Swim News September bis Dezember 2007

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Dezember 2007

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Frohe Weihnachten – Merry Christmas – Ein gutes neues Jahr – A Happy New Year


Wir wünschen euch frohe Festtage, etwas Zeit, um sich zu erholen, und viel Erfolg, Freude, Gesundheit und Glück im 2008.
Wishing you a good Christmas/New Year break, some time to relax, and much success, enjoyment, health and happiness in 2008.


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28.12. Veldhuis schwimmt ER. (sid) Zum Abschluss der niederländischen Kurzbahn-Meisterschaften in Amsterdam hat Marleen Veldhuis einen Europarekord über 100 m Freistil auf der Kurzbahn erzielt.Marleen Veldhuis gewann bei der WM in diesem Jahr Silber über 100 Meter Freistil. Mit 52,08 Sekunden blieb die 28 Jahre alte "Sportlerin des Jahres" in den Niederlanden um sechs Hundertstelsekunden unter ihrer eigenen Marke, die sie erst am 18. November dieses Jahres in Berlin aufgestellt hatte. Einen zweiten Titel holte sich die Kurzbahn-Europameisterin mit 24,01 Sekunden über 50 m Freistil, verfehlte aber ihren Weltrekord (23,58). Marleen Veldhuis hatte am Dienstag vergangener Woche für Aufsehen gesorgt, als sie bei einer Doping-Kontrolle nicht im heimischen Eindhoven anzutreffen war, sondern bei der Sportlerehrung des Landes in Amsterdam weilte. Prompt tauchten die Kontrolleure dort auf. "Ich war schon ein wenig überrascht, dass es noch zu einem Rekord reichte, ich war nach den vielen Rennen in den vergangenen Wochen doch ziemlich müde", sagte sie nach ihrem Härtetest. Auf Olympia-Kurs schwamm bei den Titelkämpfen auch der mehrmalige Olympiasieger Pieter van den Hoogenband, der dreimal Meister wurde. Er siegte über 50 m, 100 m (47,30) und 200 m Freistil (1:42,79) mit seit langem nicht mehr erzielten Zeiten. Der Weltrekordhalter auf der Langbahn über 100 m Freistil peilt bei den Spielen in Peking den dritten Olympiasieg in Folge über diese Strecke an, was im Schwimmen bei den Männern noch niemandem gelang [Resultate].

28.12. Schwimm-DM 2008 vom 18. bis 23. April. (dpa) Die deutschen Schwimm-Meisterschaften 2008, einzige nationale Qualifikation für die Olympischen Spiele in Peking, werden nun endgültig vom 18. bis 23. April in Berlin ausgetragen. Das teilte Tjark Schroeder (Oldenburg) mit, Fachsparten-Vorsitzender im Deutschen Schwimm-Verband (DSV). Ursprünglich waren die Titelkämpfe vom 14. bis 19. April terminiert gewesen. Mit der neuen Ansetzung reagierte der DSV vor allem auf geplante Fernseh-Übertragungen der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF. Die Wettkampffolge bleibe unverändert, sagte Schroeder nach dem «Kompromiss», den die DSV-Verantwortlichen in einer Telefon-Konferenz herbeiführten. DSV-Sportdirektor Örjan Madsen hatte darauf bestanden, dass der Ablauf der einzelnen Disziplinen nicht anders gestaltet wird. Der norwegische Sportwissenschaftler will in Berlin das Programm der olympischen Wettbewerbe simulieren. Schroeder bezeichnete die neue Lösung als «notwendig für das Gesamtinteresse» des DSV [Website].
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24.12. Im Abendkleid zur Dopingkontrolle. (sid) Europameisterin Marleen Veldhuis ist bei der Wahl zur niederländischen Sportlerin des Jahres im Abendkleid zu einer improvisierten Dopingkontrolle geeilt, um einen verpassten Test der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) abzuwenden.Marleen Veldhuis gewann bei der EM 2005 in Triest Gold über 100m Freistil. Die Anerkennung der kurzfristig von der Nationalen Anti-Doping-Agentur vorgenommenen Urinkontrolle durch die WADA steht jedoch noch aus. "Ich gebe zu, ich habe die WADA nicht darüber informiert, dass ich in Amsterdam an der Sportlerwahl teilnehme. Ich habe vergessen, anzugeben, dass ich an diesem Abend in Amsterdam und nicht in Eindhoven sein würde", erklärte Veldhuis. "Ich will keine einzige Kontrolle verpassen. Ich will nicht zu den verdächtigten Sportlern gehören. Ich stehe hinter diesen Kontrollen", so Veldhuis weiter. Im Tongelreep-Bad in Eindhoven hatten WADA-Kontrolleure zuvor vergeblich Ausschau nach Veldhuis für eine unangemeldete Kontrolle gehalten. Als sie davon erfuhr, verließ die 28-Jährige den Festsaal in Amsterdam, um nach Eindhoven zu eilen. Auf der Autobahn bei Utrecht wurde sie zurückgerufen, weil die NADA in Amsterdam spontan eine Urinkontrolle organisiert hatte.

24.12. Wirbel um Manaudou. (dpa) Im Internet veröffentlichte Nacktfotos von Schwimm-Star Laure Manaudou haben unterdessen in Frankreich für Empörung gesorgt und sogar die Politiker zum Eingreifen bewegt. Bernard Laporte, Staatssekretär für Sport, sprach von einem "skandalösen und feigen" Vorgang und forderte im Radiosender "Europe 1": "Lasst Laure Manaudou bitte auf ihren Schwimmsport konzentrieren." Während Manaudous Anwalt Didier Poulmaire jegliche Kommentare verweigerte, äußerte sich ihr Bruder Nicolas, der die 21-Jährige inzwischen auch trainiert, erzürnt: "Wer immer das getan hat - ich hoffe, er wird dafür bezahlen." Manaudous Ex-Freund, der italienische Spitzen-Schwimmer Luca Marin, wies jegliche Schuld von sich. "Es hat sehr geschmerzt, die Bilder von ihr im Internet zu sehen. Es ist Schwachsinn, dass ich etwas damit zu tun haben könnte", sagte Marin. Manaudou und Marin hatten sich vergangenen Monat im Vorfeld der Kurzbahn-EM in Ungarn getrennt. Danach war die Olympiasiegerin, Doppel-Weltmeisterin und Welt-Schwimmerin des Jahres wieder nach Frankreich zurückgekehrt.
Line element 22.12. Limmat Sharks Jungs gewinnen zum 2. Mal in Folge die Nachwuchs-VM. Zu keinem Moment ließen die fünf Jungs der Limmat Sharks beim Finaldurchgang der Nachwuchs-Vereinsmeisterschaften in Nottwil Zweifel aufkommen, wer dieses Jahr die Nachwuchs-Vereinsmeisterschaften gewinnen wird. Die Mannschaft aus Marcel Betschart (Jg. 93), Flavio De Corso (Jg.92), Fabio Egg (Jg 93), David Fässler (Jg. 92) und Adrien Riccucci (Jg. 92) dominierte das gesamte Feld deutlich und gewannen mit über 1000 Punkten Vorsprung auf die zweitplazierte Mannschaft von Lausanne Natation. Dabei konnten sie auch das von Trainerin Kathi Massow ausgegebene Ziel erreichen, die Rekordpunktzahl des Sieges aus dem vergangenen Jahr zu überbieten. Mit 14 Bestzeiten aus den 20 Rennen konnten einige der gerade erst auf den Schweizer Kurzbahnmeisterschaften aufgestellten Bestwerte noch einmal unterboten werden. Herauszuheben ist insbesondere die geschlossene Leistungs der Mannschaft. So lagen 10 der 20 Strecken über 600 Punkten (von 4 Schwimmern), weitere 8 über 500 Punkten. Lediglich beim Brustschwimmen mußten leichte Abstriche gemacht werden, wo eine zweiter Schwimmer neben Flavio de Corso fehlte. Marcel Betschart erledigte aber auch diese Aufgabe auf seinen absoluten Nebenstrecken mit zwei Bestzeiten sehr zufriedenstellend. Die beste Leistung ging an Adrien Riccucci, der über 200 Freistil seinen erst zwei Wochen alten Altersklassenrekord verbessern konnte. Dies ist insbesondere angesichts seines Armbruches im Sommer und dem daraus resultierenden Trainingsausfall bemerkenswert. Auch über 100m Delphin und 100m Freistil konnte er Bestzeiten erzielen, über 400m Freistil erzielte er auch die zweithöchste Punktzahl der Mannschaft. Ebenfalls deutliche Fortschritte zeigt David Fässler, der mit einer sehr guten Bestzeit über 100m Freistil die dritthöchste Punktzahl erreichte, über 50m Freistil seine Bestzeit knapp verbessern konnte und diese über 50m Rücken nur ganz knapp verfehlte. Flavio de Corso schwamm als einziger alle seine vier Rennen über 600 Punkte und konnte insbesondere in 200m Lagen überzeugen, wo er 1.5 sekunden Beszeit schwamm. Bis auf die 100m Brust, die er an der KurzbahnSM herausragend gut schwamm, waren auch die anderen Brust-Rennen Bestzeiten. Fabio Egg, der im Vorfeld lange krank war, konnte etwas überraschend, aber umso erfreulicher mit einer deutlichen Leistungssteigerung aufwarten und schwamm in allen Rennen deutliche Bestzeiten, insbesondere in 200m Rücken (3.5 Sekundne) und 100m Delphin (2.5 Sekunden). Line element
18.12. Medaillenspiegel Kurzbahn-EM.
LAND Gold/Silber/Bronze
GER 5 7 7
RUS 5 4 3
FRA 4 4 5
HUN 4 2 3
SWE 4 2 2
POL 3 3 2
NED 3 2 3
ITA 2 3 4
SRB 2 - -
UKR 2 - 1
SLO 2 - 1
AUT 1 3 1
CRO 1 3 -
DEN 1 - -
FIN 1 - -
ESP - 2 2
NOR - 1 -
GRE - - 2
BUL - - 2
Total 40 36 38
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17.12. Ein Welt-, zwei Europarekorde. Zum Abschluss der Wettkämpfe in Debrecen gab es einen Welt- und zwei Europarekorde. Für die insgesamt siebente Weltbestleistung zeichnete die schwedische Crawlstaffel der Männer (1:24,19/zuvor Schweden 1:24,89) verantwortlich. Kontinentale Bestmarken realisierten der Ungar Daniel Gyurta über 200 m Brust (2:05,49, zuvor Ian Edmond (GB) 2:05,63) und die Russin Julia Efimowa über 100 m Brust (1:04,95, zuvor Emma Igelström (S) 1:05,11). Sie schraubten das Total an Europarekorden auf 5 [Website] [OmegaTiming] [Life Webcam].

17.12. Patrizia Humplik zum Abschluss Siebte. (Swiss Swimming) Die Bernerin Patrizia Humplik belegte zum Abschluss der Kurzbahn-EM in Debrecen Rang 7 im Final über 100m Brust. Die 17-jährige war nicht ganz zufrieden mit ihrer Leistung und der Zeit von 1:07.78, ist sie doch im Vorlauf und im Halbfinal ein wenig schneller geschwommen. Objektiv beurteilt hat Humplik jedoch mit diesem Finaleinzug den internationalen Durchbruch geschafft. In den letzten zwei Wochen ist die Bernerin fünf Mal unter 1:08 geblieben, zusätzlich zwei Mal unter 1:11 auf der langen Bahn – wahrlich eine beeindruckende Konstanz. Der Direktor von Swiss Swimming, Alex Miescher, kommentiert die Schweizer Leistungen in Debrecen wie folgt: Im Osten viel Neues! Alle haben hier eine sehr gute Gelegenheit gehabt, etwas für ihre Karriere zu lernen:
- Flavia Rigamonti machte es vor: sehr gut sein, sich verbessern und die Resultate richtig einschätzen (nur eine reife Weltklasse-Athletin freut sich zu Recht über ihre Spitzenzeit, auch wenn es diesmal keine Medaille gab).
- Junge Schwimmer sahen, dass es möglich ist mitzuhalten- allerdings nur bei stetiger Steigerung: Wer also jetzt 49 auf 100m Crawl schwimmt sollte bereits die 46 Sekundenmarke ins Visier nehmen, wenn er in 5 Jahren dabei sein will.
- Zahlreichen Kurzbahn-Schweizermeistern wurde zum richtigen Zeitpunkt vor Augen geführt, dass es noch viel zu verbessern gibt.
So bleibt für alle, auch den Verband, die Erkenntnis, dass wir auf einem guten Weg sind, das Ziel aber nicht statisch vor uns liegt sondern sehr dynamisch immer wieder neu gesetzt wird. Der Abstecher nach Ungarn hat sich gelohnt - ich danke allen an der Mission beteiligten und Wünsche eine gute Heimkehr, schöne Festtage und viel Energie für harte Trainingseinheiten! Alex Miescher.

17.12. Deutsche Schwimmer bleiben in Europa Spitze. (dpa) - Deutschlands Schwimmer fassen für Olympia neuen Mut. Mit Weltrekordlerin Britta Steffen als treibender Kraft machten sie die Kurzbahn-Europameisterschaften in Debrecen zum vorweihnachtlichen Medaillen-Festival. Fünfmal Gold, sieben zweite und sieben dritte Plätze - die Ausbeute von Helsinki 2006 (6-6-3) wurde übertroffen, Deutschland ist zum siebten Mal in Serie top. EM-Sieg mit Weltrekord von 1:46,67 Minuten für die Frauen-Lagenstaffel und Rücken-Silber für Janine Pietsch, dann ein Stakkato von Top-Darbietungen mit sechs Medaillen am letzten Wettkampftag - der Härtetest wurde zum eindrucksvollen Leistungs-Nachweis. «Die Leistungskurve geht nach oben», sagte Örjan Madsen, Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV). Zum Abschluss ging es Schlag auf Schlag. Thomas Rupprath legte Silber vor, Paul Biedermann scheiterte um 1/10 Sekunde an Gold, Helge Meeuw wurde wie Johannes Dietrich Dritter. Dann kam der Auftritt von Britta Steffen. Ein Wimpernschlag fehlte ihr nach 50 Metern Freistil zum zweiten Einzel-Gold. «Aber wieder deutscher Rekord - es geht Schritt für Schritt nach oben», freute sie sich über 23,80 Sekunden. Titelverteidigerin Marleen Veldhuis (Niederlande) hatte nur 3/100 Vorsprung. Steffen nahm die Niederlage nicht tragisch - im Gegenteil: «Ich bin in der Olympia-Vorbereitung schneller, als ich gedacht hätte.» Ganz zum Schluss schwammen Schwedens Männer mit 1:24,19 Minuten den siebten Weltrekord dieser EM, Deutschland wurde Dritter. Trotz des Glanzes von 19 Mal Edelmetall warnte Madsen: «Wir dürfen uns nicht blenden lassen.» Auch Britta Steffen will aus dem couragierten Gesamtauftritt keine voreiligen Schlüsse ziehen: «Sich schon jetzt etwas für Olympia auszurechnen - das wäre ein großer Fehler.» Doch neue Kräfte wurden frei. «Wir können das» - für die 24-Jährige waren Weltrekord und Gold des Power-Quartetts eine Frage des Selbstvertrauens. Das war Weltmeisterin Pietsch, der 25-Jährigen aus Ingolstadt, bei der Niederlage gegen die neue kroatische Weltrekordlerin Sanja Jovanovic (26,50 Sekunden) über 50 Meter Rücken abhanden gekommen. «Sanjas Zeit war unerreichbar», musste sie nach ihrem Titelverlust bei einem Rückstand von 61/100 eingestehen. Der Rostocker Rupprath, der Frankfurter Meeuw, der 21 Jahre alte Hallenser Biedermann und der Potsdamer Dietrich dokumentierten dagegen nach dem WM-Tief von Melbourne neue Forschheit der DSV-Männer. Rupprath holte als Lagen-Zweiter seine 54. internationalen Einzel-Medaille und war «einfach happy» nach 53,46 Sekunden. Biedermann griff im Finale über 200 Meter Freistil mit 1:43,60 Minuten hinter Titelverteidiger Filippo Magnini (Italien) um 1/10 Sekunde am Titel vorbei. «Ich bin glücklich mit meinen beiden zweiten Plätzen», atmete er durch. Schon über 400 Meter war er Zweiter geworden. Doch Biedermann war fertig: «Ich bin müde nach einer langen Wettkampfsaison.» Am Schluss fehlte die Kraft. Meeuw musste sich nach Rang zwei auf der 50-Meter-Strecke hinter Rupprath über 100 Meter Rücken (51,56) als Dritter bescheiden. Für Dietrich war über 50 Meter Schmetterling mehr als Bronze drin: Auf Sieger Milorad Cavic (Serbien) fehlten ihm nur 5/100 Sekunden.
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16.12. Nochmals zahlreiche persönliche Bestzeiten. Am letzten Tag der Kurzbahn-EM warteten die Schweizer Schwimmer in den Vorläufen nochmals mit einigen persönlichen Bestleitungen auf. Schweizerrekorde fielen allerdings keine und den Vorstoss in einen Final schaffte auch niemand. Am knappsten verpasste die 4x50m Freistilstaffel der Herren dieses Ziel. Mit 1:29.19 hatten die Eidgenossen die neuntschnellste Zeit aller Länder und werden am Abend zuschauen müssen. Patrizia Humplik wird damit die Einzige sein, die im Final über 100m Brust heute noch im Einsatz steht. Obwohl noch nicht ganz beendet, darf von dieser Meisterschaft bereits jetzt ein positives Fazit gezogen werden. Das Schweizer Team hat bei 77 Starts 29 Bestzeiten erzielt, zehn davon waren zugleich auch Schweizerrekorde. Das ist eine Quote, die in den letzten Jahren nie erreicht wurde und sich auch im internationalen Vergleich sehen lässt. Die Krönung in Form einer Medaille blieb den Schweizern (bisher) zwar versagt. Diese Tatsache lässt sich jedoch angesichts der starken Teamleistung verschmerzen. Das „Experiment“ mit den vereinfachten Limiten darf als geglückt bezeichnet werden. Die guten Leistungen kamen auch deshalb zu Stande, weil ein Team mit 25 Schwimmern eine ganz andere Dynamik und Energie entwickelt. In Debrecen liessen sich alle gegenseitig von den guten Leistungen anstecken und motivieren. Fast zwei Drittel aller Schwimmer erzielten zumindest eine persönliche Bestzeit, einige davon kehren gar mit einer makellosen Bilanz aus Ungarn zurück [Website] [OmegaTiming] [Life Webcam]. Die Resultate der Schweizer:
50m Freistil D:
28. Seraina Prünte 25.67 PB
43. Céline Baillod 26.37
50m Delfin M:
26. Damien Courtois 24.44
32. Adrien Perez 24.68
400m Lagen D:
20. Marina Ribi 4 :58.53
200m Brust M:
32. Dimitri Waeber 2 :16.60
200m Freistil D:
18. Flavia Rigamonti 1 :59.09 PB
22. Stephanie Eisenring 2:00.06
23. Seraina Prünte 2:00.20 PB
26. Swann Oberson 2:01.48
200m Freistil M:
29. David Karasek 1:48.72 PB
36. Aurélien Künzi 1:50.75
200m Rücken D:
16. Martina van Berkel 2:14.27 PB
4x50m Freistil M:
9. SUI 1:29.19
(Lang 22.31, Courtois 22.20, Perez 22.22, Gaffuri 22.45)

16.12. Zwei weitere Weltrekorde: Die Kroatin Sanja Jovanovic über 50 m Rücken (26,50, zuvor Li Hui (China) 26,83) und das deutsche Lagen-Quartett der Frauen (Janine Pietsch (27.19), Janne Schaefer (29.64), Annika Mehlhorn (26.52) und Britta Steffen (23.32) mit 1:46,67, zuvor Holland 1:47,44) realisierten die Weltbestleistungen Nummer 5 und 6 in Debrecen [Website] [OmegaTiming] [Life Webcam].

16.12. Rigamonti Fünfte, Humplik qualifiziert sich für den Final. (Swiss Swimming) Um von einem „Magic Saturday“ zu sprechen, fehlte die Krönung in Form einer Medaille. Dennoch darf man aus Schweizer Sicht dem dritten Tag der Kurzbahn-EM in Debrecen durchaus das Prädikat „hervorragend“ verleihen. Sechs verschiedene Schweizer standen in sieben Halbfinals oder Finals im Einsatz. Die Spitze im helvetischen Schwimmen ist in der Tat breiter geworden und die Mischung aus jung und alt, Rookies und erfahrenen Athleten harmoniert ausgezeichnet. Flavia Rigamonti, die sich erstmals überhaupt für einen Final über 400m an einer internationalen Meisterschaft qualifizieren konnte, bestätigte die tolle Zeit vom Vorlauf und schwamm ein praktisch identisches Rennen. In 4:03.77 blieb sie nur ganz knapp über ihrem Rekord. Erneut bewies sie dabei, dass sie an Endschnelligkeit zugelegt hat. Gegen die Spezialistinnen dieser Disziplin reichte das allerdings noch nicht und so musste sich die Tessinerin mit Rang fünf begnügen. „Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit dem ganzen Wettkampf bisher. Wenn mir jemand vorher 4:03 vorausgesagt hätte, hätte ich es nicht geglaubt“, meinte Rigamonti nach ihrem Final. Auch Patrizia Humplik konnte die grossen Fortschritte der letzten Monate nun auch auf internationalem Parkett bestätigen. Im Halbfinal ging sie unerschrocken an den Start und wendete nach 50m in 31.74 an zweiter Stelle – in persönlicher Bestzeit! Am Ende büsste die Bernerin etwas für das forsche Anfangstempo und musste noch ein paar Konkurrentinnen passieren lassen. In 1:07.74 wurde sie Siebte aller Halbfinalistinnen und steht damit im Final von morgen Sonntag. Damien Courtois verpasste den Final als 10. über 50m Brust nur ganz knapp. In 27.59 stellte er persönliche Bestzeit auf und nähert sich langsam aber stetig dem Schweizerrekord von Remo Lütolf. Der 20-jährige Genfer stand nur wenige Minuten später gleich nochmals im Einsatz. Für den Halbfinal über 100m Lagen war die Zeit zum Erholen aber doch ein bisschen zu knapp. In 56.89 kam Courtois nicht mehr an die Zeit vom Vorlauf heran. Melanie Schweiger (28.72) und Carla Stampfli (28.94) schwammen beide im Halbfinal über 50m Rücken ein wenig langsamer als am Morgen. Sie klassierten sich damit im 13. und 15. Rang. Vor allem für die Baarerin Schweiger, welche ihre persönliche Bestzeit am Morgen um nicht weniger als acht Zehntel verbesserte, ist dies aber ein sehr grosser Erfolg, steht sie doch zum ersten Mal überhaupt an einer internationalen Meisterschaft im Einsatz. Zu einem „Last-Minute-Einsatz“ kam der Zürcher Flori Lang. Im Vorlauf wurde er zwar 17. Weil sich aber ein Konkurrent rund 15 Minuten vor dem Start zurückziehen musste, rutschte Lang in den Halbfinal nach. Der 24-jährige nutzte die Chance und blieb in 53.99 nur wenige Hundertstel über seinem eigenen Schweizerrekord. Und das ohne spezielle Vorbereitung auf das Rennen!Die Resultate der Schweizer:
50m Rücken Damen
13. Melanie Schweiger 28.72 (Vorlauf 28.66 PB)
15. Carla Stampfli 28.94 (Vorlauf 28.74)
50m Brust Herren
10. Damien Courtois 27.59 PB
400m Freistil Damen
5. Flavia Rigamonti 4:03.77 (Vorlauf 4:03.73 SR)
100m Lagen Herren
16. Damien Courtois 56.89 (Vorlauf 55.85 PB)
100m Rücken Herren
16. Flori Lang 53.99
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15.12. Schweizer in Rekordlaune. (Swiss Swimming) In den Vorläufen des dritten Tages der Kurzbahn-EM in Debrecen zündeten die Schweizer Schwimmer den Turbo und liessen sich von Flavia Rigamonti’s Leistungen förmlich anstecken. Aus 19 Starts resultierten nicht weniger als drei Schweizerrekorde, elf persönliche Bestzeiten und fünf Qualifikationen für die Halbfinals und Finals vom Nachmittag. Herausragend war einmal mehr Flavia Rigamonti, welche nach der starken Vorstellung von gestern Abend über 800m keine Müdigkeit erkennen liess und den Schweizerrekord zum zweiten Mal innert 17 Stunden verbesserte. Die Tessinerin schlug nach 4:03.73 an und war damit fast drei Sekunden schneller als bei ihrer Durchgangszeit von gestern und qualifizierte sich damit souverän als Dritte für den Final vom Abend. „Es war ein ziemlich enges Rennen und auf den letzten Metern wollte ich nicht noch einmal überholt werden“, sagte Rigamonti mit Anspielung auf den knappen Ausgang des 800m Rennens. Auch Patrizia Humplik liess keine Zweifel an ihrer guten Form aufkommen. Die Bernerin verbesserte ihren eigenen, zwei Wochen alten Schweizerrekord über 100m Brust auf 1:07.56. Die 17-jährige war damit fünftschnellste der Vorläufe und hat vor allem beim Start noch Reserven Carla Stampfli und Melanie Schweiger qualifizierten sich über 50m Rücken ebenso für die Halbfinals wie Damien Courtois über 50m Brust. Zum Abschluss der Vorläufe verbesserte auch noch die 4x50m Lagenstaffel der Damen den Schweizerrekord aus dem Jahr 2004 um elf Hundertstel auf 1:54.39. Den Final verpassten die Schweizerinnen aber deutlich. Die Resultate der Schweizer: (PB: persönliche Bestzeit, SF: Halbfinalqualifikation, F: Finalqualifikation)
50m Rücken D:
12. Melanie Schweiger 28.66 PB, SF
14. Carla Stampfli 28.74 SF
50m Brust M:
14. Damien Courtois 27.90 SF
400m Freistil D:
3. Flavia Rigamonti 4:03.73 SR, F
19. Stephanie Eisenring 4:12.69
20. Swann Oberson 4:12.71
25. Iris Matthey 4:17.75 PB
100m Rücken M:
17. Flori Lang 54.04
21. Jonathan Massacand 54.45 PB
27. Adrien Perez 55.54
100m Brust D:
5. Patrizia Humplik 1:07.56 SR, SF
26. Carmela Schlegel 1:09.45 PB
33. Céline Baillod 1:10.07 PB
100m Lagen M:
17. Damien Courtois 55.85 PB
19. Jonathan Massacand 56.04 PB
22. Stephan Bachmann 56.49 PB
200m Delfin M:
20. Simon Oberholzer 1:59.32
22. Christian Schneiter 1:59.91 PB
4x50m Lagen D:
14. SUI 1:54.39 SR
(Carla Stampfli 29.47, Céline Baillod 32.63, Melanie Schweiger 27.32, Seraina Prünte 24.97)

15.12. Weltrekord 4x50-m-Freistil. Das Damenquartett Inge Dekker, Hinkelien Schreuder, Ranomi Kromowidjojo und Marleen Veldhuis aus den Niederlanden verbesserte den eigenen Staffel-Weltrekord von 1:36.27 auf 1:34.82. Über diese Distanz führt die FINA aber keine Weltrekorde.

