Swim News Januar bis April 2011

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März 2011

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31.3. Schweizer Langbahnmeisterschaften, Genf, 31.3.-3.4.2011 [Resultate]. Vom 31. März bis 3. April finden die Schweizer Meisterschafent auf der Langbahn in Genf statt.
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30.3. «Schmerzhaftes Heimweh kannte ich bis anhin nicht». Martina van Berkel ist die beste Schweizer Schwimmerin, in Australien wollte sie das Ziel Olympia 2012 verfolgen - und kehrte überraschend heim [weiter].

30.3. FINA ändert Wektcupkalender. Die FINA hat die Termine der Weltcupserie auf der Kurzbahn verlegt. Die Termine in Europa wurden mit denen in Asien getauscht. Das Finale der Serie wird nun am 12. und 13. November in Tokio ausgetragen. Hier der Plan der Weltcup-Termine:
15./16. Oktober: Stockholm (Schweden)
18./19. Oktober: Moskau (Russland)
22./23. Oktober: Berlin (Deutschland)
4./5. November: Singapur
8./9. November: Peking (China)
12./13. November: Tokio (Japan)

30.3. 2011 Telstra Australian Swimming Championship, 1.-8.4.2011 [Resultate]. Ab Freitag geht es für die australische Schwimm-Elite um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Shanghai. Vom 1. bis 8. April wird bei den “2011 Telstra Championships” um die nationalen Meistertitel und WM-Tickets geschwommen.
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27.3. Berlin erhält Zuschlag für EM 2014. (dpa) Berlin ist 2014 Gastgeber der 32. Europameisterschaften im Schwimmen, Wasserspringen, Synchronschwimmen und Freiwasserschwimmen. Dies beschloss der Europäische Schwimm-Verband LEN in Luxemburg. Für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) ist der Zuschlag ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk. Am 1. April feiert der Verband sein 125-Jähriges Bestehen mit einem Festakt in Berlin. Die deutsche Hauptstadt war bereits 2002 Austragungsort der EM. Für den DSV sind es nach 1934 mit Magdeburg, 1989 in Bonn und eben Berlin die vierten Titelkämpfe auf europäischer Ebene.

27.3. Krizko für zwei Jahre gesperrt. Der ehemalige Europarekordler Lubos Krizko ist von der FINA für zwei Jahre wegen Dopings gesperrt worden. Der Slowake verpasst somit die Olympischen Spiele. Der 31 Jahre alte Slowake, der die kontinentale Kurzbahn-Bestmarke über 50 m Rücken hielt, wurde im August 2010 bei den Europameisterschaften in Sofia positiv auf Metaboliten der verbotenen Substanz Tamixofen getestet. Krizko war in Sofia Sechster und kann wegen der Sperre bis zum 21. September 2012 kommendes Jahr in London nicht seine dritten Olympischen Spiele erleben. Tamixofen wird in der Medizin gegen Brustkrebs verwendet. Im Sport dient es der Wiederherstellung der körpereigenen Testosteron-Produktion nach einer Anabolika-Kur.
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17.3. «Tenero ist meine Heimat». Ian Thorpe, fünffacher Schwimm-Olympiasieger, im [NZZ-Gespräch].
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6.3. Phelps schwimmt vierte und fünfte JWB. (dpa) - Michael Phelps ist bereits jetzt für die Schwimm-Weltmeisterschaft in Shanghai (16. bis 31. Juli) bestens gerüstet. Beim Grand-Prix-Meeting in Indianapolis glänzte der 14-fache Olympiasieger bei seinen fünf Rennen mit fünf Weltjahresbestzeiten. Zum Abschluss setzte sich der Amerikaner auf der 50-Meter-Bahn auch über 100 Meter Freistil mit 48,89 Sekunden und 200 Meter Lagen in starken 1:56,88 Minuten an die Spitze der diesjährigen Weltrangliste. «Ich bin ja nie wirklich ganz zufrieden, aber ich bin glücklich hier fünf Weltbestzeiten geschwommen zu sein. Auf der anderen Seite kann man immer noch etwas verbessern», sagte Phelps. Zuvor hatte er mit 1:46,27 Minuten über 200 Meter Freistil sowie 100 Meter (51,75) und 200 Meter Schmetterling (1:55,34) für neue Marken im WM-Jahr gesorgt. Dabei entschied er das Fernduell mit Weltmeister Paul Biedermann klar für sich. Der Deutsche siegte beim Heimmeeting in Halle/Saale mit 1:48,74 Minuten über die Freistil-Strecke. Phelps stellte mit seinem Super-Auftritt auch den sechsfachen Kurzbahn-Weltmeister Ryan Lochte klar in den Schatten. Der US-Teamkollege musste sich über 200 Meter Lagen (1:59,19) als Zweiter klar geschlagen gegeben. Mit 54,08 Sekunden und 1:57,63 Minuten entschied Lochte die 100 Meter und 200 Meter Rücken für sich. Für eine weitere Weltbestzeit sorgte die Kanadierin Erica Morningstar mit 2:12,59 Minuten über 200 Meter Lagen. Insgesamt wurden in Indianapolis neun Weltbestzeiten erzielt - fünf durch Michael Phelps [Resultate].

