nur Leichtathletinnen (24-mal). Stockbauers Pleite bei den Kurzbahn-Europameisterschaften am vergangenen Wochenende in Dublin, wo sie über 400m Freistil bereits im Vorlauf ausschied, konnte am Wahlausgang nichts mehr ändern. Zu diesem Zeitpunkt hatten die etwa 3000 deutschen Sportjournalisten ihr Votum bereits abgegeben. Line element 21.12. Rigamonti und Stampfli an den italienischen Meisterschaften in Form. (Swiss Swimming) Carla Stampfli verbesserte an den italienischen Kurzbahn-Meisterschaften in Camogli am Donnerstag (18.12.03) ihren eigenen Schweizer Rekord über 100 m Delfin um 42 Hundertstel auf 1:01,13. Die alte Bestmarke hatte Stampfli am 21. November an den Schweizer Meisterschaften in Uster aufgestellt. Über 50 m Rücken, wo die 19-jährige vor wenigen Tagen an den Kurzbahn-Europameisterschaften in Dublin überraschend den 8. Platz belegte, holte Stampfli bei den italienischen Meisterschaften mit neuer PB (28,38) Bronze. Gestern nun doppelte Carla Stampfli über 100 m Rücken nach und holte erneut Bronze. Mit 1:00,63 löschte sie zudem den 20 Monaten alten Schweizer Kurzbahnrekord von Dominique Diezi (1:01,05) aus. Die 19-jährige Schwimmerin des SC Solothurn, deren Mutter Italienerin ist, trainiert und studiert seit April in Mailand. Vor wenigen Tagen hatte Stampfli an den Kurzbahn-Europameisterschaften in Dublin über 50 m Rücken überraschend den 8. Platz belegt. Flavia Rigamonti gab über sechs Monate nach ihrem letzten Wettkampf ein gelungenes Comeback. An den italienischen Kurzbahn-Meisterschaften in Camogli (bei Genua) gewann die 22-jährige Doppelbürgerin über 800 m Crawl die Goldmedaille. Rigamonti hatte wegen eines Mitte Juni erlittenen Fahrrad-Unfalls (Bruch des rechten Arms) die WM in Barcelona verpasst und die Kurzbahn-EM in Dublin am letzten Wochenende wegen Trainingsrückstands sausen lassen. Im 25-m-Becken in Camogli bescherte sie ihrem neuen Verein Canottieri Napoli in ansprechenden 8:27,69 Minuten die erste Goldmedaille. Ihr eigener Rekord steht bei 8:16,16. Über 400 m Freistil holte Rigamonti in 4:09,21 Silber.

21.12. Sportmediziner protestieren gegen Anti-Doping-Regel. (Ärztezeitung) Zum Jahreswechsel treten die neuen Vorschriften der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) in Kraft, die für die überwiegende Zahl der Profi-Sportler verbindlich sein werden. Danach wird künftig der Einsatz von Glukokortikoiden vor ihrer Anwendung genehmigungspflichtig sein. Das gilt speziell für Injektionen etwa in Gelenke oder an Sehnen. Gegen diese Änderung der bisher geltenden Anti-Doping-Regel protestieren die Sportärzte in Deutschland: "Die medizinisch notwendige Behandlung in Form von intraartikulären oder lokalen Injektionen mit Glukokortikoiden - wie sie jedem Patienten aus medizinischer Indikation zusteht - wird damit den Athleten bewusst vorenthalten", heisst es in einer Stellungnahme der Sportmediziner. Die Wada geht von einem leistungssteigernden Effekt der verabreichten Glukokortikoide aus. Line element 17.12. Statisches Dehnen schadet mehr, als dass es nutzt. (Ärztezeitung) Bisher wurde angenommen, dass statisches Dehnen der Muskeln vor und nach dem Sport die Leistung steigert, die Verletzungsgefahr verringert und die Regeneration der Muskeln fördert. Das stimmt nach Aussage von Professor Jürgen Freiwald von der Bergischen Universität in Wuppertal weder für den Hochleistungs- noch für den Freizeitsport. Viele Untersuchungen hätten inzwischen die falschen Annahmen über die Vorteile des Dehnens widerlegt, sagte Freiwald auf einer Veranstaltung der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin in Hamburg. Durch statisches Dehnen vor Sportarten, die schnelle und maximal kräftige Leistungen verlangen, dazu gehören zum Beispiel Sprünge und Sprints, nehme die Leistung sogar um zwei bis 23 Prozent ab, berichtete der Sportmediziner. Das Dehnen sei auch nicht sinnvoll vor dem Krafttraining in einem Fitnesscenter. Sinnvoll sei dagegen ein allgemeines und spezielles Aufwärmen. Nur die Muskeln, die für die Beweglichkeit benötigt werden, zum Beispiel die Hüftbeuger bei Sportlern, die sich auf den Hochsprung vorbereiten, sollten gedehnt werden. Vergleichsuntersuchungen mit mehreren tausend US-amerikanischen Rekruten haben ergeben, dass auch die Gefahr einer Verletzung mit dem Dehnen nicht abnehme, betonte Freiwald. Ursache von Verletzungen seien dagegen eher Ermüdungserscheinungen und Konzentrationsmangel. Statisches Dehnen nach dem Sport verhindert nach Aussage von Freiwald zudem die schnelle Regeneration der Muskulatur. Die Begründung: Durch das Dehnen werden Blutgefässe in der Muskulatur komprimiert, und die optimale Blutversorgung wird gestört. Der Sportmediziner empfiehlt aus diesem Grund, nach intensiven sportlichen Belastungen mit viel Laktatbildung auf das Dehnen zu verzichten. Line element 16.12. Bill Sweetenham zufrieden mit britischen Schwimmern. Grossbritanniens Schwimmleader lobt die ausgezeichneten Leistungen des britschen Schwimmteams in Dublin. Mit sieben Gold-, sechs Silber- und einer Bronzemedaille belegte das Team den zweiten Platz hinter Deutschland. Für Sweetenham ist das der Beweis für seine Strategie der Härte: "Diese Mannschaft hat Charakter gezeigt. Es geht aufwärts, eine neue Ära ist angebrochen, in der wir stärker und stärker werden und die Lücke zu den Besten enger wird." Sweetenham setzt die britsichen Schwimerinnen und Schwimmer stark unter Druck, seit er nach den olympischen Spielen 2000 die Führung übernahm. Und zufrieden ist er nie: "Wir wurden von den Deutschen geschlagen, das macht mich nicht glücklich." Sweetenham prophozeit für Athen gute Resultate trotz der erdrückenden Übermacht der Amerikaner und der Australier. "Eine Medaille zu holen wird in Athen 15% schwieriger sein als an der WM in Barcelona."

16.12. Georg-von-Opel-Preis für Roland Matthes. (dpa) Der viermalige Schwimm-Olympiasieger Roland Matthes ist mit dem Georg-von-Opel-Preis ausgezeichnet worden. Der ehemalige Rückenspezialist erhielt die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung in Frankfurt/Main in der Kategorie "Unvergessene Meister". "Es ist eine grosse Ehre, zu dem erlesenen Kreis der Preisträger zu gehören", sagte Matthes. Die Jury stand unter dem Vorsitz des Präsidenten des Deutschen Sportbundes (DSB), Manfred von Richthofen. Der 53-jährige Matthes gewann bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko und vier Jahre später in München für die DDR vier Goldmedaillen. Auf seinen Spezialstrecken über 100 und 200 Meter blieb er von 1966 bis 1973 unbesiegt. Nach drei WM- und fünf EM-Titeln liess Matthes seine Karriere 1976 mit Olympia-Bronze ausklingen. Er arbeitet als Orthopäde im unterfränkischen Marktheidenfeld.

16.12. Ein einzig Volk von Sprintern? (NZZ 16.12.03) Zwiespältige Schweizer Bilanz an den Kurzbahn-EM [Mehr].

16.12. Der neue australische Nationalcoach Leigh Nugent. Kein unbeschriebenes Blatt ist für die Australier der hierzulande fast völlig unbekannte Nugent. Nach 20 Jahren Trainertätigkeit auf höchstem Niveau gelang ihm nach dem Ausscheiden von Greg Hodge der endgültige Sprung an die Spitze; er wird die australischen Schwimmer auf dem Weg nach Athen 2004 begleiten. Nugent war seit 2001 Juniorennationaltrainer [Bild] [Portrait Australian Swimming]. Line element 15.12. Lütolf: "Das war keine Trotzreaktion". (TA 15.12.03) Nach drei erfolglosen Jahren gewann Remo Lütolf an der Kurzbahn-EM in Dublin nach Bronze mit der Staffel sensationell Silber über 50 m Brust. Eine grosse Genugtuung, wie er sagt. Mit Remo Lütolf sprach Monica Schneider. Remo Lütolf, als Sie am Donnerstag im 100-m-Vorlauf sang- und klanglos ausschieden, deutete nichts darauf hin, dass Sie als erfolgreichster Schweizer von Dublin heimkehren könnten. Haben Sie sich zu einer Trotzreaktion aufgerafft? Nein, es war weder eine Trotzreaktion, noch hatte ich eine Wut auf mich. Ich wollte diese EM einfach nicht schon am ersten Morgen um 10 Uhr mit einer Niederlage abschliessen. Deshalb versuchte ich, dieses Rennen möglichst zu verdrängen, in Dublin nicht mehr daran zu denken. Dass ich mich ihm ab Montag noch einmal widmen muss, weiss ich schon. Dank einer Hundertstelsekunde Vorsprung gewannen Sie über 50 m Silber und verbesserten Ihren Rekord insgesamt um deren 25. Wie viel Glück war dabei? Ich habe während des Finals nicht gemerkt, wie eng das Rennen verläuft, aber als ich auf der Anzeigetafel gesehen habe, dass ich Zweiter bin, war ich sehr erleichtert. Endlich nicht Vierter wie letztes Jahr oder an der WM in Moskau. Ich wusste, dass auch ich einmal dieses Glück haben werde. Der Fünftplatzierte liegt nur fünf Hundertstel hinter mir. Sie gewannen die Medaille dank einer zweiten, schnelleren Länge. Ja, es ist eigenartig. Auf der Kurzbahn bin ich oft auf den letzten 15 Metern schnell, während ich die Rennen auf der Langbahn am Ende verliere. Aber generell ist es so, dass mein Tauchzug nach dem Start schwächer ist als jener nach der Wende. Und auf der ersten Hälfte brauche ich leider noch immer etwa fünf Züge, bis ich den Rhythmus gefunden habe. Mit Ihrem Spurt vom 7. auf den 2. Rang führten Sie die Staffel aufs Podest. Welches war Ihr bestes Rennen in Dublin? In den Einzelrennen über 50 m erging es mir immer besser, aber irgendwie fühlte ich mich im Staffelrennen am besten. Als ob ich da noch flüssiger geschwommen wäre. Vergleicht man die Zeiten, 26,27 in der Staffel und 27,02 im Final, sind sie in etwa identisch, wenn man die Reaktionszeit (82 Hundertstel, die Red.) noch berücksichtigt. Sie haben drei mehr oder weniger erfolglose Jahre hinter sich, in denen Sie auch einmal ins Grübeln gerieten. Was haben Sie seit der verpfuschten WM im Sommer verändert? Nichts. Mein Trainer Gerard Moerland und ich waren auch in Barcelona überzeugt, dass ich gut trainiert hatte. Deshalb war ich nicht beunruhigt. Trotzdem war ich frustriert. Ich wusste einfach nicht, was ich im Rennen falsch gemacht habe. Sie trainierten im Herbst in Magglingen mit einem ausländischen Brustspezialisten. Ja, aber das waren nur drei Tage, und auch dieser kocht nur mit Wasser. Ich bin dort hingegangen, um eventuell neue Impulse zu erhalten, vielleicht neue Übungen kennen zu lernen, am dritten Tag war auch Gerard dabei. Haben Sie Neues entdeckt? Ja, teilweise. Aber das sind Sachen, die man nicht so kurzfristig umsetzen kann. Die nützen mir vielleicht frühestens im kommenden Sommer etwas. An Olympia in Sydney wurden Sie im Final über 100 m Achter, für Athen im kommenden Sommer sind Sie noch nicht qualifiziert. Ja, aber diese Rennen und Medaillen von Dublin kamen im perfekten Moment. Meine Genugtuung ist gross, und mein Selbstvertrauen nun wieder intakt. Ich sollte also an den Meisterschaften im März keine Probleme haben, mich für Athen zu qualifizieren. Klappt es dort noch nicht, gibt es an der EM eine zweite Chance.

15.12. Vier Rekorde Dominique Diezis. (TA 15.12.03) Mit zwei Medaillen, einer weiteren Final- und fünf Halbfinalqualifikationen sowie elf Schweizer Rekorden fiel die Bilanz von Swiss Swimming in Dublin auf den ersten Blick befriedigend aus. Bei genauerem Hinschauen aber ist festzustellen, dass in erster Linie die 26-jährige Ustermerin Dominique Diezi für dieses einigermassen anständige Abschneiden verantwortlich ist. Sie, die bis vor kurzem noch als Assistenztrainerin in den USA tätig war, sich nun aber ganz der Olympiavorbereitung widmen will, qualifizierte sich bei sieben Starts allein dreimal für einen Halbfinal (100 und 50 m Rücken, 50 m Crawl) und schwamm vier der sieben nationalen Rekorde in Einzelrennen. Nachdem Diezi bereits am Freitag den Uraltrekord Marie-Thérèse Armenteros (1988) im Crawlsprint von 25,47 auf 25,44 verbessert hatte, senkte sie ihn gestern noch einmal um 8 Hundertstel und wurde 14. (mos.) Line element 14.12. Letzte Einsätze für die SVL Schwimmer in Dublin. Am letzten Tag der Kurzbahn Europameisterschaften in Dublin kamen mit Katja Reuter und Flori Lang zwei der drei SVL Schwimmer nochmals zum Einsatz. Leider wurden dabei keine neuen Bestzeiten mehr erzielt. Katja Reuter verpasste über 400 m Lagen ihre persönliche Bestmarke um 1,72 Sekunden und kam mit 4:54.78 auf Rang 21. Auch Flori Lang kam nicht richtig auf Touren und verfehlte seinen eigenen Klubrekord über 50 m Delphin um 6/10. In 25.22 belegte er Rang 38. (Kel) Line element 13.12. Keine Bestzeiten für die SVL Schwimmer am dritten Tag in Dublin. Nach den 50 m von gestern stand für Flori Lang heute die doppelt so lange Rückenstrecke auf dem Programm. Mit 54:44 und Rang 26 verpasste er seinen Schweizerrekord um 37/100. Doch selbst diesen Rekord hätte er deutlich unterbieten müssen um die Finalqualifikation zu schaffen. Für Ramona Pedretti galt es nach den 200 m Brust von gestern den Rhythmus über die 100m Bruststrecke zu finden. Leider gelang ihr das nicht wunschgemäss. Sie schlug in 1:11.91 an und verpasste damit ihre persönliche Bestzeit um fast eine Sekunde. Am morgigen und letzten Tag dieser Kurzbahn Europameisterschaften, stehen zwei der drei SVL Schwimmer noch ein letztes mal im Einsatz. Katja Reuter startet über 400m Lagen und Flori Lang über die 50m Delphin und die abschliessende 4x50m Freistilstaffel. (Kel) Line element 14.12. Deutschland führende Schwimmnation in Dublin. (sid) Deutschlands Schwimmer sind bei den 7. Kurzbahn-Europameisterschaften einmal mehr die beste Nation in Europa geworden. Mit sieben Mal Gold, sechs Mal Silber und acht Mal Bronze blieben sie am Sonntag in der Nationenwertung im National Aquatic Centre vor den Briten (7/6/1). Fünf Welt-, sechs Europa- und 13 deutsche Rekorde unterstrichen das hohe internationale Niveau der Titelkämpfe. "Die EM war eine hochklassige Vorübung. Wir wissen, dass in Athen die Post abgeht, und wir wollen dabei sein. In Dublin hat sich die Mannschaft erstklassig präsentiert", sagte Beckmann.

14.12. Europarekord 200 m Freistil. Pieter van den Hoogenband verbesserte am letzten Tag der Kurzbahn-EM in Dublin seinen eigenen Rekord über 200 m Freistil von 1:42.45 (26.1.2003, Berlin) auf 1:41.89. Thorpes Weltrekord liegt bei 1.41.10.

14.12. Van den Hoogenband knapp am WR vorbei. Am zweitletzten Tag der Kurzbahn-EM in Dublin verfehlte Pieter van den Hoogenband den 9 Jahre alten Weltrekord von Alexander Popov über 100 m Freistil nur um 7/100 (46.81). Die ersten 50 m startete er sehr schnell (22.36) und lag 34/100 vor dem WR-Tempo [Website Veranstalter] [Resultate]. Line element 13.12. Silber für Remo Lütolf. An den Kurzbahn-EM in Dublin sicherte sich Remo Lütolf als Zweiter über 50 m Brust die zweite Medaille nach Bronze mit der Lagenstaffel. Carla Stampfli belegte über 50 m Rücken überraschend den 8. Platz [Mehr und Überblick Resultate].
Remo Lütolf präsentiert EM-Silber (50 m Brust in 27.02).

13.12. Von Staffel-Bronze nicht profitiert. NZZ 13.12.03 Novy an Kurzbahn-EM auch über 100-m-Crawl gescheitert - Diezi verbessert alten Rekord [Mehr].

13.12. Lang Vierzehnter, Novy ausgeschieden. TA 13.12.03 Mässige Bilanz der Schweizer Schwimmer am zweiten Tag der Kurzbahn-EM in Dublin [Mehr und Überblick Resultate]. Line element 12.12. Erfolgreiche SVL Schwimmer am ersten Tag der Kurzbahn EM in Dublin. Am ersten Tag der Kurzbahn Europameisterschaften in Dublin absolvierten alle drei SVL Schwimmer ihre ersten Einsätze. Dabei wurde Flori Lang mit der Schweizer 4x50 m Lagenstaffel sensationell dritter. Das Quartett mit Flori Lang als Rückenschwimmer gewann hinter der Sieger Staffel aus Deutschland (mit Weltrekord) und der Staffel aus Schweden in 1:36.65 die Bronzemedaille. Sie liessen dabei Schwimmnationen wie Holland oder Grossbritannien hinter sich und unterboten dabei den alten Schweizerrekord um 1.13 Sekunden. Über 200 m Delphin verbesserte Katja Reuter ihren eigenen Klubrekord um knapp zwei Sekunden und schwamm mit 2:14.93 auf Rang 24. Mit dieser Zeit lag sie nur knapp hinter ihrer Schweizer Teamkollegin Nicole Zahnd, die mit 2:14.04 über diese Distanz einen neuen Schweizerrekord aufstellte. Ramona Pedretti startete über ihre schwächste Distanz bei den Bruststrecken und wurde über 50 m in 33.08 auf Rang 26. klassiert. Sie verbesserte dabei ihre Bestzeit um 25/100. Doch ihre Stärken liegen eher in den längeren Bruststrecken 100 m und vor allem über 200m. (Kel)

12.12. Flori Lang im Halbfinal ausgeschieden. Am zweiten Tag der Kurzbahn Europameisterschaften in Dublin qualifizierte sich Flori Lang als 15. über 50m Rücken mit 25.04 für den Halbfinal. In diesem konnte er sich nochmals steigern, verpasste aber mit 24.98 und Rang 14 den Einzug ins Finale um 31/100. Ramona Pedretti startete über ihre Paradestrecke die 200m Brust. Mit 2:31.54 verpasste sie ihren eigenen SVL Klubrekord um 32/100 und wurde 21. (Kel) Line element 12.12. Weltrekord 100 m Delfin. Der für Serbien-Montenegro startende Amerikaner Milorad Cavic verbesserte Ruppraths Rekord von 50.10 (27.1.2002) auf 50.02. Cavic (19) war vor einem Jahr in den USA zum Highschool Swimmer of the Year gewählt worden und geht an der University of California Berkeley ins Collage.

12.12. Weltrekord 4x50 m Freistil - Europarekord 400 m Lagen. Hinkelien Schreuder, Annabel Kosyten, Chantal Groot und Marleen Veldhuis unterboten in 1:38,13 die bisherige Bestmarke der Schwedinnen über 4x50 m Freistil um 8/100 Sekunden. Der Ungare Laslo Cseh hat über 400 m Lagen den Rekord des Niederländers Marcel Wouda aus dem Jahr 1997 um 1,31 Sekunden auf 4:04,10 verbessert. Zweiter wurde der Brite Robin Francis (4:05,20) vor dem Italiener Masimiliano Rosolino (4:06,59).

12.12. Greg Hodge abgesetzt. (FG/Fox) Im Fahrwasser der Anklage wegen sexueller Belästigung wurde der australische Nationaltrainer Greg Hodge (55) heute vom australischen Verband abgesetzt und durch den Juniorentrainer Leigh Nugent ersetzt. Hodge wurde kurz nach der Anklage der 20-jährigen Emma Fuller jeglicher Kontakt mit den Athleten verboten. Grant Hackett teilte mit, dass der Wechsel auf das Team keinen Einfluss haben werde. Die weiteren Probleme mit Brian Sutton (Herrentrainer) und Scott Volkers (Herrentrainer) sind nach wie vor ungelöst. Sutton traf gemöss dem Verband im Vorfeld der WM in Barcelona zu spät im Trainingslager in Sindelfingen ein, und Volkers liegt mit dem Direktor des regionalen Schwimmverbandes von Queensland im Clinch. Australian Swimming hat bisher ein mögliches Comeback von Don Talbot nicht kommentiert.

12.12. Letztlich ist der Tatbeweis gefragt. (baspo) Die Harmonisierung der weltweiten Dopingbekämpfung schreitet voran, doch trifft die WADA nicht überall auf offene Türen. Neben der schlechten Zahlungsmoral - am 18. November stand noch ein Drittel der Beträge aus - kämpft die WADA mit weiteren Problemen. Einige Verbände haben Mühe damit, in Zukunft nicht mehr autonom in Dopingfragen entscheiden zu können. Der Fussballweltverband (FIFA) und der Internationale Radsport Verband (UCI) haben den Code bisher nicht unterzeichnet. Ebenso lassen sich die amerikanischen Profiligen nicht in die internationale Dopingbekämpfung einbinden. Vorbehalte werden vor allem gegen die Zweijahressperre vorgebracht. Die beiden Verbände fordern ein "Individual Case Management".


Die Bronzestaffel über 4x50 m Lagen; von links nach rechts: Lorenz Liechti, Flori Lang, Karel Novy und Remo Lütolf.

12.12. Heim- oder Topschwimmer? NZZ, 12.12.2003. Am Mittwoch hatte Gérard Moerland, daheim gebliebener Trainer des Schwimmclubs Uster, seinen Aushängeschildern Karel Novy und Remo Lütolf noch einen Fax geschickt und sie mit der Frage provoziert, ob sie nun "Heim- oder Topschwimmer" seien - und damit ein altes Problem Schweizer Spitzensportler angesprochen: den Hang, an heimischen Meisterschaften Weltklasseleistungen zu zeigen, an internationalen Titelkämpfen dagegen regelmässig im Mittelmass zu versinken. Die vorläufige Antwort am ersten Tag der Kurzbahn-Europameisterschaften in Dublin war ernüchternd, die Leistung der beiden Olympiateilnehmer zumindest in den Einzelrennen nicht annähernd so gut wie jene vor drei Wochen am nationalen Championat in Uster. Dann sei er halt ein Heimschwimmer, sagte der 23-jährige Novy nach dem Vorlauf über 50 m Crawl, in dem er ziemlich alles falsch gemacht hatte, was ein Schwimmer seiner Klasse verhauen kann. "Der Start war lahm, die Tauchphase kurz, und schon bei der Wende hatten mich die Konkurrenten hoffnungslos abgehängt." Der gleichaltrige Vereinskollege Lütolf kam nach dem Rennen über 100 m Brust zu einem ähnlichen Schluss: Alles sei schlecht gewesen, nur wisse er nicht warum. Auch Moerland, der die Wettkämpfe vor dem Fernseher verfolgte, war enttäuscht. Während er die langen Reaktionszeiten am Start notierte, bekam er den Eindruck, als würden sie nicht so recht an sich glauben. Philippe Walter, Präsident des SC Uster und in Dublin anwesend, um Athleten für das Internationale Meeting Uster zu verpflichten, glaubte gar, dass sich Lütolf habe verrückt machen lassen durch die vielen schnellen Zeiten in der Meldeliste. Vor drei Wochen im Ustermer Buchholz-Hallenbad hatte vieles ganz anders ausgesehen. Der Romand Novy schwamm sich mit Schweizer Rekord über 100 m Crawl (47,78) kurzzeitig an die Spitze der Jahresbestenliste, verbesserte über die halbe Distanz den Uralt-Rekord von Dano Halsall (21,99) gleich um 16 Hundertstel und erzielte über 100 m Lagen ebenfalls eine nationale Bestleistung - als Zugabe quasi und in einer Disziplin, die gar nicht zu seinen bevorzugten gehört. Dem Rheintaler Lütolf erging es ähnlich gut, über 100 m Brust katapultierte er sich in 59,69 in jenen erlauchten Kreis von Schwimmern, die die Minuten-Schallmauer durchbrochen haben. In Europa ist das ein gutes Dutzend. Warum ist jetzt keine Steigerung gelungen? Einmal, weil Trainer Moerland die nationalen Meisterschaften als Zielwettkampf angepeilt hatte, die Formzuspitzung also auf den Wettkampf vor drei Wochen vorgenommen hatte. Das ist verständlich, schliesslich traten die Ustermer Schwimmer mit Heimvorteil an, und in dieser Hinsicht geht es allen Sportlern gleich: vor dem eigenen Publikum, im bekannten Umfeld, ist man stets zu Höchstleistungen fähig. "Es wäre dumm gewesen von mir, diese Situation nicht auszunützen", sagt Moerland. Die ganze Planung drehe sich ohnehin nur um die Olympischen Spiele im nächsten Sommer in Athen. Da sei es einfach wichtig gewesen, schnelle Zeiten zu schwimmen. Wo, war eigentlich egal, und geklappt hat es ja auch. Seine Erfahrung habe ihm gezeigt, dass man eine gute Form durchaus über drei Wochen halten kann. Moerlands Hoffnungen auf eine Steigerung an den EM fanden schon am Donnerstag ihre Erfüllung - wenigstens in der Staffel. Novy und Lütolf gewannen zusammen mit Flori Lang und Lorenz Liechti über 4-mal 50 m Lagen die Bronzemedaille. Sowohl im Vorlauf wie im Final schwamm das Quartett Schweizer Rekord, nur Lang auf der Rücken-Strecke schwamm nicht persönliche Bestzeit. Die schlechten Einzelrennen am Donnerstag warfen also weder Moerland noch die Protagonisten Novy und Lütolf aus der Bahn. Das Ziel des Trios heisst Athen 2004, und dafür wissen sie sich auf dem richtigen Weg. Rechtzeitig im letzten Winter hatten sie ihre Trainingsart umgestellt, die Quantität zugunsten der Qualität reduziert: mehr Technik- und Krafttraining, weniger Kilometer im Wasser. Während die neue Rechnung für den Chemiestudenten Novy bereits im Sommer an den Weltmeisterschaften in Barcelona aufgegangen war, musste Publizistikstudent Lütolf lange warten, bis die Exploits von vor drei Wochen in Uster auch ihm die Gewissheit gaben, auf dem richtigen Weg zu sein.

12.12. Bronzemedaille als grosser Trost. Tages-Anzeiger, 12.12.03. Die Lagenstaffel der Männer gewann an der Kurzbahn-EM in Dublin mit Schweizer Rekord Bronze. In den Einzelrennen aber gabs mässige Leistungen. Die Zeiten, als sich Irland wegen eines fehlenden 50-m-Schwimmbeckens im Land Spott gefallen lassen musste, sind seit vergangenem Frühling vorbei. In Abbotstown im Westen von Dublin haben die Iren (gemäss eigener Werbung) das europaweit grösste Wassersport- und Freizeitzentrum erhalten, das sich im Umfeld eines riesigen Sports Campus befindet. An der Kurzbahn-EM, die gestern Donnerstag im 2500 Zuschauer fassenden National Aquatic Centre begonnen hat, sind die 50-m-Bahnen nun sinnigerweise zu lang, flexible Wände werden bei 25 m eingeschoben. Für die 15-köpfige Schweizer Delegation haben die Wettkämpfe höchst zwiespältig begonnen. Nach etlichen Enttäuschungen am Morgen in den Vorläufen dann ein möglicherweise befreiender Medaillenjubel am Abend: Die 4x50-m-Lagenstaffel der Männer mit Rückenspezialist Flori Lang (SV Limmat), Brustschwimmer Remo Lütolf, Lorenz Liechti auf der Delfindistanz und zuletzt Crawler Karel Novy (sie alle vom SC Uster) gewann in der Schweizer Rekordzeit von 1:36,65 Minuten Bronze, die siebte Medaille für Swiss Swimming an einer Kurzbahn-EM und die erste einer Männerstaffel. Die vier Zürcher waren1,13 Sekunden schneller als 2002 in Riesa (D). Gar Weltrekord schwammen die deutschen Sieger in 1:34,46. Nicht ganz unerwartet kam diese Schweizer Medaille, weil die Staffel auf allen vier Positionen überdurchschnittlich gut besetzt ist - und die vier Schwimmer gestern offensichtlich das Staffelresultat in den Vordergrund stellten. Ausser Lang auf der Startstrecke schwammen alle drei persönliche Bestzeiten. Darauf hat am Morgen in den Einzelrennen wenig schliessen lassen. Novy schied im Crawlsprint in 22,48 und 65 Hundertstel über seiner Bestzeit als 24. aus. Dass er jedoch in Form ist, bewies er in der Staffel. Dort benötigte er für die beiden Längen 21,29 Sekunden - zuzüglich einer Wechselzeit von 6 Zehnteln bewegte er sich damit im Rahmen seiner Bestzeit, die ihm im Final Rang 6 eingebracht hätte. Mit ein wenig Glück und einer neuen Regelung, wonach nur noch zwei Schwimmer derselben Nation in den Halbfinals vertreten sein dürfen, erreichte die Ustermerin Dominique Diezi über 100 m Rücken die Halbfinals, wo sie in 1:02,21 als 15. anschlug. Über 100 m Crawl hatte die 26-Jährige am Morgen in 55,37 den eigenen Schweizer Rekord um 22 Hundertstel verbessert, als 25. wie Nicole Zahnd (Rekord über 200 m Delphin und 21.) aber den Halbfinal verpasst. Dass diese Rekorde oft nur relativ sind, zeigte das Beispiel Zahnds, die auf die spätere ungarische Siegerin gut 5 Sekunden verlor. (mos.) Line element 11.12. European Short Course Championships, Dublin, 11.-14.12.2003 [Resultate]. Line element 10.12. "Franzi" sagt Teilnahme an Kurzbahn-EM ab. (sid) Keine guten Nachrichten für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV). Das deutsche Team muss ohne Schwimm-Superstar Franziska van Almsick zu den Kurzbahn-Europameisterschaften vom 11. bis 14. Dezember in Dublin anreisen. Die 25 Jahre alte Fünffach-Europameisterin leidet unter einer starken Nebenhöhlenentzündung und musste deswegen ihre Teilnahme absagen. Die Ärzte erteilten "Franzi" bis mindestens Donnerstag Schwimmverbot. "Ich ärgere mich sehr, dass ich wegen der Erkrankung nicht dabei sein kann. Ich wollte in Dublin Spass haben", sagte die fünffache Europameisterin von Berlin, die am Montagabend nach einem letzten Gesundheits-Check in der Freiburger Universitätsklinik von Verbandsarzt Dr. Arno Schmidt-Trucksäss absolutes "Wasserverbot" erhielt. Für Athen 2004, wo sich die 25-Jährige im vierten Anlauf nach Barcelona 1992, Atlanta 1996 und Sydney 2000 endlich ihr erstes Olympiagold holen will, hat die Zwangspause keine Auswirkungen. "Das ist kein Problem, bis Olympia ist noch genug Zeit. Das kann man vom Training her auffangen. Ausserdem hat sie genügend Routine, um so etwas wegzustecken", meinte Ralf Beckmann, der Sportdirektor und Cheftrainer des DSV. Line element 9.12. Drei SVL-Schwimmer an den Kurzbahn-Europameisterschaften in Dublin. Im Team von Swiss Swimming mit 6 Schwimmern und 9 Schwimmerinnen sind mit Katja Reuter, Ramona Pedretti und Flori Lang auch drei Schwimmer des SV Limmat vertreten. Als Teamchef der Schweizer Delegation agiert Flemming Poulsen, Cheftrainer des SV Limmat. Wir wünschen unseren Schwimmern und der Schweizer Delegation, viel Glück und Erfolg! Weitere News folgen... (Kel). Line element 9.12. FINA Swimming World Cup Durban: [Alle Resultate]. Am letzten Tag wurden im malerischen Durban wiederum ausgezeichnete Resultate erzielt. Die in den USA trainierende Slovakin Martina Moravcova, eine der treuesten World-Cup-Teilnehmerinnen der vergangenen Jahre, gewann die 200 m Freistil in 1:56.30. Der Südafrikaner Roland Schoeman gewann auch sein drittes Rennen, die 50 m Freistil, in 21.57, was ihn auf den zweiten Platz der Jahresweltbestenliste brachte. Der deutsche Steffen Driesen bringt nach seinem 100-m-Rückenrennen in 52.28 ebenfalls die dritte Goldmedaille nach Hause. Den einzigen afrikanischen Rekord vom letzten Tag schwamm Ryk Neethling (Südafrika) über 100 m Delfin (51.90). Auch an die zweite Stelle der Jahresweltbestenliste schwamm der Chinese Xu Yanwei über 200 m Delfin in 2:07.79. Line element 7.12. US Open, Federal Way: Letzter Tag.Jason Lezak 49.20 und Marleen Veldhuis 54.88 über 100 m Freistil. Katie Hoff (14) 4:45.38 über 400 m Lagen. Krayzelburg startet wegen Schulterschmerzen nicht über 200 m Rücken [Mehr]. Line element 6.12. FINA World Cup Durban: [Resultate Swimnews 1. Tag]

6.12. Krayzelburg siegt über 100 m Rücken. Am zweiten Tag der US Open im Schwimmen in Seattle meldete Lenny Krayzelburg seine Ansprüche auf einen Platz im amerikanischen Olympia-Team für Athen an. Mit 55.35 gab der zweifache Rücken-Goldmedaillengewinner von Sydney der Konkurrenz über die 100-m-Distanz das Nachsehen. Platz 2 teilten sich Randall Bal als Weltmeister von 2001 und Jeff Rouse als Olympiasieger von 1996, die zeitgleich in 56.16 anschlugen. Bereits zu ihrem zweiten Sieg kam Marleen Veldhuis. Nachdem sie zum Auftakt bereits die 50 m Freistil in 25.24 für sich entschieden hatte, blieb die Niederländerin auch über 200 m Freistil siegreich. Mit 2:00.78 verwies sie die Japanerin Sachiko Yamada (2:01.42) auf den 2. Rang.

