Swim News Januar bis Mai 2001

Zurück zur Hauptseite

Mai 2001
April 2001
März 2001
Februar 2001
Januar 2001


Mai 2001

Line element 30.5. Gathercole stirbt an Folgen eines Herzinfarktes. Terry Gathercole, ehemaliger Präsident des australischen Schwimm-Verbandes, ist am Mittwoch an den Folgen eines Herzinfarktes in einem Krankenhaus in Canberra gestorben. Der 65-Jährige, der von 1997 bis Oktober 2000 das höchste Amt im australischen Schwimmsport bekleidete, setzte sich als Funktionär und Trainer stets für einen dopingfreien Sport ein. In den 50er und 60er Jahren war Gathercole selbst ein hervorragender Schwimmer. So schwamm er 1958 den Weltrekord über 200 Meter Brust. Nach seiner aktiven Laufbahn machte er sich schnell einen Namen als Trainer. So führte er Ian O'Brien 1964 in Tokio und Beverley Whitfield 1972 in München jeweils zu Olympia-Gold. Ian Hanson, Sprecher des australischen Schwimm-Verbandes, sagte: "Er war einer der Grossen des australischen Schwimmsports. Dies ist ein trauriger Tag für Australien und den internationalen Schwimmsport".

Resultate:
SPEEDO GRAND CHALLENGE, Irvine, Kalifornien, 25.-27.5.2001
Mel Zajac Jr International Swim Meet, Vancouver, Kanada, 25.-27.5.2001
Silver Tide Silver Cup Invitational, Edmonton, Kanada, 25.-27.5.2001 Line element 29.5. SPORT SCHWEIZ 2000 - Der Schwimmsport in der SOV - Studie. Eine Studie von Lamprecht und Stamm im Auftrag des SOV durchleuchtet die Sportaktivität und den Sportkonsum der Schweizer Bevölkerung. Bedeutsame Aussagen werden dabei auch zum Schwimmsport gemacht - Grund für eine Zusammenfassung der Ergebnisse [Studie im Word-Format].

28.5. Neuchâtel, Synchronschwimmen: Critérium Suisse. Solo: 1. Brunner (Limmat Nixen) 83,712. 2. Mazzara (SC Flös Buchs) 77,606. 3. Kersting (SC Flös Buchs) 75,783. - Duett: 1. Brunner/Oleinikowa (Limmat Nixen). - Gruppe: 1. Limmat Nixen 76,264.

Line element 27.5. Wasserball Nationalliga A:
Aegeri- Horgen 8:17
Carouge - Kreuzlingen 4:10
Lugano - Basel 9:6

Denise Schrader gewinnt die zum Europacup gehörenden 10 km in Sevilla: Die Schweizermeisterin im 5km-Langstreckenschwimmen, Denise Schrader vom SV Baar, gewann im Schlusssprint die 10 km im spanischen Sevilla vor der WM-Sechsten Paula Wood (GBR). Die Baslerin Nathalie Schneider auf Platz vier und der fuenfte Rang der Ustermerin Andrea Stehlin runden das gute Resultat des jungen Schweizer Langstrecken-Schwimm-Team beim Europa-Cup-Rennen ab. Bereits kurz nach dem Start bildete sich eine achtkoepfige Spitzengruppe die bis 1500 Meter vor dem Ziel zusammen blieb. Denise Schrader und die Paula Wood starteten dann einen erfolgreichen Fluchtversuch und machten den Sieg unter sich aus. Im starken Maennerfeld bestaetigte WM-Kandidat Adrian Andermatt (SC Uster) seine gute Form mit dem 12. Schlussrang und kommt damit der offiziellen WM-Nomination wieder einen Schritt naeher. Rangliste:
Maenner: 1. Luca Baldini, ITA, 1:26.07 Stunden; 2. Stephane Lecat, FRA, 1:26.51; 3. Stephane Gomez, FRA, 1:26.54; ferner 12. Adrian Andermatt, SC Uster, 1:29.29; ferner 20. Igor Nastic, SN Bellinzona, 1:34.48
Frauen: 1. Denise Schrader, SV Baar, 1:34.36 Stunden; 2. Paula Wood, GBR, 1:34.39; 3. Etta van der Weijden, NED, 1:35.02; 4. Nathalie Schneider, SV Basel, 1:35.03***; 5. Andrea Stehlin, SC Uster, 1:35.23***; ferner 8. Nicole Weist, SC Uster, 1:35:53***; 9. Nadia Krüger, SV Limmat, 1:38.04***
*** Diese Zeiten sind wegen eines Schweizer Protestes noch nicht offiziell bestaetigt worden. Line element 26.5. Wassertemperaturen in Freibädern: Endlich haben alle Schwimmer die Moeglichkeit, bereits vor dem Training im Freibad zu wissen, was das sie temperaturmaessig erwartet. Auf www.wiewarm.ch koennen sich Freibaeder anmelden und ihre Temperaturen taeglich oder stuendlich per SMS aktualisieren. Ein Artikel zu der neuen Website erschien heute in "20 Minuten".

Wasserball Nationalliga A: Horgen - Carouge 19:5, Schaffhausen - Lugano 13:6, Aegeri - Basel 7:8

Resultate: Brasilianische Meisterschaften, Rio de Janeiro, 24.-27.5.2001

Chinesinnen schwimmen Weltklassezeiten: An den Südostasiatischen Spielen schwamm die 16-jährige Qi Hui die 200 Lagen in 2:13,9. Zweite wurde die Japanische Meisterin Tomoko Hagiwara mit mehr als 3 Sek. Rückstand. Die chinesische Damenstaffel legte die 4 x 100 m Lagen in 4:04,02 zurück, mehr als neun Sekunden vor den Australierinnen. Line element 25.5. Resultate:
Ostasiatische Spiele, Osaka, 21.-27.5.2001

Der Alcatraz-Swim, moeglich oder unmoeglich? Der 53-jaehrige Pedro Ordenes und der 50-jaehrige Gary Emich machen das "Unmoegliche" einmal mehr moeglich: Sie schwimmen von der ehemaligen Gefaengnisinsel Alcatraz nur in Badehose und mit Schwimmbrille zum 100sten Mal an Land - und uebertreffen damit den alten Guinessrekord. Dies zur Erinnerung an den 39. Jahrestag des einzigen wirklich erfolgreichen Fluchtversuchs (Frank Morris und die Anglin-Brothers) durch die 1.5 Meilen breite, haiverseuchte Meeresstrasse, in der Stroemungen bis zu 12 km/h und Wassertemperaturen um 10 Grad herrschen.

Australischer Ex-Schwimmstar angeklagt wegen "Marihunaplantage": Neil Brooks (Gold 4 x 100 m Freistil 1980 in Moskau) wurde angeklagt, zu Hause Marihuana gezuechtet zu haben. Die Polizei fuehrte in seinem Hausin Perth eine Razzia durch und entdeckte EINE ueber einen Meter hohe Cannabispflanze. [Kommentar des Redaktors: Seufz.] Brooks wurde nach Moskau in Australien bekannt als TV-Kommentator. Der Kanal Sieben liess ihn aber vor zeii Jahren fallen wegen despektierlichen Bemerkungen ueber das weibliche Geschlecht. Vor sieben Monaten machte er persoenlichen Konkurs. Line element 24.5. FINA Diving Grand Prix: Zwischenstand 23.5.2001 Line element 20.5. Resultate: Eulach Meeting Winterthur Line element 19.5. Resultate:
Deutsche meisterschaften - Braunschweig, 16.-20.5.2001
Baltische Meisterschaften - Tallinn, Estland, 15.-16.5.2001
Portugiesische Vereinsmeisterschaften, Póvoa De Varzim, 12.-13.5.2001

Wasserspringen: MEXICO GRAND PRIX, Juarez City, 17.-20.5.2001

US Masters Short Course Championships, 17.-20.5.2001

WADA nach Lausanne? Die 28 olympischen Sommersportverbände (Asoif) haben sich am Freitag einstimmig für den Verbleib der Wada-Zentrale am IOC-Sitz Lausanne ausgesprochen, das seit Wada-Gründung 2000 provisorische Zentrale ist. Die endgültige Entscheidung soll am 21. August vom Wada-Präsidium getroffen werden. Neben Lausanne haben sich auch Bonn, Wien, Stockholm und Montreal beworben. Vor allem von politischer Seite war für eine örtliche Trennung von Lausanne geworben worden. Dieses Argument wollte der wiedergewählte Asoif-Vorsitzende Denis Oswald (Schweiz) nicht gelten lassen: "Die Regierungen sollten sich aus dem Sport heraushalten. Lausanne ist der ideale Wada-Platz, weil hier auch zahlreiche Fachverbände ansässig sind", sagte der Präsident des Welt-Ruderverbandes. Oswald, der auch Mitglied der IOC-Exekutive ist, wurde von den 28 Asoif-Verbänden einmütig für weitere vier Jahre als Vorsitzender bestätigt. Ins Präsidium gewählt wurden ausserdem Mustapha Larfaoui (Schwimmen) als Vize, Lamine Diack (Leichtathletik), Hein Verbruggen (Radsport) und Francesco Ricci Bitti (Tennis). Line element 18.5. Wasserspringen: FINA-Grand-Prix Ranking Stand 17.5.2001

Deutsche Meisterschaften: Sanda Völker schwimmt Weltjahresbestzeit über 100 m Freistil: 54,53 bedeuteten den 36. Meistertitel. "Ich bin seit 1996 nicht mehr unter 55 Sekunden geblieben", sagte Völker, "Ich habe lange gewartet, es ist ein phantastisches Gefühl." 400 m Lagen: 1. Mehlhorn 4:41,11 (Weltjahresbestzeit). 2. Hetzer 4:41,55. Line element 17.5. WADA: Am 21. August wird die Entscheidung über die zukünftigen Heimat der Welt-Antidopingagentur Wada gefällt. Dies gab der Vorsitzende Dick Pound (Kanada) in Lausanne bekannt, wo sich die provisorische Zentrale seit Wada-Gründung im letzten Jahr befindet. Bewerber um den endgültigen Sitz sind Lausanne, Bonn, Montreal, Stockholm und Wien. Line element 17.5. Resultate: Piranha Cup in Bremgarten Line element 16.5. Japanische Trainerlegende beendet sein Leben: Am Montag hat sich der erfolgreiche japanische Schwimmtrainer Yutaka Terao (58) in Pompano Beach/Florida das Leben genommen. Der an Krebs erkrankte Coach hatte sich an einem örtlichen Schiessstand ein Gewehr geliehen. Nachdem er einige Schüsse auf die Scheibe abgegeben hatte, richtete er die Waffe auf sich selbst und drückte ab. Terao, der wegen der Aufnahme seines Freundes und Kollegen Kouji Katoh in die Hall of Fame der Schwimmer nach Florida reiste, war in den USA an der berühmten Harvard Universität und der University von Alabama tätig, bevor er in Japan eine Reihe von erfolgreichen Schwimmschulen aufbaute. Line element 15.5. Resultate Wasserspringen: 8TH FINA DIVING GRAND PRIX EVENT, Coral Springs, USA, 10-13.5.2001
CANADIAN ATLANTIC CHAMPIONSHIPS, St. John's, New Foundland, 27.-29.4.2001
PANTENE PRO-V CANADA CUP 2001 Line element 14.5. Resultate:
Telstra Grand Prix, Brisbane, 12.-13.5.2001

Swiss Olympic gegen Sponsoring-Verbot. Der Exekutivrat von Swiss Olympic hat sich gegen das in der Revision des Radio- und Fernsehgesetzes vorgesehene Sponsoring-Verbot von Sendungen der SRG ausgesprochen. Die Dachorganisation des Schweizer Sports sei daran interessiert, dass die Bevölkerung Zugang zu allen wichtigen Sportveranstaltungen mit internationaler Bedeutung habe, teilte Swiss Olympic mit. Ein Sponsoringverbot würde der SRG "als einzigem landesweiten und dreisprachigen Fernsehveranstalter wesentliche Mittel entziehen".

Auch mit verlorener Schwimmbrille kann an schnell sein: Der Brite Mark Foster schwamm an den North Eastern Counties Championships im Ponds Forge Schwimmbad in Sheffield mit 22.13 neuen britischen Rekord und qaulifizierte sich nach 50 m Delfin eventuell auch über die kurze Crawlstrecke für Fukuoka. An und für sich nichts besonderes für Foster, wenn er nicht ... seine eigene Schwimmbrille verlegt hatte und gezwungen war, diejenige eines Kollegen zu verwenden, die ihm dann prompt beim Eintauchen vom Gesicht gerissen wurde. Foster liess sich aber nicht beindrucken! Ob er in Fukuoka starten wird ist nicht sicher, da er die Limite von 22.41 hätte bis Ende 2000 schwimmen sollen. Der Entscheid liegt nun beim britischen Schwimmchef Bill Sweetenham. Line element 13.5. Neue Links:

13.5. Wasserball Nationalliga A: Lugano - Horgen 6:6. Aegeri - Kreuzlingen 8:9. Carouge - Schaffhausen 10:16. Basel - Schaffhausen 5:9. Carouge - Aegeri 10:12. Kreuzlingen - Lugano 13:7. - Rangliste: 1. Horgen 7/13. 2. Kreuzlingen 8/11. 3. Schaffhausen 8/10. 4. Basel 7/6. 5. Lugano 8/6. 6. Aegeri 8/5. 7. Carouge 8/3. Line element 10.5. Resultate:
Süddeutsche Meisterschaften, Erfurt, 5./6.5.2001
Norddeutsche Meisterschaften, Hamburg, 5./6.5.2001

Thorpe blickt nach Athen 2004: Australiens Schwimm-Star Ian Thorpe möchte bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen drei Goldmedaillen auf den Einzelstrecken gewinnen. Das erklärte sein Trainer Doug Frost, der jüngst von der Weltvereinigung der Schwimm-Trainer (WSCA) zum herausragenden Coach der vergangenen Olympiade gewählt wurde. "In Athen werden wir einen ganz anderen Ian Thorpe sehen", kündigte Frost am Mittwoch in Melbourne im Gespräch mit der Zeitung "The Age" an: "Ich glaube, dass die 100, 200 und 400 Meter ihm gehören, wenn er sich in der Zeit bis zu den nächsten Spielen voll darauf konzentriert." Bei Olympia in Sydney war der "Thorpedo" zum National-Held avanciert, weil er Gold über 400 Meter Freistil und mit beiden Staffeln gewann. Über 200 Meter Freistil sicherte sich der 18-jährige Australier Silber hinter dem Niederländer Pieter van den Hoogenband. Thorpe hält die Weltrekorde über 200, 400 und 800 Meter Freistil.

50-m-Weltjahresbestenlisten nachgeführt (bis Rang 50) Line element 10.5. Update 50m Bahn Weltrangliste:In der neuen 50-m-Weltrangliste vom 7. Mai 2001 konnte Carmela Schlegel ihren Rang 22 über 50 m Brust halten. Sie rangiert damit genau einen Rang vor der Ungarin Angnes Kovacs. Flori Lang büsste über 50 m Rücken zwei Ränge ein und ist neu auf Rang 40 klassiert. Auf der 25-m-Bahn Weltrangliste hat es keine Änderungen gegeben. Line element 9.5. Sommersportarten neu eingestuft. Das Komitee Spitzensport von Swiss Olympic hat die Sommersportarten neu eingestuft. Bei knapp einem Drittel der 75 neu beurteilten Sportarten ist es zu einer Verschiebung gekommen. In der höchsten Einstufung (1) sind ein Gewinner und drei Verlierer zu verzeichnen: Schwimmen ist der Aufsteiger; Fussball, Handball, und Kunstturnen Männer die Absteiger. Zu den weiteren Gewinnern (Einstufung 2) gehören Beachvolleyball, Unihockey und Landhockey. Berechnungsbasis für Beiträge. Die Einstufung der Verbände ist die Berechnungsbasis für die Beiträge von Swiss Olympic an den Spitzensport. Je besser eine Sportart beurteilt wird, desto höher ist der Anteil, den Swiss Olympic an spitzensportspezifische Verbandsausgaben beisteuert. Insgesamt verteilt Swiss Olympic jährlich rund 10 Millionen Franken aus dem Sport-Toto-Fonds. Rund die Hälfte dieses Betrags fliesst an die insgesamt zehn Sportarten der Einstufung 1 (acht Sommer-, zwei Wintersportarten). Detaillierter Schlüssel. Für die aktuelle Bewertung wurde erstmals ein detaillierterer Schlüssel angewandt. Mit 15 von 31 zu vergebenden Punkten am stärksten gewichtet wird der internationale Leistungsausweis (Ergebnisse an Olympischen Spielen, WM und EM). Weitere Bewertungskriterien sind die Bedeutung einer Sportart (8), die Nachwuchsarbeit (5) sowie die Qualität des Verbandsmanagements (3). Die neue Erhebung für die Wintersportarten erfolgt im Anschluss an die Olympischen Spiele 2002. Neubwertung. Einstufung 1: Leichtathletik, Pferdesport Springen, Mountainbike, Rad Strasse, Rudern, Schiessen (olympisch), Tennis. - Neu: Schwimmen (vorher 2). Einstufung 2: Fechten, Judo, Orientierungslauf, Pferdesport Dressur, Ringen, Segeln, Triathlon, Kanu Regatta/Slalom. - Neu: Beachvolleyball (3), Fussball (1), Handball (1), Landhockey (3), Kunstturnen Männer ((1), Unihockey (3). Einstufung 3: Fallschirmspringen, Segelflug, Hängegleiten, Karate, Motorrad Geländesport, Pentathlon, Pferdesport Military, Pferdesport Fahren, Rad Bahn, Squash, Synchronschwimmen, Wasserspringen, Tanzen, Tischtennis, Volleyball Frauen, Wasserski. - Neu: Pferdesport Voltigieren (4), Rollhockey (4), Sportklettern (4), Wasserball (4), Seilziehen (4), Trampolin (keine). Einstufung 4: Faustball, Ballonfahren, Armbrustschiessen, Bogenschiessen, Casting, Golf, Grasski, Kanu Wildwasser, Pferdesport Endurance, Rollsport Kunst/Speed, Schiessen dynamisch, Schiessen 300m (nicht olymp.), Duathlon. - Neu: Minigolf (3), Gewichtheben (keine), Motorflug (3), Kunstturnen Frauen (3), Rhythmische Sportgymnastik, Taekwondo, Rad Trial (alle keine). Keine Einstufung: American Football, Base- und Softball, Billard, Boccia, Boules, Boxen, Pétanque, Rugby, Sportkegeln, Twirling. - Neu: Unterwassersport (4). Neubewertung nicht abgeschlossen: Badminton (3), Basketball (4).

Vorsicht bei Sportlernahrung. Das Bundesamt für Gesundheit mahnt zu Vorsicht beim Kauf von Sportlernahrungs-Präparaten: Wegen der Beimischung unerlaubter pharmakologischer Substanzen komme es vermehrt zu unerwünschten oder gar lebensbedrohenden Nebenwirkungen. Das Amt warnt besonders vor Produkten mit dem Wirkstoff Ephedrin, auch bekannt unter dem chinesischen Namen Ma Huang. Anfang 2001 erlitt ein Sportler in den USA einen Schlaganfall, nachdem er ein ephedrinhaltiges Präparat eingenommen hatte.

Die Zürcher und der Schwimmsport: Der lange Weg zum ersten Hallenbad Line element 8.5. Salim Iles schlägt Pieter van den Hoogenband. Am letzten Tag der französischen offenen Meisterschaften gewann der Algerier Iles die 50 m Freistil in 22.66, Hoogenband wurde mit 22.85 Zweiter.

8.5. Berner Jugendschwimmtage, 28./29.4.2001: Resultate Line element 7.5. Wasserball Nationalliga A. 5./6. Runde: Horgen - Kreuzlingen 9:7. Basel - Ägeri 8:7. Schaffhausen - Lugano 10:11. Horgen - Lugano 12:5. Kreuzlingen - Basel 10:10. Schaffhausen - Carouge 13:9. - Rangliste (je 6 Spiele): 1. Horgen 12. 2. Kreuzlingen 7. 3. Schaffhausen 6 (0). 4. Basel 6 (-5). 5. Lugano 5. 6. Ägeri 3 (-7). 7. Carouge 3 (-31 Line element 6.5. Tägi-Cup vom 5.5.2001: Resultate Line element 5.5. Offene Französische Meisterschaften, 30.4.-6.5.2001: [ Local Server] [Resultate Swimnews]
Der algerische Freistil-Sprintstar Salim Iles brachte mit seiner Zeit von 49.65 Hoogie fast in Schwierigkeiten (49.56).

International Swimming Hall of Fame bekommt keine Bewilligung für Neubau. Trotz Unterstützung der lokalen Touristikbranche in Fort Lauderdale, Florida, bekommt die ISHOF von der Baukommission keine Baubewilligung für eine neue, grössere Institution in der Nähe des heutigen Standortes. Geplant war, den bisherigen ISHOF-Bau der Stadt zu für den Umbau in Eigentumswohnungen zu überlassen, und dafür auf einem rund 2 Hektaren Grundsstück, das zur Zeit als Parkplatz gebraucht wird, ein neues Gebäude zu errichten. Obwohl das Gesuch nicht bewilligt wurde, ist die Stadtregerung bereit, einen Neubau an einem anderen Ort wieder zu erwägen.

