Swim News Januar bis März 2000

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März 2000
Februar 2000
Januar 2000


März 2000

Line element 31.3. Phillips 66 National Championsships, Federal Way, USA, 28.3.-1.4.
400 Lagen: Wilkens vor Dolan in 4:13.84 Line element 30.3. Synchronschwimmen: Die FINA hat sich für den SSCHV und die Limmat Nixen Zürich entschieden, den World-Cup im September 2002 durchzuführen. Wir gratulieren den LNZ zum Zuschlag und freuen uns, die Synchro-Weltelite in Oerlikon begrüssen zu dürfen.

Der Internationale Sportgerichtshof in Lausanne hat den kanadischen Rechtsanwalt Professor Richard McLaren mit einem Gutachten über die Legalität des neuen Speedo Bodysuit beauftragt. Das Australische Olympische Komitee hatte die Untersuchung beantragt, um für Sydney Klarheit zu schaffen. Gemäss AOC-Mitglied Simon Rofe wird McLaren die Argumente des AOC und von Speedo prüfen. Die FINA wurde auch um eine Stellungnahme gebeten, aber sie hat sich ja schon eine Meinung gebildet, nämlich, dass diese Anzüge legal sind.

Die italienische Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren gegen das Doping-Kontrolllabor des Nationalen olympischen Komitee Italiens (Coni) in Rom eingestellt. Es gebe keine Beweise für manipulierte Dopingkontrollen im Labor "Acqua Acetosa", berichtete die "La Gazzetta dello Sport" am Donnerstag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Das Verfahren war im Herbst 1998 eröffnet worden, nachdem das Labor in den Verdacht geraten war, vor allem Doping-Analysen von Profi-Fussballern verschleiert zu haben. Staatsanwälte ermittelten gegen Nizzola Die Staatsanwaltschaft hatte gegen die Verantwortlichen des Labors und gegen den Präsidenten des italienischen Fussballverbands (Figc), Luciano Nizzola, sowie dessen Vorgänger Antonio Matarrese ermittelt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte dem Labor wegen Unregelmässigkeiten in den Kontrollen zwischenzeitlich die Lizenz entzogen. Mittlerweile hat das Labor "Acqua Acetosa" seine Arbeit unter neuer Leitung wieder aufgenommen.

Bei den US-Frühjahrsmeisterschaften in Federal Way im Bundesstaat Washington dominierte am zweiten Tag der Nachwuchs. Vor allem Aaron Peirsol und Michael Phelps schwammen ins Rampenlicht. Für die Glanzleistung sorgte der 16-jährige Peirsol als Sieger über 200 Meter Rücken in 1:57,03 Minuten. In Abwesenheit von Weltrekordler Lenny Krayzelburg, dessen Konzentration ganz der Olympia-Qualifikation gilt, blieb der Silbermedaillengewinner der Pan-Amerika-Spiele von 1999 über zwei Minuten unter dem von ihm selbst gehaltenen Altersklassenrekord (1:59,77). Eine Sekunde unter dem Jahrgangsrekord und gleich 5,5 unter seiner bisherigen persönlichen Bestzeit schwamm der erst 14-jährige Phelps als Bronzemedailliengewinner in 1:59,02 Minuten über 200 Meter Delfin. Die Konkurrenz gewann der Brite Stephen Perry (1:56,34) vor Tom Malchow (1:56,67) aus den USA. In den beiden übrigen Herren-Konkurrenzen am Mittwoch dominierten die US-Schwimmer Neil Walker und Ed Moses, die bereits in den vergangenen Wochen, allerdings auf 25-m-Bahnen, für Schlagzeilen gesorgt hatten. Als siebenfacher Medaillengewinner bei der Kurzbahn-WM in Athen dominierte Walker in 49,02 Sekunden über 100 Meter Freistil. Brust-Spezialist Moses, der in der vergangenen Woche bei den US-Collegemeisterschaften Kurzbahn-Weltrekorde über 100 und 200 Meter aufgestellt, wurde 200-m-Meister in 2:13,86 Minuten. Bei den Frauen feierte die dreimalige Olympiastarterin Dara Torres ein gelungenes Comeback. Die 32-jährige Kalifornierin siegte in 54,98 Sekunden über 100 Meter Freistil und holte sich damit ihren ersten Titel seit 1991. US-Triumphe gab es auch über 200 Meter Brust durch Kristy Kowal (2:25,74) und Jamie Reid (2:12,00) über 200 Meter Rücken, dagegen wurde die Britin Margaretha Peddar in 2:10,57 Minuten Siegerin über 200 Meter Delfin. Phillips 66 National Championsships, Federal Way, USA, 28.3.-1.4. US Swimming
Resultate Swimnews Line element 29.3. US-Meisterschaften: Resultate. Tom Dolan, der wegen einer Knieverletzung seit letzten Sommer aussetzen musste, konnte wieder mit traineren beginnen und schwamm an den US-Meisterschaften die 800 m in 7:56.65.

Französische Meisterschaften: Resultate

Australische SchwimmerInnen sind verunsichert und beunruhigt: Grant Hackett und Susan O'Neill mischen sich nun auch in die Bodysuit-Debatte ein, indem sie aussagten, dass ihre Begeisterung an der Olympiade in einem solchen Anzug zu schwimmen, stark abnehme. Hackett sagte, er werde nerv&oum;s bei dem Gedanken, dass er etwas Illegales tun könnte. Er bezieht sich dabei auf den Vorstoss von australischen Olympiaoffiziellen beim Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne, die Frage der Legalität abzuklären. Hackett: Wenn nur eine 5%- oder 10%-Chance einer Disqualifikation besteht, ist es die Sache nicht wert. O'Neill möchte gerne Mary T. Meaghers 200 m Delfin WR holen (2:05.96 - 1981), bevor sie die Schwimmbrille an den Nagel hängt. O'Neills Bestzeit beträgt 2:06.53. Aber Susie will den Rekord nicht Dank des Anzuges sondern Dank ihrer Leistung holen. Sie wird hin und her gerissen. Wenn ihre direkten Konkurrentinnen einen Anzug tragen, könnte sie verlieren. Inzwischen ergreift die Bodysuit-Debatte auch die australische Öffentlichkeit. Ein führender Publizist bezeichnete die Anzüge als langweilig, unvorteilhaft [für die Figur, Red.] und anti-sexy. Es sei Baywatch gegen Stopwatch.

Von der Diktatur des Idealgewichts

Phillips 66 National Championsships, Federal Way, USA, 28.3.-1.4.

Australische "Age-Group" [Jugend-] Bestenlisten -> Australian Rankings

Kieren Perkins kann auch einen Fastsuit bekommen. Nach seinen Klagen vom 25.3. offeriert ihm Speedo einen Anzug innerhalb eines Monats, falls er das wünscht. Obwohl diese Anzüge nicht dem Geist des Sportes entsprechen, nachdem er am Testmeeting vom Samstag über 400 m bloss Vierter geworden ist. Nur aus ethischen Gründen gebe er seinen Konkurrenten keinen Vorteil. Joe Fields Speedo: Alle WettkampfschwimmerInnen - auch die, die nicht bei Speedo unter Vertrag stünden und einen Anzug wünschen, können einen bis in der dritten Aprilwoche erhalten. Speedo produziere bis dann 6000 Stück. Gunnar Werner von der FINA erklärte, dass das Gewebe von Speedo schon 1996 der FINA vorgestellt wurde. Die FINA liess sich überzeugen, dass der Anzug keinen Auftrieb verleihe, obwohl einige SchwimmerInnen behaupten, dass sich die Wasserlage (Anstellwinkel des Körpers) verändere. Der einzige Unterschied zu damals sei, dass das Material nun auch die Arme und Beine bedeckt. Niemand habe früher reklamiert. Line element Tages-Anzeiger 28.3.: Die Olympiavorbereitung der Schwimmer wird geprägt von der Diskussion um die neuen Ganzkörperanzüge. Der Verband hat sie gutgeheissen, der Entscheid um die Zulassung liegt aber beim Sportgerichtshof: Mit der schnellen Haut des Hais

Wasserball: Trainingswochenende in Dänemark der Schweizer Nationalmannschaft Die Nationalmannschaft wurde vom Dänischen Meister "KVIK" in Kopenhagen für ein Turnier eingeladen. Die vorgesehenen Turniermannschaften waren: KVIK (DK), Becej (YUG), USG (DK) und die Schweizer Nationalmannschaft. Dieses Turnier war als Vorbereitungsevent für das Qualifikationsturnier vorgesehen. Leider hat sich Becej in letzter Minute zurückgezogen. Das Turnier wurde abgesagt aber die Verantwortlichen beschlossen trotzdem nach Kopenhagen zu reisen. Es gelang für das schweizerische Aushängeschild des Wasserballs 7 Spiele zu organisieren, wovon 2 gegen die Dänische Nationalmannschaft. Spielresultate:
Gemischte Mannschaft Kopenhagen - Schweiz 7:11
Dänemark - Schweiz 13:6
Dänemark - Schweiz 14:8
Dänemark U20 - Schweiz 6:10
KVIK - Schweiz 13:14
KVIK - Schweiz 8:14
Für die Schweiz spielten (in Klammern Klub und Tore): Reto Aeschbacher Tor (Thun), Julien Babel (Carouge), Stefan Bächtiger (Horgen 2), Roman Buob (Kreuzlingen 7), Marc Fritschi (Horgen 6), Jan Lienheer (Kreuzlingen 12), Pascal Müller (Thun 2), Marc Ritschard Tor (Carouge), Josip Sokolovic (Horgen 8), Stephan Soland (Frosch Aegeri 1), Jeroen Van der Voet (Lugano 2), Martin Wehrli (Schaffhausen 1), Mark Zumbühl (Frosch Aegeri 12), Thomas Iten (Frosch Aegeri 5).
Die Bilanz von 4 Siegen und 2 Niederlagen ist positiv. Das Wochenende gab den beiden Trainern Nico van de Voet und Hanspeter Aebischer sehr viele Hinweise über den Zustand der Mannschaft. Neben positiven Punkten ist vor allem aufgefallen, dass sich die Spieler zuerst an den erhöhten Druck und die Aggressivität der Gegner gewöhnen müssen. Die Wirklichkeit auf dem internationalen Parkett sieht ein bisschen anders aus als die Spiele untereinander im heimischen Hallenbad Leimbach. Das dürfte auch Diskussionen unter den Verantwortlichen der Nationalmannschaften auslösen, wie Vorbereitungen zu Qualifikationsturnieren gestaltet werden müssen. Nächter Termin für die Nati: Trainingslager auf Malta vom 14.-21.April.

Die FINA und ARENA erneuern die Partnerschaft für die 9. WM vom Juli 2001 in Fukuoka (Jpn). Line element 27.3. Interview mit Gary Hall im USA-Today

Klim mit neuem Commonwealth-Rekord: An einem lokalen Meeting des New South Wales Institute of Sport (50 m Bahn) erzielte er im neuen Fastsuit-Anzug 48.72 (vorher Klim 48.73). Thorpes Zeit betrug 50.30

Popov belastet Kollegen: Der Schwimm-Olympiasieger Alexander Popow fürchtet unbemerktes Doping bei den Olympischen Spielen in Sydney. Deswegen bittet er das Internationale Olympische Komitee (IOC) ausdrücklich um die Einführung von Blut- und DNA-Tests. Der Doppelsieger von Barcelona 1992 und Atlanta 1996 über 50 und 100 Meter Freistil schätzt, dass rund 50 Prozent der Schwimmer in der Vorbereitung auf die Spiele in Sydney verbotene leistungsfördernde Substanzen zu sich nehmen würden. "Da sind eine Menge, die dopen". "Ich kann nicht sagen, dass ich sicher weiss, wer sauber ist und wer nicht, aber da sind eine Menge, die dopen und in Sydney Gold gewinnen werden", sagte Popow dem "Sydney Sunday Telegraph". Wissenschaftler des Australischen Sport-Instituts (AIS) hatten sich in der vergangenen Woche optimistisch geäussert, schon in Sydney zuverlässige Bluttests durchführen zu können.

Die bei einem Autounfall verletzte 21-jährige Lori Munz (AUS) ist wieder im Wasser: Die gebrochene Kniescheibe ist zwar noch nicht verheilt wird aber durch einen Stützverband fixiert. Daneben steht viel Physiotherapie auf dem Programm. Ob sie sich bei den Trials im Mai einen Platz in der Staffel holen kann, ist aber fraglich.

China will in Sydney 16 Goldmedaillen - und setzt AthletInnen damit unter Druck. Zwar relativierten Chinas Sportfunktionäre ihre Medaillenansprüche im Vorfeld der Olympischen Spiele in Sydney (15. September bis 1. Oktober), setzen die Athleten aber dennoch weiterhin unter Druck. Eine Fokussierung auf den Gewinn von Goldmedaillen würde den Dopingmissbrauch fördern, stellten die Offiziellen auf einer Sitzung der Sportführung fest. "Das Sammeln von Goldmedaillen, die mit Doping gewonnen werden, zerstört den olympischen Geist", sagte Sportkommissar Wu Shaozu. Ungeachtet dessen fordert die chinesische Sportführung von ihren Athleten mindestens 16 Goldmedaillen in Sydney. Line element 26.3. Dänische Meisterschaften: Resultate

NCAA-Championships: | Resultate SwimNews

WR 200 Brust: Ed Moses 2:06.40 Vorher Sloudnov 2:07.59 (Athen)

Vierjährige Sperre von der FINA für die italienische Sprinterin Viviana Susin (27) wegen Testosterondoping. Susin hät die Landesrekorde über 50 und 100 Frei. Sie wurde am 24.1.1999 an einem Meeting in Lyon erwischt. Das italienische CONI sei zu keiner Entscheidung gelangt, das Testosteron hätte auch natürlichen Ursprungs sein können. Der italienische Verband wolle beim Internationalen Sportgerichtshof appellieren. Line element 25.3. SVL: Wer hat die Limiten für die Nachwuchswettkämpfe und die Meisterschaften erreicht? Line element 25.3. Kieren Perkins: Bodysuits sollten verboten werden! Grant Hackett ist der erste Schwimmer, der den Fastsuit-Anzug in einem Wettkampf verwendete. Am Gold Coast Meeting in Queensland beendete die 400 m Freistil als Erster in 3:50.83 [Redaktion: Wenn er 3% schneller gewesen wäre, wie Speedo behauptet hat, hätte er ohne Anzug 3:58 gehabt!]. Hackett sagte, der Anzug habe höchstens 1 % ausgemacht. Perkins auf dem 4. Platz nach dem Rennen: "Diese Anzüge sollten verboten werden. Ich glaube nicht, dass sie zum Sport gehören. Schwimmen ist, wenn Athleten gegeneinander antreten und nicht die Wissenschaftler." Aber wenn das so weiter gehe, so Perkins, werde auch er einen solchen Anzug tragen müssen. Die Anzüge hätten einen positiven Einfluss auf die Technik, sie machten schneller und verbesserten Ausdauer und Auftrieb. Das Problem sei, dass im Moment nur Wenige in den Genuss eines solchen Speedo-Anzuges kämen. Susie O'Neill sagte, sie hätte zwar einen Fastskin-Anzug, aber wahrscheinlich werde sie ihn an den Trials nicht tragen - zu viel Kontroverse. Klim wird am Sonntag an einem Meeting des New South Wales Institute of Sport den Anzug tragen.

Was die NZZ alles weiss über Bodysuits

NCAA-Championships:

Roland Schoeman 100 Freistil: 47.89

WR 100 Brust 2mal gebrochen: Ed Moses 58.05 im Vorlauf und 57.66 im Final (vorher Sloudnov the 58.50 in Athen)

Wasserspringen: Prix.ambassadeur der Sporthilfe / Protokoll Sitzung Ressort Elite vom 24.3.2000

«Doping - ein kollektiver Wahnsinn» - Gespräch mit Sandro Donati, einem der führenden Anti-Doping-Spezialisten Line element 24.3. China verspricht Anti-Dopingkampagne. Die chinesischen AthetInnen sollen in Sydney nicht in Dopingskandale verwickelt werden, berichtet die chinesische Zeitung "Sports Daily" heute Freitag. Alle Dopingversuche sollen im Keim erstickt werden, damit das Image Chinas nicht leide. Die Dopingskandale um die chinesischen SchwimmerInnen 1994 an den Asienspielen und 1998 an der WM in Perth hätten die Sportbehörden überzeugt. Nach Hiroshima wurden den Chinesen 9 von 23 Goldmedaillen weggenommen. In Perth wurden 4 Chinesen positiv gestestet und eine Schwimmerin und ihr Trainer wurden wegen Schmuggel verhaftet. 1999 wurden rund 10 ChinesInnen von der FINA wegen Doping gesperrt. Führende australische Trainer und Schwimmer haben Alarm geschlagen, weil viele relativ unbekannte ChinesInnen am World Cup in Schanghai so gute Zeiten geschwommen sind. Sports Daily berichtete, dass China 1999 3503 Urin- und 317 Bluttests durchgeführt habe, davon seien nur 0.54 % positiv gewesen (weltweit 1.3 %).

NCAA-Championships: | Resultate SwimNews

WR 50 Freistil gebrochen: Anthony Ervin in 21.21. Nur 30 Minuten, nachdem der Südafrikaner Roland Schoeman 21.28 geschwommen war.

WR 4x50 Frei durch Auburn University (Matt Busbee, Aaron Ciarla, Oswaldo Quevedo of Venezuela und Greg Busse 1:24.83 (vorher NL 1:26.99, Sheffield 1998)

WR 200 Lagen egalisiert durch den Ungaren Atilla Czene (Olympiasieger 1996) 1:54.65 (gehalten durch Jani Sievinen)

Speedo gibt Fastskin frei: Der kontroverse Anzug wird offiziell an diesem Wochenende von Michael Klim und Grant Hackett an einem Meeting in Australien getragen werden.

Schwere Schulterbeschwerden bei Daniel Kowalski: Die Aerzte haben ihn nach seiner Schulteroperation in vergangenen Juni um Schonung in den 1500er Rennen gebeten. Für Kowalski bedeutet das, dass er an den Trials evtl. einen der beiden Plätze für Sydney nicht gewinnt.

Olympisches: Ein Anliegen der WADA ist die Realisation von Kontrollen, die den Gebrauch von EPO nachweisen können. Diesbezüglich zeigte sich der Präsident des Forschungs-Komitees, der Schwede Arne Ljungqvist, indes wenig optimistisch: "Es braucht sicher noch ein Jahr, bis wir solche Kontrollen durchführen können. Auf alle Fälle werden sie an den Olympischen Spielen in Sydney noch nicht realisierbar sein." Line element 23.3. Neues vom Schwimmverband: Neues Elitekader, Neues Juniorenkader, VM-Final (A) in Lausanne, Portrait Lorenz Liechti, Selektionen Multi-Nations

Franziska van Almsick drückte den offenen französischen Schwimm-Meisterschaften in Rennes am dritten Tag ihren Stempel auf und präsentierte sich dabei in ansteigender Form. Die Weltrekordlerin über 200 Meter Freistil dominierte auf dieser Distanz in Frankreich auf der Langbahn in guten 1:59,46 Minuten und war bereits deutlich schneller als vor zwei Wochen bei ihrem Sieg in Magdeburg. Zudem gewann sie die 50 Meter Freistil in 26,30 Sekunden vor der Slowenin Urska Slapsak (26:42).Bereits am Dienstag hatte van Almsick die viertbeste Zeit ihrer Karriere über 100 Meter Schmetterling verbucht, nachdem sie im Vorlauf in 1:00,70 Minuten gestoppt worden war. Im Finale hatte sie die Zeit allerdings nicht wiederholen können und wurde Dritte.

Bei den US-Studentenmeisterschaften in Minneapolis egalisierte der Südafrikaner Roland Schoeman in 21,31 Sekunden den Kurzbahn-Weltrekord über 50 Meter Freistil. Er hält die Bestmarke nun gemeinsam mit dem Briten Mark Foster, der diese Zeit bei den Kurzbahn-Europameisterschaften 1998 in Sheffield erzielt hatte. NCAA-Championships: Resultate - NCAA-Homepage

Doping von Minderjährigen in der DDR: Bundesgericht schafft Klarheit

Weltrekorde in Gefahr: Die amerikanischen Universitäts-Schwimm- und Spring-Meisterschaften der Männer der NCAA (Sprich: en sii double e_i; National Collegiate Athletics Association) werden zum ersten Mal in einem 25-m-Becken durchgeführt - was eine Revolution in den USA bedeutet. Sie beginnen heute im University of Minnesota Aquatic Center in Minneapolis. Der Wechsel von Yards zu Metern begann als Experiment schon letztes Wochenende an an den NCAA-Frauenmeisterschaften, wo gleich eine Uni-Mannschaft einen neuen WR setzte (s. Meldung vom 17.3.).

Die Internationale Doping-Agentur (Wada) plant 2500 zusätzliche Dopingkontrollen vor den Sommerspielen in Sydney. Laut Dick Pound, Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und Wada-Chef, ist dies eine erhoffte Zahl von Trainingstests. Als Mindestsumme nannte er 2000 Kontrollen. "Ich hoffe, die ersten Tests können Anfang Mai beginnen", meinte Pound in Lausanne, wo bei einer Wada-Vorstandstagung auch über den Sitz der unabhängigen Behörde entschieden werden soll. Nachdem bei der Welt-Doping-Konferenz 1999 die Angleichung der Dopingstrafen in den Fachverbänden beschlossen worden war, sieht Pound Probleme bei der Umsetzung. Vor allem der Internationale Fussball-Verband (Fifa) und der Radsport-Weltverband (UCI) seien mit einer Serie von Klagen von Athleten konfrontiert. Nur mit voller Unterstützung und Rückendeckung der Regierungen könnte die Vereinheitlichung des Strafmasses erreicht werden. Line element 22.3. LEN-Congress 2000, Paris, 13. Mai 2000

"Suit up or Sink" heisst die Devise für die Olympischen Spiele gemäss dem australischen Cheftrainer Don Talbot. Obwohl bisher ein Gegner der Bodysuits, warnte er die Australier, sie wären im Nachteil, wenn sie die neuen Anzüge nicht trügen.

Alles über die neuen Schwimmanzüge: Bodysuit, Fastskin, Mach 1 Line element 21.3. Die Berlinerin Franziska van Almsick ist zum Auftakt der offenen französischen Schwimm-Meisterschaften in Rennes die viertbeste Zeit ihrer Karriere über 100 Meter Schmetterling geschwommen. Die 21-Jährige, die auf die Kurzbahn-WM in Athen verzichtet hatte ("Das muss ich mir nicht antun"), erzielte in den Vorläufen über 100 Meter Schmetterling auf der langen Bahn 1:00,70 Minuten. Der deutsche Rekord steht seit den Olympischen Spielen 1988 in Seoul bei 59,00 Sekunden, seinerzeit aufgestellt von Kristin Otto.

