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Swim News Januar bis April 2010 |
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[Januar 2010] [Februar 2010] [März 2010] [April 2010] April 201030.4. Sonja Schöber gesperrt. (spox) Das Anti-Doping-Schiedsgericht des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) hat Olympiateilnehmerin Sonja Schöber für ein Jahr gesperrt. Das Urteil gegen die frühere deutsche Meisterin von der SG Dortmund gab der DSV am Donnerstag bekannt. Die Sperre erfolgt rückwirkend, damit wird die 24-Jährige ab dem 6. November 2010 wieder startberechtigt sein. Die Athletin hat angekündigt, die Sperre nicht anzufechten. Schöber war eine Woche vor den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften im November 2009 wegen auffälliger Testosteron- bzw. Epi-Testosteronwerte vorläufig aus dem Verkehr gezogen worden. Sie hatte damals ihre Unschuld beteuert. "Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Ich werde seit zwölf Jahren regelmäßig untersucht. Noch nie hat es bei mir Auffälligkeiten gegeben. Ich will mithelfen, dass die Sache schnell und sauber aufgeklärt wird", sagte Schöber vor einem halben Jahr. Sie sei im Trainingslager nicht nur geschwommen, sondern auch sehr viel gelaufen, weil sie ihr Körpergewicht habe reduzieren wollen. "Ich habe abends keine Kohlehydrate, sondern nur noch Eiweiß gegessen und fünf bis sechs Kilo abgenommen. Ich weiß nicht, ob das ein Grund für die erhöhten Werte sein kann", sagte Schöber. Zudem habe sie seit ihrem 14. Lebensjahr zu wenig weibliche Hormone. Schöber war 2007 deutsche Meisterin über 100m Brust und ist Mitglied des B-Kaders sowie des Perspektivkaders für Olympia 2012 in London. Bei Olympia in Peking war sie in den Vorläufen ausgeschieden, an der WM in Rom hatte sie nicht teilgenommen. 29.4. Olympia-Helden Sonderbotschafter der Jugendspiele. (dpa) - 26 Olympia-Helden, darunter US-Schwimm-Legende Michael Phelps und die russische Stabhochsprung-Königin Jelena Issinbajewa, sollen als Sonderbotschafter den Erfolg der ersten olympischen Jugendspiele garantieren. IOC-Präsident Jacques Rogge erhofft sich durch das Mitwirken der Idole einen prägenden Einfluss für den sportlichen Nachwuchs. «Wir wollen, dass die Kids unsere Botschaft verstehen», erklärte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Dubai. Knapp 3600 Athleten zwischen 14 und 18 Jahren werden sich beim ersten Jugend-Festival unter den olympischen Ringen vom 14. bis 26. August in Singapur präsentieren. Vor allem in den Bereichen Doping-Aufklärung, Verantwortungsbewusstsein im Sport und in der Gesellschaft will Rogge bei den Olympioniken der Zukunft punkten. Die Talente sollen möglichst früh die olympischen Werte verstehen und leben. «Wir sind Idealisten, aber wir leben in der Realität», sagte der Belgier, «wir haben die Pflicht, die Kinder zu erziehen.» Dabei ist dem ehemaligen Chirurgen besonders die Doping-Problematik wichtig. Knapp 1000 Dopingtests sind bei der Leistungsschau der Talente geplant. Sogar an einen Ombudsmann hat das IOC gedacht, um eventuellem sexuellen Missbrauch schnell begegnen zu können. Eine Niederlage musste Rogge allerdings bereits vor der Premiere seines Lieblingsprojekts einstecken. Entgegen seinem Wunsch, bei Siegerehrungen nur die olympische Hymne spielen und die olympische Flagge hissen zu lassen, wird jetzt doch bei jeder Medaillenzeremonie die Nationalhymne des Siegers ertönen. «In dieser Sache wurde ich klar und deutlich besiegt», räumte er ein. Dafür hat ihn das Medieninteresse überrascht. 15 TV-Anstalten weltweit haben sich bisher vertraglich verpflichtet, Live-Bilder oder Ausschnitte der Jugendspiele zu zeigen. 28.4. 16-Jährige schwimmt Weltjahresbestzeit. Die erst 16-jährige Li Xuanxu hat bei den chinesischen Meisterschaften über 400 Meter Lagen eine neue Weltjahresbestzeit aufgestellt. Li Xuanxu stand 2008 in Peking bereits im Final. In Shaoxing schwamm der Teenager nun die Strecke in 4:34.59. 27.4. Spanische offene Meisterschaften, Malaga, 22.-25.4.2010 [Resultate] 25.4. Britta Steffen fühlt sich belagert (dpa) - Britta Steffen ist fassungslos über das Interesse an ihrem Privatleben und ihrer neuen Liebe zu Paul Biedermann. Die öffentlichkeitsscheue Doppel-Weltmeisterin und -Olympiasiegerin wurde nach Bekanntwerden ihrer Liaison mit dem aktuellen «Sportler des Jahres» Ende März vor ihrem neu gebauten Haus in Berlin von Paparazzi belagert. «Daran habe ich gemerkt, dass ich für gewisse Leute einen Promi-Status habe, das war mir zuvor gar nicht so bewusst. Ich habe mich danach ohnmächtig gefühlt. Als ich an einem Tag früh morgens zum Training kam, saß da ein Fotograf, der mich einfach nur abschießen wollte, weil ich jetzt mit Paul Biedermann zusammen bin», berichtete die 26-Jährige in Interviews mit der «Welt am Sonntag» und der «Berliner Morgenpost». Biedermann habe es in seiner Heimatstadt Halle/Saale «bedeutend leichter als ich in Berlin, wo die Medienlandschaft vielfältiger ist». Steffen, die sich im vergangenen Jahr von ihrem langjährigen Freund getrennt hatte, war bisher immer bemüht, ihr Privatleben zu schützen. In einer Phase des Kennenlernens der beiden Doppel-Weltmeister von Rom 2009 werde ihnen «jetzt schon ein Rucksack aufgesetzt, weil wir ja so super zusammenpassen würden. Ich verstehe den Hype nicht, ja, er befremdet mich sogar. Wir sind Sportler, unser Liebesleben gehört nicht in den Sportteil». Seit ihrem kometenhaften Aufstieg als vierfache Europameisterin von 2006 kämpfte Britta Steffen um den Erhalt ihrer Privatsphäre, lehnte Homestories und Fotos an ihrer Uni stets ab. Nun aber fürchtet die angehende Wirtschaftsingenieurin «irgendwie» um ihren persönlichen Freiraum. «Aber ich habe jetzt auch gelernt, dass ich gar keine Chance habe. Deshalb muss ich für mich einen Weg finden, wie ich damit am besten leben kann.» Nach Krankheiten und Verletzungen konnte Britta Steffen in den vergangenen drei Monaten nur eingeschränkt trainieren. «Ich habe derzeit drei, vier Kilo zu viel auf den Rippen. Sobald ich aber wieder voll trainiere, sind die überschüssigen Pfunde ganz schnell wieder weg. Und das muss auch sein, denn die neuen Textilanzüge erlauben kein Gramm zu viel.» Noch hat Britta Steffen Zeit bis zu den Deutschen Meisterschaften in Berlin vom 30. Juni bis 4. Juli und den Europameisterschaften (4. bis 15. August) wiederum in Budapest. Wegen ihrer Extraklasse macht sie sich derzeit keine Sorgen um Form und Normzeiten. «Vor vier Jahren hätte ich mich noch verrückt gemacht. Das liegt auch an den Erfolgen. Ich muss mir nichts mehr beweisen.» 24.4.Telstra Grand Prix, Sydney, 23.-24.4.2010 [Results] 16.4. Italienische Hallenmeisterschaften, Riccione, 14.-18.4.2010 [Website] 14.4. Championnats de France Elite 2010, St. Raphaël, 13.-18.4.2010 [Website] 14.4. South African Swimming Championships, Durban, 12.