Dieb von Touretskis Safe erklärt sich als schuldig: Gemöss einer australischen Pressemitteilung hat sich der Dieb von Touretskis Safe, in dem kleine Mengen des Steroids Stanozolol gefunden wurden, vor dem Gericht als "schuldig" erklärt. Er habe den Safe am 1. April gestohlen und darauf in einen Teich geworfen. Aus der australischen Pressemitteilung geht aber nicht hervor, ob und wie dieser Mann den Safe geöffnet hat und wie die Steroide in den Safe gelangten. Die Gerichtsuntersuchung gegen diesen Mann wird Ende Mai fortgesetzt. Der nächste Gerichtstermin für Touretski ist am 26. Juli. Die Untersuchung wird sich mindestens bis in den Oktober hinziehen. Die Hauptverhandlung ist auf den 15.-18. Oktober angesetzt. An den WM, wo Touretskis Schwimmer Michael Klim, Sarah Ryan, Antony Matkovich, Ray Hass, David Jenkins und Alexander Popov teilnehmen, wird er fehlen müssen.

European Water Polo Championships / Budapest (HUN), 15.-24.6.2001:
Spielplan (Word)
Weitere Pressebulletins der LEN (Word) Line element 4.5. Die Santa Clara Aquamaids führen an den US-Meisterschaften im Synchronschwimmen. Und zwar sowohl im Solo, Duett als auch im Team wie bereits in den vergangenen acht Jahren. Zwischenstand nach technischer Routine: Solo - Anna Kozlowa 7.933, Bill May 97.667; Duett - May und Kozlova 98.467, Becky Jasontek und Tracy Long 96.533; Team - Santa Clara 98.667. Line element 3.5. Franziska van Almsick beendet Saison wegen Verletzung: Wie erwartet hat Franziska van Almsick die WM-Saison 2001 wegen eines Bandscheibenvorfalls endgültig abgeschlossen. "Es hat keinen Sinn, die Schmerzen seit Jahresbeginn sind zu gross. Und ich habe immer gesagt, dass ich bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig und international nur schwimme, wenn ich hundertprozentig fit bin", erklärte "Franzi" am Donnerstag. Damit verzichtet sie auf die Qualifikation in Braunschweig und die Weltmeisterschaften im japanischen Fukuoka Ende Juli. Neue sportliche Ziele sind nun die Kurzbahn-Saison im Winter und die Europameisterschaften 2002 in Berlin: "An ein Ende der Karriere habe ich niemals gedacht. Spekulationen darüber sind dummes Zeug." Auswirkungen auf die Werbeaktivitäten der 23-Jährigen sind ohnehin nicht zu befürchten. Managerin Regine Eichhorn: "Das Image von Franziska hat sich verändert, sie wird nicht mehr als Schwimmerin sondern als Geschäftsfrau wahrgenommen. Das ist auch der Grund dafür, dass sich Firmen unverändert für sie interessieren." Nach Beratung mit ihrem Trainer Gerd Esser fiel die Entscheidung am Donnerstag wie erwartet aus: "Mit den in Wien erzielten Zeiten kann ich international nichts reissen. Und dann geht die Gesundheit vor, das tue ich mir nicht an." Ralf Beckmann, Cheftrainer des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), hatte die Entscheidung erwartet: "Die Probleme sind offensichtlich, auch wenn sie natürlich immer noch Hoffnung hatte. Sie hat in Wien ihren ersten Startsprung gemacht und war schon beim Auftauchen einen Meter hinter der Konkurrenz. Und schon bei der ersten Wende folgte der nächste Meter. So hat man gegen die Weltklasse nicht die geringste Chance. Es liegt nicht an Franziskas Willen oder fehlender Motivation. Sie hat nichts unversucht gelassen."

Resultate: Austria Meeting, International Swimming Competition 27.4.-29.4.2001, mit Chantal Strasser, Yves Platel und Luna Gabrilo mit guten Resultaten.

Gerichtsfall Touretski eröffnet. Touretski plädiert auf unschuldig in Bezug auf den Anklagepunkt "illegaler Besitz des Steroides Stanozolol", teilte sein Anwalt vor dem Gericht mit. Touretski selber schwieg. Die maximale Strafe gemäss dem australischen Poisons and Drugs Act beträgt 6 Monate Gefängnis. Für Touretski schlimmer wäre aber die lebenslange Sperre als Trainer. Zurzeit ist er bloss suspendiert und erhält nur ein Teilgehalt. Der Diebstahl von Touretskis Safe mit Medaillen von Popov und Klim wurde von 2 Heroinsüchtigen begangen (s. Berichte vom 10., 11. und 23. April). Der nächste Gerichtstermin wurde auf den 26. Juli angesetzt.

Bald Schwimmer mit Schwimmhäuten? Auf Einladung des Deutschen Olympischen Instituts referierte der Dopinganalytiker Professor Klaus Müller in Berlin über die "Gefahren des Gendopings". In einer zweistündigen Rede referierte der Toxikologe Professor Klaus Müller über Fiktion und Realität, über medizinische Machbarkeit und leistungsphysiologische Wirksamkeit. Der Leiter des Instituts für Dopinganalytik in Kreischa rechnet damit, dass Athleten in Zukunft gentechnisch manipuliert werden, um ihr Muskelwachstum oder auch die Produktion der Blutkörperchen in ihrem Körper anzuregen. Bereits heute wird das in der Niere gebildete Erythropoietin (EPO) in den Ovarialzellen chinesischer Hamster reproduziert. Das EPO-Gen wurde bereits in Muskeln von Affen injiziert, die nach Monaten einen höheren Hämoglobinspiegel aufwiesen als vor der Gentherapie. Bekannt ist auch, dass die Rinder-Rasse Belgian Blue über eine gigantische Muskelmasse verfügt, weil ihr das Myostatin-Gen fehlt, das bei Menschen das Muskelwachstum hemmt. Dieses Gen bei Sportlern zielgerichtet ausgeschaltet, könnte ungehemmt das Wachstum fördern. Noch ist die Gentechnik nicht ausgereift - und "mit Pillenschlucken ist es nicht getan", sagte Müller. Um Gene in Zellen einzuschleusen, müssten die Zellwände durchschlagen werden - durch Vektoren, die die Gene transportieren oder durch Elektroporation, bei der Stromstösse die Zellwände öffnen. Diese Verfahren gelten noch als kompliziert und mit hohen pathogenen bis letalen Risiken versehen. "Das nächste Problem ist, die Wirkung der veränderten Gene im Körper zu steuern", betonte Müller. Mit der wachsenden Kenntnis darüber dürfte aber die Hemmschwelle sinken, sie einzusetzen. Auch wenn aus heutiger Sicht der sportleistungssteigernde Effekt nicht sicher zu bemessen ist. Müller warnte vor Hysterie. Bisher wurde Gendoping noch nicht angewandt, der Begriff taucht bislang auch nicht im Anti-Doping-Code des IOC auf. Müller fordert daher eine schnelle Nachbesserung. Gelegenheit dazu gibt im September eine Konferenz der Welt-Antidopingagentur in New York. Diese wird sich mit Gentherapie und gentechnischen Methoden beschäftigen. Line element 2.5. Für die Jugend-Europameisterschaften vom 5.-8.7. 2001 auf Malta wurden folgende SchwimmerInnen selektioniert:
Jonathan Massacand (84 LN), Flori Lang (83 SVL), Gerry Strasser (83 SVL), Martin Hohl (83 SCBU), Stephan Bachmann (84 SVL) Michel De Carolis (84 SVB), Christian Graf (83 SKBE), Christian Schneiter (84 BIEL), Alain Tardin (84 GEN).
Luana Calore (86 SCU), Ramona Pedretti (85 CHUR), Marjorie Sagne 85 RN), Sandra Zingg (85 BIEL), Marion Brem (85 AARE). Line element 1.5. Resultate:
Offene Französische Meisterschaften, Chamalières, 30.4.-6.5.2001
Schwedischer Grand Prix 2, Göteborg, 28.-29.4.2001
23. Annual Edmonton Keyano International, Edmonton, Kanada, 27.-29.4.2001
Norwegische Kurzbahnmeisterschaften, Oslo, 1.-4.3.2001

Zurück zur Homepage / an den Anfang


April 2001

Line element 30.4. Wasserball: Prag. Internationales Turnier. Schweiz - Belgien 4:8. Schweiz - Tschechien 4:4. Schweiz - Österreich 10:5. Schweiz - England 9:8. - Rangliste (je 4 Spiele): 1. Belgien 8. 2. Schweiz 5. 3. England 4. Tschechien 3. 5. Österreich 0.

30.4. Resultate: Interregionen Meeting, Multi Nations Meeting und vom Int. Meeting in Wien . Alle Listen und Tabellen sind aktualisiert.

30.4. SVL-Schwimmer in der TOP 100 Weltrangliste: In den aktuellen TOP 100 Weltranglisten (50m/25m Bahn) sind auch einige Schwimmer des SV Limmat vertreten. In der Weltrangliste auf der 50 m Bahn ist Carmela Schlegel mit ihrer Schweizerrekord Zeit von 32.68 über 50 m Brust auf Rang 22 klassiert. Flori Lang ist mit seiner Zeit von 26.80 über 50 m Rücken auf Rang 38. Die beiden SVL-Schwimmer sind auch in der Weltrangliste auf der 25m Bahn zu finden. Gleich auf allen drei Bruststrecken ist Carmela Schlegel unter den ersten Hundert. Rang 37 über 50 m, Rang 31 über 100 m und Rang 70 über 200 m Brust. Über 50 m Rücken ist Flori Lang auf Rang 87 klassiert. Ebenfalls in in der 50 m Weltrangliste zu finden ist Gerry Strasser. Er klassierte sich über 200 m Freistil auf Rang 89, über 400 m Freistil auf Rang 66 und über 800 m Freistil auf Rang 64.rich durchgeführt.

Zürich: Baden ist ein teures Vergnügen.

Private Sportschule in Zürich. Unter dem Namen "United School of Sports" wird im August in Zürich eine private Sportschule eröffnet. In der neuen Lernstätte sollen ab kommendem Sommer u. a. 36 Junioren der GC-Fussballsektion auf Sekundarstufe ausgebildet werden; zusätzlich wird eine kaufmännische Berufsausbildung angeboten. Dank der flexiblen Unterrichtsgestaltung können die Schüler pro Tag zwei sportliche Trainingseinheiten absolvieren. Die kantonale Bewilligung steht allerdings noch aus. Line element 26.4. Ranglisten 50-m-Bahn nachgeführt.

Vier Bewerber für die WM 2005 im Schwimmen, Wasserspringen, Wasserball, Synchronschwimmen und Langstreckenschwimmen: Neben den Olympiastädten von 1956 und 1976, Melbourne und Montreal, haben sich Rio de Janeiro und Long Beach für die Titelkämpfe beworben. Die Entscheidung über den Austragungsort will das Fina-Bureau am Rande der diesjährigen WM vom 16. bis 29. Juli in Fukuoka (Japan) treffen. 2003 finden die Weltmeisterschaften in der Olympiastadt von 1992, Barcelona, statt.

Deutscher Schwimmverband will Ehrenkodex einführen. Es wird im DSV künftig ein Ehrenkodex eingeführt. Die Schwimmer und Trainer müssen sich künftig zu grundlegenden Verhaltensregeln bekennen, ansonsten droht ihnen das Aus für internationale Einsätze. "Das ist alles nicht neu. Wir wollen nur sicher stellen, dass man sich an gewisse Regeln hält", sagt DSV-Teamchef Ralf Beckmann. Beckmann betont aber: "Das Nationalteam ist kein Lotterhaufen." Derzeit habe ein "Einleitungsprozess begonnen", der sich zu einem Ehrenkodex entwickeln soll. Für Beckmann sind dies "alles Selbstverständlichkeiten". So könne es beispielsweise nicht sein, dass "jeder Athlet zur WM seinen eigenen Heimtrainer mitnehmen wolle." "Wer darauf besteht, soll halt woanders schwimmen", sagt der "Chef". Auch wäre es doch klar, dass Rauchen und Alkohol tabu seien. "Ich habe nichts dagegen, wenn sich ein Sportler am Abend ein Gläschen Bier trinkt, aber wenn er in der Hotel-Lobby eine Fahne hinter sich her trägt, das kann nicht sein", so Beckmann. Line element 25.4. Resultate: Australische Jugendmeisterschaften, Melbourne, 19.-23.4.2001 Line element 24.4. Neue Geschäftsstelle des SSCHV in Burgdorf. Der Schweizerische Schwimmverband verlegt seine Geschäftsstelle ab Mittwoch, 25.4.2001 nach Burgdorf. An der auserordentlichen Delegiertenversammmlung in Bern wurde ein neues Beitragsmodell sowie Reglements- und Statutenanpassungen diksutiert. Konkrete Entscheide sollen aber erst im Herbst an der ordentlichen DV in Solothurn gefällt werden. Einzelheiten folgen.
Schweizerischer Schwimmverband
Tiergarten 3, Postfach
3401 Burgdorf
Tel.: 034/420 0 420 Fax: 034/420 0 421 admin@fsn.ch

European Diving Champions Cup 2001, Stockholm, 6.-8. April: [Einzelwertung] [Mannschaftswertung]

6-Nationen-Jugenländerkampf im Wasserspringen, Dresden, 30.-31.03.2001 [Einzelwertung] [Länderwertung]

Japanisches WM-Team bestimmt:
Herren
Freestyle; 1. Tomohiro Yamanoi (age: 23); 2. Shunsuke Ito (25); 3. Yoshihiro Okumura (17); 4. Daisuke Hosokawa (19); 5. Hideaki Hara (26); 6. Shunichi Fujita (18); 7. Masato Hirano (25) ; ; Backstroke; 8. Tomomi Morita (16) ; 9. Atsushi Nishikori (22); 10. Haruki Takeuchi (19) ; 11. Kozan Hashimoto (20); ; Breaststroke; 12. Kosuke Kitajima (18); 13. Yoshiaki Okita (22); 14. Ryosuke Imai (23); ; Butterfly; 15. Takashi Yamamoto (22); 16. Hisayoshi Tanaka (22); 17. Ryo Takayasu (19); ; Individual Medley; 18. Susumu Tabuchi (20); 19. Jiro Miki (17); 20. Takahiro Mori (21)
Damen
Freestyle; 1. Sumika Minamoto (21); 2. Tomoko Nagai (19); 3. Maki Mita (18); 4. Eri Yamanoi (22); 5. Sachiko Yamada (18); 6. Yumi Kida (15); ; Backstroke; 7. Mai Nakamura (21); 8. Hanae Ito (16); 9. Reiko Nakamura (18); 10. Aya Terakawa (16); ; Breaststroke; 11. Sanae Nawata (15); 12. Yuko Sakaguchi (22); 13. Junko Isoda (20); ; Butterfly; 14. Junko Ohnishi (26); 15. Yuko Nakanishi (20); 16. Saori Haruguchi (14); 17. Asako Kitada (17); ; IM; 18. Ayane Sato (18); 19. Tomoko Hagiwara (21)
Offizielle
Team Manager: Tsuyoshi Aoki; General Affairs: Yoshinobu Shidara, Keisuke Okuno; Doctor: Koji Kaneoka; Head Coach: Koji Ueno; Coach: Yoji Suzuki; Coach: Norimasa Hirai; Coach: Eiko Tamura; Coach: Hiroaki Matsuda; Coach: Yoshiaki Takemura; Coach: Hiroshi Moriya; Coach: Shin Ohta; Chaperon: Chikako Kimura; Trainer: Kunihiko Ozawa, Kounosuke Kikuchi

Olympiapool zu verkaufen: Italien will den 1931 von Mussolini gebauten und bei den Olympischen Spielen 1960 verwendeten Sportkomplex versteigern. Dazu gehören das 75000 Sitzplätze fassende Sport- sowie das Schwimmstadium. Der Wert des Sportkomplexes wird auf eine Trillion Lire geschätzt (ca. 800 Mio. Franken). Dem italienischen Finanzministerium ist der Unterhalt zu teuer - darüber hinaus wird der Komplex nur einmal pro Woche benützt. Line element 23.4. Wasserball Nationalliga A: Lugano - Basel 10:10. Carouge - Horgen 4:17. Schaffhausen - Aegeri 13:11. Lugano - Carouge 15:9. Horgen - Basel 10:6. Aegeri - Kreuzlingen 10:21.

Touretski-Doping-Affäre: Einbrecher gefasst. Canberra - Die nächste Runde in der "Doping-Affäre" um den australischen Schwimm-Trainer Gennadi Turetski ist eingeläutet worden . Der Einbrecher, der einen Safe mit den Goldmedaillen der Olympiasieger Alexander Popow und Michael Klim sowie unerlaubten leistungssteigernden Substanzen aus dem Haus des in Russland geborenen Turetski entwendet hatte, scheint gefunden. Am Freitag wurde der in neun Fällen wegen Diebstahls und Einbruchs vorbestrafte Matthew Taylor des Diebstahls anaboler Steroide angeklagt. Der 20-Jährige machte keine Aussage, am 4. Mai muss er vor Gericht erscheinen. Einen Tag davor muss sich Turetski wegen illegalen Besitzes von Stanozolol verantworten. Der Missbrauch dieses Anabolikums war 1988 bei Olympia in Seoul dem kanadischen Sprint-Star Ben Johnson nachgewiesen worden. Bei einer Verurteilung drohen Turetski eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten und eine lebenslange Sperre für Verbandsarbeit auf australischem Boden. Der 1992 nach Australien ausgewanderte Erfolgscoach, der Popow 1992 und 1996 jeweils zu Gold über 50 und 100 Metern Freistil geführt hatte, bleibt bis zum Ende des Gerichtsverfahrens von seiner Tätigkeit in der Trainingsakademie in Canberra bei vollem Gehalt suspendiert. Zudem wurde er aus dem Team für die WM im Juli im japanischen Fukuoka gestrichen. Turetski beteuert seine Unschuld. Derweil sieht Australiens Olympia-Held Ian Thorpe einen Schaden für das in "down under" sehr populäre Schwimmen. Nach dem Startschuss für den Ticketverkauf für die Commonwealth-Spiele in Brisbane im August sagte der zweifache Sydney-Olympiasieger und Weltrekordler über die Freistildistanzen 200, 400 und 800 Meter: " Egal, was das Ergebnis im Fall Turetski ist: Es wird einen negativen Effekt auf den gesamten australischen Schwimmsport haben." Auf sein eigenes Verhalten habe der Fall keine Auswirkungen: " Es ändert nichts an dem, was ich tue", sagte der "Thorpedo", der sich 2000 Doping-Verdächtigungen aus deutschen Schwimmerkreisen ausgesetzt sah: "Ich weiss, was ich tue. Was andere Leute denken, macht mir weniger aus als früher."

