Swim News September bis Dezember 2004

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Dezember 2004
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September 2004

Dezember 2004

Line element 30.12. Phelps verurteilt. Wegen Fahren in angetrunkenem Zustand wurde Phelps zu einer Probezeit von 18 Monaten verurteilt. Falls Phelps in dieser Periode nicht rückfällig wird, wird die Strafe gelöscht. Ausserdem erhielt Phelps eine Busse von 250 US$ plus 55 US$ Schreibgebühren. Darüber hinaus muss er bis zum 1. Juni an drei lokalen Schulen einen Vortrag vor den Schülern über die Gefahren des Alkohols halten und muss sich den "Müttern gegen Fahren in betrunkenem Zustand" für einen Anlass zur Verfügung stellen. Phelps erklärte sich vor Gericht als schuldig und sagte: "Ich bin mir der Schwere meines Fehlers bewusst. Ich habe aus diesem Fehler gelernt und werde mein Leben lang daraus lernen." Während der Probezeit muss er sich monatlich telefonisch bei einem Bewacher melden (wegen seiner Reisetätigkeit genügt das Telefon, stellte der Richter fest). Line element 29.12. Warnatzsch neuer Stützpunkttrainer in Berlin. (sid) Der Olympiastützpunkt der Schwimmer in Berlin wird ab 1. Januar 2005 ein neues Gesicht im Trainerstab begrüssen können. Norbert Warnatzsch, langjähriger Coach der in diesem Jahr zurückgetretenen Franziska van Almsick, übernimmt in der Hauptstadt die Vorbereitung der Berliner Athleten auf die Olympischen Spiele 2008. Franziska van Almsick wurde unter der Leitung von Warnatzsch im Jahr 2002 fünffache Europameisterin, worauf Warnatzsch zum deutschen Schwimm-Trainer des Jahres gewählt wurde. Der 58-Jährige führte ausserdem 1980 in Moskau Barbara Krause zu vier Olympiasiegen. Line element 27.12. Thorpe: Lieber PR als Schwimmen. Ian Thorpe wird "im Januar" wieder mit Trainieren beginnen, teilte seine Trainerin Tracey Menzies einer australischen Reporterin mit. Menzies sagte, dass sie sich keine Sorgen wegen Montreal machen würde, falls Thorpe sich doch noch für die Teilnahme entscheidet. Er könne den Rückstand schon noch aufholen. Statt zu Trainieren zieht es Thorpe nach New York, wo er am 31.12. an einem PR-Event zu Gunsten der Bewerbung der Stadt um die olympischen Spiele 2012 teilnimmt. Line element 27.12. Van Almsick erklärt Trennung von Kretzschmar. (dpa) - Franziska van Almsick und Handball-Profi Stefan Kretzschmar haben ihre Beziehung beendet. "Wir haben uns getrennt. Unsere Vorstellungen von Liebe und Zusammenleben waren zu verschieden", liess die nach Olympia in Athen vom Hochleistungssport zurückgetretene Berlinerin am Heiligen Abend über ihre Managerin Regine Eichhorn erklären. Die 26 Jahre alte Franziska van Almsick und der fünf Jahre ältere Kretzschmar waren seit 2000 ein Paar. Allerdings hatte es schon im Dezember 2003 Mutmassungen über eine Trennung der beiden gegeben. Nach Kretzschmars Angaben waren er und "Franzi" offiziell seit November 2000 zusammen. Kennen gelernt hatten sie sich kurz zuvor bei den Olympischen Spielen in Sydney. Der Handballspieler des SC Magdeburg ist geschieden und hat mit seiner früheren Frau Maria eine gemeinsame Tochter. Für Franziska van Almsick war Kretzschmar die zweite langjährige Beziehung, nachdem sie zuvor seit 1993 mit dem ehemaligen Schwimm-Weltmeister Steffen Zesner zusammen war. Franziska van Almsick geht auf ihrer Internet-Homepage nur mit einem Satz auf die Trennung ein: "Wie gemeldet wurde, hat Franziska sich nach vier Jahren von dem Handballer Stefan Kretzschmar getrennt." Der 31-Jährige selbst gab zu der Trennung vorerst keine Stellungnahme ab. Line element 26.12. Fotos der Schweizer Kurzbahnmeisterschaften 2004 in Neuchâtel sind unter SVL-Photoshop abrufbar. (Kel) Line element 26.12. Jones, Moses und Neethling führen FINA-Worldcup an. Nach Abschluss der drei ersten Weltcups in der Zone 1 (Durban, Melbourne und Daejon) liegt bei den Frauen Leisel Jones mit 1027 Punkten in Führung. Bei den Männern haben sowohl Ed Moses und Ryk Neethling 1017 Punkte. Die nächsten Worldcups:
18.-19.1. Stockholm (SWE)
22.-23.1. Berlin (GER) 26.-27.1. Moscow (RUS)
11.-12.2. New York (USA)
18.-20.2. Belo Horizonte (BRA) Line element 25.12. Weihnachtlicher Wirbel um Popows Rücktritt. "Schwimm-Zar" Alexander Popow lässt die Wellen am Weihnachtsfest hochschlagen. Zunächst vermeldete die renommierte Sportzeitung L'Equipe den Rücktritt des Russen, dann dementierte Popow. "Ich habe weder ein offizielles Statement abgegeben, noch habe ich daran gedacht", sagte der 33-Jährige der russischen Nachrichtenagentur Itar-Tass. Line element 24.12. Australien beleidigt. Die Nachricht, dass US Swimming nicht nur gegen Australian Swimming, sondern auch gegen die LEN ein Duell veranstalten möchte, hat die Australier beleidigt. "Meine erste Reaktion war ein Schock," sagte Glenn Tasker vom australischen Verband, "ich dachte, bei den Duells handle sich um eine Partnerschaft zwischen US Swimming und uns." Die Amerikaner hingegen sind begeistert: "Das wäre das Grösste, wenn wir das zustande bringen," sagte Peter Daland von US Swimming. "Die USA und Australien sind von der Bevölkerung her sehr unterschiedlich, Europa und die USA haben von daher die gleichen Voraussetzungen." Tasker sagte darauf, dass er durch Dalands Äusserungen beleidigt worden sei, und dass er davon ausgehen müsse, dass Australien für die USA nicht gut genug sei. "Anders kann man das nicht interpretieren," sagte Tasker.

24.12. Popov ohne "offiziellen" Rücktritt. "Warum soll ich meinen Rücktritt offiziell ankündigen? Dafür gibt es keinen Grund. Aber ich sehe auch keinen Grund, warum ich nochmals an Wettkämpfen teilnehmen soll," sagte der 33-jährige Popov in einem Interview. Popov traf nach den Olympischen Sommerspielen in Athen diesen Rücktrittsentscheid nach Absprache mit seinem Trainer und seiner Familie. Der "Zar" war in Athen ohne Medaille geblieben. Der Russe hatte bereits vor Athen angekündigt, die Spiele 2004 würden seine Letzten sein. Popows Highlights waren die Olympischen Spiele in Barcelona (1992) und Atlanta (1996), wo er jeweils über 50 und 100 Meter Crawl Gold gewann. Zudem erschwamm er sich in seiner Karriere sechs WM-Titel.

24.12. Neue Dopingliste ab 1. Januar 2005 (baspo) Am 3. März 2003 wurde in Kopenhagen das Anti-Dopingprogramm der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) von allen Delegierten der Sportverbände und Regierungen angenommen. Das Internationale Olympische Komitee (IOK) wie auch Swiss Olympic haben dem Programm zugestimmt.
Das Programm umfasst den Code, vier Standards und Beispiele bester Praxis. Der Code und die vier Standards müssen zwingend angewendet werden.
Einer der Standards ist die Liste der Dopingmittel und -methoden. Sie wurde erstmals von der entsprechenden Kommission der WADA erarbeitet und tritt auf den 1. Januar 2004 in Kraft. Der Hauptzweck der Liste ist die Festlegung der verbotenen Substanzen und Methoden im Sport im Rahmen der Regeln des Codes.

Nicht nur der Herausgeber der Liste ist neu, sondern auch der Aufbau der Liste wurde geändert. Folgende Artikel erläutern die Änderungen:

24.12. Stockbauer setzt Karriere fort. (dpa) - Hannah Stockbauer wird ihre Schwimm-Karriere fortsetzen. Die bei Olympia in Athen zwei Mal im Vorlauf gescheiterte fünffache Weltmeisterin liess über ihre Münchner Management-Firma mitteilen, dass ihre Laufbahn "entgegen aller Gerüchte und Vermutungen noch lange nicht" vorbei sei. 2005 werde Hannah "wie gewohnt durchstarten". Vor den deutschen Meisterschaften im Mai in Berlin und der im Juli in Montréal vorgesehenen WM will die 22-Jährige aus Nürnberg Gas geben: "Das lasse ich mir doch nicht entgehen!" Das Training mit ihrem langjährigen Coach Roland Böller findet wie gewohnt statt. Zwei Mal täglich zieht sie in der "Hannah-Stockbauer-Halle" in Erlangen ihre Bahnen. Schon nach den für sie enttäuschend verlaufenen Olympischen Spielen trainierte sie weiter - "wie es von einer Weltsportlerin nicht anders zu erwarten war", erklärte ihr Management. Im Oktober begann die zweimalige deutsche "Sportlerin des Jahres" und Welt-Schwimmerin 2003 zudem eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei Siemens in Erlangen.

24.12. Van Almsick und Kretzschmar getrennt. (dpa) - Schwimm-Weltrekordlerin Franziska van Almsick und Handball-Profi Stefan Kretzschmar haben ihre Beziehung beendet. "Wir haben uns getrennt. Unsere Vorstellungen von Liebe und Zusammenleben waren zu verschieden", liess die nach Olympia in Athen vom Hochleistungssport zurückgetretene Berlinerin am Heiligen Abend über ihre Managerin Regine Eichhorn erklären. Die 26 Jahre alte Franziska van Almsick und der vier Jahre ältere Kretzschmar waren seit 2000 ein Paar. Allerdings hatte es schon im Dezember 2003 Mutmassungen über eine Trennung der beiden gegeben. Nach Kretzschmars Angaben waren er und "Franzi" offiziell seit November 2000 zusammen. Kennen gelernt hatten sie sich kurz zuvor bei den Olympischen Spielen in Sydney. Der Handballspieler des SC Magdeburg ist geschieden und hat mit seiner früheren Frau Maria eine gemeinsame Tochter. Für Franziska van Almsick war Kretzschmar die zweite langjährige Beziehung, nachdem sie seit 1993 mit dem ehemaligen Schwimm-Weltmeister Steffen Zesner zusammen war. Line element 23.12. Erster Galaabend des Schweizer Schwimmsports. (Kel) In festlichem Rahmen fand am 20. November der Erste Galaabend des Schweizer Schwimmsports im Hotel Bern start. Die Fotos dieses Abends können in folgendem FTP-Verzeichnis angeschaut werden: ftp://magicpbk.dynalias.net/Gala/index.htm.

23.12. Weitere Ehrung für Ian Thorpe. Ian Thorpe wird einer von neun Stars sein, die am Silvester von der Stadt New York New York im Hinblick auf die Bewerbung für die olympischen Spiele 2012 geehrt werden. Die übrigen acht Sportlerinnen und Sporlter sind: der brasilianische Fussballer Pele, der liberianische Fussballer George Weah, der chinesische Wasserspringer Gao Min, die rumänische Kunstturnerin Nadia Comeneci, der US-Kunstturner Bart Conner, Felix Sanchez aus der Dominikanischen Republik, die US-Paralympierin Trischa Zorn und der französische Dreispringer aus Kamerun Françoise Mbango Etone.Line element22.12. Niederländische Kurzbahnmeisterschaften, Drachten, 17.-19.12.2004 [Resultate]

22.10. Verleihung der Sportpreise der Stadt Zürich. Die Stadtzürcher Sportpreisträger des Jahres 2004 sind von der Jury, unter dem Vorsitz von Stadträtin Monika Weber, Vorsteherin des Schul- und Sportdepartementes, gewählt worden. Als bester Einzelsportler wird der Triathlet und Olympia-Bronzemedaillengewinner Sven Riederer ausgezeichnet. Den Preis als bester Nachwuchssportler erhält der Tennisspieler Robin Roshardt, Nr. 1 der ETA-Rangliste und Schweizermeister in der Kategorie U16. Das engagierte Organisationskomitee „Limmatschwimmen" wird mit dem Sportförderpreis geehrt. Die feierliche Verleihung der Sportpreise findet am 11. Februar 2005 in Anwesenheit von Persönlichkeiten aus Sport und Politik statt. Das grosszügige Preisgeld stiftet die Migros Genossenschaft Zürich. Informationen über die Preisträger sind zu finden bei www.sportamt.ch.

22.12. Noch ein Schlag gegen WM in Montréal. Quebecs Provinzregierung hat jede weitere finanzielle Unterstützung der FINA-Weltmeisterschaften 2005 in Montréal verweigert (s. Meldung vom 8.12.). Die Organisatoren hatten um zusätzliche Unterstützung von 18 Millionen kanadischen $ nachgefragt, da die Suche nach Sponsoren nicht nach Plan verlief. Mit diesem Geld hätte der Bau von Becken und Einrichtungen bezahlt werden sollen. Die Organisatoren werden bis zum 18. Januar entscheiden, ob sie den Anlsass nach Long Beach in den USA verlegen wollen. Die FINA hat nach Bekanntwerden der finanziellen Schwierigkeiten des Veranstalters einen Entscheid über die Verlegung auf "voraussichtlich" den 13.12. angekündigt. Möglicherweise wird die FINA den kanadischen Organisatoren nun zuvor kommen, und die WM noch dieses Jahr nach Long Beach vergeben. Long Beach belegte bei der Auswahl den zweiten Platz. Line element 21.12. Thompson drängt Thorpe. Der australische Nationaltrainer mahnt Thorpe, sich für die Teilnahme (oder die Absage) an den Weltmeisterschaften in Montréal 2005 zu entscheiden. Thorpe würde gemäss der gestrigen Meldung nur dann an der WM teilnehmen, wenn er in Form wäre. "Ian muss sich nun aber schnell überlegen, was für ihn das Beste ist," sagte Thompson. Die australischen WM-Trials finden in weniger als 3 Monaten statt und Thompson meint, ein Entscheid müsse nun rasch fallen. "Es geht mir nicht darum, Thorpe zur Teilnahme zu überreden. Seine Absenz kann für andere in unserer Mannschaft auch eine Chance sein," erklärte Thompson.

21.12. Thorpe noch unsicher. Ian Thorpe hat sich immer noch nicht entschieden, ob er an den Weltmeisterschaften 2005 in Montreal teilnehmen will oder nicht. Als Erster hätte er die Möglichkeit, 4 WM-Titel in einer Folge (über 400 m) zu gewinnen. "Ich würde schon gerne starten, aber nur, wenn ich wirklich gut in Form bin," sagte der 22-Jährige. Bis 2008 will er auf jeden Fall weiter schwimmen, was danach kommt, liegt im Dunkeln. "Ich werde es spüren wenn es Zeit ist zum Aufhören, dann nämlich, wenn der Spass vorbei ist."

21.12. Tom Malchov denkt über Zukunft nach. Nach einer getrübten Saison - eine gerissene Sehne an der Schulter hinderte Malchov in Athen stark - denkt Tom Malchov über seine schwimmerische Zukunft nach. Nach Athen wollte er zurücktreten. "Eigentlich habe ich mir den Rücktritt etwas anders vorgestellt," sagte Malchov. MIt 28 Jahren sei die olympische Karriere wahrscheinlich abgeschlossen, aber für die WM in Montreal könnte er nochmals einen Höhepunkt anstreben. "Am 5. Oktober wurde meine Schulter operiert und seit einem Monat bin ich in der Rehabilitation." Auf die Frage, ob er plangemäss Fortschritte mache antwortete er "Es geht." Für den Moment besteht Malchovs Leben darum aus einer Vielzahl von "Wenns". Wenn die Schulter wieder richtig funktioniert, würde die Zeit bis Montreal noch reichen. Auf jeden Fall wird der US-Teamcaptain von Athen bei allen in guter Erinnerung bleiben. Line element 20.12. 8. Intl. Hohentwiel Festival. Die Resultate vom 8. Intl. Hohentwiel Festival in Singen (18. / 19. Dezember 2004), sind unter der Rubrik Resultate, Clubrekorde abrufbar. (Kel) Line element20.12. Auszeichnungen für Phelps, Holmes und Griechen-Elf. (sid) Der sechsfache Schwimm-Olympiasieger Michael Phelps und die britische Leichtathletik-Doppel-Olympiasiegerin Kelly Holmes sind vom Weltverband der Sportjournalisten AIPS zu den Sportlern des Jahres gewählt worden. Als Mannschaft des Jahres wurde die Fußball-Nationalmannschaft Griechenlands ausgezeichnet, die bei der Europameisterschaft in Portugal mit dem deutschen Trainer Otto Rehhagel überraschend den Titel gewann. Phelps wurde zum Nachfolger des sechsmaligen Tour-Gewinners Lance Armstrong gewählt. Holmes holte in Athen über 800m und über 1500m Gold und tritt die Nachfolge von Leichtathletin Maria Mutola (Mosambik) an.

20.12. Spanische Kurzbahnmeisterschaften, Valencia, 16.-19.12.2004 [Resultate].

20.12. Jedrzejczak versteigerte ihre Goldmedaille. (DS) Welchen Wert hat die olympische Goldmedaille über 200 m Delphin der Damen? Jetzt wissen wir es: beinahe 96'000 Franken. Die Weltmeisterin, Weltrekordhalterin und Olympiasiegerin über 200 m Delphin, die Polin Otylia Jedrzejczak, liess ihre Goldmedaille von den olympischen Spielen von Athen 2004 zugunsten leukämiekranker Kinder im Internet versteigern. Den Zuschlag bekam ein Getränkehersteller für 257'550 Zloty. Zum Vergleich: im November wurde ein Skiwochenende mit der alpinen Weltcupfahrerin Nadia Styger zugunsten des Hilfswerkes SOS Kinderdorf für CHF 616.-- (inkl. Skipässe) versteigert. Gleichzeitig wurden auch noch andere Erinnerungsstücke von bekannten Sportlern versteigert. Sieht man sich die Verhältnisse an lässt sich leicht vermuten, dass die Schwimmerin im Februar mit deutlichem Vorsprung zur polnischen Sportlerin des Jahres 2004 gewählt werden wird. Fussballnationalmannschaftsstürmer Jacek Krzynowek erzielte mit seinem signierten Clubtrikot (FC Bayer Leverkusen 04) 2'030 Zloty (750 Franken). Der Delphinschwimmer Michal Klimaszewski, der sich seit der Erlangung der australischen Staatsbürgerschaft Michael Klim nennt, erreichte mit seinem signierten Nationalmannschaftshemd 1'310 Zloty (480 Franken). Die Silbermedaillen über 100 m Delphin und 400 m Freistil behält die Studentin aus Katowitz. Line element 19.12. Duell USA-Australien 2005. Das zweite Duell zwischen den USA und Australien 2005 soll ausgeglichener werden als die erste Auflage 2003 in Indianapolis, verspricht der australische Nationaltrainer Alan Thompson. In Indianapolis gewannen die Amerikaner 21 von 26 Rennen und siegten nach Punkten 196-74. Die Amerikaner konnten auf ein komplettes Team zählen. Die Australier mussten auf Ian Thorpe, Jodie Henry, Leisel Jones, Geoff Huegill und Michael Klim verzichten. Die Wiederholung findet am 2.8.04 in Irvine bei Los Angeles statt. Das australische Team wird gemäss Thompson direkt aus Montréal anreisen. "Es wird für uns schwierig sein, eine den Amerikanern gleichwertige Mannschaft zu bieten, aber wir werden stärker sein als 2003," sagte Thompson. Thompson sieht einzig im Jahr 2007 eine Möglichkeit, die Amerikaner zu schlagen, nämlich im Anschluss an die WM im eigenen Land: "Wir werden dann physisch und mental auf dem Höhepunkt sein."

19.12. Nach der Decke strecken. Etliche Schweizer Spitzenathleten, darunter Flavia Rigamonti, sind finanziell alles andere als auf Rosen gebettet [mehr...]. Line element 18.12. Renato Sydler beendet Wettkampfkarriere. Renato begann seine Schwimmkarriere im November 1993 bei uns im Schwimmverein Limmat. Er stieg von der C-Gruppe über die damalige Nachwuchselite bis hin zur Elitemannschaft auf. In diesen 11 Jahren durchlebte er beim SVL viele Hochs und Tiefs. "Einige Male war ich in solchen Tiefs, dass ich den Austritt aus dem Klub schon ausgedruckt hatte". Doch er konnte sich immer wieder aufraffen und sich neu motivieren. Zu seinen grössten Erfolgen, die er in unserem Verein erleben durfte gehört - mit absoluter Bestimmtheit - die Qualifikation und Teilnahme an den Junioren-Europameisterschaften in Dunquerque im Jahre 2000. Zudem gewann er in seiner Karriere einen Schweizermeistertitel über 50 m Delfin. Insgesamt erschwamm Renato einige Medaillen an Schweizermeisterschaften für den SVL. "Ich schaue auf eine sehr positive und schöne Zeit zurück. Doch jetzt ist es Zeit, mich vorerst auf mein Studium zu konzentrieren." Renato wird dem Verein - trotz seinem Rückzug aus der A-Mannschaft - als Helfer zur Verfügung stehen. "Es ist für mich sehr wichtig, den Kontakt zu meinen Kollegen zu behalten." Line element18.12. Mark Foster in Beijing dabei? Mark Foster schliesst eine weitere Olympiateilnahme nicht aus. Die Teilnahme in Athen hat er über 50 m Freistil um knappe 5/100 verpasst, aber an der Kurzbahn-EM in Wien holte er über diese Distanz die Goldmedaille. "In meiner Medaillensammlung fehlt einzig die olympische Goldmedaille," sagte der 34-Jährige. "Aber bis Beijing ist eine lange Zeit. Im Kopf wäre ich fähig, aber ob mein Körper es durchhält, ist eine andere Frage." Foster gibt zu, dass ihm die verpasste Olypmpiateilnehme schwer zu schaffen gemacht hat und meint, dass er eigentlich als langjährige Stütze der Mannschaft eine Qualifikation verdient habe. Bekannt ist, dass er und Leistungsdirektor Bill Sweetenham das Heu nicht auf der gleichen Bühne haben. Von Sweetenham bekommt Foster deshalb keine Unterstützung für seine Pläne. "Sprinter gehorchen ihren eigenen mentalen Gesetzen, und wenn man aus der Norm fällt, wird man abgeschoben," kommentiert Foster das Zerwürfnis. "Bill hat dem britischen Schwimmsport sehr viel Gutes gebracht, aber er sollte sich den Sprintern besser widmen." Als nächstes Ziel gibt Foster die Commonwealth Games 2006 an. Line element 17.12. Italienische Kurzbahnmeisterschaften, Treviso, 15.-16.12.2004 [Resultate]. Bei den Italienischen Kurzbahnmeisterschaften in Treviso verbesserte die amtierende Europameisterin über 800 m Freistil ihren eigenen Schweizer Kurzbahnrekord über 400 m Freistil. Rigamonti blieb mit 4.07.06 Minuten 48 Hundertstel unter ihrer Bestmarke die sie bei ihrem EM-Sieg vor 3 Jahren in Antwerpen als Durchgangszeit aufgestellt hatte. Bereits gestern war die Tessiner Crawlspezialisten auf ihrer Paradestrecke (800m) mit 8:26.80 die Schnellste. Carla Stampfli schwamm 28.76 über 50 m Rücken.
Line element 15.12. James Hickman geht in den "Ruhestand". Der britische Delfinspezialist hat heute seinen Rücktritt vom aktiven Wettkampfsport angekündigt [Hickmans Homepage]. Der 28-jährige 5-fache Weltmeister hat an den Kurzbahn-EM in Wien wegen einer leichten Verletzung nicht teilgeommen. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für diesen Schrittt gekommen," sagte Hickman. "Ich hatte ein sehr gutes Jahr und ich wollte immer auf dem Höhepunkt aufhören. Hickman gewann in internationalen Wettkämpfen insgesamt 36 Medaillen und nahm an 3 olympischen Spielen teil. Seinen ersten grossen Auftritt hatte er an den Commonwealth Games 1994. "Der Wettkampfsport wurde immer härter in diesen 10 Jahren, aber mir hat das immer grossen Spass gemacht," erklärte Hickman. "Ich werde das alles schrecklich vermissen, aber es ist auch der beginn von etwas Neuem, nur weiss ich noch nicht, was es sein wird."

15.12. Zoe Baker wechselt Nationalität. Nach Jahren des Hin und Hers bezüglich der Nationalität hat sich Zoe Baker entschieden: Sie wird an den Commonwealth Games 2006 für Neuseeland und nicht für Grossbritannien starten. Die frühere Weltrekordhalterin über 50 m Brust auf der kurzen und langen Bahn trainiert jeweils während 6 Monaten in Neuseeland. Sie besitzt seit 2000 die neuseeländische Staatsbürgerschaft und benötigt für den Nationenwechsel im Becken noch die Zusage des britischen Amateur-Schwimmverbandes.Line element14.12. Scott Volkers lobt China. Der mit einer australischen Schwimmmannschaft in China weilende australische Trainer Scott Volkers lobt Chinas Dopingpolitik und -kontrolle: "Ich war 10 Jahre lang Nationaltrainer und habe den Eindruck, dass China noch nie so gut dastand wie heute," sagte er in einem Interview mit der chinesischen Presseagentur Xinhua. "In der Verganganheit hat man immer einige erwischt, sozusagen die Spitze des Eisberges." Als wichtiges Merkmal einer sauberer gewordenen Sportkultur nennt Volkers die Tatsache, dass die chinesischen Schwimmerinnen und Schwimmer offener und zugänglicher geworden sind. "Die haben offenbar Nichts mehr zum verstecken," sagte Volkers.

14.12. Jessicah Schippers gewann zweimal Porzellan. Die australische Delfinspezialistin gewann an den chinesischen Herbstmeisterschaften in Tangshan bereits zweimal Prozellan: Anstatt Medaillen wird im Zentrum der Porzellan-produzierenden Hebei-Provinz Kaffeetassengeschirr verteilt. Schippers wurde über 50 m Delfin ex-aequo Zweite in 27.37, zusammen mit Xu Yanwei hinter der Siegerin Zhou Yafei (27.00). Zuvor gewann Schippers die 100 m Delfin.
14.12. Deutsche Schwimmer zufrieden. (dpa) - Stolz trug Ralf Beckmann den großen Goldpokal für die gewonnene Mannschaftswertung durch die Wiener Stadthalle. Neun Titel bei den Kurzbahn-EM hatte der deutsche Schwimm-Cheftrainer nicht erwartet. Beckmann gab seinen Athleten in der Gesamtbewertung des Olympia-Jahres eine Zwei als Schulnote: «Wir dürfen doch nicht nur die Medaillen sehen, die wir in Athen nicht gewonnen haben. Obwohl uns das noch weh tut.» Dass die Stars Franziska van Almsick und Hannah Stockbauer bei Olympia neben der Bahn lagen, ist bei Beckmann längst nicht abgehakt: «Das war absolut prägend, auch in der Außendarstellung.» «Aber wir haben das intern aufgearbeitet», sagte der 58-Jährige. «Rumlamentieren zählt nicht.» Auch der nacholympische Streit mit den Kritikern Stockbauer und Thomas Rupprath ist vergessen, der Blick geht nach vorn. Dabei fordert Beckmann noch mehr als bisher. Permanent will er von den Athleten bei Ereignissen, die ihm wichtig sind, Leistungen auf höchstem Niveau abrufen: «Da müssen wir härter werden.» Qualitäten, wie ein erfolgreicher Vielschwimmer Rupprath sie mitbringt, «kann sich jeder erarbeiten». Schließlich spiele sich der Welt-Schwimmsport das ganze Jahr über ab und nicht nur zwei Wochen. Eine Forderung Beckmanns ist klar: Er will, dass bei den bedeutendsten Ereignissen immer mehr als 50 Prozent aus der Mannschaft Bestleistung erzielen: «Nur dann werden wir im Weltkonzert auch weiter eine gute Rolle spielen können». Wunderbar, alles weiter wie bisher - «das wird es nicht mehr geben». Schon jetzt werden die Weichen für Peking gestellt. Von Januar bis Februar wird Beckmann für das neu gegründete Top-Team von 13 Schwimmern den Marschplan für Olympia 2008 aufstellen, bis hin zur Festlegung der Wettkämpfe. «Dabei werden wir die individuellen Stärken pflegen, aber auch eine generelle Linie fahren», kündigt Beckmann an. Trainings- Kennziffern sollen eine noch solidere Auswertungsgrundlage liefern, ein Mal im Monat wird unter allen betroffenen Trainern eine neue Abstimmung der Maßnahmen und Resultate durchgeführt, die Leistungsdiagnostik wird verstärkt, und im hauptamtlichen Bereich wird es zwei neue Stellen für den Höchstleistungsbereich geben: einen Koordinator als Serviceleister für Athleten und Coaches, einen für so genannte Athleten-Profile, in denen langfristig Daten und weltweite Fachinformationen gesammelt werden. «Noch mehr über den Zaun schauen als bisher und intern noch stärker zusammenrücken», lautet Beckmanns Credo. Und noch mehr analysieren, noch frühzeitiger planen. Sich Neuem öffnen, «es muss vom Denken her normal werden, dass man sich auch einem Psychologen zuwendet». Beckmann: «Der gesamte Prozess wird intensiver und effektiver. Und wenn man alles zusammen nimmt, dann haben wir 2004 trotz Olympia gute Arbeit gemacht.» Bei den Maßnahmen sei «nichts schief gelaufen, und Athen ist ja kein Versagen der gesamten Mannschaft gewesen».

14.12. Phelps und Coughlin nominiert. Die beiden US-Schwimmstars Michael Phelps und Natalie Coughlin sind unter den 24 Athletinnen und Athleten zu finden, aus denen die US-Sportlerin und der US-Sportler des Jahres gewählt werden. Das Publikum kann sich auf der Website www.ussa.edu an der Wahl beteiligen.
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13.12. Die (fast) perfekte Welle: Flori Lang mit positivem Fazit der Kurzbahn-Schwimm-EM. Fünfmal ist Flori Lang vom SV Limmat am vergangenen Wochenende das Rennen über 50 m Rücken geschwommen, zweimal in der Staffel, dreimal im Einzel. Zweimal verbesserte er seine Bestzeit, und zweimal hatte er Pech ... [mehr ...].

13.12. Michael Phelps Autobiografie. 19 Jahre jung und schon eine Autobiografie: Da muss man schon Michael Phelps heissen. Das Buch mit dem Titel "Beneath the Surface" ist ab jetzt im Buchhandel erhältlich [www.sportspublishingllc.com] und erzählt Michael Phelps Werdegang als Schwimmer. Line element 12.12. Erneut Schweizerrekord durch Flori Lang. Flori Lang, der am Freitag über 50 m Rücken die Bronzemedaille lediglich um eine Hundertstel verpasst hatte, präsentierte sich auch über die doppelte Distanz in ausgezeichneter Verfassung. Mit 53,93 verbesserte der 21-jährige SVL-Schwimmer im Halbfinal die eigene vor anderthalb Jahren in Uster aufgestellte nationale Bestleistung um 14 Hundertstel. Es war bereits der dritte Schweizer Rekord für Lang in Wien nach den beiden Bestmarken über 50 m Rücken. Trotz der starken Leistung fehlte ihm als 14. 47/100 zum Einzug in den Final. Line element

12.12. European Shortcourse Swimming Championships, Vienna, 9.-12.12.2004 [Local Server] [OmegaTiming] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag] (alle Resultate SchweizerInnen: Nach SUI suchen).

12.12. Schweizer in den Finals chancenlos. (si) Das Schweizer Team feierte am letzten Tag der Kurzbahn-EM in Wien mit zwei Final-Teilnahmen einen ordentlichen Abschluss. Dominik Meichtry wurde über 200 m Crawl Siebenter, die Crawlstaffel der Männer Achte. Meichtry, der am Donnerstag über 400 m Crawl mit Rang 14 enttäuscht hatte, schwamm über die halbe Distanz im Endlauf 1:47,10, das ist lediglich 53 Hundertstel über seinem vor drei Wochen beim Weltcup in Durban (SA) erzielten Schweizer Rekord. Am Morgen hatte er sich im Vorlauf in 1:46,98 mit der sechstbesten Zeit der Finalisten für den Showdown qualifiziert, wobei er nach der Hälfte des Rennens eine halbe Sekunde unter seiner Durchgangszeit von Durban lag, nach 150 m immer noch um 24 Hundertstel. Die Crawlstaffel mit Christoph Bühler, Karel Novy, Flori Lang und Lorenz Liechti vermochte sich im Final in 1:28,75 gegenüber dem Morgen (1:28,41) ebenfalls ebenfalls nicht steigern, sodass sie nicht über den letzten Platz hinaus kam. Debütant Jonathan Massacand (54. über 200 m Crawl) und Dominique Diezi (29. über 50 m Crawl) schieden bereits in den Vorläufen aus.

12.12. Zwei Finalqualifikationen. (si) Am letzten Tag der Kurzbahn-EM in Wien hat Dominik Meichtry mit der Final-Qualifikation (7.) über 200 m Crawl die in ihn gesetzten Hoffnungen erfüllt. Auch die Crawlstaffel der Männer erreichte als Siebente der Vorläufe den Final. Meichtry, der am Donnerstag über die doppelte Distanz mit Rang 14 enttäuscht hatte, blieb in 1:46,98 nur um 41 Hundertstel über seinem vor drei Wochen beim Weltcup in Durban (SA) erzielten Schweizer Rekord. Nach der Hälfte des Rennens lag er eine halbe Sekunde unter seiner damaligen Durchgangszeit, nach 150 m immer noch um 24 Hundertstel. Der in Johannesburg lebende Meichtry setzte sich im mit insgesamt 54 Startern zweitgrössten durch. Die Crawlstaffel mit Christoph Bühler, Karel Novy, Flori Lang und Lorenz Liechti kratzte in 1:28,41 ebenfalls an der nationalen Bestleistung (1:28,25). Für Debütant Jonathan Massacand (54. über 200 m Crawl) und Dominique Diezi (29. über 50 m Crawl) sind die Kurzbahn-EM zu Ende.

12.12. Vergabe Europameisterschaften - FINA entscheidet über Montreal. (sid) Helsinki hat das Rennen gemacht: Die Kurzbahn-EM findet 2006 in der finnischen Hauptstadt statt. Das gab der Europäische Schwimm-Verband (LEN) am Sonntag im Rahmen der EM in Wien bekannt. Die Langstrecken-EM wird im ungarischen Plattensee ausgetragen. Ausrichter der europäischen Titelkämpfe im Wasserball wird Belgrad sein. Über die Ausrichtung der Langbahn-WM im Juli nächsten Jahres in Montreal wird der Weltverband Fina voraussichtlich am Montag eine Entscheidung fällen. Montreal hat Probleme mit der Finanzierung. Angeblich fehlen den Kanadiern rund 10 Millionen Dollar, um die Austragung zu gewährleisten.

12.12. Lütolf: Endstation Halbfinals. Dem letztjährigen Silbermedaillen-Gewinner Remo Lütolf ist an den Kurzbahn-EM in Wien über 50 m Brust kein erneuter Exploit gelungen. Der St. Galler Rheintaler schied in den Halbfinals als Neunter aus. Für die Schweizer Rekorde Nummer 4 und 5 sorgten Flori Lang über 100 m Rücken sowie die 4-mal-50-m-Lagenstaffel der Frauen. [mehr ...].

12.12. Weltrekord 4x50 m Lagen. Die Niederländerinnen verbesserten ohne Inge de Bruijn den Weltrekord der Schwedinnen um einen Zehntel auf 1:48.21.
Line element 11.12. Flori Lang verpasst Medaille um 1/100. In einem spannenden Rennen über 50 m Rücken, mit neuem Weltrekord des deutschen Schwimmers Thomas Rupprath, verpasste Flori Lang in seinem ersten Einzelfinale an einer internationalen Meisterschaft die Bronzemedaille nur um einen Wimpernschlag. Mit neuem Schweizerrekord in 24.53 fehlten ihm am Schluss läppische 1/100 zu Bronze und 3/100 zu Silber. (Kel) Line element
11.12. Lütolf in den Halbfinals ausgeschieden - Zwei Schweizer Rekorde.(si) Dem letztjährige Silbermedaillen-Gewinner Remo Lütolf ist an den Kurzbahn-EM in Wien über 50 m Brust kein erneuter Exploit gelungen. Der St. Galler Rheintaler schied in den Halbfinals als Neunter aus. Für die Schweizer Rekorde Nummer 4 und 5 im mobilen und nur vorübergehend installierten 25-m-Becken in der Wiener Stadthalle sorgten Flori Lang über 100 m Rücken sowie die 4-mal-50-m-Lagenstaffel der Frauen. Remo Lütolf fehlten in seiner Lieblingsdisziplin 50 m Brust mit 27,71 sechs Hundertstel zum direkten Einzug in den Final. Das Ausscheiden war umso bitterer, als der Schwimmer des SC Uster-Wallisellen im Vorlauf am Morgen in 27,48 eine klar bessere Zeit erzielt hatte. Flori Lang, der am Freitag über 50 m Rücken die Bronzemedaille lediglich um ein Hundertstel verpasst hatte, präsentierte sich auch über die doppelte Distanz in ausgezeichneter Verfassung. Mit 53,93 verbesserte der 21-jährige Zürcher im Halbfinal die eigene vor anderthalb Jahren in Uster aufgestellte nationale Bestleistung um 14 Hundertstel. Es war bereits der dritte Schweizer Rekord für Lang in Wien nach den beiden Bestmarken über 50 m Rücken. Trotz der starken Leistung fehlte ihm als 14. beinahe eine halbe Sekunde zum Einzug in den Final. Carla Stampfli (15.) und Dominique Diezi (16.) blieben über 50 m Delfin in der Runde der letzten 16 ebenfalls chancenlos. Die Lagenstaffel der Frauen mit Carla Stampfli, Carmela Schlegel, Luana Calore und Dominique Diezi unterbot in 1:54,50 den zwei Jahre alten Schweizer Rekord um 58 Hundertstel, dennoch verpasste das Quartett mit Rang 9 den Endlauf.