Bodysuits - der Streit geht weiter: Australien will Sportgericht anrufen. Australien bleibt beim Streit um den neuen High.Tech-Anzug hart und will nun sogar den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne anrufen. Dort soll die Konformität mit den sportlichen Regeln höchstrichterlich bestätigt werden. Der Weltverband Fina unterstrich zwar nochmals die Übereinstimmung des neuen Wunderanzugs mit den Regeln, aber der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees Australiens (AOC), John Coates, befürchtet weiter, dass die "Entscheidungen über Medaillen im Schwimmen in Zukunft nicht im Becken, sondern am grünen Tisch fallen werden". Bessere Gleitfähigkeit durch Anzüge. AOC-Generalsekretär Craig McLatchey bestätigte am Dienstag in Sydney, dass die Fina an der Testprozedur nicht teilnehmen werde: "Es wäre eine Katastrophe, wenn der Anzug nicht mit den Regeln übereinstimmen würde." McLatchey bedauerte die Vorstellung des neuen Anzuges "ausgerechnet in der olympischen Saison". Die australischen Schwimmer hatten den Anzug im Gegensatz zu ihrem NOK ebenso akzeptiert wie die Nationalmannschaft Frankreichs. Die Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) sollen im April mit dem Anzug ausgestattet werden. Der Produzent (Speedo) hatte Leistungssteigerungen bis zu drei Prozent versprochen. Die Gleitfähigkeit der Schwimmer soll durch den Anzug sogar um bis zu 7, 5 Prozent zunehmen.

Doping: EPO - vom Medikament zur perfekten Wunderwaffe im Sport. Zum Stand der Forschung nach einem Nachweisverfahren von Doping mit Erythropoietin

Die Kurzbahnweltmeisterschaften 2004 werden in den USA stattfinden: Indianapolis, Conesco Fieldhouse - "one of the world's most unique state-of-the-art sports and entertainment facility" Die Titelkämpfe sollen vom 7. bis 10. Oktober stattfinden, fünf Wochen nach der olympischen Schlussfeier 2004 in Athen. Für die WM soll ein mobiles 25-Meter-Bassin im Indiana Fieldhouse montiert werden, der Halle, in der die Basketballprofis der Indiana Pacers spielen. Die Kurzbahn-WM 2002 findet Moskau statt. Bei der fünften WM in Athen hatten die Amerikaner sechs von insgesamt 15 Weltrekorden aufgestellt. Line element 20.3. Zwei Schweizerrekorde: Nils-Ole Janshon (ATLA) verbesserte an den Tessiner Meisterschaften seine eigenen Kurzbahnrekorde über 800 m und 1500 m im gleichen Rennen: 8:04.37 und 15:16.09 (vorher 8:10.55 / 15:22.95).

Mässiger Abschluss der Schweizer Schwimmer an der Kurzbahn-WM. In Athen kam der Eindruck auf, dass nach den erfolgreich verlaufenen Schweizer Hallenmeisterschaften vor Wochenfrist in Genf mit den Olympia-Qualifikationen von Rigamonti, Strasser, Lütolf, Novy, Platel und Bühler bei den Schweizern die Spannung vorbei war. Zweimal hintereinander schnell schwimmen, wollte den wenigsten gelingen. Flavia Rigamontis Gewinn der Bronzemedaille über 800 m Crawl und der vierte Rang von Chantal Strasser im selben Rennen vom zweiten Wettkampftag blieben damit die besten Resultate. Karel Novy, dem über 100 m Crawl ein Finalplatz zugetraut worden war, schied am Wochenende in den Halbfinals in 48,91 als Neunter aus. An den EM in Lissabon vor vier Monaten hatte der Waadtländer Bronze in der Rekordzeit von 48,44 gewonnen. Auch wenn einige der grossen Schwimm-Nationen wie die USA, China oder Australien nicht mit dem stärksten Aufgebot in Athen waren, erhöhte sich am Wochenende die Anzahl Weltrekorde um 6 auf insgesamt 15. Erfolgreichster Schwimmer mit fünf Weltrekorden war Neil Walker. Der 23-jährige Texaner stellte über 50 m Rücken im Vorlauf (24,04) und im Halbfinal (23,42) Bestmarken auf wie auch über 100 m Lagen (52,79), 100 m Rücken (50,75) und mit der Staffel über 4-mal 200 m Crawl (7:01,33). Er verdiente sich damit fünf Checks von je 15 000 Dollar. Die Schwedin Therese Alshammar blieb über 50 m Crawl als erste Frau unter 24 Sekunden und verbesserte ihren Weltrekord um 0,50 Sekunden auf 23,59. (Si.) Line element

Line element 19.3. Athen.

WR 50 Delfin durch Lars Frolander 23.19

WR 100 Rücken durch Neil Walker 50.75

WR 200 Brust durch Roman Sloudnov 2:07.59

Medaillenspiegel
Land G S B Tot
USA 9 8 8 25
SWEDEN 7 3 1 11
GERMANY 5 6 2 13
GREAT BRITAIN 4 4 5 13
SOUTH AFRICA 2 4 - 6
UKRAINE 2 2 3 7
P.R. OF CHINA 2 2 2 6
FINLAND 2 1 - 3
RUSSIA 2 - 5 7
SLOVAKIA 1 2 1 4
AUSTRALIA 1 - 3 4
CROATIA 1 - - 1
DENMARK 1 - - 1
HUNGARY 1 - - 1
CANADA - 4 1 5
POLAND - 2 1 3
ITALY - 1 2 3
CUBA - 1 1 2
ISRAEL - - 1 1
SWITZERLAND - - 1 1
SLOVENIA - - 1 1
BELARUS - - 1 1
TURKEY - - 1 1
Total 40 40 40 120

Doping Vorwürfe an die Aussies: Aussies" zu 80 Prozent gedopt? Ein ehemaliger australischer Olympia-Teilnehmer hat weit reichende Doping-Vorwürfe gegen die Spitzensportler des Landes erhoben. In einer Fernsehsendung am Sonntag behauptete der Sprinter, der anonym bleiben wollte, 80 Prozent aller australischen Topsportler verwendeten illegale Dopingmittel. Manipulierte "Aussies" auch in Atlanta. Manipuliert hätten auch 80 Prozent der australischen Leichtathleten bei den Olympischen Spielen in Atlanta 1996. Sie hätten das synthetische Insulin-Wachstumshormon IGF1 verwendet, das zu schnellerer Muskelzunahme und gleichzeitig verringertem Körperfett führe. Die Vorwürfe wurden von Sportfunktionären umgehend zurückgewiesen. Die australische Sportministerin Jackie Kelly ordnete aber eine Untersuchung an. Neben dem anonymen Athleten trat der Kraftsportler Grant Ellison in der Sendung auf. Ellison gab die Benutzung von Dopingmitteln zu und behauptete, 20 Athleten in der Vorbereitung auf die Spiele in Sydney in Sachen Doping beraten zu haben. Warnungen vor der Substanz IGF1. Der Generalsekretär des australischen Nationalen Olympischen Komitees, Craig McLatchey, sagte, es sei unglücklich, dass es sich um Informationen ohne Beweise "von Dopingbetrügern oder Leuten, die Dopingbetrügern helfen" handele. "Trotzdem löst die Story Bedenken aus und beweist, wie wichtig es ist, im Kampf gegen Doping im Sport zu handeln." Der weltweit größte Hersteller des Mittels IGF1, das Unternehmen GroPep, erklärte, die gesamte Menge, die auf der Welt hergestellt werde, reiche noch nicht einmal, um eine Handvoll Sportler zu versorgen. GroPep-Direktor John Ballard warnte Sportler davor, Ampullen des Medikaments für umgerechnet 1000 Franken pro Stück zu kaufen, da sie wahrscheinlich nur Zuckerwasser enthielten.

Tagesbericht Athen. Obschon einige der grossen Schwimmnationen (USA, China, Australien) nicht mit dem stärksten Aufgebot an die Kurzbahn-WM gereist waren, erhöhte sich gestern die Anzahl Weltrekorde um drei auf nunmehr zwölf. Der Amerikaner Neil Walker schwamm über 100 m Lagen in 52,79 Sekunden zu seinem dritten Rekord. Der 23-Jährige verbesserte die bisherige Bestleistung des in 54,08 zweitklassierten Finnen Jani Sievinen um 0,31 Sekunden. IOK-Präsident Samaranch überreichte Walker bei der Siegerehrung eigenhändig einen weiteren Check über 15 000 Dollar. Diese Prämie hat der Internationale Schwimmverband für Weltrekorde festgesetzt. Das selbe Preisgeld holte die Amerikanerin Jenny Thompson ab. Die Olympiasiegerin und Weltmeisterin im 50-m-Becken verbesserte über 100 m Delfin ihre Bestmarke um 34 Hundertstel auf 56,56. Und schliesslich blieb die Schwedin Therese Alshammar über 50 m Crawl als erste Frau unter 24 Sekunden und pulverisierte ihre eigene Bestleistung um nicht weniger als 0,49 Sekunden auf 23,59. Am Vortag hatte die 22-Jährige über 100 m ihren Weltrekord von 52,80 auf 52,17 gesenkt. Bei den Schweizern verpasste Karel Novy (Vevey-Natation) den Finaleinzug über 100 m Crawl um eine Zehntelsekunde. Er schied in den Halbfinals in 48,91 als Neunter aus. An den EM in Lissabon vor vier Monaten hatte der Waadtländer Bronze in der Schweizer Rekordzeit von 48,44 Sekunden gewonnen. Dominator der Halbfinals war der Schwede Lars Frolander, der in 46,75 lediglich um eine Hundertstelsekunde über dem Weltrekord Alexander Popows blieb. Ausser Novy schieden die übrigen Schweizer am dritten Wettkampftag bereits in den Vorläufen aus. Christoph Bühler (Langenthal) wurde in 50,16 über 100 m Crawl 29., Chantal Strasser (Agno) verpasste als Neunte über 400 m Crawl in 4:11,84 den Einzug in den Final der besten acht knapp, Angela Zumstein belegte über 50 m Crawl in 26,58 Rang 23, Philippe Gilgen (Basel) über 100 m Rücken in 55,43 Rang 28 und Luka Gabrilo (Locarno) über 200 m Delfin in 2:01,52 Rang 17. Erfolgreicher war hingegen Nils-Ole Janshon (Agno), der an den Tessiner Kurzbahn-Meisterschaften in Lugano seine eigenen Schweizer Rekorde über 800 m und 1500 m im gleichen Rennen verbesserte. Janshon legte die 800 m in 8:04,37 zurück (SR zuvor 8:10,55), und die 1500 m in 15:16,09 (SR zuvor 15:22.95). Line element 18.3. Athen.

ER Sandra Völker 100 Rücken: 56.88 Sekunden

WR Jenny Thompson 100 Delfin 56.56

WR Therese Alshammar 50 Freistil 23.59

WR Neil Walker 100 Lagen 52.79

Die Bilder vom Fastskin-Anzug

NZZ 18.3.: Exploit Flavia Rigamontis - WM-Bronze über 800 m Crawl

Neue Links

Kroatische Wintermeisterschaften

Sandra Völker hat ihren Weltrekord über 50 m Rücken verloren. Bei den amerikanischen College-Meisterschaften in Indianapolis unterbot Haley Cope (USA) in 27.25 Sekunden den Rekord um 2/100.

Auf der gestrigen Sitzung des FINA-Bureaus und der Veranstalter der FINA-Weltcups wurde ein Vorschlag zur Veränderung/ Verbesserung der Weltcup-Serie 2000/2001 vorgelegt, der mit aller Wahrscheinlichkeit auch so umgesetzt wird. Danach wird es nur noch acht Stationen geben: Rio de Janeiro, Washington, Edmonton, Melbourne, Paris, Berlin, Sheffield und Stockholm. Auch die Preisgelder werden nach einem neuen Modus vergeben, hier ist aber die endgültige Entscheidung noch nicht gefallen. Sicher ist nur, dass pro Veranstaltung 100.000 US$ als Preisgeld vergeben werden, plus einem Preisgeld der FINA für die Platzierung im Geamtweltcup. Line element 17.3. Athen:
800 Frei Flavia Rigamonti 3. Platz mit 8:21.57 (SR)
800 Frei Chantal Strasser 4. Platz mit 8:24.16

Neue Weltrekorde:
100 Delfin durch Lars Frolander 50.44 (gestern WR 50.59)
100 Frei durch Therese Alshammar 52.17
100 Brust durch Roman Sloudnow 58.51
4x200 Freistil Herren USA 7:01.33. vorher Australien 7:01.60: Josh Davis 1:44.10, Neil Walker 1:45.24, Scott Tucker 1:45.97 und Chad Carvin 1:46.02

Indianapolis - Bei den nordamerikanischen Universitätsmeisterschaften im Schwimmen hat die 4x100-m-Damen-Lagenstaffel der Universität von Georgia in Indianapolis einen neuen Kurzbahn-Weltrekord aufgestellt. Courtney Shealy, Kristy Kowal, Keegan Walkley und Martiza Correia benötigten 3:57.46 Minuten. Das College-Team blieb 16 Hundertstelsekunden unter der alten Bestmarke, die 1999 von den Japanerinnen bei der Kurzbahn-WM in Hongkong aufgestellt worden war.

Athen - Lütolf nur 23.: An den Kurzbahn-WM in Athen musste sich Remo Lütolf (SC Uster) über 100 m Brust in 1:02,49 mit Rang 23 zufrieden geben. Der WM-Dritte vom letzten Jahr in Hongkong über 50 m Brust schied damit in den Vorläufen aus. Die beste Schweizer Leistung in den Vorläufen des 2. Wettkampftages erbrachte der für die Olympischen Spiele in Sydney qualifizierte Christoph Bühler (SK Langenthal), der über 50 m Crawl als Elfter in 22,30 Sekunden die Halbfinals von heute Nachmittag erreichte. Ebenfalls für die Halbfinals qualifizierten sich Lorenz Liechti (SC Uster) über 100 m Lagen als 12. in 56,85 und Nicole Zahnd (Vevey Natation) über 100 m Lagen als 15. in 1:04,71. Agata Czaplicki (Atlantide) schied über 200 m Brust als 14. in 2:30,92 aus.

Der Amerikaner Lenny Krayzelburg ukainischer Abstammung muss sich wegen einer tiefen Schnittwunde an einer mittleren Zehe aus dem 200 Rücken-Finale zurückziehen. Er zog sich diese am 50 m Final zu. Er wartet ab, ob er die 100 m schwimmt.

Wouda und Krayzelburg im Objekt der Begierde: Die klassische Badehose hat im Schwimmbecken bald ausgedient. Immer mehr Athleten setzen auch bei der Kurzbahn-Weltmeisterschaft in Athen auf Ganzkörper-Anzüge oder Radlerhosen aus High-Tech-Material. Ging es lange Jahre darum, so wenig Stoff wie möglich am Körper zu tragen, sollen nun wie zu Ur-Omas Zeiten möglichst nur noch Hände und Füsse unbedeckt bleiben. Australiens Schwimm-Star Ian Thorpe markierte etwa seinen Fabelweltrekord über 200 m Freistil (1:41,10 Minuten) beim Weltcup in Berlin in einem solchen "Full-Body-Suit". Der Stoff gleitet angeblich besser durch das Wasser als die menschliche Haut. Neil Walker (USA) reichte am ersten WM-Tag dagegen eine schnöde Hose, um den 50-m-Rücken- Weltrekord gleich zwei Mal zu verbessern. In Athen stellte nun das Unternehmen Speedo, unter anderem Ausrüster des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) sowie der Teams aus den USA, Australien und Russland, seinen neusten Anzug vor und löste eine heftige Debatte über die Chancengleichheit im Becken aus. Offenbar waren die markigen Sprüche bei der Präsentation, die an die Enthüllung eines Formel 1-Renners erinnerte, mehr als der übliche Werberummel. Denn der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees von Australien, John Coates, warnte den australischen Schwimmverband davor, die "Fast Skin" (Schnelle Haut)-Anzüge bei den Olympischen Spielen in Sydney zu tragen. Schwimmer ohne Anzug könnten protestieren: Schwimmer, die keinen solchen Anzug hätten, könnten protestieren, "dann würden die Entscheidungen um Medaillen am grünen Tisch fallen und nicht im Schwimmbecken", warnte Coates, der seine Sorge mit den Regularien des Weltverbandes FINA begründete. Darin heisst es, dass kein Schwimmer etwas tragen oder benutzen darf, dass seine Geschwindigkeit oder Ausdauer in einem Rennen verbessert. Am Freitag gab die FINA, deren Hauptsponsor im übrigen der Speedo-Konkurrent Arena ist, eine offizielle "Badeanzug"-Erklärung heraus. Die neue Technologie bei den Ganzkörperanzügen stimme mit den FINA-Regeln überein, heißt es. Hintergrund der Diskussion ist die besondere Oberflächenstruktur der über 600 Mark teuren Speedo-Anzüge, die der Haut eines Hais nachempfunden ist und die Gleitfähigkeit nach Herstellerangaben um 7,5 Prozent verbessern soll. Diese Technik ist jedoch alles andere als neu. Seit Jahren werden Tragflächen von Flugzeugen und Rümpfe von Regattayachten mit Folien beklebt, deren Oberfläche der rauen Haihaut nahe kommt, um den Reibungswiderstand zu verringern. Ganzkörper-Rasur hinfällig: Seit Jahren rasieren sich die Schwimmen die Haare vom Körper, um schneller zu sein. Nun kam eine Studie zu dem überraschenden Ergebnis, dass die Athleten zwar schneller werden, die fehlenden Haare als Grund aber ausfallen. Allein der Glaube an die Wirkung, so vermuten die Wissenschaftler, macht die Schwimmer schnell. Line element 16.3. Tagesbericht Athen: Am Beckenrand in Athen fällt - neben der unglaublichen Hitze in der Halle - vor allem auf wie leer die Halle ist. Ausser den Aktiven , den Offiziellen und der Presse haben nur wenige Zuschauer den Weg in den "Athens Olympic Sports Complex" gefunden.Die offizielle Eröffnung ist der erste Teil des ersten Finalabschnitts. Mit Reden des FINA Präsidenten Mustapha Larfaoui und des griechischen Ministers für Sport Andreas Fouras werden die Meisterschaften eröffnet. Die darauf folgende griechische Folklore ist eher laut als schön, so dass alle in der Halle darauf warten, das es endlich mit dem ersten Zwischenlauf über 50 m Brust der Frauen losgeht. Bei den 50 m Rücken glauben die Zuschauer zuerst der Anzeigetafel nicht 23,42 !? - doch es stimmt. Neil Walker schwimmt tatsächlich diese Fabelzeit und damit seinen zweiten Weltrekord. Und um gleich noch einen drauf zu setzen schwimmt auch Lars Fröhlander in neue Dimensionen: 50,59 über die 100 m Delfin bedeuten ebenso einen grandiosen neuen Weltrekord. Er liegt damit deutlich vor James Hickmann (GBR, 51,61) und Thomas Rupprath (52,37) "Ich kam mir vor wie ein Anfänger" sagte er nach seinem Rennen, bei dem er direkt neben Lars Fröhlander geschwommen ist. Ein spannendes Kopf an Kopf Rennen dann über die 400 m Lagen zwischen Jani Sievinen (Finnland) und Terence Parkin (Südafrika). Letztlich kann sich dank seines starken Schlussspurts der Finne in 4:09,54 durchsetzen. Parkin (4:10,56) gewinnt die Silbermedaille vor dem Israeli Halika (4:10,90). Man kann sich auf Mark Warnecke eben doch verlassen: Er wird Weltmeister in 27,22 sec vor Brendon Dedekind (Südafrika;27,27) und Oleg Lisogor (Ukraine;27,30) Über 50 m Brust der Frauen setzt sich Sarah Poewe (Südafrika) durch . Ihre Zeit ist nur Sechs Hunderstel über dem Weltrekord. Die 30,66 bedeuten aber immerhin einen neuen Championships - Rekord.

Athen: WR 100 Delfin durch Lars Frolander 50.59

Remo Lütolf im Halbfinal disqualifiziert.

Wieder neuer WR 50 Rücken durch Neil Walker 23.42

Verbandsserver www.fsn.ch ausgefallen seit Mittag.

WR 50 Rücken durch Neil Walker: 24.04 (vorher 24.11 Matt Welsh (Aus, Jan 2000)

WR 4x200 Freistil Damen Grossbritannien: 7:49.11

Schwimmen wie die Haie dank Speedo: Speedo präsentiert den neuesten Wettkampfanzug, dessen Oberfläche der Haut der Haifische nachempfunden sei - FASTSKIN!. Die FINA habe gemäss Gunnar Werber (FINA-Sekretär) keinen Grund, den neuen Anzug nicht zu zu lassen. Der neue Anzug sei prinzipiell nichts Neues im Vergleich zu den bisherigen Bodysuits, z.B. Aquablade, - weil auch er nicht als "Schwimmhilfe" eingestuft wird. Speedo behauptet, dass der neue Anzug wie eine zweite Haut am Körper liege und extrem hydrodynamisch sei. Der Gleitwiderstand des Körpers werde um 7.5 % reduziert, was eine Verbesserung der Zeiten um 3 % erlaube [!! ?? die Redaktion]. Der neue Anzug soll in Form einer "Ladenversion" auch für Normalsterbliche erhältlich sein.

Olympisches: Für den Import von Dopingmitteln droht den Athleten der Olympischen Sommerspiele in Sydney (15. September bis 1. Oktober) erstmals in der Geschichte des Sports eine Haftstrafe. Bisher war die Einfuhr von anabolen Steroiden in Australien keine kriminelle Handlung, doch unter dem neuen Strafgesetz stehen auf die Einführung von Stimulanzmitteln Haftstrafen bis zu fünf Jahre sowie Geldstrafen bis zu 122.000 Mark zu Buche. "Es wird keine Rücksicht auf große Namen genommen. Für jeden gilt dieses Gesetz. Das ist eine Schlüsselinitiative gegen Doping, nicht nur während der Spiele, ein Signal, das Australien dieses Problem sehr ernst nimmt", begründete Australiens Justizministerin Amanda Vanstone die harten Maßnahmen.

Olympisches: Die Olympic Coordination Authority (OCA) wird die Reparaturarbeiten am Schwimmstadion überwachen, um die Sicherheit der Bauarbeiter und des Publikums auf der Erweiterung der grossen Tribüne zu gewährleisten. Die Bauarbeiter waren am 6.3. in Streik getreten, weil schwere Mängel an der Tragkonstruktion aus Stahl festgestellt wurden. Die Tragkonstruktion biege sich mehr als zulässig unter der Last der vorgefertigten Betonelemente durch - einige Bolzen seien bereits heraus gesprungen, elektrische Leitungen seien freigelegt worden. Die OCA hat den Zugang zur Tribüne vorläufig gesperrt. Die Gewerkschaften sagten aus, dass einIngenieurgutachten die schweren Mängel bestätigte. Das OCA akzeptiert die Vorwürfe, aber die Bauarbeiten könnten weiter gehen. Die OCA habe volles Vertrauen in die Integrität der Konstruktion. Der Bau könne plangemäss bis zu den australischen Trials fertig gestellt werden.

