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Swim News September bis Dezember 2009 |
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31.12. Chinas Athleten des Jahres. Die Xinhua News Agencywählte drei Schwimmsportler zu den besten drei Athleten des Jahres:
31.12. Biedermann stiftet "Wunderanzug". (sid) Doppel-Weltmeister
Paul Biedermann hat seinen Schwimm-"Wunderanzug" für einen
guten Zweck gestiftet. Sein eigener Hauptsponsor (Deutsche Vermögensberatung
AG) kaufte Biedermann den hautengen Ganzkörperanzug, der ab dem 1.
Januar 2010 vom Weltverband FINA verboten ist, für 10.000 Euro ab.
Die Summe wird der Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder"
gespendet. "Das Geld kommt bedürftigen Jungen und Mädchen
im In- und Ausland zugute. Eine tolle Sache! Dafür gebe ich diesen
Wunderanzug gerne her", sagte der frisch gekürte "Sportler
des Jahres" der Bild-Zeitung. In dem Anzug seines Ausrüsters
(arena) wurde der 23-Jährige aus Halle/Saale bei der WM in Rom über
200 m und 400 m Freistil jeweils mit Fabel-Weltrekord Weltmeister und
entthronte dabei sensationell Rekord-Olympiasieger Michael Phelps aus
den USA. "Er hat mich im Sommer zu Brei gemacht", sagte Phelps.
November 200930.11. Lotte Friis schwimmt Kurzbahn-WR über 1500 m Freistil. Die Dänin verbessrte Kate Zieglers Weltrekord von 15:32.90 in Birkerod auf 15:28.65. 29.11. Flori Lang mit Schweizer Rekord. (si) Auch am zweiten Tag der Schweizer Kurzbahn-Meisterschaften in Savosa (Ti) vermochte nur Flori Lang über 100 m Lagen die Limite für die Kurzbahn-EM in Istanbul zu unterbieten. Der 26-jährige Zürcher sorgte in der gleichen Disziplin auch für den einzigen Schweizer Rekord vom Samstag in einer Einzel-Disziplin. Er verbesserte mit 53,62 die sechsjährige Bestmarke von Karel Novy um 74 Hundertstel. Lang, der am Vortag bereits über 50 m Crawl und 50 m Rücken triumphiert hatte, dürfte allerdings aus Studiengründen auf die Kurzbahn-EM verzichten. In Istanbul sicher nicht dabei ist der zweite Schweizer Topschwimmer, Dominik Meichtry. Der 25-jährige St. Galler tritt in Savosa nur in Badehosen an, dennoch setzte er sich über 200 m Crawl durch - am Vortag war er über die doppelte Distanz bezwungen worden. Für Schweizer Klub-Rekorde sorgten die 4x50-Crawlstaffeln des SC Uster-Wallisellen (Männer/1:28,09, zuvor 1:28,56) und von Lausanne Natation (1:44,63, zuvor 1:45,15). Diese eingerechnet sind nach zwei Tagen vier nationale Bestleistungen gefallen. Am Vortag hatte Laura Noccioli über 50 m Crawl eine Bestmarke aufgestellt - jene von Maria Ugolkova (100 m Delfin) geht nicht in die Rekordbücher ein, da sie keine Schweizerin ist [Resultate]. 29.11. Rupprath schwimmt Europarekord über 50 m Rücken. (dpa) - Thomas Rupprath hat bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen einen Europarekord über 50 Meter Rücken aufgestellt. Der 32-Jahre alte Neu-Würzburger schwamm 22,91 Sekunden und verbesserte damit die erst eine Woche alte Bestmarke des Russen Stanislaw Donets um 3/100 Sekunden. Es war Ruppraths elfter Titel in Serie über diese Distanz und feierte seinen insgesamt 76. Sieg bei deutschen Meisterschaften (Deutsche Kurzbahnmeisterschaften, Essen, 26.-29.11.2009 [Website]). 26.11. Kurzbahn-SM Savosa. (Swiss Swimming) Vom Freitag, 27.11 bis Sonntag, 29.11. finden in Savosa (TI) die Schweizer Kurzbahnmeisterschaften statt. Teilnehmerzahlen: 51 Vereine, 500 Einzelathleten, 1600 Starts. Qualifikationsmöglichkeit für die Kurzbahn-Europameisterschaften: Die nationalen Titelkämpfe zählen auch diesen Jahr als einzige Qualifikationsmöglichkeit für die in zwei Wochen stattfindenden Kurzbahn-Europameisterschafen in Istanbul. Bedingt durch den Wechsel der FINA-Regeln betreffend Zulassung der Schwimmanzüge werden schon viele Schwimmer/innen ohne Ganzkörperanzüge an den Start gehen und sich somit vorzeitig auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Auch deshalb erwartet Swiss Swimming eine verhältnismässig kleine Anzahl an Selektionen für die Kurzbahn-Europameisterschaften in zwei Wochen. Die Schweizer Schwimmelite wird beinahe komplett am Start sein. Dominik Meichtry, vom Schwimmklub Uster-Wallisellen und nach erfolgreicher Teilnahme am FINA-Weltcup-Zirkus wieder zurück in der Schweiz, wird sich der nationalen Elite stellen und auch schon in neuer Bademode am Start sein. Leider musste Martina van Berkel von den Limmat Sharks Forfait deklarieren. Die mehrfache Schweizer Meisterin des Vorjahres muss sich nach einer längeren Schulterverletzung noch schonen. Patrizia Humplik vom SC Worb hat nach Ihren guten Leistungen am FINA-Weltcup in Berlin von Swiss Swimming eine „Wildcard“ für die Teilnahme an der Kurzbahn-EM erhalten,. und und wird in Savosa nicht am Start sein [Resultate]. 24.11. Lochte ist US-Schwimmer des Jahres. Michael Phelps hat eine weitere Niederlage hinnehmen müssen. Der 14-fache Olympiasieger belegte bei der Wahl zum US-Schwimmer des Jahres 2009 hinter Ryan Lochte Platz zwei. Lochte hatte bei der Weltmeisterschaft in Rom vier Titel gewonnen, einen weniger als Phelps. US-Schwimmerin des Jahres wurde Rebecca Soni. Immerhin sicherte sich Phelps die US-Auszeichnung für das Rennen das Jahres. Über 100 Meter Schmetterling hatte er sich Ende Juli in Rom nach einem packendem Endspurt knapp die WM-Goldmedaille gegen den Serben Milorad Cavic gesichert und seinen Emotionen nach vorangegangenen Sticheleien seines Gegners noch im Becken freien Lauf gelassen. Phelps wird das Schwimm-Jahr 2009 bei einem Erdteil-Kampf Europa gegen Amerika am 18./19. Dezember im britischen Manchester beenden. Während der laufenden Kurzbahn-Saison hatte er in Textil-Badeshorts gegen die Konkurrenz in High-Tech-Anzügen Niederlagen in Serie bezogen. Textil-Shorts, wie sie Phelps schon jetzt aus Protest gegen High Tech im Schwimmsport nutzt, sind erst vom 1. Januar 2010 an vorgeschrieben. "Das wichtigste derzeit ist, mich wieder in Form zu bringen", sagte Phelps. 22.11. Die Rekordjagd geht weiter. (dpa) Cameron van der Burgh und Jessica Hardy haben den Gesamt-Weltcup auf der Kurzbahn gewonnen. Beim Finale in Singapur gab es drei neue Rekorde. Kathryn Meaklim verbesserte den Weltrekord über 400m Lagen, Peter Marshall seinen eigenen über 50m Rücken, ebenso wie Therese Alshammer über 50m Schmetterling. Meaklim (Südafrika) blieb in 4:22,88 Minuten über 400 Meter Lagen deutlich unter der Zeit der Spanierin Mireia Belmonte (4:25,06) von vor einem Jahr. Marshall (USA) verbesserte in 22,61 Sekunden über 50 Meter Rücken seine erste elf Tage alte Bestmarke um 12/100. Alshammar (Schweden) unterbot in 24,38 Sekunden ihre ebenfalls erst elf Tage alte Marke über 50 Meter Schmetterling um 8/100 [Website] [Omegatiming] . 22.11. Starker Weltcupabschluss für Dominik Meichtry in Singapur. (Swiss Swimming) An der letzten Etappe des diesjährigen FINA Weltcups konnte Dominik sich nochmals stark in Szene setzen. Er sicherte sich über 200 F in neuem Schweizer Rekord von 1:42.83 die Silbermedaille und insgesamt sein drittes Podium während der 5 Weltcupstationen. Er stand somit auch in allen fünf 200 F Endläufen und bewies eindrücklich seine Zugehörigkeit zur absoluten Weltspitze. Auch gestern war er über 400 F im Finale und erschwamm sich in 3:42.06 einen guten fünften Platz. Dominik wird nach seiner Rückkehr aus Singapur an der Kurzbahn-Schweizermeisterschaft vom 27-29.11.2009 in Savosa teilnehmen. 22.11. Favoritensiege in Singapur. (sid) Nach dem Weltrekord-Festival von Berlin blieben neue Bestmarken am ersten Tag des letzten Schwimm-Weltcups der Saison in Singapur aus. Eine Niederlage kassierte Brust-Spezialist Cameron van den Burgh, der in Berlin noch zwei der insgesamt 16 Weltrekorde erzielt hatte. Der Südafrikaner musste sich über 50m in 25,76 Sekunden seinem Landsmann Ronald Schoeman (25,58) geschlagen geben. Andere Sieger von Berlin waren auch in Singapur vorn. Der Südafrikaner Darian Townsend, am vergangenen Wochenende in der deutschen Hauptstadt über 200m Lagen Triumphator über Rekord-Olympiasieger Michael Phelps (USA), gewann über 100m Lagen in 52,11 Sekunden. Schwedens Schwimm-Königin Therese Alshammer war über 50m Freistil in 23,27 Sekunden nicht zu schlagen. Einen Doppelsieg feierte 1500-m-Freistil-Weltrekordler Ousamma Mellouli. Der Tunesier gewann zunächst die 400m Lagen in 4:05,79 Minuten, ehe er anschließend auch noch die 400m Freistil in 3:38, 18 Minuten für sich entschied [Website] [Omegatiming]. 22.11. Schwimm-Rekorde auch ohne High-Tech. (dpa) Die Schwimm-Rekorde sind für Bundestrainer Dirk Lange auch nach dem Verbot der High-Tech-Anzüge nicht unerreichbar. "Auch diese Rekorde werden gebrochen, und zwar schneller, als viele denken. Die Athleten schwimmen ja künftig nicht mehr in einer stinknormalen Badehose." Der Internationale Schwimmverband FINA lässt von 2010 an nur Badeanzüge oberhalb der Knie aus textilen Materialien zu. Seit Anfang 2008 hatten Anzüge aus neuen Stoffen eine Rekordflut ausgelöst. Allein in diesem Jahr hat es bislang 116 Weltrekorde gegeben. Doppel-Weltmeister Paul Biedermann hatte nach seinem Weltrekord über 200 Meter Freistil beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin vergangenen Sonntag erklärt, an diese Bestmarke nicht mehr heranschwimmen zu können. Dem widersprach Lange: "Er ist ja schon Rekorde in Textilklamotten geschwommen. Die Schwimmer, die im letzten Jahr dominiert haben, werden es auch im nächsten tun." 21.11. Favoritensiege bei Schwimm-Weltcup in Singapur. (sid) Nach dem Weltrekord-Festival von Berlin blieben neue Bestmarken am ersten Tag des letzten Schwimm-Weltcups der Saison in Singapur aus. Eine Niederlage kassierte Brust-Spezialist Cameron van den Burgh, der in Berlin noch zwei der insgesamt 16 Weltrekorde erzielt hatte. Der Südafrikaner musste sich über 50m in 25,76 Sekunden seinem Landsmann Ronald Schoeman (25,58) geschlagen geben. Andere Sieger von Berlin waren auch in Singapur vorn. Der Südafrikaner Darian Townsend, am vergangenen Wochenende in der deutschen Hauptstadt über 200m Lagen Triumphator über Rekord-Olympiasieger Michael Phelps (USA), gewann über 100m Lagen in 52,11 Sekunden. Schwedens Schwimm-Königin Therese Alshammer war über 50m Freistil in 23,27 Sekunden nicht zu schlagen. Einen Doppelsieg feierte 1500-m-Freistil-Weltrekordler Ousamma Mellouli. Der Tunesier gewann zunächst die 400m Lagen in 4:05,79 Minuten, ehe er anschließend auch noch die 400m Freistil in 3:38, 18 Minuten für sich entschied. 19.11. Patrizia Humplik erhält „Wildcard“ für KBEM in Istanbul. (Swiss Swimming) Patrizia Humplik erhält von Swiss Swimming eine „Wildcard“ für die Kurzbahn-EM in Istanbul/TUR. Als Gewinnerin der Bronzemedaille über 200 Br in Rijeka und nach ihren guten Leistungen anlässlich der europäischen Weltcups während der vergangenen Woche wird Sie ohne Teilnahme an der KBSM in Savosa zur Selektion für Istanbul über 100 und 200 Br. vorgeschlagen. Damit sind für diese beiden Rennen nur noch je ein Startplatz an der KBEM zur Verfügung. Während der KBSM wird Patrizia gemeinsam mit ihrem Trainer Martin Salmingkeit im Rahmen ihres Engagements im „Förderverein Integrativer Leistungssport Spitzenschwimmer mit und ohne Behinderung“ in Rio de Janeiro/BRA sein und ihrer Vereinskameradin Chantal Cavin bei den Weltmeisterschaften der Behinderten zur Seite stehen. Wir wünschen Allen dafür viel Erfolg. 