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Swim News Januar bis Mai 2001 |
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Mai 2001
April 2001 März 2001 Februar 2001 Januar 2001
Mai 2001
Resultate:
28.5. Neuchâtel, Synchronschwimmen: Critérium Suisse. Solo: 1. Brunner (Limmat Nixen) 83,712. 2. Mazzara (SC Flös Buchs) 77,606. 3. Kersting (SC Flös Buchs) 75,783. - Duett: 1. Brunner/Oleinikowa (Limmat Nixen). - Gruppe: 1. Limmat Nixen 76,264.
Denise Schrader gewinnt die zum Europacup gehörenden 10 km in Sevilla: Die Schweizermeisterin im 5km-Langstreckenschwimmen, Denise Schrader vom SV Baar, gewann im Schlusssprint die 10 km im spanischen Sevilla vor der WM-Sechsten Paula Wood (GBR). Die Baslerin Nathalie Schneider auf Platz vier und der fuenfte Rang der Ustermerin Andrea Stehlin runden das gute Resultat des jungen Schweizer Langstrecken-Schwimm-Team beim Europa-Cup-Rennen ab. Bereits kurz nach dem Start bildete sich eine achtkoepfige Spitzengruppe die bis 1500 Meter vor dem Ziel zusammen blieb. Denise Schrader und die Paula Wood starteten dann einen erfolgreichen Fluchtversuch und machten den Sieg unter sich aus. Im starken Maennerfeld bestaetigte WM-Kandidat Adrian Andermatt (SC Uster) seine gute Form mit dem 12. Schlussrang und kommt damit der offiziellen WM-Nomination wieder einen Schritt naeher. Rangliste:
Wasserball Nationalliga A: Horgen - Carouge 19:5, Schaffhausen - Lugano 13:6, Aegeri - Basel 7:8 Resultate: Brasilianische Meisterschaften, Rio de Janeiro, 24.-27.5.2001
Chinesinnen schwimmen Weltklassezeiten: An den Südostasiatischen Spielen schwamm die 16-jährige Qi Hui die 200 Lagen in 2:13,9. Zweite wurde die Japanische Meisterin Tomoko Hagiwara mit mehr als 3 Sek. Rückstand. Die chinesische Damenstaffel legte die 4 x 100 m Lagen in 4:04,02 zurück, mehr als neun Sekunden vor den Australierinnen. Der Alcatraz-Swim, moeglich oder unmoeglich? Der 53-jaehrige Pedro Ordenes und der 50-jaehrige Gary Emich machen das "Unmoegliche" einmal mehr moeglich: Sie schwimmen von der ehemaligen Gefaengnisinsel Alcatraz nur in Badehose und mit Schwimmbrille zum 100sten Mal an Land - und uebertreffen damit den alten Guinessrekord. Dies zur Erinnerung an den 39. Jahrestag des einzigen wirklich erfolgreichen Fluchtversuchs (Frank Morris und die Anglin-Brothers) durch die 1.5 Meilen breite, haiverseuchte Meeresstrasse, in der Stroemungen bis zu 12 km/h und Wassertemperaturen um 10 Grad herrschen.
Australischer Ex-Schwimmstar angeklagt wegen "Marihunaplantage": Neil Brooks (Gold 4 x 100 m Freistil 1980 in Moskau) wurde angeklagt, zu Hause Marihuana gezuechtet zu haben. Die Polizei fuehrte in seinem Hausin Perth eine Razzia durch und entdeckte EINE ueber einen Meter hohe Cannabispflanze. [Kommentar des Redaktors: Seufz.] Brooks wurde nach Moskau in Australien bekannt als TV-Kommentator. Der Kanal Sieben liess ihn aber vor zeii Jahren fallen wegen despektierlichen Bemerkungen ueber das weibliche Geschlecht. Vor sieben Monaten machte er persoenlichen Konkurs. Wasserspringen: MEXICO GRAND PRIX, Juarez City, 17.-20.5.2001 US Masters Short Course Championships, 17.-20.5.2001
WADA nach Lausanne? Die 28 olympischen Sommersportverbände (Asoif) haben sich am Freitag einstimmig für den Verbleib der Wada-Zentrale am IOC-Sitz Lausanne ausgesprochen, das seit Wada-Gründung 2000 provisorische Zentrale ist. Die endgültige Entscheidung soll am 21. August vom Wada-Präsidium getroffen werden. Neben Lausanne haben sich auch Bonn, Wien, Stockholm und Montreal beworben. Vor allem von politischer Seite war für eine örtliche Trennung von Lausanne geworben worden. Dieses Argument wollte der wiedergewählte Asoif-Vorsitzende Denis Oswald (Schweiz) nicht gelten lassen: "Die Regierungen sollten sich aus dem Sport heraushalten. Lausanne ist der ideale Wada-Platz, weil hier auch zahlreiche Fachverbände ansässig sind", sagte der Präsident des Welt-Ruderverbandes. Oswald, der auch Mitglied der IOC-Exekutive ist, wurde von den 28 Asoif-Verbänden einmütig für weitere vier Jahre als Vorsitzender bestätigt. Ins Präsidium gewählt wurden ausserdem Mustapha Larfaoui (Schwimmen) als Vize, Lamine Diack (Leichtathletik), Hein Verbruggen (Radsport) und Francesco Ricci Bitti (Tennis).
Deutsche Meisterschaften: Sanda Völker schwimmt Weltjahresbestzeit über 100 m Freistil: 54,53 bedeuteten den 36. Meistertitel. "Ich bin seit 1996 nicht mehr unter 55 Sekunden geblieben", sagte Völker, "Ich habe lange gewartet, es ist ein phantastisches Gefühl." 400 m Lagen: 1. Mehlhorn 4:41,11 (Weltjahresbestzeit). 2. Hetzer 4:41,55. Swiss Olympic gegen Sponsoring-Verbot. Der Exekutivrat von Swiss Olympic hat sich gegen das in der Revision des Radio- und Fernsehgesetzes vorgesehene Sponsoring-Verbot von Sendungen der SRG ausgesprochen. Die Dachorganisation des Schweizer Sports sei daran interessiert, dass die Bevölkerung Zugang zu allen wichtigen Sportveranstaltungen mit internationaler Bedeutung habe, teilte Swiss Olympic mit. Ein Sponsoringverbot würde der SRG "als einzigem landesweiten und dreisprachigen Fernsehveranstalter wesentliche Mittel entziehen".
Auch mit verlorener Schwimmbrille kann an schnell sein: Der Brite Mark Foster schwamm an den North Eastern Counties Championships im Ponds Forge Schwimmbad in Sheffield mit 22.13 neuen britischen Rekord und qaulifizierte sich nach 50 m Delfin eventuell auch über die kurze Crawlstrecke für Fukuoka. An und für sich nichts besonderes für Foster, wenn er nicht ... seine eigene Schwimmbrille verlegt hatte und gezwungen war, diejenige eines Kollegen zu verwenden, die ihm dann prompt beim Eintauchen vom Gesicht gerissen wurde. Foster liess sich aber nicht beindrucken! Ob er in Fukuoka starten wird ist nicht sicher, da er die Limite von 22.41 hätte bis Ende 2000 schwimmen sollen. Der Entscheid liegt nun beim britischen Schwimmchef Bill Sweetenham.
Süddeutsche Meisterschaften, Erfurt, 5./6.5.2001 Norddeutsche Meisterschaften, Hamburg, 5./6.5.2001 Thorpe blickt nach Athen 2004: Australiens Schwimm-Star Ian Thorpe möchte bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen drei Goldmedaillen auf den Einzelstrecken gewinnen. Das erklärte sein Trainer Doug Frost, der jüngst von der Weltvereinigung der Schwimm-Trainer (WSCA) zum herausragenden Coach der vergangenen Olympiade gewählt wurde. "In Athen werden wir einen ganz anderen Ian Thorpe sehen", kündigte Frost am Mittwoch in Melbourne im Gespräch mit der Zeitung "The Age" an: "Ich glaube, dass die 100, 200 und 400 Meter ihm gehören, wenn er sich in der Zeit bis zu den nächsten Spielen voll darauf konzentriert." Bei Olympia in Sydney war der "Thorpedo" zum National-Held avanciert, weil er Gold über 400 Meter Freistil und mit beiden Staffeln gewann. Über 200 Meter Freistil sicherte sich der 18-jährige Australier Silber hinter dem Niederländer Pieter van den Hoogenband. Thorpe hält die Weltrekorde über 200, 400 und 800 Meter Freistil.
50-m-Weltjahresbestenlisten nachgeführt (bis Rang 50) Vorsicht bei Sportlernahrung. Das Bundesamt für Gesundheit mahnt zu Vorsicht beim Kauf von Sportlernahrungs-Präparaten: Wegen der Beimischung unerlaubter pharmakologischer Substanzen komme es vermehrt zu unerwünschten oder gar lebensbedrohenden Nebenwirkungen. Das Amt warnt besonders vor Produkten mit dem Wirkstoff Ephedrin, auch bekannt unter dem chinesischen Namen Ma Huang. Anfang 2001 erlitt ein Sportler in den USA einen Schlaganfall, nachdem er ein ephedrinhaltiges Präparat eingenommen hatte.
Die Zürcher und der Schwimmsport: Der lange Weg zum ersten Hallenbad
8.5. Berner Jugendschwimmtage, 28./29.4.2001: Resultate International Swimming Hall of Fame bekommt keine Bewilligung für Neubau. Trotz Unterstützung der lokalen Touristikbranche in Fort Lauderdale, Florida, bekommt die ISHOF von der Baukommission keine Baubewilligung für eine neue, grössere Institution in der Nähe des heutigen Standortes. Geplant war, den bisherigen ISHOF-Bau der Stadt zu für den Umbau in Eigentumswohnungen zu überlassen, und dafür auf einem rund 2 Hektaren Grundsstück, das zur Zeit als Parkplatz gebraucht wird, ein neues Gebäude zu errichten. Obwohl das Gesuch nicht bewilligt wurde, ist die Stadtregerung bereit, einen Neubau an einem anderen Ort wieder zu erwägen. Dieb von Touretskis Safe erklärt sich als schuldig: Gemöss einer australischen Pressemitteilung hat sich der Dieb von Touretskis Safe, in dem kleine Mengen des Steroids Stanozolol gefunden wurden, vor dem Gericht als "schuldig" erklärt. Er habe den Safe am 1. April gestohlen und darauf in einen Teich geworfen. Aus der australischen Pressemitteilung geht aber nicht hervor, ob und wie dieser Mann den Safe geöffnet hat und wie die Steroide in den Safe gelangten. Die Gerichtsuntersuchung gegen diesen Mann wird Ende Mai fortgesetzt. Der nächste Gerichtstermin für Touretski ist am 26. Juli. Die Untersuchung wird sich mindestens bis in den Oktober hinziehen. Die Hauptverhandlung ist auf den 15.-18. Oktober angesetzt. An den WM, wo Touretskis Schwimmer Michael Klim, Sarah Ryan, Antony Matkovich, Ray Hass, David Jenkins und Alexander Popov teilnehmen, wird er fehlen müssen.
