Swim News September bis Dezember 1999

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Dezember 1999
November 1999
Oktober 1999
September 1999

Dezember 1999

Line element Europa - Kurzbahnmeisterschaften in Lissabon, 9.-12.12.99:
Server in Lissabon | Resultate bei SwimNews

Die Resultate der SchweizerInnen

Die Bilder aus Lissabon (Patrick Krämer) Line element 31.12. Nächste World-Cups: Schanghai, 4.-5.1., Hong Kong 8.-9.1., Hobart 13.-14.1. und Sydney 17.-18.1.2000

Dieter Baumanns B-Proben sind auch positiv. Damit sind die Ergebnisse der A-Proben vom 19.10. und 12.11., die auf Nandrolon positiv waren, bestätigt worden.

Der australische Marathonschwimmer Des Renford (72), der den Kanal in der Rekordzahl von 19-mal durchschwommen hat, erlitt während seinem täglichen Morgentraiing in Sydney einen schweren Herzinfarkt. Der Poolmanager sagte, Renford sei "bereits klinisch tot" aus dem Pool gezogen worden (kein Puls, keine Atmung), sei aber mit CPR (Herz-Lungenmassage) "wiederbelebt" worden, bevor die Ambulanz eintraf. Ein anderer Schwimmer habe bemerkt, wie Renford bewegungslos unterging. Renford schwimme jeden Tag noch 2 Kilometer und habe bereits drei Bypass-Operationen am Herz hinter sich, er sei ausserdem bereits zweimal als klinisch tot erklärt worden. Renford war der Berater von Susie Maroney, als sie mit 15 das erste Mal durch den Kanal schwamm.

Wasserspringen: Resultate XII. Pepsi Diving Cup, Las Palmas 28.-30.12.99 Line element 28.12. Provisorische Startliste Hi-Point und Hallenjugendtag Line element 28.12. Thorpe antwortet Hoogenband: 3:45.96 / 1:48.03 (New South Wales Metropolitan Championships - Resultate)

Nachgeführt: Kurzbahn-Weltranglisten

Berliner Dopingprozess: Ein früherer Spitzenfunktionär des DDR-Schwimmsports und zwei Cheftrainer sind am Mittwoch wegen systematischen Dopings von Sportlerinnen zu Bewährungsstrafen von jeweils einem Jahr verurteilt worden. Das Berliner Landgericht legte dem ehemaligen Generalsekretär des Deutschen Schwimmverbandes (DSSV), Egon Müller, sowie seinen Mitangeklagten Wolfgang Richter und Jürgen Tanneberger ausserdem Geldbussen von jeweils 5000 Mark auf. Die Angeklagten im Alter von 56 bis 73 Jahren hatten den Vorwurf der Körperverletzung in der nur dreistündigen Verhandlung gestanden. Auch Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten Bewährungsstrafen gefordert. Müller und die beiden früheren Cheftrainer des DSSV hätten zwischen 1975 und 1989 das Doping von Schwimmerinnen organisiert und ihnen anabole Steroide zum Muskelaufbau verabreichen lassen, hiess es im Urteil. Dabei sei in massiver Weise auf die Gesundheit junger Menschen eingewirkt worden, sagte der Vorsitzende Richter Peter Faust. Die Funktionäre hätten nahezu unabsehbare Langzeitfolgen bei den Sportlerinnen in Kauf genommen. Die Vergabe von Anabolika, besonders an Kinder, könne nicht anders als kriminell bezeichnet werden, sagte Faust. Aus der Sicht des Gerichts seien jedoch jene, die Dopingmittel direkt verabreicht hätten, härter zu bestrafen als die Organisatoren. In diesem ersten Verfahren gegen hohe Funktionäre des DDR- Schwimmsports ging es um insgesamt etwa 70 gedopte Schwimmerinnen, von denen 17 Strafantrag gestellt hatten.

Doping-Skandal in Italien: Staatsdoping durch Conconi. Die Datei hiess "Epo" wie Erythropoietin. Staatsanwalt Pierguido Soprani aus Ferrara brauchte nicht mehr viel Fantasie, um das Geheimnis im Computer von Professor Francesco Conconi zu lüften, aber Geduld und Kombinationsvermögen. Monatelang ermittelte und grübelte Soprani über den wissenschaftlichen Arbeiten des erfolgreichsten Sportmediziners Italiens. Jetzt stehen die Anklagepunkte fest: Verabreichung gesundheitsgefährdender Arzneimittel und Betrug. "Epo", die brisanteste Datei aus Conconis Computer, beinhaltet die Namen von 22 italienischen Spitzensportlern.

Die "Schockliste", über die die römische Tageszeitung "La Repubblica" gestern Montag berichtete, liest sich wie ein "Who is Who" des Ausdauersports: Die Radfahrer Bugno, Sörensen, Fondriest und Chiappucci, die Skilangläufer Albarello (Olympiasieger in Lillehammer), De Zolt, Fauner und Manuela Di Centa, mittlerweile gar IOK-Mitglied, dazu Marathonläufer und Kanufahrer. Sie alle soll der Mediziner Conconi systematisch mit Epo, dem Mittel, das die Bildung sauerstofftransportierender roter Blutkörperchen bewirkt, versorgt haben, um ihre Blutwerte-Schwankungen später akribisch zu erfassen. Für wissenschaftliche Zwecke, versteht sich.

Conconi hat es weit gebracht - er ist mittlerweile Rektor der angesehen Universität zu Ferrara. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nahm er anfangs noch mit Humor. "Sollen sie doch kommen, sie werden nichts finden", sagte Conconi nach der ersten Hausdurchsuchung im Oktober 1998. "Wissenschaft ist nicht Doping." Das allerdings sieht Staatsanwalt Soprani inzwischen ganz anders. Auf raffinierte Weise, so enthüllte "La Repubblica", soll Conconi das IOK an der Nase herumgeführt haben, das ihn als Chef seiner Antidoping-Kommission mit einer Studie über Epo beauftragt hatte. Es gab viel Geld und wenig Kontrolle - sonst hätten die IOK-Bosse vielleicht gemerkt, dass sie den Bock zum Gärtner gemacht hatten. 1993 präsentierte Conconi seine "Untersuchungsergebnisse", angeblich erhalten durch Versuche an 22 Amateursportlern. Die Hobbyathleten, so seine Version, hätten sich für eine saubere IOK-Zukunft als Versuchskaninchen zur Verfügung gestellt: Sie nahmen Epo, damit Conconi einen Kontrollmechanismus finden konnte. Der Erfolg blieb aus, die Studie landete im Archiv.

Bis die Staatsanwaltschaft sie jetzt wieder ausgrub. In der alten IOK-Studie fanden sich nämlich überraschende Parallelen zur Kartei "Epo". Offensichtlich hatte Conconi nicht etwa 22 Amateure, sondern 22 Profis "getestet" und ihnen das Mittel zur Blutverdickung weit über die "Versuchsdauer" von 45 Tagen verabreicht. Die "Studie" zog sich über die Jahre 1992 und 1993.

"Der Professor Conconi erscheint als immer diabolischer", schrieb "La Repubblica", "aber in den nächsten Wochen werden uns auch die 22 Athleten einiges erklären müssen." Tatsächlich bedeutet die Skandalliste aus dem Labor des Uni-Rektors einen weiteren, schweren Schlag für die Glaubwürdigkeit des Sports in Italien. Gerade die Vorzeigeathleten des Ausdauersports sind äusserst populär. Noch immer hat sich die öffentlichkeit nicht von dem Skandal um Rad-Heros Marco Pantani erholt, der am Vorabend eines sicher geglaubten Giro-Siegs wegen seiner alarmierenden Blutwerte disqualifiziert wurde. Pantani, gegen den auch die Staatsanwaltschaft in Turin wegen "Sportbetrugs" ermittelt, soll ebenfalls in einer Conconi-Datei auftauchen - als Empfänger von Dopingmitteln im Jahre 1994.

Es sei eine Art "Staatsdoping" gewesen, kommentierte "La Repubblica", stillschweigend habe die mittlerweile entmachtete Spitze des Nationalen Olympischen Komitees (Coni) das systematische Dopen von Spitzensportlern geduldet und sogar gefördert. Eine Praxis, die jetzt landesweit die Gerichte beschäftigt. In Bologna steht eine Apotheke im Zentrum der Ermittlungen. In der Farmacia "Giardini Margherita", so die "Gazzetta dello Sport", habe sich, angeleitet von Conconis Kollege Michele Ferrari, der italienische Sport jahrelang bedient. Inzwischen hat Staatsanwalt Giovanni Spinosa dem Coni eine Liste mit 22 Radfahrern überreicht. Verdächtig schwankende Blutwerte - bei Kappes, Axel Merckx, Beat Zberg, Cipollini, Gotti und Savoldelli. Line element 22.12. SPEEDO kündigt noch schnelleren Bodysuit an. Die FINA soll ihn bereits bewilligt haben. Er wird ca. 250$ kosten (nur massgeschneidert erhältlich), der Name ist noch nicht bekannt. Line element 21.12. Heinz Keller, Direktor des Bundesamtes für Sport.:  Gegen die weitere Kantonalisierung von Jugend+Sport. Unterstützt ihn mit Briefen und e-mails und gratuliert zum Mut, für den Sport seinen Kopf hinzuhalten: heinz.keller@essm.admin.ch. Danke, weil die Bürokraten ihm sonst an den Kragen gehen.

Tschechische Kurzbahnmeisterschaften, Chomutov, 17.-19.12.99: Resultate

Nationalrat: Gegen Dopinggesetz. Doping soll weiterhin kein Straffall sein. Der Nationalrat hat eine entsprechende parlamentarische Initiative abgelehnt. Die Bestrafung soll nach Ansicht der Mehrheit weiterhin von den Sportverbänden mittels Sperre vorgenomen werden. Den Initianten schwebte ein Gesetz wie in Frankreich vor, das die ganze Dopingproblematik von der Prävention bis zur Kontrolle berücksichtigt.

Wasserspringen: Neu Gönnervereinigung des Verbandes | Ausschreibungen Wintermeisterschaften Line element 20.12. Van Hoogenband nähert sich Thorpe. Pieter van Hoogenband hat bei den holländischen Wintermeisterschaften in Eindhoven in 1:46,58 einen neuen Europarekord über 200 m Crawl aufgestellt. Die alte Bestmarke hatte seit dem 15. August 1989 der Italiener Giorgio Lamberti gehalten, der elf Hundertstel länger gebraucht hatte. Van Hoogenband blieb nur 0,24 Sekunden über dem Weltrekord des Australiers Ian Thorpe.

Dopingsünder sofort "outen". Entgegen dem üblichen Vorgehen des IOK sollen Dopingsünder bei den Millennium-Spielen in Sydney direkt an den Pranger gestellt werden. Dies erklärte Australiens Sportministerin Jackie Kelly in einem Interview gegenüber der Zeitung "The Sunday Telegraph". Dabei will sie sich auch gegen die IOK-Regeln richten, die besagen, dass zunächst nur die Medizinische Kommission des IOK über positive Resultate informiert wird. Sportstätten in Sydney bereit. Knapp neun Monate vor Beginn der Sommerspiele 2000 in Sydney sind die Hauptsportstätten bezugsbereit. David Richmond, der Präsident des Koordinationskomitees, erklärte, der Fünfjahresplan der Regierung von New South Wales sei eingehalten und das mit 1,7 Milliarden US-Dollar veranschlagte Projekt pünktlich umgesetzt worden. Line element 19.12. Neues vom Verband

Brasilianische Wintermeisterschaften, Rio de Janiero, 15.-19.12. (50 m): Resultate

Britische Wintermeisterschaften, Sheffield, 16.-19.12.99 (50 m): Resultate

Sportstätten in Sydney sind bereit. Knapp neun Monate vor Beginn der Olympischen Sommerspiele 2000 in Sydney sind die Hauptsportstätten bezugsbereit. Die Arenen an der Homebush Bay westlich der Innenstadt sind nach der in diesem Monat erfolgten Fertigstellung des Tenniszentrums komplett. Zum Komplex in der Homebush Bay zählt auch das Olympiastadion, der Superdome (für Basketball und Turnen), das Schwimmzentrum, die Hockeyfelder und die Schiessanlagen. Hinzu kommen eine neue Bahnstation und eine Schiffsanlegestation, die ebenfalls bereits fertig ist. Line element 18.12. Jahrhundertsportler und Führer. Die Nationalen Olympischen Komitees hielten "Jahrhundertwahlen" ab. Fünf Sportler und drei Sportführer wurden als "Sieger" ausgerufen: Muhammad Ali (USA/Boxen), Pelé (Br/Fussball), Carl Lewis (USA/Leichtathletik), Michael Jordan (USA/Basketball) und Mark Spitz (USA/Schwimmen) gewannen bei den Athleten. Bei den Funktionären wurden Juan Antonio Samaranch (Fifa-Präsident von 1974 bis 1998) und postum Avery Brundage (IOK-Präsident von 1952 bis 1972) sowie Primo Nebiolo (It/Leichtathletik-Weltverbands-Präsident/1981 bis 1999) geehrt. [Kommentar Swim-News: Und wo sind die Sportler- und Führerinnen?]

Wasserball: Schweizer Herren gegen Tschechien. Die Nationalmannschaft trifft in der Qualifikation für die B-Europameisterschaft, die im September in Malta ausgetragen wird, auf Österreich, Belgien, Tschechien, Dänemark, Finnland, England und Mazedonien. Das Qulaifikationsturnier findet vom 18. - 21. Mai statt. Line element 17.12. Flavia Rigamonti: Ein Vorgeschmack auf Olympia Line element 16.12. Franziska van Almsick hat zwar keine Limite für die Kurzbahn-WM in Athen erfüllt - trotzdem gibt sie nicht auf. Sydney 2000 sei nach wie vor ihr Ziel erklärte sie in einem Interview.

Der Spanische Langstreckenschwimmer David Meca stellt neuen Streckenrekord für die Strasse von Gibraltar auf. Die zurückgelegte Strecke zwischen Cadiz und Punto Clares misst 16 km. Meca ist von der FINA wegen Doping für 4 Jahre gesperrt - sein Rekord ist als Protestaktion gegen die seiner Meinung nach nicht rechtmässige Sperre gedacht. Er benötigte 2 Std. 27 Min. (alter Rekord 3:10). Das Internationale Sport-Schiedsgericht in Lausanne wird seine Appellation nächste Woche anhören. Meca zog schon Aufmerksamkeit auf sich, als er diesen Sommer mit Ketten an den Füssen von der Gefängnisinsel Alcatraz sehr medienwirksam nach San Franciso schwamm (2.5 km).

Antidoping-Pakt USA - IOK. IOK-Präsident Samaranch hat in Washington mit dem Drogenbeauftragten des Weissen Hauses, Barry McCaffrey, eine umfassende Absichtserklärung unterzeichnet, in der sich das IOK und die amerikanische Regierung zu einem gemeinsamen Kampf gegen das Doping bekennen. McCaffrey sagte eine konstruktive Mitarbeit in der im November gegründeten Welt-Antidoping-Agentur (Wada) zu, nachdem der Viersterngeneral noch vor kurzem an dieser Institution gezweifelt hatte. McCaffrey wird an der Gründungssitzung des Wada-Stiftungsrats am 13. Januar in Lausanne teilnehmen, aber keinen Sitz im Führungsgremium besetzen. Zuvor hatte sich bereits die Europäische Union (EU) bereit erklärt, 2 der 32 Plätze im Aufsichtsrat zu besetzen. Das Gremium soll je zur Hälfte aus Vertretern der Politik und des Sports bestehen.

Warnecke muss Knie (Mensikus) operieren lassen: Er gewann zwar in Lissabon die 50 Brust in 27.10 (sein WR 26.70) aber sonst war von ihm nicht viel zu sehen. Grund: Wasser im verletzten Knie. Damit fällt er für die Weltcups in Shanghai und Hong Kong aus.

Neue Doping-Vorwürfe gegen Kristin Otto. Kristin Otto hat erneut mit Doping-Vorwürfe zu tun Berlin - über elf Jahre nach dem Gewinn ihren sechs Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul sind erneut Doping-Vorwürfe gegen DDR-Schwimmstar Kristin Otto erhoben worden. In dem neu erschienen Buch "Anklage: Kinderdoping. Das Erbe des DDR-Sports" der beiden Berliner Journalisten Hans-Joachim Seppelt und Holger Schück werden Auszüge aus dem Beweismittel des Strafbefehls gegen Horst Tausch veröffentlicht.

Demnach gibt der leitende Arzt des Deutschen Schwimmsport-Verbandes der DDR zu, 22 Schwimmerinnen - darunter auch Kristin Otto - im Zeitraum von 1985 bis 1989 gedopt zu haben. Die damals bereits volljährige Schwimmer müsste laut einer Anweisung von Verbandsarzt Lothar Kipke als erwachsene Person über die Vorgänge informiert gewesen sein. Otto dementiert, verbotene Mittel genommen zu haben Die jetzt beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) tätige Journalistin hat immer wieder beteuert, nicht gedopt zu haben. Sie räumte lediglich ein, möglicherweise verbotene Mittel unwissentlich genommen zu haben. Tausch hatte gegen die Anklage vom 4. Juni 1999 keinen Einspruch eingelegt. Das Beweismittel war eine Liste der 22 gedopten Schwimmerinnen aus Berlin, Magdeburg, Erfurt, Leipzig, Rostock und Halle/Saale. Der in Erfurt tätige Mediziner wurde zu zehn Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Zudem erhielt der Arzt eine Bewährungsauflage, sich bei den Schwimmerinnen zu entschuldigen. Kristin Otto bestätigte bereits am vergangenen Wochenende gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus, diesen Brief vor Monaten erhalten zu haben. Line element Zürich Express, 9.12.99, von Edi Widmer: Schlegel im EM-Fieber

Carmela Schlegel vom Schwimmverein Limmat startet an der Kurzbahn-Europameisterschaften von heute bis am Sonntag in Lissabon.

"Ich lasse mich überraschen", sagt die 16-jährige Carmlea Schlegel von ihrem ersten Start an einer Schwimmmeisterschaft von internationaler Grösse. Obwohl sie in den letzten vier Monaten zweimal den Schweizer Rekord über 50 Meter Brust unterboten hatte, kam die EM-Selektion für sie unerwartet früh. "Ich schwimme keine zehn Stunden pro Woche." Ein Trainingsaufwand, der wahrscheinlich nicht nur im Ausland belächelt würde. Trotzdem hält die Churerin, die seit einem Monat für den Schwimmverein Limmat startet, die Schweizer Rekorde über 50m Brust auf der kurzen und auf der langen Bahn. Im internationalen Vergleich liegt sie mit ihrer Zeit von 32,91 auf der 25-Meter-Bahn noch rund 1,7 Sekunden über dem Europarekord. Das kümmert sie jedoch wenig. Nach der Europameisterschaft will sie sowieso erst mal fleissig in die Berge fahren - zum Snowboarden. Line element 5.12. Schweizerische Staffelmeisterschaften Resultate SV Limmat

Glanzleistungen des SV Limmat an den Schweizer Staffelmeisterschaften in Uster

An den Schweizer Staffelmeisterschaften in Uster haben die SchwimmerInnen des SVL wieder eine Glanzleistung vollbracht. Von den 25 m Bahn Staffelklubrekorden sind alle gefallen. Teilweise wurden sie geradezu pulverisiert.

In den spannenden und zum zum Teil sehr knappen Staffelrennen gewannen die Teams des SVL insgesamt zweimal Silber und viermal Bronze.

Über 4x100 m Rücken wurde das Herrenteam mit Lang, Mastrodomenico, Miler und Reuter in 4:00.06 Zweite (Klubrekord vorher 4:05.55). Ebenfalls Zweite wurde das 4x50 m Lagen Team der Damen. Mit Reuter, Schlegel, Massacand und Jentsch unterboten sie mit 2:01.08 den alten Klubrekord mehr als sechs Sekunden (2:07.21).

In einem sehr spannenden Rennen über 4x50 m Freistil, in dem die ersten drei Mannschaften am Schluss nur von sieben Zehntel getrennt waren, belegte die SVL-Mannschaft mit Lang, Reuter, Sydler und Salzmann in 1:35.01 Rang drei und unterbot den nur eine Woche alten Rekord von Lausanne nochmals um zwei Sekunden (1:37.01).

Ebenfalls Bronze holte sie die Bruststaffel mit Bachmann, Kelemen, Maey und Miler. Die im zweitletzten Lauf geschwomme Zeit, wurde im letzten und schnellsten Lauf nur noch von zwei Mannschaften unterboten. Mit 4:35.53 schwammen auch sie mehr als deutlich unter dem alten Klubrekord (4:41.99). Auch die Damen holten über 4x100 m Brust Bronze. Mit einer grandiosen Aufholjagd der Schlussschwimmerin Carmela Schlegel, holte sich das Team mit von Allmen, Rüegg, Reuter und Schlegel in 5:06.27 Rang drei und unterbot den alten Klubrekord um siebzehn (!) Sekunden (5:23.07).

Für die letzte Bronzemedaillen waren die Herren Lang, Miler, Sydler und Reuter zuständig. Mit 1:45.17 unterboten sie den alten Klubrekord um mehr als drei Sekunden (1:48.64). Dabei lässt vor allem die Abschnittszeit von 22.91 des Kraulschwimmers Jens Reuter aufhorchen.

Zweimal Rang vier gab es für die beiden Delphinstaffeln der Damen und Herren. Auch hier wurden die alten Klubrekorde deutlich unterboten. Die Damen taten dies mit fast elf Sekunden. 4:34.44 gegenüber 4:45.28. Die Herren schwammen 3:55.28, gegenüber dem alten Rekord von 4:00.51.

Die 4x100 m Rücken Staffel der Damen wurde in 4:40.97 fünfte. Auch hier eine unglaubliche Leistungssteigerung gegenüber dem alten Rekord von 4:53.10. Und auch die 4x50 m Freistilstaffel der Damen unterbot den alten Klubrekord (1:54.68) und setzte die Marke auf 1:51.85.

Obwohl ein Mannschaftswettkampf, gab es auch drei Einzelklubrekorde zu verzeichnen. Flori Lang unterbot jeweils als Startschwimmer die Rekorde über 50m Freistil 23.71 (vorher 24.18), 50m Rücken 26.53 (26.92) und 100m Delphin 56.77 (56.83).

