Swim News Januar bis April 2010

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April 2010

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30.4. Sonja Schöber gesperrt. (spox) Das Anti-Doping-Schiedsgericht des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) hat Olympiateilnehmerin Sonja Schöber für ein Jahr gesperrt. Das Urteil gegen die frühere deutsche Meisterin von der SG Dortmund gab der DSV am Donnerstag bekannt. Die Sperre erfolgt rückwirkend, damit wird die 24-Jährige ab dem 6. November 2010 wieder startberechtigt sein. Die Athletin hat angekündigt, die Sperre nicht anzufechten. Schöber war eine Woche vor den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften im November 2009 wegen auffälliger Testosteron- bzw. Epi-Testosteronwerte vorläufig aus dem Verkehr gezogen worden. Sie hatte damals ihre Unschuld beteuert. "Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Ich werde seit zwölf Jahren regelmäßig untersucht. Noch nie hat es bei mir Auffälligkeiten gegeben. Ich will mithelfen, dass die Sache schnell und sauber aufgeklärt wird", sagte Schöber vor einem halben Jahr. Sie sei im Trainingslager nicht nur geschwommen, sondern auch sehr viel gelaufen, weil sie ihr Körpergewicht habe reduzieren wollen. "Ich habe abends keine Kohlehydrate, sondern nur noch Eiweiß gegessen und fünf bis sechs Kilo abgenommen. Ich weiß nicht, ob das ein Grund für die erhöhten Werte sein kann", sagte Schöber. Zudem habe sie seit ihrem 14. Lebensjahr zu wenig weibliche Hormone. Schöber war 2007 deutsche Meisterin über 100m Brust und ist Mitglied des B-Kaders sowie des Perspektivkaders für Olympia 2012 in London. Bei Olympia in Peking war sie in den Vorläufen ausgeschieden, an der WM in Rom hatte sie nicht teilgenommen.
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29.4. Olympia-Helden Sonderbotschafter der Jugendspiele. (dpa) - 26 Olympia-Helden, darunter US-Schwimm-Legende Michael Phelps und die russische Stabhochsprung-Königin Jelena Issinbajewa, sollen als Sonderbotschafter den Erfolg der ersten olympischen Jugendspiele garantieren. IOC-Präsident Jacques Rogge erhofft sich durch das Mitwirken der Idole einen prägenden Einfluss für den sportlichen Nachwuchs. «Wir wollen, dass die Kids unsere Botschaft verstehen», erklärte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Dubai. Knapp 3600 Athleten zwischen 14 und 18 Jahren werden sich beim ersten Jugend-Festival unter den olympischen Ringen vom 14. bis 26. August in Singapur präsentieren. Vor allem in den Bereichen Doping-Aufklärung, Verantwortungsbewusstsein im Sport und in der Gesellschaft will Rogge bei den Olympioniken der Zukunft punkten. Die Talente sollen möglichst früh die olympischen Werte verstehen und leben. «Wir sind Idealisten, aber wir leben in der Realität», sagte der Belgier, «wir haben die Pflicht, die Kinder zu erziehen.» Dabei ist dem ehemaligen Chirurgen besonders die Doping-Problematik wichtig. Knapp 1000 Dopingtests sind bei der Leistungsschau der Talente geplant. Sogar an einen Ombudsmann hat das IOC gedacht, um eventuellem sexuellen Missbrauch schnell begegnen zu können. Eine Niederlage musste Rogge allerdings bereits vor der Premiere seines Lieblingsprojekts einstecken. Entgegen seinem Wunsch, bei Siegerehrungen nur die olympische Hymne spielen und die olympische Flagge hissen zu lassen, wird jetzt doch bei jeder Medaillenzeremonie die Nationalhymne des Siegers ertönen. «In dieser Sache wurde ich klar und deutlich besiegt», räumte er ein. Dafür hat ihn das Medieninteresse überrascht. 15 TV-Anstalten weltweit haben sich bisher vertraglich verpflichtet, Live-Bilder oder Ausschnitte der Jugendspiele zu zeigen.
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28.4. 16-Jährige schwimmt Weltjahresbestzeit. Die erst 16-jährige Li Xuanxu hat bei den chinesischen Meisterschaften über 400 Meter Lagen eine neue Weltjahresbestzeit aufgestellt. Li Xuanxu stand 2008 in Peking bereits im Final. In Shaoxing schwamm der Teenager nun die Strecke in 4:34.59.
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27.4. Spanische offene Meisterschaften, Malaga, 22.-25.4.2010 [Resultate]
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25.4. Britta Steffen fühlt sich belagert (dpa) - Britta Steffen ist fassungslos über das Interesse an ihrem Privatleben und ihrer neuen Liebe zu Paul Biedermann. Die öffentlichkeitsscheue Doppel-Weltmeisterin und -Olympiasiegerin wurde nach Bekanntwerden ihrer Liaison mit dem aktuellen «Sportler des Jahres» Ende März vor ihrem neu gebauten Haus in Berlin von Paparazzi belagert. «Daran habe ich gemerkt, dass ich für gewisse Leute einen Promi-Status habe, das war mir zuvor gar nicht so bewusst. Ich habe mich danach ohnmächtig gefühlt. Als ich an einem Tag früh morgens zum Training kam, saß da ein Fotograf, der mich einfach nur abschießen wollte, weil ich jetzt mit Paul Biedermann zusammen bin», berichtete die 26-Jährige in Interviews mit der «Welt am Sonntag» und der «Berliner Morgenpost». Biedermann habe es in seiner Heimatstadt Halle/Saale «bedeutend leichter als ich in Berlin, wo die Medienlandschaft vielfältiger ist». Steffen, die sich im vergangenen Jahr von ihrem langjährigen Freund getrennt hatte, war bisher immer bemüht, ihr Privatleben zu schützen. In einer Phase des Kennenlernens der beiden Doppel-Weltmeister von Rom 2009 werde ihnen «jetzt schon ein Rucksack aufgesetzt, weil wir ja so super zusammenpassen würden. Ich verstehe den Hype nicht, ja, er befremdet mich sogar. Wir sind Sportler, unser Liebesleben gehört nicht in den Sportteil». Seit ihrem kometenhaften Aufstieg als vierfache Europameisterin von 2006 kämpfte Britta Steffen um den Erhalt ihrer Privatsphäre, lehnte Homestories und Fotos an ihrer Uni stets ab. Nun aber fürchtet die angehende Wirtschaftsingenieurin «irgendwie» um ihren persönlichen Freiraum. «Aber ich habe jetzt auch gelernt, dass ich gar keine Chance habe. Deshalb muss ich für mich einen Weg finden, wie ich damit am besten leben kann.» Nach Krankheiten und Verletzungen konnte Britta Steffen in den vergangenen drei Monaten nur eingeschränkt trainieren. «Ich habe derzeit drei, vier Kilo zu viel auf den Rippen. Sobald ich aber wieder voll trainiere, sind die überschüssigen Pfunde ganz schnell wieder weg. Und das muss auch sein, denn die neuen Textilanzüge erlauben kein Gramm zu viel.» Noch hat Britta Steffen Zeit bis zu den Deutschen Meisterschaften in Berlin vom 30. Juni bis 4. Juli und den Europameisterschaften (4. bis 15. August) wiederum in Budapest. Wegen ihrer Extraklasse macht sie sich derzeit keine Sorgen um Form und Normzeiten. «Vor vier Jahren hätte ich mich noch verrückt gemacht. Das liegt auch an den Erfolgen. Ich muss mir nichts mehr beweisen.»
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24.4.Telstra Grand Prix, Sydney, 23.-24.4.2010 [Results]
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16.4. Italienische Hallenmeisterschaften, Riccione, 14.-18.4.2010 [Website]
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14.4. Championnats de France Elite 2010, St. Raphaël, 13.-18.4.2010 [Website]
14.4. South African Swimming Championships, Durban, 12.-17.4.2010 [Resultate]
Line element 5.4. Amsterdam Swimcup. Eine kleine Auswahl von Schwimmern der Schweizer Nationalmannschaft nahm am Amsterdam Swimcup, der holländischen EM-Qualifikation teil. Mit dabei waren mit Martina Van Berkel, Nico Van Duijn und Danielle Villars gleich drei Schwimmer der Limmat Sharks. Nico hat ja schon im Dezember zeigen können, daß er sich in diesem Becken ausgesprochen wohl fühlt, als er in vielen Rennen in einer Short schneller war als zuvor in den HiTech-Anzügen. War es damals noch auf der kurzen Bahn, galt es jetzt, auf der langen Bahn Ähnliches zu erreichen. Anfangs tat er sich etwas schwer, und ein nicht optimaler Anschlag im 50m Delphin Rennen machte auch gleich eine mögliche gute Zeit zunichte. In 25.58s wurde er nur 28. Am zweiten Tag stand dann die doppelte Distanz an, und hier konnte er im Vorlauf mit guten 54.94s überzeugen und sich für das Finale qualifizieren, was in einem erlesenen Feld aus Olympia und WM-Finalisten und Europameistern keine Selbstverständlichkeit war. Nachdem er im Vorlauf bei 50m quasi gleich schnell wie am Vortag im 50m Rennen war, ging er das Rennen im Finale deutlich verhaltener, konnte aber schneller zurück kommen, was ihm am Ende den 6. Platz und eine Zeit von 54.96s einbrachte.Am folgenden Tag standen die 200m Delphin auf dem Programm. Auch hier ließ er morgens nichts anbrennen und schwamm in einem beherzten Rennen gleich einmal persönliche Bestzeit (2:03.12s) und auch noch Vereinsrekord (vorher Stephan Bachmann 2:03.38s). Natürlich bedeutete das die Finalteilnahme, und er konnte sich in diesem nochmal um fast eine Sekunde steigern und erreichte mit 2:03.23s eine sehr gute Zeit, die ihn zum drittschnellsten Schweizer aller Zeiten macht. In der Endabrechnung bedeutete das den 4. Platz, knapp hiinter Nationalmannschaftskollegen Alex Liess. Martina konnte ebenfalls über ihre Paradestrecke 200m Delphin das Finale leicht erreichen und belegte dort einen guten dritten Rang, zeigte sich aber mit der Zeit von 2:14.61s (Vorlauf 2:14.46s) nicht ganz zufrieden. Auch hier war für Konkurrenz gesorgt, es gewann mit Kimberly Vandenberg immerhin die Vizeweltmeisterin von Melbourne 2007 über diese Strecke. Über die halb so lange Distanz war gar Weltrekordlerin Sara Sjoberg am Start, hier wurde Martina in 1:02.59s 15. Über100m Rücken war sie in 1:05.64s einen Platz weiter unten. In der längeren Rückenstrecken wollte sie erneut das Finale erreichen, was ihr mit 2:21.02s als 11. knapp nicht gelang. Auch hier war sie mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden, konnte sie doch, wie schon auf der langen Delphin-Distanz, ihre gewohnte Stärke auf im letzten Streckenteil nicht zeigen. Das Ziel bis zum Sommer wird sein, hier wieder zu den alten Qualitäten zu finden. Danielle war wie Nico auch schon im Dezember auf der kurzen Bahn im selben Becken dabei und hatte damals keinen guten Wettkampf. Diesmal lief es schon deutlich besser für sie, auch wenn sie an die Ergebnisse der Schweizer Meisterschaften nicht ganz herankommen konnte, mit der Ausnahme von 100m Rücken, wo sie in 1:06.39s etwas schneller war und schließlich 24. wurde. Über ihre zur Zeit beste Strecke, die 200m Freistil wurde sie in einem starken Feld in 2:05.88s 27. und verpaßte das Ziel der B-Finalqualifikation doch deutlich, obwohl dies ihre viertschnellste jemals geschwommene Zeit war. (Das etwas ungewöhnliche Wettkampfformat in Amsterdam sah für die 100m und 200m Freistil auch B-Finale vor, für alle anderen Rennen nur A-Finale.) In 100m Freistil wurde sie in 58.00s ebenfalls 27., in 200m Rücken in 2:24.16s 14., in 50m Delphin in 28.59s 15. und über die doppelte Distanz in 1:03.17s 20. Das sind fast alles sehr ähnliche Zeiten wie an den Schweizer Meisterschaften vor zwei Wochen, nur der Schritt nach vorne ist ihr dieses Mal noch nicht wie gewünscht gelungen. Für sie geht es jetzt an die Vorbereitung der Jugendolympiade in Singapur, wofür die FINA allerdings noch die endgültige Qualifikation aussprechen muß. Line element
3.4. Jiro Nagasawa gestorben. Japans Schwimmlegende starb am 24. März 78-jährig an Krebs. Er schwamm 1954 die ersten Weltrekorde im modernen Delfinschwimmen. In Japan wird [Nagasawa] als der Erfinder des Delfinschwimmens gefeiert - das ist er aber eigentlich nicht. Das Verdienst geht nicht an einen einzelnen Schwimmer, sondern an mehrere, die seit 1933 versuchten, schneller Brust zu schwimmen. Wer genau den Butterfly-Armzug und den Delfinkick erfand, bleibt in Tat und Wahrheit umstritten, und wird sich mangels Belegen niemals mit Sicherheit festlegen lassen. Die belegte Entwicklung begann 1933 mit Henry Myers, der die Arme zwecks Widerstandsreduktion übers Wasser nach vorne schwang. David Armbruster von der University of Iowa nannte diese Brusttechnik-Variante 1934 Butterfly - oder Schmetterling auf Deutsch. Einer seiner Schwimmer - Jack Sieg - erfand ein Jahr später den Dolphin-Fishtail-Kick, den Delfinbeinschlag, den er zuerst auf der Seite, später auf dem Bauch schwamm. Armbruster und Sieg kombinierten den Butterflyarmzug mit dem Delfinbeinschlag - das moderne Delfinschwimmen war geboren. Ein Schwimmer namens Volney Wilson versuchte an den US Trials 1938 damit im Brustschwimmen durch Lücken im Regelnetzwerk durchzuschlüpfen, wurde aber als Sieger disqualifiziert. Die FINA-Regeln waren damals bezüglich des Brustschwimmens wesentlich offener als heute. Das Nach-Vorne-Schwingen der Arme war kein Problem, der Delfinbeinschlag war doch jenseits der Grauzone. Mit der neuen Technik des Delfinschwimmens schaffte Sieg die 100 Yards in 1:00.2. An den olympischen Spielen 1936 schwammen erst einige Brustschwimmer Butterfly mit Brustbeinschlag. 1938 schwammen praktisch alle Butterfly. Die Butterflytechnik wird heute nur noch von älteren Mastersschwimmern im Delfinschwimmen angewendet. Nagasawa schwamm den ersten Weltrekord im September 1954 mit dem neuen Delfinbeinschlag, nachdem die FINA im Mai 1954 die neue Schwimmtechnik vom Brust abgetrennt hatte. In der Folge wurde an den olympischen Spielen 1956 Butterfly als eigene Disziplin anerkannt.