European Water Polo Championships / Budapest (HUN), 15.-24.6.2001:
Resultate: Austria Meeting, International Swimming Competition 27.4.-29.4.2001, mit Chantal Strasser, Yves Platel und Luna Gabrilo mit guten Resultaten. Gerichtsfall Touretski eröffnet. Touretski plädiert auf unschuldig in Bezug auf den Anklagepunkt "illegaler Besitz des Steroides Stanozolol", teilte sein Anwalt vor dem Gericht mit. Touretski selber schwieg. Die maximale Strafe gemäss dem australischen Poisons and Drugs Act beträgt 6 Monate Gefängnis. Für Touretski schlimmer wäre aber die lebenslange Sperre als Trainer. Zurzeit ist er bloss suspendiert und erhält nur ein Teilgehalt. Der Diebstahl von Touretskis Safe mit Medaillen von Popov und Klim wurde von 2 Heroinsüchtigen begangen (s. Berichte vom 10., 11. und 23. April). Der nächste Gerichtstermin wurde auf den 26. Juli angesetzt.
Bald Schwimmer mit Schwimmhäuten? Auf Einladung des Deutschen Olympischen Instituts referierte der Dopinganalytiker Professor Klaus Müller in Berlin über die "Gefahren des Gendopings". In einer zweistündigen Rede referierte der Toxikologe Professor Klaus Müller über Fiktion und Realität, über medizinische Machbarkeit und leistungsphysiologische Wirksamkeit. Der Leiter des Instituts für Dopinganalytik in Kreischa rechnet damit, dass Athleten in Zukunft gentechnisch manipuliert werden, um ihr Muskelwachstum oder auch die Produktion der Blutkörperchen in ihrem Körper anzuregen. Bereits heute wird das in der Niere gebildete Erythropoietin (EPO) in den Ovarialzellen chinesischer Hamster reproduziert. Das EPO-Gen wurde bereits in Muskeln von Affen injiziert, die nach Monaten einen höheren Hämoglobinspiegel aufwiesen als vor der Gentherapie. Bekannt ist auch, dass die Rinder-Rasse Belgian Blue über eine gigantische Muskelmasse verfügt, weil ihr das Myostatin-Gen fehlt, das bei Menschen das Muskelwachstum hemmt. Dieses Gen bei Sportlern zielgerichtet ausgeschaltet, könnte ungehemmt das Wachstum fördern. Noch ist die Gentechnik nicht ausgereift - und "mit Pillenschlucken ist es nicht getan", sagte Müller. Um Gene in Zellen einzuschleusen, müssten die Zellwände durchschlagen werden - durch Vektoren, die die Gene transportieren oder durch Elektroporation, bei der Stromstösse die Zellwände öffnen. Diese Verfahren gelten noch als kompliziert und mit hohen pathogenen bis letalen Risiken versehen. "Das nächste Problem ist, die Wirkung der veränderten Gene im Körper zu steuern", betonte Müller. Mit der wachsenden Kenntnis darüber dürfte aber die Hemmschwelle sinken, sie einzusetzen. Auch wenn aus heutiger Sicht der sportleistungssteigernde Effekt nicht sicher zu bemessen ist. Müller warnte vor Hysterie. Bisher wurde Gendoping noch nicht angewandt, der Begriff taucht bislang auch nicht im Anti-Doping-Code des IOC auf. Müller fordert daher eine schnelle Nachbesserung. Gelegenheit dazu gibt im September eine Konferenz der Welt-Antidopingagentur in New York. Diese wird sich mit Gentherapie und gentechnischen Methoden beschäftigen. Zurück zur Homepage / an den Anfang
April 2001
30.4. Resultate: Interregionen Meeting, Multi Nations Meeting und vom Int. Meeting in Wien . Alle Listen und Tabellen sind aktualisiert. 30.4. SVL-Schwimmer in der TOP 100 Weltrangliste: In den aktuellen TOP 100 Weltranglisten (50m/25m Bahn) sind auch einige Schwimmer des SV Limmat vertreten. In der Weltrangliste auf der 50 m Bahn ist Carmela Schlegel mit ihrer Schweizerrekord Zeit von 32.68 über 50 m Brust auf Rang 22 klassiert. Flori Lang ist mit seiner Zeit von 26.80 über 50 m Rücken auf Rang 38. Die beiden SVL-Schwimmer sind auch in der Weltrangliste auf der 25m Bahn zu finden. Gleich auf allen drei Bruststrecken ist Carmela Schlegel unter den ersten Hundert. Rang 37 über 50 m, Rang 31 über 100 m und Rang 70 über 200 m Brust. Über 50 m Rücken ist Flori Lang auf Rang 87 klassiert. Ebenfalls in in der 50 m Weltrangliste zu finden ist Gerry Strasser. Er klassierte sich über 200 m Freistil auf Rang 89, über 400 m Freistil auf Rang 66 und über 800 m Freistil auf Rang 64.rich durchgeführt. Zürich: Baden ist ein teures Vergnügen.
Private Sportschule in Zürich. Unter dem Namen "United School of Sports" wird im August in Zürich eine private Sportschule eröffnet. In der neuen Lernstätte sollen ab kommendem Sommer u. a. 36 Junioren der GC-Fussballsektion auf Sekundarstufe ausgebildet werden; zusätzlich wird eine kaufmännische Berufsausbildung angeboten. Dank der flexiblen Unterrichtsgestaltung können die Schüler pro Tag zwei sportliche Trainingseinheiten absolvieren. Die kantonale Bewilligung steht allerdings noch aus. Vier Bewerber für die WM 2005 im Schwimmen, Wasserspringen, Wasserball, Synchronschwimmen und Langstreckenschwimmen: Neben den Olympiastädten von 1956 und 1976, Melbourne und Montreal, haben sich Rio de Janeiro und Long Beach für die Titelkämpfe beworben. Die Entscheidung über den Austragungsort will das Fina-Bureau am Rande der diesjährigen WM vom 16. bis 29. Juli in Fukuoka (Japan) treffen. 2003 finden die Weltmeisterschaften in der Olympiastadt von 1992, Barcelona, statt.
Deutscher Schwimmverband will Ehrenkodex einführen. Es wird im DSV künftig ein Ehrenkodex eingeführt. Die Schwimmer und Trainer müssen sich künftig zu grundlegenden Verhaltensregeln bekennen, ansonsten droht ihnen das Aus für internationale Einsätze. "Das ist alles nicht neu. Wir wollen nur sicher stellen, dass man sich an gewisse Regeln hält", sagt DSV-Teamchef Ralf Beckmann. Beckmann betont aber: "Das Nationalteam ist kein Lotterhaufen." Derzeit habe ein "Einleitungsprozess begonnen", der sich zu einem Ehrenkodex entwickeln soll. Für Beckmann sind dies "alles Selbstverständlichkeiten". So könne es beispielsweise nicht sein, dass "jeder Athlet zur WM seinen eigenen Heimtrainer mitnehmen wolle." "Wer darauf besteht, soll halt woanders schwimmen", sagt der "Chef". Auch wäre es doch klar, dass Rauchen und Alkohol tabu seien. "Ich habe nichts dagegen, wenn sich ein Sportler am Abend ein Gläschen Bier trinkt, aber wenn er in der Hotel-Lobby eine Fahne hinter sich her trägt, das kann nicht sein", so Beckmann. European Diving Champions Cup 2001, Stockholm, 6.-8. April: [Einzelwertung] [Mannschaftswertung] 6-Nationen-Jugenländerkampf im Wasserspringen, Dresden, 30.-31.03.2001 [Einzelwertung] [Länderwertung]
Japanisches WM-Team bestimmt:
Olympiapool zu verkaufen: Italien will den 1931 von Mussolini gebauten und bei den Olympischen Spielen 1960 verwendeten Sportkomplex versteigern. Dazu gehören das 75000 Sitzplätze fassende Sport- sowie das Schwimmstadium. Der Wert des Sportkomplexes wird auf eine Trillion Lire geschätzt (ca. 800 Mio. Franken). Dem italienischen Finanzministerium ist der Unterhalt zu teuer - darüber hinaus wird der Komplex nur einmal pro Woche benützt. Touretski-Doping-Affäre: Einbrecher gefasst. Canberra - Die nächste Runde in der "Doping-Affäre" um den australischen Schwimm-Trainer Gennadi Turetski ist eingeläutet worden . Der Einbrecher, der einen Safe mit den Goldmedaillen der Olympiasieger Alexander Popow und Michael Klim sowie unerlaubten leistungssteigernden Substanzen aus dem Haus des in Russland geborenen Turetski entwendet hatte, scheint gefunden. Am Freitag wurde der in neun Fällen wegen Diebstahls und Einbruchs vorbestrafte Matthew Taylor des Diebstahls anaboler Steroide angeklagt. Der 20-Jährige machte keine Aussage, am 4. Mai muss er vor Gericht erscheinen. Einen Tag davor muss sich Turetski wegen illegalen Besitzes von Stanozolol verantworten. Der Missbrauch dieses Anabolikums war 1988 bei Olympia in Seoul dem kanadischen Sprint-Star Ben Johnson nachgewiesen worden. Bei einer Verurteilung drohen Turetski eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten und eine lebenslange Sperre für Verbandsarbeit auf australischem Boden. Der 1992 nach Australien ausgewanderte Erfolgscoach, der Popow 1992 und 1996 jeweils zu Gold über 50 und 100 Metern Freistil geführt hatte, bleibt bis zum Ende des Gerichtsverfahrens von seiner Tätigkeit in der Trainingsakademie in Canberra bei vollem Gehalt suspendiert. Zudem wurde er aus dem Team für die WM im Juli im japanischen Fukuoka gestrichen. Turetski beteuert seine Unschuld. Derweil sieht Australiens Olympia-Held Ian Thorpe einen Schaden für das in "down under" sehr populäre Schwimmen. Nach dem Startschuss für den Ticketverkauf für die Commonwealth-Spiele in Brisbane im August sagte der zweifache Sydney-Olympiasieger und Weltrekordler über die Freistildistanzen 200, 400 und 800 Meter: " Egal, was das Ergebnis im Fall Turetski ist: Es wird einen negativen Effekt auf den gesamten australischen Schwimmsport haben." Auf sein eigenes Verhalten habe der Fall keine Auswirkungen: " Es ändert nichts an dem, was ich tue", sagte der "Thorpedo", der sich 2000 Doping-Verdächtigungen aus deutschen Schwimmerkreisen ausgesetzt sah: "Ich weiss, was ich tue. Was andere Leute denken, macht mir weniger aus als früher."