6.3. Dorothea Brandt schwimt JWB. (dpa) - Dorothea Brandt hat sich beim Internationalen Meeting in Berlin mit dem Sieg über 50 Meter Freistil in 24,91 Sekunden an die Spitze der diesjährigen Weltrangliste auf der 50-Meter-Bahn geschwommen. Damit entschied die BWL-Studentin auch das Fernduell gegen ihre Vereinskollegin Britta Steffen zu ihren Gunsten, die das Rennen beim Meeting in Halle/Saale in 25,24 Sekunden gewann. Bislang wurde die Weltbestenliste von der Weißrussin Alexandra Herasimenia mit 25,00 Sekunden angeführt. Dorothea Brandt knackte damit als erste Schwimmerin dieses Jahr die 25-Sekunden-Grenze und machte sich an ihrem 27. Geburtstag selbst das beste Geschenk [Website].

6.3. Phelps schwimmt dritte JWB. (eurosport) Michael Phelps hat beim Grand-Prix-Meeting in Indianapolis bereits seine dritte Weltjahresbestzeit aufgestellt. Über 200m Schmetterling brauchte des Schwimm-Idol 1:55,34 Minuten. Michael Phelps ist auf dem Weg zurück zu alter Form. Der 14-malige Schwimm-Olympiasieger gewann beim Grand-Prix-Meeting in Indianapolis bereits sein drittes Rennen mit Jahresweltbestzeit. Anzeige Über 200m Schmetterling schlug der 25 Jahre alter Rekord-Olympiasieger nach 1:55,34 Minuten an. Zuvor hatte Phelps bereits über 200m Freistil und 100m Schmetterling triumphiert und dabei zweimal seinen amerikanischen Dauerrivalen Ryan Lochte geschlagen. Lochte nutzte Phelps' Abwesenheit über die 100m Rücken zum Sieg nach 54,08 Sekunden. Noch im Januar war Michael Phelps einen enttäuschenden Wettkampf beim Grand Prix in Austin geschwommen. "Davon bin ich heute aber Lichtjahre entfernt", sagte der Amerikaner, dessen großes Ziel in diesem Jahr die WM in Shanghai ist (16. bis 31. Juli). Im Trainingslager in Colorado Springs will Phelps nun die Grundlagen für die WM in China legen. Die zweitbeste Zeit des Jahres schwamm Elaine Breeden (USA) über 200m Schmetterling. Für eine Überraschung in Indianapolis sorgte die erst 15-jährige Melissa "Missy" Franklin. Über 100m Rücken verbesserte eines der größten Schwimmtalente der USA seine Bestzeit auf 59,56 Sekunden. Franklin blieb damit zum ersten Mal in ihrer Karriere unter einer Minute und sicherte sich den Sieg beim Meeting [Resultate].

