Swim News September bis Dezember 2006

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Dezember 2006

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31.12./1.1.2007 Es guets Nöis!


31.12. Manaudou ist Frankreichs «Sportlerin des Jahres». Die vierfache Schwimm-Europameisterin und Weltrekordlerin Laure Manaudou ist «Sportlerin des Jahres» 2006 in Frankreich. Die 20 Jahre alte Olympiasiegerin von Athen über 400 Meter Freistil setzte sich in der von der französischen Sporttageszeitung «L'Equipe» durchgeführten Wahl knapp gegen die Wimbledon- und Australian-Open-Siegerin Amélie Mauresmo und Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb durch. Laure Manaudou tritt die Nachfolge des Hürdensprinters Ladji Doucouré an. Die Schwimmerin aus Canet war mit insgesamt sieben Medaillen die überragende Athletin der EM in Budapest und hält den Weltrekord über 400 m Freistil auf der Lang- und der Kurzbahn.
Line element A-Mannschaft 2005 / 2006

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hintere Reihe v.l.n.r.: Dirk Reinicke (Trainer), Kilian Bossard, David Karasek, Jens Reuter, Stephan Bachmann, Val Mikos, Predrag Sunaric, Jonathan Massacand, Matthias Vauthier.
mittlere Reihe v.l.n.r.: Meyer Nicole, Lara Kim Hehr, Sara Pedretti, Jeanette Pape, Ramona Pedretti, Claudia Bellasi.
untere Reihe v.l.n.r.: Christian Müller, Alexander Studzinski, Roland Denzler, Marcel Eyer, Claude Pape.
Nicht auf dem Foto: Stephanie Eisenring, Susanne Keller, Nicola Spirig, Reto Hug.
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28.12. Brasilianisches WM-Team. Der brasilianische Schwimmverband schickt 3 Frauen und 15 Männer an die WM in Melbourne: Renata Burgos, Flavia Delaroli, Fabíola Molina; Henrique Barbosa, Rodrigo Castro, César Cielo Filho, Eduardo Deboni, Leonardo Guedes, Felipe Lima, Gabriel Mangabeira, Felipe May Araújo, Kaio Márcio, Armando Negreiros, Nicolas Oliveira, Thiago Pereira, Lucas Salatta, André Schultz, Fernando Silva.
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27.12. Interview mit Britta Steffen. München – Weihnachten, Zeit der Besinnlichkeit, der Rückblicke und Aussichten. Auch für Britta Steffen. Daheim bei der Familie im brandenburgischen Schwedt kann die Schwimmerin das erfolgreichstes Jahr ihrer Sportlerkarriere Revue passieren lassen, darf dabei auch mal schwach werden und dem einen oder anderen weihnachtlichen Gaumenschmaus erliegen. Zwischen Plätzchen backen und Geschenke auspacken bleibt für die 23-Jährige Zeit zur Besinnung. Während der Europameisterschaften im August in Budapest ging völlig überraschend ihr Stern auf. Steffen stieg nach dem Weltrekord über 100 Meter Freistil und drei weiteren Goldmedaillen (50m-Freistil sowie die Freistil-Staffeln 4 x 200m und 4 x 100m) als neuer Shootingstar der Schwimmszene aus dem Becken von Budapest. Seitdem "hat sich nicht so viel verändert, und doch ist alles anders", sagt die 1,80m-grosse Modellathletin Sport1.de und versucht, das Unfassbare in Worte zu fassen. Ihre Freunde in der Sportlerherberge, in dem sie ein kleines Zimmer bewohnt, haben ihr ein Plakat gemalt, auf dem gross und breit ihre Weltrekordzeit von 53,30 Sekunden steht. "Wenn ich darauf schaue, ist es immer noch wie ein Traum", sagt sie. Verständlich. Schliesslich handelt es sich um jene Britta Steffen, die bei den Olympischen Spielen 2000 und 2004 nicht über den Status einer Vorlaufschwimmerin hinaus kam. Damals eine Schmach für die achtmalige Jugend-Europameisterin, die in den Medien schon als die "neue Franziska van Almsick" gehandelt worden war. "Franzi", die ebenfalls für die SG Neukölln schwamm, war Vorbild und Ansporn. Doch im Unterschied zur anderen Schwimm-Ikone aus Berlin, deren komentenhafter Aufstieg mit sechs EM-Titeln in Sheffield 1993 im Alter von nur 15 Jahren begann, wurde Steffens Geduld auf eine Zerreissprobe gestellt. Bis ins reife Schwimmalter hinein. Dabei dreht sich die Welt von Britta Steffen seit ihrer frühesten Kindheit nur ums Schwimmen. Sie definierte sich "ausschliesslich über den Erfolg". Bei den Juniorinnen stellte sich dieser auch ein. Doch sie setzte sich weiter unter Druck - und begann zu verlieren. Eines Tages war der Zeitpunkt erreicht, an dem sie glaubte, es würde keine Rolle spielen, ob man Rennen gewinnt oder verliert. Sie hatte sich in eine Negativrolle hinein begeben, die ihr half über Niederlagen hinwegzukommen. "Ich war vorbereitet, zu verlieren", erklärt Steffen. Nach den Olympischen Spielen von Athen 2004 nahm sie sich eine Auszeit vom Schwimmsport und wollte nur noch in ihr Wirtschafts-Studium eintauchen. Doch bereits nach wenigen Monaten "kribbelte es in den Fingerspitzen", die langen Tage in der Uni machten "ohne den gewohnten körperlichen Ausgleich richtig aggressiv". Wenn ihr Freund Oliver Wenzel früh am Morgen zum Training ging, liess die Freude über ein Stündchen Extra-Schlaf immer mehr nach. Mit Hilfe ihres Trainers Norbert Warnatzsch nahm sie das Training wieder auf und ging mit einer Sportpsychologin die anderen Probleme an. Britta Steffen lernte, den Menschen und die Sportlerin in sich zu unterscheiden. "Die Psychologin hat mir Strategien aufgezeigt, wie ich es schaffe, dass es mir gut geht, unabhängig davon, wie ich schwimme", erklärt Steffen. Nach und nach flammte Wille und Ehrgeiz nach sportlichen Erfolgen auf. Der Rest der Geschichte fand in Budapest ihren krönenden Abschluss. Den 24. Dezember verbringt der Familienmensch Britta Steffen traditionell mit den Eltern und ihren beiden Brüdern. Zeit, die sie besonders geniesst, weil es ihrer Meinung nach "momentan viel zu kurz kommt". Danach geht es zurück nach Berlin-Hohenschönhausen. Während sich ihre Kommilitonen mit vollem Bauch vom Weihnachts-"Stress" erholen, ist für die gertenschlanke Sportlerin "Kacheln zählen" im Schwimmbad des Olympiastützpunktes angesagt. Harter Trainingsalltag, den sie gerne auf sich nimmt, um ihrem Traum vom Olympiagold 2008 ein Stück näher zu kommen. Die Weltmeisterschaft im kommenden Frühjahr in Melbourne soll lediglich eine Zwischenstation auf dem Weg nach Peking sein. In Australien wird sie auf ihre härtesten Konkurrentinnen Lisbeth Lenton (AUS) und Amanda Weir (USA) treffen. Ein Stell-Dich-ein, auf das sie sich freut: "Das wird heiss!" Sie strahlt Zuversicht aus, wenn Sie sagt: "Alles ist drin". Kaum vorstellbar, dass diese entschlossene Frau noch einmal in Lethargie verfällt.
Line element 26.12. Leistungssport brucht grosse Träume. Interviews des Tages-Anzeigers mit unserem Cheftrainer Dirk Reinicke [PDF, 450kB ].Line element
26.12. Italienisches WM-Team. Männer: David Berbotto (LaPresse), Alessio Boggiatto (CC Aniene), Paolo Bossini (CC Aniene), Andrea Busato (Team Veneto/Fiamme Gialle), Alessandro Calvi (DDS/Carabinieri), Nicola Cassio (CC Aniene), Federico Colbertaldo (Veneto Banca Montebelluna), Loris Facci (RN Torino), Christian Galenda (Fiamme Gialle), Edoardo Giorgetti (CC Aniene), Rudy Goldin (Nuoto Vicenza/Esercito), Damiano Lestingi (CC Aniene), Filippo Magnini (Larus Nuoto), Luca Marin (LaPresse), Massimiliano Rosolino (Larus Nuoto), Michele Scarica (LaPresse), Alessandro Terrin (Fiamme Gialle), Francesco Vespe (SC Flegreo/Carabinieri) und Lorenzo Vismara (Como Nuoto/Fiamme Gialle). Frauen: Chiara Boggiatto (LaPresse), Cristina Chiuso (Aurelia Nuoto), Alessia Filippi (Aurelia Nuoto/Fiamme Gialle), Elena Gemo (CC Aniene), Caterina Giacchetti (CC Aniene), Wendy Lancellotti (Avantgarda Desenzano), Roberta Panara (DDS), Federica Pellegrini (CC Aniene), Francesca Segat (Fiamme Gialle) und Flavia Zoccari (Aurelia Nuoto).
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24.12. Frohe Weihnachten - Merry Christmas

Wir wünschen euch frohe Festtage, etwas Zeit, um sich zu erholen, und viel Erfolg, Freude, Gesundheit und Glück im 2007.
Wishing you a good Christmas/New Year break, some time to relax, and much success, enjoyment, health and happiness in 2007.

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23.12. 21 Weltrekorde in einem Jahr. Nur gerade vier Weltrekorde auf der langen Bahn aus dem letzten Jahrhundert haben das Jahr 2006 überlebt - alle vier werden von Frauen gehalten. Bei den Männern stammt der älteste bestehende Weltrekord von Alex Popov (50 m Freistil, Moskau Juni 2000).

Januar
Melbourne
Libby Lenton (AUS) 53.42 - 100 m Freistil
Leisel Jones (AUS) 1:05.71 - 100 m Brust
Jade Edminstone (AUS) 30.31 - 50 m Brust
Februar
Melbourne
Leisel Jones (AUS) 2:20.54 - 200 m Brust
März
Melbourne
Leisel Jones (AUS) 1:05.09 - 100 m Brust
Australien (Sophie Edington, 1:01.06, Leisel Jones, 1:05.51, Jessica Schipper, 56.86, Libby Lenton, 52.87) 3:56.30 - 4x100 m Lagen
Mai
Tours
Laure Manaudou (FRA) 4:03.03 - 400 m Freistil
August
Budapest
Britta Steffen (GER) 53.30 - 100 m Freistil
Deutschland (Petra Dallmann 54.53; Daniela Goetz 53.87; Britta Steffen 52.66 (schnellste je geschwommene Teilstrecke); Annika Liebs 54.16 - 4x100 m Freistil
Deutschland (Petra Dallmann 1:59.14; Daniela Samulski 1:58.27; Britta Steffen 1:57.77; Annika Liebs 1:55.64 (schnellste je geschwommene Teilstrecke) - 4x200 m Freistil
Laure Manaudou (FRA) 4:02.13 - 400 m Freistil
Irvine
Brendan Hansen (USA) 59.13 - 100 m Brust
Brendan Hansen (USA) 2:08.74 - 200 m Brust
Victoria
Jessica Schipper (AUS) 2:05.40 - 200 m Delfin
Michael Phelps (USA) - 1:53.82 - 200 m Delfin
Aaron Peirsol (USA) - 1:54.44 - 200 m backstroke
Brendan Hansen (USA) 2:08.50 - 200 m Brust
Michael Phelps (USA) - 1:55.84 - 200 m Lagen
USA - 3:12.46 (Michael Phelps, 48.83; Neil Walker, 47.89; Cullen Jones, 47.96; Jason Lezak, 47.78) - 4x100 m Freistil.
Aleksandr Herasimenia (WeissR) Egalisierung 50 m Rücken 28.19 (mit Janine Pietsch, GER)
Die ältesten noch bestehenden Rekorde:
800 m Freistil - Janet Evans (US) 8:16.22, Tokyo, Aug 20, 1989
1'500 m Freistil - Janet Evans (US) 15:52.10, Orlando, Mai 26, 1988
200 m Rücken - Krisztina Egerszegi (HUN) 2:06.62, Aug 25, 1991
200 m Lagen - Wu Yanyan (CHN) 2:09.72, Okt 17, 1997
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21.12. Spanisches WM-Team. Eduard Lorente, Rafael Munoz, David Ortega, Marco Rivara, Mireia Belmonte, Escarlata Gonzalez, Melanie Costa, María Martinez, Mercedes Minguet, Arantxa Ramos und Erika Villaecija.
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20.12. Ungarisches WM-Team. Frauen: Beatrix Boulsevicz, Evelyn Verrasztó, Katinka Hosszú und Nikolett Szepesi. Männer: Laszlo Cseh, Daniel Gyurta, David Verraszó und Gergi Kis.

20.12. Südafrikanisches WM-Team. Männer: Roland Schoeman, Ryk Neethling, Lyndon Ferns, George du Rand, Gerhard Zandberg, Jean Basson, Thabang Moeketsane, Garth Tune und Cameron van der Burgh. Frauen: Suzaan van Biljon, Wendy Trott, Karin Prinsloo, Keri Shaw und Chanelle van Wyk.
Line element18.12. Geschafft! Die Jungen der Limmat Sharks Zürich haben überraschend die Nachwuchs-Vereinsmeisterschaften in Lancy am vergangenen Wochenende gegen die favorisierte Konkurrenz aus Neuchâtel gewonnen. Marcel Betschart (93), Fabio Egg (92), Tim Keller (92), Joel Kempter (91), Adrien Riccucci (92) und Alex Studzinski haben mit einer überragenden Mannschaftsleistung und 19 Bestzeiten aus 20 Rennen im Vergleich zum schon sehr guten Vorkampf erneut eine deutliche Steigerung erreicht. Am Ende standen 478 Punkte mehr als im Vorkampf zu Buche und die Limmat Sharks konnten so ebenfalls deutlich stärker schwimmenden Redfish-Athleten mit 150 Punkten Vorsprung auf Distanz halten. Mit über 1000 Punkten Rückstand erreichte das Team Atlantide und Locarno den 3. Platz. Der gesamte Wettkampf war sehr hochklassig, mit vielen Ergebnissen, die in den ewigen schweizer Jahrgangs-Bestenlisten ganz weit vorne zu finden sind. Natürlich hatten die Limmat Sharks auch hier einen grossen Anteil, Marcel Betschart mit erneuten Jahrgangs-Rekorden in 100 und 200m Rücken, trotz nicht immer optimaler Rennen, Fabio Egg in 100m Rücken nur knapp dahinter, Tim Keller plaziert sich auf dem 5. Rang in der ewigen Bestenliste in 100m Brust, Adrien Riccucci schiebt sich über 100, 200 und 400m Kraul auf die Pätze 3, 4 und 6, und Joel Kempter schliesslich verpasst den den Altersklassenrekord in 50m Freistil nur um 3/100 und belegt somit Platz 2 in der ewigen Bestenliste, über 100m Kraul verbessert er sich auf 6, über 50m Delphin auf 5 und über 100m Delphin auf 4. Allein diese Zahlen verdeutlichen das Niveau der diesjährigen Nachwuchs-VM. Bei den Mädels belegten die Limmat Sharks ebenfalls mit einer Steigerung den 8. Platz. In einem sehr spannenden Wettkampf gewann hier Schaffhausen vor Emmen und Biel, jeweils um ca. 150 Punkte getrennt. Die Mannschaft bestehend aus Kathrin Appenzeller (94), Fiammetta Bernasconi (91), Irene Lee (94), Elina Piesbergen (91) und Stephanie Spahn (91) erreichte 16 Bestzeiten in ihren 20 Rennen und damit 355 Punkte mehr als im Vorkampf. Wir gratulieren allen Sportlern für ihre tollen Leistungen. Line element
18.12. Neuseeländisches WM-Team. Neuseeland hat die Teilnahme von 17 Schwimmern an der Weltmeisterschaft angekündigt: Moss Burmester, Cameron Gibson, Mark Herring, Michael Jack, Dean Kent , Andrew McMillan, Glenn Snyders, Corney Swanepoel, Robert Voss, Zoe Baker, Lauren Boyle, Annabelle Carey, Liz Coster, Alison Fitch, Melissa Ingram, Hannah McLean und Helen Norfolk.

18.12. Aktuelle Wettkämpfe:

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12.12. Prozesskostenbeihilfe für Doping-Opfer bewilligt. Die ehemalige Schwimmerin Karen König hat in ihrem Kampf um Entschädigung für Doping-Opfer des DDR-Sports einen Teilsieg erstritten. Das Kammergericht Berlin hat einen Beschluss des Berliner Landsgerichts aufgehoben, nach der König für ihre Klage gegen die Firma «Jenapharm GmbH» keine Prozesskostenhilfe bewilligt werden sollte. Das teilten die Anwälte von Karen König mit. In der Begründung heisst es: «Die von der Antragstellerin beabsichtigte Schadenersatzklage verspricht hinreichende Aussicht auf Erfolg.» Die Ansprüche von König hängen nach Meinung des Gerichts davon ab, ob die ehemalige Berliner Schwimmerin darlegen kann, dass der «VEB Jenapharm» als Rechtsvorgänger der «Jenapharm GmbH» von 1982 an in das flächendeckende Dopingsystem der DDR eingebunden war und das Medikament Oral-Turinabol wissentlich für den Einsatz im Rahmen des Dopingprogramms hergestellt hat. Für die Jüngeren unter euch: Im [Doping Archiv] haben wir alte Berichte zu diesem Thema (ganz nach unten scrollen).

12.12. Jones Schwimmerin des Jahres. In Australien wurde Leisel Jones zur Schwimmerin des Jahres gewählt und gefeiert. Die 21-Jährige ist erst die vierte Frau, die diesen Titel in den 15 Jahren des Bestehens gewinnt, nach Hayley Lewis (1991), Susie O'Neill (1995, 1996) und Jodie Henry (2004). Die bisherigen Gewinner:
1990 Glen Housman
1991 Hayley Lewis
1992 Kieren Perkins
1993 Kieren Perkins
1994 Kieren Perkins
1995 Kieren Perkins
1996 Susie O'Neill
1997 Susie O'Neill
1998 Michael Klim
1999 Michael Klim
2000 Ian Thorpe
2001 Ian Thorpe
2002 Ian Thorpe
2003 Ian Thorpe und Grant Hackett
2004 Jodie Henry
2005 Grant Hackett
2006 Leisel Jones
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11.12. Australische WM-Mannschaft. Grant Hackett führt die australische Mannschaft an die Weltmeisterschaften im eigenen Land. Jade Edmistone, Brooke Hanson und Alice Mills haben die Limiten an den Landesmeisterschaften nicht erreicht und fehlen demzufolge im Team. Neu ist die 14-jährige Emily Seebohm mit von der Partie. Frauen: Frances Adcock, Bronte Barratt, Lara Davenport, Joanna Fargus, Sally Foster, Felicity Galvez, Jodie Henry, Leisel Jones, Lisbeth Lenton, Linda Mackenzie, Danni Miatke, Kylie Palmer, Shayne Reese, Jennifer Reilly, Stephanie Rice, Jessicah Schipper, Melanie Schlanger, Emily Seebohm, Tarnee White, Stephanie Williams, Tayliah Zimmer. Männer: Grant Brits, Leith Brodie, Ashley Callus, Nick D'Arcy, Nick Frost, Grant Hackett, Ephraim Hannant, Michael Klim, Andrew Lauterstein, Adam Lucas, Andrew Mewing, Kenrick Monk, Patrick Murphy, Travis Nederpelt, Adam Pine, Jim Piper, Brenton Rickard, Nicholas Sprenger, Craig Stevens, Hayden Stoeckel, Eamon Sullivan, Matt Welsh.