Tickets für Goodwill-Games gehen weg wie frische "Weggli": Mit Ian Thorpe als Bannerträger des australischen Sports ging am Freitag der Verkauf von Eintrittskarten für die Goodwill-Games vom August/Spetmeber in Brisbane los. Schon am ersten Tag gingen 35328 Billette im Wert von US$ 867000 weg. An den Goodwill-Games werden 14 Sportarten gezeigt werden.
Japanische Meisterschaften, Yokohama, 19.-23.4.2001
Nationalmannschaft: Neue Mitglieder
Resultate: 2001 British Championships & World Trials, Machester, 10.-15.4.2001
Müssen die Australier jetzt für Scheinheiligkeit zahlen? Der frühere Olympiacoach Laurie Lawrance sagte am Mittwoch, jetzt müsse Australien für seine Scheinheiligkeit in Sachen Doping bezahlen, nachdem der australische Schwimmaport in Aufruhr geraten sei. Die australischen Trainer und Offiziellen haben jeweils am lautesten gesschrien, wenn irgendwo in der Welt ein Dopingfall ans Licht kam (China, USA). Das Gerücht Tourtzki habe die kleine Anabolikamenge Stanozolol von einem Schwimmer konfisziert beruhigte die Situation nicht.Alles starrt gebannt auf den Gerichtssaal wo gerade jetzt die Verhandlung läuft. Berichterstattung im Sydney Morning Herald Wasserball: Aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln Dem australischen Schwimmverband droht ein Dopingskandal grösseren Ausmasses
Popov verteidigt Touretzki. Heute morgen meldete sich Alexander Popov und nahm Touretzki in Schutz: Er habe keinen Zweifel an der ethisch sauberen Einstellung von Touretzki."Ich habe seit 11 Jahren eine freundschaftliche und professionelle Beziehung mit ihm und nie einen Grund zum Zweifeln gehabt. Das ist für Gennadi eine schwere Zeit und ich werde unsere Zusammenarbeit deshalb weiter aufrecht erhalten." Touretzki muss morgen Donnerstag vor einem Gericht erscheinen (Canberra Magistrates Court). Klim, flankiert von 18 SchwimmerInnen zeigte sich an einer Pressekonferenz im Australian Institute of Sports schockiert. Gennadi sei zerstört. Klim fuhr fort, dass der australische Schwimmsport auf absoluter Doping-Freiheit basiere. Er konzentriere sich jetzt voll auf Fukuoka. Er versichere, dass sie jetzt und in Zukunft total gegen Doping seien und zeigte seine 47 negativen Dopingtestzertifikate seit 1996. Touretzkis Anwalt bestätigte, dass Touretzki während der Untersuchung keine Trainertätigkeit ausübe. Touretzki sei unschuldig. Inzwischen laufen in Australien die Dopingkontrollen routinemässig weiter. Gemäss Mitteilung der Australian Sports Drug Agency werde nirgendwo auf der Welt so konsequent und häufig getestet. Seit anfangs 2000 seien 2448 tests durchgeführt worden, davon 260 bei SchwimmerInnen sagte der Geschäftsleiter der ASDA John Mendozza. Klims und Popovs Trainer Touretzki unter Dopingverdacht: (1. Update) Der Coach der Schwimm-Olympiasieger Alexander Popow und Michael Klim, Gennadi Turetski, ist wegen des vermeintlichen Besitzes von Dopingmitteln bis auf weiteres von der Trainingsakademie in Canberra suspendiert worden. Dies gab Mark Peters, der Exekutiv-Direktor der australischen Sportkommission, am Dienstag bekannt. Der 1992 nach Australien ausgewanderte Turetski, der Popow 1992 und 1996 jeweils zu zweimal Gold über 50 und 100 Meter Freistil geführt hatte, muss sich am Donnerstag in Canberra vor Gericht verantworten. In einem Safe, der Gennadi Turetski in der Vorwoche aus seinem Haus gestohlen und kurze Zeit später in einem nahe gelegenen See wieder gefunden worden war, fanden die Polizeibeamten eine geringe Menge anaboler Steroide. In dem Safe waren auch zwei Goldmedaillen von Popow und Klim, die die beiden Schwimmer ihrem Coach geschenkt hatten. Der 51 Jahre alte Turetski, der im australischen Sportinstitut weitere Spitzenschwimmer des Landes trainierte und seit 1996 australischer Staatsbürger ist, bestreitet die Vorwürfe. Ungeachtet dessen wurde der gebürtige Russe am Dienstag aus dem Trainer-Team für die Weltmeisterschaften im Juli im japanischen Fukuoka gestrichen. Auf einer eilends einberufenen Pressekonferenz verkündete John Mendoza von der nationalen Anti-Doping-Agentur, dass von den Schwimmern niemand von den Anschuldigungen betroffen sei. Sie würden konsequenter auf anabole Steroide getestet als ihre Konkurrenten in aller Welt. Rob Woodhouse, Manager von Staffel-Olympiasieger und 100-m-Delfin-Weltrekordler Michael Klim, erklärte, sein Schützling werde sich möglicherweise am Mittwoch zu den Vorfällen äussern, wenn er mehr Informationen habe. "Ich kann nicht kommentieren, wie sich Michael fühlt, ich weiss es nicht. Wenn die Dinge ans Licht gekommen sind, wird er sicherlich einen Kommentar abgeben", sagte Woodhouse. Commonwealth-Champion Matt Dunn, der die letzten fünf Jahre vor seinem Rücktritt 2000 unter Gennadi Turetski trainiert hatte, war nach der Nachricht geschockt. "In all diesen Jahren am Sport-Institut hatten wir ein absolut drogenfreies Umfeld." Und weiter: "Es gab nie auch nur eine Spur davon, er hat keine Drogen verabreicht, garantiert", sagte der 27-Jährige. Er würde für Michael Klim und "Zar" Alexander Popow beide Hände ins Feuer legen: "Sie sind durch alle Dopingkontrollen gegangen und waren immer sauber." Fünf von Turetskis Schützlingen hatten sich bei den Landesmeisterschaften Anfang des Monats in Canberra für die WM qualifiziert, neben Klim noch Sarah Ryan, Antony Matkovich, Ray Haas und David Jenkins.
Resultate:
Die Supplement-Industrie macht 4,3 Milliarden Dollar Umsatz mit Nahrungszusätzen - und produziert Dopingfälle zuhauf: Wie Kinder vor dem Weihnachtsbaum
Bandscheibenvorfall gefährdet Van Almsicks Karriere. Fünfeinhalb Wochen vor den deutschen Meisterschaften in Braunschweig spricht die 23 Jahre alte Berlinerin mit der "Welt" über ihre Zukunft. "So einen Wettkampf wie die Deutschen Meisterschaften oder die WM will ich nur noch, wenn ich 100-prozentig fit bin. Ich tue mir das nicht mehr an." "Da ich finanziell abgesichert bin, kann ich natürlich abwarten und gucken, ob ich fit bin. Andere sind nicht in meiner Situation. Die plagen sich zum Beispiel mit Pfeiffer-Drüsenfieber und müssen trotzdem ran." Die Weltrekordhalterin über 200 Meter Freistil gibt sich kämpferisch: "Ich möchte nicht aufhören, obwohl ich jetzt den Bandscheibenvorfall habe. Das wäre das Letzte." Sportarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt habe ihr versichert: "Das kriegen wir wieder hin." Eine Operation sei nicht notwendig. Franziska van Almsick kann zur Zeit "allerdings nicht das trainieren, was ich möchte". Aber: "Noch bin ich relativ entspannt." Privat fühlt sich die Weltmeisterin und Weltrekordlerin pudelwohl. Ihre Liebe zu Handballer Stefan Kretzschmar habe sie stark gemacht, der Gang in die Selbstständigkeit mit der Gründung eines eigenen Unternehmens und der Trennung von Manager Werner Köster sei eine neue Herausforderung. "Ich bin jetzt Jungunternehmerin. Das hat mir Ruhe gegeben. Ich habe das Leben neben meinem Sport in die richtigen Bahnen gebracht. Ich habe eine neue Liebe gefunden, beruflich weiss ich, was die Zukunft bringt", sagt Franziska van Almsick. Neue Hoffnungen setzt die dreimalige Olympia-Teilnehmerin, die in Barcelona 1992, Atlanta 1996 und Sydney 2000 jeweils Medaillen gewann, aber das erhoffte Gold verfehlte, auf die neue Führung im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) mit Christa Thiel als Präsidentin und Ralf Beckmann als Cheftrainer. "An der Verbandsspitze hat sich eine Menge getan, jetzt müssen die Sportler was tun. Mit den Aufräumarbeiten sind wir noch nicht fertig."
Thorpe bald der beste Schwimmer aller Zeiten? Nachdem der 3-fache Goldmedaillengewinner von Sydney an den australischen Trials den 800er Weltrekord geholt hat, wurde er Mitglied eines exklusiven Klubs von Schwimmern, die den 200er, 400er und 800er WR gleichzeitig hielten. Vor ihm haben das der Australier Kohn Konrads (1958; 9:17,7 - 4:25,9 - 23:04.8) und der Amerikaner Tim Shaw (1974) geschafft. Einer Frau gelang das Triplett noch nie. Shaw hielt darüber hinaus auch noch den Meilenrekord (ausserhalb USA nicht geschwommen) und gewann an der WM 1975 in Cali 200, 400 und 1500 m. Der australische Trainer Forbes Carlile meint, dass Thorpe fähig sei, alle Rekorde von 100 bis 1500 m gleichzeitig zu halten. Heute sei es allerdings viel schwieriger als zu Mark Spitz' Zeiten auf allen Strecken mit dabei zu sein. Carliles Prognose des 100er WR durch Thorpe ist nicht ganz aus der Luft gegriffen, schwamm Thorpe doch an den Aussie Trials 49.05. Freuen wir uns auf Fukuoka! Resultate: Interregionen-Meeting 2001 in Bülach: Rangliste und LENEX Datei. Neue Links:
Schweizerrekorde für den SV Limmat an den Regionalen Meisterschaften: An den Regionalen Meisterschaften vom 30.3.-1.4.2001 im Hallenbad Uster konnte der SV Limmat seine hervorragenden Leistungen der Schweizer Hallenmeisterschaften bestätigen (Schlussbericht der Hallenmeisterschaften in Kürze). Herrausragend dabei die beiden Schweizerrekorde von Flori Lang und Gerry Strasser. Über 50m Rücken verbesserte Flori Lang den Schweizer Rekord auf 25.85. Gerry Strasser schwamm die 800m Freistil in 8.02.16 und senkte den Schweizerrekord um rund zwei Sekunden. Weiter schwammen die SchwimmerInnen des SV Limmat an diesen Regionalen Meisterschaften, 7 Klubrekorde. Neben den bereits erwähnten Schweizerrekorden die natürlich auch gleichzeitig Klubrekord bedeuteten, gab es weitere Klubrekorde von Katja Reuter über 200m Delphin (2:17.98) und 100m Freistil, wo sie in 58.86 erstmals die Minutengrenze knackte und damit nun zum illustren und kleinen Kreis der Limmatschwimmerinnen gehört, die diese Marke geknackt haben. Mit 17:45.88 über 1500m Freistil, schaffte mit Nadia Krüger eine weitere Schwimmerin den Eintrag in die SVL Rekordlisten. Auch die Herren trugen zur Erneuerung der Klubrekordlisten bei. Über 200m Lagen senkte Stephan Bachmann die Zeit auf 2:08.66 und die 4x200m Freistil Staffel mit Jens Reuter, Flori Lang, Silvio Mastrodomenico und Gerry Strasser schwamm in 7:35.55 Klubrekord Nummer acht an diesem Wochenende. Neben den Klubrekorden wurden Total 80 (!) neue Bestzeiten erziehlt. Der SV Limmat gewann an diesen Regionalen Meisterschaften 21 Gold-, 21 Silber- und 14 Bronzemedaillen. Resultate: Südafrikanische Meisterschaften, Johannesburg, 25.3.-2.4.2001 Diebe stahlen Goldmedaillen von Popov und Klim: Die Goldmedaillen von Atlanta von Popov und diejenigen Klims von den Commonwealth Games sind von Einbrechern aus der Wohung ihres Trainers in Canberra, Gennadi Touretski, entwendet worden.