Damit wurde die wichtige Phase mit Vereinsmeisterschaften und Staffelmeisterschaften sehr erfolgreich abgeschlossen. Der SV Limmat ist auf dem guten Weg, wieder ein feste Grösse im Schweizer Schwimmsport zu werden! Line element 15.12. Harte Kritik: Steht die Dopingkontrolle in der Schweiz in der Sackgasse? Mit Replik von SOV-Direktor Marco Blatter Line element 14.12. Klim in den USA kritisiert: Seine beiden Weltrekorde vom vergangenen Wochenende werden ihm nicht von allen gegönnt. WR solle man an Wettkämpfen schwimmen und nicht an Versuchen, lautet die Kritik. Diese lässt Klim kalt: Für ihn sei es wichtig gewesen, die Wettkampfvorbereitung (Tapering) zu verbessern und zu testen, und das sei ihm gelungen. Die australische Schwimmwelt verteidigt Klim. Gathercole, australischer Schwimmpräsident: Er sei von der Kritik überrascht, weil WR-Versuche doch auch von Krayzelburg und Heyns an den PanPacs ohne Kritik gemacht wurden. Line element 13.12. Resultate Coupe de Noël Genève 12.12.99

Novy schwimmt in die Crawl-Weltelite. Line element 13.12. Resultate vom SVE Cup in Nottwil Line element 12.12. Klim doppelt nach: von 52.03 über 100 Delfin auf 51.81 heute Sonntag!

Medaillenspiegel Lissabon:


Sweden    10  6 1 17 

Germany    5 13 8 26 

Ukraine    5 1  3  9 

Britain    3 3  9 15 

Holland    3 1  2  6 

Spain      2 2  1  5 

Croatia    2 1  0  3 

Slovakia   2 1  0  3 

Iceland    2 0  0  2 

Italy      1 1  2  4 

Denmark    1 1  2  4 

Russia     1 0  1  2 

Belgium    1 0  1  2 

France     1 0  0  1 

Hungary    0 3  0  3 

Slovenia   0 1  1  2 

Suisse     0 1  1  2 

Belarus    0 1  1  2 

Portugal   0 1  1  2 

Turkey     0 1  0  1 

Israel     0 0  1  1 

Tschechien 0 0  1  1 

Finland    0 0  1  1

Resultate Final

100 Frei 3. NOVY Karel, 48.44 (SR)
4x50 Lagen Damen 1. Schweden 1:49.47 (WR) Alshammar 4-mal gestartet - 4-mal WR!
4x50 Lagen Damen 7. Schweiz 1:58.44 (SR)

1500 Frei JAHNSON, Nils 78 SUI 15:27.52 (800 m 8:10.55 SR)
200 Lagen 18. CZAPLICKI, Agata 83 SUI 2:20.13
200 Lagen 9. PLATEL, Yves 77 SUI 2:01.86
200 Lagen 17. LIECHTI, Lorenz 75 SUI 2:03.21
200 Frei 11. ZAHND, Nicole 80 SUI 1:59.90 SR
200 Frei 14.PAQUIER, Sandrine 77 SUI 2:02.56
4x50 Lagen Herren 10. SUI 1:40.61 SR
Dopingfall Baumann: Schwere Belastung
Im Doping-Fall Baumann sind nach Angaben der Zeitung "Bild am Sonntag" neue Belastungen aufgetaucht. Ein Kronzeuge packte in der Zeitung aus. Der Langstreckenläufer Jean Pierre Ernzen beschuldigte Baumann im Trainingslager ein Mini-Labor dabei gehabt zu haben. Dazu soll auch eine Handzentrifuge gehört haben. Mit dieser kann nach Angaben von Fachleuten ein Doping-Selbsttest durchgeführt werden. Baumann war zweimal positiv getestet worden.

12.12. Ergebnisse Vorläufe ab ca. 11.00 Uhr/Finals ab ca. 19.00 Uhr
1500 Frei Herren
50 Delfin Herren Vorläufe/Halbfinal und Final
100 Frei Herren Final
200 Lagen Damen Vorläufe/Final
100 Brust Damen Final
100 Rücken Herren Final
100 Delfin Damen Final
200 Brust Herren Vorläufe/Final
200 Rücken Damen Vorläufe/Final
200 Lagen Herren Vorläufe/Final
200 Frei Damen Vorläufe/Final
4x50 Lagen Vorläufe/FinalDamen
4x50 Lagen Vorläufe/FinalHerren

SonntagsZeitung: Exploit von Karel Novy. Am dritten Wettkampftag der Kurzbahn-EM in Lissabon wartete Karel Novy mit einer sensationellen Leistung auf. Der 19-jährige Romand verbesserte über 100 m Crawl den Schweizer Rekord von Dano Halsall aus dem Jahr 1986 gleich um 38 Hundertstel auf 48,50. Novy kam damit als Dritter der Halbfinals in den Final von heute Sonntag. Schneller als Novy waren einzig der WM-Dritte auf der langen Bahn, Lars Frölander (Sd), in 47,16 und der sechsfache Europameister Pieter van den Hoogenband (Ho) in 47,88. Der sechsfache Schweizer Meister war ziemlich überrascht, plötzlich mitten in der Weltspitze gelandet zu sein. "Mein Ziel war schon der Rekord von Halsall, aber nicht schon in Lissabon . . .", sagte Novy. Er sprach hinterher von einem schlicht perfekten Rennen. Bezüglich einer Medaillenchance meinte er, er habe eigentlich keine, aber diese wolle er packen. Line element 11.12. Resultate

50 Frei Therese Alshammar (Sd) 24.09 WR

100 Brust 7. LÜTOLF Remo SUI 1:00.79 (Final)
100 Frei 3. NOVY Karel 48.50 (im Halbfinal) SR
100 Lagen 7. LIECHTI Lorenz 56.07 (im Final) SR
200 Delfin 8. GABRILO Luka 1:58.96 (im Final)
100 Brust 12. SCHLEGEL, Carmela 1:10.60 SR

Männer. 100 m Brust: 1. Sludnow (Russ) 58,85. 2. Isaksson (Sd) 59,32. 3. Couto (Por) 59,70. - Ferner: 7. Lütolf 1:00,79. - 200 m Delfin: 1. Hickman (Gb) 1:53,52. 2. Rupprath (D) 1:54,43. 3. Silantjew (Ukr) 1:54,86. - Ferner: 8. Gabrilo (Sz) 1:58,96. Gabrilo im Final, weil ein Teilnehmer zurückzog. - 100 m Lagen: 1. Kruppa (D) 53,93. 2. Mankoc (Sln) 54,27. 3. Wouda (Ho) 54,38. - Ferner: 7. Liechti (Sz) 56,07 (SR zuvor Liechti 56,39). - Liechti im Final, weil zwei Teilnehmer zurückzogen. - Halbfinals. 100 m Crawl: 1. Frölander (Sd) 47.16. 2. Van den Hoogenband (Ho) 47,88. 3. Novy (Sz) 48,50 (SR zuvor Halsall 48,88). Erste Acht im Final von heute Sonntag. - Ferner. im Vorlauf ausgeschieden: 19. Bühler (Sz) 50,01.
Frauen. Finals. 50 m Crawl:
1. Alshammar (Sd) 24,09 (WR zuvor Le 24,23). 2. Kammerling (Sd) und Rolph (Gb) beide 24,90. - 400 m Crawl: 1. Klochkowa (Ukr) 4:05,12. 2. Barawowskaja (WRus) 4:06,13. 3. Szalai (D) 4:06,48. - Ferner, im Vorlauf ausgeschieden: 11. Strasser (Sz) 4:14,14. - 50 m Rücken: 1. Völker (D) 27,31. 2. Jiwanewskaja (Sp) 28,24. 3. Buchschulte (D) 28,35. - 100 m Lagen: 1. Moravcova (Slk) 1:00,78. 2. Mehlhorn (D) 1:01,82. 3. Kejzar 1:02,16. - Halbfinals. 100 m Brust: 1. Kovacs (Un) 1:08,09. 2. Igelström (Sd) 1:08,40. 3. Pulfrich (D) 1:08,63. - Ferner, ausgeschieden: 12. Schlegel (Sz) 1:10,60 (SR zuvor Czaplicki 1:11,01). Im Vorlauf ausgeschieden: 19. Czaplicki (Sz) 1:12,61. Final heute Sonntag.

50 Frei Halbfinal Damen
50 Rücken Halbfinal Damen
100 Brust Halbfinal Damen
100 Lagen Final Herren
100 Lagen Final Damen
100 Rücken Halbfinal Herren
100 Delfin Halbfinal Damen
100 Brust Final Herren
400 Frei Final Damen
100 Frei Halbfinal Herren
50 Rücken Halbfinal Damen
50 Frei Final Damen
200 Delfin Final Herren

11.12. Ergebnisse der Vorläufe:
100 Br 12. SCHLEGEL, Carmela 83 SUI 1:11.15
100 Br 19. CZAPLICKI, Agata 83 SUI 1:12.61
200 De 9. GABRILO, Luka 81 SUI 1:59.02
400 Frei 11. STRASSER, Chantal 78 SUI 4:14.14
100 Frei 6. NOVY, Karel 80 SUI 49.31
100 Frei 19. BÜHLER, Christophe 74 SUI 50.01

11.12. Rigamonti nur von Novizin geschlagen Line element 10.12. Klim mit WR: 100 Delfin 52.03 (vorher Klim 52.15, 1997)
Therese Alshammar (Schweden) mit WR über 100 Frei in 52.80
(vorher zuvor Jingyi Le 53.01)
Anna-Karin Kammerling (Schweden) mit WR über 50 Delfin 25.64
(vorher Thompson 26.00)
Schwedisches Damenteam WR über 4x50 Frei 1:38.45

Männer Finals. 50 m Crawl: 1. Foster (Gb) 21,71. 2. Van den Hoogenband (Ho) 21,79. 3. Vismara (It) 21,83. Ferner: 7. Bühler (Sz) 22,37. Im Vorlauf ausgeschieden: 17. Novy (Sz) 22,81. 400 m Crawl: 1. Rosolino (It) 3:42,00. 2. Hoffmann (D) 3:42,88. 3. Salter (Gb) 3:43,48. 200 m Rücken: 1. Arnarson (Isl) 1:54,23. 2. Letzin (D) 1:55,19. 3. Ruckwood (Gb) 1:55,25. 100 m Delfin: 1. Frölander (Sd) 51,19. 2. Hickman (Gb) 51,43. 3. Silantjew (Ukr) 52,01. Halbfinals. 100 m Brust: 1. Isaksson (Sd) 59,47. 2. Couto (Por) 59,62. 3. Sludnow (Rus) 59,85. Ferner: 6. Lütolf (Sz) 1:00,67. Erste acht für den Final von heute Samstag qualifiziert. 100 m Lagen: 1. Hickman (Gb) 54,63. 2. Wouda (Ho). - Ferner, ausgeschieden: 10. Liechti (Sz) 56,40 (im Vorlauf 56,39, SR, zuvor Liechti 56,92). - Der Final wird heute Samstag ausgetragen.
Frauen
Finals. 100 m Crawl: 1. Alshammar (Sd) 52,80 (WR, zuvor Jingyi Le 53,01). 2. Rolph (Gb) 53,26. 3. Völker (D) 53,34. 800 m Crawl: 1. Klochkowa (Ukr) 8:22,37. 2. Rigamonti (Sz) 8:25,82. 3. Henke (D) 8:28,09. 4. Collings (Gb) 8:29,04. 5. Strasser (Sz) 8:32,13. 200 m Brust: 1. Poleska (D) 2:24,78. 2. Kovacs (Un) 2:25,41. 3. Becue (Bel) 2:26,82. Ferner: 7. Czaplicki (Sz) 2:30,00 (SR, zuvor Czaplicki 2:30,94). 100 m Rücken: 1. Jiwanewskaja (Sp) 59,87. 2. Buschulte (D) 1:00,08. 3. Price (Gb) 1:00,88. 50 m Delfin: 1. Kammerling (Sd) 25,64 (WR, zuvor Thompson 26,00). 2. Sjöberg (Sd) 26,42. 3. Jackson (Gb) 27,17. 4x50 m Crawl: 1. Schweden 1:38,45 (WR). 2. Deutschland 1:39,21. 3. Grossbritannien 1:39,93. 8. Schweiz (Funk 26,70; Zahnd 26,27; Paquier 26,59; Schlegel 27,15) 1:46,71 Halbfinals. 100 m Lagen: 1. Moravcova (Slk) 1:02,17. 2. Kejzar (Sln) 1:02,32. 3. Mehlhorn (D) 1:02,36. Ferner, ausgeschieden: 15. Zahnd (Sz) 1:04,75. - Final heute Samstag. Line element 9.12. Lissabon: Carmela Schlegel schwimmt Schweizerrekord über 50m Brust. Im Vorlauf schwamm die SVL-Schwimmerin Carmela Schlegel mit 32.81 neuen Schweizerrekord und unterbot damit den alten Rekord um genau eine Zehntelsekunde. Sie qualifizierte sich mit dieser Zeit für den Halbfinal (Platz 13). Halbfinalzeit: 32.86 (15.)

Lütolf im Brustsprint geschlagen. An der Kurzbahn-EM in Lissabon erreichte Remo Lütolf keinen Podestplatz. Der WM-Dritte von Hongkong schlug über 50 m Brust in 27,85 als Sechster an. Eine gute Leistung vollbrachte Yves Platel. Er stiess erstmals an internationalen Titelkämpfen in den Final vor, in dem er in 4:15,07 Siebter wurde. Heute Freitag verteidigt Flavia Rigamonti über 800 m Crawl ihren im Vorjahr in Sheffield gewonnenen Titel. Die 18-jährige Tessinerin hat eine Erkältung gut überstanden.

Finals. Männer. 200 m Crawl: 1. Van den Hoogenband (Ho) 1:44,34. 2. Rosolino (It) 1:45,22. 3. Herbst (D) 1:46,09. In den Vorläufen disqualifiziert: Novy (Sz). - 50 m Brust: 1. Warnecke (D) 27,10. 2. Lisogor (Ukr) 27,37. 3. Sludonow (Rus) 27,38. Ferner: 6. Lütolf (Sz) 27,85. - 50 m Rücken: 1. Zeravica (Kro) 24,70. 2. Karlo (Kro) 24,72. 3. Halgasch (D) 24,79. - 400 m Lagen: 1. Hviid (Sp) 4:08,85. 2. Letzin (D) 4:09,85. 3. Halika (Isr) 4:12,25. Ferner: 7. Platel (Sz) 4:15,07 (SR zuvor Platel im Vorlauf 4:15,96, zuvor Andermatt 4:19,81). - 4x50 m Crawl: 1. Schweden (Andersson, Frölander, Nystrand, Carlsson) 1:27,12. 2. Deutschland 1:27,76. 3. Holland 1:27,95. Ferner: 7. Schweiz 1:30,15 (Bühler 22,42; Novy 22,19; Liechti 22,70; Lütolf 22,84). - Frauen. 50 m Brust: 1. Baker (Gb) 31,40. 2. Kovacs (Un) 31,49. 3. Schäfer (D) 31,95. Ferner, in den Halbfinals ausgeschieden: 15. Schlegel (Sz) 32,86 (im Vorlauf 32,81, SR zuvor Schlegel 32,91). Im Vorlauf ausgeschieden: 19. Funk (Sz) 33,23. - 200 m Delfin: 1. Jacobsen (Dä) 2:06,87. 2. Sjöberg (Sd) 2:08,62. 3. Skou (Dä) 2:09,33. - 400 m Lagen: 1. Klochkowa (Ukr) 4:34,07. 2. Hetzer (D) 4:37,47. 3. Cerna (Tsch) 4:37,74. - Halbfinals. Frauen. 100 m Crawl: 1. Alshammar (Sd) 53,31. 2. Rolph (Gb) 53,99. 3. Völker (D) 54,17. Ferner, ausgeschieden: 16. Zahnd (Sz) 57,27. Im Vorlauf ausgeschieden: 20. Paquier (Sz) 57,25.

Synchronschwimmen: Neues vom Verband

Fall Baumann: Oberstaatsanwalt sieht wenig Chancen auf Erfolg. Der Tübinger Leitende Oberstaatsanwalt Hans Ellinger sieht nur eine geringe Chance, dass die Ermittlungen im "Fall Baumann" zum Erfolg führen. "Die jetzigen Möglichkeiten, aus der Tube etwas abzuleiten, sind beschränkt", erklärte Ellinger. Er wies auf die Schwierigkeiten hin, aussagekräftige Werte und Ergebnisse zu bekommen. Grund: Die Tube sei nicht aktuell sicher gestellt worden und sei nicht mehr im "Rohzustand" gewesen. Line element 8.12. Der BUND zum Thema Schwimmverband

Doofer geht's nicht: Van Almsick: "Nach Karriereende werde Badeanzüge verbrennen!"

Nach dem Karriereende plant Franziska van Almsick einen radikalen Bruch: "Mit dem Schwimmsport werde ich dann nichts mehr am Hut haben. Genauso wie Michael Gross", sagte die mehrmalige Weltmeisterin in einem Interview der Illustrierten Bunte.

Ihre Badeanzüge würden dann vernichtet: "Die verbrenne ich!" Ob Olympia 2000 in Sydney ihr letzter Auftritt werde, entscheide sie erst vor Ort. Zuvor habe sie das Ziel, "noch einmal so gut zu schwimmen, wie es für mich möglich ist."

Noch ein paar Kilo zu viel. Die in letzter Zeit als "Kettenraucherin" und "Vielfraß" ins Gerede gekommene 21-Jährige reagierte empfindlich auf entsprechende Presseberichte: "So ein Quatsch! Was denken die Leute eigentlich? Dass ich mit 21 das Leben einer Nonne führe, immer um sieben Uhr ins Bett gehe und nur trainiere, trainiere? Und dann aus Verzweiflung Torten in mich hineinstopfe?"

Zwar habe sie ein paar Kilo zu viel auf den Rippen, aber durch Training fast wieder das Idealgewicht erreicht. Zudem führe sie auch ein Leben neben dem Sport - und da dürfe man ja wohl auch mal eine Zigarette rauchen.

SchwimmerIn des Jahres 1999: Das Schwimmmagazin "Swimming World" hat Penny Heyns und Ian Thorpe zur Schwimmer/in des Jahres gewählt.

Lissabon: Medaillen für Rigamonti und Lütolf?

Mit zu den Medaillenanwärtern an der 3. Kurzbahn-EM von morgen Donnerstag bis Sonntag in Lissabon gehören Flavia Rigamonti (18) und Remo Lütolf (19). Die Tessinerin verteidigt über 800 m Crawl ihren im Vorjahr in Sheffield gewonnen Titel. Der St. Galler gehört über 50 und 100 m Brust zu den Favoriten. Beide gewannen in diesem Frühjahr an der WM im 25-m-Becken in Hongkong eine Bronzemedaille. Nationalcoach Tony Ulrich traut aber auch Chantal Strasser über 400 m Crawl einen Exploit zu.
Schweizer Selektion für Kurzbahn-EM
in Lissabon (9.-12. Dez.). Herren: Bühler (SK Langenthal/50, 100 m Crawl), Novy (Vevey Natation/50, 100, 200 m Crawl), Janshon (Atlantide Agno/1500 m Crawl), Lütolf (Uster/50, 100 m Brust), Liechti (Uster/100, 200 m Lagen), Platel (Vevey Natation/200, 400 m Lagen), Gabrillo (Uster/200 m Delfin).
Damen: Rigamonti (Atlantide Agno/800 m Crawl), Strasser (Atlantide Agno/400, 800 m Crawl, 200 m Rücken), Zahnd (SC Bolligen/100, 200 m Crawl, 100 m Lagen), Czaplicki (Atlantide Agno/100, 200 m Brust, 200 m, 400 m Lagen), Schlegel (SV Limmat/50, 100 m Brust), Funk (Uster/50 m Brust), Paquier (Uster/100, 200 m Crawl).
Zeitplan:
Vorläufe (jeweils 8.30 Uhr MEZ) und Halbfinals, Finals (ab 15 Uhr MEZ).
Donnerstag.
Herren: 200 m Crawl, 100 m Delfin, 50 m Brust, 50 m Rücken, 400 m Lagen, 4x50 m Crawl. Damen: 50 m Brust, 200 m Delfin, 100 m Crawl, 400 m Lagen, 100 m Rücken
Freitag.
Herren: 50 m Crawl, 100 m Brust, 400 m Crawl, 100 m Lagen. Damen: 200 m Brust, 50 m Delfin, 100 m Lagen, 800 m Crawl, 4x50 m Crawl
Samstag.
Herren: 100 m Rücken, 200 m Delfin, 100 m Crawl. Damen: 50 m Crawl, 100 m Brust, 50 m Rücken, 100 m Delfin, 400 m Crawl
Sonntag.
Herren: 50 m Delfin, 200 m Brust, 200 m Lagen, 4x50 m Lagen, 1500 m Crawl. Damen: 200 m Lagen, 200 m Rücken, 200 m Crawl, 4x50 m Lagen. Line element 7.12. Nichts Neues Line element 6.12. Montpellier: Nationales Meeting (25 m). 200 m Rücken: Esposito (Fr) 1:54,05 (JWB). Line element 5.12. Schweizerische Staffelmeisterschaften Resultate - Medaillenspiegel

4x100 Rü Herren 1. Genève Natation 3:55.06 (SR) Lecoultre Simon - Hochuli Jürg - Kummer Markus - Meyer Philippe; 2. SVL 4:00.06

4x100 Rü Damen 1. Schwimmclub Uster 4:28.56 (SR) Gabrilo Ivana - Rüesch Carla - Funk Nina - Paquier Sandrine

4x50 Frei Herren 1. Schwimmclub Uster 1:34.32 (SR) Liechti Lorenz - Mayer Silvio - Signorell Curdin - Lütolf Remo

4x50 La Herren 1. Schwimmclub Uster 1:43.98 (SR) Mayer Silvio - Lütolf Remo - Liechti Lorenz - Signorell Curdin

4x50 La Damen 1. Schwimmclub Uster 1:58.85 (SR) Gabrilo Ivana - Funk Nina - Paquier Sandrine - Weist Nicole

World-Cup: Medaillenspiegel nach 3 Wettkämpfen Nächster World-Cup: Schanghai 4.-5. Januar 2000

Zahnpasta-Groteske: Im Zahncreme-Krimi um den des Dopings verdächtigten Dieter Baumann gerät jetzt auch Doping-Fahnder Dr. Wilhelm Schänzer immer mehr in die Kritik. Der Chef des Kölner Labors hatte aufwendige Untersuchungen im Hause Baumann durchgeführt und Nandrolon in der Zahnpasta entdeckt. Schänzers Kollege Prof. Klaus Müller (Kreischa): "Ich bin empört über Dr. Schänzers Handlungsweise. Sie ist weder ethisch noch wissenschaftlich noch moralisch vertretbar."

Kurzbahn-Rekord durch Liechti. An den Klub-Meisterschaften des SC Uster hat Lorenz Liechti (24) einen Schweizer Kurzbahn-Rekord über 50 m Delfin aufgestellt. In 24,78 Sekunden unterbot er die alte Bestmarke von Philippe Meyer aus dem Jahr 1998 um acht Hundertstel.