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März 2010

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31.3. Columbus Grand Prix, 1.-4.4.2010 [Website]. Mit Michael Phelps, Chloe Sutton, Eric Shanteau und anderen.

31.3. British Swimming Championships, Sheffield, 29.3.-3.4.2010 [Resultate]

31.3. Britta Steffen und Paul Biedermann ein Paar. (dpa) - Deutschlands Vorzeige-Schwimmstars Britta Steffen und Paul Biedermann haben sich ineinander verliebt. «Ja, wir sind ein Paar, seit ungefähr zwei Wochen. Ich bin glücklich, aber es gibt von meiner Seite aus definitiv keine Pläne, nach Berlin zu wechseln», sagte Biedermann der Nachrichtenagentur dpa. Er fügte hinzu: «Ich bleibe in Halle. Für alles andere ist es noch zu früh, um dazu etwas zu sagen.» Zuvor hatten die Online-Ausgaben von «Welt» und «Bild» über die Liaison berichtet. Die beiden Doppel-Weltmeister von 2009 waren vor anderthalb Wochen von einem Trainingslager der deutschen Schwimmer auf Teneriffa zurückgekehrt. Beide sind seit längerem von ihren ehemaligen Partnern getrennt. Steffens langjähriger Freund Oliver, ein ehemaliger Schwimmer, war bereits im Vorjahr aus dem gemeinsamen Haus in Berlin ausgezogen. Biedermann hatte seine triumphalen WM-Siege in Rom über 200 und 400 Meter Freistil vergangenen Juli noch mit Jule gefeiert. Erste Berichte über die Verbindung ließen beide Seiten noch unkommentiert, doch nun trat Biedermann die Flucht nach vorne an - in Abstimmung mit der auf ihr Privatleben immer bedachten Britta Steffen sowie deren Management. «Ich hoffe, dass das Thema nach ein paar Tagen erstmal durch ist», sagte Biedermann. Der 23-Jährige hatte sich stets respektvoll über die 26 Jahre alte Doppel-Olympiasiegerin über 50 und 100 Meter Freistil geäußert - wie auch umgekehrt. Die beiden sind nicht das erste prominente Paar im Schwimm-Sport. Rückenspezialist Helge Meeuw ist seit Jahren mit der inzwischen zurückgetretenen Ex-Weltmeisterin Antje Buschschulte zusammen. Die DDR-Schwimmstars Kornelia Ender und Roland Mattes waren vier Jahre verheiratet.
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28.3. "Schwimmen nach Art der Fische" jetzt auch auf Deutsch. Da wir im Ratgeber unserre Website einige Artikel zum Thema effizient Kraulschwimmen anbieten, z.B.[ Effizient Crawl schwimmen], werden wir oft nach weiterführenden Lehrbüchern auf Deutsch zu diesem Thema gefragt. Bis jetzt gab es darüber ausser unseren Artikeln leider nur englische Literatur. Markus Enz hat nun Terry Laughlins Buch auf Deutsch übersetzt. Schwimmen wie ein Fisch weist dafrauf hin, dass effizientes Schwimmen in erster Linie von der richtigen Körperhaltung, dem Schweben und der richtigen Wasserlage zur Reduktion des Widerstands abhängt [Bestellung bei Amazon].
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26.3. Flori Lang: weit mehr als ein Six Pack. Talentiert, schnell, gut aussehend – Flori Lang hat das Zeug zum grossen Schwimmstar. Hinter den perfekten Muskeln verbirgt sich ein nachdenklicher Mensch, der nicht immer den schnur- geraden Weg geht. Im Interview erzählt der 27-Jährige, was ihn geprägt hat, wieso er sich nicht dauernd im Spiegel betrachtet und warum ihm manchmal seine Moral vor dem Glück steht [Weiter im Artikel von Fit For Life].
Line element 25.3. Silbernes Wochenende für die Limmat Sharks. Eine Woche nachdem die Limmat Sharks mit nicht weniger als 12 Silbermedaillen von den Schweizer Meisterschaften in Genf zurückkamen, konnten sich sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft anlässlich der Schweizer Vereinsmeisterschaften auf guten zweiten Plätzen einreihen. Die Limmat Sharks waren damit der einzige Verein, der zwei Mannschaften auf dem Podium plazieren konnte. Allzu oft ist dies noch nicht gelungen, zuletzt vor vier Jahren mit einem 2. Platz bei den Männern und einem dritten bei den Frauen. Nach dem verletzungsreichen Saisonauftakt ist dies ein durchaus beachtliches Ergebnis. Trotz des Fehlens zweier Punktegaranten aus der Frauen-Siegermannschaft des Vorjahres und der für manche noch nicht zu erreichenden Top-Form waren die Limmat Sharks Damen-Mannschaft lange im Rennen um den Titel dabei, mußte sich aber schließlich dem favorisierten Team aus Lausanne geschlagen geben. Die Herren konnten, nachdem man in den letzten beiden Jahren jeweils 4. geworden war, endlich wieder den verdienten Platz auf dem Podium einnehmen. Alle Mannschaften mußten im Vergleich zum Vorjahr deutliche Punkteinbußen hinnehmen, am geringsten waren sie noch bei den Limmat Sharks, so daß man sich deutlich nach vorne orientieren konnte. Allerdings ist der Abstand zum Sieger aus Uster auch noch beachtlich. Bei den Damen waren die eifrigsten Punktesammlerinnen einmal mehr Martina Van Berkel und Danielle Villars. Martina konnte über 200m Delphin die zweitbeste Leistung des Wettkampfes für sich verbuchen, nur einen Punkt hinter Maria Ugolkova, und wiederum nur einen Punkt vor Danielle Villars, die über 200m Frestil nur äußerst knapp an der 2-Minutengrenze vorbeischrammte und sich damit gegenüber den Leistungen vom Winter deutlich steigern konnte. Kathrin Appenzeller, Susanne Keller, Elina Piesbergen Tamara Rangelov und Florence Sigg trugen das ihre zur Teamleistung bei und schlugen sich hervorragend. Tamara schwamm erstamls unter 1:04 in 100m Rücken und unter 30s über die 50m Rücken, und Florence, zum ersten Mal in einer VM Mannschaft, konnte über 50 und 100m Freistil ihre Bestzeiten deutlich verbessern, wobei ihre Zeit von 1:00.00 in 100m Freistil sie sicher hungrig läßt. Elina konnte über die Bruststrecken ihre guten Leistungen aus dem Vorjahr fast zeitgleich wiederholen, Kathrin mußte erstmalig ein volles Programm von 5 Rennen schwimmen, alle Lagendistanzen und zwei Brustrennen. In letzteren zeigte sie sich deutlich verbessert, und auch in 200m Lagen gelang ihr eine Bestzeit. Susanne tat sich nach verletzungsbedingter Pause nicht ganz leicht, fand aber im Laufe des Wettkampfes besser in ihre Rennen und konnte in 800m Freistil ein solides Rennen schwimmen. Die Herren zeigten ebenfalls eine durchgänig sehr gute Teamleistung, und jeder konnte mit Bestzeiten nach Hause gehen. Wie schon auf der Langbahn zeigte sich Kilian Bossard mit sehr soliden Zeiten über die Brust-Strecken, konnte über 50m Brust in 29.25s gar seinen Vereinsrekord unterbieten. Über die 200m Bruststrecke war er der schnellste Schwimmer des Wettkampfes. Val Mikos, gesundheitlich deutlich angeschlagen, konnte dennoch über 100m Freistil und 50m Rücken Bestzeiten erzielen, Flavio De Corso zeigte sehr solide Lagen- und Brust-Rennen auf dem Niveau der Vorjahres-Anzug-Zeiten und mußte auch noch über die ungewohnten 1500 Freistil ran, wo er seine Bestzeit förmlich pulverisierte. Dasselbe gelang Tristan Buchs, der in 200m Rücken gleich mehr als 6 Sekunden schneller war als noch vor 4 Monaten in einem der schnellen Anzüge. Nico Van Duijn war in Delphin und Freistil im Einsatz, wobei er jeweils über die längeren Strecken die besten Rennen zeigen konnte, in 400m Freistil konnte er seine Bestzeit aus dem Vorjahr unterbieten, und in 200m Delphin schwamm er nur minimal daran vorbei. Ebenfalls über 200m Delphin zeigte Joel Kempter, daß er auch auf Mitteldistanzen ordentliche Zeiten schwimmen kann. Die beiden Jungspunde im Team, Aron Serafini und Sergio Zarro, konnten, wie auch schon bei den Langbahn-Schweizermeisterschaften, deutlich überzeugen. Aron blieb erstmalig unter einer Minute in 100m Rücken und konnte sich auch über die doppelte Distanz signifikant verbessern, Sergio blieb knapp über der Minutenmarke, war damit aber auch fast eine Sekunde schneller als bei seiner erst zwei Wochen alten Bestzeit. Die Wettkampf-Phase in diesem März ist noch nicht zu Ende, Martina Van Berkel, Nico Van Duijn und Danielle Villars sind für die Schweizer Nationalmannschaft am folgenden Wochenende beim Amsterdam Swim Cup im Einsatz, Martina Zivkovic und Stepahnie Dreier fliegen mit der Jungendauswahl des Schweizer Schwimmverbandes zum Multinations-Meeting nach Coimbra/Portugal, und beim Schweizer Jugendcup-Finale sind viele der jüngeren Schwimmer der Limmat Sharks im Einsatz. Line element 22.3. Schweizer Meisterschaften 2010. Mit 20 Medaillen konnten die Limmat Sharks ein zufriedenstellendes Fazit der Schweizer Meisterschaften in Genf am vergangenen Wochenende ziehen. Zufriedenstellend deshalb, weil der Saisonbeginn im Sommer letzten Jahres durch zahlreiche Verletzungen und lang andauernde Trainingsausfälle geprägt war. Unter diesen Voraussetzungen war das Ergebnis des letzten Jahres nicht zu erreichen, allerdings war man aber auch nicht allzuweit davon entfernt. Martina Van Berkel konnte ihre Titel über 200m Delphin und 200m Rücken erfolgreich verteidigen und verfehlte die angestrebte EM-Norm über 200m Delphin nur knapp. Über die halb so langen Distanzen konnte sie in Rücken die Silbermedaillen, in Delphin die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen. Nach der verletzungsbedingten Pause nach der WM in Rom war sie noch nicht ganz auf dem von ihr selbst angestrebten Niveau, was das Ziell des Sommers sein wird. Nico Van Duijn konnte seinen ersten Einzeltitel einer Frühjahrsmeisterschaft erringen. Mit einer schönen Leistung ganz nahe an den 'Jaked'-Zeiten des letzten Sommers gewann er mit knappen Vorsprung die 200m Delphin vor Alexander Liess. Auch über die kürzeren Delphin-Distanzen konnte er überzeugen und wurde jeweils mit der Silbermedaille belohnt. Danielle Villars konnte ihre erste Einzel-Silbermedaille erringen und war zudem schnellste Schweizerin, als sie über 200m Freistil ihre Bestzeit gleich um fast zwei Sekunden verbessern konnte, auch das verglichen zu den Zeiten in schnellen Anzügen. Diese Leistung war auch nötig, damit sie sich die Chance wahren konnte, an der Jugend-Olympiade in Singapur teilnehmen zu können, zu der die Schweiz nur die beiden nach FINA muß allerdings noch abgewartet werden. Über 200m Rücken und 100m Freistil konnte sie jeweils den 3. Platz belegen. Kilian Bossard zeigte sich von Trainingsausfällen und Anzugdiskussion wenig beeindruckt und legte gar Bestzeiten in seinen Spezialstrecken ins Becken. In 200m und 100m Brust erschwamm er sich jeweils die Silbermedaille (über die kurze Distanz erstmalig), und über die Sprintdistanz konnte er einen Vereinsrekord aufstellen. Val Mikos konnte sich ebenfalls seine erste SM-Einzelmedaille abholen, und das über 100m Freistil. Im Finale belegte er den dritten Rang. In der 4x100m Freistil-Staffel am Tag zuvor hatte er als Startschwimmer eine noch bessere Zeit erzielt und war damit der zweitschnellste 100m Krauler dieser Meisterschaften. Als Schlußschwimmer in der Lagenstaffel konnte er mit einer hervorragenden Abschnittszeit von 50.39s zeigen, daß die Zeiten in den Einzelrennen noch nicht das letzte Wort gewesen sein müssen. Über die Sprintdistanzen belegte er gleich drei Mal den den 4. Rang, in Delphin, Rücken und Kraul, wobei lediglich in letzterem die Medaillen in Reichweite waren. Tamara Rangelov konnte sich über ein Bronzemedaille in 50m Rücken freuen. Besonders erfreulich waren die Leistungen der jüngeren Teilnehmer der Limmat Sharks, die fast allesamt mit hervorragenden Bestzeiten und guten Plazierungen aufwarten konnten. Aron Serafini gelang gar in 100 und 200m Rücken die Qualifikation für das A-Finale, in dem er den 8. resp. 7. Platzbelegen konnte. Über alle drei Rückenstrecken erschwamm sich Sergio Zarro als jüngster Teilnehmer der Limmat Sharks Mannschaft einen Platz im B-Finale, und über 100 und 200m Rücken unterbot er die Qualifikationszeit für den Comen-Cup. Da er in seiner Altersklasse jeweils 2. war, wurde er allerdings vom Schwimmverband nicht für diesen Wettkampf selektioniert. This Oderbolz unterbot über 100m Freistil ebenfalls die Norm für den Comen-Cup, wurde hier als dritter vom Schwimmverband allerdings ebensowenig nominiert. Da beide noch zum jüngeren Jahrgang ihrer Altersklasse gehören, haben sie nächstes Jahr erneut die Möglichkeit, sich für internationale Einsätze zu empfehlen. Florence Sigg konnte mit schönen Leistungen ebenfalls zwei B-Finals erreichen und war zudem ein wichtiger Teil in der 4x100m Freistil-Staffel. Die gute Mannschaftsleistung der Limmat Sharks zeigte sich in den Staffelrennen, in denen man in allen 6 Staffeln den Silber-Rang belegen konnte. Auch das ist als Erfolg zu werten, da doch einige Ausfälle verkraftet werden mußten. Bei den Herren wurde dies in den letzten Jahren noch nie erreicht. Hier konnte man über 4x100 und 200m Freistil auf die Unterstützung von David Karasek zählen, der trotz Erkrankung aus den USA angereist war, um die EM-Qualifikation über 200m Freistil in Angriff zu nehmen. Dies erwies in seinem gegenwärtigen Zustand als nicht möglich, aber er konnte dennoch einen wichtigen Part in beiden Staffeln spielen. In der Lagen Staffel war er nicht mehr am Start, aber Aron Serafini lieferte mit erneuter Bestzeit einen beherzten Rückenabschnitt ab, und Val Mikos konnte mit seiner hervorragenden Zeit auf der 4. Teilstrecke die Staffel noch vom 3. auf den 2. Platz nach vorne schwimmen. Bei den Frauen war ebenfalls die Lagenstaffel das spannendste Rennen. Hier machten die Limmat Sharks den favorisierten Damen aus Lausanne das Leben sehr schwer und mußten sich in einem offenen Rennen schließlich nur äußerst knapp geschlagen geben. Von den 18 Schwimmern der Limmat Sharks erreichten 17 eine Finalplazierung, 14 gar Medaillen, so daß man schließlich zufrieden die Heimreise antreten konnte, aber auch die Arbeit für die nächsten Monate schon im Blick hat. Line element
22.3. Lausanne Natation und Schwimmclub Uster-Wallisellen Schweizer Vereinsmeister. (Swiss Swimming) In der Nationalliga A siegte bei den Frauen Lausanne Natation mit 19’769 Punkten. Gestern noch auf dem zweiten Zwischenrang, schaffe es die Mannschaft von Trainer François Willen sich heute zu steigern und setzte sich an die Spitze der Rangliste. Trotz beachtlichen Zeiten konnten die Vorjahressiegerinnen der Limmat Sharks Zürich ihren Titel nicht verteidigen. Die Zürcherinnen mussten sich mit 19’333 Punkten und der Silbermedaille zufrieden geben. Auf den dritten Rang im Schlussklassement schafften es die Frauen vom Schwimmverein Emmen mit 19’056 Punkten. Den Herren vom Schwimmclub Uster-Wallisellen ist die Titelverteidigung perfekt geglückt und so darf sich die Mannschaft erneut als schnellste der Schweiz bezeichnen. Mit 21’125 Punkten führten sie auch am Ende des zweiten Tages die Rangliste an, gefolgt von den Schwimmern der Limmat Sharks Zürich (19’234 Punkte) und Lancy-Natation (18’695 Punkte). In der Nationalliga B konnten sich vier Mannschaften über den Aufstieg in die Nationalliga A freuen. Die Frauen von Lancy Natation gewannen mit einer Punktzahl von 17'616 vor dem Schwimmklub Bern (16'272 Punkte). Mit nur 30 Punkten Vorsprung schwammen sich die Berner Frauen auf dem zweiten Rang und überholten somit die gestern noch zweitplatzierte Frauenmannschaft von Mendrisiotto Nuoto. Bei den Männern der NLB gab es seit dem ersten Wettkampftag an der Spitze keine Veränderungen mehr und so siegte Vevey-Natation mit 17'830 Punkten vor Renens-Natation (16'867 Punkte). [Resultate] [Mannschaftswertung]