15.12. Manaudou schwimmt ER. Frankreichs Laure Manaudou verbesserte Ilona Hlavackovas Eruroarekord aus dem Jahr 2001 über 100 m Rücken von 57.75 auf 57.34. Natalie Coughlins Weltrekord von 56.51 konnte sie hingegen nicht gefährden.

15.12. Csek schwimmt zweiten WR. Der ungarische Schwimmer Laszlo Cseh hat bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Debrecen/Ungarn mit 3:59,33 über 400 Meter Lagen seinen zweiten Weltrekord bei dieser Veranstaltung aufgestellt. Der 22-Jährige unterbot seine bisherige Marke, geschwommen mit 4:00,37 am 9. Dezember 2005 im italienischen Triest, deutlich [Website] [OmegaTiming] [Life Webcam].

15.12. Jefimova schwimmt ER. Die Russin Julia Jefimowa unterbot die bisherige Europa-Bestmarke der Schwedin Emma Igelström (2:19,64) über 200 m Brust mit 2:19.08 klar.

15.12. Rigamonti trotz Weltklassezeit schlecht belohnt. Flavia Rigamonti scheint es sich zur Gewohnheit zu machen, in einem Rennen gleich zwei Schweizerrekorde zu verbessern. Schon an der Universiade in Bangkok im vergangenen August schaffte sie dieses Kunststück, heute wiederholte sie dies: in ihrer Paradedisziplin 800m Freistil ging sie das Rennen äusserst beherzt an und wendete nach 400 Metern in 4:06.54 – rund eine halbe Sekunde schneller als ihr eigener Rekord aus dem Jahr 2004. Sie brach danach nicht etwa ein sondern wurde sogar noch schneller! 8:12.91 zeigt die Uhr nach 800m an, nur gut eine Sekunde über dem Europarekord, über drei Sekunden unter dem bisherigen Schweizerrekord. Das Unglaubliche daran: es waren drei Schwimmerinnen schneller als Rigamonti! Innerhalb von 64 Hundertstel klassierten sich die ersten Vier, mit dem „unglücklichen“ Ende für die Tessinerin. „ich bin nicht so enttäuscht wie alle denken. Mein Ziel war es, persönliche Bestzeit zu schwimmen und ich hätte mir nicht träumen lassen, dass ich heute gleich so schnell sein würde“, kommentierte Rigamonti das Resultat. Ein Blick auf die Zwischenzeiten verrät, in welchem Bereich die 26-jährige grosse Fortschritte gemacht hat: Sie kann nun ein Rennen schnell angehen (59.7 nach 100m) und vor allem hat sie gelernt, im Finish noch Kräfte frei zu machen und zu beschleunigen. 59.9 Sekunden benötigte „Fly“ für die letzten hundert Meter. Damit aber nicht genug der starken Schweizer Leistungen: Flori Lang steigerte sich im Halbfinal über 50m Rücken enorm und schlug nach 24.41 an, ebenfalls Schweizerrekord. Der Zürcher verbesserte seinen eigenen Rekord um 12 Hundertstel und qualifizierte sich als Achter für den Final. Dieser wird bei Kurzbahnmeisterschaften am gleichen Tag ausgetragen, weshalb Lang nur wenige später nochmals antreten musste. Im Final schwamm er nochmals exakt gleich schnell und konnte sich auch rangmässig nicht verbessern. Einziger Wermutstropfen an der starken Leistung: wäre Lang in der Staffel gestern nur annähernd so schnell gewesen, wären die Schweizer im Final gewesen… Für das dritte Highlight aus Schweizer Sicht war schliesslich Céline Baillod besorgt. Die Waadtländerin, welche den Halbfinal nur ganz knapp erreicht hatte, schwamm am Abend fast eineinhalb Sekunden schneller und verbesserte dabei ihren Schweizerrekord um nicht weniger als 71 Hundertstel auf 1:01.74. Den Final verpasste die Physiotherapeutin als neunte nur um 12 Hundertstel. „Ich habe mir einen kleineren Speedoanzug ausgeliehen, Grösse 27 statt 28, vielleicht lag es ja daran“, lachte die 25-jährige nachher. Die Resultate der Schweizer in den Halbfinals und Finals:
800m Freistil Damen
4. Flavia Rigamonti 8:12.91 (SR, Durchgangszeit bei 400m: 4:06.54, SR)
50m Rücken Herren
8. Flori Lang 24.41 (SR)
100m Lagen Damen
9. Céline Baillod 1:01.74 (SR)

15.12. Lang und Baillod im Halbfinal. Flori Lang über 50m Rücken und Céline Baillod über 100m Lagen konnten sich in den Vorläufen des zweiten Tages an der Kurzbahn-EM in Debrecen für die Halbfinals qualifizieren. Lang klassierte sich in 25.03 im zehnten, Baillod in 1:03.09 im 16. Rang. Insgesamt stand der zweite Tag für die Schweizer (noch) nicht unter einem guten Stern. Praktisch alle Schwimmer zeigten ansprechende Leistungen im Bereich ihrer persönlichen Bestleistungen aber niemand zündetet den Turbo für einen Exploit. Was nicht ist kann noch werden. Am Nachmittag startet Flavia Rigamonti im Hauptlauf über 800m Freistil. Die siebenfache Medaillengewinnerin (3xGold) an Kurzbahn Europameisterschaften lässt sich wie gewohnt im Vorfeld nicht in die Karten blicken. Ein Blick auf die Startliste genügt aber um festzustellen, dass die Tessinerin sicher zu den Anwärterinnen auf eine Medaille zählt. Ab 16:15 ist das Rennen live auf Eurosport zu sehen. Die Resultate der Schweizer:
Freitag, 14.12.2007
50m Rücken M:
10. Flori Lang 25.08 (SF)
23. Adrien Perez 25.75
400m Lagen M
16. Stephan Bachmann 4:18.66
19. Julien Baillod 4:25.25
100m Lagen D:
16. Céline Baillod 1:03.09 (SF)
200m Brust D:
15. Patrizia Humplik 2:27.91
22. Carmela Schlegel 2:31.04
100m Freistil M:
30. Flori Lang 49.32
47. Daniel Rast 50.09
51. Aurélien Künzi 50.40
53. Alessandro Gaffuri 50.61
4x50 Freistil D:
9. SUI 1:43.28
(Baillod 26.52, Eisenring 25.30, Ribi 26.20, Prünte 25.26)
800m Freistil D: (langsamere Läufe fanden am Vormittag statt)
Swann Oberson 8:38.07 (damit wird sie mindestens Platz 12 belegen)
[Website] [OmegaTiming] [Life Webcam]

15.12. Kroatischer Schwimmer vorläufig gesperrt. Beim kroatischen Schwimmer Marko Strahija wurde in einer Trainingskontrolle ein erhöhte Konzentration von hCG (humanes Choriongonadotropin) festgestellt. Der Schwimmer wurde von der FINA vorläufig gesperrt (d.h. bis zum Hearing des FINA Doping-Panels).
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14.12. Zwei WR in Debrecen. Für den ersten Weltrekord sorgte die Polin Otylia Jedrzejczak über 200 m Delfin. Mit 2:03,53 blieb sie 51 Hundertstel unter der fast vier Jahre alten Bestmarke der Chinesin Yang Yu. Der Ungare Laszlo Cseh sorgte kurz darauf für den zweiten Weltrekord: Bei seinem Sieg über 200 m Lagen blieb der Langbahn-Europameister in 1:52,99 15 Hundertstel unter der alten Bestmarke des Brasilianers Thiago Pereira vom Weltcup im November in Berlin [Website] [OmegaTiming] [Life Webcam].

14.12. 54.99 für Seraina Prünte über 100m Freistil. (Swiss Swimming) Seraina Prünte war für die beste Leistung des ersten Tages an der Kurzbahn-EM in Debrecen besorgt. Nachdem sie bereits im Vorlauf einen neuen Schweizerrekord aufgestellt hatte, blieb sie im Halbfinal gar als erste Schweizerin unter 55 Sekunden. Die 20-jährige Baslerin verbesserte sich damit nochmals um sieben Hundertstel. Der 15. Rang entspricht dem Maximum, was für die aufstrebende Schweizerin heute zu holen war. Carla Stampfli – die zweite Schweizerin, die am Nachmittag im Einsatz war – kam nicht mehr ganz an die Zeit vom Vormittag heran. In 1:01.71 klassierte sich die Solothurnerin ebenfalls im 15. Rang.

14.12. Van Berkel und Prünte mit Schweizerrekorden, Stampfli im Halbfinal. Zum Auftakt der Europameisterschaften auf der kurzen Bahn stellten Martina van Berkel und Seraina Prünte neue Schweizerrekorde auf. Carla Stampfli qualifizierte sich für den Halbfinal über 100m Rücken. Dass sie in guter Form ist, bewies die 18-jährige Martina van Berkel in den letzten Wochen mehrmals. Bei ihrem Debüt an einer internationalen Meisterschaft bei der Eilte liess sie sich nicht beeindrucken und schwamm im Vorlauf über 200m Delfin eine Zeit von 2:13.34 – acht Hundertstel unter ihrem eigenen Schweizerrekord, den sie vor zwei Wochen in Uster aufgestellt hatte. Die junge Studentin aus Winkel ZH klassierte sich damit im 12. Rang. In den Rennen über 200m und 400m gibt es keine Halbfinals sondern nur ein Final mit den besten Acht. Ebenfalls gut in Form ist Seraina Prünte. Nach dem Rekord auf der langen Bahn letzte Woche in Eindhoven, schnappte sie die in Heidelberg trainierende Prünte auch den Rekord auf der kurzen Bahn. Sie schlug nach 55.08 an und verbesserte die vier Jahre alte Zeit von Dominique Diezi um 29 Hundertstel. Die 20-jährige wurde damit 19. der Vorläufe und wird am Nachmittag in den Halbfinals antreten können. Dies dank der Regel, dass pro Land zwar vier Teilnehmer in den Vorläufen starten dürfen, nur die besten zwei jedoch weiterkommen können. Carla Stampfli wird die zweite Starterin am Nachmittag sein: Mit 1:01.45 kam sie zwar nicht ganz an ihre zwei Wochen alte Rekordzeit heran, wird aber am Nachmittag eine zweite Chance haben, den Rekord anzugreifen. Etwas enttäuschend schnitt die 4x50m Lagenstaffel der Herren ab, welche die gute Ausgangslage nicht nutzen konnte und als zehnte der Vorläufe in 1:38.14 ausschied. Nur 32 Hundertstel fehlten für die Finalqualifikation welche mit Blick auf die Abschnittszeiten durchaus möglich gewesen wäre. Die Resultate der Schweizer in den Vorläufen:
50m Freistil M:
32. Flori Lang 22.73
34. Alessandro Gaffuri 22.91
41. Daniel Rast 23.23
50m Brust D:
22. Céline Baillod 32.12
25. Patrizia Humplik 32.33
200m Lagen M:
19. Jonathan Massacand 2:00.76 PB
21. Stephan Bachmann 2:01.61
100m Rücken D:
17. Carla Stampfli 1:01.45 (für Halbfinal qualifiziert)
100m Delfin M:
32. Christian Schneiter 54.04 PB
34. Damien Courtois 54.29
40. Adrien Perez 55.43
41. Simon Oberholzer 55.57
200m Delfin D:
12. Martina van Berkel 2:13.34 (SR)
100m Brust M:
40. Damien Courtois 1:01.81
48. Dimitri Waeber 1:03.00
200m Lagen D
25. Marina Ribi 2:18.94
400m Freistil M:
24. David Karasek 3:53.71 PB
100m Freistil D:
19. Seraina Prünte 55.06 (SR, für Halbfinal qualifiziert)
4x50m Lagen M:
10. SUI 1:38.14
Lang 25.08
Courtois 27.08
Perez 23.86
Gaffuri 22.12
Line element13.12. Limmat Sharks in der Zeitung: David Karasek: "Ich will nicht berühmt sein, nur schnell schwimmen" [PDF]; Martina van Berkel: "Möchte den Rekord verbessern" [PDF].Line element
13.12. KEM Debrecen – 25 Schweizer am Start. [Website] [OmegaTiming] [Life Webcam] (Swiss Swimming) Der Verband reiste mit einem Team von 25 Schwimmerinnen und Schwimmern an die kontinentalen Meisterschaften auf der 25-Meter Bahn in Debrecen. Es ist dies die grösste Mannschaft, welche die Schweiz bisher an internationalen Meisterschaften vertreten hat. Nur gerade vier Mannschaften in Debrecen sind grösser als die Helvetische Auswahl. Die morgen beginnenden Wettkämpfe versprechen Schwimmsport auf höchstem Niveau. Die europäische Spitze ist mit ganz wenigen Ausnahmen am Start. 470 Athletinnen und Athleten aus 39 Ländern sind gemeldet worden. Das unerwartet grosse Schweizer Team kam aus zwei Gründen zu Stande: zum einen hat Swiss Swimming die Limiten für diese Meisterschaft angepasst und vereinfacht. Es sollen damit mehr Schwimmer die Chance erhalten auf internationalem Parkett Luft zu schnuppern und Appetit zu bekommen. Mittelfristig sollen damit auch mehr Schwimmer den Anschluss an das Weltniveau schaffen. Zum anderen hat sich in der Schweizer Schwimmszene aber auch einiges getan. Das Niveau ist in vielen Disziplinen markant gestiegen und zahlreiche Schwimmer haben grosse Fortschritte gemacht. Das Schweizer Team wird von Flavia Rigamonti angeführt. Die in Dallas trainierende und lebende Ausnahmesportlerin ist für diesen Anlass zurück nach Europa geflogen und wird in Debrecen zum neunten Mal (bei elf Austragungen seit 1996) bei Kurzbahn Europameisterschaften am Start sein. Die Tessinerin hat dabei nicht weniger als sieben Medaillen (3 Gold-, 3 Silber- und eine Bronzemedaille) gewonnen und gehört auch dieses Jahr zum Kreis der Medaillenanwärterinnen über 800m Freistil. Für weitere Spitzenplätze aus Schweizer Sicht dürften Patrizia Humplik und Flori Lang sorgen, die in den aktuellen Saisonbestenlisten Europas unter den besten 12 platziert sind. Zum ersten Mal bei der Elite am Start einer internationalen Meisterschaft sind Stephanie Eisenring (Florida, Limmat Sharks), Iris Matthey (Genève Natation), Marina Ribi (SC Schaffhausen), Melanie Schweiger (SV Baar), Martina van Berkel (Limmat Sharks), Julien Baillod (Genève Natation), David Karasek (Limmat Sharks), Aurélien Künzi (Lancy Natation), Simon Oberholzer (SC Schaffhausen) und Christian Schneiter (ST Biel). Für diese zehn Schwimmerinnen und Schwimmer gilt es wie erwähnt in erster Linie Erfahrungen zu sammeln und sich an den internationalen Rhythmus zu gewöhnen. Die Klassierung ist für diese Schwimmer eher zweitrangig. Viel wichtiger ist, dass sie unter den erschwerten Umständen die Qualifikationszeit bestätigen und persönliche Bestleistungen – bereits am Morgen in den Vorläufen - aufstellen. Der Einsatzplan der Schweizer:
Die Vorläufe starten jeweils im 9:00 Uhr, die Finals um 16:15 Uhr. Die unten angegeben Reihenfolge ist diejenige der Vorläufe.
Donnerstag, 13.12.2007:
50m Freistil M: Daniel Rast, Alessandro Gaffuri, Flori Lang
50m Brust D: Patrizia Humplik, Céline Baillod
200m Lagen M: Stephan Bachmann, Jonathan Massacand
100m Rücken D: Carla Stampfli
200m Rücken M: -
100m Delfin M: Christian Schneiter, Simon Oberholzer, Damien Courtois, Adrien Perez
200m Delfin D: Martina van Berkel
100m Brust M: Damien Courtois, Dimitri Waeber
200m Lagen D: Céline Baillod, Marina Ribi
400m Freistil M: David Karasek
100m Freistil D: Seraina Prünte
4x50m Lagen M: SUI (wahrsch. mit Lang, Courtois, Perez, Gaffuri)
Freitag, 14.12.2007
50m Rücken M: Flori Lang, Adrien Perez
50m Delfin D: -
400m Lagen M: Julien Baillod, Stephan Bachmann
100m Lagen D: Céline Baillod, Marina Ribi
200m Brust D: Patrizia Humplik, Carmela Schlegel
100m Freistil M: Flori Lang, Alessandro Gaffuri, Daniel Rast, Aurélien Künzi
4x50 Freistil D: SUI
800m Freistil D: Swann Oberson, Flavia Rigamonti (die schnellsten 8 Gemeldeten schwimmen am Nachmittag im Hauptlauf)
Samstag, 15.12.2007
50m Rücken D: Melanie Schweiger, Carla Stampfli
50m Brust M: Damien Courtois
400m Freistil D: Flavia Rigamonti, Swann Oberson, Stephanie Eisenring, Iris Matthey
100m Rücken M: Flori Lang, Adrien Perez, Jonathan Massacand
100m Brust D: Patrizia Humplik, Céline Baillod, Carmela Schlegel
100m Lagen M: Jonathan Massacand, Stephan Bachmann, Damien Courtois
100m Delfin D: -
200m Delfin M: Christian Schneiter, Simon Oberholzer
4x50m Lagen D: SUI
1500m Freistil M: -
Sonntag, 16.12.2007
50m Freistil D: Seraina Prünte, Céline Baillod
50m Delfin M: Adrien Perez, Damien Courtois
400m Lagen D: Marina Ribi
200m Brust M: Dimitri Waeber
200m Freistil D: Seraina Prünte, Stephanie Eisenring, Swann Oberson, Flavia Rigamonti
200m Freistil M: David Karasek, Aurélien Künzi
200m Rücken D: Martina van Berkel
4x50m Freistil M: SUI
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10.12. Weltrekord 4 x 100 m Freistil. Am letzten Tag des Dutch Cup in Eindhoven verbesserten die Holländerinnen Hinkelien Schreuder (53.40), Femke Heemskerk (52.95), Ranomi Kromowidjojo (52.88) und Marleen Veldhuis (51.62) den 4 x 100-m-Freistilrekord der Australierinnen Libby Lenton (51.91), Melanie Schlanger (53.23), Shayne Reese (53.27) und Alice Mills (53.25) von 3:31.66 auf 3:30.85 [Alle Resultate].

10.12. Prünte nochmals mit Rekord. Seraina Prünte, welche schon im Vorlauf einen neuen Schweizerrekord aufgestellt hatte, schwamm im Final über 100m Freistil noch einmal schneller. In 56.38 verbesserte die 20-jährige die Zeit nochmals um 17 Hundertstel und unterbot damit gleichzeitig die Limite für die Europameisterschaften. Auch die Limite für die Olympischen Spiele ist damit in greifbare Nähe gerückt. Dazu fehlen der Baslerin noch 41 Hundertstel. Patrizia Humplik blieb im Final nur wenig über ihrer Zeit vom Vorlauf, welche ebenfalls Schweizerrekord bedeutete. Die Bernerin schlug nach 1:10.74 an und wurde damit Vierte. Zum Abschluss des Wettkampfs verbesserte die Holländische 4x100m Freistilstaffel der Damen den Weltrekord auf der 25m Bahn um über zwei Sekunden auf 3:30.85. Die Resultate der Finals mit Schweizer Beteiligung:
50m Rücken Damen
1. Mercedes Peris Minquet ESP 28.94
14. Laetitia Perez 31.30 PB
100m Freistil Damen
1. Marleen Veldhuis NED 53.58
10. Seraina Prünte 56.36 (SR, EM-Limite)
100m Freistil Herren
1. Brent Hayden CAN 48.67
2. Pieter vd Hoogenband 48.78
13. Flori Lang 51.10 (im Vorlauf 50.83 PB)
100m Brust Damen
1. Annamay Pierse CAN 1:08.53
4. Patrizia Humplik 1:10.74 (im Vorlauf 1:10.62 SR, EM-Limite)
400m Lagen Herren
1. Keith Beavers CAN 4:19.53
7. Stephan Bachmann 4:30.38
4x100m Freistil Damen
(Timetrial auf der 25m Bahn)
1. Holland 3:30.85 (WR, vorher NED 3:33.32 aus dem Jahr 2006)
4. Schweiz 3:48.37 (Céline Baillod 56.25, Sarah Butty 57.45, Ramona Knüsel 57.06 , Carine Rognon 57.61)
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9.12. Schweizerrekorde für Seraina Prünte und Patrizia Humplik. (Swiss Swimming) In den Vorläufen des vierten und letzten Tages der Dutch Open in Eindhoven überzeugten Seraina Prünte und Patrizia Humplik mit Schweizerrekorden über 100m Freistil respektive 100m Brust. Die in Heidelberg studierende Baslerin Seraina Prünte verbesserte zunächst den Schweizerrekord über 100m Freistil auf 56.55. Der alte Rekord stammte aus dem Jahr 2004 und wurde von Dominique Diezi in 56.67 gehalten. Im Final von heute Nachmittag wird sie eine zweite Chance erhalten, die EM-Limite (56.49) anzugreifen, welche sie bisher noch um haaresbreite verpasst hatte. Die Bernerin Humplik unterbot ihren eigenen Rekord über 100m Brust aus dem Jahr 2006 um 99 Hundertstel auf 1:10.61. Die Limite für die Europameisterschaften unterbot sie damit deutlich und diejenige für die Olympischen Spiele liegt in Reichweite. Einen weiteren Versuch erhält die 17-jährige am Nachmittag im Final, für welchen sie sich als Vierte qualifiziert hatte [Alle Resultate].

