Swim News Juni bis September 2001

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September 2001
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September 2001

Line element 30.9. Deutschland: Sportschulsystem gefordert. Das Spannungsverhältnis zwischen Schule und Sport hat das Potenzial, um in den kommenden Jahren zur Zerreissprobe für den deutschen Hochleistungsport zu werden. Noch früherer Beginn sportlicher Karrieren, längere Laufbahnen und spätere Einstiege in den härter werdenden Konkurrenzkampf in der Berufswelt stellen die Sportorganisationen vor Probleme. Sportwissenschaftler forderten im Deutschen Olympischen Instituts (DOI) in Berlin ein flächendeckendes bundesweites System von Sportschulen. In Berlin präsentierten die Tübinger Wissenschaftler Professor Dr. Hartmut Gabler, Dr. Achim Conzelmann und Siegfried Nagel die Studie "Hochleistungssport - Persönlicher Gewinn oder Verlust?", in der sie insgesamt 616 Lebensläufe erfolgreicher deutscher Olympioniken von 1960 bis 1992 auswerteten. Gabler hob als Konsequenz der Untersuchung hervor, dass die Einheit von Schule, Training und unmittelbarer Lebensumwelt eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Nachwuchs-Spitzensport in Deutschland sei. Diese Erkenntnis sei keineswegs neu, aber die Forderung des Deutschen Sportbundes (DSB) nach einem bundesweiten System von Sportschulen sei aktueller denn je. Das Hauptproblem im Spitzensport bleibe der Übergang vom Junioren- in den nationalen Spitzenbereich. Möglichkeiten der Zukunft seien langfristigere Laufbahnberatung und eine intensivere Kooperation zwischen Arbeitgebern und Leistungssport. Ausserdem müssten flankierende berufsorientierte Massnahmen im Verlauf der sportlichen Karriere intensiviert werden. Line element 29.9. Welcher Sport bei Arthrose?

Resultate: Swiss Masters Championships, St. Gallen, 22./23.9.2001 Line element 28.9. Klim verlässt Touretski. Der australische Schwimm-Weltrekordler Michael Klim hat seinen umstrittenen Trainer Gennadi Turetski verlassen. Der 24 Jahre alte Olympiasieger und Weltmeister wird künftig gemeinsam mit seiner Freundin, der Weltklasse-Schwimmerin Giaan Rooney, von Denis Cotterell in Queensland betreut. Line element 25.9. Herbert Klein, Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele von 1952 ist am Montagabend im Alter von 78 Jahren nach langer Krankheit im Schwabinger Krankenhaus in München an Herzversagen gestorben. Dies teilte das Nationale Olympische Komitee für Deutschland (NOK) am Dienstag mit. Herbert Klein war 1950 Schwimm-Europameister über 200 Meter Brust und galt nach drei Welt- und 21 deutschen Rekorden bei den Olympischen Spielen in Helsinki als Olympiafavorit. Hinter dem Australier John Davies und dem Amerikaner Bowen Strassforth wurde er Dritter. Line element 24.9. US-Spitzentrainer George Haines schwer krank. George Haines hat sich von seinem schweren Schlaganfall vor 2 Monaten zuerst in der Rehabilitation gesundheitlich erholt. Vor einigen Tagen musste er leider mit "unspezifischen Symptomen" notfallmässig wieder ins Pflegeheim. Es bestünden Anzeichen einer beginnenden Lungenentzündung. Line element 23.9. IOC verweigert Erweiterung des olympischen Schwimmprogramms. Die Fina stellte Antrag, dass in Athen 50-m-Sprints für alle Lagen zugelassen würden. Das IOC lehnte diesen Antrag nicht nur ab, sondern stellte in Aussicht, dass die Anzahl SchwimmerInnen 1300 nicht überschreiten dürfe (Teilnehmerzahl in Sydney: 1448). Line element 22.9. Der Berliner Doping-Prozess ist abgeschlossen. Lange Zeit herrschte Funkstille, doch jetzt ist es klar: Die Verurteilung des ehemaligen DDR-Sportchefs Manfred Ewald aufgrund seiner Verantwortung für das systematische Staatsdoping gerade auch im Schwimmsport ist rechtskräftig [um was geht es überhaupt? -> Berliner Doping-Prozess]. Der 5. Leipziger Strafsenat des Bundesgerichtshofes hat Ewalds Revision durch einstimmigen Beschluss verworfen, wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe jetzt mitgeteilt hat. Ewald ist wegen Beihilfe zur Körperverletzung in 20 Fällen zu einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Der mitangeklagte leitende DDR-Sportarzt Dr. Manfred Höppner hatte seine 18monatige Bewährungsstrafe im Unterschied zu Ewald nicht angefochten. Line element 20.9. FINA-Worldcup 2001-2002: [Austragungsorte und Daten] [Regelwerk]

Das IOC warnt vor Ergänzungsnahrung: Nandrolonhaltig! Von den 200 bis jetzt geprüften Produkten waren gemäss Mitteilung des Leiters der medizinischen Kommission des IOC, Peter Schamasch, 20% für verbotene Stoffe positiv, unter anderem für Nandrolon. Gesamthaft sollen 600 Produkte getestet werden. Ausgelöst wurde die Untersuchung durch positiv getestete Athleten, die jeglichen Gebrauch von Doping abstritten und die positiven Tests auf Ergänzungsnahrung zurückführten. Das IOC werde jedoch keine Liste von zulässigen Produkten herausgeben, das sei aus rechtlichen Gründen zu riskant. Line element 19.9. Gary Hall stellt richtig. Gary Halls Vater (Gary Hall sr.) teilte mit, dass sein Sohn nicht wie berichtet für Australien oder irgendein anderes Land als die USA schwimmen werde. Die Meldungen aus Australien seien falsch. Gary Hall jr. sei nie offiziell um eine Stellungnahme gefragt worden - bei der Geschichte handle sich um eine Erfindung der australischen Medien. Line element 18.9. Neuer Urintest gegen Dehydratation: Durch einen einfachen Urintest können Spitzensportler verhindern, dass "Dehydratation" sie um den verdienten Sieg bringt. Bis zu 5 % ihrer Leistungsfähigkeit büssen die Athleten ein, wenn sie durch Schwitzen auch nur 1 % ihres Körpergewichtes verlieren. Deshalb sollten sie vor einem Wettkampf unbedingt ihren Morgenurin genau inspizieren, raten britische Sport-Diätetiker und haben dazu eine "Urin-Farbskala" im Kreditkartenformat entwickelt: Acht Farbschattierungen, von hell über cremig-gelb bis dunkelbraun, helfen den Sportlern dabei, ihren Hydratationsgrad abzuschätzen. Zu Grunde liegt dem "Urin-Check" eine Untersuchung der Universität von Connecticut, in der eine Korrelation zwischen Urinfarbe und -konzentration nachgewiesen wurde. Die Redaktion von swimnews.ch hält speziell fuer SchwimmerInnen schon lange diesbezügliche Empfehlungen bereit. Line element 16.9. Das Leben riskieren mit Insulin als Dopingmittel

Australian Swimming (ASI) verfolgt Fall Touretzki weiter: Der australische Verband kuendigte gestern eine eigene Untersuchung an, nachdem die Anklage den Fall fallen gelassen hat (s. Meldung vom 14.9.). "Die Untersuchung wird nun gemaess Verbandsrichtlinien notwendig" kuendigte Vena Murray als Direktorin des ASI an. "Wir rechnen damit, dass die Resultate bis zur Sitzung der Verbandsfuehrung vom 16./17.11.2001 vorliegen."

Olympiaschwimmer Brooks wegen Cannabis-Plantage verurteilt. Der Goldmedaillengewinner von Moskau ueber 4 x 100 m Freistil wurde im Mai angeklagt, zu Hause eine ueber einen Meter hohe Marihuanapflanze gezuechtet zu haben. Das Gericht hat ihn jetzt schuldig gesprochen und zu einer Busse von 1250 AUS$ verurteilt (CHF 1043.-). Brooks hatte angegeben, die Pflanze nur zum Eigengebrauch gezuechtet zu haben. Nach seiner Schwimmerkarriere war er als TV-Kommentator taetig. Vom Kanal 7 wurde er vor zwei Jahren wegen sexueller Belaesigung einer Mitarbeiterin entlassen. Im vergangenen Oktober machte er persoenlichen Konkurs. Line element 15.9. Nichts Neues Line element 14.9. Anklage gegen Touretzki fallengelassen. Der Vertreter der Anklage Ken Archer erklärte, dass die Anklage wegen Steroidbesitz zurückgezogen wird: "Es besteht keine Aussicht mehr auf eine erfolgreiche Strafverfolgung". Touretzkis Suspension als Trainer vom 10.4. wurde vom Australian Institute of Sports umgehend aufgehoben. Der Beschluss der Staatsanwaltschaft erfolgte, weil Tourtzkis Frau Inna vor Gericht nicht als Zeugin aussagen muss. Line element 13.9. Vergesslichkeit rettete Ian Thorpe das Leben. Er ist der Katastrophe in New York nur knapp entkommen. Eine Fotokamera hat dem Australier vermutlich das Leben gerettet. Thorpe hätte sich eigentlich zum Zeitpunkt des schrecklichen Terroranschlages in New York im World Trade Center aufgehalten, hatte aber seine Kamera vergessen und war deshalb noch einmal ins Hotel zurückgekehrt. "Ian wollte aus dem World Trade Center Fotos von der New Yorker Skyline machen. Vom Hotel aus sah er dann die Flugzeuge in die beiden Türme rasen. Er war nur gut 15 Minuten entfernt von der Katastrophe", sagte Thorpes Manager David Flaskas. So schnell wie möglich wird Thorpe nach Australien zurückkehren. Einen geplanten Start in Japan sagte Thorpe ab.

LEN will das Internet künftig als Plattform für den Kampf gegen Doping nutzen. Wie die Dachorganisation jetzt in Rom mitteilte, startete am Mittwoch ein Pilot-Projekt, an dem zunächst 50 europäische Schwimm-Trainer beteiligt sind. Ziel ist es, auf möglichst breiter Ebene Kenntnisse zur Doping-Bekämpfung zu vermitteln und dabei auch über ethische Hintergründe zu informieren. Nach LEN-Angaben unterstützt die Europäische Union (EU) die Initiative. Über die Kosten des Projekts machte die Europäische Schwimm-Liga keine Angaben.

Neue Doping-Listen von Swiss Olympics. Ab 1. September 2001 gelten nun auch die Dopinglisten von Swiss Olympic, zusätzlich zu denen der FINA. Im wesentlichen nichts Neues. Line element 11.9. Schwimmer des SV Limmat in der Weltrangliste. In der neuesten Weltbestenliste sind auch SchwimmerInnen des SVL vertreten. Den Sprung unter die ersten 100 schaffte Carmela Schlegel und Flori Lang. Über 50m Brust (32.68) klassierte sich Carmela auf Rang 38 und über 100m Brust (1:11.87) auf Rang 92. Flori schaffte dies mit seiner Zeit von 26.64 über 50m Rücken und belegt damit Rang 68. Ebenfalls in der Weltrangliste vertreten ist Gerry Strasser. Mit seiner Zeit von 15:50.80 über 1500m Freistil klassierte er sich auf Rang 103. Auf Rang 98 finden wir die Siegerstaffel über 4 x 200 m Freistil (7:47.13) der Herren erzielt an den Schweizermeisterschaften in Tenero. Und auf Rang 132 die 4 x 100 m Herren Freistilstaffel (3:32.04), ebenfalls geschwommen an den Meisterschaften in Tenero. Line element 11.9. Gary Hall nach Australien? Es wäre ein Wechsel direkt ins feindliche Lager. Doch Olympiasieger Gary Hall Jr. denkt offenbar allen Ernstes darüber nach, das US-Schwimmteam zu verlassen und in Zukunft für Australien an den Start zu gehen. Nach Angaben von Ian Hanson, dem Sprecher des australischen Teams, habe ihn Hall Jr. am Rande der Goodwill Games im australischen Brisbane nach den Möglichkeiten eines Wechsels befragt. Ein solcher Übertritt wäre allerdings mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Dazu erklärte Australiens Schwimm-Präsident John Devitt: "Es ist schön zu wissen, dass er zu uns wechseln möchte. Aber er muss einige Hürden überwinden und die Wechselformalitäten respektieren." Demnach müsste Gary Hall. Jr. seinen Wohnsitz nach Australien verlegen, bevor er zwei Jahre danach erstmals an Meisterschaften teilnehmen dürfte. Eine Qualifikation für Olympia 2004 vorausgesetzt, wäre ein Start immer noch keineswegs sicher. Neben der Sondergenehmigung des Australischen Olympia-Komitees (AOC) würde Hall auch eine Erlaubnis des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), des Weltschwimmverbandes (Fina) und des Nationalen Olympischen Komitees der USA (USOC) benötigen. Line element 10.9. Weltbestenlisten (50-m-Bahn) nachgeführt.

Touretzkis Frau muss nicht gegen ihren Mann aussagen. Inna Touretzki stellte dem Gericht Antrag, im Fall gegen ihren Mann in Ausstand treten zu dürfen. Ihre Anwälte stellten sich auf den Standpunkt, dass eine Befragung vor Gericht die Ehe gefährden könnte. Der Staatsanwalt war überzeugt, dass die Verteidigung dann behaupten könne, sie habe das Anabolikum in den Safe ihres Mannes gelegt. Der Richter John Burns folgte dem Antrag von Frau Touretzki. Das australische Gesetz sieht vor, dass Ehepartner nicht als Zeugen für- oder gegeneinander auftreten müssen, wenn der mögliche Schaden an der Ehe grösser ist als der Nutzen der Zeugenaussage. Der Fall Touretzki wird am 15.10. behandelt.

Wasserspringen: Resultate Goodwill-Games 9.9.01 Line element 9.9. Wasserspringen: Resultate Goodwill-Games 8.9.01 Line element 8.9. Australische WM-Mannschaft für die Kurzbahn-WM in Moskau, 4.4.-7.4.2002.
Männer: Ashley Callus, Redlands, QLD; Leon Dunne, Yeronga Park, QLD; Stephen Goudie, Nunawading, VIC; Grant Hackett, Miami, QLD; Ray Hass, Firbank Aquastars, VIC; Brett Hawke, Sydney Uni, NSW; William Kirby, City of Perth, WA; Michael Klim, Southern Bay, VIC; Beau Mannix, Sandy Bay, TAS; Antony Matkovich, City of Perth, WA; Brenton Rickard, Brothers, QLD; Justin Norris, Hunter, NSW; Adam Pine, Ballina Indoor, NSW; Jim Piper, Campbelltown, NSW; Philip Rogers, Sydney Uni, NSW; Trent Steed, Campbelltown, NSW; Craig Stevens, SLC Aquadot, NSW; Robert Van der Zant, Yeronga Park, QLD; Matthew Welsh, Melb Vicentre, VIC; Frauen: Frances Adcock, Norwood, SA; Charlene Benzie, Kingscliff, NSW; Michelle Engelsman, Sydney Uni, NSW; Felicity Galvez, Wilkinson, NSW; Elka Graham, Manly, NSW; Brooke Hanson, Nunawading, VIC; Melanie Houghton, Chandler, QLD; Nicole Irving, Pelican Waters Caloundra, QLD; Lori Munz, Carey Aquatic, VIC; Amanda Pascoe, Campbelltown, NSW; Jennifer Reilly, Victoria Park, WA; Giaan Rooney, Miami, QLD; Sarah Ryan, Western Sharks, SA; Clementine Stoney, Albury, NSW; Petria Thomas, Ginninderra, NSW; Kelly Tucker, Kincumber Pacific Dolphins, NSW

Wasserspringen: Resultate Goodwill-Games 7.9.01 Line element 7.9. Ian Thorpe hat am Freitag seinen Verzicht auf die Kurzbahn-Weltmeisterschaften vom 4. bis 7. April 2002 in Moskau bekannt gegeben. Er will sich laut Trainer Doug Frost kommendes Jahr auf die Commonwealthspiele in Manchester und die Panpazifischen Spiele in Yokohama konzentrieren.

Van Almsick mit neuem Trainer. Nach ihrem Bandscheibenvorfall arbeitet sie jetzt schmerzfrei und mit neuem Trainer an der Rückkehr in die Weltspitze. "Wir sind bereits seit vier Wochen im Aufbautraining", erklärte Norbert Warnatzsch, der Neue an der Seite von "Franzi". Der 54 Jahre alte Cheftrainer der SG Neukölln Berlin hatte van Almsick bereits zwischen 1988 und Anfang 1991 unter seinen Fittichen. "Der gemeinsame Background der Zusammenarbeit von früher war es vor allem, der uns wieder zusammengeführt hat", begründete Warnatzsch das Wiederaufleben der alten Beziehung. "Ausserdem findet Franziska hier eine homogene Trainingsgruppe mit sechs Männern vor. Sie kann in Abstimmung mit dem Olympiastützpunkt weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung trainieren", sagte der Trainer, der einst Jörg Woithe zu Olympiagold und WM-Titel führte und zuletzt in Torsten Spanneberg, dem deutschen Rekordhalter über 100 m Freistil, seinen prominentesten Schützling hatte. Zur "wichtigsten Standortbestimmung" für das Comeback der Freundin von Handballstar Stefan Kretzschmar, die seit drei Monaten keinen Wettkampf mehr bestritten und deswegen unter anderem die WM in Japan abgesagt hatte, erklärte Warnatzsch die deutschen Kurzbahn-Meisterschaften vom 30. November bis 2. Dezember in Rostock. Oberste Priorität haben für van Almsick jedoch die Europameisterschaften im nächsten Sommer. Die Titelkämpfe vor heimischem Publikum in Berlin sind für van Almsick "Motivation genug".

Resultate:
Mediterranean Games, Tunis, 3.-7.9.2001
Französische Masters-Meisterschaften, Dôle, 30.8.2001 Line element 6.9. www.sport-verein.ch/: So unterschiedlich die 27'000 Schweizer Sportvereine auch sind - die Probleme, mit denen sie sich konfrontiert sehen, sind ähnlich. Umso wertvoller sind da praxisorientierte Tipps in Form von Musterformularen und Checklisten, wie diese Probleme zielorientiert angegangen werden können. Bestellen Sie die CD-ROM sport-verein.ch, von SwissOlympics und Sie haben jetzt erstmals Hunderte dieser hilfreichen Tipps greifbar. Line element 5.9. EPO-Tests: Die FINA macht sich jetzt für dauerhafte EPO-Tests stark. Wie heute in Lausanne bekannt gegeben wurde [FINA-News], sollen Sportler regelmässig mit kombinierten Blut- und Urinuntersuchungen auf den Missbrauch mit Erythropoietin (EPO) geprüft werden, "sobald gezeigt wird, dass dies auf saubere Art und Weise möglich sei". Bei den "Goodwill Games" wurden die Athleten noch freiwillig auf EPO getestet.

Inna Touretski will in den Ausstand treten. Die Frau des australischen Trainers Gennadi Touretski will vor Gericht nicht gegen ihren Mann aussagen, der angeklagt wird, das Anabolika Stanozolol in einem Safe aufbewahrt zu haben. Der Vorsitzende des Gerichtes in Canberra, John Burns, muss entscheiden, ob die Ehefrau am Gerichtstermin vom 15. Oktober erscheinen muss. Touretski erklärte sich als unschuldig. Die Anklage vermutet hinter diesem Antrag, dass die Verteidigung dann behaupten könne, Touretskis Frau habe das Anabolikum in den Safe gelegt - ohne dass Frau Touretski unter Eid bestätigen muss. Die Verteidigung stellt sich demgegenünber auf den Standpunkt, man dürfe nicht Ehepartner vor Gericht (gegeneinander) aussagen lassen, da dies die Ehe gefährden könne. Frau Touretski ist eine ehemalige sowjetische Spitzenschwimmerin, die von Gennadi vor ihrer Heirat 1991 trainiert wurde. Inzwischen hat die Polizei herausgefunden, dass die Stanozolol-Tabletten 1991 in England hergestellt und nach Ungran geliefert wurden. Stanozolol ist eine altes, leicht nachzuweisendes Anabolikum; 1998 wurde der Sprinter Ben Johnson in Seoul damit erwischt. Line element 4.9. Das Ende der Badesaison: Schwimmen bis zur Schneefallgrenze

Australiens Cheftrainer Don Talbot tritt zurück: Am letzten Tag der Goodwill-Games hat der 68-jährige mitgeteilt, es sei Zeit abzutreten, nachdem er sein Ziel, Australien an die Weltspitze zu bringen, erreicht habe. Don Talbot blickt auf eine der erfolgreichsten Trainerkarrieren der Welt zurück. Er empfahl seinen Nachfolgern sich nicht im momentanen Erfolg zu sonnen: "Ganz gleich wie gut du bist, es gibt immer Schwächen auszubügeln". Line element 3.9. Goodwill Games:
Abschluss der Finalrunden - Australien klar vor den USA:
1./2. Platz Damen
Gold AUS 89
Silber USA 60

1./2. Platz Herren
Gold AUS 104
Silber Worldteam 45

3./4. Platz Damen
Bronze EUR 92
4. Worldteam 57

3./4. Platz Herren
Bronze USA 87
4. EUR 62

Miluska siegt: Obwohl die Wassertemperatur vor der englischen Küste in Scarborough die kritische Temperatur von 16 Grad Celsius unterschritt, wurde am vergangenen Samstag zum Langstrecken-Europacup-Final gestartet. Die vorgesehne Streckenlänge von 10 Kilometer wurde angesichts der kalten Bedingungen auf 7 Kilometer verkürzt. Wie sich aber im Nachhinein herausstellte waren es 9,1 Kilometer. Von den 32 Langstreckenschwimmer und Langstreckenschwimmerinnen die ins 15,2 Grad kalte Wasser sprangen beendeten nur 18 den Wettkampf. Der Franzose Yannick Rieg musste nach 2 Stunden rund 600 Meter vor dem Ziel von einem Rettungsschwimmer aus dem Wasser gefischt werden und ins Spital gebracht werden. Als sich nach dem Start das Wetter zunehmend verschlechterte und die Wellen immer grösser wurden, beschloss das überforderte Organisationskomitee das Rennen bereits nach einer von zwei Runden zu beenden. Da das Männerfeld nicht rechtzeitig informiert wurde, musste dieses kurzerhand noch eine Zusatzschlaufe absolvieren. Kein Wunder reichten nach dem Rennen alle Nationen Protest ein. Wegen der gefährlichen Wetterbedienungen wurde das 5km-Langstreckenschwimmen vom Sonntag annulliert. Tapfer schlugen sich die Schweizer Athleten und Athletinnen gegen die Naturkräfte. Die WM-Teilnehmerin und Führende in Europacup Hanna Miluska rette nach 1:07:14.60 Stunden im Endspurt gegen die Holländerin Etta van den Weijden einen Vorsprung von 50 Hundertstel ins vorgezogene Ziel. Mit diesem Triumph sicherte sich die Baslerin auch den Sieg im Gesamt-Europacup. Auch finanziell lohnte sich der Start in England, denn neben dem Siegerprämie von 600 englischen Pfund erhält Miluska auch noch Sfr. 5'000.- für den Gesamtsieg im Europacup. Den dritten Platz belegte die einheimische Paula Wood vor der Schweizerin Natalie Schneider. Die beiden Ustermerinnen Andrea Stehlin und Nicole Weist belegten die Ränge 8 und 11. Bei den Männern ereichte der führende im Europacup der Italiener Marco Formentini nach 1:56:04.90 Stunden das Ziel. Zweiter wurde der Franzose Jeremy Lopez (2:02:49.60) und Dritter wurde Ben Hoffman aus Deutschland mit 2:07:07.10. WM-Teilnehmer Adrian Andermatt aus Uster brach das Rennen wegen der extremen Kälte nach einer Runde ab. Rangliste Männer 9,1km Scarborough (GBR):1. Marco Formentini (ITA) 1:56:04.90 Stunden; 2. Jeremy Lopez (FRA) 2:02:49.60; 3. Ben Hoffman (GER) 2:07:07.10; aufg. Adrian Andermatt (SC Uster). Rangliste Frauen 5km Scarborough (GBR): 1. Hanna Miluska (SV Basel) 1:07:14.60 Stunden; 2. Etta van den Weijden (NED) 1:07:15.10; 3. Paula Wood (GBR) 1:07.16.50; 4. Natalie Schneider (SV Basel) 1:09:29.70; ferner 8. Andrea Stehlin (SC Uster) 1:16:23.10; 11. Nicole Weist (SC Uster) 1:16:39.20. Schlussrangliste Europacup Männer: 1. Marco Formentini (ITA) 51 Punkte; 2. Giles Rondy (FRA) 36; 3. Stefano Rubaudo (ITA) 33; 3. Nicolas Knap (FRA) 33; 3. Ben Hoffman (GER) 33; ferner 14. Adrian Andermatt (SC Uster) 8. Schlussrangliste Europacup Frauen: 1. Hanna Miluska (SV Basel) 54 Punkte; 2. Paula Wood (GBR) 47; 3. Etta van den Weijden (NED) 45; 4. Natalie Schneider (SV Basel) 38; ferner: 9. Andrea Stehlin (SC Uster) 24; 12. Nicole Weist (SC Uster) 19 [mitgeteilt durch Patrick Krämer].

