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Swim News Oktober bis Dezember 2002 |
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Dezember 2002
November 2002 Oktober 2002 Dezember 200229.12. Van Almsick nicht deutsche Schwimmerin des Jahres. (dpa) Der Titel "Sportlerin des Jahres" bedeutet nicht gleichzeitig, dass man auch zur besten Athletin seiner Disziplin gewählt wird. Diese Erfahrung musste Franziska van Almsick machen. Die "beste Sportlerin Deutschlands" muss den Titel "Schwimmerin des Jahres" Antje Buschschulte überlassen. Buschschulte gewann die Wahl des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV) mit 383 Stimmen vor van Almsick (325) und Petra Dallmann (243). Bei den Männern konnte sich Thomas Rupprath zum vierten Mal in Folge durchsetzen. Rupprath siegte mit dem Rekordergebnis von 718 Punkten vor Stev Theloke (374) und Jens Kruppa (337). 29.12. Deutsche 4x100m-Freistilstaffel der Damen ausgezeichnet. Die französische Sportzeitung "L'Equipe" wählte die Weltrekordmannschaft mit Katrin Meissner, Petra Dallmann, Sandra Völker und Franziska van Almsick zur 10.-besten Mannschaft des Jahres. Die Staffel verbesserte an den Europameisterschaften in Berlin den alten, von den USA in Sydney aufgestellten Rekord von 3:36.61 auf 3:36.00 [Bericht L'Equipe]. Steinbach nimmt deutsche Sportlerin des Jahres in die Pflicht. (dpa) - Mit viel Haut, einer Krawatte im Leopardenmuster, knapper Korsage und strahlendem Lächeln verkörperte Franziska van Almsick das pralle Leben - bis zur Unsterblichkeit fehlt ihr allerdings noch eine Goldmedaille. "Dass sie nach so einem Jahr zwei gestandene Olympiasiegerinnen hinter sich lässt, das ist auch Verantwortung", nahm Klaus Steinbach, der neue Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK), die Schwimmerin bei der Proklamation in Baden-Baden in die Pflicht. "Nur mit einem Olympiasieg kann man sich unsterblich machen, und neben ihr stehen zwei Unsterbliche." Trotzdem war die Berlinerin der Star des Abend. Nicht nur von der Stimmenzahl her übertraf sie zwei Doppel-Olympiasiegerinnen. Eisschnellläuferin Claudia Pechstein blieb im grauen Hosenanzug etwas blass, Biathletin und Rotschopf Kati Wilhelm glänzte wenigstens im Silberkleid. Auf ihren Stöckelschuhen überragte van Almsick selbst den "Sportler des Jahres", Sven Hannawald, und fast sogar Christoph Metzelder. Der Fussball-Vizeweltmeister vertrat als einziger Spieler die "Mannschaft des Jahres". An die Olympischen Spiele in Athen wollte van Almsick an diesem festlichen Abend im Kurhaus nicht denken, sondern einfach "alles nur in mich hineinsaugen. 2004 ist schon ein Ziel. Aber nach so einem Erfolg wie in diesem Jahr fällt es schon schwer, sich neu zu motivieren", räumte die fünffache Europameisterin dieses Jahres ein. Beim zum 56. Mal durchgeführten Klassiker der Sportlerwahlen genoss selbst die umlagerte Berlinerin das Ambiente. "Ich habe so viele Ehrungen bekommen. Zuhause fühle ich mich eigentlich nur hier. Hier sind die Sportler und meine Freunde. Es ist ein ganz anderes Gefühl, wenn man unter Schauspielern und anderen Promis rumhüpft." 27.12. Neuer "Eismarathon"-Schwimmrekord. (Insweep) Ein 13-jähriger russischer Schüler wird als jüngster "Eismarathonschwimmer" im Guiness-Buch der Rekorde aufgeführt. Er legte im nullgrädigen Wasser eine Strecke von 525 Metern in 14 Minuten und 10 Sekunden zurück. Die Lufttemperetaur betrug -8°, es war windig und schneite. Der im November aufgestellte Rekord wurde am 23.12. ratifiziert. 23.12. Petria Thomas' Trainer gibt aus gesundheitlichen Gründen auf. Kaum hat Thomas ihre Bauchoperation überstanden, taucht schon das nächste Problem auf: Ihr langjähriger Trainer am Australian Institute of Sports, Mark Regan, muss aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten. Regan war früher Cheftrainer von Australiens Damenteam und trug massgeblich zum Erfolg der Australierinnen an der WM 2001 in Fukuoka bei. Das AIS-Trainertam verliert damit nach Touretski eine weitere tragende Kraft. 23.12. Van Almsick bereits zum drittenmal deutsche Sportlerin des Jahres. Franziska van Almsick, nach fünf Titeln bei den Schwimm-Europameisterschaften in Berlin wieder zurück in der absoluten Weltelite, gab in Baden-Baden zu: "Nach den Enttäuschungen der Vergangenheit wollte ich mehrmals aufgeben. Ohne den Rückhalt durch mein privates Umfeld hätte ich es nie gepackt. Der Wille, nach den Rückschlägen wieder aufzustehen, war dann letztlich größer als der Wille, aufzuhören." Nun wird sie bis zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen weitermachen: "Gold ist ein grosser Traum von mir, es werden meine vierten Olympischen Spiele sein." Jennifer Carroll bekommt Sponsorengeld. (FG/Insweep) Die ins Rampenlicht gerückte kanadische Spitzenschwimmerin Jennifer Carroll wird von einem kanadischen Kinonetzwerk mit 15000 Dollar gesponsert, "um sie vom kanadischen Verband unabhängiger zu machen", wie die Meldung verlautet (s. Meldungen vom 14.12. und 12.12.02). 17.12. Junioren-Europameisterschaft 2004. Die LEN hat die Junioren-Europameisterschaften 2004 nach Lissabon vergeben. Estland, die Türkei und Luxemburg folgten auf den nächsten Plätzen. 2003 wird die Junioren-EM in Glasgow ausgetragen (31.7.-3.8.). Chantal Cavin, SB 11, 5. Rang 1.45.56 Celine Martin, SB 8, 5. Rang 1:35.15 Tom Dolan erklärt Rücktritt. Der 27-jährige gibt 2 Jahre vor Athen auf. Als Grund gibt er seine auf das Asthma zurückzuführenden Schmerzen beim Atmen an. Dolan gewann an den olypmpischen Spielen 1996 und 2000 Gold über 400 m Lagen und 2000 Silber über 200 m Lagen. "Wenn ich zu Hause die Treppen hoch laufe bin ich total ausser Atem," sagte Dolan. "Können Sie sich vorstellen wie das im Wasser ist? Es kam soweit, dass ich keine Freude mehr am Training so wie ich es gewohnt war, hatte. Auch die Ärzte wussten nicht mehr weiter, so kam ich zum Schluss: Mein Körper braucht Ruhe und etwas Anderes. 16.12. Kurzbahn-EM: 22 deutsche Auszeichnungen - Schweizer Schwimmer Remo Lütolf an den Kurzbahn-EM knapp an Silber vorbei. (si) Die Schweizer Bilanz an den Kurzbahn- Europameisterschaften in Riesa (Deutschland) fällt mit der Silbermedaille von Flavia Rigamonti und fünf weiteren Finalplätzen zufriedenstellend aus. Im Gesamten wurden sechs Schweizer Rekorde unterboten. Am Samstag verpasste Remo Lütolf über 50 m Brust die Bronzemedaille nur um vier Hundertstel. Erfolgreichster Verband war Gastgeber Deutschland mit 22 Auszeichnungen - davon siebenmal Gold. Die Deutschen stellten mit Thomas Rupprath, der viermal siegte, auch den herausragenden Einzelschwimmer. Remo Lütolf vergab am Samstag eine Medaille über 50 m Brust, seiner Paradedisziplin, auf der ersten Bahnlänge. Nach dem Start tauchte der 22-jährige St. Galler an letzter Stelle der acht Finalteilnehmer aus dem Wasser auf. Danach holte Lütolf auf der zweiten Bahnlänge Zentimeter um Zentimeter auf. In 27,40 s konnte er den letztlich an dritter Stelle klassierten Einheimischen Jens Kruppa aber nicht mehr einholen. Gleichentags wie Lütolf war über 50 m Rücken auch Dominique Diezi bis in den Final vorgestossen. Doch die 25-jährige Zürcherin konnte sich gegenüber dem Halbfinal nicht mehr steigern und klassierte sich in für sie sehr mittelmässigen 28,64 s nur als Achte. Den gleichen Rang belegte auch die 4x50-m-Lagen-Staffel der Frauen. 16.12. 13. Fina Women's Waterpolo World Cup, Perth, 10.-15.12.2002: Ungarn gewinnt vor USA und Kanada. Tag 4 Endläufe Beste Leistung bei den Frauen: 5. Flavia Rigamonti 50 m Freistil Frauen: 16. Dominique Diezi 25.90 Tag 4 Vorläufe 50 m Freistil Frauen: 16. Dominique Diezi 25.90 50 m Delfin Männer: 28. Flori Lang 25.24 200 m Freistil Frauen: 19. Sandrine Paquier 2:04.57 200 m Freistil Männer: 20. Philipp Gilgen 1:50.24 200 m Brust Männer: DNS Lorenz Liechti 4 x 50 m Freistil Männer: 14. Schweiz (Christoph Bühler 22.84; Flori Lang 22.54; Lorenz Liechti 23.17; Remo Lütolf 22.66) 1:31.21 Tag 3 Endläufe 50 m Brust Männer Final: 4. Remo Lütolf 27.40 50 m Rücken Frauen Final: 8. Dominique Diezi 28.64 50 m Rücken Frauen Semifinal: 7. Dominique Diezi 28.49 -> Final 50 m Brust Männer Semifinal: 6. Remo Lütolf 27.51 -> Final 100 m Rücken Männer Semifinal: 16. Flori Lang 55.03 100 m Lagen Männer Semifinal: 13. Lorenz Liechti 55.90 4 x 50 m Vierlagen Frauen Final: 8. Schweiz (Carla Stampfli 28.95; Celine Baillod 32.50; Dominique Diezi 27.39; Sandrine Paquier 26.24) 1:55.08 (Schweizer Kurzbahnrekord) Tag 3 Vorläufe 50 m Rücken Frauen: 6. Dominique Diezi 28.71 -> Semifinal; 17. Carla Stampfli 29.35 50 m Brust Männer: 4. Remo Lütolf 27.69 -> Semifinal 100 m Rücken Männer: 16. Flori Lang 55.11 -> Semifinal 100 m Brust Frauen: 19. Celine Baillod 1:11.68 100 m Lagen Männer: 13. Lorenz Liechti 56.20 -> Semifinal 100 m Delfin Frauen: 26. Carla Stampfli 1:02.89 200 m Delfin Männer: 14. Philipp Gilgen 1:58.94 (Persönliche Bestzeit) 4 x 50 m Vierlagen Frauen: 8. Schweiz (Carla Stampfli 29.29; Celine Baillod 32.91; Dominique Diezi 