-17.4.2010 [Resultate] 3.4. Jiro Nagasawa gestorben. Japans Schwimmlegende starb am 24. März 78-jährig an Krebs. Er schwamm 1954 die ersten Weltrekorde im modernen Delfinschwimmen. In Japan wird [Nagasawa] als der Erfinder des Delfinschwimmens gefeiert - das ist er aber eigentlich nicht. Das Verdienst geht nicht an einen einzelnen Schwimmer, sondern an mehrere, die seit 1933 versuchten, schneller Brust zu schwimmen. Wer genau den Butterfly-Armzug und den Delfinkick erfand, bleibt in Tat und Wahrheit umstritten, und wird sich mangels Belegen niemals mit Sicherheit festlegen lassen. Die belegte Entwicklung begann 1933 mit Henry Myers, der die Arme zwecks Widerstandsreduktion übers Wasser nach vorne schwang. David Armbruster von der University of Iowa nannte diese Brusttechnik-Variante 1934 Butterfly - oder Schmetterling auf Deutsch. Einer seiner Schwimmer - Jack Sieg - erfand ein Jahr später den Dolphin-Fishtail-Kick, den Delfinbeinschlag, den er zuerst auf der Seite, später auf dem Bauch schwamm. Armbruster und Sieg kombinierten den Butterflyarmzug mit dem Delfinbeinschlag - das moderne Delfinschwimmen war geboren. Ein Schwimmer namens Volney Wilson versuchte an den US Trials 1938 damit im Brustschwimmen durch Lücken im Regelnetzwerk durchzuschlüpfen, wurde aber als Sieger disqualifiziert. Die FINA-Regeln waren damals bezüglich des Brustschwimmens wesentlich offener als heute. Das Nach-Vorne-Schwingen der Arme war kein Problem, der Delfinbeinschlag war doch jenseits der Grauzone. Mit der neuen Technik des Delfinschwimmens schaffte Sieg die 100 Yards in 1:00.2. An den olympischen Spielen 1936 schwammen erst einige Brustschwimmer Butterfly mit Brustbeinschlag. 1938 schwammen praktisch alle Butterfly. Die Butterflytechnik wird heute nur noch von älteren Mastersschwimmern im Delfinschwimmen angewendet. Nagasawa schwamm den ersten Weltrekord im September 1954 mit dem neuen Delfinbeinschlag, nachdem die FINA im Mai 1954 die neue Schwimmtechnik vom Brust abgetrennt hatte. In der Folge wurde an den olympischen Spielen 1956 Butterfly als eigene Disziplin anerkannt. Zurück zur [Homepage] / [an den Anfang] März 201031.3. Columbus Grand Prix, 1.-4.4.2010 [Website]. Mit Michael Phelps, Chloe Sutton, Eric Shanteau und anderen. 31.3. British Swimming Championships, Sheffield, 29.3.-3.4.2010 [Resultate] 31.3. Britta Steffen und Paul Biedermann ein Paar. (dpa) - Deutschlands Vorzeige-Schwimmstars Britta Steffen und Paul Biedermann haben sich ineinander verliebt. «Ja, wir sind ein Paar, seit ungefähr zwei Wochen. Ich bin glücklich, aber es gibt von meiner Seite aus definitiv keine Pläne, nach Berlin zu wechseln», sagte Biedermann der Nachrichtenagentur dpa. Er fügte hinzu: «Ich bleibe in Halle. Für alles andere ist es noch zu früh, um dazu etwas zu sagen.» Zuvor hatten die Online-Ausgaben von «Welt» und «Bild» über die Liaison berichtet. Die beiden Doppel-Weltmeister von 2009 waren vor anderthalb Wochen von einem Trainingslager der deutschen Schwimmer auf Teneriffa zurückgekehrt. Beide sind seit längerem von ihren ehemaligen Partnern getrennt. Steffens langjähriger Freund Oliver, ein ehemaliger Schwimmer, war bereits im Vorjahr aus dem gemeinsamen Haus in Berlin ausgezogen. Biedermann hatte seine triumphalen WM-Siege in Rom über 200 und 400 Meter Freistil vergangenen Juli noch mit Jule gefeiert. Erste Berichte über die Verbindung ließen beide Seiten noch unkommentiert, doch nun trat Biedermann die Flucht nach vorne an - in Abstimmung mit der auf ihr Privatleben immer bedachten Britta Steffen sowie deren Management. «Ich hoffe, dass das Thema nach ein paar Tagen erstmal durch ist», sagte Biedermann. Der 23-Jährige hatte sich stets respektvoll über die 26 Jahre alte Doppel-Olympiasiegerin über 50 und 100 Meter Freistil geäußert - wie auch umgekehrt. Die beiden sind nicht das erste prominente Paar im Schwimm-Sport. Rückenspezialist Helge Meeuw ist seit Jahren mit der inzwischen zurückgetretenen Ex-Weltmeisterin Antje Buschschulte zusammen. Die DDR-Schwimmstars Kornelia Ender und Roland Mattes waren vier Jahre verheiratet. . 28.3. "Schwimmen nach Art der Fische" jetzt auch auf Deutsch. Da wir im Ratgeber unserre Website einige Artikel zum Thema effizient Kraulschwimmen anbieten, z.B.[ Effizient Crawl schwimmen], werden wir oft nach weiterführenden Lehrbüchern auf Deutsch zu diesem Thema gefragt. Bis jetzt gab es darüber ausser unseren Artikeln leider nur englische Literatur. Markus Enz hat nun Terry Laughlins Buch auf Deutsch übersetzt. Schwimmen wie ein Fisch weist dafrauf hin, dass effizientes Schwimmen in erster Linie von der richtigen Körperhaltung, dem Schweben und der richtigen Wasserlage zur Reduktion des Widerstands abhängt [Bestellung bei Amazon]. 26.3. Flori Lang: weit mehr als ein Six Pack. Talentiert, schnell, gut aussehend – Flori Lang hat das Zeug zum grossen Schwimmstar. Hinter den perfekten Muskeln verbirgt sich ein nachdenklicher Mensch, der nicht immer den schnur- geraden Weg geht. Im Interview erzählt der 27-Jährige, was ihn geprägt hat, wieso er sich nicht dauernd im Spiegel betrachtet und warum ihm manchmal seine Moral vor dem Glück steht [Weiter im Artikel von Fit For Life]. 22.3. Lausanne Natation und Schwimmclub Uster-Wallisellen Schweizer Vereinsmeister. (Swiss Swimming) In der Nationalliga A siegte bei den Frauen Lausanne Natation mit 19’769 Punkten. Gestern noch auf dem zweiten Zwischenrang, schaffe es die Mannschaft von Trainer François Willen sich heute zu steigern und setzte sich an die Spitze der Rangliste. Trotz beachtlichen Zeiten konnten die Vorjahressiegerinnen der Limmat Sharks Zürich ihren Titel nicht verteidigen. Die Zürcherinnen mussten sich mit 19’333 Punkten und der Silbermedaille zufrieden geben. Auf den dritten Rang im Schlussklassement schafften es die Frauen vom Schwimmverein Emmen mit 19’056 Punkten. Den Herren vom Schwimmclub Uster-Wallisellen ist die Titelverteidigung perfekt geglückt und so darf sich die Mannschaft erneut als schnellste der Schweiz bezeichnen. Mit 21’125 Punkten führten sie auch am Ende des zweiten Tages die Rangliste an, gefolgt von den Schwimmern der Limmat Sharks Zürich (19’234 Punkte) und Lancy-Natation (18’695 Punkte). In der Nationalliga B konnten sich vier Mannschaften über den Aufstieg in die Nationalliga A freuen. Die Frauen von Lancy Natation gewannen mit einer Punktzahl von 17'616 vor dem Schwimmklub Bern (16'272 Punkte). Mit nur 30 Punkten Vorsprung schwammen sich die Berner Frauen auf dem zweiten Rang und überholten somit die gestern noch zweitplatzierte Frauenmannschaft von Mendrisiotto Nuoto. Bei den Männern der NLB gab es seit dem ersten Wettkampftag an der Spitze keine Veränderungen mehr und so siegte Vevey-Natation mit 17'830 Punkten vor Renens-Natation (16'867 Punkte). [Resultate] [Mannschaftswertung] NLA Damen: 1. Lausanne Natation (19'769) 2. Limmat Sharks Zürich (19'333) 3. Schwimmverein Emmen (19'056) 4. Schwimmclub Schaffhausen (18'551) 5. Schwimmclub Uster-Wallisellen (18'474) 6. Swim Team Biel-Bienne (17'767) 7. Lugano Nuoto Pallanuoto (17'088) 8. Red-Fish Neuchâtel (17'068) 9. Schwimmverein Kriens (17'005) 10. Genève Natation 1885 (16'821) 11. Schwimmklub Langenthal (16'231) 12. Schwimmverein beider Basel (16'130) NLA Herren: 1. Schwimmclub Uster-Wallisellen ( 21'125) 2. Limmat Sharks Zürich (19'243) 3. Lancy Natation (18'695) 4. Red-Fish Neuchâtel (18'227) 5. Schwimmklub Bern (18'128) 6. Genève Natation 1885 (18'105) 7. Lugano Nuoto Pallanuoto (18'016) 8. Lausanne Natation (17'736) 9. Schwimmverein Kriens (17'368) 10. Schwimmclub Liestal (15'648) 11. Mendrisiotto Nuoto (15'549) 12. Nuoto Sport Locarno (13'729) 22.3. Australiens Schwimmer: 23 Weltjahresbestzeiten.