US Open wurde Namen gerecht: AmerikanerInnen gewannen gestern nur 2 Titel Resultate US Open 2. - 4.12. | Swimnews in San Antonio, Texas. 3. Tag im Überblick:
Herren

100 Fr 1. Van den Hoogenband 49.18
200 De 1. Malchow 1:57.16
200 Br 1. Knabe 2:16.11; 2. Wouda 2:16.17
1500 Fr 1. Hackett 15:02.83
Damen

100 Fr 1. Thompson 55.02
200 De 1. O'Neill 2:07.20
200 Br 1. Brown 2:30.13
800 Fr 1. Yamada 8:32.83, 2. Bennett to 8:32.91 Line element 4.12. Schweizer SportlerInnen des Jahres: Herren. 1. Marcel Schelbert 53.3%, 2. Bruno Risi 25.0%, 3. Markus Zberg 21.7%, ... 12. Remo Lütolf. Damen. 1. Anita Weyermann 37.6%, 2. Martina Hingis 34.8%, 3. Flavia Rigamonti 27.6%.

Resultate US Open 2. - 4.12. in San Antonio, Texas. 2. Tag im Überblick:
Herren

100 Rü 1. Lenny Krayzelburg 54.62.
100 De 1. Michael Klim 52.90.
200 Fr 1. Van den Hoogenband 1:48.30. 2. Grant Hackett 1:48.65.
400 La 1. McGregor 4:19.52.
Damen

100 Rü 1. Bedford 1:02.46.
100 De 1. Jenny Thompson 58.36. 2. Susan O'Neill 1:00.10.
200 Fr 1. Martina Moravcova 1:59.54, 2, Susan O'Neill 1:59.63. 3.
400 La 1. Cristina Teuscher 4:45.16, 2. Jennifer Reilly 4:47.12. Line element 3.12. US Open: Resultate 2. Tag Swimnews | US Swimming

Älteste Spring-Olympiasiegerin feiert den 93. Geburtstag: Aileen Riggin Soule! Sie gewann 1920 in Antwerpen Gold. 1924 gewann sie in Paris Bronze über 100 Rücken in 1:28.2. Und heute hält sie sechs Weltrekorde im Masters Schwimmen in der Altersgruppe 90-94. Sie freut sich jetzt schon darauf, in der Altersklasse 95-100 neue Weltrekorde zu erzielen. Damals, 1920, wollten sie die Offiziellen genauso wie die anderen 16 Damen nicht mit nach Antwerpen nehmen, das sei zu gefährlich mit den 331 Männern im US-Team. Dreimal in der Woche trainiert sie für eine Stunde im Pool oder am Waikiki-Strand in Honolulu, wo sie lebt.

Baumann: Nandrolon in Zahnpasta - Wer hat die Tube manipuliert? Nun wissen wir endlich Bescheid! Die Zahncreme war`s angeblich, die die hohen Nandrolonwerte in Dieter Baumanns Körper hervorgerufen hat. Das will zumindest das Kölner Doping-Labor von Wilhelm Schänzer ausgemacht haben. Die Creme der Familie Baumann sei offensichtlich mit Nandrolon durchsetzt gewesen. "Die Substanz wurde in die Tube injiziert", erklärte Schänzer. Baumann erstattete sofort Strafanzeige und gab eine persönliche Erklärung ab.

Resultate US Open 2. - 4.12. in San Antonio, Texas. 1. Tag im Überblick:
Herren

50 Fri: 1. Muhammad 22.32; 2. Van den Hoogenband 22.35
100 Br: 1. Knabe 1:2.60
200 Rü 1. Krayzelburg 1:57.74
200 La: 1. Wouda 2:01.31; 2. Matthew Dunn 2:02.27
400 Fr: 1. Hackett 3:49.50
Damen

50 Fr: 1. Torres 25.29; 2. Thompson 25.65; 3. Martino 25.75
100 Br: 1. Megan Quann 1:07.94 (US Rekord); 2. Stitts 1:09.38; 3. Brown 1:10.08; 4. Denman 1:10.12 5; Heyns 1:10.13
200 Rü 1. Stefanyshyn 2:13.32
200 La: 1. Moravcova 2:15.22; 2. Teuscher 2:15.69
400 Fr 1. Bennett 4:11.10; 2. Atkinson 4:11.82; 3. Poll 4:12.67 Line element 2.12. Neues vom Schwimmverband

Einheitliche Blutdoping-Tests in Italien. Als erstes Land hat Italien einheitliche Blutdoping-Kontrollen für alle SportlerInnen beschlossen. Das Nationale Olympische Komitee (CONI) verabschiedete das Kontrollprogramm mit den Namen "Ich riskiere nicht meine Gesundheit" in Rom einstimmig. Im Jahr 2000 sollen 2000 Kontrollen durchgeführt werden. Die Sportler werden in 3 Gruppen eingeteilt: Ausdauer-, und Kraftsportler sowie Athleten in technischen Disziplinen.

Ab heute abend: Resultate US Open 2. - 4.12. in San Antonio, Texas. Line element 1.12. Resultate vom Testmeeting in Uster (30.11.)

Weiterer Schwimmer des SVL im Elite Nationalkader
Dank seiner Leistung über 100m Freistil am VM Final in Baar, qualifizierte sich der 19-jährige SVL Schwimmer Jens Reuter für das Elite Nationalkader des Schweizer Schwimmverbandes (SSCHV).

Flori Lang weiter in Bestform
Kein Wettkampf ohne Klubrekord von Flori Lang. Der 16-jährige Schwimmer des SV Limmat unterbot zwei Tage nach dem VM Final, anlässlich des Testmeetings im Hallenbad Uster, weitere drei Klubrekorde. Über 200m Freistil blieb er rund zwei Sekunden unter der alten Bestmarke von Mark Witschi aus dem Jahre 1990 und senkte den Rekord auf 1:53.58. Über 50m Delphin senkte er seinen eigenen, erst wenige Wochen alten Rekord, auf 25.76 (vorher 25.90). Und über 100m Lagen blieben die Uhren bei 58.39 stehen (vorher 1:01.70). Total schwammen die Schwimmer am Testmeeting von Uster aus 29 Einzelresultaten, 22 neue Bestzeiten.

In der aktuellen Saisonbestenliste (Kurzbahn) des SSCHV, bedeuten die Zeiten von Flori folgende Klassierungen: 200m Freistil: Rang fünf, 50m Delphin: Rang vier und 100m Lagen: Rang zwei. Line element 1.12. DV- und TV-Protokolle 1999 (Bissone): Delegierten-Versammlung (noch unvollständig)

Thomas Rupprath: In unserem Sport wird viel gedopt. Rupprath, der bei den deutschen Kurzbahnmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Bad Mergentheim den fast 15 Jahre alten deutschen Uralt-Rekord von Olympiasieger Michael Groß über 200 m Schmetterling geknackt hat, prophezeit erschreckende Doping-Erkenntnisse bei der Umsetzung eines von mehreren deutschen Schwimmern seit langem geforderten Langzeitsteroidprofils.

"Ich glaube, dass es bei weltweiter Anwendung eine ganze Menge an Athleten geben würde, die ihren Badeanzug oder Badehose an den Nagel hängen", erklärte der 22-Jährige.

"Ich würde für keinen meine Hand ins Feuer legen, dafür gibt es zu viele Auffälligkeiten, die ich nicht näher ausführen möchte", sagte Rupprath weiter. Der Neusser stellte sich ausdrücklich hinter die beiden Aktivensprecher Chris-Carol Bremer und Mark Warnecke, die in der Vergangenheit immer wieder einen härter und konsequenteren Kampf gegen Doping angemahnt hatten und dafür auch im eigenen Verband harte Kritik einstecken mussten.

Rupprath: "Die Nationalmannschaft steht hinter den beiden, und wir sind der Meinung, dass ihre Forderungen auch fundiert sind. Man hat aber das Gefühl, dass beide permanent vor verschlossenen Verbandstüren stehen. Das ist schade, denn wir sind die Mannschaft, und wir müssen akzeptiert werden." Vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) erwartet Rupprath jetzt die Umsetzung ihrer Forderung nach Einführung eines Langzeitsteroidprofils.

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November 1999

Line element 30.11. Vorschau: US Open 2. - 4.12. in San Antonio, Texas. Das letzte 50 m Big Meet 1999! Line element 29.11. Zweimal Rang vier für den SV Limmat an den Vereinsmeisterschaften 1999 Nachdem sowohl das Damen-, wie auch das Herren Team des SV Limmat souverän den A-Final der Vereinsmeisterschaften erreichten, durfte man auf die Finalleistungen dieser beiden Teams gespannt sein.

Mit einer soliden Leistung konnten die Damen ihren vierten Rang aus der Vorrunde verteidigen und erreichten 15'742 Punkte (Vorrunde 15'663). Sie erzielten dabei neun persönliche Bestzeiten und zwei neue Klubrekorde durch Katja Reuter über 200m Lagen (2:26.25) und Carmela Schlegel über 100m Brust (1:11.87).

Das Herrenteam konnte sich gegenüber der Vorrunde, nochmals massiv steigern. Mit 17'048 Punkten (Vorrunde 16'467) überboten sie erstmals die 17'000 Punkte Grenze und belegten wie die Damen Rang vier. Zwar bedeutete dieser Final-Rang bei den Herren im Vergleich zur Qualifikation eine Verschlechterung um eine Platzierung, doch musste man berücksichtigen, dass der Gewinner der Vereinsmeisterschaften bei den Herren der SC Uster, in der Vorrunde nicht in Bestbesetzung schwamm und man diesen in der Qualifikation noch deutlich schlagen konnte. Mit drei Klubrekorden von Flori Lang über 100m und 200m Delfin (56.83 und 2:08.61) und 100m Freistil 51.53 und sensationellen 20 neuen Bestzeiten unterstrich das Herrenteam den massiven Aufwärtstrend im SV Limmat.

Wenn man bedenkt, dass letztes Jahr die beiden Teams noch mehr oder weniger lustlos im B-Final herumpaddelten, so ist diese Steigerung enorm.

Mehr noch, zählt man die Punkte der beiden Teams zusammen (Damen und Herren) und vergleicht diese Punktezahl mit den anderen Teams die Damen und Herren im Final hatten, so kommt man zum überraschenden Schluss, dass der SV Limmat hinter dem SC Uster das gesamthaft zweitbeste Team überhaupt bildet...

SVL-Schwimmerin Carmela Schlegel für Kurzbahn EM qualifiziert
Dank ihren Leistungen in Lausanne (Schweizerrekord über 50m Brust) und am VM-Final in Baar (1:11.87 über 100m Brust), qualifizierte sich die SVL Schwimmerin Cramela Schlegel für die Kurzbahn-EM vom 9.-12. Dezember in Lissabon. Line element 29.11. Resultate der SVL-SchwimmerInnen an der VM. Jetzt beide Tage komplett! Line element 29.11. Meldung von Flavias, Chantals und Remos Superlauf weltweit propagiert: Swimnews!

Synchronschwimmen: Neues vom Verband

Schweizer Vereinsmeisterschaften in Baar. Herren:1. Uster 18 910. 2. Genève Natation 18 234. 3. Vevey Natation 17 869. 4. SV Limmat 17 048. 5. Basel 16 698. 6. Bellinzona 15 277. - Damen: 1. Atlantide Agno 18 113. 2. Uster 17 758. 3. Baar 16 775. 4. SV Limmat 15 742. 5. Kriens 15 407. 6. Basel 15 386. - Wichtigste Resultate. Herren. 200 m Crawl: 1. Novy (Vevey) 1:51,50. - 100 m Brust: 1. Lütolf (Uster) 1:00,47 (Schweizer Rekord, bisher Lütolf 1:00,85). - 200 m Rücken: 1. Gilgen (Basel) 2:00,20 (SR, bisher Philipp Meyer 2:00,87). - 200 m Delfin: 1. Gabrillo (Uster) 2:00,81 (Limite für die Kurzbahn-EM vom Dezember in Lissabon erfüllt). - Frauen. 400 m Crawl: 1. Strasser (Atlantide Agno) 4:07,89 (SR, bisher Strasser 4:10,37). - 800 m Crawl. 1. Rigamonti (Atlantide Agno) 8:24,28 (Schweizer Rekord, bisher Rigamonti 8:26,38). - 200 m Brust: 1. Czaplicki (Atlantide) 2:33,18. - Einlagerennen 50 m Brust: 1. Funk (Uster) 33,21 (Limite für die Kurzbahn-EM in Lissabon). - Einlagerennen 50 m Rücken: 1. Diezi (Uster) 29,32 (Limite für Kurzbahn-WM vom nächsten Frühling in Athen erfüllt).

Worldcup in Rio de Janeiro: Die besten Resultate zweiter Tag. Herren. 50 m Crawl: 1. Vismara (It) 22,13. - 200 m Rücken: 1. Romero 1:55,78. 2. Strahija 1:56,39. - Frauen. 100 m Brust: 1. Qi (China) 1:08,41. - 100 m Delfin: 1. Sjöberg (Sd) 59,37. - 200 m Rücken: 1. Schiwanewskaja (Sp) 2:10,89. - 200 m Lagen: 1. Caslaru (Rum) 2:11,82. - Zweiter Tag: 200 m Brust: 1. Hui (China) 2:27,83. - 100 m Rücken: 1. Schiwanewskaja 1:00,85. 2. Molina (Br) 1:01,29. - 50 m Delfin: 1. Sjöberg 26,71.

Champions League. Achtelfinals (in Vierergruppen). In Berlin: Dritter Spieltag: Spandau Berlin - Split 3:10. Rom - Kreuzlingen 19:5 (4:1, 5:1, 5:2, 5:1). - Schlussklassement: 1. Split 6 (36:11). 2. Spandau Berlin 4 (21:21). 3. Rom 3/2 (29:17). 4. Kreuzlingen 0 (14:54). - Split und Berlin für die Viertelfinals qualifiziert. Line element 28.11. Insgesamt 4 neue CH-Rekorde am Wochenende:
Remo Lütolf - 100 Brust 1:00.47
Philipp Gilgen - 200 Rücken 2:00.20
Chantal Strasser - 400 Frei 4:07.89
Flavia Rigamonti - 800 Frei 8:24.28

Selektionen für die Kurzbahn-EM in Lissabon

Champions League. Achtelfinals (in Vierergruppen). 2. Spieltag: in Berlin: Kreuzlingen ausgeschieden!
Split - Kreuzlingen 21:4 (5:1, 2:1, 6:1, 8:1). Tore für Kreuzlingen: Tari, Lienheer, Buob, Vacho. Spandau Berlin - Rom 7:6. -, damit sind Split und Spandau für den Final qualifiziert. Überraschend ist auch Rom ausgeschieden.

VM in Baar: Weltklassezeit für Lütolf. An den Schweizer Vereinsmeisterschaften der Schwimmer in Baar verbesserte der 19-jährige Remo Lütolf (Uster) seinen eigenen Schweizer Kurzbahnrekord über 100 m Brust um 38 Hundertstel auf die Weltklassezeit von 1:00,47. Die bisherige Bestmarke hatte Lütolf an den Kurzbahn-Weltmeisterschaften im vergangenen April in Hongkong aufgestellt, wo er über 50 Meter Bronze gewann. Mit der jetzigen 100-Meter-Zeit liegt der Zürcher nur eine halbe Sekunde über der Marke, die in Hongkong über diese Distanz ebenfalls für den Gewinn der Bronzemedaille nötig war.

Stand nach dem ersten Tag. Männer: 1. Uster 9501. 2. Genève Natation 9174. 3. Vevey Natation 9077. 4. SV Limmat 8597. 5. Basel 8397. 6. Bellinzona 7576. - Frauen: 1. Atlantide Agno 9131. 2. Uster 8940. 3. Baar 8433. 4. SV Limmat 8034. 5. Kriens 7766. 6. Basel 7698. - Wichtigste Resultate. Männer. 100 m Brust: 1. Lütolf (Uster) 1:00,47 (Schweizer Rekord, bisher Lütolf 1:00,85). - 200 m Rücken: 1. Gilgen (Basel) 2:00,20 (SR, bisher Philipp Meyer 2:00,87). - Frauen. 400 m Crawl: 1. Strasser (Atlantide Agno) 4:07,89 (SR, bisher Strasser 4:10,37). - Einlagerennen 50 m Brust: 1. Funk (Uster) 33,21 (Limite für die Kurzbahn-EM vom Dezember in Lissabon erfüllt). - Einlagerennen 50 m Rücken: 1. Diezi (Uster) 29,32 (Limite für Kurzbahn-Weltmeisterschaften vom nächsten Frühling in Athen erfüllt).

Worldcup in Rio de Janeiro: Resultate vom 1. Tag. Kurzüberblick: Männer. 100 m Crawl: 1. Borges (Br) 48,57. - 100 m Rücken: 1. Romero (Br) 54,21. 2. Strahija (Kro) 54,28. - 200 m Delfin: 1. Sioui (Ka) 1:57,66. - Frauen. 100 m Brust: 1. Hui Qi (China) 1:08,41. - 100 m Delfin: 1. Sjöberg (Sd) 59,37. - 200 m Rücken: 1. Schiwanewskaja (Sp) 2:10,89. - 200 m Lagen: 1. Caslaru (Rum) 2:11,82. Line element 27.11. Mark Warnecke holt zweite Weltjahresbestleistung. Mark Warnecke erzielte bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Bad Mergentheim seine zweite Weltjahresbestzeit. Nachdem sich der Essener bereits den Titel im 50-m-Brust-Sprint in 27,16 Sekunden gesichert hatte, war der 29-Jährige in 59,85 Sekunden erneut schnellster Schwimmer über 100-m-Brust. Thomas Rupprath löschte anschliessend den Uralt-Rekord von Michael Gross über 200-m-Schmetterling und gewann in der Weltjahresbestzeit von 1:54,67.

Champions League. Achtelfinals (in Vierergruppen). In Berlin: Spandau Berlin - Kreuzlingen 11:5 (3:2, 1:2, 4:0, 3:1). Torschützen für Kreuzlingen: Pary (3), Lienheer (2). - Split (Kro) - Rom 5:4 (1:2, 1:2, 1:0, 2:0). Line element 26.11. Protokolle der Technischen und Delegiertenversammlung des SSCHV

Das Duell der deutschen "Schwimm-Divas" ist entschieden: Wieder einmal ist Franziska van Almsick die Geschlagene. Sandra Völker (54.33) liess der Berlinerin (55.80) nicht den Hauch einer Chance und kam mehr als eine Sekunde früher an. Vam Almsick hat den Richtwert für Lissabon nicht erreicht. Doch für Furore sorgte ein anderer: Der Neusser Thomas Rupprath schwamm neuen deutschen Delfin-Rekord (52.26). Unter den deutschen Spitzenschwimmern wächst unterdessen der Protest gegen die starre Nominierungspolitik des DSV, der zehn Monate vor Sydney kaum Rücksicht auf die Olympia-Vorbereitung nimmt. Weltrekordler Mark Warnecke unterstützte Sandra Völker in ihrer Forderung nach einer automatischen Nominierung für Top-Schwimmer. "Mit einer Wildcard für die Kurzbahn-EM ohne Qualifikation hätte ich dort wohl Weltrekord schwimmen können, so aber nicht", fauchte der 29-jährige Essener. Die Meisterschaft ist die einzige Qualifikationsmöglichkeit für die EM. Auch Schwimmer wie Völker, die in diesem Jahr mit Weltrekorden, einem Welt- und drei Europameistertiteln ihre Leistungsfähigkeit mehr als ein Mal bewiesen hat, sind von den Richtlinien nicht ausgenommen. "Am liebsten wäre ich hier nicht geschwommen", betonte Warnecke.

Trainer in England wegen "emotionalem Missbrauch" von Jugendlichen angeklagt: Der Australier Steve Hill (Reading Swimming Club) muss am 28.11. vor einem Verbandstribunal erscheinen. Hill wird vorgeworfen, er habe die Jugendlichen mit seinen Trainingsmethoden genötigt. Beispielsweise habe er ein Mädchen gegen ihren Willen unter Wassergedrückt, um sie zum schneller Schwimmen zu zwingen. Ein anderes Mädchen musste zur Strafe nochmals 3 x 800 m schwimmen, weil sie zu langsam war. Die Klagen werden durch fast 20 Briefe von besorgten Eltern, SchwimmerInnen und TrainerInnnen untermauert. Die Anzahl MItglieder des Vereins nahm in den vergangenen vier Jahren von 400 auf 220 ab. Die Vereinsleitung selber will keinen Kommentar abgeben, ausser, dass auch andere Vereine viele SchwimmerInnen verloren hätten.

Professor Ross Cuneo (Australien): HGH-Test für Sydney wäre bereit. Cuneo stellte im Frühjahr einen funktionierenden Human Growth Hormone Test vor. Cuneo: Mit etwas "politischem Willen" und etwa einer Million AUS$ wäre der Test auch für Sydney einsatzfähig, die verbleibende Zeit würde für die Fertigstellung reichen. Line element 25.11. Warnecke erzielt Weltjahresbestzeit: 50 Brust in 27.16 an den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften. Weitere Topzeiten: Thomas Rupprath 50 Rücken in 24,68 Sekunden; Sandra Völker 55,17 im Halbfinal; Franziska van Almsick 55,87; Katrin Jäke 200 m Delfin in 2:10,06.

Kurzinformationen über die Delegiertenversammlung

Informationen über den VM-Final in Baar

Übermächtige Gegner für Kreuzlingen. Kreuzlingen wird am Wochenende in den Champions-League-Achtelfinals einen schweren Stand haben. In Berlin trifft der Schweizer Meister auf drei prominente Gegner. Rom, die Mannschaft aus der stärksten Liga der Welt, der amtierende Champions-League-Gewinner Split (Kro) und Gastgeber Spandau 04 dürften für die Schweizer Amateure wohl eine Nummer zu gross sein.

Gruppenzusammensetzungen:
Die vier Gruppen sind wie folgt zusammengesetzt, wobei die beiden erstgenannten pro Gruppe gesetzt sind und sich die Teilnahme für die Vorrunde nicht über die Qualifikationsturniere sichern mussten. Gruppe E (in Berlin): INA Assitalia Roma (ITA), Posk Split (CRO), Spandau 04 Berlin (GER), SC Kreuzlingen (SUI)
Gruppe F (in Nizza): Spartakus Volgograd (RUS), Olympic Nice (FRA), Dinamo Bucharest (ROM), Profus Barendrecht (NED)
Gruppe G (in Athen): VK Becej (YUG), Olympiakos Piraeus (GRE), NCHZ Novaky (SVK), Azov Mariupol (UKR)
Gruppe H (in Zagreb): Mladost Zagreb (CRO), BVSC Budapest (HUN), Triglav Kranj (SLO), Galatasaray Istanbul (TUR)
Zwei Teams pro Gruppe kommen weiter. Diese spielen in zwei Gruppen je ein Hin- und Rückspiel. Die beiden besten Teams pro Gruppe qualifizieren sich für das Entscheidungsturnier "Final Four" im Juni 2000. Line element 24.11. Bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften (25. bis 28. November) in Bad Mergentheim wird Sprint-Weltmeisterin Sandra Völker nur über 50 m Rücken und 100 m Freistil starten. Das bestätigte Völkers Trainer Dirk Lange am Mittwoch. Geplant hatte die Hamburgerin ausserdem Freistil-Starts über 200 m und 50 m. Damit trifft Völker nur über 100 m auf Staffel-Welt- und -Europameisterin Franziska van Almsick (Berlin), die ausserdem für die 400 m und 200 m Freistil gemeldet hat. Die nationalen Titelkämpfe sind die einzige Qualifikation für die Kurzbahn-EM vom 9. bis 12. Dezember in Lissabon (Link ist jetzt aktiv).