27.22; Sandrine Paquier 26.02) 1:55.44 (Schweizer Kurzbahnrekord) Tag 2 Endläufe 800 m Freistil Frauen: 2. Flavia Rigamonti 8:16.16 (Schweizer Kurzbahnrekord) 100 m Brust Männer Final: 7. Remo Lütolf 1:00.46 50 m Rücken Männer Semifinal: 10. Flori Lang 25.08 100 m Lagen Frauen Semifinal: 13. Celine Baillod 1:05.08 Tag 2 Vorläufe 50 m Rücken Männer: 16. Flori Lang 25.53 -> Semifinal 100 m Lagen Frauen: 16. Celine Baillod 1:06.10 -> Semifinal 100 m Freistil Männer: 35. Christoph Bühler 50.50; 42. Philipp Gilgen 50.84 Tag 1 Endläufe 50 m Brust Frauen Semifinal: 16. Celine Baillod 32.61 (Persönliche Bestzeit) 100 m Rücken FrauenSemifinal: 12. Dominique Diezi 1:01.84; 14. Carla Stampfli 1:02.03 (Persönliche Bestzeit) 100 m Brust Männer Semifinal: 6. Remo Lütolf 1:00.30 (Schweizer Kurzbahnrekord) -> Final 100 m Freistil Frauen Semifinal: 16. Dominique Diezi 56.69 4 x 50 m Vierlagen Männer Final: 5. Schweiz (Flori Lang, Remo Lütolf, Lorenz Liechti, Christoph Bühler) 1:37.78 (Schweizer Kurzbahnrekord) Tag 1 Vorläufe 50 m Freistil Männer: 18. Christoph Bühler 22.79 50 m Brust Frauen: 16. Celine Baillod 32.92 -> Semifinal 200 m Lagen Männer: 15. Lorenz Liechti 2:00.71 100 m Rücken Frauen: 10. Dominique Diezi 1:01.48 -> Semifinal; 16. Carla Stampfli 1:03.09 -> Semifinal 200 m Delfin Frauen: 16. Denise Schrader 2:17.27 100 m Brust Männer: 6. Remo Lütolf 1:00.69 -> Semifinal 100 m Freistil Frauen: 13. Dominique Diezi 55.86 -> Semifinal; 27. Sandrine Paquier 57.95 4 x 50 m Vierlagen Männer: 4. Schweiz (Flori Lang, Remo Lütolf, Lorenz Liechti, Christoph Bühler) 1:37.86 (Schweizer Kurzbahnrekord) -> Final (PBK/SwissSwimming) 15.12. Europarekord 1500 m Freistil: Der Russe Yuri Prilukov verbesserte an der Kurzbahn-EM in Riesa Massimiliano Rosolinos Europarekord von 14:36.93 (16.12.02) auf 14:35.06. 14.12. Kehrtwendung: Kanadischer Verband entschuldigt sich bei Carroll. (FG/AP) Die Rüge wegen der an der Siegerehrung in Manchester an den Commonwealth Games gezeigten Quebec-Flagge musste vom kanadischen Verband zurückgenommen werden. Stattdessen enstschuldigte sich Karen Spierkel, Chefin von Swimming Canada bei Carroll: "Swimming Canada entschuldigt sich und bedauert Jennifer Carroll brüskiert zu haben. Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg." Jetzt werden auf Druck der kanadischen Regierung Massnahmen gegen den Nationaltrainer Dave Johnson eingeleitet, der Carrolls Flaggenzeigen als "die unprofessionellste, eigennützigste, respektloseste, bestürzendste und die beschämendste Handlung eines kanadischen Schwimmers, seit ich im Schwimmsport tätig bin" bezeichnet hatte. Spierkel sagte weiter in ihrem Statement: "Es tut uns ausserordentlich leid, dass Johnsons Bemerkung das Volk Quebecs sowie verschiedene Provinz- und Bundesabgeordnete beleidigt hat." Johnson goss noch Öl ins Feuer, als er einem Journalisten diktierte, dass Quebecs Schwimmer "überreagieren und sich dauerend in den Medien beschweren." Spierkels Entschuldigung kam nur wenige Augenblicke, nachdem die Bundesregierung drohte, das Budget des Verbandes um 1.78 Millionen $ zu kürzen, wenn Johnson nicht gerügt oder entlassen werde. Die aus Montréal stammende Jennifer Carroll: "Sie meinten es sei eine politische Aktion, für mich war es nur ein Dankeschön an die Leute, die mir geholfen haben." 14.12. Rigamonti im Endspurt geschlagen. (si/NZZ, 14.12.02) Erste EM-Medaille für die Schweiz durch die Tessiner Crawl-Spezialistin Flavia Rigamonti hat am 2. Tag der Kurzbahn-EM mit dem 2. Rang über 800 m Crawl wie erwartet für das erste Schweizer Edelmetall in Riesa gesorgt. In einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit der vier Jahre jüngeren Ungarin Eva Risztov musste sich die 21-jährige Tessinerin erst auf den letzten drei Bahnlängen um 1,44 Sekunden distanzieren lassen. An den Europameisterschaften in Riesa hatte Flavia Rigamonti über 800 m Crawl einzig nach 550 m für kurze Zeit die Führung übernommen, bei den restlichen Zwischenzeiten lag sie maximal 53 Hundertstel hinter Risztov zurück. "Normalerweise fallen meine Konkurrentinnen bei diesem Tempo nach der Streckenhälfte zurück", sagte Rigamonti, "doch Risztov hielt mit und konnte am Schluss noch sprinten. Ich selber hatte aber dazu keine Energie mehr." Dies blieb der Ungarin nicht verborgen: "Als ich bei 700 m mein Tempo nochmals steigerte, spürte ich sofort, dass Rigamonti nicht mehr kontern konnte." Rigamonti schwamm aber dennoch so schnell wie noch nie: In 8:16,16 unterbot sie ihren Schweizer Rekord, aufgestellt anlässlich des letztjährigen EM-Titelgewinns in Antwerpen, um gut eine Sekunde. Sie sei deshalb trotz der Niederlage gegen Risztov sehr zufrieden, sagte Rigamonti, die nun an allen fünf absolvierten Kurzbahn-EM entweder Gold oder Silber gewann. An internationalen Titelkämpfen eroberte das Schweizer Aushängeschild schon zum zehnten Mal Edelmetall. Müder Lütolf nach vier Einsätzen am Vortag Kurz nach Rigamonti hatte Remo Lütolf im Final über 100 m Brust die Chance, nachzudoppeln und die zweite Schweizer Medaille des Tages zu gewinnen. Doch der 22-jährige St. Galler konnte gegenüber dem Vortag nicht mehr zusetzen und klassierte sich in 1:00,46 als Siebenter. Auf Sieger Oleg Lisogor verlor Lütolf 1,37, auf den drittklassierten Finnen Jarno Pihlava 0,97 Sekunden. "Die vier intensiven Rennen vom Donnerstag haben mich wohl doch mehr Substanz gekostet, als ich glaubte", sagte Lütolf, der zudem am Morgen vor dem Wettkampf leichte Kopfschmerzen verspürte. Tags zuvor im Halbfinal hatte Lütolf noch Schweizer Rekord geschwommen und die Schallmauer von einer Minute nur um drei Zehntel verpasst. Nach dem Final, erst seinem zweiten über 100 m Brust nach demjenigen an den Olympischen Spielen in Sydney, zeigte sich Lütolf leicht enttäuscht: "Ich habe versucht, aggressiver anzugehen. Ich spürte aber schon auf den ersten 50 Metern die Anstrengung und auch, dass ich nicht mehr so dynamisch vorwärts kam wie im Halbfinal. Mein Ziel, erstmals in meiner Karriere unter 60 Sekunden zu bleiben, habe ich deshalb leider verfehlt." Am Samstag bekommt der St. Galler in seiner Lieblingsdisziplin 50 m Brust die nächste Gelegenheit auf einen Medaillengewinn. Flori Lang verpasst grosse Chance Über 50 m Rücken blieb Flori Lang wie schon im Vorlauf auch am Nachmittag im Halbfinal klar über seinem Schweizer Rekord. Der 19-jährige Zürcher schlug in 25,08 als Zehnter an, womit er die Finalteilnahme um nur gerade fünf Hundertstel verpasste. Ärgerlich für Lang, denn mit seiner persönlichen Bestleistung von 24,76 wäre er als Dritter in den Final eingezogen. "Ich hatte einen guten Start, das Rennen war gut", sagte Lang, der aber beim Anschlag patzte: "Die entscheidenden Hundertstel habe ich ganz am Schluss verloren, als ich mich beim Anschlag zu passiv verhielt und mich nur gleiten liess." Die Waadtländerin Céline Baillod schied im Halbfinal über 100 m Lagen als 13. aus. Über 100 m Crawl blieben der Langenthaler Christoph Bühler und der Baselbieter Philipp Gilgen als 35. respektive 42. von 46 Teilnehmern im Vorlauf chancenlos. Zweimal Gold an Thomas Rupprath Mit zwei Siegen innert 25 Minuten setzte Thomas Rupprath das Glanzlicht des zweiten Wettkampftages. Der 25-jährige Wupperthaler war über 50 m Rücken und 100 m Delphin eine Klasse für sich und gewann jeweils mit grossem Vorsprung. In beiden Disziplinen ist Rupprath zugleich auch Weltrekordhalter. Die weiteren Siege am Freitag gingen an Alessio Boggiatto (It/400 m Lagen), Alena Poptschanka (WRuss/100 m Crawl), Antje Buschschulte (De/100 m Rücken), Mirna Jukic (Ö/200 m Brust), Anna-Karin Kammerling (Sd/50 m Delphin) sowie an die 4x50-m-Crawl-Staffel der Schwedinnen. 13.12. Inge de Bruijn trainiert wieder - und schwimmt schnell. (FG/SMH) Sehr wenig hört man von Inge de Bruijn, so wenig, das bereits über einen Rücktritt spekuliert wurde. Dem ist aber nicht so. De Bruijn (29) trainiert wieder in den USA und nahm vergangenes Wochenende an einem kleinen lokalen Meeting in Portland, Oregon, teil. Die Zeiten lassen aufhorchen: 53.19 über 100 m Freistil und 25.37 über 50 m Delfin (kurze Bahn). De Bruijns Entscheidung, die grossen Wettkämpfe auszulassen und eine Pause einzuschalten, zahlt sich möglicherweise im Hinblick auf die Aufbauarbeit für Barcelona und Athen aus. De Bruijn: "Ich hatte nur gerade dieses kleine Meeting hier in den USA und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden, wenn man bedenkt, dass ich erst seit 3 Monaten wieder voll trainiere. Mein Trainer Bergen hat mir geraten, nicht nach Europa zu gehen und erstmal die Batterien zu laden. Ich hatte tolle Ferien auf Zypern und besuchte anschliessend Monaco, St. Tropez, Nizza und Cannes - es war toll:" 13.12. 13. Fina Women's Waterpolo World Cup, Perth, 10.-15.12.2002 [Fina Website]. 13.12. Behinderten-Weltmeisterschaften, Mar del Plata, Argentinien, 10.