(dpa) - 23 Weltjahresbestzeiten und ein vielversprechendes Talent im Teenager-Alter: Australiens Schwimmer haben bei den nationalen Meisterschaften aufhorchen lassen. Allen voran Yolane Kukla. Das Supertalent aus Brisbane siegte über 50 Meter Freistil (25,08) und 50 Meter Schmetterling (25,92). Über 100 Meter hatte die 14-Jährige zudem als Erste angeschlagen, wegen eines Frühstarts wurde Kukla aber im olympischen Aquatic Centre von Sydney disqualifiziert. Neben Newcomerin Kukla beeindruckte in der Olympia-Stadt von 2000 Geoff Huegill mit einem glanzvollen Comeback nach rund zweijähriger Pause. Der 31 Jahre alte Olympia-Dritte von Sydney über 100 Meter Schmetterling siegte über die 50 Meter in Weltjahresbestzeit von 23,46 Sekunden. Huegill sicherte sich damit bereits das Ticket zu den Commonwealth-Spielen in Neu-Delhi vom 3. bis 14. Oktober. Der olympische Silbermedaillengewinner von Peking, Eamon Sullivan, holte sich nach fünf Hüftoperationen in der Weltjahresbestzeit von 48,52 Sekunden den Sieg über 100 Meter Freistil. Auch 100-Meter-Brust-Olympiasiegerin Leisel Jones setzte sich bei der Rückkehr nach ihrem Sabbath-Jahr vorerst an die Spitze der Jahresrangliste. Sie siegte in 30,87 Sekunden über 50 Meter und 1:05,79 Minuten über 100 Meter Brust. Ihren dritten Titel ergatterte sie mit 2:23,45 Minuten über 200 Meter Brust. 20.3. Schweizer Vereinsmeisterschaften, Neuenburg, 20.-21.3.2010 [Resultate] [Mannschaftswertung] 20.3. Flori Lang ist das neueste Testimonial des E-Learning Programms «Real Winner»: „Ich liebe den Sport. Und weil ich ihn liebe, setze ich mich aktiv im Kampf gegen Doping ein. Es ist nicht nur ein Kampf gegen den Vertrauensmissbrauch, sondern auch für die Gesundheit der Athleten und die Glaubwürdigkeit des Sportes. Am gleichen Strick zieht das einfallsreiche und spannende Programm Real Winner, teste es aus.“ www.florilang.ch/] 17.3. Australian Championships, Sydney, 16.-21.3.2010 [Website] 15.3. Schweizermeisterschaften. [Resultate] (Swiss Swimming)Am letzten Tag der Schweizer Langbahnmeisterschaften in Genf entscheidet über 200m Vierlagen die 15-jährige Anaïs de Marchi (Nuoto Sport Locarno) in einem engen Zweikampf mit Ramona Knüsel (Schwimmverein Kriens) das Rennen für sich. Zugleich unterbietet sie dabei mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:22.44 die Limite für die Junioren-Europameisterschaften in Helsinki um beachtliche 1.9 Sekunden. Der Olympia-Finalist und Schweizerrekordhalter Dominik Meichtry vom Schwimmclub Uster-Wallisellen zeigt am letzten Wettkampftag keine Schwäche und gewinnt souverän die 100m Delfin mit einer Zeit von 54.45. Kurz darauf gelingt dem 25-jährigen Mittelstreckenschwimmer über 50m Freistil ebenfalls ein knapper Sieg vor den beiden Sprintern Erik van Dooren (Genève Natation) und Aurélien Künzi (Lancy Natation). Mit dem Sieg der Vierlagenstaffel des Schwimmclub Uster-Wallisellen konnte er sich eine achte Goldmedaille umhängen lassen und zeigte sich glücklich über das Erreichen des angestrebeten Ziels. Die gebürtige Russin Maria Ugolkova (Lausanne Natation) siegt im 100m Delfin-Rennen der Damen vor ihrer Klubkollegin Laetitia Perez und Martina van Berkel (Limmat Sharks) mit einer Zeit von 1:01.72. Damit gewinnt sie ihren vierten Einzeltitel an diesen Schweizermeisterschaften. In der Medaillenwertung siegt der Schwimmclub Uster-Wallisellen vor Lausanne Natation und den Limmatsharks. „Die Schweizer Langbahnmeisterschaft in diesem Jahr ist eine wichtige Standortbestimmung im Schweizer Schwimmsport gewesen. Zwar konnten noch nicht alle unserer Spitzenschwimmer internationales Leistungsniveau erreichen, dafür ist aber durch die zweite Qualifikationsmöglichkeit im Juli 2010 noch Gelegenheit gegeben“,so Steffen Liess, Chef Leistungssport Swiss Swimming. 14.3 Schweizermeisterschaften. [Resultate] (Swiss Swimming) Einmal mehr konnte der Ustermer Schwimmer Dominik Meichtry das Publikum begeistern und beweisen, dass er auch in einer Trainingsphase sehr schnell schwimmen kann. Mit einer Zeit von 50.03 unterbot er über 100m Freistil die geforderte Richtzeit für die kommende EM um sieben Hundertstel und zeigte sich sehr zufrieden: "Ich hätte mir das Rennen besser einteilen können, dennoch bin ich zufrieden mit meiner Leistung. Die Zeit ist schnell", so der Olympia-Finalist. Damit sind es schon zwei Rennen (100m und 200m Freistil), für die sich der 25-jährige St.Galler in Budapest qualifiziert hat. Einen Dreifachsieg konnte der Schwimmclub Uster-Wallisellen feiern. Der 20-jährige Simon Rabold gewann die 400m Vierlagen in einer Zeit von 4:33.52 und freute sich über sein zweites Gold in einem Einzelrennen seit dem Sommer 2009. Alexandre Liess schwamm in einer Zeit von 4:37.15 auf den zweiten Rang und Julien Baillod machte das Medaillenset komplett mit einer geschwommenen Zeit von 4:38.66. Die beiden Erfolgsgarantinnen und WM-Teilnehmerinnen Marina Ribi (Schwimmclub Schaffhausen) und Martina van Berkel (Limmat Sharks) konnten zwar ihre Titel über 400m Vierlagen und 200m Rücken erfolgreich verteidigen, verpassten aber dennoch die für die EM geforderte Zeit. Auch an diesem Wettkampftag brillierten die Nachwuchsschwimmer mit beachtlichen Leistungen. Die 15-jährige Tessinerin Anais De Marchi schwamm über 400m Vierlagen auf den dritten Schlussrang und erreichte zugleich die für die Junioren-Europameisterschaft (JEM) geforderte Richtzeit. Der Schaffhauser Elijah Stolz durfte sich ebenfalls über eine weitere geschwommene Limite für die JEM freuen. 13.3. Schweizermeisterschaften. [Resultate] (Swiss Swimming) Am zweiten Tag der Langbahnmeisterschaften in Genf bestätigte der Olympia-Finalist Dominik Meichtry erneut die geforderte Qualifikationszeit über 200m Freistil für die EM im kommenden August. Der mehrfache WM-Teilnehmer unterbot mit 1:50.15 zum zweiten Mal innerhalb von 48 Stunden die geforderte Zeit für Budapest und klassierte sich damit unter den aktuellen Top-10 der Weltrangliste. „Es stimmt mich zuversichtlich, dass ich auch in einer Trainingsphase mit der Weltelite mithalten kann“, so der 25-jährige St.Galler. Der Rückenspezialist Flori Lang vom Schwimmclub Uster-Wallisellen zeigte sich ebenfalls in einer guten Form. Nachdem er schon im Vorlauf über 50m Rücken die Limite für die EM erreichte, steigerte er sich am Abend nochmals im Final mit einer Zeit von 25.72 und belohnte sich mit dem 30. Einzeltitel seiner Karriere. Pech hatte der zweitplatzierte Jonathan Massacand (Lancy Natation), der mit einer Zeit von 26.29 die nötige Richtzeit für die EM um knappe sieben Hundertstel verpasste. Ein spannendes Rennen über 200m Delfin lieferten sich Nico Van Duijn (Limmat Sharks), Alexandre Liess (Schwimmclub Uster-Wallisellen) und Simon Rabold (Schwimmclub Uster-Wallisellen). Nico Van Duijn gewann mit einer Zeit von 2:03.98 in einem knappen Finish vor dem Ustermer Alexandre Liess. Die Schweizerrekordhalterin Martina van Berkel liess die Konkurrenz souverän hinter sich und siegte in einer Zeit von 2:12.97, wobei sie ebenfalls nur knapp die EM-Limite verpasste. Die Freistilstaffel (4x100m) am Ende des zweiten Wettkampftages entschieden die Damen vom Lausanne Natation in einer Zeit von 3:55.93 für sich. Die Herrenstaffel vom Schwimmclub Uster-Wallisellen holte ebenfalls Gold (3:28.88). 13.3. Meeting Internationale de Nancy, 12.-14.3.2010 [Website] 12.3. Schweizermeisterschaften, Genf, 11.-14.3.2010 [Resultate]. (Swiss Swimming) Am ersten Wettkampftag brillierte Dominik Meichtry und qualifizierte sich für die Europameisterschaften in Budapest, die im kommenden August stattfinden. Der Ustermer zeigte sich in bester Form, als er in der Staffel als Startschwimmer die Richtzeit über 200m Freistil mit 1:48.86 deutlich unterbot. Auch konnte er erwartungsgemäss seinen Meistertitel über 400m Freistil verteidigen. Die Goldmedaille über dieselbe Strecke durfte sich die Bielerin Cherelle Oestringer umhängen lassen. In Abwesenheit der WM-Teilnehmerin Swann Oberson gewann sie in einem spannenden Rennen knapp vor der Winterthurerin Annick van Westendorp. Mit Marina Ribi hat die Schweiz eine neue Schweizermeisterin über 200m Brust. Die Schaffhauser Lagenspezialistin schwamm ein souveränes Rennen und verpasste mit einer neuen Bestzeit von 2:32.53 die EM-Limite um nur 6 Hundertstel. Bei den Herren gewann der 17-jährige Yannick Käser vom Schwimmverein beider Basel in einer Zeit von 2:18.59 und erfüllte zugleich die Limite für die Junioren-EM. Ebenfalls über JEM-Limiten konnten sich Danielle Sims (Schwimmclub Uster-Wallisellen), Adriana Crovetto (A-Club Swimming Team Savosa), Elijah Stolz (Schwimmclub Schaffhausen) und Yves Mauron (Swim Team Biel-Bienne) freuen. 