Synchronschwimmen: Verbandsnachrichten

Sportklasse an Basler Gymnasium. Das Basler Gymnasium Bäumlihof bietet ab dem Schuljahr 2000/01 eine Sportklasse an. Dank verdichtetem Lernpensum können Leistungssportler aus den Kantonen Basel-Stadt, Baselland, Aargau und Solothurn Training und Wettkampf sowie Maturitätsprüfung unter einen Hut bringen. Line element 23.11. Wasserspringen: Protokoll der Fachversammlung in Bisone

Doping-Sünder für Sydney gesperrt. Europameister Ungarn muss bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney auf seinen wichtigsten Spieler verzichten. Italiensöldner Tibor Benedek (27) wurde vom Schwimmweltverband (FINA) wegen Dopingvergehens für weitere 15 Monate gesperrt. Benedek war im Sommer bei einer Trainingskontrolle positiv getestet und für drei Monate gesperrt worden. Deshalb hatte er im September bereits die EM in Florenz verpasst. Line element 22.11. 25. Meeting International Lausanne

Der SV Limmat setzte am 25. Meeting International in Lausanne zahlreiche Glanzpunkte. Herausragend der neue Schweizer- und Meetingrekord von Carmela Schlegel. Sie setzte die Bestmarke über 50m Brust, neu auf 32.91 und gewann dabei Gold. Eine weitere Goldmedaille gewann sie über 100m Brust und verbesserte den Klubrekord auf 1:12.03. In 2:38.36 über 200m Brust schwamm sie Rekord Nummer drei und holte sich dabei eine Silbermedaille. Zudem gewann sie den Preis, für die beste Einzelleistung an diesem int. Meeting.

Auch Flori Lang bleibt durch seine Leistungen weiter im Gespräch. Über 50m Rücken verbesserte er seinen eigenen Klubrekord auf 26.92 und holte sich dabei Silber. Zu einer Goldmedaille reichte es sogar über 50m Delphin. Seine 25.90 bedeuteten auch gleichzeitig neuen Klubrekord.

Weitere Medaillen holte sich Katja Reuter, mit je einem zweiten Rang über 50m, 100m, 200m Rücken und einer Bronzemedaille über 100m Delphin.

Einen weiteren Höhepunkt bildeten die Staffeln über 4x50m Freistil der Herren und 4x100m Lagen der Damen. Die Damen in der Besetzung: Katja Reuter, Carmela Schlegel, Joanna Massacand und Patrizia von Allmen gewannen in einem starken internationalen Feld die Silbermedaille in der neuen Klubrekordzeit von 4.30.84. Die Herren im eben solch starkem Teilnehmerfeld, holten sich ebenfalls Silber. In der Besetzung: Jens Reuter, Flori Lang, Patrik Salzmann und Renato Sydler, drückten sie den Klubrekord auf neu 1:37.01. Und zum Schluss verbesserten die Damen über 4x50m Freistil den Klubrekord auf 1.54.68 und belegten dabei Rang vier.

Das 13-köpfige Team des SV Limmat schwamm am Meeting International Lausanne 1 neuen Schweizerrekord, 8 neue Klubrekorde und 22 neue Bestzeiten. Resultatübersicht Line element 22.11. Deutschlands Schwimm-Star Franziska van Almsick will nach dem Ende ihrer Karriere auf keinen Fall Trainerin werden. Manchmal mache ich mir Gedanken über die Zeit nach der Karriere", sagte die Berlinerin in einem Zeitungs-Interview, ich habe nicht vor, als Trainerin zu arbeiten oder eine Rolle beim Deutschen Schwimm-Verband zu übernehmen." Stattdessen will sich die 21-Jährige in etwas Neuem" beweisen. Im Moment hat die 21-jährige Weltrekordlerin und Weltmeisterin über 200 m Freistil nur Olympia 2000 in Sydney im Kopf. Nach je zwei Silbermedaillen 1992 in Barcelona und 1996 in Atlanta träumt Franziska van Almsick vom goldenen Schlusspunkt. Mit 22 will die Berlinerin in Australien noch einmal die Welt erobern. Mut macht ihr Mark Spitz, der 1972 in München mit 22 sieben Mal Gold gewann. Ich garantiere dir, dass 22 ein gutes Alter ist", sagte der Amerikaner im Tischgespräch der Welt am Sonntag.

Harald Müller ist neuer Zentralpräsident. Der Ustermer Harald Müller (38) ist an der DV in Bissone zum neuen Zentralpräsidenten des SSCHV gewählt worden. Für das Verbands-Sponsoring ist die Hockey Consulting Company (HCC) zuständig, mit der ein Vertrag bis 2004 abgeschlossen wurde (Protokoll der Technischen Versammlung).

Neuer Schweizerrekord von Carmela Schlegel (SV Limmat): 50 m Brust 32.91. S. Meetingbericht in der SVL-News-Spalte.

World Cup in Edmonton 20./21.11. (Kanadische Website) Line element 21.11. Heute Abend: Protokoll der Delegiertenversammlung des Schwimmverbandes angekündigt. / evtl . bei der Seite des Zentralvorstandes ebenfalls reinschauen. Line element 20.11. Die englische Nachrichten-Weltagentur Reuters hat Pelé zum Sportler des Jahrhunderts gewählt. In der von 54 Redaktionen aus 35 Ländern vorgenommenen Wahl setzte er sich vor Muhammad Ali durch. Reuters-Wahl Sportler des Jahrhunderts: 1. Pelé (Br, Fussball) 146. 2. Ali (USA, Boxen) 140. 3. Lewis (USA, Leichtathletik) 94. 4. Jordan (USA, Basketball) 80. 5. Owens (USA, Leichtathletik) 49. 6. Bradman (Au, Cricket) 22. 7. Merckx (Bel, Rad) 21. 8. De Coubertin (Fr, Olympia) 18. 9. Nicklaus (USA, Golf), Spitz (USA, Schwimmen), Nurmi (Fin, Leichtathletik), je 16. 12. Nadia Comaneci (Rum, Turnen) 12.

World Sports Awards. Motorsport: Prost (Fr/Formel 1). - Ballsport weiblich: Graf (D/Tennis). Männlich: Jordan (USA/Basketball). - Athletik weiblich: Comaneci (Rum/Turnen). Männlich: Lewis (USA/Leichtathletik). - Wassersport weiblich: Fraser (Au/Schwimmen). Männlich: Spitz (USA/Schwimmen). - Wintersport weiblich: Moser-Pröll (Ö/Ski alpin). Nominiert: Schneider (Sz). Männlich: Killy (Fr/Ski alpin). - Fussball: Pele (Br). - Kraftsport: Ali (USA/Boxen). Line element 19.11. Drei Weltrekorde in Washington: Neil Walker (USA) 50 Rücken 24.12 (vorher Thomas Rupprath 24.13). Lenny Krayzelburg 200 Rücken 1:52.47 (vorher Lopez Zubero 1:52.51 [1991]). Jenny Thompson 50 Delfin 26.00 (vorher J.T. 26.05). Line element 18.11. Neue Links

Forderung nach mehr Unabhängigkeit. 26 führende Sportnationen haben anlässlich einer Doping-Länderkonferenz in Sydney ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Internationalen Anti-Doping-Agentur (Wada = World Anti Doping Agency) bekundet. Sie wollen die Agentur jedoch unabhängiger vom Internationalen Olympischen Komitee (IOK) machen. Kritisiert wurde unter anderem die Berufung des kanadischen IOK-Vizepräsidenten Dick Pound als Wada-Leiter. Ausserdem wurde die Forderung formuliert, den Sitz der Anti-Doping-Agentur umgehend vom Provisorium Lausanne an einen anderen Ort zu verlegen.

Delegiertenversammlung des SSCHV. An der Delegiertenversammlung des Schwimmverbandes vom Wochenende soll mit dem Ustermer Harald Müller ein neuer Präsident gewählt sowie die Basis für einen funktionstüchtigen Verband geschaffen werden: Die veralteten Strukturen aufbrechen.

Resultate World Cup Washington

Provisorische Startliste der Staffelmeisterschaften in Uster Line element 17.11. Preisgelder beim World Cup

Heute Beginn der World Cup-Tour 99/00 in Washington.

Ergebnisse life (Bild Scoreboard) als Test

Resultate Line element 16.11. Die australische Langstreckenschwimmerin Susie Maroney (24) hört mit Schwimmen auf: "Die ausserordentlichen Leistungen haben mich psychisch in grösste Schwierigkeiten gebracht ... Nach meinem letzten Langstreckenschwimmen (Jamaika - Kuba, 165 km in 36 Std.) musste ich dauernd weinen" so ihre Erklärung. Am 31.10. wurde sie wegen Trunkenheit am Steuer angeklagt. Maroney: "Das war eine Art Hilferuf".

Popov feierte gestern seinen 28. Geburtstag: Er sei jetzt ein "Elderly Statesman" im Schwimmsport sein Kommentar. Aber nächstes Jahr in Sydney werde er mit den Jungen wieder vorne mit dabei sein.

Weltranglisten nachgeführt Einige Beispiele (50 m): 98) 2:03.43, Nicole Zahnd,80,SUI / 36) 4:15.34, Flavia Rigamonti,81,SUI / 39) 4:15.76, Chantal Strasser,78,SUI / 2) 8:31.20, Flavia Rigamonti,81,SUI / 73) 8:50.84 919, Chantal Strasser,78,SUI / 4) 16:28.49, Flavia Rigamonti,81,SUI

Nicole Zahnd: Fast ein Neubeginn

Investition gegen Epo. Die australische Sportministerin Jackie Kelly hat angekündigt, rund eine Million Dollar in weitere Forschungen zu investieren, um bis zu den Olympischen Spielen 2000 in Sydney doch noch eine Methode zum Nachweis von Erythropoietin (Epo) zu entwickeln. Die bisherigen Blutkontrollen erbringen keinen eindeutigen Beweis für die Einnahme von Epo. Bei den aktuellen Tests wird der Hämatokritwert des Blutes gemessen, der lediglich als Indiz für die Epo-Einnahme gelten kann. Line element 15.11.Shane Gould holt wieder Gold: An den Masters PanPacifics holte sich die 43-jährige mehrfache australische Olympiasiegerin von München wieder 4-mal Gold in den Freistilwettbewerben (50 Frei in 29.46 - 100 Frei in 1:04.31 - 200 Frei in 2:19.69 - 400 Frei in 4:57.12). Line element 15.11. Damen und Herren VM Team des SVL im VM A-Final

Hervorragende Leistungen des SV Limmat an der Vorrunde der Vereinsmeisterschaften 1999 in Meilen. Die Herren qualifizierten sich als erste der Region RZO, und als gesamtschweizerisch dritte für den A-Final der Vereinsmeisterschaften in Baar. Nach einem starken ersten Tag mit 8306 Punkten, schlossen sie den zweiten mit einem Gesamttotal von 16467 Punkten ab. Die Damen begannen die Vorrunde am ersten Tag ebenfalls stark und lagen mit 8181 Punkten in der "Heimregion" RZO auf Rang zwei. Am zweiten Tag konnte aber das Level nicht ganz gehalten werden. Dennoch gelang den Damen ebenfalls der Einzug ins A-Finale. Mit dem Gesamttotal von 15663 Punkten, belegen sie Rang vier. Damit sind nach 1997, sowohl das Damen wie auch das Herren Team, wieder gemeinsam in einem A-Finale der Schweizer Vereinsmeisterschaften. Obwohl ein Mannschaftswettkampf gab es einige herausragende Einzelleistungen. Flori Lang gelangen in seinen fünf Einsätzen, fünf Klubrekorde. 100m Freistil 51.61, 100m Rücken 56.60, 200m Rücken 2:04.93, 100m Delphin 57.62 und 200m Delphin 2:08.92. Bei den Damen schwammen Katja Reuter und Carmela Schlegel neue Klubrekorde. Katja über 200m Delphin 2:23.33 und 200m Lagen 2:26.86. Und Carmela über 100m Brust 1:12.12. Ein erfolgreiches Wochenende für den SV Limmat. Wir sind gespannt auf die Fortsetzung, anlässlich des VM Finales vom 27. - 28. November in Baar. Seien auch Sie dabei und unterstützen Sie die Mannschaften des SV Limmat! Line element 14.11. Vollständige Resultate VM-Vorläufe (Samstag und Sonntag)

Nasenstüber für Nasenpflaster: Nach langen Jahren des Werweissens ist die Ernüchterung gekommen: Nasenpflaster bringen den/die Sportler/in nicht aufs Siegerpodest - nur die Herstellerfirma 3M. Dies ergab eine Felduntersuchung der Ruhr-Universität in Deutschland. Um herauszufinden, ob das Pflaster die Leistung steigert, hat eine Forschergruppe 33 Freiwillige auf das Ergometer steigen lassen. 17 Teilnehmern klebte man den Mund zu, damit sie wirklich nur durch die Nase atmeten. Sogar ein Scheinpflaster haben die Forscher entworfen, um den Plazeboeffekt zu testen. In allen Fällen: Ob die Nase bepflastert war oder nicht, ob ein echtes oder falsches Pflaser darauf klebte - die maximale Leistung blieb gleich. Auch der Sauerstoff- und der Koheldioxidgehalt im Blut änderte sich nicht. Der propgaierte Nutzen der Nasenpflaster ist also ein Märchen. Line element 13.11. Die Trainer des Jahres: 1) Heinz Günthard, Tennis, 64 Stimmen
2) Andreas Hediger, Leichtathletik, 44 Stimmen
3) Christophe Pellandini, Schwimmen, 29 Stimmen

SOV reagiert auf Ogi-Kritik: Der Verband ist überrascht über Vorwürfe der Selbstzufriedenheit und Mängel in der Nachwuchsausbildung. Der Schweizerische Olympische Verband (SOV) hat auf die harsche Kritik von Adolf Ogi überrascht reagiert. Der Sportminister hatte anlässlich der Trainertagung des SOV in Magglingen dem Schweizer Sport unter anderem Selbstzufriedenheit und Mängel in der Nachwuchsausbildung vorgeworfen. Der SOV weist diese Darstellung in einem Communiqué als unvollständig zurück, freut sich aber gleichzeitig über das Angebot seitens des Staates, der zur Verbesserung der Rahmenbedingungen im Spitzensport beitragen will. Das Communiqué des SOV im Wortlaut: "Der SOV ist von der Kritik des Sportministers Adolf Ogi am privatrechtlichen Sport überrascht. Der von ihm dargestellte Hintergrund ist unvollständig. Unter anderem fehlen in seiner Würdigung jene Sportarten, in denen die Schweiz in der Langzeitbetrachtung grosse internationale Erfolge aufweist (Rudern, Radsport, Bob, OL u. a. - mit Ausnahme von Ski). In medial wirksamen Sportarten (Fussball, Eishockey) sind Bestrebungen im Gange, den Anschluss an die absolute Weltspitze überhaupt herzustellen. Die Resultate ihrer Nachwuchsmannschaften lassen Hoffnung keimen. Der SOV nimmt dankbar das vom Sportminister gleichzeitig gemachte Angebot zur Verbesserung der Rahmenbedingungen im Spitzensport seitens des Staates entgegen. Dies als Ergänzung der bereits vom SOV und vielen seiner Mitgliedverbände im Nachwuchsbereich getroffenen Massnahmen." (Si.) Line element 13.11. VM: VM: SVL-Herren Platz Drei, Damen auf Platz Vier!

Resultate der SVL-SchwimmerInnen: Fast jedes Rennen eine Bestzeit - 8 Klubrekorde 43 PBs! Line element 12.11. Sportminister Ogi: Die Schweiz droht auch sportlich von der Landkarte zu verschwinden. Die Schweiz droht nicht nur politisch, sondern auch sportlich von der internationalen Landkarte zu verschwinden, sagt Sportminister Adolf Ogi (von Peter Haerle, Magglingen). Bundesrat Adolf Ogi tritt mit der Armbrust vor das Publikum, nimmt eine Zielscheibe ins Visier und drückt ab. Der Schuss ist schlecht, der Pfeil steckt am äusseren Rand. Flugs projeziert Ogi darauf mit dem Hellraumprojektor eine neue Scheibe über die alte - und siehe da: Der Pfeil steckt mitten im Schwarzen. "Genauso verhalten wir uns im Schweizer Sport", ruft Ogi den rund hundert Spitzensporttrainern und -trainerinnen in der Aula der Sportschule Magglingen zu, "wir passen das Ziel den Leistungen an."
Nichts erreicht

Adolf Ogi hatte gestern in Magglingen wieder einmal einen seiner bekannten Auftritte: anschaulich, populär, medienwirksam. Es habe schon lange in ihm rumort, nun müsse es raus, seine Enttäuschung, seine Unzufriedenheit. Viel zu wenig, ja nichts habe er erreicht in seiner Zeit als Sportminister: Sion 2006 sei verloren gegangen ("Ich bin der Hauptverantwortliche"), immer mehr Junge würden rauchen und trinken, vier von sieben Millionen Schweizern bewegten sich zu wenig, der Kampf gegen den Abbau von Schulsportstunden sei noch nicht gewonnen, und im Spitzensport drohe sich die Schweiz von der internationalen Bühne zu verabschieden: "Sogar im Fussball findet Europa ohne die Schweiz statt." Im Spitzensport erreiche das Land gemessen an der Finanzkraft viel zu wenig Erfolge. Ogi verweist auf die nordischen Länder, allen voran Norwegen, das mit einer ähnlichen Grösse und Bevölkerungszahl, einer ähnlichen Sportkultur und ähnlichen ökonomischen Möglichkeiten einen Erfolg nach dem anderen feiern könne. In der Schweiz hingegen sei das Entwicklungspotenzial bei weitem nicht ausgeschöpft. Im Frauenspitzensport zum Beispiel befänden wir uns schlicht auf dem Niveau eines Entwicklungslandes. Und warum diese trübe Bilanz, dieses dümpeln in der Mittelmässigkeit? Bundesrat Ogi lässt sich nicht auf eine vertiefte Analyse ein, seine Sache sind die grossen Zusammenhänge: Es mangle am "feu sacré", am "Pioniergeist", an der "Risikobereitschaft". Der Stellenwert des Sports sei zu klein, die Solidarität unter den Sportlern fehle, und darum gelte es jetzt "Aussergewöhnliches" zu tun, "Bahnbrechendes". Doch schon im nächsten Satz musste der Sportminister sein Temperament zügeln und die Erwartung dämpfen. In Zeiten, in denen der Staat wenig Geld habe, gelte es, Bestehendes besser zu nutzen, Möglichkeiten für Synergien zu finden und Hindernisse in einer Spitzensportkarriere abzubauen.
Vieles möglich

Ogi sieht fünf Felder, in denen Verbesserungen möglich sind, wobei einige nicht neu sind und bei anderen die Umsetzung noch unklar ist: Erstens müssten Lücken in der Förderungskette (Schule, Klub, Verein, Kanton, Verband) eines angehenden Spitzensportlers geschlossen werden. Zweitens gelte es, die Durchlässigkeit zwischen kantonalen Bildungsinstituten zu erhöhen (Schule und Spitzensport ist Hauptproblem einer Sportlerkarriere), drittens soll Sport als Berufslehre anerkannt werden, viertens müssten Nachwuchsprojekte gefördert und fünftens ein lokales Sportnetz geschaffen werden. Zudem kündigte Ogi an, genau zu überprüfen, ob die 1,5 Milliarden Franken wirklich nützen, die jährlich von öffentlicher und privater Seite in den Sport investiert werden.

EU vor einer Anti-Doping-Politik? Line element 11.11. US-Swimming veröffentlicht alle Dopingresultate auf ihrer Website Line element 10.11. Anti-Doping-Agentur gegründet - Pound soll Vorsitzender werden. Wird jetzt alles gut? In Lausanne ist am Mittwoch die Internationale Anti-Doping-Agentur (Wada) offiziell gegründet worden. Wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) als Initiator der Einrichtung mitteilte, soll sein kanadischer Vize-Präsident Richard Pound den Vorsitz der Stiftung übernehmen. Die Agentur soll mit Beginn des neuen Jahres ihre Arbeit aufnehmen und künftig alle Anstrengungen im Kampf gegen Doping weltweit anführen und koordinieren.

10.11. In einer Woche beginnt der FINA-Weltcup 99/00:

Washington DC, 17.-18. November 1999
Edmonton, 20.-21. November 1999
Rio de Janeiro, 26.-28. November 1999
Shanghai, 4.-5. Januar 2000
Hong Kong, 8.-9. Januar 2000
Hobart, 13.-14. Januar 2000
Sydney, 17. - 18. Januar 2000
Sheffield, 1.-2. Februar 2000
Berlin, 5.-6. Februar 2000
Imperia, 9.-10. Februar 2000
Paris, 12.-13. Februar 2000
Malmö, 16.-17. Februar 2000 Line element 10.11. Gesamtrangliste Schluefi-Meeting Line element 9.11. Mehr Doping-Kontrollen: Die Schweiz hat ein neues Dopingstatut Line element 8.11. Elftes Schluefi Meeting, Kloten ZH: Am 11. Schluefi Meeting auf der 25 m Bahn des Hallenbades Kloten erreichten die Schwimmer des SV Limmat eine eindrückliche Bilanz. Obwohl es einigen Schwimmern nicht wunschgemäss lief, wurden aus 126 Einzelstarts 81 neue Bestzeiten erziehlt. Dabei wurden gleichzeitig vier Klubrekorde verbessert.

Eine Woche vor der Vereinsmeisterschafts-Vorrunde präsentierten sich einige VM Teilnehmer in beneidenswerten Frühform. Allen voran Carmela Schlegel und Flori Lang. Carmela schwamm über 100m Brust 1.12.15 einen sensationellen neuen Klubrekod. Flori Lang unterbot mit 59.22, als erster Schwimmer des SV Limmat die 1:00 Minuten-Grenze über 100 m Rücken. Weiter verbesserte er den Klubrekord über 100 m Lagen auf 1:01.70.

Über die selten geschwommene 4x100 m Vierlagen, verbesserten die Damen, Carmela Schlegel, Katja Reuter, von Allmen Patrizia und Jentsch Amata den Klubrekord auf 4:42.00. Line element 8.11. Resultate Manta Fall Challenge, Winnipeg, Kanada 30.10.99 (25 m) Line element 7.11. Resultate Schluefi-Meeting / Nachführung aller Klubrekord- und Bestenlisten Line element 7.11. Cheftrainer und Direktor des englischen Schwimmverbandes (Amateur Swimming Association, ASA) suspendiert. Wegen möglichen finanziellen Unregelmässigkeiten wurden Clive Rushton (Headcoach) und Mike Peyrebrune (Direktor) bis zum Abschluss der unabhängigen Untersuchung suspendiert. Der Zugang zu ihren Büros wurde gesperrt, ihre Mobiles wurden konfisziert. Die beiden können an einem Hearing ihre Sicht der Dinge darstellen.