FINA-Worldcup nur um 2 Veranstaltungen reduziert: Der Kurzbahn-Schwimmweltcup 2001/2002 wird entgegen der ursprünglichen Absicht nur um zwei auf acht Veranstaltungen reduziert. Die FINA teilte mit, dass es nicht bei den zunächst vorgesehenen sechs Meetings bleibt. Der Start ist vom 16.-18.11. in Rio de Janeiro. Die beiden Gesamtsieger bei Männer und Frauen erhalten jeweils eine Prämie von 50'000 Dollar. Die Gesamt-Prämie erreicht 200'000 Dollar. Zusätzlich werden 40'000 Dollar für Weltrekorde ausgelobt. Die jeweiligen Sieger in den 34 Einzel-Disziplinen erhalten pro Wettkampf 1'000 Dollar.
Kurzbahn-Schwimmweltcup 2001/2002:

  • Rio de Janeiro (16.-18. November)
  • Edmonton (23./24. November)
  • New York (27./28. November)
  • Schanghai (2./3. Dezember)
  • Melbourne (7.-9. Dezember)
  • Paris (18./19. Januar 2002)
  • Stockholm (22./23. Januar)
  • Berlin (26./27. Januar)
Doping-Test mit Silikon-Chip: Einen Silikon-Chip für Urinproben zur Doping-Kontrolle haben Forscher des Randox-Labors im britischen Crumlin entwickelt. 25 verschiedene Anabolika können damit innerhalb weniger Stunden identifiziert werden, meldet der Online-Dienst von "New Scientist". Das Neue daran: Mit dem Chip ist es möglich, etwa vor grossen Sportveranstaltungen, alle Athleten einem Doping-Test zu unterziehen. Bislang werden nur Stichproben einzelner Sportler genommen und die ersten drei Gewinner getestet. Auf der Chip-Oberfläche sind Antikörper, die an spezielle Medikamente und ihre Metabolite binden. Bei einem positiven Test strahlt der Chip fluoreszierendes Licht ab. Das Verfahren soll als erstes Screening bei Wettkämpfen benutzt werden. Das Labor will den Chip nächsten Monat bei der Jahreskonferenz der British Association of Sport präsentieren.

Schweizer Universiade-Team unerwartet stark, vor allem die Schwimmer Line element 2.9. Goodwill Games:
Abschluss der Vorrunde Männer:
Rang / Siege-Verluste / Punkte
1 Australia 3-0 307.5
2 World All-Stars 2-1 132
3 United States 0-2 158.5
4 Europe 0-2 145
Abschluss der Vorrunde Frauen:
Rang / Siege-Verluste / Punkte
1 Australia 3-0 251.5
2 United States 2-1 251.5
3 Europe 1-2 247
4 World 0-3 144
Finalpaarungen: Männer Australien-All World, Frauen Australien-USA

Michael Klim wird operiert: In der kommenden Woche muss der australische Schwimm-Weltrekordler Michael Klim nun doch am Knöchel operiert werden. Der zweimalige Olympiasieger hatte sich Anfang Juli beim Basketball spielen am Knöchel verletzt, aber dennoch an den Weltmeisterschaften im japanischen Fukuoka teilgenommen. Dort hatte der 24-Jährige zwar in den Einzelwettbewerben den Sprung aufs Treppchen verpasst, dafür aber zwei Goldmedaillen mit den Staffeln über 4x100 m und 4x200 m gewonnen. Derzeit nimmt Klim an den Goodwill Games in Brisbane teil und hat sich bereits die Titel über 100 Meter Freistil und 100 Meter Delfin gesichert. Line element 2.9. Neues Profi-Schwimmteam in den Niederlanden. Mit Start am 1.9. gibt es in Amsterdam nach Eindhoven (Pieter van den Hoogenband, Inge de Bruijn) ein zweites Schwimmzentrum unter der Leitung von Cees Vervoorn (selber Olympiaschwimmer und -trainer). Das 7-köpfige Team wird trainiert von Fedor Hes, einem jungen und talentierten Mann, der vorher jahrelang Assistenztrainer von Ad van der Ven (2000 Olympiacoach) bei AZ&PC Amersfoort war. Das Ziel ist Athen 2004. Die Teammitglieder sind: Der bekannte Brustschwimmer Benno Kuipers, Johan Kenkhuis (Fukuoka-Silberstaffel 4 x 100 m Freistil, Sydney-Silberstaffel 4 x 200 m Freistil), Ewout Holst (Delfin und Freistil), Sander Ganzevles (Rücken), Thijs van Valkengoed (Brust). Der jüngste im Team ist Robin van Aggele (17), und die einzige Frau ist die 18-jährige Chantal Groot. Die Mannschaft trainiert im neuen 50-Meter-Pool Sloterparkbad in Amsterdam und in einem nahegelegenen 1500 m2 Fitnesszentrum. Eine Zusammenarbeit mit dem spanischen Team Sabadell, welches vom Holländer Paulus Wildeboer trainiert wird, ist geplant (Know-How, Trainingslager etc.). Line element 1.9. Goodwill Games: Australien führt Gesamtwertung klar. Die Australierinnen stechen die Europäerinnen aus...
AUS 76
EUR 73
Gesamtwertung Damen:
1 AUS 3-0 251.5
2 EUR 1-2 247
3 USA 1-1 151.5
4 WLD 0-2 95
...und die Australier hängen auch die Europäer ab:
AUS 113
EUR 35
Gesamtwertung Herren:
1 AUS 2-0 206.5
2 WLD 1-0 85
3 USA 0-1 55.5
4 EUR 0-2 99

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August 2001

Line element 31.8. Die FINA lässt endlich EPO-Test zu. Lange hats gedauert, bis sich die FINA für die Einführung der EPO-Tests überwunden hat [Was ist EPO?]. Zu ungenau seien die Proben, wissenschaftlich nicht ausreichend abgesichert. Eine international unhaltbare Position [Zum Stand der Forschung vor 18 Monaten]. Jetzt hat der Verband auf die anhaltende Kritik reagiert und wird an diesem Wochenende im Rahmen der Goodwill Games in Brisbane Dopingteste auf das die Ausdauerfähigkeiten verbessernde EPO vornehmen. Damit stösst er sowohl bei Australiens Ausnahmeschwimmer Ian Thorpe als auch bei dessen Verband auf ein positives Echo. "Ich hasse es, wenn mein Blut mit einer Nadel entnommen wird, aber wenn das dazu beiträgt, unseren Sport sauber zu halten, dann bin ich mehr als glücklich, meinen Arm hinzuhalten", meinte der mehrmalige Olympiasieger und Weltmeister. Auch der amerikanische Verband befürwortet die Bluttests, moniert aber den späten Zeitpunkt. Allerdings möchte die Fina vor Abnahme der Proben grundsätzlich das Einverständnis der Aktiven einholen. David Gerrard, Vorsitzender der Medizinischen Kommission der Fina, geht allerdings davon aus, dass sich kein Sportler gegen eine Blutabnahme wehren wird. Da die Teilnehmer zu Beginn der Wettkämpfe darüber informiert worden waren, dass auf Bluttests verzichtet würde, wolle man mit der Abnahme erst am Wochenende beginnen, so Gerrard. Zur Anwendung kommt die sogenannte "australische Methode", eine Kombination aus Urin- und Bluttest.

Samstag und Sonntag finden in Murten die Schwimmschweizermeisterschaft der Behinderten statt. Trotz der Abwesenheit der Paralympics-Teilnehmerin Christina Heer (SC Meilen) wird es spannende Rennen geben. Die beiden EM-Teilnehmer Cantal Cavin (SC Bern) und Celinè Martin (SC Aarefisch) werden die Favoritinnen bei den Damen sein. Bei der Herren wird der Bronze-Medaillengewinner von Sydney Daniel Künzi der haushohe Favorit sein. Erstmals wird eine Seniorenkategorie eingeführt. Dort wird dem 63-jährigen ehemaligen Paralympicsteilnehmer Hans Schmid ein Comeback geben. [Reto Thurnherr]

Goodwill Games? Was dahinter steckt. Line element 30.8. Aussies haben an den Goodwill-Games [Resultate] die Nase vorn: Das Publikum und die SchwimmerInnen sind sich an den Team-Charakter dieses internationalen Meetings nicht gewöhnt (Australien, USA, Europa und Rest der Welt). Aber gestern Donnerstag gingen dann im Schwimmen die Emotionen hoch: Die WM-Revanche USA gegen Australien war angesagt. Allerdings steht die Revanche jetzt 79.5 gegen 69.5 Punkte - für Australien!

Franziska van Almsick wieder "auf den Beinen": Sie will den ersten Wettkampf nach ihrem Bandscheibenvorfall am 22. und 23. September bei einem 24-Stunden-Marathon in ihrer Heimatstadt Berlin bestreiten. Dies geht aus der Internet-Homepage (->Seite "Sport") der 23-Jährigen hervor. Am 17. und 18. November will sie an den Berliner Kurzbahn-Meisterschaften teilnehmen. Bei den nationalen Titelkämpfen auf 25-Meter-Bahnen in Rostock (30. November bis 2. Dezember) will sich Franziska van Almsick für die Kurzbahn-EM in Antwerpen (13. bis 16. Dezember) qualifizieren. Auf die WM 2001 in Fukuoka hatte sie wegen ihrer Rücken-Verletzung verzichtet.

Australiens Superstar Ian Thorpe ist auch bei den Goodwill Games in Brisbane auf Siegeskurs. Über 200 Meter Freistil gewann der sechsfache Weltmeister in 1:48,34 Minuten ohne Mühe vor seinem Landsmann Grant Hackett (1:48,82), der bei den Weltmeisterschaften in Fukuoka in Weltrekordzeit Gold über 1500 Meter Freistil geholt hatte. US-Medientycoon Ted Turner versuchte schon am ersten Tag, alle Zweifel am Fortbestand der Weltspiele vom Tisch zu wischen. "Würde ich wetten, dann würde ich mein Geld eher in eine Pokermaschine als in eine Wette gegen die Goodwill Games stecken", sagte der 63-Jährige auf einer Pressekonferenz. Weitere prominente Nichtstarter stehen in jedem Fall jetzt schon fest. Die US-Schwimmer Lenny Krayzelburg, Anthony Ervin, Tom Dolan, Aaron Peirsol, Michael Phelps, Brooke Bennett, Misty Hyman und Megan Quann sagten ebenfalls nach erfolgter Startzusage wieder ab. Dafür springt für Europa ein Altbekannter nochmals ins Becken. Marcel Wouda, gemeinsam mit Pieter van den Hoogenband über 4x100 Meter Freistil Gewinner der Bronzemedaille in Sydney für die Niederlande und heute Manager des Superstars, will nochmal angreifen. Die Niederländerin Inge de Bruijn gewann für das vom deutschen Ex-Bundestrainer Niels Bouws betreute Team Europa über 50 Meter Freistil in 25,20 Sekunden, die dreimalige Olympiasiegerin blieb damit mehr als eine Sekunde über ihrem Weltrekord (24,13). Gemeinsam mit Antje Buschschulte (Deutschland), Madalon Baans (Niederlande), Otylia Jedrzejczak (Polen) sicherte sich Inge de Bruijn auch den Sieg über 4x100 Meter Lagen (4:07,26). Erstmals finden die Goodwill Games, die vor 20 Jahren in Zeiten des Kalten Krieges und der Olympiaboykotts 1980 in Moskau und 1984 in Los Angeles von Ted Turner erfunden worden waren, in Australien statt. Spekulationen zufolge könnten die fünften Games aber die letzten sein, wenn die 18 Fernsehstationen von AOL-Time Warner bei den zwölf Tage andauernden Wettbewerben weltweit nicht die erforderlichen Quoten erzielen. Eine Entscheidung, wo die Goodwill Games 2005 stattfinden werden, wurden in Brisbane jedenfalls vertagt. Line element 29.8. Universiade: Karel Novy erfüllte als Startschwimmer die EM-Limite über 100 Rücken; SUI 4 x 100 m Lagen 8. Schlussrang, (Karel Novy Rücken 57.38, Remo Lütolf Brust 1:03.55, Lorenz Liechti Delfin 56.14, Christoph Bühler Crawl 50.29) 3:47.36.

Resultate Vorläufe 7. Tag: Schweiz 8. 4 x 100 m Lagen (Karel Novy Rücken 58.83, Remo Lütolf Brust 1:04.02, Lorenz Liechti Delfin 56.18, Christoph Bühler Crawl 50.63) 3:49.66 (im Final). Line element 28.8. Goodwill Games, Brisbane, 29.8.-1.9.2001: [Local Server Schwimmen] Link wird evtl. nochmals ändern

Universiade: Resultate Halbinals 6. Tag: David Richard 200 m Freistil 16. 1:53.65.

Resultate Vorläufe 6. Tag: David Richard 200 m Freistil 16. 1:53.18 (im Halbfinal); Karel Novy 200 m Freistil 23. 1:53.67; Nicole Schmid 200 m Rücken 14. 2:30.46; Denise Schrader 200 m Delfin 19. 2:22.57; Maud Richard 200 m Delfin 20. 2:24.50.

Universiade-Silber an Remo Lütolf - Schweizer Delegation mit erster Medaille: ein Bericht der NZZ

FINA-Marathon-Weltcup entschieden: Wie vor einer Woche in Ohrid in Mazedonien landete die Deutsche Britta Kamrau in London erneut auf Rang zwei. Nach 2:06:25,00 Stunden wurde die 22 Jahre alte Jurastudentin aus Rostock beim Rennen über zehn Kilometern in der Themse lediglich von Vizeweltmeisterin Edith van Dijk (2:05:11,00) geschlagen. Die Niederländerin hatte bereits vor einer Woche den Weltcup für sich entscheiden. Da auch Britta Kamrau nicht mehr von Rang zwei der Gesamtwertung verdrängt werden kann, verabschiedete sie sich zwei Rennen vor Ende der Saison in den Urlaub. Bei den Männern baute der Bulgare Petar Staychev mit seinem Sieg in 2:03:09,00 Stunden seine Führung im Weltcup aus und hat beste Aussichten diesen für sich zu entscheiden. Platz zwei ging an den Argentinier Gabriel Chaillou (2:03:17,00), Dritter wurde der Deutsche Christian Hansmann (2:03:41,00).

Ian Thorpe schwimmt nicht für Geld. Er könnte bereits Millionär sein (ja so schnell geht das in Australien mit Schwimmen), aber er schwimme nie fürs Geld und hoffe, dass er es nie tun werde. Für manche Leute sei Geld ein grosser Ansporn, für ihn nicht. "Wenn du für Geld schwimmst, wirst du nie das Beste aus dir heraus bringen". Thorpe verdient pro Jahr gemäss Informationen aus Australien um die 500'000 australische Dollars (rund 440'000 Franken) von Sponsoren. Für einen Weltrekord an den Goodwill Games, die diesen Mittwoch in Brisbane beginnen (29.8. - 1.9.2001), sind 50'000 Dollars gesetzt. Thorpe zweifelt aber daran, in Brisbane an seine Leistungen in Fukuoka anknüpfen zu können: "It's something that happens rarely in most people's lives and most swimmers' lives." Im Moment könne er kaum einen WR schwimmen. Sein Trainer Doug Frost bestätigt, dass Thorpe aussehe, als hätte er saure Zitronen gegessen. Fukuoka und die australischen Kurzbagnmeisterschaften hätten seine Batterien geleert. Aber Thorpe habe wieder zu Lachen begonnen und gesagt, die Zitronen schmecken nun schon wie süsse Orangen ...

Die Amerikaner wollen Revanche.38-mal können die US-SchwimmerInnen theoretisch die Australier an den Goodwill Games in Brisbane besiegen. Nachdem US-Swimming den Australiern den Sieg missgönnte und Grant Hackett die Amerikaner als schlechte Verlierer titulierte, wurde die US-Website mit rund 150 niederträchtigen Schand-Mails ("Fuck you" war noch einer der netteren Ausdrücke) überschwemmt. Die Amerikaner hoffen nun auf eine faire Behandlung in Australien. Für uns Schweizer ist das irgendwie unvorstellbar: Aber in Australien hat der Sport einen ganz anderen Stellenwert als bei uns, auch und gerade der Schwimmsport. Da kocht die Volksseele schon mal über (besonders nach einem oder besser mehreren Bieren). Der australische Trainer Don Talbot schämt sich wegen diesen Mails: "Diese Art von Loyalität hat mit Sport nichts mehr zu tun. So sehr wie wir die Amerikaner schlagen wollen, wir machen es mit gutem Sportsgeist". Das australische Team umfasst die ganze Elite mit 45 SchwimmerInnen, die USA senden ein 38-köpfiges Team. Aber Ervin, Phelps und Krayzelburg werden fehlen. Line element 27.8. Ein erfolgreiches Wochenende für Nadia Krüger (SV Limmat): An der Genferseeüberquerung (St. Gingolph - Vevey, 8.4 km) wurde sie vor Nicole Weist 1. Die Resultate der Damen: 1. Krüger 1:48:42 / 2. Weist 1:53:14 / 3. Stehlin 1:48:42. Herren: 1. Andermatt 1:44:20 / 2. Nastic 1:48:00 / 3. Silvan 1:48:00. Am Sonntag wurde auch gleich noch der Murtenseee überquert. Auch diese Strecke von 3.2 km bewältigte Nadia als schnellste. Damen: 1. Krüger 0:36:07 / 2. Stehlin 0:37:45 Herren: 1. Andermatt 0:33.59 / 2. Baillod 0:36:13Line element 27.8. Universiade: Resultate Halbfinals/Finals 5. Tag: Dominique Diezi 5. 50 m Rücken 29.67; Christoph Bühler 50 m Freistil 6. 22.95; Remo Lütolf 100 m Brust 12. 1:03.59.

Universiade: Resultate Vorläufe 5. Tag: Remo Lütolf 100 m Brust 8. (im Halbfinal); Raphael Astolfi 100 m Brust 22. 1:05.83; Martin Weiss 200 m Rücken 21. 2:13.16.

Die Russinnen räumten an der Junioren-Synchro-WM ab: Das Solo gewann am Freitag Anastassia Ermakova (91,762), 2. Renière-Lafrenière (Ka) 89,565, 3. Kago (Jap) 89,323. Mit ihrer Partnerin Anastasia Davydova holte Ermakova am Samstag Duettgold (92.691). Das japanische Team mit Tomomi Kago und Masako Tachibana (90.061) gewann Silber und die Spanierinnen Andrea und Tina Fuentes wurden Dritte mit 89.227. Das russische Team gewann überlgen mit 91.253 vor Japan (89.459) und China (89.287). In der Gesamtwertung lagen die Russinnen mit 132 Punkten klar vor Japan (119), Kanada (103), China (94) und USA (87). Die Schweizerinnen wurden 11. (24.359 55.424 79.783): ISOLINI Sara, SUTER Aline, GIANNOTTI Coralie, SCHNEIDER Ariane, CHARRIERE Florianne, BRUNNER Magdalena, DAFFLON Melanie, WALKER Olivia, (R) KHARAT Aileen, (R) DUERST Alessia). Im SOLO belegte Magdalena Brunner Rang 10. (28.196 56.506 84.702)

Zürcher Limmatschwimmen mit der Rekordzahl von 3700 Teilnehmenden. Männer: 1. Koller (Bremgarten) 20:16. 2. Frei (Thalwil) 0:20. 3. Bamert (Meilen) 1:27. - Frauen: 1. Günsberg (Meilen) 22:20. 2. Koller (Bremgarten) 0:20. 3. Götz (Lohn) 0:22.

Resultate: Deutsche Mastersmeisterschaften Line element 26.8. Universiade: Remo Lütolf gewinnt Silber über 50 m Brust Resultate 4. Tag 4: Remo Lütolf 50 m Brust 2. 28.08; Dominique Diezi 50 m Rücken 5. und Finalplatz in 29.68; Christoph Bühler 50 m Freistil 3. und Finalplatz in 22.79; Karel Novy 50 m Freistil 11. 23.16; David Richard 400 m Freistil 8. 3:58.49.

Universiade: Resultate Vorläufe 4. Tag: David Richard 400 m Freistil 8. 3:58.28 (Final und Limite EM 2002 Berlin erfüllt); Dominique Diezi 50 m Rücken 2. 29.68 (Halbfinal erreicht); Christoph Bühler 50 m Freistil 6. 23.21 (Halbfinal erreicht); Karel Novy 50 m Freistil 8. 23.22 (Halbfinal erreicht); Nicole Schmid 50 m Rücken 17. 32.21; Maud Richard 100 m Delfin 21. 1:06.23; Martin Weiss 400 m Freistil 26. 4:07.73.

Universiade: Local Server Line element 25.8. Universiade: Resultate Finals 3. Tag: Karel Novy 100 m Freistil 5. 50.20 .; Schweiz 4 x 100 m Freistil 7. 3:26.02 (Karel Novy 50.97, Christoph Bühler 51.12, Lorenz Liechti 51.96, David Richard 51.97).

Universiade: Resultate Halb-Finals 3. Tag: Remo Lütolf 50 m Brust 2. 28.49; Dominique Diezi 50 m Freistil 13. 26.62, 100 m Rücken 7. (PBZ) 1:03.88; Lorenz Liechti 200 m Lagen 16. 2:08.24.

Universiade: Resultate Vorläufe 3. Tag: Remo Lütolf 50 m Brust 1. 28.54; Schweiz 4 x 100 m Freistil (Karel Novy, Christoph Bühler, Lorenz Liechti, David Richard) 7. 3:25.24; Lorenz Liechti 200 m Lagen 12. (PBZ) 2:06.58; Dominique Diezi 50 m Freistil 16. 26.83; Raphael Astolfi 50 m Brust 20. 30.00; Martin Weiss 200 m Lagen 26. 2:10.60; Denise Schrader 400 m Freistil 26. 4:26.77; Nicole Schmid 50 m Freistil 34. 28.23; Karel Novy 100 m Delfin forfait wegen 100-m-Freistil-Final.

Resultate:
Swimnews: Universiade, Beijing, 23.-29.8.2001
Kroatische Meisterschaften, Zagreb, 2.-5.8.2001 Line element 24.8. Universiade - 2-mal Final: Resultate Halbfinals Tag 2: Karel Novy 100 m Freistil 6. 50.27; Dominique Diezi 100 m Rücken 6. 1:03.98.

Universiade - 2-mal Halbfinal: Resultate Vorläufe Tag 2: Karel Novy 100 m Freistil 1. 50.47; Dominique Diezi 100 m Rücken 9. 1:04.80; Nicole Schmid 200 m Lagen 18. 2:26.83; David Richard 100 m Freistil 44. 52.94.