11.12. Kleiner Abschied für Franziska van Almsick. (dpa) - Zum offiziellen Abschied von Weltrekordlerin Franziska van Almsick aus dem Nationalteam wird es keinen «großen Bahnhof» des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) geben. «Sie wird öffentlich verabschiedet wie alle anderen auch, am Beckenrand stehend und mit einer Ein-Minuten-Rede», erklärte Cheftrainer Ralf Beckmann während der Kurzbahn-EM in Wien. Die nach Olympia in Athen zurückgetretene Berlinerin wird beim Weltcup in ihrer Heimatstadt (22./23. Januar) verabschiedet.

11.12. Remo Lütolf als Zweiter in den EM-Halbfinals. (si) Remo Lütolf hat an den Kurzbahn-EM in Wien über 50 m Brust seine Medaillen-Ambitionen untermauert. Der St. Galler Rheintaler, der 2003 Silber gewonnen hatte, wurde in den Vorläufen nur vom ukrainischen Titelverteidiger Oleg Lisogor bezwungen. Mit 27,48 blieb Lütolf lediglich um 46 Hundertstel über seinem im Vorjahr in Dublin erzielten Schweizer Rekord. Diese Zeit ist so früh am Morgen sehr hoch einzuschätzen, umso mehr, als der Schwimmer des SC Uster-Wallisellen als "Morgenmuffel" bekannt ist. Die Halbfinals und der Final finden am Nachmittag statt. Für die vierte nationale Bestleistung in Wien sorgte die 4-mal-50-m-Lagenstaffel der Frauen. Carla Stampfli, Carmela Schlegel, Luana Calore und Dominique Diezi verbesserten in 1:54,50 die zwei Jahre alte Marke um 58 Hundertstel, was Rang 9 bedeutete. Für die Final-Teilnahme fehlten fünf Hundertstel. Flori Lang, der am Freitag über 50 m Rücken die Bronzemedaille lediglich um einen Hundertstel verpasst hatte, bestätigte auch über die doppelte Distanz die gute Form. Zwar qualifizierte sich der 21-jährige Zürcher lediglich als 16. für die Halbfinals, mit 54,13 schwamm er jedoch nur um sechs Hundertstel langsamer als bei seinem vor anderthalb Jahren aufgestellten Schweizer Rekord. Carla Stampfli (15.) und Dominique Diezi (16.) erreichten über 50 m Delfin ebenfalls die nächste Runde.Ausgeschieden sind dagegen Debütant Jonathan Massacand (100 m Rücken/28.), Carmela Schlegel (100 m Brust/28.) und Lorenz Liechti (100 m Lagen/19.).

11.12. Schwimmstar? Popstar! Der Österreicher Markus Rogan das Ereignis der Kurzbahn-EM in Wien [mehr ...].

11.12. Eine EM-Goldmedaille als «knallharter Fakt»: Flavia Rigamonti Erste über 800 m Crawl [mehr ...].

11.12. Wissenschaftler plädieren für Doping-Freigabe.
Anstelle der Dopingkontrollen solle es künftig Gesundheitstests geben, fordern britische und australische Forscher [mehr].

11.12. Australische Schwimmer starten in China. (© FG/svl) Australien hat eine Schwimmmannschaft nach Australien zur Teilnahme an den chinesischen Herbstmeisterschaften entsandt. Die offizielle Begründung von Teamchef Scott Volkers lautet, man wolle Erfahrungen im Hinblick auf die olympischen Spiele 2008 gewinnen. Es handelt sich um Schwimmer der Queensland Academy of Sports. Der Wettkampf begann am Freitag und dauert bis Mittwoch. "Wir haben vor allem Talente im Hinblick auf Beijing 2008 mit dabei," sagte Volkers. "Wir wollen etwas über die Ernährung und die Kultur des Gastlandes erfahren, damit sie lernen, sich im Wasser voll auf das Schwimmen zu konzentrieren." Ob die Schwimmer dann tatsächlich 2008 in Beijing teilnehmen ist natürlich noch völlig offen. "Es wäre schön, wenn einige es schaffen würden," sagte Volkers. Als Beispiel wird die 18-jährige Jessicah Schipper vorgestellt, die am Weltcup in Melbourne die 200 m Delfin gewann. Sie hatte ihren ersten grossen internationalen Auftritt an der WM 2003 in Barcelona. Line element 10.12. Zweimal Schweizerrekord für Flori Lang.

Am ersten Tag der Kurzbahneuropameisterschaften in Wien verbesserte Flori Lang als Startschwimmer der 4x50m Lagenstaffel seinen eigenen Schweizerrekord über 50m Rücken um 8/100 auf 24.68. Er legte damit den Grundstein für einen neuen Schweizerrekord über die 4x50m Lagen und verbesserte zusammen mit Remo Lütolf, Lorenz Liechti und Karel Novy den alten Rekord um 45/100 auf 1:36.20. Leider verpassten sie mit dieser Zeit die erhoffte Medaille um 31/100 und wurden undankbare Vierte. Ebenfalls im Einsatz stand mit Jonathan Massacand ein weiterer SVL Schwimmer. Leider konnte er seine vor knapp zwei Wochen aufgestellte neue Bestzeit über 200m Rücken nicht bestätigen und wurde in 2:00.54 auf Rang 20 klassiert. (Kel) Line element 10.12. Rigamonti gewinnt zum dritten Mal Gold an Kurzbahn-EM.Flavia Rigamonti hat an den Kurzbahn-EM in Wien über 800 m Crawl zum dritten Mal nach 1998 und 2001 Gold gewonnen. Flori Lang verpasste über 50 m Rücken mit Schweizer Rekord als Vierter eine Medaille um einen Hundertstel [mehr...] [noch mehr...].

10.12. Flori Lang verpasst Medaille um 1/100. In einem spannenden Rennen über 50m Rücken mit neuem Weltrekord des deutschen Schwimmers Thomas Rupprath, verpasste Flori Lang in seinem ersten Einzelfinale an einer internationalen Meisterschaft die Bronzemedaille nur um einen Wimpernschlag. Mit neuem Schweizerrekord in 24.53 fehlten ihm am Schluss läppische 1/100 zu Bronze und 3/100 zu Silber. (Kel)

10.12. Weltrekord 50 m Rücken. Thomas Rupprath hat an der Kurzbahn-EM in Wien die 50 m  Rücken in 23.27 vor dem Ukrainer Wjatscheslaw Tschyrtschow (24,50) und Helge Meeuw (D, 24,52) gewonnen und damit die bisherige Rekordmarke von Matt Welsh (23,31) aus dem Jahr 2002 um vier Hundertstel unterboten.

10.12. Flavia Rigamonti Europameisterin. (si) Flavia Rigamonti hat an den Kurzbahn-EM in Wien über 800 m Crawl zum dritten Mal nach 1998 und 2001 Gold gewonnen. Mit 8:17,39 blieb sie nur um 1,23 Sekunden über ihrem vor zwei Jahren aufgestellten Schweizer Rekord. Rigamonti distanzierte die zweitplatzierte Dänin Lotte Friis um fünf Sekunden. Die Tessinerin holte bei ihrer sechsten Teilnahme ihre sechste Medaille. Flori Lang qualifizierte sich über 50 m Rücken mit der drittbesten Zeiten aller Halbfinalisten für den Final von heute Abend. In den Vorläufen ausgeschieden sind Dominique Diezi (50 m Delfin/27.), Luana Calore (50 m Delfin/35. und 100 m Lagen/21.), Carmela Schlegel (200 m Brust/23.), Christoph Bühler (100 m Crawl/44.) sowie Lang (100 m Crawl/45.).

10.12. 31 Hundertstel fehlten zu Bronze. Medaille verpasst: Remo Lütolf (unten) schickt Lorenz Liechti auf die Delfinstrecke. Die Schweizer 4x50-m-Lagenstaffel verpasste an den Kurzbahn-EM in Wien als Vierte die angestrebte Medaille um 31 Hundertstel. Star des ersten Tages war der Einheimische Markus Rogan mit zwei Goldmedaillen [mehr].

10.12. Studium vor Wettkampf. Trotz Verlagerung der Prioritäten schwimmen die Schweizer an den Kurzbahn-EM beachtlich [mehr].
Line element 9.12. Popchanka will für Frankreich schwimmen. (© FG/svl) Die weissrussische 200-m-Freistilspezialistin Alena Popchanka (25) will die französische Staatsbürgerschaft erhalten und in Beijing für Frankreich starten. Das sei leicht möglich, da sie anfangs 2005 ihren französischen Trainer und Freund Frederic Vergnoux heiraten will. Line element 8.12. Keine Ausnahme für Humplik an der EM in Wien. Erwartungsgemäss erhält die erst 14-jährige Schwimmerin Patrizia Humplik (SK Bern) an den 8. Kurzbahn-Europameisterschaften vom 9. bis 12. Dezember in Wien keine Sondergenehmigung für einen Start. Im Reglement „LEN General Event Rules“ im Abschnitt E 12.4 a) heisst es, dass eine Schwimmerin mindestens 15 Jahre alt sein muss. Da die am 20. März 1990 geborene Brustschwimmerin diese Regel nicht erfüllt, hat die LEN ihre Meldungen zurückgewiesen. Die LEN ist nicht auf das Gesuch der Schweizer Delegation vor Ort - Humplik wenigstens in den Vorläufen ausser Konkurenz starten zu lassen - eingegangen.
Ärgerlich ist die Tatsache, dass Patrizia Humplik, die an der Kurzbahn-SM vor 8 Tagen in Neuenburg ihr EM-Ticket über 100 m Brust löste, trotz ihres jungen Alters sowohl an Weltmeisterschaften als auch an Olmypischen Spielen hätte starten können (Swiss Swimming/pbk).

8.12. FINA-WM in Montréal gefährdet. (© FG/svl) Die FINA-Weltmeisterschaften müssen gemäss dem Chef des Organisationskomitees Yvon DesRochers abgesagt werden, wenn bis nächste Woche nicht 18 Millionen kanadische Dollar in die Kasse fliessen. Quebecs Sportminister Jean-Marc Fournier sagt, dass die Regierung nicht genügend früh auf die finanzielle Situation aufmerksam gemacht worden sei. Er stellte sich gegenüber Radio Canada auf den Standpunkt, dass es immer geheissen habe, man habe genügend Sponsoren. DesRochers behauptet das Gegenteil. Die WM ist das grösste Sportereignis Montréals seit den olympischen Spielen 1976. Das Budget für die WM wurde auf 60 Millionen $ ausgelegt, davon hat der Staat 38 Millionen zur Verfügung gestellt. Man budgetierte den Rest über private Quellen zu beschaffen. Bis jetzt konnten offenbar nur 4 Millionen zusammen getragen werden. Der Bürgermeister von Montreal, Gérald Tremblay, sagte, den Imageschaden durch die abgesagte WM könne man sich nicht leisten. Montreal hat bereits 6 Millionen $ in den Bau und Ausbau bestehender Sportstätten gesteckt. Falls Montréal verzichtet, würde Lang Beach als Zweiter der Bewerbung in die Lücke springen.

8.12. Flavia Rigamonti startet wieder für Atlantide. Die US-Studentin Flavia Rigamonti startet in Zukunft in der Schweiz wieder für ihren alten Verein "Team Atlantide & Locarno" (Swiss Swimming/pbk).

8.12. Deutsche Schwimmer: Auf zu neuen Ufern. (dpa) Mit der Kurzbahn- Europameisterschaft von 9. bis 12 Dezember in Wien beginnt für Deutschlands Schwimmer bereits der Olympia-Countdown. «Es fehlt keinem an wilder Entschlossenheit, aktuell und auf dem Weg nach Peking gut auszusehen», sagte Chef-Bundestrainer Ralf Beckmann. Doch ohne die zurückgetretene Weltrekordlerin Franziska van Almsick und ohne ein Drittel der Athen-Starter inklusive der pausierenden Fünffach-Weltmeisterin Hannah Stockbauer nimmt Beckmann Abschied vom Spitzenplatz in Europa: «Wir gehen nicht mit der Erwartungshaltung an die EM heran, mit aller Macht die Nummer eins zu bleiben.» 2001 in Antwerpen (acht Titel), 2002 im sächsischen Riesa (7) und vor einem Jahr in Dublin (7) war der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) top. «Jetzt werden wir versuchen, zu den drei besten Ländern zu gehören», schränkte Beckmann ein. Für den 58-Jährigen ist Wien «auf breiter Basis eine Neuorientierung nach vorn, mit einem absolut optimistischen Unterton». Das wenig berauschenden Olympia-Ergebnis mit ein Mal Silber und vier Mal Bronze hat der DSV-Sportdirektor abgehakt: «Damit beschäftigen wir uns nicht mehr, Peking steht im Prinzip schon wieder vor der Tür.» Mit «alten Hasen» wie den Weltmeistern Antje Buschschulte oder Thomas Rupprath und «jungen Wilden» wie der 18-jährigen Jenny Mensing sowie den Freistil-Hoffnungen Michael Schubert (18) und Steffen Deibler (17) will Beckmann bei der mit 38 000 Euro dotierten EM durchstarten. Als einzigen Titelaspiranten unter den 27 DSV-Startern sieht er den Olympia-Vierten Rupprath, der vier Einzelrennen (50 und 100 Meter Rücken, 50 und 100 Meter Schmetterling) bestreitet. Über die Rücken-Distanzen ist der von Wuppertal nach Hannover gewechselte Profi-Athlet vor einem Jahr in Irland Europas Konkurrenz davon geschwommen: «Diese beiden Titel strebe ich mit Sicherheit wieder an. Wenn man meine Zeiten so sieht, ist das alles schon sehr vielversprechend.» Ruppraths Empfehlungen sind eindrucksvoll: Bei den deutschen Meisterschaften vor eineinhalb Wochen in Essen schwamm der Rekordjäger zwei Europa-Bestzeiten und Weltjahresbestmarke über 200 Meter Schmetterling. Auf einen Start in dieser Disziplin muss der Weltmeister wegen des dicht gedrängten Zeitplans verzichten. Die Magdeburgerin Antje Buschschulte, 2003 Europameisterin über 100 und 200 Meter Rücken, verzichtete auf die deutschen Meisterschaften und bekam von Beckmann für Wien dennoch das Startrecht: «Sie hat nicht speziell für die EM trainiert und macht im Moment vom Aufwand her eine etwas schlankere Kurzbahnsaison.» Nach dem kurzfristigen Rückzug der Französin Laure Manaudou (400 Meter Freistil) wird von den sieben europäischen Athen-Olympiasiegern in Wien kein einziger auftauchen. Der Wettkampfstress mit der EM auf 50-Meter-Bahnen im Mai in Madrid, Olympia, der Kurzbahn-WM im Oktober in Indianapolis und dem abschließenden europäischen Jahreshöhepunkt in Österreich fordert seinen Tribut.

8.12. Britta Kamrau sucht neuen Verein. (dpa) - Britta Kamrau, Doppelweltmeisterin im Langstreckenschwimmen, muss sich einen neuen Verein suchen. Wie die «Ostsee-Zeitung» berichtet, schließt der PSV Rostock auf Grund finanzieller Probleme seine Schwimmabteilung. «Wir wollen nicht unbedingt wechseln, aber wir sind auf Unterstützung angewiesen», erklärte Britta Kamrau, die gerne in Rostock bleiben möchte. Eine Option ist der Anschluss an den Rostocker Schwimmverein SC Empor 2000. Kamrau-Trainer Christian Bartsch: «Wenn wir die Rahmenbedingungen in Rostock finden, werden wir bleiben. Wenn nicht, müssen wir woanders hingehen. So bitter das wäre.»

8.12. Megan Baumgartner verzichtet auf EM-Start.
Die in Stanford (USA) studierende Megan Baumgartner (Genève-Natation) verzichtet auf einen Start an der Kurzbahn-EM. Die Rückenspezialistin hatte sich für die 50 m Rücken qualifiziert.

8.12. Strafen für Doping-Sünder - Ständerat verlangt Schliessung der Gesetzeslücke. Für den Ständerat ist Doping im Sport Betrug. Mit 27 zu 4 Stimmen hat die kleine Kammer am Montag eine Motion angenommen, die vom Bundesrat die Ausarbeitung einer Strafnorm gegen fehlbare Athleten verlangt... [mehr in der NZZ].

8.12. Deutsche EM-Mannschaft. Frauen: Antje Buschschulte (Magdeburg), Petra Dallmann, Simone Weiler (beide Heidelberg), Daniela Götz, Teresa Rohmann (beide Erlangen), Annika Liebs (Würzburg), Dorothea Brandt, Jenny Mensing (beide Berlin), Janine Pietsch (Ingolstadt), Anne Poleska (Essen), Sarah Poewe, Daniela Samulski (beide Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Janne Schäfer (Wolfsburg), Meike Freitag (Frankfurt/Main). Männer: Thomas Rupprath, Jens Schreiber (beide Hannover), Carsten Dehmlow (Hamburg), Steffen Deibler (Biberach), Oliver Wenzel, Johannes Dietrich (beide Berlin), Benjamin Friedrich, Fabian Friedrich (beide Frankfurt/Main), Stefan Herbst (Leutsch), Kamil Kasprowicz (Hamm), Helge Meuw (Wiesbaden), Mark Warnecke (Cannstatt), Michael Schubert (Bayreuth). Line element 7.12. Leserbrief aus Sydney. Als Antwort auf unseren Bericht vom 1.12. über Shane Goulds und Milt Nelms neue Kraultechnik schrieb uns C.T. aus Sydney:
Es war interessant den Artikel über Shane Gould und Milt Nelms zu lesen! Ich habe drei "Total Immersion" Workshops hinter mir und habe nun auch an einigen von Milt Nelms und Shane Goulds Workshops teilgenommen, der Letzte am 21. und 22. November. Im Januar / Februar werde ich wieder an einem "Follow-up" Workshop teilnehmen und habe vor,alle Workshops im Programm zu machen. Diese Workshops gaben mir auch die Möglichkeit, die zwei Methoden zu vergleichen. Ich muss sagen, ich bin nur eine "recreational" Schwimmerin, zwar am Schwimmen aber ganz sicher nicht an Wettkämpfen interessiert, aber mit dieser Methode hat sich meine Zeit doch etwas verbessert (ist natürlich immer noch sehr langsam!) Auch ich finde, dass Milts Methode weniger Anforderungen an die Gelenkskapsel und Rotatorenmanschette stellt. (Die Arme werden nicht wie Windmühlen rotiert). Die "Windmühlen Methode" und Milts Methode sind total verschieden. Was ich aber als Laie auch glaube ist, dass alle Eliteschwimmer "Freaks of Nature" sind, und mit ihrem eigenen Stil so oder so an die Spitze kommen würden. Sonst würden mit verschiedenen Schwimmtechniken nicht Spitzenzeiten erreicht, oder alle, die Thorpes Technik analysieren und lernen, auch Thorpe-Zeiten schwimmen könnten. Falls Milt Nelms und Shane Gould mal in die Schweiz kommen (oder eingeladen werden), kann ich einen Workshop nur empfehlen. Nur so, und vor allem wenn man selber im Wasser ist, kann man verstehen, was Milt meint. Weitere persönliche Erfahrungen nach dem ersten Workshop: Nach dem ersten Nelms / Gould Workshop war ich total "durcheinander" und nichts mehr wollte klappen! Die TI Drills und High Elbow Technik fühlten sich nicht mehr richtig an, die "neue" Methode beherrschte ich gar nicht. Ich lernte erst mit 36 Jahren schwimmen und hatte nun das Gefühl, wieder von vorne anzufangen. Die meisten Teilnehmer an diesem Workshop (und auch den andern Workshops) waren Master Swimmers oder Triathleten. Einige habe ich an einem "Follow-up" Workshop wieder getroffen und die meisten sagten, sie hätten dieselben Probleme; ihre Technik sei ganz "auseinander gefallen". Ich vermute, dass für Schwimmer, die an Wettkämpfen teilnehmen, die Umstellung am Anfang Zeitverluste bedeuten könnte. Ich fand die ganze Sache auch oft sehr frustrierend, beschloss aber weiterzumachen, da ich wusste, dass Milt Nelms und Shane Gould weiterhin Workshops in Sydney leiten würden. Am Besten erging es einer etwa 28-jährigen, die erst vor etwa einem Jahr schwimmen lernte und noch nicht mit der "alten" Technik verankert war. Schon nach einem Tag war es offensichtlich, dass sie die gössten Fortschritte gemacht hatte. Sie nahm auch an einem weiteren Workshop wieder teil. Einem jungen "Stateswimmer" aus Queensland erging es am Schlimmsten. Er äusserte sich unter uns, dass er diesen Wochenend-Workshop als Zeitverschwendung betrachte und es ihm nichts eingebracht hätte. Ich weiss nicht, wie Eliteschwimmer "operieren", aber ich nehme an, dass die Meisten instinktiv wissen oder merken, mit welcher Technik, und "finetuning" sie am Besten schwimmen. Ich denke auch, dass Spitzenschwimmer weniger Probleme haben etwas neues auszuprobieren als eine "mère mortal" wie ich! ... und natürlich muss ich Ihnen wieder sagen, was für eine tolle Website www.svl.ch ist!

7.12. Manaudou: Adieu Frankreich? Nach der verbalen Auseinandersetzung mit dem Sportdirektor des französischen Schwimmverbandes scheint die Angelegenheit zu eskalieren: Manaudou erwägt für die Niederlande zu starten. Möglich wäre das, weil ihre Mutter die niederländische Staatsbürgerschaft besitzt.

7.12. Schwimmend um die halbe Welt. Bühler und Liechti - an den EM letztmals im Rampenlicht. Ihr halbes Leben haben Christoph Bühler und Lorenz Liechti im Wasser verbracht und sind dabei halb um die Welt geschwommen. Hin und her, her und hin, mit einer Rolle um die eigene Körperachse nach jeweils 25 oder 50 Metern, je nach Länge des Bades... [mehr in der NZZ].

7.12. Hackett und Thorpe hinterlassen Lücke. (©FG/svl) Nach Ian Thorpes voraussichtlichen Verzicht auf die WM 2005 in Montreal und dem Rückzug von Grant Hackett aus der 200-m-Freistilstrecke, tut sich auf dieser Distanz eine Lücke auf - zumindest in Australien. Aus gesundheitlichen Gründen will sich Hackett auf die 1500 m konzentrieren. Vor Athen und an den olympischen Spielen selber litt er an einer verschleppten Lungenentzündung, die wegen der dauernden Trainingbelastung nie richtig ausheilte. In Athen schwamm er den Final mit einem partiellen Lungenödem. Beide Schwimmer dominierten in der Vergangenheit alle Crawldistanzen zwischen 200 und 1500 m. Hackett hat auch bemerkt, wie seine Konkurrenten inzwischen aufgeschlossen haben: Larsen Jensen und David Davies schwammen in Athen auch 14:40er-Zeiten. "Ich kann nicht alles zwischen 200 und 1500 m schwimmen," sagte Hackett. "Ich würde am liebsten nur 400 und 1500 m schwimmen." Der neue australische Nationaltrainer Alan Thompson meint, "Hauptsache ist, dass die beiden noch mindestens bis 2007 zur Verfügung stehen, hoffentlich sogar bis Beijing 2008. Das wäre schon sehr schön, die beiden in Beijing nochmals dabeizuhaben." Thompson ist auch der Meinung, dass die Lücke eine Chance für die eigenen jungen Boys darstellt: "Wir haben Leute wie Nick Sprenger (Silber mit der Staffel in Athen), die sind jung und unerfahren. Wenn die mal vorne Licht sehen, werden sie die Chance vielleicht packen." Die Chance öffnet sich nicht nur für die jungen Australier, sondern auch für gewisse alte: Michael Klim. Er war der Champion auf den 200 Metern, bevor Thorpe das Zepter übernahm. Klims Trainer Ian Pope sagte, sie würden sich die Sache mal überlegen. Line element 6.12. Rücktritt von Martin Kelemen. Was 1982 mit dem Gewinn des "Züri Fisch" begann, endete nun 2004 an den Kurzbahn-SM in Neuchâtel. Nach dem Eintritt im Jahre 1983 in den SV Limmat, beendet Martin Kelemen nach 21 Jahren Wettkampfsport und ca. 40 Meisterschaften mit zahlreichen A- und B- Endläufen seine Schwimmkarriere. "Wie viele Trainingskilometer ich in dieser Zeit zurücklegte weiss ich selber nicht mehr, doch dürfte es bestimmt mehr als die halbe Welt sein". Als grössten sportlichen Erfolg bezeichnet er den Gewinn der Vereinsmeisterschaften 2002 mit den Herren des SV Limmat. Für diesen Erfolg musste er 19 Jahre warten, nachdem er mit der Mannschaft des SV Limmat so ziemlich alle Höhen und Tiefen durchgemacht hatte. "Unzählige Trainerwechsel und Unruhe im Verein, machten mögliche und angestrebte frühere Höhenflüge immer wieder zunichte. Erst die letzten 5-6 Jahre brachten im SVL die Harmonie, Ruhe und Zielstrebigkeit die es brauchte um so einen Titel zu erreichen". In all den Jahren spielte er mehr als nur einmal mit dem Gedanken, den Verein zu verlassen und in ein professionelleres Umfeld zu wechseln. Doch immer waren am Schluss die Argumente wie Teamgeist und Freundschaft der Grund zu bleiben. Dies bestätigte sich im Schicksalshaften Jahr 2001, als nach kurzer Krankheit sein Vater verstarb. "Irgendwie stand ich vor dem nichts, doch hat die Mannschaft mit ihrer Anteilnahme und ihrem Mitgefühl mir in dieser Situation sehr geholfen". Martin Kelemen wird auch nach wie vor dem SV Limmat treu bleiben als Mitorganisator von verschiedenen Anlässen wie Schweizermeisterschaften und anderen Wettkämpfen. "Es ist einfach meine Art auf diese Weise für die vielen wunderschönen Jahre zu danken und dem Verein etwas zurück zu geben". (kel)


6.12. 5 Gold-, 6 Silber und 4 Bronzemedaillen für den SV Limmat an den Kurzbahn Schweizermeisterschaften. Trotz weniger Edelmetall als an den 1. Schweizer Kurzbahnmeisterschaften 2003 in Uster (5x Gold, 7x Silber und 8x Bronze), konnte das 13-köpfige Team des SV Limmat mit diesen Kurzbahn Schweizermeisterschaften in Neuchâtel zufrieden sein. Jonathan Massacand und Flori Lang steckten mitten in den Vorbereitungen für die Kurzbahn Europameisterschaften von Wien und werden daher ihre Höchstform erst an diesen Titelkämpfen erreichen. Dennoch gab uns vor allem Jonathan Massacand einen Vorgeschmack dessen, was von ihm an den Kurzbahn Europameisterschaften zu erwarten ist. Über 200m Rücken verbesserte er seinen eigenen Klubrekord um mehr als eine Sekunde und holte souverän den Titel über diese Distanz. Im Rennen über 100m Rücken stellte er im Vorlauf mit 55.08 gar einen neuen Meisterschaftsrekord auf und wurde dann im Final mit nur 15/100 Rückstand zweiter. Titel Nummer zwei für unseren "Frenchman" gab es dann aber über 200m Lagen. In einem spannenden Rennen mit seinem Klubkollegen Stephan Bachmann, behielt er das bessere Ende für sich und gewann in neuer Bestzeit von 2:03.31 die Goldmedaille. Nochmals Edelmetall in Form einer Silber und Bronze Medaille, holte sich Jonathan Massacand über 50m Rücken in 25.85 (Vorlauf 25.72) und 100m Lagen in 57.65. Etwas schwerer tat sich Flori Lang, der zweite bereits für die Kurzbahn Europameisterschaften qualifizierte Schwimmer des SV Limmat. Doch gewann er trotzdem 1x Gold und 2x Bronze. Gold und den Schweizermeistertitel über 50 Rücken und jeweils Bronze über 100m Rücken und 50m Freistil. Wobei er bei letzterem seine Bestzeit mit 22.97 (Bestzeit 22.93) nur um 4/100 verpasste. Auch etwas harzig an diesen Meisterschaften lief es für Stephan Bachmann. Musste er doch bis am letzten Tag warten, bis er sich eine Goldmedaille umhängen lassen durfte. Doch tat er dies über 100m Brust in einer sich dermassen aufgestauten Wut, dass er nicht nur Schweizermeister Titel gewann, sondern mit 1:03.29 auch seine persönliche Bestzeit und Klubrekord verbesserte. Dabei hätte es schon am ersten Tag Gold werden können. Doch wurde er über 400m Lagen mit der Siegerzeit, wegen einer unkorrekten Wende disqualifiziert. Diesen Frust konnten auch die Silber Medaillen über 200m Delphin und 200m Lagen nicht wettmachen, zumal er über diese Distanzen als klarer Titelfavorit galt. Bei den Frauen wusste man dass durch den Abgang von Katja Reuter und Caroline Steffen, die an den letzten Kurzbahn Meisterschaften in Uster zusammen 2x Gold, 1x Silber und 3 Bronze gewannen, so etwas wie ein Neuanfang stattfinden würde. Dennoch setzte auch die Damenmannschaft gehörig in Szene. Allen voran Claudia Bellasi die sich mit ihrer Silber Medaille über 50m Brust und neuer Bestzeit von 32.95 und der Bronzemedaille über 100m Brust das schönste Abschiedsgeschenk machte und nach diesen Meisterschaften den Wettkampfsport beendet. Doch auch die "Pedretti Sisters" Ramona und Sara demonstrierten ihr können über die Brust Strecken und qualifizierten sich jeweils über 100m und 200m Brust für die A-Endläufe. Das Highlight bei den Herren, war aber zweifelsohne die 4x50m Freistil Staffel. In einem sich in einen Hexenkessel verwandelten Hallenbad, gewannen Flori Lang, Renato Sydler, Jonathan Massacand und Jens Reuter in 1:31.63 und neuem Klubrekord den Schweizer Meistertitel vor dem SC Uster. Über 4x50 Lagen konnte sich dann aber die Herren des SC Uster für die erlittene Niederlage revanchieren und verwiesen Flori Lang, Jonathan Massacand, Renato Sydler und Jens Reuter auf Rang zwei. Und dann gab es da noch den jüngsten und den ältesten im Team. Beginnen wir "Benjamin" Claude Pape. Er zündete ein wahres Bestzeiten Feuerwerk und brachte das Kunststück fertig, in jedem seiner Rennen (inkl. Vorläufe) seine Bestzeiten zu verbessern. Und nicht nur dies, über 100m und 200m Rücken qualifizierte er sich erstmals für einen Endlauf an einer Schweizermeisterschaft. Für Martin Kelemen, den "Old Man" dieser Mannschaft, hiess nach 21 Jahren Wettkampfsport und ca. 40 Meisterschaften mit zahlreichen A- und B- Endläufen, an diesen Meisterschaften Abschied nehmen vom Wettkampfsport. Mit seinen 34 Jahren gelang ihm aber dennoch nochmals über 100m und 200m Brust der Sprung in einen Endlauf. Die Teilnehmer an den Schweizer Kurzbahnmeisterschaften 2004 in Neuchâtel:Bachmann Stephan, Bellasi Claudia, Eyer Marcel, Fornaro Oliver, Kelemen Martin, Lang Flori, Massacand Jonathan, Pape Claude, Pedretti Ramona, Pedretti Sara, Reuter Jens, Sydler Renato, Toble Poulsen Nicola. Resultate unter der Rubrik: Resultate, Clubrekorde. Fotos demnächst unter SVL-Photoshop (kel) Line element 6.12. Humplik an Em nicht startberechtigt. (Swiss Swimming) Der europäische Schwimmverband LEN informierte heute Mittag Swiss Swimming, dass die erst 14-jährige Schwimmerin Patrizia Humplik (SK Bern) an den 8. Kurzbahn-Europameisterschaften vom 9. bis 12. Dezember in Wien nicht starten darf, weil sie zu jung ist. Im Reglement "LEN General Event Rules" im Abschnitt E 12.4 a) heisst es, dass eine Schwimmerin mindestens 15 Jahre alt sein muss. Da die am 20. März 1990 geborene Brustschwimmerin diese Regel nicht erfüllt, hat die LEN ihre Meldungen zurückgewiesen. "Wir sind natürlich sehr enttäuscht, dass Patrizia nicht starten kann. Wir haben alles versucht, aber das Reglement lässt leider keinen Spielraum zu. Patrizia soll trotzdem mitreisen um so erste internationale Erfahrungen sammeln zu können und damit sie ins Team integriert werden kann. Es besteht noch eine kleine Chance, dass sie die Vorläufe trotzdem schwimmen kann. Voraussetzung ist die Zustimmung aller teilnehmenden Nationen bei der technischen Sitzung am Mittwoch." sagte Piere-André Weber, Chef Leistungssport bei Swiss Swimming. Ärgerlich ist die Tatsache, dass Patrizia Humplik, die an der Kurzbahn-SM vor 8 Tagen in Neuenburg ihr EM-Ticket über 100 m Brust löste, trotz ihres jungen Alters sowohl an Weltmeisterschaften als auch an Olmypischen Spielen hätte starten können.

6.12. Manaudou sagt EM ab. (sid) Frankreichs Schwimm-Olympiasiegerin Laure Manaudou verzichtet nach einem Streit mit dem nationalen Verband auf einen Start bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Wien (9. bis 12. Dezember). Der Grund ist ist ein Zeitungsartikel von Sportdirektor Claude Fauquet, in dem er Manaudous Ansicht nach ihren Mitte November aufgestellten Weltrekord über 1500m Freistil herabgewürdigt habe.

6.12. Polnische Kurzbahnmeisterschaften, Oswiecim, 26.-28.11.2004 [Resultate] Line element 5.12. US Open, San Antonio, 2.-4.12.2004. Am ersten Tag gewann der in Florida lebende Kasache Vlad Polyakov die 100 m Brust in für diese Sasionperiode schnellen 1:01.94. Am zweiten Tag gewann Claudia Poll die 200 m Freistil in 2:00.34 und konnte die Kanadierin Brittany Reimer knapp in Schach halten (2:00.75). Der US-Olympiaschwimmer Ryan Lochte gewann zweimal leicht und langsam: 100 m Rücken in 56.14 und 400 m Lagen in 4:29.95 [OmegaTiming] [Übersicht Resulate].

5.12. FINA Swimming World Cup, Daejon, 2.-3.12.2004. Die Resultate sind nun auf der (manchmal langsamen) FINA-Website publiziert worden... Line element 3.12. Am Schwanensee in Oerlikon... [mehr] [Infos/Tickets]

3.12. Klochkova Schwimmerin des Jahres. Nur für die Australier überraschend kommt die Wahl von Yana Klochkova (22) durch Swimming World zur Schwimmerin des Jahres. Auf dem zweiten Platz folgt die Australierin Jodie Henry, Brooke Hanson (Aus) ist die Drittbeste. Bei den Männern gab es nicht viel zu diskutieren: Michael Phelps (19, USA) Wahl zum Schwimmer des Jahres stand schon von Anfang an fest. Auf dem zweiten Platz folgt der Amerikaner Aaron Peirsol, Ian Thorpe (Aus) ist auf dem ungewohnten dritten Platz zu finden. Die weiteren Ergebnisse werden im Laufe des Tages bei www.swiminfo.com publiziert werden.

3.12. Für einmal Australier Zweite. An den Commonwealth Jugendmeisterschaften in Bendigo liegen für einmal nicht die Australier sondern die Südafrikaner vorne. Am ersten Tag gewannen sie 6-Mal, am zweiten Tag 5-Mal Gold. Die Resultate sind bei Australian Swimming zu finden. Ds Meeting sei schlecht besetzt, die Australier hätten nur eine drittklassige Mannschaft geschickt, die Briten gar keine. Die Australier konzentrieren sich stattdessen auf die Pan Pacific Juniorenmeisterschaften und das olympische Jugendfestival von anfangs 2005. Line element 2.12. Dubai: Australien vor Russland. Über die abschliessende 25-km-Distanz wurde bei den Männern in 5:05:39,6 Stunden der Australier Brendan L. Capell vor den beiden Russen Yuri Kudinow und Evgueni Kochkarov Weltmeister.
Rangliste: 1. Brendan Capell (AUS), 5:05:39,6; 2. Yury Kudinov (RUS), 5:07:05,2; 3. Evgueni Kochkarov (RUS), 5:07:59,7 [alle Resultate].