6.12. Meichtry knackt Novy's 200-m-Freistil-Rekord. Der für den Schwimmclub Uster startende Dominik Meichtry verbesserte im Vorlauf am zweiten Tag des Fina Kurzbahn-Weltcups in Durban (Südafrika) die viereinhalb Jahre alte Rekordmarke über 200 m Freistil von Klubkollege Karel Novy (23) um 38 Hundertstel auf 1:47.45 Minuten. EM-Medaillenanwärter Novy - der die 200 m Freistil eigentlich gar nicht mag und immer wieder betont es sei ein Versehen gewesen als er in Hongkong bei der Kurzbahn-WM 1999 in Redkordzeit anschlug - nahm es gelassen und gratulierte Meichtry zu dessen unerwartetem Erfolg. Der 19-jährige Meichtry, der wegen Schulabschlussprüfungen auf einen Start bei der Kurzbahn-EM vom 11. - 14. Dezember in Dublin (Irland) verzichten muss, ging ohne spezielle Vorbereitung, unrasiert und mit einem Trainingsrückstand an den Start. "Ich bin sehr überrascht, dass es so gut lief. Ich konnte wegen den vielen Prüfungen nicht richtig trainieren und so einigte ich mich mit meinem Trainer darauf, dass ich nur zwei Rennen schwimmen werde. Nachdem die 400 m Freistil am ersten Tag nicht so toll liefen wusste ich wirklich nicht mehr was ich mir von den 200 Meter erhoffen konnte. Umso überraschter war ich, dass ich einfach so eine solche Zeit schwimmen konnte. Da ich in den letzten paar Jahren praktisch nur Wettkämpfe auf der 50-m-Bahn geschwommen bin, fehlt mir auf der Kurzbahn noch die nötige Erfahrung. Ich bin mit meiner Leistung natürlich sehr zufrieden und freue mich ganz speziell über meinen ersten Schweizer Kurzbahnrekord." sagte Meichtry nach dem Rennen. Meichtry ist dank den starken Leistungen an der WM in Barcelona für die Olympischen Spiele 2004 in Athen bereits vorqualifiziert.

6.12. Meichtry und Tardin mit Finalplätzen beim Weltcup in Durban (RSA). (Swiss Swimming) EM-Starter Alain Tardin (SC Uster) belegte am ersten Tag beim Fina Kurzbahn-Weltcup an seinem Wohnort in Durban über 100 m Lagen mit 55.94 Sekunden den sechsten Platz. Vor zwei Wochen anlässlich der Schweizer Kurzbahnmeisterschaften in Uster wurde der 19-jährige Auslandschweizer mit 56.58 Zweiter. Dominik Meichtry vom Schwimmclub Uster, der wegen Schulabschlussprüfungen auf einen Start bei der Kurzbahn-EM vom 11. - 14. Dezember in Dublin (Irland) verzichten muss, belegte im Rennen über 400 m Freistil den achten Platz. Meichtry ist dank den starken Leistungen an der WM in Barcelona für die Olympischen Spiele 2004 in Athen bereits vorqualifiziert. Line element 5.12. Schwedisches Kurzbahn-EM Team. Anna-Karin Kammerling, Emma Igelström, Josefin Lillhage, Ida Mattsson, Johanna Sjöberg, Ann Berglund, Hanna Eriksson, Gabriella Fagundez, Claire Hedenskog, Emelie Kirkegaard, Linda Knutsson, Destiny Laurén, Susannah Moonan, Carin Möller, Martina Svensson, Stefan Nystrand, Martin Gustavsson, Erik Anderson, Erik Dorch, Björn Lundin, David Nordenlilja, Marcus Piehl, Petter Stymne.

5.12. Klochkowa startet erfolgreich an den US-Open. Zum Auftakt der US Open in Federal Way war Jana Klochkowa (Ukraine) über 200 m Lagen nicht zu schlagen. Die 21 Jahre alte Olympiasiegerin und Weltmeisterin gab der Konkurrenz mit 2:14.34 auf der 50-m-Bahn deutlich das Nachsehen. Für die beste Leistung bei den Männern sorgte am ersten Tag Klete Keller (USA), der die 400 m Freistil in 3:51.87 für sich entschied. Line element 4.12. Neue Dopingliste ab 1.1.2004. (baspo) Am 3. März 2003 wurde in Kopenhagen das Anti-Dopingprogramm der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) von allen Delegierten der Sportverbände und Regierungen angenommen. Das Internationale Olympische Komitee (IOK) wie auch Swiss Olympic haben dem Programm zugestimmt. Das Programm umfasst den Code, vier Standards und Beispiele bester Praxis. Der Code und die vier Standards müssen zwingend angewendet werden. Einer der Standards ist die Liste der Dopingmittel und -methoden. Sie wurde erstmals von der entsprechenden Kommission der WADA erarbeitet und tritt auf den 1. Januar 2004 in Kraft. Der Hauptzweck der Liste ist die Festlegung der verbotenen Substanzen und Methoden im Sport im Rahmen der Regeln des Codes. Nicht nur der Herausgeber der Liste ist neu, sondern auch der Aufbau der Liste wurde geändert. Folgende Artikel erläutern die Änderungen:
  • Neue Einteilung
  • Änderungen bei den verbotenen Substanzen
  • Ausnahmebewilligungen zu therapeutischen Zwecken ATZ
  • Was bedeuten die Änderungen für Sporttreibende?
Line element 3.12. FINA: WM 2003 war THG-frei. Die vom IOC- und WADA-akkreditierten Dopinglabor in Barcelona nachträglich auf THG getesteten WM-Proben sind THG-frei. Dies teilte die FINA heute in einer Medienmitteilung mit.

3.12. Stockbauer und Phelps SchwimmerIn des Jahres. Das US-Magazin "Swimming World" hat Hannah Stockbauer und Michael Phelps zur Schwimmerin bzw. zum Schwimmer des Jahres gewählt. Darüber hinaus wurden auch die europäischen, amerikanischen und pazifischen Schwimmer gewählt wie folgt:
Europäische Schwimmer des Jahres:
1. Alex Popov (RUS)
2. Thomas Rupprath (GER)
3. Laszlo Cseh (HUN) und Pieter v.d. Hoogenband (NED)
Europäische Schwimmerinnen des Jahres:
1. Hannah Stockbauer (GER)
2. Yana Klochkova (UKR)
3. Inge De Bruijn (NED)
Amerikanische Schwimmer des Jahres:
1. Michael Phelps
2. Aaron Peirsol
3. Ian Crocker
Amerikanische Schwimmerinnen des Jahres:
1. Amanda Beard
2. Jenny Thompson
3. Lindsay Benko
Pazifische Schwimmer des Jahres:
1. Kosuke Kitajima (JPN)
2. Ian Thorpe (AUS)
3. Grant Hackett (AUS)
Pazifische Schwimmerinnen des Jahres:
1. Leisel Jones (AUS)
2. Luo Xuejuan
3. Alice Mills (AUS)

3.12. Spanisches Kurzbahn-EM-Team. Melissa Caballero, María Peláez, Laura Roca, Erika Villaécija, Roser Vives, Brenton Cabello, Teo Edo, Eduard Lorente, Guillermo Mediano, Jorge Sánchez and Olaf Wildeboer.

Thorpe: 7-Mal Gold ist nicht möglich. Nachdem die Aufmerksamkeit in Bezug auf die Möglichkeit in Athen 7-Mal Gold zu gewinnen von Thorpe zu Phelps geschwenkt ist, hat sich Thorpe erneut zu diesem Thema geäussert. Mark Spitz gewann 1972 in München als Einziger 7-Mal Gold. Thorpe beschäftigte sich im Vorfeld der WM 2003 bereits ausführlich mit dieser Vision. Thorpe, der zusammen mit Hackett soeben zum australischen Schwimmer des Jahres gewählt worden ist, meint, dass ein 7-facher Goldgewinn bei diesem Programm nicht drin liege. "Ich bin völlig zufrieden mit dem was ich im Schwimmen erreicht habe, und diese Möglichkeit ist nicht nur für mich, sondern, so glaube ich, für jeden anderen auch unerreichbar," sagte Thorpe in einem Interview. Phelps hat aber bereits an der WM gezeigt, dass er mit schweren Programmen mit Freude fertig wird (3 Einzel und 1 Staffelgold). Thorpe erwartet von Phelps noch Einiges: "Er ist wirklich gut in Form und nichts deutet darauf hin, dass dies nicht über Athen hinaus anhalten wird." Line element 2.12. Kanadische Kurzbahnmeisterschaften, Quebec, 27.-30.11.2003 [Kurzbericht].

2.12. Kieren Perkins im Vorstand der WOA. An der Generalversammlung 2003 der World Olympians Association, der Organsiation ehemaliger Olympiateilnehmer, wurde der Doppelolympiasieger über 1500 m Freistil in den Vorstand gewählt. "Die Dopingbekämpfung hat für mich den höchsten Stellenwert," sagte Perkins nach seiner Wahl. Seiner Meinung nach muss die Dopingbekämpfung bereits in der Schule beginnen, indem man die jungen Menschen davon überzeugt, dass es kein Doping braucht, um sportlich erfolgreich zu sein. Die 1995 gegründete WOA operiert unabhängig vom IOC, wird aber von diesem und von vielen nationalen olympischen Komitees anerkannt und unterstützt. Auch in der Schweiz gibt es einen Ableger (Swiss Olympians). Die WOA hütet die Rechte der Athleten und setzt sich für einen umweltgerechten Sport ein. Darüber hinaus fördert die WOA die Gleichberechtigung der Frauen und unterstützt wohltätige Zwecke im Sportsektor. Line element 1.12. Tschechisches Kurzbahn-WM-Team. Frauen: Ilona Hlavackova, Sandra Kazikova, Jana Myskova, Andrea Simakova, Petra Klosova, Petra Chocova, Katerina Pivonkova, Alena Nyvltova, Sylvie Rybarova. Männer: Kvetoslav Svoboda, Daniel Malek, Tomas Kuzvard, Martin Skacha, Martin Verner, Ondrej Broda, Martin Kresta.

1.12. Deutsches Kurzbahn-EM-Team. Frauen: Antje Buschschulte, Petra Dallmann, Simone Weiler, Annika Liebs, Katrin Meissner, Janine Pietsch, Sarah Poewe, Anne Poleska, Alessa Ries, Teresa Rohmann, Hannah Stockbauer, Britta Steffen, Franziska van Almsick, Kerstin Vogel, Sandra Völker. Männer: Lars Conrad, Carsten Dehmlow, Heiko Hell, Marco di Carli, Johannes Dietrich, Timo Lorenz, Steffen Driesen, Thomas Rupprath, Marc Uppenkamp, Benjamin Friedrich, Fabian Friedrich, Sebastian Halgasch, Jens Kruppa, Jochen Hanz, Oliver Wenzel, Christian Hein, Thomas Lurz, Toni Helbig, Stefan Herbst, Christian Keller, Jens Schreiber, Mark Warnecke.

1.12. Gertrude Ederle gestorben. "Eine Frau kann nie durch den Kanal schwimmen," hiess es Mitte der 20er Jahre. Dies erzählte Gertrude Ederle genüsslich im Jahr 2001 anlässlich des 75-Jahre-Jubiläums der ersten, durch sie vollbrachten Kanalbezwingung durch eine Frau. Ederle starb gestern in ihrem Pflegeheim in Wyckoff, New Jersey, im Alter von 98 Jahren. Ederle war die Heldin der 20er-Jahre, dem Zeitalter von Babe Ruth, Jack Dempsey und Charles Lindbergh. Ederles unglaubliche Tat passte hervorrragend zum damaligen Zeitgeist. Unter den schlimmsten Bedingungen - starker Wellengang, Gezeitenströmung, peitschender Regen - schaffte sie, was viele nach ihr unter weit besseren Bedingungen nicht schafften: in 14 Stunden und 30 Minuten schwamm sie durch den 21 Meilen breiten Kanal, schneller als alle Männer. Die korrigierte Schwimmdistanz betrug sogar 35 Meilen! Ihr Rekord hielt bis ins Jahr 1950 24 Jahre lang.

1.12. Swiss Swimming hat das Kurzbahn-EM-Team selektioniert. Die Direktion Swiss Swimming hat 6 Schwimmer und 9 Schwimmerinnen für die Kurzbahn-Europameisterschaften vom 11. bis 14. Dezember in Dublin (Irland) selektioniert. Mit Karel Novy (SC Uster) der vor einer Woche bei den 1. Schweizer Kurzbahnmeisterschaften in Uster 3 nationale Rekorde pulverisierte und sich vorübergehend über 100 m Freistil an die Spitze der aktuellen Weltrangliste setzte und Remo Lütolf (SC Uster) der über 100 m Brust die Minuten-Schallmauer durchbrach, wird das Männerteam mit zwei potentiellen Medaillenanwärter nach Dublin reisen. Bei den Frauen übernimmt Chantal Strasser (SC Uster) die Leaderrolle, wie ihre Klubkollegen Novy und Lütolf hat auch sie bereits mehrere Medaillen an internationalen Meisterschaften gewonnen. Luana Calore (SC Winterthur) und Katja Reuter (SV Limmat), die beide schon an Junioren-Europameisterschaften starteten, werden zum ersten Mal in ihrer Karriere die Schweiz bei internationalen Meisterschaften in der offenen Kategorie vertreten.
Schwimmen Männer
Christoph BÜHLER, SK Langenthal
Flori LANG, SV Limmat
Lorenz LIECHTI, SC Uster
Remo LÜTOLF, SC Uster
Karel NOVY, SC Uster
Alain TARDIN, SC Uster
Schwimmen Frauen
Luana CALORE, SC Winterthur
Agata CZAPLICKI, Team Atlantide-Locarno
Dominique DIEZI, SC Uster
Ramona PEDRETTI, SV Limmat
Katja REUTER, SV Limmat
Carmela SCHLEGEL, SC Uster
Carla STAMPFLI, SC Solothurn
Chantal STRASSER, SC Uster
Nicole ZAHND, Genève Natation 1885
Betreuer
Flemming POULSEN, SV Limmat, Teamchef
Axel MITBAUER, SV beider Basel, Coach
Chris MORGAN, Redfish Neuchatel, Coach
Francois WILLEN, Renens Natation, OS-Projekt/Wettkampfanalyse
Martin VAN DER SPOEL, SV Emmen, Physio
René ALBERTIN, SC Uster, Masseur

Zurück zur Homepage / an den Anfang

November 2003

Line element 30.11. Melbourne: Phelps siegt sechsmal. Am letzten Tag des FINA World-Cups in Melbourne holt sich Michael Phelps die 6. Goldmedaille. Am letzten Tag gewann er die 100 m Delfin (51.11) und die 400 m Lagen (4:06.28) [Resultate Swimnews].

30.11. FINA Worldcup Melbourne. Michael Klim über 50 m Freistil gestartet und verblüfft: 21.86 [ Übersicht Vorläufe].

30.11. Deutsche Kurzbahn-Meisterschaften: Van Almsick und Rupprath nicht zu schlagen. (sid) Franziska van Almsick gewann am Samstag souverän den Titel über ihre Paradestrecke 200 Meter Freistil. In 1:56,38 verfehlte sie ihren deutschen Rekord nur um 54 Hunderstel. Seinen dritten Titel holte Thomas Rupprath. Über 200 Meter Delfin war der vierfache Weltrekordler in 1:52,55 eine Klasse für sich. Eine Enttäuschung erlebte Sandra Völker, die über 50 Meter Rücken nur Dritte wurde. Line element 29.11. Leisel Jones: Weltrekord über 200 m Brust. Nach dem gestrigen Exploit über 100 m Brust verbesserte Jones auch den WR über die doppelte Distanz von 2:18.86 (Qi Hui, Schanghai, 2.12.03) auf 2:17.65. Michael Phelps holte sich die Siege über 200 m Rücken (1:51.40) und 200 m Lagen (1:54.85) [Resultate Swimnews].

29.11. Thorpe startet nicht in Melbourne. Wegen einer Magenverstimmung hat Ian Thorpe den Start im Vorlauf über 50 m Delfin und im 100-m-Freistilfinal abgesagt. [Resultate Vorläufe]. Line element 28.11. Leisel Jones: Weltrekord über 100 m Brust. Am FINA World Cup in Melbourne verbesserte die Australierin Leisel Jones Emma Igelstroms Weltrekord über 100 m Brust mit einer fantastischen 2. 50-m-Bahn von 1:05.11 auf 1:09:09. Nach 50 Metern lag sie noch 0.44 Sekunden hinter Igelstroms Tempo [Resultate Swimnews].

28.11. US Swimming mit neuem Sponsor. US Swimming hat ihren illustren Sponsoren-Katalog (ConocoPhillips, General Motors, Mutual of Omaha, Speedo und V8 Splash) durch die Rasierklingen- und Kugelschreiberfirma "BIC" vervollkommnet. "Die Unterstützung des Schwimmsports durch einen Rasierklingenhersteller liegt ja wirklich auf der Hand," sagte eine BIC-Managerin.

28.11. Van Almsick Zweite. (sid) Franziska van Almsick präsentiert in guter Form. Bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Gelsenkirchen erfüllte die Weltrekordlerin über 100-m-Freistil die Richtzeit für die Kurzbahn-EM in zwei Wochen in Dublin. In 54,22 Sekunden wurde van Almsick Zweite und musste sich nur ihrer Neuköllner Vereinskollegin Britta Steffen (53,87) geschlagen geben. Sandra Völker, die neuerdings für SC DHfK Leipzig startet, wurde in 54,77 Sekunden nur Vierte.

28.11. Phelps für zwei Finals qualifiziert. Am FINA World Cup in Melbourne hat sich Michael Phelps über 200 m Delfin und 100 Lagen für die heutigen ersten Finals quailfiziert. In Abwesenheit des ernsthaft erkrankten Grant Hackett schwamm Massimiliano Rosolino mit 3:46.98 die schnellste Vorlaufzeit über 400 m Freistil.

28.11. Deutsche Kurzbahn-Meisterschaften. (dpa) Der Countdown für Athen beginnt für die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer in Gelsenkirchen. "Das ist die erste wirklich wichtige olympische Standortbestimmung", nimmt Cheftrainer Ralf Beckmann Deutschlands Top-Schwimmer in die Pflicht. 261 Tage vor dem ersten Olympia-Startkommando sind die deutschen Kurzbahn-Meisterschaften laut Beckmann "ein Baustein auf dem Weg nach Athen. Da hängen schon die Olympischen Ringe drüber." Weltrekordlerin Franziska van Almsick hat nur ein Ziel: Zum Karriereende Olympiasiegerin über 200 m Freistil. "Ich will die Goldmedaille. Es ist das einzige Ziel, das ich noch habe." Dafür nimmt sie sogar die ungeliebte Kurzbahn in Kauf. "Wir liegen im Plan", sagt ihr Trainer Norbert Warnatzsch. Nach dem Verzicht auf die WM 2003 in Barcelona sind die Gelsenkirchener Titelkämpfe für Franziska van Almsick der zweite bedeutende Wettkampf seit der EM 2002 in ihrer Heimatstadt Berlin - damals mit Weltrekord und fünf Mal Gold. Warnatzsch: "Sie wird jetzt versuchen, ihr Bestes zu geben. Aber wenn es noch nicht so gut läuft, ist es nicht ganz so schlimm." Über 100 und 200 m Freistil sowie 100 m Schmetterling will sich "Franzi" für die Kurzbahn-EM in Dublin (11. bis 14. Dezember) qualifizieren. "Deshalb wird sie die deutschen Meisterschaften sehr ambitioniert mitmachen", sagte Beckmann. Der Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) sieht die Athen-Kandidaten "alle auf Kurs". Franziska van Almsick lädt sich trotz Schulterproblemen "fünf bis zehn Prozent mehr Belastung" (Warnatzsch) auf, bei Weltmeister Thomas Rupprath (Wuppertal) sind es sogar 30 Prozent: "Ich bin so fit wie schon lange nicht mehr. Mir geht es bestens." Rupprath geht in Gelsenkirchen fünf Mal an den Start, warnt aber vor zu hohen Erwartungen: "Mit Rekorden wird es recht schwierig."

28.11. Einvernahme von Amy Van Dyken in Bezug auf THG. (FG/swiminfo) Die 30-jährige, 4-fache Goldmedaillengewinnerin von Atlanta musste am 13.11. vor dem Gericht in San Francisco in Bezug auf den möglichen THG-Gebrauch aussagen. Bis jetzt waren hauptsächlich US-Sportler aus der Football- und Baseballszene sowie Leichtathleten in den THG-Fall verwickelt. Van Dyken war offenbar Kundin von Victor Contes Balco Company. Line element 27.11. Phelps lehrt Australier das Fürchten. (FG/Fox/SMH) Michael Phelps häutete am Qantas Skins Meeting in Sydney in seinen beiden Wettkämpfen seine Gegner förmlich: Das Eliminationsrennen über 50 m Delfin gewann er in drei Läufen (24.95, 25.00 und 24.82) und schnappte sich das Preisgeld von 5000 $. Das über 6000 Personen zählende Publikum war begeistert, obwohl Publikumsliebling Geoff Huegill schon früh ausschied. Darüber hinaus gewann Phelps auch das gebrochene 400-m-Rennen (200 m Freistil, 1 Minute Pause, 100 m Freistil, 2 Minuten Pause und 2 mal 50 m Freistil mit 2 Minuten Pause dazwischen). Grant Hackett war in diesem Rennen kein ernsthafter Gegner. Wegen einer Virusinfektion einer damit zusammenhängenden Asthmaattacke kollabierte er am Beckenrand. Line element 26.11. FINA World Cup, Daejon, Korea, 24./25.11.2003 [Resultate bei Swimnews]. Line element 25.11. Italienische Kurzbahn-EM-Mannschaft. Frauen: Chiara Boggiatto, Alessandra Cappa, Paola Cavallino, Roberta Crescentini, Veronica Demozzi, Sara Farina, Elena Gemo, Sabina Mussi, Sara Parise, Federica Pellegrini, Chiara Pettenò, Francesca Segat. Männer: Alessio Boggiatto, Christian Galenda, Filippo Magnini, Christian Minotti, Mattia Nalesso, Matteo Pelliciari, Massimiliano Rosolino, Michele Scarica, Alessandro Terrin, Lorenzo Vismara.

25.11. FINA World Cup, Daejon, Korea, 24./25.11.2003 [Resultate bei Swimnews].

25.11. Überraschende Kehrtwende der Wada. (baspo) Die Welt-Antidopingagentur (Wada) will eine überraschende Kehrtwende in der Antidopingpolitik vollziehen. Noch vor Olympia 2004 in Athen könnte die im Antidopingkodex verankerte zweijährige Regelsperre zugunsten von fallbezogenen variablen Strafen gekippt werden. Dieses Abrücken von der automatischen Zweijahressperre kommt unerwartet, das die Wada noch im März bei der Verabschiedung des Antidopingkodexes auf das Dogma des zweijährigen Bannes bestanden hatte. Line element 23.11. Schwimmer im Olympia-Fahrplan. (TA) 14 Schweizer Rekorde und vier weitere Teilnehmer für die Kurzbahn-EM in Dublin (11. bis 14. Dezember) - das ist die eindrückliche Bilanz der ersten nationalen Kurzbahn-Meisterschaften in Uster. Für die herausragende Leistung sorgt der Romand Karel Novy, der mit der Siegerzeit von 47,78 über 100 m Crawl zugleich auf Platz 1 in der Weltrangliste schwamm (!). Nach Carmela Schlegel (SC Uster/200 m Brust), Agata Czaplicki (Atlantide Locarno/200 m Brust, 400 m Lagen) und Katja Reuter (SV Limmat/400 m Lagen) am Freitag sicherte sich am Samstag auch Christoph Bühler (SK Langenthal) über 50 m Crawl das EM-Ticket. Remo Lütolf (SC Uster/100 m Brust), Novy (SC Uster/100 m Crawl, 100 m Lagen), Luana Calore (SC Winterthur/2x 100 m Lagen), Chantal Strasser (SC Uster/200 m Rücken) und Dominique Diezi (SC Uster/50 m Delfin) sowie die vier Staffeln des SC Uster sorgten am Wochenende für die Schweizer Rekorde Nummer 4 bis 14 im Zürcher Oberland. Die Frauenstaffel löschte dabei eine über siebenjährige Bestleistung. Die Kurzbahn-EM-Limiten wurden insgesamt 27 Mal unterboten. "Super", sagte Pierre-André Weber, Chef Leistungssport, "der Zeitplan für die Olympischen Spiele in Athen stimmt." Bühler ist der 15. Athlet von Swiss Swimming, der in der irischen Hauptstadt an den Start gehen wird, nachdem sich Yves Platel wegen ungenügender Form abgemeldet hat. Der 29-jährige Betriebsökonom erreichte in der Crawl-Staffel als Startschwimmer 22,52 und blieb damit um drei Hundertstel unter dem geforderten EM-Wert. Line element 24.11. Resultate KB-SM und Jahrgangswettkampf Bülach (23.11.) Line element 22.11. Bühler löst EM-Ticket. (TA) Das Schweizer Team für die Kurzbahn-EM in Dublin (11. bis 14. Dezember) erfuhr am zweiten Tag der nationalen Kurzbahn-Meisterschaften in Uster weiteren Zuwachs. Christoph Bühler (SK Langenthal) sicherte sich über 50 m Crawl das EM-Ticket. Karel Novy (SC Uster), Luana Calore (SC Winterthur) und die 4x50-m-Crawl-Staffeln des SC Uster sorgten für die Schweizer Rekorde Nummer 4 bis 8 im Zürcher Oberland. Die Frauenstaffel löschte dabei eine über siebenjährige Bestleistung.

22.11. Weltweit weniger Doping-Kontrollen im nächsten Jahr. Die Welt-Anti-Dopingagentur (Wada) wird aufgrund von Budgetproblemen auch 2004 voraussichtlich weniger Dopingtests als geplant durchführen können. Wada-Chef Dick Pound sagte in Montreal: "Wir werden so handeln müssen, da wir bisher nur 80 Prozent unseres Budgets erhalten haben." Laut Pound musste die Zahl der vorgesehenen Dopingkontrollen in diesem Jahr bereits von 7500 auf 5000 reduziert werden. (rom/si)

22.11. Novy brach Uraltrekord - 3 EM-Qualifikationen. (FG/TA) der ür Uster startende Karel Novy sorgte am ersten Tag der Schweizer Kurzbahn-Meisterschaften in Uster für den Höhepunkt. Der 23-jährige Waadtländer verbesserte über 50 m Crawl den elfeinhalb Jahre alten Schweizer Rekord von Dano Halsall. Der in Wallisellen wohnende Westschweizer unterbot mit 21,83 die am 28. März 1992 erzielte Bestmarke von Halsall um 16 Hundertstel und blieb erst als zweiter Schweizer unter 22 Sekunden. Mit Carmela Schlegel (SC Uster/200 m Brust), Agata Czaplicki (Atlantide Locarno/200 m Brust, 400 m Lagen) und Katja Reuter (SV Limmat/400 m Lagen) qualifizierten sich drei weitere Athleten für die Kurzbahn-Europameisterschaften vom 11. bis 14. Dezember in Dublin. Line element 20.11. THG-Nachanalysen in der Schweiz negativ. (baspo) Nach bekanntwerden der THG-Vorfälle in den Vereinigten Staaten hat die Fachkommission für Dopingbekämpfung (FDB) von Swiss Olympic im Oktober beschlossen, eine Anzahl von bereits analysierten A-Proben im Laboratoire Suisse d'Analyse du Dopage in Lausanne auf THG analysieren zu lassen. Sämtliche 61 nachkontrollierten Proben aus fünf Sportarten haben ein negatives Resultat ergeben. Das neue Nachweisverfahren konnte vom Schweizer Labor in die heutigen Standard-Verfahren eingebaut werden. Damit ist sichergestellt, dass per sofort alle Urinproben auch auf THG getestet werden.

20.11. Deutschland mit Mini-Aufgebot zur Schwimm-EM 2004. (sid) Angeführt von Sandra Völker (Leipzig), Stev Theloke (Chemnitz) und Marc Warnecke (Cannstatt), aber insgesamt nur mit neun Aktiven wird der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) bei den Europameisterschaften 2004 in Madrid (6. bis 16. Mai) vertreten sein. Das gab DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann bekannt. "Die EM fällt mit ihrem Termin in die Zeit unserer intensivsten Trainingsphase in der Vorbereitung auf Athen", sagte Beckmann. Deshalb sei es für den DSV seit langem klar gewesen, dass in der spanischen Hauptstadt kein grosses Team starten werde. Auf eine Staffel-Teilnahme wird verzichtet. Sollte einer der neun deutschen Schwimmer in Madrid die Olympia-Norm für Athen unterbieten, geht dieser nach Aussage von Beckmann mit einem Bonus in die Olympia-Qualifikation bei den deutschen Meisterschaften in Berlin (4. bis 8. Juni).