2001 ESynchro Junior World Championships, Seattle: Vorläufe: 1. Ermakowa (Rus) 62,296. Ferner: 12. Brunner (Sz) 56,784. - Teams: 1. Russland 62,374. Ferner: 11. Schweiz 55,640. - Heute Freitag Pflicht, danach je die ersten Zwölf in den Finals. Line element 23.8. Universiade: Resultate Halbfinals Tag 1: Lorenz Liechti 200 Brust 15. 2:20.49; Dominique Diezi 100 Freistil 14. 57.75; Karel Novy 50 Delfin 13. 24.85.

De Bruijn und Van den Hoogenband: Australien ist die Nummer 1! Die beiden holländischen Stars sind der Ansicht, dass die Aussies zur Zeit vor den USA lägen, und zwar, weil sie in Fukuoka 4 Goldmedaillen mehr gewonnen haben. Sogar der Amerikaner Tom Malchow gibt zu, dass die USA insgesamt mehr Medaillen gewonnen haben, dass aber die Australier "im Moment" eben doch einen leichten Vorsprung hätten: Die Anzahl Goldmedaillen sei der wesentliche Faktor.

Universiade: 3 SchweizerInnen im Halbfinal. Resultate Vorläufe Tag 1: Diezi 100 Freistil 15. 57.75; Liechti 200 Brust 16. 2:20.33; Novy 50 Delfin 10. 24.90; Bühler 50 Delfin 33. 25.72; Schrader 800 Freistil 17. 9:10.55. Line element 22.8. Wada nach Montréal statt Lausanne: Die Schweizer Sportpolitik hat einmal mehr verloren

Universiade: Local Server, Beijing, 23.-29.8.2001

Ian Thorpe startet in Japan Anti-Drogen-Kampagne. Der sechsfache Goldmedaillengewinner der WM 2001 in Fukuoka gelangt an die japanischen Teenager mit den Schlagworten "NO.Never" in Bezug auf Freizeitdrogen. Ein Treffen mit dem japanischen Premier Junichiro Koizumi zur Verstärkung der Botschaft ist ebenfalls vorgesehen. Thorpe hat in Japan nach seinen eindrücklichen Leistungen fast Kultstatus erreicht - ähnlich wie 1964 Don Schollander nach seinen Siegen an den Olympischen Spielen in Tokyo. Tausende von japanischen Teenies deponierten Geschenke im Hotel des australischen Teams, darunter Teddy-Bären, Fotoalben, Schmuck, Origami-Kraniche (Peace-Symbol des 12-jährigen Hiroshimaopfers Sadako Sasaki aus dem Jahr 1955) u.s.w. Thorpes Manager Dave Flaskas sagte das Ganze wirke irgendwie surrealistisch - sozusagen ausser Kontrolle. Thorpe brachte Hunderttausende von japanischen Herzen zum Schmelzen, als er am letzten Wettkampftag mit einen Origami-Kranich der Menge zuwinkte. Line element 21.8. Vorentscheidungen im FINA-Marathon-Swimming-Worldcup: Drei Rennen vor dem Finale am 6. Oktober in Sham-el-Sheik (Ägypten) ist der mit 57000 Dollar (rund 64000 Euro) dotierte Marathon-Weltcup bei den Frauen bereits entschieden. Dabei belegte Britta Kamrau (Rostock, D) nach Rang vier im vergangenen Jahr nun in der Gesamtwertung Platz zwei. Der Sieg ging an die Niederländerin Edith van Dijk, die ihren Vorjahreserfolg wiederholen konnte. Platz zwei in der Gesamtwertung ist sicher. Die Entscheidung fiel am Wochenende beim Rennen über 30 Kilometer im Ohrid-See in Mazedonien. Die Rostocker Jurastudentin und WM-Vierte über 25 Kilometer musste sich nach 6:23:13,00 Stunden nur Vizeweltmeisterin van Dijk (6:02:00,00) beugen. Bei den Rennen am kommenden Wochenende in London sowie Italien (8. September) und Ägypten kann Britta Kamrau nicht mehr vom zweiten Platz verdrängt werden. Zehn-Kilometer-Weltmeisterin Peggy Büchse (Rostock), Weltcup-Siegerin 1998 und 1999, hatte in diesem Jahr auf die Teilnahme verzichtet. Bei den Männern können sich der Bulgare Petar Stoitschew als Sieger von Ohrid (6:00:17,00) und der französische Vize-Weltmeister Stephane Lecat (Zweiter in 6:00:57,00) noch Hoffnungen auf die Weltcup-Prämie machen. Line element 20.8. SVL-Berichterstattung von den Campionati Svizzeri di Nuoto in Tenero

Der SV Limmat wieder Spitze: Der SV Limmat ist wieder wer. An den Schweizermeisterschaften in Tenero vom 9. - 12. August 2001 knüpften die Zürcher an die Goldenen Erfolge der 80er-Jahre an. Mit acht Gold-, drei Silber- und sechs Bronzemedaillen war der SV Limmat nach rund zwei Jahrzehnten der Dürre wieder einmal der erfolgreichste Klub vor Geneve Natation und Atlantide Agno. [Mehr]

"Limmatstreet" gewinnt Wasserball Turnier in Dietikon Bereits zum 5.Mal in Folge konnten die die Mannschaft des SV Limmat, unter dem Namen "Limmatstreet" den begehrten Wanderpreis entgegennehmen. Den zweiten Rang erreichen die "Gummihäls". Auch die übrigen Mannschaften kämpften hart und hatten ihren Plausch. Gespielt wurden pro Mannschaft insgesamt 6 Vorrunden Spiele, jeweils 2 x 5 Minuten . Nach den souveränen Vorrundenspielen, gewannen die Limmatler den Final schlussendlich mit 4:0.

Nadia Krüger Vierte An den Langstreckenmeisterschaften über 5 km ist die Limmatlerin Nadia Krüger Vierte geworden. Auf die WM-Teilnehmerinnen hat sie lediglich 56 Sekunden verloren. Damit ist sie sehr zufrieden. Eigentlich hat sie für das (abgesagte) 15-km-Rennen trainiert und ist, wie sie selber sagt "für die 'kurze' Strecke noch nicht tempohart genug". Evtl. hat sie mit dieser Leistung den Eintritt ins Nationalkader geschafft.

Neuer Stern am Schwimmhimmel? Im US-Schwimmsport wächst offenbar ein neuer Superstar heran. Der 16-jährige Michael Phelps gewann bei den US-Meisterschaften in Clovis/Kalifornien über 200 Meter Lagen seinen zweiten Titel. In 2:00,86 verwies er 24 Stunden nach seinem Sieg über 100 Meter Delfin Joey Montague (2:02,64) mit fast zwei Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Phelps hatte am 29. März als 15-Jähriger und damit jüngster US-Schwimmer aller Zeiten in 1:54,92 über 200 Meter Delfin einen Weltrekord aufgestellt. Den verbesserte er bei seinem WM-Sieg über die gleiche Distanz in Fukuoka auf 1:54,58. Line element 19.8. Favoritensiege im Bielersee. An den Schweizer Langstrecken-Meisterschaften im Bielersee sicherte sich Adrian Andermatt (SC Uster) über 5 km zum vierten Mal in Serie die Goldmedaille und seinen insgesamt 33. nationalen Titel. Bei den Frauen siegte mit Hanna Miluska (SV Beider Basel) ebenfalls die Favoritin. Die WM-Neunte wurde allerdings von der zeitgleichen Chantal Strasser hart gefordert. Resultate: Männer: 1. Andermatt (SC Uster) 1:04:27. 2. Silvan (SN Bellinzona) 1:05:10. 3. Nastic (SN Bellinzona) 1:05:11. - Frauen: 1. Miluska (SV Beider Basel) 1:06:51. 2. Strasser (Atlantide Agno), gleiche Zeit. 3. Schneider (SV Beider Basel) 1:07:01. - Mannschaften: 1. SC Uster (Andermatt/Weist/Stehlin). 2. SN Bellinzona. 3. SC Allschwil.

Neue / geänderte Links:

Line element 18.8. Neues für Masters

Langstreckenmeisterschaften: 15 km von morgen aus organisatorischen Gründen abgesagt - 5 km von heute finden statt. Line element 17.8. Veteran vor Youngster. Der 28 Jahre alte Veteran Josh Davis und Captain der US-Mannschaft hat im kalifornischen Clovis am zweiten Tag der US-Meisterschaften den Youngster Michael Phelps über 200 Meter Rücken besiegt. Als achtmaliger Landesmeister über die Freistildistanzen (insgesamt 10 Titel) startete Davis erstmals über 200 Meter Rücken und gewann in Abwesenheit von den Gold- und Silbermedaillengewinnern der Olympischen Spiele von Sydney, Lenny Krayzelburg und Aaron Peirsol, in 1:58,58 Minuten. Line element 16.8. Resultate:
US-Meisterschaften, Clovis, CA, 14.-18.8.2001

Regeländerungen der FINA: Schwimmen und Open-Water. Am FINA-Congress anlässlich der Weltmeisterschaften in Fukuoka wurden verschiedene Reglementsänderungen beschlossen, die auch auf die Reglemente des SSCHV Auswirkungen haben und auf den 1. Oktober in Kraft treten werden.
Schwimmen [Word-Bericht].
Open Water [Word] (FINA Rules in English mit den eingetragenen Aenderungen).

WM 2003 Barcelona: Datum: 15.-27. Juli 2003
Die folgenden Anlagen sind vorgesehen:

  • Schwimmen: Palau Sant Jordi (temporäres Becken mit 12'000 Zuschauer)
  • Wasserspringen: Montjuich Swimming Pools (4'100 Zuschauer)
  • Synchronschwimmen: Bernat Picornell Pools (3'500 Zuschauer)
  • Wasserball Herren: Club Natacio (3'500 Zuschauer) und Palau Sant Jordi
  • Wasserball Frauen: Club Natacio
  • Open Water: Port Vell (sea front of Barcelona)
  • Die Homepage findet sich unter [http://www.bcn03.org]
Neue Dopingliste der FINA: Am 1. September 2001 tritt die neue Liste der verbotenen Substanzen in Kraft. Sie gilt bis zum 31. Dezember 2002 [Link zur FINA-Homepage mit der neuen Dopingliste].

Startliste der Schweizer Langstreckenmeisterschaften: [Excel] Line element 14.8. Sludnov um zwei Weltrekorde betrogen. Am 8. August erzielte der 21-jährige Roman Sludnov an an den World Military Games in St. Petersburg offensichtlich zweimal Weltrekord: Zuerst 27.25 - die Anschlagtafel reagierte nicht. Man gab Sludnow eine zweite Chance, diesmal schwamm er 27.36 (WR von Moses: 27.39). Leider hatten aber die Offiziellen vergessen, die Zeitmessung auf Null zurükzuschalten. Die Schuld wurde dem Verantwortlichen für die Zeitmessung zugewiesen. Die Zeitmessanlage wurde seit den Goodwill Games 1994 nie mehr benutzt.

Schweizermeisterschaften 2002: Der Verbandtrainerrat hat entschieden, dass die Schweizermeisterschaften 2002 in Frauenfeld neu vom 4. - 7. Juli 2002 stattfinden. Die SNW finden vom 18. - 21. Juli 2002 in Langenthal statt. Durch die Änderung können die Schwimmer auch ein paar Wochen Ferien im Sommer machen. Line element 13.8. Die Stadt Zürich hat wieder einen national bedeutenden Schwimmklub: Der SV Limmat war an den Meisterschaften mit 17 Auszeichnungen am erfolgreichsten: Mit jungem Team zu einstigem Erfolg. Männer. 200 m Lagen: 1. Gabrilo (Atlantide Agno) 2:06,78. 2. Baillod (Renens Natation) 2:10,18. 3. Bachmann (SV Limmat) 2:11,94. 4. Minelli (NS Locarno) 2:12,20. 5. Lecoultre (Genf Natation) 2:12,23. 6. Gschwind (SC Allschwil) 2:12,29. 7. Hohl (SC Burgdorf) 2:14,29. 8. Fernandez (Lausanne Natation) 2:17,23. 400 m Lagen: 1. Platel (Genf Natation) 4:21,22. 2. Baillod (Renens Natation) 4:38,11. 3. Minelli (NS Locarno) 4:38,62. 4. Richard (Genf Natation) 4:39,97. 5. Weiss (SV Basel) 4:44,02. 6. De Carolis (SV Basel) 4:45,27. 7. Schmid (Genf Natation) 4:46,09. 8. Lanz (Genf Natation) 4:49,12. 50 m Brust: 1. Astolfi (Vevey Natation) 29,84. 2. Razakarivony (Genf Natation) 30,37. 3. Loth (Renens Natation) 30,75. 4. Maey (SV Limmat) 30,96. 5. Emler (SC Bülach) 31,02. 6. Adolf (SK Langenthal) 31,06. 7. Kummer (Red Fish Neuenburg) 31,30. 8. Graf (SK Bern) 31,75. 50 m Crawl: 1. Bühler (SK Langenthal) 22,87. 2. Gilgen (SV Basel) 24,08. 3. Reuter (SV Limmat) 24,44. 4. Signorell (SC Uster) 24,63. 5. Voléry (Red Fish Neuenburg) 24,72. 6. Brand (SK Bern) 24,81. 7. Surber (SC Bülach) 24,90. 8. Beran (Genf Natation) 24,96. 100 m Crawl: 1. Gilgen (SV Basel) 51,69. 2. Bühler (SK Langenthal) 52,36. 3. Reuter (SV Limmat) 53,08. 4. Meichtry (SC Uster) 53,09. 5. Lang (SV Limmat) 53,37. 6. Brand (SK Bern) 53,52. 7. Richard (Red Fish Neuenburg) 53,75. 8. Richard (Genf Natation) 54,36. 1500 m Crawl: 1. Platel (Genf Natation) 15:45,06. 2. Richard (Red Fish Neuenburg) 16:02,18. 3. Strasser (SV Limmat) 16:23,60. 4. Weiss (SV Basel) 16:37,82. 5. Meichtry (SC Uster) 16:49,21. 6. Schmid (Genf Natation) 16:57,34. 7. Crivelli (Atlantide Agno) 17:06,56. 8. Silvan (SN Bellinzona) 17:15,48. 200 m Rücken: 1. Gabrilo (Atlantide Agno) 2:04,32. 2. Lecoultre (Genf Natation) 2:08,11. 3. Massacand (Lausanne Natation) 2:09,74. 4. Böckli (SC Uster) 2:10,42. 5. Gschwind (SC Allschwil) 2:11,68. 6. Baillod (Renens Natation) 2:13,31. 7. Fernandez (Lausanne Natation) 2:15,43. 8. Frey (Genf Natation) 2:16,30. 100 m Delfin: 1. Gilgen (SV Basel) 56,84. 2. Gabrilo (Atlantide Agno) 57,33. 3. Massacand (Lausanne Natation) 58,19. 4. Akermann (SV Limmat) 58,62. 5. Loth (Renens Natation) 58,70. 6. Sydler (SV Limmat) und Caprani (Red Fish Neuenburg) beide 58,85. 8. Lang (SV Limmat) 1:01,38. 4x100 m Lagen: 1. Genf Natation 1 (Lecoultre, Razakarivony, Platel, Richard) 3:56,86. 2. SV Limmat 1 (Lang, Ackermann, Bachmann, Reuter) 3:59,93. 3. SV Basel (Gilgen, De Carolis, Silva, Weiss) 4:01,02. 4. Red Fish Neuenburg 1 4:01,08. 5. SV Limmat 2 4:04,87. 6. Lausanne Natation 4:06,87. 7. Genf Natation 2 4:08,00. 8. Red Fish Neuenburg 2 4:10,27. Frauen. 200 m Lagen: 1. Reuter (SV Limmat) 2:23,11. 2. Czaplicki (Atlantide Agno) 2:25,81. 3. Steffen (SV Baar) 2:26,17. 4. Schmid (Genf Natation) 2:28,69. 5. Monney (Vevey Natation) 2:30,71. 6. Gross (SC Wittenbach) 2:30,86. 7. Schneider (SV Basel) 2:32,23. 8. Miluska (SV Basel) 2:32,51. 400 m Lagen: 1. Czaplicki (Atlantide Agno) 5:03,09. 2. Steffen (SV Baar) 5:04,21. 3. Schneider (SV Basel) 5:05,57. 4. Gross (SC Wittenbach) 5:07,32. 5. Schrader (SV Baar) 5:14,04. 6. Lüscher (NS Locarno) 5:15,78. 7. Monney (Vevey Natation) 5:18,17. 8. Fahrni (SC Uster) 5:27,05. 50 m Brust: 1. Baillod (Renens Natation) 34,39. 2. Grämiger (SG Zimmerberg) 34,87. 3. Bellasi (SK Langenthal) 34,92. 4. Kessler (SK Bern) 35,12. 5. Truttmann (SG Zimmerberg) 35,35. 6. Ferro (CN Sitten) 35,66. 7. Lüthi (ST Biel) 35,95. 8. Boss (SK Bern) 36,11. 50 m Crawl: 1. Sagne (Renens Natation) 26,42. 2. Grämiger (SG Zimmerberg) 26,71. 3. Flühmann (SC Solothurn) 26,96. 4. Robert (Genf Natation) 27,48. 5. Zingg (ST Biel) 27,80. 6. Brem (SC Aarefisch) 28,01. 7. Wüthrich (SV Basel) 28,24. 8. Bellasi (SK Langenthal) 28,28. 100 m Crawl: 1. Sagne (Renens Natation) 57,88. 2. Zahnd (Genf Natation) 58,02. 3. Miluska (SV Basel) 59,01. 4. Flühmann (SC Solothurn) 59,90. 5. Paquier (SC Uster) 59,95. 6. Zingg (ST Biel) 59,98. 7. Grämiger (SG Zimmerberg) 1:00,16. 8. Brem (SC Aarefisch) 1:00,51. 800 m Crawl: 1. Strasser (Atlantide Agno) 8:56,68. 2. Miluska (SV Basel) 9:02,97. 3. Schrader (SV Baar) 9:08,21. 4. Schneider (SV Basel) 9:13,44. 5. Stob (SC Region Bremgarten) 9:14,41. 6. Weist (SC Uster) 9:16,37. 7. Toneatti (Atlantide Agno) 9:22,86. 8. Barchi (Atlantide Agno) 9:36,78. 200 m Rücken: 1. Reuter (SV Limmat) 2:21,02. 2. Stampfli (SC Solothurn) 2:21,70. 3. Strasser (Atlantide Agno) 2:24,07. 4. Beltrami (SN Lugano) 2:28,15. 5. Schmid (Genf Natation) 2:29,18. 6. Spiess (SC Wittenbach) 2:30,88. 7. Haefeli (SV Kriens) 2:32,34. 8. Kerker (SC Aarefisch) 2:35,00. 100 m Delfin: 1. Zahnd (Genf Natation) 1:04,07. 2. Sagne (Renens Natation) 1:04,63. 3. Stampfli (SC Solothurn) 1:04,87. 4. Czaplicki (Atlantide Agno) 1:05,84. 5. Noser (SV Linth) 1:06,21. 6. Fallet (Red Fish Neuenburg) 1:06,42. 7. Brem (SC Aarefisch) 1:06,99. 8. Steffen (SV Baar) 1:07,30. 4x100 m Lagen: 1. Genf Natation (Schmid, Wacker, Zahnd, Robert) 4:31,74. 2. Atlantide Agno (Strasser, Czaplicki, Toneatti, Barchi) 4:33,27. 3. SV Basel (Wüthrich, Kanouni, Schneider, Miluska) 4:34,50. 4. Renens Natation 4:37,87. 5. ST Biel 4:37,92. 6. SC Solothurn 4:38,07. 7. SV Limmat 4:38,47. 8. SV Kriens 4:41,24. Line element 12.8. SM Tenero:
Limite geschafft: Auch die 4x100-m-Staffel der Crawlerinnen darf an die EM. Am dritten Tag der Schweizer Schwimmmeisterschaften in Tenero qualifizierte sich die Frauenstaffel über 4x100 m Crawl für die nächstjährigen Europameisterschaften in Berlin. Die kumulierten Bestzeiten dieses Sommers der Crawlerinnen Nicole Zahnd, Dominique Diezi, Marjorie Sagne und Hanna Miluska reichen aus, um für die EM nebst der 4x200-m- auch eine 4x100-m-Staffel zu bilden. Die Teambesetzung steht aber noch nicht fest, nach Berlin werden die vier schnellsten Freistilschwimmerinnen der kommenden Wintersaison geschickt. WM-Teilnehmer Yves Platel (Genf Natation) bestätigte seine EM-Limite über 400 m Lagen ein weiteres Mal. Ansonsten verpassten gleich fünf der gestrigen Titelgewinner die Vorselektion für die EM um Sekundenbruchteile. Céline Baillod (50 m Brust), Marjorie Sagne (100 m Crawl), Raphael Astolfi (50 m Brust), Luka Gabrilo (200 m Rücken) und Philipp Gilgen (100 m Crawl) fehlten jeweils nur zwischen 1 bis 42 Hundertstelsekunden zur Limite.

Neuer WR 4x200 Freistil an den Britischen Kurzbahnmeisterschaften, Norwich, 9.-12.8.2001: Englands 4x200-m-Freistilstaffel der Schwimmerinnen hat ihren eigenen Weltrekord um fast zwei Sekunden verbessert. Das Quartett mit Karen Legg, Janine Belton, Nicola Jackson und Karen Pickering gewann in 7:47:14 und blieb damit klar unter der am 16. März 2000 bei der WM in Athen aufgestellten Bestmarke von 7:49,11. In der gleichen Besetzung hatte das Team nach der Disqualifikation der Konkurrentinnen aus Australien und den USA auch Gold bei der Langstrecken-WM vor zwei Wochen im japanischen Fukuoka geholt. Line element 11.8. SM Tenero:

  • EM-Qualifikation. Die vier 200-Crawl-Schwimmer Novy, Richard, Strasser und Meichtry haben den Richtwert für die Europameisterschaft 2002 in Berlin erreicht.
  • Katja Reuter dominierend. Erfolgreichste Schwimmerin nach dem zweiten Wettkampftag ist die Zürcherin Katja Reuter mit zwei Gold- und einer Silbermedaille. Die 18-Jährige ist im jungen Schwimmverein Limmat bereits eine der Routinierteren. Nach dem Sieg über 100 m Rücken am Donnerstag triumphierte sie gestern über 200 m Delfin. Über 50 m Rücken wurde sie Zweite.
  • Im Schwimmnachwuchs ist Flori Lang eines der grössten Talente. Gestern schwamm der Witiker an den Meisterschaften zweimal Rekord im Rückensprint: Vom Züri- zum Meisterfisch
  • Männer: 200 m Delfin: 1. Gilgen (SV Basel) 2:03,08. 2. Platel (Genf Natation) 2:04,18. 3. Gabrilo (Atlantide Agno) 2:05,23. 4. Bachmann (SV Limmat) 2:07,99. 5. Christian Müller (SC Uster) 2:09,60. 7. Stefan Müller (SV Baar) 2:12,03. 50 m Rücken: 1. Lang (SV Limmat) 26,64 (Schweizer Rekord, zuvor Lang, 26,75 im Vorlauf am Morgen). 2. Massacand (Lausanne Natation) 27,46. 3. Gilgen (SV Basel) 27,89. 7. Böckli (SC Uster) 29,21. 100 m Brust: 1. Astolfi (Vevey Natation) 1:05,17. 2. Razakarivony (Genf Natation) 1:06,67. 3. Gautsch (Red Fish Neuenburg) 1:07,21 200 m Crawl: 1. David Richard (Red Fish Neuenburg) 1:53,12. 2. Gaetan Richard (Genf Natation) 1:54,15. 3. Strasser (SV Limmat) 1:54,22. 4. Meichtry (SC Uster) 1:55,00. 6. Reuter (SV Limmat) 1:55,92. 7. Mastrodomenico (SV Limmat) 1:58,27. 4x100 m Crawl: 1. SV Limmat 1 (Lang, Reuter, Strasser, Bachmann) 3:32,25. 2. Red Fish Neuenburg 1 (Caprani, David Richard, Voléry, Meyer) 3:34,53. 3. Genf Natation (Beran, Gaetan Richard, Lecoultre, Platel) 3:35,45. 4. SV Basel 3:37,41. 5. SV Limmat 2 3:39,57. 6. Red Fish Neuenburg 2 3:39,78. 7. SV Baar 3:41,17. 8. Lausanne Natation 3:43,04. Frauen: 200 m Delfin: 1. Reuter (SV Limmat) 2:19,34. 2. Zahnd (Genf Natation) 2:21,71. 3. Schrader (SV Baar) 2:22,29. 6. Noser (SV Linth) 2:25,58. 50 m Rücken: 1. Stampfli (SC Solothurn) 30,55. 2. Reuter (SV Limmat) 31,28. 3. Schmid (Genf Natation) 31,99. 100 m Brust: 1. Baillod (Renens Natation) 1:14,47. 2. Grämiger (SG Zimmerberg) 1:16,44. 3. Favre (ST Biel) 1:16,55. 7. von Allmen (SV Limmat) 1:18,39. 200 m Crawl: 1. Miluska (SV Basel) 2:04,89. 2. Zahnd (Genf Natation) 2:05,14. 3. Strasser (Atlantide Agno) 2:05,86. 4. Paquier (SC Uster) 2:08,29. 7. Steffen (SV Baar) 2:10,54. 8. Weist (SC Uster) 2:14,64. 4x100 m Crawl: 1. SV Basel (Schneider, Wüthrich, Prünte, Miluska) 4:00,81. 2. Genf Natation (Schmid, Mouty, Robert, Zahnd) 4:02,68. 3. Renens Natation (Sagne, Baillod, Bilham, Dufour) 4:05,10. 4. Atlantide Agno 4:05,23. 5. SC Solothurn 4:06,48. 6. SV Kriens 4:08,07. 7. ST Biel 4:08,54. 8. SV Limmat 4:11,94.
Line element 10.8. SM Tenero: Flori Lang vom SV Limmat hat am zweiten Tag der Schweizer Meisterschaften in Tenero mit seinem Schweizer Rekord über 50 m Rücken für das Highlight gesorgt. Nachdem er bereits im Vorlauf am Morgen seinen eigenen Schweizer Rekord von 26.80 um fünf Hundertstel unterboten hatte, senkte Flori Lang im Finaldurchgang die Bestzeit sogar auf 26.64.Celine Baillod, Katja Reuter, Hanna Miluska bei den Frauen sowie David Richard, Raphael Astolfi und Philipp Gilgen bei den Männern heissen die weiteren SM-Titelgewinner des zweiten Tages.