NLA Damen: 1. Lausanne Natation (19'769) 2. Limmat Sharks Zürich (19'333) 3. Schwimmverein Emmen (19'056) 4. Schwimmclub Schaffhausen (18'551) 5. Schwimmclub Uster-Wallisellen (18'474) 6. Swim Team Biel-Bienne (17'767) 7. Lugano Nuoto Pallanuoto (17'088) 8. Red-Fish Neuchâtel (17'068) 9. Schwimmverein Kriens (17'005) 10. Genève Natation 1885 (16'821) 11. Schwimmklub Langenthal (16'231) 12. Schwimmverein beider Basel (16'130)

NLA Herren: 1. Schwimmclub Uster-Wallisellen ( 21'125) 2. Limmat Sharks Zürich (19'243) 3. Lancy Natation (18'695) 4. Red-Fish Neuchâtel (18'227) 5. Schwimmklub Bern (18'128) 6. Genève Natation 1885 (18'105) 7. Lugano Nuoto Pallanuoto (18'016) 8. Lausanne Natation (17'736) 9. Schwimmverein Kriens (17'368) 10. Schwimmclub Liestal (15'648) 11. Mendrisiotto Nuoto (15'549) 12. Nuoto Sport Locarno (13'729)

22.3. Australiens Schwimmer: 23 Weltjahresbestzeiten.(dpa) - 23 Weltjahresbestzeiten und ein vielversprechendes Talent im Teenager-Alter: Australiens Schwimmer haben bei den nationalen Meisterschaften aufhorchen lassen. Allen voran Yolane Kukla. Das Supertalent aus Brisbane siegte über 50 Meter Freistil (25,08) und 50 Meter Schmetterling (25,92). Über 100 Meter hatte die 14-Jährige zudem als Erste angeschlagen, wegen eines Frühstarts wurde Kukla aber im olympischen Aquatic Centre von Sydney disqualifiziert. Neben Newcomerin Kukla beeindruckte in der Olympia-Stadt von 2000 Geoff Huegill mit einem glanzvollen Comeback nach rund zweijähriger Pause. Der 31 Jahre alte Olympia-Dritte von Sydney über 100 Meter Schmetterling siegte über die 50 Meter in Weltjahresbestzeit von 23,46 Sekunden. Huegill sicherte sich damit bereits das Ticket zu den Commonwealth-Spielen in Neu-Delhi vom 3. bis 14. Oktober. Der olympische Silbermedaillengewinner von Peking, Eamon Sullivan, holte sich nach fünf Hüftoperationen in der Weltjahresbestzeit von 48,52 Sekunden den Sieg über 100 Meter Freistil. Auch 100-Meter-Brust-Olympiasiegerin Leisel Jones setzte sich bei der Rückkehr nach ihrem Sabbath-Jahr vorerst an die Spitze der Jahresrangliste. Sie siegte in 30,87 Sekunden über 50 Meter und 1:05,79 Minuten über 100 Meter Brust. Ihren dritten Titel ergatterte sie mit 2:23,45 Minuten über 200 Meter Brust.
Line element22.3. Sportpreisträgerin der Stadt Zürich 2009. In der Kategorie Nachwuchs gewann Danielle Villars (Schwimmen) den Sportpreis 2010 der Stadt Zürich. Die vielversprechende Schwimmerin ist 16 Jahre alt, wohnhaft in Gockhausen und Mitglied im A-Team der Limmat Sharks. Sie erzielte dieses Jahr in ihrer Altersklasse 5 Schweizermeister-Titel und bei den Erwachsenen 3 Bronzemedaillen. Auch international hat Danielle 2009 bewiesen was sie kann. Sie qualifizierte sich an der Junioren EM in Prag für 7 Disziplinen und für 2 Finale (6. Rang 50 Meter Delfin und 7. Rang 100 Meter Freistil). Ihr Ausnahmetalent zeigt sich insbesondere, weil sie in den verschiedenen Disziplinen (Crawl, Delfin, Rücken) als auch in verschiedenen Distanzen Stärke zeigt. Danielle Villars schwimmt im Olympia-Kader. Zurzeit besucht sie das Kunst + Sport Gymnasium Rämibühl in Zürich und trainiert 8 Mal wöchentlich. Ihr nächstes Ziel ist die Qualifikation für die Youth Olympic Games 2010, ihr mittelfristiges die Qualifikation für europäische und internationale Meisterschaften und ihr Fernziel eine Qualifikation für die Olympischen Spiele [Video-Interview]. Line element
20.3. Schweizer Vereinsmeisterschaften, Neuenburg, 20.-21.3.2010 [Resultate] [Mannschaftswertung]