Tickets für Goodwill-Games gehen weg wie frische "Weggli": Mit Ian Thorpe als Bannerträger des australischen Sports ging am Freitag der Verkauf von Eintrittskarten für die Goodwill-Games vom August/Spetmeber in Brisbane los. Schon am ersten Tag gingen 35328 Billette im Wert von US$ 867000 weg. An den Goodwill-Games werden 14 Sportarten gezeigt werden. Line element 20.4. Neuer Link:

Resultate:
Japanische Meisterschaften, Yokohama, 19.-23.4.2001

Nationalmannschaft: Neue Mitglieder Line element 18.4. Resultate:

Unstimmigkeiten zwischen der Welt-Antidoping-Agentur (WADA) und der Medizinischen Kommission des Int. Olympischen Committees (IOC) verzögern die Herausgabe der neuen Doping-Liste. Die letztjährige Liste vom 1.4.2000 bleibt somit bis auf weiteres gültig. Neben der SOV-Liste hat für den SSCHV auch die Doping-Liste der Fédération International de Natation (FINA) Gültigkeit. Wo die beiden Listen voneinander abweichen, gilt die strengere Bestimmung. Line element 17.4. WADA verteilt weitere 5 Mio. Dollar: In diesem Jahr wird die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) weitere fünf Millionen US-Dollar für Forschungsprojekte an Universitäten, Institute und Fachlabors vergeben. Bis zum Stichtag 1. April gingen in der Wada-Zentrale Lausanne 40 Anträge aus 17 Ländern mit der Bitte um finanzielle Unterstützung ein. Die Forschungsvorhaben konzentrieren sich auf drei Bereiche: Wachstumshormone, EPO und Steroide. Sie werden nun von einem unabhängigen Expertengremium geprüft. Die Entscheidung über die Verteilung der Gelder soll im Juni und im August in zwei Abschnitten fallen. Line element 16.4. WR 200 Brust: Für den Höhepunkt bei den chinesischen Meisterschaften an Ostern in Hangzhou sorgte Spitzenschwimmerin Qi Hui, die den ersten einheimischen Weltrekord seit vier Jahren aufstellte. Die Olympiavierte Qi Hui erzielte auf der 50-Meter-Bahn am Freitag im Finale über 200 Meter Brust 2:22,99 Minuten und war damit 65 Hundertstelsekunden schneller als die Südafrikanerin Penny Heyns am 27. August 1999 in Sydney. Dort wurde ein Jahr später die Ungarin Agnes Kovacs in 2:24,35 Olympiasiegerin. Die 16 Jahre alte Qi Hui, ein Mitglied des chinesischen Armee-Schwimmteams, hatte bereits im Januar in Paris in 2:19,25 Minuten einen Kurzbahn-Weltrekord auf dieser Distanz aufgestellt. Hui gilt als die grösste Hoffnung in Chinas Schwimmsport und geht auch bei den Weltmeisterschaften im Juli im japanischen Fukuoka als Goldfavoritin an den Start. In Hangzhou, im Osten des Riesenreiches, gewann der Teenager auch über 200 Meter Lagen in ausgezeichneten 2:13,62 Minuten und war damit besser als ihre Konkurrentinnen aus den USA und Australien in März. Aber auch einige ihrer Kolleginnen warteten mit glänzenden Zeiten auf, die ebenfalls mehrheitlich besser waren als die ihrer Rivalinnen aus übersee. So siegte die ebenfalls 16 Jahre alte Luo Xuexuan über 100 Meter Brust in der Landesrekordzeit von 1:07,85 Minuten, damit hätte sie bei Olympia hinter Penny Heyns Rang vier belegt. Herausragend waren auch die 54,68 Sekunden von Xu Yanwei über 100 m Freistil. Gute Zeiten schwamm auch Yang Yu über 200 und 400 Meter Freistil (1:59,18 und 4:12,40). Line element 14.4. Neue Links: Line element 13.4. Schlussbericht Schweizer Hallenmeisterschaften. An diesen vorbildlich, mit grossem Lob bedachten und vom SV Limmat organisierten Hallenmeisterschaften 2001, bestätigten die SchwimmerInnen des SV Limmat im heimischen Hallenbad Oerlikon ein weiteres mal den anhaltenden Aufwärtstrend des Stadtzürcher Schwimmclubs. War man vor 4-5 Jahren noch froh, wenn man von einer Meisterschaft mit einer Bronzemedaille nach Hause kam, so sieht die Medaillenbilanz heute etwas anders aus. Die SchwimmerInnen des SV Limmat reden mit, wenn es um die Vergabe von Titeln geht. Mit 6 Gold-, 3 Silber- und 6 Bronzemedaillen bedeutet dies die beste Medaillenausbeute seit Jahrzehnten und eine weitere Steigerung gegenüber den letzten Sommermeisterschaften 2000 in Vevey, mit damals 3 Gold-, 2 Silber- und 6 Bronzemedaillen. Der Medaillenspiegel könnte sogar noch besser sein, wären da nicht die zahlreichen knappen vierten Plätze, in denen die SchwimmerInnen des SV Limmat den Sprung aufs Podest nur knapp verpassten. Nicht weniger als siebenmal verpasste ein Mitglied des SVL den Sprung auf Podest um wenige 1/100 Sekunden. Dennoch waren diese Meisterschaften nicht nur für den SV Limmat ein Fest. Mit total 12 neuen Schweizerrekorden und 8 neuen Meisterschaftsrekorden, wurde beste Werbung für den Schweizer Schwimmsport gemacht. Und die Organisatoren des SV Limmat, bewiesen einmal mehr, dass eine Schweizermeisterschaft auch mehr sein kann, als nur ein Schwimmwettkampf... [Mehr]. Line element 12.4. Australiens Schwimmsport im Banne der Dopingaffäre Turetzki. Die Affäre um die Verstrickung des australischen Schwimmtrainers Gennadi Turetski in Dopinggeschäfte schlägt weiter hohe Wellen. Turetski muss sich am 3. Mai in Canberra wegen des vermeintlichen Besitzes von Dopingmitteln vor Gericht verantworten. Bei der ersten gerichtlichen Anhörung am Donnerstag im australischen Canberra war der Coach der Schwimm-Olympiasieger Alexander Popow und Michael Klim nur durch seinen Anwalt Jason Parkinson vertreten. Richterin Maria Doogan setzte in der nur zweiminütigen Sitzung den Gerichtstermin fest und entschied, dass eine Kaution nicht notwendig sei. Bei einer Verurteilung drohen dem Erfolgstrainer eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten und eine lebenslange Sperre für Verbandsarbeit auf australischem Boden. Nach Bekanntwerden des Dopingfundes führte der Australische Schwimm-Verband (AIS) sofort bei 250 Athleten Dopingtests durch. Die Ergebnisse sollen kommende Woche vorliegen. Dies gab ein AIS-Sprecher am Donnerstag bekannt. Doch auch diese Blitzaktion kann den entstandenen Imageschaden in der Öffentlichkeit nicht mehr abwenden. "In kaum einem anderen Land werden Schwimmer so oft gestestet wie bei uns. Aber trotzdem bleiben Zweifel", meinte 1500-m-Olympiasieger Grant Hackett, der auf eine neue Testmethode im Anti-Doping-Kampf hofft. "Es wäre wichtig, dass die Wissenschaftler ein eindeutiges Testverfahren einführen, das alle Zweifel ausschliesst", sagte der australische Schwimmstar. Bislang würde nur auf 60 oder 70 Prozent der Dopingmittel getestet, das würde in der Öffentlichkeit immer für Argwohn sorgen. "Die Situation im Anti-Doping-Kampf ist vergleichbar mit den Tätigkeiten der Polizei. Diese kontrolliert die Verbrechen, kann sie aber nicht stoppen", erläutert Hackett, der über die massiven Dopinggerüchte nach dem Fund von verbotenen Substanzen bei Schwimmtrainer Turetski verärgert ist. Der 1992 nach Australien ausgewanderte Turetski, der Popow 1992 und 1996 jeweils zu Gold über 50 und 100 m Freistil geführt hatte, bleibt bis zum Ende des Gerichtsverfahrens von seiner Tätigkeit in der Trainingsakademie in Canberra bei vollem Gehalt suspendiert. Zudem wurde er aus dem Team für die Weltmeisterschaften im Juli im japanischen Fukuoka gestrichen. Der gebürtige Russe, der seit 1996 auch australischer Staatsbürger ist, bestreitet die Vorwürfe. "Herr Turetski hat sich nichts zu Schulden kommen lassen. Er hofft, in einem schnellen Verfahren diese schweren Anschuldigungen zu widerlegen und seine Unschuld zu beweisen", sagte Parkinson. Das anabole Steroid Stanozolol, das auch 1988 bei Olympia in Seoul bei Leichtathletik-Star Ben Johnson nachgewiesen wurde - war in einem Privatsafe Turetskis gefunden worden. Der Safe war dem Coach Anfang des Monats aus seinem Haus gestohlen und kurze Zeit später in einem nahe gelegenen See entdeckt worden.

Resultate: 2001 British Championships & World Trials, Machester, 10.-15.4.2001

Müssen die Australier jetzt für Scheinheiligkeit zahlen? Der frühere Olympiacoach Laurie Lawrance sagte am Mittwoch, jetzt müsse Australien für seine Scheinheiligkeit in Sachen Doping bezahlen, nachdem der australische Schwimmaport in Aufruhr geraten sei. Die australischen Trainer und Offiziellen haben jeweils am lautesten gesschrien, wenn irgendwo in der Welt ein Dopingfall ans Licht kam (China, USA). Das Gerücht Tourtzki habe die kleine Anabolikamenge Stanozolol von einem Schwimmer konfisziert beruhigte die Situation nicht.Alles starrt gebannt auf den Gerichtssaal wo gerade jetzt die Verhandlung läuft. Berichterstattung im Sydney Morning Herald Line element 11.4. Australischer Premierminister spricht Vertrauen aus. Australiens Schwimmer haben sich hinter den in einen Dopingskandal verwickelten Trainer Gennadi Turetski gestellt. Premierminister John Howard sprach im "Namen von Millionen Australiern" den auf dem fünften Kontinent überaus populären Schwimmern das Vertrauen aus und sagte ihnen Unterstützung zu. Der in Russland geborene Turetski muss sich am Donnerstag wegen illegalen Besitzes von Anabolika vor einem Gericht verantworten. Er war am Dienstag von seinem Trainingsamt am australischen Sportinstitut in Canberra (AIS) suspendiert worden. Im droht bei einer Verurteilung eine lebenslange Sperre. Für das AIS-Team sagte die Schwimmerin Petria Thomas, dass die Mannschaft an Turetski festhalten werde. Auch Schwimmstar Alexander Popow will seinem Coach die Treue halten. Um Kritik aus dem Ausland vorzubeugen, wurden am Mittwoch Ergebnisse von Dopingtests australischer Spitzenschwimmer veröffentlicht. So ist allein Turetskis Schützling Michael Klim 47 Mal überprüft worden, seitdem er in Canberra trainiert. Dabei handelt es sich ausschliesslich um die Tests, die unter Aufsicht der australischen Dopingbehörde durchgeführt worden sind. Dazu kommen noch die Proben bei internationalen Veranstaltungen. Um weitere Gerüchte im Keim zu ersticken, hatte die australische Doping-Agentur ASDA sofort nach Bekanntwerden des Skandals damit begonnen, 250 Sportler des AIS zu Dopingtests heranzuziehen. Der mehrfache Weltmeister und Olympiasieger Klim erklärte am Mittwoch am Beckenrand in Canberra, er sei "erschüttert und enttäuscht". Im Gespräch mit ihm habe sich Turetski entschuldigt. Klim hatte auch einen Anruf von Australiens derzeitigem Superschwimmer Ian Thorpe erhalten, in dem dieser ihm seine Unterstützung versprach. Der ebenfalls in Canberra lebende und trainierende Russe Popow, der unter Turetskis Führung 1992 und 1996 jeweils die 50 und 100 Meter Freistil bei Olympia gewann, erschien nicht zum Training. Das Mitglied der IOC-Athletenkommission erklärte aber schriftlich, er wolle auch in Zukunft mit Turetski arbeiten. In Australien hielten sich am Mittwoch weiterhin hartnäckig Gerüchte, dass Turetski möglicherweise hereingelegt worden ist. Das in einem aus seinem Haus gestohlenen Safe gefundene anabole Steroid Stanozolol gilt als "altmodisch" und leicht nachweisbar. Daher halten es Experten für fast ausgeschlossen, dass ein so hochkarätiger Trainer wie der aus Russland stammende 51-Jährige ein solches Mittel einsetzen könnte.

Wasserball: Aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln

Dem australischen Schwimmverband droht ein Dopingskandal grösseren Ausmasses

Popov verteidigt Touretzki. Heute morgen meldete sich Alexander Popov und nahm Touretzki in Schutz: Er habe keinen Zweifel an der ethisch sauberen Einstellung von Touretzki."Ich habe seit 11 Jahren eine freundschaftliche und professionelle Beziehung mit ihm und nie einen Grund zum Zweifeln gehabt. Das ist für Gennadi eine schwere Zeit und ich werde unsere Zusammenarbeit deshalb weiter aufrecht erhalten." Touretzki muss morgen Donnerstag vor einem Gericht erscheinen (Canberra Magistrates Court). Klim, flankiert von 18 SchwimmerInnen zeigte sich an einer Pressekonferenz im Australian Institute of Sports schockiert. Gennadi sei zerstört. Klim fuhr fort, dass der australische Schwimmsport auf absoluter Doping-Freiheit basiere. Er konzentriere sich jetzt voll auf Fukuoka. Er versichere, dass sie jetzt und in Zukunft total gegen Doping seien und zeigte seine 47 negativen Dopingtestzertifikate seit 1996. Touretzkis Anwalt bestätigte, dass Touretzki während der Untersuchung keine Trainertätigkeit ausübe. Touretzki sei unschuldig. Inzwischen laufen in Australien die Dopingkontrollen routinemässig weiter. Gemäss Mitteilung der Australian Sports Drug Agency werde nirgendwo auf der Welt so konsequent und häufig getestet. Seit anfangs 2000 seien 2448 tests durchgeführt worden, davon 260 bei SchwimmerInnen sagte der Geschäftsleiter der ASDA John Mendozza. Line element 10.4. Resultate: Sjaelland Open, Greve, Dänemark, 6.-8.4.2001

Klims und Popovs Trainer Touretzki unter Dopingverdacht: (1. Update) Der Coach der Schwimm-Olympiasieger Alexander Popow und Michael Klim, Gennadi Turetski, ist wegen des vermeintlichen Besitzes von Dopingmitteln bis auf weiteres von der Trainingsakademie in Canberra suspendiert worden. Dies gab Mark Peters, der Exekutiv-Direktor der australischen Sportkommission, am Dienstag bekannt. Der 1992 nach Australien ausgewanderte Turetski, der Popow 1992 und 1996 jeweils zu zweimal Gold über 50 und 100 Meter Freistil geführt hatte, muss sich am Donnerstag in Canberra vor Gericht verantworten. In einem Safe, der Gennadi Turetski in der Vorwoche aus seinem Haus gestohlen und kurze Zeit später in einem nahe gelegenen See wieder gefunden worden war, fanden die Polizeibeamten eine geringe Menge anaboler Steroide. In dem Safe waren auch zwei Goldmedaillen von Popow und Klim, die die beiden Schwimmer ihrem Coach geschenkt hatten. Der 51 Jahre alte Turetski, der im australischen Sportinstitut weitere Spitzenschwimmer des Landes trainierte und seit 1996 australischer Staatsbürger ist, bestreitet die Vorwürfe. Ungeachtet dessen wurde der gebürtige Russe am Dienstag aus dem Trainer-Team für die Weltmeisterschaften im Juli im japanischen Fukuoka gestrichen. Auf einer eilends einberufenen Pressekonferenz verkündete John Mendoza von der nationalen Anti-Doping-Agentur, dass von den Schwimmern niemand von den Anschuldigungen betroffen sei. Sie würden konsequenter auf anabole Steroide getestet als ihre Konkurrenten in aller Welt. Rob Woodhouse, Manager von Staffel-Olympiasieger und 100-m-Delfin-Weltrekordler Michael Klim, erklärte, sein Schützling werde sich möglicherweise am Mittwoch zu den Vorfällen äussern, wenn er mehr Informationen habe. "Ich kann nicht kommentieren, wie sich Michael fühlt, ich weiss es nicht. Wenn die Dinge ans Licht gekommen sind, wird er sicherlich einen Kommentar abgeben", sagte Woodhouse. Commonwealth-Champion Matt Dunn, der die letzten fünf Jahre vor seinem Rücktritt 2000 unter Gennadi Turetski trainiert hatte, war nach der Nachricht geschockt. "In all diesen Jahren am Sport-Institut hatten wir ein absolut drogenfreies Umfeld." Und weiter: "Es gab nie auch nur eine Spur davon, er hat keine Drogen verabreicht, garantiert", sagte der 27-Jährige. Er würde für Michael Klim und "Zar" Alexander Popow beide Hände ins Feuer legen: "Sie sind durch alle Dopingkontrollen gegangen und waren immer sauber." Fünf von Turetskis Schützlingen hatten sich bei den Landesmeisterschaften Anfang des Monats in Canberra für die WM qualifiziert, neben Klim noch Sarah Ryan, Antony Matkovich, Ray Haas und David Jenkins.

Resultate:
Spanische Offene Meisterschaften, Zaragoza, 5.-8.4.2001
Multinationenjuniorenmeeting, Portugal, 7./8.4.2001

Die Supplement-Industrie macht 4,3 Milliarden Dollar Umsatz mit Nahrungszusätzen - und produziert Dopingfälle zuhauf: Wie Kinder vor dem Weihnachtsbaum

Bandscheibenvorfall gefährdet Van Almsicks Karriere. Fünfeinhalb Wochen vor den deutschen Meisterschaften in Braunschweig spricht die 23 Jahre alte Berlinerin mit der "Welt" über ihre Zukunft. "So einen Wettkampf wie die Deutschen Meisterschaften oder die WM will ich nur noch, wenn ich 100-prozentig fit bin. Ich tue mir das nicht mehr an." "Da ich finanziell abgesichert bin, kann ich natürlich abwarten und gucken, ob ich fit bin. Andere sind nicht in meiner Situation. Die plagen sich zum Beispiel mit Pfeiffer-Drüsenfieber und müssen trotzdem ran." Die Weltrekordhalterin über 200 Meter Freistil gibt sich kämpferisch: "Ich möchte nicht aufhören, obwohl ich jetzt den Bandscheibenvorfall habe. Das wäre das Letzte." Sportarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt habe ihr versichert: "Das kriegen wir wieder hin." Eine Operation sei nicht notwendig. Franziska van Almsick kann zur Zeit "allerdings nicht das trainieren, was ich möchte". Aber: "Noch bin ich relativ entspannt." Privat fühlt sich die Weltmeisterin und Weltrekordlerin pudelwohl. Ihre Liebe zu Handballer Stefan Kretzschmar habe sie stark gemacht, der Gang in die Selbstständigkeit mit der Gründung eines eigenen Unternehmens und der Trennung von Manager Werner Köster sei eine neue Herausforderung. "Ich bin jetzt Jungunternehmerin. Das hat mir Ruhe gegeben. Ich habe das Leben neben meinem Sport in die richtigen Bahnen gebracht. Ich habe eine neue Liebe gefunden, beruflich weiss ich, was die Zukunft bringt", sagt Franziska van Almsick. Neue Hoffnungen setzt die dreimalige Olympia-Teilnehmerin, die in Barcelona 1992, Atlanta 1996 und Sydney 2000 jeweils Medaillen gewann, aber das erhoffte Gold verfehlte, auf die neue Führung im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) mit Christa Thiel als Präsidentin und Ralf Beckmann als Cheftrainer. "An der Verbandsspitze hat sich eine Menge getan, jetzt müssen die Sportler was tun. Mit den Aufräumarbeiten sind wir noch nicht fertig." Line element 9.4. Resultate CH-Meisterschaft Synchronschwimmen, Buchs/SG. Team: 1. Limmat Nixen Zürich I 88,923. 2. Flös Buchs 86,559. 3. SY Genevoise 80,576. 4. Solothurn 80,133. 5. Lausanne Natation 77,423. 6. Limmat Nixen Zürich II 75,350. Duett: 1. Schmid/Rüegg (Limmat Nixen Zürich) 90,627. 2. Brunner/Olejnikowa (Limmat Nixen Zürich) 87,567. 3. Kersting/Egli (Flös Buchs) 83,687. 4. Erard/Charbonney (Synchro Genf) 81,360. 5. Tschirky/Menge (Flös Buchs) 79,244. 6. Fuchs/Schneider (SV Bern) 78,671. Solo: 1. Schmid 89,728. 2. Brunner 87,663. 3. R. Rüfenacht (Solothurn) 83,980.

Thorpe bald der beste Schwimmer aller Zeiten? Nachdem der 3-fache Goldmedaillengewinner von Sydney an den australischen Trials den 800er Weltrekord geholt hat, wurde er Mitglied eines exklusiven Klubs von Schwimmern, die den 200er, 400er und 800er WR gleichzeitig hielten. Vor ihm haben das der Australier Kohn Konrads (1958; 9:17,7 - 4:25,9 - 23:04.8) und der Amerikaner Tim Shaw (1974) geschafft. Einer Frau gelang das Triplett noch nie. Shaw hielt darüber hinaus auch noch den Meilenrekord (ausserhalb USA nicht geschwommen) und gewann an der WM 1975 in Cali 200, 400 und 1500 m. Der australische Trainer Forbes Carlile meint, dass Thorpe fähig sei, alle Rekorde von 100 bis 1500 m gleichzeitig zu halten. Heute sei es allerdings viel schwieriger als zu Mark Spitz' Zeiten auf allen Strecken mit dabei zu sein. Carliles Prognose des 100er WR durch Thorpe ist nicht ganz aus der Luft gegriffen, schwamm Thorpe doch an den Aussie Trials 49.05. Freuen wir uns auf Fukuoka! Line element 8.4. SR für Flori Lang (SV Limmat): Am Schwimm-Multination-Meeting der Junioren am Sonntag, 8. April 2001 in Lissabon verbesserte er den SR über 50 m Rücken auf 26.80 Sekunden vorher Karel Novy 26.88, SHM 23.3.2001.

Resultate: Interregionen-Meeting 2001 in Bülach: Rangliste und LENEX Datei.