6.3. Freistilsiege für Steffen und Biedermann. (dpa) - Paul Biedermann und Britta Steffen haben am ersten Tag des Internationalen Schwimmfestes in Halle/Saale über ihre jeweiligen Spezialstrecken gewonnen. Weltmeister Biedermann schlug auf seiner Hausbahn nach 1:48,74 Minuten über 200 Meter Freistil als Erster an. «Ich bin zwar nicht ganz zufrieden, aber es war auch nicht zu schlecht, dass ich mir Sorgen machen müsste», sagte er. Über seine Nebenstrecken 50 Meter Freistil (22,98 Sekunden) und 200 Meter Schmetterling (2:02,75 Minuten) kam er jeweils als Zweiter ins Ziel. Die Siege gingen an den vierfachen Kurzbahn-Europameister Steffen Deibler aus Hamburg (22,66) und den Berliner Tim Wallburger (2:00,47). Biedermanns Freundin Britta Steffen war mit guten 25,24 Sekunden über 50 Meter Freistil nicht zu schlagen, ärgerte sich aber ein wenig über den zweiten Rang über 200 Meter Freistil. In 2:01,02 Minuten musste sich die Doppel-Weltmeisterin der Lokalmatadorin Daniela Schreiber (2:00,35) geschlagen geben. Neben den 50 Meter Freistil sicherte sich Steffen Deibler in 24,58 Sekunden auch die 50 Meter Schmetterling. Bruder Markus Deibler (ebenfalls Hamburg) zeigte 2:02,65 Minuten über seine Spezialstrecke 200 Meter Lagen.
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4.3. Phelps schwimmt zweimal JWB. (dpa) - Der 14-fache Olympiasieger Michael Phelps hat sich beim Meeting in Indianapolis in deutlich verbesserter Form präsentiert. Der Amerikaner stellte gleich zwei Jahresweltbestzeiten auf: Er gewann die 200 Meter Freistil in 1:46,27 Minuten, über 100 Meter Schmetterling war Phelps in 51,75 Sekunden siegreich. «Das überrascht mich etwas», gab der 25-Jährige zu. Noch im Januar bei einem Wettbewerb in Austin hatte der Schwimm-Superstar enttäuscht und Zweifel daran aufkommen lassen, ob er nochmals sein Top-Niveau würde erreichen können.
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2.3. London 2012 - Die teuersten 5 Millimeter aller Zeiten? (eurosport) Dieses Bau-Vorhaben war sprichwörtlich ein Schlag ins Wasser: Der Stadtrat von Portsmouth baute anlässlich der Sommerspiele 2012 extra ein neues Schwimmbecken. Satte fünf Millionen Pfund (ca. 5,9 Millionen Euro) verschlang das Projekt. Doch am Ende stellte sich heraus: Das Becken ist zu kurz. Ganze 0,5 Zentimeter fehlen dem Schwimmbecken an Länge, um die Vorgaben des olympischen Standards zu entsprechen. Das Becken im "Mountbatten centre" selbst ist exakt 50 Meter lang, so weit entsprechen die Maße den Normen. Das Problem aber: Die Erbauer rechneten nicht die für ein olympisches Schwimmbecken erforderlichen Anschlagplatten mit ein, sensorische Flächen, die bei Berührung eine Uhr stoppen, die wiederum bei Wettkämpfen als offizielle Zeitnahme für die Athleten gilt. Allerdings nahm der von den Sozialdemokraten geführte Stadtrat diesen Lapsus in Kauf, schließlich ging es bei dem Projekt nicht darum, eine offizielle Wettkampfstätte für die Sommerspiele 2012 zu errichten. Das ungefähr 100 Kilometer von London entfernte Portsmouth erhielt den Auftrag, ein Trainingsbecken für die Athleten zu bauen. Da dachten sich die Verantwortlichen: Kein offizieller Wettkampf, keine offizielle Zeitnahme vonnöten. Die 0,5 Zentimeter Platz, die die Sensoren benötigen würden, kann man sich also sparen. Doch da hatte der Stadtrat von Portsmouth die Rechnung ohne das Internationale Olympische Komitee gemacht, welches nach der Fertigstellung prompt feststellte: Das achtbahnige Schwimmbecken ist zu kurz - egal, ob darin Wettkämpfe stattfinden werden oder nicht. "Das war ein großer Fehler. Das Kabinett sollte diesen einfach zugeben und sich bei den Bürgern der Stadt entschuldigen", entrüstete sich Stadtrat Jim Fleming von der oppositionellen Tory-Partei. Seine Partei-Genossin Donna Jones sagte: "Es kann ja sein, dass es keine Pläne gab, das Becken für offizielle Wettkämpfe zu nutzen. Aber klar war von Beginn an, dass dieses Schwimmbecken zu Trainingszwecken für Olympioniken erbaut werden sollte." Damit sei selbstverständlich, dass man olympische Normen hätte einhalten müssen. "Uns wurde der geplante Bau damals so verkauft, dass wir Gastgeber für olympische Schwimmer sein würden und diesen Trainingsmöglichkeiten bieten müssten. Jetzt aber wird uns erzählt, dass das Becken einen halben Zentimeter zu kurz dafür ist", echauffierte sich Jones weiter. Der Vorschlag der regierenden Sozialdemokraten, die Athleten sollten doch während des Trainings ihre Zeiten von einem Coach per Hand messen lassen, sorgte beim politischen Gegner für weiteren Unmut. "Für Amateure ist das eine schöne Sache, aber wir können von Profis doch nicht verlangen, dass während der Trainingseinheit jemand am Beckenrand steht und ihre Zeiten per Hand mit einer Stoppuhr misst", konterte Jones. Wie auch immer der Streit um das zu kurz geratene Schwimmbecken ausgehen mag: Klar ist, dass der Steuerzahler dafür herhalten muss. Satte fünf Millionen Pfund (ca. 5,9 Millionen Euro) verschlang allein das Becken, die nun nötigen Korrekturen werden weitere Millionen verbrennen. Insgesamt 20 Millionen Pfund (ca. 23,5 Millionen Euro) gab der Stadtrat von Portsmouth für die Erneuerung der Infrastruktur anlässlich der Sommerspiele 2012 in London bereits aus - jetzt werden es wohl noch ein paar mehr.