9.12. EM-Limite für Humplik. (Swiss Swimming) Die Bernerin Patrizia Humplik verpasste am dritten Tag der Dutch Open in Eindhoven den Schweizer Rekord über 50m Brust nur gerade um drei Hundertstel. Sie unterbot in 32.71 aber die Limite für die Europameisterschaften, die im kommenden März an gleicher Stätte ausgetragen werden. Swann Oberson erreichte einen guten dritten Platz über 1500m Freistil und blieb dabei unter 17 Minuten. Pech beklagten die Schweizer Freistilsprinter: die sechs schnellsten Schweizer Männer belegten in den Vorläufen geschlossen die Ränge 17 bis 22 und mussten daher bei den Finals zuschauen. Alle blieben sie aber unter 24 Sekunden und meldeten damit für die 100m Freistil von morgen Sonntag ihre Ambitionen an. In dieser Disziplin geht es um die begehrten Plätze in der 4x100m Freistilstaffel für die Europameisterschaften und die Olympischen Spiele. Schnellster Schweizer war Aurélien Künzi in 23.57, notabene mit knapp 18 Jahren der Jüngste der Anwärter. Die Resultate der Finals mit Schweizer Beteiligung [Alle Resultate]:
1500m Freistil Damen
1. Ionela Cozma ROU 16:31.17
3. Swann Oberson 16:58.84
50m Brust Damen
1. Annamay Pierse CAN 31.57
6. Patrizia Humplik 32.71 (PB und EM-Limite)
16. Céline Baillod 33.90
50m Brust Herren
1. Darren Mew GBR 28.13
16. Benjamin Le Maguet 29.93 (im Vorlauf 29.61)
50m Delfin Herren
1. Joe Bartoch CAN 24.34
10. Flori Lang 24.99 (PB)
11. Damien Courtois 25.03

9.12. DSV prüft verpasste Dopingtests. (dpa) Der Deutsche Schwimmverband (DSV) prüft derzeit drei Fälle, in denen Athleten bei Dopingkontrollen nicht angetroffen wurden. Die möglichen "Missed Tests" betreffen Antje Buschschulte und Angela Maurer sowie Nachwuchshoffnung Johanna Manz. Anselm Oehlschlägel, Anti-Doping- Beauftragter des DSV, bestätigte der dpa einen entsprechenden Bericht der "Sport Bild". "Ich hoffe, dass dies alles noch bis Ende des Jahres geklärt wird. Es handelt sich aber um schwebende Verfahren, zu denen ich mich jetzt nicht öffentlich äußern darf", meinte Oehlschlägel. "Ich bin zur Verschwiegenheit verpflichtet." Ein erwiesener erster "Missed Test" zieht eine öffentliche Verwarnung, ein zweiter eine dreimonatige Wettkampfsperre nach sich. Verpasst ein Kaderathlet zum dritten Mal eine Dopingkontrolle, wird er für ein Jahr suspendiert. Ex-Weltmeisterin Buschschulte war laut "Sport Bild" am 28. August bei einer angekündigten Kontrolle nicht daheim in Magdeburg. Über einen Trainingslager-Aufenthalt auf Lanzarote soll die 30-Jährige zwar den Weltverband FINA, aber nicht die Nationale Anti-Doping- Agentur (NADA) informiert haben. "Ich hatte mich dort per Fax abgemeldet", wird die Rückenspezialistin aus Magdeburg von dem Blatt zitiert. "Bei der NADA habe ich die eigentlich einfachere Abmeldung über das Internet leider vergessen", erklärte Buschschulte. Langstrecken-Weltmeisterin Angela Maurer und ihre Teamkollegin Johanna Manz wurden bei einer unangemeldeten Kontrolle am 8. Juni in Wiesbaden nicht angetroffen. Maurer war an diesem Tag beim Weltcup in Sevilla, wo sie ohnehin getestet wurde. "Johanna war in Dortmund bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften", sagte Nikolai Evseev, der Trainer der beiden Schwimmerinnen. "Da ist einiges schief gelaufen." DSV-Cheftrainer Örjan Madsen hatte die Athleten in einem internen Schreiben, das "Sport Bild" vorliegt, vor einer zu laxen Haltung im Umgang mit Dopingkontrollen gewarnt und zu mehr Disziplin aufgerufen. "Liebe Leute, wir haben ein Image-Problem, das sich zu einem Glaubwürdigkeitsproblem entwickeln kann", betonte der Norweger.
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8.12. Hackett schwimmt Richtung Beijing. Grant Hackett hat das 10 km Qualifizierungsrennen im Open Water in 1:54:39.95 gewonnen [Website]. Er hat sich damit für die Weltmeisterschaften in Sevilla im Mai 2008 qualifiziert. Mit einem Platz unter den 10 Weltbesten ist er in Beijing startberechtigt.

8.12. Französische Kurzbahnmeisterschaften, Nimes, 7.-9.12.2007 [Website]

8.12. Keine weiteren Schweizer Exploits am zweiten Tag der Dutch Open in Eindhoven.
(Swiss Swimming) Der Höhepunkt aus Schweizer Sicht war der Schweizerrekord von Céline Baillod im Vorlauf. Im Final konnte sie ihre Zeit aber nicht mehr verbessern. Somit bleibt es bei der etwas skurrilen Tatsache, dass Baillod zwar Rekordhalterin ist - ihre persönliche Bestzeit aber schneller ist als die nationale Bestmarke. Das kommt daher, dass Baillod Doppelbürgerin ist und im Juni dieses Jahres in Frankreich, unter französischer Lizenz schon einmal schneller schwamm. Diese Zeit zählt für die Schweizer Bestenlisten jedoch nicht. Swann Oberson und Stephan Bachmann mit je einem sechsten, Jonathan Massacand und Céline Baillod mit je einem siebten Rang sorgten für die besten Klassierungen der Schweizer in den Finals des Nachmittags [OmegaTiming]. Die Resultate der Finals mit Schweizer Beteiligung:
400m Freistil Damen
1. Ionela Cozma ROU 4:12.72
6. Swann Oberson 4:19.76
100m Delfin Damen
1. Inge Dekker NED 58.88
13. Martina van Berkel 1:03.42
100m Delfin Herren
1. Simao Morgado POR 53.89
16. Damien Courtois 56.63 (Vorlauf 55.65)
200m Rücken Herren
1. Helge Meeuw GER 1:58.59
7. Jonathan Massacand 2:05.63
200m Lagen Damen
1.Hannah Miley GBR 2:14.20
7. Céline Baillod 2:20.98 (im Vorlauf SR 2:20.82)
200m Lagen Herren
1. Robin van Aggele NED 2:02.20
6. Stephan Bachmann 2:05.57

8.12. Céline Baillod verbessert einen weiteren Schweizerrekord. (Swiss Swimming) Die 26-jährige Céline Baillod knüpft nahtlos dot an, wo sie am vergangenen Sonntag aufgehört hatte: An den Dutch Open in Eindhoven verbessert sie im Vorlauf über 200m Lagen den Schweizerrekord um 13 Hundertstel auf 2:20.82. Der Höhenflug der Waadtländerin geht damit weiter. Es ist dies der fünfte Schweizerrekord innert sechs Tagen, den sie einstellt. Anlässlich der Schweizer Kurzbahnmeisterschaft in Uster verbesserte Baillod vier Mal einen Rekord. Sie qualifizierte sich mit dieser Zeit sicher für den Final von heute Abend [Resultate].

8.12. Dopingverdacht: Kovacs freigesprochen. (dpa) Die ungarische Schwimm-Olympiasiegerin Agnes Kovacs ist vom Dopingverdacht freigesprochen worden. Der Weltverband FINA schloss sich, wie in Budapest bekannt wurde, der Entscheidung des ungarischen Schwimmverbandes an, der der Sportlerin vor zwei Wochen attestiert hatte, kein Dopingvergehen begangen zu haben. Kovacs habe hinreichend plausibel erklären können, warum sie bei einer unangekündigten Trainingskontrolle am 30. Oktober keine ausreichende Urinmenge habe abgeben können. Kovacs hatte den Kontrolleuren der ungarischen Anti-Doping-Agentur (MACS) nur 25 anstelle der vorgeschriebenen 75 Milliliter zur Verfügung gestellt. Unter Berufung auf einen «wichtigen Termin» hatte sie weitere Bemühungen am selben Tag verweigert und erst mehrere Tage später eine vollständige Probe nachgereicht. Diese hatte sich als negativ erwiesen. Agnes Kovacs hatte bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney Gold über 200 Meter Brust gewonnen. In Athen wurde sie 2004 Vierte über 200 Meter Lagen.
Line element6.12. Drei Limmat Sharks für Kurzbahn-EM nominiert . Swiss Swimming hat 13 Männer und 12 Frauen für die Kurzbahn­EM vom 13. bis 16. Dezember in Debrecen (Un) selektioniert. Dazu gehören David Karasek, Stephanie Eisenring und Martina van Berkel von den Limmat Sharks Zürich. Dirk Reinicke, Limmat Sharks Headcoach, reist als Assistenz-Coach ebenfalls an die EM.Line element 5.12. Kurzbahn-SM. Die Kurzbahn-Schweizer-Meisterschaften in Uster am vergangenen Wochenende zeigten den Schweizer Schwimmsport auf einem in den letzten Jahren nicht erreichten Niveau. Die Limmat Sharks Zürich, die mit 27 Teilnehmern die größte Mannschaft bisher an Schweizer Meisterschaften schickten, konnten sich dabei hervorragend in Szene setzen. Die Schlußbilanz fällt mit einem Schweizer Rekord, drei Kurzbahn-EM-Teilnehmern und neun Vereinsrekorden beeindruckend aus. Im Medaillenranking belegt man den 2. Platz, was im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung von nicht weniger als 15 Plätzen darstellt. Beeindruckend war neben der Zahl der gewonnenen Medaillen die außerordentlich hohe Bestzeitenquote von fast allen Schwimmern der Limmatsharks, von den jüngsten bis zu den arrivierten.
1. Tag. Höhepunkt des ersten Tages aus Sicht der Limmat Sharks war die Kurzbahn-EM Qualifikation von Stephanie Eisenring, die ihre hervorragenden Ergebnisse von der Yard-Bahn auf die 25m Bahn umsetzen konnte und mit sehr guten 4:11.60 über 400m Freistil den zweiten Platz hinter Swann Oberson belegte. Damit erreichte sie fast die harten A-Limite des Schweizer Schwimmverbandes für die Kurzbahn-EM und verbesserte den bisherigen Vereinsrekord von Nadia Krüger aus dem Jahre 2002 um nicht weniger als 11,7 Sekunden. Zwei weiteren Vereinsrekorde stellte sie über 50m Freistil auf (Vorlauf und Finale), wo sie in 26.47 den 3. Platz erreichen konnte. Martina Van Berkel gewann über 400m Lagen die Silbermedaille, wobei es schon einer herrausrangenden Leistung von Marina Ribi bedurfte, um sie zu schlagen. Mit einer Zeit von 4:52.83 verfehlte sie nur ganz knapp über den Vereinsrekord von Katja Reuter. In 100m Delfin allerdings konnte sie mit der schnellsten Zeit des gesamten Wettkampfes (1:02.25 im Vorlauf) den Vereinsrekord (ebenfalls von Katja Reuter) deutlich unterbieten, meldete aber nach dem Vorlauf die Finalteilnahme ab, da sie in den nächsten Wochen noch ein umfangreiches Wettkampfprogramm zu absolvieren hat. In 200m Brust konnte Kilian Bossard seinen dritten Platz von der Langbahn-SM in Oerlikon bestätigen, wobei er in einem beherzten Rennen bis zur Hälfte in Führung lag. Auf den zweiten hundert Metern forderte das hohe Anfangstempo seinen Tribut, und er konnte die angeschlagene Pace nicht mehr ganz halten, erzielte aber dennoch eine hervorragende Bestzeit. Kurz danach ging er erneut über 400m Lagen an den Start, wo er ebenfalls mit neuer Bestzeit einen guten 6. Platz belegte. Weitere Finalteilnehmer an diesem Tag waren Nico van Duijn (10. über 400m Freistil und 5. über 100m Delphin, jeweils mit Bestzeiten, die 100m Delphin waren seine erste A-Finalteilnahme auf Kurzbahnmeisterschaften), Susanne Keller mit einer sehr schönen Leistung (8. über 400m Freistil), Claude Pape (9. über 50m Rücken) und Elina Piesbergen (7. über 400m Lagen mit Bestzeit).
2. Tag.
Ging der erste Tag noch ohne Siege zu Ende, so änderte sich das im zweiten Rennen des zweiten Tages. Dafür zeichnete erneut Stephanie Eisenring verantwortlich, die mit 1:59.45 in 200m Freistil eine hervorragende Zeit erzielte. Mit den deutlich schnellsten letzten 50m Metern des Finalfeldes spielte sie ihre Ausdauerfähigkeiten aus und wird damit zweitschnellste Schweizerin jemals und die drittschnellste 17 jährige in Europa in diesem Jahr. Sie unterbot die A-Limite für die Kurzbahn-EM und verbesserte den Vereinsrekord von Caroline Steffen gleich um 3,6 Sekunden. Kurz zuvor gelang David Karasek ebenfalls die Qualifikation für die Kurzbahn-EM, indem er mit 1:48,91 seine Bestzeit über 200m Freistil trotz Krankheit und Trainingsausfall gleich um 2 Sekunden unterbot. Dabei konnte er den alten Clubrekord von Gerry Strasser um 9/10 s verbessern und wurde nur vom Schweizer Rekordhalter Dominik Meichtry geschlagen. Den zweiten Titel des Tages erschwamm sich Martina Van Berkel über 200m Delphin mit großem Abstand von der Konkurrenz, wobei sie ihren Schweizer Rekord aus dem Oktober noch einmal um 4/10 verbessern konnte. Selbstredend unterbot sie auch hier die Qualifikationsnorm für die Kurzbahn EM, für die sie aufgrund ihrer Langbahn-Resultate schon nominiert war. Im Vorlauf über 100m Rücken erzielte sie zudem im 4. Rennen ihre 4. Bestzeit, meldete aber erneut zugunsten der 200m Delphin das Finale ab. Weitere Finalteilnahmen erreichten Val Mikos (200m Freistil, 11. in 1:55.09, Bestzeit), Nico Van Duijn (200m Freistil, 1:54.86, Finale abgemeldet, 200m Delphin, 2:07.89, 9. Platz, beides Bestzeiten), Kilian Bossard (50m Brust 29,84, erstmals unter 30s), Claudia Bellasi (50m Brust, 33,74s, 5. Rang), Markus Marthaler, der nach einer Pause langsam zu alter Form zurückfindet (200m Delphin, 2:07,84, 5. Rang), Elina Piesbergen (200m Delphin, 2:25,38, 9.Platz, 100m Lagen, 12. Platz) sowie Adrien Riccucci (11. über 1500 Freistil in 16:54.04). Adrien stellte zudem über 200m Freistil einen neuen Schweizer Altersklassenrekord für 15 jährige auf. Über 4x50m Freistil der Herren konnte die Staffel bestehend aus Joel Kempter, Val Mikos, Thomas Kern und David Karasek einen guten 5. Platz belegen, in Reichweite vom Podium.
3. Tag.
Lief am zweiten Tag zwar alles sehr gut, aber im Rahmen des Geplanten ab, so war der dritte Tag voll von Überraschungen, positiven und negativen für die Limmat Sharks, und somit besonders emotional. Martina konnte ihren zweiten Titel gewinnen, diesmal über 200m Rücken, und verfehlte die EM-Limite dabei nur um Haaresbreite. Dennoch war es nach Bestzeit im Vorlauf erneut ein sehr ansprechendes Rennen, in dem die Meilemerin Danielle Villars zu Anfang das Heft in die Hand nahm und die Flucht nach vorne versuchte, was Martina dank eines sehr ausgeglichenen Rennens aber am Ende deutlich für sich gestalten konnte. Kilian Bossard hatte sich mit Bestzeit über 100m Brust (erstmalig unter 1:06 und 1:05) als 6. fürs A-Finale qualifiziert und ergriff seine Chance mit beiden Händen. Er ging das Rennen schneller an als gestern den Vorlauf über 50m Brust, konnte aber auch eine starke zweite Hälfte schwimmen und sicherte sich mit 1:03.98 knapp vor Benjamin Le Maguet die Bronze-Medaille. Kurz danach stand er bereits wieder für die 200m Lagen am Start des A-Finals. Hier waren im Vorlauf die beiden schnellsten Schwimmer, Stephan Bachmann und David Karasek, unglücklich disqualifiziert worden, und das Rennen schien offen für alle. Kilian, der zunächst dieses Rennen gar nicht schwimmen wollte, weil er keine Chance auf einen Einzug in ein B-Finale sah, hatte schon im Vorlauf seine Bestzeit um 5 Sekunden gedrückt. Wie im 100m Brust-Rennen ergriff er auch hier die sich bietende Möglichkeit, warf alles in die Waagschale und zeigte insbesondere auf der Bruststrecke sein Können, wo er der Konkurrenz zwischen 2 und 5 Sekunden abnahm. Er schwamm erneut 2s schneller als im Vorlauf und gewann schließlich überraschend seinen ersten Schweizer Meistertitel, und das mit fast einer Sekunde Vorsprung. Danach war es wieder an Stephanie Eisenring, die in ihrem 2. Finale am heutigen Tage über 800m Freistil antrat. Über 100m Freistil hatte sie zuvor mit einer für sie mäßigen Leistung in 57.67 den 5. Platz belegt, nachdem sie im Vorlauf mit 57.29 einen neuen Clubrekord erzielt hatte. Die 800m liefen zwar nicht mehr so gut wie die Rennen der Tage zuvor, dennoch erreichte sie mit 8:46.41 eine ansprechende Zeit und den 2. Platz, mit 1/10s Vorsprung auf die Drittplazierte. Hier unterbot sie zwar die Limite für Kurzbahn EM , wird aber dieses Rennen nicht schwimmen können, da es über die Langdistanzen nur zweit Startplätze pro Nation gibt. Kurz danach standen die abschließenden Lagenstaffeln auf dem Programm. Hier gelang Martina Van Berkel, Claudia Bellasi, Elina Piesbergen und Stephanie Eisenring ein großartiger Überraschungscoup, und sie konnten in einem äußerst knappen und spannenden Rennen den Titel erringen, mit 11/100s Vorsprung auf den ebenfalls sehr starken Schwimmverein Emmen und 21/100s Vorsprung auf den Schwimmklub Bern. Hier wandelte Stephanie mit der schnellsten Abschnittszeit über 50m Freistil einen knappen Rückstand in den noch knapperen Vorsprung um, wobei aber alle Schwimmerinnen herausragend schwammen. Die Herren (Claude Pape, Kilian Bossard, Nico Van Duijn und David Karasek) hatte zuvor einen sehr guten 4. Platz erreicht mit durchweg ansprechenden Abschnittszeiten. Weitere Finalplazierungen gab es für Val Mikos über 100m Freistil (10. in 52.05, Vorlauf 52.03), Thomas Kern (10. in 200m Rücken, 2:10.23, Vorlauf 2:09.91), Claude Pape (11. in 200m Rücken, 2:10.67, Vorlauf 2:10.19), Claudia Bellasi (4. über 100m Brust in 1:13.10, nur 2/10 hinter dem 3. Platz), Nico Van Duijn (9. über 50m Delphin in 25.68), Markus Marthaler (12. in 200m Lagen, Vorlauf 2:10.35), Elina Piesbergen (11. über 100m Brust und 7. über 200m Lagen, Vorlauf 2:24.20) und Susanne Keller als 5. über 800m Freistil in 9:17.73. Ihre ersten Kurzbahnmeisterschaften schwammen Kathrin Appenzeller, Fiammetta Bernasconi, David Fässler, Luise Pfeifer, Aron Serafini und Florence Sigg, und alle konnten sich im Feld der 'Großen' gut behaupten und kehrten mit Bestzeiten zurück. Line element
5.12. 25 Schwimmer und Schwimmerinnen für die Kurzbahn-EM selektioniert. Die Direktion von Swiss Swimming hat 13 Männer und 12 Frauen für die Kurzbahn Europameisterschaft in Debrecen vom 13.-16. Dezember selektionieren können. Insgesamt erfüllten gar 28 Athleten die Kriterien. Karel Novy und Dominik Meichtry passen aus Studiengründen, die erst 14-jährige Corinne Meier ist noch zu jung um an kontinentalen Meisterschaften der Elite teilzunehmen. Die Athleten in der Übersicht: Stephan Bachmann (Team Atlantide Locarno); Julien Baillod (Genève Natation); Damien Courtois (Lancy Natation); Alessandro Gaffuri (Red Fish Neuchâtel); David Karasek (Limmat Sharks Zürich); Aurélien Künzi (Lancy Natation); Flori Lang (SC Uster-Wallisellen); Jonathan Massacand (Genève Natation); Simon Oberholzer (Team Atlantide Locarno); Adrien Perez (Red Fish Neuchâtel); Daniel Rast (SC Liestal); Christian Schneiter (ST Biel); Dimitri Waeber (Genève Natation); Céline Baillod (Renens Natation); Stephanie Eisenring (Florida / Limmat Sharks Zürich); Patrizia Humplik (SK Bern); Iris Matthey (Genève Natation); Swann Oberson (Natation Sportive Genève); Seraina Prünte (Heidelberg); Marina Ribi (SC Schaffhausen); Flavia Rigamonti (Dallas / Team Atlantide Locarno); Carmela Schlegel (SC Uster-Wallisellen); Melanine Schweiger (SV Baar); Carla Stampfli (Milano / SC Solothurn); Martina van Berkel (Limmat Sharks Zürich); ; Guennadi Touretski, Headcoach; Svetlana Foursova, Coach; Chris Morgan, Coach; Dirk Reinicke, Coach; Martin Salmingkeit, Coach; ; René Albertin, Masseur; Jürg Ulrich, Schiedsrichter; Lorenz Liechti, Delegationsleitung / Medienbetreuung.

5.12. Phelps und Manaudou geehrt. Michael Phelps und Laure Manaudou wurden als "Welt-Schwimmer des Jahres" ausgezeichnet. Der 22-jährige Amerikaner Phelps gewann bei der vom US-Magazin "Swimming World" durchgeführten Wahl bereits zum vierten Mal. Bei der WM in diesem Jahr hatte er sieben Titel gewonnen. Die ein Jahr jüngere Französin, die zwei WM-Titel holte, gewann die Wahl zum ersten Mal. Gleichzeitig wurde sie auch zu "Europas Schwimmerin des Jahres" gekürt.

5.12. Italienisches Kurzbahn-EM-Team. Frauen: Alessia Filippi (400, 800 Freistil, 100, 200 Rücken, 200, 400 Lagen); Roberta Panara (50, 100, 200 Brust); Federica Pellegrini (100, 200, 400, 800 Freistil). Männer: Alessio Boggiatto (200, 400 Lagen); Paolo Bossini (100, 200 Brust); Emiliano Brembilla (200, 400 Freistil); Nicola Cassio (200, 400 Freistil); Federico Colbertaldo (200, 400,1500 Freistil); Mirco Di Tora (50, 100, 200 Rücken); Loris Facci (100, 200 Brust); Filippo Magnini (100, 200 Freistil); Luca Marin (200, 400 Lagen); Massimiliano Rosolino (200, 400, 1500 Freistil, 200 Lagen); Alessandro Terrin (50, 100 Brust).