10.8. FINA: Sowohl als auch. Sowohl Australien als auch die USA haben nach Ansicht der FINA [s. Pressemitteilung] die WM 2001 in Fukuoka gewonnen. Zwar hätten die Aussies 13 gegen 9 bei den Goldmedaillen gewonnen, aber bei der Gesamtzahl der Medaillen (19:26) und bei der Punktewertung (788:847) hätten sie gegen die USA klar verloren.

SM Tenero: SV Limmat führt in der Medaillenwertung

SM Tenero:
Chance der Jungen: In Abwesenheit von sieben WM-Schwimmern kommt es an den Schwimm-Meisterschaften in Tenero zu einer Titelrochade [Mehr]. Männer. 400 m Crawl: 1. Gaetan Richard (Genf Natation) 3:57,45 (SR, zuvor Bottini 3:57,92, 1988). 2. Platel (Genf Natation) 4:01,43. 3. David Richard (Red Fish Neuenburg) 4:01,60. 4. Strasser (SV Limmat) 4:06,50. 5. Meichtry (SC Uster) 4:07,92. - 50 m Delfin: 1. Akermann (SV Limmat) 25,38. 2. Lang (SV Limmat) 25,50. 3. Sydler (SV Limmat) 26,15. 4. Bachmann (SV Limmat) 26,25. - Ferner: 8. Reuter (SV Limmat) 26,60. - 100 m Rücken: 1. Gilgen (SV Basel) 58,04. 2. Gabrilo (Atlantide) 58,33. 3. Massacand (Lausanne Natation) 59,78. - Ferner: 5. Böckli (SC Uster) 1:01,36. 7. Gross (SC Uster) 1:02,74. - 200 m Brust: 1. Platel (Genf Natation) 2:20,07. 2. Gautsch (Red Fish Neuenburg) 2:22,62. 3. Minelli (NS Locarno) 2:25,51. - 4x200 m Crawl: 1. SV Limmat 1 (Bachmann, Reuter, Lang, Strasser) 7:47,13. 2. Genf Natation 1 (Gaetan Richard, Lanz, Lecoultre, Platel) 7:47,44. 3. SV Basel (Gilgen, Miluska, Ferraro, Weiss) 7:57,79. Ferner: 6. SV Limmat 2 8:07,59. 7. SV Baar 8:08,31. 8. SC Uster 8:10,02. Frauen. 400 m Crawl: 1. Strasser (Atlantide) 4:18,00. 2. Zahnd (Genf Natation) 4:19,49. 3. Miluska (SV Basel) 4:21,95. - 50 m Delfin: 1. Zumstein (SV Kriens) 29,21. 2. Brem (SC Aarefisch) 29,37. 3. Czaplicki (Atlantide) 29,45. - Ferner: 6. Paquier (SC Uster) 29,97. - 100 m Rücken: 1. Reuter (SV Limmat) 1:05,35. 2. Stampfli (SC Solothurn) 1:05,73. 3. Schmid (Genf Natation) 1:07,94. 200 m Brust: 1. Pedretti (SC Chur) 2:39,60. 2. Czaplicki (Atlantide) 2:40,20. 3. Baillod (Renens Natation) 2:42,01. - Ferner: 8. Von Allmen (SV Limmat) 2:47,45. - 4x200 m Crawl: 1. Atlantide 1 (Toneatti, Czaplicki, Barchi, Strasser) 8:39,61. 2. SV Basel 1 (Prünte, Schneider, Kanouni, Miluska) 8:39,68. 3. Genf Natation (Zahnd, Robert, Mouty, Schmid) 8:48,46. 4. SC Uster 8:58,18. Ferner: 6. SV Limmat 9:07,72.

Resultate:
Italienische Meisterschaften, Genua, 3.-7.8.2001 Line element 9.8. Die internationalen Sportverbände wollen die Welt-Antidoping-Agentur (Wada) in der Westschweiz: Rettungsversuch für Lausanne Line element 8.8. Zweimal WR in Perth: Mit zwei Weltrekorden haben Australiens Schwimmer zum Abschluss der nationalen Kurzbahn-Meisterschaften in Perth noch einmal gross aufgetrumpft. Grant Hackett schraubte nach seiner Bestzeit zum Auftakt über 800 m seinen eigenen Weltrekord über 1500 m Freistil von 14:19,55 auf 14:10,10 Minuten. Über die lange Distanz hatte Hackett bei den Weltmeisterschaften auf der 50-m-Bahn in Fukuoka vor einer Woche ebenfalls Weltrekord erzielt. Für Weltrekord Nummer 5 in Perth sorgte am Dienstag Hackett zusammen mit Ian Thorpe, Michael Klim und Bill Kirby über 4 x 200 m Freistil. In 6:56,41 Minuten unterbot das Quartett die Bestmarke der US-Staffel vom März 2000 um 4,92 Sekunden.

Wachstumshormone: Test auf gentechnisch hergestellte Wachstumshormone soll es nun erst bei den Olympischen Spielen 2004 geben [Mehr]. Line element 7.8. Kreuzlingen verzichtet auf Europacup. Zum fünften Mal in Folge hatte der SC Kreuzlingen für den Europacup qualifiziert, doch die Verantwortlichen des Vereins verzichten gleichwohl auf die Meldung für den Cup-Sieger-Wettbewerb. Anstehende personelle Entscheide (Abgang von drei Kaderspielern) hätten die Teamführung zum Verzicht bewogen, sagt Präsident Christof Keller. Finanzielle Überlegungen hätten beim Entscheid keine Rolle gespielt, wird unterstrichen. Ausserdem sei die Absage kein genereller Verzicht auf europäische Wettbewerbe. Vielmehr benötige die Equipe nach vier Jahren Leistungssport ohne Unterbrechung nun eine längere Erholungsphase. Tatsächlich machten sich zum Ende der Saison, die vor kurzem mit der Niederlage gegen Horgen zu Ende ging, Verschleisserscheinungen bemerkbar; so wurde der vom Trainer vorgegebenen Marschroute nicht von allen Spielern Folge geleistet, und am Bassinrand beschwerte sich nach Spielschluss ein Wasserballer, der noch an den B-EM in Malta im Nationalteam gestanden hatte, lautstark über angeblich zu kurze Einsatzzeiten. Mit einer durch verschiedene Turniere und ein Trainingslager im Ausland geprägten Vorbereitung soll inskünftig wieder an die starken Leistungen der Vergangenheit angeknüpft werden. Line element 6.8. Schwimmeuropameisterschaft der Behinderten, Stockholm, 31.7.-5.8.2001. Drei Schweizerinnen waren im Einsatz und brachten 2 Medaillen nach Hause: Cantal Cavin (SC Bern) gewann 2 Silbermedaillen, über 100m Brust und über 200 m Lagen. Über 100 m Freistil wurde sie Vierte. Die 21-jährige Schwimmerin Céline Martin (SC Arefisch) hat über 100 m Freistil einen neuen CH-Rekord aufgestellt. In ihrer Paradedisziplin 100 m Brust verpasste Sie gerade um 0.23 Sek. die Bronzemedaille. Christina Heer (SC Meilen) konnte nicht an ihre Leistungen an den Paralympics in Sydney anknüpfen. Über 100 Freistil und 100 m Rücken wurde sie beide Male Siebte [mitgeteilt durch Reto Thurnherr.]

Schwimm-Fieber in der Alpenrepublik? Die zweitgrösste Zeitung Österreichs, der Kurier, liess seine Leser im Internet über die Bedeutung österreichischer Sporttriumphe abstimmen. Dabei schwangen die beiden Silbermedaillen aus Fukuoka weit über die anderen Kandidaten hinaus. Mit 42.51 % erzielten sie genau soviel Anteil wie Thomas Musters Sieg in Roland Garros (18.50 %), Hermann Maiers Skisiege (12.07 %), und das 3:2 über Deutschland an der WM 74 in Cordoba (11.94 %) zusammen. Dann erst folgt Nationalheld Nikolaus Lauda mit seinen drei Formel-1-Weltmeistertiteln (11.81 %). Überraschend abgeschlagen Stefanie Graf (3.14 %), Olympiasilbermedaillengewinnerin von Sydney über 800 m und Sportlerin des Jahres, obwohl sie an den derzeit laufenden WM in Edmonton auch wieder zu den Goldkandidatinnen zählt (und das Duell mit Intimfeindin Maria Mutola auch die Sportseiten des Kuriers füllt). [Quelle: http://sport.kurier.at, mitgeteilt von Domink Schröder]

Resultate:
Kanadische Sommermeisterschaften, Toronto, 5.-9.8.2001 Line element 5.8. Nicola Spirig Weltmeisterin: Nach der Silbermedaille 1999 in Montreal und Bronze 2000 in Perth gewann die 19-jährige und mit dem SV Limmat trainierende Nicola Spirig an der Triathlon Junioren WM in Edmonton Gold. Die amtierende Duathlon Juniorenweltmeisterin holte sich innerhalb von 9 Monaten damit den zweiten Welttitel in ihrer Altersklasse. Die Gymnasiastin konnte sich auf den letzten drei Kilometern Laufen von der Italierin absetzten und gewann mit 15 sec Vorsprung. Dritte wurde die Europameisterin Jodie Swallow (GBR), die Spirig vor vier Wochen in Karlsbad (Tch) geschlagen hatte. "Es ist genial ich kann es kaum glauben", sagte die 19-Jährige, die vor dem Rennen durchaus eine Medaille im Visier hatte. "Ich hatte aber nicht an die Goldene geglaubt". Dank der weiter verbesserten Schwimmleistung kam Spirig mit nur 1:25 Rückstand nach 1,5 km aus dem Wasser. Auf der Radstrecke wurde die schnellste Schwimmerin Sara McMarty (USA) schnell eingeholt, auf der dritte und letzten Runde bildete sich eine grosse Spitzengruppe mit 19 Athletinnen, was die gegenüber den Vorjahren gesteigerte Leistungsdichte ausdrückt. In der ersten Runde war Nicola Spirig noch am Wendepunkt ohne Fremdverschulden mit dem Rad auf der regennassen ausgerutscht und gestürzt. "Ich war wütend auf mich selber." Zum Schluss des Radrennens setzte sich Spirig im Feld der Fahrerinnen wie geplant nach vorne und wechselte als fünfte auf die Laufstrecke. Innerhalb von 200 m setzte sich die Schülerin an die Spitze einer 5er Gruppe, danach konnte nur noch Beatrice Lanza (ITA) folgen. "Ich hatte ein gutes Laufgefühl, lief nicht am Limit". Zu Beginn der dritten Laufrunde spürte Spirig, dass Jodie Swallow von hinter näher kam. "Jetzt musste ich alles geben, ich wollte Weltmeisterin werden. Zwar hatte ich Lanza an der Cross EM und WM geschlagen, aber ich vertraute nicht darauf." Vor dem Rennen hatte die neue Junioren Weltmeisterin nicht einmal das Gefühl das alles stimmte. "Durch das späte einchecken konnte ich gar nicht einschwimmen, zu dem war der Neopren nicht erlaubt und es regnete." Line element 5.8. Britin Sarah Price mit erneutem Weltrekord. Sarah Price aus England verbesserte bei den australischen Kurzbahn-Meisterschaften in Perth den nur eine Stunde alten Weltrekord über 200 Meter Rücken der Australierin Clementine Stoney. Im B-Finale blieb Price in 2:04,44 Minuten 1,39 Sekunden unter Stoneys Marke. Im A-Finale hatte Stoney, WM-Zweite 2000 in Athen, in 2:05,83 Minuten die acht Jahre alte Bestzeit der Chinesin Cihong He (2:06,09) um 0,26 Sekunden unterboten.Den Weltrekord auf der langen Bahn hält seit 1991 die Ungarin Krisztina Egerszegi, Olympiasiegerin 1988 und 1992, in 2:06,62.

Gertrude Ederle feiert 75 Jahre Kanaldurchquerung. Als erste Frau schwamm Gertrude Ederle am 6.8.1926 in 14 Std. 31 Min. durch den 34 km breiten Kanal - rund 2 Stunden schneller als alle 5 männlichen Kanalbezwinger vor ihr. Die 94-jährige lebt in einem Pflegeheim in New Jersey. Sie holte für die USA an den olympischen Spielen 1924 3 Medaillen [Mehr]. Line element 4.8. Bericht vom SVL-Trainingslager auf Lanzarote Line element 4.8. Resultate:
Janet Evans Invitational, Los Angeles, 19.-22.7.2001
Telstra Australian Short Course Championships, Perth, 3.-9.8.2001

800-m-WR durch Grant Hackett: Der 1500-m-Weltmeister und -Weltrekordhalter Grant Hackett bleibt in Hochform. Fünf Tage nach dem Gewinn des WM-Titels in Fukuoka erzielte Hackett an den australischen Kurzbahn-Meisterschaften in Perth in 7:25,28 einen 800-m-Weltrekord. Er blieb 9,62 Sekunden unter der Bestleistung, die sein Landsmann Kieren Perkins 1993 in Sydney erzielt hatte.

Abwesenheit von Rigamonti. Bei den Schweizer Meisterschaften in Tenero (9.-12. August) werden mehrere Schweizer Spitzenschwimmer nicht an den Start gehen. Prominenteste Abwesende ist Flavia Rigamonti, die vor wenigen Tagen an den Weltmeisterschaften in Fukuoka (Jap) über 1500 m Crawl die Silbermedaille holte. Die 20-jährige Tessinerin wird sich Anfang nächster Woche einer Nasenoperation unterziehen. Dominique Diezi, Remo Lütolf, Lorenz Liechti und Karel Novy blieben im Hinblick auf die Universiade (22. Aug. bis 2. Sept. in Peking) gleich in Asien.

Wein, Kaffee und Rigamonti Line element 2.8. Grant Hackett: Amerikaner sind schlechte Verlierer. Australien freut sich an den in Fukuoka gewonnen 13 Goldmedaillen (total 23) - mehr als die USA. Nachdem die Amerikaner sich aber weigern, den Titel der "führenden Schwimmnation" an Australien abzugeben, wundern sich die Australier über die Amerikaner, die den "Sieg" der kleinen Schwimmnation über die grosse nicht verstehen. Hackett: "Sie waren immer die Nummer 1 im Schwimmsport. Jetzt wurden sie um 4 Goldmedaillen geschlagen von einer kleinen Nation, die kein College-System hat, das so viele Champions produziert - das muss hart sein. Schlechte Verlierer hin oder her, wir haben das Meeting gewonnen und sind sind glücklich damit, so stehen die Dinge jetzt." Die Auseinandersetzung ist ausgebrochen, nachdem US-Offizielle auf der US-Swimming-Website in einem Web-Poll nach wie vor die Führung suggerieren. Die Amerikaner finden auch, dass ihre Leistung vor dem Hintergrund des Fehlens von Teamstützen wie Lenny Krayzelburg, Misty Hyman, Brooke Bennett, Tom Dolan, Gary Hall, Dara Torres, Jenny Thompson und Amy Van Dyken gesehen werden muss. Die USA sind der Ansicht, dass sie besser seien, weil sie mehr Medaillen und Punkte gewonnen hätten als die Australier. Die Australier dagegen finden, dass nur die Goldmedaillen zählen. An der WM in Perth dominierten die USA mit insgesamt 33 Medaillen (darunter 14 Gold).

Resultate: Englische Meisterschaften, London, 19.-22.7.2001 Line element 1.8. Als erster Schwimmer hat der 48-jaehrige Japaner Ken Igarishi den 28 Kilometer breiten Kanal zwischen Russland und der Insel Sachalin in 11 Std. 30 Min. durchquert. Die eigentliche Schwimmstrecke wurde auf 60 km geschaetzt. Igarishi hatte mit kaltem Wasser (15-16 Grad), starken Stroemungen, 3 Meter hohen Wellen und Suesswasser aus dem Amurstrom zu kaempfen (weniger Auftrieb). Er wurde von 2 Schiffen begleitet.

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Juli 2001

Line element 31.7. Presserundschau WM 2001 Fukuoka:

Line element Schwimm-WM in Fukuoka 16.-29.7.: Medaillenspiegel 29.7.
Country gold silver bronze total

AUS 13 4 6 23 

CHN 10 6 4 20 

USA 9 9 8 26 

RUS 6 8 7 21 

ITA 6 2 4 12 

GER 4 7 8 19 

NED 3 5 1 9 

UKR 3 1 1 5 

SWE 1 3 2 6 

GBR 1 2 4 7 

JPN 1 1 7 9 

CAN 1 1 3 5 

ROM 1 1 2 4 

HUN 1 1 1 3 

ESP 1 0 0 1 

FRA 0 2 1 3 

MEX 0 2 0 2 

AUT 0 2 0 2 

ISL 0 1 1 2 

POL 0 1 0 1 

SUI 0 1 0 1 

YUG 0 1 0 1 

CRC 0 1 0 1 

RSA 0 0 1 1
Line element 30.7. Presserundschau WM 2001 Fukuoka: Nadia Krüger gewinnt Rapperswil-Zürich: Die Bernerin Nadia Krüger gewinnt Rapperswil-Zürich in der neuen Rekordzeit von 5h59:43' vor den Bellinzonesen Michele Silvan (6h06:55') und Igor Nastic (6h18:07'). Line element 29.7. Olympiasieger Grant Hackett hat bei seinem WM-Sieg in Fukuoka den Weltrekord über 1500 Meter pulverisiert. In phantastisch anmutenden 14:34,56 blieb der Australier 7,1 Sekunden unter der alten Marke seines Landsmannes Kieren Perkins aus dem Jahr 1994 und deklassierte die weiteren Medaillengewinner. Silber ging an den Briten Graeme Smith in 14:58,94, Bronze an den Russen Alexej Filipets in 15:01,43.

Spanien gewinnt WM-Wasserballturnier gegen Jugoslawien mit 4:2. Spaniens Wasserballer haben ihren Titel bei den Weltmeisterschaften in Fukuoka erfolgreich verteidigt. Im Finale bezwang der Titelverteidiger am Sonntag Europameister Jugoslawien mit 4:2 (2:1, 0:0, 2:1, 0:0). Garant für den Titel war Gabriel Hernandez, der gegen den zweimaligen Weltmeister Jugoslawien dreimal traf. Den vierten Treffer für Spanien besorgte Ivan Perez mit seinem 15. WM-Tor. Für Jugoslawien waren Veljko Uskokovic und Danilo Ikodinovic erfolgreich.

29.7. Sonntagszeitung: Grandissima

Flavia Rigamonti schwamm an der WM in Fukuoka über 1500 m in sensationeller Schweizer Rekordzeit zu Silber : Silber und ein besonderer Dank

Fotoseite Flavia Rigamonti

Remo Lütolf Neunter. Im Schatten Flavia Rigamontis stand gestern Samstag der Rheintaler Remo Lütolf, der sich nach seiner schwachen Vorstellung über 100 m Brust über die Hälfte der Distanz rehabilitierte. Wie in Sydney erreichte Lütolf die Halbfinals als 16. und damit Letzter (28,55). Nachdem ihm dort der Start nicht optimal geglückt war, steigerte er sich und setzte sich zwischenzeitlich sogar an die Spitze. In 28,06 verpasste er den Final als Neunter schliesslich nur um 5 Hundertstel. Der Olympiaachte blieb 15 Hundertstel über seiner persönlichen Bestzeit.

Ian Thorpes Traum von siebenmal WM-Gold hat sich gestern zerschlagen: Weltmeister über 100 m Crawl wurde Anthony Ervin - Doch noch ein Mensch.

Resultate: Schweizer Nachwuchsmeisterschaften in Genf, 26.-29.7.2001

SEIKO übernimmt Verantwortung: Nach den nicht abreissenden Protesten gegen die Zeitnahme bei den Weltmeisterschaften in Fukuoka hat der japanische Konzern Seiko die Verantwortung für die "Verwirrungen" übernommen. Ein Konzernsprecher räumte in Fukuoka erstmals öffentlich Probleme ein. Das Zeitmess-System reagiere erst, wenn Schwimmer mit mindestens einem Druck von 1,5 Kilogramm anschlagen würden. Der Sprecher gab Probleme insbesondere bei Berührungen über Wasser und bei Diagonalkontakten zu. Australiens Chefcoach Don Talbot: "Ich habe kein Vertrauen in dieses System, irgendetwas läuft da falsch.". Das System sei bei den Ostasienspielen 2001 in Osaka mit grossem Erfolg getestet worden, man habe bei den Weltmeisterschaften nicht mit Problemen rechnen können. Seiko ist zugleich einer der Hauptsponsoren der Weltmeisterschaften. Bei den Welttitelkämpfen in Barcelona 2003 wird die Zeitnahme wieder von dem Schweizer Unternehmen Omega übernommen, gab Fina-Sprecher und Bureau-Mitglied Sam Ramsamy aus Südafrika an. Der Vertrag für die kommenden vier Jahre ist bereits unterzeichnet. Ramsamy bezeichnete die Weltmeisterschaften am Samstag als "unzweifelhaft sehr erfolgreich". Mit insgesamt 145.000 Zuschauern wurde der Zuschauerrekord von 1994 in Rom um 45.000 übertroffen. Der japanische Fernsehanbieter Asahi produzierte als Rechteinhaber insgesamt 180 Stunden Übertragung, davon 41 Stunden live und 18 Stunden in der Prime time. 100 Millionen Einschaltungen gab es allein in Japan, 22 Millionen in Australien. In Europa wurden die Weltmeisterschaften über die Europäische Fernsehunion EBU in insgesamt 25 Länder live übertragen. Insgesamt, so Fina-Exekutivdirektor Cornel Marculescu, habe die WM in 105 Ländern der Welt kumulativ 600 Millionen Fernsehzuschauer erreicht. Line element 28.7. Flavia Rigamoni holt Silber. Flavia Rigamonti gewann über 1500m Freistil in 16:05.99 die Silbermedaille hinter Hannah Stockbauer (16:01.02 / GER) und vor Diana Munz (16:07.05 / USA). "Es war ein hartes Rennen und ich hätte nie die Silbermedaille erwartet." meinte Flavia nach dem Rennen. Es ist erst die zweite Medaille einer Schweizerin an Weltmeisterschaften und die Erste seit 1986 (siehe auch Artikel im Tagesanzeiger).Line element 26.7. Horgen Schweizermeister im Wasserball: Horgen gewann in Kreuzlingen mit 6:8 und wurde zum 28. Mal Meister.