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Februar 2011

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25.2. Deutscher Spitzenschwimmer zu Gast am HiPoint Meeting: Der amtierende Kurzbahn-Europameister über 200m Rücken und Vize- Europameister über 400m Lagen, Yannick Lebherz vom DSW 1912 Darmstadt, wird zum 29. HiPoint Meeting in Zürich Oerlikon auf sechs Strecken starten. Yannick Lebherz ist deutscher Meister über 200m Rücken und 400m Lagen auf der Lang- und Kurzbahn und hält mehrere deutsche Rekorde. Wir freuen uns auf einen spannenden Wettkampf und hoffen, das der nunmehr älteste Meetingrekord über 400m Lagen, aufgestellt von Yves Platel im März 2001, endlich fällt.
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21.2. Torres nimmt erste Olympia-Hürde. (dpa) Schwimm-Oldie Dara Torres hat die erste Hürde auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2012 in London genommen. Die 43-Jährige kam in Columbia im US-Bundesstaat Missouri mit 26,13 Sekunden über 50 Meter Freistil beim Sieg von Jessica Hardy (25,15) zwar nicht über Rang sechs hinaus. Torres unterbot aber die Richtzeit des US-Verbandes für die nationalen Ausscheidungen im kommenden Jahr. Für die vom Deutschen Michael Lohberg in Fort Lauderdale trainierte Torres war es der erste Start seit der WM 2009 in Rom. Sollte sich Dara Torres für London qualifizieren können, wären es ihre sechsten Spiele seit 1984. Bei Olympia gewann sie insgesamt zwölf Medaillen. Zuletzt holte sie 2008 in Peking dreimal Silber: Über 50 Meter Freistil hinter Britta Steffen sowie in den 4x100-Meter-Staffeln. In starker Frühform präsentierte sich in Columbia Weltmeisterin Rebecca Soni (USA) mit Weltjahresbestzeiten von 1:05,89 und 2:23,27 Minuten über 100 Meter bzw. 200 Meter Brust. Ebenfalls an die Spitze der diesjährigen Weltrangliste auf der 50-Meter-Bahn setzte sich Oussama Mellouli (Tunesien) mit 3:46,64 Minuten über 400 Meter Freistil und 4:13,38 Minuten über 400 Meter Lagen. Für eine weitere Weltjahresbestzeit sorgte Frederick Bousquet (Frankreich) mit 22,07 Sekunden über 50 Meter Freistil.
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18.2. LEN sucht Veranstalter für die EM 2012. (dpa) Der Europäische Schwimmverband LEN sucht händeringend nach einem Veranstalter für die Europameisterschaften 2012. Auf ihrer Homepage veröffentlichte die LEN einen entsprechenden Aufruf an ihre Mitgliedsverbände. Wegen der Olympischen Spiele in London soll die EM im kommenden Jahr im Frühjahr stattfinden. Bis zu ihrer Tagung am 14. Mai in Reykjavik hofft die LEN auf einen valablen Bewerber. Anders als 2010 in Budapest sollen Langstreckenschwimmer und Wasserspringer ihre Titelkämpfe separat austragen, damit der Aufwand für den künftigen EM-Ort geringer wird. Bereits in den vergangenen Jahren hatte die LEN wegen der Finanzkrise kaum Bewerber für ihre Titelkämpfe.

18.2. Auch Klim kündigt Comeback an. (dpa) Die Comebacks ehemaliger australischer Schwimmstars setzen sich fort: Nach dem fünfmaligen Olympiasieger Ian Thorpe strebt nun auch Michael Klim die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London an. «Wenn ich es zu den Ausscheidungswettkämpfen schaffe, wäre es fantastisch. Wenn ich es nach London schaffe, erstaunlich», sagte der 33-Jährige in einem Radio-Interview. Der gebürtige Pole war 2007 wegen anhaltender Schulterprobleme zurückgetreten. 1998 hatte Klim vier WM-Titel gewonnen und holte zwei Jahre später zweimal Olympia-Gold mit den Freistil-Staffeln. Vor Klim und Thorpe hatten in Libby Trickett und Geoff Huegill weitere zurückgetretene Australier ihr Comeback angekündigt.