5.12. LEN-Schwimmer des Jahres. (sid) Thomas Lurz ist zu Europas Langstreckenschwimmer des Jahres gewählt worden. Der 28-Jährige setzte sich erstmals gegen die weiteren Schwimmer der Mitgliedsnationen des Europäischen Schwimm-Verbandes LEN durch. Die Wahl wurde vom LEN und und Fachjournalisten durchgeführt. Bei den Frauen erhielt Doppel-Weltmeisterin Larisa Ilschenko (Russland) die meisten Stimmen. Im Beckenschwimmen setzte sich die zweifache Weltmeisterin Laure Manaudou aus Frankreich durch. Bei den Männern siegte Filippo Magnini (Italien). Im Springen bekamen die Russen Gleb Galparin und Julia Pachalina die meisten Stimmen. Synchronschwimmerin des Jahres wurde die Spanierin Gemma Mengual. Ebenfalls von der iberischen Halbinsel kommt Stürmerstar Bianca Gil als Wasserballerin des Jahres. Bei den Männern wurde Miho Boskovic aus dem Team des Weltmeisters Kroatien gewählt. Unterdessen hat die LEN für die Langstrecken-EM die Einführung eines Mannschafts-Wettbewerbs über fünf Kilometer als Rennen gegen die Uhr, ähnlich dem Zeitfahren im Radsport, beschlossen. Auch das Einzelrennen über diese Distanz soll ab 2008 als Zeitlauf ausgetragen werden. Bei den Entscheidungen über die olympischen zehn Kilometer sowie die 25 Kilometer wird es weiterhin einen Massenstart geben. Beim Zeitlauf sollen die Teilnehmer im Abstand von 60 Sekunden auf die Strecke geschickt werden, der Zeitschnellste gewinnt. Die Startreihenfolge wird ausgelost. Auch im Team-Wettbewerb beträgt der Abstand für die aus drei Teilnehmern (zwei Männer und eine Frau oder zwei Frauen und ein Mann) bestehende Mannschaft eine Minute. Für die endgültige Plazierung ist die Zeit des dritten Schwimmers maßgebend. Die nächste EM findet im kommenden Jahr in der kroatischen Hafenstadt Dubrovnik (9. bis 14. September) statt.

5.12. EM: Live Webcasting. Die LEN teilt mit, dass von der Kurzbahn-EM vom 13.-17.12.2007 in Debrecen Webcasting in Echtzeit auf der LEN-Website übertragen wird [LEN].
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3.12. Erster Weltcupsieg für Nicola Spirig. Beim Saisonabschluß in Eilat/ISR konnte die mit den Limmat Sharks trainierende Nicola Spierig den bereits hervorragenden Ergebnissen der bisherigen Weltcupsaison einen krönenden Abschluß hinzufügen und gewann souverän ihren ersten Weltcup 28 Sekunden vor der Juri Ide (JPN) und 39s vor Annabel Luxford (AUS). Nach dem Schwimmen und Radfahren jeweils in der Spitzengruppe, konnte sich Nicola mit der deutlich schnellsten Laufzeit in der Führungsgruppe und der zweitschnellsten Laufzeit insgesamt in der letzten Disziplin entscheidend absetzen. Im Abschlußklassements des Weltcups 2007 belegt Nicola damit einen ausgezeichneten 6. Platz.
"Es ist genial die Saison so abzuschliessen", freute sich Spirig. «Es ist in meiner Karriere ein herausragendes Resultat und auch eine Art Durchbruch. Im nächsten Jahr steht Olympia im Vordergrund, aber auch die Weltcuprennen sind wichtig. In den nächsten Wochen werde ich etwas weniger trainieren und sicher 1 bis 2 Wochen Skifahren. Im Januar geht es wieder in das nächste Trainingslager, aber dieses ist noch nicht genau geplant".

3.12. Kurzbahn Schweizer Meisterschaft in Uster: drei weitere Rekorde und 25 qualifizierte Athleten für die Kurzbahn-EM. (Swiss Swimming) Am dritten und letzten Tag der Schweizer Kurzbahn Meisterschaft in Uster wurden drei weitere Schweizerrekorde verbessert und zahlreiche EM-Limiten unterboten. Die Mannschaft für Debrecen wuchs auf 25 Namen an und ist somit das grösste Team, das jemals an Europameisterschaften entsandt wurde. Die zahlreichen Limiten sind nur zum Teil auf die Vereinfachung zurückzuführen. Das Niveau im Vergleich zur letztjährigen Meisterschaft ist in praktisch allen Disziplinen markant gestiegen. Swiss Swimming hat mit einer grösseren Mannschaft gerechnet – dass jetzt so viele selektioniert werden konnten, entspricht aber sozusagen den kühnsten Hoffnungen. Das wertvollste Resultat des Tages geht eindeutig auf das Konto der Bernerin Patrizia Humplik, welche zunächst im Vorlauf, und später nochmals im Final den Schweizerrekord auf 1:07.65 verbesserte. Die 17-jährige liegt damit auf Rang 8 der aktuellen Bestenliste Europas. Céline Baillod (Renens Natation) unterbot zum vierten Mal an diesem Wochenende einen Schweizerrekord. Diesmal riss sie die Marke über 200m Vierlagen an sich. Der einheimische Schwimmclub Uster-Wallisellen gewann den Medaillenspiegel mit 8 Gold-, 7 Silber- und 4 Bronzemedaillen. Auf den folgenden Plätzen folgten die Limmat Sharks Zürich, Renens-Natation, Team Atlantide & Locarno und dem Schwimmklub Bern. Insgesamt gewannen 23 verschiedene Vereine mindestens eine Medaille, was deutlich mehr als sonst üblich ist. Die Rennen des heutigen Finaltages im Überblick:

Die Königsdisziplin 100m Freistil war bei den Männern fest in Ustermer Hand. Der extra eingeflogene Dominik Meichtry gewann seinen vierten Titel an dieser SM in guten 48.89 vor Flori Lang in 49.15. Dritter wurde der Liestaler Daniel Rast, der mit seiner Zeit von 49.49 die Limite für die Kurzbahn-EM unterbot – ebenso wie Aurélien Künzi (LYN) der den B-Final in 49.93 gewann. Bei den Damen gewann Céline Baillod (RN) etwas überraschend ihren dritten Titel in 55.99 vor Seraina Prünte (FSN) und Maria Ugolkova (TAL).

Im Rennen über 200m Rücken gewann der Krienser Lukas Räuftlin in 2:00.31 seinen ersten Schweizermeistertitel. Der 18-jährige verpasste die Kurzbahn-EM Limite damit nur hauchdünn. Bei den Damen siegte Martina van Berkel (LIMM) in guten 2:14.51. Lange wurde das Rennen allerdings von der jungen Meilemerin Danielle Villars angeführt, die aber auf der zweiten Rennhälfte für das Hohe Tempo büssen musste und am Ende zweite wurde.

100m Brust ging wie der 50m Sprint an Damien Courtois (LYN) und guten 1:01.55, nur eine Hundertstelsekunde vor René Kolonko (SCUW).
Bei den Damen liess es Patrizia Humplik nicht beim Rekord vom Vormittag bleiben. Sie setzte im Final nochmals einen drauf und gewann mit grossem Vorsprung in 1:07.65. Sie war damit nochmals elf Hundertstel schneller als am Morgen und belegt in der aktuellen Europabestenliste den 8. Rang.

Der 50m Delfinsprint wurde vom Schweizerrekordhalter Adrien Perez (RFN) in 24.29 gewonnen. Auf den Ehrenplätzen folgten Dominik Meichtry (24.49) und Damien Courtois. Meichtry avancierte damit zum erfolgreichsten Athleten des Wochenendes. Er gewann fünf Gold- und zwei Silbermedaillen. Bei den Damen setzte sich die Solothurnerin Carla Stampfli in 28.24 durch.

Über 200m Lagen der Männer mussten im Vorlauf sowohl Stephan Bachmann wie auch David Karasek disqualifiziert werden. Die Gunst der Stunde nutzte Kilian Bosshart von den Limmat Sharks, der sich in 2:06,17 seinen ersten Schweizer Meistertitel erkämpfte. Bei den Damen war die Reihe einmal mehr an Céline Baillod, welche den zehnten Schweizerrekord dieser Meisterschadt aufstellte. In 2:15.86 verbesserte sie den alten Rekord von Agata Czaplicki aus dem Jahr 2001 um 74 Hundertstel. Zweite wurde Marina Ribi (SCSH) und unterbot mit ihrer Zeit von 2:17.66 wie die Siegerin die Limite für Debrecen.

Im längsten Rennen der Damen, dem 800m Freistilrennen, siegte die Genferin Swann Oberson in guten 8:36.83. Auf den Ehrenplätzen folgten, nur durch eine Zehntelssekunde getrennt, Stephanie Eisenring und Iris Matthey. Die Genferin Matthey war die 25. Schwimmerin, welche die Kriterien für die Kurzbahn-EM erfüllte [Resultate].
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2.12. Kurzbahn Schweizer Meisterschaft in Uster – Sieben Schweizerrekorde an einem Tag. (Swiss Swimming) Der erste Tag der Schweizer Meisterschaft auf der kurzen Bahn in Uster stand im Zeichen der erfolgreichen Limitenjagd für die Europameisterschaften. Der zweite Tag war eindeutig den nationalen Rekorden gewidmet. Bereist im Vorlauf unterboten Dominik Meichtry (200m Freistil) und zweimal Céline Baillod (50m Brust und 100m Lagen) die nationalen Bestmarken. In den Finals vom Nachmittag wurden gleich nochmals vier Bestmarken verbessert:
Den Auftakt machte Carla Stampfli über 100m Rücken, gefolgt von Céline Baillod, die über 50m Brust nochmals nachdoppelte, Martina van Berkel über 200m Delfin und der 4x50m Freistilstaffel der Ustermer Männer. Die Mannschaft für die Kurzbahn Europameisterschaft in Debrecen wurde um drei Namen erweitert: David Karasek und Seraina Prünte schafften die Limiten über 200m Freistil, Simon Oberholzer jene über 200m Delfin. Vor dem letzten Tag haben damit bereits 23 Athleten die Kriterien erfüllt. Für die herausragenden Leistungen des zweiten Tages sorgte der „einheimische“ Dominik Meichtry mit der Klassezeit von 1:45.81 über 200m Freistil. Der in Berkeley studierende Schwimmer des SC Uster-Wallisellen lieferte einen eindrücklichen Beweis seines Könnens ab. Ebenfalls ein Topresultat konnte sich Stephanie Eisenring in derselben Disziplin gutschreiben lassen. In 1:59.45 blieb sie erstmals unter der magischen Grenze von zwei Minuten. Erwähnenswert ist zudem auch das konstant hohe Niveau von Céline Baillod, welche beinahe in jedem Rennen einen neuen Schweizerrekord aufstellte. Den krönenden Abschluss bildete das Quartett mit Flori Lang, Dominik Meichtry, René Kolonko und Karel Novy, welche den Schweizerrekord in der 4x50m Freistilstaffel förmlich pulverisierten. Die einzelnen Rennen im chronologischen Überblick:
Dominik Meichtry siegte in seiner Lieblingsdisziplin überlegen mit grossem Vorsprung, kam aber nicht mehr ganz an die Zeit vom Vormittag heran. Im Sog Meichtry’s schwamm David Karasek (LIMM) auf Platz zwei und unterbot in 1:48.91 die Limite für die Kurzbahn Europameisterschaft in Debrecen. Die 200m Freistil der Damen wurden eine Beute von Stephanie Eisenring. Die in Florida lebende Zürcherin durchbrach mit der Schlusszeit von 1:59.45 erstmals in ihrer Karriere die magische Grenze von zwei Minuten. Es war dies mit Abstand das schnellste 200m Freistilrennen an Schweizer Meisterschaften: Hinter Eisenring kamen Seraina Prünte (2:00.26) und Swann Oberson (2:00.97) auf die Ehrenplätze. Alle drei unterboten die geforderte Limite für die Kurzbahn-EM.

Über 100m Rücken gewann der Zürcher Flori Lang (SCUW) seinen dritten Titel an dieser Meisterschaft vor Adrien Perez und Jonathan Massacand. Bei den Damen setzte sich überlegen die Solothurnerin Carla Stampfli durch. Sie unterbot ihren eigenen Schweizerrekord aus dem Jahr 2003 um acht Hundertstel auf 1:00.55. Die in Mailand studierende scheint damit auf dem Weg zu alter Stärke zu sein.

Mit einer guten Siegerzeit von 27.88 gewann Damien Courtois (LYN) die Goldmedaille über 50m Brust. Bei den Damen verbesserte Céline Baillod (RN) ihren erst wenige Stunden alten Schweizerrekord gleich nochmals auf 31.71. Hinter ihr kam Patrizia Humplik (SKBE) in 32.16 ins Ziel – am Morgen wäre diese Zeit noch gleichbedeutend mit Schweizerrekord gewesen… Dritte wurde die erst 14-jährige Corinne Meier (SVE), die ebenfalls noch unter der Limite für die Kurzbahn-EM bleib. Sie ist allerdings noch zu jung, um auch teilnehmen zu dürfen. Die Reglemente des europäischen Verbandes lassen einen Start bei den Damen erst ab 15 Jahren zu.

Über 200m Delfin setzte sich der Favorit Simon Oberholzer in 1:58.93 durch und verpasste den Schweizerrekord von Philippe Meyer aus dem Jahr 1999 nur um 18 Hundertstel. Bereits mit der Vorlaufzeit schaffte der Schaffhauser in Diensten des Team Atlantide & Locarno die Qualifikation für die Kurzbahn-EM. Bei den Damen verbesserte wie erwähnt Martina van Berkel ihren eigenen Schweizerrekord auf 2:13.42 und war nie gefährdet. Über sechs Sekunden Vorsprung konnte sich die 18-jährige Studentin herausschwimmen.

Der Wettkampf über 100m Lagen wurde bei den Herren überraschend deutlich von Damien Courtois (LYN) gewonnen. En passant unterbot er in 56.09 auch in dieser Disziplin eine weitere Limite für Debrecen. Bei den Damen stellte sich die Frage nach der Siegerin nie – höchstens nach der Zeit. Nach drei Schweizerrekorden an einem Tag wurde die Energie doch ein bisschen knapp und Céline Baillod verpasste ihre Bestleistung aus dem Vorlauf um wenige Hunderstel. Dennoch haben wohl nur ganz wenige Schwimmer überhaupt jemals an einem Tag drei Schweizerrekorde aufgestellt.

1500m Freistil der Herren war lange Zeit sehr ausgeglichen. Vier Schwimmer wechselten sich in der Führung ab und erst 300m vor dem Ziel konnte sich der Berner Martin Hohl etwas absetzen und in 15:40.75 vor Titelverteidiger Eugenio Bianchi (TAL) und Julien Baillod (GEN) gewinnen.

Die abschliessende Freistilstaffel über 4x50m bildeten einen krönenden Abschluss. Die Männer des SC Uster-Wallisellen verbesserten den bisherige Schweizerrekord um beinahe zwei Sekunden auf international sehr beachtliche 1:28.56. Bei den Damen siegte das Team von Red Fish Neuchâtel vor dem SC Schaffhausen und Genève Natation.

Die Übersicht mit allen Schweizerrekorden, die am heutigen Tag verbessert wurden:

200m Freistil Herren: Dominik Meichtry (SC Uster-Wallisellen) 1:45.81 (vorher Meichtry 1:46.57, Durban RSA, 21.11.04)
50m Brust Damen: Céline Baillod (Renens-Natation) im Vorlauf 32.23 (vorher Baillod 32.25, Neuchâtel, 11.11.07)
50m Brust Damen: Céline Baillod im Final 31.71 (vorher Baillod vom Vorlauf)
100m Lagen Damen: Céline Baillod 1:02.45 (vorher Luana Calore 1:03.75, Neuchâtel, 27.11.03)
100m Rücken Damen: Carla Stampfli (SC Solothurn) 1:00.55 (vorher Stampfli 1:00.63, Camogli ITA, 18.12.03)
200m Delfin Damen: Martina van Berkel (Limmat Sharks Zürich) 2:13.42 (vorher van Berkel 2:13.81, Uster, 28.10.07)
4x50m Freistil Herren: SC Uster-Wallisellen 1:28.56 mit Lang 22.41, Meichtry 22.03, Kolonko 22.64, Novy 21.48 (vorher SC Uster-Wallisellen 1:30.49 mit Liechti, Novy, Tardin, Lütolf, Uster, 22.11.2003)
[Resultate]
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1.12. Meichtry mit Jetlag zu neuem Schweizerrekord über 200m Freistil. (Swiss Swimming) Die Kurzbahn Schweizer Meisterschaft in Uster hat ihren ersten Rekord: Der St. Galler Dominik Meichtry liess bereits im Vorlauf über 200m Freistil seine Klasse aufblitzen und verbesserte seinen eigenen Schweizerrekord um 76 Hundertstel auf 1:45.81. Er klassiert sich damit auf Platz 9 der aktuellen Europabestenliste. „Ich bin wegen der Zeitverschiebung schon seit 5 Uhr auf und in San Francisco, wo ich zu Hause bin, ist jetzt Abend. Da ich mich gut fühlte, bin ich einfach mal voll an und wollte wissen, was am Ende rausschaut“, war die einfach Erklärung für den Exploit zur frühen Morgenstunde.

1.12. Zwanzig EM-Limiten erreicht (si) Am ersten Tag der Schweizer Kurzbahn-Meisterschaften in Uster hat Dominik Meichtry seinen ersten Meistertitel auf der Kurzstrecke gewonnen. Der Olympia-Finalist siegte über 400 m Freistil in guten 3:47,44 Minuten, unterlag aber Flori Lang im 50-m-Crawlsprint um 0,14 Sekunden. Mit seiner Zeit über 400 m Freistiil unterbot Meichtry die Limite für die Kurzbahn-EM von Mitte Dezember in Debrecen (Un). Diese Titelkämpfe werden für den Studenten der amerikanischen Top-Universität Berkeley wegen Prüfungen aber kein Thema darstellen. Dennoch zeichnet sich für die Schweiz an diesen Europameisterschaften eine gute Beteiligung ab. Am ersten Tag dieser "Trials" unterboten nicht weniger als 20 Schwimmerinnen und Schwimmer die EM-Limite. Dies ist einerseits auf die guten Zeiten der Spitzenathleten zurückzuführen, dann aber auch darauf, dass der Verband sein Konzept für die Limiten angepasst hat. Die Kurzbahn-EM gilt als klassischer "Einsteiger-Wettkampf" auf internationalem Niveau. Deshalb sollen mit erleichterten Vorgaben (B-Limite) mehr Athleten die Möglichkeit erhalten, bei einem Grossanlass an den ausländischen Gegnern Mass zu nehmen. Die Schweizer Meister/innen im Überblick.
Männer. 50 m Crawl: 1. Flori Lang (Uster-Wallisellen) 22,49. - 400 m Crawl: 1. Dominik Meichtry (Uster-Wallisellen) 3:47,44. - 200 m Brust: 1. Jonathan Massacand (Genf Natation) 2:15,08. - 50 m Rücken: 1. Lang 24,67. - 100 m Delfin: 1. Christian Schneiter (Biel) 54,25. - 400 m Lagen: 1. Stephan Bachmann (Locarno) 4:18,21.
Frauen. 50 m Crawl: 1.Laura Noccioli (Bissone) 26,09. - 400 m Crawl: 1. Swann Oberson (Natation Sportive Genf) 4:10,35. - 200 m Brust: 1. Patrizia Humplik (Bern) 2:27,79. - 50 m Rücken: 1. Melanie Schweiger (Baar) 29,33. - 100 m Delfin: 1. Maria Ugolkova (Locarno) 1:02,98. - 400 m Lagen: 1. Marina Ribli (Schaffhausen) 4:50,16 [Resultate].



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November

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29.11. US Short Course National Championships, Atlanta, 29.11.-1.12.2007 [Website]

29.11. Australian Open Water Championships, Sydney, 8.-10.12.2007 [Website]
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27.11. Deutsches Kurzbahn-EM-Team. Frauen: Petra Dallmann, Simone Weiler (beide SV Nikar Hei delberg), Britta Steffen, Dorothea Brandt (beide SG Neukölln, Berlin), Daniela Samulski, Sarah Poewe (beide SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Janne Schäfer (TV Jahn Wolfsburg), Annika Mehlhorn (SG ACT/Baunatal), Meike Freitag (SG Frankfurt), Franziska Hentke, Theresa Michalak (beide SV Halle/Saale), Janine Pietsch (SC Delphin Ingolstadt), Sonja Schöber (SG Dortmund), Anne Poleska (SG Krefeld), Nicole Hetzer (SV Wacker Burghausen), Jenny Mensing (SC Wiesbaden 1911). Männer: Steffen Deibler, Markus Deibler (beide TG Biberach), Stefan Herbst (SSV Leutzsch), Paul Biedermann (SV Halle/Saale), Thomas Rupprath (SC Empor Rostock 2000), Robert Könneker (SG Dortmund), Helge Meeuw (SG Frankfurt), Benjamin Starke (SG Neukölln), Kamil Kasprowicz (SV Wfr. 98 Hannover), Johannes Dietrich (Potsdamer SV), Jan Wolfgarten (SV Würzburg 05). Trainer: Bundestrainer Manfred Thiesmann (Warendorf), Carmela Ertel (Halle), Henning Lambertz (Wuppertal), Dr. Michael Spikermann (Heidelberg), Eva Herbst (Leutzsch/Leipzig). Manager: DSV Sports Director Dr. Örjan Madsen; Steffen Bernhardt (Kassel) [Website].

27.11. Britisches EM-Team (Eindhoven). Frauen: Hannah Askew, Kirsty Balfour, Lauren Collins, Ellen Gandy, Fransesca Halsall, Kate Haywood, Joanne Jackson, Jemma Lowe, Melanie Marshall, Caitlin McClatchey, Elizabeth Simmonds, Jenna Turner, Rebecca Turner. Männer: Ryan Bennett, Adam Brown, David Carry, Matthew Clay, Euan Dale, Ross Davenport, David Davies, Chris Fox, Ben Hockin, Andrew Hunter, Kris Gilchrist, Michael Rock, Liam Tancock, Grant Turner [Website].
Line element26.11. Stephanie Eisenring mit sehr guten Leistungen. Die in Florida lebende und trainierende Stephanie Eisenring hat in den letzten Wochen auf der Yard-Bahn einige sehr beeindruckende Ergebnisse erzielt, die auf gute Ergebnisse bei den Schweizer Kurzbahn-Meisterschaften schließen lassen, bei denen sie erstmals an den Start gehen wird. Allerdings schläft auch hier die Konkurrenz nicht, und so haben Swann Oberson und Seraina Prünte schon im Vorfeld gute Zeiten präsentiert, die spannende Rennen bei den Kurzbahnmeisterschaften garantieren werden, die als Qualifikationswettkampf für die Kurzbahn-Europameisterschaften dienen. Steffi konnte bei den Florida Gold Coast Winterchampionships in Planatation alle Freistil-Rennen (50, 100, 200, 500 und 1000 yard) mit sehr ansprechenden Zeiten für sich entscheiden, und auch in den Staffeln mit dem Pine Crest Team jeweils gewinnen. Zuvor konnte sie an den FHSAA (Florida High School Athletic Association) Class 2A Swimming & Diving Finals die 100 und 200 yard Freistil gewinnen, mit Zeiten, die in Amerika auch national beachtenswert sind. So blieb sie bspw. nur 2.3 Sekunden über dem Amerikanischen High-School Rekord in 200yard Kraul, der von Olympia-Medaillengewinnerin Rhi Jeffrey gehalten wird [Link].Line element 26.11. Nachwuchs-VM Qualifikationsrunde. Die Jungs der Limmat Sharks Zürich stehen im Finale der Nachwuchs-Vereinsmeisterschaften, das am 16.12. in Nottwil stattfinden wird. Dort werden sie versuchen, den etwas überraschenden Titel aus dem letzten Jahr zu verteidigen. Nach dem Abschluß der Vorrunde stehen sie dabei auf dem ersten Platz aller Mannschaften. Und das, obwohl man drei Schwimmer aus dem letzten Jahr ersetzen mußte, die nicht mehr startberechtig waren, und man einen berechtigten Punktabzug verkraften mußte, weil irrtümlich ein Schwimmer eingesetzt wurde, der noch nicht für die VM startberechtigt ist. Die Mannschaft aus Marcel Betschart, Flavio De Corso, Fabio Egg, David Fässler, Axel Nilsson und Adrien Riccucci zeigte solide Leistungen bei der Qualifikationsrunde in Bülach und erzielte 12 Bestzeiten bei ihren 20 Starts. Marcel Betschart erreichte zwei neue Bestzeiten über 100m Rücken und 200m Lagen, sowie einen neuen Altersklassenrekord für 14 jährige in 200m Rücken. Bemerkenswerteweise konnte er dabei seine Bestzeit aus dem Vorjahr noch nciht ganz erreichen. Flavio De Corso, neu bei den Limmat Sharks, konnte mit Bestzeiten über 50 und 100m Brust auf sich aufmerksam machen und gewann auch 200m Lagen und 200m Brust souverän. David Fässler, der schon anläßlich der Regionalmeisterschaften seine Fortschritte unter Beweis stellte, konnte in allen seinen drei Rennen erneut bestzeiten erzielen, und Adrien Riccucci zeigte, daß er nach seinem Armbruch im Sommer wieder an seine Leistungen vor dem Unfall anknüpfen kann, und er konnte in 400m Freistil und 100m Delphin neue Bestmarken nach Hause bringen. Fabio Egg erzielte zwei neue Bestzeiten über 50 und 100m Delphin. Die Mannschaft glänzt vor allem durch Ausgeglichenheit. So liegen bei 4 der 6 Schwimmern die besten Punktzahlen zwischen 608 und 621 Punkten, wobei Adrien Riccucci die höchste Punktzahl mit seiner Zeit über 200m Freistil erzielte.
In der Mädchen-Mannschaft bestehend aus Kathrin Appenzeller, Alessia Hintz, Luise Pfeifer, Anne-Sophie Schnellmann und Florence Sigg mußten zwei der besten Schwimmerinnen aus dem letzten Jahr ersetzt werden, was nicht gleichwertig möglich war. Aus demselben Grund wie bei den Jungs war auch hier ein Punktabzug nötig, der schlußendlich bedeutete, daß man dieses Jahr die Finalrunde nicht erreicht werden konnte. Mit 15 Bestzeiten aus 20 Rennen viel die persönliche Bilanz dennoch zufriedenstellend aus, insbesondere die beiden 13 jährigen Kathrin Appenzeller und Florence Sigg konnten gute Resultate verbuchen. Kathrin schwamm zum ersten mal eine 1:02 in 100m Freistil und erzielte damit die höchste Punktzahl der Mannschaft, Florence stand ihr über 50m Freistil kaum nach und blieb nicht nur zum ersten Mal und 30 Sekunden, sondern übersprang auch noch die 29 Sekunden und war nach 28.81s im Ziel. Luise Pfeifer konnte in allen ihren Rennen Bestzeiten erzielen und erreichte ihre beste Punktzahl über 400m Freistil.Line element
26.11. Jovanovic unterbietet Pietsch. Janine Pietschs Kurzbahn-Europarekord über 50 m Rücken war nicht von langer Dauer: Am Mladost International Invitational in Zagreb, Kroation, schwamm Sanja Jovanovic einen Hunderstel schneller als Pietsch. Der ER steht nun auf 26.91. Über 100 und 200 m Rücken schwamm sie 59.51 bzw. 2:09.66.