Berichterstattung/NEWS WM 2001 Fukuoka
Tages-Anzeiger 26.7.

Der US-Amerikaner Michael Phelps hat über 200 m Schmetterling gewonnen. In 1:54,58 verbesserte Phelps seine eigene Bestmarke um 34/100 und sorgte für den fünften Weltrekord der Schwimm-WM im japanischen Fukuoka.

Dritter Weltrekord von Thorpe: In 7:39,16 unterbot der 18-Jährige über 800 Meter Freistil seine eigene Bestmarke von 7:41,59 vom 27. März dieses Jahres klar. Auch sein zweitplatzierter Landsmann Grant Hackett blieb in 7:40,34 noch unter dem alten Rekord. Die 800 Meter Freistil standen erstmals auf dem WM-Programm.

Popov bald wieder gesund: Nach seiner Mandelentzündung ist der russische Schwimm-Superstar Alexander Popow auf dem Weg der Besserung. Der Doppel-Olympiasieger 1992 in Barcelona und 1996 in Atlanta wurde am Montag aus dem Krankenhaus in Moskau entlassen. "Mir geht es wieder besser, allerdings stehen mir noch einige Untersuchungen bevor", erklärte "Zar Alexander", der seit Samstag über hohes Fieber geklagt hatte. Deshalb musste Popow auch die Schwimm-Weltmeisterschaften in Fukuoka absagen.

Zweiter Weltrekord in Fukuoka: Roman Sludnov aus Russland hat den Weltrekord über 100-Meter-Brust im WM-Halbfinale von Fukuoka um drei Hundertstelsekunden auf 59,94 Sekunden verbessert. Der Olympiadritte steigerte die eigene Bestmarke damit zum drittenmal binnen dreieinhalb Wochen und durchbrach zum zweitenmal die Schallmauer von einer Minute. Sludnov gelang nach der 400-Meter-Freistil-Bestmarke durch Australiens Superstar Ian Thorpe damit der zweite Weltrekord der 9. Schwimm-WM in Japan. Line element 23.7. WM Fukuoka: Presserundschau
Zahlen und Fakten
Grosser Finish zum goldenen Start: In Weltrekordzeit verteidigte der Australier Ian Thorpe an der Schwimm-WM in Fukuoka seinen 400-m-Titel, mit der Crawlstaffel gewann er seine zweite Goldmedaille.
Rigamonti knapp im Final: Mässige Leistungen des Schweizer Teams.

Kritik am 2-Jahres Rhythmus der WM: US-Headcoach Gregg Troy hat starke Kritik am Zwei-Jahres-Rhythmus der Schwimm-Weltmeisterschaften geäussert. "Dieses Meeting bräuchten wir wirklich nicht", wetterte Troy am Rande der neunten WM in Fukuoka gegen den Weltverband Fina: "Die hätten beim Abstand von vier Jahren bleiben sollen. So werden die Titelkämpfe auf lange Sicht ihren Reiz verlieren."Und weiter: "Die WM ist weiterhin wichtig für viele, aber sie kommt zu kurz nach Olympia", meinte Troy: "Deshalb fehlen so viele Top-Schwimmer." Einige US-Stars wie die Olympiasieger Lenny Krayzelburg, Tom Dolan, Gary Hall jr., Misty Hyman und Brooke Bennett verzichten auf Fukuoka. Dennoch wird das Team der USA auch in Japan wieder als Nummer eins des Medaillenspiegels erwartet. Line element 22.7. WM 2001 Fukuoka mit WR und SR
WR 400 m Freistil durch Ian Thorpe in 3:40.17 (vorher 3:40.59 in Sydney). 2. Hackett in 3:42.51. 2. Goldmedaille für Thorpe in der 4x100-m-Freistilstaffel.
Entwicklung des 400-m-WR:
3:51.56 Brian Goodell (US) 27.8.77
3:51.41 Vladimir Salnikov (SSSR) 6.4.79
3:51.40 Salnikov 19.8.79
3:51.20 Salnikov 29.2.80
3:50.49 Peter Szmidt (Cdn) 15.7.80
3:49.57 Salnikov 12.3.82
3:49.57 Salnikov 14.7.82
3:48.32 Salnikov 19.2.83
3:47.80 Michael Gross (D) 27.6.85
3:47.38 Artur Wojdat (P) 25.3.88
3:46.95 Uwe Dassler (DDR) 23.9.88
3:46.47 Kieren Perkins (Aus) 3.4.92
3:45.00 Evgeny Sadovyi (CIS) 29.7.92
3:43.80 Perkins 9.9.94
3:41.83 Ian Thorpe (Aus) 22.8.99
3:41.33 Thorpe 13.5.00
3:40.59 Thorpe 16.9.00
3:40.17 Thorpe 22.7.01

Die Tessinerin Flavia Rigamonti schaffte an den Weltmeisterschaften in Fukuoka die Qualifikation für den Final über 800 m Crawl. Allerdings schlüpfte die Europameisterin und Olympia-Vierte mit einer Zeit von 8:40,33 nur knapp als Letzte ins Feld der acht Finalistinnen. Die Neuntklassierte war lediglich 22 Hundertstel langsamer.

Die 4-mal-100-m-Crawl-Staffel mit Christoph Bühler, Karel Novy, Philipp Gilgen und Lorenz Liechti löschte den Uralt-Rekord aus dem Jahr 1987 aus und steigerte sich um 1,4 Sekunden auf 3:24,10. Als Zehnte verpasste das Quartett den Final gleichwohl um 2,4 Sekunden. Ebenso schieden Chantal Strasser (14. über 800 m), Agata Czaplicki und Carmela Schlegel über 100 m Brust sowie Karel Novy und Christoph Bühler über 50 m Crawl bereits in den Vorläufen aus.

Sonntagszeitung: "Eine Brutal harte WM" Interview mit Pierre-André Weber, Einsatzplan der SchweizerInnen etc. Line element 21.7. WM 2001 Fukuoka, 25-km-Open-water
Männer: 1. Koudinov (R) 5:25:32, 2. Gomez (F) 5:26.00, 3. Lecat (F) 5:26:36
Frauen: 1. Valli (I) 5:56:51, 2. Van Dijk (NL) 6:00:36, 3. Maurer (D) 6:06:19

WM 2001 Fukuoka: Pressenotizen

Wasserball: Männer und Frauen 2. bzw. 3. Spieltag

Synchronschwimmen TEAM Final Combined Results

Line element 20.7. Interview mit Flavia Rigamonti

Ein Rekord als Basis für acht Rekorde: Flavia Rigamonti und Remo Lütolf sind an der Schwimm-WM in Fukuoka Hoffnungsträger der Schweiz. Einen heimlichen Teamleader gibt es aber auch [Mehr].

Synchronschwimmen DUET Final Combined Results

Synchronschwimmen SOLO Final Combined Results. Belinda Schmid auf Platz 12. Line element 19.7. Synchronschwimmen TEAM Free Preliminary.

Resultate Wasserball: 2. Spieltag (Frauen) / 1. Spieltag (Männer)

Popov: Kampflos die Krone abgegeben.

Pieter Van den Hoogenband schwimmt den 400er nicht. Er wolle sich auf die 50, 100 und 200 m Freistil konzetrieren.. Inge De Bruijn überlegt sich ebenfalls, einen ihrer drei Wettkämpfe zu streichen.

Resultate Wasserball: 1. Spieltag (Frauen)

Wasserball NLA. Männer. Playoff-Final (best of 5). 3. Spiel: Horgen - Kreuzlingen 7:4; Stand 2:1. - 4. Spiel am Mittwoch, 25. Juli in Kreuzlingen. Line element 18.7. Synchronschwimmen DUET Free Preliminary.

10 km Open Water Resultate:
Männer Adrian Andermatt auf Platz 19.
Frauen Hanna Miluska Platz 12, Denise Schrader Platz 15.

Synchronschwimmen SOLO Free Preliminary.
Belinda Schmid rückt auf Platz 12 und damit in den Final vor.

FINA reduziert World-Cup: Die Zahl der World-Cup-Rennen im Schwimmen wird von 10 auf 6 reduziert werden. Welche Städte gestrichen werden ist noch nicht bekannt geworden.

No-Shows an der WM: Lenny Krayzelburg und Gary Hall Jr. sind nicht die Einzigen, die nicht nach Fukuoka reisen. Die meisten US-Stars, die in Sydney dominierten werden ebenfalls fehlen, entweder, weil sie sich aus dem Wettkampfsport zurückgezogen haben (Thompson, Torres), krank sind oder waren (Hyman, Bennett) oder andere Prioritäten setzen (Krayzelburg an den Maccabiah-Spielen in Israel).

Line element 17.7. WM 2001 Fukuoka:
Popov ausser Gefecht: Wegen einer schweren Halsentzündung musste Alexander Popov gestern in Russland ein Spital aufsuchen. Da er mit Antibiotika behandelt wird und das Spital erst wieder am Freitag verlassen kann, wird er an den Schwimmweltmeisterschaften in Fukuoka nicht teilnehmen.

Synchronschwimmen TEAM Technical Preliminary Line element 16.7. WM 2001 Fukuoka:
Resultate 5 km Open Water
1. BALDINI Luca 76 ITA 55:37
2. BEZROUTCHENKO Evgueni 77 RUS 56:31
3. FORMENTINI Marco 70 ITA 56:42
19. ANDERMATT Adrian 69 SUI 58:10

1.0 VALLI Viola 72 ITA 1:00:23
2. BUCHSE Peggy 72 GER 1:00:49
3. LEWIS Hayley 74 AUS 1:00:52
9. MILUSKA Hanna 84 SUI 1:02:05
16. SCHRADER Denise 78 SUI 1:02:10

Synchronschwimmen SOLO Technical Preliminary
SOLO
1. RUS BRUSNIKINA Olga 78 TM 9.9 9.9 10.0 9.9 9.9 60% 34.650 34.650 AI 9.9 9.9 9.9 9.8 9.9 40% 39.600

2. JPN TACHIBANA Miya 74 TM 9.8 9.7 9.8 9.8 9.8 60% 34.300 34.300 0.350 AI 9.8 9.8 9.8 9.7 9.8 40% 39.200

3. FRA DEDIEU Virginie 79 TM 9.7 9.8 9.9 9.7 9.7 60% 34.067 34.067 0.583 AI 9.8 9.9 9.7 9.6 9.7 40% 38.933

14. SUI SCHMID Belinda 81 TM 9.1 8.7 8.9 8.8 9.0 60% 30.590 30.590 4.060 AI 8.3 8.6 8.8 8.5 8.4 40% 34.000

Synchronschwimmen DUET Technical Preliminary
1. JPN TACHIBANA Miya 74 TM 9.8 9.8 9.8 9.8 9.8 60% 58.800 98.000 34.300
TAKEDA Miho 76 AI 9.8 9.8 9.8 9.7 9.8 40% 39.200

1. RUS DAVYDOVA Anastasia 83 TM 9.7 9.8 9.9 9.9 9.7 60% 58.800 98.000 34.300
ERMAKOVA Anastassia 83 AI 9.7 9.9 9.7 9.8 9.9 40% 39.200

3. CAN CARVER-DIAS Claire 77 TM 9.7 9.5 9.7 9.7 9.6 60% 58.000 96.400 33.740
LETOURNEAU Fanny 79 AI 9.6 9.6 9.6 9.5 9.6 40% 38.400

13. SUI SCHMID Belinda 81 TM 9.1 8.8 9.0 8.7 8.9 60% 53.400 89.400 31.290
BRUNNER Magdalena 83 AI 9.0 9.0 9.0 9.0 8.9 40% 36.000 Line element 15.7. Entwarnung an der Dopingfront Der Welt-Schwimmverband Fina hat vor Beginn der Weltmeisterschaften in Fukuoka (16. bis 29. Juli) am Sonntag zunächst Entwarnung an der Dopingfront gegeben. Alle seit Januar 2001 von der Fina weltweit durchgeführten 600 Dopingtests verliefen negativ, bestätigte Fina-Generalsekretär Cornel Marculescu am Sonntag in Fukuoka. Zusätzlich wurden im Schwimmssport weltweit 110 unangemeldete Trainingskontrollen durch die Anti-Doping-Weltagentur Wada durchgeführt. Marculescu: "Zu den Ergebnissen kann ich noch nichts sagen." Bei den Weltmeisterschaften werden insgesamt 350 Wettkampftests durchgeführt. Untersucht werden die Dopingproben im vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) akkreditierten Analyseinstitut in Tokio.Alle asthmaerkrankten Athleten wie Sandra Völker (Hamburg) und Thomas Rupprath (Wuppertal) können nur mit ärztlichen Attests an den Start gehen. Die Weltmeisterschaften 1998 waren von Dopingverstössen überschattet worden. Schon vor Auftakt der Titelkämpfe waren bei der Einreise der chinesischen Mannschaft 13 Ampullen mit Wachstumshormonen entdeckt worden. Ausserdem wurden bei den Wettkämpfen vier weitere Chinesen positiv auf Diuretika getestet. Nach den Dopingproblemen von Perth hatte es weltweit lautstarke Kritik an der Fina gegeben. Marculescu: "Wir sind kritisiert worden, aber wir haben seitdem grosse Anstrengungen unternommen. Niemals zuvor hat die Fina so viele unangemeldete Trainingskontrollen weltweit durchgeführt.

Ohne Langstrecken-Vizeweltmeister David Meca aus Spanien werden die Schwimm-Weltmeisterschaften in Fukuoka/Japan (16. bis 29. Juli) stattfinden. Meca hatte vergeblich versucht, gegen eine vom Weltverband Fina angeordnete Doping-Sperre vorzugehen. Fina-Generalsekretär Cornel Marculescu bestätigte dagegen engültig die Suspendierung bis zum 25. Juni 2002. Auch der Slowene Slobodan Mecej ist bis zu diesem Zeitpunkt gesperrt. Beiden Athleten war der Missbrauch von Anabolika nachgewiesen worden. Beide hatten versucht, zu argumentieren, die Mittel ohne eigenes Wissen über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen zu haben.

Schwimm-WM 2005: Vier Kandidaturen. Vier Städte haben kurz vor Beginn der Schwimm-Weltmeisterschaften 2001 in Fukuoka/Japan (16. bis 29. Juli) bereits ihre Kandidatur für die Titelkämpfe 2005 angekündigt. Wie der Generalsekretär des Weltverbandes Fina, Cornel Marculescu, erklärte, bewerben sich Long Beach/USA, Montreal/Kanada, Melbourne/Australien und Rio de Janeiro/Brasilien. Die Entscheidung über die Vergabe fällt die Fina am kommenden Samstag. Für die alle zwei Jahre stattfindenden Titelkämpfe steht die Olympiastadt Barcelona bereits für 2003 als Ausrichter fest.

Alle Schweizer Synchro-Nixen sind in Form und bereit für den ersten Einsatz. Am Montag finden die Vorläufe im Solo (Technical) und Duett Technical statt. Aus Schweizer Sicht stehen Belinda Schmid (Solo und Duett) und Magdalena Brunner (Duett) im Einsatz.

Horgen gleicht gegen Kreuzlingen aus: Horgen - Kreuzlingen 4:6. Schaffhausen - Basel. Damit hat Schaffhausen seit langem wieder in den Play-Offs mit der Bronzemedaille einen Erfolg vorzuweisen. Nächste Spiele: Mittwoch 20 Uhr 30 in Horgen das 3. Spiel der Play-Offs gegen Kreuzlingen. Das 4. und allenfalls 5. Spiel wird vom Fernsehen D und Ausschnitte im Fernsehen DRS übertragen. Line element 14.7. Synchronschwimmen: Harter Test für Schweizerinnen Line element 13.7. Resultate:
VIII European Masters Championship 2001 - Palma de Mallorca, 3.-8.7.2001
Championnats de France Cadets, Nancy, 12.7.2001
Championnats de France Juniors, Nancy, 12.7.2001
Championnats de France Minimes, Nancy, 9.7.2001

Die Ersten werden die Letzten sein. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) beschloss auf seiner Sitzung in Moskau mit einer langen Tradition zu brechen und die Reihenfolge der zu ehrenden Sportler bei Olympischen Spielen zu ändern. Demnach soll der Drittplatzierte eines jeden Wettbewerbs als Erster und der Gewinner der Goldmedaille als Letzter geehrt werden. Bei den Winterspielen 2002 in Salt Lake City soll ein erster "Testlauf" durchgeführt werden, anschliessend will das IOC entscheiden, ob die neue Reihenfolge zur festen Einrichtung wird. Seit den ersten Olympischen Spielen 1896 in Athen wurde die Siegerzeremonie stets mit der Vergabe der Goldmedaille eröffnet. Durch die Neuregelung sollen die Gewinner der Silber- und Bronzemedaille aufgewertet und die "Spannung" zur Ehrung des Siegers hin gesteigert werden.

Start der FINA-WM mit Synchronschwimmen und den 3 Wettkämpfen im offenen Gewässer: 5 km am 16, 10 km am 18. und 25 km am 21. Juli. Das Wasserballturnier beginnt am 18. (Frauen) bzw. am 19. Juli (Männer), die Wettkämpfe im Becken sowie das Kunst- und Turmspringen beginnen am 22. Juli [Link Zeitplan]. Line element 12.7. China mit Team von Neulingen an der WM: Angeführt von der Weltrekordlerin Qi Hui über 200 m Brust (2:22.99) wird China ein Team von jungen unerfahrenen SchwimmerInnen nach Fukuoka schicken (Durchschnittsalter 19.5. Jahre). China ist offensichtlich nach der Doping-WM von Perth und diversen weiteren Dopingaffären bemüht, neu anzufangen. Aus Barcelona 1992 brachten die chinesischen SchwimmerInnen 4-mal Gold, aus Rom 1994 12-mal Gold (alles Frauentitel) mit nach Hause. An den asiatischen Spielen 1994 kam aber aus, was hinter den Erfolgen steckte: Die verbesserten Nachweismethoden brachten 11 gedopte chinesische SportlerInnen zum Vorschein, darunter 7 SchwimmerInnen. In Atlanta gewann das dezimierte Team nur gerade einmal Gold. 1998 waren die Chinesinnen schon wieder Top bis nochmals 4 Fälle entdeckt und menschliches Wachstumshormon im Gepäck gefunden wurde. Die Skandale brachten Chinas Offizielle endlich auf Trab, und man bemühte sich, die Dopingseuche unter AthletInnen und Trainern in den Griff zu bekommen. Deshalb nun das praktisch neue WM-Team mit 13 SchwimmerInnen, 13 SpringerInnen und 10 Synchroschwimmerinnen.

Wasserball NLA. Playoff-Finals (Best of 5). Frauen. 4. Spiel: Basel - Zürich 6:5. Basel Meister.

Männer. 1. Spiel: Horgen - Kreuzlingen 5:8 (3:2, 1:1, 1:2, 0:3). Line element 11.7. Wasserball: Horgen strebt 28. Titel an. Zum dritten Mal in Serie trifft der SC Horgen im Playoff-Final ab heute Mittwoch auf Kreuzlingen, das die Serie 1999 für sich entschied. Horgen, das sich im Halbfinal gegen Basel und seine Kontertaktik überraschend schwer getan hatte, geniesst als Qualifikationssieger in der ersten Partie Heimrecht und strebt den 28. Titel in 50 Jahren Nationalliga-A-Zugehörigkeit an. Playoff-Final (Best of 5). 1. Partie heute Mittwoch (20.30 Uhr, Bad Käpfnach): Horgen - Kreuzlingen. - Die weiteren Spieldaten (jeweils 20.30 Uhr): 14., 18., evtl. 25., 28. Juli.

11.7. Duelle zwischen Thorpe und Van den Hoogenband angesagt: Zwischen den Olympiasiegern Ian Thorpe und Pieter van den Hoogenband winken bei den Schwimm-Weltmeisterschaften vom 16. bis 29. Juli in Fukuoka drei Duelle. Der Niederländer will sich in der nächsten Woche entscheiden, ob er an Stelle der 50 Meter Freistil in Japan über die 400-Meter-Distanz antreten wird. Hier ist der Australier Ian Thorpe Olympiasieger, Weltmeister und ebenso Weltrekordler wie über 200 und 800 Meter Freistil. Sicher ist bereits das Aufeinandertreffen der beiden derzeit weltbesten Schwimmer über 100 und 200 Meter Freistil. Über diese beiden Distanzen hatte in Sydney jeweils van den Hoogenband triumphiert.

350 Doping-Proben an der WM. Der Schwimm-Weltverband Fina will dreieinhalb Jahre nach der "Doping-WM" von Perth auf jeden Fall einen weiteren Skandal verhindern. Bei den Welttitelkämpfen vom 16. bis 29. Juli im japanischen Fukuoka werden insgesamt 350 Dopingtests durchgeführt, so viele wie nie zuvor bei einer WM. "Wir wollen das, was in Perth passiert ist, nicht noch einmal sehen", sagte Cornel Marculescu, Exekutiv-Direktor der Fina, in einem Telefon-Interview. In Fukuoka werden insgesamt rund 1500 Schwimmer aus 135 Ländern erwartet, damit wird mehr als jeder Fünfte kontrolliert. Vor der WM im Januar 1998 in Perth waren im Gepäck der chinesischen Schwimmerin Yuan Yuan bei der Einreise von Peking nach Sydney 13 Ampullen mit Wachstumshormonen gefunden worden. Ihr Trainer Zhou Zhewen hatte die Verantwortung dafür übernommen und wurde für 15 Jahre gesperrt, sein Schützling für vier Jahre. Während der Titelkämpfe wurden vier weitere Athleten aus China des Dopings mit einem Diuretikum überführt.