18.2. Steffen mit ordentlichen Resultaten. (dpa) Britta Steffen hat nach Bronchitis und Trainingspause ein ordentliches Comeback auf der Langbahn gegeben. Die Doppel-Olympiasiegerin schwamm bei ihrem ersten Start auf der 50-Meter-Bahn seit einem Jahr ihre Spezialstrecken 50 Meter und 100 Meter Freistil in 26,27 bzw. 55,99 Sekunden. «Das ist zufriedenstellend angesichts des Trainingsrückstands, den wir zuletzt hatten», sagte ihr Trainer Norbert Warnatzsch nach der Vorrunde der deutschen Mannschafts-Meisterschaften in Hannover. Außerdem startete die Berlinerin über 200 Meter Freistil (2:04,11 Minuten), 50 Meter Rücken (31,21 Sekunden) und 50 Meter Schmetterling (27,92). Vor heimischem Publikum konnte in Essen Lokalmatador Hendrik Feldwehr mit Weltjahresbestzeit von 27,90 Sekunden über 50 Meter Brust überzeugen.
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5.2 Aaron Peirsol tritt zurück. Der fünfmalige Schwimm-Olympiasieger Aaron Peirsol hat seine aktive Karriere beendet. "Rücktritt ist so ein hartes Wort. Ich habe noch einiges in meinem Leben zu tun", sagte der 27-Jährige US-Amerikaner. Er sei zwar noch jung, aber er habe auch sehr früh begonnen. Peirsol, der insgesamt 16 WM-Titel gewinnen konnte, hatte seine größten Erfolge über 100m Rücken gefeiert. Seit den Pan-Pazifischen-Meisterschaften im August 2010 hatte Peirsol keinen Wettkampf mehr bestritten.
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3.2. Comeback: Thorpe will's nochmal wissen. (nzz, si) Der 28-jährige Ian Thorpe hat in Sydney sein Comeback im Hinblick auf Olympia 2012 in London bekanntgegeben. Der elffache Weltmeister gewann an Sydney 2000 und Athen 2004 insgesamt neun Medaillen (fünf Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille).
Die Homepage? Stillgelegt, seit Jahren. Eine Facebook-Seite? Gibt es, doch hat ein Fan sie eingerichtet. Twitter? War bisher wohl kaum nötig. Ian Thorpe wird sich einiges einfallen lassen müssen, wenn er den Erwartungen des Publikums in den nächsten anderthalb Jahren zeitgemäss gerecht werden will. Als er an den Olympischen Spielen 2004 in Athen den letzten richtigen Auftritt im Schwimmbecken hatte, war die Informationswelt eine andere. Und auch 2006 reichte ihm eine ganz normale Pressekonferenz, um den etwas überraschenden Rücktritt bekanntzugeben. Als Thorpe am Mittwoch in Australien wieder vor die Medien trat, um den Rücktritt vom Rücktritt anzukündigen, löste er auf Twitter eine Flut von Einträgen aus. Innert weniger Stunden war sein Name weltweit eines der zehn meistbenutzten Stichworte im Internet-Kurznachrichtendienst. Bei weitem nicht alle Wortmeldungen waren ihm wohlgesinnt. Kein Wunder. In jüngerer Vergangenheit haben gleich mehrere Sportstars das Comeback versucht, so der Eiskunstläufer Jewgeni Pluschenko, die Tennisspielerin Justine Henin und der Radprofi Lance Armstrong. Anzeige: Nicht alle waren gleich erfolgreich. Manche zerstörten auf fast tragische Weise den Nimbus der Unschlagbarkeit. Der Fall droht auch dem 28-jährigen Thorpe, dem fünffachen Olympiasieger von 2000 und 2004. Mit Alexander Popow und Michael Phelps gehört er zu den Überschwimmern der letzten zwei Jahrzehnte. Doch sein Sport ist ein anderer als zum Zeitpunkt seines Rücktritts. Thorpe ist eine Profikarriere lang nie ohne inzwischen verbotenen Ganzkörperanzug geschwommen, er war der Erste, der einen Suit bis zu den Hand- und Fussgelenken trug. Zudem hat sich die Technik entwickelt, vor allem die Unterwasserphase nach Start und Wende ist länger und intensiver als früher. Thorpe ist von der Idee überzeugt, an den Olympischen Spielen im übernächsten Sommer in London nochmals Bedeutendes leisten zu können. Doch will er sich auf 100 und 200 Meter und nicht wie früher auf 200 und 400 Meter Crawl konzentrieren. Seit drei Monaten trainiert er unter dem Nationalcoach Leigh Nugent, von den zehn Kilo Übergewicht hat er, wie er sagt, die Hälfte verloren. Demnächst meldet er sich im Antidoping-Programm an. Damit wäre er in neun Monaten wieder an internationalen Meisterschaften startberechtigt. 2007 wurde bekannt, dass in einer Probe Thorpes von 2006 anormale Werte festgestellt worden waren. Die Verbände sprachen ihn von jedem Dopingvorwurf frei. Trotzdem sagen böse Stimmen bis heute, Thorpe sei damals nicht aus freien Stücken zurückgetreten.
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1.2. Keine Angst vor großen Namen - Martina Van Berkel schlägt Weltrekordlerin. Beim Miami Super Challenge in Surfers Paradise hat Martina van Berkel trotz Krankheit die amtierende Weltmeisterin und Weltrekordlerin Liu Zige in der gemeinsamen Spezialdisziplin 200m Delphin schlagen können. Mit 2:11.08s schwamm sie eine ansprechende Zeit, nur etwa eine halbe Sekunde über ihrer Zeit der Europameisterschaften im vergangenen Sommer. Martina wird im Februar in die Schweiz zurückkehren, um sich auf die WM-Qualifikation vorzubereiten.