Neue Links:

Line element 7.4. Aderlass im Schwimmsport an den amerikanischen Universitäten und Colleges? Seit rund vier Jahren werden in den USA die Schwimmprogramme an vielen Universitäten und Colleges gestrichen (s. Meldung vom 18.12.1998 [In den USA geben immer mehr Colleges das (Studenten-)Schwimmprogramm auf.]). Diese Tendenz ist für den Schwimmsport im Allgemeinen und für den in den USA im Besonderen gefährlich. Im Gegensatz zu Europa, wo die Schwimmvereine die Leistungsträger bilden, sind in den USA die Highschools, Colleges und Universitäten Träger für die Rekrutierung von SchwimmerInnen. Der neueste Fall wirbelt wieder einmal Staub auf: Die Universität von Kansas kündigte anfangs März an, dass nach 70 Jahren das Schwimmprogramm für Männer aufgegeben wird. Genauso, wie es die Universtity von Washington schon letztes Jahr tun wollte. Allerdings ist zu bemerken, dass nicht nur das Schwimmen, sondern auch das Tennis für männliche Studenten gestrichen werden soll. Der Grunde ist immer der Gleiche: Geldmangel. Einerseits sind viele Sportanlagen veraltet und sollten instandgesetzt werden. Gerade Schwimmbäder (in Kansas ein Hallenbad) sind kostspielige Infrastrukturanlagen, die sowohl beim Betrieb als auch bei der Instandhaltung und Instandsetzung viel Geld kosten. Darüber hinaus müssen in den USA wegen der Quotenregelung Frauen die gleichen Sportmöglichkeiten wie Männern geboten werden. Das bedeutet, dass eine Sportart in der Regel für beide Geschlechter zur Verfügung stehen muss. Wo aus finanziellen Gründen die Unterstützung für zwei Sportprogramme nicht möglich ist, wird einfach das Männerprogramm gekippt, beispielsweise der Schwimmsport zu Gunsten von American Football oder Basketball für Frauen. Diese beiden Sportarten sind auch in den USA kommerziell interessanter als Schwimmen. Nun hatte im Falle der University von Washington die Uni-Leitung nicht mit der Reaktion der Studenten, der Eltern und der Alumnis ("Ehemalige") gerechnet. Unter Führung der Washington-Alumnis wurde Geld gesammelt und es konnte die Planung einer neuen Anlage ins Auge gefasst werden. Diese Chance bietet sich natürlich auch in Kansas, obwohl die Zeit knapp ist. Ehemalige Kansas-Uni-Schwimmer spannen mit den Tennisspielern zusammen, sogar der Football-Trainer engagiert sich. Die Solidarität unter den SportlerInnen ist gross, das ist das Erfreuliche an der Sache. Der Sportdirektor der Kansas-Uni argumentierte, mit dem Wegfall der jährlichen Kosten von 300000 bis 400000 US$ für das Schwimmprogramm werde das Sportbudget der Uni von total 21.7 Millionen US$ (!) entlastet. Vorgeworfen wird ihm, er habe sich nie um alternative Finanzierungsmöglichkeiten bemüht. Offenbar zu Recht. Die Alumnis wollen nun 3.75 Millionen US$ sammeln, um das Schwimmprogramm "auf Ewig" zu sichern. Überraschend ist auch, dass der Sportdirektor meinte, das Schwimmbad sei "qualitativ in einem so schlechten Zustand, dass man es niemandem zumuten kann". Wunderbarerweise soll das Schwimmprogramm für die Frauen nicht angetastet werden, was einerseits ein Widerspruch zur Quotenregelung ist, andererseits bedeutet, dass für Frauen auch ein baufälliges Bad genügt. Die Universitätsleitung selber steht grundsätzlich hinter den Sportprogrammen weil "Sportler bessere Noten erzielen als Nichtsportler". Die Schwimmer stünden zwar nicht an der Spitze aber doch weit über dem Durchschnitt der Nichtsportler. Es wird gehofft, dass der Trend, die olympischen Sportarten besonders bei den Männern an den Unis und Colleges zu streichen, in Zukunft mit privater Hilfe aufgehalten werden kann. Bereits wird nämlich an den Universitäten in Kalifornien (UCLA, San Francisco State), Iowa State, Illinois, New Mexico, Northern Arizona, Miami, James Madison etc. die Säge angesetzt. Line element 6.4. Zwei tragische Todesfälle erschüttern den deutschen Schwimmsport: Der 47 Jahre alte Ex-Europameister Kersten Meier setzte seinem Leben in seiner Wahlheimat Düsseldorf am Dienstag selbst ein Ende, als er von der Theodor-Heuss-Brücke sprang und beim Aufprall auf das Robert-Lehr-Ufer starb. Prof. Dr. Gerrit Simon verunglückte am Donnerstag während einer Urlaubsreise in Namibia mit einem Jeep tödlich. Der 57 Jahre alte Arzt, Leiter des sportmedizinischen Instituts der Bundeswehr in Warendorf, war zwischen 1980 und 2000 Mannschaftsarzt der deutschen Schwimmer. Kersten Meier hinterlässt seine Ehefrau, die frühere deutsche Spitzenschwimmerin Iris Schöttke, und drei Kinder. Er arbeitete zuletzt als selbstständiger Unternehmensberater. 1974 wurde Meier in Wien mit Klaus Steinbach, Peter Nocke und Gerhard Schiller Europameister über 4x100 Meter Freistil, ein Jahr später in Cali/Kolumbien mit Steinbach, Nocke und Dirk Braunleder Vize-Weltmeister. 1972 in München war Meier Olympia-Teilnehmer (Vorlauf 4x100 Meter Freistil). Er schwamm in den siebziger Jahren für den SV 05 Würzburg. Line element 3.4. Wasserball: Schaffhausen - Horgen 3:9. Basel - Schaffhausen 9:7. - Rangliste: 1. Kreuzlingen 2/4. 2. Aegeri 2/3. 3. Horgen und Basel, je 1/2. 5. Carouge 2/1. 6. Schaffhausen und Lugano, je 2/0. Line element 2.4. Resultate Regionale Meisterschaften RZO

Schweizerrekorde für den SV Limmat an den Regionalen Meisterschaften: An den Regionalen Meisterschaften vom 30.3.-1.4.2001 im Hallenbad Uster konnte der SV Limmat seine hervorragenden Leistungen der Schweizer Hallenmeisterschaften bestätigen (Schlussbericht der Hallenmeisterschaften in Kürze). Herrausragend dabei die beiden Schweizerrekorde von Flori Lang und Gerry Strasser. Über 50m Rücken verbesserte Flori Lang den Schweizer Rekord auf 25.85. Gerry Strasser schwamm die 800m Freistil in 8.02.16 und senkte den Schweizerrekord um rund zwei Sekunden. Weiter schwammen die SchwimmerInnen des SV Limmat an diesen Regionalen Meisterschaften, 7 Klubrekorde. Neben den bereits erwähnten Schweizerrekorden die natürlich auch gleichzeitig Klubrekord bedeuteten, gab es weitere Klubrekorde von Katja Reuter über 200m Delphin (2:17.98) und 100m Freistil, wo sie in 58.86 erstmals die Minutengrenze knackte und damit nun zum illustren und kleinen Kreis der Limmatschwimmerinnen gehört, die diese Marke geknackt haben. Mit 17:45.88 über 1500m Freistil, schaffte mit Nadia Krüger eine weitere Schwimmerin den Eintrag in die SVL Rekordlisten. Auch die Herren trugen zur Erneuerung der Klubrekordlisten bei. Über 200m Lagen senkte Stephan Bachmann die Zeit auf 2:08.66 und die 4x200m Freistil Staffel mit Jens Reuter, Flori Lang, Silvio Mastrodomenico und Gerry Strasser schwamm in 7:35.55 Klubrekord Nummer acht an diesem Wochenende. Neben den Klubrekorden wurden Total 80 (!) neue Bestzeiten erziehlt. Der SV Limmat gewann an diesen Regionalen Meisterschaften 21 Gold-, 21 Silber- und 14 Bronzemedaillen. Line element 2.4. Geklaute Goldmedaillen sind wieder da: Die beiden Goldmedaillen der Schwimmstars Alexander Popow und Michael Klim sind wieder aufgetaucht. Sie waren am Wochenende aus dem Haus ihres Trainers Gennadi Turetski im australischen Canberra gestohlen worden. Wie die örtliche Polizei am Montag mitteilte, wurde das in einem Reisekoffer verstaute Diebesgut auf dem Grund eines Teiches gefunden. Die Einbrecher hatten Popows olympisches 100-Meter-Freistil-Gold von Atlanta 1996 und Klims 98er-Commonwealth-Goldmedaille mit der Freistil-Staffel entwendet. Die beiden Plaketten hatten einen Wert von 20.000 bzw. 10.000 US-Dollar. Ausserdem hatten die Diebe eine weitere Bronzemedaille der Olympischen Spiele 1988 in Seoul sowie diverse elektronische Geräte gestohlen.

Resultate: Südafrikanische Meisterschaften, Johannesburg, 25.3.-2.4.2001

Diebe stahlen Goldmedaillen von Popov und Klim: Die Goldmedaillen von Atlanta von Popov und diejenigen Klims von den Commonwealth Games sind von Einbrechern aus der Wohung ihres Trainers in Canberra, Gennadi Touretski, entwendet worden.

Zusammensetzung der US-Mannschaft für Fukuoka:
Women Lindsay Benko 100, 200 free, 800 free 200 back Maggie Bowen 200 IM, 400 IM Ashley Chandler 400 free Haley Cope 50 free, 100 back Maritza Correia 400 FR, 400 FR Natalie Coughlin 100 fly, 100 back Mary Descenza 100 fly Julie Hardt 800 FR Kristy Kowal 100, 200 breast Colleen Lanne 200 free, 800 FR Diana Munz 800 free, 800 FR Erin Phenix 400 FR Megan Quann 100, 200 breast Jamie Reid 200 back Shelly Ripple 200 fly, 800 FR Kaitlin Sandeno 400fr, 200 fly, 400 IM, 800 free Courtney Shealy 400 FR Tammie Spatz-Stone 50 free, 400 FR Cristina Teuscher 200 IM Stefanie Williams 800 FR
Men Randall Bal 100 back Greg Busse 400 FR Chad Carvin 400 free, 800FR Ian Crocker 100 fly Nate Dusing 800 FR Anthony Ervin 50, 100 free, 400FR Scott Goldblatt 200 free, 800 FR Brendan Hansen 200 breast Bryan Jones 400 FR, 100 fly Klete Keller 200 free, 800 FR Jason Lezak 50,100 free, 400FR Marc Lindsay 200 back Tom Malchow 200 fly Robert Margalis 400, 1500 free, 200 IM Ed Moses 100, 200 breast Aaron Peirsol 100, 200 back Michael Phelps 200 fly Jamie Rauch 800 FR Anthony Robinson 100 breast Jay Schryver 800 FR Scott Tucker 400 FR Erik Vendt 1500 free, 400 IM Neil Walker 400 FR Tom Wilkens 200, 400 IM Women's Head Coach: John Collins Men's Head Coach: Greg Troy Line element 1.4. SR durch Flori Lang (SV Limmat): 50 m Rücken in 25.85 (vorher Gilgen 25.93)

Resultate: Dänische Kurzbahnmeisterschaften, Esbjerg, 22.-25.3.2001

Zurück zur Homepage / an den Anfang


März 2001

Line element 31.3. Nochmals WR 50 Brust durch Ed Moses: Zum zweiten Mal innerhalb von 2 Tagen fiel der WR. Heute verbesserte Ed Moses den erst 1 Tag alten Rekord von Anthony Robinson (27.49) in einem Rekordversuch auf 27.39.

WR knapp verpasst: Olympiasieger Grant Hackett hat den angepeilten Weltrekord über 1500 Meter Freistil zum Abschluss der australischen Schwimmmeisterschaften in Hobart ganz klar verpasst. In 14:49,30 sicherte sich der 20-Jährige zwar den Sieg vor Greg Stevens (15:17,20), blieb aber gut sieben Sekunden über der acht Jahre alten Bestmarke seines Landsmannes Kieren Perkins. Der zweimalige Olympiasieger war bei den Commonwealth Games 1994 im kanadischen Victoria in 14:41,66 gestoppt worden. Einen erneuten Angriff will Hackett, der sich zwecks besserer Atmung im vergangenen Jahr einer Rachenoperation unterzogen hatte, nun bei den Weltmeisterschaften im Juli im japanischen Fukuoka starten. Die australische WM-Mannschaft:
Herren
Ashley Callus 22 Redlands QLD
Simon Cowley 20 SLC Aquadot NSW
Leon Dunne 26 Yeronga Park QLD
Grant Hackett 20 Miami QLD
Regan Harrison 22 Yeronga Park QLD
Ray Hass 23 Firbank Aquastars VIC
Brett Hawke 25 Sydney Uni NSW
Geoff Huegill 22 Redcliffe Leagues/Lawnton QLD
David Jenkins 24 Syd Uni NSW
William Kirby 25 City Of Perth WA
Michael Klim 23 Southern Bay VIC
Antony Matkovich 23 City of Perth WA
Grant McGregor 22 Brothers QLD
Justin Norris 20 BHP Hunter NSW
Todd Pearson 23 Carine WA WA
Adam Pine 25 Ballina Indoor NSW
Phil Rogers 29 Sydney Uni NSW
Craig Stevens 20 SLC Aquadot NSW
Ian Thorpe 18 SLC Aquadot NSW
Josh Watson 23 Kingscliff NSW
Matthew Welsh 24 Surrey Park VIC
Damen
Charlene Benzie 19 Kingscliff NSW
Dyana Calub 25 Kingscliff NSW
Sarah-Jane D'Arcy 23 Melbourne Vicentre VIC
Michelle Engelsman 21 Carey Aquatic VIC
Kasey Giteau 18 Toongabbie NSW
Elka Graham 19 Manly NSW
Julia Ham 20 Chandler QLD
Brooke Hanson 23 Nunawading VIC
Jodie Henry 17 Chandler QLD
Nicole Hunter 16 Tattersalls Aquatic TAS
Leisel Jones 15 Redcliffe Leagues/Lawnton QLD
Hayley Lewis 27 Commercial QLD
Linda Mackenzie 17 Mackay Swimming Academy QLD
Megan McMahon 18 Fleurieu SA
Lori Munz 22 Carey Aquatic VIC
Amanda Pascoe 16 Cambelltown NSW
Jennifer Reilly 17 Victoria Park WA
Giaan Rooney 18 Miami QLD
Sarah Ryan 24 Bayside Aquatics SA
Clementine Stoney 19 Albury NSW
Petria Thomas 25 Ginninderra NSW
Kelly Tucker 15 Kincumber Pacific Dolphins NSW
Tarnee White 19 Redcliffe Leagues/Lawnton QLD
Head coach: Don Talbot
Head Coach Men: Doug Frost
Head Coach Women: Mark Regan
Manager: Ruth Everuss. Assistant Managers: Bruce Steed, David Wilson
Team Coaches - Women: Roger Bruce, Greg Salter, Narelle Simpson, Alan Thompson, Ken Wood
Team Coaches - Men : Denis Cotterell, Jim Fowlie, Ian Pope, Barry Prime, Gennadi Touretski

Doping - Knacknuss auch für Juristen. Das Dopingproblem ist zwar eine Herausforderung für den Sport im Allgemeinen, aberebenso eine solche für Wissenschafter, nicht zuletzt auch für die Juristen. Besonders seit sich staatliche Stellen und Politiker in die Diskussion eingemischt haben, ist das Thema für Sportjuristen noch komplexer geworden ... [Mehr].

WR 200 m Delfin durch Michael Phelps: Der erst 15-jährige Michael Phelps blieb am Freitag über 200 Meter Delfin in 1:54,92 um 26/100 unter der seit dem 17. Juni vorigen Jahres von seinem Landsmann Tom Malchow gehaltenen Bestzeit. Der 1,93 m grosse Teenager aus Baltimore ist damit der jüngste US-Schwimmer, der je einen Weltrekord markiert hat. Olympiasieger Malchow belegte in 1:55,46 den zweiten Platz. Bis 25 m vor dem Ziel hatte er sich mit Malchow ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, ehe er an ihm vorbeizog. "Als ich die Zeit an der Tafel sah, fühlte ich, wie plötzlich mein ganzer Körper aufhörte zu atmen", erzählte Phelps ausser sich vor Freude. Bei den Olympischen Spielen in Sydney hatte er über die 200 m den fünften Platz belegt. Dem 20-jährigen Moses wäre am Freitag über 200 m Brust beinahe der zweite Weltrekord geglückt. Mit seiner Siegerzeit von 2:10,40 blieb er nur 24/100 Sekunden über dem neun Jahre alten Weltrekord seines Landsmannes Mike Barrowman. In der ewigen Weltbestenliste rangiert er sich jetzt auf Rang zwei ein. Die 100 m Freistil der Männer gewann Olympiasieger Anthony Ervin in 48,98 Sekunden vor Jason Lezak (49,26) und Neil Walker (49,39). Maggie Bowen war über 200 Lagen der Frauen in 2:14,19 Minuten nicht zu schlagen. Nach ihrem Erfolg über 400 Lagen erschwamm sich die Olympia-Dritte Kaitlin Sandeno über 200 m Delfin in 2:10,95 Minuten den zweiten Titel. Staffel-Olympiasiegerin Lindsay Benko blieb über 200 m Freistil in 1:59,81 als einzige unter zwei Minuten.

31.3. Neue Links:

Masters Calendar noch aktueller und grösser Line element 30.3. Rekordflut an den Regionalen Hallenmeisterschaften der RZO in Uster: Gerry Strasser (SV Limmat, 18) 800 m Freistil in 8:02.16 (vorher Nils-Ole Janshon 8:04.37)
SC Uster (Karel Novy, Lorenz Liechti und Remo Lütolf) 4 x 100 m Freistil 3:22.37 (Klubstaffel)
SC Uster (Andermatt, Liechti, Silvio Oscar Mayer und Novy) 7:26.10
SC Uster (Sandrine Paquier, Nicole Weist, Carla Rüesch und Dominique Diezi) 8:25.36

Synchro German Open: Das russische Team hat bei den German Open in Berlin im Synchronschwimmen seine Favoritenrolle deutlich bestätigt. Sowohl im Vorkampf des Duett-Wettbewerbs als auch in der technischen Kür des Solo-Wettbewerbs setzten sich Anastassia Ermakowa und Anastassia Dawidowa klar durch.

WR 50 m Brust durch Anthony Robinson: Er verbesserte an den US-Meisterschaften bei einem Rekordversuch den alten, 5-jährigen Rekord von Alex Dzhaburiya (Ukraine) von 27.61 auf 27.49. Line element 29.3. Thorpe gewinnt vierte Goldmedaille: In 49,05 Sekunden sicherte sich der dreifache Olympiasieger von Sydney am Schlusstag der Veranstaltung überraschend auch den Titel über 100 Meter und ist nach seinen Siegen über 200, 400 und 800 Meter der erste australische Schwimmer seit John Konrads 1959, der bei den nationalen Wettkämpfen alle vier Freistil-Disziplinen gewann. "Damit konnte niemand rechnen, weil ich über 100 Meter nie wirklich gut geschwommen bin", erklärte Thorpe überglücklich. Zudem hatte der 18-Jährige am Montag und Dienstag seine Weltrekorde Nummer 12 und 13 aufgestellt.

Penny Heyns (26) kündigt Rücktritt an. Die erfogreichste südafrikansiche Schwimmerin und Doppelolympiasiegerin von Atlanta über die Brustdistanzen erklärte heute, dass sie wahrscheinlich nicht mehr wettkampfmässig schwimmen werde. Sie wurde weltbekannt, als sie 1996 an den südafrikanischen Meisterschaften den Weltrekord über 100 m Brust holte. Südafrikas Schwimm-Königin gab als Grund an, dass die meisten Kollegen den wahren Sportsgeist verloren hätten. Seit dem Gewinn der Bronzemedaille über 100 m Brust bei den Olympischen Spielen in Sydney habe sie Rücktrittsgedanken gehabt. "Das wichtigste sind Ehre und Integrität, diese beiden Eigenschaften überwiegen alle Goldmedaillen. Aber die meisten Schwimmer haben keinen Respekt mehr, denen kann ich nicht länger die Hände schütteln", erklärte die 26-Jährige mit Tränen in den Augen. Damit meinte die 14-malige Weltrekordlerin im Brustschwimmen vor allem die Verbalattacken der amerikanischen 100-m-Olympiasiegerin Megan Quann gegen Südafrika im Vorfeld von Sydney. Heyns will sich nun im Kampf gegen Aids engagieren. Heyns trainerte vor Atlanta an der University of Nebraska und folgte 1998 ihrem Coach Jan Bidrman nach Calgary, Kanada.

WR 100 Brust durch Ed Moses: An den US-Meisterschaften verbesserte Moses den alten WR des Russen Roman Sloudnov von 1:00.44 auf 1:00.29. Damit ist Moses Favorit für die WM im July geworden. Er erhält für seine Leistung von US-Swimming einen Bonus von 25 000 US$. "Jetzt gehe ich auf die Minutengrenze los" meinte Moses nach dem Rennen.
[FINA 9th World Swimming Championships - Fukuoka, Japan 17.7.-29.7.2001] Line element 28.3. US-WM-Trials ("Phillips 66" Frühjahrsmeisterschaften): Carvin und Munz holen sich Tickets für 800 Freistil. Bei den US-Trials in Austin/Texas haben sich die Olympiateilnehmer Chad Carvin und Diana Munz mit guten Zeiten die Tickets für die beiden Debütrennen bei den Weltmeisterschaften vom 16. bis 29. Juli in Fukuoka gesichert. Carvin setzte sich bei den Hallen-Meisterschaften über 800 Meter Freistil in 7:56,39 Minuten vor Francis Crippen (8:01,51) durch, verfehlte dabei aber den erst einen Tag alten Weltrekord des Australiers Ian Thorpe (7:41,59) deutlich. Über 1500 Meter Freistil siegte die 400-Meter-Olympiazweite Munz in 16:27,74 Minuten vor Meredith Green (16:35,48). Beide nicht olympischen Strecken zählen in Japan erstmals zum WM-Programm. In Austin qualifizieren sich an den sechs Tagen die jeweils beiden Besten aller Finals für Fukuoka.

Aussie Meisterschaften: Huegill knapp vor Klim. Über 100 Delfin gewann Huegill mit 52.23 mit 11 Hunderstel vor Klim.