2.12. 10-km-Strecke soll olympisch werden. Die FINA wird sich gemäss Geschäftsführer Cornel Marcolescu beim IOC dafür einsetzen, dass ab 2012 ein Open-Water-Event eingeführt wird. Man denkte dabei an die 10 km.

2.12. Einzelheiten über Phelps FIAZ-Fall. (©FG/svl) Bei Michael Phelps wurden 0,8 Promille in der Atemluft gemessen, ein Bluttest wurde nicht gemacht, berichtete die lokale Fernsehstation in Baltimore WBAL Channel 11. Gemäss Fernsehreporter David Collins. Phelps sei er bei seiner Freundin in einem mehrheitlich von Studenten bewohnten Wohnquartier zu Besuch gewesen. Auf seiner Heimfahrt in seinem Land Rover sei er fast in einen Polizisten der Staatspolizei gefahren, der neben seinem unbeleuchteten Fahrzeug stand und habe dabei das Stoppzeichen übersehen. Der Polizist habe Phelps angehalten und auf dessen Frage, ob er wisse wer er sei, geantwortet, "klar du bist Michael Phelps." Collins berichtete weiter, dass Phelps zuvor an einer Party in einen Biertrinkwettbewerb verwickelt gewesen sei. Dabei sei Phelps als agressiv und frech aufgefallen, habe sich dann aber später entschuldigt. Die Polizei habe mitgeteilt, dass Phelps sehr kooperativ gewesen sei, er sei "der netteste Typ der Welt" und habe viel von seiner Familie erzählt. Phelps Vater ist pensionierter Polizist.

2.12. Federica Pellegrini Athletin des Jahres. (©FG/svl) In Italien wurde die Gewinnerin der Silbermedaille über 200 m Freistil in Athen von der Presse zur Sportlerin des Jahres gewählt ["Nuotatore d'oro" alla Pellegrini]. Line element 1.12. Dubai: Kamrau holt zweiten Titel. An den FINA Open Water World Championships gewann Britta Kamrau nach der 10-km-Goldmedaille auch den Titel über 25 km. Die 25 Jahre alte Jura-Studentin aus Rostock siegte nach hartem Kampf und viel Ärger im Fotofinish vor der niederländischen Titelverteidigerin Edith van Dyk. Mit ihrem insgesamt dritten WM-Titel löste Britta Kamrau auch Peggy Büchse als erfolgreichste deutsche Langstreckenschwimmerin ab. Ein Protest der Zweitplatzierten van Dyk wegen angeblicher Behinderung durch die Rostockerin wurde abgelehnt.
Resultate: 1. Britta Kamrau (GER), 5:43:09.6; 2. Edith Van Dyk (NED), 5:43:09.7; 3. Natalia Pankina (RUS) 5:43:14.4 [alle Resultate].

1.12. Shane Gould will erneut Schwimmgeschichte schreiben. (©FG/svl) Als Schulmädchen aus Sydney schrieb Shane Gould mit dem Gewinn von drei Goldmedaillen an den olympischen Spielen von München 1972 ein erstes Mal Schwimmgeschichte. Jetzt, als 48-jährige Grossmutter, will sie wieder zu einer Revolution im Schwimmen ansetzen. Ihr Trainer Milton Nelms und Gould sind überzeugt, eine neue Technik fürs Crawlschwimmen entdeckt zu haben. Einige Aussagen der beiden überraschen nicht, andere stehen sogar in totalem Widerspruch zur gängigen Lehrmeinung. Nelms und Gould glauben, dass die meisten Weltrekordhalter schneller schwimmen können und weniger von Verletzungen geplagt wären, wenn sie ihre Technik ändern würden. Nelms und Goulds Prinzip ist gemäss ihren eigenen Worten in anderen Sportarten längst anerkannt, nur im Schwimmen nicht, nämlich dass der Rumpf das zentrale Element bilde und nicht die Arme oder die Beine (die treuen Leser der Website www.svl.ch wissen das zwar schon längst...). Die Beine und Arme würden bloss als Hebel der im Rumpf ausgelösten Bewegung wirken. Im Gegensatz dazu gehe die klassische Lehrweise meistens vom Armzug oder seltener vom Beinschlag aus, der die Rumpfbewegung (Längs- oder Querroatation) einleite. Der Läufer auf dem Boden könne beim Abstossen den Fuss auf dem Boden verankern und übertrage dann die im Körper entwickelte Kraft über diesen Anker auf den Boden. "Im Wasser ist es schwieriger sich zu verankern," erläutert Nelms, "aber ein guter Schwimmer findet auch im Wasser Halt." Aber er gibt zu, dass es schwierig sei sich vorzustellen, wie man ohne Spritzen und Wellen schnell Schwimmen könne. In Bezug auf den Crawlarmzug meint Nelms, dass die hohe Ellbogenhaltung beim Rückführen der Arme für die Gelenkskapsel der Schultern und die Rotatorenmanschette nicht gut sei. Es sei besser den Arm fast getreckt nach vorne zu führen. "Der Arme muss in der Ebene des Schulterblattes zurückgeführt und der Arm darf nach dem Eintauchen nicht in die volle Streckung nach vorne gebracht werden," sagt Nelms. Der Arm komme nur wegen der Körperrotation um die Längsachse aus dem Wasser. Nelms Ansicht wird von vielen Sportmedizinern und Trainern nicht geteilt, sondern als Ursache von Schulterproblemen gesehen (Beispiele Michael Klim, Petria Thomas ). Nelms sagt, dass Popov mit der richtigen Technik wesentlich schneller hätte Schwimmen können. Popov war ein typischer Schwimmer mit hohem Ellbogenhaltung bei der Rückführung. Schliesslich bleibt festzuhalten, dass die Schwimmtechnik sich dauernd weiter entwickelt und die letzte abschliessende Analyse noch nicht gemacht und das letzte Lehrbuch noch nicht geschrieben ist. Das macht die Sache ja so spannend. Nelms und Gould verkaufen sich übrigens gut: Zur Zeit sind sie im Iran an Schwimm- und Trainerseminaren.



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November 2004

Line element 30.11. Phelps am 29.12. vor Gericht. (©FG/svl) Michael Phelps muss am Mittwoch, 29. Dezember vor Gericht erscheinen. Dann wird sein Fall wegen Fahren in angetrunkenem Zustand behandelt.

30.11. US Open, San Antonio, 2.-4.12.2004 [OmegaTiming]

30.11. Islamische Proteste: Frauen-Schwimmen abgesagt. (dpa) - Nach Protesten von rund 2000 Mitgliedern islamischer Gruppen ist ein in Chandpur in Bangladesch vorgesehener Frauen-Schwimmwettbewerb abgesagt worden. Der Protest richtete sich gegen das Zurschaustellen weiblicher Körperteile, die durch die Schwimmanzüge nicht ausreichend verhüllt würden. "Diese Anzüge stellen Teile des Frauenkörpers zur Schau, und das ist für Frauen entwürdigend. Das widerspricht auch dem islamischen Anstandsgefühl", begründete ein Sprecher den massiven Protest gegen den Wettkampf. In der Region in Ost-Bangladesch war sogar ein Generalstreik angedroht worden, sollte der Wettkampf nicht abgesagt werden.

30.11. Humplik: Talent an der Adria entdeckt. Sie heisst Patrizia Humplik, ist 14-jährig und Bernerin. Und sie ist die grösste Hoffnung in der Schweizer Schwimmszene seit Jahren. Nun qualifizierte sie sich für die EM im 25-m-Becken [mehr].

30.11. Österreichisches EM-Team. Mirna Jukic, Petra Zahrl, Judith Draxler, Fabienne Nadarajah, Birgit Koschischek, Marilies Demal, Julia Lewandowski, Markus Rogan, Maxim Podoprigora, Dominik Koll, Lukas Ostermaier, Sebastian Stoss, Oliver Schmich, Stefan Wipplinger.

30.11. Kanadische Kurzbahnmeisterschaften, Calgary, 28.-29.11.04 [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag] Line element 29.11. Henry beendet Thorpes Dominanz. (©FG/svl) In Australien ist nicht Ian Thorpe sondern Jodie Henry zur Schwimmerin des Jahres gewählt worden. Die 21-jährige dreifache Goldmedaillengewinnerin von Athen hatte aufgrund des Weltrekordes über 100 m Freistil die Nase vorn. Thorpe gewann die Auszeichnung immer in den vergangenen 5 Jahren, 2003 zusammen mit Grant Hackett. Henry ist erst die dritte Frau, die diesen Preis seit Einführung 1990 gewinnt. Vor ihr wurden Susie O'Neill und Hayley Lewis geehrt. Henrys Trainer Shannon Rollason wurde australischer Trainer des Jahres.

29.11. Dubai: deutscher Doppelsieg über 10 km - Schrader Elfte. An der Langstrecken-WM der Schwimmerinnen in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) wurde Denise Schrader vom SC Uster-Wallisellen gute Elfte. Nach 10 Kilometern und 2:08:10,2 Stunden beträgt Schraders Rückstand auf die Siegerin Britta Kaumrau (GER) lediglich 18,5 Sekunden. Nationaltrainerin Elena Nembrini lobt die zur Zeit beste Schweizer Langstreckenschwimmerin: "Denise ist in einem sehr taktischen Rennen wirklich super und vor allem sehr klug geschwommen. Sie war immer in der Spitzengruppe dabei und lag zwischenzeitlich sogar auf dem fünften Platz. Im Gegensatz zu den 5 Kilometer war die Entscheidung über 10 Kilometer viel knapper. Denise schlug als Elfte etwa 18 Sekunden nach der Siegerin an im Fünfer betrug der Abstand zwischen Gold und Silber schon mehr als 30 Sekunden." Silber geht an die Tschechin Jana Pechanova mit einem Rückstand von 1,1 Sekunden und Bronze an Lauren M. Arndt aus Australien, welche 1,8 Sekunden auf die Siegerin einbüsst.
Rangliste:
1. Britta Kamrau (GER) 2:07:51.7
2. Jana Pechanova (CZE) 2:07:52.8
3. Lauren Arndt (AUS) 2:07:53.5
Bei den Männern gewann der Deutsche Thomas Lurz in 1:54:38.0.
Rangliste:
1. Thomas Lurz (GER) 1:54:38.0
2. Alan Bircher (GBR) 1:54:44.8
3. Danill Serebrennikov (RUS) 1:55:02.8
[FINA Infos] [Alle Resultate]

29.11. Deutsches Kurzbahn-E-Aufgebot. Nach den deutschen Kurzbahnmeisterschaften hat Cheftrianer Beckmann die Zusammensetzung der Mannschaft für Wien bekanntgegeben: Frauen: Antje Buschschulte (Magdeburg), Petra Dallmann, Simone Weiler (beide Heidelberg), Daniela Götz, Teresa Rohmann (beide Erlangen), Annika Liebs (Würzburg), Jenny Mensing (Neukölln), Janine Pietsch (Ingolstadt), Anne Poleska (Essen), Sarah Poewe, Daniela Samulski (beide Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Janne Schäfer (Wolfsburg), Meike Freitag (Frankfurt), Dorothea Brandt (Neukölln). Männer: Thomas Rupprath, Jens Schreiber (beide Hannover), Carsten Dehmlow (Hamburg), Steffen Deibler (Biberach), Johannes Dietrich (Berlin), Benjamin Friedrich, Fabian Friedrich (beide Frankfurt), Stefan Herbst (Leutsch), Kamil Kasprowicz (Hamm), Helge Meuw (Wiesbaden), Mark Warnecke (Cannstatt), Oliver Wenzel (Neukölln), Michael Schubert (Bayreuth).

29.11. Kanadische Kurzbahnmeisterschaften, Calgary, 28.-29.11.04 [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] Line element 28.11. Lenton und Neethling glänzten. (©FG/svl) Ryk Neethling gewann die 50 m Freistil in imponierenden 21.68 vor Jason Lezak (21.72) und Nick Brunelli (21.90). Neethling verpasste den sechsten World Cup Sieg nur knapp mit einem vierten Platz über 100 m Delfin. Er wird nach 7 USA-Jahren seine Zelte wieder in Südafrika aufschlagen. Libby Lenton gewann ebenfalls 5-Mal Gold, zuletzt über 200 m Freistil in 1:56.98 vor ihren beiden Teamkameradinnen Shayne Reese (1:57.69) und Kelly Stubbins (1:58.73) [alle Resultate].

28.11. Buschschulte doch an EM dabei. (dpa) - Antje Buschschulte wird doch bei den Kurzbahn- Europameisterschaften der Schwimmer in Wien starten. Dies gab Cheftrainer Ralf Beckmann bei den deutschen Meisterschaften in Essen bekannt. Die Rücken-Spezialistin aus Magdeburg hatte die EM-Norm beim Weltcup in Durban erfüllt, Anfang der Woche aber einen Start in Wien noch angelehnt. «Sie wird im Team sein, wir werden sie einsetzen», stellte Beckmann fest. Antje Buschschulte, in Essen nicht dabei, hatte sich telefonisch bei ihm zurückgemeldet. In Wien sind Einzelstarts sowohl über 50 als auch 100 m Rücken für Buschschulte denkbar. Der EM-Start soll losgelöst von dem Streit um die 2000-Euro-Strafe erfolgen, die der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) Antje Buschschulte auferlegt hatte, weil sie bei Olympia in Athen nicht den vorgeschriebenen Schwimmanzug des offiziellen DSV-Ausrüsters getragen hatte. Beckmann: «Die Kuh wird vom Eis gezogen.» Unklar ist ebenfalls noch, wie der DSV mit der vom Ausrüster angekündigten Konventionalstrafe über angeblich 5000 Euro umgeht.

28.11. Neuer Schweizerrekord. An den Kurzbahn-Schweizermeisterschaften verbesserte Luana Calore (Winterthur) ihren alten Rekord vom 23.11.2003 um 5/100 auf 1:03.75 [Alle Resultate ].

28.11. Nugents Plädoyer fürs Langstreckenschwimmen. (©FG/svl) Der ehemalige australische Nationaltrainer Leigh Nugent sagte, dass die Aufmerksamkeit sich mehr und mehr auf die kurzen Strecken und Sprints, d.h. 50 - 200 m, richte. Das sei einerseits auf die angebotenen Wettkämpfe und deren Promotion, andererseits aber auch auf die EInstellung der Trainer und Schwimmer zurückzuführen. "Auf den kurzen Strecken gibt es mehr Medaillen zu holen," sagte Nugent. Die Leute hätten eine Abneigung gegen das Training für die langen Strecken entwickelt, die von falschen Voraussetzungen ausgeht. "Aber für Schwimmer, die für die langen Strecken talentiert sind, bedeutet diese Art von Training mental gesehen kein Problem," sagte Nugent ."Das Training ist einfach anders gestalttet und hat darum einen anderen Effekt." Nugent stellt fest, dass in Bezug auf die Trainingsgestaltung und -methodik ein Wechsel zu den alten Ansätzen stattfindet: "Die Trainingsgestaltung geht wieder zurück auf alte Formen, die sich für die 400- und 800/1500-m-Strecken positiv auswirken." Beispielsweise sei man in Australien im Fahrwasser von der Ausnahmeerscheinung Ian Thorpe im Moment noch stark auf die kurzen Strecken ausgerichtet. Es gelte nun ein Gleichgewicht zwischen beiden Welten anzustreben. Ein gutes Nationalteam hat Talente und Könner in allen Segmenten.
Line element
27.11. Rupprath doppelt nach. Nach seinem Europarekord über die 50 m Rücken in 23.42 gestern benötigte Thoams Rupprath über die gleiche Strecke im Rahmen der 4x-50-m-Lagen-Staffel lediglich 23.36.. Rupprath konnte in Essen bereits drei Titel gewinnen, darunter über 200 m Delfin in 1:52.28 d.h. in neuer Jahresweltbestzeit. "National kann mir bei dieser Zeit offenbar seit Jahren niemand das Wasser reichen", so Rupprath.

27.11. Open Water WC Dubai. 5-km-Strecke, Männer: 1. Grant Cleland, AUS, 56:52.9; 2. Christian Hein, GER, 56:54.1; 3. Josh Santacatarina, AUS, 56:55.5. Frauen: 1. Larisa Ilchenko, RUS, 1:03:11.9, 2. Ksenia Popova, RUS, 1:03:43.8; 3. Sara McLarty, USA, 1:03:52.9.

14. Platz für Denise Schrader an Langstrecken-WM. Denise Schrader vom SC Uster-Wallisellen hat bei der Langstrecken-WM der Schwimmerinnen in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) den 14. Platz erreicht. Larisa Ilchenko (1:03:11,9 Stunden) und Xenia Popova (1:03:43,8) feierten einen russischen Doppelsieg. Dritte wurde die US-Amerikanerin Sara McLarty (1:03:52,9). Die zwei Russinnen sind keine unbeschriebenen Blätter in der Open-Water-Szene. Sie haben nämlich schon bei den Europameisterschaften der Junioren im Langstreckenschwimmen in St. Affrique gewonnen. Die Bronzemedaillengewinnerin Sara McLarty aus den USA verpasste als Vierte an den US-Trials knapp die Olympiaqualifikation mit 4:11.30 Minuten über 400 m Freistil nur knapp. Das Teilnehmerfeld war also sehr stark und entsprechend hoch war das Tempo. Bis 1000 Meter vor dem Ziel konnte Denise Schrader das Tempo der 14-köpfigen Leadergruppe mitgehen. Nach einem raschen Tempowechsel der Russinnen zog sich das Feld in die Länge und die Schweizerin verlor den Anschluss. Neben Schrader forderte der erneute Tempowechsel auch prominente Opfer wie die mehrfachen Medaillengewinnerinnen Britta Kamrau (Deutschland) und Holländerin Edith van Dijk die beide das russische Tempo nicht mithalten konnten. Obwohl Nationaltrainerin Elena Nembrini mit einem zwölften Platz gerechnet hatte ist sie in anbetracht der Umstände mit Schraders Leistung zufrieden. "Das Rennen war sehr hart, die hohen Zeiten sind ein Beweis dafür, dass es im zweiten Teil der Strecke zudem Gegenströmungen gab," analysierte Nembrini. Vor einem Jahr bei der WM in Barcelona belegte Studentin aus Wallisellen noch den 15. Platz. Nach einem verdienten Ruhetag wird Denise Schrader am Montag noch über 10 Kilometer starten. 27.11. Melbourne: Jones und Lenton brillieren. (©FG/svl) Libby Lenton gewann seit Freitagabend 4-Mal Gold: 50 und 100 m Delfin (24.58/57.87) sowie 50 und 100 m Freistil (24.58/53.58). Leisel Jones schwamm die drittschnellste je über 200 m Brust geschwommene Zeit: 2:19.08.
27.11. Hanson: Definitives Aus. (©FG/svl) Die sechsfache Kurzbahnweltmeisterin Brooke Hanson muss definitiv länger pausieren, nachdem sich ihre Rückenverletzung in den zwei Tagen Pause trotz Behandlung nicht gebessert hat. Es handelt sich dabei um eine Verletzung des Iliopsoas, der die Hüftbeugung ermöglicht. Ein verkürzter oder verletzter Iliopsoas kann zu starken Kreuzschmerzen führen (Ursprung in Lendenwirbelsäule). Jones kommentierte: "Es ist besser jetzt nicht zu Schwimmen und mich gleich auf das nächste Jahr auszurichten. Ich habe zwei Tage erfolglos pausiert." Die 26-jährige hatte von allen australischen Schwimmerin dieses Jahr wohl das strengste Programm: "Ich habe mich 2004 sehr stark gefordert. Vielleicht ist es wirklich besser, wenn ich mich jetzt schone und den Aufbau für 2005 plane." Line element 26.11. Europarekord für Thomas Rupprath. (sid) Einen neuen Europarekord hat Thomas Rupprath (Hannover) bei den 11. deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen aufgestellt. Der Weltmeister verbesserte seine eigene Bestmarke über 50m Rücken im Finale auf 23,42 Sekunden. Der alte offiizielle Rekord datierte vom 30. November 2001, als der 27-Jährige 23,75 Sekunden benötigt hatte. Ruppraths bei den nationalen Titelkämpfen am 30. November 2002 in Goslar geschwommene Bestzeit über die Strecke (23,23) gilt nicht als offizieller Rekord.

26.11. Melbourne: Jones startet furios. (©FG/svl) Leisel Jones, die letztes Jahr in am World Cup in Melbourne zweimal Weltrekord geschwommen war, startete auch dieses Jahr über 100 m Brust stark in 1:04.90, was 1025 Punkte bedeuten. Tara Kirks Weltrekord von 1:04.79 vom 19.3.04 verpasste sie damit nur knapp. Als zweitbester Schwimmer empfahl sich der Südafrikaner Ryk Neethling in 46.94 (990 Punkte) über 100 m Freistil und in 53.01 (1017 Punkte) über 100 m Lagen [Resultate 1. Tag].

26.11. Rigamonti wieder in Form. (©FG/svl) Nach einem eineinhalbjährigen Unterbruch hat Flavia Rigamonti ihr Studium an der Southern Methodist Univerisity in Dallas, Texas, im dritten von vier Studienjahren (Junior) wieder aufgenommen. Sie schwimmt ab sofort auch wieder für die SMU-Mustangs. Was zwischen März 2003 und Athen passiert ist, ist allen bekannt. Inzwischen schwimmt sie wieder so gut wie vorher. An einem Meeting in College Station schwamm sie am letzten Samstag über 1650 yards 15:49.16, nahe an ihrer Bestzeit von 15:40.41, der zweitbesten Zeit über diese Strecke (Janet Evans 15:39.14). Das ist vielversprechend und wir drücken gespannt die Daumen ... Line element 25.11. Schwimmen für Stockbauer momentan Nebensache. (dpa) - Die fünfmalige Schwimm-Weltmeisterin Hannah Stockbauer wird nach dem enttäuschenden Abschneiden bei den Olympischen Spielen womöglich keinen Wettkampf mehr in dieser Saison bestreiten. Dies gab der deutsche Cheftrainer Ralf Beckmann zum Auftakt der deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Essen bekannt. Antje Buschschulte, dreifache Medaillengewinnerin in Athen, konzentriert sich auf den Weltcup und verzichtet auf einen Start bei den Kurzbahn-Europameisterschaften im Dezember in Wien. Für Hannah Stockbauer ist das Schwimmen im Moment Nebensache. "Es kann sein, dass sie keinen Wettkampf bestreitet", sagte Beckmann mit Blick auf die Kurzbahnsaison. Die Spitzenschwimmerin aus Erlangen war in Athen als Mitfavoritin über 400 und 800 m Freistil der Konkurrenz chancenlos hinterher geschwommen. Am 1. Oktober hat sie eine Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen. Im Wasser bestreitet Hannah Stockbauer derzeit nur leichtes Aufbautraining. Beckmann: "Ob die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Montreal ein ernsthaftes Ziel ist, ist noch offen." Die Magdeburgerin Buschschulte ist bei der Qualifikation in Essen nicht am Start, hatte die EM-Richtzeit für die 100 und 200 m Rücken aber bereits am vorigen Wochenende beim Weltcup im südafrikanischen Durban erfüllt. "Es war eine grundsätzliche Entscheidung von ihr, ob sie sich auf die Meisterschaften oder auf den Weltcup konzentriert", sagte Beckmann zum EM-Verzicht der Athletin. Einen Zusammenhang mit dem Streit über die 2000-Euro-Strafe, die gegen Antje Buschschulte verhängt worden ist, weil sie in Athen nicht den vom Verband vorgeschriebenen Schwimm-Anzug trug, gebe es nicht. Zudem will sich Antje Buschschulte auf ihr Neurobiologie-Studium konzentrieren.

25.11. Hanson ausser Gefecht. (©FG/svl) Brooke Hanson muss möglicherweise verletzungsbedingt auf einen Start am FINA World Cup und damit auf die Duelle mit Leisel Jones verzichten. Hanson hat sich im Training den Rücken verletzt. Über die 100 und 200 m Brust wird sie am Freitag nicht starten und später entscheiden, ob sie über 50 m Brust und 100 m Lagen eventuell doch noch an den Start gehen kann. "Ich war mehr als ein Jahr lang weder krank noch verletzt, aber jetzt hat es mich am Montag im Training erwischt," sagte Hanson. "Vielleicht heilt es drum bis am Samstag ab." Das Duell zwischen Jones und Hanson findet bekanntlich nicht nur rein sportlich im Becken sondern auch ausserhalb auf der persönlichen Ebene statt.

25.11. Aktuelle Wettkämpfe 25.11. US Swimming bestimmt WM-Offizielle. Die Begleiteams für die Weltmeisterschaften 2005 (Montréal, 17.-31.7.05) und die Universiade 2005 (Izmir, 11.-21.8.05) heissen wie folgt:
2005 WM
• Head Men's - David Salo, Irvine Novaquatics
• Head Women's - Jack Bauerle, University of Georgia, Athens Bulldogs
• Head Manager - Jackie Yost
• Asst. Mgr. - Greg Werner, Ohio University
• Asst. Mgr. - Ted Knapp, Stanford
2005 Universiade
• Head Men's - Dick Jochums, Santa Clara
• Head Women's - Jill Sterkel, University of Texas
• Head Manager - Bruce Furniss

25.11. Kitajima trainiert wieder. (© FG/svl) Der Doppelolympiasieger von Athen hat am Mittwoch nach einer 2-monatigen Wettkampfpause sein volles Training wieder aufgenommen. Als Erstes warnte er Brendan Hansen, dass er die beiden Weltrekorde wieder holen will. Der 22-jährige nahm im September noch an den japanischen Hochschulmeisterschaften teil, fand aber seither wegen seinem Studium und anderen Verpflichtungen keine Zeit zum Trainieren. Line element 24.11. Deutsche Schwimmer mangelts am Selbstvertrauen. (sid) Drei Monate nach den enttäuschenden Leistungen bei den Olympischen Spielen von Athen wollen Deutschlands Schwimmer auf der Kurzbahn neues Selbstvertrauen tanken. Rekordjäger Thomas Rupprath (Hannover) soll das Team bei den nationalen Kurzbahnmeisterschaften in Essen wieder in die Erfolgsbahn führen. In Essen geht es auch um die Tickets zu den Europameisterschaften im Dezember in Wien. Die Langstreckenschwimmer kämpfen in Dubai um Weltmeisterschaftsmedaillen. Nach dem Abschied von Superstar Franziska van Almsick sucht der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) neue Helden. Die fünfmalige Weltmeisterin Hannah Stockbauer hat ihren Frust von Athen offenbar noch nicht überwunden. Die Erlangerin fehlt in Essen ebenso wie die frühere Spitzensprinterin Sandra Völker (Leipzig) und die Olympia- Dritte Antje Buschschulte (Magdeburg). Buschschulte, die wie Rupprath beim Weltcup in Durban erfolgreich in die Saison startete, verzichtet aus Studiengründen auf Starts in Essen und in Wien. Ungeklärt ist noch ihr Streit mit dem DSV um die Geldbusse von 2000 Euro, die der Verband gegen die Athletin verhängt hatte, weil sie im 100-m-Rückenfinale von Athen nicht im Schwimm-Anzug des offiziellen DSV-Ausrüsters gestartet war. 654 Athleten aus 171 Vereinen haben für Essen 1848 Einzelmeldungen abgegeben. In den 36 Einzel-Disziplinen wird es in 13 Wettbewerben auf jeden Fall neue Meister geben. Den WM-Thron strebt bei den Langstrecken-Weltmeisterschaften vom 27. November bis 2. Dezember in Dubai die Rostockerin Britta Kamrau an. Die dreifache Europameisterin gehört ebenso zum engeren Favoritenkreis wie der zweifache Vize-Weltmeister Christian Hein aus Würzburg. Chancen rechnen sich aber auch Thomas Lurz (Würzburg) und die erst 18 Jahre alte Stefanie Biller aus Nördlingen aus.

24.11. WADA: Mehr Geld für Dopingkontrollen. Die internationale Anti-Dopingagentur WADA erhöht ihr Budget für das Jahr 2005 um 1,5 Millionen US-Dollar auf 21,7 Millionen. Diese Erhöhung sei die erste seit zwei Jahren, gab die Behörde an ihrem Sitz in Montreal (Kanada) bekannt. Die nationalen Regierungen, die mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) die WADA finanzieren, wollten nach anfänglichem Zögern den Kampf gegen Doping offenbar aufnehmen, sagte Richard W. Pound, der für weitere drei Jahre zum Präsidenten gewählt wurde. Für nächstes Jahr ist eine grosse Computer-Datenbank geplant. Zudem ist ein Anti-Doping-Labor in Warschau akkreditiert worden, womit es nun 33 IOC-Laboratorien gibt.

24.11. Schwedisches EM-Team. Der schwedische Schwimmverband hat die Mannschaft für die Em in Wien bekanntgegeben: Anna-Karin Kammerling, Josefin Lillhage, Ann Berglund, Carin M&oslah;ller, Lina Petersson, Claire Hedenskog, Emelie Kierkegaard, Sanja Dizdarevic, Petra Granlund, Josefin Wede, Sara Larsson, Martin Gustavsson, Erik Andersson, Marcus Piehl, David Nordenlilja, Petter Stymne, Lars Ljungberg, Jens Petersson und Jakob Dorch.

24.11. Popov in der WADA-Führung. Die WADA-Führung wurde teilweise neu zusammengesetzt. Dick Pound wurde einstimmig als Vorsitzender für die nächsten 3 Jahre bestätigt. Alexander Popov wird Susie O'Neill als Athletenvertreter ersetzen [WADA].

24.11. Spanisches EM-Team.Eduard Lorente, David Ortega, Javier Noirega, Brenton Cabello, Lain Garcia, Olaf and Aschwin Wildeboer, Maria Pelaez, Ana Palomo, Mireia Garcia, Jesus Palacios, Tatiana Rouba, Angela San Juan, Roser Vives, Erika Villaecija, Melissa Caballero, Marcedes Peris, Llune Gorbea, Sara Perez, Arantza Ramos. Line element 23.11. FINA Diving Grand Prix 2005. (© FG/svl) Die FINA hat den Wettkampfkalender für den Diving Grand Prix 2005 bekanntgegeben:
4.-6.3. 6 DGP N°1 Rostock (GER)
11.-13.3. DGP N°2 Electrostal (RUS)
17.-20.3. DGP N°3 Madrid (ESP)
1.-3.4. DGP N°4 Zhuhai (CHN)
6.-8.5. DGP N°5 Montreal (CAN)
12.-15.5. DGP N°6 Woodlands (USA)
3.-5.6. DGP N°7 Rome (ITA)
25.-26.6. DGP SUPER FINAL Mexico City (MEX)

23.11. Neue FINA-Partnerschaft. (© FG/svl) Die FINA gab 'mit Freude' eine neue Partnerschaft mit der Firma Astralpool bekannt. Es handle sich um die führende Schwimmbeckenbauerin der Welt. Die Partnerschaft gilt für die Periode 2005-2008. Die Firma Astralpool wird als Gegenleistung der FINA an einer Weltmeisterschaft ein Schwimmbecken kostenlos zur Verfügung stellen. Astralpool hat an verschiedenen Weltmeisterschaften und olympischen Spielen die Becken samt Filteranlagen und Wasseraufbereitung gebaut, zuletzt an den WM in Barcelona 2003.

23.11. Dubai: bereit für die Open Water WM. (© FG/svl) Dubai ist bereit um Wellen zu schlagen, allerdings noch nicht mit den eigenen Schwimmern. Es war aber ein grosser Erfolg für die kleine Nation und die vereinigten arabischen Emirate (VAE), als sie sich bei der FINA gegen Ländern wie Kanada, Deutschland, Mexico, China, Hong Kong und Brasilien mit ihrem Angebot zur Durchführung der WM durchsetzen konnten. Es wird die dritte Open Water WM, die vom 25.11. bis zum 2.12 dauern wird. 40 Frauen und 55 Männer sind gemeldet, darunter der Favorit Petar Stoychev aus Bulgarien. Er ist seit 4 Jahren auf den langen Strecken ungeschlagen. Scheich Hamdan Bin Rashid Al Maktoum hat als Vizechef von Dubai das Patronat übernommen und alles daran gesetzt, dass die WM zum Erfolg wird. Greg Hodge, seit September Trainer bei den VAE sagte: "Es ist eine grosse Leistung für die kleinen VAE eine solche WM durchzuführen. Wir haben praktisch alle Weltklasseschwimmer am Start. Bemerkenswert ist, dass auch kleinere Ländern Delegationen geschickt haben." Als Trainer der Schwimmer der VAE hat er vor, mit seiner Truppe am FINA World Cup in Stockholm teilzunehmen. Das fernziel ist ein ehrenvolels Abschneiden in Beijing 2008. "Wir wollen uns richtig für Beijing qualifizieren, ohne Wildcard der FINA," sagte Hodge.

23.11. 2. Schweizer Kurzbahnmeisterschaften (26.-28.11.04) in Neuenburg. An den 2. Schweizer Kurzbahnmeisterschaften vom 26. bis 28. November in Neuenburg wird nicht bloss um Titelehren gekämpft, sondern auch um Startplätze bei den Kurzbahn-Europameisterschaften (9. bis 12. Dezemeber) in Wien. Carla Stampfli (SC Solothurn, 2x 100 m Delfin) Remo Lütolf (SC Uster-Wallisellen, 100 m Brust), Novy (SC Uster-Wallisellen, 50 und 100 m Crawl, 100 m Lagen), Luana Calore (SC Winterthur, 2x 100 m Lagen), Chantal Strasser (SC Uster-Wallisellen, 200 m Rücken) und Dominique Diezi (SC Uster-Wallisellen, 50 m Delfin) sowie die vier Staffeln des SC Uster-Wallisellen mit Lorenz Liechti, Karel Novy, Alain Tardin, Remo Lütolf, Dominique Diezi, Carmela Schlegel, Marion Brem, Sandrine Paquier und Chantal Strasser sorgten für 14 (!) Schweizer Rekorde bei der Premiere vor einem Jahr in Uster. Eine solche Rekordflut wird es wohl kaum wieder geben. Diese Meinung teilt auch Olympiacoach Gerard Moerland: "Mehr als eine Hand voll Rekorde werden wir nicht sehen." Viele Schweizer Rekorde sind bereits auf so einem guten Niveau, dass sie nicht einfach so geknackt werden können. Zudem haben bereits 7 Männer und 7 Frauen die EM-Limite unterboten und richten ihre Vorbereitung konsequenterweise auf die europäischen Titelkämpfe aus - von ihnen darf man also keine absoluten Topleistungen erwarten. Rücktritte von Leistungsträgern wie beispielsweise Olympiaschwimmerin Chantal Strasser, Schweizerrekordhalter Philipp Gilgen und WM-Schwimmer Adrian Andermatt, die Abwesenheit von Flavia Rigamonti und Rekordschwimmer Dominik Meichtry und der verletzungsbedingte Ausfall von EM-Schwimmer Alain Tardin schmälern die Spitze zusätzlich.
Ideale Bedingungen für Newcomers um zu Titelehren zu gelangen - oder sogar mehr?. Ein Rekord? Ein EM-Ticket? Die erst 14 Jahre alte Brustschwimmerin Patrizia Humplik vom SK Bern, hat im Sommer bereits heftig am Schweizer Rekord gerüttelt und so ihre Ambitionen signalisiert. Ob die junge Bernerin allerdings einen nationalen Rekord aufstellen kann oder gar ein EM-Ticket lösen kann, hängt in diesem speziellen Fall nicht nur von ihren Leistung im Becken ab, sondern auch von den Schweizer Behörden, welche die Einbürgerungsunterlagen bearbeiten. Nach den Geschwistern Luka und Ivana Gabrilo wäre sie nicht die Erste welche nicht an der sportlichen sondern an der bürokratischen Hürde scheitern würde.
Gespannt wird die helvetische Schwimmszene die Einsätze jener Schwimmer verfolgen, welche seit Saisonbeginn mit Startrainer Gennadi Touretski und Nationaltrainer François Willen am nationalen Trainingszentrum in Magglingen trainieren.
Ingesamt sind in Neuenburg 326 Athleten (161 Männer und 165 Frauen) aus 41 Vereinen gemeldet die um 32 Einzel- und vier Staffeltitel kämpfen werden. Nicht am Start sind Flavia Rigamonti die nach ihrem verpatzten Olympiaauftritt wieder in den USA trainiert und sich dort auf die Kurzbahn-EM vorbereitet. Swoie Senkrechtstarter Dominik Meichtry der eben erst am Weltcup in Durban (Südafrika) zwei Schweizer Kurzbahn-Rekorde aufstellte, die ihn in der aktuellen Saisonweltbestenliste auf die Plätze 11 (400 m Freistil) und 12 (200 m Freistil) hochklettern liessen.
Folgende Athleten und Athletinnen haben die EM-Norm bereits erfüllt: Megan Baumgartner (Genève-Natation 1885), Christoph Bühler (SK Langenthal), Luana Calore (SC Winterthur), Dominique Diezi (SC Uster-Wallisellen), Flori Lang (SV Limmat), Lornez Liechti (SC Uster-Wallisellen), Remo Lütolf (SC Uster-Wallisellen), Jonathan Massacand (SV Limmat), Dominik Meichtry (SC Uster-Wallisellen), Karel Novy (SC Uster-Wallisellen), Yves Platel (verzichtet auf Teilnahme), Flavia Rigamonti, Carmela Schlegel (SC Uster-Wallisellen), Carla Stampfli (SC Solothurn), Chantal Strasser (ist nach den Olympische Spielen zurückgetreten), Alain Tardin (fällt verletzt aus), Nicole Zahnd (Genève-Natation 1885) und die 4x50 Lagenstaffel (Besetzung noch offen).
(SwissSwimming/pbk) Line element 22.11. Deutsche Schwimm-Stars in Durban in Topform. (sid) Die deutschen Schwimm-Stars zeigen sich beim Weltcup-Auftakt in Südafrika weiter von ihrer besten Seite. Vor allem Thomas Rupprath, der auf der Kurzbahn in Durban insgesamt fünf Siege feierte, ist in einer blendenden Form. Am Schlusstag setzte sich der 27-Jährige in 23,48 Sekunden über 50m Schmetterling vor Staffel-Olympiasieger Roland Schoemann aus Südafrika (23,54) durch. Ihren zweiten Streckensieg nach dem Erfolg über 50m Rücken verbuchte die Olympia-Dritte Antje Buschschulte am Schlusstag über die doppelte Distanz in 59,51 Sekunden. Rupprath hatte in Durban zuvor bereits über 50m (23,68) und 100m Rücken (51,36) sowie 100m (51,11) und 200m Schmetterling (1:52,82) gewonnen. "Das ist unheimlich stark, was der Thomas da schwimmt", sagte Cheftrainer Ralf Beckmann und zollte dem neuen Aushängeschild des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) ein Sonderlob. Im Weltcup peilt Thomas Rupprath seinen zweiten Gesamtsieg nach 2003 an. Die Gewinner erhalten jeweils 50.000 Dollar Prämie. Buschschulte beendete den Weltcup-Auftakt mit zwei Siegen und Rang vier über 50m Schmetterling und Rang fünf über 100m Freistil. Der nächste Weltcup findet vom 26. bis 28. November in Melbourne [Link OmegaTiming] parallel zu den deutschen Meisterschaften in Essen statt. Einzige deutsche Station ist der arena-Weltcup am 22. und 23. Januar 2005 in Berlin. Das Finale steigt vom 18. bis 20. Februar 2005 in Belo Horizonte [Resultate 3. Tag] [OmegaTiming]. Line element 21.11. Dominik Meichtry doppelte nach. Nachdem Dominik Meichtry vom SC Uster-Wallisellen an der ersten Weltcup-Veranstaltung in Durban (Südafrika) am Freitag den Schweizer Kurzbahn-Rekord über 400 m Freistil um mehr als fünf Sekunden pulverisierte, knackt er nun auch den 200-m-Crawl-Rekord. Meichtry blieb mit 1:46,57 Sekunden 88 Hundertstel unter der alten Bestmarke die er vor einem Jahr im gleichen Becken aufgestellt hatte. Im Final war nur noch der Südafrikaner Ryk Neethling (1:45,11) schneller. Für den 20-jährigen geht mit dem Gewinn der Silbermedaille ein erfolgreiches verlängertes Wochenende zu Ende, das am Donnerstag mit seinem 20. Geburtstag begonnen hat und neben zwei Rekordverbesserungen auch noch den dritten Platz bei den Speedo Awards - die Auszeichnung für die besten Schweizer Schwimmer der letzten Saison - beinhaltete. Meichtry, der sich in seiner Wahlheimat auf die Kurzbahn-EM in Wien (9. bis 12. Dezember) vorbereitet wird an den europäischen Titelkämpfen über 200 und 400 m Freistil starten. Resultate: Durban (Südafrika). Kurzbahn-Weltcup. Finals. 3. Tag. Männer. 200 m Freistil: 1. Ryk Neethling (RSA) 1:45,11. 2. Dominik Meichtry (SC Uster-Wallisellen) 1:46,57 (SR, zuvor Dominik Meichtry in 1:47,45 am 6. Dezember 2003 in Durban) (SwissSwimming/pbk).