19.11. Pellegrini in London auch über 100 Meter Freistil. (sid) Italiens Schwimm-Diva Federica Pellegrini sucht bei den Olympischen Spielen 2012 in London auch das Duell mit Deutschlands Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen. Die 21-Jährige erklärte, dass sie in London auch über Steffens Weltrekordstrecke 100 Meter Freistil an den Start gehen will. Pellegrini hat sich für London die 100, 200, 400 und 800 Meter Freistil sowie die Staffelstarts vorgenommen und löst damit das Versprechen gegenüber ihrem vor einem Monat verstorbenen Trainer Alberto Castagnetti ein. "Ich hatte ihm versprochen, das Beste in all meinen Einzel-Wettkämpfen in London zu geben", sagte Pellegrini im Interview mit der italienischen Sporttageszeitung "Corriere dello Sport". 19.11. Biedermann verzichtet auf Titelverteidigung. (sid) Doppel-Weltmeister Paul Biedermann verzichtet bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften der Schwimmer vom 26. bis 29. November in Essen auf seine Titelverteidigung über 800 Meter Freistil. Der 23-Jährige aus Halle geht dagegen neben seinen Weltrekordstrecken über 200 und 400 Meter Freistil auf der 100-Meter-Distanz an den Start. Zwei Wochen nach dem Weltcup in Berlin ruht das Augenmerk neben Biedermann auf Weltrekordler Steffen Deibler aus Hamburg. Bei den Frauen stehen nach dem Verzicht von Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen die Europarekordlerinnen Daniela Samulski und Janne Schäfer im Blickpunkt. Die nationalen Meisterschaften, die zum dritten Mal in Folge in Essen stattfinden, werden auch als Kriterium für die Qualifikation zur EM (10. bis 13. Dezember) in Istanbul herangezogen. Mit 924 Startern aus 210 Vereinen vermeldet der Veranstalter einen Teilnehmerrekord [Website Deutsche Kurzbahnmeisterschaften]. 19.11. Dopen jetzt auch deutsche Schwimmer? (Eurosport) Sind deutsche Schwimmer gedopt? "Es gibt ein Ermittlungsverfahren, weil wir über einen auffälligen Befund in Kenntnis gesetzt worden sind", sagte DSV-Präsidentin Christa Thiel. "In einem schwebenden Verfahren gibt es keine weiteren Stellungnahmen. Das ist auch zum Schutz des betroffenen Athleten." "Das bedeutet aber noch lange nicht, dass es zu einem Dopingfall wird", erklärt die Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes. "In einem schwebenden Verfahren gibt es keine weiteren Stellungnahmen", sagte die Juristin, "das ist auch zum Schutz des betroffenen Athleten." Nach Informationen von "SportBild" geht es bei dem vorliegenden Befund um "auffällige Testosteron- bzw. Epi-Testosteronwerte". Ähnlich wie im Fall der gesperrten Eisschnellläuferin Claudia Pechstein ließen die Test-Ergebnisse nur indirekt Rückschlüsse auf eine mögliche Einnahme verbotener Substanzen zu. Thiel wollte keine weiteren Einzelheiten nennen. "Ich finde es unfair, wenn ein Name öffentlich gehandelt wird, und es stellt sich nachher heraus, dass es gar kein Dopingfall ist. Dem Betroffenen hilft das nicht mehr", sagte sie. "Das Verfahren läuft", erklärte der DSV-Anti-Doping-Beauftragte Anselm Oehlschlägel. "Wir ermitteln, aber wir wehren uns gegen Vorverurteilungen." 17.11. Zwei Schweizer Rekorde anlässlich der RZW Regionalen Hallenmeisterschaften in Biel. (Swiss Swimming) Das Swim Team Biel-Bienne schwamm über 4x100 Lagen (25) Damen in der Besetzung Maurhofer, Neeser, Hügli, Oestringer einen neuen Schweizer Rekord in 4:17.41. Auch über 4x 100 Brust (25) der Damen erschwamm sich das Swim Team Biel-Bienne (Hügli, Meuter, Chételat; Bovay) einen neuen Schweizer Rekord in 4:50.49. 17.11. North Sea Meeting in Stavanger/NOR. (Swiss Swimming) Am internationalen North Sea Swim Meeting setzte sich das junge Schweizer Schwimmteam erfolgreich in Szene. Zwei Wochen vor den Schweizer Kurzbahnmeisterschaften gab es einige schon viel versprechende Resultate. Die Schweizer Schwimmerinnen und Schwimmer verzichteten dabei bewusst auf das Tragen der ab 1. Januar 2010 verbotenen Schwimmanzüge. Darum sind die vielen A- und B-Finalqualifikationen umso mehr wert, denn die Konkurrenz schwamm noch mehrheitlich in den "Wunderanzügen". Für den einzigen Schweizer Sieg sorgte Yannick Käser (1992) über 200m Brust in 2:19.21 Corinne Meier (1993) über 200m Brust, Danielle Villars (1993) und Elijah Stolz (1993) jeweils über 200m Rücken schwammen auf dritte Plätze. Dies notabene in den in der offenen Kategorie ausgetragenen Superfinals (in den einzelnen Alterskategorien gab es viele Podestplätze mit Schweizer Beteiligung). Für die besten Leistungen des ganzen Wettkampfes gab es neben einem Preisgeld von rund CHF 3'000.- noch je eine Omega Uhr im Wert von rund CHF 6'000.- Diese ging bei den Frauen an die Schwedin Magdalena Kuras über 50m Rücken in 27.64 und bei den Herren an den Norweger Alexander Dale Oen über 100m Brust in 58.75. 15.11. Biedermann schwimmt wieder Freistil-Weltrekord. (dpa) - Paul Biedermann hat beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin seinen zweiten Weltrekord binnen 24 Stunden aufgestellt. Der 23- Jährige aus Halle/Saale verbesserte über 200 Meter Freistil deutlich seine Bestmarke von vor einem Jahr. In 1:39,37 Minuten war Biedermann um erstaunliche 1,46 Sekunden schneller. Biedermann blieb damit als erster Mensch unter der 100-Sekunden- Marke. Zuvor war der Doppel-Weltmeister bereits Weltrekord über 400 Meter Freistil geschwommen. US-Superstar Michael Phelps war in Textil-Badehose bereits im Vorlauf über 200 Meter gescheitert [OmegaTiming] [Website]. 15.11. Phelps verliert Lagen-Rennen: Townsend schwimmt Weltrekord. (dpa) - Michael Phelps hat beim Kurzbahn-Weltcup der Schwimmer in Berlin das Rennen über 200 Meter Lagen klar verloren. Der US-Superstar hatte in Textil-Badehose als Zweiter keine Chance gegen den Südafrikaner Darian Townsend, der in 1:51,55 Minuten Weltrekord schwamm. Phelps hatte über 200 Meter Freistil auf das Prestige-Duell mit Weltmeister Paul Biedermann verzichtet, das der 23-Jährige aus Halle/Saale mit Weltrekord gewann. 15.11. „Traditionsgemäss“ 2 Finalplätze für Swiss Swimming am 2.Tag des FINA Weltcups. (Swiss Swimming) Auch auf der vierten Station des FINA Weltcups in Berlin gab es wieder Finalplätze am 2.Wettkampftag. Dominik Meichtry schaffte als 6. der Vorläufe sehr gute 1.43.41 – immerhin 0.6 Sekunden vor Michael Phelps. Im schnellsten Finale aller Zeiten über 200 F belegte Dominik in 1:43.89 Rang 8. Gewonnen wurden die 200 F wiederum in Weltrekordzeit durch Paul Biedermann. Patrizia Humplik kam bei ihrem 3.Einsatz in 10 Tagen über 200 Brust als Sechste der Vorläufe auf ausgezeichnete 2:23.43. Im Finale reichte es nicht zu einer Verbesserung ihrer Vorlaufszeit, Patrizia wurde 7. in 2:25.70. Wie schon gestern, gab es auch heute weitere persönliche Bestleistungen durch Daniel Rast (100 D), Carmela Schlegel (200 Br), Christian Schneiter (50 F), Ivana Gabrilo (100 Lg), Seraina Prünte (100Lg) und Marina Ribi (200 Br). Für Dominik Meichty geht die FINA Weltcup Serie mit der fünften und letzten Station vom 21.und 22.November in Singapur weiter [OmegaTiming] [Website]. 15.11. Duell mit Biedermann geplatzt. (dpa) - Die mit Spannung erwartete WM-Revanche zwischen Doppel-Weltmeister Paul Biedermann aus Halle/Saale und Superstar Michael Phelps beim Kurzbahn-Weltcup der Schwimmer in Berlin ist geplatzt. Der 14-malige Olympiasieger aus den USA verpasste mit Vollbart und in Textil-Hose als Vorlauf-Zwölfter in 1:44,07 Minuten das Finale über 200 Meter Freistil. Biedermann legte einen Tag nach seinem Weltrekord über 400 Meter in 1:42,73 Minuten die beste Zeit vor.Janne Schäfer (Heidelberg) stellte als Vorlauf-Zweite über 50 Meter Brust in 29,87 Sekunden einen deutschen Rekord auf. Die bisherige Bestmarke hielt mit 30,14 Sekunden die Essenerin Kerstin Vogel. Daniela Samulski (Essen) zog einen Tag nach ihrem Europarekord über 50 Meter Rücken als Vorlauf-Vierte in 53,05 Sekunden in den Endlauf über 100 Meter Freistil ein. Schnellste war in 52,53 Sekunden die Niederländerin Inge Dekker. Der Russe Stanislaw Lachtjuchow hat in 57,16 Sekunden im Vorlauf über 100 Meter Brust einen Europarekord aufgestellt. Die alte Bestmarke hielt mit 57,21 Sekunden der Ukrainer Igor Borysik. 14.11. Welrekordfestival in Berlin. (dpa) "Ich bin dicker geworden durch meine Pause, habe eine Dreiviertelstunde gebraucht, um in den Anzug zu kommen", sagte der 23 Jahre alte Doppel-Weltmeister Biedermann aus Halle/Saale nach gerade erst überstandenem Muskelfaserriss im Oberschenkel fest. "Das war ein richtig geiles Rennen." Biedermann blieb 1,81 Sekunden unter der sieben Jahre alten Zeit des Australiers Grant Hackett. Der Hamburger Deibler verbesserte seine Bestmarke über 50 Meter Schmetterling beim Kurzbahn-Weltcup um 26/100 auf 21,80 Sekunden. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich hier als Weltrekordler aus dem Wasser steige", erklärte Deibler. Die Essenerin Daniela Samulski markierte am Samstag als Zweite über 50 Meter Rücken in 26,21 Sekunden einen Europarekord. Rekord-Festival mit High-Tech-Hilfe Die Schwimmer nutzen ihre letzten Rekord-Möglichkeiten im High-Tech-Anzug: Sechs Welt-, zwei Europa- und sechs deutsche Bestmarken waren die beeindruckende Bilanz des ersten Weltcup-Tages. Vom 1. Januar an sind die High-Tech-Anzüge verboten. Hinterher schwamm US-Star Michael Phelps in Textil-Hose, wie sie künftig vorgeschrieben ist. Da nutzte auch der neue, der Leichtathletik nachempfundene Startblock nichts. Platz fünf über 200 Meter Schmetterling, mehr war nicht drin. Biedermann ließ der Konkurrenz nicht die Spur einer Chance. Der Zweitplatzierte Däne Mads Glaesner (3:37,75) konnte ihn nie gefährden. "Die 200 Meter werden sicherlich ein interessantes Rennen", stellte Biedermann mit Blick auf das Duell mit Phelps an diesem Sonntag fest. Phelps schwimmt hinterher Der Russe Sergej Fesikow verbesserte über 100 Meter Lagen den Weltrekord des Amerikaners Ryan Lochte schon im Vorlauf um 2/10 auf 50,95 Sekunden. Für Weltbestmarken sorgten auch Cameron van der Burgh (Südafrika) in 25,25 Sekunden über 50 Meter Brust, der Japaner Shiho Sakai in 2:00,18 Minuten über 200 Meter Rücken und die Australierin Leisel Jones in 1:03,00 Minuten über 100 Meter Brust. Europarekord schwamm in 2:02,67 Minuten der Spanier Melquiades über 200 Meter Brust. Im Sog der Weltstars markierten die deutschen Spitzenschwimmer nationale Bestmarken am Fließband. Die Wuppertalerin Sarah Poewe war nach 1:05,12 Minuten über 100 Meter Brust begeistert. "Das ist ein Super-Ergebnis, es hat richtig Spaß gemacht." Der Darmstädter Marco Koch schraubte die elf Jahre alte Bestmarke von Mark Warnecke (Essen) über 50 Meter Brust auf 26,68 Sekunden. "Die 50 Meter sind eigentlich keine Strecke für mich", sagte er, "aber dieser Rekord war einfach fällig." Theresa Michalak (Halle/Saale) holte sich beim Sieg der Chinesin Li Jiaxing über 200 Meter Lagen in 2:07,65 Minuten den Rekord von Teresa Rohmann (Erlangen). Michalak: "Ich bin völlig überrascht. Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe." Deutsche Bestmarken im Minutentakt Über 100 Meter Brust fiel die deutsche Bestzeit schon im Vorlauf im Minutentakt. Die Essenerin Caroline Ruhnau legte 1:05,55 Minuten vor, ihre Vereinskameradin Kerstin Vogel schraubte den deutschen Rekord danach auf 1:05,46 Minuten. Daniela Samulski präsentierte sich nur vier Tage nach ihrer Rückkehr aus Neuseeland in Topform. Nach deutscher Bestzeit im Vorlauf holte sie sich im Finale die kontinentale Bestmarke von Sanja Jovanovic (Kroatien). Schneller war in 26,09 Sekunden nur die Australierin Marieke Guehrer. "Jetzt bin auch auf der Kurzbahn Europarekordlerin, das ist nicht so schlecht, da ist auch der zweite Platz voll okay", sagte Samulski [OmegaTiming] [Website]. 