20.3. Flori Lang ist das neueste Testimonial des E-Learning Programms «Real Winner»: „Ich liebe den Sport. Und weil ich ihn liebe, setze ich mich aktiv im Kampf gegen Doping ein. Es ist nicht nur ein Kampf gegen den Vertrauensmissbrauch, sondern auch für die Gesundheit der Athleten und die Glaubwürdigkeit des Sportes. Am gleichen Strick zieht das einfallsreiche und spannende Programm Real Winner, teste es aus.“ www.florilang.ch/]
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17.3. Australian Championships, Sydney, 16.-21.3.2010 [Website]
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15.3. Schweizermeisterschaften. [Resultate] (Swiss Swimming)Am letzten Tag der Schweizer Langbahnmeisterschaften in Genf entscheidet über 200m Vierlagen die 15-jährige Anaïs de Marchi (Nuoto Sport Locarno) in einem engen Zweikampf mit Ramona Knüsel (Schwimmverein Kriens) das Rennen für sich. Zugleich unterbietet sie dabei mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:22.44 die Limite für die Junioren-Europameisterschaften in Helsinki um beachtliche 1.9 Sekunden. Der Olympia-Finalist und Schweizerrekordhalter Dominik Meichtry vom Schwimmclub Uster-Wallisellen zeigt am letzten Wettkampftag keine Schwäche und gewinnt souverän die 100m Delfin mit einer Zeit von 54.45. Kurz darauf gelingt dem 25-jährigen Mittelstreckenschwimmer über 50m Freistil ebenfalls ein knapper Sieg vor den beiden Sprintern Erik van Dooren (Genève Natation) und Aurélien Künzi (Lancy Natation). Mit dem Sieg der Vierlagenstaffel des Schwimmclub Uster-Wallisellen konnte er sich eine achte Goldmedaille umhängen lassen und zeigte sich glücklich über das Erreichen des angestrebeten Ziels. Die gebürtige Russin Maria Ugolkova (Lausanne Natation) siegt im 100m Delfin-Rennen der Damen vor ihrer Klubkollegin Laetitia Perez und Martina van Berkel (Limmat Sharks) mit einer Zeit von 1:01.72. Damit gewinnt sie ihren vierten Einzeltitel an diesen Schweizermeisterschaften. In der Medaillenwertung siegt der Schwimmclub Uster-Wallisellen vor Lausanne Natation und den Limmatsharks. „Die Schweizer Langbahnmeisterschaft in diesem Jahr ist eine wichtige Standortbestimmung im Schweizer Schwimmsport gewesen. Zwar konnten noch nicht alle unserer Spitzenschwimmer internationales Leistungsniveau erreichen, dafür ist aber durch die zweite Qualifikationsmöglichkeit im Juli 2010 noch Gelegenheit gegeben“,so Steffen Liess, Chef Leistungssport Swiss Swimming.
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14.3 Schweizermeisterschaften. [Resultate] (Swiss Swimming) Einmal mehr konnte der Ustermer Schwimmer Dominik Meichtry das Publikum begeistern und beweisen, dass er auch in einer Trainingsphase sehr schnell schwimmen kann. Mit einer Zeit von 50.03 unterbot er über 100m Freistil die geforderte Richtzeit für die kommende EM um sieben Hundertstel und zeigte sich sehr zufrieden: "Ich hätte mir das Rennen besser einteilen können, dennoch bin ich zufrieden mit meiner Leistung. Die Zeit ist schnell", so der Olympia-Finalist. Damit sind es schon zwei Rennen (100m und 200m Freistil), für die sich der 25-jährige St.Galler in Budapest qualifiziert hat. Einen Dreifachsieg konnte der Schwimmclub Uster-Wallisellen feiern. Der 20-jährige Simon Rabold gewann die 400m Vierlagen in einer Zeit von 4:33.52 und freute sich über sein zweites Gold in einem Einzelrennen seit dem Sommer 2009. Alexandre Liess schwamm in einer Zeit von 4:37.15 auf den zweiten Rang und Julien Baillod machte das Medaillenset komplett mit einer geschwommenen Zeit von 4:38.66. Die beiden Erfolgsgarantinnen und WM-Teilnehmerinnen Marina Ribi (Schwimmclub Schaffhausen) und Martina van Berkel (Limmat Sharks) konnten zwar ihre Titel über 400m Vierlagen und 200m Rücken erfolgreich verteidigen, verpassten aber dennoch die für die EM geforderte Zeit. Auch an diesem Wettkampftag brillierten die Nachwuchsschwimmer mit beachtlichen Leistungen. Die 15-jährige Tessinerin Anais De Marchi schwamm über 400m Vierlagen auf den dritten Schlussrang und erreichte zugleich die für die Junioren-Europameisterschaft (JEM) geforderte Richtzeit. Der Schaffhauser Elijah Stolz durfte sich ebenfalls über eine weitere geschwommene Limite für die JEM freuen.
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13.3. Schweizermeisterschaften. [Resultate] (Swiss Swimming) Am zweiten Tag der Langbahnmeisterschaften in Genf bestätigte der Olympia-Finalist Dominik Meichtry erneut die geforderte Qualifikationszeit über 200m Freistil für die EM im kommenden August. Der mehrfache WM-Teilnehmer unterbot mit 1:50.15 zum zweiten Mal innerhalb von 48 Stunden die geforderte Zeit für Budapest und klassierte sich damit unter den aktuellen Top-10 der Weltrangliste. „Es stimmt mich zuversichtlich, dass ich auch in einer Trainingsphase mit der Weltelite mithalten kann“, so der 25-jährige St.Galler. Der Rückenspezialist Flori Lang vom Schwimmclub Uster-Wallisellen zeigte sich ebenfalls in einer guten Form. Nachdem er schon im Vorlauf über 50m Rücken die Limite für die EM erreichte, steigerte er sich am Abend nochmals im Final mit einer Zeit von 25.72 und belohnte sich mit dem 30. Einzeltitel seiner Karriere. Pech hatte der zweitplatzierte Jonathan Massacand (Lancy Natation), der mit einer Zeit von 26.29 die nötige Richtzeit für die EM um knappe sieben Hundertstel verpasste. Ein spannendes Rennen über 200m Delfin lieferten sich Nico Van Duijn (Limmat Sharks), Alexandre Liess (Schwimmclub Uster-Wallisellen) und Simon Rabold (Schwimmclub Uster-Wallisellen). Nico Van Duijn gewann mit einer Zeit von 2:03.98 in einem knappen Finish vor dem Ustermer Alexandre Liess. Die Schweizerrekordhalterin Martina van Berkel liess die Konkurrenz souverän hinter sich und siegte in einer Zeit von 2:12.97, wobei sie ebenfalls nur knapp die EM-Limite verpasste. Die Freistilstaffel (4x100m) am Ende des zweiten Wettkampftages entschieden die Damen vom Lausanne Natation in einer Zeit von 3:55.93 für sich. Die Herrenstaffel vom Schwimmclub Uster-Wallisellen holte ebenfalls Gold (3:28.88).

13.3. Meeting Internationale de Nancy, 12.-14.3.2010 [Website]
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12.3. Schweizermeisterschaften, Genf, 11.-14.3.2010 [Resultate]. (Swiss Swimming) Am ersten Wettkampftag brillierte Dominik Meichtry und qualifizierte sich für die Europameisterschaften in Budapest, die im kommenden August stattfinden. Der Ustermer zeigte sich in bester Form, als er in der Staffel als Startschwimmer die Richtzeit über 200m Freistil mit 1:48.86 deutlich unterbot. Auch konnte er erwartungsgemäss seinen Meistertitel über 400m Freistil verteidigen. Die Goldmedaille über dieselbe Strecke durfte sich die Bielerin Cherelle Oestringer umhängen lassen. In Abwesenheit der WM-Teilnehmerin Swann Oberson gewann sie in einem spannenden Rennen knapp vor der Winterthurerin Annick van Westendorp. Mit Marina Ribi hat die Schweiz eine neue Schweizermeisterin über 200m Brust. Die Schaffhauser Lagenspezialistin schwamm ein souveränes Rennen und verpasste mit einer neuen Bestzeit von 2:32.53 die EM-Limite um nur 6 Hundertstel. Bei den Herren gewann der 17-jährige Yannick Käser vom Schwimmverein beider Basel in einer Zeit von 2:18.59 und erfüllte zugleich die Limite für die Junioren-EM. Ebenfalls über JEM-Limiten konnten sich Danielle Sims (Schwimmclub Uster-Wallisellen), Adriana Crovetto (A-Club Swimming Team Savosa), Elijah Stolz (Schwimmclub Schaffhausen) und Yves Mauron (Swim Team Biel-Bienne) freuen.
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10.3. Natalie du Toit gewinnt Laureus Award. In Abu Dhabi wurde die Südafrikanerin Natalie du Toit zur Behindertensportlerin des Jahres gewählt. Sportler des Jahres: Usain Bolt (Jamaica/Leichtathletik). - Sportlerin des Jahres: Serena Williams (USA/Tennis). - Mannschaft des Jahres: Brawn GP (Grossbritannien/Formel 1). - Comeback des Jahres: Kim Clijsters (Belgien/Tennis). - Durchbruch des Jahres: Jenson Button (Grossbritannien/Formel 1). - Action-Sportler des Jahres: Stephanie Gilmore (Australien/Wellenreiten). - Lebenswerk: Nawal El Moutawakel (Marokko). - Karitative Arbeit: Dikembe Mutombo (Kongo/Basketball). - Behindertensportler des Jahres: Natalie du Toit (Südafrika/Schwimmen [Laureus.com]).

