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Swim News September bis Januar 2005 |
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September 2005
Oktober 2005 November 2005 Dezember 2005 Dezember 200530.12. Luo Xuejan: Kollaps im Training. Die chinesische Schwimm-Olympiasiegerin Luo Xuejan ist im Training zusammengebrochen und in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die Goldmedaillen-Gewinnerin von Athen 2004 über 100 Meter Brust hatte beim Krafttraining einen Kreislauf-Kollaps erlitten. "Ich denke, es ist nur ein Mangel an Kalzium", erklärte ihr Trainer Zhang Yadong. Luo fällt allerdings nicht zum ersten Mal durch gesundheitliche Probleme auf. Unter anderem hatte sich die 21-Jährige bereits nach den Wettkämpfen in Athen in eine Klinik begeben. 30.12. Britisches Kurzbahn-WM-Team. Chris Cooke, Mark Foster, James Gibson, Liam Tancock, Rebecca Cooke, Kate Haywood, Mel Marshall and Caitlin McClatchey. FINA Kurzbahn-WM: [Website] 27.12.
Stephanie Jost ist Nachwuchssportlerin 2005 der Stadt Zürich. Als
beste Nachwuchssportlerin des Jahres 2005 wurde Stephanie Jost, Limmat-Nixen
Zürich, für den Sportpreis der Stadt Zürich gewählt.
Grundlage für die Wahl waren die hervorragenden Resultate der letzte
Saison sowohl an nationalen wie auch internationalen Meisterschaften. Die
weiteren Preisträger neben Stéphanie Jost sind: Köbi Kuhn,
Preis in der Kategorie Sportförderung, die Volleyballerinnen von Voléro
Zürich in der Kategorie Einzelsportler/Team sowie das Handball-Projekt
GAN Foxes Zürich für nachhaltige Nachwuchsförderung. Die
Verleihung der Preise findet im kommenden März in feierlichem Rahmen
und in Anwesenheit von Prominenz aus Sport und Politik statt. Der Preis
wird gestiftet von der Migros Genossenschaft Zürich.27.12. Doping-Rekorde können getilgt werden. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat bestätigt, dass unter Dopingeinfluss erzielte Rekorde aus den Listen getilgt werden können. «Wir betrachten es als Individualrecht, wenn ein Athlet bei einem unter unlauteren Bedingungen erzielten Rekord aus den Bestenlisten gestrichen werden will», sagte DSV- Generalsekretär Jürgen Fornoff. Das ARD-Magazin «Kontraste» hatte am 22. Dezember darüber berichtet, DDR-Olympiasiegerin Petra Schneider wolle ihren deutschen Rekord über 400 Meter Lagen für ungültig erklären lassen, weil er von Doping beeinflusst gewesen sei. Die Marke vom 1. August 1982 solle von 4:36,10 Minuten «auf Null» gesetzt werden, hatte Schneider argumentiert. Fornoff bestätigte, dass er der «Kontraste»-Redaktion ein Telefax des Inhalts zugestellt habe, eine Person könne aus den Bestenlisten gelöscht werden, wenn der offizielle Antrag gestellt werde. Dann sähe der DSV keinen Grund, «diesem Wunsch nicht nachzukommen». Der DSV betrachte dies als Sonderfall, bei dem die Dachorganisation des deutschen Schwimmsports das Recht der Einzelperson zu berücksichtigen habe. Das sei auch mit DSV-Präsidentin Christa Thiel abgestimmt, die als Juristin in Wiesbaden tätig ist. Auf der Ebene des europäischen Verbandes LEN oder des Weltverbandes FINA sei diese Frage sicherlich anders zu klären, sagte Fornoff. Nach Informationen des Senders Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) gegenüber dem Politikmagazin «Kontraste» hatte auch Ute Geweniger, Inhaberin des ältesten deutschen Schwimmrekords, eingeräumt, dass «unsere Rekorde von damals auch auf dieser Basis entstanden» sind. Damit deutete sich Leistungsmittelmissbrauch an. Sie hatte am 4. Juli 1981 in Berlin über 200 m Lagen 2:11,73 Minuten erzielt. Diesen Rekord will sie dennoch nicht streichen lassen, weil er auch «auf harter trainerischer Arbeit» basiere. 26.12. Iranischer Schwimmer gedopt.An den Westasiatsichen Spielen von Doha anfangs Dezember wurde der Gewinner der Bronzemedaille über 200 m Delfin, der iranische Schwimmer Ashkan Sharavzadah, vom WADA-Labor in London positiv auf Anabolika getestet. Ein Offizieller des asiatischen Olympischen Rates sagte, der Fall werde geprüft. Man habe noch 3 weitere Athleten aus anderen Sportarten erwischt. Die Sportler müssen ihre Medaillen abgeben. Der Fall Sharavzadah ist noch nicht der FINA gemeldet worden. 26.12. Sweetenham-Untersuchung abgeschlossen. British Swimming berichtet, dass der Bericht über Bill Sweetenhams mutmassliche verbale Übergriffe auf einige Schwimmer verfügbar sei. Die Interviews mit Trainern, Schwimmern, Funktionären und Ärzten seien abgeschlossen und durch einen unabhängigen Untersucher bewertet und beurteilt worden. Der Bericht werde nun verbandsintern mit Sweetenham diskutiert bevor Massnahmen erwogen werden. Zur Zeit sei es nicht opportun die Öffentlichkeit über die Ergebnisse zu informieren. 21.12. Manaudou: Auf und Ab. Atemberaubende Weltrekorde schwamm Laure Manaudou in Triest über 400 und 800 m Freistil, aber schon damals zeigte sich, dass sie unregelmässig schwimmt: Über 200 m war sie 3 Sekunden langsamer als die 200-m-Durchgangszeit im 400er was Rang 24 bedeutete. Am vergangenen Wochenende an einem Kurzbahn-Meeting in Mennecy schwamm sie 4:14.83 und 1:57.05 – was hat das zu bedeuten, ist sie müde? Ihr Trainer Phillipe Lucas berichete l'Equipe: "Nein, sie war nicht physisch müde aber es war hart wieder ins Wettkampfgeschehen zurückzukehren. Sie schwamm technisch aber sehr gut." Vielleicht nicht nur technisch sondern auch taktisch gut. Im nächsten Jahr wird sie gefordert werden an der EM in Budapest oder sogar davor, und ihr wahres Potenzial wird sich mehr herauskristallisieren. Dann werden vielleicht auch Janet Evans Alt-Rekorde fallen [Weltrekorde]. 19.12. Niederländische Kurzbahnmeisterschaften, Amsterdam, 16.-18.12.2005 [Website] 19.12. Spanische Kurzbahnmeisterschaften, Palma de Mallorca, 15.-18.12.2005 [Website] 18.12. Zhou Jie: provisorische Sperre. Die chinesische Wasserspringerin Zhou Jie wurde von der FINA ab 24. November provisorisch gesperrt, nachdem die Trainingskontrolle vom 26. September in Shanghai ein positives Ergebnis auf Clenbuterol, einem Anabolikum, gezeigt hat. Das Ergebnis eines Hearings wird abgewartet für den definitiven Entscheid. Drittschnellste Zeit. Im Final legte er einen schnelleren Gang ein und gewann mit 1:46.20, der drittschnellsten in diesem Jahr geschwommenen Zeit. "Das ist kein Comeback, ich war gar nie weg," sagte Thorpe. "Ich hoffte vor dem Start so zu schwimmen, dass es mir Spass bereitet." Thorpe war nicht ganz ohne Zweifel: "Ich zweifelte etwas," sagte Thorpe zu diesem Thema. "Es wäre nicht logisch gewesen, wenn ich keine Zweifel gehabt hätte. Aber ich war zuversichtlich. Ich nahm mir viel Zeit und setzte mich im Training enorm ein. Eigentlich gab es keinen logischen Grund an mir zu zweifeln." Kommentar der Ärztezeitung: "Die auf dem 2. Symposium zum Gendoping geäußerte Behauptung von IOC-Präsident Jacques Rogge, der Nachweis von Gendoping werde künftig möglich sein, klingt so vollmundig wie nebulös. Rogge begründet das damit, daß Dopingproben in Zukunft acht Jahre lang aufbewahrt werden sollen. Aber was garantiert das? Und um welche Dopingproben soll es sich dabei handeln? Hier muß man sich zunächst vergegenwärtigen, was durch neu entwickelte gentherapeutische Verfahren im Leistungssport möglich wäre: Gendoping könnte zur Bildung von mehr Muskelmasse oder schnelleren Muskelfasern ebenso wie zur Stimulation der Synthese von Hormonen wie etwa Erythropoetin (EPO) zum Einsatz kommen. Der einzig sichere Nachweis des Gendopings wäre die Identifizierung der eingeschleusten Erbinformation selbst. Dazu müßte den Athleten jedoch vor den Wettkämpfen eine Probe Muskelgewebe entnommen werden. Welcher Sportler würde dem zustimmen? Jacques Rogges Optimismus erscheint vor diesem Hintergrund wie Zweckoptimismus. Zunächst werden wahrscheinlich erst die Juristen das Wort haben, bis rechtlich zweifelsfreie Testverfahren entwickelt sind." 15.12. Australien: Aufregung um Trainingslager der besonderen Art. Die Australier sind bekannt für ihre unzimperlliche Art doch jetzt ging ein Rauschen durch den Blätterwald, als australische Schwimmer im Bild gezeigt wurden, die sich in gestellten militärischen Übungen gegenseitig erschiessen. Im militärisch inszenierten Lager übten junge Schwimmerinnen und Schwimmer des Commonwealth Kaders mit Spielzeugwaffen. Unter anderem wurde ein "Spieler" in einer gestellten Szene exekutiert. Swimming Australias Präsident Glenn Tusker sagte, dass das, was er in den Zeitungen gesehen habe, nicht sehr passend sei. Die militärischen Übungen wurden von einem Trainer der Australian Royal Navy abgehalten. Er "erschoss" zum Abschluss der Übungen einen Schwimmer mit einer Spielzeugwaffe in der einen Hand, mit der anderen Hand feuerte er eine Startschusspistole ab "um den Effekt zu verstärken". Der für das Lager verantwortliche Trainer sagte, er würde sowas nicht mehr tun. Sie hätten die Übung zwar lustig gefunden, aber das was in den Zeitungen gekommen sei, stelle alles in ein schlechtes Licht. Der zuständige Sportminister sagte, gestellte Exekutionen hätten keinen Platz in einem Trainingsprogramm. Weltrekord 4x50-m-Freistil. Am letzten Tag der Kurzbahneuropameisterschaft gelang nur ein Weltrekord: Die niederländische 4x-50-m-Freistilstaffel der Herren mit Mark Veens, Mitja Zastrow, Gijs Damen und Johan Kenkhuis verbesserte den 2 Jahre alten, eigenen Weltrekord von 1:25.55 auf 1:25.03. Kurzbahn-EM Trieste 4. Tag. (Swiss Swimming) Solide Leistungen zum Abschluss: Gerry Strasser, der als einziger Schweizer am Sonntag in einem Einzelrennen startete, zeigte eine ganz ansprechende Leistung. Über 200m Freistil blieb der 22-jährige in 1:48.83 nur fünf Hundertstel über seiner persönlichen Bestleistung. Dies reichte zwar nicht für die Finalqualifikation, womit er aber in guter Gesellschaft ist. Einige sehr namhafte Schwimmer schafften es ebenfalls nicht, sich für die Entscheidung zu qualifizieren. Es scheint, dass der Frauenfelder den Weg zurück zum Erfolg gefunden hat und nach mehreren Jahren der Unsicherheit und Misserfolg nun dabei ist, doch noch auf internationaler Ebene Fuss zu fassen. Zum Abschluss aus Schweizer Sicht erreichte die 4x50m Freistilstaffel in der Besetzung Flori Lang (22.44), Karel Novy (21.45), Christoph Bühler (22.08) und Remo Lütolf (22.95) den 12. Platz. Mit der Gesamtzeit von 1:28.88 blieb das Schweizer Quartett lediglich 63 Hundertstel über dem Schweizer Rekord. Startschwimmer Lang erzielte dabei eine persönliche Bestzeit. Die Bilanz der Kurzbahn-EM aus Schweizer Sicht fällt zwiespältig aus. Die Medaille von Flavia Rigamonti über 800m steht der Tatsache gegenüber, dass sonst nur die Lagenstaffel der Herren die Finalqualifikation schaffte und lediglich zwei Athleten eine persönliche Bestzeit erreichten. François Willen, Headcoach der Nationalmannschaft dazu: „ich denke, es fehlt einigen Schwimmern im Schweizer Team an Enthusiasmus und an Träumen. Dies ist die Voraussetzung, um an einem Wettkampf wie diesem erfolgreich zu sein und das Optimum herauszuholen“. Die Kurzbahn-EM in Trieste findet am Sonntagnachmittag ihren Abschluss mit einigen