Im Epo-Kampf scheint der Durchbruch kurz bevor zu stehen: "Die Chancen stehen gut, dass wir schon Ende Juli einen simplen Urin-Test freigeben können, mit dem die künstliche Epo-Einnahme zweifelsfrei nachzuweisen ist. "Zusätzliche Blutproben könnten dann entfallen", erklärte Patrick Schamasch, Medizinischer Direktor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), in Moskau. Vier IOC-Labors (Sydney, Paris, Barcelona, Lausanne) befinden sich in der Endphase ihrer Untersuchungen. Der Radsport-Weltverband UCI hatte als Vorreiter bereits zum 1. April die Urin-Testmethode als alleinigen Nachweis genehmigt. Sie werden auch bei der laufenden Tour de France vorgenommen. Nun will das IOC schnell nachziehen. Die Urin-Tests sollen bei den Winterspielen von Salt Lake City 2002 allein zur Überführung dienen. In Sydney wurde noch die "Doppelkontrolle" angewandt. Von den letztjährigen Sommerspielen gab der Franzose "erstaunliche Zahlen" bekannt. Von dort überprüften 2052 Athleten, deren Fragebögen speziell (aber anonym) ausgewertet wurden, hatte jeder in den letzten drei Tagen vor dem Dopingtest im Schnitt sechs bis sieben "Zusatzsubstanzen" eingenommen. Einer brachte es sogar auf 29 "Mittel aller Art", wobei Schamasch klarstellte: "Es handelte sich durchgehend um Substanzen, die nicht auf der Dopingliste stehen. Am meisten wird Kreatin genommen, gefolgt von Antibiotika, Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln aller Art. Über den Umfang, mit dem im Spitzensport alles konsumiert wird, was der Markt anbietet, kann ich mich nur wundern." Weil gerade Kreatin "mit dem Nandrolon-Problem eng zusammenhängt", hat das IOC eine weltweite Suche nach Nandrolon in Zusatznahrung gestartet. Schamasch: "Unsere Labors sind dabei, 600 Produkte zu überprüfen, die auf allen Kontinenten gekauft worden sind." Auch dem Wachstumshormon HGH will das IOC endlich zu Leibe rücken: "Wir haben einen Forschungsauftrag für zwei Jahre an die Uni München vergeben, die dafür 425.000 US-Dollar erhält. Der Vertrag ist unterzeichnet." Damit kann das von Prof. Christian Strasburger entwickelte Verfahren verfeinert werden. Noch vor Sydney hatte das IOC die Methode abgelehnt, nun ist man umgeschwenkt. Schamasch: "Wir hoffen schon bis Jahresende auf erste Zwischenergebnisse." Auch der "Asthma-Flut" von Spitzenathleten will das IOC einen Riegel vorschieben. Schamasch: "In Salt Lake City reicht keinem Olympiastarter mehr ein Attest seines Hausarztes. Wir verlangen die detaillierten ärztlichen Unterlagen und werden zumindest teilweise den Sportler noch einmal untersuchen, bevor er Startrecht erhält." Line element 10.7. Erfolgreiche SVL Masters an den European Masters Championships 2001: Je zweimal Gold für die SV Limmat Masters Nadia Krüger und George Miler an den VIII. European Championships 2001 auf Palma de Mallorca. In 4.40.65 gewann Nadia Krüger in der Alterskategorie 30-34 Jahre, Gold über 400m Freistil. Über 5000m Freistil holte sie sich in 56.24.1 die zweite Goldmedaille. George Miler gewann ebenfalls in der Alterskategorie 30-34 Jahre jeweils Gold über 50m und 100m Brust. Über 50m Brust schwamm er dabei 31.05 und über 100m Brust 1.08.76.ort, anläßlich der Unterzeichnung eines entsprechenden Kooperationsvertrages in Athen. Während der Olympischen Sommerspiele 2004 sollen in dem Center täglich rund 180 und insgesamt etwa 3500 Blut- und Urin-Analysen durchgeführt werden, 650 weitere bei den Paralympics. Line element 9.7. Resultate Swiss Open in Synchronized Swimming (5.-8.7.): Solo: 1. May (USA) 97,910. 2. Hu (China) 93,341. 3. Luker (Ka) 93,203. - Duett: 1. Davenport/Davenport (Ka) 93,894. 2. Hu/Jin (China) 93,566. 3. Hofer/Nott (USA) 92,079. - Mannschaften: 1. China 95,617. 2. Kanada 94,413. 3. USA 93,006. 4. Mexiko 91,850. 5. Schweiz 90,584. - Mannschaften Kombination: 1. Kanada 95,333. 2. China 94,867. 3. Schweiz 91,200. - National. Solo: 1. Schmid (Limmatnixen Zürich) 90,401. 2. Brunner (Limmatnixen) 88,769. 3. Rüfenacht (SC Solothurn) 84,083. - Duett: 1. Schmid/Rüegg/Brunner (Limmatnixen) 91,343. 2. Olejnikowa/Blasimann (Limmatnixen) 81,890. 3. Kersting/Menge/Mäder (Flös Buchs) 81,516. - Mannschaften: 1. Limmat-Nixen Zürich 82,647. 2. Flös Buchs 80,330. 3. Lausanne-Natation 78,183.

Wasserball Frauen, Nationalliga A. Playoff-Final (Best of 5) 2. Spiel: Basel - Zürich 3:4. Stand: 1:1. - 3. Spiel heute Montag in Zürich.

Resultate:
Caribbean & Central American Swimming Championships, Santo Domingo, Dominican Republic, 3.-8.7.2001
European Junior Championships, Malta, 7.-10.7.2001

Masters Europameisterschaften: Die Luzernerin Olga Krejci mit Europarekord: Olga Krejci übertraf Jane Ashers alten ER von 34.47 in der Altersklasse 60-69 über 50 m Freistil aus dem Jahr 1996 mit ausgezeichneten 33.83. Line element 8.7. Resultate Swiss Open in Synchronized Swimming (5.-8.7.): [Excel-Dokumente]
Free Routine Combination
Final Result Duet
Final Result free Duet

Bellinzona - Internationales Meeting del Castello. Männer. 50 m Delfin: 1. Novy (Uster) 26,15. - 200 m Lagen: 1. Gabrilo (Agno) 2:09,41. - Frauen. 200 m Crawl: 1. Zahnd (Genf) 2:05,89. - 400 m Crawl: 1. Zahnd 4:25,18. - 200 m Brust: 1. Pedretti (Chur) 2:45,00. - 50 m Rücken: 1. Gabrilo (Agno) 31,86. - 200 m Rücken: 1. Gabrilo 2:22,75. - 50 m Delfin: 1. Zahnd 30,58. - 200 m Lagen: 1. Gabrilo 2:26,44.

Neue Links:

Line element 7.7. Resultate Swiss Open in Synchronized Swimming (5.-8.7.): [Excel-Dokumente]
Final Result Team
Free Team
Final Result Solo
Free Solo

Resultate Swiss Open in Synchronized Swimming (5.-8.7.): Solo: 1. May (USA) 97,000. 2. Hu (China) 92,733. 3. Luker (Ka) 92,467. Ferner: 5. Schmid (Limmat-Nixen ZH) 89,533. 7. Brunner (Limmat-Nixen) 88,467. 9. Rüfenacht (Solothurn) 83,867. - Duett: 1. Zhao/Hu (China) 94,533. 2. Luker/Davenport (Ka) 94,067. 3. Bowen/Hofer (USA) 92,400. Ferner: 5. Blasimann/Eggenberger (Sz) 90,800. 7. Suter/Dürst (Limmat-Nixen ZH) 79,267. 8. Kersting/Mäder (Flös Buchs) 77,600. 9. Rothen/Pittet (Lausanne Natation) 76,667. 10. Erard/Charbonney (Synchro Genf) 73,933.

Wasserball Frauen, Nationalliga A. Playoff-Final (Best of 5) 1. Spiel: Zürich - Basel 4:5 n.V. - Zweites Spiel am Sonntag in Basel.

Bellinzona: Int. Meeting del Castello, Vorläufe. Männer. 50 m Rücken: 1. Winkler (D) 27,92. 2. Artiglia (It) 28,66. - 50 m Delfin: 1. Novy (Uster) 25,84. 2. Hogg (Gb) 26,63. - Frauen. 50 m Crawl: 1. Lambert (Gb) 27,70. 2. Zahnd (Genf) 28,14. - 800 m Crawl: 1. Rigamonti (Atlantide) 9:08,97. 2. Strasser (Atlantide) 9:09,31. - 50 m Rücken: 1. Lambert 31,22. 2. Gabrilo (Atlantide) 32,20. 3. Reuter (SV Limmat) 32,46. - 50 m Delfin: 1. Czaplicki (Atlantide) 30,01. 2. Zahnd 30,63. 3. Fallet (Neuchâtel) 30,79. 4. Pedretti (Chur) 30,99. - 200 m Lagen: 1. Zahnd 2:26,47. 2. Steffen (Baar) 2:27,08.

Resultate:
Jugendeuropameisterschaften, Malta, 5.-10.7.2001
Chilenische Wintermeisterschaften, Santiago, 2.-7.7.2001 Line element 6.7. Jugendeuropameisterschaften in Malta: Flori Lang (SV Limmat) gewann über 50m Rücken Bronze. Mit 26.84 verfehlte er seinen eigenen Schweizerrekord um 4 Hundertstel. rgen - Kreuzlingen.

Michael Klim verletzt sich beim Basketball. Dem 23-jährigen australischen Schwimm-Weltrekordler Michael Klim ist ein Abstecher zum Basketball nicht gut bekommen. Er zog sich in einem Trainingsspiel eine Knöchelverletzung zu und muss sein Vorbereitungsprogramm auf die WM unterbrechen. Klims Start bei den Titelkämpfen ist allerdings nicht gefährdet. Der australische Nationaltrainer Don Talbot gab Entwarnung: "Die Ärzte sagen, dass er in Japan dabei ist." Auch Klims Manager Rob Woodhouse sieht die WM-Teilnahme nicht gefährdet: "Er wird täglich behandelt. Das ist nur ein kleiner Rückschlag." Bei der WM in Fukuoka wird er über 50 Meter und 100 Meter Delfin starten. Für die Freistil-Wettbewerbe hatte sich Klim nicht qualifiziert.

Resultate:
Schwedische Meisterschaften, Sunsvall, 26.6.-1.7.2001 Line element 4.7. European Masters Championships in Palma de Mallorca: 3724 SchwimmerInnen aus 31 Ländern nehmen daran teil. Am ersten Tag fielen bereits 16 Europa- und 4 Weltrekorde. Am 5-km-Openwater vom Sonntag werden 451 SchwimmerInnen teilnehmen.

Yasuko Tajima (20), Silbermedaillengewinnerin über 400 Lagen in Sydney zieht sich nach einer längeren Pause endgültig vom Wettkampfsport zurück. Ihre Zeit von 4:35.96 ist die drittschnellste Lagenzeit, die je geschwommen wurde (WR Klochkova, 4:33.59, ebenfalls in Sydney und Chen Yan 4:34.79, 1997). Line element 3.7. Resultate:
Dänische Meisterschaften, Gladsaxe, 27.6.-1.7.2001

FINA DIVING GRAND PRIX-Wertung 2001: Schlussrangierung nach 10 von 10 Meetings

26th Swiss Open in Synchronized Swimming: Diese Woche finden im Hallenbad von St-Maurice/VS vom 5.- 8. Juli die 26th Swiss Open in Synchronized Swimming statt. Folgende Nationen sind angemeldet: Belgium (LigueFrancophone), Canada, China, Egypt, Germany, Luxembourg, The Netherlands, Mexico, San Marino, Spain, Sweden, USA, Swiss National Team (WM-Fukuoka-Team) und zehn Schweizer Vereine
Attached: Programme Swiss Open 2001. [Programme Swiss Open 2001 (Word)]

Wasserball Playoff-Halbfinals, (Best of 5). 3. Spiel: Horgen - Basel 6:5. Stand 2:1. Kreuzlingen - Schaffhausen 12:9. Stand 2:1. Line element 2.7. Resultate:
Russische Meisterschaften, Moskau, 27.6.-1.7.2001
Finnische Meisterschaften, Espoo, 28.6.-1.7.2001
Estische Meisterschaften, Tallinn, 28.6.-1.7.2001

WJB 100 Rücken durch Natalie Coughlin mit 1:01.27 (vorher 1:01.28, Mai Nakamura, April 01). Weitere gute Zeiten am Santa Clara International Swim Meeet.

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Juni 2001

Line element 30.6. Sweetenham gibt für Foster und Andere grünes Licht: Foster war vom britischen Schwimm-Verband (ASA) zunächst lediglich über die 50 Meter Delfin, nicht aber für den Freistilsprint nominiert worden. Nach dem Protest des 31-Jährigen hatte er Verband in London ein Schiedsgericht ein, das heute für Foster entschied. Bei den schottischen Meisterschaften in Glasgow, dem insgesamt vierten Qualifikations-Meeting für die britischen Schwimmer, hatte Foster nur 22,34 Sekunden erzielt. In Sheffield hatte er zuvor beim Eintauchen seine Schwimmbrille verloren. Und als er in einem zusätzlichen Rennen in 22,13 Sekunden nur 16 Hundertstselsekunden über seinem eigenen Landesrekord geblieben war, verweigerte Direktor Bill Sweetenham die Anerkennung, weil die Zeit nicht unter Wettkampfbedingungen erzielt worden sei. Heute gab Sweetenham seinen Widerstand aber auf. Foster, bei den Olympischen Spielen in Sydney Siebter des Finales über 50 Meter Freistil, wurde ebenso nominiert wie die Delfin-Schwimmer James Hickman und Stephen Parry sowie Karen Pickering, womit sich das britische Aufgebot für die WM auf 30 Aktive vergrössert.

Resultate:
Santa Clara International Swim Meeet, 29.6.-1.7.2001
7. Jugend-Mitteleerpokal, Tunis, 29.6.-1.7.2001

LEN vergibt Austragungsorte:

  • European Water Polo "B" Championships 2002 in Prag
  • European Synchro "B" Cup 2002 in Polen (Poznan oder Krakow).
  • European Short Course Swimming Championships 2002 in Montpellier (F)
  • European Junior Swimming and Diving Championships 2003 in Glasgow (GB)
  • European Masters Championships 2003 in Millau (F). Synchronschwimmen kann leider noch nicht ins Programm integriert werden. Das Wasserballturnier wird wie 2001 separat ausgetragen.
Wasserball, Playoff-Halbfinals, (Best of 5). 2. Runde: SV Beider Basel - Horgen 10:8 (Stand: 1:1). Schaffhausen - Kreuzlingen 6:5 (Stand: 1:1). Line element 29.6. Sludnow durchbricht die Schallmauer: Heute hat der Russe Roman Sludnow den Weltrekord über 100 m Brust nochmals auf sensationelle 59.97 gesteigert. Sludnow ist damit der erste Schwimmer weltweit, der die Schallmauer von einer Minute durchbrach. Der Olympiadritte hatte bei den russischen Meisterschaften schon gestern in 1:00.26 WR erzielt. Für die Weltmeisterschaften in Fukuoka (16. bis 29. Juli) gilt Sludnow damit engültig als grosser Titelfavorit.

WR 100 m Brust: Der Olympiadritte Roman Sludnow verbesserte bei den russischen Schwimmmeisterschaften die Bestzeit auf 1:00,26 und blieb damit drei Hundertstel unter der Zeit von Ed Moses, die der Amerikaner bei den US-Trials im März in Austin erzielte hatte. Sludnow wiederholte sein Kunststück aus dem Vorjahr, als er ebenfalls bei den russischen Meisterschaften den Weltrekord auf 1:00,36 verbessert hatte. Entwicklung des WR:
1:05.68 John Hencken (US) 29.8.72
1:05.13 Nobutaka Taguchi (J) 29.8.72
1:04.94 Taguchi 30.8.72
1:04.35 Hencken 4.9.73
1:04.02 Hencken 4.9.73
1:03.88 Hencken 31.8.74
1:03.62 Hencken 19.7.76
1:03.11 Hencken 20.7.76
1:02.86 Gerald Moerken (D) 17.8.77
1:02.62 Steve Lundquist (US) 19.7.82
1:02.53 Lundquist 21.8.82
1:02.34 Lundquist 6.8.83
1:02.28 Lundquist 17.8.83
1:02.13 John Moffet (US) 25.6.84
1:01.65 Lundquist 29.7.84
1:01.49 Adrian Moorhouse (GB) 15.8.89
1:01.49 Moorhouse 25.1.90
1:01.49 Moorhouse 26.7.90
1:01.49 Norbert Rozsa (H) 7.1.91
1:01.45 Rozsa 7.1.91
1:01.45 Vasily Ivanov (Sov) 11.6.91
1:01.29 Rozsa 20.8.91
1:00.95 Karoly Guttler (H) 3.8.93
1:00.60 Frederik Deburghgraeve B) 20.7.96
1:00.36 Roman Sludnov (R) 15.6.00
1:00.29 Ed Moses (US) 28.3.01
1:00.26 Sludnov 28.6.01

Wasserspringen: Resultate
FINA Grand Prix Bozen, 26.-28.6.2001
Kanadische Sommermeisterschaften, Quebec City, 28.6.-1.7.2001

Der schwedische Schwimmstar Therese Alshammar muss um die Teilnahme an den Schwimm-Weltmeisterschaften im japanischen Fukuoka (16. bis 29. Juli) bangen. Die Olympiazweite über 50 und 100 Meter Freistil von Sydney wurde am Mittwoch mit dem Verdacht auf eine akute Blinddarmentzündung in ein Krankenhaus eingeliefert. "Wir hoffen, dass es nur eine Blasenentzündung ist, aber es könnte auch eine Appendizitis sein. Im schlimmsten Fall verpasst sie die WM", sagte ihr Vereinstrainer Bosse Westegren. Bis Anfang des Jahres hatte die 23-Jährige gemeinsam mit der Hamburgerin Sandra Völker in der Trainingsgruppe von Dirk Lange trainiert. Nach Auseinandersetzungen mit dem Coach trainierte Alshammar zuletzt in GroSSbritannien und in den USA.

Das Schreckgespenst der genmanipuluerten SportlerInnen rückt näher: Der Leiter des Doping-Kontrolllabors in Kreischa, Klaus Müller, erwartet die Manipulation menschlichen Erbgutes zur Leistungssteigerung frühestens in einem Jahr. "Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass es in einem Jahr kommt, aber vielleicht auch erst in fünf Jahren", erklärte der Wissenschaftler. MaSSnahmen zur Verhinderung von Gen-Doping und dessen Aufdeckung sind indes bereits weit fortgeschritten: "Es ist nicht so, dass wir immer hinterherhinken. Gen-Doping gibt es nach unserer Einschätzung noch nicht. Deswegen haben wir eine Art Vorwärtsverteidigung auf dem Gebiet, weil das sicher kommen wird", berichtete Müller. Bislang ist die Veränderung des Erbgutes nicht auf der Dopingliste. Allerdings existiert schon ein fertiger Text, der in der Rubrik "verbotene Methoden" neben Blutdoping, Verabreichung künstlicher Sauerstoff-Träger und jegliche Manipulation des Urins als Punkt vier eingefügt wird. Müller: "Gen-Doping ist in absehbarer Zeit definitiv verboten." Für die weitere Erforschung der erwarteten Entwicklung stehen den Wissenschaftlern aus dem Fonds der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) voraussichtlich 1,5 Millionen Dollar (rund 1,74 Millionen Euro/3,41 Millionen Mark) zur Verfügung. Für Müller ein Beleg dafür, dass vom Gen-Doping eine reale Gefahr für den Sport ausgehen kann. "Wir nehmen es ernst. Was für therapeutische Zwecke möglich ist, wird alsbald auch missbraucht", sagte er. Anwendung könnte die Methode vornehmlich bei Blutbildung finden, um mehr körpereigenes Erythropoietin (EPO) zu erzeugen. Dies wäre dann im Gegensatz zum künstlich hergestellten EPO nicht mehr nachweisbar. Eine zweite Einsatzmöglichkeit wäre die Förderung des Muskelwachstums. Voraussetzung für Genmanipulation im Sport ist die Erbgut-Veränderung zu medizinischen Zwecken, um Erbkrankheiten behandeln zu können. Davon aber scheint die Wissenschaft noch weit entfernt. "Die Erwartungen haben die Erfolge bei weitem übertroffen. Es gibt nicht eine einzige erfolgreiche Methode zur Krankheitsbehandlung", urteilte Müller. Zudem stellte er möglichen Betrügern mit Gen-Doping eine schnelle Überführung in Aussicht: "Es lässt sich nichts so empfindlich nachweisen wie eine Genmanipulation. Wenn man weiSS, was verändert worden sein muss, weil eine bestimmte Wirkung erzielt wurde, kann das mit einer DNA-Analyse nachgewiesen werden." Line element 28.6. Australiens Spitzentrainer Don Talbot (68) kündigt an kürzer zu treten. Nach der WM wolle er sich von der vordersten Front zurückziehen und dem Verband noch als Supervisor zu Verfügung stehen, kündigte er am Montag in einem Interview an. Talbot war Olympiatrainer 1956 und Nationaltrainer von 1958 bis 1972. Dann war er lange Jahre in erfolgreich Kanada tätig, bevor er 1989 wieder nach Australien zurückgeholt wurde. Der Verbandpräsident John Dewitt sagte, er würde es sehr bedauern Don Talbot zu verlieren.

Wasserball NLA. Playoff-Halbfinals (best of 5): Horgen Basel 13:7 (Stand 1:0). Kreuzlingen - Schaffhausen 11:5 (1:0).

USA führen Anti-Dopingpässe ein. Die US-Anti-Doping-Agentur (USADA) will auf Druck der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) noch in diesem Jahr für ihre Athleten so genannte Anti-Dopingpässe einführen. Allerdings soll das vorerst auf freiwilliger Basis geschehen, wie aus Kreisen der USADA in Colorado Springs verlautete. USADA-Offizielle hatten sich zu Wochenbeginn mit dem ehemaligen norwegischen Weltklasse-Eisschnellläufer und jetzigen WADA-Vertreter Johann Olav Koss zur Beratung getroffen. Dabei legte Koss den Amerikanern ans Herz, dass sie einen Anti-Dopingpass einführen sollten, um der Welt zu zeigen, dass sie nichts zu verbergen haben. Die USADA hofft, dass sich trotz Freiwilligkeit alle der etwa 300 Sportler, die zur Olympia-Mannschaft für die Winterspiele im nächsten Jahr in Salt Lake City gehören werden, mit einem entsprechenden Pass ausrüsten. Ähnliche Initiativen laufen derzeit in Südafrika, Australien, China, Kanada und Finnland. Line element

Neue Gesichter in den Wasserball-Play-offs: Fortschritte in Schaffhausen und Basel. Die erfolgreichen Zeiten liegen weit zurück: 1985 beendeten die Wasserballer des Schwimmklubs Schaffhausen die nationale Meisterschaft auf dem dritten Platz, demselben wie zweimal zuvor. Danach aber ging es lange nur abwärts. "Wir haben in der Arbeit mit dem Nachwuchs ein paar Jahre geschlafen", sagt Heinz Macher, ehemaliger Internationaler und derzeit Trainer der ersten Mannschaft. Erst nach der Relegation in die 1. Liga besann man sich auf die jungen Spieler, und nach dem 1998 rechtzeitig zum 100-Jahr-Jubiläum der Vereinsgründung realisierten Aufstieg in die höchste Spielklasse stehen die Munotstädter heuer wieder in den Play-offs. Die Mannschaft wurde über den Winter gezielt verstärkt, aus Zürich Patrick Siegfried und Torwart Lorik Luzhnica, aus Thun Pascal Müller zugezogen. Zudem kann Trainer Macher mit Hajos und Varga auf starke ungarische Feldspieler zurückgreifen (in den vorangehenden Saisons war einer der beiden Ausländerposten jeweils mit einem Torwart besetzt gewesen). Die Kosten für die Ungarn können mit den Einnahmen aus dem Sponsoring gedeckt werden. Zum Erfolg verholfen hat auch das verschärfte Training, glaubt Macher, der 27 Freundschaftsspiele in die Saisonvorbereitung aufgenommen hat. Unter seinem Vorgänger Cservenjak wurden im Winter nur rund zehn Partien ausgetragen. Macher setzt auf eine Zonen-Verteidigung, wobei dem schwächsten Spieler des Gegners gewisse Freiheiten gewährt werden. Mit dieser Taktik hat Schaffhausen in der Qualifikationsrunde alle Mannschaften mit Ausnahme von Horgen mindestens einmal bezwungen. In den Halbfinals, die am Mittwoch beginnen, will Macher Kreuzlingen mit einem Spielsystem überraschen, das schon in der Vorbereitung auf die Saison eingeübt, in der Meisterschaft bisher aber noch nicht angewendet wurde. Erstmals seit 1996 hat auch die Equipe des SV Basel, Schweizer Meister von 1994, wieder die Play-offs erreicht. Der Fortschritt am Rheinknie ist ebenfalls auf erfolgreiche Nachwuchsarbeit zurückzuführen. Zwei Spieler von Trainer Istvan Pinter, der ausserdem die Ausbildung der Talente leitet, gehören dem Kader der U-18-Nationalmannschaft an. Zum ersten Mal in seiner bald 20-jährigen Karriere hätten bei den Baslern mehr als 13 valable Spieler (so viele dürfen auf dem Matchblatt aufgeführt werden) zur Verfügung gestanden, sagt der Routinier Markus Prinzen, der schon im 94er-Meisterteam stand. skl. [Neue Zürcher Zeitung, Ressort Sport, 27. Juni 2001, Nr.146, Seite 55]

Weltbestenlisten (50 m) nachgeführt.