Resultate: Österreichische Hallenmeisterschaften, Innsbruck, 22.-25.3.2001
Portugiesische Jugend- und Seniorenmeisterschaften, Lissabon, 23.-25.3.2001 Line element 27.3. Thorpe holt 200-m-WR zurück: Mit immer neuen Rekorden treibt der dreifache Olympiasieger Ian Thorpe den Schwimmsport in ganz neue Dimensionen. Einen Tag nach seiner Bestmarke über 800 Meter Freistil stellte der 18-jährige Australier bei den Landesmeisterschaften in Hobart auch auf der 200-Meter-Distanz einen Weltrekord auf. Thorpe holte sich den Titel in 1:44.69 Minuten und war damit 66 Hundertstel schneller als der Niederländer Pieter van den Hoogenband bei seinem Olympiasieg in Sydney (1:45.35). Über 800 Meter war Thorpe am Montag 7:41.59 Minuten geschwommen und damit fast viereinhalb Sekunden unter der fast sieben Jahre gültigen Bestzeit seines Landsmannes Kieren Perkins geblieben (7:46.00). "Ich wollte nur eine persönliche Bestleistung, um so glücklicher bin ich, dass ich den Weltrekord wieder habe", sagte "Thorpedo" nach seinem 13. Weltrekord in den vergangenen zweieinhalb Jahren. Thorpe hält auch die Bestmarke über 400 Meter in 3:40.59 Minuten. "Die Leute haben wohl schon gedacht, ich sei ein Langstreckenschwimmer, aber ich würde sagen, dass ich auch sprinten kann", sagte der Mann mit der Schuhgrösse 53, der sich sorgfältig auf seinen zweiten Coup vorbereitet hatte. "Ich habe mich so lange wie möglich ausgeruht und mich selbst überzeugt, dass ich nochmal so schnell sein kann", erklärte Thorpe, der am Sonntag auch den Titel über die 400 Meter gewonnen, dabei aber seinen eigenen Weltrekord um 17 Hundertstel verpasst hatte. Auf diesen drei Strecken und zusätzlich den 100 Meter Freistil sowie in allen drei Staffeln will Ian Thorpe vom 16. bis 29. Juli bei den Weltmeisterschaften im japaischen Fukuoka auf Goldjagd gehen. Die 1500 Meter will er (noch) nicht schwimmen, er deutete aber am Montag bereits an, dass für ihn auch diese Distanz möglich sei. Genau das hört sein Rivale Grant Hackett, in Hobart über 400 und 800 Meter jeweils Zweiter, gar nicht gerne. Nach dem 800-Meter-Finale hatte der 1500-Meter-Olympiasieger von Sydney Ian Thorpe scherzend angefleht: "Bitte, lass mir wenigstens die ganz lange Strecke." "Aussie"-Chefcoach Dan Talbot glaubt, dass Thorpe sein Können noch längst nicht ausgereizt hat: "Ich habe ihn mit allen möglichen Superlativen beschrieben, die mir einfallen. Ich glaube, er ist gerade dabei, auszukundschaften, wo seine Grenzen liegen. Die hat er nämlich noch lange nicht erreicht."

Weltrekordentwicklung 800 m Freistil:

8:23.8   Cooper (Aus)       12.1.72
8:17.6   Holland (Aus)       5.8.73
8:16.27  Holland             8.9.73
8:15.88  Holland             1.2.74
8:15.02  Holland            25.1.75
8:13.68  Shaw (US)          21.6.75
8:09.60  Shaw               12.7.75
8:06.27  Holland            27.2.76
8:02.91  Holland            29.2.76
8:01.54  Bobby Hackett (US) 21.6.76
7:56.49  Salnikov (Sov.Un.) 23.3.79
7:52.83  Salnikov           14.2.82
7:52.33  Salnikov           14.7.83
7:50.64  Salnikov            4.7.86
7:47.85  Perkins (Aus)      25.8.91
7:46.60  Perkins            15.2.92
7:46.00  Perkins            24.8.94
7:41.59  Thorpe (Aus)       26.3.01
Line element 26.3. Australian Championships & World Trials - Hobart, TAS, 24.-31.3.2001

Thorpe bricht Perkins' 800-m-WR: Nach fast sieben Jahren hat Australiens Schwimmstar Ian Thorpe den Weltrekord seines Landsmanns Kieren Perkins über 800 Meter Freistil ausgelöscht. Der 18-Jährige kraulte die nichtolympische Distanz am Montag bei den nationalen Meisterschaften in Hobart in 7:41,59 Minuten herunter und stellte bereits den zwölften Weltrekord in seiner Karriere auf. Damit empfahl sich der dreifache Olympiasieger Thorpe zugleich eindrucksvoll für die Weltmeisterschaften im Juli in Japan. Die alte Bestmarke über 800 Meter Freistil hielt der inzwischen zurückgetretene Perkins in 7:46,00 Minuten als 1500-Meter-Durchgangszeit seit dem 24. August 1994 (Commonwealth Games in Victoria/Kanada). Hinter Thorpe schwamm in Hobart auch der 1500-Meter-Olympiasieger von Sydney, Grant Hackett, in 7:44,57 ebenfalls noch deutlich schneller als Perkins. Thorpe und Hackett werden Australien bei den Weltmeisterschaften 2001 in Fukuoka auf der langen Freistilstrecke vertreten. Thorpes Leistung ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass er eigentlich Spezialist über 200 und 400 Meter Freistil ist. Er schwamm sogar in der siegreichen australischen 4x100-Meter-Staffel und hatte zuvor noch nie ein ernsthaftes 800-Meter-Rennen bestritten.

SHM 2001: Die wichtigsten Resultate (Ränge 1-8)

Landesrekorde und WM-Limiten der Schwimmer in der Halle. Die Bilanz der vom SV Limmat mustergültig organisierten Schweizer Hallenmeisterschaften ist bemerkenswert. Die Zahlen allein sagen genug aus über den weiteren Leistungsaufschwung des Schwimmsports unseres Landes. Die eher tief gesetzten Erwartungen wurden weit übertroffen: zwei zusätzliche WM-Qualifikationen ... [Mehr]

SHM-Nachlese: Mit neun Einzel- und vier Staffelrekorden sowie 14 für die WM Qualifizierten gingen die Meisterschaften im Schwimmen zu Ende. Erfolgreichster Teilnehmer war Yves Platel: Reiche Ernte des Alleskönners. Line element 25.3. Vollständige Resultate und LENEX Datei auf der SSCHV Homepage verfügbar.
Die LENEX Datei ersetzt die Klubdiskette und kann problemlos mit Splash CLUB eingelesen werden.

SHM 2001: Rangliste komplett (PDF-File)

Für eine halbe Milliarde Franken entsteht in Freiburg bis 2004 "Gottéron Village", ein multifunktionaler Komplex, in dem auch das Nationale Schwimmzentrum unterkommen wird: Und nun ein "Joggeli" für die Schwimmer

Flavia Rigamonti startete in Zürich erstmals über 1500 m: "Für mich ist die lange Distanz ein Vorteil".

Die Illusion des "American way of life": Schweizer Schwimmer scheitern an fehlender Selbständigkeit. Die Information erstaunte nur im ersten Moment: Nach lediglich zweimonatigem Aufenthalt brach der Schweizer Crawlsprinter Karel Novy seinen Studienaufenthalt in den USA ab und kehrte in die Schweiz zurück, vieler Illusionen beraubt, enttäuscht, frustriert [Mehr].

Frauen-Power an der Spitze des Deutschen Schwimmverbandes. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) setzt alle Hoffnungen auf die einstimmig gewählte neue Präsidentin Christa Thiel. Der Shootingstar der deutschen Sportpolitik will nach dem Olympia-Debakel von Sydney den Wechsel auf Zukunft. Sie kann sich nach dem Etappensieg von Mannheim nun 2002 sogar eine Kandidatur als Nachfolgerin von Manfred von Richthofen an der Spitze des Deutschen Sportbundes (DSB) vorstellen. Das will ich nicht ausschliessen, aber zuerst geht es jetzt um den DSV", sagte die 46 Jahre alte Wiesbadener Rechtsanwältin, die beim Verbandstag des finanziell schwer gebeutelten DSV mit Ovationen gefeiert wurde. Schon wenige Minuten nach ihrer Wahl traf ein Glückwunschtelegramm von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Mannheim ein. Thiel: "Das rührt mich. Wir brauchen die Wertschätzung der Politik, die Glückwünsche des Kanzlers sind ein positives Zeichen. Wir wollen den Aufbruch zu neuen Ufern." Dabei hatte erst ein Finanz-Notplan ihre Kandidatur endgültig gesichert. 18 Landesverbände brachten zwar nicht die geforderten 300.000 aber immerhin noch 160.000 Mark als Solidaritätsbeitrag auf, um zumindest die gröbsten Haushaltslöcher kurzfristig stopfen zu können. Christa Thiel, die für vier Jahre gewählt ist, will den Haushalt mittelfristig mit einem "Vierstufenplan" konsolidieren: "Wir müssen zunächst die Fördergelder des Bundesinnenministeriums sichern. Mit dem Solidaritätsbeitrag, den ab 2002 erhöhten Wettkampf- und Lizenzgebühren und neuen Sponsoren können wir es schaffen. Wir brauchen eine vernünftige Finanzgrundlage. Das schönste sportpolitische Modell funktioniert nicht ohne die Finanzen." Als ehemalige Turniertänzerin ist Christa Thiel ("Ich gehöre der Partei des Sports an.") die erste Quereinsteigerin in der Funktionärsetage des Deutschen Schwimm-Verbandes überhaupt.

Doppel-Olympiasieger Pieter van den Hoogenband aus den Niederlanden hat bei einem Schwimm-Meeting im schottischen Glasgow die Konkurrenz über 200 Meter Freistil in 1:47.54 leicht für sich entschieden. Es war das erste Finale des Weltrekordlers seit den olympischen Endläufen von Sydney. Der Brite Edward Sinclair wurde in Glasgow in 1:53.87 Zweiter. Line element 24.3. Vier Schweizerrekorde an den SHM01:
Yves Platel (GEN), 400 Lagen in 4:20.83
Carmela Schlegel (SVL), 50 Brust in 32.68
Luka Gabrilo (ATLA), 200 Rücken in 2:03.78
Uster (Böckli Marco, Lütolf Remo, Liechti Lorenz, Novy Karel), 4x100 Lagen in 3:52.32

24.3. Thorpe haarscharf an WR vorbei: Bei den australischen Schwimm-Meisterschaften in Hobart in Tasmanien hat der dreifache Olympiasieger Ian Thorpe seinen eigenen Weltrekord über 400-Meter-Freistil knapp verpasst. Der 18-Jährige blieb mit der zweitbesten Zeit der Schwimmgeschichte in 3:40,76 Minuten nur 17 Hundertstelsekunden über der Marke bei seinem Goldmedaillengewinn in Sydney. "Bei meinem ersten Start nach Sydney habe ich eine derartige Leistung nicht erwarten können", sagte Thorpe, der zur Hälfte der Strecke noch 1,25 Sekunden hinter seiner Weltrekord-Zwischenzeit zurückgelegen hatte. "Es war ein fantastischer Saisonstart, und es gibt mir für den Rest des Jahres eine Menge Selbstvertrauen." Thorpe startet bei den Titelkämpfen, bei denen sich die beiden Erstplatzierten aller Konkurrenzen für die Weltmeisterschaften in Japan qualifizieren, über 100 Meter, 200 Meter, 400 Meter und 800-Meter-Freistil sowie in allen drei Staffeln. Die zweite Finalentscheidung des Eröffnungstages ging über die 400-Meter-Lagen der Frauen in 4:46,35 Minuten an Jennifer Reilly.

SHM01: Dominique Diezi qualifizierte sich über 50 m Rücken, Nicole Zahnd über 200 m Crawl und Flavia Rigamonti über 1500 m. Auch die Lagen- staffel der Frauen wird an der WM teilnehmen können: Simuliert, bis es nun geklappt hat.

Thorpe lehnt Showdown mit Van den Hoogenband ab. Die Gage von über einer Million Mark mag verlockend klingen. Trotzdem hat der dreimalige Olympiasieger Ian Thorpe einen Schaukampf mit dem zweifachen Goldmedaillengewinner Pieter van den Hoogenband abgelehnt. "Das wären keine Weltmeisterschaften, keine Commonwealth-Spiele, keine Pan-Amerika-Meisterschaften und keine Olympischen Spiele. Diese Wettbewerbe haben bei mir aber Priorität", erklärte der Australier, der in Sydney über 200 Meter Freistil von dem Niederländer van den Hoogenband bezwungen wurde. Die Idee zu dem geplanten Schaukampf stammte vom australischen Nationaltrainer Don Talbot. Der australische Verband hatte zuvor geäussert, seiner Sportart durch die showmässige Inszenierung eigener Veranstaltungen zu einem Popularitätsschub verhelfen zu wollen.

Hallenmeistersachaften: Neue Schweizerrekorde. 50m Rücken: Karel Novy, Uster, 26.88; Dominique Diezi, Uster, 29.60; 100m Brust: Carmela Schlegel, SV Limmat; 1:11.87; 200m Freistil: Nicole Zahnd, Genève, 2:02.45. 4x100m Freistil: SC Uster (Andermatt, Liechti, Novy, Lütolf); 3:27.97

Resultate Slowakische Meisterschaften, 17.-18.3.01 Line element NZZ 23.3. Optimismus zum Start des Schweizer Schwimm-Championats. Es ist Frühling - auch im Schweizer Schwimmsport. Die Knospen beginnen zu blühen, zumal der Verband auf eines der erfolgreichsten Jahre zurückblicken kann und dieseHausse auch an der Basis beibehalten will. Dennoch sind die Erwartungen an den nationalen ... [mehr] Line element 22.3. Hallenmeisterschaften: Des Gastgebers hoffnungsvoller Aufschwung. Die letztjährigen Wintermeisterschaften leiteten das erfolgreichste Jahr im Schweizer Schwimmsport überhaupt ein. Die diesjährigen beginnen heute Donnerstag in Zürich-Oerlikon. Fakten und Programm.

Wasserspringen: Resultate FINA Diving Grand Prix 2001, 16.-18. März 2001 (Manchester / England) Line element 21.3. Resultate:
Südafrikanische Jugendmeisterschaften, 17.-21.3.2001
Isländische Meisterschaften, 16.-18.3.2001
Portugiesische Jugendmeisterschaften, 16.-18.3.2001

Zereissprobe im Deutschen Schwimmverband verhindert: Interims-Chefin Christa Thiel tritt am Wochenende (22. bis 25. März) beim Verbandstag in Mannheim als Präsidentschaftskandidatin an. Allerdings verknüpft die 46-Jährige aus Wiesbaden ihr Jawort mit einer Bedingung: "Die Delegierten können dafür Sorge tragen, dass der Verband funktionsfähig ist", sagte die Juristin. Ihre Massgabe: Die 18 Landes-Organisationen müssen dem unter Geldmangel leidenden DSV finanziell massiv helfen: "Wenn es nur um 50.000 Mark geht, kandidiere ich nicht." Ein Vorhaben des Präsidiums ist schon vor Mannheim am Widerstand der Landesverbände gescheitert: Die beantragte Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um 50 Pfennig auf zwei Mark wird es nicht geben. "Das kann man sich abschminken", sagte Christa Thiel, die seit dem Rücktritt von Rüdiger Tretow (Münster) im November 2000 kommissarisch die Geschäfte führt. Rund 300.000 Mark mehr hätte dies schon für 2001 gebracht. Doch in letzter Sekunde wurde ein Konsens gefunden: Die "Landesfürsten" zeigen sich solidarisch. Sie wollen einen einmaligen Eigenbeitrag zu Gunsten der Professionalisierung im DSV leisten. "Wenn das durchgeht, wäre es mehr als das, was wir uns vorgestellt haben. Dann sage ich zu einer Kandidatur ja", meinte Christa Thiel. Angst vor der Aufgabe, als erste Frau einem deutschen Gross-Sportverband vorzustehen, hat sie nicht, obwohl sie nach eigenem Bekunden keine lange Vita als Funktionärin hat. "Ich habe keine Bedenken, das zu können." Christa Thiel gehört als Vorsitzende im Bundesausschuss "Frauen im Sport" dem Präsidium des Deutschen Sportbundes (DSB) an und ist seit Ende vergangenen Jahres Mitglied der Arbeitsgruppe der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Line element 20.3. Australier wollen mehr Schwimmwettkämpfe. Der australische Schwimm-Verband (AS) plant nach dem überragenden Erfolg der Olympischen Spiele 2000 in Sydney für die nächsten Jahre eine Veranstaltungsoffensive. Bereits 2001 finden in Brisbane die Goodwill Games statt. AS-Präsident John Devitt kündigte in Sydney an, dass sein Verband möglichst in jedem Jahr einen wichtigen Wettbewerb in Australien organisieren will. Melbourne hat sich um die Ausrichtung der Weltmeisterschaften 2005 beworben. Konkurrenten sind Rio de Janeiro, Montreal und Long Beach/Kalifornien. Der Weltverband FINA wird die Titelkämpfe im Juli am Rande der WM 2001 im japanischen Fukuoka vergeben. 2006 finden in Melbourne die Commonwealth Games statt. Laut Devitt wollen die Australier vor allem mehr Vergleichskämpfe mit den US-Schwimmern realisieren. USA und Australien waren die überragenden Nationen bei den olympischen Schwimm-Wettbewerben von Sydney. Der US-Verband gewann allein 33, die Australier 18 olympische Medaillen. Ausserdem will Devitt den weltbesten Schwimmern Startplätze bei den nationalen australischen Meisterschaften einräumen und internationale Trainingscamps realisieren. Line element 19.3. Wasserspringen: VII FINA Diving Grand Prix "The Spring Swallows", 8.-11. März 2001, Moskau, Russland

Jacqueline Schneider schafft WM-Limite. Am Fina-GP in Manchester hat die Zürcherin Jacqueline Schneider vom 1-m-Brett mit 225,84 Punkten die WM-Limite (225,00) erfüllt. Schneider beendete ihre ersten Wettkampf nach einer längeren Verletzungspause im 5. Rang. Siegerin wurde Jing Zhang (China) mit 259,11 Punkten. Line element 18.3. Sonntags-Zeitung: Traum endete im Sprinttraining

Masters-Schweizerrekorde per 31.12.2000 nachgeführt Line element 16.3. Thorpe australischer Schwimmer des Jahres. In seiner Heimat Australien ist der dreimalige Olympiasieger Ian Thorpe zum Schwimmer des Jahres gewählt worden. Der 18-Jährige wurde zum zweiten Mal hintereinander ausgezeichnet. Thorpe war bei den Spielen in Sydney mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen der erfolgreichste australische Schwimmer seit Shane Gould 1972 in München. Er tritt am kommenden Wochenende bei den nationalen Meisterschaften im Aquatic Center der Olympiastadt wieder in Erscheinung.

Kieren Perkins warnt vor australischer Baisse im Schwimmsport. Nach dem Rücktritt von Kieren Perkins, Susie O'Neill, Samantha Riley, Chris Fydler und nun Matt Dunn nach den olympischen Spielen und einer neuen, jungen Generation von wissenschaftsorientierten Schwimmtrainern fehlten dem australischen Schwimmsport die Führerfiguren. "Das Schwimmteam ist in einer Situation, wo es leicht unprofessionell, undiszipliniert und wenig entspannt werden könnte, im Vergleich zu unserer Zeit." meint Perkins.

In Deutschland jeder 5. Freizeitsportler dedopt? Eine Studie, wonach jeder fünfte Freizeitsportler in Fitness-Studios Dopingpräparate konsumiert, sorgt derzeit für Streit. Dr. Carsten Boos von der Medizinischen Universität Lübeck, der die Studie bereits 1999 vorgenommen und im September vergangenen Jahres veröffentlicht hatte, stellte die Ergebnisse am Mittwoch während einer Anhörung des Bundestags-Sportausschusses zum Thema Doping im Freizeitsport noch einmal vor. Der Deutsche Bodybuilding- und Fitness-Verband (DBFV) wies die Zahlen daraufhin zurück. Die Untersuchung sei nicht repräsentativ, sagte DBFV-Generalsekretär Erich Janner der Nachrichtenagentur ddp. Boos hatte bundesweit 454 Männer und Frauen in 58 kommerziellen Fitness-Studios befragt. 19 Prozent der Freizeitsportler gaben an, regelmässig Anabolika einzunehmen.Von diesen Dopingkonsumenten sagten wiederum 19 Prozent, ihr Arzt habe ihnen die Präparate verschrieben.

Karel Novy (21) bricht Studium in den USA ab. Nach seinen Erfolgen 1999 und 2000 bekam Novy ein Angebot der University of Berkeley (Bay Area of San Francisco) für ein kostenloses Chemiestudium, das er im Januar 2001 akzeptierte. Sein Trainingskolege an dieser Spitzenuniversität war unter anderem Gary Hall jr. Jetzt meint Karel Novy: "Meine Sportlerkarriere war denen völlig egal, die wollten einfach einen guten Crawl-Schwimmer für ihre prestigeträchtigen Uni-Wettkämpfe". Der Chemiestudent kritisiert vor allem die Trainingsbedingungen und den persönlichen Umgang mit den Hochschulbehörden und dem Trainer. Dieser wollte aus dem talentiertesten Schweizer Crawler ein 50y-Sprinter machen und verordnete Krafttraining. Sein Trainer Gerard Moerland (SC Uster) "Das ist doch ein absoluter Schwachsinn. Er gehört nicht in den Kraftraum. Was nützen ihm Riesenmuskeln, wenn er sein einmalige Gleitfähigkeit verliert". Auch beim Studium war es nicht so wie man es ihm versprochen hatte. Weil der Trainingsplan nicht mit dem Chemiekurs kompatibel ist, konnte er seinen Studienwunsch nicht verwirklichen. Novy besuchte stattdessen Geografie- und Sporternährungskurse. Vor ein paar Tagen hatte Novy nun endgültig die Nase voll und flog kurzerhand zurück in die Schweiz. Der 21-jährige Romand trainiert ab sofort wieder beim Schwimmclub Uster und will trotz Trainingsrückstand an den Schweizer Hallenmeisterschaften in Zürich-Oerlikon (22. bis 25. März) teilnehmen. Damit in Zukunft nicht weitere Schweizer Schwimmer in die Falle der US-Jäger tappen, will Karel Novy beim nächsten Zusammenzug der Nationalmannschaft die Kollegen ausführlich informieren. Flavia Rigamonti wird dies besonders interessieren; denn die Olympiavierte will im Herbst in Dallas ihr Studium beginnen.