hochkarätig besetzten Finals, die Spannung und Spektakel versprechen. Kein Schweizer Exploit. (Swiss Swimming) Keiner der drei Schweizer Athleten, die sich am Samstagmorgen für die Halbfinals qualifizierten, konnte richtig überzeugen. Alle drei steigerten sich zwar gegenüber dem Vorlauf, das entscheidend Quäntchen Glück fehlte jedoch allen, um in die Finals vorzustossen. Remo Lütolf verpasste den Final als 10. nur um sieben Hundertstel. In 27.44 bleib er allerdings vier Zehntel über seinem Schweizer Rekord, den er vor zwei Jahren am gleichen Anlass aufstellte. „Gut ist anders“ kommentierte der Rheintaler sein Rennen. „ich lag tief im Wasser und die Wende ging nicht perfekt auf. So ist es schnell passiert in einem 50er“. Auch Alain Tardin musste sich am Ende mit einem 10. Rang zufrieden geben. Er erreichte eine Zeit von 55.20, was seine Erwartungen gar nicht erfüllte. Mit seiner Bestzeit von 54.67 gehörte er wie Lütolf zu den Finalkandidaten. „Ich wollte unbedingt in den Final und bin enttäuscht, dass es nicht geklappt hat“, sagte der in Südafrika lebende Tardin nach dem Rennen. Carla Stampfli schliesslich verbesserte ihre Zeit vom Vorlauf um fast zwei Zehntel, was aber nicht genügte um unter die besten Acht zu kommen. Dazu wäre eine Zeit unter 28 Sekunden nötig gewesen, was sowohl deutlich unter der Bestzeit der Solothurnerin wie auch unter dem Schweizer Rekord von Dominique Diezi lag. Stampfli belegte in der Endabrechung Rang 15. Alle drei verpassten damit auch die Qualifikation für die Weltmeisterschaften auf der Kurzbahn von Anfangs April in Shanghai. Dafür sind erstmals keine Limitezeiten gefordert sondern die Finalqualifikation. Auch am dritten Finalnachmittag fielen weitere Rekorde. Die eindrücklichste Leistung zeigte Laure Manaudou (FRA), die nach ihrem Weltrekord über 800m von gestern auch jenen über die halbe Distanz verbesserte. In 3.56.79 blieb die 19-jährige fast drei Sekunden (!) unter der alten Bestmarke von Lindsay Benko (USA) aus dem Jahr 2003. In der Königsdisziplin 100m Freistil der Männer verbesserte der einheimische Filippo Magnini seinen gestern im Halbfinal aufgestellten Europarekord um drei Hundertstel auf 46.52. Damit gewann „Pippo“ die erste, vom Publikum lautstark geforderte, Goldmedaille für die Gastgebernation. Wie gestern in der Freistilstaffel stellten die Holländerinnen zum Abschluss des Tages auch in der 4x50m Lagenstaffel einen neuen Weltrekord auf. Das Quartett verbesserte die eigene Bestmarke vom Vorjahr um 77 Hundertstel auf 1:47.44. Allerdings war der Sieg hart erkämpft, lagen die Deutschen doch bis wenige Meter vor dem Ziel in Führung. Erst Marleen Veldhuis machte mit einer eindrücklichen Abschnittszeit von 23.26 alles klar. Einen heiklen Entscheid fällten die Schiedsrichter im Vorlauf über 50m Brust der Männer. Romanos Alyfantis, der gestern sehr überraschend die Silbermedaille über 100m gewann, wurde wegen irregulärem Stil disqualifiziert. Die Videoaufnahmen von unserem Spezialisten für Wettkampfanalyse Peter Herzig bestätigten, was die Richter ohne Slow-Motion entscheiden mussten: der Grieche schwimmt mit einer extremen Delfinbewegung. Dabei endet der Beinschlag mit einem von aussen schwer zu erkennenden Delfinkick abwärts, was nicht erlaubt ist. Für den Beobachter stellt sich nun höchstens die Frage, ob Alyfantis über Nacht seine Technik geändert hat oder ob er gestern unverdient auf dem Podest stand. Das Publikum jedenfalls hatte gestern diesen Eindruck, was durch ein Pfeiffkonzert bei der Siegerehrung kundgetan wurde. Die 9. Europameisterschaften auf der Kurzbahn in Trieste finden am Sonntag ihren Abschluss. Für die Schweiz im Einsatz sind morgen nur noch Gerry Strasser über 200m Freistil und die Herrenstaffel über 4x50m Freistil. Magnini schwimmt Europarekord. Filipo Magnini senkte den Europarekord über 100 m Freistil auf 46.55 (zuvor Duje Draganja 46.64, 2004) Manaudou und Cseh siegen in Weltrekordzeit. Bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Triest liess die Französin Laure Manaudou der Konkurrenz über die 800-m-Distanz keine Chance und stellte gar einen neuen Weltrekord auf. In 8:11,25 Minuten sicherte sich die Olympiasiegerin und Weltmeisterin über 400m den Titel und verbesserte die alte Bestmarke der Japanerin Sachiko Yamada aus dem Jahr 2002 um mehr als zwei Sekunden. Silber sicherte sich die Russin Anastasia Iwanenko in 8:14,51, Bronze ging an Titelverteidigerin Flavia Rigamonto aus der Schweiz in 8:20,32. Der Ungar Laszlo Cseh hat bei der Kurzbahn-EM der Schwimmer in Triest bei seinem zweiten Titelgewinn den zweiten Weltrekord aufgestellt. Über 400-m-Lagen benötigte der Olympia-Dritte und Titelverteidiger 4:00,37 Minuten und blieb damit gut zweieinhalb Sekunden unter der alten Bestmarke von Brian Johns (Kanada) von 2003. Silber sicherte sich der Italiener Luca Marin (4:02,88) vor seinem Landsmann Alessio Boggiatto (4:10,41). Cseh hatte bereits am Donnerstag bei seinem Sieg über 200-m-Lagen in 1:53,46 Minuten einen Weltrekord aufgestellt. Kurzbahn-EM Trieste – 3. Tag. (Swiss Swimming) Remo Lütolf über 50m Brust, Carla Stampfli über 50m Rücken und Alain Tardin über 100m Lagen konnten sich allesamt für die Halbfinals von heute Nachmittag qualifizieren. Lütolf schwamm eine Zeit von 27.67 und wird als zehntschnellster im Halbfinal antreten. Carla Stampfli war mit ihrer Zeit von 28.73 noch nicht ganz zufrieden. Sie wurde damit 15. und muss sich sicher noch in den Bereich ihrer persönlichen Bestzeit steigern, um in den Final zu kommen. Am souveränsten erledigte Alain Tardin die Aufgabe im Vorlauf: in 55.28 erreichte er die neuntschnellste Zeit, ohne dass dabei der Eindruck entstand, er müsse an sein Limit gehen. Ausgeschieden sind hingegen Flori Lang über 100m Rücken und Patrizia Humplik über 100m Brust. Lang erreichte eine Zeit von 54.88, blieb damit 0.95 Sek. über seinem Schweizer Rekord und wurde 30. Humplik verpasste ihre Bestzeit in 1:10.16 zwar nur knapp, war aber 7 Zehntel zu langsam, um den angestrebten Halbfinal zu erreichen. Sie klassierte sich im 21. Rang. Bronze für Rigamonti. (Swiss Swimming) Die Schweizer Equipe konnte die Medaillentradition auch an der neunten Austragung der Kurzbahn-Europameisterschaften aufrechterhalten! Flavia Rigamonti gewann in ihrer Spezialdisziplin 800m Freistil die Bronzemedaille. In 8:20.32 blieb die 24-jährige Tessinerin zwar vier Sekunden über ihrer persönlichen Bestzeit, holte aber mit dem 3. Rang das Maximum aus der Situation heraus. Die Gewinnerin Laure Manaudou (FRA) verbesserte den Weltrekord um über zwei Sekunden auf 8:11.25 und auch die zweitklassierte Junioreneuropameisterin Anastasia Ivanenko (RUS) blieb in 8:14.51 unter dem bisherigen Europarekord. Rigamonti kommentierte ihre Medaille so: „Ich wusste, dass Manaudou Weltrekord schwimmen kann und dass die junge Russin sehr schnell ist, war auch klar. Ich habe in diesem Herbst den Prüfungen an der Uni ein bisschen Priorität einräumen müssen. Darum war ich vielleicht nicht ganz so gut vorbereitet wie sonst.“ Manaudou gewann nur 20 Minuten nach den 800m auch noch die Goldmedaille über 100m Rücken - eine Leistung die selbst im Zeitalter von Michael Phelps ihresgleichen sucht! Die beiden Rückenspezialisten Flori Lang und Alain Tardin schlugen sich im Seminfinal über 50m achtbar: Lang klassierte sich in 24.66 im neunten, Tardin in persönlicher Bestzeit von 24.83 im elften Rang. Den Final verpasste der Zürcher damit nur gerade um 6, seinen Schweizerrekord um 13 Hundertstel. Weiteres Highlight des zweiten Finalnachmittags war der zweite Weltrekord von Lazlo Cseh über 400m Lagen, der in 4:00.37 die „magische Grenze“ nur knapp verpasste. Der 20-jährige Ungare verbesserte den bestehenden Rekord von Brian Johns (CAN) um über zwei Sekunden. Zwei Titel innert einer halben Stunde gewann auch der deutsche Thomas Rupprath über 100m Delfin und 50m Rücken. Er gewann damit die Titel Nr. 15 und 16 seiner Karriere auf europäischem Niveau. Sozusagen „en passant“ stellte Weltmeister Filippo Magnini (ITA) im Halbfinal einen neuen Europarekord über 100m Freistil auf. In 46.55 bleib er elf Hundertstel unter dem alten Rekord von Duje Draganje (CRO). Man darf gespannt sein, was er im Final vom Samstag dem heimischen Publikum zu bieten hat. Zumindest kam mit dem Erfolg Magninis im ausverkauften „Natatorio Bruno Bianchi“ erstmals richtig Stimmung auf. Zum Abschluss des Tages verbesserte die Holländische Damenstaffel über 4x50m Freistil den Weltrekord um exakt eine Sekunde auf 1:36.27. Damit wurde auch Marleen Veldhuis innert einer halben Stunde zur Doppeleuropameisterin. Sie gewann zuvor auch Gold über 100m Freistil in guten 52.84. Kurzbahn-EM Trieste – 2. Tag. (Swiss Swimming) Am zweiten Tag der Kurzbahn-EM in Trieste konnten sich Flori Lang und Alain Tardin für die Halbfinals über 50m Rücken qualifizieren. Der Stadtzürcher Lang erledigte dies auf souveräne Art und Weise in 24.82, was Rang 9 bedeutete. Der in Südafrika lebende Tardin benötigte mehr Glück und sicherte sich in 25.16 gerade noch den letzten Platz im Halbfinal. Viel Aufregung erlebte Luana Calore bei ihrem Einsatz über 100m Lagen. Während des Rennens bekam sie auf der Bruststrecke plötzlich „Besuch“ von der Schwimmerin, die neben ihr gestartet war. Diese bemerkte ihren Fehler erst nach mehreren Zügen und tauchte danach wieder unter der Leine durch auf ihre ursprüngliche Bahn. Luana wurde dabei allerdings behindert und durfte das Rennen ein zweites Mal bestreiten. Dabei verbesserte sie zwar ihre Zeit auf 1:05.46, was aber nicht für die Halbfinalqualifikation reichte. Karel Novy kam über 100m Freistil nicht an die Leistungen seiner besten Tage heran. Der Bruch des Handgelenks im September verhinderte einen regulären Aufbau. Dennoch: ein 25. Platz in 49.25, dies in einem sehr stark besetzten Feld, ist ein achtbares Ergebnis. 6.12. Jedrzejczak will an EM 2006 starten. Otylia Jedrzejczak trat heute vor die Medien und verkündete, dass sie an den Europameisterschaften 2006 in Budapest an den Start gehen will. Ihr Trainer Pawel Slominski bestätigte, dass sie physisch in guter Verfassung sei, obwohl sie seit ihrem Unfall erst zweimal im Wasser war, und dies auch nur zur Rehabilitation. Dazu muss sie weiter ein Korsett tragen. Zu ihrem Unfall, zum Verlust ihres Bruders und zum Prozess, den der von ihr verursachte Tod ihres Bruders zur Folge haben wird, sagte die Olympiasiegerin einzig, dass sie mit den Ermittlungsbehörden kooperiere. Während der Begegnung mit den Journalisten brach sie mehrfach in Tränen aus, auch wenn gar keine Fragen zum Unfall gestellt wurden. Otylia wird als Supporterin der polnischen Schwimmer an die Kurzbahn-EM nach Triest reisen." 5.12. Europarekord 400 Freistil. An den französischen Kurzbahnmeisterschaften verbesserte Laure Manaudou Yana Klochkovas Europarekord über 400 m Freistil von 4:01.26 (Moskau, 5.4.02) auf 4:00.20. 