Mehr als 10 Jahre nach der HIV-Diagnose teilte Greg Louganis, der Olypmpiasieger 84 und 88 (Brett und Plattform) mit, dass er dank der Anti-HIV Medikamente überlebe. Die Therapie sei zwar frustierend und wegen Nebenwirkungen oft auch schmerzhaft. Greg berichtete über seinen Zustand anlässlich einer Anti-AIDS-Konferenz in Denver, Colorado. Line element 6.11. Richtigstellung der Humanistischen Partei zum Artikel vom 31.10. über die Bäderinititative: «In ihrem Artikel über die Bäderinitiative werden leider von Gemeinderätin Burri falsche Aussagen gemacht. Es gab niemals die Möglichkeit eines fakultativen Referendums, es gibt diese Möglichkeit jetzt nicht und wird sie ohne Annahme der Initiative auch nicht geben.

Ferner ist es wichtig, der Fehlinformation des Stadtrates nicht auf den Leim zu gehen: im aktuellen revidierten Bäderkonzept heisst es: es sind ZUR ZEIT keine weiteren Bäderschliessungen vorgesehen (Abs. 5 des Bäderkonzepts), und die Schliessung der Bäder Auhof und Seebach wird weiterhin als Möglichkeit betrachtet (Abs. 3.4.4. des Bäderkonzepts).

Ferner werden auch nach Annahme der Initiative Auslagerungen möglich sein, da die Initiative als allgemeine Anregung formuliert ist und der Gemeinderat bei der endgültigen Fassung des Artikels genügend Spielraum hat.

Natürlich ist es das gute Recht des Stadtrates, gegen die Initiative zu sein. Ein populäres Volksanliegen aber durch Falschinformationen zu "bodigen" ist unfair, da so der Wille der StimmbürgerInnen manipuliert wird.

Sie sind gerne an die Presskonferenz des Pro-Komitees am Dienstag, den 9. November, 10.00 Uhr, an der Sihlfeldstr. 89 (beim Lochergut), eingeladen.» Line element 6.11. Antidoping-Agentur: Trotz EU-Unterstützung alles für die Katz? Line element 5.11. Harte Strafen gegen Doping-Schmuggler: Australien verschärft die Strafen für Schmuggler von Dopingmitteln im Hinblick auf Sydney 2000. Mit bis zu fünf Jahren Gefängnis und bis zu 80 000 Franken Busse kann künftig die Einfuhr unerlaubter Substanzen zur Leistungsmanipulation geahndet werden. In diesem Jahr haben die australischen Zollbehörden 968 kg solcher Substanzen sichergestellt, 410 kg mehr als 1998.

Kreuzlingen spielt mit den besten 15 Mannschaften in der Champions-League. Nächste Runde vom 26. bis 28. November in Berlin Line element 4.11. Antidopingagentur zu spät für Sydney. Line element 3.11. Neues vom Schwimmverband

Für die Kurzbahn-Europameisterschaften der Schwimmer vom 9. bis 12. Dezember in Lissabon haben bislang 34 Nationen ihre Meldung abgegeben. Damit wollen an der letzten EM im ablaufenden Jahrtausend ebenso viele Nationen teilnehmen, wie an den Titelkämpfen im Dezember 1998, die in Sheffield mit 13 Welt- und weiteren acht Europarekorden eine Rekordflut erreichten. Die Website von Lissabon ist in Vorbereitung.

Ehrung für Nicole Zahnd: Die Leichtathletin Anita Weyermann und die Schwimmerin Nicole Zahnd sind am Dienstag von René Burkhalter, dem Präsidenten des Schweizerischen Olympischen Verbandes (SOV), für ihre im Laufe des Jahres bestandenen Maturitätsprüfungen am Feusi-Sportgymnasium in Bern geehrt worden. An der 1995 eröffneten Schule lassen sich derzeit mehr als 120 Sportler ausbilden, unter ihnen 18 Eishockeyaner vom SC Bern.

Die EU sichert ihre Unterstützung für die Antidopingagentur als Erste definitiv zu. Line element 2.11.1999 Asthma-Mittel als Renner. Das Asthma-Mittel Salbutamol ist der Renner auf dem Doping-Markt des französischen Hochleistungssports. Laut der Tageszeitung "Le Monde" entfallen 41 Prozent der insgesamt 238 positiven Tests in 25 Sportarten im Jahre 1999 auf diese Substanz. Die Mehrzahl der Sportler, denen Spuren von Salbutamol nachgewiesen wurden, konnte kein ärztliches Asthma-Attest vorlegen. Salbutamol verbessert die Sauerstoffaufnahme. Line element Maroney 1.11. Verwirrung um Maroney: Trunkenheit am Steuer? Auf die Marathon-Schwimmerin Susie Maroney wartet in Sydney eine Anklage wegen Trunkenheit am Steuer. Das bestätigte ihr Manager Max Markson am Sonntag. Die Polizei habe die 24 Jahre alte Langstrecken-Spezialistin nach einem physischen und emotionalen" Zusammenbruch in erbärmlichem Zustand" aufgegriffen und in ein Krankenhaus in Sydney eingeliefert. Zunächst war nach Aussagen ihres Bruders Michael spekuliert worden, dass der Zusammenbruch die Folge eines Asthma-Anfalles gewesen sei. Susie Maroney war bei einer Veranstaltung der australischen Lebensrettungs-Gesellschaft in acht Stunden 33.75 km geschwommen. Markson bestritt einen Zusammenhang mit dem Schwimmen: Was ihr passiert ist, hat nichts mit Schwimmen zu tun." Schon 1997 war Maroney von Kuba nach Amerika und 1998 von Mexiko nach Kuba geschwommen. Aus Sorgen um ihre Gesundheit hatte sich im vergangenen Jahr ihr langjähriger Trainer Dick Caine geweigert, weiter die Verantwortung zu tragen und war nach elf Jahren von seinem Amt zurückgetreten.

Keine Wachstumshormontests in Sydney? Bei den Olympischen Spielen 2000 wird es keine Tests auf Wachstumshormone (HGH) geben. Professor Peter Sönksen aus London machte beim fünften sportwissenschaftlichen Kongress des IOC in Sydney Verzögerungen in den Forschungsprojekten" dafür verantwortlich. Damit wird die grösste Modedroge im Spitzensport neben Erythropoietin (EPO) bei den Jahrtausendspielen unentdeckt bleiben. Wir haben seit März keinen nennenswerten Fortschritt gemacht", musste Sönksen in der Olympiastadt zugeben. Das Forschungsprojekt war vom IOC mit insgesamt fünf Millionen Dollar unterstützt worden. Der belgische Prinz Alexandre de Merode liess als Vorsitzender der Medizinischen Kommission zur selben Zeit aus der IOC-Zentrale in Lausanne eine Presseerklärung verbreiten, wonach die Forschungen noch weitere zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen" dürften. Damit nahm der umstrittene Prinz endgültig alle von Zeit zu Zeit erneut geäusserten positiven Prognosen endgültig zurück. Das Schlimmste, was uns passieren kann, ist, einen Test anzubieten, der vor den Schranken der Gerichte nicht akzeptiert wird", sagte der Belgier. Mit keiner Silbe erwähnte Merode allerdings die Forschungsergebnisse des Münchner Humangenetikers Professor Dr. Christian Strasburger, dem im Auftrag des Kölner Bundesinstituts für Sportwissenschaft schon Anfang des Jahres ein HGH-Nachweis geglückt war. Strasburger gelang es erstmals, im Körper produziertes Wachstumshormon von künstlich zugeführtem zu unterscheiden. Das IOC wurde informiert, reagierte aber nicht. Strasburger seinerzeit: Ob es in Sydney Tests auf Wachstumshormone geben wird, hängt ganz allein vom IOC ab."

Susie Maroneys Kollaps hat nichts mit dem Schwimmen zu tun: Ihr Manager teilte mit, dass Susies Kollaps nach 8 Stunden (s. Meldung von gestern) nichts mit dem Schwimmen zu tun gehabt habe. Der eigentliche Grund könne noch nicht mitgeteilt werden.

Wasserball, Champions-League-Qualifikation: Kreuzlingen im Achtelsfinal. Gruppe A. Kreuzlingen - Vitebsk 8:6. Karnj - Lancaster 18:4. - Schlussrangliste (je 4 Spiele) 1. Kranj 8 (61:27). 2. Kreuzlingen 6 (33:32). 3. Lancaster 4 (26:41). 5. Tivon 2 (30:37). 5. Vitebsk 0 (24:37).

Neuer 400 m-Kurzbahnrekord durch Chantal Strasser: Chantal Strasser verbesserte am internationalen Meeting in Busto Arsizio (It) den Schweizer Kurzbahn-Rekord über 400 m Crawl auf 4:10,37. Die Frauenfelderin blieb damit um 1,03 Sekunden unter der bisherigen Bestmarke von Flavia Rigamonti.

Resultate Swiss Masters in Nyon

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Oktober 1999

Line element 31.10.: Nein zur Bäderinititaive in der Stadt Zürich.cb. Die Stadtzürcher Bäderinitiative der Humanistischen Partei hat viel Positives bewirkt in der Bäderlandschaft. Da ihre Ziele bereits erreicht sind, ist sie jedoch überflüssig geworden. Mit diesen Argumenten wirbt das überparteiliche Komitee "für eine vernünftige Bäderpolitik" für ein Nein zur Initiative, die am 28. November zur Abstimmung kommt. Das Komitee besteht aus FDP, CVP, SVP, SP, EVP und LdU. FDP-Gemeinderat Rolf Walther erinnerte an die Vorgeschichte: Als der Stadtrat 1996 entschied, das Hallenbad Altstetten zu schliessen, löste er eine Welle der Empörung aus. Dies nicht zuletzt deshalb, weil er nur zwei Jahre zuvor erklärt hatte, dasselbe Bad solle mit grossem Aufwand in ein Plauschbad umgewandelt werden - ebenfalls sehr zum Missfallen der Quartierbevölkerung. Als Reaktion reichte die Humanistische Partei im November 1996 eine Volksinitiative ein, die verlangt, dass die Schliessung und Privatisierung von Bädern der Volksabstimmung unterbreitet werden muss (NZZ 27. 10. 99).

Seit Einreichen der Initiative hat nach Auffassung des überparteilichen Komitees ein neuer, positiver Bädergeist in der Stadtverwaltung Einzug gehalten: der Stadtrat sah bekanntlich nicht nur von der Schliessung des Hallenbads Altstetten ab, sondern versprach im modifizierten Bäderkonzept auch, generell vorerst keine Bäder aus Spargründen zu schliessen. Statt dessen konzentrierte er sich auf die Optimierung der Betriebe. In diesem Zusammenhang wurden neben dem Hallenbad Altstetten auch die Bäder Enge, Schanzengraben, Wollishofen und Leimbach zur Betriebsführung an Private abgegeben, wobei die Stadt Eigentümerin der Bäder bleibt und eine Kontrollfunktion behält. Zwar müssen die Privaten grosse Anstrengungen leisten, um die übernommenen Bäder über Wasser zu halten. Gemäss den Ausführungen von SVP-Gemeinderätin Raphaela Ulcay-Hauser zeigt sich aber bereits heute, dass Ausgliederungen ein taugliches Mittel sind, um einerseits den Bedürfnissen der Bevölkerung zu genügen und andrerseits das städtische Budget zu entlasten.

Angesichts dieser positiven Entwicklung geht die Initiative der Humanisten nach Ansicht von SP-Gemeinderätin Maya Burri-Wenger eindeutig zu weit. Sie greife in die Kompetenz von Stadtrat, Gemeinderat und Verwaltung ein und verunmögliche flexible Entscheidungen. Dies sei besonders auch dann wichtig, wenn ein Bad aus sicherheitstechnischen Gründen geschlossen werden müsse. Überdies entspreche eine Aufnahme der von den Initianten gewünschten Bestimmung unter das obligatorische Referendum nicht der Gemeindeordnung. Und nicht zuletzt verursachten die von den Humanisten gewünschten Abstimmungen der Stadt erhebliche Kosten. Maya Burri-Wenger wies ausserdem darauf hin, dass die Möglichkeit für ein fakultatives Referendum auch bei Ablehnung der Initiative erhalten bleibt. Es sei bedauerlich, dass sich die Initianten nicht zum Rückzug ihres Begehrens hätten bewegen lassen.

Hallenbad Altstetten: weniger Defizit
Das Hallenbad Altstetten, das seit Herbst 1997 von einer privaten Betriebsgenossenschaft geführt wird, hat nach Angaben von Präsident Alfred Gnehm turbulente Zeiten hinter sich. In den ersten 17 Betriebsmonaten wurde die geplante Reduktion des Defizits von 1,36 auf 0,8 Millionen Franken um 76 000 Franken verfehlt. Für das laufende Jahr sollte dieses Ziel aber erreicht werden. Die Besucherfrequenzen konnten um rund 20 Prozent gesteigert werden. Der Betrieb wurde im bisherigen Umfang weitergeführt, die Eintrittspreise blieben weitgehend konstant. Die geplanten Zusatzangebote - vom Solarium bis zum Flossenschwimmen - konnten zum grossen Teil realisiert werden. Auch die versprochenen Sanierungsarbeiten wurden termingemäss in Angriff genommen. Schwierigkeiten ergaben sich bei der Betriebsleitung. (NZZ vom 30.10.99) Line element 31.10. Wasserball, Champions-League-Qualifikation: Gruppe A. 4. Spieltag: Lancaster (Gb) - Tivon (Isr) 8:7. Kranj (Sln) - Vitebsk (WRus) 16:7. - Kreuzlingen spielfrei. - Rangliste: 1. Kranj 3/6. 2. Kreuzlingen 3/4. 3. Lancaster 3/4. 4. Tivon 4/2. 5. Vitebsk 3/0.

Resultate: US-Colleges Cup 29.-30.10.99 (25m)

Susie Maroney im Spital: Die australische Langstreckenschwimmerin musste mit einer schweren Asthmaattacke in Sydney ins Spital eingeliefert werden. Sie war gerade an einem Wohltätigkeitsschwimmen für eine Kampagne gegen das Ertrinken von Kleinkindern, als sie nach 675 Bahnen abbrechen musste. Als Grund kommt auch eine Vergiftung durch einen zu hohen Chlorgehalt im Wasser in Frage. Line element 30.10. Resultate:
USC Invitational - Los Angeles, 29.-30.10.99
Syd-Cup - Haderslev, Dänemark 1.-3.10.99

Wasserball, Champions-League-Qualifikation: Gruppe A. 3. Spieltag: Kranj - Kreuzlingen 11:7 (3:1, 1:1, 4:1, 3:4). - Tary war mit vier Toren erfolgreichster Torschütze für Kreuzlingen. - 2. Spiel: Tivon (Isr) - Vitebsk (WRuss) 6:5. - Rangliste: 1. Kranj 2/4 (26:16). 2. Kreuzlingen 3/4 (25:26). 3. Lancaster (Gb) 2/2 (14:15). 4. Tivon 3/2 (23:29). 5. Vitebsk 2/0 (11:13).

Hallelujah: Der Neapolitaner Carlo Pedersoli feiert morgen, 31.10.99 seinen 70 Geburtstag. Er bringt 130 Kilo auf die Waage und ist 1.90 m gross. Er vertrat Italien an den Olympischen Spielen von 1952 und 1956 als Schwimmer und Wasserballer. Er war 1950 der erste Italiener, der die 100 Frei unter einer Minute schwamm. Dazu war er Dr.iur. und schrieb für Rita Pavone Songs. Das Mulitalent wurde 1967 erst richtig bekannt mit einer Filmrolle in "Gott vergibt, wir beide nie". Wer ist denn das? Bud Spencer!

Dick sein macht nichts, so lange man sich bewegt: In einer neuen amerikanischen Studie wurde herausgefunden, dass dicke Leute mit Sport oder Bewegung ihr Leben verlängern können: 25175 Männer wurden über 10 Jahre beobachtet. 13% waren schwer übergewichtig, 46% waren leicht übergewichtig und 41% waren normalgewichtig. Ungefähr 50% der Übergewichtigen hatten eine schlechte Fitness. Dicke und Übergewichtige mit schlechter Fitness hatten ein 2,3-fach höheres Sterberisiko als fitte. Die Sterbeursachen waren hauptsächlich mit Herz-Kreislaufproblemen, zu hohem Blut-Cholestringehalt und Zuckerkrankheit verknüpft. Die fitten Dicken konnten mit Sport, Wandern oder anderer körperlicher Tätigkeit diese negativen Faktoren mehr als kompensieren und die Lebenserwartung verlängern. Für Dicke und Übergewichtige ist also Bewegung und Sport zentral. Line element 29.10. Wasserball, Champions-League-Qualifikation: Gruppe A. 2. Spieltag: Hapoel Tivon (Isr) - Kreuzlingen 8:9 (2:5, 3:1, 2:2, 1:1). Lancaster (Gb) - Vitebsk (WRus) 7:6. - Rangliste: 1. Kreuzlingen 2/4 (18:15). 2. Kranj (Sln) 1/2 (15:9). 3. Lancaster (Gb) 2/2 (14:15). 4. Vitebsk (WRuss) 1/0 (6:7). 5. Tivon (Isr) 2/0 (17:24). Line element 28.10. Wasserball, Champions-League-Qualifikation: Gruppe A. 1. Spieltag: Kreuzlingen (Sz) - Lancaster (Gb) 9:7. Kranj (Sln) - Tivon (Isr) 15:9. Line element 27.10. Lange Gesichter: Der Bezirksrat von Zürich lehnt den Rekurs der Zürcher Schwimmvereine gegen die Gebührenerhöhung ab. (s. auch Meldung vom 20.9.) Antwort des Bezirksrates als GIF-Seiten: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 (es wird jeweils ein neues Fenster geöffnet - dieses nach dem Lesen wieder schliessen)

Schwimmlehrer in Zürich mit langen Fingern: 6 Monate Gefängnis bedingt für Diebstahl. Ein privater Schwimmlehrer hat in Zürcher Hallenbädern rund sechzigmal Garderobenkästen von Badenden geplündert. Von September 1998 bis zu seiner Verhaftung am 2. Mai 1999 stahl der 35jährige Schweizer jeden Monat zwischen 800 und 1000 Franken. Mitte September hatte der Einzelrichter am Bezirksgericht den Fall zu beurteilen (s. Meldung vom 19.9.). Im nun schriftlich vorliegenden Urteil wird der geständige Angeklagte zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt, was dem Antrag der Bezirksanwältin entspricht.

Urnengänge über Bäderschliessungen: Volksinitiative verlangt obligatorische Abstimmungen. Mit einer Volksinitiative will die Humanistische Partei erreichen, dass in Zukunft die Stimmberechtigten über die Schliessung und Ausgliederung von städtischen Badeanlagen entscheiden können. Stadt- und Gemeinderat sind überzeugt, dass damit wirtschaftlich sinnvolle Lösungen für die defizitären Badeanlagen praktisch verunmöglicht würden, und empfehlen die Vorlage den Stimmberechtigten am 28. November zur Ablehnung. Der Bericht

27.10. Vorausblick: Delegiertenversammlung des Schwimmverbandes

Wasserspringen: Sperre gegen Tracy Bonner (USA) aufgehoben. Im August wurde sie von der FINA wegen Dextroamphetamingebrauch für 1 Jahr gesperrt. In der Zwischenzeit konnte sie zeigen, dass sie von ihrem Arzt ein rezeptpflichtiges Medikament gegen ihre bekannte Nervenerkrankung erhalten hat (Schlafsyndrom, Muskelschwächen [Kataplexie]). Amphetamine sind als Stimulantien auf der Dopingliste. Line element 26.10. Am 20. Int. Sprintmeeting von Ravensburg (D) konnte der SV Limmat brillieren. Auf den Strecken über 25 m und 50 m unterbot der SVL drei Meetingrekorde. Flori Lang schwamm mit 13.46 (vorher 13.48) über 25 m Meetingrekord Nummer eins. Die 4x25 m Freistilstaffel in der Besetzung Flori Lang (11.50), Jens Reuter (11.00), Renato Sydler (11.50) und Martin Kelemen (11.30) schwamm in 45.40 (vorher 46.53) Meetingrekord Nummer zwei. Und schlussendlich unterbot die 8x50 m Mixed Lagenstaffel (je vier Damen und Herren), den alten Rekord von 4.00.13 mit der neuen Meetingrekordzeit von 3.58.01. In der Besetzung, K. Reuter, P. von Allmen, J. Massacand, A. Jentsch, F. Lang, M. Kelemen, R. Sydler und J. Reuter.

Neben den Meetingrekorden schwammen die die Damen über 4x25 m Freistil, bzw. Lagen zwei neue Klubrekorde (jeweils zweiter Rang). Besetzung 4x25 m Lagen: Katja Reuter, Patrizia von Allmen, Joanna, Massacand und Amata Jentsch. Besetzung 4x25m Freistil: Katja Reuter, Amata Jentsch, Janine Rüegg und Patrizia von Allmen. Einen weiteren neuen Klubrekord erziehlte Katja Reuter über 100 m Lagen in 1.09.85.

Der SV Limmat gewann insgesamt elf Gold-, vierzehn Silber- und vier Bronzemedaillen. Resultate Line element 21.10. am Rande vermerkt: Was der Schweizer Fussballnationalmannschaft nicht gelungen ist, schafften die Schwimmer des SV Limmat. Anlässlich des Trainingslageraufenthaltes des dänischen Schwimmvereines Holstebro und der momentanen Trainingsphase (mit zusätzlichem Landtraining), kam es zu einigen Freundschaftsspielen zwischen dem SV Limmat und Holstebro auf dem Fussballplatz. Nachdem das Hinspiel mit 7:3 an Holstebro ging (nach einer 3:0 Führung des SVL), konnten sich die Limmatler im Rückspiel mit 3:1 revanchieren. Das Entscheidungsspiel ging mit 5:0 diskussionslos an den SVL, der auch höher hätte gewinnen können... Ja, ja, wir können nicht nur schwimmen ;-))))

26.10. Minister für Antidopingagentur. Die EU-Sportminister haben auf ihrer Tagung in Vierumäki (Fin) der geplanten Antidopingagentur des Internationalen Olympischen Komitees (IOK) "prinzipiell" zugestimmt. Damit scheint der Durchbruch für den verstärkten weltweiten Kampf gegen Doping geschafft.