Foster (31) kann in Fukuoka nicht über 50 m Freistil starten, teilte British Swimming (ASA) mit. Kurzbahn-Weltmeister Mark Foster will nun sein Startrecht erzwingen. Er wurde vom ASA lediglich über die 50 Meter Delfin nominiert. Nach dem Protest richtete der Verband in London inzwischen ein Schiedsgericht ein, das den "Fall Foster" in den nächsten Tagen lösen soll. "Wir wollen eine schnelle Entscheidung, und wir hoffen, dass sich Mark Foster einverstanden erklären kann", sagte ASA-Pressechefin Dee McIntosh. Bei den schottischen Meisterschaften in Glasgow, dem insgesamt vierten Qualifikations-Meeting für die britischen Schwimmer, erzielte Foster 22,34 Sekunden. In Sheffield hatte Foster zuvor beim Eintauchen seine Schwimmbrille verloren. Und als er in einem zusätzlichen Einzelrennen in 22,13 Sekunden nur 16 Hundertstselsekunden über seinem eigenen Landesrekord geblieben war, verweigerte Chefcoach Bill Sweetenham die Anerkennung, weil die Zeit nicht unter Wettkampfbedingungen erzielt worden sei. Sweetenham: "Ich mache keine Ausnahmen" Foster, bei den Olympischen Spielen in Sydney Siebter des Finales über 50 Meter Freistil, akzeptierte das Votum nicht. Auch James Hickman und Stephen Parry fanden keine Gnade. Sweetenham: "Es gab vier Qualifikationswettbewerbe, und alle drei haben diese Wettbewerbe nicht nutzen können. Ich mache keine Ausnahmen und ich nehme keine Rücksichten auf Namen. Mark ist natürlich enttäuscht, aber er weiss selbst, dass ich den Zeitlauf nicht anerkennen kann." Insgesamt wurden in England 27 Aktive für die Titelkämpfe in Japan selektiert. Line element 26.6. Resultate Wasserspringen:
FINA Diving Grand Prix Swedish Cup, 21.6.2001

Hickman und Parry verpassen WM-Qualifikation - Foster immer noch auf der Schwebe: Kurzbahnweltmeister James Hickman und Olympiafinalist Steve Parry sind nicht im britischen WM-Team. Hickman schwamm an den schottischen Meisterschaften 100 m Delfin in 54.14 - weit entfernt von der Limitezeit von 52.91. Über 200 m Delfin schafften beide die Limite (1:57.49) auch nicht (Hickman 1:58.53, Parry 1:59.28). Mark Foster weiss immer noch nicht, ob er in Fukuoka über 50 m Freistil startet. Am Freitag schwamm er in Glasgow 22.43, 0.02 Sekunden über der von Chefcoach Sweetenham per Ende 2000 gesetzten Qualifikationslimite. Foster kann an der WM wenigestens über 50 m Delfin schwimmen. In Sheffield schwamm er im Mai - nach Sweetenham zu spät - in einem Zusatzrennen die 50 m in 22.13 neuen britischen Rekord - obwohl es ihm die ausgeliehene Schwimmbrille vom Kopf gezogen hatte. Line element 25.6. Wasserball-EM: Jugoslawien hat sich nach dem 8:5 (0:2, 4:0, 2:1, 2:2)-Finalsieg über Italien zum Titelträger Nummer 25 gemacht, Rekord-Olympiasieger und Titelverteidiger Ungarn hat bei der Europameisterschaft in Budapest den dritten Rang belegt. Die Jugoslawen waren damit die einzige Mannschaft in Ungarn, die in allen EM-Begegnungen der 25. Titelkämpfe unbesiegt blieb.

Wasserspringen:
18. Jugendländerkampf im Kunst- und Turmspringen, Waldkraiburg, 22.-24.6.2001
Deutsche Meisterschaften im Kunst- und Turmspringen, Leipzig, 14.-17.6.2001 in Leipzig
Deutsche A/B-Meisterschaften, Berlin, 31.5.-1.6.2001 Line element 24.6. Resultate von SVL-SchwimmerInnen: Regionalmeisterschaften RZO, Wettingen Line element 24.6. Wasserball-EM: Der Rekord-Olympiasieger und Titelverteidiger Ungarn ist Dritter geworden. Gegen Kroatien kamen die Gastgeber in einer Wiederauflage des Finales von 1999 in Florenz zu einem 12:9 (3:1, 5:4, 4:3, 0:1)-Erfolg. Vor erneut 7000 begeisterten Zuschauern war Peter Biros mit drei Treffern erfolgreichster Spieler. In der Nationalmannschaft Ungarns, die insgesamt zwölf Mal Europameister war, spielt kein Spieler des amtierenden Meisters Honved.

Resultate:
Scottish National Open & Youth Championships, Glasgow, 22.-24.6.2001

Wasserball-EM: Ungarns Wasserballerinnen sind neuer Europameister. Der Weltmeister von 1994 entthronte am Samstag vor 4000 Zuschauern im Alfred-Hajos-Stadion von Budapest Titelverteidiger und Welt-Champion Italien mit 10:8 (2:1, 3:1, 3:4, 2:2). Für das gastgebende Team war es nach 1991 in Athen der zweite EM-Titel. Agnes Primasz (3) sowie Aniko Pelle und Agnes Valkay (beide 2) waren für Ungarn erfolgreichste Werferinnen. Italien hatte zuletzt drei Mal hintereinander EM-Gold gewonnen. Dritter wurde Russland (8:5 gegen Griechenland). Deutschland war Siebter geworden und hatte damit die WM-Qualifikation verpasst. Bei den Männern kommt es am (morgigen) Sonntag zum Finale zwischen dem WM-Dritten Jugoslawien und Italien (18.00 Uhr). Davor bestreiten der amtierende EM-Zweite Kroatien und der entthronte Titelverteidiger Ungarn die Begegnung um Bronze (16.00 Uhr). Line element 23.6. Der Limmatler Sven Riederer wurde Triathlon Junioren-Europameister. Im ersten Finalrennen an der Triathlon EM in Karlstad gewann der Zürcher Junior Sven Riederer überraschend die Goldmedaille. Riederer kam mit der Spitzengruppe aus dem Wasser, und versuchte bereits zu Beginn des Radrennens auszureissen. Im dritten und letzten Anstieg konnte sich der 20-jährige mit 3 Konkurrenten absetzen, die er auf den weiteren 4 km auch noch abschütteln konnte. Trotz eines schlechten Wechsels stürmte der EM-Zwölfte des Vorjahres gemeinsam mit Sylvain Sudirie (Fr) auf die Laufstrecke. Zunächst übernahm Riederer alleine die Spitze mit bis zu 20 m Vorsprung, dann konnte der Franzose aufschliessen. Auf dem letzten Kilometer setzte sich Riederer, der vor einer Woche seine Metallbauerlehre abgeschlossen hatte entscheidend ab und gewann mit drei Sekunden Vorsprung vor Sylvain Sudirie und Peter Coes (Bel). "Ich glaub's nicht", waren seine ersten Worte im Ziel, als im seine Eltern und die weiteren Schweizer Athleten überglücklich gratulierten. "Ich habe mir einen Rang unter den ersten 5 als Ziel gesetzt, der Traum war eine Medaille zu gewinnen" sagte Riederer. "Erst 300 m vor dem Ziel glaubte ich an den Sieg, ich bin sehr überrascht, das Rennen ist mir gar nicht mal so schnell gewesen. Karlsbad, Triathlon EM,Junioren: 750 m Schwimmen/20 km Radfahren/5 km Laufen
1. Sven Riederer (Sz) 1:07:29, 2. Slyvain Sudirie (Fr) 1:07:32, 3. Peter Coes (Bel) 1:07:39, 22. Jan Pyott (Sz) 1:09:46 Line element 23.6. Wasserball-EM: Klassierungsspiele Männer. Halbfinals: Italien - Ungarn 8:7. Jugoslawien - Kroatien 8:6. - Klassierungsspiele: Um die Ränge 5 bis 8: Slowakei - Spanien 5:8. Griechenland - Russland 4:8. - Um Platz 9: Holland - Deutschland 6:8. - Um Platz 11: Rumänien - Frankreich 9:1. Line element 22.6. Startliste Meeting Internazionale del Castello, Bellinzona, 6.-8.7.2001

Wasserball-EM: Aus für Weltmeister Spanien in der Herrenkonkurrenz Titelverteidiger Italien und Gastgeber Ungarn haben sich für das Finale der Wasserballerinnen bei den Europameisterschaften in Budapest qualifiziert. Im Halbfinale gewannen die Italienerinnen souverän mit 7:1. Dagegen mussten die Wasserballerinnen aus Ungarn hart kämpfen, um Russland mit 7:6 zu bezwingen. Das Spiel um die Bronzemedaille bestreiten ebenfalls am Samstag (16.00 Uhr) Griechenland und Russland. Jugoslawien, Kroatien und Russland im Herren-Halbfinale: Bei den Herren ist Weltmeister Spanien im Viertelfinale ausgeschieden. Die Spanier unterlagen am Donnerstag dem EM-Zweiten Kroatien mit 6:7 (0:4, 2:0, 2:2, 2:1). Dagegen erreichte Gastgeber und Olympiasieger Ungarn vor 8000 Zuschauern die Vorschlussrunde. Die Magyaren setzten sich in einer dramatischen Neuauflage des Endspiels von Sydney gegen Russland mit 10:9 (3:3, 2:1, 2:3, 3:2) durch. Der entscheidende Treffer durch Peter Biros fiel erst 1:33 Minuten vor der Schlusssirene. Ungarn trifft am Freitag (21.45 Uhr) im Halbfinale auf den Gewinner der Partie zwischen Griechenland und Italien. Kroatien muss im Kampf um den Final-Einzug (Freitag, 20.15 Uhr) gegen Jugoslawien antreten, das die Slowakei 8:7 (2:2, 2:2, 1:1,3:2) bezwang.

Wasserspringen: Spanischer Grand-Prix, Madrid, 15.-17.6.2001 Line element 21.6. Wasserball: Horgen Qualifikationssieger. Mit je 27 Punkten waren Horgen und Kreuzlingen gestern ins letzte Spiel der Qualifikationsphase gestartet, mit je 28 trennte sich das Leaderduo, nachdem die Partie 8:8 ausgegangen war. Mit einem deutlich besseren Torverhältnis sicherte sich Horgen jedoch den Qualifikationsssieg und empfängt im ersten Playoff-Halbfinalspiel (best-of-5) am 27. Juni das Viertplatziere Basel (19 Punkte) , Kreuzlingen trifft auf Schaffhausen (Platz 3, 21 Punkte)). 5. Lugano (17), 6. Ägeri (8), 7. Carouge (5). Weitere Playoff-Daten: 29.6., 2.7., 4.7., evtl. 6.7. Finals ab 11.7.

Neuer Afrikanischer Rekord über 50 m Freistil: Am letzten Tag der französischen WM-Ausscheidungen schwamm der Algerier Salim Iles (25) mit 22.59 neuen Landesrekord. Über 100 m Freistil erzielte er vorher am Vittel-Meeting in Toulouse mit 49.40 sogar neuen Afrikanischen Rekord und löschte den Alten von Jointy Skinner, Südafrika aus dem Jahr 1976 aus (49.44). Skinners Zeit bedeutete Weltrekord. Er wurde von Rowdy Gaines 1981 auf 49.36 verbessert. Salim Iles trainiert mit dem französischen Verein Racing Club of France.

Resultate:
Telstra Grand Prix, Melbourne, Australien, 16.-17.6.2001

Asthma-Inhalatoren: "Man hat mehr Lungenvolumen, kann mehr atmen" Glaubt man dem Olympiadritten Thomas Rupprath (Neuss), dann nehmen Sportlern Asthmamittel ein, um sich einen Leistungsvorteil zu verschaffen. Solche Asthmamittel würden die Lungen- und Bronchienfunktion erweitern, meinte der 24 Jahre alte deutsche Rekordschwimmer über 50 und 100 Meter Delfin am Mittwoch im DSF. "Man hat mehr Lungenvolumen, kann mehr atmen. Dies bringt natürlich 10 bis 15 Minuten vor dem Start, wenn man ein solches Medikament einnimmt, schon einen Vorteil. Man hat mehr Sauerstoffzufuhr und man kann die Strecke besser durchschwimmen, als wenn man es nicht machen würde." Auf die Frage, ob sich die Athleten ein solches Mittel verschreiben lassen würden, um einen Vorteil zu haben, meinte der selbst unter Asthmaproblemen leidende Rupprath: "Ich denke schon. Einige werden dies bestimmt machen. In jeder Sportart ist es so, dass gedopt wird oder etwas gemacht wird, um an der Spitze zu sein." In der letzten Zeit war bekannt geworden, dass bis zu 80 Prozent aller Spitzensportler, darunter auch der ehemalige Tour-Sieger Jan Ullrich, wegen asthmatischer Probleme Rezepte über kortisonhaltige Medikamente erhalten, die auf der Doping-Liste stehen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte bereits vor Monaten angekündigt, die Bestimmungen würden in diesem Punkt deutlich verschärft [Info über Inhalatoren].

HGH-Test bald einsatzbereit? Die Anti-Doping-Weltagentur Wada gibt weitere 1,7 Millionen Dollar für ein australisches Forschungsprojekt freigegeben, mit dem die Nachweisbarkeit des Wachstumshormons HGH endgültig gelingen soll. Das bestätigte Australiens Sportministerin Jackie Kelly in Sydney. Insgesamt setzt die Wada mehr als fünf Millionen Dollar für Forschungsprojekte ein. Um die Forschungsförderung bewarben sich 40 Wissenschaftler aus 17 Ländern. Dem Münchner Genetiker Dr. Christian Strasburger war als erstem die Unterscheidung von körperproduziertem und synthetisch hergestelltem HGH gelungen. "Das Doping mit HGH ist ein Riesenproblem. Ein Überschuss an Wachstumshormonen über lange Zeit kann zum Tod durch Herzversagen und zur Bildung von Darmkrebs führen", hatte Strasburger zuletzt in einem Interview erklärt. Ein höhere Hemmschwelle angesichts der Nebenwirkungen bei den Athleten sieht der Genetiker aber nicht. "Ich fürchte, dass das die Sportler in keinster Weise abschreckt", erklärte Strasburger. HGH gilt wegen seiner angeblichen Nicht-Nachweisbarkeit bisher als der Renner auf dem Dopingmarkt. Strasburger waren vom IOC 460.000 Dollar zur Entwicklung eines gerichtsfesten Nachweisverfahrens von HGH zugesagt worden. Line element 20.6. Der Markt der Fitness-Magazine und -zeitschriften: Lesend fit fürs Leben. Im hart umstrittenen Markt der Fitness-Magazine mixen - nach Namensänderungen - auch zwei Schweizer Produkte mit: "Fit for Life" und "Inform". Die Coopzeitung nahm die Branchenleader unter die Lupe.

Europameisterschaften Wasserball, Budapest, Vorrunde: Gruppe A: Rumänien - Spanien 5:6. Ungarn - Holland 10:7. Italien - Jugoslawien 8:9. - Rangliste (je 5 Spiele): 1. Jugoslawien 10. 2. Ungarn 8. 3. Spanien 6. 4. Italien 4. 5. Holland 1. 6. Rumänien 1. - Gruppe B: Russland - Slowakei 12:8. Frankreich - Griechenland 9:10. Deutschland - Kroatien 5:5. - Rangliste (je 5 Spiele): 1. Griechenland 9. 2. Russland 6. 3. Kroatien 6. 4. Slowakei 5. 5. Deutschland 4. 6. Frankreich 0. - Frauen. Viertelfinals: Russland - Spanien 11:5. Holland - Griechenland 5:7.

Paralympics vorerst bis 2010 gesichert: Das Internationale Olympische Komitee und das Internationale Paralympics-Komitee haben in Lausanne einen Vertrag über die weitere Organisation der Paralympics unterzeichnet. Das Abkommen gilt für 2008 und 2010 und garantiert, dass die Spiele für behinderte Sportler immer kurz nach den Olympischen Spielen auf den gleichen Sportanlagen stattfinden.

Olympischer Orden für Egerszegi: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird beim Olympischen Tag am 23. Juni in Lausanne zehn herausragende Sportler mit dem Olympischen Orden auszeichnen. Wie das IOC am Dienstag mitteilte, geht die Ehrung an die Olympiasieger Myriam Bedard (Kanada/Biathlon), David Douillet (Frankreich/Judo), Krisztina Egerszegi (Ungarn/Schwimmen), Cathy Freeman (Australien/Leichtathletik), Kazuyoshi Funaki (Japan/Skispringen), Haile Gebrselassie (Äthiopien/Leichtathletik), Alexander Karelin (Russland/Ringen), Marco Marin (Italien/Fechten), Naim Suleymanoglu (Türkei/Gewichtheben) und Pirmin Zurbriggen (Schweiz/Ski alpin). Der Olympische Orden wird an Personen vergeben, die das olympische Ideal in besonderer Weise verkörpern. Line element 19.6. Resultate von SVL-SchwimmerInnen: Mare Nostrum, World Cup, Monte Carlo und Baarer Meeting Line element 19.6. Aufgebot des Schweizerischen Schwimmverbandes für die WM:
Christoph Bühler (SK Langenthal); Agata Czaplicki (Atlantide); Dominique Diezi (SC Uster); Ivana Gabrilo (Atlantide); Philipp Gilgen (SV beider Basel); Lorenz Liechti (SC Uster); Remo Lütolf (SC Uster); Karel Novy (SC Uster); Yves Platel (Genève-Natation); Flavia Rigamonti (Atlantide); Carmela Schlegel (SV Limmat); Chantal Strasser (Atlantide); Nicole Zahnd (Genève-Natation) - Open Water Swimming: Adrian Andermatt (SC Uster); Hanna Miluska (SV beider Basel); Denise Schrader (SV Baar) - Betreuer: Ewen Cameron (Arzt und Delegationsleiter); Pierre-André Weber (Head Coach); Gerard Moerland (Coach Swimming); Elena Nembrini (Coach Open Water Swimming); Christophe Pellandini (Coach Swimming); Stephane Coulet (Physiotherapeut); Patrick B. Krämer (Medien)

Resultate:
19th International Meeting of Porto, 16.-17.6.2001
Golden Bear 2001, Zagreb, 16.-17.6.2001
Vittel Cup - Dunkerque, 9.-10.6.2001
Vittel Cup - Deauville, 9.-10.6.2001
9th Games of the Small States of Europe, San Marino, 29.5.-2.6.2001

Europameisterschaften Wasserball, Budapest, Vorrunde: Männer. Gruppe A: Holland - Rumänien 6:6. Spanien - Italien 8:7. Ungarn - Jugoslawien 5:8. - Rangliste (je 4 Spiele): 1. Jugoslawien 8. 2. Ungarn 6. 3. Italien 4 (+5). 4. Spanien 4 (+1). 5. Holland 1 (-13). 6. Rumänien 1 (-18). - Gruppe B: Slowakei - Frankreich 13:8. Deutschland - Russland 6:9. Griechenland - Kroatien 7:7. - Rangliste (je 4 Spiele): 1. Griechenland 7. 2. Kroatien 5 (+10). 3. Slowakei 5 (0). 4. Russland 4. 5. Deutschland 3. 6. Frankreich 0. Frauen. Gruppe A: Deutschland - Griechenland 7:8. Italien - Russland 7:6. - Rangliste (je 3 Spiele): 1. Italien 6. 2. Russland 4. 3. Griechenland 2. 4. Deutschland 0. - Gruppe B: Spanien - Holland 6:7. Ungarn - Frankreich 12:3. - Rangliste (je 3 Spiele): 1. Ungarn 5 (+19). 2. Holland 5 (+9). 3. Spanien 2. 4. Frankreich 0.

Open-Water-Selektionen für Fukuoka: Hanna Miluska (SV Basel) und Denise Schrader (SV Baar) wurden wegen ihrer guten Resultate über 5 km am Europacup in Potsdam selektioniert. Adrian Andermatt (SC Uster) bestätigte in Potsdam sein gutes Resultat von der WM in Honolulu (16.). Line element 18.6. Wasserball Nationalliga A: Carouge - Horgen 8:22. Lugano - Schaffhausen 7:8. Basel - ägeri 13:7. Kreuzlingen - Carouge 17:6. Basel - Lugano 8:11. Horgen - ägeri 11:10. - Rangliste: 1. Horgen* 17/27 (206:118). 2. Kreuzlingen* 17/27 (208:135). 3. Schaffhausen* 17/20. 4. Basel* 18/18. 5. Lugano+ 18/17. 6. ägeri+ 17/8. 7. Carouge+ 18/5. - * im Playoff; + zusammen mit Romanshorn (NLB Ost) und Monthey oder Worb (NLB West) in Auf-/Abstiegsrunde.

Resultate:
Deutsche Meisterschaften im Kunst- und Turmspringen, Leipzig vom 14.6.-17.6.2001

Thorpe erneut mit Spitzenzeiten am Telstra Grand-Prix in Melbourne. Aber nicht nur Thorpe sondern auch Hackett und der kommende Star Craig Stevens brillierten über 800 m Freistil: 7:52.94, 7:54.87 bzw. 8:04.99. Thorpe konnte Hackett nur mit einem Sprint auf den letzten 50 Metern abhängen. Thorpe gewann somit in 2 Wochen in 4 Ländern insgesamt 8 Rennen - und mit guten Zeiten. Er war sich in Melbourne nicht zu schade, nach dem Rennen noch 1 Stunde lang Autogramme zu verteilen. Weitere Resultate: Leisel Jones 200 Brust 2:27.74, Jennifer Reilly 400 Lagen 4:46.33, Geoff Huegill 50 Delfin 24.06 vor Klim (24.38). Der nächste Telstra Grand Prix findet am 7./8. Juli in Brisbane statt.

Die Baslerin Hanna Miluska startet erfolgreich ins Langstreckenbusiness: Beim Europacup in Potsdam gewann Miluska (17) auf der EM-2002-Strecke das 5-km-Rennen im Schlussspurt mit 1:01:45.7. Denise Schrader (SV Baar) platzierte sich auf Platz 3. Schrader gewann vor 3 Wochen im spanischen Sevilla das 8-km-Rennen. Resultate
Männer 5km: 1. Francisco Cueto, ESP, 57:13.6 Minuten; 2. Jörg Hoffmann, GER, 57:18.8; 3. Christoph Wandratsch, GER, 57:20.3; ferner 9. Martin Weiss, SV Basel, 57:55.9; ferner 14. Adrian Andermatt, SC Uster, 59:42.4. Frauen 5km: 1. Hanna Miluska, SV Basel, 1:01:45,7 Stunden; 2. Etta van der Weijden, NED, 1:01:49.6; 3. Denise Schrader, SV Baar, 1:01:50.8; 4. Eva Novakova, CZE, 1:01:56.3; 5. Nathalie Schneider, SV Basel, 1:01:57.6; ferner 13. Nicole Weist, SC Uster, 1:02:30.4; 14. Andrea Stehlin, SC Uster, 1:02:30.9; ferner 20. Nadia Krüger, SV Limmat, 1:03:05.1 Line element 17.6. Neue Links:

Neues aus dem Mastersschwimmen: (Weltrekord Stefan Voléry, FINA-Top-Ten etc.

Thorpe mit Jet-Lag 3:44,85. - Nur einen Tag nach der Rückkehr von seiner Europa-Tour in heimatliche Gefilden konnte Australiens Dreifach-Schwimmweltrekordler Ian Thorpe seine Siegesserie ungebremst fortführen: Beim Grand-Prix-Meeting in Melbourne bezwang der Superstar am Samstag in 3:44,85 Minuten über 400 Meter Freistil seinen Landsmann Grant Hackett, den 1500-Meter-Olympiasieger. Vier Tage zuvor war der "Thorpedo" in Monte Carlo in 3:41,71 Minuten in Reichweite seines Weltrekordes (3:40,59) gekommen, erst am späten Freitagabend landete der 18-Jährige wieder in Australien. Thorpe wird sich nun zehn Tage lang in seiner Heimatstadt Sydney aufhalten, bevor er mit dem australischen Schwimm-Team in Singapur die Vorbereitung auf die eltmeisterschaften im japanischen Fukuoka (16. bis 29 Juli) aufnimmt.