4.12. Französin Manaudou stark. Eine Woche vor der Kurzbahn-EM in Triest/Italien (8. bis 11. Dezember) zeigte sich bei den französischen Titelkämpfen auf der 25m-Bahn in Chalon-sur-Saone Laure Manaudou in blendender Verfassung. Die 400m-Freistil-Olympiasiegerin und Weltmeisterin verfehlte über die doppelt so lange Strecke mit starken 8:18,58 Minuten den Europarekord der Ungarin Eva Ristzov (8:14,72) nur knapp. Damit schwamm sie sich wie bei ihrem Erfolg über 200m Freistil in guten 1:56,93 Minuten in einen Favoritenrolle für die europäischen Titelkämpfe ab Donnerstag. 4.12. Van den Hoogenband meldet sich zurück. Sieben Monate nach seiner Verletzung hat Schwimm-Olympiasieger Pieter van den Hoogenband ein beeindruckendes Comeback gefeiert. Der 27 Jahre alte Weltrekordler über 100m Freistil gewann bei seinem ersten Wettkampf nach seiner Bandscheiben-Operation am 9. Mai die 200m Freistil in 1:46,23 vor dem US-Amerikaner Klete Keller (1:47,56) und Südafrikaner Dari Townsend (1:50,50). 4.12. Don Talbot nimmt Arbeit in Grossbritannien auf. Der ehemalige australische Nationaltrainer Don Talbot hat wie früher angekündigt einen Beratervertrag mit British Swimming abgeschlossen. Seine Arbeit beginnt heute, am letzten Tag der England und Wales Trials für die Commonwealth Games. Der Vertrag sieht insgesamt 50 Manntage Arbeit vor, die bis zu den olympischen Spielen zu erbringen sind. Talbot wird hauptsächlich mit den Trainern arbeiten, und die Programme und Ansichten von Bill Sweetenham unterstützen. "Einige Dinge, die ich sagen werden, werden für einige Ohren grob tönen, für andere ganz normal," sagte Talbot. "Die Kernbotschaft ist, dass ich gekommen bin um zu unterstützen und helfen, so gut ich das kann." Die Trials lassen vermuten, dass die Briten den Anschluss an die Weltspitze mehr verpasst haben, seit Sweetenham am Ruder ist – die Abstände sind wieder grösser geworden. Das liegt aber nicht an Sweetenham so meinen die meisten, sondern am britischen System als ganzem. Auch der Mangel an Bädern und Trainingsgelegenheiten macht vielen Trainern zu schaffen, das beginnt bereits auf Clubniveau. Der Ausbildungsstand vieler Trainer ist in den 90er Jahren stehen geblieben. 2.12. Französische Kurzbahnmeisterschaften, Chalon sur Saône, 2.-4.12.2005 [Website] 2.12. Beckmann macht keinen neuen Vertrag. Ralf Beckmann bleibt bei seinem Nein. Der Sportdirektor und Cheftrainer Schwimmen wird seinen am 28. Februar 2006 auslaufenden Vertrag mit dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) nicht verlängern. Neue Verhandlungen zwischen ihm und DSV-Präsidentin Christa Thiel seien «im Ergebnis gescheitert», teilte Beckmann mit. Nach den Solidaritätsbekundungen aus Kreisen der Trainer und Schwimmer am Rande der Kurzbahn-DM hatte Beckmann mit Christa Thiel noch einmal das Gespräch aufgenommen. Doch die Erfolg versprechenden Gespräche fanden nach einem Interview der Präsidentin «in dieser sensiblen Phase» (Beckmann) ein jähes Ende. Der 59-Jährige, der seit 1. März 2001 beim DSV unter Vertrag steht, teilte dem Verbandspräsidium schriftlich seine Entscheidung mit. «Die Wahrnehmung, Darstellung, Einschätzung und der Umgang mit bereits zurückliegenden Ereignissen liegt, wie heute sehr deutlich wurde, zwischen den beiden Verhandlungspartnern zu weit auseinander», stellte Beckmann in einer persönlichen Erklärung fest. Auf dieser Grundlage sehe er «keine Erfolg versprechende, auf Vertrauen gestützte Basis» für eine Zusammenarbeit über den Vertragsablauf hinaus. 1.12. Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Jedrzejczak. Gegen Schwimm-Olympiasiegerin Otylia Jedrzejczak ermittelt die polnische Staatsanwaltschaft jetzt wegen fahrlässiger Tötung. Die 21-Jährige war Mitte Oktober bei einem Überholmanöver mit ihrem PKW gegen einen Baum geprallt und hatte Verletzungen am Kopf und an der Wirbelsäule erlitten. Ihr zwei Jahre jüngerer Bruder Szymon starb bei dem Unglück. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, das Jedrzejczak, die den Führerschein zu jener Zeit erst drei Monate besass, mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen war. 1.12. Draganja startet für Katar. Dure Draganja wird zukünftig für Katar ins Schwimmbecken steigen. Der gebürtige Kroate wird dafür rund 420.000 Euro Jahresgehalt erhalten. Ausserdem bekommt Draganja 200.000 Euro pro Medaille. "Die Kataris werden meine Sponsoren. In meiner Heimat habe ich zuletzt keine finden können", so der Silbermedaillengewinner von Athen über 50-Meter-Freistil. 1.12. Dopingliste 2006. Die neue Dopingliste, die am 1. Januar 2006 in Kraft teten wird, ist erschienen. Sie steht allen Interessierten zum Download zur Verfügung [Dopingliste] [Liste der erlaubten Mittel] . 1.12. Otylia Jedrzejczak wieder im Wasser. Zum ersten mal seit ihrem schweren Autounfall begab sich die Weltrekordhalterin ins Wasser, aber nur zur Rehabilitation. Sie klagt weiter über starke Schmerzen an der Wirbelsäule und muss ein Korsett tragen. Für ihr 40-minütiges Programm im Wasser trug sie einen Auftriebsgürtel. Eine Wiederaufnahme des Trainings und somit eine Fortsetzung ihrer Karriere stehen weiter in den Sternen. 1.12. Der modernste Pool. Am Australian Institute of Sports wird im März 2006 der modernste Pool der Welt in Betrieb genommen. Damit soll der Stand der australischen Mansnchaft im Hinblick auf die olympischen Spiele in Beijing sicher gestellt werden.Im 14-Millionen-Becken wird die modernste Technik eingesetzt werden."Wir haben ein paar wissenschaftliche Errungenschaften, die die Amerikaner nicht haben, beispielsweise dreidimensionales Modellieren der Schwimmtechnik," sagte AIS-Trainer Jim Fowlie. "Das Becken ist 3 m tief, das gibt uns eine sehr grosse Flexibilität." Im becken sind 24 Kameras fix installiert, um die Schwimmer von allen Seiten aufzunehmen. Jede Bahn hat Unterwassersichtfenster, es können pro Bahnlänge die Zeiten für mehrere Abschnitte gestoppt werden und die Kraft beim Abstossen wird ebenfalls registriert. Die Halle ist schallgedämmt und spezielle Überläufe und Leinen reduzieren die Wellen mehr als normal. Videoaufzeichnungen können in der Halle sofort grossformatig projiziert und mit den Schwimmern besprochen werden. 1.12. 54 Italiener in Triest. Männer: Mattia Aversa, Lorenzo Benatti, Nicolo Beni, Alessio Boggiatto, Paolo Bossini, Emiliano Brembilla, Alessandro Calvi, Nicola Cassio, Enrico Catalano, Michele Cosentino, Loris Facci, Rudy Goldin, Klaus Lanzarini, Filippo Magnini, Marco Malinverno, Simone Manni, Luca Marin, Mirko Mazzari, Fernando Mazzotta, Mattia Nalesso, Matteo Pellicciari, Samuel Pizzetti, Cesare Pizzirani, Massimiliano Rosolino, Andrea Savino, Alessandro Terrin, Leonardo Tumiotto, Federico Turrini, Michele Vancini, Paolo Villa, Lorenzo Vismara. Frauen: Elisa Apostoli, Chiara Boggiatto, Cristina Chiuso, Valentina De Nardi, Noemi Di Renzo, Alessia Filippi, Margherita Ganz, Elena Gemo, Caterina Giacchetti, Roberta Ioppi, Maria Sole Lensi, Cristina Maccagnola, Gaia Mancabelli, Elisa Pasini, Federica Pellegrini, Elena Prelle, Alessia Regli, Simona Ricciardi, Silvia Rossi, Francesca Segat, Renata Spagnolo, Gigliola Tecchio, Flavia Zoccari. Zurück zur Homepage / an den Anfang November 200529.11. Rumoren im deutschen Schwimmverband. Der Deutsche Schwimmverband (DSV) wird sich am 3. Dezember auf einer Präsidiumssitzung mit der zerfahrenen Situation nach dem angekündigten Rückzug von Sportdirektor und Cheftrainer Ralf Beckmann beschäftigen. DSV-Präsidentin Christa Thiel wehrte sich unterdessen in einem Interview der «SPORT Bild» gegen den Vorwurf, die Schuld an dem Verzicht Beckmanns zu tragen. «Ich habe mich ja fast an Vorhaltungen gewöhnt. Aber das Interessante ist, dass sich die Athleten einerseits beklagen, auf der anderen Seite völlig entsetzt sind, dass es so eine Entscheidung von Herrn Beckmann gab», sagte Christa Thiel. «Dass seine Entscheidung gegen den von uns angebotenen Vertrag hauptsächlich mir in die Schuhe geschoben wird, ist schon faszinierend, wie man alles so schön drehen kann.» Der DSV hatte dem Cheftrainer, dessen Vertrag Ende Februar kommenden Jahres ausläuft, eine Vertragsverlängerung bis Ende 2008 angeboten. Beckmann besteht auf einen erneuten Fünf-Jahres-Vertrag. Thiel: «Das Angebot bis Ende 2008 ist nicht meinem Hirn entsprungen, sondern vom Bundesausschuss Leistungssport vorgegeben. Beckmann wird nicht vom DSV bezahlt, sondern aus Budgets, die durch Steuergelder finanziert werden.» Trainer-Kollegen und Aktive haben den DSV inzwischen in Unterschriften-Aktionen aufgefordert, alles zu tun, um Beckmann zu halten. «Enttäuscht» ist Christa Thiel, dass ihr indirekt unterstellt worden sei, sie wolle Beckmann rausekeln. Thiel: «Ich habe ihn immer unterstützt und mich in kritischen Situationen vor ihn gestellt... Es muss ja immer einen Buhmann geben. Das bin ich nun, weil ich der Überbringer von Präsidiumsbeschlüssen bin. Ich kann Ihnen sagen: Alle Entscheidungen des Präsidiums sind einstimmig getroffen worden.» Sie empfinde es «als unfair, dass er die Angelegenheit auf mich fokussiert...Ich habe ein Jahr meinen Kopf für ihn hingehalten. Das mache ich doch nicht, wenn ich nicht an ihm festhalten will.» 29.11. Französische Kurzbahnmeisterschaften, Chalon sur Saône, 2.-4.12.2005 [Website] 29.11. Österreichisches WM-Team. Frauen: Marilies Demal, Fabienne Nadarajah, Birgit Koschischek, Nina Dittrich, Mirna Jukic. Männer: David Brandl, Markus Rogan, Maxim Podoprigora. 29.11. Schwedisches WM-Team. Männer: Martin Gustafsson, Erik Andersson, Stefan Nystrand, Petter Stymne, Marcus Piehl, Pontus Renholm, Lars Frölander, Jakob Dorch, Erik Dorch Linköpings. Frauen: Therese Alshammar, Petra Granlund, Josefin Wede, Teresia Gimholt, Josefin Lillhage, Anna-Karin Kammerling, Claire Hedenskog, Johanna Sjöberg, Gabriella Fagundez, Rebecca Ejdervik , Therese Svendsen, Hanna Eriksson, Carin Möller. 29.11. Van den Hoogenband startet an US Open. Athens 100-m-Champion Van den Hoogenband startet seit seiner Diskushernienoperation vom Mai zum ersten Mal wieder. Er gibt sein Debüt an den US Open, die vom 1. bis 3. Dezember in Auburn stattfinden werden [Website mit Startliste]. Gemeldet sind ausserdem Katie Hoff, die von Yana Klochkova und Kirsty Coventry getestet werden wird. 29.11. Zahnd tritt zurück. Nicole Zahnd, die 1996 als 16-jährige Hoffnung an den olympischen Spielen zum ersten Mal für Aufregung sorgte, trat nach den Schweizer Kurzbahnmeisterschaften zurück.. Zahnd schaut auf eine 14-jährige Karriere zurück. Sie wollte sich über 200 m Freistil für Triest qualifizieren, was ihr aber mit 2:03.65 klar nicht gelang. 28.11. Carla Stampfli in Form. Während die für Triest qualifizierten Schwimmer an den Schweizer Kurzbahnmeisterschaften ihre Karten noch nicht auf den Tisch legten und eher verhaltene Leistungen zeigten, erfreut sich Carla Stampfli bereits einer sehr guten Form. Die Solothurnerin in Diensten von DDS Milano gewann an den italienischen Meisterschaften über 50 und 100m Rücken zweimal die Bronzemedaille. In beiden Rennen schauten dabei beachtliche Zeiten heraus. Über 50m verfehlte die 21-jährige in 28.47 ihre persönliche Bestzeit nur gerade um eine Zehntelsekunde, im Rennen über die doppelte Distanz blieb die Uhr nach 1:01.95 stehen. Die Meisterschaften fanden im gleichen Schwimmbad in Triest statt, wo in 10 Tagen auch die Kurzbahn-Europameisterschaften ausgetragen werden. Für die Italiener war es sowohl Hauptprobe wie auch Qualifikationswettkampf in einem. Man darf gespannt sein, wie sich unsere südlichen Nachbarn an der KEM präsentieren werden. Die Leistungen vom vergangenen Wochenende lassen jedenfalls aufhorchen [Resultate]. 