14.11. Dominik Meichtry stark in Berlin – zweiter Landesrekord im Finale in Berlin. (Swiss Swimmin) Mit einem neuen Schweizer Rekord von 3:39.86 belegte Dominik im Finale über 400 F Freistil einen ausgezeichneten 6. Platz. Mit Weltmeister Biedermann (Sieger mit neuem WR) und Vizeweltmeister Mellouli waren immerhin die besten der Welt vertreten. „Mein Ziel mich bis Berlin kontinuierlich zu steigern ging voll auf, ich freue mich sehr auf die morgigen 200 Freistil. Die komplette Weltelite ist am Start, dies motiviert mich sehr.“ sagte Dominik nach seinem zweiten Landesrekord am heutigen Tag. Morgen ruhen die Finalhoffnungen von Swiss Swimming wiederum auf Dominik über 200 Freistil und Patrizia Humplik über 200 Brust. 12.11. Rekordgarantie durch neue Startblöcke. (sid) Das Zeitalter der High-Tech-Anzüge neigt sich dem Ende entgegen, doch eine weitere Revolution im Schwimmen soll auch in Zukunft für Weltrekorde sorgen. Durch die neuen Startblöcke mit schrägen Aufsätzen ähnlich wie in der Leichtathletik sind die Athleten auf dem Sprung in neue Dimensionen. Da die so genannten "Wunderanzüge" noch bis Jahresende erlaubt und die neuen Starthilfen seit dem Weltcup in Stockholm am Dienstag im Einsatz sind, erwarten Experten in den kommenden anderthalb Monaten Weltrekorde für die Ewigkeit. Startblöcke sind für alle gleich "Wenn man den Startblock richtig einzusetzen weiß, kann man bestimmt ein, zwei Zehntel schneller sein", sagt Kurzbahn-Weltrekordler Steffen Deibler. Der Hamburger hat bereits erste Erfahrungen damit gesammelt und ist begeistert: "Diese Entwicklung tut dem Sport gut." Dass künftig statt über "Anzug-Doping" über "Startblock-Doping" diskutiert wird, glaubt Deibler nicht: "Anders als bei den Anzügen sind die Startblöcke für alle gleich." Auch Bundestrainer Dirk Lange begrüßt den Schritt, denn: "Die Athleten wollen immer schneller schwimmen." Lange glaubt, dass ähnlich wie in Stockholm auch bei den Kurzbahn-Weltcups in Berlin am kommenden Wochenende und in Singapur (21./22. November) sowie bei der Kurzbahn-EM in Istanbul (10. bis 13. Dezember) die Rekorde nur so purzeln werden: "Vor allem auf den Sprintstrecken wird sich die Rekordjagd durch die Anzüge und den Startblock fortsetzen." Die neuen Startblöcke weisen eine stärkere Neigung auf. Durch die schrägen Zusatzteile, die am hinteren Ende angebracht sind, kann der Schwimmer beim Start mit dem optimalen 90-Grad-Winkel im Knie kräftiger abspringen. Dadurch erreichen sie eine höhere Anfangsgeschwindigkeit und tauchen zudem später ins Wasser ein. "Wir sind erfreut über die positive Reaktion der Schwimmer" Entwickelt wurden die Startblöcke von dem Schweizer Unternehmen Omega, das bei Schwimm-Großveranstaltungen offiziell als Zeitnehmer verantwortlich ist. "Wir sind stolz auf die neuen Startblöcke und sehr erfreut über die positiven Reaktionen der Schwimmer und des Weltverbandes FINA", sagte Firmen-Geschäftsführer Christophe Berthaud. Ursprünglich war die Einführung der Startblöcke bereits für die WM in Rom Ende Juli geplant. Allerdings entschied sich die FINA kurzfristig dagegen, weil noch nicht alle Verbände damit ausgestattet waren. 12.11. Starauflauf beim Schwimm-Weltcup in Berlin. (sid) Der Kurzbahn-Weltcup in Berlin am kommenden Wochenende wartet mit einem Teilnehmerfeld der Superlative auf. Insgesamt haben sich 27 Welt- und 28 Europameister sowie die Olympiasieger Michael Phelps (USA), Oussama Mellouli (Tunesien), Leisel Jones (Australien) und Liu Zige (China) gemeldet. Insgesamt sorgten die Berlin-Starter bei großen Wettbewerben für mehr als 500 Medaillen in Einzelwettbewerben. Vor allem die geplante WM-Revanche zwischen dem 14-maligen Olympiasieger Phelps und Doppel-Weltmeister Paul Biedermann sorgt für Spannung. Allerdings steht eine definitive Zusage des Hallensers, der bei der WM in Rom den unschlagbar scheinenden Amerikaner über 200m Freistil mit einem Fabel-Weltrekord entthront hatte, wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel noch aus. 100.000 US-Dollar Siegprämie In Berlin, der vierten von insgesamt fünf Weltcupstationen, gehen Teilnehmer aus 43 Nationen an den Start. Die beste Leistung wird traditionell mit einem Auto im Wert von 30.000 Euro belohnt. Die Gesamtsieger bei den Männern und Frauen erhalten jeweils 100.000 US-Dollar Siegprämie. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) wertet "seinen" Kurzbahn-Weltcup intern dadurch auf, dass alle Weltcup-Meetings neben den deutschen Meisterschaften in Essen (26. bis 29. November) als nationale Qualifikation für die Kurzbahn-EM in Istanbul (10. bis 13. Dezember) herangezogen werden. Doppel-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Britta Steffen (Berlin) jedoch hatte kürzlich wegen einer Formschwäche ihren Verzicht auf die komplette Kurzbahn-Saison mitgeteilt [OmegaTiming] [Website]. 12.11. Kurzbahn-Weltrekorde für Marshall und Zige. (dpa) - Beim Kurzbahn-Weltcup in Stockholm haben die Schwimmer weiter ihre Weltrekord-Jagd fortgesetzt. Über 50 Meter Rücken blieb Peter Marshall (USA) in 22,73 Sekunden 2/100 unter seinem Rekord vom 17. Oktober in Durban. Die chinesische Olympiasiegerin Liu Zige verbesserte über 200 Meter Schmetterling die Marke der Japanerin Yuko Nakanishi vom Februar dieses Jahres um 62/100 Sekunden auf 2:02,50 Minuten. Für Europarekorde sorgten die Britin Francesca Halsall mit 51,61 Sekunden über 100 Meter Freistil und Igor Borisik (Ukraine) in 57,21 über 100 Meter Brust [Website] [OmegaTiming]. 2.11. Weitere Finalplätze am FINA Weltcup. (Swiss Swimming) Am zweiten Tag des FINA Weltcups in Stockholm schafften Dominik Meichtry und Patrizia Humplik wie erhofft den Sprung ins Finale über ihre Spezialdisziplinen 200 Freistil und 200 Brust. Bei starker Konkurrenz war es für Beide allerdings wiederum nicht möglich, sich im Finale nochmals zu steigern. Dominik beendete sein Finale als 8. in 1:44.80 (Vorlauf 1:44.67). Patrizia wurde ebenfalls 8. in 2:25.01 (Vorlauf 2:24.08). Beide werden morgen nach Berlin weiterreisen und an der vierten Station des FINA Weltcups am 14. und 15. November nochmals auf harte Konkurrenz stossen. Swiss Swimming wird in Berlin durch 7 weitere Schwimmer(innen) vertreten sein: Marina Ribi, Seraina Prünte, Ivana Gabrilo, Carmela Schlegel, Jonathan Massacand, Daniel Rast, Christian Schneiter 12.11. Phlelps sucht nach seiner Form. (sid) Bart statt Babyface, einfache Hose statt High-Tech-Anzug: Schwimm-Superstar Michael Phelps aus den USA hat bei seiner Rückkehr ins Wettkampf-Becken nach der WM in Rom nicht nur optisch überrascht. Beim Kurzbahn-Weltcup in Stockholm präsentierte sich der Rekord-Olympiasieger wenige Tage vor der geplanten WM-Revanche gegen Doppel-Weltmeister Paul Biedermann am kommenden Wochenende in Berlin weit von seiner Bestform entfernt. Der Hauptgrund dafür war Phelps" freiwilliger Verzicht auf einen High-Tech-Anzug, der vom Weltverband FINA erst ab dem 1. Januar 2010 verboten ist. "Ohne den Anzug hatte ich das Gefühl, nackt zu sein", sagte der 24-Jährige, der anders als seine Konkurrenten nur mit knielanger Badehose schwamm: "Wir müssen uns alle daran gewöhnen. Es ist also besser, jetzt schon damit anzufangen." Am Mittwochvormittag zog Phelps ins Finale über 200m Lagen ein, verpasste jedoch über 100m Schmetterling den Endlauf. Das war ihm schon Tags zuvor in zwei von drei Rennen passiert, ehe er über 100m Lagen in 52,14 Sekunden immerhin einen dritten Platz holte. Selbst ein Ausnahmeschwimmer wie Michael Phelps kann also ohne Ganzkörperanzug aus dem Kunststoff Polyurethan keine Dominanz ausstrahlen. "Ich sollte eigentlich besser schwimmen" Doch neben diesem Wettbewerbsnachteil hatte der Amerikaner auch mit seiner eigenen Form zu kämpfen: "Ich bin nicht in bester Verfassung. Ich sollte eigentlich besser schwimmen." Ihm habe die Umstellung von der Langbahn auf die 25-m-Bahn Probleme bereitet. "Da gibt es große Unterschiede. Es kommt eine Wand nach der anderen, und immer musst du sie perfekt treffen", sagte Phelps, der zuletzt 2006 in einem Kurzbahn-Wettbewerb gestartet war. So ist auch zu erklären, dass er im Vorlauf über 100m Rücken disqualifiziert wurde, weil er nach einer Wende länger als die erlaubten 15m unter Wasser tauchte. Doch der deutsche Bundestrainer Dirk Lange warnte davor, den fünffachen Weltmeister von Rom zu unterschätzen. "Er hat in Stockholm zwar bislang keine Bäume ausgerissen, aber in Berlin wird er sich anders präsentieren", meinte Lange. Allerdings ist nun sehr fraglich, ob das Duell Phelps vs. Biedermann den hohen Erwartungen gerecht werden kann. Phelps will auch in Berlin nur in Badehose schwimmen, Biedermann wird - sofern von seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel rechtzeitig genesen - wegen der Verletzung bei den Wenden sicher Nachteile haben. Biedermann machte Phelps "zu Brei" Der Hallenser hatte bei der WM den unschlagbar scheinenden Amerikaner über 200m Freistil mit einem Fabel-Weltrekord entthront. "Er hat mich im Sommer zu Brei gemacht", sagte Phelps. Beide Rivalen treffen über 200 und 400m Freistil aufeinander. Derweil hielt die Weltrekord-Jagd mit den noch erlaubten "Wunderanzügen" und den neu eingeführten Startblöcken, die ein kräftigeres Abstoßen und damit schnellere Starts ermöglichen, unvermindert an. Am Mittwoch pulverisierte Ex-Weltmeisterin Jessica Hardy (USA) in 28,96 Sekunden über 50m Brust ihre eigene Bestmarke gleich um vier Zehntelsekunden. Bereits am Dienstag hatten die chinesische Weltmeisterin Jing Zhao über 50m Rücken (erst 26,08, dann 25,82 Sekunden), die Australierin Felicity Galvez über 100m Schmetterling (55,46) und der Brasilianer Kaio Almeida über 200m Schmetterling (1:49,11 Minuten) Welt-Bestzeiten erzielt. 11.11. Jessica Hardy schwimmt Weltrekord über 50 m Brust. (dpa) - Die amerikanische Schwimmerin Jessica Hardy hat beim Kurzbahn-Weltcup in Stockholm einen Weltrekord über 50 Meter Brust aufgestellt. In 28,96 Sekunden verbesserte sie ihre vor vier Tagen in Moskau erzielte Bestmarke (29,36) schon im Vorlauf deutlich. Damit wurden in diesem Jahr bislang 96 Schwimm- Weltrekorde erzielt. «Ich hätte nie gedacht, dass ich das schaffe und ich hätte nicht gedacht, dass es so leicht ist», sagte Hardy, nachdem sie als erste Schwimmerin über 50 Meter Brust unter 29 Sekunden geblieben war. Es war bereits die fünfte Weltbestmarke des Stockholmer Weltcup- Meetings. Zum Auftakt war die Chinesin Jin Zhao mit 26,08 Sekunden im Vorlauf und 25,82 Sekunden im Finale über 50 Meter Rücken gleich zweimal Weltrekord geschwommen. Die Australierin Felicity Galvez schraubte die Bestmarke über 100 Meter Schmetterling auf 55,46 Sekunden, der Brasilianer Kaio Almeida sorgte mit 1:49,11 Minuten über 200 Meter Schmetterling für eine Weltbestzeit. Nicht beteiligt an der Weltrekordflut in High-Tech-Schwimmanzügen ist Michael Phelps. Der 14-fache Olympiasieger aus den USA geht in Stockholm in einem Textil-Modell an den Start. Mit dem unterlegenen Material hatte der 24-Jährige keine Chancen. «Ich werde bis zum Ende meiner Karriere in diesem Modell schwimmen», sagte Phelps. Ab 1. Januar sind die High-Tech-Anzüge vom Weltverband FINA verboten. 