-16.12.2002 [Website des Veranstalters]. An der Schwimmweltmeisterschaft der Behinderten in Mar del Plata sind auch drei Schweizerinnen vertreten. Celine Martin gelang über 100m Delfin einen neuen Schweizer Rekord. Hier die ersten Resultate: Chantal Cavin (S11), SK Bern 100m Freistil 7.Rang 1:31.01 Celine Martin (S9), SK Aarefisch 100m Delfin 10. Rang 1.27.85, SR Natalie Suter (S7, Plusport Freiburg 100m Rücken 4.Rang 1.39.25 100m Freistil 9.Rang 1.27.32 100m Brust 7.Rang 1.56.54 13.12. Schweizer Rekorde in Riesa. (si) Der Brustspezialist Remo Lütolf zeigte am ersten Tag der Kurzbahn-EM in Riesa (De) aus Schweizer Sicht die beste Leistung. Im Halbfinal verbesserte der 22-jährige St. Galler seinen eigenen Schweizer Rekord vom November 1999 um 17 Hundertstel auf 1:00,30. Ausserdem unterbot die 4x50- m-Lagen-Staffel der Männer im Final in 1:37,78 ihren im Vorlauf aufgestellten Schweizer Rekord erneut um acht Hundertstel. Rangmässig verlor das Quartett Flori Lang, Remo Lütolf, Lorenz Liechti und Christoph Bühler aber einen Platz und wurde Fünfter. 12.12. 1 Million Liter Wasser für vier Wettkampftage. (dpa) - Bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Riesa haben die Schwimmer einen Zeit-Arbeitsplatz: ein mobiles Becken, das eigens für die europäischen Titelkämpfe auf 25-Meter-Bahnen in der "erdgas arena" der sächsischen 40000-Einwohner-Stadt installiert wurde. Neu ist das nicht, aber eine Premiere in Deutschland. Schon 1984 wurde bei den olympischen Schwimm-Wettbewerben in Los Angeles eine temporäre Anlage errichtet. Seitdem gehört das "Becken bei Bedarf" einfach dazu. Ob 1995 an der Copacabana für die Kurzbahn-WM in Rio de Janeiro, im gleichen Jahr im Ernst-Happel-Stadion von Wien für die Wasserball-EM, 1997 im riesigen Scandinavium von Göteborg für die Kurzbahn-WM: Wo ein Schwimmbassin benötigt wird, kann es auch errichtet werden. In Riesa wurde seit dem 25. November an dem Becken gearbeitet. Per Tieflader kamen die Edelstahl-Segmente aus Schweden, wurden mit einem 40-Tonnen-Kran in der Halle aufgestellt und miteinander verbunden. Mit Gabelstaplern wurde die zentimetergenaue Detailarbeit verrichtet. Denn ein falsch oder ungenau installiertes Bauteil zieht unweigerlich eine Schieflage nach sich. Also ist Millimeterarbeit gefragt. Auch auf dem Becken-Boden. In 1,80 m Tiefe wird eine 1,5 Millimeter dicke PVC-Folie angebracht, damit das Wasser nicht auslaufen kann. 1 Million Liter wurden in die EM-Arena gepumpt - für 38 Wettbewerbe in vier Tagen. Um das Becken herum haben die Organisatoren eine Centre-Court-Atmosphäre geschaffen: Wie beim Tennis sitzen maximal 3500 Zuschauer ganz nah dran am Geschehen. Schwimmen ist mittels solcher Pools zum "Event" geworden, der praktisch überall auf der Welt stattfinden kann. Kosten: rund 150000 Euro. Personalaufwand: 70 Menschen. 12.12. Pressemitteilungen der FINA:
12.12. Kurzbahn-Europameisterschaften, Riesa (D), 12.-15.12.2002 [Link Resultate] EM im Fernsehen (Eurosport): Donnerstag, 12. Dezember 15:45-17:00 Uhr Freitag, 13. Dezember 15:30-17:00 Uhr Samstag, 14. Dezember 16:30-17:15 Uhr Sonntag. 15. Dezember 15:15-17:15 Uhr Behinderten-Weltmeisterschaften, Mar del Plata, Argentinien, 10.-16.12.2002 [Website des Veranstalters]. Kanadische Schwimmerin gerügt. Die Kanadierin Jennifer Carroll hätte disqualifiziert werden können, weil sie an der Siegerehrung an den Commonwealth Spielen die Quebec-Flagge wehte (Silber, 50 m Brust). Der kanadische Verband vermied die Disqualifikation und beschränkte die Strafe auf eine Rüge. Carroll: "Sie meinten es sei eine politische Aktion, für mich war es nur ein Dankeschön an die Leute, die mir geholfen haben." Carlo Pedersoli geehrt. Carlo Pedersoli, den meisten besser als Schauspieler Bud Spencer bekannt, wurde im Rahmen einer Preisverleihung in Italien ebenfalls geehrt: Als erster Italiener, der die 100 m unter einer Minute schwamm. Perdersoli war darüber hinaus ein ausgezeichneter Wasserballspieler. 11.12. Chantal Strasser startet an der Kurzbahn-EM nicht. (PBK/SwissSwimming) Die Kurzbahn-Europameisterin von 2000 Chantal Strasser kann wegen einer viralen Infektion an der Kurzbahn-EM vom 12. bis 15. Dezember in Riesa (De) nicht starten. Die Frauenfelderin, die für Atlantide startet, musste schon für der Abreise wegen Grippe einige Tage das Bett hüten. Trotzdem trat sie am Dienstag zusammen mit dem Schweizer Team die sechsstündige Reise nach Riesa an. Nach einem Check beim deutschen Teamarzt Dr. Lothar Ulatowski, der ihr die Heimreise nahe legte, entschied sich Chantal Strasser mit ihrem Trainer und Vater Jürg Strasser sofort heimzureisen. "So macht es natürlich keinen Sinn, wir müssen auch an die Zukunft denken. Schade, sie wäre sicher in guter Form gewesen." meinte ihr Trainer. Piere-André Weber, Chef Leistungsport bei Swiss Swimming, ist auch der Meinung, dass es keinen Sinn macht einen angeschlagenen Körper noch mit einem Rennen über 800 m Freistil zu quälen. Somit hat Swiss Swimming über 800 m Freistil mit Titelverteidigerin Flavia Rigamonti nur noch ein Eisen im Feuer. Flavia Rigamonti wird heute direkt aus Dallas zum Schweizer Team stossen. Gemäss Teamchef Piere-André Weber, der gestern noch mit Rigamonti telefonierte, freue sie sich auf die 800 m Freistil, hat aber auch schon erklärt, dass sie über 400 m Freistil NICHT antreten werde. 11.12. Nächster Wettkampf: Kurzbahn-Europameisterschaften, Riesa (D), 12.-15.12.2002 [Link Resultate]. Schweizer Mannschaft: Männer: Christoph Bühler, SK Langenthal, 50 und 100 m Freistil Philipp Gilgen, SV beider Basel, 200 m Freistil Flori Lang, SV Limmat, 50 und 100 m Rücken Luka Gabrilo, Atlantide, 200 m Rücken Remo Lütolf, SC Uster, 50 und 100 m Brust Lorenz Liechti, SC Uster, 200 m Brust, 100 und 200 m Lagen Frauen: Dominique Diezi, SC Uster, 50 und 100 m Freistil, 50 und 100 m Rücken Sandrine Paquier, SC Uster, 200 m Freistil Flavia Rigamonti, Atlantide, 400 m und 800 m Freistil Chantal Strasser, Atlantide, 400 m und 800 m Freistil Denise Schrader, SC Uster, 200 m Delfin Carla Stampfli, SC Solothurn, 50 und 100 m Rücken Céline Baillod, Renens Natation, 100 m Lagen Deutsche Mannschaft mit hohen Zielen. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) will bei der Kurzbahn-EM in Riesa (12. bis 15. Dezember) mit seinen Top-Athleten weiter für Furore sorgen. "Wir gehen mit maximalem Anspruch und höchster Motivation dorthin. Wer dabei nur ein Promille nachlässt, wird böse bestraft. Wenn wir unsere Position halten wollen, müssen wir 20 Medaillen holen", erklärte Cheftrainer Ralf Beckmann. DSV-Leitfigur Thomas Rupprath kann in Riesa sein erfolgreiches Jahr würdig abschließen. Der Wuppertaler hat am vergangenen Sonntag mit 50,58 Sekunden einen neuen Weltrekord über 100 Meter Rücken aufgestellt und gilt als sicherer Kandidat für weitere Titel. 8.12. Wichtigste Neuigkeiten von der Delegiertenversammlung SSCHV. (PBK, SwissSwimming) Nach vier Amtsjahren wurde der zurücktretende Zentralpräsident Harald Müller aus Uster von Erich Meyer abgelöst. Der 38-jährige Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung bei DemoSCOPE, einer Firma die in der Marktforschung tätig ist, und war früher selber Schwimmer beim SC Eichholz-Gerlafingen. Mit Vizepräsident Josef Rüegg und der Direktorin Wasserspringen Catherine Maliev-Avoliat treten zwei weitere Mitglieder des Zentralverbandes zurück. Maliev-Avoliat wird durch Carmen Stritt-Burk ersetzt. Darüber hinaus wurde die Genferin Evy Tausky neu in den ZV gewählt. Bernhard Bühler, der Bruder und Trainer von Crawlsprinter Christoph Bühler, wurde von der Versammlung zum neunen Direktor Schwimmen gewählt. Bühler hatte diese Funktion bereits seit einem Monat ad interim ausgeführt, nachdem sein Vorgänger Ralph Schallon um seine sofortige Freistellung bat. Ehrenpräsident Hans Ulrich Schweizer, der dem ZV in der Vergangenheit beratend zur Seite stand erhält nun ebenfalls eine Stimme. In ihrem Amt bestätigt wurden Vizepräsident Urs Studer, die Direktorin Synchronschwimmen Katja Immer, der Direktor Wasserball Paul Bächtiger und der Zentralkassier Bernhard Bächi. Den Fokus für das nächste Jahr setzt der Schweizer Schwimmverband auf die Olympia-Vorbereitung, die Finanzen und das Überarbeiten der internen Strukturen. 8.12. Europarekord über 200 m Brust. An den französischen Mannschaftsmeisterschaften in Antibes hat Stephan Perrot seinen 2 Jahre alten Europarekord über 200 m Brust auf 2:07,56 verbessert. 8.12. Aktuelle Wettkämpfe:
8.12. Thomas Rupprath über 100 m Rücken nach Weltrekordzeit (50.58) disqualifiziert (nach 15-m-Marke aufgetaucht) - seinem Rekurs wurde stattgegeben (Überprüfung anhand Videoaufnahme). Grant Hackett gewinnt 200 m Freistil vor van den Hoogenband mit der zweitschnellsten je geschwommenen Zeit (1:42.48s, van den Hoogenband 1:43.18). Ian Thorpe schaffte es als 8. mit 22.68 in den 50-m-Freistilfinal (22.68). David Denniston (USA), der bereits die 100 m gewonnen hatte, gewinnt auch die 200 m Brust in einer Weltklassezeit von 2:07.53 vor Piper (USA, 2:08.21) und Sloudnov (2:11.86). Minneapolis: Krayzelburg wieder Nummer 1. Am zweiten Tag der US Open in Minneapolis besiegte Krayzelburg über 100 m Rücken mit 55.09 seinen Landsmann und Kurzbahn-Weltrekordler Neil Walker (55,25). Adventszeit muss nicht Eiszeit sein, vor allem in Zürich, wo am Sonntag gleich zwei städtische Schwimmvereine ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben haben: Der SV Zürileu und mit ihm rund 150 Verwegene brüllten zum und am 3. Samichlaus-Schwimmen in der (offenen) Limmat, während der SV Limmat am Neuenburgersee im (überdachten) Sportzentrum sich offizielle Meriten verdiente - die eines Schweizer Vereinsmeisters bei den Herren. Bemerkenswert ist dieser Titelgewinn in vielerlei Hinsicht: Das neunköpfige Männerteam beendete die jahrelange Siegesserie des SC Uster, bewies, dass in der Limmatstadt nicht nur Nixen schwimmen können, und frischte die schwache Erinnerung an bessere Zeiten im Stadtzürcher Schwimmsport auf. Ein Vierteljahrhundert ist es her, dass der damals lokal wie national dominierende SV Zürileu Titel in Serie einheimste, und gar exakt 19 Jahre sind die Limmat runter geflossen, seit der SVL letztmals Vereinsmeister war bei den Frauen - an Ähnliches bei den Männern erinnern sich weder jetzige Klubfunktionäre, noch geben die seit 1972 geführten Statistiken des Schweizer Schwimmverbandes Zeugnis davon ab. Der Titel von Neuenburg ist die Belohnung für seriöse Wasserarbeit im SVL. Diese geschieht seit 1997 unter der professionellen Leitung des Dänen Flemming Poulsen, der jungen Wasserratten sachte, aber bestimmt die Flausen aus dem Kopf treibt. Die Leistungsträger im Team sind die "Eigengewächse" Flori Lang und Stephan Bachmann sowie die "Zugeschwommenen" Gerry Strasser (Frauenfeld) und Jonathan Massacand (Lausanne). Aus diesem Quartett hat Lang den Sprung in wildere Gewässer, sprich: internationale Titelkämpfe, schon erfolgreich geschafft und wird Mitte Dezember an den Kurzbahn-EM in Deutschland an den Start gehen. Langs Kollegen, ebenfalls noch keine zwanzig Jahre alt, traut Poulsen diesen Schritt schon nächstes Jahr zu. Bis es so weit ist, sind sie - und alle anderen Mitglieder in Poulsens Elite-Gruppe, darunter die ebenfalls starken Frauen, die in Neuenburg aber den Krankheitsbedingten Ausfall ihrer Langstrecklerin Nadia Krüger zu beklagen hatten - vorwiegend im Hallenbad Oerlikon anzutreffen, meist nass und 20 bis 28 Stunden die Woche. Wie der Erfolgsverwöhnte SC Uster, dessen Siegesserie immerhin bei den Frauen andauert, mit diesem Warnschuss aus dem lange Zeit als Schwimmprovinz verspotteten Zürich wohl umgehen wird? Das SV Limmat Herren Schweizermeisterteam 2002: Stephan Bachmann, Denis Maey, Silvio Mastrodomenico, Mirko Akermann, Martin Kelemen, Jens Reuter, Flori Lang, Gerry Strasser, Jonathan Massacand (NZZ, 3.12.2002) [Die Bilder]. 5.12. US Swimming ernennt Trainer und Teammanager 2003. Für die Wettkämpfe im kommenden Jahr und die olympischen Spiele 2004 wurden die Coaches und Teammanager bestimmt. 4.12. Thorpe und Coughlin Schwimmer des Jahres. Das Magazin "Swimming World" mit Sitz in Los Angeles hat Ian Thorpe und Natalie Coughlin zu Schwimmern des Jahres gewählt. Die weiteren Gewählten: Männer Welt 1. Ian Thorpe, Australia 2. Michael Phelps, USA 3. Grant Hackett, Australia Frauen Welt 1. Natalie Coughlin, USA 2. Franziska van Almsick, Germany 3. Yana Klochkova, Ukraine Frauen Pazifik 1. Petria Thomas, Australia 2. Qi Hui, China 3. Luo Xuejuan, China Europa 1. Franziska van Almsick, Germany 2. Yana Klochkova, Ukraine 3. Otylia Jedrejczak, Poland USA 1. Natalie Coughlin 2. Lindsay Benko 3. Diana Munz Männer Pazifik 1. Ian Thorpe, Australia 2. Kosuke Kitajima, Japan 3. Grant Hackett, Australia Europa 1. Pieter van den Hoogenband, Netherlands 2. Thomas Rupprath, Germany 3. Oleg Lisogor, Ukraine USA 1. Michael Phelps 2. Aaron Peirsol 3. Ed Moses 3.12. Auch Igelstrom geht nach Melbourne. (FG/TA) Emma Igelstrom, die 22-jährige Kurzbahn-WR-Halterin über 50 und 100 m Brust, wechselt wie Massi Rosolino und Giaan Rooney zum Training ebenfalls ins Team von Ian Pope in Melbourne. Um sich besser auf die WM in Bareclona vorzubereiten wird sie zwar nach dem World Cup in Melbourne nochmals nach Europa zurückzukehren, um dann vorübergehend in Melbournes multikulturellem Team mitzuschwimmen. Kurzbahn-EM ohne Völker. (sid) Ohne Weltrekordlerin Sandra Völker wird die Kurzbahn-EM in Riesa stattfinden. Die 28-Jährige fühlt sich nach eigenen Angaben "augenblicklich nicht in der Fassung, um meinen Ansprüchen bei einer EM gerecht zu werden". Ralf Beckmann, Cheftrainer des DSV, akzeptierte die Entscheidung der 28-Jährigen: "Sandra hat noch ein großes Ziel vor Augen, und das heißt Athen 2004. Dem will sie alles andere unterordnen." Allerdings stehe Völker auf Abruf bereit. Beckmann: "Sie wird aber in Riesa für den DSV in den Staffeln antreten, falls wir krankheits- oder verletzungsbedingt in einen Engpass kommen sollten." 2.12. ChinesInnen dominieren Fina World Cup in Schanghai: Nach dem ersten Tag holten sich die chinesischen SchwimmerInnen 8 von 16 Titeln. Die britischen Schwimmer vermochten trotz bewusst gestrichener Vorbereitungszeit, Shaving und Bodysuits zu überzeugen. James Hickman gewann 200 m Delfin und wurde über 50 m Delfin 3. Alison Sheppard gewann 50 m Freistil. Von den jungen britischen Schwimmern, viele zum ersten Mal an einem internationalen Meeting, holten Steve Parry Silber über 200 m Delfin und Stephanie Proud Bronze über 200 m Rücken [Resultate]. Für die Kurzbahn-EM vom 12. bis 15. Dezember in Riesa (De) sind qualifiziert: Männer: Christoph Bühler, SK Langenthal, 50 und 100 m Freistil Philipp Gilgen, SV beider Basel, 200 m Freistil Flori Lang, SV Limmat, 50 und 100 m Rücken Luka Gabrilo, Atlantide, 200 m Rücken Remo Lütolf, SC Uster, 50 und 100 m Brust Lorenz Liechti, SC Uster, 200 m Brust, 100 und 200 m Lagen Frauen: Dominique Diezi, SC Uster, 50 und 100 m Freistil, 50 und 100 m Rücken Sandrine Paquier, SC Uster, 200 m Freistil Flavia Rigamonti, Atlantide, 400 m und 800 m Freistil Chantal Strasser, Atlantide, 400 m und 800 m Freistil Denise Schrader, SC Uster, 200 m Delfin Carla Stampfli, SC Solothurn, 50 und 100 m Rücken Céline Baillod, Renens Natation, 100 m Lagen Klassement Vereinsmeisterschaften Herren 1. Schwimmverein Limmat 24'015 2. Schwimmclub Uster 23'943 3. Red-Fish Neuchâtel 23'478 4. Genève Natation 1885 23'222 5. Schwimmverein beider Basel 22'506 6. Atlantide 21'541 7. Renens-Natation 21'237 8. Vevey-Natation 21'137 9. Sportclub Liestal / Abt. Schwimmen 21'121 10. Lausanne Natation 21'113 11. Schwimmklub Langenthal 20'031 12. Swim Team Biel-Bienne 18'723 Klassement Vereinsmeisterschaften Damen 1. Schwimmclub Uster 23'064 2. Schwimmverein beider Basel 22'623 3. Atlantide 22'025 4. Red-Fish Neuchâtel 21'449 5. Schwimmverein Limmat 21'168 6. Genève Natation 1885 20'698 7. Swim Team Biel-Bienne 20'556 8. Renens-Natation 20'034 9. Vevey-Natation 19'856 10. Schwimmverein Kriens 19'696 11. Schwimmclub Aarefisch 19'409 12. Schwimm-Club Wittenbach 17'873 Klassement Vereinsmeisterschaften Total (Helsana-Trophy) 1. Schwimmclub Uster 47007 2. Schwimmverein Limmat 45183 3. Schwimmverein beider Basel 45129 Alle Resultate:results.fsn.ch (Final A, Neuenburg) und results.fsn.ch (Final B, Fiesch). 1.12. Goslar: WR über 50 m Rücken. (dpa) Thomas Rupprath hat wieder einen Weltrekord. Als Startschwimmer der Wuppertaler Lagen-Staffel drückte der 25-Jährige bei den deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Goslar die Bestmarke des Australiers Matt Welsh über 50 m Rücken von 23,31 auf 23,23 Sekunden. "Daran habe ich überhaupt nicht gedacht", sagte Rupprath ungläubig im Ziel. Einen Tag nach seinem Rekord-Auftakt mit zwei Europarekorden über 50 m Rücken und dem Erfolg über 50 m Schmetterling hatte der Schwimmprofi vorher über 200 m Schmetterling locker den dritten Titel und das EM-Ticket erobert. In 1:51,88 Minuten schwamm Rupprath die Konkurrenz in Grund und Boden und verpasste seinen eigenen Weltrekord (1:51,21) nur um 67/100 Sekunden. Bis 100 m lag er auf Rekordkurs. "Aber die letzten 50 m waren hart", sagte Rupprath, "ich war platt." Der achte Titel in Folge bedeutete die längste Serie auf der Kurzbahn. Zum Abschluss an diesem Sonntag will Rupprath über 100 m Rücken wieder auf Rekordjagd gehen. Titel Nummer zwei und drei eroberte Jens Kruppa aus Riesa über 100 m Lagen und 50 m Brust. Sandra Völker musste sich über 50 m Rücken in 28,19 Sekunden hinter Titelverteidigerin Janine Pietsch aus Riesa (28,02) wieder mit Platz zwei begnügen, qualifizierte sich aber für die EM. "Es war nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe", sagte die Hamburgerin, "aber das wundert mich nicht." Die deutsche Rekordhalterin ist erst seit fünf Wochen im Training. An diesem Sonntag will sie entscheiden, ob sie in zwei Wochen bei den Europameisterschaften in Riesa an den Start geht. Trainer Dirk Lange: "Wir müssen sehen, ob die Zeiten von Goslar Erfolg versprechend sind." 1.12. Vereinsmeisterschaften: Die beiden Ustermer Schwimmerinnen