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Schwimmverein Limmat Zürich |
Rigamonti nur von "Novizin" geschlagenNZZ 27.9.99EM-Silber an die Tessinerin - drei Weltrekorde in Lissabon (si) Flavia Rigamonti hat an den Kurzbahn-EM im Schwimmen in Lissabon ihren letztjährigen Titelgewinn über 800 m Crawl nicht wiederholen können und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Die 18jährige Tessinerin war in 8:25,82 dreieinhalb Sekunden langsamer als die 17jährige Ukrainerin Jana Klochkowa, die bisher als Spezialistin für die Lagenstrecken gegolten hatte. Die WM-Zweite von Perth 1998 (400 m Lagen) und zweifache Europameisterin von Istanbul in diesem Sommer (200 m und 400 m Lagen) startete in Lissabon erstmals über die lange Crawlstrecke. Rigamonti fiel es daher schwer, ihr Rennen auf die "unbekannte" Ukrainerin auszurichten. Nun wisse sie allerdings, so die Silbermedaillen- Gewinnerin, dass mit Klochkowa künftig auf dieser Strecke zu rechnen sei. Die erfolgreichste Schweizer Schwimmerin zeigte sich ob ihrer Leistung aber zufrieden. Sie habe ihr Rennen gut eingeteilt. Viel besser hätte sie es nicht machen können. Den von ihr gehaltenen Schweizer Rekord verfehlte sie um 1,04 s. Hinter der Bronzemedaillen-Gewinnerin Jana Henke aus Deutschland und der Britin Sarah Collings klassierte sich Chantal Strasser mit 8:32,13 im guten fünften Rang. Die Frauenfelderin, die wie Rigamonti in Agno trainiert, verbesserte ihre persönliche Bestzeit um mehr als sechs Sekunden und nimmt am Samstag über 400 m Crawl eine weitere Startgelegenheit wahr. Eine weitere Teamkollegin Rigamontis, Agata Czaplicki, qualifizierte sich über 200 m Brust für den Final, in dem sie ihren Schweizer Rekord um 0,94 s auf 2:30,00 senkte und Siebte wurde. Ebenfalls Schweizer Rekord schwamm Lorenz Liechti, der in den Vorläufen über 100 m Lagen seine Bestmarke um 0,53 s auf 56,39 verbesserte, in den Halbfinals aber ausschied. Remo Lütolf, der WM-Dritte über 50 m Brust, erreichte über 100 m Brust in 1:00,67 als Sechstschnellster den Final vom Samstag. Erstmals seit dem Ende der Sprint- Ära des Duos Halsall/Volery schwamm ein Schweizer an internationalen Titelkämpfen im Final über 50 m Crawl. Dieser Effort gelang Christophe Bühler, der in der persönlichen Bestzeit von 22,37 den siebten Platz belegte und noch 0,38 s vom Rekord Halsalls entfernt ist. Gold ging an den Briten Mark Foster mit 21,79. - Dank dem schwedischem Damen-Team fielen in Lissabon auch die ersten Weltrekorde. Therese Alshammar verbesserte mit 52,80 die bisherige Bestzeit der Chinesin Le Jingyi um 0,21 s. Anna-Karin Kammerling war mit 25,64 über 50 m Delphin 0,36 s schneller als die bisherige Rekordhalterin Jennifer Thompson aus den USA. Alshammar und Sjöberg gehörten auch dem siegreichen schwedischen Quartett an, das über 4mal 50 m Crawl mit 1:38,45 einen weiteren Weltrekord aufstellte. |