Zusammensetzung der US-Mannschaft für Fukuoka:
Resultate: Dänische Kurzbahnmeisterschaften, Esbjerg, 22.-25.3.2001 Zurück zur Homepage / an den Anfang
März 2001
WR knapp verpasst: Olympiasieger Grant Hackett hat den angepeilten Weltrekord über 1500 Meter Freistil zum Abschluss der australischen Schwimmmeisterschaften in Hobart ganz klar verpasst. In 14:49,30 sicherte sich der 20-Jährige zwar den Sieg vor Greg Stevens (15:17,20), blieb aber gut sieben Sekunden über der acht Jahre alten Bestmarke seines Landsmannes Kieren Perkins. Der zweimalige Olympiasieger war bei den Commonwealth Games 1994 im kanadischen Victoria in 14:41,66 gestoppt worden. Einen erneuten Angriff will Hackett, der sich zwecks besserer Atmung im vergangenen Jahr einer Rachenoperation unterzogen hatte, nun bei den Weltmeisterschaften im Juli im japanischen Fukuoka starten. Die australische WM-Mannschaft:
Doping - Knacknuss auch für Juristen. Das Dopingproblem ist zwar eine Herausforderung für den Sport im Allgemeinen, aberebenso eine solche für Wissenschafter, nicht zuletzt auch für die Juristen. Besonders seit sich staatliche Stellen und Politiker in die Diskussion eingemischt haben, ist das Thema für Sportjuristen noch komplexer geworden ... [Mehr]. WR 200 m Delfin durch Michael Phelps: Der erst 15-jährige Michael Phelps blieb am Freitag über 200 Meter Delfin in 1:54,92 um 26/100 unter der seit dem 17. Juni vorigen Jahres von seinem Landsmann Tom Malchow gehaltenen Bestzeit. Der 1,93 m grosse Teenager aus Baltimore ist damit der jüngste US-Schwimmer, der je einen Weltrekord markiert hat. Olympiasieger Malchow belegte in 1:55,46 den zweiten Platz. Bis 25 m vor dem Ziel hatte er sich mit Malchow ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, ehe er an ihm vorbeizog. "Als ich die Zeit an der Tafel sah, fühlte ich, wie plötzlich mein ganzer Körper aufhörte zu atmen", erzählte Phelps ausser sich vor Freude. Bei den Olympischen Spielen in Sydney hatte er über die 200 m den fünften Platz belegt. Dem 20-jährigen Moses wäre am Freitag über 200 m Brust beinahe der zweite Weltrekord geglückt. Mit seiner Siegerzeit von 2:10,40 blieb er nur 24/100 Sekunden über dem neun Jahre alten Weltrekord seines Landsmannes Mike Barrowman. In der ewigen Weltbestenliste rangiert er sich jetzt auf Rang zwei ein. Die 100 m Freistil der Männer gewann Olympiasieger Anthony Ervin in 48,98 Sekunden vor Jason Lezak (49,26) und Neil Walker (49,39). Maggie Bowen war über 200 Lagen der Frauen in 2:14,19 Minuten nicht zu schlagen. Nach ihrem Erfolg über 400 Lagen erschwamm sich die Olympia-Dritte Kaitlin Sandeno über 200 m Delfin in 2:10,95 Minuten den zweiten Titel. Staffel-Olympiasiegerin Lindsay Benko blieb über 200 m Freistil in 1:59,81 als einzige unter zwei Minuten. 31.3. Neue Links:
SC Uster (Karel Novy, Lorenz Liechti und Remo Lütolf) 4 x 100 m Freistil 3:22.37 (Klubstaffel) SC Uster (Andermatt, Liechti, Silvio Oscar Mayer und Novy) 7:26.10 SC Uster (Sandrine Paquier, Nicole Weist, Carla Rüesch und Dominique Diezi) 8:25.36 Synchro German Open: Das russische Team hat bei den German Open in Berlin im Synchronschwimmen seine Favoritenrolle deutlich bestätigt. Sowohl im Vorkampf des Duett-Wettbewerbs als auch in der technischen Kür des Solo-Wettbewerbs setzten sich Anastassia Ermakowa und Anastassia Dawidowa klar durch.
WR 50 m Brust durch Anthony Robinson: Er verbesserte an den US-Meisterschaften bei einem Rekordversuch den alten, 5-jährigen Rekord von Alex Dzhaburiya (Ukraine) von 27.61 auf 27.49. Penny Heyns (26) kündigt Rücktritt an. Die erfogreichste südafrikansiche Schwimmerin und Doppelolympiasiegerin von Atlanta über die Brustdistanzen erklärte heute, dass sie wahrscheinlich nicht mehr wettkampfmässig schwimmen werde. Sie wurde weltbekannt, als sie 1996 an den südafrikanischen Meisterschaften den Weltrekord über 100 m Brust holte. Südafrikas Schwimm-Königin gab als Grund an, dass die meisten Kollegen den wahren Sportsgeist verloren hätten. Seit dem Gewinn der Bronzemedaille über 100 m Brust bei den Olympischen Spielen in Sydney habe sie Rücktrittsgedanken gehabt. "Das wichtigste sind Ehre und Integrität, diese beiden Eigenschaften überwiegen alle Goldmedaillen. Aber die meisten Schwimmer haben keinen Respekt mehr, denen kann ich nicht länger die Hände schütteln", erklärte die 26-Jährige mit Tränen in den Augen. Damit meinte die 14-malige Weltrekordlerin im Brustschwimmen vor allem die Verbalattacken der amerikanischen 100-m-Olympiasiegerin Megan Quann gegen Südafrika im Vorfeld von Sydney. Heyns will sich nun im Kampf gegen Aids engagieren. Heyns trainerte vor Atlanta an der University of Nebraska und folgte 1998 ihrem Coach Jan Bidrman nach Calgary, Kanada.
WR 100 Brust durch Ed Moses: An den US-Meisterschaften verbesserte Moses den alten WR des Russen Roman Sloudnov von 1:00.44 auf 1:00.29. Damit ist Moses Favorit für die WM im July geworden. Er erhält für seine Leistung von US-Swimming einen Bonus von 25 000 US$. "Jetzt gehe ich auf die Minutengrenze los" meinte Moses nach dem Rennen.
Aussie Meisterschaften: Huegill knapp vor Klim. Über 100 Delfin gewann Huegill mit 52.23 mit 11 Hunderstel vor Klim.