11.12. European Short Course Championships, Helsinki, 7.-10.12.2006 [Website] [OmegaTiming]
Schweden mit 4x50-m-WR. Die schwedische Herrenmannschaft rundeten die Kurzbahn-EM mit einem Weltrekord über 4x 50 m Freistil ab. Stefan Nystrand, Petter Stymne, Marcus Piehl und Jonas Tilly verbesserten mit 1:24.89 den alten Rekord von 1:25.03, den die Niederländer im Dezember 2005 aufgestellt hatten.

Zwei Europarekorde gab es bei den Damen:
Die Französin Alena Popchanka verbesserte den alten von der Britin Melanie Marshall im Januar in Berlin aufgestellten Rekord um 28/100 auf 1:54.25. Nur wenige Minuten später setzte ihre Landsfrau Esther Baron die europäische Bestmarke über 200 m Rücken neu auf 2:04.08. Zuvor wurde dieser ER von Antja Buschulte gehalten (2:04.23, Dublin 2003).

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10.12. Kurzbahn-EM Helsinki, 4. Tag. Auch am letzten Tag der Europameisterschaften auf der kurzen Bahn konnte sich kein Schweizer für einen Final oder Halbfinal qualifizieren. Am besten schlug sich Damien Courtois, der bei seinem Einsatz über 50m Delfin seine persönliche Bestzeit um drei Zehntel auf 24.53 verbesserte, damit aber als 28. deutlich hinter den Halbfinalplätzen lag. In 1:49.31 schwamm Gerry Strasser über 200m Freistil eine ansprechende Zeit im Bereich seiner persönlichen Bestleistung. Die Herrenstaffel über 4x50m Freistil erreichte den zehnten Platz und verpasste die Finalqualifikation relativ knapp.
Die Resultate der Schweizer:
200m Freistil Herren
36. Gerry Strasser 1:49.31
51. Alessandro Gaffuri 1:51.82
50m Delfin Herren
28. Damien Courtois 24.53
4x50m Freistil Herren
10. SUI 1:30.07
Flori Lang 22.61
Alessandro Gaffuri 22.44
Adrien Perez 22.49
Daniel Rast 22.53

10.12. European Short Course Championships, Helsinki, 7.-10.12.2006 [Website] [OmegaTiming].
400-m-Weltrekord durch Französin Laure Manaudou. Die Französin Laure Manaudou sorgte an der Kurzbahn-EM in Helsinki für den zweiten Weltrekord (über 400 m Crawl). Von den vier im Einsatz stehenden Schweizern konnte sich am dritten Wettkampftag keiner für die Finalsession vom Abend qualifizieren. Über 400 m unterbot Manaudou in 3:56,09 ihre eigene Bestmarke vom Dezember 2005 (ebenfalls an der EM in Triest) um genau sieben Zehntel. "Es lief wie erwartet, ich war von Beginn weg sehr schnell unterwegs", sagte Manaudou. Die 20-jährige Französin ist auf ihrer Spezialdistanz schon Olympiasiegerin sowie Welt- und Europameisterin im 50-m-Becken und hat auf der Lang- wie Kurzbahn die Weltrekorde in ihrem Besitz. In Helsinki holte sie sich auch bereits die dritte Goldmedaille (nach 800 m Crawl und 100 m Rücken). Juri Prilukow verbesserte über 1500 m Crawl in 14:16,13 seinen eigenen Europarekord vom April dieses Jahres gleich um 7,79 Sekunden. Der 22-jährige Russe distanzierte alle seine Konkurrenten um mindestens 12 Sekunden. Die Einheimische Hanna-Maria Seppäla sicherte Finnland am Samstagabend über 100 m Lagen die erste finnische Goldmedaille an diesen Titelkämpfen.
Schweizer enttäuschen weiterhin
Flavia Rigamonti vermochte nur 16 Stunden nach ihrem enttäuschenden Auftritt über 800 m auch über die halbe Distanz den Schnellsten (erwartungsgemäss) nicht zu folgen. Die 25-Jährige aus Breganzona klassierte sich in 4:10,47 nur als 15. und verpasste den Finaleinzug um vier Sekunden. Um unter die besten acht zu gelangen, hätte Rigamonti ihren Schweizer Rekord von 4:07,06 deutlich unterbieten müssen. Ebenfalls in den Vorläufen schieden Flori Lang (als 22.) über 50 m Rücken und Patrizia Humplik (24.) über 100 m Brust aus. Carla Stampfli wurde über 50 m Rücken wegen Fehlstarts disqualifiziert. Die Teilnahme an den Halbfinals wäre für das Trio durchaus realisierbar gewesen. Dazu hätten jeweils die Zeiten gereicht, die Lang, Humplik und Stampfli in den vergangenen zwölf Monaten mindestens schon einmal geschwommen waren.
Helsinki. 10. Kurzbahn-EM (25-m-Becken). 3. Tag. Finals. Männer. 100 m Crawl: 1. Filippo Magnini (It) 46,81. 2. Stefan Nystrand (Sd) 47,05. 3. Alain Bernard (Fr) 47,24.
1500 m Crawl: 1. Juri Prilukow (Russ) 14:16,13. 2. Mateusz Sawrymowicz (Pol) 14:28,43. 3. Sébastien Rouault (Fr) 14:39,06.
50 m Brust: 1. Oleg Lisogor (Ukr) 26,50. 2. Alessandro Terrin (It) 26,92. 3. Darren Mew (Gb) 27,23.
200 m Delfin: 1. Pawel Korzeniowski (Pol) 1:52,33. 2. Laszlo Cseh (Un) 1:53,08. 3. Nikolai Skwortsow (Russ) 1:53,10.
Frauen. 400 m Crawl: 1. Laure Manaudou (Fr) 3:56,09 (Weltrekord, zuvor Manaudou in 3:56,79 am 10. Dezember 2005 in Triest/It). 2. Federica Pellegrini (It) 3:59,96. 3. Joanne Jackson (Gb) 4:01,48. Ferner (im Vorlauf ausgeschieden): 15. Flavia Rigamonti 4:10,47. -- 29 Teilnehmerinnen.
50 m Rücken: 1. Janine Pietsch (De) 27,32. 2. Irina Amschennikowa (Ukr) 27,44. 3. Anna Gostomelsky (Isr) 27,50. Ferner (im Vorlauf ausgeschieden): Carla Stampfli (wegen Fehlstarts disqualifiziert). -- 35 Teilnehmerinnen.
100 m Lagen: 1. Hanna-Maria Seppälä (Fi) 1:00,45. 2. Ganna Dzerkal (Ukr) 1:00,50. 3. Swetlana Chachlowa (WRuss) 1:00,78.
4x50 m Lagen: 1. Deutschland (Janine Pietsch, Janne Schaefer, Antje Buschschulte, Daniela Samulski) 1:47,55. 2. Schweden (Therese Alshammar, Rebecca Ejdervik, Anna-Karin Kammerling, Josefin Lillhage) 1:48,14. 3. Grossbritannien (Elizabeth Simmonds, Kate Haywood, Rosalind Brett, Francesca Halsall) 1:48,26.
Vorläufe. Männer. 100 m Rücken: 1. Helge Meeuw (De) 51,88. Ferner, ausgeschieden: 22. Flori Lang 54,91. -- 35 Teilnehmer.
Frauen. 100 m Brust: 1. Anna Chlistunowa (Ukr) 1:07,23. Ferner, ausgeschieden: 24. Patrizia Humplik 1:10,34. -- 36 Teilnehmerinnen.
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9.12. Dopingliste 2007. Swiss Olympic hat die [Dopingliste 2007] und die [Liste der erlaubten Medikamente] veröffentlicht.

9.12. Kurzbahn-EM Helsinki 3. Tag. Nur gerade vier Schweizer standen am dritten Tag der Kurzbahn-EM in Helsinki im Einsatz. Keiner der vier konnte überzeugen, alle schieden in den Vorläufen aus. Carla Stampfli wurde wegen Frühstart disqualifiziert, Flavia Rigamonti kam als 15. ebenso wenig weiter wie Flori Lang und Patrizia Humplik, die nicht an ihre besten Leistungen heran kamen.
Resultate der Schweizer:
50m Rücken Damen
Carla Stampfli DQ
400m Freistil Damen
15. Flavia Rigamonti 4:10.47
100m Rücken Herren
22. Flori Lang 54.91
100m Brust Damen
24. Patrizia Humplik 1:10.34

9.12. European Short Course Championships, Helsinki, 7.-10.12.2006 [Website] [OmegaTiming].
Achter Rang für Rigamonti über 800m.
Acht Mal nahm Flavia Rigamonti bisher an Kurzbahn-Europameisterschaften teil – acht Mal kehrte die 25-jährige Tessinerin dabei mit einer Medaille heim. Drei Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille gewann Rigamonti jeweils in ihrer Spezialdisziplin, den 800m Freistil. Beim neunten Anlauf blieb ihr das Glück nicht treu. In 8.28.10 verpasste das Aushängeschild des Schweizer Schwimmsports die Medaillen als Achte um acht Sekunden. Gold und Silber gingen wie im Vorjahr an Laure Manaudou und Anastasia Ivanenko. Die Französin lag lange deutlich unter den Weltrekordzwischenzeiten, konnte das angeschlagene Tempo aber nicht durchhalten und brach am Ende förmlich ein.
Flori Lang, der zweite Schweizer im Einsatz, konnte mit seinem Rennen ebenfalls nicht zufrieden sein. Die 24.97 bedeuten zwar nach wie vor eine Weltklassezeit, der Finaleinzug blieb dem Zürcher allerdings verwehrt. In der Endabrechung klassierte sich Lang im 13. Rang. Wäre der Zürcher eine Zeit im Bereich seines eigenen Schweizerrekords geschwommen (24.53), hätte er sich unter den besten acht klassiert.
Helsinki. 10. Kurzbahn-EM (25-m-Becken). 2. Tag. Finals. Männer. 50 m Rücken: 1. Helge Meeuw (De) 23,70. 2. Thomas Rupprath (De) 23,92. 3. Lubos Krizko (Slk) 24,19.
100 m Brust: 1. Oleg Lisogor (Ukr) 58,14. 2. Waleri Dymo (Ukr) 58,64. 3. Alexander Dale Oen (No) 58,70.
100 m Delfin: 1. Milorad Cavic (Ser) 50,63. 2. Peter Mankoc (Sln) 50,78. 3. Nikolai Skwortsow (Russ) 51,17.
400 m Lagen: 1. Luca Marin (It) 4:01,71. 2. Laszlo Cseh (Un) 4:03,39. 3. Ionnis Drymonakos (Grie) 4:05,94. Ferner (im Vorlauf ausgeschieden): 25. Stephan Bachmann 4:23,11. -- 28 Teilnehmer.
Frauen. 100 m Crawl: 1. Marleen Veldhuis (Ho) 52,41. 2. Alena Poptschanka (Fr) 52,91. 3. Josefin Lillhage (Sd) 53,09.
800 m Crawl: 1. Laure Manaudou (Fr) 8:12,24. 2. Anastasia Iwanenko (Russ) 8:18,09. 3. Erika Villaecija (Sp) 8:20,09. Ferner: 8. Flavia Rigamonti 8:28,10. -- 20 Teilnehmerinnen.
100 m Rücken: 1. Laure Manaudou (Fr) 57,87. 2. Antje Buschschulte (De) 58,20. 3. Irina Amschennikowa (Ukr) 59,03.
200 m Brust: 1. Kirsty Balfour (Gb) 2:21,82. 2. Anne Poleska (De) 2:23,12. 3. Beata Kaminska (Pol) 2:24,87. Ferner (im Vorlauf ausgeschieden): 19. Patrizia Humplik 2:31,84. -- 27 Teilnehmerinnen.
50 m Delfin: 1. Therese Alshammar (Sd) 25,36. 2. Inge Dekker (Ho) 25,65. 3. Anna-Karin Kammerling (Sd) 25,92. Ferner (im Vorlauf ausgeschieden): 22. Carla Stampfli 28,54. -- 27 Teilnehmerinnen.
4x50 m Crawl: 1. Schweden 1:36,61. 2. Holland 1:37,27. 3. Deutschland 1:38,50.
Männer. Halbfinals. 50 m Rücken: 1. Thomas Rupprath (De) 23,78. 2. Helge Meeuw (De) 23,91. 3. Liam Tancock (Gb) 24,25. Ferner, ausgeschieden: 13. Flori Lang 24,97 (im Vorlauf 25,06).
Vorläufe. 100 m Crawl: 1. Alain Bernard (Fr) 47,66. Ferner, ausgeschieden: 47. Alessandro Gaffuri 50,33. 49. Adrien Perez 50,51. 52. Daniel Rast 50,60. -- 64 Teilnehmer.

9.12. Ziegler bricht 16-jährigen Rekord. Am Tom Dolan Invitational in Fairfax, Virginia, hat die 18-jährige Kate Ziegler den am 17.März 1990 von Janet Evans aufgestellten Rekord über 1650 Yards von 15:39.14 auf 15:37.17 verbessert. Ziegler besitzt jetzt alle ursprünglich von Evans gehaltenen Yardsrekorde (500, 1000 und 1650). 1650 Yards messen 1508.76 m; die Wettkämpfe werden in einem 25 Yards Becken geschwommen.
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8.12. Kurzbahn-EM Helsinki 2. Tag. Der Zürcher Flori Lang hat sich wie erwartet für die Halbfinals über 50m Rücken qualifiziert. Der 23-jährige belegt nach den Vorläufen in 25.06 den 13. Platz und ist in Lauerstellung für den Finaleinzug.Ausgeschieden sind hingegen alle übrigen Schweizer, die am zweiten Tag im Einsatz standen. Die Freistilsprinter sowie Patrizia Humplik über 200m Brust schwammen dabei aber immerhin in die Nähe ihrer persönlichen Bestzeiten. Flavia Rigamonti, die erst am Donnerstag in Helsinki angekommen ist, bestreitet heute Nachmittag den Final über 800m Freistil. Einen Vorlauf gibt es in dieser Disziplin nicht, die acht Zeitschnellsten der letzten 12 Monate werden direkt im Hauptlauf eingeteilt. Die Tessinerin geht mit der viertschnellsten Zeit ins Rennen und dürfte um die Medaillen mitreden können. Abgesehen von der französischen Weltrekordhalterin Laure Manaudou sind alle anderen Konkurrentinnen „in Reichweite“.
Die Resultate der Schweizer:
50m Rücken der Herren
13. Flori Lang 25.06 (Semifinal heute Nachmittag)
30. Adrien Perez 26.21
50m Delfin Damen
22. Carla Stampfli 28.54
400m Lagen Herren
25. Stephan Bachmann 4:23.11
200m Brust Damen
19. Patrizia Humplik 2:31.84
100m Freistil Herren
47. Alessandro Gaffuri 50.33
49. Adrien Perez 50.51
52. Daniel Rast 50.60

8.12. European Short Course Championships, Helsinki, 7.-10.12.2006 [Website] [OmegaTiming]. Das Swiss-Swimming-Team hat zum Auftakt der Kurzbahn-EM in Helsinki mit verhaltenen Leistungen aufgewartet. Alle sechs im Einsatz stehenden Schweizer schieden im Vorlauf aus. Einzig Damien Courtois gelang es, über 100 m Delfin seine persönliche Bestmarke zu unterbieten.

Den einzigen Weltrekord realisierte das deutsche Lagen-Quartett: Helge Meeuw, Johannes Neumann, Thomas Rupprath und Jens Schreiber verbesserten über 4x50 m die eigene, dreijährige Bestmarke um vier Zehntel auf 1:34,06. Für die besten Einzelleistungen aus internationaler Sicht sorgten Arkadi Wjatschanin mit der zweitbesten über 100 m Rücken je erzielten Zeit und Otylia Jedrzejczak. Der 22-jährige Russe senkte den letztjährigen Europarekord des Österreichers Markus Rogan um 45 Hundertstel auf 1:49,98. Den Weltrekord von Ryan Lochte (USA) verpasste Wjatschanin um 0,93 Sekunden. Die polnische Olympiasiegerin von Athen drückte über 200 m Delfin die europäische Bestleistung der Deutschen Annika Mehlhorn (2000) um 0,83 Sekunden auf 2:04,94.