10.3. Phelps mit neuem US-Rekord. Phelps ist nach dem Verbot der High-Tech-Anzüge erfolgreich in die wiedereingeführte Textil-Ära gestartet und hat seinen eigenen US-Rekord über die 200-Yard-Delfin-Distanz unterboten. Er blieb bei den Meisterschaften im US-Bundesstaat Maryland [Website] in 1:39,65 Minuten fünf Hundertstel unter seiner vier Jahre alten Bestmarke, die er damals ebenfalls ohne Kunststoffanzug aufgestellt hatte. "Ich bin zwar noch nicht wieder in bester Verfassung, aber diese Zeit zeigt, dass ich mit mehr Training noch schneller werden kann", sagte Phelps.
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9.3. HiPoint Meeting 2010. Zwei Wochen vor den Schweizer Meisterschaften stellte das HiPoint Meeting in diesem Jahr einen idealen Vorbereitungswettkampf dar. Mit Plymouth Leander aus England kam außerdem eine äußerst starke Mannschaft (tatsächlich sogar nur die Hälfte der gesamten Mannschaft) zu Besuch, die die Medaillenwertung mit gewaltigem Abstand für sich entscheiden konnten. In den Reihen der Limmat Sharks konnten sich die gewohnten Schwimmer in der offenen Klasse durchsetzen oder auf dem Podium plazieren. Martina Van Berkel gewann die 200m Delphin und die 200m Rücken mit ansprechenden Zeiten, über 50m Delphin erreichte sie die letzte Runde in den KO-Finals, wo sie sich schließlich mit dem zweiten Platz bescheiden mußte. Nico Van Duijn gewann ebenfalls über 200m Delfin mit deutlichem Vorsprung, über die kürzeren Delfin-Distanzen wurde er jeweils dritter. Tamara Rangelov konnte sich über 100m Rücken über eine neue Bestzeit und den 2. Platz freuen. Zudem stand sie auch im KO-Finale über 50m Rücken, wo sie wie Martina den 2. Platz belegte. Auch hier hatte sie im Vorlauf eine neue Bestzeit erzielt. Nach ihrem Kreuzbandriß im Spätsommer sind das erfreuliche Ergebnisse. Kilian Bossard, noch immer mit Trainingsrückstand, konnte sich über 200m Brust den 3., über 100m Brust den zweiten Platz sicher. Val Mikos gewann mit einem gut getimten Rennen die 100m Freistil, und schied jeweils in der Vorschlußrunde über 50m Delfin und 50m Kraul in den KO-Finals aus. Elina Piesbergen versuchte sich über die 200m Brust, wo sie mit Bestzeit eine Silbermedaille erschwamm. Danielle Villars startete mit einem mutigen Rennen über 200m Freistil in den Wettkampf. Hier mußte sie ihrem Anfangstempo etwas Tribut zollen und wurde schließlich dritte. Über 50m Delphin erschwamm sie sich denselben Platz. Mit weiteren guten Leistungen konnte Florence Sigg aufwarten, die sich erstmals für die KO-Finals in 50m Rücken qualifizieren konnte. Sie überstand dort auch die erste Runde und schwamm in der zweiten Runde eine schöne Bestzeit, was mit dem 5. Platz belohnt wurde. Auch in der 4x100m Freistilstaffel schwamm sie als Schlußschwimmerin mit 1:01.3 eine gute Abschnittszeit. Beide Damenstaffeln (4x100 Lagen und Freistil) konnten sich jeweils mit dem zweiten Rang schmücken, die Herren mußten sich über Lagen mit dem dritten Platz begnügen, konnten Plymouth Leander aber in der Freistilstaffel lange Paroli bieten und wurden hier zweite [Link HiPoint Meeting]. Line element
8.3. Topform im Juni: Biedermann stellt Training um. (dpa) - Klassische Badehose statt High-Tech-Anzug: Mehr als sechs Sekunden blieb Paul Biedermann beim Einladungsschwimmfest in Halle über seiner Weltrekordzeit über 200 Meter Freistil. Doch der Doppelweltmeister verfällt wegen seiner 1:48,53 Minuten nicht in Panik. «Ich muss mein Training völlig umstellen. Die Inhalte haben sich verändert. Es wird wieder mehr Wert auf die Rumpfkraft, die Atemtechnik oder Delphinschläge mit den Beinen gelegt. Es wird kaum möglich sein, unter den jetzigen Bedingungen wieder dicht an seine Bestzeiten heranzukommen», erklärte Deutschlands Sportler des Jahres 2009. Am 9. März fliegt Biedermann mit seinem Coach Frank Embacher nach Teneriffa. Das zweiwöchige Trainingslager ist ein wichtiger Mosaikstein in Vorbereitung auf die Europameisterschaft im August in Budapest. «Statt ausschließlich auf Kraft und Regeneration zu setzen, ist jetzt auch wieder Stehvermögen gefragt. Wir werden nun viel häufiger wieder Distanzen über 200 und 400 Meter im Training schwimmen und außerdem verstärkt an Gleitvermögen und Koordination arbeiten. Die Schwimmer müssen das Wasser wieder fühlen können», meinte Embacher, für den die Topzeiten des vergangenen Jahres nicht mehr relevant sind. «Für den EM-Titel über 200 Meter Freistil sollte eine Zeit unter 1:46 Minuten reichen. Wir werden uns auch daran gewöhnen müssen, dass 3:46 Minuten ein Spitzenergebnis über 400 Meter Kraul sind.» Biedermanns bei der Weltmeisterschaft in Rom aufgestellten Weltrekorde stehen bei 1:42,00 und 3:40,07 Minuten. Für den Doppelweltmeister ist es kein Problem, dass er seinen eigenen Bestmarken weit hinterher krault. «Wir stecken noch mitten in der Vorbereitung. Meine Topform soll im Juni kommen. Dann möchte ich bei einem hochkarätig besetzten Meeting in Monaco gegen die stärksten Russen und Australier ein erstes Zeichen setzen», erklärte der EM- Titelkandidat seinen Fahrplan. Für Biedermann ist es jedoch nur eine Frage der Zeit, wann er seinen High-Tech-Anzug wieder aus dem Schrank holt. «In zwei bis drei Jahren werden die Anzüge wieder zugelassen. Die Leute wollen schnelle Zeiten sehen», betont der 1,92 Meter große Modellathlet sicher. In Budapest muss Biedermann jedoch noch mit der Badehose auf Titeljagd gehen.
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7.3. Maryland State Swimming Championships, Annapolis, 4.-7.3-2010. [Website] Michael Phelps schwamm an den MSC eine persönliche Bestzeit über 200 Yards Lagen, nachdem er über die doppelte Distanz entäuscht hatte. Mit 1:40.58 verpasste er den amerikanischen Rekord von Ryan Lochte von 1:40.08 aus dem Jahr 2007 um eine halbe Sekunde.

7.3. Meeting Internationale de Lyon, 5.3.2010 [Website] [Resultate].

7.3. Meeting Internationale de Nancy, 12.-14.3.2010 [Website]
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4.3. Austin Grand Prix, Austin Texas, 4.-6.3.2010 [Website]

4.3. Zweite Schwimmerin mit Pause. Nach Patrizia Humplik hat sich mit Carmela Schlegel (27) eine weitere Schweizer Spitzenschwimmerin zu einer Auszeit entschlossen. Die für den SK Uster-Wallisellen startende Schlegel will bis mindestens August eine Wettkampfpause einlegen. Die Brustspezialistin weilt derzeit in Merrylands (Au). Während ihres Aufenthaltes in "Down Under" will sich Schlegel Gedanken um ihre sportliche Zukunft machen und entscheiden, ob sie ihre Karriere fortsetzt. Line element
2.3. Wettkampfpause von Patrizia Humplik. Patrizia Humplik (20) hat sich entschlossen, per sofort eine Wettkamfpause einzuschalten. Die Bernerin begründet diesen Schritt damit, dass sie sich nach acht Jahren Leistungstraining auf andere Dinge konzentrieren wolle, so vor allem auf ihr Studium. Die EM-Bronzemedaillengewinnerin von 2008 über 200 m Brust, WM-Teilnehmerin, mehrfache Schweizer Meisterin und Rekordhalterin, verzichtet auf die Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen vom 13. bis 15. März in Genf und nimmt damit auch ihre Qualifikationsmöglichkeit für die EM 2010 in Budapest nicht wahr. Humplik war Mitglied des Olympiakaders von Swiss Swimming und galt als Hoffnungsträgerin für London 2012. Die Bernerin schliesst eine Rückkehr zum Schwimmsport nach einer gewissen Zeit aber nicht aus.




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Februar 2010

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24.2. Deutsche Schwimmer verlieren Länderkampf in Grossbritannien. (dpa) - Angeführt von Doppel-Weltmeister Paul Biedermann haben Deutschlands Schwimmer einen Länderkampf in Grossbritannien klar verloren. Das Ergebnis von 109:207 Punkten täuschte allerdings über den Leistungsstand beider Teams hinweg; die meisten Rennen gingen knapp aus. Biedermann war mit Siegen über 100, 200 und 400 Meter Freistil erfolgreichster deutscher Schwimmer. Beim ersten grossen Wettkampf nach dem Verbot der High-Tech-Anzüge lagen die Zeiten wie erwartet deutlich über den bisherigen Marken. In 3:52,76 Minuten lag Biedermann über 400 Meter Freistil knapp 13 Sekunden über seinem Weltrekord, den er bei der Weltmeisterschaft im Juli 2009 in Rom aufgestellt hatte. «Ich kann wirklich nicht sagen, ob die Zeit gut oder schlecht war. Ich muss einfach noch mehr Wettbewerbe schwimmen, um das einschätzen zu können», sagte der 23-Jährige dem Fach-Portal «swimnews.com». In einer textilen Badeshort, die nach den neuen Regeln unterhalb des Bauchnabels und oberhalb der Knie enden muss, war Biedermann (Halle/Saale) erwartungsgemäss deutlich langsamer als im Auftrieb verleihenden Plastik-Anzug. Über 200 Meter Freistil lag er in 1:47,56 Minuten 5,56 Sekunden über seinem Weltrekord. Wie alle anderen Schwimmer muss er bis zum Saisonhöhepunkt bei den Europameisterschaften in Budapest vom 4. bis 15. August Gewicht verlieren, um auch im neuen Material schnell zu sein. Neben Biedermann sorgten auch der Essener Hendrik Feldwehr über 50 Meter Brust (28,16 Sekunden), Lucien Hassdenteufel (Saarbrücken) über 200 Meter Lagen (2:01,85 Minuten) und Kurzbahn-Europameisterin Caroline Ruhnau (Essen) über 200 Meter Brust (2:30,70 Minuten) für deutsche Siege. Am Folgetag schlugen als Erste an: Steffen Deibler (Hamburg) über 50 Meter Schmetterling (23,87) und 50 Meter Freistil (22,76), erneut Ruhnau über 100 Meter Brust (1:10,52) sowie über die 200 Meter Lagen Theresa Michallak (Halle/Saale/2:17,89) und Yannick Lebherz (Darmstadt/2:03,52). Doppel-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Britta Steffen verzichtete auf den Länderkampf. 2011 soll der Vergleich beider Mannschaften in Deutschland stattfinden.
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23.2. Phelps erster Botschafter für Jugendspiele. (dpa) - Der 14-malige Schwimm-Olympiasieger Michael Phelps ist der erste Sonderbotschafter für die neuen Olympischen Jugendspiele im August in Singapur. Der US-Superstar soll Jugendliche in der ganzen Welt zur sportlichen Betätigung bewegen. «Ich kann es kaum erwarten, mich einzubringen. Hier geht es um die olympische Zukunft», erklärte Phelps in Vancouver. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) erwartet knapp 3 600 Athleten zur Premiere der Jugendspiele.
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21.2. Piercing-Aus für Japans Schwimmer. Piercings, gefärbte Haare und bunt lackierte Fingernägel: Für Japans Synchronschwimmerinnen und Wasserspringern sind solch "optische Verfehlungen" ab dem 1. April unter Androhung von drastischen Strafen tabu. Der nationale Schwimmverband weitete einen bereits für Schwimmer geltenden Maßnahmenkatalog auch auf diese beiden Sportarten aus. Ein Verstoss kann demnach sogar mit einer lebenslangen Sperre bestraft werden. Die Regeln wurden im vergangenen Jahr beschlossen, um Sportler vor Undiszipliniertheiten zu bewahren.

21.2. Deutsche Schwimmer liegen gegen Briten zurück. (dpa) - Deutschlands Schwimmer liegen nach dem ersten Tag des Länderkampfes in Großbritannien deutlich zurück. Trotz zweier Siege von Doppel-Weltmeister Paul Biedermann geht die Mannschaft des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) mit einem Rückstand von 56:102 Punkten in den zweiten Teil des Duells am 21. Februar. Biedermann siegte beim ersten Testwettkampf nach dem Verbot der High-Tech-Anzüge in Swansea über 100 und 400 Meter Freistil. Im textilen Badeshort, der nach den neuen Regeln unterhalb des Bauchnabels und oberhalb der Knie enden muss, war der 23-Jährige aus Halle/Saale erwartungsgemäß deutlich langsamer als im Auftrieb verleihenden Plastik-Anzug. In 3:52,76 Minuten lag Biedermann über zwölf Sekunden über seinem Weltrekord, den er bei der Weltmeisterschaft im Juli 2009 in Rom aufgestellt hatte. Allerdings hat die Zeit ohnehin wenig Aussagekraft, da die Schwimmer ihren Saisonhöhepunkt erst im Sommer bei der Europameisterschaft in Budapest vom 4. bis 15. August haben. Neben Biedermann sorgten auch der Essener Hendrik Feldwehr über 50 Meter Brust (28,16 Sekunden), Lucien Haßdenteuffel (Saarbrücken) über 200 Meter Lagen (2:01,85 Minuten) und Kurzbahn-Europameisterin Caroline Ruhnau (Essen) über 200 Meter Brust (2:30,70 Minuten) für deutsche Siege. Doppel-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Britta Steffen verzichtete auf den Länderkampf.