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Januar 2011

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30.1. Aktuelle Meetings:
  • Euromeet Luxemburg, 28.-30-1-2011 [Website]
  • International Meeting Uster, 29.-30.1.2011 [Website]
30.1. Deibler und Lippok deutsche Schwimmer des Jahres. Steffen Deibler und Nachwuchsstar Silke Lippok sind Deutschlands Schwimmer des Jahres 2010. Der vierfache Europameister Deibler verwies Paul Biedermann auf den zweiten Platz. Kurzbahn-Spezialist Steffen Deibler und Nachwuchsstar Silke Lippok sind Deutschlands Schwimmer des Jahres 2010. Anzeige Der vierfache Europameister und WM-Dritte Deibler verwies Paul Biedermann auf Rang zwei. Steffens Bruder Markus wurde Dritter. "Ich danke meiner Trainerin Petra Wolfram und meinem Hamburger Verein, ohne die meine Erfolge nicht möglich gewesen wären", sagte Steffen Deibler. Silke Lippok als Maß aller Dinge Für dessen Bruder und Kurzbahn-Vizeweltmeister Markus ist "die Auszeichnung nicht nur eine Ehre, sondern auch der Beleg für eine ausgesprochen erfolgreiche Wettkampfsaison". Biedermann, der ein Jahr nach seinem WM-Doppeltriumph eine Saison mit Höhen und Tiefen erlebte, musste sich mit Platz zwei begnügen. Bei den Frauen war Vize-Europameisterin Lippok, die am Montag ihren 17. Geburtstag feiert, das Maß aller Dinge. Die zweifache Weltmeisterin und Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen spielte bei der Wahl keine Rolle, da sie nach 15 Monaten Verletzungspause erst zum Saisonende ihr Comeback gefeiert hatte.Line element
29.1. Dopingstatistik Schweiz. Antidoping Schweiz hat im vierten Quartal des Jahres 2010 489 Kontrollen im eigenen Kontrollkonzept durchgeführt. Dabei wurden 164 Kontrollen an Wettkämpfen und 325 ausserhalb der Wettkämpfe durchgeführt. Für das Jahr 2010 ergeben sich total 2286 Kontrollen, davon 1893 im eigenen Konzept (689 Kontrollen an Wettkämpfen, 1204 Kontrollen ausserhalb der Wettkämpfe) sowie 393 Aufträge von externen Organisationen für Kontrollen. Dies ergibt eine Steigerung von 35% gegenüber 2009. Zusätzlich wurden 441 Blutkontrollen durchgeführt. Bei den Schwimmern wurden 107 Kontrollen durchgeführt. Die Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic hat im Jahr 2010 13 Entscheide gefällt. In fast der Hälfte der Fälle wurde ein Vergehen im Zusammenhang mit Cannabinoiden bestraft, in einem Viertel der Fälle eine Kombination von Dopingvergehen. Die Disziplinarkammer für Dopingfälle (DK) von Swiss Olympic hat im Jahr 2010 fünf Athleten für das Vorhandensein von Cannabinoiden in ihren Körpern zu Sperren zwischen zwei und sieben Monaten sowie, in vier der fünf Fälle, zur Bezahlung einer Busse verurteilt. Ein Athlet wurde wegen Verweigerung der Dopingkontrolle und Nachweis von Cannabinoiden für zwei Jahre gesperrt und zur Bezahlung einer Busse verurteilt. Zwei weitere Athleten sind für das Vorhandensein von Stimulanzien in ihren Körpern zu Sperren von einem Jahr respektive zwei Jahren sowie zur Bezahlung einer Busse verurteilt worden. Ein Athlet ist wegen einer Kombination von Dopingvergehen in Zusammenhang mit EPO zu einer zweijährigen Sperre und zur Bezahlung einer Busse verurteilt worden. Ein Entscheid betrifft die Neuansetzung einer zweijährigen Sperre auf Grund des Verstosses gegen das Teilnahmeverbot an Wettkämpfen während der Dauer der Sperre. Schliesslich hat die DK zwei Entscheide der Kommission für Ausnahmebewilligungen zu therapeutischen Zwecken (ATZ) von Antidoping Schweiz umgestossen und den Athleten die beantragte ATZ für Betablocker erteilt. Ein weiteres Verfahren wegen Kombination von Dopingvergehen namentlich im Zusammenhang mit Eigenblutdoping wurde eingestellt. Antidoping Schweiz hat den Entscheid der DK an das Tribunal Arbitral du Sport (TAS) weitergezogen, wo er noch hängig ist.
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27.1. Schwimmen in Uster – Starkes Teilnehmerfeld [Website]. Lokalmatadore Meichtry und Lang führen das Schweizer Team an.
Am kommenden Wochenende werden beim 20. Internationalen Kurzbahn-Meeting in Uster (IMU) rund 250 Schwimmer und Schwimmerinnen aus 12 Nationen im Hallenbad Buchholz erwartet. Für Weltklasseniveau sorgt neben der mehrfachen Weltrekordhalterin Jessica Hardy (USA) auch das Ungarische Quartett mit Evelyn und David Verrasztó, Zsuzsanna Jakabos und Agnes Mutina. Die Schweizer Elite- und Juniorennationalmannschaft wird angeführt von den Lokalmatadoren Dominik Meichtry und Flori Lang. Einen Familienausflug der anderen Art macht die Familie Verrasztó aus Budapest in Ungarn. Statt beispielsweise in den Zoo zu fahren reisen sie an einen Schwimmwettkampf in die Schweiz. Dies hat auch einen guten Grund. Die beiden Kinder von Zoltán Verrasztó sind Profischwimmer und gehören zu den Besten der Welt. Tochter Evelyn, 21 Jahre alt, hat an den Kurzbahn-EM in Eindhoven (Holland) im November die 100m und die 200m Vierlagen gewonnen und wurde dritte über 200m Freistil. Sohn David (22) gewinnt über 400m Vierlagen regelmässig Medaillen an Europäischen Titelkämpfen - zuletzt in Eindhoven eine Goldene. Trainiert werden die Geschwister Verrasztó von ihrem Vater Zoltán. Auch er kein unbeschriebenes Blatt in der internationalen Schwimmszene, hat er doch bei den Olympischen Sommerspielen 1980 in Moskau (Russland) die Silbermedaille über 200m Rücken und die Bronzemedaille über 400m Vierlagen gewonnen. Begleitet wird die Schwimm-Familie von den EM-Medaillengewinnerinnen Zsuzsanna Jakabos und Agnes Mutina.