Der Server unseres Providers SWIX war bis ca. um 12.30 Uhr down. Line element 25.10.Bisher deutlichstes Urteil gegen DDR-Staatsdoping: Freiheitsstrafe auf Bewährung. Ausführlicher Bericht. Line element 24.10.: Nichts Neues Line element 23.10. Sandra Völker fordert Franziska van Almsick heraus. Die 30malige Deutsche Meisterin, die bisher nur über die 50 und 100 m Freistil und Rücken dominierte, schmiedet Pläne für die Olympischen Spiele im Sommer 2000. Ausgerechnet die 200 m Kraul-Distanz soll es sein – die Spezialstrecke von van Almsick. Völker will am Samstag in Wien erstmals ihr Potential austesten, bevor es vielleicht in Sydney nächstes Jahr zum grossen deutschen Duell kommt. Kurzbahn-Weltrekordlerin Sandra Völker wagt sich in das „Revier“ von Franziska van Almsick. Die Hamburgerin wird möglicherweise sogar bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney über die 200 m Freistil an den Start gehen.

Elf Monate vor den Olympischen Spielen in Sydney will der Schwimmstar am Samstag in Wien seine Möglichkeiten über 200 m Freistil ausloten. „Von meinem Training her kann ich auch 200 m schwimmen, ich werde es probieren“, sagte die Hanseatin heute auf einer Pressekonferenz ihres Sponsors in Köln.

Bisher hatte Völker auf den Sprintstrecken über 50 und 100 m Freistil und Rücken dominiert, 1996 gewann sie in Atlanta über die 100 m-Distanz olympisches Silber. Auf dem Weg nach Sydney 2000 ordnet sie alles der sportlichen Karriere unter. Bei den Olympischen Spielen im Sommer will die 30malige Deutsche Meisterin auf jeden Fall über 50 und 100 m Freistil sowie 100 m Rücken starten und ihre Weltklasse unter Beweis stellen: „Ich spreche nicht von Gold. Ich will in Sydney eine Medaille."

Als einen „Angriff“ auf Franziska von Almsick sieht Sandra Völker diesen Versuch nicht. „Sicher, wenn ich diese Strecke schwimmen würde, wäre sie meine Konkurrentin. Aber das ist nicht der Grund für diese Entscheidung.“ Für ihren Coach ist dies eine weitere Medaillenchance: „Die 50 m Rücken sind nicht olympisch, da wären die 200 m ein guter Ersatz“, erklärt Lange seine Überlegungen.

Da das Leistungsniveau in den vergangenen Jahren auf dieser Strecke zurückgegangen ist, sieht Trainer Lange für Sandra Völker auch über 200 m gute Möglichkeiten. Aber er schränkt ein: „Es ist erstmal ein Test, dann werden wir weiter sehen.“

Franziska van Almsick, die den Weltrekord über 200 m (1:56,78) hält und auf dieser Strecke ebenfalls Olympia 2000 anstrebt, bereitet sich derzeit in Los Angeles auf Olympia vor. Sandra Völker kündigte gleichzeitig mit Blick auf Sydney den Verzicht auf alle Weltcup-Rennen in der olympischen Saison an, denn im Vordergrund steht eine optimale Olympia-Vorbereitung.

Nach dem Trainingslager auf Malta hatte sich die Hamburgerin beim Regenerationsurlaub in Ägypten bei einem Sturz mit den Inline-Skatern eine tiefe Fleischwunde am rechten Oberschenkel zugezogen, konnte das Training aber fortsetzen. Im Hinblick auf die olympische Saison äusserte sie sich optimistisch: „Meine Trainingszeiten sind in diesem Jahr schon besser als vor der letzten Saison."

Ob nach den Olympischen Spielen die Laufbahn der 25-Jährigen beendet ist, liess sie in Köln offen: „Das entscheide ich in Sydney, vielleicht sind die Weltmeisterschaften in Fukuoka 2001 ja auch noch ein lohnenswertes Ziel." Line element 22.10. Die Gründung der Anti-Doping-Weltagentur steht bevor. Der Europarat in Strassburg hat am Freitag den Plan des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) begrüsst, Ende Oktober die Agentur zu gründen, die im Januar 2000 ihre Arbeit aufnehmen soll.

Eine Arbeitsgruppe des Europarates unterstrich aber, dass die Agentur „transparent und unabhängig sein muss". Damit unvereinbar sei ein Sitz in Lausanne und der Vorsitz von IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch. Die Arbeitsgruppe besteht aus Vertretern 33 europäischer Staaten sowie Australiens, Kanadas und Südafrikas.

In Spanien ist seit Freitag Doping ein Straftatbestand. Der Ministerrat billigte in Madrid ein Gesetz, das Strafen in Höhe von bis zu umgerechnet 15.000 Mark und Lizenzentzüge zwischen sechs Monaten und vier Jahren für Personen vorsieht, die Dopingmittel an Sportler verabreichen oder in den Handel bringen. Die Entscheidung gab der Minister für Kultur und Erziehung, Mariano Rajoy, bekannt.

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ex-Innenminister Wolfgang Schäuble, hatte zur selben Zeit in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Wesseling staatliche Eingriffe als „absolut untauglich" erklärt: „Die Verfolgung von Dopingvergehen muss Sache des Sports bleiben. Staatliche Eingriffe führen nicht weiter." Im Gegensatz zu Schäuble hatte der amtierende Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) staatliche Initiativen für begründet erklärt, „wenn der Sport allein dazu nicht in der Lage ist."

Die Sportminister der Europäischen Union (EU) wollen auf ihrer Tagung am 25. Oktober in Helsinki die Mitarbeit an der geplanten Anti-Dopingagentur als Top-Thema behandeln. „Dieser Punkt steht ganz oben auf der Tagesordnung", sagte Kultur-Kommissarin Viviane Reding in Brüssel. Auch die EU-Regierungschefs würden sich auf dem Dezember-Gipfel in Helsinki mit der Vereinheitlichung der Dopinggesetze befassen.

Die EU sei zur Mitabeit an der Agentur bereit, fordere aber zuvor Garantien für deren Unabhängigkeit. Die Kommission wünscht insbesondere eine gemeinsame Kontrolle der Agentur durch staatliche Autoritäten und Sportorganisationen. Das IOC hat die Bereitstellung von 25 Millionen Dollar Anschubfinanzierung für die Agentur zugesagt und als provisorischen Sitz Lausanne vorgesehen. Gegen diese Anbindung an die IOC-Zentrale hatten sich die Sportminister mehrfach ausgesprochen.

Die japanischen SchwimmerInnen nehmen nicht an den Asien-Spielen vom 28.3. bis 2.4.in Pusan (Korea) teil. Es sei absolut unmöglich, das Team gleichzeitig für die Asien-Spiele und die japanischen Meisterschaften von Mitte April vorzubereiten. An den japanischen Meisterschaften werden die TeilnehmerInnen für Sydney selektioniert. Die Wasserballer machen aber mit, weil die Siegermannschaft automatisch für Sydney teilnahmeberechtigt ist.

Australische SchwimmerInnen nehmen am U.S. Open vom 2. bis 4. Dezember teil: Über 50 SchwimmerInnen aus dem 5. Kontinent werden zum letzten grossen 50m-Meeting in diesem Jahr nach San Antonio, Texas fliegen. Der einzige grosse Name, der fehlen wird ist - verletzungsbedingt - Ian Thorpe. An den PanPacs vom vergangenen August waren die beiden Teams etwa gleich stark (beide 13 Goldmedaillen). Line element 21.10. Ian Thorpe trainiert mit Fiberglas-Cast: Bei einem Sturz beim Joggen ist an seinem Knöchel ein Knochenstück abgesplittert. Die Verletzung sei nicht so schlimm. Damit er während dem Heilungprozess weiter trainieren kann, muss er einen Cast (eine Art Manschette zum Fixieren des Gelenkes) tragen.

Die Clinton-Administration schiesst wieder aufs IOC: Die Versuche des IOC, die Doping-Verbreitung einzudämmen seien nicht adäquat, eine wirklich unabhängige Agentur sei nötig, sagte der Chef-Drogenberater von Clinton, Barry McCaffrey. Weder die US-Regierung noch das US Olympische Komittee (USOC) seien an den Diskussionen des IOC über die neue Antidopingagnetur beteiligt gewesen. Line element 20.10. EU für Anti-Doping-Agentur Die für den Sport zuständige EU-Kommission befürwortet eine internationale Anti-Doping-Agentur. In nächster Zeit sollen deswegen Verhandlungen mit dem IOK aufgenommen werden. Die für den Sport zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding sagte, die Agentur solle gemeinsam von Sportorganisationen und öffentlichen Behörden geführt werden.

Neues vom Schwimmverband Line element 19.10.: Nichts Neues Line element 18.10.: Nichts Neues Line element 17.10. In der Hocke durch den Swimmingpool: Wassertraining für den Körper und die Psyche. Oder: Wie sich die Schwimmvereine trendig die Vereinskasse sanieren könnten - wenn sie denn wollten und könnten. Line element 16.10. Dopingbekämpfung in der Schweiz: Neuer Artikel im Heilmittelgesetz? In der Dopingbekämpfung kann der Staat nicht die ganze Verantwortung übernehmen, erklärten Experten an einer Tagung. Nach der Festina-Dopingaffäre an der Tour de France 1998 wurde auch in der Schweiz der Ruf nach einem Dopinggesetz laut. Ist es überhaupt Aufgabe des Staates, die Verantwortung für die Dopingbekämpfung zu übernehmen? Diese zentrale Frage stellte Thomas Schuler, Jurist der Abteilung Recht im Bundesamt für Gesundheitswesen, an der Tagung der Vereinigung für Sportrecht in den Raum. Schliesslich ist die Dopingbekämpfung im Sport in der neuen Bundesverfassung in keinem Artikel explizit vorgesehen. Dem Staat fehlt also die Kompetenz, überhaupt ein eigenständiges Dopinggesetz auszuarbeiten. Dafür dient als Grundlage der Artikel über den Schutz der Gesundheit. In der Ausarbeitung der geplanten neuen Bestimmungen werden drei hauptsächliche Ziele verfolgt: staatliche Kontrolle und Bestrafung des Umfeldes, Förderung der Dopingprävention und private Kontrolle und Sanktionierung des Sportlers. Die ersten beiden Punkte sind Aufgaben des Staates, die im neuen Heilmittelgesetz und in Zusatzbestimmungen zum Gesetz über die Förderung von Turnen und Sport verankert werden. Die Bestrafung der fehlbaren Sportler liegt aber weiterhin in der Obhut der Verbände. Entscheidend ist, dass der Staat "Selbstdoping" nicht sanktioniert. Mit dem neuen Gesetz wird es den zuständigen Behörden möglich sein, Dopinglieferanten und Hilfspersonal im Umfeld des Sportlers strafrechtlich zu verfolgen. "Aber auch mit dem neuen Gesetz wird die Polizei nicht wie beispielsweise an der Tour de France eingreifen", sagte Jean-Marc Schwenter, Staatsanwalt im Kanton Waadt. Es wird also weitgehend von den Sportverbänden oder Einzelpersonen abhängen, ob sie eine fehlbare Person anzeigen wollen, damit sie strafrechtlich verfolgt werden kann. Die Experten waren sich einig, dass die neuen Gesetze allein das Dopingproblem nicht lösen können. Beat Hodler, der Vorsitzende der Strafbehörde des Schweizerischen Olympischen Verbandes (SOV), hofft auf eine "Signalwirkung für andere Staaten". Martin Sterchi, Präsident der SOV-Fachkommission für Dopingbekämpfung befürchtet jedoch, dass einige Leute - ähnlich wie bei der Einführung der Bestimmungen über die Geldwäscherei - enttäuscht sein werden. "Dem grossen Aufwand werden sehr wenig Erfolgsmeldungen gegenüberstehen."

Wasserspringen: Auszeichnung für Christiane Faviaz-Rappaz. Als eine von 11 TrainerINnnen wird sie im Rahmen des Schweizerischen Sportparlamentes am 6.11. für ihren Einsatz in der Nachwuchsförderung geehrt. Line element 15.10.: Neues vom SSCHV

GFF ist wieder gestartet: Ein kompetentes, zum Einsatz bereites Gremium, mit Daniela Nüesch als Koordinatorin und äusserst motivierten Fachkräften, hat sich gebildet und ist startbereit. GFF bietet weiterhin aktuelle und bedürfnisorientierte Aus- und Fortbildung im Wasser an. Die Kurs-Palette geht vom halbtägigen Seminar bis zur umfassenden WasserfitnessinstruktorInnen-Ausbildung. Qualifizierte Kursleiter und fachspezifische Referenten garantieren eine Ausbildung mit hohem Niveau und Qualität. Ende Jahr wird das neue Kursprogramm erscheinen. (Daniela Nüesch / 15.10.1999) Line element 14.10. Startliste Swiss Open Masters Championships, Nyon, 30.10.99

Weniger Turnstunden für Schüler? Der Verteilungskampf um Schulstunden ist voll im Gang. Die dritte Schulstunde gemäss Verordnung aus dem Jahr 1874 soll auf Wunsch von 23 von 26 Kantonen zu Gunsten von Informatik und/oder Frühenglisch abgeschafft werden. Letztlich geht es um die Kosten: Die Kantone wollen für die Volksschule nicht mehr aufwänden als bisher. Die Sportverbände unter Führung des Schweizerischen Olympischen Verbandes, die LehrerInnen und die Krankenkassen stemmen sich unisono gegen den neuen Verordnungsentwurf des Bundes. Der SOV kündigt ein Referendum an. Das Bundesamt für Sport in Magglingen will zwischen den beiden Polen vermitteln.

Swim Ireland will nun doch - entgegen früherer Meldungen - die Landesrekorde von Michelle Smith De Bruin nicht aberkennen. Der Anwalt von Smith De Bruin drohte mit hohen Schadenersatzforderungen. Line element 13.10. Synchronschwimmen: Für das Duett OS 2000 wurden Madeleine Perk, Corinne Rüegg und Belinda Schmid (alle drei Limmat-Nixen Zürich) verbandsintern vorselektioniert. Die drei haben am 7. Oktober das Training für Sydney aufgenommen. Vier mal die Woche wird mit einem Schwimmteam des SC Uster morgens von 8 bis 10 Dauerleistung trainiert. Wir danken dem SC Uster herzlich für seine Bereitschaft, unser OS Kader in seinem Schwimmteam zu integrieren. Daneben steht täglich (ausser Sonntag) Beweglichkeit, klassisches Ballett und Krafttraining auf dem Programm. Am Montag und Samstag sind längere Synchronschwimmeinheiten vorgesehen. Leider musste das TEAM-Projekt nach 3 Jahren abgebrochen werden, da sich nur 7 Athletinnen bereitfanden, ein professionelles Training in Kauf zu nehmen. Schule und Beruf stehen leider in unserem Lande, auch in jungen Jahren, immer noch im Vordergrund. Eine mögliche Olympiaqualifikation wird von vielen als "verlorenes" Jahr angesehen! Welche Fehleinschätzung! Erfahrungen die man später nie mehr machen kann werden unwiederbringlich verpasst! Schade. Hier die Namen der 7 Unermüdlichen : Madeleine Perk, Corinne Rüegg, Belinda Schmid, Sarah Harris, Magdalena Brunner, Kathrin Eggenberger und Regina Rüfenacht. (Mitteilung von Sisto Salera).

Resultate Sydney-Cup, Haderslev, Dänemark, 1.-3.10.

Essenstörungen: In den USA haben bis zu 60% der Schwimmerinnen Essensstörungen. Bei den meisten essensgestörten Schwimmerinnen kann man reduzierte Nahrungsaufnahme (leichte Fälle bis zur Anorexie, 77%), Bulimie (erzwungenes Erbrechen, 13%) oder die Einnahme von Abführmitteln (3%) beobachten. Das Problem ist, dass sich Leistungssport und mangelhafte Nahrungsaufnahme sehr schlecht vertragen. Wie steht es damit in Ihrem Schwimmverein?

Traurige Nachrichten aus der Türkei: Beim schweren Erdbeben in Izmit vom 17.9. kamen 27 Kinder und Jugedliche des lokalen Schwimmvereins Poyraz ums Leben. Line element 12.10. Jenny Thompson nimmt nach einer Pause die Vorbereitungen für Sydney 2000 in Angriff. Ein typisches Training sieht diesen Monat wie folgt aus:
06.30 - 08.30 Rund 6500 m
09.15 - 10.15 Krafttraining (Gewichte)
12.00 Lunch und evtl. ein Nickerchen
14.15 - 15.30 Circuit Training und Spinning
15.30 - 17.30 Rund 6500 m
Nachher: Abendbrot und dann was zum
Vergnügen, wie Lesen, Kino
oder in San Francisoco rumhängen ...

Juan Antonio Samaranch von der FINA geehrt: Er erhielt die höchste Auszeichnung am letzten Tag des FINA-Kongresses in Kuweit. Damit wolle man die Leistungen Samaranchs für den Schwimmsport belohnen.

Wasserball: Die FINA wird 2001 eine Wasserball-Weltliga einführen. Line element 11.10. Body-Suits: Die FINA lässt nach Prüfung der Testergebnisse von Speedo und Adidas den Gebrauch von Body-Suits offiziell und uneingeschränkt zu zu. Line element 8.10. Wasserspringen: Télévision de la Suisse Romande zeigt am Montag, 11.10. um 18.00 Uhr einige Exploits der jungen WasserspringerInnen von Genève Natation!

Wasserspringen: Selektionskriterien Line element 7.10.: Deutschlands Medien immer noch fasziniert von Van Almsick: "Franziska van Almsick nimmt die Olympischen Spiele in Sydney schon ein Jahr vor dem Start sehr ernst. Denn die Schwimm-Weltrekordlerin aus Berlin bereitet sich ein knappes Jahr vor den Olympischen Spielen in Sydney (15. September bis 1. Oktober 2000) unter höchst professionellen Voraussetzungen vor. Am Freitag (8. Oktober) fliegt die 21-Jährige für drei Tage zum Training nach Los Angeles. Vom 22. Oktober schliesst sich bis 12. November ein Höhentrainingslager in Flagstaff/Arizona an. Die deutschen Kurzbahn-Meisterschaften vom 25. bis 28. November in Bad Mergentheim sollen dann den ersten Härtetest bilden". Wir wünschen alles Gute!

Wasserspringen: Resultate Grand Prix Finale in Mexico

Amy van Dyken kann nicht mehr um 5.30 Uhr aufstehen, um das zu tun, was sie dann normalerweise macht: 2 Std. 30 Min. Schwimmen, Schlafen, Essen, Gewichte stemmen und nochmals 2.5 Std. Wasserarbeit (12 km pro Tag, 6 Tage die Woche). Grund: Ihre operierte Schulter schmerzt. Anstatt zu schwimmen muss sie jetzt dreimal in der Woche zur Physio in die Rehabilitation. An den Nationals diesen Sommer sah alles noch gut aus, aber wahrscheinlich war das ein Fehler, meinte Amy im Interview. Im Mai 98 verletzte sie sich beim Gewichtheben an einem Band des Schultergelenkes (Labrum) und im Juli 98 wurde sie operiert.

Der frühere Vizechef des Sportmedizinischen Dienstes der ehemaligen DDR (SMD), Manfred Höppner, muss 3.000 Mark Geldbusse zahlen, weil er im Jahr 1994 zu Unrecht rund 11.000 Mark Altersübergangsgeld vom Arbeitsamt Berlin-Mitte kassiert hatte. Mit dieser Entscheidung hat ein Berliner Amtsrichter das Verfahren wegen Betruges am Mittwoch eingestellt. Höppner, der sich vor Gericht durch seinen Anwalt vertreten liess, hatte den Schaden nach Anzeige des Arbeitsamtes sofort beglichen. Der 65-jährige frühere Sportmediziner hatte seinerzeit Kollegen in deren Praxen vertreten und gleichzeitig Gelder vom Arbeitsamt bezogen. Demnächst wird sich Höppner zusammen mit dem früheren Präsidenten des Deutschen Turn- und Sportbundes der Ex-DDR, Manfred Ewald, vor dem Berliner Landgericht wegen der Doping-Affäre verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft hat im September Anklage wegen Körperverletzung gegen die ehemaligen Sportfunktionäre erhoben. Beide werden beschuldigt, die systematische Vergabe von Doping-Mitteln an grösstenteils minderjährige Sportlerinnen konzipiert und realisiert zu haben. Durch Verabreichung von Hormonpräparaten sollen gesundheitliche Störungen bei über 100 Sportlerinnen aufgetreten sein. Line element 6.10. Umstrittene Nandrolon-Tests sind in Ordnung. In jüngster Zeit wurde eine Reihe von AthletInnen (z.B. Ottey, Christie) mit einem neuen Verfahren als mit Nandrolon gedopt entdeckt. Die Überprüfung der Methodik durch die 27 führenden und vom IOC anerkannten Dopinglabors hat ergeben, dass die Ergebnisse in Bezug auf Nandrolon und die Stoffwechselprodukte Nandrostendion und -diol stichhaltig sind. In den USA sind diverse Produkte mit Nandrolon ohne ärztliche Verschreibung in Lebensmittel- und Gesundheitsläden von jederman/frau zu kaufen. Die US-Regierung wird von den 27 Laborleitern aufgefordert, im Zuständigkeitsbereich der Food and Drug Administration (FDA) Ordnung zu schaffen.

Susie Maroney mit neuen Plänen: Als nächstes plant sie eine für ihre Verhältnisse kurze Strecke von Haiti nach Kuba: 80 km. Dem Vernehmen nach plant sie Wohnsitz auf Kuba zu nehmen.

Seite des Zentralvorstandes nachgeführt.

Spitzensportler im Sportparlament. Die Leichtathletin Franziska Rochat-Moser, die Snowboarderin Cécile Plancherel und der Handballer Carlos Lima sind die ersten Spitzensportler mit Stimmrecht im Schweizer Sportparlament. Der Exekutivrat des Schweizerischen Olympischen Verbandes (SOV) hat diese drei Athleten für die dritte Jahresversammlung des Parlaments vom 6. November in Bern bestimmt. Das Sportparlament ist das höchste Gremium im SOV, der Dachorganisation des Schweizer Sports.

Doping-Agentur: Mitarbeit der EU? Die EU ist bereit, sich an der internationalen Anti-Doping-Agentur zu beteiligen. Laut EU-Kommissarin Vivianne Reding will die EU "bei der Gründung einer unabhängigen, transparenten Anti-Doping-Agentur beteiligt und danach in der Stiftung angemessen vertreten sein". Reding wird sich demnächst mit dem IOK in Verbindung setzen, um noch offene Fragen zu klären. Um der verlangten Unabhängigkeit der Agentur vom IOK Genüge zu tun, hat IOK-Präsident Juan Antonio Samaranch auf den Vorsitz verzichtet. Weiterer Diskussionspunkt ist der Sitz der Agentur. Line element 5.10. Resultate B-Wettkampf in Kloten vom 25.9.

Ausschreibung und Meldeliste Hi-Point-Meeting 2000 Line element 5.10. Gestohlene Daten zurückgegeben: Der Dieb des Laptops mit den Trainingsdaten von Susie O'Neill und Samantha Riley schickte dem Trainer Scott Volkers eine Diskette mit den Daten anonym per Post zurück! (s. Meldung vom 29.9.)