Resultate 10. Kurzbahn-EM (25-m-Becken). 1. Tag. Finals. Männer. 50 m Crawl: 1. Eduard Lorente (Sp) 21,53. 2. Milorad Cavic (Ser) 21,60. 3. Julien Sicot (Fr) 21,68. Ferner (im Vorlauf ausgeschieden): 40. Alessandro Gaffuri 23,02. 46. Daniel Rast 23,40.
400 m Crawl: 1. Juri Prilukow (Russ) 3:39,02. 2. Przemyslaw Stanczyk (Pol) 3:39,92. 3. Pawel Korzeniowski (Pol) 3:40,40.
200 m Rücken: 1. Arkadi Wjatschanin (Russ) 1:49,98. 2. Helge Meeuw (De) 1:53,45. 3. Razvan Florea (Rum) 1:53,71.
200 m Lagen: 1. Laszlo Cseh (Un) 1:54,43. 2. Vytautas Janusaitis (Lit) 1:56,20. 3. Tamas Kerekjarto (Un) 1:57,12. Ferner (im Vorlauf ausgeschieden): 26. Stephan Bachmann 2:04,13.
4x50 m Lagen: 1. Deutschland 1:34,06 (Weltrekord, zuvor Deutschland in 1:34,46 am 11. Dezember 2003 in Dublin/Irl). 2. Finnland 1:34,95. 3. Italien 1:35,20. Ferner (im Vorlauf ausgeschieden): 11. Schweiz (Flori Lang, Damien Courtois, Adrien Perez, Alessandro Gaffuri) 1:39,72.
Frauen. 50 m Brust: 1. Janne Schäfer (De) 30,43. 2. Kate Haywood (Gb) 30,88. 3. Jelena Bogomasowa (Russ) 30,98. Ferner (im Vorlauf ausgeschieden): 23. Patrizia Humplik 32,97.
200 m Delfin: 1. Otylia Jedrzejczak (Pol) 2:04,94. 2. Beatrix Boulsevicz (Un) 2:06,73. 3. Jessica Dickons (Gb) 2:07,36.
200 m Lagen: 1. Katarzyna Baranowska (Pol) 2:09,47. 2. Camille Muffat (Fr) 2:10,83. 3. Aleksandra Urbanczyk (Pol) 2:10,89.
Vorläufe. Männer. 100 m Delfin: 1. Peter Mankoc (Sln) 51,45. Ferner, ausgeschieden: 27. Damien Courtois (Sz) 54,23.
Frauen. 100 m Rücken: 1. Laure Manaudou (Fr) 58,51. Ferner, ausgeschieden: 26. Carla Stampfli 1:03,16.
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7.12. European Short Course Championships, Helsinki, 7.-10.12.2006 [Website] [OmegaTiming]
Kurzbahn-Europameisterschaften Helsinki 1. Tag: Verhaltener Auftakt für das Schweizer Team. (Swiss Swimming) Die Vorläufe am ersten Tag der Kurzbahn-Europameisterschaften in Helsinki waren nicht geprägt von Schweizer Exploits. Keiner der Athleten konnte in seinem Einzelrennen die gewohnte bzw. gewünschte Leistung abrufen, alle schieden in den Vorläufen aus. Am nächsten an die persönliche Bestleistung kam Alessandro Gaffuri über 50m Freistil, der 19 Hundertstel über dem eigenen Rekord blieb. Die beste Leistung aus Schweizer Sicht zeigte die 4x50m Lagenstaffel der Herren. Zwar schied die junge Staffel im Vorlauf aus, jedoch konnten insbesondere die EM-Neulinge Damien Courtois (Bruststrecke in 27.79) und Adrien Perez (Delfin in 24.39) überzeugen.
Resultate der Schweizer:
50m Freistil Herren
40. Alessandro Gaffuri 23.02
46. Daniel Rast 23.40
50m Brust Damen
23. Patrizia Humplik 32.97
200m Lagen Herren
26. Stephan Bachmann 2:04.13
100m Rücken Damen
23. Carla Stampfli 1:03.16
4x50m Lagen Herren
11. SUI 1:39.72
Flori Lang 25.09
Damien Courtois 27.79
Adrien Perez 24.39
Alessandro Gaffuri 22.45
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6.12. Jones schwimmt zur WM. Leisel Jones hat das Tickel für die WM im März 2007 gelöst. Am dritten Tag der australischen Schwimm-Meisterschaften legte die Olympiadritte in 1:05,60 Minuten das zweitschnellste 100-m-Brustrennen aller Zeiten hin. Somit blieb Jones 51 Hundertstel über ihrer eigenen Bestmarke, die sie am 20. März im Melbourner WM-Becken aufgestellt hatte. "Es waren nicht die 1:04, die ich schwimmen wollte, aber dafür hatte ich eine zu miserable Wende. Das ärgert mich sehr", sagte Jones, die Ende der Woche einen Angriff auf ihren 200-m-Weltrekord (2:20,54) starten will. Die Überraschung des Tages war die erst 14 Jahre alte Schülerin Emily Seebohm, die über 100 m Rücken in 1:01,09 Minuten zeitgleich mit Siegerin Tay Zimmer anschlug und damit ebenfalls das WM-Ticket löste. Seebohm verbesserte ihre Bestzeit innerhalb eines Jahres um nunmehr vier Sekunden.
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5.12. Vorschau Kurzbahn-Europameisterschaften Helsinki, 7. bis 10. Dezember 2006. (Swiss Swimmig) Am kommenden Wochenende gehen in der finnischen Hauptstadt Helsinki zum zehnten Mal in der Geschichte die Europameisterschaften auf der kurzen Bahn (25m) über die Bühne. Die Titelkämpfe finden im gleichen Bad statt, in welchem vor sechs Jahren bereits die EM auf der langen Bahn ausgetragen wurde – mit dem Unterschied, dass nun das Bad halbiert wurde. Ein Blick auf die Entrylist zeigt, dass fast die gesamte europäische Spitze am Start ist und nur ganz wenige der Topathleten auf den Höhepunkt verzichten. Laure Manaudou und Britta Steffen gehen ebenso auf Titeljagd wie Filippo Magnini, Thomas Rupprath und Lazlo Cseh. Zu den Abwesenden zählen Pieter van den Hoggenband, der sich allerdings noch nie viel aus der Kurzbahn-Saison gemacht hat und Markus Rogan, der Titelverteidiger über 200m Rücken. Im Hinblick auf die Weltmeisterschaften im kommenden März in Melbourne, ist ein Höhepunkt auf der kurzen Bahn zum jetzigen Zeitpunkt sehr willkommen und ist weit mehr als nur eine Formüberprüfung. Ein sehr hohes Niveau ist mittlerweile selbstverständlich für die Kurzbahn-EM. Das wird auch in Helsinki kaum anders sein. 478 Athleten aus 36 Nationen werden am Start sein. Das Schweizer Aufgebot umfasst zehn Namen und wird angeführt von der 25-jährigen Flavia Rigamonti, welche schon vor zehn Jahren bei der ersten Austragung in Rostock dabei war und schon dort auf dem Podest stand. Die Chancen auf Edelmetall stehen auch dieses Jahr gut. Wenn Rigamonti ihr gewohntes Rendement erreicht, wird sie um die Podestplätze mitschwimmen können. Rigamonti schwamm vergangenen Samstag an den US Open auf das Podest über 800m. In einem taktisch geschwommenen Rennen erreichte die Tessinerin in ihrem letzten Test eine Zeit von 8:36.38 (50m Bahn) und belegte Rang drei. Rigamonti hat noch Verpflichtungen an ihrer Uni und wird deshalb erst am Donnerstag in Helsinki ankommen. Die Hälfte des Schweizer Teams gehört zu den Neulingen an Europameisterschaften auf der kurzen Bahn. Damien Courtois (Lancy-Natation), Adrien Perez (Red Fish Neuchâtel) und Daniel Rast (SC Liestal) haben sich zum ersten Mal überhaupt für einen Titelkampf bei der Elite qualifiziert, Stephan Bachmann (Team Atlantide & Locarno) und Alessandro Gaffuri (Red Fish Neuchâtel) waren auf der langen Bahn schon dabei und erleben in Helsinki nun ihre Premiere bei der Elite auf der kurzen Bahn. Drei bekannte Namen fehlen im Aufgebot von Swiss Swimming: Der Berkeleystudent Dominik Meichtry muss aus Studiengründen auf die Reise nach Finnland verzichten. Karel Novy hat erst vor wenigen Tagen sein Studium abgeschlossen und hat sich aufgrund der intensiven Schlussphase einen Trainingsrückstand eingehandelt, der ihn dazu bewogen hat, auf eine Teilnahme zu verzichten. Und schliesslich fehlt auch Remo Lütolf, der zwar die Anforderungen erfüllt hätte, vor zwei Monaten aber vom Spitzensport zurückgetreten ist. Neben Rigamonti ruhen die Schweizer Hoffnungen in erster Linie auf Flori Lang (SC Uster-Wallisellen), der über 50m Rücken sicher zu den Finalkandidaten gehört. Gespannt darf man auf die Einsätze von Patrizia Humplik (SK Bern) sein, die ebenso wie Carla Stampfli zumindest die Halbfinals erreichen sollte.

5.12. Steffen wegen Grippe nicht zur Kurzbahn-EM. Wegen einer Grippe kann die vierfache Schwimm-Europameisterin Britta Steffen nicht an den Kurzbahn-Europameisterschaften in Helsinki (7. bis 10. Dezember) teilnehmen. Auf ärztliches Anraten und in Abstimmung mit DSV-Sportdirektor Dr. Örjan Madsen trat die 23-jährige Berlinerin die Reise in die finnische Hauptstadt nicht an. Das teilte am Montagnachmittag der Trainer von Britta Steffen, Norbert Warnatzsch, mit. Britta Steffen leidet an einem starken grippalen Infekt mit Halsschmerzen, Husten und Schnupfen. Bei den deutschen Wintermeisterschaften vor zwei Wochen in Hannover hatte sie die 50 und 100m Freistil gewonnen, musste aber die 200m Freistil wegen eines Magen-Darm-Virus" schon auslassen. Line element
3.12. Aktuelle Wettkämpfe:

  • US Open, West Lafayette, 30.11.-2.12.2006 [Omegatiming]
  • Championnats de France en petit basin, Istres, 1.-3.12.2006 [Website]
  • Australian Swimming Championships, Brisbane, 3.-10.12.2006 [Website]

3.12. Phelps siegt ohne zu glänzen. Siege sind für Michael Phelps nicht das Mass aller Dinge - der US-Schwimmstar ist auf der Jagd nach Bestzeiten. Und dreieinhalb Monate vor den Weltmeisterschaften in Melbourne (17. März bis 1. April) ist der sechsfache Olympiasieger von seiner Bestform noch ein gutes Stück entfernt. Bei den US Open in West Lafayette im Bundesstaat Indiana holte er zwar seine Siege Nummer drei und vier, blieb aber hinter seinen Topzeiten zurück. Am dritten Tag gewann Phelps über 100m Freistil in 49,16 Sekunden, eher er sich auch über 200m Delfin in 1:55,77 Minuten schadlos hielt, dabei seinen Weltrekord (1:53,80) aber deutlich verfehlte. An den ersten beiden Tagen hatte der "Weltschwimmer des Jahres" bereits die 200m Freistil (1:49,48) und die 200m Lagen (1:59,265) für sich entschieden, über seine Spezialsstrecke 400m Lagen als Zweiter aber eine Niederlage gegen den Tunesier Oussama Mellouli einstecken müssen.
Manadou mit drei Landesrekorden in Istres
Bei den französischen Kurzbahn-Meisterschaften in Istres in der Provence unterstrich Olympiasiegerin Laure Manadou ihre Favoritenstellung für die Kurzbahn-Europameisterschaften ab Donnerstag in Helsinki. Innerhalb von 90 Minuten stellte die 20 Jahre alte Welt- und Europameisterin über 200m Freistil, 100m Rücken und 400m Lagen drei Landesrekorde auf.
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2.12. WM-Limite für Waeber. Dimitri Waeber hat sich an einem internationalen Langbahn-Meeting in Eindhoven für die Weltmeisterschaften in Melbourne (24. März bis 1. April) qualifiziert. Der 20-jährige Genfer blieb über 200 m Brust in 2:17,41 um fast neun Zehntel unter der geforderten Limite. Waeber war noch vor Wochenfrist an den Schweizer Meisterschaften im 25-m-Becken an der Marke für die Kurzbahn-EM gescheitert. Nun verbesserte der Brustspezialist von Genf Natation seine persönliche Bestzeit um rund 1,5 Sekunden. Den 18-jährigen Landesrekord von Etienne Dagon - den ältesten noch bestehenden bei den Männern - verpasste Waeber nur um 54 Hundertstel.

2.12. Swimming World wählt Schwimmer des Jahres:
Frauen
1. LEISEL JONES, Australien
2. Laure Manaudou, Frankreich
3. Jessicah Schipper, Australien
4. Britta Steffen, Deutschland
5. Lisbeth Lenton, Australien

Männer
1. MICHAEL PHELPS, USA
2. Brendan Hansen, USA
3. Aaron Peirsol, USA
4. Laszlo Cseh, Ungarn
5. Ryan Lochte, USA
[Link Swimming World]
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1.12. Phelps holt ersten Sieg bei US Open. Gleich zu Beginn der US Open in West Lafayette/Indiana hat Michael Phelps den ersten Sieg verbucht. Über 200m Lagen gewann der 21-Jährige zwar souverän, verpasste seinen eigenen Weltrekord aber deutlich. Michael Phelps ist bei den US Open zwar schon erfolgreich, hat aber noch Steigerungsmöglichkeiten. Der sechsfache Schwimm-Olympiasieger ist mit einem glanzlosen Sieg gestartet. Zum Auftakt in West Lafayette im Bundesstaat Indiana gewann der 21-Jährige die 200m Lagen in 1:59,26 Minuten, blieb dabei aber deutlich über seinem eigenen Weltrekord (1:55,94). Staffelweltmeister Klete Keller verkalkulierte sich über 400m Freistil gründlich. Der US-Boy verpasste den Endlauf und lag im B-Finale in 3:52,53 Minuten unter der Zeit des Siegers Oussama Mellouli aus Tunesien (3:53,20).




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November

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30.11. DSV reist mit Rekord-Aufgebot nach Helsinki. Ganze 41 Athleten werden bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Helsinki für den DSV auf Medaillenjagd gehen. In dem Rekordaufgebot des Deutschen Schwimm-Verbands stehen auch zwölf Neulinge. So viele deutsche Schwimmer wie nie zuvor werden in der kommenden Woche zu den Kurzbahn-Europameisterschaften nach Helsinki (7. bis 10. Dezember) reisen. Durch die Nachnominierungen von Robin Backhaus (SG Neukölln Berlin), Steffen Deibler (TG Biberach) und Robert Könneker (SG Dortmund) erhöht sich die Mannschaftsstärke des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV) auf 41 Aktive, darunter 19 Frauen und 22 Männer. Abgesagt hat aus Studiengründen Christian Hein (SG EWR Rheinhessen-Mainz), Vizemeister in Hannover über 800 und 1500m Freistil. DSV-Sportdirektor Dr. Örjan Madsen will Backhaus, Deibler und Könneker in Helsinki die Chance einräumen, internationale Erfahrungen zu sammeln. Einschließlich Backhaus und Könneker bringt der DSV in Helsinki zwölf Neulinge an den Start. Der DSV wird auch weitgehend die Möglichkeiten nutzen, die der Europäische Schwimm-Verband LEN bei seinen Titelkämpfen bietet. Die LEN erlaubt in den Vorläufen bis zu vier Meldungen pro Einzel-Disziplin und Verband. Halbfinale und Finale können jedoch nur die beiden Schnellsten jedes Verbandes erreichen. Das DSV-Team absolviert vom 1. bis 4. Dezember noch einen zentralen Vorbereitungslehrgang auf die Kurzbahn-EM in Hamburg.

30.11. Championnats de France en petit basin, Istres, 1.-3.12.2006 [Website]
Line element29.11. Durchwachsene Ergebnisse bei der Kurzbahn-SM. Nach den hervorragenden Ergebnissen der unvorbereiteten Wettkämpfe im Vorfeld der Schweizer Meisterschaften liessen die Ergebnisse in Savosa doch den ein oder anderen Wunsch offen. Klar war, dass der Medaillensegen nach den Vereinswechseln von Stefan Bachmann und Jonathan Massacand nicht mehr so gross ausfallen würde wie in den vergangenen Jahren, und zudem war das Team im Mittel noch sehr jung und für viele stand Erfahrung sammeln im Vordergrund. Sämtliche Medaillen wurden von den Brustschwimmerinnen gewonnen. Ramona Pedretti setzte ihren erfreulichen Weg zurück zu alter Form fort und konnte mit den besten Zeiten seit 2003 in 100 und 200m Brust beeindrucken, was aufgrund andauernder Knieprobleme im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten war. Über die längere Distanz lieferte sie sich mit Patrizia Humplik ein spannendes Rennen und wurde schliesslich mit der Silbermedaille belohnt, wohingegen über 100m Brust trotz guter Leistung nur der 4. Platz blieb. Im Anschluss an die 200m Brust gewann Ramona in 400m Lagen mit Bestzeit eine weitere Silbermedaille. Claudia Bellasi schwamm in einem beherzten Rennen über 100m Brust auf den 2. Platz und verfehlte ihre ebenfalls bereits 3 Jahre alte Bestzeit nur um 2/100s. Über 50m Brust lieferten sich 5 Frauen einen Kampf um die Medaillen. Claudia gelang hier ein 3. Platz, während Ramona hier 5. wurde. Alexandra Egg, die dritte Dame im Dienste der Limmat Sharks überraschte mit einer enormen Leistungssteigerung über 400m Lagen, wo sie im ersten Lauf ihre Bestzeit um 14 Sekunden verbesserte und eine Zeit vorlegte, die im abendlichen Finallauf nur von 3 Frauen unterboten wurde. Auch über 100m Rücken erreichte sie mit einer Bestzeit von 3 Sekunden das B-Finale, das sie auf dem 2.Platz mit einer erneuten Steigerung beendete. Mit einem 9. Platz über 800m Freistil rundete Susanne Keller das sehr gute Ergebnis der Limmat-Frauen ab. Bei den Männern waren die Resultate gemischter. David Karasek ging unvorbereitet in diese Meisterschaften, seine guten Trainings- und Vorleistungen liessen dennoch einige gute Platzierungen erwarten. Das dies durchaus im Bereich des Möglichen gelegen hätte, zeigten die 200m Freistil, wo er im Vorlauf eine Zeit erreichte, die im Finale für eine Medaille gereicht hätte. So musste er sich mit einem 5. Platz begnügen. Über 400m Freistil und 200m Lagen blieb ihm nur die 'Blech'-Medaille. Mit einer weiteren Leistungssteigerung präsentierte sich Nico Van Duijn, der in souveräner Manier das B-Finale in 200m Delphin gewann und seine Bestzeit dabei um 6 s verbessern könnte. Auch in seinen anderen Rennen zeigte er überzeugende Leistungen. Michael Durrer gelangen in allen drei Bruststrecken Bestzeiten, der Lohn war ein B-Finale in 100m Brust, in dem er mit erneuter Bestzeit den 5. Rang erreichte. Auch die beiden jüngsten Teilnehmer zeigten mit guten Leistungen, dass mit ihnen in Zukunft zu rechnen sein wird. Adrien Riccucci (14) schwamm in 1500m Freistil über 25s Bestzeit und erreichte eine Zeit, die ihn auf Platz 5 der ewigen Schweizer Alterklassenbestenliste bringt. Marcel Betschart (13) erreichte zunächst eine deutliche Bestzeit in 400m Lagen, und dann mit der Verbesserung seines schweizer Altersklassenrekords in 200m R gar einen Platz im B-Finale, in dem er zwar den letzten Platz belegte, seine Zeit aus dem Vorlauf allerdings bestätigen konnte. Line element
29.11. US Open, West Lafayette, 30.11.-2.12.2006 [Omegatiming]

29.11. Definitive Selektion für die Kurzbahn-Europameisterschaften in Helsinki (7.-10. Dezember 2006). Swiss Swimming hat folgende Athleten für die Kurzbahn-EM selektioniert:
Stephan Bachmann (Team Atlantide & Locarno)
Damien Courtois (Lancy-Natation)
Alessandro Gaffuri (Red Fish Neuchâtel / NLZ)
Patrizia Humplik (SK Bern)
Flori Lang (SC Uster-Wallisellen)
Adrien Perez (Red Fish Neuchâtel / NLZ)
Daniel Rast (SC Liestal)
Flavia Rigamonti (Team Atlantide & Locarno / Dallas)
Carla Stampfli (SC Solothurn / Milano)
Gerry Strasser (SC Uster-Wallisellen)

Karel Novy verzichtet aus Studiengründen und daraus resultierendem Trainingsrückstand auf eine Teilnahme.
Dominik Meichtry muss ebenfalls aus Studiengründen passen.