11.11. Stefano Morini wird italienischer Nationaltrainer. (sid) Der 53 Jahre alte Stefano Morini ist neuer italienischer Nationaltrainer. Er ersetzt den vor einem Monat gestorbenen Alberto Castagnetti, der Stars wie Doppel-Weltmeisterin Federica Pellegrini und dem früheren Welt- und Europameister Massimiliano Rosolino zum Erfolg verholfen hatte. Morini, bisheriger Stellvertreter Castagnettis, wird in Verona Pellegrini trainieren. Castagnetti war am 12. Oktober in seiner Wohnung tot gefunden worden. Er war am 8. September am Herzen operiert worden, hatte sich von dem Eingriff aber gut erholt. 11.11. Phelps schwimmt mit Textilanzug hinterher. (dpa) - Zum Ende der Weltrekord-Hatz in High-Tech-Schwimmanzügen hat Michael Phelps ein Zeichen gesetzt: Der 14-fache Olympiasieger aus den USA ging in einem Textilanzug in den Vorläufen des Kurzbahn-Weltcups in Stockholm «baden» und verpasste über zwei von drei Strecken die Endläufe. Phelps startete im Gegensatz zur Konkurrenz in einem Textilanzug, der erst von 2010 an wieder vorgeschrieben ist. Mit derart unterlegenem Material hatte der 24-Jährige kaum Chancen: In 47,77 Sekunden schied er über 100 Meter Freistil im Vorlauf auf Platz 16 aus. «Ich werde für den Rest meiner Karriere in diesem Modell schwimmen», sagte Phelps zur Begründung für sein Outfit in Radler-Hosen. Anschließend wurde er im Vorlauf über 100 Meter Rücken disqualifiziert, da er nach einer Wende länger unter Wasser tauchte, als die nach dem Reglement erlaubten 15 Meter. Über die 100 Meter Lagen reichte es als Vorlauf-Siebter gerade so für das Finale: Phelps hatte mehr als eine Sekunde Rückstand auf den Vorlaufschnellsten Darian Townsend (Südafrika). Vor dem Hintergrund des Anzug-Protests droht das Duell mit Weltmeister Paul Biedermann (Halle/Saale) am Wochenende beim Weltcup in Berlin zu einem Muster ohne Wert zu werden. Der am Oberschenkel verletzte Biedermann will bis Freitag über einen Start entscheiden. Selbst wenn der 23-Jährige seinen Muskelfaserriss einigermaßen überwunden hat, so müsste er beim Start und vor allem bei über die Kurzbahn so wichtigen Wenden noch größere Nachteile gegen Phelps haben als bereits auf der Langbahn. Zum Auftakt des Kurzbahn-Weltcups in Stockholm sorgte die Chinesin Jing Zhao mit 26,08 Sekunden für einen Weltrekord über 50 Meter Rücken gesorgt. Die 19 Jahre alte Weltmeisterin auf der Langbahn in Rom blieb bereits im Vorlauf um 9/100 Sekunden unter der bisherigen Marke, die die Australierin Marieke Guehrer beim Weltcup-Meeting in Moskau aufgestellt hatte [Website] [OmegaTiming]. 11.11. Galvez und Zhao mit weiteren Weltrekorden. (dpa) - Beim Kurzbahn-Weltcup in Stockholm haben die Schwimmer in den Endläufen die Rekordjagd fortgesetzt. Zunächst verbesserte die Australierin Felicity Galvez mit 55,46 Sekunden über 100 Meter Schmetterling die Marke ihrer Teamkollegin Jessica Schipper vom 12. August dieses Jahres um 22/100 Sekunden. In ihrem Schlepptau schraubte Diane Bui-Duyet (Frankreich) den knapp vier Wochen alten Europarekord alten der Schwedin Therese Alshammar um 28/100 auf 55,83 Sekunden. Anschließend verbesserte die Chinesin Jing Zhao ihren erst im Vorlauf aufgestellte Welt-Bestmarke über 50 Meter Rücken von 26,08 auf 25,82 Sekunden. 11.11. Keine Finalteilnahme für Swiss Swimming. (Swiss Swimming) Trotz soliden Vorlaufresultaten schafften unsere beiden Schwimmer nicht den Sprung in ein Weltcup-Finale am heutigen ersten Wettkampftag des FINA Weltcups in Stockholm. Patrizia wurde über 100 Brust in 1:07.70 13. und Dominik belegte über 400 Freistil in 3:44.35 Rang 10. Die Konkurrenz in Stockholm belebt sich sichtlich. Mit der französischen und der amerikanischen Mannschaft sind weitere starke Konkurrenten am Start. Zum ganz grossen Aufeinandertreffen der meisten Stars wird es aber erst am kommenden Wochenende in Berlin kommen. Morgen starten unsere beiden Schwimmer wie schon gewohnt über 200 Brust (Patrizia) und 200 Freistil (Dominik). 10.11. Zhao Jing grandios, Phelps enttäuscht. (sid) Die Chinesin Zhao Jing hat beim Kurzbahn-Weltcup in Stockholm die Weltrekordjagd im Schwimmen fortgesetzt. Die Weltmeisterin verbesserte in 26,08 Sekunden über 50m Rücken die alte Bestmarke der Australierin Marieke Guehrer um neun Hundertstelsekunden. Guehrer hatte diesen Rekord erst am vergangenen Wochenende in Moskau aufgestellt. Dagegen verpatzte Superstar Michael Phelps aus den USA seinen ersten Wettkampf seit der WM in Rom. Der 14-malige Olympiasieger, der ohne High-Tech-Anzug schwamm, verpasste über 100 Meter Freistil in 47,77 Sekunden deutlich das Finale. Damit stand er aber nicht alleine da: Auch die Top-Sprinter Frederic Bousquet (Frankreich/47, 53), Eamon Sullivan (Australien/47,38) und Filipo Magnini (Italien/47,74) scheiterten im Vorlauf. Nach Stockholm tritt Phelps am kommenden Wochenende auch beim Weltcup in Berlin an. Dort kommt es zur WM-Revanche mit dem achtmaligen Goldmedaillen-Gewinner von Peking und Doppel-Weltmeister Paul Biedermann, sofern sich der Hallenser von seinem Muskelfaserriss rechtzeitig erholt. In Rom hatte Biedermann den unschlagbar scheinenden Phelps über 200m Freistil mit einem Fabel-Weltrekord entthront [Website] [OmegaTiming]. 9.11. Chancen auf Phelps-Biedermann-Duell gestiegen. (sid) Die Chancen auf die WM-Revanche zwischen Doppel-Weltmeister Paul Biedermann und Rekord-Olympiasieger Michael Phelps beim Schwimm-Weltcup in Berlin am kommenden Wochenende sind gestiegen. Der Hallenser Biedermann, der sich beim Trainingslager in Spanien vor einer Woche einen leichten Muskelfaserriss zugezogen hatte, liegt bei der Genesung im Zeitplan. Der Amerikaner Phelps wird in der deutschen Hauptstadt auf insgesamt fünf Strecken starten. "Wir sind alle sehr zuversichtlich, dass er schwimmen kann. Paul hat kaum noch Schmerzen und erhöht im Training die Belastungen", sagte Biedermanns Managerin Claudia Lindner dem SID. Biedermann, der bei der WM in Rom Ende Juli den unschlagbar scheinenden Phelps über 200m Freistil mit einem Fabel-Weltrekord entthront hatte, arbeitet derzeit im Training eng mit dem früheren Weltmeister und heutigen Arzt Mark Warnecke zusammen. 9.11. Die Welt-Anti-Doping-Agentur wird 10. Ungeachtet der Tatsache, dass das Dopingproblem trotz 1,2 Millionen Tests seit der Wada-Gründung 1999 in Lausanne weltweit noch immer nicht befriedigend gelöst ist, gilt die Weltpolizei des Spitzensports als Erfolgsmodell [weiter]. 9.11. FINA World Cup Stockholm (SWE), 10.-11. November [Website] [OmegaTiming]] 8.11. Drei Weltrekorde beim Weltcup. (sid) Weltrekord-Festival beim Kurzbahn-Weltcup in Moskau: Der Südafrikaner George Du Rand sorgte am Samstag in 1:47,08 Minuten über 200m Rücken bereits für die dritte Bestmarke. Zuvor hatten Ex-Weltmeisterin Jessica Hardy aus den USA in 29,36 Sekunden über 50m Brust und der Russe Jewgeni Korotischkin in 48,99 über 100m Schmetterling Weltrekorde erzielt. Du Rand verbesserte die eineinhalb Jahre alte Marke des Österreichers Markus Rogan (1:47,84) um 0,76 Sekunden. Hardy unterbot ihre erst drei Wochen alte eigene Bestleistung (29,45) um neun Hundertstelsekunden. Korotischkin war 0,08 Sekunden schneller als der Amerikaner Ian Crocker (bisher 49,07) [Website] [OmegaTiming]. 8.11. Wiederum 2 Finalplätze für Swiss Swimming. (Swiss Swimming) Auch am zweiten Tag des FINA Weltcups in Moskau konnte unser Duo ins jeweilige Finale schwimmen. Dominik konnte dabei seine Zeit über 200 Freistil aus dem Vorlauf nicht ganz bestätigen und wurde 7. in 1:44.93. Patrizia erschwamm sich heute Morgen in 2:25.33 ihren Finalplatz über 200 Brust. Leider konnte auch Sie sich am Nachmittag im Finale nicht steigern und belegte mit 2.27.06 Rang 8. Patrizia und Dominik reisen morgen weiter nach Stockholm und werden dort am 10. und 11. November am 3. Teil des FINA Weltcups teilnehmen. 7.11. Weltrekorde bei Moskauer Kurzbahn-Weltcup. (dpa) Beim Kurzbahn-Weltcup haben Marieke Guehrer (Australien) und die Ungarin Evelyn Verraszto in Moskau für zwei weitere Weltrekorde gesorgt. Zunächst verbesserte Vorjahres- Gesamtsiegerin Marieke Guehrer mit 26,17 Sekunden über 50 Meter Rücken die bisherige Marke der Kroatin Sanja Jovanovic (26,23) aus dem Dezember des vergangenen Jahres. Anschließend blieb Evelyn Verraszto in 2:06,01 Minuten über 200 Meter Lagen um 12/100 Sekunden unter dem Rekord von Kirsty Coventry (Simbabwe) vom April des Vorjahres. Mit 23,92 Sekunden kam die deutschstämmige Marieke Guehrer im Olympiabad der russischen Hauptstadt über 50 Meter Freistil zu einem zweiten Tagessieg und liegt nun hinter der führenden Therese Alshammar (Schweden) in Lauerstellung. Im vierköpfigen Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) zeigte sich Jaana Ehmcke eine Woche vor dem Heim-Weltcup in Berlin (14./15. November) in guter Form. Die Potsdamerin belegte über 800 Meter Freistil in 8:21,02 Minuten hinter der dänischen Weltmeisterin Lotte Friis (8:12,94) Platz zwei. Auf Rang drei kam die Heidelbergerin Isabelle Härle (8:30,65). Clemens Rapp (Bad Saulgau) wurde über 400 Meter Freistil Fünfter (3:45,23). Bei ihrem ersten Auftritt auf der internationalen Bühne seit ihrem Olympiasieg 2008 in Peking musste sich Leisel Jones (Australien) über 100 Meter Brust mit 1:04,61 Minuten mit Raqng drei begnügen. Der Sieg ging in 1:03,75 Minuten an Jessica Hardy (USA), die den Weltrekord ihrer Konkurrentin nur um 3/100 Sekunden verfehlte. Zweite wurde die Dänin Rikke Möller-Pedersen, die mit 1:04,43 Minuten ihren erste zwei Wochen alten Europarekord um 16/100 Sekunden verbesserte. Ebenfalls seinen seit drei Wochen bestehenden Europarekord (51,96) unterbot beim Sieg über 100 Meter Lagen mit 51,45 Sekunden der Russe Sergej Fesikow [Website] [OmegaTiming]. 7.11. Humplik und Meichtry im Final.(Swiss Swimming) Am ersten Tag des FINA Weltcup Meetings in Moskau konnten die beiden Schweizer Schwimmer ins Finale schwimmen. Patrizia Humplik belegte über 100 Brust in guten 1:07.24 den 7.Platz und schaffte damit einen soliden Auftakt ihrer internationalen Kurzbahnsaison. Dominik Meichtry wurde über 400 Freistil in 3:45.52 Sechster. Als 2. des Vorlaufs in 3:44.63 und Sieger des Weltcups vor 3 Wochen in Durban hatte er sich sicher im Finale etwas mehr ausgerechnet. Über 100 Freistil wurde Dominik in guten 48.05 11. des Vorlaufes. Am morgigen Tag schwimmen unsere beiden Vertreter ihre Lieblingsdistanzen. Patrizia die 200 m Brust und Dominik die 200 m Freistil. 6.11. FINA World Cup Moscow (RUS), 6.-7. November [Website] [OmegaTiming] 5.11. Olympiasiegerin Jones zurück im Becken. Die australische Schwimm-Olympiasiegerin Leisel Jones feiert am Wochenende nach gut 15-monatiger Wettkampfpause ihr Comeback. Die 24-Jährige bestreitet beim Meeting in Moskau ihre ersten Rennen seit den Olympischen Spielen 2008. Jones hatte nach ihren Goldmedaillen in Peking über 100m Brust und mit der 4x100m-Lagenstaffel eine Auszeit genommen, um sich auf ihre Ausbildung als Kosmetikerin zu konzentrieren und neue Motivation für die Commonwealth-Spiele 2010 in Neu-Delhi sowie Olympia 2012 in London zu sammeln. Auf dem Plan der Ex-Weltmeisterin stehen nach Moskau auch Starts bei den Meetings in Stockholm, Berlin und Singapur. 