27.11. Italienische Kurzbahnmeisterschaften, Trieste, 25.-27.11. 2005 [Resultate] 27.11. Canadian Commonwealth Trials, Victoria, 25.-27.11.2005 [Resultate 1. Tag] [Resultate 2. Tag] [Resultate 3. Tag] 27.11. Schweizer Kurzbahnmeisterschaften, Lausanne, 25.-27.11.2005 [Resultate]. Das Resumee des zweiten Finalnachmittags im Hallenbad Mon Repos in Lausanne fällt auf den ersten Blick sehr ähnlich aus, wie jenes von gestern. Einige schöne Leistungen (insbesondere von Nachwuchsleuten) stehen der Tatsache gegenüber, dass die Mannschaft für die Kurzbahn-EM in Triest erneut nicht grösser wurde und ein weiterer Rücktritt verzeichnet werden musste. Über 200m Freistil der Frauen verpasste Nicole Zahnd (Genève Natation) nicht nur die angestrebte Limite für die Kurzbahn-EM in Triest sondern musste sich auch Swann Oberson (Natation Sportive Genève) geschlagen geben, die sich auf den letzten Metern vorbeikämpfte. Auch für die Bernerin geht damit eine sehr lange, internationale Karriere dem Ende entgegen. Nachdem gestern ihr Lebenspartner Yves Platel zurücktratt, gab auch sie kurz nach dem Rennen ihren Rücktritt bekannt. Sie wird zwar morgen Sonntag nochmals antreten, die Chance, sich doch noch für Triest zu qualifizieren ist aber sehr gering da sie die Vorbereitung voll und ganz auf ihre Spezialstrecke ausgerichtet hatte. 50m Brust war fest in Ustermer Hand: während Remo Lütolf unangefochten seinen 25. Meistertitel gewann, setzte sich Carmela Schlegel eher überraschend gegen die bereits für Triest qualifizierte Patrizia Humplik durch. Die Siegerzeit von Schlegel lag allerdings über der geforderten Limite für die Kurzbahn-EM.Über 100m Rücken der Damen konnte Melanie Schweiger (SV Baar) ihren Titel erfolgreich verteidigen, dahinter kam Laetitia Perez (Red Fish Neuchâtel) wie schon über 50m auf Platz zwei. Ihre Zeit von 1:04.82 lässt aufhorchen, ist doch die im Leistungszentrum Magglingen trainierende erst 15-jährig. Auch über 200m Delfin der Männer gab es eine erfolgreiche Titelverteidigung. Simon Oberholzer gewann vor Julien Baillod, dem Marathon-Man in Lausanne. Baillod (gestern schon Zweiter über 400m Lagen) gewann kurz danach auch noch Silber über 1500m hinter Martin Hohl (SK Bern), der seinerseits in 15:51.76 seinen ersten Meistertitel gewann. Der 22-jährige aus dem Emmental bewies damit eindrücklich seine grossen Fortschritte in den langen Freistildistanzen. Die Titel über 100m Vierlagen gingen an die beiden Athleten, welche die Farben von Swiss Swimming auch in Triest vertreten werden. Luana Calore gewann ebenso wie Alain Tardin, der die Limite im Final ein weiteres Mal unterbot. Die abschliessenden Staffeln über 4x50m Freistil brachten einen stimmungsmässigen Höhepunkt. Der SC Uster-Wallisellen bei den Männern und Genève Natation bei den Damen siegten in sehr guten Zeiten, die nur wenig über den Schweizer Rekorden für Clubstaffeln liegen. Am Sonntag gehen die Kurzbahnmeisterschaften zu Ende. Die Finals beginnen am Nachmittag um 16 Uhr (Swiss Swimming). 27.11. Rücktritt von Yves Platel. Der Veveysan Yves Platel, der in den vergangenen Jahren für Genève Natation startete, gab gestern Abend seinen Rücktritt vom Spitzensport bekannt. Platel verpasste die angestrebte Limite über 400m Lagen um eine halbe Sekunde. "4:19 ist eine sehr schlechte Zeit, so hätte es mir keinen Spass gemacht in Triest anzutreten" war der Kommentar nach dem Rennen. Platel ist aktueller Schweizer Rekordhalter über 400m Lagen, sowie über 800m und 1500m Freistil und erreichte auch international sehr beachtliche Resultete. Mehrmals qualifizierte er sich für den Final an Europa- und Weltmeisterschaften in seiner Paradedisziplin. Zweimal nahm der ehemalige Captain der Nationalmannschaft an olympischen Spielen teil. In seiner langen Karriere gewann Platel nicht weniger als 31 Schweizermeistertitel! 24.11. Kein weiteres EM-Ticket für Schwimmer. Am ersten Tag der 3. Schweizer Kurzbahn-Meisterschaften in Lausanne erfuhr die zehnköpfige Delegation für die Europameisterschaften im 25-m-Becken in Triest (8. bis 11. Dezember) keinen Zuwachs. Auch Schweizer Rekorde waren Mangelware. Yves Platel (Genève Natation) verpasste über 400 m Lagen das EM-Ticket nur knapp. Der 28-jährige Lebensgefährte von Nicole Zahnd war in 4:19,59 um eine halbe Sekunde zu langsam. Unmittelbar nach der Siegerehrung gab er seinen sofortigen Rücktritt bekannt. Er sei glücklich, mit einem Titel aufzuhören, sagte Platel. Die 19-jährige Genferin Swann Oberson (Natation sportive Genève) blieb bei der erfolgreichen Titelverteidigung über 400 m Crawl in 4:14,20 Minuten gar nur um elf Hundertstel über der EM-Limite. Eine grosse Überraschung gab es über 50 m Crawl: Der Schweizer Rekordhalter Karel Novy (SC Uster-Wallisellen), der an den ersten beiden Austragungen der Kurzbahn-SM auf dieser Strecke souverän die Goldmedaille gewonnen hatte, musste sich in für ihn peniblen 23,02 Sekunden mit dem 4. Platz begnügen. Den Sieg im Crawl-Sprint sicherte sich Rückenspezialist Flori Lang, der über 50 m Rücken die dritte Goldmedaille in Serie verpasst hatte. Neben Swann Oberson verteidigten im Lausanner Hallenbad "Mon Repos" Gerry Strasser (SC Uster-Wallisellen/400 m Crawl) und Dimitri Waeber (Genève Natation/200 m Brust) den Titel [Resultate] (Swiss Swimming). 24.11. Beckmann tritt ab. Der Deutsche Schwimm-Verband wird in Zukunft ohne Sportdirektor Ralf Beckmann planen müssen. Der Wuppertaler gab wenige Stunden vor Beginn der deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen bekannt, dass er seinen Vertrag nicht verlängern wird und sorgte damit für große Unruhe im deutschen Schwimmerlager. Beckmann, der zum 28. Februar 2006 aus dem Amt scheiden wird, nannte als Grund für seinen Entschluss Differenzen mit DSV-Präsidentin Christa Thiel. Vor allem über die Laufzeit eines neuen Vertrages hatte keine Einigung erzielt werden können. Der Verband wollte Beckmann nur einen Vertrag über zweidreiviertel Jahre geben, der Cheftrainer aber weitere fünf Jahre im Amt bleiben. "Ich habe mich entschieden, dieses Angebot nicht anzunehmen, da ich auch an meine persönliche Zukunft denken muss. Außerdem wurde die zunehmend schleppende und hinhaltende Verhandlungsführung durch den DSV zu einer Belastung", erläuterte Beckmann seine Entscheidung. Ganz offensichtlich sind Differenzen zwischen Beckmann und Präsidentin Thiel der Hauptgrund für die jüngste Entwicklung. Laut Beckmanns noch laufendem Vertrag hätte bis zum 30. Juni eine Einigung über die Vertragsverlängerung erzielt werden müssen. Das abschließende Vertragsangebot des DSV lag dem Wuppertaler aber erst seit Montag letzter Woche vor. Am Wochenende sei er dann gemeinsam mit der Familie zu der Entscheidung gekommen, aufzuhören. Die deutschen Schwimmer reagierten entsetzt. "Ich bin geschockt", meinte die Olympiadritte und Aktivensprecherin Anne Poleska: "Das ist ein großer Verlust für den DSV. Wir hätten sehr gern mit Herrn Beckmann weitergearbeitet, und deshalb muss etwas geschehen. Es gibt derzeit keine Alternative zu Herrn Beckmann." Auch Weltmeister Mark Warnecke setzte sich für Beckmann ein: "Das ist ein Tiefschlag und zeigt nur, wie weit die Spitze von der Basis weg ist." Warneckes und Poleskas Trainer Horst Melzer, der Mitglied im Trainerrat des DSV ist, reagierte mit Unverständnis: "Es ist überhaupt nicht nachvollziebar, wie Frau Thiel diesen Verlust begründen will. Es ist auch völlig unverständlich wie unprofessionell und lax sie mit den Vertragsverhandlungen umgegangen ist." 23.11. Deutsche Kurzbahnmeisterschaften, Essen, 24.-27.11.2005 [Website mit Resultaten] 23.11. Rupprath sucht neuen Trainer. Thomas Rupprath (Hannover) sucht einen neuen persönlichen Trainer. Weil sein derzeitiger Coach Frank Lamodke (Hannover), von dem der 28-Jährige seit Herbst 2004 betreut wird, aus Zeitmangel künftig nicht mehr zur Verfügung steht, strebt Rupprath noch im Dezember eine Nachfolgelösung an. «Ich werde mich in diesem Jahr entscheiden müssen», sagte Rupprath am Dienstag der dpa. Derzeit bereitet sich der 57fache deutsche Meister noch nach Plänen Lamodkes auf die nationalen Kurzbahn-Titelkämpfe von Donnerstag bis Sonntag in Essen vor. Dort bestreitet er fünf Einzel- Disziplinen. Die Trainersuche ist für Rupprath, der noch bis 31. Dezember 2006 vertraglich an die Wfr. 98 Hannover gebunden ist und den Verein auch nicht wechseln möchte, nicht einfach. Weil der Rücken- und Delfin-Spezialist seinen privaten Lebensmittelpunkt in Rostock hat, sind häufig Kompromisslösungen gefragt. Derzeit arbeitet Rupprath nach Lamodkes Plänen und wird zudem partiell von Bundestrainer Manfred Thiesmann (Warendorf) betreut. Ausserdem ist Rupprath in seiner Wahlheimat zeitweise Gast beim PSV Rostock, wo er von Olympiasiegerin Caren Metschuk-Mahn unterstützt wird. «Meine Technik hat sich definitiv verschlechtert, im Delfin gravierend, auf Rücken nicht so sehr», sagte Rupprath. Schlechter geworden seien auch seine Kraftwerte. Spätestens bis zu den Kurzbahn- Weltmeisterschaften vom 5. bis 9. April 2006 in Schanghai will er die Defizite beseitigt haben: «Schliesslich will ich dort meinen WM-Titel über 50 Meter Rücken mit Erfolg verteidigen.» Zweiter Jahres- Höhepunkt 2006 sind für Rupprath die Europameisterschaften (50-m- Bahn) vom 26. Juli bis 6. August in Budapest. 21.11. Lenton lässt die Pferde los. Zuerst der Weltrekord über 200 m Freistil (1:53.29) am Samstag und am Sonatg 52.17 über 100 m Freistil, eine Zeit, die nur sie geschlagen hat (WR 51.70) [Website] [Omegatiming] . 