Die Mannschaft wird betreut von:
Pierre-André Weber (Teamchef)
Guennadi Touretski, Ruth Scheidegger, Stefan Trümpler (Coaches)
René Albertin (Massage)
Peter Herzig (Wettkampfanalyse)

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28.11. Madsen nominiert Warnecke und Poleska. Schwimm-Weltmeister Mark Warnecke und die Olympiadritte Anne Poleska sind von DSV-Sportdirektor Örjan Madsen doch noch für die WM in knapp vier Monaten in Melbourne nominiert worden. Damit kann Warnecke, der bei einer Nichtberücksichtigung sein Karriereende erklärt hätte, nun doch weiter von der erfolgreichen Titelverteidigung träumen. "Ich möchte Mark die Möglichkeit geben, seine Karriere so zu beenden, wie er sich das vorstellt", sagte Madsen. "Und Anne ist als Aktivensprecherin nicht nur eine wichtige Person für unsere Mannschaft, sondern hat bei internationalen Grossereignissen zuletzt bewiesen, was sie kann." Warnecke hatte die Norm bei den deutschen Wintermeisterschaften und WM-Ausscheidung in Hannover über 50m Brust um acht Hundertstel verpasst. Poleska war sogar nur fünf Hundertstel über der Norm geblieben. "Wir sprechen bei der WM von einem wichtigen Grossereignis, deshalb habe ich mein Verhältnis zu Hundertstelsekunden-Entscheidungen revidiert", sagte Madsen, der sich unmittelbar nach den Wettkämpfen in Hannover eigentlich schon gegen Warnecke und Poleska entschieden hatte und mit einem Tag Verspätung nun doch eine "Rolle rückwärts" gemacht hat.

28.11. Schweizer Schwimm-Meisterschaften im Tessin ohne Rekorde. An den nationalen Kurzbahn-Meisterschaften in Savosa erfuhr die Schweizer Delegation für die Kurzbahn-EM in Helsinki (ab 7. Dezember) nur gerade Zuwachs durch Staffel-Crawler Daniel Rast (SC Liestal). Swiss Swimming wird in Finnland mit zehn Athleten vertreten sein. Bereits vor den Schweizer Meisterschaften hatten Stephan Bachmann, Damien Courtois, Alessandro Gaffuri, Flori Lang, Adrien Perez und Gerry Strasser sowie das Frauen-Trio Patrizia Humplik, Flavia Rigamonti und Carla Stampfli als EM-Teilnehmer festgestanden. Stephan Bachmann und Luka Gabrilo (Team Atlantide&Locarno), Dimitri Waeber (Genf Natation), Céline Baillod (Renens-Natation), Carla Stampfli (SC Solothurn) und die gebürtige Russin Maria Ugolkova (Lugano Nuoto) holten in Savosa je drei SM-Titel. Erfolgreichster Klub der vierten Kurzbahn-SM war das Team Atlantide&Locarno, das den Heimvorteil ausnutzte und überlegen mit 9 Gold-, 2 Silber- und 2 Bronzemedaillen gewann.

28.11. Londons Olympia-Organisatoren reduzieren Kosten. Angesichts der explodierenden Ausgaben bei der Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012 in London haben die Organisatoren die Kosten reduziert. Die ursprünglich geplante wellenförmige Dachkonstruktion des Schimmstadions soll nun etwa dreimal kleiner ausfallen. Dennoch garantieren die Organisatoren, dass das Aquatic Centre wie angekündigt 20.000 Zuschauern fassen wird. Sportministerin Tessa Jowell hatte zuvor erste Vorschläge abgelehnt, nach denen das Schwimmstadion mehr als doppelt soviel kosten sollte als die ursprünglich veranschlagten 110 Millionen Euro. Erst kürzlich musste das britische Parlament die Kosten für den Olympiapark der Spiele, in dem auch das Aquatic Centre stehen soll, um weitere 40 Prozent nach oben korrigieren. Bei der Vergabe der Spiele hatte man für den Park, der das Olympiastadion, weitere Wettkampforte sowie das Medienzentrum beinhaltet, einen Etat von 3, 6 Milliarden Euro veranschlagt. Diese Zahl wurde bereits um 1,3 Milliarden Euro nach oben korrigiert.

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27.11. Schweizer Meisterschaft Savosa, 3. Tag. Daniel Rast vom SC Liestal packt die Chance und sichert sich den frei gewordenen Platz über 100m Freistil an der Kurzbahn-EM - Team Atlantide & Locarno nutzt Heimvorteil aus und gewinnt am meisten Goldmedaillen. Gleich zu Beginn der Finals am Sonntag erfuhr das Schweizer Team für die Kurzbahn-Europameisterschaften in Helsinki die erhoffte Vergrösserung. Über 100m Freistil hat Swiss Swimming erleichterte Selektionsbedingungen geschaffen, um der Disziplin und damit der Schweizer 4x100m Staffel einen Entwicklungsschub zu ermöglichen. Die schnellsten vier Schwimmer qualifizieren sich automatisch – ungeachtet der Zeit. Damit kommen neue, junge Athleten zu Einsätzen auf internationalem Niveau, was für die Zukunft der Freistilstaffel von grosser Bedeutung ist. Da Karel Novy aus Studiengründen und daraus folgendem Trainingsrückstand auf die Kurzbahn-EM verzichtet, wurde der vierte Platz wieder frei. Diese Chance packte Daniel Rast vom SC Liestal der als zweiter des Rennens schnellster aller noch nicht Qualifizierten war. Gewonnen wurde das Rennen von Alessandro Gaffuri in 50.23. Rast war nur 17 Hundertstel langsamer und schlug noch vor dem ebenfalls für Helsinki qualifizierten Flori Lang an. Bei den Damen wurde der Freistilsprint erneut eine Beute von Laura Noccioli (Bissone), die in 57.70 das zweite Gold nach demjenigen über 50m Freistil gewann und damit (wie Gaffuri bei den Männern) den Titel „schnellste Schweizerin“ für sich in Anspruch nehmen kann. Lange sah es im Rennen über 200m Rücken nach einer Überraschung aus. Der Einheimische Luka Gabrilo war bis 150m auf Kurs um die Limite für Helsinki zu unterbieten. Auf den letzten Metern fehlte ihm allerdings etwas die Frische und er konnte das angeschlagene Tempo nicht halten. „Wenn ich vor der Wende so viel atmen muss, dann ist das ein Zeichen, dass ich wirklich schon etwas müde bin“, kommentierte Gabrilo sein Rennen. „Schade, dass die 200m Rücken nicht am Freitag waren. Aber ich bin trotzdem zufrieden mit all meinen Rennen“. Die in Mailand studierende Carla Stampfli (SC Solothurn, 2:16.82) gewann bei den Damen und konnte den Angriff von Martina van Berkel auf den letzten Metern gerade noch abwehren. Viel weiter hätte das Rennen allerdings nicht gehen dürfen, sonst wäre die Winterthurerin an Stampfli vorbeigezogen. Über 100m Brust konnte Dimitri Waeber zwar seinen dritten Titel gewinnen, musste den obersten Platz auf dem Podest allerdings mit dem überraschenden Sergio Carradori teilen. Der Krienser Carradori ist erst im Herbst zum Team Atlantide & Locarno gestossen und zeigt bereits eindrückliche Fortschritte. Ohne die Leistungen schmälern zu wollen, muss man aber feststellen, dass nach dem Rücktritt von Remo Lütolf eine grosse Lücke klafft und der Abstand zur internationalen Elite in den Brustdisziplinen beträchtlich ist. Bei den Damen setzte sich Patrizia Humplik aus Bern durch und bestätigte mit ihrer Zeit von 1:10.09, dass sie auf gutem Weg ist, in zwei Wochen in Helsinki die Bestform zu erreichen. 50m Delfin wurde von Damien Courtois gewonnen, der in dieser Disziplin sowohl für Helsinki als auch für die Weltmeisterschaften in Melbourne im kommenden März qualifiziert ist. Die Siegerzeit von 24.83 lässt noch nicht aufhorchen, Courtois muss aber auch erst in zwei Wochen in Topform sein. Das Rennen der Damen wurde von Maria Ugolkova (Lugano Nuoto) gewonnen, die damit den eindrücklichen Siegeszug der Tessiner Vereine fortsetzte und ihren dritten Titel an dieser Meisterschaft gewann. Der Titel über 200m Lagen ging an Stephan Bachmann (TAL), der damit alle drei Lagenrennen für sich entscheiden konnte. In 2:03.52 schlug er 1.83 Sekunden vor seinem Teamkollegen Christian Reber an. Bei den Damen siegte Marina Ribi in 2:18.44. Die im Leistungszentrum Magglingen trainierende Schaffhauserin konnte Céline Baillod und Luana Calore auf die Ehrenplätze verweisen. Über 800m Freistil gewann Swann Oberson (NS Genève) in 8:50.81 vor Iris Matthey (Genève Natation) und Martina van Berkel (Winterthur), ohne allerdings in den Bereich der Limite für die Kurzbahn-EM zu kommen. Die abschliessenden Staffeln über 4x50m Lagen wurde bei den Männern eine Beute des Schwimmclubs Uster-Wallisellen. Es wurde allerdings am Ende noch knapp da Schlussschwimmer Alessandro Gaffuri von Red Fish Neuchatel noch beinahe an Gerry Strasser herankam. Gaffuri schwamm eine Abschnittszeit von 21.85. Der Schwimmclub Winterthur siegte in einem ganz spannenden Rennen hauchdünn vor Bern und Schaffhausen. Die drei Mannschaften lagen am Ende gerade mal 19 Hundertstel auseinander. Den Medaillenspiegel gewann das Team Atlantide & Locarno überlegen mit 9 Gold-, 2 Silber- und 2 Bronzemedaillen vor Red Fish Neuchâtel (3-11-4) und Genève Natation (3-4-7). Die besten Einzellistungen der Meisterschaft ging auf das Konto von Luka Gabrilo mit 834 Punkten im Rennen über 200m Rücken sowie Carla Stampfli mit 833 Punkten über 50m Rücken. Die definitiven Selektionen für die Kurzbahn-Europameisterschaften in Helsinki vom 7. bis 10. Dezember 2006 werden am Sonntagabend gemacht und am Montag kommuniziert [Resultate].

27.11. Weltmeister Warnecke steht vor Karriereende. Eine grosse Karriere steht vor ihrem Ende. Schwimm-Weltmeister Mark Warnecke kündigte seinen Rücktritt an für den Fall, dass er nicht mit zur WM nach Melbourne darf. Der Essener hatte bei den deutschen Wintermeisterschaften in Hannover die Qualifikation für die WM knapp verpasst. Warnecke, der sich im Vorjahr mit 35 Jahren zum ältesten Weltmeister gekürt hatte, blieb über 50m Brust in 28,18 Sekunden acht Hundertstel über der geforderten Norm. "Diese Entscheidung lag nicht in meiner Hand. Ich hatte natürlich schon gehofft, dass ich als Titelverteidiger mit nach Australien darf", sagte Warnecke. "Ich werde die endgültige Mannschaft für Australien doch erst am Montag bekannt geben. Es gibt gute Argumente in die eine oder andere Richtung", sagte DSV-Sportdirektor Örjan Madsen, der Warnecke zuvor ein "Gnadengesuch" verweigert hatte. "Aber jetzt bin ich zwei Stunden älter und klüger", erklärte der Norweger.

27.11. Licht und Schatten bei Winter-DM. Die Winter-DM und WM-Qualifikation in Hannover brachte für die deutschen Schwimmer Licht und Schatten. Zu den Highlights zählten ein Fast-Weltrekord durch Annika Lurz und vier nationale Bestmarken, auf der Gegenseite standen aber auch Rückschläge und die beiden großen Hoffnungsträger Britta Steffen und Helge Meeuw als kranke Teilzeitarbeiter. Vier Monate vor der WM in Melbourne blieb der erhoffte weitere Leistungsschub nach den starken Auftritten bei der EM im Sommer in Budapest aus. "Ich habe nie gesagt, dass unsere Athleten sofort über das Wasser fliegen würden. Wir werden mit einem guten und soliden Team nach Melbourne reisen", beschwichtigte Örjan Madsen, Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV): "Es war etwas holprig. Dass gerade Britta und Helge krank geworden sind, schlägt natürlich ins Kontor. Aber mit der überragenden Annika hatten wir zum Beispiel auch eine richtige Überfliegerin." Doch ausgerechnet die neue Schwimm-Königin Britta Steffen und Helge Meeuw entpuppten sich als Sorgenkinder, deren ärztliche Bulletins den Rest teilweise ins Abseits stellten. Die vierfache Europameisterin zeigte zum Abschluss aber Kämpferqualitäten und qualifizierte sich trotz der Auswirkungen einer Magen-Darm-Grippe über ihre Weltrekordstrecke 100m Freistil in starken 53,78 Sekunden souverän für Australien. "Ich habe in den letzten beiden Tagen nur im Bett gelegen und dabei ein paar Kilo verloren. Jetzt sind mir zusätzlich auch noch ein paar Steine vom Herzen gefallen", erklärte die 23-Jährige aus Berlin, die nach dem Auftakterfolg über 50m ihren Start und die WM-Qualifikation über 200m abschreiben musste. Noch schlimmer erwischte es Europameister Meeuw. Wegen einer starken Erkältung sicherte sich der Neu-Frankfurter, der bei der DM im Sommer in Berlin noch als fünfmaliger Titelträger geglänzt hatte, lediglich als Zweiter über 100m Rücken das Ticket für die WM. In die Bresche sprang zumindest Annika Lurz. Die Würzburgerin, die bei der EM noch unter ihrem Mädchennamen Liebs Silber gewonnen und danach ihren Trainer Stefan Lurz geheiratet hatte, verpasste über 200m Freistil in 1:56,73 Minuten den Weltrekord von Franziska van Almsick nur um neun Hundertstel. "Im Nachhinein ärgere ich mich schon ein bisschen über die verpasste Chance, aber vielleicht kann ich das ja noch nachholen", sagte Lurz, die in Australien auf drei Strecken an den Start gehen darf. Ihr Schwager Thomas Lurz über 800m Freistil (7:51,59), die Magdeburgerin Antje Buschschulte über 50m Schmetterling (26,35), Kurzbahn-Europameisterin Janne Schäfer aus Wolfsburg über 50m Brust (30,89) und Daniela Samulski (Wuppertal) über 100m Schmetterling sorgten mit deutschen Rekorden für weitere Höhepunkte. Bezeichnend: Sowohl Annika und Thomas Lurz als auch Schäfer und Samulski hatten im Vorfeld auf das von Madsen verordnete Höhentrainingslager in der Sierra Nevada verzichtet. Der Norweger will trotzdem an seinem Konzept zur Vorbereitung auf die WM sowie Olympia 2008 festhalten. "Es wäre zu früh, jetzt irgendwelche negativen Rückschlüsse abzuleiten. Wir ziehen das mit Sicherheit weiter durch", erklärte der 60-Jährige, räumte aber auch mögliche Ausnahmen in Einzelfällen ein: "Wir wollen ja nicht mit dem Kopf gegen die Wand rennen." Der Traum von der erfolgreichen Titelverteidigung bei der WM über 50m Brust ist für Altmeister Mark Warnecke dagegen womöglich geplatzt. Der Essener, der sich im Vorjahr in Montreal mit 35 Jahren zum ältesten Weltmeister gekürt hatte, blieb bei seinem Sieg in 28,18 Sekunden acht Hundertstel über der Richtzeit für Australien. Örjan Madsen hatte zunächst auch erklärt, hart bleiben zu wollen, machte kurze Zeit später aber einen überraschenden Rückzieher. "Ich werde die endgültige Mannschaft für Australien doch erst am Montag bekannt geben. Es gibt gute Argumente in die eine oder andere Richtung", sagte Madsen, der Warnecke und auch der Olympiadritten Anne Poleska zuvor noch ein "Gnadengesuch" verweigert hatte. "Aber jetzt bin ich zwei Stunden älter und klüger", erklärte der Norweger. Für den Fall, dass er in Melbourne nicht antreten dürfe, hat Warnecke bereits sein sofortiges Karriereende angekündigt. Auf Madsens Gnade angewiesen ist auch Poleska, die über 200m Brust in 2:28,55 Minuten fünf Hundertstel über der Richtzeit blieb. Die Aktivensprecherin des DSV, die bereits die Teilnahme an der EM im Juli in Budapest verpasst hatte, brach nach dieser Entscheidung in Tränen aus, konnte kurz danach aber wie Mark Warnecke zumindest noch einmal 24 Stunden hoffen. Janine Pietsch aus Ingolstadt verzichtete auf einen Start über ihre Weltrekordstrecke 50m Rücken. Die Europameisterin reiste wegen der Erkrankung ihrer Mutter vorzeitig ab. In ihrer Abwesenheit sicherte sich die Magdeburgerin Antje Buschschulte in 28,92 Sekunden Titel und WM-Startrecht. Der deutsche Rekordmeister Thomas Rupprath holte sich über 100m Schmetterling in 53,20 Sekunden zwar seinen 64. nationalen Titel, verpasste im Gegensatz zu seiner Weltrekordstrecke 50m Rücken aber um drei Zehntel die WM-Norm.
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26.11. Schweizermeisterschaft Savosa 2. Tag. (Swiss Swimming) Erneute keine neuen Limiten für die Kurzbahn-EM in Helsinki – Die Einheimischen Bianchi und Gabrilo sorgen erneut für die Höhepunkte aus sportlicher Sicht. Zum Auftakt über 200m Freistil wurde der Frauenfelder Gerry Strasser in den Diensten des SC Uster-Wallisellen seiner Favoritenrolle gerecht und gewann in 1:50.97 vor Alessandro Gaffuri (Red Fish Neuchatel) und Christian Schneiter (ST Biel). Bei den Damen sicherte sich Maria Ugolkova (Lugano Nuoto, 2:03.25) mit ihrem zweiten Start an Schweizermeisterschaften auch die zweite Goldmedaille. Die gebürtige Russin konnte die junge Laila Werner aus Schaffhausen auf Distanz halten, die aber ihrerseits in 2:04.09 eine neue Schweizer Bestleistung der 15-jährigen aufstellte. 100m Rücken bei den Herren war ein äusserst knappes und hochstehendes Rennen: Ralph Madöri aus Liestal gewann in 55.47 vor Titelverteidiger Jonathan Massacand (Genève Natation, 55.84) und Adrien Perez (Red Fish Neuchatel, 55.90). Keiner der Athleten unterbot damit zwar die Limite für die die Kurzbahn-EM in Helsinki, allerdings musste man bisher noch nie unter 56 Sekunden schwimmen, um an einer SM eine Medaille zu gewinnen. Im Rennen über 50m Brust konnten sich Dimitri Waeber (Genève Natation) und Céline Baillod (Renens Natation) ihren jeweils zweiten Titel an dieser Meisterschaft sichern, mit ihren Siegerzeiten dürften beide allerdings nicht zufrieden sein. Sowohl Waeber (30.14) als auch Baillod (33.16) blieben über ihren Vorlaufzeiten und deutlich über den Limiten für Helsinki Der Einheimische Luka Gabrilo (TAL) gewann nach den 100m auch die 200m Delfin. Erneut stellte er dabei seine Klasse unter Beweis und siegte wie gestern in neuer Meisterschaftsbestzeit von 1:59.84 vor Simon Oberholzer (SC Schaffhausen) und Christian Reber (TAL). Bei den Damen sicherte sich Martina van Berkel aus Winterthur den Titel in 2:17.53 die Goldmedaille und bleibt damit weiterhin in zwei Sportarten die Beste des Landes. Als „Ausgleich“ macht Martina Triathlon und ist in auch da in ihrer Alterskategorie Schweizer Meisterin. Der Neotessiner Stephan Bachmann (TAL) sicherte sich über 100m Lagen den zweiten Titel an dieser Meisterschaft vor dem Vielstarter Adrien Perez (Red Fish Neuchatel) und Ulysse Martinot (Renens Natation), der seine erste Medaille an Schweizer Meisterschaften gewann. Der Titel bei den Damen ging an Céline Baillod, die sich schon zum dritten Mal zuoberst aufs Podest stellen konnte, sie blieb allerdings deutlich über der geforderten Zeit für Helsinki. 1500m Freistil der Herren war die Beute des Newcomers Eugenio Bianchi (TAL), der nur 24 Stunden nach seinem Effort über 400m Freistil eine weitere Glanzleistung ablieferte und für den Höhepunkt des heutigen Tages sorgte. Bis 1100m lag Titelverteidiger Martin Hohl (SK Bern) nur wenige Zehntel zurück. Dann allerdings erhöhte der 17-jährige Tessiner die Pace als wäre alles vorher nur zum Aufwärmen gewesen und schüttelte seinen Gegner innert kürzester Zeit ab. Bis am Schluss konnte Bianchi den Vorsprung auf über fünf Sekunden ausbauen und schlug in 15:46.49 an. Die abschliessenden Staffeln über 4x50m Freistil brachten zwei Überraschungssieger hervor. Bei den Herren konnte Red Fish Neuchatel dank zwei starken mittleren Abschnitten (Herzig und Perez jeweils 22.57) den Titel vor dem Favoriten SC Uster-Wallisellen gewinnen. Dies obwohl Karel Novy als Schlussschwimmer in 21.77 gleich mehrere Meter gut machte und den Abstand damit wesentlich verringerte. Bei den Damen war das Rennen sehr offen. Durchsetzen konnte sich der SC Schaffhausen vor Red Fish Neuchatel und dem ST Biel-Bienne. [Resultate]. Am Sonntagnachmittag wird das Tessiner Fernsehen auf dem zweiten Kanal live von den Finals aus Savosa berichten. Beginn der Finals ist um 16:00 Uhr.