5.11. FINA World Cup 2009 – Fortsetzung in Europa. (Swiss Swimming) Der FINA Swimming World Cup 2009 findet diese Woche mit seiner 2.Station am 6. und 7. November in Moskau/RUS seine Fortsetzung. Nach einem für Dominik Meichtry sehr erfolgreichen Auftakt in Durban/RSA im Oktober, geht Swiss Swimming nun mit seinen beiden Medaillengewinnern der letzjährigen KBEM, Patrizia Humplik und wiederum Dominik Meichtry an den Start. Dominik wird nun auch auf harte europäische Konkurrenz treffen. Mit seinen Zeiten und dem Sieg von Durban hat er bewiesen, dass er auch auf der kurzen Bahn zur Weltspitze gehört. Für Patrizia ist es das erste internationale Meeting seit der WM in Rom im August. Über 100 und 200 Brust der Damen wird an den europäischen Weltcup-Stationen fast die gesamte Weltelite am Start sein. Wir wünschen unseren beiden Vertretern viel Erfolg und berichten an dieser Stelle von Ihren Resultaten. 4.11. Steffen sagt Kurzbahn-Saison ab. (eurosport) Nach dem Trainingsaufenthalt "down under" war Britta Steffens Form im Keller: Deutschlands erfolgreichste Schwimmerin verzichtet daher auf die Kurzbahn-Saison. "Ich habe einen zu hohen Anspruch an mich. Ich bin Doppel-Olympiasiegerin und - Weltmeisterin, das will ich mir nicht antun", sagte die 25-Jährige am Dienstag. "Ich will nicht als Vierte oder Fünfte anschlagen, das bin ich einfach nicht." Steffen traf die Entscheidung in Absprache mit ihrem Berliner Heimtrainer Norbert Warnatzsch und Bundestrainer Dirk Lange. "Wir haben nichts davon, wenn Britta nicht gut schwimmt", meinte Lange. Ein mehrwöchiges Trainingslager Steffens Ende September in Australien war zuvor nicht nach Wunsch verlaufen - die Entscheidung der erklärten Perfektionistin folgerichtig. Statt wie geplant mit der Gruppe um Cate Campbell, der erst 17 Jahre alten australischen alten WM-Dritten über 50 Meter Freistil, zu trainieren, war Steffen auf sich allein gestellt. Auch konnte sie sich nicht nach Plänen der zweiterfolgreichsten Schwimm-Nation richten. "Britta hat den Auftrag zu schauen, wie das australische Training aussieht", hatte Warnatzsch im Sommer erklärt, doch der Blick über den Tellerrand blieb verwehrt. Kein Start bei der EM Ursprünglich wollte Steffen die Kurzbahn-Saison in Stockholm am Dienstag und Mittwoch kommender Woche beginnen. Danach waren unter anderem Starts beim Weltcup am 14./15. November in Berlin und bei der Kurzbahn-Europameisterschaft (10. bis 13. Dezember) in Istanbul geplant. Für beide Veranstaltung bleibt dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) nun Doppel-Weltmeister Paul Biedermann (Halle/Saale) als Zugpferd. Eventuell wird die bekennende Teamplayerin Steffen für die SG Neukölln bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften auf Nebenstrecken ins Wasser springen. Studium geht vor Das nächste große Ziel ist die Langbahn-Europameisterschaft in Budapest vom 4. bis 15. August 2010. In der ungarischen Hauptstadt war Steffens Stern 2006 mit vier EM-Titeln nach zweijähriger Wettkampf-Pause aufgegangen. Nach den Siegen über die 50 und 100 Meter Freistil bei Olympia 2008 in Peking und der WM im Sommer in Rom hatte Steffen signalisiert, wieder eine komplette Kurzbahn-Saison zu bestreiten. Stattdessen wird sie sich nun verstärkt auf ihr Studium der Wirtschaftsingenieurswissenschaften konzentrieren, das 2010 beendet werden soll. Im kommenden Sommer ist dafür ein früherer Saisoneinstieg in die Langbahn-Saison möglich als bisher möglich. 2.11. Schwimmen am beliebtesten bei Australiens Kindern und Jugendlichen. In Australien ist das Schwimmen als Sport bei Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 14 Jahren am Beliebtesten, gefolgt vom Fussball und australischem Fussball [Australian Rules]. Von den 2.5 Millionen Befragten wurde Schwimmen bei 20% der Mädchen und 17% der Knaben zuerst genannt. Im Durchschnitt nehmen 19% an einem Schwimmprogramm teil. Diese Statistik erschien kurz nachdem bekannt wurde, dass Schwimmen bei den Australiern als beliebtester Sport an zweiter Stelle folgt. Die meisten schwärmen für Cricket. 1.11. Deibler verpasst Delfin-Weltrekord. (dpa) - Eine Woche nach seinem Kurzbahn-Weltrekord über 50 Meter Delfin hat Steffen Deibler einen neuen WR verfehlt. Der Lokalmatador blieb als Sieger des Hamburger Sprintcups in 22,40 Sekunden deutlich über dem Weltrekord von 22,06. Über 50 Meter Freistil schwamm Deibler in 22,00 genau eine Sekunde langsamer als bei seinem deutschen Rekord aus der Vorwoche. Zu einem dritten Erfolg kam der 22 Jahre alte Student in 1:45,81 Minuten über 200 Meter Freistil. Über die Delfin-Strecke kam es nicht zum Duell mit Ex-Weltrekordler Südafrikaner Roland Schoeman, der nicht rechtzeitig ein Visum für die Reise nach Deutschland bekam. Steffen Deibler ging über die Delfin-Distanz mit einem gummibeschichteten High-Tech-Anzug an den Start, über die Freistil-Strecke schlüpfte er in ein älteres Modell [Website mit Resultaten]. 1.11. FINA World Cup Moscow (RUS), 6.-7. November [Website] [OmegaTiming] Zurück zur [Homepage] / [an den Anfang] Oktober 200929.10. Brasilanische Schwimmerin gesperrt. Die brasilianische Schwimmerin Lorena Araujo Rezende wurde im September beim Meeting Troféu José Finkel in Florianopolis positiv auf Stanozolol (Anabolikum) getêstet und in der Folge vom Verband für 2 Jahre gesperrt. 26.10. Europarekorde durch Dänin Möller-Peterson. (dpa) - Bei den dänischen Kurzbahn-Europameisterschaften in Odense hat Rikke Möller-Peterson am Wochenenden zwei Schwimm-Europarekorde aufgestellt. Zunächst verbesserte sie über 100 Meter Brust die bisherige Marke der Russin Julia Efimowa aus dem Vorjahr um 12/100 Sekunden auf 1:04,71 Minuten. Auch über die 200-Meter-Brust-Distanz löste Rikke Möller-Peterson die Russin ab und verbesserte die bisherige Marke von 2:19,07 auf 2:18,52 Minuten. 25.10. Deibler schwimmt Kurzbahn-Weltrekord. (dpa) - Der Hamburger Schwimmer Steffen Deibler hat einen Kurzbahn-Weltrekord über 50 Meter Delfin aufgestellt. Beim internationalen Schwimmfest in Aachen blieb der Student in 22,06 Sekunden um 12 Hundertstelsekunden unter der bisherigen Bestmarke des Franzosen Amaury Levaux aus dem Vorjahr. «Das ist ja unglaublich», sagte Deibler nach dem ersten Weltrekord seiner Laufbahn. Er verbesserte später auch seinen eigenen deutschen Kurzbahn-Rekord über 50 Meter Freistil um drei Zehntelsekunden auf 21,00 Sekunden. Nur wenige Minuten später drückte die Essenerin Kerstin Vogel die deutsche Bestmarke über 50 Meter Brust auf 30,14 Sekunden. Die bisherige Marke stand seit fast zwei Jahren durch Janne Schäfer (Wolfsburg) bei 30,33 Sekunden. Dagegen verpasste Hendrik Feldwehr mit 26,72 Sekunden über ebenfalls 50 Meter Brust den fast elf Jahre alten deutschen Rekord von Mark Warnecke um zwei Hundertstelsekunden Sekunden. 22.10. Duel in the Pool. Schwimmer aus Grossbritannien, Deutschland und Italien werden sich am 18.-19. Dezember in Manchester auf der kurzen Bahn duellieren. Das alle zwei Jahre ausgetragene Duell wurde 2003 zum ersten Mal ausgetragen. Die USA gewannen bisher alle Begegnungen. Die USA schicken 18 Schwimmer, die Europäer je sechs pro Land [Website]. 21.10. Zige stellt neuen Weltrekord auf. (sid) Olympiasiegerin Liu Zige hat sich bei den chinesischen Schwimm-Meisterschaften den Weltrekord über 200 Meter Delfin zurückgeholt. Zige blieb in Jinan in 2:01,81 Minuten 1,6 Sekunden unter der alten Bestmarke, die die Australierin Jessica Schipper bei der WM im Juli in Rom aufgestellt hatte. 19.10. Antidoping Schweiz macht erstmals Blutkontrollen. Mit «Clean Water» lanciert Antidoping Schweiz erstmals ein Projekt mit Blutkontrollen und Blutpässen. Auch Schwimmer machen mit ... [weiter]. 19.10. China National Games: Beinahe-WR über 100 m Delfin. Die Olympiasiegerin Liu Zige unterstrich ihre Stärke auf der 100-m-Delfin-Strecke auf der langen Bahn an den chinesischen Spielen mit der hervorragenden Zeit von 56.07 – nur eine Hunderstel Sekunde langsamer als der in Rom von Sarah Sjøstrom geschwommene Weltekord. Es fielen zwei weitere asiatische Rekorde über 400 m Freistil bei den Frauen und über 4 x 100m Freistil bei den Männern [Report in English]. 19.10. FINA Marathon Weltcup in Dubai (Swiss Swimming) Swann Oberson erkämpfte sich an der 11. Etappe des FINA Marathon Weltcups in Dubai/UAE über 10km erneut einen Spitzenplatz und wurde nach hart umkämpften letzten Metern Fünfte. Damit belegt Sie vor dem abschliessenden Wettkampf am kommenden Mittwoch im Gesamtklassement ebenfalls Rang fünf. Swann ist über die letzten zwei Monate sechsmal die Distanz über 10 km geschwommen und konnte dadurch enorme Rennerfahrungen sammeln, und sich in der Weltspitze etablieren. Die letzte Etappe des diesjährigen Weltcups findet am 21.Oktober 2009 in Sharjah/UAE statt. 17.10. Zwei von vier Weltrekorden durch Alshammar. (dpa) In glänzender Form präsentierte sich im Kings Park Aquatic Center am FINA World Cup in Durban Therese Alshammar. Die 32 Jahre alte Schwedin verbesserte bereits im Vorlauf den Weltrekord über 100 Meter um 3/100 auf 58,51 Sekunden, verzichtete aber zugunsten der 50 Meter Schmetterling auf einen Start im Finale. Stattdessen «schmetterte» sie über diese Distanz in 24,75 Sekunden zu einer weiteren Weltbestzeit und übernahm zugleich die Führung im Weltcup. Zudem konnte sie sich über insgesamt 20 000 US- Dollar an Weltrekordprämien freuen. Über 50 Meter Brust verbesserte Jessica Hardy aus den USA in 29,45 Sekunden ihre eigene Weltbestmarke um 13/100 Sekunden. Weltrekord Nummer vier ging über 50 Meter Rücken auf das Konto von Peter Marshall (USA), der mit 22,77 Sekunden um 12/100 Sekunden unter der bisherigen Marke seines Landsmanns Randall Bal blieb. Nach der ersten von fünf Weltcup-Stationen ist der Südafrikaner Roland Schoeman der Führende in der Männer-Gesamtwertung. Nächste Station ist am 6./7. November die russische Hauptstadt Moskau. [OmegaTiming] [Website]. 17.10. Meichtry doppelt nach. (si) Der Schweizer Dominik Meichtry schwamm am zweiten Tag des Kurzbahn-Weltcups in Durban (SA) in seiner Paradedisziplin 200 m Crawl als Dritter aufs Podest. Meichtry benötigte für die acht Bahnen 1:43,78 Minuten und verpasste damit den zweiten Platz um nur 7 Hundertstel. Gold ging an den einheimischen Darian Townsend (1:42,79). Meichtry verpasste den Schweizer Rekord um 67 Hundertstel. 17.10. Sieg und Schweizer Rekord für Meichtry. (si) Dominik Meichtry siegte beim Auftaktrennen der Kurzbahn-Weltcupserie in Durban (SA) über 400 m Crwal. Er drückte seinen Schweizer Rekord um 3,5 Sekunden auf 3:42,09. Olympiafinalist Meichtry (25) nimmt somit in der aktuellen Saisonbestenliste Platz zwei hinter dem Engländer Ross Davenport ein. Durban (SA). Weltcup. Kurzbahn. 400 m Crawl: 1. Dominik Meichtry (Sz) 3:42,09 (SR, zuvor Meichtry 3:45,59). 17.10. Weltrekord durch Alshammar über 100 Meter Lagen (dpa) Bei der ersten Station des diesjährigen Kurzbahn-Weltcups hat Therese Alshammar für den ersten Weltrekord der fünf Stationen umfassenden Serie gesorgt. Die 32 Jahre alte Schwedin unterbot in Durban in Südafrika im Vorlauf über 100 Meter Lagen in 58,51 Sekunden die erst am 10. August von Emily Seebohm (Australien) aufgestellte Marke um 3/100 Sekunden. Alshammar konnte sich über eine Weltrekordprämie in Höhe von 10 000 Dollar (6700 Euro) freuen. Zuvor hatte Alshammar im Kings Park Aquatic Centre bereits mit 56,12 Sekunden für einen Europarekord über 100 Meter Schmetterling gesorgt. 14.10. FINA World Cup Durban (RSA), 16.