Resultate: Österreichische Hallenmeisterschaften, Innsbruck, 22.-25.3.2001
Weltrekordentwicklung 800 m Freistil: 8:23.8 Cooper (Aus) 12.1.72 8:17.6 Holland (Aus) 5.8.73 8:16.27 Holland 8.9.73 8:15.88 Holland 1.2.74 8:15.02 Holland 25.1.75 8:13.68 Shaw (US) 21.6.75 8:09.60 Shaw 12.7.75 8:06.27 Holland 27.2.76 8:02.91 Holland 29.2.76 8:01.54 Bobby Hackett (US) 21.6.76 7:56.49 Salnikov (Sov.Un.) 23.3.79 7:52.83 Salnikov 14.2.82 7:52.33 Salnikov 14.7.83 7:50.64 Salnikov 4.7.86 7:47.85 Perkins (Aus) 25.8.91 7:46.60 Perkins 15.2.92 7:46.00 Perkins 24.8.94 7:41.59 Thorpe (Aus) 26.3.01 Thorpe bricht Perkins' 800-m-WR: Nach fast sieben Jahren hat Australiens Schwimmstar Ian Thorpe den Weltrekord seines Landsmanns Kieren Perkins über 800 Meter Freistil ausgelöscht. Der 18-Jährige kraulte die nichtolympische Distanz am Montag bei den nationalen Meisterschaften in Hobart in 7:41,59 Minuten herunter und stellte bereits den zwölften Weltrekord in seiner Karriere auf. Damit empfahl sich der dreifache Olympiasieger Thorpe zugleich eindrucksvoll für die Weltmeisterschaften im Juli in Japan. Die alte Bestmarke über 800 Meter Freistil hielt der inzwischen zurückgetretene Perkins in 7:46,00 Minuten als 1500-Meter-Durchgangszeit seit dem 24. August 1994 (Commonwealth Games in Victoria/Kanada). Hinter Thorpe schwamm in Hobart auch der 1500-Meter-Olympiasieger von Sydney, Grant Hackett, in 7:44,57 ebenfalls noch deutlich schneller als Perkins. Thorpe und Hackett werden Australien bei den Weltmeisterschaften 2001 in Fukuoka auf der langen Freistilstrecke vertreten. Thorpes Leistung ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass er eigentlich Spezialist über 200 und 400 Meter Freistil ist. Er schwamm sogar in der siegreichen australischen 4x100-Meter-Staffel und hatte zuvor noch nie ein ernsthaftes 800-Meter-Rennen bestritten. SHM 2001: Die wichtigsten Resultate (Ränge 1-8) Landesrekorde und WM-Limiten der Schwimmer in der Halle. Die Bilanz der vom SV Limmat mustergültig organisierten Schweizer Hallenmeisterschaften ist bemerkenswert. Die Zahlen allein sagen genug aus über den weiteren Leistungsaufschwung des Schwimmsports unseres Landes. Die eher tief gesetzten Erwartungen wurden weit übertroffen: zwei zusätzliche WM-Qualifikationen ... [Mehr]
SHM-Nachlese: Mit neun Einzel- und vier Staffelrekorden sowie 14 für die WM Qualifizierten gingen die Meisterschaften im Schwimmen zu Ende. Erfolgreichster Teilnehmer war Yves Platel: Reiche Ernte des Alleskönners. SHM 2001: Rangliste komplett (PDF-File) Für eine halbe Milliarde Franken entsteht in Freiburg bis 2004 "Gottéron Village", ein multifunktionaler Komplex, in dem auch das Nationale Schwimmzentrum unterkommen wird: Und nun ein "Joggeli" für die Schwimmer Flavia Rigamonti startete in Zürich erstmals über 1500 m: "Für mich ist die lange Distanz ein Vorteil". Die Illusion des "American way of life": Schweizer Schwimmer scheitern an fehlender Selbständigkeit. Die Information erstaunte nur im ersten Moment: Nach lediglich zweimonatigem Aufenthalt brach der Schweizer Crawlsprinter Karel Novy seinen Studienaufenthalt in den USA ab und kehrte in die Schweiz zurück, vieler Illusionen beraubt, enttäuscht, frustriert [Mehr]. Frauen-Power an der Spitze des Deutschen Schwimmverbandes. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) setzt alle Hoffnungen auf die einstimmig gewählte neue Präsidentin Christa Thiel. Der Shootingstar der deutschen Sportpolitik will nach dem Olympia-Debakel von Sydney den Wechsel auf Zukunft. Sie kann sich nach dem Etappensieg von Mannheim nun 2002 sogar eine Kandidatur als Nachfolgerin von Manfred von Richthofen an der Spitze des Deutschen Sportbundes (DSB) vorstellen. Das will ich nicht ausschliessen, aber zuerst geht es jetzt um den DSV", sagte die 46 Jahre alte Wiesbadener Rechtsanwältin, die beim Verbandstag des finanziell schwer gebeutelten DSV mit Ovationen gefeiert wurde. Schon wenige Minuten nach ihrer Wahl traf ein Glückwunschtelegramm von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Mannheim ein. Thiel: "Das rührt mich. Wir brauchen die Wertschätzung der Politik, die Glückwünsche des Kanzlers sind ein positives Zeichen. Wir wollen den Aufbruch zu neuen Ufern." Dabei hatte erst ein Finanz-Notplan ihre Kandidatur endgültig gesichert. 18 Landesverbände brachten zwar nicht die geforderten 300.000 aber immerhin noch 160.000 Mark als Solidaritätsbeitrag auf, um zumindest die gröbsten Haushaltslöcher kurzfristig stopfen zu können. Christa Thiel, die für vier Jahre gewählt ist, will den Haushalt mittelfristig mit einem "Vierstufenplan" konsolidieren: "Wir müssen zunächst die Fördergelder des Bundesinnenministeriums sichern. Mit dem Solidaritätsbeitrag, den ab 2002 erhöhten Wettkampf- und Lizenzgebühren und neuen Sponsoren können wir es schaffen. Wir brauchen eine vernünftige Finanzgrundlage. Das schönste sportpolitische Modell funktioniert nicht ohne die Finanzen." Als ehemalige Turniertänzerin ist Christa Thiel ("Ich gehöre der Partei des Sports an.") die erste Quereinsteigerin in der Funktionärsetage des Deutschen Schwimm-Verbandes überhaupt.
Doppel-Olympiasieger Pieter van den Hoogenband aus den Niederlanden hat bei einem Schwimm-Meeting im schottischen Glasgow die Konkurrenz über 200 Meter Freistil in 1:47.54 leicht für sich entschieden. Es war das erste Finale des Weltrekordlers seit den olympischen Endläufen von Sydney. Der Brite Edward Sinclair wurde in Glasgow in 1:53.87 Zweiter. 24.3. Thorpe haarscharf an WR vorbei: Bei den australischen Schwimm-Meisterschaften in Hobart in Tasmanien hat der dreifache Olympiasieger Ian Thorpe seinen eigenen Weltrekord über 400-Meter-Freistil knapp verpasst. Der 18-Jährige blieb mit der zweitbesten Zeit der Schwimmgeschichte in 3:40,76 Minuten nur 17 Hundertstelsekunden über der Marke bei seinem Goldmedaillengewinn in Sydney. "Bei meinem ersten Start nach Sydney habe ich eine derartige Leistung nicht erwarten können", sagte Thorpe, der zur Hälfte der Strecke noch 1,25 Sekunden hinter seiner Weltrekord-Zwischenzeit zurückgelegen hatte. "Es war ein fantastischer Saisonstart, und es gibt mir für den Rest des Jahres eine Menge Selbstvertrauen." Thorpe startet bei den Titelkämpfen, bei denen sich die beiden Erstplatzierten aller Konkurrenzen für die Weltmeisterschaften in Japan qualifizieren, über 100 Meter, 200 Meter, 400 Meter und 800-Meter-Freistil sowie in allen drei Staffeln. Die zweite Finalentscheidung des Eröffnungstages ging über die 400-Meter-Lagen der Frauen in 4:46,35 Minuten an Jennifer Reilly. SHM01: Dominique Diezi qualifizierte sich über 50 m Rücken, Nicole Zahnd über 200 m Crawl und Flavia Rigamonti über 1500 m. Auch die Lagen- staffel der Frauen wird an der WM teilnehmen können: Simuliert, bis es nun geklappt hat. Thorpe lehnt Showdown mit Van den Hoogenband ab. Die Gage von über einer Million Mark mag verlockend klingen. Trotzdem hat der dreimalige Olympiasieger Ian Thorpe einen Schaukampf mit dem zweifachen Goldmedaillengewinner Pieter van den Hoogenband abgelehnt. "Das wären keine Weltmeisterschaften, keine Commonwealth-Spiele, keine Pan-Amerika-Meisterschaften und keine Olympischen Spiele. Diese Wettbewerbe haben bei mir aber Priorität", erklärte der Australier, der in Sydney über 200 Meter Freistil von dem Niederländer van den Hoogenband bezwungen wurde. Die Idee zu dem geplanten Schaukampf stammte vom australischen Nationaltrainer Don Talbot. Der australische Verband hatte zuvor geäussert, seiner Sportart durch die showmässige Inszenierung eigener Veranstaltungen zu einem Popularitätsschub verhelfen zu wollen. Hallenmeistersachaften: Neue Schweizerrekorde. 50m Rücken: Karel Novy, Uster, 26.88; Dominique Diezi, Uster, 29.60; 100m Brust: Carmela Schlegel, SV Limmat; 1:11.87; 200m Freistil: Nicole Zahnd, Genève, 2:02.45. 4x100m Freistil: SC Uster (Andermatt, Liechti, Novy, Lütolf); 3:27.97
Resultate Slowakische Meisterschaften, 17.-18.3.01
Wasserspringen: Resultate FINA Diving Grand Prix 2001, 16.-18. März 2001 (Manchester / England)
Zereissprobe im Deutschen Schwimmverband verhindert: Interims-Chefin Christa Thiel tritt am Wochenende (22. bis 25. März) beim Verbandstag in Mannheim als Präsidentschaftskandidatin an. Allerdings verknüpft die 46-Jährige aus Wiesbaden ihr Jawort mit einer Bedingung: "Die Delegierten können dafür Sorge tragen, dass der Verband funktionsfähig ist", sagte die Juristin. Ihre Massgabe: Die 18 Landes-Organisationen müssen dem unter Geldmangel leidenden DSV finanziell massiv helfen: "Wenn es nur um 50.000 Mark geht, kandidiere ich nicht." Ein Vorhaben des Präsidiums ist schon vor Mannheim am Widerstand der Landesverbände gescheitert: Die beantragte Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um 50 Pfennig auf zwei Mark wird es nicht geben. "Das kann man sich abschminken", sagte Christa Thiel, die seit dem Rücktritt von Rüdiger Tretow (Münster) im November 2000 kommissarisch die Geschäfte führt. Rund 300.000 Mark mehr hätte dies schon für 2001 gebracht. Doch in letzter Sekunde wurde ein Konsens gefunden: Die "Landesfürsten" zeigen sich solidarisch. Sie wollen einen einmaligen Eigenbeitrag zu Gunsten der Professionalisierung im DSV leisten. "Wenn das durchgeht, wäre es mehr als das, was wir uns vorgestellt haben. Dann sage ich zu einer Kandidatur ja", meinte Christa Thiel. Angst vor der Aufgabe, als erste Frau einem deutschen Gross-Sportverband vorzustehen, hat sie nicht, obwohl sie nach eigenem Bekunden keine lange Vita als Funktionärin hat. "Ich habe keine Bedenken, das zu können." Christa Thiel gehört als Vorsitzende im Bundesausschuss "Frauen im Sport" dem Präsidium des Deutschen Sportbundes (DSB) an und ist seit Ende vergangenen Jahres Mitglied der Arbeitsgruppe der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA).
Jacqueline Schneider schafft WM-Limite. Am Fina-GP in Manchester hat die Zürcherin Jacqueline Schneider vom 1-m-Brett mit 225,84 Punkten die WM-Limite (225,00) erfüllt. Schneider beendete ihre ersten Wettkampf nach einer längeren Verletzungspause im 5. Rang. Siegerin wurde Jing Zhang (China) mit 259,11 Punkten.