20.11. Flavia Rigamontis Medienmitteilung:With this e-mail I wanted to clarify my situation concerning the recent news. I confirm that i signed a contract with Circolo Canottieri Napoli which will last five years. I train there for two weeks a month, where the training conditions are perfect, and so is the organization and the technical support. As known, I have too passports: Swiss and Italian, and I always swam for Switzerland. However, the possibility to swim for the Italian National Team exists, but this decision will be postponed to the end of the season, where the balance of the year will be done. We will evaluate the results, but also the organizational, moral, and economica support that such a high-level athleti activity requires. For the moment, we are receiving all the sustain from Lugano Nuoto, but it is a matter of fact that finding a 50 meters indoor pool, and a training partner close to home is not an easy task. In Naples, I found amazing structures, and an athlete such as Davide Rummolo. I also wanted to point out, that me and Nicola Agosti will get married after the Olympic Games, on September 20th.
Flavia Rigamonti & Nicola Agosti

20.11. Klims Schulterprobleme nicht ausgestanden. Michael Klims erneutes Comeback ist wegen aufflackernder Schulterschmerzen erneut in Frage gestellt. Vor drei Wochen nahm er nach 14-monatigem Unterbruch zum ersten Mal wieder an einem Wettkampf teil. Alles schien in bester Ordnung, und er schwamm mit 48.7 eine Zeit über 100 m Freistil, die sich sehen lassen kann. Im Anschluss an den Wettkampf meldeten sich aber die Schmerzen in seiner rechten Schulter zurück. Gemäss seinem Trainer Ian Pope wird Klim voraussichtlich an weiteren Wettkämpfen und am World Cup nicht teilnehmen. Es sei im Hinblick auf Athen zu riskant, jetzt die Schulter weiter zu belasten. Die Resultate einer MRI-Untersuchung werden in Kürze bekannt.

20.11. «Wir könnten sie zwei Jahre sperren» (TA 20.11./mos) Swiss Swimming äussert sich zu den Plänen Flavia Rigamontis. In einer Pressemitteilung hat Flavia Rigamonti, die Olympiavierte über 800 m Crawl, bekannt gegeben, dass sie mit dem neapolitanischen Schwimmklub Canottieri Napoli einen Fünfjahresvertrag abgeschlossen habe (TA vom Mittwoch). Die 22-jährige Tessinerin wird demnach zwei Wochen im Monat dort und in der verbleibenden Zeit bei Lugano Nuoto trainieren. Dass sie nach den Olympischen Spielen 2004 und der angekündigten Heirat mit ihrem italienischen Lebenspartner Nicola Agosti sogar einen Nationenwechsel in Betracht zieht, dementierte sie gestern gegenüber Leistungssportchef Pierre-André Weber. «Swiss Swimming könnte sie in diesem Fall für zwei Jahre sperren», sagt er und verhehlt nicht, dass er auch zu dieser Massnahme greifen würde. Man habe bis anhin sehr viel Zeit und Arbeit in die (US-)Karriere Rigamontis investiert, zudem profitiere die Tessinerin auch von einem guten Vertrag mit Swiss Olympic. Nach einer anfänglichen Hilflosigkeit im «Fall» Rigamonti/Agosti, in der sich der Verband auch an Swiss Tennis wandte, weil der Verlauf der Geschichte gewisse Parallelen zum Leben Patty Schnyders aufweist, scheint Weber nun das Rezept gefunden zu haben: «Am wichtigsten ist, dass wir viel miteinander reden.» Er wünscht sich nun bis Ende Januar Ruhe, «dann schwimmt sie ihren ersten wichtigen Wettkampf, dann kennen wir eine Zeit und dann können wir über den eingeschlagenen Weg urteilen.» Line element 18.11. Rigamonti startet auch für Neapel. Nach dem Klubwechsel in der Schweiz hat Flavia Rigamonti (22) ihr Umfeld nochmals verändert. Sie startet ab sofort auch für den italienischen Verein Canottieri Napoli, bei dem sie einen 5-Jahresvertrag unterschrieben hat. Hauptgrund für den Wechsel nach Süditalien ist Rigamontis neuer Trainer und Lebenspartner Nicola Agosti, der aus Neapel stammt. Seinetwegen ist Rigamonti Ende September aus den USA in die Schweiz zurück gekehrt und hat von ihrem Stammverein Atlantide zu Lugano Nuoto gewechselt. Line element 17.11. Premiere in Uster: 1. Kurzbahn-Schweizermeisterschaft, 21.-23.11.2003. Die Schweizer Kurzbahnmeisterschaften der Schwimmer vom 21. bis 23. November stellen in der Geschichte des Schweizer Schwimmsports eine Premiere dar. Offiziell werden im 25-m-Hallenbad Buchholz in Uster erstmals Schweizer Kurzbahnmeister gekürt. Bereits in den Jahren 1990 und 1998 wurden die Schweizer Hallenmeisterschaften in Sion respektive in Lausanne auf der 25-m-Bahn ausgetragen, weil keine internationalen Qualifikationen anstanden. Ganz anders in Uster. Das Wettkampfprogramm wurde der Kurzbahn-EM angepasst, das heisst die klassischen Staffelwettkämpfe über 4 x 100 m und 4 x 200 m Freistil und 4 x 100 m Vierlagen wurden gestrichen. Dafür kamen neu die 4 x 50 m Freistil, 4 x 50 m Vierlagen und die 100 m Lagen ins Programm. Somit werden die 356 gemeldeten Athleten - 177 Männer und 179 Frauen - aus 44 Vereinen in Uster um 34 Einzel- und vier Staffeltitel kämpfen. Doch es geht nicht nur um Titelehren, sondern auch um die letzten Startplätze für die Kurzbahn-Europameisterschaften vom 11. bis 14. Dezember in Dublin (Irland). Durch eine kurzfristige Regeländerung der LEN (Europäischer Schwimmverband) dürfen nun 4 Athleten pro Nation in jeder Einzeldisziplin starten. Nach wie vor können aber nur zwei Athleten pro Nation in jeder Einzeldisziplin in die Semi-/Finals einziehen. Freuen wird dies auch die Schweizer Schwimmer und Schwimmerinnen, denn Swiss Swimming hat beschlossen gemäss dem Reglement bis zu vier Athleten pro Einzeldisziplin melden.

Eine reelle Chance noch eines der begehrten EM-Tickets zu bekommen haben Crawlsprinter Christoph Bühler (SK Langenthal) über 50 m Freistil, David Richard (Team Atlantide-Locarno) über 400 m Freistil, Jonathan Massacand (SV Limmat) über 200 m Rücken, Caroline Steffen (SV Limmat) über 400 m Lagen, Katja Reuter (SV Limmat) über 200 m Delfin und 200 m Rücken. Vom Organisator dem Schwimmclub Uster / Schwimmleistungszentrum Uster-Wallisellen streben Denise Schrader über 200 m Delfin, Carmela Schlegel über 50 und 100 m Brust, Sandrine Paquier über 200 m Freistil und Ivana Gabrilo über 50 m Rücken eine erfolgreiche Qualifikation an. Die Ustermer Lorenz Liechti, Karel Novy, Alain Tardin, Dominique Diezi und Chantal Strasser, der Basler Philipp Gilgen, Nicole Zahnd (Genève Natation 1885) und Ramona Pedretti vom SV Limmat - alle bereits qualifiziert - werden sich wohl noch für weitere Strecken empfehlen können. Auch die sechsfache Schweizer Meisterin vom SC Winterthur Luana Calore hat noch sehr gute Chancen neben den 400 m Lagen, wo sie die Qualifikationshürde bereits geschafft hat, sich noch weitere Startplätze zu sichern.

Nicht am Start seien wird Flavia Rigamonti, die gemäss eigenen Aussagen für Wettkämpfe noch nicht bereit ist. Auch der WM-Halbfinalist vom Schwimmclub Uster Dominik Meichtry, der bei seinem WM-Exploit in Barcelona (Spanien) die Olympialimite unterbot, wird bei der Premiere nicht dabei sein. Meichtry, der am 18. November seinen 19. Geburtstag feiert, steckt mitten in seinen Schulabschlussprüfungen. Unabhängig von den zwei Abwesenheiten erwarten Szenenkenner drei Wochen vor den Europäischen Titelkämpfen spannende Rennen. Auch der eine oder andere Schweizer Kurzbahnrekord wird bei der Premiere in Uster wohl geknackt werden.

Programm 1. Schweizer Kurzbahnmeisterschaften, 21. - 23. Nov. 2003. Ort: Hallenbad Buchholz, 8610 Uster

Freitag, 21. November 2003: 400 m Freistil, 50 m Rücken, 200 m Brust, 100 m Delfin, 400 m Lagen, 50 m Freistil. Vorläufe ab 9 Uhr und Endläufe ab 17 Uhr

Samstag, 22. November 2003: 200 m Freistil, 100 m Rücken, 50 m Brust, 200 m Delfin, 100 m Lagen, 1500 m Freistil (nur Männer), 4x50 m Freistil. Vorläufe ab 9 Uhr und Endläufe ab 17 Uhr

Sonntag, 23. November 2003: 100 m Freistil, 200 m Rücken, 100 m Brust, 50 m Delfin, 200 m Lagen, 800 m Freistil (nur Frauen), 4x50 m Lagen. Vorläufe ab 9 Uhr und Endläufe ab 16 Uhr.

Hinweis: Atlantide und Locarno Nuoto haben auf diese Saison zu Team Atlantide-Locarno fusioniert. Line element 16.11. Van Almsick und Völker als Titel-Sammler. (dpa) - Franziska van Almsick hat auf ihrem Olympia-Kurs nach Athen das Mammutprogramm beim Internationalen Schwimmfest in Berlin mit Bravour absolviert und bei acht Starts fünf Siege gefeiert. Die sportlich wertvollsten Zeiten erzielte die Weltrekordlerin und fünffache Europameisterin des Vorjahres dabei auf den drei Schmetterlingsstrecken mit 27,77 Sekunden über 50 m, 1:01,29 Minuten über 100 m und 2:15,73 Minuten über 200 m. Der Hannoveraner Stephan Kunzelmann verbesserte über 100 m Freistil den deutschen Rekord von Torsten Spanneberg um 28/100 auf 49,07 Sekunden verbesserte. In Riesa gab Sandra Völker nach ihrem Wechsel von Hamburg nach Leipzig mit vier Siegen einen erfolgreichen Saison-Einstieg. Die 25-Jährige van Almsick siegte ausserdem über 200 m Lagen (2:21,99 min) und 50 m Rücken (30,56 s). Über 100 m Freistil (56,07 s) und über 100 m Rücken (1:06,80 min) wurde Deutschlands "Sportlerin des Jahres 2002" jeweils Zweite hinter ihrer Neuköllner Vereinskollegin Britta Steffen, über 200 m Rücken (2:25,25 min) Dritte. Für Franziska van Almsick war das Meeting die Generalprobe für die Kurzbahn-DM in zwei Wochen in Gelsenkirchen. Dort möchte sich die Berlinerin für die EM auf der Kurzbahn Mitte Dezember im irischen Dublin qualifizieren. Almsick selbst war zufrieden mit ihren Leistungen "in netter, entspannter Atmosphäre, die eine willkommene Abwechslung vom Trainingsalltag war. Zwar sind meine Schulterprobleme noch nicht vollständig behoben, aber ich kann die kurzfristigen Ziele wie DM und EM zuversichtlich angehen." Olympia bleibe das grosse Ziel, dem alles untergeordnet werde. "Dafür werde ich ernsthaft und ohne Ausreden arbeiten", sagte Franziska van Almsick. Topschwimmerin Sandra Völker erwischte mit vier Titeln bei den offenen sächsischen Kurzbahn-Meisterschaften einen guten Start in die Wettkampf-Saison. Bei ihrem ersten Auftritt für den SC DHfK Leipzig und unter ihrem neuen Trainer Jirka Letzin gewann die 29-Jährige Hamburgerin souverän die 50 m und 100 m Freistil in 25,55 und 55,45 Sekunden, die 50 m Rücken in 28,34 Sekunden sowie die 100 m Lagen in 1:03,04 Minuten. "Das war für den ersten Wettkampf nach langer Pause sehr ordentlich", sagte Sandra Völker. Line element 13.11. Fuller lässt Klage gegen Hodge vorläufig fallen. Die Beurteilung der Klage wegen sexueller Belästigung durch ein Schnellgericht wurde von Ex-Schwimmerin Emma Fuller (21) fallen gelassen. Fuller warte lieber auf die ordentliche Gerichtsuntersuchung, die am 6. Februar stattfinden soll. Gemäss Greg Hodges Anwalt habe Fuller keine Beweise für ihre Behauptungen vorbringen können. Fullers Anwalt meinte demgegenüber, man wolle den ordentlichen Termin erst mal abwarten. Fuller behauptete in der australischen TV-Station "Channel Nine", dass sie im Alter von 12 Jahren missbraucht worden sei (s. Meldung vom 14.10.). Line element 12.11. Deutscher Schwimmverband nominiert 21 SchwimmerInnen fürs Olympiakader. (dpa) Mit Franziska van Almsick, Hannah Stockbauer und Thomas Rupprath an der Spitze nimmt der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) Kurs auf die Olympischen Spiele 2004 in Athen. Insgesamt 21 Athleten wurden für den Olympia-Kader nominiert, teilte der DSV in Kassel mit. Hoffnung machen darf sich auch noch Brustschwimmer Mark Warnecke, der bei einem Start in Athen 34 Jahre alt wäre. Franziska van Almsick will sich bei ihren vierten Olympischen Spielen endlich den Traum vom Gold erfüllen. DSV-Olympiakader, Frauen: Franziska van Almsick (SG Neukölln), Vipa Bernhardt (SG Frankfurt), Antje Buschschulte (SC Magdeburg), Petra Dallmann (SV Nikar Heidelberg), Jana Henke (OSC Potsdam), Nicole Hetzer (SV Wacker Burghausen), Annika Mehlhorn (SG ACT/Baunatal), Katrin Meissner (Wfr. Spandau 04), Sarah Poewe (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Anne Poleska (SG Krefeld), Hannah Stockbauer (SSG 81 Erlangen), Sandra Völker (SC DHfK Leipzig). Männer: Lars Conrad (Wfr. Hannover), Steffen Driesen (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Stefan Herbst (SSV Leutzsch), Christian Keller (SG Essen), Thomas Lurz (SV Würzburg 05), Johannes Oesterling (TSV Stadtallendorf), Thomas Rupprath (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Torsten Spanneberg (SG Neukölln), Jens Thiele (SG Hamburg). Line element 11.11. THG - Chronik des grössten Dopingskandals seit dem Dopingfall Ben Johnson

11.11. Van Almsick: "Rücktritt" vom Rücktritt. Franzis Schwimmfans dürfen auch nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen hoffen: In der Berliner "B.Z." liess Franzi ihr angekündigtes Karriereende offen. "Ich verrate Ihnen, dass mein Entschluss gar nicht zu 100 Prozent feststeht. Ich bin doch auch nur ein Mensch, und wenn ich nach Athen noch Lust habe, dann schwimme ich einfach weiter, basta", so die 25-Jährige. Zur Zeit zählt für "Franzi" nur die Vorbereitung auf Athen 2004.

11.11. Phelps: "Massenstart" an den US-Trials. An den Ausscheidungswettkämpfen für die olympischen Spiele (US Trials, Longbeach, 7.-14.7.03 [Website]) will Michael Phelps in elf Disziplinen an den Start gehen: 100, 200, 400 und 1500 m Freistil, 100 und 200 m Rücken und Delfin, 200 m Brust sowie 200 und 400 m Lagen, wie US Swimming mitteilt.

11.11. Nur 4 deutsche Schimmer am FINA Wolrd Cup. (sid) Die Weltcup-Saison der Schwimmer wird ohne deutsche Top-Athleten auskommen. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) wird nur eine erforderliche Minimal-Besetzung von vier Aktiven in den Kurzbahn-Weltcup schicken. Einzige Ausnahme bildet der "arena worldcup Berlin 2004" am 17./18. Januar, bei dem der DSV alle seine Spitzenathleten am Start sehen will. Auf den beiden Schluss-Etappen in New York und Rio de Janeiro werden zusätzlich Aktive aus dem Olympia-Perspektivkreis zum Einsatz kommen. "Der Weltcup als Serie spielt für den DSV in der Olympia-Vorbereitung keine herausragende Rolle. Lediglich Berlin sehen wir für unsere Athleten als Zwischen-Hoch auf dem Weg nach Athen an", sagt DSV-Cheftrainer und Sportdirektor Ralf Beckmann. Nur der WM-Vierte über 50 und 100m Rücken, Steffen Driesen (Uerdingen), und Stefan Herbst (Leutzsch), Bronzemedaillengewinner bei der WM in Barcelona mit der 4x200m Freistilstaffel, haben auf Grund der DSV-Planungen daher eine Chance, für die Gesamtwertung und damit für das Preisgeld in Höhe von insgesamt 200.000 Dollar zu punkten. Der Welt-Verband Fina schreibt mindestens einen Start in allen drei Erdteil-Zonen (Ozeanien/Asien/Afrika, Amerika und Europa) vor, um an die Prämien zu kommen. Weltmeister Thomas Rupprath (Wuppertal) war in der vergangenen Saison Gesamtsieger (50.000 Dollar), wird im aktuellen Weltcup wegen der Olympiavorbereitung aber auch nur in Berlin an den Start gehen. Der Weltcup mit seinen insgesamt acht Stationen beginnt Ende November in Daejon/Südkorea (24./25. November). Line element 7.11. Swiss SPEEDO Athlete of the Year Award 2003. (SwissSwimming/PBK) An der eidgenössischen Sportschule in Magglingen werden die "Swiss SPEEDO Athlete of the year awards 2003" vergeben. Unter dem Patronat der Torau Sport AG aus Brittnau, dem Schweizer Generalimporteur von SPEEDO und Ausrüster von Swiss Swimming, werden die drei erfolgreichsten Schweizer Schwimmer respektive Schwimmerinnen der vergangenen Saison (1.10.02 - 30.9.03) ausgezeichnet. Zur Ermittlung des Siegers werden die Rangierungen bei internationalen Meisterschaften, Weltcup-Veranstaltungen und wenige ausgewählte zusätzliche Wettkämpfe in Punkte umgerechnet und mit einem Faktor, abhängig von der Wichtigkeit der Veranstaltung, multipliziert und anschliessend aufaddiert. Folgende Preise werden vergeben:
  • Swiss SPEEDO Athlete of the year GOLD award 2003 -> Sfr. 10'000.-
  • Swiss SPEEDO Athlete of the year SILVER award 2003 -> Sfr. 5'000.-
  • Swiss SPEEDO Athlete of the year BRONZE award 2003 -> Sfr. 2'000.-
SPEEDO bezw. die Torau Sport AG engagiert sich auch im Nachwuchsbereich und ehrt den "Swiss SPEEDO Nachwuchstrainer/in of the year 2003". Zur Ermittlung des Gewinners oder der Gewinnerin werden mehrere Aspekte berücksichtigt. U.a. die Erfolge des Vereins an den Schweizer Nachwuchsmeisterschaften, die Anzahl Nachwuchs- und Juniorenschwimmer in einem Swiss Swimming Kader und der Ausbildungsstand. Folgender Preis wird vergeben:
  • Swiss SPEEDO Nachwuchstrainer/in of the year 2003 -> Sfr. 5'000.- und Materialbezug im Wert von Sfr. 5'000.- für den Verein
Die Gewinner 2003
  • Swiss SPEEDO Athlete of the year GOLD award 2003 -> Chantal Strasser (SC Uster, Leistungszentrum Uster-Wallisellen)
  • Swiss SPEEDO Athlete of the year SILVER award 2003 -> Hanna Miluska (Schwimmverein beider Basel)
  • Swiss SPEEDO Athlete of the year BRONZE award 2003 -> Remo Lütolf (SC Uster, Leistungszentrum Uster-Wallisellen)
  • Swiss SPEEDO Nachwuchstrainer/in of the year 2003 -> Svetlana Foursova (SC Schaffhausen)
Mit der routinierten Chantal Strasser (25) gewinnt eine Athletin den "Swiss SPEEDO Athlete of the year award 2003", die seit Jahren erfolgreich auf höchstem Niveau schwimmt. Diese Auszeichnung wurde von der Firma Torau Sport AG aus Brittnau, dem Schweizer Generalimporteur von SPEEDO und Ausrüster von Swiss Swimming vor einem Jahr ins Leben gerufen und ist mit total CHF 27'000.- dotiert. Die Frauenfelderin Chantal Strasser, die für den Schwimmclub Uster/Leistungszentrum Uster-Wallisellen startet, gewann bereits im Vorjahr die Silberne Auszeichnung. Konstant gute Leistung an den Weltcup Rennen in Paris, Stockholm und Berlin, am internationalen Meeting in Uster, der Mare-Nostrum Tour und der WM in Barcelona sorgten dafür, dass Strasser mit Vorjahressiegerin Hanna Miluska (19) die Plätze tauschen konnte. Strasser, die vor 11 Jahren erstmals für die Schweiz an den Junioren Europameisterschaften startete, darf anlässlich der Preisübergabe in der eidgenössischen Sportschule in Magglingen eine Check über CHF 10'000.- entgegen nehmen.

Obwohl sich Hanna Miluska vom Schwimmverein beider Basel im letzten Oktober mit dem Gewinn der Bronzemedaille über 5km an der Langstrecken-WM in Sharm-el-Sheikh (Äg) eine gute Ausgangslage schaffte, gelang es ihr nicht ihren Titel erfolgreich zu verteidigen. Der zweite Platz bringt ihr dennoch CHF 5'000.- ein.

Die bronzene Auszeichnung und CHF 2'000.- Preisgeld erhält der Ustermer Remo Lütolf (23), der mit seinem vierten Platz im 50m-Brustsprint an der Kurzbahn-EM'02 in Riesa wichtige Punkte sammelte.

Die beim Schwimmclub Schaffhausen tätige Svetlana Foursova wird "Swiss SPEEDO Nachwuchstrainerin of the year 2003", die geborene Russin gewann diese Auszeichnung auch schon im Vorjahr. Dank den guten Resultaten der von ihr betreuten Schwimmer und Schwimmerinnen an den Schweizer Nachwuchsmeisterschaften - 49 Finalplätze, 11 x Gold, 6 x Silber und 7 x Bronze - sicherte sich die russische Trainerin den mit 5'000.- Schweizer Franken dotierten Titel. Zudem darf ihr Verein bei SPEEDO Material für den Trainingsbetrieb im Gegenwert von 5'000.- Schweizer Franken beziehen. Mit diesem Preis unterstreicht die Torau Sport AG, offizieller Austrüster von Swiss Swimming, ihr Engagement im Nachwuchsbereich.

7.11. Olympiasiegerin Mastenbroek stirbt in Rotterdam. (sid) Schwimm-Olympiasiegerin Ria Mastenbroek ist am Freitag in ihrer Heimatstadt Rotterdam im Alter von 84 Jahren gestorben. Die Niederländerin hatte bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin über 100 und 400m sowie in der 4x100-m-Staffel die Goldmedaille gewinnen können. Zudem holte sie über 100m Rücken Silber. Mit den vier Medaillen war Mastenbroek hinter US-Leichtathletik-Star Jesse Owens, der viermal Gold gewann, und Turner Konrad Frey aus Bad Kreuznach (3-1-2) erfolgreichster Teilnehmer der Spiele. Ihre ersten Erfolge hatte Mastenbroek bei den Europameisterschaften 1934 in Magdeburg gefeiert, als sie im Alter von 15 Jahren drei Titel gewann. Insgesamt stellte die Niederländerin neun Weltrekorde auf.

7.11. Sieg und Niederlage für Franziska van Almsick. (dpa) - Sieg und Niederlage gab es für Freistil-Weltrekordlerin Franziska van Almsick beim Kurzbahn-Meeting in Innsbruck. Über 100 m Delfin schlug die Berlinerin nach 1:00,15 als erste vor Fabienne Nadarajah (Österreich/1:00,17) und Chiara Petteno (Italien/1:01,75) an, über 50 m Freistil musste sie sich in 25,80 Therese Alshammar (Schweden/25,52) und der deutschen Dorothea Brandt (25,58) beugen. Weitere van Almsick-Starts sind über 100 m Freistil und und 50 m Delfin geplant.

7.11. Italiens grösster Doping-Prozess verläuft im Sand. (Ärztezeitung) Der Prozess gegen Professor Francesco Conconi und zwei Mitarbeiter vom Biomedizinischen Studienzentrum in Ferrara wegen Dopings scheint im Sande zu verlaufen. Am 19. November wird in einem abgekürzten Verfahren und ohne Zeugen nach Angaben der Internetseite "SportPro" vermutlich ein Freispruch verkündigt, da von allen Anklagen nur "Sportbetrug" übrig geblieben und indessen verjährt sei, heisst es. Die Nebenklage des Ex-Radprofis Maurizio Marchetti als Geschädigter wurde abgewiesen. Noch im Februar 2002 hatte die Zeitung "Corriere della Sera" den Prozess als grössten des Landes angekündigt und ihn als Aktion gegen "Staatsdoping" gewertet, da Conconi Rektor der Universität Ferrara sei und einflussreiche Freunde habe.

7.11. Sydney fiebert Phelps-Thorpe Treffen entgegen. Am 26.11.2003 findet im Sydney Olympic Parc Centre das Qantas Skin Meet statt. Thorpe und Phelps werden starten, aber nicht gegeneinander. Gemeldet sind neben internationalen Stars wie Massimiliano Rosolino, Anna-Karin Kamerling, Amanda Beard, Lindsay Benko, Jason Lezak natürlich die meisten australischen Spitzenschwimmer mit Ian Thorpe - und Michael Phelps. Thorpe wird direkt aus dem Höhentrainingslager in Arizona anreisen und über 50 m Freistil starten. Phelps soll über 50 m Delfin sowie die "Distanzstrecke" starten. Der "Distanzwettbewerb" besteht aus 200 m Freistil, 1 Minute Pause, 100 m Freistil, 2 Minuten Pause und 2 mal 50 m Freistil mit 2 Minuten Pause dazwischen. Über diese Strecke wird Phelps auf Hackett treffen. Line element 6.11. Phelps: Millionenvertrag mit Speedo. Speedo hat mit Michael Phelps einen Vertrag bis 2009 abgeschlossen - mit dem höchsten Sponsorbetrag den Speedo je vergab. Allein die Prämie für 7 Goldmedaillen in Athen oder in Peking beträgt 1 Million US$. Phelps hat sich für Athen noch nicht festgelegt, wird aber sicher über mehrere Strecken in mehreren Lagen starten. Das US-Olympiateam wird an den Olympic Trials vom 7.-14.7. 2004 in Long Beach, Kalifornien, bestimmt [Website].

6.11. Rückschlag für Italiens Schwimm-Star Fioravanti. (sid) Hiobsbotschaft für den italienischen Brustspezialisten Domenico Fioravanti. Bei einer routinemässigen Untersuchung wurden bei dem Schwimmer Herzrhythmusstörungen festgestellt. Fioravanti, der bei den Spielen 2000 in Sydney Gold über 100 und 200m Brust gewann, muss offenbar wochenlang mit dem Training aussetzen. Zudem ist nun auch seine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2004 in Athen in Gefahr. "Die Nachricht hat mich umgehauen", sagte der 26-Jährige. Das Nationale Olympische Komitee Italiens schreibt derartige Untersuchungen alle sechs Monate vor.

6.11. Sweetenham: Regelmässige Bluttests gefordert. Bill Sweetenham, Chef Leistungssport bei British Swimming, fordert im Vorfeld der olympischen Spiele regelmässige Bluttests auf unerlaubte leistungsfördernde Mittel. "Jeder Athlet, der in Athen starten will, muss sich mindestens 6 Tests unterziehen." "Das würde helfen, das Doping aus dem Sport zu eliminieren und Betrüger könnten sich nicht mehr verstecken." Sweetenham begrüsst auch die Entscheidung der FINA, die WM-Proben nchträglich auf THG zu testen.

6.11. Britischer Trainingsleitfaden. British Swimming hat einen Trainingsleitfaden mit Inhalt Kraft- und Konditionstraining für jugendliche und erwachsene Leistungsschwimmer herausgegeben. Das umfassende Handbuch wurde vom leitenden Berater des Verbandes in Bezug auf Landkonditionstraining, Bob Smith, verfasst. Das Handbuch wird ergänzt mit einer CD, die u.a. auch alle Übungen in Form von Videoclips zeigt. Bestellungen für das 20 £ teure Handbuch können gerichtet werden an:
Natalie Tyler WCPAA (Tel. 01509 228 538 / natalie.tyler@swimming.org
British Swimming
Medway Building
Loughborough University
Epinal Way
Loughborough
LE11 3TU

6.11. Stev Theloke mit neuer Trainerin. (sid) Europameister Stev Theloke hat mit Eva Herbst eine neue Trainerin gefunden. Der 25 Jahre alte Chemnitzer hatte sich vor einem halben Jahr von Ute Schinkitz getrennt und als Einzelkämpfer die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Barcelona verpasst. Künftig wird Theloke in Leipzig trainieren. "An dieser Lösung haben wir ein halbes Jahr gebastelt", sagte Cheftrainer Ralf Beckmann vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV), "ich bin guten Mutes, dass wir jetzt eine Erfolg versprechende Konzeption gefunden haben." Theloke, Europameister über 100 m Rücken 2002 in Berlin, wird bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Gelsenkirchen (28. bis 30. November) wieder an den Start gehen. Line element 5.11. Die FINA testet WM-Proben definitiv auf THG. Die FINA folgt dem Rat ihrer Dopingexperten und wird alle 312 Dopingproben der WM (Schwimmen, Synchroschwimmen, Wasserball und Wasserspringen) nachträglich auf THG testen. Diese teilte Cornel Marculescu, Geschäftsführer der FINA, heute in einer Medienmitteilung mit.

5.11. Nahrungsergänzungsmittel werden auf Doping getestet. In Grossbritannien werden Nahrungsergänzungsmittel demnächst routinemässig auf Dopingsubstanzen getestet. Die Initiative hat das Olympic Medical Institute der britischen Olympia-Bewegung einem Online-Bericht des "New Scientist" zufolge auf den Weg gebracht. Im vergangenen Jahr hatte Professor Wilhelm Schänzer, Leiter des Instituts für Biochemie an der Deutschen Sporthochschule Köln, zusammen mit Mitarbeitern Nahrungsergänzungsmittel auf Prohormone analysiert. Von den 634 untersuchten Produkten aus 13 Ländern waren fast 15 Prozent mit Substanzen kontaminiert, die bei Dopingproben ein positives Ergebnis nach sich gezogen hätten. In der Regel handelte es sich dabei um Prohormone wie etwa Norandrostendion, das im Körper zu Nandrolon umgewandelt wird. Mit Rückständen dieses anabolen Steroids waren den Dopingkontrolleuren gleich reihenweise prominente Athleten wie etwa Merlene Ottey, Linford Christie oder Alexander Leipold ins Netz gegangen. Als mögliche Ursache wurden häufig verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel genannt.