19.11. Speedo Awards 2005 – Preisverleihung Schwimmer und Nachwuchstrainer des Jahres. Anlässlich des Gala-Abends des Schweizer Schwimmsports im Hotel Montana in Luzern vom Samstagabend wurden die Speedo-Awards 2005 verliehen. Vor rund 120 Gästen wurde den Gewinnern in gediegener Atmosphäre die Preise übergeben. Die Firma Torau Sport AG, die sowohl Generalimporteur von Speedo als auch offizieller Ausrüster der Schweizer Nationalmannschaften ist, zeichnete sich ein weiteres Mal für die Preise verantwortlich. Gekürt wurden die drei besten Schwimmer des Jahres sowie der Nachwuchstrainer mit dem besten Leistungsausweis in der vergangenen Saison. Wie fast nicht anders zu erwarten war, durfte sich Flavia Rigamonti zur Schwimmerin des Jahres auszeichnen lassen. Die Studentin an der Southern Methodist University in Dallas / Texas hat ein äusserst erfolgreiches Jahr hinter sich, in dem sie zunächst Europameisterin auf der kurzen Bahn über 800m wurde und im Sommer an den Weltmeisterschaften in Montreal die Silbermedaille über 1500m gewann, sowie einen 4. Platz über 800m belegte. Die 23-jährige Tessinerin konnte nicht persönlich an der Ehrung teilnehmen, wurde aber per Telefon live zugeschaltet. Die Jury setzte Dominik Meichtry auf den zweiten Platz. Der St. Galler studiert ebenfalls in den USA und konnte nur per Videokonferenz teilnehmen. Meichtry hat sich in der kurzen Zeit, in der er der Schweizer Nationalmannschaft angehört, bereits zum sicheren Wert und zur Teamstütze entwickelt. Er schwamm das ganze Jahr über konstant auf hohem Niveau, und das notabene in einer Disziplin, in der die Leistungsdichte auf internationalem Niveau sehr gross ist. Im Dezember des vergangenen Jahres belegte er in Wien an der Kurzbahn-EM den 7. Platz über 200m Freistil. An den Weltmeisterschaften qualifizierte er sich mit neuem Schweizerrekord für die Halbfinals in welchen er sich im 15. Rang klassierte. Am Ende der langen Saison startete Meichtry auch noch an der Universiade in Izmir, wo er sich für den Final in seiner Lieblingsdisziplin qualifizierte und Sechster wurde. Der dritte Platz ging an Flori Lang, der einzige Schwimmer, der anwesend war und den Preis persönlich entgegen nehmen konnte. Auch der Stadtzürcher, der während der Saison vom SV Limmat zum Schwimmclub Uster-Wallisellen wechselte, schwamm konstant auf hohem Niveau. Wie bei den anderen Preisträgern auch begann die Saison für ihn an der Kurzbahn-EM in Wien sehr erfolgreich. Der Rückenspezialist wurde über die 50m Sprintdistanz Vierter und feierte so etwas wie den internationalen Durchbruch. Nur wenig fehlten ihm zur Medaille. Auch an den Weltmeisterschaften in Montreal war Lang erneut in Form und wurde Elfter in seiner Paradestrecke. Wie Meichtry beschloss er die Saison an der Universiade mit einem sechsten Rang. Lang und Meichtry waren zudem Mitglieder der erfolgreichen Freistilstaffel an der Universiade, die einen neuen Schweizer Rekord aufstellte und beinahe für eine sensationelle Medaille gesorgt hätte. Neben den Schwimmern des Jahres wurde auch in der Kategorie „Nachwuchstrainer des Jahres“ ein Preis verliehen. Dieser ging, wie bereits 2003 und 2002 an Svetlana Foursova vom Schwimmclub Schaffhausen. Die Entscheidung fiel äusserst knapp zu Gunsten der russischen Trainerin aus, entsprechend überrascht und erfreut zeigte sie sich von der Entscheidung der Jury. Foursova coachte ihre Mannschaft das ganze Jahr über so, dass die Ostschweizer sehr oft an vorderster Front mitkämpften. Die Schaffhauser gewannen die Schweizer Vereinsmeisterschaft in der Kategorie Mädchen Nachwuchs und das Mannschaftsklassement an den Schweizer Juniorenmeisterschaften. Am Nachwuchskriterium schaute zudem ein dritter Platz im Medaillenspiegel heraus. Svetlana Foursova hatte in der vergangenen Saison nicht weniger als vier Schwimmerinnen in den Junioren- und Jugend-Nationalmannschaften von Swiss Swimming. Der Gala-Abend des Schweizer Schwimmsports wurde zum zweiten Mal durchgeführt. Ein Organisationskomitee bestehend aus ehemaligen und noch aktiven Schwimmern der Schweizer Nationalmannschaft hat diesen Benefizanlass ins Leben gerufen. Der Erlös fliesst in ausgewählte Projekte von Swiss Swimming. Austragungsort in diesem Jahr war das stilvolle Art-Déco Hotel Montana in Luzern, das einen äusserst würdigen Rahmen für die Veranstaltung bot. Informationen zum Gala-Abend finden Sie auch im Internet unter www.schwimmgala.ch Die Preisträger in der Übersicht: 2005 Gold Award: Flavia Rigamonti 2005 Silver Award: Dominik Meichtry 2005 Bronze Award: Flori Lang 2005 Nachwuchstrainer des Jahres: Svetlana Foursova (SC Schaffhausen) 2004 Gold Award: Karel Novy 2004 Silver Award: Remo Lütolf 2004 Bronze Award: Dominik Meichtry 2004 Nachwuchstrainer: Benjamin Paris und Didier Gilbert (Lancy Natation) 2003 Gold Award: Chantal Strasser 2003 Silver Award: Hanna Miluska 2003 Bronze Award: Remo Lütolf 2003 Nachwuchstrainerin: Svetlana Foursova 2002 Gold Award: Hanna Miluska 2002 Silver Award: Chantal Strasser 2002 Bronze Award: Nicole Zahnd 2002 Nachwuchstrainerin: Svetlana Foursova 19.11. Thorpe: Kurzer Einsatz. Ian Thorpes erster Wettkampfeinsatz nach 15 Monaten war vor kurzer Dauer: Nach dem Vorlauf über 100 m Freistil am Weltcup in Sydney, die er in beeindruckenden 47.87 als Vorlaufsieger schwamm (0.05 s über seiner PB), zog er sich wegen einer Bronchitis vom Final zurück [Website] [Omegatiming]. 18.11. FINA World Cup, Sydney, 19.-20.11.2005 [Website] [Omegatiming] 17.11. Matthes und Gould. Wer erinnert sich noch? Roland Matthes, der Olympiasieger über 100 und 200 m Rücken 1968 und 1972 feierte heute seinen 55. Geburtstag. Auf der Erdkugel gleich um die Ecke feierte Shane Gould ihren 49. Geburtstag. Sie gewann 1972 in München 5 Mediallen, davon 3-mal Gold. Sie hielt eine Zeitlang alle Weltrekorde von 100 bis 1500 m Freistil. 17.11. Jedrzejczak nach Unfall aus dem Krankenhaus. Otylia Jedrzejczak befindet sich nach ihrem schweren Autounfall Anfang Oktober zwar auf dem Weg der Besserung, ein mögliches Comeback steht aber in den Sternen. Auch nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus am Donnerstag muss sich die 21 Jahre alte Polin weiterhin täglichen Behandlungen unterziehen. "Es wird noch Monate dauern, bis sie überhaupt wieder mit Sport beginnen kann. Und über eine Rückkehr ins Schwimmbecken müssen dann Otylia, die Mediziner und ihr Trainer gemeinsam entscheiden", sagte Krzysztof Usiecki, Präsident des polnischen Schwimmverbandes.Jedrzejczak, 2004 Olympiasiegerin und im Juli Weltmeisterin über 200m Schmetterling, will sich zunächst auf ihr Studium konzentrieren. Bei dem Unfall in Polen war der von Jedrzejczak gesteuerte Wagen bei einem Überholmanöver gegen einen Baum geprallt. Die Weltrekordhalterin erlitt Verletzungen am Kopf und an der Wirbelsäule. Ihr zwei Jahre jüngerer Szymon starb beim Unfall. 17.11. Hackett erfolgreich operiert. Die Schulteroperation sei ohne Komlikationen verlaufen, erklärte Grant Hacketts Trainer Denis Cotterell gestern. Von erfolgreich zu sprechen ist aber noch zu früh, wie die Erfahrung zeigt. Nächste Woche ist eine Nachuntersuchung angesagt und in einem Monat kann mit Beinschlagtraining begonnen werden, fügte Cotterll bei. Man habe beim Operieren einige Überraschungen entdeckt, aber die seien nicht bedeutend gewesen. Die Prognosen der Ärzte seien günstig. 15.11. Springt Thorpe in die Lücke? Der australische Nationaltrainer Alan Thompson will sich mit Ian Thorpe und seiner Trainerin Tracey Menzies treffen, um herauszufinden, ob Thorpe in der Lage und willens ist, an den Commonwealth Games anstelle von Hackett die 400 m Freistil zu schwimmen. Thorpe startet diese Woche nach einer 15-monatigen Pause erstmals wieder, und zwar auf seiner neuen Lieblingsstrecke, den 100 m Freistil. Bisher hiess es, die 400 m Freistil wären für ihn nicht mehr interessant. Seit 8 Jahren ist Thorpe über 400 m ungeschlagen. Aufgrund des verletzungsbedingten Ausscheidens von Grant Hackett hat Australien auf den langen Strecken eine empfindliche Lücke. "Ich weiss, dass er nicht mehr über 400 m starten will, sagte Thompson. "Wir wollen 2008 das beste Team zusammenhaben, darum muss Grant sich jetzt operieren lassen. Ich werde auf Ian aber keinen Druck ausüben." Er habe Thorpe trainieren sehen und denke, dass er formmässig in der Lage wäre, den 400er zu schwimmen. "Anfänglich war er übergewichtig und mühte sich im Training richtiggehend ab. Heute sieht er so aus wie früher," sagte Thompson. 15.11. Davies enttäuscht. Nach Hacketts angekündigter Zwangspause ist der 20-jährige David Davies enttäuscht, an den Commonwealth Games keinen starken Gegner mehr zu haben. "Ich bin offensichtlich enttäuscht, weil ich an grossen Wettkämpfen gegen die Besten schwimmen möchte. Das hilft mir die beste Leistung zu schwimmen." sagte Davies. "Es ist immer ein Schlag, einen Schwimmer zu verlieren, aber bei Hackett ist das ein ganz besonders schwerwiegender Verlust." Davies fügte bei, dass er mit Hackett gut auskomme. Er bereitet sich momentan in Spanien auf die Commonwealth Games vom März vor, an denen er im walisischen Team starten wird. Resultate 100m Lagen Herren 1. NEETHLING, Ryk 77 SOUTH AFRICA 53.03 24.33 28.70 2. MANKOC, Peter 78 SLOVENIA 54.70 24.43 30.27 3. TARDIN, Alain 84 SWITZERLAND 55.12 25.09 30.03 4. KRUPPA, Jens 76 GERMANY 55.41 25.95 29.46 5. BRODIE, Leith 86 AUSTRALIA 55.49 25.55 29.94 12.11. FINA World Cup, Durban, 11.-13.11.2005 [Website] [Resultate] 10.11. Zeit der Ehrungen. Das Jahr 2005 neigt sich dem Ende zu und es wird Zeit die Besten der Besten zu ehren.Am 14. November wählt US Swimming die besten US-Schwimmer im Rahmen der Preisverleihung der goldenen Schwimmbrille (Golden Goggle Award). 75 Olympioniken werden dabei sein, von Spitz bis Phelps und von Evans bis Coughlin. New Yorks millionenschwerer Bürgermeister Bloomberg wird sich die Gratis-Publicity nicht entgehen lassen und sich unter die Gesehenen mischt. Die nominierten für den Preis sind: Männer Ian Crocker (Portland, Maine/Longhorn) Aaron Peirsol (Irvine, Calif./Longhorn) Michael Phelps (Baltimore, Md./Club Wolverine) Frauen Natalie Coughlin (Vallejo, Calif./Cal Aquatics) Katie Hoff (Towson, Md./North Baltimore) Kate Ziegler (Great Falls, Va./The Fish) Trainer Ray Benecki (Fairfax, Va./The Fish) Bob Bowman (Ann Arbor, Mich./Michigan) Eddie Reese (Austin, Texas/Texas) Paul Yetter (Baltimore, Md./North Baltimore) Neulinge Jessica Hardy (Long Beach, Calif./Irvine Novaquatics) Chip Peterson (Pine Knoll Shores, N.C./Carteret Currents) Kate Ziegler (Great Falls, Va./The Fish) Konstantester Schwimmer Ian Crocker (Portland, Maine/Longhorn) Brendan Hansen (Havertown, Pa./Longhorn) Margaret Hoelzer (Huntsville, Ala./Auburn Aquatics) Beste Leistung Männer 200 Back (Aaron Peirsol) 100 Breast (Brendan Hansen) 100 Fly (Ian Crocker) Beste Leistung Frauen 200 IM (Katie Hoff) 400 IM (Katie Hoff) 1500 Free (Kate Ziegler) Beste Staffel Women's 4 x 200 Free Relay Men's 4 x 200 Free Relay Men's 4 x 100 Free Relay 10.11. Van den Hoogenband: Endlich zurück! Im Dezember soll Pieter van den Hoogenband sein Comeback geben. Er wird voraussichtlich an den offenen US-Meisterschaften vom 1.-3.12. in Auburn, Alabama, starten [Info, Omegatiming geplant]. Verletzungsbedingt war van den Hoogenband an der WM in Montréal verhindert.10.11. Coughlin: Australierinnen sind besser. Die US-Schwimmerin Natalie Coughlin glaubt, dass das australische Damenteam die Amerikanerinnen überholt habe. Das sei für den Schwimmsport nur gut. Allen voran seien Jodie Henry, Libby Lenton, Leisel Jones und Jessicah Schipper zu nennen. "Die Aussie-Girls haben einen neuen Standard gesetzt, der uns und mich zwingt, härter zu arbeiten, um besser zu werden." Die 23-Jährige wird am FINA-Worldcup in Sydney an den Start gehen. Als Grund für die schwächeren Leistungen im eigenen Team sieht Coughlin die vielen "Pensionierungen". "Ich bin bald die Älteste," sagte Coughlin. "Das Gute bei unseren Jungen ist, dass sie nicht bloss in der Staffel schwimmen. Sie wissen, dass die Australierinnen sehr stark sind und müssen sich den Arsch abtrainieren, um mithalten zu können." 8.11. FINA Diving Grandprix: Der Fahrplan 2006.