Streit zwischen WADA und IOC. Zwischen der Welt-Dopingagentur Wada und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ist ein Streit über die Dopingliste entfacht. Die Wada zeigte sich verärgert darüber, dass das IOC das Asthma-Medikament Terbutalin auf die Doping-Liste gesetzt hat. "Das Mittel gehört in die Kategorie der eingeschränkten Mittel. Terbutalin ist zulässig, solange es vom Arzt verschrieben wird. Das IOC hätte vorher mit uns Rücksprache halten sollen", erklärte Wada-Generalsekretär Harri Syvasalmi. Terbutalin wird auch von SchwimmerInnen mit Asthma als Medikament aber von Einigen auch als Doping benützt (in sog. Inhalern).

Matt Dunn (Australien) hört auch auf. Nach Kieren Perkins, Susie O'Neill, Samantha Riley und Chris Fydler zieht sich auch Dunn (27) vom Wettkampfsport zurürck. Er plant eine Karriere im Liegenschaftengeschäft ab Ende März. Dunn war Mitglied der 4x200 Weltrekordstaffel an den Commonwealth-Games 1998 in Kuala Lumpur. Line element 15.3. Resultate: Canadian Nationals & World Aquatic Trials - Edmonton, Canada, 13.-17.3.2001 Line element 14.3. Resultate:
Vittel Cup 5 - Rennes, 10.3.2001
Vittel Cup 6 - Saint Germain, 10.3.2001 Line element Line element 13.3. Auch Schwimmer unter den Betrügern der Paralympics: Ungefähr 100 Medaillen müssen voraussichtlich wegen Betrugs zurückgegeben werden, nachdem das Internationale Paralympische Komitee herausgefunden hat, dass wahrscheinlich viele als geistig behindert Gemeldete es gar nicht sind. Australien, Grossbritannien, Polen, Russland und Spanien gehören zu den 17 Nationen bei denen man "fündig" geworden ist. Von den 30 AustralierInnen, die mit geistiger Behinderung angemeldet worden sind, haben 25 falsche Angaben gemacht, vor allem SchwimmerInnen und LeichtathletInnen. Der 6-fache Goldmedaillengewinner im Schwimmen, Siobhan Paton, befindet sich aber nicht auf der schwarzen Liste. Ausgelöst worden ist die Untersuchung durch Spanien, das 10 der 12 Teammitglieder des Basketball-Siegerteams im Nachhinein als nicht geistig behindert deklarierte. Sie haben die Goldmedaille bereits zurück gegeben. Line element 12.3. Neue Links:

Line element 11.3. Holländische Studie bestätigt: Bodysuits reduzieren Widerstand nicht. Eine Studie von Dr. Huub Toussaint und Kollegen von der Freien Universität Amsterdam (Fakultät Human Movement Sciences) ergab, dass die Bodysuits entgegen den Herstellerangaben keine nennenswerte Reduktion des Wasserwiderstands bewirken. Speedo behauptete, dass Fastskin gegenüber normalen Badeanzügen den Widerstand um rund 7.5% reduzierten. Die Holländer führten Widerstandsmessungen im Hallenbad Sportfondsenbad Amersfoort mit 13 SchwimmerInnen von internationalem Niveau durch, indem diese mit normalen Schwimmhosen/-anzügen und Fastskin mit Wettkampfgeschwindigkeit schwammen. Resultat: Statistisch kein signifikanter Unterschied. Die Versuche von Toussaints Gruppe bestätigen die früheren statistischen Untersuchungen an den US-Trials 2000 von Joel Stager, Indiana University [Link]. Siehe auch Bodysuits-Seite. Line element 10.3. Kowalski innerhalb von 3 Monaten zum zweiten Mal an der Schulter operiert. Kowalski leidet an überbeweglichen Schultergelenken (beidseits) was leichter zu einem Ausrenken führen kann. Das war bereits die vierte Operation in seiner Karriere. Die Aussichten auf Erfolg sind gut, da in Australien hervorragende Schultergelenkspezialisten vorhanden sind, die von Schulterverletzungen und -problemen im Rugbysport sehr grosse Erfahrung besitzen. Kowalksi ist gewillt, die einjährige Rehabilitation auf sich zu nehmen, um in Athen ein grossartiges 1500-m-Rennen absolvieren zu können.

11.3. Resultate SVL und Gesamtrangliste Singen Cut Off Line element Resultate 7. Int. Sindelfingen Championship, 24./25.2.01

Weltrekord 100 Rücken Damen durch die Japanerin Mai Nakamura (21) in 58.45 (vorher Angel Martino, USA, 58.50, 1993; Kurzbahn). Erzielt am 4.3.2001 an einem regionalen Schulwettkampf. Der japanische Schwimmverband will den Rekord nach Vorliegen des Dopingtests bei der FINAanmelden. Nakamura gewann in Sydnez Silber über 100 Rücken. Line element 9.3. Resultate: Rumänische Hallenmeisterschaften, Pitesi, 28.2.-4.3.2001

Dopingforscher warnt erneut vor HGH-Missbrauch. Der nun auch vom IOC viel beachtete Münchner Dopingforscher Dr. Christian Strasburger hat erneut vor der ernsthaften Gefahr durch die Einnahme von genetisch produzierten Wachstumshormonen (HGH) gewarnt. "Das Doping mit HGH ist ein Riesenproblem. Ein Überschuss an Wachstumshormon über lange Zeit kann zum Tod durch Herzversagen und zur häufigeren Bildung von Dickdarmkrebs führen", erklärte Strasburger. Ein höhere Hemmschwelle bei den Athleten wegen dieser starken Nebenwirkungen sieht der Genetiker, dem vor einem Jahr erstmals der Nachweis von künstlich zugeführtem Wachstumshormon gelungen ist, dennoch nicht. "Ich fürchte, dass das die Sportler in keinster Weise abschreckt", erklärte Strasburger. HGH gilt wegen seiner angeblichen Nicht-Nachweisbarkeit bisher als die Renner auf dem Dopingmarkt. Anfang Februar hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) Strasburger 460.000 Dollar zur Entwicklung eines gerichtsfesten Nachweisverfahrens von HGH zugesagt. Zuvor hatte das IOC immer ausweichend auf die Forderung nach Strasburgers Methode reagiert. Nach Meinung von Strasburger reichen die Fördermittel für die Entwicklung des Verfahrens aus.

Line element 7.3. www.svl.ch durch die Schulsportseite Deutschlands zur Sportseite des Monats gewählt.

Resultate: Kroatische Wintermeisterschaften, Rijeka, 23.-25.2.2001 Line element 3.3. Masters Kalender 2001 nachgeführt

Endlich: Doping-Seuchenherden in Fitnessstudios wird begegnet Mit einer Fragebogenaktion in kommerziellen Fitnessstudios soll in Italien, Portugal, Belgien, Österreich, der Schweiz und Deutschland in Zukunft der Drogenmissbrauch bekämpft werden. Diese Länder unterstützen die von der EU geförderte "Kampagne gegen Drogenmissbrauch" und wollen dabei Daten für eine wirkungsvollere Doping-Bekämpfung erheben. Weitere Untersuchungen über den Drogenhandel auf dem "Schwarzen Markt" und "via Internet" sollen ebenfalls Grundlagen für die Einleitung weiterer Massnahmen sein. Das haben die Mitglieder der internationalen Arbeitsgruppe bei ihrer Sitzung in Hannover beschlossen. Die EU-Kommission in Brüssel stellt 125.000 Euro für das vom Land Niedersachsen im Rahmen der Sportministerkonferenz der Länder (SMK) initiierte Projekt bereit. Mit einem Beitrag in gleicher Höhe beteiligen sich die mitwirkenden Länder an den Kosten. Line element 2.3. Bundesrat Schmid traf Samaranch. Der neue Schweizer Sportminister Samuel Schmid hat sich gestern Donnerstag im Château de Vidy in Lausanne erstmals mit IOK-Präsident Juan Antonio Samaranch getroffen. Der Bundesrat besuchte in Lausanne auch den Sitz der Internationalen Anti-Doping-Agentur (Wada) und das Olympische Museum. Das Treffen diente Bundesrat Schmid dazu, Kontakte mit den Führungskräften des IOK zu knüpfen und sich über die Ziele der Olympischen Bewegung zu informieren. Bereits am Montag hatte Schmid in Bern Gespräche mit Walter Kägi und Marco Blatter, dem Präsidenten bzw. Direktor des Schweizerischen Olympischen Verbandes (SOV), geführt. Line element 1.3. Neuer Cheftrainer im Deutschen Schwimmverband: Ralf Beckmann ist zu seinem neuen Job als Cheftrainer/-Sportdirektor für den Schwimm-Bereich in der DSV-Geschäftsstelle Kassel am 1. März angetreten. Der 54-jährige Beckmann, bisher sportpädagogischer Leiter des Schwimmsport-Zentrums in Wuppertal, hat einen Fünf-Jahres-Vertrag bis zum 28. Februar 2006 unterschrieben. Die Stadt Wuppertal hat einer entsprechenden Freistellung Beckmanns zugestimmt. Dem dreimaligen Deutschen Meister im Rückenschwimmen (1970/71), der von 1993 bis 1995 schon einmal Schwimmwart auf ehrenamtlicher Basis im DSV war, untersteht der gesamte Leistungssport (Schwimmen) im DSV. Als erste Aufgabenstellung hat sich Beckmann die Neustrukturierung seines Trainerstabes (Bundestrainer, Stützpunkttrainer) vorgenommen.

Japanischer Schwimmverband mit "neuem" Namen. Der Japanese Amateur Swimming Federation, JASF, strich das Wort "Amateur" im Namen; die Abkürzung JASF soll aber weiter verwendet werden. Nach der massiven Kritik am Olympia-Selektionsverfahren, das durch die Schwimmerin Suzu Chiba bis vor das Tribunal arbitral du sport, TAS, gezogen wurde [Einzelheiten s. Meldung vom 5.8.00], hat der Verband auch ein neues Selektionsverfahren für wichtige intarnationale Wettkämpfe bestimmt, das bereits für Fukuoka zur Anwendung kommt. Die GewinnerInnen von von Selektionswettkämpfen werden automatisch selektioniert, wenn sie im Vorjahr in der betreffenden Disziplin weltweit unter die ersten Acht kamen. Da dies ein sehr hartes Kriterium ist, kann der JASF auch SchwimmerInnen selektionieren, die nicht unter die ersten Acht kamen.

Zurück zur Homepage / an den Anfang


Februar 2001

Line element 28.2 Resultate Flämische Meisterschaften (50 m), Oostende 24./25.2.2001
Wasserspringen: Deutsche Meisterschaften - Offene und Junioren im Kunst und Turmspringen, 22.-25.2.2001 Line element 26.2. Prämien im Wasserball stehen fest: Der Schwimm-Weltverband FINA hat für die Premiere der World League im Wasserball 330000 Dollar an Prämien ausgesetzt. Dies wurde jetzt in Lausanne bekannt. Die Vorrunde mit Brasilien, Griechenland, Italien und Spanien (Gruppe A) sowie Kroatien, Ungarn, Russland und USA (Gruppe B) wird zwischen dem 10. August und dem 1. September ausgetragen. Das Finale der besten vier Teams findet vom 19. bis 23. September in Athen statt. Der Premieren-Gewinner bekommt 100000 Dollar, der Zweitplatzierte 70000. Rang drei wird mit 50000, der vierte Platz mit 30000 Dollar honoriert. Die in der Vorrunde ausgeschiedenen Mannschaften bekommen jeweils 20000 Dollar.

Wasserspringen: Zweimal Gold für Schneider. An den Hallenmeisterschaften in Winterthur gewann Jacqueline Schneider ihre Schweizer-Meister-Titel Nummer 11 und 12. Die Bülacherin löste vom 3-Meter-Brett als Schweizer Meisterin Catherine Maliev-Aviolat ab. Die Partnerin von Schneider im Synchronspringen in Sydney war nach den Olympischen Spielen zurückgetreten. Auch in ihrer Spezialdisziplin, dem 1-Meter-Brett, setzte sich Schneider mit deutlichem Vorsprung durch. Frauen. 3-m-Brett: 1. Schneider (Bülach) 453,00. 2. Klimova (Bern) 373,41. 3. Loukili (Genf) 342,15. 4. Français (Lausanne) 339,70. 5. Pasquier (Lausanne) 279,15. - 12 Teilnehmerinnen. - 1-m-Brett. Final: 1. Schneider 238,75. 2. Français 199,05. 3. Klimova 191,25. 4. Steffen (Bern) 168,03. - 21 Teilnehmerinnen. - Männer. 1-m-Brett. Final: 1. Delaloye (Lausanne) 310,90. 2. Bettens (Lausanne) 288,65. 3. Greuter (Thun) 271,80. 4. Geissbühler (Bern) 262,75. - 19 Teilnehmer. - 3-m-Brett. 1. Delaloye 567,60. 2. Bettens 534,55. 3. Sauthier (Lausanne) 526,70. 4. Bächler (Genf) 422,70. 5. Geissbühler 396,50.

Deutsche A/B-Jugendmeisterschaften Wasserspringen 22.-25.02.2001 Line element 25.2. Neue Links:

Masters Calendar 2001 updated Line element 24.2. Resultate: Kanada
CIAU-Meisterschaften, 23.-25.2.2001
Jugend- und Juniorenmeisterschaften (West), 23.-25.2.2001
Jugend- und Juniorenmeisterschaften (East), 23.-25.2.2001 Line element 23.2. Offizielle Lehre als Berufssportler. Ab dem Sommer dieses Jahres können Sporttalente eine staatlich anerkannte Lehre zum Berufsportler machen. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat das von Alt-Bundesrat Adolf Ogi propagierte Konzept für eine vierjährige duale Ausbildung mit Abschluss genehmigt. Im Sommer 2001 werden erstmals 40 bis 50 Talente die Lehre als "Berufsportler oder Berufssportlerin" in den Sparten Fussball, Eishockey und Ski beginnen. In den beiden Mannschaftssportarten werden die Lehrlinge in den dazu befähigten Klubs von hauptamtlichen Nachwuchstrainern mit mindestens dreijähriger Berufspraxis betreut, im Ski wird der Lehrbetrieb direkt vom Verband beaufsichtigt. Line element 22.2. Wo viele Menschen sind, siedeln sich auch Keime an. Im feuchtwarmen Klima von Schwimmbädern fühlen sie sich wie im Paradies. Um sie in Schach zu halten, kippt man dort Chlor ins Wasser. Es tötet zwar die Krankheitserreger, kann aber selbst die Gesundheit belasten. Schwimmbäder: Cocktail aus Chlor und Keimen

Resultate:
Schwedische Kurzbahnmeisterschaften - Malmo, 15.-18.2.2001
Belgische Wintermeisterschaften - Charleroi, 16.-18.2.2001 Line element 21.2. FINA-Marathon-Weltcup: Beim dritten und längsten Rennen von Parana nach Hernandarias (88 km, Argentinien) gewann bei den Herren zum dritten Mal David Meca-Medina (Spanien) in 9:09:12,0. Bei den Damen siegte die Weltcupsiegerin des Vorjahres, Edith van Dijk (Niederlande / 9:24:02,0).

Van Almsick: "Noch lange nicht über ihrem Zenit." Ralf Beckmann, ab dem 1. März Cheftrainer und Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), baut für die Weltmeisterschaften im Juli in Fukuoka/Japan auch auf Weltrekordlerin Franziska van Almsick (Berlin). "Mit 23 Jahren ist Franzi vom Alter her noch lange nicht über ihrem Zenit. Wenn sie die Motivation hat, befürworte ich einen neuen Anlauf. Im Moment plant sie für diesen Sommer. Das halte ich für vernünftig", sagte der 54 Jahre alte Wuppertaler in einem Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden "Westdeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). Line element 20.2. Neue Links:

Resultate Wasserspringen: Ergebnisse Hallorenpokal 2001 (03./04.02.2001 in Halle / Saale)
DM C-Jugend Leipzig 09.02. - 11.02.2001 Line element 19.2. Van Almsick mit Neukölln deutsche Mannschaftsmeister Einen grandiosen Durchmarsch bis an die Spitze der 1. Bundesliga im Schwimmen und einen triumphalen Doppel-Sieg hat die SG Berlin-Neukölln bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften hingelegt und damit für ein Novum in der Geschichte des Deutschen Schwimm-Verbandes(DSV) gesorgt. Noch nie holte sich ein Aufsteiger den Titel. Doch die von Peter Rund und Norbert Warnatsch trainierten Neuköllner glänzten gleich mit dem Double bei Männern (60 328 Punkte) und Frauen (55 638). Dabei war bei den Frauen im Badeparadies Spannung pur bis zum Ende angesagt. Franziska van Almsick punktete mit Zweitstartrecht für die neue Meistermannschaft und war eine der Garanten für den Sieg. Line element 17.2. Coming-out von Olympiasieger Tewskbury: Marihuanasucht. In einem Interview mit der kanadischen Presse hat sich Mark Tewsbury über die Marihuanasucht nach seiner Laufbahn geäussert. Der Olympiasieger von Barcelon 1992 sei mit seiner Homosexualität nicht zurecht gekommen und habe daher zu Drogen gegriffen: "Ich war dieser schwule Typ, der zwar Olympiasieger, aber nicht wirklich ehrlich war", sagte der 33-Jährige. Tewksbury hat seine Homosexualität erst 1998 zugegeben. "Ich habe einen Fluchtweg gesucht. Manche Menschen flüchten ins Glücksspiel, manche shoppen oder essen. Ich rauchte Marihuana." Diese Zeiten seien allerdings vorbei, so der Kanadier. Mark Tewksbury gewann bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona Gold über 100 Meter Rücken und Bronze mit der Lagenstaffel, mit der er schon 1988 in Seoul Silber geholt hatte. Er war 1992 Kanadas Sportler des Jahres und ist in der internationalen "Hall of Fame" des Schwimmsports verewigt. Line element 16.2. Rücktritt von Riley Nach Kieren Perkins, Chris Fydler und Susie O'Neill erklärte jetzt auch die australische Weltklasse-Schwimmerin Samantha Riley ihren Rücktritt vom Hochleistungssport. Dies gab der australische Verband am Donnerstag in Brisbane bekannt. Die 28 Jahre alte Brustschwimmerin war 1994 in Rom Doppel-Weltmeisterin über 100 und 200 Meter. 1996 gewann sie in Atlanta mit der Lagenstaffel ihres Landes olympisches Silber. Für die Spiele 2000 in Sydney hatte sie sich nicht qualifiziert. "Es ist immer traurig, wenn man etwas beendet, das man liebt", sagte sie zu ihrem Abschied. Line element 15.2. FINA Punktetabellen 2001

IOC überwand Berührungsängste und wagte "Gang nach Canossa." Es sei wie der berühmte "Gang nach Canossa" gewesen, meinte der Medizinische Direktor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Patrick Schamasch, nach seinem Besuch bei Dr. Christian Strasburger in München. Dort hatte er sich davon überzeugen können, dass Strasburgers Forschungen zum Nachweis des gentechnisch hergestellten Wachstumshormons HGH (Human Growth Hormon) wie von Strasburger selbst seit Jahren bekundet förderungswürdig sind. Dass Strasburger und sein Team vom IOC nun insgesamt 460 000 Dollar (etwa 966 000 DM) für die Entwicklung eines serienreifen Testverfahrens erhalten, hat den Münchener Endokrinologen überrascht. Denn jahrelang haben die Olympier die von ihm entwickelte Nachweismethode für HGH ignoriert. Dabei hatte Strasburger dem IOC bereits im März 1999 seine Methode vorgestellt und dem IOC angeboten, bis zu den Olympischen Spielen 2000 in Sydney einen serienreifen Test zu entwickeln. Doch der IOC hüllte sich in Schweigen. Und das obwohl rekombinantes Wachstumshormon neben Erythropoetin (EPO) schon damals zu den am weitesten verbreiteten Dopingpräparaten zählte. "Die sperren sich, weil sie offenbar Angst davor haben, dass da zu viel hoch kommt", kommentierte Strasburger. Mit Blick auf Sydney sprach er später von den "Wachstumshormon-Spielen". IOC-Mitglied Schamasch zeigte sich von Strasburgers Forschungsergebnissen jetzt überrascht. Die bereits entwickelte Testmethode bezeichnete er als einen interessanten und unterstützenswerten Ansatz. Line element 14.2. Spiele Wasserball, bis Sperre abgelaufen ist" Cezar Badita, dopingpositiver rumänischer Schwimmer, möchte seine einjährige Sperre durch den Internationalen Schwimm-Verband Fina nutzen, um Wasserball zu spielen. Badita war im Mai letzten Jahres in Monte Carlo der Missbrauch von Nandrolon nachgewiesen worden, hatte aber die Starterlaubnis für die Olympischen Spiele in Sydney erhalten, weil der Fall zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden war. Nach der positiven B-Probe während Olympia 2000 war Badita dann der siebte Finalplatz über 400 Meter Lagen aberkannt und zuletzt für ein Jahr gesperrt worden. "Ich spiele Wasserball, bis die Sperre abgelaufen ist. Und dann entscheide ich, ob ich weiter Wasserball spiele oder wieder schwimme.