21.11. Manaudou bricht Uralt-Weltrekord. (sid) Nachdem sie schon bei den Olympischen Spielen in Athen brilliert hatte, setzte Freistil-Schwimmerin Laure Manaudou jetzt noch einen drauf. Die 400m-Olympiasiegerin verbesserte den 23 Jahre alten Uralt-Weltrekord der Deutschen Petra Schneider über 1500m um knapp eine Sekunde. Bei einer kleinen Veranstaltung in La-Roche-Sur-Yon schlug die 18-jährige Französin nach 15:42,39 Minuten am Beckenrand an. Schneider hatte die alte Bestmarke (15:43,30) im Januar 1982 im US-amerikanischen Gainesville aufgestellt. Erst vor einer Woche hatte Manaudou in einem Rennen gegen männliche Konkurrenz ihre 1500-Meter-Bestleistung auf 16:06,59 Minuten gesteigert. Nächster Wettkampfhöhepunkt für die Französin sind die Kurzbahn-Europameisterschaften vom 9. bis 12. Dezember in Wien.

21.11. Libby Lenton Gewinnerin am Qantas Skins Meet. (© FG/svl) Libby Lenton heisst die Gewinnerin am Qantas Skins Meet. Von den 100'000 $ Preisgeldern nahm sie mit ihren Siegen über 50 m Freistil und Delfin 10'000 $ mit nach Hause. Überraschende Gewinner waren der Amerikaner Randall Bal, der Aaron Peirsol über 50 m Rücken ausstach, sowie Nick Brunelli (USA,) der Jason Lezak über 50 m Freistil schlug [Resultateübersicht].

21.11. FINA Swimming World Cup, Durban, 19.-21.11.2004[Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [OmegaTiming] Line element 20.11. Peirsol: "Ich bin schockiert." (© FG/svl) Aaron Peirsol war geschockt, als er von Phelps Fahren in angetrunkenem Zustand hörte. Er sieht Phelps und Thorpe als die Flaggenträger des internationalen Schwimmsports und findet Phelps Tat aus Imagegründen sehr schädigend. "Als ich das hörte, war ich wirklich schockiert," sagte Peirsol am Rande des Qantas Skins Meet in Sydney. "Phelps wurde mit ausserordentlich viel Respekt betrachtet, weil er in Athen und davor etwas vollbrachte, zu dem praktisch niemand fähig ist." Peirsol hofft, dass Phelps etwas daraus lernt: "Michael wird davon lernen und ich finde es gut, dass er jetzt zu Schülern und Kindern spricht und mit ihnen über seine Erlebnisse diskutiert. Und er erzählt nichts von seinen Olympiamedaillen, sondern erzählt, was für Mist er gebaut hat." Nach seiner Meinung gefragt, wer denn der bessere Schwimemr sei, Thorpe oder Phelps, antwortete Peirsol: "Mann, beide haben meinen Respekt. Thorpe ist sicher der beste Freistilschwimmer und hat ein unglaubliches Charisma. Aber trotzdem würde ich nicht behaupten, er sei besser als Phelps. Beide sind auf ihre Art unglaublich gut. Die schwimmen in der gleichen Klasse." Gefragt, ob er denn den gleichen Status habe wie Lenny Krayzelburg meinte Peirsol: "Kaum, ich bin noch weit weg davon perfekt zu Schwimmen."

20.11. DSV-Präsidentin Thiel bleibt im Amt. (sid) Christa Thiel bleibt Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV). Zweieinhalb Monate nach dem miserablen Abschneiden der deutschen Schwimmer wurde Thiel beim Verbandstag in Zwickau mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt. Insgesamt vereinigte die Rechtsanwältin aus Wiesbaden 428 von 433 möglichen Stimmen auf sich. Sie hatte die Führung des rund 610.000 Mitglieder zählenden Verbandes im November 2000 kommissarisch übernommen und wurde im März 2001 in Mannheim erstmals gewählt.

20.11. Meichtry pulverisierte Schweizer Rekord. (TA) Dominik Meichtry verbesserte am Weltcup-Event in Durban (SA) den Schweizer Kurzbahn-Rekord über 400 m Crawl um mehr als fünf Sekunden. Als Vierter verpasste er das Podest um 15 Hundertstel. Der Olympia-Halbfinalist über 200 m Crawl schlug am Tag nach seinem 20. Geburtstag in 3:45,62 an und löste Gerry Strasser an der Spitze der nationalen Rekordliste ab [Resultate OmegaTiming].

20.11. Hanna Miluska disloziert in die USA. (TA) Nach Flavia Rigamonti und Karel Novy sucht nun auch Hanna Miluska das US-Abenteuer. Die 20-jährige Crawl-Spezialistin aus Dornach wird ab Januar 2005 an der Universität in Alabama Sprachen studieren und trainieren. Das Mitglied des SV Basel wird zusammen mit der Deutschen Anne Poleska, der Olympia-Dritten über 200 m Brust in Athen, eine Trainingsgemeinschaft bilden. Hanna Miluska ist eine Spezialistin über lange Distanzen. So gewann sie im Jahr 2002 über 5 km EM-Silber und WM-Bronze.

20.11. Durban: Südafrikaner können auf drei zählen.(© FG/svl) "Vor dem Rennen sagte ich zu meinen Kollegen, dass wir eins, zwei drei schwimmen können," sagte Schoeman im Anschluss an den südafrikanischen Dreifachsieg über 100 m Freistil. Und so kam es auch. Die Menge in der Halle tobte, als Schoeman mit neuem Landesrekord in 47.12 siegte, vor Ryk Neethlinh in 47.49 und Darian Townsend in 49.30. Der Olympiasieg in der Staffel konnte so vor dem einheimischen Publikum nichmals gefeiert werden.

20.11. Hall: "Wir brauchen Schwimmergewerkschaft." (© FG/svl) Gary Hall, der in Athen die US-Offiziellen mit dem Auftritt in seiner USA-Robe zum Kochen brachte, sagte, dass es unerhört sei, dass die Schwimmer an der Kurzbahn-WM in Indianapolis von der FINA zum Tragen von Werbung gezwungen wurden. Hall hat sich nicht als Einziger daran gestört, die Befürworter unter den Schwimmern waren in der Minderzahl. Als Gegenmassnahme schlägt Hall die Gründung einer Gewerkschaft vor. Nur so könne man sich gegen mögliche Disqualifikationen durch die FINA oder den Organisator wehren. Amanda Beard wurde verwarnt, weil sie die von der FINA verordnete Startnummer samt Werbung mit dem Badetuch verdeckt hatte. In der Folge wurde das Mitnehmen eines Badetuches an den Start von der FINA verboten. "Was für die Vermarkter wie ein Schritt vorwärts aussieht, ist in Tat und Wahrheit ein Rückschritt," sagte Hall. Hall selber startete in Indianapoils nicht. Das habe nichts mit seiner Olympiaprotestrobe zu tun. Er sieht das Tragen seiner Robe aber als Protest gegen die zunehmenden Eingriffe in die persönliche Freiheit, die in den USA höher gewichtet wird als beispielsweise in Europa. "Was wird passieren, wenn Speedo ein Meeting übernimmt?" fragt Hall, der wegen dem Tragen seines Umhangs anstatt der offiziellen Speedo-Ausrüstung von US Swimming mit 5000 US$ gebüsst wurde. "Und was passiert, wenn anstatt Speedo Nike den Wettkampf übernimmt? Müssen wir dann alle Speedo-Logos abdecken?" doppelt Hall nach. "Das alles ist falsch und unnötig. Es gibt genügend Werbeflächen rund ums Becken. Die Schwimmer müssen nicht zu Werbeträgern degradiert werden," meint Hall, der soeben von US Swimming mit der Goldenen Schwimmbrille für Menschlichkeit geehrt wurde, zum Dank für seinen Einsatz als Diabetiker für die Diabetiker. Hall will sich nun mit Michael Phelps in Verbindung setzen, um die Gründung einer Schwimmergewerkschaft zu diskutieren. "Wir haben nun einen guten Grund, warum wir sowas brauchen," sagte Hall. Line element 19.11. Franziska van Almsick stellt Schwimm-Akademie vor. (dpa) - Franziska van Almsick will ihren Teil zur Nachwuchsförderung im Schwimmsport leisten. Die vom Leistungssport zurückgetretene Berlinerin stellte beim Verbandestag des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) in Zwickau ein neues "Schwimm-Lern-Programm" vor. Unter dem Namen "Swim-Stars" soll Kindern und Jugendlichen in einer "Franziska-van-Almsick-Schwimm- Akademie" Lust am Schwimmen vermittelt werden. "Wir legen dabei vor allem Wert auf einen technisch sauberen Schwimmstil", sagte van Almsick bei der gemeinsamen Präsentation mit Jürgen Greve als Geschäftsführer der DSV-Vermarktungs-GmbH. "Ich liebe meinen Sport und vielleicht kann ich ja auch etwas an den Verband zurückgeben", erklärte van Almsick vor den Delegierten des 610'000 Mitglieder zählenden Verbandes. Zum ersten Mal in der Geschichte des DSV erklärte sich damit ein erfolgreicher Athlet unmittelbar nach Ende seiner Karriere bereit, sich im Verband einzubringen. "Es ist eine Idee, die schon seit fünf Jahren in mir herumspukt", sagte die Berlinerin, die sich bei den Olympischen Spielen in Athen mit zwei Mal Bronze (4x200 m Freistil und 4x100 m Lagen) vom Spitzensport verabschiedet hatte. Manfred von Richthofen, Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB) forderte, dass der "Bau und der Erhalt von Schwimmbädern eine öffentliche Aufgabe" sei. "Es ist sportpolitisch nicht viel davon zu halten, dass Schwimmbäder in Spassbäder umgebaut werden und dass dies auch noch mit Sportfördermitteln geschieht", prangerte der die Finanzierung solcher Bauten an.

19.11. Stephan Widmer: Zukunft des australischen Schwimmsports. (© FG/svl) Während Jahren standen im australischen Schwimmsport die Frauen im Schatten der Männer, mit wenigen Ausnahmen. Seit einigen Monaten scheint sich das Blatt zu wenden. In Athen gewannen die Australierinnen neun Medaillen, davon 4 Goldene. Aber das ist bereits Vergangenheit, und man muss in die Zukunft blicken. "So wie ich das sehe, liegt Athen bereits weit zurück," sagt Stephan Widmer, der Trainer von Libby Lenton und neu auch Leisel Jones. "Wir können uns zurücklehnen und es geniessen, oder wir können an einer noch besseren Zukunft arbeiten." Stephan Widmer warnt: "Wenn die Frauen glauben, sie hätten nun den Erfolg im Sack, so ist das sehr gefährlich. Man muss immer dranbleiben. Es gibt noch andere Mädchen auf der Welt mit den gleichen Träumen." Stephan Widmer hat aber Hoffnung: "Zum Glück sind diese Girls alle sehr jung. In den kommenden vier Jahren können sie sehr viel lernen, sowohl im Sport als auch im Leben. Bessere Menschen, bessere Sportler, das ist das Elixier." Widmers Meinung wird auch vom neuen Nationaltrainer Alan Thompson geteilt: "Das Männerteam muss wieder an Tiefe gewinnen, die Frauen dürfen den Impuls nicht verlieren." Stephan Widmer zieht vor dem Hintergrund der Erfolge der australischen Schwimmerinnen eine interessante Parallele zum besten Tennisspieler Roger Federer: "Roger Federer wurde lange Zeit als der talentierteste Tennisspieler eingestuft. Aber er gewann nie ein Grand Slam. Als er schliesslich eines gewann, wurde er gefragt, was passiert sei. Federer antwortete, dass er nicht zum Siegen bereit gewesen sei. Es brauche zum Siegen mehr als nur ein guter Athlet zu sein."

19.11. Kanadas Verbandsführung gewählt. (© FG/svl) Dan Thompson und Brian Johnson heissen der neue Präsident bzw. Vizepräsident von Swimming Canada. Thompson war zuvor Chef einer in Kanada sehr bekannten Sportvermarktungsfirma und gewann an Commonwealth Games dreimal Gold. 1980 war er in Moskau an den olympischen Spielen mit dabei. Zur Sekretärin/Kassierin wurde Susan Bauhart gewählt.

19.11. British Swimming unterstützt Regierung. (© FG/svl) David Sparkes hat als Chef der Amateur Swimming Association erklärt, dass der Verband sich neu positionieren und verkaufen will, damit er die Ziele der Regierung in Bezug auf die Gesundheitsvorsorge effektiv und effizient unterstützen kann. Die Regierung hat ihre Ziele in einem so genannten White Paper veröffentlicht. Danach soll die Bevölkerung zu einem gesünderen Lebensstil motiviert werden. Zu den 5 Hauptzielen gehört auch mehr körperliche Betätigung. Die Regierung peilt an, dass bis 2020 70% der Nation täglich mindestens 30 Minuten körperlich aktiv ist [Lifetime-Sport]. Die ASA und die Schwimmbadbetreiber könnten gemäss Sparkes nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, obwohl das Schwimmen in Grossbritannien wie fast überall zu den beliebtesten von der Bevölkerung selber ausgeübten Sportarten gehört. Man müsse vermehrt kundenbezogen und regional denken, um die bisher nicht erfassten Schichten und Segmente zu erreichen. "Es geht um mehr als nur das Schwimmen bekannt zu machen," sagte Sparkes. "Wenn wir die Leute erreichen wollen, die heute nicht Schwimmen, müssen wir das Produkt verbessern. Die Bäder müssen besser und kundenfreundlicher werden. Hier können wir von den Privaten eine Menge lernen." Line element 18.11. Matt Welsh mehr Flunder als Superfisch. (© FG/svl) In Athen wurde Matt Welsh unter seinem Wert geschlagen. 'Keine Motivation' und 'mangelnder Einsatz' waren noch die nettesten Worte, die Matt Welsh von der autralischen Presse nach dem 5. Platz über 100 m und nach dem Ausscheiden in den Vorläufen über 200 m Rücken hören musste. In der Staffel startete er 1.5 Sekunden langsamer als seine Bestzeit. Australien kam nicht in den Final. Solche Resultate schienen die harte Kritik zu rechtfertigen. Jetzt begründet Matt Welsh sein schlechtes Abschneiden. "Ich hatte einen Virus, tönt langweilig, aber so war es," sagte Welsh. "Ich tat alles für die optimale Vorbereitung, aber in Athen war ich bettreif. Ich schleppte die Infektion noch einen Monat mit, aber nichts half. Antibiotika nützen gegen Viren ja nichts." Ian Pope und Stephan Widmer hätten von seiner guten Form gewusst, aber der Virus habe alles zunichte gemacht: "Das war ein Schlag für mein Selbstvertrauen."

18.11. Pausiert Thorpe ein Jahr lang? (© FG/svl) Ian Thorpe überlegt sich bis ins 2005 ein Jahr lang zu pausieren. Seine Trainerin Tracey Menzies bestätigte gestern, dass sich Thorpe mit dieser Idee befasst, aber beschlossen sei noch nichts. Entschieden werde erst im Dezember, wenn das Training wieder beginnen würde. Thorpe würde demnach auch nicht an der WM in Montreal teilnehmen, aber für die Ausscheidungen für die Commonwealth Spiele 2006 wieder mit trainieren beginnen. Thorpe hat seit Athen praktisch nichts trainiert und meint, dass er nach der langen Pause für Montreal sowieso nicht bereit sein wird. "Die Ausscheidungen für Montreal finden im März 2005 statt, viel Zeit bleibt da nicht", meinte Menzies. Schaden würde ihm die Pause nicht, "wenn er Rennen schwimmen will dann schwimmt er Rennen". Menzies zog auch einen Vergleich mit Popov, der ebenfalls längere Zeit weg vom Wettkampfsport war und den Weg an die Spitze zurück gefunden hat.

18.11. Buschschulte wehrt sich gegen DSV - Kein DM-Start. (dpa) - Gut zweieinhalb Monate nach den Olympischen Spielen droht dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) eine gerichtliche Auseinandersetzung mit Antje Buschschulte. Da die dreifache Bronzemedaillengewinnerin von Athen im 100-m-Rückenfinale nicht im Schwimmanzug der Nationalmannschaft angetreten war, verhängte der DSV eine Disziplinarmassnahme gegen die 25-Jährige vom SC Magdeburg und fordert eine Geldbusse von 2000 Euro. Vater und Manager Wolfgang Buschschulte schliesst laut "Lübecker Nachrichten" einen Gang vor ein ordentliches Gericht nicht aus. Antje Buschschulte flog derweil zum Auftakt des Kurzbahn-Weltcups nach Durban in Südafrika. Für die deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Essen hat sie aus Studien-Gründen nicht gemeldet. Da die Titelkämpfe auch Qualifikationswettbewerb für die Europameisterschaften im Dezember in Wien sind, steht Antje Buschschulte auch für die EM nicht zur Verfügung. Fehlen werden in Essen ebenfalls die zurückgetretene Franziska van Almsick (Berlin) und Weltmeisterin Hannah Stockbauer (Erlangen). Den "Lübecker Nachrichten" erklärte Buschschulte, dass sie eine Anwältin eingeschaltet hat. Mit einer Anfechtungsklage sei der DSV aufgefordert worden, die Entscheidung zurückzunehmen, da vor dem Start in Athen die Naht ihres Anzuges gerissen sei. "So konnte ich nicht schwimmen, zum Glück hatte ich aber Ersatz dabei. Das hätte ich schon in Athen erklären können, nur da hat mich keiner gefragt." Ohne Stev Theloke reiste das nur vierköpfige DSV-Aufgebot zum Auftakt des Kurzbahn-Weltcups nach Durban. Der Europameister über 50 m Rücken musste wegen eines Magen-Darm-Infekts passen. Dagegen peilt Kurzbahn-Weltmeister Thomas Rupprath den Gesamt-Sieg und die Prämie in Höhe von 50'000 Dollar aus dem mit insgesamt 1,016 Millionen Euro gefüllten Geldtopf an. Zusammen mit Rupprath und Buschschulte vertreten Franziska Skrubel (Berlin) und Lasse Frank (Berlin) die DSV-Farben auf der ersten Weltcup-Station.

18.11. Arena Grand Prix: [Resultate 4. Etappe Edolo 17.11.2004]

18.11. Maurer verzichtet auf Langstrecken-WM. (sid) Die deutschen Langstreckenschwimmer müssen bei der am kommenden Wochenende beginnenden WM (26. November bis 2. Dezember) auf eine heisse Medaillenkandidatin verzichten. Angela Maurer wird wegen ihrer Schwangerschaft auf einen Start in den Vereinigten Arabischen Emiraten verzichten. Für die 29 Jahre alte EM-Dritte aus Wiesbaden wird Stefanie Biller (Nördlingen), Vize-Europameisterin über fünf Kilometer, auch über die doppelte Distanz an den Start gehen. Nach der Geburt ihres Kindes, das im kommenden Mai zur Welt kommen soll, will Maurer ihre Karriere fortsetzen. "Sie hat zweimal den Weltcup gewonnen, aber ein Titel bei EM oder WM fehlt ihr noch. Da hat sie noch etwas zu erledigen", sagte Christian Bartsch (Rostock), Langstreckenkoordinator im Deutschen Schwimm-Verband.

18.11. Rigamonti und Olympiathleten müssen sparen. Nach dem Wechsel der Athletenunterstützung Anfang dieses Jahres zu Swiss Olympic wird der Fechter Marcel Fischer für seine Goldmedaille von Athen nur noch 40'000 Franken erhalten. Der Grund: Swiss Olympic will nicht mehr vergangene Erfolge honorieren, sondern künftiges Potenzial fördern [mehr].

18.11. Antje Buschschulte wehrt sich gegen Bestrafung. (dpa) - Gut zweieinhalb Monate nach den Olympischen Spielen bahnt sich zwischen Antje Buschschulte und dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) ein Rechtsstreit an. Da die dreifache Bronzemedaillengewinnerin von Athen im 100-m-Rückenfinale nicht im Schwimmanzug der Nationalmannschaft (arena) angetreten war, verhängte der DSV eine Disziplinarmassnahme gegen die 25-Jährige vom SC Magdeburg und fordert eine Geldbusse von 2000 Euro. Gegenüber den "Lübecker Nachrichten" erklärte Buschschulte, dass sie eine Anwältin eingeschaltet hat. Mit einer Anfechtungsklage sei der DSV aufgefordert worden, die Entscheidung zurückzunehmen, da vor dem Start in Athen die Naht ihres Anzuges gerissen sei. "So konnte ich nicht schwimmen, zum Glück hatte ich aber Ersatz dabei. Das hätte ich schon in Athen erklären können, nur da hat mich keiner gefragt." Der Streit droht nun zu eskalieren: Vater und Manager Wolfgang Buschschulte schliesst einen Gang vor ein ordentliches Gericht nicht aus.

18.11. Eddie Reese US-Trainer des Jahres. (© FG/svl) Der US-Olympiatrainer Eddie Reese wurde von US Swimming mit der goldenen Ehren-Schwimmbrille als bester Trainer 2004 ausgezeichnet. Diese Auszeichnung geht auf eine Idee von Doc Counsilman zurück. "Das kommt für mich völlig unerwartet, aber es ist mir eine grosse Ehre diesen Preis zu erhalten, insbesondere darum, weil Doc Counsilmans Name draufsteht," sagte Reese. Reese leitete die Herrenmannschaft an den olympischen Spielen, und zwar mit grossem Erfolg: total 18 Medaillen für die Männer allein, mehr als je zuvor, seit an den Spielen nur noch zwei Schwimmer pro Land zugelassen sind. Reese war zuvor 1988, 1996 und 2000 in Sydney als Assistenztrainer dabei. Seine Heimbasis sind die Texas Longhorns. Die weiteren Gewinner von goldenen Brillen von US Swimming:
  • Beste unerwartete Leistung des Jahres - Larsen Jensen
  • Comebackathletin des Jahres - Kaitlin Sandeno
  • Trainer des Jahres - Eddie Reese
  • Der "menschfreundlichste" Athlet - Gary Hall, Jr.
  • Einflussnahme des Jahres - Dick Ebersol (Chef NBC Fernsehkette)
  • Beste Staffelleistung - 4x200-m-Frauenstaffel Athen
  • (Natalie Coughlin, Carly Piper, Dana Vollmer, Kaitlin Sandeno)
  • Rennen des Jahres - Amanda Beard (200 m Brust Athen)
  • Rennen des Jahres - Michael Phelps (100 m Delfin Athen)
  • Schwimmerin des Jahres - Natalie Coughlin
  • Schwimmer des Jahres - Michael Phelps
Line element 17.11. Vorbereitungswettkämpfe vorbei - jetzt wird's ernst...! Nach diversen mehr oder weniger erfolgreichen Vorbereitungswettkämpfen und mehrmonatiger intensiver Trainingsphase gilt es für die an den Schweizer Kurzbahnmeisterschaften startenden Limmatler in einer Woche ernst. Im schnellen Bad von Neuchâtel das vor allem bei den Herren des SV Limmat noch in bester Erinnerung sein sollte, gewannen sie doch vor zwei Jahren hier ihren ersten Schweizer Mannschaftstitel, versucht nun die 13-köpfige Mannschaft des SVL den hohen Erwartungen und Zielen gerecht zu werden. So geht es an diesen Titelkämpfen nicht nur um Meisterehren, sondern auch um die letzte Qualifikation für die Kurzbahn Europameisterschaften vom 9. - 12. Dezember in Wien. Neben den bereits qualifizierten SVL Schwimmern Flori Lang und Jonathan Massacand haben mit Claudia Bellasi, Ramona Pedretti, Jens Reuter und Stephan Bachmann weitere vier Schwimmer realistische Chancen, sich für diese Titelkämpfe in Wien zu qualifizieren. Die Teilnehmer des SV Limmat an den Kurzbahn Schweizermeisterschaften vom 26. - 28. November 2004 in Neuchâtel: Stephan Bachmann, Claudia Bellasi, Marcel Eyer, Olivier Fornaro, Martin Kelemen, Flori Lang, Jonathan Massacand, Claude Pape, Ramona Pedretti, Sara Pedretti, Jens Reuter, Renato Sydler, Nicola Tobler Poulsen. (Kel) Line element 17.11. Coach Beckmann greift Olympia-Schwimmer scharf an. (sid) Der deutsche Cheftrainer Ralf Beckmann hat zweieinhalb Monate nach dem enttäuschenden Abschneiden der deutschen Schwimmer bei den Olympischen Spielen in Athen grobe Kritik an einigen seiner Athleten geübt. In Rahmen eines Interviews mit der Frankfurter Rundschau warf der Coach und Sportdirektor im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) verschiedenen Olympia-Startern mangelhaftes professionelles Verhalten vor, weil sie im Olympischen Dorf nicht das "dem Ereignis angemessene Ruhe-, Ess- und Trinkverhalten" an den Tag gelegt hätten. Namen nannte Beckmann nicht. Vor allem die vermeintlichen Leistungsträger nahm der Trainer ins Visier. Insbesondere die Athleten mit eigenen hohen Ambitionen hätten seiner Ansicht nach mehr Probleme mit dem spezifischen olympischen Druck gehabt, als von der Teamleitung erwartet. Als Beispiel dafür nannte der Beckmann die dreimalige Weltmeisterin Hannah Stockbauer, die im Einzel jeweils in den Vorläufen gescheitert war. "Ähnliches hat sie ja in Sydney schon erlebt", sagte Beckmann der FR. Verständnis äusserte er für Superstar Franziska van Almsick, die sich wegen der eigenen hohen Erwartungen und der besonderen Beobachtung durch die Öffentlichkeit in einer "Extremsituation" befunden habe. Stockbauer sowie Thomas Rupprath hatten nach Olympia ihrerseits den DSV und Beckmann wegen der Vorbereitung auf Athen und der Strukturen im Verband angegriffen, die Vorwürfe später aber wieder zurückgenommen. Ein Nachspiel haben die olympischen Wettbewerbe unterdessen wohl noch für Antje Buschschulte. Die Bronzemedaillengewinnerin über 200m Rücken war im Finale über die halbe Distanz im Schwimmanzug ihres Privatsponsors (Speedo) angetreten und trug nicht wie im Vor- und Zwischenlauf (mit schnelleren Zeiten) die Team-Bekleidung der Nationalmannschaft (arena). Beckmann glaubt, Buschschulte habe sich damit im Endlauf "in eine psychische Ausnahmesituation" gebracht, weil sie mit "gravierenden Massnahmen" rechnen musste. Buschschulte droht eine Geldstrafe.

17.11. Hört Klochova auf? (swimnews.net) Wie aus Kreisen des ukrainischen Schwimmverbandes verlautet, steht Yana Klochkova möglicherweise vor dem Rücktritt. Sie trainiere seit einiger Zeit nicht mehr und habe sich auch nicht für die Kurzbahn-EM angemeldet. Ihr Entscheid scheint definitiv zu sein, obwohl die Familie sie aus finanziellen Gründen zum Weitermachen bewegen wollte. Klochkova sei aber nach dem Gewinn aller Titel die es fürsie zu gewinnen gibt nicht mehr motiviert. Seit den EM 1997 hat sie über die Lagendistanzen kein Rennen mehr verloren.

17.11. Neue AIS-Trainer gewählt. (© FG/svl) Das Australian Institute of Sports hat Shannon Rollason (Brisbane) und Vince Raleigh (Melbourne) als neue Trainer angestellt [AIS]. Mit Rollason werden auch Jodie Henry und Alice Mills nach Canberra ziehen. Die beiden ersetzen den an seine alte Stelle zurückkehrende Barry Prime und Glenn Beringen. Beringen trainierte die vom Schwimmsport zurückgetretene Petria Thomas.

17.11. Alain Tardin fällt aus. Alain Tardin vom SC Uster-Wallisellen fällt für die 2. Schweizer Kurzbahnmeisterschaften vom 26. bis 28. November in Neuenburg und die Kurzbahn-Europameisterschaften vom 9. bis 12. Dezember in Wien verletzungsbedingt aus. Der 20-jährige Rücken- und Lagenspezialist stand vor der schweren Entscheidung mit dem Schwimmsport aufzuhören oder sich einer Schulteroperation zu unterziehen. Alain Tardin entschied sich für die Operation womit er für drei Monate ausfallen wird. Die Ärzte sind der Ansicht, dass er nach einem Monat bereits wieder mit dem Beinschlagtraining beginnen kann. "Ich werde hart arbeiten um so schnell wie möglich wieder in Form zu sein. Mein Trainer Graham Hill und ich sind überzeugt, dass ich wieder zurück kommen werde und schneller und besser schwimmen werde." sagt Alain Tardin zuversichtlich. Der in Durban (Südafrika) lebende Auslandschweizer gewann mehrere SM-Medaillen, hält zusammen mit seinen Teamkollegen zwei Schweizerrekorde von Klubstaffeln (4x50m Freistil und 4x50m Lagen) und vertrat die Schweiz an den Junioren Europameisterschaften 2001 und 2002, sowie an den Kurzbahn-Weltmeisterschaften 2002 in Moskau und zuletzt an der Kurzbahn-EM in Dublin vor 11 Monaten. Für die Kurzbahn-EM in diesem Jahr hatte Tardin die geforderte Qualifikationszeit über 50 und 100 m Rücken und 100 m Lagen bereits unterboten. Neben Tardin haben bei den Männern Christoph Bühler (SK Langenthal), Karel Novy (SC Uster-Wallisellen), Remo Lütolf (SC Uster-Wallisellen), Lornez Liechti (SC Uster-Wallisellen), Yves Platel (verzichtet auf Teilnahme), Flori Lang (SV Limmat), Dominik Meichtry (SC Uster-Wallisellen), Jonathan Massacand (SV Limmat) und 4x50 Lagenstaffel (Besetzung noch offen) die Qualifikationsnorm erfüllt. Bei den Frauen sind es Carla Stampfli (SC Solothurn), Carmela Schlegel (SC Uster-Wallisellen), Dominique Diezi (SC Uster-Wallisellen), Luana Calore (SC Winterthur), Flavia Rigamonti, Chantal Strasser (ist nach den Olympische Spielen zurückgetreten), Nicole Zahnd (Genève-Natation 1885) und Megan Baumgartner (Genève-Natation 1885). Die leztze Chance um eines der begehrten EM-Tickets zu bekommen bietet sich der Schweizer Schwimmelite an den nationalen Titelkämpfen vom 26. bis 28. November in Neuenburg (Swiss Swimming/pbk). Line element 16.11. Alan Thompson ist Australiens Wahl. (© FG/svl) Der in Sydney arbeitende Trainer Alan Thompson wird Australiens Schwimmer für Beijing 2008 vorbereiten. Dies teilte Swimming Australiens Präsident Neil Martin heute in Sydney mit. Thompson war der Herrentrainer der Commonwealth-Mannschaft 2002 (Manchester). Thompson wurde vermutlich Scott Volkers und Ralph Richards, einem ehemaligen AIS-Coach, vorgezogen. Thompson wird die Nationalmannschfat nicht nur für Beijing, sondern auch für die WM 2005 in Montreal und die Commonwealth GAmes 2006 in Melbourne vorbereiten. Inzwischen wartet Shannon Rollason immer noch auf den Bescheid, ob er die Stelle am AIS bekommt.

16.11. Ausländerinnen setzen sich am Arena Grand Prix durch. Claudia Poll (Costa Rica), Mette Jacobsen (Däenemark), Iryna Amshennikova (Ukraine), Mirna Jukic (Österreich) und Therese Alshammar (Schweden) setzen sich in Italien an den ersten drei Wettkämpfen durch [Resultate: 1. Etappe Florenz 13.11.2004 | 2. Etappe Viareggio 14.11.2004 | 3. Etappe Genova 15.11.2004 | 4. Etappe Edolo 17.11.2004]. Line element 15.11. Britisches Kurzbahn-EM-Team. (© FG/svl) James Hickman und Mark Foster werden das 43-köpfige Kurzbahn-EM-Team in Wien anführen. Frauen: Rebecca Adlington, Rosalind Brett, Zoe Cray, Lisa Chapman, Terri Dunning, Julie Gould, Lauren Greenshields, Kate Haywood, Sarah Healey, Stephanie Johnson, Amy Konowalik, Melanie Marshall, Rosie Morahan, Hollie O'Connor, Cassandra Patten, Keri-Anne Payne, Sarah Price, Stephanie Proud, Alex Savage, Gemma Spofforth, Lorna Tonks, Claire Windeatt, Rachel Wilson. Männer: Matthew Bowe, David Carry, Matthew Clay, Chris Cozens, David Davies, Edward Downes, Matthew Edwards, Craig Elliot, Ranald Falconer, Mark Foster, Craig Gibbons, James Gibson, Kristopher Gilchrist, James Hickman, Andrew Hodgson, Ross Hughes, Owen Morgan, Alex Scotcher, Liam Smith, Neil Van den Broek.