Synchronschwimmen: Delegationsbericht und Ranglisten von den 1ier Internationaux de France de natation synchronisée, 09. - 12. März 2000, mit Teilnahme des Schweizer Olympiateams

Abschluss des World Sports Forum 2000

Die ersten Fotos aus Athen

Resultate Schottische Meisterschaften

Resultate Israelische Meisterschaften

Resultate Finnische Meisterschaften Line element Line element 15.3. Klubrekord über 50m Delphin am Bestzeiten Meeting in Uster. Flori Lang schwamm zwei Tage nach den Hallenmeisterschaften in Genf über 50m Delphin auf der 25m Bahn mit 25.49 (vorher 25.76) neuen Klubrekord.

15.3. Kurzbahn-WM-Titelhalter (+ verteidigen den Titel in Athen)
Men
50 freestyle +Mark Foster (Britain) 21.81
100 freestyle +Lars Frolander (Sweden) 47.05
200 freestyle Ian Thorpe (Australia) 1:43.28
400 freestyle Grant Hackett (Australia) 3:35.01
1500 freestyle Grant Hackett (Australia) 14:32.87
50 backstroke +Rodolfo Falcon (Cuba) 24.34
100 backstroke +Rodolfo Falcon (Cuba) 52.44
200 backstroke Josh Watson (Australia) 1:54.67
50 breaststroke Dmytro Kraevsky (Ukraine) 27.40
100 breaststroke Patrik Isaksson (Sweden) 59.69
200 breaststroke Phil Rogers (Australia) 2:08.72
50 butterfly +Mark Foster (Britain) 23.61
100 butterfly +Lars Frolander (Sweden) 51.45
200 butterfly +James Hickman (Britain) 1:52.71
100 individual medley +Jani Sievinen (Finland) 54.18
200 individual medley Matthew Dunn (Australia) 1:55.81
400 individual medley Matthew Dunn (Australia) 4:06.05
4x100 freestyle relay +Australia 3:11.21
4x200 freestyle relay +Netherlands 7:04.48
4x100 medley relay +Australia 3:29.88
Women
50 freestyle Inge de Bruijn (Netherlands) 24.35
100 freestyle +Jenny Thompson (U.S.) 53.24
200 freestyle +Martina Moravcova (Slovakia) 1:56.11
400 freestyle Nadezhda Chemezova (Russia) 4:05.23
800 freestyle +Chen Hua (China) 8:20.13
50 backstroke +Sandra Voelker (Germany) 27.63
100 backstroke Mai Nakamura (Japan) 58.67
200 backstroke Mai Nakamura (Japan) 2:06.49
50 breaststroke Masami Tanaka (Japan) 30.80
100 breaststroke Masami Tanaka (Japan) 1:06.38
200 breaststroke Masami Tanaka (Japan) 2:20.22
50 butterfly +Jenny Thompson (U.S.) 26.18
100 butterfly +Jenny Thompson (U.S.) 57.65
200 butterfly +Mette Jacobsen (Denmark) 2:06.52
100 individual medley +Martina Moravcova (Slovakia) 1:00.20
200 individual medley +Martina Moravcova (Slovakia) 2:08.55
400 individual medley +Yana Klochkova (Ukraine) 4:32.32
4x100 freestyle relay +Britain 3:36.88
4x200 freestyle relay +Sweden 7:51.70
4x100 medley relay Japan 3:57.62

15.3. Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Athen haben 77 Nationen insgesamt 558 Teilnehmer gemeldet. Beide Zahlen bedeuten einen neuen Rekord für Kurzbahn-Weltmeisterschaften. Die 10 stärksten Nationen sind (Teilnehmerzahl): Grossbritannien (49), Griechenland (39), Russland (27), USA (25), Deutschland (24), Australien (24), Sweden (22), China (20), Italy (19), Costs Rica (16)

Die erste Kurzbahn-Weltmeisterschaft fand 1993 in Palma de Mallorca statt. Damit wurde dem Schwimmen auf der kurzen Bahn erstmals ein Rahmen geboten, der seine Bedeutung gegenüber dem Schwimmen auf der langen Bahn deutlich anhob. Trotzdem war die Akzeptanz bei diesen ersten Weltmeisterschaften noch gering. Viele Weltklasse-Schwimmer und Schwimmerinnen blieben der Veranstaltung fern. Das war aber für die teilnehmenden Sportler erst recht ein Ansporn und 15 Weltrekorde sind der Beweis für ein hohes Niveau der Veranstaltung. Eindeutig dominiert wurde die Veranstaltung von China, das 10 Goldmedaillen bei den Frauen und sechs Goldmedaillen bei den Männer gewann. 1995 fand dann die zweite Kurzbahn-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro statt. Dort wurde vier Weltrekorde geschwommen. Australien (12 Gold-, 7 Silber- und 7 Bronzemedaillen) wurde erfolgreichste Nation vor China. Erstmals in Europa traf sich die Weltelite dann 1997 in Göteburg. Es wurden acht Weltrekorde geschwommen. Auch hier wurde Australien (9 Gold-, 2 Silber- und 8 Bronzemedaillen) stärkste Nation vor China. In Hongkong 1999 wurden ebenfalls acht Weltrekorde geschwommen und auch hier wurden die Australier erfolgreichste Mannschaft ( 9 Gold-, 11 Silber- und 7 Bronzemedaillen)

Der Dopingforschung fehlt eine Finanzspritze

Arbeit am Konzept über Sportpolitik. In Magglingen haben rund 70 Fachleute aus Sport, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft mit der Erarbeitung des vom Bundesrat im Dezember in Auftrag gegebenen "Konzepts Sportpolitik Schweiz" begonnen. In 14 Teilprojektgruppen werden die gesellschaftsrelevanten Aspekte des Sports durchleuchtet. Bis Ende 2000 sollen beim Bundesrat Empfehlungen für eine optimale Förderung von Sport und Bewegung deponiert werden. Zu den Teilaspekten zählen "Sport und Gesundheit", "Dopingbekämpfung" und "Berufssport".

13 Schweizer an Kurzbahn-WM. Vier Tage nach Abschluss der Hallen-Meisterschaften stehen 13 Schweizer an den Kurzbahn-WM in Athen erneut im Einsatz. Gelingt es ihnen, ihre Hochform zu konservieren, können Flavia Rigamonti, Chantal Strasser sowie Remo Lütolf oder Karel Novy Medaillenchancen eingeräumt werden. Im Olympiajahr nimmt die Kurzbahn-WM keinen sonderlich grossen Stellenwert ein. Australien, die erwartete Nummer 1 in Sydney, schickt ein Junioren-Team. Der internationale Verband honoriert jeden Weltrekord mit 15 000 Dollar. Athen.

Schweizer Aufgebot. Männer: Bühler (Langenthal/50 m, 100 m Crawl), Novy (Vevey/100 m, 200 m Crawl), Lütolf (Uster/50 m, 100 m Brust), Liechti (Uster/50 m Delfin, 100 m Lagen), Gabrilo (Locarno/200 m Delfin), Platel (Vevey/200 m, 400 m Lagen), Gilgen (Basel/100 m Rücken). - Frauen: Zahnd (Vevey/200 m Crawl, 100 m Lagen), Paquier (Uster/200 m Crawl), Strasser (Agno/400 m, 800 m Crawl), Rigamonti (Agno/800 m Crawl), Czaplicki (Agno/200 m Brust), Zumstein (Kriens/50 m Crawl).

Programm (Finals). Morgen Donnerstag. Männer: 200 m Crawl, 50 m Brust, 50 m Rücken, 400 m Lagen, 4x100 m Crawl. Frauen: 50 m Brust, 50 m Rücken, 200 m Delfin, 400 m Lagen, 4x200 m Crawl. - Freitag. Männer: 50 m Crawl, 400 m Crawl, 200 m Rücken, 100 m Delfin, 4x200 m Crawl. Frauen: 100 m Crawl, 800 m Crawl, 200 m Brust, 100 m Rücken, 50 m Delfin. - Samstag. Männer: 100 m Brust, 200 m Delfin, 100 m Lagen. Frauen: 50 m Crawl, 400 m Crawl, 100 m Lagen, 4x100 m Crawl. - Sonntag. Männer: 100 m Crawl, 1500 m Crawl, 200 m Brust, 100 m Rücken, 50 m Delfin, 200 m Lagen, 4x100 m Lagen. Frauen: 200 m Crawl, 100 m Brust, 200 m Rücken, 100 m Delfin, 200 m Lagen, 4x100 m Lagen. Line element 14.3. Die Fotos von den Schweizer Hallenmeisterschaften

Penny Heyns nicht in Athen: Nach dem tragischen Tod der kanadischen Brustschwimmerin Tara Sloan verzichtet die zweifache Olympiasiegerin Penny Heyns aus Südafrika auf einen Start bei der am Donnerstag beginnenden Kurzbahn-WM der Schwimmer in Athen. Heyns, die elf Weltbestmarken im Brustschwimmen aufgestellt hat, bleibt in Calgary, um der Familie ihrer Freundin Trost und Beistand zu leisten. Tara Sloan, Heyns Studienkollegin an der Universität in Calgary, erlag den Folgen eines schweren Autounfalls, seit dem sie im Koma lag. Heyns wird beim Begräbnis der kanadischen Olympia-Schwimmerin die Grabrede halten.

V FINA Kurzbahnweltmeisterschaften in Athen, 16.-19. März Die Resultate des Schweizer Teams / les résultats de l'equipe Suisse

Die letzte Woche bei einem Autounfall verletzte 21-jährige australische Spitzenschwimmerin Lori Munz kann voaraussichtlich nächste Woche das Training wieder aufnehmen. Sie brach sich die rechte Kniescheibe und erlitt Verletzungen am Brustkorb. Munz gewann 1998 an den Commonwealth Games in Kuala Lumpur zweimal Gold mit der 4x100 und 4x200 Freistil-Staffel.

Am Weltsportforum in St. Moritz erklärte der frühere Wimbledonsieger Pat Cash, dass der Druck des Geldes und der Sponsoren ein wesentlicher Grund für die grosse Zunahme der Dopingfälle im Sport seien. Der Vizepräsident von adidas, Michel Perraudin, entgegnete, die Sponsoren würden keinen Druck ausüben. Alle SprecherInnen forderten konsequenteres Handeln und schärfere Strafen für gedopte SportlerInnen. Die neue World Antidoping Agency (WADA) müsse rasch und gradlinig Massnahmen erarbeiten, die in allen Sportarten gleich angewendet werden sollen.

Synchronschwimmen: Int. französische Meisterschaften in Amiens. Duett: 1. Frankreich 97,333. 2. Mexiko 95,133. 3. Spanien 94,8. 4. Italien 92,467. 5. Schweiz (Perk/Schmid [Limmat-Nixen Zürich]) 92,133. 6. Ukraine 89,933 Line element 13.3. Hallenmeisterschaften: Die Zeiten, die Klubrekorde ...

Glanzleistung des SV Limmat an den Schweizer Hallenmeisterschaften in Genf. Der SV Limmat macht weiter von sich reden. An den Schweizer Hallenmeisterschaften in Genf gewannen die SchwimmerInnen des SVL nicht weniger als eine Gold-, drei Silber und fünf Bronzemedaillen.

Denn Start zur Medaillenjagd eröffnete am ersten Tag Flori Lang mit seinem Rennen über 50m Delphin. Mit der neuen Klubrekordzeit von 25.54, schaffte er alls dritter den Sprung aufs Podest. Kurz darauf doppelte Patrizia von Allmen über 200m Brust nach. Sie verbesserte ihre Bestzeit um knapp drei Sekunden auf 2.46.41 und wurde ebenfalls sensationell dritte. Denn Abschluss dieses verrückten ersten Tages bildete die 4x200m Freistilstaffel der Herren. In der Besetzung Lang, Pavicic, Bachmann und Reuter, wurden sie in 8.00.13 dritte. Womit sie den den Klubrekord aus dem Jahre 1980 (!) buchstäblich pulverisierten. Damit konnten die SchwimmerInnen SV Limmat, bereits am ersten Tag soviele Medaillen verbuchen, wie an der letzten Schweizermeisterschaft insgesamt.

Der zweite Tag sollte noch viel besser werden. Nach den drei Bronzemedaillen stieg der Appetit auf anderes Edelmetall: Mit der neuen Klubrekordzeit von 1.14.26 gewann Carmela Schlegel die Silbermedaille. Bereits vorher verbuchte Flori Lang seine zweite Medaille an diesen Meisterschaften. In einem schnellen Rennen über 50m Rücken, wobei die ersten drei alle unter dem alten Schweizerrekord blieben, platzierte er sich mit dem neunen Klubrekord von 27.44 auf Rang drei.

jensDer Samstag war der absolute Höhepunkt für den SVL an diesen Meisterschaften. Kein Finallauf ohne einen Medaillenanwärter seitens des SV Limmat. Den Auftakt machte Carmela Schlegel. Mit ihrem Sieg und der Goldmedaille über 50m Brust in 33.66, löste sie eine regelrechte Euphorie innerhalb der Mannschaft des SVL aus. Selbst dem Autor ist nicht bekannt, wann ein Schweizermeistertitel letztmals an den SV Limmat ging. Angesteckt durch diese Euphorie, setzten die SchwimmerInnen des SVL die Medaillenjagd fort. Zuerst Jens Reuter, der den Klubrekord von seinem Klubkameraden Flori Lang über 100m Freistil zurück holte, und in 53.05 die Bronzemedaille gewann.

KatjaAuch seine Schwester Katja, liess sich von der Welle tragen. Mit einem fulminanten und selten gesehenen Schlussspurt auf den letzten 50m, erkämpfte sie sich über 200m Rücken in 2.22.20 und neuem Klubrekord die Silbermedaille. Dieser Tag war wirklich nichts für schwache Nerven. Denn die 4x100m Lagenstaffel der Damen liess nochmals den Puls in ungeahnte Höhen schiessen. Mit einer sensationellen Mannschaftsleistung erkämpfte sich das Damenteam mit Reuter, Schlegel, Massacand und von Allmen den zweiten Platz und löschten auch da den alten Klubrekord aus.

Damenstaffel

Der letzte Tag sollte zwar keine Medaillen mehr bringen, doch auch nach vier Tagen Meisterschaftsstress waren die SchwimmerInnen des SVL zu Exploits fähig und erreichten zahlreiche A- und B-Finalqualifikationen.

Neun Medaillen, 14 neue Klubrekorde, 65 neue Bestzeiten. Sensationeller dritter Rang im Mannschaftsklassement hinter dem SC Uster und Vevey Natation. Qualifikation für die Europameisterschaften von Carmela Schlegel, Qualifikation für die Jugend Europameisterschaften von Flori Lang und Renato Sydler. Nicht weniger als hs SchwimmerInnen in der Schweizer Nationalmannschaft: Carmela Schlegel, Katja Reuter und Jens Reuter in der Elite Nationalmannschaft und Flori Lang, Renato Sydler und Stephan Bachmann in der Junioren Nationalmannschaft. Fakten die den SV Limmat wieder in Gespräch bringen. Sind wir gespannt auf die Fortsetzung ...
Bild der SVL-Mannschaft

13.3. IAAF kündigt Nandrolon-Forschungsprojekt an. Angesichts der Flut von weltweit über hundert positiven Dopingfällen mit Nandrolon sieht sich der Leichtathletik-Weltverband IAAF zum Handeln veranlasst. In einem Forschungsprojekt soll Nandrolon und dessen Wirkung nun genauer untersucht werden. Nach einer Tagung der Medizinischen Kommission und der Anti-Doping-Kommission am Wochenende in Monte Carlo gab die IAAF am Montag bekannt, an ausgesuchten Freiwilligen würde eine ganze Reihe von Substanzen auf ihre möglichen Doping-Eigenschaften getestet, darunter auch Nahrungsergänzungsmittel und Kräuterextrakte. Mit dem Forschungsprojekt kommt die IAAF auch einer Forderung des britischen Leichtathletik-Verbandes UKA nach. Ausgewertet werden alle Daten über positive Nandrolonfälle oder andere Substanzen der durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) akkreditierten Labors sowie die Erklärungen der positiv getesteten Athleten. Das Projekt wird geleitet von dem schwedischen Wissenschaftler und IAAF-Vizepräsidenten Prof. Arne Ljungqvist, Chef der Medizinischen und der Anti-Doping-Kommission des Weltverbandes. Das anabole Steroid Nandrolon war unter anderem in Proben der Olympiasieger Dieter Baumann, Merlene Ottey (Jamaika), Linford Christie und weiteren britischen Stars gefunden worden. Die Ergebnisse dieser Studie werden auch die Nandrolonproblematik im Schwimmsport beeinflussen.

Fazit der Hallenmeisterschaften:
Für Olympische Spiele qualifiziert
Herren: Christoph Bühler (26jährig, SK Langenthal, 50 m Crawl), Karel Novy (20, Vevey-Natation, 100 m Crawl), Remo Lütolf (20, SC Uster, 100 m Brust), Yves Platel (23, Vevey- Natation, 400 m Lagen). Damen: Flavia Rigamonti (19, Atlantide, 400/800 m Crawl), Chantal Strasser (22, Atlantide, 400 m Crawl).

Für EM in Helsinki (3. bis 8. Juli) qualifiziert
Herren: Novy, Philippe Meyer (29, Genf Natation, Delphin/ 4mal-100-m-Staffel). Bühler, Nils-Ole Janshon (22, Atlantide, Crawl), Lütolf, Platel. Damen: Sandrine Paquier (23, SC Uster, 200 m Crawl), Carmela Schlegel (17, SV Limmat, 50 m Brust), Dominique Diezi (23, SC Uster, 50 m Rücken), Ivana Gabrilo (16, Flippers Team Locarno, 50 m Rücken). Agata Czaplicki (17, Atlantide, Brust), Nicole Zahnd (20, Vevey-Natation, Crawl), Rigamonti, Strasser.

13.3. Die NZZ zum Schweizer Schwimmsport:
Spriessende Knospen
Frühling im Schweizer Schwimmsport
Line element 12.3. Hallenmeisterschaften 4. Tag
200 Lagen Platel Yves 77 VN 2:05.72 (SR)
1500 und 800 Frei Janshon Nils-Ole 78 ATLA 8:21.00/15:47.02 (2-mal SR)
50 Frei Bühler Christoph 74 SKLA 22.85 (Olympialimite)
800 Frei Rigamonti Flavia 81 ATLA 8:33.50

Medaillenspiegel
Punkteklassement
Beste Leistungen nach LEN-Punkten

Wasserspringen: Grand-Prix Moskau

Wasserspringen: Nachwuchswettkämpfe Burgdorf

Weltbestenliste 100 Frei
48,35 Pieter van den Hoogenband (Ho)
48,73 Michael Klim (Au)
48,82 Alexander Popow (Rus)
49,05 Fernando Scherer (Br)
49,17 Neil Walker ((USA)
49,19 Gustavo Borges (Br)
49,34 Jason Lezak (USA)
49,40 Lars Frolander (Sd)
49,42 Chris Fydler (Au)
49,43 Bryan Jones (USA)
49,56 Lorenzo Vismara (It)
49,58 Karel Novy (Sz)

Sonntagszeitung: Nicht länger in Erinnerungen schwelgen
Karel Novy leitet eine neue Ära im Schweizer Schwimmsport ein

Franzi van Almsick doch nach Sydney? Franziska van Almsick darf wieder auf Sydney 2000 hoffen. Zwölf Wochen vor den deutschen Meisterschaften und der damit verbundenen Olympiaqualifikation gewann die Weltrekordlerin und Weltmeisterin von 1994 in Rom beim Schwimm-Meeting in Magdeburg den Wettbewerb 200 Meter Freistil in 2:01,69 Minuten. Die Berlinerin bewies damit eine "überraschende Frühform", wie Magdeburgs Trainer Bernd Henneberg nach Abschluss des ersten Wettkampftages feststellte. Für die beste Leistung des Tages sorgte bei dem ersten Test auf der langen Bahn die Schwedin Therese Alshammer und sicherte sich damit den Pokal der Gothaer Versicherungen. Die 22-Jährige, die wie Deutschlands Vorzeigeschwimmerin Sandra Völker in Hamburg bei Dirk Lange trainiert, gewann über 50 Meter Freistil in 25,29 Sekunden vor Britta Steffen aus Schwedt (25,87) und Völker (25,94).

Die kanadische 20-jährige 100-m-Brust Rekordhalterin Tara Sloan ist an den Folgen ihres Autounfalls vom 3. März gestorben. Sie gewann an den Kanadischen Meisterschaften 5-mal Gold.

Australian Institute of Sports: Mit ausbalancierten Methoden zu sportlicher Vortrefflichkeit Line element 11.3. Neue Links

Schwimm-EM 2002 in Berlin / Wasserball-EM 2001 in Budapest. Helsinki - Auf seiner Jahrestagung hat der Europäische Schwimmverband (LEN) in Helsinki entschieden, dass die Schwimm-Europameisterschaften 2002 im Europa-Sportpark an der Landsberger Allee in Berlin ausgetragen werden. Die 26. kontinentalen Meisterschaften im Schwimmen, Wasserspringen, Synchronschwimmen und Langstreckenschwimmen werden voraussichtlich vom 25. Juli bis zum 4. August 2002 stattfinden.
LEN-Präsident will Trend fortsetzen "Schwimmen ist derzeit in vielen Ländern sehr populär, diesen Trend wollen wir auch in Deutschland unterstützen", sagte LEN-Präsident Bartolo Consolo aus Italien zur Entscheidung zugunsten der Bewerbung des Deutschen Schwimm-Verbandes. Die neue Schwimmhalle im Bezirk Prenzlauer Berg hatte vor wenigen Wochen beim Arena Kurzbahn-Weltcup mit Weltrekorden des Australiers Ian Thorpe und des US-Amerikaners Lenny Krayzelburg eine glanzvolle Premiere gefeiert.
Budapest feiert nach 75 Jahren Comeback: Auf der Sitzung in Helsinki wurde außerdem die Wasserball-EM 2001 nach Budapest vergeben. Damit kehren die Wettkämpfe genau 75 Jahre nach der ersten EM 1926 in die ungarische Hauptstadt zurück.

11.3. Hallenmeisterschaften 3. Tag
100 Freistil Novy Karel 80 VN 49.61 (SR, Vorlauf)
100 Freistil Novy Karel 80 VN 49.58 (SR, Final, Olympialimite)
400 Lagen Platel Yves 77 VN 4:24.90 (SR, Olympialimite)
4x100 Lagen Herren Schwimmclub Uster SCU 3:52.47

Medaillenspiegel
Punkteklassement
Beste Leistungen nach LEN-Punkten

Exploit Lütolfs: Rekord und Olympialimite. (si) Am zweiten Tag der Schweizer Schwimm- Meisterschaften in der Halle hat sich Remo Lütolf als dritter Schwimmer für die Olympischen Spiele in Sydney qualifiziert. Der 20jährige Rheintaler vom SC Uster verbesserte über 100 m Brust den eigenen Schweizer Rekord um beachtliche 0,82 s auf die auch international hervorragende Zeit von 1:02,28 (Platz 16 in der Weltrangliste). Lütolf machte es seinen Nationalmannschaftskolleginnen Flavia Rigamonti und Chantal Strasser gleich, die am Donnerstag in einem packenden 400-m-Rennen ebenfalls die Olympialimite deutlich unterboten hatten. Einzig die Tageszeit (11 Uhr) und die Umstände des Rekords (Vorlauf) schmälern Lütolfs Leistung ein bisschen. Denn die Regularien des Schweizer Verbandes sehen eigentlich vor, dass Olympialimiten in Finals geschwommen werden müssen. Nach Rücksprache mit Flavio Bomio, dem Technischen Direktor der Nationalmannschaft, erhielt Lütolf jedoch eine Sonderbewilligung. Den A-Final gewann der Titelhalter dann in mässigen 1:03,72. Die Chancen, dass die Olympiadelegation am Wochenende weiteren Zuwachs bekommt, stehen gut. Vor allem dank Lütolf und Philipp Gilgen, der am Donnerstag über 100 m Rücken den 13jährigen Rekord Patrick Ferlands brach, glaubt die Lagenstaffel an ihre Chance. Dazu bedarf es noch der Exploits durch den Crawler Karel Novy und den Delphinspezialisten Philippe Meyer. Die Hoffnungen Nicole Zahnds auf die Reise nach Sydney erhielten dagegen einen Dämpfer: Am Donnerstag verbesserte die Bernerin als Startschwimmerin der 4-mal-200-m-Staffel zwar ihren eigenen Rekord auf 2:03,30, enttäuschte jedoch im Einzelfinal über 200 m.