5.11. Kosuke Kitajima erhält Orden. Der Weltrekordhalter und Weltmeister über 100 und 200 m Brust (59.78 bzw. 2:09.42) erhält für seine schwimmerischen Leistungen nächste Woche anlässlichen des japanischen Kulturtages den "Japanischen Regierungsorden". Die höchste zivile Auszeichnung Japans - eine Medaille mit Purpurband - wird ihm nach einer Audienz bei Kaiser Hirohito am 13. November überreicht werden. Line element 4.11. 15. Internationales Schluefi-Meeting, Kloten, 1./2.11.2003 [Resultate]. Line element 4.11. Gary Halls "The Race Club" bereits mit 11 Athleten. Wie Ende September berichtet, bietet Gary Hall in Key West, Florida, einen Sprintclub mit kostenloser Verpflegung und Unterkunft an. Bis heute haben sich bereits 11 Athletinnen und Athleten angemeldet, wie Gary Hall auf seiner Website berichtet [www.garyhalljr.com]. &Uuuml;berraschenderweise befinden sich sogar 8 ehemalige Olmpioniken darunter, natürlich Gary Hall selber, aber auch Mark Foster, Ricky Busquets, Jeremy Linn, Ozzie Quevedo, Julio Santos, Roland Schoeman und Stavros Michaelides [Einzelheiten].

4.11. FINA Marathon Swimming World Cup. Im letzten Rennen im mexikanischen Cancun gewannen die deutsche Kamrau und der Franzose Poissier. Männer: 1. Emmanuel Poissier (FRA), 1h47m06s; 2. Stéphane Gomez (FRA), 1h47m07s; 3. Damian Blaum (ARG), 1h47m09s. Frauen 1. Britta Kamrau (GER)1h50m44s; 2. Briley Bergen (USA), 1h50m58s; 3. Angela Maurer (GER), 1h50m59s [Gesamtergebnis World Cup].

4.11. Rund die Hälfte aller Jogger überfordert sich. (FG/Reuters) Rund die Hälfte der Freizeitläufer überfordert sich und riskiert nach einer Studie der Deutschen Sporthochschule damit Gesundheitsgefährdungen. Rund 45 Prozent der untersuchten 320 Jogger wiesen zu hohe Milchsäurewerte im Blut auf, was sich negativ auf den Körper auswirke. Die Milchsäure könne zu Koordinations- und Herz-Rhythmus-Störungen führen, warnten die Wissenschaftler bei der Vorstellung der Studie. Ein Sportpsychologe rief Freizeitläufer eindringlich dazu auf, Warnsignale des Körpers wie Seitenstechen oder Pulsrasen zu beachten. Die Körperwahrnehmung der deutschen Jogger sei insgesamt zu wenig ausgeprägt. Vor allem Laufanfänger übernehmen sich laut der Studie häufig. 54 Prozent der Sportler, die weniger als ein Jahr Jogging betrieben, wiesen zu hohe Milchsäurewerte auf. Bei Forgeschrittenen liege der Wert lediglich bei 37 Prozent. Besonders auffällig seien Überforderungen bei Volksläufen mit Wettkampfcharakter. Dort hätten 98,3 Prozent der untersuchten Sportler übersäuerte Muskeln. Insgesamt riegfn die Wissenschaftler die Freizeitsportler dazu auf, zwar bei ihrem Sport zu bleiben, Überanstrengungen aber zu vermeiden. "Lächeln statt Hecheln", sei immer noch das richtige Motto. Line element 1.11. Franziska van Almsick kündigt Rücktritt an. (sid)- Karriereende nach Olympia: Schwimmstar Franziska van Almsick plant ihre Zukunft und damit das Ende ihrer sportlichen Laufbahn. Dabei schliesst "FvA" nicht aus, sich bereits nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen aus dem Schwimmsport zurückzuziehen. "Ja, ich denke heute, dass ich meine Karriere mit Olympia beende. Gold holen und Schluss machen - das wär's", erklärte die Weltrekordlerin in einem Interview mit der Bild am Sonntag. Nach mehreren Welt- und Europameistertiteln will die 25-Jährige bei ihren dann vierten Spielen in Athen endlich ihre erste olympische Goldmedaille holen. "Manchmal bringt mich der Gedanke an Olympia jetzt schon um den Verstand, so aufgeregt bin ich. Denn es ist mein letzter grosser Traum und meine allerletzte Chance. Ich will dieses Gold. Noch nie habe ich mir etwas so gewünscht", sagte die Berlinerin, die nach fünfmonatiger Pause in der kommenden Woche in Innsbruck wieder einen Wettkampf bestreiten wird.

Zurück zur Homepage / an den Anfang

Oktober 2003

Line element 31.10. Die Schweiz will Dopingprävention und -kontrollen verstärken. Der Bundesrat hat die Unterzeichnung des Zusatzprotokolls zur Europaratskonvention gegen Doping durch die Schweiz gutgeheissen. Das Zusatzprotokoll will die Anwendung der Vereinbarung stärken und insbesondere die Harmonisierung in der Dopingbekämpfung auf internationaler Ebene fördern [Mehr].

31.10. Lenny Krayzelburg bereitet sich auf Athen vor. (FG/Swiminfo) Nach seiner zweiten Schulteroperation bereitet sich der Weltrekordhalter und 3-fache Olympiasieger Lenny Krayzelburg (29) auf die olympischen Spiele vor. Er steigerte sein auf Physiotherapie des Schultergelenks ausgelegtes Training über Wochen von anfänglich 1 auf 4 km mehrmals pro Woche. Für alle überraschend hat er seinen bisherigen Trainer Mark Schubert vom Trojan Swim Club und der University of Southern California verlassen und trainiert nun bei Dave Solo (Irvine Novaquatics). "Ich sagte den Leuten, dass Schwimmen für mich ein Beruf ist, in verschiedenen Aspekten. In den vergangenen Jahren war es ein Beruf, den ich einfach so ausübte. Aber ein Beruf ohne Leidenschaft. Das hat nun mit Dave gewechselt. Ich finde seinen Trainingsansatz ("whole approach to training", Red.) faszinierend und kann kaum darauf warten, jeden Tag zu trainieren." Dave Solos Ansatz ist, dass die Schwimmer etwa 70% des Trainings in Renngeschwindigkeit oder sogar schneller (im Falle von Lennys 200 m Rücken) schwimmen müssen. Solo steht mit seinem Ansatz im Gegensatz zur Ansicht der vorherrschenden Meinung, dass man den grösten Teil der trainierten Strecke langsam, d.h. immer innerhalb des Laktat-Gleichgewichtes schwimmen müsse. Wie das Beispiel von Aaron Peirsol (auch Novaquatics) zeigt, kann man auch mit diesem Ansatz erfolgreich schwimmen. Line element 29.10. Thorpe: Schwimmen noch die "Nummer eins". (dpa) Der bei Schwimmwettkämpfen nahezu unbekleidete Ian Thorpe will der Öffentlichkeit beweisen, dass er viel von Mode versteht. Der unter die Designer gegangene Australier, der im letzten Jahr eine Schmuckkollektion entworfen hatte, präsentierte in einem Kaufhaus in Sydney sein neues Dessous-Label. Dabei liess er es sich nicht nehmen, höchstpersönlich auf dem Laufsteg auf und ab zu spazieren. Während er im Modedesign eventuell seine Zukunft sieht, sei Schwimmen derzeit noch die Nummer eins in seinem Leben. In den kommenden Wochen wird sich Thorpe in einem Höhentrainingslager in Arizona auf die Olympischen Spiele 2004 vorbereiten.

29.10. FDA verbietet THG. Die US Food and Drug Administration verbietet den Verkauf und die Verwendung des Steroids THG. Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt. Die Bundesbehörde begründete ihren Entscheid mit der möglichen gesundheitsschädlichen Wirkung. Dr. Don Catlin, Chef des Dopinglabors an der UCLA sagte, dass dieser Entscheid überraschend schnell gekommen sei. "Das ist wunderbar." Catlin hat den Dopingskandal aufgedeckt.

29.10. FINA prüft WM-Dopingproben auf THG. In einer knappen Medienmitteilung kündigt die FINA die Überprüfung der WM-Proben von Barcelona 2003 auf THG an, sofern das IOC/WADA-Labor dafür zur Verfügung steht und die FINA-Experten "die Notwendigkeit feststellen". Line element 28.10. Dreimal Gold am Oktober Meeting von Allschwil. Da der grösste Teil der SVL Mannschaft am Int. Sprint Cup von Ravensburg weilte, waren am diesjährigen Oktober Meeting in Allschwil mit Caroline Steffen und Stephan Bachmann nur zwei Schwimmer des SV Limmat am Start. Dabei gewann Caroline Steffen in ihren Rennen über 100 m Brust (1:15.85) und 400 m Lagen (5:02.78) jeweils die Goldmedaille. Stephan Bachmann wurde über 400 m Freistil in 4:11.80 fünfter. Über 100 m Lagen (59.20) und 200 m Delphin (2:07.62) schaffte er den Sprung aufs Siegerpodest und wurde Erster, bzw. Dritter [Resultate Ravensburg und Allschwil] (Kel). Line element 29.10. Medaillenflut für den SV Limmat am Int. Sprint Cup von Ravensburg. Mit einer wahren Medaillenflut kehrte das 25 köpfige Team des SV Limmat vom Int. Sprint Cup in Ravensburg zurück. Mit 17 Gold-, 30 Silber- und 24 Bronzemedaillen waren die Schwimmer des SVL klar die beste Mannschaft an diesem Wettkampf [Resultate Ravensburg und Allschwil] (Kel). Line element 28.10. FINA Marathon Swimming World Cup. Am 1.11. findet in Cancun, Mexico, die letzte Etappe des diesjährigen Marathon World Cups statt. 18 Frauen und 23 Männer aus 15 Ländern sind gemeldet. Bei den Männern nehmen teil: Petar Stoytchev (BUL, 119 Punkte), Gesamtgewinner 2002 und bereits schon jetzt auch 2003, Gabriel Chaillou (ARG, 50 Punkte), Rafael Perez (ARG, 48 Punkte), Igor Majcen (SLO, 47 Punkte), Stéphane Gomez (FRA, 40 Punkte), Yuri Koudinov (RUS, 37 Punkte), Mohamed El Zanaty (EGY, 30 Punkte). Bei den Frauen ist Britta Kamrau (GER, 82 Punkte) in Abwesenheit von Angela Maurer (GER) in der besten Ausgangsposition, den World Cup 2003 zu gewinnen. Weiter starten: Natalia Pankina (RUS, 62 Punkte) und Celeste Punet (ARG, 56 Punkte) [FINA Website].

28.10. Portugiesisches Kurzbahn-EM-Team: Fernando Costa, José Couto, Raquel Felgueiras, Luís Monteiro, Simão Morgado, Sara Oliveira, Pedro Silva. Line element 27.10. Das Bundesamt für Sport informiert: Tetrahydrogestrinon (THG), bisherige Erkenntnisse.

27.10. Wasserball Olympiaqualifikationsturnier: Gruppeneinteilungen.

27.10. Yves Platel gewählt. (swiss swimming) Der Exekutivrat von Swiss Olympic hat 5 aktive Sportler als Athleten-Vertretern(innen) im Sportparlament ernannt. Darunter ist auch der Schwimmer Yves Platel. Er ist damit stimmberechtigtes Mitglied des Sportparlamentes, das in der neuen Zusammensetzung erstmals am 5. November in Bern tagt.

27.10. Michael Klim meldet sich zurück. (FG/Fox) 48,7 Sekunden brauchte Klim in seinem ersten Wettkampf seit 14 Monaten über 100 m Freistil (kurze Bahn). Fast im Geheimen, an einem kleinen Klubwettkampf in Melbourne, zeigte Klim, dass mit nach wie vor zu rechnen ist. Von seiner persönlichen Bestzeit von 47,49 ist der 26-jährige noch einiges entfernt - aber bis Athen 2004 bleibt ihm noch Zeit. "Er ist ganz glücklich über seine Zeit," sagte sein Trainer Ian Pope. "Wir rechneten mit einer Zeit knapp über 50 Sekunden. Nach einem 2-jährigen Unterbruch und diversen Operationen ist das sehr gut." Klim musste sich im Herbst 2001 einer Schulteroperation unterziehen. Bei Trainingswiederbeginn im Frühjahr 2002 hatte er einen Bandscheibenschaden und vor einem Jahr, kaum hatte er wieder mit Trainieren begonnen, flammten die Schulterbeschwerden erneut auf.

27.10. British ASA Master Championships 2003, Ponds Forge, Sheffield, 24.-26.10.2003. An den britischen Mastersmeisterschaften wurden diverse Weltrekorde erzielt [Bericht] [Resultate].

27.10. Swiss Olympic: Leader in Swiss Sports Management. (husch/swiss swimming)) Swiss Olympic hat soeben die umfangreiche Broschüre mit den Aus- und Weiterbildungsangeboten für Funktionäre von Sportverbänden und Sportvereinen publiziert. Alle Kurse weisen erfahrungsgemäss ein hohes Niveau auf und können bestens empfohlen werden. Die Broschüre kann bei Swiss Olympic, Postfach 202, 3000 Bern 32 bestellt werden (ausbildung@swissolympic.ch / www.swissolympic.ch / Tel. 031 352 33 80).

27.10. LEN Trophy: Kreuzlingen verpasst Turnierziel hauchdünn.
(Ke/swiss polo)) Marseille sicherte sich mit einem 9:5 im Spitzenspiel gegen Chios den Sieg am Europacupturnier auf Chios. Die Franzosen wie auch die zweitplatzierten Griechen qualifizieren sich damit für die Achtelfinals in der LEN Trophy. Neukölln Berlin und Kreuzlingen scheiden erwartungsgemäss aus.
Wasserball Europacup, LEN Trophy 2003/2004, 24.-26. Oktober 2003
Gruppe A auf Chios (Griechenland)
Resultatübersicht
CN Marseille - SG Neukölln Berlin 10:9 (3:2, 4:2, 1:1, 2:4)
NC Chios - SC Kreuzlingen 19:6 (6:1, 5:1, 3:1, 5:3)
CN Marseille - SC Kreuzlingen 15:6 (2:0, 3:1, 4:2, 6:3)
SG Neukölln Berlin - NC Chios 5:11 (1:4, 1:0, 2:4, 1:3)
SG Neukölln Berlin - SC Kreuzlingen 9:8 n.V. (2:0, 1:1, 0:2, 4:4, 0:0, 2:1)
NC Chios - CN Marseille 5:9 (0:3, 1:2, 2:2, 2:2)
Rangliste
1. CN Marseille 3 Spiele, 6 Punkte, 34:20 Tore
2. NC Chios 3, 4, 35:20
3. SG Neukölln Berlin 3, 2, 23:30
4. SC Kreuzlingen 3, 0, 20:43
Chios und Marseille für die Achtelfinals qualifiziert.
Line element 25.10. Don Talbot auf dem Startblock. Der ehemalige Chef- und Olympiacoach ist gemäss australischen Presseberichten bereit, das australische Schwimmteam nach Athen zu führen, falls das notwendig ist. Da der Verband Probleme mit dem Cheftrainer Greg Hodge und dem Damentrainer Scott Volkers hat, liegt ein Comeback im Bereich des möglichen, wird berichtet. "Was bei uns abläuft ist gar nicht gut für die Olympiavorbereitungen," sagte Talbot und meinte, dass alles kaputt getreten werden könne, wenn man sich jetzt nicht auf das Ziel fokussiere. "Jede Ablenkung wird die Schwimmer beeinflussen, ob sie das nun realisieren oder nicht. Auf jeden Fall können sie es nicht einfach ignorieren," sagte Talbot. Sein Vorschlag ist, rasch eine saubere Lösung herbeizuführen... und die könnte lauten: Don Talbot. Auch Dawn Fraser, Olympiasiegerin über 100 m Freistil 1956, 1960 und 1964, soll ihre Unterstützung angeboten haben.

25.10. Keine gütliche Einigung zwischen König und NOK. (sid) - Die ehemalige DDR-Schwimmerin Karen König und das Deutsche Nationale Olympische Komitee (NOK) prozessieren weiter. Eine gütliche Einigung ist vor dem Landgericht in Frankfurt am Main am Freitag gescheitert. Wie es im Pilotprozess um Schadenersatzforderungen wegen der Dopingpraxis in der DDR nach dem ersten Verhandlungstag weiter geht, will der Vorsitzende Richter Frowin Kurth 28. November bekannt geben. "Ich gehe davon aus, dass wir in die Beweisaufnahme eintreten werden. Es könnte aber auch ein Urteil geben. Doch das ist weniger wahrscheinlich", erklärte anschliessend König-Anwalt Jens Steinigen aus Traunstein. Für den Fall einer Niederlage seiner 34-jährigen Mandantin, die nicht in Frankfurt erschienen war, kündigte ihr Rechtsbeistand sofort den Gang vor das Oberlandesgericht (OLG) in Frankfurt an. In dem Pilotprozess verklagt Karen König das NOK auf rund 10.000 Euro Schadenersatz. Sie hatte zuvor "Veränderungen der Stimme und der Haut sowie Depressionen" zu Protokoll gegeben, deren Ursache die Einnahme von anabolen Stereoiden sein soll. Gegen-Anwalt Günter Paul wiederholte, das NOK sei "die falsche Adresse" für Ansprüche gegen die Sportführung der früheren DDR. Der Vorsitzende Kurth betonte, für das Gericht werde die Frage von vorrangigem Interesse sein, ob das NOK der DDR und sein Präsident Manfred Ewald "generell etwas mit dem Dopingkonsum zu tun hatten oder nicht". Zudem sei zu bewerten, inwiefern das NOK bei der Vereinigung mit dem DDR-NOK neben dessen Vermögen von 5,4 Millionen Mark auch die Mitverantwortung für die Dopingpraxis übernahm, obwohl damals ausdrücklich festgelegt worden war: "Eine Rechtsnachfolge findet nicht statt."

25.10. In Athen wird auf THG getestet. Gemäss einer Medienmitteilung des IOCs wird in Athen 2004 auf das Steroid Tetrahydrogestrinon getestet werden. Dies teilte das IOC-Mitglied Denis Oswald mit. "Die Spiele werden sauber sein." Red.: Es können nur bekannte Substanzen gefunden und identifiziert werden, wie der Fall THG gezeigt hat. Gemäss dem Dopingexperten Prof. Wilhelm Schänzer aus Köln können neue, unbekannte MIttel nicht detektiert werden. "Das ist das Problem der Massenspektrometrie. Wir regen mit dieser Methode genau jenes Molekül an, das wir mit seiner Masse kennen. Das heisst, dass uns die Struktur der Substanz bekannt sein muss, bevor wir danach suchen können. Die Dopingsubstanz konnte im Labor von Los Angeles nur darum als anabole Substanz erkannt werden, weil die Wissenschaftler das entsprechende Material von unbekannter Seite zur Untersuchung zugespielt erhielten," sagte Prof. Schänzer. Er fügte bei, dass es nicht auzuschliessen sei, dass weitere anabole Substanzen auf dem Markt sind, von denen die Forschung nichts weiss. Anabole Substanzen sind nach wie vor sehr effektive und deshalb beliebte Mittel. Sie haben einen wesentlichen Teil zur Leistungssteigerung in vielen Sportarten in den letzten 20 Jahren beigetragen. Wegen ihrer Wirksamkeit werden sie häufig verwendet und darum ist nach wie vor ein grosser Teil der Dopingbefunde auf anabole Steroide zurückzuführen. In der Schweiz werden auf Beschluss der nationalen Fachkommission für Doping die noch vorhandenen A-Urinproben, die in letzter Zeit in sogenannt kritischen Sportarten (Leichtathletik, Rudern, etc.) genommen wurden, nachträglich auf THG getestet. Gemäss Auskunft von Matthias Kamber, dem Leiter der Dopingbekämpfung am Bundesamt für Sport, sind Nachkontrollen juristisch heikel, weil den betroffenen Athleten in der Regel mitgeteilt wird, dass die Dopingproben negativ ausgefallen sind. Der neue WADA-Kodex sieht nämlich vor, dass auf Doping kontrollierte Athleten innerhalb von 2 Arbeitswochen über das Ergebnis informiert werden müssen. Im Urin nachgewiesen werden können verbotene Produkte auch etliche Monate später. Im Gegensatz zum Abbau im eigenen Körper - das in letzter Zeit häufiger aufgefundene Steroid Nandrolon kann 1 Woche nach oraler Aufnahme nicht mehr nachgewiesen werden - findet in einer Urinprobe kein weiterer Abbau mehr statt. Kamber vermutet, dass THG in der Praxis nicht zum Muskelaufbau (es wirkt nur schwach anabol) sondern zur verbesserten Regeneration eingesetzt wird. In medizinischen Kreisen wurde deshalb sogar vorgeschlagen, THG und Verwandte wegen zu geringer Wirksamkeit aus der Verbotsliste zu entfernen. Line element 24.10. Deutsche Schwimmmeisterschaften bis 2008 in Berlin. (sid) Die deutschen Schwimm-Meisterschaften werden bis 2008 in Berlin ausgetragen. Das beschloss der Fachausschuss Schwimmen des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) auf seiner Sitzung am vergangenen Wochenende in Leimen. "Wir wollen unseren Athleten die besten Möglichkeiten bieten, sich für internationale Grossereignisse qualifizieren zu können", sagten Tjark Schroeder (Oldenburg) als Vorsitzender der DSV-Fachsparte und DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann (Kassel) zur langfristigen Festlegung. Die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark an der Landsberger Allee, in der am 17./18. Januar 2004 auch der "arena worldcup 2004" als fünfte von insgesamt acht Stationen der Fina-Weltcup-Serie 2003/2004 auf der Kurzbahn ausgetragen wird, bietet optimale Bedingungen. Die DM ist für den DSV traditionell die einzige Qualifikationsmöglichkeit für folgende Olympischen Spiele, Welt- oder Europameisterschaften. 2004 finden die Meisterschaften vom 4. bis 8. Juni statt. Für 2005 wurden die Titelkämpfe auf den 21. bis 25. Mai terminiert. Sie sind gleichzeitig die Qualifikationsmöglichkeit für die WM in Montreal (17. bis 31. Juli). Line element 23.10. Greg Hodge klagt wegen Verleumdung. Der vom australischen Verband suspendierte Olympiatrainer hat heute beim Obersten Gerichtshof von New South Wales die angekündigte Klage wegen Verleumdung gegen die australische TV-Station "Channel Nine" eingereicht. In Channel Nine hatte Hodges ehemalige Schwimmerin Emma Fuller behauptet, dass sie von ihm im Alter von 12 Jahren sexuell belästigt worden sei. Channel Nine stellte Hodge dar als "sexuelles Raubtier, das Emma von ihren Eltern weggelockt habe". Hodge stellt fest, dass sein Ruf durch diese bösartigen, falschen Behauptungen beschädigt worden sei. Hodges Anwalt Bruce Connell wünscht eine rasche Behandlung des Falles, damit die Olympia-Vorbereitungen für Athen 2004 nicht litten. Der Fall Fuller gegen Hodge wird am 6. November wieder aufgenommen.

23.10. FINA-WM-Urinproben nochmals getestet? (FG/Fox) Der Dopingskandal in der Leichathletik schlägt nun auch im Wasser Wellen: Gemäss einer Mitteilung von FINA-Geschäftsführer Cornel Marculescu werde geprüft, ob man die Urinproben der im Juli in Barcelona durchgeführten FINA-WM nachträglich auf das Steroid THG (Tetrahydrogestrinon) analysieren könne. Am Dienstag beschloss der Internationale Leichtathletikverband IAAF, dass die Proben der WM in Paris vom August nachträglich auf THG untersucht werden. Das Steroid THG steht im Zentrum eines offenbar professionell und systematisch organisierten Dopingrings in den USA. Mehrere Leichtathleten wurden überführt. Sie können aber aus verfassungsrechtlichen Gründen vor Gericht alle Aussagen verweigern, die ihnen selber schaden könnten, ohne dass ihnen deswegen Nachteile erwachsen (5th Amendment), so dass die Ermittlungen äusserst schwierig sind. Bis jetzt sind keine Schwimmer verdächtigt worden. "Ich denke es gibt keinen Grund das nicht zu machen," sagte Marculescu, "wir haben nichts zu verstecken und müssen das aus wissenschaftlicher Sicht anschauen." Marculescu kündigt den Entscheid der FINA für anfangs nächste Woche an. An der WM in Barcelona wurde bloss die ukrainische Schwimmerin Nataliya Khudyakova mit dem Anabolikum Stanozolol ertappt. Sie wurde über 50 m Delfin 7. Line element 22.10. Super 10-Kampf 2003 abgesagt. Der traditionsreiche Super 10-Kampf vom 5. Dezember 2003 wird gemäss einer Mitteilung der Sporthilfe nicht durchgeführt. Die Sporthilfe bedauert, dass die Zürcher Hallenstadion AG entschieden hat, auf das ihr zustehende Recht zur Durchführung aus finanziellen Gründen zu verzichten. Die vertraglich geschuldete Lizenzgebühr wird trotzdem der Sporthilfe überwiesen, so dass die budgetierten Mittel für den Nachwuchssport nicht gekürzt werden müssen. Line element 22.10. Natalie Coughlin US-Sportlerin des Jahres. (pressetext) Natalie Coughlin und Basketball-Ass Lisa Leslie sind von der Women's Sports Foundation zu Sportlerinnen des Jahres 2003 in den USA gewählt worden. Die 21 Jahre alte Coughlin ist die erste Schwimmerin der Welt, die über 100 m Rücken in 59,58 Sekunden unter einer Minute blieb. Zudem schrieb sie beim Kurzbahn-Weltcup Ende November 2002 in New York mit drei Weltrekorden Geschichte. Coughlin erhält als vierte Schwimmerin diese Auszeichnung. Die zweimalige Basketball-Olympiasiegerin Lisa Leslie wurde bereits zum zweiten Mal als Sportlerin des Jahres in einer Teamsportart ausgezeichnet. Line element 21.10. Deutschland mit Mini-Team an die EM in Madrid. (dpa) Bereits vor dem Auftakt zur Kurzbahn-Saison hat der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) sein Aufgebot für die Europameisterschaften im kommenden Jahr auf der 50-m-Bahn nominiert. An der Spitze des nur siebenköpfigen Teams stehen Sandra Völker (Leipzig), Mark Warnecke (Cannstatt) und Toni Helbig (Potsdam), die durchaus Medaillenchancen haben. Vervollständigt wird das Team durch Carsten Dehmlow, Jens Thiele, Heiko Hell (alle Hamburg) und Jens Kuhlmann (Essen). «Im kommenden Jahr gilt unsere Konzentration den Olympischen Spielen in Athen. Da können wir auf eine EM keine Rücksicht nehmen, zumal sie für uns auch terminlich nicht in den Rahmen passt», begründet DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann (Kassel) das Mini-Aufgebot. Bereits drei Wochen später werden bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin (4. bis 8. Juni) die Olympia-Tickets vergeben. Damit wird der DSV auch keine Staffeln zur EM entsenden. Ausserdem soll jeder Teilnehmer nur ein Rennen bestreiten. Dagegen will der DSV im Wasserspringen, Langstreckenschwimmen und Synchronschwimmen mit seiner Bestbesetzung antreten. Auch für die Weltcup-Saison, die am 24./25. November in Daejon in Südkorea beginnt, kündigte Beckmann eine «sehr schlanke Besetzung» für sieben der acht Meetings an. Lediglich beim Heim-Weltcup in Berlin (17./18. Januar) wird der DSV sein komplettes Team an den Start bringen. Weltmeister Thomas Rupprath (Wuppertal) hat zudem bereits erklärt, dass er sich auf die Olympia-Vorbereitung konzentrieren wird und nicht an allen Weltcups teilnehmen wird. Damit verzichtet er auch auf den 50'000-US-Dollar-Siegerscheck, den er als Gesamtweltcup-Sieger in diesem Jahr in Empfang nehmen durfte. Lediglich bei den Kurzbahn-Europameisterschaften (11. bis 14. Dezember) in Dublin wird der DSV ein schlagkräftiges Team entsenden. «Ich gehe von 26 Aktiven aus, eventuell kommen noch vier oder fünf Junioren mit Perspektive hinzu», sagte Beckmann. Zudem hat Weltrekordlerin Franziska van Almsick für diese Titelkämpfe ihr internationales Comeback nach über einjähriger Abstinenz angekündigt. Line element 20.10. William Berge Phillips gestorben. Der Australier war zwischen 1964 und 1968 Präsident der FINA und erhielt als einer der Ersten 1977 die Goldene Anstecknadel der FINA. Seit 1976 war er Ehrenmitglied. Seine Schwimmkarriere begann 1927 mit dem Beitritt zum Abbotsford Amateur Swimming Club [ISHOF-Eintrag] [FINA-Preisträger].

Über 40 US-Athleten vorgeladen. (Ärztezeitung) Am Samstag, einen Tag nach Bekanntwerden des vermutlich grössten Doping-Skandals im US-Sport, sind erste Konsequenzen gezogen worden: Ein Bundesgericht in San Francisco hat mehr als 40 Sportler vorgeladen. Ob auch Schwimmsportler darunter sind, ist nicht bekannt. In der A-Probe vieler Profisportler ist das neue Designer-Steroid Tetrahydrogestrinon (THG) nachgewiesen worden. Die vorgeladenen Athleten aus olympischen und anderen Sportarten, die möglicherweise in den Skandal verwickelt sind, sollen in dieser Woche über das Labor aussagen, in dem THG offensichtlich entwickelt worden ist, so "Spiegel online". Das von Dopingfahndern in den USA erstmals entdeckte neue Steroid ähnelt in seiner chemischen Struktur den Anabolika Gestrinon und Trenbolon, schreibt der Online-Dienst "sport.de". Nur Gestrinon steht auf der Liste der weltweit verbotenen Dopingmittel. THG zählt zu den artverwandten Substanzen. Auch seine Einnahme führt zu einer Sperre von zwei Jahren. Um das Steroid THG herzustellen, seien vier Wasserstoff-Atome in Gestrinon eingeführt worden, so der Dopingexperte Professor Wilhelm Schänzer. "Auch diese leichte chemische Veränderung ist ein Verstoss gegen das Reglement, denn die Grundstruktur ist erhalten geblieben", sagt der Leiter des Kölner Anti-Doping-Instituts. Nach Angaben von Schänzer sei es "sehr leicht, Steroide zu verändern, und ich habe mit so einem Fall gerechnet. Dies ist nun der erste konkrete Hinweis, dass so etwas schon gemacht wird." Der Chef der amerikanischen Anti-Doping-Agentur (USADA), Terry Madden, nennt THG ein von "spitzfindigen Chemikern sehr hoch entwickeltes Designer-Steroid. Die Athleten, die das nahmen, waren sich sicher, nicht erwischt zu werden." THG wirke über Monate, doch die Nachweisbarkeit dauere nur drei bis sieben Tage. Ungewöhnlich ist nach Angaben von Madden die Einnahme von THG: Einige Tropfen des öligen Steroids werden unter die Zunge geträufelt. Line element 18.10. 1. Kurzbahn-Schweizermeisterschaft, Uster, 21.-23.11.2003

18.10. Prozedur für die Wahl des Veranstalters der FINA-Kurzbahn-WM 2008 festgelegt. An der ersten Vorstellungsrunde vom vergangenen Donnerstag hat man sich geeinigt, dass die 5 Kandidaten für die Kurzbahn-WM 2008 ihre Projekte der FINA formell am 19. März 2004 vorstellen werden. Der ausgewählte Veranstalter wird von der FINA am 6.10.2004 in Indianapolis bekanntgegeben (vor Kurzbahn-WM 2004). S. auch Meldung vom 16.10. Line element 17.10. Deutscher Verband mit 26-köpfigem Team nach Dublin. (sid) Beim Deutschen Schwimmverband haben die Planungen für die 7. Kurzbahn-Europameisterschaften der Schwimmer begonnen. Mit voraussichtlich 26 Aktiven wird der DSV zu den Wettkämpfen nach Dublin (11. bis 14. Dezember) reisen. Nominiert wird das Team nach den deutschen Meisterschaften im 25-m-Becken in Gelsenkirchen (28. bis 30. November). Die Titelkämpfe in der irischen Hauptstadt verzeichnen mit 39 Nationen ein Rekordmeldeergebnis. Bei der letztjährigen Kurzbahn-EM im sächsischen Riesa waren 38 kontinentale Verbände am Start. Die grösste Delegation wollen die Briten mit insgesamt 59 Athleten in die irische Metropole schicken. Für die EM hat die Europäische Schwimm-Liga (LEN) versuchsweise vier Athleten in den Vorläufen pro Verband und Disziplin zugelassen. Dadurch soll den Verbänden die Möglichkeit zu internen Qualifikationen im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2004 in Athen eingeräumt werden. Die Regeländerung gilt zunächst nur für Dublin. In den Halbfinals und Finals dürfen wie üblich jeweils nur die zwei Besten einer Nation starten.