21.2. Neue Liste der Welt-Anti-Doping-Agentur. Seit dem 1. Januar dieses Jahres sind die Wirkstoffe Salbutamol und Salmeterol von der Verbotsliste gestrichen worden, insofern sie inhalativ und in therapeutischen Dosen eingenommen werden. Für die Athleten und Betreuer bedeutet dies eine spürbare Erleichterung, denn sie müssen für diese beiden Asthma-Präparate keine medizinische Ausnahmegenehmigung mehr beantragen - es reicht eine Erklärung, dass man auf einen der beiden inhalativen Beta-2-Agonisten angewiesen ist. Das gilt ebenso für die inhalativen Glucokorticosteroide. Systemisch eingenommen bleiben beide Wirkstoffgruppen verboten [Verbotsliste].
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19.2. Phelps: London 2012 letzte OS. (dpa) Michael Phelps will 2012 in London zum letzten Mal bei Olympischen Spielen auf Medaillenjagd gehen. «Ich habe mir selbst geschworen, nicht mehr zu schwimmen, wenn ich älter als 30 Jahre bin, und das werde ich auch so machen», sagte der Amerikaner. Bei den Spielen in der britischen Metropole wird Phelps 27 Jahre alt sein wird. Der 14-fache olympische Goldmedaillen-Gewinner kündigte bei einem Besuch in Vancouver zudem an, in London nicht wie 2008 in acht Disziplinen zu starten. In Beijing hatte Phelps bei allen seinen Starts Gold geholt.
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18.2. Mark Spitz wurde 60. Mark Spitz, einer der grössten Schwimmstars aller Zeiten, feierte am 10. Februar den 60. Geburtstag. Spitz triumphierte 1972 in München mit sieben Olympiasiegen und setze sich damit ein Denkmal. Als die grosse Party zu seinem 60. Geburtstag am Mittwoch vorbei war, schwamm er in seinen eigenen Pool in Los Angeles noch ein paar Bahnen. "Ich habe dort schon einige Haus-Rekorde aufgestellt", sagte die lebende US-Schwimmlegende und ist stolz auf seine Fitness. Eine gehörige Portion Selbstbewusstsein hatte "The Shark" - der Hai - schon immer. Diese Sicherheit, die ihn zu Rekorden trieb und Kritiker ihm als Eitelkeit auslegten, hat sich Mark Andrew Spitz auch im gesetzten Alter erhalten. "Ich war der erste Mann auf dem Mond" Als US-Landsmann Michael Phelps bei Olympia 2008 in Peking mit acht Siegen die Spitz-Marke von 1972 in München um eine Goldmedaille überbot, konnte auch das seinem Selbstwertgefühl nichts anhaben. "Er ist der erste Mann auf dem Mars, aber ich war der erste Mann auf dem Mond", sagte Spitz, der in seiner Karriere selbst 33 Weltrekorde aufstellte. Doch es war vor allem die Ein-Mann-Show in München, die Spitz in der Historie des Sports unsterblich gemacht hat. Als zweimaliger Olympasieger 1968 in Mexiko-Stadt nach München gereist, triumphierte Spitz in allen sieben Rennen - stilgerecht jeweils mit Weltrekord und seinem buschigen Schnurrbart als Markenzeichen. "Ein russischer Trainer hatte mich gefragt, ob mich der Bart nicht langsamer machen würde. Ich habe ihm geantwortet, dass der Bart das Wasser ableitet und mich noch schneller macht. Im Jahr darauf trug jeder russische Schwimmer einen Schnurrbart", erinnert sich Spitz. "Niemand konnte ahnen, dass so etwas Schreckliches passiert" Die Spitz-Festspiele wurden durch das Terror-Attentat jedoch jäh überschattet. In der Nacht nach seinem siebten Streich töteten palästinänsische Terroristen zwei israelische Sportler und nahmen neun weitere Menschen als Geiseln. Insgesamt elf Israelis, ein deutscher Polizist und fünf Geiselnehmer wurden am Ende getötet. Spitz, ein Jude, wurde zu seinem eigenen Schutz nach London ausgeflogen. "Niemand konnte damals ahnen, dass so etwas Schreckliches passieren würde", sagt Spitz: "Wenn jemand meint, so etwas vorhersehen zu können, dann sollte er das Weisse Haus anrufen." Seine ersten Schwimm-Versuche hatte Spitz, der seit 35 Jahren mit Ex-Model Susan Weiner verheiratet ist und zwei Söhne hat, schon mit drei Jahren am Waikiki Beach in Honolulu unternommen. Als die Familie zurück nach Kalifornien zog, bestritt Spitz mit acht Jahren erste Wettkämpfe und startete durch zu einer fulminanten Karriere. Doch nach München trat Spitz schon im Alter von nur 22 Jahren vom Sport zurück, um seine Popularität zu vermarkten. Der Versuch, in Hollywood als Filmstar Fuss zu fassen, scheiterte aber ebenso wie sein Comeback im Wasser, als er mit 41 Jahren die Qualifikation für Olympia 1992 in Barcelona verpasste. Sein erfolgreich florierendes Immobiliengeschäft gab Spitz nach einiger Zeit auf. Inzwischen ist er als sogenannter Motivationssprecher buchbar. Einen Traum hat sich Spitz nicht erfüllen können. "Ich wäre sehr gerne Zahnarzt geworden", sagt Spitz: "Ich hatte mich auch schon für das Studium angemeldet, mich aber dann ganz auf Olympia in München konzentriert."
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11.2. Pellegrini und Steffen für Laureus-Award nominiert. (si) Roger Federer ist für den Laureus World Sports Award nominiert. Der Schweizer Tennis-Star könnte damit am 10. März in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten zum fünften Mal zum Weltsportler des Jahres gekürt werden. (si) Roger Federer, der im vergangenen Jahr nicht nominiert worden war, gewann den Sport-Oscar zwischen 2005 und 2008 viermal in Folge. Zur Auswahl stehen neben dem 16-fachen Gewinner von Grand-Slam-Turnieren auch Sprint-Star Usain Bolt, Langstreckenläufer Kenenisa Bekele, Tour-de-France-Sieger Alberto Contador, der argentinische Weltfussballer Lionel Messi sowie Motorrad-Champion Valentino Rossi. Anzeige . . Bei den Frauen nominiert sind die Tennis-Weltranglisten-Erste Serena Williams, Skistar Lindsey Vonn, die jamaicanische Sprinterin Shelly-Ann Fraser, 400-m-Weltmeisterin Sanya Richards sowie die Schwimmerinnen Federica Pellegrini und Britta Steffen. Mit den Laureus World Sports Awards 2010 werden die letztjährigen Leistungen der Sportlerinnen und Sportler gewürdigt. Im vergangenen Jahr kam diese Ehre den Leichtathletik-Stars Usain Bolt aus Jamaica und der Russin Jelena Isinbajewa zuteil.

11.2. Nick Thomanns Rückenstart: [Link]

11.2. Missouri Grand Prix, 12.-15.2.2010 [Website], mit Phelps und Lochte.Line element
5.2. Kräftigungsübung für die Rumpfmuskulatur auf dem Sitzball (wichtig für Kraul und Rücken) [Link] .
Tipp: Weitere Übungen können bei YouTube abgefragt werden mit dem Stichwort "Lori Briggs" Line element
3.2. Lehrer will Atlantik durchschwimmen [weiter].
Line element 2.2. Martina van Berkel mit Sieg und Meeting Rekord beim IMU. Martina van Berkel hat beim International Meeting Uster (IMU) am vergangenen Wochenende gegen starke internationale Konkurrenz über 200m Delphin einen neuen Meeting-Rekord aufgestellt. In 2:09,27 konnte sie sich denkbar knapp und erst auf den letzten Metern gegen die Ungarin Agnes Mutina durchsetzen, wobei sie nur knapp über ihrer Rekordmarke aus dem letzten Jahr (und mit anderem Material) blieb. Nach dem wegen Schulterproblemen hinausgezögerten Saisonbeginn hat sie sich damit eindrucksvoll gemeldet. Über 400m Freistil schwamm sie zudem in den Vorläufen mit 4:17.11 eine hervorragende Bestzeit. Auch über 100m Rücken und 100m Delphin erreichte sie das A-Finale und belegte hier letztlich den 5. bzw. 6. Platz. Gerade erst von einem Trainingsaufenthalt in Brisbane bei Stephan Widmer zurückgekehrt, sind dies sehr solide Leistungen. Die Limmat Sharks konnten sich noch weitere Podiumsplätze erschwimmen. Danielle Villars zeigte, daß sie über 200m Rücken noch einige Karten auf der Hand hat. Mit einer deutlichen Bestzeit von 2:14.37 konnte sie sich hinter Kimberly Buys und Zsuzsanna Jakabos eine schönen dritten Rang. Auch über 200m Freistil erreichte sie das A-Finale, fand hier aber nicht ganz ihren Rhythmus und wurde in 2:02.72 am Ende 5. Über die halb so lange Distanz gewann sie das B-Finale und konnte ihre Bestzeit von den Schweizer Kurzbahnmeisterschaften im November einstellen. Über 100m Delphin belegte sie im B-Finale mit einer deutlichen Steigerung zum Vorlauf den 5. Rang, und, ebenfalls im B-Finale, über 50m Freistil in Bestzeit von 26.66s den 3. Rang. Erstmal konnte sich auch Val Mikos bei einem vergleichbaren Anlass in die Medaillenränge schwimmen. Über 50m Freistil war er in guten 23.06s gar Vorlaufschnellster, hatte im Finale dann aber etwas Pech. Frei nach Michael Phelps absolvierte er die beiden Bahnen ohne Sicht, da ihm die Brille beim Start verrutschte. Die Wende traf er so nur unzureichend, konnte aber dennoch auf den dritten Platz schwimmen, mit 23.19s nur unwesentlich langsamer als im Vorlauf. Er war damit an diesem Wochenende der schnellste Schweizer über die Sprint-Distanz und macht weiter von sich reden, nachdem er im Dezember in Amsterdam schon hervorragende Ergebnisse erzielen konnte. Über die doppelte Distanz erschwamm er sich in 50.86s ebenfalls einen Finalrang, konnte sich dort aber nicht mehr steigern und wurde in 51.33s 6. Kilian Bossard, wegen Trainingsrückstand eher verhalten optimistisch, wurde über 200m Brust in seiner besten Zeit mit traditionellem Material in 2:17.59 einen guten 5.Platz und war auch hier der schnellste Schweizer. Kathrin Appenzeller rutsche nach einer Abmeldung ins B-Finale über 200m Rücken, konnte sich hier dann im Vergleich zum Morgen deutlich steigern und wurde mit einer schönen Bestzeit von 2:21.42s 10. Über 100m Rücken der Frauen hatten die Limmat Sharks neben Martina im A-Finale mit Tamara Rangelov und Florence Sigg noch zwei weitere Schwimmerinnen im B-Finale. Tamara konnte nach überstandenem Kreuzbandriss mit 1:04.98s (Vorlauf 1:04.81s) zeigen, daß sie wieder auf dem Weg zu schnellen Zeiten ist. Florence qualifizierte sich mit einer sehr schönen Bestzeit von 1:05.84s als 12. fürs B-Finale, wo sie dann ihre Leistung nicht mehr ganz wiederholen konnte und in 1:07.04s wieder 12. wurde. Flavio De Corso erschwamm sich über 200m Lagen in 2:11.33s den 10.Platz. Über die doppelte Distanz konnte Elina Piesbergen das B-Finale in 5:07.49s ungefährdet gewinnen. Über 200m Lagen wurde sie in 2:25.33s 9. Nico Van Duijn hatte nach seinen beachtlichen Ergebnissen im Dezember (er schwamm in neuem, für 2010 homologiertem Material wesentlich schneller als zuvor in den 'schnellen' Anzügen und führte bis zum Wochenende die Schweizer Jahresbestenliste über 100 und 200m Delphin an) und den guten Langbahnresultaten vom CIG auch auf der Kurzbahn aus vollem Training solide Leistungen. Auch er konnte über 200m Delphin das B-Finale gewinnen und erzielte in 2:04.40s eine ansprechende Zeit für den Saisonzeitpunkt. Über die 100m Distanz tat er sich etwas schwerer und konnte in 56.31s (Vorlauf 56.17s) den 10.Platz für sich verbuchen. Aron Serafini schwamm über beide Rückendistanzen gute Bestzeiten, über 100m Rücken konnte er sich in 1:01.53s für das B-Finale qualifizieren, wo er sich in 1:00.95s nochmal deutlich verbessern konnte und schließlich auf dem 9. Gesamtrang landete. Das Küken der Mannschaft, Sarah Mamié, schwamm in 5:27.09s über 400m Lagen eine Bestzeit. Auch sie durfte ein B-Finale schwimmen und kam dort mit 5:31.18s auf den 12. Rang. Auch dieser Wettkampf zeigte, daß es einige Verschiebungen in den Ranglisten gibt, seitdem die Polyurethan-beschichteten Anzüge nicht mehr erlaubt sind. Und die Zeiten, insbesondere auf den Kurzdistanzen, unterscheiden sich ebenfalls deutlich. Die Rennen allerdings werden dadurch in keinem Fall weniger spannend. Die Limmat Sharks scheinen für die 'neuen' alten Zeiten jedenfalls gut gerüstet. Es ist auch allseits Erleichterung zu spüren, daß die Materialschlacht endlich ein Ende gefunden hat, und der Sport wieder im Mittelpunkt steht.
Line element 1.2. Swim coach David Marsh on Nick Thoman's Backstroke Kick [Link]