Sandrine Paquier und Denise Schrader nutzen die letzte Qualifikationschance und lösten ihr Ticket für die Kurzbahn-EM vom 12. bis 15. Dezember in Riesa (De). Die Olympiateilnehmerin von 1996 Sandrine Paquier blieb über 200 m Freistil mit 2:00.99 genau 66 Hundertstel unter der Richtzeit. Klubkollegin Denise Schrader, die im Sommer noch an der EM und WM im Langstreckenschwimmen teilnahm, erfüllte völlig unerwartet die EM-Norm über 200 m Deflin. Der Frauenfelder Gerry Strasser vom SV Limmat schraubte über 400 m Freistil seinen eigenen Rekord um 1,58 Sekunden auf 3:50.91 Sekunden. Die alte nationale Bestmarke stellte Strasser im Januar dieses Jahres in Uster auf. In der Vereinswertung liefern sich bei den Männern der Schwimmverein Limmat Zürich und Titelverteidiger Schwimmclub Uster einen packenden Zweikampf. Im Prestigeduell bei dem sich die beiden Teams nichts schenken, führen nach dem ersten Wettkampftag die Stadtzürcher mit 12013 Punkten knapp vor den Teams aus Uster mit 11990 Punkten. Auf dem dritten Zwischenrang liegt das Team aus Neuenburg mit 11988 Punkten. Bei den Frauen blickt der SC Uster einer erfolgreichen Titelverteidigung entgegen, er führt mit 11744 Punkten vor dem Schwimmverein beider Basel (11370) und Atlantide (11039). Stand nach dem 1. Tag Herren 1. Schwimmverein Limmat 12'013 2. Schwimmclub Uster 11'990 3. Red-Fish Neuchâtel 11'888 4. Genève Natation 1885 11'676 Damen 1. Schwimmclub Uster 11'744 2. Schwimmverein beider Basel 11'370 3. Atlantide 11'039 4. Schwimmverein Limmat 10'889 Resultate: http://results.fsn.ch (Final A, Neuenburg) und http://results.fsn.ch (Final B, Fiesch). Zurück zur Homepage / an den Anfang
November 200230.11. Spannende Wettkämpfe. Dieses Wochenende finden die deutschen Sprint- und Kurzbahnmeisterschaften in Goslar und der Fina World Cup in Shanghai statt (ohne eigene Website). 30.11. Championnats nationaux d'hiver (25m), Edmonton, Canada, 28.11.-1.12.02 30.11. Spannende Wettkämpfe. Dieses Wochenende finden die deutschen Sprint- und Kurzbahnmeisterschaften in Goslar und der Fina World Cup in Shanghai statt (ohne eigene Website). Poewe darf für Deutschland starten. (dpa) Weltklasseschwimmerin Sarah Poewe ist ab sofort für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) startberechtigt und wird bei der Kurzbahn-EM in Riesa Mitte Dezember ihr Debüt im Nationalteam geben. "Das Startrecht vom Weltverband liegt vor. Wenn Sarah sich bei der DM in Goslar qualifiziert, wird sie in Riesa erstmals für den DSV an den Start gehen", erklärte Chef-Bundestrainer Ralf Beckmann zum Auftakt der nationalen Titelkämpfe in Goslar. Bislang startete die 19 Jahre alte Brustschwimmerin, deren Vater aus Kiel stammt, unter der Flagge Südafrikas. In Riesa gilt sie als erste Medaillenkandidatin hinter der Schwedin Emma Igelström. 29.11. Britische Schwimmer am Fina World Cup in Shanghai. Angefhührt von James Hickman und Alison Sheppard nimmt eine junge, 15-köpfige britische Mannschaft nach dem World Cup in New York nun dieses Wochenende auch in Shanghai teil. Shanghai ist Bestandteil des neuen Konzepts von Cheftrainer Bill Sweetenham, die Wintersaison voll durchzutrainieren und an Wettkämpfen ohne besondere Vorbereitung teilzunehmen. Sweetenham meint, dass man den Jetlag mental kompensieren kann. Was zählt ist die Einstellung. Nach Shanghai reist die Truppe dann nach Melbourne weiter - wo sie für ein anschliessendes 10-tägiges Trainingslager bleiben werden. In Melbourne werden Hickham und Sheppard durch Mark Foster und Zoe Baker erstezt. Shanghai-Mannschaft: Chris Alderton (Wearvalley), Mark Branch (North Ayrshire), Simon Burnett (Wycombe District), David Carry (Aberdeen Dolphins), Ross Davenport (University of Bath), Matt Edwards (Kings Lynn Warriors), James Hickman (City of Leeds), Scott Houston (Ren 96), Steve Parry (City of Manchester Aquatics), Liam Tancock (City of Exeter), Vicky Cook (Hatfield), Kate Haywood (Lincoln Vulcans), Kerri Anne Payne (Aquabears, Rochdale), Stephanie Proud (Chester le Street), Alison Sheppard (Duncan Stingrays, Canada and Milngavie & Bearsden). 28.11. Vereinsmeisterschaften: SC Uster wieder mit Double? Am Wochenende messen sich die besten Schwimmvereine der Schweiz anlässlich der Schweizer Vereinsmeisterschaften NLA im Hallenbad Nid-du-Crô in Neuenburg. Weil die Spitzenvereine näher zusammengerutscht sind wird die Titelverteidigung für den Schwimmclub Uster in diesem Jahr deutlich schwieriger - schafft er dennoch den siebten Doppelerfolg Nach sieben Jahren kommt erneut die nationale Schwimmelite nach Neuenburg zu den Schweizer Vereinsmeisterschaften NLA. Doch an diesem Wochenende stehen die individuellen Leistungen nur bedingt im Vordergrund, den bei den Schweizer Vereinsmeisterschaften soll das beste Team erkoren werden. Darum wird ein vorgegebenes Programm geschwommen, die einzelnen Zeiten werden in Punkte umgerechnet und aufsummiert. Nachdem die Ustermer vor einem Jahr den sechsten Doppelerfolg feiern konnten, hat das Team von Cheftrainer Gerard Moerland dieses Jahr eine schwere Aufgabe. So hat der Schwimmverein Limmat durch Neuzugang Jonathan Massacand eine namhafte Verstärkung erhalten und auch das Männerteam des SV beider Basel verstärkte sich mit dem JEM-Teilnehmer Joseph Gschwind. Nach dem Abgang von Trainer Christophe Pellandini bei Genève Nation wurde die Kooperation mit Pellandinis Atlantide auch begraben, somit dürften die Genfer Mühe haben den zweiten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. Ein Überraschungscoup könnte RedFish Neuchâtel, das Team des Organisators, landen, die Mannschaft von Chris Morgan hat erneut Fortschritte gemacht. Bei den Frauen ist die Ausgangslage so offen wie noch nie. Mit Titelverteidiger SC Uster, dem SV Limmat, Atlantide, RedFish Neuchâtel und dem SV beider Basel kämpfen gleich fünf Teams um die Medaillen. Obwohl Atlantide auf Superstar Flavia Rigamonti verzichten muss, die US-Studentin muss noch Prüfungen schreiben und reist anschliessend von Dallas über Frankfurt und Berlin nach Riesa (De) zur Kurzbahn-EM, sind sie durch die Neuverpflichtung von Veronica Ranieri nicht zu unterschätzen (PBK, SwissSwimming). 28.11. Nächste Station des Fina World Cup: Schanghai, 1./2.12.2002 Hanna Miluska Newcomerin des Jahres? Bei den Credit Suisse Sports Awards steht Hanna Miluska zur Wahl als Newcomerin des Jahres. Einzelheiten und Teilnahme an der Wahl: http://www.sports-awards.ch 25.11. Resultate Schweizerische Staffelmeisterschaft, Uster, 24.11.2002 25.11. "Advanced Technologies in Doping". Am 22.11.02 hat die Fachkommission für Dopingbekämpfung von Swiss Olympic im Haus des Sportes in Bern einen internationalen Workshop zur Beurteilung der Entwicklung neuer medizinischer Technologien mit möglichem Einsatz zu Dopingzwecken durchgeführt. Dazu eingeladen waren Wissenschafter aus den Gebieten der Endokrinologie (Lehre von den Hormonen) und des Einsatzes der Gentechnologie am Menschen sowie nationale und internationale Experten der Dopingbekämpfung. Ziel der Konferenz war es, das Potential dieser neuen Technologien zur Leistungsmanipulation abzuschätzen, mögliche Kurz- und Langzeitschäden beim Menschen zu erörtern, Nachweisstrategien zu entwickeln und Forschungsdefizite aufzudecken. Folgende Punkte wurden dabei festgestellt:
25.11. Spanische Mannschaft für die Kurzbahn-EM (Riesa, 12.-15.12.2002): Frauen: Melisa CABALLERO, Paula CARBALLIDO, Mireia GARCIA, Laura ROCA, Tatiana ROUBA, Angela SAN JUAN, Erika VILLAECIJA, Roser VIVES. Männer: Eduard LORENTE, Javier NUÑEZ, Jordi PAU, Jorge SANCHEZ, Olaf WILDEBOER. Die Rückenspezialistin Nina Jivanevskaia nimmt nicht teil, sie konzentriert sich auf die WM in in Barcelona im nächsten Juli. 24.11. Natalie Coughlin nochmals mit 2 WR, Rigamonti gewinnt mit Spitzenzeit. Am zweiten Tag des Kurzbahn-Weltcups in New York (USA) verbesserte Natalie Coughlin (20) zuerst ihren eigenen WR über 100 m Rücken von 57.08 auf 56.71, dann Jenny Thompsons 100-m-Lagen-WR von 59.30 auf 58.80. Flavia Rigamonti verpasste ihren SR über 800 m Freistil mit 8;17.28 um 8/100 ganz knapp. Amerikanerin Natalie Coughlin schwimmt WR über 100 m Delfin. Die Amerikanerin Natalie Coughlin hat beim Worldcup in New York mit 56,34 einen Kurzbahn-Weltrekord über 100 m Delfin aufgestellt. Sie verbesserte den alten WR der Slowakin Martina Moravcova, die am 26. Januar in Berlin 56,55 Sekunden vorgelegt hatte, um 21/100. 