Ian Thorpe mit Ermüdungsproblemen: Nach den vielen Weltrekorden dieses Jahr und dem grossen Erfolg an den PanPacs sei sein Körper müde. Er habe Mühe in den Pool zu steigen um zu trainieren, meinte der 16-jährige. Physisch sei er nicht bereit, mental schon. Er hoffe, dass die PanPacs nur eine Treppenstufe auf dem Weg zu noch besseren Leistungen in Sydney 2000 sein werden. Seine nächsten Rennen werden im Dezember am FINA-Weltcup in Sheffield, Berlin und Imperia stattfinden. Er werde aber nicht tapern, sondern sich bloss mal aus dem Training heraus mit den schnellen Europäern messen wollen. Die seien momentan gefährlicher als die Amerikaner. Line element 4.10. Anti-Doping-Agentur ab Anfang Jahr. Ende Oktober wird der Gründungsakt für eine internationale Anti-Doping-Agentur erfolgen, und bereits Anfang 2000 soll dieses Gremium seine Arbeit aufnehmen. Die Agentur soll die Anstrengungen im Kampf gegen Doping führen und koordinieren. Dabei geht es vor allem um eine weltweite Ausweitung der Trainingskontrollen. Träger der Stiftung sollen der Sport, kontinentale und zwischenstaatliche Organisationen wie die Weltgesundheitsbehörde WHC, Interpol und das Drogenprogramm der Vereinten Nationen (UNDCP) sein. Geplant ist ein 30- bis 35-köpfiger Stiftungsrat, der vom Sport und den nichtsportlichen Organisationen paritätisch besetzt wird. Line element 3.10. FINA-Wasserball Weltcup in Sydney. In einem hochklassigen Finale konnte sich Europameister Ungarn verdient gegen Italien durchsetzen: 5:3. 3./4. Platz: Spanien-Russland 9:8. Die ersten drei Mannschaften sind automatisch für Sydney 2000 qualifiziert,

Schwimm-Europameister Mark Warnecke (Witten) feierte beim 9. Lauf des ADAC VW New Beetle Cup in Hockenheim ein gelungenes Debüt als Rennfahrer. Der Medaillen-Anwärter bei den Olympischen Spielen in Sydney 2000 ( im Bild) belegte am Sonntag den 14. Platz. Das war mein erstes, aber mit Sicherheit nicht mein letztes Autorennen", sagte der Weltrekordhalter über 50 Meter Brust. Warnecke war bei seiner schnellsten Rennrunde auf feuchter Strecke in 1:23,45 Minuten sogar besser als der Sieger Pontus Mörth (Schweden/1:23,472 Minuten).

FINA-Wasserball Weltcup in Sydney. Halbfinalresultate: Ungarn-Spanien 8:4; Italien-Russland 7:5.
Finalspiele am Sonnatg: 1./2. Platz Ungarn-Italien, 3./4. Platz Russland-Spanien.

Neue Links! Line element 2.10.: No News! Line element 1.10.: Das USOC reagiert auf Vorwürfe: Die Antidoping-Bemühungen des Nationalen Olympischen Komitees der USA (USOC) sollen in Zukunft den Planungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOK) folgen. Und zwar insofern, als dass eine unabhängige Agentur für Trainingskontrollen, -massnahmen und -sanktionen verantwortlich sein soll. Ausserdem werden die finanziellen Investitionen für den Kampf gegen Doping im Hochleistungssport verdoppelt. Damit reagiert die USA auch auf wachsende internationale Kritik, wonach die Bemühungen gegen Doping bisher als nur halbherzig kritisiert worden waren. Die Anzahl der Kontrollen würden von 1000 auf 4000 erhöht, sagte USOC-Präsident Bill Hybl. In Colorado Springs soll am 22. Oktober anlässlich eines Treffens der USOC- Direktoren eine Task Force zum Kampf gegen Doping verabschiedet und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Für den Kampf gegen Drogen im Sport will das Komitee künftig sechs Millionen Dollar im Jahr ausgeben, zwei Millionen sollen allein in die sportwissenschaftliche Forschung auf diesem Sektor investiert werden. Die geplante Agentur soll nicht nur für die Kontrollen, sondern auch für die erforderlichen Sanktionen zuständig sein. Bei anstehenden disziplinarischen Massnahmen wird eine Kooperation mit dem Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne (TAS) angestrebt. Funktionsfähig sein soll das US-System spätestens ab 1. Mai 2000.

Fachtagung gegen sexuelle Gewalt im Sport: Am 20. November organisiert das Bundesamt für Sport (BUSPO) in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Kinderschutzbund und dem Schweizerischen Olympischen Verband in Freiburg eine Fachtagung um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Der Sport als Teil unserer Gesellschaft muss nicht nur mit der Dopingproblematik, sondern unter anderem auch mit der vielfach noch tabuisierten (sexuellen) Gewalt gegen Kinder und Jugendliche fertig werden. Eine Thematik, die in den vergangenen Jahren vor allem dann für Aufsehen sorgte, wenn sich die Medien mit bekanntgewordenen Einzelfällen näher auseinanderzusetzen begann. Die Dunkelziffer allerdings ist hoch; dies vor allem auch deshalb, weil betroffene Kreise die zu Übergriffen neigenden Trainer und Lehrer vielfach decken und sie sich in ihrem Umfeld keines eigentlichen Problems bewusst sind.

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September 1999

Line element 30.9. Sydney: Wasserball-Weltcup 3. Tag:
Spanien-Australien 6:5, USA-Russland 8:5, Ungarn-Griechenland 12:4, Jugoslawien-Italien 8:5.
Halbfinalpaarungen: Ungarn-Spanien | Russland-Italien

Seltsamer Protest gegen Doping-Sperre: Der spanische Langstreckenschwimmer David Meca, wegen Nandrolon-Doping von der FINA für 4 Jahre gesperrt (s. Meldungen vom 20.8. und 9.8.99), schwamm aus Protest gegen die Sperre mit Ketten um die Füsse von San Francisco auf die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz. Ob die FINA sich umstimmen lässt ist noch nicht bekannt, aber die Medien waren mit dabei! Line element 29.9. Computer mit Trainingsprogrammen und wissenschaftlichen Grundlagen von Susie O'Neill und Samantha Riley gestohlen. Kommentar von ihrem Trainer Scott Volkers: Alle Ergebnisse und Programme der letzte 5 Jahre seien verloren. Die Vorbereitungen für Sydney seien massiv betroffen.

Resultate 29.9. Südasiatische Spiele (Katmandu, Nepal)


Damen 

200m Delfin 

1. Richa Mishara (Ind) 2:34.94 

2. Harshini Natasha Kodituwakku (Sri) 3.03.09 

3. Sobura Khaton (Ban) 3.17.57 

4. Stuti Singh (Nep) 3.23.92. 

200m Rücken 

1. Nisha Millet (Ind) 2.31.96

2. Radeesha Daluwatte (Sri) 2.51.06 

3. Kamola Akhter (Ban) 2.57.41 

Herren 

100m Delfin 

1. Kamal Masud Salaman (Pak) 59.02 

2. Conrad Antony Francis (Sri) 59.28 

3. Elvis Hazarika (Ind) 59.46. 

50m Frei 

1. Sebastian Xavier (Ind) 24.53 

2. Elvis Hazarika (Ind) 24.96 

3. Islam Monirul Kazi (Ban) 25.24

Teilnehmende Länder: Indien, Nepal, Sri Lanka, Pakistan, Bangladesh, Malediven und Bhutan

Sydney: Wasserball-Weltcup 2. Tag: Ungarn-Jugoslawien 11:3, Italien-Griechenland 6:5, Russland-Spanien 9:8, USA-Australien 6:4. Russland und Italien bereits im Halbfinal.

Resultate Seagulls Winter Meeeting in Durban (22.-26.9.99)

Resultate 28.9. Südasiatische Spiele (Katmandu, Nepal):

 

Herren 

100m Frei

1. Sujith Thankappannair Ambikadevi (Ind) 54.60

2. Elvis Hazarika (Ind) 55.02 

3. R.K.M. Jayamal Wijeratne (Sri) 55.49. 

200m Lagen 

1. Sujith Thankappannair Ambikadevi (Ind) 2:18.40

2. Zulfiqar Ali (Pak) 2.20.06 

3. Elvis Hazarika (Ind) 2.20.87. 

Damen 

100 Brust 

1. Zeba Wadia (Ind) 1.19.09 

2. Shikha Tandon (Ind) 1.21.23 

3. Doli Akhter (Ban) 1.26.58. 

100m Delfin 

1. Richa Mishra (Ind) 1.07.66 

2. Chitra Krishna (Ind) 1.09.34 

3. Harshini Natasha Kodituwakku (Sri) 1.19.53. 

200m Frei 

1.Nisha Millet (Ind) 2.12.37 

2. Shikha Tandon (Ind) 2.14.87 

3. Radeesha Daluwatte (Sri) 2.25.61. 

Wasserball Weltcup: Jugoslawien-Griechenland 8:4, Russland-Australien 10:9, Italien-Ungarn 10:8, Spanien-USA 9:6. Line element 28.9. Seite Nationalmannschaften mit VTR-Protokoll, Limiten für Sydney und den neuen Kadern nachgeführt. Line element 27.9. Schweizermeisterschaften der Behinderten in Chur: Aus gesundheitlichen Gründen konnte Nicole Deck nur an einem Rennen starten. Leider gelangen Ihr die 50 m Freistil nicht so gut. Mit 58.01 schwamm Sie über 15 Sek über Ihrer Bestzeit. Reto Thurnherr, der vor 5 Monaten einen Teil seiner Behinderung operieren konnte, kann zufrieden sein mit der SM. Trotz schlechten Rennen über 400 m Freistil und 100 m Freistil gelang es ihm über 200 m Freistil auf den 2. Rang zu schwimmen in 3:08.75. Resultate Line element 27.9. Über die Behindertenmeisterschaft vom vergangenen Wochenende in Chur, zeigt die Sendung Time-out heute einen Report über die blinde SV Limmat-Schwimmerin Nicole Deck. Sendetermin: Montag, 27.09.99. 21.00 Uhr, auf SF1. Line element Weltrekord Nr. 13 und 14 durch Heyns: In Durban hat sie erneut zwei Kurzbahn-Weltrekorde aufgestellt. Über 100 m Brust um 17 Hundertstel auf 1:05.40. Über 50 m Brust in 30.60, 0.17 Sekunden schneller als die Chinesin Han Xue am 2. Februar 1997. Line element 26.9. Die 12-monatige Dopingsperre der US-Springerin Tracy Bonner (25) wegen Dextroamphetamin-Doping wurde von der FINA auf 6 Monate reduziert (s. Meldung vom 9.8.). Bonners Rekurs war mit einer ärztlichen Beglaubigung begründet, sie habe ein verordnetes Medikament gegen ihr Schlafsyndrom verwendet. Somit kann Bonner an den US-Trials für Sydney teilnehmen. Sie gelangt jetzt noch an den Internationalen Sportsgerichtshof in Lausanne, mit dem Antrag, die Sperre ganz aufzuheben. Line element 25.9. Das 38. Magglinger Symposium und die schwierige Frage nach der Finanzierung des Schweizer Sports   Die mögliche Antwort

Das IOC schlägt zurück: Barry McCaffrey und Dick Schulz (s. Meldung vom 23.9. sollten im eigenen Land die Dopingbekämpfung in den Pro-Sportarten (Baseball, Golf etc.) durchsetzen anstatt dauerend das IOC und seine Pläne im Dopingbereich zu kritisieren, meinte Dick Pound gestern in London. Dick Pound ist IOC Vizepräsident. In den Pro-Sportarten in den USA seien Dopingmittel weit verbreitet und toleriert. US Pro-Sportstars würden den Dopinggebrauch offen und offiziell zugeben. Das schade dem Sport sehr. Das IOC habe die Food and Drug Administration (FDA) im Mai schriftlich angefragt, wie es denn um den Verkauf von Nahrungsmitteln mit Doping-Zusätzen stehe, diese könnten in den USA von jederman/frau unkontrolliert erworben werden. Das IOC sei sehr besorgt über diese Praxis in den USA. Die FDA habe bis jetzt nicht geantwortet. Pound habe McCaffrey dieses Jahr zweimal um eine Aussprache gebeten und zweimal eine Absage bekommen. Pound sagte ausserdem, das IOC habe mit der EU, der UNO, der WHO, Interpol und anderen Organisationen weitgehend Konsens erzielen können über die Grundsätze und das Vorgehen in der Dopingbekämpfung. Zum Schluss erklärte Pound: "Das IOC unterstützt die unangemeldeten Trainingskontrollen, die Forschung im EPO- und HGH-Bereich und die Analyse von Blutproben, sobald zuverlässige Methoden vorhanden sind." Line element 24.9. 1. Informationsabend des SV Limmat
Anlässlich des Workshophs des Vorstandes des SV Limmat am 29. Mai 1999, beschloss dieser die Neuausrichtung des SVL transparent zu machen und dem potentiellen Interessentenkreis zu kommunizieren.

Ziel ist es, im Rahmen einer speziellen Veranstaltung, am 24. September 1999, ab 19.00 Uhr im Swisshôtel in ZH-Oerlikon, die Schwimmer, Eltern, Sponsoren, Gönner, Passive und andere Schwimm-Interessierte über die Neuausrichtung des SVL sowie deren Umsetzung in den Jahren 2000 bis 2002 zu informieren.

Vorstand und Trainer werden in einem konkreten Programm darlegen, wie sich der SVL mittelfristig zur Nr. 1 in der Schweiz entwickeln kann. Gleichzeitig soll die Basis für eine breitere Trägerschaft gelegt werden, welche den finanziellen Rückhalt und somit das Erreichen der ambitiösen Ziele garantiert.

Das Programm:

Bekleidung: sportlich-elegant. Unkostenbeitrag: Fr. 50.- pro Person (für Apero und Nachtessen, ohne Getränke). Der Betrag wird am Abend einkassiert.

Die Einladungen wurden bereits verschickt. Sollten Sie keine erhalten haben, zögern Sie nicht und melden Sie Sich unter der Telefon-Nummer: 01/341 57 64 an. Der Vorstand freut sich auf diesen gemeinsamen Anlass und hofft auf zahlreiches Erscheinen. Line element 24.9. Schweizermeisterschaften der Behinderten in Chur, 25./26.9.: Mit Teilnahme von Nicole Deck (blind) und Reto Thurnherr (gehbehindert) vom SV Limmat. Programm Line element 23.9. US-Trials Olympiateilnahme: Limiten

US-Drogenbeaufragter kritisiert IOC. Der Berater des Weissen Hauses in Drogenfragen, Barry McCaffrey, teilte in einem Interview mit, dass die Vorschläge des IOC in Sachen Dopingbekämpfung inakzeptabel seien. Das IOC in Lausanne handle hinter verschlossenen Türen, so wie es vielleicht das schweizerische Gesallschaftsrecht zulasse, aber wie es weder in der EU noch in den USA üblich sei. Zusammen mit Dick Schulz, dem Präsidenten des USOC, fordert McCaffrey, dass an den olympischen Spielen Blut- und Urinproben von AthletInnen aufbewahrt werden, bis zuverlässige Analysen möglich sind. McCaffrey lobte auch den Top-Baseballer Mark McGwire, der den (legalen) Anabolika-Gebrauch im US-Baseball zugab und ans Tageslicht brachte und seither auf Androstendion verzichtet. Line element 22.9. Warnecke tauscht Schwimmbad gegen Cockpit. Nach den Olympischen Spielen 2000 in Sydney plant Brustspezialist Mark Warnecke eine zweite Karriere im Motorsport. Der Olympiadritte von Atlanta über 100 m Brust und angehende Mediziner wird beim vorletzten Lauf um den STW-Cup auf dem Hockenheimring am 3. Oktober für VW erstmals in einem Einlagerennen starten, und zwar auf dem kleinen Kurs in einem New Beetle. Er ist nach Rainer Henkel und Stefan Pfeiffer schon der dritte Schwimmer, der sich motorsportlich betätigt. Henkel, Doppel-Weltmeister 1986 in Madrid, war für Porsche im Carrera-Cup gefahren, Pfeiffer, Olympiazweiter 1988 in Seoul über 1.500 m Freistil, startete für Ford. Line element 21.9. Wer in Australien an der Olympiade mit Doping erwischt wird, müsse ihrer Ansicht nach nicht ins Gefängnis, teilte die Sportministerin Jackie Kelly mit. Der Präsident des australischen OC, John Coates, will, dass Gedopte gleich wie Drogenkonsumenten behandelt werden. Kelly meinte demgegenüber, dass wer im Sport betrüge, nicht gleich wie ein Krimineller behandelt werden soll. Die Frage, wie man vorgehen wird, werde aber mit den australischen Bundes-Staatsanwälten Ende Jahr diskutiert, sagte Kelly zum Abschluss.

Susie Maroney bekam Titel "Heldin des Weltsportes" von der kubanischen Regierung verliehen, nachdem sie die 160 km von Jamaica nach Kuba erfolgreich beendet hatte. Maroney-Fan Castro persönlich lud Maroney ein, es nochmals zu versuchen. Maroney nimmt sich Zeit zum Überlegen. Line element 21.9. Der Stadtrat der Stadt Zürich hat eine kleine Reorganisation der Verwaltung beschlossen mit dem Ziel, die Bäder vom Departement Gesundheit und Umwelt ins Schul- und Sportdepartement zu wechseln, und zwar spätestens bis zum Januar 2001. Dadurch sollen Kosten gespart und Synergien genutzt werden, da die Schulschwimmanlagen schon heute (effizienter) durch das Sportamt gemanagt würden. Line element 20.9. Krach um Hallenbadgebühren in der Stadt Zürich: Rekurs vor der Entscheidung
Der vom ZSS im Mai beim Bezirksrat eingereichte Rekurs gegen den betreffenden Entscheid des Stadtrates ist nach wie vor hängig. Der Bezirksrat als übergeordnete Instanz der Zürcher Stadtregierung forderte nach Erhalt des ZSS-Rekurses den Stadtrat dazu auf, eine Begründung zum Entscheid über die Änderung der Tarifverordnung in den Zürcher Hallenbädern zu liefern. Der Stadtrat war jedoch nicht in der Lage, diese Begründung in der gesetzten Frist von 6 Wochen zu liefern. Der Bezirksrat erstreckte daraufhin die Frist einmalig um einen Monat. Schon eine erste Überprüfung des Rekurses durch den Bezirksrat ergab, dass der Stadtrat bei der Inkraftsetzung der neuen Gebührenordnung die gesetzliche Auflagen nicht erfüllte. Die Bestimmungen schreiben nämlich zwingend vor, dass der Stadtrat seinen Entscheid über die Gebührenverordnung hätte publizieren müssen. Erst wenn nach einer Veröffentlichung keine Einsprachen erfolgen, wird ein Stadtratsbeschluss auch rechtskräftig. Dabei stellt sich fur den ZSS die Frage, weshalb wurde der Beschluss nicht publiziert? Hat der Stadtrat diesen Umstand schlicht vergessen oder liegt eine bewusste Unterlassung zugrunde, um so allfälligen Einsprachen auszuweichen? Um unnötige Kosten zu vermeiden, hat der ZSS inzwischen aber zugestimmt, dass die vom Stadtrat (allenfalls wider rechtlich) praktizierte Lösung trotzdem beibehalten werden kann, da diverse technische und infrastrukturelle Anpassungen von den Bädern bereits vorgenommen wurden.

ZSS macht weiterhin Druck
Parallel zum juristischen Weg hat der ZSS über die Gemeinderätliche Gruppe Sport (GGS) eine schriftliche Anfrage an den Stadtrat lanciert. Inzwischen liegt die stadträtliche Antwort zwar vor, inhaltlich ist die Argumentation der Stadtregierung aber kaum nachvollziehbar und entbehrt oftmals jeglicher Grundlage. Die zum Teil mit falschen Angaben durchzogene Antwort des Stadtrates muss zudem als realitätsfremd eingestuft werden. Der ZSS wertet die Antwort als Indiz, dass das Amt für Gesundheit und Umwelt (AGU) als Betreiberin der städtischen Hallen- und Freibäder an einer fairen und praxisbezogenen Lösung offenbar gar nicht interessiert ist. Die Vermutung liegt nahe, dass die Anliegen der Schwimmerinnen und Schwimmer für eine ernsthafte Bearbeitung durch das AGU und den Stadtrat wohl zu nebensächlich ist. Für die ehrenamtlich tätigen Vereine hingegen ist es allerdings von eminenter, wenn nicht gar existentieller Bedeutung. Über den Entscheid des Bezirksrates ist man nicht nur im Kreise der Wasser sportler sehr gespannt.(Züri-Sport 3/99 vom Sept. 1999) Line element 20.9 Alle WRs der Panpazifischen Spiele in Sydney von der FINA anerkannt.

Zum Prozess gegen Manfred Ewald und Manfred Höppner (s. Meldung vom 10.9.) wird es frühestens zum Ende dieses Jahres kommen. "Derzeit wird geprüft, ob es überhaupt zum Prozess kommt. Da die Anklageschrift sehr umfassend ist, kann es lange dauern, bis es eine Entscheidung gibt", so die Pressesprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft, Michaele Blume. Hauptgegenstand der Anklage gegen Ewald und Höppner wird die Vergabe von Dopingmitteln an Minderjährige sein.