Die chinesische Mannschaft für die Kurzbahn-WM in Athen: China hat die Zusammensetzung des 20-köpfigen Teams bekanntgegeben. Mit Ausnahme des Veteranen Zeng Qiliang (Silbermedaille 100 Brust an der WM 1998) handelt es sich um unerfahrene Leute. Die Freistil Spezialistin Yang Yu (Spitzenplatz WorldCup 200 Frei) und Xie Xufeng die Nr. 1 bei den Herren über 100 und 200 Lagen nehmen ebenfalls teil. Die chinesischen Schwimmer bereiten sich auf die Asiatischen Meisterschaften im April und die chinesischen Olympiaausscheidungen im Mai vor. In Athen gehen insgesamt 563 Schwimmer/innen aus 78 Ländern an den Start. Herren: Xie Xufeng, Zhu Yi, Zeng Qiliang, Yu Rui, Du Hongxiang, Chen Zuo, Wang Chuan, Wang Wei, Zhang Xiao, Liu Ziqian. Damen: Chen Hua, Cheng Xiaru, Lang Lina, Li Wei, Yang Yu, Li Jin, Sun Dan, Liu Yin, Wang Danna, Hao Ping.

Kanadische Wintermeisterschaften, Toronto 8.-11.3.00 Line element 10.3. Hallenmeisterschaften 2. Tag:
50 Rücken Novy Karel 80 VN 27.43 (SR im Vorlauf)
50 Rücken Novy Karel 80 VN 26.99 (und nochmals im Final)
100 Brust Lütolf Remo 80 SCU 1:02.28 (SR und Olympialimite)
4x100 Lagen Herren Schwimmclub Uster 3:30.39 (SR)

SwimNews Online berichtet: News from the Swiss Nationals in Geneva

Medaillenspiegel
Punkteklassement
Beste Leistungen nach LEN-Punkten

Wasserspringen: Grand Prix Moskau

Keine Belege für Baumanns Anschlag-Theorie. Die Chancen für eine Entlastung des wegen Dopingverdachts suspendierten Langläufers Dieter Baumann sind weiter gesunken. Nach einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" kann auch das Institut für Biochemie an der Deutschen Sporthochschule in Köln keinen Nachweis erbringen, dass die im Urin des Athleten analysierten Spuren des anabolen Steroids Nandrolon zweifelsfrei von den mit Nandrolon kontaminierten Zahnpastatuben stammen, die in Baumanns Haus gefunden worden sind. Auch das Institut für Dopinganalytik und Biochemie in Kreischa hatte hierfür keine Hinweise entdeckt, weshalb die Anschlag-Theorie, die Baumanns Unschuld beweisen soll, weiterhin mit nichts belegt werden kann. Eine letzte Chance für Baumann birgt jetzt das von der Tübinger Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebene Gutachten des Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) in Nürnberg, das eventuell schon an diesem Wochenende, auf jeden Fall aber innerhalb der nächsten 14 Tage vorliegen soll. Sollte sich umgekehrt jedoch herausstellen, dass das in Baumanns Urin entdeckte Nandrolon eindeutig nicht aus der Zahnpasta stammt, könnte dies für den Athleten ernste Konsequenzen haben: Dann droht ihm nämlich ein Verfahren wegen Vortäuschung einer Straftat.

Flavia Rigamonti und Chantal Strasser: Gemeinsam zum ersten Ziel

Aktuelle Resultate Hallenmeisterschaften

DDR-Staatsdoping: Geschundene Sportlerinnen klagen an Line element 9.3. Hallenmeisterschaften:
400 Frei Rigamonti Flavia 4:12.21 (SR und Olympialimite)
400 Frei Chantal Strasser 4:13.33 (Olympialimite)
100 Rücken Gilgen Philipp 57.57 (SR)
50 Delfin Novy Karel 24.96 (SR)
200 Freistil Zahnd Nicole 2:03.30 (SR)

Norwegische Wintermeisterschaften

Olympisches: Bau der Schwimmhalle bestreikt. (Si.) Die Bauarbeiter von Sydneys Olympia-Schwimmstadion sind in einen unbefristeten Streik getreten. Sie bezeichnen die Halle als "tödliche Falle". Nach Angaben der Gewerkschaft gab es zahlreiche Verstösse gegen die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften.

9.3. Tages-Anzeiger: Erste Chance - letzter Auftritt

RESULTATE Schweizer Hallenmeisterschaften Line element 8.3. V FINA Kurzbahnweltmeisterschaften in Athen, 16.-19. März

Doping-Experte Franke verteidigt Vorgehen der Fifa. Erneut streiten sich Experten darüber, ob die im Profisport geltenden Grenzwerte für das anabole Steroid Nandrolon zu niedrig angesetzt sind. Hintergrund ist die Entscheidung des Internationalen Fussball-Verbands (Fifa), vorläufig keine Sportler mehr zu bestrafen, die auf Nandrolon positiv getestet worden sind. Die Fifa hatte ihre Entscheidung am Wochenende ohne Absprache mit dem Internationalen Olympischen Komitee bekannt gegeben. Sie berief sich auf eine selbst in Auftrag gegebene Studie, deren Ergebnisse der Schweizer Biochemiker Martial Saugy kürzlich veröffentlicht hatte. Saugy hatte 148 Schweizer Fussballer untersucht und festgestellt, dass die körpereigene Produktion von Nandrolon durch starke Belastung angekurbelt wird. Schlussfolgerung der Fifa: "Wenn rechtliche Schritte eingeleitet werden, haben die bestehenden Grenzwerte für Nandrolon vor keinem Gericht mehr Bestand." Professor Wilfried Kindermann, Internist der deutschen Fussball-Nationalmannschaft, hat die Fifa ob ihrer Reaktion kritisiert und ihr vorgeworfen, quasi zum Doping aufzurufen. Ihm widerspricht der Heidelberger Zellbiologe Professor Werner Franke, der sich auch schon für den vermeintlichen Nandrolon-Sünder Dieter Baumann eingesetzt hatte. Die Entscheidung der Fifa, sagte Franke in der Zeitung "Die Welt", sei keine Aufforderung zum Doping, sondern eine Aufforderung an die Naturwissenschaftler, sauberer zu arbeiten". Diese nämlich hätten bislang kein Fundament gelegt, das rechtfertige, Sanktionen auszusprechen". Der zulässige Grenzwert liegt für Männer derzeit bei zwei Nanogramm Nandrolon pro Milliliter Urin. Auf dieser Grundlage hat es im vergangenen Jahr insgesamt 383 Fälle von Nandrolon-Doping gegeben. Für Aufsehen haben die Nandrolon-Fälle um die Sprinter Linford Christie, Doug Walker sowie Merlene Ottey und zuletzt um den 5000-Meter-Läufer Dieter Baumann gesorgt, der im Gegensatz zu seinen Sprinterkollegen von seinem nationalen Verband, dem Deutschen Leichtathletik-Verband, suspendiert worden ist.

Munz schwer verunfallt. Australiens Medaillenhoffnung Lori Munz (21) muss ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen in Sydney wahrscheinlich abschreiben. Sie erlitt bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen an Kopf und Beinen. Die Spitalärzte bezeichneten ihren Zustand als ernst, aber stabil. Munz war als Mitglied der olympischen Staffeln über 4-mal 100 und 4-mal 200 m eingeplant und eventuell in einem Lagenrennen als Einzelstarterin vorgesehen. Line element 7.3. Franziska van Almsick: Die alten Leistungen bleiben ein Traum Sie war einst umjubelt und begehrt, wurde hofiert und war schon mit 14 Jahren ein Weltstar. Seit zweieinhalb Jahren schwimmt Franziska van Almsick (21) der neuen Weltelite nur noch hinterher. 1992 holte die Berlinerin vier Olympia-Medaillen, bei der Europameisterschaft ein Jahr später waren es sechsmal Gold und einmal Silber. 1994 knackte sie den Weltrekord über 200 Meter Freistil. Doch seitdem sackte die Leistungskurve stetig in den Keller. Bis zum verhängnisvollen Motorradunfall am 21. Mai 1997 . Danach musste sie ihr Training für 14 Wochen unterbrechen. Aus diesem Grund konnte sie weder an der Deutschen Meisterschaft in München noch an der Europameisterschaft in Sevilla (Spanien) teilnehmen. Die alten Leistungen bleiben ein Traum. Nach der verkorksten Deutschen Meisterschaft 1999 in Leipzig, als sie zum dritten Mal seit 1994 ein 200-Meter-Finale verpasste, erkannte Trainer Gerd Eßer, dass sein Schützling mehr Wettkämpfe zur Nervenstärkung braucht. Es blieb vorerst beim Lippenbekenntnis. Aber demnächst hat Franziska van Almsick tatsächlich zwei Starts avisiert: am 11./12. März in Magdeburg und am 22./23. März in Rennes (Frankreich). Die Kurzbahn-WM in Athen (16.-19. März) hatte sie schon vorzeitig gestrichen. Doch aufgeben will Franziska van Almsick noch lange nicht. Laut eigener Aussage absolviert sie 70 Kilometer pro Woche, aufgeteilt in fünf bis sechs Stunden am Tag, davon vier im Wasser, den Rest an Land mit Jogggen, Athletik- und Kraftübungen. Ich glaube an mich. Im Sommer greife ich an. Ihr werdet sehen, ich hole eine Medaille. In Sydney meint sie, und zwar in einem Einzelrennen. Dabei muss sie schon um die Qualifikation für die Olympischen Spiele zittern, nur ein Staffelplatz scheint momentan möglich. Line element 6.3. Samaranch fordert neue Nachweismethoden. IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch hat in seltener Offenheit die Grundlagen der im gesamten Weltsport üblichen Dopingkontrollen kritisiert. In einem Interview mit der spanischen Tageszeitung "El Mundo" meinte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees: "Im Urin findet man zu wenig, und Bluttests zeigen längst nicht alles, sonst hätten wir sie schon eingeführt. Wir brauchen neue Nachweismethoden, vor allem bei Blutdoping." Samaranch kündigte darüber hinaus an, bei den am 15. September beginnenden Sommerspielen in Sydney würden rund zehn Prozent der Athleten vor oder nach den Wettkämpfen kontrolliert. Somit wird es bei rund 10.000 erwarteten Sportlern gut tausend Analysen geben.

Ungarischer Wasserballer verlor die Nerven: Der Wasserballer Mate Hesz, Sohn einer berühmten ungarischen Sportler-Familie, sorgte im Pokal-Halbfinale zwischen den Budapester Klubs BVSC und FTC (12:7) vor laufenden Fernsehkameras für einen Skandal. Aus grenzenloser Verärgerung über seinen Ausschluss wegen groben Spiels schlug FTC-Akteur Hesz beim Weg in die Kabinen den gegnerischen Trainer und Olympiasieger György Gerendas zweimal ins Gesicht. Line element 5.3. Neue Links

Wasserspringen: Grandprix in Rostock

Meldung Sonntags-Zeitung: Pellandini zu Genf. Tony Ulrich (60), langjähriger Nationaltrainer des Schwimmverbandes und Chefcoach von Genève Natation, wird Administrativer Direktor des NLB-Eishockeyklubs Servette. Den Nationaltrainer-Posten werden sich künftig alternierend Christophe Pellandini (Agno), Laurent Vouilloz (Vevey-Natation) und Gerard Moerland (SC Uster) teilen. Allerdings hat Ulrichs Wechsel auch auf Klubebene Folgen: Pellandini, Trainer von Flavia Rigamonti in Agno, wird nach den Olympischen Spielen im Oktober 2000 sein Nachfolger in Genf. Pellandini betonte jedoch, er bleibe Präsident von Atlantide Agno und werde auch die Zusammenarbeit mit Rigamonti fortführen. Ein Jahr - bis nach den Matura-Prüfungen 2001 - werde sie auf jeden Fall noch im Tessin schwimmen. Danach liege auch ein Wechsel nach Amerika im Bereich des Möglichen. Dass Pellandinis langfristige Zukunft wohl eher im Tessin als in Genf liegt, belegt sein Projekt einer neuen Schwimmhalle in Agno, die er bis in rund vier Jahren realisiert haben will.mos.

Sieben ehemalige DDR-Spitzensportlerinnen haben beim Berliner Landgericht eine Sammelklage eingereicht, um die Auswirkungen des Zwangsdopings auf die eigene Nachkommenschaft klären zu lassen. Die Frauen, unter ihnen die ehemaligen Schwimmerinnen Martina Gottschalt und Jutta Gottschalk, werden von dem Heidelberger Zellbiologen Professor Werner Franke und dem Baumann-Anwalt Michael Lehner beraten, wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet. Schon in voraufgegangenen Prozessen um die systematische Vergabe von Anabolika im DDR-Leistungssport war von Fehl- und Missbildungen bei Kindern ehemaliger ostdeutscher Leistungssportler die Rede gewesen. Dieser Aspekt stand seinerzeit jedoch nicht im Mittelpunkt der Verhandlungen. Martina Gottschalt hat 1985 einen Sohn mit einem Klumpfuss zur Welt gebracht, die Tochter von Jutta Gottschalk wurde 1994 mit einem blinden Auge geboren. Auch von Früh- und Fehlgeburten durch Anabolika ist die Rede. Line element 4.3. Schwedische Meisterschaften 2.-5.3.00

Gesperrter Marathonschwimmer Meca beweist Ausdauer: Er hat den belgischen Anwalt Jean-Louis Dupont mit einer zivilrechtlichen Klage gegen den Entscheid das Court d'Arbitrage du Sport in Lausanne beauftragt. Dupont ist als Anwalt von Jean-Marc Bosman bekannt geworden. Der Fussballer Bosman hat sich 1995 gegen die UEFA in Bezug auf die schikanösen Transferbestimmungen zur Wehr gesetzt und vor Gericht gewonnen. Dupont sagte, dass wenn Meca den Fall gewinnt, das ganze Dopingsystem im Sport neu organisiert werden muss. Meca sei der Bosman im Doping, er sei das Opfer eines Systems, das nicht funktioniere und revidiert werden müsse, fügte Dupont bei. Meca bleibt auf dem Standpunkt, dass seine erhöhten Nandrolonwerte auf den Genuss von Wildschweinfleisch (Keiler) zurückzuführen sei.

Fifa sperrt Nandrolon-Doper nicht. Der Weltfussballverband Fifa wird Spielerinnen und Spieler, denen die Einnahme des anabolen Steroids Nandrolon nachgewiesen wird, nicht mehr sperren. Dies gab Fifa-Sprecher Andreas Herren bekannt. Begründet wird die Entscheidung mit einer Schweizer Studie, die den Grenzwert für Nandrolon in Frage stellt. "Die bisherigen Grenzwerte für Nandrolon würden danach vor keinem Gericht mehr Bestand haben", erklärte Herren. Prominente Nandrolon-Fälle betreffen die Olympiasieger Dieter Baumann, Linford Christie und eine Reihe von Schwimmern. Line element 3.3. European Masters Records 1999 Line element 2.3. Australische Offizielle vermissen Verständnis bei der FINA. Nachdem die FINA australische und amerikanische Schwimmer wegen ihres Verhaltens am World-Cup in Berlin kritisiert hatte (Rückzug wegen "Mängel" bei der Doping-Probenahme), teilte der Präsident von Swimming Australia, Terry Gathercole, der Presse mit, dass er über die FINA enttäuscht sei. "Es scheint ein Mangel an Mitgefühl und Verständnis für das, was die Schwimmer heute erleben vorhanden zu sein", sagte Gathercole. "Sie haben wirklich keine Ahnung, durch was die jungen Schwimmer und Athleten rund um die Welt durch müssen. Die Athleten sehen in Zeitungsberichten, dass Zahnpasta und Nahrungsmittelzusätze präpariert sind und zu positiven Testergebnissen führen u.s.w." Gathercole ist überzeugt, dass in Berlin die Schwimmer und Trainer ein Recht hatten, gegen die offenbar laxen Testmethoden zu protestieren.

Auf absehbare Zeit wird es kein direktes Nachweis-Verfahren für das umstrittene Hormon Erythropoietin (EPO) geben. In dieser skeptischen Einschätzung waren sich die Experten bei einem Seminar "Dopingfreier Sport" des Landessportbundes Hessen (lsbh) über neue wissenschaftliche Erkenntnisse für die Doping-Bekämpfung einig. "Ein direkter Nachweis wird in den nächsten Jahren nicht ins Haus kommen", sagte der Freiburger Sportmediziner Josef Keul am Mittwochnachmittag in Frankfurt/Main. Auch aus der Sicht des Leiters des Kölner Doping-Analyse-Labors, Wilhelm Schänzer, gibt es weltweit keine Gruppe, die bei einer Erkennung von künstlich zugeführtem EPO vor dem Durchbruch steht. Allerdings sieht der Nachfolger von Manfred Donike dennoch Chancen, dass es auf einem indirekten Weg zu einem Nachweis der unerlaubten EPO-Einnahme kommt. Durch das vor allem im Radsport verbreitete Hormon wird vor allem die Ausdauerleistung verbessert. In Australien wird, so Schänzer, derzeit eine Untersuchung durchgeführt, die noch vor den Olympischen Spielen im September in Sydney abgeschlossen sein soll. Dabei sollen rund 1.000 Top-Sportler weltweit untersucht werden, um eine solide Basis für die Grenzwerte zu bekommen. Diese Auswertung wird finanziell vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) mit einer Million Dollar gefördert. Beim indirekten Nachweis sollen insgesamt fünf Kriterien erfasst werden, neben Hämatokrit auch das Hämoglobin. Beide sind für die Sauerstoff-Transportfähigkeit des Bluts entscheidend. Laut Schänzer könnte dieses Verfahren dann sogar bei Olympia angewandt werden, wenn die Wissenschaftler auf dem fünften Kontinent rechtzeitig fertig werden. "Möglich ist vieles", meinte der Kölner Biochemiker. Keul sieht dagegen eher praktische Hinderungsgründe. Um den indirekten Nachweis führen und einen Ausschluss dann auch gerichtlich absichern zu können, müsste von allen Sydney-Startern ein Datenstamm über Blutwerte gesammelt werden. Bei rund 10.000 Sportlern ist dies ein in der Kürze der Zeit kaum noch durchzuführendes Vorhaben.

Die Top-Ten Schwimm Webseiten in den USA

Australien schickt nur zweitkassige Equippe an die Kurzbahn-WM in Athen (16.-19.3.00): Die Topleute bleiben lieber zu Hause, um sich für die Trials vorzubereiten, teilte der Sprecher von Swimming Australia Ian Hanson mit. Teilnehmer: Männer: Robert Abernethy, Ashley Callus, Brett Hawke, Darren Lange, Steven McBrien, Adrian Radley, Burl Reid, Edward Roche, Robert Wyllie, Leo Biggs, Kaine Love, Ian Van der Wal. Frauen: Rebecca Brown, Carmen Cosgrove, Yasmin Dunn, Brooke Hanson, Kellie McMillan, Clementine Stoney, Jordana Webb, Elka Graham, Joy Symons, Kirsten Thomson. Line element 1.3. Russische Meisterschaften (25 m Bahn)

Dopingtests in Berlin waren regulär. Die umstrittenen Doping-Kontrollen beim Schwimm-Weltcup Anfang Februar in Berlin sind nach Erkenntnis des Weltverbandes FINA völlig regulär abgelaufen. Es habe "keine Verletzung der FINA-Doping-Kontrollbestimmungen gegeben, weder durch den Medizinischen Delegierten der FINA noch durch irgendjemand anderen", teilte die FINA am Mittwoch in einer Presseerklärung aus Lausanne mit. Nach Prüfung mehrerer schriftlicher Berichte von FINA- Funktionären sowie beteiligten Schwimmern und Trainern sei die Exekutive zu dem Schluss gekommen, "dass keine Maßnahmen in dieser Angelegenheit unternommen werden müssen". Berliner Weltrekorde offiziell. Damit sind auch die in Berlin aufgestellten drei Weltrekorde offiziell: Neue Kurzbahn-Bestmarken hatten der Australier Ian Thorpe über 200 m Freistil (1:41,10 Minuten), der Amerikaner Lenny Krayzelburg über 100 m Rücken (51,28 Sekunden) sowie über 200 m Rücken (1:52,43 Minuten) aufgestellt. Alle Dopingtests waren negativ ausgefallen. Unmittelbar nach dem Weltcup-Meeting hatte Terry Gathercole als Präsident des australischen Schwimm-Verbandes eine Annullierung der Doping-Kontrollen gefordert. Thorpe und Krayzelburg hatten die IOC- zugelassenen Behälter moniert und waren erst nach einem Polizeieinsatz bereit, ihre Urinproben abzugeben, die von der Berliner Polizei in einem Container amtlich versiegelt wurden.

Schuldig: David Meca-Medina (Spanien) und Igor Majcen (Slowenien) sind vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne des Dopings mit Nandrolon, das auch im Urin des Leverkusener Läuferstars Dieter Baumann gefunden worden war, für schuldig befunden worden. Sie konnten die Richter nicht mit ihrer Version von der Einnahme des Mittels durch den Verzehr mehrerer Schweine-Menüs überzeugen. In Lausanne hatten beide gegen Vier-Jahres-Sperren des Schwimm-Weltverbandes (FINA) geklagt und argumentiert, das Nandrolon sei beim Verzehr des Fleisches eines unkastrierten Keilers in ihren Körper gekommen. Dieses hatten sie vor den positiven Proben beim Weltcup im Januar 1999 in Brasilien angeblich an fünf aufeinander folgenden Tagen in ihrem Hotel in Salvador de Bahia zu sich genommen. Das Menü beinhaltete nach ihren Angaben auch Leber, Nieren und Innereien des Schweines. Wissenschaftliche Expertisen, die der CAS für seine Entscheidung eingeholt hatte, ließen diese Form der Zufuhr verbotener Substanzen jedoch als wenig wahrscheinlich erscheinen. News Schwimmverband:
Neue Richtlinien Sport und Militär Nouvelles directives sport et militaire
Schlussbericht World-Cup Paris/Rapport final World-Cup Paris

13 SchweizerInnen nach Athen. Die Schweiz ist an den Kurzbahn-WM vom 16. bis 19. März in Athen mit 13 Teilnehmern vertreten. Angeführt wird die Delegation von den beiden Bronzemedaillengewinnern der letztjährigen WM in Hongkong, Flavia Rigamonti und Remo Lütolf. Kurzbahn-WM Athen. 16. bis 19. März. Selektion. Männer: Bühler (SK Langenthal/50 m, 100 m Crawl), Novy (Vevey-Natation/100 m, 200 m Crawl), Lütolf (SC Uster/50 m, 100 m Brust), Liechti (SC Uster/50 m Delfin, 100 m Lagen), Gabrilo (Flippers Team Locarno/200 m Delfin), Platel (Vevey-Natation/200 m, 400 m Lagen), Gilgen (SV Basel/100 m Rücken). - Frauen: Zahnd (Vevey-Natation/200 m Crawl, 100 m Lagen), Paquier (SC Uster/200 m Crawl), Chantal Strasser (Atlantide Agno/400 m, 800 m Crawl), Rigamonti (Atlantide Agno/800 m Crawl), Czaplicki (Agno/200 m Brust), Zumstein (SV Kriens/50 m Crawl).