-17. Oktober [OmegaTiming] [Website] 13.10. Comeback von Leisel Jones verzögert. Die viel erwartete Rückkehr von Leisel Jones wird sich leicht verzögern: Aus ihrem Start am FINA-World-Cup in Durban am kommenden Freitag wird wegen einer Viruserkrankung nichts. Die Weltrekordhalterin über 100 m Brust auf der Kurzbahn hätte heute mit ihrem Team nach Südafrika fliegen sollen. Jones verschob ihre Rückkehr ins Wettkampfgeschehen auf den 6. November, wenn sie am World Cup in Moskau starten will. 13.10. Alberto Castagnetti gestorben. In Italien trauert man um den gestern im Alter von 66 Jahren gestorbenen Schwimmtrainer. Er verstarb zu Hause, wo er sich von einer Herzoperation erholte. Castagnetti trainierte seit 1987 das italienische Nationalteam und war zuletzt u.a. Federica Pellegrinis Trainer. Er startete für Italien an den olympischen Spielen 1972 in München und an der ersten FINA WM 1973 in Belgrad. 11.10. Janine Pietsch bereitet Schwimm-Comeback vor. (dpa) Ein Jahr nach der Krebs-Diagnose bereitet Janine Pietsch ihr Comeback vor. Die 27 Jahre alte Weltmeisterin ist nur fünf Monate nach ihrer letzten Chemo-Therapie ins Wasser zurückgekehrt. «Ich spüre: Ich liebe das Wasser nach wie vor», sagte die Ingolstädterin der «Bild am Sonntag». Dreimal die Woche schwimmt sie mit ihrer Trainingsgruppe zwei, drei Kilometer. Ende November will Janine Pietsch beim Mannschaftswettbewerb der zweiten Liga wieder für ihren Verein SC Delphin Ingolstadt an den Start gehen. «Ich will es mal probieren», sagte sie, «ein bisschen Bammel habe ich schon.» Aber es fällt noch schwer. «Mein Körper ist nach den ganzen Behandlungen sehr kaputt», sagte Janine Pietsch, «das merke ich natürlich auch im Wasser. Ich bin reingesprungen, die ersten Meter waren so wie früher - aber dann! Es ist von der Psyche her nicht einfach zu akzeptieren, dass ich noch nicht so schnell schwimmen kann, wie vor der Erkrankung. Mir tut die ganze Muskulatur weh. Aber es macht mir auf jeden Fall wieder Spaß.» 11.10. Holländerinnen wollten Gegnerin ertränken. (si) Ein ungeheuerlicher Vorfall erschüttert derzeit den Wasserballsport in Holland. Zwei Schwestern sollen im vergangenen Jahr versucht haben, eine Gegenspielerin zu ertränken, nachdem sie ein Tor erzielt hatte. Jetzt ermittelt der Staatsanwalt von Almelo gegen die 22 und 17 Jahre alten Frauen wegen versuchten Totschlags. Die beiden Schwestern hatten die Gegnerin solange unter Wasser gedrückt, dass die Spielerin glaubte, zu sterben. Als routinierte Wasserballerin hatte sie lange vergeblich versucht, sich unter Wasser zu befreien. Nach der Rettung brauchte sie mehr als 30 Minuten, um wieder normal atmen zu können. Seitdem leidet sie an posttraumatischen Stressstörungen. Der Staatsanwalt fordert für die ältere Schwester eine Gefängnisstrafe auf Bewährung und 240 Stunden Sozialarbeit, für die jüngere 180 Arbeitsstunden. «Wasserball ist ein harter Sport. Aber so ein brutales Foul habe ich noch nie gesehen», sagte der Schiedsrichter als Zeuge. Die ältere Schwester sagte vor Gericht aus, das Opfer habe ihre jüngere Schwester unter Wasser in den Bauch getreten. Sie hätte sie nicht unter Wasser gezogen. Der Verteidiger der Schwestern hält die Reaktion des Opfers für übertrieben. Der holländische Schwimmverband hat die Schwestern bereits für drei Jahre gesperrt. Die Urteilsverkündung ist für den 22. Oktober geplant. 9.10. LEN bewilligt Omega-Startblock. Für die europäischen Kurzbahnmeisterschaften in Istanbul hat die LEN den neuen Startblock bewilligt. Er wurde von der FINA grundsätzlich schon für Beijing 2008 frei gegeben. Allerdings wurde er dann doch nicht verwendet, weil zuwenige Schwimmer ihn zuvor testen konnten. 9.10. Torres mit langer Verletzungspause. Dara Torres wird sich einer Knieoperation unterziehen müssen und 12 bis 18 Monate ausfallen. Der Eingriff werde am 20. Oktober in Boston erfolgen, erklärte die 42- Jährige. Dabei soll der dreimaligen Silbermedaillen-Gewinnerin von Beijing das linke Schienbein gebrochen und versetzt werden, damit sich um ihre von Arthritis befallene Kniescheibe eine neue Knorpelschicht bilden kann. Trotz der Operation seien die Olympischen Spiele 2012 in London weiter ein Ziel, sagte Torres, die vom deutschen Trainer Michael Lohberg betreut wird. 7.10. Schipper und Widmer beste Schwimmerin bzw. bester Trainer in Australien. Die 22-jährige Jessicah Schipper, Weltmeisterin über 200 m Delfin, wurde heute Abend in Melbourne zur besten australischen Schwimmerin gewählt. Ihr Trainer, der in Brisbane tätige Schweizer Stephan Widmer, erhielt am meisten Punkte bei der Wahl zum besten Trainer. 7.10.Athleten fordern lebenslange Doping-Sperren. Am ersten Tag der IOC-Session in Kopenhagen gingen die Athleten mit einigen Forderungen in die Offensive. Sie verlangten von den internationalen Sportverbänden einen verschärften Kampf gegen Doping sowie ein grösseres Mitspracherecht. "Die Situation ist extrem herausfordernd. Es gibt keinen anderen Weg, als Doping mit noch grösserer Entschlossenheit zu bekämpfen", sagte der frühere russische Schwimm-Olympiasieger Alexandar Popow. "Ein schweres Dopingvergehen sollte mit einer lebenslangen Sperre belegt werden", forderte der Ex-Sprintstar Frank Fredericks (Namibia), der sich als Vertreter der Athletenkommission ebenfalls zu Wort meldete. Zudem forderten die Athleten Mitbestimmung in allen wichtigen Fragen: Mitgestaltung des Wettkampfkalenders der internationalen Sportverbände, um gesundheitliche Überforderungen und Verletzungen zu vermeiden; Mitbestimmung bei Regeländerungen und technischen Veränderungen; bessere Informationen sowie grössere Unterstützung in der Aus- und Weiterbildung. IOC-Präsident Jacques Rogge kündigte die Bildung einer Trainerkommission an. Sie soll eine Stärkung des Umfelds der Athleten bewirken und die Coaches in eine grössere Verantwortung einbinden. 5.10. Lurz feiert siebten Weltcupsieg in Serie. (dpa) - Doppel-Weltmeister Thomas Lurz aus Würzburg schwimmt auf der Langstrecke weiter allen davon. Nach seinem siebten Sieg hintereinander im Marathon-Weltcup der Freiwasserschwimmer ist dem 29-Jährigen der Sieg in der Gesamtwertung kaum noch zu nehmen. Bei der neunten von elf Stationen siegte Lurz in Hongkong über die olympische Distanz von 10 Kilometern nach 1:58:22,5 Stunden und baute damit seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Für den Bundeswehrangehörigen war es der achte Sieg in der diesjährigen Serie. Nach 1:58:24,3 Stunden schlug Christian Reichert (Wiesbaden) als Zweiter an und sorgte für einen deutschen Doppelerfolg in der ehemaligen britischen Kronkolonie. Bei den Frauen kämpft Ehefrau Nadine Reichert nach ihrem fünften Rang von Hongkong (2:07:27,8) um Platz drei in der Gesamtwertung. Dieser kann ihr von 25-Kilometer-Weltmeisterin Angela Maurer (ebenfalls Mainz) streitig gemacht werden. Maurer schlug in Hongkong nach 2:07:25,6 als Vierte an. Der Sieg ging nach 2:07:18,4 an die brasilianische WM-Dritte über fünf Kilometer, Poliana Okimoto. Sie feierte ihren sechsten Weltcupsieg in Serie und kann von Platz eins in der Gesamtwertung kaum noch verdrängt werden. Die Entscheidung im Weltcup fällt in den beiden abschließenden Rennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit den Stationen Dubai (17. Oktober) und Sharjah (21. Oktober). 4.10. Rückblick SM Körper- und Sehbehinderte. Am vergangenen Wochenende fand in Nottwil LU die Schweizer Meisterschaft für Körper- und Sehbehinderte, sowie die Masters-Schweizer Meisterschaft statt. Leider schwamm von den Limmat-Sharks-Masters niemand mit. Von den Behinderten startete der 35jährige Reto Thurnherr. Mit fünf Vice-Schweizer-Meistertiteln und einem Schweizer Meistertitel ist er sehr zufrieden. Der Gewinn der 400m Freistil kam überraschend, aber verdient. In den Diziplinen 50, 100 und 200m Freistil, sowie 100m Lagen und 50m Delfin erreichte er den 2. Rang. Nach 7 Jahren Trainingsunterbruch kam Reto Thurnherr bei einigen Diziplinen nahe an seine Bestzeiten heran. 3.10. Rio de Janeiro jubelt: Olympia 2016! Historischer Triumph für Rio de Janeiro, deftiges Debakel für Chicago, schwere Niederlage für US-Präsident Barack Obama: Die Stadtschönheit an der Copacabana wurde zum Sieger im Vierkampf um die Olympischen Spiele 2016 gekürt. Zugleich schmetterten die Olympier den Versuch von Chicago und Obama ab, das bedeutenste Sportfest zum fünften Mal in die USA zu holen. Selbst die Fünf-Stunden-Blitzvisite des charismatischen Präsidenten brachte Chicago am Ende nicht den gewünschten Erfolg - sensationell blieb der Mitfavorit bereits im ersten Wahlgang auf der Strecke. Mit dem Votum für Rio hat das IOC die olympische Welt um Südamerika erweitert und dafür gesorgt, dass Brasilien mit der Fußball-WM 2014 und den Sommerspielen nun innerhalb von zwei Jahren Gastgeber der beiden bedeutensten Sportveranstaltungen ist. 2.10. WADA gibt Dopingliste 2010 bekannt. Auf der [WADA-Website] ist die Liste der ab 1.1.2010 gültigen Dopingsubstanzen veröffentlicht worden. Die Änderungen betreffen die Substanzen Salbumatol, Pseudoephedrin und das Testosteron/Epitestosteron-Verhältnis. 1.10. Schwimm-Olympiasiegerin Henry tritt mit 25 zurück. (dpa) Australiens Olympiasiegerin Jodie Henry verabschiedet sich endgültig vom Schwimmsport: Die 25-Jährige gab ihren Rücktritt bekannt. Henry leidet an einer chronischen Beckenverletzung und konnte deshalb seit zwei Jahren keine internationalen Wettkämpfe mehr bestreiten. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen hatte sie über 100 Meter Freistil sowie in beiden Freistil-Staffeln die Goldmedaille gewonnen. Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Montreal und 2007 in Melbourne holte Jodie Henry jeweils zwei Titel. Ihr chronisches Beckenleiden, das auf eine Muskelschwäche zurückzuführen ist, war jedoch immer schlimmer geworden. Dadurch konnte Henry sowohl an den Olympischen Spielen 2008 in Peking als auch an der WM 2009 in Rom nicht teilnehmen. 1.10. Steffen und Biedermann: Kritik an Dopingkontrollen. (dpa) Deutschlands Vorzeige-Schwimmer Britta Steffen und Paul Biedermann sehen durch Dopingkontrollen ihre persönliche Freiheit zunehmend eingeschränkt. Beide Doppel-Weltmeister von Rom erkennen zwar die Notwendigkeit der Kontrollen an, beklagen aber in Interviews auch die Nachteile durch die peniblen Vorschriften über die Bekanntgabe des genauen Aufenthaltsorts der Schwimmer. «Allein der Zeitaufwand ist enorm und mit allgemeinen Bürgerrechten hat das auch wenig zu tun», sagte Britta Steffen der Zeitschrift «Unicum». Die Doppel-Olympiasiegerin aus Berlin über 100 und 50 Meter Freistil fügte hinzu: «Wenn ich Leuten erzähle, wie das mit den Dopingkontrollen abläuft, können die das gar nicht glauben.» Einen «gefährlichen Trend» sieht Paul Biedermann beim Dauerthema Doping. «In Deutschland wird jeder sportliche Erfolg hinterfragt. Ob wir vielleicht mehr oder besser trainiert haben, will keiner wissen», sagte der 23-Jährige aus Halle/Saale der «Sport Bild» in einem Interview. «Demnächst werden uns noch Fußfesseln angelegt, damit die Doping-Tester ständig wissen, wo wir sind. Dann werden wir schlimmer behandelt als Schwerverbrecher auf Freigang.» Zurück zur [Homepage] / [an den Anfang] September 200929.9. IOC verlängert Vertrag mit Omega bis 2020. Das Internationale olympische Komitee hat bekannt gegeben, dass der Partnerschaftsvertarg mit Omega Zeitmessung bis 2020 verlängert wird. Damit wird Omega für die olympische Zeitmessung von insgesamt 29 Spielen verantwortlich gewesen sein. 29.9. IOC wählt Austragungsort der OS 2016. In Kopenhagen findet vom 1. bis 9. Oktober der 121. olympische Kongress statt. Unter anderem wird am 2. Oktober der Austragungsort der olympischen Spiele 2016 gewählt und bekannt gegeben. Einer der folgenden vier Bewerberstädte wird das grosse Los ziehen: Chicago (United States), Tokyo (Japan), Rio de Janeiro (Brazil) oder Madrid (Spain). 