IOC unterstützt deutsche Doping-Forscher Deutschland soll im weltweiten Kampf gegen Doping eine Vorreiter-Rolle einnehmen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) unterstützt wissenschaftliche Untersuchungen zu Wachstumshormonen und Nahrungsergänzungsmitteln, die von deutschen Instituten vorgenommen werden sollen, mit insgesamt mehr als einer Million DM. Das meldet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". 460 000 Dollar (etwa 966 000 DM) erhält der Münchener Endokrinologe Dr. Christian Strasburger, der an Nachweisverfahren für das gentechnisch hergestellte Wachstumshormon HGH (Human Growth Hormon) forscht und ein solches Verfahren bereits im Jahr 1999 vorgestellt hatte. In einer neuen Studie, angelegt auf zwei Jahre, soll das Verfahren verfeinert werden. Mit 75 000 Dollar (knapp 160 000 DM) unterstützt das IOC Forschungen am Institut für Biochemie an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Professor Wilhelm Schänzer und sein Team untersuchen hier Nahrungsergänzungsmittel auf Spuren von Anabolika. In der Vergangenheit waren bei Kontrollen wiederholt entsprechende Präparate aufgefallen, die mit Nandrolon kontaminiert waren. Auch positive Dopingfälle werden teilweise darauf zurückgeführt.

Einsatz von Gentechnologie im Doping: Dringend werden Steroidprofile gebraucht, damit man der Schreckens-Vision genmanipulierter Hochleistungssportler wirksam begegnen kann. Prof. Dr. Wilhelm Schänzer, Leiter des Instituts für Biochemie der Deutschen Sporthochschule Köln, sagt: "Es besteht nicht der geringste Grund, die Gefahren durch die Gentechnologie im Spitzensport herunterzuspielen. Mit Steroidprofilen, die ich für die erfolgversprechendste Anti-Doping-Strategie halte, können wir jede Manipulation nachweisen. Wichtig ist allein, jetzt und nicht erst in Zukunft für alle Kaderathleten diese Profile anzulegen." Die Bundesregierung steckt in den kommenden drei Jahren 870 Millionen Mark in die Genforschung, weltweit wird an gentherapeutischen Verfahren gearbeitet. Diese Forschungsergebnisse könnten leicht für das Gen-Doping missbraucht werden. Schänzer: "Es wird viel spekuliert und prognostiziert, aber gesicherte Erkenntnisse gibt es noch nicht. In Tierexperimenten ist es zwar gelungen, Muskelwachstum zu stimulieren, aber Gene allein sind nicht das Entscheidende. Man kann eine Muskelzelle sehr gut stimulieren, aber das allein nutzt nichts, wenn das Umfeld nicht entsprechend angepasst ist." Der Nachfolger von Manfred Donike, der Anfang der 90er Jahre erstmals Steroidprofile entwickelte und frühzeitig deren flächendeckende Verbreitung gefordert hatte, sagt weiter: "Wenn wir die Gefahr durch Gen-Doping ernst nehmen, müssen wir jetzt flächendeckend Steroidprofile anlegen. Wir benötigen für die Bekämpfung zukünftiger gentechnologischer Manipulationen aktuelle Grundlagen." Mit den gewonnenen Werten entsteht ein sogenannter "genetischer Fingerabdruck". Schänzer: "Jede abnorme hormonelle Abweichung würde den Verdacht der Manipulation nahe legen." Ob das gerichtsverwertbar ist, ist für Schänzer aber "eine andere Frage". Norwegens Eisschnelllauf-Heros Johann Olav Koss sagt als Vertreter der Athleten im IOC und in der Anti-Doping-Weltagentur Wada: "Wir sollten mit aller Aggressivität verhindern, dass die Genmanipulation im Sport zukünftig eine Rolle spielt. Das ist nicht nur ein Problem des Sports, sondern der Menschheit." Dr. Patrick Schamasch, medizinischer Direktor des IOC: "Sobald gentechnologische Verfahren akzeptiert sind, wird es Leute geben, die sie missbrauchen. Und das kann Ausmasse haben, wie sie George Orwell beschrieben hat." Line element 13.2. 16 Ärzte und Apotheker vor Gericht. Ein Gericht in Bologna hat die Eröffnung eines Strafverfahrens gegen 16 Mediziner und Apotheker beschlossen, die namhaften Sportlern Dopingsubstanzen verabreicht beziehungsweise verschrieben haben sollen. Unter den Angeklagten befindet sich auch der Sportmediziner Michele Ferrari, die "rechte Hand" von Professor Francesco Conconi vom Sportmedizinischen Institut der Uni Ferrara. Line element 12.2. Marathon-Weltcup: Bei der zweiten Station des Fina-Marathon-Weltcups der Langstrckenschwimmer im argentinischen Rosario gewann bei den Herren David Meca-Medina (Spanien), der für die 60 Kilometer im notorisch dreckigen Rio de la Plata 6:18:06.0 benötigte. Zweiter wurde der Deutsche Christof Wandratsch mit nur 1 Minute Rückstand. Meca gewann vor einer Woche bereits das Auftakt-Rennen in Santa Fe (63 km).Bei den Damen gewann wie vor einer Woche die Holländerin Edith van Dijk in 6:32:56.0 gerade 7 Minuten vor der Deutschen Angela Maurer. Der Weltcup ist mit 57000 Dollar für den Gesamtsieg dotiert.

12.2. Internationales Meeting Lugano, 10./11.2.01: Resultate

CH-Rekord 200 Rücken: Beim internationalen Kurzbahnmeeting der Schwimmer in Lugano verbesserte der 19-jährige Luka Gabrilo vom Tessiner Verein Atlantide/Agno seinen eigenen Schweizer Kurzbahnrekord über 200m-Rücken um 9 Hundertstel auf 1:58.32 (vorher Gabrilo 14.1.01, Imperia).

Line element 10.2. Resultate: Chilenische Meisterschaften, 22.-27.1.2001

Synchron-Olympiasiegerin hört auf: Doppel-Olympiasiegerin Maria Kisseljowa hat in Moskau ihren Rücktritt vom Leistungssport erklärt. Die Synchron-Schwimmerin hatte im vergangenen Jahr in Sydney jeweils Gold mit ihrer Partnerin Olga Brusnikina im Duett und in der Gruppe gewonnen. Die 26-Jährige studiert gegenwärtig im fünften Studienjahr Journalistik an der Moskauer Staatlichen Universität und will später als TV-Journalistin arbeiten.

Beta-Agonist Formoterol von der Dopingliste gestrichen: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat jetzt das langwirksame Betasympathomimetikum Formoterol von der Liste der verbotenen Substanzen gestrichen. Um die Zahl der Sportler mit belastungsinduziertem oder intermittierendem Asthma zu vermindern, die zwei Asthma-Medikamente - ein kurzwirksames und ein langwirksames Sympathomimetikum - einnehmen, hat das IOC jetzt die Inhalation von Formoterol zugelassen. Nach der Freigabe des Präparates, das als "Oxis-Turbohaler" in Deutschland vertrieben wird, wurde das Beta-2-Sympathomimetikum Terbutalin von dem Komitee nun ohne Ausnahme-Genehmigung auf die Dopingliste gesetzt. Bisher waren Beta-Sympathomimetika bei Olympischen Spielen nur in inhalativer Anwendungsform und nach Antragstellung zugelassen worden. Noch in diesem Jahr will die medizinische Kommission des IOC einen Workshop veranstalten, während dem praktikable Verfahren diskutiert werden sollen, mit denen Asthma bei Sportlern zweifelsfrei diagnostiziert und die Notwendigkeit der Therapie mit inhaliertem Beta-2-Agonisten bestätigt werden kann. Line element 9.2. Der Kampf gegen Doping ist das zentrale Thema des Spitzensports bis zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Dies erklärte EU-Sportkommissarin Viviane Reding. Bei einem Treffen mit der schwedischen Sportministerin Ulrica Messing kündigte Reding an, dass Europa eine Führungsrolle in der Anti-Doping-Weltagentur (Wada) einnehmen wird. "Es gilt das Null-Toleranz-Prinzip", sagte die Politikerin in Stockholm. Line element 7.2. Sportakademie in Lausanne eröffnet. In Lausanne ist die Internationale Akademie der Sportwissenschaft und -technik (AISTS) eröffnet worden. Nebst der Durchführung von Studien will die Akademie Nachdiplomkurse anbieten, in denen Technik, Geschichte, Medizin, Gesundheit und Recht im Sportbereich zur Sprache kommen. Line element 6.2. Nach 29 Jahren: IOC bleibt unerbittlich. Selbst 29 Jahre nach seinem aberkannten Olympiasieg in München wird US-Schwimmer Rick DeMont vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nicht rehabilitiert. Die Juristische Komission des IOC lehnte in Dakar/Senegal die Überprüfung des Falles und seine Weiterleitung an das Exekutivkomitee ab. Einen entsprechenden Antrag hatten das Nationale Olympische Komitee der USA (USOC) und der Kandadier Dick Pound als Vorsitzender der Anti-Doping-Weltagentur (Wada) gestellt. Dem inzwischen 44-Jährigen DeMont war 1972 nach seinem Triumph über 400 Meter Freistil das Gold wegen "Dopings" wieder aberkannt worden. Er hatte ein Asthmamittel eingenommen, dies aber nicht gemeldet. Das USOC hatte DeMont als Folge einer verlorenen Klage am vergangenen Donnerstag rehabilitiert. Er sei kein Betrüger, sondern ein unschuldiges Opfer gewesen. Nach der Disqualifikation DeMonts war der um eine Hundertstelsekunde geschlagene Australier Bradford Cooper zum Olympiasieger ausgerufen worden. Line element 5.2. SV Limmat schlägt den SC Uster im Eishockeyderby 10:4 Im ausverkauften Eisstadion Dolder schlugen die fantastisch kämpfenden Limmatler im alljährlichen Eishockey Derby den SC Uster mit 10:4 (3:1 / 3:1 / 4:2). Damit revanchierten sich die Spieler des SVL für die letztjährige knappe Derby Niederlage. Der Sieg stand zu keinem Zeitpunkt in Gefahr und ist auf die geschlossene Mannschaftsleistung des Teams aus der Stadt Zürich zurück zu führen. Presseberichte und Fotos folgen... Line element 5.2. Franzi schwimmt sich frei. Franziska van Almsick schlägt ein neues berufliches Kapitel auf und macht sich als Agenturchefin selbstständig. Damit ist gleichzeitig die mehr als achtjährige Zusammenarbeit zwischen der Schwimm-Weltrekordlerin und Manager Werner Köster (Hamburg) beendet. Am Montag veröffentlichten die langjährigen Partner eine entsprechende Erklärung. Die 22 Jahre alte "Franzi" hat demnach ein eigenes Unternehmen gegründet, das sich um ihre geschäftlichen und sportlichen Aktivitäten kümmert. "Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich die Verantwortung für mich selbst übernehmen kann und will", erklärte die Athletin am Montag. Die Trennung zwischen Franziska van Almsick und Werner Köster, der die Berlinerin seit Juni 1992 unter Vertrag hatte, hinterlässt auf beiden Seiten keine negativen Spuren. Im Gegenteil: "Die acht Jahre waren eine lange Zeit, in der ich viel von ihm gelernt habe", sagte die Werbe-Millionärin. Der 55 Jahre alte frühere Sport-Journalist Köster fügte hinzu, dass er Franziska van Almsick zuletzt immer wieder geraten habe, in etlichen Beziehungen selbstständiger zu werden. "Es wäre jetzt komisch, wenn ich sagen würde, bei dieser beruflichen Selbstständigkeit solle sie noch warten." Beide Seiten vereinbarten, dass der Chef der Hamburger PR-Agentur Köster und Co. der Berlinerin im Bedarfsfall weiter beratend zur Seite steht. Franziska van Almsicks persönliche Betreuerin bleibt Regine Eichhorn, frühere Angestellte der Agentur von Köster. Die beiden Frauen sind eng befreundet und kennen sich schon sehr lange. "Regine Eichhorn wird viele Aufgaben in meinem Unternehmen übernehmen und auch Ansprechpartnerin für alle Anfragen bleiben", sagte die Weltrekordlerin. Mit diesem Entschluss zur Selbstständigkeit scheint auch klar, dass die vorerst bis zur WM im Juli in Fukuoka geplante weitere Karriere Franziska van Almsicks darüber hinaus andauern wird. Am Montag erklärte sie, dass "Schwimmen natürlich mein Hauptjob bleiben wird". Am Wochenende bestritt sie in der deutschen Mannschafts-Meisterschaft für die SG Neukölln Berlin ihren ersten Wettkampf seit Olympia. Line element 4.2. Resultate: Luxemburg-Meeting, 26.-28.1.2001

Langbahnweltranglisten per Ende 2000 nachgeführt Line element 2.2. Bruno Barth wird Sporthilfe-Direktor. Bruno Barth, ein 36-jähriger Geschäftsführer und Mitinhaber einer Event- und Sponsoring-Agentur, löst am 1. August dieses Jahres Edwin Rudolf als Direktor der Schweizer Sporthilfe ab. Rudolf tritt nach 21-jährigem Wirken für die Sporthilfe in den Ruhestand.

Der ganz normale Rinderwahnsinn im Doping: Das Kälberblut-Medikament Actovegin auf der Dopingliste - ein vorerst wirkungsloses Verbot Ein neuer Medikamentenname taucht am Doping-Horizont auf: Actovegin. Aus Kälberblut gewonnen, hilft es an Arterienverkalkung leidenden Menschen - oder Sportlern, die die Zirkulation ihres durch EPO-Gebrauch verdickten Blutes ankurbeln müssen. [Mehr] Line element 1.2. Erhält Rick Demont die Goldmedaille zurück? Ob Rick Demont auch seine Goldmedaille zurückerhält, ist fraglich. Dazu müsste der Fall zunächst der IOC-Exekutive vorgelegt werden. Ricks Jurist teilte mit ein, dass die Erfolgsaussichten nicht besonders gross seien. Nach der Disqualifikation Demonts hatte der um eine Hundertstelsekunde geschlagene Australier Bradford Cooper Gold bekommen. Dessen damaliger Trainer Dan Talbot, heute Chef-Coach der "Aussies", bezeichnet Demonts Versuch, sein Gold zu erstreiten, als "absolut dumm. Ich sehe keinen Sinn darin, fast 30 Jahre nach einem solchen Rennen noch einmal alles aufzurollen. Zudem könnten Schwimmer heute nach einem positiven Dopingtest zu der Meinung gelangen, in 20, 30 Jahren bekomme ich meine Medaille schon wieder zurück", führte Talbot am Mittwoch in Sydney aus.

Zurück zur Homepage / an den Anfang


Januar 2001

Line element 31.1. Rick Demont (44), Olympiasieger 1972 400 Freistil vom Dopinggebrauch freigesprochen. 29 Jahre nachdem er die Goldmedaille abgeben musste sprach ihn das US Olympic Comittee wegen Gebrauch eines Asthmamittels frei. Er wurde 1972 vom IOC lebenslänglich gesperrt. "Er war ein unschuldiges Opfer" sagte sein Anwalt. Demont hätte gerne seine Goldmedaille zurück, aber das steht nicht in der Macht des USOC, das kann nur das IOC. Demont war allergisch auf Weizen und Pelzhaare und wurde entsprechend behandelt. Die Medikamente wurden auf dem offiziellen Formular deklariert aber die Papiere gelangten nicht bis zur medizinischen Kommission des IOC. Line element 30.1. Der Ungare Norbert Rozsa (28) hängt die Badehose endgültig an den Nagel. Rozsa versuchte nach einer Krise im Juli 1998 (s. Meldung vom 22.7.98) bei seinem Trainer Jozsef Nagy ein Comeback. Nagy gilt als Vater des "Wave"-Brustschwimmens. Nach entäuschenden Olympischen Spielen in Sydney (13. in seiner Spezialdisziplin 200 m Brust; 1996 Olympiasieger) fiel ihm der Abschied leichter. Er möchte sein Studium abschliessen. Karrierehöhepunkte:
- 00 Olympische Spiele 13. 200 Brust 2:14.67
- 99 EM 16. 100 Brust 1:03.97, 11. 200 Brust 2:17.60
- 98 WM 17. 100 Brust 1:03.30, 3. 200 Brust 2:13.59
- 96 Olympische Spiele 1. 200 Brust 2:12.57
- 95 EM 4. 100 Brust 1:01.92, 4. 200 Brust 2:14.09
- 94 WM 1. 100 Brust 1:01.24, 1. 200 Brust 2:12.81, 3. 4x100 4La
- 92 Olympische Spiele 2. 100 Brust 1:01.68, 2. 200 Brust 2:11.23
- 91 WM 1. 100 Brust 1:01.45, 2. 200 Brust 2:12.03
- 91 EM 1. 100 Brust 1:01.49, 2. 200 Brust 2:12.58, 3. 4x100 4La
- 100 Brust WR 1:01.29 in Athen 20.8.1991
- 100 Brust WR 1:01.45 in Perth 7.1.1991 Line element Line element 29.1. Gerry Strasser schwimmt Schweizerrekord über 400m Freistil. Gute Leistungen der SVL Schwimmer IMU 2001. Am Internationalen Meeting von Uster verbesserte Gerry Strasser seinen eigenen Schweizerrekord auf 3.52.62 (Silber). Ebenfalls auf Rang zwei kam er über 200m Freistil und verbesserte damit den SVL Klubrekord auf 1.49.78. In diesem starken Teilnehmerfeld aus 19 Nationen konnten sich auch andere Schwimmer des SV Limmat in Szene setzen. Carmela Schlegel gewann über 200m Brust Bronze und senkte dabei den alten Klubrekord um fast fünf Sekunden auf 2.32.74. Über 100m Brust verpasste sie in 1.10.30 den Sprung auf's Podest nur ganz knapp und wurde Vierte. Ebenfalls Klubrekorde schwamm Katja Reuter. In ihren Rennen über 200m Lagen und 200m Delphin, senkte sie die Klubrekordmarken jeweils deutlich. Über 200m Lagen gewann sie den B-Final und setzte die neue Marke auf 2.21.44. Im Rennen über 200m Delphin verpasste sie die Bronzemedaille nur ganz knapp und wurde vierte. Die Zeit von 2.19.47, bedeutete aber ebenfalls Klubrekord um fast vier Sekunden. Ebenfalls vierte wurde Katja über 200m Rücken in 2.18.41. Zum Abschluss des Wettkampfes gewann die 4x50m Lagen Mixed Staffel des SV Limmat in der Besetzung Katja Reuter, Carmela Schlegel, Flori Lang und Jens Reuter in 1.51.44 die Bronzemedaille.

29.1. Schlussrangliste World Cup 2000 / 2001 Line element 28.1. Weltrekorde in Paris: Der Brite Mark Foster schwamm am Sonntag zum Abschluss des Kurzbahn-Weltcups in Paris mit 21,13 Sekunden einen neuen Weltrekord über 50 Meter Freistil. Er verbesserte die erst zehn Monate alte Bestmarke des amerikanischen Olympiasiegers Anthony Ervin (21,21) um acht Hundertstel Sekunden. Einen weiteren Weltrekord stellte die Chinesin Hui Qi auf. Sie blieb über 200 Meter Brust nach 2:19,25 Minuten um fast eine Sekunde unter der bisherigen Bestmarke der Japanerin Masami Tanaka.

World Cup Paris 27.-28.01.2001 [www.omegatiming.com] [Resultate] | [Local Server]

10. Internationales Schwimm-Meeting Uster, 27.-28.1.2001 [Local Server] [Resultate]

Joanne Malar (25) hört mit dem Wettkampfsport auf. Sie war während mehr als 10 Jahren eine der wesentlichen Stützen des kanadischen Schwimmsports. Ihre Spezialität waren die 400 m Lagen. Sie wird jetzt als Trainerin im Hamilton-Wentworth Aquatic Club (Ontario) tätig sein, wo sie mit drei Jahren zu schwimmen begann. Als 14-jährige trat sie in die Nationalmannschaft ein und gewann seither nicht nur 29 nationale, sondern auch 71 Medaillen an internationalen Wettkämpfen. Dreimal nahm sie an olympischen Spielen teil. An den Kurzbahnweltmeisterschaften 1997 in Göteborg wurde sie Dritte und in Rio de Janeiro 1995 gewann sie 2-mal Gold. Darüber hinaus gewann sie 2-mal Gold an den PanPacs 1999 (Sydney), 3-mal Gold und einmal Bronze an den PanAmericans 1999 (Winnipeg) und 1-mal Gold, 2-mal Silber und 2-mal Bronze an den Commonwealth Games 1998 (Kuala Lumpur). Line element 27.1. Dem italienischen "Doping-Professor" Francesco Conconi soll der Prozess gemacht werden. Der 63-jährige Conconi wird des "Sportbetruges" und der Leitung einer kriminellen Organisation beschuldigt. Der Leiter des Sportmedizinischen Institut der Universität Ferrara soll Jahre lang zahlreichen Spitzensportlern Dopingmittel verabreicht haben. Der Professor war auch Mitglied der Anti-Dopingkommission des italienischen Olympischen Komitees (Coni). Staatsanwalt Pierguido Soprani hält nach Abschluss der Ermittlungen die Beweise für ausreichend, um die Anklage zu erheben. Über den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Eröffnung eines Verfahrens entscheidet die zuständige Kammer in den nächsten Wochen. Conconi wies unterdessen die Anschuldigungen zurück: "Ich habe Forschungen über EPO betrieben, um Doping zu bekämpfen." Zur Liste der prominenten "Patienten" Conconis gehörten unter anderen Skilanglauf-Olympiasiegerin Manuela Di Centa, Ex-Toursieger Marco Pantani und andere ehemalige Weltklasse-Radsportler wie Gianni Bugno, Claudio Chiappucci und Maurizio Fondriest. Line element 26.1. WR 50 Delfin: Anna-Karin Kammerling am World Cup Stockholm 25.36 (vorher 25.60, Valencia, 15. Dezember 2000) Line element 25.1. World Cup Stockholm 24./25.1.2001: [www.omegatiming.com] [Local Server] [Resultate]

Therese Alsammar - Einseitige Eindeutigkeit: Hintergründe zu einer Anti-Doping-Erklärung

Diezi in Stockholm Dritte: Die Ustermerin Dominique Diezi holte sich beim Weltcup in Stockholm am 24. Januar 2001, Bronze über 50m-Rücken in 28.57 Sekunden. Damit blieb sie nur gerade 3 Hundertstel über ihrem eigenen Schweizer Kurzbahnrekord. Im 50m-Freistilsprint belegte die 23-jährige mit einer guten Zeit von 25.86 Platz sieben. Im Vorlauf benötigte sie für die 50 Meter 25.81 Sekunden.