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Februar 2000

Line element 29.2. 16 Mannschaften nehmen bei der Olympia-Qualifikation der Wasserballer vom 6. bis 14. Mai in Hannover teil. Um die sechs Tickets für Sydney spielen Gastgeber Deutschland, die Niederlande, Jugoslawien, Griechenland, Russland, Rumänien, Slowenien, die Slowakei, Kuba, Brasilien, Kanada, Kolumbien, Kasachstan, Singapur, Usbekistan und Südafrika. Bereits qualifiziert sind Europameister und Weltcup-Sieger Ungarn, Kroatien, Spanien, Italien, die USA und Gastgeber Australien. Für die olympische Premiere der Frauen werden vom 22. bis 30. April in Palermo noch drei Plätze vergeben. Neben Deutschland müssen Weltmeister Italien, Tschechien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Ungarn, Russland, Brasilien, die USA, Japan und Kasachstan antreten. Qualifiziert sind Australien, Europameister Niederlande und Weltcup-Sieger Kanada. Die Auslosung für beide Turniere findet am 19. März am Rande der Kurzbahn-Weltmeisterschaften der Schwimmer in Athen statt. Line element 28.2. Resultate Regionalmeisterschaften Uster / Sindelfingen / Nachgeführte Club-Bestenlisten

Internationales Meeting Sindelfingen Auch am Internationalen Wettkampf in Sindelfingen, der mit 2800 Einzelstarts und einem Teilnehmerfeld von mehr als 700 SchwimmerInnen stark besucht wurde, gelangen dem mitten in einer harten Trainingsphase steckendem Team des SVL einige Medaillen und Bestzeiten. In den Jahrgangskategorien 83 und 82 erreichten Stephan Bachmann, Flori Lang, Renato Sydler sowie Carmela Schlegel, Patrizia von Allmen und Katja Reuter eine eindrückliche Zahl an Podestplätzen. Aber auch den in der offenen Kategorie schwimmenden Limmatlern Georg Miler über 50m + 100 Brust, dem sogar ein neuer Klubrekord über 50 gelang, sowie Jens Reuter über 50m Crawl im CUT OFF Final gelangen Medaillen. Weiter wurden bei diesem letzten Wettkampf vor den Schweizerischen Hallenmeisterschaften in Genf bei 94 Starts 32 neue Bestzeiten realisiert.

28.2. Protokolle der DV 1999 in Bissone jetzt abrufbar Line element 27.2. Neuer SR 400 Lagen durch Yves Platel: 4:26.78

Neues vom Schwimmverband: Bestenlisten Masters Suisse / Ersatzzeiten beim Ausfall des Automaten / Neue Formulare

Neue Links Line element 26.2. Die Aussies fiebern auf die Trials für Sydney. Die Telstra 2000 Selection Trials werden vom 13.-20 Mai in Sydney stattfinden. Es wird das grösste Meeting sein, das je in Australien stattgefunden hat. Es werden 8000 Sitzplätze bereit gestellt. Das 8-tägige Programm wird dem Olympischen Programm entsprechen. Australian Open Championships

Don Talbots Job steht zur Debatte. Während mehr als 40 Jahren bürgte ein Name für australische Schwimmqualitäten: Don Talbot. Talbot machte klar, dass er nach Sydney das Zepter abgeben möchte. Dieses Wochenende wird darüber diskutiert, wer sein Nachfolger werden könnte, oder lieber, wie man ihn unterstützen könnte, dass er trotzdem noch als Nationalcoach erhalten bliebe. Denn die Qualitäten von Talbot hat ncoh keine(r) erreicht. Line element 25.2. Thorpe entscheidet sich doch für Speedo: Im Vorfeld von Sydney wechselt Thorpe vom teflon-beschichteten Adidas Bodysuit zu Speedo, und zwar nach Verhandlungen mit dem Australischen Olympischen Komitee, AOC. Im letzten August berichtete Adidas über einen langfristigen Vertrag mit Thorpe, der ihn in eine weltumspannende Marketingstrategie einband. Aber eine Klausel im AOC hält fest, dass die Mannschaftsmitglieder sich an die vom AOC gewählten Ausrüster halten müssen, mit Ausnahme von technischen Ausrüstungsgegenständen wie Schuhen, Schwimmbrillen etc. Der Speedo-Anzug wird zur Zeit von Susie O'Neill und Grant Hackett getragen. Line element 24.2. Nichts Neues Line element 23.2. Denis Oswald hats geschafft: Ein Aufstieg im Weltsport. Der Schweizer gehört jetzt zu den führenden Kräften. Die Vereinigung der Sommersport-Verbände (ASOIF) mit olympischen Sportarten wählte den 53 Jahre alten Präsidenten des Internationalen Ruder-Verbandes (FISA) in Lausanne zu ihrem neuen Vorsitzenden. Oswald wurde damit Nachfolger des verstorbenen Italieners Primo Nebiolo, der dem Weltverband für Leichtathletik (IAAF) vorstand. Vor Karrieresprung im IOC. Der Jurist aus Neuenburg, der die FISA seit 1989 führt und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) seit 1991 angehört, steht nun auch vor einem Karrieresprung im IOC. Oswald wird mit großer Wahrscheinlichkeit bei der bevorstehenden Vollversammlung in Sydney in das um vier auf 15 Sitze erweiterte IOC-Exekutivkomitee aufgenommen werden. Oswald setzt sich im zweiten Wahldurchgang durch. Bei der Wahl von 28 Verbänden in Lausanne setzte sich Oswald im zweiten Durchgang mit 18:10 gegen den mexikanischen Schützenpräsidenten Olegario Vasquez Rana durch. Als dritter Bewerber war der algerische Schwimmpräsident Mustapha Larfaoui mit nur vier Stimmen im ersten Durchgang ausgeschieden. Als Folge der Aufnahme von jeweils 15 Vertretern von Nationalen Olympischen Komitees (NOKs), Sportverbänden und aktiven Athleten hatte die IOC-Vollversammlung im vergangenen Dezember beschlossen, dass die neue Zusammensetzung der Session auch in dem Exekutivkomitee eine Entsprechung finden müsse. ASOIF-Vorsitzender hat Chance auf Exekutivkomitee. Somit werden die zusätzlichen vier Sitze in der Exekutive von Vertretern der Verbände, der Athleten und der NOKs eingenommen werden. Es gebe zwar "keinen Automatismus", das der neue Vorsitzende der ASOIF in die Exekutive aufgenommen werde, sagte dessen deutsches Mitglied Thomas Bach. "Die Vollversammlung muss das Auswahlrecht haben." Jedoch habe der neue ASOIF-Vorsitzende eine "größte Chance" auf Aufnahme in das Exekutivkomitee.

Der Schweizerische Schwimmverband plant den Ausbau der Internetpräsenz: Wer sich über den aktuellen Stand der Entwicklung der neuen FSN-Homepage interessiert, kann sich das mal hier anschauen: http://www.fsn.ch/fsn_d_develop.htm

Der SV Limmat wird seine Dienstleistung der "Swim-News" voraussichtlich dem Verband auf seiner Frontpage zur Verfügung stellen.

Diskussionsbeträge bitte schicken an: christian.kaufmann@gmx.net und gleichzeitig auch an mich harald.mueller@awi-gmbh.ch

Darüber hinaus existiert versuchsweise bereits ein automatischer e-mail-push-service, d.h. man wird automatisch über news per e-mail orientiert. Anmeldungen bei http://www.fsn.ch/sw.

Chantal Strasser: Vom Vergnügen sich selbst zu quälen

Büchse und Kamrau führen Marathon Swimming World Cup an: Hernandarias/Argentinien - Die beiden Rostockerinnen Peggy Büchse und Britta Kamrau führen gemeinsam den Fina-Marathon-Weltcup an. Nach drei von insgesamt elf Rennen liegen sie in der Gesamtwertung vorne. Mit einem zweiten Platz beim mit 88 Kilometer längsten Rennen im Rio Parana bei Hernandarias in Argentinien konnte Peggy Büchse nach 10:06:54,0 Stunden zu ihrer Vereinskollegin Britta Kamrau aufschließen, die mit 10:12:39,0 Stunden Dritte wurde. Vor einer Woche hatte Kamrau in Rosario über 64 Kilometer gewonnen. Vize-Europameisterin Angela Maurer musste bereits nach zwei Stunden aufgegeben. Der Sieg ging in 10:01:14,0 Stunden an die Niederländerin Edith van Dijk.
Gesamtsieg ist 57.000 Dollar wert. "Es waren sehr harte Bedingungen. Wegen des Wasserstandes musste eine längere Strecke geschwommen werden. Die Aktiven waren 95 Kilometer unterwegs", sagte Trainer Christian Bartsch. Der Coach hofft darauf, dass die Rostockerinnen am Ende in der mit insgesamt 57.000 Dollar dotierten Gesamtwertung vorne liegen. Große Chancen auf den Sieg in der Gesamtwertung hat nach seinem dritten Erfolg in Folge auch der Franzose Stephane Lecat, der nach 9:55:16,0 Stunden den Slowenen Macen Majcen (9:55:28,0) knapp hinter sich lassen konnte. Christof Wandratsch (Burghausen) und der Rostocker Andre Wilde gaben auf. Der Fina-Marathon-Weltcup wird am 15. Juli in Kanada fortgesetzt. (Marathon Swimming World Cup Seite der FINA) Line element 22.2. Nichts Neues Line element 21.2. Wasserspringen: Schweizer Hallenmeisterschaften

Kreatin-Supplementation: Neue Erkenntnisse der Wissenschaft (Prof. T. Wallimann, ETH Zürich). Weitere Informationen über Kreatin.

Völker: "Mehr und bessere Kontrollen". "Ich bin für Doping-Pässe, aus denen weltweit ersichtlich wird, wer in welchem Zeitraum wie oft kontrolliert wurde", sagte die derzeit erfolgreichste deutsche Schwimmerin. Nach eigenen Angaben wird die Weltrekordhalterin über 50 m Rücken derzeit "öfter als einmal pro Monat kontrolliert". Doch die Bekämpfung geht ihr selbst im eigenen Land zu langsam voran: "Es gibt so viele Tagungen und Beschlüsse. Da ist schon verwunderlich, dass so wenig dabei herauskommt." Dass am Thema Doping derzeit kaum ein Spitzensportler vorbeikommt, hat die 25-jährige Hamburgerin längst einsehen müssen. "Das Schlimme ist, dass im Moment die Glaubwürdigkeit zerstört ist. Du kannst allen nur hundert Mal sagen, dass du noch nie etwas genommen hast. Überzeugen kannst du damit aber nicht." In Sydney hat sich die Freistil- und Rückenspezialistin zum Ziel gesetzt, "auf allen Strecken eine Medaille zu gewinnen". Den Trubel um Werbekönigin Franziska van Almsick, die seit ihren ersten Olympiamedaillen 20 Millionen Mark verdient haben soll, sieht Sandra Völker inzwischen gelassen: "Franziskas Popularität hat nichts mit Schwimmen zu tun." Allerdings wünscht sie sich, dass die sportlichen Leistungen der Athleten wieder mehr in den Vordergrund rücken. Derzeit trainiert Sandra Völker in Abu Dabhi (Arabische Emirate) auf das erste große Saisonziel hin: Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Athen (16. bis 19. März) will sie über 50 m Rücken ihren eigenen Weltrekord verbessern. Line element 20.2. Neue Links

Wasserspringen: Weltcup in Sydney Line element 19.2. Doping-Kontrollen beim Berliner Weltcup in Ordnung. Alle Doping-Kontrollen beim Kurzbahn-Weltcup im Schwimmen in Berlin vor zwei Wochen waren negativ. Damit dürften die Weltrekorde des Australiers Ian Thorpe über 200 m Freistil (1:41,10 Minuten) und des Amerikaners Lenny Krayzelburg über 100 m Rücken (51,28 Sekunden) und 200 m Rücken (1:52,43 Minuten) anerkannt werden. "Die Urinproben waren in Ordnung und damit ist für den Schwimm-Weltverband alles klar", erklärte Harm Beyer (Hamburg) als Vorsitzender des Doping Panels der FINA. Unmittelbar nach dem Weltcup-Meeting in Berlin hatte Terry Gathercole als Präsident des australischen Schwimm-Verbandes eine Annullierung der Doping-Kontrollen gefordert. Thorpe und Krayzelburg hatten die IOC-zugelassenen Behälter moniert und waren erst nach einem Polizeieinsatz bereit, ihre Urinproben abzugeben, die von der Berliner Polizei in einem Container amtlich versiegelt wurden. "Die FINA kann keine Kontrollen für nichtig erklären. Entweder die Probe ist positiv, dann wird weiter ermittelt. Oder sie ist negativ, dann ist alles in Ordnung", sieht Beyer keine Veranlassung für die FINA, die Forderung der Australier weiter zu verfolgen.

Samaranch vermittelt zwischen Knight und Pound. Mit einem Kuss unter Männern ist am Freitag die Tagung des Exekutivkomitees des Internationalen Olympischen Komitees IOC) in Sydney höchst ungewöhnlich zu Ende gegangen. Der umstrittene Olympia-Minister Michael Knight verpasste seinen Wangenkuss mit IOC-Vizepräsident Richard Pound ausgerechnet jenem Mann, der ihm am Vortag noch eine Misswirtschaft vorgehalten hatte. Neben dieser Demonstration vor laufenden Kameras gab es am Schlusstag des dreitägigen Treffens der Exekutive zwei wichtige Nachrichten: Es wird immer wahrscheinlicher, dass eine zuverlässige Testmethode für das Blutdopingmittel EPO doch schon bis zu den Spielen im September in Sydney zur Verfügung steht: Positivstes Ergebnis der Tagung in der Olympiastadt war wohl die Tatsache, dass der EPO-Test nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint. Allan Hahn vom Australischen Sportinstitut in der Hauptstadt Canberra berichtete am Freitag, dass bei der Aufspürung des Dopingmittels durch eine Blutuntersuchung nur noch eine Fehlerquote von 1:100 000 bestehe. Das IOC beteiligt sich mit einer weiteren Million US-Dollar an den Forschungsarbeiten, die ansonsten vom australischen Staat finanziert werden. Das IOC hatte bereits vor einem Jahr beschlossen, bei den Spielen in Sydney erstmals Bluttests durchzuführen. Ob positive Proben auch sanktioniert werden, will das IOC von einer zu 100 Prozent verlässlichen Testmethode abhängig machen.

Die Spitzenverdiener des Kurzbahn-Weltcups der Schwimmer waren die US-Amerikaner Jenny Thompson und Lenny Krayzelburg. Staffel-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Thompson kommt mit vier Disziplinsiegen und Weltrekordprämien auf 26.000, ihr Teamkollege Krayzelburg insgesamt auf 22.000 Dollar. Der "Topf" des Weltverbandes Fina für die 34 Disziplinen und zusätzliche Weltrekorde liegt insgesamt bei 278.500 Dollar. 13.000 Dollar nehmen die deutschen Schwimmer mit. Weltrekordler Mark Warnecke (Essen) und die EM-Dritte Janne Schäfer (Wolfsburg) erhalten jeweils 4.000 Dollar für ihre Erfolge über 50 m Brust. Für zweite Ränge bekommen Sylvia Gerasch (Berlin/ebenfalls 50 m Brust) und Kurzbahn-Europameisterin Anne Poleska (Krefeld/200 m Brust) jeweils 2.000 Dollar, Alexander Lüderitz (Berlin) als Dritter über 50 m Freistil 1.000 Dollar.

Line element 18.2. World Cup in Malmö (SwimNews) - Server in Malmö

Straffung des Worldcup-Programmes. Der Weltverband Fina will zur Steigerung der Attraktivität seine derzeit zwölf Weltcup-Veranstaltungen für die Saison 2000/2001 auf zehn kürzen. Ab der Weltcupsaison 2001/2002 ist sogar eine Reduzierung auf nur noch sechs oder sieben Meetings vorgesehen, die in lediglich einem Monat ausgetragen werden sollen.

Verfassungsrechtler Peter Tettinger zur Dopingproblematik: "Das Doping-Problem ist staatsfern zu lösen" Line element 17.2. Die neue Antidoping-Website: www.antidoping.de Private Trägerschaft - Unterstützt vom Deutschen Sportbund Line element 16.2. Schwimmen in offenen Gewässern: Das Schweizer Programm des IVSCH für das Jahr 2000

Slowenische Kurzbahnmeisterschaften

Synchronschwimmen: Neues vom Verband

Wasserball: Das Damenteam des WSV Basel ist im Europacup der Meister eine Runde weiter!

Doping-Kontrollen in Sydney: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und Australiens Regierung sind sich einig. Auch mit Blick auf die angekündigten Dopingkontrollen im Vorfeld der Olympischen Spiele 2000 in Sydney haben sie am Dienstag gemeinsame Anti-Doping-Richtlinien beschlossen. Somit steht auch die Zusammenarbeit zwischen der australischen Anti-Doping-Agentur (ASDA), dem IOC sowie dem Organisationskomitee (SOCOG) bei den angekündigten Tests von akkreditierten Sportlern unmittelbar vor Beginn der olympischen Wettkämpfe am 15. September auf juristisch sicheren Füßen. Die Vereinbarung enthält von beiden Seiten ausgearbeitete Richtlinien zur Umsetzung aller Maßnahmen beim Thema Doping. IOC und Regierung bekräftigen zudem noch einmal, dass sie gemeinsam alles daran setzen würden, noch vor den Spielen einen zuverlässigen Test zur Überführung von EPO-Sündern zu entwickeln. Vom 2. September an sollen Athleten im olympischen Dorf und in Privatunterkünften ausserhalb von Sydney kontrolliert werden. Das hatte der Belgier Jacques Rogge, Chef der IOC-Koordinierungskommission, angekündigt. Dabei denkt das IOC an eine Größenordnung von bis zu 400 Sportlern. Line element 15.2. Resultate Marathon Swimming World Cup: Maraton Aquatica Rio Coronda Argentinien

15.2. SVL-Klubrekorde nachgeführt Line element 14.2. Thorpe leidet unter Doping-Paranoia. Australiens neuer Schwimm-Weltstar Ian Thorpe hat im Zuge der Dopingdiskussion Befürchtungen über etwaige Sabotageakte geäussert und seine Konsequenzen gezogen. "Ich bin diesbezüglich sehr ängstlich und trinke nur abgefülltes Wasser. Ausserdem versuche ich, 99 Prozent meines Essens zuhause zu mir zu nehmen", erklärte der 17-Jährige am Montag in Sydney. Im Zuge dessen sprach sich Weltmeister Thorpe sieben Monate vor Beginn der Olympischen Spiele in Sydney erneut für die Einführung von Blut-Tests aus. `Das ist der einzige Weg für saubere Athleten, ihre Unschuld zu beweisen." Er selbst versuche nie, irgendwelche Dopingtests zu umgehen, so Thorpe. Der Teenie mit der Schuhgröße 51 stand vor gut einer Woche beim Arena-Worldcup in Berlin im Mittelpunkt, als das Team des australischen Schwimm-Verbandes (ASI) die Art und Weise der Versiegelung sowie die Aufbewahrung der Dopingproben angeprangert und mit Boykott gedroht hatte. Thorpe muss zudem um die Anerkennung seines in Berlin aufgestellten Kurzbahn-Weltrekord über 200 m Freistil (1:41,10 Minuten) bangen. Der Weltverband Fina hatte am Mittwoch vergangener Woche eine Aufforderung der ASI nach einer Untersuchung des Prozederes bei den in der deutschen Hauptstadt genommenen Dopingproben zugestimmt. Die Australier wollen möglicherweise die Entnahme für ungültig erklären lassen. Dann besteht für Thorpe die Gefahr, dass seine Weltbestmarke nicht anerkannt wird, denn die Fina-Regeln besagen, dass es für die Ratifizierung einen gültigen Test geben muss. (Infos). Line element 13.2. Weltcup Paris 12./13.2. mit eigener Website des französischen Verbandes

Weltrekord: Jenny Thompson, 100 m Delphin: 56.80 SR: Agata Czaplicki, 200 Brust: 2:29.20 (Qualifiziert für WM)

Resultate der Schweizerinnen

Überblick Resultate 1.+2. Tag: Frauen. 50 m Crawl: 1. Thompson (USA) 24,94. 25,34. - 21. Zumstein (Sz) 26,08. 24. Flühmann (Sz) 26,77. 29. Funk (Sz) 26,91. - 100 m Crawl: 1. Thompson 53,73. - 27. Zahnd (Sz) 58,07. 28. Zumstein 58,11. - 200 m Crawl: 1. Arsenault (USA) 1:57,80. - 7. Zahnd (Sz) 2:01,73 (im Vorlauf 2:01,28). 21. Zumstein 2:03,60. 22. Steffen (Sz) 2:04,14. 26. Paquier (Sz) 2:05,46. - 400 m Crawl: 1. Bennett (USA) 4:07,43. - 11. Strasser (Sz) 4:17,69. 16. Zahnd 4:20,22. - 800 m Crawl: 1. Bennett 8:23,46. 2. Strasser 8:29,61. 3. Rigamonti (Sz) 8:36,09. - 50 m Brust: 1. Leprest (Fr) 32,04. - 16. Funk 34,28. - 100 m Brust: 1. Becue (Bel) 1:08,09. - 11. Schlegel (Sz) 1:11,70. 13. Czaplicki (Sz) 1:11,88. 20. Funk 1:14,16. - 50 m Rücken: 1. Schiwanewskaja (Sp) 28,44. - 24. Reuter (Sz) 30,69. - 100 m Rücken: 1. Coughlin (USA) 59,52. - 23. Reuter 1:05,34. - 200 m Brust: 1. Becue 2:25,91. - 4. Czaplicki (Sz) 2:29,20 (SR, zuvor Czaplicki 2:29,60), 14. Gross (Sz) 2:42,17. - 200 m Rücken: 1. Maracineanu (Fr) 2:08,27. - 26. Reuter 2:18,44. - 50 m Delfin: 1. Leprest 32,04. - 18. Grämiger (Sz) 30,02. 19. Paquier 30,19. 20. Flühmann 30,38. - 100 m Delfin: 1. Thompson 56,80 (WR, zuvor Thompson 56,90). - 16. Niklaus (Sz) 1:05,92. 19. Grämiger 1:06,57. - 100 m Lagen: 1. Thompson 1:01,22. - 19. Zumstein 1:06,78. 20. Steffen 1:06,84. 27. Reuter 1:08,23. - 200 m Lagen: 1. Caslaru (Rum) 2:10,65. - 22. Gross 2:23,35. Männer. 50 m Crawl: 1. Vismara (It) 22,17. - 24. Karel Novy (Sz) 23,33. - 100 m Crawl: 1. Borges (Br) 48,54. - 12. Novy 49,98. 37. Bühler (Sz) 51,60. 47. Gilgen (Sz) 52,24. - 400 m Crawl: 1. Szabados (Un) 3:47,01. - 13. Janshon (Sz) 4:08,18. 15. Vedovatti (Sz) 4:14,30. - 50 m Brust: 1. Malek (Tsch) 27,80. - 100 m Brust: 1. Maliarow (Russ) 1:00,53. - 12. Gabrilo 56,82. - 100 m Rücken: 1. Strahija (Kro) 53,75. - 14. Gilgen 56,74. - 50 m Delfin: 1. Wales (USA) 24,11. - 20. Bühler 26,21. 22. Gabrilo (Sz) 26,39. - 200 m Delfin: 1. Hickman (Gb) 1:52,26. - 11. Meyer (Sz) 2:03,87. 16. Platel (Sz) 2:06,27. - 100 m Lagen: 1. Hickman (Gb) 54,79. - 9. Novy 57,90. 14. Gilgen 58,72. - 400 m Lagen: 1. Wouda (Ho) 4:10:48. - 4. Platel (Sz) 4:18,29.