Dopingfrage setzt IOC unter Druck: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) gerät in der Frage der Doping-Bekämpfung vor der Sitzung der Exekutive in Athen Ende September immer stärker unter Druck. Nachdem der Münchner Hormonforscher Dr. Christian Strasburger schon im Frühjahr einen Test auf Wachstumshormone (HGH) präsentierte und das IOC nur zögerlich reagierte, hat nun auch der australische Wissenschaftler Professor Ross Cuneo den Olympiern „mangelnden politischen Willen" vorgeworfen. „Bluttests in Sydney sind möglich, aber wir brauchen mehr politischen Willen und mehr Geld für Forschungsreihen", sagte Cuneo in Brisbane. HGH und Erythropoietin (EPO) gelten weiterhin als die Renner in der Dopingszene. Strasburger, der im Auftrag des Kölner Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) an der Universität München ein Nachweisverfahren für künstlich zugeführtes HGH entwickelte, hatte das von der Korruptionsaffäre gebeutelte IOC mehrfach zum Handeln aufgefordert: „Die Einführung der Bluttests bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney ist nur noch vom IOC abhängig." BISp-Direktor Martin Peter Büch hatte das Nationale Olympische Komitee für Deutschland (NOK) und das IOC über den HGH-Nachweis informiert, wartete aber sehr lang auf eine Reaktion. Professor Dr. Wilhelm Schänzer, Leiter des Instituts für Biochemie der Deutschen Sporthochschule Köln, bleibt dagegen skeptisch, ob es 2000 in Sydney erstmals Bluttests geben wird. Jacques Rogge, belgischer Mediziner und Mitglied der Exekutive des IOC, hatte Bluttests in Sydney im Gegensatz zur australischen Sportministerin Jacky Kelly zuletzt weitgehend ausgeschlossen: „Wenn Frau Kelly Recht hat, bin ich der glücklichste Mensch der Welt. Als Mediziner muss ich aber sagen, ich wäre sehr überrascht, wenn es bis Sydney so weit wäre." Dass der Wissenschaft längst Nachweise gelungen sind, wollte Rogge nicht bestätigen: „Mediziner können leicht sagen, sie hätten einen Test mit 98 Prozent Gewissheit. Aber der Richter, der einem Athleten die Goldmedaille wegnehmen muss, will 100 Prozent Gewissheit." Die Dopingmentalität im internationalen Spitzensport ist ungebrochen, bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Perth hatten die Chinesen für den großen Skandal gesorgt, als im Gepäck der Mannschaft 13 HGH-Ampullen entdeckt worden waren. Zuletzt hatte Australiens Spitzenschwimmer Ian Thorpe den Olympiaausschluss der Chinesen gefordert. Rogge: „Es wäre naiv, zu glauben, irgendeine Sportart wäre von Doping-Problemen unberührt." Deshalb habe das IOC nochmals zwei Millionen Dollar in die wissenschaftliche Forschung investiert. Gelder, von denen sowohl Strasburger als auch Cuneo nichts wissen. IOC und die Europäische Union pumpten Gelder in Forschungsvorhaben in England und Schweden, die aber noch nicht zu vergleichbaren Ergebnissen führten. Die Mittel, die Strasburger braucht, belaufen sich auf dem Weg nach Sydney seiner Einschätzung nach auf „600.000 Mark". Für eine Organisation wie das IOC, das in zwei Jahren zwei Milliarden Dollar umsetzt, nicht mehr als Peanuts.

Synchronschwimmen: Resultate A-Weltcup Seoul

News Zentralverband nachgeführt Line element 19.9. Schwimmlehrer auf Diebestour in Zürcher Bädern - Plünderung von sechzig Garderobekästen Line element 18.9. Magglingen 14. Oktober: Erste Tagung zum neuen Doping- Gesetz. (pd) Nach den spektakulären Vorfällen während der Tour de France 1998 und der Doping- Konferenz des Internationalen Olympischen Komitees im Februar hat sich auch die Schweiz entschlossen, eine gesetzliche Regelung gegen die Verwendung von Doping im Sport zu erlassen. Welche Rolle wird der Staat in der Dopingbekämpfung übernehmen? Auf wen finden die neuen Gesetzesbestimmungen Anwendung? Was bedeuten sie für die Sportverbände, Sportmediziner, Trainer und Betreuer? Die Schweizerische Vereinigung für Sportrecht veranstaltet am Donnerstag, 14. Oktober 1999, in Bern eine Tagung, an der Fachleute des Bundesamtes für Gesundheitswesen, der Fachkommission für Dopingbekämpfung des Schweizerischen Olympischen Verbandes sowie juristische Experten die geplanten Gesetzesbestimmungen vorstellen und deren praktische Auswirkungen diskutieren. Line element 17.9. Thorpe fordert Olympiaverbot für Chinesen. Angesprochen auf die jüngsten Dopingfälle in diesem Jahr - bereits 9 von der FINA gesperrt - meinte der 16-jährige Weltmeister und Weltrekordhalter, müsse man gegen den chinesischen Verband ein Startverbot für Sydney 2000 aussprechen.

Buffet fordert Bluttests für Frankreichs Athleten Einen weiteren Vorstoss im Kampf gegen das Doping ein Jahr vor den Olympischen Sommerspielen in Sydney machte die französische Sportministerin Marie Georges Buffet. Die Eiserne Lady", die durch ihr hartes Durchgreifen gegen den Doping-Sumpf bei der Tour de France weltbekannt wurde, will die französischen Sportler zu Bluttests verpflichten, und das auch im Olympischen Dorf. Damit die Dopingkontrollen aber effektiv sind, müssen sie international sein. Ansonsten fühlen sich unsere Athleten ungerecht behandelt", sagte Buffet am Donnerstag in Sydney, wo sie mit der australischen Regierung eine entsprechende Vereinbarung für Bluttests unterzeichnete. Buffet sagte, dass man allerdings nur unter den Regularien des Internationalen Komitees (IAAF) handeln würde. Eine endgültige Zustimmung zu Bluttest an allen Orten bei den Spielen, wie es Australien vorgeschlagen hat, gibt es bislang noch nicht. Line element 16.9.Nochmals 3 ChinesInnen möglicherweise gedopt: An einem Provinzwettkampf in Xi'an wurden gesperrt: Tan Caini (Chinas Top 200 m-Freistilerin 98) und zwei Herren (400 m Freistilschwimmer Liu Gang und 100 m Brustschwimmer Xia Shichao). Alle drei hatten zu hohe Hämatokritwerte, was auf EPO-Doping hindeutet. Der Hämatokritwert ist allerdings noch kein Beweis für den EPO-Gebrauch, so dass sie nur für chinesische Wettkämpfe gesperrt werden können. Line element 15.9. Das Olympiastadium in Sydney wird von 4'000 auf 17'500 Zuschauerplätze ausgebaut. Nach dem erfolgreichen Test der Anlagen an den Panpazifischen Meisterschaften könne gesagt werden, dass die ANlage nicht nur gut sondern die Beste sein werde, meinte der australische Cheftrainer Don Talbot, der seit 1956 an allen Olympiaden als Coach mit dabei war.

Susie Maroney (Australien) durchquerte die Karibik nun zum drittenmal, diesmal von Jamaica nach Kuba (rund 165 km) in ca. 35 Std. Der Haikäfig wurde von Fidel Castro gestiftet. Sie scheuerte sich diverse Hautstellen wund und trug mehrere Verbrennungen von Quallen davon. Die längste Strecke, die sie zurücklegte war von Mexico nach Kuba (Juni 98, 204 km in 38 Std. 39 Min.)

Der chinesische Schwimmverband sperrt 4 weitere Schwimmerinnen, zusätzlich zu den am 10.9. gemeldeten, wegen Dopingmissbrauch: Zhang Yi, Cai Huijue, Wang Luna und Wang Wei aus Schanghai bis am 9.11.2000.

News-Seite Schwimmverband: Überarbeitete AWB (franz. Übersetzung).

Wasserball: Die Championsleage Gegner der CH-Teams lauten: Herrenteam Kreuzlingen: TRIGLAV KRANJ (SLO) Organisator, HAPOEL QIRYAT TIVAN (ISR), CITY OF LANCASTER (GBR), KREUZLINGEN SV (SUI), VITBICH VITBSK (BLR)
Dameteam Basel: VALENCIENNES ANZIN (FRA) Organisator, WSV BASEL (SUI), UNISPORT KIEV (UKR), GLENAILBYN WATERPOLO CLUB (IRL) und MEDITERANI BARCELONA (ESP). Kreuzlingen wird in Kranj (Slowenien), Basel in Valences (Frankreich) spielen.

Resultate Afrikanische Spiele 3. Tag Line element 14.9. Dreiländerkampf USA - Grossbritannien - Frankreich in San Diego (25m). 1. USA 451. 2. Grossbritannien 236. 3. Frankreich 130. - Beste Resultate 2. Tag. Männer. 100 m Crawl: 1. Olsen (USA) 49,02. - 200 m Delfin: 1. Peirsol (USA) 1:57,94. - 200 m Lagen: 1. Wilkins (USA) 1:58,04. - Frauen. 100 m Crawl: 1. Bedford (USA) 54,66. - 200 m Brust: 1. Stitts (USA) 2:29,43. - 200 m Rücken: 1. Oberstar (USA) 2:11,56. Line element 13.9. Neue Links

Synchronschwimmen Weltcup in Seoul. Duett: 1. Brusnikina/Kisselewa (Rus) 99,364. 2. Tachibana/Takeda (Jap) 97,773. 3. Osarowa/Nowotschonowa (Rus) 97,643. - Ferner: 18. Madeleine Perk/Belinda Schmid (Sz) 90,667. 22. Brunner/Harris (Sz) 87,831 - Schweiz auf dem 10. Nationenrang. - Gruppen: 1. Russland 99,650. 2. Japan 98,527. 3. Kanada 97,253. Ferner: 10. Schweiz 92,203. - Schlussstand Gesamtweltcup: 1. Russland 498. 2. Japan 467. 3. USA 437. 10. Schweiz 266.

Dreiländerkampf USA - Grossbritannien - Frankreich in San Diego (25m). 1. Tag. Männer. 50 m Crawl: 1. Pilczuk (USA) 21,68. 2. Busbee (USA) 22,80. - 200 m Crawl: 1. Davis (USA) 1:46,76. 2. Phillips (USA) 1:48,65. - 1500 m Crawl: 1. Ramirez (USA) 15:34,31. 2. Orphanides (Gb) 15:42,42. - 100 m Brust: 1. Maars (USA) 1:01,34. - 100 m Rücken: 1. Schroeder (USA) 55,29. - 200 m Delfin: 1. Howard (USA) 2:00,92. 2. Wiles (Gb) 2:04,54. - 400 m Lagen: 1. Wilkins (USA) 4:14,08. 2. Moreau (Fr) 4:27,53. - 4x100 m Lagen: 1. USA 3:39,62. Frauen. 50 m Crawl: 1. Tappin (USA) 25,68. 2. Terry (USA) 26,16. - 200 m Crawl: 1. Geehr (USA) 2:03,38. 2. Burgess (Gb) 2:04,93. - 800 m Crawl: 1. Cooke (Gb) 8:35,53. 2. Rose (USA) 8:43,76. - 100 m Brust: 1. Stitts (USA) 1:09,23. 2. McReynolds (USA) 1:10,50. - 100 m Rücken: 1. Bedford (USA) 58,49. 2. Cray (Gb) 1:02,78. - 200 m Delfin: 1. Krohn (USA) 2:13,83. 2. Oberstar (USA) 2:13,91. - 400 m Lagen: 1. Bedford 4:47,15. 2. Heyes (Gb) 4:49,73. - 4x100 m Lagen: 1. USA 4:07,68. Klassement nach 1. Tag: 1. USA 232 Punkte. 2. Grossbritannien 113. 3. Frankreich 62.

Limiten 2000/2001 (als Word-Dokumente):

Line element 12.9. Resultate B-Wettkampf in Dietikon
Der B-Wettkampf in Dietikon ist Geschichte. Was übrig bleibt sind Resultate. Wie üblich die detaillierten Resultate auf der SVL Homepage unter "Resultate und Klubrekorde." Trotz Knabenschiessen und bestem Sommerwetter sind wieder einmal eine grosse Anzahl Schwimmer nach Dietikon gekommen. 294 Schwimmerinnen und Schwimmer im Alter von 8 - 16 Jahren konnten sich bei einem ausgezeichnet organisierten Wettkampf messen. Line element 12.9. Resultate Afrikanische Spiele, Johannesburg, 12.-17.9.

Wasserball-EM: Ungarn ist Wasserball - Europameister. Im Endspiel besiegten die Ungarn Kroatien mit 15:12. Im Spiel um den 3. Platz gewann Italien gegen Griechenland 7:6. Line element 11.9. Die Antidoping-Agentur lediglich ein PR-Gag?

Südafrika: Apartheid auch im Schwimmen formal abgeschafft. Die beiden südafrikanischen Schwimmverbände, Swimming South Africa (SSA) und Amateur Swimming Association of South Africa (ASASA) fusionieren 8 Jahre nach offizieller Beendigung der Apartheid.

Wasserball-EM Florenz: Ergebnisse

Synchronschwimmen: Weltcup in Seoul. Solo: 1. Olga Brusnikina (Russ) 99,406. 2. Virginie Dedieu (Fr) 97,747. 3. Miya Tachibana (Jap) 97,583. - Ferner die Schweizerinnen: 19. Madeleine Perk 90,153. 22. Belinda Schmid 88,247 (beide Limmat-NIxen Zürich). - 24 Teilnehmerinnen aus 12 Nationen, die Schweiz auf Platz 10.

Umstrittener Arzt Pansold entlassen. Der Olympia-Stützpunkt Obertauern war im letzten Jahr ins Gerede gekommen, weil dort der umstrittene ostdeutsche Sportarzt Dr. Bernd Pansold angestellt war, der zu DDR-Zeiten nachgewiesenermassen Dopingsubstanzen auch an SchwimmerInen verabreicht hatte. Auf Druck des österreichischen Skiverbandes musste er den Dienst quittieren. Laut Stützpunktleiter Heinrich Bergmüller sind aber nur Urinproben vorgenommen worden. Kontrolliert wurden neben Hermann Maier auch die beiden Techniker Heinz Schilchegger und Michael Walchhofer Line element 10.9. Berliner Dopingprozess: Anklage gegen ehemalige DDR-Sportfunktionäre - Vorwurf der Beihilfe zur Körperverletzung. Gegen den langjährigen Präsidenten des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR (DTSB), Manfred Ewald, und den früheren Sportmediziner Manfred Höppner ist Anklage wegen ihrer Verstrickung ins flächendeckende DDR-Doping-System erhoben worden. Die Staatsanwaltschaft II beim Landgericht Berlin wirft Ewald und dem früheren stellvertretenden Direktor des Sportmedizinischen Dienstes der DDR (SMD) Beihilfe zur Körperverletzung in 142 Fällen vor. Betroffen sind Sportlerinnen aus den Bereichen Schwimmen und Leichtathletik. Ewald und Höppner sollen zwischen 1974 und 1989 an der Vergabe des Dopingmittels Oral- Turinabol beteiligt gewesen sein. Dieses soll bei den betroffenen Athletinnen gesundheitliche Folgeschäden wie tiefere Stimmen, vermehrte Körperbehaarung und Zyklusstörungen hervorgerufen haben. 32 Sportlerinnen hatten deswegen Strafantrag gestellt. Wann der Prozess beginnen wird, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch offen, das Verfahren dürfte jedoch spätestens im Winter aufgenommen werden. Mit der Anklage werden erstmals ein führender DDR- Sportfunktionär und ein Mediziner wegen ihrer angeblichen Beteiligung am organisierten Doping vor Gericht gestellt. Informationen über bisherige Gerichtsverfahren und -urteile

Struktur für Anti-Doping-Agentur. Die von Sport und Politik geforderte Anti-Doping-Weltagentur soll ihre Arbeit am 1. Januar 2000 aufnehmen. Eine Arbeitsgruppe schloss am Donnerstag ihre Beratungen ab und hat gemäss einer Presseerklärung des Internationalen Olympischen Komitees (IOK) einen Konsens hinsichtlich einer möglichen Struktur einer Anti-Doping-Agentur gefunden. Die Dokumente sollen in Kürze fertig gestellt werden. Danach würden sie den massgebenden politischen und sportlichen Gremien vorgelegt, damit diese Grünes Licht für die Gründung der Agentur geben können.

China bestätigt Doping-Fälle: Die FINA sperrte vier chinesische Schwimmer und deren Trainer. Wegen Dopjngs gesperrt wurden bis 8.11.2002 Chen Yan, Nian Yun, Sun Xixi (Jiangsu-Provinz), weil sie letztes Jahr an den Asien Spielen in Bangkok positiv auf Dihydrotestosteron getestet wurden. Ihr Trainer Mi Ju erhielt eine Sperre von zwei Jahren. Ein weiterer Schwimmer, Tian Bin aus Tianjin, wurde bis am 12. Mai 2002, und seine Trainer Li Jiazong und Guo Ruishan für 1 Jahr gesperrt. Tian hatte ein Testosteron/Epitestosteron Verhältnis über den erlaubten 6. Obwohl die Ergebnisse schon letztes Jahr bekannt waren, wurden sie erst jetzt von der FINA veröffentlicht. Der chinesische Verband berichtet, er hätte die vier bei Routinekontrollen erwischt und die Fälle sofort der FINA gemeldet. Line element 8.9. Penny Heyns "widerruft": Am 29.8. haben wir auf dieser Seite berichtet, dass Penny Heyns ihren Erfolg auf den Gebrauch von Kreatin zurückgeführt hat. Jetzt teilt sie mit, dass ihr Erfolg auf Gott und nicht auf Kreatin basiert: "Wenn Kreatin der Grund fü meine 7 weltrekorde wäre, dann würden alle anderen auch besser schwimmen, weil alle es brauchen. [...] In Wirklichkeit wollen die Leute aber die Wahrheit gar nicht wissen. Sie wollen nicht wissen, dass ich den Herrn ehre. Und die Leute wollen nicht hören, dass Gott der Grund für meinen Erfolg ist" sagte Heyns weiter. Bekannt ist, dass Heyns extrem religiös ist und in Calgary trainiert, weil ihr Gott den Weg dorthin gewiesen habe. Line element Peggy Büchse Siegerin im FINA-Langstreckenweltcup. Beim achten und letzten Weltcuprennen in Terracina (Italien, 28 km) gewann zwar Britta Kamrau (D, 7:00.12) doch Peggy Büchse stand mit sieben Erfolgen bereits als Gesamtsiegerin fest. Bei den Herren sicherte sich der Franzose Stéphane Lecat mit dem 2. Platz hinter dem Bulgaren Peter Stoitschew (6:51.30) den Gesamtsieg.

An der Wasserball-EM in Florenz erreichte die deutsche Mannschaft mit einem Sieg über Russland überraschend das Viertelfinale. Line element 6.9. Asthmatiker aufgepasst: 13-jährige Schwimmerin aus Singapur gedopt (!?) Nicolette Teo, im August Gewinnerin der Goldmedaille über 200 Brust an den Südostasiatischen Spielen in Brunei, wurde positiv auf Terbutalin getestet. Terbutalin wird gegen Asthma eingesetzt (in Sirupform für Kleinkinder, Inhalatoren für Jugendliche und Erwachsene) und steht auf der FINA-Liste der verbotenen MittelInformationen über Asthma bronchiale bei Kindern und Jugendlichen, Therapieempfehlungen. Line element 5.9. Schon wieder: Weltrekord 100 Brust durch Penny Heyns an den südafrikanischen Kurzbahn-Meisterschaften: 1:05.57 (vorher Samantha Riley 1:05.70).

Weltrekord 50 Delfin durch Michael Klim: 23.21 an den australischen Kurzbahnmeisterschaften. Vorher Milos Milosevic (Kroatien) 23.30, Sheffield, 12/98. Line element 4.9. Wie viel Sport ist gesund?

Dopingproblematik: Interview mit dem Dopinganalytiker Wilhelm Schänzer

Die Dopingbekämpfung scheitert einzig und allein am Willen der Sportverbände

Informationen Wasserball-EM in Florenz

Doping:
Wasser auf die Mühlen von Betrügern
100 Jahre Doping Line element 3.9. Neue Links

Cabaret Pflotsch-Nass und Erben: Der SC Horgen hat jeden Trend überlebt und feiert sein 75-jähriges Bestehen mit einem internationalen Wasserball-Turnier.

Südafrikanische Kurzbahnmeisterschaften, Johannesburg, 2.-5.8.: Resultate

Wasserball-EM Florenz: Deutschland verlor gestern Donnerstag vor nur 200 Zuschauern gegen Olympiasieger und Weltmeister Spanien klar mit 4:9 (2:5, 0:1, 0:2, 2:1). Heute spielt Deutschland gegen Rumänien. Line element 2.9. Zwei neue Kurzbahn-Weltrekorde an den australischen Kurzbahnmeisterschaften:
Susie O'Neill 200 Delfin 2:04.99 (vorher O'Neill 2:05.37 vom Februar in Malmö)
Michael Klim 100 Delfin 50.99 (vorher James Hickman (GB) vom Dezember in Sheffield).

Welrekordegalisierung durch Matt Welsh über 50 Rücken in 24.13 (wie Thomas Rupparth, Sheffield 1998), Line element 1.9. Schon wieder Unruhe um Body-Suits: Der australische Trainer Forbes Carlile drängt die FINA, die neuen Adidas Body-Suits mit Teflon-Beschichtung nicht zu bewilligen. Ian Thorpe will an den australischen Kurzbahnmeisterschaften in Canberra einen solchen Anzug testen. Die FINA hat ja schon mehrfach grünes Licht für diese Anzüge gegeben, aber Carlile beantragt eine Revision vor Sydney 2000. Thorpe hat soeben einen lukrativen Sponsorvertrag mit Adidas unterschrieben. Klim und O'Neill schwimmen in den Anzügen von Speedo. Speedo hat einen Vertrag, dass die Australier Speedo tragen müssen. Die Sponsorkonflikte könnten bedeuten, dass die Australier in Sydney 2000 Adidas nicht tragen dürfen. Die Theorie sagt, dass man in den Anzügen schneller sei, weil sie nicht nur den Wasserwiderstand reduzieren, sondern auch die Muskeln "komprimieren", was zu weniger Ermüdung und verlängerter Erhaltung einer guten Technik führen solle [?? das scheint mir fraglich, Red.]. Carlile stellt sich auf den Standpunkt, dass der Schwimmsport sich über Fortschritte in der Trainingslehre, Coaching, Ernährung und Pooldesign weiter entwickeln solle.

Kurzbahn-Weltrekord 4x200 Frei durch Australien:


Michael Klim	01:43.81	01:43.81

Matthew Dunn 	03:30.34	01:46.53

Todd Pearson	05:15.40	01:45.06

William Kirby	07:01.60	01:46.20

Erzielt an den australischen Kurzbahnmeisterschaften (vorher Australien 7:02.74 in Göteborg, 18.4.97)

Mark Spitz attackiert IOC wegen Dopingpolitik: Das IOC hätte prinzipiell die Macht und das Geld um Dopingkontrollen in allen Ländern, inkl. China, rigoros durchzusetzen. Nur müsste dann eben eine Nation wie China unter Umständen von Sydney 2000 ausgeschlossen werden. Und vor diesen Konsequenzen wolle sich das IOC drücken. Anstatt auf den profiten sitzen zu bleiben, könnnte das IOC wenigstens lukrative Prämien ausrichten.

Adidas kündigt neuen Body-Suit vom Kopf bis zu den Handgelenken/Knöcheln an: Es handelt sich um eine Weiterentwicklung des vor einem Jahr eingeführten Modells. Das Gewebe soll den Wasserwiderstand weiter reduzieren. Die FINA habe den Anzug sanktioniert (kein Auftrieb). Kosten: Ca. CHF 400 (ca. EUR/US$ 250).

Wasserball: Drei Dopingfälle. Zwei Tage vor der EM in Florenz (2.-11.9.) wurde drei in Italien tätigen Spielern der Konsum von Ephedrin und Anabolika nachgewiesen. Es handelt sich um die Spieler Tibor Benedek (Un), Wladimir Vujsinovic (Ju) und Ricardi Vannini (It), welche sofort gesperrt wurden. Titelverteidiger Ungarn und Jugoslawien, der EM-Zweite von 1997, müssen damit an der EM ohne zwei ihrer besten Spieler auskommen.
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