26.11. Deutsche Schwimm-Stars bleiben blass. (Deutsche Wintermeisterschaften, Hannover, 23.-26.11.2006 [Website] ) - Anne Poleska hat die Chance auf ein WM-Ticket verspielt und Europameister Helge Meeuw scheidet krankheitsbedingt aus. Bei der Winter-DM in Hannover mussten Deutschlands Top-Schwimmer erneut Rückschläge hinnehmen. Während Meeuw seine restlichen Starts wegen einer anhaltenden Erkältung absagen musste, blieb Poleska über 200m Brust als Zweite in 2:28,55 Minuten fünf Hundertstel über der WM-Norm und verpasste nach der EM auch das Ticket für Australien. Für einen Höhepunkt am Samstag sorgte wenigstens Daniela Samulski, die über 100m Schmetterling den 18 Jahre alten deutschen Rekord von Kristin Otto unterbot. "Das ist phantastisch. Ich bin sprachlos und völlig überrascht", meinte Samulski. In 58,75 Sekunden blieb die Wuppertalerin 25 Hundertstel unter Ottos bisheriger Bestmarke bei ihrem Olympiasieg 1988 in Seoul und verwies die ebenfalls starke Magdeburgerin Antje Buschschulte (58,83) auf Platz zwei. Poleska hingegen ärgerte sich nach ihrem erneuten Scheitern maßlos. "Diese fünf Hundertstel tun ganz schön weh. Ich war zwar etwas besser als im Sommer, aber am Ende hat es wieder nicht gereicht", sagte die für Essen startende Wahl-Amerikanerin. Auch die Unterstützung ihres eigens aus den USA angereisten Trainers Mike Lohberg brachte nicht den erhofften Erfolg. Im Ziel hatte Poleska 1,29 Sekunden Rückstand auf die Siegerin Birte Steven aus Hamburg (2:27,26). Nach Melbourne gezittert hat sich unterdessen Thomas Rupprath. Der deutsche Rekordmeister musste sich auf seiner Weltrekordstrecke 50m Rücken in Meeuws Abwesenheit in 25,37 Sekunden zwar um zwei Hundertstel dem Wuppertaler Steffen Driesen geschlagen geben, konnte sich aber mit der WM-Qualifikation trösten. "Ich bin in Australien dabei. Nachdem ich die EM verpasst habe, ist das für mich das Wichtigste", sagte der Schwimm-Profi aus Hannover. Für positive Schlagzeilen sorgte erneut Annika Lurz. Die Würzburgerin, die über 200m Freistil den Weltrekord von Franziska van Almsick knapp verpasst hatte, sicherte sich über die doppelte Distanz in 4:08,93 Titel und WM-Start Nummer zwei. Der Knoten geplatzt ist beim ehemaligen Junioren-Europameister Paul Biedermann. Der 20-Jährige aus Halle gewann über 200m Freistil in 1:48,05 Minuten und machte mit persönlicher Bestzeit die WM-Teilnahme perfekt. Bereits vorzeitig beendet war im Stadionbad von Hannover unterdessen das Engangement von Helge Meeuw. "Es hat keinen Zweck. Es ist zwar bitter, aber die Gesundheit geht vor", sagte der Neu-Frankfurter. Weiter fraglich ist der Auftritt von Britta Steffen zum Abschluss am Sonntag über ihre Weltrekordstrecke 100m Freistil. Die vierfache Europameisterin aus Berlin laboriert noch immer an einer Magen-Darm-Grippe. Ihr Trainer Norbert Warnatzsch ließ einen Start der 23-Jährigen offen.
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25.11. Schweizer Meisterschaft Savosa, 1. Tag. (Swiss Swimming) An diesem Wochenende geht im perfekt hergerichteten Centro Atlantide in Savosa die Schweizer Meisterschaft auf der kurzen Bahn über die Bühne. Der Auftakt am Freitag wurde geprägt von einigen Überraschungen, herausragenden Leistungen von Newcomern und mehreren Bestätigungen von arrivierten Athleten, die sich ihre Teilnahme an der Kurzbahn Europameisterschaft in zwei Wochen in Helsinki sicherten. Über 400m Freistil der Herren konnte der 17-jährige Lokalmatador Eugenio Bianchi vom Team Atlantide & Locarno den Heimvorteil für sich nutzen und gewann in persönlicher Bestzeit von 3:54.99. Er überraschte damit die Favoriten Martin Hohl, Gerry Strasse und David Karasek, die sich in dieser Reihenfolge mit den Ehrenplätzen zufrieden geben mussten. Bei den Damen konnte Swann Oberson (NS Genève) den Titel vom Vorjahr zwar verteidigen, unterbot die angestrebte Limite für Helsinki aber nicht. Grosse Abwesende in diesem Rennen war Flavia Rigamonti, die studienhalber die Heimreise nicht antreten konnte. 50m Rücken war sowohl bei den Herren als auch bei den Damen eine klare Angelegenheit für die Favoriten: Flori Lang vom SC Uster-Wallisellen gewann deutlich vor Adrien Perez und Ralph Madörin. Lang, der bereits für die EM in Helsinki qualifiziert ist, schwamm mit 25.44 nicht im Bereich seiner Bestleistung. Die Bestform soll verständlicherweise aber erst in zwei Wochen erreicht werden. Bei den Damen sicherte sich die ebenfalls bereits qualifizierte Carla Stampfli (SC Solothurn) den Titel in ansprechenden 29.27 und unterbot die geforderte Limite ein weiteres Mal. Dimitri Waeber von Genève Natation konnte im Rennen über 200m Brust zwar den Titel vom Vorjahr verteidigen, blieb aber mit 2:17.48 weit unter seinen Möglichkeiten und dem angestrebten Ziel der EM-Limite. Helsinki wird mit grosser Wahrscheinlichkeit ohne den Genfer über die Bühne gehen. Matthias Vauthier sicherte sich die Silbermedaille und verhinderte damit den totalen Triumph von Genève Natation, welche fünf Schwimmer im Final hatte und die Plätze 1, 3, 4 und 5 belegte. Bei den Damen ging der Titel an Patrizia Humplik (SK Bern) in 2:33.52, die sich aber nur knapp die wieder erstarkte Ramona Pedretti von den Limmat Sharks vom Hals halten konnte. Wie andere Topschwimmer ist aber auch Humplik noch nicht in Topform, sondern plant diese erst in zwei Wochen zu erreichen. 100m Delfin war eine Tessiner Angelegenheit: Luka Gabrilo vom Team Atlantide & Locarno sicherte sich in neuer Meisterschaftsbestzeit (54.15) den Titel und überraschte damit wohl am meisten sich selber. Für Helsinki reicht diese Zeit noch nicht – sie stimmt Gabrilo im Hinblick auf seine Spezialdisziplinen aber sehr zuversichtlich. Bei den Damen gewann Irina Ugolkova (Lugano Nuoto) gleich bei ihrer ersten Teilnahme an Schweizer Meisterschaften den Titel die gebürtige Russin lebt und trainiert seit über einen Jahr im Tessin und ist deshalb berechtigt an den Meisterschaften teilzunehmen – und natürlich auch zu gewinnen. Auch sie stellte mit einer Zeit von 1:01.41 eine neue Meisterschaftsbestzeit auf. Im Rennen über 400m Lagen stand wiederum ein „Tessiner“ zuoberst auf dem Siegerpodest. Der Zürcher Stephan Bachmann, der erst im Herbst von den Limmat Sharks zum Team Atlantide & Locarno gewechselt ist, feierte mit der Goldmedaille einen optimalen Einstand bei seinem neuen Verein. Seine Zeit von 4:21.83 ist ansprechend – auch er befindet sich erst in der letzten Phase der Vorbereitung auf die EM in Helsinki, für die er bereits qualifiziert ist. Bei den Damen überraschten Céline Baillod und Ramona Pedretti die Favoritin Marina Ribi aus Schaffhausen und gewannen Gold und Silber. Ribi büsste für ihr forsches Anfangstempo und wurde am Ende sogar auf den fünften Platz durchgereicht. Über 50m Freistil gewann nach Bianchi und Ugolkova auch Alessandro Gaffuri seinen ersten Titel an Schweizer Meisterschaften. Mit seiner Zeit von 22.93 dürfte der Glarner in Diensten von Red Fish Neuchâtel zwar nicht ganz zufrieden sein, die Freude über die Goldmedaille überwiegt aber sicher und die Zeit kann Gaffuri ja in zwei Wochen verbessern, wenn er in Helsinki am Start steht. Bei den Damen sorgte Laura Noccioli für den fünften Tessiner Sieg – wahrlich ein starker Auftritt der Einheimischen. Noccioli siegte in 26.25 vor Carine Rognon und Luana Calore. [Resultate].

25.11. Annika Lurz kratzt an Van Almsicks Weltrekord. Vize-Europameisterin Annika Lurz ist beim Angriff auf den Schwimm-Weltrekord der grossen Franziska van Almsick nur ganz knapp gescheitert, hat die vier Jahre alte Bestmarke von "FvA" aber kräftig ins Wanken gebracht.Die Würzburgerin schwamm bei den deutschen Winter-Meisterschaften über 200 m Freistil in 1:56,73 Minuten zum Titel, verfehlte "Franzis" Rekord nur um neun Hundertstel und liess sogar die kurzfristig erkrankte Britta Steffen vergessen. Das Familienglück perfekt machte Schwager Thomas Lurz, der über 800 m Freistil ebenso einen deutschen Rekord aufstellte wie Antje Buschschulte über 50 m Delfin. Nach ihrem Husarenritt war Annika Lurz fast fassungslos. "Zuerst habe ich die Zeit der Zweitplatzierten Meike Freitag für meine gehalten. Dann habe ich mich richtig erschrocken", erklärte die 27-Jährige, die bei der EM in Budapest noch unter ihrem Mädchennamen Liebs als "Golden-Girl" in der Staffel für Furore gesorgt und danach ihren Trainer Stefan Lurz geheiratet hatte. "Den Weltrekord hatte ich nie im Visier. Deshalb ärgert es mich auch nicht, dass ich ihn knapp verpasst habe." Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Lurz und Steffen fiel unterdessen ins Wasser. Steffen war bereits am Morgen von einer Magen-Darm-Grippe gestoppt worden und musste ihren Start absagen. "Ich habe mich schon am Donnerstag nicht wohl gefühlt und den ganzen Tag gefroren", sagte die vierfache Europameisterin, die fünf Wochen nach ihrem doppelten Fingerbruch einen erneuten gesundheitlichen Rückschlag verkraften musste. Ob Steffen, die zum Auftakt über 50 m Freistil gewonnen hatte, zumindest zum Abschluss am Sonntag über ihre Weltrekordstrecke 100 m Freistil starten kann, ist noch fraglich. Unklar ist auch, ob die 23 Jahre alte Berlinerin durch die Absage ihre WM-Qualifikation über 200 m Freistil verspielt hat. DSV-Sportdirektor Örjan Madsen deutete eine mögliche "Lex Steffen" an: "Es ist zwar die höchste Pflicht jedes Sportlers, beim Wettkampf gesund zu sein. Aber meine Aufgabe ist es, die stärksten Schwimmer bei der WM starten zu lassen", sagte Madsen. Dazu gehört im Becken auch endgültig Langstreckenkönig Thomas Lurz. Der Welt- und Europameister über fünf und zehn Kilometer verbesserte in 7:51,59 Minuten die 15 Jahre alte Bestmarke des Potsdamers Jörg Hoffmann um 96 Hundertstel und darf sich bei der WM somit auf einen Start in der Bucht vor Melbourne als auch im Becken freuen.
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23.11. Härterer Dopingkampf droht am Geld zu scheitern. Die verschärften Dopingkontrollen des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) drohen an den Finanzen zu scheitern. DSV-Sportdirektor Örjan Madsen räumte auf der Pressekonferenz vor den nationalen Wintermeisterschaften von Donnerstag bis Sonntag in Hannover "organisatorische Schwierigkeiten" ein. Statt der kalkulierten Kosten für Bluttests in Höhe von 30.000 Euro ist nun von 120.000 Euro pro Jahr die Rede. Ob der DSV die Kontrollen bei seinen Athleten wie geplant im vollen Umfang vornehmen kann, ist fraglich. DSV-Präsidentin Christa Thiel hatte nach der EM in Budapest erklärt, dass die Tests "nicht am Geld scheitern werden". Unterdessen hat Weltmeister Mark Warnecke, der im Vorjahr mit seinem Triumph in Montreal über 50m-Brust mit 36 Jahren zum ältesten Weltmeister aufgestiegen war, allmählich das Ende seiner aktiven Karriere angekündigt. Letzter Höhepunkt des Esseners wird wohl die WM vom 17. März bis 1. April 2007 in Melbourne sein. Bei Olympia 2008 in Peking werde er "eher nicht mehr" dabei sein, erklärte Warnecke. In Hannover will sich Warnecke das WM-Ticket für Melbourne sichern. Im Rampenlicht steht in Hannover aber vor allem der neue deutsche Schwimmstar Britta Steffen. Drei Monate nach ihrer Gala bei der EM in Budapest mit viermal Gold, einmal Silber und drei Weltrekorden peilt die 23-Jährige aus Berlin im Stadionbad über 50, 100 und 200m- Freistil einen Titel-Hattrick an. Sein umfangreiches Programm drosseln muss hingegen wohl Europameister Helge Meeuw. Der Neu-Frankfurter wird wegen einer Erkältung statt sechs geplanter Starts wahrscheinlich "nur" viermal ins Wasser des Stadionbades springen.