Resultate:
Rumänische Meisterschaften, Pitesti, 6.-10.6.2001 Line element 16.6. 84 Millionen für Schweizer Sport. Die Sport-Toto-Gesellschaft in Basel kann dem Schweizer Sport aus dem Geschäftsjahr 2000 rund 84 Mio. Franken zur Verfügung stellen. Dies entspricht einer neuen Höchstmarke und einer Steigerung von 3 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Die Gelder fliessen einerseits an die Kantone und damit vor allem in die Sportvereine sowie andererseits an Swiss Olympic. Line element 15.6. Anabole Steroide sind weit verbreitet - auch jenseits des Leistungssports. Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage kam zu dem Ergebnis, dass jeder fünfte Freizeitsportler in Fitness-Studios Dopingpräparate, in der Regel Anabolika, konsumiert [Mehr].

Der Kanadische Schwimmer Morgan Knabe entschuldigt sich bei Domenico Fioravanti. Im Nach Sydney veröffentlichte der Corriere della Sera, das CONI (Italienisches Olympisches Komitee) habe bei 61 italienischen Medailengewinnern im Juni 2000 "astronomische" Wachstumshormonspiegel im Blut gemessen. Das CONI wertete die zuerst zrückgehaltenen Befunde als nicht signifikant - im Gegensatz zu den meisten Dopingexperten im Ausland. Fioravanti (in Sydney Gold 100 und 200 Brust) war nicht auf der Liste, im Gegensatz zu Massi Rosolino, dessen Wert 15-mal über dem Normalwert lag (Gold 200 Lagen, Silber 400 Freistil und Bronze 200 Freistil. Knabe beschuldigte Fioravanti nach den Spielen Wachstumshormone gebraucht zu haben, und er wolle ihm ins Gesicht schlagen. Knabe nahm seine Aussage jetzt zurück und entschuldigte sich sowohl bei Fioravanti als auch beim italienischen Schwimmverband. Line element 14.6. Weiterhin hervorragende Resultate am Mare Nostrum Monte Carlo: Thorpe 200 Freistil 1:45.75. Frölander 100 Delfin 52.84. Popov 50 Freistil 21.91. Klochkova mit 2:16.79 über 200 Lagen von der Chinesin Liang Shuang (2:15.42) geschlagen. Line element 13.6. Resultate:
Mare Nostrum Monte Carlo, 12.-13.6.2001 13.6. Thorpe gewinnt mit 16 Sekunden Vorsprung über 400 Freistil: Mit einer Vorstellung der Extraklasse wartete Ian Thorpe am ersten Tag des Meetings in Monaco auf. In 3:41,71 gewann er die 400 Meter Freistil mit fast 16 Sekunden Vorsprung gegenüber Kvetoslav Svoboda (Tschechien). Thorpe kam damit in Reichweite seines Weltrekordes von 3:40,59, den er bei seinem Olympia-Gold aufgestellt hatte. Die anderen Highlights gingen auf das Konto von zwei weiteren Olympiasiegern. Über 100 Meter Freistil schlug Schwedens Delfin-Spezialist Lars Frölander in 49,51 Alexander Popow um 0,02 Sekunden. Über 400 Meter Lagen gewann Jana Klotschkowa in 4:42,33 Minuten überlegen. Dagegen unterlag der in Sydney mit drei Goldmedaillen dekorierte Amerikaner Lenny Krayzelburg über 100 Meter Rücken in 55,71 dem Kroaten Gordan Kozulj um zwei Zehntelsekunden. Line element 12.6. Rangliste Schweizerische Hochschulmeisterschaften

Stand FINA Weltcup Wasserspringen

Neues vom Schweizer Masters-Schwimmsport Line element 11.6. Wasserball NLA. 15./16. Runde: Horgen - Schaffhausen 15:8. Kreuzlingen - Basel 18:7. Lugano - Carouge 13:8. Ägeri - Lugano 11/11. Carouge - Basel 8:9. Schaffhausen - Kreuzlingen 9:10. Basel - Horgen 13:12. - Rangliste: 1. Kreuzlingen 16/25. 2. Horgen 15/23. 3. Schaffhausen 16/18. 4. Basel 16/16. 5. Lugano 16/15. 6. Ägeri 15/8. 7. Carouge 16/5.

Mare Nostrum Seven Hills International, Rom: Popov sprintet wieder: 50 Freistil 22.11 - Ryk Neethling in 23.03. Thorpe 200 Freistil 1:46.86 - Kirby 1:49.88. Amanda Beard 200 Brust 2:27.22. Irina Oufimtseva 400 Freistil 4:09.92 - Claudia Poll 4:10.40. Lars Frolander 100 Delfin 52.82 - Denis Silantiev 52.92. Fioravanti 100 Brust 1:02.11 - Igor Lisogor 1:02.17 - Patrick Schmollinger 1:02.21 [Mehr] Line element 10.6. Resultate:
Mare Nostrum Seven Hills International, Rom, 9.-10.6.2001

Mare Nostrum Rom: Poll mit JWB. Thorpe 400 Freistil 3:44.71 - Rosolino 3:47.32 - Brembila 3:50.08. Popov 100 Freistil 49.49 - Frolander 49.78 - Thorpe 49.85. Jim Piper (Aus) 200 Brust 2:12.42. Claudia Poll 200 Freistil 1:59.02 (JWB) - Nadezhda Chemezova (Rus) 2:00.72. Lenny Krayzelburg (nach Schulterverletzung) 100 Rücken 55.52. Line element 9.6. Susie O'Neill setzt sich für Athleten-Dopingpass ein. Die im letzten September ins IOK gewählte Susie O'Neill nimmt ihr Amt genauso ernst wie den Wettkampfsport: An ihrer ersten Sitzung in Lausanne machte sie Ihre Mission deutlich. Sie präsentierte in der Athletenkommission ihre Vorstellungen zur Dopingbekämpfung und den von der Australian Sports Drug Agency vorgeschlagenen Athleten-Dopingpass. In Australien würden 98% der Athleten den Pass unterstützen. O'Neill wird am IOC-Meeting in Moskau teilnehmen (s. Mitteilung unten). Ob sie für oder gegen Beijing stimmen werde und wer ihr Kronfavorit als Nachfolger von Samaranch ist, konnte sie noch nicht sagen. Abschliessend meinte sie: "Mir gefällt die neue Rolle wirklich und damit sichere ich meine olympische Zukunft für die nächsten 8 Jahre".

Resultate:
Charlotte Ultraswim, Charlotte, USA, 7.-10.6.2001

Wahl des neuen IOK-Präsidenten und Austragungsort OS 2008 im Internet: Die 112. Session des IOK, die vom 13. bis 16. Juli in Moskau stattfindet, kann live im Internet mitverfolgt werden. Unter www.moscow2001.olympic.org wird die Wahl des neuen Präsidenten auf Englisch oder Französisch übertragen. Daneben fällt auch der Entscheid, welche Stadt die Olympischen Sommerspiele 2008 ausrichten wird.

FINA will "Wildcards" einführen. Alternde World-Champions, welche von den nationalen Schwimmverbänden für internationale Wettkämpfe unter der Ägide der FINA nicht berücksichtigt werden, sollen gemäss einer Aussage von FINA-Präsident Mustapha Lafoui eine "Wildcard" bekommen (Interview veröffentlicht in der Gazetta dello Sport). In der Leichathletik ist es bereits üblich, dass WeltmeisterInnen die Limiten der Landesverbände für die Teilnahme an WMs nicht erfüllen müssen. Im Schwimmsport soll die neue Regel ab der WM 2003 in Barcelona zur Anwendung kommen. Line element 8.6. Fast-WR durch Thorpe: Am Mare Nostrum Meeting in Canet schwamm Thorpe über 200 m Freistil 1:44.97 (WR 1:44.69 vom 27.3.). Seine 50er Zeiten: : 24.84, 27.01 (51.85), 26.73, 26.39. Auch Inge de Bruijn schwamm eine auserordentlich schnelle Zeit: 24.85 (JWB) über 50 m Freistil und danach noch 58.78 über 100 m Delfin. Popov gewann die 50 m Freistil leicht mit 22.18. Line element 7.6. Popov schlägt Thorpe: Den Zweikampf der Giganten hat der Russe Alexander Popow gegen den australischen Superstar Ian Thorpe gewonnen. Beim Mare-Nostrum-Meeting im französischen Canet-en-Roussillon siegte der Doppel-Olympiasieger von Barcelona und Atlanta über 100 Meter Freistil in 49,75 Sekunden. Thorpe kam in enttäuschenden 50,70 Sekunden lediglich auf den für ihn ungewohnten fünften Platz. Claudia Poll gewann über 400 Meter Freistil in Jahresweltbestzeit von 4:08,91 Minuten.Für eine weitere Spitzenleistung sorgte Denis Silantiew. Der Ukrainer, in Sydney Gewinner der Silbermedaille, schwamm über 200 Meter Delfin in 1:56,49 Minuten ebenfalls Jahresweltbestzeit. Inge de Bruijn, Dreifach-Olympiasiegerin und -Weltrekordlerin von Sydney, meldete sich mit 54,62 Sekunden über 100 Meter Freistil zurück.

Einbrecher belastet Turetski: Der australische Schwimm-Trainer Gennadi Turetski, der des Dopings beschuldigt wird, ist durch die Aussage eines Zeugen vor Gericht in Canberra schwer belastet worden. Der 18 Jahre alte Gavin Massey, dem der Einbruch in Turetskis Villa in Canberra nachgewiesen wurde, gab an, in dem von ihm gestohlenen und in einem nahegelegenen See versenkten Safe hätten sich "viele Pillen" befunden. Dabei handelte es sich um Stanozololpräparate. Der gebürtige Russe, seit 1996 australischer Staatsbürger, bestreitet alle Vorwürfe. Das Steroid Stanozolol war 1988 bei Olympia in Seoul dem kanadischen Sprinter Ben Johnson zum Verhängnis geworden. Turetskis Anwälte hatten zuletzt trotz gravierender Vorwürfe auf "nicht schuldig" plädiert. Das Urteil wird nicht vor Mitte Oktober erwartet. Turetskis Anwalt Jason Parkinson: "Wir sind sicher, dass die Angelegenheit dann erledigt ist. Dann kann Turetski wieder das machen, was er am besten kann: Champions trainieren." Dem Coach der Olympiasieger Alexander Popow und Michael Klim drohen bei einer Verurteilung eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten und eine lebenslange Sperre für Verbandsarbeit auf australischem Boden. Der 1992 nach Australien ausgewanderte Turetski, der Popow 1992 und 1996 jeweils zu Olympiagold über 50 und 100 Meter Freistil geführt hatte, bleibt bis zum Ende des Verfahrens von seiner Tätigkeit im Nationalen Sportinstitut in Canberra suspendiert. Zudem wurde er aus dem Team für die Weltmeisterschaften im Juli im japanischen Fukuoka gestrichen.

Mare Nostrum in Canet (5.-7.6.2001): Zu leichten Erfolgen kamen die drei Olympiasieger am Mittwoch beim internationalen Schwimm-Meeting im französischen Canet-en-Roussillon: Ian Thorpe (Australien) reichten über 400 Meter Freistil 3:51,47 zum ersten Platz (WR 3:40,59). Inge de Bruijn triumphierte über 100 Meter Freistil nach 55,77 (WR 53,83) und Jana Klotschkowa (Ukraine) über 400 Meter Lagen nach 4:41,04 (WR 4:33,59). Schnellster über 100 Meter Freistil war der Olympia-Zweite Alexander Popow (Russland) in 49,75, Beste über 400 Meter Freistil die Olympia-Zweite Claudia Poll in 4:08,91.

Warnung vor Nahrungsergänzungsmitteln: Vor dem zunehmenden Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln mit Pro-Hormonen im Leistungssport hat Professor Wilfried Kindermann, Leitender Olympiaarzt und Sportmediziner an der Universität des Saarlandes, gewarnt. Er kritisierte den unüberschaubaren Markt der Nahrungsergänzungsmittel. Viele Sportler meinten, dass sie im Nachteil seien, wenn sie jene Präparate, die ihre Konkurrenten konsumieren, nicht nähmen, sagte er gestern auf einer Informationsveranstaltung des Bundesinstituts für Sportwissenschaft in Saarbrücken, die auch von der gemeinsamen Antidoping-Kommission vom Deutschen Sportbund und vom Nationalen Olympischen Komitee getragen wurde. Das kann dazu führen, dass die Sportler sich unbeabsichtigt dopen. Vor allem Produkte aus den USA seien häufig mit Pro-Hormonen versetzt, so Kindermann. Wenn es schon Ergänzungsmittel sein müssen, dann sollte darauf geachtet werden, dass sie in Deutschland hergestellt worden sind. Denn in Deutschland dürfen keine Präparate, die Nandrolon oder entsprechende Pro-Hormone enthalten, produziert werden. Line element 6.6. European Masters Championsships 2001, Palma: Startliste

Wasserspringen: Resultate China Grand Prix 2001, Xian City, 1.-3.6.2001

Resultate:
Mare Nostrum 2001, Canet, 5.-7.6.2001

Ian Thorpe sieht sich nicht als den besten Schwimmer. Er möchte sich vor allem bei den Sprints verbessern. Der 18-jährige Australier, der die Weltrekorde über 200, 400 und 800 m Freistil hält, hält sich zur Zeit in Europa auf, um am Mittwoch und Donnerstag an den Mare-Nostrum-Wettkämpfen teilzunehmen. "Im Moment bin ich dabei, mich für Fukuoka vorzubereiten." Thorpe tritt in Canet gegen Popov über 100 m an, der in Barcelona "bescheidene" 49.74 erzielte. Pieter van den Hoogenband, der Thorpe in Sydney über 200 m und Popov über 100 m schlug, nimmt nicht teil. Hoogie hält mit 47.84 den Weltrekord. Thorpe räumt Popov über 100 m die besseren Chancen zum Sieg ein: "Obwohl einige das denken, ich halte mich selber nicht als den besten Schwimmer der Welt", teilte er an einer Medienkonferenz mit. Thorpe war der erste Australier seit Konrads (1959), der alle nationalen Titel von 100 bis 800 m gewann. Thorpe will aber bereits in Fukuoka zeigen, dass er auch sprinten kann (was er ja in der 4 x 100-m-Staffel in Sydney schon angetönt hat). Im Zusammenhang mit einem Studienaufenthalt in Frankreich will er französisch lernen: "Bevor ich den Weltrekord über 100 m Freistil hole, spreche ich fliessend französisch." Darüber hinaus hoffe er, dass die Olympischen Spiele 2008 - diplomatisch wie er ist - in Paris stattfinden werden, und dass er mit dabei sein kann. Line element 5.6. Resultate:
British Super Grand Prix, Manchester, 1.-3.6.2001
Mare Nostrum 2001- Barcelona, 1.-3.6.2001
Holländische Meisterschaften, Eindhoven, 2.-3.6.2001 Line element 4.6. Resultate Pfingstmeeting Spiez Line element 4.6. Die Holländerin Kirsten Vlieghuis zieht sich vom Wettkampfsport zurück. Sie habe sich vor Monaten entschieden, nach den holländischen Meisterschaften von diesem Wochenende zurückzuziehen. Sie habe so viele schöne Dinge erlebt, aber jetzt fehle ihr die Motivation für das harte Training und für die Vorbereitung für grosse Wettkämpfe. "Als ich für das professionelle Philips-Team nicht nominiert wurde und Jacco Verhaeren als Trainer verlieren würde, spürte ich zum ersten Mal, dass ich mit Schwimmen aufhören sollte." Sie konnte sich für Fukuoka nicht qaulifizieren. Kirsten Vlieghuis war europäische Juniorenmeisterin 1991 über 400 und 800 m Freistil und gewann zweimal Bronze in Atlanta (1996). In diesem Jahr war sie auch die erfolgreichste holländische Schwimmerin. An der WM in Perth (1998) gewann sie Bronze über 800 m Freistil. Line element 3.6. Neue Links:

Line element 2.6. Einführung einer neuen Wettkampfform in Grossbritannien. Für SprinterInnen hat der britische Chefcoach Bill Sweetenham - ein ehemaliger australischer Trainer - eine neue Wettkampfform aus Australien eingeführt: "Skins" ein gnadenloser Ausscheidungscup, bei dem auch der Rubel rollen kann [freie Übersetzung des australischen Slangausdrucks "Skins" ins Deutsche: Häutung - bei jedem Lauf wird eine "Schale" entfernt, bis man zum Kern der Sache kommt (Eliminationspozess)]. In den 50-m-Sprintrennen nehmen die 8 mit den besten Vorlaufzeiten in den "Knockout-Rennen" teil, d.h., in jedem Lauf scheidet jeweils der/die Schlechteste aus, bis der Sieger, die Siegerin fest steht. Die Pause zwischen den Knock-outs beträgt gerade mal 3 Minuten. Der/die Sieger/in streicht das Preisgeld ein. Im wettfreudigen Grossbritannien wird diese Wettkampfform sicher auf Begeisterung stossen. Sweetenham ist überzeugt, dass letztlich weniger die physischen Konditionsfaktoren Ausdauer und Kraftausdauer, sondern die mentale Stärke, sprich der Willen, siegen wird: gewinnen muss man nur ein Rennen - aber verlieren darf man nie. Darüber hinaus wird die Erholungsfähigkeit während den Pausen ein bestimmender Faktor sein. Beim "Skins" sind die MitteldistanzschwimmerInnen (200 - 400 m) sicher im Vorteil; in England ist Paul Palmer, 400-m-Silbermedaillengewinner in Sydney, sicher unter den Favoriten. Mark Foster dagegen könnte leer ausgehen. Es kann aber auch sein, dass die MitteldistanzlerInnen schon in dn ersten Läufen eliminiert werden. Wir werden sehen ...

Verantwortung liegt allein bei den Sportlern. Fünf Millionen Dollar werden der Internationalen Anti-Doping-Agentur (Wada) für neue Forschungreihen vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) zur Verfügung gestellt, darunter 500000 Dollar für Projekte gegen Gen-Doping. Zugleich gab die Wada bekannt, dass die weltweiten Trainingskontrollen 2001 von 2500 auf 3500 und im Olympiajahr 2002 auf 4500 ausgedehnt werden. Erstmals soll es dabei auch Blutkontrollen geben. Darüber hinaus kündigte der Kanadier Richard "Dick" Pound, aussichtsreicher Kandidat auf die Nachfolge von IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch, die Intensivierung des Kampfes gegen den vermehrten Missbrauch des anabolen Steroids Nandrolon an. "Wir werden nicht locker lassen und hart bleiben", erklärte Pound nach einem Treffen der Wada-Exekutive im südafrikanischen Kapstadt. "Es ist kein Zufall, dass derzeit so viele Nandrolonfälle hochkommen. Meine persönliche Meinung ist, dass einige der positiv getesteten Sportler ganz genau wussten, dass sie Mittel benutzten, die Nandrolon enthielten." Die missbräuchliche Nutzung von Nandrolon hatte in den Niederlanden und Italien wiederholt für negative Schlagzeilen gesorgt, ausserdem zählen drei deutsche Top-Athleten zu den überführten "Sündern": Die Leichtathleten Dieter Baumann und Falk Balzer sowie Alexander Leipold, der seine olympische Goldmedaille zurückgeben musste. Pound zeigte in Kapstadt keinerlei Verständnis für die Rechtfertigungsversuche der Athleten, es habe sich um verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel gehandelt. "Wenn jemand positiv gestestet ist, dann handelt es sich um ein Niveau oberhalb dessen, was natürlich produziert werden kann. An diesem Punkt gibt es keine Diskussion mehr", sagte Pound. "Es kann vielleicht sein, dass manchmal jemand nicht exakt weiss, was genau in den Produkten enthalten ist oder die Inhalte nicht exakt ausgewiesen sind. Die Verantwortung für die Einnahme liegt dennoch allein bei den Sportlern. Sie müssen ohne Wenn und Aber sicher gehen, keine unsicheren und unerlaubten Substanzen einzunehmen."

Resultate:
Mare Nostrum Barcelona, 1.-3.6.2001

Weltranglisten (50-m-Bahn) nachgeführt

Resultate:
Dänischer Internationaler Cup, Esbjerg, 25.-27.5.2001

Entscheid über den Sitz der WADA vertagt: Erst im August bei einer Vollversammlung in der estnischen Hauptstadt Tallin soll der künftige Sitz der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) festgelegt werden. Das Exekutivkomitee der WADA vertagte am Freitag in Kapstadt eine Entscheidung. Um den Sitz der Agentur bewerben sich Bonn, Lausanne, Montreal, Stockholm und Wien. Line element 1.6. Neue Substanzen auf der Dopingliste. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat in Zusammennarbeit mit der Welt-Doping-Agentur (WADA) am Freitag mitgeteilt, dass zwei neue Substanzen auf die Liste der verbotenen Dopingmittel genommen werden. Neben einer neuen Definition des Blut-Dopings beinhaltet die Liste Mittel, die "Beta-2-Agonisten" mit anaboler Wirkung enthalten. Diese sind vor allem in Asthma-Medikamenten zu finden, was zu einem Verdacht des Missbrauchs führte. Athleten mit Asthma müssen in Zukunft einen klinischen Beweis ihrer Erkrankung erbringen. Ausserdem besteht die Möglichkeit von unangekündigten Tests um die Notwendigkeit des Medikaments zu prüfen. Die neue Liste des IOC tritt am 1. September in Kraft und gilt bis 31. Dezember 2002.

Dawn Fraser veröffentlicht Memoiren mit pikanten Details. Australiens Schwimm-Heldin Dawn Fraser hat in ihren am Donnerstag in Sydney veröffentlichen Memoiren erstmals über Beziehungen zu Frauen berichtet, betrachtet sich allerdings nicht als Lesbe. "Ich sehe mich als eine Frau, die einige Liebesbeziehungen mit gleichgeschlechtlichen Partnern hatte, aber irgendwann herausfand, dass es doch nicht das Richtige für sie ist", erklärte die viermalige Olympiasiegerin in ihrer Autobiographie "Dawn: A Hell of a life". Fraser, die 1960 kurz mit Gary Ware verheiratet war und mit ihm die gemeinsame Tochter Dawn Lorraine hat, hatte ihre sexuellen Neigungen bisher stets unterdrückt. "Allein aus den Gerüchten über mein Liebesleben konnte ich herauslesen, was passiert wäre, wenn es damals herausgekommen wäre", erklärte Fraser, die sich zudem nicht als Sex-Symbol ihrer Zeit, sondern als Sportlerin verstanden wollte. Bereits in ihrer aktiven Zeit hatte die 62-Jährige nicht nur mit sportlichen Erfolgen für Schlagzeilen gesorgt. Am Tag der Abschlussfeier der Olympischen Spiele 1964 in Tokio war Fraser, die die 100 Meter Freistil zwischen 1956 und 1964 bei drei Olympischen Spielen in Folge gewonnen hatte, von der japanischen Polizei wegen des Diebstahls einer Flagge als Souvenir verhaftet worden. Dennoch war sie rechtzeitig bei der Abschlussfeier erschienen, wo sie die australische Flagge trug. Zuvor hatte Fraser mit den australischen Hockeyspielern ein paar Bier getrunken und war daraufhin in den nationalen Medien heftig wegen "wilder Parties" kritisert worden. Der nationale Schwimmerverband sperrte Fraser sogar für zehn Jahre. "Der Zwischenfall war nicht der wahre Grund für meine Verbannung. Ich hatte bei der Eröffnungsfeier und meinen Wettkämpfen nicht den offiziellen Schwimmanzug an, weil der mir nicht passte", sagte Fraser. Das Jahr 1964 war für die sympathische Australierin Himmel und Hölle zugleich. Ihre Mutter war kurz vor den Spielen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen - am Steuer des Unglückswagens sass Dawn Fraser. "Der Titel des Buches ist symbolisch für mein Leben", sagte sie zum Abschluss der Buchpräsentation.


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