Masters-Schweizerrekorde per 31.12.2000 nachgeführt Kieren Perkins warnt vor australischer Baisse im Schwimmsport. Nach dem Rücktritt von Kieren Perkins, Susie O'Neill, Samantha Riley, Chris Fydler und nun Matt Dunn nach den olympischen Spielen und einer neuen, jungen Generation von wissenschaftsorientierten Schwimmtrainern fehlten dem australischen Schwimmsport die Führerfiguren. "Das Schwimmteam ist in einer Situation, wo es leicht unprofessionell, undiszipliniert und wenig entspannt werden könnte, im Vergleich zu unserer Zeit." meint Perkins. In Deutschland jeder 5. Freizeitsportler dedopt? Eine Studie, wonach jeder fünfte Freizeitsportler in Fitness-Studios Dopingpräparate konsumiert, sorgt derzeit für Streit. Dr. Carsten Boos von der Medizinischen Universität Lübeck, der die Studie bereits 1999 vorgenommen und im September vergangenen Jahres veröffentlicht hatte, stellte die Ergebnisse am Mittwoch während einer Anhörung des Bundestags-Sportausschusses zum Thema Doping im Freizeitsport noch einmal vor. Der Deutsche Bodybuilding- und Fitness-Verband (DBFV) wies die Zahlen daraufhin zurück. Die Untersuchung sei nicht repräsentativ, sagte DBFV-Generalsekretär Erich Janner der Nachrichtenagentur ddp. Boos hatte bundesweit 454 Männer und Frauen in 58 kommerziellen Fitness-Studios befragt. 19 Prozent der Freizeitsportler gaben an, regelmässig Anabolika einzunehmen.Von diesen Dopingkonsumenten sagten wiederum 19 Prozent, ihr Arzt habe ihnen die Präparate verschrieben. Karel Novy (21) bricht Studium in den USA ab. Nach seinen Erfolgen 1999 und 2000 bekam Novy ein Angebot der University of Berkeley (Bay Area of San Francisco) für ein kostenloses Chemiestudium, das er im Januar 2001 akzeptierte. Sein Trainingskolege an dieser Spitzenuniversität war unter anderem Gary Hall jr. Jetzt meint Karel Novy: "Meine Sportlerkarriere war denen völlig egal, die wollten einfach einen guten Crawl-Schwimmer für ihre prestigeträchtigen Uni-Wettkämpfe". Der Chemiestudent kritisiert vor allem die Trainingsbedingungen und den persönlichen Umgang mit den Hochschulbehörden und dem Trainer. Dieser wollte aus dem talentiertesten Schweizer Crawler ein 50y-Sprinter machen und verordnete Krafttraining. Sein Trainer Gerard Moerland (SC Uster) "Das ist doch ein absoluter Schwachsinn. Er gehört nicht in den Kraftraum. Was nützen ihm Riesenmuskeln, wenn er sein einmalige Gleitfähigkeit verliert". Auch beim Studium war es nicht so wie man es ihm versprochen hatte. Weil der Trainingsplan nicht mit dem Chemiekurs kompatibel ist, konnte er seinen Studienwunsch nicht verwirklichen. Novy besuchte stattdessen Geografie- und Sporternährungskurse. Vor ein paar Tagen hatte Novy nun endgültig die Nase voll und flog kurzerhand zurück in die Schweiz. Der 21-jährige Romand trainiert ab sofort wieder beim Schwimmclub Uster und will trotz Trainingsrückstand an den Schweizer Hallenmeisterschaften in Zürich-Oerlikon (22. bis 25. März) teilnehmen. Damit in Zukunft nicht weitere Schweizer Schwimmer in die Falle der US-Jäger tappen, will Karel Novy beim nächsten Zusammenzug der Nationalmannschaft die Kollegen ausführlich informieren. Flavia Rigamonti wird dies besonders interessieren; denn die Olympiavierte will im Herbst in Dallas ihr Studium beginnen. Streit zwischen WADA und IOC. Zwischen der Welt-Dopingagentur Wada und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ist ein Streit über die Dopingliste entfacht. Die Wada zeigte sich verärgert darüber, dass das IOC das Asthma-Medikament Terbutalin auf die Doping-Liste gesetzt hat. "Das Mittel gehört in die Kategorie der eingeschränkten Mittel. Terbutalin ist zulässig, solange es vom Arzt verschrieben wird. Das IOC hätte vorher mit uns Rücksprache halten sollen", erklärte Wada-Generalsekretär Harri Syvasalmi. Terbutalin wird auch von SchwimmerInnen mit Asthma als Medikament aber von Einigen auch als Doping benützt (in sog. Inhalern).
Matt Dunn (Australien) hört auch auf. Nach Kieren Perkins, Susie O'Neill, Samantha Riley und Chris Fydler zieht sich auch Dunn (27) vom Wettkampfsport zurürck. Er plant eine Karriere im Liegenschaftengeschäft ab Ende März. Dunn war Mitglied der 4x200 Weltrekordstaffel an den Commonwealth-Games 1998 in Kuala Lumpur.
11.3. Resultate SVL und Gesamtrangliste Singen Cut Off
Weltrekord 100 Rücken Damen durch die Japanerin Mai Nakamura (21) in 58.45 (vorher Angel Martino, USA, 58.50, 1993; Kurzbahn). Erzielt am 4.3.2001 an einem regionalen Schulwettkampf. Der japanische Schwimmverband will den Rekord nach Vorliegen des Dopingtests bei der FINAanmelden. Nakamura gewann in Sydnez Silber über 100 Rücken. Dopingforscher warnt erneut vor HGH-Missbrauch. Der nun auch vom IOC viel beachtete Münchner Dopingforscher Dr. Christian Strasburger hat erneut vor der ernsthaften Gefahr durch die Einnahme von genetisch produzierten Wachstumshormonen (HGH) gewarnt. "Das Doping mit HGH ist ein Riesenproblem. Ein Überschuss an Wachstumshormon über lange Zeit kann zum Tod durch Herzversagen und zur häufigeren Bildung von Dickdarmkrebs führen", erklärte Strasburger. Ein höhere Hemmschwelle bei den Athleten wegen dieser starken Nebenwirkungen sieht der Genetiker, dem vor einem Jahr erstmals der Nachweis von künstlich zugeführtem Wachstumshormon gelungen ist, dennoch nicht. "Ich fürchte, dass das die Sportler in keinster Weise abschreckt", erklärte Strasburger. HGH gilt wegen seiner angeblichen Nicht-Nachweisbarkeit bisher als die Renner auf dem Dopingmarkt. Anfang Februar hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) Strasburger 460.000 Dollar zur Entwicklung eines gerichtsfesten Nachweisverfahrens von HGH zugesagt. Zuvor hatte das IOC immer ausweichend auf die Forderung nach Strasburgers Methode reagiert. Nach Meinung von Strasburger reichen die Fördermittel für die Entwicklung des Verfahrens aus.
Resultate: Kroatische Wintermeisterschaften, Rijeka, 23.-25.2.2001
Endlich: Doping-Seuchenherden in Fitnessstudios wird begegnet Mit einer Fragebogenaktion in kommerziellen Fitnessstudios soll in Italien, Portugal, Belgien, Österreich, der Schweiz und Deutschland in Zukunft der Drogenmissbrauch bekämpft werden. Diese Länder unterstützen die von der EU geförderte "Kampagne gegen Drogenmissbrauch" und wollen dabei Daten für eine wirkungsvollere Doping-Bekämpfung erheben. Weitere Untersuchungen über den Drogenhandel auf dem "Schwarzen Markt" und "via Internet" sollen ebenfalls Grundlagen für die Einleitung weiterer Massnahmen sein. Das haben die Mitglieder der internationalen Arbeitsgruppe bei ihrer Sitzung in Hannover beschlossen. Die EU-Kommission in Brüssel stellt 125.000 Euro für das vom Land Niedersachsen im Rahmen der Sportministerkonferenz der Länder (SMK) initiierte Projekt bereit. Mit einem Beitrag in gleicher Höhe beteiligen sich die mitwirkenden Länder an den Kosten. Japanischer Schwimmverband mit "neuem" Namen. Der Japanese Amateur Swimming Federation, JASF, strich das Wort "Amateur" im Namen; die Abkürzung JASF soll aber weiter verwendet werden. Nach der massiven Kritik am Olympia-Selektionsverfahren, das durch die Schwimmerin Suzu Chiba bis vor das Tribunal arbitral du sport, TAS, gezogen wurde [Einzelheiten s. Meldung vom 5.8.00], hat der Verband auch ein neues Selektionsverfahren für wichtige intarnationale Wettkämpfe bestimmt, das bereits für Fukuoka zur Anwendung kommt. Die GewinnerInnen von von Selektionswettkämpfen werden automatisch selektioniert, wenn sie im Vorjahr in der betreffenden Disziplin weltweit unter die ersten Acht kamen. Da dies ein sehr hartes Kriterium ist, kann der JASF auch SchwimmerInnen selektionieren, die nicht unter die ersten Acht kamen. Zurück zur Homepage / an den Anfang
Februar 2001
Wasserspringen: Zweimal Gold für Schneider. An den Hallenmeisterschaften in Winterthur gewann Jacqueline Schneider ihre Schweizer-Meister-Titel Nummer 11 und 12. Die Bülacherin löste vom 3-Meter-Brett als Schweizer Meisterin Catherine Maliev-Aviolat ab. Die Partnerin von Schneider im Synchronspringen in Sydney war nach den Olympischen Spielen zurückgetreten. Auch in ihrer Spezialdisziplin, dem 1-Meter-Brett, setzte sich Schneider mit deutlichem Vorsprung durch. Frauen. 3-m-Brett: 1. Schneider (Bülach) 453,00. 2. Klimova (Bern) 373,41. 3. Loukili (Genf) 342,15. 4. Français (Lausanne) 339,70. 5. Pasquier (Lausanne) 279,15. - 12 Teilnehmerinnen. - 1-m-Brett. Final: 1. Schneider 238,75. 2. Français 199,05. 3. Klimova 191,25. 4. Steffen (Bern) 168,03. - 21 Teilnehmerinnen. - Männer. 1-m-Brett. Final: 1. Delaloye (Lausanne) 310,90. 2. Bettens (Lausanne) 288,65. 3. Greuter (Thun) 271,80. 4. Geissbühler (Bern) 262,75. - 19 Teilnehmer. - 3-m-Brett. 1. Delaloye 567,60. 2. Bettens 534,55. 3. Sauthier (Lausanne) 526,70. 4. Bächler (Genf) 422,70. 5. Geissbühler 396,50.
Deutsche A/B-Jugendmeisterschaften Wasserspringen 22.-25.02.2001
CIAU-Meisterschaften, 23.-25.2.2001 Jugend- und Juniorenmeisterschaften (West), 23.-25.2.2001 Jugend- und Juniorenmeisterschaften (East), 23.-25.2.2001
Resultate:
Van Almsick: "Noch lange nicht über ihrem Zenit." Ralf Beckmann, ab dem 1. März Cheftrainer und Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), baut für die Weltmeisterschaften im Juli in Fukuoka/Japan auch auf Weltrekordlerin Franziska van Almsick (Berlin). "Mit 23 Jahren ist Franzi vom Alter her noch lange nicht über ihrem Zenit. Wenn sie die Motivation hat, befürworte ich einen neuen Anlauf. Im Moment plant sie für diesen Sommer. Das halte ich für vernünftig", sagte der 54 Jahre alte Wuppertaler in einem Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden "Westdeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe).