Schnellste Brustschwimmerin der Welt
Diese Bezeichnung trägt Jessica Hardy (23) nicht unverdient, ist sie doch die aktuelle Weltrekordhalterin über 50 Meter Brust auf der 25m- und der 50m-Bahn. Die ehemalige Wasserballspielerin aus Kalifornien braucht bei ihrem Einsatz über 100 Meter im Zürcher Oberland die Konkurrenz aus Italien und diejenige der schnellsten Schweizer Schwimmerin – Stéphanie Spahn – nicht zu fürchten. Obwohl Stéphanie Spahn (19), vom organisierenden Verein SC Uster Wallisellen, in den letzten neun Monaten in beinahe erschreckend schnellem Tempo in Richtung europäische Spitze vorstiess, liegt sie der US-Schwimmerin Hardy noch nicht im Nacken.

Beinahe komplette Schweizer Elite am Start
Sowohl das Elite- als auch das Juniorenkader reist nahezu vollständig ins Zürcher Oberland. Mit von der Partie ist auch der aus Los Angeles (USA) anreisende Lokalmatador Dominik Meichtry. Der 25jährige Olympiafinalist sorgte kürzlich mit starken Leistungen an der Kurzbahn-WM in Dubai für positive Schlagzeilen. Für seinen Teamkollegen Flori Lang steht nach einer langwierigen Ellenbogenverletzung, die ihn seinen Start an der Kurzbahn-WM im Dezember kostete, eine erste Standortbestimmung an. Gespannt darf man auch auf die Auftritte der Youth-Olympic-Games-Teilnehmer Yannick Käser (Basel), Danielle Villars (Zürich) und Annick Van Westendorp (Winterthur) sein. Für die Rekruten der Spizensport-RS Alexandre Liess (Swiss Siwmming), Erik van Dooren (Genf), Nico van Duijn (Zürich) und SCUW-Schwimmer Simon Rabold ist das internationale Kräftemessen eine willkommene Abwechslung.