10.3. Natalie du Toit gewinnt Laureus Award. In Abu Dhabi wurde die Südafrikanerin Natalie du Toit zur Behindertensportlerin des Jahres gewählt. Sportler des Jahres: Usain Bolt (Jamaica/Leichtathletik). - Sportlerin des Jahres: Serena Williams (USA/Tennis). - Mannschaft des Jahres: Brawn GP (Grossbritannien/Formel 1). - Comeback des Jahres: Kim Clijsters (Belgien/Tennis). - Durchbruch des Jahres: Jenson Button (Grossbritannien/Formel 1). - Action-Sportler des Jahres: Stephanie Gilmore (Australien/Wellenreiten). - Lebenswerk: Nawal El Moutawakel (Marokko). - Karitative Arbeit: Dikembe Mutombo (Kongo/Basketball). - Behindertensportler des Jahres: Natalie du Toit (Südafrika/Schwimmen [Laureus.com]). 10.3. Phelps mit neuem US-Rekord. Phelps ist nach dem Verbot der High-Tech-Anzüge erfolgreich in die wiedereingeführte Textil-Ära gestartet und hat seinen eigenen US-Rekord über die 200-Yard-Delfin-Distanz unterboten. Er blieb bei den Meisterschaften im US-Bundesstaat Maryland [Website] in 1:39,65 Minuten fünf Hundertstel unter seiner vier Jahre alten Bestmarke, die er damals ebenfalls ohne Kunststoffanzug aufgestellt hatte. "Ich bin zwar noch nicht wieder in bester Verfassung, aber diese Zeit zeigt, dass ich mit mehr Training noch schneller werden kann", sagte Phelps. 9.3. HiPoint Meeting 2010. Zwei Wochen vor den Schweizer Meisterschaften stellte das HiPoint Meeting in diesem Jahr einen idealen Vorbereitungswettkampf dar. Mit Plymouth Leander aus England kam außerdem eine äußerst starke Mannschaft (tatsächlich sogar nur die Hälfte der gesamten Mannschaft) zu Besuch, die die Medaillenwertung mit gewaltigem Abstand für sich entscheiden konnten. In den Reihen der Limmat Sharks konnten sich die gewohnten Schwimmer in der offenen Klasse durchsetzen oder auf dem Podium plazieren. Martina Van Berkel gewann die 200m Delphin und die 200m Rücken mit ansprechenden Zeiten, über 50m Delphin erreichte sie die letzte Runde in den KO-Finals, wo sie sich schließlich mit dem zweiten Platz bescheiden mußte. Nico Van Duijn gewann ebenfalls über 200m Delfin mit deutlichem Vorsprung, über die kürzeren Delfin-Distanzen wurde er jeweils dritter. Tamara Rangelov konnte sich über 100m Rücken über eine neue Bestzeit und den 2. Platz freuen. Zudem stand sie auch im KO-Finale über 50m Rücken, wo sie wie Martina den 2. Platz belegte. Auch hier hatte sie im Vorlauf eine neue Bestzeit erzielt. Nach ihrem Kreuzbandriß im Spätsommer sind das erfreuliche Ergebnisse. Kilian Bossard, noch immer mit Trainingsrückstand, konnte sich über 200m Brust den 3., über 100m Brust den zweiten Platz sicher. Val Mikos gewann mit einem gut getimten Rennen die 100m Freistil, und schied jeweils in der Vorschlußrunde über 50m Delfin und 50m Kraul in den KO-Finals aus. Elina Piesbergen versuchte sich über die 200m Brust, wo sie mit Bestzeit eine Silbermedaille erschwamm. Danielle Villars startete mit einem mutigen Rennen über 200m Freistil in den Wettkampf. Hier mußte sie ihrem Anfangstempo etwas Tribut zollen und wurde schließlich dritte. Über 50m Delphin erschwamm sie sich denselben Platz. Mit weiteren guten Leistungen konnte Florence Sigg aufwarten, die sich erstmals für die KO-Finals in 50m Rücken qualifizieren konnte. Sie überstand dort auch die erste Runde und schwamm in der zweiten Runde eine schöne Bestzeit, was mit dem 5. Platz belohnt wurde. Auch in der 4x100m Freistilstaffel schwamm sie als Schlußschwimmerin mit 1:01.3 eine gute Abschnittszeit. Beide Damenstaffeln (4x100 Lagen und Freistil) konnten sich jeweils mit dem zweiten Rang schmücken, die Herren mußten sich über Lagen mit dem dritten Platz begnügen, konnten Plymouth Leander aber in der Freistilstaffel lange Paroli bieten und wurden hier zweite [Link HiPoint Meeting]. 8.3. Topform im Juni: Biedermann stellt Training um. (dpa) - Klassische Badehose statt High-Tech-Anzug: Mehr als sechs Sekunden blieb Paul Biedermann beim Einladungsschwimmfest in Halle über seiner Weltrekordzeit über 200 Meter Freistil. Doch der Doppelweltmeister verfällt wegen seiner 1:48,53 Minuten nicht in Panik. «Ich muss mein Training völlig umstellen. Die Inhalte haben sich verändert. Es wird wieder mehr Wert auf die Rumpfkraft, die Atemtechnik oder Delphinschläge mit den Beinen gelegt. Es wird kaum möglich sein, unter den jetzigen Bedingungen wieder dicht an seine Bestzeiten heranzukommen», erklärte Deutschlands Sportler des Jahres 2009. Am 9. März fliegt Biedermann mit seinem Coach Frank Embacher nach Teneriffa. Das zweiwöchige Trainingslager ist ein wichtiger Mosaikstein in Vorbereitung auf die Europameisterschaft im August in Budapest. «Statt ausschließlich auf Kraft und Regeneration zu setzen, ist jetzt auch wieder Stehvermögen gefragt. Wir werden nun viel häufiger wieder Distanzen über 200 und 400 Meter im Training schwimmen und außerdem verstärkt an Gleitvermögen und Koordination arbeiten. Die Schwimmer müssen das Wasser wieder fühlen können», meinte Embacher, für den die Topzeiten des vergangenen Jahres nicht mehr relevant sind. «Für den EM-Titel über 200 Meter Freistil sollte eine Zeit unter 1:46 Minuten reichen. Wir werden uns auch daran gewöhnen müssen, dass 3:46 Minuten ein Spitzenergebnis über 400 Meter Kraul sind.» Biedermanns bei der Weltmeisterschaft in Rom aufgestellten Weltrekorde stehen bei 1:42,00 und 3:40,07 Minuten. Für den Doppelweltmeister ist es kein Problem, dass er seinen eigenen Bestmarken weit hinterher krault. «Wir stecken noch mitten in der Vorbereitung. Meine Topform soll im Juni kommen. Dann möchte ich bei einem hochkarätig besetzten Meeting in Monaco gegen die stärksten Russen und Australier ein erstes Zeichen setzen», erklärte der EM- Titelkandidat seinen Fahrplan. Für Biedermann ist es jedoch nur eine Frage der Zeit, wann er seinen High-Tech-Anzug wieder aus dem Schrank holt. «In zwei bis drei Jahren werden die Anzüge wieder zugelassen. Die Leute wollen schnelle Zeiten sehen», betont der 1,92 Meter große Modellathlet sicher. In Budapest muss Biedermann jedoch noch mit der Badehose auf Titeljagd gehen. 7.3. Maryland State Swimming Championships, Annapolis, 4.-7.3-2010. [Website] Michael Phelps schwamm an den MSC eine persönliche Bestzeit über 200 Yards Lagen, nachdem er über die doppelte Distanz entäuscht hatte. Mit 1:40.58 verpasste er den amerikanischen Rekord von Ryan Lochte von 1:40.08 aus dem Jahr 2007 um eine halbe Sekunde. 7.3. Meeting Internationale de Lyon, 5.3.2010 [Website] [Resultate]. 7.3. Meeting Internationale de Nancy, 12.-14.3.2010 [Website] 4.3. Austin Grand Prix, Austin Texas, 4.-6.3.2010 [Website] 4.3. Zweite Schwimmerin mit Pause. Nach Patrizia Humplik hat sich mit Carmela Schlegel (27) eine weitere Schweizer Spitzenschwimmerin zu einer Auszeit entschlossen. Die für den SK Uster-Wallisellen startende Schlegel will bis mindestens August eine Wettkampfpause einlegen. Die Brustspezialistin weilt derzeit in Merrylands (Au). Während ihres Aufenthaltes in "Down Under" will sich Schlegel Gedanken um ihre sportliche Zukunft machen und entscheiden, ob sie ihre Karriere fortsetzt. 