8.11. Weltrekord für Chantal Cavin. Die sehbehinderte Schwimmerin Chantal Cavin hat an der zweiten Berner Sprintnacht vom Samstagabend im Hallenbad Hirschengraben in Bern für den Höhepunkt gesorgt. Die 27-jährige Bernerin schwamm in 32,72 Sekunden Weltrekord über 50 m Crawl. Dabei unterbot sie die alte Bestmarke (33,45) um mehr als sieben Zehntel und ist nun endlich offizielle Weltrekordinhaberin in dieser Disziplin. Cavin schwamm in diesem Jahr bereits zweimal unter der Rekordmarke, dies allerdings ohne Vorankündigung beim internationalen Verband. Eine Anerkennung des Rekordes ist nur möglich, wenn ein Versuch vorgängig angemeldet wird. Es ist dies schon der vierte Weltrekord für die Bernerin, sie hält bereits die Bestmarken über 800 und 1500 m Crawl sowie über 400 m Lagen. 7.11. Phelps in Form. Anlässlich des NCAA-Wettkampfs Michigan-Georgia schwamm Phelps in den Pausen 100 und 200 Yards Freistil. Als Profi ist er von den Universitätsmeisterschaften ausgeschlossen. Über 200 y brach er seinen eigenen Poolrekord mit 1:33.41. Über 100 y reichte es um einen Hunderstel nicht (43.08), seinen aus dem letzten Jahr stammenden Poolrekord zu brechen. Er konnte im Einlagerennen gegen seinen Teamkameraden Klete Keller starten. 6.11. FINA World Cup, Sydney, 19.-20.11.2005 [Website] 5.11. Coventry: keine Commonwealth Games. Von der finanziell bedingten Nichtteilnahme Simbabwes an den im März 2006 in Melbourne stattfindenden Commonwealth Games ist auch Kirsty Coventry betroffen: Sie kann nicht starten. Die zu den Weltbesten gehörende Coventry wird in Australien diesen Monat aber am Skins Meeting zu sehen sein. Sie gewann 2004 in Athen Gold über 200 m Rücken und 100 und 200 m Rücken an der WM 2005 in Montréal. 5.11. Vielversprechender Dopingtest. In den USA haben Forscher einen neuen Dopingtest für Anabolika entwickelt, der es erlauben soll, auch unbekannte Designersubstanzen nachzuweisen. Das im Zentrum des BALCO-Skandals gestandene THG konnte nur dank einer Indiskreation entdeckt werden. Die alten Methoden erlauben es nicht, unbekannte Substanzen zu finden. Man musste wissen, wonach man sucht. Das Forschungsteam an der City of Hope hat darum einen anderen Ansatz statt der Suche nach spezifischen Substanzen gesucht. Der neue Test basiert auf dem so genannten Androgen Rezeptor, der in jeder Körperzelle vorhanden ist. Dieser Rezeptor ist gewissermassen das Schloss, in den der Schlüssel (das Anabolikamolekül) passt. Wenn der richtige Schlüssel andockt, schaltet die Zelle vereinfacht gesagt auf Anabolika-Betrieb. Wenn man weiss, welche Strukturen solche Schlüssel grundsätzlich gemeinsam haben, um das Schloss zu öffnen–unabhängig von ihrer gesamthaften Gestalt–kann man nach Molekülen mit entsprechenden Passformen suchen. Dies geschieht beispielsweise mit entsprechenden Antikörpern, die gegen solche Strukturen gerichtet sind. Dr. Berry Forman, eineExperte in der Rezeptorforschung sagte, diese Idee sei quasi das Heureka der Dopingforschung. Die Resultate werden in Kürze publiziert. Der volle Umfang der Folgen für den Sport seien noch nicht absehbar, sagte die Redaktion der wissenschaftlichen Zeitschrift „Nuclear Receptor Signalling Journal“ [Medienmitteilung City of Hope]. 2.11. Dänisches EM-Team. Für die Europakurzbahnmeisterschaften 8.-11.12. in Triest hat der dänische Schwimmverband 16 Schwimmerinnen und Schwimmer selektioniert: Jakob Andkjær, Christian Fisher, Tobias Urban Hansen, Annette Hansen, Julie Hjorth-Hansen, Anders Jensen, Kathrine Jørgensen, Charlotte Johannsen, Lotte Friis, Mette Jacobsen, Louise Jansen, Louise Ørnstedt, Micha Østergaard, Laura Papke, Jon Rud, Jon Thonesen. Zurück zur Homepage / an den Anfang Oktober 200530.10. Hacketts Olympia-Programmwünsche. Grant Hackett bittet das IOC sich zu überlegen, ob man die neue 10-km-Strecke nicht in der zweiten Woche platzieren könnte. Er würde gerne teilnehmen, aber in der ersten Woche sei dies für die Poolschwimmer mit Schwierigkeiten verbunden. Er wäre sicher nicht der einzige Poolschwimmer, der über die 10 km an den Start gehen würde. Heute könne jeder Teilnehmer sich in mindestens zwei Disziplinen bewähren. Für die Poolschwimmer sei das Programm aber bereits so eng, dass die 10-km-Strecke in der ersten Woche zuviel wären. "Ich werde mich nach wie vor auf die 1500 m konzentrieren," sagte Hackett. "Aber ich werde auch nicht die 400 m und 200 m sowie die 4 x 200-m-Staffel aufgeben für den Open Water Event." Hackett hat seit 10 Jahren nicht mehr an einem Rennen im Meer teilgenommen.Für ihn wäre die Teilnahme ein Abenteuer, aber eines, das ihn reizt. 28.10. Dänische Kurzbahnmeisterschaften, Naerum, 27.-30.10.2005 [Resultate] Seit 2002 hat Britta Kamrau-Corestein bei vier Weltmeisterschaften jeweils zwei Medaillen an Land gezogen - drei Mal sogar Gold. Den ins Auge gefassten Wechsel auf die 800 m Freistil im Becken kann sie jetzt vergessen. Denn über 10 km will sie in Peking um die Medaillen schwimmen: «Das steht völlig ausser Frage.» Mit der Langstrecke sind nun alle fünf Disziplinen der FINA an den olympischen Spielen vertreten. 27.10. Rohmann wird an der Schulter operiert. Deutschlands grösste Schwimm-Hoffnung Teresa Rohmann bleibt weiter vom Pech verfolgt. Die Kurzbahn-Europameisterin aus Erlangen unterzieht sich in der nächsten Woche einem operativen Eingriff am linken Schultergelenk. Damit verschiebt sich auch das Comeback der 18 Jahre alten Olympiafünften über 200m Lagen. Die Schulter-Beschwerden hatten Teresa Rohmann bereits um die WM-Teilnahme im Juli in Montreal gebracht und waren nun unter steigender Trainingsbelastung zurückgekehrt. Laut Diagnose eines Münchner Spezialisten hat Rohmann einen Riss in der Bizepssehne. Trainer Roland Böller hofft, dass Teresa Rohmann ihren ersten Start wieder beim "arena worldcup" am 21./22. Januar in Berlin absolvieren kann. Die deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen (24. bis 27. November) kommen auf jeden Fall zu früh, ebenso die mögliche Titelverteidigung über 200 m Lagen bei der Kurzbahn-EM in Triest (8. bis 11. Dezember). Ralf Beckmann, Sportdirektor des Deutschen Schwimmverbandes (DSV): "Das ist natürlich bitter für Teresa und gleichermassen für unsere EM-Ambitionen in Triest. Teresa Rohmann und Sarah Poewe fehlen uns in Triest als zwei der stärksten Leistungsträgerinnen." 25.10. Deutsche Meisterschaften 2006 dient als WM-"Quali". Die deutschen Schwimmer erhalten bei den Winter-Meisterschaften vom 23. bis 26. November 2006 die Chance, sich für die Kurzbahn-EM (7. bis 10. Dezember 2006) in Helsinki und die Langbahn-WM im März 2007 in Melbourne qualifizieren. Diese Festlegung traf der Fachausschuss Schwimmen des Deutschen Schwimm-Verbandes. Die Qualifikationskämpfe werden im Gegensatz zu den bisherigen Kurzbahn-Meisterschaften im gleichen Zeitfenster auf der 50-m-Bahn ausgetragen. Der Austragungsort steht noch nicht fest. Die Sommer-Meisterschaften 2006, die als Qualifikation für die Langbahn-Europameisterschaften in Budapest (26. Juli bis 6. August) dienen, wurden vom DSV-Fachausschuss für den Zeitraum 21. bis 25. Juni in Berlin bestätigt. 18.10. Don Talbot berät British Swimming. Der als "Schwimmlegende" gefeierte australische Ex-Nationaltrainer wird British Swimming als Berater unterstützen. Talbot wird im Rahmen des vereinbarten Mandates eine ausgewählte Gruppe von britischen Trainern bei den Vorbereitungen für die olympischen Spiele unterstützen. Nationaltrainer Bill Sweetenham verkündete stolz: "Das Ziel ist sicherzustellen, dass meine Vorstellungen so verstärkt werden, damit Grossbritannien die bestmöglich vorbereiteten Trainer für die olympischen Spiele hat. Unser schlechtester Trainer an seinem schlechtesten Tag muss besser sein als der beste Trainer jeder anderen Natîon an seinem besten Tag." (Das muss man sich mal auf der Zunge vergehen lassen, die Red.) Talbots Arbeit mit den Briten begann kürzlich bei einem Trainingslager in Australien, wo er mit Ian Turner arbeitete. Talbot plant, das Team an die Mare Nostrum Meetings und die Europameisterschaften zu begleiten. 17.10. Chinesen habens eilig. Über 100 m Rücken schwamm Ouyang Kunpeng neuen asiatischen Rekord in 54.09. Auch über 100 m Freistil fiel ein neuer Kontinentalrekord: Chen Zuo schlug nach 49.56 an. Im 200 m Delfinrennen fiel bloss ein chinesischer Rekord. Wu Peng, bereits Sieger über 400 m Lagen, holte sich Gold mit 1:55.78. Wu gewann in Montréal über diese Distanz Bronze. Bei den Frauen holte sich Liu Weijia Gold über 200 m Brust in 2:14.28. Dann folgte Luo Xuejuan über 100 m Brust: 1:06.86, ebenfalls neuer Landesrekord. Qi Hui musste mit bloss 1:07.27 mit Silber zufrieden sein. Aber über 200 m Lagen war sie dann die Schnellste mit 2:12.17. 13.10. Theloke rechnet mit Arbeitslosigkeit. Der 27 Jahre alte Zeitsoldat hat selbst den Antrag gestellt, zum 31. Dezember 2005 vorzeitig aus der Bundeswehr auszuscheiden. Als Grund hierfür gab der Europameister über 50 Meter Rücken an, dass er Training und einen normalen Kompaniedienst nicht miteinander vereinbaren könne. Nach heftiger Kritik am DSV war Theloke im Juli noch vor Beginn der Weltmeisterschaften in Montréal aus dem Team gestrichen worden und hatte seinen Status als Sportsoldat und Mitglied des B-Kaders verloren. "Ralf Beckmann hat mir damit die Existenz genommen", sagte Theloke. Der von Theloke massiv kritisierte Cheftrainer Beckmann hatte in Kanada entschieden, dass Theloke nicht mehr für Deutschland schwimmen werde. Theloke hat nach eigenem Bekunden einen Anwalt damit beauftragt, die DSV-Entscheidung anzufechten und für die Wiederherstellung des alten Zustands zu sorgen. Der Schwimmer will sich mit seinem juristischen Beistand treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Mit dem Hinweis auf das schwebende Verfahren gab der Olympia-Dritte von 2000 in Sydney (100 Meter Rücken) keine weitere Auskunft. "Ich versuche, ein Training unter möglichst normalen Bedingungen durchzuziehen, weil ich ja weiter schwimmen will", meinte Theloke, der nach wie vor einen Verbandswechsel erwägt. Österreich habe Interesse bekundet, "aber auch andere Länder, die ich nicht nennen will". Doch bekannte der Chemnitzer auch, dass er "im Grunde weiter für Deutschland starten will. Ich bin ein sehr heimatverbundener Mensch." Der im sächsischen Frankenberg stationierte Theloke betonte, dass es ihm ohne Bundeswehr nicht möglich gewesen wäre, Schwimmen als Hochleistungssport zu betreiben: "Ohne die Bundeswehr würde es in Deutschland wohl überhaupt keinen Spitzensport geben." Im DSV will er Erkundungen anstellen oder anstellen lassen, in welche Kanäle öffentliche Fördergelder gehen: "Das interessiert mich brennend." 