26.11. Deutsche Kurzbahnmeisterschaften, Essen, 22.-25.11.2007 [Website]

26.11. Pietsch & Co. brillieren an der DM. (sid) Gleich vier nationale Bestmarken und einen Europarekord durch Janine Pietsch konnten die deutschen Schwimmer bei der Kurzbahn-DM in Essen verbuchen. Dabei sicherte sich Thomas Rupprath sein 48. DM-Gold im kleinen Becken. Der dritte Tag bei der Kurzbahn-DM ist mit einem Europarekord durch Janine Pietsch und vier nationalen Bestmarken spektakulär zu Ende gegangen. Europameisterin Pietsch sorgte über 50 m Rücken für den Höhepunkt, als sie sich in 26,92 Sekunden die Bestmarke von Antje Buschschulte wieder zurückholte. Die Magdeburgerin Buschschulte, die in Essen nach einer Schulter-OP fehlt, hatte sich erst am vergangenen Woche in 26,94 den Europarekord von ihrer Nationalmannschaftsrivalin geschnappt. Deutsche Rekorde schwammen im Essener Hauptbad zudem Europameisterin Britta Steffen über die ungeliebten 200 Freistil in 1:55,07 Minuten bereits im Vorlauf sowie der Frankfurter Helge Meeuw über 200 m Rücken (1:51,51) und gleich zweimal Steffen Deibler. Über 100 m Freistil blieb der 20-Jährige aus Biberach schon im Vorlauf in 47,24 Sekunden unter der alten Marke von Jens Schreiber, ehe er bei seinem Titelgewinn im Finale in 47,23 noch einen draufsetzte. Janine Pietsch durfte trotz schwacher Wenden auch über das Ticket für die Kurzbahn-EM im Dezember in Debrecen jubeln, wo sie als Titelverteidigerin an den Start geht. "Ich habe den Rekord wieder. In der vergangenen Woche hatte ich schon das Gefühl, dass ich hier in Essen schneller schwimmen kann als in Berlin", sagte Pietsch. Ab Montag lag sie dann aber mit Grippe flach, weshalb "meine heutige Leistung unglaublich für mich ist". Auf mentales Training setzte Britta Steffen, die in Berlin schon über ihre Paradestrecke 100 m Freistil einen deutschen Rekord aufgestellt hatte (52,17). "Ich habe vor dem Rennen noch intensiv mit meiner Psychologin gearbeitet, weil ich immer Angst habe vor den 200m. Dann habe ich mit meinem Trainer aber verabredet, schon im Vorlauf bewusst auf diesen Rekord zu gehen", so Steffen, die die alte Bestmarke der pausierenden Vize-Weltmeisterin Annika Lurz (Ermüdungsbruch im Lendenwirbel) um zwölf Hundertstel unterbot. In Essen startet sie noch über 50 m Freistil sowie 100 m Lagen und verzichtete auch deshalb auf die Chance, sich im Endlauf über die 200m für Debrecen zu qualifizieren. Den Titel sicherte sich in einem schnellen Rennen Meike Freitag (Frankfurt/1:55,53) vor der Staffel-WM-Zweiten Petra Dallmann (Heidelberg/1:56,43), die beide auch die EM-Norm packten. Helge Meeuw war bei seinem Rekord über 200 m Rücken gleich 1,51 Sekunden schneller als der bisherige Rekordmann Steffen Driesen vor vier Jahren. Sein 48. DM-Gold im kleinen Becken sicherte sich Thomas Rupprath über 100 m Lagen. In 52,77 Sekunden blieb der Rostocker ebenso locker unter der EM-Norm wie Markus Deibler (Biberach). Der jüngere Bruder von Steffen Deibler löste in 54,23 ebenfalls das Ticket für Ungarn. Die Chance zur Titelverteidigung hat bei der EM auch Janne Schäfer (Wolfsburg) über 50 m Brust. Sie schaffte als Meisterin in 30,40 Sekunden ebenso die Norm wie 100 m Meisterin Sarah Poewe (Wuppertal/30,92). Ebenfalls einen starken Eindruck hinterliess die frühere WM-Zweite Annika Mehlhorn (Baunatal), die über 200 m Delfin in 2:06,56 Minuten ihren insgesamt fünften DM-Titel einfuhr und gleich vier Sekunden unter der EM-Norm blieb.

26.11. FINA World Cup Belo Horizonte. Die Gesamtwertung und der 100'.000-Dollar-Siegerscheck hatte bei den Männern Randall Bal (USA) bereits vor dem Finale sicher. Er siegte in Belo Horizonte über 50m (23,62), 100m (50,80) und 200m Rücken (1:53,18) und brachte damit das Kunststück fertig, auf allen sieben Weltcup-Stationen alle diese drei Rennen für sich zu entscheiden. Dafür kassierte er weitere 31'500 Dollar an Siegprämien aus dem mit insgesamt 1.124 Millionen Dollar gefüllten Prämientopf der FINA. Bei den Frauen ging die Gesamtwertung wie im vergangenen Jahr an Therese Alshammar. Die Schwedin siegte zum Abschluss über 50 m Freistil (24,23) und 50 m Delfin (24,94) [Resultate].
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23.11. Deutschlands Schwimmer unter Druck. (sid) Achteinhalb Monate vor den Olympischen Spielen in Peking wird der Druck auf Deutschlands Schwimmer immer grösser. Der Weltcup in Berlin mit vier Weltrekorden der Konkurrenz hat den Abstand zur Weltelite in vielen Disziplinen deutlich gemacht. Die Stars des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) haben dabei jedoch Hoffnungen auf bessere Zeiten geweckt. Vor den nationalen Kurzbahn- Meisterschaften machte Cheftrainer Örjan Madsen denn auch deutlich: "Ich erwarte in dieser Woche in Essen eine Fortsetzung dieses Aufwärtstrends." Die Qualifikation für die Kurzbahn-Europameisterschaften im Dezember in Debrecen/Ungarn gerät dabei zur Nebensache. Entscheidend ist die Frage: Stimmt der eingeschlagene Kurs Richtung Peking oder sind Änderungen in der systematischen Vorbereitung notwendig? Einen Reinfall wie in Athen 2004, als die deutschen Schwimmer nach hoffnungsvoller Vorbereitung untergingen, soll es nicht wieder geben. Für Superstar Britta Steffen steht dabei fest: "Ich bin im Plan." Die Weltrekordlerin auf der Langbahn über 100 Meter Freistil unterzieht sich nach ihrem mit deutschem Rekord abgeschlossenen Weltcup-Kurzauftritt über 100 m nun in Essen einem echten Härtetest. Die 24 Jahre alte Berlinerin hat Starts über 50, 100 und 200 m Freistil sowie 100 m Lagen angekündigt. Sie will sich die Müdigkeit aus dem Körper schwimmen. Zum grossen Duell über 200 m Freistil mit Vize-Weltmeisterin Annika Lurz wird es dabei aber nicht kommen, weil die Würzburgerin wegen eines Ermüdungsbruchs im vierten Lendenwirbel nur für die "Nebenstrecke" 800 m gemeldet hat. "Annika darf keine allzu intensiven Bewegungen machen", sagt Ehemann und Trainer Stefan Lurz. Um die Olympia-Hoffnungen nicht zu gefährden, verzichtet Annika Lurz in Absprache mit Madsen auf einen EM-Start in Debrecen. Dies gilt auch für Rücken-Spezialistin Antje Buschschulte. Die Magdeburgerin hat sich sich zwei Tage nach ihrem Europarekord von Berlin am Montag in Düsseldorf einer Schulteroperation unterzogen. Für Buschschulte war es "die letzte Möglichkeit vor Peking". Die Vorbereitung auf Olympia 2008 diktiert alles. Weltcup, jetzt die Kurzbahn-DM, danach die EM und im kommenden Frühjahr die Europameisterschaften auf der Langbahn und die Olympia-Qualifikation: Alles nur Etappen nach Peking. Paul Biedermann (Halle/Saale), der in Berlin den fast 20 Jahre alten deutschen Rekord von Michael Gross über 200 m Freistil geknackt hat, will in Essen wieder angreifen. Am Europarekord des Niederländers Peter van den Hoogenband fehlt ihm noch eine halbe Sekunde. 744 Athleten haben für Essen gemeldet - wer in Peking dabei sein will, muss jetzt in die Spur kommen.

23.11. Ruprath: Schwimmen wird Randsportart. (sid) Nach Aussage des Staffel-Olympiazweiten Thomas Rupprath sieht die Zukunft des deutschen Schwimmens schlecht aus. "Nach Peking wird Schwimmen endgültig zur Randsportart", sagte Rupprath am Rande der Kurzbahn-DM in Essen im Gespräch mit der Westdeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Der 30-Jährige machte die Prognose am dramatischen Schnitt nach den Olympischen Spielen 2008 fest, wenn Teamchef, Bundestrainer und Grossteile der Nationalmannschaft aufhören. "Die Zeiten von Michael Gross und Franziska van Almsick sind ohnehin lange vorbei. Und nach Peking kommt ein dramatischer Schnitt, auf den der Deutsche Schwimm-Verband überhaupt nicht vorbereitet ist", sagte Rupprath. "In Umfragen über die wichtigsten Sportarten in Deutschland kommt Schwimmen doch schon heute nicht mehr vor. Es gibt keine Idole mehr, keine Reize mehr, für die der Nachwuchs das harte Schwimmtraining auf sich nehmen würde", sagte der Weltrekordler über 50m Rücken. Rupprath sieht die einzige Chance in einem radikalen Umdenken im Management der Nationalmannschaft: "Wir brauchen einen Oliver Bierhoff für den Schwimmsport. Einen, der aus der Sportart kommt, der sich auskennt und über nationale und internationale Kontakte verfügt. Der sich wirklich um die Schwimmer kümmern kann und der von den Schwimmern ernst genommen wird." Für die Position schlug Rupprath Christian Keller vor, einen ehemals erfolgreichen Lagenschwimmer, der lange Jahre Aktivensprecher des DSV und Fernsehkommentator war. Line element
22.11. Hackett hat Asthma. (swimnews.com) Einer der besten Sportler der Welt, doppelter Olympiasieger und Weltrekordhalter über 1500 m Freistil, einer, der seine Disziplin seit mehr als 10 Jahren dominiert hatte, leidet unter Asthma. Das ist die endgültige Diagnose bei dem während seiner ganzen Karriere von Infektionen der Lunge und den Nebenhöhlen geplagten Hackett, der ein stolzes Lungenvolumen von 13 Litern hat. Wie konnte das nur so lange dauern, bis die Ärzte das herausgefunden haben, fragt man sich? Hackett gehört zu den am Besten untersuchten und betreuten Sportlern. Der Grund dürfte sein, dass Asthma nicht immer ganz einfach zu diagnostizieren ist, normalerweise gehören dazu Asthmaattacken, und die hatte Hackett nicht. Bei einer "Attacke" wird vom Arzt immer auf Bronchitis, Pneumonie oder eben Asthma getippt. Bei einer Person, die ein Asthma auf sehr niedrigem Niveau aufweist, wie das offenbar bei Hackett der Fall ist, kann die Diagnose schwierig sein. Bei Hackett kam man der Sache im September auf die Spur, als er wieder eine "Infektion" der Lunge hatte. Es war keine Infektion, sondern ein so genanntes belastungsinduziertes Asthma. Mit der nun bekannten Diagnose ist es wesentlich einfacher Hackett zu behandeln [Asthma-Inhalatoren im Schwimmen].
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21.11. Brooke Hanson will nicht mehr. Die 29-jährige Australierin, die 2004 in Athen Staffel-Gold und Silber über 100 m Brust gewonnen hatte, begründete ihre Entscheidung mit Motivationsproblemen. Sie hatte im Sommer auf einer Messe in Melbourne einen elektrischen Schlag erhalten.

21.11. Deutsche Kurzbahnmeisterschaften
, Essen, 22.-25.11.2007 [Website]Line element
19.11. Zwei weitere WR in Berlin. Über 50 m Crawl war der Schwede Stefan Nystrand in 20,93 um fünf Hundertstel schneller als der bisherige Rekordhalter Roland Schoemann (SA). Die vierte Weltbestleistung in Berlin stellte der Brasilianer Thiago Pereira über 200 m Lagen auf; in 1:53,14 unterbot er die alte Bestmarke von Ryan Lochte (USA) um 17 Hundertstel [Website] [Omegatiming].
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18.11. Zwei WR und 2 ER in Berlin. (sid) Für zwei Weltrekorde zum Auftakt sorgten der Schwede Stefan Nystrand über 100m Freistil und die Niederländerin Marleen Veldhuis über die halbe Distanz. Die Deutsche Antje Buschschulte hat beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin trotz lädierter Schulter einen Europarekord und einen Doppeltriumph gefeiert. Frankreichs Laure Manaudou stellte einen weiteren Europarekord auf. Nystrand hatte die Rekordflut im Europapark an der Landsberger Allee mit seinem Weltrekord über 100m Freistil eröffnet. Nur drei Tage nach seinem Europarekord in Stockholm blieb der Schwede in 45,83 Sekunden 42 Hundertstel unter der gemeinsamen Marke von US-Schwimmer Ian Crocker und Roland Schoeman aus Südafrika. Veldhuis legte wenig später nach und unterbot über 50m Freistil in 23,58 Sekunden die sieben Jahre alte Bestmarke der Schwedin Therese Alshammar. Deutschlands Schwimm-Star Britta Steffen hatte auf einen Start verzichtet und konzentriert sich bei ihrem Heimspiel in der Hauptstadt ganz auf ihre Paradestrecke 100m Freistil am Sonntag. In Abwesenheit der am Rücken verletzten Vize-Weltmeisterin Annika Lurz aus Würzburg demonstrierte Manaudou erneut ihre Klasse. In 1:53,48 Minuten blieb die Olympiasiegerin 79 Hundertstel unter dem alten Europarekord ihrer Teamkollegin Alena Popchanka. Als beste Deutsche verpasste die Frankfurterin Meike Freitag in 1:56,27 als Vierte knapp einen Podiumsplatz. Buschulte verbesserte über 50m Rücken ("Der Sprint ist eigentlich gar nicht meine Spezialität") den Europarekord von Janine Pietsch (Ingolstadt) um sechs Hundertstel auf 26,94 Sekunden. Während sich Pietsch in 26,98 mit Platz zwei trösten musste, legte Buschschulte wenig später nach und war auch über 200m Rücken in 2:05,92 Minuten das Mass aller Dinge. "Antje ist ein Phämomen und immer zu Top-Leistungen fähig", lobte DSV-Sportdirektor Örjan Madsen. Nur um Haaresbreite verpasste Thiago Pereira (Barsilien) in 4:00.63 Laszlo Csehs Wetlrekord über 400 m Lagen, was neuen südamerikanischen Rekord bedeutet. Der Südkoreane rTae Hwan Park schob sich mit 3:36.83 mit neuem asiatischen Rekord unter die 10 besten je geschwommenen Leistungen über 400 m Freistil (von Thorpe und Hackett) [Website] [Omegatiming].

18.11. Knatsch im DSV-Team. (sid) Vor dem Kurzbahn-Weltcup am Wochenende in Berlin sorgt die Kritik von Sportdirektor Örjan Madsen an den eigenen Trainerkollegen beim Deutschen Schwimm-Verband (DSV) für viel Wirbel und zusätzliche Brisanz. Madsen machte aus seinem Unmut vor dem Heim-Weltcup keinen Hehl. "Ich glaube nicht, dass wir genug zusammenarbeiten", schrieb der Norweger seinen Kollegen in einem Interview mit der Berliner Zeitung ins Stammbuch und forderte bis Peking "mehr Offenheit". Die Standortbestimmung im Europapark an der Landsberger Allee ist für Madsen "ein wichtiger Wettkampf, aber nur einer von vielen mit hohem Niveau in dichter Folge".
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17.11. Neuer Welt-Antidoping-Code in Madrid verabschiedet. (si) Die dritte Antidoping-Weltkonferenz ist am Samstag mit der Neufassung des Wada-Codes von 2003 und der «Deklaration von Madrid» beendet worden. In der spanischen Hauptstadt waren seit Donnerstag rund 1200 Vertreter aus Sport und Politik versammelt. Zu den wichtigsten Änderungen im Code zählt die erweiterte Kronzeugenregel, die eine Reduzierung der Strafen um bis zu 75 Prozent erlaubt. Künftig kann von der zweijährigen Normsperre in Doping-Erstvergehen sowohl nach oben (auf bis zu vier Jahre) als auch nach unten abgewichen werden, allerdings nur in begründeten Einzelfällen. Eine positive A-Probe hat ab 2009 grundsätzlich die sofortige Suspendierung zur Folge. Die Öffnung der B-Probe – falls beantragt – muss spätestens sieben Tage später erfolgt sein. Die Resolution verpflichtet alle Organisationen des Sports, ihre Statuten bis spätestens 1. Januar 2009 dem neuen Code anzugleichen. Gleichzeitig werden alle Regierungen aufgerufen, bis zum gleichen Zeitpunkt die Unesco-Konvention gegen Doping zu unterzeichnen und damit den Code als universell verbindlich anzuerkennen. Weltmeisterschaften und andere Grossereignisse sollen ab 2009 «in aller Regel» nicht mehr in Länder vergeben werden, die den Code nicht akzeptiert haben – Ausnahmen bleiben aber möglich. Regierungen, die nicht der Unesco-Konvention beigetreten sind, dürfen nicht mehr im Wada-Aufsichtsrat vertreten sein.

17.11. FINA/ARENA Swimming World Cup, Berlin, 17./18.11.2007 [Website] [Omegatiming]
(eurosport) Duell der Generationen. Am Sonntag stehen sich im Duell der Generationen die deutsche Schwimmerin Britta Steffen und die 40-jährige US-Amerikanerin Dara Torres gegenüber. Auch Weltcup-Spitzenreiterin Theresa Alshammer aus Schweden will in dieses Duell eingreifen. Erst musste sie an ihrem 24. Geburtstag zur Doping-Kontrolle, dann gab es eine grosse Torte von der Rivalin: Wegen des unangekündigten Tests erschien Weltrekordlerin Britta Steffen aus Berlin am Freitag 25 Minuten zu spät zur Pressekonferenz anlässlich des Weltcups in der Hauptstadt. Strahlend nahm Deutschlands Ausnahme-Schwimmerin dann aber von der 40 Jahre alten "Schwimm-Oma" Dara Torres aus den USA die Glückwünsche zu ihrem Ehrentag und einen Kuchen mit ihrem Konterfei entgegen. Beide stehen sich am Sonntag im Wettkampf gegenüber. Erst danach will Britta Steffen mit ihren Eltern den Geburtstag nachfeiern. "Egal, wie es jetzt hier läuft." Ihren Fitness-Zustand schätzt die Lokalmatadorin als gut ein. "Ich habe durchtrainiert, bin von Verletzungen verschont geblieben", meinte sie vor dem Rennen auf ihrer Spezialstrecke, das den Höhepunkt der Berliner Traditionsveranstaltung bilden wird. Der neunmaligen Olympia-Medaillen-Gewinnerin aus den USA zollte Britta Steffen schon vorab ihre Anerkennung: "Wenn ich mit 40 so aussehe wie Dara, wäre ich stolz. Aber ich möchte in diesem Alter nicht mehr schwimmen. Die Amerikanerin, die schon 1984 Olympia-Gold gewann, als Britta Steffen gerade ein Jahr alt war, hatte erst vor 18 Monaten in der Schwangerschaft vor der Geburt ihrer Tochter Tessa wieder ein Comeback im Becken gestartet. "Mir ging es wahnsinnig oft schlecht und mein Zustand besserte sich, als ich wieder mit dem Schwimmen begann. Niemals hätte ich damals an ein Comeback gedacht", meinte die beim Deutschen Mike Lohberg in Florida trainierende Torres. Über Senioren-Rennen gewann sie wieder Lust am Leistungssport und verblüffte die Experten schliesslich mit zwei Titeln bei den US-Meisterschaften, wobei sie mit ihrer Zeit über 50 Meter Freistil in Melbourne auch Weltmeisterin geworden wäre."Jetzt ist mein Ehrgeiz entfacht: Ich möchte in Peking meine fünften Olympischen Spiele erleben. Meine Ziele sind ein Platz in der Freistilstaffel und ein Einzelstart über 50 Meter", meinte die schlanke Blondine aus Coral Springs, die 1992 mit 25 Jahren schon einmal ihr Karriereende verkündet hatte und ihr erstes Comeback mit vier Olympia-Medaillen in Athen (2 Gold, 2 Bronze) krönte. "Sie ist wie ein Rennpferd, im Wasser gibt es für sie kein Halten", meinte ihr Trainer. "Sie führt ein schönes Leben. Das Geld braucht sie nicht. Sie wird nur angetrieben von der Vorstellung: Was ist in diesem Alter noch möglich", fügte Mike Lohberg hinzu Britta Steffens Trainer Norbert Warnatzsch wünscht Torres nun, dass sie alle ihre Ziele erreichen kann. "Sie ist eine Ausnahme-Athletin. Da kann man nur den Hut ziehen", meinte der Berliner. Über 50 Meter wird sich sein Schützling allerdings nicht dem Kampf stellen. "In der kommenden Woche erwartet mich mit vier Starts bei den deutschen Meisterschaften in Essen ein Hammer-Programm. Da bin ich froh, dass ich hier nur über 100 Meter dabei bin", meinte Britta Steffen.
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16.11. Aufatmen bei Agnes Kovacs. Die Ungarin wurde am Donnerstag vom nationalen Schwimmverband vom Verdacht des Dopings freigesprochen worden. Kovacs hatte bei einer unangekündigten Kontrolle am 30. Oktober nicht die vorgeschriebene Menge Urin abgegeben, die Abgabe einer neuerlichen Probe scheiterte direkt im Anschluss aus Termingründen. Die Goldgewinnerin von Syndey über 200m Brust musste zu einem Treffen mit UNICEF-Offiziellen. Der nationale Verband erkannte das nun als angemessene Entschuldigung an und wertete die verpasste Probe deshalb nicht als Dopingvergehen. Kovacs gewann acht EM-Titel und zweimal Gold bei Weltmeisterschaften.
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15.11. Europarekorde knapp verpasst. Nachdem Stefan Nystrand am Dienstag mit 46,48 Sekunden über 100m Freistil einen Europarekord aufgestellt hatte, verfehlte er die kontinentale Marke über 50m Freistil mit 21,16 Sekunden um sechs Hundertstelsekunden. Mehrmals wurden Europarekorde auch bei den Frauen knapp verpasst: Nach Josefin Lillhage (Schweden) mit 1:54,59 Minuten über 200m Freistil (1:54,25) und der Russin Julia Efimowa mit 1:05,41 Minuten über 100m Brust (1:05,11), verfehlte auch Marleen Veldhuis mit 52,30 Sekunden über 100m Freistil die bestehende Marke (52,17). In der Gesamtwertung kann Randall Bal (USA) nach seinen Siegen in Stockholm über 50m (23,49), 100m (51,01) und 200m Rücken (1:51,95) bei den beiden noch ausstehenden Stationen in Berlin (17./18. November) und beim Finale in Belo Horizont/Brasilien (23. bis 25. November) nur noch theoretisch von der Spitze verdrängt werden. Über 50m verfehlte er den Weltrekord des Deutschen Thomas Rupprath nur um 22 Hundertstelsekunden. Bei den Frauen hat Therese Alshammar beste Aussichten auf den Siegerscheck in Höhe von 100.000 US-Dollar. Die 30 Jahre alte Schwedin schrammte beim Heimspiel im Eriksdalbadet mit 23,79 Sekunden über 50m Freistil und 25,54 Sekunden über 50m Schmetterling zweimal nur knapp am Weltrekord (23,59 und 25,33) vorbei. Damit zog die Vorjahres-Gesamtsiegerin im Klassement auch an der bislang führenden Natalie Coughlin (USA) vorbei, die auf einen Start bei den Europa-Meetings verzichtet hat [Omegatiming].
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14.11. Nystrand schwimmt ER. (sid) Der Schwede Stefan Nystrand hat beim Kurzbahn-Weltcup der Schwimmer in Stockholm den Europarekord über 100m Freistil geknackt. Der Skandinavier verbesserte die Bestzeit auf 46,48 . Damit unterbot der Nordeuropäer die bisherige Bestmarke von Filippo Magnini (Italien) vom 10. Dezember 2005 um vier Hundertstelsekunden. Den Weltrekord von 46,25 Sekunden verpasste Nystrand dagegen noch knapp. Dieser wird gemeinsam von Ian Crocker (USA) und Roland Schoeman (Südafrika) gehalten, der in Stockholm mit 47,50 Sekunden Dritter wurde. Im mit insgesamt 1,124 Millionen US-Dollar dotierten Weltcup liegt weiterhin Randall Bal (USA) in Führung, der seine Führung mit seinem Sieg über 100m Rücken in 51,01 Sekunden weiter ausbauen konnte. Dagegen gab es bei den Frauen einen Führungswechsel. Therese Alshammar (Schweden) setzte sich nach ihrem Triumph auf ihrer Hausbahn im "Eriksdalbadet" über 50m Freistil (23,79) an die Spitze der Gesamtwertung und hat beste Chancen, ihren Vorjahreserfolg zu wiederholen. Zudem verfehlte sie ihren Weltrekord nur um zwei Zehntelsekunden. Die bisher führende Weltmeisterin Natalie Coughlin (USA) verzichtet auf die drei Meetings in Europa. Dagegen verpasste Josefin Lillhage (Schweden) mit 1:54,59 Minuten über 200m Freistil den Europarekord (1:54,25) ebenso knapp wie die Russin Julia Efimowa mit 1:05,41 über 100m Brust (1:05,11). Nächste Station ist am Wochenende Berlin (17./18. November), ehe es zum Finale nach Belo Horizonte in Brasilien geht.