21.11. FINA entscheidet über Poewes Startrecht. (sid) Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) würde sich über Zuwachs von Weltklasseformat sehr freuen. Darum soll der geplante Startrechtwechsel der früheren Kurzbahn-Weltmeisterin Sarah Poewe von Südafrika nach Deutschland möglichst zügig durchgeführt werden. Derzeit steht der Transfer aber noch auf der Kippe. Die Fina muss jetzt der gewünschten Fristverkürzung zustimmen. Sarah Poewe war immer im Besitz eines deutschen Passes. Der DSV möchte die Brustspezialistin bereits bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Riesa (12. bis 15. Dezember) einsetzen. Eine Entscheidung wird nächste Woche bei der Sitzung des Schwimm-Weltverbandes Fina in Punta del Este/Uruguay erhofft. Die 19-Jährige, die im Mai dieses Jahres erstmals deutsche Meisterin (100m Brust) wurde, hat noch im vergangenen Sommer bei den Commonwealth Games die Farben Südafrikas vertreten. "Franzi" schwimmt erst 2003 wieder um Punkte. (sid) Franziska van Almsick gönnt sich nach ihrem fünffachen EM-Triumph eine längere Pause. Die Ausnahmeschwimmerin geht erst wieder zum Ende der gerade angelaufenen Weltcup-Saison an den Start. Nach Angaben ihrer Managerin Regine Eichhorn hat die 24-jährige Berlinerin den "arena worldcup" am 25./26. Januar in ihrer Heimatstadt fest eingeplant. Für die deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Goslar (29. November bis 1. Dezember) hat van Almsick nicht gemeldet. Demzufolge wird sie auch nicht bei den Europameisterschaften 14 Tage später in Riesa (12. bis 15. Dezember) starten. 19.11. Schweizerische Staffelmeisterschaften 2002, Uster, 24.11.2002. Am Sonntag, 24. November 2002, werden im Hallenbad Buchholz in Uster 23 Vereine mit ihren besten Schwimmern und Schwimmerinnen um je fünf nationale Staffeltitel kämpfen. Im Gegensatz zum Vorjahr finden die Titelkämpfe eine Woche vor den Schweizer Vereinsmeisterschaften statt, so dass viele Wettkämpfer noch nicht in absoluter Topform sein werden. Nationale Aushängeschilder wie beispielsweise der Ustermer Remo Lütolf befinden sich noch mitten in der Vorbereitung für die Kurzbahn-Europameisterschaften vom 12. bis 15. Dezember in Riesa (De). Zur Kurzbahn-EM möchte auch die Churerin Ramona Pedretti (17), die als Startschwimmerin über 4x100 m Brust die 50-m-Brust-EM-Limite unterbieten will. Auch WM- und EM-Medaillengewinnerin Hanna Miluska vom SV beider Basel ist noch nicht im Besitz eines Tickets für die Kurzbahn-EM, doch die 18-jährige startet ihre Limitenjagd erst in einer Woche bei den Schweizer Vereinsmeisterschaften NLA in Neuenburg. Während es bei den Männern zu einem harten Zweikampf zwischen dem SC Uster und dem SV Limmat kommen wird ist der Ausgang bei den Frauen offen. Obwohl die Ustermerinnen in allen fünf Disziplinen als Titelverteidiger an den Start gehen werden müssen sie die Konkurrenz aus Zürich (SV Limmat) und Basel (SV beider Basel) mehr den je fürchten. Der Erfolgsverein aus dem Zürcher Oberland muss nämlich auf Dominique Diezi verzichten. Die Ustermer Leistungsträgerin bereitet sich in Amerika auf die Kurzbahn-EM vor. Wird der neue nationale Wettkampfkalender an der Delegiertenversammlung vom 7. und 8. Dezember in Aarberg wie allgemein erwartet angenommen, so wäre dies die letzte Austragung der Schweizer Staffelmeisterschaften (PBK, Swiss Swimming). 19.11. FINA World Cup New York: Der einzige Weltcup in den USA wird am 22./23.11. in New York stattfinden [Startliste]. 18.11. Australien hat Sorgen: Ist Thorpe schwul? (FG/SMH) Nein, ist er nicht [Thorpe straight as the line on the bottom of the pool]. Er ist einfach anders als die australischen Durchschnittsmachos. Thorpe: "Nur weil ich etwas anders bin, heisst das nicht, dass ich schwul bin. Ich bin "normal". Aber die Leute müssen mich wegen dem "Anderssein" in eine Randgruppe einordnen." "Ich drücke mich differenziert aus, spreche keinen Slang, versuche nicht wie ein Macho mit australischem Akzent zu sprechen, interessiere mich für Mode und für Dinge, die die meisten Leute nicht mit den Machos in Verbindung bringen." Thorpe wird von den Schwulen seit Jahren als Idol verehrt. Viele denken, er sei einer von ihnen, und er warte mit seinem Coming Out bis nach den olympischen Spielen 2004. Seine Freundschaft mit Georgio Armani scheint diese Annahme zu bestätigen. 17.11. Petria Thomas will Gold in Athen 2004. (FG/SMH) Australiens Top-Schwimmerin Petria Thoams (27) will in Athen 2004 starten. Nach einer mehrmonatigen, teilweise unfallbedingten Bedenkzeit (Knöchelbruch), hat sie sich für ihren heissgeliebtenn Schwimmsport entschieden: "Ich habe endlich einen klaren Kopf in Bezug auf meine Zukunft. Ich brauchte einige Zeit dafür - weg von den 3 Trainings pro Tag. Einfach mal normal leben." Thomas plant nun einen fulminanten Karriereabschluss: Die Pause hat mir gut getan, und jetzt denke ich was für eine grosse Ehre es wäre zum dritten Mal an olympischen Spielen mit dabei zu sein. Dann wird es allerdings Zeit Good Bye zu sagen. An Olympisches Gold habe ich dabei gedacht." Thomas weiss, dass man bei diesen Zielen nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen kann. So schnell die 2 Jahre seit Sydney vorbeigegangen sind, so schnell wird Athen 2004 vor der Haustüre stehen. Zwei Schulteroperationen und zwei Knöcheloperationen muss sie mit Motivation und etwas Glück aufwiegen, wenn die Pläne gelingen sollen. Nur eine zähe und mental starke Sportlerin wie Thomas wird das überhaupt schaffen. Sie gewann in Atlanta 1996 Silber und in Sydney Bronze über 200 m Delfin [Petria's in for Athens].
13.11. Italienische Kurzbahn-EM-Mannschaft. Frauen: Federica BISCIA, Chiara BOGGIATTO, Alessandra CAPPA, Sara FARINA, Francesca SEGAT. Männer: Emiliano BREMBILLA, Alessio BOGGIATTO, Davide CASSOL, Domenico FIORAVANTI, Christian GALENDA, Christian MINOTTI, Matteo PELLICCIARI, Davide RUMMOLO, Michele SCARICA, Lorenzo VISMARA. Popov headed for Switzerland 11.11. Grund für Popovs Umzug nach Solothurn. Als Grund für den Umzug gab Popovs Trainer Touretski die offiziellen Verpflichtungen mit dem IOC und Russland und die damit zusammenhängenden langen Reisen an. "Persönlich bin ich ganz glücklich in Canberra aber für ihn wäre aber Europa besser." Touretski hat Pläne für ein Beratungsunternehmen in Sachen Schwimmtechnik, die seit seinem Rausschmiss aus dem Australian Institute of Sports in Australien keine Chance mehr haben. 11.11. Der Schweizerische Schwimmverband (SSCHV) schützt seine Schwimmerinnen und Schwimmer vor falscher Nähe. Im Zusammenhang mit den überraschenden Enthüllungen über Internet-Pornographie mit Kindern und Jugendlichen ist sich der SSCHV seiner ganz besonderen Verantwortung bewusst. Viele unserer Trainerinnen und Trainer betreuen und begleiten wöchentlich regelmässig junge Menschen nicht nur im Wasser sondern auch in allen Fragen der menschlichen und gesundheitlichen Hygiene. Das dazu nötige Vertrauensverhältnis, die anvisierte hohe Leistungsbereitschaft und der sportliche Erfolg des Einzelnen in allen Alterstufen hat auch mit einer natürlichen Nähe zwischen SportlerIn und TrainerIn zu tun. Diesem heiklen Grenzbereich hat sich der SSCHV besonders angenommen und eine Reihe von Präventivmassnahmen beschlossen: 1. Spezifische Aus- und Weiterbildungsmassnahmen 2. Den Anschluss suchen an MIRA, Fachstelle Prävention sexueller Ausbeutung im Freizeitbereich. 3. Aufbau eines thematisches Netzwerk mit den Vereinscoaches Der Schweizerische Schwimmverband ist überzeugt, dass er mit seiner eindeutigen Haltung und den eingeleiteten Massnahmen seine anvertrauten Sportlerinnen und Sportler wirksam vor falscher Nähe bewahrt und die vorhandene soziale Kompetenz der TrainerInnen weiter stärkt (Swiss Swimming). 11.1. Popov zieht in die Schweiz. Der 4-fache Olympiasieger Alexander Popov (31) zieht im Januar 2003 von Canberra nach Solothurn. Der russische WR-Halter über 50 m Freistil wird mit seiner Frau Daria und den 2 Söhnen in Solothurn wohnen und trainieren. Sein Trainer Gennadi Turetski wird mit dabei sein. Der Russe, der zuletzt Trainer im australischen Verband und am Australian Institute of Sports war, steht mit Swiss Swimming in Kontakt. Der SSCHV ist stark interessiert, das Know-how Turetskis zu nutzen. Französische Kurzbahn-EM-Mannschaft. Frauen: : Anne AMARDEILH, Esther BARON, Diane BUI-DUYET, Sophie DE RONCHI, Solenne FIGUES, Anne-Sophie LE PARANTHOEN, Delphine LEPREST, Laure MANAUDOU, Malia METELLA, Aurore MONGEL, Marion PERROTIN. Männer: Romain BARNIER, Yohan BERNARD, Germain CAYETTE, Sylvain CROS, Tony DE PELLEGRINI, Hugues DUBOSCQ, Simon DUFOUR, Frédéric DUTILLIEUX, Joanes HEDEL, Pierre HENRI Pierre, Cristophe LEBON, Xavier MARCHAND, Pierre ROGER, Nicolas ROSTOUCHER, Julien SICOT. Trainingspläne von Swiminfo: 8.11. Delegiertenversammlung des SSCHV 7./8.12.2002 in Aarberg. Samstag: 10 00 h Termin Sitzung Wasserball, 11 15 h Präsentation Elektr. Medien, 13 30 h Versammlung Schwimmen, 14 00 h Versammlung Wasserball, 13 30 h Versammlung Synchronschwimmen, 14 00 h Versammlung Wasserspringen, 17 00 h Delegiertenversammlung erster Teil, 20 15 h Gala-Bankett, Sonntag: 09 30 h Delegiertenversammlung zweiter Teil. Für detailliertere Informationen wenden Sie sich per Mail an die GS. Hotel-Zimmer können über das Hotel Krone in Aarberg (Tourismusbüro) bestellt werden. Tel. 032/391 99 66 Fax 032/391 99 65. 7.11. Schering-Angebot "regelrechter Witz". (FAZ) Der in die früheren DDR-Dopingvergehen involvierte Schering-Konzern hat 25'000 Euro in den Dopingopferhilfefonds überwiesen. Von den Direktbeteiligten wird dieses Engagement verhöhnt und als Witz bezeichnet. Der Thüringer Landesbeauftragte Jürgen Haschke hatte eine Zahlung von mindestens einer Million Euro gefordert. Masters-Schwimmerin wird US Governor. (FG/Swiminfo) Linda Lingle (49), eine aktive und begeisterte Mastersschwimmerin wurde als Republikanerin deutlich zum Governor von Hawaii gewählt. Sie war vorher Mayor der Insel Maui. Omega offizieller Zeitnehmer von US Swimming. [Pressemitteilung]. ASA National Masters Championships 2002, Ponds Forge Sheffield (25m), 1.-3. November 2002 [Resultate]. 2.11. Michael Klim meldet sich in Melbourne ab. Klim (24) musste wegen Schulterbeschwerden eine arthroskopische Untersuchung und Behandlung durchführen lassen, weshalb er das Training für rund 3 Wochen unterbrechen muss. Mark Foster (GBR) 21.13 (WR) Pieter van den Hoogenband (HOL) 21.65 Brett Hawke (AUS) 21.69 Ashley Callus (AUS) 21.72 Bartosz Kizierowski (POL) 21.78 Denis Pimankov (RUS) 22.18 Igor Martchenko (RUS) 22.26 Nathan Rickard (AUS) 22.27 Andrew Dyson (AUS) 22.30 Ian Thorpe (AUS) 22.37 Zurück zur Homepage / an den Anfang