29.9. Thorpe verzichtet auf Klage. (dpa) Ian Thorpe verzichtet auf eine Verleumdungsklage gegen die französische Sport- Tageszeitung «L'Equipe». Das wurde in Sydney bekannt. Während der Weltmeisterschaften 2007 in Melbourne hatte das Blatt Doping-Vorwürfe gegen den zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr aktiven Athleten erhoben. Die australische Anti-Doping-Agentur ASADA und der Weltverband FINA hatten Thorpe von diesem Verdacht freigesprochen. Thorpe hatte am Schlusstag der WM eingeräumt, dass eine im Mai 2006 bei ihm entnommene Dopingprobe «außergewöhnlich hohe Werte» von Testosteron und eines Wachstumshormons aufgewiesen habe. Diese seien in seinem Körper aber auf natürlich Weise produziert worden. Thorpe hatte in diesem Zusammenhang auch auf eine Handoperation im Jahr 2006 hingewiesen. 29.9. Jonty Skinner unterstützt British Swimming. British Swimming hat [Jonty Skinner], einen der weltbesten Athletenförderer, im Hinblick auf London 2012 engagiert. Seine Aufgabe wird als 'Technischer Berater' umschrieben. Skinner wurde bekannt für die Anwendung wissenschaftlicher Methoden im Schwimmen. Er hat 30 Jahre Erfahrung als Trainer und unterstützte u.a. 17 Goldmedaillengewinner bei der Vorbereitung auf olympischen Spiele. Während Jahren war er der Leiter von 'Performance, Science and Technology' von US Swimming. Der gebürtige Südafrikaner, der in den USA trainierte, verbesserte 1976 die Weltrekorde über 50 und 100 m Freistil, welcher 5 Jahre überlebte. Wegen den Sanktionen gegen Südafrikas Apartheidpolitik konnte er nie an olympischen Spielen starten. 27.9. Biedermann befürwortet Verbot der High-Tech-Anzüge. (sid) Der deutsche Schwimmstar Paul Biedermann hält die Abkehr von den High-Tech-Anzügen trotz der zuletzt aufgekommenen Kritik nach wie vor für richtig. "Ich denke, das ist der richtige Schritt", sagte der Doppel-Weltmeister von Rom der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: "Die wären vielleicht noch zwei, drei Jahre der große Aufreger gewesen und dann hätte man sich gefragt, was man denn noch verbessern könnte. Und dann hätten wir vielleicht alle Propeller auf dem Rücken gehabt." Nach der Rekord-Inflation hatte der Weltverband FINA entschieden, die umstrittenen High-Tech-Anzüge ab dem 1. Januar 2010 zu verbieten. Danach werden nur noch Badehosen und Badeanzüge in Textil bis oberhalb der Knie erlaubt sein. Bei den Frauen müssen die Anzüge schulterfrei sein. Weltmeister und Olympiasieger Aaron Peirsol (USA) hatte zuletzt erklärt, dass er die Entscheidung inzwischen für falsch hält: "Am Anfang war ich auch skeptisch. Aber es hat jedem Schwimmer geholfen, nicht nur den Top-Leuten. Ich sehe nichts, was falsch daran ist." 24.9. Deutsche Schwimmer räumen bei Athleten-Wahl ab. (sid) Die Erfolge der deutschen Schwimmer bei der zurückliegenden WM in Rom haben bei der vom europäischen Verband LEN durchgeführten Wahl der "Athleten des Jahres" ihren Niederschlag gefunden. Die deutschen Weltmeister setzten sich in vier Kategorien durch. Britta Steffen und Paul Biedermann gewannen die Wahlen im Bereich Beckenschwimmen, Angela Maurer und Thomas Lurz siegten bei den Abstimmungen in der Kategorie Langstreckenschwimmen. Wasserspringer des Jahres sind Tania Cagnotto (Italien) und der Engländer Thomas Daley. Außerdem erhielten die Russin Natalja Ischenko (Synchronschwimmen), der Serbe Filip Filipovic und die Niederländerin Iefke van Bentum (beide Wasserball) die Auszeichnung. Die Wahl wurde unter Vertretern der europäischen Verbände und Journalisten durchgeführt. Der europäische Verband gab zudem bekannt, dass die Wasserball-EM im Jahr 2012 in Eindhoven stattfinden wird. Die EM der Synchronschwimmerinnen wird 2011 im englischen Gloucester ausgetragen. 23.9. LEN gibt sich die Ehre für den letzten Anzugszirkus. Die LEN wird die neuen Anzugsregeln nicht vor dem 1.1.2010 anwenden, dem offiziellen "Rückschrittsdatum" gemäss FINA. Diesen Entscheid fällte die LEN nach heftigen Diskussionen am vergangenen Wochenende in Kopenhagen, nachdem Frankreich vorschlug, dem Beispiel Kanadas, den USA, vielen Wettkampfveranstaltern und Frankreichs selber zu folgen. Das bedeutet ,dass der letzte Anzugszirkus im Schwimmsport an den Kurzbahn-Europameisterschaften in Istanbul ausgetragen werden wird. Die LEN fand, es wäre unfair, die neuen Anzugsregeln auf internationalem Parkett bereits dann einzuführen, wenn andere Nationen noch gemäss geltender Regelung schwimmen. Kanadas Schritt gilt ja nur für die Wettkämpfe im eigenen Land; im Ausland dürfen die Kanadier jeden heute bewilligten Anzug tragen. Dass die Anzugshersteller gemäss Argumentation der LEN noch nicht mit einer neuen Kollektion bereit sein, ist weder stichhaltig noch glaubwürdig. Wo immer man hinschaut, tragen Schwimmerinnen und Schwimmer im Training textiles Material, und zwar etwa so geschnitten, wie es ab 2010 gefordert wird. In allen Läden sind die Kollektionen 2007 noch erhältlich. Darüber hinaus werden die zwei Wochen zusätzliche Zeit über Weihnachten/Neujahr wohl kaum ausschlaggebend sein. Paradox ist, dass die Franzosen sich in textilen Badehosen am 4.-6.12. in Chartres qualifizieren müssen, dann in Istanbul aber im glänzenden Kunststoff baden gehen können - falls der Verband ihnen das gestattet. 22.9. Geklaute Goldmedaille nach 25 Jahren gefunden. (sid) 25 Jahre nach dem Diebstahl ist eine olympische Goldmedaille der australischen Schwimm-Ikone John Konrads von 1960 wieder aufgetaucht. Nachdem ein US-Sammler vor Abschluss eines Internet-Handels mit einer Australierin Kontakt zu dem inzwischen 67-Jährigen hergestellt und sich nach der Rechtmäßigkeit des Geschäfts mit der Medaille für Konrads 1500-m-Sieg 1960 in Rom erkundigt hatte, stellte die Polizei das 1984 entwendete Edelmetall sicher. Die Beamten konnten auch Konrads' 15 weitere gestohlenen Plaketten beschlagnahmen. Nach Angaben der Behörden versicherte die vermeintliche Hehlerin bei ihrer Vernehmung jedoch glaubhaft, die Medaillen vor zehn Jahren guten Glaubens in einem Souvenir-Shop in Brisbane gekauft zu haben und nicht mit dem Diebstahl in Verbindung zu stehen. Konrad, der vor Olympia 1960 als 15-Jähriger alle Weltrekorde von 200 bis 1500 m gebrochen hatte, überließ sämtliche Medaillen Australiens Nationalem Sportmuseum in Melbourne. Nach Angaben der Melbourner Zeitung The Age sollen die Plaketten einen Gesamtwert von umgerechnet gut 60.000 Euro besitzen. 21.9. Guiness-Weltrekord durch Open-Water-Staffel. Die 220-köpfige Mannschaft des irischen [Newry Triathlon Clubs] verbesserte in Camlaugh den Weltrekord für die längste von einer Staffel im Freiwasser geschwommene Strecke. In rund 10 Tagen (232 Stunden, 52 Minuten und 30 Sekunden) verbesserten sie den alten Rekord von 480 auf 685.5 km. 21.9. Ryan Lochte US-Schwimmer des Jahres. An der Jahresversammlung von US Swimming wurde Ryan Lochte zum US-Schwimmer des Jahres gewählt. Lochte gewann an den Weltmeisterschaften fünf Medaillen, davon viermal Gold. Sein Teamkamerad Michael Phelps erhielt den Preis für die beste Leistung des Jahres, nämlich den dramatischen Sieg über 100 m Delfin an den WM. 20.9. Anzugsverbot gilt in Kanada und USA früher. Swimming Canada teilte mit, dass bereits ab 1. September alle an Wettkämpfen getragenen Schwimmanzüge mit den erst ab 1.1.2010 geltenden FINA-Regeln übereinstimmen müssen. "Wir wollen, dass unsere Athleten auf dem richtigen Fuss in die neue Saison starten", sagte Pierre Lafontaine, Swimming Canada CEO und Nationaltrainer. "Mit dieser in den September vorgezogenen Massnahme geben wir den Schwimmern Zeit, sich an die Technologieänderung anzupassen, und sich für die grossen Wettkämpfe schon dieses Jahr vorzubereiten." Gleichermassen beschlossen die Delegierten gestern an der US-Swimming-Jahresversammlung, dass die neuen Regeln an von US Swimming sanktionierten Wettkämpfen schon ab dem 1. Oktober gelten. Danach müssen alle Anzüge aus Textilien bestehen und dürfen bei Männern nicht über den Bauchnabel und unter die Knie reichen. Bei Frauen dürfen sie nicht den Nacken und die Knie bedecken und müssen die Schultern freilassen. 20.9. Davies gibt den Pool auf. Stattdessen will der walisische Schwimmer sich im Hinblick auf Olympia 2012 möglicherweise auf das 10-km-Rennen im Freiwasser fokussieren. An den Commonwelath Games 2010 in Delhi [Website] werde er wahrscheinlich zum letzten Mal über 1500 m starten, falls er seine Ziele dort nicht erreiche. Davies verpasste an den diesjährigen Weltmeisterschaften die Medaillenränge in seinem Lieblingsrennen. Der 24-Jährige katapultierte sich ins Weltgeschehen des Schwimmsports, als er 2004 in Athen mit Europarekord Bronze holte. 2006 gewann er zwar an den Commonwealth Games Gold, aber in Beijing 2008 ging er wieder leer aus. 20.9. European Masters Swimming Championships, Cadiz, 15.-19.9.2009: [Website] [Resultate] 20.9. FINA Worldcup von Rio de Janeiro abgesagt. Der World Cup in Rio de Janeiro vom 23.-25. Oktober wurde ohne Grund abgesagt, und ohne Ersatz. Der Wettkampfkalender der Worldcups sieht danach gemäss [FINA] folgendermassen aus: Durban (RSA), 16.-17. Oktober [OmegaTiming] [Website] Moscow (RUS), 6.-7. November [OmegaTiming] Stockholm (SWE), 10.-11. November [OmegaTiming] Berlin (GER), 14.-15. November [OmegaTiming] [Website] Singapore (SIN), 21.-22. November [OmegaTiming] [Website] Brasiliens Absage ist etwas merkwürdig im Hinblick auf die Bewerbungsabsichten des Landes für die olympischen Spiele 2016. 