17.10. Greg Hodge klagt wegen Verleumdung. Der wegen sexueller Belästigung angeklagte Hodge klagt nun seinerseits mit einer Verleumdungsklage gegen die 20-jährige Emma Fuller, die am vergangenen Montag mit ihren Behauptungen an die Öfffentlichkeit getreten ist. "Es geht einzig und allein um meinen Ruf und den meiner Familie," sagte der von Australian Swimming vorläufig suspendierte Weltklassetrainer. Das Hearing in Bezug auf die Klage Fullers wird am nächsten Mittwoch stattfinden.

17.10. Umfangreiche Dopingtests in China. An den am Samstag beginnenden fünften chinesischen Stästemeisterschaften werden gemäss Informationen des chinesischen Schwimmverbandes insgesamt 120 Dopingtests bei 439 teilnehmenden durchgeführt, d.h. jeder 4. Schwimmer muss mit einer Kontrolle rechnen. Ein Viertel der Kontrollen werden Blutproben sein. "Wir wollen mit allen Mitteln das Dopingproblem ausmerzen, und beweisen, dass die chinesischen Schwimmer grosse Wellen auch mit fairen und ehrlichen Mitteln erzeugen können" sagte Shang Xitang, Vizepräsident der Chinese Swimming Association, CSA.

17.10. British ASA Master Championships 2003, Ponds Forge, Sheffield, 24.-26.10.2003. Line element 16.10. Luft für Schwimm-Trainer Hodge wird dünner. (sid) Für den suspendierten Schwimm-Trainer Greg Hodge könnte es in der Angelegenheit um angebliche sexuelle Belästigungen nun doch langsam eng werden. Der Coach von Australiens Superstar Ian Thorpe ist nur drei Tage nach der ersten Anschuldigungen erneut schwer belastet worden. Der australische Verband teilte am Donnerstag mit, man habe eine weitere Aussage gegen Greg Hodge erhalten. Danach soll der inzwischen suspendierte Trainer eine heute 25 Jahre alte Frau unsittlich berührt haben. Damit sind bisher drei Fälle bekannt, in denen der Coach Ex-Schützlinge belästigt haben soll. Hodge, Cheftrainer der australischen Schwimmer für die Olympischen Spiele 2004 in Athen, wies die Anschuldigungen energisch zurück. "Es ist unglaublich, dass solche substanzlosen Vorwürfe in die Öffentlichkeit gelangen", erklärte der 55-Jährige. Zu Wochenbeginn hatte die 20 Jahre alte Schwimmerin Emma Fuller ihren Ex-Trainer im TV-Sender "Nine" erstmals öffentlich angeklagt. Der Verband suspendierte den Vater zweier Töchter daraufhin für die Dauer der Untersuchungen von seinem Posten als Coach und allen anderen offiziellen Verpflichtungen.

16.10. Magische Formel für Fliegen und Schwimmen gefunden. (pressetext) Eine einzige Zahl reicht aus, um die Fortbewegung von fliegenden und schwimmenden Tieren zu beschreiben [Ggf. auch von Schwimmern? Red.]. Zu diesem Ergebnis sind die Forschungen eines Teams der Oxford University www.ox.ac.uk gekommen. Die so genannte Strouhal-Zahl beschreibt die Fortbewegung, die durch das Schlagen von Flügeln oder Bewegen von Flossen ermöglicht wird. Sie entspricht der Frequenz des Flügelschlages oder der Flossenbewegung multipliziert mit ihrer Amplitude und dividiert durch die Vorwärtsgeschwindigkeit. Die höchste Effektivität wird bei Werten zwischen 0,2 und 0,4 erreicht. Graham Taylor, Robert Nudds und Adrian Thomas untersuchten, ob die Fortbewegung fliegender Tiere genauso wie die schwimmender den Gesetzen der Strouhal-Zahl folgt. Sie analysierten 42 Fledermaus-, Insekten- und Vogelarten. Es zeigte sich, dass auch bei diesen Lebewesen ein Wert zwischen 0,2 und 0,4 eine optimale Fortbewegung ermöglicht. Laut Thomas sei es absolut erstaunlich, dass dieser Wert für so verschiedene Tiere wie Motten und Wale gelte. Die Geltung dieser Regel ist laut New Scientist www.newscientist.com so allgemein, dass sie auch auf fliegende oder schwimmende Organismen Anwendung finden könnte, die von einem anderen Planeten stammen. Zusätzlich zur Gewinnung von Informationen über die Fortbewegung bereits ausgestorbener Tierarten soll die Strouhal-Zahl auch bei der Entwicklung von Drohnen für militärische Zwecke zum Einsatz kommen. Die Ergebnisse der aktuellen in Nature www.nature.com veröffentlichten Studie gehen davon aus, dass ein fliegender Überwachungsroboter mit einer Flügelspanne von 15 Zentimetern und einer Schwingungsweite von zehn Zentimetern seine Flügel 30 Mal in der Sekunde schlagen sollte.

16.10.Schwedisches Kurzbahn-EM Team. Der schwedische Schwimmverband hat für die vom 11.-14. Dezember in Dublin stattfindende Kurzbahn-EM 8 SchwimmerInnen selektioniert. Frauen: Emma Igelström, Anna Karin Kammerling, Josefin Lillhage, Ida Mattsson, Johanna Sjöberg. Männer: Lars Frölander, Martin Gustavsson, Stefan Nystrand.

16.10. FINA-Medienbuch erschienen. Auf der Website der FINA ist das 52-seitige FINA-Medienbuch in Bezug auf den Worldcup herunterladbar [FINA-Worldcup-Website].

16.10. Fünf Bewerbungen um die 9. FINA Kurzbahn-WM 2008.Gemäss Mitteilung der FINA sind 5 valable Bewerbungen aus den Ländern Grossbritannien, Ungarn, Italien, Portugal und Schweden in Lausanne eingetroffen. Heute werden die Bewerber ihre Angebote in entsprechenden Meetings der FINA vorstellen. Die nächsten Kurzbahn-WMs sind: 7. Kurzbahn-WM in Indianapolis vom 7.-11.10.2004, 8. Kurzbahn-WM in Shanghai 2006 (Datum noch nicht festgelegt). Line element 15.10. Hohe Prämien für FINA-Weltcupsieger. (dpa) Die Gesamtsieger des Kurzbahn-Weltcups im Schwimmen können erneut hohe Prämien gewinnen. Wie aus einer jetzt in Lausanne veröffentlichten Aufstellung des Weltverbandes FINA hervorgeht, wird der erste Platz bei Frauen und Männern mit jeweils 50 000 Dollar honoriert. Die Zweitplatzierten erhalten je 30 000, die Dritten 20 000 Dollar. Zusätzlich gibt es pro gewonnenem Einzel- Finalrennen 1500 Dollar. Für Weltrekorde ist eine Gesamtprämie von 60 000 Dollar ausgelobt. Der 1989 initiierte Kurzbahn-Weltcup umfasst in dieser Saison acht Stationen und beginnt am 24./25. November in Daejon/Südkorea. Das Finale findet vom 6. bis 8. Februar in Rio de Janeiro statt [FINA-Worldcup-Website]. Line element 14.10. Michael Gross erklärt Verzicht auf Olympia-Geschäftsführung. (dpa) Schwimm-Olympiasieger Michael Gross hat die Krise der deutschen Olympia-Bewerbung mit seinem Verzicht auf die Geschäftsführung der «Leipzig 2012 GmbH» weiter verschärft. Vier Tage vor der Aufsichtsratssitzung in Düsseldorf, auf der seine Einstellung besiegelt werden sollte, teilte der 39-Jährige schriftlich mit, «nicht für eine leitende Funktion im Bewerbungskomitee zur Verfügung zu stehen». Gross war zuletzt wegen angeblicher Gehaltsforderungen in Höhe von 300'000 Euro in die Kritik geraten. «Für mich ist nicht absehbar, ein der Herausforderung entsprechendes Mandat zu erhalten», erklärte er. Line element 14.10. Greg Hodge angeklagt. (sid) Die 20 Jahre alte Schwimmerin Emma Fuller hat am Montagabend im TV-Sender "Nine" den Trainer des australischen Olympia-Teams, Greg Hodge, schwer belastet. Die Australierin reichte gegen den Coach von Superstar Ian Thorpe Klage ein und sagte, er habe sie als Kind im Training mehrfach "unsittlich berührt". Daraufhin suspendierte der Verband Swimming Australia Hodge für die Dauer der Untersuchungen von seinem Posten als Trainer der Olympia-Mannschaft und stellte ihn von allen anderen offiziellen Verpflichtungen frei. Hodge wies die Vorwürfe energisch zurück. In den 14 Monaten, in denen Emma Fuller bei seiner Familie gelebt habe, sei sie wie eine eigene Tochter behandelt worden. Auch die Ehefrau von Hodge und seine Töchter Jodie und Katie versicherten, die Behauptung sei völlig aus der Luft gegriffen. Hodge kündigte eine Verleumdungsklage gegen Fuller an. Ferner will er den TV-Sender "Nine" durch eine gerichtliche Verfügung daran hindern, das Fuller-Interview weiter auszustrahlen. Line element 13.10. Natalia Chudjakowa wegen Dopings gesperrt. Die ukrainische Weltklasse-Schwimmerin Natalia Chudjakowa ist vom Weltverband FINA wegen erwiesenen Dopings mit dem anabolen Steroid Stanozolol bis zum 18. August 2005 gesperrt worden. Das teilte die FINA in Lausanne mit. Chudjakowa war während der Weltmeisterschaften in Barcelona positiv getestet worden. Sie hatte über 50 m Schmetterling den siebten Platz belegt, der ihr nachträglich entzogen wurde. Line element 6.10. Michael Gross als Olympia-Chef 2012 im Gespräch. (dpa) Bei der Leipziger Bewerbungsgesellschaft für die olympischen Spiele 2012 [www.leipzig2012.de] ist Medienberichten zufolge der Ex-Schwimmstar Michael Gross als neuer Geschäftsführer im Gespräch. Wie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) am Montag meldete, soll Gross den bisherigen, umstrittenen Olympia-Manager Dirk Thärichen ablösen. Dessen Abberufung forderte unterdessen der sächsische Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Michael Beleites. Zu einer möglichen Kandidatur von Gross hüllten sich die Bewerbergesellschaft und auch die Stadt in Schweigen. Der Leipziger Olympiabeauftragte Burkhard Jung sagte dem MDR, die Stadt werde sich an Personaldebatten nicht beteiligen. Bereits am Wochenende hatte Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee angekündigt, dass es Veränderungen in der Geschäftsführung der Gesellschaft geben werde. Vor einem entsprechenden Beschluss des Aufsichtsrates wollte er aber keinen Namen nennen. Das Gremium tagt am 18. Oktober in Düsseldorf. Line element 4.10. Headcoach Swiss Swimming gesucht. Im Zusammenhang mit gewissen Umstrukturierungen im Schweizerischen Schwimmverband führt Pierre-André Weber zwar seine Arbeit als Headcoach von Swiss Swimming vorläufig ad interim weiter, doch wurde diese Position neu als vakant ausgeschrieben. Weber, zudem Chef Leistungssport und für den Nachwuchs wie die neu strukturierte J+S-Bewegung verantwortlich, sieht sich zunehmend nicht mehr in der Lage, auf allen Ebenen efizient zu arbeiten, zumal der Aufwand als Headcoach etwa 120 Tage pro Jahr in Anspruch nimmt. Eine konkrete Nachfolge zeichnet sich allerdins noch nicht ab.

4.10. Neue Website mit grosser Videoclipsammlung: [Videos zum Thema Schwimmen] Line element 3.10. US Swimming wählt All-American-Teams. Line element 2.10. Techniktipp "Wie lernt man die Rollwende beim Kraulschwimmen?" jetzt mit Videoclip.

2.10. Informationen zum Treffen zwischen Swiss Swimming und Flavia Rigamonti. Swiss Swimming vertreten durch Direktor Bernhard Bühler und Pierre-André Weber (Chef Leistungssport) hat sich am Dienstag Nachmittag mit Flavia Rigamonti und ihrem neuen Coach getroffen. Während drei Stunden wurde - im Beisein von Rigamontis Eltern - über die Zukunft der erfolgreichsten Schweizer Schwimmerin gesprochen. Flavia Rigamonti versicherte den Verantwortlichen von Swiss Swimming, dass sie aus Überzeugung in der Schweiz die besten Bedingungen für die Olympiavorbereitung vorzufinden aus den USA zurückgekehrt ist. Neben medizinischen Überlegungen waren es vor allem persönliche Gründe, welche die WM-Zweite über 1500 m Freistil von Fukuoka 2001 zu diesem Schritt bewogen haben. Die Zusammenarbeit mit ihrem neuen persönlichen Coach Nicola Agosti ist für Rigamonti ein wesentlicher Bestandteil des gesuchten optimalen Umfeldes um ihr sportliches Ziel verwirklichen zu können. "Ich will an den Olympischen Spielen in Athen eine Medaille gewinnen." sagte Flavia Rigamonti beim Treffen. Um ihr ehrgeiziges Ziel erreichen zu können brauchen Falvia Rigamonti und ihr Coach vor allem Wasser, Wasser um die nötigen Kilometer abspulen zu können. In Lugano hat das Duo nun Dank der Unterstützung des dort ansässigen Vereins Lugano Nuoto die nötigen Trainingsmöglichkeiten gefunden, so dass sich Flavia Rigamonti mit ihrem Coach in aller Ruhe die Olympiavorbereitung in Angriff nehmen kann. Als Dank für die Unterstützung möchte Flavia Rigamonti in Zukunft auch für Lugano Nuoto starten. "Swiss Swimming begrüsst diese Lösung, die es Flavia Rigamonti erlaubt mit ihrem neuen Coach zusammen zu arbeiten. Wir bedanken uns bei Lugano Nuoto für die kooperative Unterstützung." sagte Swiss Swimming Direktor Bernhard Bühler. Rigamonti's Eckpunkte der Saisonplanung wurden mit dem Chef Leistungssport von Swiss Swimming, Pierre-André Weber, abgesprochen. Eine erste Standortbestimmung ist Ende Januar geplant, wo Flavia Rigamonti sofern Swiss Olympic einwilligt - sich für die Olympischen Spiele vorqualifizieren will. Das heisst sie will die geforderte Limite unterbieten, damit sie an den Schweizer Meisterschaften Ende März in Genf als Bestätigung nur noch die etwas schwächere Fina-B-Limte erfüllen muss. Die Chancen, dass Swiss Olympic einen Vorqualifikationswettkampf Ende Januar akzeptiert stehen nicht schlecht, da Falvia Rigamonti wegen ihrem Fahrrad-Unfall nicht an der WM in Barcelona starten konnte. Ob Flavia Rigamonti an den Kurzbahn-Europameisterschaften vom 11. bis 14. Dezember in Dublin starten wird lässt sie noch offen, als Vize-Europameisterin wäre sie bereits qualifiziert. Ein Start an den Kurzbahn-Schweizermeisterschaften vom 21. bis 23. November in Uster sei jedoch eher unwahrscheinlich. Alle Beteiligten sind sich bewusst, dass diese grossen Veränderungen zu Beginn des Olympiajahres ein Unsicherheitsfaktor respektive ein Risiko sein können. Zur Risikominimierung ist eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen Swiss Swimming und dem Duo Rigamonti/Agosti vorgesehen, welche die technische Begleitung einerseits, aber auch regelmässige Kontrollen und Auswertungen beinhaltet.

Weitere ukrainische Schwimmerin gesperrt. Die LEN sperrt die 16-jährige Yuliya Pidlisna für 2 Jahre. Bei ihr wurde bei einem Dopingtest an der Jugend-EM in Glasgow vom 31.7.-3.8.2003 das Anabolikum Stanozolol gefunden. Pidlisna gewann in Glasgow Bronze über 400 Lagen. Line element 1.10. SV Limmat am Zimmerberg Cup. Fünf Wochen nach der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes nahm der SV Limmat mit 29 SchwimmerInnen am Zimmerberg-Cup in Gattikon teil. Obwohl in den bisherigen Trainings das Schwergewicht ganz kar im Bereich Ausdauer lag, konnten 60 neue Bestzeiten erziehlt werden. Neben 7 Gold-, 9 Silber- und 10 Bronzemedaillen, gewann Jonathan Massacand die Cupwertung vor seinem Mannschaftskollegen Stephan Bachmann. Bei der Cupwertung der Frauen, wurde Ramona Pedretti Dritte [Resultate]. Line element 1.10. Rigamonti trainiert in Lugano. Flavia Rigamonti hat offenbar einen Trainingsort gefunden. Gemäss dem "Corriere del Ticino" bekam die 22-jährige Tessinerin Gastrecht bei Lugano Nuoto und darf täglich 2 Stunden im Schwimmbad des Gymansiums Lugano trainieren. Zudem hat sich gestern Rigamonti mit dem Direktor Schwimmen, Bernhard Bühler, und dem Leistungssportchef André Weber getroffen, um ihre kurzfristige sportliche Zukunft zu besprechen. Über den Inhalt des Gesprächs wurde Stillschweigen vereinbart.

1.10. WADA veröffentlicht Dopingliste 2004. (FG/baspo) Wie bereits angekündigt, sind ab dem 1. Januar 2004 Koffein und Pseudoephedrin nicht mehr auf der Liste der verbotenen Substanzen aufgeführt. Weitere grössere Änderungen ist das definitive Verbot der Cannabinoide bei Wettkämpfen und eine formal gänzlich neu strukturierte Liste. Eine Vereinfachung und Verbesserung ist die Auflistung aller Internationalen Sportverbände, die Alkohol, Betablocker und Diuretika verbieten. Bis am ersten Januar 2004 bleiben die Bestimmungen der aktuellen Liste bestehen. Das heisst, dass bis Ende Jahr die Überschreitung des Grenzwertes von Koffein und auch von Pseudoephedrin weiterhin ein Verstoss bedeutet und entsprechend bestraft werden kann. Swiss Olympic wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Dopingbekämpfung die neue Liste für die Schweiz erarbeiten und rechtzeitig veröffentlichen. Die Informationen werden gegen Ende Jahr auf dieser Website veröffentlicht werden [WADA: the 2004 Prohibited List].

Zurück zur Homepage / an den Anfang

September 2003

Line element 30.9. Brasilianische Meisterschaften, Santos, 23.-28.9.2003 (50 m)

30.9. Olympiaprojekt - Schwimmer im Trainingslager auf Aruba. Die Schwimmer und Schwimmerinnen Christoph Bühler, Dominique Diezi, Philip Gilgen, Flori Lang (Gast), Lorenz Liechti, Remo Lütolf, Hanna Miluska, Karel Novy, Sandrine Paquier, Ramona Pedretti, Yves Platel, Marjorie Sagne, Chantal Strasser und Nicole Zahnd sind am Montag im Rahmen des Swiss Swimming Olympiaprojekts ins Trainingslager auf die Insel Aruba geflogen. Wohnen werden sie im Amsterdam Manor Beach Resort. Die Trainings werden von Olympia-Coach Gerard Moerland und Verbandstrainer Flemming Poulsen geleitet. Am 13. Oktober reist das Team wieder in Schweiz zurück. Dominik Meichtry (Prüfungen) und Flavia Rigamonti verzichteten auf eine Teilnahme (Swiss Swimming). Line element 29.9. Ukrainischer Schwimmerin droht 2-jährige Sperre. Der ukrainischen Schwimmerin Natalia Chudjakowa droht wegen Doping mit dem Steroid Stanozolol eine Zwei-Jahres-Sperre durch den Weltverband FINA. Wie Der Verband in Lausanne mitteilte, werde das Doping-Panel unter der Leitung des Hamburgers Harm Beyer "in den kommenden Monaten" über eine Bestrafung der WM-Siebten (50 m Delfin) entscheiden. Chudjakowa war während der WM im Juli in Barcelona in A- und B-Probe positiv getestet worden. Seit dem 18. August ist sie deshalb vorläufig von Wettkämpfen ausgeschlossen.

29.9. EX-Weltmeisterin Wendy Wyland gestorben. Wendy Wyland, in den 80er Jahren eine der weltbesten Wasserspringerinnen, ist am 27. September in Rochester im Alter von 38 Jahren gestorben. Das gab der US-Verband bekannt. Wendy Wyland litt nach Angaben ihrer Familie seit 22 Monaten an schwersten Migräneanfällen. Eine genaue Todesursache steht noch nicht fest. 1982 gewannWyland bei den Welt-Titelkämpfen in Guayaquil/Ekuador Gold vom Turm und wurde zwei Jahre später Bronzemedaillen-Gewinnerin bei den Olympischen Spielen in Los Angeles.

29.9. Gary Hall Jr. will Sprintteam gründen. (FG/Swiminfo) Der vierfache Olympiasieger veröffentliche in den vergangenen Wochen seine Pläne für ein in Key West, Florida, basiertes Schwimmteam namens "The Race Club". Als Trainer für den Klub der Sprinter konnte der ebenfalls 4-fache Olympiagoldmedaillengewinner Jon Olson gewonnen werden. Kost und Logis für das 6.köpfige Team sind frei. Einzelheiten, wie Qualifikationszeiten und Bilder des Trainingsbecken s. www.garyhalljr.com). Bis heute seien bloss für 3 der 6 Plätze Interessenten vorhanden, sagte der 29-jährige Hall, der zugab, dass das Interesse für seine Idee nicht gerade "überwältigend" sei. Der Sache werde aber "unglaublich toll" werden, sagte der für sein grosses Selbstvertrauen bekannte Hall jr. Line element 28.9. Neue Links. Line element 27.9. FINA präzisiert Dopingregeln. Aufgrund des Medieninteresses für die Strafreduktionen sieht sich die FINA gezwungen, folgendes bekannt zu machen:
  • Die FINA hat ihre Regelungen vom 11.9.2003 mit Beschluss des ausserordentlichen FINA-Kongresses vom Juli 2003 in Barcelona an diejenigen der WADA vom 5.3.2003 angepasst;
  • Im Sinne einer Übergangsregelung werden laufende Straffristen den neuen Fristen angepasst (Beginn der Sperrfrist mit dem Urteil);
  • Bei laufenden Verfahren wendet die FINA die neuen maximalen Sperrfristen von 2 Jahren an;
  • Im Sinne der Fairness gegenüber SportlerInnen, bei denen die alten Regeln angewendet wurden, werden in Übereinstimmung mit der Praxis des Internationalen Sportgerichtshofs in Lausanne die Sperren für einzelne SportlerInnen reduziert;
  • Die FINA hat sich bei der Diskussion der neuen Sperrfristen durch die WADA für die alten, vierjährige Sperren für die erstmalige verbotenen Anwendung von Anabolika und ähnlichen Substanzen eingesetzt. Schliesslich überwogen die Stimmen für eine 2-jährige Sperre [Press Release].
27.9. FINA reduziert Strafe für Gerasimenya. Die ursprünglich 4-jährige Sperre für die 17-jährige Weissrussin Alexandra Gerasimenya wurde auf 2 Jahre reduziert, sodass sie ab 3.6.2005 wieder starten kann. Gerasimenya hat stets bestritten sich mit Norandrosteron gedopt zu haben und plane inoffiziell an den kommenden weissrussischen Meisterschaften teilzunehmen. Line element
25.9. Ein kleiner Fisch mit dem grossen Olympia-Traum. Eigentlich ist sie noch ein ganz kleiner Fisch. Mit dem Namen können erst ein paar Insider etwas anfangen: Stephanie Eisenring. Doch die noch nicht dreizehnjährige gebürtige Zücherin kümmert das wenig. Die in Florida Lebende hat einen Traum: 2008 will sie bei den Olympischen Spielen in Peking dabei sein. Als Schwimmerin [Mehr im grossen Bildbericht des Sonntagsblicks]. Line element 25.9. Flavia Rigamonti zurück in der Schweiz. (Swiss Swimming) Flavia Rigamonti ist vergangene Woche zur bessern Rehabilitation ihres Arms, den sie nach einem Fahrradunfall im Juli operieren musste, aus den USA in die Schweiz zurückgekehrt. Gemäss Aussage von Flavia Rigamonti will sie sich in der Schweiz auf die Olympischen Sommerspiele 2004 vorbereiten. Die Vizeweltmeisterin über 1500 m Freistil von Fukuoka (JAP) hat sich zudem von ihrem früheren Verein Atlantide und dessen Trainer Christophe Pellandini getrennt. Langzeittrainer Pellandini brachte die Ausnahmeathletin an die Weltspitze, zu EM-Gold und zu WM-Silber. Vor zwei Jahren begann Rigamonti ihr Studium an der Southern Methodist University in Dallas (USA) und trainierte dort unter dem Weltklassetrainer Steve Collins. Ihr neuer, persönlicher Coach wird der Italiener Nicola Agosti sein, der gleichzeitig auch ihr Lebenspartner ist. Gemäss Aussagen von Bernhard Bühler, Direktor Swiss Swimming, wird man sich nächste Woche mit Flavia Rigamonti und ihrem Coach treffen um eine optimale Vorbereitung für die Olympiaqualifikation sicherzustellen. "Es ist sicher im Interesse von Swiss Swimming, dass Flavia sich optimal auf die Olympiaqualifikation vorbereiten kann. Wie dies im Detail aussehen wird und was Swiss Swimming dazu beitragen kann resp. beitragen will ist noch offen. Das werden wir in aller Ruhe mit Flavia und ihrem neuen Coach bei einem Treffen nächste Woche besprechen." sagte Bernhard Bühler.

Pressekonferenz von Flavia Rigamonti.
Datum: Freitag, 26. September 2003
Zeit: 15.00 Uhr
Ort: Schulhaus (Grundschule) in Breganzona (Autobahnausfahrt Lugano Nord,
das Schulhaus liegt an der Hauptstrasse)
Teilnehmer: Flavia Rigamonti, Nicola Agosti (Coach), Giancarlo Rigamonti
(Vater)
Themen: Vorstellung des neuen Trainer, Erläuterung der Beweggründe für die
sportliche Veränderung, Ergänzende Informationen zu publizierten Artikeln in
Tessiner Printmedien, Beantwortung von Fragen
Anmeldung zur PK: Bitte an P. Krämer, 079-217 73 70, oder als Antwortmail.

25.9. Van Almsick fordert lebenslänglich für Dopingsünder. "Wenn jemand gedopt hat, bin ich generell dafür, dass er lebenslänglich gesperrt wird", sagte die 25 Jahre alte Weltrekordlerin über 200 m Freistil der Zeitung"Die Welt". Die Berlinerin reagierte damit auf die Begnadigung von Claudia Poll, deren Sperre vom Schwimm-Weltverband (FINA) von vier auf zwei Jahre verkürzt worden ist. Mit der Reduzierung der Strafe passte die FINA ihre Sanktionen dem Strafen-Katalog der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) an. Die 30 Jahre alte Schwimmerin aus Costa Rica hatte bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta vor Franziska van Almsick Gold über 200 m Freistil gewonnen. Im Februar 2002 wurde Claudia Poll positiv auf das Dopingmittel Norandrosteron getestet und war daraufhin für vier Jahre gesperrt worden. Nach der nun erfolgten Reduzierung der Strafe könnte Claudia Poll bei den Olympischen Spielen im kommenden Jahr in Athen starten, wo sich Franziska van Almsick endlich den Traum vom olympischen Gold erfüllen will."Ich habe mir für Athen etwas vorgenommen", sagte die Berlinerin,"mit oder ohne Poll, das ist mir egal." Line element 24.9. Thorpe geht in die Höhe. (FG/Fox) Ian Thorpe nimmt Michael Phelps Herausforderung genügend ernst um zum ersten Mal seit der Vorbereitung für die olympischen Spiele 2000 ein Höhentraining durchzuführen. Thorpe wird mit seiner Trainerin Tracey Menzies und mit dem New South Wales Institute of Sports im November für 3 Wochen im Höhentrainingscenter in Flagstaff, Arizona, verbringen. Die Truppe wird begleitet vom Nationaltrainer Brian Sutton, der bereits über eine grosse Erfahrung im Höhentraining hat. "Ian sprach auf das letzte Höhentraining sehr gut an," meinte Sutton. Inzwischen habe sich Thorpe von der im Februar 2003 durchgemachten Virusinfektion wieder vollständig erholt. Mit von der Partie wird auch Elka Graham sein, die wegen ihrer Herzprobleme im Vorfeld der Weltmeisterschaften Schlagzeilen machte. Sie ist seither wieder völlig gesund. Auch in ihrem Fall vermuten die Spezialisten eine subklinische Virusinfektion, d.h. eine Infektion, die sich normalerweise nicht als Krankheit bemerkbar macht [Darf ich mit einer Erkältung oder Fieber schwimmen?].

24.9. Koffein und Pseudoephedrin von der Dopingliste gestrichen. (FG/Fox) Ohne Kommentar kündigte gestern die Geschäftsleitung der WADA die Streichung der beiden Substanzen von der Liste der gesperrten Mittel an. Arne Ljungqvist, Leiter der medizinischen Ausschüsse des IOC und der IAAF, meinte, dass die Liste dem Stand des Wissens und unseren Einstellungen angepasst werden müsse. Die Frist für die endgültige Ratifizierung läuft am 1.10.2003 ab und sie wird am 1.1.2004 in Kraft treten. Line element 23.9. Claudia Poll startet in Athen. Die FINA hat Polls 4-jährige Sperre gemäss den neuen Richtlinien auf 2 Jahre reduziert. Die Olympiasiegerin über 200 m Freistil von 1996 in Atlanta kann deshalb ab dem 26. März 2004 wieder starten, teilte ihr Trainer Francisco Rivas mit. "Sie hat mit trainieren nie aufgehört und erfüllt die Teilnahmelimiten problemlos." Die 30-jährige Poll wurde im Februar 2002 in einer Trainingskontrolle positiv auf das Steroid Nandrolon getestet. Der internationale Sportsschiedsgericht in Lausanne wies ihren Rekurs ab. Line element 22.9. Kurzbahn-EM: 4 Athleten je Land in jeder Disziplin. (dpa) - Der europäische Schwimm-Verband LEN erlaubt bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Dublin (11. bis 14. Dezember) den Einsatz von vier statt bislang zwei nationalen Athleten pro Disziplin. Die Regeländerung gilt vorerst nur für das Championat in Irland. Die neue LEN-Vorschrift besagt auch, dass nur die beiden zeitschnellsten Schwimmer eines Verbandes in die Halbfinal- und Entscheidungsläufe vordringen können. Mit der überraschenden Massnahme will die LEN ihren Mitgliedsverbänden die Möglichkeit zu internen Qualifikationen für die Olympischen Spiele 2004 in Athen einräumen. Der DSV wird seine Mannschaft für Dublin nach den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften vom 28. bis 30. November in Gelsenkirchen nominieren. Für die besten deutschen Schwimmer ist die EM in Dublin kein Olympia- Qualifikationswettkampf.