2.3. Wettkampfpause von Patrizia Humplik. Patrizia Humplik (20) hat sich entschlossen, per sofort eine Wettkamfpause einzuschalten. Die Bernerin begründet diesen Schritt damit, dass sie sich nach acht Jahren Leistungstraining auf andere Dinge konzentrieren wolle, so vor allem auf ihr Studium. Die EM-Bronzemedaillengewinnerin von 2008 über 200 m Brust, WM-Teilnehmerin, mehrfache Schweizer Meisterin und Rekordhalterin, verzichtet auf die Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen vom 13. bis 15. März in Genf und nimmt damit auch ihre Qualifikationsmöglichkeit für die EM 2010 in Budapest nicht wahr. Humplik war Mitglied des Olympiakaders von Swiss Swimming und galt als Hoffnungsträgerin für London 2012. Die Bernerin schliesst eine Rückkehr zum Schwimmsport nach einer gewissen Zeit aber nicht aus. Zurück zur [Homepage] / [an den Anfang] Februar 201024.2. Deutsche Schwimmer verlieren Länderkampf in Grossbritannien. (dpa) - Angeführt von Doppel-Weltmeister Paul Biedermann haben Deutschlands Schwimmer einen Länderkampf in Grossbritannien klar verloren. Das Ergebnis von 109:207 Punkten täuschte allerdings über den Leistungsstand beider Teams hinweg; die meisten Rennen gingen knapp aus. Biedermann war mit Siegen über 100, 200 und 400 Meter Freistil erfolgreichster deutscher Schwimmer. Beim ersten grossen Wettkampf nach dem Verbot der High-Tech-Anzüge lagen die Zeiten wie erwartet deutlich über den bisherigen Marken. In 3:52,76 Minuten lag Biedermann über 400 Meter Freistil knapp 13 Sekunden über seinem Weltrekord, den er bei der Weltmeisterschaft im Juli 2009 in Rom aufgestellt hatte. «Ich kann wirklich nicht sagen, ob die Zeit gut oder schlecht war. Ich muss einfach noch mehr Wettbewerbe schwimmen, um das einschätzen zu können», sagte der 23-Jährige dem Fach-Portal «swimnews.com». In einer textilen Badeshort, die nach den neuen Regeln unterhalb des Bauchnabels und oberhalb der Knie enden muss, war Biedermann (Halle/Saale) erwartungsgemäss deutlich langsamer als im Auftrieb verleihenden Plastik-Anzug. Über 200 Meter Freistil lag er in 1:47,56 Minuten 5,56 Sekunden über seinem Weltrekord. Wie alle anderen Schwimmer muss er bis zum Saisonhöhepunkt bei den Europameisterschaften in Budapest vom 4. bis 15. August Gewicht verlieren, um auch im neuen Material schnell zu sein. Neben Biedermann sorgten auch der Essener Hendrik Feldwehr über 50 Meter Brust (28,16 Sekunden), Lucien Hassdenteufel (Saarbrücken) über 200 Meter Lagen (2:01,85 Minuten) und Kurzbahn-Europameisterin Caroline Ruhnau (Essen) über 200 Meter Brust (2:30,70 Minuten) für deutsche Siege. Am Folgetag schlugen als Erste an: Steffen Deibler (Hamburg) über 50 Meter Schmetterling (23,87) und 50 Meter Freistil (22,76), erneut Ruhnau über 100 Meter Brust (1:10,52) sowie über die 200 Meter Lagen Theresa Michallak (Halle/Saale/2:17,89) und Yannick Lebherz (Darmstadt/2:03,52). Doppel-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Britta Steffen verzichtete auf den Länderkampf. 2011 soll der Vergleich beider Mannschaften in Deutschland stattfinden. 23.2. Phelps erster Botschafter für Jugendspiele. (dpa) - Der 14-malige Schwimm-Olympiasieger Michael Phelps ist der erste Sonderbotschafter für die neuen Olympischen Jugendspiele im August in Singapur. Der US-Superstar soll Jugendliche in der ganzen Welt zur sportlichen Betätigung bewegen. «Ich kann es kaum erwarten, mich einzubringen. Hier geht es um die olympische Zukunft», erklärte Phelps in Vancouver. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) erwartet knapp 3 600 Athleten zur Premiere der Jugendspiele. 21.2. Piercing-Aus für Japans Schwimmer. Piercings, gefärbte Haare und bunt lackierte Fingernägel: Für Japans Synchronschwimmerinnen und Wasserspringern sind solch "optische Verfehlungen" ab dem 1. April unter Androhung von drastischen Strafen tabu. Der nationale Schwimmverband weitete einen bereits für Schwimmer geltenden Maßnahmenkatalog auch auf diese beiden Sportarten aus. Ein Verstoss kann demnach sogar mit einer lebenslangen Sperre bestraft werden. Die Regeln wurden im vergangenen Jahr beschlossen, um Sportler vor Undiszipliniertheiten zu bewahren. 21.2. Deutsche Schwimmer liegen gegen Briten zurück. (dpa) - Deutschlands Schwimmer liegen nach dem ersten Tag des Länderkampfes in Großbritannien deutlich zurück. Trotz zweier Siege von Doppel-Weltmeister Paul Biedermann geht die Mannschaft des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) mit einem Rückstand von 56:102 Punkten in den zweiten Teil des Duells am 21. Februar. Biedermann siegte beim ersten Testwettkampf nach dem Verbot der High-Tech-Anzüge in Swansea über 100 und 400 Meter Freistil. Im textilen Badeshort, der nach den neuen Regeln unterhalb des Bauchnabels und oberhalb der Knie enden muss, war der 23-Jährige aus Halle/Saale erwartungsgemäß deutlich langsamer als im Auftrieb verleihenden Plastik-Anzug. In 3:52,76 Minuten lag Biedermann über zwölf Sekunden über seinem Weltrekord, den er bei der Weltmeisterschaft im Juli 2009 in Rom aufgestellt hatte. Allerdings hat die Zeit ohnehin wenig Aussagekraft, da die Schwimmer ihren Saisonhöhepunkt erst im Sommer bei der Europameisterschaft in Budapest vom 4. bis 15. August haben. Neben Biedermann sorgten auch der Essener Hendrik Feldwehr über 50 Meter Brust (28,16 Sekunden), Lucien Haßdenteuffel (Saarbrücken) über 200 Meter Lagen (2:01,85 Minuten) und Kurzbahn-Europameisterin Caroline Ruhnau (Essen) über 200 Meter Brust (2:30,70 Minuten) für deutsche Siege. Doppel-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Britta Steffen verzichtete auf den Länderkampf. 21.2. Neue Liste der Welt-Anti-Doping-Agentur. Seit dem 1. Januar dieses Jahres sind die Wirkstoffe Salbutamol und Salmeterol von der Verbotsliste gestrichen worden, insofern sie inhalativ und in therapeutischen Dosen eingenommen werden. Für die Athleten und Betreuer bedeutet dies eine spürbare Erleichterung, denn sie müssen für diese beiden Asthma-Präparate keine medizinische Ausnahmegenehmigung mehr beantragen - es reicht eine Erklärung, dass man auf einen der beiden inhalativen Beta-2-Agonisten angewiesen ist. Das gilt ebenso für die inhalativen Glucokorticosteroide. Systemisch eingenommen bleiben beide Wirkstoffgruppen verboten [Verbotsliste]. 19.2. Phelps: London 2012 letzte OS. (dpa) Michael Phelps will 2012 in London zum letzten Mal bei Olympischen Spielen auf Medaillenjagd gehen. «Ich habe mir selbst geschworen, nicht mehr zu schwimmen, wenn ich älter als 30 Jahre bin, und das werde ich auch so machen», sagte der Amerikaner. Bei den Spielen in der britischen Metropole wird Phelps 27 Jahre alt sein wird. Der 14-fache olympische Goldmedaillen-Gewinner kündigte bei einem Besuch in Vancouver zudem an, in London nicht wie 2008 in acht Disziplinen zu starten. In Beijing hatte Phelps bei allen seinen Starts Gold geholt. 