DM C-Jugend Leipzig 09.02. - 11.02.2001
IOC überwand Berührungsängste und wagte "Gang nach Canossa." Es sei wie der berühmte "Gang nach Canossa" gewesen, meinte der Medizinische Direktor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Patrick Schamasch, nach seinem Besuch bei Dr. Christian Strasburger in München. Dort hatte er sich davon überzeugen können, dass Strasburgers Forschungen zum Nachweis des gentechnisch hergestellten Wachstumshormons HGH (Human Growth Hormon) wie von Strasburger selbst seit Jahren bekundet förderungswürdig sind. Dass Strasburger und sein Team vom IOC nun insgesamt 460 000 Dollar (etwa 966 000 DM) für die Entwicklung eines serienreifen Testverfahrens erhalten, hat den Münchener Endokrinologen überrascht. Denn jahrelang haben die Olympier die von ihm entwickelte Nachweismethode für HGH ignoriert. Dabei hatte Strasburger dem IOC bereits im März 1999 seine Methode vorgestellt und dem IOC angeboten, bis zu den Olympischen Spielen 2000 in Sydney einen serienreifen Test zu entwickeln. Doch der IOC hüllte sich in Schweigen. Und das obwohl rekombinantes Wachstumshormon neben Erythropoetin (EPO) schon damals zu den am weitesten verbreiteten Dopingpräparaten zählte. "Die sperren sich, weil sie offenbar Angst davor haben, dass da zu viel hoch kommt", kommentierte Strasburger. Mit Blick auf Sydney sprach er später von den "Wachstumshormon-Spielen". IOC-Mitglied Schamasch zeigte sich von Strasburgers Forschungsergebnissen jetzt überrascht. Die bereits entwickelte Testmethode bezeichnete er als einen interessanten und unterstützenswerten Ansatz. IOC unterstützt deutsche Doping-Forscher Deutschland soll im weltweiten Kampf gegen Doping eine Vorreiter-Rolle einnehmen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) unterstützt wissenschaftliche Untersuchungen zu Wachstumshormonen und Nahrungsergänzungsmitteln, die von deutschen Instituten vorgenommen werden sollen, mit insgesamt mehr als einer Million DM. Das meldet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". 460 000 Dollar (etwa 966 000 DM) erhält der Münchener Endokrinologe Dr. Christian Strasburger, der an Nachweisverfahren für das gentechnisch hergestellte Wachstumshormon HGH (Human Growth Hormon) forscht und ein solches Verfahren bereits im Jahr 1999 vorgestellt hatte. In einer neuen Studie, angelegt auf zwei Jahre, soll das Verfahren verfeinert werden. Mit 75 000 Dollar (knapp 160 000 DM) unterstützt das IOC Forschungen am Institut für Biochemie an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Professor Wilhelm Schänzer und sein Team untersuchen hier Nahrungsergänzungsmittel auf Spuren von Anabolika. In der Vergangenheit waren bei Kontrollen wiederholt entsprechende Präparate aufgefallen, die mit Nandrolon kontaminiert waren. Auch positive Dopingfälle werden teilweise darauf zurückgeführt.
Einsatz von Gentechnologie im Doping: Dringend werden Steroidprofile gebraucht, damit man der Schreckens-Vision genmanipulierter Hochleistungssportler wirksam begegnen kann. Prof. Dr. Wilhelm Schänzer, Leiter des Instituts für Biochemie der Deutschen Sporthochschule Köln, sagt: "Es besteht nicht der geringste Grund, die Gefahren durch die Gentechnologie im Spitzensport herunterzuspielen. Mit Steroidprofilen, die ich für die erfolgversprechendste Anti-Doping-Strategie halte, können wir jede Manipulation nachweisen. Wichtig ist allein, jetzt und nicht erst in Zukunft für alle Kaderathleten diese Profile anzulegen." Die Bundesregierung steckt in den kommenden drei Jahren 870 Millionen Mark in die Genforschung, weltweit wird an gentherapeutischen Verfahren gearbeitet. Diese Forschungsergebnisse könnten leicht für das Gen-Doping missbraucht werden. Schänzer: "Es wird viel spekuliert und prognostiziert, aber gesicherte Erkenntnisse gibt es noch nicht. In Tierexperimenten ist es zwar gelungen, Muskelwachstum zu stimulieren, aber Gene allein sind nicht das Entscheidende. Man kann eine Muskelzelle sehr gut stimulieren, aber das allein nutzt nichts, wenn das Umfeld nicht entsprechend angepasst ist." Der Nachfolger von Manfred Donike, der Anfang der 90er Jahre erstmals Steroidprofile entwickelte und frühzeitig deren flächendeckende Verbreitung gefordert hatte, sagt weiter: "Wenn wir die Gefahr durch Gen-Doping ernst nehmen, müssen wir jetzt flächendeckend Steroidprofile anlegen. Wir benötigen für die Bekämpfung zukünftiger gentechnologischer Manipulationen aktuelle Grundlagen." Mit den gewonnenen Werten entsteht ein sogenannter "genetischer Fingerabdruck". Schänzer: "Jede abnorme hormonelle Abweichung würde den Verdacht der Manipulation nahe legen." Ob das gerichtsverwertbar ist, ist für Schänzer aber "eine andere Frage". Norwegens Eisschnelllauf-Heros Johann Olav Koss sagt als Vertreter der Athleten im IOC und in der Anti-Doping-Weltagentur Wada: "Wir sollten mit aller Aggressivität verhindern, dass die Genmanipulation im Sport zukünftig eine Rolle spielt. Das ist nicht nur ein Problem des Sports, sondern der Menschheit." Dr. Patrick Schamasch, medizinischer Direktor des IOC: "Sobald gentechnologische Verfahren akzeptiert sind, wird es Leute geben, die sie missbrauchen. Und das kann Ausmasse haben, wie sie George Orwell beschrieben hat." 12.2. Internationales Meeting Lugano, 10./11.2.01: Resultate CH-Rekord 200 Rücken: Beim internationalen Kurzbahnmeeting der Schwimmer in Lugano verbesserte der 19-jährige Luka Gabrilo vom Tessiner Verein Atlantide/Agno seinen eigenen Schweizer Kurzbahnrekord über 200m-Rücken um 9 Hundertstel auf 1:58.32 (vorher Gabrilo 14.1.01, Imperia).
Synchron-Olympiasiegerin hört auf: Doppel-Olympiasiegerin Maria Kisseljowa hat in Moskau ihren Rücktritt vom Leistungssport erklärt. Die Synchron-Schwimmerin hatte im vergangenen Jahr in Sydney jeweils Gold mit ihrer Partnerin Olga Brusnikina im Duett und in der Gruppe gewonnen. Die 26-Jährige studiert gegenwärtig im fünften Studienjahr Journalistik an der Moskauer Staatlichen Universität und will später als TV-Journalistin arbeiten.
Beta-Agonist Formoterol von der Dopingliste gestrichen: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat jetzt das langwirksame Betasympathomimetikum Formoterol von der Liste der verbotenen Substanzen gestrichen. Um die Zahl der Sportler mit belastungsinduziertem oder intermittierendem Asthma zu vermindern, die zwei Asthma-Medikamente - ein kurzwirksames und ein langwirksames Sympathomimetikum - einnehmen, hat das IOC jetzt die Inhalation von Formoterol zugelassen. Nach der Freigabe des Präparates, das als "Oxis-Turbohaler" in Deutschland vertrieben wird, wurde das Beta-2-Sympathomimetikum Terbutalin von dem Komitee nun ohne Ausnahme-Genehmigung auf die Dopingliste gesetzt. Bisher waren Beta-Sympathomimetika bei Olympischen Spielen nur in inhalativer Anwendungsform und nach Antragstellung zugelassen worden. Noch in diesem Jahr will die medizinische Kommission des IOC einen Workshop veranstalten, während dem praktikable Verfahren diskutiert werden sollen, mit denen Asthma bei Sportlern zweifelsfrei diagnostiziert und die Notwendigkeit der Therapie mit inhaliertem Beta-2-Agonisten bestätigt werden kann.
Langbahnweltranglisten per Ende 2000 nachgeführt
Der ganz normale Rinderwahnsinn im Doping: Das Kälberblut-Medikament Actovegin auf der Dopingliste - ein vorerst wirkungsloses Verbot Ein neuer Medikamentenname taucht am Doping-Horizont auf: Actovegin. Aus Kälberblut gewonnen, hilft es an Arterienverkalkung leidenden Menschen - oder Sportlern, die die Zirkulation ihres durch EPO-Gebrauch verdickten Blutes ankurbeln müssen. [Mehr] Zurück zur Homepage / an den Anfang
Januar 2001
29.1. Schlussrangliste World Cup 2000 / 2001 World Cup Paris 27.-28.01.2001 [www.omegatiming.com] [Resultate] | [Local Server] 10. Internationales Schwimm-Meeting Uster, 27.-28.1.2001 [Local Server] [Resultate]
Joanne Malar (25) hört mit dem Wettkampfsport auf. Sie war während mehr als 10 Jahren eine der wesentlichen Stützen des kanadischen Schwimmsports. Ihre Spezialität waren die 400 m Lagen. Sie wird jetzt als Trainerin im Hamilton-Wentworth Aquatic Club (Ontario) tätig sein, wo sie mit drei Jahren zu schwimmen begann. Als 14-jährige trat sie in die Nationalmannschaft ein und gewann seither nicht nur 29 nationale, sondern auch 71 Medaillen an internationalen Wettkämpfen. Dreimal nahm sie an olympischen Spielen teil. An den Kurzbahnweltmeisterschaften 1997 in Göteborg wurde sie Dritte und in Rio de Janeiro 1995 gewann sie 2-mal Gold. Darüber hinaus gewann sie 2-mal Gold an den PanPacs 1999 (Sydney), 3-mal Gold und einmal Bronze an den PanAmericans 1999 (Winnipeg) und 1-mal Gold, 2-mal Silber und 2-mal Bronze an den Commonwealth Games 1998 (Kuala Lumpur). Therese Alsammar - Einseitige Eindeutigkeit: Hintergründe zu einer Anti-Doping-Erklärung Diezi in Stockholm Dritte: Die Ustermerin Dominique Diezi holte sich beim Weltcup in Stockholm am 24. Januar 2001, Bronze über 50m-Rücken in 28.57 Sekunden. Damit blieb sie nur gerade 3 Hundertstel über ihrem eigenen Schweizer Kurzbahnrekord. Im 50m-Freistilsprint belegte die 23-jährige mit einer guten Zeit von 25.86 Platz sieben. Im Vorlauf benötigte sie für die 50 Meter 25.81 Sekunden.