Oktober 2002Thorpe-Belästiger verurteilt. (dpa) Der australische Schwimmstar Ian Thorpe hat vor Gericht einen wichtigen Erfolg erzielt. Ein Pärchen, das sich in der Vergangenheit mehrmals unerlaubt dem Schwimmer genähert hatte, muss dies nach einem Urteil eines Gerichts in Sydney in Zukunft unterlassen. Sie müssen von Thorpes Haus und seinem Trainings-Pool fern bleiben. "Ich war immer glücklich über die warmherzige Unterstützung meiner Fans. Ich war mir immer bewusst darüber, dass ich eine Verantwortung meinen Fans gegenüber habe", sagte Thorpe. "Dies war jedoch keine normale Situation. Die Vorgänge waren sehr belastend für mich und meine Familie", so der 20-Jährige [When fans turn fanatic]. 28.10. Australisches Team für FINA-Weltcups in Europa. Mit dabei sind Thorpe und seine neue Trainerin Tracey Menzies. Ob Thorpe in am Worldcup in Melbourne startet weiss er noch nicht. Männer: Ian Thorpe (SLC Aquadot, NSW), Jim Piper (Campbelltown, NSW), Jason Cram (SLC Aquadot, NSW), Josh Taylor (Forresters Beach Indoor, NSW), Ethan Rolff (Kingscliff, NSW), Josh Krogh (Redcliffe Leagues Lawnton, QLD), Robert McDonald (Waterworx, QLD), James Beasley (Knox Pymble, QLD). STAFF: Pierre La Fontaine (coach), Tracey Menzies (coach), Greg Hodge (high performance director); Karen Stephenson (manager). Frauen: Kelly Tucker (Manly, NSW), Felicity Galvez (Campbelltown, NSW), Tarnee White (Redcliffe Leagues Lawnton, QLD), Lara Davenport (Galston, NSW), Jessica Abbott (Hurstville, NSW), Rachel Goh (Melbourne Vicentre, VIC), Frances Adcock (Norwood, SA), Rebecca Creedy (Redcliffe Leagues Lawnton QLD). STAFF: Alan Thompson (coach); Narelle Simpson (coach). 27.10. LEN-Terminkalender 2003. Der LEN-Kalender 2003, wie er am LEN Kongress vom 12. Oktober 2002 in Bologna beschlossen wurde, ist für alle Sportarten auf der Homepage der LEN (Events) publiziert. 23.10. Der ehemalige DDR Sportchef Manfred Ewald ist tot. (dpa) Nach Meldungen des "Inforadio Berlin" erlag der Präsident des Deutschen Turn-und Sportbundes (DTSB) der DDR (1961 bis 1968) am Montag im Alter von 76 Jahren in Berlin einer Lungenentzündung. Neben seinem DTSB-Amt hatte Ewald 1973 zudem die Führungsspitze des Nationalen Olympischen Komitees der DDR übernommen und war Mitglied des Zentralkommitees der SED gewesen. Im September 2000 war Ewald vor dem Landgericht Berlin des Dopingmissbrauchs im DDR-Sport angeklagt und wegen Beihilfe zur Körperverletzung zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden [Berliner Dopingprozess]. DDR-Dopingopfer werden entschädigt. (dpa, sid) Leberschäden, Skelettverformungen, Unfruchtbarkeit, Vermännlichung, Eierstockzysten, Fehlbildungen bei Kindern - das sind nur einige der Spätfolgen des systematischen Staatsdopings in der ehemaligen DDR. Jahrelang hatten sich Sportfunktionäre und Politiker nicht für die Belange der Opfer interessiert, doch mit der Verabschiedung des Dopingopfer-Hilfegesetzes im Juni 2002 wurde das Unrecht offiziell anerkannt. Der Fonds, der beim Bundesverwaltungsamt in Köln eingerichtet wird, ist derzeit mit zwei Millionen Euro aus Bundesmitteln ausgestattet. Das Gesetz sieht vor, dass Betroffene bis zum 31. März 2003 einen Antrag beim Bundesinnenministerium einreichen und dazu ein ärztliches Gutachten beibringen, das plausibel macht, dass ihre gesundheitlichen Schäden auf die Einnahme von Dopingmitteln zurückzuführen sind. Der Pharmabetrieb Jenapharm (Hersteller orale Anabolika) hat im Streit um eine Beteiligung am Doping-Opfer-Hilfefonds eingelenkt und eine Zahlung von 25.000 Euro angekündigt. Das meldet das Magazin Focus in seiner neuesten Ausgabe. Das Geld soll der Beratungsstelle des Doping-Opfer-Hilfevereins zukommen, die sich seit August 2002 in Berlin um die Geschädigten des DDR-Sports kümmert. Grösster Geldgeber ist bislang der Bund mit zwei Millionen Euro für die Dopingopfer. 20.000 Euro steuerte der Deutsche Sport-Bund (DSB) bei. Gebraucht werden nach Angaben des Vereins rund acht Millionen Euro, um den 500 schwer geschädigten ehemaligen Leistungssportlern ausreichend helfen zu können. Rund 300 Geschädigte haben sich bereits an die Beratungsstelle gewandt, darunter sollen sich 18 Kinder von Sportlern befinden, die behindert zur Welt kamen. Jenapharm gehört seit 2001 zum Schering-Konzern und soll in der DDR als Volkseigener Betrieb (VEB) Dopingmittel hergestellt haben. ZONE 1 - AMERIKA Rio de Janeiro (BRA) 15.-17. November 2002 New York (USA) 22.-23. November 2002 ZONE 2 - ASIEN/OZEANIEN Shanghai (CHN) 1.-2. Dezember 2002 Melbourne (AUS) 6.-8. Dezcember 2002 ZONE 3 - EUROPA Paris (FRA) 17.-18. Januar 2003 Stockholm (SWE) 21.-22. January 2003 Berlin (GER) 25.-26. Januar 2003 Ian Thorpe braucht nicht nach Europa zu reisen: Pieter van den Hoogenband sowie Massimiliano Rosolino, Therese Alshammar, Emma Igelstrom und Otylia Jedrzejczak werden voraussichtlich am World Cup in Melbourne antreten [Dutch master commits to Melbourne competition]. 21.10. Thorpe wird auch Buchautor. (FG/ST) Erfolgreicher Schwimmer, Juwelendesigner, Schauspieler und Modekommentator ist er schon - diese Woche lanciert Thorpe als modernes Universalgenie sein erstes Buch. "Live Your Dreams" berichtet von seinem unglaublichen Erfolg und seinem bisherigen Leben und richtet sich an Primarschüler. "Ursprünglich wollte man von mir ein Buch übers Schwimmen, aber ich dachte mir, dass nicht jedermann Schwimmen will, und öffnete den Themenbereich," sagte Thorpe dem Sunday Telegraph. "Das Buch zeigt, dass Erfolg nicht von allein kommt. Es geht über Ziele und darum, wie man etwas aus sich macht. Wichtig ist, dass man an sich glaubt. Man lernt mehr aus der Erfahrung als aus dem Resultat." Der kürzlich von den Pariser Modeschauen zurückgekehrte Thorpe will jetzt den Buchverauf starten und dann mit dem Training für die australischen Meisterschaften im März beginnen. Aus in der Championsleague für Kreuzlingen nach zweiter Niederlage. (Swiss Waterpolo) Die dritte Partie des Champions League Qualifikationsturniers bedeutete für den SC Kreuzlingen das Aus. Der slowakische Meister war insgesamt zu stark und zu ausgeglichen besetzt, als dass der Schweizer Meister eine echte Chance gehabt hätte. Vor allem in Angriff waren grosse Differenzen festzustellen. NCHZ Novaky - SC Kreuzlingen 12:5 (2:0,5:0,4:2,1:3) Rangliste Gruppe D 1. AVK Triglav Kranj (SLO) 3 3 0 0 32:13 6 2. NCHZ Novaky (SVK) 4 3 0 1 43:21 6 3. LSTW Polonia Lodz (POL) 3 1 0 2 21:21 2 4. SC Kreuzlingen (SUI) 3 1 0 2 19:30 2 5. Hapoel Qiryat Tivon (ISR) 3 0 0 3 13:43 0 Rang 1 und 2 für die Achtelfinals qualifiziert. Resultate: Kranj - Kreuzlingen 11:6 Novaky - Tivon 18:6 Lodz - Kreuzlingen 7:8 Novaky - Kranj 4:5 Lodz - Tivon 9:4 Novaky - Kreuzlingen 12:5 Novaky - Lodz 9:5 Kranj - Tivon 16:3 19.10. Hanna Miluska "Athletin des Jahres". Mit Hanna Miluska wurde die grosse Aufsteigerin der vergangenen Saiason mit dem "Swiss Speedo Athlete of the Year Award 2002" ausgezeichnet. Die 18-jährige Baslerin, WM- und EM-Medaillengewinnerin über die Langdistanz, erhält ein Preisgeld von 10000 Franken. Miluska "erbte" den Preis von Flavia Rigamonti, die als US-Studentin kein Preisgeld annahemen darf. Zweite in der Wertung wurde Chantal Strasser, Dritte Nicole Zahnd. Wasserball WTA Turnier, Halle: Lodz-Kreuzlingen 7:8. Rangliste: 1. Krani 2/4, 2. Novaky 2/2 (+11), 3. Kreuzlingen 2/2 (-4), 4. Lodz 1/0 (-1), 5. Tivon 1/0 (-12). Auch der Italiener David Rummolo nach Melbourne? (FG/insweep) Rosolino könnte mit dem Europameister über 200 m Brust einen "Reisebegleiter" bekommen. Rummolo beklagt sich über die schlechten Trainingsbedingungen in seiner Heimatgemeinde. Er müsse jeden Tag in einem anderen Bad traineren, und habe diese Situation satt. "Ich denke, Rosolino hat einen guten Entscheid gefällt und ich denke ernsthaft darüber nach, ihm nach Melbourne zu folgen. Er sagte mir, er wäre glücklich mit mir zusammen traineren zu können." 