18.9. Genug vom Schwimmen: Manaudou hört offiziell auf . (dpa) - Eine der schillerndsten Figuren des Welt-Schwimmsports hat keine Lust mehr: Laure Manaudou, Frankreichs Olympiasiegerin von Athen 2004, beendet schon im Alter von 22 Jahren ihre sportliche Karriere. «Es war keine schwere Entscheidung, sie ist langsam gereift», sagte sie der Zeitung «Le Parisien». «Ich habe heute andere Interessen, ich genieße das Leben», sagte sie. Sie fühle sich frei und habe Lust, Neues zu entdecken. Die «schöne Laure», wie sie in der Schwimm-Szene ihrer phänomenalen Ausstrahlung wegen genannt wurde, will das Leben genießen und im Trainingsbecken keine Kacheln mehr zählen. Olympiasiegerin 2004, Weltmeisterin 2005 und 2007, vierfache Europameisterin von Budapest 2006 - die sportliche Vita der Laure Manaudou ist eine Fülle herausragender Erfolge: «Ich habe alle Titel gehabt, ich habe mehr erreicht, als ich mir habe träumen lassen.» Sie bedaure nicht, dass sie jahrelang so hart für den Erfolg gearbeitet habe. Aber nun habe sie keine Lust mehr dazu. «Es klingt vielleicht albern, aber ich konnte mich fast nie frisieren oder schminken, weil ich zweimal täglich geschwommen bin», sagte sie. Sie hatte nur das Schwimmen. Schon früh trennte sich Laure Manaudou von ihren Eltern, begab sich ganz in die Hände ihres früheren Trainers Philippe Lucas und eines Anwalts, die beide mit Akribie und Härte daran arbeiteten, dass aus dem Talent Manaudou ein Superstar wurde. Und das wurde die am 9. Oktober 1986 in Villeurbanne geborene Athletin: Zwischen 2004 und 2007 war sie kaum zu bezwingen. Doch nach ihren WM-Titeln von Melbourne 2007 über 200 und 400 Meter Freistil fiel sie in ein Loch, hatte enorme Motivationsprobleme. Die «Diva des Schwimmens» wurde sie genannt, auch «die Frau mit dem Modelgesicht». Werbeverträge ließen das Jahreseinkommen des französischen Superstars auf geschätzte 1,5 Millionen Euro steigen. Sie verließ ihren langjährigen Trainer und das Land, ging nach Italien, um näher bei ihrem Freund, dem italienischen Schwimmer Luca Marin, sein zu können. Doch die Beziehung, der ein regelrechter «Rosenkrieg» folgte, ging in die Brüche, ihr neuer Verein in Turin warf sie raus. Ein sehr intimes Manaudou-Video wurde im Internet verbreitet - sie machte ihren Ex Marin, der eine Liaison mit Italiens Topstar Federica Pellegrini eingegangen war, dafür verantwortlich. Bei den Spielen in Peking erlebte sie ein Waterloo. Siebte über 100 Meter Rücken, Achte über 400 Meter Freistil, Halbfinal-Aus über 200 Meter Rücken - aus top wurden Flops. Eine Auszeit wolle sie nehmen, kündigte sie im Januar 2009 an: «In meinem Kopf ist meine Karriere noch nicht zu Ende.» Sie wolle bis London 2012 weitermachen. Reisen wollte sie, «all das machen, was ich nie tun konnte, als ich noch trainiert habe». Jetzt ist Schluss. Doch es wird auch leer sein in Laure Manaudou, deren Leben fast exklusiv dem Schwimmen gewidmet war. «Es ist schwierig, wie vermutlich für alle Sportler, die keine andere Ausbildung haben», sagte die «Weltschwimmerin» von 2007. Regelrecht schüchtern sei sie, wenn sie Kontakt mit Menschen hatte, die nicht aus der Schwimm-Szene kamen. Jetzt muss die 22-Jährige neue Lebensinhalte finden. 18.9. Deutsche Schwimmer selbstbewusst auf die Kurzbahn. (sid) Mit den Doppel-Weltmeistern Britta Steffen und Paul Biedermann an der Spitze sowie deutlich gestiegenem Selbstbewusstsein startet der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) in die Kurzbahnsaison. "Wir sind uns unserer neuen Rolle im Weltschwimmsport bewusst und wollen uns der Konkurrenz stellen", sagt Bundestrainer Dirk Lange. Erstmals werden die Ergebnisse der am 16. und 17. Oktober in Durban/Südafrika beginnenden Weltcupserie neben den deutschen Meisterschaften in Essen (26. bis 29. November) zur Nominierung für die Kurzbahn-EM in Istanbul (10. bis 13. Dezember) herangezogen. Spannung verspricht vor allem der Weltcup in Berlin am 14. und 15. November, wenn der DSV auch mit seinen Vorzeige-Schwimmern Steffen und Biedermann an den Start geht. In Berlin könnte es auch zur WM-Revanche zwischen Biedermann und US-Superstar Michael Phelps kommen, der sich in Rom über 200 m Freistil dem Deutschen geschlagen geben musste. Weltrekord-Flut wird weitergehen Auch in der Kurzbahnsaison ist mit einer Weltrekord-Flut zu rechnen, da die High-Tech-Anzüge noch bis Ende des Jahres erlaubt sind. Zudem sollen in Stockholm (10. und 11. November) erstmals die neuen Startblöcke zum Einsatz kommen. Sie versprechen durch ihre stärkere Neigung und bessere Abdruckflächen höhere Eintauchgeschwindigkeiten. Weitere Weltcup-Stationen sind Moskau (6./7. November) sowie zum Abschluss Singapur (21./22. November). 16.9. Steffen sucht Herausforderung. (dpa) - Schwimm-Star Britta Steffen denkt auch als Doppel- Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin nicht ans Aufhören. «Bis Olympia 2012 in London will ich weitermachen», sagte die 25-Jährige der «Sport Bild». «London 2012 klingt für mich reizvoll, weil meine Eltern versprochen haben, dort zuzuschauen, wenn ich starten sollte. Meine Eltern waren noch nie auf einem internationalen Wettkampf. Dafür lohnt es sich doch», hatte die Berlinerin schon bei der WM im Juli in Rom der Deutschen Presse-Agentur dpa erklärt. «Definitiv ist nur, dass Britta bis London weitermacht. Was danach ist, werden wir sehen», sagte Steffens Managerin Regine Eichhorn. Jetzt will Britta Steffen erst einmal bei einem vierwöchigen Australien-Aufenthalt ihr Englisch aufbessern. Am 20. September geht der Flieger nach Brisbane. Für London, wahrscheinlich der Schlusspunkt ihrer großen Karriere, macht sich Britta Steffen vor allem Gedanken über ihre Eltern. «Meine größte Angst ist: Sie haben die Reise gebucht, und ich qualifiziere mich nicht.» Ihr Ziel bleibt auch nach ihren Weltrekorden von Rom das «perfekte Rennen». Steffens nächste Ziele sind der Weltcup im November in Berlin, die Kurzbahn-EM im Dezember in Istanbul und die Europameisterschaften 2010 in Budapest. «Ich werde älter und war beim 100-Meter-Finale in Rom schon die Älteste. Doch mir ist klar, dass ab sofort zweite, dritte und vierte Plätze dennoch nichts mehr wert sind. Wenn ich bei der Schwimm-EM Silber hole, dann wird mich die Öffentlichkeit zerreißen. Da wird keiner über Silber jubeln. Das ist mir bewusst», sagte die Olympiasiegerin der «Sport Bild». Aber sie will nicht kneifen, das Schwimmen macht ihr einfach Spaß. Steffen: «Nichts mehr beweisen zu müssen, ist auch eine schöne Motivation. Aller Voraussicht nach wird die Zeit ohne Leistungssport in meinem Leben noch sehr lang sein.» 10.9. Trickett mit Rücktritts-Gedanken. (dpa) Australiens Schwimmstar Lisbeth Trickett legt eine längere Pause ein und denkt über ihren Rücktritt nach. "Ich liebe das Schwimmen, mal sehen, wie ich in ein paar Monaten darüber denke. Im Moment ist Rücktritt ein Gedanke, steht aber noch nicht fest", sagte die fünfmalige Weltmeisterin von 2007. Die 24-Jährige hatte im Sommer bei der WM in Rom zum ersten Mal seit fünf Jahren keine Goldmedaille bei einem Großereignis gewonnen. In einem nicht konkurrenzfähigen Schwimm-Anzug reichte es zu einer Silber- und zwei Bronzemedaillen. Über 50 und 100 Meter Freistil unterlag sie jeweils der Berlinerin Britta Steffen. Bereits nach ihren beiden Olympiasiegen 2008 in Peking hatte Trickett über ihren Rücktritt nachgedacht. Durch einen Trainerwechsel und den Umzug von Brisbane nach Sydney hatte sie sich aber wieder neu motiviert. Ihr neuer Trainer Grant Stoelwinder schätzte die Chancen für einen Abschied Tricketts vom Leistungssport mit "50:50" ein. 10.9. Speedo verlängert mit Phelps bis 2013. (dpa) Speedo bleibt bis zum Jahr 2013 Ausrüster von Schwimm-Superstar Michael Phelps. Das gab der Konzern bekannt. Der Sportartikel-Hersteller, der Phelps seit 2001 unter Vertrag hat, zahlt künftig für jeden Weltrekord des 14-maligen Olympiasiegers 10 000 Dollar an die Phelps- Foundation. Phelps hat angekündet, die gleiche Summe dazuzugeben. Der Amerikaner hatte seine Stiftung im Vorjahr gegründet, um den Schwimmsport populärer zu machen. Als Startkapital hatte er die eine Million Dollar genommen, die er von Speedo für seine acht Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Peking bekam. In diesem Sommer hatten Phelps und sein Trainer Bob Bowman die Ausrüsterfirma mehrfach kritisiert, weil sie im Kampf um die schnellen Schwimm- Anzüge nicht mithalten und Phelps deshalb noch mit seinem LZR-Modell des Vorjahres schwimmen musste. 10.9. Keine positiven Dopingproben bei Schwimm-WM. (sid) Alle 391 Dopingtests bei der Schwimm-WM in Rom waren negativ. Das gab der Internationale Schwimmverband (FINA) am Mittwoch bekannt. Im Schwimmen wurden 252, im Langstreckenschwimmen 30, im Springen 33, im Synchronschwimmen elf und im Wasserball 65 Kontrollen durchgeführt. Die Proben werden aufbewahrt, damit sie mit neuen Methoden später noch einmal analysiert werden können. 9.9. Thomas Lurz eilt im Weltcup von Sieg zu Sieg. (dpa) - Doppel-Weltmeister Thomas Lurz ist auf dem besten Weg zum Gesamtsieg im Marathon-Weltcup der Langstreckenschwimmer. Bei der siebten von elf Stationen feierte der 29 Jahre alte Würzburger in New York seinen vierten Sieg hintereinander und den insgesamt fünften Saison-Erfolg. Im Schatten der Skyline von Manhattan und unweit der Freiheitsstatue verwies der Weltmeister von Rom auf der olympischen Zehn-Kilometer-Distanz nach 1:47:41,5 Stunden den Russen Wladimir Diatschin (1:47:43,5) und den WM-Dritten Francis Crippen aus den USA (1:47:43,9) auf die Platz zwei und drei. «Der Gesamtweltcup fehlt noch in meiner Titelsammlung, aber heute war das Rennen ganz schön schwer in einem ständigen Auf und Ab von Wellen», sagte Lurz. Glück hatte er, als er gegen eine Felsklippe gedrückt wurde, aber unverletzt blieb. Mit seinem Sieg in New York baute Lurz seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus und ist kaum noch einzuholen. Dagegen muss Angela Maurer (Mainz) bei den Frauen ihre Hoffnungen auf den Hattrick in der Gesamtwertung nach Erfolgen 2007 und 2008 begraben. Die 25-Kilometer-Weltmeisterin von Rom belegte beim erneuten Sieg der Gesamt-Führenden Poliana Okimoto (2:04:40,8) aus Brasilien nach 2:05:24,6 Stunden wie schon in der Vorwoche in Kopenhagen den dritten Platz. Das nächste Rennen findet am 20. September in Chun An in China statt. 4.9. Miller entgeht Haftstrafe. Ex-Weltmeister Scott Miller ist wegen seiner Drogenprobleme zu 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Der Olympiazweite von 1996 entgeht somit einer Haftstrafe. Nach seinen Drogen-Eskapaden ist Scott Miller mit einer milden Strafe davongekommen. Der Olympiazweite von Atlanta 1996 wurde zu 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt, nachdem er sich unter anderem schuldig bekannt hatte, Ecstasy an einen Freund weitergegeben zu haben. Miller war im April 2008 verhaftet worden, nachdem die Polizei in einer Lagerhalle in Sydney eine gestohlene Tablettenpresse gefunden hatte. Der 34-Jährige musste sich danach wegen Handels mit Dopingmitteln (Steroide) und Drogen (Ecstasy) sowie wegen unerlaubten Besitzes eines Revolvers vor Gericht verantworten. Richter Greg Woods nahm als mildernde Umstände an, dass der ehemalige Kurzbahn-Weltmeister über 100 m Delfin vor 2004 nichts mit Drogen oder Alkohol zu tun hatte. Miller erklärte, dass er nach dem verletzungsbedingten Ende seiner Karriere mit Rauschmitteln "den Schmerz betäuben wollte". Über das milde Urteil des Bezirksgerichts war Miller erleichtert: "Ich bin nur froh, dass es vorbei ist." 2.9. Lurz mit drittem Erfolg in Serie. (sid) Doppel-Weltmeister Thomas Lurz hat im Marathon-Weltcup der Freiwasserschwimmer seinen dritten Erfolg in Serie gefeiert. In Kopenhagen gewann der 29-Jährige über 10 Kilometer in 1:57:40 Stunden und übernahm nach seinen Siegen in Warna und Annecy Mitte August auch die Weltcup-Gesamtführung. Hinter Lurz belegten der Bulgare Petar Stoitschew (1:57:43) und der Russe Sergai Bolschakow (1:57:44) die weiteren Plätze. Für Lurz war es bei seiner vierten Teilnahme im Marathon-Weltcup bereits der vierte Sieg. Bei den Frauen siegte die Brasilianerin Poliana Okimoto in 2: 05:17 Stunden. Das nächste Rennen der Serie findet am 6. September im Hudson River vor New York über ebenfalls 10 Kilometer statt. 2.9. Asiatische Rekorde. An den chinesischen Meisterschaften sind zwei asiatische Rekorde verbessert worden: Shi Rundong verbesserte seine eigene Bestmarke über 50 m Freistil von 22.13 auf 21.95. Ji Liping brach den Rekord über 100 m Brust, der seit den olympischen Spielen 2004 von Luo Xuejuan gehlten wurde, von 1:06.64 auf 1:05.32. |
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