Projekt Nationales Schwimmzentrum


Zwischenstand per Mitte/Ende Juni 2002
Zusammengefasst von Harald G. Müller, Zentralpräsident SSCHV

Stand Fribourg:
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Per 2. Mai 2002 wurde der Spatenstich und damit der Baubeginn geplant. Die Baugenehmigung ist aber noch nicht eingetroffen. Es gab keine Einsprachen und auch keine Gegnerschaft. Stein des Anstosses sind die noch nicht in allen Details geklärten Zufahrten der Nachbargemeinden zum neuen Business- und Sport-Zentrum mit der nach vollen olympischen Normen geplanten Schwimmhalle mit grossem Funbereich. Die notwendigen Verhandlungen seien auf dem Weg und von Seiten des Promotors (Herr Hans Niederer) wird die definitive Baugenehmigung bald einmal erwartet. Dann könne sofort mit dem Bau begonnen werden.

Die Schwimmhalle umfasst, nach dem aktuellsten Stand der Pläne, die ausreichenden Masse, um internationale Wettkämpfe für alle 4 Schwimmsportarten durchzuführen. So ist insbesondere ein 50m Bad mit 25m Breite, d.h. 10 Bahnen, und eine Sprunganlage in ausreichenden Dimensionen auch für das Synchronspringen vorgesehen. Von Seiten des SSCHV sind wir nun daran, entsprechende optimierende Empfehlungen in die Planung einfliessen zu lassen, damit nicht nur ein ausreichendes Bad entsteht, sondern auch der Betrieb später gut funktionieren kann.


Stand Basel:
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Anlässlich der ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 24.4.2002 hat Rene Angst, Präsident des Schwimmvereins Beider Basel, über das Projektvorhaben informiert. Es ist ein 50m Hallenbad, ebenfalls mit internationalen Massen, geplant, das an das bestehende St.Jakob 25m-Bad angebaut werden soll. Aktuell ist in Basel eine gute Stimmung für den Sport. Das Projekt greift auf ein Potential von 600'000 Personen in der Region zurück. Die Finanzierung wird derzeit aufgegleist und soll sich auf eine Stiftung als Trägerschaft abstützen.


Stand Zürich:
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In Zürich sei die Situation so, dass das Ausbauvorhaben und die Erweiterung des Hallenbades Oerlikon mit einem Fun-Bereich vorerst zugunsten der Sanierung des Hallenbades City zurückgestellt wurde. Von Seiten des Sportamtes Zürich würden zumindest ein Teil der Schwimmsportsubventionsgelder, die via dem SSCHVs empfohlen werden können, erwartet. Dies um Modifkationen am Hallenbad Oerlikon anzubringen, die internationale Wettkämpfe für alle 4 Schwimmsportarten, insbesondere für Wasserspringen (Synchronspringen),erlauben würden.


Stand Bern:
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In Bern ist die Situation so, dass juristisch das Baugenehmigungsverfahren des seit ca. 15 Jahren in Planung stehende Schweizerischen und Regionalen Schwimmzentrum (SRS), an dem sich verschiedene Körperschaften des Schwimmverbandes finanziell beteiligt hatten, an sich weit fortgeschritten. Jedoch sind die finanziellen Mittel bei weitem noch nicht beisammen. Eine erneute Anfrage um Beteiligung der Gemeinde Bern war erneut negativ. Nach der Absage der Standortgemeinde Bern als wichtiger und signalgebender Kapitalgeber ist aus finanzieller Sicht nicht mehr an eine Realisierung innerhalb der vom Bund vorgegebenen Fristen zu denken.


Vorgehen und Prioritäten des Schwimmverbandes:
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Am 15.6.2002 fand eine Zentralvorstandssitzung (ZV) statt, an der von einem Mitglied der Kommission Infrastruktur Bäder des Schweizerischen Schwimmverbandes (KIB-SSCHV) über den letzten und aktuellen Stand der verschiedenen Bäderbauvorhaben informiert wurde (siehe oben). Die Zeit drängt. Denn ende 2003 werden die zugesicherten Subventionsgelder des Bundes im Rahmen des Nationalen Sportanlagen Konzeptes (NASAK), das von den Räten gesprochen wurde, verfallen. Es wurde vom ZV beschlossen, die KIB-SSCHV zu beauftragen, bis vor mitte Juli 2002 zuhanden der Exponenten von Fribourg und von Basel eine schriftliche Erklärung und ein Fragebogen auszuarbeiten und zu schicken, in der die Situation des Schwimmverbandes erklärt und die dringende Situation erläutert wird, mit dem Ziel, von beiden Projekten verbindliche Terminzusicherungen zu bekommen.

Prioritär wird nach wie vor das Projekt Fribourg gestützt, gefolgt von Basel, Zürich und Bern. Weiter werden auch die Bauvorhaben von Uster und weitere Projekte beobachtet und entsprechend reagiert, wenn Bedarf erkannt wird.



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