23.11. Deutsche Wintermeisterschaften, Hannover, 23.-26.11.2006 [Website]
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21.11. Ian Thorpe tritt mit 24 Jahren zurück. Der australische Schwimmstar Ian Thorpe hat seinen Abschied vom Leistungssport erklärt. Es sei ihm schon klar, dass er mit 24 Jahren eigentlich noch zu jung sei, sagte der fünfmalige Olympiasieger und elffache Weltmeister. Das Schwimmen gehöre jedoch nicht mehr zu seinen höchsten Prioritäten. "Es ist nicht die beste Zeit, um sich vom Sport abzuwenden, aber es ist meine Zeit", sagte Thorpe, der sich nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen eine einjährige Auszeit genommen hatte. Thorpes Comeback war von Krankheit, Verletzungen und schwindender Motivation gekennzeichnet. Seine endgültige Entscheidung zum Aufhören sei am vergangenen Sonntag gefallen, als klar war, dass er nicht an den Weltmeisterschaften im nächsten Jahr in Melbourne teilnehmen wird, sagte Thorpe. Thorpe trat 1998 erstmals ins internationale Rampenlicht. Als 15-Jähriger triumphierte er in Perth (Au) über 400 m Crawl und mit der 4x200-m-Crawlstaffel, womit er der jüngste Weltmeister überhaupt war. Zwei Jahre später hielt Thorpe an den Olympischen Spielen in Sydney dem Druck mit dreimal Gold und zweimal Silber stand. Im Jahre 2001 trat Thorpe noch dominanter auf: An den WM in Fukuoka schrieb er mit sechs Goldmedaillen und vier Weltrekorden Geschichte.
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20.11.Thorpe kündigt wichtige Mitteilung an. Für Morgen hat Ian Thorpe eine wichtige Mitteilung angekündigt. Möglicherweise wird er seinen Rücktritt vom Wettkampfschwimmen bekanntgeben, wird in Australien spekuliert. Zurzeit ist nur fast sicher, dass er nicht an den australischen WM-Ausscheidungen teilnehmen wird. Kieren Perkins und Don Talbot haben sich bereits dahingehend geäussert, dass Thorpe ohne WM-Teilnahme die Hürden bis Beijing 2008 nicht schaffen werde. Je länger er warte mit Wettkämpfen, desto schwieriger werde es den Anschluss zu finden. Nur mit Trainieren und Fitness allein schaffe man das nicht. Man müsse sich den Schliff an den internationalen Wettkämpfen holen, meinte Perkins.
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18.11. Thorpe droht vorzeitiges WM-Aus. Ian Thorpe kann wegen gesundheitlicher Probleme vielleicht nicht an der australischen WM-Qualifikation teilnehmen. Damit droht dem Ausnahmekönner das vorzeitige Aus für die Titelkämpfe 2007 in Melbourne. Die australischen WM-Ausscheidungen Anfang Dezember in Brisbane werden womöglich ohne Superstar Ian Thorpe über die Bühne gehen. Damit würde Thorpe auch die WM 2007 in Melbourne verpassen. Der fünfmalige Olympiasieger konnte nach einem Bericht einer australischen Nachrichtenagentur seit seiner Rückkehr aus Kalifornien nach Sydney Anfang Oktober aufgrund gesundheitlicher Probleme noch nicht wieder trainieren. Thorpe hat seit den Olympischen Spielen 2004 in Athen keine Wettkämpfe mehr bestritten. Nach einer sechsmonatigen Pause verhinderten Krankheiten und ein Handbruch eine frühere Rückkehr. Es folgten im August 2006 erste Rücktrittsgedanken und die Trennung von seinem US-Trainer Dave Salo. Thorpe wird seitdem wieder von seiner früheren Trainerin Tracey Menzies unterstützt.
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13.11. San Antonio Grand Prix, 10.-12.11.2006 [Resultate]
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12.11. Deutsche Mannschaftsmeisterschaften. Die deutsche "Schwimm-Hauptstadt" heißt weiterhin Hannover. Bei den nationalen Schwimm-Mannschaftsmeisterschaften konnte der SV Wasserfreunde 98 Hannover seinen Vorjahrestitel erfolgreich verteidigen. Vor heimischem Publikum sammelte die Mannschaft von Trainer Frank Lamodke auf der 25m-Bahn 29,381 Punkte und verwies den überraschend starken Aufsteiger SG Dortmund (28,476) auf Platz zwei. Dritter wurde die SG Neukölln Berlin (27,921), die zuletzt 2004 den Titel gewonnen hatte. Für eine kleine Sensation sorgte bei den Frauen der SV Halle/Saale. Der Aufsteiger setzte sich in einem spannenden Vierkampf knapp mit 26,916 Punkten durch und holte sich damit zum ersten Mal den Titel. Dabei wurden die SSG Erlangen (26,861), die SG Frankfurt/Main (26,516) sowie Titelverteidiger SV Nikar Heidelberg (26,414) auf die Plätze verwiesen. Knapp zwei Wochen vor den deutschen Winter-Meisterschaften und gleichzeitiger WM-Qualifikation an gleicher Stelle in Hannover (23. bis 26. November) meldete sich bei den Frauen Britta Steffen nach überstandenem doppelten Fingerbruch zurück. Die vierfache Europameisterin von Budapest legte dabei beim Siebten SG Neukölln Berlin die 50m Freistil in 24,56, die 100m Freistil in 53,66 Sekunden und die 200m Freistil in 1:56,72 Minuten zurück. Meister Hannover hatte in Thomas Rupprath eine seiner stärksten Waffen, der die 50m Rücken in 23,76 Sekunden, die 100m Rücken in 51,95 Sekunden, die 100m Schmetterling in 52,14 Sekunden und die 200m Schmetterling in 1:55,44 Minuten, sowie die 100m Lagen in 53,70 Sekunden zurücklegte. Über 200m Brust verfehlte Kamil Kasprowicz (ebenfalls Hannover) mit 2:10,63 Minuten den deutschen Rekord nur um 48 Hundertstelsekunden. Am Tabellenende des Erstliga-Zwölferfeldes mussten bei den Männern der SC Chemnitz (25,328) und Wasserfreunde Spandau 04 (24,583) den Weg in die Zweitklassigkeit antreten. Bei den Frauen gab es für den 1. Münchner SC (23,582) und den SC Chemnitz (23,452) keine Rettung. An ihre Stelle treten in der kommenden Saison bei den Männern die SSG Saar Max Ritter (26,436), die nach acht Jahren in das Oberhaus zurückkehrte, und nach elf Jahren Abwesenheit der DSW 12 Darmstadt (25,385). Bei den Frauen konnten sich beim Aufstiegskampf in Baunatal der SC Wiesbaden (24,363) und dem ATMV-FTV Hamburg (23,751) durchsetzen, denen der erstmalige Sprung in die erste Bundesliga gelang.

12.11. Deutsche Wintermeisterschaften, Hannover, 23.-26.11.2006 [Website]

12.11. Deutsche Mannschaftsmeisterschaften. Hannover, 11./12.11.2006. Hannover hat Mannschafts-Titel vor Augen. Nach Tag eins der deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Schwimmer haben die Wasserfreunde 98 Hannover beste Aussichten auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Die Niedersachsen sicherten sich vor heimischem Publikum auf der 25-m-Bahn des "Stadionbades" mit 14.888 Punkten die Führung. Aufsteiger SG Dortmund (14.287) und die SG Neukölln Berlin (13.879) folgen auf den Plätzen zwei und drei. Dagegen muss bei den Frauen Titelverteidiger SV Nikar Heidelberg um den erneuten Erfolg bangen. Der bislang neunfache Meister liegt mit 13.188 Punkten nur auf Rang vier. In Führung die SSG Erlangen als Vorjahresdritter (13.557), für die es der erste Titel überhaupt wäre. Dahinter folgen Aufsteiger SV Halle/Saale (13.539) und die SG Frankfurt/Main (13.403). Knapp zwei Wochen vor den Deutschen Winter-Meisterschaften und der gleichzeitigen WM-Qualifikation an gleicher Stelle in Hannover (23. bis 26. November) meldete sich bei den Frauen Britta Steffen nach dem doppelten Fingerbruch zurück. Die vierfache Europameisterin von Budapest legte für die SG Neukölln Berlin die 50m Freistil in 24,56 Sekunden zurück. Stark auch Rückenspezialistin Antje Buschschulte (Magdeburg) mit 54,28 Sekunden über 100m und 1:57,30 Minuten über 200m Freistil. Für Titelverteidiger Hannover gewann Thomas Rupprath die 50m Rücken in 23,76 Sekunden, die 100m Rücken in 51,95 und die 100m Lagen in 53,70. Über 200m Brust verfehlte Teamkamerad Kamil Kasprowicz in 2:10,63 Minuten den deutschen Rekord nur um 0,48 Sekunden. Bereits als Aufsteiger stehen bei den Männer die nach acht Jahren ins Oberhaus zurückkehrende SSG Saar Max Ritter (26.436) und nach elf Jahren Erstliga-Abwesenheit der DSW 12 Darmstadt (25.385) fest. Bei den Frauen gelang in Baunatal dem SC Wiesbaden (24.363) und dem ATMV-FTV Hamburg (23.751) der erstmalige Sprung in die erste Bundesliga.
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10.11. Neue FINA-Open-Water-Serie. Der bisherige, seit 1993/94 ausgetragenen FINA Marathon Swimming World Cup wird ab 2007 ersetzt durch zwei neue Worldcups. Die FINA führt einen neuen Worldcup im Open Water ein: Den FINA 10 km Marathon Swimming World Cup. Dieser wird zusätzlich zum neuen FINA Open Water Swimming Grand Prix ausgetragen, wie die FINA auf ihrer [Website] miteilt. Dieser Grand Prix wird in Zukunft nur noch Distanzen von mehr als 15 km aufweisen.

10.11. EBU prüft Klage gegen IOC. Die European Broadcasting Union hat ihre Anwälte beauftragt, eine Klagemöglichkeit gegen das IOC wegen der in Beijing 2008 auf den Morgen verschobenen Finals im Schwimmen und Kunstturnen zu suchen. Die EBU vertritt den Standpunkt, dass die Interessen von 2.2 Milliarden Fernsehzuschauern in Australasien und Europa höher zu gewichten seien als die 560 Millionen in Nordamerika. Die NBC hat für die Fernsehrechte 2000 - 2008 US$ 3.55 Milliarden bezahlt. Die EBU für die Spiele 2010 und 2012 US$ 1.02 Milliarden. Die NBC zahlt für die Spiele 2010 und 2012 nochmals zusätzlich US$ 2.2 Milliarden. Die EBU findet, dass mit Blick auf die Verbreitung des olympischen Gedankens das Geld nicht die erste Rolle spielen darf.
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8.11. Erfolgreicher Limmat Sharks Nachwuchs beim Schluefi Meeting. Mit einer kleinen Mannschaft von jüngeren Schwimmern traten die Limmat Sharks in Kloten beim Schluefi Meeting an und setzten dabei die Erfolge des letzten Wochenendes fort. Insbesondere die Jungen der Jahrgänge 1992 und 1993 haben derzeit einen Lauf und konnten sich hervorragend in Szene setzen. Marcel Betschart erreichte erneut eine schweizer Bestmarke für 13jährige, diesmal in 100m Rücken mit 1:03.27 . Auch seine anderen Leistungen konnten sich sehen lassen, er schwamm in jedem seiner 5 Rennen deutliche Bestzeiten. Fabio Egg, ebenfalls 13, wollte da nicht zurückstehen, und verbesserte seine Bestzeit über 100m Rücken um 2 Sekunden und blieb mit 1:04.75 ebenfalls unter der alten Bestmarke. Über 100m Freistil wiederholte er dieses Kunstück und verbesserte sich gleich um 2 1/2 Sekunden und durchbrach mit 58.36 erstmals die Minutengrenze, und das gleich deutlich. Nebenbei bemerkt ist die Leistungsdichte im Jahrgang 1993 im Rückenschwimmen beachtlich, da sich im gleichen Rennen wie Marcel und Fabio auch noch Elijah Stolz aus Schaffhausen auf den 5. Platz der alltime-Bestenliste schwimmen konnte. Adrien Riccucci (Jg. 1992) verbesserte seine gerade erst eine Woche alte Bestzeit über 400m Freistil erneut um 3.5s und rangiert jetzt unter den 10 besten Schweizern in seinem Alter (alltime). Die Medaillengewinner in den Jahrgangsfinals waren (immer 2 Jahrgänge zusammengewertet): Alexander Ammann (94), 1. in 100m Brust, Attilio Bernasconi (95), 2. in 100m Delphin, Marcel Betschart (93), 1. in 100m Rücken, Roland Denzler (90), 3. in 100m Freistil, 2. in 100m Delphin, Fabio Egg (93), 2. in 100m Rücken und 100m Freistil, Arik Lars Hehr, 2. in 100m Brust, Tim Keller (92), 1. 100m Brust, Adrien Riccucci (92), 1. 100m Freistil, 1. 100m Delphin, Kathrin Appenzeller (94), 3. 100m Freistil, Fiammetta Bernasconi (91), 2. 100m Delphin.Line element
7.11. Neue FINA-Website. Die FINA-Website hat ein Facelifting erfahren: www.fina.org.
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4.11. Erfolgreiches Wochenende für die Limmat Sharks. Am vergangenen Wochenende war ein Grossteil der Wettkampfschwimmer der Limmat Sharks im Einsatz, zum einen bei den RZO-Hallenmeisterschaften in Uster, zum anderen bei ersten Kidsliga-Durchgang und dem Nachwuchswettkampf in Leimbach. Die RZO-Hallenmeisterschaften waren der erste Formtest nach dem Trainingslager bzw. den Herbstferien. Hervorragende Leistungen zeigten deutlich, dass sich die Arbeit der letzten Wochen gelohnt hat. Das vergleichsweise junge Team der Limmat Sharks kam mit 33 Medaillen auf den zweiten Gesamtplatz in der Medaillenwertung. Marcel Betschart gewann alle seine Rennen mit ebenfalls deutlicher persönlicher Bestzeit und belegte so dreimal den ersten Platz in der Altersklasse 13 und jünger (1500F, 200R, 400La). Über 200m Rücken verbesserte er dabei mit herrausragenden 2:16.05 seinen eigenen, erst 4 Wochen alten schweizer Altersklassenrekord über diese Strecke um über 4 Sekunden. Auch über die beiden anderen Strecken konnte er sich unter den besten Schweizern in seinem Alter klassieren. Der ebenfalls 13 jährige Fabio Egg gewann hinter Marcel in 200R und 400m La jeweils die Silbermedaille, und Aron Serafini komplettierte auf beiden Distanzen mit dem 3. Platz das Limmat Sharks Podium. In der offenen Altersklasse gab es folgende Medaillen: Roland Denzler (90), 3. Platz 1500F, Michi Durrer (89), 3. Platz 200m Brust, Joel Kempter (91), 3. Platz 100m Delphin, Val Mikos (89), 2. Platz 200m La, 3. Platz 400m La, Jens Reuter (80), 2. Platz 50m F, Nico Van Duijn (90) 2. 100m Delphin, 3. 200m Delphin, Claudia Bellasi, 1. 50m Brust, 2. 100 und 200m Brust, Alexandra Egg (90), 1. 800m F, 200m La, 2. 100m Rü, 3. 200m Rü, Susanne Keller, 3. 800m F, Ramona Pedretti, 1. 400m La, 200m Br, Stephanie Spahn, 2. 50m Br, 3. 100m Br, 200m Br . Mit sehr beherzten Leistungen erreichten die Staffeln über 4x200m männlich und weiblich jeweils den 2. Platz, wie auch die Damen- und Herrenstaffel über 4x50m Freistil. Einen dritten Platz erreichte die Frauenstaffeln über 4x50m La. Ohne Medaillen in der offenen Klasse blieb Adrien Riccucci (Jg 92) der aber bei allen seinen Starts ganz deutliche persönliche Bestzeiten erzielte, die ihn ebenfalls zu den schnellsten Schweizern in seinem Alter (alltime) gehören lassen. Im zeitgleich stattfindenden Nachwuchswettkampf in Leimbach dominierte der Limmat Sharks Nachwuchs die Konkurrenz mit 25 Medaillen, , wobei neben den bereits oben erwähnten Marcel Betschart, Fabio Egg und Aron Serafini auch Attilio Bernasconi (95) und Sergio Zarro (95) bei den Jungs sowie Mirjam Daniellsson und Irene Lee bei den Mädchen häufige Gäste auf dem Podium waren. Marcel und Sergio gewannen dabei jedes ihrer Rennen. Die jüngsten Mitglieder der Limmat Sharks schliesslich waren ebenfalls in Leimbach beim ersten Durchgang der Kidsliga am Start, um ihren älteren Mannschaftskollegen nachzueifern.Sier erreichten auch hier gute Ergebnisse. Die vollständigen Resultate sind wie immer auf unserer [Resultateseite] zu finden.Line element
2.11. USA, Kanada: Boykottaufruf. Auch in Nordamerika stört man sich am IOC-Entscheid, die Schwimmfinals an den olympischen Spielen 2008 in Beijing um 10 Uhr morgens durchzuführen. IOC: Der Entscheid ist definitiv. Ein Protestschreiben namhafter Schwimmer (Ian Thorpe, Grant Hackett, Michael Klim, Roland Schoeman, Otylia Jedrezjack, Arkady Vijatchnin, Kosuke Kitajima, Markus Rogan, Laure Manaudou und Peter Van den Hoogenband) und der European Broadcasting Union haben nichts gefruchtet. Auf verschiedenen Websites in den USA und Kanada sind Forderungen nach einem Boykott von Produkten des Mutterhauses der amerikanischen Fernsehkette NBC aufgetaucht. Es handelt sich um die bekannte Firma "General Electric", deren Produkte auf der Website [www.ge.com/en/] zu finden sind.