18.2. Mark Spitz wurde 60. Mark Spitz, einer der grössten Schwimmstars aller Zeiten, feierte am 10. Februar den 60. Geburtstag. Spitz triumphierte 1972 in München mit sieben Olympiasiegen und setze sich damit ein Denkmal. Als die grosse Party zu seinem 60. Geburtstag am Mittwoch vorbei war, schwamm er in seinen eigenen Pool in Los Angeles noch ein paar Bahnen. "Ich habe dort schon einige Haus-Rekorde aufgestellt", sagte die lebende US-Schwimmlegende und ist stolz auf seine Fitness. Eine gehörige Portion Selbstbewusstsein hatte "The Shark" - der Hai - schon immer. Diese Sicherheit, die ihn zu Rekorden trieb und Kritiker ihm als Eitelkeit auslegten, hat sich Mark Andrew Spitz auch im gesetzten Alter erhalten. "Ich war der erste Mann auf dem Mond" Als US-Landsmann Michael Phelps bei Olympia 2008 in Peking mit acht Siegen die Spitz-Marke von 1972 in München um eine Goldmedaille überbot, konnte auch das seinem Selbstwertgefühl nichts anhaben. "Er ist der erste Mann auf dem Mars, aber ich war der erste Mann auf dem Mond", sagte Spitz, der in seiner Karriere selbst 33 Weltrekorde aufstellte. Doch es war vor allem die Ein-Mann-Show in München, die Spitz in der Historie des Sports unsterblich gemacht hat. Als zweimaliger Olympasieger 1968 in Mexiko-Stadt nach München gereist, triumphierte Spitz in allen sieben Rennen - stilgerecht jeweils mit Weltrekord und seinem buschigen Schnurrbart als Markenzeichen. "Ein russischer Trainer hatte mich gefragt, ob mich der Bart nicht langsamer machen würde. Ich habe ihm geantwortet, dass der Bart das Wasser ableitet und mich noch schneller macht. Im Jahr darauf trug jeder russische Schwimmer einen Schnurrbart", erinnert sich Spitz. "Niemand konnte ahnen, dass so etwas Schreckliches passiert" Die Spitz-Festspiele wurden durch das Terror-Attentat jedoch jäh überschattet. In der Nacht nach seinem siebten Streich töteten palästinänsische Terroristen zwei israelische Sportler und nahmen neun weitere Menschen als Geiseln. Insgesamt elf Israelis, ein deutscher Polizist und fünf Geiselnehmer wurden am Ende getötet. Spitz, ein Jude, wurde zu seinem eigenen Schutz nach London ausgeflogen. "Niemand konnte damals ahnen, dass so etwas Schreckliches passieren würde", sagt Spitz: "Wenn jemand meint, so etwas vorhersehen zu können, dann sollte er das Weisse Haus anrufen." Seine ersten Schwimm-Versuche hatte Spitz, der seit 35 Jahren mit Ex-Model Susan Weiner verheiratet ist und zwei Söhne hat, schon mit drei Jahren am Waikiki Beach in Honolulu unternommen. Als die Familie zurück nach Kalifornien zog, bestritt Spitz mit acht Jahren erste Wettkämpfe und startete durch zu einer fulminanten Karriere. Doch nach München trat Spitz schon im Alter von nur 22 Jahren vom Sport zurück, um seine Popularität zu vermarkten. Der Versuch, in Hollywood als Filmstar Fuss zu fassen, scheiterte aber ebenso wie sein Comeback im Wasser, als er mit 41 Jahren die Qualifikation für Olympia 1992 in Barcelona verpasste. Sein erfolgreich florierendes Immobiliengeschäft gab Spitz nach einiger Zeit auf. Inzwischen ist er als sogenannter Motivationssprecher buchbar. Einen Traum hat sich Spitz nicht erfüllen können. "Ich wäre sehr gerne Zahnarzt geworden", sagt Spitz: "Ich hatte mich auch schon für das Studium angemeldet, mich aber dann ganz auf Olympia in München konzentriert." 11.2. Pellegrini und Steffen für Laureus-Award nominiert. (si) Roger Federer ist für den Laureus World Sports Award nominiert. Der Schweizer Tennis-Star könnte damit am 10. März in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten zum fünften Mal zum Weltsportler des Jahres gekürt werden. (si) Roger Federer, der im vergangenen Jahr nicht nominiert worden war, gewann den Sport-Oscar zwischen 2005 und 2008 viermal in Folge. Zur Auswahl stehen neben dem 16-fachen Gewinner von Grand-Slam-Turnieren auch Sprint-Star Usain Bolt, Langstreckenläufer Kenenisa Bekele, Tour-de-France-Sieger Alberto Contador, der argentinische Weltfussballer Lionel Messi sowie Motorrad-Champion Valentino Rossi. Anzeige . . Bei den Frauen nominiert sind die Tennis-Weltranglisten-Erste Serena Williams, Skistar Lindsey Vonn, die jamaicanische Sprinterin Shelly-Ann Fraser, 400-m-Weltmeisterin Sanya Richards sowie die Schwimmerinnen Federica Pellegrini und Britta Steffen. Mit den Laureus World Sports Awards 2010 werden die letztjährigen Leistungen der Sportlerinnen und Sportler gewürdigt. Im vergangenen Jahr kam diese Ehre den Leichtathletik-Stars Usain Bolt aus Jamaica und der Russin Jelena Isinbajewa zuteil. 11.2. Nick Thomanns Rückenstart: [Link] 11.2. Missouri Grand Prix, 12.-15.2.2010 [Website], mit Phelps und Lochte. 5.2. Kräftigungsübung für die Rumpfmuskulatur auf dem Sitzball (wichtig für Kraul und Rücken) [Link] . Tipp: Weitere Übungen können bei YouTube abgefragt werden mit dem Stichwort "Lori Briggs" 3.2. Lehrer will Atlantik durchschwimmen [weiter]. 1.2. Kräftigungsübungen für den Deltoides mit Kleinhanteln und Sitzball für Schwimmer [Link] 1.2. Euromeet, Luxemburg, 29.-31.1.2010 [Website] 1.2. 19th International Meeting Uster, 30.-31.1.2010 [Resultate] Zurück zur [Homepage] / [an den Anfang] Januar 201030.1. Höhentraining nützt nichts. Wie wir bereits vor zwei Jahren in einem Artikel über [Höhentraining] berichteten, ist die Wirkung des Höhentrainings auf das Leistungsvermögen im Flachland heute umstritten. Ein neuer Artikel zu diesem Thema bestätigt diese Erkenntnis. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten von Virgile Lecoultre und seinen Kollegen an der Universität Lausanne weisen sogar darauf hin, dass Höhentraining schädlich sein könnte, weil es zu einer Störung des Glucosehaushaltes führe [Abstract auf Englisch]. Das Ziel dieser Arbeit war, mögliche Synergieeffekte zwischen Training und niedrigem Sauerstoffgehalt der Luft (Hypoxie) herauszufinden, und den Laktat- und Glucosehaushalt unter normalen und hypoxischen Bedingungen auf 3000 m Höhe zu studieren. Nach 4-wöchigem Training einerseits unter normalen Flachlandbedingungen (Gruppe 1), andererseits unter hypoxischen Bedingungen (3000 m, Gruppe 2) wurde in Bezug auf das Leistungsvermögen auf normaler Höhe bei beiden Gruppen eine eindeutige Leistungsverbesserung gemessen, aber es wurde kein Unterschied festgestellt. Das Höhentraining zahlte sich also für die Leistungsfähigkeit auf normaler Höhe nicht aus. Auch das Laktatabbauvermögen wurde durch Höhentraining nicht verbessert. Hingegen wurde entdeckt, dass während des Höhentrainings die Blutkonzentrationen des Insulins und der Glucose deutlich erhöht waren. Die Ursachen dafür müssen weiter erforscht werden. Lecoultre empfiehlt Übergewichtigen und Diabetikern nicht in der Höhe zu trainieren, und das Höhentraining grundsätzlich zu überdenken, da der Nutzen nicht nachgewiesen werden kann. 29.1. Australiens Schwimm-Cheftrainer zurückgetreten. Zweieinhalb Jahre vor Olympia in London stehen Australiens Schwimmer ohne Cheftrainer und Sportdirektor da. Alan Thompson legte am Freitag beide Ämter nieder. Offiziell begründete er seinen Schritt damit, dass der Verband beide Posten in Zukunft trennen wolle. "Ich bin mit der Trennung der beiden Funktionen nicht einverstanden", sagte Thompson, der seit 2005 als Chefcoach tätig war. Allerdings stand Thompson zuletzt auch unter Druck. Ihm wird "ungebührendes Verhalten" gegenüber Schwimmern vorgeworfen. Der Verband hatte daraufhin eine Untersuchung eingeleitet, die noch läuft. 28.1. Ungarische Schwimmerin Szepesi ein Jahr gesperrt (dpa) - Die ungarische Schwimmerin Nikolett Szepesi ist wegen eines Verstoßes gegen die Doping-Bestimmungen für ein Jahr bis zum 22. Januar 2011 gesperrt worden. Das wurde am 28. Januar bekannt und von der FINA in Lausanne bereits bestätigt. Szepesi hatte im Dezember 2008 ihren Rücktritt erklärt, vorgeschriebene Tests aber ignoriert, nachdem sie wieder in das Wettkampfbecken zurückgekehrt war. Szepesi war 2008 bei den Europameisterschaften in Eindhoven (Niederlande) Dritte über 200 Meter Rücken. 