14.11. FINA sperrt ägyptische Schwimmerin. Bei der ägyptischen Schwimmerin Asmaa Kataria wurde bei den All African Games am 18.7.07 im Urin Ephedrin gefunden. Sie wurde von der FINA für 2 Jahre gesperrt.
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13.11. FINA/ARENA Swimming World Cup, Stockholm, 13./14.11.2007 [Website] [Omegatiming]
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11.11. Oberson und Bachmann erneut im Final. (Swiss Swimming) Auch am zweiten Tag der FINA Weltcup Station in Moskau setzen sich die Schweizer gut in Szene. Swann Oberson, am Freitag zweite über 800m Freistil, qualifizierte sich über die halbe Distanz für den Final und beendete diesen im fünften Rang. Erneut unterbot sie dabei ihre persönliche Bestzeit, diesmal um exakt eine Sekunde. Der Zürcher Stephan Bachmann zeigte eine gute Leistung über 200m Lagen und klassierte sich als Sechster [Omegatiming].
Die Resultate der Schweizer
200m Freistil Herren
31. Eugenio Bianchi SUI 1:52.57
100m Delfin Herren
28. Simon Oberholzer SUI 57.18
200m Lagen Herren
1. Alexander Tichonov RUS 1:58.93
6. Stephan Bachmann SUI 2:03.05 (im Vorlauf 2:02.40)
400m Freistil Damen
1. Petra Dallmann GER 4:09.91
5. Swann Oberson SUI 4:13.20 PB (im Vorlauf 4:16.95)
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10.11. Grand-Prix Minnesota, Minneapolis, 9.-11.11.2007 [Resultate]

10.11. FINA/ARENA Swimming World Cup, Moskau, 9./10.11.2007 [Omegatiming]. Der Russe Nikolai Skwortsow ist am ersten Tag des Kurzbahn-Weltcups in Moskau über 200 m Delfin nur um eine Hundertstelsekunde am Weltrekord vorbeigeschwommen. Mit 1:50,74 blieb er hauchdünn über der Marke des Franzosen Franck Esposito, die seit fast fünf Jahren besteht. In der Gesamtwertung verpasste Skwortsow den Sprung auf Platz eins, da er keine 20 Zähler Extrabonus für einen Weltrekord verbuchen konnte. Er liegt derzeit mit 65 Zählern auf Rang zwei hinter dem führenden Randal Bal (USA), der mit nunmehr 81 Punkten das Feld anführt. Über 50 m Freistil war Therese Alshammar (Schweden) mit 24,21 nicht zu schlagen. Dadurch schob sie sich in der Gesamtwertung bis auf fünf Zähler an die mit 70 Punkten führende Natalie Coughlin (USA) heran, die bei den drei Meetings in Europa bis zum kommenden Wochenende in Moskau, Stockholm (13./14. November) und Berlin (17./18. November) nicht an den Start gehen wird. Den insgesamt 105. Sieg in einem Weltcup-Rennen konnte Martina Moravcova (Slowakei) mit 58,26 über 100 m Delfin feiern. Über 100 m Freistil der Männer verpasste der Schwede Stefan Nystrand mit 46,60 den Weltrekord (46,25) ebenfalls nur knapp.

10.11. Swann Oberson auf Platz zwei am Weltcup in Moskau. (Swiss Swimming) Die Genferin Swann Oberson überraschte am FINA Weltcup in Moskau mit einem zweiten Platz über 800m Freistil. Sie unterbot bei ihrem Einsatz die persönliche Bestzeit um knapp sechs Sekunden, schlug nach 8:37.51 an und musste sich nur Elena Sokolova aus Russland geschlagen geben.
Stephan Bachmann und Simon Oberholzer qualifizierten sich jeweils für den Final der besten acht in ihren Spezialdisziplinen 400m Lagen bzw. 200m Delfin. Beide schlugen in ansprechenden Zeiten als Achte an.
Die Resultate der Schweizer:
800m Freistil Damen
1. Elena Sokolva RUS 8:34.78
2. Swann Oberson SUI 8:37.51 (PB)
200m Delfin Herren
1. Nikolai Skwortsow RUS 1:50.74 (nur eine Hundertstelsekunden über Weltrekord)
8. Simon Oberholzer SUI 2:00.62 (im Vorlauf 2:00.32)
400m Lagen Herren
1. Ilya Volovnik RUS 4:11.21
8. Stephan Bachmann SUI 4:21.78
200m Freistil Damen
10. Swann Oberson SUI 2:02.63 (PB)
100m Lagen Herren
13. Stephan Bachmann SUI 57.51
400m Freistil Herren
25. Eugenio Bianchi SUI 3:57.44

10.11. Olympiasiegerin Kovacs unter Dopingverdacht. (sid) In grosse Erklärungsnot ist Schwimmerin Agnes Kovacs geraten. Die Goldmedaillengewinnerin über 200m Brust bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gab bei einer unangekündigten Kontrolle am 30. Oktober nicht die vorgeschriebene Menge Urin ab und weigerte sich anschliessend auch, eine neue Probe einzureichen. Nach Angaben der ungarischen Anti-Doping-Agentur MACS gab Kovacs einen offiziellen Termin als Hinderungsgrund an.
MACS hat den nationalen Schwimm-Verband angerufen und um die Einleitung eines Verfahrens gegen die 26-Jährige gebeten. Kovacs gewann acht EM-Titel und zweimal Gold bei Weltmeisterschaften.

10.11. Jodie Henry kehrt nach Brisbane zurück. Die nach 2004 nach Melbourne ans AIS umgezogene Olympiasiegerin wird vom Heimweh gepackt: Es fehle ihr an Motivation und sie müsse an Beijing denken. Die in Brisbane geborene und aufgewachsene Henry wird nicht bei Stefan Widmer trainieren sondern mit Simon Cusack.Line element
9.11. FINA/ARENA Swimming World Cup, Moskau, 9./10.11.2007 [Omegatiming]
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8.11. Brasilianerin Gusmao wegen Dopings gesperrt. Die Brasilianerin Rebeca Gusmao ist von der FINA rückwirkend ab dem 2. November gesperrt worden. Die Entscheidung fiel nach einem positiven Dopingtest, wie die FINA am Dienstag mitteilte. Der Freistil-Spezialistin war bei einer Probe vom 13. Juli ein ungewöhnlich hoher Testosteronwert nachgewiesen worden. Gusmao, die bei den Panamerikanischen Spielen Gold über 50 und 100m Freistil gewonnen hatte, begründete dies damit, dass ihr Körper ungewöhnliche Mengen des Hormons produziere. Die Südamerikanerin hat inzwischen die Öffnung einer B-Probe beantragt. Sollte auch diese positiv ausfallen, droht ihr eine Zwei-Jahres-Sperre.

8.11. FINA schliesst Thorpe-Doping-Untersuchung ab. Gemäss Mitteilung der FINA wird die Untersuchung über Thorpes eigentümliche Hormonkonzentrationen eingestellt und das Dossier wird geschlossen. Es gebe keine Hinweise, die weitere Massnahmen nötig machten, sagte der FINA-Direktor Cornel Marcolescu. Der internationale Sportsgerichtshof und die AustralischeAnti-Dopingagentur seien entsprechend informiert worden.
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5.11. Lenton australische Schwimmerin des Jahres. Mit 5 an den Weltmeisterschaften in Melbourne gewonnen Goldmedaillen konnte nach Meinung vieler niemand Libby Lenton den Titel "Schwimmerin des Jahres" streitig machen. Sie ist erst die vierte Frau nach Susie O'Neil (1995 und 96), Jodie Henry (2004) und Leisel Jones (2006), die diese Auszeichnung gewinnt. Überraschend war aber das Abschneiden von Jessicah Schipper, die in Melbourne bloss einmal Gold - über 200 m Delfin -gewann. Sie eroberte die Herzen der Nation, als sie an der WM in Montréal 2005 ganz knapp verlor - wegen nach australischer Lesart "illegalem" Anschlag der Polin Otylia Jedrzejczak.

5.11. FINA/ARENA Swimming World Cup, Sydney, 2./3.11.200. Randall Bal (USA) hat seine Führung in der Gesamtwertung des Kurzbahn-Weltcups in Sydney ausgebaut. Die Australierinnen Lisbeth Lenton und Leisel Jones schrammten mehrmals nur knapp an Weltrekorden vorbei. Bal sorgte auf der dritten von insgesamt sieben Stationen der mit insgesamt 1,124 Millionen US-Dollar dotierten Serie mit 23,42 über 50 m Rücken für die beste Leistung bei den Männern. Damit schrammte aber auch er nur um 15/100 am Weltrekord des Rostockers Thomas Rupprath vorbei. Bal hat nun 75 Zähler auf seinem Konto. Bei den Frauen führt Natalie Coughlin (USA) mit 70 Punkten die Gesamtwertung an; sie hatte auf einen Start in der Olympia-Stadt von 2000 verzichtet. Am nächsten kam Leisel Jones mit 30,03 über 50 m Brust der Bestmarke, die mit 29,90 von Sophie Edmistone (Australien) gehalten wird. Über 100 m Brust blieb Leisel Jones mit 1:04,37 um 51/100 über ihrem eigenen Kurzbahn-Weltrekord. Die dreifache Weltmeisterin verfehlte über 200 m Brust mit 2:20,84 ihren Weltrekord (2:17,75) deutlich. Die Gastgeber entschieden 19 der 34 Rennen für sich. Thomas Rupprath musste kurzzeitig um seinen Weltrekord über 50 Meter Rücken zittern, am Ende aber durfte der Rostocker aufatmen. Randall Bal (USA) hat die Bestmarke Ruppraths beim Kurzbahn-Weltcup in Sydney nur knapp verpasst. In 23,42 Sekunden kam Bal der Bestmarke (23,27) bis auf 15 Hundertstel nahe. Zudem siegte Bal auch über 100 m (50,78) und 200 m Rücken (1:51,78) und baute damit seine Führung im mit insgesamt 1,124 Millionen US-Dollar dotierten Weltcup weiter aus. Bei den Frauen liegt weiter Olympiasiegerin und Weltmeisterin Natalie Coughlin (USA) vorn, die in Sydney allerdings nicht am Start war. Von den 34 Entscheidungen gingen insgesamt 19 an Gastgeber Australien. Fortgesetzt wird der Weltcup mit drei Meetings in Europa. Auftakt ist am kommenden Wochenende in Moskau (9./10. November), gefolgt von Stockholm (13./14. November) und Berlin (17./18. November) als deutsche Station [Website] [Omegatiming]. Line element1.11. Interview mit Martina van Berkel [PDF]



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Oktober 2007

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30.10. Coughlin schwimmt WR über 100 m Rücken. Beim Kurzbahn-Weltcup der Schwimmer in Singapur hat die US-Amerikanerin Natalie Coughlin in 56,51 einen neuen Weltrekord über 100 m Rücken aufgestellt. Die Weltmeisterin blieb damit zwei Zehntelsekunden unter ihrer bisherigen Bestmarke, die sie am 23. November 2002 in New York erzielt hatte. Gleichzeitig baute Coughlin ihre Führung in der Gesamtwertung des diesjährigen Weltcups aus [Omegatiming].
Line element29.10. Schweizer Rekord für Martina Van Berkel. Anlässlich der RZO-Regionalmeisterschaften in Uster zeigten die Limmat Sharks, dass der positive Trend des letzten Sommers auch in der neuen Saison quasi lückenlos weitergeführt wird, und dass sich die Arbeit der letzten Wochen in den Trainingslagern gelohnt hat. Eindeutiger Höhepunkt war der Schweizer Rekord von Martina Van Berkel über 200m Delphin in 2:13.81. Martina ist im Sommer unter anderem aus Studiengründen vom Schwimmclub Winterthur zu den Limmat Sharks gewechselt und kann nahtlos an ihre herausragende Sommersaison anknüpfen. Richtigerweise galt ihr Dank neben ihrem neuem Team auch ihrem alten Trainer Andrei Ichoutov, der einen sehr grossen Anteil an dieser Leistung hat. Trotz Erkältung schwamm Martina das ganze Wochenende hervorragend und erzielte in allen Rennen Bestzeiten oder Zeiten, die sie bisher auf Wettkampfhöhepunkten erreichte. Die 200 Delphin waren ihr letzter Start, nachdem sie schon 200m Rücken, 400m Lagen, 200m Freistil (in der Staffel) und 200m Lagen hinter sich hatte. Selbstredend schlug sie in all ihren Rennen als erste an. Grosser Gewinner bei den Herren war Nico Van Duijn, der sich ein Mammut-Programm auferlegt hatte und dennoch nicht mit Bestzeiten und Siegen geizte. Auch er hat offensichtlich auf seine bestechende Sommer-Form aufbauen können. Nico gewann die 400 und 1500m Freistil (beides Bestzeiten), die 50, 100 und 200m Delphin (Bestzeiten in 50 und 100 Delphin und in 200 nur knapp verpasst) sowie die 400m Lagen (Bestzeit). Ausserdem schwamm er als Startschwimmer der ebenfalls siegreichen 4x200m Freistil-Staffel die schnellste Zeit des Wettkampfes über 200m Fr, ebenso eine Bestzeit wie die 100m Freistil, wo er den 3. Rang belegte. Einzig in 200m Lagen ging ihm ein wenig die Luft aus. In die Medaillen in der offenen Klasse schwammen ausserdem Marcel Betschart (1. in 200m Rücken), Kilian Bossard (1. in 200m Brust, 2. in 100m Brust, 400m Lagen und 200m Rücken, sowie einer bemerkenswerten Zeit über 400m Brust, wo er die 5 Minuten Marke nur knapp verpasste), Flavio De Corso (auch seit dem Sommer von Bremgarten zu den Limmat Sharks gewechselt, 2. über 200m Brust, 3. über 200m Lagen), Michael Durrer (3. über 200m Brust), Susanne Keller (1. über 400 und 2. über 800m Freistil), Joel Kempter (gleicht 5 zweite Plätze über 50, 100 und 200m Freistil sowie 50 und 100m Delphin), Markus Marthaler (ebenfalls vom SC Winterthur zu den Sharks gewechselt, 2. über 200m Lagen und 200m Delphin), Christian Müller (3. über 200m Delphin), Claude Pape (Sieger in 200m Freistil, 2. in 50 und 100m Rücken, 3. in 100m Delphin, 100m Lagen und 400m Freistil), Elina Piesbergen (2. über 100 und 400m Lagen und 50 und 100m Delphin sowie 3. über 400m Freistil), Alexander Studzinski (3. über 1500m Freistil und erstmalig unter 17 Minuten). In den Staffeln erreichten die Limmat Sharks in 4x200m Freistil bei den Männern den ersten und den zweiten Rang, und eine theoretische 3. Staffel hätte auch den 3. Rang erzielen können, in 4x50m Lagen wurde man 2. Bei den Frauen gab es ein spannendes Rennen um den Sieg in der 4x200m Freistil Staffel, das schliesslich Uster-Wallisellen mit kleinem Vorsprung vor den Limmat Sharks für sich entscheiden konnte. In der Nachwuchskategorie (Jg. 94 und jünger) gewann Kathrin Appenzeller drei Bronzemedaillen (200m Freistil, 200m Lagen und 200m Rücken), Attilio Bernasconi wurde 3. in 200m Freistil und Sergio Zarro gewann 200m Rücken und 200m Delphin und wurde zweiter in 200m Lagen. Line element
29.10. Neuer Schweizerrekord über 200m Delfin durch Martina van Berkel. Martina van Berkel aus Winkel stellte bei den Regionalen Hallenmeisterschaften der Region Zentralschweiz-Ost im 25-m-Becken in Uster mit 2:13.81 Minuten einen neuen Schweizer Kurzbahnrekord über 200m Delfin auf. Die für die Limmat Sharks startende van Berkel unterbot - aus dem Training heraus - die vier Jahre alte Bestmarke der Bernerin Nicole Zahnd, welche diese an den Kurzbahn-EM in Dublin (Irland) aufgestellt hatte, um 23 Hundertstel. Die 18-jährige Zürcherin qualifizierte sich bereits im Sommer auf der 50m-Bahn über 200m Delfin für die Europameisterschaften in Eindhoven (Ho). „Eigentlich wollte ich das Rennen am Sonntag gar nicht mehr schwimmen, weil ich mich nicht so fit fühlte“, kommentierte van Berkel ihren überraschenden Erfolg. Es ist dies der erste Schweizerrekord in einem Einzelrennen für die junge Studentin, die erst kürzlich zu den Limmat Sharks Zürich gewechselt hat.

29.10. Swiss Swimming Awards. Swiss Swimming verleiht in diesem Herbst erstmals die «Swiss Swimming Awards» und zeichnet damit die Besten des Jahres aus. In drei Kategorien wurden die Finalisten von einer Jury bestehend aus der Direktion von Swiss Swimming ermittelt. Sie haben nun die Möglichkeit, per SMS Ihren Favoriten die Stimme zu geben! Die Preise werden am 24. November anlässlich des Gala-Abends des Schweizer Schwimmsports im Olympischen Museum in Lausanne vergeben. Der Entscheid, wer in der jeweiligen Kategorie gewinnt, setzt sich zu jeweils 33% aus Juryentwahl, SMS-Voting und Publikumswahl der anwesenden Gäste am Gala-Abend zusammen. Alle Nominierten Athleten und Teams sind selbstverständlich zum Gala-Abend eingeladen und werden den Gästen vorgestellt.

Schicken Sie ein SMS mit dem Keyword und der Nummer ihres Favoriten an die Nummer 9234. Ein SMS kostet CHF 1.-

In folgenden Kategorien können Sie wählen:
«Swimmer of the Year» (alphabetische Reihenfolge):
1 Damien Courtois (Lancy-Natation, Keyword: ELITE 1)
2 Flori Lang (SC Uster-Wallisellen, ELITE 2)
3 Dominik Meichtry (SC Uster-Wallisellen, ELITE 3)
4 Karel Novy (SC USter-Wallisellen, ELITE 4)
5 Flavia Rigamonti (Team Atlantide & Locarno, ELITE 5)

Wenn sie Ihre Stimme beispielsweise Flori Lang geben wollen, schreiben Sie ein SMS mit dem Text: ELITE 2 und senden dies an die Nummer 9234. analog funktioniert es für die anderen Kategorien:

«Rookie of the Year» (alphabetische Reihenfolge):
Benjamin Le Maguet (Vevey Natation, Keyword: ROOKIE 1)
Erik van Dooren (Genève Natation, ROOKIE 2)
Danielle Villars (SC Meilen, ROOKIE 3)

«Swimming-Team Award» (alphabetische Reihenfolge):
Limmat Sharks Zürich (Keyword: TEAM 1)
Red Fish Neuchatel (TEAM 2)
Team Atlantide & Locarno (TEAM 3)

Den aktuellen Zischenstand des SMS-Votings können Sie jederzeit nachsehen:
Swimmer of the Year
Rookie of the Year
Swimming Team of the Year
Bis am 20. November 2007 können Sie für Ihre Favoriten die Stimmer abgeben - auch mehrmals wenn Sie möchten! Pro SMS können Sie nur in einer Kategorie die Stimme abgeben. Beachten Sie auch, dass ein SMS 1.- kostet.
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28.10. Schoeman mit drei Siegen in Singapur. Roland Schoeman ist am ersten Tag des Kurzbahn-Weltcups in Singapur der überragende Starter gewesen. Der Südafrikaner siegte dreimal mit zum Teil glänzenden Leistungen über 100m Freistil (47,34), 50m Brust (27,45) und 100m Lagen (53,87). Über 50m Delfin musste er nach 23,58 Sekunden dem Russen Nikolai Skwortsow (23,48) den Vortritt lassen. Im Gesamtweltcup in Führung bleibt Randall Bal (USA), der die 100m Rücken in 50,91 Sekunden für sich entschied. Bei den Frauen sorgte die Gesamtführende Natalie Coughlin mit 56,35 Sekunden über 100m Delfin für das beste Ergebnis. Sie verpasste damit den Weltrekord der Australierin Lisbeth Lenton nur um vier Zehntelsekunden [Omegatiming].
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26.10. Elka Graham unter Druck. Die ehemalige australische Spitzenschwimmerin Elka Graham gerät unter Druck. Nachdem die 26-Jährige öffentlich bekannt hatte, dass sie vor den Spielen 2004 in Athen von einem Schwimmerkollegen Dopingmittel angeboten bekommen hatte, solle sie sich nun dessen oder deren namen bekanntgeben. Grahams früherer Mannschafts-Kollege Craig Stevens riet ihr, «den Weg jetzt zu Ende zu gehen und Namen zu nennen». Dies forderte auch John Coates, Präsident des Olympischen Komitees von Australien. Graham solle unter Eid aussagen, «andernfalls bekommt sie Probleme», wird Coates in australischen Medien zitiert. Die australische Anti-Doping- Agentur ASADA hatte der Athletin Vertraulichkeit zugesichert. Nach Zeitungsinformationen muss ein australischer Schwimmer zudem eine Zweijahressperre wegen Leistungsmittelmissbrauchs befürchten. Bei der betroffenen Person, deren Name und Geschlecht von ASADA nicht genannt wurde, soll eine Trainingskontrolle im Februar 2007 ein positives Doping-Ergebnis erbracht haben. Es läge Missbrauch mit einem Diuretikum vor, hiess es.