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Oktober 2006

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31.10. Steffen bricht sich beim Ballspiel den Finger. Einen doppelten Fingerbruch in der linken Hand hat sich die vierfache Schwimm-Europameisterin Britta Steffen während des ersten Höhentrainingslagers im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking zugezogen. Die 22-Jährige aus Berlin zog sich die Verletzung beim Aufwärmen mit dem Ball in der spanischen Sierra Nevada schon vor einigen Tagen zu und musste sich im Wasser deshalb zuletzt auf Beinarbeit konzentrieren. Ihr Start bei den deutschen Wintermeisterschaften vom 23. bis 26. November in Hannover ist laut Sportdirektor Örjan Madsen vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) aber nicht gefährdet. Steffen hätte damit auch die Chance zur Qualifikation für die Kurzbahn-EM in Helsinki (7. bis 10. Dezember) sowie die Langbahn-Weltmeisterschaften in Melbourne 2007. Am Freitag kehrt Steffen mit dem DSV-Team vom ersten von insgesamt sechs vierwöchigen Höhentrainingslagern bis Peking nach Deutschland zurück. Dann erfolgen wie schon beim Abflug direkt in der Flughafen-Klinik in Frankfurt/Main vom DSV gewünschte Blutabnahmen. Diese hatte der DSV für alle Mitglieder seines aktuellen Top Teams im Schwimmen für verbindlich erklärt und damit seine Anti-Doping-Offensive eingeleitet. Line element
27.10. Schwimmer müssen in Peking früh ran. Morgenstund´ hat in Peking Gold im Mund: Die Schwimmer und Turner müssen bei den Olympischen Spielen 2008 anders als sonst üblich bereits in den Morgenstunden um Medaillen kämpfen. Nach monatelangen Diskussionen verabschiedete das Internationale Olympische Komitee (IOC) den Zeitplan, nach dem die Finals nicht wie bei grossen Meisterschaften meist üblich am Abend, sondern vormittags ausgetragen werden. Bei vielen Athleten und dem Schwimmweltverband FINA waren die Pläne zuletzt auf Ablehnung gestossen, während sich das Organisationskomitee BOCOC dafür ausgesprochen hatte. Von Schwimmerseite wurde vielfach argumentiert, dass man am Morgen physiologisch noch nicht auf dem Höhepunkt sei, und dass deshalb im Gegensatz zu Finals am frühen Abend weniger Weltrekorde fallen werden. Andere hielten dem entgegen, dass der Leistungshöhepunkt am Morgen auch erreicht werden könne - das sei reine Kopfsache. Hintergrund der Verschiebung in Peking war ein Vorstoss des Fernsehsenders NBC, der die Entscheidungen in den USA zur Prime Time am Abend live übertragen möchte. Der Sender hat die Übertragungsrechte an den Spielen in China für 894 Millionen Dollar erworben. Zu deutscher Zeit fallen die Entscheidungen damit in der Nacht. Das IOC erklärte, die aktuelle Entscheidung habe nichts mit den Wünschen einzelner Fernsehstationen zu tun. Sie sei ein Kompromiss aus langen Konsultationen. Line element24.10. Französisches Kurzbahn-EM-Team. Der französische Verband hat 38 Schwimmerinnen und Schwimmer für die vom 7.-10.12. in Helsinki stattfindenden Kurzbahn-Europameisterschaften selektioniert. Frauen: ANDRACA Joanne, BABOU Fanny, BALMY Coralie, BARON Esther, BEY Sarah, COUDERC Céline, DE RONCHI Sophie, DISTEL Marjorie, ETIENNE Ophelie-Cyriell, HUBER Sophie, JAUBERT Justine, LE PARANTHOEN Anne-Sophie, LORGERIL-SHCHERBA Hanna, MANAUDOU Laure, METELLA Malia, MONGEL Aurore, MUFFAT Camille, POPCHANKA Alena, VABRE Cylia, WEBER Reine-Victoria. Männer:: BERNARD Alain, BOUSQUET Frédérick, DUFOUR Simon, GILOT Fabien, HENRI Pierre, HORTH Fabien, LEBON Christophe 1982 CN ANTIBES, MAIRE Romain, MAITRE David, MALLET Grégory, NICOLARDOT Julien, PANNIER Anthony, RICHARD Christophe, ROGER Pierre, ROUAULT Sébastien, SCHMITT Guy-Noel, SICOT Julien, STASIULIS Benjamin.
Line element17.10. Stoychev und Kamrau Worldcup-Sieger. Nach dem letzten der insgesamt 19 Rennen stehen die Gesamtsieger des FINA Marathon Swimming Worldcup fest: Männer: 1. Petar Stoychev (BUL) 211 pts; 2. Mohamed El Zanaty (EGY) 163 pts; 3. Stéphane Gomez (FRA) 151 pts. Frauen: 1. Britta Kamrau-Corestein (GER) 229 pts; 2. Angela Maurer (GER) 198 pts; 3. Esther Nunez Morera (ESP) 85 pts. In der letzten Etappe über 10 km, die im portugiesischen Setubal ausgetragen wurde, gewannen für einmal nicht die Favoriten: Männer: 1. Alan Bircher (GBR) 2h14m06s; 2. Shaun Dias (RSA) 2h02m22s; 3. Jakub Fichtl (CZE) 2h02m23s. Frauen: 1. Jana Pechanova (CZE) 2h14m06s; 2. Anna Uvarova (RUS) 2h14m21s; 3. Britta Kamrau-Corestein (GER) 2h16m54s.

17.10. Van den Hoogenband: Rücktritt 2008. Der Doppelolympiasieger bestätigte seine Absicht, sich nach den olympischen Spielen aus dem aktiven Wettkampfgeschehen zurückzuziehen. "ich werde 30 und hatte Riesenspass, aber ich gedenke meine Karriere nach Beijing abzuschliessen," teilte er den Medien mit. In Beijing wir Hoogie versuchen seinen dritten Titel über 100 m zu gewinnen.Line element 13.10. FINA will Olympia-Finals weiter am Abend. Nach langem Zögern hat sich die FINA in der Diskussion um die Startzeiten bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking den Athleten den Rücken gestärkt. "Wir haben dem Internationalen Olympischen Komitee mitgeteilt, dass wir für eine Austragung der Endläufe bei Olympia am Abend sind", erklärte FINA-Direktor Cornel Marculescu am Freitag in Melbourne mit Hinweis auf die alleinige Entscheidungsgewalt des IOC: "Olympia ist nicht unser Produkt, und wir haben auch keine Partner in den USA." Hintergrund der Diskussionen ist ein Vorstoss des US-Fernsehsenders NBC für eine Terminierung der Rennen um die Medaillen am Morgen, damit die Finals in den USA zur Prime Time am Abend live übertragen werden könnten. Die Umsetzung des Wunsches von NBC, das die TV-Rechte an den Spielen in China für 894 Millionen Dollar erworben hat, würde einen Bruch zu den herkömmlichen Zeitplänen bei Schwimm-Grossereignissen bedeuten. Bislang fanden sowohl bei Olympischen Spielen als auch Welt- und Europameisterschaften die Finals abends statt, nachdem Vor- und Zwischenläufe morgens und vormittags ausgetragen wurden. Das FINA-Votum folgt auf massive Kritik auch mehrerer prominenter Athleten an den NBC-Plänen. Die Aktiven fürchten Probleme durch eine Umstellung ihrer gewohnten Wettkampf-Abläufe. Die Exekutive des IOC will bei ihrer Sitzung am 29. November in Kuwait eine Entscheidung fällen. Line element 9.10. Thorpe zurück im Training. Kaum zurück von seinem Los-Angeles-Aufenthalt, widmet sich Thorpe in Sydney wider seinem Geschäft: dem Schwimmen. Er absolvierte sein erstes Training wieder unter den Fittichen von Tracey Menzies. Diese meinte, es wäre gut, wenn Thorpe vor den WM-Trials noch an einigen Wettkämpfen teilnehmen würde. Nach den verschiedenen Medienberichten über Übergewicht, Trainingsmangel etc. wäre es gut, wenn von Thorpe eine Formbestätigung käme, hiess es in einer Zeitung.

9.10. Manaudou feiert Geburtstag. Die französische Sportpresse feierte heute den 20. Geburtstag von Laure Manaudou, Galliens Superfisch. Le Parisien kam ins schwärmen über"das hübsche junge Mädchen mit dem lieblichen Lächeln und dem sizilianischen Freund sowie mit einem gut gefüllten Bankkonto, die Welt zu ihren Füssen". Manaudou wird zitiert: "Als ich jung war träumte ich davon Olympiasiegerin zu werden, jetzt wo ichs bin will ichs zweimal". 2010 will sie ihr erstes Baby. Manaudou ist klar ein Star in Frankreich mit 100'000 Hits auf ihrer Website pro Monat wenn es ruhig ist und 360'000 während der EM im August. Arena will eine Linie unter ihrem namen lancieren, andere Marken und Produkte stehen Schlange. Line element 8.10. FINA Marathon: Deutscher Doppelsieg. Am FINA Marathon Swimming World Cup über 10 km in Singapur gewannen Britta Kamrau-Corestein und Alexander Studzinski aus Deutschland. Bei den Herren gab es einen Fotofinish über die ersten vier Plätze. Resultate Frauen: 1. Britta Kamrau-Corstein (D) 2:08:35; 2. Angela Maurer (D) 2:08:47 ; 3. Karley Stutzel (CDN) 2:20:07. Herren: 1. Alexander Studzinski (D) 2:08:23; 2. Petar Stoychev (BUL) 2:08:24; 3. Stéphane Gomez (F) 2:08:24, 4. Evgenby Drattsev (RUS) 2:08.24. Das letzte Rennen wird am 15. Oktober in Setbual, Portugal ausgetragen (10 km).Line element
4.10. Rücktritt von Dominique Diezi. (Swiss Swimming) Dominique Diezi hat nur wenige Tage nach dem Karrierenende von Remo Lütolf ebenfalls ihren Rücktritt bekannt gegeben. Gleich wie bei Lütolf ist auch dieser Entscheid über längere Zeit gereift und kommt nicht ganz überraschend. Diezi, die auf eine sehr lange Karriere zurückblicken kann, bleibt dem Schwimmsport erhalten: seit anfangs August hat sie eine Anstellung als Assistenztrainerin bei Steve Collins an der renommierten Universität in Dallas/Texas. Sie betreut dort das Damenteam der Universitätsmannschaft, in dem auch Flavia Rigamonti trainiert. Dominique Diezi trat bereits Ende 2004 aus der Nationalmannschaft zurück, stand aber bis zuletzt ihrem Stammverein SC Uster-Wallisellen immer für Staffeln und Vereinsmeisterschaften zur Verfügung. Die lange Karriere der Freistil- und Rückensprinterin begann 1992 an den Junioreneuropameisterschaften. Schon ein Jahr später war sie bei der Elite im Aufgebot für die EM und bis 2004 qualifizierte sie sich weitere 20 Mal für eine internationale Meisterschaft, darunter zweimal für Olympische Spiele. Höhepunkte waren der 4. Platz über 50m Rücken an den Kurzbahn-Europameisterschaften in Antwerpen 2001 und zahlreiche Staffeln mit der Schweizer Nationalmannschaft, in denen Diezi regelmässig über sich hinauswuchs. An Schweizer Meisterschaften stand die Zürcherin 39 Mal in einem Einzelrennen zuoberst auf dem Podest.Line element2.10. ISHOF wählt neun neue Mitglieder. Die International Swimming Hall of Fame wird am 12. Mai 2007 neuen Athleten, Trainer, Förderer und Pioniere einführen. Die prestigeträchtige Mitgliedschaft bleibt Spitzenathleten vorbehalten, die sich seit mindestens 4 Jahren vom Wettkampfsport zurückgezogen haben und es zählt einzig der internationale Erfolg. Es können Athleten aus allen 4 Sportarten sein. Ein Trainer muss während mindestens 25 Jahren auf höchstem Niveau aktiv gewesen sein. Ein Förderer oder ein Pionier muss ebenfalls 25 Jahre lang einen namhaften Beitrag geleistet haben. An der Zeremonie 2007 werden geehrt werden:
  • Penny Heynes, Südafrika (Schwimmen)
  • Amy van Dyken, USA, Schwimmen
  • Sun Shuwei, China (Wasserspringen)
  • Mikako Kotani, Japan (Synchronschwimmen)
  • Manuel Estiarte, Spanien (Wasserball)
  • Ratko Rudic, Jugoslavien, Italien, USA und Kroatien (Wasserballtrainer)
  • Debbie Muir, Kanada (Synchronschwimm-Trainerin)
  • Bob Helmick, USA (Förderer)
  • Sydney Battersby, Grossbritannien (Pionier)
2.10. Britta Kamrau-Corestein vor Weltcup-Gesamtsieg. Britta Kamrau-Corestein aus Rostock ist ihrem Ziel ein grosses Stück näher gekommen und steht vor dem Gesamtsieg im Weltcup der Langsteckenschwimmer. Mit ihrem Sieg im drittletzten Rennen der Saison über zehn Kilometer in Hongkong baute sie ihren Vorsprung auf 18 Punkte vor Angela Maurer (Mainz) als letzte und einzige Verfolgerin aus. Mit einem Sieg beim Rennen in Singapur kann sich Britta Kamrau-Corestein vorzeitig die Trophäe vor dem Finale am 15. Oktober in Setubal in Portugal sichern. «Ich habe mich auf meine Stärke im Schlussspurt verlassen», kommentierte sie ihren Sieg in Hongkong, bei dem sie nach 2:45:32,80 Stunden in einem Foto-Finish die EM-Dritte Jana Pechanova aus der Tschechischen Republik um 5/100 Sekunden hinter sich lassen konnte. «Nach einigen Enttäuschungen im Sommer bei EM und WM komme ich rechtzeitig wieder in Schwung», sagte die 27 Jahre alte Jurastudentin über ihren achten Sieg in einem Weltcup-Rennen in dieser Saison. Angela Maurer, die den Weltcup bereits 2002 und 2004 für sich entschieden hat, belegte nach 2:45:36,95 Stunden Rang drei und hat nur noch theoretische Chancen auf einen dritten Gesamterfolg. Stefanie Biller (Burghausen) kam nach 2:47:09,60 Stunden als Fünfte ins Ziel. «Die Organisatoren haben sich vermessen, die Strecke war deutlich länger als zehn Kilometer meinte Britta Kamrau-Corestein nach dem kräftezehrenden Rennen mit zum Teil hohen Wellen. Bei den Männern sicherte sich Petar Stojchev (Bulgarien) mit einem dritten Platz nach 2:31:50,45 Stunden zum sechsten Mal den Gesamtsieg. Platz eins in Hongkong belegte bei seinem ersten Weltcup-Saisonsieg der Brita Alan Bircher (2:28:59,80).Line element1.10. Thorpe: 'Mysteriöse' Trainings in Los Angeles. Ian Thorpe hat in Los Angeles die letzten zwei Monate im Geheimen trainiert, nachdem er sich von seinem amerikanischen Trainer Dave Salo getrennt hat. Salo sagte, er habe Thorpe seit Ende Juli in keinem Training mehr gesehen. Thorpes Comeback an den australischen Meisterschaften, die gleichzeitig als Trials für die Weltmeisterschaften gelten, basierten ursprünglich auf einem Aufbautraining unter Dave Salo in den Schwimmanlagen der University of Southern California in der Nähe des Zentrums von Los Angeles. Salo sagte, Thorpe habe sich persönliche Trainer 'gemietet', einen für das Wasser- und einen für das Trockentraining. Salo erklärte, es habe sich bei der Trennung um nichts Aufregendes gehandelt, die Trainingspläne seien einfach nicht gegenseitig abgestimmt gewesen. Das USC-Team habe sich für die internen Trials vorbereitet, die anfangs August ausgetragen wurden. Salo wusste über die von Thorpe angeheuerten Trainer nicht Bescheid, nur dass der Schwimmtrainer möglicherweise Australier sei. Thorpe bleibe genügend Zeit, um bis im März wieder in Form zu kommen, fügte Salo bei. Auf die Frage, ob Thorpe wieder vorne mitschwimmen könne an der WM, meinte Salo, dass er das schon könne, die Frage sei nur, wie stark sein Wille sei gut zu schwimmen. Aber zuerst müsse er den Schritt in die australische Mannschaft schaffen. Dann habe er nochmals 5 Monate Zeit.



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September 2006

Line element29.9. British Swimming auf Olympiakurs. Bill Sweetenham, Leistungsdirektor des britischen Verbandes, hat das britische olympische Komitee ersucht, zusätzlich zum regulär für Beijing selektionierten Team noch 6-8 junge Talente an die olympischen Spiele 2008 zu schicken. Dies im Hinblick auf eine möglichst grosse Mannschaft für die Spiele 2012 in London. Die Spiele in Beijing wären eine ideale Vorbereitung und Motivation für die Jungen. Das BOC habe sehr positiv auf seinen Vorschlag reagiert, sagte Sweetenham. Gleichzeitig gab Sweetenham die Mannschaft für die Weltmeisterschaften in Melbourne bekannt; von den 34 Schwimmern werden 31 auch an der EM in Helsinki vom kommenden Dezember starten. GB-Mannschaft für Melbourne, Männer: Simon Burnett, Wycombe District; David Carry, Co Aberdeen; Matthew Clay, Swansea Perf; Chris Cook, Co Newcastle; Todd Cooper, Stirling Swim; Chris Cozens, Bath Univ; Ross Davenport, Loughbro Univ; Gregor Tait, Co Cardiff; James Gibson, Loughbro Univ; Kristopher Gilchrist, Co Edinburgh; James Goddard, Stockport Metro; Ben Hochin, Swansea Perf; Andrew Hunter, Stirling Swim; James Kirton, Co Sheffield; Robert Lang, Co Edinburgh; Darren Mew, Bath Univ; Robbie Renwick Co Aberdeen; Liam Tancock, Loughbro Univ; Frauen: Amy Smith, Loughbro Univ; Caitlin McClatchey, Loughbro Univ; Francesca Halsall, Co Liverpool; Jessica Dickons, Bo Stockton; Joanne Jackson, Derwentside; Julia Beckett, Loughbro Univ; Kate Haywood, Loughbro Univ; Katherine Wyld, Nova Centurion; Kirsty Balfour, Co Edinburgh; Elizabeth Simmonds, incoln Vulcans; Melanie Marshall, Loughbro Univ; Rebecca Adlington, Nova Centurion; Rebecca Cooke, Co Glasgow; Ros Brett, Loughbro Univ; Terri Dunning, Co Birmingham.
  • European Short Course Championships, Helsinki, 7.-10.12.2006 [Website]
  • FINA Weltmeisterschaften, Melbourne, 17.3.-1.4. 2007 [Website]
  • Olympic Games, Beijing 2008 [Website]
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28.9. DSV will Doping keine Chance geben. Wenn die deutschen Schwimm-Asse heute ins erste Höhentrainingslager in der Sierra Nevada/Spanien (bis 27. Oktober) starten, bekommen sie als erste die Anti-Doping-Offensive des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) zu spüren. So wird den Athleten unter Regie von Sportdirektor Örjan Madsen vor dem Abflug und unmittelbar nach der Rückkehr aus Spanien in der Frankfurter Flughafen-Klinik Blut entnommen. Die Blutabnahme dient zur Doping-Kontrolle und im Hinblick auf Olympia 2008 zur Dokumentation der Trainingsdaten. DSV-Präsidentin Christa Thiel hatte Anfang August eine neue Initiative des DSV im Kampf gegen Doping ergriffen, um "unbegründeten Mutmaßungen den Boden zu entziehen, die die deutschen Weltrekorde bei der EM in Budapest in die aktuelle Doping-Diskussion einbezogen haben". Mit 20 der aktuell 27 Mitglieder des neuformierten Top-Teams beginnt für die DSV-Schwimmer in der Sierra Nevada die zweijährige Olympia-Vorbreitung. Die Konzeption von Madsen sieht bis Peking insgesamt sechs vierwöchige Lehrgänge in der Höhe vor. Madsen will die Spitzen-Athleten des DSV 2007 und 2008 grundsätzlich an rund 170 Tagen im Jahr zusammenfassen.
Line element27.9. Gute Ergebnisse schon zum Saison Auftakt. Mit 19 Nachwuchsschwimmern nahmen die Limmat Sharks Zürich am alljährlichen Zimmerberg-Cup teil, der diesmal in Wädenswil stattfand. Schon zu diesem frühen Saisonzeitpunkt konnten viele der Schwimmer ihre guten Leistungen aus dem vergangenen Sommer bestätigen oder sogar ausbauen und erreichten eine große Zahl von Bestzeiten. Insgesamt erschwammen sich die Limmat Sharks 11 Gold, 6 Silber und 2 Bronzemedaillen und belegten damit den 2. Rang in der Medaillenwertung hinter den Schaffhausern, die mit einigen ihrer besten Schwimmer angereist waren. Gleichzeitig war dies der erste Wettkampf für einige unserer Neuen im Team, den beiden Jugendnationalmannschaftsmitgliedern Joel Kempter (aus Bremgarten) und Tim Keller (SG Zimmerberg), sowie für Stephanie Spahn (Lausanne) und die neue Trainerin der B-Mannschaft, Kathleen Massow. Medaillen gab es für Alexander Ammann (Gold, 200m Brust), Attilio Bernasconi (Gold, 50m Delphin), Marcel Betschart (Gold, 200m Rücken, Silber, 100m Delphin), Roland Denzler (Gold, 200m Rücken), David Fässler (Gold, 50m Freistil), Tim Keller (Gold, 200m Brust, Silber 50m Freistil), Joel Kempter (Gold, 50m Freistil, 50 und 100m Delphin, Silber, 100m Freistil), Adrien Riccucci (Gold, 100m Freistil, Silber, 50m Delphin), Alex Studzinski (Silber, 100m Delphin), Elina Piesbergern (Silber, 200m Brust und 50m Delphin), Florence Sigg (Bronze, 50m Delphin), Stephanie Spahn (Gold, 200m Brust). Line element
27.9. FINA Marathon Swimming World Cup. Im Rennen über 10 km im chinesischen Xin Jin Fluss gewannen Alexander Studzinski und Britta Kamrau. Resultate Frauen: 1.Britta Kamrau-Corestein GER 1h53:14, 2.Angela Maurer GER 1h53:19, 3.Jing Zheng CHN 1h53:21. Männer: 1.Alexander Studzinski GER 1h47:46, 2.Brian Ryckeman BEL 1h47:48, 3.Mohamed El Zanaty EGY 1h47:59. Das nächste Rennen findet dieses Wochenende über 10 kk in Hong Kong statt.