Kreatin in Frankreich verboten: Der Energielieferant Kreatin soll laut der französischen Nahrungsmittelkontrollbehörde (AFSSA) durch die konzentrierte Einnahme zu Krebs führen. Eine extrem hohe Zufuhr der beispielsweise auf natürlichem Weg über Fleisch aufgenommenen Substanz würde das Risiko einer Krebserkrankung erhöhen. So hiess es in einer Veröffentlichung der Abteilung, die eine Kommission mit einer Studie beauftragt hatte. Der Vertrieb des Nahrungsergänzungsmittels in Frankreich ist verboten. Überrascht von dem Ergebnis zeigte sich der deutsche Professor Wilfried Kindermann. "Derartige Nebenwirkungen sind mir bislang in der gesamten Weltliteratur nicht untergekommen, obwohl in letzter Zeit auf diesem Gebiet sehr viel geforscht worden ist", sagte der leitende Arzt der deutschen Olympiamannschaft in Sydney. Eine hohe Dosierung berge grundsätzlich gesundheitliche Risiken in sich, "doch das gilt für alle Substanzen". Der Saarbrücker Internist gab zusätzlich zu bedenken, dass Kreatin noch nicht so lange auf dem Markt, um damit aussagekräftige Langzeitstudien betreiben zu können. Das muss auch die AFSSA eingestehen. Der Missbrauch des Energieträgers "stellt ein Risiko dar, das aber noch nicht ausreichend belegt werden kann, vor allen Dingen mit Blick auf einen längeren Zeitraum." Die staatliche Stelle fordert in ihrem per Internet veröffentlichten Bericht dennoch die Aufnahme des "Muskelturbos" in die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) aufgestellte Liste der verbotenen Substanzen. In Deutschland hatte Kreatin zuletzt aufgrund seiner Anfälligkeit durch Verunreinigungen für Schlagzeilen gesorgt. Die Wirkung im Schwimmsport ist umstritten. Line element 24.1. Schwimmverband stellt Schwimmzentrum Zürich-Oerlikon an zweite Stelle. Favorisiert wird das Projekt in Fribourg, mit dem Argument "gesamtschweizerischer Vorteile". Die Sanierung des Hallenbades Oerlikon wird von der Stadt Zürich trotzdem weitergetrieben. Egal ob mit oder ohne Bundesgelder (Nationales Sportanlagenkonzept, NASAK). Das Wettkampfbecken und die Sprunganlage sind nicht gefährdet und werden wettkampfkonform bleiben. Ob während der Bauzeit (voraussichtlich 2003) das Hallenbad ein ganzes Jahr oder zwei Sommer lang geschlossen wird, steht noch nicht fest. Wenn keine Bundesgelder nach Zürich kommen (und dabei hat der Verband das Sagen), wird die Anlage auf dem heutigen Stand saniert. Wenn Fribourg nicht zustande käme, wären mit den Bundesgeldern wesentliche Erweiterungen (nicht nur für den Wellnessbereich) möglich. Statt Oerlikon stellt der Verband das Projekt in Fribourg (mit Bundesgeldern), an die erste Stelle. Am 24.1.2001 findet eine Pressekonferenz zur Vorstellung des Projektes in Fribourg statt. Die geplante grossflächige Ueberbauung ist multifunktional ausgerichtet. Es ist darin auch ein Wettkampfkonformes 50 m Hallenbad und ein Wellnessbereich geplant. Der SSCHV unterstützt das Bauvorhaben. Folgender Pressetext wird vom Schwimmverband, neben anderen Reden, bekannt gegeben.

Stockholm: Als "Sportler des Jahres 2000" sind in Schweden Schwimm-Olympiasieger Lars Frölander und Schwimm-Weltrekordlerin Therese Alshammar gewählt worden. Line element 22.1. Roland Matthes rechnet mit dem Deutschen Schwimmverband ab. Der zweimalige Olympiasieger Roland Matthes hat heftige Kritik am Deutschen Schwimm-Verband (DSV) und am Zustand der Nationalmannschaft geübt. Das deutsche Schwimmen sei derzeit am Boden, "weil ihm Teamgeist, jegliche Professionalität und auch das Schuldbewusstsein der Verantwortlichen fehlen", monierte Matthes in der "Berliner Morgenpost". In der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Sydney habe jeder gemacht, was er wollte. "Da war nur Chaos", sagte Matthes. Der 50-Jährige bezeichnete zudem die medizinische Betreuung der besten deutschen Athleten durch den Verband als amateurhaft. Es könne doch nicht wahr sein, dass ein Spitzenmann wie der Chemnitzer Olympia-Dritte Stev Theloke 300 Kilometer zu irgendeinem Arzt fahren müsse und der ihn erst mal frage: Kasse oder privat? Auch vom ehemaligen DSV-Präsidenten Rüdiger Tretow hat Matthes keine hohe Meinung. Tretow hatte nach dem Debakel von Sydney die Konsequenzen gezogen und war im November 2000 zurückgetreten. "Leute wie er sind zwar mit dicken Autos vorgefahren, aber das waren Selbstdarsteller, die sich ständig dafür entschuldigen mussten, dass sie unfähig sind". Den am Sonntag zum neuen Cheftrainer berufenen Wuppertaler Ralf Beckmann hält Matthes für geeignet, die notwendigen Änderungen im DSV herbeizuführen. Wenn der Verband allerdings nicht die entsprechenden wirtschaftlichen Strukturen schaffe, "werden wir Laienschauspieler bleiben". Line element 21.1. Renato Sydler und Stephan Bachmann mit der Jugendnationalmannschaft am Int. Meeting von Genf Am diesjährigen Int. Meeting von Genf waren mit der Schweizer Jugendnationalmannschaft auch zwei Vertreter des SV Limmat am Start. Stephan Bachmann gewann dabei als einer der wenigen Schweizer Teilnehmer eine Medaille. Über 200m Lagen gewann er im Final in 2.14.71 die Silbermedaille. Über 200m Delphin schwamm er, ebenfalls im A-Final, in 2.19.33 auf Rang acht. Im B-Final über 200m Freistil wurde er Zweiter und klassierte sich mit 2.03.21 auf dem zehnten Schlussrang. Renato Sydler schwamm im A-Final über 100m Delphin in 1.00.29 auf Rang fünf. Über 50m Freistil belegte er in 25.93 Rang 34 und über 200m Freistil in 2.10.12 Rang 33. Über 100m Brust kam er in 1.15.68, auf Rang 25.

21.1. Klubrekord von Katja Reuter am 2. Weltcup Tag in Berlin Bei ihrem letzten Einsatz am diesjährigen Weltcup in Berlin schwamm Katja Reuter über 100m Lagen neuen Klubrekord. Sie verbesserte die alte Marke ihrer Klubkollegin Carmela Schlegel, um rund eine halbe Sekunde auf 1.06.87 (vorher 1.07.41). Sie klassierte sich damit in Berlin auf Rang 18. Vorher erreichte sie in ihrem Rennen über 100m Rücken, in einer Zeit von 1.04.37, Rang 16.

Erster Tag am Weltcup in Berlin für Katja Reuter An ihren ersten beiden Einsätzen am Weltcup in Berlin, startete Katja Reuter über 50m Rücken und 200m Rücken. Über 50m Rücken, verpasste sie mit 30.20 ihren eigenen Klubrekord nur um 5 Hundertstel Sekunden und klassierte sich auf Rang 19. Dass zweite Rennen des Tages, über 200m Rücken beendete Katja in 2.18.03 und auf Rang 16. Morgen stehen die Starts über 100m Rücken und 100m Lagen auf dem Programm. Line element 21.1. WR und ER: Für den sportlichen Höhepunkt in Berlin sorgte der Kroate Gordan Kozulj. Zum Abschluss des stellte er einen Kurzbahn-Weltrekord über 200 Meter Rücken auf. Der 24-Jährige absolvierte die Strecke in 1:51.62 und egalisierte damit die Bestzeit des Australiers Matt Welsh vom 13. Oktober 2000. Zuvor erzielte er Europarekord über 100 m Rücken (52.24, vorher Orn Arnarson, ISL 52.28

Weltcup in Berlin: 16.20 Uhr ZDF

Europarekord 50 m Delfin durch Martina Moravcova (57.16; vorher MM 57.54 in Valencia, Dez.00)

World Cup in Berlin, 20.-21.01.2001 [Live timing by www.omegatiming.com] [Resultate] | [Local Server] Line element 20.1. Popov mindestens bis Athen 2004 dabei: Der Schwimmzar verkündete am Freitag in Berlin, dass er seine Karriere fortsetzen will. Der 29-jährige Gewinner von 4 Olympiagoldmedaillen will auch den Weltrekord über 100 m Freistil noch dieses Jahr brechen. Sein Fernziel ist der Gewinn von Gold über 50 m und 100 m Freistil an den nächsten Olympischen Spielen. "Ich habe meine Leistungsgrenzen noch nicht erreicht." Wann werde er den WR brechen? "Vielleicht an der WM im Sommer", sagte Popov. Line element 19.1. Katja Reuter am Weltcup in Berlin: Die Schwimmerin des SV Limmat, startet dieses Wochenende am Weltcup Meeting Berlin zusammen mit einem Weltklassefeld von 14 Welt- und 30 Europameistern und anderen Topathleten aus der ganzen Welt. Katja Reuter geht über folgende Diziplinen an den Start: 50m Rücken, 100m Rücken, 200m Rücken und 100m Lagen. News und Resultate folgen. Line element 19.1. World Cup in Sheffield, 17.-18.01.2001 [Resultate] | [Local Server] Line element 17.1. WR 50 m Delfin: Mark Foster in Sheffield in 22.87 (25-m-Bahn). Vorher Lars Frolander 23.19 (Athen, 19.3.00).

Beim Arena-Weltcup an diesem Wochenende (20./21. Januar) in Berlin treffen sich wieder die weltbesten Kurzbahn-Schwimmer zum Kräftevergleich. Unter anderem sind sechs Olympiasieger, 14 Welt- und 30 Europameister am Start. Von den Goldmedaillen-Gewinnern von Sydney sind die Amerikanerin Megan Quann (100 m Brust), Lars Frölander aus Schweden (100 m Schmetterling) sowie die Australier Michael Klim und Todd Pearson (4x200 m Freistil) mit dabei. Die Russen Alexander Popow (1992/1996) und Denis Pankratow (1996) waren schon früher Olympiasieger. Die Veranstaltung in Berlin ist durch die Vermarktungs-Agentur des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) mit 140'000 Mark dotiert. Insgesamt sind bei den zehn Kurzbahn-Weltcups Prämien von 278.000 Dollar zu gewinnen. [Resultate] | [Local Server]
Live timing by www.omegatiming.com

Nachgeführte Rekordlisten: Kurzbahn-WR Damen und Herren - Kurzbahn-ER Damen und Herren - Langbahn-WR Damen und Herren - Langbahn-ER Damen und Herren

Keine Schweizer Weltsportler. Triathlon-Olympiasiegerin Brigitte McMahon und die Mountain-Bike-Olympiazweite Barbara Blatter sind in der Londoner Royal Albert Hall nicht als erste Schweizer mit dem World Sports Award ausgezeichnet worden. McMahon musste in der Kategorie "Athletik" der zweifachen rumänischen Turn-Olympiasiegerin Simona Amanar den Vorzug lassen, Blatter in der Kategorie Abenteuer- und Extremsport wie bereits bei den Spielen in Sydney der Italienerin Paola Pezzo. World Sports Award 2000. Athletik: Simona Amanar (Rum) und Alexej Nemow (Rus/Turnen). Abenteuer- und Extremsport: Paola Pezzo (It) und Miguel Martinez (Fr/MTB). Ballsport: Venus Williams (USA/Tennis) und Tiger Woods (USA/Golf). Leichtathletik: Marion Jones (USA) und Michael Johnson (USA). Wintersport: Renate Götschl (Ö/Ski alpin) und Hermann Maier (Ö/Ski alpin). Wassersport: Inge de Bruijn (Ho/Schwimmen) und Pieter van den Hoogenband (Ho/Schwimmen). Fussball: Luis Figo (Por). Kampfsport: Lennox Lewis (Gb/Boxen). Motorsport: Michael Schumacher (D/Formel-1). Line element 16.1. US Swimming: Richard Quick zum Trainer des Jahres gewählt. Richard Quick, der Cheftrainer der Damen der Stanford University, führte das US-Damenteam und damit die US-Schwimmmannschaft zur Rekordzahl an Medaillen an den Olympischen Spielen in Sydney. Line element 15.1. Resultate: Französische Vereinsmeisterschaften, Antibes, 13.1.2001

Mehr Leistung durch Molekularbiologie: Gen-Doping wird nach Ansicht von Sportmedizinern in Zukunft labortechnisch nicht mehr nachweisbar sein. "Technisch ist Doping in einem Stadium, in dem molekularbiologisch eine deutliche Leistungssteigerung von Sportlern ohne Labornachweis machbar ist", sagte der Düsseldorfer Sportmediziner Dr. Peter Wehling am Montag in einem Interview. Bisher seien die " alten" Dopingmittel wie Anabolika bisher immer durch die Verfeinerung der Labortechnik nachweisbar gewesen. Sportmediziner und politisch Verantwortliche ignorierten diese Entwicklung. "Molekularbiologische Technik ist der aktuellen Diskussion meilenweit voraus. Letztlich wird das Problem Doping im Sport nur noch über neue ethische Standards zu regulieren sein", meinte Wehling. Zusammen mit dem renommierten amerikanischen Molekularbiologen Prof. Chris Evans weist er in wissenschaftlichen Veröffentlichungen auf neue Gentechniken hin, mit der die Leistungsfähigkeit und die Eigenschaften von Geweben leistungssteigernd verändert werden können. Wehling: "Ich glaube, dass es im Sport schon angewendet wird, auch wenn ich keinen konkreten Fall kenne." Der Düsseldorfer Sportmediziner und Evans, der an der Harvard University in Boston einen Lehrstuhl für Molekulare Orthopädie hat, sind Spezialisten in der Entwicklung und der Übertragung von Genen in menschliches Gewebe. Mit diesen Methoden kann in einem menschlichen Muskel die Leistungsfähigkeit durch Änderung des Verhältnisses schneller und langsameren Muskelzellen gentechnisch erheblich gesteigert werden.

Strasser bezwang Olympiasiegerin. Der 800-m-Kurzbahn-Europameisterin Chantal Strasser gelang am Kurzbahnweltcup in Imperia (It) ein Achtungserfolg. Die Schwimmerin von Atlantide Agno bezwang über 800 m Olympiasiegerin Brooke Bennett (USA). Die Siegerzeit von 8:28,86 lag allerdings 1,5 Sekunden über dem Wert, der ihr im Dezember in Valencia den EM-Titel eingebracht hatte. Agata Czaplicki (17) verbesserte im Vorlauf über 200 m Lagen den Schweizer Rekord von Nicole Zahnd auf 2:16,60. Luka Gabrilo (19) verbesserte seinen eigenen Rekord über 200 m Rücken um 72 Hundertstel auf 1:58,41. [TA 15.1.]

Alshammar nicht mehr in Hamburg. Eine der herausragenden Schwimmerinnen der Gegenwart, Therese Alshammar, trainiert offenbar nicht mehr in der Trainingsgruppe von Coach Dirk Lange in Hamburg. Die Schwedin ist Weltrekordlerin und Europameisterin über 50 und 100 Meter Freistil auf der Kurzbahn und bei den Olympischen Spielen in Sydney Silbermedaillengewinnerin über diese Distanzen auf der Langbahn. Nach Informationen des DSF haben sich damit auch die Wege von Alshammer und Sandra Völker getrennt. Die Gründe der Trennung sind nicht bekannt. Sandra Völker hatte noch vor den Olympischen Spielen 2000, die für die dreimalige Kurzbahn-Weltmeisterin aus Hamburg zum Debakel wurden, die Trainingsgemeinschaft als ein "Modell für den internationalen Schwimmsport" bezeichnet. Line element 14.1. Resultate World Cup Imperia

Welt- und Europarekord: Der Franzose Franck Esposito stellte am Sonntag bei den Club-Meisterschaften seines Landes in Antibes einen neuen Kurzbahn-Weltrekord über 200 Meter Schmetterling auf. Der Olympia-Achte von Sydney unterbot in 1:51,58 Minuten die fast drei Jahre alte Bestmarke des Briten James Hickman um 18/100 Sekunden. Europarekord durch Igelström: Die schwedische Brustschwimmerin Emma Igelström stellte am Sonntag beim Kurzbahn-Weltcup in Imperia in 31,17 Sekunden einen neuen Europarekord im 50-Meter-Sprint auf. Sie war dabei um 2/100 Sekunden schneller als Louise Karlsson (Schweden) am 21. November 1992

Resultate der SchweizerInnen in Imperia:
Resultate der Schweizer vom Sonntag:
Luca Gabrilo: 200m Rücken, 1:58.41, 4. (neuer Schweizerrekord)
Agata Czaplicki: 200m Brust, 2:27.63, 3.
Chantal Strasser: 400m Freistil, 4:12.96, 6.
Nils-Ole Janshon: 1500m Freistil, 15:37.97, 7.

Resultate Finals Samstag:
Chantal Strasser: 800m Freistil, 8:28.86, 1.;
Agata Czaplicki: 100m Brust, 1:09.78, 3. (persönliche Bestzeit); 200m Vierlagen, 2:16.60, 7. (neuer Schweizerrekord);
Luca Gabrilo: 200m Delphin, 1:59.55, 3.;
Nils-Ole Janshon: 400m Freistil, 3:58.47, 7.

Neue Links:

Line element 13.1. World-Cup: Italien, Imperia [Resultate] 13.-14.01.2001
Teilnahme von 20 Nationen und über 200 SchwimmerInnen. Die Augen werden sich vor allem auf das Abschneiden von Domenico Fioravanti und Massimiliano Rosolino richten. Darüber hinaus sind anwesend: Brooke Bennett, Megan Quanny, Martina Moravcova, Denis Pankratov, Irina Umfitseva, Johanna Sjoberg, Mark Foster, Gordan Korzulz.

Hi-Point-Meeting - Hallenjugendtag Zürich, 13./14.1.2001

Limiten für CH-Meisterschaften 2001 Line element 12.1. Sydney Weltjugend-Olympiafestival: Resultate bei Swimnews Line element 11.1. Sydney Weltjugend-Olympiafestival 11.-14.1.2001

Weltranglisten nachgeführt.

Ian Thorpe verzichtet auf 800 m: An den diesjährigen Weltmeisterschaften in Fukuoka, Japan, will er Pieter van den Hoogenband über 200 m schlagen und den 800er nicht bestreiten. Da der Final über 800 m und der Halbfinal über 200 m Freistil am gleichen Abend stattfinden, musste er eine Wahl treffen. Der 800er wird zum ersten Mal von den Herren an einer WM geschwommen.

Ausschreibung Moscow Open Masters Swimming Cup 2001: Information Line element 10.1. Neu: Die Swim-Top-100-Seite im deutschen Sprachraum Line element 6.1. Dr. Robert Kerr gestorben. Kerr wurde in den 80er Jahren als Steroid-Guru bekannt, weil er verschiedene Athleten mit leistungsfördernden Substanzen versorgt hat, und offen darüber sprach. 1989 sagte er als Zeuge vor der kanadischen Kommission aus, die den Doping-Fall Ben Johnson (Seoul, 1988) behandelte. Er gab zu, dass an den Olympischen Spielen von 1984 ungefähr 20 Medaillengewinner mit Steroiden von ihm versorgt worden seien; die Namen gab er nie bekannt, vermutlich waren alle LeichtathletInnen. Als Grund für die Abgabe gab er an, dass er die AthletInnen vor Schwarzmarktprodukten schützen wollte. Er hätte dem Ganzen "einen medizinischen Sinn" geben wollen. 1982 schrieb er in seinem Buch "The Practical Use of Anabolic Steroids With Athletes," dass er über 4000 Athleten aus 20 Ländern versorgt habe. Es handle sich beim Steroidgebrach nicht um Betrug, wenn es alle machen würden. Später gab er die Steroidabgabe auf, weil die AthletInnen sich zuwenig an seine Therapien hielten und zusätzliche Medikamente eingenommen hätten: "Man könne AthletInnen nie trauen". Line element 5.1. Resultate: Victorian Championships, Melbourne, Australien, 2.-11. Januar 2001

Nachgeführt: Weltranglisten Line element 1.1. FINA: 1110 Doping-Tests. Der Schwimm-Weltverband FINA hat im Zeitraum Januar bis 10. September 2000 insgesamt 1110 Dopingproben durchgeführt, 838 während des Trainings, 272 im Wettkampf-Betrieb. Europa liegt mit 299 Trainings- und 112 Wettkampf-Kontrollen an der Spitze.


Zurück zur Hauptseite / an den Anfang