15.11. Berlin und Hildesheim deutsche Mannschaftsmeister. (dpa) In einer der spannendesten Endrunden überhaupt setzten sich die Berliner am Wochenende in heimischer Umgebung mit 28 216 Punkten zum zweiten Mal nach 2001 durch und traten damit die Nachfolge des SC Berlin an, der seine Mannschaft schon vor Rundenbeginn abgemeldet hatte. Vizemeister wurde der SV Würzburg 05 nur 70 Zähler zurück vor dem VfL Sindelfingen. Bei den Frauen holte sich die SG Hildesheim mit 27 128 Punkten den ersten Mannschaftstitel in der Vereinsgeschichte. Vizemeister wurde der SC Madgeburg vor der SSG Erlangen. Titelverteidiger SG Neukölln Berlin wurde Achter. Bester Akteur beim neuen Meister war Oliver Wenzel, der über 50 m (25,1 Sekunden) und 100 m Rücken (54,20 Sekunden) sowie 50 m Schmetterling (23,91 Sekunden) ansprechende Leistungen bot. Für die besten Leistungen bei den Frauen sorgte die Olympia-Dritte Antje Buschschulte (Magdeburg) über 50 m (28,28 Sekunden), 100 m (58,91 Sekunden) und 200 m Rücken (2:09,44 Minuten) sowie 100 m Freistil in 54,51 Sekunden. Absteiger sind der SSV Leutzsch und die SG/ACT Baunatal bei den Frauen und die SGS Hannover bei den Männern. Der SC Berlin stand bereits vorher als Absteiger fest.

15.11. Nächste Wettkämpfe: Line element 14.11. Phelps trifft Fans.(© FG/svl) Zum ersten Mal seit Bekanntwerden des Fahrens im angetrunkenen Zustand - verurteilt ist er noch nicht - erschien Michael Phelps gestern Samstag in der Öffentlichkeit und sagte: "Das kann jedem passieren. So einen Fehler kann jeder begehen. Ich möchte nur jedem ans Herz legen, dass wenn man in so eine Situation kommt, die richtige Entscheidung zu treffen." Viele Fans sagten, dass Phelps Fehltritt ihre Meinung über ihn nicht beeinflussen würde und die meisten applaudierten, als er sich zum ersten Mal öffentlich entschuldigte. Ein 29-jähriger Fan meinte: "Ich war auch mal 19, es war total unverantwortlich, was er gemacht hat, klar, aber jeder macht mal einen Fehler." Eine Mutter von 5 Kindern sagte: Er ist ein Idol und Idole schaut man mit Respekt und Bewunderung an. Ich bin sehr enttäuscht von ihm."

14. Manaudou schwimmt Rekord. (© FG/svl) Im ersten Wettkampf nach den olympischen Spielen bestätigte Laure Manaudou ihre Form mit einem neuen französischen Rekord über 400 m Freistil [message en français]. Am Einladungswettkampf in St. Didier auf der kurzen Bahn verbesserte sie ihren alten Rekord vom Dezember 2003 von 4:03.29 auf 4:01.96. Wenn sie diese Zeit an der Kurzbahn-WM geschwommen hätte (sie nahm nicht teil), dann wäre sie Weltmeisterin geworden. Wir sind gespannt auf ihr Abschneiden an der Kurzbahn-EM in Wien vom kommenden Dezember. Darüber hätte sie auch den französischen Rekord über 1500 m Freistil von 16:16.50 auf 16:06.59 verbessert, wäre sie nicht in einem Lauf mit den Männern geschwommen. Die 1500 m Freistil waren bei den Frauen leider nicht im Programm. Line element 13.11. Thorpe verteidigt Brooke Hanson. (© FG/svl) Brooke Hanson soll zum Schaden von anderen Schwimmern dank der Einflussnahme ihres Vaters Ian Hanson bevorzugt Sponsorengelder erhalten haben. Ian Hanson ist der Medienverantwortliche bei Simming Australia. Ian Hanson wird am 29.11. vor Swimming Australias Vorstand Rechenschaft ablegen müssen. Ian Thorpe verteidigt Brooke Hanson: "Ihr hohes Ansehen ist das Ergebnis von harter Arbeit und ihren schwimmerischen Erfolgen. Sie hat es verdient."

13.11. Thorpe: "Phelps ist ein Idiot." (© FG/svl) Ian Thorpe hat Michael Phelps Trunkenheit am Steuer verurteilt: "Ich kenne nicht alle Einzelheiten, aber meine Meinung ist, dass jeder Betrunkene am Steuer ein Idiot ist, und seine Tat ist ziemlich dumm." Thorpe fuhr fort: "Es tut ihm sicher sehr leid. In Australien sind die Jungen vehement gegen das Fahren in angetrunkenem Zustand, darum ist man hier so enttäuscht." Im besten Fall erhält Phelps eine Busse von 1000 US$ und 12 Strafpunkte, im schlimmsten Fall muss er für 1 Jahr ins Gefängnis.

13.11. Scott Volkers will Nationaltrainer werden. (© FG/svl) Um die Nachfolge von Leigh Nugent hat sich auch Scott Volkers beworben, obwohl in Australien die Kontroverse um seine Person wegen sexueller Belästigung noch nicht abgeschlossen ist. Obwohl er zur Zeit Cheftrainer an der Queensland Academy of Sports ist, und seine fachlichen Qualifikationen unbestritten sind, werden ihm deshalb sehr geringe Chancen zugestanden. Die besten Karten hat der in Sydney beheimatete und bei den Schwimmern sehr beliebte Trainer Alan Thompson. Thompson hat sich gleichzeitig aber auch um eine der beiden freien Trainerstellen beim Australian Institute of Sports in Canberra beworben. Line element 12.11. Jody Henry schwimmt auch 200 m Freistil. (© FG/svl) Nach Rooneys Ankündigung, dass sie in Zukunft an grossen Wettkämpfen auch über 200 m Freistil starten wird, hat auch Jodie Henry, Olympiasiegerin und WR-Halterin gemeldet, dass sie die 200-m-Freistilstrecke sehr interessiert. Obwohl sie dieser Idee zuerst abgeneigt war, hat ihr Trainer Shannon Rollason sie überzeugt. Denn mit einer Bestzeit von 1:59.23 wäre sie problemlos in den Olympiafinal gekommen.

Line element 11.11. Sponsoren unterstützen Phelps. (© FG/svl) Michael Phelps hat auf Kosten seiner Sponsoren PowerBar und Visa zwei Anwälte bekommen, die ihn vor Gericht verteidigen werden. Eine theoretisch mögliche Gefängnisstrafe droht nach dem ersten Vergehen eher nicht, aber eine höhere Geldbusse liegt im Bereich des Möglichen. Phelps wird aber nicht nur wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand, sondern auch wegen weiterer Vergehen angeklagt: Überfahren des Stopsignals und Alkoholgenuss unter 21 Jahren. Das Gericht wird Ende Dezember oder Anfangs Januar den Fall behandeln. Einer der beiden Anwälte sagte, dass der 19-jährige sich sonst immer vorzüglich aufgeführt habe und sich jetzt in dieser Situation äusserst verantwortungsbewusst verhalte. Dieser Ausrutscher wird möglicherweise Phelps Karriere nicht schaden. Eine grössere Gefahr stellt die an der Kurzbahn-WM sichtbar gewordene Rückenverletzung dar. Leider kennen wir die Ursachen und die Prognosen nicht, aber es kann durchaus sein, dass sein Körper den enormen Belastungen nicht gewachsen ist.

11.11. Sweetenham ändert Schwerpunkte. (© FG/svl) Der Chefcoach von British Swimming, der Australier Bill Sweetehham, will sich persönlich mehr am Bassinrand engagieren. British Swimming brachte entgegen den Erwartungen und den eigenen Prognosen aus Athen nur 2 Bronzemedaillen nach Hause. "Ich war zu 80% in der Administration und nur zu 20% meiner Arbeitszeit am Beckenrand tätig," sagte Sweetenham. "Ab jetzt wird es gerade umgekehrt sein." Der Jugendnationaltrainer John Atkinson wird zum Chef des britischen Kurzbahnteams befördert. Seine erste Aufgabe wird die Teamleitung an der Kurzbahn-EM in Wien sein. Nationaltrainer Ian Turner bleibt Sweetenhams rechte Hand und wurde darüber hinaus mit der Bildung einer Weltklasse-4x200-m-Freistilstaffel der Männer für Beijing 2008 beaufragt. Ben Titley erhält dieselbe Aufgabe für die Frauen und Tim Jones ersetzt Atkinson im Jugendbereich. Sweetenhams abgegebene administrativen Aufgaben werden hauptsächlich von Atkinson und der Rest verteilt auf andere Köpfe übernommen. "Ich glaube, dass wir mit diesen Änderungen schlagkräftiger werden," sagte Sweetenham.

11.11. Doping mit falschem Penis. Neu ist der "Whizzinator" aus Kalifornien nicht. Neu ist nur, dass die Weltdopingbehörde WADA auf diese unglaubliche Vorrichtung aufmerksam geworden ist, die eine Dopingprobe zu umschiffen hilft. Für 150 Dollar kann jeder anonym einen Set aus Gürtel, Slip und falschem Penis erwerben, und der garantiert reine (fremde oder zu einem anderen Zeitpunkt vorproduzierte) Urin kommt aus einem geschickt angebrachten Säckchen, das sich auf Druck entleert. Hersteller des "Whizzinator" sind die "Puck Technologies" aus Kalifornien, die auf ihrer Homepage seitenweise Lobeshymnen vorlegen. Die Vorrichtung sieht täuschend echt aus, und den Gummi-Penis gibt es anscheinend wahlweise in fünf Färbungen. Auch bei den Olympischen Sommerspielen in Athen soll der "Whizzinator" eingesetzt worden sein. Line element 10.11. Christian Keller hört auf. (sid) Ende November ist für Schwimmer Christian Keller Schluss. Der 32 Jahre alte Deutsche bestreitet seine letzten Wettkämpfe bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften vom 25. bis 28. November in der Ruhr-Metropole sowie ein paar Tage später beim Weltcup im südkoreanischen Dejon. "Die deutschen Meisterschaften werden definitiv mein letzter Wettkampf auf nationaler Ebene sein. Der Weltcup-Start ist dann ein kleines Abschiedsgeschenk des Deutschen Schwimm-Verbandes an mich", meinte Keller auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der DM in Essen. Lediglich für die Kurzbahn-WM vom 9. bis 12. Dezember in Wien hält sich der Staffel-Sechste von Athen noch ein Hintertürchen offen. "Wenn ich die Norm schaffe, dann überlege ich es mir noch einmal. Aber am 31. Dezember ist endgültig Schluss", sagt Keller. Der Bankkaufmann konzentriert sich künftig auf seine Arbeit. Als Trainer steht er dem Verband nicht zur Verfügung. In Essen schwimmt er zum Abschied die 200m Freistil sowie 200m Lagen, wo er auf eine Medaille hofft. In seiner Karriere gewann Keller insgesamt 35 DM-Titel und 29 internationale Medaillen. 1993 wurde er über 200m Lagen erster deutscher Kurzbahn-Weltmeister, 1996 holte Keller mit der 4x200-m-Freistil-Staffel die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Atlanta. Auf dieser Strecke gehörte er auch bei den Weltmeisterschaften 2003 in Barcelona zum Bronze-Quartett.

10.11. Thorpe: Das Beste kommt noch. (© FG/svl) Er hat schon fünf Goldmedaillen gesammelt und hält drei Weltrekorde, aber Ian Thorpe kündigt an, dass es noch besser komme. Der 22-jährige sgate in einem Interview vom Dienstag, dass seine Leistungsfähigkeit noch nicht erschöpft sei. Er sei auch mental auf bessere Leistungen eingestellt. "Ich denke, ich werde irgendwann ein Niveau erreichen, mit dem ich absolut zufrieden sein werde. Aber jetzt habe ich dieses Plateau noch nicht erreicht," sagte Thorpe. Der bisherige Karrierehöhepunkt sei der Gewinn der Goldmedaille über 400 m Freistil in Athen gewesen. Und zwar nicht nur wegen seiner Leistung, sondern weil so viele Menschen ihm geholfen hätten dieses Rennen zu schwimmen. "Es ist schon schwer genug einen olympischen Titel zu verteidigen, und dann haben soviele Menschen Opfer gebracht, meine Familie, meine Freunde, meine Trainerin und nicht zuletzt Craig Stevens, einer meiner besten Freunde," fuhr Thorpe fort. Über sein Privatleben wolle er keine Auskunft erteilen, das sei eben privat. "Die Leute dürfen diese Seite von mir nicht sehen, die ist reserviert für Leute, mit denen ich gross geworden bin, für meine Freunde und für solche, bei denen ich mich entspannen kann," erklärte Thorpe seine Zurückhaltung.

10.11. Leisel Jones trainiert bei Stephan Widmer. (© FG/svl) Leisel Jones will mehr Stabilität in ihr Leben bringen und hat deshalb den Wechsel von ihrem Trainer Ken Wood in Brisbane zu Stephan Widmer beschlossen, bei dem auch Libby Lenton trainiert. Jones wurde in der Schwimmszene als 16-jährige kurz vor den olympischen Spielen 2000 bekannt. In Sydney gewann sie dann über 100 m Brust Silber. Vor Athen brach sie den Weltrekord über 200 m Brust. Von "lethal Leisel" erwartete man dann in Athen fast Übermenschliches, und sie scheiterte an den Erwartungen. "Es war eine herzzerbrechende Entscheidung," sagte Jones zum Trainerwechsel, "Ken hat mich am Meisten unterstützt als niemand mehr an mich glaubte. Der Entscheid hat nichts mit Ken zu tun, sondern damit, das ich meine Ruhe finden will." Eine Zeitlang wurde befürchtet, dass Jones das Schwimmen aufgeben könnte. Inzwischen hat Jones in Brisbane bereits das erste Training bei Stephan absolviert.

10.11. Leigh Nugent hat gekündigt. (© FG/svl) Leigh Nugent hat wie vermutet nach seiner Ferienreise nach Italien seine Stelle als Nationaltrainer gekündigt. Er wünscht seine alte Stelle als Jugendnationaltrainer wieder aufnehmen zu können. Unter Nugent erlebten Australiens Schwimmer den grössten Erfolg an olympischen Spielen seit Melbourne 1956. Line element 9.11. Australische Schwimmer ziehts nach Süden.(© FG/svl) Das ist neu in Australiens Schwimmsport.: die Schwimmerinnen und Schwimmer zieht es aus dem Norden (Brisbane, Sydney) nach Melbourne in den Süden. Im diesjährigen Olympiateam hatte es zum ersten Mal mehr aus Melbourne (7) als aus Sydney (6) und der Trend scheint anzuhalten. Melbourne wird offenbar zum Schwerpunkt des australischen Schwimmsports. Darüber hinaus wird Melbourne 2006 die Commonwealth Games und 2007 die WM beherbergen und ist die einzige World-Cup-Station in Australien. Soeben ist auch die 50-m-Freistilfinalistin Michelle Engelsman aus Sydney zum Trainer Ian Pope in Melbourne gestossen. Pope hat sich als Coach von Matt Welsh einen Namen gemacht und trainiert nun Michael Klim, Giaan Rooney, Brett Hawke und Michelle Engelsman.

9.11. David Meca Kanalschwimmer des Jahres. (© FG/svl) Der Spanier David Meca wurde als Kanalschwimmer des Jahres 2004 geehrt. Der 25-km-Vizeeuropameister hat den Kanal in 7 Stunden und 46 Minuten dieses Jahr am Schnellsten durchquert. Es ist die drittbeste Zeit überhaupt.

9.11. Phelps betrunken am Steuer. (© FG/svl) Michael Phelps hat die Straftat zugegeben und erklärt, es sei ein sehr gefährlicher Fehler gewesen. Der 19-jährige Champion wurde vergangenen Donnerstag verhaftet und wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand angeklagt. Eine Polizeistreife hatte ihn zuvor in seinem Sports Utility Vehicle wegen Überfahrens eines Stopsignals angehalten und in alkoholisiertem Zustand angetroffen. Darüber hinaus ist Alkoholgenuss in Maryland unter 21 Jahren verboten. "Ich gebe zu, dass ich letzte Woche einen Fehler gemacht habe. Ich weiss dass Fahren in alkoholisiertem Zustand falsch, gefährlich und inakzeptabel ist," sagte Phelps und fuhr fort: "Ich bin 19, aber ich muss unabhängig von meinem Alter die Verantwortung für meine Handlungen übernehmen, was ich tun werde. Es tut mir leid was passiert ist." Line element 8.11. Giaan Rooney füllt Thomas' Lücke. (© FG/svl) Australiens beste Rückenschwimmerin Giaan Rooney liebäugelt mit der Disziplin, in der sie sich zum ersten Mal einen Namen gemacht hat: die 200 m Freistil. Damit könnte sie die nach dem Rücktritt von Petria Thomas entstandene Lücke schliessen. Rooney gewann in Fukuoka 2001 über diese Strecke Gold. Seither konzentrierte sie sich auf die Rückenlage, hauptsächlich wegen den Zeitplänen an den grossen Meetings. Die 21-jährige meinte: "Jetzt wo Petria aufgehört hat, ist eine Lücke entstanden. Ich habe mich bisher einfach wegen den Halbfinals und Finals für das Eine oder das Andere entscheiden müssen." Rooney will nun an den kommenden Meetings versuchen, ob sie trotzdem schafft, und ihr Training und Fitnessprogramm darauf ausrichten.

8.11. Henry und Mills am AIS? (© FG/svl) Queenslands Trainer Shannon Rollason, einer der weltbesten Sprinttrainer, hat sich nun wie angekündigt für einen Trainerjob am Australian Institute of Sports beworben. Der in Brisbane beheimatete Rollason trainiert Jodie Henry und Alice Mills. Die beiden Sprinterinnen sowie Tarnee White, Brodie Murphy, und Melanie Houghton würden ebenfalls nach Canberra wechseln. Das AIS könnte diese Blutauffrischung gut gebrauchen, nachdem Petria Thomas und Sarah Ryan mit Schwimmen aufgehört haben. Line element 7.11. Deutsche Schwimmer mit Weltcupchancen. (© FG/svl) Vier deutsche Schwimmer haben jetzt die Möglichkeit, den Gesamtweltcup zu gewinnen. Kurzbahn-Weltmeister Thomas Rupprath, Europameister Stev Theloke, Helge Meeuw und die Olympia-Dritte Antje Buschulte erfüllen die Voraussetzungen der Fina, an mindestens einem Weltcup in den drei Kontinentalzonen mitzuschwimmen. Rupprath könnte seinen zweiten Gesamtsieg nach 2003 schaffen. Vom 19. bis 21. November finden der erste Weltcup in Durban, Südafrika statt.

7.11. Franzi hört doch auf. Die 26-jährige Franziska van Almsick hat sich nach einigem Hin und Her für den Rückzug aus dem Wettkampfsport entschlossen. Nach den olympischen Spielen sah es bereits nach Aufgabe aus, sie kündigte dann aber überraschend die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften an, um ihren Titel zu verteidigen. Daraus wird nun nichts. Die freie Zeit wird sie zum Schreiben ihrer Autobiografie gut verwenden können.

7.11. Giaan Rooney schwimmt bis 2008. (© FG/svl) Die Weltklasserückenschwimmerin Giaan Rooney beschloss nach den Erfolgen in Athen (Gold und WR mit der 4x100-m-Lagenstaffel) bis Beijing 2008 weiterzuschwimmen. "Ich hatte ein schlechtes Jahr 2002 und wusste nicht, ob ich aufgeben oder weitermachen soll," sagte Rooney. "Ich hatte die Angewohnheit, nur 12 Monate im voraus zu planen. Jetzt habe ich mich entschlossen, 4 Jahre in die Zukunft zu planen." Jetzt fühle sie sich im Training glücklich, der Coach sei der Richtige, die schwimmerische Basis ausgezeichnet, das Team hochmotiviert. "Und mit Gold und Weltrekord in der Tasche fällt es mir leicht bis Beijing zu planen," erklärte Rooney. Line element 5.11. 2. Schweizer Kurzbahnmeisterschaften (26.-28.11.04) in Neuenburg. An den 2. Schweizer Kurzbahnmeisterschaften vom 26. bis 28. November in Neuenburg wird nicht bloss um Titelehren gekämpft, sondern auch um Startplätze bei den Kurzbahn-Europameisterschaften (9. bis 12. Dezemeber) in Wien. Carla Stampfli (SC Solothurn, 2x 100 m Delfin) Remo Lütolf (SC Uster-Wallisellen, 100 m Brust), Novy (SC Uster-Wallisellen, 50 und 100 m Crawl, 100 m Lagen), Luana Calore (SC Winterthur, 2x 100 m Lagen), Chantal Strasser (SC Uster-Wallisellen, 200 m Rücken) und Dominique Diezi (SC Uster-Wallisellen, 50 m Delfin) sowie die vier Staffeln des SC Uster-Wallisellen mit Lorenz Liechti, Karel Novy, Alain Tardin, Remo Lütolf, Dominique Diezi, Carmela Schlegel, Marion Brem, Sandrine Paquier und Chantal Strasser sorgten für 14 (!) Schweizer Rekorde bei der Premiere vor einem Jahr in Uster. Der Olympia-Finalist von Sydney und EM-Zweite Remo Lütolf blieb als erster Schweizer unter der Minutengrenze über 100 m Brust. Sein Klubkollege Karel Novy katapultierte sich an die Spitze der 100-m-Freistil-Weltjahresbesteliste und der Schwimmclub Uster-Wallisellen gewann 25 von 38 Goldmedaillen. Obwohl einige Schweizer Leistungsträger in diesem Jahr zurück oder mindestens etwas kürzer getreten sind und wir uns in der so genannten nacholympischen Saison befinden, darf trotzdem mit einem starken Teilnehmerfeld gerechnet werden. Nicht am Start sein werden Flavia Rigamonti die nach ihrem verpatzten Olympiaauftritt wieder in den USA trainiert und Senkrechtstarter Dominik Meichtry der am Weltcup in Durban (19. bis 21. November) antreten wird.

Programm 2. Schweizer Kurzbahnmeisterschaften, 26. - 28. Nov. 2004
Ort: Piscines du Nid-du-Crô, Rte des Falaises 30, 2000 Neuchâtel

Freitag, 26. November 2004: 400 m Freistil, 50 m Rücken, 200 m Brust, 100 m Delfin, 400 m Lagen, 50 m Freistil. Vorläufe ab 9 Uhr und Endläufe ab 17 Uhr
Samstag, 27. November 2004: 200 m Freistil, 100 m Rücken, 50 m Brust, 200 m Delfin, 100 m Lagen, 1500 m Freistil (nur Männer), 4x50 m Freistil. Vorläufe ab 9 Uhr und Endläufe ab 17 Uhr
Sonntag, 28. November 2004: 100 m Freistil, 200 m Rücken, 100 m Brust, 50 m Delfin, 200 m Lagen, 800 m Freistil (nur Frauen), 4x50 m Lagen. Vorläufe ab 9 Uhr und Endläufe ab 16 Uhr.
(Swiss Swimming/pbk)

5.11. Französisches EM-Team. Für die Kurzbahn-Europameisterschaften vom 9.-12. Dezember in Wien hat der französische Verband folgende Schwimmerinnen und Schwimmer angemeldet. Frauen: BEY Sarah (85) CN Chalon-sur-saône, COUDERC Céline (83) CNC Alès, DISTEL Marjorie (77) CN Melun-Dammarie, DOBRAL Coralie (87) RC France / ASPTT Paris, HUBER Sophie (85) CN Sarreguemines, LE PARANTHOEN Anne-Sophie (77) CS Clichy 92, MANAUDOU Laure (86) CN Melun-Dammarie, METELLA Malia (82) USLM Pacoussines Cayenne, MONGEL Aurore (82) Mulhouse ON, N'GUESSAN Elsa (84) Stade Poitevin Natation, PUTRA Alexandra (86) D Toulouse OEC, THOMASSIN Laurie (86) CN Carpentras, Männer, BARNIER Romain (76) CN Antibes, BERNARD Alain (83) CN Marseille, BIGNON Yannick (81) Dauphins Obernai, BOUSQUET Frédérick (81) CS Clichy 92, CAYETTE Germain (83) CN Antibes, CROS Sylvain (80) CS Clichy 92, DUBOSCQ Hugues (81) CN Le Havre, DUFOUR Simon (79) Montpellier Agglo. NUC, GALAVTINE Antoine (85) RC France / ASPTT Paris, GILOT Fabien (84) C Vikings de Rouen, HEDEL Joanes (80) Dunkerque Natation, HENRI Pierre (83) CN Melun-Dammarie, HORTH Fabien (85) Aquaclub Pontault-Roissy, LEBON Christophe (82) CN Antibes, LEVEAUX Amaury (85) Mulhouse ON, MAITRE David (80) CS Clichy 92, NICOLARDOT Julien (81) Mulhouse ON, PERROT Stephan (77) CS Clichy 92, ROGER Pierre (83) D Toulouse OEC, ROUAULT Sébastien (86) CNO Saint-Germain-en-Laye / LE Pecq

5.11. Südafrikanischer Verbandspräsident beschuldigt. (© FG/svl) Gideon Sam, Präsident des südafrikanischen Schwimmverbandes muss vor einer parlamentarischen Kommission antraben. Die Parlamentskommission Sport und Freizeit fühlt sich von ihm hintergangen. Es geht um die Frage, warum 10 Jahre nach Abschaffung der Appartheid nur ganz vereinzelte schwarze Schwimmerinnen und Schwimmer auf Eliteniveau schwimmen. Südafrika ist zu 95% schwarz und alle internationalen Stars sind weiss. Nur der Vineyard Swimming Club in der Westprovinz hat einige schwarze nationale Titelhalter hervorgebracht. Im Jahr 2000 gewannen die schwarzen Raazik Nordien und Ziada Jardine zum ersten Mal Meisterschaftstitel (200 m Delfin bzw. 200 m Brust). Der Vorsitzende der Kommission Butana Komphela findet diesen Zustand unakzeptabel: "Das Schwimmen kann nicht das Monopol von Wenigen sein und man kann nicht dauernd wiederholen, dass Schwarze nicht Schwimmen können. Sie müssen uns erklären, wie sie die Schwarzen unterstützen wollen." Line element 3.11. Schwimmen in Australien Nummer 1. (© FG/svl) Grant Hacketts Final über 1500 m Freistil war das sportliche Highlight für Australiens Fernsehzuschauer während den olympischen Spielen 2004 in Athen. "Das ist wunderbar so etwas zu hören," sagte Hackett. "Wunderbar, dass das Publikum so gut auf meine Rennen anspricht." Für Australiens Verbandspräsident ist das nicht weiter erstaunlich: "Alle wussten, dass Hackett ein gesundheitliches Handicap hatte, alle fieberten mit." 47% der befragten Personen in Australien gaben an, dass Schwimmen für sie der Sport Nummer 1 war. Erst mit grossem Abstand folgten Kunstturnen (8%), Leichtathletik (7%), Wasserspringen (6%) und der Radsport (4%).

3.11. China intensiviert Dopingtests. (© FG/svl) Das chinesische olympische Komitee hat für die olympischen Spiele 2008 intensivere Dopingkontrollen im eigenen Land angekündigt. Rund 4500 Kontrollen sollen durchgeführt werden. Für Sydney waren es 3000, für Athen 3500.

3.11. Trevor Thomas gestorben. (© FG/svl) Der ehemalige Präsident des britischen Schwimmverbandes Trevor Thomas ist im Alter von 80 Jahren in einem Pflegeheim in Bedworth gestorben. Er war Gründungsmitglied des Coventry Swimming Club und war im Verein und im Verband auf allen Stufen tätig, zuletzt 1988 als ASA-Präsident. Unter anderen trainierte er die Olympiaschwimmer Kim Wilkinson und David Parker. "Trevor war ein sehr inspirierender Kopf und hat in der Ausbildung, als Trainer, als Offizieller und in der Administration des Verbandes enormes geleistet," sagte der heutige Verbandspräsident David Sparkes. Line element 2.11. Galaabend des Schweizer Schwimmsports. Wir möchten Euch gern daran erinnern, dass am 20. November 2004 in Bern der Gala-Abend des Schweizer Schwimmsports stattfindet. Mittlerweile sind weitere Programmdetails bekannt, die einen unvergesslichen Abend versprechen: So wird die ehemalige Spitzenschwimmerin und heutige Fernsehjournalistin Regula Späni den Abend moderieren. Neben Videopräsentationen, Interviews mit aktuellen und früheren Olympiateilnehmern und einer Modeshow werden auch die Speedo Awards 2004 vergeben. Mit diesen Awards werden die SchwimmerInnen des Jahres und Nachwuchstrainer des Jahres geehrt.
Selbstverständlich kommt auch die kulinarische Seite nicht zu kurz: Nach einem Apéro wird Euch ein 5-gängiges Menu mit exquisiten Emmetalerspezialitäten serviert.
Der Eintrittspreis beträgt 150 Franken. Es besteht die Möglichkeit, sich mit 300, 500 oder 1000 Franken einen Platz an einem der Supportertische zu sichern. Dort sitzen unter anderem auch die Schweizer Teilnehmer der Olympischen Spiele in Athen 2004.
Der Erlös der Veranstaltung kommt ausgewählten Projekten von Swiss Swimming zu. Reserviert Euch einen Platz bis am 7. November 2004 per Email an
schwimmsportgala@bluewin.ch
Weitere Informationen könnt Ihr dem Dokument im Anhang dieser Email entnehmen. Wir würden uns freuen, Euch am 20. November in Bern zu begrüssen.
Mit freundlichen Grüssen
das Organisationskomitee
Adrian Andermatt, Yves Platel, Martin Weiss, Philipp Gilgen, Nicole Zahnd und Lorenz Liechti Line element 2.11. Hackett schwamm mit kollabierter Lunge. (© FG/svl) Grant Hackett teilte mit, dass er in Athen mit einem kollabierten Lungenflügel zur Titelverteidigung über 1500 m Freistil angetreten sei. Ursprünglich hiess es, Hackett habe an einer Entzündung der Bronchien gelitten. Hackett nahm sein erstes Training seit Athen in Beijing zum Anlass, um über die wahren Umstände zu berichten. "Meine Lungen waren so lange blockiert und verstopft, dass sie teilweise kollabierten und sich Flüssigkeit ansammelte. Es war ziemlich schlimm," sagte Hackett dem Fernsehsender Channel Seven. "Ich ging davon aus, dass das Lungengewebe vernarbt sein könnte, aber ein vor zwei Wochen durchgeführter CAT-scan zeigte eine vollständige Heilung." Hacketts Trainer Denis Cotterel sagte heute, dass Hackett in Athen etwa 25% weniger Lungenkapazität zur Verfügung hatte. Sie hätten aber den Ärzten nichts gesagt, weil diese Hackett womöglich am Start gehindert hätten. Hackett habe die ganzen 9 Monate vor den Spielen an dieser Geschichte herumlaboriert und trotzdem durchtrainiert. Er hatte seit Februar insgesamt 15 Antibiotikakuren durchgeführt und einmal musste er in den Spital. Nach der längeren Trainingspause hätten sich Hacketts Lungen erholen können und offenbar sind keine Folgen sichtbar. Das Training wird offiziell erst am 12. November wieder aufgenommen.

2.11. FINA-WM 2009. Für die 13. FINA Weltmeisterschaften 2009 haben sich neun Städte beworben: Athen (GRE), Budapest (HUN), Kopenhagen (DEN), Dubai (UAE), Moskau (RUS), Paris (FRA), Rom (ITA), Stockholm (SWE) und Tokyo (JPN). Das erste Informationstreffen für die Gesuchssteller wird von der FINA am 18.11.2004 in Lausanne organisiert werden. Die Nomination des Austragungsortes wird anlässlich der 11. WM in Montréal (17.-31.7.2005) erfolgen. Die 12. WM findet 2007 in Melbourne statt. Line element 1.11. Grosszügige Geldspende für Schwimmzentrum. (© FG/svl) Li Ka-Shing aus Hongkong, der reichste Asiate und auf der Liste der reichsten Personen weltweit auf Platz 19, hat der dem Organisationskomitee Beijing 2008 12.8 Millionen US$ für den Bau des Schwimmzentrums gespendet.

1.11. 3. Fina Open Water Swimming Championships, Dubai, 26.11.-2.12.2004 [FINA Infos]



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Oktober 2004

Line element 31.10. Peirsol beeindruckt Japaner. (© FG/svl) Aaron Peirsol ist zurzeit auf Durchreise in Japan und wirkt in Schwimmworkshops für Junioren und Masters mit. Beispielsweise fand er in einer "Swimclinic" in Yokohama 150 sehr aufmerksame junge Zuhörer vor, denen er von seinen Erfahrungen in Athen berichtete. "95% aller Wettkampfschwimmer denken 'ich verliere nicht gerne'," sagte Peirsol in langsam und deutlich gesprochenen Englisch, "aber die restlichen 5% denken 'ich werde gewinnen'. Das ist der entscheidende Untereschied auf den letzten 5 Metern." Die Teilnehmer - vor allem junge Schwimmerinnen und Schwimmer - durften Peirsols Medaille bewundern und berühren. Was gibt es für junge Schwimmerinnen und Schwimmer Schöneres zum Erleben? Peirsol wird zwischen dem 24.10. und 1.11. insgesamt an 6 Workshops teilnehmen. Line element 30.10. Claudia Polls Pläne. (© FG/svl) Unbeeindruckt von den Ergebnissen in Athen, wo sie über 200 und 400 m Freistil die Finals verpasste, hat Claudia Poll ihre Pläne für die kommende Saison bekannt gegeben. Sie und ihr Trainer Francisco Rivas planen die teilnahme an 11 Wettkämpfen, mit den Weltmeisterschaften 2005 in Montréal als Höhepunkt. Poll habe seit Athen weiter trainiert und sei "wettkampfhungrig", sgate Rivas. Als erster Wettkampf seit Athen steht einer der Arena Grand Prix in Italien auf der Liste. Darüber hinaus ist die Teilnahme an einigen FINA World Cups eingeplant, beispielsweise Schweden, Südafrika und Brasilien.

Aaron Peirsol schwimmt in Australien. (© FG/svl) Der amtierende Rückencrawlkönig Aaron Peirsol wird Ende November am Qantas Skins Meet in Sydney teilnehmen. Dies wird seine erste Australienreise seit Sydney 2000 sein. Der 21-jährige Texaner wird auf den Australier Matt Welsh treffen, der in Athen krankheitshalber handicapiert war. "Ich habe noch nie an den Skins teilgenommen, aber Phelps und Lezak haben mir gesagt, es sei grossartig," sagte Peirsol [Qantas Skins Meet, Sydney, 1.11.2004]. Swimming Australia will confirm the full list of international swimmers this we Line element 29.10. Grant Hackett in Peking. (© FG/svl) Welt- und Olympiasieger Grant Hackett wird als Mitglied der Delegation des australischen olympischen Komitees am Sonntag nach Peking reisen. Es geht um die Unterzeichnung eines neuen Zusammenarbeitsvertrages mit dem chinesischen olympischen Komitee. Hackett reist zum ersten Mal nach China. "Alle meine Aufmerksamkeit für die kommenden vier Jahre ist auf das Training gerichtet, damit ich mein Ziel einer dritten Goldmedaille über 1500 m Freistil verwirklichen kann," sagte Hackett. Nach seinem Titelgewinn in Athen hat sich Hackett eine Pause gegönnt, aber er hofft, dass er in Peking im Nationalen Traininsgzentrum in Peking trainieren kann. AOC-Chef John Coates sagte, dass sie Hackett eingeladen hätten, weil er ein "ausgezeichneter Botschafter für seinen Sport sei". "Er ist sehr erfreut, China zum ersten Mal zu sehen, und er wird Gelegenheit haben, den zukünftigen Wettkampfort kennenzulernen," sagte Coates. Der Zusammenarbeitsvertrag wird es australischen Athleten erlauben, im Vorfeld von Peking 2008 in China regelmässig zu trainieren und Wettkämpfe zu bestreiten. Umgekehrt profitieren die Chinesen vom australischen Angebot. Line element 28.10. Änderung FINA Swimming World Cup. (© FG/svl) Drei Wochen vor dem ersten FINA Swimming World Cup in Durban, Südafrika, gibt die FINA folgende Änderung ohne Angabe von Gründen bekannt: Der World Cup in Argentinien vom 18.-20.2.05 findet nicht in Belo Horizonte sondern in Rio de Janeiro statt.

28.10. Rosolino schwimmt weiter. (© FG/svl) Massimiliano Rosolino wird bis zu den olympischen Spielen 2008 in Peking weiter schwimmen. Dies teilte der 26-jährige am MIttwoch mit. Dabei denkt er an eine neue Ausrichtung seiner Disziplinen: 800 und 1500 m Freistil sollen in seinem Programm enthalten sein.