22.9. Wasserball: SC Kreuzlingen in der LEN-Trophy. (SwissWaterpolo) Bei schönstem Spätsommerwetter wurde am Sonntag Nachmittag das Wasserball Euro League Turnier in Kreuzlingen beendet. Nach fünf ereignisreichen und sportlich interessanten Tagen haben sich Volgograd, Amersfoort, Hannover und Galatasaray für die nächste Euro League Runde qualifiziert. Oradea und Kreuzlingen werden Ende Oktober im Rahmen der LEN Trophy wieder in den Europacup einsteigen.
Organisator SC Kreuzlingen konnte am Sonntag Nachmittag ein durchwegs positives Fazit ziehen. Die Organisation, die äusseren Bedingungen, der sportliche Gehalt und auch das Abschneiden der eigenen Mannschaft haben gestimmt. Auch wenn mit einem Quentchen mehr Wettkampfglück sogar die Qualifikation für die zweite Runde der Euro League drin gelegen wäre, darf man der Kreuzlinger Equipe zu ihren Leistungen gratulieren.

Verdiente Sieger
Wie erwartet haben sich mit dem Russischen Meister, dem Holländischen Vizemeister, dem Deutschen Pokalsieger und dem Türkischen Meister die Favoriten durchgesetzt. Volgograd und mit Abstrichen Amersfoort waren für alle übrigen Teilnehmer eine Nummer zu gross. Dahinter entwickelten sich aber ausnahmslos spannende Spiele auf beachtlichem Niveau. Als etwas überraschend darf vielleicht das Ausscheiden der Rumänen gewertet werden, die das Weiterkommen im Spiel gegen Galatasaray (8:9) vergeben haben.

Kreuzlingen hielt gut mit
Auch wenn am Ende nur der sechste und letzte Turnierrang herausgeschaut hat, ist den Kreuzlingern eine tadellose Leistung zu attestieren. Der 8:5 Sieg gegen Waspo Hannover war der resultatmässige Höhepunkt. Die beste spielerische Leistung wurde in der Partie gegen CSM Oradea erzielt, als man sehr unglücklich nach Verlängerung und Golden Goal den Kürzeren zog. Gegen die starken Holländer hielt der SCK eine Halbzeit lang hervorragand mit, bevor dann in der zweiten Hälfte alles gegen die Einheimischen zu laufen schien. Konditionelle Schwächen gekoppelt mit nachlassender Konzentration waren am Ende des Turniers die Hauptfaktoren, dass die Partie gegen Galatasaray verloren ging und dass das Resultat gegen Volgograd um einige Tore zu hoch ausfiel.

LEN Trophy mit SC Kreuzlingen
Nebst 30 weiteren europäischen Clubteams haben sich CSM Oradea und der SC Kreuzlingen für die LEN Trophy qualifiziert. Die Auslosung erfolgt am 12. Oktober. Die acht Erstrundenturniere werden am Wochenende vom 24.-26. Oktober 2003 ausgetragen. Für Kreuzlingen bietet sich dabei eine weitere Gelegenheit, sich mit europäischen Toptteams zu messen und Erfahrung für die kommende NLA Meisterschaft zu sammeln.

Schlussrangliste, alle 5 Spiele
1. Volgograd (RUS) 10 Punkte
2. Amersfoort (NED) 8
3. Hannover (GER) 4
4. Galatasaray (TUR) 4
5. Oradea (ROM) 2
6. Kreuzlingen (SUI) 2

1.-4. Euro League
5./6. LEN Trophy
Line element 19.9. Chinesische Schwimmmeisterschaften. Resultate des 4. und letzten Tages.

19.9. Franziska van Almsick plant Teilnahme an Kurzbahn-EM. (sid)- Bei Franziska van Almsick läuft derzeit alles nach Plan: Einer Teilnahme an den deutschen Meisterschaften auf der Kurzbahn in Gelsenkirchen (28. bis 30. November) steht ebensowenig im Wege wie dem EM-Start in Dublin (11.-14. Dezember). "Nach derzeitigem Stand der Dinge gehen wir von ihrem Start aus", sagte Sportdirektor und Cheftrainer Ralf Beckmann. Almsick-Managerin Regine Eichhorn bestätigte: "Die EM steht fest auf Franziskas Olympia-Fahrplan." "Ihre Schulter ist lange therapiert worden. Nun läuft die Vorbereitung ohne nennenswerte Beeinträchtigungen, alles normal und alles im Plan. Ich hoffe, dass es Franzsika in Dublin richtig krachen lässt", sagte Beckmann.

19.9. Larfaoui: "Sehr zufrieden mit Athen". Nach einer Besichtigung der Olympiaanlagen für den Schwimmsport äusserte sich der FINA-Präsident in Athen sehr zufrieden mit dem Stand der Arbeiten und den Verbesserungen. "Die Anlagen sind wunderbar."

19.9. Chinesische Schwimmmeisterschaften. WM-Bronzemedaillengewinnerin Yang Yu gewinnt 200 m Freistil in 1:59.08 [Resultate 3. Tag].

19.9. WADA: Koffein und Pseudoephedrin kein Doping? (FG/AP) Die medizinische Forschungskommission der WADA unter der Leitung des schwedischen Professors Arne Ljungqvist soll gemäss einem Interview der WADA-Geschäftsleitung eine modernisierte Dopingliste vorschlagen, auf der einige bekannte Substanzen nicht mehr aufgeführt sein sollen. Unter den fehlenden Substanzen befinden sich Koffein und Pseudoephedrin, welches in Medikamenten gegen Husten vorkommt. Das Stimulans Modafinil, das der Leichtathletin White zwei Goldmedaillen kostete, ist hingegen enthalten. Als einzige Begründung für den Vorschlag wird ein Trend "zur Modernisierung" angegeben. Line element 18.9. Offizielles Comeback von Thomas. Der australische Schwimmverband hat das Comeback der Delfinspezialistin Petria Thomas am Qantas Skin Meet am 26. November und am FINA World Cup vom 28.-30.11. in Melbourne offiziellangekündigt.

10 Millionen Pfund fürs Schwimmen. In Grossbritannien werden auf Inititiative der Amateur Swimming Association (British Swimming) 10 Mio. £ aus der Landeslotterie für die Instandstellung von Swimming Pools eingesetzt. Im Verhältnis zur Grösse des Landes herrscht in Grossbritannien ein grosser Mangel an für den Schwimmsport geeigneten Schwimmbecken.

18.9. Rosolino zurück in Melbourne. Massimiliano Rosolino ist zu Ian Pope in Melbourne zurückgekehrt. Rosolino profitiert von den ausgezeichneten Trainingsbedingungen und den Kenntnissen von Pope, der u.a. Klim und Welsh trainiert. Rosolino will in Athen Phelps über 200 m Lagen schlagen: "Sein Rekord scheint unschlagbar ... aber niemand ist unbesiegbar. Es wird harte Gegner geben aber ich habe noch Verbesserungspotenzial."

18.9. Brasilianische Schwimmerin für 2 Jahre gesperrt. Das FINA-Dopingpanel hat Laura Azevedo wegen Anabolikamissbrauch (positive Proben an der Troféu Brasil vom Mai 2003) schuldig gesprochen und für 2 Jahre gesperrt. Line element 17.9. Chinesische Schwimmmeisterschaften. Am zweiten Tag der chinesischen Landesmeisterschaften in Zhangjiagang fiel bereits der zweite Landesrekord. Über 100 m Rücken verbesserte Ouyang Kunpeng den alten Rekord, den er an der Universiade aufgestellt hat, um 26/100 auf 54.73 [Mehr]. Line element 16.9. Forbes Carlile mit 2-minütiger "Standing Ovation" geehrt. Die australische Trainerlegende Forbes Carlile wurde an der Jahresversammlung der American Swimming Coaches Association, ASCA, für sein jahrzehntelanges, erfolgreiches Wirken mit einer 2-minütgen "Standing Ovation" geehrt. Zu "seinen" Schwimmerinnen gehörte beispielsweise Shane Gould, die 1972 als 16-jährige alle Weltrekorde von 100 bis 15000 m Freistil hielt und an den olympischen Spielen 1972 in München alle Freistilstrecken gewann. In jüngster Zeit hat sich Carlile vor allem als engagierter Kämpfer gegen das Doping im Schwimmsport bemerkbar gemacht [Bildbericht auf Englisch].

16.9. Chinesische Schwimmmeisterschaften. An den chinesischen Landesmeisterschaften in Zhangjiagang fiel bereits der erste Landesrekord [Mehr].

16.9. Bennett und Carvin gewinnen Tiburon Mile Open Water. Das zum fünften Mal ausgetragene Rennen im ungewöhnlich warmen 18-grädigen Wasser der Bucht von San Franscisco (Karte) wurde von Brooke Bennett (23) in 19:30 und Chad Carvin (26) mit neuem Streckenrekord in 18:51 gewonnen. Das Preisgeld betrug 10'000 US$. Die Distanz der Strecke mit der malerischen Kulisse betrug eine nautische Meile (1.852 km), es nahmen über 400 Schwimmende teil [Website Tiburon Open Water Swim]. Line element 15.9. Michael Phelps US-Schwimmer des Jahres. Nicht ganz überrraschend wurde Michael Phelps an der Jahresversammlung von US Swimming in San Diego zum Schwimmer des Jahres gewählt. Caesar Garcia wurde zum Wsserspringer des Jahres gewählt. Zum Trainer des Jahres wurde Bob Bowman (North Baltimore Aquatic Club) gewählt. Bowman sagte, dass er den Preis auch der fähigen und engagierten Vereinsführung und den motivierten AthletInnen verdanke. Line element 14.9. Weltbestenlisten nachgeführt. Swimnews hat die Weltbestenlisten (50 m Bahn) mit Stand 10.9. nachgeführt. Von den Schweizer Schwimmern und Schwimmerinnen sind aufgelistet: Männer - Karel Novy, Christoph Bühler, Dominik Meichtry, Gerry Strasser, Flori Lang, Jonathan Massacand, Remo Lütolf, Philippe Gilgen, Yves Platel sowie Staffeln der Nationalmannschaft, SC Uster, SV Limmat und SV Basel. Frauen - Majorie Sagne, Dominique Diezi, Hanna Miluska, Chantal Strasser, Flavia Rigamonti, Carmela Schlegel, Ramona Pedretti, Luana Calore sowie Staffeln der Nationalmannschaft, SV Limmat und SV Basel (in der Reihenfolge des Erscheinens auf den beiden Listen) [Übersicht alle Bestenlisten] [Direkt: Männer / Frauen]. Line element 13.9. Petria Thomas trainiert wieder - aber ohne Sponsor. (FG/SMH) Die australische Spitzenschwimmerin Petria Thomas (28) kann nach der dritten Schulteroperation und dreimonatiger Aufbauarbeit mit Physiotherapie, Gymnastik und geeigneter Wasserarbeit wieder ihr früheres Trainingspensum aufnehmen. Zur Vermeidung von erneuten Schulterbeschwerden wurde ihre Technik analysiert und verbessert. Trotzdem schwimmt Thomas nicht ohne Sorgen: ihr Hauptsponsor, die Pharmafirma "The Natural Way", ist im Mai in schwere finanzielle Schwierigkeiten geraten und hat alle ihre Sponsorenbeiträge auf Null reduziert. "Sie haben versucht mir zu helfen, aber sie müssen zuerst an sich selber denken," sagte Thomas, die noch kleinere Unterstützungsbeiträge von Speedo und Fuji Xerox sowie ein Stipendium vom Australian Institute of Sports erhält. Trotzdem steckt die seit 1994 an der Weltspitze schwimmende Thomas offenbar in finanziellen Nöten. Line element 12.9. Don Talbot wieder mit wichtiger Rolle im australischen Schwimmsport. Der nach der erfolgreichen WM 2001 in Fukuoka zurückgetretene Nationalcoach Don Talbot wird wieder eine einflussreiche Aufgabe erhalten, teilte gestern der Direktor Leistungssport von Australian Swimming, Greg Hodge, mit. "Im Hinblick auf Athen 2004 wird Talbot nicht nur an Seminaren und Workshops, sondern direkt mit den Trainern am Beckenrand arbeiten. Die sechs Monate bis zu den Olympiaausscheidungen sind für uns kritisch, und der beste Weg Talbots Know-how zu nutzen ist, dass er den Trainern schnelles Feedback gibt." Das australische Schwimm-Team hat seit dem Rücktritt von Talbot an Schlagkraft verloren. Die Aufgaben der beiden Nationaltrainer Brian Sutton und Scott Volkers sollen nicht angetastet werden, wobei zu bemerken ist, dass gegen Sutton noch eine Untersuchung wegen seines zu späten Erscheinens im Trainingslager in Sindelfingen vor der WM 2003 läuft. Line element 11.9. Kalender FINA Swimming World Cup 2003/04:
1 Daejon, Korea, 24.-25.11.2003
2 Melbourne, Australien, 28.-30.11.2003
3 Durban, Südafrika, 5.-7.12.2003
4 Stockholm, Schweden, 13.-14.1.2004
5 Berlin, Deutschland, 17.-18.1.2004
6 Moskau, Russland, 21.-22.1.2004
7 New York, USA, 30.-31.1.2004
8 Rio de Janeiro, Brasilien, 6.-8.2.2004 Line element 10.9. Swiss Swimming: Chef Leistungsport bestimmt Verbandstrainer für die neue Saison. (Swiss Swimming) Im Ressort Nationalmannschaft von Swiss Swimming hat der Chef Leistungssport Pierre-André Weber die Verbandstrainer für die Saison 2003/04 bestimmt.
Gruppe Elite
Head Coach: vakant, deshalb aufgeteilt in
- Olympiakader Verbandstrainer: Gerard Moerland (OS-Head Coach) und Flemming Poulsen
- A-Kader Verbandstrainer: Axel Mitbauer
- B-Kader Verbandstrainer: Svetlana Foursova und Chris Morgan
Gruppe Junioren
Head Coach Junioren: Jacky Brochen
Verbandstrainer: Roberto Bernardi
Gruppe Jugend
Head Coach Jugend: Ruth Scheidegger
Verbandstrainerin: Elena Sommaruga
Gruppe Open Water
Head Coach: Flavio Bomio
Verbandstrainerin: Elena Nembrini
Spezielle Mitarbeiter
Verbandsarzt/Chef Medical Team: Dr. Ewen Cameron
OS-Projekt Wettkampfanalyse: François Willen
Karriereberatung/Sporthilfe: Adrian Andermatt
Techn. Berater: Guennadi Touretski
OS-Teamchef: Bernhard Bühler
Pierre-André Weber selber wird sich auf sein Kerngeschäft als Chef Leistungssport und Chef Nachwuchs konzentrieren, dazu noch als Verbands J+S Coach funktionieren. Line element 9.9. Phelps will Thorpes Rekorde. (FG/Fox) Michael Phelps hat sich zum Ziel gesetzt, Thorpes Weltrekorde über 200 und 400 m Freistil zu verbessern. Der 18-jährige Superstar kündigte in einem Zeitungsinterview an, er wolle sie sich bis spätestens zu den olympischen Spielen holen. "Wir haben stark am Crawl gearbeitet, und ich habe mich über 200 und 400 m im vergangenen Jahr entsprechend verbessert," sagte Phelps. Er habe vor, im November am Skins-Meeting in Sydney Thorpe ein erstes Mal herauszufordern. Auch die Gelegenheit am FINA World Cup in Melbourne wolle er packen. "Ian war seit Sydney 2000 über diese Strecken viel zu dominant. Es gibt noch einige, die ihn schlagen könnten", meinte Phelps abschliessend. Line element 8.9. Click and read:
Line element 7.9. Irisches EM-Team: Der irische Verband wird an der Kurzbahn-Em im eigenen Land mit einem zwölfköpfigen Team antreten. Frauen: Julie Douglas, Chantal Gibney, Claire Hogan, Lee Kelleher, Melanie Nocher, Emma Robinson, Sinead Tyrell. Männer: Andrew Bree, Steven Manley, Donal O'Neill, Muiris O'Riada, Michael Williamson. Line element 6.9. Grossbritannien mit grösster Schwimmmannschaft nach Dublin. British Swimming hat 55 Schwimmerinnen und Schwimmer für die vom 11.-14.12.2003 in Dublin stattfindende Kurzbahn-Europameisterschaft selektioniert: Frauen: Kirsty Balfour, Janine Belton, Danielle Berry, Ros Brett, Nathalie Brown, Grace Callaghan, Lisa Chapman, Rebecca Cooke, Kathryn Evans, Rachel Genner, Louise Gowans, Lauren Greenshields, Kate Haywood, Sarah Healey, Gemma Howells, Jo Jackson, Amy Konowalik, Georgina Lee, Melanie Marshall, Karen Nisbet, Cassandra Patten, Keri-anne Payne, Karen Pickering, Sarah Price, Stephanie Proud, Katy Sexton, Rebecca Shaw, Alison Sheppard, Gemma Spofforth, Claire Windeatt. Männer: Alan Bircher, Matt Bowe, Simon Burnett, Matthew Clay, Chris Cook, Todd Cooper, Chris Cozens, Euan Dale, David Davies, Ian Edmond, Matthew Edwards, Adam Faulkner, Mark Foster, Robin Francis, James Gibson, James Goddard, Andy Hunter, Matt Kidd, Gavin Meadows, Darren Mew, Steve Parry, Alex Scotcher, Graeme Smith, Gregor Tait, Adrian Turner. Line element 4.9. European Short Course Championships, Dublin, 11.-14.12.2003

4.9. Kenyanischer Schwimmverband mit Sex-Skandal. (FG/Swiminfo) Fünf kenyanische Schwimmverbandsoffiziellesind angeklagt, während einem Länderkampf in Zambia im Mäörz 2003 Schwimmerinnen missbraucht zu haben, die teilweise bloss 8 bis 10 Jahre alt waren. Falls sich die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen, müssen sie mit einer 3-jährigen Sperre rechnen (wäre ja eine geradezu lächerliche Strafe, Red.). Einer der Offiziellen soll die Mädchen zuvor alkoholisiert haben.

4.9. Waikiki Roughwater Swim knapp an Katastrophe vorbei. Der zum 34. Mal in Honolulu ausgetragene Waikiki Roughwater Swim, der über 3.84 km vom Kaimana Beach zum Hilton Hotel führt, endete für viele beinahe fatal. Von den 947 gestarteten Schwimmerinnen und Schwimmern erreichten nur 357 das Ziel. Die Organisatoren hatten sich, obwohl sie mit den Verhältnissen bestens vertraut sein sollten, mit den Gezeitenströmungen total verrechnet. Hätten sie auf die Kajakpaddler, die die Bojen und Streckenmarkierungen gelegt hatten, sowie die Schwimmer, die zum Aufwärmen hinaus- und zurückschwammen gehört, hätte man den Start um einige Stunden verschieben können. Die Schwimmenden mussten so aber ab der ersten Boje den grössten Teil der Strecke mit einer Gegenströmung von 1 bis 1.5 Metern pro Sekunde kämpfen. Nur die Schnellsten konnten diese Strömung sowie den hohen Wellengang und den Seitenwind überwinden und sich zum 3.84 km weit entfernten Ziel durchkämpfen. Klug waren die rund 130 Schwimmenden, die bald nach der ersten Boje aufgaben, und zum Start zurückschwammen, oder sich an der Boje oder an einer Markierung festhielten, bis Hilfe eintraf. Wer zu langsam war und es dennoch versuchte, bzw. gar nicht realisierte, was mit abläft, wurde zum Teil meilenweit am Diamond Head vorbei in den offenen Ozean geschwemmt. 361 Personen mussten von Helikoptern, Lifeguards, Küstenwache und Kajaks gerettet werden. Die Rettungsaktion dauerte Stunden. Die einzige Kontrolle, ob alle überlebt hatten, waren die ums Fussgelenk befestigten Chips zur Zeitmessung. Die Kontrollierenden registrierten mit zitterenden Händen und zunehmender Erleichterung jeden eingetroffenen Chip, der ein gerettetes Leben bedeutete. Normalerweise beträgt die Siegerzeit 40 bis 45 Minuten. Dieses Mal betrug sie mehr als 1:04! [Website WRS mit Resultaten]. Die wirklichen Kenner der Strecke schwammen allerdings einen zwar längeren aber schnelleren Kurs: nach der ersten obligatorischen Boje gings zurück durch den Surf Richtung Ufer, dann entlang dem Ufer und wieder hinaus zur letzten Boje und zuletzt zurück zum Strand ans Ziel. Man schwamm zwar so rund 800 Meter weiter, hatte aber keine Gegenströmung und sparte je nach Schwimmgeschwindigkeit 10 bis 20 Minuten. Mehr Infos: [361 need rescuing in Roughwater Swim] [Australians conquer rough swim] (Originalbericht FG). Line element 3.9. US-16-Bestenlisten. US Swimming hat die 16-Bestenlisten (bis 18 Jahre) veröffentlicht [US Swimming Top Rankings 2003].

3.9. Allen Richardson gestorben. In Hawaii ist am Montag der frühere Teamarzt des University-of-Hawaii-Sportteams 56-jährig gestorben. Er war ab 1980 auch als Vorsitzender des FINA-Dopinggremiums international bekannt geworden. Richardson hinterlässt seine Frau Pokey Watson Richardson, die in 1964 Rom und 1968 Mexico-City im Schwimmen in Weltrekordzeit in der 4x100-m-Freistilstaffel Gold gewann, sowie 2 Töchter und einen Sohn.

3.9. FINA Marathon Swimming World Cup. In Ohrid (Mazedonien) gewannen am 30.8.2003 Angela Maurer und Petar Stojchev das Rennen über 30 km. Rangliste: Frauen 1. Angela MAURER GER 5h57:43.08, 2. Britta KAMRAU GER 5h57:57.70, 3. Natalia PANKINA RUS 6h02:40.11. Männer: 1. Petar STOJCHEV BUL 5h36:19.20, 2. Igor MAJCEN SLO 5h37:37.50, 3. Stephane GOMEZ FRA 5h45:34.27. Das nächste und letzte Rennen wird am 1.11.2003 in Cancun, Mexico ausgetragen (10 km) [FINA Webseite]. Line element 1.9. Wasserball-Junioreninnen-WM: Kanada gewinnt, Schweiz Rang 14. An der Juniorinnen-WM der Wasserballerinnen in Calgary schlugen die Kanadierinnen die USA im Finalspiel 8:7. Im Spiel um den dritten Platz gewann Spanien gegen Russland 9:7. Rangliste: 1. Canada; 2. USA; 3. Spain; 4. Russia; 5. Germany; 6. Australia; 7. Netherlands; 8. Brazil; 9. Czech Republic; 10. Greece; 11. New Zealand; 12. Mexico; 13. France; 14. Switzerland. 5. FINA Juniorinnen Wasserballweltmeisterschaften, Calgary, 23.-31.8.2003 [FINA Seite].

1.9. Universiade: Resultate Schwimmen vom 30.8.2003
Finals ohne Schweizer Beteiligung.
1500m Freistil, Herren
1. Prilukov Yuri (RUS) 15:12.13
2. Chervynskiy Lgor (UKR) 15:14.46
3. Vanderkaay Peter (USA) 15:19.44
13. Baillod Julien (SUI) 16:33.87
50m Freistil, Herren
1. Shyrshov Vyachesl (UKR) 22.59
2. Mankoc Peter (SLO) 22.77
3. Kaoralov Andrei (RUS) 22.81
28. Gaffuri Alessandro (SUI) 24.10
31. Reuter Jens (SUI) 24.22
50m Brust, Herren
1. Gibson James (GBR) 27.92
2. Lisogor Oleg (UKR) 27.94
3. Flaskay Mihaly (HUN) 28.05
33. Gautsch Sebastian (SUI) 30.58
4x 100m 4Lagen, Herren
1. JPN 3:42.20
2. RUS 3:43.62
3. GBR 3:44.95
13. SUI (Massacand, Gautsch, Lecoultre, Gaffuri) 3:53.64
100m Brust, Damen
1. Luo Xuejuan (CHN) 1:07.45
2. Qi Hui (CHN) 1:08.76
3. Genner Rachel (GBR) 1:09.72
21. Baillod Celine (SUI) 1:16.83
200m Rücken, Damen
1. Nakamura Reiko (JPN) 2:12.17
2. Terakawa Aya (JPN) 2:13.21
3. Volcan Erin (USA) 2:13.82
19. Reuter Katja (SUI) 2:24.79
200m Delfin, Damen
1. Kiss Annamaria (HUN) 2:15.12
2. Corkran Katherine (AUS) 2:17.45
3. Landry Michelle (CAN) 2:18.53
19. Schrader Denise (SUI) 2:23.14
22. Stampfli Carla (SUI) 2:24.89
Line element 1.9. Universiade: Resultate Schwimmen vom 29.8.2003
(S.Lenz, SHSV) Die Schwimmerin Carla Stampfli qualifizierte sich heute Vormittag für den B-Final über 50m Delfin. Am Abend steigerte sich die in Mailand trainierende Solothurnerin nochmals und beendete das Rennen in 28.72 auf dem 12. Rang.
50m Delfin, Damen
1. Catalano Shannan (USA) 27:56
2. Bespalova Irina (RUS) 27.75
3. Corkran Katherine (AUS) 27.76
12. Stampfli Carla (SUI) 28.72
23. Reuter Katja (SUI) 29.66
4x 100m 4Lagen, Damen
1. CHN 4:06.22
2. USA 4:07.63
3. JPN 4:08.89
10. Schweiz 4:25.93
400m 4Lagen, Herren
1. Mori Takahiro (JPN) 4:17.23
2. Shanteau Eric (USA) 4:19.82
3. Halika Michael (ISR) 4:20.52
23. Baillod Julien (SUI) 4:36.58
25. Minelli Alain (SUI) 4:39.94
200m Freistil, Herren
1. Okumura Yoshihiro (JPN) 1:49.82
2. Mankoc Peter (SLO) 1:50.10
3. Davenport Ross (GBR) 1:50.51
23. Richard David (SUI) 1:54.86
33. Wacker Guillaume (SUI) 1:59.11
50m Delfin, Herren
1. Serdinov Audriy (UKR) 23.93
2. Breus Sergiy (UKR) 24.04
3. Korotishkin Evgue (RUS) 24.11
38. Lecoultre Simon (SUI) 26.01
42. Gaffuri Alessandro (SUI) 26.54


Zurück zur Homepage / an den Anfang

August 2003

Line element 31.8. Universiade: Resultate Schwimmen vom 28.8.2003
Alle Schwimmfinals ohne Schweizer Beteiligung.
400m Freistil, Herren
19. David Richard 4:02.03
Guillaume Wacker DNS (Total Teilnehmer 25)
100m Delfin, Herren
32. Simon Lecoultre 56:48 (Total 50)
100m Rücken, Damen
22. Katja Reuter 1:07.53
26. Carla Stampfli 1:08.64 (Total 30)
100m Rücken, Herren
24. Jonathan Massacand 59.01 (Total 40)
200m Freistil Damen
25. Denise Schrader 2:09.96 (Total 32)
Line element 29.8. Universiade: Resultate Schwimmen vom 27.8.2003
Alle Schwimmfinals ohne Schweizer Beteiligung.
400m Freistil, Herren
19. David Richard 4:02.03
Guillaume Wacker DNS (Total Teilnehmer 25)
100m Delfin, Herren
32. Simon Lecoultre 56:48 (Total 50)
100m Rücken, Damen
22. Katja Reuter 1:07.53
26. Carla Stampfli 1:08.64 (Total 30)
100m Rücken, Herren
24. Jonathan Massacand 59.01 (Total 40)
200m Freistil Damen
25. Denise Schrader 2:09.96 (Total 32)
Line element 28.8. Thorpe gewinnt Namensstreit. Die kleine, wenig bekannte australische Sportfirma "Torpedoes" hatte die Familie Thorpe vor Gericht eingeklagt, den Namen "Thorpedo" missbräuchlich zu verwenden. Das australische Bundesgericht hat nach 4-jähriger Auseinandersetzung entschieden, dass die Familie Thorpe Ians Spitzname "Thorpedo" für ihre Produkte verwenden darf. Das Gericht ist der Argumentation von Torpedoes nicht gefolgt, wonach der neue Name zu Verwechslungen führen kann, dazu seien die Namen und die damit propagierten Produkte zu wenig ähnlich. Thorpedo will Schwimmanzüge und Badehosen, Kalender, Reisetaschen, Sportbekleidung, Toilettenartikel, Sporternährung und -getränke verkaufen. Torpedo Sportswear ist seit 1992 etabliert und beliefert Schulmannschaften mit Rugbyausrüstungen.

28.8. Südafrika erhält FINA-Worldcup. Im Rahmen des FINA Swimming World Cup 2003/04 wird einer der Wettkämpfe in Durban stattfinden, und zwar vom 5.-7. Dezember 2003.

28.8. International Gay and Lesbian Aquatic Championships, Stanford, 21.-24.8.2003 [IGLA-Website] Line element 27.8. Australier wegen Stimulantienmissbrauch gesperrt. Beim Rückenschwimmer Andrew Burns (20) wurden am Sydney Grand Prix vom Juni 2003 Spuren von Ecstasy im Urin gefunden. Der australische Verband hat nach Anhörung eine 3-monatige Sperre (gültig ab 1.8.03) verfügt, die von Burns akzeptiert wurde. Er kann in dieser Zeit auch nicht wie gewohnt mit dem New South Wales Institute of Sports trainieren.

Universade: Resultate Schwimmen vom 26.8.2003.
200m Rücken, Damen
1. Qi Hui CHN 2:26.25
2. Luo Xuejuan CHN 2:26.99
3. Kawanabe Fumiko JPN 2:31.06
20. Celine Baillod SUI 2:46.06
400m Freistil, Damen
1.Rebecca Cooke GBR 4:11.23
2. Chen Hua CHN 4:11.94
3. Magda Dyszkiewicz USA 4:12.52
26. Schrader Denise SUI 4:33.80
50m Rücken, Herren
1. James Westcott USA 25.80
2. Kunpeng Ouyang CHN 25.82
3. Vyachesi Shyrshov UKR 25.88
25. Massacand Jonathan SUI 27.48
100m Brust, Herren
1. James Gibson GBR 1:00.71
2. Chirs Cook GBR 1:01.28
3. Oleg Lisogor UKR 1:01.69
39. Gautsch Sebastian SUI 1:07.16
100m Freistil, Herren
1. Andrei Kaoralov RUS 49.36
2. Chris Cozens GBR 49.94
3. Yuriy Yegoshin UKR 50.02
31. Gaffuri Alessandro SUI 52.97
38. Reuter Jens SUI 53.73
200m Lagen, Herren
1. Takahiro Mori JPN 2:00.59
2. Joseph Bruckart USA 2:01.57
3. Adam Lucas AUS 2:03.06
24. Jonathan Massacand SUI 2:07.59
35. Martin Weiss SUI 2:11.21
Line element 25.8. Verbesserter Terrorschutz an der Universiade. (FG/Reuters) Die südkoreanische Polizei hat die Sicherheitsmassnahmen im Umfeld der Universiade verbessert, nachdem sie einen Hinweis erhalten hat, wonach islamistische Extremisten einen Giftgasangriff planten. Fahrzeuge und Personen um Stadien und Unterkünfte der Athleten werden vermehrt kontrolliert. Die Polizei habe Erfahrung in diesem Bereich, da ähnliche Drohungen schon bei der Fussball-WM 2002 eingangen sind.