26.10. Berlin bereitet sich vor. Berlin ist am 17. und 18. November für 29 Nationen Gastgeber des FINA/Arena-Worldcups. Auf der Kurzbahn gehen alle Medaillenkandidaten des Gastgebers für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking ins Rennen. Südkorea schickt seinen 400-m-Freistil-Weltmeister Tae Wan Park nach Berlin, der im März als damals 17-Jähriger mit seinem Titelgewinn in Melbourne Geschichte geschrieben hatte. Park ist Koreas erster Schwimm-Weltmeister überhaupt. Berlin ist die sechste von insgesamt sieben Stationen im diesjährigen Weltcup. Die Serie wurde mit einer anderthalbjährigen Pause komplett in den Herbst verlegt. Die Hauptstadt war zuletzt Ende Januar 2006 Schauplatz im Weltcup und wird es auch auf jeden Fall bis einschließlich 2009 bleiben. Die Gesamtsieger erhalten vom Internationalen Schwimm-Verband FINA ein Preisgeld in Höhe von jeweils umgerechnet rund 77.000 Euro bei den Männern und Frauen. Das Preisgeld wurde insgesamt von bisher 200.000 auf knapp 315.000 Euro aufgestockt. In Berlin werden zusätzlich in den 34 Wettbewerben wie in früheren Jahren etwa 78.000 Euro ausgeschüttet [Website].

26.10. FINA/ARENA Swimming World Cup, Singapore, 27./28.10.2007 [Omegatiming]
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25.10. Phelps bricht sich Handgelenksknochen. Michael Phelps (USA) hat einen Bruch im Handgelenk erlitten. Die Verletzung zog er sich zu, als er beim Aussteigen aus einem Auto ins Stolpern kam. "Ich denke aber nicht, dass die Verletzung eine große Auswirkung auf sein Training hat", meinte Bob Bowman, der Trainer des Weltrekordlers und 17-maligen Weltmeisters. Das Ziel von Phelps sind sieben oder mehr Goldmedaillen in den Schwimm-Wettbewerben bei den Olympischen Spielen im kommenden Jahr in Peking.
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23.10. Buschschulte: Warum keine Razzien? Die deutsche Weltklasse-Schwimmerin Antje Buschschulte hat in einem Interview mit der Zeitung "Die Welt" härteres Vorgehen gegen Dopingsünder im Schwimmsport gefordert. "Am allerbesten fände ich regelmässige Razzien", erklärte die Weltmeisterin von 2003 in Barcelona über 100 Meter Rücken. Sie wäre auch vollkommen damit einverstanden, wenn die Beamten ihre Sachen durchwühlen würden, zeigte sich die 28-Jährige offen für "harte Bandagen". Dabei baut Buschschulte vor allem auf die abschreckende Wirkung unangekündigter Kontrollen. "Ich lasse mich lieber ein bisschen mehr kontrollieren, auch wenn es meine Persönlichkeitsrechte einschränkt, als dass ich alle persönlichen Freiheiten habe und um mich herum gibt es Betrüger", erläuterte die Magdeburgerin. Mit dieser Meinung steht sie zurzeit noch relativ allein auf weiter Flur, doch wäre es sicher nicht nur für den Schwimmsport förderlich, wenn die breite Masse aller Athleten so denken würde. "Gerade vom Sport erwartet man doch, dass er ein Vorbild für die Jugend darstellt und ein faires Miteinander repräsentiert. Wenn es so weitergeht, möchte ich nicht mehr Teil des Ganzen sein", fügte die erfolgreichste deutsche Schwimmerin der letzten Jahre hinzu. Abschiedsgedanken vom Leistungssport hatte sie bereits gehegt, nachdem sie im August ihre Diplomarbeit in Neurobiologie beendet hatte. Weiter schwimmen oder ein ordentlicher Einstieg in den Beruf seien ihre Alternativen gewesen. Zur Freude ihrer Fans entschied sie sich, ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Peking, für ersteres. "Mittlerweile habe ich wieder mehr Biss bekommen. Ich habe mit den Wissenschaftlern in Leipzig an meiner Technik gefeilt und hoffe, dass sich das in den Zeiten bemerkbar macht." Einen ersten Eindruck von der neuen Technik bekam die Konkurrenz beim Weltcup im südafrikanischen Durban, wo sich Buschschulte in toller Form präsentierte und über 50m sowie 200m Rücken siegte. Nun will sie ihren Fokus voll auf Peking 2008 richten. Allerdings lässt sich die Dopingproblematik mit Sicht auf das Grossereignis nicht von der Hand weisen. "Wenn ich das Gefühl hätte, dass neben mir in Peking auf der Startbrücke nur noch Leute stehen, die mit unsauberen Mitteln arbeiten, würde mir der Sport gar keinen Spass mehr machen." Ein durchaus nachvollziehbarer Gedanke. Den deutschen Schwimmsport zumindest sieht die Athletin im Kampf gegen verbotene Leistungsförderer aber "auf einem guten Weg". Es gebe den Athletenpass und das Einfrieren von Blutproben, doch das gesamte Abmeldeverfahren sei verbesserungswürdig, "es ist sehr kompliziert". "Wünschenswert wäre ein einheitliches System zwischen NADA, WADA und dem Weltverband FINA. "Und ich hoffe, dass die Substanzen getestet werden, die aktuell sind. Sonst nutzen die ganzen Tests nichts."
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22.10.Grant Hacketts 10-km-Test. Grant Hackett hat seinen ersten Test über die in Peking erstmals olympische Zehn-Kilometer-Strecke erfolgreich absolviert. Der 27-Jährige gewann in Morwell ein nationales Rennen. Damit schwamm der Goldmedaillengewinner von Sydney 2000 und Athen 2004 über 1500 Meter Freistil in die Favoritenrolle für die australischen Langstrecken-Titelkämpfe im Dezember. Sollte er dabei in Sydney Erster oder Zweiter werden, würde er sich für die Freiwasser-WM im Mai 2008 in Sevilla qualifizieren. Wenn er in Spanien einen Platz unter den besten zehn Schwimmern belegt, hätte Hackett einen Olympia- Startplatz in der neuen Disziplin sicher.

22.10. Cancun: Sieg für Kamrau-Corestein und Cleri. Die deutschen Langstreckenschwimmerinnen Britta Kamrau-Corestein (Rostock) und Angela Maurer (Mainz) haben beim Saisonfinale im Marathon-Weltcup nochmals einen Doppelsieg gefeiert. Nachdem zum Auftakt der elf Stationen umfassenden Serie zweimal Maurer vor ihrer Kontrahentin lag, konnte diese nun den Spiess umdrehen und gewann vor Cancun in Mexiko über die olympische 10-km-Distanz nach 2:07:09,0 Stunden im Fotofinish mit nur einer Sekunde Vorsprung vor Maurer. Dabei hatte die 28 Jahre alte Jurastudentin von der Ostsee in dieser Woche ihr Höhentrainingslager in San Luis Potasi wegen einer Magen-Darm-Infektion vorzeitig abgebrochen. In der Gesamtwertung stand Angela Maurer als Weltcup-Siegerin bereits fest. Für die 32 Jahre alte angehende Polizistin war es nach 2002 und 2004 der dritte Erfolg in der Gesamtwertung. 25-km-Weltmeisterin Kamrau-Corestein belegte als Vorjahressiegerin Rang zwei. Bei den Männern ging die Gesamtwertung ebenfalls vorzeitig an Wladimir Diattschin (Russland). Der 10-km-Weltmeister musste sich in Cancun nach 1:59:35,0 Stunden nur dem Italiener Valerio Cleri (1: 59:31,0) geschlagen geben, der seinen vierten Saisonsieg errang. 5-km-Weltmeister Thomas Lurz (Würzburg) belegte mit 18 Sekunden Rückstand auf den Sieger Platz acht.
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20.10. Weltrekord 50 m Rücken. Nicht in Durban fiel ein Weltrekord, sondern and den Welt-Militärspielen in Hyderbad. Die Chinesin Li Yang verbesserte Leila Vaziris (USA) alten Weltrekord von 28.16 (Melbourne, 28.3.07) auf 28.09 [Website].
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19.10. Deutschlands Trainer denkt positiv. Nach dem deutschen Debakel bei der WM in Melbourne soll es im kommenden Jahr wieder aufwärts gehen: "Ich bin überzeugt, dass die DSV-Schwimmer bei Olympia gut abschneiden werden", sagt Sportdirektor Örjan Madsen. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) wird bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 wieder eine gute Rolle spielen - das glaubt zumindest Sportdirektor Örjan Madsen: "Ich bin überzeugt, dass die DSV-Schwimmer bei Olympia gut abschneiden werden. Wunder dauern bekanntlich immer etwas länger", sagte der Norweger, dessen Team zuletzt bei der WM in Melbourne im März enttäuscht hatte. "Aber davon lasse ich mich nicht entmutigen. Teilziele haben wir auf unserem Weg durchaus erreicht. Wir befinden uns in einem fortwährenden Lernprozess, mich eingeschlossen", so Madsen. Letztlich werde er sich nur an den Ergebnissen in Peking messen lassen. Auf dem Weg dorthin hatte Madsen vor allem auf Höhentrainingslager gesetzt, die in Melbourne aber noch nicht den erwarteten Erfolg brachten. Madsen: "Die allgemeine Wertung, die Ergebnisse der zurückliegenden Saison seien unbefriedigend, ist unabhängig vom Vorbereitungsort unserer Top-Athleten, ob nun Höhe oder Flachland." Dennoch wurden Kurskorrekturen vorgenommen, zum Beispiel die Abstände zwischen Trainingslager und Wettkampf-Höhepunkt von 28 auf 43 Tage verlängert. "Den Akklimatisierungs-Zeitraum, die Zeitumstellung werden wir im Gegensatz zur WM in Melbourne bei den Spielen in Peking von zehn auf vierzehn Tage erweitern. Das heisst, wir werden unsere unmittelbare Wettkampf-Vorbereitung auf Peking 14 Tage vor den Spielen in der gleichen Zeitzone in Singapur durchführen", sagt Madsen. Erst drei Tage vor Wettkampfbeginn werde man dann ins Olympische Dorf einziehen. Auch als Folge der schwachen WM sei bei rund 75 Prozent der Mitglieder des DSV-Top-Teams für Olympia mittlerweile regelmässiges mentales Training üblich. "Der Einsatz von Psychologen gehört zu meinen elementarsten Forderungen", erklärt Madsen.

19.10. FINA/ARENA Swimming World Cup, Durban, 19./20.10.2007 [Omegatiming]. Mit einem neuen Punktesystem und einer deutlichen Anhebung des Preisgelds beginnt am 19. Oktober in Durban (Südafrika) der Kurzbahn-Schwimmweltcup 2007. Analog zu anderen Sportarten gibt es ein abgestuftes und transparentes Wertungssystem mit 25 Punkten für die beste Leistung bei einem der sieben Meetings, 20 Zähler für den Zweiten und 16 für den Dritten. Platz zehn wird noch mit einem Punkt honoriert. Die Gesamtsieger bei Männern und Frauen erhalten je 100'000 Dollar (rund 70'500 Euro). Bis jetzt waren es 50'000 Dollar. Jede der sieben Veranstaltungen ist zusätzlich mit 102'000 Dollar dotiert. Dabei sind für die Einzel-Gewinner in den 34 Disziplinen je 1'500 Dollar zu holen. Für Weltrekord-Leistungen stehen insgesamt 50'000 Dollar zur Verfügung. Nach dem Auftakt in Durban sind Singapur (27./28. Oktober), Sydney (2./3. November), Moskau (9./10. November), Stockholm (13./14. November), Berlin am 17. und 18. November sowie das Finale vom 23. bis 25. November in Belo Horizonte (Brasilien) die weiteren Stationen. Früher wurde der Weltcup-Gesamtsieg nach einem anderen Verfahren vergeben. Leistungen der Athleten wurden in Punkte umgerechnet, so dass im günstigsten Fall nur eine Top-Zeit zum Gesamterfolg reichte. Allerdings war eine Mindestzahl von kontinentalen Starts vorgeschrieben.

19.10.US-Open-Water-WM-Ausscheidungen, Fort Myers, 20./21.10.2007 [Infos]
Line element 18.10. Olympia-Vorbereitung der deutschen Schwimmer in Singapur. (dpa) - Deutschlands Schwimmer werden sich in Singapur auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking einstimmen. Der Akklimatisierungszeitraum wird im Vergleich zu den Weltmeisterschaften in Melbourne von 10 auf 14 Tage erweitert. Die Anreise ins Olympische Dorf ist erst drei Tage vor Wettkampfbeginn geplant. Damit zieht der Sportdirektor und Cheftrainer des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), Örjan Madsen, die Konsequenzen aus dem schlechten WM-Abschneiden im März in Australien. In Melbourne waren die deutschen Schwimmer der Konkurrenz hinterher geschwommen. Madsen, dessen Vertrag bis Olympia 2008 läuft, ist dennoch zuversichtlich: «Wunder dauern bekanntlich immer etwas länger. Ich werde mich letztlich an den Ergebnissen in Peking messen lassen. Aber ich bin überzeugt, dass die DSV-Schwimmer bei Olympia gut abschneiden werden.» Für das Projekt Peking fordert Madsen Disziplin und Loyalität ein. «Verhindern möchte ich auf jeden Fall, dass Athleten wie Heimtrainer in alte Verhaltensmuster zurückfallen», sagt der Cheftrainer. «Unser Abschneiden in Peking wird weitgehend vom Denken und Handeln unserer Trainer abhängen. Ich erwarte deshalb von jedem Trainer, der in die Olympia-Vorbereitung des DSV eingebunden ist, eine uneingeschränkte konstruktive Zusammenarbeit.» Der Kampf um die Medaillen werde vor allem im Kopf entschieden. Deshalb gehört der Einsatz von Psychologen für Madsen zu den «elementaren Forderungen». Madsen bestätigte noch einmal, dass er seine Arbeit als DSV-Sportdirektor nach zweieinhalbjähriger Tätigkeit wie geplant nach Olympia beenden werde. Die Veränderungen müssten aber unbedingt weitergehen. Madsen: «Der Trainingsprozess muss grundlegend verändert werden.» Und: «Wir sollten uns nicht vor der Einbindung ausländischer Experten scheuen.»
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17.10. Sieben Städte bewerben sich um Kurzbahn-WM 2012. Gleich sieben Bewerbungen für die Kurzbahn-Weltmeisterschaften im Olympiajahr 2012 hat die FINA erhalten. Neben Rio de Janeiro (1995) und Hongkong (1999), die in der Vergangenheit bereits Gastgeber waren, sind Sydney, Mar del Plata/Argentinien, Wien, Durban/Südafrika und Istanbul die weiteren Kandidaten. Vergeben werden die Titelkämpfe am Rande der nächsten Kurzbahn-WM, die vom 9. bis 13. April 2008 in Manchester stattfindet. 2010 ist Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten Gastgeber.
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15.10. Ziegler mit drittem Weltrekord. (sid) Kate Ziegler schwimmt derzeit auf einer Welle des Erfolges. Am Sonntag verbesserte die 19 Jahre alte Doppel-Weltmeisterin von Melbourne die Marke über 800m Freistil auf der Kurzbahn auf 8:08,00. Erst am Freitagabend hatte das US-Girl den Richtwert auf 8:09,68 geschraubt. Es war zugleich die Durchgangszeit zum Weltrekord über 1500m Freistil mit 15:32,90. "Ich wollte versuchen, Weltrekord zu schwimmen, aber an gleich drei neue Marken haben ich nicht gedacht", sagte Ziegler nach ihrer Rekordjagd im Essener Hauptbad. Zudem brachte sie zum ersten Mal seit 39 Jahren wieder das Kunststück bei den Frauen fertig, dass es in einem Rennen gleich zwei Weltrekorde gab. Zuletzt gelang dies 1968 ihrer Landsfrau Debbie Meyer über die gleichen Distanzen. Kate Ziegler hält zudem seit Juni dieses Jahres auch den Weltrekord auf der Langbahn über 1500m Freistil (15:42,54). Zu weiteren Siegen kam Kate Ziegler mit 4:03,41 Minuten über 400m und mit 1:57,04 Minuten über 200m Freistil. Dabei musste sich Vize-Weltmeisterin Annika Lurz (Würzburg) mit 1:57,42 Minuten knapp geschlagen geben. Bei den deutschen Männern konnte zum Auftakt der Kurzbahn-Saison vor allem Thomas Rupprath überzeugen. Der Rostocker kam gleich zu fünf Siegen und präsentierte sich dabei in guter Form. Neben den 50m (24,22) und 100m Rücken (52,29) sowie den 50m (23,73) und 100m Schmetterling (52,66) siegte er auch über 100m Lagen in 54,26 Sekunden. Mit drei ersten Plätzen ist Langstrecken-Weltmeister Thomas Lurz (Würzburg) in die Saison gestartet. Dabei siegte der 27 Jahre alte Bundeswehrangehörige zunächst mit guten 7:48,19 Minuten über 800m Freistil. Dann liess er 2:02,92 Minuten über 200m Schmetterling und 4:21,75 Minuten über 400m Lagen folgen. Allerdings musste er sich über 400m Freistil (3:49,92) knapp dem Frankfurter Jan Wolfgarten (3:48,68) geschlagen geben [Website mit Resultaten und Videos].
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13.10. Ziegler bricht zwei WR in einem Rennen. Bei der Essener Schwimm-Gala hat Doppel-Weltmeisterin Katie Ziegler ihre Ankündigung wahr gemacht und gleich zwei Kurzbahn-Weltrekorde aufgestellt. Sowohl über 1500m als auch über 800m schwamm Ziegler neue Weltbestzeit. Der US-Star gewann die 1500m Freistil in 15:32,90, womit sie den bisherigen Weltrekord von Laure Manaudou (15:42,39) pulverisierte. Im selben Rennen verbesserte Ziegler in der Zwischenzeit auch den 800-m-Rekord der Französin (8:11,25) auf 8:09,68. Damit ist sie nun dreifache Weltrekordlerin, da sie auch die Bestmarke über 1500m im 50-m-Becken hält. Manadou war am 20. November 2004 1500-m- und am 9. Dezember 2005 800-m-Weltrekordlerin geworden.
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12.10. Otylia wieder in Form. Im ersten Kurzbahn-Rennen nach der Sommerpause ist Otylia Jedrzejczak bereits in guter Form. Am Kurzbahn-Meeting in Wroclaw schwamm sie 1:58.62 über 200 m Freistil, 4:09.37 über 400 m und 8:31.56 über 800 m. über 100 und 200 m Delfin schwamm sie 1:00.67 bzw. 2:08.83. Otylia wird in Beijing verschiedene Medaillenchancen haben. In Melbourne, an der WM 2007 wurde sie über 400 m Freistil Zweite hinter Manaudou.

12.10. Brooke Hanson trainiert wieder. Nach ihren im Juni aufgrund eines Elektroschocks erlittenen Verletzungen, die ihrer Karriere beinahe ein Ende gesetzt hätten, ist Brooke wieder voll im Schuss. Sie trainiert wieder voll und bereitet sich auf Beijing vor. Die Ärzte hätten grünes Licht gegeben, und sie fühle sich wieder 100% gesund. Nicht die Elektrisierung war das Problem, sondern die beim Sturz erlittenen Verletzungen an der linken Schulter. Der Stromschlag machte sie bewusstlos und sie fiel ungedämpft um. 6 Monate nach der Heirat mit ihrem Teilzeit-Manager und früheren Schwimmer Jared Clarke erfreut sie sich wieder voll des Lebens.
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10.10. Madsen hört nach Olympia auf. (dpa) - Der deutsche Cheftrainer Örjan Madsen will seinen Vertrag mit dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) definitiv nicht über Olympia 2008 in Peking hinaus verlängern. «Für mich ist das Ganze ein Projekt über zweieinhalb Jahre, das dann abgeschlossen ist. Ich werde dann 62 Jahre alt sein und möchte danach noch andere Dinge machen», sagte der Sportwissenschaftler der in Düsseldorf erscheinenden «Westdeutschen Zeitung». Madsen bekräftigte damit eine frühere Ankündigung. Der Norweger ist seit März 2006 im Amt und hat einen Vetrag bis 2008.
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8.10. Ziegler startet in Essen. Bei der Essener Schwimm-Gala (AlexAthletics Jubiläums Challenge) vom 12. bis 14. Oktober werden alle Augen auf Katie Ziegler gerichtet sein. Die 1500-m-Weltrekordlerin und zweifache Weltmeisterin von Melbourne will sechs Wochen vor den Deutschen 25-m-Meisterschaften im Essener Hauptbad (22. bis 25. November) die Kurzbahn-Weltrekorde der Französin Laure Manaudou über 800 (8:11,25) und 1500m Freistil (15:42,39) angreifen [Website].

8.10. Maurer gewinnt in Singapur doppelt. Bereits zum dritten Mal hat sich Angela Maurer den Gesamt-Weltcup der Langstreckenschwimmer gesichert. Ihren vorzeitigen Triumph machte Maurer mit dem Sieg in Singapur perfekt (10 km in 2:00:04). Für die Mainzerin war es der vierte Saisonerfolg. Vor dem Finale am 20. Oktober in Cancun/Mexiko ist Maurer mit 142 Punkten der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen. Die 32-Jährige hatte bereits 2002 und 2004 den Gesamt-Weltcup gewonnen. Platz zwei sicher hat Vorjahres-Siegerin Britta Kamrau-Corestein (98 Punkte) aus Rostock. Bei den Männern stand Weltmeister Wladimir Dijatschin bereits als Gesamtsieger fest. Der Russe feierte in Singapur in 1:57:36 Stunden wie Maurer seinen vierten Saisonsieg.
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7.10. Rosolino kehrt nach Rom zurück. Der 29-jährige Europarekordhalter und ehemalige Olympiasieger über 200 m Lagen kehrt von Rom nach Neapel zurück.

7.10. Manaudou und Bernard starten in Sydney. Laure Manaudou und der Sprinter Alain Bernard werden die französische Mannschaft am FINA-Worldcup in Sydney anführen (2./3.11.2007).
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6.10. 33 deutsche Olympiakandidaten. 33 neue Schwimmer wurden von Sportdirektor Örjan Madsen in das Top Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) für die Olympischen Spiele 2008 in Peking berufen. Angeführt wird die Liste der Peking-Kandidaten von Europameisterin Britta Steffen aus Berlin. Zu dem Team gehören neben 16 Frauen und 13 Männern für die Beckenwettbewerbe (s. Liste unten) auch vier Langstreckenschwimmer um die Weltmeister Britta Kamrau-Corestein (Rostock) und Thomas Lurz (Würzburg). Deren Wettbewerbe sind erstmals Bestandteil des olympischen Programms. Einzige Qualifikations-Möglichkeit für Peking sind für die deutschen Schwimmer die deutschen Meisterschaften (14. bis 19. April) 2008 in Berlin. Frauen: Petra Dallmann (SV Nikar Heidelberg), Meike Freitag (SG Frankfurt), Daniela Götz (SSG 81 Erlangen), Annika Lurz (SV Würzburg 05), Franziska Hentke, Theresa Michalak, Daniela Schreiber (alle SV Halle/Saale), Daniela Samulski (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Britta Steffen (SG Neukölln Berlin), Antje Buschschulte (SC Magdeburg), Janine Pietsch (SC Delphin Ingolstadt), Birte Steven (AMTV-FTV Hamburg), Janne Schäfer (TV Jahn Wolfsburg), Annika Mehlhorn (SG ACT Baunatal), Nicole Hetzer (SV Wacker Burghausen), Katharina Schiller (EVI Hildesheim). Männer: Paul Biedermann (SV Halle/Saale), Steffen Deibler (TG Biberach), Marco di Carli, Helge Meeuw (beide SG Frankfurt/Main), Stefan Herbst (SSV Leutzsch), Yannick Lebherz (DSW 1912 Darmstadt), Kamil Kasprowicz, Jens Schreiber (beide SV Wfr. 98 Hannover), Michael Schubert (SV Bayreuth), Steffen Driesen (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Andreas Lösel (SSG 81 Erlangen), Thomas Rupprath (SC Empor Rostock 2000), Jens Thiele (SV Eidelstedt Hamburg).
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4.10. Rekordpreisgeld für FINA-Kurzbahn-Weltcup. Mit dem Auftaktmeeting am 19. und 20. Oktober im südafrikanischen Durban startet der Kurzbahn-Weltcup der Schwimmer in diese Saison. Zur neu gestalteten Serie, die mit dem Rekordpreisgeld von 410.000 US-Dollar dotiert ist, folgen nach Durban Singapur (27./28. Oktober), Sydney (2./3. November), Moskau (9./10. November), Stockholm (13./14. November), Berlin und zum Abschluss Belo Horizonte (23. bis 25 November). Die Gesamtsieger der Serie erhalten in diesem Jahr jeweils 100.000 statt 50.000 US-Dollar. Für Weltrekordleistungen innerhalb des Weltcups hält die FINA maximal 50.000 US-Dollar bereit.
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2.10. EM um zwei Disziplinen erweitert. Bei der Schwimm-EM 2008 in Eindhoven wird es ein um zwei weitere Strecken erweitertes Programm geben. Der Europäische Schwimm-Verband LEN gab für die Veranstaltung in den Niederlanden die Aufnahme der 800m Freistil für Männer und die der 1500m Freistil für Frauen aus. Beide Strecken gehören seit 2001 bereits zum Programm bei der WM [Website].