28.10. Partnerschaft Speedo-US Swimming bis 2012 verlängert. (© FG/svl) Die 20-jährige Partnerschaft wird ungewöhnlich lang, nämlich um 8 Jahre bis 2012 verlängert. Bisher wurden die Verträge alle 4 Jahre neu unterzeichnet. Der Grund ist, dass beide Parteien die Zusammenarbeit langfristig planen wollen. Michael Phelps Erfolge haben ebenfalls dazu beigetragen. "Die Anstrengungen des weltweit führenden Schwimmanzugherstellers und des erfolgreichsten Verbandes zu kombinieren, sind für beide der effektvollste Weg, um sich weiter zu verbessern," sagte Joe Gromek als Präseident und CEO der Warnaco Gruppe, zu der Speedo Nordamerika gehört. "Wir freuen und sehr über die weitergeführte Partnerschaft mit Speedo, einer Marke, die im Schwimmanzugbereich stets zu den führenden gehörte," sagte Chuck Wielgus, CEO von US Swimming. "Wir schauen vor allem auf neue Wege, um die Schwimmfans zwischen den olympischen Spielen besser an den Schwimmsport zu binden," ergänzte Wielgus. Line element 27.10. Phelps will die Schwimmwelt verändern. (© FG/svl) Zwei Monate sind vergangen seit Michael Phelps seine 8 Medaillen aus Athen nach Hause gebracht hat, aber die Parade geht weiter. Zusammen mit Natalie Coughlin und Amanda Beard bereist er die Provinzen der USA, um sich fotogafieren und interviewen zu lassen. Natürlich oft im Speedoanzug. Für Phelps bedeutet das ein weiterer Sieg, der sich in der Brieftasche direkt bemerkbar macht. Aber er glaubt an mehr. Zwischen seinen Gängen aufs Siegerpodest sagte er in Athen mehr als einmal, dass er die Schwimmwelt verändern wolle. Es geht dabei offensichtlich nicht um das Thema, im Wasser etwas verändern zu wollen, sondern an Land. "Die Leute sind sich nicht gewohnt Schwimmer auf der Frontseite von Zeitschriften, Magazinen und in den Hauptsendungen sowie in den Werbesendungen des Fernsehens zu sehen," sagte Phelps in einem der Interviews. Das will er ändern und wird deshalb ab Januar auch das Fach Marketing an der University of Michigan studieren, wo er zusammen mit seinem Trainer Bob Bowman trainieren kann. Sein Einkommen ist bereits so hoch, dass er als Mitglied der Uni-Mannschaft nicht in Frage kommt. "Von dieser Entwicklung werden vor allem die kommenden Schwimmergenerationen profitieren," glaubt Phelps. Solche Ankündigungen wurden nach olympischen Speilen schon öfters gemacht, beispielsweise von Gary Hall, versanken aber bisher immer im zweiten oder spätestens dritten Jahr nach den Spielen in der Anonymität.Trotzdem werden Garys Anstrengungen, den Schwimmsport zu vermarkten, von vielen geschätzt. "Ich stimme nicht immer mit Gray überein, aber er hat für unseren Sport sehr viel Gutes getan, ich schätze auch seine Rennen im Cupstil sehr" meint Coughlin."Er hat seine Persönlichkeit sehr stark eingebracht, das scheint mir für die Popularisierung des Schwimmens sehr wichtig."

26.10. 15th FINA Junior Diving World Championships. Belem (Brasilien), 26.-30.10.2004. Über 180 Athletinnen und Athelten aus 27 Nationen sind an den heute beginnenden Junioren-Wasserspringweltmeisterschaften vertreten. Für die meisten Länder ist es die erste Teilnahme. Die 14-15-Jährigen starten in der Gruppe B, die 16-18-Jährigen in der Gruppe A in folgenden Disziplinen: Sprungbrett 1 und 3 m, Turm 10 m und Synchronspringen 3 m [FINA-Homepage] [Brasilianischer Verband].

26.10. Kanadier wollen Don Talbot. (© FG/svl) Nachdem der 71-jährige Doyen des australischen Schwimmsports den Kanadiern schon zweimal unter die Arme geholfen hat, wollen sie ihn zur "Wiederbelebung" ein drittes Mal holen. Don Talbot sagte, dass er die Anfrage zur Übernahme der Stelle als Generaldirektor prüfe. Als Nationaltrainer wolle er kein drittes Mal antreten. "Es dreht sich um die Frage, wieviel Autorität ich als Generaldirektor hätte," sagte Talbot, der während seines 12-jährigen Tätigkeit als Nationaltrainer bei den Australiern den Ruf eines Diktators hatte. Unter seinem eisernen Besen gelang es Australiern an die Weltspitze vorzustossen und die USA in Fukuoka 2001 sozusagen vom Sockel zu stossen. "Es spielt keine Rolle, ob sie mir den Titel als Chefflaschenwascher geben oder nicht, es geht darum, wieviel Macht ich habe, um etwas zu gestalten. Ich bin am Job interessiert, aber ich zweifle noch, ob die Kanadier Willens sind, dass etwas ändert," sagte Talbot. Die Kanadier, einst eine stolze Schwimmnation, gewannen in Sydney einmal Bronze, in Athen gingen sie leer aus. Talbot ging ein erstes Mal nach München 1972 nach Kanada und schaffte es, dass das kanadische Team an den Commonwealth Games 1978 in Edmonton die Australier schlug. Line element 25.10. Sven Riederer wechselt vom SV Limmat zum SC Uster-Wallisellen. (© FG/svl) Nach seinem sensationellen Bronzemedaillengewinn im Triathlonwettbewerb an den Olympischen Spielen von Athen möchte Sven Riederer in seiner bisherigen erfolgreichen Sportkarriere einen neuen Impuls setzen und wechselt deshalb nach 10 Jahren Klubzugehörigkeit zum SV Limmat zum benachbarten SC Uster-Wallisellen. Wie er selber betonte, fällt ihm dieser Wechsel nicht leicht. Doch sei nun einfach der Zeitpunkt gekommen, um etwas Neues auszuprobieren. Der SV Limmat wünscht Sven Rieder alles Gute für seine (sportliche) Zukunft und drückt ihm bereits jetzt schon kräftig die Daumen für die nächsten Olympischen Spiele 2008 in Peking... www.svenriederer.ch (Kel) Line element 25.10. Wettkampfvorschau des SV Limmat. Bereits in knapp fünf Wochen steht für die Schwimmer des SV Limmat mit den Schweizer Kurzbahnmeisterschaften in Neuchatel der erste Höhepunkt der noch jungen Wettkampfsaison vor der Tür. Diese vom 26. - 28. November stattfindenden Titelkämpfe sind auch die letzte Qualifikationsmöglichkeit für die Kurzbahn Europameisterschaften vom 9. - 12. Dezember 2004 in Wien. Als Vorbereitung und Standortbestimmung zu diesen Saisonziele(n) startet die A- und B-Mannschaft des SVL am kommenden Wochenende an den regionalen Meisterschaften im Hallenbad Uster. Bereits ein Wochenende später steht mit dem Schluefi Meeting im Hallenbad Kloten ein weiterer Kurzbahnwettkampf auf dem Programm. Zwei Wochen vor den Kurzbahnmeisterschaften nehmen die Nationalmannschaftsmitglieder des SV Limmat am internationalen Kurzbahnmeeting in Stavanger (Norwegen) teil, um dort ihren letzten Schliff für hoffentlich zahlreiche Medaillen und Bestzeiten zu holen. Auch die Kleinsten des SV Limmat fiebern ihrem ersten Wettkampf der Saison entgegen und starten am 31. Oktober am Kids Cup im Hallenbad Dietikon. Der SV Limmat wünscht allen Schwimmerinnen und Schwimmern viele Bestzeiten und Medaillen. (Kel) Line element 25.10. Erster MP3-Player für Schwimmer. (© FG/svl) Die Firma FINIS hat den ersten MP3-Player für Schwimmer entwickelt ("SwiMP3") und in den Verkauf gebracht. Im Unterschied zu anderen wasserfesten Playern wird der Ton nicht über Luft sondern über die Leitfähigkeit des Backenknochens übertragen. Damit wird eine bessere Tonqualität möglich. Der SwiMP3 sei komplett wasserdicht und auch bei "Wettkampfgeschwindigkeit" im Wasser verwendbar. Es könne Musik für 3 Stunden gespeichert werden. Natürlich sei er genausogut auch beim Joggen, beim Aerobicstraining oder beim Skilaufen verwendbar. Mehr Informationen im Internet bei Google.

25.10. NZZ: Mit neuem Programm gegen die Lethargie.Swiss Swimming geht mit Leistungszentrum verstärkt auf die Vereine zu.

Draussen ist es trüb, richtig schmuddlig und regnerisch. Beileibe kein milder Herbsttag der angenehmen Sorte, und er ladet mit Sicherheit auch nicht zum Bade. Schon gar nicht so kurz vor acht Uhr in der Früh. Magglingen erwacht jedenfalls nur langsam, wenigstens werden die Büros zunehmend bevölkert. An der Sportschule lockern allerdings zu dieser Zeit nur vereinzelt Athleten ihre Muskeln auf leichten Jogging-Touren, tief vermummt in regenundurchlässigen Trainingsanzügen. Das Motto "Früh übt sich, wer ein Meister werden will" scheint hier oben in der Idylle nicht auf die Uhrzeit bezogen - Konsequenz intensiver Körperbelastung oder nur Müdigkeit nach anstrengender Sommersaison?

Schule und Sport in Harmonie

Wesentlich konkreter werden zu dieser Stunde die Aufgabenstellungen abwechslungsweise von Nationaltrainer François Willen und vom russischen Headcoach und ehemaligen Popow-"Erfolgsaktionär" Gennadi Turetski (zu drei Vierteln von Swiss Olympic und einem Sponsor finanziert), die sich einem neuen Projekt von Swiss Swimming angenommen haben. Die sechs Internatsschüler John Herzig, Anthony Page, Constantin Knauf, Christian Schneiter, Adrien Perez, Syrille Rupp (das Kücken) sowie in Teilzeitarbeit Laetitia Perez und Alessandro Gaffuri entnehmen der Wandtafel ihr spezifisches Trainingsprogramm und springen ins Wasser, als gäbe es zu diesem Morgentermin nichts Angenehmeres. Sie brennen darauf, ihren gestrengen Lehrern etwas zu zeigen, motiviert, in dieser kleinen Gruppe überhaupt dabei sein zu dürfen. Schon im Februar werden Schulzeugnis und sportliche Leistungen zeigen, ob sie weiter dabei sein dürfen oder bis im Sommer in die Probezeit versetzt werden. Später erzählt Adrien Perez aus Morges, mit Wurzeln in Barcelona, von seiner grossen Chance, im August eröffneten nationalen Leistungszentrum von der optimalen Infrastruktur und den idealen individuellen Voraussetzungen am Gymnasium für Kultur, Sport und Schule in Biel profitieren zu dürfen. Spätestens in Peking 2008 will der Crawl- und Rückenschwimmer in der Elite dabei sein - nicht nur er. Sein älterer Trainingskollege Anthony Page schwärmt von den neuen Möglichkeiten, die sich ihm durch dieses neue Programm von Swiss Swimming nach Abschluss der Matura in diesem Zwischenjahr eröffnet haben. Fünfmal pro Woche, täglich jeweils zwischen 6 Uhr 45 und 8.45 sowie 16 und 18 Uhr, trainieren die beiden im 25-m-Becken im Hauptgebäude. Der Beobachter ringt um mehr Luft als die "Fische" im Wasser, die das vermeintliche Stahlbad als normale Trainingsration empfinden. Schwimmer müssen verrückt sein, deren Eltern besonders grosszügig. 28 000 Franken pro Jahr beträgt der Gesamtaufwand für einen in Magglingen untergebrachten Athleten für Logis, Verpflegung, Trainings, Trainingslager und Wettkämpfe. Etwas mehr als die Hälfte der Kosten übernimmt bei einem überdurchschnittlichen Leistungsstandard, der für die Aufnahme in diese Gruppe ohnehin Voraussetzung ist, der Verband. Allen Teilnehmern ist gemeinsam, dass sie in Magglingen bessere Bedingungen antreffen als an ihren Wohnorten, sei es Rolle, Glarus oder Herisau.

Intensive Dialoge erwünscht

Das (noch vor wenigen Wochen aus Vereinen und von Spitzenschwimmern massiv kritisierte) Magglinger-Projekt steht als Affiche über dem neuen Zyklus von Swiss Swimming. Pierre-André Weber, der Chef Leistungssport, will mit diesem Pilot-Modell primär die Förderung der Sportler aber auch der Trainer in den Vordergrund stellen. Magglingen soll mit dieser Trainingsgruppe Standards neu definieren, den Sportlern Perspektiven eröffnen und mit den Vereinstrainern im ganzen Land, die mehrheitlich von François Willen besucht werden, einen intensiven Austausch pflegen, nicht zuletzt auch an Trainings-Hilfsmitteln. "In der Vergangenheit war Swiss Swimming jeweils weit weg von den Klubs, nun gehen wir konkret und den Dialog suchend auf sie zu", erläutert Weber. Den Vorwurf der "Schwimm-Mafia" über dem Bielersee, die nun sämtliche Ressourcen den Vereinen entziehen will und in eigene Projekte investiert, wischt der Verantwortliche gleich wieder vom Tisch: "Kein Athlet ist gezwungen, ins Leistungszentrum zu kommen und unser Modell finanziert sich nicht mit Mitteln, die für die beiden anderen Leistungszentren in Genf und Uster-Wallisellen budgetiert sind. Im Gegenteil: wer in einem optimalen Umfeld trainiert und arbeitet, soll dies auch in Zukunft in seinem Verein tun. Die Idee dieses Schwimmcamps basiert auf der Freiwilligkeit und jede Anmeldung wird erst nach positiver Rückmeldung mit dem Klubtrainer überhaupt einer ernsthaften Prüfung unterzogen." Entsprechend positiv, wenn auch abwartend, äussert sich Philippe Walther, Präsident von Uster-Wallisellen: "Wenn das Projekt Erfolg hat, sind wir die ersten, die das begrüssen. Nur müssen wir zuerst die Resultate abwarten." Swiss Swimming kann jedenfalls nicht zum Vorwurf gemacht werden, in den letzten Jahren zu wenig getan zu haben. Heute sind klare Strukturen vorhanden, und der Verband hat nicht mehr nur noch eine administrative und koordinative Funktion, sondern kennt auch eine Nachwuchsförderung im engeren Sinne, zumal auch seitens Swiss Olympic neue, höhere Anforderungen gestellt werden. Aus dem Zweimannbetrieb vor vier Jahren ist heute ein Dutzend verantwortlicher Personen geworden mit 50- bis 100prozentigem Engagement. Die Fachkompetenz ist nicht zuletzt dank Turetski grösser, und auch sportpolitisch hat Swiss Swimming mehr Gewicht. Nur das Budget ist mit einer Million Franken (gegenüber 800 000 Fr. im Jahr 2000) nicht markant gestiegen.

Neues Dreipunkteprogramm

Nach den diversen Umstrukturierungen will Weber nun in den nächsten Jahren (er spricht von einem Zyklus bis 2012) an den Inhalten schaffen, wobei er allerdings auch nicht mit der Kritik an der Leistungsbereitschaft einiger Spitzenschwimmer zurückhält: "Seit zwei Jahren haben wir beispielsweise eine komplexe Leistungsdiagnostik in Hamburg auf dem Programm, die den Trainingsprozess evaluieren lässt, das Interesse der (dort oft kritisierten) Athleten schwand allerdings von Mal zu Mal. Der Besuch wurde zum Wunschprogramm". Drei Punkte liegen deshalb dem Chef Leistungssport besonders am Herzen.

1) Ein guter Terminkalender mit vier (verschobenen) Leistungsphasen bzw. Höhepunkten pro Jahr, die auch dem internationalen Standard entsprechen, mit Landesmeisterschaften als direkte WM- und Olympia-Qualifikationen im Sinne von Trials in der zweiten Frühlingshälfte (Mai statt März).

2) Gute und klare Selektionsrichtlinien aufgrund der schon in Österreich erfolgreich angewandten Rudolph-Tabelle aus Hamburg, welche die Systematik optimieren und dem Athleten eine genaue Selbsteinschätzung aufgrund einer Punktetabelle ermöglichen soll. Schon heute ist beispielsweise ersichtlich, mit welcher Zeit sich ein Schwimmer (unter Berücksichtigung der Richtlinien von Swiss Olympic natürlich) für die Olympischen Spiele in Peking qualifizieren, in welchem Bereich er sich dort placieren kann.

3) Effiziente Ausbildung von Trainer und Sportler. Seit zwei Jahren gibt es Trainer-Seminare und -Forums sowie nun ein (obligatorisches) Grossevent Anfang September mit rund 130 Leuten. Vereine mit einem schlechten Umfeld und geringen Mitteln haben die Gelegenheit, durch das kommunizierte Programm in Magglingen, durch Praxis statt nur Theorie, den eigenen Standard zu verbessern. Dieser neu anregte Austausch soll auch mithelfen, die Zahl an Lizenzierten von 3700 auf 5000 Mitglieder zu erhöhen, zumal das Hauptproblem nicht am fehlenden Interesse für diese Sportart oder am schlechten Marketing, sondern am mangelhaften Angebot liegt. In vielen Klubs, die übrigens dank Schwimmschulen meist finanziell auf gesunden Beinen stehen, bestehen heute Wartelisten, weil die Kapazität nicht ausreicht. Schliesslich soll aber auch der Athlet bereit sein, am gleichen Strick mitzuziehen. Jekami-Spiele wie im Falle der Leistungsdiagnostik werden inskünftig nicht mehr geduldet. Jedes Nationalmannschaftsmitglied hatte Ende September während 20 Minuten in individuellen Gesprächen Gelegenheit, sich zu äussern, was es von Swiss Swimming benötigt und was nicht, und wo es lieber auf Ressourcen im Klub zurückgreifen will. Wer nicht mit den Einsatz- und Trainingsplänen des Nationalteams mitzieht, darf auch nicht mehr uneingeschränkt auf grosse Unterstützung zählen.

Besonders der letzte Punkt scheint nach den schlechten Erfahrungen in diesem Jahr an den Europameisterschaften in Madrid und an den Olympischen Spielen in Athen wichtig. Die Zügel müssen straffer gezogen werden, auch in Genf und Uster, wo nun auch Stefan Trümpler als willkommene Ergänzung zum Cheftrainer Gerard Moerland vielleicht etwas zu festgefahrene Methoden aktivieren hilft. Zuletzt wurde zu viel in zu wenig Resultate investiert, wobei auch Trainer zu oft nicht über den eigenen Tellerrand hinwegsahen oder vom Klubpräsidenten und Arbeitgeber zurückgepfiffen wurden. Stagnation als Rückschritt war in einigen Fällen die Folge. Dass diese Führungsschwäche nun ausgemerzt wird, mit Willen und Turetski auch für Trainingslager und technische Kurse im In- und Ausland Alternativen vorhanden sind, ist zu begrüssen. Wer dort dabei sein will, ist auch von den Cracks herzlich eingeladen - die Spitzengruppe wird durch die Rücktritte von Christoph Bühler, Lorenz Liechti, Chantal Strasser, vielleicht auch Dominique Diezi und Yves Platel sowie dem beruflich bedingten, langsamen Rückzug von Nicole Zahnd ohnehin kleiner werden. Claudio Klages (Magglingen)

25.10. Barelli Präsident des italienischen Verbandes. (© FG/svl) Das Parlamentsmitglied Paolo Barelli wurde von der ausserordentlichen Delegiertenversammlung im Amt bestätigt und zum zweiten Mal für 4 Jahre zum Präsidenten der Federazione Italiana di Nuoto gewählt. Line element 24.10. Mikasa bleibt am Ball. (© FG/svl) Gemäss Mitteilung der FINA wurden Mikasas Bälle für die Jahre 2005 - 2008 als "offizielle Fina Wasserbälle" gewählt. Line element 22.10. Meissner sagt "adieu". (dpa) Eine der erfolgreichsten deutschen Schwimmerinnen der letzten beiden Dekaden beendet ihre Laufbahn. Die 31-jährige Berlinerin teilte ihren Entschluss DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann mit. Katrin Meissner war erstmals 1987 als 14-Jährige mit der 4x100-m-Freistilstaffel der DDR Europameisterin geworden. Insgesamt gewann sie 33 internationale Medaillen bei Olympischen Spielen sowie Europa- und Weltmeisterschaften. Für Athen vermochte sie sich nicht mehr zu qualifizieren.

22.10. Markus Rogan geehrt. (© FG/svl) Der österreichische Rückenspzialist wurde in Österreich zum Sportler des Jahresgewählt. Seit 1949 wurde kein Schwimmer mehr auf diese Weise geehrt. Der 23-jährige gewann in Athen je über 100 und 200 m Rücken Silber.

22.10. Südafrikanische Marathonschwimmerin mit Rekorddouble. (© FG/svl) Die Flötistin und Marathonschwimmerin Carina Bruwer aus Stellenbosch schwamm als Erste sowohl um die Nord- als auch die Südspitze Afrikas. In Tunesien schwamm sie am 15. Oktober 2004 die 16 km lange Strecke vom Ras Angela nach Sport Nautique in 3 Std. 50 Min. bei einer Wassertemepartur von 18 Grad. Zuvor war sie am 27. April 2004 im eiskalten Wasserund durch 3 m hohe Wellen in Rekordzeit um das Cape Agulhas vom indischen in den atlantischen Ozean geschwommen (10.5 km in 2 Std. 16 Min.). Line element 21.10. Neue Links:
Line element 20.10. Van Almsick gründet Schwimm-Akademie. (sid) Franziska van Almsick kümmert sich künftig um die Basisarbeit. Deshalb plant sie zum Ende des Jahres die Gründung einer Schwimmakademie. "Dabei geht es nicht um Spitzensport, sondern darum, den Kindern richtig Schwimmen beizubringen", erklärt die Berlinerin am Dienstagabend in Hamburg: "Ziel ist es, aus Talenten richtige Schwimmer zu formen. Dazu muss man ganz unten anfangen." Nach neuesten Untersuchungen kann jeder vierte Deutsche nicht schwimmen. Gespräche mit verschiedenen Olympiastützpunkten in Deutschland über die Einrichtung der Akademien laufen bereits.

20.10. Jodie Henry und Alice Mills vor Tapetenwechsel? (© FG/svl) Die beiden Olympiagoldmedaillengewinnerinnen Jodie Henry und Alice Mills werden von Brisbane nach Canberra ans Australian Institute of Sports umziehen, falls ihr langjähriger Betreuer Shannon Rollason eine AIS-Trainerstelle erhält. Gleichzeitig könnte in Australien das Stellenkarussell bei den Trainern in Schwung geraten: Wie bereits mitgeteilt, wird Leigh Nugent als Nationaltrainer zurücktreten. Seine frühere Stelle als Jugendnationaltrainer habe ihm besser gefallen. Als Nachfolger im Gespräch sind Alan Thompson und, überraschend, neu auch der britische Nationaltrainer Bill Sweetenham. Thompson sagte, das er sich nur dann um die Stelle bewerbe, wenn Nugent zurücktrete. "Ich denke, dass Leigh seine Aufgabe sowohl in Athen als auch in Indianapolis sensationell gelöst hat, und ich werde sicher nicht gegen ihn antreten," sagte Thompson, der sich auch für eine Trainerstelle beim AIS und für die Cheftrainerstelle bei der Queensland Academy of Sports interessiert. Der letztere Job wird im Moment noch vom arg von den Medien gebeutelte Scott Volkers besetzt. Unter Nugent erlebte Australien die erfolgreichste Saison seit 1956. Line element 19.10. Auch Lindsay Benko tritt zurück. (© FG) Wie zuvor James Hickman und Jenny Thompson, die ihre Karriere mit einer Bronzemedaille an der Kurzbahn-WM als beendet erklärt hat, hat auch die 18-jährige Lindsay Benko den Rücktritt vom wettkampfsport erklärt. Benko hält die Kurzbahnweltrekorde über 200 und 400 m Freistil [Weltrekordlisten].

19.10. Die LEN-Kalender 2005 für alle Sportarten sind erhältlich bei lenweb.org.

19.10. FINA Swimming World Cup 2004/05. (FG) Der Weltcup 2004/05 besteht aus folgenden 8 Wettkämpfen:
Asien / Ozeanien / Afrika
19 - 21 November 2004 Durban, Südafrika
26 - 28 November 2004 Melbourne, Australien
02 - 03 Dezember 2004 Daejon, Korea
Europa
18 - 19 Januar 2005 Stockholm, Schweden
22 - 23 Januar 2005 Berlin, Deutschland
26 - 27 Januar 2005 Moskau, Russland
Amerika
11 - 12 February 2005 New York, USA
18 - 20 February 2005 Rio de Janeiro, Brazil
Wie üblich finden folgende Wettkämpfe statt, wobei über die Strecken von 50 bis 400 m Vorläufe und Finals ausgetragen werden müssen. Über 400 m Lagen können aufgrund der Meldezeiten auch direkte Finals stattfinden:
- Freistil 50m, 100m, 200m, 400m, 800m (W), 1500m (M)
- Rücken 50m, 100m, 200m
- Brust 50m, 100m, 200m
- Delfin 50m, 100m, 200m
- Lagen 100m, 200m, 400m
Pro World Cup müssen mindestens US$ 102'000 an Preisgelder zur Verfügung stehen, die wie folgt verteilt werden:
Erster US$ 1'500
Zweiter US$ 1'000
Dritter US$ 500
Der Gesamtgewinner in einer Disziplin wird mit US$ 50'000, der Zweite mit US$ 30'000 und der Dritte mit US$ 20'000 belohnt. Jeder Weltrekord ist der FINA US$ 4'000 wert. Line element 18.10. Gary Hall: US-Staffel falsch zusammengesetzt. (FG) Zum ersten Mal seit den olympischen Spielen hat Gray Hall sich öffentlich über die Zusammensetzung der 4x100-m-Freistilstaffel in Athen geäussert. Die Mannschaft mit Crocker, Phelps, Neil Walker und Jason Lezak startete schlecht (Crokcer 50.05) und wurde schliesslich Dritte. Hall wurde trotz einer Vorlaufzeit von 48.73 nicht in die Finalstaffel gewählt. Hall sagt, dass dies nicht der Fehler von Phelps oder Crocker sei, sondern dass der Selektionprozess unsauber war. "Ich trage Crocker und Phelps überhaupt nichts nach," sagte Hall. "Ich bin absolut sicher, dass sie nicht verlieren sondern gewinnen wollten. Beide sind phänomenale Schwimmer. Aber man hätte die mangelnde Staffelerfahrung von Phelps und Crockers Erkältung berücksichtigen müssen. Ich war natürlich enttäuscht, als man mich nicht nominierte. Eddie Reeses Selektionsprozess war aus verschiedenen Gründen falsch und unfair." Hall erwähnt, dass sich 6 Schwimmer für die Staffel qualifiziert hätten bei den Trials, Phelps war aber nicht darunter. Hall sagte, korrekterweise hätte nicht er, sondern Nate Dusing, Gabe Woodward oder Neil Walker über die Klinge springen müssen. Dadurch, dass Reese die Teilnahme von Phelps in der Staffel schon vor den Spielen angekündigt hatte, hätte er seinen Entscheid nicht mehr rückgängig machen können, ohne das Gesicht zu verlieren. Alles habe in der Folge nur noch auf Phelps geschaut, besonders die Medien. "Das Einzige was ich in Athen noch tun konnte, war, über 50 m Freistil mein Bestes zu geben," sagte Hall.

18.10. Eifersüchteleien zwischen Jones und Hanson. (FG) Die Fehde zwischen Leisel Jones und Brooke Hanson wird weiter "gepflegt": Leisel Jones Trainer Ken Wood spielt Hansons Leistungen in Indianapolis herunter. "Einige Finals waren schlecht besetzt, sie hat sie gewonnen, das lassen wir ihr, aber ich würde nicht soweit gehen zu sagen, sie sei besser als Leisel. Die lange Bahn ist einfach eine grössere Schuhnummer." Die ganze Eifersüchtelei begann in Athen, als Jones für die 4x100-m-LAgenstaffel gewählt wurde, obwohl Hanson im Brustfinal 1/100 schneller war. Der Unterschied bei der Siegerehrung hätte nicht extremer sein können: Eine jubelnde Silbermedaillengewinnerin Hanson und eine schwer enttäuschte Jones auf dem dritten Platz. Seither zeigen sich die beiden die kalte Schulter. Kommentare wie die von Trainer Wood sind nicht geeignet, das Klima zu beruhigen. Line element 16.10. Van Almsick sehnt sich zurück. (FG) Die 26-jährige Weltrekrodhalterin über 200 m Freistil will an den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften vom 25.-28. November in Essen [Website] ihren Titel verteidigen. Van Almsick war allerdings seit ihrem entäuschenden Abschneiden an den olympischen Spielen nicht mehr im Training, sagte ihr Freund und Trainer Norbert Wandratsch.

16.10. Craig Stevens und Ian Thorpe spannen zusammen. (FG) Die beiden Namen Stevens und Thorpe werden in der Sportgeschichte immer miteinander verbunden sein, war es doch Stevens, der mit seinem Verzicht auf den Startplatz in Athen Thorpe den Weg zur Goldmedaille frei machte. Nun hat sich Stevens entschlosssen, das Australian Institute of Sports zu verlassen, um mit Thorpe bei Tracey Menzies in Sydney zu traineren. Stevens Verzicht wurde durch eine unbestätigte Zahlung der TV-Station Seven über 100'000 $ versüsst. Man ist sich aber weitherum einig, dass vor allem Craigs Freundschaft mit Ian ausschlaggebend für den Verzicht war. Line element 15.10. Hickman hört mit Schwimmen auf. (FG) Grossbritanniens Weltmeister James Hickman wird Ende 2004 mit dem Wettkampfsport aufhören. Der 28-jährige, der bereits zum 5. Mal hintereinander an den Kurzbahn-WM über 200 m Delfin den Titel gewann - was Weltrekord bedeutet -, sagte: "Ich werde noch an den Kurzbahn-EM im Dezember in Wien mitmachen. Es war bis jetzt ein grossartiges Jahr, und ich hoffe in Wien auf einen guten Abschluss." Line element 13.10. Schwimmer sind sauber. (FG) Unter den von der Fina zwischen Januar und August 2004 durchgeführten Dopingtests befand sich keine positive Probe. 821 der 1160 Tests erfolgten als unangemeldete Trainingskontrollen. Dabei erhielten 547 Athleten in 49 Nationen Besuch von den Doping-Kontrolleuren. Allerdings wurden in 49 Fällen die Schwimmer nicht angetroffen und mit einer schriftlichen Verwarnung belegt. Die 339 Wettkampfkontrollen entfielen auf 265 Schwimmer aus 43 Nationen.

13.10. Freuden und Sorgen in Australien. (FG) 6 Goldmedaillen für einen Schwimmer an der Kurzbahn-WM waren keine Überraschung - dass der Schwimmer nicht Phelps sondern Hanson hiess dagegen schon. In Australien ist man begeistert. Nach Mark Spitz, Kristin Otto und Michael Phelps gelang es nun auch einer Australierin zu dieser Gruppe von Auswerwählten zu stossen. Und natürlich werden sofort Vergleiche angestellt, um Hansons Leistung hervorzuheben: 5 der 6 Goldmedaillen waren in Einzeldisziplinen, das Programm wurde in 5 statt in 8 Tagen abgewickelt (Athen) usw. Australiens Cheftrainer Leigh Nugent hat bereits im ersten Interview alle möglichen Superlativen aufgebraucht. "Sowas ist noch nie dagewesen," meinte Nugent. Sorgen haben die Australier dagegen mit ihrem Delfintalent Geoff Huegill (25). Der gerade von Ian Crocker "abgesetzte" Welterkordhalter will eine einjährige Pause einschalten. Die Angst ist gross, dass aus der Pause ein Dauerzustand wird. "Die Weltmeisterschaften 2005 in Montreal sind nicht in meinem Programm, die Commonwealthgames 2006 in Melbourne aber schon," meinte Huegill. Er ist sich der Gefahr des endgültigen Abschieds bewusst. Aber nach 8 Jahren Spitzensport brauche er etwas Abstand. Darüber hinaus sei es Zeit, an das Leben "danach" zu denken. Deshalb wird Huegill nach Sydney ziehen, um seinem Sponsor mehr und besser zur Verfügung zu stehen. Line element 12.10. 2004 FINA World Swimming Championships, Indianapolis, 7.-11.10.2004 [Local Server] [OmegaTiming] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag] [Resultate 5. Tag]

12.10. Zum Abschluss der WM nochmals 2 Weltrekorde. Am letzten Tag sind die Weltrekorde Nummer drei und vier der Veranstaltung gefallen. Im Final über 200 Meter Rücken unterbot der Dreifacholympiasieger Aaron Peirsol aus den USA seinen eigenen WR vom 27.3.04 um 12/100 auf 1:50.52. Zum Abschluss der WM gehörte er auch zur erfolgreichen 4x100-Meter-Lagen-Staffel der Amerikaner. Das Olympiasieger-Quartett mit Peirsol, Brendan Hansen, Ian Crocker und Jason Lezak verbesserte den Rekord einer Staffel der Universität von Texas aus diesem Jahr in 3:25.09 um 29/100.

12.10. Achter Rang für Carla Stampfli. Carla Stampfli hat an der Kurzbahn-WM in Indianapolis über 50 m Rücken den 8. Platz belegt. Die Solothurnerin schlug im Final in 29,36 Sekunden an und blieb so gegen ihre Konkurrentinnen chancenlos [mehr]. Line element 11.10. Rekorde purzelten - Stampfli im Final. [mehr in der NZZ].

11.10. 2004 FINA World Swimming Championships, Indianapolis, 7.-11.10.2004 [Local Server] [OmegaTiming] [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag]

11.10. Crocker stellt neuen Weltrekord auf. Ian Crocker hat den zweiten Weltrekord der Veranstaltung aufgestellt. Im Final über 50 m Delfin steigerte Crocker in 22.71 den WR des Australiers Geoff Huegill aus dem Jahre 2002 (22.74) um 3/100 und wurde damit Weltmeister vor dem Briten Mark Foster (23.22) und dem Kroaten Duje Dragnja (23.26).

11.10. Kurzbahn-WM: Final für Stampfli, Rekord für Diezi. Hier die Schweizer Resultate und Stimmen vom vierten Wettkampftag (nach den Finals):
50 m Rücken Carla Stampfli 8. 28.81 (für FINAL qualifiziert)
50 m Freistil Dominique Diezi 12. 25.33 (Neuer Schweizerrekord, vorher Diezi 25.36 aufgestellt an der Kurzbahn-EM in Dublin, Irland, im Dezember 2003)
100 m Lagen Lorenz Liechti 16. 56.45
Stimmen:
Liechti: "Ich habe nur noch gegen die Wellen gekämpft. Im Brust habe ich wegen der vielen Wellen zwei Beinschläge in die Luft gemacht. Sobald man zuweit hinten liegt, werden die Wellen wirklich mühsam. Ich hatte noch nie mit sovielen Wellen zu kämpfen wie hier."
Stampfli: "Ich bin so glücklich, dass ich den Final erreicht habe. Ich hoffe ich kann mich im Final noch steigern und meine Bestzeit verbessern."
Diezi: "Ich bin glücklich, dass ich meinen Schweizerrkord verbesseren konnte. Ich fühle mich von Rennen zu Rennen besser." (Swiss Swimming)

11.10. Phelps abgereist. Nachdem der sechsfache Olympiasieger Michael Phelps wegen Rückenschmerzen zunächst nur seinen Start über 400 m Lagen abgesagt hatte, zog er sich einige Stunden später sogar gänzlich von den Titelkämpfen in Indianapolis zurück. "Die Verletzung hätte sich bei der Fortsetzung der Wettkämpfe wohl verschlimmert, das wollten wir im Hinblick auf seine weitere Karriere nicht riskieren", sagte der amerikanische Teamarzt. Der 19-Jährige aus Baltimore, am Donnerstag noch deutlicher Sieger über 200 m Crawl, akzeptierte den Entscheid und kehrte in seine Heimatstadt zurück, wo er weiter untersucht und behandelt wird. Über 400 m Lagen nutzte der in den USA studierende Tunesier Oussama Mellouli (20) Phelps' Abwesenheit zum ersten WM-Titelgewinn seines Landes. Line element 10.10. Weltrekord 4 x 100 m Lagen. Die Australierinnen schwammen über 4 x 100 m Lagen Weltrekord in 3:54.95. Zweite wurden die USA, die den Sieg möglicherweise wegen einer verpatzten letzten Wende vergaben. Den alten Rekord hielten Therese Alshammar, Emma Igelstrom, Anna Karin Kammerling und Johanna Sjoberg in 3:55.78)
Zwischenzeiten der Australierinnen:
59.37 Edington Sophie
1:05.25 Hanson Brooke
58.28 Schipper Jessica
52.05 Lenton Lisbeth

10.10. Unruhe bei Kurzbahn-WM. Eine neue Regel der FINA sorgt während der Kurzbahn-WM in Indianapolis für Unruhe unter den Athleten. Die Schwimmer müssen bei den Finals bis kurz vor dem Start Startnummern im Brustbereich ihrer Trainingsbekleidung tragen. Ausser der Startnummer sind noch das FINA-Logo und Sponsoren-Bezeichnungen aufgedruckt. Damit will der Weltverband seinen Bekanntheitsgrad erhöhen und weitere Vermarktungsmöglichkeiten schaffen. "Es ist eine neue Vermarktungsstrategie. Wenn man sich weltweit umhört, kennt niemand die FINA", begründete deren Generaldirektor Cornel Marculescu die Massnahme. Die Athleten sind verpflichtet, die Nummern vor Finals- und Zwischenläufen und bei der Siegerehrung zu tragen. Tun sie das nicht, droht die Disqualifikation. "Es geht dabei nicht um die Athleten, sondern nur um Sponsoren. Und das ist nicht richtig", klagte der amerikanische Olympiazweite Brendan Hansen. Hansen fühlt sich, wie andere Schwimmer, durch den Zwang, die Startnummer tragen zu müssen, in seiner Vorbereitung auf die Läufe gestört. Die achtfache US-Olympiasiegerin Jenny Thompson sagte, es sei "nicht angemessen, dass wir Schwimmer als lebende Werbetafeln rumlaufen".