25.8. Carla Stampfli in Rekordnähe. (Mitgeteilt durch S. Lenz, Media Relations SHSV) An der Universiade in Daegu (SKOR) qualifizierte sich heute die 19-Jährige Schwimmerin Carla Stampfli über 100m Delfin für den B-Final und blieb dabei im Vorlauf nur knapp fünf Zehntelssekunden über dem Schweizer Rekord. Im B-Final konnte sich die Solothurnerin dann nicht mehr steigern und beendete das Rennen in 1:03.57 auf dem 11. Rang.
Carla Stampfli war nach dem Rennen leicht enttäuscht, hatte sie sich doch nach dem Vorlauf am Morgen berechtigte Hoffnungen auf den Schweizer Rekord gemacht. Die für den Schwimmclub Solothurn schwimmende und in Mailand trainierende Schwimmerin konzentriert sich nun auf ihren nächsten Einsatz über 50m Delfin und hofft da auf einen Exploit der positiven Art.
100m Delfin Damen
1. Christianson Deme (USA) 1:00.42
2. Corkran Katherine (AUS) 1:00.59
3. Bespalova Irina (RUS) 1:00.66
11. Stampfli Carla (SUI) 1:03.57 (Vorlauf 1:02.93)
50m Rücken Damen
1. Hlavackova Illona (CZE) 29.04
2. Botsford Beth Ann (USA) 29.27
3. Terakawa Aya (JPN) 29.43
20. Reuter Katja (SUI) 31.48
800m Freistil Herren
1. Prilukov Yuri (RUS) 7:54.18
2. Chervynskiy Lgor (UKR) 7:57.21
3. Vanderkaay Peter (USA) 7:59.22
17. Baillod Julien (SUI) 8:32.87
19. Wacker Guillaume (SUI) 8:37.36
200m Vierlagen Damen
1. Klochkova Yana (UKR) 2:13.32
2. Qi Hui (CHN) 2:15.86
3. Fujino Maiko (JPN) 2:17.41
18. Reuter Katja (SUI) 2:25.30
4x 100m Freistil Herren
1. GBR 3:22.09
2. UKR 3:22.37
3. AUS 3:22.80
13. SUI (Gaffuri, Reuter, Richard, Massacand) 3:32.35 Line element 24.8. LEN-Veteran gestorben. Der Engländer Norman Sarsfield, LEN-Sekretär 1970-1981, ist 82-jährig gestorben. Seine Karriere als Wettkampfschwimmer wurde durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges gestoppt. Nach dem Krieg trainierte er die Wasserspringer in Durham. 1962 leitete er die britische Schwimmdelegation an den Commonwealthspielen in Perth. 1996 wurde er Präsident der britischen Amateur Swimming Association. 1970 war er der erste vollamtliche, bezahlte Funktionär der ASA und wurde gleichzeitig Sekretär der LEN. In der Folge bekleidete er verschiedene Ehrenämter und bekam für seine Leistungen im Sport von der University of Loughborough 1993 den Dr. h.c. der technischen Wissenschaften. Er hinterlässt seine 95-jährige Frau Marjorie und 2 Söhne.

24.8. FINA Marathon Swimming World Cup, Neapel, 24.8.2003. 31 SchwimmerInnen aus 16 Ländern bewältigten die 33 km lange Strecke. Bei den Herren konnte der Bulgare Petar Stoytchev mit dem Sieg in Neapel seine Führung in der Gesamtwertung ausbauen. Damit hat er insegsamt 12 Siege zu verzeichnen, gleichviel wie der bisherige Rekord des Franzosen Stéphane Lecat. Das nächste Rennen wird am 30.8. in Ohrid, Mazedonien stattfinden. Männer: 1. Petar Stoytchev (BUL) 6h47m13s; 2. Igor Majcen (SLO) 6h47m23s; 3. Gabriel Chaillou (ARG) 6h47m53s. Frauen: 1. Angela Maurer (GER) 7h00m08s; 2. Britta Kamrau (GER) 7h08m30s; 3. Natalia Pankina (RUS) 7h16m39s.

24.8. Gute Resultate für Schweizer Langstreckenschwimmer beim Final des Europacups. Beim Kombinationswettkampf über 10 und 5 Kilometer beim Final des Europacup im Langstreckenschwimmen im Müritz See in Klink (De) belegte die Schweizerin Natalie Schneider vom SV beider Basel im Kombinationswettkampf über 10 und 5 Kilometer mit 3:07:33 Stunden den neunten Platz. Gold holte sich die Deutsche Stefanie Biller, die insgesamt 2:56:17 Stunden für die beiden Rennen im 21 Grad kühlen See benötigte. Dank diesem Erfolg im heimischen Gewässer gewinnt die Deutsche auch den Europacup mit 53 Punkten vor der Engländerin Paula Wood (51 Punkte) und der Niederländerin Etta van der Weijden mit 49 Zähler. Natalie Schneider sammelte 24 Punkte und wird damit Zwölfte. Titelverteidigerin Hanna Miluska bestritt in dieser Saison mit Ausnahme der 5 Kilometer bei der WM bekanntlich ja keine Langstreckenwettkämpfe. Bei den Männern heisst der Sieger Alain Bircher (Eng), der auf eine Totalzeit von 2:43:46 Stunden kommt. Silber geht mit nur vier Sekunden Rückstand an den Italiener Marco Formentini. Bronze holt sich dessen Landsmann Fabio Verturini (2:44:57). WM-Starter Adrian Andermatt vom SC Uster brauchte für die zwei Rennen 2:50:57 Stunden und wurde Zwölfter. Im Europacup belegt der amtierende Schweizer Meister über 5 und 15 Kilometer mit total 19 Punkten den 14. Platz. Mit seinem Sieg hier beim Final verwies der Engländer Alain Bircher den Italiener Fabio Verturini trotz gleicher Punktzahl (55) auf den zweiten Platz. Dritter wurde Marco Formentini (It) mit einem Punkt Rückstand.
Rangliste Kombinationsrennen über 10km und 5km im Müritz See in Klink (De). Frauen: 1. Stefanie Biller (De) 2:56:17 Stunden. 2. Esther Nunez (Sp) 2:56:31. 3. Etta van der Weijden (NED) 2:57:09. Ferner: 9. Natalie Schneider (SV beider Basel) 3:07:33. Männer: 1. Alain Bircher (Eng) 2:43:46. 2. Marco Formentini (It) 2:43:50. 2. Fabio Verturini (It) 2:44:57. Ferner: 12. Adrian Andermatt (SC Uster) 2:50:57. Schlussrangliste Europacup. Frauen: 1. Stefanie Biller (De) 53 Punkte. 2. Paula Wood (Eng) 51. 3. Etta van der Weijden (NED) 49. Ferner: 12. Natalie Schneider (SV beider Basel) 24. Männer: 1. Alain Bircher (Eng) 55 Punkte. 2. Fabio Verturini (It) 55 (schlechtere Rangierung im Final). 2. Marco Formentini (It) 54. Ferner: 14. Adrian Andermatt (Sz) 19. (Swiss Swimming)

24.8. Fünfter Platz für Krüger bei Weltcup. Die Schweizer Marathonschwimmerin und WM-Starterin Nadia Krüger (SV Limmat) beendete das Weltcuprennen von Capri nach Napoli über 36 Kilometer auf dem guten fünften Platz. Siegerin Angela Maurer und die Zweitklassierte Britta Kamrau sorgten für einen deutschen Doppelsieg. Bronze geht an die Russin Natalia Pankina. (Swiss Swimming)

24.8. 11. Platz für Massacand an der Universiade. Rückenspezialist Jonathan Massacand vom SV Limmat verbesserte im B-Final über 200 m Rücken an der Universiade in Daegu (Südkorea) seine persönliche Bestzeit um eine halbe Sekunde auf 2:04.91 Minuten. Die alte Bestmarke stellte Massacand Ende März bei den Schweizer Hallenmeisterschaften in Zürich-Oerlikon auf. Der Zürcher Student qualifizierte sich als Fünfzehnter nach den Vorläufen mit 2:05.56 gerade noch für das B-Finale (Platz 9-16). Im B-Final konnte er nochmals zulegen und schlug als Dritter an, was ihn auf den 11. Schlussrang brachte. Alle übrigen Schweizer Starter schieden am ersten Tag der Schwimmwettkämpfe bereits in den Vorläufen aus. Resultate der Schweizer. Männer: 200 m Rücken: 11. Jonathan Massacand 2:04,91 (Persönliche Bestzeit). 200 m Delfin: 29. Julien Baillod 2:10,25. -- 200 m Brust: 26. Alain Minelli 2:21,92. 29. Sebastian Gautsch 2:23,77. Frauen: 800 m Freistil: 18. Denise Schrader 9:23,45. -- 50 m Brust: 21. Celine Baillod 34,58. (Swiss Swimming) Line element 23.8. FINA Water Polo World League Super Final, New York, 22.-24.8.2003. Die sechs Mannschaften Griechenland, Italien, Niederlande, Ungarn, Serbien/Montenegro und die USA spielen in der Finalrunde [FINA Webseite] [Website Veranstalter]. Line element 22.8. Britisches Universiadeteam. Rebecca Cooke, Rachael Genner, Janine Belton, Kathryn Evans, Karen Lee, Helen Don Duncan, Kirsty Balfour, James Gibson, Chris Cook, Todd Cooper, Chris Cozens, Ross Davenport, Adam Faulkner, Matt Kidd, Alexander Scotcher.

22.8. Neuer Job für Ian Turner. Ian Turner, der Herren-Cheftrainer der britischen Schwimmnationalmannschaft, wird das Leistungszentrum in Bath mit dem nationalen Leistungszentrum der Loughborough University tauschen. Der Grund ist die engere Zusammenarbeit und Unterstützung für den Wettkampfdirektor Bill Sweetenham. Sweetenham will im Hinblick auf Athen 2004, dass alle Trainer von Spitzenschwimmern mindestens 30 Stunden pro Woche am Pool arbeiten. Damit Sweetenham selber als Vorbild vorangehen kann, ist er auf die Unterstützung von Turner angewiesen. Für Sweetenham wichtig ist darüber hinaus, dass alle Spitzenschwimmer in einem 50-m-Becken trainieren können, was in Grossbritannien mangels geeigneter Anlagen keine einfache Angelegenheit ist. Line element 21.8. Limmat-Nixen Zürich auf Erfolgskurs. Die aus dem Schwimmverein Limmat hervorgegangenen Limmat-Nixen Zürich haben mehr als die Hälfte der erfolgreichen WM-Synchronschwimmnationalfrauschaft bestellt [Fotobericht].

21.8. Summer Universiade, Deagu, Korea, 21.-31.8.2003 (Schwimmen ab 24.8.). Die Universiade findet alle 2 Jahre statt und ist offen für 17 bis 28-jährige StudentInnnen (Universitäten und Colleges). 10 Sportarten sind immer vertreten, darunter Schwimmen, Wasserspringen und Wasserball, 3 Sportarten können vom Veranstalter frei gewählt werden (dieses Jahr Taekwondo, Judo und Bogenschiessen). Ungefähr 11'000 AthletInnen aus 170 Ländern werden erwartet. Australische Schwimmmannschaft: Mitchell Bacon, David Carter, Kate Corkran, Ben Denner, Andrew Dyson, Jade Edmistone, Michelle Engelsman, Adam Lucas, Andrew Mewing, Patrick Murphy, Belinda Nevell, Brenton Rickard, Mark Riley, Josh Taylor, Stephanie Thompson, Luke Trickett, Jacinta Van Lint, Kelli Waite, Catherine Ware. US-Mannschaft: Adrienne Binder, Beth Botsford, Jessie Brosch, Shannon Catalano, Demerae Christianson, Lauren Costella, Ashley Daly, Magda Dyszkiewicz, Maureen Farrell, Keri Hehn, Heather Kemp, Nicole Mackey, Marie Marsman, Amy McCullough, Jessica Perruquet, Sara Platzer, Ashley Roby, Becky Short, Erin Volcan, Amy Wheatley, Stefanie Williams. John Abercrombie, Will Brandt, Joey Bruckart, Brent Creager, Chris DeJong, Derek Gibb,Scott Greenwood, Chris Kemp, Rainer Kendrick, Aram Kevorkian, Clay Kirkland, Mark Liscinsky, Brendan Neligan, Adam Preston, Andrew Schnell, Christian Schurr, Eric Shanteau, Trent Staley, Dan Westcott, Peter Vanderkaay. Line element 20.8. Christof Wandratsch verpasst Weltrekord im Ärmelkanal. (dpa) - Der Traum vom Weltrekord ist für Langstreckenschwimmer Christof Wandratsch geplatzt. Bei der Durchquerung des Ärmelkanals verpasste er die neun Jahre alte Bestmarke knapp. Er benötigte für die 33 Kilometer lange Strecke von Dover nach Calais sieben Stunden und 17 Minuten. Damit blieb der 33-Jährige drei Minuten über der Weltrekord-Zeit, die Chad Handby (USA) 1994 erzielt hatte. Seit 1875 haben knapp 700 Schwimmer die Strecke zwischen England und Frankreich zurückgelegt. Line element 18.8. Pan American Games, Santa Domingo, 11.-16.8.2003. Das Wichtigste in Kürze: Krasse Überlegenheit der zweiten Garde der US-SchwimmerInnen, auch Kanada stellte nur eine zweitklassige Mannschaft, der Sinn der panamerikanischen Spiele ist grundsätzlich in Frage gestellt [Resultate 6. Tag].

18.8. 12. FINA Junioren Wasserballweltmeisterschaft, Neapel, 9.-17.8.2003. Serbien-Montenegro gewann das Finalspiel gegen Ungarn mit 8:7. Bronze ging an Italien, das den Juniorenweltmeister 2001 Griechenland 10:9 schlug. Rangliste: 1. Serbia-Montenegro; 2. Hungary; 3. Italy; 4. Greece; 5. Russia; 6. Spain; 7. Croatia; 8. Germany; 9. Australia; 10. Turkey; 11. USA; 12. Belgium; 13. New Zealand; 14. Japan; 15. Canada; 16. Great Britain; 17. Argentina; 18. Egypt; 19. Brazil; 20. Mexico [FINA-Seite]. Vom 23.-31.8.2003 werden in Calgary die FINA Juniorinnen Wasserballweltmeisterschaften ausgetragen.

18.7. Wasserspringen: Vereinsmeisterschaften, Thun, 16./17.8.2003. 1. Lausanne Natation (Marc Bettens, Caroline Français, Jean-Pierre Othenin-Girard, Alexei Korotaev, Victor Augagneur, Joséphine Rapit) 134 Punkte. 2. Genève Natation 125. 3. Schwimmklub Thun 125. 4. Schwimmklub Bern I 120. 5. SC St. Gallen 109. 6. Verein Zürcher Wasserspringer 107. 7. Schwimmklub Bern II 102 [Resultate]. Schweizer Nachwuchswettkämpfe, Thun, 16./17.3.2003. In Thun fanden an diesem Wochenende die Schweizer Nachwuchswettkämpfe im 3-m-Kunstspringen und im Turmspringen statt. Erfolgreichster Verein war Genève Natation. Medaillenspiegel: 1. Genève Natation 7 Gold/3 Silber/1 Bronze. 2. Verein Zürcher Wasserspringer 4/1/1. 3. Lausanne Natation 3/7/4. 4. Schwimmklub Bern 0/1/2. 5. Schwimmklub Thun 0/1/1. 6. SC St. Gallen 0/0/1 [Resultate]. (SwissDiving) Line element 17.8. SVL Herrenmannschaft gewinnt Wasserball Plauschturnier in Dietikon. Mit nur vier Gegentoren in den acht Vor- und Zwischenrundenspielen qualifizierten sich die Mannschaft bestehend aus aktuellen und ehemaligen SVL Schwimmer mit dem Namen "Bluemonkeys", für den Final des Wasserball Plauschturniers in Dietikon. Das Finalspiel war hart umkämpft. Erschwerend kam hinzu, dass die Bluemonkeys durch "Ausfälle" von einige Spielern im Finalspiel nur einen Auswechselspieler zur Verfügung hatten. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gelang den Bluemonkeys in der zweiten Halbzeit das erlösende 1:0, das auch zugleich den Endstand und den Turniersieg bedeutete. Bluemonkeys: Reto Schafroth, Silvio Mastrodomenico (ex SVL), Roberto Mastrodomenico (ex SVL), Renato Sydler (SVL), Martin Kelemen (SVL), Olivier Fornaro (SVL), Stephan Bachmann (SVL), Claude Pape (SVL). (Kel) Line element 17.8. Pan American Games, Santa Domingo, 11.-16.8.2003. [Resultate 5. Tag].

17.8. 2003 British Short Course Championships, Stockport, 14.-17.8.2003 Line element 16.8. Neue Videoclips Schwimmen: Buehler Breakers Swim Videos, mit UW-Aufnahmen von Barcelona. [Noch mehr Clips].

14.8. Pan American Games, Santa Domingo, 11.-16.8.2003. Die USA führen mit 14-Goldmedaillen vor Brasilien und Argentinien mit je 2.[Resultate 4. Tag]. Line element 14.8. Thorpe: ich verstehe mich mit Talbot in einigen Dingen...aber in den meisten nicht. (FG/AFP/SMH) Das erste Mal trafen sich die beiden, als Talbot vom Beckenrand aus mit seiner Fusssohle den Hinterkopf des jungen Ian Thorpe traf. Thorpes Mutter brachte Ian bereits nach dem ersten Training zu einem anderen, "netteren" Trainer. Ein paar Jahre später würde sich Talbot nicht mehr getrauen, Thorpes Kopf wörtlich zu treten. Thorpe meint heute, dass es eine schlechte Eigenart von Talbot war, den Kopf (zu) langsamer Schwimmer auf diese Weise unterzutauchen. Trotzdem begegnen sich die beiden mit viel Respekt. Thorpe stimmt Talbot beispielsweise zu, wenn dieser seine Schwimmtechnik stark kritisiert. "Stimmt völlig," sagt Thorpe, "auch ich habe viele technische Fehler, da muss ich noch hart daran arbeiten. Man sieht sie bei den Unterwasservideoaufnahmen deutlich." "Ich schätze im übrigen Talbots harte und kompromisslose Art - sonst wären wir in Australien im Schwimmsport nicht dort, wo wir jetzt sind." "Er ist aber nicht nur hart, sondern auch fair und gerecht, das wollen viele Leute nicht sehen." Talbot kritisiert Thorpe nicht nur, er schreibt über ihn auch voller Anerkennung, er sei der grösste Schwimmer aller Zeiten, die Frage sei nur, wie lange er es durchhalte. "Ich sah noch nie einen vollkommeneren Schwimmer. Er beherrscht jede Distanz vom Sprint bis zum Langstreckenrennen. Auch über die Lagenstrecken wird er sich noch entwickeln."

14.8. Pan American Games, Santa Domingo, 11.-16.8.2003 : USA gewinnen 3-mal Gold [Resultate 3. Tag]. Line element 13.8. Trennten Geldfragen Thorpe und Frost? (FG/SMH) Doug Frost und Ian Thorpes Management weisen Don Talbots Spekulationen, wonach Geldfragen der Grund für die Trennung vom vergangenen September gewesen seien, zurück. In seinem heute auf dem Markt erschienenen Buch "Nothing But The Best" ("Nur das Beste ist gut genug") präsentiert der ehemalige australische Cheftrainer Don Talbot diese These. "Wenn Ian Geld verdiente - was ziemlich oft vorkam - gab er einen guten Anteil an Doug Frost weiter," schreibt Talbot. "Ich habe es selber gesehen: 'Hier Doug, das ist dein Anteil.' Aber soweit ich es nachvollziehen kann, gab es eine Meinungsverschiedenheit darüber, wie es finanziell weiter gehen sollte. Und dieses Thema führte schliesslich zur Trennung." Doug Frost könne zwar im persönlichen Umgang eine schwierige Person sein, aber das sei nicht ausschlaggebend gewesen, meint Talbot weiter. "Die Ausgangslage, dass Geld zum Verteilen da ist, war sehr selten. Normalerweise ist das im Schwimmen überhaupt nicht so. Schwimmer wie Susie O'Neill und Kieren Perkins haben das ganz sicher nicht praktiziert." Thorpes Manager David Flaskas wehrt sich vehement gegen Talbots These. "Der Grund für die Trennung war nicht kommerzieller Natur sondern rein sportlich begründet," sagte Flaskas. "Ian dachte es sei Zeit weiterzukommen." Frost reagierte auf die ersten Anfragen ebenfalls abweisend: "Ich habe zwar das Buch noch nicht gesehen, aber Geldfragen waren nicht der Grund." Es handle sich um eine sehr amüsante These, aber mehr stecke nicht dahinter. Er könne sich nicht vorstellen, wie Talbot auf eine solche Idee komme, meinte Frost abschliessend, der von Talbot zu seinem Nachfolger als Cheftrainer vorgeschlagen wurde, wie ebenfalls im Buch nachzulesen ist.

13.8. Völker verlässt Hamburg. (dpa) Die mehrfache Olympia-Medaillen-Gewinnerin und Weltrekordlerin wechselt im September von der SG Hamburg zum Sport Club Deutsche Hochschule für Körperkultur (DHFK) in Leipzig. Gleichzeitig wird sie sich laut NDR von ihrem langjährigen Trainer Dirk Lange trennen. Neuer Trainer soll nach Informationen des "Hamburg Journals" (NDR-Fernsehen) in der Sendung vom 12. August der ehemalige Spitzenschwimmer Jirka Letzin werden. Hintergrund des Wechsels sei die Hoffnung Sandra Völkers auf zusätzliche Trainingsreize und neue Motivation für ihre Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2004 in Athen, verlautete aus der Umgebung der Schwimmerin. Die 29-jährige Spitzenathletin hatte zwölf Jahre in Hamburg trainiert und ihre Karriere in der Hansestadt begonnen.

13.8. Pan American Games, Santa Domingo, 11.-16.8.2003 : USA gewinnen alle 5 Wettkämpfe [Resultate 2. Tag].

13.8. Saftige Busse für Kroatischer Schwimmverband. (FG/LEN) Die LEN hat die Ereignisse rund um das Wasserballfinalspiel vom 15.6.03 an der EM in Kranji zwischen Kroatien und Serbien untersucht. Als Folge wird der kroatische Schwimmverband mit 100'000 € gebüsst. Im Wiederholungsfall wird die LEN den Ausschluss von kroatischen Mannschaften von LEN-Veranstaltungen prüfen, gegen diese Beschlüsse kann nicht rekurriert werden [Blanke Gewalt am Beckenrand] [Bitteres Ende eines Wasserballfestes].

13.8. Italienischer Schwimmverband versäumte Anmeldung an Wasserballeuropacup. (FG/LEN) Weil die LEN-Mitgliedländer auf einen Antrag des Italienischen Verbandes, FIN, die Europacupspiele nur an Mittwochabenden auszutragen, nicht eingingen, hat die FIN die italienischen Klub-Mannschaften kurzerhand nicht für die Spielsaison 2003/04 angemeldet. Die 8 an den Viertelfinals beteiligten Verbände und die LEN hatten als Kompromissvoschlag zwei Runden auf den Mittwoch angesetzt - die FIn stimmte als einziger der 8 Verbände dagegen. Die Italiener machten geltend, dass sich nur schon die italienischen Meisterschaftsspiele und die Olypmpiaqualifikationsspiele in die Quere kämen. In der Zwischenzeit hat sich Italien direkt für Athen qualifiziert - eigentlich bestünde kein Grund mehr für die Nichtteilnahme an den Europacupspielen. Line element 12.8. Pan American Games, Santa Domingo, 11.-16.8.2003 : Zweitklassiges US-Team räumt Medaillen ab [Resultate erster Tag].

12.8. Franziska van Almsick wieder im Training. (dpa) Schwimm-Star Franziska van Almsick steht wieder im Training und bereitet ihr zweites Comeback für die Olympischen Spiele 2004 in Athen vor. Wie der "Berliner Kurier" berichtet, ist die fünffache Europameisterin vom Vorjahr in Berlin nach ihrer Schulterverletzung beschwerdefrei. "Franziska spult wieder das normale Programm herunter. Die Probleme mit der Schulter sind überstanden", sagte ihr Trainer Norbert Warnatzsch. Da der Coach Urlaub an der Ostsee macht, trainiert Franziska van Almsick seit einer Woche in Magdeburg, wo ihr Freund und Handball-Nationalspieler Stefan Kretzschmar lebt. Warnatzsch sieht im entstandenen Trainingsausfall kein Problem: "Wir haben durch die WM-Absage genügend Luft und können die 14 Tage fehlendes Wassertraining aufholen." Während die deutsche Elite bei den Weltmeisterschaften in Barcelona um Medaillen schwamm, waren bei der Weltrekordlerin über 200 m Freistil ein Sehneneinriss und eine Schleimbeutelentzündung diagnostiziert worden.

12.8. US-Schwimmer verwarnt. Nach einem positiven Dopingtest auf Pseudoephedrin wurde Stephen Rehrmann von der US-Antidopingagnetur verwarnt. Rehrmann wurde am Janet-Evans-Meeting vom 13. Juli getestet. Das auf der Dopingliste stehende Pseudoephedrin ist in vielen Medikamenten gegen Husten und Allergien enthalten. Line element 11.8. FINA Marathon Swimming World Cup. Die beiden Russen Yuri Koudinov und Natalia Pankina gewannen das fünfte Rennen des Marathon World Cups in Atlanta City, USA. Der WM-Dritte Koudinov benötigte für die 37 km 7:36.34, Pankina 8:01.12. Es nahmen 24 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 12 Ländern teil. Ergebnisse: Männer, 1. Yuri Koudinov (RUS), 7h36m34s; 2. Petar Stoytchev (BUL), 7h37m24s; 3. Rafael Perez (ARG), 7h42m23s. Frauen 1. Natalia Pankina (RUS), 8h01m12s; 2. Angela Maurer (GER), 8h05m27s; 3. Britta Kamrau (GER), 8h14m01s. Das nächste Rennen findet am 24. August in Capri statt (36 km) [FINA Webseite].

11.8. Hinauswurf der ISHOF? Wegen Schulden gegenüber Fort Lauderdale soll die ISHOF gemäss den Vorstellungen des Vizebürgermeisters Carlton Moore, vom heutigen Standort am Meer weggewiesen werden. Moore sagte, er wisse die Höhe der Schulden nicht genau, es handle sich aber um einen namhaften Betrag. Fort Lauderdale profitiere von der ISHOF nichts, es handle sich um eine sehr einseitige Beziehung. ISHOF-Direktor Sam Freas gab die Schulden zu. Man werde aber nicht vor September anlässlich der nächsten Sitzung der Geschäftsleitung bezahlen können. Der Mietvertrag läuft eigentlich bis 2015.

11.8.SM Wasserspringen: Delaloye und Rapit. Hinter dem überragenden Jean-Romain Delaloye, Olympiateilnehmer 2000, gewinnt der Berner Lorenz Geissbühler überraschend die Silbermedaille. - 3-m-Kunstspringen, Herren: 1. Jean-Romain Delaloye (Lausanne) 588,80. 2. Lorenz Geissbühler (Bern) 499,80. 3. Ludovic Sauthier (Lausanne) 490,90. 4. Christian Greuter (Thun) 468,65. 5. Jonathan Malusardi (Genf) 454,50. 6. Bernhard Bütler (Zürich) 451,40. - Kombination, Herren: 1. Delaloye. 2. Sauthier. 3. Bütler. 4. Malusardi. 5. Simon Geissbühler (Bern). 6. Alexei Korotaev (Lausanne). Die junge Lausannerin Josephine Rapit gewinnt überraschend ihre ersten beiden Schweizermeistertitel - jeweils vor Teamkollegin Caroline Français. Zwei Bronzemedaillen gehen an Emilie Slavenburg, zwei 4. Plätze an Isabelle Steffen. - Turmspringen, Damen: 1. Josephine Rapit (Lausanne) 356,45. 2. Caroline Français (Lausanne) 352,85. 3. Emilie Slavenburg (Genf) 322,00. 4. Isabelle Steffen (Bern) 310,65. 5. Nadia Cicciarello (Bern) 287,55. 6. Murielle Mérinat (Bern) 283,80. - Kombination, Damen: 1. Rapit. 2. Français. 3. Slavenburg. 4. Steffen. 5. Cicciarello. 6. Nicole Lang (St. Gallen).
Ranglisten 1 und Ranglisten 2 Line element 10.8. 12. FINA Junioren Wasserballweltmeisterschaft, Neapel, 9.-17-8.2003 [FINA-Seite]. Australien-Serbien 6:2, Ungarn-Griechenland 11:7, Italien-USA 13:9. Belgien-Mexico 9:8 und Japan-Brasilien 8:6.

10.8. 13. Platz für Langstreckenschwimmer Andermatt bei Europacup-Rennen über 10km. (SwissSwimming) Eine Woche nach seinem Doppelsieg bei den Schweizer Langstreckmeisterschaften über 5 und 15 Kilometer im Bielersee stand Adrian Andermatt wieder im Einsatz. Im Rahmen des LEN Europacups startete der Ustermer Langstreckenschwimmer im französischen St. Affrique über 10 Kilometer. WM-Starter Andermatt brauchte für die drei Runden im gestauten Fluss 2:09:41 Stunden, damit beleget er den 13. Platz. Um die Medaillen kämpfte eine Dreiergruppe im Schlusssprint, wobei der Italiener Marco Formentini nach 2:02:30 Stunden die Nase vorne hatte. Silber geht mit 2 Sekunden Rückstand an den Franzosen Stéphane Gomez und Dritter wurde Alain Bircher (GBR), der weitere 7 Sekunden zurück lag. Bei den Frauen heisst die Siegerin Stephanie Biller (GER), die 2:12:11 benötigte. Paula Wood (GBR) und Eva Crestacci (ITA) belegen die weiteren Podestplätzen mit 6 Sekunden respektive 1:34 Minuten Rückstand auf die Siegerin. Für einmal war es nicht die Kälte, sondern die Hitze die den Athleten zu schaffen machte. Von den 23 Teilnehmer und 25 Teilnehmerinnen stiegen 11 vorzeitig aus. Unter ihnen auch die beiden Swiss-Swimming-Starterinnen Nicole Weist (SC Uster) und Natalie Schneider (SV beider Basel), die nach zweidrittel der Distanz aufgaben. "Es war wirklich hart, einerseits war ich noch müde von den beiden SM-Rennen letzte Woche und andererseits machte mir die Hitze zu schaffen. Luft und Wasser, alles war so heiss. Zudem hatte es unglaublich viel Laub und Äste von einem nahe gelegenen Wald im Fluss. Es war wirklich nicht angenehm in dieser Brühe zu schwimmen und im Ziel trieb sogar noch ein toter Haase im Wasser." schildert Adrian Andermatt seine Eindrücke. Resultate: St. Affrique (F). LEN Europacup im Langstreckenschwimmen. Männer 10km: 1. Marco Formentini (ITA) 2:02:30 Stunden. 2. Stéphane Gomez (FRA) 2:02:32. 3. Alain Bircher (GBR) 2:02.39. Ferner: 13. Adrian Andermatt (SC Uster) 2:09:41. Frauen 10km: 1. Stephanie Biller (GER) 2:12:11 Stunden. 2. Paula Wood (GBR) 2:12:17. 3. Eva Crestacci (ITA) 2:13:45. Aufgegeben nach 6,6km: Nicole Weist (SC Uster), Natalie Schneider (SV beider Basel).

10.8. Phelps verbessert 200-m-Lagen-Weltrekord erneut. Am fünften Tag der US-Meisterschaften verbesserte Phelps seinen rund 2 Wochen alten eigenen Lagenrekord von 1:56.04 auf 1:55.94. Es war bereits das vierte Mal in diesem Jahr, dass der Teenager die Bestmarke auf dieser Strecke unterbot. "Wow, das ist alles, was ich sagen kann", meinte der Ausnahmeschwimmer aus Baltimore, der von sich "selbst geschockt" war. "Ich hatte meinem Coach gesagt, ich werde rausgehen und mich voll reinhängen". Für Phelps war es das 23. Rennen in 19 Tagen. Mit dem Erfolg über 200 m Lagen hat Phelps als erster Schwimmer bei einem US-Championat in fünf Einzeldisziplinen triumphiert. Der dreifache Weltmeister von Barcelona, der dort fünf Weltrekorde aufgestellt hatte, gewann ausserdem über 100, 200 und 400 m Freistil sowie über 200 m Rücken. In allen fünf Disziplinen schwamm er persönliche Bestzeiten. Über 400 m Freistil und 200 m Rücken waren diese Bestzeiten zugleich neue US-Rekorde.