17.10. Startet Rosolino in Athen 2004 für Australien? (FG/insweep) Der italienische Olympiasieger und Weltmeister zieht wie berichtet wurde Ende Oktober nach Melbourne. Bei Ian Pope will er seine schwächste Lage, das Rückenschwimmen, verbessern. Er werde Italien mindestens bis zu den Weltmeisterschaften in Barcelona vertreten, sagte Rosolino. Nach einer Aussage von Pope könnte Rosolino aber in Athen das australische Team verstärken: "ich würde sagen, dann müsste Rosolino für ein Jahr lang keine Wettkämpfe bestreiten. Wir könnten ihn in den Lagen sicher einsetzen, eine unserer schwächsten Disziplinen." Rosolino erwog die Möglichkeit für Australien zu starten bereits im Juni, als er von einem früheren Mafiamitglied des Dopinggebrauchs angeklagt wurde. Europäische Juniorenmeisterschaften 2003. Die Junioren-EM wird vom 30.7. bis 3.8.2003 in Edinburgh und Glasgow durchgeführt [Website]. 14.10. Nationalrat will kein extra Doping-Gesetz. (sda) Die seit den grossen Dopingskandalen im Sport ergriffenen Massnahmen zur Dopingbekämpfung sind nach Ansicht des Nationalrates ausreichend. Es brauche kein neues Gesetz zur Bekämpfung des Dopings. Mit einer Parlamentarischen Initiative hatte Christian Gobet (SP/GE) die Ausarbeitung eines solches Gesetzes vorgeschlagen. Die Auswüchse beim Doping nähmen ständig zu, führte er zur Begründung an. Es sei klar, dass die Verantwortlichen von Sportverbänden und -vereinen nicht selber die nötigen Massnahmen ergreifen würden. 14.10. Kronzeugenregelung gegen Doping : "Nicht praktikabel!" (dpa) In Deutschland wird die Frage diskutiert, ob eine Kronzeugenregelung analog der Strafverfolgung im Terrorismus ein geeignetes Mittel wäre. Die Idee: Strafminderung bei eigenen Vergehen im Tausch gegen Informationen aus dem Dopingsumpf. Die Spezialisten sind skeptisch und glauben nicht an einen Erfolg. Im Sport würde man sich kaum "verpfeiffen", viel eher steige man selber komplett aus, wenn man sich mit der aktuellen Situation nicht mehr identifizieren kann. Und dann sei das Interesse zur Mitarbeit ohnehin gering. 14.10. World Masters Games, Melbourne, 7.-13.10.2002 [Resultate (600 kByte)] [Website des Organisators]. 14.10. Trainingsbeginn 04:45 Uhr. (FG/SMH) Kaum zurück aus Europa erschien Thorpe im Sutherland Pool bereits um 04:45 Uhr zu seinem ersten Training mit seiner neuen Trainerin Tracey Menzies. Normalerweise beginnt er erst um viertel vor Sechs, aber viertel vor Fünf kam auch schon mal vor. "Ich habe mich seit Sydney 2000 nie mehr so aufs Training gefreut wie heute." [Thorpe back in the swim] [Thorpe prepared to gamble on new regime] 14.10. Elf Schwimmweltrekorde 2002. US Swimming hat für die elf in diesem Jahr verbesserten Weltrekorde den Verlauf und einige andere Daten seit den 50er Jahren zusammengestellt. In dieser Woche werden die Resultate der Männer, nächste die der Frauen gezeigt. 13.10. Asian Games: Chinas Wasserspringer hamstern Titel. (dpa) Chinas Wasserspringer sind bei den 14. Asienspielen in Busan das Mass der Dinge. Vom Drei-Meter-Brett holte Weltmeister Wang Tian Ling mit 741,360 Punkten für das Reich der Mitte bereits den sechsten Titel im sechsten Sprung-Wettkampf. Zudem sicherte sein Landsmann Wang Feng (735,930) mit Platz zwei nach Chinas Erfolg in der Frauen-Konkurrenz bereits den zweiten Doppelsieg für sein Land. Zuvor hatten sich die chinesischen Springer bereits alle vier Synchron-Titel geholt. In die noch ausstehenden Finals vom Zehn-Meter-Turm gehen sie ebenfalls als klare Favoriten. 5.10. Kurzbahn-EM in Riesa: 35000 € für die besten Schwimmer. (dpa) Bei den 6. Kurzbahn-Europameisterschaften vom 12. bis 15. Dezember in Riesa geht es für die besten Schwimmer des Kontinents um 35'000 €. Wie der europäische Verband LEN in Rom mitteilte, werden die drei Top-Leistungen bei Männern und Frauen mit jeweils 5000, 3000 und 2000 € honoriert. Je 1500 € gibt es für die viert- bis siebtbeste Zeit. Wie die LEN weiter mitteilte, haben sich die Anfangszeiten wegen geplanter Fernseh-Übertragungen geändert. Die Vorläufe an allen vier Wettkampftagen beginnen demnach bereits um 8.30, die Halbfinals und Endläufe schon um 15.15 Uhr. Zunächst waren 9.30 und 17.00 Uhr vorgesehen. British Swimming führt Trainingskontrollen ein. (FG/ASA) Die Dopingkontrollen werden nicht nur für die Elite-, sondern auch für Juniorenelite- ab 16 Jahren und alle behinderten Schwimmer eingeführt, die vom "Lottery Fund" finanziell unterstützt werden. Bis jetzt führen in Grossbritannien erst 3 Sportarten Trainingskontrollen durch, (Leichathletik, Gewichtheben, schottischer Rugbyverband). Die Trainingskontrollen bedeuten, dass die betroffenen Schwimmer dem Verband ihre Aufenthaltsorte jeweils 3 Monate im voraus bekannt geben müssen. Jede Änderung muss dem Verband mindestens 5 Tage vorher mitgeteilt werden. [Pressemitteiling ASA]. Donna de Varona wieder bei ABC. (abc/FG) Die 52-jährige Olympiasiegerin über 400 m Lagen und 4 x 100 m Freistil 1964 in Tokyo und 16-fache Weltrekordlerin kehrt nach ihrer Entlassung im Jahr 2000 als Sportkommentatorin wieder zur American Broadcasting Corporation, ABC, zurück. De Varona war 1965 als erste weibliche Sportkommentatorin bei ABC eingetreten. 2.10. . Im abschliessenden Weltcup-Rennen in Alexandria, Ägypten, gewann die Tschechin Yvetta Hlavacova mit 2:13:56,00 vor den Deutschen Britta Kamrau (2:13:58,00) und Angela Maurer (weitere 0.5 Sek. zurück). Bei den Männern ging der Sieg an Ex-Weltmeister Jewgeni Besrutschenko (Russland), der nach 2:00:35,00 Stunden seinen Landsmann und Europameister Wladimir Diatschine (2:00:35,37) und Weltcup-Sieger Petar Stoychev (2:04:40,0) auf die Plätze zwei und drei verwies. 2.10. Sandra Völker bleibt A-Kader-Mitglied im DSV. (dpa) Sandra Völker bleibt Mitglied im A-Kader des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV). Das bestätigte DSV-Cheftrainer Ralf Beckmann nach einem Gespräch, das er am vergangenen Wochenende mit der 28-Jährigen geführt hatte. Vor drei Wochen hatte Sandra Völker ihren Rücktritt als Aktivensprecherin der Nationalmannschaft erklärt und zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht die Aufnahme in einen Nationalkader beantragt. "Es gab keine Disharmonien zwischen uns. Sandra hatte lediglich keinen Antrag auf Mitgliedschaft in einem unserer Kader gestellt. Das hat sie jetzt getan", sagte Beckmann der dpa. Bei der Weltklasse- Athletin ging es dabei hauptsächlich um die weitere kostenfreie Nutzung der Anlagen am Olympiastützpunkt Hamburg. Ohne Kadermitgliedschaft wären auf die 28-Jährige geschätzte Kosten von rund 1800 Euro im Monat zugekommen. "Ich bin froh, dass wir endlich eine Regelung gefunden haben, mit der wir beide zufrieden sind", kommentierte Sandra Völker die Übereinkunft mit dem Verband. Sie habe bei dem Gespräch mit Beckmann sehr schnell "eine harmonische und sehr akzeptable Lösung" gefunden. Mit der Nominierung für den A- und Olympia-Kader des DSV rechnet Beckmann in den kommenden zehn Tagen. Deutsche Schwimmer ziehen ARENA-Badehosen an. Ab dem 1. Januar 2003 wird der Schwimmsport-Hersteller "arena" wieder Ausrüster des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV). Dies hat der Verband am Dienstag mitgeteilt. Demzufolge hat die DSV-Vermarktungsagentur SMS einen Drei-Jahres-Vertrag mit der Firma "arena" abgeschlossen. "Wir glauben, dass wir in 'arena' einen starken Partner gefunden haben, dessen Interessen ähnlich wie die des DSV gelagert sind", sagt SMS-Geschäftsführer Jürgen Greve. Das Haus "arena" war bereits zwischen 1976 und 1995 20 Jahre lang Partner des DSV. Bis zum Jahresende läuft noch der Vertrag mit der Firma "speedo". 1.10. Greg Hodge entschuldigt sich bei Doug Frost. (TheAustralian/FG) Greg Hodge musste in den sauren Apfel beissen, und sich für seine Vorwürfe, Doug Frost verschleisse Schwimmer, bei Doug Frost entschuldigen. Damit konnten nach den PanPacs aufgekommene Dissonanzen unter den australischen Trainer-Divas geglättet werden. Hodge sagte, er habe bloss einen Zeitungsartikel richtig stellen wollen, da sei ihm das rausgerutscht. Der Präsident der australischen Trainervereinigung ASCA, David Urquhart, sagte, er könne die Entschuldigung akzeptieren, müsse aber daran arbeiten, dass solche Streitereien nicht mehr vorkommen. Berichte nach Dissonanzen unter den australischen Trainern kamen an den PanPacs auf, wo das australische Team von den Amerikanern geschlagen wurde. "Wir müssen ein System entwickeln, um Probleme rechtzeitig zu erkennen und zu lösen." sagte Urquhart. Hodge glaubt, dass die Reibereien in Zusammenhang mit Don Talbots Rücktritt als Nationaltrainer stehen. Sobald die neuen Chefs bestimmt seien, würde Ruhe einkehren. Doug Frost ist einer von vier, die sich als Cheftrainer der Männer bewerben. Bei den Frauen ist der bekannteste Bewerber Scott Volkers. Die Kanditaten werden in den nächsten 2 Wochen interviewt, die Wahl soll bis Mitte Monat erfolgt sein. |
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