10.10. Kurzbahn-WM: Lagenstaffel drückt im Final den CH-Rekord um weitere 1.81 Sekunden. Hier die Schweizer Resultate und Stimmen vom dritten Wettkampftag (nach den Finals):
4 x 100 m Lagen Staffel Schweiz (Dominique Diezi, Carmela Schlegel, Carla Stampfli, Megan Baumgartner) 8. 4:12.65 (Schweizerrekord aus dem Vorlauf (4:14.46) um 1.81 Sekunden verbessert)
Die Rochade zwischen Diezi und Baumgartner hat dazu geführt, dass das Schweizer Team nach dem Rücken nicht weit abgeschlagen dem Feld hinterher schwimmen musste. Schlegel und Stampfli schwammen dadurch je rund 1 Sekunde schneller als am Morgen.
Stimmen:
Trainer Chris Morgan: "Wir haben den Rekord um fast zwei Sekunden verbessert, das ist gut und der psychologische Trick hat funktioniert. Betrachtet man nur die Zeiten von Diezi und Baumgartner, so sind sie zwar im Endefekt im Final langsamer gewesen als im Vorlauf. Da aber Diezi als Startschwimmerin weniger Zeit auf die Gegenerinnen verlor, schwammen Schlegel und Stampfli schneller, weil sie noch nicht zuweit hinten lagen."
Dominique Diezi: "Ich bin sehr zufrieden, es war ein schönes Erlebnis."
Carmela Schlegel: "Toll, dass wir den Rekord gleich nochmals verbessern konnten. Im Final ging es deutlich besser, weil wir nicht so weit hinter China, das neben uns schwamm, lagen hatte ich viel weniger Wellen."
Megan Baumgartner: "Es war unglaublich vor so vielen Leuten zu schwimmen. Ich bin noch nie zuvor vor mehr als 10 000 Zuschauern geschwommen. Meine Crawl-Zeit ist voll ok und zwei Rekorde innert 12 Stunden ist schön."
Carla Stampfli: "Ich freue mich über die Staffelleistung und die zwei Rekorde. Mit meiner eigenen Leistung bin ich aber nicht zufrieden." (Swiss Swiming)

10.10. Kurzbahn-WM: Finalqualifikation und Schweizer Rekord für Lagenstaffel Die Lagenstaffel sorgte über 4x100 m an der Kurzbahn-WM in Indianapolis für die erste Finalqualifikation aus Schweizer Sicht und realisierte mit 4:14.46 gar einen Landesrekord. Dagegen schied Dominique Diezi im Halbfinal über 100 m Crawl aus.
Trotz der Finalqualifikation war Nationaltrainer Chris Morgan nicht restlos zufrieden: "Rücken, Brust und Delfin war nicht so toll, aber Diezi hat im Crawl den Tag gerettet." Im Final wird Diezi jedoch die Rückenstrecke schwimmen, die bisherige Startschwimmerin Megan Baumgartner wird den Abschluss machen. "So sollten wir den Schweizer Rekord nochmals verbessern können", so Morgan.
Hier die Schweizer Resultate und Stimmen vom dritten Wettkampftag (nach den Vorläufen):
50 m Delfin Christoph Bühler 34. 25.29
200 m Lagen Lorenz Liechti 18. 2:02.87
100 m Brust Carmela Schlegel 17. 1:11.60
4 x 100 m Lagen Staffel Schweiz (Megan Baumgartner, Carmela Schlegel, Carla Stampfli, Dominique Diezi) 7. 4:14.46 (Schweizerrekord und Finalqualifikation)
Trainer Chris Morgan: "Rücken, Brust und Delfin war nicht so toll, aber Doominique Diezi hat mit starken 54.93 im Crawl den Tag gerettet. Im Final wird dann Dominique Diezi die Rückenstrecke schwimmen und Megan Baumgartner das Crawl, so sollten wir den Schweizerrekord nochmals verbesseren können."
Dominique Diezi: "Ich bin sehr zufrieden, jetzt schauen wir mal was im Final noch geht."
Dominique Diezi zu ihrem Semifinal über 100 m Freistil: "Bis 85 Meter ging alles gut, dann gings nicht mehr so gut. Ich bin trotzdem zufrieden, ich habe es versucht."
Lorenz Liechti: "Ich fühlte mich schwer, weiss aber nicht warum. Am Training hat es bestimmt nicht gelegen."
Carmela Schlegel: "Ich hatte mit vielen Wellen zu kämpfen."
Megan Baumgartner: "Das Rennen war ok für mich, obwohl ich auf den letzten Metern gestorben bin. Ich bin gespannt wie es im Final wird wenn ich Crawl schwimmen werden. Gott sei Dank, dass meine Einzelrennen nur über 50 Meter sind." (Swiss Swimming) Line element 9.10. 2004 FINA World Swimming Championships, Indianapolis, 7.-11.10.2004

Exploit von Diezi im Semifinal blieb aus. Im Semfinal des zweiten Tages verpasste Dominique Diezi das angekündigte Ziel knapp. Nach dem guten Resultat im Vorlauf wollte die Ustermerin im Semifinal ihre Bestzeit verbesseren, was in Diezis Fall neuer Schweizer Rekord bedeutet. Mit 55.52 war sie etwas lamsamer als im Vorlauf (55.45) und belegte den 16. Rang.
Diezi über 100 m Freistil im Semifinal. In den Vorläufen des zweiten Tages qualifizierte sich Dominique Diezi über 100 m Crawl in 55,45 Sekunden als 13. für die Halbfinals. Diezis Zeit lag um nur acht Hundertstelssekunden über dem Schweizer Rekord. Sie sei mit ihrer Leistung zufrieden und bereit für eine neue Bestzeit in den Halbfinals, erklärte die Zürcherin. Damit meinte sie wohl, dass sie in der Lage sei, die nationale Bestleistung zu vebressern. Um 0,48 Sekunden über seiner persönlichen Bestleistung blieb Christoph Bühler über 50 m Crawl. Seine 22,59 Sekunden bedeuteten den 20. Rang, womit der Berner ausschied. (Swiss Swimming) Line element 8.10. Jenny Thompson beendet Karriere. Jenny Thompson, mit acht Staffelolympiasiegen die erfolgreichste Schwimmerin der USA, wird ihre Karriere nach der Kurzbahn-WM in Indianapolis definitiv beenden. "Die Zeit ist einfach verflogen. Ich habe vor zehn Jahren das Gleiche gemacht wie jetzt. Ich brauche ein neues Hobby", sagte die 31-Jährige Medizinstudentin in Indianapolis. Thompson hat 12 Olympia- und 14 Weltmeisterschaftsmedaillen gewonnen. Schon nach den Olympischen Spielen 2000 in Sydney hatte sie ihre sportliche Laufbahn für abgeschlossen erklärt, entschied sich aber wieder für ein Comeback. In Athen gewann sie 2-Mal Staffelsilber. Ein Einzelolympiasieg war ihr allerdings nie vergönnt.

8.10. 2004 FINA World Swimming Championships, Indianapolis, 7.-11.10.2004 [Local Server] [OmegaTiming]

Schweizer in den Vorläufen ausgeschieden. (Swiss Swimming) Am ersten Tag der Kurzbahnweltmeisterschaften in Indianapolis haben sowohl Crala Stampfli über 100 m Rücken als auch Lorenz Liechti über 100 m Brust eine Semifinal-Qualifikation verpasst. Trotz eines missglückten Rennens verpasste Stampfli mit 1:02.73 als 17. den Semifinal nur gerade um 43 Hundertstel. "Das kann doch nicht sein, dass ich hier zwei Sekunden über meiner Bestzeit schwimme. Ich bin sehr enttäuscht über meine Leistung. So einfach wie hier wird es bestimmt nicht mehr in die nächste Runde zu kommen. Ich weiss wirklich nicht woran es gelegen hat, nicht hat zusammen gepasst!" sagte Stampfli nach dem Rennen. Auch Liechti ist mit seinem Rennen (33. mit 1:03.53) nicht zufrieden: "Es lief nicht so wie ich mir das erhofft habe. Ich hatte hauptsächlich auf den zweiten 50 Meter kein so gutes Gefühl mehr. Zudem war ich überrascht von den vielen Wellen im Becken. Das unruhige Wasser machte mir zusätzlich zu schaffen. Das war erst das Aufwärmen, meine wichtigen Rennen - die 100 und 200 m Lagen kommen ja erst noch."
Die Schweizer Resultate:
100 m Brust Lorenz Liechti 33. 1:03.53
100 m Rücken Carla Stampfli 17. 1:02.73
[Resultate 1. Tag]

8.10. Schweizer Dopingagentur. Eine nationale Dopingagentur soll die Dopingbekämpfung in der Schweiz unter einem Dach vereinigen. Sie soll wegen der angespannten Finanzlage aber erst 2007 geschaffen werden. Durch die heutige Trennung der Verantwortlichkeiten von Kontrollen (Swiss Olympic) und Information/Prävention sowie Forschung (Bundesamt für Sport) fehle eine gemeinsame Strategie und ein geschlossenes Auftreten. Der finanzielle Bedarf für eine Agentur wird auf jährlich 3 Mio geschätzt. Zudem könnte diese Agentur auch andere Kompetenzen wie z.B. Ethik im Sport übernehmen. Es wird im Weiteren auch geprüft, ob Doping nur ein Sportproblem oder auch ein gesundheitliches Problem darstellt. Im Rahmen der Revision des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport soll deshalb überprüft werden, ob der Konsum von schweren Dopingmitteln wie z.B. Anabolika, Wachstumshormon oder EPO ohne medizinische Indikation unter Strafe gestellt werden soll. Line element 7.10. Kurzbahn-WM 2008. Die 9. Kurzbahnweltmeisterschaften 2008 werden in Manchester stattfinden, hat FINA-Präsident Mustapha Larfaoui an einer Pressekonferenz in Indianapolis mitgeteilt. Triest kam auf den zweiten Platz. Die nächste Kurzbahn-WM wird 2006 in Shanghai ausgetragen. Line element 3.10. Mehrere Favoriten verzichten auf WM-Teilnahme. Australien wird mit einem neu formierten Team bei den Kurzbahn-WM in Indianapolis antreten. Ian Thorpe, Grant Hackett, Jodie Henry und die zurückgetretene Petria Thoma werden fehlen. Dies gab der australische Verband im Anschluss an die nationalen Kurzbahn-Meisterschaften in Brisbane bekannt. Insgesamt stehen im 30-köpfigen Aufgebot nur elf Olympia-Teilnehmer von Athen. Neben Staffel-Olympiasiegerin und Ex-100-m-Freistil-Weltrekordlerin Lisbeth Lenton wird das Aufgebot von Silbermedaillengewinnerin Brooke Hanson angeführt. Ausserdem werden die Titelverteidiger Matthew Welsh (50m und 100m Rücken) und Jim Piper (200m Brust) an den Start gehen. Gastgeber USA stellt dagegen sein stärkstes Aufgebot, an dessen Spitze der fünffache Olympiasieger Michael Phelps steht. Der 19 Jahre alte Superstar von Athen tingelt derzeit aber zusammen mit 100-m-Schmetterling-Weltrekordler Ian Crocker und Sydney-Doppel-Olympiasieger Lenny Krayzelburg auf einer Promotion-Tour des Disney-Konzerns durch zwölf Städte in den USA. Letzte Station wird am 5. Oktober Disneyland in Anaheim bei Los Angeles sein. Hingegen wird Natalie Coughlin (22) verzichten müssen. Sie laboriert an einem Ermüdungsbruch in ihrem Fuss herum. "Ich bin sehr enttäuscht, überhaupt verletzt zu sein, aber dass es vor der WM passiert, ist besonders frustrierend", meinte Coughlin. Line element 1.10. Streit von Schwimmern mit Verband beigelegt. (dpa) Die nacholympische Auseinandersetzung zwischen Hannah Stockbauer und Thomas Rupprath mit dem Deutschen Schwimmverband (DSV) und Cheftrainer Ralf Beckmann ist beigelegt. Die Athleten nahmen "die unmittelbar gegen Herrn Beckmann öffentlich vorgebrachten persönlichen Vorwürfe zurück", hiess es in einer DSV-Erklärung nach einem Sechs-Augen- Schlichtungsgespräch in der DSV-Zentrale in Kassel. "Die Beteiligten sprachen sich gegenseitig das volle Vertrauen aus und versicherten, in Zukunft verstärkt konstruktiv zusammen zu arbeiten", hiess es weiter. Nach der "offenen und kooperativen Aussprache" sagte Rupprath der dpa, es sei ein "sehr angenehmes Gespräch gewesen. Hannah und ich sind sehr zufrieden. Es hat sich gelohnt". Unmittelbar nach den Olympischen Spielen in Athen hatte Hannah Stockbauer, die dreifache Weltmeisterin von Barcelona 2003, unter anderem die Jugendarbeit im DSV und namentlich Sportdirektor Beckmann kritisiert. Auch von fehlgeleitetem Finanzgebaren war dabei die Rede gewesen. Jetzt blickt das Trio in die olympische Zukunft. Die Athleten brachten konstruktive Vorschläge ein, "die helfen sollen, gemeinsam zu einem erfolgreichen Abschneiden bei den Spielen in Peking und darüber hinaus zu kommen", hiess es in der 15-zeiligen Erklärung. Hannah Stockbauer und Rupprath wollen durch persönliches Engagement im Rahmen der Nachwuchsarbeit zu einer positiven Entwicklung beitragen. Diese Angebot werde der DSV annehmen. "Herr Beckmann hat sehr intensiv zugehört und ist sehr fair mit Hannah und mir umgegangen", sagte Rupprath. Er und die in Athen zwei Mal in den Vorläufen gescheiterte Weltmeisterin waren wegen ihrer öffentlichen Kritik vom DSV schriftlich abgemahnt worden, was wohl nicht auf Gegenliebe Beckmanns stiess. Rupprath: "Er sagte uns, die Abmahnung sei überflüssig gewesen." In dem Brief an die Sportler war vor allem die nicht intern behandelte Kritik beider gemassregelt worden. "Ob die Abmahnung jetzt zurückgenommen wird, weiss ich nicht", sagte Rupprath. Zum Zeitpunkt der Abmahnung hatte er längst dem Vorwurf widersprochen, verbandsschädigend gehandelt zu haben: "Der Vorwurf, wir hätten den Verband angegriffen, ist Unsinn. Wir meinten immer einzelne Funktionäre", hatte er geäussert. Indirekt rügte jetzt Manfred von Richthofen das Vorgehen des DSV gegen Hannah Stockbauer und Rupprath. Der Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB) sagte in einem Interview der "Sport Bild", er hätte an Stelle von DSV-Präsidentin Christa Thiel massvoller agiert: "Da hätte ich anders entschieden. Sie hat da eine sehr strenge Gangart eingeschlagen", sagte von Richthofen über die "energische DSV-Präsidentin" Thiel, die auch Vizepräsidentin des DSB ist.

1.10. Europäischer Gerichtshof stärkt Anti-Doping-Kampf. (dpa) Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat mit einem Urteil eine Klage der beiden Langstrecken-Schwimmer David Meca-Medina (Spanien) und Igor Majcen (Slowenien) gegen eine zweijährige Doping-Sperre durch die FINA abgewiesen. In der Begründung heisst es, dass die Regeln "den Geist des Fair Play ebenso wie die Gesundheit der Athleten erhalten" wollten. Das Verbot von Doping sei eine "grundsätzliche Regel des Sports". Deshalb sei die Klage der Schwimmer als "unbegründet" abgelehnt worden. Meca-Medina und Majcen waren beim Marathon-Weltcup der Schwimmer 1999 in Salvador da Bahia (Brasilien) des Dopings überführt worden. Die FINA hatte daraufhin beide Athleten für vier Jahre gesperrt, 2001 halbierte der Internationale Sportsgerichtshof (CAS) in Lausanne in einer Berufungsverhandlung den Bann. Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs können im Sport von weit reichender Bedeutung sein. So hatte die Klage des belgischen Fussball-Spielers Jean-Marc Bosman 1995 vor dem Europäischen Gerichtshof zu einer umfassenden Änderung des Transfersystems in Europa geführt.



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September 2004

Line element 30.9. Australische Kurzbahnmeisterschaften, Brisbane, 25.-29.9.2004 [Überblick Resultate]

30.9. Franziska van Almsick litt unter Essstörungen. Franziska van Almsick hat in langen Jahren ihrer sportlichen Laufbahn unter schweren Essstörungen gelitten. Das bekannte die 26-jährige Berlinerin in einem Interview mit dem Hamburger Magazin Stern. Die Probleme hätten Ende 1995 vor den Olympischen Spielen in Atlanta eingesetzt. Der enorme Druck zu siegen, straffe Schul- und Trainingspläne und das Gefühl, nur noch fremdbestimmt zu sein, hätten sie "wahnsinnig überfordert. Alles, was ich wollte, war: mich frei machen, selbst bestimmen können. Und das Essen war mein Mittel, um über mich selbst zu bestimmen." Dass sie zum Abschluss ihrer Karriere bei den Olympischen Spielen in Athen kein Gold geholt hat, daran werde sie "bestimmt noch eine Zeit lang knabbern. Ich bin eben die Unvollendete. Ich war traurig, dass ich so viele Leute enttäuscht habe." Jetzt sei es an der Zeit, etwas zurückzugeben. Sie werde ihr Wissen und ihre Erfahrung an andere weitergeben. Zum Jahresende will sie eine Schwimmakademie gründen. Im Rückblick auf ihre Ernährungsprobleme sagte Franziska van Almsick, sie habe sich erst im Winter 1998 entschlossen, professionelle Hilfe in einer Therapie zu suchen. "Das war meine Rettung." Latent sei sie zwar nach wie vor gefährdet, könne aber damit umgehen. Davor habe sie sich von Salzstangen "und mal einem &aAuml;pfelchen, mal auch nur ein halbes", ernährt. "Und zum Frühstück ein Bonbon." Es sei von niemandem thematisiert worden, dass sie bei einer Körpergrösse von 1,80 m nur 60 kg gewogen habe. "Im Leistungssport gilt es ja, im Gegenteil, als toll, wenn du nichts wiegst - weniger Wasserverdrängung", sagte sie. Und erklärte sich im Nachhinein für glücklich, "durch die Therapie die Chance gehabt zu haben, sich selbst zu begegnen. Ich habe erkannt: Ich bin okay. Ich finde mich nett. Ich bin kein schlechter Mensch." Die Essstörungen sind ein zentrales Thema ihrer Autobiografie "Aufgetaucht". Zu Beginn ihrer Karriere habe sie auch darunter gelitten, was mit ihrer Familie durch ihre Erfolge passiert sei. Ihre Mutter habe sich eine Zeit lang am Telefon nur noch mit ihrem Mädchennamen gemeldet, ihr Bruder habe sich ein Pseudonym zugelegt, "weil die Leute durchgedreht sind. Überlegen Sie doch mal, in jungen Jahren, mit 14, 15, überhole ich meinen Bruder, überhole ich meine Eltern, ich verdiene mehr Geld als sie. Und sehe doch, dass sie von früh bis spät arbeiten. Allein die Werbeverträge, mit denen ich kurz nach der Wende nach Hause kam. Das war mir peinlich."

30.9. Aussprache mit Schwimmern nach Athleten-Kritik. (dpa) Hannah Stockbauer und Thomas Rupprath haben ihre nacholympische Kritik an Cheftrainer Ralf Beckmann zurückgenommen. Das ist das Ergebnis eines mehrstündigen Sechs-Augen-Gesprächs am Sitz des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) in Kassel. "Die Beteiligten sprachen sich gegenseitig das volle Vertrauen aus und versicherten, in Zukunft verstärkt konstruktiv zusammen zu arbeiten", hiess es in einer Erklärung des Verbandes. Es sei eine "offene und kooperative Aussprache" gewesen. Line element 29.9. Neu gewähltes "LEN-Büro". Am LEN-Kongress vom 26.9. in London wurde das "LEN-Büro" neu bestellt [Zusammensetzung (PDF)]. Line element 28.9. Beckmann führt "Aufklärungsgespräch" mit Stockbauer. (dpa) - Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) will in Kassel die nacholympische Kritik der Weltmeister Hannah Stockbauer (Erlangen) und Thomas Rupprath (Hannover) aufarbeiten. "Es wird ein Aufklärungsgespräch geben, an dessen Ende ein gemeinsames Ergebnis stehen wird", kündigte der von Hannah Stockbauer ebenfalls in die Kritik gebrachte Cheftrainer Ralf Beckmann an. Es werde ein Sechs-Augen-Gespräch sein. Von Freitag bis Sonntag folgt in Barsinghausen die Auswertung der olympischen Schwimm-Saison. In einer zunächst internen Runde mit rund 40 Beteiligten, unter ihnen alle Trainer im Hochleistungsbereich, soll laut Beckmann auch die Frage geklärt werden, "an welchen Stellen wir eventuell eine andere Richtung einschlagen müssen". In Barsinghausen soll das gemeinsame Vorgehen auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking besprochen "und festgezurrt" werden, kündigte Beckmann an. In Athen hatten die deutschen Schwimmer ein Mal Silber gewonnen und vier dritte Plätze belegt. Auch DSV- Präsidentin Christa Thiel (Wiesbaden) wird in Barsinghausen erwartet. In einer grossen Runde mit etwa 100 Personen wird sich der DSV möglicher Kritik stellen. "Jeder soll mit all den Dingen kommen, die ihn bewegen", kündigte Beckmann eine offene Aussprache an. Die endgültige Auswertung der olympischen Ergebnisse werde aber erst Ende Oktober erwartet und dann öffentlich gemacht. "Wir werden nichts zurückhalten", versicherte Beckmann.

28.9. "Aufgetaucht" - Franziska van Almsick stellt ihr Buch vor. (dpa) Franziska van Almsick taucht noch einmal auf - mit einem Buch: Mit 26 Jahren legt die ehemalige Weltklasse-Schwimmerin ihre Autobiografie vor. "Ich möchte damit nur sagen, dass ich wirklich für meinen Sport gelebt habe" - das ist ein zentraler Satz in dem Buch "Aufgetaucht", das die Schwimm-Weltrekordlerin am kommenden Donnerstag erstmals öffentlich präsentiert. Die Berlinerin war das Glamourgirl des deutschen Sports, stand seit ihren ersten Olympischen Spielen 1992 in Barcelona im internationalen Rampenlicht. In "Aufgetaucht. Mit meinem Olympia- Tagebuch." (Gustav Kiepenheuer Verlag) erzählt sie nach ihrem Abschied vom Leistungssport von ihrem Leben, das sie seit frühester Kindheit konsequent dem Sport unterordnete. "Mein Körper war und ist mein Kapital. Aus ihm beziehe ich meine Kraft, meine Eleganz beim Schwimmen. Mein Aussehen bestimmt zu einem grossen Teil meine Wirkung auf die Öffentlichkeit, ist quasi meine Visitenkarte. Jeder kann mich ansehen. Doch meine Seele gehört mir ganz allein, sie ist in meiner äusseren Hülle verborgen", schreibt Franziska van Almsick, die ihre sportliche Laufbahn mit dem fünften Platz über 200 m Freistil bei den Spielen in Athen beendete - und damit den ersehnten Olympiasieg für immer verpasste. Auf 174 Seiten berichtet die Weltrekordlerin sehr persönlich von ihrem Leben in der Öffentlichkeit, ihren sportlichen Erfolgen und auch von privaten Rückschlägen. Schmerzliche Momente und Erfahrungen wie ihre Essstörungen lässt sie dabei nicht aus. Mit einer offenherzigen Schilderung versucht sie, anderen Mut zu machen. Sie schildert zudem, wie wichtig Freunde und Familie für sie sind. Auch über den nicht immer einfacher Umgang mit den Medien berichtet sie. "Es ist mir wichtig, mit eigner Stimme zu erzählen, wie es wirklich war, und so manche Verzerrung der Presse zu korrigieren." Dabei wolle sie klarstellen, "dass ich die Presse nicht verachte. Ich weiss, dass ich eine öffentliche Person bin. Ich geniesse die vielen schönen, guten Geschichten über mich und respektiere faire Kritik." Und doch: "Die Presse macht die Meinung, sie macht das, was ich auch bin. Mehr Ruhe und Ausgewogenheit wären allerdings gut." "Ich bin 26 Jahre alt, war drei Mal fast betrunken nach einer Party und hatte noch niemals einen 'Filmriss'. Ich habe noch nie Drogen ausprobiert, wenn man Alkohol und Zigaretten mal rausnimmt. Ich kenne in meiner Heimatstadt Berlin vielleicht drei Clubs oder Discotheken, mehr nicht." Aber richtig über die Stränge geschlagen habe sie, Lebensgefährtin des ehemaligen Handball-Nationalspielers Stefan Kretzschmar, "noch nie. Es ist nicht so, dass mir etwas gefehlt hätte. Es ist nicht so, dass ich jetzt unendlich viel nachholen müsste." Line element 27.9. Weltrekord verbessert. Jade Edmistones egalisierter Weltrekord über 50 m Brust hatte nur 24 Stunden Bestand: Sie konnte sich am Sonntag nochmals um 6/100 steigern, der WR steht nun auf 29.90. Die australischen Kurzbahnmeisterschaften dauern noch bis am 29.9. [Resultate].

27.9. Schwedischer Grand-Prix, Malmö, 24.-26.9.2004. [Resultate und Kurzbahn-WM-Mannschaft] Line element 26.9. Weltrekord egalisiert. An den australischen Kurzbahnmeisterschaften in Brisbane egalisierte Jade Edmistone Emma Igelstrøms Weltrekord über 50 m Brust von 29.96, den diese am 4.4.2002 an der Kurzbahn-WM in Moskau aufgestellt hat [ Australische Kurzbahnmeisterschaften].

26.9. Weltrekord misslungen. Was sich bald nach dem Start zum Weltrekordversuch im Kanalschwimmen angedeutet hat, wurde zur Gewissheit: Heute war kein Rekord zu schaffen. Wind, Wetter und Wellengang machten Christof Wandratsch einen dicken Strich durch die Rechnung. Schliesslich musste eine Entscheidung getroffen werden. Und wie die Dinge standen, konnte das in verantwortlicher Weise nur der Abbruch sein. Nach 4 Stunden hat Christof deshalb den Kanal, diesen harten Brocken, wieder sich selbst überlassen.

26.9. Leigh Nugent denkt über Rücktritt nach. Der australische Nationaltrainer Leigh Nugent ist unentschlossen, ob er weitermachen oder zurücktreten will. Als Nachfolger käme Alan Thompson in Frage. "Er hat uns gesagt, das er sich die Sache überlegen müsse," teilte Swimming Australia mit. Nugent wolle auf jeden Fall bis Indianapolis weitermachen, aber dann eventuell pausieren oder zurücktreten, um über seine Zukunft nachzudenken. Nugent kam sehr überrraschend zu seinem Job als Nationaltrainer, als sein Vorgänger und ehemalige Thorpe-Trainer Greg Hodge wegen einer Anklage aufgrund sexueller Belästigung zurücktreten musste (was sich nachher als unwahr herausstellte). "Ich nahm den Job etwas voreilig an, und muss mir die Sache nochmals durch den Kopf gehen lassen," sagte Nugent. Nugent ist bei den Schwimmerinnen und Schwimmern sehr beliebt, und auch die Verbandsführung ist sehr zufrieden mit seinen Leistungen. Trotzdem wird die Stelle bereits in kurzer zeit ausgeschrieben werden, teilte Swimming Australia mit, obwohl Alan Thompson zuoberst auf der Liste der Kandiaten stehe. Thompson war in Athen als Trainer mit dabei und gewann in Australien den Titel als "Open Water Trainer des Jahres 2004". Darüber hinaus ist er auch Präsident der Australian Swimming Coaches & Teachers Association, ASCTA [mehr über Alan Thompson]. Line element 24.9. Wandratsch-Weltrekordversuch im Ärmelkanal. Christof Wandratsch, Halter des Europarekords für Ärmelkanal-Durchquerungen, startet an diesem Freitag oder Samstag seinen zweiten Versuch, den bestehenden Weltrekord von 7:17 Stunden zu brechen. Bereits vor zwei Wochen hatte sich Wandratsch mit seinem Team am Kanal eingefunden, konnte aber wegen des schlechten Wetters keinen Angriff auf den Rekord unternehmen. Nun ist der Marathon-Schwimmer wieder vor Ort, und diesmal scheinen die äusseren Bedingungen besser mitzuspielen. Die Wetterprognosen sind günstig und die täglichen Trainingseinheiten im 16 Grad kühlen Wasser machen Lust auf mehr. O-Ton Wandratsch: "Wir sind bester Laune und fiebern einem Start entgegen." Die Stunde der Wahrheit steht also unmittelbar bevor. Am Freitag, 24. September, um 6:45 Uhr Ortszeit, oder am Samstag, 25. September 2004, um 7:45 Uhr Ortszeit, werden der Rekord-Aspirant und sein Pacemaker Michael Marszalek die in der Luftlinie über 32 km lange Strecke in Angriff nehmen. Alle Interessierten können diesen Weltrekordversuch auf Christof Wandratschs Website www.wandratsch.de live mitverfolgen, wo stündlich aktualisierte Meldungen abrufbar sein werden.

24.9. Schweizer Auswahl für Indianapolis. Bühler (50 und 100 Freistil, 50 Delfin), Lorenz Liechti (100 Brust, 100 und 200 Lagen), Dominique Diezi (50 und 100 Freistil, 100 Rücken), Carla Stampfli (50 et 100 dos), Megan Baumgartner (50 Rücken), Carmela Schlegel (100 und 200 Brust).

23.9. Mocanu hängt Badekappe an den Nagel. (sid) Im Alter von 20 Jahren hat die rumänische Doppel-Olympiasiegerin Diana Mocanu hat ihre Karriere als Schwimmerin beendet. Mocanu, die 2000 in Sydney über 100 und 200m Rücken Gold gewonnen hatte, erklärte, sie habe "die Entschlossenheit als Sportlerin komplett verloren". Für die Spiele in Athen hatte sich die erste Schwimm-Olympiasiegerin ihres Landes nicht qualifizieren können. Mocanu plant nun eine Karriere als Trainerin.

24.9. Experten zweifeln nicht am Blutdopingtest [mehr in der NZZ vom 23.9.04]. Line element 23.9. Natalie Suter über 100m Rücken im Final. An der Paraylmpics Games war Natalie Suter gestern zweimal im Einsatz: über 100 m Brust verpasste Sie mit 1.56.33 knapp einen Platz im Final und wurde Neunte. Über 100 m Rücken konnte Sie sich im Final gegenüber dem Vorlauf um 2 Sekunden verbessern (1.35.73) und wurde Achte. Christina Heer gelangen die 100 m Rücken nicht nach Wunsch: Sie wurde mit einer Zeit von 1.39.16 Elfte. Heute Donnerstag wird Tamara Vaucher über 400 m Freistil starten.

23.9. Michael Phelps US-Schwimmer des Jahres. Nicht überraschend wurde Michael Phelps von US Swimming zum Schwimmer des Jahres erkoren. Phelps gewann diese Auszeichnung seit 2001 bereits 3-Mal.

23.9. Olympiasieger Phelps schwimmt an Kurzbahn-WM. Der sechsfache Olympiasieger Michael Phelps (USA) geht bei der Kurzbahn-Weltmeisterschaft vom 7. bis 12. Oktober in Indianapolis an den Start. Der Weltverband FINA teilte mit, dass Phelps für die WM zugesagt hat. Er wird in sechs Disziplinen insgesamt 16-Mal auf dem Block stehen. Eigens für die Wettkämpfe werden zwei 25-Meter-Bahnen in die "Conseco Fieldhouse"-Arena gebaut, wo sonst die Basketballer der Indiana Pacers spielen.

23.9. WADA verabschiedet neue Dopingliste. Die Antidoping-Weltagentur WADA hat eine neue Dopingliste verabschiedet. Danach ist beispielsweise der Gebrauch von kortisonhaltigen Cremes oder Tropfen bei lokaler Anwendung ab 1. Januar 2005 nicht mehr deklarationspflichtig. Anderseits muss nun die Verwendung von Medikamenten mit Beta-2-Antagonisten, die zur Behandlung von Asthma-Erkrankungen eingesetzt werden, von den Athleten nicht nur vor Wettkämpfen, sondern auch im Training angemeldet werden. Verboten wird die Benutzung von Finasterid, das gegen Prostata-Leiden und Haarausfall benutzt wird. Im Rahmen eines WADA-Forschungsprojekts war festgestellt worden, dass dieses Mittel zur Maskierung von Doping-Substanzen dienen könnte. Nicht erlaubt sind fortan auch intravenöse Infusionen zu nicht-medizinischen Zwecken. Die Liste wird am 1. Oktober 2004 publiziert werden. > Website der WADA (englisch) Line element 22.9. Chantal Cavin knapp an Medaille vorbei. Am dritten Tag der Paraylmpics Games in Athen kamen auch die ersten Schwimmerinnen zum Einsatz. Chantal Cavin verpasste über 100m Brust knapp die Bronzemedaille. Die Vorlaufszeit von 1:42.38 konnte Sie im Final nicht mehr verbessern (1:42.73). Mit einer Zeit von 1.21.47 erreichte Natalie Suter im Final über 100 m Freistil den achten Platz. Christina Heer schwamm über 100 m Freistil in 1.22.01 auf den 14. Rang.

21.9. Rupprath: "Ich nehme nicht ein Wort zurück!" (sid) Der Streit zwischen den deutschen Vorzeige-Schwimmern und dem Deutschen-Schwimm-Verband ist noch längst nicht ausgeräumt - im Gegenteil. Thomas Rupprath steht fest zu seiner Kritik. Trotz der Abmahnungen des Verbandes bleibt Deutschlands bester Schwimmer weiter auf Konfrontationskurs mit Präsidentin Christa Thiel. "Ich bin 27 Jahre alt, habe meine Meinung und lasse mir den Mund nicht verbieten. Ich sehe keinen Anlass, von meiner Kritik abzuweichen. Auf das Schreiben des Verbandes werde ich nicht reagieren", sagte Thomas Rupprath dem Sport-Informations-Dienst (sid). Rupprath und Weltmeisterin Hannah Stockbauer hatten mit ihrer öffentlichen Funktionärskritik nach den Olympischen Spielen in Athen den Stein ins Rollen gebracht. Christa Thiel, Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), hatte daraufhin angekündigt: "Wir lassen uns die Arbeit der letzten drei Jahre nicht kaputtmachen." DSV-Vizepräsident Herbert Peters, wie Thiel Jurist, hatte die Abmahnungen auf den Weg gebracht. Rupprath, der mit Silber und Europarekord der Lagenstaffel (3:33,62) für einen versöhnlichen Abschluss der ansonsten enttäuschenden Wettbewerbe im Athener Aquatic Centre gesorgt hatte, setzt auf "ein klärendes Gespräch mit Cheftrainer Ralf Beckmann", das am 29. September in Kassel angesetzt ist. "Mit Beckmann haben wir keine Probleme. Was wir nicht verstehen, ist, dass Frau Thiel nochmals an die Öffentlichkeit gegangen ist. Dazu bestand kein Anlass." Er habe lange gebraucht, um die spitzfindigen Schreiben des DSV zu verstehen: "Alles in Juristen-Deutsch abgefasst und erst nach 15 Zeilen der erste Punkt." Rupprath, derzeit mit 33 internationalen Medaillen und insgesamt acht Weltrekorden herausragender deutscher Schwimmer, bleibt bei seinen kritischen Anmerkungen: "Ich nehme nicht ein Wort zurück. Es ist natürlich blöd, eine Abmahnung zu kriegen, aber ich habe keinen Vertrag mit dem Verband." Hannah Stockbauer, die als fünffache Weltmeisterin in Athen eine überaus enttäuschende Vorstellung abgeliefert hatte, weilt noch im Urlaub und will sich erst im Laufe der Woche zu den Abmahnungen äussern. Rupprath: "Wenn Hannah wieder in Deutschland ist, werden wir uns im Hinblick auf das Gespräch in Kassel abstimmen."