13.2. Schwimmer des SV Limmat am Weltcup Meeting in Paris (12. - 13. Februar 2000) Am zweitletzten Meeting der Weltcup Serie waren mit Katja Reuter, Carmela Schlegel und Jens Reuter auch drei Schwimmer des SV Limmat zusammen mit der Schweizer Nationalmannschaft am Start. Katja Reuter unterbot dabei ihren eigenen Klubrekord über 200m Rücken und setzte die Marke auf 2.18.44. Über 100m Lagen gab es gleich zweimal einen Klubrekord zu verzeichnen. Zuerst unterbot Katja Reuter denn alten Rekord der Klubkameradin Carmela Schlegel von 1.08.75, mit ihrer neuen Bestzeit von 1.08.23. Carmela Schlegel holte sich den Rekord aber wieder zurück und konterte mit dem neuen Klubrekord von 1.07.47. Mit den weiteren Einsätzen und den daraus resultierenden Zeiten über 50m Rücken (30.69) und 100m Rücken (1.05.34), blieb Katja Reuter nur knapp über ihren alten Klubrekorden. Neben dem Klubrekord über 100m Lagen, schwamm Carmela Schlegel über 100m Brust nur knapp an einer Finalqualifikation vorbei (Rang 1-8). Mit 1.11.70 belegte sie nach den Vorläufen Rang elf. Über 50m Brust verpasste sie eine realistische Finalqualifikation mit einer Disqualifikation in den Vorläufen. Jens Reuter, das erste mal mit der Schweizer Nationalmannschaft an solch einem internationalen Anlass dabei, konnte wichtige Erfahrungen für kommende Grossanlässe sammeln. Seine Zeiten über 50m Freistil (24.34), 100m Freistil (54.08), 200m Freistil (1.59.23) und 50m Delphin (27.02).

Neues vom Verband Line element 12.2. In Deutschland wurden 1999 39 gedopte SportlerInnen erwischt: Im Doping-Kampf gibt es in Deutschland keinen Grund zur Entwarnung. Das dokumentiert die am Donnerstag in der Kölner Sporthochschule vorgestellte Jahresstatistik der Doping-Laboratorien aus Köln und Kreischa. Demnach waren im vergangenen Jahr 39 (0,5 Prozent) von 7 726 von den im Deutschen Sportbund (DSB) organisierten Verbänden in Auftrag gegebenen Proben positiv. Allein 14 positive A-Proben entfallen auf den Bundesverband Deutscher Gewichtheber (1 Gewicht- heben, 14 Kraftdreikampf). Auch der Bund Deutscher Radfahrer (5), der Deutsche Eishockey-Bund (3) und der American Football Verband Deutschland (2) sind mehrfach vertreten. Bei insgesamt 4 265 Trainingskontrollen der Anti-Doping-Kommission (ADK) konnten fünf Mal verbotene Substanzen nachgewiesen werden. Die am häufigsten nachgewiese Substanz war Metandienon (8 Mal), gefolgt von Nandrolon (6) und Testosteron (6).

Olympiamedaillengewinnerin Lenore Kight Wingard im Alter von 88 Jahren gestorben. Sie war Mitglied der US-Delegation 1932 (Los Angeles, Gold und Silber) und 1936 (Berlin, Bronze) und wurde von der Presse als "schnellste Nixe der Welt" bezeichnet. Sie schwamm weit übers Alter von 80 Jahren. Sie brauchte 1932 für den 400er 5:28.6 - unter dem alten Weltrekord, die ersten drei Damen schlugen innerhalb einer Zehntelsekunde an. Die Zielrichter brauchten 15 Minuten um die Siegerin zu erklären. Line element 11.2. World Cup Imperia, 9./10. Februar: Resultate 2. Tag Zusammenfassung: Männer: 50 m Crawl: 1. Vismara (It) 22,06. - 200 m Crawl: Thorpe (Au) 1:45,87. 2. Koleda (WRus) 1:47,05. 3. Gallina (It) 1:49,06. - 1500 m Crawl: 1. Righi (It) 14:53,41. 2. Minotti (It) 15:00,30. - 100 m Brust: 1. Fioravanti (It) 1:00,63. 2. Rogers (Au) 1:01,00. 3. Maljarow (Rus) 1:01,20. - 50 m Rücken: 1. Watson (Au) 24,79. 2. Karlo (Kro) 25,14. 3. Letzin (D) 25,23. - 200 m Rücken: 1. Watson 1:55,66. 2. Strahija (Kro) 1:56,07. 3. Romerio (Br) 1:56,22. - 100 m Delfin: 1. Wales (USA) 53,03. 2. Mintenko (Ka) 53,14. - 200 m Lagen: 1. Keller (D) 1:59,21. - Frauen. 100 m Crawl: 1. Thompson (USA) 54,41. 2. Yu Yang 54,82. 3. Nicholls (Ka) 54,89. - 400 m Crawl: 1. Bennett (USA) 4:07,70. - 200 m Brust: 1. Peczak (Pol) 2:26,83. 2. Davis (USA) 2:27,62. 3. Poleska (D) 2:28,58. - 100 m Rücken: 1. Calup (Au) 59,83. 2. Coughlin (USA) 1:01,11. 3. Schiwanewskaja (Sp) 1:01,69. - 50 m Delfin: 1. Thompson 26,54. 2. Yi Ruan 26.60. - 200 m Delfin: 1. Ruan 2:07,22. 2. Button (Ka) 2:07,76. - 100 m Lagen: 1. Thompson 1:01,07. - 400 m Lagen: 1. Klotschkowa (Ukr) 4:36,25. 2. Caslaru (Rum) 4:37,20. 3. Coughlin 4:41,34. Line element World Cup Imperia, 9./10. Februar: Resultate 1. Tag

Verhängnisvolle Entwicklung am DDR-Doping-Prozess in München: Absprache im anstehenden Prozess gegen Ewald und Höppner. Line element 9.2. Wasserball: Qualifikations-Turniere für die Europameisterschaften

Thorpe fürchtet um seinen Weltrekord: Noch am Sonntag war er der gefeierte Star bei den Arena-Worldcups in Berlin. Mit 1:41,10 Minuten über 200 m Freistil hatte Ian Thorpe einen neuen Kurzbahn-Weltrekord aufgestellt. Doch jetzt muss der Australier um seinen Weltrekord bangen. Die internationale Dachorganisation Fina stimmte jetzt einer Aufforderung des australischen Verbandes nach einer Untersuchung des Prozederes bei den in Berlin genommenen Dopingproben zu, nachdem die Australier versucht hatten, die Entnahme wegen nicht regelkonformer Transportbehälter generell für ungültig erklären zu lassen.
Thorpes Weltrekord auf der Kippe. In diesem Fall besteht für den 17 Jahre alten Thorpe die Gefahr, dass seine Weltbestmarke nicht anerkannt wird. Denn die Fina-Regeln sehen eindeutig vor, dass es für die Ratifizierung einen gültigen Test geben muss. Der australische Schwimmverbands-Chef Terry Gathercole akzeptiert den möglichen Rekord-Verlust, sagte aber, es sei wichtiger, absolut regelkonforme Tests durchzuführen.
Unregelmäßigkeiten bei Urinentnahme. Die Verantwortlichen der Australier und der US-Schwimmer hatten während des Arena-Worldcups in Berlin moniert, dass die entnommenen Proben, unter anderem bei den Weltrekordlern Thorpe und Lenny Krayzelburg (USA), in Behältern zum Labor transportiert wurden, die ihrer Meinung nach nicht mehr erlaubt sind. Erst nachdem die Proben unter Polizeiaufsicht gestellt wurden, wichen Australier und US-Amerikaner von ihrer Drohung ab, die Endläufe des zweiten Tages zu boykottieren.

Swimming World wählte die SchwimmerInnen des Jahres 1999:
Welt
Ian Thorpe, AUS
Grant Hackett, AUS
Michael Klim, AUS
-
Penny Heyny, RSA
Jenny Thompson, USA
Susie O'Neill, AUS
Europa
Pieter van den Hoogenband, NL
Alexander Popov, RUS
Lars Frolander, SWE
-
Inge de Bruijn, NL
Yana Klochkova, UKR
Camelia Potec, I
Amerika
Lenny Krazelburg, USA
Tom Malchov, USA
Ed Moses, USA
-
Jenny Thompson, USA
Brooke Bennett, USA
Kristy Kowal, USA
Pazifik
Susie O'Neill, AUS
Masami Tanaka, JPN
Noriko Inada, JPN

Gegen Dopingsünder soll es eine nationale Strafbehörde geben. In der Schweiz braucht es weitere Anstrengungen gegenüber dem Problem Doping. Noch ist das Bestrafen von Dopingsündern Sache der einzelnen Sportverbände. Ziel ist deshalb eine zentrale Strafbehörde für die ganze Schweiz. Dann würden alle Sportlerinnen und Sportler gleich behandelt und bestraft. Die Doping-Kontrolle funktioniert in der Schweiz mittlerweile gut, ist der Schweizerische Olympische Verband der Ansicht. [TA 9.2.] Line element 9.2. Sportler lassen ihre Muskeln spielen. Der Schweizerische Olympische Verband demonstriert Stärke. Über drei Millionen Menschen sind im Schweizerischen Olympischen Verband (SOV) organisiert. Der grösste Verein der Schweiz vertritt die Interessen der Mitglieder von 26600 Vereinen und Klubs aus rund 80 Verbänden. Diese Zahlen machen Eindruck, und der SOV selbst hat gemerkt, dass er Macht hat - nicht nur sportliche, sondern auch politische. Im Nu ist 1996 nach der Einführung der Mehrwertsteuer die Initiative "gegen eine unfaire Mehrwertsteuer im Sport und Sozialbereich" zu Stande gekommen. Bis auf den heutigen Tag hat der SOV dieses Druckmittel nicht aus der Hand gegeben und damit Erfolg gehabt: Mitte Februar wird der Bundesrat die Verordnung zum MwSt.-Gesetz definitiv verabschieden - ganz im Sinne der Sportverbände. "Wenn der Bundesrat sein Versprechen einhält, sind wir zufrieden und ziehen die Initiative zurück", kündete SOV-Präsident René Burkhalter gestern Dienstag an. Damit würden Sport- und Kulturveranstaltungen zum tiefsten Satz von 2,4 Prozent besteuert und das Fundraising gemeinnütziger Organisationen steuerfrei. Bei einem anderen sportpolitischen Thema hingegen hat der SOV keine grossen Einflussmöglichkeiten mehr. Obwohl in der Verfassung festgeschrieben, halten sich immer weniger Kantone daran, in der Volksschule drei Stunden Turnen anzubieten. Die Kantone versuchen so, die strengen Budgetvorgaben zu erfüllen. Noch vor wenigen Monaten drohte SOV-Präsident Burkhalter, auch gegen dieses Vorhaben mit einer Initiative vorzugehen. An der gestrigen Pressekonferenz hielt er zwar an seiner Kritik an dieser "kurzfristigen Politik" fest. Doch anscheinend hat auch der SOV die politischen Realitäten akzeptiert. Darum unterstützt er nun den Kompromissvorschlag aus dem Departement Ogi, wonach die Kantone durchschnittlich zwei Stunden Bewegungsangebot garantieren und die restliche Stunde mit Sonderangeboten kompensieren müssen, etwa Skilager oder Sportwochen. Mit politischem Lobbying wolle man nun die Kantone zwingen, diese Vorgaben auch wirklich umzusetzen, sagte Burkhalter. Am Rande der Konferenz wies Burkhalter darauf hin, dass beim SOV bis jetzt drei Kandidaturen für Olympische Winterspiel eingegangen seien, nämlich aus Graubünden, der Region um Montreux und dem Berner Oberland. Zudem möchte eine Interessengemeinschaft Bodensee die Sommerspiele 2012 in den Anrainerstaaten um den See organisieren. [TA 9.2.] Line element 8.2. Neues vom Verband

London: Gedopte Athleten beschuldigen Lebensmittelzusätze. Mehrere auf Nandrolon postiv getestete Athtleten behaupten, dass Nandrolon oder Metaboliten in Nahrungsmittelzusätzen enthalten seien. Die Dopingspezialisten halten entgegen, dass die im Urin gefundenen Mengen nur im Wissen der Athleten genommen wurden. In England haben die Sportler gute Chancen, mit dieser Ausrede weg zu kommen. Im November hat die IAAF die drei Fälle Linford Christie, Doug Walker und Gary Cadogan an sein Schiedsgericht überwiesen, nachdem sie von UK Athletics rein gewaschen worden waren. Merlene Otteys Fall wird am kommenden Wochenende in Monaco von der IAAF behandelt, für Dieter Baumann beantragt der DLV eine 2-Jahressperre. Nandrolon ist seit 1975 auf der Dopingliste. Es ist ein sehr effizientes Body-Buildingmittel, aber, wenn gespritzt, sehr leicht nachzuweisen. Oral eingenommen verschwindet es nach drei bis vier Tagen unter der Nachweisschwelle im Urin. Letztes Jahr entdeckten die akkreditierten Dopinlabors weltweit 343 Nandrolonfälle. Die Dopingspezialisten schuütteln unisono wegen den abstrusen Schutzbehauptungen der ertappten SportlerInnen verständnislos die Köpfe. "Denken die wir seien Idioten" sagte der kanadische Spezialist Professor Christiane Ayotte. "Wir arbeiten seit rund 20 Jahren am Nandrolon. Wir wissen sehr genau, was das bedeutet, wenn wir es in einem Test finden." [Reuters]

Der Doping-Streit im Welt-Schwimmsport im Anschluss an den World-Cup in Berlin eskaliert weiter. Weitere Infos zum Doping-Skandal am Weltcup in Berlin

Line element 8.2. Diana mit neuem Schwimmanzug: "MACH1" soll einen "technologischen Durchbruch" bedeuten und ist für SchwimmerInnen mit "hohen Anforderungen in Wettkämpfen" entwickelt worden. MACH1 besteht aus silikonhaltigen Materialien und erzeuge extrem wenig hydrodynamischen Widerstand was "lichtgeschwindigkeitartiges" Schwimmen ermögliche. Die Russin Nadia ZHIVANEVSKAYA wird die erste sein, die am Weltcup in Imperia einen solchen Anzug trägt.

Thorpe fliegt evtl. von Berlin nach London, um sich von unabhängiger Stelle auf Doping testen zu lassen. Der Test muss innerhalb von 24 Stunden nach dem WR gemacht worden sein, sonst wird er nicht anerkannt. Der australische Verband gelangt an die FINA, mit dem Antrag, das Dopingverfahren in Berlin zu untersuchen. Die Proben von mindestens 5 Schwimmern seien nicht richtig vor Manipulationen geschützt gewesen. Der Präsident des australischen Schwimmverbandes, Terry Gathercole, wirft den Deutschen Nachlässigkeit in der Dopongbekämpfung und beim Dopingtesten vor: "Sie haben einen Schulterzucken-Einstellung". Gathercole betonte, das sei das erste Mal, dass sich die Australier in Europa beklagten. Line element 7.2. Die Australier verlangen, dass Dopingtests von Berlin nicht gewertet werden. Die offiziellen Verfahren der FINA seien möglicherweise nicht eingehalten worden (s. Meldung von gestern).

Weltcup Berlin: Wichtigste Resultate 2. Tag. 50 m Crawl: 1. Chengii (China) und Foster (Gb) 21,79. - 200 m Crawl: 1. Thorpe 1:41,10 (WR). - 1500 m Crawl: 1. Charvin 14:43,69. - 50 m Rücken: 1. Krayzelburg 24,17. 2. Watson 24,76. - 200 m Rücken: 1. Krayzelburg 1:52,43 (WR). 2. Watson 1:55,82. - 200 m Lagen: 1. Parkin 1:58,18. 2. Letzin 1:58,56. - Frauen. 100 m Crawl: 1. Moracova 54,29. 2. Tappin (USA) 54,37. - 50 m Brust: 1. Poewe 31,13. - 200 m Brust: 1. Kovacs 2:23,33. - 100 m Rücken: 1. Bedford 58,89. 2. Calub (Au) 59,51. 3. Wittstock (SA) 1:00,59. - 50 m Delfin: 1. Tappin 26,33. 2. Yi 26,45. - 200 m Delfin: 1. Jacobsen (Dä) 2:08,41. - 400 m Lagen: 1. Koschkowa 4:35,01. 2. Crippen (USA) 4:35,60.

7.2. Resultate Meeting Lugano

Medaillen für den SV Limmat am XXI Meeting Int. del Ceresio, Lugano. Am Int. Meeting del Ceresio in Lugano konnte der SV Limmat einige Podestplätze verbuchen. Katja Reuter (1. 200m Rücken und 2. 200m Lagen) und Carmela Schlegel (1. 100m Brust und 2. 200m Lagen) gewannen jeweils eine Gold- und eine Silbermedaille. Flori Lang holte einmal Bronze über 100m Freistil. Die beiden Staffeln über 4x50m Freistil (Damen), bzw. 5x50m Freistil (Herren) wurden jeweils Dritte bzw. Erste. Total wurden 12 Bestzeiten erzielt. Line element 5.2. Heute Weltcup in Berlin

NEUE LINKS

Ultra-Schwimmmarathon-WR angesagt: Am 1. März will der Südafrikaner Hulme Scholes den Marathon-Rekord von Susie Maroney brechen (206 km, Isla Mujeres (Mexico) -> Las Tumbas (Kuba) aus dem Jahre 1998). Scholes wollte ursprünglich von Bahia Honda (Kuba) nach Key West (Florida) schwimmen, aber dies ist wegen zunehmender politischen Spannungen zwischen Kuba und den USA nun nicht möglich. Stattdessen plant Scholes von Marathon (sic!) in Florida nach Fort Lauderdale zu schwimmen. Scholes will auf einen Haikäfig verzichten. Es ist eine Website eingerichtet, die während Scholes' Einsatz vom Begleitboot aus alle 2 Stunden nachgeführt wird.

International Masters Calendar 2000

Forbes Carlile am Herzen operiert: Die ersten Stunden nach der 8-stündigen Bypass-Operation sind gut verlaufen, die Genesungschancen seien intakt (s. Meldung vom 2.2.). Line element 4.2. "Swiss Top Sport" gegründet. Im Rahmen des CSI Zürich haben sich die Organisatoren von 13 Schweizer Grossveranstaltungen zur Gründungsversammlung von "Swiss Top Sport" zusammengefunden. Ziel von "Swiss Top Sport" ist es, gemeinsame Interessen dieser Grossveranstaltungen zu vertreten. Als Präsident amtet Daniel Plattner. Die 13 Veranstaltungen in "Swiss Top Sport": Athlétissima Lausanne, "Weltklasse Zürich", Canon European Masters in Crans-Montana (Golf), CSI Zürich, CSI-W Genf, CSIO St. Gallen, Davidoff Swiss Indoors Basel, UBS Swiss Open Gstaad, Swisscom Challenge in Kloten, Tour de Suisse, Rotsee-Regatta in Luzern, Spengler-Cup Davos, Lauberhorn-Skirennen Wengen. Line element 3.2. FINA World Masters Championships Munich

Der Weltcup bleibt auch nach der letzten Reform des Weltverbandes Fina ohne jeden Stellenwert im Schwimmsport. Den Erfolg prominenter Vorbilder wie den Wettkampfserien der Skifahrer oder Tenniscracks konnten die Schwimmer nicht einmal annähernd erreichen. Hauptgrund für das Desinteresse der Stars an den 12 Weltcup-Stationen, ist zum einen der Terminstress der Olympia-Saison. Zum anderen werden die Spitzenschwimmer durch den unübersichtlichen Modus und die mageren Verdienstmöglichkeiten von nur 4 000 Dollar pro Disziplin-Gesamtsieg vergrault.

Neues vom Verband

Weltcup Sheffield: Thorpe stark überlegen.

Philip Whitten, Chefredaktor des US-Magazins Swimming World verteidigt Thorpe gegen deutsche Dopingvorwürfe: "Es gibt absolut keinen Grund für einen Dopingverdacht. Detaillierte Unterwasserstudien zeigen, dass Thorpe eine ausserordentlich gute Technik hat. Darüber hinaus zeigt er auch physisch absolut keine Anzeichen von Doping. Er hat eine ausserordentliche Physis, Naturtalent, exzellentes Coaching und überlegene Technik. Es ist eine Schande, dass überhaupt jemand den Schatten eines Verdachtes auf die Leistungen dieses jungen Mannes wirft." Line element 2.2. Schweizerrekord: Philipp Gilgen (SVB), 50 m Rücken in 0:27.56. Weiter: 400 m Crawl 1. Miluska 4:24,37. - 800 m Crawl: 1. 8:59,83. (Meeting in Kopenhagen).

Deutsche Trainer äussern Dopingverdacht: Ian Thorpe im Kreuzfeuer! "Wir standen beim 200er auf der Tribüne und schüttelten nur die Köpfe als es WR gab" Don Talbot verteidigt Thorpe. Thorpe: "Ich weiss, dass ich nichts genommen habe und werde es auch nie tun. Ich verstehe die Leute nicht, die solche Mittel nehmen - es ist unentschuldbar."

Aufgebot für den World-Cup in Paris

Fehler im Programm der CH-Hallenmeisterschaft!