2.10. Michael Phelps Schwimmer des Jahres. US Swimming hat letzte Woche an der Aquatic Sports Convention die Gewinner bei den verschiedenen Kategorien bekanntgegeben:
Schwimmer des Jahres: Michael Phelps
Freiwasserschwimmerin: Chloe Sutton
Freiwasserschwimmer: Fran Crippen
Glenn S. Hummer Preis: Steve Munatones
Adolf Keifer Safety Commendation Preis: Gary Hall Jr.
Unterstützung Behindertensport: Char Tester
Behindertenschwimmerin: (Trischa L. Zorn Preis): Jessica Long
Trainer des Jahres: Bob Bowman
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1.10. Langstrecken-Weltcup: Maurer vor Gesamtsieg. (sid) Britta Kamrau-Corestein aus Rostock hat sich beim Marathon-Weltcup im Langstreckenschwimmen auch im drittletzten Durchgang den zweiten Platz gesichert. Über die olympische 10-km-Distanz in der Repulse Bay vor Hongkong musste sich die 25-km-Weltmeisterin wie bereits in der Vorwoche in Shantou/China der Brasilianerin Poliana Okimoto (1:50:11,35) geschlagen geben. In der Gesamtwertung liegt vor den beiden abschliessenden beiden Rennen in Singapur (7. Oktober) und Cancun in Mexiko (20. Oktober) Angela Maurer (Mainz) nach ihrem vierten Platz von Hongkong mit 122 Punkten in Führung und peilt ihren dritten Gesamtsieg nach 2002 und 2004 an. Zweite ist Titelverteidigerin Britta Kamrau-Corestein (98). Bei den Männern ging der Sieg in Hongkong nach 1:43:47,00 Stunden an den Italiener Valerio Cleri, der damit seinen dritten Sieg in Folge feierte. Er verwies den Russen Wladimir Dijattschin auf Platz zwei (1:43:59,00). Der Weltmeister sicherte sich aber mit 102 Punkten vorzeitig den Gesamtsieg.



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September 2007

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29.9. Swiss Swimming Awards - SMS Voting ist eröffnet! Swiss Swimming verleiht in diesem Herbst erstmals die «Swiss Swimming Awards» und zeichnet damit die Besten des Jahres aus. In drei Kategorien wurden die Finalisten von einer Jury bestehend aus der Direktion von Swiss Swimming ermittelt. Sie haben nun die Möglichkeit, per SMS Ihren Favoriten die Stimme zu geben! Die Preise werden am 24. November anlässlich des Gala-Abends des Schweizer Schwimmsports im Olympischen Museum in Lausanne vergeben. Der Entscheid, wer in der jeweiligen Kategorie gewinnt, setzt sich zu jeweils 33% aus Juryentwahl, SMS-Voting und Publikumswahl der anwesenden Gäste am Gala-Abend zusammen. Alle Nominierten Athleten und Teams sind selbstverständlich zum Gala-Abend eingeladen und werden den Gästen vorgestellt.

Schicken Sie ein SMS mit dem Keyword und der Nummer ihres Favoriten an die Nummer 9234. Ein SMS kostet CHF 1.-

In folgenden Kategorien können Sie wählen:
«Swimmer of the Year» (alphabetische Reihenfolge):
1 Damien Courtois (Lancy-Natation, Keyword: ELITE 1)
2 Flori Lang (SC Uster-Wallisellen, ELITE 2)
3 Dominik Meichtry (SC Uster-Wallisellen, ELITE 3)
4 Karel Novy (SC USter-Wallisellen, ELITE 4)
5 Flavia Rigamonti (Team Atlantide & Locarno, ELITE 5)

Wenn sie Ihre Stimme beispielsweise Flori Lang geben wollen, schreiben Sie ein SMS mit dem Text: ELITE 2 und senden dies an die Nummer 9234. analog funktioniert es für die anderen Kategorien:

«Rookie of the Year» (alphabetische Reihenfolge):
Benjamin Le Maguet (Vevey Natation, Keyword: ROOKIE 1)
Erik van Dooren (Genève Natation, ROOKIE 2)
Danielle Villars (SC Meilen, ROOKIE 3)

«Swimming-Team Award» (alphabetische Reihenfolge):
Limmat Sharks Zürich (Keyword: TEAM 1)
Red Fish Neuchatel (TEAM 2)
Team Atlantide & Locarno (TEAM 3)

Den aktuellen Zischenstand des SMS-Votings können Sie jederzeit nachsehen:
Swimmer of the Year
Rookie of the Year
Swimming Team of the Year
Bis am 20. November 2007 können Sie für Ihre Favoriten die Stimmer abgeben - auch mehrmals wenn Sie möchten! Pro SMS können Sie nur in einer Kategorie die Stimme abgeben. Beachten Sie auch, dass ein SMS 1.- kostet.
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28.9. US-Nationalmannschaft. US Swimming hat die Nationalmannschaft 2007-2008 bekannt gegeben. Um Mitglied zu werden, musste man unter die sechstbeste, entweder an Weltmeisterschaften, Pan-Amerikanischen Spielen, Universiade oder US-Landesmeisterschaften geschwommene Zeit kommen [Liste].

28.9. Neues UW-Fortbewegungsgerät. Menschen sind sehr schlechte Schwimmer: Nur gerade 3% der eingesetzten Leistung können sie in Vortrieb umsetzen. Mit Flossen verbessert sich der Wirkungsgrad auf gerade Mal 10% - für Delfine geradzu lächerlichwenig. Sie erreichen einen Wirkungsgrad von 80%. Es überrascht daher nicht, dass der Forschungszweig des US-Pentagons, die DARPA, nach Mitteln und Wegen gesucht hat, Kampfschwimmer schneller und mit weniger Ermüdung zum Einsatzort zu bringen. Das neu entwickeltes Hilfsmittel erlaubt es, bei gleichem Kraftaufwand unter Wasser 50% schneller zu schwimmen als mit Flossen [Bild und Text]. Das Gerät soll auch für Hobbytaucher und -schnorchler bald erhältlich sein.
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25.9. Tom Johnson neuer kanadischer Olympiatrainer. Swimming Canada hat gestern die Wahl von Tom Johnson zum neuen Olympiacoach bekanntgegeben. Johnson ist zurzeit Cheftrainer am Vancouver National Swimming Center. Bekannt wurde er international als Trainer von Brent Hayden, kanadischer Rekordhalter über 50, 100 und 200 m Freistil. An der WM 2007 in Melbourne gewann er zeitgleich mit Magnini über 100 m Freistil Gold in 48.43.

25.9. Thorpe lobt Scott - kritisiert British Swimming. Ian Thorpe hat von Michael Scott, dem neuen britischen Berater Leistungssport, eine gute Meinung. Im Hinblick auf die olympischen Spiele, meinte Thorpe, können Scott aber in der kurzen verbleibenden Zeit wenig ausrichten. Er wundere sich nicht, das Sweetenham British Swimming verlassen habe, denn der Verband habe schon immer an Problemen gelitten und das werde nicht ändern. Man müsse nur mal die Erfolge dem enormen (finanziellen) Aufwand gegenüberstellen.

25.9. Sweetenham interessiert sich für Rugby. Bill Sweetenham hatte schon immer zwei Seelen in seiner Brust: Rugby und Schwimmen. Er entschied sich 1972, als er versuchte Mitglied der australischen Nationalmannschaft zu werden, fürs Schwimmen - heute bedauert er offenbar diesen Schritt sehr, wie er selber sagt. Er würde sich heute anders entscheiden. Eine überraschende Aussage des 57-jährigen, der 40 Olimpiateilnehmer trainiert hat. Er bewarb sich jetzt um die Stelle als Cheftrainer des walisischen Rugby-Teams und scheint in die engere Auswahl gekommen zu sein.
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24.9. Neuer Tauchweltrekord. Ein Neuseeländer ist in Wellingon 244 Meter weit mit einer Monoflosse geschwommen, ohne Luft zu holen. Der 26-jährige Dave Mullins schaffte fast fünf Längen in einem 50-Meter-Schwimmbecken in Wellington, wie die Zeitung «Dominion Post» am Montag berichtete. Er blieb insgesamt vier Minuten und zwei Sekunden unter Wasser. Mullins trainiert für die kommende Weltmeisterschaft im Freitauchen in Ägypten, die in einigen Wochen beginnt.

24.9. FINA Marathon-Swimming-Worldcup. Die 9. Runde über 10 km gewannen im chinesischen Shantou am Sonntag Okimoto und Cleri: Rangliste Frauen: 1. Poliana Okimoto BRA Okimoto 1h47:49.49, 2. Britta Kamrau-Corestein GER 1h47:51.93, 3. Angela Maurer GER 1h47:53.10. Männer: 1. Valerio Cleri ITA 1h43:19.56, Spyridon Gianniotis GRE 1h43:20.65, 3. Simone Ercoli ITA 1h43:22.07.
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22.9. Manaudou hat entschieden. Die Olympiasiegerin und Weltrekordlerin wird zu Hause in Ambérieu-en-Bugey bleiben und sich von ihrem bruder trainieren lassen. Der französische Verband wird sie mit einem starken Team unterstützen: Patricia Quint als Chefin des Frauenteams und Olivier Antoine, Cheftrainer von Sophie Huber in Sarreguemines. Manaudou wird abwechslungsweise im 25-m-Becken von Ambérieu und im 50-m-Becken in Oyonnax trainieren. darüber hinaus wird sie an den Trainingslagern des verbandes teilnehmen. Der Verband wird sie auch im Trockentraining beraten (Antoine) und sportmedizinische Unterstützung gewähren (Déroche). Zuhause wird Manaudou wieder unter Canet starten, aber sie wird nicht zu ihrem Trainer Philippe Lucas zurückkehren. Wenn alles gut geht, wird Frankreich wieder vereint hinter Manaudou stehen, wenn sie in Beijng startet - und es wird ihr gut tun.
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21.9. Lampe erlitt zweiten Herzinfarkt. Dem früheren Weltklasseschwimmer Werner Lampe musste nach einem Herzinfarkt in einer Klinik in Hannover ein Blutgerinsel operativ entfernt werden. Der 54 Jahre alte Medaillengewinner der Olympischen Spiele von 1972 in München hatte damals für Aufsehen gesorgt, als er mit einer Glatze über 200m Freistil Bronze (1:53.99, ER) und mit der damaligen bundesdeutschen 4x200-m-Freistilstaffel Silber gewann. Neben Lampe stand bei der 200-m-Siegerehrung Mark Spitz zuoberst auf dem Podest. Zweiter wurde der ebenfalls glatzköpfige Amerikaner Steven Genter, dem Tags zuvor im Spital noch eine kollabierte Lunge "repariert" worden war. Für Lampe, der mehrere Fast-Food-Restaurants einer US-Hamburger-Kette betreibt, war es bereits der zweite Herzinfarkt innerhalb von fünf Jahren.
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20.9. FINA bestätigt La-Piana-Suspension. Die FINA hat die vorläufige Sperre der italienischen Langsterckenschwimmerin Laura La Piana bestätigt (s. Bericht vom 16.9.).

20.9. Neues von der Chlor-Asthma-Front. Wie bereits mehrfach berichtet, hatten belgische Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen häufigem Schwimmen in Hallenbädern und Asthma nachgewiesen [Asthma im Schwimmen]. Dieser Zusammenhang wird von der gleichen Forschungsgruppe nun auch für Kinder und Jugendliche, die häufig in Freibädern schwimmen, vermutet [Bericht auf Englisch]. In vielen Bädern wird nach wie vor zuviel Desinfektionsmittel für die Wasseraufbereitung und für das Depot im Beckenwasser verwendet [Badewasseraufbereitung]. Die richtige Dosierung des Desinfektionsmittels in Kombination mit einer Vorozonisierung ist in Hallenbädern inzwischen eigentlich Stand der Technik. In Freibädern mit grossem Wasservolumen und hohem Eintrag von organischen Substanzen ist die Dosierung allerdings schwierig; vielfach wird noch gasförmiges Chlor - weil billig und einfach anzuwenden - eingesetzt.
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17.9. Leisel Jones verlobt. Zu den vielen Goldmedaillen, die Jones um ihren Hals trägt, kommt nun noch der kleine Diamantring am Ringfinger dazu: Sie heiratet den ebenfalls 22-jährigen Australian Footballer Marty Pask (Western Bulldogs) [Herald Sun].

17.9. Olympiakandidaturen 2016. Wer sich für die olympischen Spiele 2016 vorbereiten will: Die sich bewerbenden Städte heissen: Baku (Aserbeidschan), Chicago (USA), Doha (Qatar), Madrid (Spanien), Prag (Teschechien), Rio de Janeiro (Brasilien) und Tokyo (Japan).
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16.9. Neues Schwimm-Klinik-Buch. Robert Boders "A brief and basic competitive swimming stroke clinic handout" ist soben erhältlich- exklusiv bei limmatsharks.com: Explaining strokes basics in terms that are easy to understand and remember. Learn and execute what is here to swim faster with less effort. Great swimmers are fast not because they are stronger. They are fast because they move further using less energy [Download].

16.9. La Piana suspendiert. Die italiensiche Bronzemedaillengewinnerin über 25 km an der WM 2005 in Montréal wurde wegen einem möglichen Dopingvergehen vorläufig gesperrt. Der italienische Verband stellte Ende Juli an den italienischen Langstreckenmeisterschaften eine auf ein Stimulans positive Urinprobe sicher (Octapamin). Das Ungeöhnliche ist, dass ein Ausdauerathlet sich mit diesem Stimulans dopt.

16.9. Manadou nach Lyon? Gemäss swimnews.com soll Laure Manadou einen Vertrag mit Jean-Marc Gueguen erwägen, bei dem sie sich auf die olympischen Spiele vorbereiten soll. In Lyon verfügte sie über 3 50-m-Becken, einen Physiotherapeuten, einen Psychologen und ein komplettes sportmedizinisches Beratungsteam. Mit der Rückkehr nach Frankreich würde sich das Leben Laures wieder etwas beruhigen - ist zu hoffen. Leider ist sie nicht die erste (und wohl auch nicht die letzte), die meint, man könne auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen (fast wörtlich gemeint).

16.9. Przemyslaw Stanzyk ist neuer Weltmeister über 800m Freistil. Der Pole Przemyslaw Stanzyk ist neuer Weltmeister über 800m Freistil. Das bestätigte am Freitag die FINA. Damit reagierte sie offiziell auf ein Urteil gegen den des Dopings überführten Titelträger Oussama Mellouli. Der Tunesier war am Dienstag wegen eines positiven Dopingbefundes vom Obersten Sportgerichtshof CAS rückwirkend zum 30. November 2006 für 18 Monate gesperrt worden. Mellouli hatte bei den Weltmeisterschaften Anfang des Jahres in Melbourne überraschend Topfavorit Gene Hackett als 800-m-Weltmeister entthront und den Australier auch über 400 m beim Sieg des Südkoreaners Park Tae-Hwan noch hinter sich gelassen. Hackett wurde nun 400-m-Silber zugesprochen. Mellouli war bei den US Open am 30. November 2006 in Lafayette bei Indianapolis positiv auf Amphetamine getestet worden. Der Freistil-Spezialist verzichtete auf die B-Probe und erklärte, das aufputschende Medikament zur besseren Konzentration auf sein Studium genommen zu haben.
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13.9. Scott is Sweetenham-Nachfolger. Der britische Schwimmverband hat den 51-jährigen Australier Michael Scott zum Nachfolger von Bill Sweetenham gewählt. Scott wird als "Berater Leistungssport" tätig sein.
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11.9. Meloulli gesperrt. (dpa) Der Oberste Sportgerichtshof CAS hat Oussama Mellouli wegen eines positiven Dopingbefundes rückwirkend zum 30. November 2006 für 18 Monate aus dem Verkehr gezogen. Seine Ergebnisse aus diesem Zeitraum werden annulliert, was für den Tunesier unter anderem den Verlust seiner beiden WM-Medaillen von Melbourne über 400m und 800m Freistil zur Folge hat. Eine zweijährige Sperre hätte für Mellouli das Aus für Peking 2008 bedeutet. Mellouli war bei den US Open am 30. November 2006 in Lafayette bei Indianapolis positiv auf Amphetamine getestet worden. Der Freistil-Spezialist verzichtete auf die B-Probe und erklärte, das aufputschende Medikament zur besseren Konzentration auf sein Studium genommen zu haben. Der tunesische Verband sprach daraufhin lediglich eine Verwarnung aus. Dagegen legte der Schwimm-Weltverband FINA beim CAS in Lausanne Einspruch ein. Mellouli hatte bei der WM überraschend den Australier Grant Hackett als 800-m-Weltmeister entthront. Über 400m Freistil gewann der 23-jährige Afrikaner Silber.

11.9. Fieberhafte Suche für Sweetenham-Nachfolge. Der britische Verband versucht den leer stehenden Sessel des Cheftrainers der britischen Mannschaft so rasch als möglich zu besetzen. Es sollen gemäss australischen Zeitungen Gespräche laufen mit zwei Australiern: Mit Michael Scott, der die WM in Melbourne organisiert hat, und mit Denis Cotterell, der als Trainer von Grant Hackett berühmt geworden ist. Eine Anstellung von Michael Scott würde bedeuten, dass der Cheftrainer mehr vom Bürotisch aus agieren würde, da seine Stärken im Management-Bereich liegen.
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10.9. Otylia Jędrzejczaks Urteil bestätigt - Start in Peking in Gefahr. (DS) Am vergangenen Dienstag hat das Appelationsgericht von Płock die Einsprache von Otylia Jędrzejczaks gegen ihren erstinstanzlichen Schuldspruch vom März dieses Jahres verhandelt. Die Olympiasiegerin wurde für schuldig befunden, grobfahrlässig einen Autounfall verursacht zu haben, bei dem ihr jüngerer Bruder Szymon das Leben verlor. Das Strafmass lautete auf neun Monate Freiheitsentzug, 30 Stunden Sozialarbeit pro Monat während des Freiheitsentzuges und einen anschliessenden einjährigen Führerscheinentzug. Das Appelationsgericht hat den erstinstanzlichen Schuldspruch vollumfänglich bestätigt. Damit ist der Start an den OS 2008 von Peking mehrfach gefährdet. Zum einen bedeutet der Freiheitsentzug eine schwere Beeinträchtigung des Trainings, wenn nicht sogar eine Trainingspause. Von der Möglichkeit, das Land für einen Trainingsaufenthalt in Peking oder in einer klimatisch vergleichbaren Station zu verlassen, braucht man dann schon nicht mehr zu sprechen. Des Weiteren hat die chinesische Botschaft in Warschau auf Anfrage von Journalisten bestätigt, dass Teilnehmer an den OS für die Einreise ein Visum benötigen und dass ein Solches einem vorbestraften Antragssteller verwehrt werden kann. Im Verlauf der Woche soll bekannt gemacht werden, ob Otylia Jędrzejczak das Urteil annimmt oder nicht.
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5.9. Widmer geht nicht nach Grossbritannien. Stephan Widmer wird nicht in die Fussstapfen Sweetenhams treten, sondern bei seinen Talenten in Brisbane bleiben und schlägt ein Angebot des britischen Verbandes aus. Dieser droht nach dem plötzlichen Rücktritt von Sweetenham ins Chaos zu fallen. Widmer bestätigte provisorische Gespräche über eine Rolle nach den olympischen Spielen 2008. Aber er bleibe zu 100% in Brisbane engagiert. Australiens Verbandspräsident Glenn Tasker sagte, er sei nicht besorgt, dass der britische Verband australische Trainer mit hohen Prämien abzuwerben versuche, weil die Schwimmkultur in Australien viel besser entwickelt sei.
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4.9. Sweetenham tritt ab. Der umstrittene Cheftrainer der britischen Mannschaft hat seinen Job gekündigt und tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Der kompromisslose und umstrittene Sweetenham hätte eigentlich bis nach den olympischen Spielen 2008 bleiben sollen. Er hat nach dem Sydney-Debakel im Jahr 2000 den britischen Schwimmsport revitalisiert - allerdings nicht mit soviel Erfolg wie ursprünglich geplant. Der Präsident von British Swimming und Sweetenham loben und bedanken sich gegenseitig nach der Trennung [BBC-Artikel].
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2.9. Australische Kurzbahn-Meisterschaften: 2-Mal WR. Am Freitag verbesserte die Männerstaffel über 4 x 200m Freistil in der Zusammensetzung Grant Hackett, Kirk Palmer, Grant Brits und Kenrick Monk den von Ian Thorpe, Michael Klim, William Kirby und Hackett in Perth am 7.8.01 erzielten WR von 6:56.41 auf 6:52.66.Heute Sonntag taten es ihnen die Australierinnen Libby Lenton, Alice Mills, Shayne Reese und Melanie Schlanger gleich und verbesserten den von den Holländerinnen an der Kurzbahn-WM in Shanghai geschwommenen WR über 4 x 100 m Freistil von 3:33.32 auf 3:31,66 [Resultate.
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1.9. Thorpe nicht gedopt. Die australische Antidoping-Agentur (ASADA) hat Ian Thorpe am Donnerstag von allen Vorwürfen freigesprochen. Beim 24-jährigen Thorpe – er war im November 2006 offiziell zurückgetreten – waren im Frühling 2006 auffällige Werte von Testosteron und einem weiteren Hormon festgestellt worden. Die ASADA hatte den Fall bereits abgeschlossen, als die FINA im Dezember 2006 in Lausanne vor den Internationalen Sportgerichtshof (TAS) trat und die ASADA aufforderte, die Probe noch einmal zu beurteilen. Im Frühling 2007 wurde der Fall durch "L''Equipe" publik, worauf der Eindruck entstand, die ASADA habe die Angelegenheit nur nicht weiterverfolgt, weil sie der Reputation des australischen Sportstars nicht schaden wollte. Thorpe sagte, bis zum Bericht von "L'Equipe" nicht über auffällige Ergebnisse informiert worden zu sein. Nun gab die ASADA bekannt, Thorpe habe ihr die auffälligen Werte erklären können – und folgerte: Thorpe war nicht gedopt. Zum selben Ergebnis seien auch von der ASADA konsultierte Antidoping-Organisationen, Labors in Kanada und Australien sowie die Welt-Antidoping-Agentur gekommen. Fraglich bleibt, wie glaubwürdig die ASADA ist in diesem Fall, nachdem sie ihn erst auf massiven Druck wieder aufgerollt hat. Das ist jetzt aber die Aufgabe des Weltverbands: Es ist der FINA vorbehalten, neuerlich ans TAS heranzutreten, sollte sie den Bericht aus Australien als nicht zufriedenstellend erachten. Insofern ist der "Fall Thorpe" noch nicht abgeschlossen. Aber das wäre auch sehr ungewöhnlich in dieser Geschichte, die sich schon über so viele Monate hinzieht.

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