21.9. Europarat beurteilt Dopingbekämpfung in der Schweiz gesamthaft positiv. (baspo) Seit 1998 überprüft der Europarat im Projekt "respect des engagements" die Erfüllung der Verpflichtungen, die Regierungen bei der Unterzeichnung von Abkommen eingegangen sind. Im Sport betrifft dies u.a. die "Konvention gegen Doping im Sport". Eine Delegation von internationalen Experten hat im April 2004 die Schweiz besucht. Der daraus resultierende Bericht liegt nun vor. Der Bericht des Europarates zur Erfüllung der Verpflichtungen im Bereich der Dopingbekämpfung zeichnet allgemein ein positives Bild. Betont werden insbesondere die lange Tradition der Dopingbekämpfung in der Schweiz mit gemeinsamer Verantwortung und gut funktionierender Aufgabenteilung zwischen dem Bund und Swiss Olympic als Dachverband der Schweizer Sportverbände. Ebenfalls positiv vermerkt wurde die allgemein hohe Qualität der Massnahmen, insbesondere im Bereich der Prävention, sowie das beispielhafte Sanktionssystem durch die Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic. Im Rahmen von elf Empfehlungen geht der Bericht auch auf Verbesserungspotenzial und mögliche künftige Entwicklungen der Dopingbekämpfung in der Schweiz ein. Vorgeschlagen werden insbesondere eine Erhöhung der Anzahl Dopingkontrollen mit einer breiteren Definition der zu kontrollierenden Personen, die Überprüfung der gesetzlichen Bestimmungen zur effektiveren Dopingbekämpfung, eine umfassendere Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Amtsstellen sowie ein verstärkter Einbezug des Dopinganalyselabors in die nationale Dopingbekämpfung. Die Schweiz wird dem Europarat innerhalb von zwei Jahren einen schriftlichen Bericht zum Stand der Umsetzung der Empfehlungen einreichen. Noch in diesem Jahr wird zudem dem Bundesrat ein Aussprachepapier unterbreitet, in welchem die wesentlichen Aspekte des Berichtes aufgenommen werden. Darin sollen auch Optionen zur Weiterentwicklung der Dopingbekämpfung Schweiz im Hinblick auf zukünftige Anforderungen aufgezeigt werden. Für Rückfragen: Dr. Matthias Kamber
Bundesamt für Sport
Sportwissenschaftliches Institut
2532 Magglingen
Tel. 032 327 63 24 Line element 21.9. Rupprath und Stockbauer abgemahnt. (dpa) Hannah Stockbauer und Thomas Rupprath sind wegen ihrer öffentlichen Kritik an Funktionären des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) von der Dachorganisation schriftlich abgemahnt worden. Das erklärte DSV-Vizepräsident Herbert Peters (Heidelberg) auf dpa-Anfrage. "Das Schreiben ist am Freitag verschickt worden. Wir haben nicht inhaltlich Stellung bezogen, sondern nur die öffentlich gemachte Kritik gerügt", sagte Peters. Rupprath bestätigte der dpa den Eingang des Schreibens, das nach Angaben des 50-m-Rücken-Weltmeisters "zweieinhalb Seiten lang und sehr juristisch gehalten ist". Der DSV habe in dem Brief die Kritik der beiden Schwimmer im Detail festgehalten. "Ich weiss nicht, was ich davon halten soll. Ich schwimme zwar für den DSV, aber ich habe mit dem Verband keinen Vertrag", sagte Rupprath. "Auf das Schreiben werde ich, glaube ich, nicht reagieren", ergänzte der 27-Jährige. Im DSV-Präsidium soll laut Peters noch geklärt werden, ob das Schreiben an die Athleten veröffentlicht wird. Hannah Stockbauer ist nach Auskunft ihres Managements noch im Urlaub und wird erst im Laufe der Woche nach Deutschland zurückkehren. Ihre Managerin Birgit Funk (München) sagte, man wolle erst den Brief vorliegen haben, ehe eine Reaktion erfolgen könne. Nach Ruppraths Angaben wird in dem DSV-Schreiben unter anderem bemängelt, dass Stockbauer und Rupprath noch kein Gespräch mit dem von der Schwimmerin kritisierten Cheftrainer Ralf Beckmann geführt haben. Das befindet Rupprath als befremdlich: "Fakt ist, dass wir am 29. September in Kassel ein Dreier-Gespräch mit Herrn Beckmann vereinbart haben." Der von Wuppertal nach Hannover gewechselte Rupprath will sich vor diesem Gespräch noch mit Hannah Stockbauer abstimmen. "Ich werde mit ihr telefonieren", kündigte er an. Rupprath hatte bereits in der vergangenen Woche dem Vorwurf widersprochen, verbandsschädigend gehandelt zu haben: "Der Vorwurf, wir hätten den Verband angegriffen, ist Unsinn. Wir meinten immer einzelne Funktionäre", hatte er geäussert. Damit hatte er Hannah Stockbauer ein weiteres Mal den Rücken gestärkt. Die dreifache Weltmeisterin von Barcelona, die bei den Olympischen Spielen zwei Mal im Vorlauf ausgeschieden war, hatte unter anderem die Jugendarbeit und namentlich Sportdirektor Beckmann angegangen. Die Athleten warfen dem Verband auch fehlgeleitetes Finanzgebaren vor.

21.9. European Junior Water Polo Championships Men, Malta, 12.-19.9.2004 [Resultate (PDF)]

21.9. European 'B' WP Champs' Men, Istanbul, 3.-11.9.2004 [Resultate (PDF)] Line element 20.9. Emma Igelstrøm zurück. Sechs Monate nach dem Rückzug vom Wettkampfsport wegen Bulimie hat sich Emma Igelstrøms Gesundheit verbessert und normalisiert. Die 24-jährige wird das Training und den Wettkampfsport wieder beginnen. Line element 19.9. Neil Martin neuer Präsident von Australien Swimming. Neil Martin war Mitglied der australischen Olympiamannschaft 1972 in München und heute Geschäftsleiter eines weltweit operierenden Personalvermittlungsunternehmens in Sydney. Martin übernimmt das Geschäft von John Devitt, der das Verbandsschiff für 2 Jahre steuerte. An der Jahresversammlung wurde darüber hinaus beschlossen, den Namen des Verbandes von "Australian Swimming" auf "Swimming Australia" zu ändern. Auch das Erscheinungsbild wird geändert (neues Logo). Martin sagte: "Präsident von Swimming Australia zu sein ist so aufregend wie Olympiateilnehmer zu werden. Ich werde in die Fussstapfen von John Dewitt treten und dafür sorgen, dass das Schwimmen in Australien die wichtigste olympische Sportart bleibt." Martin wird an den kommenden australischen Kurzbahnmeisterschaften in Brisbane (25.-29.9.) seinen ersten öffentlichen Auftritt haben.
Line element 18.9. Paraylmpics Games. Gestern Freitag begannen in Athen die Paralympics Games. Die Schweiz ist mit einem Schwimmer und vier Schwimmerinnen vertreten: Daniel Künzi, der an der Paralympics schon mehrere Medallien gewonnen hat, Chantal Cavin, die in ihrer Kategorie ein Wort um die Verteilung der Medaillenplätze wird, Christina Heer, die sich einen Finalplatz über 400 m Freistil erhofft und den beiden Neulingen Tamara Vaucher und Natalie Suter, die für Überraschungen sorgen könnten. Weitere Infos können Sie unter: www.athens2004.com und http://www.swissparalympic.ch abrufen.

18.9. Life Saving World Championships, Livorno/Viareggio, 11.-27.9.2004 [Local Server] [International Lifesaving Federation]

18.9. Thorpe: "Meine Sexualität geht niemanden was an." An einer Pressekonferenz zur Einführung neuer Sportgetränke gab Thorpe Antwort auf die Frage, ob er schwul sei. "Es geht niemanden etwas an," sagte er. "Ich fühle mich aber sehr durch die Gerüchte über meine sexuelle Ausrichtung geschmeichelt, und fasse das als Kompliment auf." "Die homosexuellen respektieren und bewundern mich und meine Leistungen sehr, und ich glaube das ist ein grosses Kompliment." Damit bekräftigte Thorpe seine vor 2 Jahren zum ersten Mal geäusserten Sympathien für die Schwulen. In Australien werden Thorpes Aussagen von der Presse als sehr bewunderswert dargestellt. "Wie Thorpe seine Heterosexualität darstellt ohne verletzend oder verteidigend zu wirken, wird seine Fangemeinde nur noch vergrössern," stand im Sydney Star Observer zu lesen. Line element 17.9. Philipp Gilgen beendet Karriere. Nach mehr als 20 Jahren aktivem Schwimmsport beendet Philipp Gilgen vom SV beider Basel seine Karriere um sich neu auszurichten. Der bald 28-jährige Delfin-Schwimmer startet eine Zweitausbildung zum Industrie Designer an der Fachhochschule in Aarau. Gilgen war schon während seiner Aktivzeit kreativ tätig als er den Lead beim Design der Swiss-Swimming-Ausrüstung übernahm. Der in Casablanca (Marokko) geborene Hochbauzeichner feierte seine internationale Premiere 1998 im Alter von 21 Jahren bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Sheffield. Ein Jahr später startete er bereits an den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Hongkong und an den Europameisterschaften in Istanbul. Den sportlichen Höhepunkt in Gilgens sportlicher Laufbahn stellt die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2000 in Sydney dar. Als schnellster Rückenschwimmer des Landes qualifizierte sich Philipp Gilgen mit der 4 x 100 m Lagenstaffel. 10 Monate nach den Jahrhundertspielen vertrat der 17-fache Schweizermeister sein Land bei den Welttitelkämpfen im japanischen Fukuoka und stellte damit sicher, dass er bei jeder Art von internationalen Titelkämpfen am Start war. Letztmals an der EM 2004 in Madrid, wo er seinen letzte Chance auf eine zweiten Olympia-Start vergab. Der für den SV beider Basel startende Gilgen sammelte in seiner langjährigen Karriere 17 goldene, 24 silberne und 20 bronzene Einzelmedaillen an nationalen Titelkämpfen und hält mit 2:01.10 Minuten seit der EM’02 den Schweizerrekord über 200 m Delfin. Seine beste Rangierung auf der internationalen Schwimmbühne war ein vierter Platz mit der 4 x 50 Freistil Staffel an der Kurzbahn-EM 2000 in Valencia (Spanien). Auf die Frage welches denn nun sein schönster Wettkampf war antwortete er: „Die EM in Helsinki, da bin ich so richtig gut geschwommen und konnte mich für Sydney qualifizieren“. Neben Gilgen haben im Olympia-Jahr bereits die Nationalmannschaftsschwimmer Adrian Andermatt, David Richard und die dreifache Olympia-Starterin Chantal Strasser ihre Badehose respektive ihr Badekleid an den berühmten Nagel gehängt.

17.9. Differenzen Schoeman/Neethling - Verband bereinigt. Die Staffelsieger Roland Schoeman und Ryk Neethling haben ihre Differenzen mit dem südafrikanischen Schwimmverband bereinigt. Im Anschluss an ihren Goldmedaillengewinn über 4x100 m Freistil hatten sie den Verband wegen mangelnder finanzieller Unterstützung der südafrikanischen Eliteschwimmer hart angegriffen. Diese Kritik erzeugte eine massive Antwort von SSA-Präsident Gideon Sam: "Die Kritik ist völlig haltlos, wenn es ihnen nicht passt, sollen sie eben für Uganda starten." An einer Pressekonferenz vom Mittwoch sagte die neugewählte Präsdentin Jaice Naidoo, dass sie und weitere Vorstandsmitglieder Schoeman und Neethling getroffen haben, um ein reinigendes Gespräch zu führen, und um die olympischen Spiele 2008 zu planen. "Das Treffen hatte weniger mit Athen als mit Peking zu tun," sagte Naidoo. "Wir haben den Gedankenaustasuch gepflegt, wie wir den Schwimmsport in Zukunft entwickeln, und wie wir die Ziele für Peking erreichen können." Neethling war begeistert über die neuen Pläne und meinte stellvertretend für alle Schwimmer, dass man sich ausserordentlich freue. "Ich denke, unsere Kommentare aus dem Athen wurden nicht richtig und aus dem Zusammenhang gerissen dargestellt," sagte Neethling. "Wenn wir zusammenarbeiten, können wir für die Zukunft bauen." Naidoo kündigte an, dass der Plan bereits ab Januar greifen werde und für alle Schwimmer, die bestimmte Kriterien erfüllen, gelten werde. Im Wesentlichen geht es um eine monatliche finanzielle Unterstützung, Prämien für Welt-, Kontinental- und Landesrekorde, sowie für Medaillenplätze an ausgewählten Wettkämpfen. Es werden Verträge zwischen dem Verband und jedem einzelnen Schwimmer abgeschlossen im Hinblick auf die WM 2005, die Commonwealth Games 2006, die WM 2006 und 2007 und die OS 2008. Als Gegenleistung müssen die Schwimmer für gewisse PR- und Sponsorenanlässe zur Verfügung stehen. Als Signal, dass die Differenzen bereinigt sind, erhielt jeder der vier Staffelsieger einen Check von 75'000 Rand (9'400 €) und Schoeman für seine beiden Einzelmedaillen zusätzliche 37'500 Rand. Line element 15.9. Rupprath bekräftigt Kritik. (dpa) - Thomas Rupprath hat seine Kritik an den Funktionären des Deutschen Schwimm-Verbandes bekräftigt. Konsequenzen wolle er tragen, er stehe zu seiner Meinung, sagte Rupprath. Er widersprach auch dem Vorwurf, verbandsschädigend gehandelt zu haben. Damit stärkte der 27-Jährige zugleich Hannah Stockbauer den Rücken. Sie hatte mit der Funktionärsschelte begonnen. "Der Verband sollte sich die Kritik einer fünffachen Weltmeisterin gefallen lassen", so Rupprath. Der Deutsche Schwimm-Verband will bei möglichen Strafen gegen die Weltmeister Hannah Stockbauer und Thomas Rupprath "angemessen und besonnen reagieren". Das kündigte auf dpa-Anfrage DSV-Vizepräsident Herbert Peters an. Der Anwalt aus Heidelberg ist im DSV für rechtliche Belange zuständig. Peters strebt nach der von Rupprath unterstützten Stockbauer-Kritik an Verbandstrainern und Funktionären eine schnelle Lösung an. Die DSV-Spitze hatte zuvor das Verhalten der Athletin einstimmig als "verbandsschädigend" eingestuft.

15.9. Stockbauer droht Strafe. (dpa) Nach ihrer harten Kritik an Verbandstrainer und Funktionären droht Schwimm-Weltmeisterin Hannah Stockbauer eine Bestrafung durch den Deutschen Schwimm-Verband (DSV). Das Präsidium habe das Verhalten der Athletin einstimmig als "verbandsschädigend" eingestuft, sagte DSV-Präsidentin Christa Thiel. Nun würden Strafmassnahmen bis hin zu einer möglichen Sperre geprüft. Betroffen ist demnach auch Schwimmer Thomas Rupprath, der die Kritik Stockbauers unterstützt hatte.

15.9. Greg Hodge mit neuer Stelle. Obwohl Greg Hodge anfangs März von einer erstinstanzlichen Jury vom Vorwurf der sexuellen Belästigung freigesprochen wurde, sah Australian Swimming für Greg Hodge (55) für Athen keine Rolle als Trainer. Hodge blieb vom Verband bezahlt aber freigestellt. Inzwischen hat Hodge in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine neue Stelle als Trainer unterzeichnet. Line element 14.9. Tamas Szechy gestorben. Der ehemalige ungarische Olympiacoach Tamas Szechy ist im Alter von 73 Jahren in Budapest gestorben. Er trainierte u.a. berühmte Schwimmer wie Tamas Darnyi, Norbert Rozsa und Attila Czene. Sie gewannen insgesamt 8 Goldmedaillen an olympischen Spielen. Line element 13.9. Maui Channel Swim. Als erstes europäisches Team nahm das Aquatic Masters Team aus Zürich am längsten und berühmtesten Ozean-Staffelrennen teil. Die 15 km lange Strecke zwischen den hawaianischen Inseln Lanai und Maui bot dieses Jahr eine besondere Herausforderung: rauhe See wie noch nie. Das hallenbad- und zürichseeerprobte Team schlug sich tapfer in den Wellen und wurde 19. von 43 Mannschaften [Report und Fotos]. Die Wiederholung ist bereits geplant.

13.9. FINA Marathon Swimming World Cup. Auf der verhältnismässig kurzen zweitletzten Etappe über 10 km gewannen der Brite Alan Bircher und die Amerikanerin Sara McLarty. Der Bulgare petar Stoychev gewann die gesamtwertung 2004, obwohl er nur Achter wurde. Resultate Männer 1. Alan Bircher (GBR) 1h52m12s; 2. Grant Cleland (AUS) 1h52m25s; 3. Jakub Fichtl (CZE) 1h52m55s; 4. Stéphane Gomez (FRA) 1h53m00s; 5. David Creel (CAN) 1h53m01s; 6. Damian Blaum (ARG) 1h53m03s; 7. Evgeni Bezrouchenko (RUS) 1h53m20s; 8. Petar Stoychev (BUL) 1h53m22s. Resultate Frauen: 1. Sara McLarty (USA) 2h05m04s; 2. Britta Kamrau (GER) 2h05m06s; 3. Angela Maurer (GER) 2h05m08s23; 4. Ivanka Moralieva (BUL) 2h05m08s89; 5. Karley Stutzel (CAN) 2h05m09s32; 6. Catherine Ware (AUS) 2h05m09s95; 7. Ivetta Hlavacova (CZE) 2h05m53s; 8. Tanya Hunks (CAN) 2h06m20s [Resultate und Gesamtwertung]

13.9. Brasilianische Kurzbahnmeisterschaften, Santos, 8.-12.9.2004 [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] [Resultate 4. Tag] [Resultate 5. Tag] Line element 10.9. Wasserballer Rafael Liechti bis am 31.12.2004 gesperrt.
Mediencommuniqué Swiss Olympic Association
Der am 6. Juli 2004 anlässlich des Playoff-Halbfinals Aegeri - Schaffhausen in Baar positiv auf Cannabis getestete Wasserballer Rafael Liechti (Aegeri) ist von der Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic verurteilt worden:
1. zu einer Sperre bis am 31. Dezember 2004, beginnend ab dem 19. August 2004;
2. zur Bezahlung der Kosten der positiven A-Probe in der Höhe von Fr. 333.50;
3. zur Bezahlung der Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 300.--.

10.9. Schwimmcoach Beckmann schweigt vorerst zur Kritik. (dpa) - Der deutsche Schwimm-Cheftrainer Ralf Beckmann will zur nacholympischen Kritik der Weltmeister Hannah Stockbauer und Thomas Rupprath vorerst nichts sagen. "Das kommt im Moment nicht in Frage." Wenn er wieder im Büro sei werde er mit den beiden Athleten sprechen, sagte Beckmann, der gerade Urlaub auf Kreta macht, der dpa. Athleten-Sprecher Christian Keller (Essen) stellte sich erneut hinter Beckmann: "Herr Beckmann steht ausserhalb jeglicher Kritik, was die sportliche Leistung in Athen angeht." Die deutschen Schwimmer hatten bei Olympia ein Mal Silber und vier Mal Bronze geholt.Keller sagte auf dpa-Nachfrage in seinem Urlaubsdomizil in der Türkei, er fände es "sehr schade, dass sich zwei Athleten derart massiv öffentlich geäussert haben". Es sei intern besprochen gewesen, dass die Kritik gebündelt und konstruktiv vorgetragen werde. Der 32-Jährige meinte allerdings auch, der Ist-Zustand sei für die Athleten "unbefriedigend". Um die Diskussionen nicht weiter anzuheizen, wolle er vorerst dazu aber nichts weiter sagen: "Wir müssen uns schnell zusammen setzen und alles offen ansprechen." Keller schlug ein Gespräch mit Thiel, Beckmann, Stockbauer, Rupprath, ihm selbst und einem neutralen Beobachter vor. Die in Athen zwei Mal in den Vorläufen ausgeschiedene Weltmeisterin Hannah Stockbauer (Erlangen) hatte zu Beginn dieser Woche Beckmann und auch Klaus Steinbach, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK), kritisiert und unter anderem geäussert, im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) gehe das Geld oft an die falschen Orte und Personen. Rupprath, Olympia-Zweiter mit der deutschen Lagenstaffel, hatte die Stockbauer-Kritik unterstützt und die Frage gestellt, "warum so viel Geld einfach rausgeschleudert wird". DSV-Präsidentin Christa Thiel wiederholte in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ihr Unverständnis über die Funktionärs-Schelte. Das seien "pauschale Anschuldigungen, die in der Sache schlicht falsch sind". Sie könne sich die "bodenlosen Vorwürfe", die während der vergangenen Tage "wohl als Reflex auf unser mässiges Abschneiden bei den Olympischen Spielen in Athen" veröffentlicht worden seien, nur damit erklären, "dass persönlich enttäuschte Sportler ihren Frust loswerden wollen". Der DSV dürfe als Vorbild "für so manchen anderen Verband gelten, was die Verschlankung des Personals und die Straffung der Funktionen angeht". Die DSV-Chefin beurteilte den Hinweis Ruppraths, durch überzogene Personalkosten verschwendetes Geld solle der Verband lieber in die Nachwuchsförderung stecken, als "geradezu grotesk". Thiel sagte der "FAZ": "Wenn wir nicht schon so viel in unsere Zukunft investieren würden, dann wäre unsere Mannschaft bestimmt nicht gerade mit reichem Medaillensegen von den Jugend-Europameisterschaften heimgekehrt, als zweitbestes Team hinter den Russen."

10.9. FINA Marathon Swimming World Cup. Am kommenden Samstag wird in Atlantic City, USA, die vorletzte Etappe des diesjährigen Worldcups ausgetragen. Die neu gewählte Strecke beträgt 10 km. 55 Teilnehemnde aus 14 Ländern sind gemeldet, darunter die drei an der Spitze liegenden Männer Petar Stoychev (BUL), Stéphane Gomez (FRA) und Gabriel Chaillou sowie bei den Frauen Angela Maurer (GER), Britta Kamrau (GER) und Ivanka Moralieva (BUL). Line element 9.9. Flavia zurück in die USA. In einer sehr persönlichen Stellungnahme erläutert Flavia Ihre Beweggründe zur Rückkehr nach Dallas zu ihrem früheren Coach Steve Collins [Flavias Stellungnahme im Wortlaut].

9.9. Kanadas Trainer entlassen. Nachdem die Kanadier in Athen an olympischen Spielen zum ersten Mal seit 50 Jahren keine einzige Medaille gewonnen haben, rollen die Köpfe: Dave Johnson muss gehen. Der Verbandspräsident Rob Colburn sagte, dass dies der erste Schritt für ein neues Programm sei. Die Entscheidung sei nicht einfach gewesen, aber man habe nicht nur Athen, sondern die letzten Jahre beurteilt. Johnson war 11 Jahre lang Nationaltrainer. Den besten Platz erzielten die Männer mit der 4x200-m-Freistilstaffel (5.). In Sydney gewannen die Kanadier 1 Medaille. Johnsons Nachfolger soll im Dezember nach einer kompletten Reevaluation bekannt gegeben werden.

9.9. Thiel stärkt DSV den Rücken. (dpa) Christa Thiel, Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) hat die Kritik von Hannah Stockbauer und Thomas Rupprath an Trainern und Funktionären zurückgewiesen. Trotz des entäuschenden Abschneiden der Athleten in Athen stärkte sie Cheftrainer Ralf Beckmann den Rücken. "Dass wir in Athen nicht so erfolgreich waren wie wir es erwartet und erwünscht hatten, lag nicht am Verband, sondern an den Leistungen der Einzelnen", sagte Thiel dem Sport-Informations-Dienst (sid): "Ich hätte mich sehr darüber gefreut, wenn Hannah Stockbauer die erhofften Medaillen gewonnen hätte, aber es hat nun einmal nicht gepasst." Doppel-Europameister Thomas Rupprath hatte zuvor die Kritik der fünfmaligen Weltmeisterin gestützt. "Wir haben neben Ralf Beckmann mit Manfred Thiesmann auch noch einen Bundestrainer. Ich habe nichts gegen die beiden persönlich, will auch nicht ihre Arbeit in Abrede stellen. Aber es stellt sich doch die Frage: Warum kann diesen Job nicht einer allein machen. Beim Trainingslager auf Mallorca hat Thiesmann lediglich die Staffeln zusammengestellt", sagte Rupprath, der zukünftig für die Wasserfreunde Hannover starten wird, der Bild-Zeitung. Thiel wies die Kritik zurück: "Sowohl Thomas Rupprath als auch Hannah Stockbauer haben sich weitgehend unabhängig vom Verband auf die Olympischen Spiele vorbereitet. Die Trainer der beiden waren in Athen vor Ort. Ich kann nicht verstehen, warum nun Beckmann und Thiesmann diejenigen sein sollen, die allein die Fehler gemacht haben. Wir haben uns nichts vorzuwerfen." Rupprath meinte jedoch, dass Hannah Stockbauer mit ihrer Kritik Recht habe: "Wenn man siegt, hauen die Funktionäre dir auf die Schulter. Wenn man verliert, hacken sie auf dir rum. Ich frage mich aber, warum so viele Funktionäre mit nach Athen gereist sind. Die gewinnen schliesslich keine Medaillen. Dieses Geld könnte man doch wirklich besser einsetzen, zum Beispiel in der Jugendförderung oder für hauptamtliche Trainer." Thiel hielt dagegen. Sie wisse nicht, ob sich Thomas Rupprath vor den Spielen so intensive Gedanken über die Jugendförderung im Verband gemacht habe. Der Verband habe das Geld, dass er zur Verfügung hatte, in erster Linie in die Trainingsmassnahmen der Athleten gesteckt: "Ich habe immer gesagt: Jeden Euro für die Athleten. So haben wir uns auch verhalten." Thiel will Missverständnisse aus dem Weg räumen Christa Thiel will die bevorstehende Trainertagung des Verbandes nutzen, um die Konfrontation mit den Athleten aus der Welt zu schaffen und mögliche Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. "Natürlich ist es schöner, Erfolge zu kommentieren als Misserfolge. Wir haben andere Erwartungen gehabt, was die Spiele in Athen angeht. Aber wir werden genauso die Fehler analysieren, die wir gemacht haben. Ich werde mir jedenfalls nicht die Arbeit der vergangenen dreieinhalb Jahr kaputtmachen lassen. Wir müssen miteinander reden, aber das haben wir in Athen auch getan."

9.9. Rupprath unterstützt Stockbauers Kritik an Funktionären. (dpa) Thomas Rupprath gibt der fünffachen Weltmeisterin Hannah Stockbauer bei ihrer Funktionärs-Kritik Rückendeckung. "Hannah hat Recht. Wenn man siegt, hauen die Funktionäre dir auf die Schulter. Wenn man verliert, hacken sie auf dir rum. Ich frage mich aber, warum so viele Funktionäre mit nach Athen gereist sind", sagte der 27-Jährige der "Bild"-Zeitung. Und ergänzte: "Die gewinnen schliesslich keine Medaillen." Das Geld könne man besser in der Jugendförderung oder für hauptamtliche Trainer einsetzen. "Wir Schwimmer fragen uns oft, warum so viel Geld einfach rausgeschleudert wird." In Athen waren Deutschlands Schwimmer nach schwachem Start mit ein Mal Silber und vier Mal Bronze noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Hannah Stockbauer scheiterte über 400 und 800 m Freistil jeweils schon im Vorlauf. Die 22-Jährige war nach ihrer Kritik an Cheftrainer Ralf Beckmann und an dem Präsidenten des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) für Deutschland, Klaus Steinbach, vom NOK zu einer Entschuldigung aufgefordert worden. Dazu Rupprath: "Anstatt so vehement eine Entschuldigung zu fordern, sollte man Hannah anbieten, sich mit ihr an einen Tisch zu setzen und über konstruktive Lösungen nachzudenken." Er frage sich zum Beispiel, ob Bundestrainer und Cheftrainer notwendig seien. Rupprath selbst wechselt von der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen zu den Wasserfreunden Hannover. Gründe für seinen Entschluss nannte er nicht. Vor vier Jahren war er von Neuss nach Wuppertal gewechselt. Der Grund für seine Entscheidung war zunächst unklar. Rupprath wollte noch nichts dazu sagen, kündigte aber eine Stellungnahme seines Managers an. Der olympische Silbermedaillen-Gewinner mit der Lagenstaffel pendelt seit der Heirat mit seiner Frau Urte zwischen Wuppertal und Rostock hin und her. Line element 7.9. Videoclips Athen. Donald Graft hat auf seinem Server eine Reihe von Videoaufnahmen von den olympischen Spielen bereitgestellt [swimfastest.net].

7.9. Hannah Stockbauer kritisiert Verband. (sid) Stockbauer hat auf ihr doppeltes Vorlauf-Aus bei den Olympischen Spielen in Athen mit einer heftigen Verbandsschelte reagiert und dabei vor allem Ralf Beckmann ins Fadenkreuz ihrer Kritik genommen. "Beim DSV geht das Geld oft an die falschen Orte und Personen. Unser Chef-Trainer Ralf Beckmann zum Beispiel kommt vier Tage zum Trainingslager in die Sierra Nevada, und zwei Tage davon macht er Urlaub. Er kann gar nicht beurteilen, wie ich trainiere", erklärte die 22-Jährige aus Erlangen in einem Interview mit der Bildzeitung. Beckmann selbst weilte zur gleichen Zeit auf der Urlaubsinsel Kreta, war für einen Kommentar daher nicht zu erreichen. Auch der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) wurde von Deutschlands Sportlerin des Jahres nicht verschont. Geärgert habe es sie, "dass Funktionäre wie Klaus Steinbach sich hinstellen und immer nur erzählen, wie unfähig die Sportler sind. Sie sollten aufhören, auf den Sportlern rumzutrampeln und zu erzählen, wie viele Millionen eine Medaille kostet. Sie sollten lieber mal gucken, wie das ganze Geld sinnvoller eingesetzt werden kann." Christa Thiel, die Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), zeigte sich in einer ersten Reaktion ratlos: "Ich weiss nicht, warum sie jetzt ihren persönlichen Frust so raus lässt." Auf Beckmann liess sie allerdings nichts kommen: "Er leistet gute Arbeit. Wer ihn kennt, weiss, dass er so etwas nicht machen würde. Selbst wenn, er hat noch genügend Überstunden auf dem Konto." Hannah Stockbauer, die in Athen unmittelbar vor ihrem ersten Wettkampf noch erwartungsfroh angekündigt hatte, noch nie so gut trainiert zu haben, bemängelte in der Interview zwar auch das System grundsätzlich, übernahm aber die Verantwortung für ihr schwaches Abschneiden in der griechischen Metropole, wo sie in den Vorläufen über 400 und 800m Freistil jeweils gescheitert war: "An meinen schlechten Leistungen bin ich allein schuld."

7.9. Stockbauer: "Bin kein dummes Mädel." (dpa) - Nach ihrem verbalen Rundumschlag gegen Verbandstrainer und Funktionäre hat Schwimm-Weltmeisterin Hannah Stockbauer eine Entschuldigung vehement abgelehnt: "Ich bin kein dummes Mädel. Ich war der Meinung, es ist an der Zeit, dass endlich mal jemand auf den Tisch haut", sagte die 22-Jährige im Bayerischen Fernsehen. In der "Bild"-Zeitung hatte sie Cheftrainer Ralf Beckmann und NOK-Präsident Klaus Steinbach kritisiert. Die fünffache Weltmeisterin aus Erlangen war in Athen über 400 und 800 m Freistil schon im Vorlauf gescheitert. "Ich habe die Wahrheit gesagt", meinte Stockbauer. "Das denken viele." In der "Bild"-Zeitung hatte sie mit Blick auf Funktionäre wie NOK-Präsident Steinbach gesagt: "Sie sollten aufhören, auf den Sportlern rumzutrampeln und zu erzählen, wie viele Millionen eine Medaille kostet. Sie sollen lieber mal gucken, wie das ganze Geld sinnvoller eingesetzt werden kann." Bernhard Schwank, Generalsekretär des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) für Deutschland, hielt an der Forderung nach einer Entschuldigung fest. "Hier wird der Präsident des NOK in einer Form angegriffen, die völlig abwegig ist", sagte Schwank der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Ich meine, eine Entschuldigung ist angemessen." Zugleich betonte er aber, dass das NOK keinerlei Sanktionen gegen Stockbauer verhängen kann. "Dass uns Sportlern die Schuld gegeben wird, ist eigentlich eine Frechheit", sagte Stockbauer zu dem schwachen Abschneiden etwa der deutschen Schwimmer in Athen. "Ich arbeite vier Jahre wirklich hart." Allerdings werde beim Deutschen Schwimm-Verband (DSV) das Geld oft falsch verteilt. "Man soll Gelder in Jugendarbeit stecken", forderte die Erlangerin. "Man kann vom Schwimmsport nicht leben, wenn man nicht Weltmeister oder Olympiasieger ist." Ihr klägliches Abschneiden bei den Olympischen Spielen gehe aber allein auf ihr Konto, betonte die fünffache Weltmeisterin. "Ich habe versagt - es ist kein anderer für mich geschwommen. Ich kann mir wirklich nicht erklären, woran es lag. Ich weiss es einfach nicht." Stockbauers Vorstoss war auch beim DSV auf Kritik gestossen. "Es ist schade, dass jemand im eigenen Frust so reagiert", sagte Präsidentin Christa Thiel. "In Athen gab es keine Schuldzuweisungen, wir waren ein Team."

7.9. Jodie Henry: Nicht nur Freude am Gold. Die Weltrekordlerin und Goldmedaillengewinnerin über 100 m Freistil von Athen hat an ihrer Trophäe nicht nur Freude. Die 20-jährige muss sich gegen mehrere Firmen wehren, die ihren Erfolg vermarkten wollen. Da gibt es einmal die Sports Management Firma Invigorate in Brisbane, die behauptet, sie habe in einem 2002 abgeschlossenen Vertrag alle Rechte für die Vermarktung erworben. Dieser Vertrag sei abgelaufen und die Rechte gehörten nun Elite Sports Properties, sagt diese "heutige" Managmentfirma. Es laufen zurzeit Verhandlungen für eine gütliche Einigung, aber es sieht ganz nach einer gerichtlichen Beurteilung aus. Line element 6.9. Südafrikanische Kurzbahnmeisterschaften, Strand, 2.-5.9.2004 [Finalresultate 1. Tag] [Finalresulte 2. Tag] [Finalresultate 3. Tag] [Finalresultate 4. Tag] Line element 3.9. Die letzte DDR-Flucht durch die Ostsee.Am 2.9. 1989 gelang dem heute 40-jährigen ehemaligen Rettungsschwimmer Mario Wächtler als Letztem schwimmend die Flucht aus der DDR in den Westen. Er durchquerte in 19 Stunden die 38 km breite Wismarbucht schwimmend in einem Tauchanzug, bis er von einer Fähre aufgegriffen wurde. "Ich trainerte 1 Jahr lang dafür, und war überzeugt, dass ich es schaffen werde," sagte Wismar damals [mehr in der Stuttgarter Zeitung].

3.9. Dänisches Kurzbahn-WM-Team. Jeannette Ottesen, Lotte Friis, Majken Thorup, Julie Hjorth-Hansen, Mette Jacobsen, Louise Ørnstedt, Kathrine Jørgensen, Louise Jansen, Micha Østergaard, Charlotte Johannsen, Linda Lund, Jacob Carstensen, Jakob Andkjær, Fredrik Seistrup, Anders Beck, Jon Rud, Emil Dall-Nielsen, Jakob Andersen, Kristian Outinen. Line element 2.9. Nur acht Deutsche an Kurzbahn-WM. Nur acht Schwimmer des Deutschen Schwimm-Verbandes werden bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften vom 7. bis 10. Oktober in Indianapolis/USA an den Start gehen. Vier der acht Aktiven hatte DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann bereits nach den deutschen Meisterschaften im Juni per "Wildcard" benannt. Damit wurden Mark Warnecke, Stev Theloke, Carsten Dehmlow und Simone Weiler für ihre verpasste Olympia-Qualifikation "entschädigt". Im Anschluss an die Spiele von Athen wurden am Mittwoch noch Jens Kruppa, Stefan Herbst, Thomas Rupprath und Sandra Völker für Indianapolis nominiert. Einen speziellen Qualifikations-Wettkampf für die Kurzbahn-WM gibt es nicht. Die acht nominierten Schwimmer müssen jedoch vor der WM zwischen dem 21. und 30. September einen Leistungsnachweis auf der Kurzbahn erbringen. Erster Höhepunkt nach Olympia sind für die übrigen deutschen Schwimmer die Kurzbahn-Europameisterschaften in Wien (9. bis 12. Dezember). Dafür gelten die deutschen Meisterschaften in Essen (26. bis 28. November) als Qualifikation. Jahres-Höhepunkt 2005 sind die Langbahn-Weltmeisterschaften in Montreal (17. bis 31. Juli).

2.9. Leisel Jones wird hart kritisiert. Nach dem Gewinn der Bronzemedaille über 100 m Brust hinter Brooke Hanson und Xuejuan Luo, wird Leisel Jones von Shane Gould, Dawn Fraser und Nicole Livungstone hart kritisiert. Der Grund für die Kritik ist ihre Bemerkung unmittelbar nach dem Rennen, dass sie eben noch nicht soweit sei ein Winnertyp zu sein. Sie sei eine freche Göre, aufgeblasen und solle endlich auf den Boden kommen, meinen Gould, Frazer und Livingstone. Darüber hinaus wird ihr ans Herz gelegt, ihren Trainer, den 74-jährigen Ken Wood, zu wechseln und einen Psychiater zu konsultieren. Wood kontert, dass man solche Kritik nicht an die Öffentlichkeit bringt, ohne vorher mit Jones oder ihm gesprochen zu haben. "Das kann dazu führen, dass Jones mit Schwimmen aufhört," sagte Wood. Die Kritik sei nicht aufbauend sondern zerstörend. Man sollte auch aufhören, Schwimmer unmittelbar nach den Rennen zu interviewen. Wood beabsichtigt gegen die Aussagen der drei KritikerInnen beim Verband Beschwerde einzulegen und rechtliche Schritte einzuleiten.

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