Der bekannte australische Trainer und "Anti-Dopingpapst" Forbes Carlile liegt nach einem Herzinfarkt offenbar guten Mutes in einem Spital in Sydney. Er wird in den nächsten Tagen einer Bypass-Operation unterzogen. Die Erfolgsaussichten seien gut. Er wurde hospitaliisert für eine Gallenblasenoperation, als die Ärzte eine Herzanomalie vermuteten und mit einem Angiogramm den Verschluss entdeckten. Offenbar "machte" der unter Stress stehende Carlile wegen der bevorstehenden Gallenblasenoperation einen Infarkt, der glücklicherweise sofort erkannt wurde.

Die Europäische Masters-Zehnbestenliste 1998 kann direkt bei der LEN bestellt werden. Vorher sind 20.-- Fr. auf das Konto der UBS, Aeschenvorstadt 1, 4002 Basel (Konto 233-10413.535.0) einzubezahlen. Die eigentliche Bestellung ist zusammen mit einer Kopie des Zahlungsbeleges per Fax an das LEN-Office in Rom zu richten (Fax-Nr. 0039-06-323'70'68). Die besten Ergebnisse des Jahres 1999 (25m und 50m) müssen bis spätestens 28. Februar 2000 durch den SSCHV an den Vorsitzenden des LEN Masters Committee (Frantisek Stochl) geschickt sein. Das Ressort Masters der Techn. Kommission Schwimmen kümmert sich darum. (LEN & Hans Ulrich Schweizer)

Weltcup Sheffield: Zusammenfassung Resultate erster Tag. Männer. 400 m Crawl: 1. Thorpe (Au) 3:40,54. - 200 m Brust: 1. Parkin (SA) 2:09,75. - 100 m Rücken: 1. Krayzelburg (USA) 52,09. - 200 m Delfin: 1. Malchow (USA) 1:53,61. - 400 m Lagen: 1. Parkin 4:13,14. - Frauen. 200 m Crawl: 1. Moravcova (Slk) 1:55,61. - 100 m Brust: 1. Poewe (SA) 1:07,33. - 200 m Lagen: 1. Moravcova 2:11,65.

Antidoping-Agentur-Sitz umstritten. Frankreichs Ministerin für Jugend und Sport, Marie-George Buffet, erklärte, dass ihr Land die Kandidatur von Österreich als neuem Sitz der Welt-Antidoping-Agentur im Falle der Realisierung der politischen Veränderung nicht unterstützen werde. Wenn es sich bestätige, dass Repräsentanten einer ausländerfeindlichen Partei in der Regierung dieses Landes seien, sei es komplett ausgeschlossen, dass Frankreich die Kandidatur unterstütze, sagte die Ministerin. Line element 1.2. Die Geschichte der Schwimmweltrekorde - seit es sie gibt. -> Unter dem Titel "Rankings" -> " Event History " anklicken

Auch in Australien wird gedopt und wie:376 Dopingfälle! Nach der Sperre des zu den olympischen Medaillenanwärtern gezählten Bahnradrennfahrers Tim Lyons gab Natalie Howson von der australischen Anti-Doping-Agentur bekannt, dass auf dem fünften Kontinent in zehn Jahren 376 Sportlerinnen und Sportler des Dopings überführt worden sind. "Wir dürfen nicht mehr mit den Fingern auf andere zeigen", sagte daraufhin Craig McLatchey, der Generalsekretär des Nationalen Olympischen Komitees. Lyons wurde wegen Anbolikamissbrauchs für zwei Jahre gesperrt.

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Januar 2000

Line element 31.1. Medaillen und Klubrekorde für den SV Limmat am Int. Meeting in Uster. Am Weltklasse-Meeting in Uster konnte der SV Limmat mit Carmela Schlegel einen Medaillengewinn verbuchen. An diesem mit Welt- und Europarekordhaltern durchsetzten Teilnehmerfeld gewann sie über 100m Brust die Bronzemedaille und verpasste den eigenen Schweizer- und Klubrekord um knapp eine Sekunde. Klubrekord schwamm sie dafür über 200m Brust und klassierte sich mit 2:37.57 im A-Final auf Rang sechs. Ebenfalls Klubrekord schwamm Katja Reuter. Über 400m Lagen setzte sie die Marke neu auf 5:06.29 und platzierte sich im A-Final ebenfalls auf Rang sechs.

Die A-Mannschaft des SV Limmat, im Moment in einer harten Aufbauphase steckend, schwamm neben den zwei Klubrekorden noch 16 neue Bestzeiten und qualifizierte sich dreimal für das A- Finale und zwölfmal für das B-Finale. Line element 31.1. Weltcup 99/00 Punktestand nach 7 Meetings

Der neuseeländische Schwimmer Trent Bray (Auckland) wurde positiv auf Nandrolon getestet. Der 26-jährige Freistilwschwimmer Bray gewann1994 Silber an den Commonwealth Games und an der Kurzbahn-WM. Auch er behauptet, nie etwas Unerlaubtes genommen zu haben. Er riskiert eine 4-jährige Sperre.

Die Wasserspringerinnen Jacqueline Schneider und Catherine Maliev qualifizierten sich für den olympischen Synchronwettkampf. Die Bülacherin Jacqueline Schneider (27) qualifizierte sich am Samstag im Olympiabecken von Sydney zusammen mit ihrer Westschweizer Kollegin Catherine Maliev-Aviolat (29) für den Synchronwettkampf vom 3-m-Brett im September. Die Weltcupveranstaltung war vom internationalen Verband Fina zum Ausscheidungswettkampf ernannt worden. Michael Geissbühler, der Technische Direktor des Schweizer Verbandes, bezeichnete die Ausscheidung als Horrorwettkampf, weil sich auf Grund dieser einzigen Möglichkeit 18 Duos gemeldet hatten. "Wir erreichten in den letzten Jahren immer wieder dritte und vierte Ränge im Synchronspringen, mitgemacht haben bei diesen Springen aber immer höchstens acht oder neun Teams." Schneider und Maliev-Aviolat qualifizierten sich als 12. und letztes Team mit einem verpatzten Vorkampf doch noch für den Final, in dem sie Achte werden mussten für die Olympiaqualifikation (acht teilnahmeberechtigt). "Mit einer wahnsinnigen Leistungssteigerung haben sie dies geschafft", sagte ein überraschter Geissbühler. Als Achte liessen die Schweizerinnen die besser eingestuften Amerikanerinnen, die Weissrussinnen und die Französinnen hinter sich. Die Französinnen hatten an der EM Silber gewonnen, während Schneider/Maliev sich als Sechste platzierten.
Diplom auf sicher. Qualifizieren konnte sich für Sydney nur, wer auch im Einzel vom 3-m-Brett antreten kann. Diese Bedingung hatten sowohl Schneider als auch Maliev im letzten Jahr bereits mehrmals erfüllt. Am Freitag bestätigten sie diese Leistung im Vorkampf noch einmal, Schneider wies auf dem 20. Rang 245,73 Punkte und Maliev (18.) 246,30 von 245 erforderlichen auf. Maliev erreichte damit auch den Einzelfinal, wo sie sich auf den 15. Rang vorarbeitete. Weil nur acht Teams am olympischen Synchronspringen teilnehmen können, ist den Schweizerinnen bereits jetzt ein Diplom sicher. (TA 31.1.00) Line element 30.1. Nachgeführt: Clubbesten- und Rekordlisten Line element 29.1. Internationales Meeting in Uster 29.-30.1.2000: Schlussergebnisse

Neue Schweizerrekorde am IMU: 200 Brust, Agatha Czaplicki 2:29.60 (vorher Agata Czaplicki 2:30.00)
400 Frei, Gerry Strasser 3:52.86 (vorher Adrian Andermatt 3:53.90)

Brisbane Mini Championships 28.-30.1.00: Resultate

Zum 30. Geburtstag ein Sieg: Schwimm-Weltmeister Jörg Hoffmann feierte seinen 30. Geburtstag am Samstag standesgemäss: Der Langstrecken-Experte aus Potsdam, viermal Europameister überber 1500 m Freistil, gewann beim IMU die 200 m Freistil in guten 1:48.08.

NEUE LINKS Line element 29.1. Schweizerrekord am IMU: 200 Rücken, Chantal Strasser 2:14.34 (vorher Ivana Gabrillo 2:15.99).

Wasserspringen: Catherine Maliev und Jacqueline Schneider qualifizieren sich für Sydney. Resultate Weltcup Sydney

Sandra Völker: Im fremden Element zuhause

Sandra Völker und Mark Foster in Magglingen: In der Eidgenössischen Sportschule Magglingen wurde in den letzten 3 Tagen ein Lehrfilm über das Training des Sprinters im Schwimmen hergestellt. Der Film entsteht in Zusammenarbeit zwischen dem Schweizer Bundesamt für Sport, dessen Sportlehrfilme mehrfach preisgekrönt sind, und dem vom Deutschen Dirk Lange trainierten Sprint-Weltklasseduo Sandra Völker (De) und Mark Foster (Gb), das zusammen 39 Einzelmedaillen an Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Sommerspielen gewonnen hat.

Wasserspringen: Sydney (Au). Weltcup. Männer. 10-m-Brett, Synchron: 1. Tian Lian/Huang Olang (China) 353,34. 2. Helm/Newbery (Au) 337,20. 3. Waterfield/Taylor (Gb) 328,29. - Frauen. 3-m-Brett: 1. Guo Jingjing (China) 571,68. 2. Fu Mingxia (China) 566,25. 3. Bulmer (Ka) 520,47.

Amy Van Dyken will in Sydney, entegen früherer Berichte, nicht nur über 50 m sondern auch über 100 m Frei starten. Sie lasse bloss die 100 Delfin fallen. Line element 27.1. Carmela Schlegel in den TOP 100 der Welt. In den TOP 100 Weltranglisten vom Januar 2000, über die 25m und 50m Bahn, konnte sich mit der 16-jährigen Carmela Schlegel auch eine Schwimmerin des SV Limmat platzieren. Mit den an den Kurzbahneuropameisterschaften in Lissabon geschwommen Zeiten über 50m und 100m Brust, platziert sie sich mit 32.81 über 50m Brust auf Rang 53 und mit 1:10.60 über 100m Brust auf Rang 59 der Kurzbahn-Weltrangliste. Auf der 50m Bahn TOP 100 Weltrangliste, bringt sie ihr der im Januar, am Int. Hi Point Meeting geschwommene Schweizerrekord über 50m Brust (33.57), auf Rang 72.

Resultate B-Wettkampf in Bülach Line element 27.1. US-Swimming: Top 16- und Top 100-Listen nachgeführt (ab 10-jährig; Achtung: Short course = 25 yards!) Line element 26.1. Einladung Schweizerhallenmeisterschaften / Invitation CHAMPIONNATS SUISSES D'HIVER 2000

China wehrt sich gegen Anschuldigungen. Die chinesischen Schwimmer haben sich vehement gegen die nach den jüngsten Erfolgen erhobenen Doping-Verdächtigungen zur Wehr gesetzt. Diese Anschuldigungen seien absurd, sagte Zhang Qiuping, Vizepräsident des chinesischen Verbandes, der Zeitung "China Daily". Der australische Cheftrainer Graeme McDonald hatte die Schwimmer aus dem Reich der Mitte der illegalen Leistungssteigerung verdächtigt. Die Chinesen seien immer stärker geworden, je länger die Rennen gedauert hätten. Sie seien überhaupt nicht müde geworden, sagte McDonald, nachdem die Gastgeber am Weltcup in Shanghai 28 von 34 Konkurrenzen zu ihren Gunsten entschieden hatten. Auch US-Coach John Leonard hatte sich überrascht über diese Erfolge geäussert. Dagegen sagte Zhang, die FINA sei am Weltcup für die Dopingtests zuständig gewesen, daher sollten Anschuldigungen an deren Adresse gerichtet werden.

Thorpe mit Flossen. Der australische Biomechaniker Robert Neal (University of Queensland) stellte fest, dass Thorpe von Natur aus etwa 2-mal so grosse Fussflächen aufweist wie der Durchschnittsmensch. Dies könne auf die Effizienz des Beinschlags signifikante Auswirkungen haben. Thorpes Manager Dave Flaskas meinte, man dürfe die grossen Füssen nicht zu sehr betonen. Thorpe habe "auch den Oberkörper viel trainiert". Line element 25.1. An den New South Wales Meisterschaften gewann Ian Thorpe alle Freistildistanzen von 100 bis 1500 m: Seine 1500er Zeit betrug 15:25.05. Kommentar Thorpe: "Nach 700 m wurde es mir langweilig und wollte aussteigen". Er werde an den australischen Trials über 1500 m starten. Falls er sich über 100 m nicht für Sydney qualifiziere, halte er sich die 1500 m als Option offen.

Wasserspringen: Erste Resultate Weltcup Sydney Line element 24.1. Weltranglisten nachgeführt

Neues vom Verband: Trainerkurse, Programme CH-Meisterschaften, Reglementsbeschlüsse, Protokoll Zentralvorstand Line element 23.1. Championnats internationaux de Genève: Résultats Line element 22.1. Championnats internationaux de Genève. Das Wichtigste: Männer. 200 m Delfin: 1. Gabrilo (Locarno) 2:06,47. Ferner: 4. Andermatt (Uster) 2:10,34. 6. Meyer (Genève Natation) 2:10,91. - Frauen. 200 m Crawl: 1. Paquier (Uster) 2:04,74. Ferner: 3. Miluska (Basel) 2:07,54. 5. Weist (Uster) 2:09,51. 6. Zumstein (Kriens) 2:10,03.

Diplomatenpässe fürs IOC: Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Juan Antonio Samaranch, will den Mitarbeitern der insgesamt 22 in der Schweiz ansässigen internationalen Sportverbände durch die Ausstattung mit einem Diplomatenpass zur Immunität verhelfen. Am Mittwoch erklärte der selbst mit einem entsprechenden Papier ausgestattete Samaranch, dass ein entsprechendes Entgegenkommen unabdingbar sei, wenn die Schweiz die Organisationen auf längere Sicht im eigenen Land behalten wollen. Auch Angestellte der noch in Lausanne beheimateten Welt-Antidoping-Agentur sollen den entsprechenden Status erhalten.

Ian Thorpe ist der australische Schwimer des Jahres 1999 Line element 19.1. Amy Van Dyken muss wegen ihrer erneuten Schulteroperation ihr Wettkampfprogramm drastisch reduzieren und wird in Sydney nur über 50 Frei starten.

Resultate World-Cup Sydney 17./18.1.:
SwimNews Online
Server in Australien

Resultate der Schweizer/innen

Zwei Weltrekorde. Am zweiten Tag des Weltcups in Sydney haben der Australier Ian Thorpe (17) und dessen Landsfrau Susie O'Neill (26) ihre eigenen Weltrekorde verbessert. Thorpe, der 1999 vier Weltbestzeiten geschwommen war, schlug über 200 m Freistil nach 1:42,54 Minuten an. Er war damit 74 Hundertstel schneller als am 1. April an der Kurzbahn-WM in Hongkong. O'Neill gewann über 200 m Delfin in 2:04,16 und unterbot damit die eigene Bestleistung um 27 Hundertstel.

Drei Schweizerinnen in einer Sekunde. Flavia Rigamonti, Chantal Strasser und Nicole Zahnd blieben im Sydney Aquatic Center über 400 m Freistil praktisch gleich schnell. Die zwölftplatzierte Zahnd (4:12,95 Minuten) trennte nur 84 Hundertstel von der achten Rigamonti. Die Tessinerin verpasste damit ihre persönliche Bestzeit von 4:11,36, die sie am Vortag im 800-m-Rennen geschwommen war, nur um 75 Hundertstel.

Überblick Resultate 2. Tag. Männer. Crawl. 50 m: 1. Kizierowski (Pol) 22,16. - Ferner: 19. Bühler 22,91. 26. Novy 23,15. - 200 m: 1. Thorpe (Au) 1:42,54 (WR, zuvor Thorpe 1:43,28). - Ferner: 23. Novy 1:51,12. - 1500 m: 1. Hackett (Au) 14:29,52. - Brust. 100 m: 1. Zhu Yi (China) 59,75. - Rücken. 50 m: 1. Welsh (Au) 24,29. - 200 m: 1. Krayzelburg 1:52,56. - Delfin. 100 m: 1. Klim (Au) 51,18. - Lagen. 200 m: 1. Dunn (Au) 1:57,89. 2. Sievinen (Fi) 1:58,13. - Ferner: 24. Platel 2:06,28. - Frauen. Crawl. 100 m: 1. Thompson (USA) 53,05. - Ferner: 32. Baumgartner 58,02. 33. Zahnd 58,13. - 400 m: 1. D'Arcy (Au) 4:03,50. - Ferner: 8. Rigamonti 4:12,11. 9. Strasser 4:12,17. 12. Zahnd 4:12,95. - Brust. 200 m: 1. Riley (Au) 2:24,78. - Rücken. 100 m: 1. Calub (Au) 59,68. - Delfin. 50 m: 1. Thompson 26,08. - Ferner: 20. Baumgartner 29,32. - 200 m: 1. O'Neill (Au) 2:04,16 (WR, bisher O'Neill 2:04,43). - Lagen. 100 m: 1. Thompson 1:00,78. - Ferner: 27. Czaplicki 1:09,55. - 400 m: 1. Kristine Quance (USA) 4:36,47. [TA 19.1.] Line element 18.1. Flavia Rigamonti auf dem Podest Das achtköpfige Schweizer Olympiakader der Schwimmer hat Anfang Januar nach Sydney disloziert, um drei Wochen im australischen Sommer einerseits die Form für die anstehenden Olympia-Qualifikationsrennen zu erarbeiten und andererseits die Örtlichkeiten der Spiele vom September kennen zu lernen. Nach einer ersten Trainingsphase sind die Schweizer gestern am ersten Tag des Kurzbahn-Weltcupmeetings im Sydney Aquatic Center gestartet. Erwartungsgemäss sorgten die Tessinerin Flavia Rigamonti und die Frauenfelderin Chantal Strasser, die ebenfalls bei Atlantide trainiert, über 800 m Freistil für die herausragenden Resultate: Rigamonti belegte in 8:25,57 Minuten Rang 3 hinter den nicht auf der Weltrangliste figurierenden Yamada Sachiko aus Japan und Zhang Yan aus China. Chantal Strasser schwamm in 8:27,79 persönliche Bestzeit und erreichte Rang 4. In der Weltrangliste belegen die beiden nun Rang 5 und 6. Heute Dienstag werden sie über 400 m starten. (TA 18.1. mos.)

Überblick Resultate 1. Tag. Männer. Crawl. 100 m: 1. Klim (Au) 47,59. 12. Novy (Sz) 49,81, 42. Bühler (Sz) 51,56. - 400 m: 1. Thorpe (Au) 3:35,75. 22. Jahnson (Sz) 4:04,10. - Brust. 50 m: 1. Yi (China) 27,50. - 200 m: 1. Mitchell (Au) 2:07,95. 15. Platel (Sz) 2:19,42 (PB). - Rücken. 100 m: 1. Krayzelburg (USA) 51,73. - Delfin. 50 m: 1. Klim 23,27. 32. Bühler 26,26. 200 m: 1. Miller (Au) 1:54,48. - Lagen. 100 m: 1. Sievinen (Fi) 54,87. 17. Novy 58,06 (PB). 400 m: 1. McGregor (Au) 4:10,60. 9. Platel 4:18,73. - Frauen. Crawl. 50 m: 1. Thompson (USA) 24,78. 26. Baumgartner (Sz) 27,02 (PB). 200 m: 1. O'Neill (Au) 1:55,66. 13. Zahnd (Sz) 2:01,72. 29. Baumgartner 2:04,07 (PB). 800 m: 1. Yamada (Jap) 8:17,76. 3. Rigamonti (Sz) 8:25,57. (400 m in 4:11,36 = PB). 4. Strasser (Sz) 8:27,79 (PB). - Brust. 100 m: 1. Heyns (SA) 1:06,61. 17. Czaplicki (Sz) 1:11,66. - Rücken. 50 m: 1. Calub (Au) 28,17. 200 m: 1. Benko (USA) 2:08,89. - Delfin. 100 m: 1. Thompson 57,29. - Lagen. 200 m: 1. Su (China) 2:10,26. 14. Zahnd 2:19,34.

Jenny Thompson in Uster. Die fünffache Olympiasiegerin Jenny Thompson (26) wird am internationalen Meeting in Uster (29./30. Januar) starten. Die Amerikanerin ist Weltrekordhalterin über 100 Meter Delfin und Lagen (Kurzbahn).

Wasserball. Hans Frey neuer Administrator und technischer Koordinator des Nationalteams. Er soll die Vorbereitung auf die EM-Qualifikation vom Mai 2000 koordinieren. Hans Frey war Trainer des Frosch Aegeri-Teams, das als Aufsteiger überraschend in die Play-offs erreichte. Line element 17.1. Nachgeführt: Trainingszeiten, Clubbesten- und Rekordlisten Line element 17.1. Für Olympia sind Australiens Schwimmer bestens gerüstet. Am ersten Tag des Kurzbahn-Weltcups im Olympia-Pool von Sydney schwammen drei Australier nur extrem knapp an den Weltrekorden vorbei. Der erst 17 Jahre alte Ian "Thorpedo" Thorpe schlug über 400 m Freistil nach 3:35,75 Minuten an und blieb nur 74 Hundertstel über der Weltbestmarke seines Landsmanns Grant Hackett, der in 3:38,29 Zweiter wurde. Vierfach-Weltmeister Michael Klim blieb über 50 m Schmetterling in 23,27 gar nur sechs Hundertstel von seinem Weltrekord entfernt. Über 200 m Brust schrammte Ryan Mitchell nach 2:07,95 Minuten um 16 Hundertstel an der Bestmarke des Russen Andrej Kornejew (2:07,79) vorbei. Glänzend in Form präsentierte sich auch Jenny Thompson. Die Weltmeisterin und Olympiasiegerin aus den USA gewann die 50 m Freistil in 24,78 Sekunden und verfehlte im Sprint über 100 m Schmetterling in 57,29 Sekunden ihren eigenen Weltrekord nur um 39 Hundertstel.

Neue Bäderreglemente

Line element 16.1. Wie Sydney 2000 das Leben der Schweizer Spitzenschwimmer verändern kann

Resultate Hi-Point Meeting, Zürich 15.1.00
50 Brust Damen: 1. Schlegel Carmela 83 SVL 33.57 Schweizerrekord

Resultate Jugendmeeting, Zürich 16.1.00 Line element 15.1. Resultate World-Cup Hobart: Server in Australien | SwimNews Online Resultatüberblick:
Männer. 200 m Crawl: 1. Thorpe (Au) 1:47,03. - 1500 m Crawl: 1. Hirano (Jap) 14:55,95. 2. Stevens (Au) 15:01,92. - 100 m Brust: 1. Knabe (Ka) 1:00,73. 2. Yi Zhu (China) 1:00,82. - 100 m Delfin: 1. Klim (Au) 0:51,74. - 50 m Rücken: 1. Welsh (Au) 24,11 (Weltrekord/bisher Walker, USA, 24,12). - 200 m Rücken: 1. Krayzelburg (USA) 1:52,77. 2. Watson (Au) 1:55,58. 3. Welsh (Au) 1:57,28. - 200 m Lagen: 1. Sievinen (Fi) 1:59,24. 2. Myden (Ka) 1:59,57. Frauen. 50 m Brust: 1. Heyns (SA) und Xue Han (China) beide 0:31,26. - 200 m Brust: 1. Brown (Au) 2:25,47. 2. Peczak (Pol) 2:25,85. 3. Hildreth (Au) 2:27,09. - 200 m Delfin: 1. Quance (USA) 2:10,23. - 100 m Rücken: 1. Calub (Au) 0:59,93. 2. Shu Zhan (China) 1:00,09. 3. McMillan (Au) 1:01,52. - 400 m Lagen: 1. Quance (USA) 4:37,24. 2. Malar (Ka) 4:40,07.