27.9. Essstörungen bei Sportlern: Berner Ärzte schlagen Alarm. Hungern und Erbrechen für den Sieg: Der Leistungswahn treibt immer mehr Sportler in die Magersucht. Im Berner Inselspital suchen sie Hilfe. «Die Verbreitung von Essstörungen bei Sportlern hat ein besorgniserregendes Ausmass angenommen», sagt Bettina Isenschmid vom Inselspital. Rund 50 Prozent ihrer Patienten, die wegen Magersucht oder zwanghaftem Erbrechen in die Sprechstunde kommen, stammen aus einem sportlichen Umfeld. «Darunter sind bekannte Athleten, die sich auch nach der Karriere an ihre falschen Ernährungsgewohnheiten klammern», sagt Isenschmid. Die Sportidole verschweigen ihre Hungersnöte. Nur der Ex-Skispringer Stefan Zünd, der bis zum Zusammenbruch nach dem Motto «ein Kilo weniger ist ein Skiflug-Meter mehr» lebte, hat sich bisher geoutet. Neu ist, dass nicht nur Kunstturner oder Bergflöhe aus dem Radrennzirkus den gesunden Appetit verlieren. Auch Amateure aus Disziplinen wie Rudern, Leichtathletik, Eiskunstlauf und Kampfsportarten knabbern nur noch Spezialnahrung und vergessen, wie eine normale Mahlzeit aussieht. Besonders erschreckend sind die Essstörungen von Nachwuchssportlern, die dem Leistungsanspruch ihrer Eltern nicht gewachsen sind. Isenschmid fordert deshalb: «Die Trainer sowie das gesamte Umfeld müssen hellhörig werden und rascher handeln.»
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26.9. Remo Lütolf tritt zurück. (Swiss Swimming) Der 26-jährige Remo Lütolf hat seinen Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben. Der gebürtige Rheintaler, der seit 1997 für den Schwimmclub Uster-Wallisellen startete gab für diesen Entscheid in erster Linie das Verschieben der persönlichen Prioritäten an. Im nächsten Sommer schliesst der Brustspezialist sein Studium an der Zürcher Hochschule in Winterthur ab. Zudem sei er nach all den erfolgreichen Jahren nicht mehr genug motiviert, um den grossen Aufwand auf sich zu nehmen um ganz an der Spitze mit zu schwimmen. „Nur dabei sein reicht mir nicht“, kommentierte Lütolf seinen Schritt. Mit Remo Lütolf beendet einer der erfolgreichsten Schweizer Schwimmer seine Karriere. Der Ostschweizer hat in 12 Jahren nicht weniger als 25 Nationale Titel gewonnen, nahm an 16 Europa- und 7 Weltmeisterschaften teil und gehörte zweimal zur Mannschaft an Olympischen Spielen. Sieben Mal stand er auf dem Podest an internationalen Grossanlässen, stets über 50 oder 100m Brust, seiner bevorzugten Lage. Seinen nach eigenen Angaben grössten Erfolg feierte er im Jahr 2000 in Sydney an den Olympischen Sommerspielen, wo er eher überraschend den Final erreichte und den noch heute bestehenden Schweizerrekord aufstellte. Einer breiten Öffentlichkeit wurde Lütolf damals bekannt durch seine Unbekümmertheit und kernigen Aussagen in Interviews („I schwümm de Final doch nöd zum mis Füdeli wäsche…“). Lütolf prägte den Schweizer Schwimmsport massgeblich und war eine der tragenden Figuren der „96er-Rostock-Generation“. Nach der grossen Baisse im Schweizer Schwimmen Mitte der Neunzigerjahre und dem „Neuanfang“ an den ersten Kurzbahneuropameisterschaften, die im Dezember 1996 in Rostock ausgetragen wurden, war Lütolf einer jener Schwimmer, die von Anfang an dabei waren und mit ihrer Mentalität massgeblich zum grossen Aufschwung beigetragen haben. Remo Lütolf wird dem Schwimmsport nicht gänzlich verloren gehen. Er wird weiterhin gelegentlich ins Wasser steigen und vielleicht sogar ab und zu an einem Wettkampf teilnehmen – allerdings ohne Ambitionen.
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23.9. Bundesrat: Kampf dem Doping. (baspo) Endlich unternimmt der Bundesrat Anstrengungen, um dem Doping-Sumpf Einhalt zu gebieten. Er fasst die Gründung einer nationalen Agentur zur Dopingbekämpfung ins Auge. Das Sportdepartement (VBS) wurde am Freitag beauftragt, den Beitritt zur Dopingkonvention der UNESCO vorzubereiten und die Dopinggesetzgebung zu überprüfen. Die Dopingbekämpfung in der Schweiz geniesse national und international einen guten Ruf, schreibt das Bundesamt für Sport (BASPO). Um diese Reputation zu erhalten, seien auf dem Hintergrund der Entwicklung der Dopingproblematik und der internationalen Anstrengungen weitere Schritte nötig. Eine nationale Anti-Doping-Agentur könnte ein Erfolgsfaktor sein, schreibt das BASPO. Heute teilen sich Swiss Olympic, der Dachverband der Schweizer Sportverbände und das BASPO in die Aufgaben. Swiss Olympic ist verantwortlich für Kontrollen und Sanktionen, das BASPO für Information, Prävention und Forschung. Die UNESCO-Konvention gegen Doping schafft weltweit klare Standards für die Dopingbekämpfung. Die Schweiz erfüllt die Vorgaben zur Ratifizierung. Mit einer möglichst raschen Unterzeichnung könnte sie ein Zeichen der Solidarität im weltweiten Kampf gegen Doping setzen, schreibt das BASPO. Schliesslich habe die bisherige Erfahrung mit den Dopingbestimmungen im Bundesgesetz über die Förderung von Turnen und Sport von 2002 Schwierigkeiten in der Umsetzung gezeigt. Straftatbestände und Strafen gegen das Umfeld von Athletinnen und Athleten sollen deshalb umfassend überprüft werden.
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22.9. FINA WM: 2 Mio. US$ Preisgelder. An den Weltmeisterschaften vom kommenden März in Melbourne wird die FINA insgesamt 2 Millionen US$ an Preisgeldern verleihen. Goldmedaillengewinner erhalten 12'000 $, für Silber und Bronze gibt es 7'000 bzw. 5'000 $. Die Mannschaftswettbewerbe erhalten auch höhere Preisgelder als früher, kündigte der FINA-Direktor Cornel Marculescu an. Darüber hinaus wird die FINA die Kosten für Transport, Unterkunft und Verpflegung von ausgewählten 2'500 Athletinnen und Athleten übernehmen. Für die Auswahl aus den Verbänden zählen u.a. die Teilnahme an früheren WMs. Die Verbände sollen die Budgets für den Bau und Unterhalt von Bädern und nicht fürs Reisen einsetzen, sagte Marculescu. Die Verbände aus Afrika und Südamerika nennen mangelnde Ressourcen als Grund für die niedrige Popularität des Wassersports auf diesen Kontinenten.
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21.9. Thorpe zurück nach Australien. Ende Monat wird Ian Thorpe von seinem Trainingsaufenthalt unter Dave Salo in Los Angeles nach Australien zurückkehren, um sich in Brisbane im Dezember für die WM zu qualifizieren. Obwohl er eine schwierige Zeit hinter sich hat – Krankheiten und Verletzungen zwangen ihn seit Februar das Training zu reduzieren – wird erwartet, dass er an den Trials über 100 und 200 m starten wird. Er hat aber seit Athen 2004 international keine Rennen mehr bestritten. Über seine Pläne herrscht Ungewissheit. Die Rückkehr Thorpes würde die australische Herrenmannschaft wesentlich verstärken.Line element
20.9. Brendan Hansen US-Schwimmer des Jahres. Der Olympia-Goldmedaillen-Gewinner wurde von US Swimming zum Schwimmer des Jahres 2006 gewählt. Ausschlaggebend war sein weltrekord über 200 m Lagen Ebenfalls zur Wahl vorgeschlagen waren Michael Phelps, Aaron Peirsol, Katie Hoff, Amanda Beard und Kate Ziegler.

20.9. 22 Kanadier für WM selektioniert. Für die im März 2007 in Melbourne stattfindenden Weltmeisterschaften hat der kanadische Verband 12 Männer und 10 Frauen selektioniert. Die bekanntesten Namen sind:: Brent Haydn (Mission BC /UBC Dolphins), Mike Brown (Perth ON/ University of Calgary Swim Club), Andrew Hurd (Cambridge, ON /Toronto Swim Club), Rick Say (Salmon Arm, BC/IS), Brian Johns (Richmond, BC/UBC Dolphins), Brittany Reimer (Victoria BC/IS), Audrey Lacroix (Pont Rouge QC/CAMO) und Erica Morningstar (Calgary, AB/CP).

20.9. Luo Xujuan nicht an den Asien-Spielen. Die Olympiameisterin über 100 m Brust wird an den im Dezember in Doha ausgetragenen Asien-Spielen aus "gesundheitlichen" Gründen nicht teilnehmen. Sie qualifizierte sich im August an den Landesmeisterschaften wurde aber aus dem Trainingslager nach Hause geschickt, um sich von ihren "Verletzungen und Stresssymptomen" zu erholen. Sie habe mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen: Sponsoren, Freund und Motivation. Sie habe eine Art Urlaub bekommen, sagten Offizielle. Sie habe aber genügend Zeit bis Beijing, um wieder körperlich und geistig fit zu werden. Asien-Spiele, Doha, 1.-15.12.2006 [Website].

20.9. FINA Marathon Swimming. Das 15. Rennen in dieser Saison gewannen in Brasilien (Bélem, 17.9.) über 10 km Britta Kamrau und Mark Warkentin. Resultate Frauen: 1. Britta Kamrau-Corestein GER 1h28:19, 2. Angela Maurer GER 1h28:51, 3. Ana Marcela Cunha BRA 1h30:51. Männer: 1. Mark Warkentin USA 1h26:49, 2. Petar Stoychev BUL 1h27:55, 3. Stephane Gomez FRA 1h27:55. Das nächste Rennen findet am 24.9. im chinesischen Xin Jinhe statt.Line element

17.9. Südamerikanische Spiele, Buenos Aires, 9.-19.11.2006 [Website]. Für die Südamerikanischen Spiele (Schwimmen: 15.-18.11.2006) hat Brasilien die Mannschaft wie folgt zusammengesetzt. Frauen: Fernanda Alvarenga, Rebeca Bretanha, Lilian Cerroni, Larissa Cieslak, Monique Ferreira, Natalia Grava, Barbara Jatobá, Mariana Katsuno, Michelle Lenhardt, Carolina Mussi, Monick Perez, Nayara Ribeiro, Talita Ribeiro, Gabriella Silva.
Männer: Raphael Bydlowski, Conrado Chede, Leonardo Fim, Eduardo Fischer, Felipe França, Guilherme Guido, Ricardo Kojima, Daniel Orzechowski, Thiago Parravicini, Artur Rocha, Luiz Rogerio, Jader Souza, Fernando Torres, Diogo Yabe.
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11.9. Maurer und Kindonow. Am FINA Langstreckenweltcup über 36 km in Capri, Italien siegte bei den Frauen eine Woche nach den Weltmeisterschaften über die lange Strecke erneut Angela Maurer. Die 31 Jahre alte Mainzerin gewann in 7:10:13,0 Stunden und verwies Britta Kamrau-Corestein mit 7:11:37,0 Stunden auf den zweiten Platz. Damit liegt die Vorjahres-Zweite im Weltcup, Kamrau-Corestein, nach 14 von 19 Rennen nur noch vier Punkte vor ihrer Herausforderin. «Das wird ein spannendes Finale», meinte Angela Maurer, die den Weltcup 2002 und 2004 bereits zwei Mal für sich entscheiden konnte. Bei den Männern siegte der Russe Juri Kindonow nach 7:08:57,0 Stunden mit einem Vorsprung von nur acht Sekunden vor dem Franzosen Stephane Gomez. In der Gesamtwertung liegt weiterhin der Bulgare Petar Stojchew auf Platz eins.
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7.9. Brasilianische Meisterschaften, Rio de Janeiro, 5.-10.9.2006 [Website]
7.9. Deutsches Olympiakader. Mit Weltrekordlerin Britta Steffen an der Spitze und insgesamt 28 Mitgliedern in seinem «Top Team» startet der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) das Projekt Olympia 2008 in Peking. Sportdirektor Örjan Madsen kann die nationale Elite fast komplett in sein Konzept integrieren. Der 60 Jahre alte Norweger Madsen will die besten deutschen Schwimmer massiv in die Pflicht nehmen. Sein «Projekt Weltklasse» sieht umfangreiche Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen vor, die es nach Verbandsangaben in dieser Intensität im DSV noch nie gab. Die Athleten werden dabei an rund 170 Tagen im Jahr zusammengefasst. Der erste zentrale Lehrgang findet in der kommenden Woche vom 11. bis 17. September in Hamburg statt, das erste Höhentrainingslager folgt vom 28. September bis 27. Oktober in der Sierra Nevada/Spanien. Mit wenigen Ausnahmen hat sich die DSV-Elite Madsens Konzeption verpflichtet. Staffel-Weltrekordlerin Annika Liebs und ihr Schwager Thomas Lurz (beide Würzburg) als Doppel-Weltmeister im Langstrecken- Bereich fehlen noch. «Bei der Entscheidung von Annika und Thomas spielen Studiengründe eine vorrangige Rolle. Aber vielleicht lassen die sich ja noch ausräumen», sagte Madsen. Zwei weitere Athleten stünden in seinen Überlegungen noch auf Abruf. Madsen zeigte sich «hoch erfreut, dass so viele Aktive bemüht sind, bei der zu erwartenden Belastung voll mitzuziehen». Unter den aktuell 28 Aktiven befinden sich in Weltmeisterin Angela Maurer, Britta Kamrau-Corestein, Stefanie Biller und Christian Hein auch vier Langstreckenschwimmer. In Peking 2008 stehen erstmals die 10 km für Männer und Frauen auf dem Olympia-Programm. Frauen (14): Stefanie Biller, Nicole Hetzer (beide SV Wacker Burghausen), Antje Buschschulte (SC Magdeburg), Petra Dallmann (SV Nikar Heidelberg), Meike Freitag (SG Frankfurt), Daniela Götz (SSG 81 Erlangen), Britta Kamrau-Corestein (SC Empor Rostock 2000), Angela Maurer (SG EWR Rheinhessen-Mainz), Annika Mehlhorn (SG ACT/Baunatal), Janine Pietsch (SC Delphin Ingolstadt), Sarah Poewe, Daniela Samulski (beide SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Anne Poleska (SG Essen), Britta Steffen (SG Neukölln Berlin) Manner (14): Paul Biedermann (SV Halle/Saale), Steffen Deibler (TG Biberach), Marco di Carli (SG Frankfurt), Steffen Driesen (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Christian Hein (SG EWR Rheinhessen- Mainz), Stefan Herbst (SSV Leutzsch), Robert Könneker (SG Dortmund) Leif-Marten Krüger (SC Magdeburg), Jens Kruppa, Johannes Neumann (beide SC Riesa), Helge Meeuw (SC Wiesbaden), Thomas Rupprath (Wfr. 98 Hannover), Benjamin Starke (PSV Cottbus 90), Oliver Wenzel (SG Neukölln Berlin).
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4.9. Neapel: Gold für Santacaterina. Über die 25-km-Strecke gewann an den FINA Open WM in Neapel der Australier Josh Santacaterina (5:47:34.1) vor dem Russen Yuri Kudinov (5:48:56.9) und dem Bulgaren Petar Stoychev (5:49:00.2). Line element3.9. Neapel: Gold für Maurer. Die deutsche Angela Maurer holte sich am Samstag über 25km auf einem schweren Kurs nach 6:22:49,0 WM-Gold. Die 31-Jährige triumphierte damit fünf Wochen nach ihrem Doppelsieg bei der EM im Plattensee in Ungarn über zehn und 25km erneut. "Es war ein Rennen nach meinem Geschmack, ich konnte am Ende meine Spurtqualitäten ausspielen", meinte Angela Maurer. Im Ziel hatte sie neun Zehntelsekunden Vorsprung vor der Russin Natalia Pankina und 4,4 Sekunden vor deren Landsfrau Xenia Popowa. "Ich war mir schon nach Platz vier über zehn Kilometer am Donnerstag sicher, dass ich heute mehr erreichen kann, und habe auch mit dem Titel geliebäugelt", sagte die neue Weltmeisterin. "Sie hat damit ihre beiden EM-Siege vom Plattensee eindrucksvoll bestätigt", sagte DSV-Teamchef Peter Lurz (Würzburg) nach der erneuten Goldmedaille für die deutschen Langstreckenschwimmer. "Vor allem Thomas hat zwei sensationelle Rennen bestritten", lobte er auch seinen Sohn.Line element
2.9. US Swimming: Mannschaften für internationale Meisterschaften und Wettkämpfe
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1.9. Neapel: Lurz holt zweiten Titel. Resultate 10 km: 1. Thomas Lurz (D), 2h10:39.4, 2. Valerio Cleri (ITA) 1h10:40.5, 3. Evgeny Drattsev (RUS) 2h10:40.7). Frauen: 1. Larisa Ilchenko (RUS) 2h19:49.9, 2. Poliana Okimoto (BRA) 2h19:49.3, 3. Ksenia Popova (RUS) 2h19:59.8 [OmegaTiming].

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