1.2. Kräftigungsübungen für den Deltoides mit Kleinhanteln und Sitzball für Schwimmer [Link]

1.2. Euromeet, Luxemburg, 29.-31.1.2010 [Website]

1.2. 19th International Meeting Uster, 30.-31.1.2010 [Resultate]





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Januar 2010

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30.1. Höhentraining nützt nichts. Wie wir bereits vor zwei Jahren in einem Artikel über [Höhentraining] berichteten, ist die Wirkung des Höhentrainings auf das Leistungsvermögen im Flachland heute umstritten. Ein neuer Artikel zu diesem Thema bestätigt diese Erkenntnis. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten von Virgile Lecoultre und seinen Kollegen an der Universität Lausanne weisen sogar darauf hin, dass Höhentraining schädlich sein könnte, weil es zu einer Störung des Glucosehaushaltes führe [Abstract auf Englisch]. Das Ziel dieser Arbeit war, mögliche Synergieeffekte zwischen Training und niedrigem Sauerstoffgehalt der Luft (Hypoxie) herauszufinden, und den Laktat- und Glucosehaushalt unter normalen und hypoxischen Bedingungen auf 3000 m Höhe zu studieren. Nach 4-wöchigem Training einerseits unter normalen Flachlandbedingungen (Gruppe 1), andererseits unter hypoxischen Bedingungen (3000 m, Gruppe 2) wurde in Bezug auf das Leistungsvermögen auf normaler Höhe bei beiden Gruppen eine eindeutige Leistungsverbesserung gemessen, aber es wurde kein Unterschied festgestellt. Das Höhentraining zahlte sich also für die Leistungsfähigkeit auf normaler Höhe nicht aus. Auch das Laktatabbauvermögen wurde durch Höhentraining nicht verbessert. Hingegen wurde entdeckt, dass während des Höhentrainings die Blutkonzentrationen des Insulins und der Glucose deutlich erhöht waren. Die Ursachen dafür müssen weiter erforscht werden. Lecoultre empfiehlt Übergewichtigen und Diabetikern nicht in der Höhe zu trainieren, und das Höhentraining grundsätzlich zu überdenken, da der Nutzen nicht nachgewiesen werden kann.
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29.1. Australiens Schwimm-Cheftrainer zurückgetreten. Zweieinhalb Jahre vor Olympia in London stehen Australiens Schwimmer ohne Cheftrainer und Sportdirektor da. Alan Thompson legte am Freitag beide Ämter nieder. Offiziell begründete er seinen Schritt damit, dass der Verband beide Posten in Zukunft trennen wolle. "Ich bin mit der Trennung der beiden Funktionen nicht einverstanden", sagte Thompson, der seit 2005 als Chefcoach tätig war. Allerdings stand Thompson zuletzt auch unter Druck. Ihm wird "ungebührendes Verhalten" gegenüber Schwimmern vorgeworfen. Der Verband hatte daraufhin eine Untersuchung eingeleitet, die noch läuft.
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28.1. Ungarische Schwimmerin Szepesi ein Jahr gesperrt (dpa) - Die ungarische Schwimmerin Nikolett Szepesi ist wegen eines Verstoßes gegen die Doping-Bestimmungen für ein Jahr bis zum 22. Januar 2011 gesperrt worden. Das wurde am 28. Januar bekannt und von der FINA in Lausanne bereits bestätigt. Szepesi hatte im Dezember 2008 ihren Rücktritt erklärt, vorgeschriebene Tests aber ignoriert, nachdem sie wieder in das Wettkampfbecken zurückgekehrt war. Szepesi war 2008 bei den Europameisterschaften in Eindhoven (Niederlande) Dritte über 200 Meter Rücken.

28.1. Langstreckenschwimmer: Weltcupauftakt in Brasilien. (dpa) - In Deutschland sind viele Gewässer mit Eis und Schnee bedeckt, während die Freiwasserschwimmer im sommerlichen Südamerika ihre Saison beginnen. Beim Auftakt der acht Stationen umfassenden Weltcup-Serie auf der olympischen Zehn-Kilometer-Distanz am 31. Januar im brasilianischen Santos will sich Weltmeisterin Angela Maurer (Mainz) eine gute Ausgangsposition für die Gesamtwertung legen. Im vergangenen Jahr belegte sie in der Endabrechnung Rang zwei hinter Poliano Okimoto (Brasilien). Dagegen will der Weltcup- Gesamtsieger bei den Männern, Thomas Lurz (Würzburg), erst im europäischen Sommer in die Serie einsteigen. Komplett auf die Saison verzichtet «Miss Langstrecke» Britta Kamrau-Corestein (Rostock), die sich auf den Abschluss ihres Jura-Studiums konzentriert. «Die Europameisterschaften bleiben neben den Welttitelkämpfen aber das große Ziel in diesem Jahr», sagt Angela Maurer, die sich bei der WM im kanadischen Roberval (7. bis 15. Juli) auf die zehn Kilometer beschränken will. Die 34 Jahre alte Mutter eines vierjährigen Sohnes ist für WM und die EM (4. bis 15. August in Budapest) ebenso gesetzt wie Serien-Weltmeister Lurz. Die anderen Langstreckenschwimmer müssen sich in den Weltcups und bei der deutschen Meisterschaft in Straußberg (24. bis 27. Juni) qualifizieren.
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25.1. Schwimmen in Uster – Schweizer Elite gegen Weltmeister und Weltrekordhalter. Am kommenden Wochenende werden beim 19. Internationalen Kurzbahn-Meeting in Uster (IMU) rund 200 Schwimmer und Schwimmerinnen aus 13 Nationen im Hallenbad Buchholz erwartet. Mit den beiden Weltrekordhalterinnen Rebecca Soni und Jessica Hardy aus den USA treffen die zwei schnellsten Brustschwimmerinnen aufeinander. Die Schweizer Elite- und Juniorennationalmannschaft wird angeführt vom Lokalmatador Dominik Meichtry. Rebecca Soni und Jessica Hardy: Sie trainieren zusammen, sind Freundinnen, schwimmen die gleichen Rennen, sind 22 Jahre alt und ihre Geburtstage liegen gerade mal 6 Tage auseinander. Doch am Wettkampf schenken sich die beiden US-Schwimmerinnen vom Trojan Swim Club (Kalifornien, USA) nichts. Schlimmer noch, Rebecca Soni und Jessica Hardy jagen sich gegenseitig Weltrekorde ab. Während Hardy den 50-m-Brustsprint ihre Domäne nennen darf, beansprucht Soni die 200 Meter für sich. Einen offenen Schlagabtausch liefern sich die beiden mehrfach mit internationalen Medaillen ausgezeichneten Athletinnen auf der 100-m-Strecke. Eine weitere Runde im Kampf um die Weltvormacht findet am Samstag in Uster statt. Schweizer Rekordhalterin Patrizia Humplik (19) wird im grossen Theater wohl mit der Statistenrolle vorlieb nehmen müssen. Aus Ungarn reist mit Evelyn Verraszto (20) die amtierende Kurzbahn-Europameisterin (200m Lagen) und Vizemeisterin über 100m Lagen und 200m Freistil an. Komplette Schweizer Elite am Start Erstmals in der langjährigen Geschichte des Traditionsanlasses folgt Swiss Swimming der Ideologie von OK-Präsident Philippe Walter konsequent. Sowohl das Elite als auch das Juniorenkader reist nahezu vollständig ins Zürcher Oberland. Mit von der Partie ist auch der aus Los Angeles (USA) anreisende Lokalmatador Dominik Meichtry. Der 25jährige Olympiafinalist sorgte kürzlich mit starken Leistungen an der Kurzbahn-Weltcup Serie für positive Schlagzeilen. Gespannt darf man auch auf den Auftritt der Zürcher Unterländerin Martina van Berkel (21) sein. Die mehrfache Schweizermeisterin trainierte die letzen vier Wochen mit der Australischen Weltmeisterin über 200m Delfin, Jessicah Schipper (23), beim Schweizer Weltklassetrainer Stephan Widmer in Brisbane (AUS). Wieder mehr fürs Auge Nachdem an der Schwimm-WM in Rom das Ganzkörperanzugsproblem – einzelne Modelle haben nachweislich dem Schwimmer zu mehr Auftrieb verholfen – seinen unrühmlichen Höhepunkt fand, geht es nun zurück zu den Wurzeln. Männer dürfen – und das wird die meisten weiblichen Zuschauer bestimmt freuen – ihren durch hartes Training gestählten muskulösen Oberkörper nicht mehr hinter einem Anzug verstecken, sondern müssen in einer Badehose, die maximal bis zu den Knien reicht, auf den Startblock steigen. Weniger einschneidend sind die Massnahmen – freier Rücken und maximal bis zu den Knien - bei den Frauenanzügen. Infrastruktur doppelt genutzt Bereits zum dritten Mal organisiert der SC Uster Wallisellen zwischen den Vor- und Endläufen am Samstag einen Kidsliga-Wettkampf für die Schwimmstars von morgen und nutzt damit die aufgebaute Infrastruktur optimal aus. Ideengeber und verantwortlich für den reibungslosen Ablauf ist Ex-Schwimmer Patrik Schelbli, der den jungen Teilnehmern mit dem Auftritt in der Weltklasse-Arena im Hallenbad Buchholz ein besonderes Erlebnis schenken will [Startliste, Resultate und LiveView].