Doping-Handel blüht in Deutschland. Der illegale Handel mit Dopingmitteln übers Internet blüht in Deutschland. Die "Eßlinger Zeitung" bestellte über eine deutsche Homepage 100 Tabletten des anabolen Steroids Dianabol. "Die Bestellung war ein Kinderspiel, das Anabolikum wurde nach sieben Tagen aus Berlin geliefert", schreibt das Blatt in seiner Samstagausgabe.
"Im Prinzip ist dies ein Fall für das Landeskriminalamt", zitierte die Zeitung Fritz Mehl, den Pressesprecher der Polizeidirektion Esslingen. Laut Gesetz sind Handel und Versand von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in Deutschland verboten. Laut Paragraf 43 des Arzneimittelgesetzes dürfen Pharmaka "berufs- oder erwerbsmäßig für den Endverbrauch nur in Apotheken und nicht im Wege des Versandes in den Verkehr gebracht werden". Verstöße dagegen können laut "Eßlinger Zeitung" ein Bußgeld bis zu 50 000 Mark nach sich ziehen.
200 000 bis 300 000 Hobby-Sportler nehmen regelmäßig Dopingmittel. Laut einer von den Bundesländern in Auftrag gegebenen Studie nehmen zwischen 200 000 und 300 000 Menschen in Deutschland regelmäßig Dopingmittel in Fitness- und Bodybuilding-Studios. Die Hobby-Sportler würden zum großen Teil über das Internet bestellen. Dort seien fast alle aus den Dopingfällen im Sport bekannten Substanzen zu finden. Die Zeitung führt namentlich auf: "19 Norandrostendion, Primobolan, Clenbuterol, Ephedrin und EPO. Wer will, bekommt sogar eine EPO-Salbe zum Auftragen vor dem Einschlafen." Line element 14.1. WR 50 Rücken Herren: Matt Welsh (Aus) 24.11 (vorher Neil Walker, 24.12 Nov. 99). Übrige Resultate:
Männer. 100 m Crawl: 1. Klim (Au) 47,83. - 400 m Crawl: 1. Thorpe (Au) 3:43,23. 2. Hirano (Jap) 3:45,21. - 50 m Brust: 1. Yi Zhu (China) 27,96. - 200 m Brust: 1. Mitchell (Au) 2:11,70. - 100 m Rücken: 1. Welsh (Au) 52,67. 2. Krayzelburg (USA) 52,85. 3. Watson (Au) 53,31. - 50 m Delfin: 1. Klim 23,55. - 200 m Delfin: 1. Pietucha (Ka) 1:56,71. 2. Ramsay (Au) 1:57,08. - 400 m Lagen: 1. Sievinen (Fi) 4:13,82. 2. Myden (Ka) 4:14,23. 3. Piper (Au) 4:16,68. Frauen. 50 m Crawl: 1. Xue Han (China) 25,45. - 200 m Crawl: 1. Benko (USA) 1:57,67. 2. Giteau (Au) 1:57,74. - 100 m Brust: 1. Heyns (SA) 1:07,38. 2. Brown (Au) 1:07,57. 3. Peczak (Pol) 1:08,30. - 50 m Rücken: 1. Chaleb (Au) 28,34. 2. McMillan (Au) 28,58. - 200 m Rücken: 1. Benko 2:09,99. - 100 m Delfin: 1. Yi Ruan (China) 58,29. 2. Sjöberg (Sd) 58,85. - 200 m Lagen: 1. Shu Zhan (China) 2:10,91. 2. Quance (USA) 2:12,22. 3. Malar (Ka) 2:13,02. Line element 13.1. Ian Thorpe will den 1500m an den Olympic Trials nur schwimmen, wenn er über 100m Freistil die Selektion verpasst. Nächste Woche schwimmt er den 1500er auf alle Fälle, damit er eine Richtzeit hat für die Olympic Trials

Die Weltdopingagentur WADA nahm heute Donnerstag in Lausanne ihre Arbeit auf. Der kanadische Sportminister Dennis Coderre hat der Anti-Doping-Weltagentur (WADA) des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Donnerstag existenzielle Bedeutung zugewiesen: "Wenn die Agentur scheitert, bedeutet dies das Ende der Olympischen Bewegung." Auch Ex-General Barry McCaffrey, Leiter der Drogenbehörde des Weissen Hauses in Washington, blieb bei der ersten WADA-Arbeitssitzung in Lausanne unter Leitung von IOC-Vizepräsident Richard "Dick" Pound zurückhaltend: "Die USA unterstützen grundsätzlich die Agentur, aber nur dann, wenn ihre Unabhängigkeit gesichert ist." McCaffrey, Coderre und die australische Justizministerin Amanda Vanstone weilten als Beobachter am Genfer See, um gegenüber dem IOC die Interessen von 26 Regierungen zu vertreten, die sich Mitte November in Sydney zu einem Anti-Doping-Gipfel getroffen, ein gemeinsames Kommunique erstellt und Australier sowie Kanadier zu ihren Vertretern ernannt hatten. Erst Mitte Februar wird die Politik in Montreal über die Besetzung der ihr zustehenden 16 Aufsichtsratssitze in der Agentur befinden. In Lausanne erhielten Coderre und Vanstone Rückendeckung von McCaffrey.

Der australische Trainer Grame McDonald, der als Coach am World-Cup in Schanghai dabei war, hat den starken Verdacht, dass die Chinesen wieder gedopt seien. Mehr als 80% der chinesischen MedaillengewinnerInnen seien gemäss einer US-Analyse noch nie auf einer Weltbestenliste aufgetaucht. Die Chinesen seien immer stärker und ermüdungsresistent im Lauf des Meetings gewesen. Er habe nicht gesehen, dass man diese Leute getestet habe. Auf seine Frage, warum sie nicht getestet worden seien, hätten die Chinesen nicht geantwortet. HGH- und EPO-Doping kann man sowieso nur mit Blutproben feststellen.

Neues vom Zentralverband Line element 12.1. Berliner Dopingprozess: Mit der bisher höchsten Strafe von 15 Monaten Haft auf Bewährung ist der insgesamt vierte Prozess um das systematische Doping in der früheren DDR zu Ende gegangen. Dieses Urteil erging gegen Lothar Kipke, den ehemaligen Verbandsarzt des DDR-Schwimmsport-Verbandes, am Mittwoch vor dem Berliner Landgericht. Der 72-Jährige hatte in dem nur eintägigen Verfahren eingeräumt, in 58 Fällen an der Vergabe anaboler Steroide für minderjährige Schwimmerinnen beteiligt gewesen zu sein. Kipkes Anwalt wird keine Revision einlegen. Die Haftstrafe ist für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt, ausserdem muss Kipke 7.500 Mark an einen gemeinnützigen Verein zahlen und die Kosten des Verfahrens tragen. "Zufrieden kann man nach einem solchen Urteil nicht sein. Aber ich bin erleichtert, dass es vorbei ist", sagte Kipke anschliessend.

WADA: Einen Tag vor der ersten Sitzung des Stiftungsrates der Welt-Antidoping-Agentur (WADA) haben Spitzenvertreter des Sports und nationaler Regierungen ihren Willen bekundet, im Kampf gegen die unerlaubte Manipulation der Leistung eng zusammenzuarbeiten. "Dieses Ziel vereint uns bei unserer Arbeit, die Integrität des Sports zu bewahren und die Gesundheit der Athleten in aller Welt zu schützen", heisst es in einer vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) verbreiteten gemeinsamen Pressemitteilung in Lausanne. An dem Treffen nahmen von IOC-Seite Präsident Juan Antonio Samaranch, Vizepräsident Richard Pound und Generaldirektor Francois Carrard teil. Pound ist der erste Chef von WADA, die mit 25 Millionen Mark zunächst nur vom IOC finanziert wird. Die Regierungen waren vertreten durch den Drogenbeauftragten von US-Präsident Bill Clinton, Berry McCaffrey, der australischen Justizministerin Amanda Vanstone und der kanadischen Staatssekretärin Denis Coderre. Sie gehören einer Kommission an, die die kürzlich in Sydney tagende internationale Doping-Konferenz von Regierungsvertretern nominiert hatte. Die Kooperation zwischen dem olympischen Sport und den Regierungsvertretern soll über die Antidoping-Agentur erfolgen. McCaffrey gehörte noch bis vor wenigen Wochen zum einem Kritiker von WADA. Er zog die Absicht des IOC in Zweifel, die Agentur als ein unabhängiges Organ einzurichten. Offen ist, ob sich die US-Regierung mit einem Sitz in der WADA-Führung beteiligen wird.

Kieren Perkins und Daniel Kowalski möchten nach Abschluss ihrer Karriere (Sydney) Mitlied der 115-köpfigen IOC-Mitglied werden. Gemäss des IOC-Reformvoschlags vom Dezember müssen 15 der 115 IOC-Delegierten Athleten sein. BIsher hatten die Athleten im IOC kein Stimmrecht.

Tod eines Schwimmers. Juristische Auseinandersetzung um das Buch «Anklage: Kinderdoping». Der Widerstand gegen das Enthüllungsbuch über DDR-Doping, «Anklage: Kinderdoping» der Herausgeber Holger Schück und Hans-Joachim Seppelt, war in diesen Spalten angekündigt worden (NZZ 8. 1. 00). Und schon jetzt ist es soweit: Der Sportarzt Eberhard Köhler beantragte eine einstweilige Verfügung, an deren Ende möglicherweise ein Vertriebsstopp des Buches stehen könnte. Köhlers Person wird im Buch im Kapitel über den Tod des damals 17jährigen Schwimmers Jörg Sievers genannt, der an den Folgen einer Herzmuskelentzündung verstarb. Seppelt hatte den Fall Sievers schon vor zwei Jahren thematisiert: In einer Dokumentation der «ARD» suchte er Köhler in dessen Praxis auf. Der Mediziner mochte sich an den Namen des Schwimmers nicht erinnern. Später konnte Köhler gegenüber der «Leipziger Volkszeitung» mit dem Namen etwas anfangen, sagte jedoch, von einer Dopingvergabe nichts gewusst zu haben. Sievers starb am 17. Januar 1973. Wenngleich die Herausgeber Köhler nicht direkt bezichtigen, hinterfragen sie die Position des Sportarztes. Eine Verbindung zum Tode von Sievers hat Köhler nicht zuletzt seiner widersprüchlichen Aussagen wegen auch selbst hergestellt.

Insofern kommt die Beantragung einer einstweiligen Verfügung überraschend. Denn Köhler hatte nach der «ARD»-Dokumentation stillgehalten. Ebenso betroffen von einer einstweiligen Verfügung ist der Sporthistoriker Giselher Spitzer, der sich in verschiedenen Beiträgen mit Köhlers Person beschäftigt hatte. In einem Schreiben an Spitzer weist Köhlers Anwältin darauf hin, dass der Tod des Schwimmers die Folge einer «Herzmuskelentzündung» gewesen sei. Ein eher unfreiwillig komischer Hinweis, denn Dopingmittel können diverse Krankheitsbilder beschleunigen. Die Herausgeber erwägen nun eine Feststellungsklage, die es ihnen weiterhin erlaube, sich mit Köhlers Rolle im DDR-System zu befassen. [NZZ vom 12.1.00]

Johannes Weberling, der Anwalt der Herausgeber, ist sicher, dass es Köhler um blosse Ablenkung von anderen Tätigkeiten gehe. Aus Ermittlungskreisen soll bekanntgeworden sein, dass manche Indizien für Köhlers Verwicklungen ins Dopingsystem schon zu Magdeburger Zeiten sprechen. Und tatsächlich ist gegen Köhler ein Verfahren hängig. Am Dienstag bestätigte die Staatsanwaltschaft Leipzig auf Anfrage, dass gegen Köhler ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung laufe. Line element 11.1. Thorpe macht sich unbeliebt. An den New South Wales Meisterschaften von kommender Woche will Thorpe über 1500 m einen neuen Standard setzen. Damit macht er sich bei seinen Langestreckenkollegen in Australien nicht gerade beliebt, weil er einen der beiden Startplätze an der Olympiade für sich beanspruchen könnte. Hackett: Er wäre schockiert gegen Thorpe antreten zu müssen.

NZZ 11.1.: Die Schweizer Schwimmer bereiten sich auf Sydney 2000 vor

Neue Rekorddurchquerung der Magellanstrasse: Der Mastersschwimmer und Triathlet Pedro Ordenes durchschwamm die Magellanstrasse am 30.12. in 1:58 im 4.5 grädigen, welligen Wasser. Er wurde von der chilensischen Navy und Delfinen eskortiert.

Neues vom Zentralverband Line element 10.1. World-Cup Hong Kong 8./9.1. Resultate Zusammenfassung: 1. Tag. Männer. 50 m Crawl: 1. Lüderitz (D) 22,12. - 200 m Crawl: 1. Szabados (Un) 1:45,17. 2. Carvin (USA) 1:46,24. - 400 m Crawl: 1. Carvin 3:45,49. - 1500 m Crawl: 1. Carvin 15:01,64. - 100 m Rücken: 1. Yong Fu (China) 55,74. - 200 m Rücken: 1. Yong Fu (China) 1:57,75. - 200 m Delfin: 1. Eroli (It) 1:57,59. 2. Veloz (Mex) 1:57,62. - 100 m Lagen: 1. Xie (China) 55,55. - 200 m Lagen: 1. Xie (China) 1:59,60. - 400 m Lagen: 1. Xie 4:16,66. - Frauen. 50 m Crawl: 1. Yang (China) 25,86. - 200 m Crawl: 1. Yang 1:57,96. - 100 m Brust: 1. Peczak (Pol) 1:09,18. 2. Gerasch (D) 1:09,19. - 100 m Rücken: 1. Gammel (Ka) 1:01,12. - 200 m Rücken: 1. Stefanyshyn (Ka) 2:11,31. Line element 9.1.: Neue Trainingszeiten und -angebotev Line element 8.1. Neues vom Schwimmverband Line element 7.1. World-Cup Hong Kong 8./9.1. Resultate Line element 6.1. Resultate World-Cup Schanghai 2. Tag

Der schwedische Schwimmer Jens Johansson leidet an einer Virusinfektion des Hirns, die seinen ganzen Körper gelähmt hat. Johansson war in Lissabon im 100 Brustfinal. Die Ärzte hoffen, dass sich die Lähmung wieder zurückbildet.

US-Olympiastar Amy van Dyken zum zweitenmal an der Schulter operiert. Mit dieser Operation wurde narbiges Gewebe in der rechten Rotatorenmanschette entfernt. Van Dyken wurde vor mehr als einem Monat zum erstenmal operiert, um eine Verletzung beim Gewichtstraining zu kurieren. Im vergangenen November verletzte sie sich am Weltcup erneut an der rechten Schulter. Manche Stimmen sagten, sie hätte nach der ersten Operation zu früh und falsch wieder mit Leistungstraining begonnen. Jetzt hofft sie bereits in 8 bis 12 Wochen das Training erneut zu beginnen. Line element 5.1. Resultate World-Cup Schanghai, Überblick:
Männer. 400 m Crawl: 1. Carvin (USA) 3:45,47. - 50 m Brust: 1. Zhu Yi (China) 27,91. - 200 m Brust: 1. Cheng Hao (China) 2:11,19. - 100 m Rücken: 1. Ouyang Kunpeng (China) 53,32. - 200 m Delfin: 1. Veloz (Mex) 1:57,33. - 100 m Lagen: 1. Xia Xufeng (China) 55,33. - 400 m Lagen: 1. Xia Xufeng 4:12,26. - Frauen. 50 m Crawl: 1. Han Xue (China) 25,34. - 200 m Crawl: 1. Yang Yu (China) 1:56,54. - 100 m Brust: 1. Qi Hui (China) 1:07,50. - 50 m Rücken: 1. Bei Li (China) 28,50. - 200 m Rücken: 1. Stefanyshin (Ka) 2:10,12. - 100 m Delfin: 1. Ruan Yi (China) 58,36. - 200 m Lagen: 1. Zhan Shu (China) 2:11,11. Line element 4.1. Van Almsick zum Thema Doping im DSV. Die pauschalen Doping-Vorwürfe ihrer Kollegin Simone Osygus hat Schwimm-Star Franziska van Almsick scharf verurteilt. "Die Möglichkeit, gute Zeiten zu schwimmen, ohne etwas zu schlucken, die gibt's. Vorurteile kann ich auf den Tod nicht leiden", sagte die zweimalige Weltmeisterin van Almsick der Zeitung "Die Welt". Die 31-Jährige Osygus, 1991 selbst Europameisterin über 50 m Freistil, hatte an Weihnachten die Doping-Diskussion mit der Behauptung angeheizt: "Wenn man auf der Welt unter die ersten Drei kommen und eine Medaille gewinnen will, dann ist das legal eigentlich unmöglich geworden."

van Almsick schließt Doping in der Nationalmannschaft nicht aus. Van Almsick meinte dazu: "Ich sage das klipp und klar: Ich bin absolut gegen Doping und habe es noch nie probiert, war trotzdem erfolgreich. Also weiß ich, wovon ich rede." Der Schwimm-Star schließt allerdings nicht aus, dass auch in der deutschen Schwimm-Nationalmannschaft gedopt wird. "Mit Vorverurteilungen halte ich mich zurück. Ich würde aber meine Hand nicht ins Feuer legen, weil die Nationalmannschaft einfach zu groß ist", erklärte die Berliner Ex-Weltmeisterin. "Ich bin sicher, dass in unserem Sport gedopt wird. Warum sollten alle Länder dopen, nur die Deutschen nicht?", fügte sie hinzu.

Zum aktuellen Fall Dieter Baumann sagte die 21 Jahre alte Berlinerin: "Das ist irgendwie so mystisch. Man hat das Gefühl, es kann jeden treffen. Als ich jetzt zwei Wochen krank war, hätte ich so gern Wick Medinait genommen. Aber das steht ja auf der Liste."

Franzi dachte vor dem Spiegel schon ans Aufhören. Von der Boulevardpresse fühlte sich "Franzi" nach ihrem schwachen zehnten Platz bei der Kurzbahn-EM unfair behandelt: "Wenn ich jetzt tausendmal lese, ich sei zu fett, berührt mich das. Ich habe mich schon ein paar Mal vor dem Spiegel selbst gefragt: Bist du jetzt 'ne fette Sau, die aufhören sollte? Als Schwimmerin habe ich sicherlich ein bis zwei Kilo zu viel - dagegen ist überhaupt nichts zu sagen."

In ihr Privatleben will sich der deutsche Schwimm-Star auch weiterhin nicht hineinreden lassen: "Der Punkt ist, dass ich keine kesse Göre mehr bin, sondern eine junge Frau. Ich lebe nun mal nicht wie eine Nonne. Und wenn ich Bock habe, dann zünde ich mir eben eine Zigarette an oder trinke mal über den Durst. Das ist mein Leben, das hat mit dem Sport nichts zu tun."

Kritik von Sandra Völkers Trainer Lange lässt van Almsick kalt. Die Kritik von Sandra Völkers Trainer Dirk Lange, "es mal mit richtigen Training zu versuchen", will die Hauptstädterin so nicht stehen lassen. "Das hat er schon immer gemacht. Früher gab es auch schon Spitzen von anderen, angesichts der Erfolge konnte damals niemand was sagen. Wenn der Erfolg nicht mehr da ist, kann man leicht den Mund aufmachen. So einen Satz hätte Lange vor fünf Jahren nicht ausgesprochen, da hätte ihm jeder einen Vogel gezeigt", so van Almsick. Line element 3.1. Schwimmerin Simone Osygus, 1991 in Athen Europameisterin über 50 m Freistil: Ohne Doping sind im Schwimmen keine Medaillen möglich. Die Doping-Diskussion im Schwimmen wird dadurch angeheizt. Nach Auffassung der 31-Jährigen von der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen sind Schwimm-Medaillen ohne Doping heutzutage nicht mehr zu gewinnen. Im "Deutschlandfunk" sagte sie: "Wenn man auf der Welt unter die ersten drei kommen und eine Medaille gewinnen will, dann ist das legal eigentlich unmöglich geworden."

Vor diesem Hintergrund hatten sich die Leistungsträger von Wuppertal/Uerdingen freiwillig Bluttests unterzogen, um eine Studie zur Verbesserung von Doping-Nachweisverfahren zu unterstützen. "Mich hat erstaunt, welche Schwierigkeiten wir hatten, um überhaupt so einen Bluttest zu machen", bemängelt die diplomierte Sportlehrerin und Initiatorin Osygus. "Ich hatte gedacht, der Deutsche Schwimmverband begrüßt das, aber dem war nicht so. Mittlerweile wird das mehr oder weniger tot geschwiegen".

Untersuchungs-Ergebnisse nicht den Athleten mitgeteilt. Auf die zwischen 1992 und 1996 vorgenommenen Steroid-Profile und deren Entschlüsselung warte sie noch heute: "Wenn die erstellt worden sind, denke ich, habe ich auch Anspruch darauf, meines zu bekommen." Daher sei das Interesse der Athleten bei neuerlichen Aufrufen zur Teilnahme an Steroid-Langzeituntersuchungen als Maßnahme zur Doping-Bekämpfung verständlicherweise gesunken: "Ich denke nicht, dass der Verband daran interessiert ist, das wirklich aufzuklären", so Simone Osygus im "Deutschlandfunk" Line element 2.1. Doug Frost zum austalischen Coach des Jahres gewählt. Seine Wahl hat niemanden überrascht, da er Trainer von "The Thorpedo" Ian Thorpe ist.

Synchronschwimmen: Die Russin Anna Kozlowa, 1993 mit Olga Sedakova aus Russland ausgewandert, wird das US-Synchroteam in Sydney anführen. Sie ist heute eindeutig die stärkste Schwimmerin im im US-Synchronschwimmen.

Line element 1.1.2000: Der SV Limmat wünscht Allen ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr!

Marathon-Schwimmer Renford (72) hat seinen Herzanfall vom 30.12. (s. Meldung vom 31.12.) leider nicht überlebt.

Schweden will Sitz der WADA. Die schwedische Sportministerin Ulrica Messing sagte, dass Stockholm der bessere Standort für die World Anti-Doping Agency sei als Lausanne. Schweden habe die nötige Kompetenz und das Fachwissen. Ausserdem zeige Schweden den nötigen Willen und Einsatz bei der Doping-Bekämpfung. Die WADA wurde letzten Monat in am Sitz des IOC in Lausanne gegründet. Viele europäische Nationen haben das Interesse für den Sitz der WADA angemeldet.


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