13.10. Van Almsick ehrt "Junior Sportler des Jahres". Franziska van Almsick kürt ihre Nachfolger als "Junior Sportler des Jahres". Auf dem "Fest der Begegnung" der Stiftung Deutsche Sporthilfe in Hamburg wird die ehemalige deutsche Top-Schwimmerin am 21. Oktober die diesjährigen Preisträger ehren. Nominiert für den "Junior Sportler des Jahres" 2005 wurden nach Angaben der Stiftung am Donnerstag in der Kategorie Einzelsportler zehn und in der Mannschaftswertung sechs Kandidaten. Moderiert wird die Veranstaltung von ARD-Mann Reinhold Beckmann. Als Favoriten in der Einzelwertung gelten Stabhochspringerin Silke Spiegelburg (Lengerich), Kanute Sebastian Brendel (Potsdam) und Schwimmer Steffen Deibler (Biberach). Für die Teamwertung wurde unter anderem die U-19-Frauenfußball-Auswahl nominiert, die bei der WM 2004 in Thailand mit einem 2:0 im Finale gegen China Weltmeister wurde. Der Juniorsportler des Jahres erhält von der Sporthilfe ein Stipendium in Höhe von 6000 Euro, die Mitglieder der siegreichen Mannschaft jeweils 2000 Euro. Die 27 Sieger, die seit 1978 in der Einzelwertung geehrt wurden, haben bei Olympischen Spielen insgesamt 45 Medaillen gewonnen, darunter 15 goldene. Zu den ausgezeichneten Sportlern gehören neben van Almsick die Eisschnellläuferin Anni Friesinger, Tischtennis-Ass Timo Boll und Skifahrerin Maria Riesch. 13.10. Thompson fordert Video-Replays. Der australische Nationaltrainer Alan Thompson fordert von der FINA Video-Kontrollen der Rennen, um "das Fiasko" von Montréal in Zukunft zu vermeiden. Natürlich zielt er auf die Goldmedaille über 200 m Delfin, die "wegen einhändigem Anschlag" an die Polin Otylia Jedrzecjzak anstatt an Landsfrau Jessicah Schipper ging. Insider sagen, die Polin habe korrekt angeschlagen, die TV-Aufzeichnungen würden eine falschen Eindruck geben. Wie dem auch sei, Video-Aufzeichnungen wären eine tolle Sache. Aber sie sind je nach Aufnahmewinkel und zu beurteilender Fragestellung auch nicht immer objektiv. Das hat die FINA bisher abgehalten, Video zum Standard zu erklären. Erfahrungen hat man damit schon seit den olympischen Spielen 1972 in München. Thompson will im Rahmen der Trainerkommission der FINA die Forderung durchsetzen und hat sich fachlich und technisch entsprechend aufgerüstet. Unterstützung erhält er vom Chefredaktor des Swimming World Magazine Philipp Whitten, der die "schlechten Entscheide der Offiziellen" an den Pranger stellte. Der Schwimmsport müsse endlich ins 21. Jahrhundert kommen, schrieb Whitten. 10.10. Nugent für Thompson. Der wegen sexueller Belästigung unter Verdacht stehende Mark Thompson wird vorläufig durch Jugend-Nationaltrainer Leigh Nugent vertreten.Thompsons Anklage lautet auf Missbrauch eines Jungen unter 16 Jahren. Nunawading Swiming Club ist froh, während der Abwesenheit Thompsons auf Nugent zurückgreifen zu können, sagte Vereinspräsident Gary Barclay. 25 Schwimmerinnen und Schwimmer sind von der Massnahme betroffen.Wann und ob Thompson wieder zurückkehrt weiss niemand. Er ist gegen Kaution auf freiem Fuss und wartet auf die nächste Gerichtsverhandlung im Januar 2006 ... 8.10.Van Dijk gibt auf. Die meistdekorierte Langstreckenschwimmerin kündigte auf Ende Jahr ihren Rücktritt vom Wettkampfsport an. Das Rennen in Hong Kong sei ihr zweitletztes gewesen. Van Dijk gewann den Marathon Weltcup dreimal und darüber hinaus 14 Medaillen an Weltmeisterschaften, davon 6-Mal Gold. Die heute 32-jährige will als Trainerin weiterarbeiten. Zum letzten Mal startet sie an den niederländischen Kurzbahnmeisterschaften im Dezember über ihre Sprintstrecke von 1500 Metern. 6.10. Italien bittet Fioravanti zu bleiben. Der italienische Schwimmverband hat Domenico Fioravanti gebeten, weiterhin für Italien zu Verfügung zu stehen. Ende September erhielt der zweifache Olympiasieger ein Angebot als Schwimmer für Qatar zu starten, obwohl er sich 2004 wegen Herzproblemen aus dem Wettkampfsport zurückgezogen hatte. Der 28-jährige Fioravanti leitet zur Zeit die italienischen Juniorenkader mit. DAs Angebot aus Qatar beläuft sich auf 500'000 US$. 3.10. Erica Watts gesperrt. Die US-Open-Water Schwimmerin Erica Watts wurde von der US-Dopingagentur (USADA) für 2 Jahre gesperrt. Watts wurde an den US-Open-Meisterschaften Zweite. Die USADA nannte das Vergehen eine "unbeabsichtigte Verletzung der Dopingvorschriften mit einem rezeptpflichtigen Medikament". Die Sperre begann am 13.9., als Watts die Sanktion akzeptierte. Für die Meisterschaftsrevanche vom 2. Juni in Fort Myers gab sie forfait. Watts erhielt ein Stimulans das Methylphenidat enthielt verschrieben, und vergass, den Gebrauch zu melden. Die Regeln erlauben unter Umständen ein ärtztlich verschriebenes Medikament, das auf der Dopingliste steht, wenn es vor dem Wettkampof gemeldet und von unabhängigen Ärzten beurteilt wurde. 2.10. US Nationalmannschaften. Die Mitglieder des A- und des B-Teams wurden durch US Swimming bekannt gegeben. Um ins A-Team zu gelangen, musste man zwischen dem 1.1. und 1.9.2005 unter die ersten 8 der FINA-Jahresbestenliste kommen. Für das B-Team reichte ein Platz unter den ersten 16. A-Mannschaft. Kristen Caverly (200 Brust), Natalie Coughlin (100 Freistil/200 Freistil/100 Rücken), Mary DeScenza (100 Delfin/200 Delfin), Jessica Hardy (100 Brust), Margaret Hoelzer (200 Rücken), Katie Hoff (200 Lagen/400 Lagen), Megan Jendrick (100 Brust), Kara Lynn Joyce (50 Freistil), Tara Kirk (100 Brust/200 Brust), Rachel Komisarz (100 Delfin), Whitney Myers (200 Lagen), Hayley Peirsol (800 Freistil), Leah Retrum (200 Rücken), Kaitlin Sandeno (400 Lagen), Rebecca Soni (200 Brust), Amanda Weir (100 Freistil), Kate Ziegler (400 Freistil/800 Freistil), Randall Bal (100 Rücken), Ian Crocker (100 Delfin), Chris DeJong (200 Rücken), Matt Grevers (100 Rücken), Brendan Hansen (100 Brust/200 Brust), Larsen Jensen (400 Freistil/1500 Freistil), Klete Keller (200 Freistil/400 Freistil), Jason Lezak (100 Freistil), Ryan Lochte (100 Rücken/200 Rücken/200 Lagen/400 Lagen), Robert Margalis (400 Lagen), Aaron Peirsol (100 Rücken/200 Rücken), Michael Phelps (100 Freistil/200 Freistil/100 Delfin/200 Delfin/200 Lagen/400 Lagen), Eric Shanteau (200 Lagen), Davis Tarwater (200 Delfin), Peter Vanderkaay (200 Freistil/400 Freistil), Ben Wildman-Tobriner (50 Freistil), B-Mannschaft. Alicia Aemisegger (400 Lagen), Elaine Breeden (100 Delfin/200 Delfin), Maritza Correia (50 Freistil), Kelsey Ditto (400 Freistil/800 Freistil), Kalyn Keller (800 Freistil), Dana Kirk (100 Delfin), Ariana Kukors (200 Lagen/400 Lagen), Emily Mason (200 Delfin), Carly Piper (400 Freistil), Kim Vandenberg (200 Delfin), Sarah Wanezek (50 Freistil), Staciana Winfield (100 Brust), Nick Brunelli (50 Freistil), Jayme Cramer (200 Freistil), Mark Gangloff (100 Brust), Bryce Hunt (200 Rücken), Cullen Jones (50 Freistil), Peter Marshall (100 Rücken), Justin Mortimer (1500 Freistil), Giordan Pogioli (200 Brust), Chris Thompson (1500 Freistil), Scott Usher (200 Brust). 2.10. Otylia Jędrzejczak schwer verletzt, Szymon Jędrzejczak tot. Zwei Tage nach dem schweren Schulbusunglück steht Polen wieder unter dem Eindruck eines Verkehrsunfalles. Otylia Jędrzejczak, Weltrekordlerin, Olympiasiegerin und Weltmeisterin über 200 m Delphin, geriet am späten Samstagnachmittag auf der Fahrt von Warschau nach Płock bei einem Überholmanöver ohne Fremdeinwirkung von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Mit im Fahrzeug befand sich der 19-jährige Bruder von Otylia, Szymon Jędrzejczak, ebenfalls Delphinspezialist und Mitglied der Juniorennationalmannschaft. Szymon war auf der Stelle tot, Otylia zog sich schwere Verletzungen an Kopf und Lendenwirbeln zu. Ihr Zustand ist ernst, aber nicht lebensgefährlich, weshalb Otylia vielleicht schon heute von Płock in ein Krankenhaus nach Warschau verlegt werden wird. Mit Szymon verlor Otylia nach Aussage ihres Trainers Paweł Słomniczek ihre engste Bezugsperson. Otylia ist bei Bewusstsein und erlitt aufgrund der Nachricht des Todes ihres Bruders einen Schock und wird seit Samstag abend auch psychologisch betreut. Zurück zur Homepage / an den Anfang September 200528.9. Warnecke "Champion des Jahres". Schwimm-Oldie Mark Wanecke ist von deutschen Top-Athleten zum "Champion des Jahres 2005" gekürt worden. Der 35-jährige Weltmeister über 50 m Brust war am der grosse Gewinner bei der Wahl im Robinson Club Apulia in Süditalien. "Diese Wahl rührt mich sehr. Sie ist wichtiger als mancher Sieg", meinte der Essener nach dem klaren Votum seiner Sportgefährten. Zuvor hatten erstmals alle 3800 von der Sporthilfe geförderten Athleten die Möglichkeit, über Internet ihre Stimme abzugeben. 