28.1. Langstreckenschwimmer: Weltcupauftakt in Brasilien. (dpa) - In Deutschland sind viele Gewässer mit Eis und Schnee bedeckt, während die Freiwasserschwimmer im sommerlichen Südamerika ihre Saison beginnen. Beim Auftakt der acht Stationen umfassenden Weltcup-Serie auf der olympischen Zehn-Kilometer-Distanz am 31. Januar im brasilianischen Santos will sich Weltmeisterin Angela Maurer (Mainz) eine gute Ausgangsposition für die Gesamtwertung legen. Im vergangenen Jahr belegte sie in der Endabrechnung Rang zwei hinter Poliano Okimoto (Brasilien). Dagegen will der Weltcup- Gesamtsieger bei den Männern, Thomas Lurz (Würzburg), erst im europäischen Sommer in die Serie einsteigen. Komplett auf die Saison verzichtet «Miss Langstrecke» Britta Kamrau-Corestein (Rostock), die sich auf den Abschluss ihres Jura-Studiums konzentriert. «Die Europameisterschaften bleiben neben den Welttitelkämpfen aber das große Ziel in diesem Jahr», sagt Angela Maurer, die sich bei der WM im kanadischen Roberval (7. bis 15. Juli) auf die zehn Kilometer beschränken will. Die 34 Jahre alte Mutter eines vierjährigen Sohnes ist für WM und die EM (4. bis 15. August in Budapest) ebenso gesetzt wie Serien-Weltmeister Lurz. Die anderen Langstreckenschwimmer müssen sich in den Weltcups und bei der deutschen Meisterschaft in Straußberg (24. bis 27. Juni) qualifizieren. 25.1. Schwimmen in Uster – Schweizer Elite gegen Weltmeister und Weltrekordhalter. Am kommenden Wochenende werden beim 19. Internationalen Kurzbahn-Meeting in Uster (IMU) rund 200 Schwimmer und Schwimmerinnen aus 13 Nationen im Hallenbad Buchholz erwartet. Mit den beiden Weltrekordhalterinnen Rebecca Soni und Jessica Hardy aus den USA treffen die zwei schnellsten Brustschwimmerinnen aufeinander. Die Schweizer Elite- und Juniorennationalmannschaft wird angeführt vom Lokalmatador Dominik Meichtry. Rebecca Soni und Jessica Hardy: Sie trainieren zusammen, sind Freundinnen, schwimmen die gleichen Rennen, sind 22 Jahre alt und ihre Geburtstage liegen gerade mal 6 Tage auseinander. Doch am Wettkampf schenken sich die beiden US-Schwimmerinnen vom Trojan Swim Club (Kalifornien, USA) nichts. Schlimmer noch, Rebecca Soni und Jessica Hardy jagen sich gegenseitig Weltrekorde ab. Während Hardy den 50-m-Brustsprint ihre Domäne nennen darf, beansprucht Soni die 200 Meter für sich. Einen offenen Schlagabtausch liefern sich die beiden mehrfach mit internationalen Medaillen ausgezeichneten Athletinnen auf der 100-m-Strecke. Eine weitere Runde im Kampf um die Weltvormacht findet am Samstag in Uster statt. Schweizer Rekordhalterin Patrizia Humplik (19) wird im grossen Theater wohl mit der Statistenrolle vorlieb nehmen müssen. Aus Ungarn reist mit Evelyn Verraszto (20) die amtierende Kurzbahn-Europameisterin (200m Lagen) und Vizemeisterin über 100m Lagen und 200m Freistil an. Komplette Schweizer Elite am Start Erstmals in der langjährigen Geschichte des Traditionsanlasses folgt Swiss Swimming der Ideologie von OK-Präsident Philippe Walter konsequent. Sowohl das Elite als auch das Juniorenkader reist nahezu vollständig ins Zürcher Oberland. Mit von der Partie ist auch der aus Los Angeles (USA) anreisende Lokalmatador Dominik Meichtry. Der 25jährige Olympiafinalist sorgte kürzlich mit starken Leistungen an der Kurzbahn-Weltcup Serie für positive Schlagzeilen. Gespannt darf man auch auf den Auftritt der Zürcher Unterländerin Martina van Berkel (21) sein. Die mehrfache Schweizermeisterin trainierte die letzen vier Wochen mit der Australischen Weltmeisterin über 200m Delfin, Jessicah Schipper (23), beim Schweizer Weltklassetrainer Stephan Widmer in Brisbane (AUS). Wieder mehr fürs Auge Nachdem an der Schwimm-WM in Rom das Ganzkörperanzugsproblem – einzelne Modelle haben nachweislich dem Schwimmer zu mehr Auftrieb verholfen – seinen unrühmlichen Höhepunkt fand, geht es nun zurück zu den Wurzeln. Männer dürfen – und das wird die meisten weiblichen Zuschauer bestimmt freuen – ihren durch hartes Training gestählten muskulösen Oberkörper nicht mehr hinter einem Anzug verstecken, sondern müssen in einer Badehose, die maximal bis zu den Knien reicht, auf den Startblock steigen. Weniger einschneidend sind die Massnahmen – freier Rücken und maximal bis zu den Knien - bei den Frauenanzügen. Infrastruktur doppelt genutzt Bereits zum dritten Mal organisiert der SC Uster Wallisellen zwischen den Vor- und Endläufen am Samstag einen Kidsliga-Wettkampf für die Schwimmstars von morgen und nutzt damit die aufgebaute Infrastruktur optimal aus. Ideengeber und verantwortlich für den reibungslosen Ablauf ist Ex-Schwimmer Patrik Schelbli, der den jungen Teilnehmern mit dem Auftritt in der Weltklasse-Arena im Hallenbad Buchholz ein besonderes Erlebnis schenken will [Startliste, Resultate und LiveView]. 25.1. Ehrungen des Schwimmverbandes für Limmat Sharks Zürich. Gleich zwei Diplome durfte Präsident Bruno M. Bernasconi an der Sportversammlung von Swiss Swimming vom 16. Januar 2010 in Ägeri entgegen nehmen. Das eine für den Verein selbst, in Anerkennung der erfolgreichen, Massstäbe setzenden Durchführung der Lahngbahn-Schweizermeisterschaft 2009 in Oerlikon. Das andere Diplom, die bronzene Verdienstauszeichnung des Schweizerischen Schwimmverbandes, wurde Martina van Berkel verliehen. Der Präsident empfing Urkunde und Beigabe stellvertretend für die derzeit in Australien weilende Spitzenschwimmerin der Sharks. 24.1. Swim coach David Marsh on Nick Thoman's Backstroke [Link] 22.1. FINA testet Urinproben der WM in Rom erneut. Die FINA wird die Urinproben der WM im vergangenen Juli in Rom noch einmal unter die Lupe nehmen. Damals war der Urin der Athleten, nicht aber das Blut getestet worden. Nach Auseinandersetzungen mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) sollen jetzt die Urinproben der Athleten erneut auf Spuren untersucht werden, die bei illegalen Bluttransfusionen von Blutbeuteln hinterlassen werden können. Das berichtete die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport". Die Urinproben befinden sich im römischen Anti-Doping-Labor von Acqua Acetosa. Sobald die offizielle Anfrage der FINA eintrifft, soll mit den Kontrollen begonnen werden. 18.1. FINA: Weltrekorde bleiben bestehen. (dsv) Der Vorstand des Weltschwimmverbandes FINA fällte am vergangenen Wochenende in Bangkok auf seiner ersten Sitzung des Jahres wegweisende Entscheidungen für den Schwimmsport. Auf Empfehlung der FINA Rechtskommission bleiben die aktuellen Weltrekorde im Schwimmen bestehen. Mit den neuen, ab 1. Januar 2010 geltenden Anzugregelungen wird es schwierig werden, die in den High-Tech-Anzügen aufgestellten Rekorde zu brechen. „Wir werden sehen, wie weit wir wirklich weg sind von den Rekorden. Erst jetzt bekommt man einen Blick dafür, was die Anzüge wirklich gebracht haben“ so der vierfache Weltrekordhalter Paul Biedermann (Halle/Saale). Bundestrainer Dirk Lange begrüßt die Entscheidung der FINA: „Ich finde es generell richtig, die Rekorde stehen zu lassen, sie wurden unter einheitlichen Kriterien aufgestellt, es sind keine Rekorde zweiter Klasse.“ Seit Januar dürfen Schwimmer nur noch kurze Hosen (Jammer) bis zum Knie tragen, bei den Frauen sind schulter- und nackenfreie Badeanzüge bis zum Knie erlaubt. Darüber hinaus wurde die Anwendung des FINA Reglements für Schwimmanzüge für die Bereiche Freiwasser und Masters spezifiziert. Danach unterliegen die Mastersschwimmer seit dem 1. Januar 2010 den gleichen Anzugsregelungen wie die Schwimmer – Freiwasserschwimmer erhalten eine Sonderregelung: Vom 1. Juni 2010 an dürfen die Schwimmanzüge im Freiwasserschwimmen weder den Nacken bedecken, noch über die Schulter sowie den Knöchel hinaus gehen. Alle Anzüge müssen den FINA Zulassungskriterien für Pool-Schwimmer hinsichtlich Materialbeschaffenheit, Verarbeitung, Dicke und Auftrieb entsprechen, welche bereits seit 1. Januar 2010 in Kraft sind. Bis zum 31. Mai 2010 können bei FINA-Events im Freiwasserschwimmen noch die nach dem 2009er-Reglement zugelassenen Anzüge getragen werden. Weitere Entscheidungen im Freiwasserschwimmen: Für die Weltmeisterschaft 2011 in Shanghai wurde die Einführung eines Team-Events (ein Mann, eine Frau) beschlossen. Ab 2012 wird eine FINA Junioren Weltmeisterschaft ausgetragen, welche die "einzeln" ausgetragene Freiwasser-WM (letztmalig am 15.