Infrastruktur doppelt genutzt
Bereits zum vierten Mal organisiert der SC Uster Wallisellen zwischen den Vor- und Endläufen am Samstag einen Kidsliga-Wettkampf für die Schwimmstars von morgen und nutzt damit die aufgebaute Infrastruktur optimal aus. Ideengeber und verantwortlich für den reibungslosen Ablauf ist Ex-Schwimmer Patrik Schelbli, der den jungen Teilnehmern mit dem Auftritt in der Weltklasse-Arena im Hallenbad Buchholz ein besonderes Erlebnis ermöglichen will.
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21.1. Ermittlungen gegen Trainer Lurz eingestellt. (dpa) - Die Ermittlungen gegen Schwimm-Bundestrainer Stefan Lurz wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung sind eingestellt. Das teilte die Staatsanwaltschaft Würzburg mit. Der Fall sei zu den Akten gelegt worden, weil die Taten dem Trainer nicht hätten nachgewiesen werden können. Die 15 Jahre alte Schwimmerin habe ihre ursprünglichen Anschuldigungen zum überwiegenden Teil zurückgenommen. Was den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen angehe, so habe sich Lurz zu einem privaten Täter-Opfer-Ausgleich bereiterklärt; nach Zahlung einer Geldbuße an eine gemeinnützige Einrichtung sei auch dieses Verfahren eingestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Mutter der jungen Sportlerin hatte den 33 Jahre alten Lurz im Sommer vergangenen Jahres angezeigt. Sie hatte dem Schwimmtrainer vorgeworfen, sich bei einem Wettkampf im November 2009 in Essen und während eines Trainingslagers in Singapur im März 2010 an ihrer Tochter vergangen zu haben. Bereits im vergangenen Herbst hatte die junge Schwimmerin ihre Anschuldigungen abgemildert. Lurz hatte die Vorwürfe stets bestritten.
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16.1. Phelps' Saisonstart mit Sieg und Debakel (dpa) - Michael Phelps ist mit einem Sieg und einer deftigen Niederlage in die neue Saison gestartet. Beim Meeting in Austin/Texas erreichte der 14-malige Olympiasieger aus den USA nach einem völlig indiskutablen Vorlauf in 1:55,04 Minuten über die 200 Meter Freistil als 16. gerade noch das B-Finale. Diesen gewann der 25-Jährige letztlich in 1:49,90 Minuten. Im Endlauf setzte sich sein Landsmann Ryan Lochte in 1:49,25 Minuten durch. «Ich war geschockt, als ich meine Vorlaufzeit sah», sagte Phelps, der sich mit Bart und langen Haaren präsentierte. «Mein Armzug fühlt sich noch nicht so gut an, wie er sollte. Es gibt noch jede Menge zu tun, aber hier gegen die anderen zu schwimmen, gibt mir etwas mehr Motivation», betonte Phelps. Über die 100 Meter Schmetterling zeigte Phelps seine gewohnte Klasse. Er setzte sich in 52,53 Sekunden vor Lochte durch (53,65). Der Weltschwimmer des Jahres 2010 sieht wie Phelps noch viel Arbeit vor sich, um die Form der vergangenen Saison zu erreichen. «Ich fange wieder ganz unten an und arbeite mich nach oben», sagte Lochte. Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften im Dezember in Dubai war der 26- Jährige mit sechs Titeln und zwei Weltrekorden der überragende Athlet gewesen. Bei der zweiten von sieben Stationen der Grand-Prix-Serie stehen die Widersacher Phelps und Lochte noch über 100 Meter Freistil, 100 Meter Rücken und 200 Meter Lagen in den Startlisten. Phelps will beim ersten Wettkampf in dieser Saison auf der 50-Meter-Bahn zudem über die für ihn ungewohnten 200 Meter Brust an den Start gehen. Zugleich beginnt für das Erfolgsduo aus den USA der Countdown für die Weltmeisterschaften im Sommer in Shanghai (16. bis 31. Juli). Bei den Frauen lag Katie Hoff als 400-Meter-Freistil-Siegerin von Dubai mit 1:58,69 Minuten über die halb so lange Distanz in Front. Die 400 Meter Lagen gingen in 4:38,83 Minuten an Julia Smit. Nach dem Verzicht von Kurzbahn-Weltmeister Lochte setzte sich der WM-Dritte Tyler Clary (4:21,17) über diese Distanz durch.
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9.1. Ian Thorpe denkt an Comeback. Ian Thorpe denkt an Comeback Bild vergrößern Sydney (dpa) - Der Ausnahmeschwimmer und fünffache Goldmedaillengewinner Ian Thorpe trainiert vier Jahre nach seinem Rücktritt wieder. Der 28-Jährige schließe eine Rückkehr in die australische Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele 2012 in London nicht aus, berichtete die Zeitung «Sunday Telegraph». Thorpe liebäugele mit einem Platz in der 4x100-Meter-Kraulstaffel. «Ich habe eigentlich nie richtig aufgehört zu schwimmen, aber jetzt tue ich mehr und es gefällt mir, wieder in Form zu kommen», sagte Thorpe. «Er hat sich noch nicht offiziell (für Wettkampfschwimmen) angemeldet», sagte sein Manager, David Flascas, der Zeitung. «Wenn er sich anmeldet, kann er wegen der Dopingbestimmungen erst nach neun Monaten an Wettbewerben teilnehmen.» Die Ausscheidungsrennen für die Teilnahme an den nächsten Olympischen Spielen finden in März 2012 statt.


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