714 Aktive nutzte diese Möglichkeit und trafen mit ihrem Votum eine Vorauswahl. Über die endgültige Vergabe des Titels, der einen jährlichen Aufenthalt im Robinson Club auf Lebenszeit sowie eine Jahres-Nutzung eines Pkw "Smart" inklusive Benzinkosten einschliesst, entschieden schliesslich jene knapp 60 Aktiven, die die leistungssportlichen Kriterien für den Urlaub am Mittelmeer erfüllt hatten. Zudem darf Warnecke nun auf eine Traumreise nach eigener Wahl gehen. Noch hat er sich nicht entschieden, ob er auf ein schottisches Castle geht, "um Whisky zu schlürfen", oder mit dem Wohnmobil durch Kanada ziehen wird. Die von Jürgen Schmitz ins Leben gerufene Veranstaltung "Champion des Jahres", die seit 2000 immer im Rahmen des Clubs der Besten ausgetragen worden war, liest sich inzwischen wie das "Who ist Who" des deutschen Sports: Erster Champion war 2000 Kanu-Legende Birgit Fischer, es folgten Andreas Dittmer (Kanu), Claudia Pechstein (Eisschnelllauf), Alexander Leipold (Ringen) und Katrin Boron (Rudern), die für Warnecke diesmal die Laudatio hielt. "Ich hätte nie damit gerechnet, hier zu gewinnen. Eigentlich habe ich bei solchen Umfragen nie etwas zu bestellen", meinte der älteste Weltmeister der Schwimmsport-Geschichte ergriffen. Auf die Fortsetzung seiner langen Karriere angesprochen, konnte er dann schon wieder scherzen. "In Peking war ich schon mal, da hat es mir nicht so gefallen. London ist schöner", meinte Warnecke unter Bezug auf die kommenden Olympia-Städte. Vor zwei Monaten hatte Warnecke in Montreal überraschend die gesamte Weltelite auf der 50-m-Brust-Distanz bezwungen. Besondere Aufmerksamkeit erregte dabei, dass der Mediziner mit einer selbst entwickelten Diät im WM-Vorfeld 18 Kilogramm abgenommen hatte. 26.9. Alle Dopingtests bei WM in Montreal negativ. An den Weltmeisterschaften im Juli in Montreal sind alle 437 Doping-Kontrollen negativ gewesen. Dies teilte der internationale Schwimm-Verband (FINA) in Lausanne mit. Insgesamt wurden an den WM nach den Wettkämpfen 237 Athleten aus 42 Ländern kontrolliert. Vorgenommen wurden 313 Urin-Tests und 61 Kontrollen auf das Blutdopingmittel EPO. Die Welt-Anti- Doping-Agentur (WADA) führte in Zusammenarbeit mit der FINA weitere 63 Trainingskontrollen vor der WM durch. 23.9. FINA Marathon Swimming World Cup. Das zweitletzte Rennen dieser Saison gewannen in Dubai über 10 km Kamrau und van Weijden. Frauen: 1. Britta Kamrau GER 2h09:30, 2. Edith Van Dijk NED 2h10:20, 3. Natalia Pankina RUS 2h11:02. Männer: 1. Marten van Weijden NED 2h09:00, 2. Gomez Stephane FRA 2h09:20, 3. Evgeny Drattsev RUS 2h09:21. Das letzte Rennen wird am 2. Oktober in Hong Kong ausgetragen. 23.9. Rupprath schwimmt für Australien. Gemäss der Weltrekordliste der FINA hat Rupprath seinen Rekord über 50 m Rücken auf der kurzen Bahn unter der Flagge Australiens erzielt: [Überzeug dich selbst]. 21.9. Weltrekord im 24-h-Schwimmen. Einen Weltrekord der besonderen Art brachen offenbar 20 Finnen am letzten Wochenende. In 24 Stunden schwammen sie als Staffel 184.994 km. Der alte Rekord wurde seit 1982 von neuseländischen Schwimmern gehalten (182.807 km). Die 20 Finnen kamen aus 6 Vereinen mit den Nationalmannschaftsmitgliedern Matti Rajakyla, Jarno Pihlava und Matti Maki. Die 184.994 bedeuten einen Stundendurchschnitt von 7.7 km oder 46.7 Sek. pro 100 m, was ausserordentlich schnell auch für eine 25-m-Bahn wäre. Diese Überlegung lässt Zweifel an der Richtigkeit des ursprünglichen Berichtes von Swiminfo.com aufkommen. 18.9. Aaron Peirsol US-Swimming-Schwimmer des Jahres. Der dreifache Olympiasieger aus Irvine in Kalifornien wurde gestern vom US-Verband zum besten Schwimmer des Jahres gewählt. Peirsol blickt auf ein äusserst erfolgreiches Jahr zurück mit dreimal Gold an der WM und zwei Weltrekorden. "Das ist eine nette Überraschung," sagte Peirsol, der diese Auszeichnung vor Michael Phelps, Brendan Hansen, Ian crocker, Kate Ziegler und Katie Hoff gewann. "Ich war derjenige, von dem man dies am wenigsten erwartet hätte." 18.9. Kamrau und Van der Weijden. Zu ihrem vierten Saisonsieg im Marathon-Weltcup der Langstreckenschwimmer kam Britta Kamrau-Corestein in Al Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Fünf Tage nach ihrem dritten Platz von Ismailia im Suezkanal setzte sich die 26 Jahre alte Jurastudentin aus Rostock beim "Warmbadetag" im Indischen Ozean durch und verwies die Russinnen Xenia Popowa und Larissa Ilschenkow auf die Plätze zwei und drei. "45 Grad Luft- und 33 Grad Wassertemperatur waren wieder einmal recht extreme Bedingungen", meinte Kamrau. Die bereits als Gesamtsiegerin feststehende Niederländerin Edith van Dijk belegte in Al Furaijah Rang fünf. Bei den Männern kam ihr Landsmann Maarten van der Weijden innerhalb von fünf Tagen zu seinem zweiten Saisonsieg. Zone 1 Durban, 11.-13.11.2005 Sydney, 19.-20.11.2005 Daejon, 24.-25.11.2005 Zone 2 Stockholm, 17.-18.1.2006 Berlin, 21.-22.1.2006 Moskau, 25.-26.1.2006 Zone 3 New York, 3.-4.2.2006 Belo Horizonte, 10.-12.2.2006 16.9. Katie Hoff wird Profi. Die 16-jährige Katie Hoff vom North Baltimore Aquatic Club (NBAC) wird keine College-Karriere als Schwimmerin anstreben. Sie hat mit Octagon, der Agentur, die auch den vorher für NBAC schwimmenden Michael Phelps vermarktet, einen entsprechenden Werbevertrag unterzeichnet. Sie wird wie Phelps von Peter Carlisle betreut werden. Die Ankündigung überraschte in den USA niemanden, nachdem Hoff an der WM in Montréal Gold über die beiden Lagenstrecken gewann und in der 4x200-m-Freistilstaffel ebenfalls zum Sieg der USA beitrug. Sie kann trotzdem an ein College studieren gehen, nur kann sie nicht für die Uni-Mannschaft schwimmen. "Ich habe gehört, wie toll die Kameradschaft und der Sportgeist in den Uni-Teams ist, aber das kann ich zum teil auch in der US-Mannschaft erleben", sagte Hoff. "Die Möglichkeit, Grundlagen für 2008 zu schaffen, war zu gross, um sie fallenzulassen". Unter Carlisles Flügeln konnte Phelps von verschiedenen Sponsorenmandaten profitieren. "Katies Hintergrund ist anders als die von Phelps", sagte Carlisle. "Es ist ein längerfristiges Engagement, sie könnte ja ohne Weiteres bis 2016 schwimmen". 12.9. South African National Shortcourse Swimming Championships, Maritzburg, 8.-11-9-2005 [Resultate] 12.9. Troféu José Finkel, Santos, 6.-11.9.2005 [Resultate] 8.9. Streit um Commonwealth-Games-Tickets. Zwischen den Organisatoren der Commonwealth-Games 2006 in Melbourne und den Familienangehörigen der australischen Schwimmer kommt es zum Streit um den Preis der Eintrittskarten. Die Eltern haben sich als "Parents of our swimmers", POOS, organisiert und verlangen faire Eintrittspreise. Nach 6-monatigem Feilschen habe die POOS immer noch keine akzeptierbaren Zusagen, berichtet die POOS-Sprecherin Colette Rickard. Deshalb gelange man jetzt an die Öffentlichkeit. Die Organisatoren der Games haben für jede Familie für jeden Wettkampf 4 Karten reserviert. Beispielsweise muss man für die Finals 220 AUS$ für eine B-Karte oder 280 AUS$ für eine A-Karte zahlen (CHF 210, € 135 bzw. CHF 267, € 173). Die Familien müssten zusammengerechnet für alle Karten rund 278'000 AUS$ zahlen (265'000 Franken oder 170'000 Euro). Für die POOS sind diese Preise zu hoch. 8.9. FINA-Open-Water-WM 2006. Die FINA hat am Dienstag die Open Water WM 2006 Italien zugesprochen. Der Anlass findet vom 11.-21. Juni im Golf von Neapel statt. 8.9. Beard steigt wieder ins Wasser. Nach einem längeren Unterbruch im Anschluss an die olympischen Spiele 2004 will Amanda Beard im kommenden Jahr wieder mit Trainieren beginnen. Der erste Wettkampf werde nicht vor 2007 stattfinden. Die Teilnahme an der WM 2007 in Melbourne wird nicht ausgeschlossen. 7.9.Brooke Hanson mit Mandeloperation. In Montréal hatte Brooke Hanson nicht die besten Tage. Ein Beitrag geleistet haben schleichende gesundheitliche Probleme. Nun hat sie sich entschlossen, ihre Mandeln entfernen zu lassen. Während und nach der WM sei sie von schweren Halsinfektionen geplagt worden. Die 27-jährige kann für rund zwei Wochen nicht trainieren. Für die Commonwealth-Trials vom Januar '07 werde sie aber wieder voll trainiert sein. 6.9. Südafrika belohnt Top-Schwimmer. Einmal mehr belohnt der südafrikanische Schwimmverband die Top-Athleten, die in Montréal Erfolg gehabt haben. "Unsere Athleten sind unser Kapital und wir müssen sicher sein, dass sie für ihre Leistungen auch entsprechend belohnt werden," sagte SSA-Präsident Jace Naidoo. Südafrika liegt in der Nationenwertung der FINA zur Zeit auf Platz 8. Noch vor 18 Monaten befand sich Südafrika auf Platz 12. Roland Schoeman erhält rund CHF 9'000.- (6'000 Euro), Ryk Neethling rund CHF 1'500.- (1'000 Euro). 6.9. Tarzans Medaillen auf dem Weg zur ISHOF. Die 5 Olympiagoldmedaillen von Johnny Weissmuller aus den Jahren 1924 und 1928 werden am 9. September in einer kleinen Feier wieder der International Hall of Fame übergeben [ISHOF]. Weissmuller, Darsteller des ersten Tarzan, starb verarmt 1984 im Alter von 80 Jahren. Er war der erste, der seinen Sieg über 100 m Freistil wiederholen konnte, eine Tat die nach ihm erst Popov wieder schaffte [Tarzan]. 6.9. Jodie Henry schielt nach den 200 m. Die Olympiasiegerin und Weltrekorhalterin über 100 m Freistil plant eine Horizonterweiterung: Zusätzlich zu den 50 und 100 m Freistil will sie fortan auch über 200 m starten, erstmals auf der internationalen Bühne an den Commonwealth-Games. Auch Libby Lenton könnte sich in Melbourne für diese Strecke interessieren; sie schwamm in Montréal als Startschwimmerin 1:57.06. Die australische Mannschaft könnte mit den beiden im Team die USA in Zukunft ernsthaft gefährden. In Montréal gewannen die Amerikanerinnen in 7:53.70, Australien wurde Zweiter mit 7:54.06. |
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