-23. Juli 2010 in Roberval / Kanada) ersetzt, die bisher in den Jahren zwischen den "kompletten" Titelkämpfen (mit Springen, Schwimmen, Wasserball und Synchronschwimmen) ausgetragen wurde. 15.1. 2010 Southern California Swimming Grand Prix, Long Beach, 15.-18.1.2010 [Programm] [Startliste] [Resultate] 7.1. Doping auch im Freizeitsport verbreitet. Von Schmerzmitteln über Asthmapräparate bis zu Anabolika wird alles zur Leistungssteigerung eingesetzt . benso wie Spitzenathleten greifen auch viele Freizeitsportler zu allem, was der Dopingmarkt bereithält. Dies hat eine Untersuchung ergeben [mehr]. 6.1. In Deutschland wird härter trainiert. (dpa) Bundestrainer Dirk Lange setzt künftig auf ein härteres Training der deutschen Spitzenschwimmer auf den Lang- und Mittelstrecken. «In diesem Bereich haben wir Nachholbedarf. Erstmals werden wir gemeinsam mit internationalen Athleten an unserer Schwachstelle arbeiten», sagte Lange zum Auftakt eines international besetzten Trainingslagers in Potsdam, an dem Athleten aus Südafrika, Australien, Italien, Spanien und den Färöer Inseln teilnehmen. «Wir wollen als Team unsere Fehler erkennen und sie mit Unterstützung der anderen Nationaltrainer abstellen», fügte Lange hinzu. Dabei haben die Sportlerinnen und Sportler zum Jahresauftakt tüchtig Stress. Schon um 6.00 Uhr wird gefrühstückt, danach geht es zum ersten Mal ins Becken, am Nachmittag folgt die nächste Trainingseinheit. «Doch dann ist noch lange nicht Schluss», berichtete Doppel-Weltmeister Paul Biedermann aus Halle/Saale. «Nach dem Abendessen findet die dritte Einheit statt. Bis 21.30 Uhr gibt es abschließend Einzelgespräche und Teambesprechungen. Ein langer Tag. Die Einheiten sind wirklich hart. Doch es motiviert mich, gegen die internationale Konkurrenz zu schwimmen», meinte er. Der 23-Jährige läuft derzeit noch seiner Form hinterher. «Weihnachten hängt mir noch nach. Doch ich werde alles geben, um in der zweiten Woche wieder vorn mitzuschwimmen.» Bis zum 17. Januar dauert das Trainingscamp in Potsdam. «Das Projekt soll keine Eintagsfliege sein. Wir wollen versuchen, jedes Jahr die Topathleten zusammenzuholen, um gemeinsam zu trainieren», informierte Lange. 5.1. 2009 Rekordjahr für Schwimm-Rekorde. (dpa) 2009 sprengten die Schwimmer alle zeitlichen Grenzen: Dank immer weiter entwickelter High-Tech-Anzüge (sowie neuer Startblöcke) gab es insgesamt 144 Weltrekorde, 168 europäische Bestzeiten und 118 deutsche Rekorde auf der Lang- und Kurzbahn. Ein Blick in die Rekordlisten der vergangenen zwei Jahrzehnte lohnt vor allem auf der 50-Meter-Bahn, da erst seit 1991 Weltrekorde auf der Kurzbahn verzeichnet werden. 66 Weltrekorde auf der Langbahn toppten 2009 sogar die absolute Bestmarke aus dem Jahr 1976 (61), zu Beginn des Anabolika-Dopings und kaum vorhandener Doping-Kontrollen. In Jahren Olympischer Spiele ging die Anzahl der Weltrekorde stets nach oben. Im Vorfeld der Spiele 2000 in Sydney explodierte dann die Anzahl der Weltrekorde: Australiens Schwimm-Idol Ian Thorpe schwamm erstmals mit einem Ganzkörper-Anzug, damals noch aus Textil. Diese wurden in den vergangenen beiden Jahren mit neuen Kunststoff-Materialien immens weiterentwickelt, so dass ein wahre Rekordflut einsetzte. 2008 und 2009 wurden die Weltrekorde auf allen Strecken verbessert, bis auf die 1500 Meter Freistil, wo die Bestzeit von Australiens Grant Hackett seit 2001 unangetastet ist. 5.1. Schwimmen ohne Rekord-Flut: Abspecken in Badehose. (dpa) Paul Biedermann steht vor einer ungewissen Zukunft, doch dank der neuen Kleiderordnung spart der Doppel-Weltmeister Zeit. Statt sich wie bisher in einer knappen Stunde in einen hautengen High-Tech-Ganzkörperanzug zu pressen, kann der 23-Jährige dieses Jahr umso schneller in die Stoff-Badehose schlüpfen. Das Verbot der Plastik-Anzüge erfordert nicht nur einen neuen Schwimmer-Typus, sondern bedeutet auch das Ende der jahrelangen Rekordflut. «Ich bin gespannt, wie viele Sekunden ich langsamer schwimmen werde», sagt Biedermann. Der Sportler des Jahres sorgte 2009 über 200 und 400 Meter Freistil für 4 der insgesamt 144 Weltrekorde, die allesamt in diesem Jahr mit dem neuen textilen Material nicht mehr erreichbar sein werden. «Für die Ewigkeit sind die Zeiten sicher nicht, aber für einige Jahre wird es keine neuen Rekorde geben», glaubt Biedermann. Frankreichs Freistilsprinter schwammen ihre Meisterschaften im Dezember bereits in den neuen Badeshorts und blieben über 100 Meter etwa zwei Sekunden über ihren Bestzeiten. Männer dürfen seit dem 1. Januar nur noch sogenannte Jammers tragen, die unterhalb des Bauchnabels und oberhalb der Knie enden müssen. Bei den Frauen dürfen Schultern und Hals nicht bedeckt sein. Zudem dürfen am Rücken auch keine Reißverschlüsse mehr benutzt werden. Biedermann muss wie andere Kraftpakete nun erstmal fasten: «So fünf bis sechs Kilo müssen runter. Ich hoffe, dass die Muskelkraft nicht darunter leidet.» Auch er profitierte von dem Anzug. «Die Kraft, die man braucht, um nicht unterzugehen, konnte man in den Vortrieb stecken, das hat einem der Anzug abgenommen.» Biedermann, der wie Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen nie ein Freund des High-Techs in der olympischen Kernsportart war, freut sich, «dass nun wieder die Technik und nicht der Anzug im Vordergrund steht.» Ob er unter den neuen Vorzeichen weiter vornweg schwimmen wird, bleibt abzuwarten. Was aber passiert nun mit all den nun schier unerreichbaren Rekorden? Einige Schwimmer plädieren dafür, die Rekorde aus den Listen zu streichen. Andere wie Biedermann sind dafür, sie erstmal stehen zu lassen, weil alle Schwimmer die gleichen Möglichkeiten hatten. Die Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), Christa Thiel, will wie der Weltverband FINA zunächst die weitere Entwicklung beobachten. «Das geht nicht im Schnellschuss. Die FINA wäre gut beraten, ein Jahr zu warten», sagte die Rechtsanwältin. Für die Europameisterschafen vom 4. bis 15. August in Budapest, wo vor vier Jahren Steffens Stern mit vier EM-Titeln aufging, erwartet Thiel in der Nationenwertung «Platz eins, nicht weniger». Sehnsüchtig hofft der finanziell nicht auf Rosen gebettete Verband weiter auf einen Hauptsponsor - trotz der Zugpferde Steffen und Biedermann sowie insgesamt elf deutschen Weltrekorden 2009. Eine alternativ ins Auge gefasste Beitragserhöhung, um die Finanzlücke von 300 000 Euro zu stopfen, scheiterte am Jahresende am Widerstand der Landesverbände. Die zweijährige Dauerdiskussion um die High-Tech-Anzüge überdeckte die Doping-Problematik im Schwimmsport. Kein nennenswerter Dopingfall wurde 2009 verzeichnet, was jedoch auch an (zu) laxen Kontrollen des Weltverbandes liegt. Auf nationaler Ebene ist der Fall der Dortmunder Brustschwimmerin Sonja Schöber nach deren offenbar auffälligen Testosteronwerten weiter in der Schwebe, da das Verfahren noch gar nicht eröffnet ist. 1.1.2010 Die Website der FINA-Kurzbahnweltmeisterschaften 2010 ist aufgeschaltet: FINA Shortcourse World Swimming Championships, Dubai, 15.-19.12.2010 [Website] |
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