Kreatin in Frankreich verboten: Der Energielieferant Kreatin soll laut der französischen Nahrungsmittelkontrollbehörde (AFSSA) durch die konzentrierte Einnahme zu Krebs führen. Eine extrem hohe Zufuhr der beispielsweise auf natürlichem Weg über Fleisch aufgenommenen Substanz würde das Risiko einer Krebserkrankung erhöhen. So hiess es in einer Veröffentlichung der Abteilung, die eine Kommission mit einer Studie beauftragt hatte. Der Vertrieb des Nahrungsergänzungsmittels in Frankreich ist verboten. Überrascht von dem Ergebnis zeigte sich der deutsche Professor Wilfried Kindermann. "Derartige Nebenwirkungen sind mir bislang in der gesamten Weltliteratur nicht untergekommen, obwohl in letzter Zeit auf diesem Gebiet sehr viel geforscht worden ist", sagte der leitende Arzt der deutschen Olympiamannschaft in Sydney. Eine hohe Dosierung berge grundsätzlich gesundheitliche Risiken in sich, "doch das gilt für alle Substanzen". Der Saarbrücker Internist gab zusätzlich zu bedenken, dass Kreatin noch nicht so lange auf dem Markt, um damit aussagekräftige Langzeitstudien betreiben zu können. Das muss auch die AFSSA eingestehen. Der Missbrauch des Energieträgers "stellt ein Risiko dar, das aber noch nicht ausreichend belegt werden kann, vor allen Dingen mit Blick auf einen längeren Zeitraum." Die staatliche Stelle fordert in ihrem per Internet veröffentlichten Bericht dennoch die Aufnahme des "Muskelturbos" in die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) aufgestellte Liste der verbotenen Substanzen. In Deutschland hatte Kreatin zuletzt aufgrund seiner Anfälligkeit durch Verunreinigungen für Schlagzeilen gesorgt. Die Wirkung im Schwimmsport ist umstritten.
Stockholm: Als "Sportler des Jahres 2000" sind in Schweden Schwimm-Olympiasieger Lars Frölander und Schwimm-Weltrekordlerin Therese Alshammar gewählt worden. 21.1. Klubrekord von Katja Reuter am 2. Weltcup Tag in Berlin Bei ihrem letzten Einsatz am diesjährigen Weltcup in Berlin schwamm Katja Reuter über 100m Lagen neuen Klubrekord. Sie verbesserte die alte Marke ihrer Klubkollegin Carmela Schlegel, um rund eine halbe Sekunde auf 1.06.87 (vorher 1.07.41). Sie klassierte sich damit in Berlin auf Rang 18. Vorher erreichte sie in ihrem Rennen über 100m Rücken, in einer Zeit von 1.04.37, Rang 16.
Erster Tag am Weltcup in Berlin für Katja Reuter An ihren ersten beiden Einsätzen am Weltcup in Berlin, startete Katja Reuter über 50m Rücken und 200m Rücken. Über 50m Rücken, verpasste sie mit 30.20 ihren eigenen Klubrekord nur um 5 Hundertstel Sekunden und klassierte sich auf Rang 19. Dass zweite Rennen des Tages, über 200m Rücken beendete Katja in 2.18.03 und auf Rang 16. Morgen stehen die Starts über 100m Rücken und 100m Lagen auf dem Programm. Weltcup in Berlin: 16.20 Uhr ZDF Europarekord 50 m Delfin durch Martina Moravcova (57.16; vorher MM 57.54 in Valencia, Dez.00)
World Cup in Berlin, 20.-21.01.2001 [Live timing by www.omegatiming.com] [Resultate] | [Local Server]
Beim Arena-Weltcup an diesem Wochenende (20./21. Januar) in Berlin treffen sich wieder die weltbesten Kurzbahn-Schwimmer zum Kräftevergleich. Unter anderem sind sechs Olympiasieger, 14 Welt- und 30 Europameister am Start. Von den Goldmedaillen-Gewinnern von Sydney sind die Amerikanerin Megan Quann (100 m Brust), Lars Frölander aus Schweden (100 m Schmetterling) sowie die Australier Michael Klim und Todd Pearson (4x200 m Freistil) mit dabei. Die Russen Alexander Popow (1992/1996) und Denis Pankratow (1996) waren schon früher Olympiasieger. Die Veranstaltung in Berlin ist durch die Vermarktungs-Agentur des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) mit 140'000 Mark dotiert. Insgesamt sind bei den zehn Kurzbahn-Weltcups Prämien von 278.000 Dollar zu gewinnen. [Resultate] | [Local Server]
Nachgeführte Rekordlisten: Kurzbahn-WR Damen und Herren - Kurzbahn-ER Damen und Herren - Langbahn-WR Damen und Herren - Langbahn-ER Damen und Herren
Keine Schweizer Weltsportler. Triathlon-Olympiasiegerin Brigitte McMahon und die Mountain-Bike-Olympiazweite Barbara Blatter sind in der Londoner Royal Albert Hall nicht als erste Schweizer mit dem World Sports Award ausgezeichnet worden. McMahon musste in der Kategorie "Athletik" der zweifachen rumänischen Turn-Olympiasiegerin Simona Amanar den Vorzug lassen, Blatter in der Kategorie Abenteuer- und Extremsport wie bereits bei den Spielen in Sydney der Italienerin Paola Pezzo. World Sports Award 2000. Athletik: Simona Amanar (Rum) und Alexej Nemow (Rus/Turnen). Abenteuer- und Extremsport: Paola Pezzo (It) und Miguel Martinez (Fr/MTB). Ballsport: Venus Williams (USA/Tennis) und Tiger Woods (USA/Golf). Leichtathletik: Marion Jones (USA) und Michael Johnson (USA). Wintersport: Renate Götschl (Ö/Ski alpin) und Hermann Maier (Ö/Ski alpin). Wassersport: Inge de Bruijn (Ho/Schwimmen) und Pieter van den Hoogenband (Ho/Schwimmen). Fussball: Luis Figo (Por). Kampfsport: Lennox Lewis (Gb/Boxen). Motorsport: Michael Schumacher (D/Formel-1). Mehr Leistung durch Molekularbiologie: Gen-Doping wird nach Ansicht von Sportmedizinern in Zukunft labortechnisch nicht mehr nachweisbar sein. "Technisch ist Doping in einem Stadium, in dem molekularbiologisch eine deutliche Leistungssteigerung von Sportlern ohne Labornachweis machbar ist", sagte der Düsseldorfer Sportmediziner Dr. Peter Wehling am Montag in einem Interview. Bisher seien die " alten" Dopingmittel wie Anabolika bisher immer durch die Verfeinerung der Labortechnik nachweisbar gewesen. Sportmediziner und politisch Verantwortliche ignorierten diese Entwicklung. "Molekularbiologische Technik ist der aktuellen Diskussion meilenweit voraus. Letztlich wird das Problem Doping im Sport nur noch über neue ethische Standards zu regulieren sein", meinte Wehling. Zusammen mit dem renommierten amerikanischen Molekularbiologen Prof. Chris Evans weist er in wissenschaftlichen Veröffentlichungen auf neue Gentechniken hin, mit der die Leistungsfähigkeit und die Eigenschaften von Geweben leistungssteigernd verändert werden können. Wehling: "Ich glaube, dass es im Sport schon angewendet wird, auch wenn ich keinen konkreten Fall kenne." Der Düsseldorfer Sportmediziner und Evans, der an der Harvard University in Boston einen Lehrstuhl für Molekulare Orthopädie hat, sind Spezialisten in der Entwicklung und der Übertragung von Genen in menschliches Gewebe. Mit diesen Methoden kann in einem menschlichen Muskel die Leistungsfähigkeit durch Änderung des Verhältnisses schneller und langsameren Muskelzellen gentechnisch erheblich gesteigert werden. Strasser bezwang Olympiasiegerin. Der 800-m-Kurzbahn-Europameisterin Chantal Strasser gelang am Kurzbahnweltcup in Imperia (It) ein Achtungserfolg. Die Schwimmerin von Atlantide Agno bezwang über 800 m Olympiasiegerin Brooke Bennett (USA). Die Siegerzeit von 8:28,86 lag allerdings 1,5 Sekunden über dem Wert, der ihr im Dezember in Valencia den EM-Titel eingebracht hatte. Agata Czaplicki (17) verbesserte im Vorlauf über 200 m Lagen den Schweizer Rekord von Nicole Zahnd auf 2:16,60. Luka Gabrilo (19) verbesserte seinen eigenen Rekord über 200 m Rücken um 72 Hundertstel auf 1:58,41. [TA 15.1.]
Alshammar nicht mehr in Hamburg. Eine der herausragenden Schwimmerinnen der Gegenwart, Therese Alshammar, trainiert offenbar nicht mehr in der Trainingsgruppe von Coach Dirk Lange in Hamburg. Die Schwedin ist Weltrekordlerin und Europameisterin über 50 und 100 Meter Freistil auf der Kurzbahn und bei den Olympischen Spielen in Sydney Silbermedaillengewinnerin über diese Distanzen auf der Langbahn. Nach Informationen des DSF haben sich damit auch die Wege von Alshammer und Sandra Völker getrennt. Die Gründe der Trennung sind nicht bekannt. Sandra Völker hatte noch vor den Olympischen Spielen 2000, die für die dreimalige Kurzbahn-Weltmeisterin aus Hamburg zum Debakel wurden, die Trainingsgemeinschaft als ein "Modell für den internationalen Schwimmsport" bezeichnet. Welt- und Europarekord: Der Franzose Franck Esposito stellte am Sonntag bei den Club-Meisterschaften seines Landes in Antibes einen neuen Kurzbahn-Weltrekord über 200 Meter Schmetterling auf. Der Olympia-Achte von Sydney unterbot in 1:51,58 Minuten die fast drei Jahre alte Bestmarke des Briten James Hickman um 18/100 Sekunden. Europarekord durch Igelström: Die schwedische Brustschwimmerin Emma Igelström stellte am Sonntag beim Kurzbahn-Weltcup in Imperia in 31,17 Sekunden einen neuen Europarekord im 50-Meter-Sprint auf. Sie war dabei um 2/100 Sekunden schneller als Louise Karlsson (Schweden) am 21. November 1992
Resultate der SchweizerInnen in Imperia:
Resultate Finals Samstag:
Neue Links:
Teilnahme von 20 Nationen und über 200 SchwimmerInnen. Die Augen werden sich vor allem auf das Abschneiden von Domenico Fioravanti und Massimiliano Rosolino richten. Darüber hinaus sind anwesend: Brooke Bennett, Megan Quanny, Martina Moravcova, Denis Pankratov, Irina Umfitseva, Johanna Sjoberg, Mark Foster, Gordan Korzulz. Hi-Point-Meeting - Hallenjugendtag Zürich, 13./14.1.2001
Limiten für CH-Meisterschaften 2001 Weltranglisten nachgeführt. Ian Thorpe verzichtet auf 800 m: An den diesjährigen Weltmeisterschaften in Fukuoka, Japan, will er Pieter van den Hoogenband über 200 m schlagen und den 800er nicht bestreiten. Da der Final über 800 m und der Halbfinal über 200 m Freistil am gleichen Abend stattfinden, musste er eine Wahl treffen. Der 800er wird zum ersten Mal von den Herren an einer WM geschwommen.
Ausschreibung Moscow Open Masters Swimming Cup 2001: Information
Nachgeführt: Weltranglisten |
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