10.8. Matt Welsh gewinnt 5-mal Gold an den Australischen Kurzbahn-Meisterschaften. Am letzten Tag gewann Welsh nochmals 2 Medaillen zu jenen 3 über die Rückenstrecken hinzu: über 50 m Delfin und 100 m Lagen.

10.8. SM Wasserspringen: Gold für Kimlova und Delaloye. Die Thunerin Eva Kimlova (SKBE) gewinnt ihren 8. Schweizermeistertitel. Vom 3-m-Brett setzte sich Kimlova gegen die beiden Lausannerinnen Josephine Rapit und Caroline Français durch. Resultat: 1. Kimlova (SKBE) 424,00, 2. Josephine Rapit (Lausanne Natation) 408,45. 3. Caroline Français (Lausanne Natation) 391,90. 4. Emilie Slavenburg (Genève Natation) 372,95. 5. Isabelle Steffen (SKBE) 371,85. 6. Sibylle Eckert (Verein Zürcher Wasserspringer) 319,60. Detailrangliste: SWISS DIVING -> Wettkämpfe. Jean-Romain Delaloye, Olympia-Teilnehmer 2000, gewann das Turmspringen der Herren vor seinem Teamkollegen Ludovic Sauthier und dem Zürcher Bernhard Bütler. Delaloye erreichte das beste je von einem Schweizer erzielte Resultat im Turmspringen. Resultat: 1. Delaloye (Lausanne Natation) 564,65. 2. Sauthier (Lausanne Natation) 540,40. 3. Bütler (Verein Zürcher Wasserspringer) 447,40. 4. Alexei Korotaev (Lausanne Natation) 421,30. 5. Jonathan Malusardi (Genève Natation) 386,40. 6. Simon Geissbühler (SKBE) 377,50. Detailrangliste: SWISS DIVING -> Wettkämpfe (SwissDiving). Line element 9.8. Das neue Sachbuch Schwimmen: Ernest W. Maglischo, Swimming Fastest, Human Kinetics Publishers (2003) [Bestellen bei Amazon.de].

9.8. Trainerlegende Forbes Carlile: FINA-Regeln Rückenwende und Brust und müssen geändert werden.
(FG/swiminfo) Rückenwende: Als die FINA das Prinzip der Rollwende aus dem Crawl im Rücken zuliess, wurde der Beinschlag in Bauchlage nicht erlaubt, obwohl niemand sich vorstellen konnte, dass man mit Beinschlag auf dem Bauch schneller schwimmen kann als in Rückenlage. Die Disqualifiaktion erfolgt, sobald ein Schwimmer in Bauchlage Beinschlag ausführt oder die Bewegung nicht "rund" in die Rollwende übergeht. Dies im Gegensatz zu allen anderen Lagen, wo eine Fehleinschätzung der Distanz zur Wand mit Gleiten oder zusätzlichem Beinschlag korrigiert werden kann. Was sollte daran falsch sein? Eine Disqualifikation für eine Fehleinschätzung ist vor allem für junge oder unerfahrene Schwimmer eine zu harte Bestrafung. Darüber hinaus ist es für die Richter fast eine willkürliche Entscheidung, ob das Einleiten der Drehung nun kontinuierlich erfolgt oder nicht. Meine Analyse von Weltklasseschwimmern anlässlich der olympischen Spiele in Barcelona 1992 zeigte, dass beispielsweise über 200 m Rücken die Regel auch von Medailengewinnern verletzt wurde. Ich habe die beanstandeten Wenden auf Video aufgezeichnet, der FINA geschickt - aber es passierte nichts. Die Regel wird auch heute nach wie vor verletzt, daran hat sich nichts geändert. Die Lösung ist, dass man nach Passieren der 5-m-Marke solange man will mit oder ohne Beinschlag in Bauchlage Gleiten darf. Brust: Während Jahren wurden die Brustschwimmer von am Beckenrand niederkauernden Richtern geplagt, die prüften, ob ein Teil des Kopfes bei jedem Armzug untertauchte, was mit einer Disqualifikation bestraft wurde. Diese Regel wurde dann geändert. Heute muss ein Teil des Kopfes bei jedem Armzug auftauchen, und die Schwimmer müssen ihre Badekappen nicht mehr ausstopfen. Jetzt ist es Zeit eine andere Regel zu überdenken, nämlich die des (Delfin-)beinschlags während der Tauchzugphase. In Unterwasseraufnahmen sieht man mit grosser Regelmässigkeit Schwimmer, die das tun und trotzdem nicht disqualifiziert werden, auch an olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Die (radikale) Lösung dieser ungerechten Situation ist, dass der Delfinbeinschlag nach Start und Wende für alle zugelassen wird. Es ist Zeit, dass man diese fast allen Schwimmern und Trainern bekannten Missstände ausräumt und Regeln entwirft, die gerecht und vor allem einfach überprüfbar sind. Wann wird die FINA in den sauren Apfel beissen?

9.8. Und wieder Phelps. Am vierten Tag der US-Meisterschaftenschwamm Phelps wieder US-Rekord, diesmal über 400 m Freistil. Mit 3:46.73 verbeserte er Klete Kellers alten Rekord von Sydney 2000 um 27/100.Line element 8.8. Phelps mit viertschnellster 200-m-Zeit. Über 200 m Freistil legte Phelps an den US-Meisterschaften einen neuen US-Rekord hin: 1:45.99 (vorher Phelps 1:45.60 als Startschwimmer der Staffel in Barcelona). Schneller waren bis jetzt nur Thorpe (1:44.06), Van den Hoogenband (1:45.35) und Hackett (1:45.84). Line element 7.8. Phelps verblüfft immer mehr. An den US-Meisterschaften in College Park startete Phelps auch über zwei neue Strecken: 200 m Rücken und 100 m Freistil. Die Rückenstrecke beendete er mit der zweitbesten je geschwommenen Zeit von 1:56.10. Die 100 m Freistil gewann er 15 Minuten vorher auch wie selbstverständlich mit 49.19, der drittbesten je erzielten Sprintzeit in den USA [Resultate].

7.8. International Blind Sports Championships, Quebec, 5.-10.8.2003 (Schwimmen) Line element 6.8. Bodybuilder als Insulin-Junkies. (Pressetext) Mediziner warnen Bodybuilder davor, zum Aufbau der Muskelpakete Insulin zu spritzen. Die Zahl der Missbrauchsfälle durch Insulin ist nach Angaben der Forscher der Hull Royal Infirmary weiter im Steigen, berichtet das British Journal of Sports Medicine http://bjsm.bmjjournals.com . Die Folgen für Nicht-Diabetiker können aber fatal sein, berichtet BBC-Online http://news.bbc.co.uk . Insulin als Dopingpräparat für Bodybuilder kann zu irreversiblen Körperschäden bis hin zu komatösen Zuständen und zum Tod führen, warnen Ärzte. Darüber hinaus kann auch passieren, dass die Einnahme von Insulin zur Entwicklung einer Diabetes führen, da der Mechanismus zur Produktion von Insulin dadurch ausgesetzt wird berichtet Studien-Autor Richard Lynch von der Pontefract General Infirmary in Yorkshire. Der Mediziner hat selbst einen bewusstlosen Bodybuilder nach einer Insulinspritze behandelt. "Die Symptome sind ähnlich einer Hypoglykämie, einer gefährlichen Unterzuckerung", so der Mediziner. Normalerweise nehmen die Bodybuilder Insulin mit einer Kombination aus extrem zuckerreicher Nahrung zu sich. Dann bleibt der Blutzuckerspiegel lange hoch. Insulin induziert eine Stimulation anaboler Stoffwechselwege wie die Glykogensynthese, die Lipidsynthese und die Proteinsynthese. Ob Insulin auch leistungssteigernd wirkt, ist umstritten. Klaus Müller, Leiter des Instituts für Dopinganalytik und Sport-Biochemie in Kreischa, bezweifelt das. Trotzdem, so ist auch Müller überzeugt, wird Insulin zu diesem Zwecke missbraucht. Daher habe man die Substanz vor drei Jahren auf die Liste der verbotenen Doping-Präparate gesetzt. Doch Insulin ist leicht verfügbar. Damit sind auch Hausärzte in Gefahr, von geschickten Dealern oder Dopingkonsumenten hinters Licht geführt zu werden. Athleten könnten aufgrund der Verfügbarkeit schneller in Versuchung kommen, die Substanz zu missbrauchen. Auf Insulin wird im Hochleistungssport nicht getestet. "Dabei wäre ein Nachweis leicht zu führen", meint der Münchner Endokrinologe Christian Strasburger, ein Experte auf dem Gebiet. Nicht nur in Grossbritannien auch in Deutschland sind zahlreiche Fälle des Insulinmissbrauchs schon bekannt geworden. In der Zwischenzeit ist auch bekannt geworden, dass auch Ausdauersportler Insulin spritzen, um ihre Leistung zu steigern. Durch die Kombination von Insulin und Glykogen liessen sich die Energiereserven der Muskeln vor dem Wettkampf erhöhen. Mediziner bezweifeln, dass es dabei zu einer Leistungssteigerung kommt. Fest steht allerdings, dass das Insulin für Nicht-Diabetiker sehr gefährlich ist.

6.8. Matt Welsh überzeugt in Hobart. An den australischen Kurzbahnmeisterschaften in Tasmanien gewann Welsh zum fünften Mal alle drei Titel von 50 bis 200 m Rücken. Über 100 m blieb er mit 50.96 nur gerade 1 Hunderstel über seinem Commonwealthrekord [Resultate].

6.8. Teenager holen Titel an US-Meisterschaften. Larsen Jensen (17) und Kalyn Keller (18) gewannen die 800-m-Rennen am Eröffnungstag in 7:57.35 bzw. 8:31.54 [Resultate]. Line element 5.8. Nach dem Schwimmen Kontaktlinsen putzen. Aus Untersuchungen an Leistungssportlern ist bekannt, dass Extrembelastungen zu einer intensiveren Verschmutzung der Kontaktlinsen führen. Deshalb muss man die Linsen nach intensiven sportlichen Belastungen kurz herauszunehmen und z.B. mit einer All-in-one-Lösung reinigen. Nach dem Schwimmen im Hallenbad ist es günstig, die Linsen aus dem Auge zu nehmen, zu reinigen und frühestens nach ein bis zwei Stunden wieder einzusetzen [Mehr]. Line element 5.8. US Summer National Championships, College Park, 5.-9.8.2003 [Website US Swimming] Line element 4.8. Jugend-Europameisterschaften: Nochmals 5 Juniorenrekorde - Russland erfolgreichste Mannschaft.
50 Delfin 24.40 Alexei PUNINSKI CRO (p.r. 24.55 Andriy SERDINOV RUS, Dunkerque 30.07.00)
100 Freistil 49.63 Yuriy YEGOSHYN UKR (p.r. 49.95 Duje DRAGANJA CRO La Valletta 08.07.01 and Johan KENKHUIS NED, Antwerp 31.07.98)
100 Rücken 55.06 Laslo CSEH HUN (p.r. 55.27 Marco DI CARLI GER, Glasgow 02.08.03)
4x100 Lagen 3:42.69 UNGARN (p.r. 3:44.96 DEUTSCHLAND, Moscow 17.07.99)
100 Delfin 59.77 Beatrix BOULSEVICZ HUN (p.r. 59.79 Vered BOROCHOWSKY ISR, Dunkerque 29.07.00)
RUS	7	4	1	12
GBR	6	6	8	20
GER	6	4	2	12
HUN	5	3	4	12
UKR	3	1	4	8
ITA	2	6	2	10
FRA	2	4	3	9
POL	2	1	2	5
SLO	2	0	1	3
GRE	1	1	4	6
CRO	1	1	1	3
LTU	1	0	0	1
DEN	0	4	2	6
NOR	0	1	0	1
FIN	0	1	0	1
BUL	0	1	0	1
SWE	0	0	1	1
NED	0	0	1	1
EST	0	0	1	1
AUT	0	0	1	1
Line element 3.8. Michael Phelps plant Starts in Australien. (FG/SMH) Der Star der WM in Barcelona plant diesen November an mindestens zwei Wettkämpfen in Australien teilzunehmen, um sich besser auf die olympischen Spiele in Athen vorzubereiten. In einger Auswahl stehen das Qantas Skins Meet am 26.11. in Sydney und der Melbourne World Cup am 28.11. Ian Hensan, der Sprecher von Australian Swimming sagte, dass nicht nur Phelps, sondern auch andere Spitzenathleten, z.B. Amanda Beard, Lindsay Benko, Ed Moses, Pieter van den Hoogenband und Inge De Bruijn, willkommen sind. Australian Swimming versucht, dass die FINA diesen und weiteren Meetings Qualifikationsstatus für die olympischen Spiele garantiert.

3.8. Adrian Andermatt gewinnt auch die 15km. Einen Tag nach seinem Triumph über 5km - seine Paradedisziplin - gewinnt Adrian Andermatt vom SC Uster bei den Schweizer Langstreckenmeisterschaften im Bielersee bei Ipsach auch das Rennen über 15 Kilometer. WM-Starter Adrian Andermatt bestimmte von Beginn an das Tempo und kontrollierte das Rennen souverän. Nach 3:32:10 Stunden erreichte er als Sieger das Ziel, dem Zweitplatzierten Igor Nastic (SN Bellinzona) nahm der Routinier 6:38 Minuten ab. Bronze geht an den 17-jährigen Branko Milosevic (3:51:44) von der SN Bellinzona. Chantal Strasser heisst die Überraschungssiegerin bei den Frauen. Die Ostschweizerin die für den Schwimmclub Uster startet wechselte sich bei der Führungsarbeit mit Klubkollegin und Favoritin Denise Schrader ab, ehe sie rund 2km vor dem Ziel das Tempo verschärfte. Vorjahressiegerin Denise Schrader konnte nicht kontern und musste die "Poolschwimmerin" ziehen lassen. Strasser erreichte das Ziel nach 3:50:19 Stunden mit einem Vorsprung von 2:25 Minuten auf die Titelverteidigerin, die gestern über 5km siegte. Chantal Strassers Abstecher zum Langstreckenschwimmen in offenen Gewässern sind nicht neu, vor zwei Jahren gewann die Vizeeuropameisterin über 800 m Freistil an gleicher Stelle die 5km. Ein erfolgreiches Wochenende war es auch für den Schwimmclub Uster, die Schwimmer und Schwimmerinnen des Zürcher Oberländer Erfolgsverein gewannen alle vier Einzeltitel in der offenen Kategorie und damit auch die Siegertrophäe für die 5km- und die 15km-Teamwertung. Resultate Männer 15km: 1. Adrian Andermatt (SC Uster) 3:32:10. 2. Igor Nastic (SN Bellinzona) 3:38:48. 3. Branko Milosevic (SN Bellinzona) 3:51:44. Frauen 15km: 1. Chantal Strasser (SC Uster) 3:50:19. 2. Denise Schrader (SC Uster) 3:52:44. 3. Cendrine Roubaty (SC Allschwil) 5:01.33.

3.8. Kein Schweizer Exploit am letzten Tag der JEM. Am letzten Tag der Junioren-EM in Glasgow blieben Schweizer Exploit aus. Die Tessinerin Stephanie Lüscher (Nuoto Sport Locarno) vermochte zwar über 200 m Lagen ihre persönliche Bestzeit auf 2:28.52 zu verbessern, doch in der Endabrechnung kam sie nicht über den den 26. Platz hinaus. Kein Glück hatte die Baslerin Seraina Prünte im 50-m-Freistilsprint, als Siebzehnte verpasste sie den Einzug in die Semifinals um nur gerade 3 Hundertstel. Vizeschweizermeister Dimitri Waeber (Genève-Natation 1885) blieb über 200 m Brust mit 2:23.52 auch über seiner Bestzeit und belegte damit den 20. Platz. Swiss Swimming Junioren Headcoach Stefan Trümpler ist trotz 41% persönlicher Bestzeiten mit dem Abschneiden seines Team nur bedingt zufrieden. "Einige hatten leider immer noch zu viel Respekt vor diesen Meisterschaften. Das Niveau an diesen Meisterschaften war unglaublich hoch. Es sind nicht nur einzelne Topleistungen die auffallen auch die Leistungsdichte hat erschreckend zugenommen. Wir müssen aufpassen dass wir den Anschluss nicht verlieren." Resultate Männer: 200 m Brust: 1. Johannes NEUMANN (GER) 2:14.56. Ferner: 20. Dimitri Waeber (Genève Natation 1885) 2:23.52. -- 4 x 100 m Vierlagen: 1. Ungarn 3:42.69. Ferner: 14. Schweiz (Matthias Sigrist, Dimitri Waeber, Simon Oberholzer, John Herzig) 3:57.20. Frauen: 200 m Freistil: 1. Daria PARSHINA (RUS) 2:01.21. Ferner: 25. Seraina Prünte (SV beider Basel) 2:11.07. -- 50 m Freistil: 1. Daniela GOTZ (GER) 25.71. Ferner: 17. Seraina Prünte (SV beider Basel) 27.53. -- 200 m Lagen: 1. Anja KLINAR (SLO) 1:15.83. Ferner: 26. Stephanie LÜSCHER (Nuoto Sport Locarno) 2:28.52. 29. Karin HAAS (SC Allschwil) 2:30.72.

3.8. Junioren-Europameisterschaften: Medaillenspiegel. Russland konnte die Anzahl Goldmedaillen auf sieben, Grossbritannien auf vier erhöhen.
RUS	7	3	1
GBR	4	6	4
ITA	2	4	1
HUN	2	3	3
FRA	2	2	1
UKR	2	1	3
POL	2	-	2
GER	2	2	1
GRE	1	-	2
LTU	1	-	-
SLO	1	-	-
DEN	-	1	2
CRO	-	1	1
FIN	-	1	-
NOR	-	1	-
AUT	-	-	1
ISR	-	-	1
NED	-	-	1
3.8. Schweizer Open Water Meisterschaften: Andermatt und Scharder verteidigen ihre Titel. Die beiden WM-Starter vom SC Uster Adrian Andermatt und Denise Schrader verteidigten ihre Titel über 5km bei den Schweizer Langstreckenmeisterschaften im Bielersee bei Ipsach erfolgreich. Routinier Adrian Andermatt kontrollierte das Rennen von Beginn an und setzte sich im Endspurt souverän gegen Branko Milosevic (SN Bellinzona) mit fünf Sekunden Vorsprung durch. Andermatt benötigte bei idealen äusseren Bedingungen für den Rundkurs, wo drei Runden zu absolvieren waren, 1:07:18 Stunden. Gemessen an der Siegerzeit war die Strecke rund 500 Meter zu lang. Bronze holte sich der Neuenburger Julien Baillod mit 1:08:46. Aus Spass startete auch der WM-Semifinalist über 50 und 100 m Freistil Karel Novy. Der für den SC Uster startende Zweimetermann erreichte das Ziel nach 1:13:23 Stunden als Neunter. Wie schon vor einem Jahr belegten Denise Schrader vom SC Uster und Natalie Schneider vom SV beider Basel bei den Frauen die beiden ersten Plätze. Bronze holt sich die 16-jährige Tessinerin Chiara Barchi vor der Ustermerin Andrea Stehlin, die ihren dritten Platz aus dem Vorjahr nicht verteidigen konnte. Resultate: Männer 5km: 1. Adrian Andermatt (SC Uster) 1:07:18. 2. Branko Milosevic (SN Bellinzona) 1:07:23. 3. Julien Baillod (Redfish Neuchâtel) 1:08:46. 4. Igor Nastic (SN Bellinzona) 1:10:38.
Frauen 5km: 1. Denise Schrader (SC Uster) 1:13:20. 2. Natalie Schneider (SV beider Basel) 1:14:08. 3. Chiara Barchi (Atlantide) 1:15:41. 4. Andrea Stehlin (SC Uster) 1:15:47. Alle Resultate: [Resultate 3 km] [Resultate 5 km] [Resultate Mannschaften] [Excel-File]

3.8. Junioren-Eurpopameisterschaften: Juniorenrekord für Simon Oberholzer. Am dritten Tag der Junioren-EM in Glasgow stellte der Schaffhauser Simon Oberholzer im Vorlauf über 200 m Delfin mit 2:05.22 einen neuen Schweizer Juniorenrekord auf. Auf seiner Paradedisziplin unterbot Oberholzer die vier Jahre alte Bestmarke des Tessiners Luka Gabrilo um 30 Hundertstel und belegte den 15. Rang. Ebenfalls eine neue Bestzeit gelang dem Neuenburger John Herzig mit 53.11 Sekunden über 100 m Freistil. Resultate (Nur Rennen mit Schweizer Startern) Männer: 200 m Delfin: 1. Pawel KORZENIOWSKI (POL) 1:58.32. Ferner: 15. Simon Oberholzer (SC Schaffhausen) 2:05.22. -- 100 m Freitil (Zwischenstand nach dem Semi-Finale): 1. Yuriy YEGOSHYN (UKR) 50.50. Ferner: 31. John Herzig (Redfish Neuchâtel) 53.11. 35. Matthias Sigrist (SC Schaffhausen) 54.03. -- 1500 m Freistil: 1. David DAVIES (GBR) 15:09.69. Ferner: 17. Marco Ferraro (SV beider Basel) 16:31.95. -- 50 m Brust: 1. Alessandro TERRIN (ITA) 28.12. Ferner: 28. Dimitri Waeber (Genève Natation 1885) 30.90. Frauen: 100 m Delfin (Zwischenstand nach dem Semi-Finale): 1. Beatrix BOULSEVICZ (HUN) 1:00.63. Ferner: 29. Senata Wagner (SC Winterthur) 1:07.19. -- 4 x 100 m Freistil: 1. Deutschland 3:46.76. Ferner: 12. Schweiz (Seraina Prünte, Stephanie Lüscher, Senata Wagner, Karin Haas) 4:03.00.
Line element 2.8.2003 Weissrussische Schwimmerin positiv auf Norandrosteron getestet. Die Weissrussin Alexandra Gerasimenya (17) wird deswegen für 4 Jahre gesperrt. Falls die neuen FINA-Regeln im September 2003 zur Anwendung kommen, wird die Strafe möglicherweise auf 2 Jahre beschränkt. Gerasimenya ist 3-fache Junioreneuropameisterin und gewann an den Europameisterschaften 2002 in Berlin 2-Mal Bronze. Alle resultate seit dem 25.9.2002 werden aberkannt.

2.8. Junioren-EM: Neue Junioren Europarekorde / Medaillenspiegel.(Insweep) An den Junioren-Europameisterschaften wurden 10 Europarekorde verbessert:
  • 100 Delfin 53.25 Rimvydas SALCIUS LTU (vorher 53.65 Andriy SERDIVNOV UKR, Dünkirchen 27.07.00)
  • 400 Freistil 3:51.71 Przemyslaw STANCZYK POL (vorher 3:52.96 Massimiliano ROSOLINO ITA, Geneve 17.09.95)
  • 200 Rücken 1:58.99 Laso CSEH HUN (vorher 1:59.29 Viktor BODROGI HUN, La Valletta 06.07.01)
  • 4x200 Freistil 7:27.24 Russland (vorher 7:28.25 Russland, Linz 12.07.02).
  • 50 Brust 31.67 Kate HAYWOOD GBR (vorher 32.07 -heat- 32.06 -sf- Glasgow, 32.35 Desiree MAHLE GER, Dünkirchen 27.07.00)
  • 200 Delfin 2:10.64 Vasilik ANGELOPOULOU GRE (vorher 2:11.20 Eva RISZTOV HUN, Dünkirchen 27.07.00)
  • 4x200 Freistil Russland 8:10.57 (vorher 8:13.42 GERMANY, Moscow 14.07.99).
  • 50 Rücken 25.60 Liam TANCOCK GBR (vorher 25.69 Tancock, Glasgow 31.07.03 and 26.14 Toni HELBIG GER, Dünkirchen, 27.07.00)
  • 400 Lagen 4:16.88 Laslo CSEH HUN (vorher 4:19.30 James GODDARD GBR, La Valletta 05.07.01)
  • 4x100 Freistil 3:21.10 Frankreich (vorher 3:24.12 Frankreich, Linz 11.07.02).
Medaillenspiegel Junioren-Europameisterschaften:
(Gold/Silber/Bronze)
RUS	5	1	1
GBR	2	5	3
FRA	2	2	-
HUN	2	1	1
UKR	2	-	3
ITA	1	4	1
GER	1	2	1
GRE	1	-	2
POL	1	-	2
LTU	1	-	-
SLO	1	-	-
DEN	-	1	2
CRO	-	1	1
FIN	-	1	-
NOR	-	1	-
NED	-	-	1
AUT	-	-	1
2.8. Junioren-Europameisterschaft: Schweizer Junioren-Rekord für 4x200m Freistilstaffel. Das Schweizer Quartett mit Marco Ferraro (1:56.28), John Herzig (1:56.36), Matthias Sigrist (1:57.00) und Simon Oberholzer (1:56.60) stellte im Final über 4 x 200 m Freistil bei den Junioren-Europameisterschaften im Schwimmen in Glasgow mit 7:46.24 einen neuen Schweizer Junioren-Rekord auf. Die alte Bestmarke stand bei 7:52.16 und wurde von Marco Ferraro, Olivier Fornaro, Matthias Sigrist und Simon Oberholzer beim Multinations im April 2003 in Parg aufgestellt. Die Schweizer Staffel belegte im Final den siebten Platz.

2.8. Europäisches Jugend-Olympia-Festival in Paris -- Spots und Resultate. (Christof Gertsch) Schwimmen. Mädchen. Finals. 200 m Crawl: 1. Iomela Cozmir (Rumänien), 2:04.27. 14. Tiziana Riccio (Sz), 2:11.64. -- Vorläufe. 50 m Crawl: 1. Gaia Mancabelli (It), 26.65. 24. Syrille Rupp (Sz), 28.89. -- 100 m Rücken: 1. Alena Klyuchnikova (Rus), 1:05.15. 17. Martina van Berkel (Sz), 1:10.96. -- 200 m Delphin: 1. Kata Urban (Un), 2:16.17. 22. Riccio, 2:37.10. -- 4x 100 m Lagen: 1. Ungarn, 4:25.65. 20. Schweiz (Van Berkel, Perez, Riccio, Rupp), 4:43.73. -- Knaben. Vorläufe. 200 m Delphin: 1. Norbert Kovacs (Un), 2:04.26. 19. Nicolas Meylan (Sz), 2:16.54. -- 100 m Brust: 1. Fernando Mazzota (It), 1:05.01. 24. Raphael Ritter (Sz), 1:10.92. -- 50 m Crawl: 1. Sergiy Bilov (Un), 23.95. 23. Adrien Perez (Sz), 25.53. -- 100 m Rücken: 1. Balazs Makany (Un), 58.89. 19. Matthias Gurtner (Sz), 1:03.30. -- 4x 100 m Lagen: 1. Italien, 3:53.09. 18. Schweiz (Gurtner, Ritter, Meylan, Perez), 4:10.41. Line element 1.8. Junioren-Europameisterschaft. (Swiss Swimming) Marco Ferraro vom SV beider Basel konnte am zweiten Tag der Junioren-EM in Glasgow nicht an seine guten Leistungen vom Vortag anknüpfen und beendete das Rennen über 400 m Freistil mit 4:07.79 Minuten auf dem 17. Platz. Im 50-m-Freistil-Sprint der Männer konnte der Neuenburger John Herzig seine Bestzeit auf 24.30 Sekunden verbessern. Im starken Teilnehmerfeld reichte das für den 29. Rang. Im gleichen Rennen belegte Anthony Page (Renens-Natation) mit 24.71 den 34. Rang. Die Winterthurerin Senata Wagner blieb im Vorlauf über 50 m Delfin mit 29.84 Sekunden knapp über ihrer persönlichen Bestzeit. Als Sechsundzwanzigste verpasste auch sie den Einzug ins Semi-Finale. Die 4 x 200 m Freistilstaffel der Männer tritt heute Nachmittag zum direkten Final an. Resultate, Männer: 50 m Freistil: 1. Antoine Galavtine (FRA) 23.09. Ferner: 29. John Herzig (Redfish Neuchâtel) 24.30 (PB). 34. Anthony Page (Renens-Natation) 24.71. -- 400 m Freistil: 1. Sebastien Rouault (FRA) 3:56.89. Ferner: 17. Marco Ferraro (SV beider Basel) 4:07.79. Frauen: 50 m Delfin: 1. Aleksandra Urbanczyk (POL) 27.29. Ferner: 26. Senata Wagner (SC Winterthur) 29.84.

1.8. Doping-Archiv mit allen für das Schwimmen relevanten Doping-Nachrichten, geführt seit Februar 1998, nachgeführt am 1.8.2003 [511 kB]

1.8. Europäisches Jugend-Olympia-Festival in Paris -- Spots und Resultate. (Christof Gertsch) Teamchefin Ruth Scheidegger kann von zahlreichen persönlichen Bestzeiten (Raphael Ritter über 100 m Brust, Nicolas Meylan über 200 m Delphin, Adrien Perez über 50 m Crawl) berichten - und dennoch reicht es helvetischen Schwimmern kaum in den Final. "Das Niveau ist unglaublich hoch hier in Paris", sagte Scheidegger. "Schwimmer aus dem Osten sind sehr stark, die Russen und Ungarn holen fast in jedem Rennen Medaillen." Tiziana Ricco erreichte am Donnerstag über 200 m Crawl dennoch den B-Final, bereits im Vorlauf hatte sie ihre Bestzeit um rund zwei (!) Sekunden verbessert. Am Dienstag schwamm die Tessinerin zudem den B-Final über 100 m Delphin. "Das ist ein ganz erfreuliches Resultat", so Scheidegger, die glaubt, dass man als junge Schweizer Schwimmer in Zukunft viel mehr und auch bereits in der Vorbereitungsphase im Ausland starten sollte. "Bei uns ist die Konkurrenz nicht gross, da können es sich die guten Leute leisten, am Morgen in den Vorläufen nicht schnell zu schwimmen - sie erreichen dennoch die Finals. Aber an internationalen Titelkämpfen müssten sie bereits in den Vorläufen über sich hinauswachsen, um am Nachmittag noch einmal starten zu können." RESULTATE Schwimmen. Mädchen. Finals. 200 m Crawl: 1. Iomela Cozmir (Rumänien), 2:04.27. 14. Tiziana Riccio (Sz), 2:11.64. -- Vorläufe. 50 m Crawl: 1. Gaia Mancabelli (It), 26.65. 24. Syrille Rupp (Sz), 28.89. 100 m Rücken: 1. Alena Klyuchnikova (Rus), 1:05.15. 17. Martina van Berkel (Sz), 1:10.96. -- Knaben. Vorläufe. 200 m Delphin: 1. Norbert Kovacs (Un), 2:04.26. 19. Nicolas Meylan (Sz), 2:16.54. 100 m Brust: 1. Fernando Mazzota (It), 1:05.01. 24. Raphael Ritter (Sz), 1:10.92. 50 m Crawl: 1. Sergiy Bilov (Un), 23.95. 23. Adrien Perez (Sz), 25.53.

1.8. Die Audienz des Zaren: Wo verbringt ein Schwimmweltmeister seinen Urlaub?

1.8. 2003 Telstra Australian Short Course Championships, Hobart, 2.-5.8.2003

1.8. Neuer Link: Nuoto Sport Locarno - Sezione Nuoto Sincronizzato

Zurück zur Hauptseite / an den Anfang