25.1. Ehrungen des Schwimmverbandes für Limmat Sharks Zürich. Gleich zwei Diplome durfte Präsident Bruno M. Bernasconi an der Sportversammlung von Swiss Swimming vom 16. Januar 2010 in Ägeri entgegen nehmen. Das eine für den Verein selbst, in Anerkennung der erfolgreichen, Massstäbe setzenden Durchführung der Lahngbahn-Schweizermeisterschaft 2009 in Oerlikon. Das andere Diplom, die bronzene Verdienstauszeichnung des Schweizerischen Schwimmverbandes, wurde Martina van Berkel verliehen. Der Präsident empfing Urkunde und Beigabe stellvertretend für die derzeit in Australien weilende Spitzenschwimmerin der Sharks.
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24.1. Swim coach David Marsh on Nick Thoman's Backstroke [Link]
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22.1. FINA testet Urinproben der WM in Rom erneut. Die FINA wird die Urinproben der WM im vergangenen Juli in Rom noch einmal unter die Lupe nehmen. Damals war der Urin der Athleten, nicht aber das Blut getestet worden. Nach Auseinandersetzungen mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) sollen jetzt die Urinproben der Athleten erneut auf Spuren untersucht werden, die bei illegalen Bluttransfusionen von Blutbeuteln hinterlassen werden können. Das berichtete die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport". Die Urinproben befinden sich im römischen Anti-Doping-Labor von Acqua Acetosa. Sobald die offizielle Anfrage der FINA eintrifft, soll mit den Kontrollen begonnen werden.
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18.1. FINA: Weltrekorde bleiben bestehen. (dsv) Der Vorstand des Weltschwimmverbandes FINA fällte am vergangenen Wochenende in Bangkok auf seiner ersten Sitzung des Jahres wegweisende Entscheidungen für den Schwimmsport. Auf Empfehlung der FINA Rechtskommission bleiben die aktuellen Weltrekorde im Schwimmen bestehen. Mit den neuen, ab 1. Januar 2010 geltenden Anzugregelungen wird es schwierig werden, die in den High-Tech-Anzügen aufgestellten Rekorde zu brechen. „Wir werden sehen, wie weit wir wirklich weg sind von den Rekorden. Erst jetzt bekommt man einen Blick dafür, was die Anzüge wirklich gebracht haben“ so der vierfache Weltrekordhalter Paul Biedermann (Halle/Saale). Bundestrainer Dirk Lange begrüßt die Entscheidung der FINA: „Ich finde es generell richtig, die Rekorde stehen zu lassen, sie wurden unter einheitlichen Kriterien aufgestellt, es sind keine Rekorde zweiter Klasse.“ Seit Januar dürfen Schwimmer nur noch kurze Hosen (Jammer) bis zum Knie tragen, bei den Frauen sind schulter- und nackenfreie Badeanzüge bis zum Knie erlaubt. Darüber hinaus wurde die Anwendung des FINA Reglements für Schwimmanzüge für die Bereiche Freiwasser und Masters spezifiziert. Danach unterliegen die Mastersschwimmer seit dem 1. Januar 2010 den gleichen Anzugsregelungen wie die Schwimmer – Freiwasserschwimmer erhalten eine Sonderregelung: Vom 1. Juni 2010 an dürfen die Schwimmanzüge im Freiwasserschwimmen weder den Nacken bedecken, noch über die Schulter sowie den Knöchel hinaus gehen. Alle Anzüge müssen den FINA Zulassungskriterien für Pool-Schwimmer hinsichtlich Materialbeschaffenheit, Verarbeitung, Dicke und Auftrieb entsprechen, welche bereits seit 1. Januar 2010 in Kraft sind. Bis zum 31. Mai 2010 können bei FINA-Events im Freiwasserschwimmen noch die nach dem 2009er-Reglement zugelassenen Anzüge getragen werden. Weitere Entscheidungen im Freiwasserschwimmen: Für die Weltmeisterschaft 2011 in Shanghai wurde die Einführung eines Team-Events (ein Mann, eine Frau) beschlossen. Ab 2012 wird eine FINA Junioren Weltmeisterschaft ausgetragen, welche die "einzeln" ausgetragene Freiwasser-WM (letztmalig am 15.-23. Juli 2010 in Roberval / Kanada) ersetzt, die bisher in den Jahren zwischen den "kompletten" Titelkämpfen (mit Springen, Schwimmen, Wasserball und Synchronschwimmen) ausgetragen wurde.
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15.1. 2010 Southern California Swimming Grand Prix, Long Beach, 15.-18.1.2010 [Programm] [Startliste] [Resultate]
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7.1. Doping auch im Freizeitsport verbreitet. Von Schmerzmitteln über Asthmapräparate bis zu Anabolika wird alles zur Leistungssteigerung eingesetzt . benso wie Spitzenathleten greifen auch viele Freizeitsportler zu allem, was der Dopingmarkt bereithält. Dies hat eine Untersuchung ergeben [mehr].
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6.1. In Deutschland wird härter trainiert. (dpa) Bundestrainer Dirk Lange setzt künftig auf ein härteres Training der deutschen Spitzenschwimmer auf den Lang- und Mittelstrecken. «In diesem Bereich haben wir Nachholbedarf. Erstmals werden wir gemeinsam mit internationalen Athleten an unserer Schwachstelle arbeiten», sagte Lange zum Auftakt eines international besetzten Trainingslagers in Potsdam, an dem Athleten aus Südafrika, Australien, Italien, Spanien und den Färöer Inseln teilnehmen. «Wir wollen als Team unsere Fehler erkennen und sie mit Unterstützung der anderen Nationaltrainer abstellen», fügte Lange hinzu. Dabei haben die Sportlerinnen und Sportler zum Jahresauftakt tüchtig Stress. Schon um 6.00 Uhr wird gefrühstückt, danach geht es zum ersten Mal ins Becken, am Nachmittag folgt die nächste Trainingseinheit. «Doch dann ist noch lange nicht Schluss», berichtete Doppel-Weltmeister Paul Biedermann aus Halle/Saale. «Nach dem Abendessen findet die dritte Einheit statt. Bis 21.30 Uhr gibt es abschließend Einzelgespräche und Teambesprechungen. Ein langer Tag. Die Einheiten sind wirklich hart. Doch es motiviert mich, gegen die internationale Konkurrenz zu schwimmen», meinte er. Der 23-Jährige läuft derzeit noch seiner Form hinterher. «Weihnachten hängt mir noch nach. Doch ich werde alles geben, um in der zweiten Woche wieder vorn mitzuschwimmen.» Bis zum 17. Januar dauert das Trainingscamp in Potsdam. «Das Projekt soll keine Eintagsfliege sein. Wir wollen versuchen, jedes Jahr die Topathleten zusammenzuholen, um gemeinsam zu trainieren», informierte Lange.
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5.1. 2009 Rekordjahr für Schwimm-Rekorde. (dpa) 2009 sprengten die Schwimmer alle zeitlichen Grenzen: Dank immer weiter entwickelter High-Tech-Anzüge (sowie neuer Startblöcke) gab es insgesamt 144 Weltrekorde, 168 europäische Bestzeiten und 118 deutsche Rekorde auf der Lang- und Kurzbahn. Ein Blick in die Rekordlisten der vergangenen zwei Jahrzehnte lohnt vor allem auf der 50-Meter-Bahn, da erst seit 1991 Weltrekorde auf der Kurzbahn verzeichnet werden. 66 Weltrekorde auf der Langbahn toppten 2009 sogar die absolute Bestmarke aus dem Jahr 1976 (61), zu Beginn des Anabolika-Dopings und kaum vorhandener Doping-Kontrollen. In Jahren Olympischer Spiele ging die Anzahl der Weltrekorde stets nach oben. Im Vorfeld der Spiele 2000 in Sydney explodierte dann die Anzahl der Weltrekorde: Australiens Schwimm-Idol Ian Thorpe schwamm erstmals mit einem Ganzkörper-Anzug, damals noch aus Textil. Diese wurden in den vergangenen beiden Jahren mit neuen Kunststoff-Materialien immens weiterentwickelt, so dass ein wahre Rekordflut einsetzte. 2008 und 2009 wurden die Weltrekorde auf allen Strecken verbessert, bis auf die 1500 Meter Freistil, wo die Bestzeit von Australiens Grant Hackett seit 2001 unangetastet ist.

5.1. Schwimmen ohne Rekord-Flut: Abspecken in Badehose. (dpa) Paul Biedermann steht vor einer ungewissen Zukunft, doch dank der neuen Kleiderordnung spart der Doppel-Weltmeister Zeit. Statt sich wie bisher in einer knappen Stunde in einen hautengen High-Tech-Ganzkörperanzug zu pressen, kann der 23-Jährige dieses Jahr umso schneller in die Stoff-Badehose schlüpfen. Das Verbot der Plastik-Anzüge erfordert nicht nur einen neuen Schwimmer-Typus, sondern bedeutet auch das Ende der jahrelangen Rekordflut. «Ich bin gespannt, wie viele Sekunden ich langsamer schwimmen werde», sagt Biedermann. Der Sportler des Jahres sorgte 2009 über 200 und 400 Meter Freistil für 4 der insgesamt 144 Weltrekorde, die allesamt in diesem Jahr mit dem neuen textilen Material nicht mehr erreichbar sein werden. «Für die Ewigkeit sind die Zeiten sicher nicht, aber für einige Jahre wird es keine neuen Rekorde geben», glaubt Biedermann. Frankreichs Freistilsprinter schwammen ihre Meisterschaften im Dezember bereits in den neuen Badeshorts und blieben über 100 Meter etwa zwei Sekunden über ihren Bestzeiten. Männer dürfen seit dem 1. Januar nur noch sogenannte Jammers tragen, die unterhalb des Bauchnabels und oberhalb der Knie enden müssen. Bei den Frauen dürfen Schultern und Hals nicht bedeckt sein. Zudem dürfen am Rücken auch keine Reißverschlüsse mehr benutzt werden. Biedermann muss wie andere Kraftpakete nun erstmal fasten: «So fünf bis sechs Kilo müssen runter. Ich hoffe, dass die Muskelkraft nicht darunter leidet.» Auch er profitierte von dem Anzug. «Die Kraft, die man braucht, um nicht unterzugehen, konnte man in den Vortrieb stecken, das hat einem der Anzug abgenommen.» Biedermann, der wie Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen nie ein Freund des High-Techs in der olympischen Kernsportart war, freut sich, «dass nun wieder die Technik und nicht der Anzug im Vordergrund steht.» Ob er unter den neuen Vorzeichen weiter vornweg schwimmen wird, bleibt abzuwarten. Was aber passiert nun mit all den nun schier unerreichbaren Rekorden? Einige Schwimmer plädieren dafür, die Rekorde aus den Listen zu streichen. Andere wie Biedermann sind dafür, sie erstmal stehen zu lassen, weil alle Schwimmer die gleichen Möglichkeiten hatten. Die Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), Christa Thiel, will wie der Weltverband FINA zunächst die weitere Entwicklung beobachten. «Das geht nicht im Schnellschuss. Die FINA wäre gut beraten, ein Jahr zu warten», sagte die Rechtsanwältin. Für die Europameisterschafen vom 4. bis 15. August in Budapest, wo vor vier Jahren Steffens Stern mit vier EM-Titeln aufging, erwartet Thiel in der Nationenwertung «Platz eins, nicht weniger». Sehnsüchtig hofft der finanziell nicht auf Rosen gebettete Verband weiter auf einen Hauptsponsor - trotz der Zugpferde Steffen und Biedermann sowie insgesamt elf deutschen Weltrekorden 2009. Eine alternativ ins Auge gefasste Beitragserhöhung, um die Finanzlücke von 300 000 Euro zu stopfen, scheiterte am Jahresende am Widerstand der Landesverbände. Die zweijährige Dauerdiskussion um die High-Tech-Anzüge überdeckte die Doping-Problematik im Schwimmsport. Kein nennenswerter Dopingfall wurde 2009 verzeichnet, was jedoch auch an (zu) laxen Kontrollen des Weltverbandes liegt. Auf nationaler Ebene ist der Fall der Dortmunder Brustschwimmerin Sonja Schöber nach deren offenbar auffälligen Testosteronwerten weiter in der Schwebe, da das Verfahren noch gar nicht eröffnet ist.
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1.1.2010 Die Website der FINA-Kurzbahnweltmeisterschaften 2010 ist aufgeschaltet:
FINA Shortcourse World Swimming Championships, Dubai, 15.-19.12.2010 [Website]

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